Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2006

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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April 2006
Foto: www.atelier-tacke.de / Der Traktor – mit freundlicher Unterstützung vom „Kleinen Brauhaus Dicker Mann“
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Stören Land-Taxis den Burgfrieden?
➜ Der Flughafen und die WM 
Die Vorbereitungen zum Fußball-Fest 
➜ Die sieben Todsünden der Taxler
Besinnliches zum Osterfest
➜ Außergewöhnliche Kollegen
Gerd Deutschmann – bekannt von Bühne, Film, TV und Taxi
Vorsicht Landeier

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Zulassung. Preise unter Berücksichtigung des Verwerterrabattes.
2) Apple und iPod sind Marken der Apple
Computer, Inc., die in den USA und 
weiteren Ländern eingetragen sind.
3) Teilnahmeschluss ist der 30.06.2006.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Teilnahme im Internet.
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Inhalt
Editorial | Frühlingsgefühle 4
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Jahresbericht 2005 und aktuelle Nachrichten 9
Der Aufsichtsrat berichtet | 12
Der Landesverband | Korrespondenz mit Minister Huber 13
Neue Ampel Türkenstraße | Warum? 13
Vorsicht Landeier | Ein brisantes Thema 14
Rund um’s Taxi | Der Taxitarif: Grundlagen 16
Münchner Straßen-Namen | „Sch“ 18
Taxameter des Monats | Die Bill’s im Check 21
Hier spricht der Doc | Osteoporose – der schleichende Knochenschwund 22
Anno dazumal | Spitzennamen der Taxler (Teil 4) 23
Nachtcocktail | Gedicht aus der Telefonzentrale 23
Schrotti’s Fiaker-ABC | Der Buchstabe „W“ 24
Der Mensch hinter der Stimme | Sylvia Schleifer 26
Leserbriefe/Forum | 27
Der Blick zurück | Der April vor 100, 75, 50, 25 Jahren 27
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 28
Motiv des Monats | Das Taxi-Foto vom März 29
Taxi-Check München | Die wichtigsten Bauwerke Münchens 30
Messe München | Volles Programm 31
Dauerbrenner | Taxirufsäulen 31
Außergewöhnliche Kollegen | Gerd Deutschmann hat die Almsick besiegt 32
Rose des Monats | Wolfgang Falk 34
Zitrone des Jahres | Hans Billmeier 34
Recht um’s Taxi | Handybenutzung im Auto 35
Geschichte und G’schichten | Die Pulverturmstraße 36
Pausenfüller | Die klügsten und dümmsten Hunderassen 38
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 39
Die fünf Weisheiten des Monats | 39
Witz des Monats | 39
Essen auf Rädern | Dülfer, Weyprecht, Sudeten, Wal-Mart, Taunus, Ingo 40
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 41
Die sieben Todsünden der Taxler | Besinnliches zu Ostern 42
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 43
Norberts Weltreise | Bern 44
Der Flughafen und die WM | Keine Aufregung bei der FMG 45
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 46
Letzte Meldung | 46
Impressum | 47
Vorschau Ausgabe Mai | 47
Allerletzte Meldung | 47
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 €
Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München 
(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66
www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de

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Editorial
4 TAXIKURIER
Frühlingsgefühle
Der härteste Winter des noch jungen
Jahrhunderts ist überstanden. Das
Sauwetter brachte eine Belebung 
der Nachfrage, die Mehreinnahmen
mussten durch harte Arbeit verdient
werden.
Andere subventionierte Verkehrsdienstleister versagten kläglich. Die
einzigen, die der Kundschaft über 
Tage hinweg zur Verfügung standen,
war die im trockenen fahrende 
U-Bahn und das Taxi. 
Die Farbe „Hellelfenbein“ garantierte
Mobilität, schaffte Vertrauen, ja sogar
Hoffnung in Notfällen. Alle reden
vom Wetter – wir werden damit fertig.
Am Rande ist zu erwähnen, dass am
trambahnlosen Montag die Feuerwehr die verwaisten Schienen in 
der Ohlmüllerstraße frei räumte und
mit dem Schnee den Taxistand zuschüttete – BRAVO.
Sowas stört, aber bestärkt uns, denn
wir Taxifahrer wissen, was wir können – mehr als viele andere. Wenn
dieses Selbstbewusstsein alle verinnerlichen würden, wäre dem Gewerbe sehr geholfen.
Positiv ist die Klarstellung des neuen
Staatsministers für Wirtschaft, Innovation, Verkehr und Technologie,
Herrn Erwin Huber, bezüglich der
Beibehaltung der Taxifarbe in Bayern.
In Bayern regiert der gesunde Menschenverstand.
Das wäre der FiFa, als Ausrüster der
WM, auch zu wünschen. Nach wie
vor ist eine Bereitstellung von Taxis
in der Diskussionsphase. Wir werden
nicht nachlassen, die berechtigte 
Forderung des Taxigewerbes, auch
zur WM durchzusetzen. Vielleicht geschehen noch Wunder.
Bei der Versuchsphase des GPRSgesteuerten Datenfunks gab es Verzögerungen bei der Koordination der
Lieferanten, die aber überwunden
werden.
Um den von uns beantragten Tarif
gibt es Diskussionen in Bezug auf
den Großraumzuschlag. Wir können
keinen aufgeblähten VW-Golf, also
den Touran, als Großraumtaxi anbieten. Gegner des Großraumzuschlages
führen an, dass die Anschaffungsund Unterhaltskosten der Kleinbustaxis auch nicht höher sind wie die
eines Standardtaxis, wie z. B. eines 
E-200 D. Streitereien um Details sollten wir uns verkneifen, zumal es ohnehin unmöglich ist, einen genehmen
Taxitarif für alle Unternehmer aus
den Landkreisen Erding, Freising,
München und der Stadt München,
unter besonderer Berücksichtigung
der Flughafenfahrer, zu entwickeln
und durchzusetzen.
Wenn jeder auch nur ein kleines
Stückchen kompromissfähig ist, sind
wir gemeinsam stark.
In diesem Sinne verbleibt 
Ihr Hans Meißner
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Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
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6 TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Lyambito
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Madredeus
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los Paul!
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Lesungen
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Cora Frost
➜ Monofaktur, The Hatepinks
➜ Elserhallen, Monster Magnet
➜ Atomic Cafe, Infadels
➜ Muffathalle, Emir Kusturica
➜ Olympia-Eishalle, Eishockey
Samstag, 8. April
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Mittagswende
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Fiesta
Flamenco
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Reinhard
Fendrich
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Stadt, Land,
Fisch
➜ Muffathalle, Emir Kusturica
➜ Orangehouse, 200 Sachen
➜ Atomic Cafe, Beautiful New Born
Children
Sonntag, 9. April
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Lesungen
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Münchner
Musikfrühschoppen
➜ 15.00 – 16.45 Uhr, Arena, TSV 1860
– Wacker Burghausen
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 17.00 Uhr, Prinzregententheater,
Salzburger Passionsspiel
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kindom Brass
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner
Motettenchor
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Hansi
Hinterseer
➜ Backstage, Darkness over Europe
Montag, 10. April
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Lesungen
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson
Cruso, die Frau und der Neger
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Max Greger
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Club Voltaire
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
The Guitar Company
➜ 20.00 Uhr, Werkraum. Stadt, Land,
Fisch
➜ Monofaktur, Skeptic Eleptic
Dienstag, 11. April
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm
um nichts
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Lucky
Zappatta Band
➜ Erste Liga, Ugly Duckling
➜ Monofaktur, Brink Man Ship
Mittwoch, 12. April
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Kommt
ihr flinken Wut-Hündinnen
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Lesung
Heinrich Heine
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Hard Days Night Big Band
➜ Atomic Cafe, The Paddingtons
➜ Ampere, Mariha
➜ Elserhallen, In Flames
➜ Metropolis, Primordial
➜ Bayerischer Hof Nightclub, 
On The Edge
Donnerstag, 13. April (Gründonnerstag)
➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater
Parsifal
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Brand
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum,
Monsun
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, 
Sugardaddy
➜ 22.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ Backstage, Julia & Die Springer
➜ Substanz, Hugo Race
➜ Elserhallen, Nashville Pussy
➜ Monofaktur, Mary´s Cake
Freitag, 14. April (Karfreitag)
➜ 14.00 und 19.00 Uhr, Philharmonie,
Matthäus-Passion
Samstag, 15. April
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern
– Arminia Bielefeld
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Brand
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ Muffathalle, Condom
➜ Orangehouse, Controller, Controller
➜ Rote Sonne, Die goldenen Zitronen
➜ Atomic Cafe, The Strange Flowers
Top-Termine April ’06
Samstag, 1. April
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Hans Liberg
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern
– 1. FC Köln
➜ 17.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bläsergala
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Orphée et Eurydice
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Juditha Triumphans
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Virtuoser Barock
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kastelruther
Spatzen
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Adam Green
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Erzähler-Wettstreit
➜ Night Club Bayerischer Hof, EZ-Pieces
➜ Atomic Cafe, Holly Golightly
➜ Elserhallen, Danko Jones
➜ Muffathalle, Maceo Parker
➜ Prager Frühling, Polyphem´s Monokel
➜ Orangehouse, Kanmantu
Sonntag, 2. April
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik
➜ 11.00 – 17.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Salon Cubano
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Frühschoppen
mit Helmut Eckl
➜ 15.00 – 17.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ 19.00 – 21.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Vetter aus Dingsda
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Max Greger
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Wir werden siegen!
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Juditha Triumphans
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mnozil Brass
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Lesungen
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Zinner & die
Hurricanes
➜ Muffathalle, Coldcut
➜ Bayerischer Hof, John Scofield
➜ Schlachthof, Viva Voce
Montag, 3. April
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kissenmann
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Hörsport
➜ Atomic Cafe, Aceyalone
Dienstag, 4. April
➜ 9.15 – 10.05 und 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Der Bär sucht einen Freund
➜ 18.30 – 22.40 Uhr, Prinzregententheater, L’incoronazione di Poppea
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Theaterwerkstatt
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Kampf des Negers und der Hunde
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Juditha Triumphans
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Lesungen
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Max Greger
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Matthias Reim
➜ Bayerischer Hof, Nightclub, 
Ramon Valle
➜ Backstage, Zillo Indoor Festival
Mittwoch, 5. April
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 15.00 – 16.00 Uhr, Schauburg, 
Fünf Stücke Glück
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, 
Fünf Stücke Glück
➜ 19.30 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Vetter aus Dingsda
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Stadt, Land,
Fisch
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 60 Jahre
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Oster-Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Stefanie
Wenger
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Michael Heltau
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lesefest
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Lesungen
➜ Atomic Cafe, Dr. Norton
Donnerstag, 6. April
➜ 10.30 – 12.10 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 18.30 – 22.40 Uhr, Prinzregententheater, L’incoronazione di Poppea
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Der Kick
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater,
Brandner Kaspar
➜ 19.30 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Musik und Wort
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Manowar
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Sabine
Mayer und Fazil Say
➜ 21.00 Uhr, Hark Rock Cafe, Six in the
City
➜ Backstage, Eläkeläiset
➜ Prager Frühling, Ballboy
Freitag, 7. April
➜ 9.15 – 10.05 und 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Der Bär sucht einen
Freund
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Don Karlos
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

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7TAXIKURIER
Sonntag, 16. April (Ostersonntag)
➜ Olympiapark Osterfest
➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Sonderkonzert
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ Muffathalle, United Balls
Montag, 17. April (Ostermontag)
➜ 14.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Lauras
Stern
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Wiener
Johann-Strauß-Gala
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Brand
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Bombana/Simon/Godani
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Die schönsten
Opernchöre
➜ Atomic Cafe, The Surfaris
➜ Backstage, Bad Boys For Life
Dienstag, 18. April
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Volkstheater,
Fegefeuer in Ingolstadt
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Bombana/Simon/Godani
➜ 20.00 - 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ Ampere, Stars
➜ Bayerischer Hof, Septeto Nacional
➜ Monofaktur, Alison Walles
Mittwoch, 19. April
➜ Messe/ICM, Münchner Rück
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Satemin Seidenfuß
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Limb’s Theorem
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson
Cruso, die Frau und der Neger
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Atze Schröder
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Wenn Du
mir nur in mein Herz sehen könntest!
➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz im Gärtnerplatz
➜ Schlachthof, Midge Ure
➜ Muffathalle, Saga
➜ Elserhallen, Dora
➜ Ampere, Beady Belle
➜ Monofaktur, The Other
Donnerstag, 20 April
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Sauburg, Satemin
Seidenfuß
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf Bayerisch
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester der BR
➜ Backstage, Smoke Blow
➜ Ampere, Beres Hammond
➜ Elserhallen, Sara Bettens
➜ Prager Frühling, Five o’ Clock Heroes
Freitag, 21. April
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, 
Fünf Stücke Glück
➜ 19.30 – 22.00 Uhr,. Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Terpsichore-Gala
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Stella
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Klänge aus Mähren
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester des BR
➜ Sunny Red, Rapture
➜ Rote Sonne, Whignomy Brothers
➜ Elserhallen, Sarah Bettens
Samstag, 22. April
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, 
Fünf Stücke Glück
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die lustigen Weiber aus Windsor
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Lulu Live 
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Vladimir
Ashkenazy
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Angst essen Zentrum auf
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Chansons
➜ Tonhalle, Dropkick Murphys
➜ Circus Krone, Not Bad
➜ Olympiaturm Rockmuseum, Albert 
C. Humphrey
➜ Ampere, Soullounge
➜ Backstage, Muff Potter
➜ Prager Frühling, Shy
➜ Monofaktur, G. Ray Y Los H. P.
Sonntag, 23. April
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater,
Matinee Bosl-Stiftung
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 17.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Genua 01
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Brand
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrandt
➜ 20.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, 
Die Leiden des jungen Werther
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Höngdubel
sagt Danke
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Monaco
Bagage
➜ Künstlerhaus, Pasta Opera
➜ Ampere, Nneka
➜ Elserhallen, Mogwai
➜ Bayerischer Hof Night Club, 
Scott Henderson
➜ Alabamahalle, Mesh
➜ Olympiahalle, Militär- und
Blasmusikparade
Montag, 24. April
➜ Olympiapark, Stadt Triathlon
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater,
Früchte des Nichts
➜ 19.30 – 21.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Vetter aus Dingsda
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Lay Bayadere
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Hittens Tischgespräche
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dr. E. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter
Steiners Theater-Stad’l
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Stadt, Land,
Fisch
➜ 20.06 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch
➜ Ampere, D’Sound
➜ Muffathalle, Susana Baco
➜ Backstage, John Oliva’s Pain
➜ Atomic Cafe, Teitur
Dienstag, 25. April
➜ 18.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Rinaldo
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Ghetto
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Phaidras Liebe
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichtserstatterin
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Angst essen Zentrum auf
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Tango Milonga
➜ Ampere, Susanna Baco
➜ Backstage, No Use For A Name
Mittwoch, 26. April
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr. Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Liebesbriefe an Adolf Hitler
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Lila
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Tanzboden
➜ Funkhaus, Nils Wagram’s Nostalgia
➜ Monofaktur, Knights of the New
➜ Tonhalle, The Sisters of Mercy
➜ Ampere, The Organ
Donnerstag, 27. April
➜ Messe ICM, TechData
➜ 10.30 – 11.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Ein Monat in Dachau
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Schauburg, Weinzierl und
Swingalong
➜ 21.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Stella
Freitag, 28. April
➜ 10.00 – 11.15 und 14.30 – 15.45 Uhr,
Schauburg, Das Trollkind
➜ 18.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater
Rinaldo
➜ 18.30 Uhr, Hotel Maritim, Fine and
Dine
➜ 19.00 – 19.45 und 21.00 – 21.45 Uhr,
Volkstheater, Dreckig tanzen
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kammerkonzert
➜ 19.30 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Otto Schenk
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Angst essen Zentrum auf
➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Bach
Collegium München
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Himmel sehen
➜ 20.00 Uhr, Schauburg, Weinzierl und
Swingalong
Das dicke Frühstück
Samstag, Sonn- und Feiertag
von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Seite 8

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8 TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, We are the
champions
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus,
Sportfreunde Stiller
➜ 21.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Berliner Geschichten
➜ Ampere, Marktscheider Kunst
➜ Elserhallen, The Cardigans
➜ Tonhalle, Tic, Tac, Toe
➜ Orangehause, Shockwave Riders
Samstag, 29. April
➜ 11.30 Uhr, Nationaltheater, Matinee
Zubin Mehta
➜ 14.00 und 17.15 Uhr, Circus Krone,
Der kleine Eisbär
➜ 16.00 – 16.45 und 18.00 – 18.45 Uhr,
Volkstheater, Dreckig tanzen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Das Trollkind
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Ein Sommernachtstraum
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.30 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Mittagswende
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Nigel Kennedy
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Zinner
& die Hurricans
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik
➜ Zenith, Schandmaul
➜ Backstage, Catch A Five Tour 2006
➜ Orangehause, Julia Hummer
Sonntag, 30 April
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater,
Matinee Bosl-Stiftung
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Mozart und seine böhmischen Vettern
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, Reden
über Europa
➜ 18.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Rinaldo
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Offener
Vollzug
➜ 19.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Volkstheater,
Antigone
Mehrtägige Termine
➜ 01.01.06 – 02.04.06, 20.00 – 22.40 Uhr, So 18.00 – 20.40 Uhr,Circus Krone
Winterprogramm
➜ 04.03.06 – 02.04.06, 20.00 Uhr (außer Mo. und Di.), Deutsches Theater, 
Robin Hood
➜ 08.03.06 – 20.05.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Vermischte Gefühle
➜ 28.03.06 – 01.04.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, 
Claus von Wagner
➜ 10.03.06 – 02.04.06, Löwenbräukeller, Starkbierfest
➜ 15.03.06 – 01.04.06, Augustiner-Keller, Starkbierfest
➜ 17.03.06 – 02.04.06, Paulaner am Nockherberg, Starkbierfest
➜ 28.03.06 – 08.04.06, (außer So. und Mo.), Fraunhofer, Unter Zwang
➜ 31.03.06 – 02.04.06, 10.00 Uhr,Event-Arena, Eigentum und Wohnen
➜ 31.03.06 – 02.04.06, 10.00 – 18.00 Uhr,MOC, Handarbeit und Hobby
➜ 02.04.06 – 03.04.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, 
Herkuleskeule Dresden
➜ 03.04.06 – 04.04.06, Das Schloss. Cavemann
➜ 04.04.06 – 06.04.06, Messe West/ICM, Semicon
➜ 04.04.06 – 07.04.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe Ost/ICM, Metav
➜ 04.04.06 – 07.04.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Michael A. Hinger
➜ 04.04.06 – 18.04.06, Theresienwiese, Circus Krone, Gastspiel
➜ 06.04.06 – 07.04.06, 10.00 – 18.00 Uhr,MOC, Marketing Messe
➜ 07.04.06 – 09.04.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, Moda Made in Italy
➜ 07.04.06 – 28.05.06, Deutsches Theater, Cats
➜ 08.04.06 – 09.04.06, Circus Krone, One Night of Queen
➜ 09.04.06 – 10.04.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Michael Ehnert
➜ 09.04.06 – 10.04.06, 13.30 und 16.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Max + Moritz
➜ 10.04.06 – 12.04.06, Muffathalle, La fura dels Baus
➜ 11.04.06 – 15.04.06, 20.00 Uhr,Lach- und Schießgesellschaft, Helmut Ruge
➜ 11.04.06 – 24.04.06, Das Schloss, Cavewoman
➜ 12.04.06 – 15.04.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Hauptsach’ G’sund
➜ 15.04.06 – 16.04.06, Muffathalle, Mia San Dageng
➜ 15.04.06 – 16.04.06, Olympiahalle, Aida
➜ 16.04.06 – 18.04.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Spider Murphy Gang
➜ 17.04.06 – 20.04.06, Messe West, Käfer
➜ 19.04.06 – 22.04.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, „Sätisfäktschn“
➜ 21.04.06 – 07.05.06, Theresienwiese, Frühlingsfest
➜ 25.04.06 – 26.04.06, 20.00 Uhr, Circus Krone, Willy Astor
➜ 25.04.06 – 28.04.06, Messe West/ICM, Analytica
➜ 25.04.06 – 29.04.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Malediva
➜ 26.04.06 – 29.04.06, 20.30 Uhr, Fraunhofer, Josef Petterer
➜ 27.04.06 – 24.06.06, Mo.- Fr. 20.00 Uhr, Sa. 13.00 und 20.00 Uhr, So. 14.30 
und 19.00 Uhr, Theresienwiese, Afrika, Afrika
➜ 28.04.06 – 30.04.06, 10.00 – 19.00 Uhr, MOC, Babywelt
➜ 28.04.06 – 30.04.06, 10.00 – 18.00 Uhr, MOC, Seniorentage
➜ 29.04.06 – 07.05.06, Mariahilfplatz, Maidult
➜ 29.04.06 – 07.05.06, Tennisclub Iphitos, BMW-Open
➜ 30.04.06 – 02.05.06, Lach- und Schießgesellschaft, Werner Schneyder
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
Atomic Cafè •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Cord •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Muffathalle •
Nachtgalerie • •
Optimolwerke •••••••
P 1 •• •••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Volksgarten • •
Woanders Club •
Fortsetzung Top-Termine April ’06
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauburg, Weinzierl und
Swingalong
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Improvisationstheater
➜ Elserhallen, Jeanette
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)

Seite 9

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9TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Jahresbericht der Taxizentrale
München für das Jahr 2005
Im Jahr 2005 wurden durch die Taxizentrale
1.491.495 Aufträge vermittelt; dies bedeutet
gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um
7,29 %. Trotz der weiteren Erholung der Geschäftslage waren auch in diesem Jahr wieder
Stornierungen von zu vermittelnden Aufträgen
bei morgendlichen Schulfahrten, vor allem in
westlichen Stadtgebieten, keine Ausnahme. Die
bereits seit Jahren festgestellte Tendenz der
Anfrage von Fahrgästen nach Pauschalpreisen
im Pflichtfahrgebiet nahm im Berichtszeitraum
nochmals zu. 
In der Auftragsvermittlung war vor allem, wie
auch schon in den drei Vorjahren, die durchgeführte Vermittlung von Dialyse- und Krankenfahrten mit hohen Anforderungen bezüglich
der Abwicklung verbunden. Durch die Komplexität dieser Sammelfahrten und die permanenten Veränderungen der Touren ist in Annahme und Weiterverarbeitung nach wie vor
ein hoher zeitlicher und personeller Aufwand
erforderlich.
Einzelerläuterungen:
➜ Aufzeichnungsanlage
Das 2002 in Betrieb gegangene digitale Aufzeichnungsgerät (RACAL-MIRRA) wurde am
23.11.2005 durch eine neue digitale Aufzeichnungsanlage (ASC) ersetzt. Leider funktioniert
diese Aufzeichnungsanlage bis zum heutigen
Tag noch nicht zufriedenstellend.
➜ Dienststellenleitung
Unveränderte Konstellation seit 1997.
➜ EDV
Die Vermittlungs-EDV der Firma GefoS lief
auch in diesem Jahr weitgehend störungsfrei.
Allerdings muss seit Dezember 2005 festgestellt werden, dass die Arbeitsgeschwindigkeit
des GefoS-Rechners zeitweise zu langsam ist. 
Die Ursache lässt sich nach Aussage der Firma
GefoS, nicht so einfach feststellen. Als Lösungsansätze wurden von Seiten der Firma
GefoS vorgeschlagen, dass, erstens ein neuer
Server-Rechner angeschafft werden sollte und
zum anderen eine partielle EDV-Entflechtung
mit der EDV der Buchhaltung vollzogen werden soll.
Das seit 2003 in Betrieb befindliche Programm
„Optitax“, zur automatischen Buchung von
Direktaufträgen für einen ausgewählten Kundenkreis (Firmen und Gaststätten), lief auch im
abgelaufenen Jahr meist zuverlässig.
Die bereits seit 2003 mit unterschiedlichen Anbietern geführten Gespräche zur Installation
einer im Endausbau vollautomatischen Auftragsvermittlung wurden im Berichtsjahr konkretisiert und das ausgewählte System in der
außerordentlichen Generalversammlung der
Taxi-München eG am 6.10.2005 vorgestellt.
Die Lösung, die in 2006 zunächst in einer Testphase mit cirka 30 Fahrzeugen in Betrieb gehen soll, ist eine GPRS-gestützte vollautomatische Datenvermittlung auf der Basis einer
Softwarelösung der Firma GefoS.
Nach Abschluss der cirka halbjährigen Testphase soll das System für alle Funktaxis eingeführt werden. Ende der Migrationsphase soll
voraussichtlich der 31.12.2007 sein; d.h. zum
1.1.2008 könnte die Umstellung auf „Vollautomatik“ abgeschlossen sein. 
➜ Funkanlage
Immer noch Probleme mit Fremdstörungen auf
beiden Vermittlungskanälen durch Überreichweiten bei Inversionswetterlagen und stationäre Störungen an diversen Standorten durch
Abstrahlung nicht ausreichend abgeschotteter
Großrechner, medizinischer Geräte und Beleuchtungskörpern. (Aus Kostengründen ist an
einen Einsatz der Funkstörungsmessstelle
praktisch nicht mehr zu denken).
➜ Funkunterricht
An 12 angebotenen Terminen (jeweils 2 Termine Di. + Do. pro Monat) nahmen insgesamt
272 (Vorjahr 266) Fahrerinnen und Fahrer zum
Funkunterricht teil.
➜ Lüftungs- und Klimatisierungsanlage
Die Klimaanlage war auch in diesem Jahr wieder störungsanfällig.
Trotz eines Wechsels der Wartungsfirma (von
Firma Berthaler zu Firma Luka) mussten wir
mit teilweise sehr langen Reaktionszeiten bis
zur Störungsbehebung leben.
Am 28.02.05: Totalausfall der Klimaanlage.
Am 28.07.05: Wasserverlust der Klimaanlage
im Gang der Zentrale.
Am 18.11.05: Wasserkreislauf der Klimaanlage
defekt (keine Heizleistung mehr).
➜ Personalstand
1.1.2005 31.12.2005
Festangestellte (Vollzeit) 25 27
Festangestellte (Teilzeit) 20 26
Aushilfen (angemeldet) 2 2
Aushilfen (pauschaliert) 25 9
Mitarbeiter (gesamt): 72 64
Die Gesamtzahl der Fehltage (Kranktage,
Klinikaufenthalte und Kinderbetreuungstage)
erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um
31,2 % auf 366. Die Zahl der Resturlaubstage
reduzierte sich nochmals um 9,4 % auf 558,5.
➜ Rufsäulen
Große Neumann-Rufsäulen:
Inbetriebnahme: keine
Verlegung wegen Baustellen 
oder Umbaumaßnahmen: keine
Auswechslung nach Beschädigung: keine
Abbau: keine
Auswechslung wegen 
technischen Defekts: – Schiller (12.10.05)
Solar-Neumann-Rufsäule:
Inbetriebnahme: – Schlüter (09.05.05)
Verlegung wegen Baustellen 
oder Umbaumaßnahmen: – PX (19.07.05)
– Kreiller (27.08.05)
Auswechslung nach 
Beschädigung: – Thomas-Dehler (24.03.05)
– Willibald (17.11.05)
➜ Telefonanlage
Im Berichtszeitraum traten folgende Störungen
und Ausfälle auf:
02.02.05: T otalausfall Tisch 4 (Festplattencrash)
20.05.05: Ausfall PC am Funktisch 2
THOMAS VOGL
RECHTSANWÄLTE
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
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Autopflege/KFZ-Bedarf
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Brotzeiten/Getränke...
...alles, was der
Taxler braucht
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

Seite 10

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
14.06.05: Ausfall Telefonanlage
08.07.05: Netzwerkanalyse durch Siemens
11.07.05: Ausfall MCP
27.07.05: Reporting der Telefonanlage repariert
20.10.05: Netzteil PC Büro 2 getauscht
11.11.05: Ausfall MCP
04.12.05: Ausfall Telefonanlage (Programmierfehler der neuen Telefonanlage)
15.12.05: Störung der Rufnummern 77 30 77
und 77 30 78 (T-Com)
Im Berichtszeitraum wurden folgende Installationen, Korrekturen und Verbesserungen
durchgeführt:
23.11.05: Inbetriebnahme der neuen Telefonanlage (HiPath ProCenter, Version: 6.5.15)
➜ Unfallmeldungen
Von der Zentrale wurden 3.087 Notfallmeldungen (Vorjahr 3.278) abgesetzt. Somit ist erstmals ein geringer Rückgang um 5,8 % zu verzeichnen (verstärkte Meldung über eigenes
Handy der Fahrer). Die Weitergabe von Unfallmeldungen mit Verletzten erfolgte ausschließlich über die IRL (integrierte Rettungsleitstelle
der LH München).
Das Betriebsklima kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Natürlich belasten die Vorgänge vom 6.7.2005 und die Vorkommnisse im
Nachgang alle Mitarbeiter erheblich. Neuerungen im Betriebsablauf wurden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wie üblich, durch 
das interne Mailingsystem mitgeteilt. Am
19.12.2005 und 21.12.2005 fanden allgemeine
Betriebsbesprechungen statt.
Standplatzänderungen
Cosimastand: Muss wegen Verunreinigung der
Umgebung verlegt werden. Er wird nun an der
Ecke Cosima-/Oberföhringerstraße eingerichtet
(es wird geprüft, ob zur Schließung der nun
entstandenen Lücke, ein Taxistand Nähe Johanneskirchner Bahnhof möglich ist).
Kristallstand: Wird verlängert
Schrannenhalle: Ein Taxistand von drei Taxis
in der Blumenstraße, gegebenenfalls „Am Einlass“ wird eingerichtet.
Herzog-Ernst-Platz: Ein Stand für cirka fünf
Taxis in der Radlkoferstraße ist beantragt.
Friedenstraße: Der Taxistand wird auf die
gegenüberliegende Straßenseite verlegt und auf
Grund des erhöhten Bedarfs auch verlängert.
Arbeitsamt: Durch Verlegung des Einganges
des Arbeitsamtes und geringer Entfernung zum
Goetheplatz, fehlt die Akzeptanz dieses Standplatzes. Er wird aufgelöst. Die Rufsäule wird
zum Lindwurm-/Poccistand verlegt.
Kochelseestand: Nachdem die Großmarkthalle
an Attraktivität verloren und sich die Verkehrsführung grundlegend geändert hat, wurde
aus dem ehemals traditionsreichen Stand ein
Parkplatz für Gaststättenbesucher.
Aus wirtschaftlicher Sicht macht dieser Stand
keinen Sinn mehr. Es ist beantragt, den Brudermühlstand zu verlängern und die Rufsäule
vom Kochelseestand dorthin zu verlegen.
Pasinger Bhf-Nord: Es ist beantragt, die Reserve
näher an den Taxistand zu verlegen, da der
bisherige Platz (hinter der Bushaltestelle) absolut deplaziert ist.
Hanauerstraße: Hier wurde beantragt die Haltelinie für den fließenden Verkehr zurückzulegen.
Rosenheimer Platz: Hier wurde beantragt die
Haltelinie für den fließenden Verkehr zurückzulegen.
Vormerkung Tollwood/Sommer: Aus Sicherheitsgründen wird die Einfahrt aller Kraftfahrzeuge in den Spiridon-Louis-Ring verboten.
Bus- und Taxistand werden auf der Ackermannstraße eingerichtet.
Quittungsblöcke
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Seite 11

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Die Genossenschaft
Derzeit (Stand 01.02.2006) sind 200 Taxen keine Mitglieder der Taxi-München eG. 
Die Fahrer dieser Fahrzeuge dürfen die Rufsäulen der Taxi-München eG. somit nicht nutzen.
Durch Übertragungen der Taxigenehmigungen kann sich diese Aufstellung ändern. 
Zu Ihrer Information eine Auflistung nach Ordnungsnummern sortiert.
Aufstellung Nichtmitglieder, gesamt 200 Stück
Taxi-Nummern
26 437 756 1148 1543 2004 2293 2598 2899 3284
42 461 757 1168 1548 2031 2330 2602 2906 3289
83 506 767 1214 1557 2038 2336 2605 2908 3312
144 507 795 1222 1579 2044 2351 2607 2932 3347
174 508 837 1233 1590 2046 2374 2615 2971 3377
179 513 846 1244 1619 2057 2383 2644 2986 3401
198 520 865 1275 1659 2061 2400 2651 3030 3405
207 522 886 1276 1673 2063 2405 2667 3041 3422
216 547 945 1298 1728 2085 2481 2678 3056 3431
217 548 1004 1355 1783 2091 2485 2686 3087 3511
236 587 1033 1417 1800 2107 2500 2709 3092 3543
249 610 1038 1437 1805 2116 2510 2743 3112 3572
317 632 1041 1439 1850 2138 2544 2749 3145 3599
325 638 1052 1478 1867 2161 2548 2795 3163 3604
348 662 1053 1480 1874 2186 2554 2801 3172 3609
351 673 1061 1503 1885 2201 2556 2805 3201 3610
359 683 1064 1527 1900 2227 2561 2823 3209 3632
387 688 1071 1532 1935 2254 2574 2824 3213 3645
402 705 1079 1535 1951 2266 2594 2855 3243 3646
413 716 1083 1539 1978 2284 2597 2897 3265 3677
Nichtmitglieder der Genossenschaft
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
Rudolf Dvorak GmbH
Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52
Schleißheimer Straße 38, 80333 München
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11TAXIKURIER

Seite 12

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Der Aufsichtsrat berichtet:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
kaum haben wir das winterliche Schneechaos
hinter uns gebracht, steht auch schon die
Zeitumstellung auf die Sommerzeit vor der
Tür. Anscheinend müssen wir uns an Wetterkapriolen gewöhnen. Da tut es gut, dass wir
die Belange der Münchener Taxi eG. in geregelten Bahnen wissen.
Dessen ungeachtet kommt der Aufsichtsrat
seinen Pflichten regelmäßig nach. In diesem
Rahmen trafen sich die Aufsichtsrat-Mitglieder am 1. März 2006 im Sitzungssaal der Taxi-München eG. Wie versprochen, informiere
ich Sie wieder über einige Punkte der Tagesordnung.
Eine positive Nachricht: Derzeit sind alle
nicht selbst genutzten gewerblichen Räume
sowie alle Wohnobjekte der Taxi-München
eG. vermietet. Dies ist umso erfreulicher,
wenn man bedenkt, wie viele Leerstände es
an gewerblichen Räumen in München gibt.
Am 09. Februar 2006 habe ich eine - nur wenige Minuten vorher bekannt gegebene -
Überprüfung in der Zentrale durchgeführt.
Hierbei lag der Schwerpunkt der Überprüfung
bei Fahrten, die durch Taxis ausgeführt wurden, deren Inhaber gleichzeitig in der Zentrale
beschäftigt sind. Zwei von 354 überprüften
Fahrten sind unklar und unterliegen derzeit
weiteren Recherchen. Über das Ergebnis der
Untersuchung informiere ich Sie in einer der
nächsten Ausgaben vom Taxikurier. Selbstverständlich wird dies nicht die letzte Überprüfung ihrer Art gewesen sein.
In der gemeinsamen Sitzung von Aufsichtsrat
und Vorstand berichtet Herr Meißner über das
vorläufige Geschäftsergebnis für das Jahr
2005. Des Weiteren informiert Herr Meißner
zum Thema Digitalfunk. Mit dem Start zur
zweiten Testphase kann erst Anfang April gerechnet werden.
Herr Lehmair konnte uns eine erfreuliche Mitteilung für alle Kollegen machen: „Wir bekommen an der Schrannenhalle einen Standplatz!“ 
Zum Schluss noch ein persönliches Wort:
Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist in
unserem Dienstleistungsgewerbe das A und
O. Leider vergessen dies manche Kollegen
mehr oder weniger häufig. Ich möchte aber
an dieser Stelle ausdrücklich denjenigen Kolleginnen und Kollegen danken, die auch in
Stresssituationen und bei „Kurzfahrten“
freundlich bleiben. Das ist die beste Werbung
für das gesamte Taxigewerbe.
Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und eine
unfallfreie Zeit.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratvorsitzende
Wendeverbot an der 
Münchner Freiheit
Auf Betreiben des Bezirksausschußes und des
KVR’s wurde an der Münchner Freiheit/Leopoldstraße ein – für unser Gewerbe sehr hinderliches – Wendeverbot angeordnet. Als
Grund wurde der starke Rückstau auf der
Linksabbiegespur, bei wendenden Fahrzeugen,
insbesondere Taxis, genannt.
Trotz unserer Einwände und der Anträge auf
Rücknahme dieses Verbotes, wird es beim
Wendeverbot bleiben. Auch ein „Taxi frei“-
Schild kommt für das zuständige Amt nicht in
Frage. Unsere einzige Hoffnung ist, dass mit
Fertigstellung des neuen Bus- und Trambahnhofs an der Münchner Freiheit (Linie 23 Parkstadt Schwabing) sich ein geändertes Verkehrsgefüge ergibt. Bauzeit 01.08.06 bis 08.10.07. 
(AL)
BMW/Arbeitsunfälle
Die Firma BMW AG gibt Scheine über den Gesundheitsdienst PM 81 bei Arbeitsunfällen aus.
Dabei erhält der Taxifahrer zusätzlich zum
Fahrtauftragsschein eine ärztliche Verordnung
einer Krankenbeförderung (weißes DIN A4-
Blatt). Diese Verordnung ist zwingend mit dem
Fahrtauftragsschein zusammen an der Hauptkasse abzugeben. Ohne diese Verordnung kann
in Zukunft keine Auszahlung mehr vorgenommen werden.
Reisezubringer Frühjahr 2006
Die Firma Teambus führt seit Januar keine Reisen mehr durch. Dieses Reiseangebot hat die
Firma Geldhauser-Reisen übernommen, die
Abfahrtstelle ist wie gehabt in der Elisenstraße
am Neptunbrunnen. 
Die Firma Sittenauer hat die Abfahrtstelle von
der Erhardtstraße verlegt auf den Friedhofparkplatz an der Stadelheimer Straße/Schwanseestraße. 
Die Ideal-Reisen wurden bei Weingartner-Reisen integriert, die neue gemeinsame Abfahrtstelle ist das Bus-Terminal Fröttmaning. 
Während der Trambahn-Schienen-Erneuerung
von März bis Mi 2006 ist die Abfahrtstelle Orleanstraße 56 nicht anfahrbar, die Reisen der
Firma Ettenhuber beginnen und enden in dieser Zeit ebenfalls an der Schwanseestraße/Stadelheimer Straße.
Großbaustellen 
Schienen-Erneuerung
Stachus: Sonnenstraße, zwischen Schwanthaler
und Bayerstraße. Vom 20.3. bis 22.4.06.
Bauabschnitt 2: Sonnenstraße, zwischen 
Bayerstraße und Elisenstraße. Vom 20.4. bis
31.5.06. Nur zwei Fahrspuren á 2,75 m in der
Sonnenstraße Richtung Sendlinger Tor – Radweg und Fußweg wird verlegt.
Orleanstraße: Zwischen Orleansplatz und Haidenauplatz auswärts nur eine Spur – Einbahnregelung. Zufahrt zum Ostbahnhof vom Osten
kommend über Friedenstraße. Sollte es zu stärkeren Stauungen in der Orleanstraße kommen,
wird aus Rücksicht auf die Kunden der Haidenauplatz sowie Grillparzerstraße über den Friedenstand bedient.
Innsbrucker Ring: Vom 18.4. bis 15.5. Fahrbahnerneuerung zwischen Innsbrucker Ring,
Leuchtenberg-Unterführung und Schlüsselberg/Grafinger Straße. Teils nur eine Spur 
befahrbar! Arbeiten finden vor allem nachts
statt! (AL)
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 13

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Der Landesverband
13TAXIKURIER
Nachfolgend geben wir das Schreiben von
Herrn Staatsminister Huber an Herrn Meißner
zum Thema „Freigabe der Taxifarbe“ wieder:
München, 16.02.06
Sehr geehrter Herr Meißner,
ich möchte auf Ihr Schreiben vom 22. November 2005 an meinen Vorgänger, Herrn Staatsminister a. D. Dr. Otto Wiesheu, zurückkommen, in welchem Sie sich im Namen des
bayerischen Taxigewerbes für die Beibehaltung
der einheitlichen Taxifarbe aussprechen.
Wie Sie wissen hat Bayern bisher an der einheitlichen Taxifarbe festgehalten, da die Farbe
Hell-elfenbein das „Markenzeichen“ der Taxen
ist und gemeinsam mit dem Dachschild wesentlich zu deren Erkennbarkeit beiträgt. Von
dieser Vorgehensweise möchte ich derzeit auch
nicht abrücken. Die Ergebnisse des Feldversuches in Stuttgart und einigen grenznahen
Landkreisen sind, wie Sie zutreffend ausführen,
auf Bayern mit seinen Großräumen München,
Nürnberg oder Augsburg nicht ohne weiteres
übertragbar. Ferner hat sich die Farbfestlegung
bislang bewährt und auch der Bund noch keine
Veranlassung gesehen, von der bundeseinheitlichen Regelung abzurücken. Auch sprechen 
sicherheitsrechtliche Aspekte für eine Beibehaltung der beispielsweise bei Dämmerung gut
sichtbaren Farbe Hell-elfenbein.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Erwin Huber
Anmerkung: Wir danken Herrn Staatsminister
Erwin Huber für diese Klarstellung. Das bayerische Taxigewerbe hat beileibe andere Sorgen
als die Zerstörung des wichtigsten Erkennungszeichens des Taxis.
Was um alles in 
der Welt will uns
diese Ampel sagen?
Nun sind wir in München in Sachen Ampeln ja einiges gewohnt. Alle 50 Meter steht eine und alle zeigen nach Möglichkeit Rot. Weil das wohl ihre Bestimmung ist. Aber was die neueste Ampel in der Türkenstraße auf Höhe der “Pinakothek der
Moderne” soll, lässt sich wirklich nicht ergründen. Behindert
die Baustelle den Verkehr schon mehr als nötig, steht man
plötzlich an einer Verkehrsampel ohne wirkliche Funktion. Es
gibt keinen Baustellenverkehr, der hier dirigiert werden müsste
und Fußgänger haben bereits 50 Meter vorher eine Verkehrsampel. Oder sind 50 Meter Fußweg nicht mehr zumutbar? Oder hat
die Ampel nur irgendein Bauarbeiter aufgestellt, weil sie gerade
übrig war? Wer weiß die Antwort? Vielleicht der OB? (PG)
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Seite 14

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14 TAXIKURIER
Taxler sind keine Heiligen, egal ob 
sie mit einer Konzession der Stadt
München unterwegs sind, oder aus
Oberding oder sonstwo herkommen. 
Und wenn einer mal einen Fahrgast
„abstaubt“, der ihm nicht zusteht,
wird das Gewerbe nicht in seinen
Grundfesten erschüttert werden. 
Anders sieht es allerdings aus, wenn
es zu gravierenden Fehlentwicklungen kommt, die beängstigende 
Ausmaße annehmen. Und diese Fehlentwicklung betrachtet der Vorstand
der TAXI-MÜNCHEN eG schon seit
einiger Zeit mit Sorge. 
Reinhold Siegel erklärt die Ausgangslage: „Wir müssen uns wehren, dass
immer mehr Münchner Unternehmer
ihre Stadtkonzession verkaufen, sich
Foto: www.atelier-tacke.de
Die Zunahme an Landtaxi-Konzessionen bereitet den Kollegen mit Stadt-
Konzessionen zunehmend Probleme, weil eine wachsende Zahl von gravierenden
Tarifverstößen registriert wird. Reinhold Siegel, Mitglied des Vorstandes der 
TAXI-MÜNCHEN eG, erklärt die Problematik.
Stören Landtaxis den Burgfrieden?
Titelthema
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
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Telefone
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Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
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und Strafsachen, 
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Kunstfehlern
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Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
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Seite 15

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für Null Euro eine Landkonzession
besorgen und sich dann über den
Flughafen wieder ins Münchengeschäft einfädeln. Und dies geschieht
in der Regel durch gravierende
Verstöße gegen die Tarifordnung.“
TAXIKURIER:Wie ist das zu verstehen?
Siegel: Die erste Problematik liegt
schon einmal darin, dass die Betriebssitze, an denen Landtaxis zugelassen
werden, hauptsächlich Scheinbetriebssitze sind. Wollte man den § 47
Abs. 2 PBefG eng auslegen, dürften
sowieso nur Fahrgäste in der Gemeinde des Betriebsitzes aufgenommen
werden. Der Flughafen München fällt
da für viele bereits in den Ausnahmegenehmigungsbereich des § 47. Was
jetzt aber zu einem Rechtsverstoß gegen die Tarifordnung führt, ist, das
Landtaxler ihren Fahrgästen zwar ein
verständliches, aber unsittliches Angebot machen: Sie wollen sie in der
Stadt auch wieder abholen, allerdings
ohne eine Anfahrtsgebühr zu berechnen. Das ist Fakt und dagegen muss
vorgegangen werden.
TAXIKURIER:Das müsste ordnungsgemäß also wie aussehen?
Siegel: Nach Tarif muss der Taxler
beim Verlassen seiner Betriebssitzgemeinde, wobei wir ja wissen, dass er
sich dort ohnehin nie bereithält, die
Anfahrt berechnen. Bei einer Anfahrt
vom Flughafen zu einem Hotel in der
City müßte ein Fahrer mit Betriebssitz
Oberding ca. 55 Euro berechnen. In
keinem Fall kann ein Landtaxi ohne
Anfahrtsberechnung eine Bestellfahrt
in München durchführen. Wie wir
wissen, macht das aber keiner. Und
deshalb sind Abholfahrten von Landtaxis in der Regel widerrechtlich, da
regelmäßig gegen den Tarif verstoßen
wird.
TAXIKURIER:Also Betrug?
Siegel: Der Betrug liegt im Verstoß
gegen die Tarifpflicht, wenn Kunden
im Stadtgebiet München abgeholt
werden, ohne dass die Anfahrt berechnet wird. Inzwischen hat sich hier
eine regelrechte Landtaxi-Mafia gebildet, deren Geschäftsgebaren nicht
mehr hingenommen werden kann.
Besonders in den frühen Morgenstunden nehmen Landtaxis illegal in
der Prielmayerstraße Aufstellung, um
die Hotels rund um den Bahnhof zu
bedienen. Und diese „Geschäfte“
werden, wie wir vermuten, auch noch
gegen Schmiergelder abgewickelt.
TAXIKURIER:Was kann man jetzt dagegen unternehmen, wenn man einen
sogenannten Landtaxi-Kollegen in
Verdacht hat?
Siegel: Wenn ein solcher Kollege,
wobei das Wort Kollege dabei schon
fragwürdig ist, zum Beispiel bei einem Hotel auflädt und kein Preis auf
dem Taxameter erscheint, hat er bereits gegen die Tarifpflicht verstoßen.
Wer das beobachtet, meldet es am besten der Genossenschaft. Wir kümmern uns dann um den Rest.
TAXIKURIER:Nun ist ja aber Landtaxi
nicht gleich Landtaxi …
Siegel: … das ist vollkommen richtig.
Wir haben überhaupt keine Probleme
mit den Kollegen aus Dachau, Starnberg oder Fürstenfeldbruck. Und auch
alle Münchner Landtaxis, also die mit
den 9000er Konzessionsnummern,
oder die Freisinger und Erdinger wollen wir jetzt nicht pauschal verurtei-
15TAXIKURIER
len. Aber wir müssen darauf achten,
dass sich nicht ein paar Maden im
Speckgürtel festsetzen, um am Flughafengeschäft in beiden Richtungen
teilzunehmen. 
TAXIKURIER:Um ein abschließendes
Resumee zu ziehen: Ein Landtaxi,
dass in München einen Fahrgast abholt, egal woher es kommt, muss auf
dem Taxameter bereits einen Anfahrtspreis verzeichnen?
Siegel: Genauso ist es. Eine kostenfreie Anfahrt gibt es eben nur in der
jeweiligen Betriebszone, also Zone 1.
Und damit wird beipielsweise der Kollege mit einem Betriebssitz Taufkirchen nicht weit kommen! (PG, PR) 
„Wir müssen darauf achten, dass sich 
keine Maden im Speckgürtel festsetzen!“
Reinhold Siegel, Vorstand der Taxi-München eG

Seite 16

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für Reklamationen auf der Quittung den Fahrtweg anzugeben (mit dem Vermerk: „auf
Wunsch des Fahrgastes“).
Keiner von uns ist dagegen gefeit, dass wir bei
der Streckenplanung einmal ein ’Brett vorm
Hirn’ haben. In der Hektik des Gepäckeinladens an verkehrsmäßig ungünstiger Stelle,
oder weil der Fahrgast zusammen mit der
Fahrtzielangabe gleich noch weitere Fragen erörtern wollte, ist jeder von uns schon einmal
falsch losgefahren und hat drei Kreuzungen
weiter gemerkt: „Die kürzeste Strecke ist das
jetzt nicht …“ Man könnte nun harmlos tun,
den Fehler, so gut es geht, korrigieren und hoffen, dass der Fahrgast den Umweg nicht bemerkt. 
Der Autor hat dagegen sehr gute Erfahrungen
mit der „offensiven“ Methode gemacht: Dem
Fahrgast mitteilen: „… entschuldigen Sie, da
habe ich jetzt einen Fehler gemacht …“, eine
neue (nunmehr korrekte) Route vorschlagen,
den Umweg (durchaus großzügig) schätzen
und am Fahrtende ebenfalls großzügig vom
Fahrpreis abziehen. Dieses Verfahren hat gleich
mehrere Vorzüge:
➜ ein ortskundiger Fahrgast wird anerkennen,
dass wir uns trotz unseres Fehlers selbstverständlich auskennen
➜ ein ortsfremder Fahrgast wird erleichtert zur
Kenntnis nehmen, dass „sein“ Fiaker ehrlich
ist
➜ in vielen Fällen ist dem Autor der nachgelassene Betrag als Trinkgeld wieder zugeflossen
➜ auf jeden Fall haben wir durch die professionelle Regelung den „Flurschaden“ begrenzt bzw. behoben
Dass wir in diesem Fall ausnahmsweise einen
anderen als den „vom Fahrpreisanzeiger angezeigten Betrag“ gefordert haben, wird sicher
weder vom Fahrgast noch von einer Kontrollinstanz beanstandet werden.
In manchen unserer „Vorzeigeunternehmen“
beschränkt sich die Einweisung neuer Fahrer
auf den lapidaren Hinweis: „… wenn da Fahrgast ei’steigt, schalt’st d’Uhr ei’, wenn er aussteigt, schalt’st auf Kasse, ausschalt’n duad se
si’ selber …“ . Nun kann sich ein Frischling mit
nagelneuem „Lappen“ zwar möglicherweise
noch an den Abschnitt „Tarif“ im Taxischeinkurs erinnern, hat aber wahrscheinlich noch
nie einen Taxameter bedient. Mit Sicherheit
steht er Grenzfragen, über die auch Profis immer wieder diskutieren, hilflos gegenüber.
Die gesetzliche Grundlage des Taxitarifes findet sich im Personenbeförderungsgesetz
(PBefG). Darin ist geregelt: „Beförderungsentgelte … bedürfen der Zustimmung der Genehmigungsbehörde. Mit der Zustimmung sind die
Beförderungsentgelte allgemein verbindlich.“
(1) Gleichzeitig wird eindeutig festgestellt: „Die
… Beförderungsentgelte dürfen nicht überoder unterschritten werden; sie sind gleichmäßig anzuwenden. …“ (2) 
Dem Fahrgast soll durch diese Regelung Preissicherheit gegeben werden, unabhängig von
momentaner Geschäftslage und persönlichen
Vorlieben des jeweiligen Fahrers. Nur so können wir unsere Dienstleistung für ortsfremde
Laufkundschaft anbieten. Wenn ein fairer
Fahrpreis von Ortskunde und Verhandlungsgeschick des Fahrgastes abhängen würde, wäre
das sicher für manchen Kunden ein Grund, auf
andere Verkehrsmittel auszuweichen. Gleichzeitig unterbindet damit das Gesetz ruinöse
Preiskämpfe. Es schafft die Grundlage für ein
(unabhängig vom einzelnen Taxiunternehmen)
allgemein zur Verfügung stehendes „öffentliches Personen-Nahverkehrsmittel“ .
Um diese Ziele zu erreichen, wird in der 
BOKraft vorgeschrieben: 
➜ Taxen müssen mit einem beleuchtbaren
Fahrpreisanzeiger ausgerüstet sein. … (3)
➜ Der Fahrpreisanzeiger muss anzeigen:
1. das Beförderungsentgelt, getrennt nach
Fahrpreis und Zuschlägen
2. die gegebenenfalls anzuwendende Tarifstufe.
➜ Die Anzeige muss leicht ablesbar und bei
Dunkelheit beleuchtet sein. (4)
Hiermit ist die technische Voraussetzung geschaffen, unsere Dienstleistung objektiv und
nachvollziehbar zu messen. Damit wir diese
Messung auch zuverlässig in einheitliche Fahrpreise umsetzen, gibt uns die Verordnung vor:
„Ein anderes als das vom Fahrpreisanzeiger
angezeigte Beförderungsentgelt darf nicht gefordert werden.“ (5)
Nun kann ein Taxameter freilich nicht feststellen, ob wir den kürzesten Weg oder einen Umweg gefahren sind. Im Sinne der Einheitlichkeit des Taxifahrpreises regelt die BOKraft
weiter:
„Sofern der Fahrgast nichts anderes bestimmt,
hat der Fahrzeugführer den kürzesten Weg
zum Fahrtziel zu wählen, es sei denn, dass ein
anderer Weg verkehrs- oder preisgünstiger ist
und mit dem Fahrgast vereinbart wird.“ (6)
Selbstverständlich muss der Fahrgast die Freiheit haben, einen ihm genehmen Weg vorzuschreiben (wobei er durch diese Regelung weder das Befahren einer Einbahnstraße gegen
die Fahrtrichtung noch ein verbotswidriges
Abbiegen erzwingen kann). Auch gibt es in
vielen Fällen mehrere Alternativen, die sich
entfernungs- und fahrpreismäßig nur um Nuancen unterscheiden. Der Autor hat sich in
solchen Zweifelsfällen angewöhnt, dem Fahrgast die beabsichtigte Fahrstrecke mitzuteilen,
um möglichen Streitfällen im Vorfeld aus dem
Weg zu gehen. Dabei sollte dem Kunden aber
eine kompetente Route vorgeschlagen werden,
um den Eindruck zu vermeiden, man plane die
häufige Taktik: „Du sagen, ich fahren …“ .
Gleichzeitig ist aber klar, dass bei dem vor allem im Münchner Süden und Osten beliebten
Vorschlag: „… zum Fliaga fahr’ ma am besten
glei’ üba d’ A99, des geht am schnellsten …“
der Fahrgast zumindest über den zu erwartenden meist erheblichen Mehrpreis informiert
werden muss. Bei größeren Abweichungen von
der kürzesten Fahrtstrecke tun wir gut daran,
Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz
prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen
wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. 
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. 
Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern.
Rund um’s Taxi
Heute: Der Taxitarif: Grundlagen
Foto: www.atelier-tacke.de
16 TAXIKURIER
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
Jeder Taxler hatte schon mal 
ein Brett vor’m Hirn

Seite 17

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Zwei Ausnahmen von der Tarif- und Taxameterpflicht gibt es: 
1. „Bei Fahrten, deren Ziel außerhalb des Geltungsbereichs der festgesetzten Beförderungsentgelte“ (Pflichtfahrgebiet) „liegt, hat
der Fahrzeugführer den Fahrgast vor Fahrtbeginn darauf hinzuweisen, dass das Beförderungsentgelt für die gesamte Fahrtstrecke
frei zu vereinbaren ist. Kommt keine Vereinbarung zustande,“ (und der Fahrgast tritt die
Fahrt trotzdem an,) „ gelten die für den
Pflichtfahrbereich festgesetzten Beförderungsentgelte“ (Taxitarif) „als vereinbart.“ (7)
2. Das PbefG lässt Sondervereinbarungen für
den Pflichtfahrbereich bei Großkunden zu,
wenn diese schriftlich vereinbart und von
der Genehmigungsbehörde genehmigt sind
(Krankenkassen, Reiseveranstalter, früher
Bahntrans) (8)
Vermutlich hat sich bei den meisten von uns
schon einmal während der Schicht der Taxameter verabschiedet. Auch für diesen Fall gibt
es eine Regelung in der BOKraft.
„Bei Versagen des Fahrpreisanzeigers wird das
Beförderungsentgelt nach der durchfahrenen
Strecke berechnet; der Fahrzeugführer hat den
Fahrgast hierauf unverzüglich hinzuweisen.
Nach Beendigung der Fahrt hat der Fahrzeugführer dem Unternehmer eine Störung des
Fahrpreisanzeigers unverzüglich anzuzeigen;
der Unternehmer hat die Störung unverzüglich
zu beheben.“ (9) 
Im Klartext: Die aktuelle Fahrt kann zu Ende
geführt werden, danach ist die Schicht bis zur
Reparatur des Taxameters erst einmal beendet. 
In manchen Fällen beschleicht uns bei Antritt
einer Fahrt ein ungutes Gefühl. Irgend etwas
rät uns zu besonderer Vorsicht, weil vielleicht
Fahrtziel und Outfit eines Kunden nicht zusammenpassen, weil das Gepäck bei einer
Fahrt zum Flughafen aus einer Ansammlung
von Plastiktüten besteht, oder weil das Äußere
Anlass zu Zweifeln an der Zahlungsfähigkeit
gibt. Jetzt wäre es beruhigend, wenn schon
nicht auf Vorkasse, so doch zumindest auf einer Anzahlung zu bestehen. Die Frage ist: Was
dürfen wir und was dürfen wir nicht?
Juristisch gesehen ist unser Beförderungsvertrag
mit dem Fahrgast ein Werkvertrag (10). Das bedeutet: Innerhalb des Pflichtfahrgebietes treten
wir dem Kunden gegenüber in Vorleistung (wir
führen die Fahrt aus), nach Fahrtende bezahlt
der Kunde den vom Taxameter ausgewiesenen
Fahrpreis. (11) Grundsätzlich kann die Beförderung im Pflichtfahrgebiet nicht von der Zahlung
eines Vorschusses abhängig gemacht werden.
Nur wenn eine Zahlungsunfähigkeit des Fahrgastes zu befürchten ist, wäre eine Vorschussforderung berechtigt. (12)
Natürlich haben wir auf freier Wildbahn nicht
die Möglichkeit (und auch gar nicht das
Recht), die Vermögensverhältnisse unserer
Kunden zu überprüfen. Wir können aber jederzeit verlangen, dass uns der Fahrgast zeigt,
dass er genügend Geld für den voraussichtlichen Fahrpreis dabei hat. Verweigert er das,
kann eine Zahlungsunfähigkeit des Kunden
befürchtet werden. In diesem Fall dürfen wir
den Antritt der Fahrt sehr wohl von der Zahlung eines Vorschusses abhängig machen.
Nach der Fahrt muss dann anhand des Taxameterpreises abgerechnet werden.
Bei Fahrten zu oder von Zielen außerhalb des
Pflichtfahrgebietes dagegen kann der Fahrpreis
frei vereinbart werden. Hier ist es möglich, als
Bestandteil dieser Vereinbarung Vorkasse oder
die Zahlung eines Vorschusses zu verlangen.
Eine Selbstverständlichkeit wird in der Taxiordnung noch ausdrücklich geregelt:
„Auf Verlangen des Fahrgastes ist eine Quittung über den Fahrpreis auszustellen. Die Quittung muss mit dem Datum, der Ordnungsnummer, Anschrift des Unternehmens sowie der
Bezeichnung des Ausgangs- und Zielpunktes
versehen sein. Es sind ausschließlich Quittungsformulare mit der Ordnungsnummer und
der Anschrift des Unternehmens des betreffenden Fahrzeuges zu verwenden.“ (13)
Quellen:
1. PBefG § 39,1
2. PBefG § 39.3 
3. BOKraft § 28.1 
4. BOKraft § 28.2 
5. BOKraft § 37.1 
6. BOKraft § 38
7. BOKraft § 37.3
8. PbefG § 51.2 
9. BOKraft § 37.2
10. nach BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)
§§ 631 ff 
11. nach BGB § 641 
12. Dr. Gerhard Hole: BOKraft Kommentar,
S. 69, Anmerkung 2c; Verlag Heinrich
Vogel, 17.Auflage 2003
13. TO München § 4.4 
Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem 
Thema „Der Münchner Taxitarif“beschäftigen.
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Fahrpreis frei vereinbart werden
17TAXIKURIER

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Münchner Straßen-Namen
Scheibmeirstraße, Waldtrudering * 1955:
Scheibmeir hieß ein altes, um 1925 erloschenes
Bauerngeschlecht in Trudering.
Scheidplatz, Schwabing-West *1959: Karl Friedrich Scheid (1906-1945), Oberarzt in der Nervenstation am Schwabinger Krankenhaus; er
verhandelte bei der Beschießung des Münchner
Ausweichkrankenhauses in Tegernsee mit den
anrückenden Amerikanern und wurde dabei
am 4. Mai 1945 aus dem Hinterhalt von der SS
erschossen.
Scheinerstraße, Bogenhausen *1908: Christoph
Scheiner (1575-1650), Mathematiker, Astronom; ab 1610 Professor in Ingolstadt, erfand
den „Storchschnabel“, ein Zeicheninstrument
zur maßstabsgetreuen Übertragung von Zeichnungen, befasste sich mit Sonnenuhrkunde
und mit Optik sowie mit Astronomie; führte
als einer der ersten Astronomen Beobachtungen der Sonnenflecken durch (1611).
Schellingstraße,Maxvorstadt *1857: Friedrich
Wilhelm Joseph von Schelling (1775-1854),
Philosoph; von 1806 bis 1820 und von 1827 bis
1841 wirkte er in München; er war Mitglied und
Vorstand der Akademie der Wissenschaften und
Mitbegründer der Akademie der Bildenden Künste; von 1827 bis 1841 war er Professor an der
Universität; seine Philosophie wurde als „Philosophie im Werden“ charakterisiert.
Schenkendorfstraße, Schwabing *1904: Max
von Schenkendorf (1783-1817), Lyriker; nahm
an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil,
schrieb volkstümlich gewordene patriotische
und religiöse Lieder.
Schießstättstraße, Schwanthalerhöhe *nach
1853: Nach der früheren Schießstätte der „Privilegierten Hauptschützengesellchaft“, an der
die Straße entlangführte.
Schildensteinstraße, Berg am Laim *1922: Nach
dem Schildenstein (1611 m), einem Aussichtsberg südwestlich von Kreuth direkt an der
Grenze zu Österreich in den Tegernseer Bergen.
Schillerstraße (früher Singstraße), Ludwigsvorstadt *1860: Johann Christoph Friedrich von
Schiller (1759 bis 1805), Dichter; neben Goethe
Deutschlands bedeutendster Klassiker, für den
als Philosoph und Dramatiker der Mensch die
unverlierbare Fähigkeit besitzt, seine metaphysische Freiheit, auch um den Preis des Lebens,
zu behaupten oder die preisgegebene Freiheit
wieder zu ergreifen (z. B. „Die Räuber“, 1781;
„Kabale und Liebe“, 1784; „Maria Stuart“,
1800; „Wilhelm Tell“, 1894); in seiner Lyrik
betont er die Teilhabe des Menschen an idealen Werten, als Erzähler erweist er sich als illusionsloser Psychologe.
Schinkelstraße, Schwabing *1984: Karl Friedrich Schinkel (1781-1841), Architekt und Maler; in der Kunst Schinkels berühren sich Romantik und Klassizismus; seine Bauten sind
bestimmend für die Gestaltung Berlins: unter
anderem die Neue Wache, das Schauspielhaus,
das Alte Museum sowie der Charlottenhof im
Park von Sanssoucis in Potsdam; außerdem
schuf er fantasievolle Bühnendekorationen
und Wandgemälde.
Schirmerweg (seit 2000 nur noch Straßenteil
zwischen der Theodor-Storm-Straße und der
Hofbauernstraße), Obermenzing/Blutenburg
*1947/2002: Karl Schirmer (1864-1942),
Schlosser, Gewerkschaftsführer und Arbeitersekretär in Pasing; war nach dem Ersten Weltkrieg als SPD-Politiker Mitglied des Bayerischen Landtags, des Reichstags und der
Weimarer Nationalversammlung.
Schittgablerstraße, Lerchenau *1947: Schittgabler (Schidgabler) hieß eine Lehrerfamilie in
Feldmoching. 
Schleibingerstraße, Haidhausen *1899: Schleibinger hieß eine Münchner Bürgers- und Brauerfamilie, die in Haidhausen bis zur Jahrhundertwende den Schleibingerkeller und -bräu
führte.
Schleißheimer Straße (vor 1364 bis nach 1845
Rennweg), Maxvorstadt/Schwabing-West/Milbertshofen/Harthof/Hasenbergl *1931: Nach
Oberschleißheim, kurz Schleißheim genannt,
dem Ort an der nördlichen Stadtgrenze mit der
bedeutendsten Schlossanlage in der Umgebung
von München (Altes Schloss, 1617 bis 1623 erbaut, 1944 kriegszerstört, 1971/72 im Äußeren
wieder aufgebaut; Neues Schloss, erbaut 1701
bis 1727, ist ein Hauptwerk des europäischen
Barock und enthält heute Gemälde der Staatsgalerie; am Ostende des Parks Schloss
Lustheim, 1684 bis 1688 von Zucalli erbaut,
mit bedeutender Sammlung Meißner Porzellan); der Ort Schleißheim wurde 775 erstmals
urkundlich als Slivsheim erwähnt.
Schößlanger, Freimanner Heide *1950: Nach
einem alten Flurnamen (zu Anfang des 18.
Jahrhunderts war ein Johann Georg Kaspar
Schlössl Verwalter der kurfürstlichen Schwaige
St. Georgen in Milbertshofen.
Schloss-Berg-Straße, Giesing *1910: Nach
Schloss Berg, in Berg am oberen Ostufer des
Starnberger Sees, 1640 erbaut, 1676 von Kurfürst Ferdinand Maria erworben, letzter Aufenthaltsort König Ludwigs II., der 1886 zwischen Berg und Leoni im See ertrank; dort
steht eine Gedächtniskapelle.
Sch
18 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Schachnerstraße, Thalkirchen *1910: Max
Schachner (1942-1896) war verdienter rechtskundiger Magistratsrat der Stadt München.
Schackstraße, Maxvorstadt/Schwabing * 1897:
Adolf Friedrich Graf von Schack (1815-1894),
Schriftsteller, Übersetzer und Kunstsammler;
ließ sich 1855 in München nieder, gründete
eine private Gemäldegalerie besonders für zeitgenössische Meister, die er Kaiser Wilhelm II.
vermachte; auf Anordnung von Wilhelm II.
verblieb die Sammlung in München und es
wurde ein eigenes Ausstellungsgebäude an der
Prinzregentenstraße errichtet; die Sammlung
gehört seit 1939 zur Bayerischen Staatsgemäldesammlung; Graf von Schack wurde zum
Ehrenbürger der Stadt München ernannt.
Schäftlarnstraße, Sendling/Thalkirchen *1894:
Nach dem Kloster Schäftlarn im Isartal, das
mit Unterstützung Herzog Tassilos III. im Jahr
762 als Benediktinerkloster gegründet wurde,
im 10. Jahrhundert als Prämonstratenserkloster
neu erstand und 1803 säkularisiert wurde; König Ludwig I. kaufte 1865 das Kloster aus eigenen Mitteln und übergab es den Benediktinern,
seit 1910 ist es Abtei.
Schäufeleinstraße, Laim *1924: Hans Leonhard
Schäufelein (um 1480 bis 1540), Maler und
Holzschneider; Schäufelein war Schüler und
Gehilfe Albrecht Dürers, bei dem er ab
1503/04 arbeitete; ab 1507/08 arbeitete er in
Augsburg, ab 1515 in Nördlingen; Schäufelein
schuf Altarwerke und Porträts; berühmt wurde
er durch seine Holzschnitte für Kaiser Maximilian I.
Scharfreiterstraße, Giesing *1935: Nach dem
Scharfreiter (2100 m), einem Berg im Karwendelgebirge, nahe der deutsch-österreichischen
Grenze südwestlich von Fall am Sylvensteinspeicher.
Scharnhorststraße, Moosach *1913: Gerhard Johann David von Scharnhorst (1755-1813),
preußischer General; Hauptverantwortlicher
für die Durchführung der preußischen Heeresreform ab 1807, leitete die Vorbereitungen zum
Befreiungskrieg gegen Napoleon Anfang 1813.
Schatzbogen, Berg am Laim/Moosfeld/Riem
*1974: Hans Schatz (1872-1970), Baumeister;
von 1919 bis 1923 erster Bürgermeister der damals noch selbständigen Gemeinde Trudering,
erwarb sich Verdienste um seine Gemeinde.
Aufgrund der Komplexität des Buchstaben S erscheinet ST in der nächsten Ausgabe

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Schlotthauerstraße, Au *1877: Joseph Schlotthauer (1789-1869), Maler und Lithograf; half
bei der Herstellung der Fresken in der Glyptothek (im Zweiten Weltkrieg zerstört); 1831 Inspektor der Münchner Akademie der Bildenden
Künste; hat u. a. das Pompeianum in Aschaffenburg ausgemalt.
Schlüsselbergstraße, Berg am Laim *1915: Ritter
Konrad von Schlüsselberg von der gleichnamigen Burg bei Ebermannstadt in Oberfranken
trug im Auftrag Kaiser Ludwigs des Bayern
1322 in der Schlacht von Ampfing und Mühldorf die Reichsfahne.
Schlüterstraße, Schwabing *1984: Andreas
Schlüter (1660-1714), Bildhauer und Baumeister;
Hauptvertreter des norddeutschen Barock,
wurde 1694 nach Berlin berufen (bis 1713); er
hatte die Bauleitung am Berliner Zeughaus, für
das er die 22 Masken sterbender Krieger schuf
(1695); er leitete den An- und Umbau des Berliner Stadtschlosses (ab 1698); außerdem stammen von ihm das Bronzestandbild des Großen
Kurfürsten (1710, Schloss Charlottenburg) und
die Prunksarkophage im Berliner Dom (1705-
1713).
Schmalkaldener Straße, Milbertshofen *1925:
Nach Schmalkalden an der Schmalkalde, einer
Kreisstadt in Thüringen am Südwestfuß des
Thüringer Waldes, wo sich 1531 die protestantischen Fürsten und Reichsstädte zur Wahrung
ihrer religiösen und territorialen Ziele zum
Schmalkaldischen Bund zusammen schlossen.
Schmellerstraße, Ludwigvorstadt *vor 1881: Josef Andreas Schmeller (1785-1852), Germanist;
ab 1827 Professor in München; begründete mit
seinem Werk „Die Mundarten Bayerns, grammatikalisch dargestellt“ (1821) die wissenschaftliche Erforschung der deutschen Mundarten; gab altdeutsche literarische Denkmäler neu
heraus und verfasste ein vierbändiges „Bayerisches Wörterbuch“ (1827-1837); Mitglied der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Schmidbauerstraße, Perlach *1930: Benno
Schmidbauer (1856-1933), Arzt; war Leiter des
Distriktkrankenhauses München-Land in Perlach von 1886-1925.
Schmid-Wildy-Weg, Neuperlach-Süd *1982:
Ludwig Schmid-Wildy (1896-1982), Volksschauspieler; übernahm 1953 die künstlerische
Leitung des „Platzl“ (bis 1975); am Residenztheater gastiere er im „Brandner Kaspar“, drehte rund 50 Filme, spielte mit im „Komödienstadl“; seinem Vater, einem Schwabinger Bildhauer, stand er als Kind Modell für die Figur
des Münchner Kindl, das auf dem Rathausturm
platziert wurde.
Schmiedberg, Thalkirchen *1951: Nach einer
Schmiede am Fuß des Berges, die noch um
1950 bestand.
Schmied-Kochel-Straße, Sendling *1878: Nach
Balthasar Riesenberger, dem „Schmied von Kochel“ (auch Schmiedbalthes oder Schmiedbartl
genannt), dem legendären Volkshelden, der
beim Aufstand der oberbayerischen Bauern gegen die Österreicher 1705 mit einer Wagendeichsel das schwere Tor des Roten Turms an
der Isar eingeschlagen haben soll; er ist angeblich in der "Sendlinger Mordweihnacht“ als einer der Letzten gefallen. 
Schmuckerweg, Straßtrudering *1933: Nach
dem Schmuckerhof, einem ehemaligen Bauernanwesen in Trudering.
Schneckenburgerstraße, Haidhausen *1899:
Max Schneckenburger (1819-1849), Dichter;
verfasste zahlreiche patriotische Lieder, unter
denen später das 1840/41 entstandene Lied
„Die Wacht am Rhein“ (1854 vertont) vorübergehend zur deutschen Nationalhymne wurde.

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20 TAXIKURIER
Schneckestraße, Perlach *1930: Schnecke
(Snekke, Scecce, Sneege, Sneko, Testudo) hieß
eine seit dem 13. Jahrhundert bezeugte Familie
von Lehensleuten (Ministerialen) der Grafen
von Andechs mit Sitz in Perlach.
Schnorrstraße, Maxvorstadt *1877: Julius Veit
Hans Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), Maler und Zeichner; übersiedelte 1827 nach München, wurde 1846 Professor an der Akademie
der Bildenden Künste in Dresden, seine Wandgemälde in der Münchner Residenz (Nibelungenbilder in fünf Sälen, 1827 bis 1867; Szenen
aus der deutschen Geschichte, 1835 bis 1842;
im Zweiten Weltkrieg zerstört) stehen ganz unter dem Einfluss der Historienmalerei seiner
Zeit; bedeutender sind seine Zeichnungen.
Schönstraße,Untergiesing/Harlaching *1891:
Heinrich Schön d. Ä. (gest. 1640), Baumeister;
seit 1591 für den Münchner Hof tätig, beteiligt
an der Ausstattung der Michaelskirche, von
1608 bis 1620 Hofbauamtsverwalter, leitete ab
1610 den Neubau der Westfassade der Münchner
Residenz, arbeitete nach Peter Candids Skizzen
Pläne für den Bau des Kaiserhofs der Residenz
aus, baute 1615 den jetzigen Hofgartentempel.
Schopenhauerstraße, Milbertshofen *1913: Arthur Schopenhauer (1788-1860), Philosoph; er
lebte in den Jahren 1804, 1823 und 1824 in
München; er sah sich als „Kronerbe“ Kants und
gilt als Vertreter einer pessimistischen Weltund Lebensanschauung; Hauptwerke: „Die Welt
als Wille und Vorstellung“ (1819) und „Parerga
und Paralipomena“ mit der Sammlung „Aphorismen zur Lebensweisheit“ (1851).
Schornstraße, Au *1898: Karl Schorn (1803-
1850), Maler; ab 1827 in München, von 1847
an Professor an der Akademie der Bildenden
Künste; malte Genrebilder, historische Darstellungen („Wiedertäufer zu Münster“, 1843-1845)
und Monumentalbilder; von ihm stammen die
allegorischen Figuren über den Bogenpfeilern
der Münchner Hofgartenarkaden.
Schragenhofstraße, Hartmannshofen *1953:
Nach dem Schragenhof, einem alten Bauernanwesen in Moosach, das bereits im 15. Jahrhundert erwähnt ist.
Schraudolphstraße, Maxvorstadt *1867: Johann
von Schraudolph (1808-1879), Maler; seit 1825
in München, schuf Fresken in der Allerheiligen-Hofkirche sowie in der Basilika St. Bonifaz
in München; er wurde von König Ludwig I. mit
der Ausmalung des Speyrer Doms beauftragt
(1846-1853): war ab 1849 Professor an der
Akademie der Bildenden Künste in München.
Schrenkstraße, Schwanthalerhöhe * 1878:
Schrenk hieß ein Münchner Patriziergeschlecht, das mit dem Salzgeschäft reich wurde
und vom 13. bis zum 17. Jahrhundert bezeugt
ist; aus der Familientradition sind kulturgeschichtlich wertvolle Familienchroniken erhalten, der Familie gehörten Kaufleute, Ratsherren, Turnierreiter, Gelehrte, Kanoniker u.a. an.
Schuegrafstraße, Pasing *1955: Eduard Schuegraf (1851-1928), Kammersänger; wirkte über
fünfzig Jahre in München.
Schützenstraße (früher Schießstättgässchen),
Ludwigsvorstadt *vor 1812: Nach dem ehemaligen Schießplatz (an der Stelle des jetzigen
Hauptbahnhofs) der Münchner Armbrustschützen, zu dem die Straße führte.
Schulstraße, Neuhausen *um 1898: Nach dem
an dieser Straße liegenden Schulhaus der ehemaligen Gemeinde Neuhausen, das 1879/80
erbaut wurde.
Schumacherring, Neuperlach *1973: Kurt Schumacher (1895-1952), Politiker (SPD); war von
1930 bis 1933 Mitglied des Reichstages, dann
in der NS-Zeit mit kurzen Unterbrechungen bis
Kriegsende in mehreren Konzentrationslagern;
nach 1945 war er maßgeblich an der Neugründung der SPD beteiligt und wurde ab 1946 ihr
erster Vorsitzender; er bekannte sich zum demokratischen Sozialismus, stand der Gründung
der Bundesrepublik im Westen kritisch gegenüber, beteiligte sich aber im Parlamentarischen
Rat an der Ausarbeitung des Grundgesetzes,
als Oppositionsführer im Bundestag war Schumacher ein scharfer Kritiker des Bundeskanzlers Konrad Adenauer.
Schumannstraße, Bogenhausen *1899: Robert
Schumann (1810-1856), Komponist; bedeutender Lieder- und Klavierwerkekomponist der
Hochromantik.
Schwablhofstraße,Kirchtrudering *1981: Schwablhof ist ein alter Hofname in Kirchtrudering.
Schwammerlweg, Waldtrudering *1933:
Schwammerl (Schwämme) ist die bayerische
volkstümliche Bezeichnung für Wald- und
Wiesenpilze; die Benennung dieses Weges
nimmt auf den früheren Pilzreichtum der dortigen Gegend Bezug.
Schwanhildenweg (neue Bezeichnung zwischen
Baumkirchner Straße und Josef-Ritz-Weg sowie Umbenennung der bisherigen Schwanhildenstraße seit 1913), Berg am Laim/Baumkirchen *2000: Schwanhild, eine fromme adlige
Witwe, übergab im Jahr 870 ihren Besitz (Eigentum an Liegenschaften und Menschen in
Moosach) an das Hochstift Freising.
Schwanseestraße, Giesing *1910: Nach dem
Schwansee, einem kleinen Badesee nördlich des
kleinen Alpsees im Garten von Schloss Hohenschwangau bei Füssen im bayerischen Allgäu.
Schwanthalerstraße, Ludwigsvorstadt/Schwanthalerhöhe *1850: Ludwig Michael von
Schwanthaler (1802-1848), Bildhauer; übernahm 1820 das Atelier seines Vaters (Franz Jakob Schwanthaler), wurde Hofbildhauer und
ab 1835 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München, schuf für die Bauten König Ludwigs I. Statuen, Büsten. Friese
und Reliefs: sein bekanntestes Werk ist die Kolossalstatue der Bavaria auf der Theresienhöhe.
Schwedensteinstraße, Waldtrudering *1933:
Nach dem um 1500 errichteten „Schwedenstein“ (auch „Hornstein“ genannt), einem Bildstock aus Tuffstein; er war früher südlich der
Straße aufgestellt und ist jetzt im Stadtmuseum; die erstmals 1858 erwähnte Bezeichnung „Monument des bei der Besetzung Münchens durch die Truppen Gustav Adolfs 1632
gefallenen schwedischen General Horn“ ist
nicht verbürgt.
Schwedenstraße, Schwabing *1906: Nach den
drei Schwedenkönigen aus dem wittelsbachischen Hause Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg; Karl
X. (1622-1660), Karl XI. (1655-1697) und Karl
XII. (1682-1718).
Schweigerstraße, Au *1899: Schweiger hieß eine bekannte Münchner Schauspielerfamilie im
19. Jahrhundert, aus der unter anderem Komiker und Theaterdirektoren hervorgingen; Mitglieder der Familie betrieben Volkstheaterbühnen vor dem Karlstor, vor dem Maxtor, in der
Lilien- und in der Kolosseumstraße.
Schweizer Platz, Fürstenried West *1988: Nach
dem Nachbarland Schweiz, der Schweizerischen Eidgenossenschaft (entstanden im 13.
Jahrhundert aus Städtebünden und dem Bund
der Waldstätte Uri, Schwyz und Unterwalden;
Bundesbrief von 1291).
Schwere-Reiter-Straße,Schwabing-West/Neuhausen *1938: Die Schweren Reiter waren eine
Waffengattung der bayerischen Armee; sie waren in der an dieser Stelle gelegenen Prinz-Leopold-Kaserne (erbaut 1900-1902) untergebracht.
Schwindstraße,Maxvorstadt *1877: Moritz von
Schwind (1804-1871), Maler und Zeichner;
wirkte an der Ausschmückung der Residenzneubauten unter König Ludwig I. mit (1833/34),
malte viele bekannte Gemälde (einige heute in
der Schackgalerie) und fertigte Zeichnungen
und Holzschnite für die „Fliegenden Blätter“
und die „Münchner Bilderbogen“; 1847 wurde
er Professor an der Akademie der Bildenden
Künste in München; er war der Hauptmeister
der deutschen Spätromantik.
Schyrenstraße, Untergiesing *1876: Schyren 
ist die alte Schreibweise für Scheyern, den ursprünglichen Stammsitz und Namen des 
Herrschergeschlechts der Wittelsbacher, die
sich erst seit 1115 nach ihrer Burg Wittelsbach
nannten.

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Taxameter des Monats
BILL CLINTON – Trotz der Affäre mit Monica Lewinsky denkt man gerne an den 42. Präsidenten (1993 bis 2001) der USA zurück.
Der Mann zwischen den Bush’s genießt hohes Ansehen und ist hochbezahlter Redner auf der ganzen Welt.
BILL HALEY – „Rock arround the clock“, der wohl berühmteste Song der Rock’n-Roll-Ära, wird auch heute noch tägich gespielt.
Der amerikanische Sänger mit Schmalzlocke wäre jetzt gerade 80 Jahre.
BILL GATES – Einer der reichsten Erdenbürger und Mitgründer von Microsoft. Die User dieser Software sind aber nicht immer glükklich. Auch die Stadt München hat den Anbieter gewechselt.
BILL RAMSEY – In Vergessenheit geratener Schlagerstar aus den frühen 60ern. Wer möchte heute noch die „Zuckerpuppe aus der
Bauchtanztruppe“ oder „Souvenir, Souvenir“ hören.
BILL MEIER – Hatte früher an Standplätzen oder Taxler-Treffpunkten, die lange Wartezeiten erforderten, Zuhörer. 
Dieses gehört jedoch der Vergangenheit an. Jüngste Ereignisse (siehe Zitrone des Monats) werden dafür sorgen, dass nur die engsten Vasallen seinen Lippen folgen werden. Nun ist deutlich geworden, dass ihm nicht das Wohl des Gewerbes, sondern einzig 
und allein persönliche Interessen am Herzen liegen. Koste es was es wolle. (PR)
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Seite 22

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Osteoporose – der schleichende Knochenschwund
Dr. Rüdiger Neitzel, 42, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit 
Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre
Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger,
hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. 
Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
Hier spricht der Doc
Die Osteoporose oder der Knochenschwund
wird vor dem Hintergrund einer immer älter
werdenden Bevölkerung zu einem zunehmenden Thema in unserer Gesellschaft. Aus statistischen und demographischen Daten zur Bevölkerungsentwicklung ist bekannt, dass bei
abnehmender Geburtenrate und Erweiterung
der Lebenserwartung sich die Zahl der Mitbürger und Mitbürgerinnen über 75 Jahre von
3,1 Mio. auf 6,6 Mio. innerhalb der nächsten
20 Jahre verdoppeln wird. Es wird geschätzt,
dass es innerhalb der nächsten 40 Jahre bis
zum Jahr 2050 beim Anstieg der über 60-Jährigen auf über 27,8 Mio. Bürger unserer Gesellschaft kommen wird, die dann 40 % der
Gesamtbevölkerung ausmachen.
Warum ist die Früherkennung der Osteoporose
so wichtig?
Unsere Bewegungsfähigkeit und die Belastung
unseres Skelettsystems hängen im Wesentlichen
von der Architektur unseres Knochens ab. Dieser muss widerstandsfähig und elastisch sein,
um die Belastungen des Alltags auch in Extremsituationen abfangen zu können. Der Knochen besteht aus einem einmaligen System
mehrerer Komponenten, die ihm sowohl Elastizität als auch Festigkeit und Steifigkeit verleihen. Beispielsweise muss ein Hüftgelenk eine
Belastung von 250 kg und mehr aushalten,
wenn man beispielsweise einen Sprung aus
1,50 m Höhe auf den Boden vollführt. Das ist
das über vierfache des Körpergewichtes.
Kommt es nun bei der Osteoporose zu einem
Schwund dieser Substanzen, so ist der Knochen
brüchig und ein Bagatelltrauma wie ein einfacher Sturz kann zu einem schwerwiegenden
Bruch des Knochens führen. Besonders häufig
passiert dies an Handgelenken, an der Wirbelsäule und am Oberschenkelhals. Beispielsweise
treten im Jahr in der Bundesrepublik Deutschland ca. 2 Mio. Oberschenkelhalsbrüche auf, die
operativ versorgt werden müssen. Dies bedeutet, bei einem Behandlungsbetrag pro Fall von
20.000 Euro, einen immensen Kostenfaktor für
unser Gesundheitssystem. 
Welche Faktoren führen zu einer Osteoporose,
wie kann man sie erkennen und was kann man
dagegen tun?
Im Allgemeinen sind die Patienten gefährdet,
die eine chronische Erkrankung wie z. B. rheumatoide Arthritis oder Diabetes mellitus haben.
Auch chronische Lungenerkrankungen oder
entzündliche Darmerkrankungen können zu
einer Osteoporose führen. Nach der Menopause
der Frau tritt in der Regel durch einen Abfall
des Östrogens häufig eine Osteoporose auf.
Kommen dann noch weitere Faktoren wie Bewegungsmangel, vermehrter Alkohohlgenuss,
Nikotinabusus und schlechte Ernährung dazu,
potenziert sich dieser Effekt deutlich und es
kann rasend schnell eine Osteoporose entstehen.
Wenn diese Warnzeichen vorliegen, ist es Zeit
für eine Konsultation bei Ihrem Hausarzt. Dieser kann Ihr Osteoporoserisiko abschätzen und
Sie zu einer Knochendichtemessung überweisen. Bei der Knochendichtemessung wird
mittels Röntgenstrahlen oder mittels Computertomographie die Strahlendurchlässigkeit des
Knochens gemessen und mit dem Durchschnitt
der gleichaltrigen Bevölkerungsgruppe verglichen. Sollte dieser gemessene Wert unterhalb der zweifachen Standardabweichung liegen, so spricht man von einer manifesten
Osteoporose, dazwischen von einer Osteopenie
(leichter Mangel). Beide Formen müssen medikamentös behandelt werden. Der leichte
Mangel wird mit Vitamin D und Kalzium ausgeglichen. Beide Substanzen werden als Kittsubstanz in den Knochen eingebaut. Liegt eine
manifeste Osteoporose vor, so muss mit Medikamenten eingegriffen werden, die die Kittsubstanz verstärken. Diese Medikamente sind
in der Regel Bisphosphonate, die dann zu einer
Zunahme der Knochendichte führen. Für ältere
Frauen gilt das Für und Wider einer Hormontherapie mit Östrogen-Präparaten sorgfältig
abzuwägen.
Als weitere Basisfaktoren zur Vermeidung 
von Osteoporose gelten eine ausgewogene
Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie die
Vermeidung von schädlichen Zellgiften.
Mein Tipp: 
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihr
persönliches Osteoporose-Risiko, denn hier
kann echte Prävention betrieben werden, 
um langwierige Krankheiten zu vermeiden. 
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22 TAXIKURIER

Seite 23

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23TAXIKURIER
Amüsantes aus der Taxi-Historie
Anno dazumal
Spitznamen der
Taxler I Teil 4
Droschkenkutscher bedienen sich einer Wortwahl, die gelinde gesagt deftig oder auch grob
sein kann. Nicht nur der „Urvater“ der Münchner Lohnkutscher, Xaver Krankl, ist durch seine
groben Anekdoten bekannt, sondern in jeder
Generation der Fiaker sind Spitznamen, die der
Betroffene meist nicht so gerne hört, zur
allgemeinen Belustigung an der Tagesordnung.
Spott und Schadenfreude halten nur die
besonders Harten aus. Deshalb haben wir in
unserer Aufzählung von Spitznamen nur in
Ausnahmefällen auf lebende Zeitgenossen
zurückgegriffen. Grundsätzlich sind Bezüge zu
aktiven Kollegen rein zufällig.
Der Stehgeiger-Willi
war ein Taxler der eleganteren Sorte. Stets geschniegelt und gebügelt, sein Auto blitzte immer wie neu. Kein Wunder, bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts war er Violonist
einer Tanzkapelle im Cafe München, im Osten
am Rosenheimer Platz, also Stehgeiger, ein
gutaussehender noch dazu. Der Willi war nicht
nur schlau, sondern fast überheblich und ließ
es sich auch anmerken. Mit der Zeit gelang es
ihm zum Stammfahrer einer Münchner Spezialklinik zu avancieren. Die Patienten sollen
nach dem Zeitplan vom Willi aus der Klinik
entlassen worden sein, behaupten böse Zungen, z. B. Entlassungen nach Nordostbayern,
Dienstags, oder Schwaben und Württemberg
am Donnerstag. Selbstverständlich wurden
Sammelfahrten durchgeführt. Verlegungen
nach Genf wurden im Sommer dem Willi übertragen, weil die Patienten nicht flugtauglich
waren – im Winter war das etwas anderes.
Warum das so lief, darüber gab es Vermutungen, eigentlich war es ein offenes Geheimnis,
das aber erst in rund 20 Jahren bekannt gegeben wird.
Roßbollntoni
Der Toni war ein fester Bestandteil der Besatzung am Riemer-Flughafen. Der Toni war
stolzer Besitzer eines erbarmungswürdigen
Opels. Sein Outfit passte zum Zustand seines
Vehikels. Er trug völlig ausgebeulte Hosen, fast
ganzjährig Sandalen und ursprünglich knallrote T-Shirts. In der Zahnlücke steckte eine Zigarette ohne Filter. An den Renntagen, Mittwoch
und Sonntag, setzte er todsichere Insidertipps
auf Pferde, bis der TÜV ihn von seinem Opel
trennte und er als Fahrer am Flughafen dem
Ende seiner Fiakerlaufbahn entgegenwartete.
Immer im gleichen Verzug, nur noch grantiger.
Übrigens den Namen „Roßbollntoni“ hatte er
nicht von seinem Reinigungszustand, sondern
von der Liebe zu den Vierbeinern.
Der Baron
war eine Persönlichkeit, wie sie weder vor
noch nach ihm denkbar war. Er hatte das Auftreten eines ungarischen Gutsherren. Schaftstiefel, Breecheshosen und Ledermantel waren
sein Markenzeichen. Der 1909 geborene Herr
trug einen Knobelbart, seine Körperhaltung
glich der eines Generalstabsoffiziers. Der Baron fuhr nur nachts. Tagsüber kaufte er mit
seinem schwarzen Opel Kapitän im Landkreis
Starnberg Eier auf, die er an städtische
Stammkunden lieferte. Übrigens, Eier waren in
den 50er und 60er Jahre relativ teuer. Ein Ei
kostete soviel wie drei Semmeln – es gab demnach noch keine Massenproduktion. 
Als 1970 die Taxifarbe Hellelfenbein durch eine Änderung der BOKraft mit einer Übergangszeit bis 1975 eingeführt wurde, fuhr der
Baron seinen Opel Kapitän schwarz, Baujahr
1956, immer noch. Kurz vor Ablauf der Übergangsfrist 1975 suchte der Baron den Herrn
Stadtdirektor Dr. Z. auf und eröffnete dem
Spitzenbeamten, dass er auf Grund seines 
hohen Alters nur noch kurze Zeit Taxi fahren
werde und deshalb eine Umlackierung wohl
kaum mehr sinnvoll sei. Die beiden Herren 
kamen überein, dass in diesem Ausnahmefall
eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden
musste, die Herr Dr. Z. selbst veranlasste. 
Dabei unterlief dem Spitzenbeamten ein kleiner Fehler. Er genehmigte die Ausnahme von
der Farbe ohne zeitliche Begrenzung, was zur
Folge hatte, dass unser Baron aus ein paar 
Monaten fast 11 Jahre machte und bis 1986
mit seinem schwarzen Opel Kapitän als Unikat
durch München fuhr. Der Opel war inzwischen
auch schon biblisch alt – 30 Jahre – sämtliche
Versuche, die Ausnahmegenehmigung zu 
kürzen, gingen ins Leere. (HM)
Nachtcocktail 1
Von Wilhelmina Busching*
Nach heft’gem Tanzen, Feiern, Trinken
Ist’s schwer, ein Taxi ranzuwinken.
Praktisch ist’s, eh’ man sich quält,
man zwei-eins-sechs-eins-null gleich wählt.
Die Zentralisten in der Nacht
widmen sich mit viel Bedacht
den schwersten wohl von allen Dingen:
Fahrgast und Taxi z’samm’ zu bringen.
Sachen passier’n da, Mann oh Mann,
auf die ich mir gar keinen Reim machen kann.
Warum ich’s trotzdem in Versen erzähl’?
Na, es klingt halt hübscher im Nachtcocktail.
Schon mit der Adresse beginnt das Malheur,
wenn die nicht stimmt, sind die Fahrten meist leer.
Besonders beliebt sind „wandernde“ Kunden.
Sie werden per Zufall oder gar nicht gefunden.
„Wo bleibt mein Taxi, ich bin jetzt bei sieben.“
„Ja, herrlich, wär’ns doch bei der Oans steh’n geblieben!“
Man braucht gute Nerven und ein bisschen Humor,
denn nachts kommt oft gar Wundersam’s vor.
„Ich hab’ was verloren in einem ihrer Wagen,
mein Schlüssel ist weg, da wollte ich fragen,
ob der Fahrer den vielleicht gefunden hätt’ .
Können Sie ihn rufen, das wäre sehr nett.
Taxinummer??? Die weiß ich doch nicht,
ich weiß nur, dass der Fahrer türkisch spricht.
Es war ein junger mit ’nem zerfransten Bart.
Vom Kunstpark zum Stachus ging unsere Fahrt.“
„Wir geben’s mal durch, ja gern, junge Frau,
aber sagen’s mir noch, wann war das genau??
Ach, das wissen Sie nicht, sie waren zu acht.
Na ja, Zeit und Datum hätten’s halt leichter gemacht.
Ja, trotzdem fragen wir die Fahrer mal.
Waaas, es war gar kein Schlüssel, es war nur ein Schal?!“
Fortsetzung folgt …
*Telefonistin in der Zentrale

Seite 24

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24 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
W
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In diesem Monat das „W“
Warten – In manchen Dienstleistungszweigen
wird die Wartezeit bezahlt, aber bei uns ist dies
sinnlose – und auch noch teure – Zeit. Die
Fixkosten laufen weiter, nur die Räder nicht.
Manche Fiaker jedoch scheinen sich auf’s Warten regelrecht zu freuen: da wird minutenlang
in den Abgründen des Kofferraumes herumgekramt, während dessen man das Standplatztelefon weder hören noch sehen kann; da wird
der Funk leise- bzw gleich gar nicht angedreht,
weil die Zeitung wichtiger ist (Lesen BILDet
bekanntlich); da gleitet man lieber leer fünf
Kilometer zurück zum Lieblings- Stand, um
sich dort als Zehnter aufzustellen, und fährt
dabei an drei unbesetzten Standplätzen vorbei,
die man aber nicht mag („do gengan eh nur
Stüberl raus“) – und dies natürlich prinzipiell
nur auf der ganz linken Spur, schließlich
könnte man durch einen lästigen Aufhalter aus
dem Konzept gebracht werden.
Diese Rituale mancher Fiaker erinnern an das
Verhalten der berühmten Urlaubs- Lemminge,
die alle am ersten Ferientag mit Kind und Kegel auf die Autobahn müssen, um dann 20 Kilometer weiter – und fünf Stunden später – auf
der linken „Fahr“-Spur traditionell mitsamt
den Reihenhausnachbarn den Campingtisch zu
decken und den „Ballermann“ vorzufeiern.
Wer’s mog …
Weiter bzw. Weiteres – wieder einmal soll und
muß daran erinnert werden, dass bei dieser
Ansage in jedem Fall am Funk das ‚Weitere’
auch explizit abgeholt werden muß. Die Aufforderung der Zentrale (z. B. bei MVG-Aufträgen) „und dann Stachus / Prielmayer weiter“
bedeutet nicht, dass man dort – natürlich bei
ausgeschaltetem Funk – einfach den nächsten
Passanten kidnappt und nach Hause zwangsbefördert, um dessen Laune am Schluss wieder
zu heben mit dem Spruch „des zoit die Zentrale“ (wirklich alles schon dagewesen!). Und:
wenn’s mal ein Stückerl in das Münchner Umland geht, fahren Sie bitte nicht zu weit raus,
um sich dann erst auf II oder IV das „Weitere“
abzuholen. Die Reichweite des Funks ist bekanntlich begrenzt. Gelegentlich trifft so manches Funkloch das andere …
Wiederholung – Am Funk erhaltene Aufträge
sind zu wiederholen! Bei Standardaufträgen
wie „Prinzregenten 22, Mc Kinsey, Herr Meier“
wird ein „Kinsä, Meier“ als Wiederholung sicher akzeptiert werden. Ein „richtig“ als
Wiederholung gilt jedoch nicht, bedeutet es
doch in der Praxis mit 100 %iger Sicherheit,
dass der Fiaker den Auftrag eben nicht verstanden hat.
Haben Sie keine Scheu, die Zentrale aufzufordern: „bitte wiederholen“, wenn der Auftrag –
aus welchen Gründen auch immer – bei Ihnen
nicht komplett angekommen ist. Vielleicht war
dies Ihr Fehler, vielleicht gab es eine örtliche
Funkstörung (Ihr Hintermann rief gerade einen
Spezl auf Kanal VI), vielleicht hat aber auch
der Funksprecher genuschelt oder Ihnen den
Auftrag seinerseits nur als „Kinsä, Meier“ gegeben, in der fälschlichen Annahme, jeder
Fiaker (z.B. auch Anfänger) müsse mit dieser
Angabe gleich die richtige Abholadresse assoziieren.
Sie haben einen Anspruch darauf, am Funk die
komplette Adresse zu bekommen. Wenn der
Funksprecher von Kanal I schon beim nächsten Auftrag ist, fragen Sie im Zweifelsfalle
auf Kanal II oder IV sicherheitshalber noch
mal nach, ob Sie den Auftrag auch richtig
verstanden haben. Entscheidend ist, dass die
Kundschaft schnellstmöglich ihr Taxi bekommt.
Und: wiederholen Sie auch im Wagen den
Fahrtauftrag, den Ihnen die Kundschaft gibt.
Fragen Sie sicherheitshalber nach, ob Sie es
wirklich richtig verstanden haben. Die Streiterei geht richtig los, wenn der Kunde darauf besteht, er habe „Reigersbachstraße“ gesagt und
nicht „Reichenbach“, oder „Hederich“ und
nicht „Herterich“, oder „Herder“ und nicht
„Hertha“, „Herberg“ und nicht „Neuherberg“,
„Mettingh“ und nicht „Metten“, 
„Carlo Schmid“ und nicht „Karl Schmid“ usw.
usw …
Schrotti als häufiger Taxikunde weiß (leider
wiederholt an dieser Stelle) zu beklagen, dass
die Maulfaulheit derer, die auf ein freundliches
„Grüß Gott“ noch nichtmal mit einem „leck
mich am Arsch“ zu reagieren pflegen, damit
einhergeht, dass nach Ansage des Fahrtzieles
wortlos und wiederholungslos Gas gegeben
wird, mit dem Ergebnis, dass man z.B. statt am
Maximiliansplatz in der Maximilianstraße landet (bzw. landen würde, wenn man nicht als
„Bio- Navi“ die Ansage übernähme), und dass
es bei einigen Herrschaften unserer Zunft
zwischenzeitlich üblich ist, nach Fahrtende
den Taxameter auszuschalten und wortlos (!)
auf das weitere Geschehen zu warten. Auf die
– zugegeben, nicht mehr sehr freundliche -
Frage „kost’s wos?“ wird dann (wiederum
wortlos) auf den Taxameter gedeutet. Selbst
der Versuch, durch Trinkgeld solchen Aushängeschildern der Münchner Fiakerei noch ein
Wort zu entlocken, scheitert. Kein „Muh“, kein
„Mäh“; selbst über ein „bläde Sau, schleich di“
würde man sich noch freuen. 
Winter – Der Winter 05/ 06 darf wahrlich als
taxifreundlich bezeichnet werden.
Wenn, wie am Wochenende 4./5. März, der
MVV (bis auf die U-Bahnen) den Betrieb einstellt, lacht die Fiakerbörse.
Generell hieß es in diesem Winter selbst am
Mittleren- und Altstadtring häufig „Ski und
Rodel gut“, was die Fiaker bald im Minutentakt zu wörtlich nahmen, um mal hier in einen
Graben, mal dort in einen Schneehaufen zu
segeln. Ein Fiaker schaffte es in einer Nacht
gleich zweimal, jeweils zwei Kollegen zum
Rausschíeben zu benötigen …
Durch kriminaltechnische Feinarbeit konnte
ein Standplatzlügner entlarvt werden: zwei
Kollegen, die praktisch gleichzeitig den „Pocci“
anfuhren, bestätigten übereinstimmend, dass
der Schnee bei ihrer Anfahrt am Stand völlig
jungfräulich gewesen sei, obwohl sich nur eine
Minute vorher dort ein „Kollege“ am „Stand“
gemeldet hatte.
Die Fahrerei auf Schnee und Eis ist anstrengend und nicht jedermanns Geschmack. Alle
Sinne werden gefordert – was vielleicht in der
eingerosteten Routine auch gar nicht schlecht
ist. Lukrativ ist’s jedenfalls. Lieber Herumgerutscht als Herumgestanden!

Seite 25

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Seite 26

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26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Toll, was es beim Taxi alles gibt!
Die größte Überraschung für Sylvia
Schleifer in ihrem neuen Job war das
große Serviceangebot rund um das
Taxi. „Was da alles angeboten wird,
das wissen wahrscheinlich die wenigsten“, sagt die neue Mitarbeiterin in
der Taxizentrale. Wahrscheinlich 
wäre das auch an Sylvia Schleifer
vorbeigegangen, wenn sie nicht über 
eine Freundin den Mike Ettler (TAXI-
KURIER Ausgabe 6/05) kennengelernt
hätte. Und der Mike hat sich dafür
eingesetzt, dass die bis dahin arbeitslose Sylvia wieder einen Job hat.
„Seit Oktober bin ich jetzt in der
Zentrale, also noch in der Probezeit.
Anfangs kannte ich mich auch nur
im Norden von München aus“, sagt
die ehemalige Anwaltsgehilfin. 
„Aber inzwischen achte ich natürlich
auf alle Straßennamen in München.
Auch wenn ich bis jetzt nur am Telefon bin, ist der Job manchmal doch
ganz schön stressig. Besonders bei
Dialysefahrten. Ein Wahnsinn, wieviel man dafür in den Computer eingeben muss. Aber zum Glück habe
ich sehr hilfsbereite Kollegen.“
Obwohl sie erst kurz dabei ist, bekommt sie natürlich gerade am Telefon als erste mit, woran es beim 
Verhältnis Fahrer/Kunde in erster 
Linie mangelt: An Hilfsbereitschaft
und Eigeninitiative. Hier scheint sich
eine große Bequemlichkeit breit gemacht zu haben. Zu den meisten Beschwerden gehört nämlich, dass es
die Fahrer scheinbar nicht mehr nötig
haben, auszusteigen und an der Tür
zu klingeln. Oder liegt es daran, dass
manche einfach zu dumm sind, sich
einen Namen zu merken? Aber sie
haben es auch nicht mehr nötig, in
eine Gaststätte reinzugehen und den
Fahrgast abzuholen. „Das produziert
natürlich viele Leerfahrten, die dann
wieder ausgeglichen werden sollen“,
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre
Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt.
Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie
die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen
Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren
Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
resümiert Sylvia Schleifer. Völlig 
unverständlich ist für sie aber, dass
es tatsächlich Fahrer gibt, „die ihre
Kunden beschimpfen und beleidigen“, wie sie es immer wieder am Telefon hört und ausbügeln muss. Aber
für welchen anständigen Taxler ist so
etwas nicht unverständlich? (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Schleifer
Vorname: Sylvia
Alter: 47
Sternzeichen: Jungfrau
Familienstand: Unverheiratet,
2 erwachsene Kinder
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Hasenbergl
Hobbies: Radlfahren, Tanzen, 
Fitness
Musik: Samba, Cha-Cha, 
kein neumodischen Kram
Urlaub: Wo die Sonne scheint
„Klingeln gehört zum Service“
Sylvia Schleifer

Seite 27

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27TAXIKURIER
Der Blick zurück
Im April …
… vor 100 Jahren
1906: 18. April trifft ein furchtbares 
Erdbeben San Francisco. Über 28.000 
Häuser wurden zerstört und 1.000 Todesopfer beklagt. Mehr als eine Viertelmillion
Menschen wurden obdachlos.
… vor 75 Jahren
1931: Am 14. April endet mit der Abreise
des abgedankten Königs Alfons XIII. die
Monarchie. In Spanien wird die Republik
ausgerufen.
… vor 50 Jahren
1956: Am 18. April heiratet die amerikanische Schauspielerin Grace Kelly den 
Fürsten Rainier III. von Monaco und nennt
sich Gracia Patricia.
… vor 25 Jahren
1981: Am 12. April stirbt Joe Louis 
(*13. Mai 1914), amerikanischer Boxer, 
Weltmeister 1938–1949).
Leserbriefe/Forum
Low and green Straße
Ich muss wohl ziemlich blöd aus der Wäsche geschaut haben, denn mein Fahrgast fing 
sofort an, mir zu erklären, wo die Arcostraße ist. Er hat’s mir angesehen. Ich hatte keinen
Schimmer, wovon er spricht: Also, da fahren’s die Barerstraße immer g’radaus über den
Karolinenplatz und nach der Karlstraße rechts. Wissen Sie, fuhr er fort, die meisten Taxifahrer kennen die nicht und ich hab schon mit einem gestritten, der wollte nicht glauben,
dass es eine Arcostraße gibt und er verbesserte, ach sie meinen die Arcisstraße … Wäre ja
gar nicht schlecht geschlußfolgert, oder? Hellsehen und Schlußfolgern gehört schließlich
zu unseren Kernkompetenzen. Da hielt mir doch neulich ein Amerikaner einen Zettel hin,
darauf war zu lesen – Low and green Straße – wo wollte der wohl hin? – Es handelte sich
um die Lohengrinstraße. 
Matthias Hoerburger (Taxi 729)
Münchner Straßennamen
Es ist ja wirklich dankenswert, dass uns der Taxikurier das erklärt, was anderswo – z.B. in
Frankfurt, Berlin und Paris – an den Straßenschildern steht, nämlich, nach wem die Straßen benannt sind. Das besonders Aparte an Münchner Straßennamen aber ist, wie häufig
sie grammatikalisch falsch geschrieben sind. 
Im Stadtviertel unseres OB, der doch so gerne ein Intellektueller wäre, in Schwabing, wird
z.B. die Haimhauser Straße (korrekt) auch in der Version „Haimhauserstraße“ angeboten.
An der Schule steht auf dem Hausnummern-Schild „23“ dann auch folgerichtig und trotzdem falsch „Haimhauserstraße“ . Zum Ausgleich finden wir gleich nebenan „Ursula Straße“
statt „Ursulastraße“ . In der Mauerkircher Straße hat man in der Regel die (falsche) Version
„Mauerkircherstraße“ aufgehängt, laut einem Anwohner auch die Variante „Mauerkircher-
Straße“ ...
Peinlich, peinlich, peinlich, in einer Stadt mit zwei Universitäten, einer Vielzahl von Hochschulen und Akademien, einem Kultus- und einem Wissenschaftsministerium und der
höchsten städtischen Bürokratendichte pro Kopf der Bevölkerung in Deutschland: 28.000!
Daher mein Vorschlag: Ein kleiner Taxikurier-Wettbewerb „Wo sind Straßennamen falsch
geschrieben?“ als Nachhilfe für städtische Bürokraten und um uns in Zeiten von „Sprachtests für Ausländer“ ein bisschen weniger zu blamieren.
Fritz Rudolf Loewa, München, Taxi 3147
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift
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Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
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Seite 28

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28 TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
HALE auf der AMI in Leipzig
Auch dieses Jahr präsentiert sich HALE
electronic Salzburg wieder am Taxi-Tag
der AMI Leipzig. Herr Martin Leitner und
Herr Karl-Heinz Barkhausen sowie zwei
weitere HALE-Mitarbeiter freuen sich auf
Ihren Besuch in der Glashalle.
Neben den bewährten HALE-Produkten
wie Spiegeltaxameter, Microtax-05,
Thermopapierdrucker, Cey-System und
Cab Assistant wird folgende Neuheit präsentiert:
Cab Tracking: Die neue HALE Software
für Taxiortung und Routencheck punktet
mit vielen Vorteilen wie effizienter Übersicht über die Flotte, Frei-, Besetzt- und
weitere Status-Anzeigen, schneller Kontrolle über die Fahrzeugbewegungen,
nachträglicher Routenverfolgung, aktueller Standortübersicht sowie 
einer Unterstützung zur Sprachvermittlung. Mit dem Cab Tracking System bietet HALE ein äußerst attraktives, kostengünstiges und benutzerfreundliches
Systempaket für eine effiziente Übersicht
über die Taxiflotte.
Der Taxi-Tag während der AMI in Leipzig
ist am 5. April.
Der Prager Bürgermeister und sein 
Taxifahrer-Test
Wie kürzlich die SZ berichtete, betätigte
sich Pavel Ben, 42, Prager Bürgermeister
als Undercover-Agent. Er hat sich als
Tourist verkleidet, um so Prags Taxifahrern, denen ein miserabler Ruf anhängt,
zu testen. Man sagt den Prager Kollegen
nach, dass sie den Touristen völlig überhöhte Preise abverlangen, was diesen
wegen des Kaufkraftgefälles oft nicht
einmal auffällt. Bem’s Feldversuch ergab,
dass ein Fahrer das doppelte des regulären Preises verlangte, ein anderer absolut
korrekt abrechnete. Mittlerweile schickt
die Prager Stadtverwaltung regelmäßig
Kontrolleure los, um die schwarzen
Schafe zu stellen.
Drastische Strafen von Geldbußen zwischen 1.500 und 7.500 Euro bis zum
Entzug von Taxi-Lizenzen sollen das
Image der Prager Taxler wieder in’s rechte Licht rücken. Soviel Rückendeckung
der kommunalen Seite würden auch wir
uns manchmal wünschen. 
Glückwunsch
Manuela Mehringer, Taxi 651 und Marianne Wellner, Taxi 2877, beide München, waren
die turboschnellen Anruferinnen, die die richtige Lösung wussten. Sie haben je zwei
Karten für die Vorstellung „Vermischte Gefühle“ in der Komödie im Bayerischen Hof
gewonnen, die noch bis zum 20. Mai läuft.
VW bietet 1,9%-Finanzierung und Touran-Sondermodell „Goal“ mit tollen Preisvorteilen an!
Die Fußball-WM wirft ihre Schatten voraus: Ab dem 17.02.2006 bietet die Volkswagen AG
im Rahmen der „Goal-Wochen“ wieder eine attraktive Taxi-Finanzierungsaktion und ein
Touran-Sondermodell mit hohem Kundenvorteil an. Die Details: 
➜ Sonderfinanzierungsaktion bis zum 30.06.2006 (Bestellung des Kunden) für Touran,
Passat und Sharan als Taxi-/Mietwagenmodelle mit einem Zinssatz von 1,9% bei einer
Laufzeit von bis zu 48 Monaten.
➜ Das Touran-Sondermodell „Goal“ wartet mit zusätzlichen, interessanten Ausstattungen
– z.B. Klimaanlage „Climatic“, Leichtmetallräder „Hockenheim“ 6,5J x 16, Radio-Navigations-System „RNS 300“ (ohne CD-Wechsler) – sowie einem attraktiven Preisvorteil
von 1.200 Euro auf. Den Touran „Goal“ (TDI 77 kW, 5-Gang) mit Taxi-/Mietwagenpaket
gibt es ab 18.083 Euro (unter Berücksichtigung des Taxinachlasses zzgl. Ust.).
Die im Taxigewerbe bekannten Volkswagen-Taxikonditionen
➜ Taxi-/Mietwagennachlass von 20%
➜ Inhaberregelung mit 15%
➜ kostenlose Selbstabholung in Emden bzw. in der Autostadt (nur Touran)
➜ Taximobilität
werden für VW Pkw-Modelle auch im Kalenderjahr 2006 unverändert angeboten. 
E-Klasse Taxi – WM-Wochen
Im Rahmen dieser Aktion erhält jeder Taxi- und Mietwagenunternehmer, der zwischen
dem 1. März 2006 und dem 31. Mai 2006 eine neue E-Klasse Limousine oder T-Modell der
Baureihe 211 als Taxi oder Mietwagen bestellt und übernimmt, bei Anbringung einer von
der DCVD kostenlos zur Verfügung gestellten Türenwerbung einen einmaligen Betrag in
Höhe von 2.000 Euro zuzüglich der Mehrwertsteuer. 
Entscheidende Voraussetzung für den Erhalt der Aktionsvorteile ist nur, dass auf diesem
neuen Fahrzeug direkt nach Auslieferung eine von Mercedes-Benz kostenlos zur Verfügung gestellte Türenwerbung angebracht wird, die mindestens bis zum Ende der Fußball-
Weltmeisterschaft 2006 am Fahrzeug angebracht bleibt. 
Nutzen Sie das Angebot solange der Vorrat reicht!
TAXAT Sommerreifen für Mercedes-Benz-Taxi- und Mietwagenfahrzeuge
Mittlerweile bietet DaimlerChrysler im vierten Jahr die speziell für Fahrzeuge der Marke
Mercedes-Benz entwickelten Taxi-Sommerreifen „TAXAT“ an. 
Folgende Reifen sind bei den Mercedes-Benz Autohäusern exklusiv erhältlich:
TNR Q440 Dimension Hersteller Profil unverbindl. VK für Baureihe
inkl. MwSt.
e
0111 1132 195/65 R 15 H Continental TAXAT 57,00 202, 203, 210, 124
0111 1133 205/65 R 15 H Continental TAXAT 69,00 210, 124
0111 1028 215/55 R 16 V Continental TAXAT 118,00 210
0111 1029 225/55 R 16 V Continental TAXAT 122,00 211
Die Beliebtheit der TAXAT Reifen gründet sich auf ihre bereits bekannten und in der
Branche hochgeschätzten Vorteile:
➜ Gleichmäßiger Abrieb durch spezielle Gummimischung (sehr hohe Laufleistung)
➜ Rollwiderstandsenkendes Profil (Senkung der Treibstoffkosten)
➜ Niedrige Abrollgeräusche und ausgezeichnete Federungseigenschaften 
(hoher Fahrkomfort)
Der TAXAT Reifen wird von der Continental AG im Auftrag von DaimlerChrysler als
Premiumreifen extra für die preissensible sowie sicherheits- und laufleistungsorientierte
Kundengruppe der Taxi- und Mietwagenunternehmen hergestellt.

Seite 29

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29TAXIKURIER
Motiv des Monats
Taxistand Viktualienmarkt, März 2006
Dreigroschenkeller
Eine
Kulturspelunke
zum futtern,
feiern
und fabulieren
Lilienstrasse 2, 81669 München
Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
Mo-Fr von 18
00
-1
00
Sa-So von 18
00
-3
00
geöffnet

Seite 30

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TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Die wichtigsten
Bauwerke Münchens
Wer die Ortskundeprüfung und somit
den Taxischein bestehen will, muss
neuerdings die wichtigsten Bauwerke
Münchens (er-)kennen. Dies sollten
auch praktizierende Taxler beherrschen, die bereits in der Landeshauptstadt unterwegs sind. So haben
wir die Probe aufs Exempel gemacht
und den Taxifahrern ein schwindelerregendes Foto unter die Nase gehalten: Uptown Munich, der mit 
146 Meter höchste Turmbau Münchens, am Georg-Brauchle-Ring wird
künftig vom Mobilfunkanbieter O2
als Zentrale und Alleinmieter übernommen.
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 278, 5. März, 16.10 Uhr, 
Odeonsplatz)
Obwohl die Münchner Skyline nur
wenige Bauwerke dieses Maßstabes
aufzuweisen hat, beweist dieser Taxifahrer wenig Weitblick. Er mustert
das Foto eindringlich, überlegt und
grübelt. Plötzlich assoziiert er den
gesuchten Standort, aber der Straßenname ist ihm dann leider nicht
geläufig und er scheint die Orientierung zu verlieren. Oder ist es vielleicht doch ein Büroturm am Georg-
Brauchle-Ring?
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 2: ✷✷✷
(Nr. 401, 5. März, 17.10 Uhr,
Hauptbahnhof Nord)
„Kennen Sie dieses Gebäude?“ Der
Mann antwortet in einem Satz „Uptown Munich am Georg-Brauchle-
Ring“ . Erfreut über seine Ortskunde
oute ich mich als Taxi-Checker und
er lächelt daraufhin verschmitzt. Bereits zu Beginn der Befragung hat er
mich erkannt, da ich ihn bereits im
Vorjahr („Kurzstrecken per Visa“,
Heft 7/05, Taxi Nr. 3) im Visier hatte.
Auch heute bewies er sich als erfahren und kundig und das Ergebnis der
Befragung war sehr gut.
Taxi 3: ✷
(Nr. 105, 5. März, 17.20 Uhr,
Hauptbahnhof Süd)
Nach konzentriertem Studium des
Fotos verwechselt dieser Kandidat
das Uptown Munich mit den High
Light Towers, die mit „nur“ 113 und
123 Metern Höhe ebenso die umstrittene Silhouette und Architektur von
München prägen. Ohne Zweifel
behauptet dieser Fahrer, in diesem
Bauwerk das neu errichtete Innside-
Hotel, in der Parkstadt Schwabing, 
an der Mies-van-der-Rohe-Straße zu
erkennen. 
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 681, 5. März, 18.00 Uhr,
Münchner Freiheit)
Diese Taxilady will sich eigentlich
durch meine stupiden Forschungen
überhaupt nicht aufhalten lassen.
Etwas widerwillig nennt sie mir ganz
richtig den Georg-Brauchle-Ring als
Adresse des Gebäudes und ergänzt
auch noch, dass da Büros drin sind.
Aber eigentlich kann sie wohl gar
nicht nachvollziehen, wie ich an
Hochhäusern interessiert sein kann,
wenn doch die ganze Stadt mit 
40 cm Neuschnee im Verkehrschaos
steckt. 
30 TAXIKURIER
Gärtnerstr. 60, 80992 München,
T el.: 14390620, www.club-pompadour.de
täglich von 2000 -6 00 Uhr geöffnet
Jeden Dienstag von 20 00 -2 400 Taxi-Essen.
EROTIKCLUB mit Table Dance
Bist Du in München on T our –
dann besuch das Pompadour

Seite 31

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Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 3313, 6. März, 16.50 Uhr,
Kurfürstenplatz)
„Uptown Munich“, so nennt dieser
Mann den kosmopolitischen Namen
des Gebäudes und weiß auch, dass
es am Georg-Brauchle-Ring steht.
Als er dann auch noch als bisher
erster „Prüfling“ den Mobilfunkanbieter O2 als Mieter nennt, bin ich
froh, dass er somit die komplette
Monatsfrage des Taxikuriers gelöst
hat. Am Ende erfahre ich auch noch,
dass der ermittelte Taxi-Check-Gewinner bereits vor ca. 4 Jahren von
der Abendzeitung als nettester Taxifahrer Münchens erklärt wurde und
fühle mich mehr als bestätigt.
Der Gewinner!
Andreas Vornam
Nymphenburger Straße 180
80634 München
erhält für seine vorbildliche Stadtkenntnis ein Präsent von der AUDI AG.
Im April herrscht Hochbetrieb auf dem Messegelände: Gleich drei renommierte 
Fachmessen öffnen ihre Tore und bringen Zehntausende Fachbesucher aus aller Welt nach
München und hoffentlich in unsere Fahrzeuge. 
Den Auftakt im Messe-Reigen bilden SEMICON EUROPE 2006 und METAV 2006 MÜNCHEN.
Als führende Branchenplattform richtet sich die SEMICON EUROPE, die 30. Internationale
Jahresausstellung für Halbleiterprodukte, -stoffe und Dienstleistungen mit ihrem Angebot
an die Entscheider der Halbleiterindustrie, Halbleitergeräte- und Halbleitermaterialienindustrie. Rund 15.000 Fachbesucher werden vom 4. bis 6. April 2006 in den Hallen A1 bis A3
der Neuen Messe München und dem ICM erwartet. Vom 4. bis 7. April 2006 präsentiert die
Fachmesse METAV als erste große Veranstaltung für die gesamte Metallverarbeitung und
Produktionstechnik im laufenden Jahr die neuesten Produkte, Fertigungslösungen und
Dienstleistungen im Ostteil des Messegeländes (A5, A6, B5, B6). Gegen Ende April schließlich, vom 25. bis 28.4.2006, öffnet die ANALYTICA ihre Pforten. Die internationale Leitmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie fokussiert alle Themen, die Entscheider
und Anwender in der chemischen Industrie, Pharmazie und Medizin sowie der industriellen und öffentlichen Forschung bewegen. Rund 1.000 Aussteller aus dem In- und Ausland
präsentieren auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern marktfähige Produkte und Lösungen rund um die Instrumentelle Analytik, Diagnostik, Labortechnik und Biotechnologie.
Konstante im M,O,C,-Kalender
Fest etabliert im M,O,C,-Veranstaltungskalender ist seit vielen Jahren die exklusive Schuhmodemesse Moda Made in Italy. Vom 7. bis 9. April trifft sich die Branche im M,O,C, zu
dieser wichtigsten deutschen Order- und Arbeitsmesse für Schuhe im mittleren und gehobenen Preissegment: Über 3.000 Besucher aus ganz Europa und mehr als 300 führende
Hersteller haben dann nur ein Thema: die Schuhtrends Herbst/Winter 2006!
Volles Programm
31TAXIKURIER
Messe München
Dauerbrenner
Was muss ich an der 
Taxirufsäule beachten?
Die Taxi-München eG betreibt an ca. 120 Taxistandplätzen Taxirufsäulen 
mit ca. 200 Telefonanschlüssen.
Diese Rufsäulen haben alle gemeinsam, dass man den aussen liegenden Hebel am Feisprecher während des Gespräches mit dem Kunden nach unten gedrückt halten muss. 
Der Hebel darf erst nach Beendigung des Gespräches losgelassen werden.
Nun gibt es seit einigen Jahren das Nachfolgemodell der genannten Rufsäulen; die Solar-
Rufsäulen. Von diesen wurden bereits ca. 20 Stück aufgestellt; teilweise als Ersatz für defekte alte Säulen oder an neuen Taxistandplätzen. Bei diesen Solar-Rufsäulen herrscht immer
wieder Verwirrung darüber, wie man mit der Anrufannahme-Taste umgehen muss. 
Das ist nicht ganz einfach, da der Hersteller (Firma Neumann) diese Rufsäulen mit zwei
unterschiedlichen Platinen ausgestattet hat. 
Zum einen gibt es Rufsäulen mit einer Platine, bei denen die Taste während des Gespräches
gedrückt werden muss (ältere Version) und zum anderen Rufsäulen, bei denen nur zur Gesprächsannahme die Taste kurz zu drücken ist (neuere Version).
Zur Übersicht hier nun die Solar-Rufsäulen, bei denen während des ganzen Gespräches die 
Anrufannahme-Taste gedrückt werden muss: „Arnulf“, „Allacher-Bahnhof“, „Thalkirchen“,
„Stachus-Rondell“, „Waldfriedhof“, „Kreiller“, „Brieger“, „Perlacher Forst“.
Die Taxi-München eG ist bemüht dieses Durcheinander abzustellen und alle Solar-
Rufsäulen auf die neuen Platinen umzustellen. In jedem Fall sollte dem Kunden die Taxinummer bekannt gegeben und Sonderwünsche abgefragt werden. (NL)
Das höchste Bürogebäude Münchens:
146 Meter hoch, 38 Geschosse, über 50.000 m2 Bürofläche.
Uptown München am Georg-Brauchle-Ring.
Dreigroschenkeller
Eine
Kulturspelunke
zum futtern,
feiern
und fabulieren
Lilienstrasse 2, 81669 München
Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
Mo-Fr von 18
00
-1
00
Sa-So von 18
00
-3
00
geöffnet

Seite 32

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Außergewöhnliche Kollegen
32 TAXIKURIER
Wie Gerd Deutschmann 
Franziska van Almsick besiegt hat!
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen bewegen, 
wissen wir. Auch finden wir von Berufslosen bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und wir haben 
Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen 
Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXI-KURIER will Ihnen
diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen:
Dabei wollte er eigentlich weder das
eine noch das andere werden. „Ursprünglich wollte ich ins Hotelfach.
Schließlich hatte ich beste Voraussetzungen. Meine Urgroßeltern und
Großeltern waren die Wirtsleut vom
Hacker-Keller und meine Mutter wurde sogar im Hacker-Keller geboren.
Bei meiner Vorliebe für gutes Essen
hätte ich mich sehr für die Gastronomie geeignet.“ Aber wie so oft im Leben kam dann alles ganz anders.
„Auf einer Zugfahrt bin ich für einen
Film engagiert worden, weil ich skifahren konnte und bin mit einem fertig unterzeichneten Vertrag heimgekommen. Mein erster Film hieß
‘Gesetz ohne Gnade’ und der Regisseur war Harald Reindl.“ Aus diesen
Anfängen ist ein 20jähriges Engagement im „Platzl“ geworden. „Ich hab’
mit vielen bayerischen Volksschauspielern auf der Bühne gestanden.
Unter der Regie von Ludwig Schmid-
Wildy habe ich auch mit Erni Singerl
gespielt, getanzt und gesungen. Aber
ich war schon immer einer, der volle
Power gebraucht hat. Und das Theater war mir einfach zu wenig. Deshalb war für mich Taxifahren schon
immer ideal. Zusammen mit dem
Kollmannsberger Hansl hab’ ich dann
den Taxischein gemacht. Anstatt mit
den Kollegen nach der Vorstellung
bei ein paar Bierchen der Geselligkeit
zu frönen, bin ich Taxi gefahren.
Oder auch zwischendurch, wenn mit
Film und Theater nicht soviel los war.
Deshalb habe ich mich um eine Konzession beworben und diese auch erhalten. Mit der Nummer fahr’ ich
heute noch.“
Taxifahren ist 
eine Sucht
Dass Taxifahren eine Sucht ist, der
Gerd Deutschmann ist der beste 
Beweis. Man kann ihn vom späten
Vormittag bis zum frühen Nachmittag oder vom späten Nachmittag bis
zum frühen Morgen auf der Straße
entdecken. Wie das natürlich auch
seine Fahrgäste tun. „Manche erkennen mich, ich selber oute mich aber
selten. Viele glauben auch, ich hätte
einen Doppelgänger.“ Besonders, seit
er sich sein Gesicht für Werbung bezahlen lässt. Da konnte man ihn für
Paulaner sehen oder für Rodenstock.
Das Highlight war aber zweifellos
Wenn der Kollege Deutschmann beim
„Glase“ („Helmut Glas ist der Kommunikationspunkt schlechthin“) auf
den Hof fährt, unterscheidet er sich
kaum von der übrigen Spezies der
Taxler. Bis auf ein paar Feinheiten: Er
ist stets freundlich und gut gelaunt,
ist eine stattliche Erscheinung und
außerdem bekannt von Bühne, Film
und Fernsehen. Denn wenn man es
genau nimmt, ist Gerd Deutschmann
erst im Nebenberuf Taxler geworden.
Das aber, wie er betont, „aus Leidenschaft“ . Hauptberuflich ist der
Deutschmann Schauspieler. Seit
56 Jahren. Taxler ist er „erst“ seit
40 Jahren. 
Ein Mann mit vielen Talenten
ER- TAX
Kundendienst 
 Fachhändler
Isoldenstraße 23 · Halle 51
Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung
– Taxameter Hale und Kienzle
– Funk, Funkantennen
– Spiegeltaxameter
– Alarmanlagen
– Quittungsdrucker und Programmierung
– Navigationssysteme
– Taxameter Tarif-Programmierung
– Freisprechanlagen
– Taxi-Dachzeichen
– u.v. m.
Telefon 089 / 30 74 80 47
Mobil 01 77 / 2 70 32 70

Seite 33

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Milka Schokolade. „Die haben ein
Jahr frei und zwei Jahre exklusiv mit
mir gearbeitet. In der Zeit haben die
ein mehrfaches an Schokolade verkauft wie vorher. Das war ein Quantensprung, der sogar Franziska van
Almsick mit ihrer ‘Lila Pause’ weit
hinter sich gelassen hat.“ Dass Werbung auch noch angemessen honoriert wird, ist mehr als nur ein schöner Nebeneffekt. Dass trotz allem die
Aussicht auf einen schönen Stich die
Vernunft außer Gefecht setzen kann,
das war auch bei Gerd Deutschmann
in der Sendung „Verstehen Sie Spaß“
mit Frank Elstner erst vor Weihnachten wieder zu beobachten. Darin sollte er viel zu viel Gepäck und viel zu
viele Passagiere in seinen damaligen
124er Benz verstauen und nach
Nürnberg kutschieren. „Völlig unmöglich. Aber den guten Auftrag
wollte ich mir einfach nicht entgehen
lassen“, gibt er zu. „Und das Ganze
war wirklich nicht getürkt. Ich hab’
den Auftrag von einer Kollegin übernommen.“
Zur Zeit steht bei Gerd Deutschmann
nix auf dem Spielplan. Erst zur Fußball-WM kann man ihn wieder in 
einem Werbespot „einer Weltfirma
sehen. Aber das ist so geheim, dass
ich noch nichts darüber erzählen
kann.“ Ganz im Gegensatz zu seiner
Hütte im Salzburger Land. Von diesem Juwel schwärmt er gerne. Es ist
sein Kraftquell. (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Deutschmann
Vorname: Gerd
Alter: 70
Sternzeichen: Löwe
Familienstand: verheiratet, 
2 wohlgeratene Töchter
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Fürstenried
Hobbies: Familie, Hütte im 
Salzburger Land, Schwimmen, 
Saunen, Kochen
Musik: Klassik
Urlaub: Starnberger See und 
Salzburger Land
Taxi-Nummer: 2584
BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN
STATT EIN-STERNE-KOMFORT.
München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254
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Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel-
Motor; 110 kW (150 PS)**
Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr.
Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung
Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz
• Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter
Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre
gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage •
Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder
61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer •
Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose
12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten •
Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und
Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt
Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung
**Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1;
 CO2-Emission in g/km189-192
Anzahlung 5.597,00 €*
Laufzeit 36 Monate
eff. Zinssatz 2,49%
monatliche Rate 599,00 €*
 * alle Beträge inkl. 16% MwSt.
Anzahlung 5.500,00 €*
Laufzeit 37 Monate
eff. Zinssatz 2,94%
Schlußzahlung 5.180,00 €*
monatliche Rate 469,00 €*
Supergünstige Finanzierungen.
WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER

Seite 34

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Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Hans Billmeier
Ja, richtig gelesen, Hans Billmeier, der ehemalige Multifunktionär und selbsternannte Tugend-Wächter, erhält
die Zitrone des Monats.
Am Dienstag, den 31. Januar, erhielt Kollege Mehmet
Polat, Taxi 2792, um 21.11 Uhr auf der Hackerbrücke
fahrend einen Auftrag. „Augustiner Keller, Arnulf 52“ .
Wenige Augenblicke später war er am „Augustiner“ und
sah, wie ein anderes Taxi seinen Fahrgast „abstaubte“ .
Der Unternehmer Polat monierte und erhielt die unglaubliche, verletzende und arrogante Antwort „Merk
dir den Namen Billmeier, geh’ in die Türkei und fahr
dort Taxi.“ Billmeier fuhr mit dem Fahrgast weg, Kollege
Polat meldete den Vorfall um 21.14 Uhr, also drei Minuten nach dem Auftrag der Zentrale. Für diesen unkollegialen, fremdenfeindlichen Vorgang erhält Hans Billmeier, der hier seine wahre Moral demonstriert hat, die
Zitrone des Monats. (PR) 
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Wolfgang Falk (Taxi 1814)
Weit weg von München, nämlich in Berlin, konnte Hans
Meißner in einer Gesprächsrunde mit Bundespolitikern
Lob für einen Münchner Taxler einheimsen. Was war
geschehen? Ein leicht angetrunkener Fahrgast kam beim
Aussteigen aus dem Taxi 1814 wegen Glatteis zu Fall
und verletzte sich erheblich. Der Taxifahrer Wolfgang
Falk kümmerte sich sofort um den Verletzten, versorgte
ihn und fuhr ihn zur Nothilfe Neuperlach. Nach der Erstversorgung brachte der vorbildliche Kollege den Fahrgast nach Hause. Der Fahrgast war von dieser Behandlung so begeistert, dass er dies in seinem Bekanntenkreis, zu dem auch ein Bundestagsabgeordneter gehört,
weitererzählte. 
Auch die Taxi-München eG und der TAXIKURIER sind
begeistert und stolz auf Herrn Falk und überreichen mit
Freude die Rose des Monats. (PR)
34 TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B.Schreiner S.v.Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 35

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35 TAXIKURIER
Recht um’s Taxi
Handy
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht
und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen.
1. Während der Fahrt. 
Dürfen wir wenigstens an der Roten
Ampel mit dem Handy telefonieren
und an der Bahnschranke und im
Stau? Theoretisch ja, aber nicht immer empfehlenswert. Das Gesetz sagt
zwar ausdrücklich, dass die Handy-
Benutzung erlaubt sei, wenn das Auto
steht und der Motor ausgeschaltet ist.
In diesem Fall kann uns aber schnell
etwas anderes passieren: der Motor
springt nicht gleich wieder an, die
Weiterfahrt verzögert sich, das Gesetz
sieht darin eine vermeidbare „Verkehrsbehinderung“, was ebenfalls eine
Geldbuße nach sich zieht.
2. Fahrzeuglenker. 
Mitfahrern, etwa Taxigästen, ist es
selbstverständlich erlaubt, mit dem
Handy zu telefonieren. Das Handy-
Verbot gilt nur für die Fahrer, allerdings nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Lenker von Omnibussen,
Schneepflügen und anderen Fahrzeugen, sogar für Fahrradfahrer; bei letzteren beträgt die Geldbuße 25 Euro.
3. Handy und Autotelefon. 
Was ist mit dem anderen Technik-
Kram, mit Organizern, MP3-Playern,
Digitalkameras und Taschenrechnern? Dürfen wir sie während der
Fahrt bedienen? Ja, was etwas erstaunt, aber das Gesetz spricht ausdrücklich nur von „Mobil- und Autotelefonen“ . 
4. Halten. 
Wenn wir eine Einrichtung haben,
die das Telefonieren erlaubt, ohne das
Telefon zu halten, ist dies erlaubt.
Und wenn wir das Handy am Hals
zwischen Kopf und Schulter einklemmen? Verboten.
5. Handy-Benutzung. 
Ziehen folgende Einwände? Ich habe
mit dem Handy gar nicht telefoniert,
sondern dessen Musikfunktion benutzt und den Internetzugang. Oder:
Ich war am Wählen, aber noch nicht
am Telefonieren. Oder: Ich habe das
Handy gerade weglegen wollen. Billige Ausreden, sagen die Gerichte, das
Gesetz spreche allgemein von „Benutzung“ eines Handys, also seien alle Nutzungsarten des Handys verboten. Auch das bloße Anwählen und
das Weglegen, ebenso das Versenden
von SMS. Und wenn wir lediglich auf
das Display sehen? Etwa um das aktuelle Datum oder den Namen eines
Anrufers zu erfahren? Das ist unter
den Gerichten noch umstritten. Richtig dürfte sein, das bloße Ablesen
nicht als „Benutzung“ zu verstehen.
Denn der Sinn des Handy-Verbots ist
ja die Verhinderung einer doppelten
Ablenkung, einmal der Ablenkung
Wer zur „Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons“ das Telefon bzw. den Hörer
„aufnimmt oder hält“, wird mit 40 Euro und 1 Punkt bestraft. So steht es im
Gesetz. Klingt klar und einfach. Gleichwohl gibt es zahlreiche Sonderfragen.
unserer Aufmerksamkeit und zum
anderen der Ablenkung unserer Hände, wir sollen beide Hände frei haben
für Fahraufgabe. Wer nur aufs Display
schaut, kann durchaus beide Hände
am Steuerrad haben.
6. Wiedererkennen. 
Manche verteidigen sich so: Vielleicht hat eine andere Person telefoniert, ich jedenfalls nicht. Was dann?
Die Polizei, die Justiz muss es einem
beweisen. Als nächstes lässt sich die
Polizei unser Passfoto vom Einwohnermeldeamt zufaxen. Der Polizist,
der uns gesehen haben will, wird es
sich anschauen. Nun entscheiden sein
Erinnerungsvermögen und seine Notizen, die er damals machte, um uns
zu beschreiben.
35TAXIKURIER

Seite 36

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36 TAXIKURIER
Das Oberwiesenfeld war bis in die
1960er Jahre hinein Sportflugplatz
und militärisches Exerziergelände,
das erst mit der Umwandlung zum
Olympiagelände seit 1966 sein jetziges Aussehen erhielt. Bis 1835 befand sich auch das Pulvermagazin
der Münchner Garnison der Königlich-Bayerischen Armee auf dem
Oberwiesenfeld, in sicherer Entfernung zur Stadt und zu den Dörfern
Milbertshofen, Moosach und Neuhausen.
Eine verpfuschte Jugend
Seit 1832 war in einer der Kasernen
auf dem Marsfeld der 23-jährige Stanislaus Schmidt aus Günzburg stationiert. In seiner Personalakte hieß es,
der Suff habe sein junges Leben zerstört, er habe infolge seines Lasters
den schulischen Anforderungen nicht
genügen können und sei zum scheuen Einzelgänger geworden. Als 15-
Jähriger beispielsweise sah es bei ihm
folgendermaßen aus: „Schmidt wurde
von Tag zu Tag liederlicher, so daß er
endlich alle Kleidungsstücke, Leibwäsche, Bücher und sonstige Effecten,
die er vom elterlichen Haus mitgebracht, um den niedrigsten Preis verschleuderte, damit er seiner schändlichen Trinksucht genügen konnte.
Zu dieser großen Leidenschaft gesellte sich noch das Laster der Unreinlichkeit. Das Waschen und Kämmen
hatte er zuletzt ganz verlernt.“ 
Beim Militär zog einer wie Schmidt
nicht nur disziplinarische Maßnahmen seiner Vorgesetzten auf sich,
sondern wurde auch verspottet und
terrorisiert. Deshalb fasste er, der sich
Wie kommt die Pulverturmstraße nach Feldmoching?
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln
und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
als missverstandener, gebildeter
Mensch sah, einen spektakulären
Plan: Er wollte ein beispielloses Blutbad unter seinen Peinigern anrichten,
den Drangsalierern, die er hasste und
zugleich bewunderte, weil er sein
wollte wie sie: Am 16. Mai 1835 sollten beim Pulverturm 500 Offiziersanwärter vor einem General antreten,
und genau an diesem Tag war
Schmidt zum Wacheschieben im
Turm eingeteilt. 
In die Geschichte gebombt
In seinem Abschiedsbrief erklärte
Schmidt: „Die schon seit längerer
Zeit erlittene unwürdige Behandlung
von Seiten der Offiziere, dann die
Sorge um meine fernere Existenz, die
ich als Soldat äußerst gefährdet sah,
bewogen mich, meinem Leben auf eine gewaltsame Weise ein Ende zu
machen, und zwar dadurch, daß ich
den Pulverturm in die Luft sprenge.
Möge mir dieses Vorhaben gelingen!
Möge ferner dieses Ereignis den treffenden Behörden einen Wink geben,
Sorge dafür zu tragen, daß Leute, die
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Seite 37

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37TAXIKURIER
durch ihre Bildung Anspruch auf eine
bessere Behandlung haben, nicht behandelt werden, wie mir das Unglück
zu Theil wurde.“ 
Zu Schmidts Verwunderung erschienen seine potentiellen Opfer an jenem
Nachmittag aber nicht, denn der General hatte zwei Schwindelanfälle 
erlitten und war zweimal vom Pferd
gestürzt, weswegen die Parade abgesagt wurde. Schmidt entschloss sich,
sein Fanal dennoch zu setzen, auch
wenn ein zahlenmäßig nur mehr beschränkter Massenmord zu erwarten
war, und zündete gegen 15.30 Uhr die
gelagerten 300 Zentner Sprengstoff. 
Vom Pulverturm blieb nur noch ein
tiefer Krater übrig, von Schmidt
überhaupt nichts mehr. Neun wachhabende Soldaten wurden zerrissen
und der Explosionsdruck schleuderte
einen verkohlten Arm bis zur Theresienstraße, wo er durch ein geborstenes Fenster in das Innere der noch im
Bau befindlichen Alten Pinakothek
flog. Ein großer Teil der Fensterscheiben in der Residenzstadt und in den
Dörfern ging zu Scherben. Der Knall
konnte bis nach Passau gehört werden. Eine Bewohnerin der Maxvorstadt berichtete: „Eben traten wir vor
die Thüre, als plötzlich mit einem
donnerartigen Krach der Thürstock
über mich ausstürzte, die Thüre, Mörtel, Ziegelsteine und eine Wolke von
Staub mit sich reißend. Aber da
krachte es ein zweites Mal und Papa
deutete nach den Wolken, wo zwei
rothe Feuersäulen majestätisch wider
den Himmel standen.“ 
Die offiziellen Stellen beurteilten das
Wechselverhältnis zwischen Schmidts
Charakter und dem Militärleben natürlich genau anders herum als der
Selbstmörder, der sich mit seiner Tat
bombastisch verabschiedet hatte,
nicht ohne Unbeteiligte mit in den
Tod zu reißen: „Schon mancher verdorbene Jüngling, schon mancher
Taugenichts wurde bei dem sehr ehrenwerten Militärstande gebessert.
Doch was Hänschen nicht ist, wird
Hans nimmermehr. Schmidt blieb,
was er war, ein Faulenzer, Spieler
und Säufer. Zurechtweisungen sollen
auf Zurechtweisungen gefolgt sein.
Es läßt sich durchaus folgern, daß er
dasjenige selbst veranlaßte, was er in
seinem hinterlassenen Briefe auf Andere, vorzüglich auf seine Vorgesetzten hinüber zu wälzen suchte.“ 
Große Wirkung – kleine Straße 
Die verheerenden Zerstörungen der
Explosion führten zum Bau eines
neuen Pulverturmes weiter abseits
menschlicher Ansiedlungen als auf
dem Oberwiesenfeld, nämlich an der
Grenze der Gemarkungen der Gemeinden Milbertshofen und Feldmoching auf Feldmochinger Gebiet. Dort
entstanden im Gefolge die heute gewerblich genutzten militärischen 
Depotgebäude an der Schleißheimer
Straße 395 / Ecke Augustin-Rösch.
Der Pulverturm selbst verschwand,
sein Name lebt in der Gaststätte „Pulverturm“ an der Schleißheimer 393
fort. Die Gemeinderäte von Feldmoching beschlossen im Jahr 1925 eine
Pulverturmstraße, und diese kam mit
der Eingemeindung des Dorfes 1938
nach München und liegt heute im 
24. Stadtbezirk – Feldmoching-
Hasenbergl. Das ehemalige Feldmochinger Rathaus – der Ort dieser Entscheidung – ist übrigens original erhalten geblieben und trägt die
Adresse Josef-Frankl-Straße 55 (bis
1947 Bahnhofstraße) und liegt an der
Ecke zur Feldmochinger Straße (bis
1947 Hauptstraße). Eine Inschrift
über dem Eingang lautet: „Erbaut
1913 von der Gemeinde.“ Auch das
Wappen des Ortes, ein Linksschrägbalken mit Pflug, ist an der Fassade
angebracht. (BW)
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Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!

Seite 38

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Hunde an Bord
In seinem Buch Die Intelligenz der Hunde hat Stanley Coren Hunde nach 
ihrer Arbeits- und Gehorsamkeitsintelligenz eingestuft. Daraus ergaben
sich die beiden folgenden Listen. Die Bewertung beruht auf der Befragung
von 199 Punktrichtern bei Gehorsamkeitswettbeweren des American und
des Canadian Kennel Club.
Die 10 klügsten Hunderassen
01. Border-Collie 06. Shetland Sheepdog
02. Pudel 07. Labrador-Retriever
03. Deutscher Schäferhund 08. Papillon
04. Golden Retriever 09. Rottweiler
05. Dobermann 10. Australischer Schäferhund
Die 10 dümmsten Hunderassen
01. Afghanischer Windhund 06. Bloodhound
02. Basenji 07. Pekinese
03. Bulldogge 08. Mastiff
04. Chow-Chow 09. Beagle
05. Barsoi 10. Basset
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Seite 39

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Witz des Monats 
„Wie stellen Sie eigentlich fest,
ob jemand verrückt ist?“ fragt
der Student den Psychologen.
„Ganz einfach“, antwortet der.
„Wir führen die Person in ein
Zimmer, in dem sich eine Badewanne voll Wasser befindet. Wir
zeigen ihr drei Gegenstände: einen Eimer, eine Kaffeetasse und
einen Kaffeelöffel. Dann bitten
wir die Person zu entscheiden,
womit sie die Wanne am schnellsten leer bekommt.“ Ah, verstehe“, sagt der Student eifrig, „die
Normalen nehmen natürlich den
Eimer, um die Wanne leer zu
schöpfen, da in diesen ja am
meisten Wasser passt.“ „Nein“,
antwortet der Professor, „sie ziehen den Stöpsel.“ 
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Die Landtaxis drängen nach München. Unser Taxi-Karikaturist Manfred Kraus
hat diese „Bedrohung“ etwas überspitzt dargestellt. Lassen Sie sich zu dieser
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wird, gewinnen Sie obigen, attraktiven Preis. Senden Sie uns Ihren Vorschlag 
bis spätestens 12. April 2006 (Adresse siehe Impressum). 
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Die fünf Weisheiten 
des Monats …
➜ Einige Löwen paaren sich bis zu 50-mal am Tag.
Es ist nicht sicher, ob sie das immer mit 
derselben Löwin tun.
➜ Zitronen enthalten mehr Zucker als Erdbeeren.
➜ Das deutsche Wort mit den meisten Konsonanten
in Folge ist „Angstschweiß“ .
➜ Der häufigste Vorname der Welt ist Mohammed.
➜ Das einzige Lebensmittel, das nicht verderben
kann, ist Honig.
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Seite 40

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40 TAXIKURIER
Hier treffen sich Clubs (Max Diamant,
Taunus, Ingolstädter, Helene-Wessel-
Bogen usw.), glasverspiegelte Bürobauten (Knorrstraße „hohe“), 50er Jahre-
Sozialwohnungsbau (südlich der
SANAK), Einfamilienhäuser (z.B. rund
um die Sudetendeutsche Straße), die beschauliche „Gundelkofer-Siedlung (ein
kaum geglaubtes Wohn-Biotop nördlich
des Euro-Industrieparkes), Genossenschaftswohnungen um Keferloher- und
Milbertshofener Straße, die ehemals
(heute nicht mehr ganz so) berüchtigte
Siedlung am „Monte Karnickel“ oder
auch „Hasengebirge“ – und natürlich
der ultrahässliche Euro-Industriepark,
der so greislig ist, dass man beim Verlassen dieses Geländes das Gefühl hat,
sich waschen zu müssen. Hier wollen
wir unsere kleine Tour auch beginnen. 
Brotzeitstandl
WAL-MART 
Am Parkplatz, genau gegenüber dem
Taxistand befindet sich der mobile
Stand „ALI’S DÖNER KEBAP“, ein
nicht nur mit anglophilem Apostroph
und optisch peppiger Aufmachung
aufgestylter Laden, sondern auch
einer, dessen Besitzer rechnen kann. 
So kostet der „normale“ Kebap 3,40
Euro, einer mit Käse dann 4 Euro.
Auch die türkische (Hackfleisch-)
Pizza Lamacuhn gibt es als Standard
zu 2,50 Euro, mit Zwiebeln, Sauce
usw. für 3 Euro. Vernünftig und berechtigt! Preis und Leistung stimmen,
die Öffnungszeiten orientieren sich
am Wal-Mart. Direkt dabeben, auch
als mobiler Laden, logiert die „Hähnchenbraterei“, wo es ein halbes Hendl
für 2,40 Euro gibt (zuhause verkostet:
knusprig, würzig und gut). ganze
Schweinshax’n für 5 Euro sowie Cola
usw. (0,5 l) zu 1,20 Euro.
Metzgerei
METZGEREI D & K, Griegstraße 17 
Montag Ruhetag, sonst von 13–15 Uhr
Mittagspause. Ein typischer Tante-
Emma-Laden mitten im Wohngebiet
rechterhalb des Ingo-Standes. Kein
Schicki-Micki-Gedöns – hier treffen
sich Nachbarn. Kleine Brotzeiten zu
sehr normalen Preisen.
Bäckerei und Stehcafe
BÄCKEREI UND KONDITOREI SEIDL,
Gundermannstraße 5 
Ein überaus heller und freundlicher
Laden, in dem neben Brot und Semmeln auch Kuchen und Torten, ferner
Pralinen und Schokoladen in allen
Variationen angeboten werden. Eine
kleine Wursttheke rundet das Angebot ab, sodass z.B. eine frische
Wurst- (Mohn-)semmel mit Gurke, Ei,
Tomate und Butter mit 1,50 Euro
wahrlich nicht überbezahlt war. Darf
man reingehen! 
Wirtshaus
WIRTSHAUS WEYPRECHTHOF,
Max-Liebermann-Straße 6
Täglich 9.00–1.00 Uhr (ohne Ruhetag), Küche 11.00–22.00 Uhr.
Ein Wirtshaus – ja man muss sagen:
ein Anwesen – mit Nebenräumen bis
zu 250 Personen und mit Biergarten
für den Fall, dass jemals wieder der
Sommer einkehren sollte (Testtag Sa.
11.03.06 bei ca. 0 Grad und leichtem
Schneeregen). Aktuell lautete das Tagesmenü „Ochsenbuillon mit Griesnockerl, Jägerbraten mit Spätzle und
Schwammerlsoße“ zu 9,70 Euro. Weitere Gerichte sind u.a. der Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und
Krautsalat 8,45 Euro (ein riesen
Trumm, so dass mir der Herr Nachbar
schon fast leid tat) oder die nicht
minder riesige „Schwammerlpfanne“
mit Kalbshaxe, Spanferkel, Ente,
Semmelknödel und Salat zu 13,80
Euro.
Die Biere kommen von Paulaner, Helles 2,60, Weißbier zu 2,75 Euro. Als
billigere Alternative ist die Zitronenlimo (0,5 l) zu 2,40 im Angebot.
Dunkelrote Bodenfliesen, weiße Wände mit Holzeinfassungen, hölzerne
Bänke, weißblau eingedeckte Tische
prägen das Bild. Der Chef kocht selbst,
wobei der Tester zufällig einen guten
Blickwinkel in die Küche hatte. Hier
wird wirklich noch unter Gezische
und Gedampfe gekocht und nicht etwa nur „Convenience-food“ aufgewärmt! Die Chefin arbeitet hauptsächlich an der Schänke, macht aber auch
schon mal Platzanweiserin und „Frühstücksdirektorin“ . Zu dieser bodenständigen Art von Wirtshaus passt das
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Dülfer, Weyprecht, Sudeten, Wal-Mart, Taunus, Ingolstädter
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste.
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€81,–
Telefon 089/3 11 17 50
Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden

Seite 41

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Publikum. Am Samstag Mittag
kommt die Familie in drei Generationen angedackelt, während die
Stammtischler am ausgewiesenen
Platz inmitten der Hauptstube über
Merkel, Klinsmann und andere
Bundeskanzlerinnen räsonieren dürfen, dabei aber keinesfalls störend
wirken. Der Weyprechthof ist ein im
alten Dorfkern umWeyprechtstraße
und Lieberweg stehendes Wirtshaus
der überaus bodenständigen Art.
Hier darf man sich wohl fühlen und
sich teilweise ein bisserl wie in München vor 100 Jahren vorkommen. 
Eine gute Empfehlung für Sie oder
Ihre Fahrgäste. (MS)
In den nächsten Ausgaben 
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Konsumenten-Auskünfte mit
visualisierter Bonität (Risiko-Skala).
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Effiziente Überwachung von Forderungen
mit automatisierten Mahnabläufen.
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Beschleunigter Zahlungseingang durch
wirksamen Telefonkontakt.
● Debitorenmanagement
Von der Rechnungsstellung über das
gesamte Mahnwesen bis hin zur
Kontenüberwachung.
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Illustration: formenreich
Vorgeschichte:
Der Taxifahrer mit dem Taxi 4711 steht an einem Hotel in München
und wartet auf Fahrgäste. Plötzlich kommt der Portier des Hotels
mit einem Koffer zu ihm und stellt den Koffer in den Kofferraum
des Taxis 4711 und teilt dem Fahrer mit, dass der Fahrgast auch gleich komme. Kurz darauf
erscheint auch ein Fahrgast und steigt bei dem Taxi 4711 ein und teilt dem Fahrer mit, dass 
er gerne zum Flughafen möchte. Der Fahrer fährt daraufhin zum Flughafen. Am Flughafen
angekommen, erinnert der Fahrer den Fahrgast daran, seinen Koffer nicht zu vergessen. Der
Fahrgast ist plötzlich sehr erstaunt, da er kein Gepäck dabei hatte. Nun wird dem Fahrer klar,
dass ihm der Portier den Koffer eines anderen Fahrgastes einlud.
Taxi 4711: „Zentrale von 4711“
Zentrale: „4711 – bitte“
Taxi 4711: „Zentrale, ich habe ein Problem. Ich habe soeben einen Fahrgast vom Hotel xy 
zum Flughafen gebracht und offensichtlich den Koffer eines anderen Fahrgastes 
im Kofferraum – ich weiss aber nicht, wem der Koffer gehört!“
Zentrale: „4711 – von welchem Hotel sind Sie denn losgefahren? 
Dann kön ten wir uns mit dem Hotel in Verbindung setzen“
Taxi 4711: „Zentrale – es hat sich erledigt. Der zum Koffer gehörende Fahrgast hat 
mich mit einem anderen Taxi verfolgt – und dieses ist jetzt gerade hinter mir 
angekommen.“ (NL)
Kurioses aus der Zentrale
41TAXIKURIER
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Seite 42

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42 TAXIKURIER
Die sieben Todsünden der Taxler
Als die katholische Kirche noch etwas zu bedeuten hatte und dem Individualismus und der
Aufklärung noch glühende Eisen und Scheiterhaufen gegenüberstanden, waren die sieben
Todsünden ein hervorragender Weg um die
Massen unter Kontrolle zu halten. Denn wer
Angst hatte, dass der Nachschlag beim Nachtisch unter Völlerei fällt und deshalb mit dem
Verlust des ewigen Lebens bestraft wird, der
zieht Hungern als abendfüllende Freizeitbeschäftigung vor. Waren das noch goldene Zeiten, als man mit einem festgefügten moralischen Grundmodell die Menschen in Angst
und Schrecken versetzen konnte. Kein Wunder,
dass der Islam Angst hat, ihm könnte gleiches
widerfahren und dass lose Sitten seinen Einfluss untergraben. Deshalb sieht er sich als
moralische Instanz. Eine ähnliche Funktion hat
nur noch das KVR für das Taxigewerbe. Um
hier nicht in Ungnade zu fallen, kann es nicht
schaden, die sieben Todsünden der Taxler zu
kennen.
GEIZ. Die Todsünde überhaupt. Eines der größten Irrtümer der Neuzeit ist die „Geiz-ist-geil“-
Mentalität. Das ist nicht nur blöd, sondern
auch gefährlich. Wer in unserem Beruf geizig
ist, der fährt schnell mal die Reifen über die
zulässige Profiltiefe hinaus, Inspektionen am
Fahrzeug werden da leicht als Luxus angesehen und repariert wird nur das Nötigste. Und
das kann dann eventuell richtig teuer werden.
Wer geizig ist, hat meist auch keinen Funk angemeldet, was aber auch ein Vorteil sein kann:
Er stört wenigstens die anderen Kollegen nicht.
Seine Habgier ist so groß, dass er niemals einem Kollegen verraten würde, wo ein Fahrgast
verzweifelt ein Taxi sucht. Und mal ehrlich,
ohne eine gesunde Portion Habgier lebte man
von der Hand in den Mund. Wie soll man
sonst zu seinem Riva-Boot am Gardasee kommen? Nur wer nie bei Zahlungsschwierigkeiten
hilft und pausenlos Umwege fährt, der bringt
es zu etwas. Auf jeden Fall zu einem gemütlichen Plätzchen in der Hölle! Der einzige Geiz,
der erlaubt ist: Das Verweigern der Flughafenplakette!
STOLZ. Darf man stolz sein, wenn man am Tag
doppelt soviele Fahrgäste befördert wie die
Kollegen? Oder lügt man da einfach nur? Völlig unangebracht ist es, wenn man zu stolz ist,
einen angemessenen Service zu bieten. Entweder weil man glaubt als ehemaliger Hochschulprofessor hätte man das nicht nötig oder weil
man aus religiösen Gründen Frauen grundsätzlich nicht beim Koffertragen hilft. Das hat aber
weniger etwas mit Stolz als mit Dummheit zu
tun. Dabei dürfen Taxifahrer zu recht stolz
sein, schließlich haben sie einen geilen Beruf.
Wer auch noch besser aussieht als die anderen,
kann ruhig ein bißchen eitel sein. Das ist ganz
normal in Zeiten medialer Oberflächlichkeit
und es macht sich auch wirtschaftlich bemerkbar: Gut aussehende Menschen bekommen
mehr Trinkgeld. Außerdem lässt sich mit dem
Satz „Ich bin eine eitle Sau“ jederzeit ein spannendes Gespräch in Gang bringen.
ZORN. Wer zornig ist, dem geht schnell alles
auf die Nerven. Logischerweise hat jeder Taxler
erstmal auf den Verkehr einen rechten Zorn.
Was machen denn die ganzen bekloppten Privatautos in der Stadt. Raus damit, und nur
noch Taxis fahren lassen. Ein verständlicher
Zorn! Wer allerdings zornig ist, weil er den
ganzen Tag nur Kurzfahrten für 5 Euro gehabt
hat, der ist zwar zu bedauern. Aber es ist noch
lange kein Grund, zornig zu sein und das
eventuell an den Fahrgästen auszulassen. Zu
welchen epochalen Ereignissen der Zorn führen kann, hat erst die jüngste deutsche Geschichte gezeigt: Ohne Volkszorn gäbe es die
DDR noch. Das Ergebnis kann man jetzt gut
oder schlecht finden, fest steht, dass man depressiv wird, wenn man den Zorn immer wieder in sich hineinfrisst. Ein Wutausbruch zur
rechten Zeit kann wie ein reinigendes Gewitter
sein.
NEID. Wieso krieg’ ich am Bayerischen Hof immer Fahrgäste zum Bahnhof und die anderen
Kollegen zum Flughafen. Das, verehrte Kollegen, hat nix mit Neid zu tun, das ist einfach
Schicksal oder Murphys Gesetz. Wahrscheinlich seid ihr im ersten Leben schon pausenlos
am Flughafen gewesen. Und wer neidisch ist,
weil der Kollege schon wieder ein neues Auto
hat, der sollte erstmal den Fleiß des Kollegen
auf den Prüfstand stellen. Oder eben die Anzahl der Dialysefahrten. Von nix kommt nix.
Und die wenigsten haben sechs Richtige im
Lotto. Da wäre der Autor dann allerdings auch
neidisch. Und wie! Neid ist auch der Motor, um
Weltmeister zu werden. Keiner darf das werden, außer uns. Neid ist ein ehrliches Kompliment. Ihn muss man sich erarbeiten, nur das
Mitleid ist gratis. Neidische Blicke sind ein Genuss, wenn sie uns gelten. 
TRÄGHEIT. Jeder braucht mal eine kleine Verschnaufpause. Wer 24 Stunden am Tag fährt,
um seine Familie zu ernähren und um die völlig überzogenen Beiträge der Berufgenossenschaft zu bezahlen, hat sich schon mal ein
Stündchen Schlaf am Standplatz verdient. Wer
aber der Meinung ist, beim schlechten Geschäft lass ich mein Taxi gleich in der Garage,
wird schnell aus der Übung kommen. Zuhause
bleiben und nichts tun, das schafft nur Arbeitsplätze für andere. Schon Top-Modell
Frönst Du eher der Wollust oder ziehst Du es vor, Dich von früh bis spät mit Leberkässemmeln
vollzustopfen? Beißt Du gerne ins Lenkrad, wenn Dir ein Kollege einen Aufhalter weggeschnappt hat
oder fährst Du aus Überzeugung Umwege? Wofür Du Dich auch entscheidest, die katholische 
Kirche hat es so eingerichtet, dass man schnell mit den sieben Todsünden kollidiert. Nicht nur im
normalen Leben, sondern auch im täglichen Alltag eines Taxifahrers.
Eine vorösterliche Betrachtung
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Seite 43

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43TAXIKURIER
3093
Selbst ältere Taxi-Semester haben eine Nacht wie von Samstag auf
Sonntag (4./5. März) wohl noch nicht erlebt. Innerhalb weniger Stunden
fielen 40 cm Schnee auf unsere Stadt. Nach und nach verabschiedeten
sich die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Straßenbahnen sprangen aus
ihren Gleisen, als nächstes wurde der S-Bahn-Verkehr eingestellt, weil
umgestürzte Bäume die Strecken blockierten. Als dann auch noch ein
paar Busse strandeten, entschied die Leitstelle aus „Sicherheitsgründen“,
auch den städtischen Busverkehr zu stoppen. Vielleicht bei den Gelenkbussen verständlich, warum aber war es den normalen Bussen nicht zuzutrauen, den Verkehr aufrecht zu erhalten? Tausende von Fahrgästen
blieb somit nur die U-Bahn sowie die Taxen. Mit unglaublichem Geschick und Mühe sorgten Münchens Taxler dafür, dass in dieser Nacht
Münchens Bürger keine Biwaks bauen mussten und nach und nach trotz
widrigster Bedingungen in ihre Häuser und Wohnungen gebracht wurden. Zu hunderten standen sie von der MVG verlassen auf den Hauptverkehrsadern und bettelten um Mitfahrgelegenheiten. Sammelfahrten
wurden organisiert und bis in die frühen Morgenstunden die Schichten
ausgedehnt. Manche Fahrer beendeten ihren Job erst erschöpft nach
teilweise 16 Stunden. An den Tagen danach war die Presse voll vom
Münchner Schnee-Chaos. Kein Medium jedoch berichtete von den wahren Helden der Chaos-Nacht. Selbst Innenminister Beckstein vergaß die
Fiaker-Zunft in seiner Dankes-Rede, als er sich bei Feuerwehr, Polizei,
Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsdiensten, Räumdiensten für
den Einsatz bedankte. Die Taxler jedoch, die sogar, wie beobachtet, am
Sendlinger Bergerl, einer Funkstreife beim Schieben behilflich waren,
wurden übergangen.
Wenn das Wetter wieder trocken ist, wird man sich unserer Branche 
wieder erinnern und geflissentlich die Richtigkeit unserer Stadtpläne
kontrollieren.
Die wilde Nacht
Ohne Worte
Linda Evangelista hat eingesehen, dass man
für weniger als 10.000 Dollar am Tag überhaupt nicht erst aufstehen sollte. Der kleine
Unterschied: Die konnte es sich leisten.
Nichts mit Trägheit hat es allerdings zu tun,
wenn man mit 30 Stundenkilometern durch
die Stadt zockelt. Das ist vorsätzliche Behinderung und gehört eigentlich auch schwerst
bestraft. 
VÖLLEREI. Wer nix arbeitet, soll wenigstens
viel essen. Manchmal möchte man glauben,
dass sich die meisten danach richten. Es
macht ja auch Sinn, sich die Leberkässemmeln vom Franziskaner reinzustopfen.
Die sind nicht nur lecker, sondern auch
preiswert. Aber müssen danach wirklich noch
die Weißwürste von Vinzenz Murr verdrückt
werden. Völlerei schafft halt nunmal leicht
Übergewicht und das trifft man in unserem
Beruf nicht allzu selten an. Natürlich liegt es
auch daran, dass man den ganzen Tag sitzt,
mit dem Funkmikro in der Hand, dass einem
ja kein Auftrag entgeht. Und wenn es gerade
passt, greift man schnell zur Standplatzlüge,
die auch nix anderes als Völlerei ist. Hauptsache reinwürgen, bevor man es einem anderen zukommen lässt. Da ist es dann auch
kein Wunder mehr, wenn nachts um 4 Uhr
an den Tankstellen Hamsterkäufe von Schokoriegeln beobachtet werden. 
WOLLUST. Was wäre die Welt ohne Wollust?
Längst ausgestorben und weniger prickelnd.
Prostituierte wären arbeistlos und wir hätten
weniger Einkommen wegen wegfallender
Puff-Stiche. Okay, Pamela Anderson macht
vielleicht geil. Aber richtig lüstern wird man
doch nur, wenn der Taxameter rattert. Nichts
mit Wollust hat es zu tun, wenn einzelne unserer moslemischen Kollegen glauben, sie
könnten weibliche Fahrgäste anmachen, weil
die eh keine Rechte haben. Ab mit Euch, unter die Gewänder der eigenen Weiber und
lasst unsere in Frieden. Damit hat unsere
moralische Instanz kein Erbarmen! (PG)
Die sieben Todsünden
+ Stolz (Eitelkeit, Hoffart)
+ Neid (Missgunst)
+ Zorn (Wut)
+ Trägheit (Faulheit)
+ Geiz (Habgier, Habsucht)
+ Völlerei (Freßsucht, Unmäßigkeit)
+ Wollust (Unkeuschheit)
Die schweren Sünden, auch Todsünden
genannt, bezeichnen nach traditioneller
katholischer Lehre die Übertretung eines
göttlichen Gebots und führen zum Verlust
der übernatürlichen Gnade. 
(Quelle: Lexikon Kirche & Religion)
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG,
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12

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44 TAXIKURIER
Bern (Schweiz)
Die Schweiz ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa und grenzt nördlich an Deutschland, östlich
an Liechtenstein und Österreich, südlich an
Italien und westlich an Frankreich. Die Amtssprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch
und Rätoromanisch. 
Die Währung ist der Schweizer Franken 
(1 Euro = 1,55 SFr). Der Begriff Schweiz
kommt aus der ins Hochdeutsche übertragenen
Form des Kantonnamens Schwyz, der auf die
gesamte Eidgenossenschaft übertragen wurde.
Bern ist sowohl die Bundeshauptstadt der
Schweizer Eidgenossenschaft, als auch die
Hauptstadt des gleichnamigen Kantons und
hat derzeit ca. 233.000 Einwohner. Es liegt im
Schweizer Mittelland und hat eine malerische
mittelalterliche Altstadt, die heutige City. Die
Universitätsstadt liegt auf dem felsigen Sporn
einer Aaareschleife. Charakteristisch sind die
Laubengassen und das spätgotische Münster.
Zum Kanton Bern gehören auch die sehr bekannten Skigebiete Adelboden, Interlaken und
Wengen. Gegründet wurde Bern im Jahre 1191
durch Herzog Berthold V. von Zähringen, ursprünglich als Siedlung um die Burg Nydegg.
Das Wappentier der „Bär“ gab der Stadt und
dem Kanton den Namen. 1218 wurde Bern
freie Reichsstadt und bis ins 16. Jahrhundert
gab es zahlreiche Gebietserweiterungen. Seit
1848 ist Bern Bundeshauptstadt.
Bern hat 166 Taxiunternehmen mit 408 Taxis.
Die Taxifarbe ist frei wählbar. Es gibt ca. 80
Taxistandplätze und 6 Zentralen. Die beiden
größten Zentralen sind die Nova-Taxi und die
Bären Taxi AG. Die Nova-Taxi Zentrale arbeitet seit einigen Monaten mit dem GefoS-Datenfunkvermittlungssystem, das demnächst in
München von der Taxi-München eG eingeführt wird. Die Berner Kollegen sind mit diesem System äusserst zufrieden. 
Der seit 1.12.2005 gültige Taxitarif 
(inkl. 7,6% MwSt.) sieht wie folgt aus:
Grundtaxe Fr 6,80
Taxe 1 Tag (6-20 h) Fr 3,40 / km
Taxe 2 Nacht (20-6 h) Fr 3,80 / km
Taxe 2 (Sonn- u. Feiertag) Fr 3,80 / km
Wartezeit Fr 66,– / Std.
Der Tarif muss gut sichtbar am Taxi zu lesen
sein, um dem Fahrgast Klarheit zu verschaffen.
Aufsichtsbehörde für sämtliche Taxiunternehmen und den Taxiverkehr allgemein ist die Gewerbepolizei der Stadt Bern, deren Leiter, Herr
Marc Heeb, uns freundlicherweise für umfangreiche Auskünfte zur Verfügung stand.
Um in Bern Taxifahrer zu werden, muss man
neben einer theoretischen auch noch eine
praktische Prüfung bestehen. Zugangsvoraussetzung ist aber zunächst einmal neben einem
PKW-Führerschein, der dreijährige Besitz eines
Ausweises des Kantons Bern. Hierzu muss man
wissen, dass das Kanton Bern diesen Personalausweis erstmalig auf Probe für 3 Jahre herausgibt. Bei der theoretischen Prüfung werden
neben der Ortskenntnis auch gesetzliche
Grundlagen abgefragt. Die anschließende praktische Prüfung umfasst 6 Fahrstrecken inklusive der richtigen Handhabung des Taxameters.
5 von diesen 6 Fahrstrecken müssen richtig
sein, sonst gilt die praktische Prüfung als nicht
bestanden.
Will ein Taxifahrer später selbst Taxiunternehmer werden, so muss er hierfür keine gesonderte Prüfung ablegen, sondern muss nur
1.500 Stunden aktives Taxifahren (Praxis) und
Kenntnisse in Buchhaltung und Unternehmensführung nachweisen.
In Bern gibt es derzeit keine Konzessionslimitierung; d.h. gegen eine Verwaltungsgebühr
von 600 Fr kann jedermann eine Taxigenehmigung in Bern erhalten. (NL)
Busreisen und Busvermietung
Busreisen Ettenhuber GmbH
80469 München, Frauenstr. 36
85625 Glonn, Am Hochrain 2
08093-90960 oder 089-2163360
www.ettenhuber.de
Liebe Taxler,
ein herzlicher Dank dafür,
dass Ihr unsere Gäste immer
so zuverlässig und freundlich
zum Bus und nach Hause bringt.
Norberts Weltreise

Seite 45

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45TAXIKURIER
Keine Aufregung bei der FMG
Während die Form unserer Nationalkicker allerorten für Auf- und Erregung sorgt, sieht man die WM am
Flughafen München ganz entspannt.
Das gilt auf jeden Fall für die Logistik der ankommenden und abfliegenden Fußballfans. Jens Hassler:
„Jeder Ferienbeginn mit seinem ersten Reisetag ist eine größere Herausforderung als die WM. Das zusätzliche Passagieraufkommen beläuft
sich gerade mal auf fünf Prozent. 
Das stellt uns vor keine besonderen
Probleme.“ Das gilt im großen und
ganzen auch für die Abwicklung der
Honoratioren und VIP-Gäste. Hassler:
„Da stehen wir natürlich in engem
Kontakt mit der FIFA. Da wird auch
viel spontan entschieden werden
müssen, weil viele Dinge auch erst in
der letzten Minute feststehen. Es gibt
beispielweise verschiedene VIP-Kategorien und nicht alle Gäste werden
mit dem Hyundai-Fahrdienst transportiert. Da greifen dann z. B. auch
Sicherheitsbestimmungen einzelner
Politiker, die mit Hyundai-Standards
nicht erfüllt werden können. Es steht
auch noch nicht fest, wieviele der
insgesamt 1.000 VIP-Cars (Quelle:
Hyundai) in München eingesetzt
werden. Nicht in Genuss des Shuttle-
Service kommen z. B. sämtliche
Medienvertreter. Die sind in jedem
Fall Taxi-Gäste.“
Natürlich kommt im München Airport Center auch der Fußball nicht zu
kurz. Die Bemühungen der FMG, den
Passagieren und den Gästen aus dem
Umland einen besonderen Fußball-
WM-Service zu bieten, sind riesig.
Hassler: „Im Prinzip machen wir das
gleiche wie der Olympiapark. Auf
einer 42 Quadratmeter großen LED-
Wand kann man bei uns sämtliche 
32 WM-Spiele verfolgen. Auch wenn
unsere Tribüne nur ca. 1.000 Zuschauern Platz bietet, haben wir die
gleichen Sicherheitsvorschriften und
Auflagen wie im Stadion oder im
Olympiapark. Bei uns verpasst keiner
etwas.“ Als besonderes Highlight
wird dem Publikum während der WM
auch die erste Landung eines Airbus
A 380 auf dem Münchner Flughafen
präsentiert. Der genaue Termin für
den Auftritt des Riesenjets wird noch
bekannt gegeben.
Da kann man jetzt nur noch hoffen,
dass auch die Taxiverantwortlichen
am Flughafen in weltmeisterlicher
Verfassung auftreten. Schließlich
sollten gerade ankommende Passagiere vom Münchner Flughafen nicht
den Eindruck einer großen Pizzeria
mit Flugbetrieb haben. Auch macht
es keinen besondern Eindruck, wenn
sich Kollegen gegenseitig an die Gurgel gehen und die besten Aufträge
unter der Hand verschoben werden.
Alles Problematiken, die auch Peter
Neues vom Flughafen
Während der Fußballweltmeisterschaft sind Deutschlands Flughäfen gewissermaßen das 
Schaufenster der Nation. Wie ist der Münchner Flughafen für die Weltmeisterschaft aufgestellt? 
Darüber, und welchen Eindruck die Gäste quasi über „das erste Tor der Weltmeisterschaft“ haben,
unterhielt sich der TAXIKURIER mit Jens Hassler, Leiter Marketing und Werbung, und mit 
Peter Bayer, Geschäftsfeldleiter Terminals + Zentralbereich.
Bayer nicht fremd sind. Und deshalb
wird er während der WM, aber nicht
nur dann, sein besonderes Augenmerk auf eine professionelle Abwikklung richten. Was ihm immer mehr
auch ein Dorn im Auge ist, ist die
chaotische Vermengung zwischen
Privat- und Berufsverkehr am Ankunftsbereich Süd im Terminal 2.
Bayer: „Wir haben mit der Taxi- und
Busanfahrt am Ausgang Nord extra
eine sortenreine An- und Abfahrt für
den Flughafen geschaffen. Es wird
aber immer schwerer, diesen Komfort
für Taxler und ihre Fahrgäste gegenüber anderen Interessenvertretern
auch zu verteidigen. Das gelingt nur,
wenn sich alle danach richten. Denn
diese Einrichtung ist letztendlich unter dem Gesichtspunkt permanenten
Platzbedarfs purer Luxus für den gewerblichen Verkehr.“ 
Kurz gesagt: Was nicht genutzt wird,
wird wieder abgeschafft. (PG, PR)
Tipp:
Was viele immer noch nicht wissen:
Für Abholer gibt es am IsarFunk-
Schalter Ein-Euro-Parkscheine für
eine Stunde, die man beim Verlassen
des Sonderparkplatzes anstatt dem
normalen Parkschein in den Automaten steckt. Wichtig: Um sie zu 
erwerben, muss man kein IsarFunk-
Mitglied sein!
Die meisten WM-Gäste sind auf 
das Taxi angewiesen

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46 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den
abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit
Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München
bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer
bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt
hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
APRIL 2006
Funkausbildung
Termine: 18. und 20. April 2006
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 4/2006: 25.04 - 23.05.2006
Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006
Bilderwitz aus der März-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
Zentrale:„Paulaner anfahren, Patienten einmal sofort“ 
Taxi: „Der Stand ist dreimal besetzt“ 
Günter Baur, München, Taxi 1516, hat mit diesem 
genau passendem Text gewonnen. 
Er ist der Gewinner der 2 Plätze für das australische
4-Gänge-Menü inkl. Getränke im Hotel Maritim am
28. April. Herzlichen Glückwunsch!
Letzte Meldung
Während der WM dürfen Biergärten, Straßencafés 
und Straßenlokale in Bayern bis 1 Uhr nachts öffnen.
Dies gilt für die Zeit vom 8. Juni bis 31. Juli.
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 35 73 18 73
Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
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Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Wilhelmina Busching (WB), Kai Georg Frey (KGF), 
Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), 
Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS),
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Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
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Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
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Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
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Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
➜ Reklamationen
… Konsequenzen für die Fahrer
➜ Das Medienzentrum an der Messe
… Highlight für München
➜ Essen auf Rädern
… Rund um die Maximilianstraße
47TAXIKURIER
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Schnee-Wochen haben es gezeigt, dass das Taxi-Gewerbe unersetzlich
ist und eine verschworene Gemeinschaft bildet. Wie oft haben wir am
Funk vernommen, dass Kollegen im Schnee hängengeblieben sind und
trotz bestem Geschäft sofort geholfen wurde. 
Bleibt zu hoffen, dass die Schneeopfer nicht nur Fahrer von gewissenlosen
Unternehmern waren, die ihre Mitarbeiter mit abgefahrenen Sommerreifen
und ohne Eiskratzer auf die Straße schicken. 
In jedem Fall waren die weißen März-Tage ein herausragendes Exempel
für die Kollegialität der Branche.
Kommen Sie gut in den Frühling!
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 28. April. 
Wir präsentieren Ihnen unter anderem folgende Themen!
Foto: www.atelier-tacke.de
Vorschau Ausgabe Mai 2006
Allerletzte Meldung
Am 16. März fand in den Räumen der
Genossenschaft ein Gespräch mit
Spitzenvertretern der FIFA, des KVR,
der Polizeidirektion und der P+R
Park & Ride GmbH zum Thema „WM
und Taxi“ statt. Hans Meißner, Reinhold Siegel, beide Vorstände sowie
Paul Rusch, Aufsichtsratmitglied und
Objektleiter des TAXIKURIER vertraten
die Interessen der Taxi-München eG.
Es wurden positive Ergebnisse erzielt.
Details im nächsten TAXIKURIER.

Seite 48

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse,
komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau
das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle
Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten
wir Ihnen perfekten Rundum-Service:
vom Unfall- bis zum Werkstattservice,
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.