TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier März 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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März 2006 Foto: www.atelier-tacke.de TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Ausgleich – Ein kontroverses Thema … ➜ Tarifantrag Ein Vorschlag auf Basis der Vernunft ➜ Geschichte und G’schichten Der Englische Garten als Industrie-Revier ➜ Außergewöhnliche Kollegen Heinz Schmidt haut auf die Pauke Brisant!
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Mittwoch, 15. März 2006 9 –16 Uhr ● Kostenlose Benutzung der Waschanlage für alle Taxis ● Ganztägig Gulaschsuppe mit Semmel zum Nulltarif Unser Angebot: Elektro-Halle: Fast alle anfallenden Elektro-Arbeiten (nicht gleich austauschen, sondern instand setzen) Funkeinbau Computerdiagnose Kfz-Halle: Sämtliche Reparaturen und Unfallinstandsetzung (von der kleinsten Beule bis zum satten Rahmenschaden) Zu preiswerten Festpreisen Klimaanlagenwartung und Service TÜV und AU im Hause Versicherungsanerkannte Gutachter Komplette Unfallabwicklung durch Rechtsanwalt Ölwechsel-Halle: Schnellservice, ohne feste Termine Marken- und Spezialöle zu günstigen Preisen Reifen-Halle: Durch unseren Reifen-Partner KUMHO immer günstige Reifen für Sie auf Lager Neu: Komplette Fahrzeugaufbereitunginnen und außen, sowie Folienreinigung Taxi-Shop: Fast alles was der Taxler braucht, sowie Brotzeit, Kaffee und zwischendurch auch mal was Hausgemachtes (Schaschlik, Fleischpflanzerl oder a Supp’n) HELMUT GLAS FEIERT DIE ROSE DES JAHRES UND LÄDT ALLE TAXLER EIN!
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Inhalt Editorial | Absturz, Vorsatz oder …? 4 Recht um’s Taxi | Ersatz der Mietwagenkosten 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Anno dazumal | Der Taxameter – Das Herz des Taxis (Teil 2) 9 Die Genossenschaft | Der Tarifantrag und weitere Infos 10 Der Aufsichtsrat berichtet | 13 Der Ausgleich | Ein brisantes Thema 14 Rund um’s Taxi | Ausrüstung im Taxi 16 Münchner Straßen-Namen | „S“ 18 Neues vom Flughafen | Das Ärztezentrum 20 Taxameter des Monats | Typologie zum Thema Ausgleich 21 Jetzt red’ i | Günter Matthes 22 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 23 Schrotti’s Fiaker-ABC | Das „V“ 24 Der Mensch hinter der Stimme | Siegfried Udiljak 26 Leserbriefe/Forum | 27 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 27 Der Blick zurück | Der März vor 100, 75, 50, 25 Jahren 27 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 28 Dauerbrenner | Funkauftrag erhalten – und dann? 29 Taxi-Check München | Kinder an Bord 30 Neuerungen Ortskundeprüfung | 31 Außergewöhnliche Kollegen | Heinz Schmidt haut auf die Pauke 32 Promi-Talk | Uschi Glas 34 Rose des Monats | Zwei Damen vom KVR 35 Zitrone des Jahres | Rudolf Köberle 35 Geschichte und G’schichten | Der Englische Garten als Industrie-Revier 36 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 38 Witz des Monats | 38 Die fünf Weisheiten des Monats | 38 Pausenfüller | Gefährliche Reiseziele 39 Essen auf Rädern | Bosche, Harras, Partnach, Ratzinger 40 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 42 Impressum | 43 Vorschau Ausgabe April | 43 WERBEPARTNER GESUCHT Wir vergeben Türenwerbung an Taxen (mit langfristigen Verträgen). 40 € + MwSt./Monat Monatliche Abrechnung. City-Garage GmbH, Augsburger Str. 4, 80337 München, Tel. 7603000, Fax 7698888, eMail: isar-garage@t-online.de
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Editorial 4 TAXIKURIER Absturz, Vorsatz oder …? In den letzten Ausgaben musste ich über die Rolle des Vorstandes der Taxivereinigung bei gewerbeschädlichen Aktionen gegen das Taxigewerbe berichten. Ohne ein Mindestmaß an Kooperation wird weiter Schaden angerichtet. Oft bleibt nur, uns für das Taxigewerbe Münchens zu entschuldigen. Obwohl der Tarifantrag der Taxivereinigung von drei Anhörstellen abgelehnt wurde, warf der Vorsitzende der Taxivereinigung dem Kreisverwaltungsreferat Untätigkeit vor und brachte uns alle um weiteren Kredit bei wichtigen Ansprechpartnern. Nach eingehender Beratung reichte die Taxi-München eG einen vernünftigen, für die Kunden akzeptablen, Tarifantrag ein. Der Vorstand der Taxivereinigung wurde durch den Rücktritt des stellvertretenden Vorsitzenden Robert Fischer, Taxi 912, weiter geschwächt. Dies hinderte den Rest des Vorstandes der Taxivereinigung nicht, einen weiteren Kriegsschauplatz zu eröffnen. Seit mehr als 30 Jahren besteht ein Vertrag zwischen Vereinigung und Landesverband über die Aufteilung des Jahresbeitrages für die Mitglieder, die beiden Verbänden gleichzeitig angehören. Der Landesverband verzichtet auf einen Großteil seines Beitrages von 42,– Euro pro Jahr zu Gunsten der Vereinigung. Die Vereinigung hat cirka 18,– Euro pro Jahr und Mitglied zu bezahlen, ziemlich genau den Betrag, den der Landesverband an den BZP abzuführen hat. Bis zum Jahre 2004 gab es in diesem Zusammenhang keinerlei Diskussion. Im Jahr 2005 kassierte der Vorstand Heller die Beiträge der Mitglieder des Landesverbandes und weigerte sich das Geld an den Landesverband weiterzuleiten. Was soll man auch von einem Vorsitzenden halten, der mit Schreiben vom 16. Januar allen Mitgliedern mitteilte, dass der Vorstand der Taxivereinigung für 2006 die Beiträge erhöhte, ohne dass der notwendige Beschluss nach § 6 Abs. 3 der Satzung der Taxivereinigung von der Generalversammlung gefasst wurde. Diese unrechtmäßige Beitragserhöhung ist für jedes Mitglied ein Grund zur außerordentlichen Kündigung der Mitgliedschaft. Eine derartige vorsätzliche Destruktionspolitik hat für uns alle erhebliche Folgen. Eine große Anzahl von Kollegen ist im Landesverband Mitglied, um in den Genuss von Gruppenverträgen mit Kfz-Versicherungen, Kfz-Zubehörhändlern und Ersatzkassen zu kommen. Bei Beendigung der Mitgliedschaft (durch die Taxivereinigung) entfallen diese Vorteile. Der größte Hammer kommt aber noch auf uns zu. Durch die Verweigerung der Beiträge für Münchner Mitglieder haben wir als Mitglieder der Taxi-München eG keine Chance in den Genuss der Preisvergünstigung nach dem Vertrag zwischen der T-Mobile und dem BZP zu kommen. Dies bedeutet pro Jahr Mehrkosten von cirka 150.000,– Euro für die Funkteilnehmer. Pro Taxi und Monat ist der Preisunterschied fast 5,– Euro und das mal 2.800 Funktaxis. Sicher ist dies noch nicht der letzte Streich aus der Corneliusstraße, dennoch fragen diese Spezialisten ja niemanden, wie und wo es lang geht. Ihr Hans Meißner
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Recht um’s Taxi Ersatz der Mietwagenkosten Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen.1. Erforderliche Kosten. Ersetzt werden uns die Kosten nur, wenn sie auch wirklich erforderlich sind, oder wie das Gesetz es ausdrückt, wenn sie zur Herstellung des Zustandes, der ohne die Schädigung bestehen würde, notwendig sind. Und der Bundesgerichtshof (BGH) präzisiert, dass bei dieser Prüfung darauf abzustellen ist, was ein wirtschaftlich denkender Mensch machen würde: a. Ein wirtschaftlich verantwortungsvoller Mensch würde z.B. nur typengleiche Fahrzeuge mieten, also kein MB 300 mieten, wenn unser beschädigtes Auto ein MB 200 ist. b. Kein Ersatz der Mietwagenkosten, wenn wir unser Fahrzeug in der Regel weniger als 20 km täglich nutzen. c. Sind wir Taxiunternehmer, dürfen die Mietkosten eines Leih-Taxis zwar den Verdienstausfall übersteigen, der ohne das Ersatz-Taxi entstanden wäre, aber das Missverhältnis darf nicht krass sein – etwa ab dem 2 1/2fachen. d. Der Taxiunternehmer muss der Versicherung nachweisen, dass sein Wagenpark ausgelastet ist, denn nur dann ist ein weiteres Fahrzeug notwendig. e. Unter Umständen darf die Versicherung 20% von den Mietkosten wegen ersparter Eigenaufwendungen abziehen. 2. Unfallersatztarif. Eine weitere Besonderheit ergibt sich aus dem Umstand, dass die Mietwagenfirmen den sehr hohen „Unfallersatztarif“ berechnen, obwohl sie auch den billigeren „Normaltarif“ haben. Die Versicherungen akzeptieren das meistens nicht. Sie ersetzen uns nur den Normaltarif- Betrag. Auf dem Rest bleiben wir sitzen. Zu Recht? Zunächst, warum ist der Unfallersatztarif eigentlich so hoch wie er ist. In der Regel nur deshalb, weil ihm eine verzerrte Marktkonstellation zu Grunde liegt: als Unfallgeschädigte ist uns die Tarifhöhe ziemlich egal, weil wir davon ausgehen, dass die Mietwagenkosten letztlich nicht von uns, sondern von den Versicherungen zu zahlen sind; diese Versicherungen wiederum, die ein großes Interesse an einem billigen Tarifen haben, sitzen beim Abschluss des Mietwagenvertrags nicht dabei. Aber sollen ausgerechnet wir ohnehin Geschädigten auch noch für diesen verzerrten Marktpreis geradestehen? Nicht immer, aber tendenziell ja. Zunächst sagte der BGH, wir bekommen den Unfallersatztarif nur dann wieder, wenn wir von dessen Überteuerung nicht wussten – zum Glück musste uns die Versicherung unsere Kenntnis beweisen, was schwer war. Dann machte der BGH aus uns Marktforschungsmenschen, wir seien gehalten einen Preisvergleich zwischen mehreren Mietwagenfirmen vorzunehmen und den billigsten Tarif zu wählen. Und neuerdings wird die Linie noch enger gezogen. Der BGH sagt, in der Regel seien die teueren Unfallersatztarife einfach nicht erforderlich (was stimmt). Wenn ausnahmsweise doch, z.B. weil sie die Kosten der nicht bezahlten Rechnungen, was bei Unfallgeschädigten besonders häufig vorkommt, einrechnen, so hätten wir Unfallgeschädigte das zu beweisen. Landet der Streit vor Gericht, kommt man um die Beauftragung eines Sachverständigen, der die wirtschaftliche Situation der betreffenden Mietwagenfirma durchleuchten soll, nicht herum. Aber solch ein Gutachten ist teuer. Der Prozess wird risikoreich. Man darf sich nicht wundern, wenn die Versicherungen das schamlos ausnutzen. 3. Abtretung unserer Ansprüche. Bei vielen Mietwagenfirmen müssen wir unterschreiben, dass wir unsere Ansprüche gegen den Unfallgegner auf die Mietwagenfirma übertragen. Zulässig? In der Regel nicht, sagt der BGH. Er bezieht sich auf das Rechtsberatungsgesetz. Danach darf keineswegs jeder 5TAXIKURIER Folgende Situation: wir haben wieder mal einen Unfall, den anderen trifft, unbestritten, die Alleinschuld, wir mieten für die Dauer der Reparatur unseres Autos ein Ersatzfahrzeug, was ziemlich teuer ist, die Mietkosten soll uns die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners erstatten. Muss sie das? Im Prinzip ja. Aber die Gerichte haben einige Fallstricke gelegt. Bürger oder jede Firma geschäftsmäßig die Schadensregulierung von Kunden betreiben. Vielmehr muss man entweder Anwalt sein oder eine behördliche Genehmigung haben (was die Mietwagenfirmen nicht besitzen) oder die Abtretung unserer Schadenersatzansprüche an die Mietwagenfirma dient ausschließlich dazu, letzterer eine zusätzliche Sicherheit zu geben, damit sie nicht auf den Kosten sitzen bleibt (z.B. wenn wir die Mietwagenrechnung nicht zahlen). Nur wenn also die Abtretung sich ausdrücklich einzig auf unsere Ersatzansprüche hinsichtlich der Mietwagenkosten bezieht und nicht etwa alle Schadensersatzansprüche aus dem Unfall erfasst, kann sie zulässig sein. Tipp: In der Regel (Ausnahme z.B. Wiesn-Zeit) wird sich ein Leih-Taxi nur bei kleineren Taxiunternehmen lohnen. Dann möglichst zwei oder drei Mietwagenfirmen vergleichen (telefonische Auskunft) und das billigste Angebot nehmen.
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6 TAXIKURIER ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ Tonhalle, Scooter ➜ Ampere, Zoo Army ➜ Orangehouse, Boozed Donnerstag, 9. März ➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Theaterwerkstatt ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Traviata ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Der Kontrabass ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Bakchen ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Helene Grimaud ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Chopin ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Beethoven-Zyklus ➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Tyla und Spike ➜ Backstage, Soulfly ➜ Prager Frühling, Broomhead Jackets Freitag, 10. März ➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 17.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Die Walküre ➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, Brandherde – Du sollst nicht sparen ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Candide ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Residenz-Theater, Warten auf Godot ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Giora Feidman ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, El Macareno Sextett ➜ 20.00 Uhr, Werner Schneyder, Spott und Hohn ➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 21.30 Uhr, Schauburg, Gmelch-Test ➜ Tonhalle, Distrubed Samstag, 11. März ➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus, Brandherde – Du sollst nicht sparen ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Vetter aus Dingsda ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Der Räuber Kneißl ➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Alpenländische Musi ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Metropolis ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kabarest ➜ Tonhalle, Element of Crime Sonntag, 12. März ➜ 11.00 – 12.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 14.30 Uhr, Elserhallen, Sonne, Mond und Sterne ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Abbafever ➜ 16.00 Uhr, Tonhalle, Brezn Beißer Band ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubano ➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bayerisches Staatsballett ➜ 18.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ute Lemper ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Magic of the Dance ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Jess Jochimsen ➜ Backstage, Hand to Hand Montag, 13. März ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Phädra ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Baiba Skride ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Xavier Naidoo ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Christian Überschall ➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Arena, TSV 1860 – VFL Bochum ➜ Substanz, Neal Casal Dienstag, 14. März ➜ 17.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Siegfried ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Suburban Motel ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 Uhr, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Cellissimo Mittwoch, 15. März ➜ 09.00 – 16.00 Uhr, Helmut Glas, Großer Taxler-Treff ➜ 10.30 – 11-50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater, Anatol Ugorski ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lesefest Top-Termine März ’06 Mittwoch, 1. März (Aschermittwoch) ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zar und Zimmermann ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Marstall, Sugardaddy ➜ 20.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Rheingold ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Aschermittwoch der Kabarettisten ➜ 22.00 Uhr, Bayerischer Hof/Night Club, 24indigo Donnerstag, 2. März ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Kasimir und Karoline ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Hilda ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kissenmann ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Lang Lang ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Nunu ➜ Prinzregententheater, München swingt Freitag, 3. März ➜ ICM, Rhode & Schwarz ➜ 18.30 Uhr, Hotel Maritim, Down under water ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Raymonda ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Die Schrift „Reden“ ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los, Paul! ➜ Muffathalle, Sofa Surfers ➜ Ampere, Curse ➜ Olympia-Eishalle, Eishockey Samstag, 4. März ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Hamburger SV ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Hilda ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Kabale und Liebe ➜ 20.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Rheingold ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Beethoven-Zyklus ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Hommage Karl Valentin ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Fräulein Else ➜ Atomic-Cafe, Luis XIV ➜ Ampere, Curse Sonntag, 5. März ➜ 14.00 Uhr, Philharmonie, Benefizkonzert Schloss Elmau ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubano ➜ 18.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Genua 01 ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Akademisches Blasorchester München ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Jazz Lines ➜ Tonhalle, Simple Minds ➜ Rote Sonne, St. Thomas ➜ Atomic Cafe, Luis XIV ➜ Muffathalle, Lucie Silvas Montag, 6. März ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, La Traviata ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Genua 01 ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, DeeDee Bridgewater ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Shaolin ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Martha Argerich ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Helmut Schleich ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl ➜ Tonhalle, Katie Melua ➜ Muffathalle, Kaiserchiefs ➜ Ampere, Two Gallants Dienstag, 7. März ➜ 17.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Die Walküre ➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Macbeth ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Gewandhausorchester Leipzig ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ Backstage, Good Riddance ➜ Orangehouse, Christian Kjellvander Mittwoch, 8. März ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, André Rieu ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jerry Lee Lewis & Co.
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7TAXIKURIER Donnerstag, 16. März ➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, Nero Corleone ➜ 18.00 Uhr, Werkraum, Kammerclub ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der eingebildete Kranke ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aschenputtel ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Beethoven-Zyklus ➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Urban Ego ➜ Zenith, Jack Johnson ➜ Atomic Cafe, Bobby Herb ➜ Elserhallen, Marc Terenzi ➜ Sunny Red, Tiere streicheln Menschen ➜ Ampere, Cultus Ferox Freitag, 17. März ➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, Nero Corleone ➜ 11.00 Uhr, Werkraum, Festakt ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenz-Theater, Eines langen Tages Reise in die Nacht ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Orchester der Städtischen Sing- und Musikschule ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Kampf des Negers und der Hunde ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Suburban Motel ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin ➜ 19.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Heiter bis wolkig ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Kleine Bühne, Ewig Zweiter ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Poetry! Dead or alive? ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Bach Orchestersuiten ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ Zentih, Juanes ➜ Backstage, Gorefest Samstag, 18. März ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Schalke 04 ➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, Nero Corleone ➜ 16.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Siegfried ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Der Kick ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Der Kampf des Negers und der Hunde ➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Onkel Wanja ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Nizza Thobi ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Beethoven-Zyklus ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lachen Machen ➜ Atomic Cafe, Bolzplatz Heroes ➜ Ampere, Fehlfarben Sonntag, 19. März ➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater, Diana Damran ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 16.00 – 19.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Fiedler auf dem Dach ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubana ➜ 17.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 19.00 – 21.40 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Helene Grimaud ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Klassiker der Filmmusik ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Orchestre National de Belgique ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Süßstoff ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Andreas Thiel ➜ Elserhallen, The Darkness Montag, 20. März ➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, Nero Corleone ➜ 18.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Rodelinda ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Der Kissenmann ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Porgy and Bess ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Shaolin ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ Kranhalle, Red Sparrows ➜ Backstage, Blackmail ➜ Ampere, Cristobal Repetto ➜ Muffathalle, Damian Marley ➜ Rote Sonne, Red Sparrows ➜ Orangehouse, The Briefs Dienstag, 21. März ➜ 09.30 – 10.30 Uhr, Schauburg, Nero Corleone ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Bakchen ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet Eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Lulu live ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Lebenslinien ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Vicky Leandros ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Zwischen Beethoven und Mahler ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Klaus Ignatzek ➜ Backstage, Kaizers Orchestra ➜ Monofaktur, The Fe Fi Fo Fums Mittwoch, 22. März ➜ 17.00 – 23.25 Uhr, Nationaltheater, Götterdämmerung ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aschenputtel ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, José Carreras ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jazz Night ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Krimifestival ➜ Atomic Cafe, Carpark North ➜ Ampere, Anna Ternheim ➜ Tonhalle, Kelly Clarkson ➜ Substanz, Monophox ➜ Backstage, Letzte Instanz ➜ Monofaktur, In Cold Blood Donnerstag, 23. März ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 16.00 Uhr, Werkraum, Kammerschau ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus ➜ 19.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Ungarische Akzente ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Le Trovatore ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 16.00 Uhr, Werkraum, Kammerschau ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.30 Uhr, Philharmonie, Joan Baez ➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Ya Hoo ➜ Monofaktur, Los Banditos Freitag, 24. März ➜ 10.30 – 11.40 Ihr, Schauburg, Benzin ➜ 18.30 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Rodelinda ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin ➜ 19.30 Uhr, Schauburg, U 20 Poetry Slam ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir ➜ 20.00 – 21.55 Uhr, Schauspielhaus, Der Bus ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Krimifestival ➜ Muffathalle, Andre Eisermann ➜ Sunny Red, Gorezone Samstag, 25. März ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Satemin Seidenfuß ➜ 18.30 – -22.15 Uhr, Prinzregententheater, Il ritorno d’Ulisse in patria ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Il trovatore ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Benzin ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 21.55 Uhr, Schauspielhaus, Der Bus ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Karl-Valentin-Hommage ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Mozart & Schubert ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Kurzfilmabend ➜ Elserhallen, Staind ➜ Zenith, Bloodstone ➜ Atomic Cafe, Big Boss Man Sonntag, 26. März ➜ 11.00 – 12.30 Uhr. Gärtnerplatztheater, Die lustigen Weiber von Windsor ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, In Freundschaft ➜ 16.00 – 22.25 Uhr, Nationaltheater, Götterdämmerung ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubano ➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Mutter Courage und ihre Kinder ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Robinson Cruso, die Frau und der Neger ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Volkstheater, Georgette Dee ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, HipHop meets Klassik ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Mozartband ➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Jazz Lines ➜ Atomic Cafe, Delays ➜ Audimax LMU, Ensemble Lach und Schieß Montag, 27. März ➜ 9.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Satemin Seidenfuß ➜ 18,30 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Rodelinda ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ER- TAX Kundendienst Fachhändler Isoldenstraße 23 · Halle 51 Taxameterdienst & Taxi-Ausrüstung – Taxameter Hale und Kienzle – Funk, Funkantennen – Spiegeltaxameter – Alarmanlagen – Quittungsdrucker und Programmierung – Navigationssysteme – Taxameter Tarif-Programmierung – Freisprechanlagen – Taxi-Dachzeichen – u.v. m. Telefon 089 / 30 74 80 47 Mobil 01 77 / 2 70 32 70
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8 TAXIKURIER ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mozart und Prag ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Xavier Naidoo ➜ 20.00 Uhr, Residenztheater, Stella ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, In the Mood ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philatos ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Knisterclub ➜ Muffathalle, Eric Burdon ➜ Orangehouse, The Ocean Dienstag, 28. März ➜ 9.15 – 10.05 + 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Satemin Seidenfuß ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Prinzregententheater, Il ritorno d’Ulisse in patria ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Die Ziege oder Wer ist Sylvia? ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wise Guys ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Taschenphilharmonie ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Kleines Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tango Milonga Mittwoch, 29. März ➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Limb’s Theorem ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Peking Symphonie Orchestra ➜ 20.00 Uhr, Marstall, Philotas ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Xavier Naidoo ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Tanzbodn ➜ Funkhaus, Der Rote Bereich Donnerstag, 30. März ➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wiener Wald ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Orpheé et Eurydice ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Juditha Triumphans ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Musica Viva Studiokonzert ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Bettina Ullrich Mehrtägige Termine ➜ 08.10.05 – 31.03.06, Mo.- Sa.(außer Di) 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr, Spiegelpalast Messe, Alfons Schuhbeck Palazzo ➜ 01.01.06 – 02.04.06, 20.00 – 22.40 Uhr, Sa. 18.00 – 20.40 Uhr,Circus Krone, Winterprogramm ➜ 10.01.06 – 04.03.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Boing Boing ➜ 01.03.06 – 03.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Hennes Beude ➜ 01.03.06 – 03.03.06, MOC, Fairway ➜ 02.03.06 – 04.03.06, MOC, Briefmarkenbörse ➜ 03.03.06 – 04.03.06, Schlachthof, Soul Kitchen ➜ 04.03.06 – 05.03.06, MOC, Numismatica International ➜ 04.03.06 – 05.03.06, 10.00 Uhr, Olympiahalle, Hundeausstellung ➜ 04.03.06 – 05.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Andreas Giebel ➜ 04.03.06 – 02.04.06, 20.00 Uhr, außer Mo. + Di., Deutsches Theater, Robin Hood ➜ 07.03.06 – 09.03.06, ICM, Date ➜ 07.03.06 – 18.03.06, 20.00 Uhr, außer So. + Mo., Lach und Schieß, Heinrich Pachl ➜ 08.03.06 – 12.03.06, Das Schloss, Queens of spleens ➜ 08.03.06 – 20.05.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Vermischte Gefühle ➜ 09.03.06 – 11.03.06, Muffathalle, Wortspiele ➜ 10.03.06 – 02.04.06, Löwenbräukeller, Starkbierzeit ➜ 14.03.06 – 17.03.06, Muffathalle, Ulf Langheinrich ➜ 15.03.06 – 01.04.06, Augustinerkeller, Starkbierzeit ➜ 16.03.06 – 22.03.06, Messe/ICM, Garten München/Handwerksmesse ➜ 16.03.06 – 02.04.06, Paulaner am Nockherberg, Starkbierzeit ➜ 18.03.06 – 19.03.06, Olympia-Schwimmhalle, Swim and splash ➜ 19.03.06 – 22.03.06, Messe, Hoga ➜ 21.03.06 – 25.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Pigor & Eichhorn ➜ 23.03.06 – 24.03.06, 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Zauberlehrling ➜ 25.03.06 – 26.03.06, 15.00 + 20.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli ➜ 26.03.06 – 27.03.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Thomas Reis ➜ 28.03.06 – 01.04.06, 20.00 Uhr, Lach und Schieß, Claus von Wagner ➜ 31.03.06 – 02.04.06, 10.00 Uhr,Event-Arena, Eigentum und Wohnen Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • A t o m i c C a f è ••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Cord • Crowns Club • •• Hansa 39 • • Kultfabrik • • • • • Lenbach • max Suite • •••• M i a •••• Muffathalle • Nachtgalerie • • O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 •• ••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • Prager Frühling •• •• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • The Garden • • •• Titanic City • • • Volksgarten • • Woanders Club • Fortsetzung Top-Termine März ’06 (Änderungen der Veranstalter vorbehalten) ➜ 20.05 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Elevate ➜ Backstage, Fiddler’s Green Freitag, 31. März ➜ 10.30 – 11.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 14.30 – 15.30 Uhr, Schauburg, Flusspferde ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Volkstheater, Fegefeuer in Ingolstadt ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Limb’s Theorem ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Mutter Courage und ihre Kinder ➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Alpine Highlights ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Marstall, Das Rad des Glücks ➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Jazz Lines ➜ Muffathalle, Manfred Mann Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
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9TAXIKURIER Konzern auch EDV-Anlagen produzierte kam die Firma in internationale Turbulenzen. Der Taxametersektor war für die folgenden „Mütter“, wie VDO und Mannesmann zu unbedeutend, um zu investieren. Obwohl nach einigen missglückten Formaten der T1144 und 1145, der elektronische Standardtaxameter 1150, der 1993 auf den Markt kam sehr beliebt und weit verbreitet ist, wurde der Taxametermarkt sehr eng. Der von Kienzle eingeschlagene Weg der Kooperation mit dem heutigen Markführer Hale aus Salzburg ist sicher für beide von Vorteil. Die Innovationskraft des österreichischen Familienunternehmens und die Tradition von Argo-Kienzle, könnte mit etwas Geschick und Fingerspitzengefühl die Marktführerschaft der europäischen Taxametertechnik erhalten und der asiatischen Konkurrenz trotzen. Die technischen Anforderungen an einen Taxameter als Mehrzweckgerät, mit Quittungsdrucker, Schichtabrechnung, Kredit- und Kundenkartenleser sind sicher machbar. Bei einer freiwilligen Anwendung wird es von Hersteller- und von der Unternehmerseite wohl kaum so rechtzeitig gelingen, dass das Vertrauen der Kunden nicht schwindet und damit unsere Existenzgrundlage beschädigt wird. An den Kosten für solche Taxameter kann es nicht liegen. Im Gegensatz zu den früheren mechanischen oder auch halbelektronischen Taxametern sind die modernen elektronischen Taxameter „fast“ völlig wartungsfrei und nicht reparaturanfällig. Eines steht auf alle Fälle fest, ohne Taxameter wird es auch in 50 Jahren kein Taxi geben. (HM) das nicht bemerkt wurde. Beim nächsten Einschalten des Taxameters musste mangels Erwärmung nachgeholfen werden. Ganz prosaisch mit einem kräftigen Faustschlag, am Besten von rechts. Durch die Gewaltanwendung lösten sich durch das erkaltete Fett verklebte Zahnräder und der Taxameter tat es wieder, bis es ihm wieder zu kalt wurde. Ein weiteres Malheur war die Antriebswelle vom Getriebe zum Taxameter. Der Anschluss der Welle war regelmäßig an der tiefsten Stelle des Getriebes angebracht, ungeschützt gegen Eis, Salz und Dreck. Regelmäßig riss die Antriebswelle bei Sauwetter im Winter, ausgerechnet dann, wenn endlich etwas Geschäft ging. Ein weiterer Trick, etwas mehr zu verdienen war für besonders schlaue Fahrer das sogenannte „gezwickt“ fahren, indem man die Tarifstufe zur nächst höheren halb, also „gezwickt“ einstellte. Der gutmütige Taxameter T12 zeigte halb Stufe 2 und halb Stufe 3 an, zählte aber Stufe 3, ein Zehnerl pro Kilometer mehr. Die Gutmütigkeit bewies der T12 indem die Zahnräder kaputt gingen und eine sauteure Reparatur fällig wurde. Die Folge war, dass die „Frei“zeichen wegfielen, dafür eine Beleuchtungsvorschrift für das Dachzeichen (§ 39 BOKraft) eingeführt wurden und Tarife, die mit der Hand, also manuell zu schalten waren, abgeschafft wurden. Bei der Kundschaft werden klar durchschaubare, einfache Preisstrukturen begrüßt und schaffen Vertrauen. Mitte der 70er Jahre hatte Argo-Kienzle einen Marktanteil am bundesdeutschen Taxametermarkt von über 80 %. Nachdem der Kienzle- Der Taxameter mit Quittungsdrucker ist seit 1930 die Grundlage des Vertrauens der Fahrgäste. Die Firma Kraftag, eine Tochter der Fiatwerke in Turin, bezog diese Quittungsdrucker der Firma Kienzle aus Schwenningen. Kienzle übernahm vor Ausbruch des 1. Weltkrieges eine örtliche Taxameterfabrik. Durch moderne Fließbandfertigung und Weiterentwicklung der angekauften Fertigungen gelang es Kienzle, Villingen, ab Mitte der 20er-Jahre zum Marktführer aufzusteigen. Vorteil der Kienzle Taxameter war eine Freifahne, die bei den Außentaxametern anzeigte, dass die Droschke besetzt und welcher Tarif eingeschaltet war. Der Kienzle Taxameter T8 wurde von 1936 an gebaut und erst 20 Jahre später vom weltberühmten T12 abgelöst. Vom Quittungsdrucker kam das Droschkengewerbe leider wieder ab und verliert auch heute noch durch unbrauchbare, per Hand oft mangelhaft ausgestellte Quittungen, das für unser Gewerbe notwendige Vertrauen. Ein ungeeigneter Versuch, zumindest Insidern die richtige Schaltung der Tarifstufen erkennen zu lassen, war das Kienzle „Frei“ zeichen. Dieses in der BOKraft vorgeschriebene „Frei“zeichen war auf dem Armaturenbrett angebracht. Schaltete der Fahrer den Taxameter an, erlosch die Beleuchtung mit dem Hinweis „Frei“ .Unter dem Schriftzug leuchteten dann, entsprechend dem geschalteten Tarif, ein bis vier Lämpchen, je nach Höhe der Tarifstufe. Auch dieses Ordnungsmoment wurde seit dem Jammern des Taxigewerbes über die schlechte Einkommenslage geopfert. Das Kontrollgerät „Freizeichen“ wurde durch unsere Vorfahren einfach ausgetrickst. Viele Fiaker nahmen noch vor dem Einschalten des Taxameters die obligatorische Schirmmütze vom Haupt und stülpten sie über das „Freizeichen“, so dass niemand die Lämpchen und damit den geschalteten Tarif ablesen konnte. Der Taxameter T12, der von 1958 bis Mitte der 70er Jahre produziert und verkauft wurde, war das Erfolgsprodukt, da er mit der Explosion der Taxizulassungen zusammenfiel. Aus 9.500 Taxis im Jahre 1960 wurden 1976 in der Bundesrepublik 31.700 Taxis. Natürlich hatte der legendäre T12 auch seine Macken. Bei Minustemperaturen und „Laternengaragen“ merkte der Fahrer bei der ersten Fahrt meist erst nach der Beendigung, dass die Wartezeit nicht mitlief und das kräftige Ticken fehlte. Bei dem Lärm, den ein Mercedes 190 mit 45 PS machte, war dies kein Wunder, wenn Bild aus TAXIKURIER vom Juni ’62 (Teil 2) Anno dazumal Der Taxameter – Das Herz des Taxis Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM Wir trauern um unseren Mitarbeiter Peter Ederer geb. 29. 12. 1945, der am 15. 1. 2006 verstarb Isar Garage GmbH Augsburger Straße 4, 80337 München ✟
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10 TAXIKURIER Die Genossenschaft Taxitarif Nachdem der im August 2005 eingereichte Tarifantrag weder im Gewerbe noch von den Anhörstellen akzeptiert wurde, hat die Taxi- München eG in einer Arbeitsgruppe einen Tarifantrag ausgearbeitet, sachlich begründet und beim Kreisverwaltungsreferat eingereicht. Der Antrag trägt den Kostensteigerungen und steuerlichen Gegebenheiten Rechnung. Wir hoffen, dass es der Verwaltung und Politik gelingt den neuen Tarif bis Mitte Mai in Kraft zu setzen. Diesbezügliche Gespräche mit Stadträten und Landratsämtern wurden geführt. An den Kreisverwaltungsreferenten Dr. Wilfried Blume-Beyerle Ruppertstraße 19 80313 München 23. Januar 2006 mei-ch Antrag auf Änderung der Taxitarifordnung der Landeshauptstadt München vom 12.08.2003 Sehr geehrter Herr Dr. Blume-Beyerle, nachdem nunmehr die Höhe der Umsatzsteuer für Leistungen im Taxiverkehr für die nächsten Jahre feststeht und die Preisentwicklung bei den Kraftfahrzeugkosten einschätzbar ist, sehen wir uns in der Lage eine Änderung des derzeit gültigen Taxitarifs für die Landeshauptstadt München zu beantragen. Der von uns erarbeitete Tarifvorschlag ist allerdings nicht dazu geeignet, die wirtschaftliche Situation des Münchner Taxigewerbes nachhaltig zu verbessern. Neben der Konsumzurückhaltung ist in München ein überproportional hohes Angebot an der Dienstleistung „Taxi“ insgesamt zu verzeichnen. Neben der größten Taxidichte aller deutschen Großstädte mit 2,7 Taxis pro tausend Einwohner ist auch die intensivste Nutzung durch den Betrieb von 1.900 Taxis, in sogenannten Mehrwagenbetrieben, zu verzeichnen. Gerade diese 1.900 Taxis werden in einem so hohen Maße genutzt und auf Grund der Arbeitslosigkeit mit Fahrern besetzt, so dass hier pro Genehmigung ein Mehreinsatz von cirka 130 % gegenüber einem Taxi eines selbstfahrenden Einzelunternehmers zu verzeichnen ist. Unser Tarifvorschlag entspricht den personenbeförderungsrechtlichen Vorschriften des § 39 PBefG, in dem die Interessen des Gemeinwohls berücksichtigt sind. Die derzeitige Einkommenssituation im Münchner Taxigewerbe ist völlig unzureichend. So greifen viele Unternehmer auf diverse Methoden zur Kürzung von Sozialabgaben zurück. Im größeren Umfang wird versucht steuer- und sozialversicherungsfreie Lohnzuschläge zur Minderung des Bruttolohns heranzuziehen. Auf diese Art und Weise hat der Fahrer zwar momentan etwas mehr Bargeld in der Tasche, läuft aber zwingend Gefahr im Rentenalter zum Sozialfall zu werden. Obwohl auf diese Art und Weise die Firmengruppe Groh bereits vor zwei Jahren in Konkurs ging, bedienen sich nach wie vor eine nicht überschaubare Zahl von Unternehmen derselben Methode. Besonders signifikant für die miserable Ertragslage ist die Tatsache, dass das Nachfolgeunternehmen der Groh-Gruppe, mit über 100 Fahrzeugen, bereits nach einem halben Jahr erneut Insolvenz anmelden musste. Ein weiterer Beleg für die miserable Ertragslage im Taxigewerbe in München und in Bayern allgemein, ist die Tatsache, dass die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Tarifvertrag Nr. 9 unverändert weiterlaufen ließ und bei den Neuverhandlungen zum derzeit gültigen Tarifvertrag Nr. 10 von den bisherigen Lohnkosten Abstriche machte. Nach langwieriger Marktuntersuchung und diverser Gespräche mit Großkunden wie z. B. den gesetzlichen Krankenkassen, halten wir die konsequente Fortführung einer degressiven Preisgestaltung gerade angesichts der Flughafenfahrten, für unabdingbar. Schon alleine durch den sehr hohen Lohnkostenanteil von cirka 65 % des Umsatzes müssen längere Fahrten, die mit höherer Geschwindigkeit durchgeführt werden können, günstigere Kilometerpreise zur Grundlage haben. Wir schlagen deshalb im Einzelnen vor: § 2 Beförderungspreise 1. Der Beförderungspreis setzt sich ohne Berücksichtigung der zu befördernden Personen aus dem Grundpreis zuzüglich 0,30 Euro sowie der nachstehenden Komponenten zusammen. 2. Der Grundpreis beträgt 2,80 E 3. Der Kilometerpreis wird nach Schalteinheiten von je 0,20 Euro angezeigt. 4. Kilometerpreise (Tarifstufe 1) und Wartepreis (Tarifstufe 2) Tarifstufe 1 0 bis 5 Kilometer 1,55 E (0,20 Euro pro 129,03 m, Umschaltgeschwindigkeit 15,48 km/h) 5 bis 10 Kilometer 1,40 E (0,20 Euro pro 142,86 m, Umschaltgeschwindigkeit 17,14 km/h) ab 10 Kilometer 1,25 E (0,20 Euro pro 160 m, Umschaltgeschwindigkeit 19,20 km/h) Tarifstufe 2 Wartezeitpreis pro Stunde 24,00 E 5. Bleibt unverändert 6. Wartezeit – auch verkehrsbedingt – je Stunde 24,00 E (0,20 Euro pro 30 Sek.) 7., 8. und 9. bleiben unverändert 10. Für folgende Fahrten gelten Festpreise: 1. Flughafen München auf dem direkten Weg zur Neuen Messe München inklusive eventueller Zuschläge 51,00 E 2. Neue Messe München auf direktem Weg zum Flughafen München inklusive eventueller Zuschläge 51,00 E Des Weiteren beantragen wir § 3 Zuschläge, Ziffer 5 wie folgt zu formulieren: Fahrten mit Großraumtaxis (PKW, die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung von mehr als 6 Personen einschließlich Fahrzeugführer/Fahrzeugführerin zugelassen und geeignet sind und in einem abgeteilten Ladeoder Kofferraum wenigstens 5 Gepäckstücke gemäß den Ausführungen des § 3 Absatz 1 mitführen können. Ab dem 6. Fahrgast beträgt der Zuschlag unabhängig von der Gesamtzahl der beförderten Personen, auch bei den in § 2 Nr. 10 genannten Festpreisen, pauschal 5,00 E Die Änderung des § 3 Absatz 5 der Taxitarifordnung erscheint uns notwendig, da zwischenzeitlich die Unsitte verbreitet ist, bei unbequemen Kleinfahrzeugen, wie z. B. Tou-
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Die Genossenschaft ran, Zafira, Sharan und ähnlichem, fünf Fahrgäste zu quetschen und dafür auch noch den Zuschlag von 5,– Euro zu erheben. Um die Preisgestaltung im Münchner Taxigewerbe transparenter zu machen, beantragen wir die Pflicht zur Aufbringung eines Aufklebers mit den Tarifkomponenten. Wir bitten deshalb den § 4 mit folgender Überschrift zu versehen: – Sonstiges – § 4 Sonstiges 1. Sondervereinbarungen für den Pflichtfahrbereich nach § 51 Abs. 2 PBefG sind genehmigungspflichtig. 2. Im Taxi ist im Sichtbereich des Beifahrers ein gut lesbares Schild, mindestens der Größe DIN A 6, mit den Tarifkomponenten anzubringen. Die Erhöhung unseres Tarifvorschlages bewegt sich von 9,2 % bei einem Kilometer, bis zu 6,1 % für die durchschnittliche Flughafenfahrt. Details können den beiliegenden Unterlagen (Tabelle und Grafik) entnommen werden. Ein Muster der bisherigen Tarifaufkleber ist ebenfalls in der Anlage beigefügt. Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten mitzuwirken, unseren sehr moderaten Tarifvorschlag bis Mitte Mai, also vor Beginn der Fußball-WM, umzusetzen. Mit freundlichen Grüßen Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Firma Mustermann Im Januar bot die Taxivereinigung ihren Mitgliedern Außenwerbung an. Beginn der Werbeaktion Februar, Dauer sechs Monate, mit Verlängerungsoption. Die gleiche Werbeaktion hatten wir mit der Agentur vertraglich unter Dach und Fach. Ende Januar beklagte sich die Vereinigung bei ihren Mitgliedern: „Wir können Ihnen diese Werbung nicht mehr anbieten, die Taxi-München eG hat plötzlich ihre Finger im Spiel.“ Auf unsere Rückfrage bei der Werbeagentur erklärte man uns, dass mit der Taxivereinigung nie ein Vertrag abgeschlossen wurde. Man hatte der Vereinigung lediglich ein Vertragsmuster mit der „Firma Mustermann“ zugeschickt, wie allen anderen potentiellen Partnern auch. Fakt ist, dass die Vereinigung ihren Mitgliedern Außenwerbung anbot, ohne den Auftrag zu besitzen. Diese Stümperhaftigkeit wird nun mit Vorwürfen gegen die Taxi-München eG kaschiert. Ob es sich dabei um Einfalt oder Dreistigkeit, oder beides handelt, kann dahin gestellt bleiben – Ruhmesblatt ist das ganze keinesfalls. TAXI TAXI TAXIStation München Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München bundesweit 24 Std. Service Tel. 0180 - 222 1222 AUTOTEILE MÜNCHEN Reifendienst (alle Fabrikate) KFZ-Meisterwerkstatt Ölwechsel Sankt-Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 - 50 205-71/-81 Fax 089 - 50 34 07 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.00 Uhr 12.30 - 17.00 Uhr Samstag 8.30. -13.00 Uhr TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-ERSATZTEILE TAXI-SCHLEPPSERVICE TAXI-SERVICE 3 Taxi-Spezialisten haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen für Ihren Taxi-Betrieb einen optimalen Service bieten zu können. TE-AUTOTEILE MÜNCHEN hat für Sie die günstigsten Ersatzteile und Reparaturpreise in der hauseigenen Werkstatt. TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller- Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. J. A.H. U. GmbHsteht Tag und Nacht für Sie als Abschleppservice bereit, falls Ihr Taxi plötzlich nicht mehr weiter möchte. J.A.H.U. GMBH 24 Std. Abschleppservice Tel. 0173 - 397 85 22 In KOOPERATION TAXI-SERVICE für MÜNCHEN ...3-fach stark! Im Sommer die gleiche Kühle wie Sommerreifenknaller im Winter, darum: W211 (205/60R16 H) Vorbestellung möglich Gültig ab sofort bis 31.03.2006 (solange Vorrat reicht!)
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12 TAXIKURIER Die Genossenschaft Fehlerteufel – Taxiwechsel Im letzten Heft ging der Dauerbrenner Taxiwechsel kräftig daneben – der Bericht war schlicht schlampig recherchiert. Berichtigung gemäß KVR: Der Nachweis der BOKraft (je nachdem nach §§ 41,42 BOKraft) ist durch eine entsprechende Bescheinigung der hiermit beauftragten Prüforganisationen (TÜV, DeKra, KÜS) vorzulegen. Gebrauchte Fahrzeuge, egal ob der Verwendungszweck bereits als Taxi war, müssen sich einer außerordentlichen Hauptuntersuchung (mit BOKraft) unterziehen und der Prüfbericht ist dem KVR vorzulegen. Zum Nachweis einer Haftpflichtversicherung ist in jedem Falle eine Versicherungsbestätigung, früher Versicherungsdoppelkarte, mitzubringen. Mit der Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Kfz- Brief) kann nun im Taxibüro des KVR, Ruppertstraße 19, Zimmer 3068 das Taxi zugelassen werden (Bankverbindung mit BLZ und Kontonummer nicht vergessen). Das Fahrzeug wird in der Tiefgarage (Zufahrt nach dem Anwesen Ruppertstr. 11, gekennzeichnet mit dem Hinweis P „Trauungen“) auf den mit „TAXI“ markierten Plätzen abgenommen. Nachdem Sie die fällige Verwaltungsgebühr, je nach Umfang des Aufwandes entrichtet haben, bekommen Sie die Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Kfz-Schein) und eventuell Teil 2 (Kfz- Brief) ausgehändigt. Noch mehr Taxis auf Münchens Straßen Die Landkreise Erding und München lassen laufend neue Taxis zu, die uns über den Flughafen Fahrgäste wegnehmen, das ist schlimm! Die rund 3.350 Taxis werden immer intensiver genutzt und doppelschichtig eingesetzt, das ist schlimm! Bereits 1.900 Taxis in München sind im Besitz von rund 300 Mehrwagenunternehmern, das ist schlimm! Noch schlimmer wäre es, wenn das KVR weitere Taxis zulassen müsste, nur weil viele Unternehmer zu faul sind, ihre Umsatzsteuervoranmeldungen für das Jahr 2005 an das KVR zu schicken, obwohl bereits Ende Januar 2006 eine schriftliche Aufforderung an sie erging. Lassen Sie sich helfen, durch einen Konzessionsstopp. (HM) Der lange Weg zum Datenfunk Wie schon in der außerordentlichen Generalversammlung am 06.10.2005 von Herrn Naumann (Firma Gefos) ausgeführt, stellen wir unsere Auftragsvermittlung auf Datenfunk um. Dieser Schritt ist nötig, da es nicht mehr zeitgemäß ist, Aufträge in einer solchen Menge analog, also per Sprache, zu vermitteln. Es ist dem Kunden im Zeitalter von Internet, SMS und UMTS nicht mehr zuzumuten, eine Vorbestellung um fünf Minuten verschieben zu müssen, da wir zum gewünschten Termin schon „voll“ sind. Wir werden auch durch Überreichweiten und mangelnde Wartung von Funkgeräten zunehmend in unserer täglichen Funkarbeit gestört. Natürlich gebe ich den Zweiflern Recht, die sagen, dass dadurch keine neuen Aufträge geschaffen werden, aber der Anspruch an uns selber, immer pünktlich und zuverlässig Aufträge zu vermitteln, lässt uns hier keine Wahl mehr. Nun zu den meist gestellten Fragen zum Thema Datenfunk: ➜ Wann wird er kommen? Frühestens im März 2006 werden die ersten 30 Fahrer/Unternehmer geschult und deren Fahrzeuge umgerüstet. ➜ Was wird er kosten? Die komplette Ausstattung aus Com-Box (Herzstück der Anlage), Antenne, Drucker mit Kartenlesegerät, Bedienteil (überwiegend PDA mit TOM-TOM-Navigation Version 5, eigener Datenbank und Halterung) inklusive Einbau cirka 1.200,– Euro bis 1.300,– Euro. Dieser Betrag wird durch das integrierte Navigationssystem und dem Kreditkartenleser erschwinglich. Für die Schulung und Erstellung des Fahrerausweises wird eine geringe Kostenerstattung anfallen. Die monatlichen Kosten werden sich am benötigten Datenpaket pro Fahrzeug orientieren. Absolut ausreichend müssten 5 MB/Fahrzeug pro Monat sein. Die endgültigen Kosten hängen davon ab, inwieweit es trotz der Querschläge der Taxivereinigung gelingt, am BZP-Vertrag teilzunehmen. Zuerst werden die Testfahrzeuge nur bei den Firmen Fuchs und Glas eingebaut. Danach werden noch andere Einbaufirmen beteiligt. ➜ Bis 01.01.2008 müsste die Umrüstung abgeschlossen sein. ➜ Wie läuft die Auftragsvergabe in der Umstellungsphase ab? Da wir unseren Analog-Funk vorerst behalten, werden Standplätze wie bisher per Sprache aufgerufen. Ist das auftragsberechtigte Fahrzeug bereits umgerüstet, erfolgt die Auftragsvergabe elektronisch. Als Information für alle wird der Funker die Datenfunk-Vermittlung bestätigen. Alle noch nicht ausgestatteten Fahrzeuge erhalten ihre Aufträge per Sprache. ➜ Wieso brauchen wir einen Fahrerausweis und welche Daten werden darauf vermerkt? Der Fahrerausweis (FA) ist schon lange im Gespräch. Mit dem FA meldet sich der Fahrer/Unternehmer zu Beginn der Schicht bei der Zentrale an, indem er den FA durch den Kartenleser zieht. Das System erkennt dadurch alle hinterlegten Fahrerdaten, wie z.B. Fremdsprachen, TAXI-Guide, Tierhaar-Allergiker. So ist eine präzisere Auftragsvergabe möglich. Auf dem FA selbst, der während des Fahrdienstes für den Kunden gut sichtbar anzubringen ist, werden nur ein Lichtbild, Familienname und Fahrernummer vermerkt. ➜ Werden durch den Kartenleser auch Kreditkarten gelesen? Ja, alle mit Datenfunk ausgerüsteten Fahrzeuge haben über die Zentrale eine Kreditkartenakzeptanz. Wie wir das Abrechnungsverfahren handhaben werden, steht noch nicht fest. ➜ Wieso ist in dem Bedienteil eine TOM-TOM Navigation integriert? Durch die Übernahme der Kundenadresse in das Navigationssystem entfällt die mühsame Eingabe und man spart sich Geld im Vergleich zu Navigationssystemen der Autohersteller. ➜ Welche Daten sind noch erfasst? Fahrzeugspezifische Daten wie, Kombi, Nichtraucher etc. werden im Rechner der Zentrale entsprechend hinterlegt. So weiß das Vermittlungssystem schon von vornherein, welches Fahrzeug für welchen Auftrag in Frage kommt. Dieser Bericht ist nicht endgültig, er soll zumindest die momentan häufigsten Fragen klären. In jedem Falle bitten wir um Ihre aktive Mitarbeit bei dieser wichtigen und sinnvollen Innovation. (AL) Ferkeleien am Arabella-Stand Herr Seesemann vom Arabella-Sheraton Grand Hotel beschwerte sich darüber, dass Taxifahrer vor seinem Hotel von Zuhause mitgebrachten Müll am Taxistand ablegen. Die Zigarettenkippen werden achtlos aus dem Fenster auf dem uns vom Hotel zur Verfügung gestellten Taxistand geworfen. Besonders am Wochenende, wenn es keinen Hausmeister gibt, sehen Hotelund Taxigäste wie Hausmüll angeliefert wird. Herr Seesemann bittet für die Kippen die aufgestellten Behälter zu benutzen. Dankenswer-
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13TAXIKURIER Der Aufsichtsrat berichtet: Am 25. Januar 2006 trafen wir uns zur monatlichen Aufsichtsratsitzung um Ihre Interessen wahrzunehmen. Dabei besprachen wir in über sieben Stunden viele wichtige Entscheidungen und Pläne. Einiges davon möchte ich Ihnen zur Kenntnis bringen. ➜ Gemäß der Tagesordnung bearbeiteten wir verschiedene Anträge, Konzessionsübertragungen und Beitrittsgesuche. Die dazu nötigen Entscheidungen wurden im Sinne der Genossenschaftsmitglieder getroffen. ➜ Ich berichtete dem Aufsichtratgremium über die Inventur, die ich im Auftrag des Gremiums am 30.12.05 und am 03.01.06 durchgeführt habe. ➜ Der Vorstand Hans Meißner stellte uns den Antrag zur Tarifänderung vor. In diesem Antrag verwies Herr Meißner auf die wirtschaftliche Lage des Taxigewerbes und begründete mit ihr eine gerechtfertigte Tariferhöhung. Wir hoffen dass wir eine positive Entscheidung noch vor der Fußballweltmeisterschaft erhalten. ➜ Der Vorstand Reinhold Siegel berichtete über die positiven Ergebnisse zum Datenfunk und konnte uns zusichern, dass Anfang Februar die zweite Phase der Versuchreihe gestartet wird. ➜ Der Vorstand Alfred Lehmair schilderte uns die neuesten Veränderungen und Ergänzungen an verschiedenen Taxi-Standplätzen. ➜ Für die Revisionen im I. Quartal 2006 wurden vier Aufsichtsratmitglieder eingeteilt. Die Mitglieder der neu eingesetzten Arbeitsgruppe Marketing trafen sich am 17. Januar 2006. Bei diesem Gespräch zeichnete sich schnell ab, dass die Projektplanung wesentlich arbeitsreicher und zeitaufwendiger ist, als ursprünglich geplant war. Das hält die Kollegen aber nicht ab, sich mit ganzer Kraft für das Projekt einzusetzen. Schließlich profitieren alle Genossenschaftsmitglieder durch die Ergebnisse der Arbeitsgruppe. Das war es in aller Kürze für heute. Ich wünsche Ihnen gute Geschäfte und eine unfallfreie Zeit. Mit kollegialen Grüßen Ihre Christine Reindl Aufsichtsratvorsitzende terweise gestattet er die Benutzung der Toiletten im Hotel. (RS) Achtung Ab 1. Januar 2006 hat die Türkei eine neue Währung, die „neue Türkische Lira“ (Yeni Turk Lasi), welche die alte, super abgewertete ersetzt, von welcher nicht weniger als sechs Nullen verschwinden. Wenn man sich die 1-Lira-Münze ansieht fällt sofort die Ähnlichkeit mit der der 2-Euro- Münze ins Auge. Wenn man die beiden Münzen vergleicht sieht man fasst keinen Unterschied, beide haben einen Nickelrand, der die Kupfermitte umrahmt und fasst die gleiche Größe. Auf der anderen Seite, wie bei vielen Euros, figuriert ein Kopf (es handelt sich um Ataturk, sowie der spanische und belgische Euro den jeweiligen König König darstellt etc.); einziger Unterschied ist die Nummer anstatt der 2 des 2-Euro-Stückes, steht die 1 (eins). Darüber hinaus stellt man fest, dass diese 1 graphisch dem ein Euro ähnelt. Diese Münze von einer türkischen Lira ist also eine sehr gelungene Imitation der 2-Euro-Münze, juristisch unanfechtbar. Türkische Lira Die neuen Türkischen 1-Lira-Münzen, kann man leicht mit den 2-Euro-Münzen verwechseln. Die Lira ist bloß nichts Wert. WERT 0,4 EURO Also aufgepasst und einmal mehr kontrollieren, dass man Ihnen 2 EURO und nicht eine türkische Lira aushändigt, die bereits im Umlauf ist. Auch die eine halbe Lira (50 Kurus) wertvolle Münze ist der 1-Euro-Münze zum Verwechseln ähnlich! (TD) NACHRUF Bereits am 12. Dezember 2005 verstarb der Kollege Herbert Sauter vormals Taxi 693 völlig unerwartet im Alter von 64 Jahren. Herr Sauter war jahrzehntelang in der dritten Generation Taxiunternehmer und Mitglied unserer Genossenschaft. Am Freitag, den 3. Februar 2006, verstarb der Kollege Herr Georg Schiller Taxi 2220 im Alter von 67 Jahren. Die Genossenschaft Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
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14 TAXIKURIER Der Ausgleich, das weiß jeder sportinteressierte Zeitgenosse, ist im Ergebnis so ziemlich das Langweiligste und Unspektakulärste, was man sich sich nur vorstellen kann: keine Sieger, keine Verlierer. Andererseits kann er den Weg zum Ergebnis durchaus interessant gestalten. Er kann für neue Hoffnung sorgen, kann sie aber gleichzeitig auch zerstören. Nun ist der Ausgleich im Taxigeschäft nicht ganz so spektakulär, Hoffnungen hat er aber auch da schon zerstört und im ungünstigsten Fall kann er auch Streitfälle auslösen. Und um dem vorzubeugen, schadet es nichts, sich ein bisschen mit ihm zu beschäftigen. Was ist überhaupt der Auslöser für einen Ausgleich? Dazu zählen die „Klassiker“ wie falsche Adresse, nicht vorhandener Name an der Klingel oder Kunde ist nicht anzutreffen. Das alles führt aber noch lange nicht zu einem Ausgleich, hier sind erstmal die Vorlagen gegeben, um im Sportjargon zu bleiben. Es gibt keinen Anspruch auf Ausgleich! Der allerwichtigste Grundsatz lautet nämlich: Der Ausgleich ist eine „Kann-Bestimmung“, auf die nie- Ausgleich – Instrument für Zocker oder wirkliche Gerechtigkeit? Für die einen ist er das Lästigste überhaupt, für die anderen die letzte Rettung, wenn das Geschäft gegen Null tendiert: der Ausgleich. Bestandsaufnahme vom TAXI-KURIER mit Alfred Huber, Thomas Kroker und Norbert Laermann. Titelthema Foto: www.atelier-tacke.de Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B.Schreiner S.v.Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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mand ein Anrecht hat! Er ist ein reines Entgegenkommen den Fahrern gegenüber und liegt immer im Ermessensspielraum des Funksprechers. Und es gibt ihn, wenn überhaupt, nur bei Aufträgen, die von der Zentrale vermittelt wurden und nicht etwa von Privatpersonen über das Standplatztelefon. Grundsätzlich versucht jeder Funksprecher bei den vorliegenden Kriterien dem betreffenden Fahrer von sich aus über Kanal 2 oder 4 einen Ausgleich zu verschaffen, wenn ein weiterer Auftrag in der Gegend vorliegt. Deshalb dringen viele Fragen nach Ausgleich gar nicht nach außen. Nur eben dann, wenn wirklich nichts adäquates vorhanden ist. Das heisst aber jetzt nicht, dass man sich immer und überall zum Ausgleich melden kann. Neben dem örtlichen Rahmen gibt es auch einen zeitlichen. Der liegt in der Innenstadt bei einer halben Stunde, in den Aussenbezirken bei einer Stunde. Zudem darf er nicht zu Lasten des Fahrgastes gehen und macht auch keinen Sinn, wenn es absehbar ist, dass schon wieder eine Leerfahrt produziert wird. Außerdem ist der Ausgleich kein Wunschkonzert, bei dem man sich den lukrativsten Stich aussuchen kann. Einmal abgelehnt ist er auch schon verfallen. Wer Kollegen zu Hilfe kommt, die Zahlungsschwierigkeiten haben oder Ärger mit Fahrgästen, der wird in der Regel von der Zentrale mit einem Ausgleich „belohnt“, obwohl das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Und deshalb gibt es da auch Kollegen, die sich keinen geben lassen und andere, die nur wegen der Aussicht auf Ausgleich zu „Hilfe kommen“ . Aber das sind laut Alfred Huber „immer die gleichen Pappenheimer“ . Es gibt aber auch „Spezialisten“, die inszenieren mit Absicht Leerfahrten, um sich einen Ausgleich zu verschaffen. Und dabei arbeiten sie mit ausgefeilten Methoden, die wir nur deshalb hier nicht erwähnen wollen, um keine Nachahmer zu animieren. Dank aufmerksamer Funksprecher und Kollegen können die meisten auch aufgrund eigener Fehler dann doch überführt werden. Und das ist nicht zuletzt ein Grund für die vielen Ehrlichen in der Branche, für die eine Leerfahrt eben auch zum Leben eines Taxlers gehört, die immer lauter nach einer völligen Abschaffung des Ausgleichs rufen. Da uns Ihre Meinung natürlich interessiert, bitten wir Sie den Coupon auszufüllen. (PG, PR) Die Vier wissen, wovon sie sprechen: Thomas Kroker, Alfred Huber, Norbert Laermann, Peter Gabler. Coupon Reizthema „Ausgleich“! Wie stehen Sie dazu? Sagen Sie uns Ihre Meinung! Soll er ersatzlos gestrichen werden? Den Coupon senden Sie bitte an die Taxi-München e.G. Engelhardstr. 6, 81369 München. Stichwort: Ausgleich, z. Hd. Frau Elke Choleva Das Ergebnis wird in einem der nächsten Hefte bekannt gegeben. Nein oderJa ✃ Was halten Sie vom Ausgleich? 15TAXIKURIER
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schlaflose Nacht kann zum Nachzudenken darüber benutzt werden, ob es sich wirklich rechnet, mit Personal ohne irgendwelches Berufsethos zu arbeiten. Doch auch „nur als Taxifahrer“ sind wir in die Verantwortung dem Fahrgast gegenüber eingebunden: „Das im Fahrdienst eingesetzte Betriebspersonal hat die besondere Sorgfalt anzuwenden. die sich daraus ergibt, dass ihm Personen zur Beförderung anvertraut sind.“ (3) Genauso, wie wir als Führer eines Kraftfahrzeugs mit für den ordnungsgemäßen Zustand des Fahrzeugs und der Bereifung verantwortlich sind, verpflichtet die Verordnung den Taxifahrer (wie gleichzeitig auch den Unternehmer): „Beim Einsatz der Fahrzeuge ist die Ausrüstung den jeweiligen Straßen- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Wenn es die Umstände angezeigt erscheinen lassen, sind Winterreifen, Schneeketten, Spaten und Hacke sowie Abschleppseil oder -stange mitzuführen.“ (4) Dieser Paragraph ist bewußt allgemein gehalten. „Wenn es die Umstände angezeigt erscheinen lassen …“, erfordert im Rheinland, wo das Wort „Schneeflocke“ als Fremdwort gilt, eine andere Ausrüstung als im Münchner Pflichtfahrgebiet, das sich bis in ziemlich schneesichere Voralpenlandkreise erstreckt. Zumindest Winterreifen dürfen als verpflichtend gelten. Es ist schon erschreckend, dass im Schneechaos des 17. Januars 2006 die Polizei Taxis ohne Winterbereifung von der Bereitstellung am Münchner Flughafen abhalten musste. Auf eine Mitführungspflicht von Schneeketten und Spaten kann in unserem Revier wohl verzichtet werden, im Landkreis Garmisch-Partenkirchen dagegen werden diese Gegenstände zur winterlichen Grundausrüstung gehören. Dagegen dürfte ein Abschleppseil zum Freischleppen aus einer Schneewehe auch bei uns zur Pflichtausstattung zählen. Sicher darf man aus §18 BOKraft aber ableiten, dass Taxifahrer in der Lage sein müssen, kleinere Störungen des Betriebsablaufes selbst zu beheben. Bei einem versäumten Flug wegen eines Reifenplattens wird man sich schwerlich auf das Fehlen Wer hat sich nicht schon über diese Aushängeschilder unserer Zunft geärgert: Taxis mit abgerissener Folienbeschichtung, notdürftig in schwarzer Originalgrundierung eingepassten Kotflügeln und Motorhauben, ohne Radkappen, Reservereifen und Bordwerkzeug, und vielleicht sogar ohne Quittung und Stadtplan. Diese Künstler brauchen zu jeder Gelegenheit die Hilfe von Kollegen, sei es bei einem Reifenplatten („… jemand unterwegs mit Reservereifen und Radkreuz für einen 210er?…“), zum winterlichen Anfahren auf einer Eisplatte (vermutlich entsprechen die Fahrkünste dem Zustand der abgeschabten Sommerbereifung, manche „Kollegen“ schaffen das mehrmals in einer Stunde) oder beim Auffinden einer Adresse („… Sie, Zentrale, i hob mei Brill’n vergess’n, kenna Sie mir sag’n, wia i zur Theresienstrass’ kimm?“). So ärgerlich (und den Fahrgästen gegenüber peinlich) das auch ist, haben auch diese Zustände ihre Geschichte. Durch die fortschreitende Konzentration der Taxiunternehmen seit den 1980er Jahren nahm die Zahl der Fahrer zu, die zu ihrer Firma keinerlei Verbundenheit verspürten; sie hatten keine Hemmungen, ihre Unternehmer zu schädigen, wo es ging. Vornehmlich an den Bahnhöfen und am Flughafen gab es einen schwunghaften Handel mit Ersatzteilen und Ausrüstungsgegenständen aller Art. Eine 123er Radkappe (Neupreis damals ca. 30-40 DM) ging für 5 DM über den Kofferraumdeckel. Ein Reserverad war für einen 20er feil, und auch für Stadtplan und Wo-Buch brauchte man nicht zur Genossenschaftstankstelle zu fahren. Ehrbare Unternehmer, die dieses Treiben offiziell verurteilten, wurden dabei beobachtet, wie sie sich zu Sonderpreisen aus dem Materialbestand der Konkurrenz bedienten. Es kursierten sogar Gerüchte, dass ein besonders gewiefter „Beschaffer“ zur Reparatur eigener Unfallschäden von Großunternehmen Taxis entlieh und dann Karosserieteile austauschte. Gerade viele große Taxifirmen bekamen diese Probleme nicht in den Griff. So gingen sie dazu über, die Ausrüstung und den Standard der Taxis drastisch zu reduzieren. Konnten sie von den Fahrern noch verlangen, Pläne und Unterlagen selbst zu beschaffen, so war dies bei der Fahrzeugausrüstung schwierig. Erste Versuche mit (als Diebstahlsicherung) farblich markierten Radkappen verliefen nicht sehr erfolgreich. Bald nahm die Zahl der Taxis mit „nackten Felgen“ deutlich zu, und wenig später schickten verschiedene Mehrwagenunternehmen ihre Fahrzeuge ohne Reserverad und Bordwerkzeug auf die Straße. Selbst an der vorgeschriebenen Pannenweste wurde gespart. Unfallreparaturen wurden nur noch im allernotwendigsten Umfang durchgeführt („warum lackier’n, bis nächste Woch’ kracht’s eh wieder …“) und die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe der Reifen schon einmal um den Faktor 10 unterschritten. Auf diese Problematik angesprochen reagieren viele Taxifahrer unwirsch: „Des is’ am Chef sei’ Problem. Der werd’ scho’ wiss’n, was er duad ...“ . Selbstverständlich ist für die Führung eines Taxiunternehmens vor allem der Unternehmer zuständig. An ihn richtet sich die Aufforderung der BO Kraft: „Der Betrieb des Unternehmens sowie die Ausrüstung und Beschaffenheit der Fahrzeuge müssen den besonderen Anforderungen genügen, die sich aus dem Vertrauen in eine sichere und ordnungsgemäße Beförderung ergeben.“ (1) In diesem Zusammenhang sei jedem Taxiunternehmer der Ordnungswidrigkeitenkatalog der BOKraft zur Bettlektüre empfohlen. (2) Die dann fällige Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern. Rund um’s Taxi Heute: Ausrüstung im Taxi Foto: www.atelier-tacke.de 16 TAXIKURIER Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor Auch Fahrer sind für die Ausrüstung verantwortlich RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de
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eines Reservereifens hinausreden können. Auch die für den Taxibetrieb unerträgliche Tendenz mancher Autohersteller, das Reserverad durch Pressluftflaschen mit Gummilösung zu ersetzen, birgt unkalkulierbare Risiken. Es dürfte schwer sein, in einem Schadensersatzprozess Verständnis zu finden für einen Notbehelf, der mit viel Glück vielleicht bei einem „glatten Durchschss“ in der Lauffläche, mit Sicherheit aber nicht bei einer Flankenbeschädigung nach einer Bordsteinkollision wirkt. Ein derart „abgespecktes“ Automobil ist als Taxi schlicht und einfach untauglich. Die Zumutung, ein solches Taxi zu fahren, würde der Autor jederzeit als Grund für einen fristlosen Unternehmenswechsel betrachten. Hier landen wir unweigerlich beim nächsten Problem. Immer wieder hören wir am Funk Ausreden wie: „… ii woaß ned, wia ma’ den Reifen wechselt …“ oder „… ich kriege die Schrauben nicht auf …“ . Die Unkenntnis, wie ein Rad zu wechseln ist, sollte eigentlich bereits vor dem Ernstfall bekannt sein, so dass man sich (vielleicht sogar mit Hilfe seines Unternehmers?) rechtzeitig diese Fähigkeit aneignen kann. Und spätestens seit der Formulierung der Hebelgesetze gilt als Allgemeinwissen, dass ein festsitzender Radbolzen kein Problem von zu geringer Kraft, sondern von falschem Bordwerkzeug ist. Es ist schon lächerlich: Bei den als Taxi eingesetzten Fahrzeugen im Wert von mehreren 10.000 Euro werden Radmutternschlüssel aus billigstem Pressblech mitgeliefert, mit denen selbst der Autor, der durch Einsatz allzu roher Gewalt (und möglicherweise auch übergroßen Gewichtes) das Abscheren manches Bolzens auf dem Gewissen hat, keine Radschraube aufbekäme. Dabei kostet im nächsten Baumarkt ein stabiler Teleskopschlüssel (dessen Hebelarm sich bis auf ca. 80 cm ausziehen lässt) gerade einmal 7,95 Euro. Dass „Berufskraftfahrer“ vormals die Fähigkeit hatten, auch einmal eine ausgebrannte Glühbirne oder geschmolzene Sicherung zu wechseln, gilt inzwischen als Legende aus der mittleren Antike. Sie wandelte sich zur Kernkompetenz der Automechaniker, die seit Einführung von KFZ-Elektronik und Steuergeräten Teile statt zu reparieren nur noch austauschen. Es wäre in diesem Zusammenhang der reine Hohn, für ein Taxi das Vorhandensein von Reserve-Lampen oder -Sicherungen zu fordern („… werd eh’ bloß ois ’klaut …“). Da fällt es kaum noch unangenehm auf, wenn ein Fiaker mangels Schreibgerät keine Quittung ausstellen kann („… gestern war doch in der Mittelkonsole noch ein Kugelschreiber …“) oder auf einer Glockentafel keinen Namen findet, weil er „… d’ Tasch’nlamp’n vergess’n …“ hat. Dass man mit einer Lampe einem Fahrgast auf einem dunklen Weg „heimleuchten“ kann, ist derart abwegig, dass wir es hier nicht näher erläutern wollen. Starthilfekabel legt man solchen „Helden des Lenkrades“ tunlichst nicht in’s Taxi. Selbst falls sie die Batterie finden sollten, wären sie höchstwahrscheinlich nicht in der Lage, die Pole richtig zu identifizieren. Das ist alles viel zu negativ? Bitte, hier etwas Positives: Angesichts einer derart spartanischen Fahrzeugausrüstung dürften wenige Taxler in Konflikt mit §19 BO Kraft kommen: „Zeichen und Ausrüstungsgegenstände an oder im Fahrzeug müssen so beschaffen und angebracht sein, dass niemand gefährdet oder behindert wird.“ Die wesentlichen Punkte nochmals als Checklisten: Ausrüstung des Fahrzeuges: ➜ Zustand der Bereifung kontrollieren (Profiltiefe, Winterreifen) ➜ Reserverad ➜ Wagenheber ➜ (Teleskop-)Radmutternschlüssel ➜ Reservelampen und -Sicherungen ➜ evtl. notwendiges Werkzeug zum Lampenwechsel (Schraubenzieher) ➜ Abschleppseil ➜ evtl. Starthilfekabel ➜ Warndreieck und Verbandskasten ➜ Pannenweste ➜ Kindersitze (rechtzeitig über zulässige Gewichtsklassen informieren) Mit diesen Gegenständen sollte man sich außerhalb der Schicht in Ruhe vertraut machen Taxispezifische Ausrüstung: ➜ Quittungen (gestempelt und mit Taxinummer, in genügender Anzahl) ➜ mehrere Ersatzstifte ➜ Regenschirm (im Regen den Fahrgast heimbegleiten ist keine neue Erfindung des Isarfunks) ➜ Taschenlampe (nicht nur für Nachtfahrer) ➜ Expander (Gummiseil) zum Zuhängen des Kofferraums bei sperrigem Gepäck ➜ evtl.Schutzdecke für Notfälle ➜ Stadtpläne und Unterlagen JETZT BESTELLEN! Einfach Coupon ausschneiden und per Post oder Fax senden an: TAXI-MÜNCHEN eG Engelhardstraße 6 81369 München Telefax 089 - 77 24 62 Name: Vorname: Geburtsdatum: Straße, Hausnummer: PLZ/Ort: Datum/Unterschrift: Ich bezahle bequem durch Bankeinzug Geldinstitut: Kontonummer: Bankleitzahl: Diese Bestellung kann ich innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung schriftlich widerrufen. ✃ Quellen: 1. BO Kraft §2 2. BO Kraft § 45, vor allem Absatz 1.5.b 3. BO Kraft §7 4. BO Kraft §18 Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem Thema „Der Taxitarif“beschäftigen. Ja, ich will den TAKIKURIER abonnieren! Bitte schicken Sie mir die nächsten 12 Ausgaben des TAXIKURIER zum Jahrespreis von 30,00 Euro. Alle Versandkosten trägt die TAXI-MÜNCHEN eG. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit von 12 Monaten kann ich mein Abonnement jederzeit kündigen.
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Münchner Straßen-Namen bezog; an der jetzigen Sandstraße stand 1811 neben einer großen Grube das „Sandhäusl“, das der Münchner Maler August Seidl festgehalten hat. Sansibarstraße, Waldtrudering *1933: Nach Sansibar (engl. Zanzibar), einer Insel im Indischen Ozean, vor der Ostküste Afrikas; 1890 kam sie nach Abschluss des deutsch-britischen Helgoland-Sansibar-Vertrags unter britische Protektoratsherrschaft, während die Festlandsküste Deutsch-Ostafrika einverleibt wurde. Sapporobogen, Olympiapark *1971: Nach Sapporo, Hauptstadt der japanischen Insel Hokkaido (1869 gegründet, nach Plänen amerikanischer Architekten angelegt); Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1972; Partnerstadt Münchens. Sarasatestraße, Obermenzing * 1947: Pablo Martin Sarasate ye Navascuesz (1844-1908), spanischer Geigenvirtuose; konzertierte in ganz Europa, Nord- und Südamerika; er schrieb mehrere Violinwerke, darunter die „Zigeunerweisen“ (1878). Sauerbruchstraße, Großhadern *1962: Ernst Ferdinand Sauerbruch (1875-1951), Chirurg; Professor an den Universitäten München (1918-1928) und Berlin (ab 1928); erarbeitete zahlreiche Methoden zur Verbesserung chirurgischer Eingriffe; entwickelte auch künstliche Ersatzglieder („Sauerbruch-Prothese“); verfasste wichtige Fachliteratur. Scapinellistraße, Pasing *1969: Carl Graf Scapinelli (von Leguigno; 1876-1959), Schriftsteller; er gehörte dem Kreis der Mitarbeiter bei der „Jugend“ und dem „Simplicissimus“ an. Sckellstraße, Haidhausen *1876: Friedrich Ludwig von Sckell (1750-1823), Gartenarchitekt; seit 179 Gartenbaudirektor für Kurpfalz und Bayern, schon 1789 war er an der Anlage des Englischen Gartens in München beteiligt, ab 1804 war er dann als Hofintendant an dessen endgültiger Ausstattung maßgeblich beteiligt. Sebastian-Bauer-Straße,Perlach *1930: Sebastian Bauer (1860-1930), Gastwirt; letzter Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Perlach. Sebastiansplatz,Altstadt *vor 1818: Nach einer Sebastianskapelle, die von etwa 1515 bis 1814 an diesem Platz stand; sie gehörte zu einem Haus des ehemaligen Benediktinerstiftes Ebersberg und war nach dem Patron des Klosters benannt. Sedanstraße, Haidhausen *1872: Nach Sedan, der Stadt an der Maas in Frankreich; die Benennung erfolgte zur Erinnerung an die Schlacht von Sedan im Deutsch-französischem Krieg von 1879/71, als unter Beteiligung bayerischer Truppen eine französische Armee eingeschlossen und zur Kapitulation gezwungen wurde; wobei Kaiser Napoleon III. in deutsche Gefangenschaft geriet. Sedlmayrstraße, Neuhausen *1903: Gabriel Sedlmayr (1811-1891), Brauer; übernahm 1839 zusammen mit seinem Bruder Joseph die väterliche Brauerei (Zum Spaten) und führte sie 1942 allein weiter; er war Mitglied des Gemeindekollegiums und Vertreter der Stadt München im Bayerischen Landtag, außerdem stiftete er für die Armen, für den Eisenbahnbau und betätigte sich als Mäzen für die Künstler. Seestraße, Schwabing *um 1891: Nach dem nahe gelegenen Kleinhesseloher See im Englischen Garten. Seidlstraße, Maxvorstadt *1910: Gabriel von Seidl (1848-1913), Architekt; schuf in München und anderen Städten viele öffentliche und private Bauten in historisierenden Stilformen, die er Renaissance und Barock entlehnte, Hauptwerke sind das Bayerische Nationalmuseum in München (1894-1899) und das Historische Museum der Pfalz in Speyer, weitere Werke in München sind: St. Anna-Pfarrkirche (1885-1892), Lenbachhaus (1887-1891), Künstlerhaus (1893-1900), Deutsches Museum (begonnen 1906), außerdem noch die Rupertuskirche im Westend, das Schrenck-Notzing- Palais an der Max-Joseph-Straße und das Kaulbachhaus (1886 fertig gestellt); er trug so entscheidend zum Stadtbild bei und war Ehrenbürger der Stadt München. Senefelderstraße, Ludwigvorstadt *1863: Alois Senefelder (1771-1834), Erfinder des Steindrucks (Lithografie); er entdeckte bei Vervielfältigungsversuchen 1796, dass z. B. geschliffener Solnhofener Plattenkalk, mit fetthaltiger Kreide beschrieben und mit saurer Gummiarabicumlösung geätzt, nur an den beschriebenen Stellen Druckfarbe annimmt; dieses neuartige Flachdruckverfahren entwickelte er in den folgenden Jahrzehnten weiter; eine Büste von Senefelder wurde in der Ruhmeshalle auf der Theresienhöhe aufgestellt; seine Witwe Anna Senefelder machte Stiftungen für arme Münchner. Senftenauerstraße, Laim/Blumenau *1901: Maximilian Kurz Graf von Senftenauer (1595- 1662) war kurbayerischer Gesandter beim Westfälischen Friedensschluss (1644-1648) zur Beendigung des Dreißigjährigen Krieges; er wurde 1650 zum ersten Minister ernannt. Senserstraße, Sendling *1878: Johann Sebastian Senser (um 1665-1706), Eisenhändler; das Mitglied des Äußeren Rates der Stadt, Fähnrich bei der Münchner Bürgerwehr, wurde am S 18 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Sachsenkamstraße, Mittersendling *1923: Nach Sachsenkam, einem Ort südwestlich von Holzkirchen; die Bewohner nahmen 1705 am Aufstand der oberbayerischen Bauern gegen die Österreicher teil. Säbenerstraße, Harlaching *1922: Nach dem Kloster Säben (ital. Sabiona) bei Klausen in Südtirol, ehemals innerhalb der Grenzen des Herzogtums Bayern gelegen, das eine der ältesten Kulturstätten des Landes war, mit einem Benediktinerkloster und bischöflichem Sommersitz (seit 798). Saint-Privat-Straße,Steinhausen *1902: Nach Saint-Privat, einem Dorf bei Gravelotte in Lothringen, wo unter Beteiligung bayerischer Truppen im Krieg 1870/71 die Franzosen auf Metz zurückgeworfen und eingeschlossen wurden. Salvatorplatz, Altstadt *seit vor 1318: Nach der St. Salvator-Kapelle, der ehemaligen Friedhofskapelle des einst hier gelegenen Friedhofs der Frauenkirche; die Kapelle wurde 1493 oder 1494 geweiht, 1806 exsekriert und dient seit 1829 der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde als Gotteshaus. Salzmannstraße, Waldperlach *1931: Christian Gotthilf Salzmann (1744-1811), Pädagoge, Philanthrop; gründete 1784 die philanthropische Erziehungsanstalt Schnepfenthal; sein Ziel war allseitige Ausbildung mit Betonung der praktischen Lebensertüchtigung; verfasste viele volkspädagogische Schriften. Salzmesserstraße, Kirchtrudering *1954: Die Salzmesser waren eine bedeutende Münchner Zunft, des 14. Jahrhunderts; sie hatten das auf Fuhrwerken ankommende Salz abzumessen, nach Qualitäten abzuschätzen und dem Stadtrichter Unregelmäßigkeiten zu melden. Samoastraße, Waldtrudering *1933: Nach den Samoainseln, einer Inselgruppe Polynesiens im zentralen Pazifischen Ozean östlich der Fidschi-Inseln; einige der Inseln waren von 1899 bis 1920 deutsche Kolonie. Sanatoriumsplatz, Harlaching *1900: Nach dem 1899 eröffneten Sanatorium Harlaching, einst als Heilanstalt für Lungenkranke gegründet, jetzt Städtisches Krankenhaus München Harlaching. Sandstraße, Maxvorstadt *1811: Nach den früheren Sandgruben im dortigen Gelände, aus denen das Baugewerbe einst Kies und Sand Aufgrund der Komplexität des Buchstaben S erscheinen SCH und ST in den nächsten Ausgaben
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28. Dezember 1705 als Teilnehmer am Aufstand der bayerischen Bauern gegen die Österreicher verhaftet und 1706 auf dem Schrannenplatz hingerichtet. Sentilostraße,Obersendling *1936: Sentilo war der mutmaßliche Gründer Sendlings; die Sippe der Sentilo wird schon im 6. Jahrhundert, ihre Siedlung „ad Sentilingas“ um 782 erstmals erwähnt. Seybothstraße, Harlaching *1912: Friedrich Seyboth (1844-1910) war Fabrikant; von 1875 bis 1905 für die liberale Partei abwechselnd Mitglied im Magistrat und Gemeindekollegium in München, Verwaltungsrat der Städtischen Krankenhäuser; von ihm kam die Initiative zum Bau des damaligen Sanatoriums Harlaching. Siebertstraße, Bogenhausen *um 1880: Max Georg von Siebert (1829-1901) war Königlich Bayerischer Oberbaudirektor der obersten Baubehörde; der Umbau des Landtagsgebäudes an der Prannerstraße erfolgte 1885 nach seinem Entwurf ( im Zweiten Weltkrieg zerstört). Siegenburger Straße, Untersendling *1922: Nach Siegenburg, südlich von Abensberg in Niederbayern. Siegesstraße, Schwabing *1888: Zur Erinnerung an die Siege im deutsch-französischen Krieg 1870/71. Siegfriedstraße (früher Sandgrubenweg), Schwabing *1898: Siegfried August Max Maria Herzog in Bayern (1876-1952), Königlich- Bayerischer Oberst. Siegmund-Schacky-Straße, Moosach *1913: Siegmund Freiherr von Schacky (1850-1913) war Regierungsbaurat und Vorstand des damaligen Bezirksamts München-Land, hat sich Verdienste um die ehemalige Gemeinde Moosach erworben. Siemensallee,Obersendling *1959: Werner von Siemens (1816-1892), Erfinder und Unternehmer; Mitbegründer der Elektrotechnik; bedeutendstes Mitglied einer durch technische und industrielle Leistungen international bekannt gewordenen Familie; er gründete 1847 mit dem Mechaniker J. G. Halske die Firma Siemens & Halske, die sich zu einem heute weit verzweigten Weltunternehmen entwickelte; mittels eigener Erfindungen war er ein Pionier der Telegrafie, der Starkstromtechnik, des Baus von Elektrolokomotiven und elektrischen Straßenbahnen. Sintpertstraße, Giesing *1956: Sintpert (Simpert, Simbert, gest. 807), Bischof von Augsburg um 778, später auch von Neuburg, das er 801 bis 807 mit dem Bistum Augsburg vereinigte; er ist möglicherweise der Bauherr des ersten Domes in Augsburg. Situlistraße, Freimann *1950: Situli war um 815 Grundbesitzer und Kirchenstifter in Freimann (Fröttmaning). Skagerrakstraße, Moosach *1925: Nach dem Skagerrak, einem Meeresarm der Nordsee zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden; am 31 Mai/1. Juni 1916 fand vor dem Skagerrak die einzige große Seeschlacht im Ersten Weltkrieg zwischen der deutschen Hochseeflotte und der britischen Grand Fleet statt, die mit einem taktischen Erfolg der deutschen Flotte endete; aber nichts an der allgemeinen Überlegenheit der britischen Flotte änderte. Söltlstraße, Harlaching *1910: Johann Michael von Söltl (Soeltl; 1797-1888), Historiker, Schriftsteller; seit 1826 Dozent, ab 1848 Professor an der Universität München wurde 1855 Vorstand des Königlichen Hausarchivs, 1868 des Geheimen Staatsarchivs; trat auch als volkstümlicher Lyriker, Epiker und Dramatiker T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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20 TAXIKURIER im Stil der Spätromantik hervor; schrieb eine vierbändige „Geschichte der Deutschen“ (1835). Sohnckestraße,Solln *1938: Leonhard Sohncke (1842-1899), Physiker; ab 1886 Professor für Experimentalphysik an der Universität München, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, arbeitete auf dem Gebiet der Luftschifffahrt und der Wetterkunde, wurde auch eine Autorität im Bereich der Kristallstruktur. Solalindenstraße, Trudering *1932: Nach Solalinden, einem Ortsteil der Gemeinde Haar östlich von München. Solothurner Straße, Fürstenried West *1960: Nach Solothurn (franz. Soleure), der Hauptstadt des gleichnamigen Kantons in der Nordwestschweiz, erstreckt sich am Fuß des Weißensteins beiderseits der mittleren Aare. Sommerstraße, Au/Giesing *1894: Nach der Jahreszeit Sommer. Sondermeierstraße, Freimann *1931: Nach dem an dieser Straße gelegenen Sondermeierhof (auch Spenglerhof oder – scherzhaft – „zur Wackelburg“ genannt); Haus Nr. 1 dieser Straße ist das berühmte Ausflugsziel „Aumeister“ . Soxhletstraße, Schwabing *1926: Franz von Soxhlet (1848-1926), Agrikulturchemiker; seit 1879 Professor an der TH München, Leiter der Landwirtschaftlichen Zentralversuchsstation in Bayern; hat sich verdient gemacht um die chemische Erforschung der Milch und ihrer Sterilisation; konstruierte 1886 einen Apparat zur Herstellung sterilisierter Milch für Säuglinge. Soyerhofstraße, Neuharlaching/Giesing *vor 1854: Soyerhof ist der Name eines 1827 gegründeten, heute nicht mehr vorhandenen Bauernhofs. Sparkassenstraße (Ende des 18. Jahrhunderts ein Teil davon Münzgangl, um 1806 ein Teil davon Braun Bräuhaus Gässchen), Altstadt *1907: Nach dem an dieser Straße liegenden, 1898/99 nach dem Entwurf von Hans Grässel erbauten Stadtsparkassengebäude. Spiridon-Louis-Ring, Olympiapark *1971: Spiridon Louis gewann bei den ersten neuzeitlichen Olympischen Spielen 1896 in Athen die Goldmedaille im Marathonlauf. Sudermannallee, Neuperlach *1971: Hermann Sudermann (1857-1928), Schriftsteller; ein während der Epoche des literarischen Naturalismus sehr erfolgreicher Dramatiker und Epiker, der in seinem Werk gegen den „Sittenverfall“ eines unsozialen Bürgertums polemisierte (z.B. in dem Roman „Frau Sorge“, 1887 und in dem Schauspiel „Die Ehre“, 1889). Sudetendeutsche Straße, Milbertshofen/Siedlung am Hart *1934: Nach den Sudetendeutschen, den Bewohnern des Sudetenlandes (bis 1945) in der ehemaligen Tschechoslowakei, nach Kriegsende eine wichtige Gruppe von Neusiedlern in Bayern. Süskindstraße, Zamdorf *1984: Wilhelm Emanuel Süskind (1901-1970), Journalist und Schriftsteller; er berichtete für die „Süddeutsche Zeitung“ von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen, war Mitherausgeber des Buches „Aus dem Wörterbuch des Unmenschen“ (1957); außerdem veröffentlichte er „Vom ABC zum Sprachkunstwerk“ (1940) und leitete im Bayerischen Rundfunk die Sendereihe „Drei Personen suchen einen Autor“ . Sylvensteinstraße, Mittersendling *1964: Nach dem Sylvenstein, einem Bergrücken (bis 1130 m) südwestlich von Lenggries, Sperrriegel für das Staubecken des Sylvenstein-Stausees. HOTLINE 0180 5 KATI 00 (0180 5 5284 00) | www.kati.de Kienzle Argo Taxi International GmbH Heinrich-Hertz-Straße 5 | 78052 Villingen-Schwenningen Alboinstraße 56 | 12103 Berlin Know How und Qualität. Stimmt! Neues vom Flughafen Ärztezentrum mit 12 Praxen Arzttermine sind lästig und manches Mal auch unangenehm – stimmt! Am Flughafen München muss das nicht sein. Im München Airport Center (MAC) befindet sich das Ärztezentrum mit 12 Arztpraxen. In den Praxen für Augenheilkunde, Urologie, Hals- Nasen-Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Orthopädie, Frauenheilkunde und Zahnmedizin behandeln Ärzte die großen und kleinen Beschwerden ihrer Patienten. Dabei ist das Ärztezentrum nicht nur für Passagiere zugänglich, sondern für alle Besucher. Vor und nach dem Arzttermin oder auch während der Wartezeit lädt der Flughafen mit seinen vielen Geschäften, Restaurants, Bistros und Cafés zum bummeln, einkaufen und entspannen ein. So ergibt sich durch den Termin beim Arzt, ein Ausflug mit den Kindern, ein entspannter Bummel oder die Gelegenheit, noch schnell ein paar Dinge zu erledigen. Weitere Informationen unter www.airport-medical-center.de
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Taxameter des Monats DER VERZICHTER – Dieser Kollege hat seinen Beruf kapiert. Taxifahren ist kein Wunschkonzert und dass dabei nicht immer alles reibungslos läuft, liegt in der Natur der Sache. Irgendwann gleicht sich sowieso alles aus. Welchen Ausgleich erhält eigentlich der Besitzer eines Schreibwarenladens, dem ein Radiergummi geklaut wird? DER HELFER – Es ist nicht hoch genug einzuschätzen, wenn Kollegen anderen zu Hilfe eilen, sei es um verfahrene Situationen zu klären oder bei akuter Bedrohung Präsenz zu zeigen. Dafür kann man schon einen Ausgleich erhalten. DER NEUTRALE – Niemand wird bestreiten, dass nichts ärgerlicher ist als nach langer Wartezeit auf den nächsten Stich einen „Blitz“ zu kassieren. Besonders in auftragsflauen Zeiten weiß man da einen Ausgleich besonders zu schätzen. DER GEIER – Edle Ziele sind ihm eher fremd. Dass man auch mal Pech haben kann bei der Auftragsvergabe in unserem Geschäft, will er nicht so recht akzeptieren. Und dass man Kollegen auch mal selbstlos helfen könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Deswegen hallt sein Ruf nach „Ausgleich“ konstant durch den Äther. DER TÄUSCHER – Ist der Geier schon sehr grenzwertig, ist diese Spezies völlig von der Rolle. Wer von sich aus Leerfahrten inszeniert oder nach Kurzfahrten vortäuscht, um mit einem Ausgleich sein Geschäft positiv zu beeinflussen, braucht schon eine Menge krimineller Energie. Dass es sich hier um Kollegenbetrug handelt, ist unstreitig! (PG) Der Ausgleich – Die Typologie MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16 81669 München, Tel. 089-48001-0 Viele vernünftige Gründe sprechen dafür, daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur traditionelle Werte zählen. Volkswagen und die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10 Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die richtige Adresse für den Taxifahrer. Kompetenz neu erfahren Bernhard Karlinger Josef Polland Verkauf/Leasing/Finanzierung Taxi-Serviceberater Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71 Tel. 089-48001-125
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thes und die heissen Service, Service, Service. Dafür war der Weg über das Druckgewerbe gerade richtig, denn auch da war der Service neben dem Preis das Hauptargument. Und dass da vieles im Taxigewerbe im argen liegt, hat er schnell durchschaut. „Vor der Kollegialität in diesem Beruf kommt der Kampf um den Kunden. Das bleibt bei fast 3.000 Konkurrenten wahrscheinlich nicht aus. Trotzdem ist manches schon haarsträubend, was ich gerade am Anfang erleben musste. Da sperren die ‘Perlacher Kollegen’ vom Thomas-Dehler sogar Kollegen mit ihren Autos ein, damit die nicht wegfahren können. Sie selber fahren auch nur die Aufträge, die ihnen lukrativ erscheinen. Und das sind eben keinesfalls nur Fahrer, sondern auch sogenannte altgediente Unternehmer.“ Woher diese Frustrationen kommen, dafür hat er auch keine Erklärung. Aber da sollte natürlich der Hebel angesetzt werden. Und da wäre es auch an der Zeit einmal die Ausbildung zu überdenken. „Bei der Prüfung“, so Matthes, „wirst du doch nach allem möglichen gefragt, nach der kürzesten Wegstrecke, nach Konsulaten und Krankenhäusern, nur wie man mit der Kundschaft umgeht, das will keiner wissen. Und das sich das Geschäft geändert hat, das wollen auch die wenigsten wahrhaben. Das sogenannte freie Unternehmertum, das es früher in diesem Gewerbe vielleicht einmal gegeben hat, hat eben auch seine Grenzen. Es gibt heute halt Schülerfahrten, Patientenfahrten, Besorgungsfahrten etc. die durchgeführt werden müssen. Die Zeiten, als sich die Herrschaften im Taxi nach St. Moritz kutschieren ließen, sind vorbei. Dafür gibt es jetzt Unsitten, die zu Taxi-Zeiten meines Vaters undenkbar waren. Mein Vater hat noch alles gemacht. Tür auf, Tür zu, Koffer getragen, eingeladen, ausgeladen – alles früher eine Selbstverständlichkeit. Heute nennt man so etwas Senioren-Taxi. Das ist einfach abartig. Aber mein Vater war eben auch noch stolz darauf, Taxichauffeur zu sein. Wahrscheinlich ist die Romantik vorbei. Heute muss man auch ein Taxiunternehmen wie eine richtige Firma führen.“ Und dazu gehört eben auch, dass man alles anbietet, was man selbst erwartet, insbesondere Schritt hält mit den neuesten Entwicklun- Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS! Direkt in die Wiege wurde dem Günter Matthes das Taxifahren nicht gelegt. Aber starke familiäre Bindungen zu diesem Beruf sind unzweifelhaft vorhanden. Schließlich war der Vater selbst schon Taxi-Unternehmer und die Mutter hat als Telefonistin in der Zentrale gearbeitet. Günter Matthes war aber erst im Druckgewerbe tätig, bevor dieser Branche immer mehr die Luft ausging. So hat er sich 2001 entschieden, den harten Weg des Taxi- Unternehmers einzuschlagen. Und da kamen natürlich sofort die Erinnerungen an die Taxi-Zeit des Vaters zum Tragen. Denn zwei Dinge haben sich schon in frühen Jahren bei Günter Matthes eingeprägt: „Taxis sind für mich gelb, also hellelfenbein wie es richtig heisst und Taxis waren für mich schon immer Fahrzeuge der Marke Mercedes. Was anderes käme mir nicht ins Haus. Aber eben auch nicht alle Modelle, denn eine A-Klasse ist für mich kein Taxi. Schließlich ist das Taxi in erster Linie für den Fahrgast da und der soll bequem sitzen.“ Und da sind wir schon bei den drei Hauptanliegen des Günter Mat- Jetzt red’ i „Unternehmer, unternimm etwas!“ 22 TAXIKURIER „Warum wird nicht geprüft, wie man die Kunden behandelt?“ „Ich bin gegen Tariferhöhung!“
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23TAXIKURIER gen. Matthes: „Rückständigkeit kann man sich heute nicht mehr leisten. Und dazu gehört z.B. das Akzeptieren von Kreditkarten. Viele jammern, weil sie kein Bargeld mehr in der Tasche haben und sich da auch nicht reinschauen lassen wollen. Im Vergleich zu früher haben wir mit den vielen bargeldlosen Fahrten auch schon den gläsernen Taxifahrer. Nur, jammern hilft nix. Wir Unternehmer sind gefragt, sei es bei der Auswahl des Fahrpersonals oder bei deren Ausbildung. Wir müssen auch darüber nachdenken, ob eine Tariferhöhung wirklich das Richtige ist. Ich bin sogar dafür, gewisse Dinge wie beispielsweise Koffer aus dem Tarif rauszunehmen und ihn vielleicht sogar zu senken. Denn Tariferhöhungen dienen doch in erster Linie Großunternehmen, um ihre Fahrer bezahlen zu können. Also lieber erstmal die Ressourcen ausnutzen, die im Gewerbe stecken.” (PG, PR) 3093 Immer öfter beklagen wir, wenn liebgewonnene Eckpfeiler Münchens wegbrechen. Ältere Mitbürger sprechen immer noch mit glänzenden Augen vom Augustiner-Spieß in der Fußgänger-Zone oder vom Hein Esser am Isartorplatz. Plötzlich weg. Vom Massensterben der Tante- Emma-Läden und Einzelhandelsgeschäften mal ganz abgesehen. Daran sind wir jedoch selbst schuld, solange wir die Mediamarkt’s, Saturn’s, Aldi’s und Lidl’s füttern. Nichts dafür können wir aber, dass die Münchner mit dem Nockherberg nichts mehr am Hut haben. Am Schnittpunkt zwischen Winter und ersten warmen Sonnenstrahlen war es schöner Brauch, mit der Familie oder den Kollegen auf den „Berg“ zu pilgern, und sich mit ein paar Maß Starkbier zu stärken. Es ging zwar derb zu, blieb aber im Rahmen. Nach dem Brand und Umbau aber hat der Saal den Charme eines Flugzeug- Hangars und einen radikalen Wechsel des Gäste-Profils zur Folge. Die Ballermann-Gemeinde hat Einzug gehalten. Das Gewalt-Potential ist parallel dazu gestiegen. Man tanzt die Polonaise des Stumpfsinns. Vor ein paar Jahren noch waren die Starkbierwochen am Nockherberg ein Bomben-Geschäft für das Taxigewerbe, mittlerweile gilt eine Fahrt zum Ostbahnhof nach langer Wartezeit als Fernfahrt. Das Trauma eines jeden Taxlers, dass sein Fahrgast den Mageninhalt innerhalb des Fahrzeugs verliert, ist hier besonders hoch. Der Faktor dürfte 5x so groß wie auf der Wies’n sein. Die „Tradition Starkbier“ für die gestandenen Münchner hat sich in Richtung Forschungsbrauerei und Augustiner- Keller verlagert. Bleibt zu hoffen, dass diese Häuser mit Sprinkleranlagen ausgerüstet sind. Das Ende einer Tradition Ohne Worte Mini-Steckbrief: Name: Matthes Vorname: Günter Alter: 55 Sternzeichen: Schütze Familienstand: Verheiratet Geburtsort: München Augewachsen: Sendling Wohnviertel: Gartenstadt Trudering Hobbies: Trachtlern Musik: Alles außer Klassik Urlaub: Alle Mittelmeerländer Taxi: 2668 Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12
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24 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC V Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat das „V“ Verhalten – Ob das Verhalten der Kolleginnen und Kollegen „früher“ besser war, ist schwer zu beurteilen. Wenn man sich Hans Meißners Erzählungen oder die manch anderer lang gedienter Fiaker anhört – die teilweise hier im TAXI-KURIER auch schon abgedruckt waren – darf daran wohl gezweifelt werden. Zumindest aber war damals die soziale Kontrolle viel engmaschiger. Wenn man bedenkt, dass zu Paulas Zeiten noch ohne Kennung gefunkt wurde und die Funksprecher ihre Kandidaten größtenteils schon an der Stimmer erkannten (und die sich gegenseitig), stellt dies zweifellos einen Riesen-Unterschied zum heute sehr anonym gewordenen Münchner Taxigewerbe dar. Wer sich früher unerlaubt bereitstellte und damit die anständigen Kollegen betrog, dem wurde kurzerhand die Luft aus den Reifen gelassen. Büffeliges Verhalten gegenüber den Fahrgästen, nicht verlangte Stadtrundfahrten usw. waren vor 30, 40 Jahren höchstwahrscheinlich genauso häufig anzutreffen wie heute. Verschicken – Eine Übung, die sich über die Jahre großer Beliebtheit erfreute – zumindest bei den Verschickern. Als der Ärztliche Notdienst noch über die Taxi-München e.G. abgewickelt wurde, war es an manchen Taxiständen und bei bestimmen Cliquen an der Tagesordnung, die „Fremden“ von einer nahe gelegenen Telefonzelle oder später per Handy anzurufen und sie in die Prärie zu schicken, bis bei der Notdienstvergabe endlich der „Richtige“ Erster am Stand war. Am nächsten Tag wurde dann eben das nächste Mitglied dieser kriminellen Vereinigung wiederum durch gezieltes Verschicken der Nicht-Kartell-Mitglieder zum richtigen Zeitpunkt zum „Ersten“ gemacht. Nach unseren Beobachtungen sind diese kriminellen Machenschaften – anders kann man diese Sauerei nicht nennen – deutlich zurück gegangen. Versprecher – Zu den Highlights gehört Rudi Brauns Besorgungsfahrt „da kriegen’s eine Tüte mit Videoraketen“ – als innerhalb und außerhalb der Zentrale nur mehr gekudert wurde, fragte Rudi ganz überrascht: „Was is’n da so lustig dran?“ Oder das „Samenstudio“ – der Telefonist hatte auf den damals noch gebräuchlichen handschriftlichen Zetteln das „Sonnenstudio“ ein wenig unleserlich hingeschmiert. Nicht zu verachten, auch Hans Steins Freigabe „Quadde für Plitt“ oder die Aufforderung von Jan Petru „Anhalten“ – eigentlich wollte er den „Anhalter“ rufen. Vermutlich kam vorübergehend das Münchner Taxigewerbe zum völligen Stillstand. Nach mehreren vergeblichen Freigaben streute Schrotti mal wieder ein „Pasing für Schwandsberger“ (es ging um den „Schwarzen Adler“ in der Landsberger Straße) oder er ließ auf Bitten der Polizei nach einem vermissten Herrn suchen: „Im Raum Sendling wird ein Herr verwirrt“ – was zur prompten Reaktion eines Fiakers führte: „Ja, bei Euch im zweiten Stock“ . Zur Erheiterung trug auch bei, als Schrotti den damaligen Kollegen 3410 im Ärztlichen Notdienst nach einem „Blutdluckmessgerät“ befragte oder als ein Fiaker das soeben erhaltene Gehörlosenzentrum als „Gehirnlosenzentrum“ wiederholte. Wenn man sich im Laufe der Jahre alle Versprecher und „Bechstabenverwuchselungen“ mitgeschrieben hätte, käme ein ordentliches Buch dabei heraus … Verständigung – Hier hapert’s oft sehr, was verschiedenste Gründe haben kann, wie z. B. den berühmten Träger (Störer) am Funk, einen schlechten Standort im Funkloch usw. Anstrengend und ärgerlich wird es, wenn Kollegen am Funk teilnehmen, die nicht die geringste Ahnung von der Funkdienstordnung haben und zu aller Krönung die deutsche Sprache weder verstehen, noch sprechen können. Abgesehen von der Frage, ob hier beim Erwerb des Taxiführerscheins wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann, stellt sich auch das Problem, dass hier nicht der geringste Dialog mit dem Fahrgast zustande kommen kann. Schrotti erlebte schon als Kunde „Kollegen“, denen der Unterschied zwischen Maximiliansplatz und Maximilianstraße nicht beizubringen war. Aufgrund höchster Zeitnot ließ man sich auf das Spielchen „Du sagen, ich fahren“ ein. Die jüngst beschlossenen Änderungen hinsichtlich der Zulassung zur Ortskundeprüfung, Wiederholungsmöglichkeiten usw. werden unserem Gewerbe die extremsten Fälle dieser Art künftig ersparen. Vertrag – Ein Vertrag kommt durch zwei übereinstimmende Willenserklärungen zustande. Das kann auch „nonverbal“ geschehen, also z.B. durch Hindeuten mit dem Finger und eine zustimmende Geste des Gegenübers. Für den Fiaker ist der Beförderungsvertrag die Grundlage des Geschäftes. Wenn Ihnen ein Fahrgast einsteigt und meint: „Fahren Sie mich mal Richtung Schwabing“ oder (wie im amerikanischen Krimi: „Folgen Sie dem Wagen“ oder Ähnliches, können oder sollten Sie die Fahrt Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64
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schickte Kollege in 50 % der Fälle dann eine Leerfahrt melden muss, weil die Kundschaft inzwischen vom Nachbarn zum Zug gefahren worden ist oder eben der Erstgeschickte zwischenzeitlich doch noch anzukommen geruhte, ohne wenigstens dann auf die Idee zu kommen, der Zentrale dies zu melden. Schließlich wurde er von der aufgebrachten Kundschaft erwartet mit dem Spruch „Sind Sie das reklamierte Taxi?“ oder „Endlich, wir haben schon in der Zentrale nachgefragt“, muss also erkennen, dass zwischenzeitlich ein weiterer Wagen auf Anfahrt ist. Ein solches Verhalten ist geschäftsschädigend und höchst unkollegial. Verwunderung – kam bei den Funksprechern insbesondere zu den Zeiten auf, als die Aufträge (bis ca. 1992) noch von Hand geschrieben wurden und so der Phantasie der Telefonisten freier Raum gegeben war. Ein „Viehacker- Stüberl“ oder eine Bad-Schelli-Straße“ (Pacelli); ein „Dänz und Dein“ oder eine Firma „Anna log, die weiß es“ (Analog devices) waren keine Seltenheit; ein Kanditplatz“ und ähnliche Pisaverdächtige Ausrutscher waren an der Tagesordnung; insbesondere bei telefonierendem neuem Aushilfspersonal. Zwischenzeitlich verhindert schon Kollege Computer die Annahme solcher Straßennamen. Und die Stammkunden bestellen ohnehin unter Nen- Da kann kein Fahrgast widerstehen. BMW Niederlassung München www. bmw-muenchen.de Freude am Fahren BMW 520dA T ouring Schwarz II uni, Leder Dakota Schwarz, Handyvorbereitung mit Bluetooth, Navi Business, Advantage Paket (Sitzheizung Fahrer und Beifahrer, Scheinwerfer Waschanlage, PDC, Xenon, Klima), u.v.m. zuzüglich T axispezifi sche Ausstattung Fahrzeugpreis: EUR 41.454,00 Finanzierungsbeispiel*: Laufzeit: 47 Monate Anzahlung: EUR 5.000,00 Zielrate: EUR 10.000,00 Monatl. Finanzierungsrate: EUR 697 ,46 * Ein Angebot der BMW Bank GmbH. Druckfehler, Änderungen und Irrtümer vorbehalten. CO 2-Emission, kombiniert :162 g/km. BMW Niederlassung München www.bmw-muenchen.de Ansprechpartner: Rainer Vettori Frankfurter Ring 35 80807 München T elefon 089 / 35 35 - 16 61 T elefax 089 / 35 35 - 17 48 Anz_5er_Taxi_03.indd 1 10.02.2006 15:53:47 Uhr ablehnen. So lange der Fahrgast nicht willens oder in der Lage ist, Ihnen das genaue Fahrziel zu nennen, können Sie mit gutem Recht das Zustandekommen eines Beförderungsvertrages verneinen. Sie haben ein Anrecht darauf zu erfahren, wie die Fahrt verlaufen (vielleicht mehrere Adressen) und wo genau sie enden soll. Die Zentrale schließt mit den Anrufern einen Vermittlungsvertrag – woraus ihr entsprechende Verpflichtungen erwachsen. Reklamiert der Kunde und die Nachschau ergibt, dass das Taxi längst angekommen sein müsste, wird der Kollege gerufen. Wenn nach mehreren vergeblichen Rufen noch keine Meldung erfolgt, also nicht geklärt werden kann, ob der Fiaker sich nur verfahren oder aber schon längst einen falschen Fahrgast im Auto hat, muss die Zentrale ein anderes Taxi nachschicken. Hier sei wieder einmal an die Funkdienstordnung erinnert: Sie müssen während der Ausführung eines Auftrags, den Sie per Funk erhalten haben, jederzeit (!) für die Zentrale erreichbar sein – und zwar von der Annahme des Auftrags bis zum Aussteigen des Fahrgastes bzw. bis zur Beendigung einer Besorgungsfahrt. Die späteren Erklärungen „I hob net ausg’schoit, i hob’n Funk nur leise draht“ und ähnlicher Bockmist ändern nichts daran, dass die „Taxler“ pauschal als unfähiger Haufen hingestellt werden und dass der nachgenung ihrer Kundennummer bzw. mittels „Autobooking“, wobei alle relevanten Daten schon hinterlegt sind. Vorbestellung – Wenn bei der Auftragsvergabe eine Uhrzeit mit genannt wird, handelt es sich um eine Vorbestellung. Wenn der Fahrgast bis zur genannten Uhrzeit nicht erschienen ist, darf vorher die Uhr (auflaufende Wartezeit) nicht eingeschaltet werden. Erst dann geht die Wartezeit zu Lasten des Kunden. Gärtnerstr. 60, 80992 München, T el.: 14390620, www.club-pompadour.de täglich von 2000 -6 00 Uhr geöffnet Jeden Dienstag von 20 00 -2 400 T axi-Essen. EROTIKCLUB mit Table Dance Bist Du in München on T our – dann besuch das Pompadour
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26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER Interview | Der Mensch hinter der Stimme Das Urgestein Wer 23 Jahre den Taxischein hat und 18 Jahre in der Zentrale arbeitet, den haut doch nun wirklich nichts mehr um. Denkt man. Und dann haut so einen Kerl wie den Sigi Udiljak eben doch etwas aus der Bahn: Nierenversagen. Jetzt lebt er mit einer Niere von seiner Mutter und hat soweit wieder alles im Griff. Fast alles. Das Taxifahren hat er aufgegeben, „wegen der Ansteckungsgefahr, dass einem eventuell jemand einen Virus anhängt, den ich vielleicht nicht pack’ . Und an tausende von Pillen jeden Tag, gewöhnt man sich auch nicht wirklich.“ In der Zentrale hat er die Arbeit aber wieder aufgenommen. Vier Tage in der Woche, von 14 bis 22 Uhr. Und selbstverständlich auf Kanal 1, wie die letzten 18 Jahre auch. Dem Sigi muss nun wirklich keiner mit irgendwelchen Ausflüchten kommen, wenn er etwas nicht findet. „So intelligente Ausreden wie – das Haus hat keinen Eingang – hab’ ich vor 18 Jahren auch schon gehört. Dass aber die Qualität vom fahrenden Personal so massiv abgenommen hat, ist schon gravierend. Viele haben einfach überhaupt keine Ahnung. Es ist einfach eine Unverschämtheit, wenn einer gar nichts weiß und dann auch noch zu blöd ist, den Stadtplan zu lesen. Und es gibt genügend Fahrer, die Straßen einfach nicht kennen, die kürzer sind als die Landsberger Straße.“ Und wie geht man damit um? „Da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Wahnsinn oder Phlegma.“ Der Sigi scheint aber noch eine Zwischenlösung gefunden zu haben. Im Laufe seiner langjährigen Zugehörigkeit sind dem Sigi logischerweise viele Pfeifen untergekommen. „Manche sind ihr Leben lang Anfänger geblieben, wie der Ratzen-Sepp. Der ist während seiner ganzen Taxifahrer- Karriere immer am Karl-Preiss-Platz gestanden. Bereits am Balan-Chiemgau war es mit seiner Ortskunde vorbei. Oder eine bekannte Kollegin, die dreimal pro Woche eine Reifenpanne vorgetäuscht hat, weil sie die Straße nicht gefunden hat.“ Natürlich bekommen solche Kandidaten nach Möglichkeit keinen Auftrag, weil die niemals irgendetwas finden. Dass die Aufträge grundsätzlich komplizierter geworden sind, das ist dem Udiljak Sigi selbstredend nicht ent- Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Siegfried Udiljak Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Wahnsinn oder Phlegma
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Mini-Steckbrief: Name: Udiljak Vorname: Siegfried, genannt Sigi Alter: 50 Sternzeichen: Fisch Familienstand: Verheiratet seit 22 Jahren, 2 Kinder Geburtsort: Pasing Aufgewachsen: Pasing Wohnviertel: Geiselbullach Hobbies: Motorradfahren mit Beiwagen, Musik machen (Gitarre, Schlagzeug, Cello, etc.) und hören Urlaub: Südtirol 27TAXIKURIER gangen. „Früher hab’ ich auch viel mehr Sachen aus dem Gedächtnis gewusst als heute. Aber da lässt einfach die Übung nach, wenn der Computer bereits mit dem dritten Tastendruck alles ausspuckt. Deshalb ist auch der Datenfunk okay. Vor allem für diesen Wust an Busaufträgen.“ Der Datenfunk sorgt dann allerdings dafür, dass wieder eine markante Stimme wie die von Siegfried Udiljak als Eck-Pfeiler für Zuverlässigkeit im Dschungel der Auftragsvergabe verlorengeht. (PG, PR) Der Blick zurück Im März … … vor 100 Jahren 1906: 10. März. Drama unter Tage. In Courrières bricht ein Brand aus, während 1.800 Bergleute unter Tage arbeiten. Dabei kommen 1.100 Bergleute um. Die Größe des Unglücks wird auf schlechte Sicherheitseinrichtungen und ungenügende Rettungsapparate zurückgeführt. Am 12. März kommt eine Abordnung westfälischer Bergleute mit besseren Apparaten zu Hilfe. Während der folgenden Tage werden Verschüttete noch lebend geborgen, so 14 Bergleute durch die deutsche Abteilung am 30. März, der letzte der Verunglückten am 4. April. Gegen die Grubengesellschaft und ihre Ingenieure werden scharfe Angriffe erhoben. … vor 75 Jahren 1931: Deutschland verliert am 15. März in Paris das Fußball-Länderspiel gegen Frankreich mit 0:1 … vor 50 Jahren 1956: Deutsche Erstaufführung des amerikanischen Spielfilms „Denn sie wissen nicht, was sie tun“, der den Ruhm von James Dean begründet hat. … vor 25 Jahren 1981: Attentat. 30. März. Als US-Präsident Ronald Reagan nach einer Ansprache vor Gewerkschaftern ein Washingtoner Hotel verläßt, wird er auf der Straße von einer Revolverkugel in den linken Lungenflügel getroffen. Der Attentäter ist der 25jährige John Hinckley aus Colorado, der von Sicherheitsbeamten überwältigt wird. Mit insgesamt sechs Schüssen hat er den Pressesprecher des Weißen Hauses, Jim Brady, schwer am Kopf verletzt und zwei Sicherheitsbeamte getroffen. Reagan, der sofort in einem Krankenhaus operiert wird, erholt sich nach einigen Wochen und nimmt die Amtsgeschäfte wieder auf, die inzwischen Vizepräsident George Bush geführt hat. Der Attentäter Hinckley ist Einzeltäter, die Tat kein organisiuertes Verbrechen. Leserbriefe/Forum Gewinner Bilderwitz Wir möchten uns sehr herzlich für den Verzehrgutschein für das „TRADER VIC’S“ bedanken. Meine Familie und ich werden es uns schmecken lassen und auf das Team vom TAXIKURIER anstoßen. Gesundheit und Glück für das neue Jahr wünschen Heinz Neumann (Taxi 354) mit Familie Kurioses aus der Zentrale Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Funksprecher der Taxizentrale versucht einen Auftrag zu vermitteln … Zentrale: „Bahnhof Karlsfeld“ Taxi 4711: „4711 – erster“ Zentrale: „4711 – Otto-Warburg-Straße XX – Kiene.” Taxi 4711: „Otto-Waburg-Straße – König.“ Zentrale: „4711 – der Fahrgast heisst Kiene!“ Taxi 4711: „Zentrale – Wenn ein Bayer Kiene sagt, dann meint er König!“ (NL) Illustration: formenreich Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen.
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28 TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Volles Haus bei Helmut Glas am 15. März Am Mittwoch, 15. März tanzt der Bär in der Engelhardstraße. Helmut Glas feiert die Rose des Jahres. Ganztägig Brotzeit zum Nulltarif sowie kostenlose Benutzung der Waschanlage für Taxis sind nur einige der Highlights. Interessierte Kollegen können sich zudem im Schulungsraum während des ganzen Tages zum aktuellen Ist-Stand des Datenfunks informieren. 2x2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen. Vom 8. März bis 20. Mai läuft die Komödie „Vermischte Gefühle“ Beim zweiten Versuch wird Liebe auch nicht leichter … Die Innenarchitektin Christine und Hermann, der Inhaber einer Innenausstattungsfirma sind seit Jahren befreundet. Als beide noch verheiratet waren, sahen sie sich regelmäßig und verreisten oft miteinander. Nun sind beide seit kurzer Zeit verwitwet und – da die Kinder längst aus dem Haus sind – allein. Christine plant einen Tapetenwechsel und will zu einer Freundin nach Florenz ziehen. Da platzt Hermann herein, mitten in die Umzugsvorbereitungen, und macht Christine zu ihrer großen Überraschung einen Heiratsantrag. Die belächelt seinen Vorschlag und lässt sich in keiner Weise von ihrem Vorhaben abbringen. Doch Hermann meint es ernst: Er hat nicht vor, für den Rest seines Lebens allein einzuschlafen, er will sich noch einmal mit allen Konsequenzen ins Leben und in die Liebe stürzen und Christine ist die Frau, die er für dieses Wagnis auserkoren hat. Mal unterstützt, mal behindert von zwei Möbelpackern, die ungeachtet aller Bestechungsversuche ein Möbelstück nach dem anderen aus der Wohnung tragen und als clowneske Beobachter die Situation kommentieren, hat Hermann nur 18 Stunden Zeit, um Christine für sich zu gewinnen oder für immer zu verlieren. Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon (089) 46 50 21 sagen, mit welcher besonderen Hilfeleistung die Hauptdarstellerin dieses Stückes einmal eine Münchner Taxifahrerin unterstützt hat, erhalten je 2 Karten für die Vorstellung am 13. März 2006, 20.00 Uhr. Taxi-Essen Babylon Seit Jahren findet jeweils am Mittwoch im Babylon das legendäre „Taxi-Essen“ statt. Um allen Geschmäckern und Kulturen gerecht zu werden, wechselt Günther Babl das Angebot recht kreativ und abwechslungsreich. Absoluter Renner ist und bleibt jedoch der Schweinsbraten. Am 25. Januar wurden von Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrern über 100 Portionen vertilgt! Dachzeichen für Opel Zafira Für den neuen Opel Zafira hat die Kienzle Argo Taxi International Dachzeichen und Haltegruppe in ihr Produktprogramm aufgenommen. Die neu entwickelte Haltegruppe und das Dachzeichen sind über den Kienzle Taxi Servicepartner oder bei der Bestellung eines Opel Taxis direkt über den Opel Händler lieferbar. Der Taxiunternehmer kann nun – wie für alle anderen Opel Taxis auch – den neuen Opel Zafira mit einem Kienzle-Dachzeichen ausstatten. Selbstverständlich ist auch dieses Kienzle Dachzeichen für die schnelle Montage und Demontage mit einem Bajonettverschluss ausgestattet. Preisvorteil für Taxis bei Daimler noch einmal optimiert Die DaimlerChrysler AG erhöht die Listenpreise ihrer Fahrzeuge in den nächsten Wochen um 0,9 %. Die Taxifahrzeuge aus der Sonderedition „das TAXI“ bleiben preisstabil. Bei diesen Fahrzeugen werden die Preise nicht angehoben. Der ohnehin schon beachtliche Preisvorteil für „das TAXI“ erhöht sich also noch einmal. SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER
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Erhält man einen Auftrag mit dem Vermerk „nach Fahrtende Fahrpreis“ oder „mit Bestätigung“, so bedeutet dies zwangsläufig, dass man sich eben nochmals bei der Zentrale (auf Kanal 4) melden muss, um entweder den Fahrpreis durchzugeben (hier hat es sich schon herumgesprochen, dass ansonsten die EDV der Taxi-München eG das Fahrzeug für weitere Aufträge automatisch sperrt) oder man den Zustieg eines Fahrgastes bestätigen muss. Dies funktioniert in der Regel auch. Anders verhält es sich bei Aufträgen, bei denen man sich nach Vermittlung am Funk nicht mehr bei der Zentrale melden muss. Hier machen viele Fahrer den Fehler, dass sie im Anschluss (nach Erhalt) das Funkgerät einfach abschalten. Dem einen oder anderen Unternehmer ist dieses Verhalten schon teuer zu stehen gekommen. Es passiert nicht selten, dass ein Kunde sein bestelltes Taxi reklamiert; der Fahrer am Funk nicht erreichbar ist und ein anderes Taxi nachgeschickt werden muss. Wenn jetzt dieses nachgeschickte Taxi einen evtl. Termin des Fahrgastes noch einhalten kann, so ist „monetär“ zunächst noch nichts passiert; die Handlungsweise des Fahrers stellt aber dennoch ein Fehlverhalten dar, das von der Taxi-München eG geahndet werden muss. Viel schlimmer ist es, wenn der Kunde aufgrund des Fehlverhaltens des Fahrers z.B. seinen Flug nicht mehr erreicht und dadurch auch noch ein Geschäftstermin „platzt“; das kann richtig teuer werden! Es gibt auch Kollegen, die zwar die richtige Adresse anfahren, dort aber keinen Fahrgast auffinden und dann kommentarlos wegfahren und sich am nächsten Taxistandplatz aufstellen. Auch das ist verkehrt! Hier muss der Fahrer der Zentrale unbedingt Bescheid geben, dass kein Fahrgast anzutreffen war, da diese dann prüfen muss, ob ggf. der Kunde noch erreicht werden kann. Erst dann kann von der Zentrale eine Leerfahrt in die EDV eingetragen werden und sowohl die Zentrale, als auch das beauftragte Taxiunternehmen haben ihre Nachweispflicht erbracht und können unter normalen Umständen im Nachgang durch den Kunden nicht mehr haftbar gemacht werden. Also, zukünftig das Funkgerät bitte immer eingeschaltet lassen! Sie sparen sich und der Zentrale durch die dadurch gewährleistete Erreichbarkeit auf alle Fälle Ärger und Geld! (NL) Die Situation ist eigentlich sehr einfach; jeder kennt sie, und doch werden immer wieder Fehler gemacht, die unter Umständen sehr teuer werden können. Dauerbrenner Anzeige 37 (Dreigroschenkeller) 80 x 80 mm Funkauftrag erhalten – und dann? BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 Mo-Fr von 18 00 -1 00 Sa-So von 18 00 -3 00 geöffnet
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TAXIKURIER Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Kinder an Bord Kinder brauchen Schutz – ganz besonders im Straßenverkehr. Wer Kinder im Taxi mitnimmt, muss die kleinen Mitfahrer ordnungsgemäß sichern. Dabei spielen Gewichtsklassen und entsprechende Kindersitze oder Rückhaltesysteme eine entscheidende Rolle. Der Taxi-Kurier hat bereits im letzten Frühjahr (Heft 05/2005, Seite 11) Licht ins Dunkel dieses komplexen Paragraphen der Straßenverkehrsordnung gebracht. Im frostigen Januar war unser Taxiscout mit einem 4-jährigen Schützling unterwegs und hat die Probe aufs Exempel gemacht. Wie ernst nehmen Münchens Taxler die Kindersicherungsregelung? Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: ✷✷ (Nr. 19, 14. Januar, 13.50 Uhr, Bayerischer Hof) Mit einer Streckung seines rechten Armes nach hinten zu den Rücksitzen und dem darauf folgenden geschicktem Hochklappen einer integrierten Sitzerhöhung demonstriert dieser sicherheitskundige Fahrer, dass seine Limousine kindergerecht ausgestattet ist und er den §21 der StVO verinnerlicht hat. Taxi 2: ✷✷ (Nr. 1395, 14. Januar, 16 Uhr, Hauptbahnhof) Für den kleinen Junior bleibt dieses Taxi ein Tabu. Der Taxifahrer hat in seinem Oldtimer weder ein im Rücksitz eingebautes System noch hat er einen sperrigen Kindersitz im Kofferraum parat. Folgerichtig bedauert er, für uns die Beförderung nicht übernehmen zu können und verweist auf seinen Kollegen in der Warteschlange. Taxi 3: ✷ (Nr. 2727, 14. Januar, 16 Uhr, Hauptbahnhof) Triumphierend freut sich dieser Taxifahrer über sein Equipment und präsentiert die Mechanik seiner integrierten Kindersicherung. Bei meiner zweifelnden Frage ab welchem Gewicht diese „Erhöhung“ eigentlich zugelassen ist, verschätzt er sich mit „12-20kg“ ein wenig (tatsächlich sind Kinder der Klasse II / 15-25 kg und der Klasse III / 22-36kg dafür zugelassen). Taxi 4: ✷✷✷ (Nr. 2082, 16. Januar, 17.15 Uhr, Münchner Freiheit) Wenn dieser freundliche Taxifahrer leider die Kindersicherungspflicht nicht erfüllen kann, so möchte er uns wenigstens ausführlich darüber informieren, wie wir in der Regel sicher 30 TAXIKURIER www. taxifahrzeuge .de Ankauf - Verkauf - Leasing • HALE Taxameterdienst, Taxiwerkstatt • Auf Wunsch Zulassungsfertig incl. Taxameter, Tarif, TÜV AU und BO-Kraft • Kostenlose Überführungskennzeichen Gewerbering 18 83646 Bad Tölz Tel. 08041/7889- 0 Fax.08041/7889-70 Das Autohaus für Taxifahrzeuge THOMAS VOGL RECHTSANWÄLTE Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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an unser Ziel kommen: Bei Anruf in der Taxizentrale kommt je nach Wunsch und Angabe des Gewichtes oder Alters des Kindes ein entsprechend ausgerüstetes Taxi. Ideal ist auch ein Stand mit vielen Taxis, da gibt es normalerweise immer einen Kollegen, der auf Kinder eingerichtet ist. Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger! (Nr. 969, 17. Januar, 17.20 Uhr, Kurfürstenplatz) Ideal. Auch hier überzeugen die Selbstverständlichkeit der Kindersicherung und die sekundenschnell ausgefahrene Sitzerhöhung. Hinzu kommt, dass diesem Taxifahrer nicht der oberflächliche Bodycheck ausreicht, d. h. das er das Gewicht des warm vermummten Buben lediglich abschätzt, sondern sich danach erkundigt. Nach meiner Angabe von 19 Kilo rekapituliert der Fahrer, das somit unsere Beförderung in seinem Taxi zulässig ist. Der Gewinner! Frank Müller-Feldmann Aventinstr. 11, 80469 München erhält für sein kinderfreundliches Verhalten ein Präsent von der AUDI AG. Man möchte es nicht glauben, aber manchmal tut sich wirklich etwas. Nachdem es sich herum gesprochen hatte, dass unbegrenzte Teilnahme an der Ortskundeprüfung München nicht nur völliger Humbug ist, sondern schlechten und unkundigen künftigen Taxifahrern geradezu Vorschub leistet – 2004 gab es den Spitzenreiter mit 64 (!) Prüfungsteilnahmen – wurde im vergangenen Jahr hier die Notbremse gezogen. So gibt es seit letztem Jahr nur noch eine Prüfung pro Woche und bei zweimaligem Nichtbestehen wird als „Lernzeit“ mindestens eine zweiwöchige Prüfungspause angeordnet. Das Ergebnis kann sich sehenlassen: Die Anzahl der Prüfungsteilnehmer zum Vorjahr hat sich bereits halbiert. Nun ist aber der Tony keiner, der sich mit kurzfristigen Erfolgen zufrieden gibt und hat seit Januar 2006 ein 5. Element in der Ortskundeprüfung: „Die Zuordnung von bekannten, das Stadtbild von München prägende Bauwerke oder Sehenswürdigkeiten als Bildvorlage in der Prüfung.“ Was so kompliziert klingt, ist in Wahrheit ganz einfach: Ich zeige Dir das Hofbräuhaus und wenn Du es nicht erkennst und folglich auch nicht weißt wo es ist, bist Du durchgefallen! Peng! Bisher abgehaltene Prüfungen mit Bildvorlagen haben gezeigt, dass dieser Schritt ein Schritt in die richtige Richtung ist. Dieses 5. Element „Bildvorlagen“ gibt mehr Antwort über die Tauglichkeit als neuer Taxler wie bisher. Der Prüfer erhält 80 Bauwerke als Prüfungsvorlage bereit, die unterschiedlich dargestellt werden (z.B. Frontansicht, Seitenansicht, etc.). Die Bildvorlagen sind kein Problem für einen Teilnehmer, der sich auskennt. Wenn allerdings Pfeifen nichteinmal die Bavaria erkennen – wie geschehen – haben sie in diesem Beruf nix zu suchen! Auch wer das Rathaus mit der Ludwigskirche verwechselt und das Sendlinger-Tor dem Marienplatz zuordnet, gibt sich nicht gerade als Leuchte zu erkennen. Nur die Allianz-Arena, die kennt scheinbar jeder Depp! Die Aufgabe des Taxineulings in der Prüfung ist es, die wichtigsten Bauwerke oder Sehenswürdigkeiten zu kennen und mit richtiger Adresse zu beantworten. Neu in diesem Jahr ist auch, dass fünf Fahrtstrecken anstatt vier zu früher in der Prüfung abgefragt werden, wobei mehr und mehr Formulierungen aus dem Taxialltag verwendet werden. Der variable, praxisbezogene Bereich der Prüfung ist damit größer geworden, was man nur begrüßen kann, auch wenn manche Teilnehmer darüber nicht sehr glücklich sind. Die werden sich erst umschauen, wenn der Persönlichkeitstest für Taxifahrer Realität wird. Denn daran arbeitet der Tony bereits. „Nur gute Erfahrungen“, so Tony Doll, „bewegen den Fahrgast auch in Zukunft das Taxi zu benutzen. Der Taxler ist das Aushängeschild der Stadt München, gerade zu anstehenden Fußball-WM.“ (TD, PG) Die Allianz-Arena kennt jeder Depp! Neuerungen bei den Ortskundeprüfungen Der Beruf des Taxifahrers findet nicht am PC, sondern auf der Straße statt. Deshalb gilt das Bestreben von Ausbilder Tony Doll von der Taxischule München nach immer besserer Ausbildungsqualität mit immer neuen Elementen. 31TAXIKURIER
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Außergewöhnliche Kollegen 32 TAXIKURIER Der Mann haut auf die Pauke … Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen bewegen, wissen wir. Auch finden wir von Berufslosen bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. Und wir haben Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXI-KURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen: Über 50 Jahre macht er jetzt profesionell Musik, der Heinz Schmidt. Er hat fast alles miterlebt, von den Gala- Shows mit Helmut Högl bis zu den feuchtfröhlichen Parties bei „Champagner-Willi“ Hofmann, von den Faschingsbällen in den wilden 60er Jahren bis zu den Floßfahrten auf der wilden Isar. Er hat Alexandra musikalisch begleitet und Bibi Johns, er war mit Hazzy Osterwald und Hugo Strasser auf der Bühne, ist mit Bruce Low aufgetreten und bei Peter Frankenfeld. Dass da die Gagen höher waren als die Taxi-Umsätze war ein schöner Nebeneffekt. „Man hat mit weniger Zeitaufwand gutes Geld verdient.“ Unabhängig von den interessanten Spielorten wie Jeddah, Riad, Paris oder Moskau. „Der Helmut Högl hat uns ganz schön herumgehetzt“, erinnert sich der Heinz. 18 Jahre ist er mit Högl und seinen Mannen um die Welt getourt, bis er 1975 seine eigene Band, die „Münchner Fellows“, aufgezogen hat. Und da sitzt er heute noch am Schlagzeug (in Fachkreisen „Schießbude“ genannt). Wenn auch etwas geruhsamer und nur noch zweimal im Monat. Sein musikalisches Vorbild ist und bleibt Gene Krupa aus der Band von Benny Goodman, vor dem er im Bayerischen Hof schon einmal auf der Bühne stand. Fragt man den Heinz Schmidt jetzt aber nach seinem Traumjob, antwortet er nicht ganz überraschend mit „Taxifahren“ . Und den Job macht er immerhin auch schon seit 35 Jah- „Ich wäre noch älter, wenn meine Mutter nicht so schüchtern gewesen wäre“ Auch der ekelhafteste Fahrgast steigt irgendwann aus! Fahrschule Reuter GmbH Isartorplatz 9 80331 München Tel.: 089/ 22 11 46 Ausbildung der Klassen: B, BE, A, A1, M, Mofa ASP = Punktetilgungsseminar Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden
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ren, seit 1971. Ursprünglich ist der 72jährige („Ich wäre noch älter, wenn meine Mutter nicht so schüchtern gewesen wäre“) gelernter KFZ-Mechaniker. „Eine Taxikonzession zu kaufen, dazu hat mit damals der Preißn-Udo mit seinem Taxi 2228 geraten, der mit mir früher bei der MA- HAG beschäftigt war. Dann war er bei uns Roadie und ist immer in der Lederhos’n rumgrennt. Daher sein Spitzname. Aber das mit der Taxikonzession war eine gute Idee. Der Job hat mir immer Spaß gemacht. Du kannst dir die Zeit einteilen wie du willst. Und wenn du mal einen unangenehmen Fahrgast hast, dann weisst du bereits beim Einsteigen, wann du ihn wieder los bist. Denn auch der ekelhafteste Fahrgast steigt aus, wenn die Fahrt vorbei ist. Und dann stell ich mir immer vor, so einen hättest du jetzt als Vorgesetzten. Das baut mich sofort auf. Schließlich nervt dich der nur einen kurzen Moment im Lauf eines langen Taxlerlebens.“ Heute fährt der Heinz überwiegend Stammkunden, aber wenn es um die gesamtpolitische Situation in der Genossenschaft geht, da haut er im übertragenen Sinne immer noch auf die Pauke. Denn in einem ist er sich immer treu geblieben: „Kampflos überlassen wir keinem das Feld.“ (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Schmidt Vorname: Heinz Alter: 72 Sternzeichen: Zwilling Familienstand: Ledig, seit 18 Jahren liiert Geburtsort: Brüx/Tschechien Aufgewachsen: Bad Reichenhall und München Wohnviertel: Haar Hobbies: Fotografieren, Radeln, Schlagzeug Musik: Big Band-Sound Urlaub: Bayern Taxi-Nummer: 1472 +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g Das dicke Frühstück Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr SIE HABEN DIE ALTERNATIVE ... mit modernen Erdgasfahrzeugen, ■ Sie zahlen weniger für den Kraftstoff, ■ Sie schonen die Umwelt durch weniger Schadstoffe, ■ Sie wählen zwischen zahlreichen Fahrzeugmodellen. Mit Kompetenz, maßgeschneiderten Leistungen und Innovation sichern wir den gemeinsamen Erfolg. www.bayerngas.de Energiepartnerschaft mit Zukunft
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34 TAXIKURIER EINER DER LUKRATIVSTEN CLUBS DER STADT … LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE HOFER STR. 22 · 81737 MÜNCHEN · TEL. 089/63838969 WWW.FKK-RELAX.DE TÄGLICH GEÖFFNET VON 11.00 - 4.00 UHR EINER DER LUKRATIVSTEN STANDPLÄTZE DER STADT … Uschi Glas Im Normalfall helfen ja Taxler ihren Fahrgästen aus mancher Patsche. Als Uschi Glas jedoch mit einer Münchner Taxifahrerin unlängst zum Flughafen fuhr und plötzlich nur noch 3 Reifen in Ordnung waren und die verdutzte Kollegin meinte, dass sie einen Reifen noch nie gewechselt hätte, krempelte Frau Glas die Ärmel hoch, vorm Aufbocken schnell die Muttern gelockert und ratzfatz war der Ersatzreifen drauf. Uschi Glas ist übrigens auch sonst recht praktisch veranlagt. Bohrmaschinen etc. beherrscht sie perfekt. Die Fahrt ging weiter, der Flug wurde erreicht. Der Taxlerin war dies fürchterlich peinlich, sie wollte auf die Bezahlung verzichten, „Schätzchen“ zahlte trotzdem. Denn sie hat mit Münchens Taxlern bisher nur gute Erfahrungen gemacht. (PR). Geboren in Landau an der Isar. Seit „Zur Sache Schätzchen“ das „Schätzchen der Nation“ . Unzählige Kino- und Fernsehfilme. Ab 8.März Hauptrolle in der Komödie im Bayerischen Hof. Promi-Talk Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi.
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35TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Rudolf Köberle Die Zitrone des Monats erhält diesmal Rudolf Köberle, Staatssekretär im badenwürtembergischen Innenministerium. Während Länder, die mit „bunten“ Taxis keine besonders guten Erfahrungen gemacht haben, wie bspw. Rumänien oder sogar die liberale Schweiz – in Zürich soll eine gelbe Farbe für Taxis eingeführt werden – sich um einen einheitlichen Auftritt bemühen, ist der ahnungslose Herr Köberle stolz auf das Gegenteil. Der Mann behauptet doch tatsächlich, dass die Farbfreigabe „ein Abbau von Bürokratie sei und dem Taxiunternehmer mehr Kundenorientierung einräume.“ Schade, dass sich immer wieder Leute mit Dingen beschäftigen, von denen sie keine Ahnung haben. Auf solche Beamte kann man wirklich stolz sein. (PG) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Frau Miljanovic, Frau Heß, beide KVR/Verkehrsanordnung So kann es auch gehen! Beim Umgang mit unseren Behörden sind komplizierte, langwierige Vorgänge und nicht nachvollziehbare Bearbeitungszeiten üblich. Daher freut es uns, dass wir von den Mitarbeitern des Sachgebietes Verkehrsanordnungen im Münchner KVR in den letzten Wochen positiv überrascht wurden. Während der Standplatzverlegung wegen der Gleisarbeiten am Partnachplatz, wurde das Baureferat beauftragt die Beschilderung zu korrigieren. Innerhalb eines Tages gelang es Frau Miljanovic, die Beschilderung zu ändern. Bei den Bauarbeiten am „Vierjahreszeiten“ bewährte sich der ursprüngliche Nachrückplatz in der Wurzerstraße nicht. Innerhalb weniger Stunden veranlasste Frau Heß vom KVR die Einrichtung des Nachrückplatzes in der Maximilianstraße. (RS)
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36 TAXIKURIER Nördlich des 1963 fertig gestellten Isarrings entwickelte sich im 19. Jahrhundert im nördlichen Teil des Englischen Gartens, der Hirschau, auf dem Gebiet der 1890 nach München eingemeindeten Stadt Schwabing ein bedeutender industrieller Schwerpunkt, dessen Firmen die benötigte Energie aus den Wasserläufen bezogen, anfangs mechanische Energie durch Wasserräder, später elektrische Energie durch Turbinen. Von Schwabing aus gelangte man über die Maffeistraße dorthin, von München über die Hirschauer Straße, die sich damals bis zum heutigen Ernst-Penzoldt-Weg hinzog. Leder Der Würmkanal fließt vom Nymphenburger Schlosspark durch das Olympiagelände und am Ungererbad vorbei entlang der Stengelund Amsterdamer Straße in den Schwabinger Bach. Kurz vor dem Zusammenfluss bezog seit 1889 die Gebrüder Hesselberger Leder- und Treibriemenfabrik mit der Adresse Biederstein 7 und 8 ihre Energie aus der Wasserkraft. Mieterin war die Färberei und chemische Waschanstalt Götz-Guilini, die ihre giftigen Abwässer direkt in den Bach leitete. Bis 1935 existierten die Firmen, dann gingen ihre beiden Gebäude in andere Nutzung über. Heute tragen die erhalten gebliebenen Gebäude die gemeinsame Adresse Isarring 11. Im südlichen haben sich verschiedene Unternehmen niedergelassen, etwa das mit der vom Ring her auffälligen Aufschrift „OSKA“, während im nördlichen das Ukrainische Internat untergebracht ist. Loden Auf einer künstlichen Insel des Schwabinger Baches siedelte sich 1870 die Münchner Lodenfabrik Johann Georg Frey mit der Adresse Osterwaldstraße 9 und 10 an, um das Wasser als Kraftquelle, aber auch zum Fortspülen ihrer Färberei-Abwässer zu nutzen. Die Fabrik wurde mit dem wachsenden Erfolg der Firma immer weiter bis zu ihrem heutigen Umfang ausgebaut, so dass sie die gesamte Insel ausfüllte. Vielen Kollegen dürfte beim Kurven durch das verwinkelte Gelände das 1937 errichtete Schwimmbad schon einmal aufgefallen sein. Die Osterwaldstraße hieß vor der Eingemeindung Schwabings 1890 Auenstraße und erhielt damals ihren heutigen Namen nach dem Politiker Peter von Osterwald (1718-1778), um Verwechslungen mit der Münchner Auenstraße zu vermeiden. Sie zweigte ursprünglich von der Biedersteiner Straße ab, wurde aber mit Der Englische Garten als Industrie-Revier Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. dem Bau des Isarrings in zwei unzusammenhängende Teile zerschnitten. Deshalb heißt der kürzere südliche Teil seit 1963 Liebergesellstraße. Anlass dafür wiederum war, dass der Stadtrat der Bayerischen Volkspartei von 1925 bis 1930, Paul Liebergesell (1871-1932), bis zu seinem Tod in der Osterwaldstraße 12 gelebt hatte. Die Gaststätte Osterwaldgarten – damals Osterwaldstraße 1, heute Keferstraße 12 – erinnert noch an die alte Zeit. Mit der Umbenennung ging eine Umnummerierung der nördlich verbliebenen Osterwaldstraße einher. Seitdem firmierte Loden-Frey unter Hausnummer 10. Bis 1999 befand sich noch eine „Loden-Frey Men’s Wear GmbH“ auf dem Gelände, das schon seit Jahren eine zunehmende Umnutzung zu einem Medienschwerpunkt erfahren hatte. Lokomotiven Es ist heute schwer vorstellbar, dass sich in der Hirschau von 1841 bis 1933 eine Lokomotivfabrik befand. Es war dies die J.A. Maffei’sche Maschinenfabrik, die sich zwischen Gyßlingstraße und Isar ausbreitete. Ihre Energie bezog sie zunächst mechanisch, seit 1895 elektrisch aus dem vom Eisbach angetriebenen Tivoli- Kraftwerk, das die Zeiten bis heute überdauert hat, immer noch in Betrieb ist und die Adresse Gyßlingstraße 12 trägt. Im Jahr 1847 arbeiteten bereits 500 Menschen bei Maffei und bis 1929 waren es 3.600 geworden. Die Produktion endete zwar im Jahr 1933, doch die Gebäude waren erst 1952 vollständig abgebrochen. Gärtnerische Maßnahmen verwandelten die brachliegende Ödnis derart, dass man heute Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...!
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37TAXIKURIER von ihrer industriellen Nutzung überhaupt nichts mehr merkt. Renaturiert wurden auch die durch die intensive industrielle Nutzung verdreckten und vergifteten Bäche des Englischen Gartens. Es erinnert aber eine Straße an diese Vergangenheit, und zwar die 1903 in Gyßlingstraße umbenannte Hirschau mit der Erklärung: „Zu Ehren des verstorbenen, verdienten Vorstandes und Direktors des Dampfkessel-Revisions-Vereines Walter Gyßling, geboren 5. Mai 1836 in Mauchenheim, gestorben 23. Juli 1903 in München“ . Das gesamte Gebiet gehörte teils der „J.A.Maffei Aktiengesellschaft“, teils den „Erben des Guts- und Fabrikbesitzers Hugo Ritter von Maffei“ . Lediglich das Gasthaus zur Hirschau befand sich im Besitz der Schwabinger Brauerei. Schon 1901 waren westlich der Gyßlingstraße – mit der Gaststätte als Zentrum – folgende Straßen entstanden, die thematisch zum technischen Fortschritt passten und zu Adressen einer ausgedehnten Werkssiedlung werden sollten: ➜ Eisbachstraße: „Eine Fortsetzung der sämtlichen inneren Stadtbäche, nimmt seinen Anfang bei der Vereinigung des Kegel- und Kainzmühlbaches vor der Brücke in der Pilotystraße und ergießt sich unterhalb der Maschinenfabrik Hirschau in die Isar.“ ➜ Galvanistraße: „Aloisio Galvani, Erfinder des Galvanismus, geboren 9.9.1737 zu Bologna, gestorben 5.12.1798 dortselbst“; ➜ Heberleinstraße: „Jakob Heberlein, geboren 1825 zu Roth, gestorben 11.1.1881 zu München, Erfinder der Heberlein’schen Bremse“; ➜ Voltastraße: „Zu Ehren des Alessandro Grafen Volta, berühmter Physiker, geboren 18.2.1745 zu Como, gestorben dort 5.4.1827“; ➜ Vulkanstraße: „Nach dem mythologischen Feuergotte, dem Gotte der Schmiede und der Essen [mit Bezug auf das nahe große Eisenwerk Maffei]“ . Nach dem Ersten Weltkrieg deutete sich in den 1920er Jahren an, dass die große Zeit der Firma Maffei vorbei war und sich eine Fusion mit der Münchner Lokomotivfabrik Krauss anbahnte. Dies bedeutete langfristig die Aufgabe des Standortes Hirschau, so dass der Stadtrat 1924 für eine auf dem nördlichen Betriebsgelände geplante Siedlung neue Straßennamen beschloss. Es waren erst sechs Jahre seit Kriegsende vergangen und der Stadtrat wollte sich bei den Schweizern dafür bedanken, dass sie der Münchner Bevölkerung Hilfe geleistet hatte. Vor diesem Hintergrund entstanden folgende Benennungen: Appenzeller Straße, Baseler Straße, Luzerner Straße, Sankt Gallener Straße, Schaffhausener Straße, Sempacher Straße, Züricher Straße und Zuger Platz, alle mit der Erklärung: „Benannt nach Städten der deutsch sprechenden Schweiz zur Erinnerung an die Unterstützungsaktion der Schweizer Bevölkerung für die Notleidenden im Deutschen Reich in der Kriegs- und Nachkriegszeit.“ Bis zum Jahr 1939 hatten sich die Bebauungspläne in dieser Gegend verflüchtigt und alle Straßen außer der Gyßlingstraße wurden wieder aufgehoben. Dies war möglich, weil sie unbebaut geblieben waren. Nur in der Gyßlingstraße haben sich bis heute einige Werkswohnungen erhalten. Was ist geblieben? Abgesehen vom Tivoli-Kraftwerk und der Gyßlingstraße erinnert lediglich der Ernst- Penzoldt-Weg von 1966 (benannt nach dem Münchner Dichter, 1892-1955) an die dortige industrielle Vergangenheit – aber nur indirekt: Er verläuft auffällig schnurgerade durch die Grünanlagen, und zwar weil er der Trasse des 1902 verlegten und 1950 wieder entfernten Industriegleises der Fabrik folgt, das beim ehemaligen Schwabinger Bahnhof an der jetzigen Berliner Straße abzweigte. Davor mussten die Lokomotiven auf Spezialfuhrwerken, gezogen von 30 bis 40 Pferden, wegtransportiert werden. Die Firma Maffei zog aber noch weitere Kreise im Stadtbild: Sie lag auf Schwabinger Gebiet, wo auch viele ihrer Arbeiter lebten, so dass es in Schwabing eine Maffeistraße gab. Diese erhielt 1890 anlässlich der Eingemeindung Schwabings ihren heutigen Namen Feilitzschstraße nach Maximilian von Feilitzsch (1834- 1913). Dieser Freiherr muss damals hoch in Ehren gestanden haben, denn er lebte nicht nur noch, sondern amtierte von 1881 bis 1907 auch als Innenminister und war damit zuständig für Eingemeindungen. Vielleicht wollten die Schwabinger Magistratsräte nach dem Verlust ihrer Ämter noch eine Schleimspur in der Hoffnung auf berufliche Verwendung in der königlich-bayerischen Verwaltung hinterlassen? Die Umbenennung in Schwabing wurde notwendig, weil es in der Münchner Altstadt seit 1873 bereits eine Maffeistraße gab und dadurch seit 1890 – beispielsweise bei den Fiakern – Missverständnisse hätten entstehen können. Die Benennung der Münchner Maffeistraße wurde erklärt mit: „Zur Erinnerung an die Bürgertugenden und industriellen Verdienste des Josef Anton Ritter von Maffei, lebenslänglichen Reichsrates, Großhändlers, Gutsund Fabrikbesitzers, Gründers der Maschinenfabrik Hirschau, welche aus kleinen Anfängen heraus eine der bedeutendsten Anstalten für den Bau von Lokomotiven in Deutschland geworden ist. Geboren zu München 4. September 1790, gestorben dortselbst 1. September 1870“ . Bis 1873 hatte diese Straße nach einem Münchner Patriziergeschlecht des 14. und 15. Jahrhunderts Fingergasse geheißen, ein Name, der etlichen Einwohnern peinlich erschien, ähnlich den Bewohnern der benachbarten Knödelgasse, die schon 1872 nach dem noch lebenden General Jakob von Hartmann (1795- 1873) in Hartmannstraße umbenannt worden war. Seit 1873 nun konnten es also die Fingergassler den Knödelgasslern nachmachen und mit ihrer neuen, veredelten Adresse protzen. Das Motiv zur Umbenennung gerade dieser Straße nach Maffei erklärt sich aus ihrer Nähe zum Hotel „Bayerischer Hof“, das der neue Straßenpatron 1841 hatte erbauen lassen. Was die Bewohner der 1947 benannten kurzen und wegen ihrer Schreibung bemerkenswerten Vingerstraße in Hadern heute wohl empfinden mögen? Sie ist derselben Familie wie die Fingergasse gewidmet, und der Verfasser hat sie in guter Erinnerung, weil er dort einmal nächtens zum Fahrpreis noch eine Flasche Sekt geschenkt bekam. Doch zurück zur Welt der Schwerindustrie: Während der Weltwirtschaftskrise fusionierten die Firmen Krauss und Maffei im Jahr 1931. Die nunmehrige Krauss-Maffei AG verlegte ihre Produktion 1933 in das neue Werk in Allach, das um eine 1907 gegründete Gießerei herum errichtet wurde. Die dortige Gießereistraße heißt seit 1937 Krauss-Maffei-Straße und wurde als solche 1938 mit Allach nach München eingemeindet. (BW)
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38 TAXIKURIER Redaktion TAXIKURIER Die fünf Weisheiten des Monats … ➜ Tango war ursprünglich ein Tanz für zwei Männer ➜ Der Central Park in New York ist doppelt so groß wie Monaco ➜ Espresso hat 40 Prozent weniger Koffein als normaler Filterkaffee. ➜ Nur weibliche Moskitos stechen. ➜ Es gibt mehr Hühner als Menschen auf der Welt Witz des Monats Zwei Außendienstler haben eine Autopanne und müssen in einem abgelegenen Bauernhaus übernachten, in dem nur eine ledige Landwirtin wohnt. Sechs Monate später bekommt einer der Vertreter Post von einem Notar. Er ruft sofort seinen Kollegen an: „Hast du damals was mit der Bäuerin gehabt?“ – „Sicher.“ „Hat sie danach nach deinem Namen und deiner Adresse gefragt?“ – „Ja, hat sie.“ – „Und du hast ihr doch nicht etwa meinen Namen gegeben?“ – „Tut mir Leid, ich bin verheiratet, aber …“ – „Macht doch nichts. Sie hat mir nämlich den Hof und eine halbe Million Euro vererbt.“ 2 Plätze für ein australisches 4-Gänge-Menü inkl. Getränke im Hotel Maritim am 28. April im Wert von 99,- Euro zu gewinnen! Am Nockherberg zur Starkbierzeit ist Dienstleistung gefragt. Manfred Kraus, unser Taxi-Karikaturist hat auf seiner Zeichnung den Nagel auf den Kopf getroffen. Wenn Ihnen dazu ein passender Text einfällt und dieser als bester prämiert wird, gewinnen Sie obigen tollen Preis. Senden Sie uns Ihren Vorschlag bis spätestens 15. März 2006 (Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Foto: www.atelier-tacke.de A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18
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Afghanistan ● ● Algerien ● Angola ● Aserbajdschan (keine Reisen in die Grenzregion zu Dagesrtan und Nagornyj-Karabach) ● Äthiopien ● Bangladesch ● Burundi ● Elfenbeinküste ● Dschibuti ● El Salvador ● Eritrea ● Georgien (keine Reisen nach Abchasien, zur Pankisi-Schlucht, nach Südossetien, Swanetien) ● Indonesien (Reisen nur nach Bali, Zentraljava, Yogyakarta, Lombok, Komodo, Bintan) ● Indien (keine Reisen nach Jammu, Kaschmir, in den Nordosten mit Assam) ● Irak ● ● Kolumbien ● Demokratische Republik Kongo ● ● Haiti ● Kuwait ● Libanon (Reisen nur nach Baalbek) ● Liberia ● Malaysia (keine Reisen nach in die Provinz Sabah) ● Mali (keine Reisen nördlich der Linie Timbuktu-Gao) ● Nepal ● Niger ● Nigeria ● Nordkorea ● Pakistan ● Panama (keine Reisen in die Provinz Darien) ● Philippinen ● Saudi-Arabien ● Somalia ● ● Sierra Leone ● Simbabwe ● Sri Lanka (keine Reisen in die tamilischen Seperatistengebiete im Nordosten) ● Sudan (Reisen nur nach Khartum und zu den archäologischen Stätten im Norden) ● Tadschikistan ● Tansania (keine Reisen in die Küstengebiete, nach Sansibar, Pemba) ● Trinidad ● Tobago ● Tschad (Reisen nur nach N’Dschamena) ● Uganda ● Zentralafrikanische Republik ● Nichts für den Reisekatalog! Länder, die die Reiseunternehmen Ikarus Tours, Studiosus und Windrose aus Sicherheitsgründen nicht in ihren Programmen führen. In diese Länder sollte kein Tourist reisen … Warnung der Reisebüros (● ) Warnung des auswärtigen Amtes (● ) Pausenfüller Kleinanzeigen VÖLLIG LEGAL: WENIGER BRUTTO = MEHR NETTO!!! DAS GESETZ MEINT ES GUT MIT IHNEN!!! Wir sorgen dafür, dass Sie als Unternehmer und Fahrer unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben besser verdienen. Ein gutes Gewissen zum günstigen Tax-Assist Preis – kompletter Lohndienst ab 19 E. Guter Rat für die Münchner Taxiunternehmen seit 10 Jahren – Tax-Assist GmbH – 089 / 74 99 66 77 Georg-Kalb-Straße. 3 • 82049 Großhesselohe • Ob ein festliches Menü, • ein röscher Schweinebraten • eine süffige Maß im Biergarten • oder Kaffee und KuchenIN DER WAWI SIND SIE IN DEN BESTEN HÄNDEN Wir freuen uns auf Sie! Ihr WAWI-Team Reservierungen unter Tel.: 089 – 74 99 40 30, Fax: 089 – 74 99 40 39 Ruhetag: Montag www.waldwirtschaft.de E-Mail-Adresse: info@waldwirtschaft.de Herzlich Willkommen in der
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40 TAXIKURIER Der Raum Obersendling ist – im Gegensatz zu den Bereichen unterhalb des Harras – nicht nur ein Wohnviertel, dessen Bausubstanz zum weit überwiegenden Teil aus der Zeit nach dem Krieg stammt, sondern häufig auch mit Gewerbeflächen vom Einzelhandel bis zur „Bank mit Elektroabteilung“ (Siemens) durchsetzt. Die „alteingesessenen“ Bürger wohnen häufig seit Jahrzehnten in den gepflegten Genossenschaftsbauten entlang der Passauer Straße zwischen Gottfried- Böhm-Ring und Zielstattstraße, wo der Tester vor 30 Jahren als Schüler noch den „Sendlinger Anzeiger“ austrug und damals so manches Schild über den Eingängen bewunderte: „Hier half der Marshall-Plan“, rund um Baierbrunner- und Hoffmannstraße hat das Gewerbe (auch das horizontale) seine Heimat zwischen Arbeiterwohnheimen und Stehbeiseln. Die „Siemens-Sternhäuser“ am Ratzingerplatz sind vielleicht nicht schön, aber einmalig, und zwischen Höglwörtherstraße und Garmischer Autobahn kann man so manches dort nicht vermutete Idyll im Bereich des Südparks antreffen. Wer großzügige Einfamilienhäuser mit riesigen parkähnlichen Gärten sehen will, muss nicht zwangsläufig nach Grünwald fahren! Brotzeitstandl UGRAS IMBISS, Meglinger- Ecke Barmseestraße. Keine verbindlichen Öffnungszeiten. Der klassische Anhänger-Stehimbiss, der trotz klirrender Kälte geöffnet hat. Der überaus üppige Puten-Döner mit allem Zubehör (Salat, Zwiebeln, Soße, extra Chili usw.) kostet 3 Euro. Die türkische Pizza Lahmacun (ebenfalls mit allem) ist für lächerliche 2,30 feil, war heiß, gut und narrensicher „gefaltet“ in Alufolie, so dass man hernach nicht erst zum Duschen gehen musste. Das halbe Hendl kostet 2,80, die Dose Cola, Spezi usw. 0,80 Euro. Der junge Mann im Wagen war sehr freundlich und besorgt um das Wohlergehen des nicht gerade ausgehungert aussehenden Testers. Metzgerei METZGEREI BUBANOVIC, Passauer Straße 142 Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 6.30–18.00 Uhr, Sa. 7.30–12.00 Uhr, Mittwoch Nachmittag ist zu. Anders, als der Name vermuten lässt, empfängt einen der junge und sehr zuvorkommende Inhaber mit breitem Bayrisch in seinem kleinen, aber feinen Lädchen, welches über eine kleine Imbißabteilung mit den üblichen Angeboten (Leberkäse, Schnitzel, Salate usw. – auch zum Vor-Ort-Essen) verfügt. Die großzügigen Öffnungszeiten (ohne Mittagspause) sind Fiaker-freundlich, die Preise sind es ebenfalls. Parkplätze direkt vor dem Hause. Bäckerei und Stehcafe BÄCKEREI UND CAFE GATTINGER, Johann-Clanze-Straße 104, Bäckerei, Konditorei, Feinkost Öffnungszeiten: 7.30–12.30 und 14.30–18.00 Uhr, Sa. 7.00–12.00 Uhr, Mittwoch Nachmittag zu. Der überaus anheimelnde Laden ist zusätzlich ein Imbiß sowie ein kleines Kaufhaus, in dem Getränke, Molkereiprodukte usw. erstanden werden können. Eine übersichtliche Wurstabteilung ist auch dabei. Viele kleine Dickmacher lachen einen von der Theke aus an und laden zum Verweilen bei einem Tasserl Kaffee ein. Wirtshaus MÜNCHNER HAUPT’, Zielstattstraße 6 Täglich 11.00–23.00 Uhr, in den Wintermonaten Sonntag Ruhetag. Tel. 089-78 69 40 Die „Königlich priviligierte Hauptschützengesellschaft München’ hatte ursprünglich ihren Schießplatz für die Armbrustschützen, wo heute der HBF steht. Die Schützenstraße hat davon ihren Namen. Später erfolgte der Umzug an die heutige Schießstättstraße (!), bis man1893 das große Gelände am jetzigen Ort bekam. Das beeindruckende Gebäude sah damals so manchen Angehörign des Hauses Wittelsbach, welches insofern noch heute dort vertreten ist, als die „König Ludwig Schloßbrauerei Kaltenberg“ dort ihre Biere ausschenkt (Helles Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Bosche, Harras, Partnach, Ratzinger Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste. EssenRädern! auf Foto: www.atelier-tacke.de Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf
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Warnungen und Appelle waren wirkungslos … die TAXI-MÜNCHEN eG aber ist ihren Mitgliedern gegenüber in der Pflicht, die Mehrheit der Unternehmer und Fahrer vor einer Minderheit zu schützen, die mit unlauteren Methoden den Ruf und die Moral eines Gewerbes riskieren. Wir suchen einige jüngere und flexible Kollegen mit Nachterfahrung, die nach exaktem Briefing die Unsitten wie „unerlaubte Bereitstellung“ (z. B. Beck-Stand, Schrannenhalle, Bräuhaus, Tal, Meredien etc.) sowie „Fahren ohne Taxameter“ regelmäßig feststellen und der Genossenschaft zur Verfolgung melden. Eine entsprechende Honorierung dieser verantwortungsvollen Aufgabe ist gewährleistet. Interessenten wenden sich bitte vertraulich an den: Vorstand der TAXI-MÜNCHEN eG I Engelhardstraße 6 I 81369 München I Telefon 089 - 77 30 77 I Telefax 089 - 77 24 62 3,10 Euro, Dunkles und Weißbier 3,30) Die „Halbe“ Tafelwasser kostet 2,30 Euro, ein „Spezi“ (0,5 l) 2,80. Die Räumlichkeiten reichen vom Schützenzimmer (50 Plätze) über die Gaststube (80) und den Festsaal (300) bis zum Biergarten (2.500 Plätze). Die Gaststube hat holzvertäfelte Wände und Naturholztische (keine Tischdecken) und ist ca. fünf Meter hoch, so dass bei aller gediegenen Gemütlichkeit kein Gefühl der Enge auftritt. Der – in diesem Falle – wirklich ausgehungerte Tester wagte sich an einem Samstagabend vor vor dem Schweinsbraten mit Kartoffelknödel und Speckkrautsalat (8,50) noch an eine Leberknödelsuppe (3,30) heran – und hätt’s bald nicht derfressen. Der Leberknödel in einer kräftigen Brühe war groß und locker (keine „Wasserleiche“ die man gelegentlich antreffen kann), der Schweinsbraten bestand aus zwei großen Fransen mürbem Fleisch mit schöner Kruste (insges. schätzungsweise 400 Gramm), begleitet von einem großen Kartoffelknödel mit ausreichend Soße zum „aufsaugen“ . Das Wiener Schnitzel (echt – also vom Kalb) schlägt mit 12,50 zu Buche, die teuerste Speise ist ein „Schwabenteller“ mit allerlei Filets usw. zu 13,50 Euro. Kleine Speisen bzw. Brotzeiten sind z.B. der Wurstsalat mit Brot (4,90), Reiberdatschi mit Apfelmus (3,90), Sülze mit Bratkartoffeln (6,50) usw. Von Montag bis Freitag wird eine wechselnde Mittagskarte angeboten, mit z.B. Putenschnitzel auf Gemüsenudeln oder Goldbarsch mit Kartoffelsalat und Remoulade zu 5,90 oder den „teureren“ Sachen (Kalbsrahmbraten usw.) zu 7,90 Euro. Wenn Sie Ihre Fahrgäste (oder sich selbst) überraschen wollen: hier kann man gediegen und gut, aber ohne Bayern-Kitsch oder überteuerte Preise, anständig in einem wuchtigen, schlossähnlichen Haus gemütliche Stunden verbringen. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Dülfer, Weyprecht, Sudeten, Wal-Mart, Taunus, Ingolstädter ➜ Max-Joseph, Vier Jahreszeiten, Odeon, Promenade ➜ Michaeli, Kreiller, Eggenfeldener Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55
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42 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM MÄRZ 2006 Funkausbildung Termine: 21. und 23. März 2006 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 3/2006: 21.03 - 18.04.2006 Kurs 4/2006: 25.04 - 23.05.2006 Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006 „Hund san’s scho, die Taxler! Ob die Äktsch’n aber bei de Ölmultis eischlogt? Nacha schaung ma amoi!“ Peter Tasch aus München hat mit diesem passenden Spruch die Visitenkarten vom Druckhaus König gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe: AND THE WINNER IS … Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 15. März 2006! Kleinanzeigen-Annahme Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 18 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel.: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 E-Mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel.: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, E-Mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Toni Doll (TD), Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 E-Mail: probst@formenreich.de Internet: www.formenreich.de Fotografie: Dirk Tacke Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel.: (0 89) 54 40 40 69, Fax: (0 89) 54 40 40 68 E-Mail: info@atelier-tacke.de Internet: www.atelier-tacke.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel.: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 E-Mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel.: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 E-Mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel.: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel.: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 30,00 inkl. MwSt. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum Liebe Leserinnen und Leser, haben wir es nicht vorausgesagt! Die ersten Wochen des Jahres waren gut für’s Taxi-Geschäft. Das lag nicht nur am Frost. Hauptsächlich hat sich die Stimmung verbessert. Und die WM kommt ja noch. Wobei wir da nicht die Arena und die Super-Spiele wie Saudi-Arabien gegen Tunesien meinen und erst recht nicht den Sperr-Gürtel der FIFA. Die WM findet nicht in Fröttdingsda, sondern in der Stadt und ihren Biergärten statt. Beispiel gefällig? Im Augustiner-Keller – dem wohl Taxi-lohnendsten Biergarten – werden alle WM-Spiele live per Groß-Leinwand (bei Regen im Saal) gezeigt. … Dort tobt das Leben, ohne FIFA und Hyundai, mit richtigem Bier und zahlenden Fahrgästen. Bis dahin gute Umsätze Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 31. März. Freuen Sie sich auf wichtige Themen! Vorschau Ausgabe April 2006 ➜ Achtung Landeier … Landtaxis wollen an unsere Umsätze ➜ Unser Flughafen und die WM … wie sich der Flughafen vorbereitet ➜ Norbert’s Weltreise … der Taximarkt in Bern 43TAXIKURIER Foto: www.atelier-tacke.de München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse, komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns.