Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2006

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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März 2006
Foto: www.atelier-tacke.de
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Ausgleich – Ein kontroverses Thema …
➜ Tarifantrag 
Ein Vorschlag auf Basis der Vernunft 
➜ Geschichte und G’schichten
Der Englische Garten als Industrie-Revier
➜ Außergewöhnliche Kollegen
Heinz Schmidt haut auf die Pauke
Brisant!

Seite 2

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Mittwoch, 15. März 2006
9 –16 Uhr
● Kostenlose Benutzung der
Waschanlage für alle Taxis
● Ganztägig Gulaschsuppe mit
Semmel zum Nulltarif
Unser Angebot:
Elektro-Halle:
Fast alle anfallenden Elektro-Arbeiten
(nicht gleich austauschen, sondern instand setzen)
Funkeinbau
Computerdiagnose
Kfz-Halle:
Sämtliche Reparaturen und Unfallinstandsetzung
(von der kleinsten Beule bis zum satten Rahmenschaden)
Zu preiswerten Festpreisen
Klimaanlagenwartung und Service
TÜV und AU im Hause
Versicherungsanerkannte Gutachter
Komplette Unfallabwicklung durch Rechtsanwalt
Ölwechsel-Halle:
Schnellservice, ohne feste Termine
Marken- und Spezialöle zu günstigen Preisen
Reifen-Halle:
Durch unseren Reifen-Partner KUMHO immer 
günstige Reifen für Sie auf Lager
Neu:
Komplette Fahrzeugaufbereitunginnen und außen, sowie Folienreinigung
Taxi-Shop:
Fast alles was der Taxler braucht, sowie Brotzeit, Kaffee und
zwischendurch auch mal was Hausgemachtes (Schaschlik,
Fleischpflanzerl oder a Supp’n)
HELMUT GLAS FEIERT DIE ROSE DES
JAHRES UND LÄDT ALLE TAXLER EIN!

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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Inhalt
Editorial | Absturz, Vorsatz oder …? 4
Recht um’s Taxi | Ersatz der Mietwagenkosten 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Anno dazumal | Der Taxameter – Das Herz des Taxis (Teil 2) 9
Die Genossenschaft | Der Tarifantrag und weitere Infos 10
Der Aufsichtsrat berichtet | 13
Der Ausgleich | Ein brisantes Thema 14
Rund um’s Taxi | Ausrüstung im Taxi 16
Münchner Straßen-Namen | „S“ 18
Neues vom Flughafen | Das Ärztezentrum 20
Taxameter des Monats | Typologie zum Thema Ausgleich 21
Jetzt red’ i | Günter Matthes 22
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 23
Schrotti’s Fiaker-ABC | Das „V“ 24
Der Mensch hinter der Stimme | Siegfried Udiljak 26
Leserbriefe/Forum | 27
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 27
Der Blick zurück | Der März vor 100, 75, 50, 25 Jahren 27
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 28
Dauerbrenner | Funkauftrag erhalten – und dann? 29
Taxi-Check München | Kinder an Bord 30
Neuerungen Ortskundeprüfung | 31
Außergewöhnliche Kollegen | Heinz Schmidt haut auf die Pauke 32
Promi-Talk | Uschi Glas 34
Rose des Monats | Zwei Damen vom KVR 35
Zitrone des Jahres | Rudolf Köberle 35
Geschichte und G’schichten | Der Englische Garten als Industrie-Revier 36
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 38
Witz des Monats | 38
Die fünf Weisheiten des Monats | 38
Pausenfüller | Gefährliche Reiseziele 39
Essen auf Rädern | Bosche, Harras, Partnach, Ratzinger 40
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe April | 43
WERBEPARTNER GESUCHT
Wir vergeben Türenwerbung an Taxen (mit langfristigen Verträgen).
40 € + MwSt./Monat Monatliche Abrechnung.
City-Garage GmbH, Augsburger Str. 4, 80337 München, Tel. 7603000, Fax 7698888, eMail: isar-garage@t-online.de

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Editorial
4 TAXIKURIER
Absturz, Vorsatz oder …?
In den letzten Ausgaben musste ich über die Rolle des Vorstandes der Taxivereinigung bei gewerbeschädlichen Aktionen gegen das Taxigewerbe berichten. Ohne ein Mindestmaß 
an Kooperation wird weiter Schaden angerichtet. Oft bleibt
nur, uns für das Taxigewerbe Münchens zu entschuldigen.
Obwohl der Tarifantrag der Taxivereinigung von drei Anhörstellen abgelehnt wurde, warf der Vorsitzende der Taxivereinigung dem Kreisverwaltungsreferat Untätigkeit vor
und brachte uns alle um weiteren Kredit bei wichtigen Ansprechpartnern. Nach eingehender Beratung reichte die Taxi-München eG einen vernünftigen, für die Kunden akzeptablen, Tarifantrag ein. Der Vorstand der Taxivereinigung
wurde durch den Rücktritt des stellvertretenden Vorsitzenden Robert Fischer, Taxi 912, weiter geschwächt. Dies hinderte den Rest des Vorstandes der Taxivereinigung nicht, einen weiteren Kriegsschauplatz zu eröffnen.
Seit mehr als 30 Jahren besteht ein Vertrag zwischen Vereinigung und Landesverband über die Aufteilung des Jahresbeitrages für die Mitglieder, die beiden Verbänden gleichzeitig angehören. Der Landesverband verzichtet auf einen
Großteil seines Beitrages von 42,– Euro pro Jahr zu Gunsten
der Vereinigung. Die Vereinigung hat cirka 18,– Euro pro
Jahr und Mitglied zu bezahlen, ziemlich genau den Betrag,
den der Landesverband an den BZP abzuführen hat. Bis zum
Jahre 2004 gab es in diesem Zusammenhang keinerlei Diskussion. Im Jahr 2005 kassierte der Vorstand Heller die Beiträge der Mitglieder des Landesverbandes und weigerte sich
das Geld an den Landesverband weiterzuleiten.
Was soll man auch von einem Vorsitzenden halten, der
mit Schreiben vom 16. Januar allen Mitgliedern mitteilte, dass der Vorstand der Taxivereinigung für 2006
die Beiträge erhöhte, ohne dass der notwendige Beschluss nach § 6 Abs. 3 der Satzung der Taxivereinigung von der Generalversammlung gefasst wurde.
Diese unrechtmäßige Beitragserhöhung ist für jedes
Mitglied ein Grund zur außerordentlichen Kündigung
der Mitgliedschaft. Eine derartige vorsätzliche Destruktionspolitik hat für uns alle erhebliche Folgen. 
Eine große Anzahl von Kollegen ist im Landesverband
Mitglied, um in den Genuss von Gruppenverträgen mit
Kfz-Versicherungen, Kfz-Zubehörhändlern und Ersatzkassen zu kommen. Bei Beendigung der Mitgliedschaft
(durch die Taxivereinigung) entfallen diese Vorteile.
Der größte Hammer kommt aber noch auf uns zu.
Durch die Verweigerung der Beiträge für Münchner
Mitglieder haben wir als Mitglieder der Taxi-München
eG keine Chance in den Genuss der Preisvergünstigung
nach dem Vertrag zwischen der T-Mobile und dem BZP
zu kommen. Dies bedeutet pro Jahr Mehrkosten von cirka 150.000,– Euro für die Funkteilnehmer. Pro Taxi und
Monat ist der Preisunterschied fast 5,– Euro und das
mal 2.800 Funktaxis. Sicher ist dies noch nicht der letzte Streich aus der Corneliusstraße, dennoch fragen diese
Spezialisten ja niemanden, wie und wo es lang geht. 
Ihr Hans Meißner

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Recht um’s Taxi
Ersatz der Mietwagenkosten
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht
und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen.1. Erforderliche Kosten. 
Ersetzt werden uns die Kosten nur, wenn sie
auch wirklich erforderlich sind, oder wie das
Gesetz es ausdrückt, wenn sie zur Herstellung
des Zustandes, der ohne die Schädigung bestehen würde, notwendig sind. Und der Bundesgerichtshof (BGH) präzisiert, dass bei dieser
Prüfung darauf abzustellen ist, was ein wirtschaftlich denkender Mensch machen würde: 
a. Ein wirtschaftlich verantwortungsvoller
Mensch würde z.B. nur typengleiche Fahrzeuge mieten, also kein MB 300 mieten,
wenn unser beschädigtes Auto ein MB 200
ist.
b. Kein Ersatz der Mietwagenkosten, wenn wir
unser Fahrzeug in der Regel weniger als
20 km täglich nutzen.
c. Sind wir Taxiunternehmer, dürfen die Mietkosten eines Leih-Taxis zwar den Verdienstausfall übersteigen, der ohne das Ersatz-Taxi entstanden wäre, aber das Missverhältnis
darf nicht krass sein – etwa ab dem 2
1/2fachen.
d. Der Taxiunternehmer muss der Versicherung
nachweisen, dass sein Wagenpark ausgelastet ist, denn nur dann ist ein weiteres Fahrzeug notwendig.
e. Unter Umständen darf die Versicherung 20%
von den Mietkosten wegen ersparter Eigenaufwendungen abziehen.
2. Unfallersatztarif. 
Eine weitere Besonderheit ergibt sich aus dem
Umstand, dass die Mietwagenfirmen den sehr
hohen „Unfallersatztarif“ berechnen, obwohl
sie auch den billigeren „Normaltarif“ haben.
Die Versicherungen akzeptieren das meistens
nicht. Sie ersetzen uns nur den Normaltarif-
Betrag. Auf dem Rest bleiben wir sitzen. Zu
Recht? Zunächst, warum ist der Unfallersatztarif eigentlich so hoch wie er ist. In der Regel
nur deshalb, weil ihm eine verzerrte Marktkonstellation zu Grunde liegt: als Unfallgeschädigte ist uns die Tarifhöhe ziemlich egal,
weil wir davon ausgehen, dass die Mietwagenkosten letztlich nicht von uns, sondern von
den Versicherungen zu zahlen sind; diese
Versicherungen wiederum, die ein großes
Interesse an einem billigen Tarifen haben, sitzen beim Abschluss des Mietwagenvertrags
nicht dabei. Aber sollen ausgerechnet wir
ohnehin Geschädigten auch noch für diesen
verzerrten Marktpreis geradestehen? Nicht
immer, aber tendenziell ja.
Zunächst sagte der BGH, wir bekommen den
Unfallersatztarif nur dann wieder, wenn wir
von dessen Überteuerung nicht wussten – zum
Glück musste uns die Versicherung unsere
Kenntnis beweisen, was schwer war. Dann
machte der BGH aus uns Marktforschungsmenschen, wir seien gehalten einen Preisvergleich zwischen mehreren Mietwagenfirmen
vorzunehmen und den billigsten Tarif zu wählen. Und neuerdings wird die Linie noch enger
gezogen. Der BGH sagt, in der Regel seien die
teueren Unfallersatztarife einfach nicht erforderlich (was stimmt). Wenn ausnahmsweise
doch, z.B. weil sie die Kosten der nicht bezahlten Rechnungen, was bei Unfallgeschädigten
besonders häufig vorkommt, einrechnen, so
hätten wir Unfallgeschädigte das zu beweisen.
Landet der Streit vor Gericht, kommt man um
die Beauftragung eines Sachverständigen, der
die wirtschaftliche Situation der betreffenden
Mietwagenfirma durchleuchten soll, nicht
herum. Aber solch ein Gutachten ist teuer. 
Der Prozess wird risikoreich. Man darf sich
nicht wundern, wenn die Versicherungen das
schamlos ausnutzen.
3. Abtretung unserer Ansprüche. 
Bei vielen Mietwagenfirmen müssen wir unterschreiben, dass wir unsere Ansprüche gegen
den Unfallgegner auf die Mietwagenfirma
übertragen. Zulässig? In der Regel nicht, sagt
der BGH. Er bezieht sich auf das Rechtsberatungsgesetz. Danach darf keineswegs jeder
5TAXIKURIER
Folgende Situation: wir haben wieder mal einen Unfall, den anderen trifft,
unbestritten, die Alleinschuld, wir mieten für die Dauer der Reparatur unseres
Autos ein Ersatzfahrzeug, was ziemlich teuer ist, die Mietkosten soll uns die
Haftpflichtversicherung des Unfallgegners erstatten. Muss sie das? Im Prinzip ja.
Aber die Gerichte haben einige Fallstricke gelegt. 
Bürger oder jede Firma geschäftsmäßig die
Schadensregulierung von Kunden betreiben.
Vielmehr muss man entweder Anwalt sein
oder eine behördliche Genehmigung haben
(was die Mietwagenfirmen nicht besitzen) oder
die Abtretung unserer Schadenersatzansprüche
an die Mietwagenfirma dient ausschließlich
dazu, letzterer eine zusätzliche Sicherheit zu
geben, damit sie nicht auf den Kosten sitzen
bleibt (z.B. wenn wir die Mietwagenrechnung
nicht zahlen). Nur wenn also die Abtretung
sich ausdrücklich einzig auf unsere Ersatzansprüche hinsichtlich der Mietwagenkosten
bezieht und nicht etwa alle Schadensersatzansprüche aus dem Unfall erfasst, kann sie
zulässig sein.
Tipp: In der Regel (Ausnahme z.B. Wiesn-Zeit)
wird sich ein Leih-Taxi nur bei kleineren 
Taxiunternehmen lohnen. Dann möglichst 
zwei oder drei Mietwagenfirmen vergleichen
(telefonische Auskunft) und das billigste
Angebot nehmen.

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6 TAXIKURIER
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Servus Kabul
➜ Tonhalle, Scooter
➜ Ampere, Zoo Army
➜ Orangehouse, Boozed
Donnerstag, 9. März
➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Theaterwerkstatt
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Traviata
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Stella
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Helene
Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Chopin
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Beethoven-Zyklus
➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Tyla und
Spike
➜ Backstage, Soulfly
➜ Prager Frühling, Broomhead Jackets
Freitag, 10. März
➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 17.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Die Walküre
➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, Brandherde – Du sollst nicht sparen
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Candide
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz-Theater,
Warten auf Godot
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Giora Feidman
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
El Macareno Sextett
➜ 20.00 Uhr, Werner Schneyder, 
Spott und Hohn
➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ 21.30 Uhr, Schauburg, Gmelch-Test
➜ Tonhalle, Distrubed
Samstag, 11. März 
➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus,
Brandherde – Du sollst nicht sparen 
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Vetter aus Dingsda
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Räuber Kneißl
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Alpenländische Musi
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Metropolis
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kabarest
➜ Tonhalle, Element of Crime
Sonntag, 12. März
➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe
➜ 14.30 Uhr, Elserhallen, Sonne, 
Mond und Sterne
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Abbafever
➜ 16.00 Uhr, Tonhalle, Brezn Beißer Band
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubano
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bayerisches
Staatsballett
➜ 18.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar 
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ute Lemper
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Magic of
the Dance
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Jess Jochimsen
➜ Backstage, Hand to Hand
Montag, 13. März
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar 
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Phädra
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Baiba Skride
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Xavier Naidoo
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Christian Überschall
➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – VFL Bochum
➜ Substanz, Neal Casal
Dienstag, 14. März
➜ 17.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Siegfried
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 Uhr, Robinson Cruso, die Frau
und der Neger
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Cellissimo
Mittwoch, 15. März
➜ 09.00 – 16.00 Uhr, Helmut Glas,
Großer Taxler-Treff
➜ 10.30 – 11-50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Kirschgarten
➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater,
Anatol Ugorski
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Lesefest
Top-Termine März ’06
Mittwoch, 1. März (Aschermittwoch)
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zar und Zimmermann
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar 
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy
➜ 20.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Rheingold
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Aschermittwoch der Kabarettisten
➜ 22.00 Uhr, Bayerischer Hof/Night Club,
24indigo
Donnerstag, 2. März
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater,
Kasimir und Karoline
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Rad des Glücks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der Kissenmann
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Lang Lang
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nunu
➜ Prinzregententheater, München swingt
Freitag, 3. März
➜ ICM, Rhode & Schwarz
➜ 18.30 Uhr, Hotel Maritim, Down
under water
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Schrift „Reden“
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Stella
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los, Paul!
➜ Muffathalle, Sofa Surfers
➜ Ampere, Curse
➜ Olympia-Eishalle, Eishockey
Samstag, 4. März
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern
– Hamburger SV
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar 
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Hilda
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Kabale und Liebe
➜ 20.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Rheingold
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Beethoven-Zyklus
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson
Cruso, die Frau und der Neger
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Hommage
Karl Valentin
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Fräulein Else
➜ Atomic-Cafe, Luis XIV
➜ Ampere, Curse
Sonntag, 5. März
➜ 14.00 Uhr, Philharmonie, Benefizkonzert Schloss Elmau
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubano
➜ 18.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Genua 01
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Akademisches Blasorchester München
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Stella
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Kirschgarten
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, 
Der Brandner Kaspar 
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Jazz Lines
➜ Tonhalle, Simple Minds
➜ Rote Sonne, St. Thomas
➜ Atomic Cafe, Luis XIV
➜ Muffathalle, Lucie Silvas
Montag, 6. März
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Macbeth
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
La Traviata
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Genua 01
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
DeeDee Bridgewater
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Martha Argerich
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson
Cruso, die Frau und der Neger
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Helmut Schleich
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ Tonhalle, Katie Melua
➜ Muffathalle, Kaiserchiefs
➜ Ampere, Two Gallants
Dienstag, 7. März
➜ 17.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Die Walküre
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Macbeth
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Gewandhausorchester Leipzig
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Kirschgarten
➜ Backstage, Good Riddance
➜ Orangehouse, Christian Kjellvander
Mittwoch, 8. März
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jerry Lee
Lewis & Co.

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7TAXIKURIER
Donnerstag, 16. März
➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 18.00 Uhr, Werkraum, Kammerclub
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Der Kick
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck 
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildete Kranke
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aschenputtel
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Beethoven-Zyklus
➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Urban Ego
➜ Zenith, Jack Johnson
➜ Atomic Cafe, Bobby Herb
➜ Elserhallen, Marc Terenzi
➜ Sunny Red, Tiere streicheln Menschen
➜ Ampere, Cultus Ferox
Freitag, 17. März
➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 11.00 Uhr, Werkraum, Festakt
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenz-Theater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Orchester
der Städtischen Sing- und Musikschule
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Der Kick
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Kampf des Negers und der Hunde
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin
➜ 19.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Heiter bis wolkig
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Kleine Bühne,
Ewig Zweiter
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Poetry!
Dead or alive?
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Bach Orchestersuiten
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ Zentih, Juanes
➜ Backstage, Gorefest
Samstag, 18. März
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern
– Schalke 04
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Nero
Corleone
➜ 16.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Siegfried
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Kampf des Negers und der Hunde
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Onkel Wanja
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson
Cruso, die Frau und der Neger
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Nizza Thobi
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Beethoven-Zyklus
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Lachen Machen
➜ Atomic Cafe, Bolzplatz Heroes
➜ Ampere, Fehlfarben
Sonntag, 19. März
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Diana Damran
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 16.00 – 19.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Fiedler auf dem Dach
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubana
➜ 17.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Helene
Grimaud
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klassiker der Filmmusik
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Orchestre
National de Belgique
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Andreas Thiel
➜ Elserhallen, The Darkness
Montag, 20. März
➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, Nero
Corleone
➜ 18.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Rodelinda
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der Kissenmann
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Porgy and
Bess
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Kirschgarten
➜ Kranhalle, Red Sparrows
➜ Backstage, Blackmail
➜ Ampere, Cristobal Repetto
➜ Muffathalle, Damian Marley
➜ Rote Sonne, Red Sparrows
➜ Orangehouse, The Briefs
Dienstag, 21. März
➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, Nero
Corleone
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Lulu live
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Vicky Leandros
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Zwischen Beethoven und Mahler
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Klaus Ignatzek
➜ Backstage, Kaizers Orchestra
➜ Monofaktur, The Fe Fi Fo Fums
Mittwoch, 22. März
➜ 17.00 – 23.25 Uhr, Nationaltheater,
Götterdämmerung
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aschenputtel
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, José Carreras
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jazz Night
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Krimifestival
➜ Atomic Cafe, Carpark North
➜ Ampere, Anna Ternheim
➜ Tonhalle, Kelly Clarkson
➜ Substanz, Monophox
➜ Backstage, Letzte Instanz
➜ Monofaktur, In Cold Blood
Donnerstag, 23. März
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 16.00 Uhr, Werkraum, Kammerschau
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Ungarische Akzente
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, 
Le Trovatore
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 16.00 Uhr, Werkraum, Kammerschau
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.30 Uhr, Philharmonie, Joan Baez
➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Ya Hoo
➜ Monofaktur, Los Banditos
Freitag, 24. März
➜ 10.30 – 11.40 Ihr, Schauburg, Benzin
➜ 18.30 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Rodelinda
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, 
U 20 Poetry Slam
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Radio Noir
➜ 20.00 – 21.55 Uhr, Schauspielhaus,
Der Bus
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Krimifestival
➜ Muffathalle, Andre Eisermann
➜ Sunny Red, Gorezone
Samstag, 25. März
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg,
Satemin Seidenfuß
➜ 18.30 – -22.15 Uhr, Prinzregententheater, Il ritorno d’Ulisse in patria 
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Il trovatore
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Woyzeck
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 21.55 Uhr, Schauspielhaus,
Der Bus
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Karl-Valentin-Hommage
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Mozart 
& Schubert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Kurzfilmabend
➜ Elserhallen, Staind
➜ Zenith, Bloodstone
➜ Atomic Cafe, Big Boss Man
Sonntag, 26. März
➜ 11.00 – 12.30 Uhr. Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, 
In Freundschaft
➜ 16.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater,
Götterdämmerung
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubano
➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Mutter Courage und ihre Kinder
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson
Cruso, die Frau und der Neger
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater,
Georgette Dee
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, HipHop
meets Klassik
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mozartband
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Jazz Lines
➜ Atomic Cafe, Delays
➜ Audimax LMU, Ensemble Lach und
Schieß
Montag, 27. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Satemin Seidenfuß
➜ 18,30 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Rodelinda
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
ER- TAX
Kundendienst 
 Fachhändler
Isoldenstraße 23 · Halle 51
Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung
– Taxameter Hale und Kienzle
– Funk, Funkantennen
– Spiegeltaxameter
– Alarmanlagen
– Quittungsdrucker und Programmierung
– Navigationssysteme
– Taxameter Tarif-Programmierung
– Freisprechanlagen
– Taxi-Dachzeichen
– u.v. m.
Telefon 089 / 30 74 80 47
Mobil 01 77 / 2 70 32 70

Seite 8

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8 TAXIKURIER
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Mozart und Prag
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Xavier Naidoo
➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Stella
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
In the Mood
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philatos
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub
➜ Muffathalle, Eric Burdon
➜ Orangehouse, The Ocean
Dienstag, 28. März
➜ 9.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Satemin Seidenfuß
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Prinzregententheater, Il ritorno d’Ulisse in patria 
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maria Stuart
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Ziege oder Wer ist Sylvia?
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Dunkel lockende Welt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wise Guys
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Taschenphilharmonie
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Kleines
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Tango Milonga
Mittwoch, 29. März
➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Limb’s Theorem
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Peking
Symphonie Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Xavier Naidoo
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Tanzbodn
➜ Funkhaus, Der Rote Bereich
Donnerstag, 30. März
➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wiener Wald
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Orpheé et Eurydice
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Juditha Triumphans
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musica
Viva Studiokonzert
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Bettina
Ullrich
Mehrtägige Termine
➜ 08.10.05 – 31.03.06, Mo.- Sa.(außer Di) 20.00 – 23.30 Uhr, 
So. 18.00 – 21.30 Uhr, Spiegelpalast Messe, Alfons Schuhbeck Palazzo
➜ 01.01.06 – 02.04.06, 20.00 – 22.40 Uhr, Sa. 18.00 – 20.40 Uhr,Circus Krone,
Winterprogramm
➜ 10.01.06 – 04.03.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Boing Boing
➜ 01.03.06 – 03.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hennes Beude
➜ 01.03.06 – 03.03.06, MOC, Fairway
➜ 02.03.06 – 04.03.06, MOC, Briefmarkenbörse
➜ 03.03.06 – 04.03.06, Schlachthof, Soul Kitchen
➜ 04.03.06 – 05.03.06, MOC, Numismatica International
➜ 04.03.06 – 05.03.06, 10.00 Uhr, Olympiahalle, Hundeausstellung
➜ 04.03.06 – 05.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Giebel
➜ 04.03.06 – 02.04.06, 20.00 Uhr, außer Mo. + Di., Deutsches Theater, Robin Hood
➜ 07.03.06 – 09.03.06, ICM, Date
➜ 07.03.06 – 18.03.06, 20.00 Uhr, außer So. + Mo., 
Lach und Schieß, Heinrich Pachl
➜ 08.03.06 – 12.03.06, Das Schloss, Queens of spleens
➜ 08.03.06 – 20.05.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, 
Vermischte Gefühle
➜ 09.03.06 – 11.03.06, Muffathalle, Wortspiele
➜ 10.03.06 – 02.04.06, Löwenbräukeller, Starkbierzeit
➜ 14.03.06 – 17.03.06, Muffathalle, Ulf Langheinrich
➜ 15.03.06 – 01.04.06, Augustinerkeller, Starkbierzeit
➜ 16.03.06 – 22.03.06, Messe/ICM, Garten München/Handwerksmesse
➜ 16.03.06 – 02.04.06, Paulaner am Nockherberg, Starkbierzeit
➜ 18.03.06 – 19.03.06, Olympia-Schwimmhalle, Swim and splash
➜ 19.03.06 – 22.03.06, Messe, Hoga
➜ 21.03.06 – 25.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Pigor & Eichhorn
➜ 23.03.06 – 24.03.06, 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Zauberlehrling
➜ 25.03.06 – 26.03.06, 15.00 + 20.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli
➜ 26.03.06 – 27.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Reis
➜ 28.03.06 – 01.04.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner
➜ 31.03.06 – 02.04.06, 10.00 Uhr,Event-Arena, Eigentum und Wohnen
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Cord •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Muffathalle •
Nachtgalerie • •
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 •• •••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Volksgarten • •
Woanders Club •
Fortsetzung Top-Termine März ’06
(Änderungen der Veranstalter vorbehalten)
➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Elevate
➜ Backstage, Fiddler’s Green
Freitag, 31. März
➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 14.30 – 15.30 Uhr, Schauburg,
Flusspferde
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Volkstheater,
Fegefeuer in Ingolstadt
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Limb’s Theorem
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Mutter Courage und ihre Kinder
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Alpine Highlights
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, 
Das Rad des Glücks
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Jazz Lines
➜ Muffathalle, Manfred Mann
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de

Seite 9

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9TAXIKURIER
Konzern auch EDV-Anlagen produzierte kam
die Firma in internationale Turbulenzen. Der
Taxametersektor war für die folgenden „Mütter“, wie VDO und Mannesmann zu unbedeutend, um zu investieren. Obwohl nach einigen
missglückten Formaten der T1144 und 1145, der
elektronische Standardtaxameter 1150, der 1993
auf den Markt kam sehr beliebt und weit verbreitet ist, wurde der Taxametermarkt sehr eng.
Der von Kienzle eingeschlagene Weg der Kooperation mit dem heutigen Markführer Hale
aus Salzburg ist sicher für beide von Vorteil.
Die Innovationskraft des österreichischen
Familienunternehmens und die Tradition von
Argo-Kienzle, könnte mit etwas Geschick und
Fingerspitzengefühl die Marktführerschaft der
europäischen Taxametertechnik erhalten und
der asiatischen Konkurrenz trotzen. 
Die technischen Anforderungen an einen Taxameter als Mehrzweckgerät, mit Quittungsdrucker, Schichtabrechnung, Kredit- und Kundenkartenleser sind sicher machbar. Bei einer
freiwilligen Anwendung wird es von Hersteller- und von der Unternehmerseite wohl kaum
so rechtzeitig gelingen, dass das Vertrauen der
Kunden nicht schwindet und damit unsere
Existenzgrundlage beschädigt wird. An den
Kosten für solche Taxameter kann es nicht
liegen. Im Gegensatz zu den früheren mechanischen oder auch halbelektronischen Taxametern sind die modernen elektronischen Taxameter „fast“ völlig wartungsfrei und nicht
reparaturanfällig.
Eines steht auf alle Fälle fest, ohne Taxameter
wird es auch in 50 Jahren kein Taxi geben. (HM)
das nicht bemerkt wurde. Beim nächsten
Einschalten des Taxameters musste mangels
Erwärmung nachgeholfen werden. Ganz prosaisch mit einem kräftigen Faustschlag, am
Besten von rechts. Durch die Gewaltanwendung lösten sich durch das erkaltete Fett verklebte Zahnräder und der Taxameter tat es
wieder, bis es ihm wieder zu kalt wurde.
Ein weiteres Malheur war die Antriebswelle
vom Getriebe zum Taxameter. Der Anschluss
der Welle war regelmäßig an der tiefsten Stelle
des Getriebes angebracht, ungeschützt gegen
Eis, Salz und Dreck. Regelmäßig riss die Antriebswelle bei Sauwetter im Winter, ausgerechnet dann, wenn endlich etwas Geschäft ging.
Ein weiterer Trick, etwas mehr zu verdienen
war für besonders schlaue Fahrer das sogenannte „gezwickt“ fahren, indem man die
Tarifstufe zur nächst höheren halb, also „gezwickt“ einstellte. Der gutmütige Taxameter
T12 zeigte halb Stufe 2 und halb Stufe 3 an,
zählte aber Stufe 3, ein Zehnerl pro Kilometer
mehr. Die Gutmütigkeit bewies der T12 indem
die Zahnräder kaputt gingen und eine sauteure
Reparatur fällig wurde. Die Folge war, dass die
„Frei“zeichen wegfielen, dafür eine Beleuchtungsvorschrift für das Dachzeichen (§ 39 
BOKraft) eingeführt wurden und Tarife, die mit
der Hand, also manuell zu schalten waren, abgeschafft wurden. Bei der Kundschaft werden
klar durchschaubare, einfache Preisstrukturen
begrüßt und schaffen Vertrauen.
Mitte der 70er Jahre hatte Argo-Kienzle einen
Marktanteil am bundesdeutschen Taxametermarkt von über 80 %. Nachdem der Kienzle-
Der Taxameter mit Quittungsdrucker ist seit
1930 die Grundlage des Vertrauens der Fahrgäste. Die Firma Kraftag, eine Tochter der Fiatwerke in Turin, bezog diese Quittungsdrucker
der Firma Kienzle aus Schwenningen. Kienzle
übernahm vor Ausbruch des 1. Weltkrieges
eine örtliche Taxameterfabrik. Durch moderne
Fließbandfertigung und Weiterentwicklung der
angekauften Fertigungen gelang es Kienzle,
Villingen, ab Mitte der 20er-Jahre zum Marktführer aufzusteigen. Vorteil der Kienzle Taxameter war eine Freifahne, die bei den Außentaxametern anzeigte, dass die Droschke besetzt
und welcher Tarif eingeschaltet war. Der
Kienzle Taxameter T8 wurde von 1936 an gebaut und erst 20 Jahre später vom weltberühmten T12 abgelöst. Vom Quittungsdrucker
kam das Droschkengewerbe leider wieder ab
und verliert auch heute noch durch unbrauchbare, per Hand oft mangelhaft ausgestellte
Quittungen, das für unser Gewerbe notwendige
Vertrauen.
Ein ungeeigneter Versuch, zumindest Insidern
die richtige Schaltung der Tarifstufen erkennen
zu lassen, war das Kienzle „Frei“ zeichen. Dieses in der BOKraft vorgeschriebene „Frei“zeichen war auf dem Armaturenbrett angebracht.
Schaltete der Fahrer den Taxameter an, erlosch
die Beleuchtung mit dem Hinweis „Frei“ .Unter
dem Schriftzug leuchteten dann, entsprechend
dem geschalteten Tarif, ein bis vier Lämpchen,
je nach Höhe der Tarifstufe. Auch dieses Ordnungsmoment wurde seit dem Jammern des
Taxigewerbes über die schlechte Einkommenslage geopfert. Das Kontrollgerät „Freizeichen“
wurde durch unsere Vorfahren einfach ausgetrickst. Viele Fiaker nahmen noch vor dem
Einschalten des Taxameters die obligatorische
Schirmmütze vom Haupt und stülpten sie über
das „Freizeichen“, so dass niemand die Lämpchen und damit den geschalteten Tarif ablesen
konnte. Der Taxameter T12, der von 1958 bis
Mitte der 70er Jahre produziert und verkauft
wurde, war das Erfolgsprodukt, da er mit der
Explosion der Taxizulassungen zusammenfiel.
Aus 9.500 Taxis im Jahre 1960 wurden 1976
in der Bundesrepublik 31.700 Taxis. Natürlich
hatte der legendäre T12 auch seine Macken.
Bei Minustemperaturen und „Laternengaragen“
merkte der Fahrer bei der ersten Fahrt meist
erst nach der Beendigung, dass die Wartezeit
nicht mitlief und das kräftige Ticken fehlte.
Bei dem Lärm, den ein Mercedes 190 mit
45 PS machte, war dies kein Wunder, wenn
Bild aus TAXIKURIER vom Juni ’62 
(Teil 2)
Anno dazumal
Der Taxameter – 
Das Herz des Taxis
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM
Wir trauern um 
unseren Mitarbeiter
Peter Ederer
geb. 29. 12. 1945,
der am 15. 1. 2006
verstarb
Isar Garage GmbH
Augsburger Straße 4, 80337 München
✟

Seite 10

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Taxitarif
Nachdem der im August 2005 eingereichte
Tarifantrag weder im Gewerbe noch von den
Anhörstellen akzeptiert wurde, hat die Taxi-
München eG in einer Arbeitsgruppe einen
Tarifantrag ausgearbeitet, sachlich begründet
und beim Kreisverwaltungsreferat eingereicht. 
Der Antrag trägt den Kostensteigerungen und
steuerlichen Gegebenheiten Rechnung.
Wir hoffen, dass es der Verwaltung und Politik
gelingt den neuen Tarif bis Mitte Mai in Kraft
zu setzen. Diesbezügliche Gespräche mit Stadträten und Landratsämtern wurden geführt.
An den
Kreisverwaltungsreferenten
Dr. Wilfried Blume-Beyerle
Ruppertstraße 19
80313 München
23. Januar 2006 mei-ch
Antrag auf Änderung der Taxitarifordnung der
Landeshauptstadt München vom 12.08.2003
Sehr geehrter Herr Dr. Blume-Beyerle,
nachdem nunmehr die Höhe der Umsatzsteuer
für Leistungen im Taxiverkehr für die nächsten
Jahre feststeht und die Preisentwicklung bei
den Kraftfahrzeugkosten einschätzbar ist, sehen wir uns in der Lage eine Änderung des
derzeit gültigen Taxitarifs für die Landeshauptstadt München zu beantragen.
Der von uns erarbeitete Tarifvorschlag ist
allerdings nicht dazu geeignet, die wirtschaftliche Situation des Münchner Taxigewerbes
nachhaltig zu verbessern. Neben der Konsumzurückhaltung ist in München ein überproportional hohes Angebot an der Dienstleistung
„Taxi“ insgesamt zu verzeichnen. Neben der
größten Taxidichte aller deutschen Großstädte
mit 2,7 Taxis pro tausend Einwohner ist auch
die intensivste Nutzung durch den Betrieb von
1.900 Taxis, in sogenannten Mehrwagenbetrieben, zu verzeichnen. Gerade diese 1.900 Taxis
werden in einem so hohen Maße genutzt und
auf Grund der Arbeitslosigkeit mit Fahrern besetzt, so dass hier pro Genehmigung ein Mehreinsatz von cirka 130 % gegenüber einem Taxi
eines selbstfahrenden Einzelunternehmers zu
verzeichnen ist. Unser Tarifvorschlag entspricht den personenbeförderungsrechtlichen
Vorschriften des § 39 PBefG, in dem die Interessen des Gemeinwohls berücksichtigt sind.
Die derzeitige Einkommenssituation im
Münchner Taxigewerbe ist völlig unzureichend. So greifen viele Unternehmer auf diverse Methoden zur Kürzung von Sozialabgaben
zurück. Im größeren Umfang wird versucht
steuer- und sozialversicherungsfreie Lohnzuschläge zur Minderung des Bruttolohns heranzuziehen. Auf diese Art und Weise hat der
Fahrer zwar momentan etwas mehr Bargeld in
der Tasche, läuft aber zwingend Gefahr im
Rentenalter zum Sozialfall zu werden.
Obwohl auf diese Art und Weise die Firmengruppe Groh bereits vor zwei Jahren in Konkurs ging, bedienen sich nach wie vor eine
nicht überschaubare Zahl von Unternehmen
derselben Methode.
Besonders signifikant für die miserable Ertragslage ist die Tatsache, dass das Nachfolgeunternehmen der Groh-Gruppe, mit über 100
Fahrzeugen, bereits nach einem halben Jahr
erneut Insolvenz anmelden musste.
Ein weiterer Beleg für die miserable Ertragslage im Taxigewerbe in München und in Bayern
allgemein, ist die Tatsache, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Tarifvertrag
Nr. 9 unverändert weiterlaufen ließ und bei
den Neuverhandlungen zum derzeit gültigen
Tarifvertrag Nr. 10 von den bisherigen Lohnkosten Abstriche machte.
Nach langwieriger Marktuntersuchung und diverser Gespräche mit Großkunden wie z. B. den
gesetzlichen Krankenkassen, halten wir die
konsequente Fortführung einer degressiven
Preisgestaltung gerade angesichts der Flughafenfahrten, für unabdingbar. Schon alleine
durch den sehr hohen Lohnkostenanteil von
cirka 65 % des Umsatzes müssen längere Fahrten, die mit höherer Geschwindigkeit durchgeführt werden können, günstigere Kilometerpreise zur Grundlage haben. Wir schlagen
deshalb im Einzelnen vor:
§ 2 Beförderungspreise
1. Der Beförderungspreis setzt sich ohne
Berücksichtigung der zu befördernden
Personen aus dem Grundpreis zuzüglich
0,30 Euro sowie der nachstehenden
Komponenten zusammen.
2. Der Grundpreis beträgt 2,80 E
3. Der Kilometerpreis wird nach Schalteinheiten von je 0,20 Euro angezeigt.
4. Kilometerpreise (Tarifstufe 1) und 
Wartepreis (Tarifstufe 2)
Tarifstufe 1
0 bis 5 Kilometer 1,55 E
(0,20 Euro pro 129,03 m, 
Umschaltgeschwindigkeit 15,48 km/h)
5 bis 10 Kilometer 1,40 E
(0,20 Euro pro 142,86 m, 
Umschaltgeschwindigkeit 17,14 km/h)
ab 10 Kilometer 1,25 E
(0,20 Euro pro 160 m, 
Umschaltgeschwindigkeit 19,20 km/h)
Tarifstufe 2
Wartezeitpreis pro Stunde 24,00 E
5. Bleibt unverändert
6. Wartezeit – auch verkehrsbedingt – 
je Stunde 24,00 E
(0,20 Euro pro 30 Sek.)
7., 8. und 9. bleiben unverändert
10. Für folgende Fahrten gelten Festpreise:
1. Flughafen München auf dem 
direkten Weg zur Neuen Messe 
München inklusive eventueller 
Zuschläge 51,00 E
2. Neue Messe München auf 
direktem Weg zum Flughafen 
München inklusive eventueller 
Zuschläge 51,00 E
Des Weiteren beantragen wir § 3 Zuschläge,
Ziffer 5 wie folgt zu formulieren:
Fahrten mit Großraumtaxis (PKW, die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung
von mehr als 6 Personen einschließlich Fahrzeugführer/Fahrzeugführerin zugelassen und
geeignet sind und in einem abgeteilten Ladeoder Kofferraum wenigstens 5 Gepäckstücke
gemäß den Ausführungen des § 3 Absatz 1
mitführen können.
Ab dem 6. Fahrgast beträgt der 
Zuschlag unabhängig von der 
Gesamtzahl der beförderten Personen, 
auch bei den in § 2 Nr. 10 genannten 
Festpreisen, pauschal 5,00 E
Die Änderung des § 3 Absatz 5 der Taxitarifordnung erscheint uns notwendig, da
zwischenzeitlich die Unsitte verbreitet ist, bei
unbequemen Kleinfahrzeugen, wie z. B. Tou-

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Die Genossenschaft
ran, Zafira, Sharan und ähnlichem, fünf Fahrgäste zu quetschen und dafür auch noch den
Zuschlag von 5,– Euro zu erheben.
Um die Preisgestaltung im Münchner Taxigewerbe transparenter zu machen, beantragen
wir die Pflicht zur Aufbringung eines Aufklebers mit den Tarifkomponenten. Wir bitten
deshalb den § 4 mit folgender Überschrift zu
versehen: – Sonstiges –
§ 4 Sonstiges
1. Sondervereinbarungen für den Pflichtfahrbereich nach § 51 Abs. 2 PBefG sind genehmigungspflichtig.
2. Im Taxi ist im Sichtbereich des Beifahrers
ein gut lesbares Schild, mindestens der Größe DIN A 6, mit den Tarifkomponenten anzubringen. 
Die Erhöhung unseres Tarifvorschlages bewegt
sich von 9,2 % bei einem Kilometer, bis zu
6,1 % für die durchschnittliche Flughafenfahrt.
Details können den beiliegenden Unterlagen
(Tabelle und Grafik) entnommen werden.
Ein Muster der bisherigen Tarifaufkleber ist
ebenfalls in der Anlage beigefügt.
Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten
mitzuwirken, unseren sehr moderaten Tarifvorschlag bis Mitte Mai, also vor Beginn der Fußball-WM, umzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Meißner, Reinhold Siegel, 
Alfred Lehmair
Firma Mustermann
Im Januar bot die Taxivereinigung ihren Mitgliedern Außenwerbung an. Beginn der Werbeaktion Februar, Dauer sechs Monate, mit Verlängerungsoption. Die gleiche Werbeaktion
hatten wir mit der Agentur vertraglich unter
Dach und Fach.
Ende Januar beklagte sich die Vereinigung bei
ihren Mitgliedern: „Wir können Ihnen diese
Werbung nicht mehr anbieten, die Taxi-München eG hat plötzlich ihre Finger im Spiel.“
Auf unsere Rückfrage bei der Werbeagentur
erklärte man uns, dass mit der Taxivereinigung
nie ein Vertrag abgeschlossen wurde. Man hatte der Vereinigung lediglich ein Vertragsmuster
mit der „Firma Mustermann“ zugeschickt, wie
allen anderen potentiellen Partnern auch. Fakt
ist, dass die Vereinigung ihren Mitgliedern
Außenwerbung anbot, ohne den Auftrag zu
besitzen. Diese Stümperhaftigkeit wird nun mit
Vorwürfen gegen die Taxi-München eG kaschiert. Ob es sich dabei um Einfalt oder Dreistigkeit, oder beides handelt, kann dahin gestellt bleiben – Ruhmesblatt ist das ganze
keinesfalls.
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Seite 12

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Fehlerteufel – Taxiwechsel
Im letzten Heft ging der Dauerbrenner Taxiwechsel kräftig daneben – der Bericht war
schlicht schlampig recherchiert.
Berichtigung gemäß KVR:
Der Nachweis der BOKraft (je nachdem nach
§§ 41,42 BOKraft) ist durch eine entsprechende
Bescheinigung der hiermit beauftragten Prüforganisationen (TÜV, DeKra, KÜS) vorzulegen.
Gebrauchte Fahrzeuge, egal ob der Verwendungszweck bereits als Taxi war, müssen sich
einer außerordentlichen Hauptuntersuchung
(mit BOKraft) unterziehen und der Prüfbericht
ist dem KVR vorzulegen. Zum Nachweis einer
Haftpflichtversicherung ist in jedem Falle eine
Versicherungsbestätigung, früher Versicherungsdoppelkarte, mitzubringen.
Mit der Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Kfz-
Brief) kann nun im Taxibüro des KVR, Ruppertstraße 19, Zimmer 3068 das Taxi zugelassen werden (Bankverbindung mit BLZ und
Kontonummer nicht vergessen).
Das Fahrzeug wird in der Tiefgarage (Zufahrt
nach dem Anwesen Ruppertstr. 11, gekennzeichnet mit dem Hinweis P „Trauungen“) auf
den mit „TAXI“ markierten Plätzen abgenommen.
Nachdem Sie die fällige Verwaltungsgebühr, je
nach Umfang des Aufwandes entrichtet haben,
bekommen Sie die Zulassungsbescheinigung
Teil 1 (Kfz-Schein) und eventuell Teil 2 (Kfz-
Brief) ausgehändigt.
Noch mehr Taxis auf 
Münchens Straßen
Die Landkreise Erding und München lassen
laufend neue Taxis zu, die uns über den Flughafen Fahrgäste wegnehmen,
das ist schlimm!
Die rund 3.350 Taxis werden immer intensiver
genutzt und doppelschichtig eingesetzt,
das ist schlimm!
Bereits 1.900 Taxis in München sind im Besitz
von rund 300 Mehrwagenunternehmern,
das ist schlimm!
Noch schlimmer wäre es, wenn das KVR weitere
Taxis zulassen müsste, nur weil viele Unternehmer zu faul sind, ihre Umsatzsteuervoranmeldungen für das Jahr 2005 an das KVR zu
schicken, obwohl bereits Ende Januar 2006
eine schriftliche Aufforderung an sie erging.
Lassen Sie sich helfen, 
durch einen Konzessionsstopp. (HM)
Der lange Weg zum Datenfunk
Wie schon in der außerordentlichen Generalversammlung am 06.10.2005 von Herrn Naumann (Firma Gefos) ausgeführt, stellen wir unsere Auftragsvermittlung auf Datenfunk um.
Dieser Schritt ist nötig, da es nicht mehr zeitgemäß ist, Aufträge in einer solchen Menge
analog, also per Sprache, zu vermitteln. Es ist
dem Kunden im Zeitalter von Internet, SMS
und UMTS nicht mehr zuzumuten, eine Vorbestellung um fünf Minuten verschieben zu müssen, da wir zum gewünschten Termin schon
„voll“ sind. Wir werden auch durch Überreichweiten und mangelnde Wartung von Funkgeräten zunehmend in unserer täglichen
Funkarbeit gestört. Natürlich gebe ich den
Zweiflern Recht, die sagen, dass dadurch keine
neuen Aufträge geschaffen werden, aber der
Anspruch an uns selber, immer pünktlich und
zuverlässig Aufträge zu vermitteln, lässt uns
hier keine Wahl mehr.
Nun zu den meist gestellten Fragen zum
Thema Datenfunk:
➜ Wann wird er kommen?
Frühestens im März 2006 werden die ersten
30 Fahrer/Unternehmer geschult und deren
Fahrzeuge umgerüstet.
➜ Was wird er kosten?
Die komplette Ausstattung aus Com-Box
(Herzstück der Anlage), Antenne, Drucker
mit Kartenlesegerät, Bedienteil (überwiegend
PDA mit TOM-TOM-Navigation Version 5,
eigener Datenbank und Halterung) inklusive
Einbau cirka 1.200,– Euro bis 1.300,– Euro.
Dieser Betrag wird durch das integrierte Navigationssystem und dem Kreditkartenleser
erschwinglich. Für die Schulung und Erstellung des Fahrerausweises wird eine geringe
Kostenerstattung anfallen. Die monatlichen
Kosten werden sich am benötigten Datenpaket pro Fahrzeug orientieren. Absolut ausreichend müssten 5 MB/Fahrzeug pro Monat
sein. Die endgültigen Kosten hängen davon
ab, inwieweit es trotz der Querschläge der
Taxivereinigung gelingt, am BZP-Vertrag
teilzunehmen. Zuerst werden die Testfahrzeuge nur bei den Firmen Fuchs und Glas
eingebaut. Danach werden noch andere Einbaufirmen beteiligt.
➜ Bis 01.01.2008 müsste die Umrüstung abgeschlossen sein.
➜ Wie läuft die Auftragsvergabe in der 
Umstellungsphase ab?
Da wir unseren Analog-Funk vorerst behalten, werden Standplätze wie bisher per
Sprache aufgerufen. Ist das auftragsberechtigte Fahrzeug bereits umgerüstet, erfolgt
die Auftragsvergabe elektronisch. Als Information für alle wird der Funker die Datenfunk-Vermittlung bestätigen. Alle noch
nicht ausgestatteten Fahrzeuge erhalten ihre
Aufträge per Sprache.
➜ Wieso brauchen wir einen Fahrerausweis und
welche Daten werden darauf vermerkt?
Der Fahrerausweis (FA) ist schon lange im
Gespräch. Mit dem FA meldet sich der Fahrer/Unternehmer zu Beginn der Schicht bei
der Zentrale an, indem er den FA durch den
Kartenleser zieht. Das System erkennt dadurch alle hinterlegten Fahrerdaten, wie z.B.
Fremdsprachen, TAXI-Guide, Tierhaar-Allergiker. So ist eine präzisere Auftragsvergabe
möglich. Auf dem FA selbst, der während des
Fahrdienstes für den Kunden gut sichtbar anzubringen ist, werden nur ein Lichtbild, Familienname und Fahrernummer vermerkt.
➜ Werden durch den Kartenleser auch Kreditkarten gelesen?
Ja, alle mit Datenfunk ausgerüsteten Fahrzeuge haben über die Zentrale eine Kreditkartenakzeptanz. Wie wir das Abrechnungsverfahren handhaben werden, steht noch
nicht fest.
➜ Wieso ist in dem Bedienteil eine TOM-TOM
Navigation integriert?
Durch die Übernahme der Kundenadresse in
das Navigationssystem entfällt die mühsame
Eingabe und man spart sich Geld im Vergleich zu Navigationssystemen der Autohersteller.
➜ Welche Daten sind noch erfasst?
Fahrzeugspezifische Daten wie, Kombi,
Nichtraucher etc. werden im Rechner der
Zentrale entsprechend hinterlegt. So weiß
das Vermittlungssystem schon von vornherein, welches Fahrzeug für welchen Auftrag
in Frage kommt.
Dieser Bericht ist nicht endgültig, er soll zumindest die momentan häufigsten Fragen klären. In jedem Falle bitten wir um Ihre aktive
Mitarbeit bei dieser wichtigen und sinnvollen
Innovation.
(AL)
Ferkeleien am Arabella-Stand
Herr Seesemann vom Arabella-Sheraton Grand
Hotel beschwerte sich darüber, dass Taxifahrer
vor seinem Hotel von Zuhause mitgebrachten
Müll am Taxistand ablegen. Die Zigarettenkippen werden achtlos aus dem Fenster auf dem
uns vom Hotel zur Verfügung gestellten Taxistand geworfen. Besonders am Wochenende,
wenn es keinen Hausmeister gibt, sehen Hotelund Taxigäste wie Hausmüll angeliefert wird.
Herr Seesemann bittet für die Kippen die aufgestellten Behälter zu benutzen. Dankenswer-

Seite 13

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13TAXIKURIER
Der Aufsichtsrat berichtet:
Am 25. Januar 2006 trafen wir uns zur monatlichen Aufsichtsratsitzung um Ihre Interessen wahrzunehmen. Dabei besprachen wir
in über sieben Stunden viele wichtige Entscheidungen und Pläne. Einiges davon
möchte ich Ihnen zur Kenntnis bringen.
➜ Gemäß der Tagesordnung bearbeiteten wir
verschiedene Anträge, Konzessionsübertragungen und Beitrittsgesuche. Die dazu nötigen Entscheidungen wurden im Sinne
der Genossenschaftsmitglieder getroffen.
➜ Ich berichtete dem Aufsichtratgremium
über die Inventur, die ich im Auftrag des
Gremiums am 30.12.05 und am 03.01.06
durchgeführt habe.
➜ Der Vorstand Hans Meißner stellte uns den
Antrag zur Tarifänderung vor. In diesem
Antrag verwies Herr Meißner auf die wirtschaftliche Lage des Taxigewerbes und begründete mit ihr eine gerechtfertigte Tariferhöhung. Wir hoffen dass wir eine positive
Entscheidung noch vor der Fußballweltmeisterschaft erhalten.
➜ Der Vorstand Reinhold Siegel berichtete
über die positiven Ergebnisse zum Datenfunk und konnte uns zusichern, dass Anfang Februar die zweite Phase der Versuchreihe gestartet wird.
➜ Der Vorstand Alfred Lehmair schilderte uns
die neuesten Veränderungen und Ergänzungen an verschiedenen Taxi-Standplätzen.
➜ Für die Revisionen im I. Quartal 2006 wurden vier Aufsichtsratmitglieder eingeteilt. 
Die Mitglieder der neu eingesetzten Arbeitsgruppe Marketing trafen sich am 17. Januar
2006. Bei diesem Gespräch zeichnete sich
schnell ab, dass die Projektplanung wesentlich
arbeitsreicher und zeitaufwendiger ist, als
ursprünglich geplant war. Das hält die Kollegen aber nicht ab, sich mit ganzer Kraft für
das Projekt einzusetzen. Schließlich profitieren alle Genossenschaftsmitglieder durch die
Ergebnisse der Arbeitsgruppe.
Das war es in aller Kürze für heute. Ich
wünsche Ihnen gute Geschäfte und eine
unfallfreie Zeit.
Mit kollegialen Grüßen
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratvorsitzende
terweise gestattet er die Benutzung der Toiletten im Hotel. (RS)
Achtung
Ab 1. Januar 2006 hat die Türkei eine neue
Währung, die „neue Türkische Lira“ (Yeni Turk
Lasi), welche die alte, super abgewertete ersetzt, von welcher nicht weniger als sechs Nullen verschwinden. 
Wenn man sich die 1-Lira-Münze ansieht fällt
sofort die Ähnlichkeit mit der der 2-Euro-
Münze ins Auge. Wenn man die beiden Münzen vergleicht sieht man fasst keinen Unterschied, beide haben einen Nickelrand, der die
Kupfermitte umrahmt und fasst die gleiche
Größe.
Auf der anderen Seite, wie bei vielen Euros,
figuriert ein Kopf (es handelt sich um Ataturk,
sowie der spanische und belgische Euro den
jeweiligen König König darstellt etc.); einziger
Unterschied ist die Nummer anstatt der 2 des
2-Euro-Stückes, steht die 1 (eins). Darüber
hinaus stellt man fest, dass diese 1 graphisch
dem ein Euro ähnelt. Diese Münze von einer
türkischen Lira ist also eine sehr gelungene
Imitation der 2-Euro-Münze, juristisch unanfechtbar. 
Türkische Lira
Die neuen Türkischen 1-Lira-Münzen, kann
man leicht mit den 2-Euro-Münzen verwechseln. Die Lira ist bloß nichts Wert. 
WERT 0,4 EURO
Also aufgepasst und einmal mehr kontrollieren, dass man Ihnen 2 EURO und nicht eine
türkische Lira aushändigt, die bereits im Umlauf ist.
Auch die eine halbe Lira (50 Kurus) wertvolle
Münze ist der 1-Euro-Münze zum Verwechseln
ähnlich! (TD)
NACHRUF
Bereits am 12. Dezember 2005 
verstarb der Kollege
Herbert Sauter
vormals Taxi 693
völlig unerwartet im Alter von 64 Jahren.
Herr Sauter war jahrzehntelang in der
dritten Generation Taxiunternehmer und
Mitglied unserer Genossenschaft.
Am Freitag, den 3. Februar 2006, 
verstarb der Kollege 
Herr Georg Schiller
Taxi 2220
im Alter von 67 Jahren. 
Die Genossenschaft
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 €
Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München 
(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66
www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de

Seite 14

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14 TAXIKURIER
Der Ausgleich, das weiß jeder sportinteressierte Zeitgenosse, ist im Ergebnis so ziemlich das Langweiligste
und Unspektakulärste, was man sich
sich nur vorstellen kann: keine
Sieger, keine Verlierer. Andererseits
kann er den Weg zum Ergebnis
durchaus interessant gestalten. 
Er kann für neue Hoffnung sorgen,
kann sie aber gleichzeitig auch zerstören. Nun ist der Ausgleich im Taxigeschäft nicht ganz so spektakulär,
Hoffnungen hat er aber auch da
schon zerstört und im ungünstigsten
Fall kann er auch Streitfälle auslösen.
Und um dem vorzubeugen, schadet
es nichts, sich ein bisschen mit ihm
zu beschäftigen.
Was ist überhaupt der Auslöser für
einen Ausgleich? Dazu zählen die
„Klassiker“ wie falsche Adresse, nicht
vorhandener Name an der Klingel
oder Kunde ist nicht anzutreffen. 
Das alles führt aber noch lange nicht
zu einem Ausgleich, hier sind erstmal
die Vorlagen gegeben, um im Sportjargon zu bleiben. 
Es gibt keinen Anspruch auf Ausgleich!
Der allerwichtigste Grundsatz lautet
nämlich: Der Ausgleich ist eine
„Kann-Bestimmung“, auf die nie-
Ausgleich – Instrument für Zocker oder
wirkliche Gerechtigkeit?
Für die einen ist er das Lästigste
überhaupt, für die anderen die letzte
Rettung, wenn das Geschäft gegen
Null tendiert: der Ausgleich. Bestandsaufnahme vom TAXI-KURIER mit
Alfred Huber, Thomas Kroker und
Norbert Laermann.
Titelthema
Foto: www.atelier-tacke.de
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B.Schreiner S.v.Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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mand ein Anrecht hat! Er ist ein 
reines Entgegenkommen den Fahrern
gegenüber und liegt immer im Ermessensspielraum des Funksprechers.
Und es gibt ihn, wenn überhaupt, nur
bei Aufträgen, die von der Zentrale
vermittelt wurden und nicht etwa
von Privatpersonen über das Standplatztelefon. Grundsätzlich versucht
jeder Funksprecher bei den vorliegenden Kriterien dem betreffenden
Fahrer von sich aus über Kanal 2
oder 4 einen Ausgleich zu verschaffen, wenn ein weiterer Auftrag in der
Gegend vorliegt. Deshalb dringen
viele Fragen nach Ausgleich gar
nicht nach außen. Nur eben dann,
wenn wirklich nichts adäquates vorhanden ist. Das heisst aber jetzt
nicht, dass man sich immer und
überall zum Ausgleich melden kann.
Neben dem örtlichen Rahmen gibt es
auch einen zeitlichen. Der liegt in der
Innenstadt bei einer halben Stunde,
in den Aussenbezirken bei einer
Stunde. Zudem darf er nicht zu Lasten des Fahrgastes gehen und macht
auch keinen Sinn, wenn es absehbar
ist, dass schon wieder eine Leerfahrt
produziert wird. Außerdem ist der
Ausgleich kein Wunschkonzert, bei
dem man sich den lukrativsten Stich
aussuchen kann. Einmal abgelehnt ist
er auch schon verfallen. 
Wer Kollegen zu Hilfe kommt, die
Zahlungsschwierigkeiten haben oder
Ärger mit Fahrgästen, der wird in der
Regel von der Zentrale mit einem
Ausgleich „belohnt“, obwohl das eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Und deshalb gibt es da auch Kollegen, die sich keinen geben lassen und
andere, die nur wegen der Aussicht
auf Ausgleich zu „Hilfe kommen“ .
Aber das sind laut Alfred Huber
„immer die gleichen Pappenheimer“ .
Es gibt aber auch „Spezialisten“, die
inszenieren mit Absicht Leerfahrten,
um sich einen Ausgleich zu verschaffen. Und dabei arbeiten sie mit ausgefeilten Methoden, die wir nur deshalb hier nicht erwähnen wollen, um
keine Nachahmer zu animieren. Dank
aufmerksamer Funksprecher und
Kollegen können die meisten auch
aufgrund eigener Fehler dann doch
überführt werden. Und das ist nicht
zuletzt ein Grund für die vielen Ehrlichen in der Branche, für die eine
Leerfahrt eben auch zum Leben eines
Taxlers gehört, die immer lauter 
nach einer völligen Abschaffung des
Ausgleichs rufen.
Da uns Ihre Meinung natürlich interessiert, bitten wir Sie den Coupon
auszufüllen. (PG, PR)
Die Vier wissen, wovon sie sprechen: Thomas Kroker, Alfred Huber, Norbert Laermann, Peter Gabler.
Coupon
Reizthema „Ausgleich“!
Wie stehen Sie dazu? Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Soll er ersatzlos gestrichen werden?
Den Coupon senden Sie bitte an die Taxi-München e.G.
Engelhardstr. 6, 81369 München. Stichwort: Ausgleich, z. Hd. Frau Elke Choleva
Das Ergebnis wird in einem der nächsten Hefte bekannt gegeben.
Nein
oderJa
✃
Was halten
Sie vom
Ausgleich?
15TAXIKURIER

Seite 16

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schlaflose Nacht kann zum Nachzudenken
darüber benutzt werden, ob es sich wirklich
rechnet, mit Personal ohne irgendwelches
Berufsethos zu arbeiten.
Doch auch „nur als Taxifahrer“ sind wir in die
Verantwortung dem Fahrgast gegenüber eingebunden: „Das im Fahrdienst eingesetzte
Betriebspersonal hat die besondere Sorgfalt
anzuwenden. die sich daraus ergibt, dass ihm
Personen zur Beförderung anvertraut sind.“ (3)
Genauso, wie wir als Führer eines Kraftfahrzeugs mit für den ordnungsgemäßen Zustand
des Fahrzeugs und der Bereifung verantwortlich
sind, verpflichtet die Verordnung den Taxifahrer
(wie gleichzeitig auch den Unternehmer): „Beim
Einsatz der Fahrzeuge ist die Ausrüstung den
jeweiligen Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Wenn es die Umstände angezeigt erscheinen lassen, sind Winterreifen,
Schneeketten, Spaten und Hacke sowie Abschleppseil oder -stange mitzuführen.“ (4) 
Dieser Paragraph ist bewußt allgemein gehalten. „Wenn es die Umstände angezeigt erscheinen lassen …“, erfordert im Rheinland, wo das
Wort „Schneeflocke“ als Fremdwort gilt, eine
andere Ausrüstung als im Münchner Pflichtfahrgebiet, das sich bis in ziemlich schneesichere Voralpenlandkreise erstreckt. Zumindest
Winterreifen dürfen als verpflichtend gelten. Es
ist schon erschreckend, dass im Schneechaos
des 17. Januars 2006 die Polizei Taxis ohne
Winterbereifung von der Bereitstellung am
Münchner Flughafen abhalten musste.
Auf eine Mitführungspflicht von Schneeketten
und Spaten kann in unserem Revier wohl verzichtet werden, im Landkreis Garmisch-Partenkirchen dagegen werden diese Gegenstände
zur winterlichen Grundausrüstung gehören.
Dagegen dürfte ein Abschleppseil zum Freischleppen aus einer Schneewehe auch bei uns
zur Pflichtausstattung zählen. Sicher darf man
aus §18 BOKraft aber ableiten, dass Taxifahrer
in der Lage sein müssen, kleinere Störungen
des Betriebsablaufes selbst zu beheben. Bei einem versäumten Flug wegen eines Reifenplattens wird man sich schwerlich auf das Fehlen
Wer hat sich nicht schon über diese Aushängeschilder unserer Zunft geärgert: Taxis mit abgerissener Folienbeschichtung, notdürftig in
schwarzer Originalgrundierung eingepassten
Kotflügeln und Motorhauben, ohne Radkappen, Reservereifen und Bordwerkzeug, und
vielleicht sogar ohne Quittung und Stadtplan.
Diese Künstler brauchen zu jeder Gelegenheit
die Hilfe von Kollegen, sei es bei einem Reifenplatten („… jemand unterwegs mit Reservereifen und Radkreuz für einen 210er?…“), zum
winterlichen Anfahren auf einer Eisplatte (vermutlich entsprechen die Fahrkünste dem Zustand der abgeschabten Sommerbereifung,
manche „Kollegen“ schaffen das mehrmals in
einer Stunde) oder beim Auffinden einer
Adresse („… Sie, Zentrale, i hob mei Brill’n vergess’n, kenna Sie mir sag’n, wia i zur Theresienstrass’ kimm?“). 
So ärgerlich (und den Fahrgästen gegenüber
peinlich) das auch ist, haben auch diese Zustände ihre Geschichte. Durch die fortschreitende Konzentration der Taxiunternehmen seit
den 1980er Jahren nahm die Zahl der Fahrer
zu, die zu ihrer Firma keinerlei Verbundenheit
verspürten; sie hatten keine Hemmungen, ihre
Unternehmer zu schädigen, wo es ging. Vornehmlich an den Bahnhöfen und am Flughafen gab es einen schwunghaften Handel mit
Ersatzteilen und Ausrüstungsgegenständen aller Art. Eine 123er Radkappe (Neupreis damals
ca. 30-40 DM) ging für 5 DM über den Kofferraumdeckel. Ein Reserverad war für einen 20er
feil, und auch für Stadtplan und Wo-Buch
brauchte man nicht zur Genossenschaftstankstelle zu fahren. Ehrbare Unternehmer, die dieses Treiben offiziell verurteilten, wurden dabei
beobachtet, wie sie sich zu Sonderpreisen aus
dem Materialbestand der Konkurrenz bedienten. Es kursierten sogar Gerüchte, dass ein besonders gewiefter „Beschaffer“ zur Reparatur
eigener Unfallschäden von Großunternehmen
Taxis entlieh und dann Karosserieteile austauschte. Gerade viele große Taxifirmen bekamen diese Probleme nicht in den Griff. So
gingen sie dazu über, die Ausrüstung und den
Standard der Taxis drastisch zu reduzieren.
Konnten sie von den Fahrern noch verlangen,
Pläne und Unterlagen selbst zu beschaffen, so
war dies bei der Fahrzeugausrüstung schwierig. Erste Versuche mit (als Diebstahlsicherung)
farblich markierten Radkappen verliefen nicht
sehr erfolgreich. Bald nahm die Zahl der Taxis
mit „nackten Felgen“ deutlich zu, und wenig
später schickten verschiedene Mehrwagenunternehmen ihre Fahrzeuge ohne Reserverad
und Bordwerkzeug auf die Straße. Selbst an
der vorgeschriebenen Pannenweste wurde
gespart. Unfallreparaturen wurden nur noch
im allernotwendigsten Umfang durchgeführt
(„warum lackier’n, bis nächste Woch’ kracht’s
eh wieder …“) und die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe der Reifen schon einmal um den Faktor 10 unterschritten.
Auf diese Problematik angesprochen reagieren
viele Taxifahrer unwirsch: „Des is’ am Chef 
sei’ Problem. Der werd’ scho’ wiss’n, was er
duad ...“ . Selbstverständlich ist für die Führung
eines Taxiunternehmens vor allem der Unternehmer zuständig. An ihn richtet sich die
Aufforderung der BO Kraft: „Der Betrieb des
Unternehmens sowie die Ausrüstung und Beschaffenheit der Fahrzeuge müssen den besonderen Anforderungen genügen, die sich aus
dem Vertrauen in eine sichere und ordnungsgemäße Beförderung ergeben.“ (1) In diesem
Zusammenhang sei jedem Taxiunternehmer
der Ordnungswidrigkeitenkatalog der BOKraft
zur Bettlektüre empfohlen. (2) Die dann fällige
Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz
prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen
wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. 
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. 
Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern.
Rund um’s Taxi
Heute: Ausrüstung im Taxi
Foto: www.atelier-tacke.de
16 TAXIKURIER
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
Auch Fahrer sind für die Ausrüstung verantwortlich
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de

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eines Reservereifens hinausreden können. Auch
die für den Taxibetrieb unerträgliche Tendenz
mancher Autohersteller, das Reserverad durch
Pressluftflaschen mit Gummilösung zu ersetzen, birgt unkalkulierbare Risiken. Es dürfte
schwer sein, in einem Schadensersatzprozess
Verständnis zu finden für einen Notbehelf, der
mit viel Glück vielleicht bei einem „glatten
Durchschss“ in der Lauffläche, mit Sicherheit
aber nicht bei einer Flankenbeschädigung nach
einer Bordsteinkollision wirkt. Ein derart „abgespecktes“ Automobil ist als Taxi schlicht und
einfach untauglich. Die Zumutung, ein solches
Taxi zu fahren, würde der Autor jederzeit als
Grund für einen fristlosen Unternehmenswechsel betrachten.
Hier landen wir unweigerlich beim nächsten
Problem. Immer wieder hören wir am Funk
Ausreden wie: „… ii woaß ned, wia ma’ den
Reifen wechselt …“ oder „… ich kriege die
Schrauben nicht auf …“ . Die Unkenntnis, wie
ein Rad zu wechseln ist, sollte eigentlich bereits vor dem Ernstfall bekannt sein, so dass
man sich (vielleicht sogar mit Hilfe seines
Unternehmers?) rechtzeitig diese Fähigkeit aneignen kann. Und spätestens seit der Formulierung der Hebelgesetze gilt als Allgemeinwissen, dass ein festsitzender Radbolzen kein
Problem von zu geringer Kraft, sondern von
falschem Bordwerkzeug ist. Es ist schon lächerlich: Bei den als Taxi eingesetzten Fahrzeugen im Wert von mehreren 10.000 Euro
werden Radmutternschlüssel aus billigstem
Pressblech mitgeliefert, mit denen selbst der
Autor, der durch Einsatz allzu roher Gewalt
(und möglicherweise auch übergroßen Gewichtes) das Abscheren manches Bolzens auf dem
Gewissen hat, keine Radschraube aufbekäme.
Dabei kostet im nächsten Baumarkt ein stabiler
Teleskopschlüssel (dessen Hebelarm sich bis
auf ca. 80 cm ausziehen lässt) gerade einmal
7,95 Euro. 
Dass „Berufskraftfahrer“ vormals die Fähigkeit
hatten, auch einmal eine ausgebrannte Glühbirne oder geschmolzene Sicherung zu wechseln, gilt inzwischen als Legende aus der mittleren Antike. Sie wandelte sich zur
Kernkompetenz der Automechaniker, die seit
Einführung von KFZ-Elektronik und Steuergeräten Teile statt zu reparieren nur noch austauschen. Es wäre in diesem Zusammenhang der
reine Hohn, für ein Taxi das Vorhandensein
von Reserve-Lampen oder -Sicherungen zu
fordern („… werd eh’ bloß ois ’klaut …“).
Da fällt es kaum noch unangenehm auf, wenn
ein Fiaker mangels Schreibgerät keine Quittung ausstellen kann („… gestern war doch in
der Mittelkonsole noch ein Kugelschreiber …“)
oder auf einer Glockentafel keinen Namen findet, weil er „… d’ Tasch’nlamp’n vergess’n …“
hat. Dass man mit einer Lampe einem Fahrgast
auf einem dunklen Weg „heimleuchten“ kann,
ist derart abwegig, dass wir es hier nicht näher
erläutern wollen. Starthilfekabel legt man solchen „Helden des Lenkrades“ tunlichst nicht
in’s Taxi. Selbst falls sie die Batterie finden
sollten, wären sie höchstwahrscheinlich nicht
in der Lage, die Pole richtig zu identifizieren.
Das ist alles viel zu negativ? Bitte, hier etwas
Positives: Angesichts einer derart spartanischen Fahrzeugausrüstung dürften wenige
Taxler in Konflikt mit §19 BO Kraft kommen:
„Zeichen und Ausrüstungsgegenstände an oder
im Fahrzeug müssen so beschaffen und angebracht sein, dass niemand gefährdet oder behindert wird.“ 
Die wesentlichen Punkte nochmals 
als Checklisten:
Ausrüstung des Fahrzeuges:
➜ Zustand der Bereifung kontrollieren 
(Profiltiefe, Winterreifen)
➜ Reserverad
➜ Wagenheber
➜ (Teleskop-)Radmutternschlüssel
➜ Reservelampen und -Sicherungen
➜ evtl. notwendiges Werkzeug zum
Lampenwechsel (Schraubenzieher)
➜ Abschleppseil
➜ evtl. Starthilfekabel
➜ Warndreieck und Verbandskasten
➜ Pannenweste
➜ Kindersitze (rechtzeitig über zulässige
Gewichtsklassen informieren)
Mit diesen Gegenständen sollte man sich
außerhalb der Schicht in Ruhe vertraut machen
Taxispezifische Ausrüstung:
➜ Quittungen (gestempelt und mit Taxinummer, in genügender Anzahl)
➜ mehrere Ersatzstifte
➜ Regenschirm (im Regen den Fahrgast heimbegleiten ist keine neue Erfindung des Isarfunks)
➜ Taschenlampe (nicht nur für Nachtfahrer)
➜ Expander (Gummiseil) zum Zuhängen des
Kofferraums bei sperrigem Gepäck
➜ evtl.Schutzdecke für Notfälle
➜ Stadtpläne und Unterlagen
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Quellen:
1. BO Kraft §2
2. BO Kraft § 45, vor allem Absatz 1.5.b
3. BO Kraft §7
4. BO Kraft §18 
Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem 
Thema „Der Taxitarif“beschäftigen.
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Münchner Straßen-Namen
bezog; an der jetzigen Sandstraße stand 1811
neben einer großen Grube das „Sandhäusl“,
das der Münchner Maler August Seidl festgehalten hat.
Sansibarstraße, Waldtrudering *1933: Nach
Sansibar (engl. Zanzibar), einer Insel im Indischen Ozean, vor der Ostküste Afrikas; 1890
kam sie nach Abschluss des deutsch-britischen
Helgoland-Sansibar-Vertrags unter britische
Protektoratsherrschaft, während die Festlandsküste Deutsch-Ostafrika einverleibt wurde.
Sapporobogen, Olympiapark *1971: Nach
Sapporo, Hauptstadt der japanischen Insel
Hokkaido (1869 gegründet, nach Plänen
amerikanischer Architekten angelegt); Austragungsort der Olympischen Winterspiele von
1972; Partnerstadt Münchens.
Sarasatestraße, Obermenzing * 1947: Pablo
Martin Sarasate ye Navascuesz (1844-1908),
spanischer Geigenvirtuose; konzertierte in
ganz Europa, Nord- und Südamerika; er
schrieb mehrere Violinwerke, darunter die
„Zigeunerweisen“ (1878).
Sauerbruchstraße, Großhadern *1962: Ernst
Ferdinand Sauerbruch (1875-1951), Chirurg;
Professor an den Universitäten München
(1918-1928) und Berlin (ab 1928); erarbeitete
zahlreiche Methoden zur Verbesserung chirurgischer Eingriffe; entwickelte auch künstliche
Ersatzglieder („Sauerbruch-Prothese“); verfasste wichtige Fachliteratur.
Scapinellistraße, Pasing *1969: Carl Graf
Scapinelli (von Leguigno; 1876-1959), Schriftsteller; er gehörte dem Kreis der Mitarbeiter bei
der „Jugend“ und dem „Simplicissimus“ an.
Sckellstraße, Haidhausen *1876: Friedrich Ludwig von Sckell (1750-1823), Gartenarchitekt;
seit 179 Gartenbaudirektor für Kurpfalz und
Bayern, schon 1789 war er an der Anlage des
Englischen Gartens in München beteiligt, ab
1804 war er dann als Hofintendant an dessen
endgültiger Ausstattung maßgeblich beteiligt.
Sebastian-Bauer-Straße,Perlach *1930: Sebastian
Bauer (1860-1930), Gastwirt; letzter Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Perlach.
Sebastiansplatz,Altstadt *vor 1818: Nach einer
Sebastianskapelle, die von etwa 1515 bis 1814 an
diesem Platz stand; sie gehörte zu einem Haus
des ehemaligen Benediktinerstiftes Ebersberg und
war nach dem Patron des Klosters benannt.
Sedanstraße, Haidhausen *1872: Nach Sedan,
der Stadt an der Maas in Frankreich; die
Benennung erfolgte zur Erinnerung an die
Schlacht von Sedan im Deutsch-französischem
Krieg von 1879/71, als unter Beteiligung
bayerischer Truppen eine französische Armee
eingeschlossen und zur Kapitulation gezwungen wurde; wobei Kaiser Napoleon III. in
deutsche Gefangenschaft geriet.
Sedlmayrstraße, Neuhausen *1903: Gabriel
Sedlmayr (1811-1891), Brauer; übernahm 1839
zusammen mit seinem Bruder Joseph die väterliche Brauerei (Zum Spaten) und führte sie
1942 allein weiter; er war Mitglied des Gemeindekollegiums und Vertreter der Stadt
München im Bayerischen Landtag, außerdem
stiftete er für die Armen, für den Eisenbahnbau
und betätigte sich als Mäzen für die Künstler.
Seestraße, Schwabing *um 1891: Nach dem
nahe gelegenen Kleinhesseloher See im Englischen Garten.
Seidlstraße, Maxvorstadt *1910: Gabriel von
Seidl (1848-1913), Architekt; schuf in München und anderen Städten viele öffentliche
und private Bauten in historisierenden Stilformen, die er Renaissance und Barock entlehnte,
Hauptwerke sind das Bayerische Nationalmuseum in München (1894-1899) und das Historische Museum der Pfalz in Speyer, weitere
Werke in München sind: St. Anna-Pfarrkirche
(1885-1892), Lenbachhaus (1887-1891),
Künstlerhaus (1893-1900), Deutsches Museum
(begonnen 1906), außerdem noch die Rupertuskirche im Westend, das Schrenck-Notzing-
Palais an der Max-Joseph-Straße und das
Kaulbachhaus (1886 fertig gestellt); er trug so
entscheidend zum Stadtbild bei und war
Ehrenbürger der Stadt München.
Senefelderstraße, Ludwigvorstadt *1863: Alois
Senefelder (1771-1834), Erfinder des Steindrucks (Lithografie); er entdeckte bei Vervielfältigungsversuchen 1796, dass z. B. geschliffener Solnhofener Plattenkalk, mit fetthaltiger
Kreide beschrieben und mit saurer
Gummiarabicumlösung geätzt, nur an den beschriebenen Stellen Druckfarbe annimmt; dieses neuartige Flachdruckverfahren entwickelte
er in den folgenden Jahrzehnten weiter; eine
Büste von Senefelder wurde in der Ruhmeshalle auf der Theresienhöhe aufgestellt; seine Witwe Anna Senefelder machte Stiftungen für arme Münchner.
Senftenauerstraße, Laim/Blumenau *1901:
Maximilian Kurz Graf von Senftenauer (1595-
1662) war kurbayerischer Gesandter beim
Westfälischen Friedensschluss (1644-1648) zur
Beendigung des Dreißigjährigen Krieges; er
wurde 1650 zum ersten Minister ernannt.
Senserstraße, Sendling *1878: Johann Sebastian
Senser (um 1665-1706), Eisenhändler; das Mitglied des Äußeren Rates der Stadt, Fähnrich
bei der Münchner Bürgerwehr, wurde am
S
18 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Sachsenkamstraße, Mittersendling *1923: 
Nach Sachsenkam, einem Ort südwestlich von
Holzkirchen; die Bewohner nahmen 1705 am
Aufstand der oberbayerischen Bauern gegen
die Österreicher teil.
Säbenerstraße, Harlaching *1922: Nach dem
Kloster Säben (ital. Sabiona) bei Klausen in
Südtirol, ehemals innerhalb der Grenzen des
Herzogtums Bayern gelegen, das eine der
ältesten Kulturstätten des Landes war, mit
einem Benediktinerkloster und bischöflichem
Sommersitz (seit 798).
Saint-Privat-Straße,Steinhausen *1902: Nach
Saint-Privat, einem Dorf bei Gravelotte in Lothringen, wo unter Beteiligung bayerischer Truppen im Krieg 1870/71 die Franzosen auf Metz
zurückgeworfen und eingeschlossen wurden.
Salvatorplatz, Altstadt *seit vor 1318: Nach 
der St. Salvator-Kapelle, der ehemaligen Friedhofskapelle des einst hier gelegenen Friedhofs
der Frauenkirche; die Kapelle wurde 1493 oder
1494 geweiht, 1806 exsekriert und dient seit
1829 der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde als Gotteshaus.
Salzmannstraße, Waldperlach *1931: Christian
Gotthilf Salzmann (1744-1811), Pädagoge,
Philanthrop; gründete 1784 die philanthropische Erziehungsanstalt Schnepfenthal; sein
Ziel war allseitige Ausbildung mit Betonung
der praktischen Lebensertüchtigung; verfasste
viele volkspädagogische Schriften.
Salzmesserstraße, Kirchtrudering *1954: Die
Salzmesser waren eine bedeutende Münchner
Zunft, des 14. Jahrhunderts; sie hatten das auf
Fuhrwerken ankommende Salz abzumessen,
nach Qualitäten abzuschätzen und dem Stadtrichter Unregelmäßigkeiten zu melden. 
Samoastraße, Waldtrudering *1933: Nach den
Samoainseln, einer Inselgruppe Polynesiens 
im zentralen Pazifischen Ozean östlich der 
Fidschi-Inseln; einige der Inseln waren von
1899 bis 1920 deutsche Kolonie.
Sanatoriumsplatz, Harlaching *1900: Nach dem
1899 eröffneten Sanatorium Harlaching, einst
als Heilanstalt für Lungenkranke gegründet,
jetzt Städtisches Krankenhaus München
Harlaching.
Sandstraße, Maxvorstadt *1811: Nach den früheren Sandgruben im dortigen Gelände, aus
denen das Baugewerbe einst Kies und Sand
Aufgrund der Komplexität des Buchstaben S erscheinen SCH und ST in den nächsten Ausgaben

Seite 19

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28. Dezember 1705 als Teilnehmer am Aufstand der bayerischen Bauern gegen die
Österreicher verhaftet und 1706 auf dem
Schrannenplatz hingerichtet.
Sentilostraße,Obersendling *1936: Sentilo war der
mutmaßliche Gründer Sendlings; die Sippe der
Sentilo wird schon im 6. Jahrhundert, ihre Siedlung „ad Sentilingas“ um 782 erstmals erwähnt.
Seybothstraße, Harlaching *1912: Friedrich
Seyboth (1844-1910) war Fabrikant; von 1875
bis 1905 für die liberale Partei abwechselnd
Mitglied im Magistrat und Gemeindekollegium
in München, Verwaltungsrat der Städtischen
Krankenhäuser; von ihm kam die Initiative
zum Bau des damaligen Sanatoriums Harlaching.
Siebertstraße, Bogenhausen *um 1880: Max
Georg von Siebert (1829-1901) war Königlich
Bayerischer Oberbaudirektor der obersten Baubehörde; der Umbau des Landtagsgebäudes an
der Prannerstraße erfolgte 1885 nach seinem
Entwurf ( im Zweiten Weltkrieg zerstört).
Siegenburger Straße, Untersendling *1922:
Nach Siegenburg, südlich von Abensberg in
Niederbayern.
Siegesstraße, Schwabing *1888: Zur Erinnerung an die Siege im deutsch-französischen
Krieg 1870/71.
Siegfriedstraße (früher Sandgrubenweg),
Schwabing *1898: Siegfried August Max Maria
Herzog in Bayern (1876-1952), Königlich-
Bayerischer Oberst.
Siegmund-Schacky-Straße, Moosach *1913:
Siegmund Freiherr von Schacky (1850-1913)
war Regierungsbaurat und Vorstand des
damaligen Bezirksamts München-Land, hat
sich Verdienste um die ehemalige Gemeinde
Moosach erworben.
Siemensallee,Obersendling *1959: Werner von
Siemens (1816-1892), Erfinder und Unternehmer; Mitbegründer der Elektrotechnik; bedeutendstes Mitglied einer durch technische und industrielle Leistungen international bekannt
gewordenen Familie; er gründete 1847 mit dem
Mechaniker J. G. Halske die Firma Siemens &
Halske, die sich zu einem heute weit verzweigten
Weltunternehmen entwickelte; mittels eigener
Erfindungen war er ein Pionier der Telegrafie,
der Starkstromtechnik, des Baus von Elektrolokomotiven und elektrischen Straßenbahnen.
Sintpertstraße, Giesing *1956: Sintpert (Simpert, Simbert, gest. 807), Bischof von Augsburg
um 778, später auch von Neuburg, das er 801
bis 807 mit dem Bistum Augsburg vereinigte;
er ist möglicherweise der Bauherr des ersten
Domes in Augsburg.
Situlistraße, Freimann *1950: Situli war um
815 Grundbesitzer und Kirchenstifter in Freimann (Fröttmaning).
Skagerrakstraße, Moosach *1925: Nach dem
Skagerrak, einem Meeresarm der Nordsee zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden;
am 31 Mai/1. Juni 1916 fand vor dem Skagerrak die einzige große Seeschlacht im Ersten
Weltkrieg zwischen der deutschen Hochseeflotte und der britischen Grand Fleet statt, die mit
einem taktischen Erfolg der deutschen Flotte
endete; aber nichts an der allgemeinen Überlegenheit der britischen Flotte änderte.
Söltlstraße, Harlaching *1910: Johann Michael
von Söltl (Soeltl; 1797-1888), Historiker,
Schriftsteller; seit 1826 Dozent, ab 1848 Professor an der Universität München wurde 1855
Vorstand des Königlichen Hausarchivs, 1868
des Geheimen Staatsarchivs; trat auch als
volkstümlicher Lyriker, Epiker und Dramatiker
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
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und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
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20 TAXIKURIER
im Stil der Spätromantik hervor; schrieb eine
vierbändige „Geschichte der Deutschen“ (1835).
Sohnckestraße,Solln *1938: Leonhard Sohncke
(1842-1899), Physiker; ab 1886 Professor für
Experimentalphysik an der Universität München, Mitglied der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften, arbeitete auf dem Gebiet der
Luftschifffahrt und der Wetterkunde, wurde auch
eine Autorität im Bereich der Kristallstruktur.
Solalindenstraße, Trudering *1932: Nach
Solalinden, einem Ortsteil der Gemeinde Haar
östlich von München.
Solothurner Straße, Fürstenried West *1960:
Nach Solothurn (franz. Soleure), der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons in der
Nordwestschweiz, erstreckt sich am Fuß des
Weißensteins beiderseits der mittleren Aare.
Sommerstraße, Au/Giesing *1894: Nach der
Jahreszeit Sommer.
Sondermeierstraße, Freimann *1931: Nach dem
an dieser Straße gelegenen Sondermeierhof
(auch Spenglerhof oder – scherzhaft – „zur
Wackelburg“ genannt); Haus Nr. 1 dieser Straße ist das berühmte Ausflugsziel „Aumeister“ .
Soxhletstraße, Schwabing *1926: Franz von
Soxhlet (1848-1926), Agrikulturchemiker; seit
1879 Professor an der TH München, Leiter der
Landwirtschaftlichen Zentralversuchsstation in
Bayern; hat sich verdient gemacht um die chemische Erforschung der Milch und ihrer Sterilisation; konstruierte 1886 einen Apparat zur
Herstellung sterilisierter Milch für Säuglinge. 
Soyerhofstraße, Neuharlaching/Giesing *vor
1854: Soyerhof ist der Name eines 1827 gegründeten, heute nicht mehr vorhandenen
Bauernhofs. 
Sparkassenstraße (Ende des 18. Jahrhunderts
ein Teil davon Münzgangl, um 1806 ein Teil
davon Braun Bräuhaus Gässchen), Altstadt
*1907: Nach dem an dieser Straße liegenden,
1898/99 nach dem Entwurf von Hans Grässel
erbauten Stadtsparkassengebäude.
Spiridon-Louis-Ring, Olympiapark *1971: Spiridon Louis gewann bei den ersten neuzeitlichen
Olympischen Spielen 1896 in Athen die Goldmedaille im Marathonlauf.
Sudermannallee, Neuperlach *1971: Hermann
Sudermann (1857-1928), Schriftsteller; ein
während der Epoche des literarischen Naturalismus sehr erfolgreicher Dramatiker und Epiker, der in seinem Werk gegen den „Sittenverfall“ eines unsozialen Bürgertums polemisierte
(z.B. in dem Roman „Frau Sorge“, 1887 und in
dem Schauspiel „Die Ehre“, 1889).
Sudetendeutsche Straße, Milbertshofen/Siedlung am Hart *1934: Nach den Sudetendeutschen, den Bewohnern des Sudetenlandes (bis
1945) in der ehemaligen Tschechoslowakei,
nach Kriegsende eine wichtige Gruppe von
Neusiedlern in Bayern.
Süskindstraße, Zamdorf *1984: Wilhelm Emanuel Süskind (1901-1970), Journalist und
Schriftsteller; er berichtete für die „Süddeutsche Zeitung“ von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, war Mitherausgeber des Buches „Aus dem Wörterbuch des Unmenschen“
(1957); außerdem veröffentlichte er „Vom ABC
zum Sprachkunstwerk“ (1940) und leitete im
Bayerischen Rundfunk die Sendereihe „Drei
Personen suchen einen Autor“ .
Sylvensteinstraße, Mittersendling *1964: Nach
dem Sylvenstein, einem Bergrücken (bis 1130
m) südwestlich von Lenggries, Sperrriegel für
das Staubecken des Sylvenstein-Stausees.
HOTLINE 0180 5 KATI 00 (0180 5 5284 00) | www.kati.de
Kienzle Argo Taxi International GmbH
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Alboinstraße 56 | 12103 Berlin
Know How und Qualität. Stimmt!
Neues vom Flughafen
Ärztezentrum mit
12 Praxen
Arzttermine sind lästig und manches Mal auch unangenehm – stimmt! Am Flughafen München muss
das nicht sein. Im München Airport Center (MAC)
befindet sich das Ärztezentrum mit 12 Arztpraxen.
In den Praxen für Augenheilkunde, Urologie, Hals-
Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Orthopädie,
Frauenheilkunde und Zahnmedizin behandeln Ärzte
die großen und kleinen Beschwerden ihrer Patienten. Dabei ist das Ärztezentrum nicht nur für Passagiere zugänglich, sondern für alle Besucher. Vor und
nach dem Arzttermin oder auch während der Wartezeit lädt der Flughafen mit seinen vielen Geschäften, Restaurants, Bistros und Cafés zum bummeln,
einkaufen und entspannen ein. So ergibt sich durch
den Termin beim Arzt, ein Ausflug mit den Kindern,
ein entspannter Bummel oder die Gelegenheit, noch
schnell ein paar Dinge zu erledigen. Weitere Informationen unter www.airport-medical-center.de

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Taxameter des Monats
DER VERZICHTER – Dieser Kollege hat seinen Beruf kapiert. Taxifahren ist kein Wunschkonzert und dass dabei nicht immer alles
reibungslos läuft, liegt in der Natur der Sache. Irgendwann gleicht sich sowieso alles aus. Welchen Ausgleich erhält eigentlich der
Besitzer eines Schreibwarenladens, dem ein Radiergummi geklaut wird?
DER HELFER – Es ist nicht hoch genug einzuschätzen, wenn Kollegen anderen zu Hilfe eilen, sei es um verfahrene Situationen zu
klären oder bei akuter Bedrohung Präsenz zu zeigen. Dafür kann man schon einen Ausgleich erhalten.
DER NEUTRALE – Niemand wird bestreiten, dass nichts ärgerlicher ist als nach langer Wartezeit auf den nächsten Stich einen „Blitz“
zu kassieren. Besonders in auftragsflauen Zeiten weiß man da einen Ausgleich besonders zu schätzen.
DER GEIER – Edle Ziele sind ihm eher fremd. Dass man auch mal Pech haben kann bei der Auftragsvergabe in unserem Geschäft,
will er nicht so recht akzeptieren. Und dass man Kollegen auch mal selbstlos helfen könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. 
Deswegen hallt sein Ruf nach „Ausgleich“ konstant durch den Äther.
DER TÄUSCHER – Ist der Geier schon sehr grenzwertig, ist diese Spezies völlig von der Rolle. Wer von sich aus Leerfahrten inszeniert oder nach Kurzfahrten vortäuscht, um mit einem Ausgleich sein Geschäft positiv zu beeinflussen, braucht schon eine Menge
krimineller Energie. Dass es sich hier um Kollegenbetrug handelt, ist unstreitig! (PG)
Der Ausgleich – Die Typologie
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Viele vernünftige Gründe sprechen dafür,
daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur
traditionelle Werte zählen. Volkswagen und
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thes und die heissen Service, Service,
Service. Dafür war der Weg über das
Druckgewerbe gerade richtig, denn
auch da war der Service neben dem
Preis das Hauptargument. Und dass
da vieles im Taxigewerbe im argen
liegt, hat er schnell durchschaut. „Vor
der Kollegialität in diesem Beruf
kommt der Kampf um den Kunden.
Das bleibt bei fast 3.000 Konkurrenten wahrscheinlich nicht aus. Trotzdem ist manches schon haarsträubend, was ich gerade am Anfang
erleben musste. Da sperren die ‘Perlacher Kollegen’ vom Thomas-Dehler
sogar Kollegen mit ihren Autos ein,
damit die nicht wegfahren können.
Sie selber fahren auch nur die Aufträge, die ihnen lukrativ erscheinen.
Und das sind eben keinesfalls nur
Fahrer, sondern auch sogenannte altgediente Unternehmer.“ Woher diese
Frustrationen kommen, dafür hat er
auch keine Erklärung. Aber da sollte
natürlich der Hebel angesetzt werden.
Und da wäre es auch an der Zeit einmal die Ausbildung zu überdenken.
„Bei der Prüfung“, so Matthes, „wirst
du doch nach allem möglichen gefragt, nach der kürzesten Wegstrecke,
nach Konsulaten und Krankenhäusern, nur wie man mit der Kundschaft umgeht, das will keiner wissen. Und das sich das Geschäft
geändert hat, das wollen auch die
wenigsten wahrhaben. Das sogenannte freie Unternehmertum, das es
früher in diesem Gewerbe vielleicht
einmal gegeben hat, hat eben auch
seine Grenzen. Es gibt heute halt
Schülerfahrten, Patientenfahrten, Besorgungsfahrten etc. die durchgeführt
werden müssen. Die Zeiten, als sich
die Herrschaften im Taxi nach St.
Moritz kutschieren ließen, sind vorbei. Dafür gibt es jetzt Unsitten, die
zu Taxi-Zeiten meines Vaters undenkbar waren. Mein Vater hat noch
alles gemacht. Tür auf, Tür zu, Koffer
getragen, eingeladen, ausgeladen –
alles früher eine Selbstverständlichkeit. Heute nennt man so etwas Senioren-Taxi. Das ist einfach abartig.
Aber mein Vater war eben auch noch
stolz darauf, Taxichauffeur zu sein.
Wahrscheinlich ist die Romantik vorbei. Heute muss man auch ein Taxiunternehmen wie eine richtige Firma
führen.“ Und dazu gehört eben auch,
dass man alles anbietet, was man
selbst erwartet, insbesondere Schritt
hält mit den neuesten Entwicklun-
Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, 
gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, 
die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll
sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen 
klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein
gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare 
geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS!
Direkt in die Wiege wurde dem Günter Matthes das Taxifahren nicht gelegt. Aber starke familiäre Bindungen
zu diesem Beruf sind unzweifelhaft
vorhanden. Schließlich war der Vater
selbst schon Taxi-Unternehmer und
die Mutter hat als Telefonistin in der
Zentrale gearbeitet. Günter Matthes
war aber erst im Druckgewerbe tätig,
bevor dieser Branche immer mehr die
Luft ausging. So hat er sich 2001 entschieden, den harten Weg des Taxi-
Unternehmers einzuschlagen. Und da
kamen natürlich sofort die Erinnerungen an die Taxi-Zeit des Vaters
zum Tragen. Denn zwei Dinge haben
sich schon in frühen Jahren bei Günter Matthes eingeprägt: „Taxis sind
für mich gelb, also hellelfenbein wie
es richtig heisst und Taxis waren für
mich schon immer Fahrzeuge der
Marke Mercedes. Was anderes käme
mir nicht ins Haus. Aber eben auch
nicht alle Modelle, denn eine A-Klasse ist für mich kein Taxi. Schließlich
ist das Taxi in erster Linie für den
Fahrgast da und der soll bequem sitzen.“ Und da sind wir schon bei den
drei Hauptanliegen des Günter Mat-
Jetzt red’ i
„Unternehmer, unternimm etwas!“ 
22 TAXIKURIER
„Warum wird nicht geprüft, wie man die
Kunden behandelt?“
„Ich bin gegen Tariferhöhung!“

Seite 23

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23TAXIKURIER
gen. Matthes: „Rückständigkeit
kann man sich heute nicht mehr
leisten. Und dazu gehört z.B. das
Akzeptieren von Kreditkarten. Viele
jammern, weil sie kein Bargeld
mehr in der Tasche haben und sich
da auch nicht reinschauen lassen
wollen. Im Vergleich zu früher haben wir mit den vielen bargeldlosen Fahrten auch schon den 
gläsernen Taxifahrer. Nur, jammern
hilft nix. Wir Unternehmer sind 
gefragt, sei es bei der Auswahl des
Fahrpersonals oder bei deren Ausbildung. Wir müssen auch darüber
nachdenken, ob eine Tariferhöhung
wirklich das Richtige ist. Ich bin
sogar dafür, gewisse Dinge wie beispielsweise Koffer aus dem Tarif
rauszunehmen und ihn vielleicht
sogar zu senken. Denn Tariferhöhungen dienen doch in erster Linie
Großunternehmen, um ihre Fahrer
bezahlen zu können. Also lieber
erstmal die Ressourcen ausnutzen,
die im Gewerbe stecken.” (PG, PR)
3093
Immer öfter beklagen wir, wenn liebgewonnene Eckpfeiler Münchens
wegbrechen. Ältere Mitbürger sprechen immer noch mit glänzenden
Augen vom Augustiner-Spieß in der Fußgänger-Zone oder vom Hein
Esser am Isartorplatz. Plötzlich weg. Vom Massensterben der Tante-
Emma-Läden und Einzelhandelsgeschäften mal ganz abgesehen. Daran
sind wir jedoch selbst schuld, solange wir die Mediamarkt’s, Saturn’s,
Aldi’s und Lidl’s füttern. 
Nichts dafür können wir aber, dass die Münchner mit dem Nockherberg
nichts mehr am Hut haben. Am Schnittpunkt zwischen Winter und ersten warmen Sonnenstrahlen war es schöner Brauch, mit der Familie
oder den Kollegen auf den „Berg“ zu pilgern, und sich mit ein paar Maß
Starkbier zu stärken. Es ging zwar derb zu, blieb aber im Rahmen. Nach
dem Brand und Umbau aber hat der Saal den Charme eines Flugzeug-
Hangars und einen radikalen Wechsel des Gäste-Profils zur Folge. Die
Ballermann-Gemeinde hat Einzug gehalten. Das Gewalt-Potential ist
parallel dazu gestiegen. Man tanzt die Polonaise des Stumpfsinns. 
Vor ein paar Jahren noch waren die Starkbierwochen am Nockherberg
ein Bomben-Geschäft für das Taxigewerbe, mittlerweile gilt eine Fahrt
zum Ostbahnhof nach langer Wartezeit als Fernfahrt. Das Trauma eines
jeden Taxlers, dass sein Fahrgast den Mageninhalt innerhalb des Fahrzeugs verliert, ist hier besonders hoch. Der Faktor dürfte 5x so groß wie
auf der Wies’n sein. Die „Tradition Starkbier“ für die gestandenen
Münchner hat sich in Richtung Forschungsbrauerei und Augustiner-
Keller verlagert. Bleibt zu hoffen, dass diese Häuser mit Sprinkleranlagen ausgerüstet sind. 
Das Ende einer Tradition
Ohne Worte
Mini-Steckbrief:
Name: Matthes
Vorname: Günter
Alter: 55
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: Verheiratet
Geburtsort: München
Augewachsen: Sendling
Wohnviertel: Gartenstadt Trudering
Hobbies: Trachtlern
Musik: Alles außer Klassik
Urlaub: Alle Mittelmeerländer
Taxi: 2668
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
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Seite 24

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24 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
V
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In diesem Monat das „V“
Verhalten – Ob das Verhalten der Kolleginnen
und Kollegen „früher“ besser war, ist schwer
zu beurteilen. Wenn man sich Hans Meißners
Erzählungen oder die manch anderer lang gedienter Fiaker anhört – die teilweise hier im
TAXI-KURIER auch schon abgedruckt waren –
darf daran wohl gezweifelt werden. Zumindest
aber war damals die soziale Kontrolle viel engmaschiger. Wenn man bedenkt, dass zu Paulas
Zeiten noch ohne Kennung gefunkt wurde und
die Funksprecher ihre Kandidaten größtenteils
schon an der Stimmer erkannten (und die sich
gegenseitig), stellt dies zweifellos einen Riesen-Unterschied zum heute sehr anonym gewordenen Münchner Taxigewerbe dar. Wer
sich früher unerlaubt bereitstellte und damit
die anständigen Kollegen betrog, dem wurde
kurzerhand die Luft aus den Reifen gelassen.
Büffeliges Verhalten gegenüber den Fahrgästen, nicht verlangte Stadtrundfahrten usw.
waren vor 30, 40 Jahren höchstwahrscheinlich
genauso häufig anzutreffen wie heute. 
Verschicken – Eine Übung, die sich über die
Jahre großer Beliebtheit erfreute – zumindest
bei den Verschickern. Als der Ärztliche Notdienst noch über die Taxi-München e.G. abgewickelt wurde, war es an manchen Taxiständen und bei bestimmen Cliquen an der
Tagesordnung, die „Fremden“ von einer nahe
gelegenen Telefonzelle oder später per Handy
anzurufen und sie in die Prärie zu schicken,
bis bei der Notdienstvergabe endlich der
„Richtige“ Erster am Stand war. Am nächsten
Tag wurde dann eben das nächste Mitglied
dieser kriminellen Vereinigung wiederum durch
gezieltes Verschicken der
Nicht-Kartell-Mitglieder
zum richtigen Zeitpunkt
zum „Ersten“ gemacht.
Nach unseren Beobachtungen sind diese kriminellen Machenschaften –
anders kann man diese
Sauerei nicht nennen –
deutlich zurück gegangen.
Versprecher – Zu den
Highlights gehört Rudi
Brauns Besorgungsfahrt
„da kriegen’s eine Tüte mit
Videoraketen“ – als innerhalb und außerhalb der
Zentrale nur mehr gekudert wurde, fragte Rudi
ganz überrascht: „Was is’n
da so lustig dran?“ Oder
das „Samenstudio“ – der
Telefonist hatte auf den
damals noch gebräuchlichen handschriftlichen
Zetteln das „Sonnenstudio“ ein wenig unleserlich
hingeschmiert. Nicht zu
verachten, auch Hans
Steins Freigabe „Quadde
für Plitt“ oder die Aufforderung von Jan Petru
„Anhalten“ – eigentlich
wollte er den „Anhalter“
rufen. Vermutlich kam
vorübergehend das
Münchner Taxigewerbe
zum völligen Stillstand. Nach mehreren vergeblichen Freigaben streute Schrotti mal wieder
ein „Pasing für Schwandsberger“ (es ging um
den „Schwarzen Adler“ in der Landsberger
Straße) oder er ließ auf Bitten der Polizei nach
einem vermissten Herrn suchen: „Im Raum
Sendling wird ein Herr verwirrt“ – was zur
prompten Reaktion eines Fiakers führte: „Ja,
bei Euch im zweiten Stock“ . Zur Erheiterung
trug auch bei, als Schrotti den damaligen Kollegen 3410 im Ärztlichen Notdienst nach einem „Blutdluckmessgerät“ befragte oder als
ein Fiaker das soeben erhaltene Gehörlosenzentrum als „Gehirnlosenzentrum“ wiederholte. Wenn man sich im Laufe der Jahre alle Versprecher und „Bechstabenverwuchselungen“
mitgeschrieben hätte, käme ein ordentliches
Buch dabei heraus …
Verständigung – Hier hapert’s oft sehr, was
verschiedenste Gründe haben kann, wie z. B.
den berühmten Träger (Störer) am Funk, einen
schlechten Standort im Funkloch usw. Anstrengend und ärgerlich wird es, wenn Kollegen am Funk teilnehmen, die nicht die geringste Ahnung von der Funkdienstordnung haben
und zu aller Krönung die deutsche Sprache
weder verstehen, noch sprechen können. Abgesehen von der Frage, ob hier beim Erwerb
des Taxiführerscheins wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann, stellt sich
auch das Problem, dass hier nicht der geringste
Dialog mit dem Fahrgast zustande kommen
kann. Schrotti erlebte schon als Kunde „Kollegen“, denen der Unterschied zwischen Maximiliansplatz und Maximilianstraße nicht beizubringen war. Aufgrund höchster Zeitnot ließ
man sich auf das Spielchen „Du sagen, ich
fahren“ ein. Die jüngst beschlossenen Änderungen hinsichtlich der Zulassung zur Ortskundeprüfung, Wiederholungsmöglichkeiten
usw. werden unserem Gewerbe die extremsten
Fälle dieser Art künftig ersparen.
Vertrag – Ein Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande.
Das kann auch „nonverbal“ geschehen, also
z.B. durch Hindeuten mit dem Finger und eine
zustimmende Geste des Gegenübers. Für den
Fiaker ist der Beförderungsvertrag die Grundlage des Geschäftes. Wenn Ihnen ein Fahrgast
einsteigt und meint: „Fahren Sie mich mal
Richtung Schwabing“ oder (wie im amerikanischen Krimi: „Folgen Sie dem Wagen“ oder
Ähnliches, können oder sollten Sie die Fahrt
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schickte Kollege in 50 % der Fälle dann eine
Leerfahrt melden muss, weil die Kundschaft
inzwischen vom Nachbarn zum Zug gefahren
worden ist oder eben der Erstgeschickte zwischenzeitlich doch noch anzukommen geruhte,
ohne wenigstens dann auf die Idee zu kommen, der Zentrale dies zu melden. Schließlich
wurde er von der aufgebrachten Kundschaft
erwartet mit dem Spruch „Sind Sie das reklamierte Taxi?“ oder „Endlich, wir haben schon
in der Zentrale nachgefragt“, muss also erkennen, dass zwischenzeitlich ein weiterer Wagen
auf Anfahrt ist. Ein solches Verhalten ist geschäftsschädigend und höchst unkollegial.
Verwunderung – kam bei den Funksprechern
insbesondere zu den Zeiten auf, als die Aufträge (bis ca. 1992) noch von Hand geschrieben
wurden und so der Phantasie der Telefonisten
freier Raum gegeben war. Ein „Viehacker-
Stüberl“ oder eine Bad-Schelli-Straße“ (Pacelli);
ein „Dänz und Dein“ oder eine Firma „Anna
log, die weiß es“ (Analog devices) waren keine
Seltenheit; ein Kanditplatz“ und ähnliche Pisaverdächtige Ausrutscher waren an der Tagesordnung; insbesondere bei telefonierendem
neuem Aushilfspersonal. Zwischenzeitlich
verhindert schon Kollege Computer die Annahme solcher Straßennamen. Und die
Stammkunden bestellen ohnehin unter Nen-
Da kann kein Fahrgast widerstehen.
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ablehnen. So lange der Fahrgast nicht willens
oder in der Lage ist, Ihnen das genaue Fahrziel
zu nennen, können Sie mit gutem Recht das
Zustandekommen eines Beförderungsvertrages
verneinen. Sie haben ein Anrecht darauf zu
erfahren, wie die Fahrt verlaufen (vielleicht
mehrere Adressen) und wo genau sie enden
soll. Die Zentrale schließt mit den Anrufern
einen Vermittlungsvertrag – woraus ihr entsprechende Verpflichtungen erwachsen. Reklamiert der Kunde und die Nachschau ergibt,
dass das Taxi längst angekommen sein müsste,
wird der Kollege gerufen. Wenn nach mehreren vergeblichen Rufen noch keine Meldung
erfolgt, also nicht geklärt werden kann, ob der
Fiaker sich nur verfahren oder aber schon
längst einen falschen Fahrgast im Auto hat,
muss die Zentrale ein anderes Taxi nachschicken. Hier sei wieder einmal an die Funkdienstordnung erinnert: Sie müssen während
der Ausführung eines Auftrags, den Sie per
Funk erhalten haben, jederzeit (!) für die Zentrale erreichbar sein – und zwar von der Annahme des Auftrags bis zum Aussteigen des
Fahrgastes bzw. bis zur Beendigung einer Besorgungsfahrt. Die späteren Erklärungen „I hob
net ausg’schoit, i hob’n Funk nur leise draht“
und ähnlicher Bockmist ändern nichts daran,
dass die „Taxler“ pauschal als unfähiger Haufen hingestellt werden und dass der nachgenung ihrer Kundennummer bzw. mittels
„Autobooking“, wobei alle relevanten Daten
schon hinterlegt sind. 
Vorbestellung – Wenn bei der Auftragsvergabe
eine Uhrzeit mit genannt wird, handelt es sich
um eine Vorbestellung. Wenn der Fahrgast bis
zur genannten Uhrzeit nicht erschienen ist,
darf vorher die Uhr (auflaufende Wartezeit)
nicht eingeschaltet werden. Erst dann geht die
Wartezeit zu Lasten des Kunden. 
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Seite 26

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26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Das Urgestein
Wer 23 Jahre den Taxischein hat und
18 Jahre in der Zentrale arbeitet, den
haut doch nun wirklich nichts mehr
um. Denkt man. Und dann haut so
einen Kerl wie den Sigi Udiljak eben
doch etwas aus der Bahn: Nierenversagen. Jetzt lebt er mit einer Niere
von seiner Mutter und hat soweit
wieder alles im Griff. Fast alles. Das
Taxifahren hat er aufgegeben,
„wegen der Ansteckungsgefahr, dass
einem eventuell jemand einen Virus
anhängt, den ich vielleicht nicht
pack’ . Und an tausende von Pillen
jeden Tag, gewöhnt man sich auch
nicht wirklich.“
In der Zentrale hat er die Arbeit aber
wieder aufgenommen. Vier Tage in
der Woche, von 14 bis 22 Uhr. Und
selbstverständlich auf Kanal 1, wie
die letzten 18 Jahre auch. Dem Sigi
muss nun wirklich keiner mit irgendwelchen Ausflüchten kommen, wenn
er etwas nicht findet. „So intelligente
Ausreden wie – das Haus hat keinen
Eingang – hab’ ich vor 18 Jahren
auch schon gehört. Dass aber die
Qualität vom fahrenden Personal so
massiv abgenommen hat, ist schon
gravierend. 
Viele haben einfach überhaupt keine
Ahnung. Es ist einfach eine Unverschämtheit, wenn einer gar nichts weiß
und dann auch noch zu blöd ist, den
Stadtplan zu lesen. Und es gibt genügend Fahrer, die Straßen einfach nicht
kennen, die kürzer sind als die Landsberger Straße.“ Und wie geht man
damit um? „Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Wahnsinn oder Phlegma.“
Der Sigi scheint aber noch eine
Zwischenlösung gefunden zu haben.
Im Laufe seiner langjährigen Zugehörigkeit sind dem Sigi logischerweise
viele Pfeifen untergekommen. „Manche sind ihr Leben lang Anfänger geblieben, wie der Ratzen-Sepp. Der ist
während seiner ganzen Taxifahrer-
Karriere immer am Karl-Preiss-Platz
gestanden. Bereits am Balan-Chiemgau war es mit seiner Ortskunde vorbei. Oder eine bekannte Kollegin, die
dreimal pro Woche eine Reifenpanne
vorgetäuscht hat, weil sie die Straße
nicht gefunden hat.“ Natürlich bekommen solche Kandidaten nach
Möglichkeit keinen Auftrag, weil die
niemals irgendetwas finden.
Dass die Aufträge grundsätzlich komplizierter geworden sind, das ist dem
Udiljak Sigi selbstredend nicht ent-
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre
Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt.
Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie
die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen
Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren
Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Siegfried Udiljak
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: 
Wahnsinn oder Phlegma

Seite 27

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Mini-Steckbrief:
Name: Udiljak
Vorname: Siegfried, genannt Sigi
Alter: 50
Sternzeichen: Fisch
Familienstand: Verheiratet seit 
22 Jahren, 2 Kinder
Geburtsort: Pasing
Aufgewachsen: Pasing
Wohnviertel: Geiselbullach
Hobbies: Motorradfahren mit
Beiwagen, Musik machen (Gitarre,
Schlagzeug, Cello, etc.) und hören
Urlaub: Südtirol
27TAXIKURIER
gangen. „Früher hab’ ich auch viel
mehr Sachen aus dem Gedächtnis gewusst als heute. Aber da lässt einfach
die Übung nach, wenn der Computer
bereits mit dem dritten Tastendruck
alles ausspuckt. Deshalb ist auch der
Datenfunk okay. Vor allem für diesen
Wust an Busaufträgen.“
Der Datenfunk sorgt dann allerdings
dafür, dass wieder eine markante
Stimme wie die von Siegfried Udiljak
als Eck-Pfeiler für Zuverlässigkeit im
Dschungel der Auftragsvergabe verlorengeht. (PG, PR)
Der Blick zurück
Im März …
… vor 100 Jahren
1906: 10. März. Drama unter Tage.
In Courrières bricht ein Brand aus, während 1.800 Bergleute unter Tage arbeiten.
Dabei kommen 1.100 Bergleute um. Die
Größe des Unglücks wird auf schlechte 
Sicherheitseinrichtungen und ungenügende Rettungsapparate zurückgeführt. Am
12. März kommt eine Abordnung westfälischer Bergleute mit besseren Apparaten
zu Hilfe. Während der folgenden Tage
werden Verschüttete noch lebend geborgen, so 14 Bergleute durch die deutsche
Abteilung am 30. März, der letzte der
Verunglückten am 4. April. Gegen die
Grubengesellschaft und ihre Ingenieure
werden scharfe Angriffe erhoben.
… vor 75 Jahren
1931: Deutschland verliert am 15. März
in Paris das Fußball-Länderspiel gegen
Frankreich mit 0:1
… vor 50 Jahren
1956: Deutsche Erstaufführung des amerikanischen Spielfilms „Denn sie wissen
nicht, was sie tun“, der den Ruhm von
James Dean begründet hat.
… vor 25 Jahren
1981: Attentat. 30. März. Als US-Präsident
Ronald Reagan nach einer Ansprache vor
Gewerkschaftern ein Washingtoner Hotel
verläßt, wird er auf der Straße von einer
Revolverkugel in den linken Lungenflügel
getroffen. Der Attentäter ist der 25jährige
John Hinckley aus Colorado, der von Sicherheitsbeamten überwältigt wird. Mit
insgesamt sechs Schüssen hat er den Pressesprecher des Weißen Hauses, Jim Brady,
schwer am Kopf verletzt und zwei Sicherheitsbeamte getroffen. Reagan, der sofort
in einem Krankenhaus operiert wird,
erholt sich nach einigen Wochen und
nimmt die Amtsgeschäfte wieder auf, die
inzwischen Vizepräsident George Bush
geführt hat. Der Attentäter Hinckley ist
Einzeltäter, die Tat kein organisiuertes
Verbrechen.
Leserbriefe/Forum
Gewinner Bilderwitz
Wir möchten uns sehr herzlich für den Verzehrgutschein für das 
„TRADER VIC’S“ bedanken. Meine Familie und ich werden es uns
schmecken lassen und auf das Team vom TAXIKURIER anstoßen.
Gesundheit und Glück für das neue Jahr wünschen
Heinz Neumann (Taxi 354) 
mit Familie
Kurioses aus der Zentrale
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Funksprecher der Taxizentrale versucht einen 
Auftrag zu vermitteln …
Zentrale: „Bahnhof Karlsfeld“
Taxi 4711: „4711 – erster“
Zentrale: „4711 – Otto-Warburg-Straße XX – Kiene.”
Taxi 4711: „Otto-Waburg-Straße – König.“
Zentrale: „4711 – der Fahrgast heisst Kiene!“
Taxi 4711: „Zentrale – Wenn ein Bayer Kiene sagt, 
dann meint er König!“ (NL)
Illustration: formenreich
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift
und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen.

Seite 28

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28 TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Volles Haus bei Helmut Glas am 15. März
Am Mittwoch, 15. März tanzt der Bär in der Engelhardstraße.
Helmut Glas feiert die Rose des Jahres. Ganztägig Brotzeit zum
Nulltarif sowie kostenlose Benutzung der Waschanlage für
Taxis sind nur einige der Highlights. Interessierte Kollegen
können sich zudem im Schulungsraum während des ganzen
Tages zum aktuellen Ist-Stand des Datenfunks informieren.
2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen. 
Vom 8. März bis 20. Mai läuft die Komödie „Vermischte Gefühle“
Beim zweiten Versuch wird Liebe auch nicht leichter …
Die Innenarchitektin Christine und Hermann, der Inhaber einer
Innenausstattungsfirma sind seit Jahren befreundet. Als beide
noch verheiratet waren, sahen sie sich regelmäßig und verreisten oft miteinander. Nun sind beide seit kurzer Zeit verwitwet
und – da die Kinder längst aus dem Haus sind – allein. Christine plant einen Tapetenwechsel und will zu einer Freundin nach
Florenz ziehen. Da platzt Hermann herein, mitten in die Umzugsvorbereitungen, und macht Christine zu ihrer großen Überraschung einen Heiratsantrag. Die belächelt seinen Vorschlag
und lässt sich in keiner Weise von ihrem Vorhaben abbringen.
Doch Hermann meint es ernst: Er hat nicht vor, für den Rest
seines Lebens allein einzuschlafen, er will sich noch einmal mit
allen Konsequenzen ins Leben und in die Liebe stürzen und
Christine ist die Frau, die er für dieses Wagnis auserkoren hat.
Mal unterstützt, mal behindert von zwei Möbelpackern, die ungeachtet aller Bestechungsversuche ein Möbelstück nach dem
anderen aus der Wohnung tragen und als clowneske Beobachter
die Situation kommentieren, hat Hermann nur 18 Stunden Zeit,
um Christine für sich zu gewinnen oder für immer zu verlieren.
Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon (089) 46 50 21
sagen, mit welcher besonderen Hilfeleistung die Hauptdarstellerin dieses Stückes einmal eine Münchner Taxifahrerin unterstützt hat, erhalten je 2 Karten für die Vorstellung am 13. März
2006, 20.00 Uhr. 
Taxi-Essen Babylon
Seit Jahren findet jeweils am Mittwoch im Babylon das legendäre „Taxi-Essen“ statt. Um allen Geschmäckern und Kulturen
gerecht zu werden, wechselt Günther Babl das Angebot recht
kreativ und abwechslungsreich. Absoluter Renner ist und 
bleibt jedoch der Schweinsbraten. Am 25. Januar wurden von
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrern über 100 Portionen
vertilgt!
Dachzeichen für Opel Zafira
Für den neuen Opel Zafira hat die Kienzle Argo Taxi International
Dachzeichen und Haltegruppe in ihr Produktprogramm aufgenommen. Die neu entwickelte Haltegruppe und das Dachzeichen sind
über den Kienzle Taxi Servicepartner oder bei der Bestellung eines
Opel Taxis direkt über den Opel Händler lieferbar. 
Der Taxiunternehmer kann nun – wie für alle anderen Opel Taxis
auch – den neuen Opel Zafira mit einem Kienzle-Dachzeichen ausstatten. Selbstverständlich ist auch dieses Kienzle Dachzeichen für
die schnelle Montage und Demontage mit einem Bajonettverschluss
ausgestattet.
Preisvorteil für Taxis bei Daimler noch einmal optimiert
Die DaimlerChrysler AG erhöht die Listenpreise ihrer Fahrzeuge in
den nächsten Wochen um 0,9 %. Die Taxifahrzeuge aus der Sonderedition „das TAXI“ bleiben preisstabil. Bei diesen Fahrzeugen werden
die Preise nicht angehoben. Der ohnehin schon beachtliche Preisvorteil für „das TAXI“ erhöht sich also noch einmal.
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www.hale.de
© werbeKÄFER

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Erhält man einen Auftrag mit dem Vermerk „nach Fahrtende Fahrpreis“ oder „mit Bestätigung“, so bedeutet dies zwangsläufig, dass man
sich eben nochmals bei der Zentrale (auf Kanal 4) melden muss, um
entweder den Fahrpreis durchzugeben (hier hat es sich schon herumgesprochen, dass ansonsten die EDV der Taxi-München eG das Fahrzeug für weitere Aufträge automatisch sperrt) oder man den Zustieg
eines Fahrgastes bestätigen muss. Dies funktioniert in der Regel auch.
Anders verhält es sich bei Aufträgen, bei denen man sich nach Vermittlung am Funk nicht mehr bei der Zentrale melden muss. 
Hier machen viele Fahrer den Fehler, dass sie im Anschluss (nach 
Erhalt) das Funkgerät einfach abschalten. Dem einen oder anderen
Unternehmer ist dieses Verhalten schon teuer zu stehen gekommen.
Es passiert nicht selten, dass ein Kunde sein bestelltes Taxi reklamiert;
der Fahrer am Funk nicht erreichbar ist und ein anderes Taxi nachgeschickt werden muss. Wenn jetzt dieses nachgeschickte Taxi einen
evtl. Termin des Fahrgastes noch einhalten kann, so ist „monetär“
zunächst noch nichts passiert; die Handlungsweise des Fahrers stellt
aber dennoch ein Fehlverhalten dar, das von der Taxi-München eG
geahndet werden muss. Viel schlimmer ist es, wenn der Kunde
aufgrund des Fehlverhaltens des Fahrers z.B. seinen Flug nicht mehr
erreicht und dadurch auch noch ein Geschäftstermin „platzt“; das
kann richtig teuer werden!
Es gibt auch Kollegen, die zwar die richtige Adresse anfahren, dort
aber keinen Fahrgast auffinden und dann kommentarlos wegfahren
und sich am nächsten Taxistandplatz aufstellen. Auch das ist verkehrt!
Hier muss der Fahrer der Zentrale unbedingt Bescheid geben, dass
kein Fahrgast anzutreffen war, da diese dann prüfen muss, ob ggf.
der Kunde noch erreicht werden kann. Erst dann kann von der
Zentrale eine Leerfahrt in die EDV eingetragen werden und sowohl
die Zentrale, als auch das beauftragte Taxiunternehmen haben ihre
Nachweispflicht erbracht und können unter normalen Umständen im
Nachgang durch den Kunden nicht mehr haftbar gemacht werden. 
Also, zukünftig das Funkgerät bitte immer eingeschaltet lassen!
Sie sparen sich und der Zentrale durch die dadurch gewährleistete 
Erreichbarkeit auf alle Fälle Ärger und Geld! (NL)
Die Situation ist eigentlich sehr einfach; jeder kennt sie, und doch werden immer wieder Fehler 
gemacht, die unter Umständen sehr teuer werden können.
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geöffnet

Seite 30

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TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens
Straßen und Standplätzen unterwegs
und berichtet über seine Erfahrungen
und Erlebnisse. Die nächsten Monate
werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste
erfüllt werden. Unser Aktionspartner,
die AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Kinder an Bord
Kinder brauchen Schutz – ganz besonders im Straßenverkehr. Wer
Kinder im Taxi mitnimmt, muss die
kleinen Mitfahrer ordnungsgemäß sichern. Dabei spielen Gewichtsklassen
und entsprechende Kindersitze oder
Rückhaltesysteme eine entscheidende
Rolle. Der Taxi-Kurier hat bereits 
im letzten Frühjahr (Heft 05/2005,
Seite 11) Licht ins Dunkel dieses
komplexen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung gebracht. Im frostigen Januar war unser Taxiscout mit
einem 4-jährigen Schützling unterwegs und hat die Probe aufs Exempel
gemacht. Wie ernst nehmen Münchens Taxler die Kindersicherungsregelung? 
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 19, 14. Januar, 13.50 Uhr, 
Bayerischer Hof)
Mit einer Streckung seines rechten
Armes nach hinten zu den Rücksitzen
und dem darauf folgenden geschicktem Hochklappen einer integrierten
Sitzerhöhung demonstriert dieser sicherheitskundige Fahrer, dass seine
Limousine kindergerecht ausgestattet
ist und er den §21 der StVO verinnerlicht hat.
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 1395, 14. Januar, 16 Uhr,
Hauptbahnhof)
Für den kleinen Junior bleibt dieses
Taxi ein Tabu. Der Taxifahrer hat in
seinem Oldtimer weder ein im Rücksitz eingebautes System noch hat er
einen sperrigen Kindersitz im Kofferraum parat. Folgerichtig bedauert er,
für uns die Beförderung nicht übernehmen zu können und verweist auf
seinen Kollegen in der Warteschlange.
Taxi 3: ✷
(Nr. 2727, 14. Januar, 16 Uhr, 
Hauptbahnhof)
Triumphierend freut sich dieser Taxifahrer über sein Equipment und präsentiert die Mechanik seiner integrierten Kindersicherung. Bei meiner
zweifelnden Frage ab welchem Gewicht diese „Erhöhung“ eigentlich
zugelassen ist, verschätzt er sich mit
„12-20kg“ ein wenig (tatsächlich sind
Kinder der Klasse II / 15-25 kg und
der Klasse III / 22-36kg dafür zugelassen).
Taxi 4: ✷✷✷
(Nr. 2082, 16. Januar, 17.15 Uhr,
Münchner Freiheit)
Wenn dieser freundliche Taxifahrer
leider die Kindersicherungspflicht
nicht erfüllen kann, so möchte er uns
wenigstens ausführlich darüber informieren, wie wir in der Regel sicher
30 TAXIKURIER
www. taxifahrzeuge .de
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Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

Seite 31

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an unser Ziel kommen: Bei Anruf in
der Taxizentrale kommt je nach
Wunsch und Angabe des Gewichtes
oder Alters des Kindes ein entsprechend ausgerüstetes Taxi. Ideal ist
auch ein Stand mit vielen Taxis, da
gibt es normalerweise immer einen
Kollegen, der auf Kinder eingerichtet ist.
Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 969, 17. Januar, 17.20 Uhr,
Kurfürstenplatz)
Ideal. Auch hier überzeugen die
Selbstverständlichkeit der Kindersicherung und die sekundenschnell
ausgefahrene Sitzerhöhung. Hinzu
kommt, dass diesem Taxifahrer
nicht der oberflächliche Bodycheck
ausreicht, d. h. das er das Gewicht
des warm vermummten Buben
lediglich abschätzt, sondern sich
danach erkundigt. Nach meiner
Angabe von 19 Kilo rekapituliert
der Fahrer, das somit unsere Beförderung in seinem Taxi zulässig ist.
Der Gewinner!
Frank Müller-Feldmann
Aventinstr. 11, 80469 München
erhält für sein kinderfreundliches
Verhalten ein Präsent von der 
AUDI AG.
Man möchte es nicht glauben, aber manchmal tut sich wirklich etwas. Nachdem es sich
herum gesprochen hatte, dass unbegrenzte Teilnahme an der Ortskundeprüfung München
nicht nur völliger Humbug ist, sondern schlechten und unkundigen künftigen Taxifahrern
geradezu Vorschub leistet – 2004 gab es den Spitzenreiter mit 64 (!) Prüfungsteilnahmen –
wurde im vergangenen Jahr hier die Notbremse gezogen. So gibt es seit letztem Jahr nur
noch eine Prüfung pro Woche und bei zweimaligem Nichtbestehen wird als „Lernzeit“
mindestens eine zweiwöchige Prüfungspause angeordnet. Das Ergebnis kann sich sehenlassen: Die Anzahl der Prüfungsteilnehmer zum Vorjahr hat sich bereits halbiert.
Nun ist aber der Tony keiner, der sich mit kurzfristigen Erfolgen zufrieden gibt und hat seit
Januar 2006 ein 5. Element in der Ortskundeprüfung: „Die Zuordnung von bekannten, das
Stadtbild von München prägende Bauwerke oder Sehenswürdigkeiten als Bildvorlage in
der Prüfung.“ Was so kompliziert klingt, ist in Wahrheit ganz einfach: Ich zeige Dir das
Hofbräuhaus und wenn Du es nicht erkennst und folglich auch nicht weißt wo es ist, bist
Du durchgefallen! Peng! 
Bisher abgehaltene Prüfungen mit Bildvorlagen haben gezeigt, dass dieser Schritt ein
Schritt in die richtige Richtung ist. Dieses 5. Element „Bildvorlagen“ gibt mehr Antwort
über die Tauglichkeit als neuer Taxler wie bisher. Der Prüfer erhält 80 Bauwerke als Prüfungsvorlage bereit, die unterschiedlich dargestellt werden (z.B. Frontansicht, Seitenansicht, etc.). Die Bildvorlagen sind kein Problem für einen Teilnehmer, der sich auskennt.
Wenn allerdings Pfeifen nichteinmal die Bavaria erkennen – wie geschehen – haben sie in
diesem Beruf nix zu suchen! Auch wer das Rathaus mit der Ludwigskirche verwechselt
und das Sendlinger-Tor dem Marienplatz zuordnet, gibt sich nicht gerade als Leuchte zu
erkennen. Nur die Allianz-Arena, die kennt scheinbar jeder Depp! Die Aufgabe des Taxineulings in der Prüfung ist es, die wichtigsten Bauwerke oder Sehenswürdigkeiten zu kennen und mit richtiger Adresse zu beantworten.
Neu in diesem Jahr ist auch, dass fünf Fahrtstrecken anstatt vier zu früher in der Prüfung
abgefragt werden, wobei mehr und mehr Formulierungen aus dem Taxialltag verwendet
werden. Der variable, praxisbezogene Bereich der Prüfung ist damit größer geworden, was
man nur begrüßen kann, auch wenn manche Teilnehmer darüber nicht sehr glücklich sind.
Die werden sich erst umschauen, wenn der Persönlichkeitstest für Taxifahrer Realität wird.
Denn daran arbeitet der Tony bereits. „Nur gute Erfahrungen“, so Tony Doll, „bewegen den
Fahrgast auch in Zukunft das Taxi zu benutzen. Der Taxler ist das Aushängeschild der
Stadt München, gerade zu anstehenden Fußball-WM.“ (TD, PG)
Die Allianz-Arena kennt
jeder Depp!
Neuerungen bei den Ortskundeprüfungen
Der Beruf des Taxifahrers findet nicht am PC, sondern auf der Straße statt.
Deshalb gilt das Bestreben von Ausbilder Tony Doll von der Taxischule München nach immer besserer Ausbildungsqualität mit immer neuen Elementen.
31TAXIKURIER

Seite 32

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Außergewöhnliche Kollegen
32 TAXIKURIER
Der Mann haut auf
die Pauke …
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen bewegen, 
wissen wir. Auch finden wir von Berufslosen bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und wir haben 
Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen 
Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXI-KURIER will Ihnen
diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen:
Über 50 Jahre macht er jetzt profesionell Musik, der Heinz Schmidt. Er hat
fast alles miterlebt, von den Gala-
Shows mit Helmut Högl bis zu den
feuchtfröhlichen Parties bei „Champagner-Willi“ Hofmann, von den
Faschingsbällen in den wilden 60er
Jahren bis zu den Floßfahrten auf der
wilden Isar. Er hat Alexandra musikalisch begleitet und Bibi Johns, er war
mit Hazzy Osterwald und Hugo Strasser auf der Bühne, ist mit Bruce Low
aufgetreten und bei Peter Frankenfeld.
Dass da die Gagen höher waren als die
Taxi-Umsätze war ein schöner Nebeneffekt. „Man hat mit weniger Zeitaufwand gutes Geld verdient.“ Unabhängig von den interessanten Spielorten
wie Jeddah, Riad, Paris oder Moskau.
„Der Helmut Högl hat uns ganz schön
herumgehetzt“, erinnert sich der
Heinz. 18 Jahre ist er mit Högl und
seinen Mannen um die Welt getourt,
bis er 1975 seine eigene Band, die
„Münchner Fellows“, aufgezogen hat.
Und da sitzt er heute noch am Schlagzeug (in Fachkreisen „Schießbude“ genannt). Wenn auch etwas geruhsamer
und nur noch zweimal im Monat. Sein
musikalisches Vorbild ist und bleibt
Gene Krupa aus der Band von Benny
Goodman, vor dem er im Bayerischen
Hof schon einmal auf der Bühne
stand. Fragt man den Heinz Schmidt
jetzt aber nach seinem Traumjob,
antwortet er nicht ganz überraschend
mit „Taxifahren“ . Und den Job macht
er immerhin auch schon seit 35 Jah-
„Ich wäre noch älter, wenn meine Mutter
nicht so schüchtern gewesen wäre“
Auch der ekelhafteste Fahrgast steigt
irgendwann aus!
Fahrschule Reuter GmbH 
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80331 München 
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Mobil 0172/6 52 38 05
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Seite 33

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ren, seit 1971. Ursprünglich ist der
72jährige („Ich wäre noch älter, wenn
meine Mutter nicht so schüchtern gewesen wäre“) gelernter KFZ-Mechaniker. „Eine Taxikonzession zu kaufen, dazu hat mit damals der
Preißn-Udo mit seinem Taxi 2228 geraten, der mit mir früher bei der MA-
HAG beschäftigt war. Dann war er
bei uns Roadie und ist immer in der
Lederhos’n rumgrennt. Daher sein
Spitzname. Aber das mit der Taxikonzession war eine gute Idee. Der
Job hat mir immer Spaß gemacht. Du
kannst dir die Zeit einteilen wie du
willst. Und wenn du mal einen unangenehmen Fahrgast hast, dann weisst
du bereits beim Einsteigen, wann du
ihn wieder los bist. Denn auch der
ekelhafteste Fahrgast steigt aus,
wenn die Fahrt vorbei ist. Und dann
stell ich mir immer vor, so einen hättest du jetzt als Vorgesetzten. Das
baut mich sofort auf. Schließlich
nervt dich der nur einen kurzen Moment im Lauf eines langen Taxlerlebens.“ Heute fährt der Heinz überwiegend Stammkunden, aber wenn es
um die gesamtpolitische Situation in
der Genossenschaft geht, da haut er
im übertragenen Sinne immer noch
auf die Pauke. Denn in einem ist er
sich immer treu geblieben: „Kampflos
überlassen wir keinem das Feld.“ 
(PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Schmidt
Vorname: Heinz
Alter: 72
Sternzeichen: Zwilling
Familienstand: Ledig, 
seit 18 Jahren liiert 
Geburtsort: Brüx/Tschechien
Aufgewachsen: Bad Reichenhall 
und München
Wohnviertel: Haar
Hobbies: Fotografieren, Radeln,
Schlagzeug
Musik: Big Band-Sound
Urlaub: Bayern
Taxi-Nummer: 1472
+DOOR7D[LIDKUHU
')'014.#)''74'5#:+5%*'+05
'4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66
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Seite 34

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34 TAXIKURIER
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Uschi Glas
Im Normalfall helfen ja Taxler ihren Fahrgästen aus
mancher Patsche. Als Uschi Glas jedoch mit einer
Münchner Taxifahrerin unlängst zum Flughafen fuhr
und plötzlich nur noch 3 Reifen in Ordnung waren und
die verdutzte Kollegin meinte, dass sie einen Reifen
noch nie gewechselt hätte, krempelte Frau Glas die 
Ärmel hoch, vorm Aufbocken schnell die Muttern 
gelockert und ratzfatz war der Ersatzreifen drauf. 
Uschi Glas ist übrigens auch sonst recht praktisch 
veranlagt. Bohrmaschinen etc. beherrscht sie perfekt.
Die Fahrt ging weiter, der Flug wurde erreicht. 
Der Taxlerin war dies fürchterlich peinlich, sie wollte
auf die Bezahlung verzichten, „Schätzchen“ zahlte
trotzdem. Denn sie hat mit Münchens Taxlern bisher
nur gute Erfahrungen gemacht. (PR).
Geboren in Landau an der Isar. Seit „Zur Sache Schätzchen“ 
das „Schätzchen der Nation“ . Unzählige Kino- und Fernsehfilme. 
Ab 8.März Hauptrolle in der Komödie im Bayerischen Hof.
Promi-Talk
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre 
Erlebnisse im Taxi.

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35TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Rudolf Köberle
Die Zitrone des Monats erhält diesmal Rudolf Köberle,
Staatssekretär im badenwürtembergischen Innenministerium.
Während Länder, die mit „bunten“ Taxis keine besonders
guten Erfahrungen gemacht haben, wie bspw. Rumänien
oder sogar die liberale Schweiz – in Zürich soll eine gelbe Farbe für Taxis eingeführt werden – sich um einen
einheitlichen Auftritt bemühen, ist der ahnungslose Herr
Köberle stolz auf das Gegenteil. 
Der Mann behauptet doch tatsächlich, dass die Farbfreigabe „ein Abbau von Bürokratie sei und dem Taxiunternehmer mehr Kundenorientierung einräume.“
Schade, dass sich immer wieder Leute mit Dingen beschäftigen, von denen sie keine Ahnung haben. Auf
solche Beamte kann man wirklich stolz sein. (PG)
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Frau Miljanovic, Frau Heß, beide KVR/Verkehrsanordnung
So kann es auch gehen! Beim Umgang mit unseren 
Behörden sind komplizierte, langwierige Vorgänge und
nicht nachvollziehbare Bearbeitungszeiten üblich. 
Daher freut es uns, dass wir von den Mitarbeitern des
Sachgebietes Verkehrsanordnungen im Münchner KVR
in den letzten Wochen positiv überrascht wurden. Während der Standplatzverlegung wegen der Gleisarbeiten
am Partnachplatz, wurde das Baureferat beauftragt die
Beschilderung zu korrigieren. Innerhalb eines Tages gelang es Frau Miljanovic, die Beschilderung zu ändern. 
Bei den Bauarbeiten am „Vierjahreszeiten“ bewährte sich
der ursprüngliche Nachrückplatz in der Wurzerstraße
nicht. Innerhalb weniger Stunden veranlasste Frau Heß
vom KVR die Einrichtung des Nachrückplatzes in der
Maximilianstraße. (RS)

Seite 36

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36 TAXIKURIER
Nördlich des 1963 fertig gestellten Isarrings
entwickelte sich im 19. Jahrhundert im nördlichen Teil des Englischen Gartens, der Hirschau, auf dem Gebiet der 1890 nach München
eingemeindeten Stadt Schwabing ein bedeutender industrieller Schwerpunkt, dessen 
Firmen die benötigte Energie aus den Wasserläufen bezogen, anfangs mechanische Energie
durch Wasserräder, später elektrische Energie
durch Turbinen. Von Schwabing aus gelangte
man über die Maffeistraße dorthin, von München über die Hirschauer Straße, die sich 
damals bis zum heutigen Ernst-Penzoldt-Weg
hinzog.
Leder
Der Würmkanal fließt vom Nymphenburger
Schlosspark durch das Olympiagelände und
am Ungererbad vorbei entlang der Stengelund Amsterdamer Straße in den Schwabinger
Bach. Kurz vor dem Zusammenfluss bezog seit
1889 die Gebrüder Hesselberger Leder- und
Treibriemenfabrik mit der Adresse Biederstein 7
und 8 ihre Energie aus der Wasserkraft. Mieterin war die Färberei und chemische Waschanstalt Götz-Guilini, die ihre giftigen Abwässer
direkt in den Bach leitete. Bis 1935 existierten
die Firmen, dann gingen ihre beiden Gebäude
in andere Nutzung über. Heute tragen die erhalten gebliebenen Gebäude die gemeinsame
Adresse Isarring 11. Im südlichen haben sich
verschiedene Unternehmen niedergelassen,
etwa das mit der vom Ring her auffälligen
Aufschrift „OSKA“, während im nördlichen das
Ukrainische Internat untergebracht ist. 
Loden
Auf einer künstlichen Insel des Schwabinger
Baches siedelte sich 1870 die Münchner Lodenfabrik Johann Georg Frey mit der Adresse
Osterwaldstraße 9 und 10 an, um das Wasser
als Kraftquelle, aber auch zum Fortspülen ihrer
Färberei-Abwässer zu nutzen. Die Fabrik wurde mit dem wachsenden Erfolg der Firma immer weiter bis zu ihrem heutigen Umfang ausgebaut, so dass sie die gesamte Insel ausfüllte.
Vielen Kollegen dürfte beim Kurven durch das
verwinkelte Gelände das 1937 errichtete
Schwimmbad schon einmal aufgefallen sein. 
Die Osterwaldstraße hieß vor der Eingemeindung Schwabings 1890 Auenstraße und erhielt
damals ihren heutigen Namen nach dem Politiker Peter von Osterwald (1718-1778), um
Verwechslungen mit der Münchner Auenstraße
zu vermeiden. Sie zweigte ursprünglich von
der Biedersteiner Straße ab, wurde aber mit
Der Englische Garten als 
Industrie-Revier
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln
und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
dem Bau des Isarrings in zwei unzusammenhängende Teile zerschnitten. Deshalb heißt der
kürzere südliche Teil seit 1963 Liebergesellstraße. Anlass dafür wiederum war, dass der
Stadtrat der Bayerischen Volkspartei von 1925
bis 1930, Paul Liebergesell (1871-1932), bis zu
seinem Tod in der Osterwaldstraße 12 gelebt
hatte. Die Gaststätte Osterwaldgarten – damals
Osterwaldstraße 1, heute Keferstraße 12 – 
erinnert noch an die alte Zeit.
Mit der Umbenennung ging eine Umnummerierung der nördlich verbliebenen Osterwaldstraße einher. Seitdem firmierte Loden-Frey
unter Hausnummer 10. Bis 1999 befand sich
noch eine „Loden-Frey Men’s Wear GmbH“ auf
dem Gelände, das schon seit Jahren eine zunehmende Umnutzung zu einem Medienschwerpunkt erfahren hatte. 
Lokomotiven
Es ist heute schwer vorstellbar, dass sich in der
Hirschau von 1841 bis 1933 eine Lokomotivfabrik befand. Es war dies die J.A. Maffei’sche
Maschinenfabrik, die sich zwischen Gyßlingstraße und Isar ausbreitete. Ihre Energie bezog
sie zunächst mechanisch, seit 1895 elektrisch
aus dem vom Eisbach angetriebenen Tivoli-
Kraftwerk, das die Zeiten bis heute überdauert
hat, immer noch in Betrieb ist und die Adresse
Gyßlingstraße 12 trägt. Im Jahr 1847 arbeiteten bereits 500 Menschen bei Maffei und bis
1929 waren es 3.600 geworden. Die Produktion endete zwar im Jahr 1933, doch die Gebäude waren erst 1952 vollständig abgebrochen. Gärtnerische Maßnahmen verwandelten
die brachliegende Ödnis derart, dass man heute
Ein Erlebnis für die Sinne
Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer
großer Whirlpool, schöne Suiten
Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111
geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr
unser „Taxi-Essen“...!

Seite 37

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37TAXIKURIER
von ihrer industriellen Nutzung überhaupt
nichts mehr merkt. Renaturiert wurden auch
die durch die intensive industrielle Nutzung
verdreckten und vergifteten Bäche des Englischen Gartens.
Es erinnert aber eine Straße an diese Vergangenheit, und zwar die 1903 in Gyßlingstraße
umbenannte Hirschau mit der Erklärung: „Zu
Ehren des verstorbenen, verdienten Vorstandes
und Direktors des Dampfkessel-Revisions-Vereines Walter Gyßling, geboren 5. Mai 1836 in
Mauchenheim, gestorben 23. Juli 1903 in
München“ . Das gesamte Gebiet gehörte teils
der „J.A.Maffei Aktiengesellschaft“, teils den
„Erben des Guts- und Fabrikbesitzers Hugo
Ritter von Maffei“ . Lediglich das Gasthaus zur
Hirschau befand sich im Besitz der Schwabinger Brauerei.
Schon 1901 waren westlich der Gyßlingstraße
– mit der Gaststätte als Zentrum – folgende
Straßen entstanden, die thematisch zum technischen Fortschritt passten und zu Adressen
einer ausgedehnten Werkssiedlung werden
sollten:
➜ Eisbachstraße: „Eine Fortsetzung der sämtlichen inneren Stadtbäche, nimmt seinen
Anfang bei der Vereinigung des Kegel- und
Kainzmühlbaches vor der Brücke in der
Pilotystraße und ergießt sich unterhalb der
Maschinenfabrik Hirschau in die Isar.“
➜ Galvanistraße: „Aloisio Galvani, Erfinder des
Galvanismus, geboren 9.9.1737 zu Bologna,
gestorben 5.12.1798 dortselbst“;
➜ Heberleinstraße: „Jakob Heberlein, geboren
1825 zu Roth, gestorben 11.1.1881 zu München, Erfinder der Heberlein’schen Bremse“; 
➜ Voltastraße: „Zu Ehren des Alessandro
Grafen Volta, berühmter Physiker, geboren
18.2.1745 zu Como, gestorben dort
5.4.1827“;
➜ Vulkanstraße: „Nach dem mythologischen
Feuergotte, dem Gotte der Schmiede und der
Essen [mit Bezug auf das nahe große Eisenwerk Maffei]“ .
Nach dem Ersten Weltkrieg deutete sich in den
1920er Jahren an, dass die große Zeit der Firma Maffei vorbei war und sich eine Fusion mit
der Münchner Lokomotivfabrik Krauss anbahnte. Dies bedeutete langfristig die Aufgabe
des Standortes Hirschau, so dass der Stadtrat
1924 für eine auf dem nördlichen Betriebsgelände geplante Siedlung neue Straßennamen
beschloss. Es waren erst sechs Jahre seit Kriegsende vergangen und der Stadtrat wollte sich
bei den Schweizern dafür bedanken, dass sie
der Münchner Bevölkerung Hilfe geleistet hatte. Vor diesem Hintergrund entstanden folgende Benennungen: Appenzeller Straße, Baseler
Straße, Luzerner Straße, Sankt Gallener Straße,
Schaffhausener Straße, Sempacher Straße, 
Züricher Straße und Zuger Platz, alle mit der
Erklärung: „Benannt nach Städten der deutsch
sprechenden Schweiz zur Erinnerung an die
Unterstützungsaktion der Schweizer Bevölkerung für die Notleidenden im Deutschen Reich
in der Kriegs- und Nachkriegszeit.“ 
Bis zum Jahr 1939 hatten sich die Bebauungspläne in dieser Gegend verflüchtigt und
alle Straßen außer der Gyßlingstraße wurden
wieder aufgehoben. Dies war möglich, weil sie
unbebaut geblieben waren. Nur in der Gyßlingstraße haben sich bis heute einige Werkswohnungen erhalten. 
Was ist geblieben?
Abgesehen vom Tivoli-Kraftwerk und der 
Gyßlingstraße erinnert lediglich der Ernst-
Penzoldt-Weg von 1966 (benannt nach dem
Münchner Dichter, 1892-1955) an die dortige
industrielle Vergangenheit – aber nur indirekt:
Er verläuft auffällig schnurgerade durch die
Grünanlagen, und zwar weil er der Trasse des
1902 verlegten und 1950 wieder entfernten
Industriegleises der Fabrik folgt, das beim
ehemaligen Schwabinger Bahnhof an der jetzigen Berliner Straße abzweigte. Davor mussten
die Lokomotiven auf Spezialfuhrwerken, gezogen von 30 bis 40 Pferden, wegtransportiert
werden.
Die Firma Maffei zog aber noch weitere Kreise
im Stadtbild: Sie lag auf Schwabinger Gebiet,
wo auch viele ihrer Arbeiter lebten, so dass es
in Schwabing eine Maffeistraße gab. Diese
erhielt 1890 anlässlich der Eingemeindung
Schwabings ihren heutigen Namen Feilitzschstraße nach Maximilian von Feilitzsch (1834-
1913). Dieser Freiherr muss damals hoch in Ehren gestanden haben, denn er lebte nicht nur
noch, sondern amtierte von 1881 bis 1907 auch
als Innenminister und war damit zuständig 
für Eingemeindungen. Vielleicht wollten die
Schwabinger Magistratsräte nach dem Verlust
ihrer Ämter noch eine Schleimspur in der Hoffnung auf berufliche Verwendung in der königlich-bayerischen Verwaltung hinterlassen?
Die Umbenennung in Schwabing wurde notwendig, weil es in der Münchner Altstadt seit
1873 bereits eine Maffeistraße gab und dadurch seit 1890 – beispielsweise bei den Fiakern – Missverständnisse hätten entstehen
können. Die Benennung der Münchner Maffeistraße wurde erklärt mit: „Zur Erinnerung an
die Bürgertugenden und industriellen Verdienste des Josef Anton Ritter von Maffei, lebenslänglichen Reichsrates, Großhändlers, Gutsund Fabrikbesitzers, Gründers der Maschinenfabrik Hirschau, welche aus kleinen Anfängen
heraus eine der bedeutendsten Anstalten für
den Bau von Lokomotiven in Deutschland geworden ist. Geboren zu München 4. September
1790, gestorben dortselbst 1. September 1870“ . 
Bis 1873 hatte diese Straße nach einem
Münchner Patriziergeschlecht des 14. und 15.
Jahrhunderts Fingergasse geheißen, ein Name,
der etlichen Einwohnern peinlich erschien,
ähnlich den Bewohnern der benachbarten
Knödelgasse, die schon 1872 nach dem noch
lebenden General Jakob von Hartmann (1795-
1873) in Hartmannstraße umbenannt worden
war. Seit 1873 nun konnten es also die Fingergassler den Knödelgasslern nachmachen und
mit ihrer neuen, veredelten Adresse protzen.
Das Motiv zur Umbenennung gerade dieser
Straße nach Maffei erklärt sich aus ihrer Nähe
zum Hotel „Bayerischer Hof“, das der neue
Straßenpatron 1841 hatte erbauen lassen. Was
die Bewohner der 1947 benannten kurzen und
wegen ihrer Schreibung bemerkenswerten Vingerstraße in Hadern heute wohl empfinden
mögen? Sie ist derselben Familie wie die Fingergasse gewidmet, und der Verfasser hat sie
in guter Erinnerung, weil er dort einmal nächtens zum Fahrpreis noch eine Flasche Sekt geschenkt bekam.
Doch zurück zur Welt der Schwerindustrie:
Während der Weltwirtschaftskrise fusionierten
die Firmen Krauss und Maffei im Jahr 1931.
Die nunmehrige Krauss-Maffei AG verlegte ihre Produktion 1933 in das neue Werk in Allach, das um eine 1907 gegründete Gießerei
herum errichtet wurde. Die dortige Gießereistraße heißt seit 1937 Krauss-Maffei-Straße
und wurde als solche 1938 mit Allach nach
München eingemeindet. (BW)

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38 TAXIKURIER
Redaktion TAXIKURIER
Die fünf Weisheiten 
des Monats …
➜ Tango war ursprünglich ein Tanz für zwei Männer
➜ Der Central Park in New York ist doppelt so groß
wie Monaco
➜ Espresso hat 40 Prozent weniger Koffein als 
normaler Filterkaffee.
➜ Nur weibliche Moskitos stechen.
➜ Es gibt mehr Hühner als Menschen auf der Welt
Witz des Monats 
Zwei Außendienstler haben eine
Autopanne und müssen in einem
abgelegenen Bauernhaus übernachten, in dem nur eine ledige
Landwirtin wohnt. Sechs Monate
später bekommt einer der Vertreter Post von einem Notar.
Er ruft sofort seinen Kollegen an:
„Hast du damals was mit der
Bäuerin gehabt?“ – „Sicher.“ „Hat
sie danach nach deinem Namen
und deiner Adresse gefragt?“ –
„Ja, hat sie.“ – „Und du hast ihr
doch nicht etwa meinen Namen
gegeben?“ – „Tut mir Leid, ich
bin verheiratet, aber …“ – 
„Macht doch nichts. Sie hat mir
nämlich den Hof und eine halbe
Million Euro vererbt.“
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Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18

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Afghanistan ● ● 
Algerien ●
Angola ●
Aserbajdschan (keine Reisen in die Grenzregion zu Dagesrtan und Nagornyj-Karabach) ●
Äthiopien ●
Bangladesch ●
Burundi ●
Elfenbeinküste ●
Dschibuti ●
El Salvador ●
Eritrea ●
Georgien (keine Reisen nach Abchasien, zur Pankisi-Schlucht, nach Südossetien, Swanetien) ●
Indonesien (Reisen nur nach Bali, Zentraljava, Yogyakarta, Lombok, Komodo, Bintan) ●
Indien (keine Reisen nach Jammu, Kaschmir, in den Nordosten mit Assam) ●
Irak ● ●
Kolumbien ●
Demokratische Republik Kongo ● ●
Haiti ●
Kuwait ●
Libanon (Reisen nur nach Baalbek) ●
Liberia ●
Malaysia (keine Reisen nach in die Provinz Sabah) ●
Mali (keine Reisen nördlich der Linie Timbuktu-Gao) ●
Nepal ●
Niger ●
Nigeria ●
Nordkorea ●
Pakistan ●
Panama (keine Reisen in die Provinz Darien) ●
Philippinen ●
Saudi-Arabien ●
Somalia ● ●
Sierra Leone ●
Simbabwe ●
Sri Lanka (keine Reisen in die tamilischen Seperatistengebiete im Nordosten) ●
Sudan (Reisen nur nach Khartum und zu den archäologischen Stätten im Norden) ●
Tadschikistan ●
Tansania (keine Reisen in die Küstengebiete, nach Sansibar, Pemba) ●
Trinidad ●
Tobago ●
Tschad (Reisen nur nach N’Dschamena) ●
Uganda ●
Zentralafrikanische Republik ●
Nichts für den Reisekatalog!
Länder, die die Reiseunternehmen Ikarus Tours, Studiosus und Windrose 
aus Sicherheitsgründen nicht in ihren Programmen führen. In diese Länder
sollte kein Tourist reisen …
Warnung der Reisebüros (● ) Warnung des auswärtigen Amtes (● ) 
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Reservierungen unter Tel.: 089 – 74 99 40 30, Fax: 089 – 74 99 40 39
Ruhetag: Montag
www.waldwirtschaft.de E-Mail-Adresse: info@waldwirtschaft.de
Herzlich 
Willkommen
in der

Seite 40

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40 TAXIKURIER
Der Raum Obersendling ist – im
Gegensatz zu den Bereichen unterhalb
des Harras – nicht nur ein Wohnviertel, dessen Bausubstanz zum weit
überwiegenden Teil aus der Zeit nach
dem Krieg stammt, sondern häufig
auch mit Gewerbeflächen vom Einzelhandel bis zur „Bank mit Elektroabteilung“ (Siemens) durchsetzt. Die „alteingesessenen“ Bürger wohnen häufig
seit Jahrzehnten in den gepflegten
Genossenschaftsbauten entlang der
Passauer Straße zwischen Gottfried-
Böhm-Ring und Zielstattstraße, wo der
Tester vor 30 Jahren als Schüler noch
den „Sendlinger Anzeiger“ austrug
und damals so manches Schild über
den Eingängen bewunderte: „Hier half
der Marshall-Plan“, rund um Baierbrunner- und Hoffmannstraße hat das
Gewerbe (auch das horizontale) seine
Heimat zwischen Arbeiterwohnheimen
und Stehbeiseln. Die „Siemens-Sternhäuser“ am Ratzingerplatz sind vielleicht nicht schön, aber einmalig, und
zwischen Höglwörtherstraße und
Garmischer Autobahn kann man so
manches dort nicht vermutete Idyll im
Bereich des Südparks antreffen. Wer
großzügige Einfamilienhäuser mit riesigen parkähnlichen Gärten sehen will,
muss nicht zwangsläufig nach Grünwald fahren!
Brotzeitstandl
UGRAS IMBISS,
Meglinger- Ecke Barmseestraße.
Keine verbindlichen Öffnungszeiten.
Der klassische Anhänger-Stehimbiss,
der trotz klirrender Kälte geöffnet
hat. Der überaus üppige Puten-Döner
mit allem Zubehör (Salat, Zwiebeln,
Soße, extra Chili usw.) kostet 3 Euro.
Die türkische Pizza Lahmacun (ebenfalls mit allem) ist für lächerliche
2,30 feil, war heiß, gut und narrensicher „gefaltet“ in Alufolie, so dass
man hernach nicht erst zum Duschen
gehen musste. Das halbe Hendl kostet
2,80, die Dose Cola, Spezi usw. 0,80
Euro. Der junge Mann im Wagen war
sehr freundlich und besorgt um das
Wohlergehen des nicht gerade ausgehungert aussehenden Testers.
Metzgerei
METZGEREI BUBANOVIC,
Passauer Straße 142
Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 6.30–18.00
Uhr, Sa. 7.30–12.00 Uhr, 
Mittwoch Nachmittag ist zu.
Anders, als der Name vermuten lässt,
empfängt einen der junge und sehr
zuvorkommende Inhaber mit breitem
Bayrisch in seinem kleinen, aber feinen Lädchen, welches über eine kleine Imbißabteilung mit den üblichen
Angeboten (Leberkäse, Schnitzel, Salate usw. – auch zum Vor-Ort-Essen)
verfügt. Die großzügigen Öffnungszeiten (ohne Mittagspause) sind
Fiaker-freundlich, die Preise sind es
ebenfalls. Parkplätze direkt vor dem
Hause.
Bäckerei und Stehcafe
BÄCKEREI UND CAFE GATTINGER, 
Johann-Clanze-Straße 104, 
Bäckerei, Konditorei, Feinkost
Öffnungszeiten: 7.30–12.30 und
14.30–18.00 Uhr, Sa. 7.00–12.00 Uhr, 
Mittwoch Nachmittag zu. 
Der überaus anheimelnde Laden ist
zusätzlich ein Imbiß sowie ein kleines
Kaufhaus, in dem Getränke, Molkereiprodukte usw. erstanden werden
können. Eine übersichtliche Wurstabteilung ist auch dabei. Viele kleine
Dickmacher lachen einen von der
Theke aus an und laden zum Verweilen bei einem Tasserl Kaffee ein.
Wirtshaus
MÜNCHNER HAUPT’, Zielstattstraße 6
Täglich 11.00–23.00 Uhr, in den
Wintermonaten Sonntag Ruhetag.
Tel. 089-78 69 40
Die „Königlich priviligierte Hauptschützengesellschaft München’ hatte
ursprünglich ihren Schießplatz für die
Armbrustschützen, wo heute der HBF
steht. Die Schützenstraße hat davon
ihren Namen. Später erfolgte der Umzug an die heutige Schießstättstraße
(!), bis man1893 das große Gelände
am jetzigen Ort bekam. Das beeindruckende Gebäude sah damals so
manchen Angehörign des Hauses
Wittelsbach, welches insofern noch
heute dort vertreten ist, als die „König
Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg“
dort ihre Biere ausschenkt (Helles
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Bosche, Harras, Partnach, Ratzinger
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste.
EssenRädern!
auf
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– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 41

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Warnungen und Appelle waren wirkungslos … die TAXI-MÜNCHEN eG aber ist ihren Mitgliedern 
gegenüber in der Pflicht, die Mehrheit der Unternehmer und Fahrer vor einer Minderheit zu schützen, 
die mit unlauteren Methoden den Ruf und die Moral eines Gewerbes riskieren.
Wir suchen einige
jüngere und flexible Kollegen
mit Nachterfahrung, die nach exaktem Briefing die Unsitten wie
„unerlaubte Bereitstellung“ (z. B. Beck-Stand, Schrannenhalle,
Bräuhaus, Tal, Meredien etc.) sowie „Fahren ohne Taxameter“
regelmäßig feststellen und der Genossenschaft zur Verfolgung
melden. Eine entsprechende Honorierung dieser verantwortungsvollen Aufgabe ist gewährleistet.
Interessenten wenden sich bitte vertraulich an den: 
Vorstand der TAXI-MÜNCHEN eG I Engelhardstraße 6 I 81369 München I Telefon 089 - 77 30 77 I Telefax 089 - 77 24 62
3,10 Euro, Dunkles und Weißbier
3,30) Die „Halbe“ Tafelwasser kostet
2,30 Euro, ein „Spezi“ (0,5 l) 2,80. Die
Räumlichkeiten reichen vom Schützenzimmer (50 Plätze) über die Gaststube (80) und den Festsaal (300) bis
zum Biergarten (2.500 Plätze). Die
Gaststube hat holzvertäfelte Wände
und Naturholztische (keine Tischdecken) und ist ca. fünf Meter hoch,
so dass bei aller gediegenen Gemütlichkeit kein Gefühl der Enge auftritt.
Der – in diesem Falle – wirklich
ausgehungerte Tester wagte sich an
einem Samstagabend vor vor dem
Schweinsbraten mit Kartoffelknödel
und Speckkrautsalat (8,50) noch an
eine Leberknödelsuppe (3,30) heran –
und hätt’s bald nicht derfressen. Der
Leberknödel in einer kräftigen Brühe
war groß und locker (keine „Wasserleiche“ die man gelegentlich antreffen
kann), der Schweinsbraten bestand
aus zwei großen Fransen mürbem
Fleisch mit schöner Kruste (insges.
schätzungsweise 400 Gramm), begleitet von einem großen Kartoffelknödel
mit ausreichend Soße zum „aufsaugen“ . Das Wiener Schnitzel (echt –
also vom Kalb) schlägt mit 12,50 zu
Buche, die teuerste Speise ist ein
„Schwabenteller“ mit allerlei Filets
usw. zu 13,50 Euro. Kleine Speisen
bzw. Brotzeiten sind z.B. der Wurstsalat mit Brot (4,90), Reiberdatschi mit
Apfelmus (3,90), Sülze mit Bratkartoffeln (6,50) usw. Von Montag bis Freitag wird eine wechselnde Mittagskarte angeboten, mit z.B. Putenschnitzel
auf Gemüsenudeln oder Goldbarsch
mit Kartoffelsalat und Remoulade zu
5,90 oder den „teureren“ Sachen
(Kalbsrahmbraten usw.) zu 7,90 Euro.
Wenn Sie Ihre Fahrgäste (oder sich
selbst) überraschen wollen: hier kann
man gediegen und gut, aber ohne
Bayern-Kitsch oder überteuerte Preise, anständig in einem wuchtigen,
schlossähnlichen Haus gemütliche
Stunden verbringen. (MS)
In den nächsten Ausgaben 
testen wir für Sie:
➜ Dülfer, Weyprecht, Sudeten, 
Wal-Mart, Taunus, Ingolstädter
➜ Max-Joseph, Vier Jahreszeiten,
Odeon, Promenade
➜ Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
(0 89) 46 88 55

Seite 42

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42 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den
abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit
Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München
bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer
bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt
hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
MÄRZ 2006
Funkausbildung
Termine: 21. und 23. März 2006
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 3/2006: 21.03 - 18.04.2006
Kurs 4/2006: 25.04 - 23.05.2006
Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006
„Hund san’s scho, die Taxler! 
Ob die Äktsch’n aber bei de Ölmultis eischlogt?
Nacha schaung ma amoi!“
Peter Tasch aus München hat mit diesem passenden
Spruch die Visitenkarten vom Druckhaus König 
gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der
Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf.
Anzeigenschluss ist der 15. März 2006!
Kleinanzeigen-Annahme
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 35 73 18 73
Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing
Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807
Seit über 18 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!

Seite 43

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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Toni Doll (TD), Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS),
Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW)
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG
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Fotografie: Dirk Tacke
Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München
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Internet: www.atelier-tacke.de
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Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
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Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel.: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
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Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand
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Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
haben wir es nicht vorausgesagt! Die ersten Wochen des Jahres waren gut
für’s Taxi-Geschäft. Das lag nicht nur am Frost. Hauptsächlich hat sich die
Stimmung verbessert. Und die WM kommt ja noch. Wobei wir da nicht die
Arena und die Super-Spiele wie Saudi-Arabien gegen Tunesien meinen und
erst recht nicht den Sperr-Gürtel der FIFA. Die WM findet nicht in Fröttdingsda, sondern in der Stadt und ihren Biergärten statt. Beispiel gefällig?
Im Augustiner-Keller – dem wohl Taxi-lohnendsten Biergarten – werden 
alle WM-Spiele live per Groß-Leinwand (bei Regen im Saal) gezeigt. 
… Dort tobt das Leben, ohne FIFA und Hyundai, mit richtigem Bier und
zahlenden Fahrgästen. 
Bis dahin gute Umsätze
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER 
erscheint am 31. März. Freuen Sie 
sich auf wichtige Themen!
Vorschau Ausgabe April 2006
➜ Achtung Landeier
… Landtaxis wollen an unsere Umsätze
➜ Unser Flughafen und die WM
… wie sich der Flughafen vorbereitet
➜ Norbert’s Weltreise
… der Taximarkt in Bern
43TAXIKURIER
Foto: www.atelier-tacke.de
München, 
Stahlgruberring
24
Die Adresse für den guten Druck
Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24
81829 München
Telefon (089) 42 74 10-0
Telefax (089) 42 74 10-28
www.druckhaus-koenig.de

Seite 44

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
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Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
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Und von uns.