TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier September 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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September 2006 Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Nicht unter Wert verkaufen ➜ Der Papst in München Alle Infos zum Mega-Ereignis ➜ Essen auf Rädern Rund um den Flughafen ➜ Die guten Geister der Genossenschaft Im Gespräch mit Alfred Huber Transporte im Taxi Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 1
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Editorial Sommerloch einem Angestelltenverhältnis unvereinbar ist. Ein gutverdienender Mitarbeiter kann wohl kaum sich selbst und darüber hinaus den Vorstand kontrollieren, von dem er abhängig ist. Eine Anfechtung der Wahl mit allen öffentlichen Begleiterscheinungen steht aber in diesem Fall kaum dafür, zumal nicht auszuschließen ist, dass Herr Stein von sich aus als Mitarbeiter ausscheidet. In einem von mehreren Terminen gegen die Taxi-München eG schlug Herr Stein vor, gegen eine fette Abfindung auszuscheiden. Angekündigt wurde die Gründung eines neuen Verbandes durch eine Dame, die die Taxi-München eG das letzte Jahr heimsuchte. Auch nichts wirklich Neues und schadet nur, hilft niemanden. Inwieweit diese Nachricht mit den Schwierigkeiten der Taxivereinigung zusammenhängt, bleibt abzuwarten. Einige ganz Pfiffige dichten dem Landesverband die Schuld am Niedergang der Taxivereinigung an, weil er sich erdreistet, die bereits bezahlten BZP-Beiträge einzufordern. Die Kündigung der Räume in der Corneliusstrasse, die zwei Jahre gratis und jetzt zu geringem Mietzins überlassen wurden, ist nach dem Verhalten der Taxivereinigung und dem zusätzlichen Druck durch die Baubehörde unumgänglich. Wir benötigen die Räume schlicht und ergreifend anderweitig. Ihr Hans Meißner Wegen der Fußball-WM wurde die Generalversammlung 2006 erst am 20. Juli abgehalten. Mit 231 Mit - gliedern waren knapp 13% der Wahlberechtigten erschienen. Der Bericht über das Geschäftsjahr 2005 schloss mit einem Gewinn von 363 TEURO und gab keinen Anlass zu kontroversen Diskussionen. Die Wahlen zum Aufsichtsrat bestä - tigen die Gerüchte, dass der Angestellte Stein mit den Stimmen eines Drittels der Anwesenden gewählt wurde. Die Wortführer der Wahlkampftruppe meinten damit irgend - jemanden eins ausgewischt zu haben. Es wäre sehr wohl möglich gewesen, die Wahl gemäß § 37 Genossenschaftsgesetz anzufechten, da die Stellung eines Aufsichtsrates mit 2 TAXIKURIER Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas S.v.Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 2
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TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Editorial | Sommerloch 2 Norberts Weltreise | Kairo 4 Dauerbrenner | Verhalten am Taxistandplatz 5 Taxameter des Monats | Transportgüter im Check 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die Genossenschaft | Bericht von der Generalversammlung 8 Der Aufsichtsrat berichtet | 11 Der Landesverband | News 12 Rose des Monats | Toni Mitrev 13 Zitrone des Monats | Ramin Hadjikhani 13 Transporte im Taxi | Aber nicht unter Wert verkaufen 14 Außergewöhnliche Kollegen | Uschi Eller, die Harley-Braut 16 Witz des Monats | 17 Essen auf Rädern | Rund um den Flughafen 18 Recht um’s Taxi | Schadensabwicklung und Internetbörse 19 Geschichte und G’schichten | Der Hauptbahnhof 20 Der Papst in München | Alle Infos 22 Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „C“ 24 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 25 Münchner Straßennamen | „W“ 26 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 27 Messe München | Die Messe im September 29 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 30 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 30 Die fünf Weisheiten des Monats | 31 Pausenfüller | Zahlen und Daten unseres Körpers 31 Rund um’s Taxi | Falsches Hotel – was nun? 32 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 33 Taxi-Check München | Fahrgast will zum Bankomat 34 Der Blick zurück | Der September vor 100, 75, 50, 25 Jahren 35 Die guten Geister der Genossenschaft | Alfred Huber 36 Anno dazumal | Historisches aus der Zunft 37 Impressum | 39 Vorschau Ausgabe Oktober | 39 3TAXIKURIER Inhalt Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER Kairo (Ägypten) Ägypten, die Republik in Nordafrika ist mit ihre ca. 5.000 Jahre andauernden Geschichte einer der ältesten Länder der Welt. Das Land der Pharaonen grenzt westlich an Libyen, südlich an den Sudan, östlich an Israel und nördlich an das Mittelmeer. Es hat ca. 68,4 Mio Einwohner, die Amtssprache ist arabisch und die Staatsreligion ist der Islam (ca. 90% sind sunnitische Muslime). Die Währung ist das ägyptischen Pfund (1 EUR = 6,95 EGP). Die Hauptstadt ist Kairo. Vor ca. 5.000 Jahren drängte eine massive Trockenheit die Menschen und Tiere in Ägypten an die Nilufer, an denen dann die ersten Siedlungen entstanden. Die Lebensgrundlage der Bevölkerung war der Ackerbau. Die Hieroglyphen-Schrift bildete die Grundlage für den Aufbau des Staates. Nach zahlreichen Kämpfen ergriff der siegreiche Heerführer Menes im Jahr 2.857 v. Chr. die Macht und ernannte sich zum Pharao (= Gott-König). Dieser 1. Pharaodynastie folgten in den nächsten 2.500 Jahren noch 29 weitere (Cheop, Chephren, Mykerinos …). Ägypten wechselte im Laufe seiner Geschichten oftmals seine Zugehörigkeit. So gehörte es von 30 v. Chr. bis 395 n. Chr. zum Römischen Reich. Im 7. Jahrhundert wurde es von den Arabern erobert und dem Kalifenreich einverleibt. 1517 wurde es von den Türken erobert. Im Ersten Weltkrieg wurde Ägypten britisches Protektorat. 1967 besiegte Israel Ägypten und eroberte die Sinaihalbinsel. Der Krieg gegen Israel endete 1973 ohne Sieg mit einem Waffenstillstand. Erst im März 1979 unterzeichneten der damalige ägyptischen Präsident Anwar al-Sadat und der israelische Ministerpräsident Menachim Begin einen von den anderen arabischen Staaten nicht anerkannten Friedensvertrag, der den Rückzug Israels von der Sinaihalbinsel zur Folge hatte. Seit 1981 ist Hosni Mubarak Präsident. Kairo, das 969 n. Chr. gegründet wurde, ist heute Hauptstadt und Regierungssitz von Ägypten. Die Stadt am Nil hat derzeit ca. 15 Mio Einwohner und ist sowohl politischer, wirtschaftlicher und geistiger Mittelpunkt Ägyptens. Sinnbild hierfür sind 5 Universitäten, zahlreiche Moscheen und Museen. Die Altstadt Kairos wurde inzwischen zum Weltkulturerbe ernannt. So bewegt die Geschichte Ägyptens auch ist, so rückständig ist der Entwicklungsstand der Taxis. Kürzlich war in einer Münchner Tageszeitung zu lesen, dass die Regierung sich jetzt der Modernisierung des Taxigewerbes annehmen will, was so aussieht, dass die derzeit ca. 55.000 existierenden schwarz-weißen Taxis, die meist in desolatem Zustand sind, durch neue „Yellow Cabs“ der Hersteller Volkswagen und Hyundai ersetzt werden sollen. Hierzu soll dann auch das Outfit der Fahrer entsprechend „angeglichen“ werden. Die alten schwarz-weißen Taxis sind meist Fiat, Peugeot oder Lada aus den 70er Jahren. Gelegentlich sieht man auch noch alte Mercedes „Heckflossen“ in schwarz-weiß oder nur weiß. Ein Taxameter ist meist Fehlanzeige, und wenn, dann funktioniert es nicht; hierbei sollte Norberts Weltreise man den rituellen Aspekt des Fahrpreisaushandelns nicht unterschätzen. Es wird sogar von Reiseveranstaltern empfohlen, den Fahrpreis vor Fahrtantritt fest auszuhandeln. Klimaanlage haben diese Fahrzeuge natürlich nicht, was die Taxifahrt in der Stadt, speziell in den Sommermonaten bei ca. 35-45 °C und dem entsprechenden Smog, zu einem „unvergesslichen Vergnügen“ macht. Die Fahrt vom Flughafen zur Innenstadt kostet normalerweise nicht mehr als 25 EPG; man wird jedoch kaum einen Taxifahrer finden, der die Fahrt unter 50 EGP ausführt. Für Fahrten innerhalb der Stadt sollte man mit 5-10 EGP auskommen. Eine Fahrt nach Alexandria („Perle des Mittelmeers“, gegr. 332 v. Chr. von Alexander dem Großen) kostet ca. 150 EGP. Will man versuchen, sich einem ägyptischen Taxifahrer verständlich zu machen, sollte man folgende Redewendungen verinnerlichen: ➜ Können Sie mir sagen … = ana ayiz aruuh … ➜ Wissen Sie …? = inta arif …? ➜ Gerade aus = ala tuul ➜ Links abbiegen = khosh shemalak ➜ Rechts abbiegen = khosh yemeenak ➜ Halten Sie hier (hier ist Ende) = hena kwayyis ➜ Bitte = minfadlak ➜ Danke = shukran ➜ Zum Flughafen = lil mataar ➜ OK = Meshi (NL) Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball die Taxibranche funktioniert. Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...! Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 4
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5TAXIKURIER Dauerbrenner Verhalten am Taxistandplatz Leider gibt es immer wieder Kollegen, die trotz vielfacher Ermahnungen in diversen Artikeln vergangener Ausgaben des TAXIKURIERS, nach wie vor die direkt an Taxistandplätze angrenzenden Privatgrundstücke mit harnstoffhaltigen Flüssigkeiten kontaminieren. Dies ist nicht nur abstoßend, sondern auch in höchsten Maße ignorant, da es im Stadtgebiet genügend Möglichkeiten (Hotels, Gaststätten, …) gibt, dieses Bedürfnis regelgerecht zu befriedigen. Die Stadt München ahndet dies inzwischen auch „gebührend“, nicht nur während des Oktoberfestes. Eine andere „Unsitte“ ist das NICHT-NACHFAHREN am Taxistandplatz. Gemäß § 3 der Taxiordnung der Landeshauptstadt München heisst es: (1) Unbesetzte Taxis sind in der Reihenfolge ihrer Ankunft an den Standplätzen bereitzustellen. Soweit Nachrückplätze vorhanden sind, dürfen Standplätze unmittelbar nur angefahren werden, wenn der Nachrückplatz unbesetzt ist. (2) Jede Lücke ist unverzüglich durch Nachrücken des nächsten Taxis aufzufüllen. (3) Auf Standplätzen aufgestellte Taxis müssen durch Anwesenheit der Fahrer stets fahrbereit sein.“ Gerade gegen die Punkte (2) und (3) wird ständig verstoßen. Zwar ist der Beruf des Taxifahrers ein sehr kommunikativer, das Gespräch der Fahrer oder Unternehmer untereinander an Standplätzen darf auch nicht unterschätzt werden. Nur sollte es natürlich nicht dazu führen, dass Lücken entstehen, aufgrund derer andere Kollegen am Standplatz nicht ‚landen’ können und somit weiterfahren müssen, oder sich ‚illegal’ (überzählig – ausserhalb des Standplatzes) bereitstellen müssen. Ein anderes Manko ist das abgesperrte, fahrerlose Taxi am Standplatz, das ebenfalls das Auffüllen oder Nachrücken am Standplatz verhindert. Oftmals gibt es hierfür triviale Gründe (Toilette, Brotzeit holen, …); nur sollte man auch hier darauf achten, das Fahrzeug ggf. offen zu lassen und seinen Vorder- oder Hintermann darum zu bitten, das Fahrzeug nachzufahren. Wenn man diese Kleinigkeiten beachtet, kann man erstens das Miteinander stärken und zweitens unnötigen Stress während einer ohnehin meist anstrengenden Schicht verhindern. (NL) Taxameter des Monats UMZUGSKARTONS – Wer sein Taxi zum Transporter umfunktionieren möchte, bitteschön. Beim Stapeln von sauber verpackten Umzugskartons sollte man das zulässige Gesamtgewicht des Autos nicht aus den Augen verlieren. Ansonsten muss man sich nur fragen, wie fit man ist, denn beim Ein- und Ausladen muss man behilflich sein. Und mehr als 50 Cent pro Karton darf man offiziell auch nicht verlangen. Also erst Muskeln überprüfen und dann verhandeln. FERNSEHER – Die Zeit der Großleinwände ist momentan etwas abgeflaut. Aber selbst große TV-Flachbildschirme haben heute weniger Gewicht als ein Grundig-Fernsehmöbel vor 50 Jahren. Wenn die Ausmaße stimmen, rein damit. 5 Euro Zuschlag sollten schon verlangt werden. AQUARIEN, TERRARIEN – Wer an seine stummen Mitbewohner gewohnt ist, will auf sie nicht mehr verzichten. Aquarien und Terrarien sind mit viel Sorgfalt zu behandeln, weil sie die blöde Angewohnheit haben, leicht zu Bruch zu gehen – obwohl sie alles andere als leicht sind. Ist aus Aquarien der Inhalt hoffentlich entfernt (ohne Wasser), sollte man sich bei Terrarien schon mal vergewissern, ob auch die Python nicht entfleuchen kann. PFLANZEN – Ein äußerst undankbares Transportgut. Da es sich meist nicht nur um Usambaraveilchen handelt, sondern in der Regel um ausgewachsene Dschungelpflanzen, ist das Chaos schon vorprogrammiert. Ob beim Anfahren oder beim Bremsen, ständig wollen sie umfallen. Das schmutzt erstens und zweitens geht das Schmuckstück leicht zu Bruch. Dann ist das Gezeter groß. Also: In jedem Fall Haftung ausschließen. Exoten können teuer sein. FAHRRÄDER – Fahrräder können mit Limousinen eigentlich nicht befördert werden. Nachdem jeder von uns irgendeine Verbindung zum Radl hat und Geld bekanntlich nicht stinkt, sollten Radfahrer an die Zentrale verwiesen werden. Bestimmt findet sich ein Fahrer, dessen Auto nicht mehr verletzt werden kann. (PG) Transportgüter Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 So-Do von 17 00 -1 00 Fr+Sa von 17 00 -3 00 geöffnet Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Top-Termine September 2006 Freitag, 1. September ➜ 20.00 Uhr, Hofkapelle der Residenz, Mozarts Streichquintette ➜ 20.30 Uhr, Backstage, Rise Against Samstag, 2. September ➜ 20.30 Uhr, Backstage, Frontline Assembly ➜ 21.00 Uhr, Sunny Red, Paint it Black ➜ 4004, Miami Party Break ➜ Prinzip, Prinzip Playground Sonntag, 3. September ➜ 18.00 Uhr, Volksgarten, Kaiserwetter ➜ 20.00 Uhr, Lach&Schieß, Simone Solga ➜ 20.30 Uhr, Backstage, Hiroshima Mon Amour Montag, 4. September ➜ 20.30 Uhr, Garden, The Taste ➜ 21.00 Uhr, Backstage, Bouncing Souls Dienstag, 5. September ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Abschlusskonzert European Respiratory ➜ 20.30 Uhr, Garden, The Taste ➜ 21.00 Uhr, Monofaktur, The Market Men Freitag, 8. September ➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Blind Guardian Sonntag, 10. September ➜ 20.30 Uhr, Messe Ost, Papst-Messe ➜ 18.00 Uhr, Volksgarten, Kaiserwetter ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Klee Montag, 11. September ➜ 20.00 Uhr, Lach&Schieß, Simone Solga ➜ 20.30 Uhr, Ampere, Lotto King Karl ➜ 21.00 Uhr, Monofaktur, Jasmin Wagner Dienstag, 12. September ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, B.B. King ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Joshua Kadison Mittwoch, 13. September ➜ Muffathalle, Land der Wunder Donnerstag, 14. September ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Disturbed ➜ 20.30 Uhr, Ampere, Kante ➜ Backstage, Accüsed ➜ Muffathalle, Joy Denalane Freitag, 15. September ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Intern. Podium Junger Solisten Samstag, 16. September ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Junge Philharmonie Köln ➜ 20.30 Uhr, Backstage, The Alarm ➜ 20.30 Uhr, Elserhallen, Kooks ➜ 21.00 Uhr, Atomic Cafe, Schwarz und Weiß ➜ 21.00 Uhr, Orangehouse, Samba ➜ 21.00 Uhr, Feierwerk, Shai Hulud Sonntag, 17. September ➜ 13.30 Uhr, Gärtnerplatz Gärtnerplatz-Open-Air ➜ 14.00 – 15.45 Uhr, Arena, 1860 München : SC Freiburg Montag, 18. September ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Arlo Guthrie und Konstantin Wecker ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Kosheen4 ➜ 21.00 Uhr, Atomic Cafe, Radio 4 ➜ Ampere, Bluespower (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Dienstag, 19. September ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Akademiekonzert Bayerisches Staatsorchester ➜ 21.00 Uhr, Muffathalle, The Feeling ➜ Feierwerk, Klasse Kriminale Mittwoch, 20. September ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Bayerisches Staatsorchester ➜ 21.00 Uhr, Elserhallen, Radio Birdman ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der kleine Prinz ➜ Muffathalle, Mariem Hassan ➜ Backstage, D-A-D Donnerstag, 21. September ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Bayerisches Staatsorchester ➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Somersault ➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, Texas Lightning ➜ 21.00 Uhr, Metropolis, Axel Rudi Pell ➜ Backstage, Apokalyptische Reiter Freitag, 22. September ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Bayerisches Staatsorchester ➜ 20.00 Uhr, Metropolis, Axel Rudi Pell ➜ 20.30 Uhr, Backstage, The Slackers ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Porcupine Tree Samstag, 23. September ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern : Alemannia Aachen ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR ➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Axel Zwingenberger ➜ 20.30 Uhr, Backstage, Bela B. ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Luka Bloom ➜ Prager Frühling, The Sugars Sonntag, 24. September ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinée ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Tölzer Knabenchor ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Schinderhannes ➜ Tonhalle, Billy Talent ➜ Backstage, Madsen ➜ Atomic Cafe, The Rifles Montag, 25. September ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Maria Farantouri ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch ➜ 21.00 Uhr, Atomic Cafe, Radio 4 Dienstag, 26. September ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Luka Bloom ➜ Backstage, Hardcore Superstar Große Wiedereröffnung am 28. August 2006! Freuen Sie sich auf viele neue Angebote aus hochwertigen Designer- und Marken-Ko llektionen für Damen und Herren zu stark reduzierten Preisen. Zur Wiesn gibts natürlich besonders viele Trachten, auch für Kinder bis Gr. 128. Hier einige Beispiele: Kurzes Dirndl mit Schürze, ab Gr. 32 139,00 99,90 Baumwolle, flieder, rosé, türkis Dirndlbluse “Loden-Frey”, weiß 37,90 25,90 Da.-Walkjanker “Giesswein”, 199,00 129,00 viele Farben und Modelle Trachtenhemden, 1/1A., diverse Karos ab 19,90 He.-Lederbundhosen mit Latz und 269,00 199,00 Träger, Wildbock He.-Sportswearjacken mit Steppfutter 189,00 99,90 Waschlederoptik, 5 Farben Nicht verpassen! 28.8. und 2.9. großer Garagenverkauf mit vielen Einzelstücken zu 5, 10, 20, und 30 Euro! 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LANGELANGE WEILWEIL EE?? SAM-Technixx Eversbuschstrasse 39 RG · 80999 München Tel. 089 / 812 28 22 · Mobil 0171 / 55 00 395 www.sam-technixx.de AAuf dem werkseitigenuf dem werkseitigen NavigationssystemNavigationssystem,, iim Fondm Fond für Fahrgäste für Fahrgäste undund auchauch auf demauf dem RückspiegelmonitorRückspiegelmonitor darstellbar! darstellbar! MUSS DOCH NICHT SEIN!MUSS DOCH NICHT SEIN! DVB-T – 22 PROGRAMMEDVB-T – 22 PROGRAMME IN DIGITALER QUALITÄTIN DIGITALER QUALITÄT heliumrausch.de 7TAXIKURIER Mehrtägige Termine ➜ 10.07.06 – 17.09.06, Innenhof der Glypthothek, Theaterspiele Flamenco ➜ 08.08.06 – 03.09.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, African Footprint ➜ 16.08.06 – 07.10.06, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Ein Seestern im Garten ➜ 22.08.06 – 02.09.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ 22.08.06 – 16.09.06, außer So., Mo. 20.30 Uhr, Fraunhofer, Sigi Zimmerschied ➜ 26.08.06 – 17.09.06, Dantestadion, Fußball WM der Menschen mit geistiger Behinderung ➜ 27.08.06 – 06.09.06, 19.00 Uhr, Backstage, Free & Easy Festival ➜ 29.08.06 – 02.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 02.09.06 – 03.09.06, Leopoldstraße, Streetlife-Festival ➜ 02.09.06 – 06.09.06, Messe ICM, ERS ➜ 05.09.06 – 07.09.06, 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang ➜ 05.09.06 – 09.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Klaus Eckel ➜ 06.09.06 – 07.09.06, Elserhallen, Josef Hader ➜ 06.09.06 – 08.09.06, 9.00 – 19.00 Uhr, MOC, Munich Fabric Start ➜ 06.09.06 – 08.10.06, Di. – So. 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Grease ➜ 12.09.06 – 15.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Bülent Ceylan ➜ 12.09.06 – 24.09.06, 20.00 Uhr, außer Mo., Circus Krone, Stomp ➜ 13.09.06 – 14.09.06, Elserhallen, Josef Hader ➜ 16.09.06 – 18.09.06, Lach- und Schießgesellschaft, Frank Lüdecke ➜ 16.09.06 – 18.09.06, 10.00 – 18.00 Uhr, MOC, Cinec ➜ 16.09.06 – 03.10.06, Theresienwiese, Oktoberfest ➜ 18.09.06 – 20.09.06, Olympiapark, REWE Großverbrauchermesse ➜ 19.09.06 – 23.09.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Robert Kreis ➜ 20.09.06 – 23.09.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Pretterer ➜ 21.09.06 – 24.09.06, 09.00 – 18.00 Uhr,Messe, Expopharm ➜ 21.09.06 – 24.09.06, 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, Deutscher Apothekertag ➜ 22.09.06 – 24.09.06, Olympiapark, Esoterik-Tage ➜ 23.09.06 – 03.10.06, Olympiapark, Messe Lekkerland ➜ 24.09.06 – 30.09.06, außer 29.09., 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, die Buschtrommel ➜ 25.09.06 – 30.09.06, Das Schloss, Triple Espresso ➜ 26.09.06 – 01.10.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Dieter Nuhr ➜ 27.09.06 – 07.10.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Michi Marchner ➜ 28.09.06 – 29.09.06, 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, ECR-Tag ➜ 29.09.06 – 01.10.06, 09.00 – 18.00 Uhr, Messe, Golf Europa Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms 4004 8 Seasons Alabama-Gelände Americanos A t o m i c C a f è Babylon Backstage Badeanstalt Cafe am Hochhaus Cord Crowns Club Hansa 39 Kultfabrik Lenbach Loggia max Suite M i a Muffathalle Nachtgalerie Nachtwerk O p t i m o l w e r k e P 1 Palais Pacha Pappasitos Parkcafe Prager Frühling Prinzip Pulverturm Reitschule Schlachthof Schranne Skyline Soul City Substanz The Garden Titanic City Volksgarten Woanders Club Mittwoch, 27. September ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tanzcompagnie Flamencos ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR ➜ BR-Funkhaus, Julia Hülsmann Trio Donnerstag, 28. September ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ Prinzregententheater, Carmen Linares ➜ Backstage, Hell on Earth ➜ Orangehouse, Super 700 Obwohl der September mit Unsinn, dem Streetlife-Festival (Leopoldstraße, 2. – 3.9.) beginnt, stehen wir wohl vor dem besten Monat des Jahres. Papst, Wiesn, die ersten Herbst-Messen laufen an und die Fußball-Bundesliga mit drei Münchner Vereinen. Taxler-Herz, was willst du mehr. (PR) Top of the Top’s Kleinanzeigen-Annahme Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 im 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 30. August 2006! Freitag, 29. September ➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, Wochenende der jungen Dramatiker ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Trauer muss Elektra tragen ➜ 20.00 Uhr, Lach&Schieß, Dieter Hildebrandt ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Engel ➜ Elserhallen, 12012 ➜ Feierwerk, Seachange Samstag, 30. September ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmetklassik ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Bushido ➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, Rapsoul ➜ Prager Frühling, The Essex Green ➜ Orangehouse, Petsch Moser Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Die Genossenschaft Bericht über die ordentlichen Generalversammlung der Taxi- München eG am 20. Juli 2006 im Augustinerkeller Tagesordnung: 1. Begrüßung und Genehmigung der Tagesordnung 2. Bericht des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2005 und Vorlage des Jahresabschlusses 2005 3. Bericht des Aufsichtsrates über seine Tätigkeit 4. Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V. 5. Aussprache zu den Berichten 6. Beschlussfassung der Generalversammlung a) Genehmigung des Jahresabschlusses 2005 b) Behandlung des Bilanzverlustes c) Entlastung des Vorstandes d) Entlastung des Aufsichtsrates 7. Wahlen Folgende Wahlen für den Aufsichtsrat stehen turnusgemäß an: a) Herr Nazim Arikan, Taxi 1964 b) Frau Christine Reindl, Taxi 301 c) ein weiteres Aufsichtsratsmitglied für den zurückgetretenen Johann Billmeier, Taxi 1990 8. Festsetzung der Vergütung für den Aufsichtsratsvorsitz 9. Verschiedenes TOP 1 Um 10.25 Uhr eröffnete die Vorsitzende des Aufsichtsrates, Frau Christine Reindl, die Generalversammlung. Frau Reindl konnte als Gäste begrüßen: die Stadträte Frau Barbara Scheuble-Schäfer und Herrn Dr. Babor. Mit Begrüßung der Vertreter der DaimlerChrysler Niederlassung München (Herrn Weber, Herrn Dämmig, Herrn Merl) bedankte sich Frau Reindl bei diesen für die Übernahme der Kosten des Mittagessens. Bei Herrn Welser von der Firma AUDI bedankte sich Frau Reindl für Kaffee und Kuchen. Des weiteren wurden diverse Aussteller und Direktor Aschmann und sein Nachfolger, Herr Brenner, vom VdK begrüßt. Mit der Feststellung, dass die Ladung formund fristgerecht erging, wurde die Tagesordnung mehrheitlich genehmigt. Gegen die Bestellung des Herrn Norbert Laermann als Schriftführer erhoben sich keine Widersprüche. Der Wahlausschuss, bestehend aus fünf Mitgliedern, wählte Herrn Dr. Pletsch vom Bayerischen Genossenschaftsverband zum Vorsitzenden. Frau Reindl schlug als Leiter der Versammlung den Revisor des Bayerischen Genossenschaftsverbandes, Herrn Alexander Stern, vor. Widerspruch erhob sich aus der Versammlung nicht. Frau Reindl verlas die Namen der seit der letzten Generalversammlung verstorbenen Mitglieder und die Versammlung legte eine Gedenkminute ein. Nun übernahm Herr Stern die Versammlungsleitung und wies daraufhin, dass eine Redezeitbegrenzung von fünf Minuten vorgesehen ist. TOP 2 Herr Meißner trug den Geschäftsbericht des Vorstandes vor: Das Münchner Taxigewerbe ist in das Wirtschaftsszenario Bayern eingebunden. Mit einer Steigerung um 1,2 % stagnierte das Wirtschaftswachstum nahezu. Die Führung in Deutschland verliert Bayern zusehends. Die Arbeitslosenquote ist in Bayern mit 7,8 % weiter unter dem Bundesdurchschnitt von 11,7 %. Erfreulicherweise sank die Zahl der Arbeitslosen in 2005 um 1,8 %. Der Verbraucherpreisindex stieg in Bayern 2005 um 2,3 % , damit wurde die Konsumbereitschaft weiter reduziert. Alarmierend sind die Steigerungen bei den Energiekosten. Haushaltsenergie wurde um 32,3 % teurer. Die Preise für Kraftstoff erhöhten sich um 12,1 % und wirkten sich auf das Taxigewerbe sehr negativ aus. Diese gravierende Kostensteigerung nahm die Taxi-München eG zum Anlass, eine am Markt durchsetzbare Tarifanhebung durchzusetzen. Die im Sommer 2005 mit großem Werbe - aufwand angekündigte Bundesgartenschau (BUGA) blieb, wie ähnliche Publikumsveranstaltungen, für das Münchner Taxigewerbe ohne Bedeutung. Dagegen ist eine positive Entwicklung des München-Tourismus ein wichtiger Impuls für das Taxigewerbe. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 8,7 % auf über 8,3 Millionen. Besonders erfreulich ist die Zunahme ausländischer Gäste um 9,4 %. Die Auslandsgäste stammen aus den USA (600 T), Italien (400 T), UK (340 T), Schweiz (275 T), Österreich (200 T) und Golfstaaten (190 T). Insgesamt besuchten in 2005 9,1 Millionen Reisende unsere Stadt. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer belief sich in 2005 auf 2,03 Tage. Dabei verweilten die Gäste aus dem Ausland mit 2,15 Tagen länger als inländische Besucher. Am Rande ist zu erwähnen, dass die Auslastung der Hotelbetten bei 52 % und der Hotelzimmer bei 72 % lag. Der Taxi-München eG gehörten zum 31.12.2005 1.880 (Vj. 1.986) Mitglieder an, davon waren 247 (387) Passivmitglieder. 1.346 (Vj. 1.410) Mitglieder betrieben 1 Taxi und 287 (289) Mitglieder verfügten über 1.841 (1.785) Taxis. Diese Zahlen belegen eine weitere Konzentration und Mehrauslastung der Taxis. Der Konkurrenzdruck erhöhte sich also erneut. Hinzu kommt die Tatsache, dass München mit 2,7 Taxis pro 1.000 Einwohner bei weitem die größte Taxidichte aller deutschen Großstädte aufweist. Schon aus diesem Grunde war die Durchsetzung eines erneuten Beobachtungszeitraumes auf Antrag der Taxi-München eG von einem weiteren Jahr unbedingt erforderlich. 1. Ein weiterer Eckpunkt der gewerbepolitischen Aufgaben der Taxi-München eG war die Durchsetzung eines marktverträglichen Taxitarifes. Der seit 1. Juni geltende Tarif entspricht weitgehendst unserem Antrag. Die Tarifangleichung konnte ohne großes Presseecho, außer natürlich in Bild, der Bilderzeitung, abgewickelt werden. Die Kundenakzeptanz wurde nicht beeinträchtigt. Dass der Tarif von der Systemstruktur richtig war, beweisen Stimmen und Ängste aus den letzten Tagen. Gerade die Kritiker der maßvollen Anhebung von Flughafenfahrten diskutieren und fordern angesichts einer noch unbedeutenden Konkurrenz eines Mietwagenunternehmers, eine weitere Rück - nahme der Preise für längere Fahrten. Der Taxitarif ist zwar behördlich festgelegt, die Preise müssen trotzdem vom Kunden akzeptiert werden; d. h. der Taxitarif wird wie jeder Preis letztendlich vom Markt bestimmt. Durch die behördliche Festschreibung ist bereits vor der Beantragung Sachverstand und Kenntnis der Marktmechanismen äußerst ER- TAX Kundendienst Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Fahrschule Reuter GmbH Isartorplatz 9 80331 München Tel.: 089/ 22 11 46 Ausbildung der Klassen: B, BE, A, A1, M, Mofa ASP = Punktetilgungsseminar Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:27 Uhr Seite 8
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9TAXIKURIER Die Genossenschaft wichtig. Beim Tarif können wir uns keine Fehlversuche leisten, die wir, wie der Bäcker seine Semmelpreise, am nächsten Tag wieder runtersetzen. Die Einführung des automatisierten Datenfunks ist zentralenseitig abgeschlossen. Verzögerungen ergeben sich bei den Testläufen der Fahrzeugausrüstungen. Angesichts der Tatsache, dass es sich bei dem bevorstehenden Investitionsvolumen in München um den größten Marktteilnehmer handelt, bemühen sich in großer Hektik weitere Anbieter um die Teilnahme an der Versuchsreihe. Wir nehmen dabei zeitliche Verzögerungen in Kauf, um möglichst preisgünstige Lösungen anzubieten. Einige Anbieter der Hardware für Taxis, sehen offenbar erst jetzt ein, dass unsere Entscheidung für andere Zentralen Vorbildfunktion hat. 2. Fest stehen in jedem Fall, dass a) die Entscheidung für die Softwarefirma Gefos aus Schwerte richtig war und ist b) die Einführung des Datenfunks notwendig ist, um unser Angebot an Fahrpersonal und Fahrzeugen besser den Kundenwünschen anzupassen c) durch Fahrer- und Fahrzeugerfassung die Anonymität verringert und die Dienstleistungsqualität verbessert wird d) durch die Ausrüstung mit Quittungsdrukkern die Akzeptanz bei den Kunden verstärkt und e) durch ein Navigationssystem die Bedienung der Kunden verbessert wird. Nach dem derzeitigen Entwicklungsstand wird es uns gelingen eine funktionsfähige Datenübertragung für cirka 700 Euro mit Quittungsdrucker und GPS auf die Füße zu stellen. Wir werden mindestens 2 oder 3 Lösungen unterschiedlicher technischer und preislicher Ausgestaltung anbieten können. Es wird sogar eine Komplettlösung mit Datenübertragung, Telefonie, Drucker, Kartenleser, Navigation und Taxameter unter 1.800 Euro angeboten werden. In einer oder auch mehreren Versammlungen werden wir die Produkte vorstellen und Sie umfassend informieren. Zur Diskussion um den Taxikurier und dessen Kosten ist festzustellen, dass der neue Kurier nicht nur bei Fachleuten hervorragend ankommt und der größten deutschen Taxigenossenschaft im Erscheinungsbild entspricht. Die qualitativ hochwertige Publikation ist dem Image aller Mitglieder in hohem Maße förderlich. Wir werden sicher noch einige Veränderungen ins Auge fassen – denn nichts ist so gut, dass man es nicht verbessern kann. Zu den Kosten ist anzumerken, dass auch der viel kritisierte alte „Kurier“, den ich alleine schrieb, ein kräftiges Defizit verursachte. Bereits in den nächsten Wochen und Monaten werden wir durch Umstrukturierungen im Versand und bei den Portokosten spürbar einsparen können und diesen Weg auch weiter beschreiten. Ich danke an dieser Stelle allen Kollegen und Mitarbeitern, im Besonderen dem Kollegen Rusch, für ihre Arbeit am Taxikurier. Die Pflege und Einrichtung von Standplätzen geht durch das KVR seit einiger Zeit sehr zäh vonstatten. Neueinrichtungen, Verlegungen und sogar Auflassungen dauern eine Ewigkeit. Hier muss etwas geschehen. Zur WM konnten wir nach einem Konfrontationskurs mit der FIFA, gemeinsam mit dem KVR unter der Federführung des Herrn Thiem, halbwegs brauchbare Lösungen erreichen – auch die Park und Ride GmbH als Betreiber des Parkhauses unterstützte uns kräftig. Bei allen Spielen waren mindestens drei Mitarbeiter und auch Vorstandskollegen vor Ort und sorgten für bestmöglichen Ablauf. Die Taxi- München eG hat hier bewiesen, dass effektiver Dienst am Münchner Taxigewerbe umfassend und zuverlässig erledigt wird. Herr Meißner wies darauf hin, dass sich die Dienstleistungserlöse auf Grund der Ausweitung des Handygeschäftes im letzten Jahr auf 1,4 % erhöhten. Die Investitionen in Höhe von 190.000 Euro, im Wesentlichen bestehend aus den Anzahlungen auf die Datenfunkanlage, wurden aus Eigenmitteln finanziert. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Der Dienstleistungssektor „bargeldloser Zahlungsverkehr (Fahrtaufträge)“ erreichte in 2005 einen Umsatz in Höhe von 7,42 Mio. Euro; im Vorjahr 8,38 Mio. Euro. Auffällig ist der Rück - gang bei den Behindertenfahrten . Seit Juni 2002 werden Dialyse-Sammelfahrtenabrechnungen mit diversen Sozialversicherungsträgern durchgeführt. Die geplanten Umsatzzahlen und Erträge wurden in 2005 weiter ausgebaut und führten zu einem positiven Roh ergebnis. Im Geschäftsjahr 2005 wurde auf Grund einer Nutzungsuntersagung eine Teilwertabschreibung in Höhe von 250 TEUR auf das Grundstück (Parkplatz) Karwendelstraße/ Engelhardstraße gebildet. Die Bemühungen die Führung der Taxi-München eG für die Zukunft zu sichern erlitten in 2005 einen starken Rück - schlag. Ein Vorstandsmitglied versuchte durch maßlos überzogene und haltlose Vorwürfe den gesamten Vorstand zu kippen. Imageschädigend wurde die Angelegenheit bewusst in die Öffentlichkeit getragen. Die völlig aufgebauschten Vorwürfe sind für die Genossenschaft ohne nennenswerte wirtschaftliche Folgen. Der Rufschaden ist für das ganze Gewerbe erheblich und nicht zu beziffern. In den Personalentscheidungen in der Geschäftsleitung musste ein neuer Anfang gemacht werden, der sicher erst in einigen Jahren abgeschlossen sein wird. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Zusammenhang mit der unzulässigen Beschäftigung von geringfügig beschäftigtem Personal in der Funkzentrale sind abgeschlossen. Das dabei ermittelte Volumen von Steuer- und Sozialabgaben, die für einen Zeitraum von fünf Jahren nachzuzahlen sind, haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss sowie die Vermögens-Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Zur Lage der Genossenschaft stellte der Vorstand fest, dass der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen 67,1 % beträgt und damit für ein Dienstleistungsunternehmen überdurchschnittlich hoch ist. Hinsichtlich der Ertragslage ist festzustellen, dass trotz Sonderabschreibungen ein Gewinn von 363.000 Euro ausgewiesen werden kann. Zum Risiko- und Chancenbericht stellte Herr Meißner fest, dass bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht bestehen, lediglich ein Rechtsstreit der beim BGH anhängig ist, das Eintrittsgeld von 2.000 Euro betreffend, könnte zukünftig Auswirkungen auf die Organisationsstruktur der Genossenschaft haben. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 363.468,68 Euro, mit dem Verlustvortrag aus den Vorjahren in Höhe von 1.322.118,82 Euro zu verrechnen. Der ausgewiesene Bilanzverlust in Höhe von 958.650,14 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. kostenlose Testsoftware 2 Fahrer + 2 Fahrzeuge HALE + CAB ASSISTANT Das günstige und einfache TAXI-Abrechnungssystem ... und Sie wissen was in Ihren Taxen läuft www.hale.de/cey THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 9
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Die Genossenschaft 10 TAXIKURIER TOP 3 Zu TOP 3 trug die Vorsitzende des Aufsichts - rates, Frau Christine Reindl, den Bericht des Aufsichtsrates vor, der in der Einladung abgedruckt war. TOP 4 Herr Alexander Stern, Revisor des Genossenschaftsverbandes Bayern, trug den Bericht über die gesetzliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband Bayern e.V. vor. Der Prüfungszeitraum erstreckte sich vom 01.06.2005 bis zum 31.05.2006. Herr Stern bestätigte im Wesentlichen den Inhalt des Berichtes des Vorstandes und schlug vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Herr Stern ging auf die Fälle von Unregelmäßigkeiten bei der Beschäftigung von Aushilfskräften ein, die durch ein Vorstandsmitglied zur Anzeige kamen. Er stellte fest, dass das Ergebnis peripher ist und keine wesentlichen Auswirkungen auf den Jahresabschluss hat. Insgesamt umfasste der Prüfungsbericht 45 Seiten, der nur in der Zusammenfassung vorgetragen wurde. TOP 5 Insgesamt meldeten sich acht Diskussionsredner zu Wort. Soweit sich die Beiträge sachlich auf die Tagesordnungspunkte 2. mit 4. bezogen, wurden sie umfassend von Herrn Stern, Frau Reindl und Herrn Meißner beantwortet. TOP 6 Beschlussfassung: a) Der Jahresabschluss 2005 wurde einstimmig genehmigt. b) Der Vorschlag das Jahresergebnis auf neue Rechnung wurde einstimmig genehmigt. c) Der Vorstand wurde mit großer Mehrheit entlastet. d) Der Aufsichtsrat wurde mit großer Mehrheit entlastet. TOP 7 In den Aufsichtsrat wurden gewählt: a) Herr Hans Stein, Taxi 1744 b) Herr Nazim Arikan, Taxi 1964 c) Herr Tamer Eren, Taxi 1765 Alle drei Herren nahmen die Wahl an. TOP 8 Die monatliche Vergütung für den Vorsitz des Aufsichtsrates wurde von 511,29 Euro auf 600 Euro, mit neun Gegenstimmen von 231 Wahlberechtigten, angehoben. TOP 9 Unter dem Punkt Verschiedenes wurden mehrere Wortmeldungen vom Vorstand umfassend beantwortet. Unter anderem wurde darüber berichtet, welche Vorhaben und deren Auswirkungen in den nächsten Monaten und Jahren in Angriff genommen werden. Hier betonte Herr Meißner, dass bei der Einführung des Datenfunks, der ja hinsichtlich der Zentrale abgeschlossen ist, äußerste Vorsicht und Bedacht angezeigt ist um alle in Frage kommende Neuerungen zu günstigsten Konditionen den Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Herr Meißner berichtete über den völlig neuen Internetauftritt der in den nächsten Wochen aktiviert wird. Hier konnten die guten Beziehungen zur VdK-Versicherung erhebliche Mittel einsparen. Herr Meißner wies den Vorwurf zurück, dass die Genossenschaft den Flughafen verloren habe und nicht bemüht ist bzw. war, die Anmietung zurück zu gewinnen. Er stellte zum wiederholten Male klar, dass nicht die Genossenschaft sondern die Taxivereinigung den Flughafen verloren habe und dass bei der letzten Ausschreibung die Genossenschaft nicht bereit war alle Auflagen der FMG zu erfüllen, da der sogenannte „gläserne Taxifahrer“ die Folge gewesen wäre. Um 13.58 Uhr schloss der Versammlungsleiter, Herr Stern, die Versammlung und dankte allen Mitgliedern für ihr Erscheinen. Rufsäule am Poccistand Seit Verlegung des Standplatztelefons vom absolut toten Taxistand am Arbeitsamt zum Kreisverwaltungsreferat erreichen uns immer wieder Beschwerden, dass der Rufton der Rufsäule zu leise ist. Dies stimmt grundsätzlich. Nachdem unter dem Bürgersteig der Lindwurmstraße die Betondecke der U-Bahn verläuft, war uns das Aufstellen einer großen Rufsäule nicht möglich, da der massive Betonsockel nicht eingebracht werden konnte. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, eine sogenannte „kleine“ Rufsäule anzubringen. Eine Alternative wäre das Aufstellen einer großen Rufsäule in Höhe des 3. Fahrzeugs gewesen. Davon wollten wir in jedem Falle absehen. Wir können lediglich empfehlen, mit dem ersten Taxi soweit nach vorne zu fahren wie es nur möglich ist und auf dem Beifahrersitz bei geöffnetem Seitenfenster Platz zu nehmen um das Gespräch schneller abnehmen zu können. So richtig gefällt uns dieser Tipp auch nicht. (HM) Bundesfinanzministerium verzichtet auf Fahrtenbuch-Pflicht Auch als Erfolg der Arbeit der IHK-Organisation wertet IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Reinhard Dörfler das Einlenken des Bundesfinanzministeriums bei der Fahrtenbuch-Regelung. Hintergrund: Der Bund hat rückwirkend zum 1. Januar 2006 die pauschale 1-Prozent- Methode für die Ermittlung des privaten Nutzungsanteils von Firmenfahrzeugen auf Autos beschränkt, die „zum notwendigen Betriebsvermögen“ zählen – darunter fallen Autos, die zu mehr als 50 % für den Betrieb genutzt werden. Bis vor kurzem war nicht klar, wie die betriebliche Nutzung von über 50 % von den Unternehmen nachgewiesen werden soll. Gemeinsam mit IHK-Präsident Prof. Erich Greipl hatte Dörfler daher in einem Schreiben an Bayerns Finanzminister Prof. Kurt Faltlhauser auf schnelle, pragmatische Lösungen gedrängt. Christine Reindl – hoffentlich bald wieder im Aufsichtsrat Herr Merl bei der Ziehung des glücklichen Gewinners GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 10
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Die Genossenschaft 11TAXIKURIER In einem aktuellen Schreiben hat das Bundesfinanzministerium diese Forderung erfüllt. Klar gestellt ist nun, dass kein Fahrtenbuch nötig ist, sondern der Nachweis der betrieblichen Nutzung „in jeder geeigneten Form erfolgen“ kann. Wenn z. B. Eintragungen in Termin - kalendern oder Reisekostenaufstellung nicht vorhanden sind, kann die überwiegende betriebliche Nutzung auch durch „formlose Aufzeichnungen über einen repräsentativen zusammenhängenden Zeitraum (i. d. R. 3 Monate) glaubhaft gemacht werden“ . Auf einen Nachweis wird ganz verzichtet, wenn die Tätigkeit des Steuerpflichtigen allein für eine überwiegende betriebliche Nutzung spricht, z. B. bei Taxiunternehmern oder Handelsvertretern. Dörfler begrüßt diese Regelung. „Wir sind froh, dass in diesem Fall wieder die Vernunft regiert. So erfüllt die Pauschalierung wieder ihren Sinn: die bürokratische Entlastung der Unternehmen“, so Dörfler. (IHK Newsletter) Gefährdung durch zu schnell fahrende Taxis im Fußgängerbereich Genoveva-Schauer-Platz Mit nachfolgendem Schreiben wurden wir vom Bezirksausschuss des 5. Stadtbezirkes der Landeshauptstadt München Au-Haidhausen auf zu schnell fahrende Taxis hingewiesen: Sehr geehrte Damen und Herren, der Bezirksausschuss 5 (Au-Haidhausen) musste sich in seiner Sitzung am 27.06.2006 aufgrund einer Bürgerbeschwerde wieder einmal mit dem Problem befassen, dass Taxen den Fußgängerbereich am Genoveva-Schauer-Platz häufig viel zu schnell durchfahren, obwohl dort nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist. Viele BA-Mitglieder konnten dies aus eigener Beobachtung bestätigen. Dieses Verhalten gefährdet nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer unmittelbar und lädt andere Autofahrer – ob mit oder ohne Durchfahrtsgenehmigung – geradezu ein, ebenfalls „durchzubrettern“ . Der Genoveva-Schauer-Platz wird von der Bevölkerung immer mehr als Verweilfläche angenommen. Dort und auf den Freischankflächen der umliegenden Lokale halten sich immer mehr junge Familien mit kleinen Kindern auf. Die Kinder haben noch kein Verständnis dafür, dass sie auch im Fußgängerbereich mit schnell fahrenden Autos rechnen müssen. Wir bitten Sie daher erneut, Ihre Fahrerinnen und Fahrer eindringlich und regelmäßig – etwa mittels Durchsagen der Funkzentrale – zur Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeit am Genoveva-Schauer-Platz anzuhalten. Sollte keine dauerhafte Besserung eintreten, müsste sich der Bezirksausschuss zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner für eine Aufhebung ausnahmsweise erteilten Durchfahrtsgenehmigung für Taxis einsetzen. Mit freundlichen Grüßen Adelheid Dietz-Will, Vorsitzende Anmerkung: Wir müssen uns der eindringlichen Bitte des BA anschließen. Setzten Sie diese Verkehrserleichterung nicht durch Gedankenlosigkeit aufs Spiel. Die LH München gibt folgendes für den 4. Stadtbezirk südlich der Ackermannstraße bekannt Nachfolgend genannte Straßenstrecken werden mit Wirkung zum 21.6.2006 wie folgt gewidmet: Zur Ortsstraße: Therese-Studer-Straße; Gustav-Landauer- Bogen; Felix-Fechenbach-Bogen; Rosa-Aschenbrenner-Bogen Zum „beschränkt-öffentlichen“ Weg, Fuß- und Radweg: Gustav-Landauer-Bogen; Felix-Fechenbach- Bogen (jeweils Teilstrecke/Westseite) Die Polizei bittet um Mithilfe Am 05. Juni gegen 16.00 Uhr stieg am Taxistandplatz „Kaufhaus Beck“ eine ältere Dame in ein Taxi. Sie gab als Fahrziel Imhofstraße 9 an. Der Fahrer wird gebeten sich mit Herrn KOK Kohout, Telefon: 089/36056-256 oder 411 in Verbindung zu setzen. Wer kennt diesen Mann? Cirka 35 bis 40 Jahre alt, kräftige Statur, vermutlich Taxifahrer. Sachdienliche Hinweise bitte an Frau KHKin Ursula Kaffka, Telefon: 089/6216-4237. Der Aufsichtsrat berichtet: Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Generalversammlung vom 20. Juli 2006 hatte für den Aufsichtsrat große Bedeutung. Es standen zwei Aufsichtsräte zur Wahl, dazu musste ein Mandat neu besetzt werden. Die Generalversammlung hat bestimmt, dass der Aufsichtsrat sich jetzt wie folgt zusammensetzt: Arikan Nazim (wieder gewählt) Eren Tamer Fischer Robert Herzinger Max Kroiß Gerhard Nowak Michael Rusch Paul Stein Johann (neu gewählt) Zielinski Reinhard Die noch am selben Tag durchgeführte konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates, unter der Leitung des Altersvorsitzenden Max Herzinger, erbrachte folgende Ergebnisse. Aufsichtsratsvorsitzender Reinhard Zielinski stellv. Aufsichtsratsvorsitzender Arikan Nazim Schriftführer Nowak Michael stellv. Schriftführer Stein Johann Nach Abschluss der Wahldurchgänge kam es unter Tagesordnungspunkt sieben zum Meinungsaustausch. Hierbei erklärten sich alle Aufsichtsräte zu konstruktiver Mitarbeit bereit. Gegen Ende der Sitzung wurde Herr Hans Meißner, unser langjähriger erster Vorstand, von den Wahl ergebnissen unterrichtet. Für den reibungslosen Ablauf sorgten alle Aufsichtsräte durch ihre sachlichen Beiträge. Der gesamte Aufsichtsrat möchte sich bei Frau Christa Reindl, unserer bisherigen Aufsichtsratvorsitzenden, nicht nur für die wie immer perfekte Organisation und Vorbereitung dieser Sitzung, sondern auch für ihr geleistetes Engagement, ihre Hilfsbereitschaft und ihren enormen Arbeitseinsatz in der Vergangenheit recht herzlich bedanken. Ihr Wissen und Sachverstand bleibt uns dennoch erhalten, denn trotz ihrer Nichtwahl hat sie uns allen ihre Hilfe angeboten. Liebe Christa, von uns allen nochmals vielen vielen Dank!!! Mit kollegialem Gruß Reinhard Zielinski Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 11
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Der Landesverband 12 TAXIKURIER wurden. Neben der hervorragenden Eignung dieser Fahrzeuge als Taxi ist auf das überdurchschnittlich gute Preis-Leistungsverhältnis bei den „Das Taxi“-Modellen zu verweisen. Bedingt durch eine deutliche Erweiterung des Serienlieferumfangs, aber auch wegen der weiter gestiegenen Rohstoffpreise wurden zum 1. August 2006 die Preise der Sondermodelle „Das Taxi“ um jeweils 290 Euro zzgl. MwSt. angepasst. Die Taxi- und Mietwagen-Sonderausstattungen sind von der Preisanpassung nicht betroffen. Im Gegenzug zur Preisanpassung wird die Serienausstattung des B 180 CDI „Das Taxi“ um die Nebelscheinwerfer und einen automatisch abblendbaren Innenspiegel erweitert und die Serienausstattung der drei E-Klasse Sonder - modelle „Das Taxi“ E 200 CDI, E 200 NGT und E 220 CDI T-Modell um die beiden Ausstattungsfeatures ISOFIX-Kindersitzverankerung und beheizte Scheibenwaschanlage – also Ausstattungsmerkmale, die im Taxieinsatz sehr nützlich sein können. Die neuen Preise für die Taxi-Sondermodelle: B 180 CDI „Das Taxi“: 20.190 Euro zzgl. MwSt. C 200 CDI „Das Taxi“: 24.190 Euro zzgl. MwSt. C 200 CDI „Das Taxi“ T-Modell: 25.190 Euro zzgl. MwSt. E 200 CDI „Das Taxi“: 27.190 Euro zzgl. MwSt. E 200 NGT „Das Taxi“:30.190 Euro zzgl. MwSt. E 220 CDI „Das Taxi“ T-Modell: 31.190 Euro zzgl. MwSt. Die oben genannten Sondermodelle können trotz der gestiegenen Kapitalmarktzinsen weiterhin zinsgünstig mit 1,9 % (Effektivzins) im Rahmen der Taxi-Sonderfinanzierung mit einer Laufzeit von bis zu 60 Monaten über die DaimlerChrysler Bank finanziert werden. Diesen Zins garantiert auf Bitten des BZP die DCVD für alle Fahrzeugübernahmen in 2006, selbst wenn der Zinssatz durch die Europäische Zentralbank noch mal angehoben wird, was allgemein erwartet wird. Dies ist auch die Stelle für den nochmaligen Hinweis darauf, dass für alle Mercedes-Benz- Taxi- und Mietwagenmodelle, sowohl pkw- als auch transporterseitig, eine zweijährige Garantie gilt, an die eine 6-monatige Taxi-Kulanz ohne Laufleistungsbegrenzung anschließt. Nicht eingeschlossen sind Beanstandungen, die auf Verschleiß, Fremdeinwirkung, Fremdteile oder nicht zugelassene Schmierstoffe zurück zuführen sind. BZP AR.Nr. 31/06 „100 Jahre Opel Taxi“ Anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Opel Taxi“ hat die Marke mit dem Blitz jetzt ein besonderes Angebot aufgelegt: Taxi- und Mietwagenbetriebe, die einen Zafira oder einen Vectra als Einsatzwagen bestellen, erhalten ein Automatikgetriebe ohne Aufpreis. Insgesamt entspricht dies einer Netto-Ersparnis von 1.344,83 Euro beim Zafira und von 1.724,18 Euro bei der Vectra Limousine oder beim Vectra Caravan. Opel weist darauf hin, dass nicht nur Taxi- und Mietwagenunternehmen, sondern auch deren Kunden von der kosten - losen Dreingabe profitieren. BZP AR.Nr. 32/06 (HM) Neue Regelung bei Minijobs Zum 01.07.2006 ist der Pauschalbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung auf 15 %, der zur gesetzlichen Krankenversicherung auf 13 % angehoben worden. Der Steuersatz von 2 % bleibt unerändert bestehen. Ein 400 Euro- Minijob verteuert sich somit für den Arbeitgeber von Euro 500 auf Euro 520. Bitte beachten Sie diese Veränderung bei Ihrer nächsten Lohn abrechnung. Restwert Bei einem wirtschaftlichen Totalschaden versucht die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers nicht selten, den im Sachverständigengutachten festgelegten Restwert des Unfallfahrzeuges als zu niedrig in Frage zu stellen. Sofern die Versicherung nicht selbst ein höheres Kaufangebot vorlegt, ist der Geschädigte grundsätzlich berechtigt, das Fahrzeug zu dem geschätzten Preis zu verkaufen und den Kaufpreis im Rahmen der Schadensberechnung als Restwert anzusetzen. Ein höherer Restwert ist nur dann anzusetzen, wenn die Versicherung nachweisen kann, dass auf dem regionalen Markt ein höherer Kaufpreis hätte erzielt werden können. Diesen Nachweis sieht der Bundesgerichtshof nicht als erbracht an, wenn sich der erzielte Verkaufserlös noch am untersten Rand der im Sachverständigengutachten ermittelten üblichen Preisspanne bewegt. Bundesgerichtshof, Az. VI ZR 132/04 Neue Preise beim Stern Mit der Einführung der Sondermodelle „Das Taxi“ für die B-, C- und E-Klasse hat sich eindrucksvoll gezeigt, dass diese für das Taxigewerbe maßgeschneiderten und vom BZP schon seit einigen Jahren in dieser Form geforderten Produkte von den Taxi- und Mietwagenunternehmern überaus erfolgreich angenommen Fotos: www atelier-tacke de Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM SEPTEMBER 2006 Funkausbildung Termine: 19. und 21. September 2006 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 6/2006: 05.09 - 05.10.2006 Kurs 7/2006: 10.10 - 07.11.2006 Kurs 8/2006: 14.11. - 12.12.2006 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 12
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13TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeit - genossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Ramin Hadjikhani (Taxi 890) Am 17. Juli um 16.30 Uhr führten am Standplatz Promenadeplatz zwei iranische Kollegen, Ramin Hadjikhani (Taxi 890, Unternehmer und Fahrer) sowie Taghvai Mostafa, in ihrer Landessprache eine heftige verbale Auseinandersetzung. Nach dieser wüsten Diskussion, deren Inhalt wir nicht kennen, schlug Ramin Hadjikhani Herrn Taghvai ins Gesicht und in den Bauch. Als der Geschädigte einen weiteren Fußtritt abwehren wollte, traf der Angreifer mit seinem Fuß so stark den rechten Unterarm des Herrn Taghvai, dass zwei Knochen der Hand brachen. Herr Taghvai erstattete bereits Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Die Taxi-München eG hat den Vorfall an das KVR mit der Bitte um rechtliche Würdigung weitergegeben. Ein ärztliches Attest liegt vor. Die Zitrone des Monats ist für den Kollegen „890“ in Erwartung der kommenden Sanktionen wohl die mildeste Strafe. (PR, RS) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Toni Mitrev Der 34-jährige Wochenend-Fahrer aus Mazedonien fährt seit 2003 Taxi. Besonders gerne fährt er den Bahnhof Nord an. So auch Ende Juni, als er von seinem Arbeitgeber, der Firma „Wotan-Taxi“ sein Fahrzeug erhielt. Gleich ein schöner Stich – ein Geschäftsmann fuhr mit ihm nach Augsburg. Glück muss man haben. Auf dem Weg zurück nach München erhielt Toni Fahrgäste mit dem Fahrziel „Afrika-Zelt“ auf der Theresienwiese und hörte auf K1, dass ein Fahrgast vom Bahnhof Nord nach Augsburg etwas im Taxi vergessen hätte und sich der Fahrer doch melden solle. Toni Mitrev tat dies sofort und erhielt von der Zentrale eine Telefonnummer, unter der sich aber niemand meldete. Eine nochmalige Nachfrage am Funk ergab, dass der Augsburger inzwischen wieder am Bahnhof Nord sei und seine im Taxi vergessene Herrenhandtasche, die unser Toni Mitrev nicht einmal öffnete, sehnlichst erwartete. Dort eingetroffen, stand der nervöse Schwabe inmitten von einigen Taxlern, nahm die Tasche, untersuchte sie genauestens und schenkte unserem Kollegen 20 Euro, ein bescheidener Finderlohn! Erst später erfuhr Toni Mitrev von den anderen Kollegen, dass in der Tasche 20.000 Euro waren. Für soviel Ehrlichkeit – eigentlich selbstverständlich – verleihen wir gerne die Rose des Monats. (PR) Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER Titelthema Mal schnell ein bißchen Krempel im Taxi transportieren lassen. Das geht zügig, ist preiswert und unkompliziert! Oder warum auf den Wäschetrockner warten, wenn den ein Taxifahrer genauso transportieren kann? Ob dem so ist, hat der TAXIKURIER recherchiert. Umzüge mit dem Taxi zu machen, das ist keine Erfindung aus der Hartz IV-Zeit. Das hat es schon in der Steinzeit des Taxifahrens gegeben. Zugegeben, es sind meist nicht die bestsituierten Herrschaften, deren ganze Habe in einem Taxi untergebracht werden kann. Meist findet der ganze Plunder in ein paar Umzugskartons Platz und muss schnellsten von einer Bleibe in die andere transportiert werden. Manchmal auch zu Tages- bzw. Nachtzeiten, zu denen sich ordentliche Umzugsunternehmen weigern würden, in Erscheinung zu treten. Aber wenn rabiate Ehemänner oder unnachgiebige Gerichtsvollzieher ihr Erscheinen androhen, bleibt halt oft nur das Taxi. Aber auch für weniger spektakuläre Transporte wie Fernseher oder Haushaltsgeräte wählt man oft das praktische Taxi aus. Dagegen gibt es in nicht allzu rosigen Zeiten grundsätzlich nichts einzuwenden. Die Frage, die sich dabei stellt, heisst also in erster Linie „Muss ich so einen Transport durchführen und was darf extra verlangt werden?“ Logisch wird sich kein Kreuzlahmer melden, wenn ein hilfsbereiter Fahrer mit Bus oder Kombi für eine kleine Transportfahrt gesucht wird. Aber wer sich meldet, sollte vielleicht wissen, was ihn erwartet. Der Transport mit einem Taxi ist nicht immer ein Schnäppchen! Zunächst einmal sollte er sich im Klaren darüber sein, dass der Transport eines Fernsehers oder eines anderen nützlichen Gerätes, das man gerade erstanden hat, mit dem Taxi nicht aus Sparsamkeitsgründen erfolgt, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Der zusätzliche Lieferservice bspw. bei Saturn (andere verfahren ähnlich) kostet gerade mal 20 Euro, egal wie weit weg der Kunde wohnt und wie schwer das Teil ist. Das mag vielleicht viel sein, wenn man in der Schwanthalerstraße wohnt, ist aber Peanuts, wenn es nach Starnberg geht. Dorthin kostet es nämlich auch nicht mehr. Und dafür macht’s kein Taxler! Wer also seinen Kaufgegenstand sofort transportiert haben möchte, dem geht es darum, das Teil sofort benutzen zu können. Und da kommt es auf ein paar Euro zusätzlich nicht an. Denn viel sind es nicht. Zunächst regelt § 15 BOKraft, was überhaupt befördert werden darf und muss. Gefährliche Stoffe und Gegenstände sind von der Beförderung schon mal ausgeschlossen. Und dazu gehören nicht nur Haubitzen son- Taxler als preiswerter Spediteur? Foto: www.atelier-tacke.de Mit Ballnath GmbH Versicherungen Bestens versichertBestens versichert Über 30 Jahre Erfahrung im TaxigewerbeÜber 30 Jahre Erfahrung im Taxigewerbe Ballnath GmbH Versicherungen Brudermühlstr. 48a 81371 München info@taxi-versicherung.de www.taxi-versicherung.de Tel.: 089/89 80 61-0 Fax: 089/89 80 61-20 Gerne erstellen wir Ihnen ein persönliches Angebot. Taxi-KFZ-Versicherung jährlich ab 645,40 € (ohne Selbstbeteiligung) Taxi-Rechtsschutz pro Fahrzeug jährlich ab 152,74 € Betriebshaftpflicht pro Fahrzeug jährlich ab 30,00 € Taxi-Unfallversicherung jährlich ab 113,30 € Privathaftpflicht jährlich ab 46,40 € TOP-KonditionenTOP-Konditionen Komfort-LeistungenKomfort-Leistungen Rabattretter (einen Unfall ohne Rückstufung) Bis 25% Schadenfreiheitsrabatt Rabatt für Alleinfahrer kostenloser Krankenversicherngsvergleich Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 14
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dern auch eine unverpackte Sense. Und dann ist zu unterscheiden, ob es sich um einen reinen Sachtransport handelt, oder ob ein Fahrgast dabei ist. Für reine Sachtransporte besteht nämlich keine Beförderungspflicht. Da kann jeder machen was er will und entsprechend auch verlangen – wenn er es denn bekommt. Es müssen mindestens 50 Kilo „Gepäck“ transportiert werden können Anders ist bei einer Fahrgastbeförderung, hier hat der Fahrgast Anspruch auf 50 Kilogramm Gepäck. Und die überschreiten Fernseher neuerer Generation mit Sicherheit nicht. Wieviel man als Zuschlag nimmt, ist auch nicht ausdrücklich geregelt, deshalb ist es unheimlich wichtig, bei solchen Sondertransporten bereits vorher den Zuschlag zu vereinbaren. Im Fall eines Fernsehers liegt man mit 5 Euro bestimmt nicht falsch. Wie schaut es jetzt aus, wenn man auch noch beim Tragen behilflich sein soll. Logischerweise wird ein anständiger Taxler nicht jedem Mutterl den letzten Euro abknöpfen, wenn er ihr beim Tragen hilft. Auf jeden Fall ist der Transport in irgendein Stockwerk eine Nebenleistung, die man vorher vereinbaren sollte. Denn der Taxler ist nur verpflichtet beim Ein- und Ausladen zu helfen. Das Rauftragen in die vierte Etage kostet natürlich mehr als wenn man das Teil nur vor die Aufzugstüre stellt. Beim Transport über das Treppenhaus geht es auch um die Frage der Haftung. Und die wenigsten von uns werden dafür eine Extraversicherung abgeschlossen haben. Erstens ist sie zu teuer und zweitens, wann braucht man sie wirklich? Soll man Transporte aber deswegen ablehnen? Wir sagen nein. Sie gehören zum täglichen Geschäft wie andere Sachen auch. Man sollte sie aber nicht unter Wert duchführen. Auf der anderen Seite machen übertriebene Forderungen nach Zusatzkosten auch keinen Sinn, denn die Serviceleistungen mancher Firmen sind durchaus als Service anzusehen. Die verdienen beim Verkauf des Fernsehers und nicht am Transport. Das ist der Unterschied. (PG, PR) MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16 81669 München, Tel. 089-48001-0 Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte zählen. Volkswagen und die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10 Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die richtige Adresse für den Taxifahrer. Kompetenz neu erfahren Bernhard Karlinger Josef Polland Verkauf/Leasing/Finanzierung Taxi-Serviceberater Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71 Tel. 089-48001-125 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 15
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Angefangen hat alles mit kleinen Artikeln in Motorradzeitschriften über ihre Reisen auf dem Soziussitz des Motorrads von ihrem Mann. „Meine Töchter haben gesagt ‚Mama, du kannst so schön schreiben, schick’ doch ein paar Berichte an die Zeitung‘ erzählt Uschi Eller in charmantem fränkischen Dialekt. Schriftstellerisch durchgestartet ist sie aber erst, als sie vom Sozius abgestiegen ist und sich ein eigenes Motorrad zugelegt hat. „Immer bei meinem Mann mit auf der Maschine sitzen, war mir auf Dauer echt zu langweilig.“ Und da für Uschi Eller Motorradfahren erst bei Harley-Davidson anfängt, hat sie sich gleich mal im Laden von Wolfgang Fierek umgeschaut und ist auch fündig geworden. Seitdem ist sie stolze Besitzerin einer Harley-Davidson Softail de luxe. „Ich glaub’, jetzt is mei Mann scho a bisserl neidisch, mit seiner BMW“, schätzt die Oberfränkin. Wie jeder Moslem einmal in seinem Leben nach Mekka pilgern sollte, ist das Mekka der Harley-Fans natürlich USA. So war es eigentlich fast logisch, dass Uschi Eller gemeinsam mit ihrem Mann Wolfgang den Trip über den großen Teich angetreten hat. Schließlich wird man doch von der „Mutter aller Straßen“, der „Route 66“ magisch angezogen. Nach dieser Reise ist Uschi Eller richtig ins Schriftsteller - leben eingetreten. „33 Tage Freiheit“ heißt das Buch über die 6.000 Kilometer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Ein sehr persönlicher Reisebericht mit vielen eindrucksvollen Fotos. 4.600 mal ist das Buch inzwischen verkauft worden, eine ganz beachtliche Zahl, wenn man bedenkt, dass auch da die Uschi alles selber macht, von der Reiseorganisation bis zum Verkauf der Bücher. Von der Reise hat sie auch zwei DVDs produziert. Demnächst erscheint bereits ihr zweites Buch über die Erlebnisse mit ihrem Enkel auf Motorradreisen, „Himmlisches Blau“ . Wer jetzt denkt, außer „Mopedfahren“ und schreiben hat die Uschi für nix mehr Zeit, der täuscht sich. Die Uschi Eller sitzt sechsmal in der Woche im eigenen Taxi und betreibt auch diesen Job mit aller Ernsthaftigkeit. „Im Sommer mach’ ich immer an dem Tag frei, an dem die Blade Night stattfindet“, beschreibt sie ihre „Vorliebe“ für diese Randsportart. Das Taxi teilt sie sich mit ihrem Mann, der nebenbei auch noch Fahrlehrer ist. „Das ist der einzig wunde Punkt in unserem gemeinsamen Leben. Der Wolfgang ist so korrekt, der parkt noch nicht mal falsch. Meine Strafzettel zahl’ ich alle heimlich. Bei dem bin ich schon ausgestiegen und hab’ ihn weiterfahren lassen, weil ich es nicht mehr derpackt hab’“ . Seit 23 Jahren fährt Uschi Eller jetzt Taxi, davon 14 Jahre selbstständig. „Zweimal haben wir es mit Fahrern probiert. Der erste hat nur eigene Schäden produziert und der andere hat ständig beschissen. Da sind wir unsere Autos lieber alleine gefahren.“ „In meinem Taxi herrschen klare Regeln. Das ist keine Kneipe und kein Restaurant. Also wird auch nicht gegessen und getrunken. Dafür fahr ich jeden auch nur für 4 Euro – wenn’s sein muss. Die Leut’ fahren dahin, wo sie hinwollen und nicht wohin der Fahrer gern möchte. Dafür ist ein Taxi da. Wichtig ist, dass überhaupt gefahren wird, egal wohin.“ Und wenn gerade nicht gefahren wird, dann schreibt die Uschi eben. „An Tagen, an denen das Geschäft nicht wirklich tobt, hab’ ich immer meinen Labtop dabei.“ Wer noch mehr von Uschi Eller und ihre Bücher erfahren möchte, kann das über ihre Website tun: (PG,PR) www.reiseautoren-bikerfreaks.de Außergewöhnliche Kollegen Die Leidenschaften der Uschi Eller Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen bewegen, wissen wir. Auch finden wir von Berufslosen bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und wir haben Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen: „Die Leute fahren dahin, wo sie hinwollen. Und nicht wohin der Fahrer möchte“ „Meine Strafzettel zahl’ ich alle heimlich“ 16 TAXIKURIER Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 16
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Mini-Steckbrief: Name: Eller Vorname: Uschi Alter: 57 Sternzeichen: Löwe Familienstand: Verheiratet, 40 Jahre glücklich, 2 Töchter, 3 Enkel Geburtsort: Selb Aufgewachsen: Selb Wohnort: Eichenau Hobbies: Motorradfahren, Schreiben, Malen Musik: Hard Rock Urlaub: Alles mit Motorrad, USA FRAUEN SIND EINFACH … Mario, Student aus Berlin, schreibt an seine Freundin Sandra, Studentin in München, folgende Zeilen: Liebe Sandra! Ich kann unsere Beziehung so leider nicht weiterführen. Die Entfernung, die zwischen uns liegt, ist zu groß. Ich muss auch zugeben, dass ich Dich viermal betrogen habe, seit Du weg bist, und das ganze ist für keinen für uns in Ordnung. Sorry! Bitte schick mir mein Foto zurück, das ich Dir gegeben habe. Ciao, Mario Sandra – sichtlich verletzt – ging sogleich zu ihren Kommilitoninnen und sammelte sämtliche Bilder von Freunden, Ex-Freunden, Brüdern, Cousins etc. ein. Zusammen mit dem Bild von Mario steckte sie all die Fotos der hübschen Männer in einen Umschlag. Es waren insgesamt 47. Dazu schrieb sie: Lieber Mario! Es tut mir leid, aber ich weiß leider nicht mehr, wer Du bist. Bitte suche Dein Bild aus, und schick mir den Rest zurück. Ciao, Sandra … GENIAL Witz des Monats Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Optimale Absicherung für Sie als Unternehmer über ein eigenes Versorgungswerk. Und für Ihre Mitarbeiter: Zusatzrente über die SIGNAL IDUNA Pensionkasse. Ihr Vorteil, Sie binden gute Mitarbeiter an Ihren Betrieb und sparen dazu noch Lohnnebenkosten. Reden Sie mit uns! Weitere Inform ationen erh alten Sie unter www.vdk-online.de oder info@vdk.online.de VDK – Der Partner des Taxigewerbes in allen Fragen der Altersversorgung! SIGNAL IDUNA Gruppe ● Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Straße 26 ● 81379 München ● Telefon (0 89) 74 28 72-10 ● Telefax (0 89) 74 28 72-20 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 17
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Brotzeitstandl MARGITTAS IMBISS Der Imbiss in Mintraching an der B11 Ecke Erdinger Straße hat Montag bis Freitag von 7 – 17 Uhr geöffnet. Die Auswahl ist reichhaltig, von der Currywurst bis zum Pflanzerl, vom scharfen Nackensteak zum Schaschlik gibt’s alles was das Herz begehrt. Bei schönem Wetter sind genügend Sitzplätze im Garten, ansonsten findet man im Imbissstand immer einen Platz. Die Preise sind human, das scharfe Nackensteak mit Kartoffel - salat und Semmel inkl. 0,5 l Spezi für 6 Euro ist fast nicht zu unterbieten. Vor dem Imbiss sind immer ausreichend Parkplätze vorhanden. Metzgerei Eine Metzgerei gibt es nicht am Flughafen. Anstelle dessen bietet die heiße Theke im Edeka-Markt im Zentralbereich eine große Auswahl an Brotzeiten und warmen Essen, das wechselnde Tagesgericht für 2,50 Euro zum Mitnehmen macht auch den kleinen Geldbeutel ordentlich satt und schmeckt. Ansonsten gibt’s alles, was eine Metzgerei auch bietet. Stehcafé/Bäckerei BÄCKEREI WÜNSCHE im Ankunftsbereich T2, Vom Frühstück bis zur Brotzeit und zum Kaffee, hier gibt’s alles, stets frisch und in bester Qualität, vor allem die Frühstücksangebote für 2,25 bis zu 2,50 inkl. Kaffee, Semmeln, Butter, Honig, Konfitüre, können sich sehen lassen. Auch die reichlich belegten Brötchen und Sandwiches bieten für jeden Geschmack etwas. Hinter der Theke sind stets viele fleißige Hände bemüht, den Kunden zufriedenzustellen. Wirtshaus Ganz im Zeichen bayerischer Tradition findet man im Zentralbereich die Gaststätte AIRBRÄU, eine Gaststätte, die selbst diverse Biersorten braut und über großzügige, rustikal eingerichtete Räumlichkeiten verfügt. Neben dem eigentlichen Gastraum ist die gemütliche Tenne, davor ein großer Wirts- und Biergarten. Vor allem die selbstgebrauten Biere sind für Kenner eine Gaumenfreude, auch die Auswahl an Speisen lässt keine Wünsche offen, und das ganze zu äußerst zivilen Preisen. Suppen für 2,90, die Hauptspeisen zwischen 8 und 14 Euro, dazu ein flinker Service und angenehme Atmosphäre. Der Krustenbraten für 8,40 Euro bestand aus zwei faustdicken Scheiben Fleisch, einem Breznknödel und einem Spekkkrautsalat. Eine Portion, die selbst der gewichtige Tester fast nicht gestemmt hätte. Am Sonntag gibt’s Brunch vom Buffet, manchmal mit Livemusik. Die selbstgebrauten Biere gibt’s auch in verschiedenen Fass - größen zum Mitnehmen. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Max II, Isartor, Reichenbach, Papa Schmid, Sonnen Waldbarth ➜ Rund um die Messe ➜ Westfriedhof, Waisenhaus, Leonrod Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Rund um den Flughafen Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 18 TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Essen auf Rädern Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 18
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Recht um’s Taxi Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen. Seine Kanzlei, zusammen mit Taxiunternehmer Rechtsanwalt Dieter Stephan, ist spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht. Schadensabwicklung und Internetbörse 1. Beispiel: Unser Gutachter schätzt die Reparaturkosten auf e 15.000 netto, den Wiederbeschaffungswert auf e 8.000 und den Restwert auf e 1.000. Diesen Betrag will uns auch der Neuwagenhändler für unser altes Taxi geben. Die gegnerische Versicherung behauptet jedoch, über Internet würde man e 4.000 Restwert erzielen können. Bei diesem Totalschaden haben wir Anspruch auf den Wiederbeschaffungswert minus Restwert, also auf e 7.000 (unsere Rechnung) oder e 4.000 (Rechnung der Ver sicherung). 2. Grundsatz. Der BGH (Urt. 12.7.2005) stellt zunächst klar, dass ein Geschädigter stets „Herr des Restitutionsgeschehens“ ist, will sagen, dass wir als Geschädigte bestimmen können, was mit der beschädigten Sache wird. Die Versicherung darf uns nichts aufzwingen. „Ein Geschädigter“, so der BGH, „ist grundsätzlich nicht verpflichtet, einen Sondermarkt für Restwerteaufkäufer im Internet in Anspruch zu nehmen und kann vom Schädiger auch nicht auf einen höheren Restwerterlös verwiesen werden, der auf einem Sondermarkt durch spezialisierte Restwerteaufkäufer erzielt werden könnte.“ Es reiche vielmehr, wenn der Geschädigte „die Veräußerung seines beschädigten Kfz zu demjenigen Preis vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat.“ Und falls dieser Sachverständige ebenfalls falsch berechnen sollte, indem er den Restwert nicht nach dem regionalen Markt, sondern über Internet ermittelt, könne der Geschädigte mit dem tatsächlich realisierten Restwert abrechnen, der bei seiner Vertragswerkstaat oder bei einem angesehenen Autohändler ausgehandelt worden ist. Soweit so gut, aber dann weicht der BGH sein eigenes Urteil ein wenig auf: 3. Aufweichung. Es sei zulässig, wenn die Versicherung vorträgt, auf dem Markt hätte ein höherer Restwert erzielt werden müssen. Allerdings reiche hierfür nicht der Internetmarkt, entscheidend sei der regionale Markt. Außerdem trage hierfür der Schädiger bzw. seine Versicherung die Beweislast. Ein gewisses Risiko für uns als Geschädigte verbleibt also. Am besten, man stimmt sich mit der gegnerischen Versicherung ab oder holt ein eigenes Gutachten zur Wert ermittlung des Restwerts ein. 4. Reparieren ja oder nein. Ein anderes Urteil des BGH (Urt. V. 7.6.2005) beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle der Restwert hat, wenn nach fiktiven Reparaturkosten abgerechnet wird. Im obigen Beispiel könnten wir nämlich den kompletten Wiederbeschaffungsbetrag ( e 8.000) von der Versicherung verlangen, wenn wir unser altes Taxi tatsächlich reparieren (lassen; nicht notwendig durch Fachwerkstätte) und weiterbenutzen würden. Verkaufen wir jedoch unser unrepariertes Auto, ist, so der BGH, der Restwert abzuziehen. Wir bekämen also nur e 7.000 oder gar nur e 4.000, wenn die Versicherung uns einen entsprechenden Käufer vom regionalen Markt nachweist, der unser altes Taxi kostenlos abholt. Die Schadensregulierung nach einem Unfall macht häufig auch dann Probleme, wenn alles klar zu sein scheint. Der Unfallgegner hat seine Alleinschuld zugegeben, auch gegenüber seiner Versicherung, die im übrigen das Gutachten unseres Sachverständigen über den Schaden an unserem Taxi akzeptiert hat, und wir sind schon dabei, uns nach einem neuen Auto umzusehen und wollen das, was vom alten übrig ist, in Zahlung geben – da plötzlich beginnt die gegnerische Versicherung uns zu ärgern. Man habe die Daten und Fotos ins Internet gestellt und einen Restwertaufkäufer aufgetan, der unser unrepariertes Auto zu einem viel höheren Preis kaufen wolle, als von unserem Gutachter als Restwert angegeben, viel höher auch als das, was uns der Neuwagenverkäufer für unser altes Taxi geben will. Müssen wir uns jetzt diesen relativ hohen Restwert abziehen lassen? Solche Fälle kommen in letzter Zeit häufig vor, eine neue Strategie der Versicherungen. Aber sie ist nicht ganz koscher, wie neue Urteile des Bundesgerichtshofs (BGH) zeigen. 19TAXIKURIER Foto: www.atelier tacke.de Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 19
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20 TAXIKURIER Das Eisenbahnzeitalter begann in Bayern 1835 mit der Strecke Nürnberg – Fürth. Bald darauf, am 1. September 1839, eröffnete König Ludwig I. die Bahnstrecke zwischen München und Lochhausen, die schon 1840 nach Augsburg verlängert wurde. Der Münchner Bahnhof selber war nur ein Provisorium. An sich sollte er direkt vor dem Karlstor liegen, doch verhinderte die Königliche Haupt-Schützengesellschaft mittels horrender Preisvorstellungen den Verkauf ihres Grundstückes an der Schützenstraße. Deshalb entstand der Bahnhof zwischen der heutigen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke als Holzkonstruktion von 50 Metern Breite, 90 Metern Länge und 18 Metern Hallenweite. Auf den zwei Gleisen verkehrten täglich drei Zugpaare. Wegen der großen Entfernung zur Stadt, die damals erst am Karlstor begann, wurde ein Kutschendienst eingerichtet, der – wie heute auch noch – an folgenden Standplätzen auf Kundschaft wartete: Marienplatz (hieß bis 1854 noch Schrannenplatz), Odeonsplatz, Isartor und Max-Joseph-Platz. Die Droschken holperten auf der Bahnhof straße am Grundstück der gierigen Schützen vorbei ihrem Ziel zu. Diese Bahnhofstraße trägt seit 1886 den Namen Prielmayerstraße nach dem Freiherrn Franz Xaver von Prielmayer (1766- 1824), der dort ein Häuschen im Grünen besessen hatte. Im Jahr 1847 geruhten die Schützen ihre Schießstätte doch zu verkaufen und an die heutige Schießstättstraße auf der Schwanthalerhöhe zu verlegen, von wo sie schließlich anno 1900 in die Zielstattstraße nach Obersendling weiterzogen. Ludwig I. ordnete am 1. April 1847 den Bau eines neuen Bahnhofes auf dem Grundstück an, wo der Hauptbahnhof jetzt noch steht. Drei Tage später versank das hölzerne Bahnhofsgebäude in Schutt und Asche. Vermutlich hatte ein Spediteur diesen Brand aus Rache gestiftet, weil die Eisenbahn ihm mit seinen Pferdefuhrwerken die Lebensgrundlage raubte. Der König kommentierte lässig: „Kein unnötiger Aufwand soll gemacht werden.“ und befahl den Bau einer Behelfskonstruktion, bis der neue Bahnhof fertig gestellt sei. Frühe Bahnlinien im Straßenbild Am 1. Oktober 1849 war es so weit, dass der Neubau stadtnah eröffnet werden konnte. Fünf Gleise lagen nun in der Halle, doch machte der Der Hauptbahnhof – das Zentrum der Stadt Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. schnelle Ausbau des Schienennetzes ständige Erweiterungen und schließlich 1893 den Bau des Holzkirchener und Starnberger Flügelbahnhofes notwendig. Die Strecke nach Holzkirchen (1857) verlief zunächst entlang der Ganghoferstraße, wie man heute noch auf dem Stadtplan erkennen kann. Die Bahn nach Landshut (1860) fuhr auf der Trasse der heutigen Landshuter Allee und der Feldbahnstraße schnurgerade nach Norden. Die Abzweigung hat sich in der abgerundeten Fassade des Bürokomplexes an der Arnulfstraße / Ecke Landshuter Allee erhalten. Ende des 19. Jahrhunderts entstanden dann die Umgehungs - bahnen außerhalb der damaligen Besiedlung. An diese Frühzeit des Münchner Eisenbahn - wesens erinnert seit 1913 die Denisstraße, benannt nach dem Ingenieur Paul von Denis (1795-1872), der für den Bau des Schienen - netzes verantwortlich war. Das neue Stadtzentrum Im Jahr 1867 erhielt der Zentralbahnhof, wie er damals hieß, auch eine eigene Adresse: Damals entstand die Bezeichnung Bahnhofplatz. 1875 benutzten 1.253.000 Fahrgäste den Bahnhof, 1890 waren es bereits 2.100.000, 1900 sogar 4.600.000 und 1910 6.600.000. Der Bahnhof wurde damit zum Zentrum der Stadt und zu einem Stadtviertel für sich mit dem Bahnpostamt (heute Hotel Sofitel), Zollamt in der Zollstraße und dem Güterbahnhof auf dem heutigen Arnulfpark. Hotels entstanden in großer Zahl und das Geschäftsleben verlagerte sich vom Marienplatz hierher, beispielsweise das 1905 eröffnete Kaufhaus Tietz, heute Hertie. Die starke Rauchentwicklung der Dampf - lokomotiven sorgte für eine extreme Luftverschmutzung. Prominentestes Opfer wurde der Botanischen Garten, dessen wertvolle und seltene Pflanzen dem Gestank und Gift auf Dauer nicht trotzen konnten und eingingen. Im Jahr 1909 entstand daher der neue Botanische Garten in Nymphenburg. Erst die Jahre 1925 bis 1934 brachten die Elektrifizierung der Münchner Bahnhofes. 20 TAXIKURIER A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 20
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Schiene und Straße In den 1950er Jahren plante man, den Hauptbahnhof auch zum Zentrum des Straßenverkehrs zu machen. Der stark zunehmende Autoverkehr sollte durch eine als „großzügig“ und „modernst“ empfundene Radikallösung ein für alle Mal in geordnete Bahnen gelenkt werde. Die drei nach München führenden Autobahnen von Stuttgart, Salzburg und Nürnberg sollten teils als Hochstraßen, teils als Schneisen in Richtung Hauptbahnhof geführt werden. Zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke sollten die vier- bis sechsspurigen Trassen über den Gleisanlagen verknotet und mit dem städtischen Straßennetz verbunden werden. Allein die Vorplanungen für diesen Wahnsinn kosteten Bund, Land und Stadt die für damalige Verhältnisse sehr stattliche Summe von 200.000 DMark. Glücklicherweise ging dann aber das Geld aus und lediglich ein einziges Teilstück wurde 1960 verwirklicht: Der Tatzelwurm, der die A 9 über den Frankfurter Ring führt, gibt einen Eindruck von dem, was unserer Stadt drohte und wie sie heute aussehen würde, wenn nicht der Geldmangel seine segensreiche Wirkung entfaltet hätte. Bahnhofplätze und Bahnhofstraßen Mit den Eingemeindungen von Dörfern kamen im Laufe der Zeit immer neue Bahnhöfe nach München und mit ihnen Bahnhofplätze und Bahnhofstraßen. Die Bezeichnung „Bahnhofplatz“ blieb dabei für den Hauptbahnhof reserviert. Obwohl es die dortige Bahnhofstraße seit 1886 nicht mehr gab, benannten die Stadtväter die eingemeindeten Kolleginnen um, um die zentrale Stellung des Hauptbahnhofes zu betonen. Lediglich in Allach (eingemeindet 1938) konnte der Bahnweg und in Trudering (1932) die Bahnstraße bleiben, weil sie eigenständige Straßenbenennungen waren. In Giesing (1854) schufen die Stadtväter im Jahr 1900 nachträglich den Giesinger Bahnhofplatz und 1964 noch die Giesinger Bahnhofstraße dazu, womit der Fall hier klar war. Das Giesinger Beispiel von 1900 aufgreifend, wurde in Perlach (1930) aus derBahnhofstraße die Perlacher Bahnhofstraße und in Freimann (1932) aus der dortigen die Freimanner Bahnhofstraße. Mit dem Bahnhofplatz in Pasing (1938) verhielt es sich ähnlich unkompliziert: Kriegsbedingt erst 1947 bekam er den Namen Pasinger Bahnhofplatz. Mit der Bahnhofstraße in Pasing machte sich der Stadtrat allerdings mehr Mühe: Sie heißt seit 1948 Gleichmannstraße nach Bernhard Gleichmann (1869- 1938), der die Elektrifizierung des Pasinger Bahnhofes leitete. Folgende Bahnhofplätze erfuhren eine Umbenennung. Die neuen Namen werden hier erklärt, wenn sie mit der Eisenbahn zu tun haben: In Allach (1938) Oertelplatz (im Jahr 1945), in Aubing (1942) Georg-Böhmer-Straße (1947), in Lochhausen (1942) Henschelstraße (1947) nach dem Lokomotivfabrikanten Karl Henschel (1780-1861) und in Moosach (1913) zuerst Pelkovenplatz und 1969 Bunzlauer Platz. Folgende Bahnhofstraßen erhielten andere Benennungen: In Allach (1938) Georg-Reismüller-Straße (1947), in Feldmoching (1938) Josef-Frankl-Straße (1947), in Lochhausen (1942) Henschelstraße (1947, siehe oben), in Moosach (1913) zuerst Pelkovenstraße und 1969 Bunzlauer Straße, in Riem (1937) Leibengerstraße und in Untermenzing (1938) Esmarchstraße (1945). Es bleiben noch zwei weitere Verkehrswege zu erwähnen: In Aubing (1942) der Bahnhofsweg, der 1947 zum Giglweg wurde und mit seiner imposanten doppelten Baumreihe als Fußweg für uns leider irrelevant ist, sowie in Milbertshofen (1913) die Bahnstraße, die seither Riesenfeldstraße heißt und den Anhalter-Stand beherbergt. BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 21
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22 TAXIKURIER Titelthema Allgemein: ➜ Papst ist in Kardinal-Fauhlhaber- Str. (Erzbischhöfliches Ordinariat) untergebracht ➜ Heilige Messe findet am So. 10.9.06 (10.00–12.30 Uhr) auf dem Freigelände Messe-Ost statt ➜ Erwartete Besucherzahl: mindestens 250.000 (eher mehr) ➜ Es werden ca. 3.000 Busse erwartet (Parkplätze nur entlang der A 94 einwärts bis Riem erreichbar; Parkplätze in Dornach, Feld kirchen, Aschheim, …) ➜ Parkplätze für Privat-Kfz gibt es keine! ➜ Es werden mehrere Pilgerwege (Fußgänger!) eingerichtet (z. B. vom Ost-Bahnhof → Messe, Daglfing → Messe, Arabellapark → Messe) So. 10.9.06 – Heilige Messe (Messe-Ost / Freigelände) ➜ Messegelände kann nur über A 99 und dann weiter B 304 erreicht werden ➜ Anfahrt Messegelände für Taxis nur über folgende Routen möglich: 1. Berg-am-Laim-Str. → Kreillerstr. → Schatzbogen → Stahlgruberring → Hollerithstr. → Am Hüllgraben → Paul-Wassermann-Str. → Joseph-Wild-Str. 2. Wasserburger Landstr. → Kreillerstr. → Schatzbogen → Stahlgruberring → Hollerithstr. → Am Hüllgraben → Paul-Wassermann-Str. → Joseph-Wild-Str. 3. Weltenburger Str. → Eggenfeldener Str. → Rappelhofstr. → Riemer Str. → Schatzbogen → Der Papst in München Eine Woche vor Wiesn-Beginn findet in München ein absolutes Highlight statt. 250.000 bis 300.000 Besucher erfordern eine logistische Feinplanung. Auch in der Taxibranche sind ausführliche Vorkehrungen getroffen worden. Sa. 9.9.06 – Ankunft des Papstes ➜ Ankunft wird um die Mittagszeit erwartet ➜ Route führt dann über die Leopold-/Ludwigstr. (Umstieg ins „Papamobil“ am Prof.-Huber- Platz), dann weiter über die Theatinerstr., Marienplatz, zur Frauenkirche ➜ Leopold-, Ludwig- und sämtliche Seitenstraße werden bereits vor Ankunft komplett gesperrt ➜ U-Bahn- und S-Bahn-Linien werden zwischen Odeonsplatz und Marienplatz komplett eingestellt (ebenso Bus) ➜ Taxistandplätze werden entlang der Route temporär (zeitlich vermutlich großzügig bemessen) aufgehoben Samstag 9.9.2006 und Sonntag 10.9.2006 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 22
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23TAXIKURIER Stahlgruberring → Hollerithstr. → Am Hüllgraben → Paul-Wassermann-Str. → Joseph-Wild-Str. ➜ Ausstieg nur in der Joseph-Wild- Str. möglich! (Rest muss zu Fuß bewältigt werden) ➜ A 94 ist ab einem gewissen Zeitpunkt komplett gesperrt (daher auch nicht als Anfahrtsweg verwendbar) ➜ Alle sonstigen Möglichkeiten, das Messegelände zu erreichen, sind gesperrt! ➜ Standplätze „Messe-ICM“, „Messe-Nord“, „Messe-West“ und „Messe-Ost“ aufgehoben ➜ Wichtig ist auch, dass die Anfahrt der Joseph-Wild-Str. über die Paul-Wassermann erfolgen muss und die Abfahrt über die Olof- Palme-Str. → Am Hüllgraben ➜ Taxistandplatz ist beidseitig in der Joseph-Wild-Str. (jeweils Richtung Olof-Palme); Reserve ist südlich der Joseph-Wild-Str. (Kiesparkplatz) ➜ Servicemobil ist vor Ort ➜ Anfahrtslisten siehe „Anfahrt TaxiSW – B 304 – Messe“ und „Anfahrt TaxiSW – BAB – B 304 – mit zusätzliche Anfahrt“ ➜ U-Bahn fährt nur bis Haltestelle „Messe-West“ . PS: Der Standplatz „Ratzingerplatz“ übrigens hat nichts mit unserem Papst zu tun, ist aber für eine Pilgerfahrt und ein nettes Fotomotiv einen Gedanken wert. (NL) A 99 AK Nord A 99 AK Süd B 304 Wasserburger Landstraße B 304 Wasserburger Landstraße A 94 AK Ost Anfahrtsroute für Taxen Anfahrt der Taxen nur über B 304 (Kreillerstraße, Wasserburger Landstraße) → Schatzbogen → Stahlgruberring → Hollerithstraße → Am Hüllgraben → Paul-Wassermann-Straße → Joseph-Wild-Straße. Alternative: Über die Weltenburger Straße → Eggenfeldener Straße → Rappelhofstraße → Riemer Straße zum Schatzbogen. An der Joseph-Wild-Straße ist zwischen Paul-Wassermann-Straße und Olof-Palme-Straße beidseits ein Taxenstandplatz eingerichtet. Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER einem Musiker und Komponisten) oder „lass ihn in die Untere-Gras-Straße fahren“ . Vielleicht wäre das Problem aber in Grasbrunn zu lösen gewesen und hätte zudem noch einen guten Stich gebracht. Candid (Pieter de Witte, gen. Pietro Candid, Maler und Bildhauer, ca. 1548-1628) – Wer im Sommer tagsüber ein schattiges Plätzchen zur Aufstellung sucht, ist hier richtig. Schattig ja, lauschig nicht unbedingt. Zu Füßen des „Sechzger-Berges“ kann es, bedingt durch die darüber verlaufende Brücke, zu Problemen mit der Funkverständigung kommen. Chatten – dieser Begriff steht für die schriftliche Unterhaltung mittels Computertastatur und Bildschirm. Ähnlich wie „simsen“ (SMS- Verschicken per Handy) insbesondere bei jüngeren Leuten sehr beliebt. Hier wird elektronisch geflirtet, geratscht oder schlicht die Verabredung zum Geschlechtsverkehr getroffen. Der Nachteil für die Abend- und Nachtgastronomie und das Taxigewerbe besteht darin, dass das früher übliche Balz - verhalten, wie Ausgehen, zum Essen Einladen usw. hier wegfält. Wenn an einem Freitag Abend in einschlägigen Internetforen zehntausende von Leuten alleine im Raum München „online“ sind, sitzen sie eben nicht an einer Bar oder im Kino und auch nicht in einem Taxi auf dem Weg dorthin. Chauffeur – ist im Wortsinne, wer einen Kraftwagen steuert. Als (inoffizielle) Berufsbezeichnung meint man hier freilich jemanden, der insbesondere Menschen befördert, also eben z.B. Taxi fährt oder als Angestellter die Vorstandsetage der Fa. XY von einer Ecke um die andere bringt. Nicht zu verwechseln übrigens mit dem Choiffeur, obwohl einem auch nach dessen Dienstleistung u. U. die Haare zu Berge stehen. Früher war in Krimis der Chauffeur immer der Mörder, wenn’s nicht schon der Gärtner war. Insofern hat sich seither das Berufsbild ein wenug verbessert. Cholerisch – kann man als Funksprecher werden, wenn man den „Tal-Stand“ ruft, eine Meldung erhält, aber keine Auftragswiederholung mehr. Nach mehrmaliger Frage, wie es denn sei, bekommt man die Antwort: „habe mich verhört, bin Deisenhofener“, oder wenn man die Hausnummer „36“ vergibt und in der Wiederholung die „12“ serviert bekommt. Dieses verblüffende „Sprachvermögen“ bezeichnete eine Kollegin kürzlich als „isarfunkisch“ . Dass man z.B. „Quidde“ und „Goethe“ aus Gründen der phonetischen Ähnlichkeit verwechseln kann, ist nachvollziehbar. Manche Phantasie- Wiederholungen oder -Meldungen jedoch kann man nicht immer unter der Rubrik „unfreiwilliger Humor“ verbuchen, zumal dann, wenn am Funk einiges los ist. Welches teilweise total unfähige Fahrpersonal manche Unternehmer auf ihre Autos, Funkgeräte und damit auf die Menschheit loslassen, ist atemberaubend. Von manchen Firmen wird hier wohl jeder genommen, der wenigstens nach dem dritten Anlauf „Tacksi“ einigermaßen aussprechen kann. Die Frage an den Fahrer nach der Bescheinigung über die Schrottis Fiaker-ABC C Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat der Buchstabe „C“ Carl Wery (Charakterschauspieler mit ebenso charakteristischer Knollennase, 1897-1975) – Sicher wird sich so mancher Mensch, der nächstens zufällig an diesem Taxistand vorbeikommt, wundern, weshalb dieser zu bestimmten Zeiten so gut besetzt ist. „Die werden wohl auf die letzte U-Bahn warten“ . mag der Gedankengang des nichts ahnenden Passanten sein. Stimmt auch, wobei die Fiaker allerdings mehr auf den letzten U-Bahn-Fahrer warten als auf dessen Fahrgäste. Letztere fahren selten über Ottobrunn hinaus, während die Schnäppchen-Wahrscheinlichkeit bei MVG-Personal doch etwas höher sein dürfte. Freilich endet auch hier die Fahrt nicht selten schon wieder am Karl-Marx-Ring. Gelegent - liche Probleme bei Bestellungen von der Bundeswehr-Uni treten auf, wenn die Herren Studenten nach ihrer harten Arbeit und mit 2 Promille im Blut nachts ein Taxi wollen, aber Ost- und Westtor verwechseln und die „Zwergerstraße“ schon nicht mehr unfallfrei aussprechen können. Cannabis – jüngst irritierte ein Kollege nachts die Zentrale mit der Frage, wo man jetzt noch „Gras“ kaufen könne. Wir wollen gerne annehmen, dass er diese Frage nur auf Bitten eines Fahrgastes stellte, sahen uns aber – Kundenservice hin – Kundenservice her – aus tatsächlichen und rechtlichen Gründen außerstande, diese Frage zu beantworten. Lediglich zentralintern gab es Tipps für den zu Rate gezogenen Rückfragefunker. „Schick’n hoid zum Dehner“, oder „in der Cannabisstraße“ (eigentlich Canabichstraße, bekannt nach Kompetente Mobilitäts -Lösungen www.taxirent.de TRP TAXI-RENT-PARTNER TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller-Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. bundesweit 24 Std. Service -Telefon 0180 222 1 222 STATION MÜNCHEN bei J.A.H.U.GMBH Ehrwalder Str. 89 · 81377 München Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 24
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25TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Gerhard Volpe fährt Mercedes SL 350 Während der Generalversammlung der TAXI-MÜNCHEN eG wurde der Hauptpreis für unser Gewinnspiel verlost. Unter den letzten 25 Titelbildern des TAXIKURIER hatten die Teilnehmer die Qual der Wahl, ihr bestes zu küren. Unter allen Rückläufen wurden 1 Wochenende mit einem Traumauto gezogen, dass die Mercedes-Benz Niederlassung München zu diesem Anlass zur Verfügung gestellt hat. Gerhard Volpe aus München erhält direkt von der Mercedes-Benz Niederlassung den Gutschein. Herzlichen Glückwunsch! Das Ergebnis des Titelblatt-Wettbewerbs, das auch für die Redaktion sehr aufschlußreich ist: HALE Spiegeltaxameter SPT-01 mit elektronischem Quittungsjournal Das neue SPT-Betriebsprogramm EUD3.1 von HALE hilft dem Unternehmer, der gesetzlich geforderten Archivierungspflicht von Quittungskopien nachzukommen. Chronologischer Ausdruck von Quittungskopien am Schichtende Ab einem SPT-01 Baujahr 2006 mit Programm EUD3.1 kann der Unternehmer nun ein - stellen, dass Quittungskopien geblockt am Schichtende ausgedruckt werden. Eine Quittung wird somit nach Fahrtende nur einmal gedruckt, im internen Speicher des SPT bleiben die Daten 1 zu 1 erhalten und bei Schichtende werden alle in der Schicht ausgestellten Quittungen chronologisch ausgedruckt – das Quittungsjournal. Kein Verlieren und Sortieren Somit entfällt das Aufbewahren und Sortieren von Einzelkopien, es können keine Quittungskopien mehr verloren gehen. Einfach und praktisch erhält der Unternehmer mit der Schichtabrechnung alle Daten und Belege einer Schicht in einem Ausdruck! Papiersparend Das Quittungsjournal kann optimiert werden, indem Kopf- und Fußzeilen, sowie nicht eich- oder rechtlich relevante Daten ausgespart werden und das Journal somit kurz und übersichtlich gestaltet ist. Glückwunsch Günter Reinhold aus München war der schnellste Anrufer mit der richtigen Lösung und hat 2 Karten für die Komödie „Ein Seestern im Garten“ am 17.8. in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen. Die Vorstellung läuft noch bis zum 7. Oktober 2006. 1. Platz (April 2006) 2. Platz (Oktober 2005) 3. Platz (Juli 2004) Teilnahme am Funkunterricht unterbleibt prinzipiell, Hauptsache, die Radl werden nicht viereckig. Schrottis erster Unternehmer, Hermann Exner (leider 1992 verstorben), war hier konsequent. Er verbot die Teilnahme am Funk so lange, bis die Bescheinigung über den FU vorgelegt wurde. Einschalten und Zuhören war erlaubt („da kannst dich schon mal an die Funksprache gewöhnen“), aber das Mikro war bis dahin absolut tabu! Zugleich haben die Zentralisten noch diejenigen zu ertragen, die sich im Umkreis von fünf Kilometern für jede Freigabe melden, nach dem dritten vergeblichen Versuch unterstellen, man habe etwas gegen sie und dabei auch noch geraume Zeit Kanal 4 oder gar Kanal 1 blockieren. Vor einigen Monaten konnte Schrotti einen hysterischen „Ausgleich“-Plärrer erst durch die Drohung mit der Polizei zur Einhaltung des zwischenzeitlich verhängten Sprechverbotes bringen. Club – Wie im Taxigewerbe wird auch bei diesen Verkehrseinrichtungen Gummi verschlissen, freut man sich über einen guten Stich und verdient Geld, wenn jemand drin ist, aber das Rotlicht hat nichts mit den gleichfarbigen Ampeln zu tun. Die Zusammenarbeit zwischen den Clubs und dem Taxigewerbe klappt in München meist hervorragend. Solche „Kollegen“, die mit aufgehaltener Hand im Club antanzen und ihre Fahrgäste nur gegen „Bakschisch“ abliefern wollen, handeln jedoch schlicht kriminell. Gegen eine Einladung zu einem Frei-Cola, ein nettes Wort oder eine Anschlussfahrt ist nichts einzuwenden. Den Vogel schoss jedoch ein ebensolcher ab, der auf Kanal 1 durchsagte: „den Club XY braucht’s nimmer anfahren, da gibt’s nix mehr“ (womit er nicht Fahrgäste meinte). Solchen Spezialisten hat man wohl in’s Hirn gesch … und leider NICHT vergessen, umzurühren! Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 25
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Wälsungenstraße, Neuhausen *1929: Wälsungen (Wölsungen), ein altgermanisches Helden - geschlecht; nach Wolsung, dem Vater Sigurds (Siegfrieds). Waffenschmiedstraße, Englschalking *1936: Nach der komischen Oper „Der Waffenschmied“ von Albert Lortzing, 1846 in Wien uraufgeführt. Wagmüllerstraße, Lehel, *1897: Michael Wagmüller (1839-1881), Bildhauer; kam 1848 nach München, machte sich 1860 selbständig, wirkte nach 1870 im Auftrag König Ludwigs II. an der Ausgestaltung von Schloss Linderhof mit (Entwürfe für Gartenplastiken) und entwarf das Liebig-Denkmal in München. Waisenhausstraße, Neuhausen/Gern *1903: Nach dem dortigen städtischen Waisenhaus, das zwischen 1896 und 1899 m neubarocken Stil erbaut wurde. Waldheimplatz, Waldperlach *1945: Waldheim war der Name einer Gaststätte, die um 1900 der „Vereinigung ehemaliger Angehöriger des Kgl. Infanterie-Leibregiments“ als Versammlungsort diente (heute Gaststätte Leiberheim). Waldwiesenstraße,Großhadern *1947: Nach dem Verlauf der Straße, vermutlich über ehemalige Waldwiesen (Weideland der Gemeindeweide). Wallstraße, Altstadt *1829: Nach dem Straßenverlauf, der die Grundfläche des einstigen Stadtwalls um den zweiten Mauerring kreuzt. Walter-Gropius-Straße (von 1962-2001 Neusser Straße) Parkstadt Schwabing *2001: Walter Gropius (1883-1969), Architekt und Industriedesigner; arbeitete nach dem Studium in München und Berlin 1908 bis 1910 bei Peter Behrens in Berlin, eröffnete 1910 mit Adolf Meyer ein eigenes Büro und wurde 1918 Direktor der Kunstgewerbeschule in Weimar, aus der 1919 das von ihm begründete „Staatliche Bauhaus“ hervorging. Gropius war bis 1928 Direktor des Bauhauses und gilt als einer der großen Architekten der Moderne. Mit seinen Industriebauten (Fagus-Werk, 1911-1914) und den Bauten für das Bauhaus in Dessau schuf er Schlüsselwerke der Architektur seiner Zeit. 1933 emigrierte er nach London, von 1937 bis 1952 lehrte er an der Harvard University in Cambridge/Mass. Er war auch am Bau des Hansaviertels in Berlin (1955-1957) beteiligt und baute das PANAM Building in New York (1958-1963) sowie die Porzellanfabrik Rosenthal in Selb (1965-1967). Wegweisend sind seine Schriften „Architektur. 26 TAXIKURIER Wege zu einer optischen Kultur“ (1956). „Die neue Architektur und das Bauhaus“ (1965). Waltherstraße, Ludwigsvorstadt *1877: Philipp Franz von Walther (1792-1849), Arzt; seit 1830 war er Professor an der Universität München, Leiter der chirurgischen Klinik und der Augenklinik sowie Leibarzt König Ludwigs I.; er veröffentlichte mehrere medizinische Fachwerke; war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Wamslerstraße, Am Moosfeld *1981: Friedrich Wamsler (1852-1913), Unternehmer; gründete 1875 die Firma Wamsler, deren neu konstruierte Wamsler-Herde aus Eisen die herkömmlichen Kachelherde ablösten und das Aussehen der Küchen veränderten. Warthestraße, Denning *1966: Nach der Warthe (poln. Warta), dem rechten und größten Nebenfluss der Oder: er entspringt südlich von Tschenstochau und mündet nach 808 Kilometern durch Polen südlich von Küstrin (poln. Kostrzyn) in die Oder. Washingtonstraße, Neuhausen *1932: Die Straßenbenennung erfolgte anlässlich des zweihundertsten Geburtstages von George Washington (1732-1799), dem Oberbefehlshaber im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und (ab 1789) ersten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Wastl-Witt-Straße, Kleinhadern-Blumenau *1964: Sebastian Witt, genannt Wastl Witt (1882-1955), Schauspieler; war Mitglied des Tegernseer Bauerntheaters, Mitwirkender bei der „Weißblauen Drehorgel“, schließlich ein bekannter und beliebter Volksschauspieler auf der Bühne und im Film und Staatsschauspieler am Residenztheater in München. Waterbergstraße, Waldtrudering *1933: Nach Waterberg, einem Ort am Fuß des gleichnamigen Berges im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika, heute Namibia, wo 1904 die deutsche Schutztruppe gegen die aufständischen Hereros kämpfte. Waxensteinstraße, Mittersendling *1934: Nach dem Großen und Kleinen Waxenstein (2276 m), zwei Bergspitzen im Zugspitzmassiv über dem Höllental östlich des Eibsees, südlich von Garmisch-Partenkirchen. Weddingenstraße, Perlach *1931: Otto Weddingen (1882-1915), Kapitänleutnant und U-Boot Kommandant im Ersten Weltkrieg. Wedekindstraße, Schwabing *1959: Frank Wedekind, eigentlich Benjamin Franklin W. (1864-1918), Schriftsteller; lebte ab 1888 mit wiederholten Unterbrechungen in München und beteiligte sich als Journalist, Mitarbeiter des „Simplicissimus“ sowie als Dramaturg und Schauspieler; von 1899 bis 1900 saß er wegen Majestätsbeleidigung in Festungshaft; Mitbegründer des Kabaretts „Die elf Scharfrichter“, 1901; seine geistreichen, witzigen Theaterstükke sind gegen die Erstarrung des Bürgertums und dessen Moralvorstellungen gerichtet (u.a. Frühlingserwachen“, 1891; „Lulu“, 1903; „Die Büchse der Pandora“, 1903; „Der Marquis von Keith“, 1901); die Aufführung seiner Stücke wurde vielfach durch Verbote seitens der Zensur erschwert oder verhindert. Wehrlestraße, Bogenhausen *1955: Alois Wehrle (1899-1944), kath. Priester: Priesterweihe 1942, dann Kaplan in Heilig Blut in Bogenhausen, Mitarbeiter an religiösen Zeitschriften und Vorträge bei der Una-Sancta-Bewegung; wurde im Zusammenhang mit dem gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 verhaftet, angeklagt und in Berlin-Plötzensee am 14. September 1944 erhängt. Weidener Straße, Neuperlach Süd *1931: Nach Weiden, der Stadt im Tal der Waldnaab in der Oberpfalz, kurz vor der tschechischen Grenze (erstmals Ende des 13. Jahrhunderts urkundlich erwähnt). Weinbergerstraße, Pasing *1938: Georg Weinberger (1861-1932), Ökonomierat: war 1. Bürgermeister und Ehrenbürger der ehemals selbstständigen Land- und späteren Stadtgemeinde Pasing; hat sich um die Entwicklung Pasings große Verdienste erworben. Weinstraße, Altstadt *vor 1353: Vermutlich nach den im 14. Jahrhundert hier ansässigen Weinhändlern. Weißenburger Platz, Haidhausen *1897: Nach Weißenburg (franz. Wissembourg), der Stadt im Unterelsass im Departement Bas-Rhin; zu Beginn des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 am 4. August 1870 Ort eines Gefechtes, an dem bayerische Truppen beteiligt waren. Weißpfennigweg, Straßtrudering *1933: Weißpfennig (Albus oder Reichsalbus) war eine seit 1360 in Deutschland geprägte Silbermünze, die bis 1841 in Umlauf war. Welfenstraße, Au *1898: Nach den Welfen, dem deutschen Herrschergeschlecht, das von 1070 bis 1180 mit Unterbrechungen die Herzöge von Bayern stellte; dem Welfenherzog Heinrich XII. dem Löwen verdankt München seine Gründung (1158). Münchner Straßennamen W Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 26
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27TAXIKURIER Weltenburger Straße, Steinhausen *1925: Nach dem Kloster Weltenburg bei Kelheim an der Donau, vermutlich im 7. Jahrhundert gegründet (1803 aufgehoben, 1842 wieder errichtet); die Abteikirche, 1717-1721 nach Plänen von C.D. und E.Q. Asam erbaut, ist ein Meisterwerk des Rokokos. Weltistraße, Parkstadt Solln *1955: Albert Welti (1862-1912), schweizerischer Maler und Grafiker; der Künstler lebte seit 1882 mit Unterbrechungen in München und von 1901 bis 1906 in der Künstlerkolonie Solln; er malte Porträts, Landschaften sowie historische und allegorische Wandbilder. Wendl-Dietrich-Straße, Neuhausen *1890: Wendelin (Wendl) Dietrich (Dieterlin) (1535um 1622), Kunstschreiner und Baumeister; er war 1582/83 an der Planung der Michaels - kirche beteiligt, wurde 1587 herzoglicher Baumeister und 1585 Bauleiter am Jesuiten-Kolleg; ab 1600 in Würzburg zur Beratung von Fürstbischof Echter von Mespelbrunn beim Wiederaufbau der Festung Marienburg. Werdenfelsstraße, Mittersendling *1904: Nach der Burgruine Werdenfels, zwischen Farchant und Garmisch gelegen, die dem Werdenfelser Land seinen Namen gab. Werinherstraße, Giesing/Ramersdorf *1899: Werinher (Wernher), der Priester; gilt als der älteste bayerische Minnesänger, der vermutlich in Augsburg lebte und um 1172 ein Marienleben („drin liet von der maget“) geschrieben hat. Werneckstraße (früher Schlossstrasse), Schwabing *1891: Reinhard Freiherr von Werneck (1757-1842, Königlich-Bayerischer Kämmerer, General-Lieutnant und Commandant des Eleven-Corps in München; er erweiterte im Auftrag des Hofes den Englischen Garten. Werner-Egk-Bogen, Freimanner Heide *1985: Werner Egk, eigentlich Werner Mayer (1901- 1983), Komponist; er schrieb sowohl Opern als auch Musik für das Tanztheater; das klassische Ballett hat durch ihn wesentlichen Auftrieb erhalten; zu seinen bekanntesten Werken gehören u. a. die Opern „Die Zaubergeige“ (1935), der „Peer Gynt“ (1938) und die Ballettmusik für „Abraxas“ (1948); er war Ehrenbürger Münchens. Werner-Heisenberg-Allee,Kieferngarten/Fröttmaning *1996: Werner Heisenberg (1901-1976), Atomphysiker und Philosoph; begründete mit Max Born und Pascual Jordan die moderne Quantenmechanik, erhielt 1932 den Nobelpreis für Physik, wurde 1940 Direktor am Kaiser- Wilhelm-Institut in Berlin und Leiter des deutschen Kernenergie-Projekts; 1946 übernahm er die Leitung des Göttinger Max-Planck-Instituts für Physik und Astrophysik , das 1958 nach München verlegt wurde; seine Untersuchungen führten zur „Heisenbergschen Weltformel“ in der Spinortheorie (1958); er setzte sich in zahlreichen Publikationen auch mit den philosophischen und gesellschaftlichen Problemen auseinander, die die moderne Physik aufwirft. Westendstraße, Westend/Friedenheim/Westpark *1877: Nach dem Verlauf der Straße, die zur Zeit ihrer Benennung zur westlichen Stadt - grenze geführt hat. Westpreußenstraße, Denning/Englschalking *1930: Westpreußen war die Bezeichnung für die ehemals preußische Provinz zwischen Ostsee, Pommern, Brandenburg, Posen, Russland und Ostpreußen (bis 1919, danach der Hauptteil an Polen; ab 1945 auch der Restteil an Polen). Wettersteinplatz, Untergiesing *1906: Nach dem Wettersteingebirge, einer Gebirgsgruppe der Bayerisch-Nordtiroler Kalkalpen, Grenzgebirge zwischen Bayern und Tirol, zwischen Loisachtal und Leutascher Ache gelegen; es ist in drei Kämme geteilt, die im Westen von der Zugspitze (2963m) ausgehen. ➜ Bilderwitz aus der August-Ausgabe: And the winner is … „Jetzt gib’st du Hanswurst no dein Senf dazua, dann ruaf i ma hoid oan o. dem ois wurscht is.“ Mit diesem passenden Text hat Wolfgang Timm aus München einen Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro für das Restaurant Lamm’s gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER heute T axameter morgen Wegstreckenzähler kein Austausch – kein Umbau einfach umprogrammieren beim HALE-Kundendienst! HALE-Technik macht´s möglich! Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER Weyprechtstraße, Milbertshofen/Harthof *1945: Carl Weyprecht (1838-1881), Nordpolarforscher; nahm an Expeditionen nach Spitzbergen und Nowaja Semlja (1871) teil und entdeckte als Leiter einer österreichisch-ungarischen Expedition (1872-1874) das dann so benannte Franz-Joseph-Land im nördlichen Eismeer. Whistlerweg, Solln *1947: James A. MacNeill Whistler (1834-1903), amerikanischer Maler; er lebte ab 1855 abwechselnd in Paris oder London; in seinen Bildern suchte der als bedeutendster Maler Amerikas im 19. Jahrhundert geltende Künstler Stimmungen durch Farbharmonien wiederzugeben; durch seine Dekoration des Peacock Room (1874, Washington Freer Gallery of Art) gehört er auch zu den Wegbereitern des Jugendstils. Widenmayerstraße, Lehel *1896: Johannes von Widenmayer (1838-1893), war von 1870-1880 rechtskundiger 2. und von 1888-1893 1. Bürgermeister von München; er bewirkte die Umgestaltung des gesamten Münchner Volksschulwesens nach den Bedürfnissen der Zeit und ließ die Schwemmkanalisation planen und bauen. Wiener Platz, Haidhausen *1891: Nach Wien, der Hauptstadt von Österreich und des öster - reichischen Bundeslandes Wien: die an diesem Platz vorbeiführende Innere Wiener Straße war ehemals der Anfang der Verbindungsstraße von München nach Wien. Wilhelm-Dieß-Weg, Englschalking *1963: Wilhelm Dieß (1884-1957), Rechtsanwalt und Schriftsteller; 1945 Ministerialrat im Bayerischen Justizministerium, dann im Kultusministerium; Generaldirektor des Bayerischen Staatstheaters, ab 1950 Honorarprofessor für Urheber- und Erfinderrecht seit 1936 erschienen von ihm Romane und Erzählungen mit Schilderungen der niederbayerischen Lebensart. Wilhelm-Hale-Straße, Neuhausen *1930: William Bayard Hale (1869-1924), amerikanischer Schriftsteller und Journalist; engagierte sich während des Ersten Weltkriegs in seinen Schriften für Deutschland. Wilhelm-Hertz-Straße, Schwabing *1906: Wilhelm Hertz (1835-1902), Schriftsteller; er wurde 1869 Professor für deutsche Literaturgeschichte an der TH München; als Epiker und Lyriker gehörte er zum Münchner Dichterkreis; er übersetzte altfranzösische und mittelhochdeutsche Dichtung, seine germanistischen Studien galten der Sage und dem Märchen; Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Wilhelmstraße, Schwabing *194: 1) Nach Wilhelm I. Friedrich Ludwig (1797-1888). Sohn Friedrich Wilhelms III. von Preußen, nach der Gründung des zweiten deutschen Kaiser - reiches 1871 zum Kaiser ernannt. 2) Nach dem Schwabinger Schlossherrn Franz Xaver v. Wilhelm. Willibaldstraße, Laim *1947: Nach dem hl. Willibald (um 700-787), Benediktiner; 739 wurde der aus England stammende Mönch von Papst Gregor III. nach Deutschland gesandt, 741 vom hl. Bonifatius zum Bischof von Eichstätt geweiht und missionierte im Gebiet zwischen Donau und Regnitz. Willy-Brandt-Allee, Messestadt-Riem *1996: Willy Brandt (1913-1992), SPD-Politiker; emigrierte 1933 nach Norwegen, 1940 nach Schweden; von 1949 bis 1957 war er Berliner Abgeordneter für die SPD im Deutschen Bundestag, von 1957-1966 setzte er sich in der großen Koalition als Außenminister für die Unterzeichnung des Kernwaffensperrvertrages ein; während seiner Amtszeit als Bundeskanzler von 1969-1974 leitete er die Politik der Öffnung nach Osten ein, die auf Entspannung und Aussöhnung ausgerichtet war; 1971 erhielt Brandt den Friedensnobelpreis, 1976 wurde er zum Präsidenten der Sozialistischen Internationale gewählt, 1977 übernahm er den Vorsitz in der Nord-Süd-Kommission, die sich mit dem Verhältnis zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern befasste. Wintersteinstraße, Feldmoching/Hasenbergl *1963: David und Heinrich Winterstein, Goldschmied; nachweisbar in Augsburg von 1585 bis 1634 und 1664 bis 1690; dazu Johann Georg Winterstein, Holzbildhauer (1743-1806); Arbeiten von David und Heinrich Winterstein befinden sich in der Schatzkammer der Münchner Residenz. Winthirstraße, Neuhausen *1900: Winthir, der um 800 das Christentum predigte, starb als Einsiedler in der dortigen Gegend; der in der Winthirkirche in Neuhausen begrabene Glaubensbote gilt als Patron von Neuhausen. Wintrichring, Nymphenburg/Moosach *1959: Josef Marquart Wintrich (1891-1958), Jurist; war von 1923-1933 Staatsanwalt in München, 1933-1945 Amtsrichter in Ebersberg, seit 1946 am Oberlandesgericht München, dessen Präsident er 1954 wurde; von 1954 an war er Präsident des Bundesverfassungsgerichts. Wittelsbacherstraße,Isarvorstadt *um 1888: Die Wittelsbacher, bayerisches Grafengeschlecht (ursprünglich Grafen von Scheyern): sie waren ab 1180 Herzöge, ab 1623 Kurfürsten und ab 1806 Könige von Bayern; sie stellten ferner zwei deutsche Kaiser (Ludwig der Bayer im 14. Jahrhundert und Karl VIl. Im 18. Jahr hundert), einen nicht zum Kaiser gekrönten deutschen König (Ruprecht von der Pfalz im 15. Jahrhundert) sowie in der Nebenlinie Pfalz Zweibrücken drei schwedische Könige (Karl X. Gustav und Karl XI. im 17. Jahrhundert und Karl XII. im 18. Jahrhundert. Wörthstraße, Haidhausen *1872: Wörth (franz. Woerth), Stadt im Unterelsass im französischen Departement Bas-Rhin, in deren Nähe zu Beginn des Deutsch-Französischen Krieges am 6. Juli 1870 unter Beteiligung bayerischer Truppen eine Schlacht stattfand. Wolkerweg, Neunhadern *1970: Ludwig Wolker (1887-1955), Prälat und Generalpräses des Katholischen Jungmännerverbandes hat sich vor allem um den Jugendsport verdient gemacht. Wollanistrasse, Ramersdorf *1908: Anna Wollani (gest. 1907), Hufschmiedswitwe, stiftete im Jahr 1905 62.600 Mark für die Bekämpfung der Kindersterblichkeit in München und 100.000 Mark zum Ankauf von Bildern für eine spätere städtische Galerie. Wotanstraße, Laim/Nymphenburg *1898: Wotan (Wodan) war in der westgermanischen Mythologie der Kriegs-, Sieges- und Todesgott; Zentralgestalt in Richard Wagners Festspiel „Der Ring der Nibelungen“ . Wredestraße, Maxvorstadt, 1890: Karl Philipp Fürst von Wrede (1767-1838), bayerischer Feldmarschall; führte 1812 die mit Napoleon verbündeten bayerischen Truppen nach Russland und kämpfte ab 1813 gegen Napoleon; er war der Vertreter des Königreichs Bayern beim Wiener Kongress; 1814/15 ; sein Denkmal steht in der Münchner Feldherrnhalle. Wurzerstraße, Altstadt *vor 1826: Nach dem ehemals nahe gelegenen Wurzertor, dessen Erbauungszeit im Mittelalter nicht genau datiert werden kann und das 1872 abgebrochen wurde; Name vermutlich nach einem Familiennamen; das Wurzertor wurde auch als Graggenauer oder Kosttor bezeichnet. Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 F T Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 28
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Messe München Die Messe München im September Die Pharma-Fachmesse EXPOPHARM erwartet vom 21. bis 24. September rund 20.000 Fachbesucher. Neben Arzneimitteln vor allem aus dem Bereich der Selbstmedikation stehen pharmazeutische Dienst - leistungen, Kosmetik, Homöopathie, aber auch Pädiatrie und Nahrungsergänzung im Fokus der in- und ausländischen Gäste. (Zufahrt über Eingang Nord) Parallel zur Messe findet im Internationalen Congress Center München (ICM) mit dem Deutschen Apothekertag die wichtigste berufspolitische Veranstaltung der deutschen Apothekerinnen und Apotheker statt. (Zufahrt über Eingang ICM) Vom 29. September bis 1. Oktober 2006 dreht sich auf dem Messegelände alles um das Thema Golf: Zeitgleich zur GOLF EUROPE 2006, Internationale Fachmesse für den Golfsport, findet die FAIRWAY 2006 - Golfplatz- Kongress mit Fachausstellung statt. Die GOLF EUROPE präsentiert dem internationalen Fachpublikum die Neuheiten des Golfsport-Angebots aus den Bereichen Hardware, Fashion und Zubehör. Der FAIRWAY-Kongress bietet ein umfangreiches Fortbildungsprogramm mit Kurzvorträgen bis hin zu ganztägigen Workshops rund um die Themen Golfplatz-Planung, -Bau und -Pflege sowie Ausstattung von Driving Ranges und Clubhäusern. Insgesamt werden rund 9.000 Besucher erwartet. (Zufahrt über Eingang Nord) Foto: Messe München NOCH MEHR PLATZ? DANN HÄTTE ER SEINE EIGENE POSTLEITZAHL. Auto-Service GmbH Frankfurter Ring 137–139 · 80807 München Tel. +49/89/3 51 00 10 · Fax +49/89/3 54 30 00 info@car-2000.com · www.car-2000.com Der neue Rodius 270 Xdi – 2,7 -l-Common Rail Diesel mit 120kW (163 PS) – Für bis zu 7 Personen plus 50 kg Gepäck – Klimaanlage – Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung – Elektrische Fensterheber 4-fach – Nebelscheinwerfer – Permanenter Allradantrieb (optional) – 5-Gang-Automatik (optional) ab 17.600 € zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer und Überführung sowie Taxipaket (899 €) Kraftstoffverbrauch (in l/100km); 8,6 (kombiniert), 11,0 (innerorts), 7 ,2 (außerorts). CO2-Emissionen: 230 g/km (kombiniert). Die Angaben wurden ermittelt nach dem vorgeschriebenen Messverfahren mit Schaltgetriebe (RL80/1268/EWG). Vertragspartner: CHRYSLER Jeep ® Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER Verzehrgutschein im Wert von 100 Euro für das „Kleine Brauhaus Dicker Mann“ zu gewinnen! Der Taxler als Spediteur. Wie so oft hat unser Taxi-Zeichner Manfred Kraus etwas übertrieben. Aber so sind sie halt, die Künstler. Wenn auch Sie eine künstlerische Ader besitzen und Ihnen zu dieser Zeichnung ein passender Text einfällt und dieser als bester prämiert wird, gewinnen Sie obigen attraktiven Preis. Senden Sie uns Ihre Idee bis spätestens 30. August (Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinnspiel Ein Fahrgast steigt mit dem Fahrziel „Franziskaner“ ein, der Taxler schüttelt den Kopf, verwickelt den Kunden in eine heftige Diskussion und fährt ihn entgegen seinem Willen ins Hofbräuhaus. Oder der Geschäftsmann aus Hamburg nimmt sich am Flughafen ein Taxi und möchte ins Vier Jahreszeiten in die Maximiliansstraße. Auf der Fahrt in die Innenstadt versucht der Taxifahrer permanent dem „60-Euro-Kunden“ das 5-Sterne Haus auszureden und lädt ihn stattdessen im Hotel Anna aus. Am Südbau erklimmt eine asiatische Familie mit dem Fahrtwunsch „Thailändisches Konsulat“ ein Großraum-Taxi. Der eloquente Lenker jedoch überredet die Fahrgäste, dass die türkische Botschaft eine viel bessere Adresse sei. Lachhaft, unmöglich, gibt’s doch nicht – Ja, diese Geschichten sind fiktiv und frei erfunden. Ähnliches jedoch, nämlich eindeutige Fahrtverweigerungen passieren in unserer Stadt täglich. Seit Februar dieses Jahres existiert in Münchens Club-Szene eine neue Adresse, die durch ihr Mutterhaus in Köln und Filialen anderen Großstädten einen gewissen Bekanntheitsgrad innehat. Jeder Unternehmer in diesem Land hat das Recht, eine eigene Geschäftspolitik zu gestalten und umzusetzen. So verzichtet dieser Club auf manche Benefits, die Münchens Taxler als erotische Erbhöfe betrachten. Wenn Fahrgäste allerdings eindeutig diese Adresse als Fahrziel angeben, und der Taxler dies verweigert, liegt hier eindeutig der Tatbestand einer Fahrtverweigerung zugrunde. Die Taxi-München eG ist sich mit dem Betreiber einig, dass dieses Ver gehen rigoros verfolgt wird. Per Monat übrigens werden 700 Taxis von dem „Newcomer“ über den Standplatz Schatzbogen geordert. Ohne Worte 3093 Sachen gibt’s – die gibt’s Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Telefon 089/3 11 17 50 und 089/37 06 56 90 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 30
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Die fünf Weisheiten des Monats … ➜ Das Auge eines Straußes ist größer als sein Gehirn ➜ Morgens eignen sich Äpfel wesentlich besser zum Wach werden als Kaffee. ➜ Im alten China wurden Ärzte nur bezahlt, wenn der Patient gesund wurde. ➜ Bambus kann bis zu 90 Zentimeter pro Tag wachsen. ➜ Man atmet etwa 680-Millionen-mal in seinem Leben. Taxistiftung Deutschland Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 31TAXIKURIER Pausenfüller Zahlen und Daten unseres Körpers Geschwindigkeiten Husten 900 km/h Nervenimpuls vom Rückenmark an die Muskeln 430 km/h Niesen 150 km/h Ejakulation 16 km/h Blut in den Adern 3,6 km/h Speisebrei im Dickdarm 0,0036 km/h Speisebrei im Dünndarm 0,0024 km/h Schleimtransport auf Flimmerhärchen der Nase 0,0006 km/h Barthaar, Wachstum 0,5 Millimeter/Tag Kopfhaar, Wachstum 0,35 Millimeter/Tag Fingernagel (Daumen), Wachstum 0,1 Millimeter/Tag Längen Blutgefäße (Gesamtwachstum) 1.440 km Bluthirnschranke (Hirnkapillare) 900 km Kapillare (Gesamtlänge) 240 km Haar (Gesamtwachstum) 10 km/Jahr Nervenfasern auf 1 cm 2 Lederhaut 4 m Adern in 1 cm2 Lederhaut 1 m Finger- und Fußnägel (Gesamtzuwachs) 50 cm/Jahr Diverses Wasser, Ausscheidung über Schweißdrüsen 3 – 5 Liter/Tag Haut (Gesamtfläche) 1,5 - 2 m 2 Hautzellen, Verlust durch Reibung 57,6 Milliarden/Tag Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120 Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER Sehr zu unserer Freude hat die Konzentration im Hotelgewerbe dazu geführt, dass immer mehr Übernachtungsbetriebe zu großen Ketten gehören. Die Bezeichnung der einzelnen Häuser zeugt von überschäumendem kreativem Potential und lässt nur noch vereinzelt Rück - schlüsse auf die konkrete Lage des jeweiligen Etablissements zu. Was vor ungefähr 15 Jahren ganz harmlos begann, als auf einmal jedes Hotel am Mittleren Ring sich den Zusatz „Parkhotel“ zulegte, führt mittlerweile zu Kreationen wie „Holiday Inn Munich City Centre“ oder der Betitelung von Freisinger und Erdinger Innenstadthäusern als „Airporthotel“ . Unfreiwillige Lacherfolge erzielt ein Fahrgast, wenn er am Bahnhof oder Flughafen sein Taxi mit der Fahrtzielangabe besteigt: „Fahren Sie mich bitte zum Arabella- Sheraton!“ . Schon immer war unsere Kompetenz gefragt, um möglichen Verwechslungen Münchner Straßen mit Straßen aus Vorortgemeinden vorzubeugen. Am Pasinger Bahnhof ist bei der Angabe „Leharstraße“ zwangsläufig die Frage vorprogrammiert: „… bei der Paosostraße oder in der Heitmeiersiedlung (Lochham) …?“ Aber auch eine „Zugspitzstraße“ deutet hier im Zweifelsfall eher auf Gräfelfing als auf Giesing hin. Und wenn in der Zentrale ein Kunde sein Taxi in die „Fasanenstraße“ bestellt, fragt der aufmerksame Telefonist: „Meinen Sie die Fasanenstraße in München oder in Unterhaching?“ . Als Antwort kommt fast sicher: „Ja selbstverständlich, in München-Unterhaching …“ Richtig ärgerlich wird es, wenn sich am Fahrtziel herausstellt, dass das angefahrene Hotel zwar gleich oder ähnlich heißt wie das vom Fahrgast gewünschte, aber ganz woanders liegt. Die Frage ist jetzt: Wer muss die vergebliche Fahrt (und die anschließende Fahrt zur richtigen Adresse) bezahlen? Wie lässt sich die Situation lösen? Rechtlich gesehen kommt ein Beförderungsvertrag erst mit der Klärung des Fahrtzieles zustande. Wer auf die Fahrtzielangabe: „… zum Holiday Inn …“ ohne weitere Rückfrage losbraust, kann sich hinterher nicht darauf berufen, der Fahrgast hätte das schon genauer angeben müssen. Hier hilft nur eines: Die richtige Adresse abklären, den Kunden zum eigentlichen Fahrtziel bringen und auf die Bezahlung des Umweges verzichten. Das einfachste Verfahren ist, sich von der Zentrale mittels Tourenplaner den eigentlich geforderten Fahrtweg ausrechnen zu lassen. Dabei kann eine gewisse Großzügigkeit bei der Fahrtberechnung (zugunsten des Fahrgastes) hilfreich sein, denn eines ist klar: Wenn sich der Fahrgast eine Fahrpreisüberforderung durch eine Beschwerde bei der Zulassungsbehörde zurückholt, droht uns auch noch ein Bußgeldverfahren. Auch bei der Nennung der Namenszusätze von Hotels ist es sinnvoll, beim Kunden die genaue Adresse abzufragen. Bezeichnungen wie „City“ oder „Altstadt“ sind in vielen Fällen mehrdeutig. Auf der sicheren Seite sind wir, wenn wir uns vom Fahrgast eine Buchungsbestätigung oder eine Hotelvisitenkarte zeigen lassen. Hat der Kunde die von uns genannte Adresse bestätigt, sind wir juristisch aus dem Schneider. Wenn die Adresse nicht stimmt, trägt der Kunde das Risiko. Aber eigentlich wollen wir uns nicht nur rechtlich absichern, wir wollen ja, dass der Kunde mit unserer Dienstleistung zufrieden ist. Insofern kann eine rechtliche Auseinander- Rund um’s Taxi Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor Heute: Falsches Hotel – was nun? In den bisherigen Folgen haben wir uns mit unseren Grundlagen beschäftigt. In den nächsten Heften wollen wir einzelne Fälle ansehen, wie sie in der Praxis tagtäglich vorkommen und die uns Funksprecher immer wieder beschäftigen. Auch hier wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern. Täglich 20.00 -5.00 Uhr · www.villa-fantasia.de Riemer Strasse 309 81829 München Tel.: 089-99 22 93 95 Nur 30,– € Eintritt (3 Drinks frei) Trotzdem großzügige „Taxi-Provision“ Brotzeiten und Getränke für Taxler „for free“ Taxler jederzeit willkommen – holen Sie sich Ihren „take away-cup Club in München Best ServiceNo 1. Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 32
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33TAXIKURIER München ist die attraktivste Stadt Deutschlands. Tausende von Gästen und Besuchern haben Interesse an sachkundigen Führungen per Taxi durch unsere Stadt. Wir konnten den Kollegen Benedikt Weyerer, einem breiten Publikum durch seine monatlichen Beiträge im TAXIKURIER bekannt, als Moderator für dieses spannende Thema gewinnen. Vertiefen Sie Ihre München-Kompetenz zu Ihrem Nutzen. TAXI-MÜNCHEN eG – DIE TUN WAS! Start der ersten Kurs-Staffel: Samstag, 07.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 14.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht Samstag, 21.10.06, 9.00 – 14.00 Uhr/Unterricht inklusive Test Ort: Schulungsraum TAXI-MÜNCHEN eG, Engelhardstraße 6 Kosten: 145 Euro inklusive: ➜ Schulungsunterlagen und Informationstexte für die Praxis ➜ Zertifikat ➜ Ausweis inklusive Lichtbild ➜ Aufkleber für Ihr Fahrzeug Anmeldung: Ab sofort bei Frau Choleva, TAXI-MÜNCHEN eG, Telefon (089) 21 61-367 Kapazität: Maximal 25 Teilnehmer MÜNCHEN ER-FAHREN Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahmeder Taxizentrale: Kunde ruft in der Taxizentrale an, um ein Taxi mit Navigationssystem zu bestellen: Zentrale: „Taxi-München, Meier, Grüß Gott“ Kunde: „Grüß Gott Herr Meier. Könnten Sie mir bitte ein Taxi mit Navigationssystem in die Albert-Roßhaupter-Straße 2 schicken.“ Zentrale: „Natürlich. Das Fahrzeug ist in 5-8 Minuten bei Ihnen. Vielen Dank für Ihren Anruf“ Daraufhin wurde die Fahrt von „Taxi 4711“ ausgeführt - Nach Abschluss der Beförderung meldete sich der Fahrer des „Taxis 4711“ bei der Zentrale auf Kanal IV Taxi 4711: „Zentrale von 4711“ Zentrale: „4711 – bitte“ Taxi 4711: „Das war jetzt meine anstrengenste Fahrt seit langem.“ Zentrale: „Warum?“ Taxi 4711: „Kunde wollte ein Fahrzeug mit Navi. Als die Kunden – es waren zwei Junge Herren – einstiegen, musste ich gleichzeitig mit den beiden Herren die Zieladresse eingeben. Erst als in alle 3 Navis – jeder der Herren hatte ein mobiles Navigationssystem dabei – die Zieladresse eingegeben war, durfte ich losfahren. Was dann passierte können Sie sich vorstellen: ich musste während der Beförderung die Anweisungen aller 3 Systeme über mich ergehen lassen.“ … da soll noch einmal jemand behaupten, ein Taxifahrer wäre nicht belastbar. (NL) Kurioses aus der Zentrale setzung nur ein allerletzter Ausweg sein. Deshalb sollten wir auch jenseits des Vetragsrechtes Service bieten. Der kann darin bestehen, bei Unklarheiten vor Fahrtantritt telefonisch bei dem vermuteten Hotel abzuklären, ob der Gast dort wirklich wohnt. Und falls uns der Kunde versehentlich ins „Ibis Nord“ (in der Ungererstraße) statt ins „Ibis Parkstadt“ (in der Lyonel-Feininger-Straße) gelotst hat, müssen wir für die anfallenden 500 Meter vielleicht nicht noch einmal den Taxameter einschalten. Diese Kulanz hat natürlich Grenzen. Wenn der Fahrgast das „Arabella Bogenhausen“ (in der Arabellastraße) nennt, hinterher aber eigentlich ins „Arabella Westpark“ (in der Garmischer Straße) wollte, werden wir als Taxler sicher auf Bezahlung der ganzen Rundreise bestehen. Wir würden uns über Vorschläge freuen, welche Probleme in den nächsten Heften behandelt werden sollen. Bitte senden Sie Ihre Anregungen an den Taxikurier oder an: Kai-Georg.Frey@gmx.de Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 33
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Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: „Ich muss vorher zum Bankomat“ Das Münchner Nightlife bietet unendlich viele Varianten und viele Nachtschwärmer feiern bis zum Anschlag. Für die Fahrt nach Hause reicht dann oft die Kohle nicht mehr. Besitzer einer Bank- bzw. ec-Karte, Kreditkarte oder Geldkarte sind da flexibel. Der Taxifahrer fährt in diesem Fall zum nächsten Bankomaten, der Fahrgast ist dann wieder „flüssig“ und kann später die Taxigebühr bezahlen. Schwierig wird es, wenn es eine bestimmte Bank sein soll und diese auf dem direkten Weg angefahren werden soll. Unser „Taxi-Checker“ ist in einer warmen Sommernacht losgezogen und hat geprüft, wie Münchens Taxler auf diese Situation reagieren. Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: ✷ (Nr. 946, 13. Juli, 21.45 Uhr, Rotkreuzplatz) Obwohl an fast jeder Ecke des Rotkreuzplatzes eine große Bank inklusive Geldautomat steht, wende ich mich mittellos an diesen Taxifahrer. „Ich brauche einen Geldautomaten, möglichst bei einer Raiffeisenbank.“ Der Herr irrt sich dann, indem er mich auf den Landkreis München verweist, da es, wie er meint, in der Stadt München keine Filialen dieser Bank gibt. Ich bin doch kein Landei! Das Filialnetz der Raiffeisenbank München ist durchaus repräsentativ. Taxi 2: ✷ (Nr. 1897, 13. Juli, 22.25 Uhr, Karolinenplatz) Im Kreisverkehr entdecke ich dieses Taxi, das einsam, direkt vor der Stadtsparkasse parkt. Ich unterbreche die besinnliche Lesestunde des Taxlers, indem ich nach einem Bankomaten der Citybank frage. Wie der Name schon sagt, kann die doch nicht weit sein. Nach einem „Des woas i goar ned!“, wird mir lediglich die nahe liegende Landesbank ans Herz gelegt! Ich wundere mich über die fehlende Hilfsbereitschaft. Eine Auskunft bei der Taxi-Zentrale hätte mir sicherlich weitergeholfen und dem Taxifahrer einen potentiellen Fahrgast gebracht. 34 TAXIKURIER Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 34
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Taxi 3: – (Nr. 170, 13. Juli, 22.45 Uhr, Ottostraße/Lenbach) Auch dieser Herr steht einzig und allein wartend vor dem befackeltem Lenbach. Ich klopfe an die Fensterscheibe und er kurbelt verdutzt herunter. Die Darstellung meines Problems und die suche nach dem nächsten Sparkassen-Geldautomaten überfordern ihn sichtlich. In gebrochenem Deutsch antwortet er „Gleich da vorne, da ist“ . Was meint er damit genau, den Lenbachplatz oder den Stachus? Nach dieser Pauschal - abfuhr wende ich mich enttäuscht ab. Taxi 4: ✷✷ (Nr. 1903, 13. Juli, 23.00 Uhr, Kurfürstenplatz) Meine Suche nach der nächsten Reuschelbank, bleibt hier auch erfolglos. Wo doch dieser Taxifahrer mir noch anfangs Hoffnung gibt, da er sich angeblich in Schwabing gut auskennt. Engagiert nennt er mir zwar diverse Banken im Umkreis, aber die Reuschelbank, die ja nur ca. 200 Meter weiter an der Franz- Joseph-Straße liegt, ist ihm wohl noch nie aufgefallen. Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger! (Nr. 2670, 13. Juli, 22.00 Uhr, Stiglmaierplatz) Langsam geht die Sonne unter, und ich nehme wieder meine Spur auf. Am Stiglmaierplatz treffe ich auf diesen zuvorkommenden Taxler und die nächste Dresdner Bank ist nun mein anvisiertes Ziel. Konzentriert und mit ernsthafter Miene späht der Taxifahrer um sich herum. Da er visuell als auch spirituell nicht weiter kommt, holt er folgerichtig das schlaue, gelbe „Wo? – Münchner Taxiinfo“ aus dem Handschuhfach. Darin sind alle Filialen aufgeführt und er empfiehlt mir den Standort am Bahnhofsplatz. Der Gewinner! Franz Pustka Lindenweg 9 85551 Kirchheim erhält für seine professionelle Dienst - leistung ein Präsent von der AUDI AG. 35TAXIKURIER @_i\Mfik\`c\1 <`e]XZ_\JZ_`Z_kXe$ le[$XYd\c[le^ >\eXl\Qlfi[ele^[\i =X_i\ile[[\i=X_iq\l^\ 8l]q\`Z_e\emfe=X_ikq\`k# N\^jki\Zb\le[Ldjkq\e Qlm\icjj`^\j|Y\ikiX^\e mfe;Xk\e Bfekifcc\le[J`Z_\i_\`k `dKXo`Y\ki`\Y ;ilZb\ik\id`eXc((,.$'* ;\i;Xk\edXeX^\i]i@_i\e KXoXd\k\i((,'f[\i((+,M*%) *12 Cent / Min. aus dem Festnetz der DTAG HOTLINE'(/',B8K@'''(/'$,,)/+'' !snnn%bXk`%[\ B`\eqc\8i^fKXo`@ek\ieXk`feXc>dY? )FJOSJDI)FSU[4USBF]7JMMJOHFO4DIXFOOJOHFO "MCPJOTUSBF]#FSMJO Der Blick zurück … vor 100 Jahren 1906: 1. September Der Reichshaushalt für das Rechnungsjahr 1905 schließt mit einem Überschuss von 6.248.000 Mark. … vor 75 Jahren 1931: 1. September Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ fliegt die Strecke Friedrichshafen – Pernambuco in 71 Stunden. 1931: 13. September Deutschland verliert ein Fußball-Länderspiel gegen Österreich in Wien mit 0:5. … vor 50 Jahren 1956: 2. September Manuel Fangio aus Argentinien wird zum viertenmal hintereinander Automobil-Weltmeister. 1956: 9. September Durchbruch für Elvis Presley in den USA durch erste TV-Show. … vor 25 Jahren 1981: 13. September 50.000 Bürger demonstrieren in Berlin gegen den Besuch von US-Außenminister Alexander Haig. 1981: 22. September 18-jähriger stirbt nach Räumung besetzter Häuser in Berlin. Im September … Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER Jeder kennt Alfred Huber, den Dienststellenleiter der Taxizentrale, als ausgleichende, besonnene Persönlichkeit. Damals, an einem Oktobertag im Jahre 1972, um 21.55 Uhr, war das anders. Da ist der Huber mit einem dicken Hals aus seinem Auto in die Zentrale gestürmt, damals noch Utzschneiderstraße und wollte sich schnurstracks beschweren. Der damalige Dienststellenleiter Hetzel wollte gerade in den verdienten Feierabend gehen, siehe Uhrzeit, und wollte sich von diesem durchaus löblichen Ansinnen, von einem „wildgewordenen“ Fahrer in keinster Weise abbringen lassen. Mit einem „wenn Sie glauben, alles besser zu machen, können Sie sich gleich hinsetzen und Vorbestellungen aufnehmen.“ Sprach’s und verschwand! Und der Alfred Huber, stur wie er war, hat das auch gemacht. Und daraus sind jetzt 34 Jahre geworden! Erst als Aushilfe, dann als stellvertretender Dienststellenleiter und seit 1991 in der jetzigen Position. Alles in allem hören 59 Mitarbeiter auf das Kommando von Alfred Huber, das sind Festangestellte, Voll- und Teilzeitkräfte und Pauschalisten. Selbst am Steuer eines Taxis zu sitzen, das kommt nur noch gelegentlich vor. So gelegentlich, dass er sich sogar an das letzte Mal erinnern kann, „das war 1988“ . Da besteht also keine Gefahr, dass er vom Umsatz was abhaben möchte. „Ich bin das Bindeglied zwischen Mitarbeitern und Vorstand“, beschreibt Alfred Huber seine Position. „Und unser Team, das sind die Zuarbeiter für das fahrende Personal.“ Wie definiert sich jetzt so ein Job? „Das ist viel Koordination im Hintergrund, Überwachung von Schülerfahrten, Nachbearbeitung von Sonderaufträgen, Preisauskünfte über Fahrtstrecken, die Leute wollen wissen, was es von A nach B kostet, warum es keine konkurrierende Preisangebote gibt und diverse Ungereimtheiten. Dazu kommt die Organisation bei der Verlegung von Standplätzen, Kundenakquise und das Ausarbeiten von Dienstplänen. Und 24 Stunden erreichbar sein, muss man obligatorisch.“ Das massivste Problem zwischen Funkern und Fahrern ist nachwievor die Sprache. Und die Interessenlosigkeit. „Wenn einer einen Auftrag angenommen hat und dann den Funk ausschaltet, warum auch immer, das ist das Schlimmste. Weil es kaum Möglichkeiten gibt, den zu erreichen.“ Wie man ohne Funk fahren kann, das versteht der Alfred Huber sowieso nicht. Dabei geht es gar nicht darum, hinter Aufträgen herzujagen. Statistisch gesehen hat man pro Schicht sowieso nur die Chance auf 1,4 Funkaufträge. „Aber es geht doch um die Runduminformation. Die permanente Berieselung hilft doch allen, besonders denen die nicht so firm sind. Die werden sich noch umschauen beim Datenfunk, da muss viel präziser gearbeitet werden als jetzt.“ Um diese neue Technik kümmert sich Alfred Huber natürlich auch. Und wie ist da der Stand der Dinge? „Im Moment funktionieren 97 bis 98 Prozent reibungslos. Aber wir brauchen 100 Prozent. Man kauft sich ja auch kein neues Auto und sagt,macht nichts, wenn der Aussenspiegel fehlt. Hauptsache, er fährt. Und so ist es hier auch.“ Immer 100 Prozent! Was anders käme für Alfred Huber nicht in Frage. (PG, PR) Die guten Geister der Genossenschaft Mister 100 Prozent … Wie funktioniert die Genossenschaft? Wenn der Vorstand ein Anliegen hat, wird das in aller Regel schnell nach außen kommuniziert – und alle wissen Bescheid. Aber auch ein Vorstand braucht Menschen, mit denen er arbeitet, die sich um alltägliche Belange kümmern, kurz: die eine Genossenschaft am Laufen halten. Von diesen „Guten Geistern“ möchte Ihnen der TAXIKURIER in loser Folge einige vorstellen. In dieser Ausgabe beginnen wir mit: Alfred Huber Mini-Steckbrief: Name: Huber Vorname: Alfred Alter: 57 Sternzeichen: Löwe Familienstand: Verheiratet, 1 Kind Geburtsort: München Aufgewachsen: München Wohnort: Au Hobbies: Zu wenig Zeit, viele ehrenamtliche Tätigkeiten Musik: Aktuelle Musik, damit ich mit der Tochter mitreden kann Urlaub: Frankreich Die Sprache ist das Hauptproblem zwischen Fahrern und Funkern Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 36
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37TAXIKURIER Der nachfolgende Auszug ist der Arbeit zur Erlangung der Würde eines Doktors der technischen Wissenschaften, die Herr Diplom- Kaufmann Josef Hüls, geboren zu Heilbronn am 11. Juni 1931, also vor 75 Jahren, der Technischen Hochschule zu München vorlegte: Drei Merkmale springen uns bei der Betrachtung der Geschichte des Droschkenwesens ins Auge. Zunächst die behördliche Reglementierung, der das Gewerbe von Anfang an unterstand und die sich teils zum Vorteil (Beschränkung der Unternehmer- und Droschkenzahl), teils zum Nachteil (Verhinderung des technischen Fortschritts durch allzu enge polizeiliche Bestimmungen) auswirkte. Weiterhin fällt die enge Abhängigkeit dieses Verkehrsmittels von dem jeweiligen Verkehrsbedürfnis der Großstadt auf; dieses Bedürfnis ist zwar ein stetig wachsendes, parallel zur Vermehrung der Einwohnerzahl und Vergrößerung des Gebietsumfangs, aber andererseits doch durch die politischen und wirtschaftlichen Einwirkungen jeweils starken Schwankungen unterlegen. Die Inanspruchnahme der Droschke ist ein guter Barometer zur Konjunkturbeobachtung. Und dann ist noch die Abhängigkeit von der Technik zu erwähnen. Besonders charakteristisch hierbei ist die fast vollständige Ver - drängung des Pferdeantriebs durch den Motor, insbesondere den Verbrennungsmotor. Die Geschichte des Personenwagenverkehrs ist nicht sehr alt. Erst Mitte des 15. Jahrhunderts wurde aus Ungarn die sogenannte Kutsche eingeführt („Koozi“, dann „Gutsche“), die allmählich technisch vervollkommnet wurde zu „Landauer“, „Chaise“ und „Berline“ . Mitte des 17. Jahrhunderts erhielt dann ein Herr de Givry in Paris die Konzession zur Ausübung eines öffentlichen Fuhrbetriebs. Es verkehrten damals „carosse á cinq sous“, vom Volksmund Fiaker genannt nach dem Schutzpatron des Wagenbauers – Nikolaus Sauvage. Es waren achtsitzige Wagen, die mit den heutigen in Wien nichts gemein hatten. Nach zehn Jahren musste man den Betrieb wegen Unrentabilität aufgeben. Erst 1739 tauchte in Berlin das erste öffentliche Lohnfuhrwerk unter Friedrich Wilhelm I. auf, der 1400 Taler zum Bau von 15 Fiakern bewilligte. Trotzdem diese Wagen (es waren Berlinen, viersitzig und mit Federn ausgerüstet) den ersten 15 Fuhrleuten umsonst zur Verfügung gestellt wurden und obgleich die Fuhrleute noch außerdem vom König mit Geld unterstützt wurden, war im Jahre 1794 auch hier das öffentliche Lohnfuhrwesen erloschen. Erst 1815 verpflanzte der Pferdehändler Mortier das in Warschau blühende „Droschken“- Fuhrwesen nach Berlin und blieb bis 1837 der einzige Konzessionsinhaber für Droschken. Daneben gab es noch einige wenige Unternehmer mit sogenannten „Kremsern“ d.i. Wagen für 10 bis 20 Personen und „Wiener Jagdwagen“ . Am 10. Januar 1837 erfolgte der erste Erlass des Polizeipräsidiums Berlin betreffs Regelung des öffentlichen Fuhrwesens. Die übrigen Fuhrherren wurden auch zugelassen mit der Folge, dass in den nächsten Jahren weit mehr Wagen in Betrieb genommen wurden, als der Bedarf erforderte. Der Verdienst sank, das Fuhrmaterial wurde schlecht. Im Jahre 1861 wurden daher von den 2650 Droschken in Berlin 1650 aus dem Verkehr gezogen, teils um ausgebessert wieder eingestellt zu werden, teils um für immer zu verschwinden. Von 1892 ab erfolgte allmählich die Einführung der Taxameteruhr. Da die Polizei, dem Gedanken der Gewerbe - freiheit huldigend, der Neuzulassung neuer Droschken und auch neuer Unternehmer keine großen Schwierigkeiten in den Weg legte (bis 1898), so wuchs die Zahl der Droschken von 236 im Jahre 1837 auf 8114 im Jahre 1900. Bei dieser gegenseitigen Konkurrenz war es nicht zu verwundern, dass das Wagenmaterial nicht das beste war. Die Entwicklung beweist, dass die Grundsätze der unbeschränkten Gewerbefreiheit für das öffentliche Fuhrwesen nicht unbedingt anwendbar sind, dass vielmehr das Resultat für alle Beteiligten, Besitzer, Publikum und Aufsichtsbehörden gleichermaßen unerfreulich ist. Inzwischen war der automatische Antrieb durch den Motor und dessen Einbau in Fahrgestelle durch die Erfindung des Dunlopreifens verbessert worden. Zwar war das Auto vor allem in den Augen der deutschen Automobil - industrie ein reines Sport- und Luxusfahrzeug, aber um der Reklame willen wurden nun auch Autodroschken gebaut und in den Verkehr gestellt. Der Gesichtspunkt, dadurch ein neues Absatzfeld zu gewinnen, kam erst in zweiter Linie. Erschwert wurde die technische Entwikklung durch die Polizeivorschriften, die z. B. die Verwendung von Spiritus statt Benzin vorschrieben. (Parallele von heute: Spritbei - mischungsverordnung: seit 1. August 1930 sind die Benzinverteiler in Deutschland verpflichtet, der Reichsmonopolverwaltung soviel Spiritus abzunehmen, wie 2,5 % des gesamten deutschen Treibstoffverbrauchs ausmachen.) Im Jahre 1897 fuhr in Cannstadt die erste Autodroschke von Daimler, die sich aber in ihrem ganzen Aufbau an die Pferdedroschke anlehnte. Die nächsten 8 Jahre waren dem Experimentieren gewidmet. Zwei Richtungen bekämpften sich, Benzin- oder Elektroantrieb. Letzterer wurde hauptsächlich von den Behörden wegen seiner geräusch- und geruchlosen Betriebsart unterstützt. In Paris und New York liefen bereits 1899 Elektrodroschken, die aber 1900 wieder verschwanden. Erst allmählich entwickelte sich ein zuverlässiger Droschkentyp und fand auch Eingang, nachdem die Polizei die Zulassung automobiler Benzin- und Elektrodroschken entweder ohne Einschränkung (in Berlin von der Aufhebung der Nummersperre 1904 bis 1909), oder gegen Entstempelung einer gewissen Anzahl Pferdedroschken (in Berlin 1911 bei Benzindroschken im Verhältnis 1:2, vorher waren die Elektro- Amüsantes aus der Taxi-Historie Anno dazumal Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12 Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 37
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droschken frei) ermöglichte. Es entstanden große Unternehmungen, teils mit Benzin-, teils mit Elektrodroschken; da jedoch das Gewicht der letzteren sehr groß, der Aktionsradius der Batterie aber nur klein war, so gingen aus dem Kampf die Benziner siegreich hervor. Von Interesse ist, dass bereits in dieser Frühzeit die Automobilindustrie die Motorisierung des Droschkengewerbes dadurch unterstützte, dass sie Wagen auf Abzahlung verkaufte! Besonders Adler ging hier mit dem Beispiel voran, Benz und N.A.G. folgten. In Berlin führte 1899 die Emil Thiem GmbH die erste Benzindroschke, Marke Daimler, und im Jahre darauf die erste Elektrodroschke ein, doch rentierten sie nicht. Eine ähnliche Entwicklung wie in Berlin erfolgte, allerdings etwas später, in anderen Großstädten. So reicht das öffentliche Fuhrwesen in München zurück auf das Jahr 1734, in Königsberg 1817, Hamburg 1825 und Magdeburg 1862. Die ersten Automobildroschken liefen in Düsseldorf 1901 (nur Elektrodroschken zugelassen), in München 1906 (Benziner), Hannover 1906 (Benziner), Magdeburg 1906 (Benziner), Hamburg 1907 (bis 1912 nur Elektromobile), Wiesbaden 1907 (Benziner). In London laufen seit 1903 Benzindroschken, in Paris lösten sie die Elektrodroschken ab und in Wien wurden seit 1905 bis zum Ausbruch des Krieges nur Benzindroschken und zwar nur inländische Marken zugelassen. Die allzu große Konkurrenz und die in der damaligen Zeit außerordentlich hohen Reparaturkosten ließen das Gewerbe nicht zur Blüte kommen. So wurden im Jahre 1907 in Berlin von 700 im Betrieb befindlichen Autodroschken die Hälfte von Gläubigern beschlagnahmt. Die typische Prozesslage war folgende: Die Fuhrunternehmer klagten gegen die Automobilfabriken auf Schadenersatz, da der Wagen die versprochene Zeit nicht hielt, die Fabriken ihrerseits auf Leistung auf Raten. Erst mit Wiedereinführung der Nummernsperre wurde es besser. Nach dem Kriege war es dem Gewerbe beschieden, noch eine Reihe von Kinderkrankheiten durchmachen zu müssen. Die Polizeibehörden und die Droschkenunternehmer selbst waren oftmals unsicher und ließen sich auf Experimente ein, die fast durchweg zum Schaden des Gewerbes ausgingen. Man hatte die Herabdrükkung des Fahrpreises bzw. die Erhöhung der Benützung vor Augen und glaubte dies mit allen möglichen Mitteln erreichen zu müssen. So wurde in Berlin mit dem numerus clausus experimentiert, bald Unternehmersperre eingeführt, bald neue Droschken, insbesondere Kleinkraftdroschken ohne Beschränkung zugelassen, bald von der Entstempelung einer Anzahl Pferdedroschken abhängig gemacht, bald überhaupt die Zulassung neuer Droschken ganz gesperrt. Alle möglichen Fahrzeuge wurden auf das Publikum losgelassen, Cyklonetten, Motorraddroschken, Hanomagwagen, elektrische Kleinkraftdroschken, zuerst vom Publikum begeistert begrüßt, dann verspottet. Ein Taxiwirrwarr, der noch durch die internen Konkurrenzkämpfe des Gewerbes verschärft wurde, verleidete dem Publikum die Benützung der Droschken. Erst allmählich kam man auf den Mittelweg zurück, den man bis 1914 gegangen war, zur Einheitsdroschke und zum Einheitstarif, der allein die Basis für eine gesunde Droschkenwirtschaft bilden kann. (HM) T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, K ombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:29 Uhr Seite 38
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, 81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst Formenreich, Büro für Gestaltung Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, 81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, 85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 E-Mail: reger@taxi-muenchen.de Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum ➜ Alle Wiesn-Infos … Das Taxi ist das wichtigste Fahrgeschäft ➜ Die Ahnungslosen … Zur Wiesn sind wieder viele Unfähige unterwegs ➜ Geschichte und G’schichten … das Zentrallandwirtschaftsfest Foto: www.atelier-tacke.de Vorschau Ausgabe Oktober 2006 Liebe Leserinnen und Leser, das Schöne und Attraktive an unserer Stadt und unserem Gewerbe ist, das zu jeder Jahreszeit und immer etwas geboten ist. Ein Woche vor der Wiesn beehrt uns der Papst. Es gibt immer Überraschungen und seien es die Wahlen bei der Genossenschafts-Versammlung. Viele Kollegen kommen erholt aus dem Urlaub zurück und stürzen sich voll Energie und Hoffnung in die heißen Wochen. Viel Glück dabei wünscht Paul Rusch, Objektleiter Die nächste Ausgabe erscheint vor der Wiesn am 15. Oktober: 39TAXIKURIER Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:30 Uhr Seite 39
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse, komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxi_09-06 7er: Taxi_09-06 25.08.2006 12:30 Uhr Seite 40