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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2006

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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September 2006
Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Nicht unter Wert verkaufen
➜ Der Papst in München 
Alle Infos zum Mega-Ereignis
➜ Essen auf Rädern
Rund um den Flughafen
➜ Die guten Geister der Genossenschaft
Im Gespräch mit Alfred Huber
Transporte im Taxi
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 1

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Editorial
Sommerloch
 einem Angestelltenverhältnis unvereinbar ist. Ein gutverdienender Mitarbeiter kann wohl kaum sich selbst
und darüber hinaus den Vorstand
kontrollieren, von dem er abhängig
ist. Eine Anfechtung der Wahl mit allen öffentlichen Begleiterscheinungen
steht aber in diesem Fall kaum dafür,
zumal nicht auszuschließen ist, dass
Herr Stein von sich aus als Mitarbeiter ausscheidet. In einem von mehreren Terminen gegen die Taxi-München eG schlug Herr Stein vor, gegen
eine fette Abfindung auszuscheiden.
Angekündigt wurde die Gründung
 eines neuen Verbandes durch eine
Dame, die die Taxi-München eG das
letzte Jahr heimsuchte. Auch nichts
wirklich Neues und schadet nur, hilft
niemanden. Inwieweit diese Nachricht mit den Schwierigkeiten der 
Taxivereinigung zusammenhängt,
bleibt abzuwarten.
Einige ganz Pfiffige dichten dem
Landesverband die Schuld am
Niedergang der Taxivereinigung an,
weil er sich erdreistet, die bereits bezahlten BZP-Beiträge einzufordern.
Die Kündigung der Räume in der
Corneliusstrasse, die zwei Jahre gratis
und jetzt zu geringem Mietzins überlassen wurden, ist nach dem Verhalten der Taxivereinigung und dem 
zusätzlichen Druck durch die Baubehörde unumgänglich. Wir benötigen
die Räume schlicht und ergreifend
anderweitig.
Ihr 
Hans Meißner
Wegen der Fußball-WM wurde die
Generalversammlung 2006 erst am
20. Juli abgehalten. Mit 231 Mit -
gliedern waren knapp 13% der Wahlberechtigten erschienen.
Der Bericht über das Geschäftsjahr
2005 schloss mit einem Gewinn von
363 TEURO und gab keinen Anlass
zu kontroversen Diskussionen.
Die Wahlen zum Aufsichtsrat bestä -
tigen die Gerüchte, dass der Angestellte Stein mit den Stimmen eines
Drittels der Anwesenden gewählt
wurde. Die Wortführer der Wahlkampftruppe meinten damit irgend -
jemanden eins ausgewischt zu haben.
Es wäre sehr wohl möglich gewesen,
die Wahl gemäß § 37 Genossenschaftsgesetz anzufechten, da die
Stellung eines Aufsichtsrates mit
2 TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S.v.Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 2

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TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Editorial | Sommerloch 2
Norberts Weltreise | Kairo 4
Dauerbrenner | Verhalten am Taxistandplatz 5
Taxameter des Monats | Transportgüter im Check 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Bericht von der Generalversammlung 8
Der Aufsichtsrat berichtet | 11
Der Landesverband | News 12
Rose des Monats | Toni Mitrev 13
Zitrone des Monats | Ramin Hadjikhani 13
Transporte im Taxi | Aber nicht unter Wert verkaufen 14
Außergewöhnliche Kollegen | Uschi Eller, die Harley-Braut 16
Witz des Monats | 17
Essen auf Rädern | Rund um den Flughafen 18
Recht um’s Taxi | Schadensabwicklung und Internetbörse 19
Geschichte und G’schichten | Der Hauptbahnhof 20
Der Papst in München | Alle Infos 22
Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „C“ 24
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 25
Münchner Straßennamen | „W“ 26
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 27
Messe München | Die Messe im September 29
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 30
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 30
Die fünf Weisheiten des Monats | 31
Pausenfüller | Zahlen und Daten unseres Körpers 31
Rund um’s Taxi | Falsches Hotel – was nun? 32
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 33
Taxi-Check München | Fahrgast will zum Bankomat 34
Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25 Jahren 35
Die guten Geister der Genossenschaft | Alfred Huber 36
Anno dazumal | Historisches aus der Zunft 37
Impressum | 39
Vorschau Ausgabe Oktober | 39
3TAXIKURIER
Inhalt
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 3

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4 TAXIKURIER
Kairo (Ägypten)
Ägypten, die Republik in Nordafrika ist mit
 ihre ca. 5.000 Jahre andauernden Geschichte
einer der ältesten Länder der Welt. Das Land
der Pharaonen grenzt westlich an Libyen, südlich an den Sudan, östlich an Israel und nördlich an das Mittelmeer. Es hat ca. 68,4 Mio
Einwohner, die Amtssprache ist arabisch und
die Staatsreligion ist der Islam (ca. 90% sind
sunnitische Muslime). Die Währung ist das
ägyptischen Pfund (1 EUR = 6,95 EGP). Die
Hauptstadt ist Kairo.
Vor ca. 5.000 Jahren drängte eine massive
Trockenheit die Menschen und Tiere in Ägypten an die Nilufer, an denen dann die ersten
Siedlungen entstanden. Die Lebensgrundlage
der Bevölkerung war der Ackerbau. Die Hieroglyphen-Schrift bildete die Grundlage für 
den Aufbau des Staates. Nach zahlreichen
Kämpfen ergriff der siegreiche Heerführer
 Menes im Jahr 2.857 v. Chr. die Macht und
 ernannte sich zum Pharao (= Gott-König).
 Dieser 1. Pharaodynastie folgten in den nächsten 2.500 Jahren noch 29 weitere (Cheop,
Chephren, Mykerinos …). 
Ägypten wechselte im Laufe seiner Geschichten oftmals seine Zugehörigkeit. So gehörte es
von 30 v. Chr. bis 395 n. Chr. zum Römischen
Reich. Im 7. Jahrhundert wurde es von den
Arabern erobert und dem Kalifenreich einverleibt. 1517 wurde es von den Türken erobert.
Im Ersten Weltkrieg wurde Ägypten britisches
Protektorat. 1967 besiegte Israel Ägypten und
eroberte die Sinaihalbinsel. Der Krieg gegen Israel endete 1973 ohne Sieg mit einem Waffenstillstand. Erst im März 1979 unterzeichneten
der damalige ägyptischen Präsident Anwar 
al-Sadat und der israelische Ministerpräsident
Menachim Begin einen von den anderen arabischen Staaten nicht anerkannten Friedensvertrag, der den Rückzug Israels von der Sinaihalbinsel zur Folge hatte. Seit 1981 ist Hosni
Mubarak Präsident.
Kairo, das 969 n. Chr. gegründet wurde, ist
heute Hauptstadt und Regierungssitz von
Ägypten. Die Stadt am Nil hat derzeit ca.
15 Mio Einwohner und ist sowohl politischer,
wirtschaftlicher und geistiger Mittelpunkt
Ägyptens. Sinnbild hierfür sind 5 Universitäten, zahlreiche Moscheen und Museen. Die
Altstadt Kairos wurde inzwischen zum Weltkulturerbe ernannt. 
So bewegt die Geschichte Ägyptens auch ist,
so rückständig ist der Entwicklungsstand der
Taxis. Kürzlich war in einer Münchner Tageszeitung zu lesen, dass die Regierung sich jetzt
der Modernisierung des Taxigewerbes annehmen will, was so aussieht, dass die derzeit ca.
55.000 existierenden schwarz-weißen Taxis,
die meist in desolatem Zustand sind, durch
neue „Yellow Cabs“ der Hersteller Volkswagen
und Hyundai ersetzt werden sollen. Hierzu soll
dann auch das Outfit der Fahrer entsprechend
„angeglichen“ werden.
Die alten schwarz-weißen Taxis sind meist
 Fiat, Peugeot oder Lada aus den 70er Jahren.
Gelegentlich sieht man auch noch alte Mercedes „Heckflossen“ in schwarz-weiß oder nur
weiß. Ein Taxameter ist meist Fehlanzeige, und
wenn, dann funktioniert es nicht; hierbei sollte
Norberts Weltreise
man den rituellen Aspekt des Fahrpreisaushandelns nicht unterschätzen. Es wird sogar von
Reiseveranstaltern empfohlen, den Fahrpreis
vor Fahrtantritt fest auszuhandeln. Klimaanlage haben diese Fahrzeuge natürlich nicht, was
die Taxifahrt in der Stadt, speziell in den Sommermonaten bei ca. 35-45 °C und dem entsprechenden Smog, zu einem „unvergesslichen
Vergnügen“ macht. Die Fahrt vom Flughafen
zur Innenstadt kostet normalerweise nicht
mehr als 25 EPG; man wird jedoch kaum einen
Taxifahrer finden, der die Fahrt unter 50 EGP
ausführt. Für Fahrten innerhalb der Stadt sollte
man mit 5-10 EGP auskommen. Eine Fahrt
nach Alexandria („Perle des Mittelmeers“, gegr.
332 v. Chr. von Alexander dem Großen) kostet
ca. 150 EGP.
Will man versuchen, sich einem ägyptischen 
Taxifahrer verständlich zu machen, sollte man
folgende Redewendungen verinnerlichen:
➜ Können Sie mir sagen …
= ana ayiz aruuh …
➜ Wissen Sie …? = inta arif …? 
➜ Gerade aus = ala tuul 
➜ Links abbiegen = khosh shemalak 
➜ Rechts abbiegen = khosh yemeenak 
➜ Halten Sie hier (hier ist Ende)
= hena kwayyis
➜ Bitte = minfadlak 
➜ Danke = shukran 
➜ Zum Flughafen = lil mataar 
➜ OK = Meshi 
(NL)
Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. 
Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball 
die Taxibranche funktioniert.
Ein Erlebnis für die Sinne
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 4

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5TAXIKURIER
Dauerbrenner
Verhalten am Taxistandplatz
Leider gibt es immer wieder Kollegen, die trotz vielfacher Ermahnungen in diversen Artikeln vergangener Ausgaben des TAXIKURIERS,
nach wie vor die direkt an Taxistandplätze angrenzenden Privatgrundstücke mit harnstoffhaltigen Flüssigkeiten kontaminieren. 
Dies ist nicht nur abstoßend, sondern auch in höchsten Maße ignorant, da es im Stadtgebiet genügend Möglichkeiten (Hotels, Gaststätten, …)
gibt, dieses Bedürfnis regelgerecht zu befriedigen. 
Die Stadt München ahndet dies inzwischen auch „gebührend“, nicht nur während des Oktoberfestes.
Eine andere „Unsitte“ ist das NICHT-NACHFAHREN am Taxistandplatz.
Gemäß § 3 der Taxiordnung der Landeshauptstadt München heisst es: 
(1) Unbesetzte Taxis sind in der Reihenfolge ihrer Ankunft an den Standplätzen bereitzustellen. Soweit Nachrückplätze vorhanden sind,
 dürfen Standplätze unmittelbar nur angefahren werden, wenn der Nachrückplatz unbesetzt ist.
(2) Jede Lücke ist unverzüglich durch Nachrücken des nächsten Taxis aufzufüllen.
(3) Auf Standplätzen aufgestellte Taxis müssen durch Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit sein.“
Gerade gegen die Punkte (2) und (3) wird ständig verstoßen.
Zwar ist der Beruf des Taxifahrers ein sehr kommunikativer, das Gespräch der Fahrer oder Unternehmer untereinander an Standplätzen darf
auch nicht unterschätzt werden. Nur sollte es natürlich nicht dazu führen, dass Lücken entstehen, aufgrund derer andere Kollegen am Standplatz nicht ‚landen’ können und somit weiterfahren müssen, oder sich ‚illegal’ (überzählig – ausserhalb des Standplatzes) bereitstellen müssen. 
Ein anderes Manko ist das abgesperrte, fahrerlose Taxi am Standplatz, das ebenfalls das Auffüllen oder Nachrücken am Standplatz verhindert.
Oftmals gibt es hierfür triviale Gründe (Toilette, Brotzeit holen, …); nur sollte man auch hier darauf achten, das Fahrzeug ggf. offen zu lassen
und seinen Vorder- oder Hintermann darum zu bitten, das Fahrzeug nachzufahren. 
Wenn man diese Kleinigkeiten beachtet, kann man erstens das Miteinander stärken und zweitens unnötigen Stress während einer ohnehin
meist anstrengenden Schicht verhindern. (NL)
Taxameter des Monats
UMZUGSKARTONS – Wer sein Taxi zum Transporter umfunktionieren möchte, bitteschön. Beim Stapeln von sauber verpackten Umzugskartons sollte man das zulässige Gesamtgewicht des Autos nicht aus den Augen verlieren. Ansonsten muss man sich nur fragen,
wie fit man ist, denn beim Ein- und Ausladen muss man behilflich sein. Und mehr als 50 Cent pro Karton darf man offiziell auch
nicht verlangen. Also erst Muskeln überprüfen und dann verhandeln.
FERNSEHER – Die Zeit der Großleinwände ist momentan etwas abgeflaut. Aber selbst große TV-Flachbildschirme haben heute weniger
Gewicht als ein Grundig-Fernsehmöbel vor 50 Jahren. Wenn die Ausmaße stimmen, rein damit. 5 Euro Zuschlag sollten schon verlangt werden.
AQUARIEN, TERRARIEN – Wer an seine stummen Mitbewohner gewohnt ist, will auf sie nicht mehr verzichten. Aquarien und Terrarien
sind mit viel Sorgfalt zu behandeln, weil sie die blöde Angewohnheit haben, leicht zu Bruch zu gehen – obwohl sie alles andere als
leicht sind. Ist aus Aquarien der Inhalt hoffentlich entfernt (ohne Wasser), sollte man sich bei Terrarien schon mal vergewissern, ob
auch die Python nicht entfleuchen kann.
PFLANZEN – Ein äußerst undankbares Transportgut. Da es sich meist nicht nur um Usambaraveilchen handelt, sondern in der Regel
um ausgewachsene Dschungelpflanzen, ist das Chaos schon vorprogrammiert. Ob beim Anfahren oder beim Bremsen, ständig wollen
sie umfallen. Das schmutzt erstens und zweitens geht das Schmuckstück leicht zu Bruch. Dann ist das Gezeter groß. Also: In jedem
Fall Haftung ausschließen. Exoten können teuer sein.
FAHRRÄDER – Fahrräder können mit Limousinen eigentlich nicht befördert werden. Nachdem jeder von uns irgendeine Verbindung
zum Radl hat und Geld bekanntlich nicht stinkt, sollten Radfahrer an die Zentrale verwiesen werden. Bestimmt findet sich ein Fahrer,
dessen Auto nicht mehr verletzt werden kann. (PG)
Transportgüter
Dreigroschenkeller
Eine
Kulturspelunke
zum futtern,
feiern
und fabulieren
Lilienstrasse 2, 81669 München
Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
So-Do von 17
00
-1
00
Fr+Sa von 17
00
-3
00
geöffnet
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6 TAXIKURIER
Top-Termine September 2006
Freitag, 1. September
➜ 20.00 Uhr, Hofkapelle der Residenz,
Mozarts Streichquintette
➜ 20.30 Uhr, Backstage, Rise Against
Samstag, 2. September
➜ 20.30 Uhr, Backstage, 
Frontline Assembly
➜ 21.00 Uhr, Sunny Red, Paint it Black
➜ 4004, Miami Party Break
➜ Prinzip, Prinzip Playground
Sonntag, 3. September
➜ 18.00 Uhr, Volksgarten, Kaiserwetter
➜ 20.00 Uhr, Lach&Schieß, Simone Solga
➜ 20.30 Uhr, Backstage, 
Hiroshima Mon Amour
Montag, 4. September
➜ 20.30 Uhr, Garden, The Taste
➜ 21.00 Uhr, Backstage, Bouncing Souls
Dienstag, 5. September
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Abschlusskonzert European Respiratory
➜ 20.30 Uhr, Garden, The Taste
➜ 21.00 Uhr, Monofaktur, The Market Men
Freitag, 8. September
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Blind Guardian
Sonntag, 10. September
➜ 20.30 Uhr, Messe Ost, Papst-Messe
➜ 18.00 Uhr, Volksgarten, Kaiserwetter
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Klee
Montag, 11. September
➜ 20.00 Uhr, Lach&Schieß, Simone Solga
➜ 20.30 Uhr, Ampere, Lotto King Karl
➜ 21.00 Uhr, Monofaktur, 
Jasmin Wagner
Dienstag, 12. September
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, B.B. King
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Joshua Kadison
Mittwoch, 13. September
➜ Muffathalle, Land der Wunder
Donnerstag, 14. September
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Disturbed
➜ 20.30 Uhr, Ampere, Kante
➜ Backstage, Accüsed
➜ Muffathalle, Joy Denalane
Freitag, 15. September
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Intern. Podium Junger Solisten
Samstag, 16. September
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Junge Philharmonie Köln
➜ 20.30 Uhr, Backstage, The Alarm
➜ 20.30 Uhr, Elserhallen, Kooks
➜ 21.00 Uhr, Atomic Cafe, 
Schwarz und Weiß
➜ 21.00 Uhr, Orangehouse, Samba
➜ 21.00 Uhr, Feierwerk, Shai Hulud
Sonntag, 17. September
➜ 13.30 Uhr, Gärtnerplatz
Gärtnerplatz-Open-Air
➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena,
1860 München : SC Freiburg
Montag, 18. September
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Arlo Guthrie und Konstantin Wecker
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Kosheen4
➜ 21.00 Uhr, Atomic Cafe, Radio 4
➜ Ampere, Bluespower
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Dienstag, 19. September
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Akademiekonzert Bayerisches 
Staatsorchester
➜ 21.00 Uhr, Muffathalle, The Feeling
➜ Feierwerk, Klasse Kriminale
Mittwoch, 20. September
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester des BR
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bayerisches Staatsorchester
➜ 21.00 Uhr, Elserhallen, Radio Birdman
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der kleine Prinz
➜ Muffathalle, Mariem Hassan
➜ Backstage, D-A-D
Donnerstag, 21. September
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bayerisches Staatsorchester
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Somersault
➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, Texas Lightning
➜ 21.00 Uhr, Metropolis, Axel Rudi Pell
➜ Backstage, Apokalyptische Reiter
Freitag, 22. September
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Bayerisches Staatsorchester
➜ 20.00 Uhr, Metropolis, Axel Rudi Pell
➜ 20.30 Uhr, Backstage, The Slackers
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Porcupine Tree
Samstag, 23. September
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester des BR
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern : Alemannia Aachen
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester des BR
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus,
Axel Zwingenberger
➜ 20.30 Uhr, Backstage, Bela B.
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Luka Bloom
➜ Prager Frühling, The Sugars
Sonntag, 24. September
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinée
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Tölzer Knabenchor
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Schinderhannes
➜ Tonhalle, Billy Talent
➜ Backstage, Madsen
➜ Atomic Cafe, The Rifles
Montag, 25. September
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Maria Farantouri
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, 
Poetenstammtisch
➜ 21.00 Uhr, Atomic Cafe, Radio 4
Dienstag, 26. September
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Luka Bloom
➜ Backstage, Hardcore Superstar
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zeiten: Samstag 9.30 Uhr - 16.00 Uhr
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7TAXIKURIER
Mehrtägige Termine
➜ 10.07.06 – 17.09.06, Innenhof der Glypthothek, Theaterspiele Flamenco
➜ 08.08.06 – 03.09.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, African Footprint
➜ 16.08.06 – 07.10.06, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, 
Ein Seestern im Garten
➜ 22.08.06 – 02.09.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 22.08.06 – 16.09.06, außer So., Mo. 20.30 Uhr, Fraunhofer, 
Sigi Zimmerschied
➜ 26.08.06 – 17.09.06, Dantestadion, Fußball WM der Menschen 
mit geistiger Behinderung
➜ 27.08.06 – 06.09.06, 19.00 Uhr, Backstage, Free & Easy Festival
➜ 29.08.06 – 02.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, 
Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 02.09.06 – 03.09.06, Leopoldstraße, Streetlife-Festival
➜ 02.09.06 – 06.09.06, Messe ICM, ERS
➜ 05.09.06 – 07.09.06, 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang
➜ 05.09.06 – 09.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Klaus Eckel
➜ 06.09.06 – 07.09.06, Elserhallen, Josef Hader
➜ 06.09.06 – 08.09.06, 9.00 – 19.00 Uhr, MOC, Munich Fabric Start
➜ 06.09.06 – 08.10.06, Di. – So. 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Grease
➜ 12.09.06 – 15.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Bülent Ceylan
➜ 12.09.06 – 24.09.06, 20.00 Uhr, außer Mo., Circus Krone, Stomp
➜ 13.09.06 – 14.09.06, Elserhallen, Josef Hader
➜ 16.09.06 – 18.09.06, Lach- und Schießgesellschaft, Frank Lüdecke
➜ 16.09.06 – 18.09.06, 10.00 – 18.00 Uhr, MOC, Cinec
➜ 16.09.06 – 03.10.06, Theresienwiese, Oktoberfest
➜ 18.09.06 – 20.09.06, Olympiapark, REWE Großverbrauchermesse
➜ 19.09.06 – 23.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Robert Kreis 
➜ 20.09.06 – 23.09.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer
➜ 21.09.06 – 24.09.06, 09.00 – 18.00 Uhr,Messe, Expopharm
➜ 21.09.06 – 24.09.06, 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, Deutscher Apothekertag
➜ 22.09.06 – 24.09.06, Olympiapark, Esoterik-Tage
➜ 23.09.06 – 03.10.06, Olympiapark, Messe Lekkerland
➜ 24.09.06 – 30.09.06, außer 29.09., 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, 
die Buschtrommel
➜ 25.09.06 – 30.09.06, Das Schloss, Triple Espresso
➜ 26.09.06 – 01.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Dieter Nuhr
➜ 27.09.06 – 07.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michi Marchner
➜ 28.09.06 – 29.09.06, 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, ECR-Tag
➜ 29.09.06 – 01.10.06, 09.00 – 18.00 Uhr, Messe, Golf Europa
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms 
4004 
8 Seasons    
Alabama-Gelände  
Americanos    
A t o m i c C a f è 
Babylon  
Backstage 
Badeanstalt 
Cafe am Hochhaus  
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Crowns Club  
Hansa 39   
Kultfabrik     
Lenbach 
Loggia   
max Suite  
M i a 
Muffathalle 
Nachtgalerie  
Nachtwerk 
O p t i m o l w e r k e 
P 1  
Palais  
Pacha  
Pappasitos  
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Prager Frühling  
Prinzip  
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Reitschule   
Schlachthof   
Schranne 
Skyline  
Soul City   
Substanz 
The Garden   
Titanic City   
Volksgarten  
Woanders Club 
Mittwoch, 27. September
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Traviata
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tanzcompagnie Flamencos
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
Symphonieorchester des BR
➜ BR-Funkhaus, Julia Hülsmann Trio
Donnerstag, 28. September
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Dubarry
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ Prinzregententheater, Carmen Linares
➜ Backstage, Hell on Earth
➜ Orangehouse, Super 700
Obwohl der September mit Unsinn, dem Streetlife-Festival (Leopoldstraße, 2. – 3.9.) beginnt,
stehen wir wohl vor dem besten Monat des Jahres. Papst, Wiesn, die ersten Herbst-Messen laufen
an und die Fußball-Bundesliga mit drei Münchner
Vereinen. Taxler-Herz, was willst du mehr. (PR)
Top of the Top’s
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Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der 
Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. 
Anzeigenschluss ist der 30. August 2006!
Freitag, 29. September
➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus,
Wochenende der jungen Dramatiker
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Carmen
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Trauer muss Elektra tragen
➜ 20.00 Uhr, Lach&Schieß, 
Dieter Hildebrandt
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel
➜ Elserhallen, 12012
➜ Feierwerk, Seachange
Samstag, 30. September
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmetklassik
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Bushido
➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, Rapsoul
➜ Prager Frühling, The Essex Green
➜ Orangehouse, Petsch Moser
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 7

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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Bericht über die ordentlichen 
 Generalversammlung der Taxi-
München eG am 20. Juli 2006 
im Augustinerkeller
Tagesordnung:
1. Begrüßung und Genehmigung der
 Tagesordnung
2. Bericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr
2005 und Vorlage des Jahresabschlusses 2005
3. Bericht des Aufsichtsrates über seine Tätigkeit
4. Bericht über die gesetzliche Prüfung durch
den Genossenschaftsverband Bayern e.V.
5. Aussprache zu den Berichten
6. Beschlussfassung der Generalversammlung
a) Genehmigung des Jahresabschlusses 2005
b) Behandlung des Bilanzverlustes
c) Entlastung des Vorstandes
d) Entlastung des Aufsichtsrates
7. Wahlen
Folgende Wahlen für den Aufsichtsrat
 stehen turnusgemäß an:
a) Herr Nazim Arikan, Taxi 1964
b) Frau Christine Reindl, Taxi 301
c) ein weiteres Aufsichtsratsmitglied für 
den zurückgetretenen Johann Billmeier,
Taxi 1990
8. Festsetzung der Vergütung für den
 Aufsichtsratsvorsitz
9. Verschiedenes
TOP 1
Um 10.25 Uhr eröffnete die Vorsitzende des
Aufsichtsrates, Frau Christine Reindl, die
 Generalversammlung. Frau Reindl konnte als
Gäste begrüßen: die Stadträte Frau Barbara
Scheuble-Schäfer und Herrn Dr. Babor. Mit
 Begrüßung der Vertreter der DaimlerChrysler
Niederlassung München (Herrn Weber, Herrn
Dämmig, Herrn Merl) bedankte sich Frau
Reindl bei diesen für die Übernahme der 
Kosten des Mittagessens.
Bei Herrn Welser von der Firma AUDI bedankte sich Frau Reindl für Kaffee und Kuchen. 
Des weiteren wurden diverse Aussteller und
Direktor Aschmann und sein Nachfolger, Herr
Brenner, vom VdK begrüßt.
Mit der Feststellung, dass die Ladung formund fristgerecht erging, wurde die Tagesordnung mehrheitlich genehmigt. Gegen die
 Bestellung des Herrn Norbert Laermann als
Schriftführer erhoben sich keine Widersprüche. 
Der Wahlausschuss, bestehend aus fünf
 Mitgliedern, wählte Herrn Dr. Pletsch vom
Bayerischen Genossenschaftsverband zum
 Vorsitzenden.
Frau Reindl schlug als Leiter der Versammlung
den Revisor des Bayerischen Genossenschaftsverbandes, Herrn Alexander Stern, vor. Widerspruch erhob sich aus der Versammlung nicht.
Frau Reindl verlas die Namen der seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder und die Versammlung legte eine Gedenkminute ein. Nun übernahm Herr Stern die
Versammlungsleitung und wies daraufhin, dass
eine Redezeitbegrenzung von fünf Minuten
vorgesehen ist. 
TOP 2
Herr Meißner trug den Geschäftsbericht des
Vorstandes vor:
Das Münchner Taxigewerbe ist in das Wirtschaftsszenario Bayern eingebunden. Mit einer
Steigerung um 1,2 % stagnierte das Wirtschaftswachstum nahezu. Die Führung in
Deutschland verliert Bayern zusehends.
Die Arbeitslosenquote ist in Bayern mit 7,8 %
weiter unter dem Bundesdurchschnitt von
11,7 %. Erfreulicherweise sank die Zahl der
 Arbeitslosen in 2005 um 1,8 %.
Der Verbraucherpreisindex stieg in Bayern
2005 um 2,3 % , damit wurde die Konsumbereitschaft weiter reduziert.
Alarmierend sind die Steigerungen bei den
Energiekosten. Haushaltsenergie wurde um
32,3 % teurer. Die Preise für Kraftstoff erhöhten sich um 12,1 % und wirkten sich auf das
Taxigewerbe sehr negativ aus. Diese gravierende Kostensteigerung nahm die Taxi-München
eG zum Anlass, eine am Markt durchsetzbare
Tarifanhebung durchzusetzen.
Die im Sommer 2005 mit großem Werbe -
aufwand angekündigte Bundesgartenschau
(BUGA) blieb, wie ähnliche Publikumsveranstaltungen, für das Münchner Taxigewerbe
 ohne Bedeutung.
Dagegen ist eine positive Entwicklung des
München-Tourismus ein wichtiger Impuls für
das Taxigewerbe. Die Zahl der Übernachtungen
stieg um 8,7 % auf über 8,3 Millionen. Besonders erfreulich ist die Zunahme ausländischer Gäste um 9,4 %. Die Auslandsgäste
stammen aus den USA (600 T), Italien (400 T),
UK (340 T), Schweiz (275 T), Österreich (200 T)
und Golfstaaten (190 T). Insgesamt besuchten
in 2005 9,1 Millionen Reisende unsere Stadt.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer belief
sich in 2005 auf 2,03 Tage. Dabei verweilten
die Gäste aus dem Ausland mit 2,15 Tagen
länger als inländische Besucher. Am Rande ist
zu erwähnen, dass die Auslastung der Hotelbetten bei 52 % und der Hotelzimmer bei 72 %
lag.
Der Taxi-München eG gehörten zum 31.12.2005
1.880 (Vj. 1.986) Mitglieder an, davon waren
247 (387) Passivmitglieder. 1.346 (Vj. 1.410)
Mitglieder betrieben 1 Taxi und 287 (289) Mitglieder verfügten über 1.841 (1.785) Taxis. 
Diese Zahlen belegen eine weitere Konzentration und Mehrauslastung der Taxis. Der Konkurrenzdruck erhöhte sich also erneut. Hinzu
kommt die Tatsache, dass München mit 2,7 Taxis pro 1.000 Einwohner bei weitem die größte
Taxidichte aller deutschen Großstädte aufweist.
Schon aus diesem Grunde war die Durchsetzung eines erneuten Beobachtungszeitraumes
auf Antrag der Taxi-München eG von einem
weiteren Jahr unbedingt erforderlich.
1. Ein weiterer Eckpunkt der gewerbepolitischen Aufgaben der Taxi-München eG war
die Durchsetzung eines marktverträglichen
Taxitarifes. Der seit 1. Juni geltende Tarif
entspricht weitgehendst unserem Antrag.
Die Tarifangleichung konnte ohne großes
Presseecho, außer natürlich in Bild, der Bilderzeitung, abgewickelt werden. Die Kundenakzeptanz wurde nicht beeinträchtigt.
Dass der Tarif von der Systemstruktur richtig war, beweisen Stimmen und Ängste aus
den letzten Tagen. Gerade die Kritiker der
maßvollen Anhebung von Flughafenfahrten
diskutieren und fordern angesichts einer
noch unbedeutenden Konkurrenz eines
Mietwagenunternehmers, eine weitere Rück -
nahme der Preise für längere Fahrten.
Der Taxitarif ist zwar behördlich festgelegt,
die Preise müssen trotzdem vom Kunden akzeptiert werden; d. h. der Taxitarif wird wie
jeder Preis letztendlich vom Markt bestimmt.
Durch die behördliche Festschreibung ist bereits vor der Beantragung Sachverstand und
Kenntnis der Marktmechanismen äußerst
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 8

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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
wichtig. Beim Tarif können wir uns keine Fehlversuche leisten, die wir, wie der Bäcker seine
Semmelpreise, am nächsten Tag wieder runtersetzen.
Die Einführung des automatisierten Datenfunks ist zentralenseitig abgeschlossen. Verzögerungen ergeben sich bei den Testläufen
der Fahrzeugausrüstungen. 
Angesichts der Tatsache, dass es sich bei
dem bevorstehenden Investitionsvolumen in
München um den größten Marktteilnehmer
handelt, bemühen sich in großer Hektik
 weitere Anbieter um die Teilnahme an der
Versuchsreihe. Wir nehmen dabei zeitliche
Verzögerungen in Kauf, um möglichst preisgünstige Lösungen anzubieten. Einige Anbieter der Hardware für Taxis, sehen offenbar erst jetzt ein, dass unsere Entscheidung
für andere Zentralen Vorbildfunktion hat.
2. Fest stehen in jedem Fall, dass
a) die Entscheidung für die Softwarefirma
Gefos aus Schwerte richtig war und ist
b) die Einführung des Datenfunks notwendig ist, um unser Angebot an Fahrpersonal und Fahrzeugen besser den Kundenwünschen anzupassen
c) durch Fahrer- und Fahrzeugerfassung die
Anonymität verringert und die Dienstleistungsqualität verbessert wird
d) durch die Ausrüstung mit Quittungsdrukkern die Akzeptanz bei den Kunden verstärkt und
e) durch ein Navigationssystem die Bedienung der Kunden verbessert wird.
Nach dem derzeitigen Entwicklungsstand wird
es uns gelingen eine funktionsfähige Datenübertragung für cirka 700 Euro mit Quittungsdrucker und GPS auf die Füße zu stellen.
Wir werden mindestens 2 oder 3 Lösungen
unterschiedlicher technischer und preislicher
Ausgestaltung anbieten können. Es wird sogar
eine Komplettlösung mit Datenübertragung,
Telefonie, Drucker, Kartenleser, Navigation und
Taxameter unter 1.800 Euro angeboten werden. In einer oder auch mehreren Versammlungen werden wir die Produkte vorstellen und
Sie umfassend informieren. Zur Diskussion um
den Taxikurier und dessen Kosten ist festzustellen, dass der neue Kurier nicht nur bei
Fachleuten hervorragend ankommt und der
größten deutschen Taxigenossenschaft im Erscheinungsbild entspricht.
Die qualitativ hochwertige Publikation ist dem
Image aller Mitglieder in hohem Maße förderlich. Wir werden sicher noch einige Veränderungen ins Auge fassen – denn nichts ist so
gut, dass man es nicht verbessern kann.
Zu den Kosten ist anzumerken, dass auch der
viel kritisierte alte „Kurier“, den ich alleine
schrieb, ein kräftiges Defizit verursachte. Bereits in den nächsten Wochen und Monaten
werden wir durch Umstrukturierungen im Versand und bei den Portokosten spürbar einsparen können und diesen Weg auch weiter beschreiten. Ich danke an dieser Stelle allen
Kollegen und Mitarbeitern, im Besonderen dem
Kollegen Rusch, für ihre Arbeit am Taxikurier.
Die Pflege und Einrichtung von Standplätzen
geht durch das KVR seit einiger Zeit sehr zäh
vonstatten. Neueinrichtungen, Verlegungen
und sogar Auflassungen dauern eine Ewigkeit.
Hier muss etwas geschehen. Zur WM konnten
wir nach einem Konfrontationskurs mit der
 FIFA, gemeinsam mit dem KVR unter der
 Federführung des Herrn Thiem, halbwegs
brauchbare Lösungen erreichen – auch die
Park und Ride GmbH als Betreiber des Parkhauses unterstützte uns kräftig.
Bei allen Spielen waren mindestens drei Mitarbeiter und auch Vorstandskollegen vor Ort und
sorgten für bestmöglichen Ablauf. Die Taxi-
München eG hat hier bewiesen, dass effektiver
Dienst am Münchner Taxigewerbe umfassend
und zuverlässig erledigt wird. Herr Meißner
wies darauf hin, dass sich die Dienstleistungserlöse auf Grund der Ausweitung des Handygeschäftes im letzten Jahr auf 1,4 % erhöhten.
Die Investitionen in Höhe von 190.000 Euro,
im Wesentlichen bestehend aus den Anzahlungen auf die Datenfunkanlage, wurden aus
 Eigenmitteln finanziert.
Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres
Der Dienstleistungssektor „bargeldloser Zahlungsverkehr (Fahrtaufträge)“ erreichte in 2005
einen Umsatz in Höhe von 7,42 Mio. Euro; im
Vorjahr 8,38 Mio. Euro. Auffällig ist der Rück -
gang bei den Behindertenfahrten .
Seit Juni 2002 werden Dialyse-Sammelfahrtenabrechnungen mit diversen Sozialversicherungsträgern durchgeführt. Die geplanten Umsatzzahlen und Erträge wurden in 2005 weiter
ausgebaut und führten zu einem positiven
Roh ergebnis. 
Im Geschäftsjahr 2005 wurde auf Grund einer
Nutzungsuntersagung eine Teilwertabschreibung in Höhe von 250 TEUR auf das Grundstück (Parkplatz) Karwendelstraße/ Engelhardstraße gebildet. Die Bemühungen die Führung
der Taxi-München eG für die Zukunft zu
 sichern erlitten in 2005 einen starken Rück -
schlag. Ein Vorstandsmitglied versuchte durch
maßlos überzogene und haltlose Vorwürfe den
gesamten Vorstand zu kippen. Imageschädigend wurde die Angelegenheit bewusst in die
Öffentlichkeit getragen. Die völlig aufgebauschten Vorwürfe sind für die Genossenschaft ohne nennenswerte wirtschaftliche Folgen. Der Rufschaden ist für das ganze Gewerbe
erheblich und nicht zu beziffern. In den Personalentscheidungen in der Geschäftsleitung
musste ein neuer Anfang gemacht werden, der
sicher erst in einigen Jahren abgeschlossen
sein wird.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in
Zusammenhang mit der unzulässigen Beschäftigung von geringfügig beschäftigtem Personal
in der Funkzentrale sind abgeschlossen. Das
dabei ermittelte Volumen von Steuer- und
 Sozialabgaben, die für einen Zeitraum von
fünf Jahren nachzuzahlen sind, haben keinen
wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss
sowie die Vermögens-Finanz- und Ertragslage
der Genossenschaft. Zur Lage der Genossenschaft stellte der Vorstand fest, dass der Anteil
des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen 67,1 % beträgt und damit für ein Dienstleistungsunternehmen überdurchschnittlich
hoch ist. Hinsichtlich der Ertragslage ist festzustellen, dass trotz Sonderabschreibungen ein
Gewinn von 363.000 Euro ausgewiesen werden kann. Zum Risiko- und Chancenbericht
stellte Herr Meißner fest, dass bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht bestehen, lediglich
ein Rechtsstreit der beim BGH anhängig ist,
das Eintrittsgeld von 2.000 Euro betreffend,
könnte zukünftig Auswirkungen auf die Organisationsstruktur der Genossenschaft haben.
Vorschlag für die Ergebnisverwendung
Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 363.468,68 Euro, mit dem
Verlustvortrag aus den Vorjahren in Höhe von
1.322.118,82 Euro zu verrechnen. Der ausgewiesene Bilanzverlust in Höhe von 958.650,14
Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
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Die Genossenschaft
10 TAXIKURIER
TOP 3
Zu TOP 3 trug die Vorsitzende des Aufsichts -
rates, Frau Christine Reindl, den Bericht des
Aufsichtsrates vor, der in der Einladung abgedruckt war.
TOP 4
Herr Alexander Stern, Revisor des Genossenschaftsverbandes Bayern, trug den Bericht
über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V. vor. Der Prüfungszeitraum erstreckte sich vom 01.06.2005
bis zum 31.05.2006. Herr Stern bestätigte im
Wesentlichen den Inhalt des Berichtes des Vorstandes und schlug vor, den Gewinn auf neue
Rechnung vorzutragen. Herr Stern ging auf die
Fälle von Unregelmäßigkeiten bei der Beschäftigung von Aushilfskräften ein, die durch ein
Vorstandsmitglied zur Anzeige kamen. Er stellte fest, dass das Ergebnis peripher ist und
 keine wesentlichen Auswirkungen auf den
Jahresabschluss hat. Insgesamt umfasste der
Prüfungsbericht 45 Seiten, der nur in der
 Zusammenfassung vorgetragen wurde. 
TOP 5
Insgesamt meldeten sich acht Diskussionsredner zu Wort. Soweit sich die Beiträge sachlich
auf die Tagesordnungspunkte 2. mit 4. bezogen, wurden sie umfassend von Herrn Stern,
Frau Reindl und Herrn Meißner beantwortet.
TOP 6
Beschlussfassung:
a) Der Jahresabschluss 2005 wurde einstimmig
genehmigt.
b) Der Vorschlag das Jahresergebnis auf neue
Rechnung wurde einstimmig genehmigt.
c) Der Vorstand wurde mit großer Mehrheit
entlastet.
d) Der Aufsichtsrat wurde mit großer Mehrheit
entlastet.
TOP 7
In den Aufsichtsrat wurden gewählt:
a) Herr Hans Stein, Taxi 1744
b) Herr Nazim Arikan, Taxi 1964
c) Herr Tamer Eren, Taxi 1765
Alle drei Herren nahmen die Wahl an.
TOP 8
Die monatliche Vergütung für den Vorsitz des
Aufsichtsrates wurde von 511,29 Euro auf
600 Euro, mit neun Gegenstimmen von 231
Wahlberechtigten, angehoben.
TOP 9 
Unter dem Punkt Verschiedenes wurden mehrere Wortmeldungen vom Vorstand umfassend
beantwortet. Unter anderem wurde darüber berichtet, welche Vorhaben und deren Auswirkungen in den nächsten Monaten und Jahren in
Angriff genommen werden. Hier betonte Herr
Meißner, dass bei der Einführung des Datenfunks, der ja hinsichtlich der Zentrale abgeschlossen ist, äußerste Vorsicht und Bedacht
 angezeigt ist um alle in Frage kommende
 Neuerungen zu günstigsten Konditionen den
Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Herr
Meißner berichtete über den völlig neuen Internetauftritt der in den nächsten Wochen aktiviert
wird. Hier konnten die guten Beziehungen zur
VdK-Versicherung erhebliche Mittel einsparen.
Herr Meißner wies den Vorwurf zurück, dass die
Genossenschaft den Flughafen verloren habe
und nicht bemüht ist bzw. war, die Anmietung
zurück zu gewinnen. Er stellte zum wiederholten Male klar, dass nicht die Genossenschaft
sondern die Taxivereinigung den Flughafen
verloren habe und dass bei der letzten Ausschreibung die Genossenschaft nicht bereit war
alle Auflagen der FMG zu erfüllen, da der sogenannte „gläserne Taxifahrer“ die Folge gewesen
wäre. Um 13.58 Uhr schloss der Versammlungsleiter, Herr Stern, die Versammlung und dankte
allen Mitgliedern für ihr Erscheinen.
Rufsäule am Poccistand
Seit Verlegung des Standplatztelefons vom absolut toten Taxistand am Arbeitsamt zum
Kreisverwaltungsreferat erreichen uns immer
wieder Beschwerden, dass der Rufton der Rufsäule zu leise ist. Dies stimmt grundsätzlich.
Nachdem unter dem Bürgersteig der Lindwurmstraße die Betondecke der U-Bahn
 verläuft, war uns das Aufstellen einer großen
Rufsäule nicht möglich, da der massive Betonsockel nicht eingebracht werden konnte. Wir
haben uns deshalb dafür entschieden, eine sogenannte „kleine“ Rufsäule anzubringen. Eine
Alternative wäre das Aufstellen einer großen
Rufsäule in Höhe des 3. Fahrzeugs gewesen.
Davon wollten wir in jedem Falle absehen.
Wir können lediglich empfehlen, mit dem ersten Taxi soweit nach vorne zu fahren wie es
nur möglich ist und auf dem Beifahrersitz bei
geöffnetem Seitenfenster Platz zu nehmen um
das Gespräch schneller abnehmen zu können.
So richtig gefällt uns dieser Tipp auch nicht.
(HM)
Bundesfinanzministerium verzichtet auf Fahrtenbuch-Pflicht
Auch als Erfolg der Arbeit der IHK-Organisation wertet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr.
Reinhard Dörfler das Einlenken des Bundesfinanzministeriums bei der Fahrtenbuch-Regelung. Hintergrund: Der Bund hat rückwirkend
zum 1. Januar 2006 die pauschale 1-Prozent-
Methode für die Ermittlung des privaten Nutzungsanteils von Firmenfahrzeugen auf Autos
beschränkt, die „zum notwendigen Betriebsvermögen“ zählen – darunter fallen Autos, die
zu mehr als 50 % für den Betrieb genutzt werden. Bis vor kurzem war nicht klar, wie die betriebliche Nutzung von über 50 % von den
Unternehmen nachgewiesen werden soll. Gemeinsam mit IHK-Präsident Prof. Erich Greipl
hatte Dörfler daher in einem Schreiben an
Bayerns Finanzminister Prof. Kurt Faltlhauser
auf schnelle, pragmatische Lösungen gedrängt.
Christine Reindl – hoffentlich bald wieder im Aufsichtsrat Herr Merl bei der Ziehung des glücklichen Gewinners
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 10

Seite 11

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Die Genossenschaft
11TAXIKURIER
In einem aktuellen Schreiben hat das Bundesfinanzministerium diese Forderung erfüllt. Klar
gestellt ist nun, dass kein Fahrtenbuch nötig
ist, sondern der Nachweis der betrieblichen
Nutzung „in jeder geeigneten Form erfolgen“
kann. Wenn z. B. Eintragungen in Termin -
kalendern oder Reisekostenaufstellung nicht
vorhanden sind, kann die überwiegende betriebliche Nutzung auch durch „formlose
 Aufzeichnungen über einen repräsentativen
zusammenhängenden Zeitraum (i. d. R. 3 Monate) glaubhaft gemacht werden“ . Auf einen
Nachweis wird ganz verzichtet, wenn die Tätigkeit des Steuerpflichtigen allein für eine
überwiegende betriebliche Nutzung spricht,
z. B. bei Taxiunternehmern oder Handelsvertretern. Dörfler begrüßt diese Regelung. „Wir
sind froh, dass in diesem Fall wieder die Vernunft regiert. So erfüllt die Pauschalierung
wieder ihren Sinn: die bürokratische Entlastung der Unternehmen“, so Dörfler. (IHK
Newsletter)
Gefährdung durch zu schnell 
fahrende Taxis im Fußgängerbereich Genoveva-Schauer-Platz
Mit nachfolgendem Schreiben wurden wir vom
Bezirksausschuss des 5. Stadtbezirkes der Landeshauptstadt München Au-Haidhausen auf zu
schnell fahrende Taxis hingewiesen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Bezirksausschuss 5 (Au-Haidhausen) musste sich in seiner Sitzung am 27.06.2006 aufgrund einer Bürgerbeschwerde wieder einmal
mit dem Problem befassen, dass Taxen den
Fußgängerbereich am Genoveva-Schauer-Platz
häufig viel zu schnell durchfahren, obwohl
dort nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist.
Viele BA-Mitglieder konnten dies aus eigener
Beobachtung bestätigen. Dieses Verhalten gefährdet nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer
unmittelbar und lädt andere Autofahrer – ob
mit oder ohne Durchfahrtsgenehmigung – geradezu ein, ebenfalls „durchzubrettern“ .
Der Genoveva-Schauer-Platz wird von der Bevölkerung immer mehr als Verweilfläche angenommen. Dort und auf den Freischankflächen
der umliegenden Lokale halten sich immer
mehr junge Familien mit kleinen Kindern auf.
Die Kinder haben noch kein Verständnis dafür,
dass sie auch im Fußgängerbereich mit schnell
fahrenden Autos rechnen müssen.
Wir bitten Sie daher erneut, Ihre Fahrerinnen
und Fahrer eindringlich und regelmäßig –
 etwa mittels Durchsagen der Funkzentrale –
zur Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit
am Genoveva-Schauer-Platz anzuhalten.
Sollte keine dauerhafte Besserung eintreten,
müsste sich der Bezirksausschuss zum Schutz
der Anwohnerinnen und Anwohner für eine
Aufhebung ausnahmsweise erteilten Durchfahrtsgenehmigung für Taxis einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Adelheid Dietz-Will, Vorsitzende
Anmerkung:
Wir müssen uns der eindringlichen Bitte des
BA anschließen. Setzten Sie diese Verkehrserleichterung nicht durch Gedankenlosigkeit aufs
Spiel.
Die LH München gibt folgendes 
für den 4. Stadtbezirk südlich 
der Ackermannstraße bekannt
Nachfolgend genannte Straßenstrecken werden
mit Wirkung zum 21.6.2006 wie folgt gewidmet:
Zur Ortsstraße:
Therese-Studer-Straße; Gustav-Landauer-
 Bogen; Felix-Fechenbach-Bogen; 
Rosa-Aschenbrenner-Bogen
Zum „beschränkt-öffentlichen“ Weg, 
Fuß- und Radweg:
Gustav-Landauer-Bogen; Felix-Fechenbach-
 Bogen (jeweils Teilstrecke/Westseite)
Die Polizei bittet um Mithilfe
Am 05. Juni gegen 16.00 Uhr stieg am Taxistandplatz „Kaufhaus Beck“ eine ältere Dame
in ein Taxi. Sie gab als Fahrziel Imhofstraße 9
an. Der Fahrer wird gebeten sich mit Herrn
KOK Kohout, Telefon: 089/36056-256 oder 411
in Verbindung zu setzen.
Wer kennt diesen Mann? Cirka 35 bis 40 Jahre
alt, kräftige Statur, vermutlich Taxifahrer.
Sachdienliche Hinweise bitte an Frau KHKin
Ursula Kaffka, Telefon: 089/6216-4237.
Der Aufsichtsrat berichtet:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Generalversammlung vom 20. Juli 2006
hatte für den Aufsichtsrat große Bedeutung.
Es standen zwei Aufsichtsräte zur Wahl, dazu
musste ein Mandat neu besetzt werden. Die
Generalversammlung hat bestimmt, dass der
Aufsichtsrat sich jetzt wie folgt zusammensetzt:
Arikan Nazim (wieder gewählt)
Eren Tamer
Fischer Robert
Herzinger Max
Kroiß Gerhard
Nowak Michael
Rusch Paul
Stein Johann (neu gewählt)
Zielinski Reinhard
Die noch am selben Tag durchgeführte konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates, unter der
Leitung des Altersvorsitzenden Max Herzinger,
erbrachte folgende Ergebnisse.
Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Zielinski
stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Arikan Nazim
Schriftführer Nowak Michael
stellv. Schriftführer Stein Johann
Nach Abschluss der Wahldurchgänge kam es
unter Tagesordnungspunkt sieben zum Meinungsaustausch. Hierbei erklärten sich alle
Aufsichtsräte zu konstruktiver Mitarbeit bereit.
Gegen Ende der Sitzung wurde Herr Hans
Meißner, unser langjähriger erster Vorstand,
von den Wahl ergebnissen unterrichtet.
Für den reibungslosen Ablauf sorgten alle
Aufsichtsräte durch ihre sachlichen Beiträge.
Der gesamte Aufsichtsrat möchte sich bei
Frau Christa Reindl, unserer bisherigen Aufsichtsratvorsitzenden, nicht nur für die wie
immer perfekte Organisation und Vorbereitung dieser Sitzung, sondern auch für ihr
 geleistetes Engagement, ihre Hilfsbereitschaft
und ihren enormen Arbeitseinsatz in der
 Vergangenheit recht herzlich bedanken.
Ihr Wissen und Sachverstand bleibt uns
 dennoch erhalten, denn trotz ihrer Nichtwahl
hat sie uns allen ihre Hilfe angeboten.
Liebe Christa, von uns allen nochmals vielen
vielen Dank!!!
Mit kollegialem Gruß
Reinhard Zielinski
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 11

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Der Landesverband
12 TAXIKURIER
wurden. Neben der hervorragenden Eignung
dieser Fahrzeuge als Taxi ist auf das überdurchschnittlich gute Preis-Leistungsverhältnis
bei den „Das Taxi“-Modellen zu verweisen.
Bedingt durch eine deutliche Erweiterung des
Serienlieferumfangs, aber auch wegen der weiter gestiegenen Rohstoffpreise wurden zum
1. August 2006 die Preise der Sondermodelle
„Das Taxi“ um jeweils 290 Euro zzgl. MwSt.
angepasst. Die Taxi- und Mietwagen-Sonderausstattungen sind von der Preisanpassung
nicht betroffen. 
Im Gegenzug zur Preisanpassung wird die Serienausstattung des B 180 CDI „Das Taxi“ um
die Nebelscheinwerfer und einen automatisch
abblendbaren Innenspiegel erweitert und die
Serienausstattung der drei E-Klasse Sonder -
modelle „Das Taxi“ E 200 CDI, E 200 NGT und
E 220 CDI T-Modell um die beiden Ausstattungsfeatures ISOFIX-Kindersitzverankerung
und beheizte Scheibenwaschanlage – also Ausstattungsmerkmale, die im Taxieinsatz sehr
nützlich sein können.
Die neuen Preise für die Taxi-Sondermodelle:
B 180 CDI „Das Taxi“: 20.190 Euro zzgl. MwSt.
C 200 CDI „Das Taxi“: 24.190 Euro zzgl. MwSt.
C 200 CDI „Das Taxi“
T-Modell: 25.190 Euro zzgl. MwSt.
E 200 CDI „Das Taxi“: 27.190 Euro zzgl. MwSt.
E 200 NGT „Das Taxi“:30.190 Euro zzgl. MwSt.
E 220 CDI „Das Taxi“
T-Modell: 31.190 Euro zzgl. MwSt.
Die oben genannten Sondermodelle können
trotz der gestiegenen Kapitalmarktzinsen
weiterhin zinsgünstig mit 1,9 % (Effektivzins)
im Rahmen der Taxi-Sonderfinanzierung mit
einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten über die
DaimlerChrysler Bank finanziert werden. Diesen Zins garantiert auf Bitten des BZP die
DCVD für alle Fahrzeugübernahmen in 2006,
selbst wenn der Zinssatz durch die Europäische
 Zentralbank noch mal angehoben wird, was
allgemein erwartet wird.
Dies ist auch die Stelle für den nochmaligen
Hinweis darauf, dass für alle Mercedes-Benz-
Taxi- und Mietwagenmodelle, sowohl pkw- als
auch transporterseitig, eine zweijährige Garantie
gilt, an die eine 6-monatige Taxi-Kulanz ohne
Laufleistungsbegrenzung anschließt. Nicht eingeschlossen sind Beanstandungen, die auf Verschleiß, Fremdeinwirkung, Fremdteile oder nicht
zugelassene Schmierstoffe zurück zuführen sind.
BZP AR.Nr. 31/06
„100 Jahre Opel Taxi“
Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Opel
 Taxi“ hat die Marke mit dem Blitz jetzt ein
 besonderes Angebot aufgelegt: Taxi- und
Mietwagenbetriebe, die einen Zafira oder einen
Vectra als Einsatzwagen bestellen, erhalten ein
Automatikgetriebe ohne Aufpreis. Insgesamt
entspricht dies einer Netto-Ersparnis von
1.344,83 Euro beim Zafira und von 1.724,18
Euro bei der Vectra Limousine oder beim
 Vectra Caravan. Opel weist darauf hin, dass
nicht nur Taxi- und Mietwagenunternehmen,
sondern auch deren Kunden von der kosten -
losen Dreingabe profitieren. 
BZP AR.Nr. 32/06
(HM)
Neue Regelung bei Minijobs
Zum 01.07.2006 ist der Pauschalbeitrag zur
 gesetzlichen Rentenversicherung auf 15 %, der
zur gesetzlichen Krankenversicherung auf
13 % angehoben worden. Der Steuersatz von
2 % bleibt unerändert bestehen. Ein 400 Euro-
Minijob verteuert sich somit für den Arbeitgeber von Euro 500 auf Euro 520. Bitte beachten
Sie diese Veränderung bei Ihrer nächsten
Lohn abrechnung.
Restwert
Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden versucht die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers nicht selten, den im Sachverständigengutachten festgelegten Restwert des
Unfallfahrzeuges als zu niedrig in Frage zu
stellen. Sofern die Versicherung nicht selbst
ein höheres Kaufangebot vorlegt, ist der Geschädigte grundsätzlich berechtigt, das Fahrzeug zu dem geschätzten Preis zu verkaufen
und den Kaufpreis im Rahmen der Schadensberechnung als Restwert anzusetzen. Ein höherer Restwert ist nur dann anzusetzen, wenn die
Versicherung nachweisen kann, dass auf dem
regionalen Markt ein höherer Kaufpreis hätte
erzielt werden können. Diesen Nachweis sieht
der Bundesgerichtshof nicht als erbracht an,
wenn sich der erzielte Verkaufserlös noch am
untersten Rand der im Sachverständigengutachten ermittelten üblichen Preisspanne bewegt.
Bundesgerichtshof,
Az. VI ZR 132/04
Neue Preise beim Stern
Mit der Einführung der Sondermodelle „Das
Taxi“ für die B-, C- und E-Klasse hat sich eindrucksvoll gezeigt, dass diese für das Taxigewerbe maßgeschneiderten und vom BZP schon
seit einigen Jahren in dieser Form geforderten
Produkte von den Taxi- und Mietwagenunternehmern überaus erfolgreich angenommen
Fotos: www atelier-tacke de
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
SEPTEMBER 2006
Funkausbildung
Termine: 19. und 21. September 2006
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 6/2006: 05.09 - 05.10.2006
Kurs 7/2006: 10.10 - 07.11.2006
Kurs 8/2006: 14.11. - 12.12.2006
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 12

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13TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit -
genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Ramin Hadjikhani (Taxi 890)
Am 17. Juli um 16.30 Uhr führten am Standplatz Promenadeplatz zwei iranische Kollegen, Ramin Hadjikhani (Taxi 890, Unternehmer und Fahrer) sowie Taghvai
Mostafa, in ihrer Landessprache eine heftige verbale
Auseinandersetzung. Nach dieser wüsten Diskussion,
deren Inhalt wir nicht kennen, schlug Ramin Hadjikhani
Herrn Taghvai ins Gesicht und in den Bauch. 
Als der Geschädigte einen weiteren Fußtritt abwehren
wollte, traf der Angreifer mit seinem Fuß so stark den
rechten Unterarm des Herrn Taghvai, dass zwei Knochen der Hand brachen. Herr Taghvai erstattete bereits
Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung. 
Die Taxi-München eG hat den Vorfall an das KVR mit
der Bitte um rechtliche Würdigung weitergegeben. 
Ein ärztliches Attest liegt vor.
Die Zitrone des Monats ist für den Kollegen „890“ 
in Erwartung der kommenden Sanktionen wohl die
mildeste Strafe. (PR, RS)
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
 Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Toni Mitrev
Der 34-jährige Wochenend-Fahrer aus Mazedonien
fährt seit 2003 Taxi. Besonders gerne fährt er den
Bahnhof Nord an. So auch Ende Juni, als er von seinem
Arbeitgeber, der Firma „Wotan-Taxi“ sein Fahrzeug erhielt. Gleich ein schöner Stich – ein Geschäftsmann fuhr
mit ihm nach Augsburg. Glück muss man haben. Auf
dem Weg zurück nach München erhielt Toni Fahrgäste
mit dem Fahrziel „Afrika-Zelt“ auf der Theresienwiese
und hörte auf K1, dass ein Fahrgast vom Bahnhof Nord
nach Augsburg etwas im Taxi vergessen hätte und sich
der Fahrer doch melden solle. Toni Mitrev tat dies sofort
und erhielt von der Zentrale eine Telefonnummer, unter
der sich aber niemand meldete. Eine nochmalige Nachfrage am Funk ergab, dass der Augsburger inzwischen
wieder am Bahnhof Nord sei und seine im Taxi vergessene Herrenhandtasche, die unser Toni Mitrev nicht einmal öffnete, sehnlichst erwartete. Dort eingetroffen,
stand der nervöse Schwabe inmitten von einigen 
Taxlern, nahm die Tasche, untersuchte sie genauestens
und schenkte unserem Kollegen 20 Euro, ein bescheidener Finderlohn! Erst später erfuhr Toni Mitrev von den
anderen Kollegen, dass in der Tasche 20.000 Euro waren. Für soviel Ehrlichkeit – eigentlich selbstverständlich
– verleihen wir gerne die Rose des Monats. (PR)
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14 TAXIKURIER
Titelthema
Mal schnell ein bißchen Krempel im Taxi transportieren lassen. 
Das geht zügig, ist preiswert und unkompliziert! Oder warum auf den Wäschetrockner warten, wenn den ein Taxifahrer genauso transportieren kann? 
Ob dem so ist, hat der TAXIKURIER recherchiert.
Umzüge mit dem Taxi zu machen, das ist keine Erfindung
aus der Hartz IV-Zeit. Das hat es schon in der Steinzeit des
Taxifahrens gegeben. Zugegeben, es sind meist nicht die
bestsituierten Herrschaften, deren ganze Habe in einem
 Taxi untergebracht werden kann. Meist findet der ganze
Plunder in ein paar Umzugskartons Platz und muss
schnellsten von einer Bleibe in die andere transportiert
werden. Manchmal auch zu Tages- bzw. Nachtzeiten, zu
denen sich ordentliche Umzugsunternehmen weigern
 würden, in Erscheinung zu treten. Aber wenn rabiate Ehemänner oder unnachgiebige Gerichtsvollzieher ihr Erscheinen androhen, bleibt halt oft nur das Taxi.
Aber auch für weniger spektakuläre Transporte wie
Fernseher oder Haushaltsgeräte wählt man oft das praktische Taxi aus. Dagegen gibt es in nicht allzu rosigen
Zeiten grundsätzlich nichts einzuwenden. Die Frage, die
sich dabei stellt, heisst also in erster Linie „Muss ich so
einen Transport durchführen und was darf extra verlangt werden?“ Logisch wird sich kein Kreuzlahmer melden, wenn ein hilfsbereiter Fahrer mit Bus oder Kombi
für eine kleine Transportfahrt gesucht wird. Aber wer
sich meldet, sollte vielleicht wissen, was ihn erwartet.
Der Transport mit einem Taxi ist
nicht immer ein Schnäppchen!
Zunächst einmal sollte er sich im Klaren darüber sein,
dass der Transport eines Fernsehers oder eines anderen
nützlichen Gerätes, das man gerade erstanden hat, mit
dem Taxi nicht aus Sparsamkeitsgründen erfolgt, wie oft
fälschlicherweise angenommen wird. Der zusätzliche
Lieferservice bspw. bei Saturn (andere verfahren ähnlich) kostet gerade mal 20 Euro, egal wie weit weg der
Kunde wohnt und wie schwer das Teil ist. Das mag vielleicht viel sein, wenn man in der Schwanthalerstraße
wohnt, ist aber Peanuts, wenn es nach Starnberg geht.
Dorthin kostet es nämlich auch nicht mehr. Und dafür
macht’s kein Taxler! Wer also seinen Kaufgegenstand
sofort transportiert haben möchte, dem geht es darum,
das Teil sofort benutzen zu können. Und da kommt es
auf ein paar Euro zusätzlich nicht an. Denn viel sind es
nicht.
Zunächst regelt § 15 BOKraft, was überhaupt befördert
werden darf und muss. Gefährliche Stoffe und Gegenstände sind von der Beförderung schon mal ausgeschlossen. Und dazu gehören nicht nur Haubitzen son-
Taxler als preiswerter 
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Foto: www.atelier-tacke.de
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 14

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dern auch eine unverpackte Sense. Und dann ist zu unterscheiden, ob es sich um einen reinen Sachtransport handelt, oder ob ein Fahrgast dabei ist. Für reine Sachtransporte besteht nämlich keine Beförderungspflicht. Da kann
jeder machen was er will und entsprechend auch verlangen
– wenn er es denn bekommt.
Es müssen mindestens 50 Kilo
„Gepäck“ transportiert werden
können
Anders ist bei einer Fahrgastbeförderung, hier hat der
Fahrgast Anspruch auf 50 Kilogramm Gepäck. Und die
überschreiten Fernseher neuerer Generation mit Sicherheit
nicht. Wieviel man als Zuschlag nimmt, ist auch nicht ausdrücklich geregelt, deshalb ist es unheimlich wichtig, bei
solchen Sondertransporten bereits vorher den Zuschlag zu
vereinbaren. Im Fall eines Fernsehers liegt man mit 5 Euro
bestimmt nicht falsch. Wie schaut es jetzt aus, wenn man
auch noch beim Tragen behilflich sein soll. 
Logischerweise wird ein anständiger Taxler nicht jedem
Mutterl den letzten Euro abknöpfen, wenn er ihr beim
Tragen hilft. Auf jeden Fall ist der Transport in irgendein Stockwerk eine Nebenleistung, die man vorher vereinbaren sollte. Denn der Taxler ist nur verpflichtet
beim Ein- und Ausladen zu helfen. Das Rauftragen in
die vierte Etage 
kostet natürlich mehr als wenn man das Teil nur vor die
Aufzugstüre stellt. Beim Transport über das Treppenhaus
geht es auch um die Frage der Haftung. Und die wenigsten von uns werden dafür eine Extraversicherung abgeschlossen haben. Erstens ist sie zu teuer und zweitens,
wann braucht man sie wirklich? Soll man Transporte
aber deswegen ablehnen? Wir sagen nein. Sie gehören
zum täglichen Geschäft wie andere Sachen auch. Man
sollte sie aber nicht unter Wert duchführen. Auf der 
anderen Seite machen übertriebene Forderungen nach
Zusatzkosten auch keinen Sinn, denn die Serviceleistungen mancher Firmen sind durchaus als Service anzusehen. Die verdienen beim Verkauf des Fernsehers und
nicht am Transport. Das ist der Unterschied. (PG, PR) 
MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16
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Viele vernünftige Gründe sprechen dafür,
daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur
traditionelle Werte zählen. Volkswagen und
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Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 15

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Angefangen hat alles mit kleinen Artikeln in
Motorradzeitschriften über ihre Reisen auf dem
Soziussitz des Motorrads von ihrem Mann.
„Meine Töchter haben gesagt ‚Mama, du
kannst so schön schreiben, schick’ doch ein
paar Berichte an die Zeitung‘ erzählt Uschi
 Eller in charmantem fränkischen Dialekt.
Schriftstellerisch durchgestartet ist sie aber
erst, als sie vom Sozius abgestiegen ist und
sich ein eigenes Motorrad zugelegt hat. „Immer bei meinem Mann mit auf der Maschine
sitzen, war mir auf Dauer echt zu langweilig.“
Und da für Uschi Eller Motorradfahren erst bei
Harley-Davidson anfängt, hat sie sich gleich
mal im Laden von Wolfgang Fierek umgeschaut und ist auch fündig geworden. Seitdem
ist sie stolze Besitzerin einer Harley-Davidson
Softail de luxe. „Ich glaub’, jetzt is mei Mann
scho a bisserl neidisch, mit seiner BMW“,
schätzt die Oberfränkin.
Wie jeder Moslem einmal in seinem Leben
nach Mekka pilgern sollte, ist das Mekka der
Harley-Fans natürlich USA. So war es eigentlich fast logisch, dass Uschi Eller gemeinsam
mit ihrem Mann Wolfgang den Trip über den
großen Teich angetreten hat. Schließlich wird
man doch von der „Mutter aller Straßen“, der
„Route 66“ magisch angezogen. Nach dieser
Reise ist Uschi Eller richtig ins Schriftsteller -
leben eingetreten. „33 Tage Freiheit“ heißt das
Buch über die 6.000 Kilometer im Land der
unbegrenzten Möglichkeiten. Ein sehr persönlicher Reisebericht mit vielen eindrucksvollen
Fotos. 4.600 mal ist das Buch inzwischen verkauft worden, eine ganz beachtliche Zahl,
wenn man bedenkt, dass auch da die Uschi
 alles selber macht, von der Reiseorganisation
bis zum Verkauf der Bücher. Von der Reise hat
sie auch zwei DVDs produziert. Demnächst
 erscheint bereits ihr zweites Buch über die Erlebnisse mit ihrem Enkel auf Motorradreisen,
„Himmlisches Blau“ .
Wer jetzt denkt, außer „Mopedfahren“ und
schreiben hat die Uschi für nix mehr Zeit, der
täuscht sich. Die Uschi Eller sitzt sechsmal in
der Woche im eigenen Taxi und betreibt auch
diesen Job mit aller Ernsthaftigkeit. „Im Sommer mach’ ich immer an dem Tag frei, an dem
die Blade Night stattfindet“, beschreibt sie ihre
„Vorliebe“ für diese Randsportart. Das Taxi
teilt sie sich mit ihrem Mann, der nebenbei
auch noch Fahrlehrer ist. „Das ist der einzig
wunde Punkt in unserem gemeinsamen Leben.
Der Wolfgang ist so korrekt, der parkt noch
nicht mal falsch. Meine Strafzettel zahl’ ich
 alle heimlich. Bei dem bin ich schon ausgestiegen und hab’ ihn weiterfahren lassen, weil ich
es nicht mehr derpackt hab’“ .
Seit 23 Jahren fährt Uschi Eller jetzt Taxi, davon 14 Jahre selbstständig. „Zweimal haben
wir es mit Fahrern probiert. Der erste hat nur
eigene Schäden produziert und der andere hat
ständig beschissen. Da sind wir unsere Autos
lieber alleine gefahren.“
„In meinem Taxi herrschen klare Regeln. Das
ist keine Kneipe und kein Restaurant. Also
wird auch nicht gegessen und getrunken.
 Dafür fahr ich jeden auch nur für 4 Euro –
wenn’s sein muss. Die Leut’ fahren dahin, wo
sie hinwollen und nicht wohin der Fahrer gern
möchte. Dafür ist ein Taxi da. Wichtig ist, dass
überhaupt gefahren wird, egal wohin.“
Und wenn gerade nicht gefahren wird, dann
schreibt die Uschi eben. „An Tagen, an denen
das Geschäft nicht wirklich tobt, hab’ ich immer meinen Labtop dabei.“
Wer noch mehr von Uschi Eller und ihre
 Bücher erfahren möchte, kann das über ihre
Website tun:
(PG,PR)
www.reiseautoren-bikerfreaks.de
Außergewöhnliche Kollegen
Die Leidenschaften der Uschi Eller
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen bewegen, 
wissen wir. Auch finden wir von Berufslosen bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und wir haben 
Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen 
Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen 
diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen:
„Die Leute fahren dahin, wo sie hinwollen.
Und nicht wohin der Fahrer möchte“
„Meine Strafzettel zahl’ ich alle heimlich“
16 TAXIKURIER
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 16

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Mini-Steckbrief:
Name: Eller
Vorname: Uschi
Alter: 57
Sternzeichen: Löwe
Familienstand: Verheiratet, 40 Jahre
glücklich, 2 Töchter, 3 Enkel
Geburtsort: Selb
Aufgewachsen: Selb
Wohnort: Eichenau
Hobbies: Motorradfahren, 
Schreiben, Malen
Musik: Hard Rock
Urlaub: Alles mit Motorrad, USA
FRAUEN SIND EINFACH … 
Mario, Student aus Berlin, schreibt an seine Freundin Sandra, Studentin in
München, folgende Zeilen:
Liebe Sandra!
Ich kann unsere Beziehung so leider nicht weiterführen. Die Entfernung,
die zwischen uns liegt, ist zu groß. Ich muss auch zugeben, dass ich
Dich viermal betrogen habe, seit Du weg bist, und das ganze ist für
 keinen für uns in Ordnung. Sorry! Bitte schick mir mein Foto zurück,
das ich Dir gegeben habe. Ciao, Mario
Sandra – sichtlich verletzt – ging sogleich zu ihren Kommilitoninnen und
sammelte sämtliche Bilder von Freunden, Ex-Freunden, Brüdern, Cousins etc.
ein. Zusammen mit dem Bild von Mario steckte sie all die Fotos der hübschen Männer in einen Umschlag. Es waren insgesamt 47. Dazu schrieb sie:
Lieber Mario!
Es tut mir leid, aber ich weiß leider nicht mehr, wer Du bist. Bitte suche
Dein Bild aus, und schick mir den Rest zurück. Ciao, Sandra 
… GENIAL 
Witz des Monats
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 17

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Brotzeitstandl
MARGITTAS IMBISS
Der Imbiss in Mintraching an der B11
Ecke Erdinger Straße hat Montag 
bis Freitag von 7 – 17 Uhr geöffnet.
Die Auswahl ist reichhaltig, von der
Currywurst bis zum Pflanzerl, vom
scharfen Nackensteak zum Schaschlik
gibt’s alles was das Herz begehrt. 
Bei schönem Wetter sind genügend
Sitzplätze im Garten, ansonsten findet man im Imbissstand immer einen
Platz. Die Preise sind human, das
scharfe Nackensteak mit Kartoffel -
salat und Semmel inkl. 0,5 l Spezi für
6 Euro ist fast nicht zu unterbieten.
Vor dem Imbiss sind immer ausreichend Parkplätze vorhanden. 
Metzgerei
Eine Metzgerei gibt es nicht am Flughafen. Anstelle dessen bietet die heiße Theke im Edeka-Markt im Zentralbereich eine große Auswahl an
Brotzeiten und warmen Essen, das
wechselnde Tagesgericht für 2,50 Euro zum Mitnehmen macht auch den
kleinen Geldbeutel ordentlich satt
und schmeckt. Ansonsten gibt’s alles,
was eine Metzgerei auch bietet.
Stehcafé/Bäckerei
BÄCKEREI WÜNSCHE 
im Ankunftsbereich T2, 
Vom Frühstück bis zur Brotzeit und
zum Kaffee, hier gibt’s alles, stets
frisch und in bester Qualität, vor allem die Frühstücksangebote für 2,25
bis zu 2,50 inkl. Kaffee, Semmeln,
Butter, Honig, Konfitüre, können sich
sehen lassen. Auch die reichlich belegten Brötchen und Sandwiches bieten für jeden Geschmack etwas. Hinter der Theke sind stets viele fleißige
Hände bemüht, den Kunden zufriedenzustellen.
Wirtshaus
Ganz im Zeichen bayerischer Tradition findet man im Zentralbereich die
Gaststätte AIRBRÄU, eine Gaststätte,
die selbst diverse Biersorten braut
und über großzügige, rustikal eingerichtete Räumlichkeiten verfügt. Neben dem eigentlichen Gastraum ist
die gemütliche Tenne, davor ein großer Wirts- und Biergarten. Vor allem
die selbstgebrauten Biere sind für
Kenner eine Gaumenfreude, auch die
Auswahl an Speisen lässt keine Wünsche offen, und das ganze zu äußerst
zivilen Preisen. Suppen für 2,90, die
Hauptspeisen zwischen 8 und 14 Euro, dazu ein flinker Service und angenehme Atmosphäre. Der Krustenbraten für 8,40 Euro bestand aus
zwei faustdicken Scheiben Fleisch,
einem Breznknödel und einem Spekkkrautsalat. Eine Portion, die selbst
der gewichtige Tester fast nicht gestemmt hätte. Am Sonntag gibt’s
Brunch vom Buffet, manchmal mit
Livemusik. Die selbstgebrauten Biere
gibt’s auch in verschiedenen Fass -
größen zum Mitnehmen. (MS)
In den nächsten Ausgaben 
testen wir für Sie:
➜ Max II, Isartor, Reichenbach, 
Papa Schmid, Sonnen Waldbarth
➜ Rund um die Messe
➜ Westfriedhof, Waisenhaus, 
Leonrod
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Rund um den Flughafen
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
(0 89) 46 88 55
18 TAXIKURIER
Foto: www.atelier-tacke.de
Essen auf Rädern
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 18

Seite 19

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Recht um’s Taxi
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante 
Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Taxiunternehmer Rechtsanwalt 
Dieter Stephan, ist spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht.
Schadensabwicklung und
Internetbörse
1. Beispiel:
Unser Gutachter schätzt die Reparaturkosten auf
e 15.000 netto, den Wiederbeschaffungswert
auf e 8.000 und den Restwert auf e 1.000. Diesen Betrag will uns auch der Neuwagenhändler
für unser altes Taxi geben. Die gegnerische
 Versicherung behauptet jedoch, über Internet
würde man 
e 4.000 Restwert erzielen können.
Bei diesem Totalschaden haben wir Anspruch
auf den Wiederbeschaffungswert minus Restwert, also auf 
e 7.000 (unsere Rechnung) oder
e 4.000 (Rechnung der Ver sicherung).
2. Grundsatz. 
Der BGH (Urt. 12.7.2005) stellt zunächst klar,
dass ein Geschädigter stets „Herr des Restitutionsgeschehens“ ist, will sagen, dass wir als
Geschädigte bestimmen können, was mit der
beschädigten Sache wird. Die Versicherung darf
uns nichts aufzwingen. „Ein Geschädigter“, so
der BGH, „ist grundsätzlich nicht verpflichtet,
einen Sondermarkt für Restwerteaufkäufer im
Internet in Anspruch zu nehmen und kann
vom Schädiger auch nicht auf einen höheren
Restwerterlös verwiesen werden, der auf einem
Sondermarkt durch spezialisierte Restwerteaufkäufer erzielt werden könnte.“ Es reiche vielmehr, wenn der Geschädigte „die Veräußerung
seines beschädigten Kfz zu demjenigen Preis
vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter
Sachverständiger als Wert auf dem allgemeinen
regionalen Markt ermittelt hat.“ Und falls dieser Sachverständige ebenfalls falsch berechnen
sollte, indem er den Restwert nicht nach dem
regionalen Markt, sondern über Internet ermittelt, könne der Geschädigte mit dem tatsächlich realisierten Restwert abrechnen, der
bei seiner Vertragswerkstaat oder bei einem angesehenen Autohändler ausgehandelt worden
ist. Soweit so gut, aber dann weicht der BGH
sein eigenes Urteil ein wenig auf:
3. Aufweichung. 
Es sei zulässig, wenn die Versicherung vorträgt,
auf dem Markt hätte ein höherer Restwert erzielt
werden müssen. Allerdings reiche hierfür nicht
der Internetmarkt, entscheidend sei der regionale
Markt. Außerdem trage hierfür der Schädiger
bzw. seine Versicherung die Beweislast. Ein gewisses Risiko für uns als Geschädigte verbleibt
also. Am besten, man stimmt sich mit der gegnerischen Versicherung ab oder holt ein eigenes
Gutachten zur Wert ermittlung des Restwerts ein.
4. Reparieren ja oder nein. 
Ein anderes Urteil des BGH (Urt. V. 7.6.2005)
beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle
der Restwert hat, wenn nach fiktiven Reparaturkosten abgerechnet wird. Im obigen Beispiel
könnten wir nämlich den kompletten Wiederbeschaffungsbetrag (
e 8.000) von der Versicherung verlangen, wenn wir unser altes Taxi
tatsächlich reparieren (lassen; nicht notwendig
durch Fachwerkstätte) und weiterbenutzen
würden. Verkaufen wir jedoch unser unrepariertes Auto, ist, so der BGH, der Restwert abzuziehen. Wir bekämen also nur 
e 7.000 oder
gar nur e 4.000, wenn die Versicherung uns
einen entsprechenden Käufer vom regionalen
Markt nachweist, der unser altes Taxi kostenlos abholt.
Die Schadensregulierung nach einem Unfall macht häufig auch dann Probleme, wenn alles klar zu sein scheint. Der Unfallgegner hat seine Alleinschuld
zugegeben, auch gegenüber seiner Versicherung, die im übrigen das Gutachten unseres Sachverständigen über den Schaden an unserem Taxi akzeptiert
hat, und wir sind schon dabei, uns nach einem neuen Auto umzusehen und wollen das, was vom alten übrig ist, in Zahlung geben – da plötzlich beginnt
die gegnerische Versicherung uns zu ärgern. Man habe die Daten und Fotos ins Internet gestellt und einen Restwertaufkäufer aufgetan, der unser unrepariertes Auto zu einem viel höheren Preis kaufen wolle, als von unserem Gutachter als Restwert angegeben, viel höher auch als das, was uns der Neuwagenverkäufer für unser altes Taxi geben will. Müssen wir uns jetzt diesen relativ hohen Restwert abziehen lassen? Solche Fälle kommen in letzter Zeit
häufig vor, eine neue Strategie der Versicherungen. Aber sie ist nicht ganz koscher, wie neue Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) zeigen.
19TAXIKURIER
Foto: www.atelier tacke.de
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 19

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20 TAXIKURIER
Das Eisenbahnzeitalter begann in Bayern 1835
mit der Strecke Nürnberg – Fürth. Bald darauf,
am 1. September 1839, eröffnete König Ludwig
I. die Bahnstrecke zwischen München und
Lochhausen, die schon 1840 nach Augsburg
verlängert wurde. Der Münchner Bahnhof selber war nur ein Provisorium. An sich sollte er
direkt vor dem Karlstor liegen, doch verhinderte die Königliche Haupt-Schützengesellschaft
mittels horrender Preisvorstellungen den
 Verkauf ihres Grundstückes an der Schützenstraße.
Deshalb entstand der Bahnhof zwischen der
heutigen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke als Holzkonstruktion von 50 Metern
Breite, 90 Metern Länge und 18 Metern Hallenweite. Auf den zwei Gleisen verkehrten
 täglich drei Zugpaare. Wegen der großen Entfernung zur Stadt, die damals erst am Karlstor
begann, wurde ein Kutschendienst eingerichtet, der – wie heute auch noch – an folgenden
Standplätzen auf Kundschaft wartete: Marienplatz (hieß bis 1854 noch Schrannenplatz),
Odeonsplatz, Isartor und Max-Joseph-Platz.
Die Droschken holperten auf der Bahnhof straße
am Grundstück der gierigen Schützen vorbei
ihrem Ziel zu. Diese Bahnhofstraße trägt seit
1886 den Namen Prielmayerstraße nach dem
Freiherrn Franz Xaver von Prielmayer (1766-
1824), der dort ein Häuschen im Grünen besessen hatte.
Im Jahr 1847 geruhten die Schützen ihre
Schießstätte doch zu verkaufen und an die
heutige Schießstättstraße auf der Schwanthalerhöhe zu verlegen, von wo sie schließlich
 anno 1900 in die Zielstattstraße nach Obersendling weiterzogen. Ludwig I. ordnete am
1. April 1847 den Bau eines neuen Bahnhofes
auf dem Grundstück an, wo der Hauptbahnhof
jetzt noch steht. Drei Tage später versank das
hölzerne Bahnhofsgebäude in Schutt und
Asche. Vermutlich hatte ein Spediteur diesen
Brand aus Rache gestiftet, weil die Eisenbahn
ihm mit seinen Pferdefuhrwerken die Lebensgrundlage raubte. Der König kommentierte
 lässig: „Kein unnötiger Aufwand soll gemacht
werden.“ und befahl den Bau einer Behelfskonstruktion, bis der neue Bahnhof fertig
 gestellt sei. 
Frühe Bahnlinien im Straßenbild
Am 1. Oktober 1849 war es so weit, dass der
Neubau stadtnah eröffnet werden konnte. Fünf
Gleise lagen nun in der Halle, doch machte der
Der Hauptbahnhof – das Zentrum der Stadt
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981
den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in
der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie
und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in
Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
schnelle Ausbau des Schienennetzes ständige
Erweiterungen und schließlich 1893 den Bau
des Holzkirchener und Starnberger Flügelbahnhofes notwendig. Die Strecke nach Holzkirchen (1857) verlief zunächst entlang der
Ganghoferstraße, wie man heute noch auf dem
Stadtplan erkennen kann. Die Bahn nach
Landshut (1860) fuhr auf der Trasse der heutigen Landshuter Allee und der Feldbahnstraße
schnurgerade nach Norden. Die Abzweigung
hat sich in der abgerundeten Fassade des
 Bürokomplexes an der Arnulfstraße / Ecke
Landshuter Allee erhalten. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden dann die Umgehungs -
bahnen außerhalb der damaligen Besiedlung.
An diese Frühzeit des Münchner Eisenbahn -
wesens erinnert seit 1913 die Denisstraße, benannt nach dem Ingenieur Paul von Denis
(1795-1872), der für den Bau des Schienen -
netzes verantwortlich war.
Das neue Stadtzentrum
Im Jahr 1867 erhielt der Zentralbahnhof, wie
er damals hieß, auch eine eigene Adresse: 
Damals entstand die Bezeichnung Bahnhofplatz. 1875 benutzten 1.253.000 Fahrgäste den
Bahnhof, 1890 waren es bereits 2.100.000,
1900 sogar 4.600.000 und 1910 6.600.000. Der
Bahnhof wurde damit zum Zentrum der Stadt
und zu einem Stadtviertel für sich mit dem
Bahnpostamt (heute Hotel Sofitel), Zollamt in
der Zollstraße und dem Güterbahnhof auf dem
heutigen Arnulfpark. Hotels entstanden in großer Zahl und das Geschäftsleben verlagerte
sich vom Marienplatz hierher, beispielsweise
das 1905 eröffnete Kaufhaus Tietz, heute
 Hertie.
Die starke Rauchentwicklung der Dampf -
lokomotiven sorgte für eine extreme Luftverschmutzung. Prominentestes Opfer wurde der
Botanischen Garten, dessen wertvolle und
 seltene Pflanzen dem Gestank und Gift auf
Dauer nicht trotzen konnten und eingingen.
Im Jahr 1909 entstand daher der neue Botanische Garten in Nymphenburg. Erst die Jahre
1925 bis 1934 brachten die Elektrifizierung der
Münchner Bahnhofes.
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Schiene und Straße 
In den 1950er Jahren plante man, den Hauptbahnhof auch zum Zentrum des Straßenverkehrs zu machen. Der stark zunehmende Autoverkehr sollte durch eine als „großzügig“ und
„modernst“ empfundene Radikallösung ein für
alle Mal in geordnete Bahnen gelenkt werde.
Die drei nach München führenden Autobahnen
von Stuttgart, Salzburg und Nürnberg sollten
teils als Hochstraßen, teils als Schneisen in
Richtung Hauptbahnhof geführt werden. Zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke sollten die vier- bis sechsspurigen Trassen über
den Gleisanlagen verknotet und mit dem städtischen Straßennetz verbunden werden. 
Allein die Vorplanungen für diesen Wahnsinn
kosteten Bund, Land und Stadt die für damalige Verhältnisse sehr stattliche Summe von
200.000 DMark. Glücklicherweise ging dann
aber das Geld aus und lediglich ein einziges
Teilstück wurde 1960 verwirklicht: Der Tatzelwurm, der die A 9 über den Frankfurter Ring
führt, gibt einen Eindruck von dem, was unserer Stadt drohte und wie sie heute aussehen
würde, wenn nicht der Geldmangel seine segensreiche Wirkung entfaltet hätte.
Bahnhofplätze und Bahnhofstraßen
Mit den Eingemeindungen von Dörfern kamen
im Laufe der Zeit immer neue Bahnhöfe nach
München und mit ihnen Bahnhofplätze und
Bahnhofstraßen. Die Bezeichnung „Bahnhofplatz“ blieb dabei für den Hauptbahnhof reserviert. Obwohl es die dortige Bahnhofstraße seit
1886 nicht mehr gab, benannten die Stadtväter
die eingemeindeten Kolleginnen um, um die
zentrale Stellung des Hauptbahnhofes zu betonen. Lediglich in Allach (eingemeindet 1938)
konnte der Bahnweg und in Trudering (1932)
die Bahnstraße bleiben, weil sie eigenständige
Straßenbenennungen waren. In Giesing (1854)
schufen die Stadtväter im Jahr 1900 nachträglich den Giesinger Bahnhofplatz und 1964 noch
die Giesinger Bahnhofstraße dazu, womit der
Fall hier klar war.
Das Giesinger Beispiel von 1900 aufgreifend,
wurde in Perlach (1930) aus derBahnhofstraße
die Perlacher Bahnhofstraße und in Freimann
(1932) aus der dortigen die Freimanner Bahnhofstraße. Mit dem Bahnhofplatz in Pasing
(1938) verhielt es sich ähnlich unkompliziert:
Kriegsbedingt erst 1947 bekam er den Namen
Pasinger Bahnhofplatz. Mit der Bahnhofstraße
in Pasing machte sich der Stadtrat allerdings
mehr Mühe: Sie heißt seit 1948 Gleichmannstraße nach Bernhard Gleichmann (1869-
1938), der die Elektrifizierung des Pasinger
Bahnhofes leitete. 
Folgende Bahnhofplätze erfuhren eine Umbenennung. Die neuen Namen werden hier 
erklärt, wenn sie mit der Eisenbahn zu tun haben: In Allach (1938) Oertelplatz (im Jahr
1945), in Aubing (1942) Georg-Böhmer-Straße
(1947), in Lochhausen (1942) Henschelstraße
(1947) nach dem Lokomotivfabrikanten Karl
Henschel (1780-1861) und in Moosach (1913)
zuerst Pelkovenplatz und 1969 Bunzlauer Platz.
Folgende Bahnhofstraßen erhielten andere
 Benennungen: In Allach (1938) Georg-Reismüller-Straße (1947), in Feldmoching (1938)
Josef-Frankl-Straße (1947), in Lochhausen
(1942) Henschelstraße (1947, siehe oben), 
in Moosach (1913) zuerst Pelkovenstraße 
und 1969 Bunzlauer Straße, in Riem (1937)
Leibengerstraße und in Untermenzing (1938)
Esmarchstraße (1945).
Es bleiben noch zwei weitere Verkehrswege zu
erwähnen: In Aubing (1942) der Bahnhofsweg,
der 1947 zum Giglweg wurde und mit seiner
imposanten doppelten Baumreihe als Fußweg
für uns leider irrelevant ist, sowie in Milbertshofen (1913) die Bahnstraße, die seither
Riesenfeldstraße heißt und den Anhalter-Stand
beherbergt.
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 21

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22 TAXIKURIER
Titelthema
Allgemein:
➜ Papst ist in Kardinal-Fauhlhaber-
Str. (Erzbischhöfliches Ordinariat)
untergebracht
➜ Heilige Messe findet am So.
10.9.06 (10.00–12.30 Uhr) auf
dem Freigelände Messe-Ost statt
➜ Erwartete Besucherzahl:
 mindestens 250.000 (eher mehr) 
➜ Es werden ca. 3.000 Busse erwartet (Parkplätze nur entlang der 
A 94 einwärts bis Riem erreichbar; Parkplätze in Dornach, 
Feld kirchen, Aschheim, …)
➜ Parkplätze für Privat-Kfz gibt es
keine!
➜ Es werden mehrere Pilgerwege
(Fußgänger!) eingerichtet (z. B. vom
Ost-Bahnhof → Messe, Daglfing →
Messe, Arabellapark → Messe)
So. 10.9.06 – Heilige Messe 
(Messe-Ost / Freigelände)
➜ Messegelände kann nur über A 99
und dann weiter B 304 erreicht
werden
➜ Anfahrt Messegelände für Taxis
nur über folgende Routen möglich:
1. Berg-am-Laim-Str. → Kreillerstr.
→ Schatzbogen → Stahlgruberring → Hollerithstr. → Am Hüllgraben → Paul-Wassermann-Str.
→ Joseph-Wild-Str.
2. Wasserburger Landstr. → Kreillerstr. → Schatzbogen → Stahlgruberring → Hollerithstr. →
Am Hüllgraben → Paul-Wassermann-Str. → Joseph-Wild-Str.
3. Weltenburger Str. → Eggenfeldener Str. → Rappelhofstr. →
 Riemer Str. → Schatzbogen →
Der Papst in München
Eine Woche vor Wiesn-Beginn findet in München ein absolutes Highlight statt. 250.000 bis 300.000 Besucher erfordern
eine logistische Feinplanung. Auch in der Taxibranche sind ausführliche Vorkehrungen getroffen worden.
Sa. 9.9.06 – Ankunft des Papstes
➜ Ankunft wird um die Mittagszeit
erwartet
➜ Route führt dann über die
 Leopold-/Ludwigstr. (Umstieg ins
„Papamobil“ am Prof.-Huber-
Platz), dann weiter über die
 Theatinerstr., Marienplatz, zur
Frauenkirche 
➜ Leopold-, Ludwig- und sämtliche
Seitenstraße werden bereits vor
Ankunft komplett gesperrt 
➜ U-Bahn- und S-Bahn-Linien
 werden zwischen Odeonsplatz und
Marienplatz komplett eingestellt
(ebenso Bus)
➜ Taxistandplätze werden entlang
der Route temporär (zeitlich
 vermutlich großzügig bemessen)
aufgehoben
Samstag 9.9.2006 und Sonntag 10.9.2006
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 22

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23TAXIKURIER
Stahlgruberring → Hollerithstr. → Am
Hüllgraben → Paul-Wassermann-Str.
→ Joseph-Wild-Str.
➜ Ausstieg nur in der Joseph-Wild-
Str. möglich! (Rest muss zu Fuß
bewältigt werden)
➜ A 94 ist ab einem gewissen Zeitpunkt komplett gesperrt (daher
auch nicht als Anfahrtsweg verwendbar)
➜ Alle sonstigen Möglichkeiten, das
Messegelände zu erreichen, sind
gesperrt! 
➜ Standplätze „Messe-ICM“,
 „Messe-Nord“, „Messe-West“ und
„Messe-Ost“ aufgehoben
➜ Wichtig ist auch, dass die Anfahrt
der Joseph-Wild-Str. über die
Paul-Wassermann erfolgen muss
und die Abfahrt über die Olof-
Palme-Str. → Am Hüllgraben
➜ Taxistandplatz ist beidseitig in 
der Joseph-Wild-Str. (jeweils
Richtung Olof-Palme); Reserve 
ist südlich der Joseph-Wild-Str.
(Kiesparkplatz)
➜ Servicemobil ist vor Ort
➜ Anfahrtslisten siehe „Anfahrt
 TaxiSW – B 304 – Messe“ und
„Anfahrt TaxiSW – BAB – B 304
– mit zusätzliche Anfahrt“
➜ U-Bahn fährt nur bis Haltestelle
„Messe-West“ .
PS: Der Standplatz „Ratzingerplatz“
übrigens hat nichts mit unserem
Papst zu tun, ist aber für eine Pilgerfahrt und ein nettes Fotomotiv einen
Gedanken wert. (NL)
A 99 AK Nord
A 99 AK Süd
B 304 Wasserburger Landstraße
B 304 Wasserburger Landstraße
A 94 AK Ost
Anfahrtsroute für Taxen 
Anfahrt der Taxen nur über B 304
(Kreillerstraße, Wasserburger Landstraße) → Schatzbogen 
→ Stahlgruberring → Hollerithstraße → Am Hüllgraben 
→ Paul-Wassermann-Straße → Joseph-Wild-Straße.
Alternative: Über die Weltenburger Straße → Eggenfeldener Straße
→ Rappelhofstraße → Riemer Straße zum Schatzbogen.
An der Joseph-Wild-Straße ist zwischen Paul-Wassermann-Straße
und Olof-Palme-Straße beidseits ein Taxenstandplatz eingerichtet.
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 23

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24 TAXIKURIER
 einem Musiker und Komponisten) oder „lass
ihn in die Untere-Gras-Straße fahren“ . Vielleicht wäre das Problem aber in Grasbrunn zu
lösen gewesen und hätte zudem noch einen
guten Stich gebracht.
Candid (Pieter de Witte, gen. Pietro Candid,
Maler und Bildhauer, ca. 1548-1628) – Wer im
Sommer tagsüber ein schattiges Plätzchen zur
Aufstellung sucht, ist hier richtig. Schattig ja,
lauschig nicht unbedingt. Zu Füßen des
„Sechzger-Berges“ kann es, bedingt durch die
darüber verlaufende Brücke, zu Problemen mit
der Funkverständigung kommen.
Chatten – dieser Begriff steht für die schriftliche Unterhaltung mittels Computertastatur
und Bildschirm. Ähnlich wie „simsen“ (SMS-
Verschicken per Handy) insbesondere bei
 jüngeren Leuten sehr beliebt. Hier wird
elektronisch geflirtet, geratscht oder schlicht
die Verabredung zum Geschlechtsverkehr
 getroffen. Der Nachteil für die Abend- und
Nachtgastronomie und das Taxigewerbe
 besteht darin, dass das früher übliche Balz -
verhalten, wie Ausgehen, zum Essen Einladen
usw. hier wegfält. Wenn an einem Freitag
Abend in einschlägigen Internetforen zehntausende von Leuten alleine im Raum München „online“ sind, sitzen sie eben nicht an
 einer Bar oder im Kino und auch nicht in
 einem Taxi auf dem Weg dorthin.
Chauffeur – ist im Wortsinne, wer einen Kraftwagen steuert. Als (inoffizielle) Berufsbezeichnung meint man hier freilich jemanden, der
insbesondere Menschen befördert, also eben
z.B. Taxi fährt oder als Angestellter die Vorstandsetage der Fa. XY von einer Ecke um die
andere bringt. Nicht zu verwechseln übrigens
mit dem Choiffeur, obwohl einem auch nach
dessen Dienstleistung u. U. die Haare zu Berge
stehen. Früher war in Krimis der Chauffeur
immer der Mörder, wenn’s nicht schon der
Gärtner war. Insofern hat sich seither das Berufsbild ein wenug verbessert.
Cholerisch – kann man als Funksprecher werden, wenn man den „Tal-Stand“ ruft, eine
Meldung erhält, aber keine Auftragswiederholung mehr. Nach mehrmaliger Frage, wie es
denn sei, bekommt man die Antwort: „habe
mich verhört, bin Deisenhofener“, oder wenn
man die Hausnummer „36“ vergibt und in der
Wiederholung die „12“ serviert bekommt. 
Dieses verblüffende „Sprachvermögen“ bezeichnete eine Kollegin kürzlich als „isarfunkisch“ . Dass man z.B. „Quidde“ und „Goethe“
aus Gründen der phonetischen Ähnlichkeit
verwechseln kann, ist nachvollziehbar. Manche Phantasie- Wiederholungen oder 
-Meldungen jedoch kann man nicht immer
unter der Rubrik „unfreiwilliger Humor“ verbuchen, zumal dann, wenn am Funk einiges
los ist. Welches teilweise total unfähige Fahrpersonal manche Unternehmer auf ihre Autos,
Funkgeräte und damit auf die Menschheit 
loslassen, ist atemberaubend. Von manchen
Firmen wird hier wohl jeder genommen, der
wenigstens nach dem dritten Anlauf „Tacksi“
einigermaßen aussprechen kann. Die Frage an
den Fahrer nach der Bescheinigung über die
Schrottis Fiaker-ABC
C
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd.
Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. 
Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „C“
Carl Wery (Charakterschauspieler mit ebenso
charakteristischer Knollennase, 1897-1975) – 
Sicher wird sich so mancher Mensch, der
nächstens zufällig an diesem Taxistand vorbeikommt, wundern, weshalb dieser zu bestimmten Zeiten so gut besetzt ist. „Die werden wohl auf die letzte U-Bahn warten“ . mag
der Gedankengang des nichts ahnenden
 Passanten sein. Stimmt auch, wobei die Fiaker
allerdings mehr auf den letzten U-Bahn-Fahrer warten als auf dessen Fahrgäste. Letztere
fahren selten über Ottobrunn hinaus, während
die Schnäppchen-Wahrscheinlichkeit bei
MVG-Personal doch etwas höher sein dürfte.
Freilich endet auch hier die Fahrt nicht selten
schon wieder am Karl-Marx-Ring. Gelegent -
liche Probleme bei Bestellungen von der
Bundeswehr-Uni treten auf, wenn die Herren
Studenten nach ihrer harten Arbeit und mit
2 Promille im Blut nachts ein Taxi wollen,
aber Ost- und Westtor verwechseln und die
„Zwergerstraße“ schon nicht mehr unfallfrei
aussprechen können.
Cannabis – jüngst irritierte ein Kollege nachts
die Zentrale mit der Frage, wo man jetzt noch
„Gras“ kaufen könne. Wir wollen gerne annehmen, dass er diese Frage nur auf Bitten
 eines Fahrgastes stellte, sahen uns aber –
Kundenservice hin – Kundenservice her – aus
tatsächlichen und rechtlichen Gründen außerstande, diese Frage zu beantworten. Lediglich
zentralintern gab es Tipps für den zu Rate
 gezogenen Rückfragefunker. „Schick’n hoid
zum Dehner“, oder „in der Cannabisstraße“
(eigentlich Canabichstraße, bekannt nach
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 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 24

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25TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Gerhard Volpe fährt Mercedes SL 350
Während der Generalversammlung der TAXI-MÜNCHEN eG wurde der Hauptpreis für unser
Gewinnspiel verlost. Unter den letzten 25 Titelbildern des TAXIKURIER hatten die Teilnehmer die Qual der Wahl, ihr bestes zu küren. Unter allen Rückläufen wurden 1 Wochenende
mit einem Traumauto gezogen, dass die Mercedes-Benz Niederlassung München zu diesem
Anlass zur Verfügung gestellt hat.
Gerhard Volpe aus München erhält direkt von der Mercedes-Benz Niederlassung den
 Gutschein. Herzlichen Glückwunsch!
Das Ergebnis des Titelblatt-Wettbewerbs, das auch für die Redaktion sehr aufschlußreich ist: 
HALE Spiegeltaxameter SPT-01 mit elektronischem Quittungsjournal
Das neue SPT-Betriebsprogramm EUD3.1 von HALE hilft dem Unternehmer, der gesetzlich
 geforderten Archivierungspflicht von Quittungskopien nachzukommen. 
Chronologischer Ausdruck von Quittungskopien am Schichtende
Ab einem SPT-01 Baujahr 2006 mit Programm EUD3.1 kann der Unternehmer nun ein -
stellen, dass Quittungskopien geblockt am Schichtende ausgedruckt werden. Eine Quittung
wird somit nach Fahrtende nur einmal gedruckt, im internen Speicher des SPT bleiben 
die Daten 1 zu 1 erhalten und bei Schichtende werden alle in der Schicht ausgestellten
Quittungen chronologisch ausgedruckt – das Quittungsjournal.
Kein Verlieren und Sortieren
Somit entfällt das Aufbewahren und Sortieren von Einzelkopien, es können keine
 Quittungskopien mehr verloren gehen. Einfach und praktisch erhält der Unternehmer mit
der Schichtabrechnung alle Daten und Belege einer Schicht in einem Ausdruck!
Papiersparend
Das Quittungsjournal kann optimiert werden, indem Kopf- und Fußzeilen, sowie nicht
eich- oder rechtlich relevante Daten ausgespart werden und das Journal somit kurz und
übersichtlich gestaltet ist.
Glückwunsch
Günter Reinhold aus München war der schnellste Anrufer mit der richtigen Lösung 
und hat 2 Karten für die Komödie „Ein Seestern im Garten“ am 17.8. in der Komödie im
Bayerischen Hof gewonnen. Die Vorstellung läuft noch bis zum 7. Oktober 2006.
1. Platz (April 2006) 2. Platz (Oktober 2005) 3. Platz (Juli 2004)
Teilnahme am Funkunterricht unterbleibt
prinzipiell, Hauptsache, die Radl werden nicht
viereckig. Schrottis erster Unternehmer, Hermann Exner (leider 1992 verstorben), war hier
konsequent. Er verbot die Teilnahme am Funk
so lange, 
bis die Bescheinigung über den FU vorgelegt
wurde. Einschalten und Zuhören war erlaubt
(„da kannst dich schon mal an die Funksprache gewöhnen“), aber das Mikro war bis dahin
absolut tabu!
Zugleich haben die Zentralisten noch diejenigen zu ertragen, die sich im Umkreis von fünf
Kilometern für jede Freigabe melden, nach
dem dritten vergeblichen Versuch unterstellen,
man habe etwas gegen sie und dabei auch
noch geraume Zeit Kanal 4 oder gar Kanal 1
blockieren. Vor einigen Monaten konnte
Schrotti einen hysterischen „Ausgleich“-Plärrer erst durch die Drohung mit der Polizei zur
Einhaltung des zwischenzeitlich verhängten
Sprechverbotes bringen.
Club – Wie im Taxigewerbe wird auch bei diesen Verkehrseinrichtungen Gummi verschlissen, freut man sich über einen guten Stich
und verdient Geld, wenn jemand drin ist, aber
das Rotlicht hat nichts mit den gleichfarbigen
Ampeln zu tun. Die Zusammenarbeit zwischen
den Clubs und dem Taxigewerbe klappt in
München meist hervorragend. Solche „Kollegen“, die mit aufgehaltener Hand im Club
 antanzen und ihre Fahrgäste nur gegen
 „Bakschisch“ abliefern wollen, handeln jedoch
schlicht kriminell. Gegen eine Einladung zu
einem Frei-Cola, ein nettes Wort oder eine
Anschlussfahrt ist nichts einzuwenden. Den
Vogel schoss jedoch ein ebensolcher ab, 
der auf Kanal 1 durchsagte: „den Club XY
braucht’s nimmer anfahren, da gibt’s nix
mehr“ (womit er nicht Fahrgäste meinte).
 Solchen Spezialisten hat man wohl in’s Hirn
gesch … und leider NICHT vergessen, umzurühren!
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Wälsungenstraße, Neuhausen *1929: Wälsungen (Wölsungen), ein altgermanisches Helden -
geschlecht; nach Wolsung, dem Vater Sigurds
(Siegfrieds).
Waffenschmiedstraße, Englschalking *1936:
Nach der komischen Oper „Der Waffenschmied“ von Albert Lortzing, 1846 in Wien
uraufgeführt.
Wagmüllerstraße, Lehel, *1897: Michael Wagmüller (1839-1881), Bildhauer; kam 1848 nach
München, machte sich 1860 selbständig, wirkte
nach 1870 im Auftrag König Ludwigs II. an 
der Ausgestaltung von Schloss Linderhof mit
(Entwürfe für Gartenplastiken) und entwarf das
 Liebig-Denkmal in München. 
Waisenhausstraße, Neuhausen/Gern *1903:
Nach dem dortigen städtischen Waisenhaus,
das zwischen 1896 und 1899 m neubarocken
Stil erbaut wurde.
Waldheimplatz, Waldperlach *1945: Waldheim
war der Name einer Gaststätte, die um 1900 der
„Vereinigung ehemaliger Angehöriger des Kgl.
Infanterie-Leibregiments“ als Versammlungsort
diente (heute Gaststätte Leiberheim).
Waldwiesenstraße,Großhadern *1947: Nach dem
Verlauf der Straße, vermutlich über ehemalige
Waldwiesen (Weideland der Gemeindeweide).
Wallstraße, Altstadt *1829: Nach dem Straßenverlauf, der die Grundfläche des einstigen
Stadtwalls um den zweiten Mauerring kreuzt.
Walter-Gropius-Straße (von 1962-2001 Neusser
Straße) Parkstadt Schwabing *2001: Walter
Gropius (1883-1969), Architekt und Industriedesigner; arbeitete nach dem Studium in München und Berlin 1908 bis 1910 bei Peter Behrens in Berlin, eröffnete 1910 mit Adolf Meyer
ein eigenes Büro und wurde 1918 Direktor der
Kunstgewerbeschule in Weimar, aus der 1919
das von ihm begründete „Staatliche Bauhaus“
hervorging. Gropius war bis 1928 Direktor des
Bauhauses und gilt als einer der großen Architekten der Moderne. Mit seinen Industriebauten
(Fagus-Werk, 1911-1914) und den Bauten für
das Bauhaus in Dessau schuf er Schlüsselwerke
der Architektur seiner Zeit. 1933 emigrierte er
nach London, von 1937 bis 1952 lehrte er an
der Harvard University in Cambridge/Mass. Er
war auch am Bau des Hansaviertels in Berlin
(1955-1957) beteiligt und baute das PANAM
Building in New York (1958-1963) sowie die
Porzellanfabrik Rosenthal in Selb (1965-1967).
Wegweisend sind seine Schriften „Architektur.
26 TAXIKURIER
Wege zu einer optischen Kultur“ (1956). „Die
neue Architektur und das Bauhaus“ (1965).
Waltherstraße, Ludwigsvorstadt *1877: Philipp
Franz von Walther (1792-1849), Arzt; seit 1830
war er Professor an der Universität München,
Leiter der chirurgischen Klinik und der Augenklinik sowie Leibarzt König Ludwigs I.; er veröffentlichte mehrere medizinische Fachwerke;
war Mitglied der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften.
Wamslerstraße, Am Moosfeld *1981: Friedrich
Wamsler (1852-1913), Unternehmer; gründete
1875 die Firma Wamsler, deren neu konstruierte Wamsler-Herde aus Eisen die herkömmlichen
Kachelherde ablösten und das Aussehen der
Küchen veränderten. 
Warthestraße, Denning *1966: Nach der Warthe
(poln. Warta), dem rechten und größten Nebenfluss der Oder: er entspringt südlich von
Tschenstochau und mündet nach 808 Kilometern durch Polen südlich von Küstrin (poln.
Kostrzyn) in die Oder.
Washingtonstraße, Neuhausen *1932: Die Straßenbenennung erfolgte anlässlich des zweihundertsten Geburtstages von George Washington
(1732-1799), dem Oberbefehlshaber im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und (ab 1789)
ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von
Amerika (USA).
Wastl-Witt-Straße, Kleinhadern-Blumenau
*1964: Sebastian Witt, genannt Wastl Witt
(1882-1955), Schauspieler; war Mitglied des
Tegernseer Bauerntheaters, Mitwirkender bei
der „Weißblauen Drehorgel“, schließlich ein
 bekannter und beliebter Volksschauspieler auf
der Bühne und im Film und Staatsschauspieler
am Residenztheater in München.
Waterbergstraße, Waldtrudering *1933: Nach
Waterberg, einem Ort am Fuß des gleichnamigen Berges im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia, wo 1904 die deutsche
Schutztruppe gegen die aufständischen Hereros
kämpfte.
Waxensteinstraße, Mittersendling *1934: Nach
dem Großen und Kleinen Waxenstein (2276 m),
zwei Bergspitzen im Zugspitzmassiv über 
dem Höllental östlich des Eibsees, südlich von
Garmisch-Partenkirchen.
Weddingenstraße, Perlach *1931: Otto Weddingen (1882-1915), Kapitänleutnant und U-Boot
Kommandant im Ersten Weltkrieg.
Wedekindstraße, Schwabing *1959: Frank
 Wedekind, eigentlich Benjamin Franklin W.
(1864-1918), Schriftsteller; lebte ab 1888 mit
wiederholten Unterbrechungen in München
und beteiligte sich als Journalist, Mitarbeiter
des „Simplicissimus“ sowie als Dramaturg und
Schauspieler; von 1899 bis 1900 saß er wegen
Majestätsbeleidigung in Festungshaft; Mitbegründer des Kabaretts „Die elf Scharfrichter“,
1901; seine geistreichen, witzigen Theaterstükke sind gegen die Erstarrung des Bürgertums
und dessen Moralvorstellungen gerichtet (u.a.
Frühlingserwachen“, 1891; „Lulu“, 1903; „Die
Büchse der Pandora“, 1903; „Der Marquis von
Keith“, 1901); die Aufführung seiner Stücke
wurde vielfach durch Verbote seitens der Zensur erschwert oder verhindert.
Wehrlestraße, Bogenhausen *1955: Alois
 Wehrle (1899-1944), kath. Priester: Priesterweihe 1942, dann Kaplan in Heilig Blut in Bogenhausen, Mitarbeiter an religiösen Zeitschriften
und Vorträge bei der Una-Sancta-Bewegung;
wurde im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 verhaftet, angeklagt und in Berlin-Plötzensee am
14. September 1944 erhängt.
Weidener Straße, Neuperlach Süd *1931: Nach
Weiden, der Stadt im Tal der Waldnaab in der
Oberpfalz, kurz vor der tschechischen Grenze
(erstmals Ende des 13. Jahrhunderts urkundlich
erwähnt).
Weinbergerstraße, Pasing *1938: Georg Weinberger (1861-1932), Ökonomierat: war 1. Bürgermeister und Ehrenbürger der ehemals selbstständigen Land- und späteren Stadtgemeinde
Pasing; hat sich um die Entwicklung Pasings
große Verdienste erworben.
Weinstraße, Altstadt *vor 1353: Vermutlich
nach den im 14. Jahrhundert hier ansässigen
Weinhändlern.
Weißenburger Platz, Haidhausen *1897: Nach
Weißenburg (franz. Wissembourg), der Stadt im
Unterelsass im Departement Bas-Rhin; zu Beginn des Deutsch-Französischen Krieges
1870/71 am 4. August 1870 Ort eines Gefechtes, an dem bayerische Truppen beteiligt waren.
Weißpfennigweg, Straßtrudering *1933: Weißpfennig (Albus oder Reichsalbus) war eine seit
1360 in Deutschland geprägte Silbermünze, die
bis 1841 in Umlauf war.
Welfenstraße, Au *1898: Nach den Welfen, dem
deutschen Herrschergeschlecht, das von 1070
bis 1180 mit Unterbrechungen die Herzöge von
Bayern stellte; dem Welfenherzog Heinrich XII.
dem Löwen verdankt München seine Gründung
(1158).
Münchner Straßennamen
W
Immer wieder hören und befahren wir sie. 
Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns
jedoch häufig unbekannt …
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27TAXIKURIER
Weltenburger Straße, Steinhausen *1925: Nach
dem Kloster Weltenburg bei Kelheim an der
Donau, vermutlich im 7. Jahrhundert gegründet (1803 aufgehoben, 1842 wieder errichtet);
die Abteikirche, 1717-1721 nach Plänen von
C.D. und E.Q. Asam erbaut, ist ein Meisterwerk
des Rokokos.
Weltistraße, Parkstadt Solln *1955: Albert Welti
(1862-1912), schweizerischer Maler und Grafiker; der Künstler lebte seit 1882 mit Unterbrechungen in München und von 1901 bis 1906 in
der Künstlerkolonie Solln; er malte Porträts,
Landschaften sowie historische und allegorische Wandbilder.
Wendl-Dietrich-Straße, Neuhausen *1890:
 Wendelin (Wendl) Dietrich (Dieterlin) (1535um 1622), Kunstschreiner und Baumeister; er
war 1582/83 an der Planung der Michaels -
kirche beteiligt, wurde 1587 herzoglicher Baumeister und 1585 Bauleiter am Jesuiten-Kolleg;
ab 1600 in Würzburg zur Beratung von Fürstbischof Echter von Mespelbrunn beim Wiederaufbau der Festung Marienburg.
Werdenfelsstraße, Mittersendling *1904: Nach
der Burgruine Werdenfels, zwischen Farchant
und Garmisch gelegen, die dem Werdenfelser
Land seinen Namen gab.
Werinherstraße, Giesing/Ramersdorf *1899:
 Werinher (Wernher), der Priester; gilt als der
 älteste bayerische Minnesänger, der vermutlich
in Augsburg lebte und um 1172 ein Marienleben
(„drin liet von der maget“) geschrieben hat.
Werneckstraße (früher Schlossstrasse), Schwabing *1891: Reinhard Freiherr von Werneck
(1757-1842, Königlich-Bayerischer Kämmerer,
General-Lieutnant und Commandant des
 Eleven-Corps in München; er erweiterte im
Auftrag des Hofes den Englischen Garten.
Werner-Egk-Bogen, Freimanner Heide *1985:
Werner Egk, eigentlich Werner Mayer (1901-
1983), Komponist; er schrieb sowohl Opern als
auch Musik für das Tanztheater; das klassische
Ballett hat durch ihn wesentlichen Auftrieb 
erhalten; zu seinen bekanntesten Werken gehören u. a. die Opern „Die Zaubergeige“ (1935),
der „Peer Gynt“ (1938) und die Ballettmusik 
für „Abraxas“ (1948); er war Ehrenbürger
 Münchens.
Werner-Heisenberg-Allee,Kieferngarten/Fröttmaning *1996: Werner Heisenberg (1901-1976),
Atomphysiker und Philosoph; begründete mit
Max Born und Pascual Jordan die moderne
Quantenmechanik, erhielt 1932 den Nobelpreis
für Physik, wurde 1940 Direktor am Kaiser-
Wilhelm-Institut in Berlin und Leiter des deutschen Kernenergie-Projekts; 1946 übernahm er
die Leitung des Göttinger Max-Planck-Instituts
für Physik und Astrophysik , das 1958 nach
München verlegt wurde; seine Untersuchungen
führten zur „Heisenbergschen Weltformel“ in
der Spinortheorie (1958); er setzte sich in zahlreichen Publikationen auch mit den philosophischen und gesellschaftlichen Problemen auseinander, die die moderne Physik aufwirft.
Westendstraße, Westend/Friedenheim/Westpark
*1877: Nach dem Verlauf der Straße, die zur
Zeit ihrer Benennung zur westlichen Stadt -
grenze geführt hat.
Westpreußenstraße, Denning/Englschalking
*1930: Westpreußen war die Bezeichnung für
die ehemals preußische Provinz zwischen Ostsee, Pommern, Brandenburg, Posen, Russland
und Ostpreußen (bis 1919, danach der Hauptteil
an Polen; ab 1945 auch der Restteil an Polen).
Wettersteinplatz, Untergiesing *1906: Nach dem
Wettersteingebirge, einer Gebirgsgruppe der
Bayerisch-Nordtiroler Kalkalpen, Grenzgebirge
zwischen Bayern und Tirol, zwischen
 Loisachtal und Leutascher Ache gelegen; es ist
in drei Kämme geteilt, die im Westen von der
Zugspitze (2963m) ausgehen. 
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Bilderwitz aus der August-Ausgabe:
And the winner is …
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28 TAXIKURIER
Weyprechtstraße, Milbertshofen/Harthof *1945:
Carl Weyprecht (1838-1881), Nordpolarforscher; nahm an Expeditionen nach Spitzbergen
und Nowaja Semlja (1871) teil und entdeckte
als Leiter einer österreichisch-ungarischen
 Expedition (1872-1874) das dann so benannte
Franz-Joseph-Land im nördlichen Eismeer.
Whistlerweg, Solln *1947: James A. MacNeill
Whistler (1834-1903), amerikanischer Maler; er
lebte ab 1855 abwechselnd in Paris oder London; in seinen Bildern suchte der als bedeutendster Maler Amerikas im 19. Jahrhundert
geltende Künstler Stimmungen durch Farbharmonien wiederzugeben; durch seine Dekoration
des Peacock Room (1874, Washington Freer
Gallery of Art) gehört er auch zu den Wegbereitern des Jugendstils. 
Widenmayerstraße, Lehel *1896: Johannes von
Widenmayer (1838-1893), war von 1870-1880
rechtskundiger 2. und von 1888-1893 1. Bürgermeister von München; er bewirkte die Umgestaltung des gesamten Münchner Volksschulwesens nach den Bedürfnissen der Zeit und ließ
die Schwemmkanalisation planen und bauen.
Wiener Platz, Haidhausen *1891: Nach Wien,
der Hauptstadt von Österreich und des öster -
reichischen Bundeslandes Wien: die an diesem
Platz vorbeiführende Innere Wiener Straße war
ehemals der Anfang der Verbindungsstraße von
München nach Wien. 
Wilhelm-Dieß-Weg, Englschalking *1963: Wilhelm Dieß (1884-1957), Rechtsanwalt und
Schriftsteller; 1945 Ministerialrat im Bayerischen Justizministerium, dann im Kultusministerium; Generaldirektor des Bayerischen
Staatstheaters, ab 1950 Honorarprofessor für
Urheber- und Erfinderrecht seit 1936 erschienen von ihm Romane und Erzählungen mit
Schilderungen der niederbayerischen Lebensart.
Wilhelm-Hale-Straße, Neuhausen *1930:
 William Bayard Hale (1869-1924), amerikanischer Schriftsteller und Journalist; engagierte
sich während des Ersten Weltkriegs in seinen
Schriften für Deutschland. 
Wilhelm-Hertz-Straße, Schwabing *1906:
 Wilhelm Hertz (1835-1902), Schriftsteller; er
wurde 1869 Professor für deutsche Literaturgeschichte an der TH München; als Epiker und
Lyriker gehörte er zum Münchner Dichterkreis;
er übersetzte altfranzösische und mittelhochdeutsche Dichtung, seine germanistischen
 Studien galten der Sage und dem Märchen;
Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 
Wilhelmstraße, Schwabing *194: 1) Nach
 Wilhelm I. Friedrich Ludwig (1797-1888). Sohn
Friedrich Wilhelms III. von Preußen, nach 
der Gründung des zweiten deutschen Kaiser -
reiches 1871 zum Kaiser ernannt. 2) Nach 
dem Schwabinger Schlossherrn Franz Xaver v.
Wilhelm.
Willibaldstraße, Laim *1947: Nach dem hl.
 Willibald (um 700-787), Benediktiner; 739
 wurde der aus England stammende Mönch von
Papst Gregor III. nach Deutschland gesandt,
741 vom hl. Bonifatius zum Bischof von
 Eichstätt geweiht und missionierte im Gebiet
zwischen Donau und Regnitz.
Willy-Brandt-Allee, Messestadt-Riem *1996:
Willy Brandt (1913-1992), SPD-Politiker;
 emigrierte 1933 nach Norwegen, 1940 nach
Schweden; von 1949 bis 1957 war er Berliner
Abgeordneter für die SPD im Deutschen
Bundestag, von 1957-1966 setzte er sich in der
großen Koalition als Außenminister für die
Unterzeichnung des Kernwaffensperrvertrages
ein; während seiner Amtszeit als Bundeskanzler
von 1969-1974 leitete er die Politik der Öffnung nach Osten ein, die auf Entspannung und
Aussöhnung ausgerichtet war; 1971 erhielt
Brandt den Friedensnobelpreis, 1976 wurde er
zum Präsidenten der Sozialistischen Internationale gewählt, 1977 übernahm er den Vorsitz in
der Nord-Süd-Kommission, die sich mit dem
Verhältnis zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern befasste.
Wintersteinstraße, Feldmoching/Hasenbergl
*1963: David und Heinrich Winterstein, Goldschmied; nachweisbar in Augsburg von 1585
bis 1634 und 1664 bis 1690; dazu Johann
 Georg Winterstein, Holzbildhauer (1743-1806);
Arbeiten von David und Heinrich Winterstein
befinden sich in der Schatzkammer der Münchner Residenz. 
Winthirstraße, Neuhausen *1900: Winthir, der
um 800 das Christentum predigte, starb als
 Einsiedler in der dortigen Gegend; der in der
Winthirkirche in Neuhausen begrabene Glaubensbote gilt als Patron von Neuhausen.
Wintrichring, Nymphenburg/Moosach *1959:
Josef Marquart Wintrich (1891-1958), Jurist;
war von 1923-1933 Staatsanwalt in München,
1933-1945 Amtsrichter in Ebersberg, seit 1946
am Oberlandesgericht München, dessen Präsident er 1954 wurde; von 1954 an war er Präsident des Bundesverfassungsgerichts.
Wittelsbacherstraße,Isarvorstadt *um 1888: Die
Wittelsbacher, bayerisches Grafengeschlecht (ursprünglich Grafen von Scheyern): sie waren ab
1180 Herzöge, ab 1623 Kurfürsten und ab 1806
Könige von Bayern; sie stellten ferner zwei deutsche Kaiser (Ludwig der Bayer im 14. Jahrhundert
und Karl VIl. Im 18. Jahr hundert), einen nicht
zum Kaiser gekrönten deutschen König (Ruprecht
von der Pfalz im 15. Jahrhundert) sowie in der
Nebenlinie Pfalz Zweibrücken drei schwedische
Könige (Karl X. Gustav und Karl XI. im 17. Jahrhundert und Karl XII. im 18. Jahrhundert.
Wörthstraße, Haidhausen *1872: Wörth (franz.
Woerth), Stadt im Unterelsass im französischen
Departement Bas-Rhin, in deren Nähe zu
 Beginn des Deutsch-Französischen Krieges am
6. Juli 1870 unter Beteiligung bayerischer
Truppen eine Schlacht stattfand.
Wolkerweg, Neunhadern *1970: Ludwig Wolker
(1887-1955), Prälat und Generalpräses des Katholischen Jungmännerverbandes hat sich vor
allem um den Jugendsport verdient gemacht.
Wollanistrasse, Ramersdorf *1908: Anna
 Wollani (gest. 1907), Hufschmiedswitwe, stiftete
im Jahr 1905 62.600 Mark für die Bekämpfung
der Kindersterblichkeit in München und
100.000 Mark zum Ankauf von Bildern für eine
spätere städtische Galerie.
Wotanstraße, Laim/Nymphenburg *1898:
 Wotan (Wodan) war in der westgermanischen
Mythologie der Kriegs-, Sieges- und Todesgott;
Zentralgestalt in Richard Wagners Festspiel
„Der Ring der Nibelungen“ . 
Wredestraße, Maxvorstadt, 1890: Karl Philipp
Fürst von Wrede (1767-1838), bayerischer
Feldmarschall; führte 1812 die mit Napoleon
verbündeten bayerischen Truppen nach Russland und kämpfte ab 1813 gegen Napoleon; er
war der Vertreter des Königreichs Bayern beim
Wiener Kongress; 1814/15 ; sein Denkmal steht
in der Münchner Feldherrnhalle.
Wurzerstraße, Altstadt *vor 1826: Nach dem
ehemals nahe gelegenen Wurzertor, dessen
 Erbauungszeit im Mittelalter nicht genau datiert werden kann und das 1872 abgebrochen
wurde; Name vermutlich nach einem Familiennamen; das Wurzertor wurde auch als
 Graggenauer oder Kosttor bezeichnet. 
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Messe München
Die Messe München im September
Die Pharma-Fachmesse EXPOPHARM erwartet vom 
21. bis 24. September rund 20.000 Fachbesucher.
 Neben Arzneimitteln vor allem aus dem Bereich der
Selbstmedikation stehen pharmazeutische Dienst -
leistungen, Kosmetik, Homöopathie, aber auch Pädiatrie und Nahrungsergänzung im Fokus der in- und
ausländischen Gäste. 
(Zufahrt über Eingang Nord)
Parallel zur Messe findet im Internationalen Congress
Center München (ICM) mit dem Deutschen Apothekertag die wichtigste berufspolitische Veranstaltung der
deutschen Apothekerinnen und Apotheker statt.
(Zufahrt über Eingang ICM)
Vom 29. September bis 1. Oktober 2006 dreht sich auf
dem Messegelände alles um das Thema Golf: Zeitgleich
zur GOLF EUROPE 2006, Internationale Fachmesse für
den Golfsport, findet die FAIRWAY 2006 - Golfplatz-
Kongress mit Fachausstellung statt. Die GOLF EUROPE
präsentiert dem internationalen Fachpublikum die Neuheiten des Golfsport-Angebots aus den Bereichen Hardware, Fashion und Zubehör. Der FAIRWAY-Kongress
bietet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm mit
Kurzvorträgen bis hin zu ganztägigen Workshops rund
um die Themen Golfplatz-Planung, -Bau und -Pflege
sowie Ausstattung von Driving Ranges und Clubhäusern. Insgesamt werden rund 9.000 Besucher erwartet. 
(Zufahrt über Eingang Nord)
Foto: Messe München
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(kombiniert). Die Angaben wurden ermittelt nach dem
 vorgeschriebenen Messverfahren mit Schaltgetriebe
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30 TAXIKURIER
Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro
für das „Kleine Brauhaus Dicker Mann“
zu gewinnen!
Der Taxler als Spediteur. Wie so oft hat unser Taxi-Zeichner Manfred Kraus
etwas übertrieben. Aber so sind sie halt, die Künstler. Wenn auch Sie eine
künstlerische Ader besitzen und Ihnen zu dieser Zeichnung ein passender
Text einfällt und dieser als bester prämiert wird, gewinnen Sie obigen attraktiven Preis. Senden Sie uns Ihre Idee bis spätestens 30. August (Adresse siehe
Impressum). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gewinnspiel
Ein Fahrgast steigt mit dem Fahrziel „Franziskaner“ ein, der Taxler
schüttelt den Kopf, verwickelt den
Kunden in eine heftige Diskussion
und fährt ihn entgegen seinem
Willen ins Hofbräuhaus. Oder der
Geschäftsmann aus Hamburg
nimmt sich am Flughafen ein Taxi
und möchte ins Vier Jahreszeiten
in die Maximiliansstraße. Auf der
Fahrt in die Innenstadt versucht
der Taxifahrer permanent dem 
„60-Euro-Kunden“ das 5-Sterne
Haus auszureden und lädt ihn
stattdessen im Hotel Anna aus. Am
Südbau erklimmt eine asiatische
Familie mit dem Fahrtwunsch
„Thailändisches Konsulat“ ein Großraum-Taxi. Der eloquente Lenker 
jedoch überredet die Fahrgäste, dass
die türkische Botschaft eine viel
 bessere Adresse sei. Lachhaft, unmöglich, gibt’s doch nicht – Ja, diese
 Geschichten sind fiktiv und frei erfunden. Ähnliches jedoch, nämlich
eindeutige Fahrtverweigerungen
 passieren in unserer Stadt täglich.
Seit Februar dieses Jahres existiert in
Münchens Club-Szene eine neue
Adresse, die durch ihr Mutterhaus in
Köln und Filialen anderen Großstädten einen gewissen Bekanntheitsgrad
innehat. Jeder Unternehmer in diesem
Land hat das Recht, eine eigene 
Geschäftspolitik zu gestalten und
umzusetzen. So verzichtet dieser
Club auf manche Benefits, die
Münchens Taxler als erotische Erbhöfe betrachten. Wenn Fahrgäste
allerdings eindeutig diese Adresse
als Fahrziel angeben, und der
 Taxler dies verweigert, liegt hier
eindeutig der Tatbestand einer
Fahrtverweigerung zugrunde. 
Die Taxi-München eG ist sich mit
dem Betreiber einig, dass dieses
Ver gehen rigoros verfolgt wird. Per
Monat übrigens werden 700 Taxis
von dem „Newcomer“ über den
Standplatz Schatzbogen geordert.
Ohne Worte
3093
Sachen gibt’s – die gibt’s
Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin
– München – 
Heidemannstraße 25–27
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
(ohne Voranmeldung) € 31,–
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
mit psychometrischen Tests
für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,–
Telefon 089/3 11 17 50
und 089/37 06 56 90
Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden
+DOOR7D[LIDKUHU
')'014.#)''74'5#:+5%*'+05
'4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66
70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+
(XURSDVJU|‰WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK
,00(5
0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ
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Die fünf Weisheiten 
des Monats …
➜ Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn
➜ Morgens eignen sich Äpfel wesentlich besser zum
Wach werden als Kaffee.
➜ Im alten China wurden Ärzte nur bezahlt, wenn der
Patient gesund wurde.
➜ Bambus kann bis zu 90 Zentimeter pro Tag wachsen.
➜ Man atmet etwa 680-Millionen-mal in 
seinem Leben. 
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60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
31TAXIKURIER
Pausenfüller
Zahlen und Daten 
unseres Körpers
Geschwindigkeiten
Husten 900 km/h
Nervenimpuls vom Rückenmark an die Muskeln 430 km/h
Niesen 150 km/h
Ejakulation 16 km/h
Blut in den Adern 3,6 km/h
Speisebrei im Dickdarm 0,0036 km/h
Speisebrei im Dünndarm 0,0024 km/h
Schleimtransport auf Flimmerhärchen der Nase 0,0006 km/h
Barthaar, Wachstum 0,5 Millimeter/Tag
Kopfhaar, Wachstum 0,35 Millimeter/Tag
Fingernagel (Daumen), Wachstum 0,1 Millimeter/Tag
Längen
Blutgefäße (Gesamtwachstum) 1.440 km
Bluthirnschranke (Hirnkapillare) 900 km
Kapillare (Gesamtlänge) 240 km
Haar (Gesamtwachstum) 10 km/Jahr
Nervenfasern auf 1 cm
2 Lederhaut 4 m
Adern in 1 cm2 Lederhaut 1 m
Finger- und Fußnägel (Gesamtzuwachs) 50 cm/Jahr
Diverses
Wasser, Ausscheidung über Schweißdrüsen 3 – 5 Liter/Tag
Haut (Gesamtfläche) 1,5 - 2 m 2
Hautzellen, Verlust durch Reibung 57,6 Milliarden/Tag
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
 Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von
120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
 können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock
 (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
 MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
München, 
Stahlgruberring
24
Die Adresse für den guten Druck
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81829 München
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32 TAXIKURIER
Sehr zu unserer Freude hat die Konzentration
im Hotelgewerbe dazu geführt, dass immer
mehr Übernachtungsbetriebe zu großen Ketten
gehören. Die Bezeichnung der einzelnen Häuser zeugt von überschäumendem kreativem
Potential und lässt nur noch vereinzelt Rück -
schlüsse auf die konkrete Lage des jeweiligen
Etablissements zu.
Was vor ungefähr 15 Jahren ganz harmlos begann, als auf einmal jedes Hotel am Mittleren
Ring sich den Zusatz „Parkhotel“ zulegte, führt
mittlerweile zu Kreationen wie „Holiday Inn
Munich City Centre“ oder der Betitelung von
Freisinger und Erdinger Innenstadthäusern als
„Airporthotel“ . Unfreiwillige Lacherfolge erzielt
ein Fahrgast, wenn er am Bahnhof oder Flughafen sein Taxi mit der Fahrtzielangabe besteigt: „Fahren Sie mich bitte zum Arabella-
Sheraton!“ .
Schon immer war unsere Kompetenz gefragt,
um möglichen Verwechslungen Münchner
Straßen mit Straßen aus Vorortgemeinden vorzubeugen. Am Pasinger Bahnhof ist bei der
Angabe „Leharstraße“ zwangsläufig die Frage
vorprogrammiert: „… bei der Paosostraße oder
in der Heitmeiersiedlung (Lochham) …?“ Aber
auch eine „Zugspitzstraße“ deutet hier im
Zweifelsfall eher auf Gräfelfing als auf Giesing
hin. Und wenn in der Zentrale ein Kunde sein
Taxi in die „Fasanenstraße“ bestellt, fragt der
aufmerksame Telefonist: „Meinen Sie die Fasanenstraße in München oder in Unterhaching?“ .
Als Antwort kommt fast sicher: „Ja selbstverständlich, in München-Unterhaching …“ 
Richtig ärgerlich wird es, wenn sich am Fahrtziel herausstellt, dass das angefahrene Hotel
zwar gleich oder ähnlich heißt wie das vom
Fahrgast gewünschte, aber ganz woanders
liegt. Die Frage ist jetzt: Wer muss die vergebliche Fahrt (und die anschließende Fahrt zur
richtigen Adresse) bezahlen? Wie lässt sich die
Situation lösen?
Rechtlich gesehen kommt ein Beförderungsvertrag erst mit der Klärung des Fahrtzieles zustande. Wer auf die Fahrtzielangabe: „… zum
Holiday Inn …“ ohne weitere Rückfrage losbraust, kann sich hinterher nicht darauf berufen, der Fahrgast hätte das schon genauer angeben müssen. Hier hilft nur eines: Die richtige
Adresse abklären, den Kunden zum eigentlichen Fahrtziel bringen und auf die Bezahlung
des Umweges verzichten. Das einfachste Verfahren ist, sich von der Zentrale mittels Tourenplaner den eigentlich geforderten Fahrtweg
ausrechnen zu lassen. Dabei kann eine gewisse
Großzügigkeit bei der Fahrtberechnung (zugunsten des Fahrgastes) hilfreich sein, denn
 eines ist klar: Wenn sich der Fahrgast eine
Fahrpreisüberforderung durch eine Beschwerde
bei der Zulassungsbehörde zurückholt, droht
uns auch noch ein Bußgeldverfahren.
Auch bei der Nennung der Namenszusätze von
Hotels ist es sinnvoll, beim Kunden die genaue
Adresse abzufragen. Bezeichnungen wie „City“
oder „Altstadt“ sind in vielen Fällen mehrdeutig. Auf der sicheren Seite sind wir, wenn wir
uns vom Fahrgast eine Buchungsbestätigung
oder eine Hotelvisitenkarte zeigen lassen. Hat
der Kunde die von uns genannte Adresse bestätigt, sind wir juristisch aus dem Schneider.
Wenn die Adresse nicht stimmt, trägt der Kunde das Risiko.
Aber eigentlich wollen wir uns nicht nur
rechtlich absichern, wir wollen ja, dass der
Kunde mit unserer Dienstleistung zufrieden ist.
Insofern kann eine rechtliche Auseinander-
Rund um’s Taxi
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
Heute: Falsches Hotel – was nun?
In den bisherigen Folgen haben wir uns mit unseren Grundlagen beschäftigt. In den
nächsten Heften wollen wir einzelne Fälle ansehen, wie sie in der Praxis tagtäglich
vorkommen und die uns Funksprecher immer wieder beschäftigen. Auch hier wird es
unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit
unseren Lesern.
Täglich 20.00 -5.00 Uhr · www.villa-fantasia.de
Riemer Strasse 309
81829 München
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33TAXIKURIER
München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von 
Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per
Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, 
einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im 
TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema 
gewinnen. 
Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen.
TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS!
Start der ersten Kurs-Staffel: Samstag, 07.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 14.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht
Samstag, 21.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test
Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6
Kosten: 145 Euro inklusive: 
➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis
➜ Zertifikat
➜ Ausweis inklusive Lichtbild
➜ Aufkleber für Ihr Fahrzeug
Anmeldung: Ab sofort bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, 
Telefon (089) 21 61-367
Kapazität: Maximal 25 Teilnehmer
MÜNCHEN ER-FAHREN
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahmeder Taxizentrale:
Kunde ruft in der Taxizentrale an, um ein Taxi mit Navigationssystem zu bestellen:
Zentrale: „Taxi-München, Meier, Grüß Gott“
Kunde: „Grüß Gott Herr Meier. Könnten Sie mir bitte ein Taxi mit Navigationssystem 
in die Albert-Roßhaupter-Straße 2 schicken.“
Zentrale: „Natürlich. Das Fahrzeug ist in 5-8 Minuten bei Ihnen. 
Vielen Dank für Ihren Anruf“
Daraufhin wurde die Fahrt von „Taxi 4711“ ausgeführt - Nach Abschluss der Beförderung 
meldete sich der Fahrer des „Taxis 4711“ bei der Zentrale auf Kanal IV
Taxi 4711: „Zentrale von 4711“
Zentrale: „4711 – bitte“
Taxi 4711: „Das war jetzt meine anstrengenste Fahrt seit langem.“
Zentrale: „Warum?“
Taxi 4711: „Kunde wollte ein Fahrzeug mit Navi. Als die Kunden – es waren zwei Junge 
Herren – einstiegen, musste ich gleichzeitig mit den beiden Herren die Zieladresse eingeben. Erst als in alle 3 Navis – jeder der Herren hatte ein mobiles 
Navigationssystem dabei – die Zieladresse eingegeben war, durfte ich losfahren. 
Was dann passierte können Sie sich vorstellen: ich musste während der Beförderung die Anweisungen aller 3 Systeme über mich ergehen lassen.“ 
… da soll noch einmal jemand behaupten, ein Taxifahrer wäre nicht belastbar. 
(NL)
Kurioses aus der Zentrale
setzung nur ein allerletzter Ausweg sein.
Deshalb sollten wir auch jenseits des Vetragsrechtes Service bieten. Der kann darin
bestehen, bei Unklarheiten vor Fahrtantritt
telefonisch bei dem vermuteten Hotel abzuklären, ob der Gast dort wirklich wohnt. Und
falls uns der Kunde versehentlich ins „Ibis
Nord“ (in der Ungererstraße) statt ins „Ibis
Parkstadt“ (in der Lyonel-Feininger-Straße)
gelotst hat, müssen wir für die anfallenden
500 Meter vielleicht nicht noch einmal den
Taxameter einschalten.
Diese Kulanz hat natürlich Grenzen. Wenn
der Fahrgast das „Arabella Bogenhausen“ 
(in der Arabellastraße) nennt, hinterher aber
eigentlich ins „Arabella Westpark“ (in der
Garmischer Straße) wollte, werden wir als
Taxler sicher auf Bezahlung der ganzen
Rundreise bestehen.
Wir würden uns über Vorschläge freuen, 
welche Probleme in den nächsten Heften 
behandelt werden sollen. Bitte senden Sie 
Ihre Anregungen an den Taxikurier oder 
an: Kai-Georg.Frey@gmx.de
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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
 Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
 Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema: 
„Ich muss vorher
zum Bankomat“
Das Münchner Nightlife bietet unendlich viele Varianten und viele Nachtschwärmer feiern bis zum Anschlag.
Für die Fahrt nach Hause reicht dann
oft die Kohle nicht mehr. Besitzer
 einer Bank- bzw. ec-Karte, Kreditkarte
oder Geldkarte sind da flexibel. Der
Taxifahrer fährt in diesem Fall zum
nächsten Bankomaten, der Fahrgast
ist dann wieder „flüssig“ und kann
später die Taxigebühr bezahlen.
Schwierig wird es, wenn es eine bestimmte Bank sein soll und diese auf
dem direkten Weg angefahren werden
soll. Unser „Taxi-Checker“ ist in einer
warmen Sommernacht losgezogen
und hat geprüft, wie Münchens Taxler
auf diese Situation reagieren. 
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 1: ✷
(Nr. 946, 13. Juli, 21.45 Uhr,
 Rotkreuzplatz)
Obwohl an fast jeder Ecke des Rotkreuzplatzes eine große Bank inklusive Geldautomat steht, wende ich
mich mittellos an diesen Taxifahrer.
„Ich brauche einen Geldautomaten,
möglichst bei einer Raiffeisenbank.“
Der Herr irrt sich dann, indem er
mich auf den Landkreis München
verweist, da es, wie er meint, in der
Stadt München keine Filialen dieser
Bank gibt. Ich bin doch kein Landei!
Das Filialnetz der Raiffeisenbank
München ist durchaus repräsentativ. 
Taxi 2: ✷
(Nr. 1897, 13. Juli, 22.25 Uhr,
 Karolinenplatz)
Im Kreisverkehr entdecke ich dieses
Taxi, das einsam, direkt vor der
Stadtsparkasse parkt. Ich unterbreche
die besinnliche Lesestunde des Taxlers, indem ich nach einem Bankomaten der Citybank frage. Wie der
Name schon sagt, kann die doch
nicht weit sein. Nach einem „Des woas i goar ned!“, wird mir lediglich die
nahe liegende Landesbank ans Herz
gelegt! Ich wundere mich über die
fehlende Hilfsbereitschaft. Eine Auskunft bei der Taxi-Zentrale hätte mir
sicherlich weitergeholfen und dem
Taxifahrer einen potentiellen Fahrgast gebracht. 
34 TAXIKURIER
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 34

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Taxi 3: –
(Nr. 170, 13. Juli, 22.45 Uhr,
 Ottostraße/Lenbach)
Auch dieser Herr steht einzig und allein
wartend vor dem befackeltem Lenbach.
Ich klopfe an die Fensterscheibe und er
kurbelt verdutzt herunter. Die Darstellung meines Problems und die suche
nach dem nächsten Sparkassen-Geldautomaten überfordern ihn sichtlich. 
In gebrochenem Deutsch antwortet er
„Gleich da vorne, da ist“ . Was meint er
damit genau, den Lenbachplatz oder
den Stachus? Nach dieser Pauschal -
abfuhr wende ich mich enttäuscht ab.
Taxi 4: ✷✷
(Nr. 1903, 13. Juli, 23.00 Uhr,
 Kurfürstenplatz)
Meine Suche nach der nächsten
 Reuschelbank, bleibt hier auch erfolglos. Wo doch dieser Taxifahrer
mir noch anfangs Hoffnung gibt, da
er sich angeblich in Schwabing gut
auskennt. Engagiert nennt er mir
zwar diverse Banken im Umkreis,
aber die Reuschelbank, die ja nur 
ca. 200 Meter weiter an der Franz-
Joseph-Straße liegt, ist ihm wohl
noch nie aufgefallen. 
Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 2670, 13. Juli, 22.00 Uhr,
 Stiglmaierplatz)
Langsam geht die Sonne unter, und
ich nehme wieder meine Spur auf.
Am Stiglmaierplatz treffe ich auf diesen zuvorkommenden Taxler und die
nächste Dresdner Bank ist nun mein
anvisiertes Ziel. Konzentriert und mit
ernsthafter Miene späht der Taxifahrer um sich herum. Da er visuell als
auch spirituell nicht weiter kommt,
holt er folgerichtig das schlaue, gelbe
„Wo? – Münchner Taxiinfo“ aus dem
Handschuhfach. Darin sind alle Filialen aufgeführt und er empfiehlt mir
den Standort am Bahnhofsplatz.
Der Gewinner!
Franz Pustka
Lindenweg 9
85551 Kirchheim
erhält für seine professionelle Dienst -
leistung ein Präsent von der AUDI AG.
35TAXIKURIER
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Der Blick zurück
… vor 100 Jahren
1906: 1. September
Der Reichshaushalt für das Rechnungsjahr 1905 schließt mit 
einem Überschuss von 6.248.000 Mark.
… vor 75 Jahren
1931: 1. September
Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ fliegt die Strecke Friedrichshafen –
Pernambuco in 71 Stunden.
1931: 13. September
Deutschland verliert ein Fußball-Länderspiel gegen Österreich in
Wien mit 0:5.
… vor 50 Jahren
1956: 2. September
Manuel Fangio aus Argentinien wird zum viertenmal hintereinander Automobil-Weltmeister.
1956: 9. September
Durchbruch für Elvis Presley in den USA durch erste TV-Show.
… vor 25 Jahren
1981: 13. September
50.000 Bürger demonstrieren in Berlin gegen den Besuch von 
US-Außenminister Alexander Haig.
1981: 22. September
18-jähriger stirbt nach Räumung besetzter Häuser in Berlin.
Im September …
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36 TAXIKURIER
Jeder kennt Alfred Huber, den
Dienststellenleiter der Taxizentrale,
als ausgleichende, besonnene Persönlichkeit. Damals, an einem Oktobertag im Jahre 1972, um 21.55 Uhr,
war das anders. Da ist der Huber mit
einem dicken Hals aus seinem Auto
in die Zentrale gestürmt, damals
noch Utzschneiderstraße und wollte
sich schnurstracks beschweren. Der
damalige Dienststellenleiter Hetzel
wollte gerade in den verdienten
Feierabend gehen, siehe Uhrzeit, und
wollte sich von diesem durchaus löblichen Ansinnen, von einem „wildgewordenen“ Fahrer in keinster Weise
abbringen lassen. Mit einem „wenn
Sie glauben, alles besser zu machen,
können Sie sich gleich hinsetzen und
Vorbestellungen aufnehmen.“ Sprach’s und verschwand! Und der Alfred
Huber, stur wie er war, hat das auch
gemacht. Und daraus sind jetzt
34 Jahre geworden!
Erst als Aushilfe, dann als stellvertretender Dienststellenleiter und seit
1991 in der jetzigen Position. Alles in
allem hören 59 Mitarbeiter auf das
Kommando von Alfred Huber, das
sind Festangestellte, Voll- und Teilzeitkräfte und Pauschalisten. Selbst
am Steuer eines Taxis zu sitzen, das
kommt nur noch gelegentlich vor. So
gelegentlich, dass er sich sogar an
das letzte Mal erinnern kann, „das
war 1988“ . Da besteht also keine Gefahr, dass er vom Umsatz was abhaben möchte. 
„Ich bin das Bindeglied zwischen
Mitarbeitern und Vorstand“, beschreibt Alfred Huber seine Position.
„Und unser Team, das sind die Zuarbeiter für das fahrende Personal.“
Wie definiert sich jetzt so ein Job?
„Das ist viel Koordination im Hintergrund, Überwachung von Schülerfahrten, Nachbearbeitung von
Sonderaufträgen, Preisauskünfte über
Fahrtstrecken, die Leute wollen wissen, was es von A nach B kostet,
warum es keine konkurrierende
Preisangebote gibt und diverse Ungereimtheiten. Dazu kommt die Organisation bei der Verlegung von Standplätzen, Kundenakquise und das
Ausarbeiten von Dienstplänen. Und
24 Stunden erreichbar sein, muss
man obligatorisch.“ Das massivste
Problem zwischen Funkern und Fahrern ist nachwievor die Sprache. Und
die Interessenlosigkeit. „Wenn einer
einen Auftrag angenommen hat und
dann den Funk ausschaltet, warum
auch immer, das ist das Schlimmste.
Weil es kaum Möglichkeiten gibt, den
zu erreichen.“ Wie man ohne Funk
fahren kann, das versteht der Alfred
Huber sowieso nicht. Dabei geht es
gar nicht darum, hinter Aufträgen
herzujagen. Statistisch gesehen hat
man pro Schicht sowieso nur die
Chance auf 1,4 Funkaufträge. „Aber
es geht doch um die Runduminformation. Die permanente Berieselung
hilft doch allen, besonders denen die
nicht so firm sind. Die werden sich
noch umschauen beim Datenfunk, da
muss viel präziser gearbeitet werden
als jetzt.“ Um diese neue Technik
kümmert sich Alfred Huber natürlich
auch. Und wie ist da der Stand der
Dinge? „Im Moment funktionieren 97
bis 98 Prozent reibungslos. Aber wir
brauchen 100 Prozent. Man kauft
sich ja auch kein neues Auto und
sagt,macht nichts, wenn der Aussenspiegel fehlt. Hauptsache, er fährt.
Und so ist es hier auch.“ Immer 100
Prozent! Was anders käme für Alfred
Huber nicht in Frage. (PG, PR)
Die guten Geister der Genossenschaft
Mister 100 Prozent …
Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird
das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid.
Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um
alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten.
Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige
vorstellen. In dieser Ausgabe beginnen wir mit: Alfred Huber
Mini-Steckbrief:
Name: Huber
Vorname: Alfred
Alter: 57
Sternzeichen: Löwe
Familienstand: Verheiratet, 1 Kind
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnort: Au
Hobbies: Zu wenig Zeit, viele
 ehrenamtliche Tätigkeiten
Musik: Aktuelle Musik, damit ich
mit der Tochter mitreden kann
Urlaub: Frankreich
Die Sprache ist das Hauptproblem
 zwischen Fahrern und Funkern
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37TAXIKURIER
Der nachfolgende Auszug ist der Arbeit zur
 Erlangung der Würde eines Doktors der
 technischen Wissenschaften, die Herr Diplom-
Kaufmann Josef Hüls, geboren zu Heilbronn 
am 11. Juni 1931, also vor 75 Jahren, der
 Technischen Hochschule zu München vorlegte:
Drei Merkmale springen uns bei der Betrachtung der Geschichte des Droschkenwesens ins
Auge. Zunächst die behördliche Reglementierung, der das Gewerbe von Anfang an unterstand und die sich teils zum Vorteil (Beschränkung der Unternehmer- und Droschkenzahl),
teils zum Nachteil (Verhinderung des technischen Fortschritts durch allzu enge polizeiliche
Bestimmungen) auswirkte.
Weiterhin fällt die enge Abhängigkeit dieses
Verkehrsmittels von dem jeweiligen Verkehrsbedürfnis der Großstadt auf; dieses Bedürfnis
ist zwar ein stetig wachsendes, parallel 
zur Vermehrung der Einwohnerzahl und
 Vergrößerung des Gebietsumfangs, aber andererseits doch durch die politischen und wirtschaftlichen Einwirkungen jeweils starken
Schwankungen unterlegen. Die Inanspruchnahme der Droschke ist ein guter Barometer
zur Konjunkturbeobachtung.
Und dann ist noch die Abhängigkeit von der
Technik zu erwähnen. Besonders charakteristisch hierbei ist die fast vollständige Ver -
drängung des Pferdeantriebs durch den Motor,
insbesondere den Verbrennungsmotor.
Die Geschichte des Personenwagenverkehrs ist
nicht sehr alt. Erst Mitte des 15. Jahrhunderts
wurde aus Ungarn die sogenannte Kutsche
eingeführt („Koozi“, dann „Gutsche“), die allmählich technisch vervollkommnet wurde 
zu „Landauer“, „Chaise“ und „Berline“ . Mitte
des 17. Jahrhunderts erhielt dann ein Herr de
Givry in Paris die Konzession zur Ausübung
eines öffentlichen Fuhrbetriebs. Es verkehrten
damals „carosse á cinq sous“, vom Volksmund
Fiaker genannt nach dem Schutzpatron des
Wagenbauers – Nikolaus Sauvage. Es waren
achtsitzige Wagen, die mit den heutigen in
Wien nichts gemein hatten. Nach zehn Jahren
musste man den Betrieb wegen Unrentabilität
aufgeben.
Erst 1739 tauchte in Berlin das erste öffentliche Lohnfuhrwerk unter Friedrich Wilhelm I.
auf, der 1400 Taler zum Bau von 15 Fiakern
bewilligte. Trotzdem diese Wagen (es waren
Berlinen, viersitzig und mit Federn ausgerüstet) den ersten 15 Fuhrleuten umsonst zur
Verfügung gestellt wurden und obgleich die
Fuhrleute noch außerdem vom König mit Geld
unterstützt wurden, war im Jahre 1794 auch
hier das öffentliche Lohnfuhrwesen erloschen.
Erst 1815 verpflanzte der Pferdehändler Mortier das in Warschau blühende „Droschken“-
Fuhrwesen nach Berlin und blieb bis 1837 der
einzige Konzessionsinhaber für Droschken. Daneben gab es noch einige wenige Unternehmer
mit sogenannten „Kremsern“ d.i. Wagen für 
10 bis 20 Personen und „Wiener Jagdwagen“ .
Am 10. Januar 1837 erfolgte der erste Erlass
des Polizeipräsidiums Berlin betreffs Regelung
des öffentlichen Fuhrwesens. Die übrigen
Fuhrherren wurden auch zugelassen mit der
Folge, dass in den nächsten Jahren weit mehr
Wagen in Betrieb genommen wurden, als der
Bedarf erforderte. Der Verdienst sank, das
Fuhrmaterial wurde schlecht. Im Jahre 1861
wurden daher von den 2650 Droschken in Berlin 1650 aus dem Verkehr gezogen, teils um
ausgebessert wieder eingestellt zu werden, teils
um für immer zu verschwinden. Von 1892 ab
erfolgte allmählich die Einführung der Taxameteruhr.
Da die Polizei, dem Gedanken der Gewerbe -
freiheit huldigend, der Neuzulassung neuer
Droschken und auch neuer Unternehmer keine
großen Schwierigkeiten in den Weg legte (bis
1898), so wuchs die Zahl der Droschken von
236 im Jahre 1837 auf 8114 im Jahre 1900. Bei
dieser gegenseitigen Konkurrenz war es nicht
zu verwundern, dass das Wagenmaterial nicht
das beste war. Die Entwicklung beweist, dass
die Grundsätze der unbeschränkten Gewerbefreiheit für das öffentliche Fuhrwesen nicht
unbedingt anwendbar sind, dass vielmehr das
Resultat für alle Beteiligten, Besitzer, Publikum
und Aufsichtsbehörden gleichermaßen unerfreulich ist.
Inzwischen war der automatische Antrieb
durch den Motor und dessen Einbau in Fahrgestelle durch die Erfindung des Dunlopreifens
verbessert worden. Zwar war das Auto vor
 allem in den Augen der deutschen Automobil -
industrie ein reines Sport- und Luxusfahrzeug,
aber um der Reklame willen wurden nun auch
Autodroschken gebaut und in den Verkehr
 gestellt. Der Gesichtspunkt, dadurch ein neues
Absatzfeld zu gewinnen, kam erst in zweiter
Linie. Erschwert wurde die technische Entwikklung durch die Polizeivorschriften, die z. B.
die Verwendung von Spiritus statt Benzin vorschrieben. (Parallele von heute: Spritbei -
mischungsverordnung: seit 1. August 1930
sind die Benzinverteiler in Deutschland verpflichtet, der Reichsmonopolverwaltung soviel
Spiritus abzunehmen, wie 2,5 % des gesamten
deutschen Treibstoffverbrauchs ausmachen.)
Im Jahre 1897 fuhr in Cannstadt die erste
Autodroschke von Daimler, die sich aber in
 ihrem ganzen Aufbau an die Pferdedroschke
anlehnte. Die nächsten 8 Jahre waren dem
 Experimentieren gewidmet. Zwei Richtungen
bekämpften sich, Benzin- oder Elektroantrieb.
Letzterer wurde hauptsächlich von den Behörden wegen seiner geräusch- und geruchlosen
Betriebsart unterstützt. In Paris und New York
liefen bereits 1899 Elektrodroschken, die aber
1900 wieder verschwanden.
Erst allmählich entwickelte sich ein zuverlässiger Droschkentyp und fand auch Eingang,
nachdem die Polizei die Zulassung automobiler
Benzin- und Elektrodroschken entweder ohne
Einschränkung (in Berlin von der Aufhebung
der Nummersperre 1904 bis 1909), oder gegen
Entstempelung einer gewissen Anzahl Pferdedroschken (in Berlin 1911 bei Benzindroschken
im Verhältnis 1:2, vorher waren die Elektro-
Amüsantes aus der Taxi-Historie
Anno dazumal
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung  Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, 
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 37

Seite 38

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

droschken frei) ermöglichte. Es entstanden
große Unternehmungen, teils mit Benzin-, teils
mit Elektrodroschken; da jedoch das Gewicht
der letzteren sehr groß, der Aktionsradius der
Batterie aber nur klein war, so gingen aus dem
Kampf die Benziner siegreich hervor. 
Von Interesse ist, dass bereits in dieser Frühzeit
die Automobilindustrie die Motorisierung des
Droschkengewerbes dadurch unterstützte, dass
sie Wagen auf Abzahlung verkaufte! Besonders
Adler ging hier mit dem Beispiel voran, Benz
und N.A.G. folgten.
In Berlin führte 1899 die Emil Thiem GmbH
die erste Benzindroschke, Marke Daimler, und
im Jahre darauf die erste Elektrodroschke ein,
doch rentierten sie nicht.
Eine ähnliche Entwicklung wie in Berlin erfolgte, allerdings etwas später, in anderen
Großstädten. So reicht das öffentliche Fuhrwesen in München zurück auf das Jahr 1734, in
Königsberg 1817, Hamburg 1825 und Magdeburg 1862. Die ersten Automobildroschken liefen in Düsseldorf 1901 (nur Elektrodroschken
zugelassen), in München 1906 (Benziner),
Hannover 1906 (Benziner), Magdeburg 1906
(Benziner), Hamburg 1907 (bis 1912 nur
Elektromobile), Wiesbaden 1907 (Benziner). 
In London laufen seit 1903 Benzindroschken,
in Paris lösten sie die Elektrodroschken ab und
in Wien wurden seit 1905 bis zum Ausbruch
des Krieges nur Benzindroschken und zwar nur
inländische Marken zugelassen.
Die allzu große Konkurrenz und die in der damaligen Zeit außerordentlich hohen Reparaturkosten ließen das Gewerbe nicht zur Blüte
kommen. So wurden im Jahre 1907 in Berlin
von 700 im Betrieb befindlichen Autodroschken die Hälfte von Gläubigern beschlagnahmt.
Die typische Prozesslage war folgende: Die
Fuhrunternehmer klagten gegen die Automobilfabriken auf Schadenersatz, da der Wagen
die versprochene Zeit nicht hielt, die Fabriken
ihrerseits auf Leistung auf Raten. Erst mit
Wiedereinführung der Nummernsperre wurde
es besser.
Nach dem Kriege war es dem Gewerbe beschieden, noch eine Reihe von Kinderkrankheiten
durchmachen zu müssen. Die Polizeibehörden
und die Droschkenunternehmer selbst waren
oftmals unsicher und ließen sich auf Experimente ein, die fast durchweg zum Schaden des
Gewerbes ausgingen. Man hatte die Herabdrükkung des Fahrpreises bzw. die Erhöhung
der Benützung vor Augen und glaubte dies mit
allen möglichen Mitteln erreichen zu müssen.
So wurde in Berlin mit dem numerus clausus
experimentiert, bald Unternehmersperre eingeführt, bald neue Droschken, insbesondere
Kleinkraftdroschken ohne Beschränkung zugelassen, bald von der Entstempelung einer Anzahl Pferdedroschken abhängig gemacht, bald
überhaupt die Zulassung neuer Droschken
ganz gesperrt. Alle möglichen Fahrzeuge wurden auf das Publikum losgelassen, Cyklonetten, Motorraddroschken, Hanomagwagen,
elektrische Kleinkraftdroschken, zuerst vom
Publikum begeistert begrüßt, dann verspottet.
Ein Taxiwirrwarr, der noch durch die internen
Konkurrenzkämpfe des Gewerbes verschärft
wurde, verleidete dem Publikum die Benützung der Droschken.
Erst allmählich kam man auf den Mittelweg
zurück, den man bis 1914 gegangen war, zur
Einheitsdroschke und zum Einheitstarif, der
 allein die Basis für eine gesunde Droschkenwirtschaft bilden kann. (HM)
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➜ Alle Wiesn-Infos
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➜ Die Ahnungslosen
… Zur Wiesn sind wieder viele Unfähige unterwegs
➜ Geschichte und G’schichten
… das Zentrallandwirtschaftsfest
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Vorschau Ausgabe Oktober 2006
Liebe Leserinnen und Leser,
das Schöne und Attraktive an unserer Stadt und unserem Gewerbe ist, das
zu jeder Jahreszeit und immer etwas geboten ist. Ein Woche vor der Wiesn
beehrt uns der Papst. Es gibt immer Überraschungen und seien es die
Wahlen bei der Genossenschafts-Versammlung. Viele Kollegen kommen
erholt aus dem Urlaub zurück und stürzen sich voll Energie und Hoffnung
in die heißen Wochen.
Viel Glück dabei wünscht
Paul Rusch, Objektleiter
Die nächste Ausgabe erscheint vor der Wiesn 
am 15. Oktober:
39TAXIKURIER
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:30 Uhr Seite 39

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
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Und von uns.
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