TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Mai 2006 Foto: www.atelier-tacke.de I Fußball-Equipment mit freundlicher Unterstützung von „Sport Menzel“ TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Das Medienzentrum und die WM ➜ Reklamationen und die Konsequenzen Können für den Unternehmer teuer werden ➜ Taxi-Check München Kennen Münchens Taxler die Tarifordnung? ➜ Jetzt red’ i Sandor Borell – ein Mehrwagen-Unternehmer mit unkonventionellen Methoden Start in die heißen Wochen Taxi_05-06 20.04.2006 12:28 Uhr Seite 1
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Vorsprung durch Technik www.audi.de Der Audi A6 Avant als Taxifahrzeug. Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 Avant vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi First Class von Tür zu Tür. Taxi_05-06 20.04.2006 12:28 Uhr Seite 2
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Inhalt Editorial | Weitreichende Entscheidungen 4 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die Genossenschaft | Sitzung der Taxikommission und aktuelle Infos 9 Der Aufsichtsrat berichtet | 13 Der Landesverband | Rückblick auf 60 Jahre Geschichte 14 Motiv des Monats | Das Taxi-Foto vom April 15 Nur mit uns | Start in die heißen Wochen 16 Witz des Monats | 21 Die fünf Weisheiten des Monats | 21 Dauerbrenner | Kinderfahrten 21 Rund um’s Taxi | Der Münchner Taxitarif 22 Münchner Straßen-Namen | „St“ 24 Leserbriefe/Forum | 24 Der Blick zurück | Der April vor 100, 75, 50, 25 Jahren 25 Hier spricht der Doc | Neue Methoden gegen den Rückenschmerz 26 Hier spricht der Fahrgast | Ulrike Wolf 27 Nachtcocktail 2 | Gereimte Ungereimtheiten aus der Zentrale 27 Schrotti’s Fiaker-ABC | „XYZ“ 28 Der Mensch hinter der Stimme | Peter Lügen 30 Pausenfüller | Wetterkapriolen 31 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 32 Taxi-Check München | Fahren – Warten – Fahren 34 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 35 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 35 Marktpolitik | Rudolf Dvorak GmbH 36 Rose des Monats | Sepp Immler 38 Zitrone des Jahres | Siegfried Hofer 38 Reklamationen und die Konsequenzen | 39 Jetzt red’ i | Sandor Borell 40 Promitalk | Pascal Breuer 41 Taxameter des Monats | „Kaiserschmarrn“ 41 Essen auf Rädern | Max-Joseph, Vier Jahreszeiten, Odeon, Promenade 42 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 44 Rund um’s Auto | Frühjahrsputz im Innenraum 44 Impressum | 45 Vorschau Ausgabe Juni | 45 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 46 Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 18 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns! Taxi_05-06 20.04.2006 12:28 Uhr Seite 3
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Editorial 4 TAXIKURIER Weitreichende Entscheidungen schlussvorlagen, die die Zustimmung der Parteienvertreter unter Leitung der Vorsitzenden Barbara Scheuble- Schäfer fanden. Bei den anstehenden Wahlen zur Vollversammlung der IHK für München und Oberbayern treten erstmals zwei Bewerber aus dem Taxigewerbe an. Aus dem Interessengemenge Isar- Funk und Taxiverband München der Kollege Florian Bachmann und meine Wenigkeit. In diesem Zusammenhang erinnern wir uns an die unselige Vertragsgestaltung bei der Aufstellung am Flughafen, hier wird der zweifelhaften Gerichtsbarkeit durch den Strafausschuss des IsarFunks, als Revisionsmöglichkeit ein Schiedsgericht bei der IHK nachgeschaltet. Kostenpunkt cirka 1.500 Euro pro Verfahren. Der Kollege Bachmann unterzeichnet die Strafmaßnahmen für den IsarFunk. Rechtsverstöße im Taxifahrdienst sind Angelegenheit der Kreisverwaltungsbehörden, aber dort landet fast keine Beschwerde. Überlegen Sie es sich reiflich, wem der beiden Kandidaten Sie Ihre Stimme geben. Verschenken sollten Sie Ihre Stimme keinesfalls. Die verschlossenen Wahlkuverts mit der Wahlbevollmächtigung und dem Wahlschein können Sie auch in der Poststelle der Taxi- München eG, bei Frau Zeiler, abgeben, die Ihre Wahlunterlagen an die IHK weiterleitet. Ihr Hans Meißner Unterbringung gewährleisten, ausgerüstet sind, aber für das notwendige Gepäck keine Mitnahmemöglichkeit haben. Der Buszuschlag wurde 2000 eingeführt, um Anreize zu schaffen, bequeme Kleinbustaxis anzuschaffen. Die Entwicklung, dass auf der Basis von Kleinwägen mehrsitzige Taxis mit „indonesischen Raummaßen“ hiervon profitieren, war weder vorauszusehen, noch gewollt. Es bleibt Fahrern wie Fahrgästen unbenommen, in einem Touran als Jugendliche oder Schulkinder zu sechst Platz zu nehmen. Dieser Anreiz nützt beiden Seiten, eine Qualität, die einen Zuschlag gerechtfertigen würde, ist aber nicht zu erkennen. Die „Touraner“ sammelten Unterschriften und hätten beinahe den neuen Taxitarif zu Fall gebracht. Sie argumentierten, dass ihnen bis zu 1.500 Euro Einnahmen entgehen werden – 1.500 Euro genaugesehen, die sie zu unrecht kassierten, da nach der derzeitigen Formulierung der Taxitarifordnung der Zuschlag für sie mangels Kofferraum nicht zulässig ist. Des Weiteren wurde in der Sitzung der Taxikommission am 30. März von den Stadträten der SPD, CSU und Grünen das Einlegen eines weiteren Beobachtungszeitraumes bis 01.04.2007 beschlossen. Einen entsprechenden Antrag stellte die Taxi- München eG mit umfassender Begründung. Die Mitarbeiter des KVR erarbeiteten, auch hier mit der gewohnten Akribie, gutachterliche Be- Das erste Quartal 2006 war für die Münchner Taxikollegen sehr entscheidungsreich, allerdings nur im positiven Sinne. Nach intensiver Marktbeobachtung reichte die Taxi-München eG einen Antrag auf Änderung der Taxitarifordnung ein. Zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass sich die Nachfrage stabilisiert hat und so die Möglichkeit bestand, gestiegene Kosten weiter zu geben. Der Schwerpunkt der Angleichungen wurde in dem Fahrtensegment gelegt, in dem unlautere Konkurrenz kaum stattfindet. Extrem umkämpfte Fahrten ab 25 km wurden nur geringfügig angehoben. Diese Maßnahme ist im normalen Taxibetrieb bei üblichen Wartezeiten auch mit den Gesamtkosten vereinbar. Weiterhin wurde der Großraumzuschlag von fünf auf sechs Personen angehoben. Noch konsequenter wäre ein Zuschlag ab der siebten Person, um Kleinwagen, die zwar mit sechs Sitzplätzen, die kaum artgerechte Taxi_05-06 20.04.2006 12:28 Uhr Seite 4
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T3/02 Vater, Mutter, Tochter, Oma und Rucksack, Koffer, Taschen... ...kein Problem. Mein Sharan T axi bietet jedem und allem Platz. Das kann nicht jeder von meinen Kollegen sagen. Und für mich gibt‘s nicht nur einen sicheren, sondern auch einen komfortablen Arbeitsplatz. Die Taxi-Modelle von Volkswagen Taxi_05-06 20.04.2006 12:28 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Montag, 8. Mai ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 17.30 Uhr, Philharmonie, Veranstaltung Stadtsparkasse ➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Il Divo ➜ Muffathalle, Münchner Biennale ➜ Elserhallen, Rapsoul ➜ Backstage, Hayseed Dixie ➜ Muffathalle, Krezip Dienstag, 9. Mai ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 10.30 Uhr, Augustiner-Keller, Jahreshauptversammlung BZP ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Münchner Biennale ➜ Elserhallen, Skin ➜ Rote Sonne, Subtle ➜ Monofaktur, Max Neissendorfer Mittwoch, 10. Mai ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Pique Dame ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakowskis Tod ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Sportfreunde Stiller ➜ Elserhallen, Jaded Heart ➜ Monofaktur, Nine Pound Hammer ➜ Feierwerk, Britta ➜ Atomic Cafe, Metric Donnerstag, 11. Mai ➜ Olympiapark, Münchner Firmenlauf ➜ ICM, Baywa ➜ 09.15 – 10.05 und 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Satemin Seidenfuß ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Klamm’s Krieg ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Bombana/Simon/Godani ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Angst essen Zentrum auf ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tanz zwischen Welten ➜ Tonhalle, Silbermond ➜ Elserhallen, Arctic Monkeys ➜ Feierwerk, Neko Case ➜ Substanz, Organized Noise Freitag, 12. Mai ➜ 10.00 – 11.00 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 18.30 Uhr, Maritim Hotel, Mumm- Champagner-Meditation ➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Neue Kammermusik ➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Poetry Grand Slam ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Swinging Gentlemen ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Klaus Doldinger ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Münchner Biennale ➜ Schlachthof, Overdose ➜ Elserhallen, Gary Numan ➜ Hofbräukeller, Vorstadt-Hochzeit Samstag, 13. Mai ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Borussia Dortmund ➜ 16.00 Uhr, Hubertussaal, Karneval der Tiere ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Grafin Mariza ➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Pique Dame ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Der Fremde - Ein Würger aus München ➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Helmut Ruge ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Ein Herz ist kein Fußball ➜ 21.00 Uhr, Backstage, Tony Levin ➜ 21.00 Uhr, Elserhallen, Ü-30-Party ➜ Tonhalle, Schiller ➜ Prager Frühling, Seine ➜ Muffathalle, Bernadette la Hengst ➜ Atomic Cafe, Jenny Wilson ➜ Feierwerk, Roman ➜ Rote Sonne, Lesbians on Extasy ➜ Monofaktur, Attila the Stockbroker ➜ Titanic, Commander Nekropolis Sonntag, 14. Mai (Muttertag) ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden über Europa ➜ 11.00 Uhr, Marstall, Briefe einer Freundschaft ➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Die Ziege ➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater, Johann-Strauss-Galakonzert ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Der Fremde - Ein Würger aus München ➜ Hubertussaal, Muttertagskonzert ➜ Audimax der LMU, Alfred Dorfer ➜ Atomic Cafe, The Wedding Present ➜ Muffathalle, Rodrigo y Gabriela ➜ Backstage, AZAD ➜ Künstlerhaus, Pasta Opera Top-Termine Mai ’06 Montag, 1. Mai (Feiertag, Tag der Arbeit) ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jessie Norman ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Night of the Sultans ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Werner Schneyder ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Henni Nachtsheim ➜ 22.00 Uhr, Bayerischer Hof, Nightclub, Salsa mit Chuck Hermann ➜ Muffathalle, Die Sterne ➜ Sportpark Unterhaching, SpVgg Unterhaching – TSV 1860 Dienstag, 2. Mai ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Königskinder ➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Suburban Hotel ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Barbara Dorsch ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Tuck & Patty ➜ Monofaktur, Intelligence ➜ Atomic Cafe, Mew Mittwoch, 3. Mai ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Die Drei Wünsche ➜ 18.30 – 19.40 Uhr, Schauburg, Die Drei Wünsche ➜ 18.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Rinaldo ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Arena, FC Bayern – VFB Stuttgart ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kunstbahnsteig ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Budapest Festival Orchestra ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Günter Grünwald ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lesung Peter Esterhazy ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Marc Ribot ➜ Muffathalle, Isabel Campell ➜ Backstage, Rantanplan ➜ Substanz, Handsome Hank ➜ Sunny Red, Wechsel Garland Donnerstag, 4. Mai ➜ ICM, HV Linde ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Die Drei Wünsche ➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Tanz macht Schule ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayerisch ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Surburban Hotel ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Himmel sehen ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Radu Lupu ➜ 20.00 Uhr. Circus Krone, Martin Schneider ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tanz zwischen Welten ➜ 21.30 Uhr, 4004, Uni-Fete ➜ Elserhallen, Anti-Flag ➜ Muffathalle, 65 days of Static ➜ Backstage, Subway to Sally ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Joy De Francesco ➜ Substanz, Stark Freitag, 5. Mai ➜ 09.15 – 10.15 und 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Satemin Seidenfuß ➜ 18.30 Uhr, Maritim Hotel, La vie de Paris ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Suburban Hotel ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Warten auf Godot ➜ 20.00 – 22-30 Uhr, Nationaltheater, Bombana/Simon/Godani ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Angela Georghin ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Atze Schröder ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los, Paul! ➜ Tonhalle, Calexico ➜ Muffathalle, Münchner Biennale Samstag, 6. Mai ➜ 14.00 und 17.15 Uhr, Circus Krone, Die Zauberflöte ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Klasse Klassik goes Proms ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Königskinder ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Angst essen Zentrum auf ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakowskis Tod ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Sonderkonzert der Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Benefizkonzert Altenhilfe Moskau ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tanzfest ➜ Muffathalle, Ohmega Watts ➜ Tonhalle, J.B.O. ➜ Elserhallen, Mucc ➜ Backstage, Schrottgrenze ➜ Feierwerk, Dear Henry Bliss ➜ Titanic, Betzefer Sonntag, 7. Mai ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden über Europa ➜ 15.00 – 16.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken ➜ 15.00 Uhr, Circus Krone, Die Zauberflöte ➜ 16.00 – 17.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Tanz macht Schule ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Tanz macht Schule ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Brand ➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Pique Dame ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Sportfreunde Stiller ➜ Prinzregententheater, Fazil Say ➜ Bayerischer Hof, George Gruntz ➜ Elserhallen, The Soundtrack of our Lives ➜ Muffathalle, Münchner Biennale ➜ Rote Sonne, Kammerflimmer Kollektiv (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Taxi_05-06 20.04.2006 12:28 Uhr Seite 6
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7TAXIKURIER Montag, 15. Mai ➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Philippe Herreweghe ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Marc Andre Hamelin ➜ Feierwerk, Sophia ➜ Bayerischer Hof, Omar Sosa Trio Dienstag, 16. Mai ➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Münchner Biennale ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Räuber ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wiener Symphoniker ➜ Elserhallen, Scott Stapp ➜ Funkhaus, Blumfeld ➜ Feierwerk, Barbara Morgenstern ➜ Rote Sonne, Blurt & Loopspool ➜ Monofaktur, Monogramm Mittwoch, 17. Mai ➜ 18.30 – 19.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Vetter aus Dingsda ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Vaya Con Dios ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Münchner Biennale ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Carsten Radke ➜ Atomic Cafe, Delaware ➜ Monofaktur, Big John Bates ➜ Backstage, Saint Catharines Donnerstag, 18. Mai ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Klamm´s Krieg ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Bombana/Simon/Godani ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Römer ➜ Elserhallen, Tanzwut ➜ Zenith, US 5 ➜ Feierwerk, Jason Collett ➜ Substanz, Cat Sun Flower ➜ Rote Sonne, Final Fantasy ➜ Muffathalle, Trashmonkeys Freitag, 19. Mai ➜ ICM, HV MAN ➜ 10.00 – 11.15 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Orlando ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR ➜ 20.00 Uhr, St. Michael, Kirchenkonzert Münchner Bach-Chor ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Theater Riga ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Der Stein des Weisen ➜ Rennbahn Riem, Roykey ➜ Backstage, Therapy ➜ Feierwerk, Tex Samstag, 20. Mai ➜ 18.00 - 22.15 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 19.00 - 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Angst essen Zentrum auf ➜ 19.30 - 20.45 Uhr, Schauburg, Das Trollkind ➜ 19.30 Uhr. Volkstheater, Frühlingserwachen ➜ 20.00 - 21.15 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 - 21.40 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, Die Frau und der Neger ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Martin Schmitt ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Theater Riga ➜ Backstage, Hellfest-Festival ➜ Feierwerk, Tonair ➜ Prager Frühling, Atomic Sonntag, 21. Mai ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden über Europa ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlingserwachen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 22.00, Schauspielhaus, Die Bakchen ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Luis Borda ➜ Schlachthof, Lake Montag, 22. Mai ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Orlando ➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kissenmann ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Al die Meola ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Axel Hacke ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Sophie Salomon ➜ Monofaktur, Jasmin Wagner Dienstag, 23. Mai ➜ 09.15 – 10.15 und 10.45 -11.45 Uhr, Schauburg, Fünf Stücke Glück ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Die verkaufte Braut ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ Feierwerk, Spruce ➜ Tonhalle, Belle & Sebastian ➜ Harry Klein, Texas Motherfuckers ➜ Atomic Cafe, Okkervil River ➜ Muffathalle, Saga ➜ Bayerischer Hof, Nightclub, La Chicano ➜ Sunny Red, Spruce Mittwoch, 24. Mai ➜ ICM, HypoVereinsbank ➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Giselle ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kasper ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Angst essen Zentrum auf ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Bellydance ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Madeleine Peyroux ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Michael Bublé ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Goran Bregovic ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Performance-Improvisations-Theater ➜ Bayerischer Hof, Nightclub, Tango Crash ➜ Atomic Cafe, Dungen ➜ Monofaktur, Jack the Rapper Donnerstag, 25. Mai (Christi Himmelfahrt) ➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Orlando ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cavalleria rusticana ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wienerwald ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 22.30 Uhr. Schauspielhaus, Mittagswende ➜ 20.00 Uhr, Olmypiahalle, Eagles ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Friend’n Fellow ➜ Feierwerk, Julian Heidenreich ➜ Monofaktur, Tarantula Freitag, 26. Mai ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Griechisches Fest ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Giselle ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings- Erwachen ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, A Vida Na Praca Roosevelt ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Rosenstolz ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Alfred Dorfer ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Dietrich Piano Paul ➜ Atomic Cafe, Monochrome Samstag, 27. Mai ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Die verkaufte Braut ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Frühlings- Erwachen ➜ 20.00 – 22.0 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, A Vida Na Praca Roosevelt ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Santana ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Mathias Richling ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Simone Solga ➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz im Gärtnerplatz ➜ Atomic Cafe, Faruk Greene ➜ Muffathalle, Skye ➜ Feierwerk, Reiner von Vielen ➜ 20.00 – 03.00 Uhr, Die lange Nacht der Musik Gärtnerstr. 60, 80992 München, T el.: 14390620, www.club-pompadour.de täglich von 2000 -6 00 Uhr geöffnet Jeden Dienstag von 20 00 -2 400 T axi-Essen. EROTIKCLUB mit Table Dance Bist Du in München on T our – dann besuch das Pompadour Taxi_05-06 20.04.2006 19:37 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Sonntag, 28. Mai ➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden über Europa ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Bläservirtuosen ➜ 18.00 Uhr, Olympiastadion, Bon Jovi ➜ 18.00 Uhr, Schloss Nymphenburg, Mozartserenaden ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Orlando ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Peter Sadlo & Friends ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 02.00 Uhr, Philharmonie, We will rock you ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Bruno Jonas ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Der letzte Spieltag (Vor 40 Jahren wurde 60 Meister) ➜ Titanic, Wolfe Montag, 29. Mai ➜ 17.30 Uhr, Philharmonie, Veranstaltung Stadtsparkasse ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nigolo ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Cosi fan tutte ➜ 19.30 Uhr, Zenith, Oomph ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ Elserhallen, Ted Nugent ➜ Substanz, Moonlights ➜ Schwabinger 7, The Mistreaters Dienstag, 30. Mai ➜ 09.15 – 10.15 Uhr und 10.45 - 11.45 Uhr, Schauburg, Fünf Stücke Glück ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aschenputtel ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener Vollzug ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, U-turn-Tanztheater ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tango Milonga Mehrtägige Termine ➜ 08.03.06 - 20.05.06, 20.00 Uhr,Komödie im Bayerischen Hof, Vermischte Gefühle ➜ 07.04.06 - 28.05.06, 20.00 - 22.45 Uhr, Deutsches Theater, Cats ➜ 21.04.06 - 07.05.06, Theresienwiese, Frühlingsfest ➜ 27.04.06 - 16.06.06, Di. - So. 20.00 - 22.30 Uhr, Sa. + So. 15.00 - 17.30 Uhr, Theresienwiese, Afrika, Afrika! ➜ 29.04.06 - 07.05.06, Mariahilfplatz, Maidult ➜ 29.04.06 - 07.05.06, Tennisclub Iphitos, BMW-Open ➜ 01.05.06 - 07.05.06, Das Schloss, Cavemann ➜ 02.05.06 - 27.05.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 03.05.06 - 06.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Tina Teubner ➜ 04.05.06 - 05.05.06, 10.00 - 18.00 Uhr, MOC, Cosmetic-Business 2006 ➜ 04.05.06 - 07.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, „Fonsi - macht’s weiter so!“ ➜ 06.05.06 - 07.05.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Eros Ramazzotti ➜ 07.05.06 - 08.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Bodo Warthe ➜ 09.05.06 - 10.05.06, 20.00 Uhr, The 10 Tenors ➜ 09.05.06 - 26.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble (außer So., Mo.) ➜ 10.05.06 - 13.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Im Wechsel der Jahre ➜ 14.05.06 - 15.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher ➜ 15.05.06 - 17.05.06, ICM, Robotik-Kongress ➜ 16.05.06 - 18.05.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Michael Mittermeier ➜ 16.05.06 - 18.05.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 16.05.06 - 18.05.06, 9.00 - 18.00 Uhr, MOC, Wärmetechnik 2006 ➜ 16.05.06 - 19.05.06, 9.00 - 17.00 Uhr, Messe, Automatica/Ceramitec ➜ 17.05.06 - 20.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Machtkrämpfe ➜ 18.05.06 - 20.05.06, Muffathalle, Münchner Biennale ➜ 18.05.06 - 21.05.06, 11.00 - 23.00 Uhr,Galopprennbahn Riem, Afrika-Festival ➜ 21.05.06 - 22.05.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Erwin Pelzig ➜ 21.05.06 - 23.05.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Bernd Regenauer ➜ 22.05.06 - 17.06.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Ladies Night ➜ 23.05.06 - 31.05.06, Das Schloss, Cavewoman ➜ 24.05.06 - 25.05.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Herman van Veen ➜ 24.05.06 - 27.05.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Leidende Hunde ➜ 25.05.06 - 28.05.06, Reitanlage Riem, Pferd International ➜ 25.05.06 - 28.05.06, 10.00 - 18.00 Uhr, MOC, High End ➜ 28.05.06 - 29.05.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Peter Spielbauer ➜ 28.05.06 - 29.05.06, Lach- und Schießgesellschaft, Lothar Bölck ➜ 30.05.06 - 03.06.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Der Rentner ➜ 30.05.06 - 04.06.06, 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Abba Mania ➜ 30.05.06 - 17.06.06, Lach- und Schießgesellschaft, Henning Venske Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • Atomic Cafè ••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Cord • Crowns Club • •• Hansa 39 • • Kultfabrik • • • • • Lenbach • max Suite • •••• M i a •••• Muffathalle • Nachtgalerie • • Optimolwerke ••••••• P 1 •• ••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • Prager Frühling •• •• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • The Garden • • •• Titanic City • • • Volksgarten • • Woanders Club • Fortsetzung Top-Termine Mai ’06 ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bayerischer Kabarettpreis ➜ Muffathalle, Yeah, Yeah, Yeahs ➜ Feierwerk, Kapajkos ➜ Rote Sonne, Tiki Tiki Bamboos Mittwoch, 31, Mai ➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, U-turn-Tanztheater ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayerisch ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Rolando Villazon ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, O sole mio ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Maitanz ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Männer ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Willy Michl ➜ Bayerischer Hof Nightclub, Groove Collective (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 8
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9TAXIKURIER Die Genossenschaft Sitzung der Taxikommission des Stadtrates am 30. März 2006 Vorab informieren wir Sie über die Taxikommissionssitzung, zu der alle Mitglieder unter Vorsitz von Frau Barbara Scheuble-Schäfer erschienen waren. Herr Stadtrat Dr. Assal, SPD, Altmann, CSU, Dr. Babor, CSU, Frau Stadträtin Dietrich, Die Grünen, Stadtrat Gavras, SPD, Dr. Lange, SPD, Stadträtin Schosser, CSU, Stadtrat Thanheiser, SPD, Wolfswinkler, CSU, befassten sich intensiv mit den Anträgen des Münchner Taxigewerbes. 1. Beobachtungszeitraum Die vom KVR durchgeführte Unternehmerbefragung hatte erfreulicherweise einen deutlich besseren Rücklauf wie im Vorjahr zur Folge. Die Darstellungen der Antragsteller und die eigenen Erhebungen des Kreisverwaltungsreferates lassen erkennen, dass die Funktionsfähigkeit des Münchner Taxigewerbes bedroht ist. Die wesentlichen Punkte der Untersuchung können im Ergebnis wie folgt zusammengefasst werden: Die Landeshauptstadt München hat mit 2,64 Taxis pro 1.000 Einwohner die höchste Taxidichte im Bundesgebiet. Die immer noch große Anzahl von Mehrwagen- und Großbetrieben bis hin zu Firmenzusammenschlüssen im Taxigewerbe wirken sich negativ auf die Funktionsfähigkeit aus. Trotz einer geringeren Anzahl von Taxikonzessionen stehen durch die erhöhte Einsatzzeit der Fahrzeuge in Mehrwagenbetrieben – infolge Schichtbetriebs – mehr Taxis zur Verfügung als bisher. Der Anteil am Gesamtfahrtaufkommen wird so für den Einzelunternehmer geschmälert. Die Schwächung des Einzelunternehmers lässt letztlich die Bedrohung der Funktionsfähigkeit des ganzen Taxigewerbes befürchten. Die Anschaffungskosten für Neufahrzeuge sowie die Fahrzeugselbstkosten sind weiter gestiegen. In den Jahren 2004/2005 war die Gruppe der unter 30-jährigen 77,46 % (78,80 %) und die Gruppe der zwischen 31- bis 45-jährigen 12,71 % (9,25 %) erneut überwiegend an den 401 (329) insgesamt getätigten Übertragungen der Taxigenehmigungen beteiligt. Offensichtlich sehen diese Altersgruppen, in der die zentralen beruflichen Weichen gestellt werden oder bereits gestellt wurden, keine gesicherte Existenz mehr im Gewerbe. Auch dies ist als weiteres Indiz für die Funktionsstörung festzuhalten. Die Zahl der Übertragungen, also der Verkäufe von insgesamt 173 (184) Taxiunternehmen mit 401 (329) Genehmigungen ist nach wie vor erheblich. Unverkennbar belegen die Ergebnisse des zurückliegenden Beobachtungszeitraumes, dass sich die Verhältnisse im Münchner Taxigewerbe wegen der hohen Taxidichte und der Folgen des Ausbaus der öffentlichen Massenverkehrsmittel nicht gebessert haben. Die von der Taxi-München eG im Jahr 2005 vermittelten Fahrtaufträge haben sich im Vergleich im Jahre 2005 zum Jahr 2001 von 1.699.952 auf 1.491.495 verringert. Auch die bisher für das Jahr 2006 vorliegenden Zahlen lassen keine Verbesserung erkennen. Eine steigende und spürbare Tendenz ist deshalb nicht zu erwarten. 13,14 % der Unternehmer meldeten Umsätze, die unter oder gerade noch bei den Fahrzeugselbstkosten liegen. Ca. 80 % aller Unternehmer meldeten geringe Einnahmen, die im Bereich des Existenzminimums liegen. Der weiterhin bestehende Fahrermangel ist auch ein Indiz dafür, dass das Taxigewerbe in seiner Funktionsfähigkeit bedroht ist. Der Preis für eine Taxikonzession mit einem einzusetzenden Kraftfahrzeug von ca. 10.550,00 e ist auf ca. 12.000,00 bis 14.00,00 e gestiegen. Konzessionen mit mehreren Kraftfahrzeugen sind zur Zeit nicht zu verkaufen, obwohl diese schon für bis zu 3.000,00 e pro Kraftfahrzeug angeboten werden. Ein starkes Indiz dafür, dass sich die Verhältnisse im Taxigewerbe nicht verbessert haben, ist im Alter der von den Unternehmern benutzten Fahrzeuge zu sehen. Im Jahre 2002 wurden nur 93 Taxis als Neufahrzeuge eingesetzt. Im Jahre 2003 wurden 242 und im Jahre 2004 wurden 421 neue Taxis eingesetzt. 2005 ist ebenfalls eine leichte Steigerung der Neuwagenzulassung zu beobachten, es wurden bis zum Ende des Beobachtungszeitraumes 539 Taxis neu eingesetzt. Würde sich dieser Trend der geringen Neuzulassungen von Taxis fortsetzen, könnte ein Austausch aller in der Landeshauptstadt München zugelassenen Taxis erst in einem Zeitraum von ca. sechs Jahren erfolgen. Bei erforderlichen Ersatzbeschaffungen werden selbst von großen Mehrwagenunternehmen überwiegend wieder Neufahrzeuge zugelassen, da sich die Anschaffung von Gebrauchtfahrzeugen in der Vergangenheit nicht bewährt hat. Auch das macht deutlich, dass im Taxigewerbe kein nennenswerter Verdienst erwirtschaftet werden kann, weil selbst die Vergünstigungen (Garantieleistungen, Leasing, geringere Fahrzeugfolgekosten bei Neuanschaffungen für Taxis) erhöht berücksichtigt werden müssen. Im Beobachtungszeitraum hat sich die Warteliste für Neubewerber ohne Nachrang von 189 auf 181 Bewerber, das ist eine Reduzierung der Warteliste von 8 Bewerbern, verringert. Im gleichen Zeitraum hat sich auch die Warteliste für Inhaber von 83 auf 80, also um 3 Bewerber, reduziert. Die Konkurrenz zum Taxigewerbe wird durch die vielen Neugenehmigungen zum Taxiverkehr durch die angrenzenden Landkreise, durch Wohlfahrtsorganisationen, die die Krankenfahrten vermehrt betreuen, durch vermehrte Mietwagen, die gerade bei den großen Konzernen, Consultingunternehmen, Anwaltskanzleien sowie Dienstleistungsbetrieben aus den Informations- und Kommunikationsbereichen eingesetzt werden und durch den mäßigen Abschluss von Sondervereinbarungen, z. B. mit den Krankenkassen, vergrößert. Beschluss: Aus vorstehenden Gründen ist die Funktionsfähigkeit des Münchner Taxigewerbes als bedroht anzusehen. Gemäß § 13 Abs. 4 Satz 3 PBefG ist ein weiterer Beobachtungszeitraum einzuschalten und die Situation im örtlichen Taxigewerbe der Landeshauptstadt München weiterhin zu beobachten. Die objektive Genehmigungsvoraussetzung des § 13 Abs. 4 PBefG liegt nicht vor, so dass die Ausgabe neuer Genehmigungen zum Verkehr mit Taxis zu versagen ist. Die ehrenamtlichen Stadträte schlossen sich einstimmig dem Vorschlag des Kreisverwaltungsreferenten Herrn Dr. Blume-Beyerle an. Somit werden bis 30.03.2007 keine neuen Taxikonzessionen ausgereicht. Westenriederstr. 14 80331 München Telefon: 22 62 19 F a x : 26 08 91 7 Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr Sonn- und Feiertags geschlossen Rudi Färber Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER Die Genossenschaft 2. Änderung der Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München Die Änderung der Taxitarifordnung nach dem Entwurf des Kreisverwaltungsreferates ist mit der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK), dem Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e. V., dem Bayerischen Landesamt für Maß und Gewicht und den Landratsämtern München, Erding, Freising abgesprochen und einvernehmlich abgestimmt. Dem Direktorium - Rechtsabteilung wurde der Entwurf der Änderungsverordnung zur gutachtlichen Stellungnahme zugeleitet. Lt. Mitteilung vom 14.03.2006 bestehen aus den von der Rechtsabteilung zu vertretenden Belangen in formeller Hinsicht keine Einwendungen gegen den vorgelegten Verordnungsentwurf. Das Einvernehmen mit den von der Flughafenvereinbarung betroffenen Landratsämtern München, Erding und Freising konnte am 10.03.2006 in einer gemeinsamen Sitzung aller beteiligten Genehmigungsbehörden hergestellt werden. Die Landratsämter werden ihrerseits die notwendigen Schritte zur Änderung ihrer jeweiligen Taxitarifordnungen in die Wege leiten. Als gemeinsamer Termin für das Inkrafttreten der vier Taxitarifordnungen wurde der 01.06.2006 vereinbart. Die von den Stadträten der Taxikommmission beschlossenen Änderungen der Taxitarifordnung bedürfen der Zustimmung des Kreisverwaltungsausschusses, der Vollversammlung des Stadtrates sowie der Veröffentlichung im Amtsblatt der Landeshauptstadt München. Nach der Beschlusslage ändert sich der Taxitarif mit Wirkung vom 01. Juni 2006 wie folgt: alt neu Euro Euro Grundpreis 2,50 2,70 Mindestfahrpreis 2,70 2,90 Tarifstufe 1 0 – 5 km 1,45 1,60 5 – 10 km 1,30 1,40 ab 10 km 1,20 1,25 Tarifstufe 2 Wartezeitpreis 21,00 22,50 Messefestpreis 48,00 51,00 Zuschläge ab dem 6. Fahrgast beträgt der Zuschlag – 5,00 3. Ordnungswidrigkeitenstatistik (Ahndung von Ordnungswidrigkeiten in 2004 und 2005 nach Mitteilung der Hauptabteilung I - Zentrale Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates) Soweit die Zuständigkeit der weiteren Sachbehandlung der durch den Kontrolldienst der HA III/14 - Gewerblicher Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates festgestellten Ordnungswidrigkeiten den Zuständigkeitsbereich der Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates betrafen, ergeben die Auswertungen das auf der nachfolgenden Seite dargestellte Bild: (Legende: Zahlen vor (F) stellen die am Flughafen München festgestellten Ordnungswidrigkeiten dar). 2003 2004 2005 Taxi verbotswidrig außerhalb von Standplätzen bereitgehalten (§ 2 Abs. 1 + 2TO) 0 9 15 Bußgeldbescheid 75 Euro 0 9 7 Bußgeldbescheid 100 Euro 0 0 8 Taxi nicht in der Reihenfolge der Ankunft aufgestellt (§ 3 Abs. 1 TO) 0 0 2 Verwarnung 35 Euro 0 0 1 Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0 1 Die Lücke nicht durch Nachrücken aufgefüllt (§ 3 Abs. 2 TO) 4 Verwarnung 30 Euro 0 0 1 Bußgeldbescheid 30 Euro 0 0 1 Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0 2 Ohne Anwesenheit Fahrzeug am Standplatz aufgestellt (§ 3 Abs. 3 TO) 276 91 116 Verwarnung 25 Euro (10–20 Min.) 92+2(F) 22 38 Verwarnung 35 Euro (21–30 Min.) 50 20 14 Bußgeldbescheid 25 Euro (10–20 Min.) 31+1(F) 11+1(F) 6 Bußgeldbescheid 35 Euro (21–30 Min.) 30 8 6 Bußgeldbescheid 50 Euro (31–40 Min.) 22 11 20 Bußgeldbescheid 60 Euro (41–60 Min.) 23 17 16 Bußgeldbescheid 75 Euro (über 60 Min.) 24 1 8 Bußgeldbescheid 100 Euro (über 60 Min.) 1 0 8 Straßenkarten und/oder Stadtpläne nicht mitgeführt (§ 4 Abs. 3 TO) 156 33 79 Verwarnung 25 Euro 76+42(F) 14+8(F) 62+5(F) Verwarnung 35 Euro 0 0 2 Bußgeldbescheid 25 Euro 22+11(F) 6+4(F) 7+1(F) Bußgeldbescheid 35 Euro 1+4(F) 1 2 Ohne Genehmigung Personenbeförderung durchgeführt (§ 2 Abs. 1 PBefG) 0 0 3+1(F) Bußgeldbescheid (250 Euro) 0 0 3+1(F) Ohne Genehmigung Personenbeförderung durchgeführt (§ 2 Abs. 2 PBefG) 0 0 1 Bußgeldbescheid (250 Euro) 0 0 1 Ohne Genehmigung Personenbeförderung durchgeführt (§ 2 Abs. 5 PBefG) 0 0 1 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Taxi_05-06 20.04.2006 20:12 Uhr Seite 10
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Die Genossenschaft Bußgeldbescheid (50 Euro) 0 0 1 Nichtmitführen der Genehmigungsurkunde (§ 17 Abs. 4 PBefG) 4 2 5 Verwarnung 25 Euro 0 2 2 Verwarnung 30 Euro 0 0 0 Verwarnung 35 Euro 0 0 2 Bußgeldbescheid 25 Euro 4 0 1 Bußgeldbescheid 30 Euro 0 0 0 Bußgeldbescheid 35 Euro 0 0 0 Verweigerung einer Personenbeförderung (§ 22 PBefG) 81 18 27 Bußgeldbescheid 100 Euro 50+21(F) 9+9(F) 5+2(F) Bußgeldbescheid 150 Euro 2+8(F) 0 11+4(F) Bußgeldbescheid 200 Euro 0 0 2+2(F) Bußgeldbescheid 300 Euro 0 0 0+1(F) Verstoß gegen Mitwirkungspflicht des Unternehmers einer beauftragten Person bei Kontrollmaßnahmen (§ 54a PbefG) 0 0 2 Bußgeldbescheid (250 Euro) 0 0 2 Statistik des Kontrolldienstes des Kreisverwaltungsreferates, HA III/14 Das Kreisverwaltungsreferat als Aufsichtsbehörde über das Münchner Taxigewerbe hat, wie in den vorangegangenen Jahren auch, kontinuierlich Taxikontrollen durchgeführt. Schwerpunktaktionen fanden zur Faschings-, Starkbier- und Wies’n-Zeit sowie während der Messen statt. Die Feststellungen des Kontrolldienstes wurden zur weiteren Sachbehandlung je nach Zuständigkeit an die Bußgeldstellen der Landratsämter Erding, Freising, München, die Zentrale Bußgeldstelle im Bayerischen Polizeiverwaltungsamt, die Bußgeldstelle des Kreisverwaltungsreferates, die Verkehrspolizeiinspektion, das Eichamt und die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltung abgegeben. Die rückläufigen Zahlen des Kontrolldienstes im Vergleich zu 2003 sind darauf zurückzuführen, dass wegen Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung und gleichzeitiger personeller Umstrukturierung nur noch ein Mitarbeiter (vorher 2) diese Aufgabe wahrnimmt. Im Rahmen einer Umorganisation ab März 2005 hat die Unterabteilung Gewerblicher Kraftverkehr zudem zusätzliche Aufgaben (Stichwort “Taxibüro”), jedoch ohne weitere Personalzuschaltung, übernommen. Dies führte zumindest vorübergehend in den Anfangsund Einarbeitungszeiten zu weiteren rückläufigen Zahlen bei den Kontrollzahlen in 2005. Statistik Übersicht 2003 2004 2005 kontrollierte Taxis 4319 2585 1887 beanstandete Taxis 641 417 392 davon mündlich 162 148 126 Beanstandungen insgesamt 759 486 432 vorgeladene Taxis 174 107 99 Betriebsprüfungen 33 19 12 Betriebssitzüberprüfungen 72 19 42 Beanstandungen (dabei auch mehrfache Beanstandungen pro kontrolliertem Fahrzeug möglich): 2003 2004 2005 Führerschein nicht mitgeführt oder nur in Kopie § 4 Abs. 2 Satz 2 FeV i. V. m. § 75 Nr. 4 FeV 15 33 26 Führerschein zur Fahrgastbeförderung nicht mitgeführt od. abgelaufen § 48 Abs. 3 Satz 2 FeV i. V. m. § 75 Nr. 4 FeV 22 27 16 Fahrzeugschein nicht mitgeführt oder nur in Kopie § 24 Abs. 2 StVZO i. V. m. § 69 a Abs. 2 Nr. 9 a StVZO 23 29 33 Auszug aus der Genehmigungsurkunde nicht mitgeführt § 17 Abs. 4 PBefG i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 3 b PBefG 21 25 21 Taxitarifordnung (TTO) nicht mitgeführt oder ungültig § 10, 45 Abs. 1 Nr. 5 b BOKraft, i.V.m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG 125 145 86 Taxi unbesetzt am Taxistand abgestellt § 3 Abs. 3, § 6 Nr. 2 TO i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG 162 128 171 Taxi mit ungeeichtem Fahrpreisanzeiger bereitgestellt § 28 Abs. 1 i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 5 L BOKraft 11 0 0 Ordnungsnummer nicht ordnungsgemäß angebr. § 27 Abs. 1 i. V. m. § 45 Abs. 1 Nr. 45 K BOKraft 39 54 51 Stadtplan nicht mitgeführt od. älter als 2 Jahre od. ohne ED und FS, § 4 Abs. 3, § 6 Nr. 6 Taxiordnung i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG 178 166 165 Taxi ohne gültigen TÜV + AU bereitgestellt § 29 StVZO + § 47 a StVZO 91 77 36 Unternehmeranschriftenschild nicht lesbar od. nicht angebracht, § 27 Abs. 2 BOKraft, i. V. m. § 25 Abs. 1 Satz 2 PBefG 11 42 49 Taxi unerlaubt außerhalb eines Standplatzes bereitgestellt, § 2 Abs. 1, § 6 Nr. 1 TO i. V. m. § 61 Abs. 1 Nr. 4 PBefG 5 4 14 Kontrolle verweigert § 54 in Verbindung mit § 61 Abs. 1 Nr. 3 b PBefG 0 1 0 Unerlaubte Kenntlichmachung (nicht hellelfenbein nach RAL 1015), § 26 Abs. 1 Nr. 1 BOKraft 18 57 63 Fahrzeugmängel (mögliche Verletzungsgefahr durch Karosserieschäden), § 16 Abs. 1 BOKraft 11 23 37 Ohne Versicherungsschutz 8 5 16 Sonstige Beanstandungen (z.B. Reifen) 10 30 9 Statistik der Beschwerdesachbearbeitung des Kreisverwaltungsreferates, HA III/14 Seit 01.04.1999 führt der gewerbliche Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates eine weitere Statistik, die Aufschluss über schriftlich eingegangene Beschwerden gibt. Wie auch die vorab dargestellten Werte in der Statistik des Kontrolldienstes erfasst diese Statistik alle eingegangenen Beschwerden, unabhängig von Zuständigkeiten und letztendlichem Ausgang der Verfahren. 11TAXIKURIER Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER Die Genossenschaft 2003 2004 2005 Anzahl der eingegangenen Beschwerden 246 236 258 davon Flughafen 0 18 20 Einstellungen 91 90 75 Ermahnungen 48 36 45 Abmahnungen 3 4 14 Bußgeldstelle München 87 47 47 Bußgeldstelle Viechtach 9 6 7 bei Gericht anhängig 2 0 0 zurückgezogen 6 0 0 Häufigste Ordnungswidrigkeiten 2003 2004 2005 unbesonnnen und nicht rücksichtsvoll (§ 8 Abs. 1 BOKraft) 87 110 105 Fahrtverweigerung (§ 22 PBefG) 75 98 92 Standplatzordnung (Taxiordnung) 17 0 0 Bewertung der Statistiken durch das Kreisverwaltungsreferat Die Statistik der HA I unter Ziffer 1 spiegelt die geahndeten Ordnungswidrigkeiten wieder, deren Verfahren zum Abschluss gebracht werden konnten. Insgesamt ist nach Auswertung der Statistik festzustellen, dass das unbesetzte Abstellen von Taxis am Standplatz und die Verweigerung der Personenbeförderung - nach einem sprunghaften Anstieg mit Spitzenwerten im Jahre 2003 - im Jahre 2004 erfreulicherweise deutlich rückläufige Tendenzen aufzeigt und im Jahre 2005 etwas angestiegen ist. Die Statistiken der HA III/14 - Gewerblicher Kraftverkehr des Kreisverwaltungsreferates unter Ziffer 2 und 3 über durchgeführte Kontrollen, Anzahl der festgestellten Beanstandungen und Anzahl der Beschwerden, zeigen die Notwendigkeit von Kontrollen und von weiteren Ermittlungen in Beschwerdefällen, die im Interesse der Fahrgäste und auch des Gewerbes dazu dienen, dass die rechtlichen Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes und der sonstigen Bestimmungen für den Taxiverkehr nachhaltig beachtet und eingehalten werden. Die Feststellungen aus den Kontrollen bzw. aus den Beschwerden bilden zusammen mit den Feststellungen der Polizei (diese Zahlen werden nicht gesondert ausgewertet) die Grundlage für das weitere Verfahren der Bußgeldstellen. Hinweis des KVR Bei Standplatzkontrollen wurde festgestellt, dass 80 % der mitgeführten Stadtpläne zu alt sind. Nach § 4 Abs. 3 der Taxiordnung dürfen Stadtpläne für das Pflichtfahrgebiet in Papierform nicht älter als drei Jahre sein. Die Mitführungspflicht besteht auch wenn ein Navigationsgerät eingebaut ist. Besonders problematisch ist dabei die Gültigkeitsdauer bei den Kompassplänen, bei denen das Erscheinungsdatum nicht einfach und klar ist. Gültig ist die Auflage 2-2005 noch bis Ende 1007. Wesentlich einfacher ist der große Falkplan, bei dem das Erscheinungsdatum klar ersichtlich ist. Hier gilt derzeit die 12. Auflage ebenfalls bis Ende 2007. Rätsel Reifen: Neue Fahrzeugpapiere nennen nur noch eine Reifengröße München. Seit 1. Oktober 2005 gibt es Fahrzeugbrief und -schein in einer neuen Version – und die lassen Autobesitzer im Unklaren darüber, welche unterschiedlichen Reifengrößen sie fahren dürfen. TÜV SÜD stellt daher auf Kundenwunsch eine Bestätigung über die Serienbereifung aus. „195/65R15 82H“: Solche Schlüsselwörter haben bislang im Fahrzeugschein ab Ziffer 20 umfassend über alle Reifengrößen und dazu passende Räder informiert. Autobesitzer, welche die am 1. Oktober 2005 eingeführten Fahrzeugdokumente in Händen halten, finden dort jedoch nur noch spärliche Informationen. In der Regel ist noch ein einziger gängiger Reifentyp in dem dafür vorgesehenen Feld 15 eingetragen. Ohne weitere Begutachtung zulässig sind jedoch alle in der Typgenehmigung oder ABE genannten Reifengrößen, teilt TÜV SÜD Auto Service mit. Für den Kunden wirft das vor allem beim Reifenkauf Fragen auf – und eventuell bei Verkehrskontrollen, wenn die Reifengröße nicht in den Papieren vermerkt ist. Simpler Ausweg bei einigen Modellen: Weitere Reifengrößen sind im Tankdeckel aufgeführt, wenn im Innern der Klappe eine Tabelle Angaben zum Luftdruck macht. Zudem machen manche Hersteller Angaben in der Betriebsanleitung. Die wechselt aber oft beim Kauf von privat den Besitzer nicht, weil sie nicht im Auto aufbewahrt wird. Reifenkäufer können sich zudem in Fachwerkstätten und beim Reifenhändler beraten lassen. TÜV SÜD Auto Service liefert nun an seinen 300 TÜV Service-Centern auf Kundenwunsch eine schriftliche Bestätigung der kompletten Serienbereifung eine speziellen Fahrzeugs. Die Sachverständigen von TÜV SÜD lesen dabei die Daten der Typgenehmigung bzw. der Allgemeinen Betriebserlaubnis des Kunden-Fahrzeugs aus ihrer Prüf-Datenbank aus – alle genehmigten Reifengrößen sowie die dazugehörigen Felgen-/Rädergrößen, der Service kostet 5 Euro. Zwischenstand zum Thema „Ausgleich“ Selten hat ein Artikel so kontroverse Meinungen ausgelöst wie unsere Titelgeschichte aus dem März-Heft zum Thema „Ausgleich“ . Noch immer erreichen uns Coupons mit den Meinungen zu dieser polarisierenden Problematik. Ein Zwischenstand zu Ihrer Info: 60% sind für Abschaffung des Ausgleichs, der Rest für Beibehaltung. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Am 18. März 2006 verstarb der Kollege Herr Johann Lemmer Taxi 1869 im Alter von 68 Jahren. Plötzlich und unerwartet verstarb Helmut Uhrich ehemals Taxi 188 am 24.03.2006 durch einen Verkehrsunfall. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 12
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Die Genossenschaft 13TAXIKURIER Der Aufsichtsrat berichtet: Liebe Kolleginnen und Kollegen, entgegen meiner bisherigen Gepflogenheiten, berichte ich Ihnen heute nicht aus der Aufsichtsratsitzung, sondern über einige erfolgreiche Verhandlungsresultate sowie den Zielen einer Projektgruppe des Aufsichtsrates. Zunächst die erfreulichen Verhandlungsergebnisse, die der Vorstand Hans Meißner an anderer Stelle ausführlich kommentieren wird. Tarifanpassung: Am 30. März 2006 trafen sich die Mitglieder der Taxikommission. Das wichtigste Thema dieser Sitzung war die Tariferhöhung. Die Stadträte stimmten einer Tarif-Änderung zum 01. Juni 2006 zu. Allianz-Arena: Um den gesteigerten Anforderung während der Fußballweltmeisterschaft gerecht zu werden, erwirkte unser Vorstand Hans Meißner nach schwierigen Verhandlungen eine Kapazitätserhöhung der Taxistandflächen im Bereich des Stadions. Nun zu der oben bereits erwähnten Projektgruppe Marketing. Im Rahmen einer Marktanalyse für unsere Arbeitsgruppe Marketing haben wir einen kurzen Fragebogen erstellt. In den nächsten Wochen werden mein Aufsichtsratskollege R. Zielinski und ich verschiedene Standplätze besuchen und Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen bitten, diesen Fragebogen auszufüllen. Anhand der Ergebnisse der Marktanalyse werden wir eine effektive Marketingstrategie erarbeiten und passende Marketingaktionen starten. So werden wir auch zukünftigen Herausforderungen des Wettbewerbes gewachsen sein. Wie immer wünsche ich Ihnen eine unfallfreie Fahrt und gute Geschäfte. Ihre Christine Reindl Aufsichtsratvorsitzende Werbeaktion der TAXI-MÜNCHEN eG Innerhalb des Aufsichtsrats wurde ein „Arbeitskreis Marketing“ gebildet. Gemeinsam mit dem Vorstand wurden erste Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt. Am Freitag/Samstag, 12./13. Mai wird die München-Auflage der Süddeutschen Zeitung mit einem werbewirksamen Postkarten-Aufkleber auf der Titelseite belegt. Ziel dieser Kampagne ist, die Bürger Münchens auf die Standplatz-Telefone hinzuweisen, über ihre Rechte als Fahrgast aufzuklären, sowie die Palette unserer Angebote darzustellen. Wir erreichen mit dieser kostengünstigen Aktion 469.000 Münchner. Stellen Sie sich also auf eine verstärkte Nachfrage ein. In der Genossenschaft halten wir für Sie diese Werbemittel zur individuellen Verteilung an Ihre Fahrgäste bereit. Sea-Life München Seit 15.4. hat im Olympiapark das Meeresaquarium „Sea-Life München“ am Willi-Daume- Platz 1 geöffnet. Die günstigste Anfahrt ist über das Olympia-Parkdeck/Walter-Bathe-Weg. Von dort sind es noch 250 Meter bis zum Eingang. Suchmeldung Opfer einer versuchten Vergewaltigung durch einen unbekannten Taxifahrer wurde am 09.04.06 um ca. 5.30 Uhr, eine 21jährige, die sich von der Innenstadt (Tal) nach Ottobrunn hatte fahren lassen. Der Täter griff der Frau zunächst an den Oberschenkel und später, am Fahrziel angelangt, zwischen die Beine. Als sie um Hilfe rief, versuchte der Mann ihr den Mund zuzuhalten. Erst durch ihre Gegenwehr konnte die Frau sich befreien und in ihre Wohnung flüchten. Beschreibung des Taxifahrers: Deutscher, 1,65–1,70 Meter groß, ca. 40–50 Jahre alt, stoppeliges (ca. 1 1/2 cm lang), lichtes, helles (blond oder grau) Haar, leichte Geheimratsecken, rote Wangen, „Bierbauch“ . Taxifahrer, bzw. andere Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei München, K 121, KOK Lieb, Telefon: (089) 5 51 72-214, bzw. auch bei jeder anderen Polizeidienststelle, zu melden. (HM) Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 10. Mai 2006! Kleinanzeigen-Annahme TPD-01 ⓦ unterscheidet zwei Quittungsarten: ⓦ unter € 100,- einfache Kleinbetragsquittung ⓦ ab € 100,- vollständige Rechnung mit fortlaufender Nummerierung ⓦ MwSt.-Satz (7%, 16%, 0%) automatisch oder vom Fahrer wählbar HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI HALE-Produkte haben den Mehrnutzen www.hale.de ©werbeKÄFER TPD-01 Der Drucker für alle Anwendungen im Taxi MICROTAX ® -05... ...und die Rechnung stimmt MICROTAX ® -05... ...und die Rechnung stimmt Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER 60 Jahre Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen Der Landesverband blickt in diesem Jahr auf seine 60jährige Geschichte zurück. Dem Verband ist es gelungen, im Gegensatz zu anderen Bundesländern, die Einigkeit des Gewerbes im Freistaat Bayern zu wahren. Der Landesverband ist gesetzliche Anhörstelle für insgesamt 95 Genehmigungsbehörden bei sämtlichen Tarifänderungen und sämtlichen Genehmigungsverfahren. Darüber hinaus, bemüht sich der Landesverband um Rahmenverträge mit Versicherungen, Ersatzkassen und Partnern aus der Industrie. Der Landesverband Bayern ist einflussreiches Mitglied in der Spitzenorganisation des Deutschen Taxi- und Mietwagengewerbes, dem BZP in Frankfurt. Eine der Hauptaufgaben des Landesverbandes ist es, die Mitglieder und Behörden zu beraten und das bayerische Taxigewerbe beim Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr zu vertreten. Schon kurz nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches gründete der Vorsitzende der Münchner Kraftdroschkeninnung den Verband. Die Gründungsversammlung fand am 5. Dezember 1946 vormittags, 9.00 Uhr, im Saal der Großküche in der Rosenheimer Straße 145 in München, statt. Der Gebäudekomplex beherbergte später die Firma Zündapp. Trotz der fehlenden Infrastruktur im Post- und Fernmeldewesen gelang es Herrn Josef Ostermaier, der bereits 1917 Mitbegründer der Münchner Kraftdroschkeninnung war, über 400 Unternehmer aus ganz Bayern zur Gründungsversammlung zu laden. Auf Grund der fehlenden politischen Strukturen in Bayern musste zur Einberufung der Gründungsversammlung eine Genehmigung der amerikanischen Militärregierung eingeholt werden. Als Berater zog Herr Ostermaier den Fachmann für das Personenbeförderungsgewerbe im Polizeipräsidium München, Herrn Josef Ihle, bei. Herr Ihle verfasste in späteren Jahren diverse Chroniken über das Gewerbe. Am Vormittag des 5. Dezember 1946 wurde eine neue Satzung erarbeitet und beschlossen. Um das wirtschaftliche Überleben des Verbandes zu sichern, wurde eine Eintrittsgebühr von 20 Reichsmark und ein Monatsbeitrag von 2 Reichsmark für das 1. und von 1 Reichsmark für jedes weitere Fahrzeug festgelegt. Die satzungsgemäßen Wahlen mussten vorbehaltlich der Genehmigung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium abgehalten werden. Zum Vorsitzenden wurde Herr Josef Ostermaier, München und zu den beiden Stellvertretern Herr Schmidbauer und Herr Winkofer, ebenfalls München, gewählt. Bei den Vertretern der einzelnen Regierungsbezirke ist der Name Hans Sixt für Oberbayern bemerkenswert, bei dem es sich um den Gründer des heute weltweit agierenden Autoverleih Sixt, handelt. Die Versammlung wurde zu einer Mittagspause unterbrochen und um 14.00 Uhr fortgesetzt. Der Nachmittagsteil der Versammlung war öffentlich und als Gäste wurden Herr Regierungsrat Schricker vom Verkehrsministerium und Herr Feldschmied vom Straßenverkehrsamt München, begrüßt. In einem zweistündigen Referat gab der Vorsitzende Ostermaier einen Überblick über die Sorgen des Kraftdroschken- und Mietautogewerbes. Dabei beklagte er, dass auf Grund der Zwangswirtschaft Betriebsstoffe außerordentlich knapp und schwer zu erhalten sind. Besonders setzte sich der Landesverband für eine geordnete Zuteilung von Brennstoff, Gummi, Fahrzeugen, Batterien und Ersatzteilen ein. Bereits damals war die Konzessionierungs- und Bedürfnisfrage ein Dauerbrenner. Besonderen Raum bei den Ausführungen des Herrn Ostermaier, waren Schwarzfahrer, die in München über Hand nehmen. Breite Diskussion nahm die Beschränkung der Kraftdroschkengenehmigungen auf einen Umkreis von 80 km um die Betriebssitzgemeinde ein. Weiters wurde über die Konkurrenz der Fahrbereitschaften des Bayerischen Roten Kreuzes Klage geführt. Die Sorgen und Nöte wurden in einer Denkschrift zusammengefasst, die dem Wirtschaftsministerium, Verkehrsministerium, dem Polizeipräsidium, Landräten und Oberbürgermeistern in Bayern überreicht wurde. Auf Grund des persönlichen Einsatzes des Vorsitzenden Josef Ostermaier wurde die Gründungsversammlung ein voller Erfolg für das Bayerische Kraftdroschken- und Mietautogewerbe. Anmerkung: In der 2. Jahreshauptversammlung 1947 musste die junge Satzung bereits wieder geändert werden, da Pferdedroschkenbesitzer um Aufnahme und Repräsentanz im Vorstand nachsuchten. Wir erinnern alle Mitglieder des Landesverbandes zur 60. Jahreshauptversammlung am 9. Mai 2006, um 10.30 Uhr im Augustinerkeller, zu erscheinen. Der Rückblick auf 60 Jahre Verbandsarbeit wird sicher amüsant, auch wenn die gegenwärtigen Probleme des Taxigewerbes denen vor 60 Jahren an Brisanz in nichts nachstehen. (HM) Der Landesverband Taxi_05-06 20.04.2006 20:44 Uhr Seite 14
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Motiv des Monats Verkehrsberuhigung an der Schranne von den berüchtigten 5 Prozent! TAXI TAXI TAXIStation München Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München bundesweit 24 Std. Service Tel. 0180 - 222 1222 AUTOTEILE MÜNCHEN Reifendienst (alle Fabrikate) KFZ-Meisterwerkstatt Ölwechsel Sankt-Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 - 50 205-71/-81 Fax 089 - 50 34 07 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.00 Uhr 12.30 - 17.00 Uhr Samstag 8.30. -13.00 Uhr TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-ERSATZTEILE TAXI-SCHLEPPSERVICE TAXI-SERVICE 3 Taxi-Spezialisten haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen für Ihren Taxi-Betrieb einen optimalen Service bieten zu können. TE-AUTOTEILE MÜNCHEN hat für Sie die günstigsten Ersatzteile und Reparaturpreise in der hauseigenen Werkstatt. TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller- Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. J. A.H. U. GmbHsteht Tag und Nacht für Sie als Abschleppservice bereit, falls Ihr Taxi plötzlich nicht mehr weiter möchte. J.A.H.U. GMBH 24 Std. Abschleppservice Tel. 0173 - 397 85 22 In KOOPERATION TAXI-SERVICE für MÜNCHEN ...3-fach stark! Im Sommer die gleiche Kühle wie Sommerreifenknaller im Winter, darum: W211 (205/60R16 H) Vorbestellung möglich (solange Vorrat reicht!) Gültig ab sofort bis 31.05.2006 Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de Titelthema Die Vorgeschichte: Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und dem damit verbundenen Taxiverkehr gab es manche Irritationen. Bis vor wenigen Wochen kursierten Gerüchte, dass überhaupt keine Taxis erwünscht und kein Taxiverkehr zu den einzelnen Stadien möglich sei. In den Sitzungen des Organisationskomitees der FIFA- WM 2006, an denen Hans Meißner teilnahm, wurden teilweise inkompetente Statements verbreitet, die von einzelnen Medien aufgegriffen wurden und landesweit für Unruhe bei Taxiverbänden und -Unternehmern wie -Fahrern sorgten. Als Hans Meißner dem TV-Sender „München TV“ ein offenes „rustikales“ Interview aus Münchner Sicht gab, war dies der Auslöser für ein klärendes round-table- Gespräch aller Verantwortlichen in den Räumen der Genossenschaft, das für die Münchner Taxibranche ein höchst erfreuliches Ergebnis ergab. Start in die heißen Wochen – Vorfahrt für Taxis bei Medienzentrum und WM Teilnehmer am Gipfelgespräch: Thomas Aschauer, Abteilungsleiter Marketing&Sponsoring, Geschäftsführer OK-Außenstelle München, Organisationskomitee FIFA FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 2006 Stefanie Nützel, Venue Transportation Manager (Verantwortlich für Taxiverkehr) Organisationskomitee FIFA FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT 2006 Hans-Jürgen-Notka, Polizeidirektor, Abteilung Einsatz – E4 Karl Thiel, Verkehrsmanagement, Kreisverwaltungsreferat Wolfgang Großmann, Geschäftsführer, P+R am Stadion Manfred Zehetbauer, P+R am Stadion Hans Meißner, Vorstand TAXI MÜNCHEN eG Reinhold Siegel, Vorstand TAXI MÜNCHEN eG Paul Rusch, Mitglied des Aufsichtsrats der TAXI MÜNCHEN eG, Objektleiter TAXIKURIER RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 16
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17TAXIKURIER Medienzentrum auf rund 30.000 m2 Schon vor der WM profitiert München und das Taxigeschäft vom Medienund Pressezentrum. ➜ Erste TV- und Rundfunkanstalten bereits Anfang Mai 2006 vor Ort ➜ Für die Laufzeit der FIFA WM 2006™ gelten im Medienzentrum auf der Neuen Messe München strengste Sicherheitsstandards ➜ Es werden rund 20.000 Medienvertreter erwartet. Taxi-intensives, kaufkräftiges Publikum. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren: Bereits seit Dezember vergangenen Jahres bezieht die Betreibergesellschaft des Medienzentrums, die Host Broadcasting Services (HBS), Teile der Hallen C2 bis C4 der Neuen Messe München. Die Mitarbeiter der HBS bereiten die notwendige Infrastruktur für das Medienzentrum zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 vor. Verteilt auf die Hallen C2 bis C4 stehen den Journalisten und TV-Teams im International Broadcasting Center (IBC) und dem Main Press Center (MPC) auf der Neuen Messe München insgesamt rund 30 000 Quadratmeter Arbeitsfläche zur Verfügung. Bereits gut einen Monat vor dem Eröffnungsspiel der FIFA WM 2006™ in der Allianz-Arena nehmen die ersten internationalen TV-Teams Anfang Mai ihre Arbeit im Medienzentrum auf. Nach dem 22. Mai bezieht eine weitere große Gruppe von Broadcasting-Firmen aus dem In- und Ausland ihre Räumlichkeiten, um von der Neuen Messe München aus über das sportliche Großereignis zu berichten. Hochsicherheitsbereich Um einen reibungslosen Betrieb des Medienzentrums für die Dauer der FIFA WM 2006™ zu garantieren, gelten auf dem gesamten Areal höchste Sicherheitsstandards: Zugang zum Medienzentrum erhält nur, wer den strengen FIFA-Akkreditierungsrichtlinien in vollem Umfang entspricht (www.fifaworldcup.yahoo.com). Die An- und Abfahrt zum Medienzentrum erfolgt vor und während der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™ vom 8. Mai bis 14. Juli für Taxen ausschließlich über das Tor 17 im Norden der Neuen Messe München: Dabei fungiert der Eingang Nord für die gesamte Laufzeit als einziger Eingang des Medienzentrums. Termine im Überblick ➜ 8. Mai 2006: erste TV-Teams nehmen Arbeit im Medienzentrum auf ➜ 9. Mai bis 11. Juni 2006, täglich zwischen 8:00 und 21:30 Uhr: offizielle Journalisten-Akkreditierung im Main Accrediation Center (MAC), Haupteingang West ➜ 22. Mai 2006: internationale Broadcasting Firmen beziehen das Medienzentrum ➜ 7. bis 8. Juni 2006: FIFA-Kongress im Internationalen Congress Center München (ICM) Taxi-Standplätze ➜ Eingang West ➜ Eingang Nord +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 17
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18 TAXIKURIER WM in München Für München und seine Taxis wurde nicht nur ein Kompromiss, sondern eine optimale Lösung erreicht. München hat von allen WM-Stadien die meisten Taxi-Plätze. Hier die wichtigsten Facts im Überblick: ➜ Das Stadion ist nur an den Spieltagen geöffnet. Ansonsten ist eine Besichtigung aus Sicherheitsgründen nicht möglich. ➜ Die Arena wird drei Stunden (Eröffnungsspiel vier Stunden) vor dem Spiel geöffnet. Zwei Stunden nach Spielschluss wird das gesamte Gelände (auch VIP-Bereiche) geräumt. ➜ Vier Personen (Zwei durch Park&Ride-Team, zwei durch TAXI MÜNCHEN eG) sorgen für reibungslosen Taxi-Ablauf. ➜ Es gibt nur zwei Eingänge (Süd und Nord). 95% der Besucher betreten und verlassen das Stadion durch den Eingang Süd. Schwerbehinderte erhalten einen Zufahrtsschein und dürfen per Taxi nach der Sicherheitskontrolle vom Eingang Nord einfahren. ➜ Fahrservice Hyundai: Nur 80–150 Fahrzeuge des Hauptsponsors chauffieren in München berechtigte Fahrgäste. Somit stellen diese keine Konkurrenz für das Taxigewerbe dar. ➜ Sicherheit: Der Sicherheitsring um das Stadion darf nicht befahren werden. Die Anweisungen der Polizei sind strikt einzuhalten. Eine erhebliche Polizeipräsenz sorgt für die Überwachung der Sicherheits- Standards. In der nächsten Ausgabe des TAXI- KURIER wird Polizeidirektor Notka eindringlich auf die Regularien für die Taxler hinweisen. Taxi-Standplätze Taxi Konzept FIFA WM Stadion München während der FIFA WM 2006™ ➜ 1. Taxistand Süd 1a Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der Fahrgäste An Spieltagen der FIFA WM 2006™ werden die Spuren C, D und E der Ebene 0 des P&R Parkhauses Fröttmaning (während der WM = P4) vor und nach dem Spiel als Taxistand SÜD genutzt. Alle übrigen Spuren werden für den grenzüberschreitenden Busregelverkehr sowie für die Zufahrten zum Parkhaus genutzt. Die Taxis stellen sich in o.g. Spuren jeweils 3-reihig in Fahrtrichtung Osten auf, der Einstieg erfolgt ebenfalls ausschliesslich im östlichen Teil der Ebene 0. 1b Zu- und Ausfahrt Die Zufahrt zum Taxistand Süd erfolgt ausschliesslich über die A9/AS Fröttmaning Süd. Nach der Abfahrt von der Autobahn sofort rechts abbiegen auf die Brücke Maria-Göppert-Mayer-Strasse (Beschilderung Taxi oder P4 folgen). Der Strasse parallel zum Gelände Kunstpark Nord (während der WM = P5) folgen. Die Einfahrt zur Ebene O / P4 erfolgt nur über die Fläche Kurzzeitparkplätze rechts kurz vor der Westzufahrt zum P4 (gleichzeitig kurzfristiger Speicherbereich für Taxis). Die Kurzzeitparkplätze sind an Spieltagen gesperrt. Die Ausfahrt erfolgt nur über die Ostausfahrt der Ebene 0, links in den Hans-Jensen-Weg, dann rechts in die Werner-Heissenberg-Allee und direkt in Richtung A9/AS Fröttmaning Süd. Die beschriebenen Wegeführungen bei der Zu- und Ausfahrt wird von Ordnungskräften und der Polizei koordiniert und überwacht, das Ziel ist, möglichen Kreuzungsverkehr zu minimieren und die Zu- und Ausfahrt für Taxis, Pkws und Busse so effizient wie möglich zu gestalten. 1c Taxispeicher Die Brücke Maria-Göppert-Mayer- Strasse inklusive der „Schleife“ bis zur süd-westlichen Spitze des Kunstpark Nord wird während bzw. nach dem Spiel als „Taxispeicher“genutzt. Die Zufahrt zu diesem Bereich ist nach dem Spiel ausschliesslich Taxis vorbehalten, die sich dort aufstellen und dann mit Hilfe von zwei Mitarbeitern der Taxi-Muenchen e.G. und freiwilligen Helfern des OK abgerufen werden. Aus Sicherheitsgründen darf nur eine Spur befüllt werden. Die Mitarbeiter der Taxi-Muenchen e.G. und die freiwilligen Helfer stimmen sich direkt mit den Mitarbeitern der P&R GmbH ab. Insgesamt können so im Süden des Stadions ca. 350 Taxis gleichzeitig vorgehalten werden (Speicher und Taxistand zusammen). ➜ 2. Taxistand Nord 2a Grundsätzliches Der Taxistand Nord auf dem Busparkplatz P Nord dient ausschliesslich als Speicherplatz für die Abholung von Gästen der Partner & Supplier, VIP Hospitality und der Commercial Hospitality nach dem Spiel, da diese die einzigen Personen sind, die das Stadion vom Nordwesten aus betreten und auch verlassen. Alle anderen Besucher benutzen die Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 18
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xDrive, das intelligente Allradsystem. T axifahren wird jetzt noch sicherer – mit xDrive, dem intelligenten Allradsystem von BMW. xDrive fährt nicht nur – es denkt voraus. Seine einzigartige T echnik verteilt die Kraft variabel auf die Achsen Ihres Automobils. Blitzschnell. Egal, bei welcher Witterung. Mit xDrive hat Ihr T axi immer optimalen Vortrieb, maximale Bodenhaftung und unübertroffene Dynamik. Auch im direkten Vergleich liegt xDrive klar vorn: Das bestätigt der T est durch das Fachmagazin „auto motor und sport“ (7/2006). Keine Frage: BMW Automobile mit xDrive machen Ihren T axi-Fuhrpark noch sicherer – und Ihre Kunden noch zufriedener. Jetzt in Ihrer BMW Niederlassung München. BMW Niederlassung München www. bmw-muenchen.de Freude am Fahren Ansprechpartner: Rainer Vettori Frankfurter Ring 35 80807 München T elefon 089 / 35 35 - 16 61 T elefax 089 / 35 35 - 17 48 BMW Niederlassung München www.bmw-muenchen.de T estsieger Heft 7/2006 beim Vergleichstest „Allradsysteme“ Zugänge über die Esplanade im Süden und sollten von Taxis daher unbedingt beim Taxistand Süd ausgeladen werden. Außer dem Zugang im Nordwesten (nur o.g. Sondergruppen) und den Zugangen im Süden der Esplanade existieren keine weiteren Zugangsmöglichkeiten, daher ist auch speziell ein Ausstieg im Verlauf der Werner- Heissenberg-Allee aus Sicherheitsund Verkehrsgründen nicht nur untersagt, sondern für den Fahrgast nicht sinnvoll. Auf der Fläche des Busparkplatzes PMitte wird während der FIFA WM 2006™ eine Zeltlandschaft für die Hospitality-Bewirtung aufgestellt. Die Zufahrt/Rechtsabbiegerspur zu PMitte wird nur für Taxis genutzt. Vor dem Spiel wird nur dieser Bereich als Ausstiegspunkt für die Gäste genutzt, der Speicher auf PNord ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht aktiv. Während das Spiel läuft, können sich Taxis auf der Rechtsabbiegerspur zu PMitte sowie auf dem Taxibereiche auf PNord aufstellen um nach dem Spiel Gäste aufzunehmen (siehe Details unten) 2b Vorfahrt / Ein- und Ausstieg der Fahrgäste Einfahrt auf PNord, sofort nach der Einfahrt links abbiegen. Auf dem Strassenbereich parallel zur nördlichen Flanke des PNord wird ein temporärer Taxistand/Taxispeicher (nur für Spieltage) eingerichtet. Dort finden ca. 35 Taxis Platz (zweireihige Aufstellung) und können von dort entweder direkt Gäste aufnehmen oder zur Rechtsabbiegerspur PMitte nachrükken. Diese Strasse steht nur nach dem Spiel zur Verfügung, da sie vor dem Spiel von Bussen genutzt wird. Die Rechtsabbiegerspur zu PMitte soll als Haupt-Taxivorfahrtsspur genutzt werden, die von PNord aus nachbefüllt wird. Aus Sicherheitsgründen müssen die zwei Ausfahrten (Betriebsgeländes der Technischen Basis und GSB) im Westen des Stadions permanent freigehalten werden; aus diesem Grund ist die Taxivorfahrtsspur räumlich begrenzt dementsprechend gekennzeichnet (ca. 5 Vorfahrtsplätze). Das Nachrückprocedere von PNord zur Taxivorfahrtsspur wird von einem Mitarbeiter der Taxi- Muenchen e.G. (bitte Abstimmung direkt mit der OK-Aussenstelle) und einem freiwilligen Helfer des OK unterstützt, die oben beschriebenen Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 19
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Abläufe sollten aber von jedem Taxifahrer eingehalten werden, um einen zügigen und reibungslosen Ablauf für alle zu garantieren und Konflikte untereinander zu vermeiden. 2c Zu- und Ausfahrt Die Zufahrt zu PNord erfolgt aus Richtung A9/AS Fröttmaning Süd über die Werner-Heissenberg-Allee, der Schleife/Durchfahrt unter der Autobahnzufahrt zurück in Richtung Süden folgen, Einfahrt rechts auf P Nord. Vor dem Spiel fahren die Taxis nicht auf PNord ein, sondern links daran vorbei und lassen die Gäste auf der gekennzeichneten Taxispur (Rechtsabbiegerspur zu PMitte) aussteigen. Aus Richtung A99/AS Fröttmaning Nord über die Werner-Heissenberg- Allee, links der Unterführung in Richtung Norden folgen, nächste Abfahrt rechts, der Schleife/Durchfahrt unter der Autobahnzufahrt zurück in Richtung Süden folgen, Einfahrt rechts auf P Nord. Verfahren vor dem Spiel wie oben. Die Ausfahrt ab Vorfahrtsspur erfolgt in Richtung Süden über die Werner- Heissenberg-Allee direkt zur A9/AS Fröttmaning Süd. In Richtung Norden über die Werner-Heissenberg- Allee, links der Unterführung in Richtung Norden folgen, auf der linken Spur zur Auffahrt auf die A99/AS Fröttmaning Nord. Insgesamt können so im Norden des Stadions ca. 40 Taxis gleichzeitig vorgehalten werden. Detailpläne der Taxi-Standplätze im nächsten TAXIKURIER. (PR) Georg-Kalb-Straße. 3 • 82049 Großhesselohe • Ob ein festliches Menu¨, • ein ro¨scher Schweinebraten • eine su¨ffige Mass im Biergarten • oder Kaffee und KuchenIN DER WAWI SIND SIE IN DEN BESTEN HÄNDEN Wir freuen uns auf Sie! Ihr WAWI-Team Reservierungen unter Tel.: 089 – 74 99 40 30, Fax: 089 – 74 99 40 39 Ruhetag: Montag www.waldwirtschaft.de E-Mail-Adresse: info@waldwirtschaft.de Herzlich Willkommen in der Know How und Qualität. Stimmt! Einfach clever Taxi fahren HOTLINE 0180 5 KATI 00 (0180 5 5284 00) | www.kati.de Kienzle Argo Taxi International GmbH Heinrich-Hertz-Straße 5 | 78052 Villingen-Schwenningen Alboinstraße 56 | 12103 Berlin Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 20
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Redaktion TAXIKURIER Die fünf Weisheiten des Monats … ➜ Der Daumennagel wächst am langsamsten, der Nagel des Mittelfingers am schnellsten. ➜ Wenn man seinen Finger ableckt und ihn dann in den Bierschaum steckt, sinkt der Schaum sofort in sich zusammen. ➜ Australische Banknoten sind aus Plastik. ➜ Leonardo da Vinci konnte mit einer Hand malen und mit der anderen gleichzeitig schreiben. ➜ Die Durchschnittsfrau verbraucht drei Kilo Lippenstift in ihrem Leben. Foto: www.atelier-tacke.de 21TAXIKURIER Witz des Monats Ein Taxi-Passagier tippt dem Fahrer auf die Schulter, um etwas zu fragen. Der Fahrer schreit laut auf, verliert die Kontrolle über den Wagen, verfehlt knapp einen entgegenkommenden Bus, schießt über den Gehsteig und kommt wenige Zentimeter vor einem Schaufenster zum Stehen. Für ein paar Sekunden ist alles ruhig, dann schreit der Taxifahrer laut los: „Machen Sie das nie wieder! Sie haben mich ja zu Tode erschreckt!“ Der Fahrgast ist ganz baff und entschuldigt sich voll Erstaunen: „Ich konnte ja nicht wissen, dass Sie sich wegen eines Schultertippens dermaßen erschrecken.“ „Ist ja auch mein Fehler“, meint der Fahrer etwas ruhiger. „Heute ist mein erster Tag als Taxifahrer. Die letzten 25 Jahre bin ich einen Leichenwagen gefahren.“ Dauerbrenner Kinderfahrten Seit etlichen Jahren befördern wir Kinder zu Schulen und Kindergärten und auch wieder zurück. Das hat bisher hervorragend geklappt. Die meisten Einrichtungen und Eltern nehmen diese Serviceleistung gerne in Anspruch. In letzter Zeit traten jedoch wiederholt unübliche Verhaltensweisen von Fahrern und Unternehmern gegenüber den Kindern auf: Diese schenkten den Kindern Stofftiere, Glitzerarmbänder, Süßigkeiten, Limos, … An sich ist gegen ein derartiges Handeln nichts einzuwenden. Wir gehen auch davon aus, dass dies ehrliche Gesten gegenüber den Kindern waren. Nur haben wir jetzt das Problem, das uns die öffentlichen Einrichtungen bereits wiederholt darauf aufmerksam gemacht haben, dass wir dies bitte unterlassen sollen, da die Eltern sich um ihre Kinder sorgen. Jeder der selbst Kinder hat, wird diese Sorge nachvollziehen können; denn wer will schon, dass sein Kind von fremden Personen beschenkt wird und argloses Vertrauen aufbaut. Bitte nehmen Sie dieses Anliegen der Eltern und Behörden zu Kenntnis und fahren Sie die Kinder – auch ohne Geschenke – genauso zuverlässig und sicher wie bisher! (NL) Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 21
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Die bisherigen Tarifpunkte gelten unabhängig von der Zahl der beförderten Personen. (7) Wegen der steigenden Nachfrage nach Großraumtaxis wurde vor ungefähr 6 Jahren ein „Großraumzuschlag“ von damals 10 DM, später 5 Euro eingeführt: 6. Zuschlag für „Großraumtaxis … ab dem fünften Fahrgast …“ . (8) Hierdurch sollen erhöhte Betriebskosten und normalerweise weitere Anfahrten abgegolten und das Großraumtaxi (als überdurchschnittlich wachsendes Marktsegment) für Taxiunternehmen interessant gemacht werden. Dabei gelten als „Großraumraxi“ nur Fahrzeuge, die zusätzlich zu der jeweiligen Fahrgastzahl (mindestens fünf Fahrgastplätze) „in einem abgeteilten Lade- oder Kofferraum wenigstens 50 kg Gepäck mitführen können“ . Damit ist auch geklärt, daß die inzwischen weit verbreiteten „Kombis mit ausklappbaren Notsitzen“ (wie Zafira, Touran, Sharan, MPV, Trajet oder vergleichbare Fahrzeuge) diesen Zuschlag nicht berechnen dürfen. Die meisten Fahrgäste akzeptieren den Großraumzuschlag ohne Murren, weil sie sich im Gegenzug ein zweites Taxi sparen. Dieser Zuschlag wird bei Überschreiten der 4-Personen-Grenze pauschal einmal erhoben und nicht, wie auch schon geschehen, pro Person. 7. Anfahrts- und Rückfahrtsregelungen: ➜ Anfahrt in Zone II: Tarifstufe 1 ab Beginn der Zone II ➜ Anschließende Rückfahrt Richtung Zone I: Tarifstufe 2 (Wartezeit) bis Beginn der Zone I, in Zone I wieder Tarifstufe 1 ➜ Bei anschließender Weiterfahrt in anderer Richtung: weiterhin Tarifstufe 1 ➜ Anfahrt in die Tarifzone I bei Durchqueren der Tarifzone II: frei (z.B. Anfahrt aus München zum Flughafen) ➜ Rückfahrt derselben Fahrgäste (aus einer Fahrt in die Zone II) in Richtung Zone I: Tarifstufe 2, (d.h. Wartezeit) bis Grenze zur Zone I, ab dieser Grenze Tarifstufe 1 ➜ Festpreise vom Flughafen auf direktem Weg zur Neuen Messe und umgekehrt. Derzeit sind das 48 Euro + „Großraumzuschlag“, falls mehr als 4 Personen mitfahren. Gepäck- oder Telefonzuschläge dür- Der Münchner Taxitarif wird auf Vorschlag unserer Gewerbevertretungen vom Stadtrat entsprechend der Kostenentwicklung angepasst, besteht aber seit Jahren zuverlässig aus denselben Elementen. (1) 1. Der Grundpreis: derzeit 2,50 Euro, ergibt mit den ersten 20 Cent den Einschaltpreis von 2,70 Euro. Damit werden An- und Abfahrten pauschal abgegolten. Vorteil: Die Preisberechnung startet in der Zone 1 immer mit derselben Summe, egal, woher das Taxi angefahren ist. Der Kunde ist vor unkalkulierbaren Anfahrtskosten geschützt. 2. Degressiv gestaffelte Kilometerpreise: die ersten fünf Kilometer (derzeit 1,45 Euro/km) schlagen mit einem höheren Preis zu Buche als die nächsten fünf Kilometer (1,30 Euro/km), der Preis ab dem elften Kilometer (1,20 Euro/km) ist nochmals ermäßigt. So können wir die Fixkosten für die Bereithaltung gleichmäßiger auf jede Fahrt umlegen. Längere Fahrten (bei denen das Verhältnis von Fixkosten zu Kilometerleistung wesentlich günstiger ist) werden nur mäßig teurer. 3. Der Wartezeitpreis (z. Zt. 21 Euro/Std.) gilt sowohl für verkehrsbedingte als auch vom Fahrgast veranlasste Wartezeiten. Der Taxameter „springt“ also im Stand alle 34,3 Sekunden um 20 Cent. Im Gegenzug besteht „Fahrgästen gegenüber … eine Wartepflicht bis zu 30 Minuten pro Fahrt, es sei denn, dass eine andere Vereinbarung getroffen wird. Fahrgäste sind darauf besonders hinzuweisen. …“ (2) 4. Zuschläge für „üblicherweise im Kofferraum unterzubringendes Gepäck“ und Tiere. Sie betragen pro Gepäckstück, Käfig oder frei transportiertem Tier 0,50 Euro. Dabei hat „der Taxifahrer … tarifpflichtiges Gepäck ein- und auszuladen“ . (3) Für Tiere erheben wir den Zuschlag, weil sie einen erhöhten Reinigungsaufwand verursachen, auch wenn sie gut erzogen und korrekt untergebracht sind (Hunde auf dem Boden, andere Tiere im Käfig). Zuschlagfrei sind ➜ die Mitnahme von „üblicherweise im Fahrgastraum mitzuführendem Handgepäck“ (als Richtwert wird in der Taxitarif- Ordnung eine Größe bis zu 55x40x20 cm angegeben), ➜ Rollstühle, Gehhilfen und Kinderwagen ➜ Blindenhunde (4) 5. Der Zuschlag für „Entgegennahme eines Fahrtauftrages über Fernmeldeeinrichtung“ beträgt 1,- Euro und ist eine pauschale Umlage für Kosten der Auftragsvermittlung (Telefonsäulen, Funkzentrale). (5). Bei Bestellungen darf der Fahrpreisanzeiger erst eingeschaltet werden, wenn der Taxifahrer den Fahrgast über seine Ankunft verständigt hat. (6) Es reicht also nicht, vor der Bestelladresse stehen zu bleiben und den Wecker einzuschalten; wir müssen etwas gegen unsere Bewegungsarmut tun. Bei einem Wohn- oder Bürohaus bedeutet das: Läuten und auf eine Reaktion warten, bei einer Wirtschaft: Reingehen. Manche Helden reißen kurz die Wirtshaustüre auf und brüllen in das Lokal: „… Taxi !!!“; auch das ist zu wenig. Zumindest das Personal, am besten aber der Gast selbst muss von unserer Ankunft informiert werden. Wenn uns dabei auch noch ein einigermaßen freundliches „Grüß Gott!“ über die Lippen kommt, haben wir sympathiemäßig schon gepunktet und den Eindruck mindestens eines unserer „Büffel“ wieder neutralisiert. Grundregel: „Läuten, reingehen, klopfen“ Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern. Rund um’s Taxi Heute: Der Münchner Taxitarif Foto: www.atelier-tacke.de 22 TAXIKURIER Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 22
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fen nicht verlangt werden. Das gilt allerdings nur für den kürzesten Weg. Bestimmt der Fahrgast einen andereren Weg, gilt der Taxitarif. (9) Für Fahrten ohne Personenbeförderung (Besorgungen, Lotsenfahrten …) gibt es zwar keine Beförderungspflicht, wenn wir sie aber ausführen, müssen wir den Taxitarif anwenden. (10) „Kommt die Beförderung aus Gründen, die der Fahrgast zu vertreten hat, nicht zustande, so ist der auf dem Fahrpreisanzeiger ausgewiesene Betrag vom Fahrgast zu bezahlen.“ (11) In der Praxis werden wir uns notgedrungen mit dem begnügen, was der Fahrgast freiwillig bezahlt. Ein Mahnverfahren über 3,70 Euro steht in keinem Verhältnis zum Aufwand. „Entgelte für Sonderleistungen, die vom Fahrgast zusätzlich zur Personenbeförderung“ (oder bei Besorgungen) „gewünscht werden, sind vor Antritt der Fahrt zu vereinbaren.“ (12) ( z.B. Mitnahme von Fahrrädern, Mithilfe bei einem Umzug, Überführungsfahrten, Pannenhilfen …) Quellen: 1. TaxiTarifOrdnung (TTO) München, §2 2. TaxiOrdnung München (TO) § 5.1 3. TO § 5.4 4. TTO § 3,1+2 5. TTO § 3.3 6. TTO § 2.11 7. TTO § 2.1 8. TTO § 3.5 9. TTO § 2.10 10. TTO § 2.7 11. TTO § 2.8 12. TTO § 3.4 Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem Thema „Beispiele zum Taxitarif - Hätten Sie’s gewusst?“ beschäftigen. EINER DER LUKRATIVSTEN CLUBS DER STADT … LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE HOFER STR. 22 · 81737 MÜNCHEN · TEL. 089/63838969 WWW.FKK-RELAX.DE TÄGLICH GEÖFFNET VON 11.00 - 4.00 UHR EINER DER LUKRATIVSTEN STANDPLÄTZE DER STADT … 23TAXIKURIER Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 23
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Münchner Straßen-Namen St.-Martins-Platz, Giesing *1891: St. Martin von Tours (um 316-397), ehemaliger römischer Offizier, gründete als Einsiedlermönch das erste Kloster Galliens in Ligugé bei Poitiers; 371 wurde er Bischof von Tours; der Heilige wird in Bayern besonders gefeiert und ist Schutzpatron des Städtischen Altersheims St. Martin in Obergiesing. St.-Michael-Straße, Berg am Laim *1914: Nach der Pfarrkirche St. Michael, ehemalige Hofkirche, die der Kölner Erzbischof und Kurfürst Clemens August (Sohn des Kurfürsten Max Emanuel) als Hofmarkbesitzer von Berg am Laim durch Johann Michael Fischer 1738 bis 1758 erbauen ließ; an der Ausstattung der berühmten Kirche wirkten Johann Baptist Zimmermann und Johann Baptist Straub mit. St.-Paul-Straße, Ludwigsvorstadt *1897: Nach der Pfarrkirche St. Paul, deren Patron der Apostel Paulus ist; sie wurde nach Plänen Georg Hauberrissers und seines Sohnes Heinrich von 1892 bis 1906 erbaut. St.-Quirin-Straße, Untergiesing *1937: St. Quirinus (gest. um 269), legendärer römischer Märtyrer; wurde Patron des Klosters Tegernsee, nachdem die bayerischen Grafen Adalbert und Ottokar aus dem Geschlecht der Huosi seine Gebeine in das 746 gegründete Kloster überführt hatten. St.-Veit-Straße, Berg am Laim *1920: Nach dem ehemaligen Kloster St. Veit in Freising, das Besitzungen in Berg am Laim hatte und dort auch die ersten Eremiten für den Schulunterricht stellte. St.-Wolfgangs-Platz, Haidhausen *1918: Nach der St. Wolfgangs-Pfarrkirche in Haidhausen (erbaut 1915 bis 1920); der hl. Wolfgang (924- 994) war im 10. Jahrhundert eine bedeutender Reformbischof in Regensburg, einer der volkstümlichsten Heiligen in Süddeutschland, zählt zu den vierzehn Nothelfern (Vieh- und Feuerpatron, Wetterheiliger). Stadelheimer Straße, Giesing *1897: Nach Stadelheim, ursprünglich ein Ökonomiegut mit vielen Stadeln, später der Name für die dort um die Jahrhundertwende erbaute Strafanstalt. Stäblistraße, Forstenried *1931: Adolf Stäbli (1842-1901), schweizerischer Maler; malte stimmungsvolle Landschaftsbilder mit Motiven aus der Umgebung Münchens und aus der Chiemseegegend sowie dem Harz (Werke in der Neuen Pinakothek in München). Ständlerstraße, Stadelheim, Ramersdorf, Perlach *1931: Ständler (Staendler) hieß eine Klingenschmiedfamilie aus Passau, die urkundlich von 1455 bis 1646 nachgewiesen ist und in der über zwei Jahrhunderte hinweg das Handwerk des Klingenschmiedes jeweils vom Vater auf den Sohn weitervererbt wurde; ein Seitenzweig der Passauer Linie war in München ansässig (heute noch Werke im Bayerischen Nationalmuseum). Stahlgruberring, Am Moosfeld *1981: Otto Stahlgruber (1900-1969) und Willy Stahlgruber (1906-1969) waren die Gründer der Firma Stahlgruber (Kraftfahrzeugteile, Werkzeuge); sie errichteten eine Stiftung für die Schulung und Förderung des Nachwuchses für das Kraftfahrzeug- und Vulkanisierhandwerk (Stahlgruber-Stiftung). Stargarder Straße, Denning *1930: Nach Stargard (poln. Stargard Szczecinski), der Stadt in Pommern, in der heutigen Woiwodschaft Szczecin (Stettin; 1186 gegründet, 1253 Magdeburger Stadtrecht). Staudinger Straße, Ramersdorf*1967: Hermann Staudinger (1881-1965), Chemiker; Professor für organische Chemie an den Technischen Hochschulen Karlsruhe und Zürich sowie an der Universität Freiburg i. Br. (seit 1926); ihm gelang 1927 erstmals die Herstellung synthetischer Faser; er erhielt 1958 den Nobelpreis für Chemie für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der Makromoleküle, die vor allem für die Entwicklung der Kunststoffe von großer Bedeutung waren. Stefan-George-Ring, Zamdorf *1984: Stefan George (1868-1933), Dichter; er lebte von 1893 bis 1914 häufig in München; sammelte einen exklusiven Kreis von Dichtern, Wissenschaftlern und Malern um sich (George-Kreis); kämpfte in seinen Gedichten und Publikationen gegen die materialistische Zersetzung der Gesellschaft; bemühte sich um höchste Formstrenge in Wortwahl, Klang und Rhythmus; 1933 emigrierte er in die Schweiz. St 24 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … St.-Anna-Straße, Lehel *1888: Nach der 1887 bis 1892 durch Gabriel von Seidl erbauten Pfarrkirche St. Anna. St.-Augustinus-Straße, Straßtrudering *1932: Nach der Kirche und Kuratie St. Augustinus in Straßtrudering. St.-Bonifatiius-Straße, Giesing *1951: St. Bonifatius „Der Wohltäter“, eigentlich Winfried (um 675-754), angelsächsischer Benediktinermönch und Missionar, „Apostel der Deutschen“ . gründete viele Klöster und legte die Bistumseinteilung für das Herzogtum Bayern fest mit den Bistümern Salzburg, Freising, Regensburg und Passau. St.-Cajetan-Straße, Ramersdorf *1979: St. Cajetan von T(h)iene (Gaetano da Tiene; 1480- 1547), italienischer Kleriker, Mitbegründer des Theatinerordens; 1629 selig-, 1671 auf Betreiben des Münchner Hofes heiliggesprochen; mit Dekret vom 20. Januar 1672 zum Patron des Hauses Kurbayern und seiner Lande erklärt. St.-Emmeram, Oberföhring *1931: Nach der St. Emmeram-Kapelle, die 1886 errichtet wurde und dem Hl. Emmeram (gest. um 715) geweiht wurde. St.-Galler-Straße, Neuhausen *1953: Nach St. Gallen, der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons in der Nordostschweiz, im Alpenvorland, südlich des Bodensees (1192 erste urkundliche Erwähnung der Siedlung); die Stadt übernahm 1945 die Patenschaft für die vom Zweiten Weltkrieg schwer zerstörte Stadt München. Leserbriefe/Forum Dank und Vorschlag Herzlichen Dank für die Theater-Karten, ich habe mich super über den Gewinn gefreut. P.S. Ich weiß zwar nicht, wer eigentlich für die Vorschläge zur „Rose des Monats“ zuständig ist, würde aber gerne Herrn Luber aus der Zentrale (Mo–Fr bis 14.00 Uhr auf K1) empfehlen. Grund: Das Arbeiten mit ihm ist entspannt und angenehm, egal wieviele Aufträge raus müssen. Er bleibt ruhig und freundlich, ist dabei auch noch humorvoll! Vor allem gefällt mir an ihm, dass er die Fahrer trotz allem immer mit Respekt behandelt. – Ein großes Lob an ihn – im Gegensatz zu seinen Kollegen vom Nachmittag, die meistens hektisch, schlecht gelaunt und sehr gereizt sind. Manuela Mehringer, München (Taxi 651) Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen. Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 24
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Stegmühlstraße, Englschalking *1963: Nach der ehemaligen Steg- oder Strassmühle, bei der die früher hier verlaufende Salzstraße über die Isar führte. Steinhauser Straße, Steinhausen *1899: Nach dem ehemaligen Weiler Steinhausen, der in der früheren Gemeinde und dem Stadtteil Bogenhausen aufgegangen ist. Steinheilstraße, Maxvorstadt *1877: Karl August von Steinheil (1801-1870), Physiker und Astronom; ab 1832 Professor an der Uni München; bekannt v. a. als hervorragender Konstrukteur optischer und elektrischer Instrumente (Telegrafenapparat 1836, Fotometer 1842); gründete 1854 in München eine optischer Werkstätte, die unter seinen Nachkommen Weltruf gewann. Steinsdorfstraße, Lehel * 1888: Kaspar von Steinsdorf (1797-1879), 2. Bürgermeister in München von 1837 bis 1854; rechtskundiger 1. Bürgermeister von 1854 bis 1870; Landtagsabgeordneter in acht Legislaturperioden. Stemplingeranger, Neuperlach *1971: Eduard Stemplinger (1870-1964), Oberstudiendirektor, Mundartdichter; war als Lehrer in München u. a. bayerischen Städten tätig, ab 1920 Direktor des Gymnasiums in Rosenheim; veröffentlichte zahlreiche international anerkannte Werke auf dem Gebiet der Volks- und Heimatkunde; darunter viele Bücher in bayerischer Mundart, wie z. B. „Horaz in der Lederhos´n“ . Stephansplatz, Isarvorstadt *1873: Nach der am Südfriedhof gelegenen St. Stephanskirche (erbaut 1674-1681). Stephensonplatz, Perlach *1931: George Stephenson (1781-1848), brit. Eisenbahningenieur; baute 1814 die erste Dampflokomotive „Blücher“, gründete 1823 in Newcastle die erste Lokomotivenfabrik der Welt. Sternstraße, Lehel *vermutlich um 1810: Nach einer Gastwirtschaft „Zum Stern“, die einst an dieser Straße lag. Sternwartstraße, Bogenhausen *1901: Nach der 1817 erbauten Sternwarte. Steubenplatz, Neuhausen *1930: Friedrich Wilhelm von Steuben (1730-1794), deutsch-amerikanischer General; trat 1777 in den Dienst der amerikanischen Kontinentalarmee; gewann das Vertrauen George Washingtons, der ihn mit der Ausbildung der Armee beauftragte; hatte mit einem eigenen Truppenkommando Anteil am amerikanischen Sieg im Unabhängigkeitskrieg gegen die britischen Truppen (die alljährlich im September in New York stattfindende Steuben-Parade erinnert an ihn. Stievestraße, Nymphenburg *1900: Felix Stieve (1845-1898), Historiker; Professor für Geschichte an der TH München, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; er schrieb Geschichtswerke über das 16./17. Jahrhundert. Stiftsbogen,Neuhadern *1972: Unter der Bezeichnung „Stift“ sind alle an dieser Straße gebauten Stiftseinrichtungen des „Collegium Augustinum“, wie Wohnstift, Stiftsklinik, Stiftskirche und das Hörgeschädigtenzentrum bekannt. Stiglmaierplatz, (ab 1812 Kronprinzplatz, ab 1826 Ludwigsplatz), Maxvorstadt *1845: Johann Baptist Stiglmaier (Stiglmayer) (1791- 1844), Erzgießer, Bildhauer und Medailleur; richtete 1824 die Königliche Erzgießerei in München ein, Stiglmayer fertigte dort Medaillen und Denkmäler nach eigenen und fremden Modellen; Obelisk am Karolinenplatz, Tor zur Glyptothek, Denkmal für König Max I. Joseph am Max-Joseph-Platz, Reiterstandbild von Kurfürst Maximilian I. am Wittelsbacher Platz. Stöberlstraße, Laim *1901: Johann Stöberl, Eisenhändler, eine der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft von 1632 bis 1635. Stollbergstraße, Lehel *1968: Georg Stollberg (1853-1926), Theaterleiter und Regisseur; war Direktor des Schauspielhauses an der Maximilianstraße und erwarb sich Verdienste um die großen naturalistischen Dichter. 25TAXIKURIER Der Blick zurück Im Mai … … vor 100 Jahren 1906: 19. Mai. Der 19,7 km lange Simplon- Tunnel wird feierlich eröffnet. … vor 75 Jahren 1931: 13. Mai. Das IOC vergibt die XI. Olympischen Sommerspiele 1936 mit 43 Stimmen an Berlin, Barcelona erhält 16 Stimmen. 24. Mai. Deutschland verliert in Berlin ein Fußball-Länderspiel gegen Österreich mit 0:6. … vor 50 Jahren 1956: 1. Mai. 100.000 Berliner demonstrieren vor dem Rathaus Schöneberg für die Wiedervereinigung Deutschlands. 23. Mai. Eine Rede Konrad Adenauers zum Thema Diskonterhöhung der Bundesbank führt zu einem schweren Zerwürfnis mit Finanzminister Fritz Schöffer und Wirtschaftsminister Ludwig Erhard. … vor 25 Jahren 1981: 13. Mai. Auf Papst Johannes Paul II. werden auf dem Petersplatz in Rom mehrere Schüsse abgefeuert. Der Attentäter, ein 23jähriger Türke, wird verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Papst erholt sich nach einigen Wochen von seinen Verletzungen. Stolzingstraße, Bogenhausen *1933: Walter von Stolzing ist ein junger Ritter in Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ . Strehleranger, Neuperlach-Nord *1967: Adolf Strehler (1880-1959), Pädagoge; war ein Pfleger und Förderer des Volksschulwesens in München, 1911 beteiligt an der Gründung des ersten Pädagogisch-Psychologischen Institutes in München. Streitfeldstraße, Berg am Laim *1913: Nach dem „Streitfeld“ von Gammelsdorf bei Moosburg, wo 1313 Herzog Ludwig der Bayer seinen Vetter Friedrich den Schönen von Österreich besiegte. Stridbeckstraße, Solln *1947: Stridbeck (Striedbeck) hieß eine aus Augsburg stammende Künstlerfamilie; Johann Stridbeck (1665-1714) wirkte in München als Zeichner und Kupferstecher. Stuntzstraße, Parkstadt-Bogenhausen *1899: Joseph Hartmann Stuntz (1793-1859), Komponist; war 1824 Chordirektor und Operndirigent in München; 1826 Hofkapellmeister; komponierte überwiegend kirchliche Musik und Festmusiken zu Anlässen des Hofes; hinterließ mehrere Opern. ER- TAX Kundendienst Fachhändler Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70 Das dicke Frühstück Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr Taxi_05-06 20.04.2006 12:29 Uhr Seite 25
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Neue Behandlungsmethoden gegen den Rückenschmerz Dr. Rüdiger Neitzel, 42, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Hier spricht der Doc Wie kommt man der Ursache von chronischen Wirbelsäulenbeschwerden am besten auf die Spur? Die Ursachen von chronischen Rückenbeschwerden, insbesondere der Hals- und der Lendenwirbelsäule können vielfältiger Natur sein. Neben der Anamnese, der klinischen Untersuchung sind nach Anfertigungen von Röntgenaufnahmen besonders Schichtaufnahmen der Wirbelsäule durch MR-Tomographie angezeigt. Diese zeigen explizit, ob es sich um eine chronische Entzündung, eine Einengung der Nerven, einen Bandscheibenvorfall oder eine chronische Abnützung und Instabilität der Wirbelsäule handelt. Insbesondere sind die Bewegungssegmente der unteren Halswirbelsäule mit Ausstrahlung in die Schultern und in die Arme betroffen und die Abschnitte der Wirbelsäule der unteren Lendenwirbelsäule mit Verbindung zum Becken mit ausstrahlenden Schmerzen in das Gesäß und in beide Beine. In der Abhängigkeit von den klinischen Erscheinungsformen könnte auch eine sog. Punktionsmyelographie wichtig werden. Diese liefert nach Kontrastmittelgabe in den Rückenmarkskanal noch detailliertere Auskünfte über das Ausmaß der Schädigung. Wie kann man dem Rückenschmerz begegnen? In erster Linie stehen die klassischen Behandlungsmethoden zur Wahl. Dieses sind entzündungshemmende Medikamente, Injektionsbehandlungen an den Wirbelgelenken und am Nervenkanal sowie Physiotherapie zur Lockerung der Muskulatur und Wiederherstellung der Beweglichkeit. Was kann man tun, wenn diese Behandlungsmethoden nicht ausreichen? Im Rahmen der neueren Forschung weiß man, dass insbesondere bei Schädigung der zentralen Nerven der Hals- und Lendenwirbelsäule es zu Chronifizierungstendenzen kommen kann, d. h. es werden im Gehirn Schmerzzentren gebildet, die bei geringem Anlass wieder eine gleich hohe Dosis von Schmerzmediatoren ausschütten und dem Patienten den Schmerz empfinden lassen. Hier muss eine kombinierte Therapie greifen, d. h. es müssen zentral dämpfende und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden (Opiate) sowie die Therapie verfeinert werden. 4. Wie sehen neuere Therapieformen aus? Die neuen Therapieformen zielen darauf ab, dass minimalinvasive Verfahren, d. h. Verfahren angewendet werden, die nicht einer offenen Operation bedürfen. Diese können meistens in örtlicher Betäubung und leichter Sedierung, d. h. zentrale Betäubung des Patienten, durchgeführt werden. Ziel ist es, das umliegende Gewebe und die Nervenwurzeln nicht weiter zu schädigen, um hier die Bildung von störenden Narben entgegen zu wirken. Zur Anwendung kommen hier die röntgen- oder CT-gestützte periradiculäre Therapie, bei der die Nervenwurzel umspritzt wird. Eine weitere Therapieform ist der sog. Epiduralkatheter nach Prof. Racz. Hier wird unter örtlicher Betäubung in den epiduralen Raum und an die Nervenwurzeln ein feiner Katheter gelegt, bei dem störende Narben und Bandscheibenvorfälle aufgelöst werden können. Durch die Thermoagulation der Wirbelgelenke können auch Schmerzzentren ausgeschaltet werden, die für dauerhafte Schmerzen verantwortlich gemacht werden. Sollte ein größerer Bandscheibenvorfall auf den Nerv drücken, so kann dieser auch mittels Laser- oder Thermoapplikation, über eingeführte Sonden in den Bandscheibenraum entfernt werden oder es können sog. perkutane Nukleotomieverfahren angewendet, wo durch ein 4 mm großen Arthroskopiekanal diese Bandscheibenvorwölbung entfernt werden können. In weiteren Fällen kommen bei chronischen Instabilitäten sog. kleine stabilisierende Talgbügel zur Anwendung, die an den Dornfortsätzen eingehakt werden. Diese verhindern die Mikrobewegungen des Bewegungssegmentes. Insgesamt kann so eine schonendere und dauerhaftere Therapie der chronischen Hals- und Lendenwirbelsäulenschmerzen erfolgen. 26 TAXIKURIER Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 26
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27TAXIKURIER Nachtcocktail 2 Von Wilhelmina Busching* „Hallo, ins ‘Poseidon’ eine Wagen. Wie lange dauert? Sie können sagen?“ „Welches ‘Poseidon’, bitte sehr?? Die gibt es in München wie Sand am Meer.“ Ich glaube, vierzehn an der Zahl, da wäre die Adresse schon optimal. „Fräulein, ich bestellen jede Nacht. Wir sind in Neuhausen – das ist ja gelacht.“ „‘Poseidon’ – Neuhausen, gibt’s viermal, mein Herr. So sagen’s die Straße doch, ist das so schwer?“ „Maria-Ward, vierundzwanzig – jetzt klar? Und der Gast zahlt mit Karte, hat nix mehr bar.“ In Nymphenburg also - Neuhausen war’n Schmarr’n. Da hätt’ sich der Fahrer gewaltig verfahr’n. „Na, jetzt haben wir’s ja, ich schicke gleich einen vorbei. Wie bitte, was noch? Ach, er will in die Borstei.“ Von mir aus. - Manchmal könnte man verzweifeln Da möcht’ man die Kunden nur noch verteufeln. Es ist tags wie nachts dasselbe Spiel. Die Abholadresse ist wichtig, nicht das Ziel. So ist das nun mal und es macht ja auch Sinn, denn der Fahrer fragt selbst: „Wo woll’n Sie denn hin?“ An den Funkkanälen passieren auch Sachen, die sind eher zum Wundern, nicht mehr zum Lachen. „Waldheim – Carl-Wery – für Neubiberg, Aral, Hauptstraß’ 84, wiederhol’n Sie noch mal!“ „Ja, richtig.“ – „Ja, richtig iss schon, doch es wird empfohlen, die Angaben ganz genau zu wiederholen.“ Der Funker bleibt ruhig, der Funker bleibt staad, zur Not hat er eine “Belohnung“ parat: eine Einladung zum Funkunterricht! Da lernen die Fahrer, wie man mit uns spricht. Freundlich, natürlich – aber mit System. Das erspart leere Fahrten und manches Problem. Fortsetzung folgt … *Telefonistin in der Zentrale Mit dieser neuen Rubrik will der TAXIKURIER auch einmal unsere wichtigsten Partner zu Wort kommen lassen – unsere Fahrgäste. Was haben sie für Ansprüche an das Taxi und seine Fahrer? Was nervt? Was ist positiv? Was sollte uns zu denken geben? Die Auswahl der Fahrgäste erfolgt nicht nach empirischen Vorgaben, ist rein zufällig und hat nur eine Voraussetzung: Es handelt sich um Fahrgäste mit großer Taxierfahrung. Den Anfang macht Ulrike Wolf, Leiterin der Pressestelle München des ZDF in Unterföhring. Vor Taxifahrern wurde Ulrike Wolf schon von ihrem Vater gewarnt. „Mein Papa stammt aus einer Generation, für die war Taxifahren pure Geldverschwendung. Und wenn er dann doch mal gefahren ist, dann war er sicher, dass sie mit der Kirche ums Dorf fahren, nur um Kilometer zu schinden. Und alte Münchner Taxler waren auch so. Das passiert heute aber zum Glück nicht mehr, finde ich. Im Gegenteil. Ich hab’ schon oft erlebt, dass einer eine Abkürzung gefahren ist, die nicht einmal ich kannte. Was ärgerlich ist, sind die hohen Tarife. Wenn ich da nach Italien schaue, ein Land mit den gleichen Lebenshaltungskosten, fahre ich in Rom für den gleichen Preis mit dem ich hier von Unterföhring bis zum Odeonsplatz komme, zirka 40 Kilometer. Und die jammern trotzdem nicht. Bei uns ist Taxifahren schon sehr teuer. Auch anhand meiner Abrechnungen von früher, kann ich belegen, dass die gleiche Strecke, die damals 10 Mark gekostet hat, Freundlich, aber oft ahnungslos heute 10 Euro kostet. Auch wenn das immer alle Fahrer abstreiten.“ Nach den Erfahrungen von Frau Wolf gibt es auch eine gewisse Diskrepanz zwischen Anspruch und Einsatz. „Ich habe immer Fahrer gehabt, die gerne gekommen sind, wenn eine Fahrt zum Flughafen gewunken hat. Hat man die gleichen dann einmal in der Stadt gebraucht, hat sich keiner sehen lassen. Deshalb glaube ich auch, dass es viele nicht wirklich nötig haben. Die sind einfach zu bequem.“ Nur gute Erfahrung hat Ulrike Wolf allerdings im Umgang mit den Fahrern gemacht. „Die sind viel freundlicher als früher. Dafür haben sie weniger Ahnung. Und manche wissen überhaupt nix. Es ist doch unverständlich, dass man am Taxistand Engelschalking die Daphnestraße nicht kennt. Jedesmal muss ich das erklären. Oder z. B. die Feldherrnhalle. Glauben Sie, einer, außer den alten Münchner Taxlern, kennt die Feldherrnhalle, obwohl davor der Taxistand Odeonsplatz ist. Ich glaube, die Ausbildung ist einfach zu oberflächlich. Und dann gibt es wieder so engagierte Fahrer, wie einen Asiaten, bei dem ich eingestiegen bin. Der hat in seinem Ringbuch alles wissenswerte mitgeschrieben und war dankbar über die kleine Nachhilfe.“ Trotz aller verständlicher Kritik kommen Münchens Taxifahrer bei Ulrike Wolf gut weg. Besonders der Kollege, der ihr vor ein paar Jahren drei Tage lang hinterhergefahren ist, um ihre Röntgenbilder zu bringen, die sie im Taxi vergessen hatte. Und dafür hat er noch nicht einmal etwas verlangt. (PG) Hier spricht der Fahrgast Ulrike Wolf Mo-So 15h - 4h Frankfurter Ring 137 Tel: 089-83929266 www.FKK-Palazzo.de FKK-ClubFKK-Club Tabulose Girls, splitternackt mit netter Unterhaltung verwöhnen mit Superprogramm. Sauna, Whirlpool, Solarium, kl. Buffet, Kaffee + Kuchen, Getränke... Donnerstags staatlich geprüfter Masseur im Hause. Interessante Taxiprovisionen und Dank an alle Taxikollegen die uns anfahren! Alle Gäste haben unbegrenzten Aufenthalt. Der nackte Wahnsinn... Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC XYZ Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In dieser Ausgabe des Taxikuriers die Buchstaben X, Y, Z Zugegeben, unter dem Buchstaben „X“ Begriffe zu finden, die etwas mit der Fiakerei zu tun haben, ist ziemlich schwer. Und wenn ma nix hat, heißt’s einteilen – wusste schon Karl Valentin. Selbst im zehnbändigen Brockhaus sind für diesen Buchstaben nur vier Seiten reserviert. Immerhin sticht daraus hervor die … Xanthippe – Die Frau des altgriechischen Philosophen Sokrates, der 399 v. Chr. wegen „falscher“ Ansichten über die damaligen Götter zum Gift-Tod durch Trinken des Schierlingsbechers verurteilt wurde. Seine Frau wird in der damaligen Literatur als besonders zänkisches Weib beschrieben. Als Fahrgäste treten ähnlich gepolte Damen zum Glück recht selten und meist nur dann auf, wenn sie zuviel getrunken haben. Dann allerdings kann’s heftig werden. Schrotti erinnert sich mit Grausen einer Fahrt vom Stachus kommend, mit zwei „Damen“ zur Isartalstraße. Die eine wollte unbedingt über Goethe- und Kapuzinerplatz fahren („weil’s do kürza is“); die andere hatte richtigerweise die Route über die Pestalozzistraße als günstiger erkannt. Am Sendlinger Tor musste die Fahrt beendet werden, weil die Mädels sich auf dem Rücksitz schon mit ihren drohend geschwungenen Handtaschen duellieren wollten. Nach seiner fachkundigen Meinung befragt meinte Schrotti, er führe lieber die Goetheplatz-Variante (tödlicher Blick der „Pestalozzi“-Dame) – weil er nämlich bei diesem Umweg mehr verdiene (Handtaschenhieb nach vorne durch die Goetheplatz-Dame unter brüllendem Gelächter von Frau „Pestalozzi“, die aber auch gleich einen Hieb abbekam). Zum Glück entschieden die beiden von sich aus, die „Diskussion“ nach draußen zu verlegen, was dem genervten Fiaker unter Verzicht auf die paar aufgelaufenen Pfennige die schnelle Flucht ermöglichte. Sollte Sokrates’ Xanthippe wirklich ein ähnliches Kaliber gewesen sein, wird verständlich, dass er die Möglichkeit zur Abwehr des Todesurteils durch „Widerrufen“ nicht nutzte und sich lieber für den Giftbecher entschied! Ähnlichkeiten mit früheren oder jetzigen Funksprecherinnen der Zentrale wären übrigens so was von rein zufällig und bestimmt, ganz bestimmt, nicht beabsichtigt. YMCA – Die Young Men’s Christian Association wurde 1844 in London gegründet und ab 1880 in Deutschland als „Christlicher Verein Junger Männer“ bekannt. Hier sollte mit ökonomischen Bibelstunden jungen Männern (später auch Frauen) das Christentum näher gebracht werden. In München anzutreffen in der Landwehrstraße. Gelegentlich Funkaufträge. Yuppies – Als Abkürzung für „Young Urban Professionals“ – eine Spezies, die in den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts insbesondere aus der Computer- und BWL-Fraktion entstand. Und etliche Möchtegern-Nachfolger fand! Um zu zeigen, wer man trotz aller Jugend schon ist (oder gerne wäre) tauchte man selbst in der Freizeit mit Anzug und Krawatte auf, stellte die Rolex-ähnliche Armbanduhr zur Schau, trug auch nachts die angebliche 200-DM-Sonnenbrille, schlürfte Champagner oder zumindest Sekt (die heutige Mode-Plörre (?) „Prosecco“ war noch kein Begriff) und fuhr dann mit dem Taxi von „Kay“ (Kay’s Bistro) zu „Michi“ (Käfer) ins P1. Wenn der Fiaker nicht verbotenerweise direkt nach dem Altstadttunnel zum Haus der Kunst wendete oder gleich einen legalen Schleichweg durch Lehel und Wagmüllerstraße nahm, fragte man unter den – ob solch weltmännischer Professionalität – bewundernden Blicken der weiblichen Begleitung den Fiaker „saan se mal, wissen’se etwa nich wo’s P1 is?“, um dann - noch professioneller - eine Quittung zu verlangen, unter dem Gekicher der fast schon bespringungsbereiten Bewunderin 10 Pfennige Trinkgeld zu geben (mehr hätte Papi dann auch wirklich nicht mehr übernommen) und schließlich grußlos den Wagen zu verlassen. Dass man dann, wie bei einer Altötting-Wallfahrt zehn Minuten auf Knien vor dem Türsteher herumrutschte, um ins Allerheiligste der unvermeidlichen Münchner „Adabeis“ eingelassen zu werden, musste der Fiaker schließlich nicht mehr sehen. Dieses Yuppie-Gehabe gibt es in ähnlichen Ausprägungen noch heute, geht aber in der Gastro-Schwemme der letzten zehn Jahre doch etwas unter. Zahlungsschwierigkeiten – Wer kennt sie nicht, wenn sich die Rechnungen auftürmen, die Abbuchungen zurückgehen und die Geldbörse immer noch leerer wird? Auch manchen unserer Kunden mag es so gehen, dennoch ist akuter Geldmangel der seltenste Grund dafür, dass ein Fahrgast die Berappung des Preises verweigert. Zumal dann eine gütliche Einigung (freiwilliges Hinterlassen der Personalien usw.) immer möglich ist. In seltenen Fällen mag ein gefahrener Umweg der Grund für die Zahlungsschwierigkeiten sein, wobei der Fahrgast dann sinngemäß zu fragen ist, weshalb er vorher nicht ‘s Maul aufgemacht hat – Schüchternheit kann’s ja wohl nicht sein, wenn er später dafür massiv zu streiten anfängt. Nein, die meisten der „Zirkus-Macher“ sind halt einfach notorische Stänkerer, denen schon im Wirtshaus das Bier zu warm, der Kellner zu langsam (oder umgekehrt), der Preis zu hoch und überhaupt alles zuwider war. Melden Sie der Zentrale auf Kanal II oder IV; bitte nie (!), Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 28
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„Dringend“ auf Kanal I. Und überhaupt bitte nur dann, wenn’s nicht etwa nur um die Verweigerung des Zuschlag-Euros für die Bestellung geht. Bei solchen Beträgen werden nicht nur die zu Hilfe eilenden Kollegen rechtmäßig sauer, die zum Teil (in Außenbezirken) zwei, drei Kilometer leer anfahren, um dann zu hören, dass man sich gerade mal um einen Euro streitet. Zentrale – Diese Institution auf der „Engelhardshöhe“ (bis 1994 Utzschneiderstraße 6) verdient ihren Namen wirklich, sind doch selbst die „Isarfunker“ und überhaupt sämtliche Münchner Funktaxis genau dort angeschlossen, unabhängig davon, welche Dinge sie noch nebenbei versuchen. Vielmehr könnten sie ihre Nebenbei- und Untendurch- G’schäfterl gar nicht betreiben, wenn sie sich nicht vor Jahren erfolgreich wieder unter die schützenden Fittiche der bis heute heftig beschimpften Mutti (Taxi München e.G.) geklagt hätten. Heute kaum mehr vorstellbar, dass bis vor gut 30 Jahren noch ohne „Kennung“ gearbeitet wurde, also anonymen Lügereien und Beschimpfungen (die die Fahrgäste mithören durften) Tür und Tor geöffnet war. Das Förderband, mit dem die handgeschriebenen Zettel der Telefonisten bis ca. 1982 in den Funkraum (jetzt der Eingangsbereich der Gaststätte „Yum“) transportiert wurden, ist heute etwa so vorstellbar, wie der keilriemenbetriebene Bohrer, anhand dessen Schrotti seine ersten Erfahrungen beim Zahnarzt gesammelt hat. Ebenso wie der „Turm“ – ein in der Mitte des Telefonraums stehender, etwa einen Meter hoher Leuchtturm, der in ca. zehn aufsteigende und von innen beleuchtete Segmente unterteilt war. Wenn – von unten her – die Segmente aufzuleuchten begannen, wusste man, dass Anrufer (neben denen, die gerade bearbeitet wurden) in der Warteschleife waren. Wenn Stress war, lautete der übliche Spruch in der Zentrale: „Mach schnell, der Turm brennt“ . In einem der nächsten Hefte werden wir eine Chronologie des Aufbaues der Zentrale bringen, was hier aber den Rahmen sprengen würde. Zocken – „Busching, Rauchertaxi“ – hier steigt zu bestimmten (Nacht-) Zeiten Rauch aus den Gehirnwindungen (aber nicht unbedingt aus den Autos) der bereitstehenden Fiaker auf. Höchstwahrscheinlich ist es der „Hüttenwirt“ oder ein ähnliches Etablissement der Umgebung. Ein MVG-Auftrag kann es nicht sein, weil – Gott sei Dank, sagt Schrotti – die Sonderwunschorgie, die es zuletzt beim „Ärztlichen Notdienst“ gab, ausgeschlossen ist. Es meldet sich zögerlich der Achte am Funk, dann der Sechste und der Fünfte; ab dem Vierten wird’s merklich ruhiger. Dass MVG-Fahrten längst nicht immer der „Bringer“ sind, weiß man, und dass potentielle Xanthippen oder Zahlungsschwierigkeiten-Hanseln längst nicht immer hinter solchen Standplatzrufen verborgen sind, weiß man auch – aber ein bisserl „zocken“ darf schon sein. Ärgerlich und schädlich für das Taxigewerbe insgesamt wird es nur dann, wenn Kunden die das ganze Jahr über regelmäßig bestellen (s. o. oder Westenrieder 13 usw.) in „fetten“ Zeiten den „Effenberg-Finger“ gezeigt bekommen, weil man es momentan nicht nötig hat, sie auch zu bedienen, wenn gerade mal diejenigen anrufen, die die restlichen 364 Tage des Jahres nichts von sich hören lassen. Liebe Kolleginnen und Kollegen, hoffentlich hat Ihnen das „Fiaker-ABC“, die manchmal satirische, augenzwinkernde, belehrende und manchmal bösartige Kolumne des neuen „Taxikurier“ in den letzten (fast) zwei Jahren ein bisserl Spaß gemacht. Hoffentlich hat man es gemerkt: mir schon! Herzlichst Ihr/Euer Schrotti BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER30 TAXIKURIER Interview | Der Mensch hinter der Stimme Ein Traumjob, der Zufriedenheit schafft Wahrscheinlich kommt keiner auf die Welt und möchte vom ersten Tag an Taxifahrer oder Mitarbeiter in einer Taxizentrale werden. Da hat der Lokomotivführer schon ein anderes Image. Wie haben die das bloß geschafft? Zum Taxi kommt man jedenfalls meist auf Umwegen. Das beweisen auch die Portraits der einzelnen Kollegen, die inzwischen im TAXI- KURIER veröffentlicht wurden. Und so ist es auch Peter Lüngen. Wer im Hackerkeller als gelernter Koch anfängt, dann die Kantine beim Gartenbauamt leitet und wegen erwiesener Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Langeweile in den Untergrund geht, von dem kann man sicher behaupten, dass er seinen Traumjob noch nicht gefunden hat. „U-Bahn fahren“, sagt Peter Lüngen, „das war schon auch interessant. Den Job hat mir damals ein Spezl verschafft, weil Bedarf an U-Bahn- Fahrern bestand. Ich hab’ auch jede Stelle bis zum Disponenten durchgemacht und als es darum ging, mich fest anzustellen, gab es plötzlich keine Planstelle mehr für mich.“ Und so ist der heute 40jährige 1991 zum Taxi gekommen. Erst als Fahrer und seit 1999 mit eigenem Taxi. „Meine allerschönste Zeit hatte ich damals bei meinem Schwiegervater. Der hatte gar keinen Funk im Auto. So etwas geht heute wahrscheinlich überhaupt nicht mehr. Aber das ist für mich die Urform des Taxifahrens. Am Standplatz auf einen Fahrgast warten, ohne die heutige Hektik, und schauen wo man so hinkommt. Fairerweise muss ich aber sagen, dass ich damals nicht davon leben musste.“ Was Peter Lüngen bedauert, ist die große Hektik im Geschäft. „Es gibt kaum noch Gespräche am Standplatz, jeder hängt am Funk, auch der Letzte, und sieht zu, dass er schnell Am schönsten ist die Urform des Taxifahrens Peter Lüngen Ihr Wirtshaus am Viktualienmarkt, geöffnet täglich ab 10:00 Uhr Aus dem Holzfass: Stangeneisgekühltes Hacker-Pschorr-Edelhell Warme Küche bis 23:00 Uhr Täglich wechselnde Tageskarte, z.B. geräucherte Blutwurst vom Grill mit Rahmsauerkraut (7,50 Euro), Schönacher Hendl in Blaufränkisch geschmort mit Schupfnudeln (10,50 Euro), Tafelspitz vom Jungbullen mit Bratkartoffeln und Kohlrabigemüse ( 13,00 Euro) Der Pschorr Viktualienmarkt 15 80331 München Tel +49(0)89/518 18 - 500 info@der-pschorr.de www.der-pschorr.de Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER weiterkommt. Ich erinnere mich noch, dass in meiner Anfangszeit die Kollegen mehr aufeinander zugegangen sind.“ Das Gejammer übers schlechte Geschäft kann er nicht so recht teilen. „An einem guten Tag mach ich heute mehr als damals und wenn’s nicht läuft, ist es heute genauso mau wie früher.“ Seit zwei Jahren arbeitet Peter Lüngen jetzt auch in der Zentrale (Montag, Mittwoch, Freitag, jeweils von 6 Uhr bis 14 Uhr) und „das ist ein absoluter Traumjob. Der verschafft mir innere Zufriedenheit.“ Daran können auch ein paar Störfeuer von Kollegen nichts ändern, die glauben „ich schuster mir selber Dialysefahrten zu. Denen kann ich nur sagen, dass ich meine Dialysefahrten schon gehabt habe, bevor ich in der Zentrale angefangen habe. Außerdem lässt sich so etwas heute alles nachprüfen.“ Peter Lüngen gehört zur ausgleichenden Fraktion. Das kann man auch üben. Am besten dann, wenn der Sohn bei den Blauen (1860) spielt, während man selbst Fan der Roten (FCB) ist … (PG) Mini-Steckbrief: Name: Lüngen Vorname: Peter Alter: 40 Sternzeichen: Waage Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder Geburtsort: München Aufgewachsen: München Wohnviertel: Blumenau Hobbies: Meine Kinder Musik: Alles Urlaub: Kroatien Taxi: 1888 Noch gut ist uns der Münchner Winter im Gedächtnis – Dass dieser gar nicht so schlimm war, zeigen folgende Rekordzahlen. Pausenfüller Der heftigste Schneefall: Am 5. und 6. April 1969 fielen im französischen Bessans in nur 19 Stunden 172,7 Zentimeter Schnee. Der langsamste Hagel: Am 24. April 1930 um 14.30 Uhr begann es im irakischen Hinaidi mit einer bemerkenswert niedrigen Geschwindigkeit von 14,5 Stundenkilometern zu hageln. Ein aufmerksamer Beobachter errechnete diese Geschwindigkeit anhand der Zeit, die einzelne Hagelkörner brauchten, um vor einer Hauswand herab zu fallen. Die größten Temperaturschwankungen: Die erstaunlichsten bekannten Temperaturschwankungen erlebte am 22. Januar 1943 die Stadt Spearfish in South Dakota. Um 7.30 Uhr zeigte das Thermometer –20° C. Zwei Minuten später war die Temperatur um 29° C auf 9° C gestiegen. Um 9.00 Uhr herrschten bereits 12° C. Doch dann fiel die Temperatur plötzlich steil ab, um 32° C in 27 Minuten, so dass sie um 9.27 Uhr wieder bei –20° C lag. Der meiste Regen in einer Minute:Die größte Regenmenge, die jemals innerhalb einer Minute gemessen wurde, sind 3,81 Zentimeter. So viel Niederschlag fiel am 26. November 1970 in Barot auf der Karibikinsel Guadeloupe. Die höchste Temperatur:Am 13. September 1922 stieg das Thermometer im libyschen Azizia auf 58° C im Schatten. Die niedrigste Temperatur:Am 1. Juli 1983 sank das Thermometer in Wostok in der Antarktis auf –89,2° C. Wostok hält, was nicht überrascht – auch den Rekord für anhaltende Kälte. Extreme Temperaturen:In Werchojansk in Russland reicht die Bandbreite der Temperatur von –68° C bis 37° C – ein Unterschied von 105° C. Die längste Hitzewelle:In Marble Bar in Westaustralien herrschten zwischen dem 31. Oktober 1923 und dem 7. April 1924 an 160 Tagen hintereinander Temperaturen von mindestens 37,8° C. Der regenreichste Tag:Am 16. März 1952 fielen in Cilaos auf Réunion, östlich von Madagaskar, 187 Zentimeter Regen. In 24 Stunden vor und nach diesem Tag fielen weitere 61 Zentimeter. Der meiste Regen in 15 Tagen:Vom 24. Juni bis 8. Juli 1931 fielen in Cherrapunji im indischen Bundesstaat Assam 480 Zentimeter Regen. 1861 waren dort in einem Monat 930 Zentimeter und im ganzen Jahr 2300 Zentimeter Regen gefallen. Kein Regen: Der trockenste Ort der Erde ist Arica in Chile. In dem Ort in der Atacamawüste fiel im Oktober 1903 und Dezember 1917 über 14 Jahre lang kein Tropfen Regen. In einem Zeitraum von 59 Jahren fielen in Arica durchschnittlich 0,76 Millimeter Regen im Jahr. Der schneereichste Tag:Den meisten Schnee innerhalb von 24 Stunden gab es mit 192,5 Zentimetern am 14. und 15. April 1921 in Silver Lake in Colorado. Der längste Hurrikan:Hurrikan John von August und September 194 ist aus zwei Gründen bemerkenswert: Erstens dauerte er 31 Tage und war damit der langlebigste bekannte Hurrikan. Zweitens überquerte er zweimal die internationale Datumsgrenze und wechselte dabei jeweils den Namen von Hurrikan John zu Taifun John und wieder zurück zu Hurrikan John. Foto: www.atelier-tacke.de München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Leseprobe – „Autotest“ aus Die Zeit vom 09.03.2006 Nie ohne Chauffeur – Fast alle Taxis sind cremefarben – und billig im Vergleich zum eigenen Auto. Doch auf den Fahrer kommt es an. Was Viertel vor neun, schon wieder zu spät dran? Und dann auch noch das Handy vergessen, im Dachgeschoss, ohne Lift …Tage, die so anfangen, sollte man gar nicht erst weiterleben. Wenn ich dann aber, aus der Haustür stürzend, hinter dem Lenkrad des hastig gerufenen Taxis Herrn Gawlik sehe, dann ist die schlechte Laune verflogen. „Ins Büro?“, fragt er mit wissendem Grinsen, während ich meinen eingeklemmten Mantel ins Wageninnere zerre, und weiß sogar noch die Adresse. Als sei er mein Privatchauffeur. Es ist eines der ungelösten Weltenrätsel, das man selbst in einer Millionenstadt immer wieder an den gleichen Taxifahrer gerät. In diesem Fall zum Glück, denn Irenäusz Gawlik hat nicht nur ein Eins-a-Gedächtnis. Zwischen Berlin-Charlottenburg und –Mitte habe ich von dem polnischen Philosophen mit Baseball-Cap und dem schänen Akzänt schon die Rezepte sämtlicher Suppen, Salate und Torten eines zwölfgängigen Boteslawiecer Weihnachtsmenüs gelernt – und unzählige Gedanken zu den Büchern aus der Stadtbibliothek, die gerade zwischen seinen Vordersitzen klemmen. Gawliks Frau fährt auch Taxi, er hat zwei Kinder, ein Gärtchen, daraus im Oktober Trauben im Kofferraum, und er liebt seinen Beruf: „So viel lesen kann ich in keinem anderen.“ Und was hat das alles mit einem Autotest zu tun? Nun, auch Droschken sind Autos, und ich lasse mich mit Leib und Seele gern fahren – schon wegen Steuermännern wie Herrn Gawlik. Vor allem aber natürlich, weil ich gar kein eigenes Auto besitze. Elegante Limousinen lassen mich genauso kalt wie schnittige Cabriolets, in denen man im Liegen sterben kann; hohe PS-Zahlen kümmern mich ebenso wenig wie Zigarettenanzünder in Platin oder Turbonackenstützenwärmer. Bestimmt kann man demnächst noch die Stimme seines Lieblingssynchronsprechers im GPS auswählen. Nein, mein Interesse zielt einzig auf die Dienstleistung, die ein Transportmittel vollbringen soll, und nichts ist schöner, als sich um gar nichts kümmern zu müssen. Ich mag mich nicht verirren, mag keine Parkplätze suchen und hasse Waschanlagen. Also fahre ich mit der S-Bahn zur Arbeit, nehme im Sommer das Rad – und das ganze Jahr über sehr häufig genüsslich ein Taxi, wenn es eine Einkaufstüte oder ein Rasierwässerchen zu viel geworden sind, wenn ich zu lange gefrühstückt habe oder supereilig bin. Oder zu faul. „Kannst es Dir wohl leisten!“, motzen meine Freunde. Dann rechne ich ihnen kühl vor: Bei 10 Jahren Haltbarkeit kostet euer (kleines) Auto rund 1.500 Euro Anschaffung im Jahr, plus 800 Euro für Versicherung, Steuern und Wartung, plus zusätzlich rund 900 Euro für Benzin. Alles noch ohne drohende Spritkostensteigerung, Knöllchen, Parkgebühren oder Reparaturen. Macht pro Monat mindestens um die 300 Euro. Die meisten Autobesitzer zahlen aber außerdem noch wie ich auch 67 Euro für eine Monatskarte und trinken auch mal einen Wodka zu viel; sie nehmen den Zug, wenn sie die Oma besuchen, fliegen in die Ferien und mieten auf Mykonos kleine Smarts; einen Großteil meiner Transportkosten haben sie also zusätzlich zum Aufwand fürs Auto. Nehmen wir trotzdem nur die 300 Euro: Dafür könnte ich jeden dritten Tag zu lange frühstücken, jeden vierten Tag zu viel trinken, jeden fünften Tag zu schwere Taschen schleppen und es jeden neunten supereilig haben. Rätsel: Wenn der Monat 30 Tage hat, wie oft könnte ich dann noch faul sein? So ein Taxiquantum muss man erst mal ausschöpfen. Zugegeben – das Modell Autofreiheit taugt vor allem für Städte mit gutem öffentlichem Verkehrsnetz und stößt auch mit einer schulpflichtigen Brut an Grenzen. Aber für uns (bekanntlich leider zahlreiche) Kinderlose ist der Ansatz umso mehr auch ökologisch zu überlegen, nicht täglich solo den Stau zu bereichern und das Unbequeme an Bus und S-Bahn freigiebig mit Taxis abzufangen. Was soll man an denen bewerten? Es ist ja doch meist der treckerartig solide, cremefarbige Mercedes. Okay, gelegentlich riecht es so scharf wie in einer Schulturnhalle nach der sechsten Stunde oder wie in einer verrauchten Kneipe. Wichtigstes Kriterium bei der Bewertung bleibt also der Chauffeur: Wird man seinen Fahrstil überleben? Kennt er die Abkürzungen? Vor allem: Hat er gute Geschichten zu erzählen? Viele Taxichauffeure reden entschieden zu viel, besonders in Berlin. Andere tauchen regelmäßig an der Riviera nach Schiffswracks oder leben monateweise in Kuba; mit einem Iraner habe ich kürzlich vor meiner Haustür bei abgeschalteter Uhr noch ewig frierend über den Atomstreit diskutiert. Aber mein Lieblingsfahrer bleibt Irenäusz Gawlik. Und wie geht es Ihnen heute? „Immer prima“, sagt der Philosoph aus Polen, „unabhängig von den äußeren Umständen. Das habe ich mal beschlossen.“ So fängt der Tag gut an. (Christiane Grefe) Unter der Haube Motorbauart/Zylinderzahl: Dieselmotor, 4 Zylinder, 1997 Hubraum, Baujahr 1994, Leistung: 55 kW (75 PS), 4-Gang-Automatikgetriebe, Beschleunigung (0-100 km/h): 18,5 Sekunden Höchstgeschwindigkeit: 155 km/h, Durchschnittsverbrauch: 10 Liter bei Stadtfahrten mit Standzeiten, Kosten (pro Jahr): Vollkaskoversicherung, Typklasse N16; Steuer: 30 Euro Preis: 2,50 Euro + 1,53 Euro pro km (Berlin) Cab Tracking, Taxi-Ortung und Routencheck von HALE Einer der Schwerpunkte der diesjährigen AMI in Leipzig war die Markteinführung des neuen HALE Cab Tracking in Deutschland. Dieses kostengünstige Systempaket für kleine Taxiflotten und Mehrwagenbetriebe bietet eine effiziente Übersicht über die Taxen und erleichtert die Disposition wesentlich. Hier knüpft HALE am Erfolg des Cey-Systems und des Abrechnungsprogramms Cab Assistant an. Der Slogan „… und Sie wissen was in Ihrem Taxi läuft!“ wird nun durch Cab Tracking erweitert auf „… und Sie wissen wo Ihre Taxen fahren!“ . Bislang waren Ortung, Disposition und Auftragsvergabe nur Datenfunksystemen und dadurch lediglich zahlungskräftigen Unternehmern oder Funkzentralen vorbehalten. Neu von HALE ist ein praktisches System mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis, welches sich leicht in die Taxen integrieren lässt. Herzstück des perfekt auf das Taxigeschäft ausgerichteten Systempakets ist eine kleine Box mit integriertem GSM-Mobilfunkmodul. Diese Cab Tracking Box übermittelt notwendige Daten in frei definierten Zeit- und Streckenabständen per GPRS in die Zentrale. Mit Hilfe des angeschlossenen GPS-Moduls kann der Disponent seine Fahrzeuge auf einer Landkarte am Bildschirm verfolgen. So kennt er Position und Frei/Besetzt-Status der Taxiflotte und kann mit Unterstützung der Cab Tracking Software jedem Kunden zuverlässig die Ankunft des Taxis avisieren. Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 32
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Zur Steuerung der Taxiflotte und zur Analyse der Daten wird die Software Cab Tracking mit Navigations-Länderkarten von Tele- Atlas® verwendet. Neben der Serverdienstleistung wird auch die Möglichkeit geboten, den Server direkt beim Kunden vor Ort zu installieren. Verkehrsstau in der Engelhardstraße Am 15. März brachte der Taxler-Treff von Helmut Glas den Verkehr teilweise zum Erliegen. Seine Einladung an alle Taxler, die Waschanlage kostenlos zu benutzen, sorgte für einen Rückstau bis zur Plinganser. Aber auch die selbstgemachte Gulaschsuppe wurde restlos vertilgt, sodass man auf die Würstl-Bestände zurückgreifen musste. Insgesamt fand die Veranstaltung ein sehr positives Echo. Die Kollegin Hannelore Müller überreichte Glasi sogar als Dankeschön und Anerkennung für die „Rose des Jahres“ ein Geschenk. Steckbrief aus gegebenem Anlass Jürgen Lochbihler und Inka Militzer, die Wirtsleute aus dem „Pschorr“ wollten nach einem langen Messetag am Flughafen auf dem schnellsten Weg in ihr Wirtshaus und nannten dem Taxler „Zum Pschorr“ . In’s Gespräch vertieft achteten sie nicht auf die Route und waren verdutzt, als sie der Fahrer zur Brauerei in die 33TAXIKURIER Helmut Glas im Kreise seines Teams Hochstraße fuhr. Seit August 2005 ist der „Pschorr“ aber das Wirtshaus direkt am Vikualienmarkt. Täglich von 10 bis 1 Uhr können hier über 600 Personen im nördlichen Kopfbau der Schrannenhalle bei gehobener bayrischer Küche und stangeneisgekühltem Hacker-Pschorr Edelhell vom Holzfass bewirtet werden. 4x 2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen Ladies Night Die britische Film-Komödie „Ganz oder gar nicht“ (The Full Monty, 1997) landete einen Überraschungserfolg an den Kinokassen ebenso wie in den Feuilletons und errang in Frankreich den „Prix Molière“ als beste Bühnen-Komödie des Jahres 2001. Sechs Freunde in einer englischen Industriestadt. Kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch im privaten Leben ohne Glück und Hoffnung. Sie sind weder schön noch blutjung. Im Gegenteil: Ihre Körper zieren Rettungsringe und Hühnerbrüste. Da fassen sie, inmitten ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den mutigen Entschluss, eine ganz neue Existenz zu gründen: als „Die Wilden Stiere“ bieten sie Männer-Striptease. Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten Komödie: Ganz oder gar nicht?! Laufzeit 22. Mai bis 17. Juni 2006 – täglich 20 Uhr und am 1. Juni 2006 um 20.00 Uhr eine Vorstellung nur für Damen. PEGASUS oder Gottes Geschöpfe und Teufelswerk Eine in Form und Inhalt ausschweifende Exkursion zum Leitgedanken Mensch/Tier mit Highlights aus Dichtung, Mythologie und Volksglauben. Sonderveranstaltung 8.5.2006, 20.00 Uhr Die ersten vier Leser, die uns unter Tel. (089) 46 50 21 sagen, welches Talent der Taxifahrer besaß, der einen der Schauspieler der Komödie „Ladies Night“ fuhr, erhalten je zwei Karten für die Komödie im Bayrischen Hof (Vorbestellungen am 8.5./22.5.). Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr. B. Schreiner S. v. Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 Mo-Fr von 18 00 -1 00 Sa-So von 18 00 -3 00 geöffnet Taxi_05-06 20.04.2006 19:08 Uhr Seite 33
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TAXIKURIER Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Fahren-Warten- Fahren Viele Fahrgäste wählen die Beförderung per Taxi, um damit diverse aufeinander folgende Termine oder Besorgungen zu erledigen. Das Taxi soll warten, um bequem von einer zur nächsten Adresse zu fahren. Ein Taxifahrer ist laut Tarif-Ordnung dazu verpflichtet, bis zu maximal 30 Minuten auf seinen Fahrgast zu warten. Die Wartezeit bringt ja auch Umsatz. Kennen Münchens Taxifahrer diese Pflicht und den damit verbundenen Wartetarif? Unser Taxi-Scout war mal wieder unterwegs und hat deren Geduld und Kenntnisse auf die Probe gestellt. Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: ✷ (Nr. 2950, 1. April, 12.50 Uhr, Ostbahnhof) Die Vorstellung nach gefahrener Kurzstrecke anschließend am Fahrziel Lucile-Grahn-Straße bis zu 30 Minuten auf mich warten zu müssen, kann diesen Taxifahrer nicht wirklich begeistern. Da ist es doch für mich viel günstiger, später zum nächst gelegenen Taxistand zu laufen. Taxi 2: ✷✷✷ (Nr. 280, 1. April, 13.20 Uhr, Baldeplatz) „Ja“ . Ohne jegliches Zögern erklärt sich dieser junge Mann bereit, meine Stippvisite zu unterstützen und stellt sich bereits auf das geduldige Warten ein. Er hat auch Erfahrung mit dem zähen Wartetarif des Taxameters und gibt an, dass 30 Minuten runde 12 Euro kosten. Taxi 3: ✷✷ (Nr. 3675, 1. April, 13.35 Uhr, Goetheplatz) Meinen Kurztrip in die Mozartstraße kann dieser Taxler nicht ganz nachvollziehen und empfiehlt mir väterlich, die paar Meter doch lieber zu Fuß zu gehen. Meinen Folgetermin kann 34 TAXIKURIER Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 34
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ich doch später per Taxiruf oder am Taxistand organisieren. Nach meinem zweifelnden Blick versichert er mir, dass er mich selbstverständlich auch gerne fährt. Die rund 18 bis 21 Euro Wartegebühr pro Stunde hat er sachkundig verinnerlicht. Taxi 4: – (Nr. 3168, 1. April, 14.30 Uhr, Elisabethplatz) Das Kapitel Beförderungspflichten der Taxiverordnung hat dieser Mann wohl nur flüchtig überflogen. So lehnt er mich als Fahrgast in die nahe gelegene Agnesstraße mit anschließender Wartezeit ab und meint, dass eine halbe Stunde Wartezeit zu lange ist. Mit geschätzten 20 Euro Gebühr für die halbe Stunde greift er dann auch noch in die Trickkiste und ist froh, dass er mich los ist. Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger! (Nr. 2968, 1. April, 15.15 Uhr, Stiglmaierplatz) Endlich scheint in München wieder die Sonne und dies scheint auch die Laune und Warte-Bereitschaft dieses Taxifahrers zu beeinflussen. „Ich habe Zeit“, versichert er service-freundlich und der Kurzstrecke in die Erzgießereistraße steht nichts im Wege. Mit der Angabe von exakt 21 Euro pro Wartestunde liegt er goldrichtig und zeigt, dass er weiß, wo’s lang geht. Der Gewinner! Jürgen Maidl Erzgießereistr. 16a 80335 München erhält für seine Tarifsicherheit ein Präsent von der AUDI AG. 35TAXIKURIER Verzehrgutschein im Wert von 100,- Euro für die Restaurantgruppe ROK (Cafe Forum, Wirtshaus zur Brez’n, Wirtshaus in der Au, Zum Straubinger) zu gewinnen! Taxis und Reklamationen war die Aufgabenstellung an unseren „Haus- und Hof“-Zeichner Manfred Kraus. Auf seinem Bild scheint jemand schon lange auf sein Taxi zu warten. Lassen Sie sich dazu einen passenden Text einfallen! Wenn Ihr Beitrag als bester prämiert wird, gewinnen Sie obigen, attraktiven Preis. Senden Sie uns Ihren Vorschlag bis spätestens 10. Mai 2006 (Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Illustration: formenreich Kunde bestellt bei der Taxizentrale ein Taxi. Nach ca. 10 Minuten reklamiert der Kunde. Daraufhin ruft die Zentrale den Fahrer des Taxis, an das der Auftrag vermittelt wurde. Zentrale: „4711“ Taxi 4711: „Zentrale von 4711“ Zentrale: „4711, Sie haben vor 10 Minuten einen Auftrag in der Pariser Straße bekommen. Der Fahrgast reklamiert im Moment.“ Taxi 4711: „Ich habe an dieser Adresse schon einen Fahrgast aufgenommen.“ Zentrale: „Haben Sie den Fahrgast gefragt: Wie ist denn Ihr Name?“ Taxi 4711: „Zentrale, mein Name ist Anton Huber“ (NL) Kurioses aus der Zentrale Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 35
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Marktpolitik 36 TAXIKURIER Wunder werden sofort erledigt – Probleme gehen noch schneller Erich Oswald, von dem immer noch viele glauben er heisst Dvorak, weil er bis heute nicht dazugekommen ist, den Firmennamen umschreiben zu lassen, ist Mechaniker aus Leidenschaft. Und für Taxis hat er eigentlich immer Zeit. Vor 20 Jahren ist er zu Rudolf Dvorak gekommen. „Das war damals eine reine Reparaturwerkstatt für Taxis. Erst später haben wir auch andere PKWs dazugenommen.“ Seit 1999, als Rudolf Dvorak gestorben ist, führt Erich Oswald den Laden. „Weil ich halt konservativ bin und zum umschreiben eigentlich keine Zeit habe, heisst er halt immer noch so. Inzwischen wissen es ja auch die meisten.“ Seine Zeit investiert er dafür, dass die Taxi-Kollegen so schnell wie möglich wieder auf die Straße kommen und keine unnötige Zeit verlieren. Da wird auch schon mal bis Mitternacht gearbeitet, wenn es pressiert. Und auch am Samstag. Das ist zwar nicht offiziell, hat sich aber unter den meisten Unternehmern schon herumgesprochen. Ebenso „verrückt“ wie der Chef, sind seine Ange- Erich Oswald ist Mechaniker aus Leidenschaft. Sein Lieblingsgebiet: das Lackieren. Aber das ist nicht das einzig Faszinierende an ihm Wer bei Erich Oswald in eine seiner Werkstatthallen fährt, hat das angenehme Gefühl, man kann dem Mann keine größere Freude machen als ihm ein defektes Taxi hinzustellen, nach dem Motto „Jetzt mach’ mal“ . Und das braucht dem Oswald keiner zweimal zu sagen. Wenn es die Kapazität erlaubt, geht’s auch schon gleich los. Mini-Steckbrief: Name: Oswald Vorname: Erich Alter: 47 Sternzeichen: Wassermann Familienstand: Verheiratet, 3 Kinder (alles Mädchen) Geburtsort: Gernlinden Aufgewachsen: Gernlinden Wohnort: Gernlinden, immer noch im gleichen Haus, in dem er auch geboren wurde Hobbies: Harley-Davidson und meine Arbeit Musik: Selbst gespielt, 10 Jahre musikalischer Leiter vom Fanfarenzug Graf Thöring Urlaub: USA, keine Hotelreisen • Münchens schönster Biergarten mit dem berühmten Holzfassausschank, 5000 Plätze • Gemütlicher alter Lagerkeller • Festsaal und Tagungsräume • Bayerische Feinschmecker-Küche • Gemütlichkeit und bayerisches Brauchtum • Kein Ruhetag • Öffnungszeiten 1000 – 1 00 Uhr • Durchgehend warme Küche Augustiner-Keller München Arnulfstr. 52 • 80335 München buero@augustinerkeller.de Tel.: (0 89) 59 43 93 Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 36
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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...) stellten. Und auch sie scheinen diese Arbeitsklima und -tempo zu mögen. „Meine Leute (8) sind schon lange hier. Ich brauch’ schließlich Mitarbeiter, die sich auskennen und kann nicht ständig neue anlernen.“ Zum Oswald in die Schleißheimer Straße 38 (seit 2004) kann man mit jedem Fabrikat kommen. „Wir machen alles, außer Reifen montieren. Für Mercedes haben wir auch die original Diagnosegeräte. Wir sind vielleicht nicht die Billigsten, aber unser Gesamtpaket in Sachen Qualität und Preis scheint sehr ordentlich zu sein. Und das sehen die Kunden auch so. Es kommen jetzt wieder viele zurück, die ich schon fünf Jahre nicht gesehen habe.“ Er selbst hat früher auch mal drei eigene Taxis gehabt. „Aber nur kurze Zeit, dafür habe ich keinen Kopf gehabt. Mit dem Taxi lass’ ich mich lieber fahren. Da handle ich nach dem Motto: ,Die zu mir kommen, zu denen komme ich auch. ‘ Auch meine Familie habe ich angewiesen, nach Möglichkeit immer mit dem Taxi zu fahren.“ Wer soviel Zeit mit Arbeit verbringt, braucht auch einen entsprechenden Ausgleich. Und extreme Menschen haben auch extreme Hobbies. Bei Erich Oswald sind es seine Harley- Davidsons. 15 Stück hat er inzwischen. Aber keine normalen, sondern ausgefallene Modelle aus den Jahren 1910 bis 1980. Darunter eine RLDX von 1934, die nur ein einziges Mal gebaut wurde. Darum herum hat er sich ein kleines Museum errichtet und freut sich, wenn sich jemand von den Kollegen dafür interessiert. Logisch, dass er zu jedem Teil eine spannende Geschichte auf Lager hat. „Mich hat die Optik von so alten Teilen schon immer fasziniert. Man muss nur aufpassen, dass man es sich nicht zu extrem verfolgt. Dann artet es leicht in Spinnerei aus.“ Aber da holt ihn die Taxiwerksatt schon wieder in die Realität zurück. (PG, PR) Bei Erich Oswald haben Taxifahrer Vorfahrt Erich Oswald auf silberroter Harley-Davidson RLDX, Bj. 1934 (nur einmal produziert) Taxi_05-06 20.04.2006 12:54 Uhr Seite 37
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Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Siegfried Hofer, Tagfahrer des Taxis 2523 Am 22. März erdreistete sich ein, wegen eines dreimal gebrochenen Beines an Krücken humpelnder Fahrgast, von einer orthopädischen Praxis in der Hedwigstraße zu seiner Wohnung in der Olgastraße, mit dem Taxi zu fahren. Die Hinfahrt verlief reibungslos mit einem netten Fahrer. Bei der Rückfahrt gelang es dem Fahrgast mit den Krükken ins Taxi zu steigen. Noch schneller wurde er aber nach 50 Meter aus dem Taxi komplimentiert, die Begleitmusik: „Wegen Dir Du A … stehe ich keine 1 1/2 Stunden am Taxistand, - raus Du W …, Du A …, für 3,50 Euro fahr ich nicht, raus, raus aus meinem Wagen.“ Der „Kollege“ Hofer leistet seit mehr als 10 Jahren Fahrdienst, aber seit kurzer Zeit läuft er unrund. Gegen eine Verleihung der Zitrone hatte sein Unternehmer nichts einzuwenden. Vielleicht hilft’s! (HM) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Sepp Immler (Taxi 1290) Ihn als Held zu bezeichnen, würde er glatt ablehnen. Und vielleicht sollte man mit dem Begriff „Held“ auch nicht so inflationär umgehen. Aber einen „guten Engel“ kann man ihn auf jeden Fall nennen. In Münchens wildester Schneenacht, vom 4.3. auf den 5.3.06 war Sepp Immler, der so ein Schneechaos in seiner 26jährigen Taxlerkarriere noch nie erlebt hat, die letzte Rettung für manche Kollegen. Ausgestattet mit einer Schneeschaufel hat er Kollegen in der Brennerpaßstraße, am Vogelanger und in der Hofbrunnstraße aus den Schneemaßen befreit, bis er in der Kurzbauerstraße selber steckengeblieben ist. Und da hat sich wieder einmal erwiesen, dass sich gute Taten auch auszahlen. Ihm kam nämlich der Kollege 1811 zu Hilfe. Überhaupt möchte Sepp Immler die Rose „eigentlich nur in Vertretung der vielen Kollegen, besonders auch der ausländischen, die sonst noch geholfen haben, annehmen. Auch wenn man sonst immer nur sein Geschäft im Auge hat, in der Not helfen einem die Kollegen doch. Und das vergisst man nicht.“ (PG, PR) 38 TAXIKURIER Kleinanzeigen VÖLLIG LEGAL: WENIGER BRUTTO = MEHR NETTO!!! DAS GESETZ MEINT ES GUT MIT IHNEN!!! Wir sorgen dafür, dass Sie als Unternehmer und Fahrer unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben besser verdienen. Ein gutes Gewissen zum günstigen Tax-Assist Preis – kompletter Lohndienst ab 19 E. Guter Rat für die Münchner Taxiunternehmen seit 10 Jahren – Tax-Assist GmbH – 089 / 74 99 66 77 SUCHE TAG- UND NACHTFAHRER (NICHTRAUCHER) FÜR 320 CDI, Telefon: 0179 / 2 00 39 54 Reinhold Siegel, Vorstand der TAXI-MÜNCHEN eG, „beschenkt“ Sepp Immler anlässlich der „Rose des Monats“ Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Taxi_05-06 20.04.2006 12:55 Uhr Seite 38
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39TAXIKURIER Rund 4.000 Funkaufträge werden pro Tag an den „Mann“ gebracht. Davon gibt es ca. 3 Prozent Reklamationen. Nicht viel, denkt man. Aber das sind immer noch 120 unzufriedene Kunden zuviel. Mit welchen Konsequenzen muss man rechnen, wenn man einen Fahrtauftrag verbockt hat? Mike Ettler, Alfred Huber und Norbert Laermann geben darauf im TAXIKURIER Antwort. Viele kennen die Situation: Der Kollege vor einem am Standplatz erhält einen Funkauftrag und fährt los. Aber leider in die falsche Richtung. Das ist selbst den Besten schon passiert und ist meist auch kein Beinbruch. Denn entweder bemerkt es der Fahrer selbst oder ein aufmerksamer Kollege weist ihn darauf hin. Gravierender wird es schon, wenn der Fahrer gar nicht losfährt, weil er nix verstanden hat oder lieber einen Aufhalter mitnimmt, weil ihm der Funkauftrag egal ist. Vielen sind dabei die rechtlichen Folgen nicht bewusst. Wenn der Auftrag von der Zentrale ordentlich vermittelt wurde, greift der Beförderungsauftrag mit dem Unternehmer. Und wenn der nicht erfüllt wird, ist der Unternehmer regresspflichtig. Dass es Umstände gibt, die es dem Fahrer objektiv unmöglich machen den Auftrag zu erfüllen, ist unstreitig. Dazu gehören Pannen am Fahrzeug, Staus, bei denen sich nichts mehr bewegt. Wer jetzt besonnen reagiert, meldet der Zentrale, dass es nicht weitergeht oder er nicht weiter weiß. Und von dort kommt immer Hilfe, entweder in Form eines anderen Kollegen oder durch Hilfestellung über Funk. Schlimm ist es nur, wenn sich einer überhaupt nicht meldet und einfach tot stellt! Jeder ist nämlich verpflichtet, während eines Fahrdienstes das Funkgerät eingeschaltet zu lassen. Das hat auch andere wichtige Gründe, wenn z. B. ein Fahrgast etwas im Hotel vergessen hat o.ä. Kein Fahrgast darf übrigens verlangen, dass das Funkgerät ausgeschaltet wird. Nur die Lautstärke ist verhandelbar. Aufgrund der hohen Taxidichte sind die Münchner Taxikunden in punkto Schnelligkeit sehr verwöhnt. Deshalb wird auch relativ schnell reklamiert, wenn das Taxi auf sich warten lässt. Ein grundloses Nichterscheinen beim Kunden kann für Fahrer und Unternehmer ziemlich unangenehme Folgen haben. Jeder Unternehmer bekommt erstmal ein Anschreiben, damit er zu dem Vorfall Stellung nehmen kann. Hält er es nicht für nötig, sich innerhalb der Frist von zehn Tagen zu melden, wird automatisch der Funk gesperrt. „Aber dann“, so weiß Alfred Huber, „kommen die Kandidaten schon angerückt. Und die Liste der Ausreden und Lügen ist lang und kreativ. Ein eigenes Schuldanerkenntnis habe ich hier selten erlebt.“ Je nach Schwere des Vergehens richtet sich dann das Strafmaß. Dazu wird auch in den Unterlagen nachgeforscht, ob schon mehrmals Beschwerden vorgelegen haben oder nicht. „Es gibt leider Strategen“, so Huber, „die haben eigentlich in einem Taxi nichts zu suchen.“ Die Geldbußen reichen von 30 Euro und sind nach oben hin offen. Die Bußen gehen immer an die Taxistiftung. In besonders schweren Fällen wird zusätzlich das KVR informiert, das dann auch noch entsprechende Bußgelder verhängt und die Kandidaten bei der nächsten Taxischeinverlängerung genauer unter die Lupe nimmt. Privatrechtlich kann der Unternehmer vom Taxikunden auch noch in Regreß genommen werden, wenn bspw. Nachbuchungen von Billigflügen anfallen oder Kosten entstanden sind, die unabdingbare Voraussetzung für nachfolgende Ereignisse sind. Dazu gehört z.B. die Taxifahrt eines Kunden nach Genua, der ansonsten sein Kreuzfahrtschiff versäumt hätte. Der einzige Trost: Die Behauptung, dass ein Millionengeschäft nicht geklappt hat, weil der Taxifahrer nicht rechtzeitig eingetroffen ist, lässt sich nahezu nie nachweisen. (PG, PR) Titelthema Sich tot stellen ist tödlich! Der Funk muss während der Schicht eingeschaltet bleiben. Von der Zentrale kommt immer Hilfe Taxi_05-06 20.04.2006 12:55 Uhr Seite 39
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gen, egal ob Einkauf, Technik, Personalführung, Buchhalter etc., und da jammern Angestellte in anderen Branchen immer, wenn sie einen Job richtig machen sollen. Der Taxiunternehmer ist doch wirklich das letzte Allround-Genie. Trotzdem ist und bleibt der Fahrer das wichtigste und die Dienstleistung, die er erbringt oder erbringen sollte. Deshalb versteh’ ich nicht, wie manche Kollegen am Standplatz schon eine Stimmung ausstrahlen, bei der man einfach spürt, dass sie keinen Spaß an ihrer Arbeit haben. Da such’ ich mir als Fahrgast doch lieber einen Fahrer mit positiver Ausstrahlung aus. Da habe ich schon großes Glück mit meinen Fahrern. Das sind alles leidenschaftliche Taxler, gute und sehr gute. Die meisten kommen aus anderen Berufen.“ Dass es kaum Fluktuationen unter seinem Fahrpersonal gibt, liegt natürlich auch an der Unternehmensführung von Sandor Borell. Obwohl die meisten seiner Fahrer älter sind als der 30jährige, versteht man sich ausgezeichnet. „Wir gehen untereinander sehr freundschaftlich um, haben auch jenseits des Taxigeschäftes einen familiären Umgang miteinander wie z. B. gemeinsame Kino- oder Fernsehabende, Ausflüge etc. Und dieses angenehme Arbeitsklima kommt auch zurück. Natürlich muss es Regeln geben. Aber man kann die Auslegung auch großzügig handhaben.“ Mit der Unkollegialität mancher sogenannter Kollegen hat er seine Probleme. „Logisch sind die Standplätze heute viel voller als früher und die Umsätze schlechter, aber das ist doch kein Grund, ungeschriebene Regeln zu verletzen. Fahrer, die mit durchdrehenden Reifen an der Ampel losfahren, um vor einem noch in den Standplatz rein zu huschen, gehören einfach abgestraft. Da sind wir doch blöd, wenn wir uns so etwas gefallen lassen. Deshalb lese ich als erstes im TAXIKURIER immer die Zitrone des Monats. Böse Buben gehören an den Pranger gestellt. Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb einige der wenigen meiner Fahrer, die überhaupt noch zum Flughafen fahren, eine Aversion gegen die Flughafeneinweiser und deren miese Behandlung haben. Ich hab’ nur in der Hälfte meiner Taxis eine Flugha- Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS! Mit dem Taxi ist Sandor Borell bereits in der Kindheit in Berührung gekommen. „Taxi hat für mich schon immer eine Faszination ausgeübt. Wahrscheinlich ist dafür der Bekannte meiner Mutter verantwortlich, der mehrere Taxis hatte.“ Mit 22 Jahren hat Sandor Borell den Taxischein gemacht und kurz darauf die Unternehmerprüfung. Seit 1998 leitet er jetzt ein Unternehmen mit sechs Taxis. „Das ist gerade noch eine Größe, die man alleine bewerkstelligen kann. Als Taxiunternehmer hat man soviele Aufgaben in einer Person zu erledi- Jetzt red’ i „Der Taxler, das letzte Allround-Genie!“ „Taxis werden immer noch stiefmütterlich behandelt.“ „Böse Buben gehören an den Pranger!“ 40 TAXIKURIER Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden Taxi_05-06 20.04.2006 12:55 Uhr Seite 40
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fenplakette. Aber selbst die werden nicht ausgenutzt.“ Zu den wichtigsten Dingen in der Zukunft gehört in dieser Branche eine Aufwertung des Taxis als Nahverkehrsmittel. „Es nützt doch nichts, wenn alle mit dem Taxifahren möchten, weil sämtliche Straßen in der Innenstadt verstopft sind, die Parkplätze wegrationalisiert und wir werden immer noch behandelt wie jeder andere Verkehrsteilnehmer auch. Wir brauchen viel mehr Sonderspuren, die Anzahl jetzt ist doch lächerlich. Und natürlich brauchen wir auch weiterhin eine einheitliche Farbe als Markenzeichen. Alles andere ist doch Wahnsinn.“ Dass dies alles mit viel Engagement verbunden ist, weiß Sandor Borell. „Aber für wichtige Interessen muss man sich einsetzen und da würde ich mich auch im Aufsichtsrat der Genossenschaft engagieren, wenn Bedarf und Bereitschaft vorhanden wäre.“ (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Borell Vorname: Sandor Alter: 30 Sternzeichen: Wassermann Familienstand: Ledig Geburtsort: München Augewachsen: München Wohnviertel: Maxvorstadt Hobbies: Sport, Fußball (kein leidenschaftlicher Fan), Sauna Musik: Klassiker des Pop u. Rock Urlaub: Mittelmeer, Thailand Taxi: 66, 296, 807, 1200, 2245, 2434 41TAXIKURIER Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi. Pascal Breuer Der Schauspieler aus München wohnt in Schwabing und ist Taxi- Vielfahrer. Er hat keinen Stammfahrer, sondern bestellt bzw. steigt immer zufällig und spontan in die Münchner Droschken. Bisher hat er mit den Münchner Taxis nur positive Erfahrungen gemacht. Die kuriosesten Erlebnisse hat der Globetrotter in Australien erlebt, aber auch in München hat er eine schöne Geschichte zu erzählen: Zum Einbau einer Küche musste er ein paar Bretter per Taxi transportieren. Der hilfsbereite Taxler half ihm beim Tragen in die Wohnung. Dort wartete auch noch ein unfertiges Bett und ein Regal auf das Zusammenbauen durch einen Fachmann. Pascal Breuer hatte dazu eigentlich keine Lust. Der Taxler jedoch war Hobbyschreiner. Schnell war man sich einig und der Taxifahrer baute Küche, Bett und Regal zum günstigen Taxi-Warte-Tarif zusammen. Hier hat wieder einmal ein Münchner Taxifahrer eine blendende Visitenkarte für die „95%-Fraktion“ abgegeben. (PR) Pascal Breuer bekleidet eine tragende Rolle in der Komödie „Ladies Night“ in der Komödie im Bayrischen Hof (22.5.–17.6.06) Promi-Talk Taxameter des Monats KAISERSCHMARRN – à la Wallner. Die Paradewirtschaft an der Großmarkthalle präsentiert die österreichische Mehlspeise flockig wie es sich gehört. Pfannkuchenteig aus Mehl, Zucker, Salz, Eigelb und untergezogenem Eisschnee. In kleine Stücke gerissen und von resoluten Bedienungen serviert. KAISERPLATZ – Hier ist Schwabing noch so, wie es einmal war und wie es sein soll. Auch unser OB wohnt hier. KAISERSEMMEL – Nur noch älteren Semestern als schmackhaftes Etwas bekannt. In Zeiten von Filial-Bäckereien und Luft-Produkten nur noch vereinzelt anzutreffen. KAISERLING – Relativ seltener Pilz mit orangefarbenem Hut und gelbem Stiel, der aufgrund seiner Ähnlichkeit mit dem Fliegenpilz für manchen schon die letzte Mahlzeit darstellte. KAISERSCHMARRN – à la Beckenbauer. War mit schuld an Klinsmann’s Einstellung und kannte seinen Wohnort. Jetzt, wo BILD-ZEITUNG-DEUTSCHLAND aufheult, legt Kaiser Franz populistisch nach und fordert den Bäckerbub nach Old-Germany zurück. (PR) Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 41
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42 TAXIKURIER In dieser Gegend wohnt kaum jemand, weil die Mieten zu hoch wären und die früheren Wohnungen längst in Rechtsanwaltskanzleien usw. umgewandelt wurden. Dem entsprechend hoch ist der Anteil an Gastronomie aller Art, aber Metzgereien, Bäckereien und Imbisse sind nur mit der Lupe zu finden. Metzgerei VINZENZ MURR, Theatiner-/Ecke Salvatorstraße 2, Öffnungszeiten 9.00–19.00 Uhr, Sa. 9.30–16.00 Uhr Zwar sind wir durchaus Freunde kleinerer Familienbetriebe; die haben aber mitten in der teuersten Gegend Münchens einfach keine Chance mehr. „Vinzenz“ kann hier mithalten, und bietet an oben genannter Stelle eine Metzgerei mit Imbiss, wo man wirklich gut und noch dazu preiswert neben „Shopping“ auch „Brotzeiting“ (G. Polt) betreiben kann. Das Wurstund Fleischangebot reicht vom gemischten Aufschnitt (0,79 Euro/100g) bis zum „zarten Kalbsschnitzel“ zu 2,49 Euro/100g. Im Imbiss-Bereich stechen das Schweineschnitzel mit Kartoffelsalat zu 3,80 Euro, der Erbseneintopf (recht große Portion) zu 2,90 Euro oder die 2 Weißwürste mit Senf und Breze zu 2,50 Euro hervor. Bäckerei und Stehcafe „aran - Brotgenuss und Kaffeekult“, Salvatorstraße 12, inkl. Cafe, Öffnungszeiten 10.00–20.00 Uhr, Sonn- und Feiertag geschlossen. Ein Verkaufsladen mit Cafe, in dem man ausgefallene Hochlandkaffees und spezielle Teemischungen kaufen oder auch vor Ort schlürfen kann. Eine beschränkte Auswahl an Broten aus selbst hergestelltem Natursauerteig ist im Angebot und wird auch in Form beeindruckender „Wagenradeln“ im Schaufenster ausgestellt. Ausgefallener, leicht „alternativ“ angehauchter Laden mit (der Lage angepassten) nicht ganz billigen Preisen. Wirtshaus Hier konnten wir uns angesichts der eingangs geschilderten Vielfalt nicht auf eines beschränken und bieten daher für Sie oder Ihre Fahrgäste („Wo kann man jetzt noch hingehen?“) drei einigermaßen repräsentative Etablissements an. 1. FRANZISKANER, Residenzstraße 9, geöffnet täglich von 9.00–24.00 Uhr ohne Ruhetag, Tel. (089) 23 18 120 Das Lokal bietet das rustikal gehaltene Poststüberl mit „rohen“ Tischen und Bierbänken (Eingang Residenzstraße 1), sowie etliche kleinere und größere Nebenräume. Der Gaststättenname „Franziskaner“ stammt vermutlich daher, dass auf dem gegenüberliegenden Areal des heutigen Nationaltheaters bis 1805 ein Franziskanerkloster stand. Die Preise sind relativ moderat: Die Halbe Helles oder Dunkles (Löwenbräu) kostet 3,60 Euro, das Franziskaner-Weißbier (h./d.) 3,70 Euro; das „Münchner Tafelwasser“ ist lobenswerterweise (0,5 l) schon zu 2,60 Euro feil. Das Speisenangebot reicht von 2 Paar Wiener mit Sauerkraut (4,20 Euro) sowie Wurstsalat (7,90 Euro mit Brot) über die halbe Ente vom Grill mit Blaukraut mit Knödel (17,70 Euro) bis zum „Spanferkel in Malzbier gebraten mit Knödel und Speckkrautsalat“ (18,50 Euro). Aus dieser willkürlichen Auswahl ersieht man schon, dass hier hauptsächlich die bayerische Küche gepflegt und auch beherrscht wird, wie der „Original Franziskaner Schweinebraten“ mit Semmelknödel (11,50 Euro) dem Tester bewies. Die Preise entsprechen der (teuren) Lage. Wer nicht nur gut, sondern auch billig essen will, ist hier nicht unbedingt richtig. Das Publikum besteht natürlich zu 2/3 aus Touristen – aber auch zu 1/3 aus „Eingeborenen“, wie der Tester erfreut feststellen durfte. Trotz der angeborenen Schüchternheit des allein stehenden (bzw. -sitzenden) Herrn kam es bald zu netten Gesprächen mit den Nachbarn! 2. PFÄLZER WEINSTUBEN IN DER RESIDENZ, Residenzstraße 1, täglich geöffnet 10.00–0.30 Uhr, ohne Ruhetag, Tel. (089) 22 56 28 Der Eingang zu diesem relativ ungewöhnlichen Lokal mit ca. acht Meter Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Max-Joseph, Vier Jahreszeiten, Odeon, Promenade Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste. EssenRädern! auf Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 42
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hohem Kreuzgewölbe ist genau gegenüber dem Hauptportal der so genannten „Theatinerkirche“, die eigentlich „St. Kajetan“ heißt - neben dem nördlichsten der vier Löwen. Der Hauptraum ist der „Viersäulensaal“; er hat noch insgesamt fünf Nebenräume. Hier gibt es Pfälzer Wein in aller Vielfalt (weiß und rot), beginnend mit der Nr. 1, dem Müller-Thurgau zu sehr reellen 2,60 Euro für das echte Viertel (!). Die Weinkarte hat etwa die Ausmaße eines Telefonbuches. Die „Halbe“ Mineralwasser (0,5 l) wird schon für 2,60 Euro geboten; Apfelschorle und Spezi (0,5 l) für 2,80 Euro bzw. 2,90 Euro. Bier gibt es nicht! Die Speisekarte wurde im Lauf der Jahrzehnte etwas erweitert, bietet aber fast ausnahmslos Pfälzer Spezialitäten, wie z. B. „Crebbenetz“ mit Zubehör oder „Saumagen“ (Helmut K. würde sich freuen) zu 6,60 Euro bzw. 6,50 Euro. Nach langer Suche fand sich in der Standard-, Tages- und Wochenkarte gerade ein (!) Gericht über der 10-Euro-Schallmauer, nämlich das „Rumpsteak „Pfälzer Weinstraße“ mit glacierten Rotweinzwiebeln und Bratkartoffeln“ zu 10,80 Euro. Das Durchschnittsalter der Gäste dürfte bei ca. 60 Jahren liegen – auch später am Abend – vermittelt aber keinesfalls den Eindruck eines Altersheimes. Gerade zu späterer Stunde wird die „Resi“ zum „Aufreißschuppen“ für diejenigen, deren Kinder aus dem Haus sind, denen Frau und Mann davongelaufen sind oder die als Singles frisch nach der Pensionierung nicht vor dem Fernseher versauern wollen. Güteklasse, Geheimtipp! 3. PALAIS-KELLER im Bayerischen Hof (Keller) – Eingang genau beim „Ersten“ am Promenade-Stand, täglich geöffnet 10.00–1.00 Uhr, ohne Ruhetag. Gäste des Hauses werden keine Berührungsängste haben, aber auch „Otto Normalverbraucher“ muss hier keinen Bogen herum machen; der Hauptraum ist rundum holzvertäfelt; selbst der Boden besteht aus rohen Holzbohlen; die Tische sind ohne Tischdecken. Trotzdem man weiß, in welchem „Haus“ man sich befindet, wirkt diese rustikale Schlichtheit (keinerlei Schnickschnack an den Wänden, keine Mistgabeln und sonstige Staubfänger usw.) nicht irgendwie „aufgesetzt“ . In den zahlreichen Nebenräumen geht´s gediegener zu, mit hellerem Licht, Tischdecken usw. Die Preise sind zum Teil durchaus hoch, aber beherrschbar – so dass auch jemand mit kleinerem Geldbeutel (oder weniger Hunger und Durst) ohne Probleme zurechtkommen kann. Eine kurze Übersicht: Löwenbrau Helles (0,5 l) und Weißbier 3,40 Euro; Spezi 3,60 Euro und Apfelschorle 3,70 Euro; Mineralwasser (0,25 l) satte 3,00 Euro! Strikte Antialkoholiker zahlen hier deutlich drauf! Das Essen beginnt mit dem Schnittlauchbrot zu 2,80 Euro und Suppen (3,60–5,20 Euro), über Wurstsalat (6,90 Euro) und Bratensülze mit Remouladen-Sauce und Bratkartoffeln (9,20 Euro) und endet (in der Preisskala) beim Rinderfilet mit Kräuterbutter (18,50 Euro) oder der halben Ente mit Zubehör (18,20 Euro). Der getestete „Jungschweinebraten mit Kruste und Kartoffelknödel“ zu 10,80 Euro war hervorragend und preislich im Mittelfeld. Das Publikum besteht nicht nur aus Hotelgästen mit Anzug und Krawatte bzw. Abendkleid, sondern z.B. aus einem leger gekleideten Rentnerstammtisch – oder sogar aus dem Tester, der eher zufällig „hereinschneit“ (Schneefall am 10.04.) und mit T-Shirt und Turnschuhen unter dem Wintermantel in mehrfacher Hinsicht falsch gekleidet war. Kein Problem, keine gerümpften Nasen – der Service war aufmerksam und sehr freundlich. Wie gesagt: Haben Sie selbst keine Berührungsängste und empfehlen Sie dieses Lokal getrost auch Fahrgästen, die nicht wie Millionäre aussehen! (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener ➜ Bahnhof Moosach, Bauberger, Hanauer, Brieger ➜ Geiselgasteig, Sanatorium, Authari, Mangfall, Perlacher Forst Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 43TAXIKURIER Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 43
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44 TAXIKURIER 3093 Kollegen, die schon einige hunderttausend Kilometer auf dem Diesel- Buckel haben, werden sich mit Wehmut erinnern, wie effizient und wirksam einmal die Taxivereinigung war. Mit über 1.000 Mitgliedern fungierte sie als potente Gewerbevertretung. Der Autor dieser Zeilen ist zu jung im Gewerbe, um den chronologischen Niedergang zu skizzieren. Was allerdings in den letzten Monaten unter der aktuellen Führung passiert, ist geschäftsschädigend, unseriös und erweckt den Eindruck, dass man bewusst den Mitgliederstand abbauen möchte. Wie jeder Vollkaufmann weiß, müssen Kündigungen im gewerblichen Mietrecht nicht begründet werden. Trotzdem ließ man dies unberücksichtigt und hat mit den kargen Mitgliedsbeiträgen Klage eingereicht. Viele Mitglieder der TV haben zweifelslos die Treue gehalten, um die Vorteile der damit verbundenen kostenlosen Mitgliedschaft im Landesverband zu genießen. Die Taxivereinigung jedoch weigert sich, ab dem Mitgliedsjahr 2005 die Beiträge in Höhe von 18 Euro p.a. an den BZP abzuführen. Laut Satzung wird die Höhe der Beiträge durch Versammlungsbeschluss bestimmt. Auch in diesem Fall hat der Vorstand der Taxivereinigung das Votum der Mitglieder vorweggenommen und den Beitrag von 72 auf 78 Euro erhöht. Den Gipfel der Wildwest-Manie erlaubten sich die Cowboys aus der Corneliusstraße jedoch, als sie, ohne eine Berechtigung zum Bankeinzug zu besitzen, dem Mitglied und Verfasser dieser Geschichte den Betrag – obwohl bereits überwiesen – abbuchten. Dies war der Grund für eine fristgerechte Kündigung zum 31.12.06, die laut Satzung zum 30.06.06 zu erfolgen hat. Um weiterhin in den Vorteil von kostengünstigen Gruppentarifen etc. zu kommen, genügt ein kurzer Aufnahmeantrag an der BZP, der mir dann 30 Euro p.a. erspart. Wildwest-Methoden Ohne Worte Frühjahrsputz im Innenraum Armaturen Das Cockpit ist arm dran? Nehmen Sie Armaturenreiniger aus dem Fachmarkt. Die Flüssigkeit mit einem Mikrofasertuch verreiben. Schöner Nebeneffekt. Der Reiniger verhindert eine elektrostatische Aufladung, so macht sich Dreck künftig aus dem Staub. Schmutz in Lüftungsöffnungen lässt sich mit Ohrenstäbchen lösen. Reste mit einem Staubsauger entfernen. Fußraum Bevor Sie zu Teppichreiniger greifen, müssen Sie den Fußraum trokkenlegen. Zeitungspapier bindet Feuchtigkeit. Einfach unter die Fußmatten legen und alle zwei Tage wechseln, bis nichts mehr feucht ist. Dann den Wagen aussaugen, Reiniger mit Bürste einreiben, trocknen lassen und noch mal saugen. Extratipp: Kaffeepulver zieht über Nacht ekligen Gestank aus Ihrem Wagen. Einfach 300 Gramm im Fußraum deponieren. Sitzpolster Hundehaare auf der Rückbank rauben jedem Staubsauger die Luft. Die Lösung: eine Rasur. Nicht für den Hund, sondern für die Polster. Einfach mit einem alten Elektrorasierer über die Sitze fahren. Alternativ können Sie die Haare auch mit einem Klebeband abziehen. Hat sich ein Kaugummi im Sitz festgefressen, bleiben Sie cool: Mit einem Eisspray aus der Apotheke einsprühen, bis er hart ist, dann wegbröseln. Rund um’s Auto Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12 Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 44
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45TAXIKURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Wilhelmina Busching (WB), Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel.: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum ➜ Die WM in München … Alles was Sie wissen müssen ➜ Überführungsfahrten … Konkurrenz droht ➜ Taxi-Check München … Zu Gast bei Freundinnen … Liebe Leserinnen und Leser, wieder haben Sie ein umfangreiches und pralles Heft in Ihren Händen. Die Themen gehen nicht aus und die Kompetenz des TAXIKURIER steigt von Monat zu Monat. Es freut uns und ist gut für das Gewerbe, dass wir sehr ernst genommen werden. Das Spitzengespräch mit FIFA, KVR und Polizei hat gezeigt, wie wichtig unser Medium als Sprachrohr einer Berufsgruppe ist. Daran arbeiten wir weiter., um unser Spitzenprodukt, nämlich das Taxi und die 95% der Unternehmer und Fahrer, die diesen Markenartikel adäquat präsentieren und verkaufen, noch besser zu fördern. Kommen Sie gut in die heißen Wochen! Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 26. Mai. Wie immer spannende Themen! Vorschau Ausgabe Juni 2006 Taxi_05-06 20.04.2006 18:43 Uhr Seite 45
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46 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM MAI 2006 Funkausbildung Termine: 16. und 18. Mai 2006 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006 Bilderwitz aus der April-Ausgabe: AND THE WINNER IS … „Eigentlich wollt ich zum Schlachthof, aber wenn Sie dringend zum Flughafen müssen, mach ich halt einen kleinen Umweg.“ Igor Basala, München, Taxi 3608, hat mit diesem passenden Text den Alltag und die Problematik der Landtaxis am originellsten kommentiert und einen Satz Bremsklötze (vorne und hinten) für ein Taxi von TE AUTOTEILE MÜNCHEN gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Wir suchen einen Taxler mit journalistischer Erfahrung oder Journalisten mit Taxi-Affinität, der natürlich auch eine „Sie“ sein kann. Wir brauchen Wer monatlich ein paar Stunden in diese spannende Aufgabe investieren möchte, wird gebeten, sich direkt an die Objektleitung zu wenden: Paul Rusch I Wernher-von-Braun-Straße 10 I 83640 Putzbrunn I Fax: (0 89) 46 88 55 I rusch.e@t-online.de Unterstützung und Impulse beim TAXIKURIER Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 46
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D ie Gäste unserer Stadt haben es verdient, dass Sie von Ihnen als Münchner Taxler nur zu den besten Adressen chauffiert werden. D ie Besucher des Medienzentrums und der WM vertrauen den Empfehlungen der Profis. Gehen Sie kein Risiko ein. Zufriedene Kunden werden es Ihnen danken. T rotz der heissen Wochen, die uns allen bevorstehen, laden wir Sie ganz herzlich wie immer jeden Mittwoch zu unserem legendären „Taxi-Essen“ ein. Taxi_05-06 20.04.2006 12:56 Uhr Seite 47
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse, komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxi_05-06 20.04.2006 12:33 Uhr Seite 48