Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2006

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Juni 2006
Foto: Mit freundlicher Unterstützung der FIFA | Composing: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Alle Termine, Plätze, Infos
➜ Überführungsfahrten
Wir haben die Konkurrenz getestet 
➜ Taxi-Check München
Wie fit sind die Nachtfahrer in punkto Erotik-Tipps?
➜ Die Taxi München eG hat einen eigenen Löwen
Interview mit dem Taxi-Leo
Das WM-Heft
Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 1

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D
ie Gäste unserer Stadt haben es 
verdient, dass Sie von Ihnen als Münchner Taxler nur zu den besten Adressen chauffiert werden.
D
ie Besucher des Medienzentrums und
der WM vertrauen den Empfehlungen
der Profis.
Gehen Sie kein Risiko ein. 
Zufriedene Kunden werden es Ihnen danken.
T
rotz der heissen Wochen, die uns allen
bevorstehen, laden wir Sie ganz herzlich 
wie immer jeden Mittwochzu unserem
legendären „Taxi-Essen“ ein.
Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 2

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TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Inhalt
Editorial | Wetterbericht 4
Recht um’s Taxi | Fahrverbot 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die fünf Weisheiten des Monats | 8
Witz des Monats | 8
Die Genossenschaft | Eine Menge Infos 9
Der Aufsichtsrat berichtet | 11
Der Landesverband | Tipps für die Mitgliedschaft 12
Rose des Monats | Dirk Lübben 13
Zitrone des Monats | Nachtfahrer Taxi 1001 13
Die WM kann starten | Alle Infos 14
Kein Pardon durch die Polizei | Interview mit Hans-Jürgen Notka 17
Unser Löwe | Im Gespräch mit dem Taxi-Leo 20
Der „Taxi-Zeichner“ | Vorstellung Manfred Kraus 21
Rund um’s Taxi | Beispiele, Fragen und Lösungen 22
Münchner Straßen-Namen | „T“ 24
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 26
Am Tellerrand der Erotik | Gastro-Test im „Babylon“ 27
Der Mensch hinter der Stimme | Petra Schüller 28
Pausenfüller | Alle WM-Endspiele 29
Taxameter des Monats | Der WM-Kompass aus Fiaker-Sicht 29
Außergewöhnliche Kollegen | Michael Wagner, der Sport-Globetrotter 30
Taxi-Check München | Die erotische Beratungskompetenz der Nachtfahrer 32
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 33
Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25 Jahren 33
Marktpolitik | KÜS München 34
Überführungsfahrten | Taxis sind überlegen 36
Jetzt red’ i | Peter Salbeck 38
Leserbriefe/Forum | 39
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 39
Essen auf Rädern | Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener 40
Schmutziger Journalismus | Der Versuch, einem Berufsstand zu schaden 41
Geschichte und G’schichten | Das Städtische Gaswerk in Moosach 42
Hier spricht der Fahrgast | Hildegard Huber 44
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 45
Schrotti’s Fiaker-ABC | Es geht weiter! 45
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 46
Impressum | 47
Vorschau Ausgabe Juli | 47
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 €
Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München 
(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66
www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 3

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Editorial
Wetterbericht
Dass wir es geschafft haben, noch
knapp vor der WM einen neuen Taxitarif umzusetzen, ist bei den derzeitigen Nickligkeiten im Münchner Taxigewerbe fast ein Wunder. Hier trugen
Stadträte und die Verwaltung wesentlich bei. Verhandlungen mit den
Eichbehörden ermöglichen eine zeitgerechte Umstellung der Taxameter
ohne zusätzliche Eichgebühren und
beweisen Flexibilität bei den Hütern
von Maß und Gewicht aus der Franz-
Schrank-Straße.
Ihr
Hans Meißner
Österreich und prompt korrespondierte die Software nicht miteinander.
Damit war eine Angleichung erforderlich, die Zeit kostete. Durch die
zeitliche Verzögerung ergab sich aber
die Möglichkeit, weitere Hersteller an
dem Versuch zu beteiligen, was auch
nicht nachteilig ist. „Gut Ding muss
Weile haben“, wissen wir schon aus
Schillers Werken.
Der Taxi-Löwe am Odeonsplatz dürfte der schönste der gesamten Löwenparade Münchens sein. Auf jeden Fall
findet er bei Passanten und Kollegen
gleichermaßen uneingeschränkte Anerkennung.
Der strenge Winter entließ uns erst
Mitte April aus seinen frostigen
Klauen. Als kleinen Ausgleich verzeichneten wir rund 10 % mehr Funkaufträge im 1. Quartal. Ein Grund
mag sein, dass in diesem Jahr das
Osterfest und die damit verbundenen
Ferien in 2006 erst im April waren
und so die Flaute später eintrat.
Beim Probelauf unseres Datenfunksystems stellte uns die Abstimmung
zwischen den Lieferanten ein Bein.
An Stelle eines sehr preiswerten Quittungsdruckers und Kartenlesegerätes
wollten wir unbedingt ein eingeführtes Produkt aus dem benachbarten
Taxiankauf - Verkauf - Inzahlungnahme - HALE Service - Taxiwerkstatt
Das Autohaus für Taxifahrzeuge.
 - Taxametereinbau Hale
- Unfallinstandsetzung
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 4

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Recht um’s Taxi
Fahrverbot
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer 
und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen.
1. Rechtsgrundlage. 
Zunächst müssen wir uns kurz juristisch schulen. Entscheidend ist das Gesetz: Gemäß § 25
StVG (Straßenverkehrsgesetz) kann die Behörde ein Fahrverbot von 1-3 Monaten unter folgenden Voraussetzungen verhängen:
a. beharrliche Pflichtwidrigkeit, gemeint:
wiederholter Verstoß oder grobe Pflichtwidrigkeit, gemeint: objektive Gefährlichkeit
des Verstoßes und subjektiv gesteigert
gleichgültiges oder nachlässiges Verhalten,
und
b. das Fahrverbot muss verhältnismäßig sein.
Im Bußgeldkatalog finden sich einige solcher
Verstöße typisiert (Regelfälle), aber erstens
nicht alle und zweitens auch die dort genannten müssen in jedem Einzelfall die zuvor erwähnten Voraussetzungen des Gesetzes einhalten.
2. Der Zweck der Verkehrsregel. 
Manche verteidigen sich mit der Behauptung,
die Geschwindigkeitsbegrenzung sei an dem
jeweiligen Ort völlig unsinnig (infolgedessen
der Verstoß „ungefährlich“). Aber das zieht
nicht. Ebensowenig der Hinweis, die Geschwindigkeitsbegrenzung diene lediglich dem
Lärmschutz. Die Gerichte überprüfen nicht den
Grund der Verkehrsregel.
3. Augenblicksversagen. 
Ein häufiger Einwand lautet: Man habe das
Verkehrszeichen schlicht übersehen (und deshalb nicht wirklich „gleichgültig“ gehandelt),
etwa wenn das Ortseingangsschild schlecht
beleuchtet oder bewachsen war oder ein Geschwindigkeitsbeschänkungsschild überraschend kam. Im Prinzip müssen die Gerichte
Vorbringen solcher Art Beachtung schenken,
allerdings gilt das Übersehen eines Schildes
solange als fahrlässig, als nicht ungewöhnlich
beeinträchtigende Umstände vorgetragen
werden, z.B. wenn ein Taxifahrer einen in 
Not geratenen Fahrgast ins Krankenhaus
transportiert.
4. Mitzieheffekt. 
Kein Fahrverbot auch dann, wenn sich der
Autofahrer an anderen Verkehrsteilnehmern
vor oder neben ihm orientiert, statt an dem für
ihn geltenden Lichtzeichen oder wenn er bei
mehreren Fahrspuren das für seine Fahrspur
geltende Lichtzeichen verwechselt. Die Gerichte lassen diese Entschuldigung aber nur dann
zu, wenn der Autofahrer zuvor an der Ampel
gehalten hat und nicht einfach hinter einem
anderen hergefahren ist.
Ein Fahrverbot ist für Taxifahrer ein Verhängnis, ein Angriff auf ihre Existenzgrundlage. 
Und wie schnell hat man sich eins eingefangen! Eine bloße OWI (Ordnungswidrigkeit) genügt, 
z. B. Geschwindigkeitsüberschreitung oder Rotlichtverstoß. Was tun? Einspruch einlegen? 
Welche Verteidigung zieht bei Gericht?
5. Geringfügigkeit. 
Unverhältnismäßig sei es, meinen manche,
wenn der Grenzwert, etwa die Geschwindigkeitsbeschränkung nur geringfügig überschritten oder der Verstoß gegen die Verkehrsregeln
zu verkehrsarmer Zeit begangen wurde oder
ausdrücklich ein Geständnis abgelegt worden
ist. Die Gerichte allerdings sehen in diesen drei
Argumenten keinen Grund, von einem Fahrverbot Abstand zu nehmen. 
6. 2-Jahres-Grenze. 
Ein Fahrverbot ist eine Art Besinnungs- und
Warnstrafe. Deshalb greift die Einwirkung ins
Leere, wenn zwischen Tat und Ahndung eine
lange Zeit liegt. 2 Jahre, mehr oder weniger,
sagen die Gerichte, danach ist ein Fahrverbot
nicht mehr möglich.
7. Berufliche Folgen. 
Für Taxifahrer und andere Berufsfahrer bedeutet ein Fahrverbot eine besondere Härte. Das
beeindruckt Richter aber nur dann, wenn sich
daraus eine echte Existenzgefährdung ergibt.
Bei angestellten Fahrern etwa der Verlust des
Arbeitsplatzes durch Kündigung. Selbstständigen Taxifahrern halten die Gerichte regelmäßig
entgegen, sie könnten die Folgen eindämmen,
indem sie andere Fahrer einsetzen oder das
(vom Betroffenen binnen 4 Monate zeitlich festzulegende) Fahrverbot in ihren Urlaub legen.
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 5

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6 TAXIKURIER
Donnerstag, 8. Juni
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Linientreu
➜ Monofaktur, Clovox Girls
➜ Tonhalle, Tobias Regner & Mike Leon
➜ Feierwerk, The Donkey Shots
Freitag, 9. Juni
➜ 14.00 Uhr, Marienplatz, WM-Show
➜ 14.30 – 15.20 Uhr, Schauburg,
Annabella Klimperauge
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Fifa-Stadion,
Deutschland – Costa Rica
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Himmel sehen
➜ Feierwerk, Chikini
Samstag, 10. Juni
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Annabella Klimperauge
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Portrait Mats Ek
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Hedda Gabler
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Linientreu
➜ Backstage, Daniel Powter
➜ Feierwerk, TV Smith & Band
Sonntag, 11. Juni
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee
➜ 14.00 – 17.10 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 17.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Himmel sehen
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cavalleria rusticana
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Hedda Gabler
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dietrich „Piano“ Paul
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der
jungen Talente
Montag, 12. Juni
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Portrait Mats Ek
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Wir werden siegen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegberichterstatterin
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ Schwabinger 7, Radio Reelers
➜ Backstage, Brian Jonestown Massacre
Dienstag, 13. Juni
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Kampf des Negers und der Hunde
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall,
Sugardaddy
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Phädra
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der
jungen Talente
Mittwoch, 14. Juni
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Fifa-Stadion,
Tunesien – Saudi-Arabien
➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, 4004, We are Germany
➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Hitler war’s
Donnerstag, 15. Juni (Feiertag)
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Residenztheater,
Stella
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Fidelio
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings
Erwachen
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ Prager Frühling, Disco Drive
➜ Elserhallen, Billi Talent
Top-Termine Juni ’06
Donnerstag, 1. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
U-turn Tanztheater
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und
Drücker
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Giselle
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, 
Sportaculum
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
U-turn Tanztheater
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Stella
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ Metropolis, Metal Church
➜ Muffathalle, Ojos de Brujo
➜ Prager Frühling, Quit your Dayjob
➜ Lustspielhaus, Das Marxx Orchesta
➜ Registratur, Afrika Bambaatraa
Freitag, 2. Juni
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Orlando
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und
Drücker
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cosi fan tutte
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
U-turn Tanztheater
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Wir werden siegen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Max Goldt liest
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Feierwerk, Nachlader
➜ Elserhallen, Backyard Babies
➜ Metropolis, Michael Schenker Group
➜ Circus Krone, Alkistis Protopsatti
Samstag, 3. Juni
➜ 18.00 Uhr, Königsplatz, Wise Guys
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Wir werden siegen
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Robinson Cruso, Die Frau und der Neger
➜ 22.00 Uhr, 4004, Nachtgarten-Eröffnung
➜ Elserhallen, Electric delicate
➜ Atomic Café, Secret Machines
➜ Orangehouse, Delbo
➜ Prager Frühling, Super 700
➜ Ampere, Onejiro
Sonntag, 4. Juni (Feiertag, Pfingstsonntag)
➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu
➜ 21.00 Uhr, 4004, Las Vegas Night
➜ Monofaktur, The Monsters
➜ Garden, Mungo Jerry
➜ Backstage, Cosmic Casino
Montag, 5. Juni (Feiertag, Pfingstmontag)
➜ 14.00 – 16.15 Uhr, Nationaltheater,
Giselle
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen 
und Drücker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Macbeth
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings
Erwachen
➜ Substanz, Mauf
Dienstag, 6. Juni
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Gregorian
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Gustav Peter
Wöhler und Band
➜ 20.30 Uhr, Olympiastadion, 
3 Orchester und Stars
➜ Garden, Slade
➜ Backstage, Atreyn
➜ Feierwerk, Kollateralschaden
➜ Titanic, Eight-Twenty
Mittwoch, 7. Juni
➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Der Rosenkavalier
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Der Kaufmann von Venedig
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings
Erwachen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Brel 2
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Linientreu
➜ Muffathalle, 94,5-Geburtstags-Party
➜ Metropolis, Pavlov’s Dog
➜ Elserhallen, Nouvelle Vague
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 6

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7TAXIKURIER
Freitag, 16. Juni
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 14.30 – 15.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings
Erwachen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Yotsuya Ghost Story
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Warten auf Godot
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der
jungen Talente
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Atomic Café, Fertig, los!
➜ Feierwerk, Screap Heap
Samstag, 17. Juni
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Moses und Aron
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmet-Klassik
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und
Drücker
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Ein Monat in Dachau
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Harte Worte
am Pianoforte
➜ 21.00 Uhr, 4004, 
Carribean Latino Night
➜ Muffathalle, Alpha Blondy
Sonntag, 18. Juni
➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Fifa-Stadion,
Brasilien – Australien
➜ 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater,
Fidelio
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, 
Das Rad des Glücks
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Ivete Sangalo
➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ Feierwerk, Bluekilla
Montag, 19. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Wolken über
Kerala
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Volkssportabend
➜ Backstage, Mad Caddies
Dienstag, 20. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
Mittwoch, 21. Juni
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Herzog Theodor von Gothland
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Räuber
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen
Hof, Männer und andere Irrtümer
➜ 21.00 – 22.45 Uhr, Fifa Stadion,
Elfenbeinküste – Serbien/Montenegro
Donnerstag, 22. Juni
➜ 11.00 – 13.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Filmmusikkonzert
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester der BR
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der
jungen Talente
➜ Elserhallen, Live
➜ Atomic Café, The Boogoos
Freitag, 23. Juni
➜ 10.00 – 11.10 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Mittagswende
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Moonlight
Serenade
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Gunkl
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Eine unglückliche Liebe
➜ Muffathalle, Olodum
Samstag, 24. Juni
➜ 17.00 Uhr, Fifa-Stadion, Achtelfinale
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater,
Baumeister Solness
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Männer
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, HVB Festspiel-
Nacht
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Kuttner 
erklärt die Welt
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Konstantin Wecker
Sonntag, 25. Juni
➜ Münchner Stadtlauf 2006
➜ 10.00 Uhr, St. Michael, Festspiel-
Gottesdienst
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche,
Für Saiteninstrumente
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Benefizkonzert Tierpark Hellabrunn
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gourmetklassik
➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, Romeo und
Julia
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Der Kissenmann
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Liederabend Thomas Quasthoff
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und
Julia
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Celtic Tenors
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eagles
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, No sports
Montag, 26. Juni
➜ 11.30 – 11.40 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus,
Robinson Cruso. Die Frau und der Neger
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Der Bauer als Millionär
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eröffnungsgala Theatersport WM-Gala
➜ 20.04 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch
➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus, 
The Kapulikaupunki Orchestra
Dienstag, 27. Juni
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, Romeo und
Julia
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Eröffnungs-Vortrag Opern-Festspiele
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und
Julia
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Italienische
Sommernacht
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
Mittwoch, 28. Juni
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Moses
und Aron
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Filmmusikkonzert
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um Nichts
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Wir werden siegen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Barrelhouse
Jazzband
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ BR-Funkhaus, Carolyn Breuer
➜ Muffathalle, Flaming Lips
➜ Rote Sonne, Melted Men
Donnerstag, 29. Juni
➜ 9.15 -10.05 und 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Satemin Seidenfuß
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Norma
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Strangers in
the Night
➜ Rote Sonne, Why
Freitag, 30. Juni
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, Jazz-
Frühschoppen
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Falstaff
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Offener Vollzug
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings
Erwachen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Wir werden siegen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, 
Hanna Schygulla
Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 7

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8 TAXIKURIER
Mehrtägige Termine
➜ 27.04.06 - 16.06.06, Di. - So. 20.00 - 22.30 Uhr, 
Sa. + So. 15.00 - 17.30 Uhr, Theresienwiese, Afrika, Afrika!
➜ 22.05.06 - 17.06.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night
➜ 30.05.06 - 03.06.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Der Rentner
➜ 30.05.06 - 04.06.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Abba Mania
➜ 01.06.06 - 17.06.06, Lach- und Schießgesellschaft, Henning Venske
➜ 02.06.06 - 04.06.06, Monofaktur, Shake Your Ass Festival
➜ 03.06.06 - 04.06.06, Audimax der LMU, Hader muss weg
➜ 06.06.06 - 10.06.06, ICM, Fifa-Kongress
➜ 06.06.06 - 13.06.06 (außer Fr.), Das Schloss, Caveman
➜ 06.06.06 - 09.07.06, Olympiapark, Fan Fest WM
➜ 09.06.06 - 09.07.06, Fußball-WM
➜ 10.06.06 - 11.06.06,City, Stadtgründungsfest
➜ 14.06.06 - 09.07.06, Olympiapark Süd, Tollwood
➜ 15.06.06 - 18.06.06, - 23.00 Uhr, Olympiastadion, Weinwelt München
➜ 18.06.06 - 19.06.06, Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrandt
➜ 19.06.06 - 08.07.06, Das Schloss, Karsten Kaie
➜ 20.06.06 - 21.06.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, 
Dietrich „Piano“ Paul
➜ 21.06.06 - 12.08.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Männer und andere Irrtümer
➜ 24.06.06 - 31.07.06, Münchner Opernfestspiele
➜ 27.06.06 - 16.07.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Cirque Eloize
➜ 29.06.06 - 08.07.06, Neue Messe, Pink Floyd Show
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
Americanos • • • •
Atomic Cafè ••••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Cafe am Hochhaus •••• •
Cord • • •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • • •
Kultfabrik • • • • •
Lenbach •
Loggia • • •
max Suite • ••••
M i a ••••
Muffathalle •
Nachtgalerie • •
Nachtwerk •
Optimolwerke •••••••
P 1 •• ••••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • •
Parkcafe •
Prager Frühling •• •••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
Substanz ••••••
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Volksgarten • •
Woanders Club •
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Die fünf Weisheiten 
des Monats …
➜ Wenn man mit der Concorde ins Weltall fliegen könnte,
bräuchte man 7,3 Jahre, um die Sonne zu erreichen.
➜ Eine normale Doppelbettmatratze enthält durchschnittlich zwei Millionen Staubmilben.
➜ Elvis hat in seinen Konzerten nie eine Zugabe gegeben.
➜ Die meisten Banküberfälle finden freitags in der Früh
statt.
➜ Malta ist das wasserärmste Land der Welt.
Witz des Monats
Ein Taxler geht zum Friseur und verlangt einen Kurzhaarschnitt. „Jawohl,“ sagt der Friseurmeister, „waren Sie
schon einmal bei uns?“ „Nein“, sagte der Taxler, „das Ohr
habe ich bei einem Verkehrsunfall verloren!“
Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 8

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Die Genossenschaft
Peinlicher geht’s nimmer
In der letzten Ausgabe berichteten wir über die
Sitzung der Taxikommission des Münchner
Stadtrates. Auf den flegel- und stümperhaften
Auftritt der Taxivereinigung gingen wir nicht
ein. Auf Grund der Sachkompetenz der Stadträte und der Erfahrung der Vorsitzenden Frau
Scheuble-Schäfer konnten die Herren Heller
und Kuntz keinen größeren Schaden anrichten.
Meinten wir – aber weit gefehlt.
Die Taxivereinigung – wer immer sie neben
Heller und Kuntz noch repräsentiert – schlug
in tölpelhaftem und unbedarften Aktionismus
um sich. Die beiden Herren, erstmals Gast in
der Taxikommission, Mitglieder sind nur die
ehrenamtlichen Stadträte, beschwerten sich bei
Gott und der Welt über die Sitzungsführung
der langjährigen Vorsitzenden Frau Scheuble-
Schäfer. Diese Luftnummer kann nur mit
Dummheit begründet werden. Wie nahezu alles
was die beiden anstellen und ablassen ist peinlich. Dieser Fauxpas veranlasst uns gegenüber
den Stadträten der Taxikommission und im
Besonderen Frau Scheuble-Schäfer eine 
Entschuldigung im Namen des Taxigewerbes
auszusprechen. Ausgerechnet Heller und
Kuntz, die dem Münchner Gewerbe in den
letzten Jahren erheblichen Schaden zugefügt
haben, bedanken sich auf ihre Weise dafür,
dass sich mehr als 10 Stadträtinnen und Stadträte von 16.30 Uhr bis fast 21.00 Uhr mit den
Problemen des Taxigewerbes befassten.
Die Normalität bei der Taxivereinigung sieht
so aus:
➜ Beiträge erhöht der Restvorstand ohne
Generalversammlungsbeschluss.
➜ Falsche Beiträge werden bei Mitgliedern
ohne Abbuchungsauftrag abgebucht.
➜ Kündigungen der Mitgliedschaft wegen
Satzungsverstößen des Restvorstandes werden nicht akzeptiert.
➜ Persönliche Einzelheiten von Mitgliedern
werden durch den geschwätzigen Schatzmeister Kuntz in der Presse bundesweit
breitgetreten.
➜ Beiträge an den Landesverband, die die Mitglieder an die Vereinigung bezahlten, wurden
nicht weitergeleitet, obwohl seit 1974 ein Vertrag besteht, der laufend aktualisiert wurde.
➜ Mit der Taxi-München eG führte die Vereinigung unter Heller noch nicht ein Gespräch.
➜ Ein schwindliger Tarifantrag wurde im August 2005 unter Pressegetöse in Absprache
mit unserer Konkurrenz vorgestellt.
➜ Trotz Untersagung, verklebten Vereinigungsvorstände unsere teueren Rufsäulen und verursachten dadurch Lackschäden. Auf welche
Ungezogenheiten die Vereinigung sonst noch
stolz ist, war im Standpunkt zu lesen.
Auf der Habenseite der Gewerbearbeit der Vereinigung ist wenig bis nichts zu vermelden. Im
Gegenteil, das erste Mal seit Bestehen der Taxivereinigung, also seit 50 Jahren, unterließ es
unser Gewerbeverband einen Antrag auf Einlegen eines Beobachtungszeitraums zu stellen.
Zweifelsohne ist die Begründung dazu eine
Menge Arbeit, aber vielleicht haben sich Heller
und Freunde schon von der Verbandsarbeit
verabschiedet und überlassen diese ihren neuen Freunden aus der Rosenheimer Straße?
Schlechter kann es kaum werden.
Mancher findet es auch skurril, wenn ein Verein, der nach eigenen Angaben fertig ist, so
peinlich und inkompetent auftritt und gleichzeitig im ICM eine pralle Fete ablässt. Die Einladungsplakate wurden vom Schriftzug „Taxi-
München 06“ beherrscht, dadurch wurde der
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Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 9

Seite 10

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Eindruck erweckt, dass die Taxi-München eG
dahinter steckt.
Ein Kollege brachte es auf den Punkt: „Die
Vereinigung hat keine positiven Ziele und
sucht ihre Daseinsberechtigung im Streit nach
innen, um Erfolglosigkeit zu überdecken. Diese
Peinlichkeit beende ich für mich bis 30. Juni
durch Kündigung der Taxivereinigung zum
Jahresende, dabei spare ich mir 30 Euro, wenn
ich im Landesverband bleibe.“
Freierkampagne
während der WM
Die Fußballweltmeisterschaft bringt München
bestimmt eine Menge Gäste rund um den Fußball. Der eine oder andere will sicher des
nachts etwas erleben. Zudem ist zu erwarten,
dass sich das horizontale Gewerbe auf diese
Nachfrage einstellt.
An insgesamt 12 Spielorten findet bundesweit
eine Freierkampagne statt. Die Prostituiertenberatung Mimikry, die Münchner Aidshilfe, sowie das Referat für Umwelt und Gesundheit
plant eine Aufklärungskampagne, an der sich
das Münchner Taxigewerbe beteiligt.
Es werden dabei Postkarten und Kondome, die
bei der Taxi-München eG erhältlich sind, von
Fahrern an Fahrgäste verteilt, die einschlägige
Adressen mit Kunden anfahren.
Nachdem die Bereitschaft zu safer-sex nachlässt, ist das Ziel Aufklärung und Sensibilisierung durch 10 Regeln, die den Postkarten zu
entnehmen sind, zu betreiben.
Wir empfehlen gerade Nachtfahrern, an dieser
Kampagne teilzunehmen. Helfen Sie mit, dass
die Gesundheit Ihrer Fahrgäste und die anderer, nicht aufs Spiel gesetzt wird. (HM) 
Ortskundeprüfung
Schreiben des TÜV-Süd:
Sehr geehrter Herr Lehmair,
vielen Dank für Ihren Hinweis zu einer möglicherweise neuen Art, mit Betrug durch die
Ortskundeprüfung zu kommen. Sie haben den
Verdacht geäußert, es könnten mit GPRS-fähigen „Armbanduhren“ prüfungsnotwendige Daten abgerufen werden. 
Wir nehmen diesen Hinweis sehr ernst und
verfolgen ihn sofort mit allem Nachdruck, obwohl der versprochene Erfolg allenfalls nur
minimale Chancen hätte, wie dies ja schon von
Herrn Doll richtigerweise gesagt wurde. Im
übrigen haben wir ja schon Erfahrungen u. a.
mit Minikameras, markierten Kugelschreibern,
Minihörgeräten usw. 
Im Internet haben wir nun auch die Scheinuhren entdeckt. Es geht wohl um sog. Wrist-
PDAs, also um Minicomputer (z. B. Fossil-
WristPDA 2.0 Review) zum Preis von ca. 150
Euro aufwärts. 
Nun haben wir die Ortskundeprüfung ja seit
einiger Zeit so umgestellt, dass z. B. Adressenfragen, die oft nur auswendig gelernt werden
und die auch "spickergeeignet" wären, nur
noch einen sehr geringen Anteil ausmachen.
Dem Betrug hilfreich wäre jedoch z. B. ein
übersichtlicher Stadtplan mit vielen hundert
lesbaren Straßen, der aber auf einem MiniPC
nicht darstellbar ist. Vorstellbar ist natürlich
auch ein Routenplaner. Dazu wäre aber eine
doch sehr aufwändige (und für Prüfer leicht
erkennbare) Dateneingabe notwendig. 
Jedenfalls werden wir uns in den nächsten Wochen regelmäßig und weiterhin sporadisch die
Armbanduhren der Bewerber genauer anschauen. Ein Betrugsversuch hat übrigens den längerfristigen Ausschluss aus der Prüfung zur Folge. 
Sehr wahrscheinlich in dieser Angelegenheit
erscheint mir der Versuch einer „Verkaufsförderung“, also das Abzocken mit falschen
Versprechungen. Dafür sprechen auch die derzeitigen Prüfungsergebnisse mit einer Durchfallquote in der Größenordnung von 90%. Ergänzend dazu werde ich mir alle bestandenen
Aufgaben aus den letzten Monaten nochmals
ansehen.
Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auf die
Möglichkeit hinweisen, dass Vertreter des Taxigewerbes gerne auch anonym an der Ortskundeprüfung teilnehmen und sich an Ort und
Stelle über den korrekten Ablauf informieren
können. Zu einem persönlichen Gespräch bin
ich natürlich ebenfalls jederzeit gerne bereit. 
Nocheinmal vielen Dank für Ihren Hinweis. 
Mit freundlichen Grüßen 
Alois Sagstetter 
TÜV Süd Auto Service GmbH 
Prüfungsleiter für die Ortskundeprüfungen 
in München 
Taxi-Sonderausstellung 
verlängert
Die Taxi-Ausstellung in Amerang wird bis 
zum 31. Oktober verlängert. Jeweils Dienstag
bis Samstag von 10.00 - 18.00 Uhr ist das
Museum für Deutsche Automobilgeschichte
Amerang geöffnet. Informationen unter Telefon 08075/8141
Taxistand „Hotel Europa“ 
wird aufgelöst
Immer wird, insbesondere nachts, der Taxistand „Hotel Europa“ durch Reisebusse zugeparkt. Mehrere Gespräche mit der Hoteldirektion haben nur kurzfristig zu einer Besserung
geführt. Für das Hotel Europa fällt somit ein
unschätzbarer Werbevorteil durch die „kostenlosen“ Funkdurchsagen mit Nennung des
Hotelnamens weg. Die Auftragsvergabe durch
den Wegfall dieses Standes wird durch die
umliegenden Taxistände kompensiert.
Ergebnis zum Thema „Ausgleich“
Das Titelthema im März-Heft hat reges Interesse und kontroverse Meinungen ausgelöst. Über
60 % der Kollegen votierten für die Beibehaltung des Ausgleichs und haben dies teilweise
auch logisch begründet. Vielfach wurde an die
Funker appelliert, bei der Vergabe jedoch sehr
kritisch zu agieren. Wir werden dieses Thema
mittelfristig wieder aufnehmen.
Verwechslungsgefahr
Die Hotels Orbis Mercure am Karl-Marx-Ring
und das Mercure München am Rudolf-Vogel-
Bogen werden regelmäßig verwechselt und 
die Fahrgäste werden dazwischen spazierengefahren.
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 10

Seite 11

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Die Genossenschaft
11TAXIKURIER
Suchmeldung 1
Am Mittwoch, 03.05.06, gegen 01.00 Uhr, hat
ein Taxifahrer etwa gegen 01.15 Uhr an der
Kreuzung Kapuzinerstraße/Lindwurmstraße
einen Fahrgast aufgenommen. Dieser Fahrgast
hielt ein Taxi auf, das an der Kreuzung an
einer roten Ampel stand. Der Fahrgast kann
wie folgt beschrieben werden: 35 Jahre alt, ca.
1,80 m, schlank, dunkelblonde längere Haare,
die zu einem Pferdeschwanz gebunden waren,
kurz geschnittener Vollbart, trug einen Kapuzenpullover und dunkle Jeans. Fahrziel war die
U-Bahnstation Silberhornstraße, wo die Person
auch abgesetzt wurde. Der betreffende Taxifahrer wird für eine Zeugenaussage benötigt.
Die gesuchte Person wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts gesucht. 
Hinweise bitte an Frau Choleva 
(TAXI-MÜNCHEN eG).
Suchmeldung 2
Welcher Kollege unterstützte am Freitag, den
28. April, gegen 23.50 Uhr einen Kollegen mit
einem Mercedes-Taxi, dessen Fahrzeug an der
Frontseite erheblich beschädigt wurde, das
Taxi wieder fahrbereit zu bekommen.
Meldungen an den Kollegen Reinhold Siegel,
Telefon 2161-361.
Der Aufsichtsrat berichtet:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
nun ist es tatsächlich bald so weit, die Fußball WM beginnt in wenigen Tagen. Die
Stadt München steht mit dem Eröffnungsspiel und weiteren WM -Spielen sowie des
WM–Medienzentrums im Mittelpunkt des
weltweiten Interesses. Außerdem plant die
Stadt München ein vier Wochen langes Fußballfest und bietet allen Fußballfans und
Nichtfußballbegeisterten ein reichhaltiges
kulturelles Programm an. Die Stadtverwaltung München rechnet für diese Zeit mit
hunderttausenden zusätzlichen Besuchern.
Dies stellt auch eine besondere Herausforderung für das Münchner Taxigewerbe dar. Bitte denken Sie daran und weisen Sie auch die
Kolleginnen und Kollegen gegebenenfalls
darauf hin, dass auch wir dazu beitragen
können, dass sich unsere Gäste in München
wohl fühlen. Schließlich lautet das Motto
Münchens: „Weltstadt mit Herz“ .
Nun zurück zum eigentlichen Zweck meiner
Berichterstattung. Am 25. April fand die letzte Aufsichtsratsitzung im Beisein der Vorstandsmitglieder statt. Unter anderem wurden folgende Themen besprochen:
➜ Aufnahmen, Übertragungen usw.
➜ Revisionsberichte für das I. Quartal 2006
➜ Bericht über die derzeit aktuellen 
Marketing-Aktivitäten, wie: 
Erneuerung der Internetseiten, 
Verbesserung der Kundenkontakte,
Corporate Identity. 
Außerdem stellte der Vorstand die von ihm
in Auftrag gegebene Werbung vor. Dabei
handelt es sich um eine einmalige Informationsaktion in einer Wochenendausgabe der
Süddeutschen Zeitung.
➜ Kostenreduzierung beim Taxikurier, dem
offiziellen Mitteilungsheft der Taxi 
München eG.
➜ Telefon und Funkgebühren: Leider mussten wir feststellen, dass auch dieses Jahr
wieder einige Kollegen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht pünktlich nachgekommen sind.
Zum Schluss bleibt mir nur noch, allen Fußballfans unter Ihnen spannende Spiele zu
wünschen. Den weniger Fußballbegeisterten
wünsche ich schönes Wetter für einen entspannten Biergartenbesuch.
Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Geschäfte und eine
unfallfreie Zeit.
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratvorsitzende
Unser Kollege 
Richard Dechantsreiter
Taxi 626
ist am Sonntag, den 16. April 2006, 
im Alter von 69 Jahren nach kurzer 
Krankheit verstorben. 
Herr Dechantsreiter war nahezu 35 Jahre 
Taxi- und Mietwagenunternehmer und 
Mitglied unserer Genossenschaft. 
Wir verlieren mit Herrn Dechantsreiter 
einen sehr angenehmen und freundlichen
Kollegen.
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 11

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12 TAXIKURIER
Mitgliedschaft im Landesverband
Rund dreiviertel der Mitglieder der Münchner
Taxivereinigung sind über die Taxivereinigung
Mitglied im Landesverband. Der Beitrag des
Landesverbandes beträgt 42 Euro pro Jahr für
Einzelmitglieder. Der Beitrag der Taxivereinigung beläuft sich derzeit auf Euro 72 Euro per
anno.
Auf Grund der jahrzehntelangen intensiven
Kooperation wurde im Jahre 1974 ein Vertrag
über die reduzierte Beitragsweiterleitung an
den Landesverband geschlossen. Hintergrund
waren unter anderem der geringere Verwaltungsaufwand und vor allem die Politik zu
Gunsten des Münchner Taxigewerbes.
Diese Vereinbarung erwies sich als tragfähige
Basis für eine Kooperation über drei Jahrzehnte. Natürlich wurde dieser Vertrag den jeweiligen Beitragsänderungen angepasst .
Die Abrechnungen mit der Taxivereinigung
klappten bis 2004. Für 2005 weigerte sich die
Taxivereinigung den Beitrag für die Mitglieder
im Landesverband abzuführen. Es wurde lediglich eine kleine Abschlagszahlung geleistet, die
nicht einmal den Beitrag für den BZP, den wir
zu zahlen haben, abdeckt.
Diese Entwicklung ist für alle Mitglieder unseres Verbandes, die über die Taxivereinigung
eingebunden sind, nachteilig, Bei weiterer
Blockade durch den derzeitigen Vorstand der
Taxivereinigung, sehen wir uns gezwungen,
die Mitgliedschaft zu annullieren, da uns keine
Beiträge zufließen. Die Folge wäre natürlich
der Ausschluss von Rahmenverträgen des Landesverbandes, wie z. B. RV-Versicherung, ATU,
Total und VdAK.
Es ist bereits eine größere Zahl von gemeinsamen Mitgliedern aus der Vereinigung ausgetreten. Die meisten dieser Kollegen erklärten,
weiterhin im Landesverband verbleiben zu
wollen. Hierzu genügt eine Mitteilung an Frau
Choleva, Telefon 2161-367.
Es ist zu hoffen, dass zwischen der Taxivereinigung und dem Landesverband möglichst
bald Einvernehmen hergestellt wird zum Wohle des Gewerbes. (HM)
Der Landesverband
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 12

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I
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Nachtfahrer des Taxis 1001 
(Taxiunternehmen Christian
Pluskota)
Taxiunternehmer haften zwar für die Verfehlungen 
ihrer Fahrer, an den Pranger wollen wir sie jedoch nicht
stellen.
So geben wir den betroffenen „Chefs“ immer die Möglichkeit, uns die Namen der Fahrer zu nennen. In diesem
Fall jedoch verweigerte Christian Pluskota das Outing
seines Chauffeurs. Das „Brenner’s“ in der Maximilianstraße 11-15 A hat sich ja zu einem neuen Treffpunkt
der „unerlaubten Bereitsteller“ entwickelt. Die Kollegen
vom „Vier Jahreszeiten“ können ein Lied davon singen,
wie ihnen regelmäßig diese ehrlosen Zeitgenossen die
Fahrgäste abstauben. So auch in der Nacht vom 18. auf
den 19. April. Taxi 1001 reihte sich als Zweiter vor das
gut gehende Restaurant. Als er mit eingeschalteter
Dachleuchte von einem Kollegen auf seine unerlaubte
Bereitstellung angesprochen wurde, antwortete er mit
der wohl dümmsten aller Ausreden, „dass er bestellt
sei“, löschte seine Reklame und beendete arrogant das
Gespräch. Als ein weiteres Taxi stoppte fuhr er weg,
wohl in Sorge vor einer Anzeige (2. Zeuge), und stellte
sich am „Vier Jahreszeiten“ auf. (19.04.06, 1.15 Uhr). 
Die Zitrone des Monats trifft hier bestimmt nicht den
Falschen. (PR)
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Dirk Lübben (Taxi 2317)
Dass der Taxistand „Bahnhof Trudering“ völlig falsch
platziert ist und für die Fahrgäste und Taxler eine Belastung darstellt, ist bekannt. Gerade nachts werden
vorbeifahrende Taxis von den Fahrgästen „abgewinkt“,
die sich die 150 Meter zum Taxistand sparen wollen
und die wartenden Taxler schauen regelmäßig in die
Röhre. Neulich, am 30. März um 1.45 Uhr, als die letzte
U-Bahn den Bahnhof Trudering erreichte und kein
Fahrgast mehr die Chance hat, mit den Öffentlichen
irgendwo hinzukommen, ereignete sich genau das, was
immer passiert. Ein stadtauswärts fahrendes Taxi fuhr
an zwei am Standplatz wartenden Kollegen vorbei und
wurde in Höhe des Bahnhofs von einem Fahrgast gestoppt. Kollege Lübben jedoch drehte sein Fahrzeug
und reihte sich an Position 3 am Stand ein. Auf Nachfragen erklärte er sein Verhalten als selbstverständlich.
Er ist seit 1990 im Gewerbe tätig und hat sich offenbar
eine kollegiale Ethik und Moral bewahrt, die als herausragendes Exempel mit der Rose des Monats gewürdigt wird.
Trotzdem hoffen alle Ost-Taxler auf rasche Änderung
der Situation am Bahnhof-Trudering-Stand. (PR)
Ein Kollege mit Charakter Auf frischer Tat ertappt
13TAXIKURIER
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 13

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14 TAXIKURIER
Es ist angerichtet, die Party kann steigen. Die Besten sollen gewinnen. Münchens Taxler sind die Besten und wir werden
profitieren. München ist ein Magnet und wird nicht nur von den sechs Spielen, sondern auch vom Medienzentrum und
von der Anziehungskraft der Stadt Vorteile haben. Setzen wir unseren Optimismus und unser Lächeln ein, dann sind wir
gute Gastgeber. Die Voraussetzungen sind geschaffen und bestens. Hier nun alle notwendige Hinweise und Tipps:
Medienzentrum
Das Medienzentrum ist im Neuen
Messegelände in den Hallen C2-C4
untergebracht. Das technische Equipment wird bereits seit Anfang Mai
2006 montiert und installiert. In
München laufen somit alle Übertragungen aus sämtlichen deutschen
Fußballstadien zusammen und werden von hier in die ganze Welt ausgestrahlt.
Die Zu- und Abfahrt zu diesen Hallen
ist ausschließlich über das Tor 17
(Paul-Henry-Spaak-Straße) möglich.
Somit fungiert hier der Taxistand
„MESSE-NORD“ als zugehöriger
Standplatz für das Medienzentrum.
Während der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es bzg. des Taxistandes
allerdings keine Änderung: Die Aufstellung erfolgt nicht vor dem Haupteingang, sondern entlang der östlichen Seite des Gebäudes des Haupteingangs Nord; und zwar hier in südlicher Richtung. Sollte der Standplatz
nicht ausreichen, hat uns die Messe
München GmbH zugesichert, dass wir
den deneben liegenden Parkplatz (P4)
zusätzlich als Taxispeicher benutzen
können.
Im Medienzentrum passiert übrigens
nicht nur während der Spiele in der
Allianz-Arena etwas, sondern rund
um die Uhr während der gesamten
WM (9.6. – 9.7.2006). So haben wir
z. B. erfahren, dass das mexikanische
Fernsehen ein 24-Stunden-WM-
Programm plant. So gesehen könnte
es während der WM Tag und Nacht
zu Taxifahrten vom und zum Medienzentrum kommen.
Die WM kann starten – 
Münchens Taxler sind vorbereitet
Titelthema
Alle Infos und Pläne, viele Tipps!
TAXI
Foto: FIFA 
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 14

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15TAXIKURIER
FIFA-WM-Stadion
Für München und seine Taxis wurde
nicht nur ein Kompromiss, sondern
eine optimale Lösung erreicht.
München hat von allen WM-Stadien
die meisten Taxi-Plätze.
Hier die wichtigsten Facts 
im Überblick:
➜ Das Stadion ist nur an den Spieltagen geöffnet. Ansonsten ist eine
Besichtigung aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
➜ Die Arena wird drei Stunden
(Eröffnungsspiel vier Stunden) vor
dem Spiel geöffnet. Zwei Stunden
nach Spielschluss wird das gesamte Gelände (auch VIP-Bereiche) geräumt.
➜ Vier Personen (Zwei durch
Park&Ride-Team, zwei durch 
Taxi München eG) sorgen für reibungslosen Taxi-Ablauf.
➜ Es gibt nur zwei Eingänge (Süd
und Nord). 95 % der Besucher betreten und verlassen das Stadion
durch den Eingang Süd.
➜ Fahrservice Hyundai: Nur 80–150
Fahrzeuge des Hauptsponsors
chauffieren in München berechtigte Fahrgäste. Somit stellen
diese keine Konkurrenz für das
Taxigewerbe dar.
➜ Sicherheit: Der Sicherheitsring um
das Stadion darf nicht befahren
werden. Die Anweisungen der Polizei sind strikt einzuhalten. Eine
erhebliche Polizeipräsenz sorgt für
die Überwachung der Sicherheits-
Standards.
Taxi-Standplätze
Taxi Konzept FIFA WM Stadion München während der FIFA WM 2006™
➜ 1. Taxistand Süd
1a Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der
Fahrgäste
An Spieltagen der FIFA WM 2006™
werden die Spuren C, D und E der
Ebene 0 des P&R Parkhauses Fröttmaning (während der WM = P4) vor
und nach dem Spiel als Taxistand
SÜD genutzt. Alle übrigen Spuren
werden für den grenzüberschreitenden Busregelverkehr sowie für die
Zufahrten zum Parkhaus genutzt. Die
Taxis stellen sich in o.g. Spuren jeweils 3-reihig in Fahrtrichtung Osten
auf, der Einstieg erfolgt ebenfalls
ausschliesslich im östlichen Teil der
Ebene 0. 
1b Zu- und Ausfahrt
Die Zufahrt zum Taxistand Süd erfolgt ausschliesslich über die A9/AS
Fröttmaning Süd. Nach der Abfahrt
von der Autobahn sofort rechts
abbiegen auf die Brücke Maria-
Göppert-Mayer-Straße (Beschilderung Taxi oder P4 folgen). Der Straße
parallel zum Gelände Kunstpark Nord
(während der WM = P5) folgen. Die
Einfahrt zur Ebene O / P4 erfolgt nur
über die Fläche Kurzzeitparkplätze
rechts kurz vor der Westzufahrt zum
P4 (gleichzeitig kurzfristiger Speicherbereich für Taxis). Die Kurzzeitparkplätze sind an Spieltagen gesperrt.
Die Ausfahrt erfolgt nur über die Ostausfahrt der Ebene 0, links in den
Hans-Jensen-Weg, dann rechts in die
Werner-Heissenberg-Allee und direkt
in Richtung A9/AS Fröttmaning Süd. 
Die beschriebenen Wegeführungen
bei der Zu- und Ausfahrt wird von
Ordnungskräften und der Polizei koordiniert und überwacht, das Ziel ist,
möglichen Kreuzungsverkehr zu minimieren und die Zu- und Ausfahrt
für Taxis, Pkws und Busse so effizient wie möglich zu gestalten.
1c Taxispeicher
Die Brücke Maria-Göppert-Mayer-
Straße inklusive der „Schleife“ bis zur
süd-westlichen Spitze des Kunstpark
Nord wird während bzw. nach dem
Spiel als „Taxispeicher“genutzt. Die
Zufahrt zu diesem Bereich ist nach
dem Spiel ausschliesslich Taxis vorbehalten, die sich dort aufstellen und
dann mit Hilfe von zwei Mitarbeitern
der Taxi München eG und freiwilligen Helfern des OK abgerufen werden. Aus Sicherheitsgründen darf nur
eine Spur befüllt werden. Die Mitarbeiter der Taxi München eG 
und die freiwilligen Helfer stimmen
sich direkt mit den Mitarbeitern der
P&R GmbH ab.
Insgesamt können so im Süden des
Stadions ca. 350 Taxis gleichzeitig
vorgehalten werden (Speicher und
Taxistand zusammen).
➜ 2. Taxistand Nord
2a Grundsätzliches
Der Taxistand Nord auf dem Busparkplatz PNord dient ausschließlich
als Speicherplatz für die Abholung
von Gästen der Partner & Supplier,
VIP Hospitality und der Commercial
Hospitality nach dem Spiel, da diese
die einzigen Personen sind, die das
Stadion vom Nordwesten aus betreten und auch verlassen. Alle anderen Besucher benutzen die Zugänge
über die Esplanade im Süden und
sollten von Taxis daher unbedingt
beim Taxistand Süd ausgeladen
werden.
Außer dem Zugang im Nordwesten
(nur o.g. Sondergruppen) und den
Zugangen im Süden der Esplanade
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 15

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16 TAXIKURIER
existieren keine weiteren Zugangsmöglichkeiten, daher ist auch speziell
ein Ausstieg im Verlauf der Werner-
Heissenberg-Allee aus Sicherheitsund Verkehrsgründen nicht nur
untersagt, sondern für den Fahrgast
nicht sinnvoll.
Auf der Fläche des Busparkplatzes
PMitte wird während der FIFA WM
2006™ eine Zeltlandschaft für die
Hospitality-Bewirtung aufgestellt. Die
Zufahrt/Rechtsabbiegerspur zu PMitte
wird nur für Taxis genutzt. Vor dem
Spiel wird nur dieser Bereich als Ausstiegspunkt für die Gäste genutzt, der
Speicher auf PNord ist zu diesem
Zeitpunkt noch nicht aktiv. Während
das Spiel läuft, können sich Taxis auf
der Rechtsabbiegerspur zu PMitte sowie auf dem Taxibereiche auf PNord
aufstellen um nach dem Spiel Gäste
aufzunehmen (siehe Detail-Plan).
2b Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der
Fahrgäste
Einfahrt auf PNord, sofort nach der
Einfahrt links abbiegen. Auf dem
Straßenbereich parallel zur nördlichen Flanke des PNord wird ein
temporärer Taxistand/Taxispeicher
(nur für Spieltage) eingerichtet. Dort
finden ca. 35 Taxis Platz (zweireihige
Aufstellung) und können von dort
entweder direkt Gäste aufnehmen
oder zur Rechtsabbiegerspur PMitte
nachrücken. Diese Straße steht nur
nach dem Spiel zur Verfügung, da sie
vor dem Spiel von Bussen genutzt
wird. Die Rechtsabbiegerspur zu
PMitte soll als Haupt-Taxivorfahrtsspur genutzt werden, die von PNord
aus nachbefüllt wird. Aus Sicherheitsgründen müssen die zwei Ausfahrten (Betriebsgeländes der Technischen Basis und GSB) im Westen des
Stadions permanent freigehalten werden; aus diesem Grund ist die Taxivorfahrtsspur räumlich begrenzt
dementsprechend gekennzeichnet (ca.
5 Vorfahrtsplätze). Das Nachrückprocedere von PNord zur Taxivorfahrtsspur wird von einem Mitarbeiter der Taxi München eG und einem
freiwilligen Helfer des OK unterstützt,
die oben beschriebenen Abläufe sollten aber von jedem Taxifahrer eingehalten werden, um einen zügigen
und reibungslosen Ablauf für alle zu
garantieren und Konflikte untereinander zu vermeiden.
2c Zu- und Ausfahrt
Die Zufahrt zu PNord erfolgt aus
Richtung A9/AS Fröttmaning Süd
über die Werner-Heissenberg-Allee,
der Schleife/Durchfahrt unter der
Autobahnzufahrt zurück in Richtung
Süden folgen, Einfahrt rechts auf 
PNord. Vor dem Spiel fahren die
Taxis nicht auf PNord ein, sondern
links daran vorbei und lassen die
Gäste auf der gekennzeichneten Taxispur (Rechtsabbiegerspur zu PMitte)
aussteigen. Aus Richtung A99/AS 
Fröttmaning Nord über die Werner-
Heissenberg-Allee, links der Unterführung in Richtung Norden folgen,
nächste Abfahrt rechts, der Schleife/Durchfahrt unter der Autobahnzufahrt zurück in Richtung Süden folgen, Einfahrt rechts auf PNord.
Verfahren vor dem Spiel wie oben. 
Die Ausfahrt ab Vorfahrtsspur erfolgt
in Richtung Süden über die Werner-
Heissenberg-Allee direkt zur A9/AS
Fröttmaning Süd. In Richtung Norden über die Werner-Heissenberg-
Allee, links der Unterführung in
Richtung Norden folgen, auf der
linken Spur zur Auffahrt auf die
A99/AS Fröttmaning Nord.
Insgesamt können so im Norden des
Stadions ca. 40 Taxis gleichzeitig
vorgehalten werden. (PR)
Foto: FIFA | Composing: www.atelier-tacke.de
Westenriederstr. 14
80331 München
Telefon: 22 62 19
F a x : 26 08 91 7
Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen
Rudi Färber
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 16

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1TAXIKURIER
Im Rahmen der Fußball-WM gibt es
auch für Taxler bei Verkehrsverstößen 
kein Pardon. Polizeidirektor Hans-Jürgen Notka erläutert dem TAXIKURIER,
warum und hofft auf Ihr Verständnis.
Zugegeben, nicht immer treffen wir
auf Polizisten, die großes Verständnis
für den Taxler und seinen harten Beruf aufbringen. Aber im Großen und
Ganzen ist man doch von beiden Seiten um ein angenehmes Auskommen
bemüht. Wo in normalen Zeiten
schon mal ein Auge zugedrückt wird,
ist aber während der Fußball-WM
Schluss mit lustig. In diesen Wochen
steht die Polizei unter einer besonderen Stresssituation. Einsatz rund um
die Uhr, Urlaubssperre u.ä. tragen da
genauso dazu bei wie die angespannte Sicherheitslage. Herr Beckstein
lässt grüßen! 
Und das betrifft eben in besonderem
Maß auch die Verkehrssituation rund
um das WM-Stadion, das übrigens
während dieser Zeit wegen der
Werbeneutralität nicht Allianz-Arena
genannt werden darf. Da Taxis nun
doch in den „An- und Abfahrgenuss“
kommen, gelten aber auch für sie
verschärfte Regeln. 
Hans-Jürgen Notka, Polizeidirektor
Abteilung Einsatz E 4 und Chef von
allem, was sich straßentechnisch bewegt: „Ich appelliere ausdrücklich,
dass sich alle Taxifahrer während der
WM strikt an die Regeln halten. Beim
Stadion gilt das besondere Augenmerk auf die Werner-Heissenberg-
Allee. Unsere Einsatzkräfte haben die
Anweisung, Verstöße gegen das absolute Halteverbot knallhart zu verfolgen.“ Normalerweise ist dieser Bereich so abgeriegelt, dass eh keine
Maus durchkommt. Aber wie wir alle
aus Erfahrung wissen, haben Fahrgäste die besondere Gabe, an allen
möglichen und unmöglichen Plätzen
aufzutauchen. Sollten sich also wirklich welche auf der Werner-Heissen-
Aufgepasst!
Die Polizei langt richtig hin!
Interview | Hans-Jürgen Notka
berg-Allee tummeln, ignorieren Sie
sie einfach. Damit werden Sie sich
viel Ärger ersparen und auf jeden
Fall mehr Geld, als die Fahrt einbringt. Notka: „Da wir aufgrund der
Öffentlichkeitsarbeit und sämtlicher
Apelle so eindringlich darauf aufmerksam machen, kann sich keiner
mehr darauf herausreden, er hätte
das nicht gewusst. Deshalb werden
Verstöße auch als Vorsatz geahndet
und mit einer Verdoppelung der Bußgelder sanktioniert.“ Da Sicherheit
aber nicht nur rund um das Stadion
groß geschrieben wird, sondern auch
an allen Plätzen in der Stadt, wo das
Leben tobt, werden auch Verstöße
wie unerlaubte Bereitstellung, aufstellen auf bereits überfüllten Taxistandplätzen mit Verkehrsbehinderung (Promenadeplatz, Bräuhaus,
Schrannenhalle etc.) unter besonderer
Beobachtung der Einsatzkräfte stehen. Und sage keiner hinterher, er
hätte nichts gewusst! (PG, PR)
17TAXIKURIER
Ca. 5 Vorfahrtsplätze auf der
Rechtsabbiegerspur zu P Mitte
vor
und nach dem Spiel aktiv
Ca. 35 Taxistellplätze/
Nachrückplätze
Nur nach
dem Spiel aktiv
S17_neu 18.05.2006 17:22 Uhr Seite 1

Seite 18

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18 TAXIKURIER
Die Party in der Stadt
Abseits von Fröttmaning glühen die
Taxameter wohl auf höherer Temperatur. Es gibt wohl keine Gaststätte
oder Biergarten, die nicht am WM-
Kuchen teilhaben wollen. Ganz bestimmt hohe Taxi-Intensität während
der WM haben nachfolgende Stellen
in unserer Stadt:
➜ Olympiapark, Übertragung aller
WM-Spiele
➜ Praterinsel, WM-Parties
➜ Substanz, WM-Parties
➜ Zoozies, WM-Parties
Übertragung aller WM-Spiele
➜ Dicker Mann, Übertragung aller
WM-Spiele im Biergarten
➜ Augustiner Keller, Übertragung
aller WM-Spiele im Biergarten
➜ Aumeister, Übertragung
aller WM-Spiele im Biergarten
➜ Chinesischer Turm, Übertragung
aller WM-Spiele im Biergarten
➜ Flaucher, Übertragung
aller WM-Spiele im Biergarten
➜ Franziskaner Garten, Übertragung
aller WM-Spiele im Biergarten
➜ Hirschau, Übertragung aller 
WM-Spiele im Biergarten
➜ Hirschgarten, Übertragung aller 
WM-Spiele im Biergarten
➜ Hofbräu Keller, Übertragung aller 
WM-Spiele im Biergarten
➜ Menterschwaige, Übertragung
aller WM-Spiele im Biergarten
➜ Muffathalle, Übertragung aller 
WM-Spiele im Biergarten
➜ Seehaus, Übertragung aller 
WM-Spiele im Biergarten
➜ Waldwirtschaft, Übertragung aller 
WM-Spiele im Biergarten
➜ Der Pschorr „Sigi-Sommer-Balkon“,
Übertragung aller WM-Spiele im
Biergarten
➜ Laimer’s, WM-Parties
➜ Südkurve im Arnulfpark, 
Übertragung aller WM-Spiele im
Biergarten
Service- u. Freundlichkeitskampagne
Es gab und gibt eine Kampagne mit
dem Ziel, Dienstleister aus Hotellerie,
Gastronomie, Reisebüros, Flughäfen,
Bahn und Taxigewerbe zu schulen,
den Gästen der WM zuvorkommend
und freundlich gegenüberzutreten.
München’s Taxler jedoch haben dies
nicht nötig, da sie das ganze Jahr den
Umgang mit Gästen und Touristen
gewöhnt sind und eine WM für sie
nichts außergewöhnliches darstellt.
Die berühmt-berüchtigten „5 %“, die
unser Gewerbe in Misskredit bringen,
würden eine solche Kampagne sowieso nicht erreichen …
Amüsantes
Keine Geflügelprodukte in den 
WM-Stadien
Als Präventiv-Maßnahme gegen die
Vogelgrippe werden in den WM-
Stadien keine Produkte aus Geflügelfleisch angeboten.
Saubere Klo’s in München
Unsere Stadt will sich während der
WM auch an den „stillen Örtchen“ als
vorbildlich präsentieren. Zusätzliches
Reinigungspersonal soll 15 ausgewählte WC-Anlagen häufiger als bisher reinigen.
Keine Blade-Nights
Während der WM finden keine 
Blade-Nights statt. Eine wunderbare
Nachricht für München’s Taxler.
www.fcd06.de
Unter dieser Web-Adresse findet man
allerlei Interessantes rund um die
Initiative „Restriktionen zu WM zu
beseitigen.
Unsere Beratungskompetenz
Gerade in den nächsten Wochen werden wir auch zu den Guides unserer
Stadt. Erfahrene Taxler sind ja gleichzeitig Fremdenführer. Besonders oft
ist Taxler’s Rat ja in gastronomischer
Sicht gefragt. Die weltberühmte bayrische Küche ergeht sich in Reisführern ja oft nur auf Hofbräuhaus und
Touristenfallen. Deshalb sollten wir
den Stolz auf München entwickeln
und auch die echten, authentischen
Münchner Lokale empfehlen (z. B.
Augustiner-Keller, Beim Sedlmayer,
Der Pschorr, Dicker Mann). Wenn Ihr
Fahrgast nach Mitternacht Hunger
verspürt, ist die Auswahl in München
ja eher nicht so groß. Das Lamm’s am
Sendlinger Tor ist seit Jahren eine
bewährte Adresse. Nicht jeder Gast
besitzt den Geschmack für die eher
rustikalische Küche. Für die Gourmets
Taxi-Driver-Hemd
Maßanfertigung mit eingestickter Taxi-Nummer
oder Monogramm,
ein Hemd zum Wohlfühlen
nicht zu kurz, nicht zu eng, nicht zu weit
• beste Verarbeitung • hochwertige Stoffe
• viele Varianten in Farbe und Form
• Festpreis nur
29,90*
Maßhemdenund Blusen
*Einmalige Servicepauschale 10.-. Euro
Bei Interesse bitte email an: hemdenschneider@web.de
oder Tel. (089) 905 420 51 (Anrufbeantworter)
Sensation in München
weil maßgeschneidert
Taxi 601
Taxi 06-06 18.05.2006 13:12 Uhr Seite 18

Seite 19

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19TAXIKURIER
bietet sich das Münchner Vorzeige-
Restaurant Tantris und die Italophilen
sind super im Roman’s aufgehoben.
Die Welt zu Gast bei Freundinnen
Besonders Nachtfahrer kennen die
Frage „Wo ist denn hier was los?“ zur
Genüge. Wer mit „los“ die Erotik umschreibt, dem gibt es zu erklären, dass
das Bahnhofsviertel tabu ist und es
kein Rotlichtviertel gibt. Der ehrenwerte Taxler befragt den geneigten
Gast, was er denn bereit ist, zu investieren und chauffiert den Herrn aufgeklärt zu den bewährten Adressen.
Es existieren seit Jahren intensive Beziehungen mit taxi-affinen Unternehmen, die man jetzt zu den heißen
Wochen genauso pflegen sollte wie
über’s Jahr (Babylon, Belami, Relax,
New York Tabledance, Herz As etc.).
Auch in diesem Bereich sind wir ein
Mosaik in der Zufriedenheits-Skala
unserer Gäste. (PR)
Foto: www.atelier-tacke.de
Ihr Wirtshaus am Viktualienmarkt, 
geöffnet täglich ab 10:00 Uhr
Aus dem Holzfass: Stangeneisgekühltes Hacker-Psch orr-Edelhell 
Warme Küche bis 23:00 Uhr 
Einladung an alle Münchner Taxler!
Donnerstag, 1. Juli, 11 00–1 4 00 Uhr
Weisswürste, Br ez´n, Getränke frei 
auf dem „Si gi-Sommer“-Balkon im 
1. Stock. 
Bringen Sie Ihren Taxi-Geldbeutel als
Erkennungsmerkmal mit.
Der Pschorr
Viktualienmarkt 15
80331 München
Tel +49(0)89/518 18 - 500
info@der-pschorr.de 
www.der-pschorr.de
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 19

Seite 20

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20 TAXIKURIER
Seit ein paar Wochen ist die TAXI-MÜNCHEN eG stolzer 
Besitzer eines Löwen. Der Taxikurier hat sich mit dem 
laut Hans Meißner „schönsten Löwen Münchens“ unterhalten …
Schon wieder ein Löwe 
in München?
München ist doch die Stadt der Löwen und außerdem bin ich hier am
Odeonsplatz der einzige der Löwenparade. Und Tag und Nacht in Blickkontakt zu meinen Brüdern, den
Wappentieren Bayerns an der Feldherrnhalle.
Du hast ja wirklich einen tollen
Platz
Für mich sind nur drei Plätze in Frage gekommen: Der Marienplatz, da
wollte ich aber nicht hin, weil dort ja
nur die „illegalen“ Taxler stehen, die
sich vom Hugendubel unerlaubt an
den Beck-Stand vorwarten. Der Max-
Joseph-Stand wäre meiner Schönheit
auch noch würdig gewesen, aber da
steht schon so ein verunglücktes
Löwen-Exemplar. Also throne ich
jetzt am Odeon und werde 24 Stunden von den Taxlern bewacht.
Das ist ja der Treffpunkt der
griechischen Taxler
Zwischen Bayern und Griechenland
gab es ja schon immer eine tiefe
Freundschaft und die Farben der
60ger und Griechen sind ebenfalls
weiß-blau, obwohl die Löwen heuer
ja keine Freude bereiten. Aber die
Münchner Taxler, habe ich mir sagen
lassen, sind treue Löwen-Fans.
Wie sind denn nun die Erfahrungen der ersten Wochen?
Ich bin ja froh, dass ich ein stehender
und kein sitzender Löwe bin, weil ein
jeder versuchen würde, auf mir ‘rumzuklettern. Gerade nachts würde ich
mir eine Sonnenbrille wünschen, weil
mir schon meine Augen vom Blitzlichtgewitter weh tun. Ich weiß gar
nicht, wie oft ich schon fotografiert
und abgetatscht worden bin.
Kapieren denn die Einheimischen und Touristen deine
Bemalung?
Mein Künstler, der Manfred Kraus,
hat mir ja ein Taxi-Schild auf den
Schädel gesetzt, das kennt man in der
ganzen Welt. Dazu noch mein taxifarbener Astral-Körper, da wissen die
Leute, woran sie sind. Besonders lustig ist mein Meterstab, der Taxame-
Interview
Meißner, Leo, Siegel
Im Gespräch mit dem
neuen Taxi-Leo
• Münchens schönster Biergarten 
mit dem berühmten Holzfassausschank, 5000 Plätze
• Gemütlicher alter Lagerkeller
• Festsaal und Tagungsräume
• Bayerische Feinschmecker-Küche
• Gemütlichkeit und 
bayerisches Brauchtum
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 20

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ter, der allerdings 106 cm misst. Und
dann ist mein ganzer Leib ringsrum
mit der Landkarte Oberbayerns verziert. Logisch liegt München an meinem Herzen. Irgendwo gibt es natürlich eine Nahtstelle. So ist meine
Landkarte wohl die einzige, auf der
Bad Tölz neben Rosenheim liegt.
Und im Oktober ist das Taxi-
Leben dann vorbei?
Nein. Normalerweise werden die Löwen dann versteigert. Hans Meißner
hat mir aber versprochen, dass er
mich nicht mehr hergibt. Ich bekomme eine dauerhafte Heimat in der Engelhardstraße. Das freut mich riesig,
weil ich die Münchner Taxler mag
und als der König der Tiere immer
ein wachsames Auge auf sie werfen
werde. (PR)
Seit fast zwei Jahren ist Manfred Kraus den Lesern des TAXIKURIER als
Zeichner der Bilderwitze bekannt. Jetzt hat er den „Taxi-Leo“ für die
Taxi München eG kreiert. Grund für uns, den 57jährigen Münchner (geboren in Haar) vorzustellen. Der Lebenskünstler ist nach dem Studium
der Gebrauchsgrafik – seit nunmehr 27 Jahren – für das Bayerische
Fernsehen tätig. Als Vorbilder gibt er Valentin und Haitzinger an. Seit
über 20 Jahren ist er Mitglied des legendären Kultur- Stammtisch’s
„Torpedo’s. Die Auflistung seiner Hobbies ist umfangreich (Segeln, Motorrad, Gitarre, Roadster, Faulenzen, Taxis zeichnen, Löwen anmalen).
Der TAXIKURIER und seine Leser freuen sich jeden Monat auf seine
Zeichnung der Münchner Taxiwelt. Ganz besonders stolz sind Münchens
Taxler auf den „Taxi-Leo“, München’s meist-fotografierten Löwen. (PR)
Der „Taxi-Zeichner“
Manfred Kraus
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 21

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Fall 6: 
Als Fahrer eines Großraumtaxis (natürlich eines „richtigen“ mit abgegrenztem Kofferraum,
nicht ein Kombi mit Notsitzen wie Zafira, Touran, MPV, Trajet usw.) steigen uns am Kieferngarten-Stand sechs junge Leute ein und lassen
sich nach Garching befördern. Während der
unbesetzten Rückfahrt nach München winkt
uns ein Passant und bittet uns, ihn nach Freimann zu fahren.
Antwort: Die Fahrt vom Kieferngarten nach
Garching führen wir mit Tarifstufe … durch,
als Zuschlag drücken wir … Euro. Beim Einsteigen des Passanten in Garching schalten wir
Tarifstufe … ein.
Fall 7: 
Am Kristall-Stand erhalten wir über Funk eine
Vorbestellung in Dachau. Dort holen wir einen
Rollstuhlfahrer ab und bringen ihn in die Barlachstraße zur Stiftung Pfennigparade.
Antwort: Ab Kristallstraße gilt für die Anfahrt
Tarifstufe … . An der Tarifgrenze (Ortsende
Karsfeld) schalten wir Tarifstufe … ein. Als Zuschlag drücken wir … Euro. Sobald der Behinderte eingestiegen und sein Rollstuhl eingeladen ist, schalten wir auf Tarifstufe …, als
Zuschlag drücken wir zusätzlich … Euro. Ab
der Tarifgrenze schalten wir auf Tarifstufe … .
Fall 8: 
In den frühen Morgenstunden bekommen wir
einen Funkauftrag: Abholung eines Fahrgastes
am S-Bahnhof Herrsching. Er ist in der S-Bahn
eingeschlafen und möchte von uns nach Wessling gefahren werden.
Antwort: Ab Tarifgrenze (ca. 100 m vor Ortseingang Germering) fahren wir mit Tarifstufe …
nach Herrsching, Zuschlag … Euro. Die Strecke
bis Wessling fahren wir mit Tarifstufe … .
Fall 9: 
Wieder einmal erhalten wir am Kristall-Stand
eine Bestellung: Abholung in Dachau. Fahrtziel ist Feldmoching S-Bahn. Aufgrund des
Staus auf der B 304 möchte der Fahrgast über
die B 471 und Oberschleißheim fahren.
Fall 1: 
Am Hauptbahnhof steigt ein Fahrgast mit
einem Reisekoffer ein und lässt sich nach
Nymphenburg in die Walhallastraße fahren.
Antwort: Den Taxameter schalten wir auf Tarifstufe …, als Zuschlag drücken wir … Euro. 
Fall 2: 
Vom Pasinger Bahnhof lassen sich drei
Fahrgäste mit einem Hund nach Stockdorf
befördern.
Antwort: Die Fahrt starten wir mit Tarifstufe …,
als Zuschlag drücken wir … Euro. An der Tarifgrenze (Ortsende-Schild Krailling) schalten wir
auf Tarifstufe … .
Fall 3: 
Auf telefonische Bestellung vom Limes-Taxistand holen wir einen blinden Fahrgast mit
Blindenhund in der Wiesentfelserstraße ab. Als
Fahrtziel nennt er uns eine Adresse in Germering. Dort sollen wir ungefähr eine Viertelstunde warten, anschließend möchte er mit uns
zurück in die Wiesentfelserstraße fahren.
Antwort: Beim Einsteigen des Fahrgastes
schalten wir Tarifstufe … ein, als Zuschlag
drücken wir … Euro. An der Tarifgrenze (zwischen Gut Freiham und Ortseingang Germering) schalten wir auf Tarifstufe … . Während
der Wartezeit in Germering läuft die Uhr auf
Tarifstufe … . Bei Beginn der Rückfahrt schalten wir auf Tarifstufe … . Ab der Tarifgrenze
schalten wir auf Tarifstufe … . 
Fall 4: 
Am Bahnhof Trudering steigt ein Pärchen ein.
Der Mann besteht darauf, die Dame zuerst
nach Grafing zu begleiten, anschließend fährt
er mit uns zurück nach Baldham.
Antwort: Die Fahrt starten wir mit Tarifstufe
…; ab der Tarifgrenze (Ortsende Haar) gilt Tarifstufe …; bei Beginn der Rückfahrt in Grafing
schalten wir auf Tarifstufe … . Beim Abbiegen
von der B 304 Richtung Baldham Ortsmitte
schalten wir auf Tarifstufe … .
Fall 5: 
Per Funk werden wir zur Zechstraße 3, Fa.
Philip Morris bestellt. Ein Fahrgast mit Aktenkoffer lässt sich nach Buchenhain befördern.
Kaum ist er ausgestiegen, hält uns am S-Bahnhof Buchenhain eine Dame mit zwei Plastiktüten auf und nennt als Fahrtziel Baierbrunn.
Antwort: In der Zechstraße 3 starten wir mit
Tarifstufe … . Als Zuschlag drücken wir … Euro. Beim Einsteigen der Dame in Buchenhain
schalten wir Tarifstufe … ein. Als Zuschlag
drücken wir … Euro.
Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz
prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen
wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. 
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. 
Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern.
Rund um’s Taxi
Foto: www.atelier-tacke.de
22 TAXIKURIER
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
Heute: Beispiele zum Taxitarif: „Hätten Sie’s gewusst?“
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 22

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Antwort: Anfahrt ab Tarifgrenze (Ortsende
Karlsfeld) Tarifstufe … . Von Dachau nach
Oberschleißheim Tarifstufe … . In Oberschleißheim beim Einbiegen in die Sonnenstraße
Richtung Feldmoching Tarifstufe … . An der
Tarifgrenze (Ortsschild München) schalten wir
auf Tarifstufe … .
Fall 10: 
Vorbestellung vom Cosima-Stand: Abholung
in Ismaning, anschließend Fahrt zum Flughafen.
Antwort: Anfahrt ab Tarifgrenze (Ortsende
Unterföhring) Tarifstufe … . Fahrt von Ismaning Richtung Flughafen: Tarifstufe … . Ab
Tarifgrenze Flughafen Tarifstufe … .
Fall 11: 
Da am Flughafen gerade kein Kombi-Taxi verfügbar ist, erhalten wir mit unserem Kombi-
Taxi einen Funkauftrag vom Fröttmaning-
Stand aus: Abholung am Terminal 2. Die
Fahrgäste fahren mit vier Koffern nach Hallbergmoos ins Hotel.
Antwort: Anfahrt ab Tarifgrenze (A9 kurz vor
A99) Tarifstufe … . Beim Einsteigen der Fahrgäste Tarifstufe … . Zuschläge: … Euro.
Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem 
Thema „Der Fahrgast, das begehrte Wesen“
beschäftigen.
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Fall 1: Stufe 1; Zuschlag 0,50 Euro
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Fall 3: Stufe 1; Zuschlag: 1,00 Euro (Blindenhund ist zuschlagfrei); Stufe 1; Stufe 1oder
2; Stufe 2; Stufe 1.
Fall 4: Stufe 1; Stufe 1; Stufe 2; Stufe 1 (wir
verlassen die „Richtung zur Tarifzone I“).
Fall 5: Stufe 1, Zuschlag 1,00 Euro (Aktenkoffer ist zuschlagfrei); Stufe 1; 0 Euro (2
Plastiktüten sind kein „üblicherweise im Kofferraum unterzubringendes Gepäck“).
Fall 6: Stufe 1; Zuschlag 5,00 Euro; Stufe 1
(Fahrt geht zwar Richtung Tarifzone 1, es ist
aber keine Rückfahrt, da anderer Fahrgast).
Fall 7: keine Anfahrtsberechnung bis Ortsende Karlsfeld (Karlsfeld ist noch anfahrtsfrei);
Stufe 1; Zuschlag 1,00 Euro; Stufe 2; kein
zusätzlicher Zuschlag (Rollstuhl ist zuschlagfrei); Stufe 1.
Fall 8: Stufe 1; Zuschlag 1,00 Euro; Stufe 2
(Fahrt geht Richtung Tarifzone 1).
Fall 9: Stufe 1; Stufe 1 (Fahrt geht noch nicht
Richtung Tarifzone I); Stufe 2; Stufe 1.
Fall 10:Stufe 1; Stufe 1 (Fahrt geht zwar Richtung Tarifzone 1 (Flughafen), ist aber keine
Rückfahrt; die Anfahrt war ja aus München);
Stufe 1.
Fall 11: Keine Anfahrtsberechnung am Flughafen (auch nicht bei Anfahrt durch Zone II);
Stufe 1; Zuschlag 3,00 Euro.
Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 23

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Münchner Straßen-Namen
Taxisstraße, Neuhausen *1900: Franz von Taxis
(1459-1517) entstammte einem lombardischen
Geschlecht aus der Gegend von Bergamo; er
richtete 1490 die erste Postverbindung zwischen den Residenzen Maximilians I. in Innsbruck und seines Sohnes Philipps des Schönen
in Mecheln bei Brüssel ein, die später durch
Verbindungen zu anderen Höfen ausgebaut
wurde, woraus sich das westeuropäische Postwesen entwickelte; vom 16. bis zum 19. Jahrhundert hatte in Deutschland das spätere
Fürstengeschlecht Thurn und Taxis („Tour et
Tassis“, seit 1650) das erbliche Post-„Regal“ .
Tengstraße, Maxvorstadt/Schwabing West
*1894: Josef von Teng (1786-1837) war von
1833 bis 1836 2. Bürgermeister und 1836/37
1. Bürgermeister in München.
Terofalstraße, Blumenau *1964: Xaver Terofal
(1862-1940), Volksschauspieler; war Wirtspächter in Obern, Dorfen, Halfing und München; trat im Theater am Gärtnerplatz auf und
wurde schließlich Direktor des Schlierseer
Bauerntheaters (auch „Vater des bayerischen
Bauerntheaters“ genannt).
Theatinerstraße (vor 1368 bis nach 1826 Äußere oder Hintere Schwabinger Gasse), Altstadt
*vor 1803: Nach dem Kloster der regulierten
Chorherren von Theatra (Theatiner, nach München berufen 1661) und ihrer unter Kurfürst
Ferdinand Maria von 1663 bis 1675 erbauten
Kirche St. Cajetan (Theatinerkirche).
Theodolindenplatz, Harlaching *1900: Theodolinde war die Tochter des ersten namentlich
bekannten Bayernherzogs Garibald I., sie wurde 589 mit dem Langobardenkönig Authari
vermählt; nach dessen Ermordung 590 heiratete sie Agilulf, den langobardischen Herzog von
Turin und veranlasste die Christianisierung der
Langobarden.
Theodor-Dombart-Straße, Schwabing *1973:
Theodor Dombart (1884-1969), Archäologe;
Professor an der Universität München, schrieb
wissenschaftliche Werke über antike und
orientalische Architektur, erforschte die Geschichte Schwabings („Schwabing, Münchens
älteste und schönste Tochter“, 1967), Milbertshofens und Münchens.
Therese-Danner-Platz, Neuhausen *1997:
Therese Danner (1861-1937) gründete 1920
eine Stiftung zur Förderung des bayerischen
Kunsthandwerks, die „Benno und Therese
Danner’sche Kunstgewerbestiftung“).
Therese-Giehse-Allee, Neuperlach *1975:
Therese Giehse, eigentlich Therese Gift (1898-
1975), Schauspielerin, Charakterschauspielerin
von internationalem Ruf, gilt als eine der
größten Schauspielerinnen deutscher Sprache
im 20. Jahrhundert; 1925 bis 1933 beim
Ensemble der Kammerspiele in München;
gründete 1933 mit Erika und Klaus Mann das
literarische Kabarett „Die Pfeffermühle“, mit
dem sie noch im gleichen Jahr in die Schweiz
emigrierte; von 1945 bis 1952 war sie in Berlin
Mitglied des Berliner Ensembles von Berthold
Brecht, danach wieder Gastspiele in München
und an anderen Bühnen und Mitwirkung in
Kinofilmen und TV-Produktionen.
Therese-Studer-Straße, Schwabing-West *2002:
Therese Studer (1862-1931), Arbeiterin und
Verbandsvorsitzende; sie wurde in Senden/Iller
geboren, arbeitete als Vierzehnjährige im Akkord in einer Zündholzfabrik und seit 1884 in
einer Textilfabrik in Kaufbeuren. Um die soziale Situation der Fabrikarbeiterinnen zu verbessern, gründete sie 1906 einen Arbeiterinnenverein, dem rund 460 Arbeiterinnen beitraten.
1908 folgte sie einem Ruf nach München als
erste Verbandssekretärin der süddeutschen katholischen Arbeiterinnenvereine. Getreu ihrem
Lebensmotto „Nichts für mich, alles für die
anderen“ setzte sie sich mit ganzer Kraft für
die Verbreitung des Verbandes ein und wurde
1920 auf dem Verbandstag zur Vorsitzenden
gewählt; 1925 verlieh ihr das Bayerische
Ministerium für soziale Arbeit den Titel eines
„Arbeitsrates“ . 
Theresienhöhe, Schwanthalerhöhe *1880: Prinzessin Therese Charlotte Luise von Sachsen-
Hildburghausen (1792-1854), Gemahlin König
Ludwigs I. von Bayern; anlässlich ihrer Vermählung am 12. Oktober 1810 wurde auf der
nach der jungen Königin benannten Theresienwiese ein Pferderennen abgehalten (gilt als
Beginn des Münchner Oktoberfestes).
Thiemestraße, Schwabing *1919: Karl von
Thieme (1844-1924) war der Gründer und
42 Jahre lang Generaldirektor der Münchner
Rückversicherungsgesellschaft (ab 1880); er
erwarb sich Verdienste auf sozialem Gebiet.
Thomas-Dehler-Straße, Neuperlach-Zentrum
*1973: Thomas Dehler (1897-1967), Jurist und
FDP-Politiker; war seit 1949 Mitglied des
Bundestages, von 1949 bis 1953 Bundesminister der Justiz und seit 1960 Vizepräsident des
Deutschen Bundestages; er war 1948 Mitbegründer der FDP und von 1954 bis 1957
Bundesvorsitzender dieser Partei.
Thomasiusplatz,
Ramersdorf *1939: Christian
Thomasius (1655-1728), Philosoph und Jurist;
hielt als einer der ersten seit 1687 an der Universität Leipzig Vorlesungen in deutscher (statt
lateinischer) Sprache, ab 1694 in Halle; sein
Eintreten für eine Humanisierung der Strafprozessordnung trug wesentlich zur Beendigung
der Hexenprozesse bei.
T
24 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Taimerhofstraße, Oberföhring *1988: Taimerhof
ist ein alter Hofname in Oberföhring, der sich
von dem Familiennamen Talmeier ableitet.
Taku-Fort-Straße, Waldtrudering *1933: Taku-
Fort ist der Name einer chinesischen Festung,
die 1858, 1860 und 1900 während der Kolonialinterventionen von den verbündeten Truppen
aus Europa, USA und Japan eingenommen
wurde.
Tal, Altstadt, *vor 1253: Benannt nach der tieferen Lage dieser ehemals breitesten und verkehrsreichsten Straße Altmünchens, die zur
Isar führte; bereits am 9. April 1253 bekommt
das Kloster Raitenhaslach einen Zins aus
einem Haus in München, „vulgo in dem Tal“ 
geschenkt.
Tangastraße, Waldtrudering *1933: Nach
Tanga, dem nördlichsten Hafen zum Indischen
Ozean der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika (heute Tansania) nördlich von Daressalaam und Sansibar.
Tassiloplatz, Haidhausen *vermutlich um 1900:
Tassilo war der Name dreier bayerischer
Herzöge aus dem Geschlecht der Agilolfinger: 
1. Tassilo I. (gest. um 610) wurde von Frankenkönig Childebert II. in Bayern als „rex“
eingesetzt, gewann für Bayern Gebiete in
Südtirol.
2. Tassilo II. (8. Jahrhundert), in einer Salzburger Quelle erwähnt; 
3. Tassilo III. (um 742-794) wollte sich von der
Oberherrschaft des Frankenkönigs Karl des
Großen freimachen, wurde von ihm 785 abgesetzt, verlor 788 sein Herzogtum und
starb in der Verbannung: er gilt als Gründer
der Klöster Kremsmünster, Innichen, Mattsee, Wessobrunn, Münchsmünster, Weltenburg, Chammünster, Chiemsee und Gars.
Tattenbachstraße, Lehel *unbekannt: Nach den
Grafen von Rheinstein und Tattenbach, die
1657 an dieser Stelle ein „Gschlössl“ und später den größten Grundbesitz erwarben, der um
1700 zur Hofmark erhoben wurde.
Taunusstraße, Milbertshofen *1925: Nach dem
Taunus, dem waldreichen Mittelgebirge in Hessen und Rheinland-Pfalz, der südöstliche Teil
des Rheinischen Schiefergebirges zwischen der
Lahn im Norden, dem oberen Mittelrhein im
Westen, dem Tiefland an Rhein und Untermain
im Süden, der Wetterau im Osten.
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 24

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Thomas-Wimmer-Ring, Altstadt *1964: Thomas
Wimmer (1887-1964), Schreiner und SPD-
Politiker; war von 1925 bis 1933 SPD-Stadtrat
in München; während des Dritten Reiches ab
1933 mehrmals in Haft, von 1948 bis 1960
Oberbürgermeister in München; mit seinem
Namen verbunden ist die Zeit des Wiederaufbaus nach 1945 („Rama dama“) und das „Anzapfen“ beim Oktoberfest; Ehrenbürger der
Stadt München.
Thorwaldsenstraße, Maxvorstadt/Neuhausen
*1887: Bertel Thorwaldsen (1770-1844), dänischer Bildhauer; verschiedentlich in München
tätig, schuf u. a. in klassizistischem Stil das
Reiterstandbild des Kurfürsten Maximilian I.
auf dem Wittelsbacherplatz in München
(1830-1839).
Thuillestraße, Obermenzing *1947: Ludwig Thuille
(1861-1907), Komponist; ab 1888 Professor an
der Musikschule in München; gilt als Begründer
der gemäßigt modernen so genannten Münchner Schule; hinterließ Bühnenwerke, Chormusiken, Lieder, Symphonien, Kammermusiken.
Tivolibrücke (über den Eisbach an der Tivolistraße) Lehel *um 1897: Nach der ehemaligen
Gartenwirtschaft „Zum Tivoli“ (1806 ursprünglich als privates Sommerhaus gebaut; die
Wirtschaft bestand bis 1923); Tivoli ist eine
häufig vorkommende Bezeichnung für einen
Vergnügungspark.
Tizianstraße, Gern *1904: Tizian, eigentlich
Tiziano Vecellio (nach 1477-1576), italienischer Maler; einer der bedeutendsten Meister
der italienischen Hochrenaissance, der sich
durch seinen subtilen Umgang mit der Farbe
auszeichnetet; er erschloss dadurch eine weite
Skala an Ausdruckwerten für die Malerei; er
war vor allem in Venedig tätig, arbeitete aber
auch für fürstliche Auftraggeber wie Kaiser
Karl V., Philipp II. von Spanien, Papst Paul III,;
mehrere Gemälde in der Münchner Alten Pinakothek (z.B. „Dornenkrönung“, um 1570/71).
Törringstraße, Bogenhausen *1897: Törring
(Toerring) heißt ein altbayerisches Landadelsund Rittergeschlecht, dessen Anfänge ins
12. Jahrhundert zurückreichen und das viele
Jahrhunderte hindurch die bayerische Politik
mitbestimmte; die Toerrings stammen ursprünglich aus dem Chiemgau, einzelne Familienangehörige bekleideten wichtige Ämter im
Staatsdienst; sie besaßen im 18. Jahrhundert
vorübergehend Schloss Neuberghausen in Bogenhausen sowie ein Palais an der Residenzstraße (heute Hauptpostamt) und am Karolinenplatz; 1757 Teilung der Törrings in die
Hauptlinien Seefeld (heute noch im Schloss
Seefeld), Stein und Jettenbach.
Togostraße, Waldtrudering *1933: Nach Togo
(République Togolaise), dem westafrikanischen
Staat am Golf von Guinea (von 1884 bis 1918
deutsche Kolonie, dann französisch, seit 1960
unabhängig).
Toni-Merkens-Weg, Olympiapark *1971: Toni
Merkens (1912-1944), Sportler; war Weltmeister und Olympiasieger im 1000-Meter-
Malfahren (Radsportdisziplin) bei den Olympischen Spielen 1936. 
Toni-Schmid-Straße, Michaeliburg *1933: Toni
Schmid (1909-1932) war ein bekannter
Münchner Bergsteiger; er bezwang mit seinem
Bruder Franz 1931 erstmals die Matterhorn-
Nordwand.
Torquato-Tasso-Straße, Milbertshofen *1910:
Torquato Tasso (1544-1595), italienischer
Dichter; schrieb lyrische, dramatische und epische Werke sowie eine Reihe von Prosaschriften zu literarisch poetologischen, aber auch
moralphilosophischen Problemen; sein Werk
(bedeutend vor allem „Das befreite Jerusalem“
1581) steht zwischen Renaissance und Barock;
Papst Clemens VIII. krönte ihn kurz vor seinem
Tod zum Dichter (Titelfigur des gleichnamigen
Dramas von Goethe, 1790).
Trappentreustraße, Westend *1897: Johann
Baptist Trappentreu (1805-1883), Brauer „Zum
Sternecker“ im Tal; großzügiger Armenwohltäter und Stifter.
Trautenwolfstraße, Schwabing *1898: Ägidius
Trautenwolf war ein Münchner Glasmaler des
15. Jahrhunderts, der u. a. Fenster für den
Münchner Dom geschaffen hat.
Treffauerstraße, Untersendling *1946: Nach
dem Treffauer (Treffauer Spitze, 2306 m)
einem Berg im Kaisergebirge (Wilder Kaiser)
südöstlich von Kufstein (Österreich).
Treitschkestraße, Moosach *1960: Heinrich von
Treitschke (1834-1896), Historiker und politischer Publizist; seit 1863 Professor an der Universität Freiburg, ab 1874 in Berlin, ab 1886
Historiograph des preußischen Staates; Mitglied des Reichstags als Nationalliberaler
(1871-1884); er bekämpfte den Sozialismus
und vertrat antisemitische Positionen, sein
Hauptwerk „Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert“ (5 Bände, 1879-1894) hat das Geschichtsbild des deutschen Bürgertums entscheidend mitbestimmt.
Tribulaunstraße, Neuperlach-Süd *1931: Nach
dem Tribulaun-Massiv, einer Berggruppe in
den Stubaier Alpen an der österreichischitalienischen Grenze in Südtirol mit Schwarze
Wand (2916 m), Gschnitzer Tribulaun (2946 m),
Pflerscher Tribulaun (3096 m), Goldkappel
(2802 m).
Triebstraße, Moosach *1913: Nach dem Verlauf
der Straße zu den Gemeindeweiden in Moosach;
Trieb oder Trift bezeichnete früher einen Weg
auf dem das Vieh ausgetrieben worden ist.
Triftstraße, Lehel *um 1880: Nach dem ehemaligen Triftkanal und Triftgarten, die zur Beförderung und Lagerung von Holz dienten. 
25TAXIKURIER
Tristanstraße, Schwabing *1899: Tristan ist neben Isolde Hauptfigur einer ursprünglich keltischen Sage, die in ganz Europa immer wieder
als Stoff für Dichtungen bearbeitet wurde, u. a.
von Richard Wagner in seiner Oper „Tristan
und Isolde“ (Uraufführung 1865 in München).
Trivastraße, Neuhausen *1900: Johann Nepomuk Graf von Triva (1755-1827), General und
Minister; wurde 1811 General der Artillerie;
von 1808 bis 1822 Staatsminister der Armee. 
Trogerstraße, Haidhausen/Bogenhausen *1893:
Simon Troger (1693/94-1768), Holz- und
Elfenbeinschnitzer; der ehemalige Südtiroler
Hirtenjunge lebte seit 1726 in München, seit
1730 in Haidhausen, stieg zu einem Meister
von kunstvollen Elfenbeinminiaturen auf.
Truchthari-Anger, Kirchtrudering *1933:
Truchthari (Truthari) eine Sippe, von der die
Ortsbezeichnung Trudering abgeleitet wird.
Tsingtauerstraße, Waldtrudering *1933: Nach
Tsingtau (chines. Qingdao), der Hafenstadt des
ehemaligen deutschen Flottenstützpunkts
Kiautschou in China, im Süden der Halbinsel
Shangdong.
Türkenstraße, Maxvorstadt *1812: Nach dem
Verlauf der Straße, die einst zum Türkengraben
führte; dieser ausgehoben in den Jahren 1702
bis 1704, sollte nach dem Wunsch des damaligen Kurfürsten Max Emanuel eine Teilstrecke
des Kanalsystems bilden, das die Münchner
Residenz mit den Lustschlössern Nymphenburg, Schleißheim und Dachau verband; dieses
Projekt wurde nie fertig gestellt; die Namensgebung wurde lange Zeit dadurch erklärt, dass
bei den Aushebungsarbeiten Gefangene aus
den Türkenkriegen mitgewirkt hätten, was jedoch in der neueren Forschung bezweifelt
wird; der Türkengraben wurde Anfang des 19.
Jahrhunderts zugeschüttet.
Tulbeckstraße, Schwanthalerhöhe *1878: Tulbeck
(Tuelbecken) hieß eine Münchner Patrizierfamilie
des ausgehenden 13. bis 15. Jahrhunderts.
Tumblingerstraße, Isarvorstadt *1877: Michael
Tumblinger, Metzger und Zunftmeister in
München, soll nach einer unverbürgten Sage
aufgrund eines kaiserlichen Privilegs 1426 in
München den Metzgersprung (nach bestandener Gesellenprüfung) eingeführt haben.
Turnerstraße, Waldtrudering *1933: Nach einen
früheren Turnplatz (jetzt Schulgelände).
Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 25

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26 TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Volkswagen feiert die Fußball-WM in Deutschland: 
Treueprämien in Höhe von 1.000 Euro für den Touran und 
750 Euro für den Passat mit Taxi- oder Mietwagenpaket!
VW unterstützt das Taxi- und Mietwagengewerbe zur Fußball-
Weltmeisterschaft in Deutschland mit einer attraktiven Fördermaßnahme. Bei Bestellung eines Fahrzeugs mit Taxi- oder Mietwagenpaket ab Werk erhält der Kunde ab sofort und bis auf
weiteres eine Treueprämie von 1.000 Euro (zzgl. Ust) für den
Touran bzw. von 750 Euro (zzgl. Ust.) für den Passat.
In Verbindung mit den bekannten Taxikonditionen – so dem Verwerterrabatt von 20 %, der kostenlosen Selbstabholung in Emden
bzw. in der Autostadt (nur Touran) wie der Taximobilität – und
den anderen noch jungen Sonderaktionen (Taxifinanzierungsaktion mit 1,9 %, Touran „Goal“ mit einem Preisvorteil von 1.200 Euro, siehe AR.-Nr. 06/06) ergibt sich ein hochinteressantes Angebotspaket für das Taxigewerbe.
Für kurzfristige Geschäfte (z. B. Unfallersatz) stehen auch zahlreiche vorspezifizierte Touran- und Passat-Taximodelle im Pool zur
Verfügung. 
Glückwunsch!
Thomas Moitz (Taxi 851) und Markus Schiller (Taxi 1699), waren
die beiden ersten Anrufer, die die richtige Lösung nannten. Sie
haben je zwei Karten für die Komödie „Ganz oder gar nicht“ am
22.5. in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen, die noch bis
zum 17. Juni läuft.
Erdgasfahrzeuge immer beliebter
Es scheint, als habe ein Umdenkprozess stattgefunden. In der
Vergangenheit fielen Kraftfahrern zunächst negative Argumente
ein, wenn das Thema auf Erdgasfahrzeuge kam. Dazu kam, dass
eigene Erfahrungen fehlten und man sich aufs „Hörensagen“ verlassen musste. Erdgasfahrzeuge sollten unpraktisch sein, vielleicht sogar kompliziert beim Tanken. Die Zahl derjenigen, die
sich wirklich mit dem Thema Erdgas als Kraftstoff auseinandergesetzt haben, ist gestiegen. Und damit auch die Zahl der derjenigen, die heute anders denken als früher: Allein in 2005 haben
sich annähernd 12.000 Fahrzeugbesitzer gegen einen Benziner
oder Diesel entschieden und sich ein Erdgasfahrzeug gekauft. Der
Bestand an Erdgasfahrzeugen ist damit in Deutschland 2005 auf
38.933 gestiegen. Für 2006 gehen Experten ebenfalls von hohen
Zuwachsraten aus.
Hohe Benzin- und Dieselpreise: Hauptgründe für diese Entwicklung sind die hohen Preise für Benzin und Diesel, das besser ausgebaute Erdgastankstellennetz sowie eine größere Modellvielfalt.
Die hohen Kraftstoffpreise machen das gegenüber Benzin um
50 Prozent günstigere Erdgas zu einer echten Alternative für
Autofahrer, die einen Ausweg aus der Benzinpreisspirale suchen.
Damit rechnet sich Erdgas vor allem für Vielfahrer und Pendler.
Die höheren Mehrkosten bei der Anschaffung – gegenüber Benziner zwischen 1.500 und 3.500 Euro, gegenüber Dieselfahrzeugen
100 bis 1.000 Euro – sind damit schnell wieder reingefahren.
Unwirtschaftlich bleibt das Erdgasfahrzeug, wenn es nur zu
gelegentlichen Fahrten genutzt wird. Hier ist weiterhin ein Auto
mit Benzinmotor vorzuziehen. Über den Daumen gerechnet
rentiert sich ein Erdgasfahrzeug ab ca. 20.000 Kilometer, was
selbstverständlich vom jeweiligen Modell abhängt. 
Annähernd 700 Erdgastankstellen deutschlandweit: Komfortable
Erdgastankstellen gibt es heutzutage auch ausreichend: deutschlandweit sind es fast 700 Erdgastankstellen, Tendenz steigend.
Die Reichweite von Erdgasfahrzeugen liegt (modellabhängig) bei
350–450 Kilometern ohne Reservetank. Mit Reservetank erhöht
sich die Rechweite bei monovalenten (auf Erdgas optimiert) Fahrzeugen auf 450-550 Kilometern. Für Vielfahrer ist damit eine gute Erreichbarkeit der Tankstelle wichtig. Vor allen In Ballungszentren wie München und Umgebung sieht es gut aus. Am 5. Mai
2006 wurde die sechste Erdgastankstelle in der Boschetsriederstr.
162 auf dem Gelände von Agip eingeweiht. Zwei weitere Erdgastankstellen für München sind in Bearbeitung. 
Aber auch Überland ist das Tankstellennetz so dicht, das mit einem Minimum an Planung alle Ziele erreicht werden können. Da
die neueren Erdgastankstellen in bestehende Markentankstellen
integriert sind, ist das Tanken auch in der Nacht kein Problem.
Bei längeren Fahrten ist aber eine Kontrolle im Tankstellenverzeichnis sinnvoll. Getankt wird im Übrigen ähnlich leicht wie bei
Benzin und Diesel: Tankstutzen rauf, eine Hebeldrehung, Startknopf drücken, fertig.
Kein Feinstaub, weniger andere Schadstoffe: Bei der Wahl der
Kraftstoffart rückt zunehmend das Thema Feinstaub in den
Vordergrund. Insbesondere dann, wenn über Fahrverbote in
Innenstädten diskutiert wird. Erdgasmotoren stoßen praktisch
keine Rußpartikel und Schwefeldioxid aus. Auch emittieren sie
weniger Kohlenmonoxid (75% weniger im Vgl. zu Benzinern),
reaktive Kohlenwasserstoffe (80% weniger), Kohlendioxid (25%
weniger) und Stickstoffoxide (20% weniger).
Modellvielfalt: Die Palette erdgasgetriebener Fahrzeuge bekommt
Zuwachs: die neue Modellreihe des Opel Zafira 1.6 CNG, Der
Volkswagen Touran EcoFuel sowie der VW Caddy EcoFuel sind
für den Sommer 2006 angekündigt. Im Herbst will Ford den
neuen Focus CNG auf den Markt bringen und Fiat zum Jahresende den Panda Natural Power. Die Modelle namhafter Hersteller
werden mehr.
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 26

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27TAXIKURIER
Am Tellerrand der Erotik
Jeden Mittwoch, von 20.00 bis ca. 23.00 Uhr, kennen viele Taxler
nur ein Ziel: den Club Babylon. Das gilt für Eingeweihte ebenso wie
für Neulinge (manche Dinge lernt man eben schneller als andere).
Und sie treffen sich dort keinesfalls zu einer konspirativen Sitzung,
was man dem einen oder anderen von ihnen durchaus zutrauen
könnte. Auch richtet sich ihr Begehr nicht auf Befriedigung sexueller Ambitionen, was beim Anblick der Damen durchaus verständlich wäre – wenn auch nicht ganz preisgünstig. Nein! Grund der
Zusammenkunft ist zwar auch leiblicher Art, zielt aber ausschließlich auf den Bauch: Es ist das wöchentlich wechslende Speiseangebot vom Hans. Der Hans gehört zur festen Einrichtung im Babylon,
gute Seele und noch besserer Koch. Ebenso wie das „Taxler-Essen“
jeden Mittwoch, so ist auch der Hans eine Institution. Legendär ist
sein Schweinsbraten, da geh’n dann schon mal 100 Portionen am
Abend über den Tresen. Wobei Tresen nicht ganz so wörtlich zu
nehmen ist in der kleinen Küche des mondänen Clubs. Hier, am Tellerrand der Erotik, gibt’s keinen Plüsch, da herrscht Funktionalität.
Plastikbesteck und Pappteller, Biergartentische und –bänke – und
alles im grellen Neonlicht. Kommod haben ca. 16 Kollegen gleichzeitig Platz, je nach Körperfülle jedes Einzelnen. Aber es ist eh ein
ständiges Kommen und Gehen. Und um die Körperfülle sorgt sich
der Hans. Es gibt immer reichlich und wenn sich einer mehrere Portionen holt, gehört das durchaus zum guten Ton. Dazu gibt’s Softdrinks, Säfte und Wasser so viel man will. Und natürlich Gerüchte
und Schmonzetten, Klagelieder und „Ich-hab’s-ja-schon-immergewusst“-Hymnen. Häufiges Gesprächsthema: Der „Dicke von der
Engelhardstraße“ . Der Mann scheint wichtiger zu sein als der Papst.
Neben der Kochkunst vom Hans ist eben die Gerüchteküche der
Kollegen die Würze des Abends. 
Erstaunt hat kürzlich wieder einer festgestellt, dass es „ja richtig
nette Kollegen gibt. Sind das wirklich die selben, die dir am Straßenrand den letzten Aufhalter klauen, sich unerlaubt bereitstellen, die
Funkstiche abstauben und dich im übrigen sowieso am liebsten zur
Hölle wünschen?“ Der Krieg findet auf der Straße statt. Hier geht’s
friedlich zu – solange die Roten (FCB) nicht den Blauen (60er) ins
Gehege kommen, die in der Überzahl sind. Leidensfähig halt. Oder
liegt’s daran, dass ab und an ein blonder Engel im kurzen Hemdchen
hereinrauscht? Auch Engel haben Hunger und schätzen die Kost
vom Hans. Trotzdem gibt es ab und zu auch vegetarische Kost.
Wenn die Abende lauer werden, gibt es wieder die beliebten Grillabende vom Hans.
Wer aufsteht und satt ist, sollte auch nicht vergessen, ein paar Euro
Trinkgeld da zu lassen. Aber das machen sowieso fast alle, und noch
eins Kollegen: Sich im Babylon den Ranzen zu füllen und dann die
Kunden in einen anderen Club zu fahren – das gehört sich nun wirklich nicht. Also: Bis Mittwoch. (PG)
Seit Jahren beliebt und geschätzt, das „Taxi-Essen“ im Babylon. Worin liegt das Geheimnis? 
Am hautnahen Kontakt zu den Kollegen, an der Kochkunst vom Hans oder ist es die unterschwellige
Lust an der „Käuflichkeit der Liebe“?
mäßigen NECK-PRO-Kopfstützen, die beim Heckaufprall sensorgesteuert die Köpfe von Fahrer und Beifahrer abstützen. Mercedes-Benz hat die Insassensicherheit konsequent weiterentwickelt
und stattet die neue Generation der E-Klasse, die ab Juni ausgeliefert wird, mit bei Notbremsungen blinkenden Bremsleuchten
aus, um so Auffahrunfälle zu vermeiden.
In der Taxi- und Mietwagenbranche werden auch die stärkeren
Motoren auffallen, die Vierzylinder-Dieselmotoren der Modelle 
E 200 CDI und E 220 CDI wurden bis ins Detail optimiert, um
Leistung, Drehmoment und Laufruhe noch weiter zu verbessern.
Dabei steigt die Motorkraft des 200er Diesels auf 136 PS, die des
220er-Modells sogar auf satte 170 Pferdestärken. Eine vielleicht
noch wichtigere Nachricht für den kostenbewussten Taxi- und
Mietwagenunternehmer: die SBC-Bremsanlage wird ersetzt durch
das Adaptive Brake Control-System, welches die gleichen Funktionen bietet, also beispielsweise auch das wadenmuskelschonende „Hold“-Merkmal für den Ampelstopp, aber deutlich wartungsfreundlicher ist. Damit kommt die neue Generation der E-Klasse
den Anforderungen des Gewerbes noch mehr entgegen, besonders denjenigen, die ihre Wartungsarbeiten möglichst selbst
erledigen wollen. Die schönste Nachricht ist jedoch, dass Mercedes trotz der Ausstattungsverbesserung auch weiterhin an den
Preisen für die Sondermodelle „Das Taxi“ bei der renovierten 
E-Klasse festhält. So kostet der E 200 CDI „Das Taxi“ auch modellgepflegt 26.900 Euro, der E 200 NGT „Das Taxi“ 29.900 Euro
und der E 220 CDI „Das Taxi“ als T-Modell günstige 30.900 Euro
(jew. zzgl. USt.). Damit wurde das Taxigewerbe bereits von der
zweiten Preisanhebung verschont.
Weißwurstessen im „Pschorr“ für Münchens Taxler
„Der Pschorr“, das Wirtshaus am Viktualienmarkt hat sich für
Münchens Taxler eine nette Aktion ausgedacht.
Am Donnerstag, 1. Juni, ist von 11–14 Uhr der „Sigi-Sommer“-
Balkon für die Taxifahrer und Taxifahrerinnen unserer Stadt reserviert. Weißwürste, Brez’n und Getränke sind frei. Und natürlich auch der Senf. Inka Militzer und Jürgen Lochbihler freuen
sich auf einen Riesen-Andrang und zeigen auch gerne das ganze
Haus. Als Erkennungsmerkmal sollte jeder Taxler nur mit seinem
„Taxler-Geldbeutel“ winken, damit das freundliche Personal sofort Bescheid weiß.
Modellgepflegte E-Klasse startet sofort auch als Taxi
Die aktuelle E-Klasse der Baureihe 211, seit ihrem Marktstart 
im Jahr 2002 weltweit über eine Million mal als Limousine und
T-Modell verkauft, wird einer Modellpflege unterzogen und erhält dabei einige dezente Neuerungen nach außen, so wird wohl
insbesondere das „vergitterte“ Frontlicht als ein Erkennungszeichen auffallen. Wichtiger aber die „Innereien“: künftig erhalten
Limousine und T-Modell serienmäßig das präventive PRE-SAFE-
System, das vor einem drohenden Unfall reflexartig Schutzmaßnahmen für Fahrer und Beifahrer aktiviert. Durch das mehrfach
preisgekrönte Systeme können Gurt und Airbag beim Aufprall
bestmöglich arbeiten. Weltweit bietet kein anderes Oberklassemodell ein solches Schutzsystem. Ebenso einzigartig sind die serien-
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 27

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28 TAXIKURIER28 TAXIKURIER
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Es wird wieder herzlicher!
Petra Schüller ist ein alter Hase – natürlich nur im Job. Seit 25 Jahren arbeitet sie jetzt in der Taxizentrale.
„Früher war ich immer die Jüngste,
jetzt gehöre ich schon zu den Älteren.“ Dabei wollte sie damals nur mal
so reinschnuppern. „Ich hab’ das in
einer Anzeige gelesen und dachte das
probier ich mal. Und weil es mir gut
gefallen hat, kam ein Jahr zum anderen. Bis heute. Damals gab es noch
die legendäre Paula und wenn in der
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre
Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt.
Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie
die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen
Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren
Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Utzschneiderstraße im Rückgebäude
das Klo kaputt war, mussten wir in
den Keller gehen. Schee war’s.“
Aber so ändern sich eben die Zeiten.
Intensiviert wurde das Verhältnis
zum Taxi durch die Ehe mit einem
Taxler. Das ist aber lange vorbei und
„heute bin ich glücklicher Single“ .
Ambitionen auf den eigenen Taxischein hat sie eigentlich nie gehabt.
Und das ist ihr vollends vergangen,
als sie über Funk miterleben musste,
wie eine Kollegin erstochen wurde.
Heute arbeitet sie von Montag bis
Freitag von 8 bis 17 Uhr und nimmt
Kundenwünsche und Beschwerden
am Telefon an. „Natürlich helf’ ich
auch mal am Funk aus, wenn Not am
Mann ist. In unserer Superabteilung,
wo es für alle Probleme ein offenes
Ohr gibt, gibt man gerne mal etwas
zurück. Trotz unserer schnellebigen
Zeit habe ich das Gefühl, dass die
Herzlichkeit wieder zunimmt.“ Das
kann aber auch an Petra Schüllers
Naturell liegen. „Ich bin immer
freundlich. Je unhöflicher ein Kunde
am Telefon wird, umso freundlicher
werd’ ich. Der beruhigt sich dann
schon wieder. Letztendlich sind die
Leute doch dankbar, dass es Taxis
gibt.“ Das ist aber noch lange kein
Grund, dass man jedem den Schein
„Die Leute sind doch dankbar, 
dass es Taxis gibt“
Petra Schüller
Know How und Qualität. Stimmt!
Unsere Taxiausrüstung
in der ganzen Welt zu Hause
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 28

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29TAXIKURIER
Mini-Steckbrief:
Name: Schüller
Vorname: Petra
Alter: 43
Sternzeichen: Waage
Familienstand: Geschieden,
glücklicher Single, 1 Tochter
Geburtsort: München
Aufgewachsen: Blumenau
Wohnviertel: Westpark
Hobbies: Verreisen, Garteln, 
Wohnung dekorieren
Musik: Fast alles, außer Volksmusik
Urlaub: Italien, Gardasee
Taxameter des Monats 
Der WM-Kompass aus Fiaker-Sicht
DIE INNENSTADT – Im Zentrum kann man mit Remmidemmi nahezu rund um die
Uhr rechnen. Luxushotels, Biergärten, Straßenlokale, Nachtlokale – alle werden der
Welt beweisen wollen, dass zumindest unsere Gastfreundschaft weltmeisterlich ist.
Hoffentlich gilt das auch für unser Gewerbe. Denn gerade in der Innenstadt wird
vermehrt mit Kurzfahrten und Kreditkarten zu rechnen sein. Für einen Amerikaner
bspw. ist es nicht verwerflich, nur für 6,00 Euro ein Taxi zu benutzen. Dafür sieht er
keinen Grund sich zu entschuldigen.
DER NORDEN – Der Bereich um die Arena ist zwar nur eingeschränkt befahrbar. 
Unabhängig davon wird im Münchner Norden ab dem Siegestor reger Betrieb herrschen. Auch wenn Schwabings Flair längst Vergangenheit ist, hat es doch noch 
genügend Anziehungskraft für Besucher aus aller Welt. Zudem verwandelt sich die 
Flaniermeile nach großen Siegen in kürzester Zeit zur Partymeile. Und dann natürlich das Oly-Zentrum mit allen Spielen live. Ein Fest für alle, die Fußball lieben 
und gerne feiern.
DER OSTEN – Der Osten bietet neben dem internationalen Medienzentrum lukrative
Aussichten rund um die Clubscene. Inoffiziell rüsten die Betreiber schon auf, die
Mannschaften werden verstärkt, damit keine zu langen Wartezeiten auftreten. Zuviel
Leerlauf führt nicht nur auf dem Spielfeld zu Spannungsverlusten. Kann höchstens
sein, dass die brasilianischen Schlachtenbummlerinnen dem Stammpersonal das
Geschäft vermasseln. Aber: Konkurrenz belebt das Geschäft.
DER WESTEN – Im Westen nichts Neues. Das gilt leider auch für Münchens Taxigeschäft während der WM. Wer den Laimer Bahnhof Richtung Westen hinter sich hat,
auf den wartet als Höhepunkt der Pasinger Bahnhof. Jeder Taxler, der nicht seit Generationen in Pasing aufgewachsen ist, weiß, was das heißt: Zu Gast bei Freunden.
Liebevoll versorgt mit Kurzfahrten, damit man nicht zu tief in’s Feindesland vordringt. Denn wo landet man da meist: In Obermenzing, Allach, Moosach, Germering
etc. Und wer kennt sich da noch aus? Da kommt quasi als Fixstern und Orientierungshilfe das „Bel Ami“ manchem sehr gelegen.
DER SÜDEN – Das Idyll für alle, die mit Fußball nix am Hut haben. Wer die einst
ruhmreiche Arena der „60er“ hinter sich gelassen hat – hoffentlich muss sie nicht
wieder reaktiviert werden – kann relativ entspannt dem WM-Hype aus dem Wege
gehen. Einzig in der „WaWi“ von Sepp Krätz werden auf Großleinwänden WM-
Geschehnisse geboten. Dass beim Italiener um die Ecke die Fernseher laufen werden,
gehört ja zum ganz normalen Alltag. Randalierende Hooligans sind hier nicht zu
fürchten. Es gibt kaum Hotels und für sein Nachtleben war der Süden Münchens
noch nie berühmt. (PG)
Alle Fußballweltmeisterschaften
Pausenfüller
Jahr Gastgeber Maskottchen Finale Ergebnis
1930 Uruguay -- Uruguay vs. Argentinien 4:2
1934 Italien -- Italien vs. Tschechoslowakei 2:1
1938 Frankreich -- Italien vs. Ungarn 4:2
1950 Brasilien -- Uruguay vs. Brasilien 2:1
1954 Schweiz -- Deutschland vs. Ungarn 3:2
1958 Schweden -- Brasilien vs. Schweden 5:2
1962 Chile -- Brasilien vs. Tschechoslowakei 3:1
1966 England Willie England vs. Deutschland 4:2
1970 Mexiko Juanito Brasilien vs. Italien 4:1
1974 Deutschland Tip & Tap Deutschland vs. Holland 2:1
1978 Argentinien Gauchito Argentinien vs. Holland 3:1
1982 Spanien Naranjito Italien vs. Deutschland 3:1
1986 Mexiko Pique Argentinien vs. Deutschland 3:2
1990 Italien Ciao Deutschland vs. Argentinien 1:0
1994 USA Striker Brasilien vs. Italien (n. E.) 3:2
1998 Frankreich Footix Frankreich vs. Brasilien 3:0
2002 Japan/S. Korea Kaz, Ato, Nik Brasilien vs. Deutschland 2:0
geben muss. „Wenn hier einer anruft und wissen will ,Wo machen
Taxischein?‘, da frag’ ich mich
schon, was der im Taxi will. Dabei
sind gerade ausländische Kollegen
oft so freundlich.“ 
Bedauerlich findet sie, dass man
„durch die perfekte Technik auch
viel vergisst. Früher hab’ ich alle
Standplätze mit ihrer Telefonnummer gewusst. Heute drück’ ich nur
noch auf den Knopf. Das ist schade.“
Dafür schätzt sie aber auch die Kuriositäten an ihrem Job. „Wenn eine
Oma anruft, weil sie ihr Gehwagerl
im Taxi vergessen hat, da fragst dich
schon, ja wie gibt’s denn des?
Braucht man das nicht, um nach
Hause zu kommen …?“ (PG, PR)
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 29

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Außergewöhnliche Kollegen
Sport - Globetrotter mit Taxilizenz
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen bewegen, 
wissen wir. Auch finden wir von Berufslosen bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und wir haben 
Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen 
Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXI-KURIER will Ihnen
diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen:
ging’s dann zum Sportstudium nach
München wo er zur Hochschulmeister-
Mannschaft gehörte, in der u.a. auch
der ehemalige „60er“ Hansi Rebele
gehörte. Nach dem Sportstudium
ging Michael Wagner erst einmal
zwei Jahre als Surf- und Tennislehrer
nach Italien. 
Das Taxi als roter
Faden
Nach der Rückkehr war erstmal wieder Taxi angesagt. Aber zwischendurch wurde mal schnell eines der ersten Squash-Center in Germering
gebaut, oder eine Schwimmschule für
Kleinkinder in Obermenzing betrieben. Den richtigen Sinn bekam sein
Leben logischerweise erst durch die
richtige Frau. Die lernte er während
einer Fahrt nach Pasing (!) im Taxi
kennen – sie in ihrem, er in seinem.
Denn wie es der Zufall so will, war
seine zukünftige Frau Eva auch Taxifahrerin, wenn auch in Starnberg.
Und sportlich, als ehemalige Skilehrerin, war sie natürlich auch. Was lag
also näher, als in Kreta gemeinsam
eine Surf- und Wassersportschule zu
betreiben? Wenn halt die Sehnsucht
nach dem Taxi nicht so groß gewesen
wäre. Über den Umweg als Skilehrer
in Zermatt und Betreiber eines Billardcenters in Garmisch, wurde 1992
die Basis für 12 harte Jahre als selbständige Taxiunternehmer geschaf-
30 TAXIKURIER
Eigentlich wollte Michael Wagner
Olympiasieger im Kunstturnen werden. Damals, 1972, in München.
Dafür ist er von Mannheim nach
München gekommen. Wegen einer
Verletzung ist aus dem Olympiasieg
nix geworden, aber der München –
Virus hat ihn infiziert. Und noch ein
Virus hatte ihn befallen, von dem jeder schwer loskommt, der mit ihm in
Kontakt gekommen ist: das Taxifahren. Damit hat Michael Wagner schon
in Mannheim sein Studium finanziert. 
Als die Kunstturn-Karriere verletzungsbedingt zu Ende war, spielte
Michael Wagner als Fußball-Halbprofi bei Waldhof-Mannheim. Dafür
gab’s ein paar Mark und der Rest
kam wieder durchs Taxi rein. 1974
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Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 30

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fen: eine eigene Zentrale in Starnberg mit vier Konzessionen. Michael
Wagner: „Wir haben 12 Jahre lang
Tag und Nacht gearbeitet, fast ohne
Urlaub. Wir waren ständig erreichbar,
für Prominente und alle, die sich dafür gehalten haben, vom Schauspieler
bis zum Fußballer. Nur für uns hatten
wir keine Zeit mehr. Deshalb haben
wir 2004 Starnberg verkauft und uns
eine Konzession für München zugelegt. Da fahr’ ich jetzt tagsüber und
meine Frau nachts und wir haben
auch wieder Zeit, in unsere Häuschen
nach Italien zu fahren. Wir haben
keine Stammkunden mehr, nach denen wir uns richten müssen, sondern
fahren ganz normal Taxi.“ Und der
Sport ist auf der Strecke geblieben?
„Sport nur noch zum Spaß. Jeden
Tag zehn Kilometer laufen.“ Wenn
das ein Spaß sein soll …
Weniger Spaß als früher empfindet
Michael Wagner allerdings am Steuer.
„Früher, da war der Zusammenhalt
größer. Sowohl unter den Kollegen,
als auch mit der Polizei. In Mannheim haben wir denen noch geholfen, die Ganoven zu jagen. Undenkbar, dass früher ein Taxler einen
Strafzettel bekommen hätte, egal ob
in Mannheim oder in München.“
Sonst nervt ihn eigentlich nur noch
eins: „Wenn ich länger irgendwo am
Standplatz stehe, da werd’ ich nervös
…“ Aber das geht auch den Unsportlichen so. (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Wagner
Vorname: Michael
Alter: 56
Sternzeichen: Waage
Familienstand: verheiratet,
1 Tochter, 1 Enkel
Geburtsort: Mannheim
Aufgewachsen: Mannheim
Wohnort: Starnberg
Hobbies: Sport
Musik: Rock, Oldies
Urlaub: Italien
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Taxi 06-06 17.05.2006 20:43 Uhr Seite 31

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TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Erotik in München
In unserer Stadt fehlt das berühmtberüchtigte Rotlicht-Viertel wo, wie
in anderen deutschen Metropolen,
käuflicher Sex und erotisches Vergnügen geballt und konzentriert angeboten werden. Schlecht für Besucher, gut für Münchens Taxler. So
können die manchmal schüchternen,
oder auch oft selbstbewussten Fragesteller und Freier aller Art durch das
Insider-Wissen der Taxifahrer beraten
werden. Selbstredend gehört es zur
Kompetenz eines Nachtfahrers, auch
die Facetten dieses Nachtlebens zu
kennen, und seine Fahrgäste zum
erotischen Fahrziel bringen zu können. Ich, weiblich, forschte nach dem
richtigen Club für meine vermeintlich
schüchternen Kollegen, die nach einem Seminar in München angeblich
noch etwas „erleben“ wollten …
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 320, 21. April, 21.05 Uhr, 
Barer/Schellingstraße)
Zwanglos erkläre ich diesem Taxifahrer das Anliegen meiner Kollegen
und erfahre, das jeder Taxifahrer 
bei dem Stichwort „Club“ die jungen
Männer zu einem geeigneten
Etablissement, wie zum Beispiel ins
Babylon oder ins Belami befördern
kann. Gerne möchte er selbst diesen
Job übernehmen und akquiriert
gleich tüchtig: „Aber wo sind denn
die Herren? Ich fahr sie gerne hin.“ 
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 899, 21. April, 21.25 Uhr,
Stachus-Rondell)
Auch dieser Herr wittert das Geschäft
mit der käuflichen Lust und fragt,
wie viel Herren da ihr Vergnügen suchen. Als Alternative zum klassischen Rotlicht-Viertel nennt er die
Dachauerstrasse und Triebstrasse. Als
ich um Fakten und Namen bitte, erfahre ich dass im Belami 50 Euro und
im Herz Ass 20 Euro Eintritt verlangt
werden. Vermittelnd überreicht der
Taxler mir dann schließlich seine
Visitenkarte, damit meine mutmaßlichen Kollegen persönlich mit ihm
Kontakt aufnehmen können.
Taxi 3: ✷
(Nr. 1682, 21. April, 21.40 Uhr, 
Bahnhof-Mitte)
Mit Skepsis mustert mich dieser Fahrer und bezweifelt mein Engagement
für das sündige Anliegen meiner Kollegen „Sind die so feig und haben Sie
nun vorgeschickt?“ Meine bohrenden
Fragen bleiben unbeantwortet, da er
mit den Herren das nächtliche Budget
erstmal abklären möchte. Mit seiner
Mobilnummer in der Tasche empfehle
ich mich, ohne selbst auch nur einen
Tipp oder Namen erhalten zu haben.
32 TAXIKURIER
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG,
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
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Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 32

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Taxi 4: ✷✷
(Nr. 650, 21. April, 22.20 Uhr, 
Feilitzsch)
Auch hier erhalte ich die gewünschten Informationen für meine lieben
Kollegen und höre schillernde Namen. Wieder ist es das Babylon, das
Relax oder das Palazzo, die zwar
alle nicht zentral an einer Sündenmeile gelegen sind, aber per Taxi
zügig erreicht werden können. 
Taxi 5: ✷✷✷✷Testsieger!
(Nr. 3596, 21. April, 22.00 Uhr,
Ainmiller)
„München ist ein Sperrbezirk, aber
am Stadtrand, der gar nicht so weit
weg ist, gibt es käufliche Liebe, je
nach Wunsch und Geldbeutel.“ Mit
dieser Einleitung erläutert mir dieser
äußerst aufgeklärte Fahrer das
Preisniveau der Münchner Clubs
zwischen 5 und 50 Euro Eintritt,
inklusive Frei-Getränken. Sei es das
so genannte „Laufhaus“ wie der
Leierkasten oder der Edel-Club
Babylon, das New York, das Relax,
die Hansastraße 9 oder die Clubs in
der Levelingstrasse. In jeder Himmelsrichtung gibt es rund um München einige und viel versprechende
Fahrziele.
Der Gewinner!
Somkan Akal
Perlacher Straße 96
81539 München
erhält für seine Beratungskompetenz
ein Präsent von der AUDI AG.
33TAXIKURIER
Die ganze Welt schaut auf die Fußballweltmeisterschaft. Alle wollen von der WM 
profitieren. Ob der Bäcker an der Straßenecke, der ein Endspielbrot anbietet, der Fastfood-
Gigant, die Taxifahrer. Schade, dass die meisten gar nicht das Recht besitzen, etwas vom
großen Kuchen abzubekommen. Denn schon Jahre vor dem eigentlichen Event haben
führende Marken den Wettbewerb um die offiziellen Rechte an der WM 2006 unter sich
ausgemacht. Für manchen brach seine Schrebergarten-Welt zusammen: „Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und ich soll amerikanisches Bier trinken?“
Um das globale Spektakel zu finanzieren, hat die FIFA Vorkehrungen getroffen, die 
15 offiziellen Partner und 6 regionalen Förderer der WM vor Trittbrettfahrern zu schützen.
Trotzdem dürfte fraglich sein, ob im Auto- und Bierland Deutschland Hyundai und
Anheuser Busch wirklich erfolgreich gegen Mercedes, Audi, BWM und die Fernsehbiere
Bitburger, Krombacher, Beck’s etc. bestehen können. Bayerische oder Münchner Biere 
seien hier bewusst nicht erwähnt, weil diese mit ihrem Kirchturm-Marketing nicht einmal 
in Deutschland eine Rolle spielen.
Eine WM ist eine globale Party und über eine Milliarde schaut zu. Global war schon immer;
schon vor Jahrzehnten haben wir uns für den Vorgarten die Hollywood- und nicht etwa die
Geiselgasteig-Schaukel gekauft. 
Akzeptieren wir also die Hyundais, das dünne US-Bier, die die WM in diesem Maße ermöglichen, trinken wir unser Münchner Bier, schauen auf der Großleinwand Fußball und steigen
dann in unsere Daimler’s, VW’s, Audi’s, BMW’s und Opel’s und fahren unsere Gäste 
aus aller Welt durch München. Mit dem klassischen Markenartikel weltweit: Dem Taxi.
Ohne Sponsoring-Einnahmen! Denn ohne Taxis läuft nichts. Auch nicht Fröttmaning.
Wahn und Sinn
Ohne Worte
3093
Der Blick zurück 
Im Juni …
… vor 100 Jahren
1906:
26. Juni. Der französische Automobilclub richtet das erste Grand-Prix-Rennen
aus. Der Kurs beträgt 1250 km, die einzelne
Runde 104 km. Der Ungar Ferenc Szisz 
gewinnt auf einem 90 PS-Renault mit einer
Durchschnittsgeschwindigkeit von 101
Stundenkilometern.
… vor 75 Jahren
1931:
6. Juni. Durch eine Brandkatastrophe
im Münchner Glaspalast werden fas 3000
Gemälde vernichtet, darunter die Sonderausstellung der deutschen Romantiker.
… vor 50 Jahren
1956:
27. Juni. Schwere Unwetter und 
Gewitter über Deutschland. Weltuntergangsstimmung in der Bevölkerung. Viele
Diskussionen über die Ursachen des
schlechten Wetters. Immer mehr kommt
man zu der Überzeugung, dass die Atombombenversuche der Großmächte daran
schuld sind.
… vor 25 Jahren
1981: 1. Juni. Die Verkehrsminister des
Bundes und der Länder beschließen, vor
einer Strafe für Nichtanlegen der Sicherheitsgurte erst Erfahrungen anderer Länder
abzuwarten.
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Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 33

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Marktpolitik
34 TAXIKURIER
Von der kleinen Garage zur 
modernsten Prüfhalle
macht worden. Was aber eindeutig
nicht falsch ist, ist die Tatsache, dass
sich TÜV-Prüfer in grauer Vorzeit so
aufgeführt haben, als seien sie der
liebe Gott. So lange ist es noch gar
nicht her, dass TÜV-Termine für viele
ein Horror waren und die Frage „Bekommt meine alte Möhre das Wapperl oder nicht?“ zu regelrechten
Angstzuständen führte. Mit allerlei
Tricks und Freundlichkeiten versuchte man die Götter der Technik gnädig
zu stimmen und nicht selten musste
die Freundin im kurzen Röckchen die
„Grube“ entlanglaufen, um die Blicke
des Prüfers auf wesentlicheres zu
lenken. Ob’s was genutzt hat, weiß
keiner so recht.
Dass es aber auch anders gehen müsste, war Dipl.-Ing. Thomas Fleischmann während seiner Ausbildungszeit
beim TÜV-Bayern klar. Er war der
erste freiberufliche Prüfingenieur im
Großraum München und mit seiner
kleinen Garage in Ottobrunn der
Monopolbrecher im Großraum München. Er ist zwar nicht der Erfinder
der KÜS, die wurde schon in den 80er
Jahren als eingetragener Verein gegründet, aber er ist der Initiator des
KÜS-Team München. Eröffnet im
August 1994, in eben jener Garage in
Ottobrunn, die es bis heute gibt. „Mit
zwei Freunden habe ich die Halle gestrichen und hergerichtet und dann
erst mal zwei Tage in der Woche so
eine Art Prüfstellenbetrieb aufgenommen“, erzählt Thomas Fleischmann
von den Anfängen. „Das war Dienstag
und Freitag, und den Rest der Woche
habe ich Werkstätten betreut, die ich
schon von meiner TÜV-Tätigkeit her
gekannt habe.“ Im ersten Jahr gab es
in Ottobrunn ca. 600 Fahrzeuguntersuchungen, heute sind es im Großraum München mit inzwischen sechs
In München und dem Umland ist die
KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-
Sachverständiger e.V.) um Dipl.-Ing.
Thomas Fleischmann ein fester Begriff
in Sachen Kraftfahrzeug und Verkehrssicherheit. Ein Großteil der Münchner
Taxiwelt nimmt inzwischen die Dienste
der KÜS-Prüfingenieure in Anspruch.
Dass die Sicherheit für den Taxi-
Fahrgast oberste Priorität hat, ist unstreitig und unterliegen Taxis deshalb
einer strengeren Kontrolle als allgemein üblich. Und dazu gehört auch
die jährliche HU nach § 29 StVZO,
landläufig „TÜV-Prüfung“ genannt.
Nicht selten hat man das Gefühl, zumindest in Deutschland, den „TÜV“
gibt es schon so lange, der hat schon
an der Erschaffung der Welt mitgewirkt und den lieben Gott dabei beraten. Dem ist aber nicht ganz so, sonst
wären sicher einige Fehler nicht ge-
Mini-Steckbrief:
Name: Fleischmann
Vorname: Thomas
Alter: 44
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: Verheiratet, 
1 Tochter
Geburtsort: Amberg/Oberpfalz
Aufgewachsen: Amberg
Wohnviertel: Ramersdorf
Hobbies: Autos, Gleitschirmfliegen
Musik: Altrock
Urlaub: Italien
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Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin
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Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
(ohne Voranmeldung) € 31,–
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mit psychometrischen Tests
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Telefon 089/3 11 17 50
Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden
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Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 34

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Prüfhallen – die modernste davon im
Münchner Norden – über 100.000
Untersuchungen pro Jahr.
Und was ist jetzt anders als beim
TÜV? „Zunächst“, so Thomas Fleischmann, „muss man einmal klarstellen,
dass unsere Untersuchungen nicht
einfacher oder leichter als beim TÜV
sind. Auch wir werden ständig geprüft, es werden uns z. B. verdeckt
Autos mit eingebauten Mängel vorgefahren etc. Aber ich glaube, dass
unser Service einfacher und unkomplizierter ist. Man braucht keinen
Termin, muss nicht extra anrufen,
von Montag bis Freitag haben wir
durchgehend von 8 bis 18 Uhr geöffnet, am Samstag von 9 bis 13 Uhr.
Wir setzen unseren KÜS-Slogan ,Mit
Sympathie und Sachverstand‘ Tag für
Tag in die Praxis um.“ Im KÜS-Team
München arbeiten heute 30 Prüfingenieure, die alle gleichberechtigt
an der Organisation beteiligt sind
und den gleichen Status haben. Keiner ist also der Chef des anderen! 
Die Taxiwelt haben Thomas Fleischmann und seine Kollegen zu einem
großen Teil technisch abgedeckt. Dazu zählen auch die wöchentlichen
Prüftermine bei Helmut Glas, Stimmer & Sohn, und bei Auto Much in
Bad Tölz sitzt man gleich nebenan.
Die Nöte der Taxler kennt Thomas
Fleischmann aus eigener Vergangenheit. Er ist selber lange Taxi gefahren
und hat bis heute den P-Schein. Mit
geschultem Auge kann er Taxis von
Einzel- und Mehrwagenunternehmern unterscheiden. „Da gibt es einfach eindeutige Merkmale. Aber es
gibt auch Mehrwagenunternehmer,
die haben perfekte und gepflegte
Fahrzeuge.“ Einen schönen Service
bietet er auch noch für Taxler an:
„Wenn’s mal irgendwo klappert, einfach vorbeikommen und nachschauen lassen.“ (PG, PR)
Neuerungen seit 1. April 2006
➜ AU-Plakette 2 Jahre anstatt
1 Jahr, für Fahrzeuge ohne
oder mit ungeregeltem Kat.
➜ Überprüfung aller sicherheitsrelevanter, elektronischer
Komponenten im Rahmen der
HU (z. B. ABS, Kurvenlicht,
Tempomat etc.)
➜ Wegfall der Abgasmessung für
Fahrzeuge, die nach dem
1.1.2006 zugelassen sind. Hier
wird lediglich der Fehlerspeicher der abgasrelevanten Komponenten ausgelesen.
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35TAXIKURIER
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 35

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36 TAXIKURIER
Wenn ein Taxifahrer seinen Fahrgast nicht wie
gewohnt im Taxi, sondern im Fahrzeug des Fahrgastes befördert, spricht man von einer so genannten Überführungsfahrt. Dieser Service ist
gefragt, wenn der Fahrgast zum Beispiel zu tief
ins Glas geschaut hat und am nächsten Morgen
nicht auf sein Fahrzeug verzichten möchte. 
Das Auto ist und bleibt nun mal der Deutschen
liebstes Kind, besonders wenn es sich um eine
Limousine oder einen teuren Flitzer handelt. So
mancher Fahrzeughalter kann halt erst seinen
Rausch geruhsam ausschlafen, wenn er das gepflegte Auto in seiner eigenen Garage weis. Oft
sind auch Wertsachen im Kofferraum, die auf
dem Parkplatz vor der Bar nicht alleine gelassen
werden möchten. Besonders wenn bald, ab 7 Uhr
genau diese Zone als absolutes Halteverbot ausgewiesen ist und ein fetter Strafzettel oder gar
ein Abschleppkommando ins Haus steht.
Überführung für 21/2 fachen Fahrpreis
Die Überführung von Fahrzeugen wird von der
Taxi-Genossenschaft München schon immer
angeboten, aber dieser Service wurde bisher
nicht forciert und lautstark angeboten. In der
Regel ruft der Fahrgast in der Taxizentrale an
und bestellt die Überführung seines Autos.
Nach 2–5 Minuten kommt das Taxi. Der Fahrer
parkt sein Gefährt, nimmt seine Papiere und
ein Handy mit. Dann fährt er den Fahrgast in
dessen Auto nach Hause und bestellt kurz vor
Erreichen des Fahrziels für sich selbst ein Taxi.
Nachdem das fremde Fahrzeug eingeparkt ist
wird nun der 2
1/2 fache Fahrpreis fällig, die
von der Taxi-Zentrale ermittelt wird. Der Fahrgast erhält eine Quittung und der Taxifahrer
fährt mit dem bestellten Kollegen zu seinem
Taxi zurück, bezahlt ihn und die Schicht geht
weiter.
„Harry holt den Wagen“-Service GmbH
Seit letztem Sommer plakatieren diverse Anbieter die Toiletten von Gaststätten und Bars
mit einer neuen Geschäftsidee. Allen voran der
so genannten Chauffeurservice „Harry holt den
Wagen“ . In Anlehnung an die erfolgreichste
internationale Krimi-Serie „Derrick“, in der
Fritz Tappert stets seinen Assistenten Harry,
alias Fritz Wepper aufforderte, den Wagen zu
holen wird hier ein Überführungs- und Abholservice für KFZ angeboten. 
Ein bei der Zentrale telefonisch bestellter „Harry“ kommt per Mokick oder Fahrrad zum vereinbarten Treffpunkt und fährt den Kunden in
dessen Wagen nach Hause. Die Bonsai-Harleys
oder Klappräder sind zusammenklappbar und
mit (80x70x30 cm) angeblich so klein, dass sie
sauber und benzindicht in einer Tasche verpackt in jeden Kofferraum passen. Anschließend fährt er den Kunden in Ihrem eigenen
Wagen nach Hause (oder wo Sie sonst hinwollen). Am nächsten Morgen ist das Auto wieder
da, wo es sein sollte: Vor der eigenen Haustür. 
Allgemeines Harry Preissystem 
Grundpreis: e 2,70
Preis pro angefangenem km 
(mit Kundenauto): e 1,65
ab dem 20. km: e 1,25
Mindestpreis (Grundpreis u. 4 km): e 9,30
Zuschläge (einmalig je nach Fahrtbeginn) 
Rush Hour 07.30 – 09.30 Uhr: e 2,00
Abend 16.00 – 24.00 Uhr: e 2,00
Late-Night 00.00 – 06.00 Uhr: e 3,00
Dieser Service wird tagesabhängig zunächst
von 7 Uhr bis 3 Uhr angeboten.
„Harry“-Servicecheck
Der Taxikurier hat nun die Probe zum Exempel
gemacht und im Internet recherchiert. Unter
www.harryholtdenwagen.de wird dem Kunden
für den reibungslosen Ablauf und unter der
Annahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nahe gelegt, sich kostenlos zu registrieren.
Nach Angabe meiner Adressdaten und Zustimmen der allgemeinen Geschäftsbedingungen
wird mir versichert, dass alle Daten bearbeitet
werden. Am darauf folgenden Tag werde ich
per E-Mail erneut aufgefordert die Registrierung zur Authentifizierung zurück zu bestätigen. Umgehend soll ich angeblich eine Registrierungskarte erhalten. 9 Tage nach meiner
Anmeldung !!! ging mir nun die Kundenkarte
zu und ich war registrierter „Harry-Kunde.
Auf der Rückseite der Kundenkarte lese ich mit
Skepsis die sehr klein gedruckten Allgemeinen
Geschäftsbedingungen und stolpere über folgende Auszüge:
Schadensersatzansprüche gegen den Fahrer
oder Harry, deren Vertreter oder Erfüllungsgehilfen wegen Fahrlässigkeit sind auf 500 Euro
begrenzt. Dies gilt nicht im Falle von Vorsatz
oder grober Fahrlässigkeit. Ebenso gilt dies
nicht für den Fall einer Verletzung des Lebens,
des Körpers oder der Gesundheit, wofür in erster Linie die Haftpflichtversicherung für das
Fahrzeug einzutreten hat. 
Die Überführung erfolgt im übrigen im Namen
und auf Risiko des Auftraggebers. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass alle mit
seinem Wissen und Wollen Mitfahrenden
ebenfalls diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert haben. Andernfalls haftet er
für alle daraus entstehenden Schäden.
4. Mai 2006
Zur telefonischen Prüfung der Servicenummer
rufe ich die „Harry“-Zentrale 018050-42779 an
und erfahre vorab per Tonband-Info, dass dieser Anruf 12 Cent pro Minute kostet. Meine
Zweifel, nur ein kleines Fahrzeug zu besitzen,
indem selbst ein zusammenklappbares Zweirad
keinen Platz hat, werden von einem engagierten Herrn sofort ausgeräumt. Die minimalen
Maße des Zweirades mit ca. 40 x 80 x 80
könnten gegebenenfalls auch im mit Spanngurten verschlossenen Kofferraum Platz haben.
Die Wartezeit von 45 Minuten wird mir als
verbindliche Wartezeit angegeben. 
6. Mai 2006, 21.00 Uhr, Schwabing
„Harry“ holt heute meinen Wagen! Ich rufe die
Servicenummer an und bitte um Überführung
meines Fahrzeuges. Gleich will der Herr wissen, ob ich den „Harry“-Service schon mal genützt habe. Ich verneine und möchte nun meine Registrierung als Harry-Kunde zum Besten
geben, aber die scheint ihn gar nicht zu interessieren. Diesen Aufwand im Internet hätte ich
mir also sparen können. Nun möchte er meine
Titelthema
Überführungsfahrten –
Taxis sind überlegen!
Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 36

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37TAXIKURIER
Abholadresse und Zieladresse wissen. Leider
scheint er nicht allzu ortskundig zu sein und
ich beschreibe ihm das Ziel. Der Herr versichert mir, dass mich nach 30–45 Minuten ein
Fahrer abholen wird. Die Gebühr für die angegebene Strecke von ungefähr 5 km wird etwa
12,95 Euro kosten. Nach 40 Minuten erscheint
ein Radler und klappt gekonnt sein Fahrrad
zusammen, packt es in eine Tasche und verstaut diese problemlos in meinen Mini-Kofferraum. Nach Check des Kilometerstands kann
die Fahrt losgehen und wir kommen zügig an
unser Ziel. Wie von der Zentrale geschätzt,
kostet mich dieser Dienst 12, 95 Euro und ich
erhalte eine Quittung. 
6. Mai 2006, 23.00 Uhr, Schwabing
Zwei Stunden später möchte ich den Service
erneut prüfen. Um unauffällig und auch unerkannt zu bleiben, ruft eine Freundin bei
„Harry“ an. 30 Minuten später steht der gleiche „Harry“ vor der Tür. Ist es Zufall, oder gibt
es bei diesem Service vielleicht nur einen Fahrer? Da dieser Sprinter etwas überrascht ist,
nun das gleiche Fahrzeug erneut zu überführen, erklären ihm, dass auch meine Freundin
mal sehen möchte, wie das funktioniert. Der
Fahrer fährt uns in die Innenstadt und parkt
das Fahrzeug wie gewünscht. Für 11,30 Euro
haben wir unser Ziel erreicht. Erfreulicherweise
gab es bei beiden Fahrten die Gelegenheit der
zwangslosen Kommunikation und ich erfuhr
einiges über das zwar kreative aber noch sehr
junge Unternehmen. So gibt es durchschnittlich 12 Fahrer, die für „Harry“ fahren und bei
diesem Auftrags-Volumen sei das Geschäft
noch nicht wirklich lukrativ. Die Fahrer sind
angeblich zu jeder Jahreszeit und Witterung
unterwegs. In diesem Winter war natürlich der
häufige Neuschnee gelegentlich ein kurzes
Handicap. Während beider Telefonate und
Fahrten wunderte ich mich, dass die AGB nicht
kommuniziert wurden bzw. keine Zustimmung
meinerseits als Auftraggeber gefordert wurde.
Nach erfolgter Recherche zeigt die folgende
Tabelle eindeutig, dass der Überführungs-
Service „Harry“ wohl nicht den Ruhm des prominenten Vorbildes und Fernseh-Inspektors
Harry Klein ernten wird.
Fazit:
Die Geschäftsidee des Harry’s und Henry’s
kann für uns keine Konkurrenz darstellen.
Obwohl etwas preiswerter, sind wir durch
den Zeitvorteil, der Ortskenntnis sowie den 
Versicherungsschutzes eminent überlegen.
Dies gilt es zu kommunizieren und in
unseren Gesprächen mit den Gastronomen
immer wieder zu betonen.
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Überführung im Taxi und bei „Harry“ im Vergleich:
Taxi Harry
Platzkapazität Taxifahrer und Fahrgast/Fahrgäste T axifahrer und Fahrgast/Fahrgäste;
Kofferraum muss leer sein
Telefonkosten für Auftrag Ortsüblicher Normaltarif 12 Cent pro Minute
Preis 2,5 fache Taxi-Gebühr, fix etwas preiswerter wie Taxi
unabhängig von Zeitzone
Verfügbarkeit Innerhalb 5 Minuten 30–45 Minuten und zusätzliche
ca. 3 Minuten für Verstauen des
Zweirades
Ortskunde Fahrer mit absolvierter Ortskunde oberflächlich und 
Ortskundeprüfung zufällig
Versicherung Fahrzeug des Kunden ist durch Schadensersatz wegen Fahrlässig-
Versicherung der Taxi München eG keit auf 500 Euro begrenzt;
versichert, wenn Auftrag über Haftpflichtversicherung für das 
Zentrale erteilt wurde Fahrzeug tritt ein für den Fall
einer Verletzung des Lebens, des
Körpers oder der Gesundheit der
Insassen
Sicherheit Auto und Wertsachen in der Auto und Wertsachen in der 
Garage oder in Nähe des Garage oder in Nähe des 
Wohnortes Wohnortes
Verfügbarkeit des KFZ Auto zuhause Auto zuhause
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 37

Seite 38

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verkaufte seine Konzession nicht an
den Sohn. Seit der Zeit ist Peter Salbeck Unternehmer und inzwischen
mit Leib und Seele dabei. Als heller
Kopf und als Zahlenmensch hat ihn
damals schon gestört, dass Unternehmer aus angrenzenden Landkreisen
wie bspw. Starnberg u.ä. Krankenfahrten durchführen und zu teilweise
überhöhten Preisen, wie er aufgrund
eigener Recherche herausgefunden
hat, abrechnen. Mit akribischer Detailarbeit und positiver Sturheit, ist es
ihm gelungen die beiden Verbände
VDAK und AOK an einen Tisch zu
bringen und zusammen mit der 
TAXI-MÜNCHEN eG zu einem gemeinsamen Abschluss zu bringen.
Wenn man so will, ist Peter Salbeck
der Erfinder der „Dialysefahrten“ .
„Dabei“, so erinnert er sich, „haben
mich die Kollegen früher oft ausgelacht, für die kleinen Stiche bei
Dialyse- oder auch Schülerfahrten.
Die vergessen dabei immer, dass das
hochgerechnet auf den Monat ein
ganz hübsches Sümmchen ist.“ Mit
dem Erreichten gibt sich einer wie
Peter Salbeck aber nicht zufrieden.
„Es gibt soviele Baustellen in unserem Gewerbe und ich fürchte mich
vor keiner.“ So war es schon von
2000 bis 2003, als er im Aufsichtsrat
saß, so ist es im Prüfungsausschuss
der IHK, bei der er Sperrfristen für
durchgefallene Prüflinge einführte.
„Es kann ja wohl nicht sein, dass
man ständig an der Prüfung teil-
Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, 
gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, 
die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll
sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen 
klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein
gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare 
geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS!
In der Lebensplanung von Peter Salbeck spielte das Taxi ursprünglich
keine Rolle. Zwar hatte er schon mit
21 Jahren den Taxischein gemacht,
aber sein Vater, der selbst das Taxi
3216 besessen hatte, war der Meinung, der Sohn sollte „etwas Vernünftiges“ machen. Also wurde er
erst Einzelhandelkaufmann und Betriebswirt, leitete eine Tengelmann-
Filiale und landete schließlich doch
beim Taxi, als er 1996 eine günstige
Konzession bekam. Sein Vater blieb
seinem Grundsatz jedenfalls treu und
Jetzt red’ i
„Es gibt noch viele Baustellen in unserem Gewerbe“
„Man darf keinen unterschätzen“
38 TAXIKURIER
„Habe Lust auf den
Aufsichtsrat“
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr. B. Schreiner S. v. Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 38

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nimmt und den Neulingen dabei die
Plätze wegnimmt. Da muss man
jetzt drei Monate warten.“ Aber weil
es eben noch so vieles zu tun gibt,
hat er jetzt wieder Lust auf den
Aufsichtsrat. Da überlegt er doch
schon, wie man“ an die Fahrten und
Aufträge der vier- bis fünfhundert
Mietwagenunternehmen kommt
oder an die Schulbusfahrten von
außerhalb. Und außerdem verkaufen
wir uns selbst immer noch unter
Wert. Daran müssen wir arbeiten.
Trotz allem, darf man keinen Gegner unterschätzen. Da besteht die
Gefahr, dass man sie erst stark
macht.“ Wenn auch nicht explizit,
so hat er dabei doch die Kollegen
von der Rosenheimer Straße im
Auge. Die besten Ideen hat Peter
Salbeck immer im Taxi. Kein Wunder, wenn man Montag bis Samstag
nach festem Plan im Einsatz ist.
„Manchmal fahr’ ich auch sonntags.
Da bekomm’ ich endlich mal Bargeld und treff’ auch mal mit Gesunden zusammen. Sonst fahr’ ich ja
fast nur Kranke.“ (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Salbeck
Vorname: Peter
Alter: 42
Sternzeichen: Widder
Familienstand: Verheiratet, 1 Kind
Geburtsort: München
Augewachsen: München
Wohnviertel: Neuaubing
Hobbies: Sport, Sohn, Taxifahren
Musik: Querbeet
Urlaub: Niederbayern, Italien
Taxi: 873
39TAXIKURIER
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Illustration: formenreich
In München stehen noch bis Oktober 2006 künstlerisch gestaltete
Löwen, die von diversen Firmen gespendet wurden. Danach sollen
diese für einen guten Zweck versteigert werden.
Fahrer: „Zentrale, was bedeuten eigentlich die ganzen Löwen in der Stadt?“
Zentrale: „Bei den Löwen handelt es sich um eine Kunstaktion. Andere Städte wie 
z. B. Berlin haben anstatt der Löwen Bären aufgestellt.“
Fahrer: „Ich weiss aber trotzdem nicht, was die Löwen zu bedeuten haben.“
Zentrale: „In München stehen als Kunstobjekte deshalb Löwen, weil der Löwe ein Symbol
ist, der mit der Geschichte Münchens zu tun hat.“
Fahrer: „Aber in München haben doch gar keine Löwen gelebt!“ … (NL)
Kurioses aus der Zentrale
Leserbriefe/Forum
Ausgleich beibehalten
Der Ausgleich sollte meiner Ansicht nach unbedingt beibehalten bleiben!!! Es kommt doch
regelmäßig zu einem „Blitz“ . Für den Betroffenen ist dies - abhängig von der Wartezeit um
so mehr - häufig extrem frustrierend. Da wirkt der Ausgleich schon versöhnlich. Außerdem
sehe ich einen Wegfall desselben als zu starke Verlagerung des Vorteils zu Gunsten der
oftmals äußerst dreisten „Abstauber“, welche sogar noch, wenn sie ertappt werden „kluge“
Sprüche für den Kollegen übrig haben. So z.B. „Da musst halt schneller sei.“ Oder „Du
machst es doch genauso“ und Ärgeres. Die Fahrgäste machen sich oft nicht die Mühe 
umzusteigen oder teilen den zweifelhaften Humor der Selbstgerechten oder haben es furchtbar eilig, betrachten gar den Fahrer mit dem 
regulären Auftrag als nervig unsympathischen 
Rechthaber. Ausgleich ist eine schöne Sache.
Bernhard Faaß
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit
Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und
muss mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen.
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 / 1. Stock, 
bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 14. Juni 2006!
Kleinanzeigen-Annahme
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 39

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40 TAXIKURIER
Ein interessantes Einzugsgebiet mit
der zum Teil immer noch sehr beschaulichen „Maikäfersiedlung“, den
Neubauten um Else-Rosenfeld- und
Süskindstraße, der „sündigen Meile“
um die Levelingstraße sowie den betulichen und unaufgeregten Einfamilienhäuseln um die Nettelbeckstraße -
alles getrennt durch Riemer Autobahn, Bahngleise und Gewerbegebiet
um Zamdorf- und Zamilastraße. In
letztgenannter Gegend findet man
Brotzeitstandl
PETRA’S IMBISS, Zamdorfer Straße
90, geschrieben mit dem unvermeidlich gewordenen Ami-Apostroph. Das
ist aber das Einzige, was an diesem
Standl auszusetzen ist. Das Angebot
ist Standl-üblich und reicht (auszugsweise) von Wurstsemmel (1,50 Euro)
und Fischsemmel (2,00 Euro) über
1 Paar Wiener (1,90 Euro), Bratwurst
(2,10 Euro) und Currywurst (2,40 Euro) bis zum Wurstsalat mit Semmel
(3,20 Euro) und dem Fischfilet mit
Kartoffelsalat und Remoulade (4,80
Euro). Auch das Getränkeangebot ist
höchst reell: 0,5 Liter Spezi, Apfelschorle, Wasser, Eistee oder ein 
Haferl Kaffee oder Tee kosten ganze
1,50 Euro.
Metzgerei
METZGEREI SCHMAUS, Berger-Kreuz-
Straße 48 (Ecke Ballaufstraße), Öffnungszeiten 8.00 - 13.00 Uhr und
15.00 - 18.00 Uhr, Sa. 7.30 - 12.00
Uhr. Mittwoch Nachmittag ist geschlossen.
Auch hier findet man ein Kleinod
mitten in der Nachbarschaft, eine
kleine und nicht „überstylte“ Metzgerei mit Imbiss (Leberkässemmel, Bratwurst usw.) sowie ebenfalls einem
zusätzlichen Lebensmittelverkauf im
kleinen Rahmen. Direkt nebenan ist
noch ein Obst- und Gemüsegeschäft.
Der Chef verkauft und berät sehr zuvorkommend und kennt einen großen
Teil seiner Kundschaft beim Namen.
Beim Besuch des Testers kündigt gerade eine Mutter aus der Umgebung
das Auftauchen eines gesamten Kindergeburtstags an!
Bäckerei/Stehcafe
BÄCKEREI FRANK, Josephsburgstraße
139 (wenige Meter stadtauswärts der
St.-Veit-Straße), Öffnungszeiten 8.00
– 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr,
Sa. 7.30 – 12.00 Uhr, Montag ganztägig und Mittwoch ab 13.00 Uhr geschlossen.
Ein sympathisches, kleines und bisserl verstecktes Lädchen im Familienbesitz, in dem es verführerisch nach
frisch gebackenem Brot duftet. Hier
kauft die Nachbarschaft ein, zumal es
noch ein kleines Angebot an sonstigen Grundnahrungsmitteln (Nudeln,
Eier, Glaskonserven, Getränke) gibt.
Der liebenswürdige Service rundet
das Gesamtbild ab. 
Wirtshaus
ZAMDORFER, Schwarzwaldstraße 2a,
Tel. 91 69 21, Öffnungszeiten Mo. –
Fr. 11.00 – 1.00 Uhr, Sa. und So.
schon ab 10.00 – 1.00 Uhr.
Gleich am Anfang der Eggenfeldener
Straße ist die etwas versteckte Zufahrt zum „Zamdorfer“ (früher „Zamdorfer Hof“), einem behäbigen Wirtshaus mit Wirts- und Biergarten, also
zum Teil mit Selbstbedienung und
dem Recht, eigene Brotzeiten mitzubringen. Ein kleiner, abgetrennter
Spielplatz für den tobsüchtigen
Nachwuchs gibt gestressten Eltern die
Chance, mal in Ruhe eine Maß Bier
(5,80 Euro) schlürfen zu können.
Das Innere ist überaus gemütlich renoviert und bietet viel dunkles Holz.
Für den Winter (war da nicht was?)
ist nach vorne, also zum Biergarten
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste
EssenRädern!
auf
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 40

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hin, ein Wintergarten schonend angebaut, in dem man fast im Freien
sitzen kann und doch nicht frieren
muss. Die Halbe (Spaten-) Helles
kostet 3,00 Euro, das Dunkle sowie
Weißbier (hell oder dunkel) 3,20 Euro; 0,5 Liter Apfelschorle 2,80 Euro;
0,5 Liter Zitronenlimo 2,30 Euro,
also wesentlich preiswerter. Sehr
lobenswert! Die Küche konzentriert
sich fast ausschließlich auf bayerische Kost und beherrscht diese auch
wirklich; die Brotzeiten (Obatzda
mit Zwiebeln und Hausbrot 6,90
Euro, Wurstsalat 7,10 Euro) usw.
sind großzügig bemessen; kleinere
Hauptspeisen sind z.B. Bauerngröstl
(6,90 Euro) oder gemischte Rahmschwammerl mit Semmelknödel zu
8,50 Euro. Die Hauptspeisen enden
in der Preisskala bei dem Lendenpfanderl zu 12,40 Euro und den
Zandermedaillions zu 13,50 Euro;
der Rest bewegt sich üblicherweise
unter der 10-Euro-Grenze. Das Maß
aller Dinge ist für den Bayern der
Schweinsbraten, der hier mit 8,50
Euro zu Buche schlägt (mit Semmelknödel und Speckkrautsalat).
Zwei üppige Scheiben, die kaum des
Messers bedurften, so locker war
das Fleisch. Dafür war der Semmelknödel fest (und keine Wasserleiche); die Dunkelbiersoße war reichlich bemessen. Sehr gut! Die
kleinere Version ist für 6,90 Euro zu
haben und für Kinder gibt’s noch
einen Teller Pommes (3,00 Euro),
Fischstäbchen (4,20 Euro) oder
1 Paar Schweinswürstel mit Püree
(4,90 Euro). Die Gästezahl war am
frühsommerlichen Test-Freitag gegen 18.00 Uhr noch überschaubar.
Angenehm: Keine Schickis, keine
Mickis, aber auch keine Grattler –
zum Teil englischsprachige Geschäftsleute, die im Garten die
Woche ausklingen ließen, zum Teil
ältere Herrschaften aus der Nachbarschaft, ein Kränzchen dezent
aufgebrezelter Damen, die im
schönsten Münchnerisch die Unterhaltung pflegten und dabei ihre
Gaudi hatten... Das Servicepersonal
ist sehr aufmerksam und freundlich
und trägt so zum rundum hervorragenden Gesamteindruck bei. (MS) 
In den nächsten Ausgaben 
testen wir für Sie:
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41TAXIKURIER
Schmutziger
Journalismus
Mit Wut und Schaudern erinnern wir uns an
den Vorfall vor zwei Jahren, als ein Reporter
der BILD am Isartor über die Straße ging und
einige Taxler mit je einem 50-Euro-Schein
dazu animieren wollte, eine „Schlägerei“ zu
simulieren, um dem Reporter Bildmaterial für
eine Story „Taxifahrer prügeln sich um Fahrgäste“ zu liefern. Gott sei Dank lehnten die
Taxler ab und es kam zu keiner „Schlagzeile“ .
Sie haben es allerdings versäumt, den Herren
von der BILD ein Andenken zu verpassen. Der
damalige Bericht im TAXIKURIER hat jedoch
nicht viel ausgelöst, noch immer ist BILD die
meistgelesene Tageszeitung der Zunft.
Was aber dem Kollegen Winfried Metzing widerfahren ist, schlägt dem Fass den Boden aus.
Ende April stieg zu später Stunde am Englschalkinger eine gut aussehende, ca. 20-jährige
Dame in sein Taxi. Sie gab als Fahrziel „Neufinsing“ an. Vom Start weg flirtete sie eindeutig mit anzüglichem Augenaufschlag. Sie war
sehr leicht und sexy bekleidet. Als der Taxameter 17 Euro anzeigte, meinte sie, dass sie nur
17 Euro dabei hätte, „man sich aber sicher über
den Preis einig würde“ . Der 49-jährige erfahrene Kollege befragte die Dame, ob sie irgendwelche Kreditkarten hätte. Eine Fahrt zu einem
nahen S-Bahnhof schied aus, da es zu spät
war. Der starke Regen sowie ihr Outfit und das
Verantwortungsgefühl des Kollegen Metzing
ließ einn Absetzen auf freier Strecke nicht zu.
Die kecke Person fragte noch, ob der die ganze
Nacht fahren müsse oder auch Zeit hätte.
Permanent spielte sie mit ihrem Handy, was
sich später als „Verbindung“ zum Fahrtziel
herausstellte.
Winfried Metzing, der seit 1980 Taxifahrer ist,
entschloss sich, bis zum angegebenen Fahrtziel
nach Neufinsing zu fahren. Dort angekommen,
erwartete ihn die „Erleuchtung“ . Er blickte in
ein „RTL-Mikrophon“ und erkannte die Inszenierung der Geschichte. Man befragte ihn zu
der „Ottobrunn-Geschichte“, die kürzlich die
Boulevard-Blätter beschäftigte. Er tat das einzig Richtige und gab keine Antwort. Hier wird
wieder einmal deutlich, mit welch schmierigen
Methoden Quote gemacht wird. Wer weiß,
welche und wie viele Kollegen auf die junge
Dame reingefallen sind und in welcher Revolver-Sendung ein ganzer Berufsstand in den
Schmutz gezogen wird. Gerade in solch einer
Situation ist wohl niemand davor gefeit, den
Taxameter zu ignorieren. (PR)
PS: Den Fahrpreis in Höhe von 40 Euro hat
Kollege Metzing von den Initiatoren der
Schmutz-Geschichte erhalten. 
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 41

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Das neue Münchner Gaswerk entstand seit
1906 an der Dachauer Straße 148 auf einer
Schafweide und nahm 1909 seinen Betrieb auf.
Es gehörte damals noch zu München und nicht
wie heute zum erst 1913 eingemeindeten Moosach, jetzt 10. Stadtbezirk – Moosach. Die zur
Gaserzeugung notwendige Steinkohle wurde
auf einem Gleisanschluss vom Nordring her
herantransportiert. Dieses Gleis zog sich genau
westlich parallel zur heutigen Landshuter Allee
hin, dort wo der 1972 in Betrieb genommene,
seit 1990 stillgelegte und überwucherte Bahnhof „Olympiastadion“ seinen Dornröschenschlaf schlummert. Die Kohle wurde auf Halden gelagert, anschließend in Brennkammern
zum Glühen gebracht und dann mit Wasser
gelöscht. So entstand das Stadtgas, das in
einem Gasbehälter von 75.000 Kubikmeter
Fassungsvermögen gespeichert wurde, bevor 
es zu den Verbrauchern und in die Straßenlampen gelangte. 
Diese Arbeitsvorgänge erfüllten die Umgebung
mit Lärm und Gestank. Gerade die Bewohner
der 1924 bis 1929 erbauten Borstei konnten
davon ein Lied singen, insbesondere auch, weil
sich im Osten ihrer Wohnungen auch noch der
Münchner Flughafen auf dem Oberwiesenfeld
anschloss. Die Siedlung mit ihren idyllischen
Innenhöfen litt unter dem technischen Fortschritt.
Im Jahr 1930 entstand ein zweiter Gasbehälter
mit 200.000 Kubikmetern und schließlich 1958
ein dritter mit demselben Volumen und einer
Innenhöhe von 95 Metern, so dass die Frauentürme fast hineingepasst hätten. Auf dem ausgedehnten Gelände entwickelte sich im Lauf
der Zeit eine Stadt in der Stadt mit Lokomotivschuppen, Güterbahnhof, Teer- und Gaswasserbehältern, zwölf Ofenblöcken, Laboratorien,
Wasserturm, Benzol- und Ammoniakfabrik.
Dazu kamen Kantine mit Kegelbahn, Werkstätten, Werkswohnungen, Garagen, Sportplatz sowie ein Schwimmbad. Das Werk umfasste das
gesamte Gelände zwischen Dachauer Straße,
Hanauer Straße, Georg-Brauchle-Ring und
Landshuter Allee. 
Vom Steinkohlegas zum Erdgas
Das Steinkohlegas war nicht nur fast geruchlos, sondern enthielt auch einen hohen Anteil
von giftigem Kohlendioxid. Dies führte zu vielen häuslichen Explosionsunfällen; außerdem
diente das Gas als bevorzugtes Mittel zum
Selbstmord. Jährlich starben in München rund
200 Menschen auf eine der beiden Weisen. 
Deshalb entstand 1962 eine Entgiftungsanlage
und es wurden dem Gas Geruchsstoffe beigefügt. Dennoch verlor das Steinkohlegas bereits
seine Wichtigkeit und wurde zunehmend durch
Erdgas ersetzt, das praktisch ungiftig war und
fast ohne Abgase verbrannte. Seit 1957 förderte die Mobil Oil auf einem Erdgasfeld bei Isen
den begehrten Rohstoff und sandte ihn durch
eine Leitung nach München. Im Jahr 1960
wurde bereits die Hälfte des Münchner Bedarfs
Das Städtische Gaswerk 
in Moosach
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln
und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
– rund 250.000 Kubikmeter pro Tag – mit dem
oberbayerischen Erdgas gedeckt, noch gemischt mit Kohlegas. 
Damit wurden die alten Anlagen an der Dachauer Straße mit der Zeit überflüssig und durch
Erdgasspaltungsanlagen ersetzt. Im Jahr 1967
endete die Epoche des Steinkohlegases und es
wurde nur noch Erdgas aus Oberbayern verarbeitet. Da die moderne Küchentechnik die Verwendung von ergiebigerem Rohgas ermöglichte, schloss das Gaswerk am 10. November 1975
seinen Betrieb. Inzwischen stammte ein Drittel
des Gases aus Oberbayern und zwei Drittel aus
der Sowjetunion; heute wird München zum
größten Teil aus der Russischen Föderation
versorgt. An jenem Tag im Jahr 1975 endete
auch eine andere Epoche: Die letzte Münchner
Gaslaterne – in der Mandlstraße – erlosch für
immer. 
Jahrelang standen die Anlagen des Gaswerkes
leer oder fristeten als simple Lagerhallen ein
klägliches Dasein. Viele Gebäude wurden abgerissen, der verseuchte Boden gründlich entgiftet, einige wenige Häuser blieben als denkmalgeschützt bis heute erhalten: die vier
Häuser mit Werkswohnungen an der Emmy-
Noether-Straße, der Wasserturm mit Uhr und
ein Werkstattgebäude. Der Gasbehälter von
1930 wurde verschrottet, während sein jüngerer Bruder weiterhin als Rohgasspeicher für
Notfälle diente und ein Wahrzeichen des
Münchner Nordwestens blieb. Anlässlich der
Olympischen Sommerspiele 1972 diskutierte
man die Idee, ihn mit einem gigantischen Henkel zu versehen und so den Gästen aus aller
Welt vorzugaukeln, dass sich unsere Stadt über
den Masskrug definiere. Glücklicherweise
konnten sich die Verantwortlichen nicht zu
diesem unrepräsentativen Schmarr’n entschließen. Auch dieser Kessel wurde schließlich 1992
abgebaut.
42 TAXIKURIER
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Isartorplatz 9 
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 42

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Das Gas-Viertel von 1905
Noch vor Baubeginn beschloss der Magistrat
der Königlichen Haupt- und Residenzstadt im
Jahr 1905 Straßennamen in der Umgebung des
Gaswerkes und auf dem Gelände der zwar
schon geplanten, aber wegen des Ersten Weltkrieges 1914-1918 erst 1924 bis 1929 erbauten
Siedlung Borstei, alle versehen mit dem Vermerk „Nähe der neuen Gasanstalt“:
1. Becherstraße: „Johann Becher, um 1635-
1682, Chemiker und kurbayerischer Leibarzt,
hat als erster durch trockene Destillation aus
Steinkohlen Gas gewonnen (1680)“, wegen
Nichtbebauung aufgelassen, zwischen Lampadius- und Orpheusstraße, heute Kleingärten. Im
Jahr 1922 entstand dann die heutige Becherstraße in Laim.
2. Bunsenstraße: „Robert Bunsen, 1811-1899,
bedeutender Chemiker des 19. Jahrhunderts,
zuletzt in Heidelberg, Erfinder des Bunsenbrenners, des Magnesiumlichtes etc.“, aufgelassen, heute Bristol-Myers Sqibb am Sapporobogen. Seit 1967 haben wir die Bunsenstraße
in Neuperlach.
3. Lampadiusstraße: „Wilhelm Lampadius,
1772-1842, hat als erster in Deutschland die
Gasbeleuchtung im Großen eingeführt (1811,
Freiburg)“;
4. Pickelstraße: „Johann Pickel. 1751-1838,
Professor in Würzburg, einer der ersten,
welche Leuchtgas dargestellt und verwendet
haben (1786)“; 
5. Prechtlstraße: „Johann von Prechtl, 1778-
1854, richtete 1817 in Wien die Straßenbeleuchtung ein“, aufgelassen, zwischen Bodenbreiten- und Orpheusstraße, heute
Westfriedhof;
6. Siemensstraße: „Werner von Siemens, 1816-
1892, hervorragendes Mitglied einer in Wissenschaft, Industrie und Technik berühmten
Familie“ . 1953 benannte man sie in Riesstraße
um, weil der Firma Siemens in der Nähe ihres
Standortes in Obersendling eine Siemensallee
spendiert werden sollte, was 1958 dann auch
geschah. Die Riesstraße ist nach dem ersten
Direktor des Gaswerkes benannt. 
7. Welsbachstraße: „Karl Auer von Welsbach,
1858-1929, Erfinder des Gasglühlichtes“, aufgelassen, zwischen Bodenbreiten- und Baldurstraße, heute Westfriedhof. Damals war es
noch üblich, lebenden Personen wegen ihrer
Verdienste an der Allgemeinheit eine Straße zu
widmen. Erst seit 1956 genießen nur Verstorbene diese Ehre. 
Spätere gasrelevante Benennungen
Seit 1947 nahm man den technischen Bezug
im Nordwesten wieder auf: 
8. Karl-Lipp-Platz (aufgelassen) und Karl-Lipp-
Straße von 1947: „Karl Lipp, 1861-1918, 
1903-1914 Mitglied des Magistratskollegiums
und Verwaltungsrat des Gaswerkes Moosach“;
9. Riesstraße von 1953: „Hans Ries, Direktor
des Gaswerkes von 1908-1922, Schöpfer der
seither in Gaswerken eingeführten Schrägkammeröfen, geboren 1855, gestorben
29.12.1930 in Tutzing“; 
10. Hans-Bunte-Straße von 1956: „Geheimrat
Dr. h.c. Hans Bunte., berühmter Gasfachmann,
der auch in München wirkte (Mitglied der
bayerischen Akademie der Wissenschaften),
geboren 25.12.1848 in Wunsiedel, gestorben
17.8.1925 in Karlsruhe. Geheimrat Bunte war
42 Jahre Redakteur des ‚Gasjournals’ und Anreger für die berühmten Münchener Kammeröfen. Er löste die Grundfragen über den Heizwert der Kohle, führte die Gasreinigung ein
und hatte besondere Verdienste in der Lichttechnik. Bunte war Gründer des Gasinstitutes
und war 30 Jahre Ordinarius für Chemo-
Technologie in Stuttgart. Geheimrat Bunte
erhielt die Bunsen-Pettenkofer-Ehrentafel.“
Eine kleine Straße für einen großen Mann!
Kunstwerk als Lebenshilfe 
Die Zentrale der Stadtwerke München nutzt
seit 2002 das neu überbaute Gelände mit der
Adresse Emmy-Noether-Straße 2. Emmy
Noether lebte 1882 bis 1935 und gilt als eine
der bedeutendsten Mathematikerinnen des
20. Jahrhunderts. Die Straßenbenennung nach
ihr steht allerdings in keinem thematischen
Zusammenhang zur Umgebung. Aus den Zeiten des Gaswerkes ist aber noch ein unscheinbares Bauwerk übrig geblieben, das jetzt im
Funk als relevante Adresse angegeben wird:
„Emmy-Noether Zwo, am Torbogen.“ 
Versteckt im Innenhof des Verwaltungsgebäudes steht ein sehenswertes Kunstwerk, das sich
aus einer Vielzahl von Verkehrsampeln zusammenbündelt, die immer noch – scheinbar
unabhängig voneinander, aber natürlich fest
programmiert – hin- und herschalten. Diese
Dreifachlichter, die unser Arbeitsleben nicht
unerheblich beeinflussen, erfüllen hier einen
ästhetischen Zweck. Vielleicht sollte man solche Fahrgäste zu einem Besuch anregen, die
glauben, gerade diejenigen Ampeln müssten
immer so auf Grün stehen, dass in der großen
Stadt genau ihre persönliche Route freigeschaltet ist. 
Und wer ist daran Schuld, dass das meistens
nicht so ist? Die rot-grüne Stadtregierung
natürlich, insbesondere die Grünen, obwohl
deren Farbe ja „Fahren“ signalisiert. Da das
Rot der Genossen „Halt“ bedeutet, liegt für viele Egomanen her ein fundamentaler interner
Widerspruch vor, der sie zur Schwarzglut
treibt. Weil es keine schwarzen Ampeln gibt,
kann die CSU hier Gott sei Dank nie zum
Gegenstand des Geschimpfes werden. Und die
Gelben von der FDP mangels Wählerinteresses
erst recht nicht, abgesehen davon dass ihre
Farbe allein für sich „Anhalten“ ankündigt und
zusammen mit Rot „Losfahren“ bedeutet, in
beiden Fällen also Spielraum für individuelle
Interpretationen lässt, so wie man das in Berlin
auch nicht so genau einschätzen kann. 
Schrannenhalle
Nachdem die 1851 auf dem Viktualienmarkt
errichtete Schrannenhalle 1932 abgebrannt
war, baute man ihr eisernes Gerüst auf dem
Gelände des Gaswerkes wieder auf, verwendete
es – mit Holzbrettern vernagelt – als Lagerhalle und vergaß seine Herkunft. Erst 1978
entdeckte man, dass es sich um ein gut erhaltenes, 120 Meter langes Stück der Schrannenhalle handelte. Seit 2005 erstrahlt dieses gute
Stück nun renoviert an seinem alten Standort. 
43TAXIKURIER
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Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 43

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Na also, es geht doch!
Hier spricht der Fahrgast
Mit dieser neuen Rubrik will der TAXIKURIER auch einmal unsere wichtigsten Partner zu Wort
kommen lassen – unsere Fahrgäste. Was haben sie für Ansprüche an das Taxi und seine Fahrer? Was nervt? Was ist positiv? Was sollte uns zu denken geben? Die Auswahl der Fahrgäste 
erfolgt nicht nach empirischen Vorgaben, ist rein zufällig und hat nur eine Voraussetzung: Es
handelt sich um Fahrgäste mit großer Taxierfahrung. Heute die Seniorin Hildegard Huber, 73.
Da jammern immer alle, dass unsere Senioren so schlecht von den Taxlern behandelt werden. Als gäbe es nur noch herzlose und geldgeile Chauffeure. Jetzt bricht aber Hildegard
Huber eine Lanze für Münchens Taxler. Die 73jährige, ehemals wissenschaftliche Zeichnerin und zeit Lebens auf ihren Stützapparat angewiesen, ist „schon immer mit dem Taxi gefahren, wenn ich etwas gebraucht habe“ . Heute fährt sie zwei bis dreimal pro Woche und
das sind alles keine „Fernfahrten“ . Von der Karwendelstraße zum Luise-Kieselbach-Platz,
zur Guardini- oder Trappentreustraße – wo sie halt gerade hin möchte. „Aber noch nie
hab’ ich einen erwischt, der grantig war. Alle sind nett und höflich, hilfsbereit und zuvorkommend. Manche haben mir schon beim Einkaufen geholfen. Ich glaub’, die würden für
ihre Kunden auch fliegen, wenn es sein müsste“, so schwärmt Frau Huber von den Münchner Taxlern.
Dieses lobenswerte Verhalten ist zum Glück ein Beispiel dafür, dass es auch anders geht,
als einen alten Mann mit Krücken aus dem Fahrzeug zu werfen (leider kein Witz!), weil
seine Fahrtstrecke nicht lang genug war. Hoffentlich nehmen sich auch Fahrer ein Beispiel
an ihren Kollegen, die es manchmal mit der Freundlichkeit nicht so genau nehmen. Denn
in ihrer Haltung wollen wir Hildegard Huber nur unterstützen: „Auf die Münchner Taxler
lass’ ich nix kommen …“ (PG, PR)
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Herzlich 
Willkommen
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Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. 
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant 
für Anfänger und für Profis. 
In dieser Ausgabe des TAXIKURIERS kein Buchstabe!
Nachdem wir und Schrotti in der letzten Ausgabe
das Z und somit das Alphabet abgehakt haben, haben Sie und wir gerätselt, wie es wohl weiter gehen
wird. Es geht weiter. Mit A. Manches wird sich
wiederholen, vieles kommt neu hinzu. Zum Beispiel
manch markante Standplätze. Kommentiert und bewertet in Schrotti-Sprache. Freuen Sie sich auf die
nächsten 23 Ausgaben und Fiaker-ABC’s. Ab dem
nächsten Heft.
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von 100 Euro für den Bau- und
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in München-Fröttmaning zu
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Entweder hat dieser Kollege oder unser „Taxi-Zeichner“
Manfred Kraus das Thema Überführungsfahrten falsch
verstanden. Hauptsache, Sie finden dazu einen passenden Text. Wenn dieser dann auch noch prämiert wird,
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Ihren Vorschlag bis spätestens 14. Juni 2006 (Adresse
siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str.
www.autoglaskraft.de
Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 45

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46 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von
120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock 
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
JUNI 2006
Funkausbildung
Termine: 20. und 22. Juni 2006
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006
Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
„Nächstesmal sag ich statt Bahnhof – Flughafen,“ 
dann wär er schon längst da.“
Mit diesem passenden Text hat Herbert Engelhart,
ehemals Taxi 915, München, einen Verzehr-Gutschein
im Wert von 100,- Euro für die Restaurantgruppe
ROK (Cafe Forum, Wirtshaus zur Brez’n, Wirtshaus in
der Au, Zum Straubinger, gewonnen). 
Herzlichen Glückwunsch!
Mo-So 15h - 4h
Frankfurter Ring 137 Tel: 089-83929266 www.FKK-Palazzo.de
FKK-ClubFKK-Club Tabulose Girls, splitternackt mit netter Unterhaltung
verwöhnen mit Superprogramm.
Sauna, Whirlpool, Solarium, kl. Buffet, Kaffee + Kuchen, Getränke...
Donnerstags staatlich geprüfter Masseur im Hause.
Interessante Taxiprovisionen und Dank an alle Taxikollegen die uns anfahren!
Alle Gäste haben unbegrenzten Aufenthalt.
Der nackte Wahnsinn...
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47TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), 
Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
E-Mail: probst@formenreich.de
Internet: www.formenreich.de
Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68
E-Mail: info@atelier-tacke.de 
Internet: www.atelier-tacke.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
E-Mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005
Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel.: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
➜ 25 Monate TAXIKURIER
… mit neuem Gesicht
➜ Jetzt red’ i
… Wieder ‘mal eine Kollegin
➜ Wie werden Taxler älter?
… Dr. med. univ. Bake v. Bakin im Gespräch
mit dem TAXIKURIER
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die nächste Ausgabe ist die 25. Ausgabe des veränderten TAXIKURIER. 
Ja, so schnell vergeht die Zeit. Für uns ein Anlass, zurück und natürlich nach
vorne zu schauen. Zusammen mit Mercedes-Benz München veranstalten wir
ein attraktives Preisrätsel, das die 25 letzten Monate zum Inhalt hat. Wenn
uns Sie, liebe Leserinnen und Leser, etwas zum TAXIKURIER sagen wollen,
bitten wir um Ihre Zuschriften. Gerne veröffentlichen wir in unserem 
„Silberheft“ Ihre Meinungen.
Bis dahin eine erfolgreiche WM!
Paul Rusch, Objektleiter
Unser Jubiläums-TAXIKURIER 
erscheint am 30. Juni. 
Es erwarten Sie unter anderem 
diese Themen!
Vorschau Ausgabe Juli 2006
Landesverband Bayerischer Taxi- und 
Mietwagenunternehmen e.V.
Dr. Med. Krumpoch – 
Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm
Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen,
Mietwagen, Omnibus und LKW
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00
Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00
Termine nach Vereinbarung 
Plinganserstr. 47 · 81369 München
Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse,
komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau
das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle
Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten
wir Ihnen perfekten Rundum-Service:
vom Unfall- bis zum Werkstattservice,
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
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