TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juni 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
48 von 48 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Juni 2006 Foto: Mit freundlicher Unterstützung der FIFA | Composing: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Alle Termine, Plätze, Infos ➜ Überführungsfahrten Wir haben die Konkurrenz getestet ➜ Taxi-Check München Wie fit sind die Nachtfahrer in punkto Erotik-Tipps? ➜ Die Taxi München eG hat einen eigenen Löwen Interview mit dem Taxi-Leo Das WM-Heft Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 1
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
D ie Gäste unserer Stadt haben es verdient, dass Sie von Ihnen als Münchner Taxler nur zu den besten Adressen chauffiert werden. D ie Besucher des Medienzentrums und der WM vertrauen den Empfehlungen der Profis. Gehen Sie kein Risiko ein. Zufriedene Kunden werden es Ihnen danken. T rotz der heissen Wochen, die uns allen bevorstehen, laden wir Sie ganz herzlich wie immer jeden Mittwochzu unserem legendären „Taxi-Essen“ ein. Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 2
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Inhalt Editorial | Wetterbericht 4 Recht um’s Taxi | Fahrverbot 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die fünf Weisheiten des Monats | 8 Witz des Monats | 8 Die Genossenschaft | Eine Menge Infos 9 Der Aufsichtsrat berichtet | 11 Der Landesverband | Tipps für die Mitgliedschaft 12 Rose des Monats | Dirk Lübben 13 Zitrone des Monats | Nachtfahrer Taxi 1001 13 Die WM kann starten | Alle Infos 14 Kein Pardon durch die Polizei | Interview mit Hans-Jürgen Notka 17 Unser Löwe | Im Gespräch mit dem Taxi-Leo 20 Der „Taxi-Zeichner“ | Vorstellung Manfred Kraus 21 Rund um’s Taxi | Beispiele, Fragen und Lösungen 22 Münchner Straßen-Namen | „T“ 24 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 26 Am Tellerrand der Erotik | Gastro-Test im „Babylon“ 27 Der Mensch hinter der Stimme | Petra Schüller 28 Pausenfüller | Alle WM-Endspiele 29 Taxameter des Monats | Der WM-Kompass aus Fiaker-Sicht 29 Außergewöhnliche Kollegen | Michael Wagner, der Sport-Globetrotter 30 Taxi-Check München | Die erotische Beratungskompetenz der Nachtfahrer 32 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 33 Der Blick zurück | Der Juni vor 100, 75, 50, 25 Jahren 33 Marktpolitik | KÜS München 34 Überführungsfahrten | Taxis sind überlegen 36 Jetzt red’ i | Peter Salbeck 38 Leserbriefe/Forum | 39 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 39 Essen auf Rädern | Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener 40 Schmutziger Journalismus | Der Versuch, einem Berufsstand zu schaden 41 Geschichte und G’schichten | Das Städtische Gaswerk in Moosach 42 Hier spricht der Fahrgast | Hildegard Huber 44 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 45 Schrotti’s Fiaker-ABC | Es geht weiter! 45 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 46 Impressum | 47 Vorschau Ausgabe Juli | 47 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 3
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Editorial Wetterbericht Dass wir es geschafft haben, noch knapp vor der WM einen neuen Taxitarif umzusetzen, ist bei den derzeitigen Nickligkeiten im Münchner Taxigewerbe fast ein Wunder. Hier trugen Stadträte und die Verwaltung wesentlich bei. Verhandlungen mit den Eichbehörden ermöglichen eine zeitgerechte Umstellung der Taxameter ohne zusätzliche Eichgebühren und beweisen Flexibilität bei den Hütern von Maß und Gewicht aus der Franz- Schrank-Straße. Ihr Hans Meißner Österreich und prompt korrespondierte die Software nicht miteinander. Damit war eine Angleichung erforderlich, die Zeit kostete. Durch die zeitliche Verzögerung ergab sich aber die Möglichkeit, weitere Hersteller an dem Versuch zu beteiligen, was auch nicht nachteilig ist. „Gut Ding muss Weile haben“, wissen wir schon aus Schillers Werken. Der Taxi-Löwe am Odeonsplatz dürfte der schönste der gesamten Löwenparade Münchens sein. Auf jeden Fall findet er bei Passanten und Kollegen gleichermaßen uneingeschränkte Anerkennung. Der strenge Winter entließ uns erst Mitte April aus seinen frostigen Klauen. Als kleinen Ausgleich verzeichneten wir rund 10 % mehr Funkaufträge im 1. Quartal. Ein Grund mag sein, dass in diesem Jahr das Osterfest und die damit verbundenen Ferien in 2006 erst im April waren und so die Flaute später eintrat. Beim Probelauf unseres Datenfunksystems stellte uns die Abstimmung zwischen den Lieferanten ein Bein. An Stelle eines sehr preiswerten Quittungsdruckers und Kartenlesegerätes wollten wir unbedingt ein eingeführtes Produkt aus dem benachbarten Taxiankauf - Verkauf - Inzahlungnahme - HALE Service - Taxiwerkstatt Das Autohaus für Taxifahrzeuge. - Taxametereinbau Hale - Unfallinstandsetzung - Taxileasing - Fehlerdiagnose bei DB - Inspektionsservice - Unfalltaxi Ankauf Täglich aktuelle Bestandsliste unter www.taxifahrzeuge.de AUTO MUCH – Gewerbering 18 - 83646 Bad Tölz - Tel. 0 80 41/78 89-0 - Fax. 0 80 41/78 89-70 Homepage: www.taxifahrzeuge.de Email: info@auto-much.de AUTO MUCH der Service machts! Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 4
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Recht um’s Taxi Fahrverbot Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen. 1. Rechtsgrundlage. Zunächst müssen wir uns kurz juristisch schulen. Entscheidend ist das Gesetz: Gemäß § 25 StVG (Straßenverkehrsgesetz) kann die Behörde ein Fahrverbot von 1-3 Monaten unter folgenden Voraussetzungen verhängen: a. beharrliche Pflichtwidrigkeit, gemeint: wiederholter Verstoß oder grobe Pflichtwidrigkeit, gemeint: objektive Gefährlichkeit des Verstoßes und subjektiv gesteigert gleichgültiges oder nachlässiges Verhalten, und b. das Fahrverbot muss verhältnismäßig sein. Im Bußgeldkatalog finden sich einige solcher Verstöße typisiert (Regelfälle), aber erstens nicht alle und zweitens auch die dort genannten müssen in jedem Einzelfall die zuvor erwähnten Voraussetzungen des Gesetzes einhalten. 2. Der Zweck der Verkehrsregel. Manche verteidigen sich mit der Behauptung, die Geschwindigkeitsbegrenzung sei an dem jeweiligen Ort völlig unsinnig (infolgedessen der Verstoß „ungefährlich“). Aber das zieht nicht. Ebensowenig der Hinweis, die Geschwindigkeitsbegrenzung diene lediglich dem Lärmschutz. Die Gerichte überprüfen nicht den Grund der Verkehrsregel. 3. Augenblicksversagen. Ein häufiger Einwand lautet: Man habe das Verkehrszeichen schlicht übersehen (und deshalb nicht wirklich „gleichgültig“ gehandelt), etwa wenn das Ortseingangsschild schlecht beleuchtet oder bewachsen war oder ein Geschwindigkeitsbeschänkungsschild überraschend kam. Im Prinzip müssen die Gerichte Vorbringen solcher Art Beachtung schenken, allerdings gilt das Übersehen eines Schildes solange als fahrlässig, als nicht ungewöhnlich beeinträchtigende Umstände vorgetragen werden, z.B. wenn ein Taxifahrer einen in Not geratenen Fahrgast ins Krankenhaus transportiert. 4. Mitzieheffekt. Kein Fahrverbot auch dann, wenn sich der Autofahrer an anderen Verkehrsteilnehmern vor oder neben ihm orientiert, statt an dem für ihn geltenden Lichtzeichen oder wenn er bei mehreren Fahrspuren das für seine Fahrspur geltende Lichtzeichen verwechselt. Die Gerichte lassen diese Entschuldigung aber nur dann zu, wenn der Autofahrer zuvor an der Ampel gehalten hat und nicht einfach hinter einem anderen hergefahren ist. Ein Fahrverbot ist für Taxifahrer ein Verhängnis, ein Angriff auf ihre Existenzgrundlage. Und wie schnell hat man sich eins eingefangen! Eine bloße OWI (Ordnungswidrigkeit) genügt, z. B. Geschwindigkeitsüberschreitung oder Rotlichtverstoß. Was tun? Einspruch einlegen? Welche Verteidigung zieht bei Gericht? 5. Geringfügigkeit. Unverhältnismäßig sei es, meinen manche, wenn der Grenzwert, etwa die Geschwindigkeitsbeschränkung nur geringfügig überschritten oder der Verstoß gegen die Verkehrsregeln zu verkehrsarmer Zeit begangen wurde oder ausdrücklich ein Geständnis abgelegt worden ist. Die Gerichte allerdings sehen in diesen drei Argumenten keinen Grund, von einem Fahrverbot Abstand zu nehmen. 6. 2-Jahres-Grenze. Ein Fahrverbot ist eine Art Besinnungs- und Warnstrafe. Deshalb greift die Einwirkung ins Leere, wenn zwischen Tat und Ahndung eine lange Zeit liegt. 2 Jahre, mehr oder weniger, sagen die Gerichte, danach ist ein Fahrverbot nicht mehr möglich. 7. Berufliche Folgen. Für Taxifahrer und andere Berufsfahrer bedeutet ein Fahrverbot eine besondere Härte. Das beeindruckt Richter aber nur dann, wenn sich daraus eine echte Existenzgefährdung ergibt. Bei angestellten Fahrern etwa der Verlust des Arbeitsplatzes durch Kündigung. Selbstständigen Taxifahrern halten die Gerichte regelmäßig entgegen, sie könnten die Folgen eindämmen, indem sie andere Fahrer einsetzen oder das (vom Betroffenen binnen 4 Monate zeitlich festzulegende) Fahrverbot in ihren Urlaub legen. 5TAXIKURIER e e Täglich 20.00 -5.00 Uhr · www.villa-fantasia.de Riemer Strasse 309 81829 München Tel.: 089-99 22 93 95 Nur 30,– € Eintritt (3 Drinks frei) Trotzdem großzügige „Taxi-Provision“ Brotzeiten und Getränke für Taxler „for free“ Taxler jederzeit willkommen – holen Sie sich Ihren „take away-cup Club in München Best ServiceNo 1. Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 5
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
6 TAXIKURIER Donnerstag, 8. Juni ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Linientreu ➜ Monofaktur, Clovox Girls ➜ Tonhalle, Tobias Regner & Mike Leon ➜ Feierwerk, The Donkey Shots Freitag, 9. Juni ➜ 14.00 Uhr, Marienplatz, WM-Show ➜ 14.30 – 15.20 Uhr, Schauburg, Annabella Klimperauge ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Fifa-Stadion, Deutschland – Costa Rica ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ Feierwerk, Chikini Samstag, 10. Juni ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Annabella Klimperauge ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Portrait Mats Ek ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Hedda Gabler ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Linientreu ➜ Backstage, Daniel Powter ➜ Feierwerk, TV Smith & Band Sonntag, 11. Juni ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee ➜ 14.00 – 17.10 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 17.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cavalleria rusticana ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Hedda Gabler ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dietrich „Piano“ Paul ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der jungen Talente Montag, 12. Juni ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Portrait Mats Ek ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegberichterstatterin ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Bakchen ➜ Schwabinger 7, Radio Reelers ➜ Backstage, Brian Jonestown Massacre Dienstag, 13. Juni ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Kampf des Negers und der Hunde ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Phädra ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der jungen Talente Mittwoch, 14. Juni ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Fifa-Stadion, Tunesien – Saudi-Arabien ➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, 4004, We are Germany ➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Hitler war’s Donnerstag, 15. Juni (Feiertag) ➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Fidelio ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings Erwachen ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ Prager Frühling, Disco Drive ➜ Elserhallen, Billi Talent Top-Termine Juni ’06 Donnerstag, 1. Juni ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, U-turn Tanztheater ➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Giselle ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Sportaculum ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, U-turn Tanztheater ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ Metropolis, Metal Church ➜ Muffathalle, Ojos de Brujo ➜ Prager Frühling, Quit your Dayjob ➜ Lustspielhaus, Das Marxx Orchesta ➜ Registratur, Afrika Bambaatraa Freitag, 2. Juni ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Orlando ➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cosi fan tutte ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, U-turn Tanztheater ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Max Goldt liest ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Feierwerk, Nachlader ➜ Elserhallen, Backyard Babies ➜ Metropolis, Michael Schenker Group ➜ Circus Krone, Alkistis Protopsatti Samstag, 3. Juni ➜ 18.00 Uhr, Königsplatz, Wise Guys ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, Die Frau und der Neger ➜ 22.00 Uhr, 4004, Nachtgarten-Eröffnung ➜ Elserhallen, Electric delicate ➜ Atomic Café, Secret Machines ➜ Orangehouse, Delbo ➜ Prager Frühling, Super 700 ➜ Ampere, Onejiro Sonntag, 4. Juni (Feiertag, Pfingstsonntag) ➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu ➜ 21.00 Uhr, 4004, Las Vegas Night ➜ Monofaktur, The Monsters ➜ Garden, Mungo Jerry ➜ Backstage, Cosmic Casino Montag, 5. Juni (Feiertag, Pfingstmontag) ➜ 14.00 – 16.15 Uhr, Nationaltheater, Giselle ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings Erwachen ➜ Substanz, Mauf Dienstag, 6. Juni ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Gregorian ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Gustav Peter Wöhler und Band ➜ 20.30 Uhr, Olympiastadion, 3 Orchester und Stars ➜ Garden, Slade ➜ Backstage, Atreyn ➜ Feierwerk, Kollateralschaden ➜ Titanic, Eight-Twenty Mittwoch, 7. Juni ➜ 18.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Der Rosenkavalier ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Der Kaufmann von Venedig ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings Erwachen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Brel 2 ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Linientreu ➜ Muffathalle, 94,5-Geburtstags-Party ➜ Metropolis, Pavlov’s Dog ➜ Elserhallen, Nouvelle Vague (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 6
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
7TAXIKURIER Freitag, 16. Juni ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 14.30 – 15.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings Erwachen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Yotsuya Ghost Story ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Warten auf Godot ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der jungen Talente ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Atomic Café, Fertig, los! ➜ Feierwerk, Screap Heap Samstag, 17. Juni ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Moses und Aron ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmet-Klassik ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Marstall, Tänzerinnen und Drücker ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Die Ziege oder Wer ist Sylvia? ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Ein Monat in Dachau ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Harte Worte am Pianoforte ➜ 21.00 Uhr, 4004, Carribean Latino Night ➜ Muffathalle, Alpha Blondy Sonntag, 18. Juni ➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Fifa-Stadion, Brasilien – Australien ➜ 18.00 – 21.00 Uhr, Nationaltheater, Fidelio ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Ivete Sangalo ➜ 20.30 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ Feierwerk, Bluekilla Montag, 19. Juni ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Wolken über Kerala ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Volkssportabend ➜ Backstage, Mad Caddies Dienstag, 20. Juni ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn Mittwoch, 21. Juni ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Herzog Theodor von Gothland ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männer und andere Irrtümer ➜ 21.00 – 22.45 Uhr, Fifa Stadion, Elfenbeinküste – Serbien/Montenegro Donnerstag, 22. Juni ➜ 11.00 – 13.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Filmmusikkonzert ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Klamms Krieg ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester der BR ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Am Tag der jungen Talente ➜ Elserhallen, Live ➜ Atomic Café, The Boogoos Freitag, 23. Juni ➜ 10.00 – 11.10 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Mittagswende ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Moonlight Serenade ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Gunkl ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Eine unglückliche Liebe ➜ Muffathalle, Olodum Samstag, 24. Juni ➜ 17.00 Uhr, Fifa-Stadion, Achtelfinale ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Baumeister Solness ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, HVB Festspiel- Nacht ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Kuttner erklärt die Welt ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Konstantin Wecker Sonntag, 25. Juni ➜ Münchner Stadtlauf 2006 ➜ 10.00 Uhr, St. Michael, Festspiel- Gottesdienst ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche, Für Saiteninstrumente ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Benefizkonzert Tierpark Hellabrunn ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Gourmetklassik ➜ 15.00 – 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 15.00 – 17.45 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater, Der Kissenmann ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Liederabend Thomas Quasthoff ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Marilyn ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Celtic Tenors ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eagles ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, No sports Montag, 26. Juni ➜ 11.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso. Die Frau und der Neger ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Der Bauer als Millionär ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Eröffnungsgala Theatersport WM-Gala ➜ 20.04 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch ➜ 22.00 Uhr, Schauspielhaus, The Kapulikaupunki Orchestra Dienstag, 27. Juni ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 16.00 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Eröffnungs-Vortrag Opern-Festspiele ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Romeo und Julia ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Italienische Sommernacht ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker Mittwoch, 28. Juni ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Moses und Aron ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Filmmusikkonzert ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um Nichts ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Bakchen ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Barrelhouse Jazzband ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ BR-Funkhaus, Carolyn Breuer ➜ Muffathalle, Flaming Lips ➜ Rote Sonne, Melted Men Donnerstag, 29. Juni ➜ 9.15 -10.05 und 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Satemin Seidenfuß ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Norma ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Strangers in the Night ➜ Rote Sonne, Why Freitag, 30. Juni ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, Jazz- Frühschoppen ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Falstaff ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings Erwachen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Hanna Schygulla Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 7
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
8 TAXIKURIER Mehrtägige Termine ➜ 27.04.06 - 16.06.06, Di. - So. 20.00 - 22.30 Uhr, Sa. + So. 15.00 - 17.30 Uhr, Theresienwiese, Afrika, Afrika! ➜ 22.05.06 - 17.06.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night ➜ 30.05.06 - 03.06.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Der Rentner ➜ 30.05.06 - 04.06.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Abba Mania ➜ 01.06.06 - 17.06.06, Lach- und Schießgesellschaft, Henning Venske ➜ 02.06.06 - 04.06.06, Monofaktur, Shake Your Ass Festival ➜ 03.06.06 - 04.06.06, Audimax der LMU, Hader muss weg ➜ 06.06.06 - 10.06.06, ICM, Fifa-Kongress ➜ 06.06.06 - 13.06.06 (außer Fr.), Das Schloss, Caveman ➜ 06.06.06 - 09.07.06, Olympiapark, Fan Fest WM ➜ 09.06.06 - 09.07.06, Fußball-WM ➜ 10.06.06 - 11.06.06,City, Stadtgründungsfest ➜ 14.06.06 - 09.07.06, Olympiapark Süd, Tollwood ➜ 15.06.06 - 18.06.06, - 23.00 Uhr, Olympiastadion, Weinwelt München ➜ 18.06.06 - 19.06.06, Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrandt ➜ 19.06.06 - 08.07.06, Das Schloss, Karsten Kaie ➜ 20.06.06 - 21.06.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dietrich „Piano“ Paul ➜ 21.06.06 - 12.08.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Männer und andere Irrtümer ➜ 24.06.06 - 31.07.06, Münchner Opernfestspiele ➜ 27.06.06 - 16.07.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Cirque Eloize ➜ 29.06.06 - 08.07.06, Neue Messe, Pink Floyd Show Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • Americanos • • • • Atomic Cafè •••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Cafe am Hochhaus •••• • Cord • • • Crowns Club • •• Hansa 39 • • • Kultfabrik • • • • • Lenbach • Loggia • • • max Suite • •••• M i a •••• Muffathalle • Nachtgalerie • • Nachtwerk • Optimolwerke ••••••• P 1 •• •••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • Parkcafe • Prager Frühling •• ••• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • Substanz •••••• The Garden • • •• Titanic City • • • Volksgarten • • Woanders Club • (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Die fünf Weisheiten des Monats … ➜ Wenn man mit der Concorde ins Weltall fliegen könnte, bräuchte man 7,3 Jahre, um die Sonne zu erreichen. ➜ Eine normale Doppelbettmatratze enthält durchschnittlich zwei Millionen Staubmilben. ➜ Elvis hat in seinen Konzerten nie eine Zugabe gegeben. ➜ Die meisten Banküberfälle finden freitags in der Früh statt. ➜ Malta ist das wasserärmste Land der Welt. Witz des Monats Ein Taxler geht zum Friseur und verlangt einen Kurzhaarschnitt. „Jawohl,“ sagt der Friseurmeister, „waren Sie schon einmal bei uns?“ „Nein“, sagte der Taxler, „das Ohr habe ich bei einem Verkehrsunfall verloren!“ Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 8
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Genossenschaft Peinlicher geht’s nimmer In der letzten Ausgabe berichteten wir über die Sitzung der Taxikommission des Münchner Stadtrates. Auf den flegel- und stümperhaften Auftritt der Taxivereinigung gingen wir nicht ein. Auf Grund der Sachkompetenz der Stadträte und der Erfahrung der Vorsitzenden Frau Scheuble-Schäfer konnten die Herren Heller und Kuntz keinen größeren Schaden anrichten. Meinten wir – aber weit gefehlt. Die Taxivereinigung – wer immer sie neben Heller und Kuntz noch repräsentiert – schlug in tölpelhaftem und unbedarften Aktionismus um sich. Die beiden Herren, erstmals Gast in der Taxikommission, Mitglieder sind nur die ehrenamtlichen Stadträte, beschwerten sich bei Gott und der Welt über die Sitzungsführung der langjährigen Vorsitzenden Frau Scheuble- Schäfer. Diese Luftnummer kann nur mit Dummheit begründet werden. Wie nahezu alles was die beiden anstellen und ablassen ist peinlich. Dieser Fauxpas veranlasst uns gegenüber den Stadträten der Taxikommission und im Besonderen Frau Scheuble-Schäfer eine Entschuldigung im Namen des Taxigewerbes auszusprechen. Ausgerechnet Heller und Kuntz, die dem Münchner Gewerbe in den letzten Jahren erheblichen Schaden zugefügt haben, bedanken sich auf ihre Weise dafür, dass sich mehr als 10 Stadträtinnen und Stadträte von 16.30 Uhr bis fast 21.00 Uhr mit den Problemen des Taxigewerbes befassten. Die Normalität bei der Taxivereinigung sieht so aus: ➜ Beiträge erhöht der Restvorstand ohne Generalversammlungsbeschluss. ➜ Falsche Beiträge werden bei Mitgliedern ohne Abbuchungsauftrag abgebucht. ➜ Kündigungen der Mitgliedschaft wegen Satzungsverstößen des Restvorstandes werden nicht akzeptiert. ➜ Persönliche Einzelheiten von Mitgliedern werden durch den geschwätzigen Schatzmeister Kuntz in der Presse bundesweit breitgetreten. ➜ Beiträge an den Landesverband, die die Mitglieder an die Vereinigung bezahlten, wurden nicht weitergeleitet, obwohl seit 1974 ein Vertrag besteht, der laufend aktualisiert wurde. ➜ Mit der Taxi-München eG führte die Vereinigung unter Heller noch nicht ein Gespräch. ➜ Ein schwindliger Tarifantrag wurde im August 2005 unter Pressegetöse in Absprache mit unserer Konkurrenz vorgestellt. ➜ Trotz Untersagung, verklebten Vereinigungsvorstände unsere teueren Rufsäulen und verursachten dadurch Lackschäden. Auf welche Ungezogenheiten die Vereinigung sonst noch stolz ist, war im Standpunkt zu lesen. Auf der Habenseite der Gewerbearbeit der Vereinigung ist wenig bis nichts zu vermelden. Im Gegenteil, das erste Mal seit Bestehen der Taxivereinigung, also seit 50 Jahren, unterließ es unser Gewerbeverband einen Antrag auf Einlegen eines Beobachtungszeitraums zu stellen. Zweifelsohne ist die Begründung dazu eine Menge Arbeit, aber vielleicht haben sich Heller und Freunde schon von der Verbandsarbeit verabschiedet und überlassen diese ihren neuen Freunden aus der Rosenheimer Straße? Schlechter kann es kaum werden. Mancher findet es auch skurril, wenn ein Verein, der nach eigenen Angaben fertig ist, so peinlich und inkompetent auftritt und gleichzeitig im ICM eine pralle Fete ablässt. Die Einladungsplakate wurden vom Schriftzug „Taxi- München 06“ beherrscht, dadurch wurde der BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 9
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
10 TAXIKURIER Die Genossenschaft Eindruck erweckt, dass die Taxi-München eG dahinter steckt. Ein Kollege brachte es auf den Punkt: „Die Vereinigung hat keine positiven Ziele und sucht ihre Daseinsberechtigung im Streit nach innen, um Erfolglosigkeit zu überdecken. Diese Peinlichkeit beende ich für mich bis 30. Juni durch Kündigung der Taxivereinigung zum Jahresende, dabei spare ich mir 30 Euro, wenn ich im Landesverband bleibe.“ Freierkampagne während der WM Die Fußballweltmeisterschaft bringt München bestimmt eine Menge Gäste rund um den Fußball. Der eine oder andere will sicher des nachts etwas erleben. Zudem ist zu erwarten, dass sich das horizontale Gewerbe auf diese Nachfrage einstellt. An insgesamt 12 Spielorten findet bundesweit eine Freierkampagne statt. Die Prostituiertenberatung Mimikry, die Münchner Aidshilfe, sowie das Referat für Umwelt und Gesundheit plant eine Aufklärungskampagne, an der sich das Münchner Taxigewerbe beteiligt. Es werden dabei Postkarten und Kondome, die bei der Taxi-München eG erhältlich sind, von Fahrern an Fahrgäste verteilt, die einschlägige Adressen mit Kunden anfahren. Nachdem die Bereitschaft zu safer-sex nachlässt, ist das Ziel Aufklärung und Sensibilisierung durch 10 Regeln, die den Postkarten zu entnehmen sind, zu betreiben. Wir empfehlen gerade Nachtfahrern, an dieser Kampagne teilzunehmen. Helfen Sie mit, dass die Gesundheit Ihrer Fahrgäste und die anderer, nicht aufs Spiel gesetzt wird. (HM) Ortskundeprüfung Schreiben des TÜV-Süd: Sehr geehrter Herr Lehmair, vielen Dank für Ihren Hinweis zu einer möglicherweise neuen Art, mit Betrug durch die Ortskundeprüfung zu kommen. Sie haben den Verdacht geäußert, es könnten mit GPRS-fähigen „Armbanduhren“ prüfungsnotwendige Daten abgerufen werden. Wir nehmen diesen Hinweis sehr ernst und verfolgen ihn sofort mit allem Nachdruck, obwohl der versprochene Erfolg allenfalls nur minimale Chancen hätte, wie dies ja schon von Herrn Doll richtigerweise gesagt wurde. Im übrigen haben wir ja schon Erfahrungen u. a. mit Minikameras, markierten Kugelschreibern, Minihörgeräten usw. Im Internet haben wir nun auch die Scheinuhren entdeckt. Es geht wohl um sog. Wrist- PDAs, also um Minicomputer (z. B. Fossil- WristPDA 2.0 Review) zum Preis von ca. 150 Euro aufwärts. Nun haben wir die Ortskundeprüfung ja seit einiger Zeit so umgestellt, dass z. B. Adressenfragen, die oft nur auswendig gelernt werden und die auch "spickergeeignet" wären, nur noch einen sehr geringen Anteil ausmachen. Dem Betrug hilfreich wäre jedoch z. B. ein übersichtlicher Stadtplan mit vielen hundert lesbaren Straßen, der aber auf einem MiniPC nicht darstellbar ist. Vorstellbar ist natürlich auch ein Routenplaner. Dazu wäre aber eine doch sehr aufwändige (und für Prüfer leicht erkennbare) Dateneingabe notwendig. Jedenfalls werden wir uns in den nächsten Wochen regelmäßig und weiterhin sporadisch die Armbanduhren der Bewerber genauer anschauen. Ein Betrugsversuch hat übrigens den längerfristigen Ausschluss aus der Prüfung zur Folge. Sehr wahrscheinlich in dieser Angelegenheit erscheint mir der Versuch einer „Verkaufsförderung“, also das Abzocken mit falschen Versprechungen. Dafür sprechen auch die derzeitigen Prüfungsergebnisse mit einer Durchfallquote in der Größenordnung von 90%. Ergänzend dazu werde ich mir alle bestandenen Aufgaben aus den letzten Monaten nochmals ansehen. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Sie auf die Möglichkeit hinweisen, dass Vertreter des Taxigewerbes gerne auch anonym an der Ortskundeprüfung teilnehmen und sich an Ort und Stelle über den korrekten Ablauf informieren können. Zu einem persönlichen Gespräch bin ich natürlich ebenfalls jederzeit gerne bereit. Nocheinmal vielen Dank für Ihren Hinweis. Mit freundlichen Grüßen Alois Sagstetter TÜV Süd Auto Service GmbH Prüfungsleiter für die Ortskundeprüfungen in München Taxi-Sonderausstellung verlängert Die Taxi-Ausstellung in Amerang wird bis zum 31. Oktober verlängert. Jeweils Dienstag bis Samstag von 10.00 - 18.00 Uhr ist das Museum für Deutsche Automobilgeschichte Amerang geöffnet. Informationen unter Telefon 08075/8141 Taxistand „Hotel Europa“ wird aufgelöst Immer wird, insbesondere nachts, der Taxistand „Hotel Europa“ durch Reisebusse zugeparkt. Mehrere Gespräche mit der Hoteldirektion haben nur kurzfristig zu einer Besserung geführt. Für das Hotel Europa fällt somit ein unschätzbarer Werbevorteil durch die „kostenlosen“ Funkdurchsagen mit Nennung des Hotelnamens weg. Die Auftragsvergabe durch den Wegfall dieses Standes wird durch die umliegenden Taxistände kompensiert. Ergebnis zum Thema „Ausgleich“ Das Titelthema im März-Heft hat reges Interesse und kontroverse Meinungen ausgelöst. Über 60 % der Kollegen votierten für die Beibehaltung des Ausgleichs und haben dies teilweise auch logisch begründet. Vielfach wurde an die Funker appelliert, bei der Vergabe jedoch sehr kritisch zu agieren. Wir werden dieses Thema mittelfristig wieder aufnehmen. Verwechslungsgefahr Die Hotels Orbis Mercure am Karl-Marx-Ring und das Mercure München am Rudolf-Vogel- Bogen werden regelmäßig verwechselt und die Fahrgäste werden dazwischen spazierengefahren. +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g ATZINGER ESSEN TRINKEN KULTUR Schellingstraße 9 München Tel. 28 28 80 www.atzinger-muenchen.de täglich von 10.00 Uhr bis 03.00 Uhr früh Sonntag bis 01.00 Uhr durchgehend warme Küche bis 01.00 Uhr Taxi 06-06 17.05.2006 19:55 Uhr Seite 10
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Genossenschaft 11TAXIKURIER Suchmeldung 1 Am Mittwoch, 03.05.06, gegen 01.00 Uhr, hat ein Taxifahrer etwa gegen 01.15 Uhr an der Kreuzung Kapuzinerstraße/Lindwurmstraße einen Fahrgast aufgenommen. Dieser Fahrgast hielt ein Taxi auf, das an der Kreuzung an einer roten Ampel stand. Der Fahrgast kann wie folgt beschrieben werden: 35 Jahre alt, ca. 1,80 m, schlank, dunkelblonde längere Haare, die zu einem Pferdeschwanz gebunden waren, kurz geschnittener Vollbart, trug einen Kapuzenpullover und dunkle Jeans. Fahrziel war die U-Bahnstation Silberhornstraße, wo die Person auch abgesetzt wurde. Der betreffende Taxifahrer wird für eine Zeugenaussage benötigt. Die gesuchte Person wird wegen eines versuchten Tötungsdelikts gesucht. Hinweise bitte an Frau Choleva (TAXI-MÜNCHEN eG). Suchmeldung 2 Welcher Kollege unterstützte am Freitag, den 28. April, gegen 23.50 Uhr einen Kollegen mit einem Mercedes-Taxi, dessen Fahrzeug an der Frontseite erheblich beschädigt wurde, das Taxi wieder fahrbereit zu bekommen. Meldungen an den Kollegen Reinhold Siegel, Telefon 2161-361. Der Aufsichtsrat berichtet: Liebe Kolleginnen und Kollegen, nun ist es tatsächlich bald so weit, die Fußball WM beginnt in wenigen Tagen. Die Stadt München steht mit dem Eröffnungsspiel und weiteren WM -Spielen sowie des WM–Medienzentrums im Mittelpunkt des weltweiten Interesses. Außerdem plant die Stadt München ein vier Wochen langes Fußballfest und bietet allen Fußballfans und Nichtfußballbegeisterten ein reichhaltiges kulturelles Programm an. Die Stadtverwaltung München rechnet für diese Zeit mit hunderttausenden zusätzlichen Besuchern. Dies stellt auch eine besondere Herausforderung für das Münchner Taxigewerbe dar. Bitte denken Sie daran und weisen Sie auch die Kolleginnen und Kollegen gegebenenfalls darauf hin, dass auch wir dazu beitragen können, dass sich unsere Gäste in München wohl fühlen. Schließlich lautet das Motto Münchens: „Weltstadt mit Herz“ . Nun zurück zum eigentlichen Zweck meiner Berichterstattung. Am 25. April fand die letzte Aufsichtsratsitzung im Beisein der Vorstandsmitglieder statt. Unter anderem wurden folgende Themen besprochen: ➜ Aufnahmen, Übertragungen usw. ➜ Revisionsberichte für das I. Quartal 2006 ➜ Bericht über die derzeit aktuellen Marketing-Aktivitäten, wie: Erneuerung der Internetseiten, Verbesserung der Kundenkontakte, Corporate Identity. Außerdem stellte der Vorstand die von ihm in Auftrag gegebene Werbung vor. Dabei handelt es sich um eine einmalige Informationsaktion in einer Wochenendausgabe der Süddeutschen Zeitung. ➜ Kostenreduzierung beim Taxikurier, dem offiziellen Mitteilungsheft der Taxi München eG. ➜ Telefon und Funkgebühren: Leider mussten wir feststellen, dass auch dieses Jahr wieder einige Kollegen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht pünktlich nachgekommen sind. Zum Schluss bleibt mir nur noch, allen Fußballfans unter Ihnen spannende Spiele zu wünschen. Den weniger Fußballbegeisterten wünsche ich schönes Wetter für einen entspannten Biergartenbesuch. Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Geschäfte und eine unfallfreie Zeit. Ihre Christine Reindl Aufsichtsratvorsitzende Unser Kollege Richard Dechantsreiter Taxi 626 ist am Sonntag, den 16. April 2006, im Alter von 69 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Herr Dechantsreiter war nahezu 35 Jahre Taxi- und Mietwagenunternehmer und Mitglied unserer Genossenschaft. Wir verlieren mit Herrn Dechantsreiter einen sehr angenehmen und freundlichen Kollegen. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 11
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
12 TAXIKURIER Mitgliedschaft im Landesverband Rund dreiviertel der Mitglieder der Münchner Taxivereinigung sind über die Taxivereinigung Mitglied im Landesverband. Der Beitrag des Landesverbandes beträgt 42 Euro pro Jahr für Einzelmitglieder. Der Beitrag der Taxivereinigung beläuft sich derzeit auf Euro 72 Euro per anno. Auf Grund der jahrzehntelangen intensiven Kooperation wurde im Jahre 1974 ein Vertrag über die reduzierte Beitragsweiterleitung an den Landesverband geschlossen. Hintergrund waren unter anderem der geringere Verwaltungsaufwand und vor allem die Politik zu Gunsten des Münchner Taxigewerbes. Diese Vereinbarung erwies sich als tragfähige Basis für eine Kooperation über drei Jahrzehnte. Natürlich wurde dieser Vertrag den jeweiligen Beitragsänderungen angepasst . Die Abrechnungen mit der Taxivereinigung klappten bis 2004. Für 2005 weigerte sich die Taxivereinigung den Beitrag für die Mitglieder im Landesverband abzuführen. Es wurde lediglich eine kleine Abschlagszahlung geleistet, die nicht einmal den Beitrag für den BZP, den wir zu zahlen haben, abdeckt. Diese Entwicklung ist für alle Mitglieder unseres Verbandes, die über die Taxivereinigung eingebunden sind, nachteilig, Bei weiterer Blockade durch den derzeitigen Vorstand der Taxivereinigung, sehen wir uns gezwungen, die Mitgliedschaft zu annullieren, da uns keine Beiträge zufließen. Die Folge wäre natürlich der Ausschluss von Rahmenverträgen des Landesverbandes, wie z. B. RV-Versicherung, ATU, Total und VdAK. Es ist bereits eine größere Zahl von gemeinsamen Mitgliedern aus der Vereinigung ausgetreten. Die meisten dieser Kollegen erklärten, weiterhin im Landesverband verbleiben zu wollen. Hierzu genügt eine Mitteilung an Frau Choleva, Telefon 2161-367. Es ist zu hoffen, dass zwischen der Taxivereinigung und dem Landesverband möglichst bald Einvernehmen hergestellt wird zum Wohle des Gewerbes. (HM) Der Landesverband TAXI TAXI TAXIStation München Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München bundesweit 24 Std. Service Tel. 0180 - 222 1222 AUTOTEILE MÜNCHEN Reifendienst (alle Fabrikate) KFZ-Meisterwerkstatt Ölwechsel Sankt-Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 - 50 205-71/-81 Fax 089 - 50 34 07 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.00 Uhr 12.30 - 17.00 Uhr Samstag 8.30. -13.00 Uhr TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-ERSATZTEILE TAXI-SCHLEPPSERVICE TAXI-SERVICE 3 Taxi-Spezialisten haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen für Ihren Taxi-Betrieb einen optimalen Service bieten zu können. TE-AUTOTEILE MÜNCHEN hat für Sie die günstigsten Ersatzteile und Reparaturpreise in der hauseigenen Werkstatt. TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller- Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. J. A.H. U. GmbHsteht Tag und Nacht für Sie als Abschleppservice bereit, falls Ihr Taxi plötzlich nicht mehr weiter möchte. J.A.H.U. GMBH 24 Std. Abschleppservice Tel. 0173 - 397 85 22 In KOOPERATION TAXI-SERVICE für MÜNCHEN ...3-fach stark! Im Sommer die gleiche Kühle wie Sommerreifenknaller im Winter, darum: W211 (205/60R16 H) Vorbestellung möglich (solange Vorrat reicht!) Gültig ab sofort bis 30.06.2006 Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 12
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
I Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Nachtfahrer des Taxis 1001 (Taxiunternehmen Christian Pluskota) Taxiunternehmer haften zwar für die Verfehlungen ihrer Fahrer, an den Pranger wollen wir sie jedoch nicht stellen. So geben wir den betroffenen „Chefs“ immer die Möglichkeit, uns die Namen der Fahrer zu nennen. In diesem Fall jedoch verweigerte Christian Pluskota das Outing seines Chauffeurs. Das „Brenner’s“ in der Maximilianstraße 11-15 A hat sich ja zu einem neuen Treffpunkt der „unerlaubten Bereitsteller“ entwickelt. Die Kollegen vom „Vier Jahreszeiten“ können ein Lied davon singen, wie ihnen regelmäßig diese ehrlosen Zeitgenossen die Fahrgäste abstauben. So auch in der Nacht vom 18. auf den 19. April. Taxi 1001 reihte sich als Zweiter vor das gut gehende Restaurant. Als er mit eingeschalteter Dachleuchte von einem Kollegen auf seine unerlaubte Bereitstellung angesprochen wurde, antwortete er mit der wohl dümmsten aller Ausreden, „dass er bestellt sei“, löschte seine Reklame und beendete arrogant das Gespräch. Als ein weiteres Taxi stoppte fuhr er weg, wohl in Sorge vor einer Anzeige (2. Zeuge), und stellte sich am „Vier Jahreszeiten“ auf. (19.04.06, 1.15 Uhr). Die Zitrone des Monats trifft hier bestimmt nicht den Falschen. (PR) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Dirk Lübben (Taxi 2317) Dass der Taxistand „Bahnhof Trudering“ völlig falsch platziert ist und für die Fahrgäste und Taxler eine Belastung darstellt, ist bekannt. Gerade nachts werden vorbeifahrende Taxis von den Fahrgästen „abgewinkt“, die sich die 150 Meter zum Taxistand sparen wollen und die wartenden Taxler schauen regelmäßig in die Röhre. Neulich, am 30. März um 1.45 Uhr, als die letzte U-Bahn den Bahnhof Trudering erreichte und kein Fahrgast mehr die Chance hat, mit den Öffentlichen irgendwo hinzukommen, ereignete sich genau das, was immer passiert. Ein stadtauswärts fahrendes Taxi fuhr an zwei am Standplatz wartenden Kollegen vorbei und wurde in Höhe des Bahnhofs von einem Fahrgast gestoppt. Kollege Lübben jedoch drehte sein Fahrzeug und reihte sich an Position 3 am Stand ein. Auf Nachfragen erklärte er sein Verhalten als selbstverständlich. Er ist seit 1990 im Gewerbe tätig und hat sich offenbar eine kollegiale Ethik und Moral bewahrt, die als herausragendes Exempel mit der Rose des Monats gewürdigt wird. Trotzdem hoffen alle Ost-Taxler auf rasche Änderung der Situation am Bahnhof-Trudering-Stand. (PR) Ein Kollege mit Charakter Auf frischer Tat ertappt 13TAXIKURIER Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 13
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
14 TAXIKURIER Es ist angerichtet, die Party kann steigen. Die Besten sollen gewinnen. Münchens Taxler sind die Besten und wir werden profitieren. München ist ein Magnet und wird nicht nur von den sechs Spielen, sondern auch vom Medienzentrum und von der Anziehungskraft der Stadt Vorteile haben. Setzen wir unseren Optimismus und unser Lächeln ein, dann sind wir gute Gastgeber. Die Voraussetzungen sind geschaffen und bestens. Hier nun alle notwendige Hinweise und Tipps: Medienzentrum Das Medienzentrum ist im Neuen Messegelände in den Hallen C2-C4 untergebracht. Das technische Equipment wird bereits seit Anfang Mai 2006 montiert und installiert. In München laufen somit alle Übertragungen aus sämtlichen deutschen Fußballstadien zusammen und werden von hier in die ganze Welt ausgestrahlt. Die Zu- und Abfahrt zu diesen Hallen ist ausschließlich über das Tor 17 (Paul-Henry-Spaak-Straße) möglich. Somit fungiert hier der Taxistand „MESSE-NORD“ als zugehöriger Standplatz für das Medienzentrum. Während der Fußball-Weltmeisterschaft gibt es bzg. des Taxistandes allerdings keine Änderung: Die Aufstellung erfolgt nicht vor dem Haupteingang, sondern entlang der östlichen Seite des Gebäudes des Haupteingangs Nord; und zwar hier in südlicher Richtung. Sollte der Standplatz nicht ausreichen, hat uns die Messe München GmbH zugesichert, dass wir den deneben liegenden Parkplatz (P4) zusätzlich als Taxispeicher benutzen können. Im Medienzentrum passiert übrigens nicht nur während der Spiele in der Allianz-Arena etwas, sondern rund um die Uhr während der gesamten WM (9.6. – 9.7.2006). So haben wir z. B. erfahren, dass das mexikanische Fernsehen ein 24-Stunden-WM- Programm plant. So gesehen könnte es während der WM Tag und Nacht zu Taxifahrten vom und zum Medienzentrum kommen. Die WM kann starten – Münchens Taxler sind vorbereitet Titelthema Alle Infos und Pläne, viele Tipps! TAXI Foto: FIFA Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 14
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
15TAXIKURIER FIFA-WM-Stadion Für München und seine Taxis wurde nicht nur ein Kompromiss, sondern eine optimale Lösung erreicht. München hat von allen WM-Stadien die meisten Taxi-Plätze. Hier die wichtigsten Facts im Überblick: ➜ Das Stadion ist nur an den Spieltagen geöffnet. Ansonsten ist eine Besichtigung aus Sicherheitsgründen nicht möglich. ➜ Die Arena wird drei Stunden (Eröffnungsspiel vier Stunden) vor dem Spiel geöffnet. Zwei Stunden nach Spielschluss wird das gesamte Gelände (auch VIP-Bereiche) geräumt. ➜ Vier Personen (Zwei durch Park&Ride-Team, zwei durch Taxi München eG) sorgen für reibungslosen Taxi-Ablauf. ➜ Es gibt nur zwei Eingänge (Süd und Nord). 95 % der Besucher betreten und verlassen das Stadion durch den Eingang Süd. ➜ Fahrservice Hyundai: Nur 80–150 Fahrzeuge des Hauptsponsors chauffieren in München berechtigte Fahrgäste. Somit stellen diese keine Konkurrenz für das Taxigewerbe dar. ➜ Sicherheit: Der Sicherheitsring um das Stadion darf nicht befahren werden. Die Anweisungen der Polizei sind strikt einzuhalten. Eine erhebliche Polizeipräsenz sorgt für die Überwachung der Sicherheits- Standards. Taxi-Standplätze Taxi Konzept FIFA WM Stadion München während der FIFA WM 2006™ ➜ 1. Taxistand Süd 1a Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der Fahrgäste An Spieltagen der FIFA WM 2006™ werden die Spuren C, D und E der Ebene 0 des P&R Parkhauses Fröttmaning (während der WM = P4) vor und nach dem Spiel als Taxistand SÜD genutzt. Alle übrigen Spuren werden für den grenzüberschreitenden Busregelverkehr sowie für die Zufahrten zum Parkhaus genutzt. Die Taxis stellen sich in o.g. Spuren jeweils 3-reihig in Fahrtrichtung Osten auf, der Einstieg erfolgt ebenfalls ausschliesslich im östlichen Teil der Ebene 0. 1b Zu- und Ausfahrt Die Zufahrt zum Taxistand Süd erfolgt ausschliesslich über die A9/AS Fröttmaning Süd. Nach der Abfahrt von der Autobahn sofort rechts abbiegen auf die Brücke Maria- Göppert-Mayer-Straße (Beschilderung Taxi oder P4 folgen). Der Straße parallel zum Gelände Kunstpark Nord (während der WM = P5) folgen. Die Einfahrt zur Ebene O / P4 erfolgt nur über die Fläche Kurzzeitparkplätze rechts kurz vor der Westzufahrt zum P4 (gleichzeitig kurzfristiger Speicherbereich für Taxis). Die Kurzzeitparkplätze sind an Spieltagen gesperrt. Die Ausfahrt erfolgt nur über die Ostausfahrt der Ebene 0, links in den Hans-Jensen-Weg, dann rechts in die Werner-Heissenberg-Allee und direkt in Richtung A9/AS Fröttmaning Süd. Die beschriebenen Wegeführungen bei der Zu- und Ausfahrt wird von Ordnungskräften und der Polizei koordiniert und überwacht, das Ziel ist, möglichen Kreuzungsverkehr zu minimieren und die Zu- und Ausfahrt für Taxis, Pkws und Busse so effizient wie möglich zu gestalten. 1c Taxispeicher Die Brücke Maria-Göppert-Mayer- Straße inklusive der „Schleife“ bis zur süd-westlichen Spitze des Kunstpark Nord wird während bzw. nach dem Spiel als „Taxispeicher“genutzt. Die Zufahrt zu diesem Bereich ist nach dem Spiel ausschliesslich Taxis vorbehalten, die sich dort aufstellen und dann mit Hilfe von zwei Mitarbeitern der Taxi München eG und freiwilligen Helfern des OK abgerufen werden. Aus Sicherheitsgründen darf nur eine Spur befüllt werden. Die Mitarbeiter der Taxi München eG und die freiwilligen Helfer stimmen sich direkt mit den Mitarbeitern der P&R GmbH ab. Insgesamt können so im Süden des Stadions ca. 350 Taxis gleichzeitig vorgehalten werden (Speicher und Taxistand zusammen). ➜ 2. Taxistand Nord 2a Grundsätzliches Der Taxistand Nord auf dem Busparkplatz PNord dient ausschließlich als Speicherplatz für die Abholung von Gästen der Partner & Supplier, VIP Hospitality und der Commercial Hospitality nach dem Spiel, da diese die einzigen Personen sind, die das Stadion vom Nordwesten aus betreten und auch verlassen. Alle anderen Besucher benutzen die Zugänge über die Esplanade im Süden und sollten von Taxis daher unbedingt beim Taxistand Süd ausgeladen werden. Außer dem Zugang im Nordwesten (nur o.g. Sondergruppen) und den Zugangen im Süden der Esplanade Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 15
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
16 TAXIKURIER existieren keine weiteren Zugangsmöglichkeiten, daher ist auch speziell ein Ausstieg im Verlauf der Werner- Heissenberg-Allee aus Sicherheitsund Verkehrsgründen nicht nur untersagt, sondern für den Fahrgast nicht sinnvoll. Auf der Fläche des Busparkplatzes PMitte wird während der FIFA WM 2006™ eine Zeltlandschaft für die Hospitality-Bewirtung aufgestellt. Die Zufahrt/Rechtsabbiegerspur zu PMitte wird nur für Taxis genutzt. Vor dem Spiel wird nur dieser Bereich als Ausstiegspunkt für die Gäste genutzt, der Speicher auf PNord ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktiv. Während das Spiel läuft, können sich Taxis auf der Rechtsabbiegerspur zu PMitte sowie auf dem Taxibereiche auf PNord aufstellen um nach dem Spiel Gäste aufzunehmen (siehe Detail-Plan). 2b Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der Fahrgäste Einfahrt auf PNord, sofort nach der Einfahrt links abbiegen. Auf dem Straßenbereich parallel zur nördlichen Flanke des PNord wird ein temporärer Taxistand/Taxispeicher (nur für Spieltage) eingerichtet. Dort finden ca. 35 Taxis Platz (zweireihige Aufstellung) und können von dort entweder direkt Gäste aufnehmen oder zur Rechtsabbiegerspur PMitte nachrücken. Diese Straße steht nur nach dem Spiel zur Verfügung, da sie vor dem Spiel von Bussen genutzt wird. Die Rechtsabbiegerspur zu PMitte soll als Haupt-Taxivorfahrtsspur genutzt werden, die von PNord aus nachbefüllt wird. Aus Sicherheitsgründen müssen die zwei Ausfahrten (Betriebsgeländes der Technischen Basis und GSB) im Westen des Stadions permanent freigehalten werden; aus diesem Grund ist die Taxivorfahrtsspur räumlich begrenzt dementsprechend gekennzeichnet (ca. 5 Vorfahrtsplätze). Das Nachrückprocedere von PNord zur Taxivorfahrtsspur wird von einem Mitarbeiter der Taxi München eG und einem freiwilligen Helfer des OK unterstützt, die oben beschriebenen Abläufe sollten aber von jedem Taxifahrer eingehalten werden, um einen zügigen und reibungslosen Ablauf für alle zu garantieren und Konflikte untereinander zu vermeiden. 2c Zu- und Ausfahrt Die Zufahrt zu PNord erfolgt aus Richtung A9/AS Fröttmaning Süd über die Werner-Heissenberg-Allee, der Schleife/Durchfahrt unter der Autobahnzufahrt zurück in Richtung Süden folgen, Einfahrt rechts auf PNord. Vor dem Spiel fahren die Taxis nicht auf PNord ein, sondern links daran vorbei und lassen die Gäste auf der gekennzeichneten Taxispur (Rechtsabbiegerspur zu PMitte) aussteigen. Aus Richtung A99/AS Fröttmaning Nord über die Werner- Heissenberg-Allee, links der Unterführung in Richtung Norden folgen, nächste Abfahrt rechts, der Schleife/Durchfahrt unter der Autobahnzufahrt zurück in Richtung Süden folgen, Einfahrt rechts auf PNord. Verfahren vor dem Spiel wie oben. Die Ausfahrt ab Vorfahrtsspur erfolgt in Richtung Süden über die Werner- Heissenberg-Allee direkt zur A9/AS Fröttmaning Süd. In Richtung Norden über die Werner-Heissenberg- Allee, links der Unterführung in Richtung Norden folgen, auf der linken Spur zur Auffahrt auf die A99/AS Fröttmaning Nord. Insgesamt können so im Norden des Stadions ca. 40 Taxis gleichzeitig vorgehalten werden. (PR) Foto: FIFA | Composing: www.atelier-tacke.de Westenriederstr. 14 80331 München Telefon: 22 62 19 F a x : 26 08 91 7 Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr Sonn- und Feiertags geschlossen Rudi Färber THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 16
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
1TAXIKURIER Im Rahmen der Fußball-WM gibt es auch für Taxler bei Verkehrsverstößen kein Pardon. Polizeidirektor Hans-Jürgen Notka erläutert dem TAXIKURIER, warum und hofft auf Ihr Verständnis. Zugegeben, nicht immer treffen wir auf Polizisten, die großes Verständnis für den Taxler und seinen harten Beruf aufbringen. Aber im Großen und Ganzen ist man doch von beiden Seiten um ein angenehmes Auskommen bemüht. Wo in normalen Zeiten schon mal ein Auge zugedrückt wird, ist aber während der Fußball-WM Schluss mit lustig. In diesen Wochen steht die Polizei unter einer besonderen Stresssituation. Einsatz rund um die Uhr, Urlaubssperre u.ä. tragen da genauso dazu bei wie die angespannte Sicherheitslage. Herr Beckstein lässt grüßen! Und das betrifft eben in besonderem Maß auch die Verkehrssituation rund um das WM-Stadion, das übrigens während dieser Zeit wegen der Werbeneutralität nicht Allianz-Arena genannt werden darf. Da Taxis nun doch in den „An- und Abfahrgenuss“ kommen, gelten aber auch für sie verschärfte Regeln. Hans-Jürgen Notka, Polizeidirektor Abteilung Einsatz E 4 und Chef von allem, was sich straßentechnisch bewegt: „Ich appelliere ausdrücklich, dass sich alle Taxifahrer während der WM strikt an die Regeln halten. Beim Stadion gilt das besondere Augenmerk auf die Werner-Heissenberg- Allee. Unsere Einsatzkräfte haben die Anweisung, Verstöße gegen das absolute Halteverbot knallhart zu verfolgen.“ Normalerweise ist dieser Bereich so abgeriegelt, dass eh keine Maus durchkommt. Aber wie wir alle aus Erfahrung wissen, haben Fahrgäste die besondere Gabe, an allen möglichen und unmöglichen Plätzen aufzutauchen. Sollten sich also wirklich welche auf der Werner-Heissen- Aufgepasst! Die Polizei langt richtig hin! Interview | Hans-Jürgen Notka berg-Allee tummeln, ignorieren Sie sie einfach. Damit werden Sie sich viel Ärger ersparen und auf jeden Fall mehr Geld, als die Fahrt einbringt. Notka: „Da wir aufgrund der Öffentlichkeitsarbeit und sämtlicher Apelle so eindringlich darauf aufmerksam machen, kann sich keiner mehr darauf herausreden, er hätte das nicht gewusst. Deshalb werden Verstöße auch als Vorsatz geahndet und mit einer Verdoppelung der Bußgelder sanktioniert.“ Da Sicherheit aber nicht nur rund um das Stadion groß geschrieben wird, sondern auch an allen Plätzen in der Stadt, wo das Leben tobt, werden auch Verstöße wie unerlaubte Bereitstellung, aufstellen auf bereits überfüllten Taxistandplätzen mit Verkehrsbehinderung (Promenadeplatz, Bräuhaus, Schrannenhalle etc.) unter besonderer Beobachtung der Einsatzkräfte stehen. Und sage keiner hinterher, er hätte nichts gewusst! (PG, PR) 17TAXIKURIER Ca. 5 Vorfahrtsplätze auf der Rechtsabbiegerspur zu P Mitte vor und nach dem Spiel aktiv Ca. 35 Taxistellplätze/ Nachrückplätze Nur nach dem Spiel aktiv S17_neu 18.05.2006 17:22 Uhr Seite 1
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
18 TAXIKURIER Die Party in der Stadt Abseits von Fröttmaning glühen die Taxameter wohl auf höherer Temperatur. Es gibt wohl keine Gaststätte oder Biergarten, die nicht am WM- Kuchen teilhaben wollen. Ganz bestimmt hohe Taxi-Intensität während der WM haben nachfolgende Stellen in unserer Stadt: ➜ Olympiapark, Übertragung aller WM-Spiele ➜ Praterinsel, WM-Parties ➜ Substanz, WM-Parties ➜ Zoozies, WM-Parties Übertragung aller WM-Spiele ➜ Dicker Mann, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Augustiner Keller, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Aumeister, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Chinesischer Turm, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Flaucher, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Franziskaner Garten, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Hirschau, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Hirschgarten, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Hofbräu Keller, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Menterschwaige, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Muffathalle, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Seehaus, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Waldwirtschaft, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Der Pschorr „Sigi-Sommer-Balkon“, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten ➜ Laimer’s, WM-Parties ➜ Südkurve im Arnulfpark, Übertragung aller WM-Spiele im Biergarten Service- u. Freundlichkeitskampagne Es gab und gibt eine Kampagne mit dem Ziel, Dienstleister aus Hotellerie, Gastronomie, Reisebüros, Flughäfen, Bahn und Taxigewerbe zu schulen, den Gästen der WM zuvorkommend und freundlich gegenüberzutreten. München’s Taxler jedoch haben dies nicht nötig, da sie das ganze Jahr den Umgang mit Gästen und Touristen gewöhnt sind und eine WM für sie nichts außergewöhnliches darstellt. Die berühmt-berüchtigten „5 %“, die unser Gewerbe in Misskredit bringen, würden eine solche Kampagne sowieso nicht erreichen … Amüsantes Keine Geflügelprodukte in den WM-Stadien Als Präventiv-Maßnahme gegen die Vogelgrippe werden in den WM- Stadien keine Produkte aus Geflügelfleisch angeboten. Saubere Klo’s in München Unsere Stadt will sich während der WM auch an den „stillen Örtchen“ als vorbildlich präsentieren. Zusätzliches Reinigungspersonal soll 15 ausgewählte WC-Anlagen häufiger als bisher reinigen. Keine Blade-Nights Während der WM finden keine Blade-Nights statt. Eine wunderbare Nachricht für München’s Taxler. www.fcd06.de Unter dieser Web-Adresse findet man allerlei Interessantes rund um die Initiative „Restriktionen zu WM zu beseitigen. Unsere Beratungskompetenz Gerade in den nächsten Wochen werden wir auch zu den Guides unserer Stadt. Erfahrene Taxler sind ja gleichzeitig Fremdenführer. Besonders oft ist Taxler’s Rat ja in gastronomischer Sicht gefragt. Die weltberühmte bayrische Küche ergeht sich in Reisführern ja oft nur auf Hofbräuhaus und Touristenfallen. Deshalb sollten wir den Stolz auf München entwickeln und auch die echten, authentischen Münchner Lokale empfehlen (z. B. Augustiner-Keller, Beim Sedlmayer, Der Pschorr, Dicker Mann). Wenn Ihr Fahrgast nach Mitternacht Hunger verspürt, ist die Auswahl in München ja eher nicht so groß. Das Lamm’s am Sendlinger Tor ist seit Jahren eine bewährte Adresse. Nicht jeder Gast besitzt den Geschmack für die eher rustikalische Küche. Für die Gourmets Taxi-Driver-Hemd Maßanfertigung mit eingestickter Taxi-Nummer oder Monogramm, ein Hemd zum Wohlfühlen nicht zu kurz, nicht zu eng, nicht zu weit • beste Verarbeitung • hochwertige Stoffe • viele Varianten in Farbe und Form • Festpreis nur 29,90* Maßhemdenund Blusen *Einmalige Servicepauschale 10.-. Euro Bei Interesse bitte email an: hemdenschneider@web.de oder Tel. (089) 905 420 51 (Anrufbeantworter) Sensation in München weil maßgeschneidert Taxi 601 Taxi 06-06 18.05.2006 13:12 Uhr Seite 18
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
19TAXIKURIER bietet sich das Münchner Vorzeige- Restaurant Tantris und die Italophilen sind super im Roman’s aufgehoben. Die Welt zu Gast bei Freundinnen Besonders Nachtfahrer kennen die Frage „Wo ist denn hier was los?“ zur Genüge. Wer mit „los“ die Erotik umschreibt, dem gibt es zu erklären, dass das Bahnhofsviertel tabu ist und es kein Rotlichtviertel gibt. Der ehrenwerte Taxler befragt den geneigten Gast, was er denn bereit ist, zu investieren und chauffiert den Herrn aufgeklärt zu den bewährten Adressen. Es existieren seit Jahren intensive Beziehungen mit taxi-affinen Unternehmen, die man jetzt zu den heißen Wochen genauso pflegen sollte wie über’s Jahr (Babylon, Belami, Relax, New York Tabledance, Herz As etc.). Auch in diesem Bereich sind wir ein Mosaik in der Zufriedenheits-Skala unserer Gäste. (PR) Foto: www.atelier-tacke.de Ihr Wirtshaus am Viktualienmarkt, geöffnet täglich ab 10:00 Uhr Aus dem Holzfass: Stangeneisgekühltes Hacker-Psch orr-Edelhell Warme Küche bis 23:00 Uhr Einladung an alle Münchner Taxler! Donnerstag, 1. Juli, 11 00–1 4 00 Uhr Weisswürste, Br ez´n, Getränke frei auf dem „Si gi-Sommer“-Balkon im 1. Stock. Bringen Sie Ihren Taxi-Geldbeutel als Erkennungsmerkmal mit. Der Pschorr Viktualienmarkt 15 80331 München Tel +49(0)89/518 18 - 500 info@der-pschorr.de www.der-pschorr.de Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 19
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
20 TAXIKURIER Seit ein paar Wochen ist die TAXI-MÜNCHEN eG stolzer Besitzer eines Löwen. Der Taxikurier hat sich mit dem laut Hans Meißner „schönsten Löwen Münchens“ unterhalten … Schon wieder ein Löwe in München? München ist doch die Stadt der Löwen und außerdem bin ich hier am Odeonsplatz der einzige der Löwenparade. Und Tag und Nacht in Blickkontakt zu meinen Brüdern, den Wappentieren Bayerns an der Feldherrnhalle. Du hast ja wirklich einen tollen Platz Für mich sind nur drei Plätze in Frage gekommen: Der Marienplatz, da wollte ich aber nicht hin, weil dort ja nur die „illegalen“ Taxler stehen, die sich vom Hugendubel unerlaubt an den Beck-Stand vorwarten. Der Max- Joseph-Stand wäre meiner Schönheit auch noch würdig gewesen, aber da steht schon so ein verunglücktes Löwen-Exemplar. Also throne ich jetzt am Odeon und werde 24 Stunden von den Taxlern bewacht. Das ist ja der Treffpunkt der griechischen Taxler Zwischen Bayern und Griechenland gab es ja schon immer eine tiefe Freundschaft und die Farben der 60ger und Griechen sind ebenfalls weiß-blau, obwohl die Löwen heuer ja keine Freude bereiten. Aber die Münchner Taxler, habe ich mir sagen lassen, sind treue Löwen-Fans. Wie sind denn nun die Erfahrungen der ersten Wochen? Ich bin ja froh, dass ich ein stehender und kein sitzender Löwe bin, weil ein jeder versuchen würde, auf mir ‘rumzuklettern. Gerade nachts würde ich mir eine Sonnenbrille wünschen, weil mir schon meine Augen vom Blitzlichtgewitter weh tun. Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon fotografiert und abgetatscht worden bin. Kapieren denn die Einheimischen und Touristen deine Bemalung? Mein Künstler, der Manfred Kraus, hat mir ja ein Taxi-Schild auf den Schädel gesetzt, das kennt man in der ganzen Welt. Dazu noch mein taxifarbener Astral-Körper, da wissen die Leute, woran sie sind. Besonders lustig ist mein Meterstab, der Taxame- Interview Meißner, Leo, Siegel Im Gespräch mit dem neuen Taxi-Leo • Münchens schönster Biergarten mit dem berühmten Holzfassausschank, 5000 Plätze • Gemütlicher alter Lagerkeller • Festsaal und Tagungsräume • Bayerische Feinschmecker-Küche • Gemütlichkeit und bayerisches Brauchtum • Kein Ruhetag • Öffnungszeiten 10 00 – 1 00 Uhr • Durchgehend warme Küche Augustiner-Keller München Arnulfstr. 52 • 80335 München buero@augustinerkeller.de Tel.: (0 89) 59 43 93 Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 20
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
ter, der allerdings 106 cm misst. Und dann ist mein ganzer Leib ringsrum mit der Landkarte Oberbayerns verziert. Logisch liegt München an meinem Herzen. Irgendwo gibt es natürlich eine Nahtstelle. So ist meine Landkarte wohl die einzige, auf der Bad Tölz neben Rosenheim liegt. Und im Oktober ist das Taxi- Leben dann vorbei? Nein. Normalerweise werden die Löwen dann versteigert. Hans Meißner hat mir aber versprochen, dass er mich nicht mehr hergibt. Ich bekomme eine dauerhafte Heimat in der Engelhardstraße. Das freut mich riesig, weil ich die Münchner Taxler mag und als der König der Tiere immer ein wachsames Auge auf sie werfen werde. (PR) Seit fast zwei Jahren ist Manfred Kraus den Lesern des TAXIKURIER als Zeichner der Bilderwitze bekannt. Jetzt hat er den „Taxi-Leo“ für die Taxi München eG kreiert. Grund für uns, den 57jährigen Münchner (geboren in Haar) vorzustellen. Der Lebenskünstler ist nach dem Studium der Gebrauchsgrafik – seit nunmehr 27 Jahren – für das Bayerische Fernsehen tätig. Als Vorbilder gibt er Valentin und Haitzinger an. Seit über 20 Jahren ist er Mitglied des legendären Kultur- Stammtisch’s „Torpedo’s. Die Auflistung seiner Hobbies ist umfangreich (Segeln, Motorrad, Gitarre, Roadster, Faulenzen, Taxis zeichnen, Löwen anmalen). Der TAXIKURIER und seine Leser freuen sich jeden Monat auf seine Zeichnung der Münchner Taxiwelt. Ganz besonders stolz sind Münchens Taxler auf den „Taxi-Leo“, München’s meist-fotografierten Löwen. (PR) Der „Taxi-Zeichner“ Manfred Kraus T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...) Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 21
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Fall 6: Als Fahrer eines Großraumtaxis (natürlich eines „richtigen“ mit abgegrenztem Kofferraum, nicht ein Kombi mit Notsitzen wie Zafira, Touran, MPV, Trajet usw.) steigen uns am Kieferngarten-Stand sechs junge Leute ein und lassen sich nach Garching befördern. Während der unbesetzten Rückfahrt nach München winkt uns ein Passant und bittet uns, ihn nach Freimann zu fahren. Antwort: Die Fahrt vom Kieferngarten nach Garching führen wir mit Tarifstufe … durch, als Zuschlag drücken wir … Euro. Beim Einsteigen des Passanten in Garching schalten wir Tarifstufe … ein. Fall 7: Am Kristall-Stand erhalten wir über Funk eine Vorbestellung in Dachau. Dort holen wir einen Rollstuhlfahrer ab und bringen ihn in die Barlachstraße zur Stiftung Pfennigparade. Antwort: Ab Kristallstraße gilt für die Anfahrt Tarifstufe … . An der Tarifgrenze (Ortsende Karsfeld) schalten wir Tarifstufe … ein. Als Zuschlag drücken wir … Euro. Sobald der Behinderte eingestiegen und sein Rollstuhl eingeladen ist, schalten wir auf Tarifstufe …, als Zuschlag drücken wir zusätzlich … Euro. Ab der Tarifgrenze schalten wir auf Tarifstufe … . Fall 8: In den frühen Morgenstunden bekommen wir einen Funkauftrag: Abholung eines Fahrgastes am S-Bahnhof Herrsching. Er ist in der S-Bahn eingeschlafen und möchte von uns nach Wessling gefahren werden. Antwort: Ab Tarifgrenze (ca. 100 m vor Ortseingang Germering) fahren wir mit Tarifstufe … nach Herrsching, Zuschlag … Euro. Die Strecke bis Wessling fahren wir mit Tarifstufe … . Fall 9: Wieder einmal erhalten wir am Kristall-Stand eine Bestellung: Abholung in Dachau. Fahrtziel ist Feldmoching S-Bahn. Aufgrund des Staus auf der B 304 möchte der Fahrgast über die B 471 und Oberschleißheim fahren. Fall 1: Am Hauptbahnhof steigt ein Fahrgast mit einem Reisekoffer ein und lässt sich nach Nymphenburg in die Walhallastraße fahren. Antwort: Den Taxameter schalten wir auf Tarifstufe …, als Zuschlag drücken wir … Euro. Fall 2: Vom Pasinger Bahnhof lassen sich drei Fahrgäste mit einem Hund nach Stockdorf befördern. Antwort: Die Fahrt starten wir mit Tarifstufe …, als Zuschlag drücken wir … Euro. An der Tarifgrenze (Ortsende-Schild Krailling) schalten wir auf Tarifstufe … . Fall 3: Auf telefonische Bestellung vom Limes-Taxistand holen wir einen blinden Fahrgast mit Blindenhund in der Wiesentfelserstraße ab. Als Fahrtziel nennt er uns eine Adresse in Germering. Dort sollen wir ungefähr eine Viertelstunde warten, anschließend möchte er mit uns zurück in die Wiesentfelserstraße fahren. Antwort: Beim Einsteigen des Fahrgastes schalten wir Tarifstufe … ein, als Zuschlag drücken wir … Euro. An der Tarifgrenze (zwischen Gut Freiham und Ortseingang Germering) schalten wir auf Tarifstufe … . Während der Wartezeit in Germering läuft die Uhr auf Tarifstufe … . Bei Beginn der Rückfahrt schalten wir auf Tarifstufe … . Ab der Tarifgrenze schalten wir auf Tarifstufe … . Fall 4: Am Bahnhof Trudering steigt ein Pärchen ein. Der Mann besteht darauf, die Dame zuerst nach Grafing zu begleiten, anschließend fährt er mit uns zurück nach Baldham. Antwort: Die Fahrt starten wir mit Tarifstufe …; ab der Tarifgrenze (Ortsende Haar) gilt Tarifstufe …; bei Beginn der Rückfahrt in Grafing schalten wir auf Tarifstufe … . Beim Abbiegen von der B 304 Richtung Baldham Ortsmitte schalten wir auf Tarifstufe … . Fall 5: Per Funk werden wir zur Zechstraße 3, Fa. Philip Morris bestellt. Ein Fahrgast mit Aktenkoffer lässt sich nach Buchenhain befördern. Kaum ist er ausgestiegen, hält uns am S-Bahnhof Buchenhain eine Dame mit zwei Plastiktüten auf und nennt als Fahrtziel Baierbrunn. Antwort: In der Zechstraße 3 starten wir mit Tarifstufe … . Als Zuschlag drücken wir … Euro. Beim Einsteigen der Dame in Buchenhain schalten wir Tarifstufe … ein. Als Zuschlag drücken wir … Euro. Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern. Rund um’s Taxi Foto: www.atelier-tacke.de 22 TAXIKURIER Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor Heute: Beispiele zum Taxitarif: „Hätten Sie’s gewusst?“ ER- TAX Kundendienst Fachhändler Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 22
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Antwort: Anfahrt ab Tarifgrenze (Ortsende Karlsfeld) Tarifstufe … . Von Dachau nach Oberschleißheim Tarifstufe … . In Oberschleißheim beim Einbiegen in die Sonnenstraße Richtung Feldmoching Tarifstufe … . An der Tarifgrenze (Ortsschild München) schalten wir auf Tarifstufe … . Fall 10: Vorbestellung vom Cosima-Stand: Abholung in Ismaning, anschließend Fahrt zum Flughafen. Antwort: Anfahrt ab Tarifgrenze (Ortsende Unterföhring) Tarifstufe … . Fahrt von Ismaning Richtung Flughafen: Tarifstufe … . Ab Tarifgrenze Flughafen Tarifstufe … . Fall 11: Da am Flughafen gerade kein Kombi-Taxi verfügbar ist, erhalten wir mit unserem Kombi- Taxi einen Funkauftrag vom Fröttmaning- Stand aus: Abholung am Terminal 2. Die Fahrgäste fahren mit vier Koffern nach Hallbergmoos ins Hotel. Antwort: Anfahrt ab Tarifgrenze (A9 kurz vor A99) Tarifstufe … . Beim Einsteigen der Fahrgäste Tarifstufe … . Zuschläge: … Euro. Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem Thema „Der Fahrgast, das begehrte Wesen“ beschäftigen. Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Optimale Absicherung für Sie als Unternehmer über ein eigenes Versorgungswerk. Und für Ihre Mitarbeiter: Zusatzrente über die SIGNAL IDUNA Pensionkasse. Ihr Vorteil, Sie binden gute Mitarbeiter an Ihren Betrieb und sparen dazu noch Lohnnebenkosten . Reden Sie mit uns! Weitere Informat ionen erhalten S ie unter www .vdk-onl ine.de oder info@vdk.online.de VDK – Der Partner des Taxigewerbes in allen Fragen der Altersversorgung! SIGNAL IDUNA Gruppe ● Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Straße 26 ● 81379 München ● Telefon (0 89) 74 28 72-10 ● Telefax (0 89) 74 28 72-20 Lösungen: Fall 1: Stufe 1; Zuschlag 0,50 Euro Fall 2: Stufe 1; Zuschlag 0,50 Euro; Stufe 1. Fall 3: Stufe 1; Zuschlag: 1,00 Euro (Blindenhund ist zuschlagfrei); Stufe 1; Stufe 1oder 2; Stufe 2; Stufe 1. Fall 4: Stufe 1; Stufe 1; Stufe 2; Stufe 1 (wir verlassen die „Richtung zur Tarifzone I“). Fall 5: Stufe 1, Zuschlag 1,00 Euro (Aktenkoffer ist zuschlagfrei); Stufe 1; 0 Euro (2 Plastiktüten sind kein „üblicherweise im Kofferraum unterzubringendes Gepäck“). Fall 6: Stufe 1; Zuschlag 5,00 Euro; Stufe 1 (Fahrt geht zwar Richtung Tarifzone 1, es ist aber keine Rückfahrt, da anderer Fahrgast). Fall 7: keine Anfahrtsberechnung bis Ortsende Karlsfeld (Karlsfeld ist noch anfahrtsfrei); Stufe 1; Zuschlag 1,00 Euro; Stufe 2; kein zusätzlicher Zuschlag (Rollstuhl ist zuschlagfrei); Stufe 1. Fall 8: Stufe 1; Zuschlag 1,00 Euro; Stufe 2 (Fahrt geht Richtung Tarifzone 1). Fall 9: Stufe 1; Stufe 1 (Fahrt geht noch nicht Richtung Tarifzone I); Stufe 2; Stufe 1. Fall 10:Stufe 1; Stufe 1 (Fahrt geht zwar Richtung Tarifzone 1 (Flughafen), ist aber keine Rückfahrt; die Anfahrt war ja aus München); Stufe 1. Fall 11: Keine Anfahrtsberechnung am Flughafen (auch nicht bei Anfahrt durch Zone II); Stufe 1; Zuschlag 3,00 Euro. Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 23
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Münchner Straßen-Namen Taxisstraße, Neuhausen *1900: Franz von Taxis (1459-1517) entstammte einem lombardischen Geschlecht aus der Gegend von Bergamo; er richtete 1490 die erste Postverbindung zwischen den Residenzen Maximilians I. in Innsbruck und seines Sohnes Philipps des Schönen in Mecheln bei Brüssel ein, die später durch Verbindungen zu anderen Höfen ausgebaut wurde, woraus sich das westeuropäische Postwesen entwickelte; vom 16. bis zum 19. Jahrhundert hatte in Deutschland das spätere Fürstengeschlecht Thurn und Taxis („Tour et Tassis“, seit 1650) das erbliche Post-„Regal“ . Tengstraße, Maxvorstadt/Schwabing West *1894: Josef von Teng (1786-1837) war von 1833 bis 1836 2. Bürgermeister und 1836/37 1. Bürgermeister in München. Terofalstraße, Blumenau *1964: Xaver Terofal (1862-1940), Volksschauspieler; war Wirtspächter in Obern, Dorfen, Halfing und München; trat im Theater am Gärtnerplatz auf und wurde schließlich Direktor des Schlierseer Bauerntheaters (auch „Vater des bayerischen Bauerntheaters“ genannt). Theatinerstraße (vor 1368 bis nach 1826 Äußere oder Hintere Schwabinger Gasse), Altstadt *vor 1803: Nach dem Kloster der regulierten Chorherren von Theatra (Theatiner, nach München berufen 1661) und ihrer unter Kurfürst Ferdinand Maria von 1663 bis 1675 erbauten Kirche St. Cajetan (Theatinerkirche). Theodolindenplatz, Harlaching *1900: Theodolinde war die Tochter des ersten namentlich bekannten Bayernherzogs Garibald I., sie wurde 589 mit dem Langobardenkönig Authari vermählt; nach dessen Ermordung 590 heiratete sie Agilulf, den langobardischen Herzog von Turin und veranlasste die Christianisierung der Langobarden. Theodor-Dombart-Straße, Schwabing *1973: Theodor Dombart (1884-1969), Archäologe; Professor an der Universität München, schrieb wissenschaftliche Werke über antike und orientalische Architektur, erforschte die Geschichte Schwabings („Schwabing, Münchens älteste und schönste Tochter“, 1967), Milbertshofens und Münchens. Therese-Danner-Platz, Neuhausen *1997: Therese Danner (1861-1937) gründete 1920 eine Stiftung zur Förderung des bayerischen Kunsthandwerks, die „Benno und Therese Danner’sche Kunstgewerbestiftung“). Therese-Giehse-Allee, Neuperlach *1975: Therese Giehse, eigentlich Therese Gift (1898- 1975), Schauspielerin, Charakterschauspielerin von internationalem Ruf, gilt als eine der größten Schauspielerinnen deutscher Sprache im 20. Jahrhundert; 1925 bis 1933 beim Ensemble der Kammerspiele in München; gründete 1933 mit Erika und Klaus Mann das literarische Kabarett „Die Pfeffermühle“, mit dem sie noch im gleichen Jahr in die Schweiz emigrierte; von 1945 bis 1952 war sie in Berlin Mitglied des Berliner Ensembles von Berthold Brecht, danach wieder Gastspiele in München und an anderen Bühnen und Mitwirkung in Kinofilmen und TV-Produktionen. Therese-Studer-Straße, Schwabing-West *2002: Therese Studer (1862-1931), Arbeiterin und Verbandsvorsitzende; sie wurde in Senden/Iller geboren, arbeitete als Vierzehnjährige im Akkord in einer Zündholzfabrik und seit 1884 in einer Textilfabrik in Kaufbeuren. Um die soziale Situation der Fabrikarbeiterinnen zu verbessern, gründete sie 1906 einen Arbeiterinnenverein, dem rund 460 Arbeiterinnen beitraten. 1908 folgte sie einem Ruf nach München als erste Verbandssekretärin der süddeutschen katholischen Arbeiterinnenvereine. Getreu ihrem Lebensmotto „Nichts für mich, alles für die anderen“ setzte sie sich mit ganzer Kraft für die Verbreitung des Verbandes ein und wurde 1920 auf dem Verbandstag zur Vorsitzenden gewählt; 1925 verlieh ihr das Bayerische Ministerium für soziale Arbeit den Titel eines „Arbeitsrates“ . Theresienhöhe, Schwanthalerhöhe *1880: Prinzessin Therese Charlotte Luise von Sachsen- Hildburghausen (1792-1854), Gemahlin König Ludwigs I. von Bayern; anlässlich ihrer Vermählung am 12. Oktober 1810 wurde auf der nach der jungen Königin benannten Theresienwiese ein Pferderennen abgehalten (gilt als Beginn des Münchner Oktoberfestes). Thiemestraße, Schwabing *1919: Karl von Thieme (1844-1924) war der Gründer und 42 Jahre lang Generaldirektor der Münchner Rückversicherungsgesellschaft (ab 1880); er erwarb sich Verdienste auf sozialem Gebiet. Thomas-Dehler-Straße, Neuperlach-Zentrum *1973: Thomas Dehler (1897-1967), Jurist und FDP-Politiker; war seit 1949 Mitglied des Bundestages, von 1949 bis 1953 Bundesminister der Justiz und seit 1960 Vizepräsident des Deutschen Bundestages; er war 1948 Mitbegründer der FDP und von 1954 bis 1957 Bundesvorsitzender dieser Partei. Thomasiusplatz, Ramersdorf *1939: Christian Thomasius (1655-1728), Philosoph und Jurist; hielt als einer der ersten seit 1687 an der Universität Leipzig Vorlesungen in deutscher (statt lateinischer) Sprache, ab 1694 in Halle; sein Eintreten für eine Humanisierung der Strafprozessordnung trug wesentlich zur Beendigung der Hexenprozesse bei. T 24 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Taimerhofstraße, Oberföhring *1988: Taimerhof ist ein alter Hofname in Oberföhring, der sich von dem Familiennamen Talmeier ableitet. Taku-Fort-Straße, Waldtrudering *1933: Taku- Fort ist der Name einer chinesischen Festung, die 1858, 1860 und 1900 während der Kolonialinterventionen von den verbündeten Truppen aus Europa, USA und Japan eingenommen wurde. Tal, Altstadt, *vor 1253: Benannt nach der tieferen Lage dieser ehemals breitesten und verkehrsreichsten Straße Altmünchens, die zur Isar führte; bereits am 9. April 1253 bekommt das Kloster Raitenhaslach einen Zins aus einem Haus in München, „vulgo in dem Tal“ geschenkt. Tangastraße, Waldtrudering *1933: Nach Tanga, dem nördlichsten Hafen zum Indischen Ozean der ehemaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika (heute Tansania) nördlich von Daressalaam und Sansibar. Tassiloplatz, Haidhausen *vermutlich um 1900: Tassilo war der Name dreier bayerischer Herzöge aus dem Geschlecht der Agilolfinger: 1. Tassilo I. (gest. um 610) wurde von Frankenkönig Childebert II. in Bayern als „rex“ eingesetzt, gewann für Bayern Gebiete in Südtirol. 2. Tassilo II. (8. Jahrhundert), in einer Salzburger Quelle erwähnt; 3. Tassilo III. (um 742-794) wollte sich von der Oberherrschaft des Frankenkönigs Karl des Großen freimachen, wurde von ihm 785 abgesetzt, verlor 788 sein Herzogtum und starb in der Verbannung: er gilt als Gründer der Klöster Kremsmünster, Innichen, Mattsee, Wessobrunn, Münchsmünster, Weltenburg, Chammünster, Chiemsee und Gars. Tattenbachstraße, Lehel *unbekannt: Nach den Grafen von Rheinstein und Tattenbach, die 1657 an dieser Stelle ein „Gschlössl“ und später den größten Grundbesitz erwarben, der um 1700 zur Hofmark erhoben wurde. Taunusstraße, Milbertshofen *1925: Nach dem Taunus, dem waldreichen Mittelgebirge in Hessen und Rheinland-Pfalz, der südöstliche Teil des Rheinischen Schiefergebirges zwischen der Lahn im Norden, dem oberen Mittelrhein im Westen, dem Tiefland an Rhein und Untermain im Süden, der Wetterau im Osten. Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 24
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Thomas-Wimmer-Ring, Altstadt *1964: Thomas Wimmer (1887-1964), Schreiner und SPD- Politiker; war von 1925 bis 1933 SPD-Stadtrat in München; während des Dritten Reiches ab 1933 mehrmals in Haft, von 1948 bis 1960 Oberbürgermeister in München; mit seinem Namen verbunden ist die Zeit des Wiederaufbaus nach 1945 („Rama dama“) und das „Anzapfen“ beim Oktoberfest; Ehrenbürger der Stadt München. Thorwaldsenstraße, Maxvorstadt/Neuhausen *1887: Bertel Thorwaldsen (1770-1844), dänischer Bildhauer; verschiedentlich in München tätig, schuf u. a. in klassizistischem Stil das Reiterstandbild des Kurfürsten Maximilian I. auf dem Wittelsbacherplatz in München (1830-1839). Thuillestraße, Obermenzing *1947: Ludwig Thuille (1861-1907), Komponist; ab 1888 Professor an der Musikschule in München; gilt als Begründer der gemäßigt modernen so genannten Münchner Schule; hinterließ Bühnenwerke, Chormusiken, Lieder, Symphonien, Kammermusiken. Tivolibrücke (über den Eisbach an der Tivolistraße) Lehel *um 1897: Nach der ehemaligen Gartenwirtschaft „Zum Tivoli“ (1806 ursprünglich als privates Sommerhaus gebaut; die Wirtschaft bestand bis 1923); Tivoli ist eine häufig vorkommende Bezeichnung für einen Vergnügungspark. Tizianstraße, Gern *1904: Tizian, eigentlich Tiziano Vecellio (nach 1477-1576), italienischer Maler; einer der bedeutendsten Meister der italienischen Hochrenaissance, der sich durch seinen subtilen Umgang mit der Farbe auszeichnetet; er erschloss dadurch eine weite Skala an Ausdruckwerten für die Malerei; er war vor allem in Venedig tätig, arbeitete aber auch für fürstliche Auftraggeber wie Kaiser Karl V., Philipp II. von Spanien, Papst Paul III,; mehrere Gemälde in der Münchner Alten Pinakothek (z.B. „Dornenkrönung“, um 1570/71). Törringstraße, Bogenhausen *1897: Törring (Toerring) heißt ein altbayerisches Landadelsund Rittergeschlecht, dessen Anfänge ins 12. Jahrhundert zurückreichen und das viele Jahrhunderte hindurch die bayerische Politik mitbestimmte; die Toerrings stammen ursprünglich aus dem Chiemgau, einzelne Familienangehörige bekleideten wichtige Ämter im Staatsdienst; sie besaßen im 18. Jahrhundert vorübergehend Schloss Neuberghausen in Bogenhausen sowie ein Palais an der Residenzstraße (heute Hauptpostamt) und am Karolinenplatz; 1757 Teilung der Törrings in die Hauptlinien Seefeld (heute noch im Schloss Seefeld), Stein und Jettenbach. Togostraße, Waldtrudering *1933: Nach Togo (République Togolaise), dem westafrikanischen Staat am Golf von Guinea (von 1884 bis 1918 deutsche Kolonie, dann französisch, seit 1960 unabhängig). Toni-Merkens-Weg, Olympiapark *1971: Toni Merkens (1912-1944), Sportler; war Weltmeister und Olympiasieger im 1000-Meter- Malfahren (Radsportdisziplin) bei den Olympischen Spielen 1936. Toni-Schmid-Straße, Michaeliburg *1933: Toni Schmid (1909-1932) war ein bekannter Münchner Bergsteiger; er bezwang mit seinem Bruder Franz 1931 erstmals die Matterhorn- Nordwand. Torquato-Tasso-Straße, Milbertshofen *1910: Torquato Tasso (1544-1595), italienischer Dichter; schrieb lyrische, dramatische und epische Werke sowie eine Reihe von Prosaschriften zu literarisch poetologischen, aber auch moralphilosophischen Problemen; sein Werk (bedeutend vor allem „Das befreite Jerusalem“ 1581) steht zwischen Renaissance und Barock; Papst Clemens VIII. krönte ihn kurz vor seinem Tod zum Dichter (Titelfigur des gleichnamigen Dramas von Goethe, 1790). Trappentreustraße, Westend *1897: Johann Baptist Trappentreu (1805-1883), Brauer „Zum Sternecker“ im Tal; großzügiger Armenwohltäter und Stifter. Trautenwolfstraße, Schwabing *1898: Ägidius Trautenwolf war ein Münchner Glasmaler des 15. Jahrhunderts, der u. a. Fenster für den Münchner Dom geschaffen hat. Treffauerstraße, Untersendling *1946: Nach dem Treffauer (Treffauer Spitze, 2306 m) einem Berg im Kaisergebirge (Wilder Kaiser) südöstlich von Kufstein (Österreich). Treitschkestraße, Moosach *1960: Heinrich von Treitschke (1834-1896), Historiker und politischer Publizist; seit 1863 Professor an der Universität Freiburg, ab 1874 in Berlin, ab 1886 Historiograph des preußischen Staates; Mitglied des Reichstags als Nationalliberaler (1871-1884); er bekämpfte den Sozialismus und vertrat antisemitische Positionen, sein Hauptwerk „Deutsche Geschichte im 19. Jahrhundert“ (5 Bände, 1879-1894) hat das Geschichtsbild des deutschen Bürgertums entscheidend mitbestimmt. Tribulaunstraße, Neuperlach-Süd *1931: Nach dem Tribulaun-Massiv, einer Berggruppe in den Stubaier Alpen an der österreichischitalienischen Grenze in Südtirol mit Schwarze Wand (2916 m), Gschnitzer Tribulaun (2946 m), Pflerscher Tribulaun (3096 m), Goldkappel (2802 m). Triebstraße, Moosach *1913: Nach dem Verlauf der Straße zu den Gemeindeweiden in Moosach; Trieb oder Trift bezeichnete früher einen Weg auf dem das Vieh ausgetrieben worden ist. Triftstraße, Lehel *um 1880: Nach dem ehemaligen Triftkanal und Triftgarten, die zur Beförderung und Lagerung von Holz dienten. 25TAXIKURIER Tristanstraße, Schwabing *1899: Tristan ist neben Isolde Hauptfigur einer ursprünglich keltischen Sage, die in ganz Europa immer wieder als Stoff für Dichtungen bearbeitet wurde, u. a. von Richard Wagner in seiner Oper „Tristan und Isolde“ (Uraufführung 1865 in München). Trivastraße, Neuhausen *1900: Johann Nepomuk Graf von Triva (1755-1827), General und Minister; wurde 1811 General der Artillerie; von 1808 bis 1822 Staatsminister der Armee. Trogerstraße, Haidhausen/Bogenhausen *1893: Simon Troger (1693/94-1768), Holz- und Elfenbeinschnitzer; der ehemalige Südtiroler Hirtenjunge lebte seit 1726 in München, seit 1730 in Haidhausen, stieg zu einem Meister von kunstvollen Elfenbeinminiaturen auf. Truchthari-Anger, Kirchtrudering *1933: Truchthari (Truthari) eine Sippe, von der die Ortsbezeichnung Trudering abgeleitet wird. Tsingtauerstraße, Waldtrudering *1933: Nach Tsingtau (chines. Qingdao), der Hafenstadt des ehemaligen deutschen Flottenstützpunkts Kiautschou in China, im Süden der Halbinsel Shangdong. Türkenstraße, Maxvorstadt *1812: Nach dem Verlauf der Straße, die einst zum Türkengraben führte; dieser ausgehoben in den Jahren 1702 bis 1704, sollte nach dem Wunsch des damaligen Kurfürsten Max Emanuel eine Teilstrecke des Kanalsystems bilden, das die Münchner Residenz mit den Lustschlössern Nymphenburg, Schleißheim und Dachau verband; dieses Projekt wurde nie fertig gestellt; die Namensgebung wurde lange Zeit dadurch erklärt, dass bei den Aushebungsarbeiten Gefangene aus den Türkenkriegen mitgewirkt hätten, was jedoch in der neueren Forschung bezweifelt wird; der Türkengraben wurde Anfang des 19. Jahrhunderts zugeschüttet. Tulbeckstraße, Schwanthalerhöhe *1878: Tulbeck (Tuelbecken) hieß eine Münchner Patrizierfamilie des ausgehenden 13. bis 15. Jahrhunderts. Tumblingerstraße, Isarvorstadt *1877: Michael Tumblinger, Metzger und Zunftmeister in München, soll nach einer unverbürgten Sage aufgrund eines kaiserlichen Privilegs 1426 in München den Metzgersprung (nach bestandener Gesellenprüfung) eingeführt haben. Turnerstraße, Waldtrudering *1933: Nach einen früheren Turnplatz (jetzt Schulgelände). Taxi 06-06 17.05.2006 19:56 Uhr Seite 25
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
26 TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Volkswagen feiert die Fußball-WM in Deutschland: Treueprämien in Höhe von 1.000 Euro für den Touran und 750 Euro für den Passat mit Taxi- oder Mietwagenpaket! VW unterstützt das Taxi- und Mietwagengewerbe zur Fußball- Weltmeisterschaft in Deutschland mit einer attraktiven Fördermaßnahme. Bei Bestellung eines Fahrzeugs mit Taxi- oder Mietwagenpaket ab Werk erhält der Kunde ab sofort und bis auf weiteres eine Treueprämie von 1.000 Euro (zzgl. Ust) für den Touran bzw. von 750 Euro (zzgl. Ust.) für den Passat. In Verbindung mit den bekannten Taxikonditionen – so dem Verwerterrabatt von 20 %, der kostenlosen Selbstabholung in Emden bzw. in der Autostadt (nur Touran) wie der Taximobilität – und den anderen noch jungen Sonderaktionen (Taxifinanzierungsaktion mit 1,9 %, Touran „Goal“ mit einem Preisvorteil von 1.200 Euro, siehe AR.-Nr. 06/06) ergibt sich ein hochinteressantes Angebotspaket für das Taxigewerbe. Für kurzfristige Geschäfte (z. B. Unfallersatz) stehen auch zahlreiche vorspezifizierte Touran- und Passat-Taximodelle im Pool zur Verfügung. Glückwunsch! Thomas Moitz (Taxi 851) und Markus Schiller (Taxi 1699), waren die beiden ersten Anrufer, die die richtige Lösung nannten. Sie haben je zwei Karten für die Komödie „Ganz oder gar nicht“ am 22.5. in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen, die noch bis zum 17. Juni läuft. Erdgasfahrzeuge immer beliebter Es scheint, als habe ein Umdenkprozess stattgefunden. In der Vergangenheit fielen Kraftfahrern zunächst negative Argumente ein, wenn das Thema auf Erdgasfahrzeuge kam. Dazu kam, dass eigene Erfahrungen fehlten und man sich aufs „Hörensagen“ verlassen musste. Erdgasfahrzeuge sollten unpraktisch sein, vielleicht sogar kompliziert beim Tanken. Die Zahl derjenigen, die sich wirklich mit dem Thema Erdgas als Kraftstoff auseinandergesetzt haben, ist gestiegen. Und damit auch die Zahl der derjenigen, die heute anders denken als früher: Allein in 2005 haben sich annähernd 12.000 Fahrzeugbesitzer gegen einen Benziner oder Diesel entschieden und sich ein Erdgasfahrzeug gekauft. Der Bestand an Erdgasfahrzeugen ist damit in Deutschland 2005 auf 38.933 gestiegen. Für 2006 gehen Experten ebenfalls von hohen Zuwachsraten aus. Hohe Benzin- und Dieselpreise: Hauptgründe für diese Entwicklung sind die hohen Preise für Benzin und Diesel, das besser ausgebaute Erdgastankstellennetz sowie eine größere Modellvielfalt. Die hohen Kraftstoffpreise machen das gegenüber Benzin um 50 Prozent günstigere Erdgas zu einer echten Alternative für Autofahrer, die einen Ausweg aus der Benzinpreisspirale suchen. Damit rechnet sich Erdgas vor allem für Vielfahrer und Pendler. Die höheren Mehrkosten bei der Anschaffung – gegenüber Benziner zwischen 1.500 und 3.500 Euro, gegenüber Dieselfahrzeugen 100 bis 1.000 Euro – sind damit schnell wieder reingefahren. Unwirtschaftlich bleibt das Erdgasfahrzeug, wenn es nur zu gelegentlichen Fahrten genutzt wird. Hier ist weiterhin ein Auto mit Benzinmotor vorzuziehen. Über den Daumen gerechnet rentiert sich ein Erdgasfahrzeug ab ca. 20.000 Kilometer, was selbstverständlich vom jeweiligen Modell abhängt. Annähernd 700 Erdgastankstellen deutschlandweit: Komfortable Erdgastankstellen gibt es heutzutage auch ausreichend: deutschlandweit sind es fast 700 Erdgastankstellen, Tendenz steigend. Die Reichweite von Erdgasfahrzeugen liegt (modellabhängig) bei 350–450 Kilometern ohne Reservetank. Mit Reservetank erhöht sich die Rechweite bei monovalenten (auf Erdgas optimiert) Fahrzeugen auf 450-550 Kilometern. Für Vielfahrer ist damit eine gute Erreichbarkeit der Tankstelle wichtig. Vor allen In Ballungszentren wie München und Umgebung sieht es gut aus. Am 5. Mai 2006 wurde die sechste Erdgastankstelle in der Boschetsriederstr. 162 auf dem Gelände von Agip eingeweiht. Zwei weitere Erdgastankstellen für München sind in Bearbeitung. Aber auch Überland ist das Tankstellennetz so dicht, das mit einem Minimum an Planung alle Ziele erreicht werden können. Da die neueren Erdgastankstellen in bestehende Markentankstellen integriert sind, ist das Tanken auch in der Nacht kein Problem. Bei längeren Fahrten ist aber eine Kontrolle im Tankstellenverzeichnis sinnvoll. Getankt wird im Übrigen ähnlich leicht wie bei Benzin und Diesel: Tankstutzen rauf, eine Hebeldrehung, Startknopf drücken, fertig. Kein Feinstaub, weniger andere Schadstoffe: Bei der Wahl der Kraftstoffart rückt zunehmend das Thema Feinstaub in den Vordergrund. Insbesondere dann, wenn über Fahrverbote in Innenstädten diskutiert wird. Erdgasmotoren stoßen praktisch keine Rußpartikel und Schwefeldioxid aus. Auch emittieren sie weniger Kohlenmonoxid (75% weniger im Vgl. zu Benzinern), reaktive Kohlenwasserstoffe (80% weniger), Kohlendioxid (25% weniger) und Stickstoffoxide (20% weniger). Modellvielfalt: Die Palette erdgasgetriebener Fahrzeuge bekommt Zuwachs: die neue Modellreihe des Opel Zafira 1.6 CNG, Der Volkswagen Touran EcoFuel sowie der VW Caddy EcoFuel sind für den Sommer 2006 angekündigt. Im Herbst will Ford den neuen Focus CNG auf den Markt bringen und Fiat zum Jahresende den Panda Natural Power. Die Modelle namhafter Hersteller werden mehr. Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 26
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
27TAXIKURIER Am Tellerrand der Erotik Jeden Mittwoch, von 20.00 bis ca. 23.00 Uhr, kennen viele Taxler nur ein Ziel: den Club Babylon. Das gilt für Eingeweihte ebenso wie für Neulinge (manche Dinge lernt man eben schneller als andere). Und sie treffen sich dort keinesfalls zu einer konspirativen Sitzung, was man dem einen oder anderen von ihnen durchaus zutrauen könnte. Auch richtet sich ihr Begehr nicht auf Befriedigung sexueller Ambitionen, was beim Anblick der Damen durchaus verständlich wäre – wenn auch nicht ganz preisgünstig. Nein! Grund der Zusammenkunft ist zwar auch leiblicher Art, zielt aber ausschließlich auf den Bauch: Es ist das wöchentlich wechslende Speiseangebot vom Hans. Der Hans gehört zur festen Einrichtung im Babylon, gute Seele und noch besserer Koch. Ebenso wie das „Taxler-Essen“ jeden Mittwoch, so ist auch der Hans eine Institution. Legendär ist sein Schweinsbraten, da geh’n dann schon mal 100 Portionen am Abend über den Tresen. Wobei Tresen nicht ganz so wörtlich zu nehmen ist in der kleinen Küche des mondänen Clubs. Hier, am Tellerrand der Erotik, gibt’s keinen Plüsch, da herrscht Funktionalität. Plastikbesteck und Pappteller, Biergartentische und –bänke – und alles im grellen Neonlicht. Kommod haben ca. 16 Kollegen gleichzeitig Platz, je nach Körperfülle jedes Einzelnen. Aber es ist eh ein ständiges Kommen und Gehen. Und um die Körperfülle sorgt sich der Hans. Es gibt immer reichlich und wenn sich einer mehrere Portionen holt, gehört das durchaus zum guten Ton. Dazu gibt’s Softdrinks, Säfte und Wasser so viel man will. Und natürlich Gerüchte und Schmonzetten, Klagelieder und „Ich-hab’s-ja-schon-immergewusst“-Hymnen. Häufiges Gesprächsthema: Der „Dicke von der Engelhardstraße“ . Der Mann scheint wichtiger zu sein als der Papst. Neben der Kochkunst vom Hans ist eben die Gerüchteküche der Kollegen die Würze des Abends. Erstaunt hat kürzlich wieder einer festgestellt, dass es „ja richtig nette Kollegen gibt. Sind das wirklich die selben, die dir am Straßenrand den letzten Aufhalter klauen, sich unerlaubt bereitstellen, die Funkstiche abstauben und dich im übrigen sowieso am liebsten zur Hölle wünschen?“ Der Krieg findet auf der Straße statt. Hier geht’s friedlich zu – solange die Roten (FCB) nicht den Blauen (60er) ins Gehege kommen, die in der Überzahl sind. Leidensfähig halt. Oder liegt’s daran, dass ab und an ein blonder Engel im kurzen Hemdchen hereinrauscht? Auch Engel haben Hunger und schätzen die Kost vom Hans. Trotzdem gibt es ab und zu auch vegetarische Kost. Wenn die Abende lauer werden, gibt es wieder die beliebten Grillabende vom Hans. Wer aufsteht und satt ist, sollte auch nicht vergessen, ein paar Euro Trinkgeld da zu lassen. Aber das machen sowieso fast alle, und noch eins Kollegen: Sich im Babylon den Ranzen zu füllen und dann die Kunden in einen anderen Club zu fahren – das gehört sich nun wirklich nicht. Also: Bis Mittwoch. (PG) Seit Jahren beliebt und geschätzt, das „Taxi-Essen“ im Babylon. Worin liegt das Geheimnis? Am hautnahen Kontakt zu den Kollegen, an der Kochkunst vom Hans oder ist es die unterschwellige Lust an der „Käuflichkeit der Liebe“? mäßigen NECK-PRO-Kopfstützen, die beim Heckaufprall sensorgesteuert die Köpfe von Fahrer und Beifahrer abstützen. Mercedes-Benz hat die Insassensicherheit konsequent weiterentwickelt und stattet die neue Generation der E-Klasse, die ab Juni ausgeliefert wird, mit bei Notbremsungen blinkenden Bremsleuchten aus, um so Auffahrunfälle zu vermeiden. In der Taxi- und Mietwagenbranche werden auch die stärkeren Motoren auffallen, die Vierzylinder-Dieselmotoren der Modelle E 200 CDI und E 220 CDI wurden bis ins Detail optimiert, um Leistung, Drehmoment und Laufruhe noch weiter zu verbessern. Dabei steigt die Motorkraft des 200er Diesels auf 136 PS, die des 220er-Modells sogar auf satte 170 Pferdestärken. Eine vielleicht noch wichtigere Nachricht für den kostenbewussten Taxi- und Mietwagenunternehmer: die SBC-Bremsanlage wird ersetzt durch das Adaptive Brake Control-System, welches die gleichen Funktionen bietet, also beispielsweise auch das wadenmuskelschonende „Hold“-Merkmal für den Ampelstopp, aber deutlich wartungsfreundlicher ist. Damit kommt die neue Generation der E-Klasse den Anforderungen des Gewerbes noch mehr entgegen, besonders denjenigen, die ihre Wartungsarbeiten möglichst selbst erledigen wollen. Die schönste Nachricht ist jedoch, dass Mercedes trotz der Ausstattungsverbesserung auch weiterhin an den Preisen für die Sondermodelle „Das Taxi“ bei der renovierten E-Klasse festhält. So kostet der E 200 CDI „Das Taxi“ auch modellgepflegt 26.900 Euro, der E 200 NGT „Das Taxi“ 29.900 Euro und der E 220 CDI „Das Taxi“ als T-Modell günstige 30.900 Euro (jew. zzgl. USt.). Damit wurde das Taxigewerbe bereits von der zweiten Preisanhebung verschont. Weißwurstessen im „Pschorr“ für Münchens Taxler „Der Pschorr“, das Wirtshaus am Viktualienmarkt hat sich für Münchens Taxler eine nette Aktion ausgedacht. Am Donnerstag, 1. Juni, ist von 11–14 Uhr der „Sigi-Sommer“- Balkon für die Taxifahrer und Taxifahrerinnen unserer Stadt reserviert. Weißwürste, Brez’n und Getränke sind frei. Und natürlich auch der Senf. Inka Militzer und Jürgen Lochbihler freuen sich auf einen Riesen-Andrang und zeigen auch gerne das ganze Haus. Als Erkennungsmerkmal sollte jeder Taxler nur mit seinem „Taxler-Geldbeutel“ winken, damit das freundliche Personal sofort Bescheid weiß. Modellgepflegte E-Klasse startet sofort auch als Taxi Die aktuelle E-Klasse der Baureihe 211, seit ihrem Marktstart im Jahr 2002 weltweit über eine Million mal als Limousine und T-Modell verkauft, wird einer Modellpflege unterzogen und erhält dabei einige dezente Neuerungen nach außen, so wird wohl insbesondere das „vergitterte“ Frontlicht als ein Erkennungszeichen auffallen. Wichtiger aber die „Innereien“: künftig erhalten Limousine und T-Modell serienmäßig das präventive PRE-SAFE- System, das vor einem drohenden Unfall reflexartig Schutzmaßnahmen für Fahrer und Beifahrer aktiviert. Durch das mehrfach preisgekrönte Systeme können Gurt und Airbag beim Aufprall bestmöglich arbeiten. Weltweit bietet kein anderes Oberklassemodell ein solches Schutzsystem. Ebenso einzigartig sind die serien- Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 27
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
28 TAXIKURIER28 TAXIKURIER Interview | Der Mensch hinter der Stimme Es wird wieder herzlicher! Petra Schüller ist ein alter Hase – natürlich nur im Job. Seit 25 Jahren arbeitet sie jetzt in der Taxizentrale. „Früher war ich immer die Jüngste, jetzt gehöre ich schon zu den Älteren.“ Dabei wollte sie damals nur mal so reinschnuppern. „Ich hab’ das in einer Anzeige gelesen und dachte das probier ich mal. Und weil es mir gut gefallen hat, kam ein Jahr zum anderen. Bis heute. Damals gab es noch die legendäre Paula und wenn in der Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Utzschneiderstraße im Rückgebäude das Klo kaputt war, mussten wir in den Keller gehen. Schee war’s.“ Aber so ändern sich eben die Zeiten. Intensiviert wurde das Verhältnis zum Taxi durch die Ehe mit einem Taxler. Das ist aber lange vorbei und „heute bin ich glücklicher Single“ . Ambitionen auf den eigenen Taxischein hat sie eigentlich nie gehabt. Und das ist ihr vollends vergangen, als sie über Funk miterleben musste, wie eine Kollegin erstochen wurde. Heute arbeitet sie von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr und nimmt Kundenwünsche und Beschwerden am Telefon an. „Natürlich helf’ ich auch mal am Funk aus, wenn Not am Mann ist. In unserer Superabteilung, wo es für alle Probleme ein offenes Ohr gibt, gibt man gerne mal etwas zurück. Trotz unserer schnellebigen Zeit habe ich das Gefühl, dass die Herzlichkeit wieder zunimmt.“ Das kann aber auch an Petra Schüllers Naturell liegen. „Ich bin immer freundlich. Je unhöflicher ein Kunde am Telefon wird, umso freundlicher werd’ ich. Der beruhigt sich dann schon wieder. Letztendlich sind die Leute doch dankbar, dass es Taxis gibt.“ Das ist aber noch lange kein Grund, dass man jedem den Schein „Die Leute sind doch dankbar, dass es Taxis gibt“ Petra Schüller Know How und Qualität. Stimmt! Unsere Taxiausrüstung in der ganzen Welt zu Hause HOTLINE 0180 5 KATI 00 (0180 5 5284 00)* | www.kati.de Kienzle Argo Taxi International GmbH Heinrich-Hertz-Straße 5 | 78052 Villingen-Schwenningen Alboinstraße 56 | 12103 Berlin *12 cent/Minute aus dem Festnetz der DTAG Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 28
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
29TAXIKURIER Mini-Steckbrief: Name: Schüller Vorname: Petra Alter: 43 Sternzeichen: Waage Familienstand: Geschieden, glücklicher Single, 1 Tochter Geburtsort: München Aufgewachsen: Blumenau Wohnviertel: Westpark Hobbies: Verreisen, Garteln, Wohnung dekorieren Musik: Fast alles, außer Volksmusik Urlaub: Italien, Gardasee Taxameter des Monats Der WM-Kompass aus Fiaker-Sicht DIE INNENSTADT – Im Zentrum kann man mit Remmidemmi nahezu rund um die Uhr rechnen. Luxushotels, Biergärten, Straßenlokale, Nachtlokale – alle werden der Welt beweisen wollen, dass zumindest unsere Gastfreundschaft weltmeisterlich ist. Hoffentlich gilt das auch für unser Gewerbe. Denn gerade in der Innenstadt wird vermehrt mit Kurzfahrten und Kreditkarten zu rechnen sein. Für einen Amerikaner bspw. ist es nicht verwerflich, nur für 6,00 Euro ein Taxi zu benutzen. Dafür sieht er keinen Grund sich zu entschuldigen. DER NORDEN – Der Bereich um die Arena ist zwar nur eingeschränkt befahrbar. Unabhängig davon wird im Münchner Norden ab dem Siegestor reger Betrieb herrschen. Auch wenn Schwabings Flair längst Vergangenheit ist, hat es doch noch genügend Anziehungskraft für Besucher aus aller Welt. Zudem verwandelt sich die Flaniermeile nach großen Siegen in kürzester Zeit zur Partymeile. Und dann natürlich das Oly-Zentrum mit allen Spielen live. Ein Fest für alle, die Fußball lieben und gerne feiern. DER OSTEN – Der Osten bietet neben dem internationalen Medienzentrum lukrative Aussichten rund um die Clubscene. Inoffiziell rüsten die Betreiber schon auf, die Mannschaften werden verstärkt, damit keine zu langen Wartezeiten auftreten. Zuviel Leerlauf führt nicht nur auf dem Spielfeld zu Spannungsverlusten. Kann höchstens sein, dass die brasilianischen Schlachtenbummlerinnen dem Stammpersonal das Geschäft vermasseln. Aber: Konkurrenz belebt das Geschäft. DER WESTEN – Im Westen nichts Neues. Das gilt leider auch für Münchens Taxigeschäft während der WM. Wer den Laimer Bahnhof Richtung Westen hinter sich hat, auf den wartet als Höhepunkt der Pasinger Bahnhof. Jeder Taxler, der nicht seit Generationen in Pasing aufgewachsen ist, weiß, was das heißt: Zu Gast bei Freunden. Liebevoll versorgt mit Kurzfahrten, damit man nicht zu tief in’s Feindesland vordringt. Denn wo landet man da meist: In Obermenzing, Allach, Moosach, Germering etc. Und wer kennt sich da noch aus? Da kommt quasi als Fixstern und Orientierungshilfe das „Bel Ami“ manchem sehr gelegen. DER SÜDEN – Das Idyll für alle, die mit Fußball nix am Hut haben. Wer die einst ruhmreiche Arena der „60er“ hinter sich gelassen hat – hoffentlich muss sie nicht wieder reaktiviert werden – kann relativ entspannt dem WM-Hype aus dem Wege gehen. Einzig in der „WaWi“ von Sepp Krätz werden auf Großleinwänden WM- Geschehnisse geboten. Dass beim Italiener um die Ecke die Fernseher laufen werden, gehört ja zum ganz normalen Alltag. Randalierende Hooligans sind hier nicht zu fürchten. Es gibt kaum Hotels und für sein Nachtleben war der Süden Münchens noch nie berühmt. (PG) Alle Fußballweltmeisterschaften Pausenfüller Jahr Gastgeber Maskottchen Finale Ergebnis 1930 Uruguay -- Uruguay vs. Argentinien 4:2 1934 Italien -- Italien vs. Tschechoslowakei 2:1 1938 Frankreich -- Italien vs. Ungarn 4:2 1950 Brasilien -- Uruguay vs. Brasilien 2:1 1954 Schweiz -- Deutschland vs. Ungarn 3:2 1958 Schweden -- Brasilien vs. Schweden 5:2 1962 Chile -- Brasilien vs. Tschechoslowakei 3:1 1966 England Willie England vs. Deutschland 4:2 1970 Mexiko Juanito Brasilien vs. Italien 4:1 1974 Deutschland Tip & Tap Deutschland vs. Holland 2:1 1978 Argentinien Gauchito Argentinien vs. Holland 3:1 1982 Spanien Naranjito Italien vs. Deutschland 3:1 1986 Mexiko Pique Argentinien vs. Deutschland 3:2 1990 Italien Ciao Deutschland vs. Argentinien 1:0 1994 USA Striker Brasilien vs. Italien (n. E.) 3:2 1998 Frankreich Footix Frankreich vs. Brasilien 3:0 2002 Japan/S. Korea Kaz, Ato, Nik Brasilien vs. Deutschland 2:0 geben muss. „Wenn hier einer anruft und wissen will ,Wo machen Taxischein?‘, da frag’ ich mich schon, was der im Taxi will. Dabei sind gerade ausländische Kollegen oft so freundlich.“ Bedauerlich findet sie, dass man „durch die perfekte Technik auch viel vergisst. Früher hab’ ich alle Standplätze mit ihrer Telefonnummer gewusst. Heute drück’ ich nur noch auf den Knopf. Das ist schade.“ Dafür schätzt sie aber auch die Kuriositäten an ihrem Job. „Wenn eine Oma anruft, weil sie ihr Gehwagerl im Taxi vergessen hat, da fragst dich schon, ja wie gibt’s denn des? Braucht man das nicht, um nach Hause zu kommen …?“ (PG, PR) Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 29
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Außergewöhnliche Kollegen Sport - Globetrotter mit Taxilizenz Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen bewegen, wissen wir. Auch finden wir von Berufslosen bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und wir haben Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXI-KURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen: ging’s dann zum Sportstudium nach München wo er zur Hochschulmeister- Mannschaft gehörte, in der u.a. auch der ehemalige „60er“ Hansi Rebele gehörte. Nach dem Sportstudium ging Michael Wagner erst einmal zwei Jahre als Surf- und Tennislehrer nach Italien. Das Taxi als roter Faden Nach der Rückkehr war erstmal wieder Taxi angesagt. Aber zwischendurch wurde mal schnell eines der ersten Squash-Center in Germering gebaut, oder eine Schwimmschule für Kleinkinder in Obermenzing betrieben. Den richtigen Sinn bekam sein Leben logischerweise erst durch die richtige Frau. Die lernte er während einer Fahrt nach Pasing (!) im Taxi kennen – sie in ihrem, er in seinem. Denn wie es der Zufall so will, war seine zukünftige Frau Eva auch Taxifahrerin, wenn auch in Starnberg. Und sportlich, als ehemalige Skilehrerin, war sie natürlich auch. Was lag also näher, als in Kreta gemeinsam eine Surf- und Wassersportschule zu betreiben? Wenn halt die Sehnsucht nach dem Taxi nicht so groß gewesen wäre. Über den Umweg als Skilehrer in Zermatt und Betreiber eines Billardcenters in Garmisch, wurde 1992 die Basis für 12 harte Jahre als selbständige Taxiunternehmer geschaf- 30 TAXIKURIER Eigentlich wollte Michael Wagner Olympiasieger im Kunstturnen werden. Damals, 1972, in München. Dafür ist er von Mannheim nach München gekommen. Wegen einer Verletzung ist aus dem Olympiasieg nix geworden, aber der München – Virus hat ihn infiziert. Und noch ein Virus hatte ihn befallen, von dem jeder schwer loskommt, der mit ihm in Kontakt gekommen ist: das Taxifahren. Damit hat Michael Wagner schon in Mannheim sein Studium finanziert. Als die Kunstturn-Karriere verletzungsbedingt zu Ende war, spielte Michael Wagner als Fußball-Halbprofi bei Waldhof-Mannheim. Dafür gab’s ein paar Mark und der Rest kam wieder durchs Taxi rein. 1974 +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 30
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
fen: eine eigene Zentrale in Starnberg mit vier Konzessionen. Michael Wagner: „Wir haben 12 Jahre lang Tag und Nacht gearbeitet, fast ohne Urlaub. Wir waren ständig erreichbar, für Prominente und alle, die sich dafür gehalten haben, vom Schauspieler bis zum Fußballer. Nur für uns hatten wir keine Zeit mehr. Deshalb haben wir 2004 Starnberg verkauft und uns eine Konzession für München zugelegt. Da fahr’ ich jetzt tagsüber und meine Frau nachts und wir haben auch wieder Zeit, in unsere Häuschen nach Italien zu fahren. Wir haben keine Stammkunden mehr, nach denen wir uns richten müssen, sondern fahren ganz normal Taxi.“ Und der Sport ist auf der Strecke geblieben? „Sport nur noch zum Spaß. Jeden Tag zehn Kilometer laufen.“ Wenn das ein Spaß sein soll … Weniger Spaß als früher empfindet Michael Wagner allerdings am Steuer. „Früher, da war der Zusammenhalt größer. Sowohl unter den Kollegen, als auch mit der Polizei. In Mannheim haben wir denen noch geholfen, die Ganoven zu jagen. Undenkbar, dass früher ein Taxler einen Strafzettel bekommen hätte, egal ob in Mannheim oder in München.“ Sonst nervt ihn eigentlich nur noch eins: „Wenn ich länger irgendwo am Standplatz stehe, da werd’ ich nervös …“ Aber das geht auch den Unsportlichen so. (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Wagner Vorname: Michael Alter: 56 Sternzeichen: Waage Familienstand: verheiratet, 1 Tochter, 1 Enkel Geburtsort: Mannheim Aufgewachsen: Mannheim Wohnort: Starnberg Hobbies: Sport Musik: Rock, Oldies Urlaub: Italien Taxi-Nummer: 2800, vom Poinger Hans gekauft (TAXIKURIER 09/2004) Audi Zentrum München Albrechtstrasse Albrechtstr. 16 Tel.: 089/12696-0 · www.mahag.de Ein Arbeitsplatz hinter dem Steuer muss besonderen Anforderungen genügen. Die Taxifahrzeuge basierend auf den Modellreihen A4 und A6 bieten Ihnen alles, was Ihre tägliche Arbeit gesünder, komfortabler und ökonomischer macht. Vorteile, die Ihnen täglich Freiräume schaffen. Das honorieren letztlich auch Ihre Kunden. Arbeitsplatz für höchste Anforderungen... Alin Kumke Verkauf/Leasing/Finanzierung Tel. 089-12696-114 und 0170-638 19 57 Goran Kovac Serviceberater Tel. 089-12696-235 Taxi 06-06 17.05.2006 20:43 Uhr Seite 31
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TAXIKURIER Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Erotik in München In unserer Stadt fehlt das berühmtberüchtigte Rotlicht-Viertel wo, wie in anderen deutschen Metropolen, käuflicher Sex und erotisches Vergnügen geballt und konzentriert angeboten werden. Schlecht für Besucher, gut für Münchens Taxler. So können die manchmal schüchternen, oder auch oft selbstbewussten Fragesteller und Freier aller Art durch das Insider-Wissen der Taxifahrer beraten werden. Selbstredend gehört es zur Kompetenz eines Nachtfahrers, auch die Facetten dieses Nachtlebens zu kennen, und seine Fahrgäste zum erotischen Fahrziel bringen zu können. Ich, weiblich, forschte nach dem richtigen Club für meine vermeintlich schüchternen Kollegen, die nach einem Seminar in München angeblich noch etwas „erleben“ wollten … Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: ✷✷ (Nr. 320, 21. April, 21.05 Uhr, Barer/Schellingstraße) Zwanglos erkläre ich diesem Taxifahrer das Anliegen meiner Kollegen und erfahre, das jeder Taxifahrer bei dem Stichwort „Club“ die jungen Männer zu einem geeigneten Etablissement, wie zum Beispiel ins Babylon oder ins Belami befördern kann. Gerne möchte er selbst diesen Job übernehmen und akquiriert gleich tüchtig: „Aber wo sind denn die Herren? Ich fahr sie gerne hin.“ Taxi 2: ✷✷✷ (Nr. 899, 21. April, 21.25 Uhr, Stachus-Rondell) Auch dieser Herr wittert das Geschäft mit der käuflichen Lust und fragt, wie viel Herren da ihr Vergnügen suchen. Als Alternative zum klassischen Rotlicht-Viertel nennt er die Dachauerstrasse und Triebstrasse. Als ich um Fakten und Namen bitte, erfahre ich dass im Belami 50 Euro und im Herz Ass 20 Euro Eintritt verlangt werden. Vermittelnd überreicht der Taxler mir dann schließlich seine Visitenkarte, damit meine mutmaßlichen Kollegen persönlich mit ihm Kontakt aufnehmen können. Taxi 3: ✷ (Nr. 1682, 21. April, 21.40 Uhr, Bahnhof-Mitte) Mit Skepsis mustert mich dieser Fahrer und bezweifelt mein Engagement für das sündige Anliegen meiner Kollegen „Sind die so feig und haben Sie nun vorgeschickt?“ Meine bohrenden Fragen bleiben unbeantwortet, da er mit den Herren das nächtliche Budget erstmal abklären möchte. Mit seiner Mobilnummer in der Tasche empfehle ich mich, ohne selbst auch nur einen Tipp oder Namen erhalten zu haben. 32 TAXIKURIER Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12 Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 32
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Taxi 4: ✷✷ (Nr. 650, 21. April, 22.20 Uhr, Feilitzsch) Auch hier erhalte ich die gewünschten Informationen für meine lieben Kollegen und höre schillernde Namen. Wieder ist es das Babylon, das Relax oder das Palazzo, die zwar alle nicht zentral an einer Sündenmeile gelegen sind, aber per Taxi zügig erreicht werden können. Taxi 5: ✷✷✷✷Testsieger! (Nr. 3596, 21. April, 22.00 Uhr, Ainmiller) „München ist ein Sperrbezirk, aber am Stadtrand, der gar nicht so weit weg ist, gibt es käufliche Liebe, je nach Wunsch und Geldbeutel.“ Mit dieser Einleitung erläutert mir dieser äußerst aufgeklärte Fahrer das Preisniveau der Münchner Clubs zwischen 5 und 50 Euro Eintritt, inklusive Frei-Getränken. Sei es das so genannte „Laufhaus“ wie der Leierkasten oder der Edel-Club Babylon, das New York, das Relax, die Hansastraße 9 oder die Clubs in der Levelingstrasse. In jeder Himmelsrichtung gibt es rund um München einige und viel versprechende Fahrziele. Der Gewinner! Somkan Akal Perlacher Straße 96 81539 München erhält für seine Beratungskompetenz ein Präsent von der AUDI AG. 33TAXIKURIER Die ganze Welt schaut auf die Fußballweltmeisterschaft. Alle wollen von der WM profitieren. Ob der Bäcker an der Straßenecke, der ein Endspielbrot anbietet, der Fastfood- Gigant, die Taxifahrer. Schade, dass die meisten gar nicht das Recht besitzen, etwas vom großen Kuchen abzubekommen. Denn schon Jahre vor dem eigentlichen Event haben führende Marken den Wettbewerb um die offiziellen Rechte an der WM 2006 unter sich ausgemacht. Für manchen brach seine Schrebergarten-Welt zusammen: „Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und ich soll amerikanisches Bier trinken?“ Um das globale Spektakel zu finanzieren, hat die FIFA Vorkehrungen getroffen, die 15 offiziellen Partner und 6 regionalen Förderer der WM vor Trittbrettfahrern zu schützen. Trotzdem dürfte fraglich sein, ob im Auto- und Bierland Deutschland Hyundai und Anheuser Busch wirklich erfolgreich gegen Mercedes, Audi, BWM und die Fernsehbiere Bitburger, Krombacher, Beck’s etc. bestehen können. Bayerische oder Münchner Biere seien hier bewusst nicht erwähnt, weil diese mit ihrem Kirchturm-Marketing nicht einmal in Deutschland eine Rolle spielen. Eine WM ist eine globale Party und über eine Milliarde schaut zu. Global war schon immer; schon vor Jahrzehnten haben wir uns für den Vorgarten die Hollywood- und nicht etwa die Geiselgasteig-Schaukel gekauft. Akzeptieren wir also die Hyundais, das dünne US-Bier, die die WM in diesem Maße ermöglichen, trinken wir unser Münchner Bier, schauen auf der Großleinwand Fußball und steigen dann in unsere Daimler’s, VW’s, Audi’s, BMW’s und Opel’s und fahren unsere Gäste aus aller Welt durch München. Mit dem klassischen Markenartikel weltweit: Dem Taxi. Ohne Sponsoring-Einnahmen! Denn ohne Taxis läuft nichts. Auch nicht Fröttmaning. Wahn und Sinn Ohne Worte 3093 Der Blick zurück Im Juni … … vor 100 Jahren 1906: 26. Juni. Der französische Automobilclub richtet das erste Grand-Prix-Rennen aus. Der Kurs beträgt 1250 km, die einzelne Runde 104 km. Der Ungar Ferenc Szisz gewinnt auf einem 90 PS-Renault mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 101 Stundenkilometern. … vor 75 Jahren 1931: 6. Juni. Durch eine Brandkatastrophe im Münchner Glaspalast werden fas 3000 Gemälde vernichtet, darunter die Sonderausstellung der deutschen Romantiker. … vor 50 Jahren 1956: 27. Juni. Schwere Unwetter und Gewitter über Deutschland. Weltuntergangsstimmung in der Bevölkerung. Viele Diskussionen über die Ursachen des schlechten Wetters. Immer mehr kommt man zu der Überzeugung, dass die Atombombenversuche der Großmächte daran schuld sind. … vor 25 Jahren 1981: 1. Juni. Die Verkehrsminister des Bundes und der Länder beschließen, vor einer Strafe für Nichtanlegen der Sicherheitsgurte erst Erfahrungen anderer Länder abzuwarten. GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 Mo-Fr von 18 00 -1 00 Sa-So von 18 00 -3 00 geöffnet Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 33
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Marktpolitik 34 TAXIKURIER Von der kleinen Garage zur modernsten Prüfhalle macht worden. Was aber eindeutig nicht falsch ist, ist die Tatsache, dass sich TÜV-Prüfer in grauer Vorzeit so aufgeführt haben, als seien sie der liebe Gott. So lange ist es noch gar nicht her, dass TÜV-Termine für viele ein Horror waren und die Frage „Bekommt meine alte Möhre das Wapperl oder nicht?“ zu regelrechten Angstzuständen führte. Mit allerlei Tricks und Freundlichkeiten versuchte man die Götter der Technik gnädig zu stimmen und nicht selten musste die Freundin im kurzen Röckchen die „Grube“ entlanglaufen, um die Blicke des Prüfers auf wesentlicheres zu lenken. Ob’s was genutzt hat, weiß keiner so recht. Dass es aber auch anders gehen müsste, war Dipl.-Ing. Thomas Fleischmann während seiner Ausbildungszeit beim TÜV-Bayern klar. Er war der erste freiberufliche Prüfingenieur im Großraum München und mit seiner kleinen Garage in Ottobrunn der Monopolbrecher im Großraum München. Er ist zwar nicht der Erfinder der KÜS, die wurde schon in den 80er Jahren als eingetragener Verein gegründet, aber er ist der Initiator des KÜS-Team München. Eröffnet im August 1994, in eben jener Garage in Ottobrunn, die es bis heute gibt. „Mit zwei Freunden habe ich die Halle gestrichen und hergerichtet und dann erst mal zwei Tage in der Woche so eine Art Prüfstellenbetrieb aufgenommen“, erzählt Thomas Fleischmann von den Anfängen. „Das war Dienstag und Freitag, und den Rest der Woche habe ich Werkstätten betreut, die ich schon von meiner TÜV-Tätigkeit her gekannt habe.“ Im ersten Jahr gab es in Ottobrunn ca. 600 Fahrzeuguntersuchungen, heute sind es im Großraum München mit inzwischen sechs In München und dem Umland ist die KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz- Sachverständiger e.V.) um Dipl.-Ing. Thomas Fleischmann ein fester Begriff in Sachen Kraftfahrzeug und Verkehrssicherheit. Ein Großteil der Münchner Taxiwelt nimmt inzwischen die Dienste der KÜS-Prüfingenieure in Anspruch. Dass die Sicherheit für den Taxi- Fahrgast oberste Priorität hat, ist unstreitig und unterliegen Taxis deshalb einer strengeren Kontrolle als allgemein üblich. Und dazu gehört auch die jährliche HU nach § 29 StVZO, landläufig „TÜV-Prüfung“ genannt. Nicht selten hat man das Gefühl, zumindest in Deutschland, den „TÜV“ gibt es schon so lange, der hat schon an der Erschaffung der Welt mitgewirkt und den lieben Gott dabei beraten. Dem ist aber nicht ganz so, sonst wären sicher einige Fehler nicht ge- Mini-Steckbrief: Name: Fleischmann Vorname: Thomas Alter: 44 Sternzeichen: Schütze Familienstand: Verheiratet, 1 Tochter Geburtsort: Amberg/Oberpfalz Aufgewachsen: Amberg Wohnviertel: Ramersdorf Hobbies: Autos, Gleitschirmfliegen Musik: Altrock Urlaub: Italien Individualität und Flexibilität Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 34
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Prüfhallen – die modernste davon im Münchner Norden – über 100.000 Untersuchungen pro Jahr. Und was ist jetzt anders als beim TÜV? „Zunächst“, so Thomas Fleischmann, „muss man einmal klarstellen, dass unsere Untersuchungen nicht einfacher oder leichter als beim TÜV sind. Auch wir werden ständig geprüft, es werden uns z. B. verdeckt Autos mit eingebauten Mängel vorgefahren etc. Aber ich glaube, dass unser Service einfacher und unkomplizierter ist. Man braucht keinen Termin, muss nicht extra anrufen, von Montag bis Freitag haben wir durchgehend von 8 bis 18 Uhr geöffnet, am Samstag von 9 bis 13 Uhr. Wir setzen unseren KÜS-Slogan ,Mit Sympathie und Sachverstand‘ Tag für Tag in die Praxis um.“ Im KÜS-Team München arbeiten heute 30 Prüfingenieure, die alle gleichberechtigt an der Organisation beteiligt sind und den gleichen Status haben. Keiner ist also der Chef des anderen! Die Taxiwelt haben Thomas Fleischmann und seine Kollegen zu einem großen Teil technisch abgedeckt. Dazu zählen auch die wöchentlichen Prüftermine bei Helmut Glas, Stimmer & Sohn, und bei Auto Much in Bad Tölz sitzt man gleich nebenan. Die Nöte der Taxler kennt Thomas Fleischmann aus eigener Vergangenheit. Er ist selber lange Taxi gefahren und hat bis heute den P-Schein. Mit geschultem Auge kann er Taxis von Einzel- und Mehrwagenunternehmern unterscheiden. „Da gibt es einfach eindeutige Merkmale. Aber es gibt auch Mehrwagenunternehmer, die haben perfekte und gepflegte Fahrzeuge.“ Einen schönen Service bietet er auch noch für Taxler an: „Wenn’s mal irgendwo klappert, einfach vorbeikommen und nachschauen lassen.“ (PG, PR) Neuerungen seit 1. April 2006 ➜ AU-Plakette 2 Jahre anstatt 1 Jahr, für Fahrzeuge ohne oder mit ungeregeltem Kat. ➜ Überprüfung aller sicherheitsrelevanter, elektronischer Komponenten im Rahmen der HU (z. B. ABS, Kurvenlicht, Tempomat etc.) ➜ Wegfall der Abgasmessung für Fahrzeuge, die nach dem 1.1.2006 zugelassen sind. Hier wird lediglich der Fehlerspeicher der abgasrelevanten Komponenten ausgelesen. EINER DER LUKRATIVSTEN CLUBS DER STADT … LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE HOFER STR. 22 · 81737 MÜNCHEN · TEL. 089/63838969 WWW.FKK-RELAX.DE TÄGLICH GEÖFFNET VON 11.00 - 4.00 UHR EINER DER LUKRATIVSTEN STANDPLÄTZE DER STADT … Jeder Handgriff sitzt – das Team der KÜS KFZ-Prüfstelle 35TAXIKURIER Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 35
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
36 TAXIKURIER Wenn ein Taxifahrer seinen Fahrgast nicht wie gewohnt im Taxi, sondern im Fahrzeug des Fahrgastes befördert, spricht man von einer so genannten Überführungsfahrt. Dieser Service ist gefragt, wenn der Fahrgast zum Beispiel zu tief ins Glas geschaut hat und am nächsten Morgen nicht auf sein Fahrzeug verzichten möchte. Das Auto ist und bleibt nun mal der Deutschen liebstes Kind, besonders wenn es sich um eine Limousine oder einen teuren Flitzer handelt. So mancher Fahrzeughalter kann halt erst seinen Rausch geruhsam ausschlafen, wenn er das gepflegte Auto in seiner eigenen Garage weis. Oft sind auch Wertsachen im Kofferraum, die auf dem Parkplatz vor der Bar nicht alleine gelassen werden möchten. Besonders wenn bald, ab 7 Uhr genau diese Zone als absolutes Halteverbot ausgewiesen ist und ein fetter Strafzettel oder gar ein Abschleppkommando ins Haus steht. Überführung für 21/2 fachen Fahrpreis Die Überführung von Fahrzeugen wird von der Taxi-Genossenschaft München schon immer angeboten, aber dieser Service wurde bisher nicht forciert und lautstark angeboten. In der Regel ruft der Fahrgast in der Taxizentrale an und bestellt die Überführung seines Autos. Nach 2–5 Minuten kommt das Taxi. Der Fahrer parkt sein Gefährt, nimmt seine Papiere und ein Handy mit. Dann fährt er den Fahrgast in dessen Auto nach Hause und bestellt kurz vor Erreichen des Fahrziels für sich selbst ein Taxi. Nachdem das fremde Fahrzeug eingeparkt ist wird nun der 2 1/2 fache Fahrpreis fällig, die von der Taxi-Zentrale ermittelt wird. Der Fahrgast erhält eine Quittung und der Taxifahrer fährt mit dem bestellten Kollegen zu seinem Taxi zurück, bezahlt ihn und die Schicht geht weiter. „Harry holt den Wagen“-Service GmbH Seit letztem Sommer plakatieren diverse Anbieter die Toiletten von Gaststätten und Bars mit einer neuen Geschäftsidee. Allen voran der so genannten Chauffeurservice „Harry holt den Wagen“ . In Anlehnung an die erfolgreichste internationale Krimi-Serie „Derrick“, in der Fritz Tappert stets seinen Assistenten Harry, alias Fritz Wepper aufforderte, den Wagen zu holen wird hier ein Überführungs- und Abholservice für KFZ angeboten. Ein bei der Zentrale telefonisch bestellter „Harry“ kommt per Mokick oder Fahrrad zum vereinbarten Treffpunkt und fährt den Kunden in dessen Wagen nach Hause. Die Bonsai-Harleys oder Klappräder sind zusammenklappbar und mit (80x70x30 cm) angeblich so klein, dass sie sauber und benzindicht in einer Tasche verpackt in jeden Kofferraum passen. Anschließend fährt er den Kunden in Ihrem eigenen Wagen nach Hause (oder wo Sie sonst hinwollen). Am nächsten Morgen ist das Auto wieder da, wo es sein sollte: Vor der eigenen Haustür. Allgemeines Harry Preissystem Grundpreis: e 2,70 Preis pro angefangenem km (mit Kundenauto): e 1,65 ab dem 20. km: e 1,25 Mindestpreis (Grundpreis u. 4 km): e 9,30 Zuschläge (einmalig je nach Fahrtbeginn) Rush Hour 07.30 – 09.30 Uhr: e 2,00 Abend 16.00 – 24.00 Uhr: e 2,00 Late-Night 00.00 – 06.00 Uhr: e 3,00 Dieser Service wird tagesabhängig zunächst von 7 Uhr bis 3 Uhr angeboten. „Harry“-Servicecheck Der Taxikurier hat nun die Probe zum Exempel gemacht und im Internet recherchiert. Unter www.harryholtdenwagen.de wird dem Kunden für den reibungslosen Ablauf und unter der Annahme der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nahe gelegt, sich kostenlos zu registrieren. Nach Angabe meiner Adressdaten und Zustimmen der allgemeinen Geschäftsbedingungen wird mir versichert, dass alle Daten bearbeitet werden. Am darauf folgenden Tag werde ich per E-Mail erneut aufgefordert die Registrierung zur Authentifizierung zurück zu bestätigen. Umgehend soll ich angeblich eine Registrierungskarte erhalten. 9 Tage nach meiner Anmeldung !!! ging mir nun die Kundenkarte zu und ich war registrierter „Harry-Kunde. Auf der Rückseite der Kundenkarte lese ich mit Skepsis die sehr klein gedruckten Allgemeinen Geschäftsbedingungen und stolpere über folgende Auszüge: Schadensersatzansprüche gegen den Fahrer oder Harry, deren Vertreter oder Erfüllungsgehilfen wegen Fahrlässigkeit sind auf 500 Euro begrenzt. Dies gilt nicht im Falle von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Ebenso gilt dies nicht für den Fall einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wofür in erster Linie die Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug einzutreten hat. Die Überführung erfolgt im übrigen im Namen und auf Risiko des Auftraggebers. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass alle mit seinem Wissen und Wollen Mitfahrenden ebenfalls diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert haben. Andernfalls haftet er für alle daraus entstehenden Schäden. 4. Mai 2006 Zur telefonischen Prüfung der Servicenummer rufe ich die „Harry“-Zentrale 018050-42779 an und erfahre vorab per Tonband-Info, dass dieser Anruf 12 Cent pro Minute kostet. Meine Zweifel, nur ein kleines Fahrzeug zu besitzen, indem selbst ein zusammenklappbares Zweirad keinen Platz hat, werden von einem engagierten Herrn sofort ausgeräumt. Die minimalen Maße des Zweirades mit ca. 40 x 80 x 80 könnten gegebenenfalls auch im mit Spanngurten verschlossenen Kofferraum Platz haben. Die Wartezeit von 45 Minuten wird mir als verbindliche Wartezeit angegeben. 6. Mai 2006, 21.00 Uhr, Schwabing „Harry“ holt heute meinen Wagen! Ich rufe die Servicenummer an und bitte um Überführung meines Fahrzeuges. Gleich will der Herr wissen, ob ich den „Harry“-Service schon mal genützt habe. Ich verneine und möchte nun meine Registrierung als Harry-Kunde zum Besten geben, aber die scheint ihn gar nicht zu interessieren. Diesen Aufwand im Internet hätte ich mir also sparen können. Nun möchte er meine Titelthema Überführungsfahrten – Taxis sind überlegen! Taxi 06-06 18.05.2006 11:39 Uhr Seite 36
Seite 37
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
37TAXIKURIER Abholadresse und Zieladresse wissen. Leider scheint er nicht allzu ortskundig zu sein und ich beschreibe ihm das Ziel. Der Herr versichert mir, dass mich nach 30–45 Minuten ein Fahrer abholen wird. Die Gebühr für die angegebene Strecke von ungefähr 5 km wird etwa 12,95 Euro kosten. Nach 40 Minuten erscheint ein Radler und klappt gekonnt sein Fahrrad zusammen, packt es in eine Tasche und verstaut diese problemlos in meinen Mini-Kofferraum. Nach Check des Kilometerstands kann die Fahrt losgehen und wir kommen zügig an unser Ziel. Wie von der Zentrale geschätzt, kostet mich dieser Dienst 12, 95 Euro und ich erhalte eine Quittung. 6. Mai 2006, 23.00 Uhr, Schwabing Zwei Stunden später möchte ich den Service erneut prüfen. Um unauffällig und auch unerkannt zu bleiben, ruft eine Freundin bei „Harry“ an. 30 Minuten später steht der gleiche „Harry“ vor der Tür. Ist es Zufall, oder gibt es bei diesem Service vielleicht nur einen Fahrer? Da dieser Sprinter etwas überrascht ist, nun das gleiche Fahrzeug erneut zu überführen, erklären ihm, dass auch meine Freundin mal sehen möchte, wie das funktioniert. Der Fahrer fährt uns in die Innenstadt und parkt das Fahrzeug wie gewünscht. Für 11,30 Euro haben wir unser Ziel erreicht. Erfreulicherweise gab es bei beiden Fahrten die Gelegenheit der zwangslosen Kommunikation und ich erfuhr einiges über das zwar kreative aber noch sehr junge Unternehmen. So gibt es durchschnittlich 12 Fahrer, die für „Harry“ fahren und bei diesem Auftrags-Volumen sei das Geschäft noch nicht wirklich lukrativ. Die Fahrer sind angeblich zu jeder Jahreszeit und Witterung unterwegs. In diesem Winter war natürlich der häufige Neuschnee gelegentlich ein kurzes Handicap. Während beider Telefonate und Fahrten wunderte ich mich, dass die AGB nicht kommuniziert wurden bzw. keine Zustimmung meinerseits als Auftraggeber gefordert wurde. Nach erfolgter Recherche zeigt die folgende Tabelle eindeutig, dass der Überführungs- Service „Harry“ wohl nicht den Ruhm des prominenten Vorbildes und Fernseh-Inspektors Harry Klein ernten wird. Fazit: Die Geschäftsidee des Harry’s und Henry’s kann für uns keine Konkurrenz darstellen. Obwohl etwas preiswerter, sind wir durch den Zeitvorteil, der Ortskenntnis sowie den Versicherungsschutzes eminent überlegen. Dies gilt es zu kommunizieren und in unseren Gesprächen mit den Gastronomen immer wieder zu betonen. SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER Überführung im Taxi und bei „Harry“ im Vergleich: Taxi Harry Platzkapazität Taxifahrer und Fahrgast/Fahrgäste T axifahrer und Fahrgast/Fahrgäste; Kofferraum muss leer sein Telefonkosten für Auftrag Ortsüblicher Normaltarif 12 Cent pro Minute Preis 2,5 fache Taxi-Gebühr, fix etwas preiswerter wie Taxi unabhängig von Zeitzone Verfügbarkeit Innerhalb 5 Minuten 30–45 Minuten und zusätzliche ca. 3 Minuten für Verstauen des Zweirades Ortskunde Fahrer mit absolvierter Ortskunde oberflächlich und Ortskundeprüfung zufällig Versicherung Fahrzeug des Kunden ist durch Schadensersatz wegen Fahrlässig- Versicherung der Taxi München eG keit auf 500 Euro begrenzt; versichert, wenn Auftrag über Haftpflichtversicherung für das Zentrale erteilt wurde Fahrzeug tritt ein für den Fall einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit der Insassen Sicherheit Auto und Wertsachen in der Auto und Wertsachen in der Garage oder in Nähe des Garage oder in Nähe des Wohnortes Wohnortes Verfügbarkeit des KFZ Auto zuhause Auto zuhause Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 37
Seite 38
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
verkaufte seine Konzession nicht an den Sohn. Seit der Zeit ist Peter Salbeck Unternehmer und inzwischen mit Leib und Seele dabei. Als heller Kopf und als Zahlenmensch hat ihn damals schon gestört, dass Unternehmer aus angrenzenden Landkreisen wie bspw. Starnberg u.ä. Krankenfahrten durchführen und zu teilweise überhöhten Preisen, wie er aufgrund eigener Recherche herausgefunden hat, abrechnen. Mit akribischer Detailarbeit und positiver Sturheit, ist es ihm gelungen die beiden Verbände VDAK und AOK an einen Tisch zu bringen und zusammen mit der TAXI-MÜNCHEN eG zu einem gemeinsamen Abschluss zu bringen. Wenn man so will, ist Peter Salbeck der Erfinder der „Dialysefahrten“ . „Dabei“, so erinnert er sich, „haben mich die Kollegen früher oft ausgelacht, für die kleinen Stiche bei Dialyse- oder auch Schülerfahrten. Die vergessen dabei immer, dass das hochgerechnet auf den Monat ein ganz hübsches Sümmchen ist.“ Mit dem Erreichten gibt sich einer wie Peter Salbeck aber nicht zufrieden. „Es gibt soviele Baustellen in unserem Gewerbe und ich fürchte mich vor keiner.“ So war es schon von 2000 bis 2003, als er im Aufsichtsrat saß, so ist es im Prüfungsausschuss der IHK, bei der er Sperrfristen für durchgefallene Prüflinge einführte. „Es kann ja wohl nicht sein, dass man ständig an der Prüfung teil- Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS! In der Lebensplanung von Peter Salbeck spielte das Taxi ursprünglich keine Rolle. Zwar hatte er schon mit 21 Jahren den Taxischein gemacht, aber sein Vater, der selbst das Taxi 3216 besessen hatte, war der Meinung, der Sohn sollte „etwas Vernünftiges“ machen. Also wurde er erst Einzelhandelkaufmann und Betriebswirt, leitete eine Tengelmann- Filiale und landete schließlich doch beim Taxi, als er 1996 eine günstige Konzession bekam. Sein Vater blieb seinem Grundsatz jedenfalls treu und Jetzt red’ i „Es gibt noch viele Baustellen in unserem Gewerbe“ „Man darf keinen unterschätzen“ 38 TAXIKURIER „Habe Lust auf den Aufsichtsrat“ Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr. B. Schreiner S. v. Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 38
Seite 39
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
nimmt und den Neulingen dabei die Plätze wegnimmt. Da muss man jetzt drei Monate warten.“ Aber weil es eben noch so vieles zu tun gibt, hat er jetzt wieder Lust auf den Aufsichtsrat. Da überlegt er doch schon, wie man“ an die Fahrten und Aufträge der vier- bis fünfhundert Mietwagenunternehmen kommt oder an die Schulbusfahrten von außerhalb. Und außerdem verkaufen wir uns selbst immer noch unter Wert. Daran müssen wir arbeiten. Trotz allem, darf man keinen Gegner unterschätzen. Da besteht die Gefahr, dass man sie erst stark macht.“ Wenn auch nicht explizit, so hat er dabei doch die Kollegen von der Rosenheimer Straße im Auge. Die besten Ideen hat Peter Salbeck immer im Taxi. Kein Wunder, wenn man Montag bis Samstag nach festem Plan im Einsatz ist. „Manchmal fahr’ ich auch sonntags. Da bekomm’ ich endlich mal Bargeld und treff’ auch mal mit Gesunden zusammen. Sonst fahr’ ich ja fast nur Kranke.“ (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Salbeck Vorname: Peter Alter: 42 Sternzeichen: Widder Familienstand: Verheiratet, 1 Kind Geburtsort: München Augewachsen: München Wohnviertel: Neuaubing Hobbies: Sport, Sohn, Taxifahren Musik: Querbeet Urlaub: Niederbayern, Italien Taxi: 873 39TAXIKURIER Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Illustration: formenreich In München stehen noch bis Oktober 2006 künstlerisch gestaltete Löwen, die von diversen Firmen gespendet wurden. Danach sollen diese für einen guten Zweck versteigert werden. Fahrer: „Zentrale, was bedeuten eigentlich die ganzen Löwen in der Stadt?“ Zentrale: „Bei den Löwen handelt es sich um eine Kunstaktion. Andere Städte wie z. B. Berlin haben anstatt der Löwen Bären aufgestellt.“ Fahrer: „Ich weiss aber trotzdem nicht, was die Löwen zu bedeuten haben.“ Zentrale: „In München stehen als Kunstobjekte deshalb Löwen, weil der Löwe ein Symbol ist, der mit der Geschichte Münchens zu tun hat.“ Fahrer: „Aber in München haben doch gar keine Löwen gelebt!“ … (NL) Kurioses aus der Zentrale Leserbriefe/Forum Ausgleich beibehalten Der Ausgleich sollte meiner Ansicht nach unbedingt beibehalten bleiben!!! Es kommt doch regelmäßig zu einem „Blitz“ . Für den Betroffenen ist dies - abhängig von der Wartezeit um so mehr - häufig extrem frustrierend. Da wirkt der Ausgleich schon versöhnlich. Außerdem sehe ich einen Wegfall desselben als zu starke Verlagerung des Vorteils zu Gunsten der oftmals äußerst dreisten „Abstauber“, welche sogar noch, wenn sie ertappt werden „kluge“ Sprüche für den Kollegen übrig haben. So z.B. „Da musst halt schneller sei.“ Oder „Du machst es doch genauso“ und Ärgeres. Die Fahrgäste machen sich oft nicht die Mühe umzusteigen oder teilen den zweifelhaften Humor der Selbstgerechten oder haben es furchtbar eilig, betrachten gar den Fahrer mit dem regulären Auftrag als nervig unsympathischen Rechthaber. Ausgleich ist eine schöne Sache. Bernhard Faaß Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen. Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 14. Juni 2006! Kleinanzeigen-Annahme Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 39
Seite 40
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
40 TAXIKURIER Ein interessantes Einzugsgebiet mit der zum Teil immer noch sehr beschaulichen „Maikäfersiedlung“, den Neubauten um Else-Rosenfeld- und Süskindstraße, der „sündigen Meile“ um die Levelingstraße sowie den betulichen und unaufgeregten Einfamilienhäuseln um die Nettelbeckstraße - alles getrennt durch Riemer Autobahn, Bahngleise und Gewerbegebiet um Zamdorf- und Zamilastraße. In letztgenannter Gegend findet man Brotzeitstandl PETRA’S IMBISS, Zamdorfer Straße 90, geschrieben mit dem unvermeidlich gewordenen Ami-Apostroph. Das ist aber das Einzige, was an diesem Standl auszusetzen ist. Das Angebot ist Standl-üblich und reicht (auszugsweise) von Wurstsemmel (1,50 Euro) und Fischsemmel (2,00 Euro) über 1 Paar Wiener (1,90 Euro), Bratwurst (2,10 Euro) und Currywurst (2,40 Euro) bis zum Wurstsalat mit Semmel (3,20 Euro) und dem Fischfilet mit Kartoffelsalat und Remoulade (4,80 Euro). Auch das Getränkeangebot ist höchst reell: 0,5 Liter Spezi, Apfelschorle, Wasser, Eistee oder ein Haferl Kaffee oder Tee kosten ganze 1,50 Euro. Metzgerei METZGEREI SCHMAUS, Berger-Kreuz- Straße 48 (Ecke Ballaufstraße), Öffnungszeiten 8.00 - 13.00 Uhr und 15.00 - 18.00 Uhr, Sa. 7.30 - 12.00 Uhr. Mittwoch Nachmittag ist geschlossen. Auch hier findet man ein Kleinod mitten in der Nachbarschaft, eine kleine und nicht „überstylte“ Metzgerei mit Imbiss (Leberkässemmel, Bratwurst usw.) sowie ebenfalls einem zusätzlichen Lebensmittelverkauf im kleinen Rahmen. Direkt nebenan ist noch ein Obst- und Gemüsegeschäft. Der Chef verkauft und berät sehr zuvorkommend und kennt einen großen Teil seiner Kundschaft beim Namen. Beim Besuch des Testers kündigt gerade eine Mutter aus der Umgebung das Auftauchen eines gesamten Kindergeburtstags an! Bäckerei/Stehcafe BÄCKEREI FRANK, Josephsburgstraße 139 (wenige Meter stadtauswärts der St.-Veit-Straße), Öffnungszeiten 8.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr, Sa. 7.30 – 12.00 Uhr, Montag ganztägig und Mittwoch ab 13.00 Uhr geschlossen. Ein sympathisches, kleines und bisserl verstecktes Lädchen im Familienbesitz, in dem es verführerisch nach frisch gebackenem Brot duftet. Hier kauft die Nachbarschaft ein, zumal es noch ein kleines Angebot an sonstigen Grundnahrungsmitteln (Nudeln, Eier, Glaskonserven, Getränke) gibt. Der liebenswürdige Service rundet das Gesamtbild ab. Wirtshaus ZAMDORFER, Schwarzwaldstraße 2a, Tel. 91 69 21, Öffnungszeiten Mo. – Fr. 11.00 – 1.00 Uhr, Sa. und So. schon ab 10.00 – 1.00 Uhr. Gleich am Anfang der Eggenfeldener Straße ist die etwas versteckte Zufahrt zum „Zamdorfer“ (früher „Zamdorfer Hof“), einem behäbigen Wirtshaus mit Wirts- und Biergarten, also zum Teil mit Selbstbedienung und dem Recht, eigene Brotzeiten mitzubringen. Ein kleiner, abgetrennter Spielplatz für den tobsüchtigen Nachwuchs gibt gestressten Eltern die Chance, mal in Ruhe eine Maß Bier (5,80 Euro) schlürfen zu können. Das Innere ist überaus gemütlich renoviert und bietet viel dunkles Holz. Für den Winter (war da nicht was?) ist nach vorne, also zum Biergarten Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste EssenRädern! auf Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 06-06 17.05.2006 19:57 Uhr Seite 40
Seite 41
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
hin, ein Wintergarten schonend angebaut, in dem man fast im Freien sitzen kann und doch nicht frieren muss. Die Halbe (Spaten-) Helles kostet 3,00 Euro, das Dunkle sowie Weißbier (hell oder dunkel) 3,20 Euro; 0,5 Liter Apfelschorle 2,80 Euro; 0,5 Liter Zitronenlimo 2,30 Euro, also wesentlich preiswerter. Sehr lobenswert! Die Küche konzentriert sich fast ausschließlich auf bayerische Kost und beherrscht diese auch wirklich; die Brotzeiten (Obatzda mit Zwiebeln und Hausbrot 6,90 Euro, Wurstsalat 7,10 Euro) usw. sind großzügig bemessen; kleinere Hauptspeisen sind z.B. Bauerngröstl (6,90 Euro) oder gemischte Rahmschwammerl mit Semmelknödel zu 8,50 Euro. Die Hauptspeisen enden in der Preisskala bei dem Lendenpfanderl zu 12,40 Euro und den Zandermedaillions zu 13,50 Euro; der Rest bewegt sich üblicherweise unter der 10-Euro-Grenze. Das Maß aller Dinge ist für den Bayern der Schweinsbraten, der hier mit 8,50 Euro zu Buche schlägt (mit Semmelknödel und Speckkrautsalat). Zwei üppige Scheiben, die kaum des Messers bedurften, so locker war das Fleisch. Dafür war der Semmelknödel fest (und keine Wasserleiche); die Dunkelbiersoße war reichlich bemessen. Sehr gut! Die kleinere Version ist für 6,90 Euro zu haben und für Kinder gibt’s noch einen Teller Pommes (3,00 Euro), Fischstäbchen (4,20 Euro) oder 1 Paar Schweinswürstel mit Püree (4,90 Euro). Die Gästezahl war am frühsommerlichen Test-Freitag gegen 18.00 Uhr noch überschaubar. Angenehm: Keine Schickis, keine Mickis, aber auch keine Grattler – zum Teil englischsprachige Geschäftsleute, die im Garten die Woche ausklingen ließen, zum Teil ältere Herrschaften aus der Nachbarschaft, ein Kränzchen dezent aufgebrezelter Damen, die im schönsten Münchnerisch die Unterhaltung pflegten und dabei ihre Gaudi hatten... Das Servicepersonal ist sehr aufmerksam und freundlich und trägt so zum rundum hervorragenden Gesamteindruck bei. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Bahnhof Moosach, Bauberger, Hanauer, Brieger ➜ Geiselgasteig, Sanatorium, Authari, Mangfall, Perlacher Forst ➜ Flughafen München Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 41TAXIKURIER Schmutziger Journalismus Mit Wut und Schaudern erinnern wir uns an den Vorfall vor zwei Jahren, als ein Reporter der BILD am Isartor über die Straße ging und einige Taxler mit je einem 50-Euro-Schein dazu animieren wollte, eine „Schlägerei“ zu simulieren, um dem Reporter Bildmaterial für eine Story „Taxifahrer prügeln sich um Fahrgäste“ zu liefern. Gott sei Dank lehnten die Taxler ab und es kam zu keiner „Schlagzeile“ . Sie haben es allerdings versäumt, den Herren von der BILD ein Andenken zu verpassen. Der damalige Bericht im TAXIKURIER hat jedoch nicht viel ausgelöst, noch immer ist BILD die meistgelesene Tageszeitung der Zunft. Was aber dem Kollegen Winfried Metzing widerfahren ist, schlägt dem Fass den Boden aus. Ende April stieg zu später Stunde am Englschalkinger eine gut aussehende, ca. 20-jährige Dame in sein Taxi. Sie gab als Fahrziel „Neufinsing“ an. Vom Start weg flirtete sie eindeutig mit anzüglichem Augenaufschlag. Sie war sehr leicht und sexy bekleidet. Als der Taxameter 17 Euro anzeigte, meinte sie, dass sie nur 17 Euro dabei hätte, „man sich aber sicher über den Preis einig würde“ . Der 49-jährige erfahrene Kollege befragte die Dame, ob sie irgendwelche Kreditkarten hätte. Eine Fahrt zu einem nahen S-Bahnhof schied aus, da es zu spät war. Der starke Regen sowie ihr Outfit und das Verantwortungsgefühl des Kollegen Metzing ließ einn Absetzen auf freier Strecke nicht zu. Die kecke Person fragte noch, ob der die ganze Nacht fahren müsse oder auch Zeit hätte. Permanent spielte sie mit ihrem Handy, was sich später als „Verbindung“ zum Fahrtziel herausstellte. Winfried Metzing, der seit 1980 Taxifahrer ist, entschloss sich, bis zum angegebenen Fahrtziel nach Neufinsing zu fahren. Dort angekommen, erwartete ihn die „Erleuchtung“ . Er blickte in ein „RTL-Mikrophon“ und erkannte die Inszenierung der Geschichte. Man befragte ihn zu der „Ottobrunn-Geschichte“, die kürzlich die Boulevard-Blätter beschäftigte. Er tat das einzig Richtige und gab keine Antwort. Hier wird wieder einmal deutlich, mit welch schmierigen Methoden Quote gemacht wird. Wer weiß, welche und wie viele Kollegen auf die junge Dame reingefallen sind und in welcher Revolver-Sendung ein ganzer Berufsstand in den Schmutz gezogen wird. Gerade in solch einer Situation ist wohl niemand davor gefeit, den Taxameter zu ignorieren. (PR) PS: Den Fahrpreis in Höhe von 40 Euro hat Kollege Metzing von den Initiatoren der Schmutz-Geschichte erhalten. München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 41
Seite 42
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Das neue Münchner Gaswerk entstand seit 1906 an der Dachauer Straße 148 auf einer Schafweide und nahm 1909 seinen Betrieb auf. Es gehörte damals noch zu München und nicht wie heute zum erst 1913 eingemeindeten Moosach, jetzt 10. Stadtbezirk – Moosach. Die zur Gaserzeugung notwendige Steinkohle wurde auf einem Gleisanschluss vom Nordring her herantransportiert. Dieses Gleis zog sich genau westlich parallel zur heutigen Landshuter Allee hin, dort wo der 1972 in Betrieb genommene, seit 1990 stillgelegte und überwucherte Bahnhof „Olympiastadion“ seinen Dornröschenschlaf schlummert. Die Kohle wurde auf Halden gelagert, anschließend in Brennkammern zum Glühen gebracht und dann mit Wasser gelöscht. So entstand das Stadtgas, das in einem Gasbehälter von 75.000 Kubikmeter Fassungsvermögen gespeichert wurde, bevor es zu den Verbrauchern und in die Straßenlampen gelangte. Diese Arbeitsvorgänge erfüllten die Umgebung mit Lärm und Gestank. Gerade die Bewohner der 1924 bis 1929 erbauten Borstei konnten davon ein Lied singen, insbesondere auch, weil sich im Osten ihrer Wohnungen auch noch der Münchner Flughafen auf dem Oberwiesenfeld anschloss. Die Siedlung mit ihren idyllischen Innenhöfen litt unter dem technischen Fortschritt. Im Jahr 1930 entstand ein zweiter Gasbehälter mit 200.000 Kubikmetern und schließlich 1958 ein dritter mit demselben Volumen und einer Innenhöhe von 95 Metern, so dass die Frauentürme fast hineingepasst hätten. Auf dem ausgedehnten Gelände entwickelte sich im Lauf der Zeit eine Stadt in der Stadt mit Lokomotivschuppen, Güterbahnhof, Teer- und Gaswasserbehältern, zwölf Ofenblöcken, Laboratorien, Wasserturm, Benzol- und Ammoniakfabrik. Dazu kamen Kantine mit Kegelbahn, Werkstätten, Werkswohnungen, Garagen, Sportplatz sowie ein Schwimmbad. Das Werk umfasste das gesamte Gelände zwischen Dachauer Straße, Hanauer Straße, Georg-Brauchle-Ring und Landshuter Allee. Vom Steinkohlegas zum Erdgas Das Steinkohlegas war nicht nur fast geruchlos, sondern enthielt auch einen hohen Anteil von giftigem Kohlendioxid. Dies führte zu vielen häuslichen Explosionsunfällen; außerdem diente das Gas als bevorzugtes Mittel zum Selbstmord. Jährlich starben in München rund 200 Menschen auf eine der beiden Weisen. Deshalb entstand 1962 eine Entgiftungsanlage und es wurden dem Gas Geruchsstoffe beigefügt. Dennoch verlor das Steinkohlegas bereits seine Wichtigkeit und wurde zunehmend durch Erdgas ersetzt, das praktisch ungiftig war und fast ohne Abgase verbrannte. Seit 1957 förderte die Mobil Oil auf einem Erdgasfeld bei Isen den begehrten Rohstoff und sandte ihn durch eine Leitung nach München. Im Jahr 1960 wurde bereits die Hälfte des Münchner Bedarfs Das Städtische Gaswerk in Moosach Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. – rund 250.000 Kubikmeter pro Tag – mit dem oberbayerischen Erdgas gedeckt, noch gemischt mit Kohlegas. Damit wurden die alten Anlagen an der Dachauer Straße mit der Zeit überflüssig und durch Erdgasspaltungsanlagen ersetzt. Im Jahr 1967 endete die Epoche des Steinkohlegases und es wurde nur noch Erdgas aus Oberbayern verarbeitet. Da die moderne Küchentechnik die Verwendung von ergiebigerem Rohgas ermöglichte, schloss das Gaswerk am 10. November 1975 seinen Betrieb. Inzwischen stammte ein Drittel des Gases aus Oberbayern und zwei Drittel aus der Sowjetunion; heute wird München zum größten Teil aus der Russischen Föderation versorgt. An jenem Tag im Jahr 1975 endete auch eine andere Epoche: Die letzte Münchner Gaslaterne – in der Mandlstraße – erlosch für immer. Jahrelang standen die Anlagen des Gaswerkes leer oder fristeten als simple Lagerhallen ein klägliches Dasein. Viele Gebäude wurden abgerissen, der verseuchte Boden gründlich entgiftet, einige wenige Häuser blieben als denkmalgeschützt bis heute erhalten: die vier Häuser mit Werkswohnungen an der Emmy- Noether-Straße, der Wasserturm mit Uhr und ein Werkstattgebäude. Der Gasbehälter von 1930 wurde verschrottet, während sein jüngerer Bruder weiterhin als Rohgasspeicher für Notfälle diente und ein Wahrzeichen des Münchner Nordwestens blieb. Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 diskutierte man die Idee, ihn mit einem gigantischen Henkel zu versehen und so den Gästen aus aller Welt vorzugaukeln, dass sich unsere Stadt über den Masskrug definiere. Glücklicherweise konnten sich die Verantwortlichen nicht zu diesem unrepräsentativen Schmarr’n entschließen. Auch dieser Kessel wurde schließlich 1992 abgebaut. 42 TAXIKURIER Fahrschule Reuter GmbH Isartorplatz 9 80331 München Tel.: 089/ 22 11 46 Ausbildung der Klassen: B, BE, A, A1, M, Mofa ASP = Punktetilgungsseminar Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 42
Seite 43
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Das Gas-Viertel von 1905 Noch vor Baubeginn beschloss der Magistrat der Königlichen Haupt- und Residenzstadt im Jahr 1905 Straßennamen in der Umgebung des Gaswerkes und auf dem Gelände der zwar schon geplanten, aber wegen des Ersten Weltkrieges 1914-1918 erst 1924 bis 1929 erbauten Siedlung Borstei, alle versehen mit dem Vermerk „Nähe der neuen Gasanstalt“: 1. Becherstraße: „Johann Becher, um 1635- 1682, Chemiker und kurbayerischer Leibarzt, hat als erster durch trockene Destillation aus Steinkohlen Gas gewonnen (1680)“, wegen Nichtbebauung aufgelassen, zwischen Lampadius- und Orpheusstraße, heute Kleingärten. Im Jahr 1922 entstand dann die heutige Becherstraße in Laim. 2. Bunsenstraße: „Robert Bunsen, 1811-1899, bedeutender Chemiker des 19. Jahrhunderts, zuletzt in Heidelberg, Erfinder des Bunsenbrenners, des Magnesiumlichtes etc.“, aufgelassen, heute Bristol-Myers Sqibb am Sapporobogen. Seit 1967 haben wir die Bunsenstraße in Neuperlach. 3. Lampadiusstraße: „Wilhelm Lampadius, 1772-1842, hat als erster in Deutschland die Gasbeleuchtung im Großen eingeführt (1811, Freiburg)“; 4. Pickelstraße: „Johann Pickel. 1751-1838, Professor in Würzburg, einer der ersten, welche Leuchtgas dargestellt und verwendet haben (1786)“; 5. Prechtlstraße: „Johann von Prechtl, 1778- 1854, richtete 1817 in Wien die Straßenbeleuchtung ein“, aufgelassen, zwischen Bodenbreiten- und Orpheusstraße, heute Westfriedhof; 6. Siemensstraße: „Werner von Siemens, 1816- 1892, hervorragendes Mitglied einer in Wissenschaft, Industrie und Technik berühmten Familie“ . 1953 benannte man sie in Riesstraße um, weil der Firma Siemens in der Nähe ihres Standortes in Obersendling eine Siemensallee spendiert werden sollte, was 1958 dann auch geschah. Die Riesstraße ist nach dem ersten Direktor des Gaswerkes benannt. 7. Welsbachstraße: „Karl Auer von Welsbach, 1858-1929, Erfinder des Gasglühlichtes“, aufgelassen, zwischen Bodenbreiten- und Baldurstraße, heute Westfriedhof. Damals war es noch üblich, lebenden Personen wegen ihrer Verdienste an der Allgemeinheit eine Straße zu widmen. Erst seit 1956 genießen nur Verstorbene diese Ehre. Spätere gasrelevante Benennungen Seit 1947 nahm man den technischen Bezug im Nordwesten wieder auf: 8. Karl-Lipp-Platz (aufgelassen) und Karl-Lipp- Straße von 1947: „Karl Lipp, 1861-1918, 1903-1914 Mitglied des Magistratskollegiums und Verwaltungsrat des Gaswerkes Moosach“; 9. Riesstraße von 1953: „Hans Ries, Direktor des Gaswerkes von 1908-1922, Schöpfer der seither in Gaswerken eingeführten Schrägkammeröfen, geboren 1855, gestorben 29.12.1930 in Tutzing“; 10. Hans-Bunte-Straße von 1956: „Geheimrat Dr. h.c. Hans Bunte., berühmter Gasfachmann, der auch in München wirkte (Mitglied der bayerischen Akademie der Wissenschaften), geboren 25.12.1848 in Wunsiedel, gestorben 17.8.1925 in Karlsruhe. Geheimrat Bunte war 42 Jahre Redakteur des ‚Gasjournals’ und Anreger für die berühmten Münchener Kammeröfen. Er löste die Grundfragen über den Heizwert der Kohle, führte die Gasreinigung ein und hatte besondere Verdienste in der Lichttechnik. Bunte war Gründer des Gasinstitutes und war 30 Jahre Ordinarius für Chemo- Technologie in Stuttgart. Geheimrat Bunte erhielt die Bunsen-Pettenkofer-Ehrentafel.“ Eine kleine Straße für einen großen Mann! Kunstwerk als Lebenshilfe Die Zentrale der Stadtwerke München nutzt seit 2002 das neu überbaute Gelände mit der Adresse Emmy-Noether-Straße 2. Emmy Noether lebte 1882 bis 1935 und gilt als eine der bedeutendsten Mathematikerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Straßenbenennung nach ihr steht allerdings in keinem thematischen Zusammenhang zur Umgebung. Aus den Zeiten des Gaswerkes ist aber noch ein unscheinbares Bauwerk übrig geblieben, das jetzt im Funk als relevante Adresse angegeben wird: „Emmy-Noether Zwo, am Torbogen.“ Versteckt im Innenhof des Verwaltungsgebäudes steht ein sehenswertes Kunstwerk, das sich aus einer Vielzahl von Verkehrsampeln zusammenbündelt, die immer noch – scheinbar unabhängig voneinander, aber natürlich fest programmiert – hin- und herschalten. Diese Dreifachlichter, die unser Arbeitsleben nicht unerheblich beeinflussen, erfüllen hier einen ästhetischen Zweck. Vielleicht sollte man solche Fahrgäste zu einem Besuch anregen, die glauben, gerade diejenigen Ampeln müssten immer so auf Grün stehen, dass in der großen Stadt genau ihre persönliche Route freigeschaltet ist. Und wer ist daran Schuld, dass das meistens nicht so ist? Die rot-grüne Stadtregierung natürlich, insbesondere die Grünen, obwohl deren Farbe ja „Fahren“ signalisiert. Da das Rot der Genossen „Halt“ bedeutet, liegt für viele Egomanen her ein fundamentaler interner Widerspruch vor, der sie zur Schwarzglut treibt. Weil es keine schwarzen Ampeln gibt, kann die CSU hier Gott sei Dank nie zum Gegenstand des Geschimpfes werden. Und die Gelben von der FDP mangels Wählerinteresses erst recht nicht, abgesehen davon dass ihre Farbe allein für sich „Anhalten“ ankündigt und zusammen mit Rot „Losfahren“ bedeutet, in beiden Fällen also Spielraum für individuelle Interpretationen lässt, so wie man das in Berlin auch nicht so genau einschätzen kann. Schrannenhalle Nachdem die 1851 auf dem Viktualienmarkt errichtete Schrannenhalle 1932 abgebrannt war, baute man ihr eisernes Gerüst auf dem Gelände des Gaswerkes wieder auf, verwendete es – mit Holzbrettern vernagelt – als Lagerhalle und vergaß seine Herkunft. Erst 1978 entdeckte man, dass es sich um ein gut erhaltenes, 120 Meter langes Stück der Schrannenhalle handelte. Seit 2005 erstrahlt dieses gute Stück nun renoviert an seinem alten Standort. 43TAXIKURIER Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 43
Seite 44
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Na also, es geht doch! Hier spricht der Fahrgast Mit dieser neuen Rubrik will der TAXIKURIER auch einmal unsere wichtigsten Partner zu Wort kommen lassen – unsere Fahrgäste. Was haben sie für Ansprüche an das Taxi und seine Fahrer? Was nervt? Was ist positiv? Was sollte uns zu denken geben? Die Auswahl der Fahrgäste erfolgt nicht nach empirischen Vorgaben, ist rein zufällig und hat nur eine Voraussetzung: Es handelt sich um Fahrgäste mit großer Taxierfahrung. Heute die Seniorin Hildegard Huber, 73. Da jammern immer alle, dass unsere Senioren so schlecht von den Taxlern behandelt werden. Als gäbe es nur noch herzlose und geldgeile Chauffeure. Jetzt bricht aber Hildegard Huber eine Lanze für Münchens Taxler. Die 73jährige, ehemals wissenschaftliche Zeichnerin und zeit Lebens auf ihren Stützapparat angewiesen, ist „schon immer mit dem Taxi gefahren, wenn ich etwas gebraucht habe“ . Heute fährt sie zwei bis dreimal pro Woche und das sind alles keine „Fernfahrten“ . Von der Karwendelstraße zum Luise-Kieselbach-Platz, zur Guardini- oder Trappentreustraße – wo sie halt gerade hin möchte. „Aber noch nie hab’ ich einen erwischt, der grantig war. Alle sind nett und höflich, hilfsbereit und zuvorkommend. Manche haben mir schon beim Einkaufen geholfen. Ich glaub’, die würden für ihre Kunden auch fliegen, wenn es sein müsste“, so schwärmt Frau Huber von den Münchner Taxlern. Dieses lobenswerte Verhalten ist zum Glück ein Beispiel dafür, dass es auch anders geht, als einen alten Mann mit Krücken aus dem Fahrzeug zu werfen (leider kein Witz!), weil seine Fahrtstrecke nicht lang genug war. Hoffentlich nehmen sich auch Fahrer ein Beispiel an ihren Kollegen, die es manchmal mit der Freundlichkeit nicht so genau nehmen. Denn in ihrer Haltung wollen wir Hildegard Huber nur unterstützen: „Auf die Münchner Taxler lass’ ich nix kommen …“ (PG, PR) Georg-Kalb-Straße. 3 • 82049 Großhesselohe • Ob ein festliches Menü, • ein röscher Schweinebraten • eine süffige Maß im Biergarten • oder Kaffee und KuchenIN DER WAWI SIND SIE IN DEN BESTEN HÄNDEN Wir freuen uns auf Sie! Ihr WAWI-Team Reservierungen unter Tel.: 089 – 74 99 40 30, Fax: 089 – 74 99 40 39 Ruhetag: Montag www.waldwirtschaft.de E-Mail-Adresse: info@waldwirtschaft.de Herzlich Willkommen in der Taxi 06-06 18.05.2006 11:40 Uhr Seite 44
Seite 45
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
45TAXIKURIER t H 2 n ! Kleinanzeigen VÖLLIG LEGAL: WENIGER BRUTTO = MEHR NETTO!!! DAS GESETZ MEINT ES GUT MIT IHNEN!!! Wir sorgen dafür, dass Sie als Unternehmer und Fahrer unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben besser verdienen. Ein gutes Gewissen zum günstigen Tax-Assist Preis – kompletter Lohndienst ab 19 E. Guter Rat für die Münchner Taxiunternehmen seit 10 Jahren – Tax-Assist GmbH – 089 / 74 99 66 77 Schrottis Fiaker-ABC Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In dieser Ausgabe des TAXIKURIERS kein Buchstabe! Nachdem wir und Schrotti in der letzten Ausgabe das Z und somit das Alphabet abgehakt haben, haben Sie und wir gerätselt, wie es wohl weiter gehen wird. Es geht weiter. Mit A. Manches wird sich wiederholen, vieles kommt neu hinzu. Zum Beispiel manch markante Standplätze. Kommentiert und bewertet in Schrotti-Sprache. Freuen Sie sich auf die nächsten 23 Ausgaben und Fiaker-ABC’s. Ab dem nächsten Heft. Einkaufsgutschein im Wert von 100 Euro für den Bau- und Gartenmarkt HORNBACH in München-Fröttmaning zu gewinnen! Entweder hat dieser Kollege oder unser „Taxi-Zeichner“ Manfred Kraus das Thema Überführungsfahrten falsch verstanden. Hauptsache, Sie finden dazu einen passenden Text. Wenn dieser dann auch noch prämiert wird, gewinnen Sie obigen, attraktiven Preis. Senden Sie uns Ihren Vorschlag bis spätestens 14. Juni 2006 (Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 45
Seite 46
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
46 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM JUNI 2006 Funkausbildung Termine: 20. und 22. Juni 2006 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006 Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe: AND THE WINNER IS … „Nächstesmal sag ich statt Bahnhof – Flughafen,“ dann wär er schon längst da.“ Mit diesem passenden Text hat Herbert Engelhart, ehemals Taxi 915, München, einen Verzehr-Gutschein im Wert von 100,- Euro für die Restaurantgruppe ROK (Cafe Forum, Wirtshaus zur Brez’n, Wirtshaus in der Au, Zum Straubinger, gewonnen). Herzlichen Glückwunsch! Mo-So 15h - 4h Frankfurter Ring 137 Tel: 089-83929266 www.FKK-Palazzo.de FKK-ClubFKK-Club Tabulose Girls, splitternackt mit netter Unterhaltung verwöhnen mit Superprogramm. Sauna, Whirlpool, Solarium, kl. Buffet, Kaffee + Kuchen, Getränke... Donnerstags staatlich geprüfter Masseur im Hause. Interessante Taxiprovisionen und Dank an alle Taxikollegen die uns anfahren! Alle Gäste haben unbegrenzten Aufenthalt. Der nackte Wahnsinn... Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 46
Seite 47
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
47TAXIKURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel.: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum ➜ 25 Monate TAXIKURIER … mit neuem Gesicht ➜ Jetzt red’ i … Wieder ‘mal eine Kollegin ➜ Wie werden Taxler älter? … Dr. med. univ. Bake v. Bakin im Gespräch mit dem TAXIKURIER Liebe Kolleginnen und Kollegen, die nächste Ausgabe ist die 25. Ausgabe des veränderten TAXIKURIER. Ja, so schnell vergeht die Zeit. Für uns ein Anlass, zurück und natürlich nach vorne zu schauen. Zusammen mit Mercedes-Benz München veranstalten wir ein attraktives Preisrätsel, das die 25 letzten Monate zum Inhalt hat. Wenn uns Sie, liebe Leserinnen und Leser, etwas zum TAXIKURIER sagen wollen, bitten wir um Ihre Zuschriften. Gerne veröffentlichen wir in unserem „Silberheft“ Ihre Meinungen. Bis dahin eine erfolgreiche WM! Paul Rusch, Objektleiter Unser Jubiläums-TAXIKURIER erscheint am 30. Juni. Es erwarten Sie unter anderem diese Themen! Vorschau Ausgabe Juli 2006 Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 47
Seite 48
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse, komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxi 06-06 17.05.2006 19:58 Uhr Seite 48