Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2006

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Mai 2006
Foto: www.atelier-tacke.de I Fußball-Equipment mit freundlicher Unterstützung von „Sport Menzel“
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Das Medienzentrum und die WM
➜ Reklamationen und die Konsequenzen 
Können für den Unternehmer teuer werden 
➜ Taxi-Check München
Kennen Münchens Taxler die Tarifordnung?
➜ Jetzt red’ i
Sandor Borell – ein Mehrwagen-Unternehmer mit unkonventionellen Methoden
Start in die heißen Wochen
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Vorsprung durch Technik www.audi.de
Der Audi A6 Avant als Taxifahrzeug.
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Inhalt
Editorial | Weitreichende Entscheidungen 4
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Sitzung der Taxikommission und aktuelle Infos 9
Der Aufsichtsrat berichtet | 13
Der Landesverband | Rückblick auf 60 Jahre Geschichte 14
Motiv des Monats | Das Taxi-Foto vom April 15
Nur mit uns | Start in die heißen Wochen 16
Witz des Monats | 21
Die fünf Weisheiten des Monats | 21
Dauerbrenner | Kinderfahrten 21
Rund um’s Taxi | Der Münchner Taxitarif 22
Münchner Straßen-Namen | „St“ 24
Leserbriefe/Forum | 24
Der Blick zurück | Der April vor 100, 75, 50, 25 Jahren 25
Hier spricht der Doc | Neue Methoden gegen den Rückenschmerz 26
Hier spricht der Fahrgast | Ulrike Wolf 27
Nachtcocktail 2 | Gereimte Ungereimtheiten aus der Zentrale 27
Schrotti’s Fiaker-ABC | „XYZ“ 28
Der Mensch hinter der Stimme | Peter Lügen 30
Pausenfüller | Wetterkapriolen 31
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 32
Taxi-Check München | Fahren – Warten – Fahren 34
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 35
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 35
Marktpolitik | Rudolf Dvorak GmbH 36
Rose des Monats | Sepp Immler 38
Zitrone des Jahres | Siegfried Hofer 38
Reklamationen und die Konsequenzen | 39
Jetzt red’ i | Sandor Borell 40
Promitalk | Pascal Breuer 41
Taxameter des Monats | „Kaiserschmarrn“ 41
Essen auf Rädern | Max-Joseph, Vier Jahreszeiten, Odeon, Promenade 42
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 44
Rund um’s Auto | Frühjahrsputz im Innenraum 44
Impressum | 45
Vorschau Ausgabe Juni | 45
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 46
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
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Editorial
4 TAXIKURIER
Weitreichende Entscheidungen
schlussvorlagen, die die Zustimmung
der Parteienvertreter unter Leitung
der Vorsitzenden Barbara Scheuble-
Schäfer fanden.
Bei den anstehenden Wahlen zur
Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern treten erstmals
zwei Bewerber aus dem Taxigewerbe
an. Aus dem Interessengemenge Isar-
Funk und Taxiverband München der
Kollege Florian Bachmann und meine
Wenigkeit. 
In diesem Zusammenhang erinnern
wir uns an die unselige Vertragsgestaltung bei der Aufstellung am Flughafen, hier wird der zweifelhaften
Gerichtsbarkeit durch den Strafausschuss des IsarFunks, als Revisionsmöglichkeit ein Schiedsgericht bei
der IHK nachgeschaltet. Kostenpunkt
cirka 1.500 Euro pro Verfahren. Der
Kollege Bachmann unterzeichnet die
Strafmaßnahmen für den IsarFunk.
Rechtsverstöße im Taxifahrdienst
sind Angelegenheit der Kreisverwaltungsbehörden, aber dort landet fast
keine Beschwerde. Überlegen Sie es
sich reiflich, wem der beiden Kandidaten Sie Ihre Stimme geben. Verschenken sollten Sie Ihre Stimme
keinesfalls. Die verschlossenen Wahlkuverts mit der Wahlbevollmächtigung und dem Wahlschein können
Sie auch in der Poststelle der Taxi-
München eG, bei Frau Zeiler, abgeben, die Ihre Wahlunterlagen an die
IHK weiterleitet.
Ihr Hans Meißner
Unterbringung gewährleisten, ausgerüstet sind, aber für das notwendige
Gepäck keine Mitnahmemöglichkeit
haben. Der Buszuschlag wurde 2000
eingeführt, um Anreize zu schaffen,
bequeme Kleinbustaxis anzuschaffen.
Die Entwicklung, dass auf der Basis
von Kleinwägen mehrsitzige Taxis
mit „indonesischen Raummaßen“
hiervon profitieren, war weder vorauszusehen, noch gewollt. Es bleibt
Fahrern wie Fahrgästen unbenommen, in einem Touran als Jugendliche oder Schulkinder zu sechst Platz
zu nehmen. Dieser Anreiz nützt beiden Seiten, eine Qualität, die einen
Zuschlag gerechtfertigen würde, ist
aber nicht zu erkennen.
Die „Touraner“ sammelten Unterschriften und hätten beinahe den
neuen Taxitarif zu Fall gebracht. Sie
argumentierten, dass ihnen bis zu
1.500 Euro Einnahmen entgehen werden – 1.500 Euro genaugesehen, die
sie zu unrecht kassierten, da nach der
derzeitigen Formulierung der Taxitarifordnung der Zuschlag für sie mangels Kofferraum nicht zulässig ist. 
Des Weiteren wurde in der Sitzung
der Taxikommission am 30. März von
den Stadträten der SPD, CSU und
Grünen das Einlegen eines weiteren
Beobachtungszeitraumes bis
01.04.2007 beschlossen. Einen entsprechenden Antrag stellte die Taxi-
München eG mit umfassender Begründung. Die Mitarbeiter des KVR
erarbeiteten, auch hier mit der gewohnten Akribie, gutachterliche Be-
Das erste Quartal 2006 war für die
Münchner Taxikollegen sehr entscheidungsreich, allerdings nur im
positiven Sinne.
Nach intensiver Marktbeobachtung
reichte die Taxi-München eG einen
Antrag auf Änderung der Taxitarifordnung ein. Zu diesem Zeitpunkt
stand fest, dass sich die Nachfrage
stabilisiert hat und so die Möglichkeit
bestand, gestiegene Kosten weiter zu
geben. Der Schwerpunkt der Angleichungen wurde in dem Fahrtensegment gelegt, in dem unlautere Konkurrenz kaum stattfindet. Extrem
umkämpfte Fahrten ab 25 km wurden nur geringfügig angehoben. Diese Maßnahme ist im normalen Taxibetrieb bei üblichen Wartezeiten auch
mit den Gesamtkosten vereinbar.
Weiterhin wurde der Großraumzuschlag von fünf auf sechs Personen
angehoben. Noch konsequenter wäre
ein Zuschlag ab der siebten Person,
um Kleinwagen, die zwar mit sechs
Sitzplätzen, die kaum artgerechte
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T3/02
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und Rucksack, Koffer, Taschen...
...kein Problem. Mein Sharan T axi bietet jedem und allem Platz. Das kann nicht jeder von meinen Kollegen sagen. 
Und für mich gibt‘s nicht nur einen sicheren, sondern auch einen komfortablen Arbeitsplatz.
Die Taxi-Modelle von Volkswagen
Taxi_05-06 20.04.2006 12:28 Uhr Seite 5

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6 TAXIKURIER
Montag, 8. Mai
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 17.30 Uhr, Philharmonie, Veranstaltung Stadtsparkasse
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen
tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Robinson Cruso, die Frau und der Neger
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Il Divo
➜ Muffathalle, Münchner Biennale
➜ Elserhallen, Rapsoul
➜ Backstage, Hayseed Dixie
➜ Muffathalle, Krezip
Dienstag, 9. Mai
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 10.30 Uhr, Augustiner-Keller, Jahreshauptversammlung BZP
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Lebenslinien
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Münchner
Biennale
➜ Elserhallen, Skin
➜ Rote Sonne, Subtle
➜ Monofaktur, Max Neissendorfer
Mittwoch, 10. Mai
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
Pique Dame
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen
tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Majakowskis Tod
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Sportfreunde
Stiller
➜ Elserhallen, Jaded Heart
➜ Monofaktur, Nine Pound Hammer
➜ Feierwerk, Britta
➜ Atomic Cafe, Metric
Donnerstag, 11. Mai
➜ Olympiapark, Münchner Firmenlauf
➜ ICM, Baywa
➜ 09.15 – 10.05 und 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Satemin Seidenfuß
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamm’s Krieg
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Bombana/Simon/Godani
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Angst essen Zentrum auf
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tanz
zwischen Welten
➜ Tonhalle, Silbermond
➜ Elserhallen, Arctic Monkeys
➜ Feierwerk, Neko Case
➜ Substanz, Organized Noise
Freitag, 12. Mai
➜ 10.00 – 11.00 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
La forza del destino
➜ 18.30 Uhr, Maritim Hotel, Mumm-
Champagner-Meditation
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Grand
Slam
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Lebenslinien
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Swinging Gentlemen
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Klaus
Doldinger
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Münchner
Biennale
➜ Schlachthof, Overdose
➜ Elserhallen, Gary Numan
➜ Hofbräukeller, Vorstadt-Hochzeit
Samstag, 13. Mai
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Borussia Dortmund
➜ 16.00 Uhr, Hubertussaal, Karneval 
der Tiere
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Grafin Mariza
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
Pique Dame
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Der Fremde - Ein Würger aus
München
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Helmut Ruge
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Ein Herz ist kein Fußball
➜ 21.00 Uhr, Backstage, Tony Levin
➜ 21.00 Uhr, Elserhallen, Ü-30-Party
➜ Tonhalle, Schiller
➜ Prager Frühling, Seine
➜ Muffathalle, Bernadette la Hengst
➜ Atomic Cafe, Jenny Wilson
➜ Feierwerk, Roman
➜ Rote Sonne, Lesbians on Extasy
➜ Monofaktur, Attila the Stockbroker
➜ Titanic, Commander Nekropolis
Sonntag, 14. Mai (Muttertag)
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden
über Europa
➜ 11.00 Uhr, Marstall, Briefe einer
Freundschaft
➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Ziege
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Johann-Strauss-Galakonzert
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Der Fremde - Ein Würger aus
München
➜ Hubertussaal, Muttertagskonzert
➜ Audimax der LMU, Alfred Dorfer
➜ Atomic Cafe, The Wedding Present
➜ Muffathalle, Rodrigo y Gabriela
➜ Backstage, AZAD
➜ Künstlerhaus, Pasta Opera
Top-Termine Mai ’06
Montag, 1. Mai (Feiertag, Tag der Arbeit)
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jessie Norman
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Night of the
Sultans
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Werner Schneyder
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Henni
Nachtsheim
➜ 22.00 Uhr, Bayerischer Hof, Nightclub, Salsa mit Chuck Hermann
➜ Muffathalle, Die Sterne
➜ Sportpark Unterhaching, SpVgg
Unterhaching – TSV 1860
Dienstag, 2. Mai
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Hotel
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Csardasfürstin
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Barbara Dorsch
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Tuck & Patty
➜ Monofaktur, Intelligence
➜ Atomic Cafe, Mew
Mittwoch, 3. Mai
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 18.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Rinaldo
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, FC Bayern
– VFB Stuttgart
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Kunstbahnsteig
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Budapest
Festival Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Günter
Grünwald
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lesung
Peter Esterhazy
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Marc Ribot
➜ Muffathalle, Isabel Campell
➜ Backstage, Rantanplan
➜ Substanz, Handsome Hank
➜ Sunny Red, Wechsel Garland
Donnerstag, 4. Mai
➜ ICM, HV Linde
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche 
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Tanz macht Schule
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Opern auf Bayerisch
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Surburban Hotel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Radu Lupu 
➜ 20.00 Uhr. Circus Krone, Martin
Schneider
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Tanz zwischen Welten
➜ 21.30 Uhr, 4004, Uni-Fete
➜ Elserhallen, Anti-Flag
➜ Muffathalle, 65 days of Static
➜ Backstage, Subway to Sally
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Joy De
Francesco
➜ Substanz, Stark
Freitag, 5. Mai
➜ 09.15 – 10.15 und 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Satemin Seidenfuß
➜ 18.30 Uhr, Maritim Hotel, La vie de Paris
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Hotel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Warten auf Godot
➜ 20.00 – 22-30 Uhr, Nationaltheater,
Bombana/Simon/Godani
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Angela
Georghin
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Atze Schröder
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los,
Paul!
➜ Tonhalle, Calexico
➜ Muffathalle, Münchner Biennale
Samstag, 6. Mai
➜ 14.00 und 17.15 Uhr, Circus Krone,
Die Zauberflöte
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Klasse
Klassik goes Proms
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Angst essen Zentrum auf
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Majakowskis Tod
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Sonderkonzert der Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Benefizkonzert Altenhilfe Moskau
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tanzfest
➜ Muffathalle, Ohmega Watts
➜ Tonhalle, J.B.O.
➜ Elserhallen, Mucc
➜ Backstage, Schrottgrenze
➜ Feierwerk, Dear Henry Bliss
➜ Titanic, Betzefer
Sonntag, 7. Mai
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden
über Europa
➜ 15.00 – 16.45 Uhr, Arena, TSV 1860
– 1. FC Saarbrücken
➜ 15.00 Uhr, Circus Krone, Die Zauberflöte
➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Tanz macht Schule
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Tanz macht Schule
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Brand
➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
Pique Dame
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Sportfreunde
Stiller
➜ Prinzregententheater, Fazil Say
➜ Bayerischer Hof, George Gruntz
➜ Elserhallen, The Soundtrack of our Lives
➜ Muffathalle, Münchner Biennale
➜ Rote Sonne, Kammerflimmer Kollektiv
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
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7TAXIKURIER
Montag, 15. Mai
➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Philippe
Herreweghe
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Marc Andre
Hamelin
➜ Feierwerk, Sophia
➜ Bayerischer Hof, Omar Sosa Trio
Dienstag, 16. Mai
➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Hoffmanns Erzählungen
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Münchner
Biennale
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wiener
Symphoniker
➜ Elserhallen, Scott Stapp
➜ Funkhaus, Blumfeld
➜ Feierwerk, Barbara Morgenstern
➜ Rote Sonne, Blurt & Loopspool
➜ Monofaktur, Monogramm
Mittwoch, 17. Mai
➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, Das
Trollkind
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
La forza del destino
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Der Vetter aus Dingsda
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Vaya Con
Dios
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Münchner
Biennale
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Carsten Radke
➜ Atomic Cafe, Delaware
➜ Monofaktur, Big John Bates
➜ Backstage, Saint Catharines
Donnerstag, 18. Mai
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Klamm´s Krieg
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Bombana/Simon/Godani
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Hoffmanns Erzählungen
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Der
Gehülfe
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Römer
➜ Elserhallen, Tanzwut
➜ Zenith, US 5
➜ Feierwerk, Jason Collett
➜ Substanz, Cat Sun Flower
➜ Rote Sonne, Final Fantasy
➜ Muffathalle, Trashmonkeys
Freitag, 19. Mai
➜ ICM, HV MAN
➜ 10.00 – 11.15 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Orlando
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR
➜ 20.00 Uhr, St. Michael, Kirchenkonzert
Münchner Bach-Chor
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Theater Riga
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Der Stein des Weisen
➜ Rennbahn Riem, Roykey
➜ Backstage, Therapy
➜ Feierwerk, Tex
Samstag, 20. Mai
➜ 18.00 - 22.15 Uhr, Nationaltheater, 
La forza del destino
➜ 19.00 - 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Madame Butterfly
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Angst essen Zentrum auf
➜ 19.30 - 20.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 Uhr. Volkstheater, Frühlingserwachen
➜ 20.00 - 21.15 Uhr, Residenztheater,
Stella
➜ 20.00 - 21.40 Uhr, Schauspielhaus,
Robinson Cruso, Die Frau und der Neger
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Martin
Schmitt
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Theater Riga
➜ Backstage, Hellfest-Festival
➜ Feierwerk, Tonair
➜ Prager Frühling, Atomic
Sonntag, 21. Mai
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammermusik
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden
über Europa
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Carmen
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlingserwachen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 – 22.00, Schauspielhaus, 
Die Bakchen
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Luis Borda
➜ Schlachthof, Lake
Montag, 22. Mai
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Orlando
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der Kissenmann
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Al die Meola
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Sophie Salomon
➜ Monofaktur, Jasmin Wagner
Dienstag, 23. Mai
➜ 09.15 – 10.15 und 10.45 -11.45 Uhr,
Schauburg, Fünf Stücke Glück
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die verkaufte Braut
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ Feierwerk, Spruce
➜ Tonhalle, Belle & Sebastian
➜ Harry Klein, Texas Motherfuckers
➜ Atomic Cafe, Okkervil River
➜ Muffathalle, Saga
➜ Bayerischer Hof, Nightclub, La Chicano
➜ Sunny Red, Spruce
Mittwoch, 24. Mai
➜ ICM, HypoVereinsbank
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Giselle
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Dubarry
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kasper
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Angst essen Zentrum auf
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Bellydance
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Madeleine
Peyroux
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Michael
Bublé
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Goran
Bregovic
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Performance-Improvisations-Theater
➜ Bayerischer Hof, Nightclub, Tango Crash
➜ Atomic Cafe, Dungen
➜ Monofaktur, Jack the Rapper
Donnerstag, 25. Mai (Christi Himmelfahrt)
➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Orlando
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Cavalleria rusticana
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wienerwald
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 22.30 Uhr. Schauspielhaus,
Mittagswende
➜ 20.00 Uhr, Olmypiahalle, Eagles
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Friend’n
Fellow
➜ Feierwerk, Julian Heidenreich
➜ Monofaktur, Tarantula
Freitag, 26. Mai
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Griechisches
Fest
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Giselle
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings-
Erwachen
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Stella
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
La Traviata
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, A Vida Na Praca Roosevelt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Rosenstolz
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Alfred Dorfer
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Dietrich Piano Paul
➜ Atomic Cafe, Monochrome
Samstag, 27. Mai 
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die verkaufte Braut
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings-
Erwachen
➜ 20.00 – 22.0 Uhr, Residenztheater, 
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, A Vida Na Praca Roosevelt
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Santana
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Mathias
Richling
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Simone Solga
➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Jazz im Gärtnerplatz
➜ Atomic Cafe, Faruk Greene
➜ Muffathalle, Skye
➜ Feierwerk, Reiner von Vielen
➜ 20.00 – 03.00 Uhr, 
Die lange Nacht der Musik 
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Taxi_05-06 20.04.2006 19:37 Uhr Seite 7

Seite 8

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8 TAXIKURIER
Sonntag, 28. Mai
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden
über Europa
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Bläservirtuosen
➜ 18.00 Uhr, Olympiastadion, Bon Jovi
➜ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg,
Mozartserenaden
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Orlando
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Peter Sadlo & Friends
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 02.00 Uhr, Philharmonie, 
We will rock you
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bruno Jonas
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Der
letzte Spieltag (Vor 40 Jahren wurde
60 Meister)
➜ Titanic, Wolfe
Montag, 29. Mai
➜ 17.30 Uhr, Philharmonie, Veranstaltung Stadtsparkasse
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.30 Uhr, Zenith, Oomph
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ Elserhallen, Ted Nugent
➜ Substanz, Moonlights
➜ Schwabinger 7, The Mistreaters
Dienstag, 30. Mai
➜ 09.15 – 10.15 Uhr und 10.45 - 11.45
Uhr, Schauburg, Fünf Stücke Glück
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Aschenputtel
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, 
U-turn-Tanztheater
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tango
Milonga
Mehrtägige Termine
➜ 08.03.06 - 20.05.06, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Vermischte Gefühle
➜ 07.04.06 - 28.05.06, 20.00 - 22.45 Uhr, Deutsches Theater, Cats
➜ 21.04.06 - 07.05.06, Theresienwiese, Frühlingsfest
➜ 27.04.06 - 16.06.06, Di. - So. 20.00 - 22.30 Uhr, Sa. + So. 15.00 - 17.30 Uhr,
Theresienwiese, Afrika, Afrika!
➜ 29.04.06 - 07.05.06, Mariahilfplatz, Maidult
➜ 29.04.06 - 07.05.06, Tennisclub Iphitos, BMW-Open
➜ 01.05.06 - 07.05.06, Das Schloss, Cavemann
➜ 02.05.06 - 27.05.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 03.05.06 - 06.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Tina Teubner
➜ 04.05.06 - 05.05.06, 10.00 - 18.00 Uhr, MOC, Cosmetic-Business 2006
➜ 04.05.06 - 07.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, „Fonsi - macht’s weiter so!“
➜ 06.05.06 - 07.05.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eros Ramazzotti
➜ 07.05.06 - 08.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Bodo Warthe
➜ 09.05.06 - 10.05.06, 20.00 Uhr, The 10 Tenors
➜ 09.05.06 - 26.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und
Schieß-Ensemble (außer So., Mo.)
➜ 10.05.06 - 13.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Im Wechsel der Jahre
➜ 14.05.06 - 15.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher
➜ 15.05.06 - 17.05.06, ICM, Robotik-Kongress
➜ 16.05.06 - 18.05.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 16.05.06 - 18.05.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 16.05.06 - 18.05.06, 9.00 - 18.00 Uhr, MOC, Wärmetechnik 2006
➜ 16.05.06 - 19.05.06, 9.00 - 17.00 Uhr, Messe, Automatica/Ceramitec
➜ 17.05.06 - 20.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Machtkrämpfe
➜ 18.05.06 - 20.05.06, Muffathalle, Münchner Biennale
➜ 18.05.06 - 21.05.06, 11.00 - 23.00 Uhr,Galopprennbahn Riem, Afrika-Festival
➜ 21.05.06 - 22.05.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig
➜ 21.05.06 - 23.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Bernd Regenauer
➜ 22.05.06 - 17.06.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night
➜ 23.05.06 - 31.05.06, Das Schloss, Cavewoman
➜ 24.05.06 - 25.05.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Herman van Veen
➜ 24.05.06 - 27.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Leidende Hunde
➜ 25.05.06 - 28.05.06, Reitanlage Riem, Pferd International
➜ 25.05.06 - 28.05.06, 10.00 - 18.00 Uhr, MOC, High End
➜ 28.05.06 - 29.05.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Peter Spielbauer
➜ 28.05.06 - 29.05.06, Lach- und Schießgesellschaft, Lothar Bölck
➜ 30.05.06 - 03.06.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Der Rentner
➜ 30.05.06 - 04.06.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Abba Mania
➜ 30.05.06 - 17.06.06, Lach- und Schießgesellschaft, Henning Venske
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
Atomic Cafè •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Cord •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Muffathalle •
Nachtgalerie • •
Optimolwerke •••••••
P 1 •• •••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Volksgarten • •
Woanders Club •
Fortsetzung Top-Termine Mai ’06
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bayerischer
Kabarettpreis
➜ Muffathalle, Yeah, Yeah, Yeahs
➜ Feierwerk, Kapajkos
➜ Rote Sonne, Tiki Tiki Bamboos
Mittwoch, 31, Mai
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
U-turn-Tanztheater
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Opern auf Bayerisch
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Stella
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Rolando
Villazon
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, O sole mio
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Maitanz
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl
➜ Bayerischer Hof Nightclub, Groove
Collective
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 8

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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Sitzung der Taxikommission des
Stadtrates am 30. März 2006
Vorab informieren wir Sie über die Taxikommissionssitzung, zu der alle Mitglieder unter
Vorsitz von Frau Barbara Scheuble-Schäfer erschienen waren.
Herr Stadtrat Dr. Assal, SPD, Altmann, CSU,
Dr. Babor, CSU, Frau Stadträtin Dietrich, Die
Grünen, Stadtrat Gavras, SPD, Dr. Lange, SPD,
Stadträtin Schosser, CSU, Stadtrat Thanheiser,
SPD, Wolfswinkler, CSU, befassten sich intensiv mit den Anträgen des Münchner Taxigewerbes.
1. Beobachtungszeitraum
Die vom KVR durchgeführte Unternehmerbefragung hatte erfreulicherweise einen deutlich
besseren Rücklauf wie im Vorjahr zur Folge. 
Die Darstellungen der Antragsteller und die eigenen Erhebungen des Kreisverwaltungsreferates lassen erkennen, dass die Funktionsfähigkeit des Münchner Taxigewerbes bedroht ist.
Die wesentlichen Punkte der Untersuchung
können im Ergebnis wie folgt zusammengefasst werden:
Die Landeshauptstadt München hat mit 2,64
Taxis pro 1.000 Einwohner die höchste Taxidichte im Bundesgebiet.
Die immer noch große Anzahl von Mehrwagen- und Großbetrieben bis hin zu Firmenzusammenschlüssen im Taxigewerbe wirken sich
negativ auf die Funktionsfähigkeit aus. Trotz
einer geringeren Anzahl von Taxikonzessionen
stehen durch die erhöhte Einsatzzeit der Fahrzeuge in Mehrwagenbetrieben – infolge
Schichtbetriebs – mehr Taxis zur Verfügung
als bisher. Der Anteil am Gesamtfahrtaufkommen wird so für den Einzelunternehmer geschmälert. Die Schwächung des Einzelunternehmers lässt letztlich die Bedrohung der
Funktionsfähigkeit des ganzen Taxigewerbes
befürchten.
Die Anschaffungskosten für Neufahrzeuge sowie die Fahrzeugselbstkosten sind weiter gestiegen.
In den Jahren 2004/2005 war die Gruppe der
unter 30-jährigen 77,46 % (78,80 %) und die
Gruppe der zwischen 31- bis 45-jährigen 
12,71 % (9,25 %) erneut überwiegend an den
401 (329) insgesamt getätigten Übertragungen
der Taxigenehmigungen beteiligt. Offensichtlich
sehen diese Altersgruppen, in der die zentralen
beruflichen Weichen gestellt werden oder bereits gestellt wurden, keine gesicherte Existenz
mehr im Gewerbe. Auch dies ist als weiteres Indiz für die Funktionsstörung festzuhalten.
Die Zahl der Übertragungen, also der Verkäufe
von insgesamt 173 (184) Taxiunternehmen mit
401 (329) Genehmigungen ist nach wie vor erheblich.
Unverkennbar belegen die Ergebnisse des zurückliegenden Beobachtungszeitraumes, dass
sich die Verhältnisse im Münchner Taxigewerbe wegen der hohen Taxidichte und der Folgen
des Ausbaus der öffentlichen Massenverkehrsmittel nicht gebessert haben.
Die von der Taxi-München eG im Jahr 2005
vermittelten Fahrtaufträge haben sich im Vergleich im Jahre 2005 zum Jahr 2001 von
1.699.952 auf 1.491.495 verringert. Auch die
bisher für das Jahr 2006 vorliegenden Zahlen
lassen keine Verbesserung erkennen. Eine steigende und spürbare Tendenz ist deshalb nicht
zu erwarten.
13,14 % der Unternehmer meldeten Umsätze,
die unter oder gerade noch bei den Fahrzeugselbstkosten liegen.
Ca. 80 % aller Unternehmer meldeten geringe
Einnahmen, die im Bereich des Existenzminimums liegen.
Der weiterhin bestehende Fahrermangel ist
auch ein Indiz dafür, dass das Taxigewerbe in
seiner Funktionsfähigkeit bedroht ist.
Der Preis für eine Taxikonzession mit einem
einzusetzenden Kraftfahrzeug von ca.
10.550,00
e ist auf ca. 12.000,00 bis
14.00,00 e gestiegen.
Konzessionen mit mehreren Kraftfahrzeugen
sind zur Zeit nicht zu verkaufen, obwohl diese
schon für bis zu 3.000,00 e pro Kraftfahrzeug
angeboten werden.
Ein starkes Indiz dafür, dass sich die Verhältnisse im Taxigewerbe nicht verbessert haben,
ist im Alter der von den Unternehmern benutzten Fahrzeuge zu sehen.
Im Jahre 2002 wurden nur 93 Taxis als Neufahrzeuge eingesetzt. Im Jahre 2003 wurden
242 und im Jahre 2004 wurden 421 neue Taxis
eingesetzt. 2005 ist ebenfalls eine leichte Steigerung der Neuwagenzulassung zu beobachten, es wurden bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes 539 Taxis neu eingesetzt.
Würde sich dieser Trend der geringen Neuzulassungen von Taxis fortsetzen, könnte ein
Austausch aller in der Landeshauptstadt München zugelassenen Taxis erst in einem Zeitraum von ca. sechs Jahren erfolgen.
Bei erforderlichen Ersatzbeschaffungen werden
selbst von großen Mehrwagenunternehmen
überwiegend wieder Neufahrzeuge zugelassen,
da sich die Anschaffung von 
Gebrauchtfahrzeugen in der Vergangenheit
nicht bewährt hat. Auch das macht deutlich,
dass im Taxigewerbe kein nennenswerter Verdienst erwirtschaftet werden kann, weil selbst
die Vergünstigungen (Garantieleistungen, Leasing, geringere Fahrzeugfolgekosten bei Neuanschaffungen für Taxis) erhöht berücksichtigt
werden müssen.
Im Beobachtungszeitraum hat sich die Warteliste für Neubewerber ohne Nachrang von 189
auf 181 Bewerber, das ist eine Reduzierung der
Warteliste von 8 Bewerbern, verringert. Im
gleichen Zeitraum hat sich auch die Warteliste
für Inhaber von 83 auf 80, also um 3 Bewerber, reduziert.
Die Konkurrenz zum Taxigewerbe wird durch
die vielen Neugenehmigungen zum Taxiverkehr durch die angrenzenden Landkreise,
durch Wohlfahrtsorganisationen, die die Krankenfahrten vermehrt betreuen, durch vermehrte Mietwagen, die gerade bei den großen
Konzernen, Consultingunternehmen, Anwaltskanzleien sowie Dienstleistungsbetrieben aus
den Informations- und Kommunikationsbereichen eingesetzt werden und durch den mäßigen Abschluss von Sondervereinbarungen,
z. B. mit den Krankenkassen, vergrößert.
Beschluss:
Aus vorstehenden Gründen ist die Funktionsfähigkeit des Münchner Taxigewerbes als bedroht anzusehen. Gemäß § 13 Abs. 4 Satz 3
PBefG ist ein weiterer Beobachtungszeitraum
einzuschalten und die Situation im örtlichen
Taxigewerbe der Landeshauptstadt München
weiterhin zu beobachten.
Die objektive Genehmigungsvoraussetzung des
§ 13 Abs. 4 PBefG liegt nicht vor, so dass die
Ausgabe neuer Genehmigungen zum Verkehr
mit Taxis zu versagen ist.
Die ehrenamtlichen Stadträte schlossen sich
einstimmig dem Vorschlag des Kreisverwaltungsreferenten Herrn Dr. Blume-Beyerle an.
Somit werden bis 30.03.2007 keine neuen Taxikonzessionen ausgereicht.
Westenriederstr. 14
80331 München
Telefon: 22 62 19
F a x : 26 08 91 7
Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen
Rudi Färber
Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 9

Seite 10

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
2. Änderung der Taxitarifordnung
der Landeshauptstadt München
Die Änderung der Taxitarifordnung nach dem
Entwurf des Kreisverwaltungsreferates ist mit
der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK), dem Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V., dem Bayerischen Landesamt für
Maß und Gewicht und den Landratsämtern
München, Erding, Freising abgesprochen und
einvernehmlich abgestimmt.
Dem Direktorium - Rechtsabteilung wurde der
Entwurf der Änderungsverordnung zur gutachtlichen Stellungnahme zugeleitet. Lt. Mitteilung vom 14.03.2006 bestehen aus den von
der Rechtsabteilung zu vertretenden Belangen
in formeller Hinsicht keine Einwendungen gegen den vorgelegten Verordnungsentwurf.
Das Einvernehmen mit den von der Flughafenvereinbarung betroffenen Landratsämtern
München, Erding und Freising konnte am
10.03.2006 in einer gemeinsamen Sitzung aller
beteiligten Genehmigungsbehörden hergestellt
werden.
Die Landratsämter werden ihrerseits die notwendigen Schritte zur Änderung ihrer jeweiligen Taxitarifordnungen in die Wege leiten. Als
gemeinsamer Termin für das Inkrafttreten der
vier Taxitarifordnungen wurde der 01.06.2006
vereinbart.
Die von den Stadträten der Taxikommmission
beschlossenen Änderungen der Taxitarifordnung bedürfen der Zustimmung des Kreisverwaltungsausschusses, der Vollversammlung
des Stadtrates sowie der Veröffentlichung im
Amtsblatt der Landeshauptstadt München.
Nach der Beschlusslage ändert sich der Taxitarif mit Wirkung vom 01. Juni 2006 wie folgt:
alt neu
Euro Euro
Grundpreis 2,50 2,70
Mindestfahrpreis 2,70 2,90
Tarifstufe 1
0 – 5 km 1,45 1,60
5 – 10 km 1,30 1,40
ab 10 km 1,20 1,25
Tarifstufe 2
Wartezeitpreis 21,00 22,50
Messefestpreis 48,00 51,00
Zuschläge
ab dem 6. Fahrgast 
beträgt der Zuschlag – 5,00
3. Ordnungswidrigkeitenstatistik
(Ahndung von Ordnungswidrigkeiten in 2004
und 2005 nach Mitteilung der Hauptabteilung I
- Zentrale Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates)
Soweit die Zuständigkeit der weiteren Sachbehandlung der durch den Kontrolldienst der HA
III/14 - Gewerblicher Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates festgestellten Ordnungswidrigkeiten den Zuständigkeitsbereich der
Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates
betrafen, ergeben die Auswertungen das auf
der nachfolgenden Seite dargestellte Bild: (Legende: Zahlen vor (F) stellen die am Flughafen
München festgestellten Ordnungswidrigkeiten
dar).
2003 2004 2005
Taxi verbotswidrig 
außerhalb von Standplätzen bereitgehalten 
(§ 2 Abs. 1 + 2TO) 0 9 15
Bußgeldbescheid 75 Euro 0 9 7
Bußgeldbescheid 100 Euro 0 0 8
Taxi nicht in der Reihenfolge der Ankunft aufgestellt (§ 3 Abs. 1 TO) 0 0 2
Verwarnung 35 Euro 0 0 1
Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0 1
Die Lücke nicht durch Nachrücken aufgefüllt (§ 3 Abs. 2 
TO) 4 Verwarnung 30 Euro 0 0 1
Bußgeldbescheid 30 Euro 0 0 1
Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0 2
Ohne Anwesenheit Fahrzeug am Standplatz aufgestellt (§ 3 Abs. 3 TO) 276 91 116
Verwarnung 25 Euro 
(10–20 Min.) 92+2(F) 22 38
Verwarnung 35 Euro 
(21–30 Min.) 50 20 14
Bußgeldbescheid 25 Euro 
(10–20 Min.) 31+1(F) 11+1(F) 6
Bußgeldbescheid 35 Euro 
(21–30 Min.) 30 8 6
Bußgeldbescheid 50 Euro 
(31–40 Min.) 22 11 20
Bußgeldbescheid 60 Euro 
(41–60 Min.) 23 17 16
Bußgeldbescheid 75 Euro 
(über 60 Min.) 24 1 8
Bußgeldbescheid 100 Euro 
(über 60 Min.) 1 0 8
Straßenkarten und/oder 
Stadtpläne nicht mitgeführt (§ 4 Abs. 3 TO) 156 33 79
Verwarnung 25 Euro 76+42(F) 14+8(F) 62+5(F)
Verwarnung 35 Euro 0 0 2
Bußgeldbescheid
25 Euro 22+11(F) 6+4(F) 7+1(F)
Bußgeldbescheid
35 Euro 1+4(F) 1 2
Ohne Genehmigung 
Personenbeförderung 
durchgeführt
(§ 2 Abs. 1 PBefG) 0 0 3+1(F)
Bußgeldbescheid (250 Euro) 0 0 3+1(F)
Ohne Genehmigung 
Personenbeförderung 
durchgeführt
(§ 2 Abs. 2 PBefG) 0 0 1
Bußgeldbescheid (250 Euro) 0 0 1
Ohne Genehmigung 
Personenbeförderung 
durchgeführt
(§ 2 Abs. 5 PBefG) 0 0 1
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Taxi_05-06 20.04.2006 20:12 Uhr Seite 10

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Die Genossenschaft
Bußgeldbescheid (50 Euro) 0 0 1
Nichtmitführen der 
Genehmigungsurkunde
(§ 17 Abs. 4 PBefG) 4 2 5
Verwarnung 25 Euro 0 2 2
Verwarnung 30 Euro 0 0 0
Verwarnung 35 Euro 0 0 2
Bußgeldbescheid 25 Euro 4 0 1
Bußgeldbescheid 30 Euro 0 0 0
Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0 0
Verweigerung einer 
Personenbeförderung 
(§ 22 PBefG) 81 18 27
Bußgeldbescheid
100 Euro 50+21(F) 9+9(F) 5+2(F)
Bußgeldbescheid
150 Euro 2+8(F) 0 11+4(F)
Bußgeldbescheid
200 Euro 0 0 2+2(F)
Bußgeldbescheid
300 Euro 0 0 0+1(F)
Verstoß gegen Mitwirkungspflicht des Unternehmers einer beauftragten Person bei 
Kontrollmaßnahmen
(§ 54a PbefG) 0 0 2
Bußgeldbescheid (250 Euro) 0 0 2
Statistik des Kontrolldienstes des Kreisverwaltungsreferates, HA III/14
Das Kreisverwaltungsreferat als Aufsichtsbehörde über das Münchner Taxigewerbe hat,
wie in den vorangegangenen Jahren auch,
kontinuierlich Taxikontrollen durchgeführt.
Schwerpunktaktionen fanden zur Faschings-,
Starkbier- und Wies’n-Zeit sowie während der
Messen statt.
Die Feststellungen des Kontrolldienstes wurden
zur weiteren Sachbehandlung je nach Zuständigkeit an die Bußgeldstellen der Landratsämter Erding, Freising, München, die Zentrale
Bußgeldstelle im Bayerischen Polizeiverwaltungsamt, die Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates, die Verkehrspolizeiinspektion,
das Eichamt und die Berufsgenossenschaft für
Fahrzeughaltung abgegeben. Die rückläufigen
Zahlen des Kontrolldienstes im Vergleich zu
2003 sind darauf zurückzuführen, dass wegen
Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung und
gleichzeitiger personeller Umstrukturierung
nur noch ein Mitarbeiter (vorher 2) diese Aufgabe wahrnimmt.
Im Rahmen einer Umorganisation ab März
2005 hat die Unterabteilung Gewerblicher
Kraftverkehr zudem zusätzliche Aufgaben
(Stichwort “Taxibüro”), jedoch ohne weitere
Personalzuschaltung, übernommen. Dies führte
zumindest vorübergehend in den Anfangsund Einarbeitungszeiten zu weiteren rückläufigen Zahlen bei den Kontrollzahlen in 2005.
Statistik Übersicht 2003 2004 2005
kontrollierte Taxis 4319 2585 1887
beanstandete Taxis 641 417 392
davon mündlich 162 148 126
Beanstandungen insgesamt 759 486 432
vorgeladene Taxis 174 107 99
Betriebsprüfungen 33 19 12
Betriebssitzüberprüfungen 72 19 42
Beanstandungen (dabei auch 
mehrfache Beanstandungen 
pro kontrolliertem Fahrzeug 
möglich): 2003 2004 2005
Führerschein nicht mitgeführt oder nur in Kopie § 4 
Abs. 2 Satz 2 FeV i. V. m. 
§ 75 Nr. 4 FeV 15 33 26
Führerschein zur Fahrgastbeförderung nicht mitgeführt 
od. abgelaufen § 48 Abs. 3 
Satz 2 FeV i. V. m. § 75 
Nr. 4 FeV 22 27 16
Fahrzeugschein nicht mitgeführt oder nur in Kopie § 24 
Abs. 2 StVZO i. V. m. § 69 a 
Abs. 2 Nr. 9 a StVZO 23 29 33
Auszug aus der Genehmigungsurkunde nicht mitgeführt 
§ 17 Abs. 4 PBefG i. V. m. 
§ 61 Abs. 1 Nr. 3 b PBefG 21 25 21
Taxitarifordnung (TTO) nicht 
mitgeführt oder ungültig
§ 10, 45 Abs. 1 Nr. 5 b BOKraft, 
i.V.m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG 125 145 86
Taxi unbesetzt am Taxistand 
abgestellt § 3 Abs. 3, § 6 
Nr. 2 TO i. V. m. § 61 Abs. 1 
Nr. 4 PBefG 162 128 171
Taxi mit ungeeichtem Fahrpreisanzeiger bereitgestellt 
§ 28 Abs. 1 i. V. m. § 45 
Abs. 1 Nr. 5 L BOKraft 11 0 0
Ordnungsnummer nicht 
ordnungsgemäß angebr. § 27 
Abs. 1 i. V. m. § 45 Abs. 1 
Nr. 45 K BOKraft 39 54 51
Stadtplan nicht mitgeführt od. 
älter als 2 Jahre od. ohne ED 
und FS, § 4 Abs. 3, § 6 Nr. 6 
Taxiordnung i. V. m. § 61 
Abs. 1 Nr. 4 PBefG 178 166 165
Taxi ohne gültigen TÜV + AU 
bereitgestellt § 29 StVZO + 
§ 47 a StVZO 91 77 36
Unternehmeranschriftenschild
nicht lesbar od. nicht angebracht, § 27 Abs. 2 BOKraft, 
i. V. m. § 25 Abs. 1 Satz 2 
PBefG 11 42 49
Taxi unerlaubt außerhalb eines 
Standplatzes bereitgestellt, 
§ 2 Abs. 1, § 6 Nr. 1 TO i. V. m. 
§ 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG 5 4 14
Kontrolle verweigert § 54 in 
Verbindung mit § 61 Abs. 1 
Nr. 3 b PBefG 0 1 0
Unerlaubte Kenntlichmachung 
(nicht hellelfenbein nach 
RAL 1015), § 26 Abs. 1 Nr. 1 
BOKraft 18 57 63
Fahrzeugmängel (mögliche 
Verletzungsgefahr durch 
Karosserieschäden), § 16 
Abs. 1 BOKraft 11 23 37
Ohne Versicherungsschutz 8 5 16
Sonstige Beanstandungen 
(z.B. Reifen) 10 30 9
Statistik der Beschwerdesachbearbeitung des
Kreisverwaltungsreferates, HA III/14
Seit 01.04.1999 führt der gewerbliche Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates eine weitere
Statistik, die Aufschluss über schriftlich eingegangene Beschwerden gibt.
Wie auch die vorab dargestellten Werte in der
Statistik des Kontrolldienstes erfasst diese Statistik alle eingegangenen Beschwerden, unabhängig von Zuständigkeiten und letztendlichem Ausgang der Verfahren.
11TAXIKURIER
Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 11

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
2003 2004 2005
Anzahl der eingegangenen 
Beschwerden 246 236 258
davon Flughafen 0 18 20
Einstellungen 91 90 75
Ermahnungen 48 36 45
Abmahnungen 3 4 14
Bußgeldstelle München 87 47 47
Bußgeldstelle Viechtach 9 6 7
bei Gericht anhängig 2 0 0
zurückgezogen 6 0 0
Häufigste Ordnungswidrigkeiten 2003 2004 2005
unbesonnnen und nicht 
rücksichtsvoll
(§ 8 Abs. 1 BOKraft) 87 110 105
Fahrtverweigerung
(§ 22 PBefG) 75 98 92
Standplatzordnung
(Taxiordnung) 17 0 0
Bewertung der Statistiken durch das Kreisverwaltungsreferat
Die Statistik der HA I unter Ziffer 1 spiegelt
die geahndeten Ordnungswidrigkeiten wieder,
deren Verfahren zum Abschluss gebracht werden konnten.
Insgesamt ist nach Auswertung der Statistik
festzustellen, dass das unbesetzte Abstellen
von Taxis am Standplatz und die Verweigerung der Personenbeförderung - nach einem
sprunghaften Anstieg mit Spitzenwerten im
Jahre 2003 - im Jahre 2004 erfreulicherweise
deutlich rückläufige Tendenzen aufzeigt und
im Jahre 2005 etwas angestiegen ist.
Die Statistiken der HA III/14 - Gewerblicher
Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates unter Ziffer 2 und 3 über durchgeführte Kontrollen, Anzahl der festgestellten Beanstandungen
und Anzahl der Beschwerden, zeigen die Notwendigkeit von Kontrollen und von weiteren
Ermittlungen in Beschwerdefällen, die im
Interesse der Fahrgäste und auch des Gewerbes
dazu dienen, dass die rechtlichen Vorgaben des
Personenbeförderungsgesetzes und der sonstigen Bestimmungen für den Taxiverkehr nachhaltig beachtet und eingehalten werden. Die
Feststellungen aus den Kontrollen bzw. aus
den Beschwerden bilden zusammen mit den
Feststellungen der Polizei (diese Zahlen werden
nicht gesondert ausgewertet) die Grundlage für
das weitere Verfahren der Bußgeldstellen.
Hinweis des KVR
Bei Standplatzkontrollen wurde festgestellt,
dass 80 % der mitgeführten Stadtpläne zu alt
sind. Nach § 4 Abs. 3 der Taxiordnung dürfen
Stadtpläne für das Pflichtfahrgebiet in Papierform nicht älter als drei Jahre sein. Die Mitführungspflicht besteht auch wenn ein Navigationsgerät eingebaut ist.
Besonders problematisch ist dabei die Gültigkeitsdauer bei den Kompassplänen, bei denen
das Erscheinungsdatum nicht einfach und klar
ist. Gültig ist die Auflage 2-2005 noch bis Ende 1007.
Wesentlich einfacher ist der große Falkplan,
bei dem das Erscheinungsdatum klar ersichtlich ist. Hier gilt derzeit die 12. Auflage ebenfalls bis Ende 2007.
Rätsel Reifen: 
Neue Fahrzeugpapiere nennen nur noch eine
Reifengröße
München. Seit 1. Oktober 2005 gibt es Fahrzeugbrief und -schein in einer neuen Version –
und die lassen Autobesitzer im Unklaren darüber, welche unterschiedlichen Reifengrößen sie
fahren dürfen. TÜV SÜD stellt daher auf Kundenwunsch eine Bestätigung über die Serienbereifung aus.
„195/65R15 82H“: Solche Schlüsselwörter haben bislang im Fahrzeugschein ab Ziffer 20
umfassend über alle Reifengrößen und dazu
passende Räder informiert. Autobesitzer, welche die am 1. Oktober 2005 eingeführten Fahrzeugdokumente in Händen halten, finden dort
jedoch nur noch spärliche Informationen. In
der Regel ist noch ein einziger gängiger Reifentyp in dem dafür vorgesehenen Feld 15 eingetragen. Ohne weitere Begutachtung zulässig
sind jedoch alle in der Typgenehmigung oder
ABE genannten Reifengrößen, teilt TÜV SÜD
Auto Service mit. Für den Kunden wirft das
vor allem beim Reifenkauf Fragen auf – und
eventuell bei Verkehrskontrollen, wenn die
Reifengröße nicht in den Papieren vermerkt ist.
Simpler Ausweg bei einigen Modellen: Weitere
Reifengrößen sind im Tankdeckel aufgeführt,
wenn im Innern der Klappe eine Tabelle Angaben zum Luftdruck macht. Zudem machen
manche Hersteller Angaben in der Betriebsanleitung. Die wechselt aber oft beim Kauf von
privat den Besitzer nicht, weil sie nicht im
Auto aufbewahrt wird. Reifenkäufer können
sich zudem in Fachwerkstätten und beim Reifenhändler beraten lassen.
TÜV SÜD Auto Service liefert nun an seinen
300 TÜV Service-Centern auf Kundenwunsch
eine schriftliche Bestätigung der kompletten
Serienbereifung eine speziellen Fahrzeugs. Die
Sachverständigen von TÜV SÜD lesen dabei
die Daten der Typgenehmigung bzw. der Allgemeinen Betriebserlaubnis des Kunden-Fahrzeugs aus ihrer Prüf-Datenbank aus – alle
genehmigten Reifengrößen sowie die dazugehörigen Felgen-/Rädergrößen, der Service
kostet 5 Euro. 
Zwischenstand zum Thema 
„Ausgleich“
Selten hat ein Artikel so kontroverse Meinungen ausgelöst wie unsere Titelgeschichte aus
dem März-Heft zum Thema „Ausgleich“ . Noch
immer erreichen uns Coupons mit den Meinungen zu dieser polarisierenden Problematik.
Ein Zwischenstand zu Ihrer Info: 60% sind für
Abschaffung des Ausgleichs, der Rest für Beibehaltung. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Am 18. März 2006 
verstarb der Kollege 
Herr Johann Lemmer
Taxi 1869
im Alter von 68 Jahren. 
Plötzlich
und unerwartet 
verstarb
Helmut Uhrich
ehemals Taxi 188
am 24.03.2006 durch einen Verkehrsunfall.
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 12

Seite 13

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Die Genossenschaft
13TAXIKURIER
Der Aufsichtsrat berichtet:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
entgegen meiner bisherigen Gepflogenheiten,
berichte ich Ihnen heute nicht aus der Aufsichtsratsitzung, sondern über einige erfolgreiche Verhandlungsresultate sowie den Zielen einer Projektgruppe des Aufsichtsrates.
Zunächst die erfreulichen Verhandlungsergebnisse, die der Vorstand Hans Meißner an
anderer Stelle ausführlich kommentieren
wird.
Tarifanpassung: Am 30. März 2006 trafen
sich die Mitglieder der Taxikommission. Das
wichtigste Thema dieser Sitzung war die Tariferhöhung. Die Stadträte stimmten einer
Tarif-Änderung zum 01. Juni 2006 zu.
Allianz-Arena: Um den gesteigerten Anforderung während der Fußballweltmeisterschaft gerecht zu werden, erwirkte unser
Vorstand Hans Meißner nach schwierigen
Verhandlungen eine Kapazitätserhöhung der
Taxistandflächen im Bereich des Stadions.
Nun zu der oben bereits erwähnten Projektgruppe Marketing.
Im Rahmen einer Marktanalyse für unsere
Arbeitsgruppe Marketing haben wir einen
kurzen Fragebogen erstellt. In den nächsten
Wochen werden mein Aufsichtsratskollege R.
Zielinski und ich verschiedene Standplätze
besuchen und Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen bitten, diesen Fragebogen auszufüllen.
Anhand der Ergebnisse der Marktanalyse
werden wir eine effektive Marketingstrategie
erarbeiten und passende Marketingaktionen
starten. So werden wir auch zukünftigen
Herausforderungen des Wettbewerbes gewachsen sein.
Wie immer wünsche ich Ihnen eine unfallfreie Fahrt und gute Geschäfte.
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratvorsitzende
Werbeaktion der 
TAXI-MÜNCHEN eG
Innerhalb des Aufsichtsrats wurde ein „Arbeitskreis Marketing“ gebildet. Gemeinsam mit
dem Vorstand wurden erste Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Am Freitag/Samstag,
12./13. Mai wird die München-Auflage der
Süddeutschen Zeitung mit einem werbewirksamen Postkarten-Aufkleber auf der Titelseite
belegt.
Ziel dieser Kampagne ist, die Bürger Münchens
auf die Standplatz-Telefone hinzuweisen, über
ihre Rechte als Fahrgast aufzuklären, sowie die
Palette unserer Angebote darzustellen. Wir erreichen mit dieser kostengünstigen Aktion
469.000 Münchner. Stellen Sie sich also auf eine verstärkte Nachfrage ein.
In der Genossenschaft halten wir für Sie diese
Werbemittel zur individuellen Verteilung an
Ihre Fahrgäste bereit.
Sea-Life München
Seit 15.4. hat im Olympiapark das Meeresaquarium „Sea-Life München“ am Willi-Daume-
Platz 1 geöffnet. Die günstigste Anfahrt ist über
das Olympia-Parkdeck/Walter-Bathe-Weg. Von
dort sind es noch 250 Meter bis zum Eingang.
Suchmeldung
Opfer einer versuchten Vergewaltigung durch
einen unbekannten Taxifahrer wurde am
09.04.06 um ca. 5.30 Uhr, eine 21jährige, die
sich von der Innenstadt (Tal) nach Ottobrunn
hatte fahren lassen.
Der Täter griff der Frau zunächst an den Oberschenkel und später, am Fahrziel angelangt,
zwischen die Beine. Als sie um Hilfe rief, versuchte der Mann ihr den Mund zuzuhalten.
Erst durch ihre Gegenwehr konnte die Frau
sich befreien und in ihre Wohnung flüchten.
Beschreibung des Taxifahrers:
Deutscher, 1,65–1,70 Meter groß, ca. 40–50
Jahre alt, stoppeliges (ca. 1
1/2 cm lang), lichtes,
helles (blond oder grau) Haar, leichte Geheimratsecken, rote Wangen, „Bierbauch“ . Taxifahrer, bzw. andere Personen, die sachdienliche
Hinweise geben können, werden gebeten, sich
bei der Kriminalpolizei München, K 121, KOK
Lieb, Telefon: (089) 5 51 72-214, bzw. auch bei
jeder anderen Polizeidienststelle, zu melden.
(HM)
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der
Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 / 
1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf.
Anzeigenschluss ist der 10. Mai 2006!
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stimmt
Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 13

Seite 14

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14 TAXIKURIER
60 Jahre Landesverband
Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen
Der Landesverband blickt in diesem Jahr auf
seine 60jährige Geschichte zurück. Dem Verband ist es gelungen, im Gegensatz zu anderen
Bundesländern, die Einigkeit des Gewerbes im
Freistaat Bayern zu wahren. Der Landesverband ist gesetzliche Anhörstelle für insgesamt
95 Genehmigungsbehörden bei sämtlichen Tarifänderungen und sämtlichen Genehmigungsverfahren. Darüber hinaus, bemüht sich der
Landesverband um Rahmenverträge mit Versicherungen, Ersatzkassen und Partnern aus der
Industrie.
Der Landesverband Bayern ist einflussreiches
Mitglied in der Spitzenorganisation des Deutschen Taxi- und Mietwagengewerbes, dem BZP
in Frankfurt. 
Eine der Hauptaufgaben des Landesverbandes
ist es, die Mitglieder und Behörden zu beraten
und das bayerische Taxigewerbe beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und
Verkehr zu vertreten.
Schon kurz nach dem Zusammenbruch des
Dritten Reiches gründete der Vorsitzende der
Münchner Kraftdroschkeninnung den Verband.
Die Gründungsversammlung fand am 5. Dezember 1946 vormittags, 9.00 Uhr, im Saal der
Großküche in der Rosenheimer Straße 145 in
München, statt. Der Gebäudekomplex beherbergte später die Firma Zündapp. Trotz der
fehlenden Infrastruktur im Post- und Fernmeldewesen gelang es Herrn Josef Ostermaier, der
bereits 1917 Mitbegründer der Münchner
Kraftdroschkeninnung war, über 400 Unternehmer aus ganz Bayern zur Gründungsversammlung zu laden.
Auf Grund der fehlenden politischen Strukturen in Bayern musste zur Einberufung der
Gründungsversammlung eine Genehmigung
der amerikanischen Militärregierung eingeholt
werden. Als Berater zog Herr Ostermaier den
Fachmann für das Personenbeförderungsgewerbe im Polizeipräsidium München, Herrn Josef Ihle, bei. Herr Ihle verfasste in späteren
Jahren diverse Chroniken über das Gewerbe.
Am Vormittag des 5. Dezember 1946 wurde eine neue Satzung erarbeitet und beschlossen.
Um das wirtschaftliche Überleben des Verbandes zu sichern, wurde eine Eintrittsgebühr von
20 Reichsmark und ein Monatsbeitrag von 2
Reichsmark für das 1. und von 1 Reichsmark
für jedes weitere Fahrzeug festgelegt.
Die satzungsgemäßen Wahlen mussten vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bayerische
Wirtschaftsministerium abgehalten werden.
Zum Vorsitzenden wurde Herr Josef Ostermaier, München und zu den beiden Stellvertretern
Herr Schmidbauer und Herr Winkofer, ebenfalls München, gewählt. Bei den Vertretern der
einzelnen Regierungsbezirke ist der Name
Hans Sixt für Oberbayern bemerkenswert, bei
dem es sich um den Gründer des heute weltweit agierenden Autoverleih Sixt, handelt. Die
Versammlung wurde zu einer Mittagspause
unterbrochen und um 14.00 Uhr fortgesetzt. 
Der Nachmittagsteil der Versammlung war öffentlich und als Gäste wurden Herr Regierungsrat Schricker vom Verkehrsministerium
und Herr Feldschmied vom Straßenverkehrsamt München, begrüßt. In einem zweistündigen Referat gab der Vorsitzende Ostermaier einen Überblick über die Sorgen des
Kraftdroschken- und Mietautogewerbes. Dabei
beklagte er, dass auf Grund der Zwangswirtschaft Betriebsstoffe außerordentlich knapp
und schwer zu erhalten sind. Besonders setzte
sich der Landesverband für eine geordnete Zuteilung von Brennstoff, Gummi, Fahrzeugen,
Batterien und Ersatzteilen ein. Bereits damals
war die Konzessionierungs- und Bedürfnisfrage ein Dauerbrenner. Besonderen Raum bei
den Ausführungen des Herrn Ostermaier, waren Schwarzfahrer, die in München über Hand
nehmen.
Breite Diskussion nahm die Beschränkung der
Kraftdroschkengenehmigungen auf einen Umkreis von 80 km um die Betriebssitzgemeinde
ein. Weiters wurde über die Konkurrenz der
Fahrbereitschaften des Bayerischen Roten
Kreuzes Klage geführt.
Die Sorgen und Nöte wurden in einer Denkschrift zusammengefasst, die dem Wirtschaftsministerium, Verkehrsministerium, dem
Polizeipräsidium, Landräten und Oberbürgermeistern in Bayern überreicht wurde.
Auf Grund des persönlichen Einsatzes des Vorsitzenden Josef Ostermaier wurde die Gründungsversammlung ein voller Erfolg für das
Bayerische Kraftdroschken- und Mietautogewerbe.
Anmerkung:
In der 2. Jahreshauptversammlung 1947 musste die junge Satzung bereits wieder geändert
werden, da Pferdedroschkenbesitzer um Aufnahme und Repräsentanz im Vorstand nachsuchten.
Wir erinnern alle Mitglieder des Landesverbandes zur 60. Jahreshauptversammlung am 9.
Mai 2006, um 10.30 Uhr im Augustinerkeller,
zu erscheinen. Der Rückblick auf 60 Jahre Verbandsarbeit wird sicher amüsant, auch wenn
die gegenwärtigen Probleme des Taxigewerbes
denen vor 60 Jahren an Brisanz in nichts
nachstehen. (HM)
Der Landesverband
Taxi_05-06 20.04.2006 20:44 Uhr Seite 14

Seite 15

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16 TAXIKURIER
Foto: www.atelier-tacke.de
Titelthema
Die Vorgeschichte: Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und dem 
damit verbundenen Taxiverkehr gab es
manche Irritationen. Bis vor wenigen
Wochen kursierten Gerüchte, dass
überhaupt keine Taxis erwünscht und
kein Taxiverkehr zu den einzelnen
Stadien möglich sei. In den Sitzungen
des Organisationskomitees der FIFA-
WM 2006, an denen Hans Meißner
teilnahm, wurden teilweise inkompetente Statements verbreitet, die von
einzelnen Medien aufgegriffen wurden
und landesweit für Unruhe bei Taxiverbänden und -Unternehmern wie 
-Fahrern sorgten. Als Hans Meißner
dem TV-Sender „München TV“ ein
offenes „rustikales“ Interview aus
Münchner Sicht gab, war dies der Auslöser für ein klärendes round-table-
Gespräch aller Verantwortlichen in den
Räumen der Genossenschaft, das für
die Münchner Taxibranche ein höchst
erfreuliches Ergebnis ergab. 
Start in die heißen Wochen –
Vorfahrt für Taxis bei Medienzentrum und WM 
Teilnehmer am Gipfelgespräch:
Thomas Aschauer, Abteilungsleiter Marketing&Sponsoring, Geschäftsführer OK-Außenstelle 
München, Organisationskomitee FIFA FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 2006
Stefanie Nützel, Venue Transportation Manager (Verantwortlich für Taxiverkehr)
Organisationskomitee FIFA FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 2006
Hans-Jürgen-Notka, Polizeidirektor, Abteilung Einsatz – E4
Karl Thiel, Verkehrsmanagement, Kreisverwaltungsreferat
Wolfgang Großmann, Geschäftsführer, P+R am Stadion
Manfred Zehetbauer, P+R am Stadion
Hans Meißner, Vorstand TAXI MÜNCHEN eG
Reinhold Siegel, Vorstand TAXI MÜNCHEN eG
Paul Rusch, Mitglied des Aufsichtsrats der TAXI MÜNCHEN eG, Objektleiter TAXIKURIER
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
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Kunstfehlern
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17TAXIKURIER
Medienzentrum
auf rund 30.000 m2
Schon vor der WM profitiert München
und das Taxigeschäft vom Medienund Pressezentrum.
➜ Erste TV- und Rundfunkanstalten
bereits Anfang Mai 2006 vor Ort 
➜ Für die Laufzeit der FIFA WM
2006™ gelten im Medienzentrum
auf der Neuen Messe München
strengste Sicherheitsstandards
➜ Es werden rund 20.000 Medienvertreter erwartet. Taxi-intensives,
kaufkräftiges Publikum.
Die Vorbereitungen laufen auf vollen
Touren: Bereits seit Dezember vergangenen Jahres bezieht die Betreibergesellschaft des Medienzentrums,
die Host Broadcasting Services (HBS),
Teile der Hallen C2 bis C4 der Neuen
Messe München. Die Mitarbeiter der
HBS bereiten die notwendige Infrastruktur für das Medienzentrum zur
FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006
vor.
Verteilt auf die Hallen C2 bis C4 stehen den Journalisten und TV-Teams
im International Broadcasting Center
(IBC) und dem Main Press Center
(MPC) auf der Neuen Messe München
insgesamt rund 30 000 Quadratmeter
Arbeitsfläche zur Verfügung. Bereits
gut einen Monat vor dem Eröffnungsspiel der FIFA WM 2006™ in
der Allianz-Arena nehmen die ersten
internationalen TV-Teams Anfang
Mai ihre Arbeit im Medienzentrum
auf. Nach dem 22. Mai bezieht eine
weitere große Gruppe von Broadcasting-Firmen aus dem In- und
Ausland ihre Räumlichkeiten, um
von der Neuen Messe München aus
über das sportliche Großereignis zu
berichten.
Hochsicherheitsbereich
Um einen reibungslosen Betrieb des
Medienzentrums für die Dauer der 
FIFA WM 2006™ zu garantieren, gelten auf dem gesamten Areal höchste
Sicherheitsstandards: Zugang zum
Medienzentrum erhält nur, wer den
strengen FIFA-Akkreditierungsrichtlinien in vollem Umfang entspricht
(www.fifaworldcup.yahoo.com).
Die An- und Abfahrt zum Medienzentrum erfolgt vor und während der
FIFA Fussball-Weltmeisterschaft
2006™ vom 8. Mai bis 14. Juli für 
Taxen ausschließlich über das Tor 17
im Norden der Neuen Messe München: Dabei fungiert der Eingang
Nord für die gesamte Laufzeit als einziger Eingang des Medienzentrums.
Termine im Überblick
➜ 8. Mai 2006: erste TV-Teams
nehmen Arbeit im Medienzentrum
auf
➜ 9. Mai bis 11. Juni 2006, täglich
zwischen 8:00 und 21:30 Uhr:
offizielle Journalisten-Akkreditierung im Main Accrediation Center
(MAC), Haupteingang West
➜ 22. Mai 2006: internationale
Broadcasting Firmen beziehen das
Medienzentrum
➜ 7. bis 8. Juni 2006: FIFA-Kongress
im Internationalen Congress Center
München (ICM)
Taxi-Standplätze
➜ Eingang West 
➜ Eingang Nord
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18 TAXIKURIER
WM in München
Für München und seine Taxis wurde
nicht nur ein Kompromiss, sondern
eine optimale Lösung erreicht. 
München hat von allen WM-Stadien
die meisten Taxi-Plätze.
Hier die wichtigsten Facts im Überblick:
➜ Das Stadion ist nur an den Spieltagen geöffnet. Ansonsten ist eine
Besichtigung aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
➜ Die Arena wird drei Stunden
(Eröffnungsspiel vier Stunden) vor
dem Spiel geöffnet. Zwei Stunden
nach Spielschluss wird das gesamte Gelände (auch VIP-Bereiche) geräumt.
➜ Vier Personen (Zwei durch
Park&Ride-Team, zwei durch
TAXI MÜNCHEN eG) sorgen für
reibungslosen Taxi-Ablauf.
➜ Es gibt nur zwei Eingänge (Süd
und Nord). 95% der Besucher betreten und verlassen das Stadion
durch den Eingang Süd. Schwerbehinderte erhalten einen Zufahrtsschein und dürfen per Taxi
nach der Sicherheitskontrolle vom
Eingang Nord einfahren.
➜ Fahrservice Hyundai: Nur 80–150
Fahrzeuge des Hauptsponsors
chauffieren in München berechtigte Fahrgäste. Somit stellen diese keine Konkurrenz für das Taxigewerbe dar.
➜ Sicherheit: Der Sicherheitsring um
das Stadion darf nicht befahren
werden. Die Anweisungen der Polizei sind strikt einzuhalten. Eine
erhebliche Polizeipräsenz sorgt für
die Überwachung der Sicherheits-
Standards.
In der nächsten Ausgabe des TAXI-
KURIER wird Polizeidirektor Notka
eindringlich auf die Regularien für
die Taxler hinweisen.
Taxi-Standplätze
Taxi Konzept FIFA WM Stadion München während der FIFA WM 2006™
➜ 1. Taxistand Süd
1a Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der
Fahrgäste
An Spieltagen der FIFA WM 2006™
werden die Spuren C, D und E der
Ebene 0 des P&R Parkhauses Fröttmaning (während der WM = P4) vor
und nach dem Spiel als Taxistand
SÜD genutzt. Alle übrigen Spuren
werden für den grenzüberschreitenden Busregelverkehr sowie für die
Zufahrten zum Parkhaus genutzt.
Die Taxis stellen sich in o.g. Spuren
jeweils 3-reihig in Fahrtrichtung
Osten auf, der Einstieg erfolgt ebenfalls ausschliesslich im östlichen Teil
der Ebene 0. 
1b Zu- und Ausfahrt
Die Zufahrt zum Taxistand Süd erfolgt ausschliesslich über die A9/AS
Fröttmaning Süd. Nach der Abfahrt
von der Autobahn sofort rechts abbiegen auf die Brücke Maria-Göppert-Mayer-Strasse (Beschilderung
Taxi oder P4 folgen). Der Strasse parallel zum Gelände Kunstpark Nord
(während der WM = P5) folgen. Die
Einfahrt zur Ebene O / P4 erfolgt nur
über die Fläche Kurzzeitparkplätze
rechts kurz vor der Westzufahrt zum
P4 (gleichzeitig kurzfristiger Speicherbereich für Taxis). Die Kurzzeitparkplätze sind an Spieltagen gesperrt.
Die Ausfahrt erfolgt nur über die Ostausfahrt der Ebene 0, links in den
Hans-Jensen-Weg, dann rechts in die
Werner-Heissenberg-Allee und direkt
in Richtung A9/AS Fröttmaning Süd. 
Die beschriebenen Wegeführungen
bei der Zu- und Ausfahrt wird von
Ordnungskräften und der Polizei koordiniert und überwacht, das Ziel ist,
möglichen Kreuzungsverkehr zu minimieren und die Zu- und Ausfahrt
für Taxis, Pkws und Busse so effizient wie möglich zu gestalten.
1c Taxispeicher
Die Brücke Maria-Göppert-Mayer-
Strasse inklusive der „Schleife“ bis
zur süd-westlichen Spitze des Kunstpark Nord wird während bzw. nach
dem Spiel als „Taxispeicher“genutzt.
Die Zufahrt zu diesem Bereich ist
nach dem Spiel ausschliesslich Taxis
vorbehalten, die sich dort aufstellen
und dann mit Hilfe von zwei Mitarbeitern der Taxi-Muenchen e.G. und
freiwilligen Helfern des OK abgerufen
werden. Aus Sicherheitsgründen darf
nur eine Spur befüllt werden. Die
Mitarbeiter der Taxi-Muenchen e.G.
und die freiwilligen Helfer stimmen
sich direkt mit den Mitarbeitern der
P&R GmbH ab.
Insgesamt können so im Süden des
Stadions ca. 350 Taxis gleichzeitig
vorgehalten werden (Speicher und
Taxistand zusammen).
➜ 2. Taxistand Nord
2a Grundsätzliches
Der Taxistand Nord auf dem Busparkplatz P Nord dient ausschliesslich als Speicherplatz für die Abholung von Gästen der Partner &
Supplier, VIP Hospitality und der
Commercial Hospitality nach dem
Spiel, da diese die einzigen Personen
sind, die das Stadion vom Nordwesten aus betreten und auch verlassen.
Alle anderen Besucher benutzen die
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T estsieger Heft 7/2006
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Zugänge über die Esplanade im Süden und sollten von Taxis daher unbedingt beim Taxistand Süd ausgeladen werden.
Außer dem Zugang im Nordwesten
(nur o.g. Sondergruppen) und den
Zugangen im Süden der Esplanade
existieren keine weiteren Zugangsmöglichkeiten, daher ist auch speziell
ein Ausstieg im Verlauf der Werner-
Heissenberg-Allee aus Sicherheitsund Verkehrsgründen nicht nur
untersagt, sondern für den Fahrgast
nicht sinnvoll.
Auf der Fläche des Busparkplatzes
PMitte wird während der FIFA WM
2006™ eine Zeltlandschaft für die
Hospitality-Bewirtung aufgestellt. Die
Zufahrt/Rechtsabbiegerspur zu PMitte
wird nur für Taxis genutzt. Vor dem
Spiel wird nur dieser Bereich als Ausstiegspunkt für die Gäste genutzt, der
Speicher auf PNord ist zu diesem
Zeitpunkt noch nicht aktiv. Während
das Spiel läuft, können sich Taxis auf
der Rechtsabbiegerspur zu PMitte sowie auf dem Taxibereiche auf PNord
aufstellen um nach dem Spiel Gäste
aufzunehmen (siehe Details unten)
2b Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der
Fahrgäste
Einfahrt auf PNord, sofort nach der
Einfahrt links abbiegen. Auf dem
Strassenbereich parallel zur nördlichen Flanke des PNord wird ein temporärer Taxistand/Taxispeicher (nur
für Spieltage) eingerichtet. Dort finden
ca. 35 Taxis Platz (zweireihige Aufstellung) und können von dort entweder direkt Gäste aufnehmen oder zur
Rechtsabbiegerspur PMitte nachrükken. Diese Strasse steht nur nach dem
Spiel zur Verfügung, da sie vor dem
Spiel von Bussen genutzt wird. 
Die Rechtsabbiegerspur zu PMitte soll
als Haupt-Taxivorfahrtsspur genutzt
werden, die von PNord aus nachbefüllt wird. Aus Sicherheitsgründen
müssen die zwei Ausfahrten (Betriebsgeländes der Technischen Basis
und GSB) im Westen des Stadions
permanent freigehalten werden; aus
diesem Grund ist die Taxivorfahrtsspur räumlich begrenzt dementsprechend gekennzeichnet (ca. 5 Vorfahrtsplätze). Das Nachrückprocedere
von PNord zur Taxivorfahrtsspur
wird von einem Mitarbeiter der Taxi-
Muenchen e.G. (bitte Abstimmung
direkt mit der OK-Aussenstelle) und
einem freiwilligen Helfer des OK
unterstützt, die oben beschriebenen
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Abläufe sollten aber von jedem Taxifahrer eingehalten werden, um einen
zügigen und reibungslosen Ablauf
für alle zu garantieren und Konflikte
untereinander zu vermeiden.
2c Zu- und Ausfahrt
Die Zufahrt zu PNord erfolgt aus
Richtung A9/AS Fröttmaning Süd
über die Werner-Heissenberg-Allee,
der Schleife/Durchfahrt unter der
Autobahnzufahrt zurück in Richtung
Süden folgen, Einfahrt rechts auf P
Nord. Vor dem Spiel fahren die Taxis
nicht auf PNord ein, sondern links
daran vorbei und lassen die Gäste auf
der gekennzeichneten Taxispur
(Rechtsabbiegerspur zu PMitte) aussteigen.
Aus Richtung A99/AS Fröttmaning
Nord über die Werner-Heissenberg-
Allee, links der Unterführung in
Richtung Norden folgen, nächste Abfahrt rechts, der Schleife/Durchfahrt
unter der Autobahnzufahrt zurück in
Richtung Süden folgen, Einfahrt
rechts auf P Nord. Verfahren vor dem
Spiel wie oben. 
Die Ausfahrt ab Vorfahrtsspur erfolgt
in Richtung Süden über die Werner-
Heissenberg-Allee direkt zur A9/AS
Fröttmaning Süd. In Richtung Norden über die Werner-Heissenberg-
Allee, links der Unterführung in
Richtung Norden folgen, auf der
linken Spur zur Auffahrt auf die
A99/AS Fröttmaning Nord.
Insgesamt können so im Norden des
Stadions ca. 40 Taxis gleichzeitig
vorgehalten werden. 
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Redaktion TAXIKURIER
Die fünf Weisheiten 
des Monats …
➜ Der Daumennagel wächst am langsamsten, der
Nagel des Mittelfingers am schnellsten.
➜ Wenn man seinen Finger ableckt und ihn dann in
den Bierschaum steckt, sinkt der Schaum sofort
in sich zusammen.
➜ Australische Banknoten sind aus Plastik.
➜ Leonardo da Vinci konnte mit einer Hand malen
und mit der anderen gleichzeitig schreiben.
➜ Die Durchschnittsfrau verbraucht drei Kilo 
Lippenstift in ihrem Leben.
Foto: www.atelier-tacke.de
21TAXIKURIER
Witz des Monats 
Ein Taxi-Passagier tippt dem Fahrer auf
die Schulter, um etwas zu fragen. Der
Fahrer schreit laut auf, verliert die Kontrolle über den Wagen, verfehlt knapp 
einen entgegenkommenden Bus, schießt
über den Gehsteig und kommt wenige
Zentimeter vor einem Schaufenster zum
Stehen. Für ein paar Sekunden ist alles
ruhig, dann schreit der Taxifahrer laut
los: „Machen Sie das nie wieder! Sie haben mich ja zu Tode erschreckt!“ Der
Fahrgast ist ganz baff und entschuldigt
sich voll Erstaunen: „Ich konnte ja nicht
wissen, dass Sie sich wegen eines Schultertippens dermaßen erschrecken.“ 
„Ist ja auch mein Fehler“, meint der Fahrer etwas ruhiger. „Heute ist mein erster
Tag als Taxifahrer. Die letzten 25 Jahre
bin ich einen Leichenwagen gefahren.“
Dauerbrenner
Kinderfahrten
Seit etlichen Jahren befördern wir Kinder zu Schulen und Kindergärten
und auch wieder zurück. Das hat bisher hervorragend geklappt. Die meisten Einrichtungen und Eltern nehmen diese Serviceleistung gerne in
Anspruch. In letzter Zeit traten jedoch wiederholt unübliche Verhaltensweisen von Fahrern und Unternehmern gegenüber den Kindern auf: 
Diese schenkten den Kindern Stofftiere, Glitzerarmbänder, Süßigkeiten,
Limos, … An sich ist gegen ein derartiges Handeln nichts einzuwenden.
Wir gehen auch davon aus, dass dies ehrliche Gesten gegenüber den
Kindern waren. Nur haben wir jetzt das Problem, das uns die öffentlichen Einrichtungen bereits wiederholt darauf aufmerksam gemacht 
haben, dass wir dies bitte unterlassen sollen, da die Eltern sich um ihre
Kinder sorgen. Jeder der selbst Kinder hat, wird diese Sorge nachvollziehen können; denn wer will schon, dass sein Kind von fremden Personen
beschenkt wird und argloses Vertrauen aufbaut.
Bitte nehmen Sie dieses Anliegen der Eltern und Behörden zu Kenntnis
und fahren Sie die Kinder – auch ohne Geschenke – genauso zuverlässig
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Die bisherigen Tarifpunkte gelten unabhängig von der Zahl der beförderten Personen.
(7) Wegen der steigenden Nachfrage nach
Großraumtaxis wurde vor ungefähr 6 Jahren
ein „Großraumzuschlag“ von damals 10 DM,
später 5 Euro eingeführt:
6. Zuschlag für „Großraumtaxis … ab dem
fünften Fahrgast …“ . (8)
Hierdurch sollen erhöhte Betriebskosten und
normalerweise weitere Anfahrten abgegolten
und das Großraumtaxi (als überdurchschnittlich wachsendes Marktsegment) für Taxiunternehmen interessant gemacht werden.
Dabei gelten als „Großraumraxi“ nur Fahrzeuge, die zusätzlich zu der jeweiligen Fahrgastzahl (mindestens fünf Fahrgastplätze) „in
einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum wenigstens 50 kg Gepäck mitführen können“ .
Damit ist auch geklärt, daß die inzwischen
weit verbreiteten „Kombis mit ausklappbaren
Notsitzen“ (wie Zafira, Touran, Sharan, MPV,
Trajet oder vergleichbare Fahrzeuge) diesen
Zuschlag nicht berechnen dürfen.
Die meisten Fahrgäste akzeptieren den
Großraumzuschlag ohne Murren, weil sie
sich im Gegenzug ein zweites Taxi sparen.
Dieser Zuschlag wird bei Überschreiten der
4-Personen-Grenze pauschal einmal erhoben und nicht, wie auch schon geschehen,
pro Person.
7. Anfahrts- und Rückfahrtsregelungen:
➜ Anfahrt in Zone II: Tarifstufe 1 ab Beginn
der Zone II 
➜ Anschließende Rückfahrt Richtung Zone
I: Tarifstufe 2 (Wartezeit) bis Beginn der
Zone I, in Zone I wieder Tarifstufe 1
➜ Bei anschließender Weiterfahrt in anderer
Richtung: weiterhin Tarifstufe 1
➜ Anfahrt in die Tarifzone I bei Durchqueren der Tarifzone II: frei (z.B. Anfahrt aus
München zum Flughafen)
➜ Rückfahrt derselben Fahrgäste (aus einer
Fahrt in die Zone II) in Richtung Zone I:
Tarifstufe 2, (d.h. Wartezeit) bis Grenze
zur Zone I, ab dieser Grenze Tarifstufe 1
➜ Festpreise vom Flughafen auf direktem
Weg zur Neuen Messe und umgekehrt.
Derzeit sind das 48 Euro + „Großraumzuschlag“, falls mehr als 4 Personen mitfahren. Gepäck- oder Telefonzuschläge dür-
Der Münchner Taxitarif wird auf Vorschlag
unserer Gewerbevertretungen vom Stadtrat
entsprechend der Kostenentwicklung angepasst, besteht aber seit Jahren zuverlässig aus
denselben Elementen. (1)
1. Der Grundpreis: derzeit 2,50 Euro, ergibt mit
den ersten 20 Cent den Einschaltpreis von
2,70 Euro. Damit werden An- und Abfahrten
pauschal abgegolten. 
Vorteil: Die Preisberechnung startet in der Zone 1 immer mit derselben Summe, egal, woher das Taxi angefahren ist. Der Kunde ist vor
unkalkulierbaren Anfahrtskosten geschützt.
2. Degressiv gestaffelte Kilometerpreise: die ersten fünf Kilometer (derzeit 1,45 Euro/km)
schlagen mit einem höheren Preis zu Buche
als die nächsten fünf Kilometer (1,30
Euro/km), der Preis ab dem elften Kilometer
(1,20 Euro/km) ist nochmals ermäßigt. So
können wir die Fixkosten für die Bereithaltung gleichmäßiger auf jede Fahrt umlegen.
Längere Fahrten (bei denen das Verhältnis
von Fixkosten zu Kilometerleistung wesentlich günstiger ist) werden nur mäßig teurer.
3. Der Wartezeitpreis (z. Zt. 21 Euro/Std.) gilt
sowohl für verkehrsbedingte als auch vom
Fahrgast veranlasste Wartezeiten. Der Taxameter „springt“ also im Stand alle 34,3 Sekunden um 20 Cent.
Im Gegenzug besteht „Fahrgästen gegenüber
… eine Wartepflicht bis zu 30 Minuten pro
Fahrt, es sei denn, dass eine andere Vereinbarung getroffen wird. Fahrgäste sind darauf besonders hinzuweisen. …“ (2)
4. Zuschläge für „üblicherweise im Kofferraum
unterzubringendes Gepäck“ und Tiere. 
Sie betragen pro Gepäckstück, Käfig oder
frei transportiertem Tier 0,50 Euro. Dabei
hat „der Taxifahrer … tarifpflichtiges Gepäck
ein- und auszuladen“ . (3) Für Tiere erheben
wir den Zuschlag, weil sie einen erhöhten
Reinigungsaufwand verursachen, auch wenn
sie gut erzogen und korrekt untergebracht
sind (Hunde auf dem Boden, andere Tiere im
Käfig).
Zuschlagfrei sind
➜ die Mitnahme von „üblicherweise im
Fahrgastraum mitzuführendem Handgepäck“ (als Richtwert wird in der Taxitarif-
Ordnung eine Größe bis zu 55x40x20 cm
angegeben),
➜ Rollstühle, Gehhilfen und Kinderwagen
➜ Blindenhunde (4)
5. Der Zuschlag für „Entgegennahme eines
Fahrtauftrages über Fernmeldeeinrichtung“
beträgt 1,- Euro und ist eine pauschale
Umlage für Kosten der Auftragsvermittlung
(Telefonsäulen, Funkzentrale). (5). 
Bei Bestellungen darf der Fahrpreisanzeiger
erst eingeschaltet werden, wenn der Taxifahrer den Fahrgast über seine Ankunft verständigt hat. (6) Es reicht also nicht, vor der
Bestelladresse stehen zu bleiben und den
Wecker einzuschalten; wir müssen etwas gegen unsere Bewegungsarmut tun. Bei einem
Wohn- oder Bürohaus bedeutet das: Läuten
und auf eine Reaktion warten, bei einer
Wirtschaft: Reingehen. Manche Helden reißen kurz die Wirtshaustüre auf und brüllen
in das Lokal: „… Taxi !!!“; auch das ist zu
wenig. Zumindest das Personal, am besten
aber der Gast selbst muss von unserer Ankunft informiert werden. Wenn uns dabei
auch noch ein einigermaßen freundliches
„Grüß Gott!“ über die Lippen kommt, haben
wir sympathiemäßig schon gepunktet und
den Eindruck mindestens eines unserer
„Büffel“ wieder neutralisiert.
Grundregel: „Läuten, reingehen, klopfen“
Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz
prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen
wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. 
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. 
Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern.
Rund um’s Taxi
Heute: Der Münchner Taxitarif
Foto: www.atelier-tacke.de
22 TAXIKURIER
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
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fen nicht verlangt werden. Das gilt
allerdings nur für den kürzesten Weg.
Bestimmt der Fahrgast einen andereren
Weg, gilt der Taxitarif. (9)
Für Fahrten ohne Personenbeförderung (Besorgungen, Lotsenfahrten …) gibt es zwar
keine Beförderungspflicht, wenn wir sie aber
ausführen, müssen wir den Taxitarif anwenden. (10)
„Kommt die Beförderung aus Gründen, die
der Fahrgast zu vertreten hat, nicht zustande, so ist der auf dem Fahrpreisanzeiger
ausgewiesene Betrag vom Fahrgast zu bezahlen.“ (11) In der Praxis werden wir uns
notgedrungen mit dem begnügen, was der
Fahrgast freiwillig bezahlt. Ein Mahnverfahren über 3,70 Euro steht in keinem Verhältnis zum Aufwand.
„Entgelte für Sonderleistungen, die vom
Fahrgast zusätzlich zur Personenbeförderung“ (oder bei Besorgungen) „gewünscht
werden, sind vor Antritt der Fahrt zu vereinbaren.“ (12) ( z.B. Mitnahme von Fahrrädern, Mithilfe bei einem Umzug, Überführungsfahrten, Pannenhilfen …)
Quellen:
1. TaxiTarifOrdnung (TTO) München, §2
2. TaxiOrdnung München (TO) § 5.1 
3. TO § 5.4 
4. TTO § 3,1+2
5. TTO § 3.3 
6. TTO § 2.11
7. TTO § 2.1 
8. TTO § 3.5 
9. TTO § 2.10 
10. TTO § 2.7 
11. TTO § 2.8 
12. TTO § 3.4
Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem 
Thema „Beispiele zum Taxitarif - Hätten Sie’s
gewusst?“ beschäftigen.
EINER DER LUKRATIVSTEN
CLUBS DER STADT …
LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE
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23TAXIKURIER
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Münchner Straßen-Namen
St.-Martins-Platz, Giesing *1891: St. Martin
von Tours (um 316-397), ehemaliger römischer
Offizier, gründete als Einsiedlermönch das erste Kloster Galliens in Ligugé bei Poitiers; 371
wurde er Bischof von Tours; der Heilige wird
in Bayern besonders gefeiert und ist Schutzpatron des Städtischen Altersheims St. Martin in
Obergiesing.
St.-Michael-Straße, Berg am Laim *1914: Nach
der Pfarrkirche St. Michael, ehemalige Hofkirche, die der Kölner Erzbischof und Kurfürst
Clemens August (Sohn des Kurfürsten Max
Emanuel) als Hofmarkbesitzer von Berg am
Laim durch Johann Michael Fischer 1738 bis
1758 erbauen ließ; an der Ausstattung der berühmten Kirche wirkten Johann Baptist Zimmermann und Johann Baptist Straub mit.
St.-Paul-Straße, Ludwigsvorstadt *1897: Nach
der Pfarrkirche St. Paul, deren Patron der Apostel Paulus ist; sie wurde nach Plänen Georg
Hauberrissers und seines Sohnes Heinrich von
1892 bis 1906 erbaut.
St.-Quirin-Straße, Untergiesing *1937: St. Quirinus (gest. um 269), legendärer römischer
Märtyrer; wurde Patron des Klosters Tegernsee,
nachdem die bayerischen Grafen Adalbert und
Ottokar aus dem Geschlecht der Huosi seine
Gebeine in das 746 gegründete Kloster überführt hatten.
St.-Veit-Straße, Berg am Laim *1920: Nach
dem ehemaligen Kloster St. Veit in Freising,
das Besitzungen in Berg am Laim hatte und
dort auch die ersten Eremiten für den Schulunterricht stellte.
St.-Wolfgangs-Platz, Haidhausen *1918: Nach
der St. Wolfgangs-Pfarrkirche in Haidhausen
(erbaut 1915 bis 1920); der hl. Wolfgang (924-
994) war im 10. Jahrhundert eine bedeutender
Reformbischof in Regensburg, einer der volkstümlichsten Heiligen in Süddeutschland, zählt
zu den vierzehn Nothelfern (Vieh- und Feuerpatron, Wetterheiliger).
Stadelheimer Straße, Giesing *1897: Nach Stadelheim, ursprünglich ein Ökonomiegut mit
vielen Stadeln, später der Name für die dort
um die Jahrhundertwende erbaute Strafanstalt.
Stäblistraße, Forstenried *1931: Adolf Stäbli
(1842-1901), schweizerischer Maler; malte
stimmungsvolle Landschaftsbilder mit Motiven
aus der Umgebung Münchens und aus der
Chiemseegegend sowie dem Harz (Werke in der
Neuen Pinakothek in München).
Ständlerstraße, Stadelheim, Ramersdorf, Perlach *1931: Ständler (Staendler) hieß eine Klingenschmiedfamilie aus Passau, die urkundlich
von 1455 bis 1646 nachgewiesen ist und in
der über zwei Jahrhunderte hinweg das Handwerk des Klingenschmiedes jeweils vom Vater
auf den Sohn weitervererbt wurde; ein Seitenzweig der Passauer Linie war in München ansässig (heute noch Werke im Bayerischen Nationalmuseum).
Stahlgruberring, Am Moosfeld *1981: Otto
Stahlgruber (1900-1969) und Willy Stahlgruber (1906-1969) waren die Gründer der Firma
Stahlgruber (Kraftfahrzeugteile, Werkzeuge);
sie errichteten eine Stiftung für die Schulung
und Förderung des Nachwuchses für das Kraftfahrzeug- und Vulkanisierhandwerk (Stahlgruber-Stiftung).
Stargarder Straße, Denning *1930: Nach Stargard (poln. Stargard Szczecinski), der Stadt in
Pommern, in der heutigen Woiwodschaft
Szczecin (Stettin; 1186 gegründet, 1253 Magdeburger Stadtrecht).
Staudinger Straße, Ramersdorf*1967: Hermann
Staudinger (1881-1965), Chemiker; Professor für
organische Chemie an den Technischen Hochschulen Karlsruhe und Zürich sowie an der Universität Freiburg i. Br. (seit 1926); ihm gelang
1927 erstmals die Herstellung synthetischer Faser; er erhielt 1958 den Nobelpreis für Chemie
für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der Makromoleküle, die vor allem für die Entwicklung
der Kunststoffe von großer Bedeutung waren.
Stefan-George-Ring, Zamdorf *1984: Stefan
George (1868-1933), Dichter; er lebte von
1893 bis 1914 häufig in München; sammelte
einen exklusiven Kreis von Dichtern, Wissenschaftlern und Malern um sich (George-Kreis);
kämpfte in seinen Gedichten und Publikationen gegen die materialistische Zersetzung der
Gesellschaft; bemühte sich um höchste Formstrenge in Wortwahl, Klang und Rhythmus;
1933 emigrierte er in die Schweiz.
St
24 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
St.-Anna-Straße, Lehel *1888: Nach der 1887
bis 1892 durch Gabriel von Seidl erbauten
Pfarrkirche St. Anna.
St.-Augustinus-Straße, Straßtrudering *1932:
Nach der Kirche und Kuratie St. Augustinus in
Straßtrudering.
St.-Bonifatiius-Straße, Giesing *1951: St. Bonifatius „Der Wohltäter“, eigentlich Winfried (um
675-754), angelsächsischer Benediktinermönch
und Missionar, „Apostel der Deutschen“ . gründete viele Klöster und legte die Bistumseinteilung für das Herzogtum Bayern fest mit den
Bistümern Salzburg, Freising, Regensburg und
Passau.
St.-Cajetan-Straße, Ramersdorf *1979: St.
Cajetan von T(h)iene (Gaetano da Tiene; 1480-
1547), italienischer Kleriker, Mitbegründer des
Theatinerordens; 1629 selig-, 1671 auf Betreiben des Münchner Hofes heiliggesprochen; mit
Dekret vom 20. Januar 1672 zum Patron des
Hauses Kurbayern und seiner Lande erklärt.
St.-Emmeram, Oberföhring *1931: Nach der 
St. Emmeram-Kapelle, die 1886 errichtet wurde und dem Hl. Emmeram (gest. um 715) geweiht wurde.
St.-Galler-Straße, Neuhausen *1953: Nach
St. Gallen, der Hauptstadt des gleichnamigen
Kantons in der Nordostschweiz, im Alpenvorland, südlich des Bodensees (1192 erste urkundliche Erwähnung der Siedlung); die Stadt
übernahm 1945 die Patenschaft für die vom
Zweiten Weltkrieg schwer zerstörte Stadt
München.
Leserbriefe/Forum
Dank und Vorschlag
Herzlichen Dank für die Theater-Karten, ich habe mich super über den Gewinn gefreut.
P.S. Ich weiß zwar nicht, wer eigentlich für die Vorschläge zur „Rose des Monats“ zuständig
ist, würde aber gerne Herrn Luber aus der Zentrale (Mo–Fr bis 14.00 Uhr auf K1) empfehlen.
Grund: Das Arbeiten mit ihm ist entspannt und angenehm, egal wieviele Aufträge raus
müssen. Er bleibt ruhig und freundlich, ist dabei auch noch humorvoll! Vor allem gefällt
mir an ihm, dass er die Fahrer trotz allem immer mit Respekt behandelt. – Ein großes Lob
an ihn – im Gegensatz zu seinen Kollegen vom Nachmittag, die meistens hektisch, schlecht
gelaunt und sehr gereizt sind. 
Manuela Mehringer, München (Taxi 651)
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift
und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen.
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Stegmühlstraße, Englschalking *1963: Nach der
ehemaligen Steg- oder Strassmühle, bei der die
früher hier verlaufende Salzstraße über die Isar
führte.
Steinhauser Straße, Steinhausen *1899: Nach
dem ehemaligen Weiler Steinhausen, der in
der früheren Gemeinde und dem Stadtteil Bogenhausen aufgegangen ist.
Steinheilstraße, Maxvorstadt *1877: Karl August
von Steinheil (1801-1870), Physiker und Astronom; ab 1832 Professor an der Uni München;
bekannt v. a. als hervorragender Konstrukteur
optischer und elektrischer Instrumente (Telegrafenapparat 1836, Fotometer 1842); gründete
1854 in München eine optischer Werkstätte, die
unter seinen Nachkommen Weltruf gewann.
Steinsdorfstraße, Lehel * 1888: Kaspar von
Steinsdorf (1797-1879), 2. Bürgermeister in
München von 1837 bis 1854; rechtskundiger
1. Bürgermeister von 1854 bis 1870; Landtagsabgeordneter in acht Legislaturperioden.
Stemplingeranger, Neuperlach *1971: Eduard
Stemplinger (1870-1964), Oberstudiendirektor,
Mundartdichter; war als Lehrer in München u.
a. bayerischen Städten tätig, ab 1920 Direktor
des Gymnasiums in Rosenheim; veröffentlichte
zahlreiche international anerkannte Werke auf
dem Gebiet der Volks- und Heimatkunde; darunter viele Bücher in bayerischer Mundart, wie
z. B. „Horaz in der Lederhos´n“ .
Stephansplatz, Isarvorstadt *1873: Nach der am
Südfriedhof gelegenen St. Stephanskirche (erbaut 1674-1681).
Stephensonplatz, Perlach *1931: George Stephenson (1781-1848), brit. Eisenbahningenieur; baute 1814 die erste Dampflokomotive
„Blücher“, gründete 1823 in Newcastle die erste Lokomotivenfabrik der Welt.
Sternstraße, Lehel *vermutlich um 1810: Nach
einer Gastwirtschaft „Zum Stern“, die einst an
dieser Straße lag.
Sternwartstraße, Bogenhausen *1901: Nach der
1817 erbauten Sternwarte.
Steubenplatz, Neuhausen *1930: Friedrich Wilhelm von Steuben (1730-1794), deutsch-amerikanischer General; trat 1777 in den Dienst
der amerikanischen Kontinentalarmee; gewann
das Vertrauen George Washingtons, der ihn
mit der Ausbildung der Armee beauftragte;
hatte mit einem eigenen Truppenkommando
Anteil am amerikanischen Sieg im Unabhängigkeitskrieg gegen die britischen Truppen (die
alljährlich im September in New York stattfindende Steuben-Parade erinnert an ihn.
Stievestraße, Nymphenburg *1900: Felix Stieve
(1845-1898), Historiker; Professor für Geschichte an der TH München, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; er schrieb
Geschichtswerke über das 16./17. Jahrhundert.
Stiftsbogen,Neuhadern *1972: Unter der Bezeichnung „Stift“ sind alle an dieser Straße gebauten
Stiftseinrichtungen des „Collegium Augustinum“,
wie Wohnstift, Stiftsklinik, Stiftskirche und das
Hörgeschädigtenzentrum bekannt.
Stiglmaierplatz, (ab 1812 Kronprinzplatz, ab
1826 Ludwigsplatz), Maxvorstadt *1845: Johann Baptist Stiglmaier (Stiglmayer) (1791-
1844), Erzgießer, Bildhauer und Medailleur;
richtete 1824 die Königliche Erzgießerei in
München ein, Stiglmayer fertigte dort Medaillen und Denkmäler nach eigenen und fremden
Modellen; Obelisk am Karolinenplatz, Tor zur
Glyptothek, Denkmal für König Max I. Joseph
am Max-Joseph-Platz, Reiterstandbild von
Kurfürst Maximilian I. am Wittelsbacher Platz.
Stöberlstraße, Laim *1901: Johann Stöberl,
Eisenhändler, eine der 42 Münchner Geiseln in
schwedischer Gefangenschaft von 1632 bis
1635.
Stollbergstraße, Lehel *1968: Georg Stollberg
(1853-1926), Theaterleiter und Regisseur; war
Direktor des Schauspielhauses an der Maximilianstraße und erwarb sich Verdienste um
die großen naturalistischen Dichter.
25TAXIKURIER
Der Blick zurück 
Im Mai …
… vor 100 Jahren
1906: 19. Mai. Der 19,7 km lange Simplon-
Tunnel wird feierlich eröffnet.
… vor 75 Jahren
1931:
13. Mai. Das IOC vergibt die XI.
Olympischen Sommerspiele 1936 mit
43 Stimmen an Berlin, Barcelona erhält
16 Stimmen. 
24. Mai. Deutschland verliert in Berlin 
ein Fußball-Länderspiel gegen Österreich
mit 0:6.
… vor 50 Jahren
1956: 1. Mai. 100.000 Berliner demonstrieren vor dem Rathaus Schöneberg für die
Wiedervereinigung Deutschlands.
23. Mai. Eine Rede Konrad Adenauers zum
Thema Diskonterhöhung der Bundesbank
führt zu einem schweren Zerwürfnis mit
Finanzminister Fritz Schöffer und Wirtschaftsminister Ludwig Erhard.
… vor 25 Jahren
1981:
13. Mai. Auf Papst Johannes Paul II.
werden auf dem Petersplatz in Rom mehrere Schüsse abgefeuert. Der Attentäter, ein
23jähriger Türke, wird verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Papst erholt
sich nach einigen Wochen von seinen Verletzungen.
Stolzingstraße, Bogenhausen *1933: Walter von
Stolzing ist ein junger Ritter in Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ .
Strehleranger, Neuperlach-Nord *1967: Adolf
Strehler (1880-1959), Pädagoge; war ein
Pfleger und Förderer des Volksschulwesens in
München, 1911 beteiligt an der Gründung des
ersten Pädagogisch-Psychologischen Institutes
in München.
Streitfeldstraße, Berg am Laim *1913: Nach
dem „Streitfeld“ von Gammelsdorf bei
Moosburg, wo 1313 Herzog Ludwig der Bayer
seinen Vetter Friedrich den Schönen von
Österreich besiegte.
Stridbeckstraße, Solln *1947: Stridbeck (Striedbeck) hieß eine aus Augsburg stammende Künstlerfamilie; Johann Stridbeck (1665-1714) wirkte
in München als Zeichner und Kupferstecher. 
Stuntzstraße, Parkstadt-Bogenhausen *1899:
Joseph Hartmann Stuntz (1793-1859), Komponist; war 1824 Chordirektor und Operndirigent
in München; 1826 Hofkapellmeister; komponierte überwiegend kirchliche Musik und Festmusiken zu Anlässen des Hofes; hinterließ
mehrere Opern.
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Neue Behandlungsmethoden gegen den Rückenschmerz
Dr. Rüdiger Neitzel, 42, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit 
Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre
Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger,
hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. 
Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
Hier spricht der Doc
Wie kommt man der Ursache von chronischen
Wirbelsäulenbeschwerden am besten auf die Spur?
Die Ursachen von chronischen Rückenbeschwerden, insbesondere der Hals- und der
Lendenwirbelsäule können vielfältiger Natur
sein. Neben der Anamnese, der klinischen
Untersuchung sind nach Anfertigungen von
Röntgenaufnahmen besonders Schichtaufnahmen der Wirbelsäule durch MR-Tomographie
angezeigt. Diese zeigen explizit, ob es sich um
eine chronische Entzündung, eine Einengung
der Nerven, einen Bandscheibenvorfall oder
eine chronische Abnützung und Instabilität der
Wirbelsäule handelt. Insbesondere sind die Bewegungssegmente der unteren Halswirbelsäule
mit Ausstrahlung in die Schultern und in die
Arme betroffen und die Abschnitte der Wirbelsäule der unteren Lendenwirbelsäule mit
Verbindung zum Becken mit ausstrahlenden
Schmerzen in das Gesäß und in beide Beine. In
der Abhängigkeit von den klinischen Erscheinungsformen könnte auch eine sog. Punktionsmyelographie wichtig werden. Diese
liefert nach Kontrastmittelgabe in den Rückenmarkskanal noch detailliertere Auskünfte über
das Ausmaß der Schädigung. 
Wie kann man dem Rückenschmerz begegnen?
In erster Linie stehen die klassischen Behandlungsmethoden zur Wahl. Dieses sind entzündungshemmende Medikamente, Injektionsbehandlungen an den Wirbelgelenken und am
Nervenkanal sowie Physiotherapie zur Lockerung der Muskulatur und Wiederherstellung
der Beweglichkeit. 
Was kann man tun, wenn diese Behandlungsmethoden nicht ausreichen?
Im Rahmen der neueren Forschung weiß man,
dass insbesondere bei Schädigung der zentralen Nerven der Hals- und Lendenwirbelsäule es
zu Chronifizierungstendenzen kommen kann,
d. h. es werden im Gehirn Schmerzzentren gebildet, die bei geringem Anlass wieder eine
gleich hohe Dosis von Schmerzmediatoren
ausschütten und dem Patienten den Schmerz
empfinden lassen. Hier muss eine kombinierte
Therapie greifen, d. h. es müssen zentral dämpfende und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden (Opiate) sowie die
Therapie verfeinert werden. 
4. Wie sehen neuere Therapieformen aus?
Die neuen Therapieformen zielen darauf ab,
dass minimalinvasive Verfahren, d. h. Verfahren angewendet werden, die nicht einer offenen Operation bedürfen. Diese können meistens in örtlicher Betäubung und leichter
Sedierung, d. h. zentrale Betäubung des Patienten, durchgeführt werden. Ziel ist es, das umliegende Gewebe und die Nervenwurzeln nicht
weiter zu schädigen, um hier die Bildung von
störenden Narben entgegen zu wirken. Zur
Anwendung kommen hier die röntgen- oder
CT-gestützte periradiculäre Therapie, bei der
die Nervenwurzel umspritzt wird. Eine weitere
Therapieform ist der sog. Epiduralkatheter
nach Prof. Racz. Hier wird unter örtlicher Betäubung in den epiduralen Raum und an die
Nervenwurzeln ein feiner Katheter gelegt, bei
dem störende Narben und Bandscheibenvorfälle aufgelöst werden können. Durch die Thermoagulation der Wirbelgelenke können auch
Schmerzzentren ausgeschaltet werden, die für
dauerhafte Schmerzen verantwortlich gemacht
werden. Sollte ein größerer Bandscheibenvorfall auf den Nerv drücken, so kann dieser auch
mittels Laser- oder Thermoapplikation, über
eingeführte Sonden in den Bandscheibenraum
entfernt werden oder es können sog. perkutane
Nukleotomieverfahren angewendet, wo durch
ein 4 mm großen Arthroskopiekanal diese
Bandscheibenvorwölbung entfernt werden
können. In weiteren Fällen kommen bei chronischen Instabilitäten sog. kleine stabilisierende Talgbügel zur Anwendung, die an den
Dornfortsätzen eingehakt werden. Diese verhindern die Mikrobewegungen des Bewegungssegmentes. Insgesamt kann so eine
schonendere und dauerhaftere Therapie der
chronischen Hals- und Lendenwirbelsäulenschmerzen erfolgen.
26 TAXIKURIER
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27TAXIKURIER
Nachtcocktail 2
Von Wilhelmina Busching*
„Hallo, ins ‘Poseidon’ eine Wagen.
Wie lange dauert? Sie können sagen?“
„Welches ‘Poseidon’, bitte sehr??
Die gibt es in München wie Sand am Meer.“
Ich glaube, vierzehn an der Zahl,
da wäre die Adresse schon optimal.
„Fräulein, ich bestellen jede Nacht.
Wir sind in Neuhausen – das ist ja gelacht.“
„‘Poseidon’ – Neuhausen, gibt’s viermal, mein Herr.
So sagen’s die Straße doch, ist das so schwer?“
„Maria-Ward, vierundzwanzig – jetzt klar?
Und der Gast zahlt mit Karte, hat nix mehr bar.“
In Nymphenburg also - Neuhausen war’n Schmarr’n.
Da hätt’ sich der Fahrer gewaltig verfahr’n.
„Na, jetzt haben wir’s ja, ich schicke gleich einen vorbei.
Wie bitte, was noch? Ach, er will in die Borstei.“
Von mir aus. - Manchmal könnte man verzweifeln
Da möcht’ man die Kunden nur noch verteufeln.
Es ist tags wie nachts dasselbe Spiel.
Die Abholadresse ist wichtig, nicht das Ziel.
So ist das nun mal und es macht ja auch Sinn,
denn der Fahrer fragt selbst: „Wo woll’n Sie denn hin?“
An den Funkkanälen passieren auch Sachen,
die sind eher zum Wundern, nicht mehr zum Lachen.
„Waldheim – Carl-Wery – für Neubiberg, Aral,
Hauptstraß’ 84, wiederhol’n Sie noch mal!“
„Ja, richtig.“ – „Ja, richtig iss schon, doch es wird 
empfohlen, die Angaben ganz genau zu wiederholen.“
Der Funker bleibt ruhig, der Funker bleibt staad,
zur Not hat er eine “Belohnung“ parat:
eine Einladung zum Funkunterricht!
Da lernen die Fahrer, wie man mit uns spricht.
Freundlich, natürlich – aber mit System.
Das erspart leere Fahrten und manches Problem.
Fortsetzung folgt …
*Telefonistin in der Zentrale
Mit dieser neuen Rubrik will der TAXIKURIER
auch einmal unsere wichtigsten Partner zu
Wort kommen lassen – unsere Fahrgäste. Was
haben sie für Ansprüche an das Taxi und seine
Fahrer? Was nervt? Was ist positiv? Was sollte
uns zu denken geben? Die Auswahl der Fahrgäste erfolgt nicht nach empirischen Vorgaben,
ist rein zufällig und hat nur eine Voraussetzung: Es handelt sich um Fahrgäste mit großer
Taxierfahrung. Den Anfang macht Ulrike Wolf,
Leiterin der Pressestelle München des ZDF in
Unterföhring.
Vor Taxifahrern wurde Ulrike Wolf schon von
ihrem Vater gewarnt. „Mein Papa stammt aus
einer Generation, für die war Taxifahren pure
Geldverschwendung. Und wenn er dann doch
mal gefahren ist, dann war er sicher, dass 
sie mit der Kirche ums Dorf fahren, nur um
Kilometer zu schinden. Und alte Münchner
Taxler waren auch so. Das passiert heute
aber zum Glück nicht mehr, finde ich. Im
Gegenteil. Ich hab’ schon oft erlebt, dass
einer eine Abkürzung gefahren ist, die nicht
einmal ich kannte. Was ärgerlich ist, sind 
die hohen Tarife. Wenn ich da nach Italien
schaue, ein Land mit den gleichen Lebenshaltungskosten, fahre ich in Rom für den
gleichen Preis mit dem ich hier von Unterföhring bis zum Odeonsplatz komme, zirka
40 Kilometer. Und die jammern trotzdem
nicht. Bei uns ist Taxifahren schon sehr
teuer. Auch anhand meiner Abrechnungen
von früher, kann ich belegen, dass die gleiche Strecke, die damals 10 Mark gekostet hat,
Freundlich, aber oft ahnungslos
heute 10 Euro kostet. Auch wenn das immer
alle Fahrer abstreiten.“ Nach den Erfahrungen von Frau Wolf gibt es auch eine gewisse
Diskrepanz zwischen Anspruch und Einsatz.
„Ich habe immer Fahrer gehabt, die gerne gekommen sind, wenn eine Fahrt zum Flughafen gewunken hat. Hat man die gleichen
dann einmal in der Stadt gebraucht, hat sich
keiner sehen lassen. Deshalb glaube ich auch,
dass es viele nicht wirklich nötig haben. Die
sind einfach zu bequem.“ Nur gute Erfahrung
hat Ulrike Wolf allerdings im Umgang mit
den Fahrern gemacht. „Die sind viel freundlicher als früher. Dafür haben sie weniger
Ahnung. Und manche wissen überhaupt nix.
Es ist doch unverständlich, dass man am
Taxistand Engelschalking die Daphnestraße
nicht kennt. Jedesmal muss ich das erklären.
Oder z. B. die Feldherrnhalle. Glauben Sie,
einer, außer den alten Münchner Taxlern,
kennt die Feldherrnhalle, obwohl davor der
Taxistand Odeonsplatz ist. Ich glaube, die
Ausbildung ist einfach zu oberflächlich. Und
dann gibt es wieder so engagierte Fahrer, wie
einen Asiaten, bei dem ich eingestiegen bin.
Der hat in seinem Ringbuch alles wissenswerte mitgeschrieben und war dankbar über
die kleine Nachhilfe.“
Trotz aller verständlicher Kritik kommen
Münchens Taxifahrer bei Ulrike Wolf gut
weg. Besonders der Kollege, der ihr vor ein
paar Jahren drei Tage lang hinterhergefahren
ist, um ihre Röntgenbilder zu bringen, die sie
im Taxi vergessen hatte. Und dafür hat er
noch nicht einmal etwas verlangt. (PG)
Hier spricht der Fahrgast
Ulrike Wolf
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Der nackte Wahnsinn...
Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 27

Seite 28

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28 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
XYZ Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In dieser Ausgabe des Taxikuriers die Buchstaben X, Y, Z
Zugegeben, unter dem Buchstaben „X“ Begriffe
zu finden, die etwas mit der Fiakerei zu tun
haben, ist ziemlich schwer. Und wenn ma nix
hat, heißt’s einteilen – wusste schon Karl
Valentin. Selbst im zehnbändigen Brockhaus 
sind für diesen Buchstaben nur vier Seiten
reserviert. Immerhin sticht daraus hervor die …
Xanthippe – Die Frau des altgriechischen
Philosophen Sokrates, der 399 v. Chr. wegen
„falscher“ Ansichten über die damaligen Götter
zum Gift-Tod durch Trinken des Schierlingsbechers verurteilt wurde.
Seine Frau wird in der damaligen Literatur als
besonders zänkisches Weib beschrieben. Als
Fahrgäste treten ähnlich gepolte Damen zum
Glück recht selten und meist nur dann auf,
wenn sie zuviel getrunken haben. Dann allerdings kann’s heftig werden. Schrotti erinnert
sich mit Grausen einer Fahrt vom Stachus
kommend, mit zwei „Damen“ zur Isartalstraße.
Die eine wollte unbedingt über Goethe- und
Kapuzinerplatz fahren („weil’s do kürza is“);
die andere hatte richtigerweise die Route über
die Pestalozzistraße als günstiger erkannt. Am
Sendlinger Tor musste die Fahrt beendet werden, weil die Mädels sich auf dem Rücksitz
schon mit ihren drohend geschwungenen
Handtaschen duellieren wollten. Nach seiner
fachkundigen Meinung befragt meinte Schrotti,
er führe lieber die Goetheplatz-Variante (tödlicher Blick der „Pestalozzi“-Dame) – weil er
nämlich bei diesem Umweg mehr verdiene
(Handtaschenhieb nach vorne durch die Goetheplatz-Dame unter brüllendem Gelächter von
Frau „Pestalozzi“, die aber auch gleich einen
Hieb abbekam). 
Zum Glück entschieden die beiden von sich
aus, die „Diskussion“ nach draußen zu verlegen, was dem genervten Fiaker unter Verzicht
auf die paar aufgelaufenen Pfennige die
schnelle Flucht ermöglichte. Sollte Sokrates’
Xanthippe wirklich ein ähnliches Kaliber gewesen sein, wird verständlich, dass er die
Möglichkeit zur Abwehr des Todesurteils durch
„Widerrufen“ nicht nutzte und sich lieber für
den Giftbecher entschied!
Ähnlichkeiten mit früheren oder jetzigen
Funksprecherinnen der Zentrale wären übrigens so was von rein zufällig und bestimmt,
ganz bestimmt, nicht beabsichtigt.
YMCA – Die Young Men’s Christian Association wurde 1844 in London gegründet und ab
1880 in Deutschland als „Christlicher Verein
Junger Männer“ bekannt. Hier sollte mit ökonomischen Bibelstunden jungen Männern
(später auch Frauen) das Christentum näher
gebracht werden. In München anzutreffen 
in der Landwehrstraße. Gelegentlich Funkaufträge.
Yuppies – Als Abkürzung für „Young Urban
Professionals“ – eine Spezies, die in den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts insbesondere aus der Computer- und
BWL-Fraktion entstand. Und etliche Möchtegern-Nachfolger fand! Um zu zeigen, wer man
trotz aller Jugend schon ist (oder gerne wäre)
tauchte man selbst in der Freizeit mit Anzug
und Krawatte auf, stellte die Rolex-ähnliche
Armbanduhr zur Schau, trug auch nachts die
angebliche 200-DM-Sonnenbrille, schlürfte
Champagner oder zumindest Sekt (die heutige
Mode-Plörre (?) „Prosecco“ war noch kein Begriff) und fuhr dann mit dem Taxi von „Kay“
(Kay’s Bistro) zu „Michi“ (Käfer) ins P1. Wenn
der Fiaker nicht verbotenerweise direkt nach
dem Altstadttunnel zum Haus der Kunst wendete oder gleich einen legalen Schleichweg
durch Lehel und Wagmüllerstraße nahm, fragte
man unter den – ob solch weltmännischer
Professionalität – bewundernden Blicken der
weiblichen Begleitung den Fiaker „saan se mal,
wissen’se etwa nich wo’s P1 is?“, um dann -
noch professioneller - eine Quittung zu verlangen, unter dem Gekicher der fast schon bespringungsbereiten Bewunderin 10 Pfennige
Trinkgeld zu geben (mehr hätte Papi dann
auch wirklich nicht mehr übernommen) und
schließlich grußlos den Wagen zu verlassen.
Dass man dann, wie bei einer Altötting-Wallfahrt zehn Minuten auf Knien vor dem Türsteher herumrutschte, um ins Allerheiligste der
unvermeidlichen Münchner „Adabeis“ eingelassen zu werden, musste der Fiaker schließlich
nicht mehr sehen. Dieses Yuppie-Gehabe gibt
es in ähnlichen Ausprägungen noch heute,
geht aber in der Gastro-Schwemme der letzten
zehn Jahre doch etwas unter.
Zahlungsschwierigkeiten – Wer kennt sie nicht,
wenn sich die Rechnungen auftürmen, die Abbuchungen zurückgehen und die Geldbörse
immer noch leerer wird? Auch manchen unserer Kunden mag es so gehen, dennoch ist akuter Geldmangel der seltenste Grund dafür, dass
ein Fahrgast die Berappung des Preises verweigert. Zumal dann eine gütliche Einigung (freiwilliges Hinterlassen der Personalien usw.) immer möglich ist. In seltenen Fällen mag ein
gefahrener Umweg der Grund für die Zahlungsschwierigkeiten sein, wobei der Fahrgast
dann sinngemäß zu fragen ist, weshalb er vorher nicht ‘s Maul aufgemacht hat – Schüchternheit kann’s ja wohl nicht sein, wenn er
später dafür massiv zu streiten anfängt. Nein,
die meisten der „Zirkus-Macher“ sind halt einfach notorische Stänkerer, denen schon im
Wirtshaus das Bier zu warm, der Kellner zu
langsam (oder umgekehrt), der Preis zu hoch
und überhaupt alles zuwider war. Melden Sie
der Zentrale auf Kanal II oder IV; bitte nie (!),
Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 28

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„Dringend“ auf Kanal I. Und überhaupt bitte
nur dann, wenn’s nicht etwa nur um die Verweigerung des Zuschlag-Euros für die Bestellung geht. Bei solchen Beträgen werden nicht
nur die zu Hilfe eilenden Kollegen rechtmäßig
sauer, die zum Teil (in Außenbezirken) zwei,
drei Kilometer leer anfahren, um dann zu hören, dass man sich gerade mal um einen Euro
streitet.
Zentrale – Diese Institution auf der „Engelhardshöhe“ (bis 1994 Utzschneiderstraße 6)
verdient ihren Namen wirklich, sind doch
selbst die „Isarfunker“ und überhaupt sämtliche Münchner Funktaxis genau dort angeschlossen, unabhängig davon, welche Dinge
sie noch nebenbei versuchen. Vielmehr
könnten sie ihre Nebenbei- und Untendurch-
G’schäfterl gar nicht betreiben, wenn sie sich
nicht vor Jahren erfolgreich wieder unter die
schützenden Fittiche der bis heute heftig beschimpften Mutti (Taxi München e.G.) geklagt
hätten.
Heute kaum mehr vorstellbar, dass bis vor gut
30 Jahren noch ohne „Kennung“ gearbeitet
wurde, also anonymen Lügereien und Beschimpfungen (die die Fahrgäste mithören
durften) Tür und Tor geöffnet war. Das Förderband, mit dem die handgeschriebenen Zettel
der Telefonisten bis ca. 1982 in den Funkraum
(jetzt der Eingangsbereich der Gaststätte
„Yum“) transportiert wurden, ist heute etwa so
vorstellbar, wie der keilriemenbetriebene Bohrer, anhand dessen Schrotti seine ersten Erfahrungen beim Zahnarzt gesammelt hat. Ebenso
wie der „Turm“ – ein in der Mitte des Telefonraums stehender, etwa einen Meter hoher
Leuchtturm, der in ca. zehn aufsteigende und
von innen beleuchtete Segmente unterteilt
war. Wenn – von unten her – die Segmente
aufzuleuchten begannen, wusste man, dass
Anrufer (neben denen, die gerade bearbeitet
wurden) in der Warteschleife waren. Wenn
Stress war, lautete der übliche Spruch in der
Zentrale: „Mach schnell, der Turm brennt“ .
In einem der nächsten Hefte werden wir eine
Chronologie des Aufbaues der Zentrale bringen, was hier aber den Rahmen sprengen
würde.
Zocken – „Busching, Rauchertaxi“ – hier steigt
zu bestimmten (Nacht-) Zeiten Rauch aus den
Gehirnwindungen (aber nicht unbedingt aus
den Autos) der bereitstehenden Fiaker auf.
Höchstwahrscheinlich ist es der „Hüttenwirt“
oder ein ähnliches Etablissement der Umgebung. Ein MVG-Auftrag kann es nicht sein,
weil – Gott sei Dank, sagt Schrotti – die
Sonderwunschorgie, die es zuletzt beim „Ärztlichen Notdienst“ gab, ausgeschlossen ist. Es
meldet sich zögerlich der Achte am Funk, dann
der Sechste und der Fünfte; ab dem Vierten
wird’s merklich ruhiger. Dass MVG-Fahrten
längst nicht immer der „Bringer“ sind, weiß
man, und dass potentielle Xanthippen oder
Zahlungsschwierigkeiten-Hanseln längst nicht
immer hinter solchen Standplatzrufen verborgen sind, weiß man auch – aber ein bisserl
„zocken“ darf schon sein. Ärgerlich und schädlich für das Taxigewerbe insgesamt wird es nur
dann, wenn Kunden die das ganze Jahr über
regelmäßig bestellen (s. o. oder Westenrieder
13 usw.) in „fetten“ Zeiten den „Effenberg-Finger“ gezeigt bekommen, weil man es momentan nicht nötig hat, sie auch zu bedienen,
wenn gerade mal diejenigen anrufen, die die
restlichen 364 Tage des Jahres nichts von sich
hören lassen. 
Liebe Kolleginnen und Kollegen, hoffentlich
hat Ihnen das „Fiaker-ABC“, die manchmal
satirische, augenzwinkernde, belehrende und
manchmal bösartige Kolumne des neuen
„Taxikurier“ in den letzten (fast) zwei Jahren
ein bisserl Spaß gemacht. Hoffentlich hat man
es gemerkt: mir schon!
Herzlichst
Ihr/Euer Schrotti
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Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 29

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30 TAXIKURIER30 TAXIKURIER
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Ein Traumjob, der Zufriedenheit schafft
Wahrscheinlich kommt keiner auf die
Welt und möchte vom ersten Tag an
Taxifahrer oder Mitarbeiter in einer
Taxizentrale werden. Da hat der Lokomotivführer schon ein anderes Image.
Wie haben die das bloß geschafft?
Zum Taxi kommt man jedenfalls
meist auf Umwegen. Das beweisen
auch die Portraits der einzelnen 
Kollegen, die inzwischen im TAXI-
KURIER veröffentlicht wurden. Und
so ist es auch Peter Lüngen. Wer im
Hackerkeller als gelernter Koch anfängt, dann die Kantine beim Gartenbauamt leitet und wegen erwiesener
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre
Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt.
Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie
die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen
Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren
Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Langeweile in den Untergrund geht,
von dem kann man sicher behaupten,
dass er seinen Traumjob noch nicht
gefunden hat.
„U-Bahn fahren“, sagt Peter Lüngen,
„das war schon auch interessant. Den
Job hat mir damals ein Spezl verschafft, weil Bedarf an U-Bahn-
Fahrern bestand. Ich hab’ auch jede
Stelle bis zum Disponenten durchgemacht und als es darum ging, mich
fest anzustellen, gab es plötzlich
keine Planstelle mehr für mich.“
Und so ist der heute 40jährige 1991
zum Taxi gekommen. Erst als Fahrer
und seit 1999 mit eigenem Taxi.
„Meine allerschönste Zeit hatte ich
damals bei meinem Schwiegervater.
Der hatte gar keinen Funk im Auto.
So etwas geht heute wahrscheinlich
überhaupt nicht mehr. Aber das ist
für mich die Urform des Taxifahrens.
Am Standplatz auf einen Fahrgast
warten, ohne die heutige Hektik, und
schauen wo man so hinkommt. Fairerweise muss ich aber sagen, dass ich
damals nicht davon leben musste.“
Was Peter Lüngen bedauert, ist die
große Hektik im Geschäft. „Es gibt
kaum noch Gespräche am Standplatz,
jeder hängt am Funk, auch der Letzte, und sieht zu, dass er schnell
Am schönsten ist die Urform des Taxifahrens
Peter Lüngen
Ihr Wirtshaus am Viktualienmarkt, 
geöffnet täglich ab 10:00 Uhr
Aus dem Holzfass: Stangeneisgekühltes Hacker-Pschorr-Edelhell 
Warme Küche bis 23:00 Uhr 
Täglich wechselnde Tageskarte, 
z.B. geräucherte Blutwurst vom Grill 
mit Rahmsauerkraut (7,50 Euro), 
Schönacher Hendl in Blaufränkisch 
geschmort mit Schupfnudeln 
(10,50 Euro), Tafelspitz vom 
Jungbullen mit Bratkartoffeln und 
Kohlrabigemüse (
13,00 Euro)
Der Pschorr
Viktualienmarkt 15
80331 München
Tel +49(0)89/518 18 - 500
info@der-pschorr.de 
www.der-pschorr.de
Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 30

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31TAXIKURIER
weiterkommt. Ich erinnere mich
noch, dass in meiner Anfangszeit
die Kollegen mehr aufeinander zugegangen sind.“ Das Gejammer
übers schlechte Geschäft kann er
nicht so recht teilen. „An einem guten Tag mach ich heute mehr als
damals und wenn’s nicht läuft, ist
es heute genauso mau wie früher.“
Seit zwei Jahren arbeitet Peter Lüngen jetzt auch in der Zentrale (Montag, Mittwoch, Freitag, jeweils von 
6 Uhr bis 14 Uhr) und „das ist ein
absoluter Traumjob. Der verschafft
mir innere Zufriedenheit.“ Daran
können auch ein paar Störfeuer von
Kollegen nichts ändern, die glauben
„ich schuster mir selber Dialysefahrten zu. Denen kann ich nur sagen,
dass ich meine Dialysefahrten schon
gehabt habe, bevor ich in der Zentrale angefangen habe. Außerdem
lässt sich so etwas heute alles nachprüfen.“
Peter Lüngen gehört zur ausgleichenden Fraktion. Das kann man
auch üben. Am besten dann, wenn
der Sohn bei den Blauen (1860)
spielt, während man selbst Fan der
Roten (FCB) ist … (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Lüngen
Vorname: Peter
Alter: 40
Sternzeichen: Waage
Familienstand: Verheiratet, 
2 Kinder
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Blumenau
Hobbies: Meine Kinder
Musik: Alles
Urlaub: Kroatien
Taxi: 1888
Noch gut ist uns der Münchner Winter im Gedächtnis – 
Dass dieser gar nicht so schlimm war, zeigen folgende Rekordzahlen.
Pausenfüller
Der heftigste Schneefall: Am 5. und 6. April 1969 fielen im französischen Bessans in nur 
19 Stunden 172,7 Zentimeter Schnee.
Der langsamste Hagel: Am 24. April 1930 um 14.30 Uhr begann es im irakischen Hinaidi mit einer
bemerkenswert niedrigen Geschwindigkeit von 14,5 Stundenkilometern zu hageln. Ein aufmerksamer Beobachter errechnete diese Geschwindigkeit anhand der Zeit, die einzelne Hagelkörner
brauchten, um vor einer Hauswand herab zu fallen.
Die größten Temperaturschwankungen: Die erstaunlichsten bekannten Temperaturschwankungen
erlebte am 22. Januar 1943 die Stadt Spearfish in South Dakota. Um 7.30 Uhr zeigte das Thermometer –20° C. Zwei Minuten später war die Temperatur um 29° C auf 9° C gestiegen. Um 9.00 Uhr
herrschten bereits 12° C. Doch dann fiel die Temperatur plötzlich steil ab, um 32° C in 27 Minuten, so dass sie um 9.27 Uhr wieder bei –20° C lag.
Der meiste Regen in einer Minute:Die größte Regenmenge, die jemals innerhalb einer Minute gemessen wurde, sind 3,81 Zentimeter. So viel Niederschlag fiel am 26. November 1970 in Barot auf
der Karibikinsel Guadeloupe.
Die höchste Temperatur:Am 13. September 1922 stieg das Thermometer im libyschen Azizia auf
58° C im Schatten.
Die niedrigste Temperatur:Am 1. Juli 1983 sank das Thermometer in Wostok in der Antarktis auf
–89,2° C. Wostok hält, was nicht überrascht – auch den Rekord für anhaltende Kälte.
Extreme Temperaturen:In Werchojansk in Russland reicht die Bandbreite der Temperatur von 
–68° C bis 37° C – ein Unterschied von 105° C.
Die längste Hitzewelle:In Marble Bar in Westaustralien herrschten zwischen dem 31. Oktober
1923 und dem 7. April 1924 an 160 Tagen hintereinander Temperaturen von mindestens 37,8° C.
Der regenreichste Tag:Am 16. März 1952 fielen in Cilaos auf Réunion, östlich von Madagaskar,
187 Zentimeter Regen. In 24 Stunden vor und nach diesem Tag fielen weitere 61 Zentimeter.
Der meiste Regen in 15 Tagen:Vom 24. Juni bis 8. Juli 1931 fielen in Cherrapunji im indischen
Bundesstaat Assam 480 Zentimeter Regen. 1861 waren dort in einem Monat 930 Zentimeter und
im ganzen Jahr 2300 Zentimeter Regen gefallen.
Kein Regen: Der trockenste Ort der Erde ist Arica in Chile. In dem Ort in der Atacamawüste fiel im
Oktober 1903 und Dezember 1917 über 14 Jahre lang kein Tropfen Regen. In einem Zeitraum von
59 Jahren fielen in Arica durchschnittlich 0,76 Millimeter Regen im Jahr.
Der schneereichste Tag:Den meisten Schnee innerhalb von 24 Stunden gab es mit 192,5 Zentimetern am 14. und 15. April 1921 in Silver Lake in Colorado.
Der längste Hurrikan:Hurrikan John von August und September 194 ist aus zwei Gründen bemerkenswert: Erstens dauerte er 31 Tage und war damit der langlebigste bekannte Hurrikan. Zweitens
überquerte er zweimal die internationale Datumsgrenze und wechselte dabei jeweils den Namen
von Hurrikan John zu Taifun John und wieder zurück zu Hurrikan John.
Foto: www.atelier-tacke.de
München,
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Stahlgruberring 24
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Telefax (089) 42 74 10-28
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32 TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Leseprobe – „Autotest“ aus Die Zeit vom 09.03.2006
Nie ohne Chauffeur – Fast alle Taxis sind cremefarben – und billig
im Vergleich zum eigenen Auto. Doch auf den Fahrer kommt es an.
Was Viertel vor neun, schon wieder zu spät dran? Und dann auch
noch das Handy vergessen, im Dachgeschoss, ohne Lift …Tage, die
so anfangen, sollte man gar nicht erst weiterleben. Wenn ich dann
aber, aus der Haustür stürzend, hinter dem Lenkrad des hastig gerufenen Taxis Herrn Gawlik sehe, dann ist die schlechte Laune verflogen. „Ins Büro?“, fragt er mit wissendem Grinsen, während ich
meinen eingeklemmten Mantel ins Wageninnere zerre, und weiß
sogar noch die Adresse. Als sei er mein Privatchauffeur.
Es ist eines der ungelösten Weltenrätsel, das man selbst in einer
Millionenstadt immer wieder an den gleichen Taxifahrer gerät. In
diesem Fall zum Glück, denn Irenäusz Gawlik hat nicht nur ein
Eins-a-Gedächtnis. Zwischen Berlin-Charlottenburg und –Mitte
habe ich von dem polnischen Philosophen mit Baseball-Cap und
dem schänen Akzänt schon die Rezepte sämtlicher Suppen, Salate
und Torten eines zwölfgängigen Boteslawiecer Weihnachtsmenüs
gelernt – und unzählige Gedanken zu den Büchern aus der Stadtbibliothek, die gerade zwischen seinen Vordersitzen klemmen.
Gawliks Frau fährt auch Taxi, er hat zwei Kinder, ein Gärtchen,
daraus im Oktober Trauben im Kofferraum, und er liebt seinen Beruf: „So viel lesen kann ich in keinem anderen.“ Und was hat das
alles mit einem Autotest zu tun? Nun, auch Droschken sind Autos,
und ich lasse mich mit Leib und Seele gern fahren – schon wegen
Steuermännern wie Herrn Gawlik.
Vor allem aber natürlich, weil ich gar kein eigenes Auto besitze.
Elegante Limousinen lassen mich genauso kalt wie schnittige Cabriolets, in denen man im Liegen sterben kann; hohe PS-Zahlen
kümmern mich ebenso wenig wie Zigarettenanzünder in Platin
oder Turbonackenstützenwärmer. Bestimmt kann man demnächst
noch die Stimme seines Lieblingssynchronsprechers im GPS auswählen.
Nein, mein Interesse zielt einzig auf die Dienstleistung, die ein
Transportmittel vollbringen soll, und nichts ist schöner, als sich um
gar nichts kümmern zu müssen. Ich mag mich nicht verirren, mag
keine Parkplätze suchen und hasse Waschanlagen. Also fahre ich
mit der S-Bahn zur Arbeit, nehme im Sommer das Rad – und das
ganze Jahr über sehr häufig genüsslich ein Taxi, wenn es eine Einkaufstüte oder ein Rasierwässerchen zu viel geworden sind, wenn
ich zu lange gefrühstückt habe oder supereilig bin. Oder zu faul.
„Kannst es Dir wohl leisten!“, motzen meine Freunde. Dann rechne ich ihnen kühl vor: Bei 10 Jahren Haltbarkeit kostet euer (kleines) Auto rund 1.500 Euro Anschaffung im Jahr, plus 800 Euro
für Versicherung, Steuern und Wartung, plus zusätzlich rund
900 Euro für Benzin. Alles noch ohne drohende Spritkostensteigerung, Knöllchen, Parkgebühren oder Reparaturen. Macht pro
Monat mindestens um die 300 Euro.
Die meisten Autobesitzer zahlen aber außerdem noch wie ich auch
67 Euro für eine Monatskarte und trinken auch mal einen Wodka
zu viel; sie nehmen den Zug, wenn sie die Oma besuchen, fliegen
in die Ferien und mieten auf Mykonos kleine Smarts; einen Großteil meiner Transportkosten haben sie also zusätzlich zum Aufwand fürs Auto. Nehmen wir trotzdem nur die 300 Euro: Dafür
könnte ich jeden dritten Tag zu lange frühstücken, jeden vierten
Tag zu viel trinken, jeden fünften Tag zu schwere Taschen schleppen und es jeden neunten supereilig haben. Rätsel: Wenn der Monat 30 Tage hat, wie oft könnte ich dann noch faul sein? So ein
Taxiquantum muss man erst mal ausschöpfen. Zugegeben – das
Modell Autofreiheit taugt vor allem für Städte mit gutem öffentlichem Verkehrsnetz und stößt auch mit einer schulpflichtigen Brut
an Grenzen. Aber für uns (bekanntlich leider zahlreiche) Kinderlose ist der Ansatz umso mehr auch ökologisch zu überlegen, nicht
täglich solo den Stau zu bereichern und das Unbequeme an Bus
und S-Bahn freigiebig mit Taxis abzufangen.
Was soll man an denen bewerten? Es ist ja doch meist der treckerartig solide, cremefarbige Mercedes. Okay, gelegentlich riecht es so
scharf wie in einer Schulturnhalle nach der sechsten Stunde oder
wie in einer verrauchten Kneipe. Wichtigstes Kriterium bei der
Bewertung bleibt also der Chauffeur: Wird man seinen Fahrstil
überleben? Kennt er die Abkürzungen? Vor allem: Hat er gute
Geschichten zu erzählen?
Viele Taxichauffeure reden entschieden zu viel, besonders in
Berlin. Andere tauchen regelmäßig an der Riviera nach Schiffswracks oder leben monateweise in Kuba; mit einem Iraner habe
ich kürzlich vor meiner Haustür bei abgeschalteter Uhr noch ewig
frierend über den Atomstreit diskutiert.
Aber mein Lieblingsfahrer bleibt Irenäusz Gawlik. Und wie geht 
es Ihnen heute? „Immer prima“, sagt der Philosoph aus Polen,
„unabhängig von den äußeren Umständen. Das habe ich mal beschlossen.“ So fängt der Tag gut an. (Christiane Grefe)
Unter der Haube
Motorbauart/Zylinderzahl: Dieselmotor, 4 Zylinder, 1997 Hubraum, Baujahr 1994, Leistung: 55 kW (75 PS), 4-Gang-Automatikgetriebe, Beschleunigung (0-100 km/h): 18,5 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 155 km/h, Durchschnittsverbrauch: 
10 Liter bei Stadtfahrten mit Standzeiten, Kosten (pro Jahr):
Vollkaskoversicherung, Typklasse N16; Steuer: 30 Euro
Preis: 2,50 Euro + 1,53 Euro pro km (Berlin) 
Cab Tracking, Taxi-Ortung und Routencheck von HALE
Einer der Schwerpunkte der diesjährigen AMI in Leipzig war die
Markteinführung des neuen HALE Cab Tracking in Deutschland.
Dieses kostengünstige Systempaket für kleine Taxiflotten und
Mehrwagenbetriebe bietet eine effiziente Übersicht über die Taxen
und erleichtert die Disposition wesentlich.
Hier knüpft HALE am Erfolg des Cey-Systems und des Abrechnungsprogramms Cab Assistant an. Der Slogan „… und Sie wissen
was in Ihrem Taxi läuft!“ wird nun durch Cab Tracking erweitert
auf „… und Sie wissen wo Ihre Taxen fahren!“ .
Bislang waren Ortung, Disposition und Auftragsvergabe nur Datenfunksystemen und dadurch lediglich zahlungskräftigen Unternehmern oder Funkzentralen vorbehalten. Neu von HALE ist ein
praktisches System mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis, welches
sich leicht in die Taxen integrieren lässt.
Herzstück des perfekt auf das Taxigeschäft ausgerichteten Systempakets ist eine kleine Box mit integriertem GSM-Mobilfunkmodul.
Diese Cab Tracking Box übermittelt notwendige Daten in frei definierten Zeit- und Streckenabständen per GPRS in die Zentrale. Mit
Hilfe des angeschlossenen GPS-Moduls kann der Disponent seine
Fahrzeuge auf einer Landkarte am Bildschirm verfolgen. So kennt
er Position und Frei/Besetzt-Status der Taxiflotte und kann mit
Unterstützung der Cab Tracking Software jedem Kunden zuverlässig die Ankunft des Taxis avisieren.
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Zur Steuerung der Taxiflotte und zur Analyse der Daten wird die
Software Cab Tracking mit Navigations-Länderkarten von Tele-
Atlas® verwendet. Neben der Serverdienstleistung wird auch die
Möglichkeit geboten, den Server direkt beim Kunden vor Ort zu
installieren.
Verkehrsstau in der Engelhardstraße
Am 15. März brachte der Taxler-Treff von Helmut Glas den Verkehr teilweise zum Erliegen. Seine Einladung an alle Taxler, die
Waschanlage kostenlos zu benutzen, sorgte für einen Rückstau
bis zur Plinganser. Aber auch die selbstgemachte Gulaschsuppe
wurde restlos vertilgt, sodass man auf die Würstl-Bestände zurückgreifen musste. Insgesamt fand die Veranstaltung ein sehr
positives Echo. Die Kollegin Hannelore Müller überreichte Glasi
sogar als Dankeschön und Anerkennung für die „Rose des Jahres“
ein Geschenk.
Steckbrief aus gegebenem Anlass
Jürgen Lochbihler und Inka Militzer, die Wirtsleute aus dem
„Pschorr“ wollten nach einem langen Messetag am Flughafen auf
dem schnellsten Weg in ihr Wirtshaus und nannten dem Taxler
„Zum Pschorr“ . In’s Gespräch vertieft achteten sie nicht auf die
Route und waren verdutzt, als sie der Fahrer zur Brauerei in die
33TAXIKURIER
Helmut Glas im Kreise seines Teams
Hochstraße fuhr. Seit August 2005 ist der „Pschorr“ aber das
Wirtshaus direkt am Vikualienmarkt. Täglich von 10 bis 1 Uhr
können hier über 600 Personen im nördlichen Kopfbau der
Schrannenhalle bei gehobener bayrischer Küche und stangeneisgekühltem Hacker-Pschorr Edelhell vom Holzfass bewirtet werden.
4x 2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen
Ladies Night
Die britische Film-Komödie „Ganz oder gar nicht“ (The Full
Monty, 1997) landete einen Überraschungserfolg an den Kinokassen ebenso wie in den Feuilletons und errang in Frankreich
den „Prix Molière“ als beste Bühnen-Komödie des Jahres 2001.
Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt. Kein Talent,
kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben ohne
Glück und Hoffnung. Sie sind weder schön noch blutjung. Im
Gegenteil: Ihre Körper zieren Rettungsringe und Hühnerbrüste.
Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den mutigen Entschluss, eine
ganz neue Existenz zu gründen: als „Die Wilden Stiere“ bieten sie
Männer-Striptease. Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage
in dieser turbulenten Komödie: Ganz oder gar nicht?!
Laufzeit 22. Mai bis 17. Juni 2006 – täglich 20 Uhr
und am 1. Juni 2006 um 20.00 Uhr eine Vorstellung nur für
Damen.
PEGASUS oder Gottes Geschöpfe und Teufelswerk
Eine in Form und Inhalt ausschweifende Exkursion zum Leitgedanken Mensch/Tier mit Highlights aus Dichtung, Mythologie
und Volksglauben. 
Sonderveranstaltung 8.5.2006, 20.00 Uhr
Die ersten vier Leser, die uns unter Tel. (089) 46 50 21 sagen,
welches Talent der Taxifahrer besaß, der einen der Schauspieler
der Komödie „Ladies Night“ fuhr, erhalten je zwei Karten für die
Komödie im Bayrischen Hof (Vorbestellungen am 8.5./22.5.).
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr. B. Schreiner S. v. Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Dreigroschenkeller
Eine
Kulturspelunke
zum futtern,
feiern
und fabulieren
Lilienstrasse 2, 81669 München
Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
Mo-Fr von 18
00
-1
00
Sa-So von 18
00
-3
00
geöffnet
Taxi_05-06 20.04.2006 19:08 Uhr Seite 33

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TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Fahren-Warten-
Fahren
Viele Fahrgäste wählen die Beförderung per Taxi, um damit diverse aufeinander folgende Termine oder Besorgungen zu erledigen. Das Taxi soll
warten, um bequem von einer zur
nächsten Adresse zu fahren. Ein Taxifahrer ist laut Tarif-Ordnung dazu
verpflichtet, bis zu maximal 30 Minuten auf seinen Fahrgast zu warten. Die
Wartezeit bringt ja auch Umsatz. Kennen Münchens Taxifahrer diese Pflicht
und den damit verbundenen Wartetarif? Unser Taxi-Scout war mal wieder unterwegs und hat deren Geduld
und Kenntnisse auf die Probe gestellt.
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 1: ✷
(Nr. 2950, 1. April, 12.50 Uhr, 
Ostbahnhof)
Die Vorstellung nach gefahrener
Kurzstrecke anschließend am Fahrziel
Lucile-Grahn-Straße bis zu 30 Minuten auf mich warten zu müssen, kann
diesen Taxifahrer nicht wirklich begeistern. Da ist es doch für mich viel
günstiger, später zum nächst gelegenen Taxistand zu laufen.
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 280, 1. April, 13.20 Uhr, Baldeplatz)
„Ja“ . Ohne jegliches Zögern erklärt
sich dieser junge Mann bereit, meine
Stippvisite zu unterstützen und stellt
sich bereits auf das geduldige Warten
ein. Er hat auch Erfahrung mit dem
zähen Wartetarif des Taxameters und
gibt an, dass 30 Minuten runde 12
Euro kosten. 
Taxi 3: ✷✷
(Nr. 3675, 1. April, 13.35 Uhr,
Goetheplatz)
Meinen Kurztrip in die Mozartstraße
kann dieser Taxler nicht ganz nachvollziehen und empfiehlt mir väterlich, die paar Meter doch lieber zu Fuß
zu gehen. Meinen Folgetermin kann
34 TAXIKURIER
Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 34

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ich doch später per Taxiruf oder am
Taxistand organisieren. Nach meinem zweifelnden Blick versichert er
mir, dass er mich selbstverständlich
auch gerne fährt. Die rund 18 bis 
21 Euro Wartegebühr pro Stunde hat
er sachkundig verinnerlicht. 
Taxi 4: –
(Nr. 3168, 1. April, 14.30 Uhr,
Elisabethplatz)
Das Kapitel Beförderungspflichten
der Taxiverordnung hat dieser Mann
wohl nur flüchtig überflogen. So
lehnt er mich als Fahrgast in die
nahe gelegene Agnesstraße mit anschließender Wartezeit ab und meint,
dass eine halbe Stunde Wartezeit zu
lange ist. Mit geschätzten 20 Euro
Gebühr für die halbe Stunde greift er
dann auch noch in die Trickkiste und
ist froh, dass er mich los ist.
Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 2968, 1. April, 15.15 Uhr,
Stiglmaierplatz)
Endlich scheint in München wieder
die Sonne und dies scheint auch die
Laune und Warte-Bereitschaft dieses
Taxifahrers zu beeinflussen. „Ich habe
Zeit“, versichert er service-freundlich
und der Kurzstrecke in die Erzgießereistraße steht nichts im Wege. Mit
der Angabe von exakt 21 Euro pro
Wartestunde liegt er goldrichtig und
zeigt, dass er weiß, wo’s lang geht.
Der Gewinner!
Jürgen Maidl
Erzgießereistr. 16a 
80335 München
erhält für seine Tarifsicherheit ein
Präsent von der AUDI AG.
35TAXIKURIER
Verzehrgutschein im Wert von 100,- Euro 
für die Restaurantgruppe ROK (Cafe Forum,
Wirtshaus zur Brez’n, Wirtshaus in der Au,
Zum Straubinger) zu gewinnen!
Taxis und Reklamationen war die Aufgabenstellung an unseren „Haus- und
Hof“-Zeichner Manfred Kraus. Auf seinem Bild scheint jemand schon lange 
auf sein Taxi zu warten. Lassen Sie sich dazu einen passenden Text einfallen!
Wenn Ihr Beitrag als bester prämiert wird, gewinnen Sie obigen, attraktiven
Preis. Senden Sie uns Ihren Vorschlag bis spätestens 10. Mai 2006 
(Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Illustration: formenreich
Kunde bestellt bei der Taxizentrale ein Taxi. Nach ca. 10 Minuten
reklamiert der Kunde. Daraufhin ruft die Zentrale den Fahrer des
Taxis, an das der Auftrag vermittelt wurde.
Zentrale: „4711“
Taxi 4711: „Zentrale von 4711“
Zentrale: „4711, Sie haben vor 10 Minuten einen Auftrag in der Pariser Straße bekommen. 
Der Fahrgast reklamiert im Moment.“
Taxi 4711: „Ich habe an dieser Adresse schon einen Fahrgast aufgenommen.“
Zentrale: „Haben Sie den Fahrgast gefragt: Wie ist denn Ihr Name?“
Taxi 4711: „Zentrale, mein Name ist Anton Huber“ (NL)
Kurioses aus der Zentrale
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Marktpolitik
36 TAXIKURIER
Wunder werden sofort erledigt – 
Probleme gehen noch schneller
Erich Oswald, von dem immer noch
viele glauben er heisst Dvorak, weil
er bis heute nicht dazugekommen ist,
den Firmennamen umschreiben zu
lassen, ist Mechaniker aus Leidenschaft. Und für Taxis hat er eigentlich immer Zeit. 
Vor 20 Jahren ist er zu Rudolf Dvorak
gekommen. „Das war damals eine reine Reparaturwerkstatt für Taxis. Erst
später haben wir auch andere PKWs
dazugenommen.“ Seit 1999, als Rudolf Dvorak gestorben ist, führt Erich
Oswald den Laden. „Weil ich halt konservativ bin und zum umschreiben eigentlich keine Zeit habe, heisst er halt
immer noch so. Inzwischen wissen es
ja auch die meisten.“ Seine Zeit investiert er dafür, dass die Taxi-Kollegen
so schnell wie möglich wieder auf die
Straße kommen und keine unnötige
Zeit verlieren. Da wird auch schon
mal bis Mitternacht gearbeitet, wenn
es pressiert. Und auch am Samstag.
Das ist zwar nicht offiziell, hat sich
aber unter den meisten Unternehmern
schon herumgesprochen. Ebenso „verrückt“ wie der Chef, sind seine Ange-
Erich Oswald ist Mechaniker aus Leidenschaft. Sein Lieblingsgebiet: das
Lackieren. Aber das ist nicht das einzig
Faszinierende an ihm
Wer bei Erich Oswald in eine seiner
Werkstatthallen fährt, hat das angenehme Gefühl, man kann dem Mann
keine größere Freude machen als ihm
ein defektes Taxi hinzustellen, nach
dem Motto „Jetzt mach’ mal“ . Und
das braucht dem Oswald keiner zweimal zu sagen. Wenn es die Kapazität
erlaubt, geht’s auch schon gleich los. 
Mini-Steckbrief:
Name: Oswald
Vorname: Erich
Alter: 47
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: Verheiratet, 
3 Kinder (alles Mädchen)
Geburtsort: Gernlinden
Aufgewachsen: Gernlinden
Wohnort: Gernlinden, immer noch
im gleichen Haus, in dem er auch
geboren wurde
Hobbies: Harley-Davidson und
meine Arbeit
Musik: Selbst gespielt, 10 Jahre
musikalischer Leiter vom Fanfarenzug Graf Thöring
Urlaub: USA, keine Hotelreisen
• Münchens schönster Biergarten 
mit dem berühmten Holzfassausschank, 5000 Plätze
• Gemütlicher alter Lagerkeller
• Festsaal und Tagungsräume
• Bayerische Feinschmecker-Küche
• Gemütlichkeit und 
bayerisches Brauchtum
• Kein Ruhetag
• Öffnungszeiten 1000 – 1 00 Uhr
• Durchgehend warme Küche
Augustiner-Keller München
Arnulfstr. 52 • 80335 München
buero@augustinerkeller.de
Tel.: (0 89) 59 43 93
Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 36

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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...)
stellten. Und auch sie scheinen diese
Arbeitsklima und -tempo zu mögen.
„Meine Leute (8) sind schon lange
hier. Ich brauch’ schließlich Mitarbeiter, die sich auskennen und kann
nicht ständig neue anlernen.“
Zum Oswald in die Schleißheimer Straße 38 (seit 2004) kann man mit jedem
Fabrikat kommen. „Wir machen alles,
außer Reifen montieren. Für Mercedes
haben wir auch die original Diagnosegeräte. Wir sind vielleicht nicht die Billigsten, aber unser Gesamtpaket in
Sachen Qualität und Preis scheint sehr
ordentlich zu sein. Und das sehen die
Kunden auch so. Es kommen jetzt wieder viele zurück, die ich schon fünf
Jahre nicht gesehen habe.“
Er selbst hat früher auch mal drei eigene Taxis gehabt. „Aber nur kurze
Zeit, dafür habe ich keinen Kopf gehabt. Mit dem Taxi lass’ ich mich lieber fahren. Da handle ich nach dem
Motto: ,Die zu mir kommen, zu denen
komme ich auch. ‘ Auch meine Familie
habe ich angewiesen, nach Möglichkeit immer mit dem Taxi zu fahren.“
Wer soviel Zeit mit Arbeit verbringt,
braucht auch einen entsprechenden
Ausgleich. Und extreme Menschen
haben auch extreme Hobbies. Bei
Erich Oswald sind es seine Harley-
Davidsons. 15 Stück hat er inzwischen. Aber keine normalen, sondern
ausgefallene Modelle aus den Jahren
1910 bis 1980. Darunter eine RLDX
von 1934, die nur ein einziges Mal
gebaut wurde. Darum herum hat er
sich ein kleines Museum errichtet
und freut sich, wenn sich jemand von
den Kollegen dafür interessiert. Logisch, dass er zu jedem Teil eine
spannende Geschichte auf Lager hat.
„Mich hat die Optik von so alten Teilen schon immer fasziniert. Man
muss nur aufpassen, dass man es sich
nicht zu extrem verfolgt. Dann artet
es leicht in Spinnerei aus.“ Aber 
da holt ihn die Taxiwerksatt schon
wieder in die Realität zurück. 
(PG, PR)
Bei Erich Oswald haben Taxifahrer Vorfahrt
Erich Oswald auf silberroter Harley-Davidson RLDX, Bj. 1934 
(nur einmal produziert)
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Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Siegfried Hofer, Tagfahrer des Taxis 2523
Am 22. März erdreistete sich ein, wegen eines dreimal gebrochenen Beines an Krücken humpelnder Fahrgast, von
einer orthopädischen Praxis in der Hedwigstraße zu seiner Wohnung in der Olgastraße, mit dem Taxi zu fahren.
Die Hinfahrt verlief reibungslos mit einem netten Fahrer.
Bei der Rückfahrt gelang es dem Fahrgast mit den Krükken ins Taxi zu steigen. Noch schneller wurde er aber
nach 50 Meter aus dem Taxi komplimentiert, die Begleitmusik: „Wegen Dir Du A … stehe ich keine 
1
1/2 Stunden am Taxistand, - raus Du W …, Du A …, für
3,50 Euro fahr ich nicht, raus, raus aus meinem Wagen.“
Der „Kollege“ Hofer leistet seit mehr als 10 Jahren Fahrdienst, aber seit kurzer Zeit läuft er unrund. Gegen eine
Verleihung der Zitrone hatte sein Unternehmer nichts
einzuwenden. Vielleicht hilft’s! (HM) 
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Sepp Immler (Taxi 1290)
Ihn als Held zu bezeichnen, würde er glatt ablehnen. Und vielleicht
sollte man mit dem Begriff „Held“ auch nicht 
so inflationär umgehen.
Aber einen „guten Engel“ kann man ihn auf jeden Fall
nennen. In Münchens wildester Schneenacht, vom 4.3.
auf den 5.3.06 war Sepp Immler, der so ein Schneechaos in seiner 26jährigen Taxlerkarriere noch nie erlebt hat, die letzte Rettung für manche Kollegen. Ausgestattet mit einer Schneeschaufel hat er Kollegen in
der Brennerpaßstraße, am Vogelanger und in der Hofbrunnstraße aus den Schneemaßen befreit, bis er in der
Kurzbauerstraße selber steckengeblieben ist. Und da
hat sich wieder einmal erwiesen, dass sich gute Taten
auch auszahlen. Ihm kam nämlich der Kollege 1811 zu
Hilfe. Überhaupt möchte Sepp Immler die Rose „eigentlich nur in Vertretung der vielen Kollegen, besonders auch der ausländischen, die sonst noch geholfen haben, annehmen. 
Auch wenn man sonst immer nur sein Geschäft im
Auge hat, in der Not helfen einem die Kollegen doch.
Und das vergisst man nicht.“ (PG, PR)
38 TAXIKURIER
Kleinanzeigen
VÖLLIG LEGAL: WENIGER BRUTTO = MEHR NETTO!!! 
DAS GESETZ MEINT ES GUT MIT IHNEN!!!
Wir sorgen dafür, dass Sie als Unternehmer und Fahrer unter Beachtung der
gesetzlichen Vorgaben besser verdienen. Ein gutes Gewissen zum günstigen 
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Taxi_05-06 20.04.2006 12:55 Uhr Seite 38

Seite 39

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39TAXIKURIER
Rund 4.000 Funkaufträge werden pro Tag an den
„Mann“ gebracht. Davon gibt es ca. 3 Prozent
Reklamationen. Nicht viel, denkt man. Aber das
sind immer noch 120 unzufriedene Kunden zuviel. Mit welchen Konsequenzen muss man rechnen, wenn man einen Fahrtauftrag verbockt hat?
Mike Ettler, Alfred Huber und Norbert Laermann
geben darauf im TAXIKURIER Antwort.
Viele kennen die Situation: Der Kollege vor einem am Standplatz erhält einen Funkauftrag
und fährt los. Aber leider in die falsche Richtung. Das ist selbst den Besten schon passiert
und ist meist auch kein Beinbruch. Denn entweder bemerkt es der Fahrer selbst oder ein
aufmerksamer Kollege weist ihn darauf hin.
Gravierender wird es schon, wenn der Fahrer
gar nicht losfährt, weil er nix verstanden hat
oder lieber einen Aufhalter mitnimmt, weil
ihm der Funkauftrag egal ist. Vielen sind dabei
die rechtlichen Folgen nicht bewusst. Wenn
der Auftrag von der Zentrale ordentlich vermittelt wurde, greift der Beförderungsauftrag
mit dem Unternehmer. Und wenn der nicht erfüllt wird, ist der Unternehmer regresspflichtig.
Dass es Umstände gibt, die es dem Fahrer objektiv unmöglich machen den Auftrag zu erfüllen, ist unstreitig. Dazu gehören Pannen am
Fahrzeug, Staus, bei denen sich nichts mehr
bewegt. Wer jetzt besonnen reagiert, meldet
der Zentrale, dass es nicht weitergeht oder er
nicht weiter weiß. Und von dort kommt immer
Hilfe, entweder in Form eines anderen Kollegen oder durch Hilfestellung über Funk.
Schlimm ist es nur, wenn sich einer überhaupt
nicht meldet und einfach tot stellt! Jeder ist
nämlich verpflichtet, während eines Fahrdienstes das Funkgerät eingeschaltet zu lassen. Das
hat auch andere wichtige Gründe, wenn z. B.
ein Fahrgast etwas im Hotel vergessen hat o.ä.
Kein Fahrgast darf übrigens verlangen, dass
das Funkgerät ausgeschaltet wird. Nur die
Lautstärke ist verhandelbar. Aufgrund der hohen Taxidichte sind die Münchner Taxikunden
in punkto Schnelligkeit sehr verwöhnt. Deshalb wird auch relativ schnell reklamiert, wenn
das Taxi auf sich warten lässt. 
Ein grundloses Nichterscheinen beim Kunden
kann für Fahrer und Unternehmer ziemlich
unangenehme Folgen haben. Jeder Unternehmer bekommt erstmal ein Anschreiben, damit
er zu dem Vorfall Stellung nehmen kann. Hält
er es nicht für nötig, sich innerhalb der Frist
von zehn Tagen zu melden, wird automatisch
der Funk gesperrt. „Aber dann“, so weiß Alfred Huber, „kommen die Kandidaten schon
angerückt. Und die Liste der Ausreden und
Lügen ist lang und kreativ. Ein eigenes Schuldanerkenntnis habe ich hier selten erlebt.“ Je
nach Schwere des Vergehens richtet sich dann
das Strafmaß. Dazu wird auch in den Unterlagen nachgeforscht, ob schon mehrmals Beschwerden vorgelegen haben oder nicht. „Es
gibt leider Strategen“, so Huber, „die haben eigentlich in einem Taxi nichts zu suchen.“ Die
Geldbußen reichen von 30 Euro und sind nach
oben hin offen. Die Bußen gehen immer an
die Taxistiftung. In besonders schweren Fällen
wird zusätzlich das KVR informiert, das dann
auch noch entsprechende Bußgelder verhängt
und die Kandidaten bei der nächsten Taxischeinverlängerung genauer unter die Lupe
nimmt.
Privatrechtlich kann der Unternehmer vom
Taxikunden auch noch in Regreß genommen
werden, wenn bspw. Nachbuchungen von
Billigflügen anfallen oder Kosten entstanden
sind, die unabdingbare Voraussetzung für
nachfolgende Ereignisse sind. Dazu gehört z.B.
die Taxifahrt eines Kunden nach Genua, der
ansonsten sein Kreuzfahrtschiff versäumt hätte. Der einzige Trost: Die Behauptung, dass ein
Millionengeschäft nicht geklappt hat, weil der
Taxifahrer nicht rechtzeitig eingetroffen ist,
lässt sich nahezu nie nachweisen. (PG, PR)
Titelthema
Sich tot stellen ist tödlich!
Der Funk muss während der Schicht
eingeschaltet bleiben.
Von der Zentrale
kommt immer Hilfe
Taxi_05-06 20.04.2006 12:55 Uhr Seite 39

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gen, egal ob Einkauf, Technik, Personalführung, Buchhalter etc., und da
jammern Angestellte in anderen
Branchen immer, wenn sie einen Job
richtig machen sollen. Der Taxiunternehmer ist doch wirklich das letzte
Allround-Genie. Trotzdem ist und
bleibt der Fahrer das wichtigste und
die Dienstleistung, die er erbringt
oder erbringen sollte. Deshalb versteh’
ich nicht, wie manche Kollegen am
Standplatz schon eine Stimmung ausstrahlen, bei der man einfach spürt,
dass sie keinen Spaß an ihrer Arbeit
haben. Da such’ ich mir als Fahrgast
doch lieber einen Fahrer mit positiver
Ausstrahlung aus. Da habe ich schon
großes Glück mit meinen Fahrern.
Das sind alles leidenschaftliche Taxler, gute und sehr gute. Die meisten
kommen aus anderen Berufen.“ Dass
es kaum Fluktuationen unter seinem
Fahrpersonal gibt, liegt natürlich
auch an der Unternehmensführung
von Sandor Borell. Obwohl die meisten seiner Fahrer älter sind als der
30jährige, versteht man sich ausgezeichnet. „Wir gehen untereinander
sehr freundschaftlich um, haben auch
jenseits des Taxigeschäftes einen familiären Umgang miteinander wie
z. B. gemeinsame Kino- oder Fernsehabende, Ausflüge etc. Und dieses angenehme Arbeitsklima kommt auch
zurück. Natürlich muss es Regeln geben. Aber man kann die Auslegung
auch großzügig handhaben.“
Mit der Unkollegialität mancher sogenannter Kollegen hat er seine Probleme. „Logisch sind die Standplätze
heute viel voller als früher und die
Umsätze schlechter, aber das ist doch
kein Grund, ungeschriebene Regeln
zu verletzen. Fahrer, die mit durchdrehenden Reifen an der Ampel losfahren, um vor einem noch in den
Standplatz rein zu huschen, gehören
einfach abgestraft. 
Da sind wir doch blöd, wenn wir uns
so etwas gefallen lassen. Deshalb lese
ich als erstes im TAXIKURIER immer
die Zitrone des Monats. Böse Buben
gehören an den Pranger gestellt. Das
ist übrigens auch ein Grund, weshalb
einige der wenigen meiner Fahrer, die
überhaupt noch zum Flughafen fahren, eine Aversion gegen die
Flughafeneinweiser und deren miese
Behandlung haben. Ich hab’ nur in
der Hälfte meiner Taxis eine Flugha-
Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, 
gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, 
die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll
sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen 
klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein
gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare 
geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS!
Mit dem Taxi ist Sandor Borell bereits
in der Kindheit in Berührung gekommen. „Taxi hat für mich schon immer
eine Faszination ausgeübt. Wahrscheinlich ist dafür der Bekannte meiner Mutter verantwortlich, der mehrere Taxis hatte.“ Mit 22 Jahren hat
Sandor Borell den Taxischein gemacht und kurz darauf die Unternehmerprüfung. Seit 1998 leitet er jetzt
ein Unternehmen mit sechs Taxis.
„Das ist gerade noch eine Größe, die
man alleine bewerkstelligen kann. Als
Taxiunternehmer hat man soviele
Aufgaben in einer Person zu erledi-
Jetzt red’ i
„Der Taxler, das letzte Allround-Genie!“
„Taxis werden immer noch stiefmütterlich
behandelt.“
„Böse Buben gehören an den Pranger!“
40 TAXIKURIER
Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin
– München –
Heidemannstraße 25–27
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
(ohne Voranmeldung) € 31,–
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
mit psychometrischen Tests
für Ersterteilung und über 60 Jahre
€ 81,–
Telefon 089/3 11 17 50
Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden
Taxi_05-06 20.04.2006 12:55 Uhr Seite 40

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fenplakette. Aber selbst die werden
nicht ausgenutzt.“
Zu den wichtigsten Dingen in der
Zukunft gehört in dieser Branche
eine Aufwertung des Taxis als Nahverkehrsmittel. „Es nützt doch
nichts, wenn alle mit dem Taxifahren möchten, weil sämtliche Straßen in der Innenstadt verstopft
sind, die Parkplätze wegrationalisiert und wir werden immer noch
behandelt wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch. Wir brauchen viel mehr Sonderspuren, die
Anzahl jetzt ist doch lächerlich.
Und natürlich brauchen wir auch
weiterhin eine einheitliche Farbe
als Markenzeichen. Alles andere ist
doch Wahnsinn.“ Dass dies alles
mit viel Engagement verbunden ist,
weiß Sandor Borell. „Aber für
wichtige Interessen muss man sich
einsetzen und da würde ich mich
auch im Aufsichtsrat der Genossenschaft engagieren, wenn Bedarf
und Bereitschaft vorhanden wäre.“
(PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Borell
Vorname: Sandor
Alter: 30
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: Ledig
Geburtsort: München
Augewachsen: München
Wohnviertel: Maxvorstadt
Hobbies: Sport, Fußball (kein
leidenschaftlicher Fan), Sauna
Musik: Klassiker des Pop u. Rock
Urlaub: Mittelmeer, Thailand
Taxi: 66, 296, 807, 1200, 
2245, 2434
41TAXIKURIER
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen 
über ihre Erlebnisse im Taxi.
Pascal Breuer
Der Schauspieler aus München wohnt in Schwabing und ist Taxi-
Vielfahrer. Er hat keinen Stammfahrer, sondern bestellt bzw. steigt
immer zufällig und spontan in die Münchner Droschken. Bisher hat 
er mit den Münchner Taxis nur positive Erfahrungen gemacht. 
Die kuriosesten Erlebnisse hat der Globetrotter in Australien erlebt,
aber auch in München hat er eine schöne Geschichte zu erzählen:
Zum Einbau einer Küche musste er ein paar Bretter per Taxi transportieren. Der hilfsbereite Taxler half ihm beim Tragen in die Wohnung.
Dort wartete auch noch ein unfertiges Bett und ein Regal auf das 
Zusammenbauen durch einen Fachmann. Pascal Breuer hatte dazu
eigentlich keine Lust. Der Taxler jedoch war Hobbyschreiner. 
Schnell war man sich einig und der Taxifahrer baute Küche, Bett und
Regal zum günstigen Taxi-Warte-Tarif zusammen. Hier hat wieder
einmal ein Münchner Taxifahrer eine blendende Visitenkarte für die
„95%-Fraktion“ abgegeben. (PR)
Pascal Breuer bekleidet eine tragende Rolle in der Komödie 
„Ladies Night“ in der Komödie im Bayrischen Hof (22.5.–17.6.06)
Promi-Talk
Taxameter des Monats
KAISERSCHMARRN – à la Wallner. Die Paradewirtschaft an der Großmarkthalle
präsentiert die österreichische Mehlspeise flockig wie es sich gehört. Pfannkuchenteig aus Mehl, Zucker, Salz, Eigelb und untergezogenem Eisschnee. In kleine Stücke
gerissen und von resoluten Bedienungen serviert.
KAISERPLATZ – Hier ist Schwabing noch so, wie es einmal war und wie es sein soll.
Auch unser OB wohnt hier.
KAISERSEMMEL – Nur noch älteren Semestern als schmackhaftes Etwas bekannt. 
In Zeiten von Filial-Bäckereien und Luft-Produkten nur noch vereinzelt anzutreffen.
KAISERLING – Relativ seltener Pilz mit orangefarbenem Hut und gelbem Stiel, 
der aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem Fliegenpilz für manchen schon die letzte
Mahlzeit darstellte.
KAISERSCHMARRN – à la Beckenbauer. War mit schuld an Klinsmann’s Einstellung
und kannte seinen Wohnort. Jetzt, wo BILD-ZEITUNG-DEUTSCHLAND aufheult,
legt Kaiser Franz populistisch nach und fordert den Bäckerbub nach Old-Germany
zurück. (PR)
Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 41

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42 TAXIKURIER
In dieser Gegend wohnt kaum jemand, weil die Mieten zu hoch wären
und die früheren Wohnungen längst
in Rechtsanwaltskanzleien usw. umgewandelt wurden. Dem entsprechend hoch ist der Anteil an Gastronomie aller Art, aber Metzgereien,
Bäckereien und Imbisse sind nur mit
der Lupe zu finden.
Metzgerei
VINZENZ MURR, Theatiner-/Ecke
Salvatorstraße 2, Öffnungszeiten
9.00–19.00 Uhr, Sa. 9.30–16.00 Uhr
Zwar sind wir durchaus Freunde kleinerer Familienbetriebe; die haben
aber mitten in der teuersten Gegend
Münchens einfach keine Chance
mehr. „Vinzenz“ kann hier mithalten,
und bietet an oben genannter Stelle
eine Metzgerei mit Imbiss, wo man
wirklich gut und noch dazu preiswert
neben „Shopping“ auch „Brotzeiting“
(G. Polt) betreiben kann. Das Wurstund Fleischangebot reicht vom gemischten Aufschnitt (0,79 Euro/100g)
bis zum „zarten Kalbsschnitzel“ zu
2,49 Euro/100g. Im Imbiss-Bereich
stechen das Schweineschnitzel mit
Kartoffelsalat zu 3,80 Euro, der Erbseneintopf (recht große Portion) zu
2,90 Euro oder die 2 Weißwürste mit
Senf und Breze zu 2,50 Euro hervor.
Bäckerei und Stehcafe
„aran - Brotgenuss und Kaffeekult“,
Salvatorstraße 12, inkl. Cafe,
Öffnungszeiten 10.00–20.00 Uhr,
Sonn- und Feiertag geschlossen.
Ein Verkaufsladen mit Cafe, in dem
man ausgefallene Hochlandkaffees
und spezielle Teemischungen kaufen
oder auch vor Ort schlürfen kann.
Eine beschränkte Auswahl an Broten
aus selbst hergestelltem Natursauerteig ist im Angebot und wird auch in
Form beeindruckender „Wagenradeln“
im Schaufenster ausgestellt. Ausgefallener, leicht „alternativ“ angehauchter
Laden mit (der Lage angepassten)
nicht ganz billigen Preisen.
Wirtshaus
Hier konnten wir uns angesichts der
eingangs geschilderten Vielfalt nicht
auf eines beschränken und bieten daher für Sie oder Ihre Fahrgäste („Wo
kann man jetzt noch hingehen?“)
drei einigermaßen repräsentative Etablissements an.
1. FRANZISKANER, Residenzstraße 9,
geöffnet täglich von 9.00–24.00 Uhr
ohne Ruhetag, Tel. (089) 23 18 120
Das Lokal bietet das rustikal gehaltene Poststüberl mit „rohen“ Tischen
und Bierbänken (Eingang Residenzstraße 1), sowie etliche kleinere und
größere Nebenräume. Der Gaststättenname „Franziskaner“ stammt vermutlich daher, dass auf dem gegenüberliegenden Areal des heutigen Nationaltheaters bis 1805 ein Franziskanerkloster stand. Die Preise sind
relativ moderat: Die Halbe Helles
oder Dunkles (Löwenbräu) kostet
3,60 Euro, das Franziskaner-Weißbier
(h./d.) 3,70 Euro; das „Münchner
Tafelwasser“ ist lobenswerterweise
(0,5 l) schon zu 2,60 Euro feil. Das
Speisenangebot reicht von 2 Paar
Wiener mit Sauerkraut (4,20 Euro)
sowie Wurstsalat (7,90 Euro mit Brot)
über die halbe Ente vom Grill mit
Blaukraut mit Knödel (17,70 Euro) bis
zum „Spanferkel in Malzbier gebraten mit Knödel und Speckkrautsalat“
(18,50 Euro). Aus dieser willkürlichen
Auswahl ersieht man schon, dass hier
hauptsächlich die bayerische Küche
gepflegt und auch beherrscht wird,
wie der „Original Franziskaner
Schweinebraten“ mit Semmelknödel
(11,50 Euro) dem Tester bewies. Die
Preise entsprechen der (teuren) Lage.
Wer nicht nur gut, sondern auch billig essen will, ist hier nicht unbedingt
richtig. Das Publikum besteht natürlich zu 2/3 aus Touristen – aber auch
zu 1/3 aus „Eingeborenen“, wie der
Tester erfreut feststellen durfte. Trotz
der angeborenen Schüchternheit des
allein stehenden (bzw. -sitzenden)
Herrn kam es bald zu netten Gesprächen mit den Nachbarn!
2. PFÄLZER WEINSTUBEN IN DER
RESIDENZ, Residenzstraße 1, täglich
geöffnet 10.00–0.30 Uhr, ohne Ruhetag, Tel. (089) 22 56 28
Der Eingang zu diesem relativ ungewöhnlichen Lokal mit ca. acht Meter
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Max-Joseph, Vier Jahreszeiten, Odeon, Promenade
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste.
EssenRädern!
auf
Foto: www.atelier-tacke.de
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hohem Kreuzgewölbe ist genau
gegenüber dem Hauptportal der so
genannten „Theatinerkirche“, die eigentlich „St. Kajetan“ heißt - neben
dem nördlichsten der vier Löwen. Der
Hauptraum ist der „Viersäulensaal“;
er hat noch insgesamt fünf Nebenräume. Hier gibt es Pfälzer Wein in
aller Vielfalt (weiß und rot), beginnend mit der Nr. 1, dem Müller-Thurgau zu sehr reellen 2,60 Euro für das
echte Viertel (!). Die Weinkarte hat
etwa die Ausmaße eines Telefonbuches. Die „Halbe“ Mineralwasser
(0,5 l) wird schon für 2,60 Euro geboten; Apfelschorle und Spezi (0,5 l)
für 2,80 Euro bzw. 2,90 Euro. Bier
gibt es nicht! Die Speisekarte wurde
im Lauf der Jahrzehnte etwas erweitert, bietet aber fast ausnahmslos Pfälzer Spezialitäten, wie z. B.
„Crebbenetz“ mit Zubehör oder
„Saumagen“ (Helmut K. würde sich
freuen) zu 6,60 Euro bzw. 6,50 Euro.
Nach langer Suche fand sich in 
der Standard-, Tages- und Wochenkarte gerade ein (!) Gericht über der
10-Euro-Schallmauer, nämlich das
„Rumpsteak „Pfälzer Weinstraße“ mit
glacierten Rotweinzwiebeln und
Bratkartoffeln“ zu 10,80 Euro. Das
Durchschnittsalter der Gäste dürfte
bei ca. 60 Jahren liegen – auch später
am Abend – vermittelt aber keinesfalls den Eindruck eines Altersheimes. Gerade zu späterer Stunde wird
die „Resi“ zum „Aufreißschuppen“ für
diejenigen, deren Kinder aus dem
Haus sind, denen Frau und Mann davongelaufen sind oder die als Singles
frisch nach der Pensionierung nicht
vor dem Fernseher versauern wollen.
Güteklasse, Geheimtipp!
3. PALAIS-KELLER im Bayerischen
Hof (Keller) – Eingang genau beim
„Ersten“ am Promenade-Stand, täglich geöffnet 10.00–1.00 Uhr, ohne
Ruhetag.
Gäste des Hauses werden keine Berührungsängste haben, aber auch
„Otto Normalverbraucher“ muss hier
keinen Bogen herum machen; der
Hauptraum ist rundum holzvertäfelt;
selbst der Boden besteht aus rohen
Holzbohlen; die Tische sind ohne
Tischdecken. Trotzdem man weiß, in
welchem „Haus“ man sich befindet,
wirkt diese rustikale Schlichtheit (keinerlei Schnickschnack an den Wänden, keine Mistgabeln und sonstige
Staubfänger usw.) nicht irgendwie
„aufgesetzt“ . In den zahlreichen
Nebenräumen geht´s gediegener zu,
mit hellerem Licht, Tischdecken usw.
Die Preise sind zum Teil durchaus
hoch, aber beherrschbar – so dass
auch jemand mit kleinerem Geldbeutel (oder weniger Hunger und Durst)
ohne Probleme zurechtkommen kann.
Eine kurze Übersicht: Löwenbrau
Helles (0,5 l) und Weißbier 3,40 Euro;
Spezi 3,60 Euro und Apfelschorle
3,70 Euro; Mineralwasser (0,25 l) satte 3,00 Euro! Strikte Antialkoholiker
zahlen hier deutlich drauf! Das Essen
beginnt mit dem Schnittlauchbrot zu
2,80 Euro und Suppen (3,60–5,20 Euro), über Wurstsalat (6,90 Euro) und
Bratensülze mit Remouladen-Sauce
und Bratkartoffeln (9,20 Euro) und
endet (in der Preisskala) beim Rinderfilet mit Kräuterbutter (18,50 Euro)
oder der halben Ente mit Zubehör
(18,20 Euro). Der getestete „Jungschweinebraten mit Kruste und
Kartoffelknödel“ zu 10,80 Euro war
hervorragend und preislich im Mittelfeld. Das Publikum besteht nicht nur
aus Hotelgästen mit Anzug und Krawatte bzw. Abendkleid, sondern z.B.
aus einem leger gekleideten Rentnerstammtisch – oder sogar aus dem
Tester, der eher zufällig „hereinschneit“ (Schneefall am 10.04.) und
mit T-Shirt und Turnschuhen unter
dem Wintermantel in mehrfacher
Hinsicht falsch gekleidet war. Kein
Problem, keine gerümpften Nasen –
der Service war aufmerksam und sehr
freundlich. Wie gesagt: Haben Sie
selbst keine Berührungsängste und
empfehlen Sie dieses Lokal getrost
auch Fahrgästen, die nicht wie
Millionäre aussehen! (MS)
In den nächsten Ausgaben 
testen wir für Sie:
➜ Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener
➜ Bahnhof Moosach, Bauberger,
Hanauer, Brieger
➜ Geiselgasteig, Sanatorium, Authari,
Mangfall, Perlacher Forst
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
(0 89) 46 88 55
43TAXIKURIER
Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 43

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44 TAXIKURIER
3093
Kollegen, die schon einige hunderttausend Kilometer auf dem Diesel-
Buckel haben, werden sich mit Wehmut erinnern, wie effizient und
wirksam einmal die Taxivereinigung war. Mit über 1.000 Mitgliedern
fungierte sie als potente Gewerbevertretung. Der Autor dieser Zeilen ist
zu jung im Gewerbe, um den chronologischen Niedergang zu skizzieren.
Was allerdings in den letzten Monaten unter der aktuellen Führung 
passiert, ist geschäftsschädigend, unseriös und erweckt den Eindruck,
dass man bewusst den Mitgliederstand abbauen möchte. 
Wie jeder Vollkaufmann weiß, müssen Kündigungen im gewerblichen
Mietrecht nicht begründet werden. Trotzdem ließ man dies unberücksichtigt und hat mit den kargen Mitgliedsbeiträgen Klage eingereicht.
Viele Mitglieder der TV haben zweifelslos die Treue gehalten, um die
Vorteile der damit verbundenen kostenlosen Mitgliedschaft im Landesverband zu genießen.
Die Taxivereinigung jedoch weigert sich, ab dem Mitgliedsjahr 2005 die
Beiträge in Höhe von 18 Euro p.a. an den BZP abzuführen. Laut Satzung
wird die Höhe der Beiträge durch Versammlungsbeschluss bestimmt.
Auch in diesem Fall hat der Vorstand der Taxivereinigung das Votum
der Mitglieder vorweggenommen und den Beitrag von 72 auf 78 Euro
erhöht. Den Gipfel der Wildwest-Manie erlaubten sich die Cowboys aus
der Corneliusstraße jedoch, als sie, ohne eine Berechtigung zum Bankeinzug zu besitzen, dem Mitglied und Verfasser dieser Geschichte den
Betrag – obwohl bereits überwiesen – abbuchten. Dies war der Grund
für eine fristgerechte Kündigung zum 31.12.06, die laut Satzung zum
30.06.06 zu erfolgen hat. Um weiterhin in den Vorteil von kostengünstigen Gruppentarifen etc. zu kommen, genügt ein kurzer Aufnahmeantrag
an der BZP, der mir dann 30 Euro p.a. erspart.
Wildwest-Methoden
Ohne Worte
Frühjahrsputz im
Innenraum
Armaturen
Das Cockpit ist arm dran? Nehmen
Sie Armaturenreiniger aus dem
Fachmarkt. Die Flüssigkeit mit einem Mikrofasertuch verreiben.
Schöner Nebeneffekt. Der Reiniger
verhindert eine elektrostatische
Aufladung, so macht sich Dreck
künftig aus dem Staub. Schmutz in
Lüftungsöffnungen lässt sich mit
Ohrenstäbchen lösen. Reste mit einem Staubsauger entfernen.
Fußraum
Bevor Sie zu Teppichreiniger greifen, müssen Sie den Fußraum trokkenlegen. Zeitungspapier bindet
Feuchtigkeit. Einfach unter die
Fußmatten legen und alle zwei Tage wechseln, bis nichts mehr
feucht ist. Dann den Wagen aussaugen, Reiniger mit Bürste einreiben, trocknen lassen und noch mal
saugen. Extratipp: Kaffeepulver
zieht über Nacht ekligen Gestank
aus Ihrem Wagen. Einfach 300
Gramm im Fußraum deponieren.
Sitzpolster
Hundehaare auf der Rückbank rauben jedem Staubsauger die Luft.
Die Lösung: eine Rasur. Nicht für
den Hund, sondern für die Polster.
Einfach mit einem alten Elektrorasierer über die Sitze fahren. Alternativ können Sie die Haare auch
mit einem Klebeband abziehen. Hat
sich ein Kaugummi im Sitz festgefressen, bleiben Sie cool: Mit einem Eisspray aus der Apotheke
einsprühen, bis er hart ist, dann
wegbröseln.
Rund um’s Auto
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG,
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12
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45TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
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Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
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Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Wilhelmina Busching (WB), Kai Georg Frey (KGF), 
Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), 
Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG
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TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
➜ Die WM in München
… Alles was Sie wissen müssen
➜ Überführungsfahrten
… Konkurrenz droht
➜ Taxi-Check München
… Zu Gast bei Freundinnen …
Liebe Leserinnen und Leser,
wieder haben Sie ein umfangreiches und pralles Heft in Ihren Händen. 
Die Themen gehen nicht aus und die Kompetenz des TAXIKURIER steigt
von Monat zu Monat. Es freut uns und ist gut für das Gewerbe, dass wir
sehr ernst genommen werden. Das Spitzengespräch mit FIFA, KVR und
Polizei hat gezeigt, wie wichtig unser Medium als Sprachrohr einer Berufsgruppe ist. Daran arbeiten wir weiter., um unser Spitzenprodukt, nämlich
das Taxi und die 95% der Unternehmer und Fahrer, die diesen Markenartikel adäquat präsentieren und verkaufen, noch besser zu fördern.
Kommen Sie gut in die heißen Wochen!
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 26. Mai. 
Wie immer spannende Themen!
Vorschau Ausgabe Juni 2006
Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 45

Seite 46

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46 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von
120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden
lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock 
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, 
dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
MAI 2006
Funkausbildung
Termine: 16. und 18. Mai 2006
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006
Bilderwitz aus der April-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
„Eigentlich wollt ich zum Schlachthof, aber wenn Sie
dringend zum Flughafen müssen, mach ich halt einen
kleinen Umweg.“
Igor Basala, München, Taxi 3608, hat mit diesem 
passenden Text den Alltag und die Problematik der
Landtaxis am originellsten kommentiert und einen
Satz Bremsklötze (vorne und hinten) für ein Taxi 
von TE AUTOTEILE MÜNCHEN gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!
Wir suchen einen Taxler mit journalistischer Erfahrung oder Journalisten mit Taxi-Affinität, 
der natürlich auch eine „Sie“ sein kann. Wir brauchen
Wer monatlich ein paar Stunden in diese spannende Aufgabe investieren möchte, wird gebeten, sich direkt an 
die Objektleitung zu wenden: Paul Rusch I Wernher-von-Braun-Straße 10 I 83640 Putzbrunn I Fax: (0 89) 46 88 55 I rusch.e@t-online.de
Unterstützung und Impulse beim TAXIKURIER
Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 46

Seite 47

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D
ie Gäste unserer Stadt haben es 
verdient, dass Sie von Ihnen als Münchner Taxler nur zu den besten Adressen chauffiert werden.
D
ie Besucher des Medienzentrums und
der WM vertrauen den Empfehlungen
der Profis.
Gehen Sie kein Risiko ein.
Zufriedene Kunden werden es Ihnen danken.
T
rotz der heissen Wochen, die uns allen
bevorstehen, laden wir Sie ganz herzlich 
wie immer jeden Mittwoch zu unserem
legendären „Taxi-Essen“ ein.
Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 47

Seite 48

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse,
komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau
das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle
Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten
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vom Unfall- bis zum Werkstattservice,
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
Taxi_05-06 20.04.2006 12:33 Uhr Seite 48