Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2006

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Oktober 2006
Foto: www.atelier-tacke.de I Models: Rosita Dölitzsch und Petra Schneid in Loden-Frey mit Löwenbräu
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Wiesn ohne Taxi undenkbar!
➜ Die Ahnungslosen 
Zur Wiesn sind wieder viele Unfähige unterwegs
➜ Geschichte und G’schichten
Ein Amerikaner überlebt das Oktoberfest 1928
➜ Die guten Geister der Genossenschaft
Tanja Reger im Interview
Wiesn-Heft
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T9/02
Am Monatsende bin ich besonders froh,
dass ich einen Passat als Taxi fahre.
Denn schließlich zählt doch nur, was unterm Strich bleibt. Und da ist der Passat einfach unübertrefflich. Mit seinen
außergewöhnlich sparsamen, drehmomentstarken TDI ®-Motoren sorgt er dafür, dass ich am Monatsende immer
besonders stolz auf ihn bin. Niedrige Betriebskosten sind die Grundlage seiner bemerkenswerten Wirtschaftlichkeit.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 2

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3TAXIKURIER
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Editorial | Datenfunk macht Fortschritte 4
Wichtiger Termin | Taxi-Frühschoppen im Mercedes-Benz Center 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Flughafen München | Airport zum Anfassen 9
Die Genossenschaft | Neues aus der Engelhardstraße 10
Der Aufsichtsrat berichtet | 11
Hier spricht der Doc | Das Leben mit einem Kunstgelenk 12
Witz des Monats | 13
Der Blick zurück | Der Oktober vor 100, 75, 50, 25 Jahren 13
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 13
Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „D“ 14
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 15
Pausenfüller | Marken, die zum Gattungsbegriff wurden 16
Die fünf Weisheiten des Monats | 16
Messe München | Messe-Highlights im Oktober 17
Taxameter des Monats | Festzelte 18
Leserbriefe/Forum | 18
Rose des Monats | Karin und Gerhard Greiner (Kiosk Daglfing) 19
Zitrone des Monats | Mandarin Oriental 19
Essen auf Rädern | Max II, Isartor, Reichenbach, Papa, Sonnen Waldbarth 20
Münchner Straßennamen | „XYZ“ 22
Dauerbrenner | Positive Folgen eines „Dringend-Rufes“ 23
Rund um’s Taxi | Hilfe – Gepäck im Taxi liegen geblieben! 24
Taxi-Check München | „Kinder-Notdienst“ 26
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 27
Außergewöhnliche Kollegen | Aldo Kezic, der Komponist 28
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 29
Geschichte und G’schichten | Ein Amerikaner überlebt das Oktoberfest 1928 30
Wiesn-Historie | Interview mit Wiggerl Hagn 31
Alles zur Wiesn | 32
Die Wiesn – Treff der Ahnungslosen | Blum und Udiljak im Gespräch 35
Norberts Weltreise | Barcelona 36
Die guten Geister der Genossenschaft | Tanja Reger 38
Impressum | 39
Vorschau Ausgabe November | 39
Inhalt
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Editorial
Datenfunk macht Fortschritte
Nach wie vor halten wir, wie cirka 30
weitere Taxizentralen an der Vermittlungssoftware der Firma Gefos,
Schwerte, fest, zumal wir mit der über
15 Jahren andauernden Kooperation
sehr zufrieden sind.
Diese Feststellung ist nicht zuletzt
deshalb nötig, da destruktive Schwätzer behaupten, bei einem Termin vor
dem Arbeitsgericht, den unser Angestellter Stein anstrengte, sei durch den
Anwalt der Genossenschaft berichtet
worden, die Zusammenarbeit mit der
Firma Gefos sei beendet. 
Wir empfehlen allen Kollegen sich bei
wichtigen Fragen an die Dienststellenleiter Huber und Laermann, oder
direkt an die Kollegen vom Vorstand
zu wenden. 
Seit Generationen richten Schwätzer
und Wichtigtuer, die meist selbst
nichts zu Stande bringen, Schaden an.
Diese verbalen Amokläufer sind nicht
zu stoppen, doch sollte ihnen zumindest das Gehör für Hetztiraden und
Verleumdungen entzogen werden.
Wir – und damit sind alle Kollegen
gemeint, die unser und damit Ihr Gewerbe ernst nehmen – können uns 
derartige Angriffe nicht mehr gefallen
lassen und vor allen Dingen leisten.
Etwas zu zerstören ist leichter als
mühsamer Aufbau. Doch das werden
wir gemeinsam nicht zulassen.
Ihr
Hans Meißner
Der Sommer ist vorbei. Das Taxigewerbe rüstet sich im Herbst für 
Messeveranstaltungen und das Oktoberfest. Die hoffnungsvolle Erwartungshaltung sollte nicht enttäuscht
werden.
Die vordringlichste Aufgabe der 
Genossenschaft ist die Einführung des
Datenfunks. Seit der Einstiegssituation hat uns der Testbetrieb ein 
großes Stück weiter gebracht. Nach
dem jetzigen Stand wird eine einfache
und preisgünstige Lösung in einem
Preisrahmen pro Taxi bei rund 600
Euro liegen. Eine komfortable Komplettlösung, wie im Bericht über Taxis
in Barcelona kurz beschrieben, in
einem Bereich von cirka 1.700 Euro,
wird das Angebot abrunden. An einer
Zwischenlösung wird noch gearbeitet.
4 TAXIKURIER
Kompetente Mobilitäts -Lösungen
www.taxirent.de
TRP
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TAXI-ERSATZFAHRZEUGE
TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im
Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice.
bundesweit 
24 Std. Service -Telefon
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Ehrwalder Str. 89 · 81377 München
Tr
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Am Samstag, den 14. Oktober 2006
sind Münchner Taxiunternehmer
und -fahrer wieder ganz herzlich
von 10.00 bis 14.00 Uhr zum mittlerweile bereits traditionellen Taxi-
Frühschoppen ins Mercedes-Benz
Center Arnulfstraße eingeladen.
Als besondere Attraktion wird in
diesem Jahr, neben anderen
Taxifahrzeugen, die modifizierte 
E-Klasse in Taxiversion gezeigt. 
Diese lädt selbstverständlich auch im
Rahmen einer Probefahrt zu einem
näheren Kennenlernen ein.
Vor Ort erwarten Sie zudem verschiedene Gesprächspartner aus PKW-
Verkauf, Produktmanagement und –
entwicklung, Service und der
DaimlerChrysler Bank, sowie viele
Kooperationspartner rund ums
Taxigewerbe.
Bei musikalischer Untermalung
durch die Band von Salvatore
Grillo und kulinarischer Umrahmung durch ein elsäßisches Buffet
bietet sich für die Taxiunternehmer
und –fahrer reichlich Gelegenheit,
sich untereinander auszutauschen
und die Veranstaltung als kleines 
Dankeschön von Mercedes-Benz
München an die „gelben Botschafter des Sterns“ zu genießen.
Taxi-Frühschoppen 
im Mercedes-Benz Center
Wichtiger Termin
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...)
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 5

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6 TAXIKURIER
Top-Termine Oktober 2006
Sonntag, 1. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Musikalischer
Frühschoppen
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Matinee
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
BR Symphonieorchester
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Dubarry
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Anne Sophie von Otter 
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ Olympiahalle, Basketball
➜ Orangehouse, Yonderboi
➜ Zenith, LL Cool J
➜ Atomic Cafe, Infadels
➜ Elserhallen, Bif Naked
Montag, 2. Oktober
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 - 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 4004, Dirndl-Nacht
➜ Metropolis, Exilia
➜ Feierwerk, Rage against Abschiebung
➜ Backstage, Lordi
Dienstag, 3. Oktober
➜ 13.30 – 16.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Hoffmanns Erzählungen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer
muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Tribute to Barry White
➜ Muffathalle, The Rapture
➜ Backstage, Aiden
➜ Atomic Cafe, The Masonics
Mittwoch, 4. Oktober
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Neues von Petterson und Findus
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Dubarry
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ Atomic Cafe, Willowtree
➜ Monofaktur, Ghetto Ways
➜ Sunny Red, Nein Nein Nein
Donnerstag, 5. Oktober
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Carmen
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Lulu live
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Benefizkonzert Ärzte Bukarest
➜ Elserhallen, Qntal
➜ Muffathalle, Sergeant Garcia
➜ Atomic Cafe, Quintron
➜ Backstage, The Creetins
➜ Prager Frühling, The Lodger
Freitag, 6. Oktober
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Brunner +
Brunner
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ Backstage, AFI
➜ Hansa 39, Dr. Bison
➜ Muffathalle, Festival Son Cuba
Samstag. 7. Oktober
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Traviata
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
Frühlings Erwachen
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer
muss Elektra tragen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse
Märchen
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Pink
➜ 20.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Solisten
des Symphonieorchesters
➜ Muffathalle, Jan Delay
➜ Atomic Cafe, Eagle Seagull
➜ Prager Frühling, Rainer von Vielen
Sonntag, 8. Oktober
➜ Marathon München
➜ 11.00 – 12.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Tre Gatti
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Böse
Märchen
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Rundfunkorchester
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ein Fest
der Stimmen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Volkstheater,
Frühlings Erwachen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Das Land des Lächelns
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Night of the
Sultans
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Zauberklang
➜ Muffathalle, The Streets
➜ Backstage, Juliette & the Licks
Montag, 9. Oktober
➜ 19.30 – -22.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Hoffmanns Erzählungen
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Böse
Märchen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Monika
Gruber
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Dietrich
„Piano“ Paul
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Mein wunderbar verwandter Freund
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Elserhallen, The Divine Company
➜ Backstage, Ohrbooten
Dienstag, 10. Oktober
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Liste der letzten Dinge
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Georg
Ringsgwandl
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Akademiekonzert
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michl Müller
➜ Feierwerk, Pere Ubu
Mittwoch, 11. Oktober
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall,
Tänzerinnen und Drücker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Candide
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Urban Priol
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr. Lustspielhaus, Gerd Knebel
➜ Backstage, The Datsuns
➜ Muffathalle, Die Drei
➜ Ampere, Martin Jondo
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Donnerstag, 12. Oktober
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall,
Tänzerinnen und Drücker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Räuber Kneissl
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus.
Lulu live
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philharmonie
Bonn
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Randy
Crawford
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Klang-Aktionen
➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Jazz im Gärtnerplatz
➜ Backstage, Dead Moon
Freitag, 13. Oktober
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Volkstheater, 
Der Räuber Kneissl
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure
neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Münchner
Bach-Chor
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Placebo
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Chor-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael
Mittermeier
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Kammerkonzert
➜ Atomic-Cafe, Johnossi
Samstag, 14. Oktober
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC-Bayern – Hertha BSC
➜ 18.00 Uhr, Herkulessaal, Benefiz-
Operngala
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 24.00 Uhr, St. Michael, 
Bach-Orgelnacht
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Obra
Flamenca
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Chor BR
➜ Prager Frühling, The Mopeds
➜ Elserhallen, Satyricon
➜ Muffathalle, Clueso
➜ Maritim Hotel, Beck’s Party
Das Wiesn-Finale begleitet uns bis zum 
3. des Monats, die Theaterferien enden. 
In Riem starten die Herbst-Messen, 
das Highlight, die taxi-intensive Expo-Real
vom 23.–25. Oktober. Witzigmann und
Schuhbeck schwingen wieder ihre Kochlöffel und George Michael ist gleich zwei
Tage in der Olympiahalle (29./30.10.) zu
Gast in München.
Top of the
Top’s
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG,
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12
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7TAXIKURIER
Sonntag, 15. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Kirchweih-
Blaskapelle
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Benefizkonzert des Bundespräsidenten
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer
muss Elektra tragen
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie Kleiner
Konzertsaal, Klavierabend
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Murray
Perahia
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Oliver Pocher
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, SüßStoff
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Gstanzl
➜ Atomic Cafe, Ron Sexsmith
➜ Hansa 39, Blackmail
Montag, 16. Oktober
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Robinson Cruso, die Frau und der
Neger
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Dieter Nuhr
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ Elserhallen, Snow Patrol
➜ Atomic Cafe, Sunshine Underground
Dienstag, 17. Oktober
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Georg Danzer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Stride Piano Summit
➜ 20.00 Uhr, Alte Pinakothek, 
Barock-Konzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Klang-Aktionen
➜ Ampere, Wolfgang Haffner
➜ Tonhalle, Status Quo
➜ Backstage, Panic At The Disco
Mittwoch, 18. Oktober
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Carmen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ Elserhallen, Hoobastank
➜ Orangehouse, Lampshade
➜ Sunny Red, Rise And Fall
Donnerstag, 19. Oktober
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Dubarry
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Konzert
Bayerische Staatsoper
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 _ 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Jon Fosse liest
➜ Iberl-Bühne, Die Wellküren
➜ Muffathalle, Jet
➜ Prager Frühling, The Rippers
➜ Metropolis, ASP
Freitag, 20. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Hubertussaal, Konzert
Bayerische Staatsoper
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bambusklänge
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Gräfin Mariza
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schatten
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, Himmel
sehen
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Irish Folk
Festival
➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater, 
A Velvet Night
➜ Iberlbühne, Der Wadelbeißer
➜ Elserhallen, Medlz + Band
➜ Backstage, By Night
➜ Orangehouse, Scut
Samstag, 21. Oktober
➜ 15.00 Uhr, Iberlbühne, Monika Gruber
➜ 18.30 Uhr, City Hilton, Brautkleiderball
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Hoffmanns Erzählungen
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Konzert
Bayerisch Staatsoper
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer
muss Elektra tragen
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Marstall, 
Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Hilliard Ensemble
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Barbara Clear
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Gedankenleser
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel
➜ Zenith, Farin Urlaub Racing Team
➜ Muffathalle, Dendemann
➜ Backstage, Voltaire
➜ Prager Frühling, Cardboard Radio
➜ Lange Nacht der Museen
Sonntag, 22. Oktober
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammermusik im Foyer
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Matinee
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Unverschämte
Wirtshausmusik
➜ 14.00 und 17.15 Uhr, Circus Krone,
Ritter Rost und das Gespenst
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Echo der Stars
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Ein Sommernachtstraum
➜ 20.00 - 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, 
Ursula Muhr
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Torsten
Riemann
➜ Tonhalle, Chippendales
➜ Iberlbühne, Greger und Greger
Montag, 23. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schatten
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mozart-Requiem
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Basta
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Steiner’s
Theater-Stadl
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, 
Robert Louis Griesbach
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Colum Sands
➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, Lychee Lassi
➜ Elserhallen, Corinne Bailey Rae 
Dienstag, 24. Oktober
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Cherubim
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, London
Philharmonic Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Mambo
Mambo
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Bürger and
the Pretty Boys
➜ Ampere, Bernard Allison
➜ Atomic Cafe, Cracker
➜ Hansa 39, Zebrahead
➜ Das Schloss, Nake raven
Mittwoch, 25. Oktober
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Zauberflöte
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Voices of
Africa
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Tramitz &
Krückl
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Absolut
Gegenwart
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst,
jazz lines
➜ 20.30 Uhr, Backstage, Inxs
➜ Atomic Cafe, Good Heart Boutique
Donnerstag. 26. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Cherubim
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Jürgen von
der Lippe
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Newton
Saxofon Quartett
➜ Zenith, Reamon
➜ Backstage, Julia
➜ Das Schloss, Nunc 
Freitag, 27. Oktober
➜ 18.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Don Carlo
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Floh im Ohr
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Schöne Bescherungen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub
➜ Zenith, Unholy Alliance
➜ Monofaktur, The Quakes
➜ Backstage, The Broilers
➜ Garden, Mungo Jerry
➜ Ampere, La Kinky Beat
➜ Das Schloss, Scirocco
Samstag, 28. Oktober
➜ Olympiahalle, Hunde-Show
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Werther
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Schrift
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Volker Pispers
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie Kleiner
Konzertsaal, Neu Orleans Joymakers
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Tiger Willi
➜ Prager Frühling, The Mighty Roars
➜ Zenith, Tarkan
➜ Feierwerk, Hausmusik-Festival
➜ Backstage, The Bronx
➜ Das Schloss, Sigi Schwab
Sonntag, 29.Oktober
➜ 11.00 Uhr. Allerheiligen Hofkirche,
Familie Mozart
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, 
Ballett extra
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Fraunhofer
Saitenmusik
➜ 15.00 Uhr, Circus Krone, Familienkonzert
➜ 16.00 – 18.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Dornröschen
➜ 18.30 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
Giselle
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildete Kranke
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schatten
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Schwanensee
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, 
Klaus Peter Schreiner
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Improvisationstheater
➜ Ampere, Paolo Nutini
➜ Das Schloss, Musik aus Kasakstan
Montag, 30. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Salome
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Leaders
Club Award
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Marstall,
Tänzerinnen und Drücker
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 Volkstheater, Doris Schade für
Refugio
➜ 20.00 Circus Krone, Kurt Kroemer
➜ 20.06, Fraunhofer, Poetenstammtisch
➜ Sunny Red, Fistful
➜ Ampere, Senait Mehari
Dienstag, 31. Oktober
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Billy Budd
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 23.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Trisha Brown Dance Company
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Seer
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Flohzirkus
➜ 20.45 – 22.15 Uhr, Arena,
FC Bayern – Sporting Lissabon
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8 TAXIKURIER
Mehrtägige Termine
➜ 16.08.06 – 07.10.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Ein Seestern im Garten
➜ 06.09.06 – 08.10.06, Di. – So. 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Grease
➜ 16.09.06 – 03.10.06, Theresienwiese, Oktoberfest
➜ 23.09.06 – 03.10.06, Olympiapark, Messe Lekkerland
➜ 26.09.06 – 01.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Dieter Nuhr
➜ 27.09.06 – 07.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michi Marchner
➜ 29.09.06 – 01.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe Nord, Golf Europa
➜ 03.10.06 – 04.10.06, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rudolf Nureyev
➜ 03.10.06 – 09.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe ICM, Iba 2006
➜ 03.10.06 – 14.10.06, außer So., Mo., 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Arnulf Rating
➜ 04.10.06 – 07.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michi Marchner
➜ 06.10.06 – 08.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Mode Made in Italy
➜ 09.10.06 – 10.10.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bharati
➜ 09.10.06 – 11.11.06, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Der Priestermacher
➜ 10.10.06 – 12.10.06, 9.00 – 17.00 Uhr, Messe, Materialica
➜ 10.10.06 – 29.10.06, Di. – Sa. 20.00, So. 19.00 Uhr, Deutsches Theater, 
The Rat Pack
➜ 11.10./14. – 17.10./31.10.06, 20.00 Uhr, Das Schloss, Caveman lügt 
➜ 11.10.06 – 21.10.06, Mi. – Sa., 20.30 Uhr, Fraunhofer, Martin Großmann
➜ 12.10.06 – 25.02.07, Schloss Nymphenburg, Witzigmann-Dinnershow
➜ 13.10.06 – 15.10.06, Olympiapark, Eigentum und Wohnen
➜ 14.10.06 – 22.10.06, 9.00 – 19.00 Uhr, Mariahilfplatz, Kirchweihdult
➜ 15.10.06 – 16.10.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Stefan Jürgens
➜ 15.10.06 – 16.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Eckart von Hirschhausen
➜ 16.10.06 – 17.10.06, Iberlbühne, Schwarze Nägermusi
➜ 17.10.06 – 18.10.06, 17.30 und 21.00 Uhr, Olympiahalle, David Copperfield
➜ 17.10.06 – 21.10.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß HG Butzko
➜ 17.10.06 – 19.10.06, 9.00 – 17.00 Uhr, MOC, Maintain 2006
➜ 18.10.06 – 19.10.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Kraus
➜ 18.10.06 – 20.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, ICM, Medientage
➜ 19.10.06 – 20.10.06, 20.15 Uhr, Herkulessaal, BR Symphonieorchester
➜ 21.10.06 – 22.10.06, Olympiapark, Weinfestival Baden-Württemberg
➜ 21.10.06 – 29.10.06, 10.00 – 19.00 Uhr, Messe Ost, Kunstmesse
➜ 23.10.06 – 25.10.06, 9.00 – 19.00 Uhr, Messe, Expo Real
➜ 23.10.06 – 27.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe, Systems
➜ 24.10.06 – 28.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Georg Schramm
➜ 25.10.06 – 27.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michaela Dietl
➜ 27.10.06 – 28.10.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Jess Joachimsen
➜ 27.10.06 – 28.10.06, Zenith, The unholy Alliance
➜ 28.10.06 – 29.10.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Beauty-Forum
➜ ab 28.10.06, Schuhbeck-Palazzo
➜ 29.10.06 – 30.10.06, Olympiapark, Katzen-Infoshow
➜ 29.10.06 – 30.10.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, George Michael
➜ 29.10.06 – 31.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Götz Alsmann
➜ 30.10.06 – 12.11.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schieß, Luise Kinseher
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
Americanos • • • •
Atomic Cafè ••••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Cafe am Hochhaus •••• •
Cord • • •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • • •
Kultfabrik • • • • •
Lenbach •
Loggia • • •
max Suite • ••••
M i a ••••
Muffathalle •
Nachtgalerie • •
Nachtwerk •
Optimolwerke •••••••
P 1 •• ••••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • •
Prager Frühling •• •••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
Spiegelzelt •
Substanz ••••••
The Garden • • • ••
Titanic City • • •
Volksgarten • •
Woanders Club •
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
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9TAXIKURIER
„Flughafen Live“ – unter diesem Motto lädt die Flughafen München
GmbH zusammen mit am Airport ansässigen Behörden und Unternehmen am Flughafen zu einem Erlebnistag ein. Alle Daheimgebliebenen können in den Sommerferien am Sonntag, den 17. September
ab 11.00 Uhr im Forum des München Airport Centers (MAC) einen
Blick hinter die Kulissen des Flughafens werfen. Präsentiert wird 
unter anderem eine breite Palette an Spezialfahrzeugen, die im Flughafenalltag eingesetzt werden. Wer sich nach der Theorie auch die
Praxis auf dem Vorfeld nicht entgehen lassen will, kann dies bei 
einer Flughafenrundfahrt zu Sonderpreisen erleben. Die Airport-
Touren starten stündlich ab 13.00 Uhr. 
Bei Vorführungen der Sprengstoff- und Rauschgiftspürhunde des 
Sicherheitsdienstes der Flughafen München GmbH bzw. des Zollamts
München – Flughafen beweisen die Vierbeiner ihren feinen Geruchssinn. Die Hunde demonstrieren ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten
im MAC um 12.30 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr und 17.00 Uhr. 
Musikalisch umrahmt wird der Tag von der beliebten bayerischen
Band „Blechblos`n“, die von 13.00 bis 18.00 Uhr ihr gesamtes Repertoire von bayerischer Blasmusik über Country und Swing bis zu
Rock´n Roll darbietet.
Das vielfältige Programm vermittelt den Besuchern interessante Einblicke in die Flughafenwelt: Die Flughafenfeuerwehr ist mit ihrem
Löschfahrzeug „Panther“ am Start. Zudem stellt sie moderne Flugzeughebe- und Bergegeräte vor. Schneeräum-, Enteisungs- und
Schleppfahrzeuge werden ebenso präsentiert wie der sogenannte
„Friction-Tester“ . Dieses Spezialfahrzeug misst die Griffigkeit der
Start- und Landebahn bei widrigen Witterungsverhältnissen. 
Mitarbeiter der Firma Medicus erläutern den Besuchern die Ausrüstung eines modernen Rettungswagens. 
Die Polizeidirektion am Flughafen München präsentiert neben ihren
Einsatzfahrzeugen auch ein Unfallwrack und gibt wertvolle Tipps
zur Verkehrssicherheit im Straßenverkehr. Die Bundespolizei führt
unter anderem einen Sprengstoff-Roboter vor und lädt zur Besichtigung ihrer neuen Dienstfahrzeuge ein. Die Sicherheitsgesellschaft am
Flughafen München baut eine Röntgenstraße für Kofferkontrollen
auf. Die Deutsche Lufthansa zeigt ihre Einsatzfahrzeuge für die 
Abfertigung von Flugzeugen und ein Service-Mobil, mit dem alleinreisende Kinder und ältere oder hilfsbedürftige Menschen zur 
Maschine befördert werden. 
Flughafen München
FMG präsentiert 
Airport zum Anfassen
M
Die Erdinger Sportsbar veranstaltet an ihrem Stand einen Geschicklichkeitswettbewerb mit Kronkorken sowie ein Torwandschießen. Natürlich
können sich auch die kleinsten Besucher austoben: Das Eurobungy-
Trampolin „Jump and Fly“ und eine Hüpfburg bieten hierzu beste Gelegenheit. Darüber hinaus steht für den Nachwuchs neben einer Spiel-, Mal- und
Bastelecke auch das beliebte Kinderschminken auf dem Programm. 
Der Eintritt zu diesem großen Flughafentag ist frei. Zudem können alle 
Besucher des Events bis zu fünf Stunden im Parkhaus P20 kostenlos 
parken. Beim kulinarischen Angebot locken bayerische Schmankerl und
selbstgebrautes Bier aus dem Flughafenbrauhaus Airbräu. 
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.munich-airport.de oder 
telefonisch unter der Nummer (089) 9 75 - 3 40 32 
Kleinanzeigen-Annahme TAXIKURIER
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 11. Oktober 2006!
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Die Genossenschaft
10 TAXIKURIER
Neue Regelung an der Arena
Taxistand Süd
In Absprache mit dem KVR konnten wir versuchsweise eine neue Anfahrt an die Allianz –
Arena erreichen. Bei der Anfahrt der Fahrgäste
zur Südseite der Esplanade können die Taxis
von Fröttmaning Süd kommend, sofort nach
dem BMW-Gebrauchtwagenzentrum an der
Werner-Heisenberg-Allee rechts abbiegen und
unter der zur Arena weiterführenden Fahrspuren der Werner-Heisenberg-Allee den Busparkplatz Süd anfahren. Auf der Parkharfe für die
Busse ist auf der linken Spur in Höhe der Fußgängerfurt Gelegenheit die Fahrgäste aussteigen zu lassen. Um den Busparkplatz in westlicher Richtung wieder zu verlassen, fährt das
leere Taxi geradeaus in der Spur weiter und
verlässt über die Maria-Goeppert-Mayer-Straße
das Gelände des Stadions. Ab der Halbzeit
können sich dort die Taxis in zwei Reihen bereithalten. Beginn des Taxistandes ist dann unmittelbar östlich der Fußgängerfurt. Als Nachrückfläche für ca. 200 Taxis kann die gesamte
Zufahrtsschleife zum Busparkplatz und die östlichste Fahrbahn der Werner-Heisenberg-Allee
genutzt werden. Die besetzten Taxis fahren
dann durch das östliche Ende des Busparkplatzes über die Maria-Goeppert-Mayer-Straße
wieder ab.
Osttor
Vor der Welcome Zone West im Stadion können
auch während der zweiten Halbzeit 15 Taxis
bereitgehalten werden. Die Reserve für die
Welcome Zone West ist vor dem Osttor direkt
am Stadion in zwei Reihen. Das Ende des Taxispeichers ist in Höhe der Ausklinkung der westlichsten Spur der Werner-Heisenberg-Allee. In
Absprache mit dem Sicherheitsdienst, werden
von dort die Taxis zur Welcome Zone gerufen. 
Taxistand Nord
An der Nordseite des Stadions bleibt der Taxistand so wie er vor der Weltmeisterschaft war.
Die Reserve des Taxistandes erstreckt sich jetzt
aber in einer Reihe auf der rechten Spur der
Werner-Heisenberg-Allee bis ca. 50 Meter hinter der Wendeunterführung unter der Autobahnabfahrt. Dort werden Halteverbotschilder
mit dem Zusatz „Taxi frei ab 1 Stunde vor
Spielende“ aufgestellt. (RS)
Taxistandplatz Solln
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der sich häufender Beschwerden
wenden wir uns an Sie mit der Bitte um Unterstützung. Scheinbar benutzen einige Taxifahrer
den dem Standplatz Solln naheliegenden „Isarfußweg“ immer wieder, um ihre Notdurft zu
verrichten. So sehr Verständnis für die Situation und das menschliche Bedürfnis besteht,
sollte dennoch aus Rücksichtnahme auf die
Sollner Bürgerinnen und Bürger eine andere
Lösung gefunden werden. Wir bitten Sie
deshalb auf die Fahrer einzuwirken, den „Isarfußweg“ nicht mehr als Toilette zu benutzen.
Vorab vielen Dank für Ihre Unterstützung. 
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur
Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Landeshauptstadt München
Neuer Taxistandplatz 
„Gärtnerstraße“
Aufgrund der starken Nachfrage wurde endlich
nach fast einem Jahr, der von uns beantragte
Taxistand an der Gärtnerstraße/Höhe Dürrstraße genehmigt. Bei einer Ortsbegehung am
09.08.06 konnte eine Vergrößerung des Taxistandes auf 15 Plätze erreicht werden. Der
neue Taxistand wird am Funk „Gärtner“ gerufen. (AL)
Bahnhof Trudering
Nachdem immer wieder Kollegen sich über die
räumlichen Zustände am Bahnhof Trudering-
Stand beschwert hatten, fand am 22.08.06 eine
ausgiebige Begehung statt. Alle von uns ins
Auge gefassten neuen Varianten mussten wieder verworfen werden. Die dortigen Platzverhältnisse lassen keine andere Lösung als die
Jetzige zu. Wir werden aber an der Truderinger
Straße in Höhe des S- und U-Bahn-Aufganges
ein Hinweisschild montieren. Hoffen wir, dass
sich dadurch die Zustände am Bahnhof Trudering bessern. (AL)
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30 Uhr
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
OKTOBER 2006
Funkausbildung
Termine: 17. und 19. Oktober 2006
14.30–17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00–20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 7/2006: 10.10.–07.11.2006
Kurs 8/2006: 14.11.–12.12.2006
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Busparkplatz Süd
P+R
Werner-Heisenberg-Allee
Maria-Goeppert-Mayer-Str.
Hans-Jensen-Weg
Werner-Heisenberg-Allee
Arena
Osttor
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Die Genossenschaft
11TAXIKURIER
Cosima-Stand – und kein Ende
Nachdem uns einige besonders gut erzogene
„Kollegen“ den alten Stand mit ihrer Notdurft
verschönert hatten, mussten wir umziehen. Der
jetzige Stand wurde unter folgenden Gesichtspunkten ausgewählt: 
➜ Nähe zur Stadtgrenze
➜ weniger Störung der Anwohner
➜ Nähe zur Oberföhringer Straße
Es wurden natürlich zeitgleich sämtliche Anträge zur Installation einer Solarsäule gestellt.
Kaum war der Standplatz eingerichtet gab es
Proteste vom MVG. Sofort gab es eine erneute
Standplatzbegehung mit Frau Fischer vom KVR.
Als neuer Platz wurde Cosima/Fritz-Meyer-
Weg beantragt. Wie es aber oft so ist, wenn
man Zeit hätte, geht alles super schnell und
der Sockel samt Leitung für die Rufsäule war
bereits gesetzt. Bis zur endgültigen Zuteilung
des Cosimastandes wird keine Säule errichtet.
Es geht aber kein Auftrag verloren, da die Telefonnummern, wie immer in solchen Fällen,
in die Zentrale geschaltet sind. (AL)
Suchmeldung der Polizei
Am 12.08.2006, 2.00–2.30 Uhr, wollte ein Fußgänger in der Lindwurmstrasse, Höhe Poccistrasse ein Taxi anhalten und betrat zu diesem
Zweck die Fahrbahn. Das herannahende Taxi
machte eine kurze ausweichende Bewegung,
erfasste jedoch den Fußgänger und schleuderte
diesen über die Motorhaube und Windschutzscheibe auf die Strasse. Der Fußgänger zog
sich hierbei nicht unerhebliche Verletzungen
zu, welche ärztlich behandelt werden mussten.
Das Taxi entfernte sich nach dem Zusammenstoß ohne anzuhalten vom Unfallort. Laut dem
Geschädigten dürfte die Windschutzscheibe 
zu Bruch gegangen sein. Bei dem Fahrzeug
handelt es sich vermutlich um einen Kombi.
Der verantwortliche Taxifahrer, sowie Zeugen,
die sachdienliche Hinweise geben können,
werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei
unter der Telefonnummer (089) 62 16 33 22 zu
melden.
Der Aufsichtsrat berichtet:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
im Urlaubsmonat August fand keine Sitzung
statt. Im September werden wir uns dann bestens erholt ins Zeug legen. Müßiggang war
jedoch trotz Urlaub nicht möglich. Vorrang
hatten Amtsübergabegespräche mit der bisherigen Aufsichtsratvorsitzenden Christa Reindl
und mehrere Vorgespräche mit den Vorständen, um die Arbeitsschwerpunkte für das
kommende Jahr (bis zur nächsten Jahreshauptversammlung) zu definieren. Natürlich
haben sich auch die Aufsichtsräte, die nicht
Urlaub machten, bei verschiedenen Gelegenheiten zum Meinungsaustausch getroffen (in
ihrer Freizeit). Dabei haben sich unabhängig
voneinander fast 100 Prozent Übereinstimmung bezüglich der Hauptaufgaben ergeben.
Diese fallen in den folgenden Geschäftsfeldern an:
1. Datenfunk und Funkzentrale
2. Marketing
3. Kundenakquisition
4. Telefonstandplätze/Standplätze allgemein
5. Kosten- und Risikokontrolle
6. Kaufmännische Verwaltung
Mit Sicherheit werden diese genannten Aufgabenschwerpunkte, die teilweise schon im
vergangenen Jahr bearbeitet wurden, in der
Septembersitzung intensiv diskutiert werden.
Für das Ziel „zufriedene Fahrgäste“ werden
sich die Vorstände, die Angestellten und 
die Aufsichtsräte der Taxi-München eG zu
100 Prozent einsetzen. Doch um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen, brauchen wir
vor allem Euch (die Mitglieder und deren angestellte Fahrer), um in unser aller Interesse
die Fahrgäste bestens zu befördern und zu
bedienen.
In diesem Sinne wünschen wir euch einen
ertragreichen Herbst und eine unfallfreie Zeit.
Mit kollegialem Gruß
Reinhard Zielinski
München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von 
Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per
Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, 
einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im 
TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema 
gewinnen.
V
ertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen.
TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS!
Start der ersten Kurs-Staffel: Samstag, 07.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 14.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 21.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test
Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6
Kosten: 145 Euro inklusive: 
➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis
➜ Zertifikat
➜ Ausweis inklusive Lichtbild
➜ Aufkleber für Ihr Fahrzeug
Anmeldung: Ab sofort bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, 
Telefon (089) 21 61-367
Kapazität: Maximal 25 Teilnehmer
MÜNCHEN ER-FAHREN
Unser Kollege 
Eduard Kaiser
ehemalig Taxi 1903
verstarb am 
16.04.2006 nach 
langer schwerer 
Krankheit
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 11

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Das Leben mit einem Kunstgelenk
Dr. Rüdiger Neitzel, 42, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit 
Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre
Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger,
hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. 
Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
Hier spricht der Doc
Jährlich werden in der Bundesrepublik
Deutschland 80.000 Hüftendoprothesen,
120.000 Knieendoprothesen und ca. 40.000
Schultergelenksendoprothesen implantiert. 
Dabei handelt es sich um eine der erfolgreichsten Operationen der Orthopädie und
Unfallchirurgie, was dem Patienten ein beschwerdefreies Leben und ein Maximum und
Beweglichkeit und Belastbarkeit wiederbringt.
Was führt letztendlich zu einem Kunstgelenk,
welche Patientengruppen sind betroffen.
Es handelt sich erstmalig um Patienten, die aus
dem rheumatoiden Formenkreis kommen, d. h.
Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis haben ein erhöhtes Risiko, eine Gelenkzerstörung
der großen Gelenke zu erleiden. Die zweite
Gruppe betrifft Patienten, die den Arthrosepatienten zugerechnet werden. Hierunter verstehen wir Patienten, die unter einer angeborenen
Fehlbildung, beispielsweise Hüftdysplasie, 
X- und O-Bein-Stellung der Gelenke leiden.
Bei diesen Patienten führt ein langjähriger Gebrauch der Gelenke zu einer unweigerlichen
Arthrose, Knorpelverlust mit Gelenkdestruktion
(Zerstörung). Die dritte Gruppe betrifft Patienten, die einen Unfall erlitten haben, d. h. Traumata. Sehr häufig Schenkelhals- oder Oberarmkopfbrüche führen auch letztendlich zu
einer Arthrose des Gelenkes. Bei all diesen Erkrankungen gilt, dass Bewegungsarmut und
Übergewicht diese Symptome der Erkrankung
verstärken, sie aber selbst nicht bedingen, d. h.
ein übergewichtiger Patient muß nicht automatisch eine Arthrose erleiden. Grundsätzlich
unterscheiden wir bei allen drei Gelenken
erhebliche Formen und Anwendungen der
Hüftendoprothetik. Im Schultergelenk sind wir
in der Lage nur die Oberfläche des Kopfes zu
rekonstruieren, falls es sich um eine Oberarmkopfnekrose (Durchblutungsstörung) handelt.
Liegen ausgedehntere Defekte vor, kann
sowohl eine Oberarmkopfschaftprothese eingewechselt werden als auch ein komplettes
Gelenk mit Ersatz der Schultergelenkpfanne.
Liegt ein größerer Defekt auch der den Arm
bewegenden Sehnen vor (Rotatorenmanschettendefekt), kann nur die sog. Delta- oder 
sog. inverse Prothese eine Abhilfe schaffen.
Hierbei genügt die Muskelkraft des Musculus
deltoideus, um das Gelenk wieder annähernd
normal zu bewegen. Am Hüftgelenk sind wir
ebenfalls in der Lage, nur die Oberfläche des
Hüftkopfes zu ersetzen, hierbei kann der
Schenkelhals erhalten werden. Dies hat den
Vorteil, dass jüngere Patienten auch versorgt
werden und eine Option für einen Hüftgelenkswechsel erhalten bleibt. Patienten
zwischen 50 und 60 erhalten meistens eine
zementfreie Hüftgelenkendoprothese, hier werden Pfanne und Schaft zementfrei im Knochen
verankert, die Oberflächenmaterialien gestalten
sich zunehmend freundlicher und das Design
der Prothese erlaubt eine baldige Belastung.
Die meisten Patienten können nach vier
Wochen völlig frei, ohne Zunahme von Gehstöcken das operierte Hüftgelenk belasten. Für
das Kniegelenk bestehen sowohl unicondyläre
als auch bicondyläre Oberflächengelenksersatzprothese zur Verfügung. Hier werden
jeweils die Körperoberflächen im Kniegelenk
durch ein Implantat ersetzt und so das Gelenk
wieder beweglich gemacht. Sollten größere
Fehlstellungen und alte große Bandverletzungen vorliegen, so muß ein gekoppeltes Kniegelenkssystem, was diese Bänder ersetzt, eingesetzt werden. Auch hier gibt es Modelle
zementfrei und zementiert, die implantiert
werden können. Insgesamt besteht für die
moderne Endoprothetik heutzutage eine Verlässlichkeit von 12 bis 15 Jahren. Beispielsweise ist für bestimmte Prothesensysteme eine
Überlebensrate von 97 % nach 10 Jahren ermittelt worden. In der Regel werden Patienten
spät bei einem Spezialisten vorgestellt, nämlich dann, wenn Kontraktur, d. h. die Bewegungseinschränkung eines Gelenkes, auch zu
hoch ist. Dann wird das Operationsergebnis
dadurch geschmälert, dass zwar der Schmerz
vollkommen beseitigt wird, der Patient aber
doch eine unbefriedigende Funktion beibehält. 
Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine 
Operation gekommen? 
Hierüber gibt es keine verläßlichen Regeln
bezüglich des Alters oder einer Grunderkrankung. Im wesentlichen kann gesagt werden,
dass hier Begleiterkrankungen wie coronare
Herzkrankheit oder Zustand nach Schlaganfall
Patienten mit modernen Narkoseverfahren
schon behandelt werden können und dass
auch das junge Alter vieler Arthrosepatienten
keine Kontraindikation für die moderne Hüftgelenksendoprothetik ist. 
Mein Tipp: 
Lassen sie sich rechtzeitig von einem Spezialisten bezüglich der Möglichkeiten beraten.
12 TAXIKURIER
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 12

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13TAXIKURIER
Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1906: 1. Oktober
Automobilverordnung vereinheitlicht die Kfz-Kennzeichnung 
in Deutschland.
… vor 75 Jahren
1931: 10. Oktober
Reichspräsident Paul von Hindenburg empfängt erstmals 
Adolf Hitler und Hermann Göring zu politischen Gesprächen.
… vor 50 Jahren
1956: 11. Oktober
Bundestag beschließt Einführung einer Verkehrssünderkartei.
1956: 16. Oktober
Nachwuchspolitiker Franz Josef Strauss wird innerhalb einer umfassenden Kabinettsumbildung zum Verteidigungsminister ernannt.
… vor 25 Jahren
1981: 6. Oktober
M.A. Sadat, Staatspräsident von Ägypten, fällt einem Attentat 
zum Opfer.
1981: 10. Oktober
Bei einer Friedenskundgebung in Bonn versammeln sich rund
300.000 Menschen.
Im Oktober …
Amüsantes aus der 
telefonischen 
Auftragsaufnahme
der Taxizentrale:
Funksprecher versucht an einen Kollegen einen Auftrag zu vermitteln:
Zentrale: „Harras“
Taxi 4711: „4712 – erster“
Zentrale: „Wer ist erster?“
Taxi 4711: „4712 ist erster!“
Zentrale: „Die Nummer kann nicht stimmen.!“
Taxi 4711: „Doch ich bin erster!“
Zentrale: „Kann es sein, dass Sie heute ein anderes Fahrzeug fahren?“
Taxi 4711: „Ja, Sie haben Recht – Ich habe heute einen Kombi.“ (NL)
Kurioses aus der Zentrale
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Witz des Monats
Stürmt ein Betrunkener ins Geschäft 
für Musikinstrumente.
„Ich will die rote Trompete und die 
Ziehharmonika.“ 
Antwortet der Verkäufer: 
„Den Feuerlöscher können Sie haben, 
aber die Heizung bleibt hier.“
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 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 13

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14 TAXIKURIER
BR- und MVG-Fahrten werden erst am Vorabend kurzfristig bestellt (der BR ruft an, die
MVG schickt die Aufträge per Datenaustausch),
so dass diese Aufträge immer relativ „frisch“
sind. Natürlich kann auch hier mal jemand
verschlafen oder wegen BR- oder MVG-interner Absprachefehler kann es zu Fehlbestellungen kommen. Dies ist zum Glück aber nicht
sehr häufig.
Dauertasten – Manchmal machen sich defekte
Funkgeräte „selbständig“ und gehen – vom
Fiaker unbemerkt – auf Sendung, so dass halb
München den interessanten Gesprächen im
Wagen zuhören darf, während die Arbeit auf
diesem Kanal nicht mehr möglich ist. Ein
funktionierendes Abschaltrelais würde den
Spuk nach 20 bis 30 Sekunden beenden. Doch
das ist meist ebenso im Eimer wie das marode
Funkgerät selbst. Manche Mikros sind jedoch
so blöd befestigt (z. B. seitlich an der Mittelkonsole), dass man mit dem Knie an die Taste
kommt und es eventuell nicht einmal bemerkt.
Wenn jedoch plötzlich das Radio ausgeht (auch
hier muss ein Abschaltrelais eingebaut sein)
und die Sendetaste aufleuchtet, sollte auch der
letzte Spezialist merken was los ist.
Deisenhofener – Weil „mir des scho imma so
gmacht ham“, wird der „Deisenhofener“ eben
„Deisenhofener“ gerufen, auch wenn er schon
vor Äonen in die Werinherstraße verlegt wurde. Sage mal einer, wir seien nicht traditionsbewusst! Ähnliches darf für uralte, aber immer
noch benutzte Standplatznamen gelten wie
„PX“, „Sonnen-Rieger“, „Sonnen-Waldbarth“
und einige andere. Als Schrotti begann, das
Münchner Taxigewerbe zu beglücken, gab es
noch den „Schloss-Stand“ (in der Oberföhringer Straße statt „Cosima“ und „Englschalkinger“), den „Schilcherweg“-Stand, den (glücklosen) „Gondrell-Stift“-Stand und den
„Lazarett“-Stand. Als Letztgenannter durch
den „Maillinger“ ersetzt wurde und die neue
Rufsäule installiert werden sollte, schrieb uns
die damalige …
… Deutsche Bundespost – Das Anschließen der
Telefonleitung sei nicht möglich gewesen, da
auf Läuten und Klingeln niemand geöffnet habe … In unserem Antwortschreiben wiesen wir
darauf hin, dass die von uns geduldeten Rufsäulen-Untermieter, nämlich Ameisus sechshaxus und Spinnus flacrius, auf unsere ausführliche Anweisung Fremden nicht öffnen dürfen.
Wenige Tage später ging’s dann auch so und
die Leitung „stand“ . Apropos Deutsche Bundespost: Jahrelang stellte die Post die Rechnung
für das Standplatztelefon „Trudering“ (damals
noch ein Blechkasten) an die Rufsäule zu, d. h.,
der Briefträger legte die Rechnung in das Kastl,
obwohl wir nicht müde wurden, darauf hinzuweisen, dass die Rechnungsadresse in der
Engelhardstraße sei. Bei den alten Blech-Telefonen kam es gelegentlich zu Überraschungen,
dergestalt, dass man von diesen Anlagen weg
Schrottis Fiaker-ABC
D
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. 
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „D“
Dachschild (Dachreklame, Dachwerbung) –
Nicht die Taxi-Reklame ist gemeint. sondern
das längs zur Fahrtrichtung montierte Werbeschild, welches von manchen Fahrgästen als
etwas zu dick aufgetragen empfunden wird.
Eine fahrende Litfass-Säule ist nicht jedermanns Geschmack. Wer vom teuren Hotel zum
nicht minder teuren Restaurant fährt, will
nicht unbedingt von einem rundum plakatierten Fliwatüüt befördert werden, wenn’s zum
gleichen Preis auch ohne dieses Kasperltheater
geht. Wahrscheinlich ist es absehbar, wann die
ersten Taxis mit einem kompletten Werbe-Anhänger und der tatsächlich darauf montierten
Litfasssäule herumfahren (oder 
-stehen). Die Werbeeinnahmen dürften
wenigstens einen Teil des erhöhten Spritverbrauchs und der Verluste durch sich weigernde Fahrgäste ausgleichen. Aber manche
Unternehmer waren im Rechnen immer schon
sehr geschickt.
Dauerauftrag – Regelmäßige Touren, wie Postaufträge oder Dialysefahrten, liegen meist als
Daueraufträge vor, werden also automatisch
geschickt, wenn die Kundschaft nicht wegen
Krankheit, Urlaub oder sonst welchen Gründen
storniert. Das hindert z. B. einige Post-Damen,
die zum Teil seit vielen Jahren mit dem Taxi in
die Arbeit fahren, dennoch nicht daran kommentarlos einfach nicht zu erscheinen, wenn
sich die Abholzeit geändert hat oder die Fahrt
komplett ausfallen soll. Die morgendlichen
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telefonieren konnte, obwohl sie nur „kommend“ geschaltet sein sollten. Auch hier bedurfte es mehrerer Briefe und Anrufe, bis das
Wegtelefonieren wieder unterbunden wurde –
dafür war’s dann plötzlich woanders möglich.
Dreistigkeit – Oft sind wir hier Opfer der Fahrgäste, die in Tonlage und Verhalten meinen,
wir seien ihr Fußabstreifer und Seelen-Müll-
Schlucker. Doch auch die Dreistigkeit einiger
Kollegen untereinander ist gelegentlich nicht
von schlechten Eltern – wie man an so mancher „Zitrone des Monats“ hier im Taxikurier
ablesen kann. Bemerkenswert war auch das
Verhalten eines Fahrers, der vor zirka einem
Jahr einen Ausgleich in Ramersdorf anmeldete
und bekam, weil die Kundschaft nicht aufgetaucht sei. Tatsächlich hatte er die Dame jedoch gefahren, sie nach allen Regeln der Kunst
zusammengeschissen, weil sie es wagte, nur
zum Ostbahnhof zu fahren. Und dann eben
noch den Ausgleich abgezockt – zu dem er
einige Minuten zu spät kam, weil die ursprüngliche Fahrt ja doch stattgefunden hatte.
Die Sache kam erst durch die spätere Beschwerde der „ursprünglichen“ Dame auf.
Dringend – Zum wiederholten Mal sei darauf
hingewiesen, dass „dringend“ nur ist, was mit
Gefahr für Leib und Leben einer Person verbunden ist. Zahlungsschwierigkeiten – sofern
keine Handgreiflichkeiten drohen – sind ärgerlich aber nicht dringend! Wirklich „dringend“
war es wohl, als uns vor wenigen Monaten
nächtens ein Kollege mit einer Aufregung in
der Stimme meldete, neben ihm, „da schei… einer auf den Gehweg“ und was er denn machen
solle. Ob er unseren Rat, dem armen Kerl einfach einen schon gelesenen Teil seiner Zeitung
zu leihen, beherzigt hat, wissen wir nicht. 
Durchsagen – Mit Erscheinen dieses Heftes ist
sie wieder da, die Wiesn-Zeit und mit ihr alle
diejenigen, die einmal im Jahr für 16 (bzw.
diesmal 18) Tage auf dem Bock sitzen und hier
das große Geld zu machen versuchen. „Brausebad paar hundert Mal sofort“ (trockene Antwort: „konnst mei Numma sogn?“) usw. gehört
zu den unvermeidlichen Ritualen, auf die man
sich jetzt schon einstellen sollte. Telefonisten
und Funker der Zentrale stehen zeitweilig unter Hochspannung, wenn die Wiesnbesucher
teilweise schon vom Bierzelteingang aus per
Handy ein Taxi „vorbestellen“ wollen („bin in
fünf Minuten am Haupteingang, mein Name
ist …“), dadurch die Leitungen dicht machen
und sich auch durch gutes Zureden nicht von
diesem Unsinn abbringen lassen wollen („Ach,
und das ist die Weltstadt mit Herz? Ich möchte
bitte ihren Chef sprechen.“ Oder alternativ:
„Wissen Sie nicht, wer ich bin oder wollen Sie
morgen in der Zeitung stehen?“). Die Funker
wiederum haben sich mit dem teilweise „hoch
qualifizierten“ Fahrpersonal (gerade auch der
Firma, die sich besonders darauf beruft) herumzuschlagen, weil die Annahme des Auftrags
per Sprechfunk immerhin Grundkenntnisse der
Funkdienstordnung sowie der deutschen Sprache voraussetzt. Zu bestimmten Wiesn-Zeiten
ist nun mal innerhalb des Mittleren Rings die
Zahl der „Aufhalter“ und „Eckensteher“ größer
als die der freien Taxis, weshalb die Durchsagen „Stachusrondell 20 mal“, „Odeon 30 mal“
usw., allenfalls die Information beinhalten,
welche Strecke der mitteilungswütige Fiaker
gerade abfährt. Einer – soweit noch möglich –
geordneten Auftragsvergabe durch die Zentrale
und dem Nervenkostüm der Funksprecher
sowie der anderen Fiaker sind diese überflüssigen Durchsagen jedoch nicht dienlich. Die
beste Durchsage ist hier nur die, die nicht
gemacht wird. 
Möge die diesjährige Wiesn für uns alle erfolgreich und unfallfrei sein und vielleicht ein
ähnlich schönes Fest werden wie die jüngste
Fußball-WM.
15TAXIKURIER
Bilderwitz aus der September-Ausgabe:
And the winner is …
„Bei dem flachen TV-Programm braucht’s wirklich
keinen so großen Bildschirm!“
Michael Tempel aus München hat den wohl 
passendsten Text eingesendet und zurecht den 
Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro für das 
„Kleine Brauhaus Dicker Mann“ gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
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 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 15

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16 TAXIKURIER
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Der nackte Wahnsinn...
Die fünf Weisheiten 
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60318 Frankfurt am Main
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BLZ 501 900 00
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Gattungsbegriff wurden
Markenname Produkt Hersteller
Aspirin ASS-Präparat Bayer AG
Ata Scheuerpulver Henkel AG
Bobbycar Rutschauto für Kinder BIG Spielwaren
Calgon Entkalker für Reckin Benckiser
Waschmaschinen
Colt Pistole Colt Defense LLC
Discman tragbarer CD-Player Sony
Dynamit Sprengstoff Dynamit Nobel AG
Edding Dicker Filzstift Edding AG
Flex Trennschleifer Flex Porter-Cable
Corporation
Foen Haartrockner AEG
Jeep Geländewagen DaimlerChrysler
Kaba Instant-Kakao Kraft Foods
Kleenex Papiertaschentücher Kimberly-Clark
Knirps faltbarer Regenschirm Knirps GmbH
Labello Lippenpflege Beiersdorf AG
Maggi Suppenwürze Maggi/Nestlé AG
Moltofill Dübelmasse ICI-Molto
Nescafé lösliches Kaffeepulver Nestlé AG
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Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von
120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
➜ Nicht nur Fingerabdrücke, sondern auch Zungenabdrücke sind einmalig
➜ Ein Bandwurm kann bis zu 54 Meter lang werden.
➜ Die Geschmacksrichtung grüner Gummibärchen
ist Erdbeere.
➜ Astronauten können nicht rülpsen. Kohlendioxyd 
findet in der Schwerelosigkeit keinen Weg nach oben
➜ Im Empire State Building gibt es 64 Fahrstühle. 
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 16

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17TAXIKURIER
Messe München
Messe-Highlights im Oktober
Von Maschinen und Ausrüstungen für die Bäckereibranche über neue Werkstoffanwendungen, bis hin zu
aktuellen Trends im Gewerbeimmobilienmarkt sowie
Innovationen der IT,- Media- und Kommunikationsbranche sind im Oktober 2006 in der Neuen Messe
München die unterschiedlichsten Branchen vertreten.
Kunstliebhaber finden auf der 51. Kunst-Messe München neue Sammelstücke. Große Beachtung erhalten
auch der Kongress INTERGEO sowie die MEDIENTAGE
MÜNCHEN 2006. 
Den Auftakt macht vom 3. bis 9. Oktober die IBA 2006,
die weltweit bedeutendste internationale Leitmesse für
Bäcker und Konditoren. Sie ist die wichtigste Informationsplattform für Fachleute des backenden Gewerbes
aus der ganzen Welt. Über 70.000 Fachbesucher und
Entscheidungsträger holen sich auf der IBA Anregungen und Informationen über das nationale und internationale Angebot sowie über neueste Entwicklungen
und Trends der Branche, um die nächsten Investitionen
vorzubereiten.
(Zufahrt über West und Ost)
Ein weiteres Messehighlight im Herbst ist die EXPO
REAL 2006 – Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien, die vom 23. bis 25. Oktober in der Neuen
Messe München ihre Tore öffnet. Alle wichtigen Immobilienmärkte und -standorte sowie die internationalen
Key Player der Immobilienwirtschaft kommen nach
München, um sich über neue branchen- und länderübergreifende Immobilienprojekte zu informieren. Mit
rund 1.500 Ausstellern und ca. 18.000 Besuchern aus
60 Ländern gehört sie zu den führenden Fachmessen
für Gewerbeimmobilien in Europa. 
(Zufahrt über West und Nord)
Abschließend findet vom 23. bis 27. Oktober die
SYSTEMS 2006, die führende Business-to-Business
Messe für IT, Media und Communications in der Neuen
Messe München statt. In sechs Messehallen präsentieren die Aussteller die neuesten Produkte und Lösungen
für Informationstechnologie, Telekommunikation und
Digitale Medien. Mit ihrem Ausstellungsportfolio und
dem Rahmenprogramm trägt die SYSTEMS 2006 den
Bedürfnissen der IT-, Media- und Kommunikationsbranche Rechnung. 
(Zufahrt über Ost und West)
Volles Programm im M,O,C,
Nach einem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2005 wird
die MAINTAIN 2006 – Internationale Fachmesse für industrielle Instandhaltung, vom 17. bis 19. Oktober, mit
über 200 Ausstellern aus dem In- und Ausland im
M,O,C,-Veranstaltungscenter an den Start gehen. Als
einzige Messe für industrielle Instandhaltung in
Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Tschechischen Republik und Norditalien informiert sie branchenübergreifend über moderne Lösungen zur Inspektion, Wartung und Instandsetzung von
Industriemaschinen und -anlagen.
Rund um das Thema Schönheit dreht sich am 28. und
29. Oktober 2006alles beim BEAUTY FORUM MÜNCHEN.
Im letzten Jahr informierten sich über 34.000 Fachbesucher über die neuesten Trends in Sachen Kosmetik,
Naildesign und Schönheit. Mit über 750 Firmen, die
sich auf mehr als 24.000 Quadratmetern präsentieren,
wird sich der Erfolg der Veranstaltung auch dieses Jahr
fortsetzen.
Foto: Messe München
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 17

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18 TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Taxameter des Monats
AUGUSTINER – Da ist der Münchner dahoam. Das Augustiner-Festzelt ist die Stätte Altmünchner Gemütlichkeit. Der Bierqualität wird
hier alleroberste Priorität eingeräumt. Nur hier fliest der Edelstoff noch aus den riesigen Holzfässern. Sie ist nicht nur die älteste
sondern inzwischen auch einzige Brauerei, die noch in Münchner Hand ist. Im familienfreundlichen Zelt lernt auch der Nachwuchs
gleich, was Qualität ist. Hier wird nicht gerauft, höchstens selten, sondern genossen. Auch das Wiesn-Hendl freut sich, dass es hier
verzehrt wird. Und die Musik ist nicht anheizend, sondern eher „griabig“ . Grad schee iss!, Münchnerisch, halt.
FISCHER-VRONI – Steckerlfisch, Zander, Makrele, Forelle, Renke etc.. Allein die Parade der 15 Meter langen Leckerbissen über der
Holzkohle ist immer wieder ein optisches und duftendes Vergnügen.Das Zelt ist intimer als die großen Festhallen und hat deshalb
einen eigenen Charme mit viel nostalgischer Atmosphäre. Für Eingeweihte gilt: Kein Wiesnbesuch ohne Fischer-Vroni.
HACKER-PSCHORR – Nicht nur, dass der Roiderer Toni der Sprecher aller Wiesnzelt-Barone ist, in seinem Zelt hat er auch einen
einmaligen Mix aus Alt und Jung, aus Tradition und Moderne. Da er weiß, wie man mit Technik auch Umsatz machen kann, hat er
seit letztem Jahr ein Cabrio-Dach für sein Festzelt. Jetzt kann man vom Himmel der Bayern direkt in den Bayerischen Himmel schaun.
Zu dem hat er eine saugute Musi und narrisch nette Bedienungen.
HIPPODROM – Von den großen das kleinste, aber dafür die größte Stimmung. Beim Sepp Krätz kehrt gern der „Promi“ ein. Auch 
wenn nicht jeder einer ist, so darf er sich doch zumindest hier als einer fühlen. Nicht umsonst flitzen viele Autogrammjäger und
aufgebrezelte Has’n durch die Gänge. Es ist das Zelt mit dem höchsten Flirtfaktor und stets dicht belagerter Champagner-Bar und der 
alljährlich gleichen Frage: „Gibt’s jetzt hier das beste Hendl oder nicht?“ Für g’standene Wiesnbesucher ist das Hippodrom aber zu 
„discomassig“ .
WEINZELT – Nein, schlecht ist es im Weinzelt nicht. Aber halt anders. Und ebenso wie beim Käfer nebenan, treten hier halt die
Möchtegerns massiv auf, die meinen mit einer Doppelmagnum Champagner kann man schneller unters Dirnd’l der durchaus zugänglichen Maiden „lodeln“ . Vielleicht ham’s ja sogar recht. Ist halt alles Geschmacksache und unerzogene Kids von neureichen Eltern
braucht halt auch nicht jeder. Das Essen ist tadellos und beim Weißbier nimmt die Familie Kuffler schon seit Jahren ein Spitzenplatz
ein. Und zwar im Preis! Während der Preis für die Maß jedes Jahr für Diskussionen sorgt, kostet hier die Halbe Weißbier fast so viel wie
woanders die Maß. Und keinen scheint’s zu stören. (PG)
Festzelte
Zum Thema „Essen und Trinken im Taxi“ (Nr. 8/06)
Es scheint, als ob das ansonsten recht interessante
Magazin immer mehr zum Moralapostel von verhinderten Oberlehrern und superschlauen Hanseln
degradiert wird (s. Seite 34, Thomas Kroker). 
Ausgerechnet der mit Abstand unfreundlichste
Zeitgenosse unter den Funkern redet von „Freundlichkeit“! Wer als Außenstehender diesen Bericht
liest, muss glauben, dass die Mehrzahl der Münchner Taxler aus der unteren Sozialschicht kommt
bzw. einen IQ in Höhe der jeweiligen Tagestemperatur hat. Demnächst wird man uns noch erklären,
warum wir bei Dunkelheit das Licht einschalten
sollen! Ich warte also mit Spannung auf die kommenden Ausgaben.
H. Hoffmann, München
Leserbriefe/Forum
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit
Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und
muss mit der Redaktionslinie nicht übereinstimmen.
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 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 18

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19TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Mandarin Oriental
Für Hotels ist es wichtig, ihren Gästen maximalen
Komfort zu bieten. Je höher die Anzahl der Sterne, 
desto höher der Anspruch der Gäste. So erwartet der 
5-Sterne-Gast auch ein Taxi vor der Schwingtür. 
Ein eigener Taxi-Standplatz, sei er noch so klein, soll
schon sein.
Es gibt aber Häuser, die damit immer wieder fahrlässig
umgehen und die Taxistandplätze als ihr Eigentum 
betrachten. Wenn VIPs oder Limousinen-Karawanen
auftauchen, werden die Arbeitsplätze der Taxler eigenmächtig vergeben. So parkten am 18. August, 21.30
Uhr wieder einmal 8 VW-Busse mit Hamburger Kennzeichen in der Neuturmstraße und blockierten den 
gesamten Taxi-Standplatz. Wir können nur allen Kollegen empfehlen, in Zukunft sofort über die Zentrale
die Streife rufen zu lassen. Wie schnell ein Standplatz
aufgehoben werden kann, zeigt das Beispiel „Hotel 
Europa“, wo ähnlich willkürlich mit unserem Arbeitsplatz umgegangen wurde. 
Für diese Eigenmächtigkeit vergeben wir an das Hotel
Mandarin Oriental „Die Zitrone des Monats“ . (PR)
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Karin und Gerhard Greiner 
(Kiosk Daglfing)
Immer öfter hören wir am
Funk: „Kiosk Daglfing/
Ludwig-Brück-Straße“ . 
Der Grund dafür ist, dass
der Daglfing-Stand zu
manchen Zeiten nicht besetzt ist und ankommende
S-Bahn-Fahrgäste am Daglfing-Kiosk bitten, doch ein
Taxi zu bestellen. Bis vor einigen Monaten gab es teilweise Ärger, denn die wartenden Personen haben oft
vorbeifahrende Kollegen abgewunken und so für manche Leerfahrt gesorgt. Karin und Gerhard Greiner haben
sich jedoch ein wunderbares System ausgedacht, um
das zu verhindern. Sie verlangen von jedem Taxi-Besteller 20 Euro Pfand, das bei Eintreffen des Taxis zurück erstattet wird. Seitdem gibt es keine Leerfahrten
mehr. Der Daglfinger Kiosk ist täglich von 8.00–22.00
Uhr geöffnet und im Stüberl und angrenzenden kleinen
Biergarten gibt es auch kleine Brotzeiten. Für die taxifreundliche Aktion erhält das Kiosk-Ehepaar die Rose
des Monats in Form von ein paar Taxigutscheinen. (PR)
Karin Greiner
Ein Erlebnis für die Sinne
Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer
großer Whirlpool, schöne Suiten
Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111
geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr
unser „Taxi-Essen“...!
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 19

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Wer gerne möglichst mitten in der
Stadt wohnt, kann es nicht besser treffen als am südlichen und südwestlichen Altstadtring. Vom Lehel über
das Gärtnerplatzviertel bis zum Sendlinger Tor „rührt sich was“, weil hier
nicht nur Ladengeschäfte, Rechtsanwaltspraxen, Architekturbüros und
Werbeagenturen angesiedelt sind, sondern tatsächlich auch noch (und verstärkt: wieder) Leute wohnen. Seit es
schick ist, statt in Grünwald eine Villa
zu haben, lieber (oder zusätzlich) im
vorgenannten Gebiet einen – natürlichen renovierten – Altbau zu bewohnen, sind dort viele der alten Mieter
hinaussaniert worden. Insofern vollzieht sich ein Wandel in der Bewohnerstruktur, der sich u.a. auch im
gastronomischen Angebot auswirkt.
Die Zahl der „alten“ Wirtshäuser steigt,
die unter relativ neuer Führung seither
ihre „Happy-Hour“ oder den „Caipi“ zu
4,90 bei unüberhörbarer Musikberieselung anbieten (z.B. „Mariannenhof“,
„Wirtshaus zum Straubinger“ und
viele andere), während die alten Familienbetriebe auf dem Rückzug sind.
Wenn’s denn so ist: jedenfalls sieht
man an den Taxibestellungen, dass
selbst zu den schwächsten Zeiten hier
noch ein bisserl Leben angesagt ist. Im
Raum „Reichenbach“ und „Papa“ sind
zusätzlich die meisten Münchner Lokale für Lesben und Schwule angesiedelt, wobei sich aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen der letzten
Jahre die Grenzen zu „normalen“ bzw.
„Hetero“-Lokalen immer mehr vermischen. Fast jeder und jede ist fast überall gerne gesehen. Die bekanntesten
Läden für Mädels dürften sein „Bei
Carla“ (Buttermelcher 17) und „Inges
Karotte“ (Baader 13). Das Angebot für
die Jungs ist wesentlich größer und
reicht vom 24-Stunden-Bierbeisel
„Prince“ (Reichenbach 55) über die
„Luggi-Bar“ (Pestalozzi 22 – Treffpunkt fast aller Travestie-Stars in
München, großes Angebot an Weinen)
bis zur überaus gut sortierten (und gar
nicht teuren) Cocktailbar „Morizz“ in
der Klenze 43. Unser heutiges Testgebiet ist sicher das bunteste und lebhafteste, was man in München und weit
darüber hinaus finden kann!
Brotzeitstandl (auszugsweise)
1. BERGWOLF, Fraunhoferstraße 17
(Ecke Klenze)
12.00–15.00/18.00–2.00 Uhr
Fr. und Sa. bis 4.00 Uhr
Currywurst (auf Wunsch: „brutal
scharf“) mit Semmel 3 Euro. Paar Wiener 2,90, Apfelschorle (0,5 l) 2,60 Euro
usw.
2. KIOSK, Fraunhoferstraße 46 (Ecke
Auenstr., Isarseite). 24 Stunden ohne
Ruhetag (Alibi-Putzstunde) 5.00–6.00
Uhr. Bockwurst mit Semmel, Sandwich
usw. 2,50 Euro. 
Der klassische Kiosk, in dem es von
Lebensmitteln über Neuwagen bis zu
Fertighäusern alles gibt.
3. TÜRKISCHER IMBISS, Thalkirchner
Straße 2, So.–Mi. 8.00–1.00 Uhr, 
Do.–Sa. 8.00–5.00 Uhr. Döner 3,50.
Lahmacun, süße Sachen usw. alles im
Angebot. Hier wird nichts alt, weil
ständig Betrieb ist.
Metzgerei
SCHLAGBAUER
Müller, Ecke Kolosseumstraße.
Metzgerei mit Imbiss. Hier bedient der
Innungsmeister des Metzgerhandwerks
noch gelegentlich selbst. Ein echter
Familienbetrieb mit wahrhaft meisterlichem Hintergrund.
SCHÄFERT, Klenzestraße 43. 
Auch hier bedient der Chef selbst,
wenn er nicht gerade „abgebrannt“ ist
– wie im Juni fast geschehen. Eine
vergessene Friteuse hätte bald den
ganzen Laden eingeäschert. Solides
Metzgerhandwerk der alten Schule.
Stehcafé/Bäckerei
CAFE STRASSER, Thierschstraße 9
Mo.–Fr. 7.30–18.00 Uhr
So. 8.00–17.00 Uhr, Sa. Ruhetag.
Kleines, urgemütliches Lädchen 
(Konditorei und Bäckerei) mit Sitzecke
zum kurzen Verweilen und 
Kaffee schlürfen. 
Direkt neben dran (Thierschstraße 7)
LEBENSMITTEL A. ZRENNER, ein
Tante-Emma-Laden u. a. mit Obst und
Gemüseund all dem, was man beim
Großeinkauf noch vergessen hat.
Wirtshaus
BRAUNAUER HOF
Frauenstraße 40
Täglich warme Küche von 11.30–23.00
Uhr (ohne Ruhetag).
Seit Jahrzehnten in Familienbesitz darf
dieses Lokal als ein Stück alter, aber
noch lebendiger Wirtshauskultur in
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Max II, Isartor, Reichenbach, Papa, Sonnen Waldbarth
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Essen auf Rädern
20 TAXIKURIER
Foto: www.atelier-tacke.de
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 20

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München gelten. Keine musikalische
Zwangsberieselung, keine „Caipi-
Happy-Hour“ usw. (s.o.) prägen den
Stil, sondern eine grundsolide bayerische Küche zu zivilen Preisen. Viel
helles Holz an Wänden und Decken
machen den Raum gemütlich, der
„Nippes“ an der Wand (Bierkrüge,
Zierteller) hält sich in Grenzen. Die
Paulaner-Biere sind zu 3,30 (Helles,
Dunkles) bzw. zu 3,50 (Weißbier) zu
haben. Für durstige Nichtalkoholiker
ist der Spezi (0,5 l) mit 2,90 Euro
deutlich billiger. Vorspeisen kosten
6,60–8,60 Euro, Suppen 3 Euro
(Pfannkuchensuppe) bis 8,10 Euro
(Terrine Nudelsuppe mit Ochsenfleisch
und Gemüse). Die Speisenkarte ist umfangreich, alleine die Rubrik „Münchner Spezialitäten“ umfasst 16 Posten –
von der „Knöcherlsülze mit Röstkartoffeln“ zu 6,20 bis zur „Ochsenlende“
mit Zubehör zu 15,80 Euro. Am oberen Rand der Preisskala angesiedelt
sind das „Pfeffersteak vom Angusfilet“
sowie unsere geschuppten Freunde
„Saibling“ und „Zander“, mit Zubehör
jeweils 18,80 Euro. Vor Ort getestet
wurde, wie meist, der Schweinsbraten,
hier mit zweierlei Knödeln (Kartoffelund Semmelknödel) und Speckkrautsalat zu 9,80 Euro. Erwartungsgemäß
kam eine ordentliche Portion auf den
Tisch, wobei das durchwachsene und
saftige Fleisch offensichtlich aus einer
echten Metzgerei und nicht etwa aus
einer „Food-Designerei“ stammte. Die
Knödel bissfest, der Speckkrautsalat
selber gemacht und die Sauce nicht
aus dem Packerl – sehr gut! Die Gäste
im gut besetzten Lokal (Donnerstag,
ca. 20.00 Uhr) waren zum großen Teil
Einheimische, durchsetzt mit relativ
wenigen Touristen. Die Kellnerin war
schnell und freundlich, wobei angenehm auffiel, dass die Damen und
Herren im Service sich auch gegenseitig unterstützen, wenn Not am
Mann ist.
LAMMS, Sendlinger Tor Platz 11 
(Eingang rechts vom Kino).
Geöffnet 24 Stunden ohne Ruhetag.
Alibi-Putzstunde 9.00–10.00 Uhr.
Das Kellerlokal unterm Sendlinger-
Tor-Kino hat ein vielschichtiges Gästeprofil, was sicher zum großen Teil an
den Öffnungszeiten liegt. Wenn man
aber bedenkt, dass ein – damals in der
Boulevardpresse so gehandelter –
„Promiwirt“ namens „Michi“ Beck, der
zwischenzeitlich unter Hinterlassung
von Millionenschulden in’s Ausland
flüchtete, in seinen vermeintlich besseren Zeiten noch vom Personal des
„Lamms“ wegen ungebührlichen Verhaltens aus dem Lokal gefotzt wurde,
so zeigt sich, dass dort offensichtlich
auch schon vor drei Jahren nicht jeder
als „Gast“ geduldet wurde. Tagsüber
hätte sich aufgrund schönen Wetters
die Gelegenheit zum Sitzen im Freien
ergeben, da vor dem Kinoeingang ein
abgetrennter Bereich als Freischankfläche dient. Doch „Lamms“ sollte
bewusst als Nacht-Restaurant getestet
werden, weil dies für uns als die Fiaker-Zunft interessanter ist. Von Mittwoch auf Donnerstag gegen 2.00 Uhr
fand der Tester ein relativ leeres Lokal
vor, sauber, gepflegt (auch die Toiletten) und bestellte die „ganze hintere
Schweinshaxe mit Blaukraut und Knödel“ zu 9,50 Euro, die es tagsüber (bis
0.30 Uhr), dafür ohne Blaukraut, sogar
zum Todes-Preis“ von 5,50 Euro (!) 
gegeben hätte. Die Schweinshax’n und
der Kartoffelknödel waren wirklich
sehr gut, die Halbe Augustiner Hell
(3,50) passte hervorragend dazu.
Schnitzel in allen Variationen sind für
6,50 Euro feil. Das Preisniveau ist insgesamt überaus zivil, sodass man
durchaus ohne vorheriges Gespräch
mit der Beraterbank bzw. dem Scharfrichter seines Vertrauens dieses 
Etablissement empfehlen darf. Der
Kellner war freundlich und schnell. Die
aufdringliche Konservenmusik (sehr 
E-Gitarren-lastig) entsprach vielleicht
dem Geschmack des „Auflegers“, nicht
aber dem des „Testers“ . Insgesamt aber:
hier darf man sehr wohl hingehen und
auch Gäste hinempfehlen! 
FRAUNHOFER SCHOPPENSTUBE,
Fraunhoferstraße 41,
21.00–03.00 Uhr (Dienstag Ruhetag)
Einer der „kultigsten“ Läden in 
München, mit Gerdi und Werner als
Wirtsehepaar. Beide sind zum zweiten
Mal verheiratet. Miteinander. Werner
singt und spielt an der „Quetsch’n“,
Gerdi assistiert, dirigiert und hält 
ohnehin den Laden in Schwung. Die
Chefin bestimmt, was es noch gibt und
was es kostet – Es hat sich aber nachweislich noch keiner beschwert (bis auf
einige wenige ungeklärte Fälle, deren
Gebeine niemals gefunden wurden).
Pils (0,33) und Weißbier (0,5) zu je 4
Euro, „kleine“ Speisen von 4 bis 11 
Euro. Werner möge zur Drucklegung
dieser Ausgabe endlich wieder gesund
werden! Wer darauf wartet, dass Kommissar Keller hereinkommt, um eine
Zigarette zu rauchen, einen Whisky zu
trinken und einen Fall zu klären, der
ist lediglich ein paar wenige Jahre zu
spät dran, hier aber prinzipiell richtig.
Dass es so etwas in München noch
gibt, ist Gerdis und Werners Verdienst.
(MS)
In den nächsten Ausgaben 
testen wir für Sie:
➜ Rund um die Messe
➜ Westfriedhof, Waisenhaus, 
Leonrod
➜ Wetterstein, Candid, Ostfriedhof,
Deisenhofener, Giesinger Bahnhof
 21TAXIKURIER
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
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Foto: www.atelier-tacke.de
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 21

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22 TAXIKURIER
Zehentstadelweg, Obermenzing *1968: Nach
dem Zehentstadel, dem heute dort noch erhaltenen ehemaligen Aufbewahrungsort des
vom Dorfmeier (Dorfältesten) eingesammelten
„Zehenten“, der an die jeweilige Gutsherrschaft 
abzuliefern war.
Zehntfeldstraße, Michaeliburg/Gartenstadt
Trudering *1930: Nach einem alten Flurnamen;
er bezeichnete Felder, von deren Ertrag der
„Zehnte“ an den jeweiligen Gutsherrn abzuliefern war.
Zenettistraße, Isarvorstadt *1894: Arnold von
Zenetti (1824-1891), Städtischer Oberbaurat; ab
1850 Stadtbauingenieur in München, 1867
Stadtbaurat; hat wesentliche Verdienste um die
Sanierung Münchens, er schuf die Pläne unter
anderem für den Schlacht- und Viehhof, den
Nördlichen Friedhof (1868) um die Schulen im
Rosental und an der Frauenstraße.
Zentnerstraße, Maxvorstadt/Schwabing-West
*1891: Georg Friedrich Freiherr von Zentner
(1752-1835), bayerischer Staatsminister; ab
1801 Mitglied der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften: ab 1808 als Wirkliches Geheimes Ratsmitglied maßgeblich beteiligt an der
Ausarbeitung der bayerischen Verfassung von
1818; von 1823 bis 1831 bayerischer Justizminister, von 1827 bis 1828 Ministerverweser
des Staatsministeriums des Königlichen 
Hauses und des Äußeren; Ehrenbürger der
Stadt München.
Zentralländstraße, Thalkirchen, Hinterbrühl
*1906: Nach der Zentrallände, dem ehemaligen
Anlegeplatz für Flöße aus dem Isarwinkel.
Zeppelinstraße, Au *vermutlich 1906:
Ferdinand, Graf von Zeppelin (1833-1917),
General der Kavallerie und Erfinder des nach
ihm benannten motorenbetriebenen und lenkbaren Starrluftschiffes, an dessen Verwirklichung er seit 1874 arbeitete; am 2. Juli 1900
stieg das erste Luftschiff von Friedrichshafen
aus auf, im April 1909 landete der erste
Zeppelin in München; Ehrenbürger der Stadt
München.
Zieblandstraße, Maxvorstadt *1883: Georg 
Friedrich Ziebland (1800-1873), Baumeister; 
ab 1827 Studienaufenthalt in Italien auf Betreiben König Ludwigs I.; 1828 Rückkehr nach
München, Mitglied des Kunstausschusses; ab
1835 baute er die Bonifatiuskirche in München,
das Ausstellungsgebäude am Königsplatz
(heutige Antikensammlung) und vollendete die
Mariahilfkirche; er arbeitete mit an der Burg
Hohenschwangau.
Zielstattstraße, Obersendling *1901: Nach der
früher in dieser Straße gelegenen neuen
Schießstätte der „Privilegierten Hauptschützengesellschaft München“, heute die Gaststätte
„Neue Schießstätte“ .
Ziemssenstraße, Ludwigvorstadt *1901: Hugo
Wilhelm von Ziemssen (1829-1902), Mediziner;
war seit 1874 Direktor des „Städtischen Allgemeinen Krankenhauses“ (Krankenhaus links der
Isar) in München und Professor an der Universität; er gründete 1877 das erste deutsche klinische Institut und zählt zu den bedeutendsten
Medizinern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; er schrieb viele Fachbücher und war
Ehrenbürger der Stadt München.
Zschokkestraße, Laim *1925: Heinrich Zschokke
(1771-1848), Schriftsteller und Politiker; siedelte 1796 in die Schweiz über und wurde Wortführer des Liberalismus dort; schrieb eine
Geschichte Bayerns und Erzählungen sowie Erbauungsschriften; er war auch als Journalist
tätig.
Zweibrückenstraße, Altstadt/Isarvorstadt *vor
1812: Nach dem Verlauf der Straße, die zu
Münchens ältesten „zwei Brücken“ über die
durch eine Insel getrennten Isararme führt; 
die Brücken sind amtlich als „Ludwigsbrücke“
und „Innere Ludwigsbrücke“ benannt, werden
jedoch allgemein nur als „Ludwigsbrücke“ 
bezeichnet.
Zum Schwabenbächl, Gerberau *1947: Schwabenbächl heißt ein kleiner Bach in der ehemals
selbstständigen Gemeinde Allach. 
Münchner Straßennamen
XYZ
Immer wieder hören und befahren wir sie. 
Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns
jedoch häufig unbekannt …
Xaver-Weismor-Straße, Berg am Laim/Am
Moosfeld *1933: Xaver Weismor (1854-1909);
verdientes Gemeindeausschussmitglied der
ehemals selbstständigen Gemeinde Trudering.
Ysenburgstraße, Neuhausen *1894: Georg
August Graf von Ysenburg-Philippseich (1741-
1822), bayerischer Generalleutnant; er war von
1794 bis 1796 Kommandant des kurpfalzbayerischen Kontingents bei der Reichsarmee
im Feldzug gegen Frankreich. 
Zamboninistraße, Nymphenburg *1900: Pietro
Zambonini, Sänger (Tenor); war im 17. Jahrhundert Mitglied der Münchner Hofkapelle; komponierte drei in München aufgeführte Opern.
Zamilastraße, Zamdorf *1956: Zamila ist ein
germanischer Frauenname; die Ortsbezeichnung Zamdorf (Zalmdorf) wurde davon abgeleitet (s. Zamdorfer Straße).
Zaubzerstraße, Bogenhausen *1899: Ignaz von
Zaubzer (1801-1866), Stadtapotheker; erster Vorstand des Gemeindebevollmächtigten-Kollegiums.
Zaunerstraße, Untermenzing *1959: Franz Paul
Zauner (1876-1943), Kunsthistoriker; er schrieb
Handbücher über München und Umgebung,
deren Geschichte und Kunstgeschichte. 
Zechstraße, Mittersendling *1901: Zech, hieß eine
Familie, die die Hofmark Neuhofen besaß und
aus der unter anderem der kurbayerische Hofrat
Johann Georg Albrecht von Zech stammte.
Zehentbauernstraße, Giesing *1856: „Zum
Zehentbauern“ ist ein alter Hofname eines
Anwesens an dieser Straße.
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Die Bedeutung des „Dringend-Rufes“ ist hinreichend bekannt – 
auch durch mehrfache Erklärung in diesem Medium.
Heute möchten wir einmal nicht auf die Details, sondern auf die
Konsequenzen des sinnvollen Umgangs dieses Rufes im Funksprechverkehr eingehen. 
Am 23.8.06 um 20.13 Uhr setzte der Kollege 3246 einen DRINGEND-
RUF auf Kanal 1 ab, der zunächst aufgrund der bereits prekären
Situation nicht eindeutig zu verstehen war; insbesondere nicht
seine Position. 
Im Hintergrund waren ausländerfeindliche Parolen des Fahrgastes
zu hören. Letztendlich konnte der Fahrer sich aber noch so weit
verständlich machen, dass er sich in der Zenetti/Ecke Thalkirchner
Straße befindet. Hierauf schickte die Zentrale sofort mehrere Kollegen zur Unterstützung und benachrichtigte zeitgleich die Polizei.
Alle Kollegen, die daraufhin zu Hilfe eilten, muss man ausdrücklich
für ihre schnelles und professionelles Einschreiten danken, denn sie
standen nicht nur dem Kollegen in seiner Not bei, sondern stellten
schließlich auch sicher, dass der Täter von der Polizei sofort gefasst
werden konnte.
Im Anschluss teilte uns noch ein Kollege mit, in welche Klinik der 
verletzte Kollege gebracht wurde und schließlich wurde das Taxi 
von einem Kollegen zur Taxi-München eG gefahren und bei uns der
Schlüssel des Fahrzeugs hinterlegt, so dass der Unternehmer am
Folgetag sein Fahrzeug bei uns abholen konnte.
Ein Dankeschön nochmals an diese hilfsbereiten Kollegen und dem – 
leider verletzten – Kollegen wünschen wir eine schnelle und gute 
Besserung!
(NL)
Dauerbrenner
Die positiven Folgen eines 
richtig angewandten „Dringend-Rufes“ .
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Das intelligente Allradsystem von BMW.
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von BMW. xDrive fährt nicht nur – es denkt voraus. Seine einzigartige 
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Freude am Fahren
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 23

Seite 24

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24 TAXIKURIER
Manche Fahrgäste können einem leid tun. Anruf frühmorgens in der Zentrale: Die Kunden
seien mit dem Taxi zum Flughafen gefahren.
Gleich nach dem Bezahlen, bevor sie das Gepäck ausladen konnten, sei der Fahrer davongebraust. Sie ständen am Terminal, der Flug
gehe in 1
1/2 Stunden und im Gepäck seien alle
Tickets und Ausweispapiere.
Den Zentralisten ist momentan die Luft weggeblieben. Nachdem sie wieder durchgeatmet
haben, werden erst einmal die Kunden beruhigt. Das betreffende Taxi ist schnell ermittelt,
es war glücklicherweise eine Vorbestellung
über die Zentrale.
Umgehend wird das Taxi auf allen Kanälen
gerufen, doch wie es in solchen Fällen oft ist,
der Fahrer antwortet nicht. Entweder hat er
das Funkgerät ausgeschaltet oder leise gedreht,
oder er reagiert nicht auf seine Taxinummer
(häufig bei Fahrern von Großunternehmen zu
beobachten), oder er steht an einem Flughafenstand außerhalb des Wagens. Während den
Kunden, die alle fünf Minuten wieder anrufen,
immer wieder besänftigend mitgeteilt wird:
„Der Fahrer wird sich bestimmt gleich melden“, greift langsam Verzweiflung Raum. Was
ist, wenn die Fahrgäste den Flug verpassen,
vielleicht einen Anschlussflug nicht erreichen
oder einfach „nur“ der Urlaub im Eimer ist?
Der Fall geht noch einigermaßen glimpflich
aus. Ein Kollege meldet sich: er habe die
Handynummer des betreffenden Fahrers. Der
Anruf bringt ans Licht: Natürlich hat der
Fahrer das Gepäck aus dem Kofferraum ausgeladen, lediglich auf dem Rücksitz liegt noch
ein Rucksack, der offenbar die Reiseunterlagen
enthält. Das Taxi ist zwar schon auf der Autobahn Richtung München, kann aber an einer
Ausfahrt wenden und den Rucksack rechtzeitig
zurückbringen.
Nach der ersten Erleichterung über das
glückliche Ende beginnt unter den Mitarbeitern der Zentrale ein Gespräch über die 
Frage, wer im Streitfall eigentlich für die
Bezahlung der zusätzlichen Taxifahrt
aufkommen muss.
Einigkeit herrscht darüber: Wenn der Fahrer
mit dem Reisegepäck im Kofferraum weggefahren wäre, hätte er die zusätzlichen Fahrtkosten mit Sicherheit selbst tragen müssen. Die
Taxiordnung (TO) bestimmt in § 5.4 eindeutig:
„Der Taxifahrer hat tarifpflichtiges Gepäck einund auszuladen.“ Im Streitfall könnte hier sogar noch ein Bußgeldverfahren nach § 6.12 der
Taxiordnung drohen (… kann mit Geldbuße
belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig
den Vorschriften … des § 5 … über das Einund Ausladen tarifpflichtigen Gepäcks … zuwiderhandelt.). 
Ausnahmen wären nur bei einem besonderen
Verschulden anderer Personen denkbar.
Zum Beispiel:
➜ Ein Fahrgast lädt ohne Wissen des Taxlers
Gepäck in den Kofferraum, während dieser
mit anderen Personen aus dieser Gruppe
Fahrtziel oder -strecke bespricht
➜ Auch das ist schon vorgekommen: Vor einem Hotel lädt der Portier Koffer in ein Taxi
und teilt dem Fiaker mit: „Ihr Fahrgast
kommt gleich!“ Kurz darauf verlässt ein
Rund um’s Taxi
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
Hilfe! Unser Gepäck 
ist im Taxi liegengeblieben!
Wir wollen uns einzelne Fälle ansehen, wie sie in der Praxis tagtäglich vorkommen 
und die uns Funksprecher immer wieder beschäftigen. Auch hier wird es unterschiedliche
Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern.
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Herr mit Aktenkoffer das Hotel, steigt in das
Taxi und gibt an: „Zum Flughafen, bitte.“
Am Fahrtziel will der Fahrer dem Fahrgast
das Gepäck aushändigen, worauf dieser bemerkt: „Ich habe nur meinen Aktenkoffer
dabei …“ Hier kam die Meldung des Taxifahrers, in seinem Taxi sei Gepäck, das
seinem Fahrgast nicht gehöre, nahezu zeitgleich mit der Bitte eines Kollegen, man
möge doch bitte per Funk fragen, ob jemand
herrenlose Koffer im Auto habe. 
Weil auch der Besitzer des Gepäcks zum Flughafen gefahren war, konnte ihm sein Eigentum
kurzfristig (und ohne Zusatzkosten) zurückgegeben werden.
Wie verhält es sich aber mit dem Rucksack auf
dem Rücksitz in unserem Fall?
Die „Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr“, kurz
BOKraft, schreibt in §11, Satz 1, vor: „Nach Beendigung jeder Fahrt haben Fahrzeugführer …
festzustellen, ob Gegenstände zurückgeblieben
sind.“ Als Taxifahrer müssen wir uns also nach
Beendigung jeder einzelnen Fahrtdavon überzeugen, ob unsere Fahrgäste Gegenstände im
Taxi liegen gelassen haben. Zumindest ein Blick
in den Kofferraum (auch wenn der Fahrgast
schneller war und sein Gepäck selbst ausgeladen hat) und auf die Sitze sollte es schon sein. 
Insofern liegt auch hier ein Verschulden des
Taxifahrers vor. Falls der Fahrgast also nicht
freiwillig seiner Erleichterung pekuniären Ausdruck gibt und zumindest einen Teil der zusätzlichen Fahrt bezahlt, dürfte eine Bezahlung
der entstandenen Kosten juristisch nicht
durchsetzbar sein. Auf keinen Fall dürfen wir
den fraglichen Rucksack als Pfand einbehalten.
Für den entstehenden Schaden (versäumter
Flug) müssten wir geradestehen.
Anders verhält es sich, wenn der verlorene
Gegenstand durch einen normalen Kontrollblick nicht zu erkennen war, wenn also zum
Beispiel
➜ eine Handtasche im Fußraum unter den Sitz
gerutscht ist
➜ ein Handy unter den Sitz oder zwischen Sitz
und Türschweller gefallen ist
➜ der vor einem nächtlichen Date vorsorglich
abgenommene Ehering aus der Tasche fällt
➜ ein Fahrgast ohne Wissen des Fahrers seine
Jacke in einem Kombitaxi über die Rücksitzlehne in den Kofferraum wirft und dort
vergisst.
Hier können wir mit Fug und Recht auf Bezahlung einer zusätzlichen Fahrt bestehen. Will
der Fahrgast diese Kosten nicht tragen, geben
wir den Fundgegenstand am besten beim
nächsten Polizeirevier oder beim Fundamt ab.
Damit sind wir der gesetzlichen Verpflichtung
nach BOKraft § 11, Satz 2, nachgekommen:
„Fundsachen sind unverzüglich … an die von
der Genehmigungsbehörde benannte Stelle abzuliefern, wenn sie nicht sofort zurückgegeben
werden können.“ Wie der Fahrgast dann wieder zu seinem Eigentum kommt, braucht uns
nicht mehr zu kümmern.
Wir würden uns über Vorschläge freuen, 
welche Probleme in den nächsten Heften 
behandelt werden sollen. Bitte senden Sie 
Ihre Anregungen an den Taxikurier oder 
an: Kai-Georg.Frey@gmx.de
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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema: 
„Kinder-Notdienst“
Meistens gehen kleine Unglücke ja
noch glimpflich aus. Kräftig pusten,
Pflaster drauf - dann wird’s schon
wieder! Kinder können aber auch
schnell akut erkranken oder sich so
stark verletzten, dass ärztliche Hilfe 
in Anspruch genommen werden
muss. Oft passiert es am Abend, an
Wochenenden oder Feiertagen und
der beste Kinderarzt hat gerade Feierabend. Da bleibt in der Regel nur
noch das Taxi und die ärztliche Nothilfe in einer Kinderklinik, denn die
allgemeinen Kliniken und Krankenhäuser sind auf die Behandlung von
kleinen Patienten technisch nicht eingestellt. Schnell muss es auch gehen,
weil die Kinder Fieber und Schmerzen
haben und nicht in bester Verfassung
sind. Wie reagieren Münchens Taxifahrer auf die gestresste Frage „Wo ist
die nächste Kindernothilfe?“
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 1879, 3. August, 18.18 Uhr, 
Max II)
Gehetzt luge ich unter meinem triefenden Regenschirm hervor und
suche die nächste Kinderklinik. Der
Taxifahrer empfiehlt mir ganz richtig
das Haunersche Kinderspital in der
Lindwurmstraße, aber ich suche
eigentlich eine ärztliche Nothilfe in
der Nähe. Die Klinik in Obermenzing
(Kinderklinik des Dritten Ordens,
Menzingerstr. 44), die mir der nur
scheinbar besorgte Taxler anbietet, ist
da wohl keine medizinische Schnellhilfe, sondern wäre, über Gebühr, die
wohl zeitraubendste Alternative.
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 1638, 3. August, 18.45 Uhr,
Prinzregentenplatz)
Hier neben dem Prinzregenten-
Theater ist das Klinikum rechts der
Isar (Ismaningerstr.) nicht weit. Dieser Taxifahrer ist nicht darüber informiert, dass die Nothilfe dort generell
26 TAXIKURIER
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 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 26

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alle Kinder, soweit diese nicht lebensgefährlich verletzt sind, ins Schwabinger Krankenhaus (Kölner Platz 1)
zur Kinder-Bereitschaftspraxis oder –
chirurgischen Nothilfe verweist. Als
ich um eine weitere medizinische
Adresse bitte, wird mir zum Glück
noch das Krankenhaus Schwabing
genannt.
Taxi 3: ✷
(Nr. 601, 6. August, 19.30 Uhr, Arabella)
Mit südländischem Temperament und
einem großen Herz für Kinder scheint
dieser Taxler genau zu wissen, wo 
die Kleinsten den richtigen Doktor
finden. Jedoch schickt er mich ins
Kinderkrankheiten-Niemansland. So
beschreibt er mir den Weg entweder
gleich rechts ins Krankenhaus Bogenhausen oder links ins Klinikum rechts
der Isar!
Taxi 4: ✷✷
(Nr. 322, 6. August, 19.50 Uhr, 
Ostbahnhof)
Im Osten nichts Neues. Auch hier
kommt diesem Taxifahrer erstmal nur
das „Rechts der Isar“ in den Sinn.
Nachdem ich meine Bedenken hinsichtlich des Angebotes einer Kindernothilfe äußere, kontert der Mann
schnell, spricht von der Innenstadt
Kinderklinik und meint das Haunersche Kinderspital. Die Behandlung
von Knochenbrüchen, also Eingipsen,
müsste aber auch im „Rechts der
Isar“ gewährleistet sein, sagt er.
Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 1662, 3. August, 19.15 Uhr,
Rosenheimer Platz)
Von diesem pflichtbewussten Herren
höre ich eine Aufzählung diverser
Münchner Krankenhäuser. Als ich ihn
unterbreche und bezweifle, dass die
genannten Kliniken auch auf die medizinische Versorgung von Kindern
spezialisiert sind, wirkt er etwas verunsichert und bemüht sich als dann
ganz professionell um Funkkontakt
zur Taxizentrale. Endlich! Warum
greifen nicht mehr Kollegen auf das
Know-How und Insider-Wissen der
Zentrale zurück?
27TAXIKURIER
Einkaufsgutschein im Wert von 
100 Euro für „Kugler’s köstlichen 
Feinkostladen“ zu gewinnen!
Dass zur Wiesn auch Ahnungslose unterwegs sind, erfahren wir aus 
berufenem Munde in diesem Heft. Manfred Kraus hat sich natürlich mit 
Lust und Pinsel auf dieses Thema gestürzt. Senden Sie uns (per Postkarte,
Fax oder E-Mail, Adresse siehe Impressum) bis spätestens 11. Oktober 
einen passender Text. Wenn dieser prämiert wird, gewinnen Sie obigen,
tollen Preis. Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 27

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28 TAXIKURIER
Aldo Kezic
Da ist Aldo Kezic wahrscheinlich der
Einzige, dem es nichts ausmacht,
wenn er mal eine Stunde am Standplatz steht, ohne dass sich etwas bewegt. Das hat bei ihm aber praktische
Gründe: In der Zeit kann er in Ruhe
komponieren.
Aldo Kezic studierte an der Akademie
für Musik in Sarajewo und Belgrad
und war dort mehrere Jahre Lehrer für
Musiktheorie. Seine Kompositionen
werden auf nationalen und internationalen Festivals aufgeführt. Aber von
Musik kann man auch nur leben,
wenn man richtig erfolgreich ist. Und
weil das nicht so einfach ist, war der
Aldo auch mal fünf Jahre Barpianist
in einem Touristenhotel in Sarajewo.
Der letzte große Erfolg war sein Konzert für Violoncello und sinfonisches
Blasorchester im Mai in Germering –
übrigens das einzige Werk dieser Art
weltweit. Entsprechend euphorisch
waren die Kritiken. Alodo Kezic hat
bereits 12 Sinfonien komponiert,
immerhin zwei mehr als Gustav Mahler. Er hat die besondere Gabe, jedes
Instrument eines sinfonischen Orchesters im Ohr zu haben. „Zum Komponieren brauche ich kein Instrument.
Wenn ich allerdings einen Fehler
mache, dann spielen die auch falsch.
Ich höre das Stück auch zum erstenmal bei der Probe.“
Seit 1991 ist Aldo Kezic in Deutschland, seit 2000 fährt er Taxi. Und das
macht er tatsächlich, weil „Taxifahren
der ideale Nebenjob zum Komponieren
ist.“ Da steht dann auch der Umsatz
nicht im Vordergrund. Was logischerweise nicht jeden seiner Unternehmer
begeistert hat. Damit die Atmosphäre
stimmt, in der man komponieren
kann, steht er am liebsten vor dem
Bayerischen Hof. Dort hat er jetzt
schon wieder zwei neue Kompositio-
„Ich mag lange Wartezeiten 
am Standplatz“
Außergewöhnliche Kollegen
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen
wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche
Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und dann gibt es
Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen
Hobbys frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen 
diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen. In dieser Ausgabe:
nen fertiggestellt, die demnächst aufgeführt werden sollen, wahrscheinlich
sogar vom Bundeswehrorchester.
Vielleicht steigt ja mal der richtige
Impressario in sein Taxi und macht
ihn so berühmt wie Zubin Mehta. 
„Ich glaube, dafür muss ich aber noch
besser Deutsch sprechen“, erkennt er
selbstkritisch. (PG)
Er hat jedes Instrument 
des ganzen Orchesters im Ohr Mini-Steckbrief:
Name: Kezic
Vorname: Aldo
Alter: 48
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: Verheiratet
Geburtsort: Livno bei Split, 
Dalmatien
Aufgewachsen: Dalmatien
Wohnortort: Schwabing
Hobbys: Mädchen, am liebsten 
Polizistinnen
Musik: Deutsche Romantiker, 
Richard Wagner, Jazz und Blues
Urlaub: Kroatien
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Wer mit dem bayerischen Nationalsport beginnt, muss lernen. 
Als erstes muss er die Karten und
die Regeln kennen. Er benötigt 
neben einer pfiffigen Grundintelligenz einen oder mehrere Lehrherren und ein paar Münzen.
Schafkopfen ohne Einsatz ist langweilig und man lernt es nie. Die 
ersten Runden sind Investitionen,
man zahlt Lehrgeld, das sich im
Laufe der Jahre jedoch amortisiert.
Auch im Taxigewerbe ist Lehrgeld
sinnvoll. Im Funkverkehr jedoch
wird es den Taxlern zu einfach 
gemacht. Da werden populäre Häuser
immer wieder mit Adresse genannt.
Dies kostet zum einen Zeit und bewirkt, dass viele Kollegen ihr Grundwissen nie steigern. 
Kollege Udiljak ist hier die Ausnahme. Er erwartet vom Münchner 
Taxler, dass er weiss, wo die „Mühle“
ist, die er am „Cosima“ vergibt und 
er auch am „Pfanzelt“ nicht zögert,
wenn es einen Auftrag zur „Forschung“ gibt. Warum gebetsmühlenartig „St. Emmeram 41“ und „Unterhachinger Irgendwas“ dazufunken. 
So lernen’s die Anfänger und Unkundigen nie. Wir müssen in München mehr Stolz entwickeln und
auf die Profis setzen. 
Wer sich einmal eine Adresse 
erarbeitet hat, wird sie auch nicht
mehr vergessen. 
Der Sigi hilft mit seiner Art zu
Funken also, die Qualität zu steigern. Und genau das hören wir 
immer an allen Standplätzen und
in allen Gesprächen. Die Qualität
des Fahrpersonals zu verbessern
hat absolute Priorität. Denn Glück
hat nur der Tüchtige – im Schafkopf genauso wie beim Taxifahren.
Ohne Worte
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30 TAXIKURIER
Es war im Jahr 1928, als der US-Schriftsteller
Thomas Wolfe (1900-1938) Deutschland, München und hier am Abend des 29. September
das Oktoberfest besuchte. Nachdem er infolge
Vollrausches und Verletzungen vier Tage im
Krankenhaus verbringen musste, beschrieb er
in einem Brief nach Hause, wie er in seinen
beklagenswerten Zustand geraten war. 
Überschwängliches Glück
„Ich habe eine leichte Gehirnerschütterung,
vier Schädelwunden und eine gebrochene
Nase. Mein Kopf ist sehr schön verheilt und
meine Nase bessert sich schnell. Auf meinem
narbenbedeckten Schädel sprießen wieder die
schwarzen Haarstoppel.“ Wie konnte es so weit
kommen? „Ich hatte sieben oder acht Liter Bier
getrunken – das heißt fast einen Liter Alkohol
– und war völlig betrunken. In diesem Zustand
– da sind einige Lücken und Löcher in meiner
Erinnerung – gab ich im Gefühl überschwänglichen Glücks jemandem einen Stoß, so dass
dieser über den Tisch fiel, und stürzte laut
lachend aus dem Festzelt.“ Offenbar waren die
Bierzelte damals noch nicht so stark besucht
wie heute, denn bei der jetzigen Überfüllung
hätte Wolfe nicht so schnell davonschwanken
können.
Sturz in den Abgrund
Draußen vor dem Zelt erkannte der Schriftsteller verschwommen einen Stuhl auf seinen
Kopf zufliegen, rutschte „auf dem gräßlich
schlüpfrigen Schlammboden“ aus und bemerkte „die ganze brüllende Menge aus dem Bierzelt“ sich auf ihn werfen. Bislang an das eher
geruhsame Sitzen am Schreibtisch gewöhnt,
fand er sich nun in einem blutigen Kampf wieder: „Ich erinnere mich jetzt mit Grauen daran,
wie an eine Hölle aus glitschigem Schlamm,
Blut und Finsternis, und der Regen fiel auf uns
Tobsüchtige herab, die wir einander umbringen
wollten. Ich hatte eine so wahnwitzige Wut,
dass ich mich überhaupt nicht fürchtete, aber
mir war, als ertränke ich im Schlamm. In
Wirklichkeit war es das Blut, das mir vom
Kopf in die Augen rann.“
Kulturschock
Der Amerikaner vermutete, dass die spezifische
Oktoberfeststimmung ihn zum Täter und zum
Opfer gleichzeitig gemacht hatte: „Diese Bierzelte sind riesengroß und erschreckend – man
kann kaum atmen und sich rühren. Eine bayerische Blaskapelle mit vierzig Mann vollführt
einen fürchterlichen Lärm. Dieser Lärm ist einfach phantastisch und die Luft ist zum Schneiden – und in diesen Lokalen entdeckt man das
Herz Deutschlands, nicht das Herz seiner Dichter und Denker, sondern sein wahres Herz, das
weiter nichts ist als ein ungeheurer Bauch. Sie
essen, trinken und atmen sich in einen Zustand tierischen Stumpfsinns hinein. Das ganze Zelt wird zu einer heulenden, brüllenden
Bestie, und wenn die Musik eines von ihren
Trinkliedern spielt, stehen sie an allen Tischen
auf, steigen auf die Stühle und schaukeln mit
untergehakten Armen hin und her. Diese sich
Zustand tierischen Stumpfsinns – 
Ein Amerikaner überlebt das Oktoberfest 1928
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981
den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in
der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie
und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in
Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
schwerfällig bewegenden, lebenden Kreise in
dieser großen verrauchten Bierhölle wirken
fast unheimlich, sie haben etwas Übernatürliches an sich. Man hat ein Gefühl, als enthielten diese Kreise irgendwie eine Magie, das
innerste Wesen dieser Rasse – die Natur eines
wilden Tieres.“ 
Keine besonderen Vorkommnisse
Der betäubte, verletzte und blutende Thomas
Wolfe wurde auf die Sanitätswache geschafft
und dort provisorisch für seinen Abtransport
in die Ziemssenstraße versorgt. Sein Fall war
damals offenbar nicht Besonderes, denn die
„München-Augsburger Abendzeitung“ berichtete über den 29. September 1928: „Die Wiesn-
Sanitätswache brauchte nur in leichten Fällen
eingreifen. Auch die Wiesn-Polizeiwache hatte
keinerlei Fälle von Belang zu verzeichnen. Dagegen waren die bei den Wachen einlaufenden
Verlust- und Fundsachen zahlreicher.“ 
Die Zukunft
Thomas Wulfe war zur Zeit seines Oktoberfestbesuches 28 Jahre alt und hatte damals nur
noch zehn Jahre zu leben. Es bleibt zu hoffen,
dass seine Münchner Erlebnisse nicht zu dieser
kurzen Lebensspanne beigetragen haben. Viele
seiner heutigen Landsfrauen und Landsmänner
sowie die anderen Englischsprachigen rund um
den Globus reisen in Massen nach München,
um in voller Absicht das zu erleben, was Wulfe
bis zum 29. September 1928 nicht für möglich
gehalten hatte.
30 TAXIKURIER
THOMAS VOGL
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 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 30

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31TAXIKURIER
Eine Wiesn ohne Taxi ist heute
unvorstellbar
Der Ludwig Hagn ist ein freundlicher Mensch.
Professionell im Job, menschlich zu seinen Angestellten, amüsant als Erzähler – ein g’standener Münchner halt! Einer, der weiß worauf es
ankommt. Und deshalb lobt er als erstes einmal
die Münchner Taxler. „Eine Wiesn ohne Taxi ist
heute unvorstellbar. Wer will denn schon seinen
Führerschein riskieren? Klar gibt es Engpässe ab
23.15 Uhr. Aber die würde es auch geben, wenn
man die Taxis aus Wien noch dazu hätte. Die
Zahl der Taxis in München ist doch mehr als
ausreichend. Also lieber mal eine Viertelstunde
gewartet, als ein Jahr nicht gefahren.“
Der älteste Stammtisch kommt 
seit 1949
Seit 1961 ist der „Wiggerl“ Hagn jetzt Wiesnwirt. Seinen ersten Vertrag bekam er zusammen
mit seiner Mutter im Schützenzelt. Zum erstenmal auf dem Oktoberfest gearbeitet hat er aber
schon 1956. „Das ist heuer meine 51. Wiesn“,
sagt er stolz. Und treu ist er auch noch. Denn er
war immer bei Löwenbräu unter Vertrag, ab
1979 im Löwenbräuzelt. „Ich kenn’ die Wiesn
noch von Zeiten, da hat man kein Taxi gebraucht, weil so wenig Leute da waren. Das war
Ende der 50er Jahre. Ich kann mich an einen
Montag erinnern, an dem wir 42 Bedienungen
waren, 23 Mann Musik und 22 Gäste. Die hätt’
ich daheim im Wohnzimmer auch untergebracht. Die Wiesn hat sich immer weiterentwikkelt. Die erste Reservierung kam vom Kaufhof
1961. Es gab Zeiten, da hab’ ich alle Reservierungen für die ganzen 14 Tage auf ein DIN A4
Blatt gebracht. Damals haben ja auch bloß die
sog. ,Großkopferten’ reserviert. Heute ist die Reservierung ein Ganzjahresjob geworden. Ohne
Computer geht da nix mehr.“
Die Gefahr einer Überfremdung der Wiesn ist
für ihn kein Thema. „95 Prozent unserer Gäste
sind Stammgäste aus dem U- und S-Bahnbereich. Nur die Wochenenden, speziell das mittlere, haben mit dem Oktoberfest eigentlich nix
mehr zu tun. Das ist ein Event geworden. Wenn
um 7.30 Uhr früh 150 Leute vor der Tür stehen
und warten, dass sie rein dürfen und dann ist
ein Ansturm da wie früher beim Winterschlussverkauf, um 9 Uhr sperren wir auf, um 9.05 Uhr
ist jeder Tisch besetzt und um 9.30 Uhr kommt
das Schild heraus ,Wegen Überfüllung geschlossen’, das verärgert halt viele Leute. Wer zu fünft
rausgeht, muss auch zu fünft aufs Klo gehen,
weil man sich sonst hernach nicht findet. Wer
verloren wird, den sieht man vielleicht eine Woche später wieder. Dem Münchner würde ich es
nicht empfehlen, am Samstag auf die Wiesn zu
gehen, das sollen sie den verrückten Auswärtigen überlassen, die sans eher gewohnt. Für
mich ist der schönste Abend der erste Sonntag,
das ist noch alles sauber, die Gäste und Teilnehmer vom Schützenzug sind schon wieder
weg, es gibt kein großes Gedränge.“
Die Stammgäste haben immer die
gleiche Bedienung wie im Jahr zuvor
Der Münchner hat zu seinem Oktoberfest sowieso eine ganz einfache Einstellung. „Wenn du
den vier Wochen vorher fragst, ,seh’n wir uns
auf der Wiesn’, dann sagt er ‘na, der Krach, die
vielen Leut’, da geh’ ich heuer nimmer hin’ –
und dann ist er 16 Tage da, ununterbrochen,
jeden Tag. Das seh’ ich an unserem ältesten
Stammtisch. Da sitzen seit 1949, als es das erste
Löwenbräuzelt gab, jeden zweiten Tag, mittlerweile sehr betagte ältere Herren in der Triumphator-Box. Zu uns kommen Firmen schon seit
27 Jahren. Meine Tochter kennt jeden Gast von
der Reservierung. Die Gäste sitzen immer am
selben Platz wie im Jahr zuvor und haben die
Bedienung, die sie seit Jahren haben. Das ist ein
Familienfest, da ist der Gast daheim.“
Wir verkaufen am Tag mehr Bier 
als eine gutgehende Wirtschaft im
ganzen Jahr
Das alles reibungslos flutscht, dafür hat der
Ludwig Hagn eine eingespielte Mannschaft.
Manche Bedienungen arbeiten schon in der dritten Generation bei ihm, seit 40 Jahren. Nur zur
Wiesn, aber äußerst zuverlässig. „Da kann man
nicht lang rumprobieren. Die Wiesn geht nicht
langsam los, sondern mit einem Kanonenschlag.
Und da brauchst du zufriedene Gäste. Der Umsatz lässt sich heute nicht mehr steigern. Wir
brauchen am Tag soviel Bier, wie es eine gutge-
Titelthema
Als man auf der Wiesn noch 
kein Taxi gebraucht hat!
Ludwig „Wiggerl“ Hagn ist laut eigener Aussage „der am längsten amtierende
noch lebende Wiesnwirt“ . Der TAXIKURIER konnte sich davon überzeugen und
bekam einige wiesnspezifische Köstlichkeiten aufgetischt
hende Wirtschaft gern in einem Jahr hätte. Mit
dem Essen ist es genauso.“ Lob verteilt Ludwig
Hagn auch an die Behörden. „Es gibt kein Volksfest auf der ganzen Welt, das so kontrolliert wird
wie das gesamte Oktoberfest – sei es Polizei,
Feuerwehr, Sicherheit, Finanzamt, Krankenkassen – Schwarzarbeit auf der Wiesn ist ein Ding
der Unmöglichkeit. Früher war das kein Problem. Das hat solange keinen interessiert, als wir
keine Arbeitslosen hatten, egal ob Arbeisterlaubnis oder nicht. Die Überwachung reicht heute bis
in andere EU-Länder. Man muss auf die Behörden auch hören. Die verlangen nichts unmögliches. Früher war es der Ordnungsdienst, der
zuerst besoffen war und als erster zu Raufen angefangen hat. Das wurde geändert. Früher waren
es acht Leute, heute 48, die geschult sind und
keinen Tropfen Alkohol trinken“ .
Ein Wiesnwirt muss der Brauerei und der Stadt
recht sein. Das ist bei allen Zelten so. Und der
Proporz der Brauereien muss gewahrt bleiben.
Wie bei ihm selber. Deshalb ist er seit 1957
Mitglied bei den Blauen und seit 1979 Mitglied
bei den Roten. 
Ein absolutes Glücksgefühl überkommt den
Wiggerl Hagn jedes Jahr beim Einzug der
Wiesnwirte, wenn er in der Kutsche durch den
Torbogen am Haupteingang fährt, vorbei an 
der Fischer-Vroni, den winkenden Leuten, die
Musik spielt und die Sonne scheint. Dann packt
ihn das Wiesnfieber und er weiß: „Die Wiesn
darf niemals ausfallen, sonst gibt es sie nicht
mehr.“ (PG)
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32 TAXIKURIER
Titelthema
Maßlosigkeit ist jetzt wieder angesagt. Und zwar so lange wie noch nie. Durch
günstige Kalenderkonstellation dauert die Wiesn heuer erstmals 18 Tage, vom
16.9. bis 3.10. Das heisst noch mehr Kondition, noch mehr Gelassenheit und
hoffentlich auch noch mehr Geschäft. Logisch. Wann sonst, wenn nicht jetzt?
Hört der Taxler Brausebad, springen
seine Sensoren automatisch auf
“Ausnahmezustand” . Obwohl es seit
Jahrzehnten hier kein Brausebad
mehr gibt, spuckt der Schlund im
Norden der Theresienwiese die Menschenmassen auf das Oktoberfest und
wieder zurück. Längst ist die Zufahrt
auch für Taxler gesperrt, aber Brausebad bleibt Brausebad. Zumindest
für die Lederhosen-Fraktion. 
Die Wiesn ist so eine Art Woodstock
für alle, nur viel gigantischer in ihrer
sozialen Dimension und – man
glaubt es kaum – viel gesitteter. Natürlich wird der Mensch auf der
Wiesn zum Schweinderl. Aber er darf
es endlich rauslassen. Man kann viele
küssen, ohne ein schlechtes Gewissen
zu bekommen und wenn im Hofbräu-
Zelt die Aussies auf die Kiwis treffen,
ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Dafür sind sie ja auch 36
Stunden geflogen. Nur eins ist immer
verboten, egal wieviel Promille: Wer
einer Kellnerin auf den Hintern haut,
outet sich als Wicht.
In den 14 Festhallen mit zusammen
rund 100.000 Sitzplätzen stehen Massen, Hendl (450.000!) und Haxen –
nicht die der Bedienungen – im
Mittelpunkt. Im Hexenkessel der Bierseligen begegnen und verlieren sich
Menschen, verirren sich die Gefühle
und geht oft die Orientierung verloren. Gut, dass es da den Münchner
Taxifahrer gibt. Wiesnerfahren, trachtenerprobt, blasmusikgestärkt lässt er
sich so schnell durch nix aus der Ruhe bringen, sondern freut sich aufs
Geschäft. Schließlich möchte er vom
Wirtschaftskuchen des Oktoberfestes
mit knapp 3 Milliarden Euro auch ein
paar Nutscherl abhaben. Er weiß, dass
man das Oktoberfest nicht beschreiben kann, sondern erleben muss. 
Taxi-Standplätze
Für die Dauer des Oktoberfestes werden im Bereich der Theresienwiese die
üblichen Standplätze errichtet. Sechs
Stück sorgen für den Nachschub, der
manchmal auch ungeordnet ablaufen
kann. Auf jeden Fall gibt es kein
besseres Verkehrsmittel zur Wiesn
und auch wieder weg, als das Taxi.
Bei der alljährlichen Runde zum
Wiesn-Verkehr in der Ruppertstraße,
stellen alle Beteiligten erschüttert
fest, dass die rot-grüne Straßenverschmälerungsstrategie dazu führte,
dass die dünndarmähnliche Theresienhöhe zu schmal für Taxis und
Busse wurden. Es blieb nichts anderes übrig, als den Vorschlag der Polizei und Taxi-München eG zu folgen
und den Privatverkehr während der
ganzen Wiesn-Zeit auszusparen.
Lediglich Radfahrer dürfen neben
Linienbussen und Taxis die Theresienhöhe befahren.
Woodstock für Trachtenträger
Foto: www.atelier-tacke.de
Foto: www.atelier-tacke.de
statt der Wiesn
vor der Wiesn...
nach der Wiesn...
auf ins
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33TAXIKURIER
Einfahrverbot
Nachdem die Anzahl der unbelehrbaren Schwachköpfe, die im letzten
Jahr mit ihrem Taxi bis vors Käferzelt
gefahren sind und sich dort unerlaubt bereitgestellt haben, deutlich
zugenommen hat, hat man endlich
auch im KVR reagiert. Am Esperantoplatz wird eine Sperrblende errichtet,
die vom Ordnerdienst kontrolliert
wird, damit keine Taxis mehr in den
Fußgängerbereich der Matthias
Pschorr-Straße gelangen. Hier
herrscht nämlich absolutes Einfahrund Abstaubeverbot.
Liebe und Triebe
Nicht nur der Taxler freut sich auf
die Wiesn, auch die Clubbesitzer und
ihre Rosis hoffen auf regen Verkehr.
Sie behaupten zwar immer noch, dass
die WM kein Geschäft war, aber im
Jammern laufen sie den Taxlern bald
den Rang ab. Tatsache ist: Das Bier
treibt die Triebe. Damit Randale nach
Möglichkeit vermieden werden, sollte
auch der Taxler schon mal vorsichtig
vorfühlen, ob der Fahrgast auch in
der Lage ist, mehr als nur den Fahrpreis zu löhnen. Ein bisschen Aufklärung hat da schon oft Wunder
gewirkt. Besonders italienische
Wiesnbesucher, die mit dem Wohnmobil, können sich nach 3 Maß Bier
selten vorstellen, dass Liebe in
München mehr als 5 Euro kostet.
Was ziehe ich an?
Entgegen dem gängigen Missverständnis ist das Oktoberfest kein Faschingsfest. Als Bayer verkleidet man
sich nicht, sondern macht das Beste
aus seinem Typ. Im Dirndl oder in
der Lederhose. Verpönt sind Knallfarben, bedruckte Kartoffelsäcke und
Goldschmuck. Das trägt nur eine
Kohlenpottpommeranze. Bei der
Schürzenschleife immer darauf achten: Rechts gebunden heisst schon
verheiratet. Klassische Trachten kauft
man am besten dort, wo die Klassiker
zuhause sind: Bei Loden-Frey in der
Maffeistraße.
Wie nähert man sich einer Bedienung?
Auf jeden Fall erfürchtig, aber niemals devot. Die Bedienung trägt
nämlich nicht nur die Verantwortung
für den Durst auf ihren Schultern,
sondern auch die Linderung in Form
von Maßkrügen vor ihrer Brust. Wer
allerdings glaubt, ihr in falsch verstandener Jovialität auf den durchaus
wohlgeformten Hinter hauen zu müssen, den straft sie mit Verachtung.
Foto: www.atelier-tacke.de
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34 TAXIKURIER
Wer verträgt wieviel?
Als wiesnerprobtes Mannsbild sollte
man pro Stunde schon eine Maß verputzen und nach bspw. 6 Stunden und
6 Maß immer noch den geordneten
Rückzug antreten können. Wer das
nicht packt, ist wahrscheinlich untrainiert oder Koreaner oder beides. Der
Verzehr einer ganzen Schweinshax’n
ist dabei nicht immer von Vorteil!
Welches Fahrgeschäft?
Nostalgie pur vermittelt die Krinoline. Sie ist 1924 zum erstenmal auf
dem Oktoberfest aufgebaut worden
und darin haben schon Oma und Opa
Zärtlichkeiten unter dem Baldachin
ausgetauscht. Beim Lauschen der
Krinoline-Blasmusik, verfällt man in
keinen Geschwindigkeitsrausch. Es ist
ein Ausflug in die traditionelle Welt
des Oktoberfestes.
Mittagswiesn
Für Insider die schönste Zeit. Unter
der Woche gibt es von 10 Uhr bis
15 Uhr Rabatte bis zu 30 Prozent bei
allen teilnehmenden Betrieben und
Festzelten. Die „Mittagswiesn“ wurde
von Wirtsleuten und Schaustellern in
Kooperation mit dem Tourismusamt
der Stadt München eingeführt. Heuer
schon zum achten Mal.
Wiesn-Öffnungszeiten
Bierausschank: Mo-Fr 10.00–
22.30 Uhr, Sa/So 9.00–22.30 Uhr; um
23.30 Uhr müssen die Zelte geräumt
sein. Ausnahmen: „Weinzelt“ und
„Käfer’s Wiesnschänke“, beide bis
1.00 Uhr geöffnet.
Fahrgeschäfte: Mo-Do/So 10.00–
23.30 Uhr, Fr/Sa 10.00–24.00 Uhr.
Wichtige Rufnummern
Für alle, die nicht mit Funk unterwegs sind und den direkten Draht zu
Polizei und Rettung suchen:
Bayerisches Rotes Kreuz-
Sanitätsstation: (089) 50 22 22 22
Fundbüro: (089) 23 33 02 98
Kinderfundstelle: (089) 23 33 02 96
Wiesn-Polizei: (089) 50 03 22-0
Wiesn-Führungen: (089) 23 23 90-0
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Während der Wiesn fahren 
die Unfähigsten
Der alljährliche Wiesn-Wahn stellt auch an die Funker 
in der Zentrale höchste Anforderungen. Siegfried Udiljak
und Rainer Blum, zwei Wiesngestählte, im Gespräch mit
dem TAXIKURIER.
Die Wiesn zeigt ihre Schattenseiten schon vier Wochen
vor Beginn. „Da gurken schon die ersten völlig Unfähigen durch die Gegend, damit sie zur Wiesn überhaupt
ein Auto bekommen“, analysiert Rainer Blum die Lage.
Und damit übertreibt er bei weitem nicht. Es ist das
jährlich wiederkehrende Phänomen, dass es Fahrer gibt,
die wirklich nur einmal im Jahr schauen, ob ihr P-
Schein noch gültig ist, und dann loslegen. „Die haben
natürlich auch kein Interesse etwas zu lernen, weil sie es
die restlichen 50 Wochen nicht mehr brauchen“, stellt
Siegfried Udiljak emotionslos fest. Und wie dramatisch
schlecht die „Fähigkeiten“ dieser Fahrer sind, können
die beiden an Hand von haarsträubenden Beispielen beweisen. Da gibt es Fahrer, denen die Landsberger Straße
völlig unbekannt ist, da lassen andere den Fahrgast im
Stadtplan nachschauen, wo sie hinmüssen (kein Scherz!)
und manche der Fahrer wissen überhaupt nicht, was der
Funker eigentlich will. „Für viele Unternehmer reicht es
als Fahrerqualifikation offensichtlich schon aus, dass
der Ahnungslose weiß, ein Auto hat vier Räder“, verzweifeln beide übereinstimmend. Und nicht von ungefähr findet man die Chaoten immer in den gleichen
Unternehmen. 
Inzwischen plädieren sogar
ausländische Taxiunternehmer
für eine Deutschprüfung
Selbst ausländische Taxifahrer und Unternehmer plädieren heute schon für eine Deutschprüfung, weil sie unter
diesen Pfeifen genauso leiden. Es gibt türkische Unternehmer, z.B. Taxi West, die sich erst mit ihrem Fahrpersonal in deutscher Sprache unterhalten, um das Verständnis zu testen, bevor ein Auto rausgegeben wird.
Leider verhalten sich nicht alle so beispielhaft. Sonst
könnten so unverschämte Sätze wie „Zentrale, Sie nicht
sprechen meine Sprache“ überhaupt nicht vorkommen. „Mit
dem Navi im Taxi züchten wir uns die Deppen selber“, befürchtet Sigi Udiljak. „Da die Kundschaft technikgläubig ist,
schluckt sie dabei auch die Umwege“ . Extrem chaotisch wird
es wieder am zweiten Wiesnwochenende und Freitagnacht
vor Wiesnbeginn. Da richtet man sich in der Zentrale schon
darauf ein, dass wieder viele unterwegs sind, die nicht einmal
eine einfache deutsche Frage beantworten können. Manchmal
ist das Leben aber auch gerecht. „Wenn’s Geschäft richtig gut
geht, fallen die Pfeifen am Funk nicht so auf, weil sie mit
dem Tempo nicht mitkommen“, sagt der Sigi. Eine Bitte an
die Unternehmer haben allerdings beide: „Stellt’s halt net jedem Volldeppen ein Taxi hin. Denn bei soviel vorsätzlicher
Dummheit bekommt man einfach Wut!“ (PG)
Titelthema
35TAXIKURIER
st.de
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Die Boom-town Spaniens zeigt uns,
wie und warum Deutschland seine
Rolle als Wirtschaftslokomotive eingebüßt hat. 
Die Metropole Kataloniens pulsiert
bis spät in die Nacht und am Sonntag
bewegen sich LKW’s und Baumaschinen. Zu den rund 2 Millionen registrierten Bürgern sollen noch rund
500.000 nicht registrierte, zum Teil
sicher auch illegale Einwanderer,
kommen. Jeder Besuch beim Arbeitsamt um einen Job zu bekommen,
kostet 10 Euro.
Wer nun glaubt, in Barcelona
herrscht das Chaos, täuscht sich gewaltig, in keinem Fall trifft dies auf
das Taxigewerbe zu. Rund 11.000
Taxis haben trotz einem gut funktionierendem ÖPNV-System ihr Auskommen. Die durch Verordnung vorgeschriebene einheitliche Taxifarbe
schwarz mit gelben Türen und Kofferraumklappe tragen Mittelklasseautos, die kaum älter als maximal sechs
Jahre sind.
Ein auf die Farbfreigabe angesprochener Unternehmer schüttelte unverständlich den Kopf und meinte
„gran tontera“, großer Blödsinn. Um
einer Blamage aus dem Wege zu
gehen, wechselte ich das Thema. 
Alle Taxis waren außen und innen 
in einem sauberen Zustand. Es
besteht absolutes Rauchverbot, dafür
sind alle Taxis klimatisiert. Die Taxifahrer sind durchweg gut gekleidet
und zuvorkommend.
In Werkstätten wird die komplette
Taxiausrüstung angeboten. Die Türen
und Heckklappen werden gelb
lackiert, auf Folien wird der Haltbarkeit wegen verzichtet.
Auf den hinteren Türen wird neben
dem Würfel, dem Symbol für
Katalonien, für jeden gut lesbar die
Ordnungsnummer auflackiert. Die
Taxameter und Vermittlungstechnik
des größten Anbieters Spaniens,
Norberts Weltreise
Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. 
Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball 
die Taxibranche funktioniert.
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Seite 37

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37TAXIKURIER
st
bH
52
hen
ten! 
d-
Taxitronic, dürfte derzeit in Europa
zur Spitze zählen. Taxitronic entwikkelte ein Kompaktgerät, das
Taxameter, Datenfunk (9 PRS), ein
einfaches Navi, Kartenlesegerät,
Quittungsdrucker und Notruf umfasst. Die EU-Zulassung wird in den
nächsten Monaten erwartet.
Schon jetzt gibt es kein Taxi in der
katalonischen Metropole, das keinen
Quittungsdrucker verwendet. Eine gedruckte Quittung mit allen Daten der
Fahrt gibt misstrauischen Gringos ein
hohes Maß an Sicherheit.
Absolut kundenfreundlich ist das
verplombte Dachzeichen. Neben dem
gut sichtbaren und beleuchteten
Taxi-Schild befinden sich ein grüner
Würfel, der „libre“ und ein roter, der
„occupado“, weithin signalisiert. Es
wird vernünftigerweise großer Wert
auf Fahrgastinformation gelegt.
Die Fahrpreise entsprechen von der
Höhe in etwa unseren Tarifen, allerdings gibt es keine Zuschläge.
Tarif 2 (von 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr):
Grundgebühr 2,93 Euro
km 1,45 Euro
Wartezeit 16,95 Euro
Tarif 1 (von 21.00 Uhr bis 7.00 Uhr):
Grundgebühr 3,66 Euro
km 1,55 Euro
Wartezeit 17,42 Euro
Flughafen
Am Flughafen angekommen, schrekkte mich eine Schlange von cirka 400
wartenden Taxifahrgästen ab. Die
Viererketten von 100 Metern wurde
von zügig anfahrenden Taxlern abgearbeitet. Einige Leute aus der Taxischlange traf ich im Flughafenbus
wieder. Ursache für die Warteschlange ist ein Hauptausgang, aus dem nahezu alle Passagiere strömen.
Insgesamt muss festgestellt werden,
dass der Gesamteindruck, den die katalanischen Kollegen auf den Kunden
machen, selbst Münchner Taxis überlegen ist, d. h. der Durchschnitt ist
besser. Allerdings fehlen Fahrzeuge
der gehobenen Mittelklasse. Kleinbustaxis gibt es überhaupt nicht.
Versiffte Kisten, die älter als 10 Jahre
sind und beim Ölbergrennen teilgenommen haben, gibt es überhaupt
nicht. (HM)
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Bei Tanja Reger hat man immer das
Gefühl, die arbeitet doch schon ewig
in der Genossenschaft. Dabei ist das
völlig ausgeschlossen. Denn erstens ist
sie dafür viel zu jung und zweitens ist
sie tatsächlich erst seit 1999 in der
Engelhardstraße. Aber dafür macht sie
eben einen sehr vertrauten Eindruck.
Und das liegt wahrscheinlich daran,
dass die meisten schon öfters mit ihr
zu tun hatten. Bis 2001 hat Tanja Reger an der Kasse gearbeitet und seit
2001 ist sie zuständig für die Mitgliederverwaltung. Und daher kennt sie
natürlich sehr viele Mitglieder. „Einige
besser, aber bei weitem nicht nur die
schwarzen Schafe, die sich erst reintrauen, wenn der Funk schon gesperrt
wurde, weil die Gebühren nicht gezahlt wurden.“ Dabei ist Tanja Reger
nun wirklich kein Unmensch. Und
auch der Hund zu ihren Füßen, ein
reinrassiger Havanese, ist nicht bissig.
„Ich kenn’ doch die Sorgen der Taxler
und weiß, wann’s klemmt. Deshalb ist
es doch besser, sie kommen immer alle
vorher zu mir, dann finden wir schon
eine Lösung. Nur auf ,toter Mann‘ machen, das funktioniert bei mir nicht.
Schließlich hab’ ich ja Verantwortung
für alle Mitglieder.“ Dass Tanja Reger
in der Genossenschaft arbeitet, ist
reiner Zufall. „Ich hab’ mich auf eine
Anzeige in der Zeitung beworben.“
Dabei kommt sie selbst aus einer Taxiunternehmerfamilie. „Ich bin quasi
mit dem Taxi aufgewachsen. Ich hab’
auch den Taxi- und den Unternehmer-
Die guten Geister der Genossenschaft
Die gute Seele – auch der 
schwarzen Schafe
Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird
das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid.
Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um
alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten.
Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge
demnächst einige vorstellen. In dieser Ausgabe: Tanja Reger
Mini-Steckbrief:
Name: Reger
Vorname: Tanja
Alter: 36
Sternzeichen: Fisch
Familienstand: Verheiratet
Geburtsort: München
Aufgewachsen: Planegg
Wohnortviertel: Au
Hobbies: Kochen, Hund (Rasse: 
Havanese, kann man nicht rauchen)
Musik: Alles außer Klassik
Urlaub: Türkei, Belek
schein. Aber als man mich gleich am
Anfang dreimal am Standplatz verschickt hat, hab’ ich keine Lust mehr
gehabt.“ Und wo ist sie so schändlich
behandelt worden? In Pasing, natürlich. Schämt euch, ihr Pasinger Fiaker.
Aber vielleicht war’s ja auch ein
Segen. Sonst hätten wir sie nicht im
Hauptquartier und sie könnte den
Mitgliedern keine Hilfestellung geben.
In der Mitgliederverwaltung achtet 
sie nämlich nicht nur auf pünktliche
Beitragszahlung, sondern betreut
jeden Einzelnen bei An- und Abmeldung, bei Befreiung von der Betriebspflicht in Zusammenarbeit mit dem
KVR und um den Vertrieb des TAXI-
KURIERS kümmert sie sich auch noch.
Und wundern sie sich nicht, wenn ihnen demnächst in der Genossenschaft
eine fröhliche Tanja Reger über den
Weg läuft. Denn: „Ich gehe gerne in
die Arbeit, weil wir auch so ein tolles
Betriebsklima haben.“ (PG, PR)
Gleich am Anfang dreimal verschickt, das war zu viel!
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, 81369 München
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Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
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Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), 
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Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ)
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Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
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Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
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besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
➜ Schülerfahrten
… Wichtiger Umsatzfaktor für uns
➜ Münchens Stadtbezirke von A-Z
… Beginn einer neuen Serie
➜ Essen auf Rädern
… Schrotti testet die Gegend rund um die Messe
Vorschau Ausgabe November 2006
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ein ereignisreicher Sommer liegt hinter uns. WM, Papst, Wiesn, viel 
Sonne und Regen haben die Münchner und Besucher dieser Stadt in Atem
gehalten und auch ihre Geldbeutel strapaziert. Bleibt zu hoffen, dass für
den verbleibenden Rest des Jahres die Konsumfreude und Kaufimpulse vor 
der Mehrwertsteuererhöhung zum Jahreswechsel dominieren. Davon
würde auch unser Gewerbe profitieren.
Paul Rusch, Objektleiter
Unsere nächste Ausgabe erscheint am 
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Sonntag bis 01.00 Uhr 
durchgehend warme Küche 
 bis 01.00 Uhr 
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:49 Uhr Seite 39

Seite 40

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orientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxifrühschoppen
am Samstag, 14.10.2006 von 10 bis 14 Uhr,
im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
 Taxi_10-06 06.09.2006 11:55 Uhr Seite 40