TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Oktober 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Oktober 2006 Foto: www.atelier-tacke.de I Models: Rosita Dölitzsch und Petra Schneid in Loden-Frey mit Löwenbräu TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Wiesn ohne Taxi undenkbar! ➜ Die Ahnungslosen Zur Wiesn sind wieder viele Unfähige unterwegs ➜ Geschichte und G’schichten Ein Amerikaner überlebt das Oktoberfest 1928 ➜ Die guten Geister der Genossenschaft Tanja Reger im Interview Wiesn-Heft Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 1
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T9/02 Am Monatsende bin ich besonders froh, dass ich einen Passat als Taxi fahre. Denn schließlich zählt doch nur, was unterm Strich bleibt. Und da ist der Passat einfach unübertrefflich. Mit seinen außergewöhnlich sparsamen, drehmomentstarken TDI ®-Motoren sorgt er dafür, dass ich am Monatsende immer besonders stolz auf ihn bin. Niedrige Betriebskosten sind die Grundlage seiner bemerkenswerten Wirtschaftlichkeit. Die Taxi-Modelle von Volkswagen Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 2
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3TAXIKURIER TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Editorial | Datenfunk macht Fortschritte 4 Wichtiger Termin | Taxi-Frühschoppen im Mercedes-Benz Center 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Flughafen München | Airport zum Anfassen 9 Die Genossenschaft | Neues aus der Engelhardstraße 10 Der Aufsichtsrat berichtet | 11 Hier spricht der Doc | Das Leben mit einem Kunstgelenk 12 Witz des Monats | 13 Der Blick zurück | Der Oktober vor 100, 75, 50, 25 Jahren 13 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 13 Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „D“ 14 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 15 Pausenfüller | Marken, die zum Gattungsbegriff wurden 16 Die fünf Weisheiten des Monats | 16 Messe München | Messe-Highlights im Oktober 17 Taxameter des Monats | Festzelte 18 Leserbriefe/Forum | 18 Rose des Monats | Karin und Gerhard Greiner (Kiosk Daglfing) 19 Zitrone des Monats | Mandarin Oriental 19 Essen auf Rädern | Max II, Isartor, Reichenbach, Papa, Sonnen Waldbarth 20 Münchner Straßennamen | „XYZ“ 22 Dauerbrenner | Positive Folgen eines „Dringend-Rufes“ 23 Rund um’s Taxi | Hilfe – Gepäck im Taxi liegen geblieben! 24 Taxi-Check München | „Kinder-Notdienst“ 26 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27 Außergewöhnliche Kollegen | Aldo Kezic, der Komponist 28 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 29 Geschichte und G’schichten | Ein Amerikaner überlebt das Oktoberfest 1928 30 Wiesn-Historie | Interview mit Wiggerl Hagn 31 Alles zur Wiesn | 32 Die Wiesn – Treff der Ahnungslosen | Blum und Udiljak im Gespräch 35 Norberts Weltreise | Barcelona 36 Die guten Geister der Genossenschaft | Tanja Reger 38 Impressum | 39 Vorschau Ausgabe November | 39 Inhalt Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 3
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Editorial Datenfunk macht Fortschritte Nach wie vor halten wir, wie cirka 30 weitere Taxizentralen an der Vermittlungssoftware der Firma Gefos, Schwerte, fest, zumal wir mit der über 15 Jahren andauernden Kooperation sehr zufrieden sind. Diese Feststellung ist nicht zuletzt deshalb nötig, da destruktive Schwätzer behaupten, bei einem Termin vor dem Arbeitsgericht, den unser Angestellter Stein anstrengte, sei durch den Anwalt der Genossenschaft berichtet worden, die Zusammenarbeit mit der Firma Gefos sei beendet. Wir empfehlen allen Kollegen sich bei wichtigen Fragen an die Dienststellenleiter Huber und Laermann, oder direkt an die Kollegen vom Vorstand zu wenden. Seit Generationen richten Schwätzer und Wichtigtuer, die meist selbst nichts zu Stande bringen, Schaden an. Diese verbalen Amokläufer sind nicht zu stoppen, doch sollte ihnen zumindest das Gehör für Hetztiraden und Verleumdungen entzogen werden. Wir – und damit sind alle Kollegen gemeint, die unser und damit Ihr Gewerbe ernst nehmen – können uns derartige Angriffe nicht mehr gefallen lassen und vor allen Dingen leisten. Etwas zu zerstören ist leichter als mühsamer Aufbau. Doch das werden wir gemeinsam nicht zulassen. Ihr Hans Meißner Der Sommer ist vorbei. Das Taxigewerbe rüstet sich im Herbst für Messeveranstaltungen und das Oktoberfest. Die hoffnungsvolle Erwartungshaltung sollte nicht enttäuscht werden. Die vordringlichste Aufgabe der Genossenschaft ist die Einführung des Datenfunks. Seit der Einstiegssituation hat uns der Testbetrieb ein großes Stück weiter gebracht. Nach dem jetzigen Stand wird eine einfache und preisgünstige Lösung in einem Preisrahmen pro Taxi bei rund 600 Euro liegen. Eine komfortable Komplettlösung, wie im Bericht über Taxis in Barcelona kurz beschrieben, in einem Bereich von cirka 1.700 Euro, wird das Angebot abrunden. An einer Zwischenlösung wird noch gearbeitet. 4 TAXIKURIER Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München Tr Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 4
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Am Samstag, den 14. Oktober 2006 sind Münchner Taxiunternehmer und -fahrer wieder ganz herzlich von 10.00 bis 14.00 Uhr zum mittlerweile bereits traditionellen Taxi- Frühschoppen ins Mercedes-Benz Center Arnulfstraße eingeladen. Als besondere Attraktion wird in diesem Jahr, neben anderen Taxifahrzeugen, die modifizierte E-Klasse in Taxiversion gezeigt. Diese lädt selbstverständlich auch im Rahmen einer Probefahrt zu einem näheren Kennenlernen ein. Vor Ort erwarten Sie zudem verschiedene Gesprächspartner aus PKW- Verkauf, Produktmanagement und – entwicklung, Service und der DaimlerChrysler Bank, sowie viele Kooperationspartner rund ums Taxigewerbe. Bei musikalischer Untermalung durch die Band von Salvatore Grillo und kulinarischer Umrahmung durch ein elsäßisches Buffet bietet sich für die Taxiunternehmer und –fahrer reichlich Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und die Veranstaltung als kleines Dankeschön von Mercedes-Benz München an die „gelben Botschafter des Sterns“ zu genießen. Taxi-Frühschoppen im Mercedes-Benz Center Wichtiger Termin T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...) Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Top-Termine Oktober 2006 Sonntag, 1. Oktober ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Musikalischer Frühschoppen ➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee ➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, BR Symphonieorchester ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Anne Sophie von Otter ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Klaus Peter Schreiner ➜ Olympiahalle, Basketball ➜ Orangehouse, Yonderboi ➜ Zenith, LL Cool J ➜ Atomic Cafe, Infadels ➜ Elserhallen, Bif Naked Montag, 2. Oktober ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 19.30 - 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 4004, Dirndl-Nacht ➜ Metropolis, Exilia ➜ Feierwerk, Rage against Abschiebung ➜ Backstage, Lordi Dienstag, 3. Oktober ➜ 13.30 – 16.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tribute to Barry White ➜ Muffathalle, The Rapture ➜ Backstage, Aiden ➜ Atomic Cafe, The Masonics Mittwoch, 4. Oktober ➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Neues von Petterson und Findus ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ Atomic Cafe, Willowtree ➜ Monofaktur, Ghetto Ways ➜ Sunny Red, Nein Nein Nein Donnerstag, 5. Oktober ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Lulu live ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Benefizkonzert Ärzte Bukarest ➜ Elserhallen, Qntal ➜ Muffathalle, Sergeant Garcia ➜ Atomic Cafe, Quintron ➜ Backstage, The Creetins ➜ Prager Frühling, The Lodger Freitag, 6. Oktober ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Brunner + Brunner ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ Backstage, AFI ➜ Hansa 39, Dr. Bison ➜ Muffathalle, Festival Son Cuba Samstag. 7. Oktober ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Frühlings Erwachen ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Liste der letzten Dinge ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pink ➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Solisten des Symphonieorchesters ➜ Muffathalle, Jan Delay ➜ Atomic Cafe, Eagle Seagull ➜ Prager Frühling, Rainer von Vielen Sonntag, 8. Oktober ➜ Marathon München ➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Tre Gatti ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Liste der letzten Dinge ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Rundfunkorchester ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ein Fest der Stimmen ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater, Frühlings Erwachen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Das Land des Lächelns ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Night of the Sultans ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Zauberklang ➜ Muffathalle, The Streets ➜ Backstage, Juliette & the Licks Montag, 9. Oktober ➜ 19.30 – -22.30 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse Märchen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika Gruber ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Dietrich „Piano“ Paul ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Mein wunderbar verwandter Freund ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ Elserhallen, The Divine Company ➜ Backstage, Ohrbooten Dienstag, 10. Oktober ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Liste der letzten Dinge ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Georg Ringsgwandl ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Akademiekonzert ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michl Müller ➜ Feierwerk, Pere Ubu Mittwoch, 11. Oktober ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Candide ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Urban Priol ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Gerd Knebel ➜ Backstage, The Datsuns ➜ Muffathalle, Die Drei ➜ Ampere, Martin Jondo (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Donnerstag, 12. Oktober ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Der Räuber Kneissl ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus. Lulu live ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philharmonie Bonn ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Randy Crawford ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klang-Aktionen ➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz im Gärtnerplatz ➜ Backstage, Dead Moon Freitag, 13. Oktober ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, Der Räuber Kneissl ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Münchner Bach-Chor ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Placebo ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Chor-Konzert ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Kammerkonzert ➜ Atomic-Cafe, Johnossi Samstag, 14. Oktober ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC-Bayern – Hertha BSC ➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal, Benefiz- Operngala ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 24.00 Uhr, St. Michael, Bach-Orgelnacht ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Obra Flamenca ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Chor BR ➜ Prager Frühling, The Mopeds ➜ Elserhallen, Satyricon ➜ Muffathalle, Clueso ➜ Maritim Hotel, Beck’s Party Das Wiesn-Finale begleitet uns bis zum 3. des Monats, die Theaterferien enden. In Riem starten die Herbst-Messen, das Highlight, die taxi-intensive Expo-Real vom 23.–25. Oktober. Witzigmann und Schuhbeck schwingen wieder ihre Kochlöffel und George Michael ist gleich zwei Tage in der Olympiahalle (29./30.10.) zu Gast in München. Top of the Top’s Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 6
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7TAXIKURIER Sonntag, 15. Oktober ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Kirchweih- Blaskapelle ➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Benefizkonzert des Bundespräsidenten ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 19.30 Uhr, Philharmonie Kleiner Konzertsaal, Klavierabend ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Murray Perahia ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Oliver Pocher ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, SüßStoff ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Gstanzl ➜ Atomic Cafe, Ron Sexsmith ➜ Hansa 39, Blackmail Montag, 16. Oktober ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ Elserhallen, Snow Patrol ➜ Atomic Cafe, Sunshine Underground Dienstag, 17. Oktober ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Frau von früher ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Georg Danzer ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Stride Piano Summit ➜ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, Barock-Konzert ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klang-Aktionen ➜ Ampere, Wolfgang Haffner ➜ Tonhalle, Status Quo ➜ Backstage, Panic At The Disco Mittwoch, 18. Oktober ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Frau von früher ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ Elserhallen, Hoobastank ➜ Orangehouse, Lampshade ➜ Sunny Red, Rise And Fall Donnerstag, 19. Oktober ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Konzert Bayerische Staatsoper ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 _ 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Frau von früher ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Jon Fosse liest ➜ Iberl-Bühne, Die Wellküren ➜ Muffathalle, Jet ➜ Prager Frühling, The Rippers ➜ Metropolis, ASP Freitag, 20. Oktober ➜ 11.00 Uhr, Hubertussaal, Konzert Bayerische Staatsoper ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bambusklänge ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Irish Folk Festival ➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater, A Velvet Night ➜ Iberlbühne, Der Wadelbeißer ➜ Elserhallen, Medlz + Band ➜ Backstage, By Night ➜ Orangehouse, Scut Samstag, 21. Oktober ➜ 15.00 Uhr, Iberlbühne, Monika Gruber ➜ 18.30 Uhr, City Hilton, Brautkleiderball ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Konzert Bayerisch Staatsoper ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, The Hilliard Ensemble ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Barbara Clear ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Gedankenleser ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel ➜ Zenith, Farin Urlaub Racing Team ➜ Muffathalle, Dendemann ➜ Backstage, Voltaire ➜ Prager Frühling, Cardboard Radio ➜ Lange Nacht der Museen Sonntag, 22. Oktober ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik im Foyer ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Matinee ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Unverschämte Wirtshausmusik ➜ 14.00 und 17.15 Uhr, Circus Krone, Ritter Rost und das Gespenst ➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Echo der Stars ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum ➜ 20.00 - 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Ursula Muhr ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Torsten Riemann ➜ Tonhalle, Chippendales ➜ Iberlbühne, Greger und Greger Montag, 23. Oktober ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mozart-Requiem ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Basta ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Steiner’s Theater-Stadl ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Robert Louis Griesbach ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Colum Sands ➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, Lychee Lassi ➜ Elserhallen, Corinne Bailey Rae Dienstag, 24. Oktober ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Cherubim ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, London Philharmonic Orchestra ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Mambo Mambo ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Bürger and the Pretty Boys ➜ Ampere, Bernard Allison ➜ Atomic Cafe, Cracker ➜ Hansa 39, Zebrahead ➜ Das Schloss, Nake raven Mittwoch, 25. Oktober ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Voices of Africa ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tramitz & Krückl ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Absolut Gegenwart ➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, jazz lines ➜ 20.30 Uhr, Backstage, Inxs ➜ Atomic Cafe, Good Heart Boutique Donnerstag. 26. Oktober ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Cherubim ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Jürgen von der Lippe ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Newton Saxofon Quartett ➜ Zenith, Reamon ➜ Backstage, Julia ➜ Das Schloss, Nunc Freitag, 27. Oktober ➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Don Carlo ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub ➜ Zenith, Unholy Alliance ➜ Monofaktur, The Quakes ➜ Backstage, The Broilers ➜ Garden, Mungo Jerry ➜ Ampere, La Kinky Beat ➜ Das Schloss, Scirocco Samstag, 28. Oktober ➜ Olympiahalle, Hunde-Show ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Werther ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Schrift ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Volker Pispers ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie Kleiner Konzertsaal, Neu Orleans Joymakers ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Tiger Willi ➜ Prager Frühling, The Mighty Roars ➜ Zenith, Tarkan ➜ Feierwerk, Hausmusik-Festival ➜ Backstage, The Bronx ➜ Das Schloss, Sigi Schwab Sonntag, 29.Oktober ➜ 11.00 Uhr. Allerheiligen Hofkirche, Familie Mozart ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett extra ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Fraunhofer Saitenmusik ➜ 15.00 Uhr, Circus Krone, Familienkonzert ➜ 16.00 – 18.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Dornröschen ➜ 18.30 – 20.45 Uhr, Nationaltheater, Giselle ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater, Der eingebildete Kranke ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schatten ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Schwanensee ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Klaus Peter Schreiner ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Improvisationstheater ➜ Ampere, Paolo Nutini ➜ Das Schloss, Musik aus Kasakstan Montag, 30. Oktober ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Salome ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Leaders Club Award ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Frau von früher ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 Volkstheater, Doris Schade für Refugio ➜ 20.00 Circus Krone, Kurt Kroemer ➜ 20.06, Fraunhofer, Poetenstammtisch ➜ Sunny Red, Fistful ➜ Ampere, Senait Mehari Dienstag, 31. Oktober ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Billy Budd ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Frau von früher ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 – 23.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Trisha Brown Dance Company ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Seer ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Flohzirkus ➜ 20.45 – 22.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Sporting Lissabon Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Mehrtägige Termine ➜ 16.08.06 – 07.10.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ein Seestern im Garten ➜ 06.09.06 – 08.10.06, Di. – So. 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Grease ➜ 16.09.06 – 03.10.06, Theresienwiese, Oktoberfest ➜ 23.09.06 – 03.10.06, Olympiapark, Messe Lekkerland ➜ 26.09.06 – 01.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Dieter Nuhr ➜ 27.09.06 – 07.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michi Marchner ➜ 29.09.06 – 01.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe Nord, Golf Europa ➜ 03.10.06 – 04.10.06, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rudolf Nureyev ➜ 03.10.06 – 09.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe ICM, Iba 2006 ➜ 03.10.06 – 14.10.06, außer So., Mo., 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Arnulf Rating ➜ 04.10.06 – 07.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michi Marchner ➜ 06.10.06 – 08.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Mode Made in Italy ➜ 09.10.06 – 10.10.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bharati ➜ 09.10.06 – 11.11.06, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Der Priestermacher ➜ 10.10.06 – 12.10.06, 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, Materialica ➜ 10.10.06 – 29.10.06, Di. – Sa. 20.00, So. 19.00 Uhr, Deutsches Theater, The Rat Pack ➜ 11.10./14. – 17.10./31.10.06, 20.00 Uhr, Das Schloss, Caveman lügt ➜ 11.10.06 – 21.10.06, Mi. – Sa., 20.30 Uhr, Fraunhofer, Martin Großmann ➜ 12.10.06 – 25.02.07, Schloss Nymphenburg, Witzigmann-Dinnershow ➜ 13.10.06 – 15.10.06, Olympiapark, Eigentum und Wohnen ➜ 14.10.06 – 22.10.06, 9.00 – 19.00 Uhr, Mariahilfplatz, Kirchweihdult ➜ 15.10.06 – 16.10.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Stefan Jürgens ➜ 15.10.06 – 16.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Eckart von Hirschhausen ➜ 16.10.06 – 17.10.06, Iberlbühne, Schwarze Nägermusi ➜ 17.10.06 – 18.10.06, 17.30 und 21.00 Uhr, Olympiahalle, David Copperfield ➜ 17.10.06 – 21.10.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß HG Butzko ➜ 17.10.06 – 19.10.06, 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, Maintain 2006 ➜ 18.10.06 – 19.10.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Kraus ➜ 18.10.06 – 20.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, ICM, Medientage ➜ 19.10.06 – 20.10.06, 20.15 Uhr, Herkulessaal, BR Symphonieorchester ➜ 21.10.06 – 22.10.06, Olympiapark, Weinfestival Baden-Württemberg ➜ 21.10.06 – 29.10.06, 10.00 – 19.00 Uhr, Messe Ost, Kunstmesse ➜ 23.10.06 – 25.10.06, 9.00 – 19.00 Uhr, Messe, Expo Real ➜ 23.10.06 – 27.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe, Systems ➜ 24.10.06 – 28.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Schramm ➜ 25.10.06 – 27.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michaela Dietl ➜ 27.10.06 – 28.10.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Jess Joachimsen ➜ 27.10.06 – 28.10.06, Zenith, The unholy Alliance ➜ 28.10.06 – 29.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Beauty-Forum ➜ ab 28.10.06, Schuhbeck-Palazzo ➜ 29.10.06 – 30.10.06, Olympiapark, Katzen-Infoshow ➜ 29.10.06 – 30.10.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, George Michael ➜ 29.10.06 – 31.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Götz Alsmann ➜ 30.10.06 – 12.11.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Luise Kinseher Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • Americanos • • • • Atomic Cafè •••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Cafe am Hochhaus •••• • Cord • • • Crowns Club • •• Hansa 39 • • • Kultfabrik • • • • • Lenbach • Loggia • • • max Suite • •••• M i a •••• Muffathalle • Nachtgalerie • • Nachtwerk • Optimolwerke ••••••• P 1 •• •••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • Prager Frühling •• ••• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • Spiegelzelt • Substanz •••••• The Garden • • • •• Titanic City • • • Volksgarten • • Woanders Club • Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 8
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9TAXIKURIER „Flughafen Live“ – unter diesem Motto lädt die Flughafen München GmbH zusammen mit am Airport ansässigen Behörden und Unternehmen am Flughafen zu einem Erlebnistag ein. Alle Daheimgebliebenen können in den Sommerferien am Sonntag, den 17. September ab 11.00 Uhr im Forum des München Airport Centers (MAC) einen Blick hinter die Kulissen des Flughafens werfen. Präsentiert wird unter anderem eine breite Palette an Spezialfahrzeugen, die im Flughafenalltag eingesetzt werden. Wer sich nach der Theorie auch die Praxis auf dem Vorfeld nicht entgehen lassen will, kann dies bei einer Flughafenrundfahrt zu Sonderpreisen erleben. Die Airport- Touren starten stündlich ab 13.00 Uhr. Bei Vorführungen der Sprengstoff- und Rauschgiftspürhunde des Sicherheitsdienstes der Flughafen München GmbH bzw. des Zollamts München – Flughafen beweisen die Vierbeiner ihren feinen Geruchssinn. Die Hunde demonstrieren ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten im MAC um 12.30 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr. Musikalisch umrahmt wird der Tag von der beliebten bayerischen Band „Blechblos`n“, die von 13.00 bis 18.00 Uhr ihr gesamtes Repertoire von bayerischer Blasmusik über Country und Swing bis zu Rock´n Roll darbietet. Das vielfältige Programm vermittelt den Besuchern interessante Einblicke in die Flughafenwelt: Die Flughafenfeuerwehr ist mit ihrem Löschfahrzeug „Panther“ am Start. Zudem stellt sie moderne Flugzeughebe- und Bergegeräte vor. Schneeräum-, Enteisungs- und Schleppfahrzeuge werden ebenso präsentiert wie der sogenannte „Friction-Tester“ . Dieses Spezialfahrzeug misst die Griffigkeit der Start- und Landebahn bei widrigen Witterungsverhältnissen. Mitarbeiter der Firma Medicus erläutern den Besuchern die Ausrüstung eines modernen Rettungswagens. Die Polizeidirektion am Flughafen München präsentiert neben ihren Einsatzfahrzeugen auch ein Unfallwrack und gibt wertvolle Tipps zur Verkehrssicherheit im Straßenverkehr. Die Bundespolizei führt unter anderem einen Sprengstoff-Roboter vor und lädt zur Besichtigung ihrer neuen Dienstfahrzeuge ein. Die Sicherheitsgesellschaft am Flughafen München baut eine Röntgenstraße für Kofferkontrollen auf. Die Deutsche Lufthansa zeigt ihre Einsatzfahrzeuge für die Abfertigung von Flugzeugen und ein Service-Mobil, mit dem alleinreisende Kinder und ältere oder hilfsbedürftige Menschen zur Maschine befördert werden. Flughafen München FMG präsentiert Airport zum Anfassen M Die Erdinger Sportsbar veranstaltet an ihrem Stand einen Geschicklichkeitswettbewerb mit Kronkorken sowie ein Torwandschießen. Natürlich können sich auch die kleinsten Besucher austoben: Das Eurobungy- Trampolin „Jump and Fly“ und eine Hüpfburg bieten hierzu beste Gelegenheit. Darüber hinaus steht für den Nachwuchs neben einer Spiel-, Mal- und Bastelecke auch das beliebte Kinderschminken auf dem Programm. Der Eintritt zu diesem großen Flughafentag ist frei. Zudem können alle Besucher des Events bis zu fünf Stunden im Parkhaus P20 kostenlos parken. Beim kulinarischen Angebot locken bayerische Schmankerl und selbstgebrautes Bier aus dem Flughafenbrauhaus Airbräu. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.munich-airport.de oder telefonisch unter der Nummer (089) 9 75 - 3 40 32 Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 11. Oktober 2006! @_i\Mfik\`c\1 <`e]XZ_\JZ_`Z_kXe$ le[$XYd\c[le^ >\eXl\Qlfi[ele^[\i =X_i\ile[[\i=X_iq\l^\ 8l]q\`Z_e\emfe=X_ikq\`k# N\^jki\Zb\le[Ldjkq\e Qlm\icjj`^\j|Y\ikiX^\e mfe;Xk\e Bfekifcc\le[J`Z_\i_\`k `dKXo`Y\ki`\Y ;ilZb\ik\id`eXc((,.$'* ;\i;Xk\edXeX^\i]i@_i\e KXoXd\k\i((,'f[\i((+,M*%) *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG HOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !snnn%bXk`%[\ B`\eqc\8i^fKXo`@ek\ieXk`feXc>dY? )FJOSJDI)FSU[4USBF]7JMMJOHFO4DIXFOOJOHFO "MCPJOTUSBF]#FSMJO Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 9
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Die Genossenschaft 10 TAXIKURIER Neue Regelung an der Arena Taxistand Süd In Absprache mit dem KVR konnten wir versuchsweise eine neue Anfahrt an die Allianz – Arena erreichen. Bei der Anfahrt der Fahrgäste zur Südseite der Esplanade können die Taxis von Fröttmaning Süd kommend, sofort nach dem BMW-Gebrauchtwagenzentrum an der Werner-Heisenberg-Allee rechts abbiegen und unter der zur Arena weiterführenden Fahrspuren der Werner-Heisenberg-Allee den Busparkplatz Süd anfahren. Auf der Parkharfe für die Busse ist auf der linken Spur in Höhe der Fußgängerfurt Gelegenheit die Fahrgäste aussteigen zu lassen. Um den Busparkplatz in westlicher Richtung wieder zu verlassen, fährt das leere Taxi geradeaus in der Spur weiter und verlässt über die Maria-Goeppert-Mayer-Straße das Gelände des Stadions. Ab der Halbzeit können sich dort die Taxis in zwei Reihen bereithalten. Beginn des Taxistandes ist dann unmittelbar östlich der Fußgängerfurt. Als Nachrückfläche für ca. 200 Taxis kann die gesamte Zufahrtsschleife zum Busparkplatz und die östlichste Fahrbahn der Werner-Heisenberg-Allee genutzt werden. Die besetzten Taxis fahren dann durch das östliche Ende des Busparkplatzes über die Maria-Goeppert-Mayer-Straße wieder ab. Osttor Vor der Welcome Zone West im Stadion können auch während der zweiten Halbzeit 15 Taxis bereitgehalten werden. Die Reserve für die Welcome Zone West ist vor dem Osttor direkt am Stadion in zwei Reihen. Das Ende des Taxispeichers ist in Höhe der Ausklinkung der westlichsten Spur der Werner-Heisenberg-Allee. In Absprache mit dem Sicherheitsdienst, werden von dort die Taxis zur Welcome Zone gerufen. Taxistand Nord An der Nordseite des Stadions bleibt der Taxistand so wie er vor der Weltmeisterschaft war. Die Reserve des Taxistandes erstreckt sich jetzt aber in einer Reihe auf der rechten Spur der Werner-Heisenberg-Allee bis ca. 50 Meter hinter der Wendeunterführung unter der Autobahnabfahrt. Dort werden Halteverbotschilder mit dem Zusatz „Taxi frei ab 1 Stunde vor Spielende“ aufgestellt. (RS) Taxistandplatz Solln Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der sich häufender Beschwerden wenden wir uns an Sie mit der Bitte um Unterstützung. Scheinbar benutzen einige Taxifahrer den dem Standplatz Solln naheliegenden „Isarfußweg“ immer wieder, um ihre Notdurft zu verrichten. So sehr Verständnis für die Situation und das menschliche Bedürfnis besteht, sollte dennoch aus Rücksichtnahme auf die Sollner Bürgerinnen und Bürger eine andere Lösung gefunden werden. Wir bitten Sie deshalb auf die Fahrer einzuwirken, den „Isarfußweg“ nicht mehr als Toilette zu benutzen. Vorab vielen Dank für Ihre Unterstützung. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Landeshauptstadt München Neuer Taxistandplatz „Gärtnerstraße“ Aufgrund der starken Nachfrage wurde endlich nach fast einem Jahr, der von uns beantragte Taxistand an der Gärtnerstraße/Höhe Dürrstraße genehmigt. Bei einer Ortsbegehung am 09.08.06 konnte eine Vergrößerung des Taxistandes auf 15 Plätze erreicht werden. Der neue Taxistand wird am Funk „Gärtner“ gerufen. (AL) Bahnhof Trudering Nachdem immer wieder Kollegen sich über die räumlichen Zustände am Bahnhof Trudering- Stand beschwert hatten, fand am 22.08.06 eine ausgiebige Begehung statt. Alle von uns ins Auge gefassten neuen Varianten mussten wieder verworfen werden. Die dortigen Platzverhältnisse lassen keine andere Lösung als die Jetzige zu. Wir werden aber an der Truderinger Straße in Höhe des S- und U-Bahn-Aufganges ein Hinweisschild montieren. Hoffen wir, dass sich dadurch die Zustände am Bahnhof Trudering bessern. (AL) Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Uhr Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM OKTOBER 2006 Funkausbildung Termine: 17. und 19. Oktober 2006 14.30–17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00–20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 7/2006: 10.10.–07.11.2006 Kurs 8/2006: 14.11.–12.12.2006 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Busparkplatz Süd P+R Werner-Heisenberg-Allee Maria-Goeppert-Mayer-Str. Hans-Jensen-Weg Werner-Heisenberg-Allee Arena Osttor Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 10
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Die Genossenschaft 11TAXIKURIER Cosima-Stand – und kein Ende Nachdem uns einige besonders gut erzogene „Kollegen“ den alten Stand mit ihrer Notdurft verschönert hatten, mussten wir umziehen. Der jetzige Stand wurde unter folgenden Gesichtspunkten ausgewählt: ➜ Nähe zur Stadtgrenze ➜ weniger Störung der Anwohner ➜ Nähe zur Oberföhringer Straße Es wurden natürlich zeitgleich sämtliche Anträge zur Installation einer Solarsäule gestellt. Kaum war der Standplatz eingerichtet gab es Proteste vom MVG. Sofort gab es eine erneute Standplatzbegehung mit Frau Fischer vom KVR. Als neuer Platz wurde Cosima/Fritz-Meyer- Weg beantragt. Wie es aber oft so ist, wenn man Zeit hätte, geht alles super schnell und der Sockel samt Leitung für die Rufsäule war bereits gesetzt. Bis zur endgültigen Zuteilung des Cosimastandes wird keine Säule errichtet. Es geht aber kein Auftrag verloren, da die Telefonnummern, wie immer in solchen Fällen, in die Zentrale geschaltet sind. (AL) Suchmeldung der Polizei Am 12.08.2006, 2.00–2.30 Uhr, wollte ein Fußgänger in der Lindwurmstrasse, Höhe Poccistrasse ein Taxi anhalten und betrat zu diesem Zweck die Fahrbahn. Das herannahende Taxi machte eine kurze ausweichende Bewegung, erfasste jedoch den Fußgänger und schleuderte diesen über die Motorhaube und Windschutzscheibe auf die Strasse. Der Fußgänger zog sich hierbei nicht unerhebliche Verletzungen zu, welche ärztlich behandelt werden mussten. Das Taxi entfernte sich nach dem Zusammenstoß ohne anzuhalten vom Unfallort. Laut dem Geschädigten dürfte die Windschutzscheibe zu Bruch gegangen sein. Bei dem Fahrzeug handelt es sich vermutlich um einen Kombi. Der verantwortliche Taxifahrer, sowie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer (089) 62 16 33 22 zu melden. Der Aufsichtsrat berichtet: Liebe Kolleginnen und Kollegen, im Urlaubsmonat August fand keine Sitzung statt. Im September werden wir uns dann bestens erholt ins Zeug legen. Müßiggang war jedoch trotz Urlaub nicht möglich. Vorrang hatten Amtsübergabegespräche mit der bisherigen Aufsichtsratvorsitzenden Christa Reindl und mehrere Vorgespräche mit den Vorständen, um die Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr (bis zur nächsten Jahreshauptversammlung) zu definieren. Natürlich haben sich auch die Aufsichtsräte, die nicht Urlaub machten, bei verschiedenen Gelegenheiten zum Meinungsaustausch getroffen (in ihrer Freizeit). Dabei haben sich unabhängig voneinander fast 100 Prozent Übereinstimmung bezüglich der Hauptaufgaben ergeben. Diese fallen in den folgenden Geschäftsfeldern an: 1. Datenfunk und Funkzentrale 2. Marketing 3. Kundenakquisition 4. Telefonstandplätze/Standplätze allgemein 5. Kosten- und Risikokontrolle 6. Kaufmännische Verwaltung Mit Sicherheit werden diese genannten Aufgabenschwerpunkte, die teilweise schon im vergangenen Jahr bearbeitet wurden, in der Septembersitzung intensiv diskutiert werden. Für das Ziel „zufriedene Fahrgäste“ werden sich die Vorstände, die Angestellten und die Aufsichtsräte der Taxi-München eG zu 100 Prozent einsetzen. Doch um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, brauchen wir vor allem Euch (die Mitglieder und deren angestellte Fahrer), um in unser aller Interesse die Fahrgäste bestens zu befördern und zu bedienen. In diesem Sinne wünschen wir euch einen ertragreichen Herbst und eine unfallfreie Zeit. Mit kollegialem Gruß Reinhard Zielinski München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema gewinnen. V ertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen. TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS! Start der ersten Kurs-Staffel: Samstag, 07.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 14.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 21.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6 Kosten: 145 Euro inklusive: ➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis ➜ Zertifikat ➜ Ausweis inklusive Lichtbild ➜ Aufkleber für Ihr Fahrzeug Anmeldung: Ab sofort bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367 Kapazität: Maximal 25 Teilnehmer MÜNCHEN ER-FAHREN Unser Kollege Eduard Kaiser ehemalig Taxi 1903 verstarb am 16.04.2006 nach langer schwerer Krankheit Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 11
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Das Leben mit einem Kunstgelenk Dr. Rüdiger Neitzel, 42, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Hier spricht der Doc Jährlich werden in der Bundesrepublik Deutschland 80.000 Hüftendoprothesen, 120.000 Knieendoprothesen und ca. 40.000 Schultergelenksendoprothesen implantiert. Dabei handelt es sich um eine der erfolgreichsten Operationen der Orthopädie und Unfallchirurgie, was dem Patienten ein beschwerdefreies Leben und ein Maximum und Beweglichkeit und Belastbarkeit wiederbringt. Was führt letztendlich zu einem Kunstgelenk, welche Patientengruppen sind betroffen. Es handelt sich erstmalig um Patienten, die aus dem rheumatoiden Formenkreis kommen, d. h. Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis haben ein erhöhtes Risiko, eine Gelenkzerstörung der großen Gelenke zu erleiden. Die zweite Gruppe betrifft Patienten, die den Arthrosepatienten zugerechnet werden. Hierunter verstehen wir Patienten, die unter einer angeborenen Fehlbildung, beispielsweise Hüftdysplasie, X- und O-Bein-Stellung der Gelenke leiden. Bei diesen Patienten führt ein langjähriger Gebrauch der Gelenke zu einer unweigerlichen Arthrose, Knorpelverlust mit Gelenkdestruktion (Zerstörung). Die dritte Gruppe betrifft Patienten, die einen Unfall erlitten haben, d. h. Traumata. Sehr häufig Schenkelhals- oder Oberarmkopfbrüche führen auch letztendlich zu einer Arthrose des Gelenkes. Bei all diesen Erkrankungen gilt, dass Bewegungsarmut und Übergewicht diese Symptome der Erkrankung verstärken, sie aber selbst nicht bedingen, d. h. ein übergewichtiger Patient muß nicht automatisch eine Arthrose erleiden. Grundsätzlich unterscheiden wir bei allen drei Gelenken erhebliche Formen und Anwendungen der Hüftendoprothetik. Im Schultergelenk sind wir in der Lage nur die Oberfläche des Kopfes zu rekonstruieren, falls es sich um eine Oberarmkopfnekrose (Durchblutungsstörung) handelt. Liegen ausgedehntere Defekte vor, kann sowohl eine Oberarmkopfschaftprothese eingewechselt werden als auch ein komplettes Gelenk mit Ersatz der Schultergelenkpfanne. Liegt ein größerer Defekt auch der den Arm bewegenden Sehnen vor (Rotatorenmanschettendefekt), kann nur die sog. Delta- oder sog. inverse Prothese eine Abhilfe schaffen. Hierbei genügt die Muskelkraft des Musculus deltoideus, um das Gelenk wieder annähernd normal zu bewegen. Am Hüftgelenk sind wir ebenfalls in der Lage, nur die Oberfläche des Hüftkopfes zu ersetzen, hierbei kann der Schenkelhals erhalten werden. Dies hat den Vorteil, dass jüngere Patienten auch versorgt werden und eine Option für einen Hüftgelenkswechsel erhalten bleibt. Patienten zwischen 50 und 60 erhalten meistens eine zementfreie Hüftgelenkendoprothese, hier werden Pfanne und Schaft zementfrei im Knochen verankert, die Oberflächenmaterialien gestalten sich zunehmend freundlicher und das Design der Prothese erlaubt eine baldige Belastung. Die meisten Patienten können nach vier Wochen völlig frei, ohne Zunahme von Gehstöcken das operierte Hüftgelenk belasten. Für das Kniegelenk bestehen sowohl unicondyläre als auch bicondyläre Oberflächengelenksersatzprothese zur Verfügung. Hier werden jeweils die Körperoberflächen im Kniegelenk durch ein Implantat ersetzt und so das Gelenk wieder beweglich gemacht. Sollten größere Fehlstellungen und alte große Bandverletzungen vorliegen, so muß ein gekoppeltes Kniegelenkssystem, was diese Bänder ersetzt, eingesetzt werden. Auch hier gibt es Modelle zementfrei und zementiert, die implantiert werden können. Insgesamt besteht für die moderne Endoprothetik heutzutage eine Verlässlichkeit von 12 bis 15 Jahren. Beispielsweise ist für bestimmte Prothesensysteme eine Überlebensrate von 97 % nach 10 Jahren ermittelt worden. In der Regel werden Patienten spät bei einem Spezialisten vorgestellt, nämlich dann, wenn Kontraktur, d. h. die Bewegungseinschränkung eines Gelenkes, auch zu hoch ist. Dann wird das Operationsergebnis dadurch geschmälert, dass zwar der Schmerz vollkommen beseitigt wird, der Patient aber doch eine unbefriedigende Funktion beibehält. Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation gekommen? Hierüber gibt es keine verläßlichen Regeln bezüglich des Alters oder einer Grunderkrankung. Im wesentlichen kann gesagt werden, dass hier Begleiterkrankungen wie coronare Herzkrankheit oder Zustand nach Schlaganfall Patienten mit modernen Narkoseverfahren schon behandelt werden können und dass auch das junge Alter vieler Arthrosepatienten keine Kontraindikation für die moderne Hüftgelenksendoprothetik ist. Mein Tipp: Lassen sie sich rechtzeitig von einem Spezialisten bezüglich der Möglichkeiten beraten. 12 TAXIKURIER Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 12
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13TAXIKURIER Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1906: 1. Oktober Automobilverordnung vereinheitlicht die Kfz-Kennzeichnung in Deutschland. … vor 75 Jahren 1931: 10. Oktober Reichspräsident Paul von Hindenburg empfängt erstmals Adolf Hitler und Hermann Göring zu politischen Gesprächen. … vor 50 Jahren 1956: 11. Oktober Bundestag beschließt Einführung einer Verkehrssünderkartei. 1956: 16. Oktober Nachwuchspolitiker Franz Josef Strauss wird innerhalb einer umfassenden Kabinettsumbildung zum Verteidigungsminister ernannt. … vor 25 Jahren 1981: 6. Oktober M.A. Sadat, Staatspräsident von Ägypten, fällt einem Attentat zum Opfer. 1981: 10. Oktober Bei einer Friedenskundgebung in Bonn versammeln sich rund 300.000 Menschen. Im Oktober … Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Funksprecher versucht an einen Kollegen einen Auftrag zu vermitteln: Zentrale: „Harras“ Taxi 4711: „4712 – erster“ Zentrale: „Wer ist erster?“ Taxi 4711: „4712 ist erster!“ Zentrale: „Die Nummer kann nicht stimmen.!“ Taxi 4711: „Doch ich bin erster!“ Zentrale: „Kann es sein, dass Sie heute ein anderes Fahrzeug fahren?“ Taxi 4711: „Ja, Sie haben Recht – Ich habe heute einen Kombi.“ (NL) Kurioses aus der Zentrale Illustration: formenreich HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI KOSTENLOSE TESTVERSION 2 FAHRER + 2 FAHRZEUGE www.hale.de/cey © werbeKÄFER ● fehlerfreie Fahrerabrechnung ● vereinfacht Abrechnung und Verwaltung aller Fahrten und Schichten ● ein System für microtax-05, Wegstreckenzähler-05, Spiegeltaxameter und Spiegelwegstreckenzähler ● Cab Assistant - die Taxi-Abrechnungs-Software von HALE ... alles aus einer Hand HALE -SYSTEMHALE -SYSTEM das preiswerte Abrechnungssystem... das preiswerte Abrechnungssystem... Witz des Monats Stürmt ein Betrunkener ins Geschäft für Musikinstrumente. „Ich will die rote Trompete und die Ziehharmonika.“ Antwortet der Verkäufer: „Den Feuerlöscher können Sie haben, aber die Heizung bleibt hier.“ Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S. v. Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER BR- und MVG-Fahrten werden erst am Vorabend kurzfristig bestellt (der BR ruft an, die MVG schickt die Aufträge per Datenaustausch), so dass diese Aufträge immer relativ „frisch“ sind. Natürlich kann auch hier mal jemand verschlafen oder wegen BR- oder MVG-interner Absprachefehler kann es zu Fehlbestellungen kommen. Dies ist zum Glück aber nicht sehr häufig. Dauertasten – Manchmal machen sich defekte Funkgeräte „selbständig“ und gehen – vom Fiaker unbemerkt – auf Sendung, so dass halb München den interessanten Gesprächen im Wagen zuhören darf, während die Arbeit auf diesem Kanal nicht mehr möglich ist. Ein funktionierendes Abschaltrelais würde den Spuk nach 20 bis 30 Sekunden beenden. Doch das ist meist ebenso im Eimer wie das marode Funkgerät selbst. Manche Mikros sind jedoch so blöd befestigt (z. B. seitlich an der Mittelkonsole), dass man mit dem Knie an die Taste kommt und es eventuell nicht einmal bemerkt. Wenn jedoch plötzlich das Radio ausgeht (auch hier muss ein Abschaltrelais eingebaut sein) und die Sendetaste aufleuchtet, sollte auch der letzte Spezialist merken was los ist. Deisenhofener – Weil „mir des scho imma so gmacht ham“, wird der „Deisenhofener“ eben „Deisenhofener“ gerufen, auch wenn er schon vor Äonen in die Werinherstraße verlegt wurde. Sage mal einer, wir seien nicht traditionsbewusst! Ähnliches darf für uralte, aber immer noch benutzte Standplatznamen gelten wie „PX“, „Sonnen-Rieger“, „Sonnen-Waldbarth“ und einige andere. Als Schrotti begann, das Münchner Taxigewerbe zu beglücken, gab es noch den „Schloss-Stand“ (in der Oberföhringer Straße statt „Cosima“ und „Englschalkinger“), den „Schilcherweg“-Stand, den (glücklosen) „Gondrell-Stift“-Stand und den „Lazarett“-Stand. Als Letztgenannter durch den „Maillinger“ ersetzt wurde und die neue Rufsäule installiert werden sollte, schrieb uns die damalige … … Deutsche Bundespost – Das Anschließen der Telefonleitung sei nicht möglich gewesen, da auf Läuten und Klingeln niemand geöffnet habe … In unserem Antwortschreiben wiesen wir darauf hin, dass die von uns geduldeten Rufsäulen-Untermieter, nämlich Ameisus sechshaxus und Spinnus flacrius, auf unsere ausführliche Anweisung Fremden nicht öffnen dürfen. Wenige Tage später ging’s dann auch so und die Leitung „stand“ . Apropos Deutsche Bundespost: Jahrelang stellte die Post die Rechnung für das Standplatztelefon „Trudering“ (damals noch ein Blechkasten) an die Rufsäule zu, d. h., der Briefträger legte die Rechnung in das Kastl, obwohl wir nicht müde wurden, darauf hinzuweisen, dass die Rechnungsadresse in der Engelhardstraße sei. Bei den alten Blech-Telefonen kam es gelegentlich zu Überraschungen, dergestalt, dass man von diesen Anlagen weg Schrottis Fiaker-ABC D Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „D“ Dachschild (Dachreklame, Dachwerbung) – Nicht die Taxi-Reklame ist gemeint. sondern das längs zur Fahrtrichtung montierte Werbeschild, welches von manchen Fahrgästen als etwas zu dick aufgetragen empfunden wird. Eine fahrende Litfass-Säule ist nicht jedermanns Geschmack. Wer vom teuren Hotel zum nicht minder teuren Restaurant fährt, will nicht unbedingt von einem rundum plakatierten Fliwatüüt befördert werden, wenn’s zum gleichen Preis auch ohne dieses Kasperltheater geht. Wahrscheinlich ist es absehbar, wann die ersten Taxis mit einem kompletten Werbe-Anhänger und der tatsächlich darauf montierten Litfasssäule herumfahren (oder -stehen). Die Werbeeinnahmen dürften wenigstens einen Teil des erhöhten Spritverbrauchs und der Verluste durch sich weigernde Fahrgäste ausgleichen. Aber manche Unternehmer waren im Rechnen immer schon sehr geschickt. Dauerauftrag – Regelmäßige Touren, wie Postaufträge oder Dialysefahrten, liegen meist als Daueraufträge vor, werden also automatisch geschickt, wenn die Kundschaft nicht wegen Krankheit, Urlaub oder sonst welchen Gründen storniert. Das hindert z. B. einige Post-Damen, die zum Teil seit vielen Jahren mit dem Taxi in die Arbeit fahren, dennoch nicht daran kommentarlos einfach nicht zu erscheinen, wenn sich die Abholzeit geändert hat oder die Fahrt komplett ausfallen soll. Die morgendlichen Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 14
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telefonieren konnte, obwohl sie nur „kommend“ geschaltet sein sollten. Auch hier bedurfte es mehrerer Briefe und Anrufe, bis das Wegtelefonieren wieder unterbunden wurde – dafür war’s dann plötzlich woanders möglich. Dreistigkeit – Oft sind wir hier Opfer der Fahrgäste, die in Tonlage und Verhalten meinen, wir seien ihr Fußabstreifer und Seelen-Müll- Schlucker. Doch auch die Dreistigkeit einiger Kollegen untereinander ist gelegentlich nicht von schlechten Eltern – wie man an so mancher „Zitrone des Monats“ hier im Taxikurier ablesen kann. Bemerkenswert war auch das Verhalten eines Fahrers, der vor zirka einem Jahr einen Ausgleich in Ramersdorf anmeldete und bekam, weil die Kundschaft nicht aufgetaucht sei. Tatsächlich hatte er die Dame jedoch gefahren, sie nach allen Regeln der Kunst zusammengeschissen, weil sie es wagte, nur zum Ostbahnhof zu fahren. Und dann eben noch den Ausgleich abgezockt – zu dem er einige Minuten zu spät kam, weil die ursprüngliche Fahrt ja doch stattgefunden hatte. Die Sache kam erst durch die spätere Beschwerde der „ursprünglichen“ Dame auf. Dringend – Zum wiederholten Mal sei darauf hingewiesen, dass „dringend“ nur ist, was mit Gefahr für Leib und Leben einer Person verbunden ist. Zahlungsschwierigkeiten – sofern keine Handgreiflichkeiten drohen – sind ärgerlich aber nicht dringend! Wirklich „dringend“ war es wohl, als uns vor wenigen Monaten nächtens ein Kollege mit einer Aufregung in der Stimme meldete, neben ihm, „da schei… einer auf den Gehweg“ und was er denn machen solle. Ob er unseren Rat, dem armen Kerl einfach einen schon gelesenen Teil seiner Zeitung zu leihen, beherzigt hat, wissen wir nicht. Durchsagen – Mit Erscheinen dieses Heftes ist sie wieder da, die Wiesn-Zeit und mit ihr alle diejenigen, die einmal im Jahr für 16 (bzw. diesmal 18) Tage auf dem Bock sitzen und hier das große Geld zu machen versuchen. „Brausebad paar hundert Mal sofort“ (trockene Antwort: „konnst mei Numma sogn?“) usw. gehört zu den unvermeidlichen Ritualen, auf die man sich jetzt schon einstellen sollte. Telefonisten und Funker der Zentrale stehen zeitweilig unter Hochspannung, wenn die Wiesnbesucher teilweise schon vom Bierzelteingang aus per Handy ein Taxi „vorbestellen“ wollen („bin in fünf Minuten am Haupteingang, mein Name ist …“), dadurch die Leitungen dicht machen und sich auch durch gutes Zureden nicht von diesem Unsinn abbringen lassen wollen („Ach, und das ist die Weltstadt mit Herz? Ich möchte bitte ihren Chef sprechen.“ Oder alternativ: „Wissen Sie nicht, wer ich bin oder wollen Sie morgen in der Zeitung stehen?“). Die Funker wiederum haben sich mit dem teilweise „hoch qualifizierten“ Fahrpersonal (gerade auch der Firma, die sich besonders darauf beruft) herumzuschlagen, weil die Annahme des Auftrags per Sprechfunk immerhin Grundkenntnisse der Funkdienstordnung sowie der deutschen Sprache voraussetzt. Zu bestimmten Wiesn-Zeiten ist nun mal innerhalb des Mittleren Rings die Zahl der „Aufhalter“ und „Eckensteher“ größer als die der freien Taxis, weshalb die Durchsagen „Stachusrondell 20 mal“, „Odeon 30 mal“ usw., allenfalls die Information beinhalten, welche Strecke der mitteilungswütige Fiaker gerade abfährt. Einer – soweit noch möglich – geordneten Auftragsvergabe durch die Zentrale und dem Nervenkostüm der Funksprecher sowie der anderen Fiaker sind diese überflüssigen Durchsagen jedoch nicht dienlich. Die beste Durchsage ist hier nur die, die nicht gemacht wird. Möge die diesjährige Wiesn für uns alle erfolgreich und unfallfrei sein und vielleicht ein ähnlich schönes Fest werden wie die jüngste Fußball-WM. 15TAXIKURIER Bilderwitz aus der September-Ausgabe: And the winner is … „Bei dem flachen TV-Programm braucht’s wirklich keinen so großen Bildschirm!“ Michael Tempel aus München hat den wohl passendsten Text eingesendet und zurecht den Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro für das „Kleine Brauhaus Dicker Mann“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER Mo-So 15h - 4h Frankfurter Ring 137 Tel: 089-83929266 www.FKK-Palazzo.de FKK-ClubFKK-Club Tabulose Girls, splitternackt mit netter Unterhaltung verwöhnen mit Superprogramm. Sauna, Whirlpool, Solarium, kl. Buffet, Kaffee + Kuchen, Getränke... Donnerstags staatlich geprüfter Masseur im Hause. Interessante Taxiprovisionen und Dank an alle Taxikollegen die uns anfahren! Alle Gäste haben unbegrenzten Aufenthalt. Der nackte Wahnsinn... Die fünf Weisheiten des Monats … Taxistiftung Deutschland Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Pausenfüller Marken, die zum Gattungsbegriff wurden Markenname Produkt Hersteller Aspirin ASS-Präparat Bayer AG Ata Scheuerpulver Henkel AG Bobbycar Rutschauto für Kinder BIG Spielwaren Calgon Entkalker für Reckin Benckiser Waschmaschinen Colt Pistole Colt Defense LLC Discman tragbarer CD-Player Sony Dynamit Sprengstoff Dynamit Nobel AG Edding Dicker Filzstift Edding AG Flex Trennschleifer Flex Porter-Cable Corporation Foen Haartrockner AEG Jeep Geländewagen DaimlerChrysler Kaba Instant-Kakao Kraft Foods Kleenex Papiertaschentücher Kimberly-Clark Knirps faltbarer Regenschirm Knirps GmbH Labello Lippenpflege Beiersdorf AG Maggi Suppenwürze Maggi/Nestlé AG Moltofill Dübelmasse ICI-Molto Nescafé lösliches Kaffeepulver Nestlé AG Nirosta nicht rostender Stahl ThyssenKrupp Nylon Kunststoff DuPont Pampers Wegwerfwindeln Procter & Gamble Polaroid-Kamera Sofortbildkamera Polaroid Corporation Pril Spülmittel Henkel AG Pritt-Stift Klebestift Henkel AG Selters Mineralwasser Selters Mineralquelle Augusta Victoria GmbH Styropor expandiertes Polystyrol BASF AG Teflon nichthaftendes DuPont Oberflächenmaterial Tempo Papiertaschentücher Procter & Gamble Tesa transparentes Klebeband Beiersdorf AG Thermosflasche wärmeisoliertes Gefäß Thermos LLC Uhu Alleskleber Henkel AG Walkman tragbarer Sony Kassettenspieler Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. ➜ Nicht nur Fingerabdrücke, sondern auch Zungenabdrücke sind einmalig ➜ Ein Bandwurm kann bis zu 54 Meter lang werden. ➜ Die Geschmacksrichtung grüner Gummibärchen ist Erdbeere. ➜ Astronauten können nicht rülpsen. Kohlendioxyd findet in der Schwerelosigkeit keinen Weg nach oben ➜ Im Empire State Building gibt es 64 Fahrstühle. Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 16
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17TAXIKURIER Messe München Messe-Highlights im Oktober Von Maschinen und Ausrüstungen für die Bäckereibranche über neue Werkstoffanwendungen, bis hin zu aktuellen Trends im Gewerbeimmobilienmarkt sowie Innovationen der IT,- Media- und Kommunikationsbranche sind im Oktober 2006 in der Neuen Messe München die unterschiedlichsten Branchen vertreten. Kunstliebhaber finden auf der 51. Kunst-Messe München neue Sammelstücke. Große Beachtung erhalten auch der Kongress INTERGEO sowie die MEDIENTAGE MÜNCHEN 2006. Den Auftakt macht vom 3. bis 9. Oktober die IBA 2006, die weltweit bedeutendste internationale Leitmesse für Bäcker und Konditoren. Sie ist die wichtigste Informationsplattform für Fachleute des backenden Gewerbes aus der ganzen Welt. Über 70.000 Fachbesucher und Entscheidungsträger holen sich auf der IBA Anregungen und Informationen über das nationale und internationale Angebot sowie über neueste Entwicklungen und Trends der Branche, um die nächsten Investitionen vorzubereiten. (Zufahrt über West und Ost) Ein weiteres Messehighlight im Herbst ist die EXPO REAL 2006 – Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien, die vom 23. bis 25. Oktober in der Neuen Messe München ihre Tore öffnet. Alle wichtigen Immobilienmärkte und -standorte sowie die internationalen Key Player der Immobilienwirtschaft kommen nach München, um sich über neue branchen- und länderübergreifende Immobilienprojekte zu informieren. Mit rund 1.500 Ausstellern und ca. 18.000 Besuchern aus 60 Ländern gehört sie zu den führenden Fachmessen für Gewerbeimmobilien in Europa. (Zufahrt über West und Nord) Abschließend findet vom 23. bis 27. Oktober die SYSTEMS 2006, die führende Business-to-Business Messe für IT, Media und Communications in der Neuen Messe München statt. In sechs Messehallen präsentieren die Aussteller die neuesten Produkte und Lösungen für Informationstechnologie, Telekommunikation und Digitale Medien. Mit ihrem Ausstellungsportfolio und dem Rahmenprogramm trägt die SYSTEMS 2006 den Bedürfnissen der IT-, Media- und Kommunikationsbranche Rechnung. (Zufahrt über Ost und West) Volles Programm im M,O,C, Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2005 wird die MAINTAIN 2006 – Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung, vom 17. bis 19. Oktober, mit über 200 Ausstellern aus dem In- und Ausland im M,O,C,-Veranstaltungscenter an den Start gehen. Als einzige Messe für industrielle Instandhaltung in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Norditalien informiert sie branchenübergreifend über moderne Lösungen zur Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Industriemaschinen und -anlagen. Rund um das Thema Schönheit dreht sich am 28. und 29. Oktober 2006alles beim BEAUTY FORUM MÜNCHEN. Im letzten Jahr informierten sich über 34.000 Fachbesucher über die neuesten Trends in Sachen Kosmetik, Naildesign und Schönheit. Mit über 750 Firmen, die sich auf mehr als 24.000 Quadratmetern präsentieren, wird sich der Erfolg der Veranstaltung auch dieses Jahr fortsetzen. Foto: Messe München Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 17
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18 TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Taxameter des Monats AUGUSTINER – Da ist der Münchner dahoam. Das Augustiner-Festzelt ist die Stätte Altmünchner Gemütlichkeit. Der Bierqualität wird hier alleroberste Priorität eingeräumt. Nur hier fliest der Edelstoff noch aus den riesigen Holzfässern. Sie ist nicht nur die älteste sondern inzwischen auch einzige Brauerei, die noch in Münchner Hand ist. Im familienfreundlichen Zelt lernt auch der Nachwuchs gleich, was Qualität ist. Hier wird nicht gerauft, höchstens selten, sondern genossen. Auch das Wiesn-Hendl freut sich, dass es hier verzehrt wird. Und die Musik ist nicht anheizend, sondern eher „griabig“ . Grad schee iss!, Münchnerisch, halt. FISCHER-VRONI – Steckerlfisch, Zander, Makrele, Forelle, Renke etc.. Allein die Parade der 15 Meter langen Leckerbissen über der Holzkohle ist immer wieder ein optisches und duftendes Vergnügen.Das Zelt ist intimer als die großen Festhallen und hat deshalb einen eigenen Charme mit viel nostalgischer Atmosphäre. Für Eingeweihte gilt: Kein Wiesnbesuch ohne Fischer-Vroni. HACKER-PSCHORR – Nicht nur, dass der Roiderer Toni der Sprecher aller Wiesnzelt-Barone ist, in seinem Zelt hat er auch einen einmaligen Mix aus Alt und Jung, aus Tradition und Moderne. Da er weiß, wie man mit Technik auch Umsatz machen kann, hat er seit letztem Jahr ein Cabrio-Dach für sein Festzelt. Jetzt kann man vom Himmel der Bayern direkt in den Bayerischen Himmel schaun. Zu dem hat er eine saugute Musi und narrisch nette Bedienungen. HIPPODROM – Von den großen das kleinste, aber dafür die größte Stimmung. Beim Sepp Krätz kehrt gern der „Promi“ ein. Auch wenn nicht jeder einer ist, so darf er sich doch zumindest hier als einer fühlen. Nicht umsonst flitzen viele Autogrammjäger und aufgebrezelte Has’n durch die Gänge. Es ist das Zelt mit dem höchsten Flirtfaktor und stets dicht belagerter Champagner-Bar und der alljährlich gleichen Frage: „Gibt’s jetzt hier das beste Hendl oder nicht?“ Für g’standene Wiesnbesucher ist das Hippodrom aber zu „discomassig“ . WEINZELT – Nein, schlecht ist es im Weinzelt nicht. Aber halt anders. Und ebenso wie beim Käfer nebenan, treten hier halt die Möchtegerns massiv auf, die meinen mit einer Doppelmagnum Champagner kann man schneller unters Dirnd’l der durchaus zugänglichen Maiden „lodeln“ . Vielleicht ham’s ja sogar recht. Ist halt alles Geschmacksache und unerzogene Kids von neureichen Eltern braucht halt auch nicht jeder. Das Essen ist tadellos und beim Weißbier nimmt die Familie Kuffler schon seit Jahren ein Spitzenplatz ein. Und zwar im Preis! Während der Preis für die Maß jedes Jahr für Diskussionen sorgt, kostet hier die Halbe Weißbier fast so viel wie woanders die Maß. Und keinen scheint’s zu stören. (PG) Festzelte Zum Thema „Essen und Trinken im Taxi“ (Nr. 8/06) Es scheint, als ob das ansonsten recht interessante Magazin immer mehr zum Moralapostel von verhinderten Oberlehrern und superschlauen Hanseln degradiert wird (s. Seite 34, Thomas Kroker). Ausgerechnet der mit Abstand unfreundlichste Zeitgenosse unter den Funkern redet von „Freundlichkeit“! Wer als Außenstehender diesen Bericht liest, muss glauben, dass die Mehrzahl der Münchner Taxler aus der unteren Sozialschicht kommt bzw. einen IQ in Höhe der jeweiligen Tagestemperatur hat. Demnächst wird man uns noch erklären, warum wir bei Dunkelheit das Licht einschalten sollen! Ich warte also mit Spannung auf die kommenden Ausgaben. H. Hoffmann, München Leserbriefe/Forum Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen. Mit Ballnath GmbH Versicherungen Bestens versichertBestens versichert Über 30 Jahre Erfahrung im TaxigewerbeÜber 30 Jahre Erfahrung im Taxigewerbe Ballnath GmbH Versicherungen Brudermühlstr. 48a 81371 München info@taxi-versicherung.de www.taxi-versicherung.de Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot. Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 645,40 € (ohne Selbstbeteiligung) Taxi-Rechtsschutz pro Fahrzeug jährlich ab 152,74 € Betriebshaftpflicht pro Fahrzeug jährlich ab 30,00 € Taxi-Unfallversicherung jährlich ab 113,30 € Privathaftpflicht jährlich ab 46,40 € TOP-KonditionenTOP-Konditionen Komfort-LeistungenKomfort-Leistungen Rabattretter (einen Unfall ohne Rückstufung) Bis 25% Schadenfreiheitsrabatt Rabatt für Alleinfahrer kostenloser Krankenversicherngsvergleich Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 18
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19TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Mandarin Oriental Für Hotels ist es wichtig, ihren Gästen maximalen Komfort zu bieten. Je höher die Anzahl der Sterne, desto höher der Anspruch der Gäste. So erwartet der 5-Sterne-Gast auch ein Taxi vor der Schwingtür. Ein eigener Taxi-Standplatz, sei er noch so klein, soll schon sein. Es gibt aber Häuser, die damit immer wieder fahrlässig umgehen und die Taxistandplätze als ihr Eigentum betrachten. Wenn VIPs oder Limousinen-Karawanen auftauchen, werden die Arbeitsplätze der Taxler eigenmächtig vergeben. So parkten am 18. August, 21.30 Uhr wieder einmal 8 VW-Busse mit Hamburger Kennzeichen in der Neuturmstraße und blockierten den gesamten Taxi-Standplatz. Wir können nur allen Kollegen empfehlen, in Zukunft sofort über die Zentrale die Streife rufen zu lassen. Wie schnell ein Standplatz aufgehoben werden kann, zeigt das Beispiel „Hotel Europa“, wo ähnlich willkürlich mit unserem Arbeitsplatz umgegangen wurde. Für diese Eigenmächtigkeit vergeben wir an das Hotel Mandarin Oriental „Die Zitrone des Monats“ . (PR) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Karin und Gerhard Greiner (Kiosk Daglfing) Immer öfter hören wir am Funk: „Kiosk Daglfing/ Ludwig-Brück-Straße“ . Der Grund dafür ist, dass der Daglfing-Stand zu manchen Zeiten nicht besetzt ist und ankommende S-Bahn-Fahrgäste am Daglfing-Kiosk bitten, doch ein Taxi zu bestellen. Bis vor einigen Monaten gab es teilweise Ärger, denn die wartenden Personen haben oft vorbeifahrende Kollegen abgewunken und so für manche Leerfahrt gesorgt. Karin und Gerhard Greiner haben sich jedoch ein wunderbares System ausgedacht, um das zu verhindern. Sie verlangen von jedem Taxi-Besteller 20 Euro Pfand, das bei Eintreffen des Taxis zurück erstattet wird. Seitdem gibt es keine Leerfahrten mehr. Der Daglfinger Kiosk ist täglich von 8.00–22.00 Uhr geöffnet und im Stüberl und angrenzenden kleinen Biergarten gibt es auch kleine Brotzeiten. Für die taxifreundliche Aktion erhält das Kiosk-Ehepaar die Rose des Monats in Form von ein paar Taxigutscheinen. (PR) Karin Greiner Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...! Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 19
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Wer gerne möglichst mitten in der Stadt wohnt, kann es nicht besser treffen als am südlichen und südwestlichen Altstadtring. Vom Lehel über das Gärtnerplatzviertel bis zum Sendlinger Tor „rührt sich was“, weil hier nicht nur Ladengeschäfte, Rechtsanwaltspraxen, Architekturbüros und Werbeagenturen angesiedelt sind, sondern tatsächlich auch noch (und verstärkt: wieder) Leute wohnen. Seit es schick ist, statt in Grünwald eine Villa zu haben, lieber (oder zusätzlich) im vorgenannten Gebiet einen – natürlichen renovierten – Altbau zu bewohnen, sind dort viele der alten Mieter hinaussaniert worden. Insofern vollzieht sich ein Wandel in der Bewohnerstruktur, der sich u.a. auch im gastronomischen Angebot auswirkt. Die Zahl der „alten“ Wirtshäuser steigt, die unter relativ neuer Führung seither ihre „Happy-Hour“ oder den „Caipi“ zu 4,90 bei unüberhörbarer Musikberieselung anbieten (z.B. „Mariannenhof“, „Wirtshaus zum Straubinger“ und viele andere), während die alten Familienbetriebe auf dem Rückzug sind. Wenn’s denn so ist: jedenfalls sieht man an den Taxibestellungen, dass selbst zu den schwächsten Zeiten hier noch ein bisserl Leben angesagt ist. Im Raum „Reichenbach“ und „Papa“ sind zusätzlich die meisten Münchner Lokale für Lesben und Schwule angesiedelt, wobei sich aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre die Grenzen zu „normalen“ bzw. „Hetero“-Lokalen immer mehr vermischen. Fast jeder und jede ist fast überall gerne gesehen. Die bekanntesten Läden für Mädels dürften sein „Bei Carla“ (Buttermelcher 17) und „Inges Karotte“ (Baader 13). Das Angebot für die Jungs ist wesentlich größer und reicht vom 24-Stunden-Bierbeisel „Prince“ (Reichenbach 55) über die „Luggi-Bar“ (Pestalozzi 22 – Treffpunkt fast aller Travestie-Stars in München, großes Angebot an Weinen) bis zur überaus gut sortierten (und gar nicht teuren) Cocktailbar „Morizz“ in der Klenze 43. Unser heutiges Testgebiet ist sicher das bunteste und lebhafteste, was man in München und weit darüber hinaus finden kann! Brotzeitstandl (auszugsweise) 1. BERGWOLF, Fraunhoferstraße 17 (Ecke Klenze) 12.00–15.00/18.00–2.00 Uhr Fr. und Sa. bis 4.00 Uhr Currywurst (auf Wunsch: „brutal scharf“) mit Semmel 3 Euro. Paar Wiener 2,90, Apfelschorle (0,5 l) 2,60 Euro usw. 2. KIOSK, Fraunhoferstraße 46 (Ecke Auenstr., Isarseite). 24 Stunden ohne Ruhetag (Alibi-Putzstunde) 5.00–6.00 Uhr. Bockwurst mit Semmel, Sandwich usw. 2,50 Euro. Der klassische Kiosk, in dem es von Lebensmitteln über Neuwagen bis zu Fertighäusern alles gibt. 3. TÜRKISCHER IMBISS, Thalkirchner Straße 2, So.–Mi. 8.00–1.00 Uhr, Do.–Sa. 8.00–5.00 Uhr. Döner 3,50. Lahmacun, süße Sachen usw. alles im Angebot. Hier wird nichts alt, weil ständig Betrieb ist. Metzgerei SCHLAGBAUER Müller, Ecke Kolosseumstraße. Metzgerei mit Imbiss. Hier bedient der Innungsmeister des Metzgerhandwerks noch gelegentlich selbst. Ein echter Familienbetrieb mit wahrhaft meisterlichem Hintergrund. SCHÄFERT, Klenzestraße 43. Auch hier bedient der Chef selbst, wenn er nicht gerade „abgebrannt“ ist – wie im Juni fast geschehen. Eine vergessene Friteuse hätte bald den ganzen Laden eingeäschert. Solides Metzgerhandwerk der alten Schule. Stehcafé/Bäckerei CAFE STRASSER, Thierschstraße 9 Mo.–Fr. 7.30–18.00 Uhr So. 8.00–17.00 Uhr, Sa. Ruhetag. Kleines, urgemütliches Lädchen (Konditorei und Bäckerei) mit Sitzecke zum kurzen Verweilen und Kaffee schlürfen. Direkt neben dran (Thierschstraße 7) LEBENSMITTEL A. ZRENNER, ein Tante-Emma-Laden u. a. mit Obst und Gemüseund all dem, was man beim Großeinkauf noch vergessen hat. Wirtshaus BRAUNAUER HOF Frauenstraße 40 Täglich warme Küche von 11.30–23.00 Uhr (ohne Ruhetag). Seit Jahrzehnten in Familienbesitz darf dieses Lokal als ein Stück alter, aber noch lebendiger Wirtshauskultur in Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Max II, Isartor, Reichenbach, Papa, Sonnen Waldbarth Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste Essen auf Rädern 20 TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 20
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München gelten. Keine musikalische Zwangsberieselung, keine „Caipi- Happy-Hour“ usw. (s.o.) prägen den Stil, sondern eine grundsolide bayerische Küche zu zivilen Preisen. Viel helles Holz an Wänden und Decken machen den Raum gemütlich, der „Nippes“ an der Wand (Bierkrüge, Zierteller) hält sich in Grenzen. Die Paulaner-Biere sind zu 3,30 (Helles, Dunkles) bzw. zu 3,50 (Weißbier) zu haben. Für durstige Nichtalkoholiker ist der Spezi (0,5 l) mit 2,90 Euro deutlich billiger. Vorspeisen kosten 6,60–8,60 Euro, Suppen 3 Euro (Pfannkuchensuppe) bis 8,10 Euro (Terrine Nudelsuppe mit Ochsenfleisch und Gemüse). Die Speisenkarte ist umfangreich, alleine die Rubrik „Münchner Spezialitäten“ umfasst 16 Posten – von der „Knöcherlsülze mit Röstkartoffeln“ zu 6,20 bis zur „Ochsenlende“ mit Zubehör zu 15,80 Euro. Am oberen Rand der Preisskala angesiedelt sind das „Pfeffersteak vom Angusfilet“ sowie unsere geschuppten Freunde „Saibling“ und „Zander“, mit Zubehör jeweils 18,80 Euro. Vor Ort getestet wurde, wie meist, der Schweinsbraten, hier mit zweierlei Knödeln (Kartoffelund Semmelknödel) und Speckkrautsalat zu 9,80 Euro. Erwartungsgemäß kam eine ordentliche Portion auf den Tisch, wobei das durchwachsene und saftige Fleisch offensichtlich aus einer echten Metzgerei und nicht etwa aus einer „Food-Designerei“ stammte. Die Knödel bissfest, der Speckkrautsalat selber gemacht und die Sauce nicht aus dem Packerl – sehr gut! Die Gäste im gut besetzten Lokal (Donnerstag, ca. 20.00 Uhr) waren zum großen Teil Einheimische, durchsetzt mit relativ wenigen Touristen. Die Kellnerin war schnell und freundlich, wobei angenehm auffiel, dass die Damen und Herren im Service sich auch gegenseitig unterstützen, wenn Not am Mann ist. LAMMS, Sendlinger Tor Platz 11 (Eingang rechts vom Kino). Geöffnet 24 Stunden ohne Ruhetag. Alibi-Putzstunde 9.00–10.00 Uhr. Das Kellerlokal unterm Sendlinger- Tor-Kino hat ein vielschichtiges Gästeprofil, was sicher zum großen Teil an den Öffnungszeiten liegt. Wenn man aber bedenkt, dass ein – damals in der Boulevardpresse so gehandelter – „Promiwirt“ namens „Michi“ Beck, der zwischenzeitlich unter Hinterlassung von Millionenschulden in’s Ausland flüchtete, in seinen vermeintlich besseren Zeiten noch vom Personal des „Lamms“ wegen ungebührlichen Verhaltens aus dem Lokal gefotzt wurde, so zeigt sich, dass dort offensichtlich auch schon vor drei Jahren nicht jeder als „Gast“ geduldet wurde. Tagsüber hätte sich aufgrund schönen Wetters die Gelegenheit zum Sitzen im Freien ergeben, da vor dem Kinoeingang ein abgetrennter Bereich als Freischankfläche dient. Doch „Lamms“ sollte bewusst als Nacht-Restaurant getestet werden, weil dies für uns als die Fiaker-Zunft interessanter ist. Von Mittwoch auf Donnerstag gegen 2.00 Uhr fand der Tester ein relativ leeres Lokal vor, sauber, gepflegt (auch die Toiletten) und bestellte die „ganze hintere Schweinshaxe mit Blaukraut und Knödel“ zu 9,50 Euro, die es tagsüber (bis 0.30 Uhr), dafür ohne Blaukraut, sogar zum Todes-Preis“ von 5,50 Euro (!) gegeben hätte. Die Schweinshax’n und der Kartoffelknödel waren wirklich sehr gut, die Halbe Augustiner Hell (3,50) passte hervorragend dazu. Schnitzel in allen Variationen sind für 6,50 Euro feil. Das Preisniveau ist insgesamt überaus zivil, sodass man durchaus ohne vorheriges Gespräch mit der Beraterbank bzw. dem Scharfrichter seines Vertrauens dieses Etablissement empfehlen darf. Der Kellner war freundlich und schnell. Die aufdringliche Konservenmusik (sehr E-Gitarren-lastig) entsprach vielleicht dem Geschmack des „Auflegers“, nicht aber dem des „Testers“ . Insgesamt aber: hier darf man sehr wohl hingehen und auch Gäste hinempfehlen! FRAUNHOFER SCHOPPENSTUBE, Fraunhoferstraße 41, 21.00–03.00 Uhr (Dienstag Ruhetag) Einer der „kultigsten“ Läden in München, mit Gerdi und Werner als Wirtsehepaar. Beide sind zum zweiten Mal verheiratet. Miteinander. Werner singt und spielt an der „Quetsch’n“, Gerdi assistiert, dirigiert und hält ohnehin den Laden in Schwung. Die Chefin bestimmt, was es noch gibt und was es kostet – Es hat sich aber nachweislich noch keiner beschwert (bis auf einige wenige ungeklärte Fälle, deren Gebeine niemals gefunden wurden). Pils (0,33) und Weißbier (0,5) zu je 4 Euro, „kleine“ Speisen von 4 bis 11 Euro. Werner möge zur Drucklegung dieser Ausgabe endlich wieder gesund werden! Wer darauf wartet, dass Kommissar Keller hereinkommt, um eine Zigarette zu rauchen, einen Whisky zu trinken und einen Fall zu klären, der ist lediglich ein paar wenige Jahre zu spät dran, hier aber prinzipiell richtig. Dass es so etwas in München noch gibt, ist Gerdis und Werners Verdienst. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Rund um die Messe ➜ Westfriedhof, Waisenhaus, Leonrod ➜ Wetterstein, Candid, Ostfriedhof, Deisenhofener, Giesinger Bahnhof 21TAXIKURIER Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER Zehentstadelweg, Obermenzing *1968: Nach dem Zehentstadel, dem heute dort noch erhaltenen ehemaligen Aufbewahrungsort des vom Dorfmeier (Dorfältesten) eingesammelten „Zehenten“, der an die jeweilige Gutsherrschaft abzuliefern war. Zehntfeldstraße, Michaeliburg/Gartenstadt Trudering *1930: Nach einem alten Flurnamen; er bezeichnete Felder, von deren Ertrag der „Zehnte“ an den jeweiligen Gutsherrn abzuliefern war. Zenettistraße, Isarvorstadt *1894: Arnold von Zenetti (1824-1891), Städtischer Oberbaurat; ab 1850 Stadtbauingenieur in München, 1867 Stadtbaurat; hat wesentliche Verdienste um die Sanierung Münchens, er schuf die Pläne unter anderem für den Schlacht- und Viehhof, den Nördlichen Friedhof (1868) um die Schulen im Rosental und an der Frauenstraße. Zentnerstraße, Maxvorstadt/Schwabing-West *1891: Georg Friedrich Freiherr von Zentner (1752-1835), bayerischer Staatsminister; ab 1801 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: ab 1808 als Wirkliches Geheimes Ratsmitglied maßgeblich beteiligt an der Ausarbeitung der bayerischen Verfassung von 1818; von 1823 bis 1831 bayerischer Justizminister, von 1827 bis 1828 Ministerverweser des Staatsministeriums des Königlichen Hauses und des Äußeren; Ehrenbürger der Stadt München. Zentralländstraße, Thalkirchen, Hinterbrühl *1906: Nach der Zentrallände, dem ehemaligen Anlegeplatz für Flöße aus dem Isarwinkel. Zeppelinstraße, Au *vermutlich 1906: Ferdinand, Graf von Zeppelin (1833-1917), General der Kavallerie und Erfinder des nach ihm benannten motorenbetriebenen und lenkbaren Starrluftschiffes, an dessen Verwirklichung er seit 1874 arbeitete; am 2. Juli 1900 stieg das erste Luftschiff von Friedrichshafen aus auf, im April 1909 landete der erste Zeppelin in München; Ehrenbürger der Stadt München. Zieblandstraße, Maxvorstadt *1883: Georg Friedrich Ziebland (1800-1873), Baumeister; ab 1827 Studienaufenthalt in Italien auf Betreiben König Ludwigs I.; 1828 Rückkehr nach München, Mitglied des Kunstausschusses; ab 1835 baute er die Bonifatiuskirche in München, das Ausstellungsgebäude am Königsplatz (heutige Antikensammlung) und vollendete die Mariahilfkirche; er arbeitete mit an der Burg Hohenschwangau. Zielstattstraße, Obersendling *1901: Nach der früher in dieser Straße gelegenen neuen Schießstätte der „Privilegierten Hauptschützengesellschaft München“, heute die Gaststätte „Neue Schießstätte“ . Ziemssenstraße, Ludwigvorstadt *1901: Hugo Wilhelm von Ziemssen (1829-1902), Mediziner; war seit 1874 Direktor des „Städtischen Allgemeinen Krankenhauses“ (Krankenhaus links der Isar) in München und Professor an der Universität; er gründete 1877 das erste deutsche klinische Institut und zählt zu den bedeutendsten Medizinern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; er schrieb viele Fachbücher und war Ehrenbürger der Stadt München. Zschokkestraße, Laim *1925: Heinrich Zschokke (1771-1848), Schriftsteller und Politiker; siedelte 1796 in die Schweiz über und wurde Wortführer des Liberalismus dort; schrieb eine Geschichte Bayerns und Erzählungen sowie Erbauungsschriften; er war auch als Journalist tätig. Zweibrückenstraße, Altstadt/Isarvorstadt *vor 1812: Nach dem Verlauf der Straße, die zu Münchens ältesten „zwei Brücken“ über die durch eine Insel getrennten Isararme führt; die Brücken sind amtlich als „Ludwigsbrücke“ und „Innere Ludwigsbrücke“ benannt, werden jedoch allgemein nur als „Ludwigsbrücke“ bezeichnet. Zum Schwabenbächl, Gerberau *1947: Schwabenbächl heißt ein kleiner Bach in der ehemals selbstständigen Gemeinde Allach. Münchner Straßennamen XYZ Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Xaver-Weismor-Straße, Berg am Laim/Am Moosfeld *1933: Xaver Weismor (1854-1909); verdientes Gemeindeausschussmitglied der ehemals selbstständigen Gemeinde Trudering. Ysenburgstraße, Neuhausen *1894: Georg August Graf von Ysenburg-Philippseich (1741- 1822), bayerischer Generalleutnant; er war von 1794 bis 1796 Kommandant des kurpfalzbayerischen Kontingents bei der Reichsarmee im Feldzug gegen Frankreich. Zamboninistraße, Nymphenburg *1900: Pietro Zambonini, Sänger (Tenor); war im 17. Jahrhundert Mitglied der Münchner Hofkapelle; komponierte drei in München aufgeführte Opern. Zamilastraße, Zamdorf *1956: Zamila ist ein germanischer Frauenname; die Ortsbezeichnung Zamdorf (Zalmdorf) wurde davon abgeleitet (s. Zamdorfer Straße). Zaubzerstraße, Bogenhausen *1899: Ignaz von Zaubzer (1801-1866), Stadtapotheker; erster Vorstand des Gemeindebevollmächtigten-Kollegiums. Zaunerstraße, Untermenzing *1959: Franz Paul Zauner (1876-1943), Kunsthistoriker; er schrieb Handbücher über München und Umgebung, deren Geschichte und Kunstgeschichte. Zechstraße, Mittersendling *1901: Zech, hieß eine Familie, die die Hofmark Neuhofen besaß und aus der unter anderem der kurbayerische Hofrat Johann Georg Albrecht von Zech stammte. Zehentbauernstraße, Giesing *1856: „Zum Zehentbauern“ ist ein alter Hofname eines Anwesens an dieser Straße. Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 22
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Die Bedeutung des „Dringend-Rufes“ ist hinreichend bekannt – auch durch mehrfache Erklärung in diesem Medium. Heute möchten wir einmal nicht auf die Details, sondern auf die Konsequenzen des sinnvollen Umgangs dieses Rufes im Funksprechverkehr eingehen. Am 23.8.06 um 20.13 Uhr setzte der Kollege 3246 einen DRINGEND- RUF auf Kanal 1 ab, der zunächst aufgrund der bereits prekären Situation nicht eindeutig zu verstehen war; insbesondere nicht seine Position. Im Hintergrund waren ausländerfeindliche Parolen des Fahrgastes zu hören. Letztendlich konnte der Fahrer sich aber noch so weit verständlich machen, dass er sich in der Zenetti/Ecke Thalkirchner Straße befindet. Hierauf schickte die Zentrale sofort mehrere Kollegen zur Unterstützung und benachrichtigte zeitgleich die Polizei. Alle Kollegen, die daraufhin zu Hilfe eilten, muss man ausdrücklich für ihre schnelles und professionelles Einschreiten danken, denn sie standen nicht nur dem Kollegen in seiner Not bei, sondern stellten schließlich auch sicher, dass der Täter von der Polizei sofort gefasst werden konnte. Im Anschluss teilte uns noch ein Kollege mit, in welche Klinik der verletzte Kollege gebracht wurde und schließlich wurde das Taxi von einem Kollegen zur Taxi-München eG gefahren und bei uns der Schlüssel des Fahrzeugs hinterlegt, so dass der Unternehmer am Folgetag sein Fahrzeug bei uns abholen konnte. Ein Dankeschön nochmals an diese hilfsbereiten Kollegen und dem – leider verletzten – Kollegen wünschen wir eine schnelle und gute Besserung! (NL) Dauerbrenner Die positiven Folgen eines richtig angewandten „Dringend-Rufes“ . Vertrauen Sie xDrive. Das intelligente Allradsystem von BMW. T axifahren wird jetzt noch sicherer – mit xDrive, dem intelligenten Allradsystem von BMW. xDrive fährt nicht nur – es denkt voraus. Seine einzigartige T echnik verteilt die Kraft variabel auf die Achsen Ihres Automobils. Blitzschnell. Egal, bei welcher Witterung. Mit xDrive hat Ihr T axi immer optimalen Vortrieb, maximale Bodenhaftung und unübertroffene Dynamik. Keine Frage: BMW Automobile mit xDrive machen Ihren T axi-Fuhrpark noch sicherer – und Ihre Kunden noch zufriedener. Jetzt in Ihrer BMW Niederlassung München. Hauptbetrieb Frankfurter Ring 35 Ansprechpartner: Rainer Vettori 80807 München BMW Niederlassung München www.bmw-muenchen.de T elefon 089 / 35 35 - 16 61 T elefax 089 / 35 35 - 17 48 BMW Niederlassung München www. bmw-muenchen.de Freude am Fahren Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER Manche Fahrgäste können einem leid tun. Anruf frühmorgens in der Zentrale: Die Kunden seien mit dem Taxi zum Flughafen gefahren. Gleich nach dem Bezahlen, bevor sie das Gepäck ausladen konnten, sei der Fahrer davongebraust. Sie ständen am Terminal, der Flug gehe in 1 1/2 Stunden und im Gepäck seien alle Tickets und Ausweispapiere. Den Zentralisten ist momentan die Luft weggeblieben. Nachdem sie wieder durchgeatmet haben, werden erst einmal die Kunden beruhigt. Das betreffende Taxi ist schnell ermittelt, es war glücklicherweise eine Vorbestellung über die Zentrale. Umgehend wird das Taxi auf allen Kanälen gerufen, doch wie es in solchen Fällen oft ist, der Fahrer antwortet nicht. Entweder hat er das Funkgerät ausgeschaltet oder leise gedreht, oder er reagiert nicht auf seine Taxinummer (häufig bei Fahrern von Großunternehmen zu beobachten), oder er steht an einem Flughafenstand außerhalb des Wagens. Während den Kunden, die alle fünf Minuten wieder anrufen, immer wieder besänftigend mitgeteilt wird: „Der Fahrer wird sich bestimmt gleich melden“, greift langsam Verzweiflung Raum. Was ist, wenn die Fahrgäste den Flug verpassen, vielleicht einen Anschlussflug nicht erreichen oder einfach „nur“ der Urlaub im Eimer ist? Der Fall geht noch einigermaßen glimpflich aus. Ein Kollege meldet sich: er habe die Handynummer des betreffenden Fahrers. Der Anruf bringt ans Licht: Natürlich hat der Fahrer das Gepäck aus dem Kofferraum ausgeladen, lediglich auf dem Rücksitz liegt noch ein Rucksack, der offenbar die Reiseunterlagen enthält. Das Taxi ist zwar schon auf der Autobahn Richtung München, kann aber an einer Ausfahrt wenden und den Rucksack rechtzeitig zurückbringen. Nach der ersten Erleichterung über das glückliche Ende beginnt unter den Mitarbeitern der Zentrale ein Gespräch über die Frage, wer im Streitfall eigentlich für die Bezahlung der zusätzlichen Taxifahrt aufkommen muss. Einigkeit herrscht darüber: Wenn der Fahrer mit dem Reisegepäck im Kofferraum weggefahren wäre, hätte er die zusätzlichen Fahrtkosten mit Sicherheit selbst tragen müssen. Die Taxiordnung (TO) bestimmt in § 5.4 eindeutig: „Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges Gepäck einund auszuladen.“ Im Streitfall könnte hier sogar noch ein Bußgeldverfahren nach § 6.12 der Taxiordnung drohen (… kann mit Geldbuße belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Vorschriften … des § 5 … über das Einund Ausladen tarifpflichtigen Gepäcks … zuwiderhandelt.). Ausnahmen wären nur bei einem besonderen Verschulden anderer Personen denkbar. Zum Beispiel: ➜ Ein Fahrgast lädt ohne Wissen des Taxlers Gepäck in den Kofferraum, während dieser mit anderen Personen aus dieser Gruppe Fahrtziel oder -strecke bespricht ➜ Auch das ist schon vorgekommen: Vor einem Hotel lädt der Portier Koffer in ein Taxi und teilt dem Fiaker mit: „Ihr Fahrgast kommt gleich!“ Kurz darauf verlässt ein Rund um’s Taxi Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor Hilfe! Unser Gepäck ist im Taxi liegengeblieben! Wir wollen uns einzelne Fälle ansehen, wie sie in der Praxis tagtäglich vorkommen und die uns Funksprecher immer wieder beschäftigen. Auch hier wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern. RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g ER- TAX Kundendienst Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 24
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Herr mit Aktenkoffer das Hotel, steigt in das Taxi und gibt an: „Zum Flughafen, bitte.“ Am Fahrtziel will der Fahrer dem Fahrgast das Gepäck aushändigen, worauf dieser bemerkt: „Ich habe nur meinen Aktenkoffer dabei …“ Hier kam die Meldung des Taxifahrers, in seinem Taxi sei Gepäck, das seinem Fahrgast nicht gehöre, nahezu zeitgleich mit der Bitte eines Kollegen, man möge doch bitte per Funk fragen, ob jemand herrenlose Koffer im Auto habe. Weil auch der Besitzer des Gepäcks zum Flughafen gefahren war, konnte ihm sein Eigentum kurzfristig (und ohne Zusatzkosten) zurückgegeben werden. Wie verhält es sich aber mit dem Rucksack auf dem Rücksitz in unserem Fall? Die „Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr“, kurz BOKraft, schreibt in §11, Satz 1, vor: „Nach Beendigung jeder Fahrt haben Fahrzeugführer … festzustellen, ob Gegenstände zurückgeblieben sind.“ Als Taxifahrer müssen wir uns also nach Beendigung jeder einzelnen Fahrtdavon überzeugen, ob unsere Fahrgäste Gegenstände im Taxi liegen gelassen haben. Zumindest ein Blick in den Kofferraum (auch wenn der Fahrgast schneller war und sein Gepäck selbst ausgeladen hat) und auf die Sitze sollte es schon sein. Insofern liegt auch hier ein Verschulden des Taxifahrers vor. Falls der Fahrgast also nicht freiwillig seiner Erleichterung pekuniären Ausdruck gibt und zumindest einen Teil der zusätzlichen Fahrt bezahlt, dürfte eine Bezahlung der entstandenen Kosten juristisch nicht durchsetzbar sein. Auf keinen Fall dürfen wir den fraglichen Rucksack als Pfand einbehalten. Für den entstehenden Schaden (versäumter Flug) müssten wir geradestehen. Anders verhält es sich, wenn der verlorene Gegenstand durch einen normalen Kontrollblick nicht zu erkennen war, wenn also zum Beispiel ➜ eine Handtasche im Fußraum unter den Sitz gerutscht ist ➜ ein Handy unter den Sitz oder zwischen Sitz und Türschweller gefallen ist ➜ der vor einem nächtlichen Date vorsorglich abgenommene Ehering aus der Tasche fällt ➜ ein Fahrgast ohne Wissen des Fahrers seine Jacke in einem Kombitaxi über die Rücksitzlehne in den Kofferraum wirft und dort vergisst. Hier können wir mit Fug und Recht auf Bezahlung einer zusätzlichen Fahrt bestehen. Will der Fahrgast diese Kosten nicht tragen, geben wir den Fundgegenstand am besten beim nächsten Polizeirevier oder beim Fundamt ab. Damit sind wir der gesetzlichen Verpflichtung nach BOKraft § 11, Satz 2, nachgekommen: „Fundsachen sind unverzüglich … an die von der Genehmigungsbehörde benannte Stelle abzuliefern, wenn sie nicht sofort zurückgegeben werden können.“ Wie der Fahrgast dann wieder zu seinem Eigentum kommt, braucht uns nicht mehr zu kümmern. Wir würden uns über Vorschläge freuen, welche Probleme in den nächsten Heften behandelt werden sollen. Bitte senden Sie Ihre Anregungen an den Taxikurier oder an: Kai-Georg.Frey@gmx.de MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16 81669 München, Tel. 089-48001-0 Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte zählen. Volkswagen und die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10 Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die richtige Adresse für den Taxifahrer. Kompetenz neu erfahren Bernhard Karlinger Josef Polland Verkauf/Leasing/Finanzierung Taxi-Serviceberater Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71 Tel. 089-48001-125 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 25
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Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: „Kinder-Notdienst“ Meistens gehen kleine Unglücke ja noch glimpflich aus. Kräftig pusten, Pflaster drauf - dann wird’s schon wieder! Kinder können aber auch schnell akut erkranken oder sich so stark verletzten, dass ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden muss. Oft passiert es am Abend, an Wochenenden oder Feiertagen und der beste Kinderarzt hat gerade Feierabend. Da bleibt in der Regel nur noch das Taxi und die ärztliche Nothilfe in einer Kinderklinik, denn die allgemeinen Kliniken und Krankenhäuser sind auf die Behandlung von kleinen Patienten technisch nicht eingestellt. Schnell muss es auch gehen, weil die Kinder Fieber und Schmerzen haben und nicht in bester Verfassung sind. Wie reagieren Münchens Taxifahrer auf die gestresste Frage „Wo ist die nächste Kindernothilfe?“ Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: ✷✷ (Nr. 1879, 3. August, 18.18 Uhr, Max II) Gehetzt luge ich unter meinem triefenden Regenschirm hervor und suche die nächste Kinderklinik. Der Taxifahrer empfiehlt mir ganz richtig das Haunersche Kinderspital in der Lindwurmstraße, aber ich suche eigentlich eine ärztliche Nothilfe in der Nähe. Die Klinik in Obermenzing (Kinderklinik des Dritten Ordens, Menzingerstr. 44), die mir der nur scheinbar besorgte Taxler anbietet, ist da wohl keine medizinische Schnellhilfe, sondern wäre, über Gebühr, die wohl zeitraubendste Alternative. Taxi 2: ✷✷ (Nr. 1638, 3. August, 18.45 Uhr, Prinzregentenplatz) Hier neben dem Prinzregenten- Theater ist das Klinikum rechts der Isar (Ismaningerstr.) nicht weit. Dieser Taxifahrer ist nicht darüber informiert, dass die Nothilfe dort generell 26 TAXIKURIER Täglich 20.00 -5.00 Uhr · www.villa-fantasia.de Riemer Strasse 309 81829 München Tel.: 089-99 22 93 95 Nur 30,– € Eintritt (3 Drinks frei) Trotzdem großzügige „Taxi-Provision“ Brotzeiten und Getränke für Taxler „for free“ Taxler jederzeit willkommen – holen Sie sich Ihren „take away-cup Club in München Best ServiceNo 1. Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 26
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alle Kinder, soweit diese nicht lebensgefährlich verletzt sind, ins Schwabinger Krankenhaus (Kölner Platz 1) zur Kinder-Bereitschaftspraxis oder – chirurgischen Nothilfe verweist. Als ich um eine weitere medizinische Adresse bitte, wird mir zum Glück noch das Krankenhaus Schwabing genannt. Taxi 3: ✷ (Nr. 601, 6. August, 19.30 Uhr, Arabella) Mit südländischem Temperament und einem großen Herz für Kinder scheint dieser Taxler genau zu wissen, wo die Kleinsten den richtigen Doktor finden. Jedoch schickt er mich ins Kinderkrankheiten-Niemansland. So beschreibt er mir den Weg entweder gleich rechts ins Krankenhaus Bogenhausen oder links ins Klinikum rechts der Isar! Taxi 4: ✷✷ (Nr. 322, 6. August, 19.50 Uhr, Ostbahnhof) Im Osten nichts Neues. Auch hier kommt diesem Taxifahrer erstmal nur das „Rechts der Isar“ in den Sinn. Nachdem ich meine Bedenken hinsichtlich des Angebotes einer Kindernothilfe äußere, kontert der Mann schnell, spricht von der Innenstadt Kinderklinik und meint das Haunersche Kinderspital. Die Behandlung von Knochenbrüchen, also Eingipsen, müsste aber auch im „Rechts der Isar“ gewährleistet sein, sagt er. Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger! (Nr. 1662, 3. August, 19.15 Uhr, Rosenheimer Platz) Von diesem pflichtbewussten Herren höre ich eine Aufzählung diverser Münchner Krankenhäuser. Als ich ihn unterbreche und bezweifle, dass die genannten Kliniken auch auf die medizinische Versorgung von Kindern spezialisiert sind, wirkt er etwas verunsichert und bemüht sich als dann ganz professionell um Funkkontakt zur Taxizentrale. Endlich! Warum greifen nicht mehr Kollegen auf das Know-How und Insider-Wissen der Zentrale zurück? 27TAXIKURIER Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro für „Kugler’s köstlichen Feinkostladen“ zu gewinnen! Dass zur Wiesn auch Ahnungslose unterwegs sind, erfahren wir aus berufenem Munde in diesem Heft. Manfred Kraus hat sich natürlich mit Lust und Pinsel auf dieses Thema gestürzt. Senden Sie uns (per Postkarte, Fax oder E-Mail, Adresse siehe Impressum) bis spätestens 11. Oktober einen passender Text. Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen, tollen Preis. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinnspiel Der Gewinner! Van-Toan Nguyen Balanstr. 69 81541 München erhält für seine souveräne Hilfe ein Präsent von der AUDI AG. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER Aldo Kezic Da ist Aldo Kezic wahrscheinlich der Einzige, dem es nichts ausmacht, wenn er mal eine Stunde am Standplatz steht, ohne dass sich etwas bewegt. Das hat bei ihm aber praktische Gründe: In der Zeit kann er in Ruhe komponieren. Aldo Kezic studierte an der Akademie für Musik in Sarajewo und Belgrad und war dort mehrere Jahre Lehrer für Musiktheorie. Seine Kompositionen werden auf nationalen und internationalen Festivals aufgeführt. Aber von Musik kann man auch nur leben, wenn man richtig erfolgreich ist. Und weil das nicht so einfach ist, war der Aldo auch mal fünf Jahre Barpianist in einem Touristenhotel in Sarajewo. Der letzte große Erfolg war sein Konzert für Violoncello und sinfonisches Blasorchester im Mai in Germering – übrigens das einzige Werk dieser Art weltweit. Entsprechend euphorisch waren die Kritiken. Alodo Kezic hat bereits 12 Sinfonien komponiert, immerhin zwei mehr als Gustav Mahler. Er hat die besondere Gabe, jedes Instrument eines sinfonischen Orchesters im Ohr zu haben. „Zum Komponieren brauche ich kein Instrument. Wenn ich allerdings einen Fehler mache, dann spielen die auch falsch. Ich höre das Stück auch zum erstenmal bei der Probe.“ Seit 1991 ist Aldo Kezic in Deutschland, seit 2000 fährt er Taxi. Und das macht er tatsächlich, weil „Taxifahren der ideale Nebenjob zum Komponieren ist.“ Da steht dann auch der Umsatz nicht im Vordergrund. Was logischerweise nicht jeden seiner Unternehmer begeistert hat. Damit die Atmosphäre stimmt, in der man komponieren kann, steht er am liebsten vor dem Bayerischen Hof. Dort hat er jetzt schon wieder zwei neue Kompositio- „Ich mag lange Wartezeiten am Standplatz“ Außergewöhnliche Kollegen Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbys frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen. In dieser Ausgabe: nen fertiggestellt, die demnächst aufgeführt werden sollen, wahrscheinlich sogar vom Bundeswehrorchester. Vielleicht steigt ja mal der richtige Impressario in sein Taxi und macht ihn so berühmt wie Zubin Mehta. „Ich glaube, dafür muss ich aber noch besser Deutsch sprechen“, erkennt er selbstkritisch. (PG) Er hat jedes Instrument des ganzen Orchesters im Ohr Mini-Steckbrief: Name: Kezic Vorname: Aldo Alter: 48 Sternzeichen: Schütze Familienstand: Verheiratet Geburtsort: Livno bei Split, Dalmatien Aufgewachsen: Dalmatien Wohnortort: Schwabing Hobbys: Mädchen, am liebsten Polizistinnen Musik: Deutsche Romantiker, Richard Wagner, Jazz und Blues Urlaub: Kroatien Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 19 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns! B S Mü ww A L e S m S W Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 28
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Wer mit dem bayerischen Nationalsport beginnt, muss lernen. Als erstes muss er die Karten und die Regeln kennen. Er benötigt neben einer pfiffigen Grundintelligenz einen oder mehrere Lehrherren und ein paar Münzen. Schafkopfen ohne Einsatz ist langweilig und man lernt es nie. Die ersten Runden sind Investitionen, man zahlt Lehrgeld, das sich im Laufe der Jahre jedoch amortisiert. Auch im Taxigewerbe ist Lehrgeld sinnvoll. Im Funkverkehr jedoch wird es den Taxlern zu einfach gemacht. Da werden populäre Häuser immer wieder mit Adresse genannt. Dies kostet zum einen Zeit und bewirkt, dass viele Kollegen ihr Grundwissen nie steigern. Kollege Udiljak ist hier die Ausnahme. Er erwartet vom Münchner Taxler, dass er weiss, wo die „Mühle“ ist, die er am „Cosima“ vergibt und er auch am „Pfanzelt“ nicht zögert, wenn es einen Auftrag zur „Forschung“ gibt. Warum gebetsmühlenartig „St. Emmeram 41“ und „Unterhachinger Irgendwas“ dazufunken. So lernen’s die Anfänger und Unkundigen nie. Wir müssen in München mehr Stolz entwickeln und auf die Profis setzen. Wer sich einmal eine Adresse erarbeitet hat, wird sie auch nicht mehr vergessen. Der Sigi hilft mit seiner Art zu Funken also, die Qualität zu steigern. Und genau das hören wir immer an allen Standplätzen und in allen Gesprächen. Die Qualität des Fahrpersonals zu verbessern hat absolute Priorität. Denn Glück hat nur der Tüchtige – im Schafkopf genauso wie beim Taxifahren. Ohne Worte 3093 Lehrgeld BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 So-Do von 17 00 -1 00 Fr+Sa von 17 00 -3 00 geöffnet Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER Es war im Jahr 1928, als der US-Schriftsteller Thomas Wolfe (1900-1938) Deutschland, München und hier am Abend des 29. September das Oktoberfest besuchte. Nachdem er infolge Vollrausches und Verletzungen vier Tage im Krankenhaus verbringen musste, beschrieb er in einem Brief nach Hause, wie er in seinen beklagenswerten Zustand geraten war. Überschwängliches Glück „Ich habe eine leichte Gehirnerschütterung, vier Schädelwunden und eine gebrochene Nase. Mein Kopf ist sehr schön verheilt und meine Nase bessert sich schnell. Auf meinem narbenbedeckten Schädel sprießen wieder die schwarzen Haarstoppel.“ Wie konnte es so weit kommen? „Ich hatte sieben oder acht Liter Bier getrunken – das heißt fast einen Liter Alkohol – und war völlig betrunken. In diesem Zustand – da sind einige Lücken und Löcher in meiner Erinnerung – gab ich im Gefühl überschwänglichen Glücks jemandem einen Stoß, so dass dieser über den Tisch fiel, und stürzte laut lachend aus dem Festzelt.“ Offenbar waren die Bierzelte damals noch nicht so stark besucht wie heute, denn bei der jetzigen Überfüllung hätte Wolfe nicht so schnell davonschwanken können. Sturz in den Abgrund Draußen vor dem Zelt erkannte der Schriftsteller verschwommen einen Stuhl auf seinen Kopf zufliegen, rutschte „auf dem gräßlich schlüpfrigen Schlammboden“ aus und bemerkte „die ganze brüllende Menge aus dem Bierzelt“ sich auf ihn werfen. Bislang an das eher geruhsame Sitzen am Schreibtisch gewöhnt, fand er sich nun in einem blutigen Kampf wieder: „Ich erinnere mich jetzt mit Grauen daran, wie an eine Hölle aus glitschigem Schlamm, Blut und Finsternis, und der Regen fiel auf uns Tobsüchtige herab, die wir einander umbringen wollten. Ich hatte eine so wahnwitzige Wut, dass ich mich überhaupt nicht fürchtete, aber mir war, als ertränke ich im Schlamm. In Wirklichkeit war es das Blut, das mir vom Kopf in die Augen rann.“ Kulturschock Der Amerikaner vermutete, dass die spezifische Oktoberfeststimmung ihn zum Täter und zum Opfer gleichzeitig gemacht hatte: „Diese Bierzelte sind riesengroß und erschreckend – man kann kaum atmen und sich rühren. Eine bayerische Blaskapelle mit vierzig Mann vollführt einen fürchterlichen Lärm. Dieser Lärm ist einfach phantastisch und die Luft ist zum Schneiden – und in diesen Lokalen entdeckt man das Herz Deutschlands, nicht das Herz seiner Dichter und Denker, sondern sein wahres Herz, das weiter nichts ist als ein ungeheurer Bauch. Sie essen, trinken und atmen sich in einen Zustand tierischen Stumpfsinns hinein. Das ganze Zelt wird zu einer heulenden, brüllenden Bestie, und wenn die Musik eines von ihren Trinkliedern spielt, stehen sie an allen Tischen auf, steigen auf die Stühle und schaukeln mit untergehakten Armen hin und her. Diese sich Zustand tierischen Stumpfsinns – Ein Amerikaner überlebt das Oktoberfest 1928 Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. schwerfällig bewegenden, lebenden Kreise in dieser großen verrauchten Bierhölle wirken fast unheimlich, sie haben etwas Übernatürliches an sich. Man hat ein Gefühl, als enthielten diese Kreise irgendwie eine Magie, das innerste Wesen dieser Rasse – die Natur eines wilden Tieres.“ Keine besonderen Vorkommnisse Der betäubte, verletzte und blutende Thomas Wolfe wurde auf die Sanitätswache geschafft und dort provisorisch für seinen Abtransport in die Ziemssenstraße versorgt. Sein Fall war damals offenbar nicht Besonderes, denn die „München-Augsburger Abendzeitung“ berichtete über den 29. September 1928: „Die Wiesn- Sanitätswache brauchte nur in leichten Fällen eingreifen. Auch die Wiesn-Polizeiwache hatte keinerlei Fälle von Belang zu verzeichnen. Dagegen waren die bei den Wachen einlaufenden Verlust- und Fundsachen zahlreicher.“ Die Zukunft Thomas Wulfe war zur Zeit seines Oktoberfestbesuches 28 Jahre alt und hatte damals nur noch zehn Jahre zu leben. Es bleibt zu hoffen, dass seine Münchner Erlebnisse nicht zu dieser kurzen Lebensspanne beigetragen haben. Viele seiner heutigen Landsfrauen und Landsmänner sowie die anderen Englischsprachigen rund um den Globus reisen in Massen nach München, um in voller Absicht das zu erleben, was Wulfe bis zum 29. September 1928 nicht für möglich gehalten hatte. 30 TAXIKURIER THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER Eine Wiesn ohne Taxi ist heute unvorstellbar Der Ludwig Hagn ist ein freundlicher Mensch. Professionell im Job, menschlich zu seinen Angestellten, amüsant als Erzähler – ein g’standener Münchner halt! Einer, der weiß worauf es ankommt. Und deshalb lobt er als erstes einmal die Münchner Taxler. „Eine Wiesn ohne Taxi ist heute unvorstellbar. Wer will denn schon seinen Führerschein riskieren? Klar gibt es Engpässe ab 23.15 Uhr. Aber die würde es auch geben, wenn man die Taxis aus Wien noch dazu hätte. Die Zahl der Taxis in München ist doch mehr als ausreichend. Also lieber mal eine Viertelstunde gewartet, als ein Jahr nicht gefahren.“ Der älteste Stammtisch kommt seit 1949 Seit 1961 ist der „Wiggerl“ Hagn jetzt Wiesnwirt. Seinen ersten Vertrag bekam er zusammen mit seiner Mutter im Schützenzelt. Zum erstenmal auf dem Oktoberfest gearbeitet hat er aber schon 1956. „Das ist heuer meine 51. Wiesn“, sagt er stolz. Und treu ist er auch noch. Denn er war immer bei Löwenbräu unter Vertrag, ab 1979 im Löwenbräuzelt. „Ich kenn’ die Wiesn noch von Zeiten, da hat man kein Taxi gebraucht, weil so wenig Leute da waren. Das war Ende der 50er Jahre. Ich kann mich an einen Montag erinnern, an dem wir 42 Bedienungen waren, 23 Mann Musik und 22 Gäste. Die hätt’ ich daheim im Wohnzimmer auch untergebracht. Die Wiesn hat sich immer weiterentwikkelt. Die erste Reservierung kam vom Kaufhof 1961. Es gab Zeiten, da hab’ ich alle Reservierungen für die ganzen 14 Tage auf ein DIN A4 Blatt gebracht. Damals haben ja auch bloß die sog. ,Großkopferten’ reserviert. Heute ist die Reservierung ein Ganzjahresjob geworden. Ohne Computer geht da nix mehr.“ Die Gefahr einer Überfremdung der Wiesn ist für ihn kein Thema. „95 Prozent unserer Gäste sind Stammgäste aus dem U- und S-Bahnbereich. Nur die Wochenenden, speziell das mittlere, haben mit dem Oktoberfest eigentlich nix mehr zu tun. Das ist ein Event geworden. Wenn um 7.30 Uhr früh 150 Leute vor der Tür stehen und warten, dass sie rein dürfen und dann ist ein Ansturm da wie früher beim Winterschlussverkauf, um 9 Uhr sperren wir auf, um 9.05 Uhr ist jeder Tisch besetzt und um 9.30 Uhr kommt das Schild heraus ,Wegen Überfüllung geschlossen’, das verärgert halt viele Leute. Wer zu fünft rausgeht, muss auch zu fünft aufs Klo gehen, weil man sich sonst hernach nicht findet. Wer verloren wird, den sieht man vielleicht eine Woche später wieder. Dem Münchner würde ich es nicht empfehlen, am Samstag auf die Wiesn zu gehen, das sollen sie den verrückten Auswärtigen überlassen, die sans eher gewohnt. Für mich ist der schönste Abend der erste Sonntag, das ist noch alles sauber, die Gäste und Teilnehmer vom Schützenzug sind schon wieder weg, es gibt kein großes Gedränge.“ Die Stammgäste haben immer die gleiche Bedienung wie im Jahr zuvor Der Münchner hat zu seinem Oktoberfest sowieso eine ganz einfache Einstellung. „Wenn du den vier Wochen vorher fragst, ,seh’n wir uns auf der Wiesn’, dann sagt er ‘na, der Krach, die vielen Leut’, da geh’ ich heuer nimmer hin’ – und dann ist er 16 Tage da, ununterbrochen, jeden Tag. Das seh’ ich an unserem ältesten Stammtisch. Da sitzen seit 1949, als es das erste Löwenbräuzelt gab, jeden zweiten Tag, mittlerweile sehr betagte ältere Herren in der Triumphator-Box. Zu uns kommen Firmen schon seit 27 Jahren. Meine Tochter kennt jeden Gast von der Reservierung. Die Gäste sitzen immer am selben Platz wie im Jahr zuvor und haben die Bedienung, die sie seit Jahren haben. Das ist ein Familienfest, da ist der Gast daheim.“ Wir verkaufen am Tag mehr Bier als eine gutgehende Wirtschaft im ganzen Jahr Das alles reibungslos flutscht, dafür hat der Ludwig Hagn eine eingespielte Mannschaft. Manche Bedienungen arbeiten schon in der dritten Generation bei ihm, seit 40 Jahren. Nur zur Wiesn, aber äußerst zuverlässig. „Da kann man nicht lang rumprobieren. Die Wiesn geht nicht langsam los, sondern mit einem Kanonenschlag. Und da brauchst du zufriedene Gäste. Der Umsatz lässt sich heute nicht mehr steigern. Wir brauchen am Tag soviel Bier, wie es eine gutge- Titelthema Als man auf der Wiesn noch kein Taxi gebraucht hat! Ludwig „Wiggerl“ Hagn ist laut eigener Aussage „der am längsten amtierende noch lebende Wiesnwirt“ . Der TAXIKURIER konnte sich davon überzeugen und bekam einige wiesnspezifische Köstlichkeiten aufgetischt hende Wirtschaft gern in einem Jahr hätte. Mit dem Essen ist es genauso.“ Lob verteilt Ludwig Hagn auch an die Behörden. „Es gibt kein Volksfest auf der ganzen Welt, das so kontrolliert wird wie das gesamte Oktoberfest – sei es Polizei, Feuerwehr, Sicherheit, Finanzamt, Krankenkassen – Schwarzarbeit auf der Wiesn ist ein Ding der Unmöglichkeit. Früher war das kein Problem. Das hat solange keinen interessiert, als wir keine Arbeitslosen hatten, egal ob Arbeisterlaubnis oder nicht. Die Überwachung reicht heute bis in andere EU-Länder. Man muss auf die Behörden auch hören. Die verlangen nichts unmögliches. Früher war es der Ordnungsdienst, der zuerst besoffen war und als erster zu Raufen angefangen hat. Das wurde geändert. Früher waren es acht Leute, heute 48, die geschult sind und keinen Tropfen Alkohol trinken“ . Ein Wiesnwirt muss der Brauerei und der Stadt recht sein. Das ist bei allen Zelten so. Und der Proporz der Brauereien muss gewahrt bleiben. Wie bei ihm selber. Deshalb ist er seit 1957 Mitglied bei den Blauen und seit 1979 Mitglied bei den Roten. Ein absolutes Glücksgefühl überkommt den Wiggerl Hagn jedes Jahr beim Einzug der Wiesnwirte, wenn er in der Kutsche durch den Torbogen am Haupteingang fährt, vorbei an der Fischer-Vroni, den winkenden Leuten, die Musik spielt und die Sonne scheint. Dann packt ihn das Wiesnfieber und er weiß: „Die Wiesn darf niemals ausfallen, sonst gibt es sie nicht mehr.“ (PG) Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER Titelthema Maßlosigkeit ist jetzt wieder angesagt. Und zwar so lange wie noch nie. Durch günstige Kalenderkonstellation dauert die Wiesn heuer erstmals 18 Tage, vom 16.9. bis 3.10. Das heisst noch mehr Kondition, noch mehr Gelassenheit und hoffentlich auch noch mehr Geschäft. Logisch. Wann sonst, wenn nicht jetzt? Hört der Taxler Brausebad, springen seine Sensoren automatisch auf “Ausnahmezustand” . Obwohl es seit Jahrzehnten hier kein Brausebad mehr gibt, spuckt der Schlund im Norden der Theresienwiese die Menschenmassen auf das Oktoberfest und wieder zurück. Längst ist die Zufahrt auch für Taxler gesperrt, aber Brausebad bleibt Brausebad. Zumindest für die Lederhosen-Fraktion. Die Wiesn ist so eine Art Woodstock für alle, nur viel gigantischer in ihrer sozialen Dimension und – man glaubt es kaum – viel gesitteter. Natürlich wird der Mensch auf der Wiesn zum Schweinderl. Aber er darf es endlich rauslassen. Man kann viele küssen, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen und wenn im Hofbräu- Zelt die Aussies auf die Kiwis treffen, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Dafür sind sie ja auch 36 Stunden geflogen. Nur eins ist immer verboten, egal wieviel Promille: Wer einer Kellnerin auf den Hintern haut, outet sich als Wicht. In den 14 Festhallen mit zusammen rund 100.000 Sitzplätzen stehen Massen, Hendl (450.000!) und Haxen – nicht die der Bedienungen – im Mittelpunkt. Im Hexenkessel der Bierseligen begegnen und verlieren sich Menschen, verirren sich die Gefühle und geht oft die Orientierung verloren. Gut, dass es da den Münchner Taxifahrer gibt. Wiesnerfahren, trachtenerprobt, blasmusikgestärkt lässt er sich so schnell durch nix aus der Ruhe bringen, sondern freut sich aufs Geschäft. Schließlich möchte er vom Wirtschaftskuchen des Oktoberfestes mit knapp 3 Milliarden Euro auch ein paar Nutscherl abhaben. Er weiß, dass man das Oktoberfest nicht beschreiben kann, sondern erleben muss. Taxi-Standplätze Für die Dauer des Oktoberfestes werden im Bereich der Theresienwiese die üblichen Standplätze errichtet. Sechs Stück sorgen für den Nachschub, der manchmal auch ungeordnet ablaufen kann. Auf jeden Fall gibt es kein besseres Verkehrsmittel zur Wiesn und auch wieder weg, als das Taxi. Bei der alljährlichen Runde zum Wiesn-Verkehr in der Ruppertstraße, stellen alle Beteiligten erschüttert fest, dass die rot-grüne Straßenverschmälerungsstrategie dazu führte, dass die dünndarmähnliche Theresienhöhe zu schmal für Taxis und Busse wurden. Es blieb nichts anderes übrig, als den Vorschlag der Polizei und Taxi-München eG zu folgen und den Privatverkehr während der ganzen Wiesn-Zeit auszusparen. Lediglich Radfahrer dürfen neben Linienbussen und Taxis die Theresienhöhe befahren. Woodstock für Trachtenträger Foto: www.atelier-tacke.de Foto: www.atelier-tacke.de statt der Wiesn vor der Wiesn... nach der Wiesn... auf ins Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 32
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33TAXIKURIER Einfahrverbot Nachdem die Anzahl der unbelehrbaren Schwachköpfe, die im letzten Jahr mit ihrem Taxi bis vors Käferzelt gefahren sind und sich dort unerlaubt bereitgestellt haben, deutlich zugenommen hat, hat man endlich auch im KVR reagiert. Am Esperantoplatz wird eine Sperrblende errichtet, die vom Ordnerdienst kontrolliert wird, damit keine Taxis mehr in den Fußgängerbereich der Matthias Pschorr-Straße gelangen. Hier herrscht nämlich absolutes Einfahrund Abstaubeverbot. Liebe und Triebe Nicht nur der Taxler freut sich auf die Wiesn, auch die Clubbesitzer und ihre Rosis hoffen auf regen Verkehr. Sie behaupten zwar immer noch, dass die WM kein Geschäft war, aber im Jammern laufen sie den Taxlern bald den Rang ab. Tatsache ist: Das Bier treibt die Triebe. Damit Randale nach Möglichkeit vermieden werden, sollte auch der Taxler schon mal vorsichtig vorfühlen, ob der Fahrgast auch in der Lage ist, mehr als nur den Fahrpreis zu löhnen. Ein bisschen Aufklärung hat da schon oft Wunder gewirkt. Besonders italienische Wiesnbesucher, die mit dem Wohnmobil, können sich nach 3 Maß Bier selten vorstellen, dass Liebe in München mehr als 5 Euro kostet. Was ziehe ich an? Entgegen dem gängigen Missverständnis ist das Oktoberfest kein Faschingsfest. Als Bayer verkleidet man sich nicht, sondern macht das Beste aus seinem Typ. Im Dirndl oder in der Lederhose. Verpönt sind Knallfarben, bedruckte Kartoffelsäcke und Goldschmuck. Das trägt nur eine Kohlenpottpommeranze. Bei der Schürzenschleife immer darauf achten: Rechts gebunden heisst schon verheiratet. Klassische Trachten kauft man am besten dort, wo die Klassiker zuhause sind: Bei Loden-Frey in der Maffeistraße. Wie nähert man sich einer Bedienung? Auf jeden Fall erfürchtig, aber niemals devot. Die Bedienung trägt nämlich nicht nur die Verantwortung für den Durst auf ihren Schultern, sondern auch die Linderung in Form von Maßkrügen vor ihrer Brust. Wer allerdings glaubt, ihr in falsch verstandener Jovialität auf den durchaus wohlgeformten Hinter hauen zu müssen, den straft sie mit Verachtung. Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 33
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34 TAXIKURIER Wer verträgt wieviel? Als wiesnerprobtes Mannsbild sollte man pro Stunde schon eine Maß verputzen und nach bspw. 6 Stunden und 6 Maß immer noch den geordneten Rückzug antreten können. Wer das nicht packt, ist wahrscheinlich untrainiert oder Koreaner oder beides. Der Verzehr einer ganzen Schweinshax’n ist dabei nicht immer von Vorteil! Welches Fahrgeschäft? Nostalgie pur vermittelt die Krinoline. Sie ist 1924 zum erstenmal auf dem Oktoberfest aufgebaut worden und darin haben schon Oma und Opa Zärtlichkeiten unter dem Baldachin ausgetauscht. Beim Lauschen der Krinoline-Blasmusik, verfällt man in keinen Geschwindigkeitsrausch. Es ist ein Ausflug in die traditionelle Welt des Oktoberfestes. Mittagswiesn Für Insider die schönste Zeit. Unter der Woche gibt es von 10 Uhr bis 15 Uhr Rabatte bis zu 30 Prozent bei allen teilnehmenden Betrieben und Festzelten. Die „Mittagswiesn“ wurde von Wirtsleuten und Schaustellern in Kooperation mit dem Tourismusamt der Stadt München eingeführt. Heuer schon zum achten Mal. Wiesn-Öffnungszeiten Bierausschank: Mo-Fr 10.00– 22.30 Uhr, Sa/So 9.00–22.30 Uhr; um 23.30 Uhr müssen die Zelte geräumt sein. Ausnahmen: „Weinzelt“ und „Käfer’s Wiesnschänke“, beide bis 1.00 Uhr geöffnet. Fahrgeschäfte: Mo-Do/So 10.00– 23.30 Uhr, Fr/Sa 10.00–24.00 Uhr. Wichtige Rufnummern Für alle, die nicht mit Funk unterwegs sind und den direkten Draht zu Polizei und Rettung suchen: Bayerisches Rotes Kreuz- Sanitätsstation: (089) 50 22 22 22 Fundbüro: (089) 23 33 02 98 Kinderfundstelle: (089) 23 33 02 96 Wiesn-Polizei: (089) 50 03 22-0 Wiesn-Führungen: (089) 23 23 90-0 oder (089) 50 07 75 00 O’klickt is’! Die Website zur Wiesn – Oktoberfest.de. Ein schöner Zeitvertreib mit viel Information. Der TAXIKURIER wünscht eine umsatzreiche und unfallfreie Wiesn! (PG) Foto: www.atelier-tacke.de Foto: www.atelier-tacke.de 34 TAXIKURIER www.kugler-feinkost.de KuglerFeinkost – kompetenter Partner der Münchener Gastronomie Tradition mit Genuss Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 34
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Während der Wiesn fahren die Unfähigsten Der alljährliche Wiesn-Wahn stellt auch an die Funker in der Zentrale höchste Anforderungen. Siegfried Udiljak und Rainer Blum, zwei Wiesngestählte, im Gespräch mit dem TAXIKURIER. Die Wiesn zeigt ihre Schattenseiten schon vier Wochen vor Beginn. „Da gurken schon die ersten völlig Unfähigen durch die Gegend, damit sie zur Wiesn überhaupt ein Auto bekommen“, analysiert Rainer Blum die Lage. Und damit übertreibt er bei weitem nicht. Es ist das jährlich wiederkehrende Phänomen, dass es Fahrer gibt, die wirklich nur einmal im Jahr schauen, ob ihr P- Schein noch gültig ist, und dann loslegen. „Die haben natürlich auch kein Interesse etwas zu lernen, weil sie es die restlichen 50 Wochen nicht mehr brauchen“, stellt Siegfried Udiljak emotionslos fest. Und wie dramatisch schlecht die „Fähigkeiten“ dieser Fahrer sind, können die beiden an Hand von haarsträubenden Beispielen beweisen. Da gibt es Fahrer, denen die Landsberger Straße völlig unbekannt ist, da lassen andere den Fahrgast im Stadtplan nachschauen, wo sie hinmüssen (kein Scherz!) und manche der Fahrer wissen überhaupt nicht, was der Funker eigentlich will. „Für viele Unternehmer reicht es als Fahrerqualifikation offensichtlich schon aus, dass der Ahnungslose weiß, ein Auto hat vier Räder“, verzweifeln beide übereinstimmend. Und nicht von ungefähr findet man die Chaoten immer in den gleichen Unternehmen. Inzwischen plädieren sogar ausländische Taxiunternehmer für eine Deutschprüfung Selbst ausländische Taxifahrer und Unternehmer plädieren heute schon für eine Deutschprüfung, weil sie unter diesen Pfeifen genauso leiden. Es gibt türkische Unternehmer, z.B. Taxi West, die sich erst mit ihrem Fahrpersonal in deutscher Sprache unterhalten, um das Verständnis zu testen, bevor ein Auto rausgegeben wird. Leider verhalten sich nicht alle so beispielhaft. Sonst könnten so unverschämte Sätze wie „Zentrale, Sie nicht sprechen meine Sprache“ überhaupt nicht vorkommen. „Mit dem Navi im Taxi züchten wir uns die Deppen selber“, befürchtet Sigi Udiljak. „Da die Kundschaft technikgläubig ist, schluckt sie dabei auch die Umwege“ . Extrem chaotisch wird es wieder am zweiten Wiesnwochenende und Freitagnacht vor Wiesnbeginn. Da richtet man sich in der Zentrale schon darauf ein, dass wieder viele unterwegs sind, die nicht einmal eine einfache deutsche Frage beantworten können. Manchmal ist das Leben aber auch gerecht. „Wenn’s Geschäft richtig gut geht, fallen die Pfeifen am Funk nicht so auf, weil sie mit dem Tempo nicht mitkommen“, sagt der Sigi. Eine Bitte an die Unternehmer haben allerdings beide: „Stellt’s halt net jedem Volldeppen ein Taxi hin. Denn bei soviel vorsätzlicher Dummheit bekommt man einfach Wut!“ (PG) Titelthema 35TAXIKURIER st.de Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Die Boom-town Spaniens zeigt uns, wie und warum Deutschland seine Rolle als Wirtschaftslokomotive eingebüßt hat. Die Metropole Kataloniens pulsiert bis spät in die Nacht und am Sonntag bewegen sich LKW’s und Baumaschinen. Zu den rund 2 Millionen registrierten Bürgern sollen noch rund 500.000 nicht registrierte, zum Teil sicher auch illegale Einwanderer, kommen. Jeder Besuch beim Arbeitsamt um einen Job zu bekommen, kostet 10 Euro. Wer nun glaubt, in Barcelona herrscht das Chaos, täuscht sich gewaltig, in keinem Fall trifft dies auf das Taxigewerbe zu. Rund 11.000 Taxis haben trotz einem gut funktionierendem ÖPNV-System ihr Auskommen. Die durch Verordnung vorgeschriebene einheitliche Taxifarbe schwarz mit gelben Türen und Kofferraumklappe tragen Mittelklasseautos, die kaum älter als maximal sechs Jahre sind. Ein auf die Farbfreigabe angesprochener Unternehmer schüttelte unverständlich den Kopf und meinte „gran tontera“, großer Blödsinn. Um einer Blamage aus dem Wege zu gehen, wechselte ich das Thema. Alle Taxis waren außen und innen in einem sauberen Zustand. Es besteht absolutes Rauchverbot, dafür sind alle Taxis klimatisiert. Die Taxifahrer sind durchweg gut gekleidet und zuvorkommend. In Werkstätten wird die komplette Taxiausrüstung angeboten. Die Türen und Heckklappen werden gelb lackiert, auf Folien wird der Haltbarkeit wegen verzichtet. Auf den hinteren Türen wird neben dem Würfel, dem Symbol für Katalonien, für jeden gut lesbar die Ordnungsnummer auflackiert. Die Taxameter und Vermittlungstechnik des größten Anbieters Spaniens, Norberts Weltreise Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball die Taxibranche funktioniert. kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey Barcelona Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 36
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37TAXIKURIER st bH 52 hen ten! d- Taxitronic, dürfte derzeit in Europa zur Spitze zählen. Taxitronic entwikkelte ein Kompaktgerät, das Taxameter, Datenfunk (9 PRS), ein einfaches Navi, Kartenlesegerät, Quittungsdrucker und Notruf umfasst. Die EU-Zulassung wird in den nächsten Monaten erwartet. Schon jetzt gibt es kein Taxi in der katalonischen Metropole, das keinen Quittungsdrucker verwendet. Eine gedruckte Quittung mit allen Daten der Fahrt gibt misstrauischen Gringos ein hohes Maß an Sicherheit. Absolut kundenfreundlich ist das verplombte Dachzeichen. Neben dem gut sichtbaren und beleuchteten Taxi-Schild befinden sich ein grüner Würfel, der „libre“ und ein roter, der „occupado“, weithin signalisiert. Es wird vernünftigerweise großer Wert auf Fahrgastinformation gelegt. Die Fahrpreise entsprechen von der Höhe in etwa unseren Tarifen, allerdings gibt es keine Zuschläge. Tarif 2 (von 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr): Grundgebühr 2,93 Euro km 1,45 Euro Wartezeit 16,95 Euro Tarif 1 (von 21.00 Uhr bis 7.00 Uhr): Grundgebühr 3,66 Euro km 1,55 Euro Wartezeit 17,42 Euro Flughafen Am Flughafen angekommen, schrekkte mich eine Schlange von cirka 400 wartenden Taxifahrgästen ab. Die Viererketten von 100 Metern wurde von zügig anfahrenden Taxlern abgearbeitet. Einige Leute aus der Taxischlange traf ich im Flughafenbus wieder. Ursache für die Warteschlange ist ein Hauptausgang, aus dem nahezu alle Passagiere strömen. Insgesamt muss festgestellt werden, dass der Gesamteindruck, den die katalanischen Kollegen auf den Kunden machen, selbst Münchner Taxis überlegen ist, d. h. der Durchschnitt ist besser. Allerdings fehlen Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse. Kleinbustaxis gibt es überhaupt nicht. Versiffte Kisten, die älter als 10 Jahre sind und beim Ölbergrennen teilgenommen haben, gibt es überhaupt nicht. (HM) Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 37
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Bei Tanja Reger hat man immer das Gefühl, die arbeitet doch schon ewig in der Genossenschaft. Dabei ist das völlig ausgeschlossen. Denn erstens ist sie dafür viel zu jung und zweitens ist sie tatsächlich erst seit 1999 in der Engelhardstraße. Aber dafür macht sie eben einen sehr vertrauten Eindruck. Und das liegt wahrscheinlich daran, dass die meisten schon öfters mit ihr zu tun hatten. Bis 2001 hat Tanja Reger an der Kasse gearbeitet und seit 2001 ist sie zuständig für die Mitgliederverwaltung. Und daher kennt sie natürlich sehr viele Mitglieder. „Einige besser, aber bei weitem nicht nur die schwarzen Schafe, die sich erst reintrauen, wenn der Funk schon gesperrt wurde, weil die Gebühren nicht gezahlt wurden.“ Dabei ist Tanja Reger nun wirklich kein Unmensch. Und auch der Hund zu ihren Füßen, ein reinrassiger Havanese, ist nicht bissig. „Ich kenn’ doch die Sorgen der Taxler und weiß, wann’s klemmt. Deshalb ist es doch besser, sie kommen immer alle vorher zu mir, dann finden wir schon eine Lösung. Nur auf ,toter Mann‘ machen, das funktioniert bei mir nicht. Schließlich hab’ ich ja Verantwortung für alle Mitglieder.“ Dass Tanja Reger in der Genossenschaft arbeitet, ist reiner Zufall. „Ich hab’ mich auf eine Anzeige in der Zeitung beworben.“ Dabei kommt sie selbst aus einer Taxiunternehmerfamilie. „Ich bin quasi mit dem Taxi aufgewachsen. Ich hab’ auch den Taxi- und den Unternehmer- Die guten Geister der Genossenschaft Die gute Seele – auch der schwarzen Schafe Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid. Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten. Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge demnächst einige vorstellen. In dieser Ausgabe: Tanja Reger Mini-Steckbrief: Name: Reger Vorname: Tanja Alter: 36 Sternzeichen: Fisch Familienstand: Verheiratet Geburtsort: München Aufgewachsen: Planegg Wohnortviertel: Au Hobbies: Kochen, Hund (Rasse: Havanese, kann man nicht rauchen) Musik: Alles außer Klassik Urlaub: Türkei, Belek schein. Aber als man mich gleich am Anfang dreimal am Standplatz verschickt hat, hab’ ich keine Lust mehr gehabt.“ Und wo ist sie so schändlich behandelt worden? In Pasing, natürlich. Schämt euch, ihr Pasinger Fiaker. Aber vielleicht war’s ja auch ein Segen. Sonst hätten wir sie nicht im Hauptquartier und sie könnte den Mitgliedern keine Hilfestellung geben. In der Mitgliederverwaltung achtet sie nämlich nicht nur auf pünktliche Beitragszahlung, sondern betreut jeden Einzelnen bei An- und Abmeldung, bei Befreiung von der Betriebspflicht in Zusammenarbeit mit dem KVR und um den Vertrieb des TAXI- KURIERS kümmert sie sich auch noch. Und wundern sie sich nicht, wenn ihnen demnächst in der Genossenschaft eine fröhliche Tanja Reger über den Weg läuft. Denn: „Ich gehe gerne in die Arbeit, weil wir auch so ein tolles Betriebsklima haben.“ (PG, PR) Gleich am Anfang dreimal verschickt, das war zu viel! 38 TAXIKURIER Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Telefon 089/3 11 17 50 und 089/37 06 56 90 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 38
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum ➜ Schülerfahrten … Wichtiger Umsatzfaktor für uns ➜ Münchens Stadtbezirke von A-Z … Beginn einer neuen Serie ➜ Essen auf Rädern … Schrotti testet die Gegend rund um die Messe Vorschau Ausgabe November 2006 Liebe Kolleginnen und Kollegen, ein ereignisreicher Sommer liegt hinter uns. WM, Papst, Wiesn, viel Sonne und Regen haben die Münchner und Besucher dieser Stadt in Atem gehalten und auch ihre Geldbeutel strapaziert. Bleibt zu hoffen, dass für den verbleibenden Rest des Jahres die Konsumfreude und Kaufimpulse vor der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahreswechsel dominieren. Davon würde auch unser Gewerbe profitieren. Paul Rusch, Objektleiter Unsere nächste Ausgabe erscheint am 26. Oktober mit spannenden Themen: 39TAXIKURIER ATZINGER ESSEN TRINKEN KULTUR Schellingstraße 9 München Tel. 28 28 80 www.atzinger-muenchen.de täglich von 10.00 Uhr bis 03.00 Uhr früh Sonntag bis 01.00 Uhr durchgehend warme Küche bis 01.00 Uhr Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 39
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kunden- /L50776Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte C-, komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxifrühschoppen am Samstag, 14.10.2006 von 10 bis 14 Uhr, im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxi_10-06 06.09.2006 11:55 Uhr Seite 40