Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Februar 2006

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Fasching in München
Februar 2006
Foto: www.atelier-tacke.de
➜ In diesem Jahr extrem lang …
➜ Fahren ohne Taxameter
Betrug am Unternehmer
➜ Essen auf Rädern 
Schrotti’s Tipps für die Standplätze Kristall, Bahnhof Karlsfeld, Allacher Bahnhof 
➜ Jetzt red’ i
Werner Hillermann – Kollege mit Tiefgang
TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
Fasching in München

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Vorsprung durch Technik www.audi.de
Der Audi A6 als Taxifahrzeug.
Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 vereint 
höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit 
und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi
First Class von Tür zu Tür.
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Inhalt
Editorial | Technik und Mensch 4
Essen auf Rädern | Kristall, Bahnhof Karlsfeld, Allacher Bahnhof 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Anno dazumal | Fasching in München 9
Die Genossenschaft | Wie funktioniert der Taxameter und Infos 10
Der Aufsichtsrat berichtet | 12
Der Landesverband | News 13
Fahren ohne Taxameter | Betrug am Unternehmer 14
Rund um’s Taxi | Der Taxi-Geldbeutel 16
Münchner Straßen-Namen | „Q/R“ 18
Jetzt red’ i | Werner Hillermann 22
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 23
Messe München aktuell | 24
Dauerbrenner | Leitfaden „Taxiwechsel“ 25
Der Mensch hinter der Stimme | Barbara Schneider 26
Der Blick zurück | Der Februar vor 100, 75, 50, 25 Jahren 27
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 27
Schrotti’s Fiaker-ABC | Das „U“ 28
Norbert’s Weltreise | Unterwegs in Sydney 30
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 31
Pausenfüller | Welche Tiere fordern die meisten Opfer? 31
Taxi-Check München | Parlez-vous francais? 32
Fasching in München | Heuer extrem lang 34
Interview mit der neuen Chefin des Deutschen Theaters | 36
Rose des Monats | Peter Salbeck 37
Zitrone des Jahres | Bavaria Bräu 37
Geschichte und G’schichten | Münchner Fasching 38
Taxameter des Monats | Events des Jahres 39
Witz des Monats | 40
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 40
Die fünf Weisheiten des Monats | 40
Letzte Meldung | 40
Hier spricht der Doc | Die neue Skisaison 41
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 42
Allerletzte Meldung | 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe März | 43

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Editorial
4 TAXIKURIER
Technik und Mensch
SPT-01
MICROTAX
®
-05MICROTAX
®
-05
modular erweiterbar
SPT-01
Die vollkommene
Integration
Für jeden Bedarf die optimale
Lösung
HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI
200 Kundendienste in D
Marktführer in 7 Ländern
www.hale.de
© werbeKÄFER
Am 16. Dezember wurde die neue Telefonanlage in unserer
Zentrale in Betrieb genommen. Die Anlage funktioniert 
zufriedenstellend, obwohl einige Nachbesserungen nötig
waren, die teilweise abgearbeitet sind. Die Umstellung ging
fast ohne Behinderungen von statten. 
Hinsichtlich des neuen Funkvermittlungssystems sind wir im
Zeitplan. Das erste Fahrzeug wurde zu Testzwecken verbaut
und funktioniert. Für den Echtversuch, der Ende Januar beginnen soll, haben sich bereits rund 20 Teilnehmer 
gemeldet. Die Teilnehmer werden telefonisch über die
Einbautermine informiert.
In den Dienstbesprechungen mit allen Mitarbeitern der
Zentrale wurden zum Jahresende technische Änderungen und die Optimierung des Ablaufes der Vermittlung
besprochen. 
Alle Anstrengungen, die Auftragsvermittlung technisch zu optimieren, führen nur zum gewünschten Erfolg, wenn alle Fahrer und Unternehmer durch guten
Service und Freundlichkeit das Superprodukt „Taxi“ an
den Kunden bringen.
Das Taxi ist eine konkurrenzlose Dienstleistung, die
durch das Vertrauen der Fahrgäste existiert. 
Kein anderer Dienstleister hat so intensive Kontakte zu
seiner Kundschaft. 
Diese Chancen nutzen clevere Unternehmer und Fahrer, indem sie ihren Gästen positiv gegenübertreten
und so Geborgenheit und Kompetenz vermitteln. 
Nicht jammern, sonder positive Atmosphäre schafft
Kundschaft, die bereit ist Geld für unsere Leistung und
Fürsorge auszugeben. Am Trinkgeld kann jede Fahrerin und jeder Fahrer die Wirkung auf seine Gäste 
messen.
Wichtiger als jegliche Technik ist der Mensch, ob im
Taxi oder in der Zentrale.
Ihr Hans Meißner

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Das heutige Testgebiet ist nicht nur
groß, es bietet auch alles, was man am
Rande einer Großstadt deutscher Prägung erwarten kann: beschauliche
Wohnquartiere, Handwerksbetriebe,
Großindustrie (MAN, MTU usw.), dörfliche Idylle - und zum Teil sehr viel
„Gegend“ mit Badeseen (z.B. der Karlsfelder Waldschwaigsee, der zum Testzeitpunkt freilich mehr zum Schlittschuhlaufen einlud) und viel Platz zum
Auslüften und Enstspannen.
Brotzeitstandl
SEIDL’S SCHMANKERLKÜCHE,
Georg-Reismüller-Str. 8
Ein Standl zum Drinnen- und
Draußen-Essen. Leberkäs-, Wurstoder Käsesemmel zu je 1,50 Euro,
Currywurst 2,20, Fleischspieß in
hausgemachter, sehr pikanter Soße
3,-, Dose Cola, Fanta oder Spezi 
1,30 Euro, Haferl Kaffee 1,80 Euro.
Metzgerei
In der Siedlung hinter dem Kristall-
Stand, genauer gesagt: am Onyxplatz
5, findet man ein Mini-Einkaufszentrum mit Getränke-Markt, Tabakund Zeitungsverkauf und zwei Klein-
Kaufhäusern: SCHLARAFFENLAND:
Mo.–Fr. 7.00–12.30 und 14.30–18.00,
Sa. 7.00–12.30 Uhr, sowie FEINKOST
VIRRUSO (gleiche Öffnungszeiten). In
beiden Läden werden Lebensmittel
aller Art angeboten, u. a. auch reichlich Fleisch- und Wurstwaren, wobei
VIRRUSO hier den Schwerpunkt mehr
auf mediterrane Waren legt (auch
Weine, Olivenöle usw.), während das
SCHLARAFFENLAND besonders Obst
und Gemüse sowie selbst gefertigte
Backwaren zusätzlich anpreist.
Bäckerei/Stehcafe
Walter Schuhmair, 
Bäckerei, Konditorei, Feinkost
Ludwigsfelder Str. 1 (fast Ecke
Eversbusch), Mo.–Fr. 6.15–18.00 Uhr,
Sa. 6.00–12.00 Uhr
Neben dem üblichen Angebot an frischen Brotwaren, Kuchen und Torten
ist auch ein kleiner Imbiss angeschlossen, so dass man im Laden an
Stehtischen die süssen Sachen oder
die Brotzeit (Schnitzel-Semmel, Leberkässemmel usw.) gleich verzehren
kann. Ein Familienbetrieb gegenüber
der Einmündung der Georg-Reismüller-Straße.
Wirtshaus
WÜRMTALHOF, Eversbuschstr. 91. Geöffnet Mo.–Fr. 11.00–15.00 und ab
17.00 Uhr, Sa. ab 17.00 Uhr, So. ab
11.00 Uhr durchgehend. Schluss ist,
wenn keine Leute mehr da sind. Ein
gemütliches Dorfwirtshaus mit viel
hellem Holz, ebensolchen Tischen
ohne Decken und hauptsächlich bayerischer Küche zu erschwinglichen
Preisen. Das getestete und für sehr
gut befundene Tagesmenü bestand
aus Griesnockerlsuppe und Rollbraten
mit Sauerkraut und Semmelknödel zu
höchst moderaten 6,50 Euro. Suppen
2,20 Euro, Schweinsbraten mit Knödel 6,80 Euro, die halbe Ente mit
Knödel und Blaukraut 11,80. Saibling
mit Blattspinat und Kartoffeln 8,80
Euro; für Kinder gibt es Nudeln mit
Soße usw. zu 3 Euro.
Das Helle (Brauerei Maisach) ist für
2,60 zu haben, Weißbier 2,80 Euro,
Tafelwasser ist mit (umgerechnet auf
0,5 l) 2,85 Euro überraschend teuer,
aber die ‚Halbe’ Zitronenlimo ist mit
2,30 dann wieder moderat angesetzt.
Abends werden Cocktails gereicht,
die zumal bei „happy hour“ überaus
bezahlbar sind. Die Kellnerin war
uneingeschränkt liebenswürdig und
zuvorkommend, der Aufenthalt im
Lokal rundherum angenehm und gemütlich. Ein Dorfwirtshaus, das mit
wenigen Konzessionen an den Zeitgeist erfolgreich und solide gegen die
übermächtige Konkurrenz der innerstädtischen Gastronomie-Flut ankämpft. (MS)
In den nächsten Ausgaben 
testen wir für Sie:
➜ Boschetsrieder, Harras, Partnach,
Ratzinger
➜ Dülfer, Weyprecht, Sudeten, 
Wal-Mart, Taunus, Ingolstädter
➜ Max-Joseph, Vier Jahreszeiten,
Odeon, Promenade
Die monatliche Orientierungshilfe 
durch den Brotzeit-Dschungel
Kristall, Bahnhof Karlsfeld, Allacher Bahnhof
Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste.
EssenRädern!
auf
Foto: www.atelier-tacke.de
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. 
Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: 
(0 89) 46 88 55
5TAXIKURIER
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

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6 TAXIKURIER
Dienstag, 7. Februar
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Theaterwerkstatt
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wienerwald
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, St. Petersburger Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mirijam Contzen
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Munich Footwarmers
➜ Bayerischer Hof, Larry Coryell
➜ Backstage, John Cale
➜ Rote Sonne, White Hassle
Mittwoch, 8. Februar
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, 
Le nozze di Figaro
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zar und Zimmermann
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Junge
Philharmoniker Köln
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel
lockende Welt
➜ Backstage, Emergenza School Jam
Donnerstag, 9. Februar
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von
Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 20.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
La Clemenza di Tito
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tango Azul
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Karl-Valentin-Hommage
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lesung
mit Musik
➜ Ampere, be Nuts
➜ Backstage, MxPx
➜ Prager Frühling, Six nation State
➜ Atomic Cafe, The Royal Drive Affair
Freitag, 10. Februar
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 18.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
La nozze di Figaro
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, 
Der Kontrabass
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, In love with
Shakespeare!
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Arcadi Volados
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Truck Stop
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Les De SAXes
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Los Chicos Del Valle
➜ Atomic Cafe, Paris
➜ Backstage, Bluekilla
➜ Deutsches Theater, Presseball
Samstag, 11. Februar
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Norma
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Herzkasperls Her- und Hinrichtung
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Zubin Metha
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Jozsef
Lendvay
➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, 
Ball der Silbernen Rose
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Zerplatzte Träume
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik
➜ Backstage, Jägermeister Rock
➜ Ampere, Mattafix
➜ Prager Frühling, Dr. Norton
➜ Deutsches Theater, Ball der Silbernen
Rose
Top-Termine Februar ’06
Mittwoch, 1. Februar
➜ 9.30 - 10.30 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, U turn
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Golden Gospel Singers
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Vaya con Dias
➜ Bayerischer Hof, Hiromi
➜ Backstage, Die Krupps
Donnerstag, 2. Februar
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Limbs Theorem
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, U turn
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, The Fall of the House of Usher
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Lesung mit Musik
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, August
Zirner liest Lenz
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel
lockende Welt
➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Night of the Dance
➜ Bayerischer Hof, Vernon Reid’s
Masque
➜ Muffathalle, Muvrini
➜ Backstage, Iel Nino
Freitag, 3. Februar 
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, U turn
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wienerwald
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Chinesisches
Neujahrskonzert
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los Paul!
➜ 22.00 Uhr, 4004, Nacht der
Gastronomie
➜ Hubertussaal, Faschingskonzert
➜ Muffathalle, Julien Jakob
➜ ICM, Kaiserball
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Deutsches Theater, Gaudeamus-Ball
Samstag, 4. Februar
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Don Giovanni
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
(Premiere)
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, U turn
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, The Fall of the House of Usher
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Lulu live
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Moderne Zeiten
➜ Monofaktur, Garden Gang
➜ Backstage, Most Precious Blood
➜ Deutsches Theater, Ball der Nationen
Sonntag, 5. Februar
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubano
➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Die Bakchen
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Imagine
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, The Fall of the House of Usher
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jewgenij
Kissin
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Die Buschtrommel
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Plammerberg
Musi
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ Backstage, Bullet For My Valentine
➜ Deutsches Theater, Ball der 1000 Torten
Montag, 6. Februar
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Norma
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria
Stuart
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Konstantin Wecker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Gospel Singers
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tom Gäbel
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Bahnhofsbrettl
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Andreas Giebel
➜ Muffathalle, NDR Bigband

Seite 7

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7TAXIKURIER
Sonntag, 12. Februar
➜ 11.00 Uhr. Werkraum, MISSION IM-
POSSIBLE – Wozu ist Kultur noch gut?
➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 14.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Mozart auf
Reisen
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubano
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philhamoniker
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
La clemenza di Tito
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Die
schöne Magelone
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Greensleeves
➜ Ampere, Mattafix
➜ Backstage, Sasha
➜ Elserhallen, Kashmir
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Heide-Volm, Kinderball der „Würmesia“
Montag, 13. Februar
➜ 9.15 – 10.05 Uhr und 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Der Bär sucht einen Freund
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Mozart auf der Reise nach Prag
➜ 20.00 Uhr, Lach & Schieß, 
Dr. Noni Höfner
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Liza Minelli
➜ Zenith, Seeed 
Dienstag, 14. Februar
➜ 9.15 – 10.05 Uhr und 10.45 Uhr –
11.35 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht
einen Freund
➜ 17.00 Uhr, Werkraum, Kammerschau
– Kammerspiele on the road
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Faschingskonzert
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rudolf Nureyev
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Odeon
Tanzorchester
➜ Elserhallen, Joana Zimmer
Mittwoch, 15. Februar
➜ ICM, EPCOS
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Leonce
und Lena
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Nathan der Weise
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Limb’s Theorem
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Fiedler auf dem Dach
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
First Night of the Rising Stars
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Katze
im Sack
➜ Bayerischer Hof, Nils Landgren
➜ Monofaktur, The Fatals
➜ Ampere, Yonderboi & Khoiba
➜ Bayerischer Hof, Magnolienball
Donnerstag, 16. Februar
➜ ICM, Infineon
➜ 10.30 - 11.40 Uhr, Schauburg, Leonce
und Lena
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Fiedler auf dem Dach
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Kuttner
erklärt die Welt
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Udo Jürgens
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Tanzboden
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Carmina
Burana
➜ Elserhallen, Jahcoustix
➜ Lustspielhaus, Willi Michl
➜ Prager Frühling, Figourius
➜ Substanz, Kamal
➜ Deutsches Theater, Tanzender Globus
➜ Bayerischer Hof, Chrysanthemenball
Freitag, 17. Februar
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Leonce und Lena
➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, 
Die Ziege oder wer ist Sylvia?
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel
lockende Welt
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Orchesterkonzert Mozart
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Fräulein Else
➜ Muffathalle, AK 4711
➜ Rockmuseum Olymiapark, Flower
Power Party
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Deutsches Theater, Rosengala
➜ Bayerischer Hof, Hubertusball
➜ Löwenbräukeller, Filserball
➜ Heide-Volm, Feuerwehrball
Samstag, 18. Februar
➜ 16.00 – 17.00 Uhr Schauburg, 
Fünf Stücke Glück
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Norma
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Kampf des Negers und der Hunde
➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Deep Purple
und Alice Cooper
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Türkische
Kunstmusik
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Philippe Entremont
➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Servus Kabul
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Anthony & Joseph Paratore
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Swinging Jazz
➜ 21.30 Uhr, 4004, Pure Sex-Party
➜ Elserhallen, House Jacks
➜ Muffathalle, Death Cab for Cutie
➜ Backstage, Such a Surge
➜ Prager Frühling, Orwell
➜ Deutsches Theater, Ballnacht mit
Hugo Strasser
➜ Bayerischer Hof, Tanz der Musen
➜ Löwenbräukeller, Schabernackt
➜ Heide-Volm, Faschingsball der
99 Narrischen Würmtaler
Sonntag, 19. Februar
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Nachklang
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 14.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Mozart auf
Reisen
➜ 17.00 – 20.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubano
➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Rondo
Veneziano
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aschenputtel
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater,
Kampf des Negers und der Hunde
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Angelika Kirchschlager
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Schreinergeiger
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ Substanz, Kieran Gross
➜ Backstage, Clawfinger
➜ Muffathalle, Die Drei
➜ Löwenbräukeller, Kinderball der
Turmfalken
➜ Heide-Volm, Seniorenfaschingsball
Montag, 20. Februar
➜ 9.15 – 10.05 Uhr und 10.45 – 11.35 Uhr,
Schauburg, Fünf Stücke Glück
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Prinzregententheater,
Schachnovelle
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Za Ondekoza
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Fräulein Else
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Foyer,
Knisterclub
➜ 20.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Werner Koczwara
➜ Muffathalle, Clap Your Hands Say Yeah
Dienstag, 21. Februar
➜ 9.15 – 10.15 Uhr und 10.45 – 11.45 Uhr,
Schauburg, Fünf Stücke Glück
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, 
Der Räuber Kneißl
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mozart & die Volksmusik
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Collegium
Vocale Gent
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Fräulein Else
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – AC Mailand
➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz
➜ Muffathalle, Diane
➜ Atomic Cafe, Diamond Nights
➜ Backstage, The Servant

Seite 8

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8 TAXIKURIER
Mittwoch, 22. Februar
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Don Karlos
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
➜ Deutsches Theater, Basta
➜ Prinzregententheater, Max Raabe
Donnerstag, 23. Februar (Unsinniger Do.)
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Iphigenie auf Tauris
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck
➜ 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ Deutsches Theater, Margueritenball
➜ Muffathalle, Fanfare Ciocarlia
➜ Backstage, The All American Rejects
➜ Prager Frühling, Mystery Jets
➜ Deutsches Theater, Margueritenball
➜ Bayerischer Hof, Der Münchner
Rosenball
➜ Heide-Volm, Weiberfasching
Freitag, 24. Februar
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Von Mäusen und Menschen
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart
➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater,
Kasimir und Karoline 
➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
Die Fledermaus
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Kirschgarten
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus
Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Pasadena
Roof Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Grigorij Sokolov
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Les Valseuses
➜ Muffathalle, Chris Rea
➜ Tonhalle, The Bloodhound Gang
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Deutsches Theater, Rock’n’Roll 
➜ Löwenbräukeller, Damischer Ritterball
der Turmfalken
➜ Heide-Volm, Legendäre Fasching-
Kultparty 1
Samstag, 25. Februar
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
Carmen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Der Kirschgarten
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Musikkabarett
➜ 21.30 Uhr, 4004, Wies’n-Fasching
➜ Muffathalle, Saïan Supa Crew
➜ Deutsches Theater, Divane Deluxe
➜ Bayerischer Hof, Carneval in Rio
➜ Löwenbräukeller, Dschungelfest
➜ Heide-Volm, Legendäre Fasching-
Kultparty 2
Sonntag, 26. Februar (Faschingssonntag)
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Faschingskonzert
➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Faschingsfrühschoppen
➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Salon Cubano
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zar und Zimmermann
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wienerwald
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Rundfunkorchester
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Der fliegende Holländer
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der
Brandner Kaspar und das ewig’ Leben
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Fasching mit Blechschaden
➜ Lustspielhaus, Bananafishbones
➜ Bayerischer Hof, Manolito
➜ Zenith, Tokio Hotel
➜ Elserhallen, Hard-Fi
➜ Backstage, Yellowcard
➜ Deutsches Theater, Karneval wie anno
dazumal, 2. Fest
➜ Bayerischer Hof, Fiesta Latina
➜ Heide-Volm, Großer Kinderball
Montag, 27. Februar (Rosenmontag)
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater,
Raymonda
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm
um nichts
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Robert Kreis
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Günter Grünwald
➜ Deutsches Theater, Bar Classique
➜ Muffathalle, Beatlemania
➜ Monofaktur, Knoughty Knights
➜ Deutsches Theater, Ball Classique
➜ Bayerischer Hof, Traditioneller
Medizinerball – Classic
Dienstag, 28. Februar (Faschingsdienstag)
➜ 11.00 Uhr, Viktualienmarkt, Tanz der
Marktfrauen
➜ 18.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Feldermaus
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, 
Viel Lärm um nichts
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, 
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues
Haus, Wir werden siegen! Und das ist
erst der Anfang
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Die Orchesterprobe
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tango
Milonga
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Bayerischer Hof, Narrhalla Faschingsfinale
➜ Heide-Volm, Kehraus
Mehrtägige Termine
➜ 08.10.05 – 31.03.06, Mo.- Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr,
Spiegelpalast Messe, Alfons Schuhbeck Palazzo
➜ 21.10.05 – 31.03.06, 20.00 – 23.30 Uhr, Olympiapark, Witzigmann Palazzo
➜ 05.01.06 – 03.02.06, Schlachthof, Hader muss weg
➜ 10.01.06 – 04.03.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Boeing, Boeing
➜ 29.01.06 – 01.02.06, 9.00 - 18.00 Uhr, Messe, Ispo Winter
➜ 30.01.06 – 04.02.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Thomas Maurer
➜ 01.02.06 – 02.02.06, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Volker Pispers
➜ 01.02.06 – 12.02.06, Olympiahalle, Holiday on Ice
➜ 03.02.06 – 04.02.06, Carl-Orff-Saal, Der kleine Prinz
➜ 03.02.06 – 04.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 03.02.06 – 05.02.06, Olympiapark, Esoterik-Tage
➜ 06.02.06 – 12.02.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Reiner Kröhnert
➜ 07.02.06 – 09.02.06, MOC, Munich Fabrik Start
➜ 07.02.06 – 11.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 12.02.06 – 13.02.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, ABC-Salon
➜ 13.02.06 – 14.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Quadro Nuevo
➜ 14.02.06 – 15.02.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Depeche Mode
➜ 14.02.06 – 18.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Andreas Rebers
➜ 15.02.06 – 17.02.06, Muffathalle, Vi Summä
➜ 17.02.06 – 18.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 17.02.06 – 19.02.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, IMOT
➜ 17.02.06 – 20.02.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe West, Inhorgenta
➜ 18.02.06 – 22.02.06, 10.00 – 19.00 Uhr, Messe Ost, C-B-R
➜ 19.02.06 – 20.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Rolf Miller
➜ 21.02.06 – 22.02.06, Muffathalle, Replacement
➜ 21.02.06 – 23.02.06, 20.00 Uhr, Philharmonie, Anne-Sophie Mutter
➜ 21.02.06 – 25.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Andreas Rebers
➜ 21.02.06 – 25.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 25.02.06 – 26.02.06, 15.30 Uhr, Olympiahalle, Best of Musical
➜ 25.02.06 – 26.02.06, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Pasion Flamenca
➜ 26.02.06 – 28.02.06, 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Karl Valentin Hommage
➜ 26.02.06 – 28.02.06, Fußgängerzone, München narrisch
➜ 26.02.06 – 28.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Faltsch Wagoni
➜ 27.02.06 – 28.02.06, 20.00 Uhr, Philharmonie, Kodo
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Cord •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Muffathalle •
Nachtgalerie • •
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 •• •••
Palais • •••
Pacha • •
Pappasitos • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Volksgarten • •
Woanders Club •
Fortsetzung Top-Termine Februar ’06

Seite 9

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9TAXIKURIER
Taxis spielten viele Hausbälle, zu 
denen die Gäste Kulinarisches 
anschleppten, so dass es durchaus geschah, dass eine Wanne mit Gulaschsuppe in einem Taxi umkippte.
Sicher war der Münchner Fasching
und seine Auswirkungen auf die Taxizunft nicht vergleichbar mit dem
Rheinischen Frohsinn, aber bescheiden wie wir sind reichte es uns, nach
dem Motto des Monaco-Franze „a
bisserl was geht immer“ .
Nachdem der Fasching heuer bis 
28. Februar dauert und die Zeit nicht
rosig ist, könnte es ja sein, dass sich
etwas mehr rührt. Die Vermutung, die
Münchner „Maschkerazeit“ habe sich
auf das Oktoberfest verlegt, macht
auch nicht wirklich Spaß. Auch wenn
zur Wiesn jeder seinen Landhausstilanzug aus dem von Mottenkugeldunst beherrschten Zweitschrank aus
dem Keller kramt und sich hineinzwängt bis die Augen gefährlich 
hervortreten. (HM)
Fast beleidigt waren typische Faschingszugfans, wenn ihnen ein Narr
Konfetti oder ähnliches lästiges Zeug
in den Kragen warf. Trotz Schimpfens wurden die Papierfetzerl nicht
entfernt, man war eben beim Maskerazug.
Nach dem Ende des Gaudiwurms
ging die Familien nach Hause, ohne
dem Papa. Der erholte sich von dem
anstrengenden Ausflug bei einer Maß
Bier in seiner Eckwirtschaft gegenüber, bis er zur gemeinsamen Brotzeit
nach Hause kam. 
Der Faschingszug starb mit dem Beginn der U-Bahnbauarbeiten 1968.
Das ganze Zentrum war aufgerissen,
der nötigste Verkehr quälte sich über
Brücken die sich über die Baugruben
spannten. Nach Beendigung des U-
Bahnbaus wurden die Fußgängerzonen eingerichtet und dort ein ebenfalls mattes Faschingstreiben
installiert.
Diese Schilderung lässt vermuten,
dass der Fasching in München immer
schon im Humorkoma lag und nichts
los war.
Bis in die 70er Jahre war der Fasching
für uns Fiaker tatsächlich eine gute
Jahreszeit. Täglich gab es zig Faschingsbälle mit bis 2.000 Besuchern.
Jedes gutbürgerliche Gasthaus, von
denen es mehr gab als heute Imbissbuden, hatte seinen Hausball, Rosenmontagsball und Kehraus am Faschingsdienstag. Eine große Rolle für
Zu Beginn der 50er Jahre bis Ende
der 60er Jahre fand in München ein
Faschingszug statt. Genauso trocken
wie dieser Satz klingt, war der Faschingszug. Nicht, dass dem Gaudiwurm, der ähnlich dem Trachtenund Schützenumzug durch die
Innenstadt führte, keine Besucher anzog, im Gegenteil, der Zugweg war
dicht gesäumt von Zuschauern. Die
wenigen sparsam maskierten Betrachter waren zumeist Zugereiste
und die einzigen, die sich öffentlich
erheiterten.
Es war auch nicht so, dass der Zug
langweilig gewesen wäre. Die Themen der einzelnen Wagen waren lustig bis deftig grob. Letztere fanden
die größte Beachtung und veranlassten die eingeborenen Zuseher zu einem fast ausgelassenen „ja, da verreck“ .
Überschäumende Ausgelassenheit
kennt der Münchner, bayerischen Ursprungs, ohnehin nicht. Ursache für
dieses Verhalten war aber auch nicht
Distanz oder ähnliches, nein keinesfalls. Es war fast ein Ritual den Faschingszug anzuschauen. Die kleineren, noch nicht schulpflichtigen
Bamsen, quengelten so lange, weil
sich nichts sehen von der Gaudi, bis
sie der Papa auf die Schultern setzte.
Anno dazumal
Fasching in München - 
oder a bisserl was geht immer …
Foto: www.atelier-tacke.de
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Seite 10

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Wie funktioniert der Taxameter
Im Gegensatz zum Wegstreckenzähler, der im
Mietwagenverkehr verwendet werden muss,
rechnet der Taxameter den Zeit und Wegstreckenpreis alternierend. Der Fahrpreis setzt
sich also aus dem Streckenpreis und dem
Wartezeitpreis zusammen. 
Wartezeit fällt durch Stehen des Fahrzeuges
oder durch Unterschreiten der Überholgeschwindigkeit an. Wenn das Taxi also so langsam fährt, dass die Geschwindigkeit unterschritten wird, bei der der Wartezeitpreis
unterschritten wird. Die Überholgeschwindigkeit hängt also von der Höhe des Wartzeitund Kilometerpreises ab.
Nach derzeitigem Münchner Taxitarif gibt es
entsprechend der gestaffelten Kilometerpreise
drei verschiedene Überholgeschwindigkeiten:
0 – 5 km 21,– 
e : 1,45 = 14,48 km/h
5 – 10 km 21,– e : 1,30 = 16,15 km/h
10+ km 21,– e : 1,20 = 17,50 km/h
= Überholgeschwindigkeit
Werden die oben angeführten Überholgeschwindigkeiten überschritten, wird nur der
Wegstreckenpreis berechnet – z. B. Stufe 1, bei
20 km werden 29 Euro pro Stunde berechnet,
bei 10 km/h wird die Wartezeit von 21 Euro
pro Stunde gerechnet.
Verkehrsbedingte Wartezeit ist also die Wartezeitberechnung, die der Taxameter selbständig
vornimmt, wenn die Überholgeschwindigkeit
unterschritten wird. Während also die Wartezeit nach dem Stundenpreis von 21 Euro
berechnet wird, entfällt die Wegstreckenberechnung. In diesem Fall wird also eine Mischrechnung automatisch vorgenommen.
Die Fahrpreisberechnung des Taxameters
hängt also von der Länge und Dauer der Fahrt
ab und ist somit kostenecht.
Diesem Vorteil steht die Fahrpreisberechnung
des Mietwagens gegenüber bei der nur die
Wegstrecke berechnet wird. Aber auch diese
Fahrpreisberechnung kann im Mietwagenverkehr unterbleiben, indem einfach Pauschalpreise, je nach Marktlage und Durchsetzbarkeit,
vereinbart werden.
Über die rechtlichen Aspekte und wirtschaftlichen Voraussetzungen der Preisgestaltung
des Taxi- und Mietwagenverkehrs berichten
wir in einem der Folgehefte. (HM)
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe!
Welcher Kollege hat am 1. Januar 2006, 
gegen 2.30 Uhr, auf Höhe des Taxistandes
Weyprechtstraße, vier Jugendliche aufgenommen und ist Richtung Lieberweg gefahren. 
Bitte bei Frau Kokin Erath melden, 
Telefon 089/36 056-228.
Fahndung
An alle Taxifahrer, die sich am Samstag,
10. Dezember, zwischen 14:30 und 16:00 Uhr
am Karlsfelder Bahnhof aufhielten:
Am vergangenen Samstag entwendete der 41jährige Matthias Schmidt ca. 2 Mio. Euro aus
dem Tresor seiner Sicherheitsfirma. Am
Samstag gegen 15 Uhr parkte er seinen
schwarzen BMW 318i (BT-SD-31) am Bahnhof
Karlsfeld, und zwar auf dem P&R-Parkplatz,
der unmittelbar an den Taxistand angrenzt.
Der Wagen parkte auf halber Strecke zwischen
Taxirufsäule und Vorfahrt-Achten-Schild.
Herr Schmidt fällt vor
allem durch seine Körpergröße von 2 m auf.
Vermutlich führte er
mehrere Behältnisse mit
sich (Kisten, Tüten, Koffer, etc.), in denen er ca.
80 kg Bargeld transportierte bzw. in ein anderes Kfz umlud. Wer hat
Herrn Schmidt (s. Foto) gesehen?
Hinweise bitte an die Kripo Fürstenfeldbruck
unter Tel. 08141 / 612-0.
Know How und Qualität. Stimmt!
Einfach clever Taxi fahren
HOTLINE 0180 5 KATI 00 (0180 5 5284 00) | www.kati.de
Kienzle Argo Taxi International GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 5 | 78052 Villingen-Schwenningen
Alboinstraße 56 | 12103 Berlin
Am Samstag, den 7. Januar 2006, 
verstarb der Kollege 
Herr Walter Förster
Taxi 1859
überraschend im Alter von 62 Jahren.

Seite 11

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Die Genossenschaft
11TAXIKURIER
Die wichtigsten Aufgaben des Aufsichtsrates:
Zu §1 Aufgaben
Der Aufsichtsrat hat den Vorstand nach den
gesetzlichen Vorschriften in allen Bereichen
der Geschäftsführung zu überwachen. Dabei
konnten in der Vergangenheit einige Aufsichtsratsmitglieder ihren Aufgabenbereich
und Geschäftsführung unserer Genossenschaft nicht auseinander halten. Dabei ist in
der Geschäftsführung klar definiert, dass der
Aufsichtsrat nicht berechtigt ist, in die Geschäftsführung des Vorstandes einzugreifen,
da §27 des Genossenschaftsgesetzes voll zum
Tragen kommt. Sowohl der Vorstand, als auch
der Aufsichtsrat haben nach Gesetz und Satzung unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen.
Zu § 2 Gesamtverantwortung
Die Aufsichtsratsmitglieder tragen in ihrer
Gesamtheit die Verantwortung für die Überwachung der Geschäftsführung. Dabei ist das
Wort Überwachung für den Aufsichtsrat das
Wesentliche.
Zu § 3 Sorgfaltspflicht,
Verschwiegenheitspflicht und
Haftung usw.
Dieser Paragraph machte ebenfalls in der
Vergangenheit einigen Aufsichtsratsmitgliedern Probleme, um nicht zu sagen, sie waren
total überfordert, da sie sich nicht streng an
den § 3 hielten und die Schweigepflicht für
manchen Aufsichtsrat ein Fremdwort war, in
dem ihr Handeln darin bestand, die Beschlüsse „postwendend“ nach außen zu tragen -
was sich für die Genossenschaft und deren
Mitglieder als nicht förderlich auswirkte. Dieser Zustand war in letzter Zeit besonders gravierend, da nach Sitzungen sofort bestimmte
Personen mit Informationen gefüttert wurden.
Ich führe dieses Thema bewusst an, da nach
einer Aufsichtsratssitzung die gefassten Beschlüsse an Informanten weiter geleitet wurden, um bei einem, für den nächsten Tag bestimmten Gerichtstermin die Beschlüsse
auswerten zu können. Dieses Verhalten von
früheren Aufsichtsratsmitgliedern ist untragbar
und stellt einen groben Verstoß nach §151/1
des Genossenschaftsgesetzes dar. Für einige
Aufsichtsratsmitglieder waren §34 und §41
GenG (Sorgfaltspflichten von Aufsichtsräten),
eine reine „Luftnummer“ - anders ist das Verhalten dieser Personen nicht zu werten. Der §3
Geschäftsanweisung sagt unter anderem aus,
dass die Aufsichtsratsmitglieder verpflichtet
sind, über vertrauliche Angaben usw. auch
nach Beendigung ihres Amtes Stillschweigen
zu bewahren. 
Die außerordentliche Generalversammlung
vom 06. Oktober 2005 wählte zwei neue Vorstandsmitglieder. Die Herren Reinhold Siegel
und Alfred Lehmair. Damit ist laut Satzung die
Vollständigkeit mit dem Vorstandsvorsitzenden
Hans Meißner gegeben. Der Vorstandsvorsitzende, auch Sprecher des Vorstandes genannt,
wird von den Vorstandsmitgliedern bestimmt
und nicht, wie oft irrtümlich angenommen,
vom Aufsichtsrat.
Der Vorstand erstellt für sich einen Geschäftsverteilungsplan wonach geregelt ist, welcher
Vorstand für welches Ressort, bzw. für welchen
Zuständigkeitsbereich verantwortlich zeichnet.
Nach §27 des Genossenschaftsgesetzes ist der
Vorstand für den Geschäftsbereich verantwortlich. Im Klartext, für alles was den gesamten
Aufgabenbereich, wie Vermittlungszentrale,
Investitionen, Personalfragen, Verträge aller
Art, Finanzierungen, Immobilien-Reparaturen
und vieles mehr umfasst.
Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören
auch die gewerblichen Aufgaben, die Informationspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat,
was offen gesagt in der Vergangenheit für
den Vorstand ein schwieriges Unterfangen
(Thema) war. Der Aufgabenbereich besteht
aus einer sehr intensiven Aufgabenstellung,
die ich im Detail nicht ausführen kann. Ich
gehe davon aus, dass sich jedes Mitglied
selbst ein eigenes Bild machen kann. An Arbeitsmangel leidet der Vorstand bestimmt
nicht.
Der Anstellungsvertrag für das Vorstandsmitglied wird ausschließlich vom Aufsichtsrat
abgeschlossen. Zeichnungsberechtigt ist für
den gesamten Aufsichtsrat immer der/die
Aufsichtsratsvorsitzende.
Aufgabenbereich des Aufsichtsrats:
Die Geschäftsanweisung für den Aufsichtsrat
regelt die Aufgabengebiete und Verantwortungsbereiche des Aufsichtsrats nach:
a) Genossenschaftsgesetz
b) der Satzung der Taxi-München eG
c) und Beschlüssen der Generalversammlung
Nach jeder Aufsichtsratswahl ist eine konstituierende Aufsichtsratssitzung einzuberufen,
um die ordnungsgemäßen Wahlen durchzuführen.
Es werden gewählt:
a) Vorsitzende/r des Aufsichtsrats
b) stellvertretende/r Vorsitzende/r
c) Schriftführer/in
d) stellvertretende/r Schriftführer/in
Die/die Aufsichtsratsvorsitzende vertritt den
Aufsichtsrat nach außen. (MH)
Dr. Cichon & Partner
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Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B.Schreiner S.v.Kummer
Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht
regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht
Straf-/Bußgeldsachen
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 12

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Der Aufsichtsrat berichtet:
Wie bereits in der letzten Ausgabe des TAXI-
KURIERS angekündigt, trafen sich die Aufsichtsratmitglieder und die Vorstände am 
8. Dezember 2005 zur monatlichen Sitzung.
Neben den üblichen Tagesordnungspunkten
musste die alljährlich notwendige Inventur
besprochen und eingeteilt werden.
Darüber hinaus wurde die Bildung von zwei
Arbeitsgruppen beschlossen. Eine Arbeitsgruppe wird sich mit Marketing, insbesondere mit Werbung und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen.
Die zweite Gruppe wird sich mit der Ausarbeitung eines Maßnahmekataloges gemäß
Satzung § 50 auseinander setzen. Die
Arbeitsgruppen nehmen ihre Aufgaben im
Januar 2006 in Angriff. Die Ergebnisse der
Arbeitsgruppen werden in einer späteren
Aufsichtsratsitzung mit allen Aufsichtsratmitgliedern erörtert.
Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete der
Vorstand unter anderem über den aktuellen
Stand zum Thema Datenfunk. Insbesondere
wies er darauf hin, dass die ersten Testläufe im
Januar 2006 stattfinden werden. Über die Ergebnisse wird der Vorstand zu einem späteren
Zeitpunkt im TAXIKURIER berichten.
Ihren gemütlichen Abschluss fand die gemeinsame Arbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat bei einem schlichten Abendessen in der
Gaststätte Siebenbrunn.
Ich bin zuversichtlich, dass die gute Zusammenarbeit, die sich zum Ende des letzten
Jahres zeigte, erhalten bleibt und zu einem erfolgreichen Geschäftsbetrieb der Taxi München
eG beiträgt.
Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen wünsche
ich ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006. 
Ich bin sicher, dass es bald allgemein einen
Aufschwung in unserem Gewerbe gibt und
nicht nur Großereignisse wie die Fußball-
WM. der Papstbesuch und die Wiesn lukrative Fahrtaufträge bringen.
Ihre
Christine Reindl
Aufsichtsratvorsitzende
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Seite 13

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13TAXIKURIER
Der Landesverband
Taxi-Kindersicherungsregelung
wird um ein Jahr verlängert
Die Siebte Ausnahmeverordnung zur Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) würde eigentlich
zum Ende dieses Jahres auslaufen, damit also
die spezielle Regelung zur Sicherung von Kindern im Taxiverkehr. Der BZP hat sich jedoch
gegenüber dem Bundesverkehrsministerium
rechtzeitig um eine entsprechende Verlängerung gekümmert und nach Auskunft des
Bundesministeriums für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung (BMVBS) gegenüber dem
BZP wird noch im letzten Verkündungsblatt
des Jahres 2005 eine erneute Verlängerung der
Ausnahmeverordnung um ein weiteres Jahr –
also bis zum 31. Dezember 2006 – erfolgen.
Damit gilt also auch 2006 folgende Regelung,
wenn Kinder im Taxi mitgenommen werden: 
Abweichend von der allgemeinen Regelung,
wonach Kinder unter 12 Jahren, die kleiner als
150 cm sind, in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für
die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur
mitgenommen werden dürfen, wenn amtlich
genehmigte und für das Kind geeignete Rückhalteeinrichtungen verwandt werden (§ 21
Abs. 1a StVO), gibt es für die nicht-regelmäßige Taxibeförderung aus Praktikabilitätsgründen eine Ausnahmevorschrift. Nach dieser sind
maximal zwei Kinder auf Rücksitzen in Taxis
mit Rückhalteeinrichtungen der Gewichtsklassen I (9-18 kg), II (15-22 kg) oder III (18-36
kg) zu sichern, davon wenigstens ein Kind der
Klasse I. Kinder der Gewichtsklasse 0 (0-9 kg)
müssen aufgrund der Sperrigkeit der altersgerechten Sicherheitssysteme und weil davon
ausgegangen werden kann, dass reisende Eltern entsprechende, zur Sicherung geeignete
Tragevorrichtungen bei sich führen, im Taxi
nicht gesichert werden. 
Diese Vorschrift bedeutet nun nicht, dass im
Taxi ständig die entsprechenden Kinderrückhalteeinrichtungen mitgeführt werden müssen,
weil dies mit den Gegebenheiten des Taxiverkehrs, der darauf eingestellt sein muss, dass er
seinen Fahrgäste auch einen entsprechenden
Gepäckraum bspw. für Reisende anzubieten hat,
nicht in Einklang gebracht werden kann. Die
entsprechende StVO-Ausnahmevorschrift ist eine Verhaltensvorschrift, die dem Taxifahrer aufgibt, wenn er Kinder befördert, diese entsprechend zu sichern. Wenn er nicht entsprechende
Kindersicherungseinrichtungen dabei hat, hat er
unverzüglich dafür Sorge zu tragen, dass ein
Kollege (ggf. ein über die Zentrale gesandter),
der die entsprechenden Rückhalteeinrichtungen
bieten kann, die Beförderung durchführt. 
Die Vorzugsregelung gilt nicht bei Mietwagenfahrten und gilt ebenfalls nicht bei regelmäßigen Taxifahrten, also Beförderungen wie bspw.
Kindergartenfahrten, bei denen der Taxifahrer,
weil er sie immer wieder durchführt, davon
Kenntnis hat und sich deshalb darauf einstellen kann, dass er nun speziell zu sichernde
Kinder befördern wird. 
Der Verstoß gegen die Kindersicherungspflicht
wird im Regelfall dann, wenn ein Kfz-Führer
bei der Kinderbeförderung nicht für die vorschriftsmäßige Sicherung gesorgt hat, mit
30 Euro bei einem bzw. 35 Euro bei mehreren
Kindern geahndet, zusätzlich gibt es einen
Punkt und es werden 40 Euro bzw. 50 Euro
fällig, wenn ein bzw. mehrere Kinder überhaupt nicht gesichert werden. 
Taxifahrerin in Flensburg
ermordet aufgefunden!
Tief betroffen müssen wir Ihnen von dem
dritten Kapitalverbrechen dieses Jahres mit
tödlichem Ausgang berichten. Die 62-jährige
Taxifahrerin Rosemarie Jochinsen wurde am
frühen Dienstagmorgen in der Nähe ihres
Fahrzeuges tot aufgefunden. 
Ein Passant hatte gegen 5.00 Uhr das verlassene Taxi in einem abgelegenen Gebiet im Flensburger Ortsteil Mürwik bemerkt und wenige
Meter davon entfernt die Tote aufgefunden.
Das Fahrzeug war wegen entleerter Batterien
nicht mehr fahrbereit und hatte offenbar schon
mehrere Stunden mit eingeschalteten Scheinwerfern gestanden. Am Nachmittag suchten
Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Eutin
das hügelige Gelände in der Nähe der Flensburger Förde bis zum Einbruch der Dunkelheit
ab. Nach Polizeiangaben lassen alle Umstände
auf ein Kapitaldelikt schließen, nähere Angaben erfolgen aus ermittlungstaktischen Gründen jedoch derzeit nicht. Nach unbestätigten
Berichten ist jedoch davon auszugehen, dass
Rosemarie Jochinsen erstochen wurde.
Rosemarie Jochinsen war wegen Ihres Engagements, Fleißes und ihrer Hilfsbereitschaft besonders beliebt. Sie war seit vielen Jahren im
Gewerbe tätig und sollte in naher Zukunft das
Fuhrgeschäft übernehmen, für das sie tätig
war. Sie hinterlässt einen Ehemann, vier erwachsene Kinder und mehrere Enkel. Ihnen
gilt unsere tiefe Anteilnahme. 
Bis zu 40 Prozent weniger
Diesel-Partikel
Stuttgart – Ab sofort bietet Mercedes-Benz für
die Dieselmodelle der C- und E-Klasse ein
Nachrüstsystem an, das die Partikel-Emissionen deutlich vermindert. Es eignet sich zum
Einbau in Fahrzeuge mit Vierzylinder-Dieselmotor, die ab Juni 2003 produziert wurden.
Der Preis inklusive Einbau beträgt 799 Euro.
Das Nachrüstsystem für die Vierzylindermodelle der C- und E-Klasse vereint zwei Abgasreiniger in einem Gehäuse: einen Oxidationskatalysator, der gasförmige Abgasschadstoffe
umwandelt, und einen Partikel-Reduktionskatalysator, in dem die Rußteilchen gesammelt
werden und bei einer Abgastemperatur von
mehr als 250 Grad Celsius verbrennen. Dadurch vermindert sich der Partikelausstoß um
bis zu 40 Prozent und liegt unter dem Grenzwert der EU-4-Abgasvorschrift. (HM)

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14 TAXIKURIER
Fahrten ohne Einschalten des Taxameters sind grundsätzlich verboten. Ungeachtet dessen greift diese Unsitte in
Zeiten der Geiz-ist-geil-Mentalität
immer mehr um sich. Dass dabei ganze
Eigentumswohnungen vielen Mehrwagenunternehmern abgezweigt werden,
scheint manche überhaupt nicht zu
interessieren. Ursachenforschung vom
TAXI-KURIER mit den Unternehmern
Thomas Ballnath, Heribert Wurm und
mit Hans Meißner
Aufgerüttelt durch das erschreckende
Ergebnis des Taxi-Checks im TAXI-
KURIER vom Oktober 2005 (Seite 28)
ist eine teure Unsitte im Taxigewerbe
wieder einmal in den Blickpunkt gerückt: Das Fahren ohne Uhr. Die Problematik ist nicht neu. Neu ist allerdings die deutliche Zunahme sowohl
von Kunden-, als auch von Fahrerseite. Kann sein, dass die Verlockungen nachts größer sind als untertags,
aber ein Zehner pro Schicht ist immer drin. Ein Zehner, denkt man da
leicht, was ist das schon! Oder wie es
Heribert Wurm leicht resignierend
formuliert: „Zehn Euro, das sind gerade mal sechs Kilometer, wie soll
man das kontrollieren?“ Und das ist
in der Tat das Hauptproblem. Logisch, dass sich gravierende Differenzen zwischen gefahrenen und besetzten Kilometern feststellen lassen.
„Den Kilometer unter einem Euro,“
sagt Thomas Ballnath (12 Taxis), „da
wird beobachtet.“ Die Schnauze voll
von Beobachten und Ermahnungen
hat Siegfried Eidenmüller, EiSi-Taxi
im Fuchsbau. Seine 29 Fahrzeuge
sind mit dem sog. „Taxi-Wächter“
ausgerüstet. Der kostet ca. 300,- Euro
inkl. Einbau, funktioniert am Vordersitz mit Sitzkontakt und auf den
Rücksitzen per Lichtschranke. Im
Gegensatz zu den vorsintflutlichen
Modellen aus grauer Vorzeit, regeln
die nicht mehr die Dieselzufuhr ab,
sondern schalten nach 100 Metern
automatisch den Taxameter an. Und
was hat Kollege Eidenmüller freudig
festgestellt: „Ohne exakte Auswertungen in der kurzen Zeit, lässt sich
schon nach den ersten zwei Monaten
ein deutlich besserer Kilometerschnitt
beobachten.“ Denn über eins geben
sich alle drei keine Illusionen hin:
Den Stich um die Ecke für zehn Euro
ohne Uhr nehmen 99 Prozent aller
Fahrer mit. 
Dabei geht es in erster Linie gar nicht
um einen günstigeren Preis, wobei
sich die meisten Kunden mit sog.
„Pauschalen“ oft selber betrügen. Es
geht schlichtweg um die Basarmentalität der “Geiz-ist-geil”-Schwachköpfe. Kein Mensch würde auf die Idee
kommen, im Biergarten zu fragen ob
er die Maß ein bißchen billiger bekommt. Aber im Taxi glauben das
immer mehr. Und gerade die, die es
eigentlich besser wissen müssten,
Großkunden wie bspw. Mc Kinsey
drücken die Preise. Allerdings nicht
mit unserem Vorstandsvorsitzenden
Hans Meißner. Der weiß nämlich,
dass keines seiner Genossenschaftsmitglieder etwas zu verschenken hat
und die rechtlichen Auswirkungen
gehören sowieso zu seinem Steckenpferd. Und die sind ziemlich gravierend. Fahren ohne Uhr ist ein Ordnungswidrigkeit (OWI) und kann
zwischen 100 und 150 Euro kosten,
bei wiederholten Malen hat es auch
Auswirkungen auf die Verlängerung
des Personenbeförderungsscheins.
Das KVR geht dagegen knallhart vor.
In jedem Fall ist es immer Grund für
eine fristlose Kündigung seitens des
Unternehmers. Und dass Fahrer von
ihrem Unternehmer für unverhältnismäßige Leerfahrten zur Kasse
„Geh, lassen’s doch die Uhr aus!“
Titelthema
Können Sie es sich wirklich leisten, 
jedes Jahr auf eine Eigentumswohnung 
in bester Lage zu verzichten?
Heribert Wurm, Hans Meißner und Thomas Ballnath

Seite 15

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15TAXIKURIER
gebeten werden können, hat das
Amtsgericht München schon 1983
festgestellt (AG München, AZ 4 C 11
9 24/83). Und wenn mehr Fahrgäste
über ihre Rechte aufgeklärt wären,
müsste es den Fahrern angst und
bang um ihre Einnahmen sein. Denn
§ 37 BOKraft sagt eindeutig, dass ein
Fahrgast nur den Preis entrichten
muss, der auf der Uhr steht. Und der
wäre in dem Fall ja Null komma Null.
Auf etwas anderes hat der Fahrer keinen Anspruch. „Dafür lassen wir jetzt
extra einen Aufkleber drucken,“ so
Hans Meißner, „und in der nächsten
TTO steht drin, dass er gut sichtbar
im Taxi angebracht werden muss.“
Bis es soweit ist, werden Kollegen als
Kontrolleure unterwegs sein, die Ausschau nach den schwarzen Schafen
halten.
Also Schluss mit lustig. Und das ist
auch dringend nötig. Stellt man
nämlich für einen Mehrwagenbesitzer
mit 20 Autos, die durchschnittlich an
300 Tagen im Jahr doppelschichtig
im Einsatz sind, eine Hochrechnung
auf, und pro Schicht werden nur
zehn Euro ohne Uhr gefahren, gehen
dem Unternehmer schlappe 120.000
Euro (!) durch die Lappen. In Worten:
Einhundertzwanzigtausend. Oder anders gesagt: Das ist mehr als bei den
meisten übrigbleibt. 
Damit die Qualität des Fahrpersonals
wieder deutlich ansteigt, und die
Unternehmer besonders im Hinblick
auf die Großereignisse im Lauf des
Jahres nicht mehr auf jeden „Batschaken“ angwiesen sind, sondern ihre Fahrer wieder raussuchen können,
will der Vorstandsvorsitzende einen
alten Brauch neu aufleben lassen.
Meißner: „Genossenschaftsmitglieder
und Unternehmer dürfen bei mir wieder in die Liste der schlechten, unzuverlässigen und auffälligen Fahrer
Einblick nehmen. Vielleicht kapieren
ja auch alle Mehrwagenunternehmer
irgendwann einmal, dass sie nicht
um jeden Fahrer aus den Niederungen unserer Gesellschaft froh sein
müssen.“ (PG, PR)
Ab sofort sind Kollegen als 
Kontrolleure unterwegs, die Jagd auf
schwarze Schafe machen.
Mini-Steckbrief:
Name: Ballnath
Vorname: Thomas
Taxiunternehmer und Mitinhaber
der Ballnath GmbH Versicherung
Alter: 28
Sternzeichen: Krebs
Familienstand: Ledig
Geburtsort: Gräfelfing
Aufgewachsen: Gräfelfing
Wohnort: Neuried
Hobbies: Segeln, Wandern, Golfen
Musik: Nichts bestimmtes
Urlaub: Italien
Mini-Steckbrief:
Name: Wurm
Vorname: Heribert
Taxiunternehmer und Münchens
größter Anbieter von Leihtaxen
(siehe auch TAXIKURIER 01/05)
Alter: 55
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: Ledig
Geburtsort: Linz
Aufgewachsen: Linz
Wohnort: Obermenzing
Hobbies:Ski, Segeln, Tennis, Angeln
Musik: Rock und Rachmaninov
Urlaub: Skandinavien, Toskana,
Frankreich

Seite 16

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verwahrt werden. Ein Ablegen in Reichweite
des Fahrgastes darf mit Recht als „grob fahrlässig“ gelten. Und falls wir am Stand das Taxi
verlassen oder zwischendrin mal „auf’s Häus’l“
müssen, geht unser treuester Begleiter natürlich mit uns. Es müssen schon begnadete
Künstler ihres Fachs sein, die den Geldbeutel
im (vielleicht sogar unverschlossenen) Taxi liegen lassen und sich dann wundern, wenn er
„Beine bekommt“ . Vor wenigen Jahren hatte
sich ein „Fachmann im Beinemachen“ im Raum
Neuperlach darauf spezialisiert, bei abgestellten
Taxis die Seitenscheiben einzuschlagen und
nach Taxigeldbeuteln zu suchen. Was soll man
sagen: In vielen Fällen wurde er fündig!
Als routinierter Fiaker wird man in der „großen“ Geldbörse neben den Münzen sowieso
nur einen Betrag verwahren, der das Wechseln
des nächsten 50ers erlaubt. Alles andere
inklusive der mittlerweile eingefahrenen
Umsätze findet in einem zweiten Portemonnaie
Platz. 
Der Autor hat zu seinen Anfangszeiten als
Taxler noch Kollegen gekannt, die ein- oder
sogar mehrmals pro Schicht ihre überschüssigen Bargeldbestände mittels sogenannter
„Geldbomben“ im Tresor ihrer Hausbank deponierten. Aufgrund der mittlerweile speziell für
Kleinbeträge uninteressanten Kostenstruktur
dieses Systems dürfte dies heute wohl nicht
mehr vorkommen.
Unabhängig davon empfiehlt es sich, unnötige
„Dickmacher“ zu vermeiden. So haben weder
Führerscheine oder Ausweise noch Konzessionsunterlagen und Quittungsblöcke etwas im
Taxigeldbeutel verloren. Der Fahrgast darf erst
gar nicht den Eindruck bekommen, hier sei etwas zu holen. Auch fällt es im Falle des Falles
leichter, die Geldbörse „freiwillig“ herauszugeben, wenn nichts darin ist, dessen Wiederbeschaffung mit hohen Kosten oder Aufwand
verbunden ist.
Unter Spöttern gilt der Taxigeldbeutel als das
Körperteil des Taxlers, das am ehesten einem
Argument zugänglich ist. Tatsächlich halten
wir kaum ein anderes Arbeitsgerät so oft in der
Hand wie ihn, am liebsten natürlich zum Kassieren.
Gleichzeitig ist der Taxigeldbeutel, den wir
höchstwahrscheinlich als „Bedienungsgeldbörse“ gekauft haben, aber auch ein allgemein anerkanntes Erkennungszeichen unseres Berufsstandes. Er dient als Ausweis, wenn wir in
Schnellrestaurants unseren „Taxlerkaffee“ abholen (der im Gegensatz zum „Fernfahrerkaffee“ wirklich eine kostenloser Becher Kaffee
ist). Und wenn in einem Lokal die Lautsprecherboxen mit einer Wattzahl brüllen, die einem
Mehrfachen der am durchschnittlichen Taxistand wartenden PS-Zahl entspricht, dann informiert der hochgehobene Taxigeldbeutel
trotz akkustisch nicht möglicher Verständigung den Kellner über die Ankunft des Taxis.
Natürlich kann er manchmal auch zu einem
Objekt der Begierde werden: Ein Junkie auf der
verzweifelten Suche nach dem nächsten
„Schuss“ kann beim Anblick einer prall gefüllten Taxlergeldbörse schon mal auf dumme Gedanken kommen. Um dem vorzubeugen, lautet
die Devise: ´Alles unterlassen, was einen Fremden auf die Idee bringen könnte, hier gebe es
lohnende Beute´. Wenn bei einem Taxiüberfall
die Zeitungsnachricht lautet: „… Monatsumsatz erbeutet …“, dann handelte es sich bei
dem überfallenen Taxifahrer entweder um einen Dilletanten oder einen Zocker. So man
nicht zu der Spezies gehört, die immer „etwas
Kleingeld“ für den Fall mit sich herumtragen,
dass irgendwo ein Spielchen geht, ist es ratsam, nicht mehr Bares mitzunehmen, als man
voraussichtlich zum Wechseln und vielleicht
noch zum Tanken braucht.
Die Münchner Taxitarifordnung schreibt vor:
„Der Taxifahrer muss während des Dienstes einen Betrag bis zu 50 Euro wechseln können.“
(1) Das bedeutet, dass wir als Taxifahrer mit
ca. 100 Euro in Scheinen und vielleicht nochmal 30-50 Euro in Münzen ausreichend gespickt sind, um die ersten drei 50er „auszuhalten“ . Dann bleibt uns immer noch die
Möglichkeit, entweder bei einem Kollegen oder
in einer Tankstelle zu wechseln. Falls uns bei
der ersten Fahrt gleich ein 100-Euro-Schein-
Kandidat einsteigt, muß der halt einen kleinen
Umweg über die nächste Wechselmöglichkeit
bezahlen. Der Satz in der TTO: „Fahrten zum
Zweck des Geldwechsels gehen zu Lasten des
Fahrers“ (2) bezieht sich nur auf die 50-Euro-
Grenze im Satz davor.
Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der
Funkzentrale Hilferufe in der Art: „Der Fahrgast hat meinen Geldbeutel aus der Mittelkonsole einfach mitgenommen ...“ Unbeschadet
der Tatsache, dass die Zentralisten im Rahmen
ihrer Möglichkeiten natürlich versuchen werden, dem Fahrer zu helfen, stellt sich die Frage:
Was macht der Geldbeutel eigentlich in der
(vielleicht noch unverschlossenen) Mittelkonsole?
Generell gilt: Am besten ist der Taxigeldbeutel
am Körper aufgehoben. Sollte das (z.B. wegen
sommerlich leichter Kleidung) nicht möglich
sein, kann er notfalls in einer, möglichst verschließbaren, Ablage auf der Fahrertürseite
Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz
prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen
wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. 
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. 
Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern.
Rund um’s Taxi
Heute: Der Taxi-Geldbeutel 
Foto: www.atelier-tacke.de
16 TAXIKURIER
Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor
Kein anderes Arbeitsgerät halten wir so
oft in den Händen wie den Geldbeutel
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de

Seite 17

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Es gibt sogar Kollegen, die noch einen weiteren Taxigeldbeutel mitführen, einen sogenannten „Blender“ . Dessen Inhalt besteht aus zerschnittenem Zeitungspapier und einer Ladung
Centstücken. Obwohl er tunlichst gut gefüllt
erscheint, fällt hier die „Trennung“ am leichtesten.
Auf die häufigen Fahrgastfragen: „San’s scho
lang unterwegs?“ oder: „Is’ heit scho’ was
’ganga?“ gibt der Verfasser gerne eher ausweichende Antworten wie: „… so lang no’ net …“
oder: „… mei, kann’t scho’ besser sei …“ (ausdrücklich nicht verbunden mit dem häufig anzutreffenden Jammern über das schlimme Los
des Taxifahrers, das an dieser Stelle auf’s
Schärfste verurteilt wird), um auch hier ein
Schätzen der mitgeführten Bargeldbestände zu
erschweren.
Denn eines ist klar: Sollte es zu einem ernsthaften bewaffneten Raubversuch kommen, läßt
man sich besser nicht zu Kampfhandlungen
verleiten. Geld ist ersetzbar, Leben oder Gesundheit nicht. Der Überraschungsvorteil liegt
auf der Seite des Angreifers und im Auto ist
der Bewegungsspielraum so eingeengt, dass
selbst trainierte Nahkämpfer nicht von einer
kalkulierbaren Chance ausgehen können. Viel
wichtiger ist es, sich das Aussehen des bzw.
der Täter einzuprägen, um für die Verfolgung
der flüchtigen Täter einigermaßen sinnvolle
Beschreibungen abgeben zu können. Allzu oft
beschränken sich die Äußerungen überfallener
Taxifahrer auf: „… zwei oder drei Jugendliche,
ich habe sie nicht genau gesehen …“, was dann
die Suche von Polizei und Kollegen ziemlich
aussichtslos werden lässt.
Die wesentlichen Punkte nochmals 
in der Zusammenfassung:
➜ Bargeld im Taxigeldbeutel nur für den
nächsten 50er, den Rest getrennt verwahren
➜ Geldbeutel nicht in Reichweite des
Fahrgastes verwahren
➜ beim Verlassen des Taxis Geldbeutel
mitnehmen
➜ weder Ausweis- oder Konzessionsunterlagen
noch irgendwelche „Dickmacher“ im Taxigeldbeutel
➜ den Fahrgästen gegenüber keine Anhaltspunkte über Umsätze und Bargeldbestände
geben
➜ bei einem Raubüberfall keine Gegenwehr,
aber Anhaltspunkte für Täterbeschreibung
sammeln
Quellen:
1. TTO (Taxitarifordnung) München, 
Stand 12.8.2003, § 2.9, Satz 1
2. TTO München, § 2.9, Satz 2 
Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem 
Thema „Ausrüstung im Taxi“beschäftigen.
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Anzahlung 5.500,00 €*
Laufzeit 37 Monate
eff. Zinssatz 2,94%
Schlußzahlung 5.180,00 €*
monatliche Rate 469,00 €*
Supergünstige Finanzierungen.
WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER

Seite 18

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Münchner Straßen-Namen
Rankestraße, Schwabing-West *1906: Leopold
von Ranke (1795-1886), Historiker; ab 1825
Professor für Geschichte in Berlin, von 1832
bis 1836 Herausgeber der „Historisch-politischen Zeitschrift“; 1858 erster Vorsitzender der
Historischen Kommission bei der Bayerischen
Akademie der Wissenschaften; Ranke machte
die Quellenforschung und Quellenkritik zum
zentralen Anliegen der historischen Forschung
und Wissenschaft und gilt deshalb als Begründer der modernen Geschichtswissenschaft; seine Hauptwerke; „Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation“ (1839-1847), „Zwölf
Bücher preußischer Geschichte“ (1874), „Englische Geschichte“ (1859-1868), „Weltgeschichte“ (1881-1888), unvollendet).
Rapotostraße, Laim *1945: Rapoto war ein
Münchner Adliger, der 1274 vor seinem Aufbruch zum Kreuzzug das Heilig-Geist-Spital
mit einem Vermächtnis bedachte; Rapoto ist
auf dem Piloty-Bild „Monachia“ dargestellt,
das ursprünglich im Neuen Rathaus hing.
Rappelhofstraße, Zamdorf *1962: Rappelhof
war ein ehemaliger Bauernhof mit Gaststätte
in Bogenhausen.
Rappenweg, Kirchtrudering *1932: Nach dem
Rappen, einem Pferd mit völlig schwarzem Fell.
Rathenaustraße, Harthof *1947: Walther Rathenau (1867-1922), Industrieller und Politiker;
war nach dem Ersten Weltkrieg Reichsminister
für den Wiederaufbau (1921), schloss am 7.
Oktober 1921 mit Frankreich das Wiesbadener
Abkommen über die deutschen Sachlieferungen im Rahmen der Reparationsverpflichtungen; Rathenau schloss als Außenminister am
16. April 1922 den Rapallo-Vertrag mit der
Sowjetunion ab; wurde von nationalistischen
und antisemitischen Kreisen als „Erfüllungspolitiker“ verhöhnt und 1922 von zwei Offizieren
der rechtsextremen Organisation Consul ermordet.
Rathgeberstraße, Moosach *1915: Nach der nahe gelegenen Waggonfabrik Josef Rathgeber,
die 1852 in München (zunächst an der Marsstraße) gegründet wurde, später nach Moosach
verlegt und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.
Ratzingerplatz, Obersendling *1931: Moritz
Ratzinger (1849-1930), Generalleutnant; Ehrenmitglied und Ehrenbeirat der ehemaligen
„Freiwilligen Sanitätskolonie“ .
Rauchstraße, Bogenhausen *1887: Christian
Daniel Rauch (1777-1857), Berliner Bildhauer;
schuf neben vielen Denkmälern, Büsten und
Sarkophagen in Berlin sieben Büsten für die
Walhalla und das Denkmal von König Maximilian I. Joseph vor dem Münchner Nationaltheater.
Regerplatz, Au *1899: 1) Max Reger (1816-
1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Mariahilf
in der Au. 2) Max Reger (1873-1916), Komponist; lebte ab 1901 in München, wurde 1905
Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie der Tonkunst in München, ab 1907 Professor in Leipzig; sein umfangreiches Werk, an
Bach orientiert, von Brahms beeinflusst, umfasst alle musikalischen Gattungsbereiche außer der Oper.
Regina-Ullmann-Straße, Oberföhring *1964:
Regina Ullmann (1884-1961), schweizerische
Schriftstellerin; die lange Zeit in München lebende Autorin schrieb Romane, Novellen und
Gedichte; ihr Werk ist weltabgewandt, der
Fantasie und dem Traumleben hingegeben.
Reichenbachstraße, Isarvorstadt *nach 1831:
Georg von Reichenbach (1771-1826), Mechaniker und Ingenieur; Mitbegründer einer mechanisch-mathematischen Anstalt 1804 und einer
optischen Anstalt in Benediktbeuern 1809;
entwickelte so genannte Wassersäulenmaschinen zur Überwindung von Höhenunterschieden beim Bau der Soleleitung Berchtesgaden-
Reichenhall (1817); seine Büste wurde in die
Ruhmeshalle aufgenommen; er war Mitglied
der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Reifenstuelstraße, Isarvorstadt *1890: Hans
(Hanns) Simon Reifenstuel (Reifenstuehl)
(1548-1620), Baumeister; war seit 1602 Hofbaumeister in München; erbaute die erst 1912
aufgelassene Soleleitung mit sieben Brunnenhäusern von Reichenhall bis Traunstein.
Reisingerstraße, Isarvorstadt *1906: Franz Reisinger (1787-1855), Arzt; 1819 bis 1824 Ordinarius an der Universität Landshut; ab 1831
Direktor des Augsburger städtischen Krankenhauses, vermachte der Universität München testamentarisch 300.000 Gulden für die Organisation einer Ärztebildungsanstalt; es entstand
im Jahr 1863 die seinen Namen führende alte
Poliklinik in der Sonnenstraße (1942 bei einem
Luftangriff zerstört), sowie in den Jahren 1907
bis 1910 die - auch Neues Reisingerianum genannte - Universitäts-Poliklinik an der Pettenkoferstraße; zahlreiche Veröffentlichungen zur
Chirurgie und Augenheilkunde.
Reitmorstraße, Lehel * 1898: Anna Reitmor(in)
gest. vermutlich nach 1454), Münchner Bürgerin; rettete nach der Flucht des Ratschronisten
und Bürgermeisters Jörg Kazmair dessen Aufzeichnungen über die Bürgerunruhen ab 1397,
die „Geschichte Münchens unter der Vier Herzog-Regierung 1397 bis 1413“ .
Q/R
18 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Quagliostraße, Untergiesing *1899: Quaglio
hieß eine Künstlerfamilie aus Oberitalien, die
seit Ende des 18. Jahrhunderts in München ansässig war und vorwiegend Theater- und Dekorationsmaler hervorbrachte; der vielleicht
bedeutendste unter diesen war Domenico Quaglio (1786-1837), der Begründer der Münchner
Architekturmalerei und wichtigster Vedutenmaler der Romantik.
Quiddestraße, Neuperlach Nord *1966: Ludwig
Quidde (1858-1941), Historiker und Politiker,
schloss sich zuerst der Deutschen Volkspartei
an, nach dem Ersten Weltkrieg trat er der
Deutschen Demokratischen Partei bei und war
nach deren Spaltung Mitbegründer der „Vereinigung unabhängiger Demokraten“; er setzte
sich als überzeugter Pazifist bereits vor 1900
für Abrüstung ein und war von 1914 bis 1929
Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft; 1927 erhielt er den Friedensnobelpreis,
1933 emigrierte er in die Schweiz.
Rablstraße, Au *1898: Hermann Rabl (1778-
1848), Stadtpfarrer an der Mariahilfkirche in
der Au, die 1831 bis 1839 durch seine Initiative und unter finanzieller Mithilfe von König
Ludwig I. und von Auer Bürgern gebaut wurde.
Radlkoferstraße, Sendling *1887: Jakob Radlkofer (1788-1862), Magistratsrat in München; war
1819 Stadtrentenkassier in München, ebenfalls
1819 Wahl zum Rechtsrat; besondere Verdienste um die Bienen- und Obstbaumzucht.
Radlsteg, Altstadt *seit vor 1540: Die Straße
war im Mittelalter ein Bach; die Häuser an der
Westseite waren nur durch einen Bohlensteg
erreichbar; da diesen Bohlensteg nur Fußgänger, aber keine Fuhrwerke passieren konnten,
war der Zugang zum Steg durch ein als „Radl“
bezeichnetes Drehkreuz abgesichert; der Bach
(Kalten- oder Katzenbach genannt) wurde
1872/73 überwölbt, seither eine Straße.
Rainfarnstraße, Feldmoching/Hasenbergl
*1938: Nach dem Rainfarn, einer Pflanze aus
der Gattung der Korbblütler, häufig auf Wiesen, Feldern und Uferrändern (eine Art der
Chrysanthemen).
Rambergstraße, Maxvorstadt *1877: Artur Georg Freiherr von Ramberg (1819-1875), Maler,
Lithograf und Zeichner; war ab 1866 Professor
an der Akademie der Bildenden Künste in
München; er schuf Genre- und Historienbilder
unter dem Einfluss der niederländischen Malerei, außerdem wurde er als Illustrator bekannt.

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Renatastraße, Neuhausen *1891: Renata von
Lothringen (1544-1602), Gemahlin Herzog
Wilhelms V (des Frommen) von Bayern; das
Turnier anlässlich der Hochzeit Wilhelms V.
mit Renata von Lothringen im Jahr 1568 wird
im Glockenspiel am Neuen Rathaus dargestellt.
Residenzstraße (um 1370 ein Teil davon bei den
Barfüßern vor 1367 bis nach 1805 ein Teil davon Schwabinger Gasse), Altstadt * seit vor
1683: Nach der Münchner Residenz, dem Fürstensitz der Wittelsbacher, hervorgegangen aus
der seit 1385 hier errichteten Neuveste; die
verschiedenen Gebäudekomplexe entstanden
im Lauf von Jahrhunderten unter den jeweiligen wittelsbachischen Herzögen, Kurfürsten
und Königen; das Antiquarium (1569-1571) ist
der älteste noch erhaltene Bau; die Residenz
wurde im Zweiten Weltkrieg aufs Schwerste
zerstört; Wiederaufbau seit 1946, 1980 im Wesentlichen abgeschlossen.
Richard-Strauss-Straße, Bogenhausen *1915:
Richard Strauss (1864-1949), Komponist; der
bedeutendste Musikdramatiker seit Richard
Wagner, geboren als Sohn eines Hornisten am
Hoftheater in München; 1886 wurde er dritter,
1896 erster Kapellmeister in München; ab
1898 in Berlin, von 1919 bis 1924 in Wien
tätig; wichtig für seine Bühnenwerke war die
lange und intensive Zusammenarbeit mit Hugo
von Hofmannsthal, der die Libretti schrieb für
viele Strauss-Opern; bedeutsam auch als Komponist von Kammermusik, Orchestermusik und
Liedern; Ehrenbürger der Stadt München.
Richard-Wagner-Straße, Maxvorstadt *1898:
Richard Wagner (1813-1883), Komponist;
schuf den Begriff des Musikdramas und verstand die Inszenierungen seiner Opern als Gesamtkunstwerk: wirkte auf Wunsch von König
Ludwig II. von 1864 bis 1871 in München, wo
auch seine Werke „Tristan und Isolde“ (1865),
„Die Meistersinger von Nürnberg“ (1868),
„Rheingold“ und „Die Walküre“ uraufgeführt
wurden; 1872 siedelte er nach Bayreuth über,
legte den Grundstein für das Festspielhaus
(1876 mit dem „Ring“ eingeweiht; finanziell
unterstützt von Ludwig II. von Bayern.
Richelstraße, Neuhausen *1906: Bartholomäus
Richel (1580-1649), „Geheimer Ratskanzler“
unter Kurfürst Maximilian I. während des Dreißigjährigen Krieges; Bayerns Vertreter bei den
Verhandlungen für den Westfälischen Frieden.
Ridlerstraße, Schwanthalerhöhe *1878: Ridler
hieß ein reiches Münchner Patriziergeschlecht,
deren Mitglieder vom 13. bis zum 18. Jahrhundert nachweisbar sind.
Riedenburger Straße, Steinhausen *1962: Nach
Riedenburg, der Stadt im Altmühltal im Kreis
Kehlheim.
Riesenfeldstraße,Milbertshofen *1913: Nach dem
Riesenfeld, einem ehemaligen Weiler bei Schwabing, eingemeindet 1913 mit Milbertshofen.
Riesstraße, Moosach *1953: Hans Ries (1855-
1930), Direktor des Münchner Gaswerkes; entwickelte die später in allen Gaswerken eingeführten Schrägkammeröfen.
Rindermarkt, Altstadt * seit vor 1242: Der älteste überlieferte und noch erhaltene Münchner
Straßenname; benannt nach dem früher wohl
auf diesem Platz abgehaltenen Großviehmarkt,
der aber schon vor 1369 an den Anger verlegt
wurde.
Ringseisstraße, Ludwigsvorstadt *1887: Johann
Nepomuk von Ringseis (1785-1880), Arzt; ab
1824 Professor für Medizin „am Spital“ in
München und erster Kreismedizinalrat bei der
Regierung des Isarkreises, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; ab 1826
ordentlicher Professor an der Universität München; veranlasste die Verlegung der Universität
von Landshut nach München (1826).
Robert-Koch-Straße, Lehel *1931: Robert Koch
(1843-1910), Arzt und Bakteriologe; er entdeckte das Tuberkulosebakterium (1882) und
den Choleraerreger (1883) und erforschte auf
vielen Reisen tropische Infektionskrankheiten
(Malaria, Schlafkrankheit); er beeinflusste die
moderne Medizin entscheidet und wurde
Hauptbegründer der modernen Bakteriologie;
1905 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie
oder Medizin. 
Rockefellerstraße, Harthof *1954: John Davison
Rockefeller (1839-1937), amerikanischer
Unternehmer; Begründer der Standard Oil
Company (1870) stiftete über 500 Millionen
Dollar für die Wissenschaft, für philanthropische, karitative und pädagogische Zwecke
(Rockefeller Foundation); der Gebäude der
Forschungsanstalt für Psychiatrie in München
wurde aus Mitteln der Rockefeller-Stiftung
finanziert.
Roecklplatz, Isarvorstadt *1915: Roeckl heißt
eine Münchner Familie, die 1839 eine noch
heute bestehende Leder- und Handschuhfabrik
gründete.
Römerstraße, Schwabing-West *1890: Nach
den Bewohnern der Stadt Rom bzw. den Bürgern der ehemaligen Römischen Republik.
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20 TAXIKURIER
Röntgenstraße, Bogenhausen *1916: Wilhelm
Konrad Röntgen (1845-1923), Physiker; seit
1890 Professor für Physik an der Universität
München, er entdeckte 1895 bei Experimente
mit einer Kathodenstahlröhre die nach ihm
benannten Röntgenstrahlen; 1901 erhielt er
den ersten Nobelpreis für Physik; Mitglied der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Romanstraße, Nymphenburg *1903: Rudolf
Ernst Philipp August Freiherr von Roman zu
Schernau (1836-1917), Regierungspräsident;
seit 1876 Bezirksamtmann beim Bezirksamt
München links der Isar; von 1893 bis 1909
Regierungspräsident von Oberfranken.
Rondell Neuwittelsbach, Neuhausen *1890:
Nach der 1880 anlässlich des 700 jährigen Jubiläums des Hauses Wittelsbach gegründeten
Villenkolonie gleichen Namens in Neuhausen.
Rosenkavalierplatz, Bogenhausen *1964: Nach
der Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard
Strauss (Text von Hugo von Hofmannsthal);
Uraufführung 1911 in Dresden.
Rosental (früherer Name seit 1368 Krottental),
Altstadt *vor 1440: vielleicht in Anlehnung an
die nahe Rosenstraße.
Rose-Pichler-Weg (früher Dornfinkenweg),
Siedlung Neuherberg *1996: Rose Pichler
(1897-1979) errichtete die „Rose- und Alphonse-Pichler-Stiftung“, deren Einkünfte für alte
und bedürftige Münchner Bürger verwendet
werden.
Roter-Turm-Platz, Sendling *1958: Nach dem
Roten Turm, einem ehemaligen Vorwerk des
Isartors am Westufer der Isar (1517-1519 errichtet, Name nach seiner roten Bemalung oder
unverputzten Ziegelsteinen); er wurde 1705
von den Bauern des bayerischen Oberlandes
vorübergehend besetzt, 1796 von den anrückenden Franzosen beschossen und musste
abgebrochen werden.
Rotkreuzplatz, Neuhausen *1903: „Rotes Kreuz“
ist der Name der größten freiwilligen Hilfsorganisation der Welt (Krankentransport und
–pflege, Sanitätsdienst, Gefangenen- und
Flüchtlingsfürsorge sowie Suchdienst, Bergund Wasserwacht u.v.a.), entstanden 1863 auf
Anregung von H. Dunant zur Milderung der
Leiden des Krieges; am Rande des Platzes steht
seit 1892 ein Rotkreuzkrankenhaus und seit
1906 ein Rotkreuzschwesternhaus.
Rottmannstraße, Maxvorstadt *1872: Carl Anton Joseph Rottmann (1797-1850), Maler; bedeutendster Landschaftsmaler der Romantik,
schuf 1830 bis 1834 im Auftrag König Ludwigs I. 29 Fresken mit italienischen Landschaften für die Hofgartenarkaden (28 erhalten,
heute im Residenzmuseum) sowie 1834/35 auf
einer Griechenlandreise 23 Gemälde mit griechischen Landschaften (heute in der Neuen Pinakothek); seine Büste wurde in die Ruhmeshalle aufgenommen; auch die Rottmannshöhe
am Starnberger See ist nach ihm benannt.
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Rudolf-Vogel-Bogen, Neuperlach Süd *1981:
Rudolf Vogel (1900-1967) Schauspieler: wirkte
seit 1924 abwechselnd an den Münchner Kammerspielen und am Deutschen Staatsschauspiel; war als Komiker und Charakterspieler
gleichermaßen erfolgreich aufgrund seiner individuellen Prägung und differenzierten Darstellung der Rollen (unvergesslich als Wurmdobler in den „Brummel-G´schichten“ des
Bayerischen Rundfunks und als Moritaten-
Sänger in dem Kurt-Hoffmann-Film „Das
Wirtshaus im Spessart“ .
Rückertstraße, Ludwigsvorstadt *1894: Friedrich Rückert (1788-1866), Dichter und Orientalist; ab 1826 Professor für orientalische
Philologie an der Universität Erlangen; wurde
bekannt als Meister der biedermeierlichen
Hauspoesie und als Übersetzer aus orientalischen Sprachen; veröffentlichte unter anderem
Sprüche, Fabeln und Erzählungen der „Weisheit der Brahmanen“ (6 Bände, 1836-1839);
Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Rümannstraße, Schwabing *1907: Wilhelm von
Rümann (1850-1906), Bildhauer; ab 1887 Professor an der Akademie der Bildenden Künste
in München; schuf hier unter anderem die
Denkmäler für Ohm (1895, heute im Hof der
TU), Pettenkofer und Effner am Maximiliansplatz (1909), viele Grabmäler im Südlichen
Friedhof sowie die Löwen vor der Feldherrnhalle (1906); sein künstlerisches Schaffen trug
entscheidend zum Stadtbild bei.
Ruffinistraße, Neuhausen *1897: Josef Ruffini
(gest. 1749), aus Südtirol (Meran) stammender
Hofmaler in München; malte (nicht mehr erhaltene) Altarbilder für Münchner Kirchen (z.B.
Altargemälde „Hl. Anna Selbdritt“ in der Damenstiftskirche St. Anna; „St. Joseph“, 1718 in
der Dreifaltigkeitskirche).
Rumfordstraße, Altstadt/Isarvorstadt *vor 1837:
Sir Benjamin Thompson, Graf von Rumford
(1753-1814), britisch-amerikanischer Physiker;
trat 1784 in bayerische Dienste, führte fortschrittliche Sozialmaßnahmen ein durch die
Errichtung von Schulen, Armenhäusern, Manufakturen und öffentlichen Speisehäusern:
modernisierte das bayerische Militärwesen und
veranlasst die Anlage des Englischen Gartens;
als Physiker untersuchte er die Entstehung der
Reibungswärme (1798) und erkannte, dass
Wärme kein Stoff ist.
Rupert-Mayer-Straße, Obersendling *1947: Rupert Mayer (1876-1945) Jesuitenpater; wirkte
ab 1912 in München als Volksprediger, erhielt
1937 von den Nationalsozialisten Rede- und
Predigtverbot, wurde mehrfach inhaftiert und
war 1939 sieben Monate im KZ Sachsenhausen-Oranienburg; erklärte sich schließlich bereit zu schweigen und verbrachte die Kriegsjahre zurückgezogen und isoliert im Kloster
Ettal; er ist in der Münchner Bürgersaalkirche
beigesetzt und wurde 1981 selig gesprochen.
Ruppertstraße, Ludwigsvorstadt *1897: Kaspar
von Ruppert (1827-1895) war rechtskundiger
Magistratsrat der Stadt München von 1861-
1893; zeitweise auch für die Zentrumspartei
Abgeordneter im Bayerischen Landtag und im
Reichstag.
Rupprechtstraße, Neuhausen *1897: Kronprinz
Rupprecht von Bayern (1869-1955), Sohn König Ludwigs III von Bayern, kommandierte im
Ersten Weltkrieg als Generalmarschall die 6.
Armee in Lothringen; ging 1939 mit seiner Familie nach Italien, dort zeitweise inhaftiert;
war Kunstsammler und Förderer der Künste;
Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der
Wissenschaften.
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man schon Durchhaltevermögen attestieren. Zum Taxi ist Werner Hillermann, wie viele, eher durch Zufall gekommen. Nach einer Ausbildung zum
Industriekaufmann bei Siemens, einem Job in einem japanischen Unternehmen in Herrsching ist er bei einem
Kollegen gelandet, der ein Taxiunternehmen bekommen hat und jetzt einen
Fahrer brauchte. „Bei dem bin ich von
1991 bis 2000 als Fahrer angestellt
gewesen, habe dann sein Fahrzeug
übernommen und bin seither Alleinunternehmer und Selbstausbeuter.“
Und wie es sich für einen anständigen
Preußen gehört, kennt er sich in
München und Bayern logischerweise
besser aus als die Einheimischen und
deshalb ist er seit 1999 auch noch einer
von 35 Taxi-Guides. „Das ist eine
Menge Arbeit, da wir uns um alles
selber kümmern, aber es ist auch eine
tolle Dienstleistung.“ Und das ist es,
was dem Hillermann in unserem Beruf
und dem Berufsbild hauptsächlich
fehlt: „Der absolute Wille zur Dienstleistung und sie als solches auch zu
präsentieren. Und wer das nicht kann
oder auch nicht will, hat in diesem
Beruf auch nichts zu suchen. 
Taxifahren ist kein
Job, sondern ein Beruf
Es kann doch wohl nicht sein, dass
jeder Hampel, der für einen anderen
Beruf nichts taugt, Taxifahrer werden
kann. Und wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, kann diesen
Beruf bei uns eben nicht ausüben.
Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Das geht halt nicht.
Das fängt schon damit an, dass Taxifahren kein Job ist, sondern ein Beruf. Das lernt man nicht im Kurs,
sondern im Leben. Und nicht von
heute auf morgen, sondern über
einen langen Zeitraum. Und deshalb
sollten wir uns überlegen, ob wir die
ungehobelten Rüppel nicht härter
anpacken sollten und wieder klare
Regeln schaffen. Und zwar aus dem
Selbstreinigungsprinzip heraus. Früher hätte sich doch auch keiner getraut, mit einer verdreckten Karre
rumzufahren. Den hätten die Kollegen sauber zur Rede gestellt. Und
heute heißt es: Was willst denn du?
Wer bist denn du? Da sind Sitten und
Methoden eingerissen, die sind einfach unmöglich. Wo kommen wir
denn hin, wenn man sich von jedem
Halbwilden anpinkeln lassen muss!
Logisch, dass auch im Geschäft die
Sitten rauher geworden sind. Aber es
gibt immer noch Spielregeln und niemand muss alles hinnehmen. Und so
miserabel, wie viele tun, geht es uns
gar nicht. Auch wenn ich mir persönlich gewünscht hätte, dass nicht der
ganze Groh-Fuhrpark schon wieder
unterwegs ist. Eine Zäsur hätte hier
nichts geschadet. Um härter durch-
Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, 
gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, 
die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll
sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen 
klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein
gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare 
geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS!
In dieser Ausgabe macht sich Werner
Hillermann, Taxi 2060, langjähriger
Beirat in der Taxivereinigung, für
härtere Anforderungen an diesen Beruf stark.
Da heißt es immer, die Westfalen seien
stur. Das kann man von Werner Hillermann nun wirklich nicht behaupten. Er hat nur klare Vorstellungen
und die möchte er nach Möglichkeit
auch verwirklicht sehen. Aus diesem
Grund hat er auch sein Amt als Beirat
in der Taxivereinigung niedergelegt
und seinen Austritt verkündet. „Wer
wie der Herr Heller einem Herrn Billmeier, dessen segensreiches Wirken
erheblich dazu beigetragen hat, die
Taxivereinigung in die Bedeutungslosigkeit zu führen, ein Forum bietet
um seine kruden Thesen ausbreiten zu
können, von so einem kann ich mich
nur distanzieren. Außerdem ist der
Konfrontationskurs der TV gegenüber
der Genossenschaft politischer Selbstmord, an dem ich nicht beteiligt sein
möchte.“ In der Vereinigung hat sich
Hillermann schon zu Zeiten von Maria
Fichtinger engagiert. Und wer diese
Zeiten überstanden hat, dem kann
Jetzt red’ i
Was willst denn Du? Wer bist denn Du? 
22 TAXIKURIER

Seite 23

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23TAXIKURIER
greifen zu können, müssen wir
außerdem die Tarifordnung und
Satzung modernisieren und den
aktuellen Bedürfnissen anpassen.
Dann hätten wir endlich das so viel
beschworene Premium-Taxi. Wir
müssen eigene Kontrollfunktionen
übernehmen können, wie das in anderen Städten ja auch möglich ist.
Wenn das KVR nicht in der Lage ist,
müssen wir uns eben selbst darum
kümmern. Das einzige, was wir
nicht brauchen, sind Leute, die sich
profilieren wollen. Die sind bei uns
völlig überflüssig.“ (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Hillermann
Vorname: Werner
Alter: 45
Sternzeichen: Stier
Familienstand: Glücklich verheiratet
Geburtsort: Herne/Westfalen
Augewachsen: Herne
Wohnviertel: Sendling
Hobbies: Sport, Fußball, Taxifahren,
Taxi-Guide
Musik: Alles mögliche von Klassik
bis Rock
Urlaub: Viel zu wenig
Taxi: 2060
3093
Alles begann vor Jahresfrist ganz harmlos mit „Harry, hol’ den Wagen“ .
Ein paar findige junge Burschen entdecken eine vermeintliche Marktnische, investierten ein paar Euros in ein zusammenklappbares Mofa,
druckten Plakate, hingen diese in geeigneten Lokalen auf (wo sonst!)
und erhofften sich den schnellen Erfolg. 
Die Idee war simpel! Der fröhliche Zecher, der richtigerweise sein Auto
nicht mehr bewegt, ruft an, das Mofa kommt, wird zusammengeklappt,
im Kofferraum verstaut und ab gehts Richtung Heimat. Am nächsten
Morgen steht das Fahrzeug vor der Tür oder in der Garage, der Fahrgast
hat sich Zeit gespart. Die klassische Überführungsfahrt, die Münchens
Taxler seit eh und je, wenn auch defensiv, anbieten. So sind Harry,
Henry und Konsorten, die jetzt wie Pilze aus dem Boden schießen keine
Konkurrenz für die paar Überführungsfahrten, trotzdem aber ein brandheißes Thema. Durch die hohe Öffentlichkeit (siehe Zitrone des Monats)
verlieren wir den klassischen Gastronomie-Gast, der von dieser Variante
überrascht ist. Wir sind zu raschem Handeln gezwungen und werden
handeln. Jeder kurzsichtige Gastronom, der derartige Werbung in seinen
Räumen duldet und die Kernkompetenz der Münchner Taxler gefährdet,
riskiert, dass auch die Beratungskompetenz der Münchner Taxler beeinflusst wird.
Warum sollten wir unseren Fahrgästen Restaurants empfehlen, die ihren
Gästen „Harrys und Henrys“ unterjubeln statt Taxis vermitteln?
„Harry, lass’ den Wagen“
Ohne Worte
THOMAS VOGL
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Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12

Seite 24

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Der Februar steht bei der Messe
München im Zeichen von Gold und
Edelsteinen. Vom 17. bis 20. Februar
findet auf dem Gelände der Neuen
Messe München die inhorgenta
europe 2006 statt, die internationale
Fachmesse für Uhren, Schmuck, Edelsteine, Perlen und Technologie. Wie
in den Vorjahren erwartet die Messeleitung rund 28.000 Fachbesucher
aus ganz Europa. Dabei zeigt sich die
inhorgenta europe in einem neuen
Ambiente, denn die sechs Messehallen und der Eingangsbereich werden
in eine neue Farbwelt eingetaucht:
Angelehnt an die chinesische Lehre
des Feng Shui werden deren fünf Elemente im Einklang zueinander und
bezogen auf die Himmelsrichtungen
den sechs Messehallen und der Eingangshalle zugeordnet. Die unterschiedlichen Elemente spiegeln sich
in der Auswahl der Teppichböden wider, in der Gestaltung der Sitzbereiche bis hin zur Farbvielfalt der Blumendekoration. Das neue Ambiente
bietet insbesondere den Newcomern
dieser Branche einen herrlichen
Einstieg in die Messewelt: Noch nie
zuvor in der Historie der inhorgenta
europe waren so viele Jungdesigner
registriert, die sich erstmals auf dem
internationalen Markt präsentieren.
Sowohl das Nachwuchsforum „Brand
New – New Brand“, auf dem sich
Absolventen der nationalen und
internationalen Talentschmieden
präsentieren, als auch das „Forum
Innovation“ – hier stellen junge,
bereits berufstätige Schmuckdesigner
und Goldschmiede ihre Exponate aus
– vermelden eine Rekordbeteiligung.
Neuigkeiten gibt es auch bei der 
C-B-R Freizeit und Reisen. Die Publikumsmesse, die vom 18. bis 22. Februar stattfindet, präsentiert sich mit
einem komplett neuen Auftritt. Sie
bietet über 100.000 erwarteten Besuchern einen umfassenden Marktüberblick über den Freizeit- und Reisesektor. Neu sind die Themenangebote
Fahrrad, Vitalwelt sowie Wellnessund Golftourismus. Damit wird die 
C-B-R Freizeit und Reisen dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein
und dem zunehmenden Bedürfnis
nach gesunder und aktiver Freizeitgestaltung gerecht – Trends, die auch
die aktuelle Freizeit- und Urlaubsgestaltung beeinflussen. Der Wassersport spielt auf der C-B-R Freizeit
und Reisen nach wie vor eine wichtige Rolle. Die Halle B6 und ein Teil
der Halle B5 sind dem Wassersport
gewidmet. Zu sehen sind nicht nur
Kanus und Surfbretter, sondern auch
Jollen und Kielboote bis zu zehn Metern Länge. In der Sonderschau der
Klassenvereinigungen des Segelsports
(Halle B6) präsentiert sich die Crème
de là Creme des Segelsports mit einzigartigen Unikaten, angefangen vom
kleinen Optimisten bis hin zur Libera,
einer 15-Mann-Trapez-Yacht. 
Messe-Termine im Februar
29.01. - 01.02.2006 
Neue Messe München, Eingänge: West + Ost
ispo winter
64. Internationale Fachmesse für Sportartikel
und Sportmode
Besucher: ca. 55.000
Öffnungszeiten: Sonntag bis Dienstag: 9.00
bis 18.00, Mittwoch: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
07.02. - 09.02.2006 
M,O,C, 
MUNICH FABRIC START Frühjahr 2006
Internationale Preview-Stoffmesse
ca. 11.000 Besucher
12.02. - 13.02.2006 
M,O,C,
ABC-SALON 
Ordertage für Abend-, Braut- und
Cocktailmode
Öffnungszeiten: 9:00 - 18:00 Uhr
17.02. - 19.02.2006 
M,O,C,
IMOT 
Internationale Motorradausstellung
Öffnungszeiten: 9.00 bis 18.00 Uhr
Die Messe München 
im Februar: Ein Meer von Schmuckstücken 
Messe München aktuell
Foto: Messe München
24 TAXIKURIER
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
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Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München 
(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66
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Seite 25

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25TAXIKURIER
Was ist hierbei zu beachten?
Zunächst einmal ist zu unterscheiden, ob ein neues Fahrzeug, das
bereits als Taxi gekauft wurde (Lackierung) oder, ob ein neutrales
Fahrzeug zugelassen werden muss.
Ebenso muss man dies auch bei einem gebrauchten Fahrzeug beachten.
Neues Fahrzeug ist bereits Taxi:
Wenn ein Taxameter eingebaut und geeicht ist, BOKraft und Hauptuntersuchung (HU) /Abgassonderuntersuchung (AU) (entfällt bei
Neufahrzeug bis max. 1.000 km) erledigt hat, dann kann man dieses
Fahrzeug mit der Versicherungsdoppelkarte, auf der der Eintrag 
„Taxi“ vermerkt sein muss, direkt beim KVR zulassen.
War das Neufahrzeug schon ein Taxi, fehlen aber Taxameter (inkl.
Eichung), BOKraft und HU/AU, dann kann man dieses Fahrzeug
beim KVR vorläufig als Taxi zulassen; man bekommt allerdings noch
keine Papiere.
Neues Fahrzeug ist noch kein Taxi:
In diesem Fall muss das Fahrzeug mittels Versicherungsdoppelkarte
zunächst privat zugelassen werden, um dann später die Verwendung
als Taxi nachtragen zu lassen. Dies ist deshalb notwendig, da das
Fahrzeug beklebt / lackiert, der Taxameter eingebaut und geeicht
und BOKraft und HU / AU gemacht werden müssen.
Hat man dies alles erledigt, kann man das Fahrzeug beim KVR als
Taxi zulassen.
Gebrauchtes Fahrzeug als Taxi zulassen:
Bei einem gebrauchten Fahrzeug ist in jedem Fall eine ausserordentliche Überprüfung de HU, AU und BOKraft beim TÜV zu veranlassen.
Ist das gebrauchte Fahrzeug bereits ein Taxi, so kann man dies im
Anschluss daran direkt wieder als Taxi zulassen.
Handelt es sich um ein privat gekauftes Gebrauchtfahrzeug, so müssen die Bestimmungen für das Taxi (BOKraft, HU, AU, Taxameter
(inkl. Eichung)) erst erledigt werden, bevor man dieses Fahrzeug als
Taxi zulassen kann. 
Die erste Hürde ist somit genommen. Was muss man jetzt noch wissen?
Hat man den Fahrzeugbrief in Händen oder nicht?
Wenn man den Fahrzeugbrief in Händen hat, kann man direkt zum
KVR in Ruppertstraße 19 fahren und das Fahrzeug als Taxi ‚abnehmen’ lassen.
Hat man diesen nicht selbst (Fahrzeug ist z.B. geleast oder finanziert
und man bekommt den Fahrzeugbrief auch nicht vorübergehend
ausgehändigt), muss man das Fahrzeug zunächst auf der normalen
Zulassungsstelle zulassen und dann später beim KVR ‚abnehmen’
lassen. 
Entgültige ‚Abnahme’ beim KVR
Alle Voraussetzungen sind jetzt erfüllt und man kann sein Fahrzeug
beim KVR-München als Taxi abnehmen lassen. 
Hierfür muss man mit seinem Taxi in das KVR (München, Ruppertstr.
19) fahren und sich dann im Zimmer 3065 (Abteilung gewerblicher
Kraftverkehr) melden. 
Pkw-Taxis müssen hierzu in die TG in der Ruppertstr. 19, Einfahrt
„Trauungen“ und werden dann in der TG hinten rechts im markierten Bereich ‚Taxis’ abgestellt.
Großraum-Taxis müssen in die Haupt-Tiefgarage des KVR und müssen dort ebenerdig im rechten Bereich abgestellt werden (bitte hierfür TG-Aufsicht informieren!).
Anschließend geht ein Mitarbeiter des KVR mit Ihnen zum Taxi und
begutachtet dies, um zu entscheiden, ob man diese Fahrzeug als Taxi
zulassen kann.
Die entgültige Abnahme wird dann vollzogen. In diesem Zusammenhang werden Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein eingezogen und
man bekommt Zulassungsbescheinigungen. Die Zulassungsbescheinigungen bestehen aus zwei Teilen; Teil 1 entspricht dem ehemaligen Kfz-Schein und Teil 2 entspricht dem ehemaligen Kfz-Brief. 
Anschließend erhält man dann noch gegen Entgelt (150,00 Euro für 
1 Taxi und jeweils 70,00 für j edes weitere Taxi desselben Unternehmens) die Genehmigungsurkunde und den Auszug aus der Genehmigungsurkunde.
Jetzt darf man nur nicht vergessen, sich vom Mitarbeiter des KVR
ein Ausfahrticket geben zu lassen, damit man nicht die Parkgebühren bezahlen muss. Das KVR bietet dies nämlich kostenfrei an.
Jetzt muss das neue Taxi bei der Taxizentrale der Taxi-München eG
angemeldet werden! (NL)
Foto: www.atelier-tacke.de
Jeder wird einmal vor der Situation stehen, dass er ein neues Taxi zulassen will.
Leitfaden „Taxiwechsel“
Dauerbrenner

Seite 26

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26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Die rheinische Frohnatur
„Der einzige Schein, den ich habe, ist
der Tauchschein. Ich habe keinen
Führerschein, weil ich nicht Autofahren will. Ich fahr lieber Taxi.“
Barbara Schneider hat klare Vorstellungen von allem, was sie tut. Eher
emotionslos, aber immer bestimmt,
seziert sie ihren Job. 
Taxler sind
Abenteurer
“Der Beruf Taxifahrer hat mich schon
immer fasziniert. So ein Taxler gehört doch zu einer komischen Spezies. Er weiß nie, wohin er fährt, er
weiß nicht, was für ein Fahrgast
kommt, er weiß nicht, wieviel er einnehmen wird. Wer so etwas freiwillig
macht, so einer muss doch ein Abenteurer sein. Der braucht viel Vertrauen und auch viel Wissen. Für mich
wäre der Beruf nix. Diese ständige
Ungewissheit!” Nun ist Barbara
Schneider aber keine, für die Sicherheit im Vordergrund steht. Dafür ist
sie viel zu neugierig und auf ihre Art
auch abenteuerlustig. Wer leidenschaftlich taucht und den Kölner
Karneval zu den Höhepunkten eines
Kalenderjahres zählt, der kann kein
ängstlicher Mensch sein. Als gelernte
Krankenschwester kennt sie die
Angst auch eher von der Intensivstation als vor den Herausforderungen
des Lebens. Deshalb ist sie auch zu
dem Job in der Zentrale gekommen.
“Den hat mir eine Kollegin vermittelt,
weil ich mich in einer ziemlich unbedeutenden Werbeagentur vorher
grandios gelangweilt habe. Und Taxizentrale fand ich furchtbar aufregend, weil ich davon überhaupt keine
Ahnung hatte.” Das war 2001. Inzwischen hat sie von ihrem ursprünglichen Halbtagsjob auf Fulltime
gewechselt, von 14 bis 22 Uhr auf
Kanal 2 und 4. Und Ahnung hat sie
inzwischen auch verdammt viel. Angeeignet mit Bus und Trambahn und
dem “geübten Umgang mit dem
Stadtplan.” Das hat sie vielen Kollegen auf der Straße voraus. Leider.
“Ich bin viel rumgekommen. Und
Städte sind immer gleich aufgebaut.
Mit Intelligenz und Kombinationsgabe kommt man da schon weiter. Natürlich gibt es Viertel, in denen ich
mich nicht so gut auskenne. Aber da
schau ich halt nach.”
Die rheinische Frohnatur – “Karneval
ist für mich Heimat” – ist eigentlich
immer gut gelaunt. “Ein Zustand aus
meiner Zeit als Krankenschwester.
Denn Kranke brauchen keine
schlechtgelaunten Schwestern”, sagt
sie. Und das wünscht sie sich auch
von den Kollegen. Und einfach mehr
Respekt untereinander. “Der Job ist
für die Fahrer doch schon schwer genug, da muss man doch nicht ständig
persönlich beleidigend werden. Ein
bißchen Respekt schadet doch keinem. Und ständig auf die ausländischen Kollegen schimpfen, bringt
auch nix. Ich versteh die manchmal
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre
Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt.
Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie
die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen
Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren
Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Barbara Schneider
Ein Erlebnis für die Sinne
Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer
großer Whirlpool, schöne Suiten
Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111
geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr
unser „Taxi-Essen“...!

Seite 27

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Mini-Steckbrief:
Name: Schneider
Vorname: Barbara
Alter: 34
Sternzeichen: Steinbock
Familienstand: Geschieden, 
in festen Händen eines Franken
Geburtsort: Köln
Aufgewachsen: Köln
Wohnviertel: Schwabing
Hobbies: Reisen, Tanzen, 
Tauchen, Kochen
Musik: Alles
Urlaub: Kuba, Malediven
27TAXIKURIER
Der Blick zurück
Im Februar…
… vor 100 Jahren
1906: 
Die Berliner Droschkenführer 
wollen streiken
Nach einer Rede des Vorsitzenden Knütter
vom Berliner Verein für Droschkenführer
hat sich die ganze Zunft zum Streik entschlossen. Ursache des Streiks ist die ungleiche Behandlung der Droschken durch
den Polizeipräsidenten und das hohe Ministerium: Die Droschkenführer sehen
sich durch Besteuerung und Verkehrsregelungen ungerecht behandelt. Der ››Aristokatrie der Automobile‹‹ werde alles ermöglicht, das ››Proletariat der Droschken‹‹
werde benachteiligt.
… vor 75 Jahren
1931: 
Premiere des Spielfilms 
„Lichter der Großstadt“ von und
mit Charlie Chaplin
Höchststand der Arbeitslosigkeit
dieses Winters! 4,491 Millionen
Arbeitslose wurden gemeldet.
… vor 50 Jahren
1956: 
Toni Sailer holt drei Goldmedallien
bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo
… vor 25 Jahren
1981: 
Bill Haley stirbt am 9. Februar
80.000 Menschen demonstrieren
gegen das geplante Kernkraftwerk
in Brokdorf
besser, als bayerische Kollegen. Ich
finde es schön, wenn auch ein persönlicher Kontakt zwischen Fahrern
und Funkern entsteht. Da weiß man,
die Jungs sind wieder da, da kann
nix passieren.” 
Was sie sich noch wünscht? “Urlaub,
wenn in Köln der Karneval am Höhepunkt ist!” Also Kollegen, sollte dieser Wunsch nicht erfüllt werden können, habt Mitleid mit Barbara
Schneider während dieser Phase und
seid großmütig. Sie ist nämlich ein
“Pfundskerl” und hat sogar “fünf
Dirndl im Schrank. Meine Mutter ist
schließlich Österreicherin.” Na bitte,
fast eingemeindet! (PG, PR)
Kurioses aus der Zentrale
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Funksprecher der Taxizentrale versucht Auftrag für
Großraumtaxi zu vermitteln …
Zentrale: „Ismaninger / Langer – Bus 7 Personen“
Taxi 4711: „4711 – erster Bus“
Zentrale: fragt nach, ob es sich bei diesem Fahrzeug wirklich um
Bus handle, da dies in der EDV nicht erscheint
Taxi 4711: „Habe heute anderes Fahrzeug“
Zentrale: „Ist dieses Fahrzeug dann auch ein Bus?“
Taxi 4711: „Nein – heute nicht!“ (NL)
Illustration: formenreich
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70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+
(XURSDVJU|‰WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK
,00(5
0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ
g +0.#55814$'*#.6'0g

Seite 28

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28 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
U
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In dieser Ausgabe das „U“
U-Bahn – Der fortschreitende Ausbau
der U-Bahnlinien stellt einerseits eine
Konkurrenz zum Taxigewerbe dar,
kann aber auch befruchtend für uns
wirken: wer tagsüber in die Stadt zum
Einkaufen oder abends zum Theater
oder in’s Wirtshaus mit der U-Bahn
fährt, hat mit ein paar Einkaufstüten
oder mit ein paar ATÜ im Schädel
vielleicht keine Lust mehr, sich wieder
in die menschliche Flaschenpost zu
begeben. Der eine oder die andere
wäre ohne U-Bahn- Anbindung eventuell gar nicht in die Stadt gefahren,
sondern gleich im heimischen Viertel
geblieben. Dann hätten wir erst recht
nichts davon gehabt.
Übelkeit – kann erregt werden durch
alle möglichen Dinge: den Steuerbescheid, den Geschäftsgang, Anblicke
(den wenn i bloß sieg, kannt i scho
speib’n), Gerüche und Gerüchte, und
– noch häufiger im täglichen Taxibetrieb: durch Alkohol. Wobei übrigens
die geübten Quartalssäufer wohl am
ungefährlichsten sind – sie hätten ihr
Geld ja ziemlich vergeudet, wenn bei
der Heimfahrt die Biere und Schnäpse
wieder ‚Grüß Gott’ sagen würden.
Gefährlich wird’s bei Leuten, die beim
Einsteigen noch besonders aufgekratzt sind und binnen kurzer Zeit
erstaunlich ruhig werden. Hier kann
eine kurze Frage nach der Befindlichkeit des Fahrgastes Schlimmeres verhindern. Wenn’s aber doch passiert ist
und eine Einigung vor Ort ausscheidet, weil der Fahrgast meint, der Erguss an die Innenseite der Frontscheibe und in die Lüftungskanäle sei mit
10 Euro schon fürstlich abgegolten,
hilft nur mehr eine Personalienfeststellung durch die Polizei und ggf. eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.
Unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Mittel darf ein solcher Fahrgast auch festgehalten werden, d.h.,
wegen eines Schadens von 200 Euro
darf man einem flüchtigen Kotzbrocken nicht gleich den Schädel einschlagen. Hat der Fahrgast eine Privathaftpflicht abgeschlossen, kommt
man üblicherweise ohnehin wieder an
sein Geld. Andernfalls kann es ein
dorniger Weg werden…
Überfall – Zugegeben, dies stellt eine
Wiederholung dar, aber es kann nicht
oft genug betont werden: bei Bedrohung des Lebens durch Waffen aller
Art wäre es unverantwortlicher
Leichtsinn oder sinnloses Heldentum,
Geld und/oder Wagen mit körperlicher Gewalt verteidigen zu wollen.
Materielle Dinge sind ersetzbar und
teilweise versichert; Gesundheit oder
Leben kann man allenfalls versichern, aber nie ersetzen.
Überführungsfahrt – Ein Autofahrer,
der mehr getrunken hat als ursprünglich geplant, will am nächsten Morgen seinen Wagen vor der Haustüre
haben, ohne aber selbst noch dort
hin zu fahren. Er lässt sich den Privatwagen vom Fiaker nachhause fahren und nimmt selbst am Beifahrersitz Platz. Dies wird am Funk als
„Überführungsfahrt“ ausgerufen. Diese steht nicht in der Tarifordnung;
wir empfehlen (und sagen es seitens
der Zentrale den Bestellern auch so
am Telefon), den 2,5 fachen Satz der
einfachen Fahrt anzusetzen.
Beispiel – die einfache Fahrt mit dem
Taxi würde 10 Euro ausmachen; die
komplette Überführungsfahrt kostet
den Kunden dann also 25.- Euro.
Gärtnerstr. 60, 80992 München,
T el.: 14390620, www.club-pompadour.de
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Jeden Dienstag von 20 00 -2 400 T axi-Essen.
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Seite 29

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29TAXIKURIER
Schließlich müssen Sie ja wieder mit
einem anderen Taxi zurück zu Ihrem
Wagen fahren (10 Euro im obigen
Beispiel); Ihr zeitlicher Mehraufwand
wird noch mal mit dem halben Satz
der 10 Euro angesetzt. In Zweifelsfällen dahingehend, was denn die einfache Fahrt kosten würde, können Sie
sich am Funk von der Zentrale beraten lassen. Achtung: größte Umsicht
ist geboten! Wenn Sie den Rolls
Royce mitsamt Beifahrer (Besitzer) an
den nächsten Baum fahren, können
je nach Anteil Ihrer Eigenschuld am
Geschehen heftige Forderungen auf
Sie zukommen!
Übrig – bleibt man unter Umständen
an bestimmten Plätzen, wenn definitiv nichts mehr geht. ‚Beliebt’ ist hier
der Flughafen, wenn die letzte Maschine gelandet und bis zum nächsten
Morgen mit keinem Fahrgast mehr zu
rechnen ist. In Anlehnung an bayerische Kartenspiele spricht man auch
davon, jemand sei „Schneider g’-
worn“ . Eigentlich müsste man sogar
sagen, er sei „schwarz g’worn“ (gar
kein Stich), aber schwarz san’s in
Bayern ja sowieso (fast) alle.
Uhr – Bei uns auch die Kurzform für
„Taxameter“ . Ein Kollege, der eine
Auswärtsanfahrt nach FFB hatte, keinen Fahrgast mehr antraf und auch
von der Zentrale nur mehr die Hilfe
bekommen konnte, dass man ihm die
Telefonnummer des Bestellers nannte
und die Bandaufzeichnung des Anrufes anbot, beklagte (zu Recht) das leer
auf den Taxameter gefahrene Geld und
wie er dies dem Unternehmer erklären
solle. Auf unsere Frage „was ham’s
denn jetzt auf der Uhr?“ kam die
prompte Antwort „Zehn nach Vier“ . 
Umschalten – Bei von der Zentrale
vermittelten Leerfahrten („Blitz“) wird
bekanntlich nach Möglichkeit ein
„Ausgleich“ angeboten. Wenn’s aber
gerade nichts in der Nähe gibt, ist der
Standardspruch auf Kanal IV „Mir
ham grad nix, schaltens um auf Kanal 1 und hörn’s mit“ . Mehrmals gelangen uns aber auch unbeabsichtigt
Sprüche der Qualität „Schalten’s mit
und hörn’s um“ oder „Fahrn’s mit
und hörn’s weg auf Eins“… 
Un… – Diese deutsche und/oder
bayerische Form der Verneinung ist
meist logisch (das Gegenteil davon
wäre: unlogisch); trotzdem gibt es
(wie meist) Ausnahmen. Und, wie wir
alle wissen: „Ausnahmen bestätigen
die Regel“ - sagte die Jungfrau, als
die Regel ausblieb. Kurzum: die meisten von uns kennen den Ausspruch,
jemand sei „unwirsch“, also schlecht
gelaunt. Ist ein gut gelaunter Mensch
dann aber „wirsch“? Jedem von uns
ist schon „Unbill“ oder „Ungemach“
widerfahren, aber auch „Bill“ oder
„Gemach“? Der „Fall“ ist auch nicht
das sinngemäße Gegenteil von „Unfall“, obwohl zumindest der nicht
selbst verschuldete (Verkehrs)Unfall
ein finanziell relativ angenehmer Fall
sein kann. Ungerechtigkeit, Ungemach oder Unbill widerfährt den Kollegen, die sich bei der Freigabe wirklich und wahrheitsgemäß praktisch
vor der Haustüre melden, aber nicht
berücksichtigt werden – weil sie nicht
gehört werden. Schrotti, der bestimmt
der extremste Standplatzrufer der
Zentrale ist, erinnert sich mit einem
gewissen Ärger der Situation, als für
die ‚Landwehr Anfang’ gerufen wurde: „Sonnen Landwehr“, „Deutsches
Theater“, „Kaufhof“, „Sonnen Waldbarth“, „Sonnen Rieger“, und, nachdem mindestens an drei der fünf
Standplätze geschlafen worden war,
die Freigabe unvermeidlich war. Das
Geschäft war schlecht – und die Beschwerden, zum Teil auf Kanal I,
häuften sich: „Ich hab’ mich mindestens dreimal ‚Sonnen / Schwanthaler’ gemeldet, was ham’s denn gegen
mich?“ und ähnlich sinnvolle Reklamationen. All den Kollegen, die sich
permanent ungerecht behandelt fühlen, können wir Funksprecher nur
wärmstens empfehlen, sich mal in die
Zentrale zu begeben und zuzuhören,
wie eine Freigabe in der Innenstadt
bei schlechtem Geschäft am Funk
klingt. Zumal, wenn von den bereits
gerufenen Standplätzen bei der Freigabe langsam der Erste, Dritte und
Sechste gleichzeitig aufwachen. Hier
darf mal wieder Otto Waldleitner zitiert werden, der einem Reklamierer
trocken antwortete: „Wenn’s sie da
sitzen und für jeden falsch vergebenen Auftrag a Watsch’n kriegerten,
dann lagertn’s nach’m dritten Auftrag
unter’m Tisch“ .
Das dicke Frühstück
Samstag, Sonn- und Feiertag
von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Seite 30

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30 TAXIKURIER
Sydney (Australien)
Norberts Weltreise
Sydney liegt im Südosten von Australien und
ist die Hauptstadt des Bundesstaates Neusüdwales. Heute hat Sydney inklusive der Vororte
ca. 3,8 Mio Einwohner und ist die größte Stadt
Australiens. Sydney hat inzwischen 4 Universitäten und ist das bedeutendste Industrie-,
Handels- und Verkehrszentrum Australiens.
Die wohl bekanntesten Bauwerke sind die
Sydney Harbour Bridge (Einweihnung 1932)
und das Sydney Opera House (Eröffnung
1973). Zu den Olympischen Sommerspielen
2000 wurde der Kingsford Smith International
Airport (im Süden von Sydney) renoviert und
mit einer dritten Startbahn versehen.
Üblicherweise kommt man in Sydney mit dem
Flugzeug an. Nachdem man sich dort oftmals
noch einer Desinfektion (der gesamte Körper
wird mit Desinfektionsspray eingesprüht)
unterzogen hat, wird man – wenn man will –
zum Taxi geleitet. Hier herrschen strenge
Sitten: kein Taxifahrer ausserhalb der Reihe
darf Fahrgäste aufnehmen; macht er es dennoch, kann er mit empfindlichen Strafen
seitens der kommunalen Behörden rechnen,
die bis zum Entzug der Fahrerlizenz führen
können. Die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum
von Sydney kostet ca. 19 Euro und dauert ungefähr 20 Minuten.
Die Region Sydney hat Australiens größten
Taxiverband [Taxis Combined Services (TCS),
www.taxiscombined.com.au], dem ca. 2.500
Taxis angehören. Bei den Fahrzeugen kann
man sämtliche Modelle antreffen; vorwiegend
allerdings japanische und koreanische Fabrikate. Man kann in Sydney – wie in jeder Großstadt weltweit – überall ein Taxi bekommen; es
gibt zahlreich Taxistandplätze und man kann
selbstverständlich Taxis auch telefonisch bestellen und vorbestellen.
Die größten Taxiunternehmen in Sydney sind:
RSL Ex-Servicesmen's Cabs & Co-Op Members
Ltd, Legion Cabs (www.legioncabs.com.au),
Premier Cabs (www.premiercabs.com.au) und
St George Cabs (www.stgeorgecabs.com.au).
Die meisten Taxis sind weiß; es gibt aber auch
andersfarbige. Gemeinsam ist ihnen ein auf
dem Dach angebrachtes weißes Taxischild mit
der Aufschrift „TAXI“, an dem links und rechts
orange Lampen angebracht sind. Diese orangen Lampen leuchten, wenn das Taxi frei ist;
andernfalls sind die Lampen aus.
Als Taxifahrer muss man generell im Fahrzeug
gut sichtbar seine Fahrerlizenz anbringen.
Die Ausbildung zum Taxifahrer verläuft ähnlich wie bei uns (medizinische Überprüfung,
Ortskundeprüfung); allerdings kann man in
Australien bereits mit 20 Jahren Taxifahrer
werden. Darüber hinaus muss man innerhalb
der letzten 2 Jahre mindestens 12 Monate am
Stück im Besitz einer australischen Fahrerlizenz
gewesen sein. Die Ausbildung beinhaltet auch
Lehrgänge, die den angehenden Taxifahrer den
Umgang mit Fahrgästen lehren sollen und
gewisse „Anstands-Regeln“ vermitteln sollen.
Neben diesen Taxis hat Sydney auch Wassertaxis zu bieten. Diese machen Sinn, da viele
Gegenden schneller und leichter über’s Wasser
zu erreichen sind.
Australien, der Inselkontinent zwischen
Indischen und Pazifischen Ozean, ist das
sechstgrößte Land der Erde.
In seinen sechs Bundesstaaten und den beiden
Territorien finden sich vielfältige Landschaftsformen, wie z. B. tropische Regenwälder,
Wüsten im trockenen „Red Center“, schneebedeckte Berge, riesige Weideflächen und
traumhafte Strände. Zu den berühmtesten
Naturdenkmälern gehören der „Uluru“ (Ayers
Rock) und das „Great Barrier Reef“ . Die
meisten Australier leben an der Küste, wo auch
die Hauptstädte aller Bundesstaaten (außer
Camberra, der Hauptstadt Australiens) liegen;
auch Sydney, Gastgeberstadt der Olympischen
Sommerspiele 2000, liegt am Meer. Der
Streifen entlang der Ostküste ist am dichtesten
besiedelt.
85% der Bevölkerung lebt in den Städten. 
Die Amtssprache ist Englisch; auch sind Griechisch, Italienisch, Vietnamesisch und die
Sprache der Aborigines verbreitet. 95% der
Bevölkerung sind Europäer, 4% Asiaten,
Aborigines und andere Bevölkerungsgruppen
machen nur mehr 1% aus. 
Währung: 
1 Euro = 1.60851 Australischer Dollar.
Sydney wurde nicht wie vielfach angenommen
von Captain James Cook (1770), sondern erst
von Captain Arthur Philip am 18. Januar 1788
betreten. Dieser ankerte mit der „First Fleet“ im
Naturhafen Port Jackson. Mit ihm verließen
am 26. Januar 1788 etwa 800 Sträflinge aus
England die Schiffe und hissten den Union
Jack in der Nähe des heutigen Circular Quay.
Nach dem britischen Innenminister Thomas
Townsend, dem 1. Viscount Sydney, nannte er
die Ansiedlung Sydney. 
Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. 
Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball 
die Taxibranche funktioniert.
Sydney Opera House
Schneller am Ziel – Wasser-Taxi in Sydney 
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Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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Seite 31

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Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
31TAXIKURIER
Lob für einen Münchner Taxifahrer
Diese Passage stammt aus dem Fachbuch „Zukunftstrend 
Empfehlungsmarketing“ von Anne M. Schüller. Der Unternehmer
und Fahrer ist dem Taxikurier bekannt.
... Ganz anders mein Lieblingsfahrer (und den gibt’s wirklich). 
Er sieht mich schon von weitem kommen. Er steigt aus, lächelt und
grüßt und kümmert sich zunächst um mich – und erst danach um
meinen Koffer. „Mensch vor Sache“ heißt das Prinzip. „Möchten
Sie lieber vorne oder lieber hinten sitzen?“, ist seine fürsorgliche
Frage. Da ich lieber hinten sitze, schiebt er sogleich den Vordersitz
ein Stück vor, ohne dass ich darum bitten muss. Das nenne ich zuvorkommend im wahrsten Sinne des Wortes. „Wohin darf ich Sie
bringen?“, fragt er höflich interessiert, und „Welche Route möchten
Sie denn nehmen?“ . 
Nachdem es nach meinen Wünschen losgeht, fragt er weiter, welche Musik ich denn gerne höre und ob ich Zeitung lesen möchte
(er hat nicht die mit den vier roten Buchstaben sondern eine vernünftige Zeitung dabei) oder zu einer Plauderei aufgelegt sei. Viele
Taxifahrer drängen einem ja ungefragt ein völlig belangloses Gespräch auf, benutzen einen als Kummerkasten oder kommentieren
lautstark die Verkehrssituation und das fahrerische Können der
Mitverkehrsteilnehmer. Da gibt es Worte, die hört man so zum ersten Mal. „Mach hinne, du Eunuche“ brüllte einmal einer auf den
vor ihm Fahrenden mit Euskirchener Kennzeichen ein. Als ich ihn
bat, friedlich weiter zu fahren, erntete ich gleich eine Schimpfattacke: “Was meinen Sie denn, für wen ich das alles tue? Sie hatten
es doch eilig!“ Mein Lieblingstaxifahrer dagegen kümmert sich darum, dass ich mich wohl fühle in seinem Auto. Er hat sogar eine
Kühlbox mit Getränken dabei. Meine Kreditkarte nimmt er mit den
Worten: „Ja, gerne“ und gibt sie mir mit „Herzlichen Dank Frau
Schüller“ zurück. Als Profi, der er ist, hat er sich in der Kürze der
Zeit sogar meinen Namen gemerkt. Soviel Gutes ist mir ein gutes
Trinkgeld wert. Und als wir uns verabschieden, übergibt er mir seine Visitenkarte mit den Worten: „Wenn Sie mal wieder ein Taxi
brauchen, Frau Schüller, bitte rufen Sie mich einfach an. Ich fahre
Sie wirklich gerne.“
Mittwoch, 15. März – Pflichttermin für Münchner Taxler
Helmut Glas feiert die „Rose des Jahres“ . Das macht er aber nicht
alleine, sondern lädt alle Taxifahrerinnen und Taxifahrer ein. Was
an diesem Tag genau passiert, welche Überraschungen auf die
Taxiwelt warten, erfahren Sie im nächsten TAXIKURIER. Auf alle
Fälle schon mal das Datum notieren!
Glückwunsch!
Heinz Ochsenkiel (Taxi 1848) und Gerlinde Rauscher, beide 
München, waren die schnellsten Anrufer, die das richtige Lösungswort nannten und haben je 2 Karten für die Vorstellung „Boeing
Boeing“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen, die noch
bis zum 4. März läuft.
(PR)
Welche Tiere fordern die meisten Opfer?
Der Mythos der Killerhaie ist überholt. Nur vier Tote gehen im
Schnitt pro Jahr weltweit auf ihr Konto. Die kleineren Biester des
Alltags sind viel gefährlicher. Anopheles-Mücken übertragen 
Malaria und fordern so jedes Jahr mehr als eine Million Opfer.
Nach Bissen tollwütiger Hunde sterben jährlich rund 60.000 Menschen – mehr als durch Giftschlangen. Erstaunlich: Unter den
Großwildarten sind Flusspferde die gefährlichsten. Die Vegetarier
wirken friedlich, werden aber rabiat, wenn man in ihr Revier eindringt. So gibt es in Südafrika mehr Tote durch Attacken von
Flusspferden als durch alle anderen Großwildtierarten zusammen.
Pausenfüller
Gefahrenzone 
Anopheles-Mücke
1.000.000
Tollwütiger Hund
60.000
Giftschlange
40.000
Flusspferd
400
Hai
4
Öffnungszeiten:
Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr
WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE
INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE
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feiern
und fabulieren
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Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
Mo-Fr von 18
00
-1
00
Sa-So von 18
00
-3
00
geöffnet

Seite 32

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TAXIKURIER
Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und
berichtet über seine Erfahrungen und
Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
werden. Unser Aktionspartner, die
AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2006 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Parlez-vous francais?
(Sprechen Sie
französisch?)
„Die Welt zu Gast bei Freunden.“ Das
Motto der Fußball-WM 2006 ist für
München Programm und die ganze
Stadt bereitet sich mit Hochdruck auf
das Großereignis der Superlative vor.
Sechs WM-Spiele, allen voran das Eröffnungsspiel, werden in der Allianz-
Arena ausgetragen und auch quer
durch die ganze Stadt wird dieses
sportliche Spektakel wochenlang zu
einem bewegenden Fest. 
Internationale Gäste aus aller Welt
werden mit dem Taxi unterwegs sein
und unser Taxi-Checker hat schon
mal im Vorfeld geprüft, wie Münchens Taxler zum Beispiel auf den
sprachlich fixierten, französisch sprechenden Fahrgast reagieren. Französisch, eine Sprache, die ja weltweit
mehr als Englisch gesprochen wird.
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi 1: ✷✷
(Nr. 1656, 17. Dezember, 14.30 Uhr,
Elisabethplatz)
Mit einem rasanten Schwall französischer Vokabeln überfalle ich diesen
routinierten Taxifahrer, der mich nicht
versteht, aber selbstverständlich der
englischen Sprache mächtig sei. Unbeirrt rede ich weiter und mit viel
Sprachgefühl übersetzt er dann glücklicherweise „centre“ (satr) mit dem englischen „center“, das Wort direction (direcsjo) mit der englischen direction und
interpretiert schließlich folgerichtig,
dass ich in Richtung Zentrum möchte.
Taxi 2: ✷✷
(Nr. 2612, 17. Dezember, 15.15 Uhr,
Rosenheimer Platz)
Auch dieser Taxifahrer unterstützt
nicht gerade die deutsch-französische
Freundschaft und kokettiert mit seinen englischen Sprachkenntnissen.
Wir finden einfach keine Verständigung und erst als ihm das Wort
„marché“ in seinen Ohren klingt,
geht ihm ein Licht auf und er kapiert,
dass ich zum Markt möchte. Zusätzlich kombiniert er, dass ich saisonbedingt sicherlich zum Weihnachtsmarkt möchte und schickt mich
unterstützt von seiner massiven Körpersprache um die Ecke zum Christkindlmarkt in Haidhausen. 
Taxi 3: –
(Nr. 114, 17. Dezember, 15.30 Uhr,
Isartor)
„Französisch kann ich nicht.“ Bei dieser Taxi-Dame setze ich von vornherein auf die Vermittlung eines französisch sprechenden Fahrers. Erst nach
wildem Gestikulieren und dem Wort
„centrale“ reagiert die Fahrerin, aber
kann, wie sie meint, per Funk nicht
durchkommen, da der Sprechfunk an
diesem vorweihnachtlichen Samstag
überlastet ist. Bei der Frage nach der
Rufnummer der Taxi Zentrale (numeró
32 TAXIKURIER

Seite 33

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TAXI
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de la centrale de taxi), muss ich dann
erstaunlicherweise erfahren, dass sie
als Taxifahrerin diese Nummer niemals braucht und diese ihr deshalb
selbstverständlich und natürlich nicht
bekannt ist. Logisch, oder??? 
Taxi 4: –
(Nr. 1987, 20. Dezember , 18.20 Uhr,
Kurfürstenplatz)
Mit naiv-unflexibler Hilflosigkeit
reagiert diese Taxifahrerin auf mein
fast akzentfreies französisch. Auch
kommt es ihr überhaupt nicht in den
Sinn, mich an einen anderen Kollegen in der Warteschlange zu verweisen, noch Unterstützung bei der Zentrale zu suchen. Etwas alleingelassen
bleibe ich als vermeintliche Französin
vollkommen unverstanden im kalten
München zurück.
Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 3104, 17. Dezember, 16.30 Uhr,
Münchner Freiheit)
Nicht einmal englisch kann er, der
sympathische Türke mit bayerischem
Akzent, aber er versucht fast jedes
meiner französichen Worte mit viel
Phantasie, aber leider falsch zu übersetzen. Aus einem „centre de ville“
(Stadtzentrum) wird zum Beispiel ein
Cafe Centrale und ich merke, dass er
wirklich bedauert, mich nicht zu verstehen. Glücklicherweise kapituliert
dann der gebürtige Münchner und
reagiert gekonnt professionell. Per
Funk möchte er meine Wünsche an
die Taxizentrale delegieren und Unterstützung durch einen französisch
sprechenden Taxifahrer anfordern. 
Der Gewinner!
Lacin Suat
Ohlauerstr. 67, 82997 München
erhält für seine internationale
vorbildliche Reaktion ein Präsent 
von der AUDI AG.

Seite 34

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Titelthema
Fasching in München
Foto: www.atelier-tacke.de
34 TAXIKURIER
Exzessive Fröhlichkeit gehört nicht zum Naturell des typischen Münchners. 
Und wegen dem Fasching „scho glei garnet“ . Das wird für den Grantler eine
harte Zeit, dauert doch der Fasching in diesem Jahr so lange, wie schon lange
nicht mehr. Erst am 1. März ist Aschermittwoch.
Erfahrungsgemäß zählt der Münchner Fasching auch nicht zu den Umsatzbringern im Münchner Taxigewerbe. Aber da 2006 grundsätzlich
ein positives Jahr wird, behaupten
wir einfach, dass auch der Fasching
diesmal mehr als sein Scherflein dazu
beitragen wird. 67 Veranstaltungen
allein in den Faschingshochburgen
„Deutsches Theater“, „Bayerischer
Hof“, „Löwenbräukeller“, „Heide-
Volm, Planegg“ und „Max-Emanuel-
Brauerei“ stehen auf dem Terminkalender. Da müsste es schon mit dem
Teufel zugehen, wenn sich das nicht
auch umsatzmäßig auszahlen würde.
Wenn viele Menschen dieses Jahr
wieder ausgelassen Fasching feiern,
haben sie häufig keine Ahnung, wozu dieses Fest einmal gut gewesen
war. In Erwartung der strengen und
langen Fastenzeit (bis Ostern) – vorwiegend in katholischen Ländern –
wollte man noch einmal richtig über
die Stränge schlagen, mit Völlerei
und sexueller Freizügigkeit in der
Fastnacht. Da es früher während der
Fastenzeit strengstens verboten war,
Fleisch, Butter oder Käse zu essen
und absolute sexuelle Enthaltsamkeit
geboten war, wollte man am Fastnachtstag dem Verzicht etwas vorbauen. Das artete nicht selten in größere Gelage aus und dafür war ein
Tag natürlich ein bißchen wenig. 
Und so dehnte sich die Faschingszeit
im Laufe der Zeit immer mehr nach
vorne aus. Bis heute beginnt sie 
am 11.11. 
Ausgrechnet die
Kölner haben den
Fasching geadelt
Anfang des 19. Jahrhunderts war die
Fastnacht erstmal am Ende. Sie entsprach all dem, was der Klerus vorausgesagt hatte: Saufereien bis zur
Besinnungslosigkeit, Prügeleien und
verkommene Bräuche. Erst das Groß-

Seite 35

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bürgertum hob den alten Brauch aus
der Versenkung, mit einer Fastnachtsreform im Jahre 1823 in der
Hochburg Köln. Damit wurde der Fasching geadelt und gleichzeitig der
Faschingsprinz eingeführt. Inzwischen hat aber wieder das einfache
Volk die Herrschaft im Fasching
übernommen. Prinz hin, Prinzessin
her – im Fasching wird getanzt und
gesoffen.
Das kann man inzwischen das ganze
Jahr über, und deshalb will man den
Münchner Narren wieder etwas ganz
besonderes bieten: Ein Faschingsumzug findet statt. Wer jetzt behauptet,
den haben wir schonmal gehabt, beweist zweierlei: Erstens dass er nicht
mehr zur Jugend zählt uind zweitens
trotzdem ein gutes Gedächtnis hat.
Der letzte Faschingsumzug in München rollte 1970 durch die Neuhauser
Straße. Seit dieser Zeit gab es keine
Faschingswagen mehr in München
zu bewundern. 35 Jahre, das war
dem „Damischen Ritter“ Heinrich Kober zu lang. Und deshalb initiierte er
für 2006 den „Damischen Ritterzug“ .
Inzwischen sind es schon über 40
Wagen, die daran teilnehmen. Wo’s
genau langgeht weiß noch keiner. Los
geht’s am 19. Februar um 11 Uhr am
Karolinenplatz. Da zeigen wir den
Preußen mal wieder, was ein bayerischer Faschingsumzug ist. (PG)
Deutsches Theater
28.1. Münchner Tanznacht der 
ADTV-Tanzschulen
29.1. Karneval wie dazumal, 1. Fest
03.2. Gaudeamus-Ball
04.2. Ball der Nationen
05.2. Ball der 1000 Torten
10.2. Presseball
11.2. Ball der Silbernen Rose
16.2. Tanzender Globus
17.2. Rosengala
18.2. Ballnacht mit Hugo Strasser
23.2. Margueritenball
24.2. Rock’n’Roll – Jamboree
25.2. Divane Deluxe
26.2. Karneval wie dazumal, 2. Fest
27.2. Ball Classique
Bayerischer Hof
28.1. Münchner Metzgerball
31.1. Die Nacht der Gastronomie 2006
15.2. Magnolienball
16.2. Chrysanthemenball
17.2. Hubertusball
18.2. Tanz der Musen
23.2. Der Münchner Rosenball
25.2. Carneval in Rio
26.2. Fiesta Latina
27.2. Traditioneller Medizinerball –
Classic
28.2. Narrhalla Faschingsfinale
01.3. Fisch- und Meeresfrüchtebüffet
im Palais Keller 
Löwenbräukeller
17.2. Filserball
18.2. Schabernackt
19.2. Kinderball der Turmfalken
24.2. Damischer Ritterball 
der Turmfalken
25.2. Dschungelfest
Heide-Volm
12.2. Kinderball der „Würmesia“
17.2. Feuerwehrball
18.2. Faschingsball der 99 Narrischen
Würmtaler
19.2. Seniorenfaschingsball
23.2. Weiberfasching
24.2. Legendäre Fasching-Kultparty 1
25.2. Legendäre Fasching-Kultparty 2
26.2. Großer Kinderball
28.2. Kehraus
01.3. Traditionelles Fischessen
35TAXIKURIER
Tolle Aktion von vinzenzmurr
17.000 Weißwürste für 
Münchens Taxler!
Umblättern!
Ausschneiden!
Guten Appetit!

Seite 36

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36 TAXIKURIER
Als erste Adresse für elegante Feste von Weltruf gilt seit über 100 Jahren das Deutsche Theater. Seit dem Silvesterball 1896 verwandelt
sich die Faschingshochburg in Europas schönsten Ballsaal. Bekannte Orchester, glamouröse
Showbands, nationale und internationale Stars
machen die Bälle im Deutschen Theater zu
echten gesellschaftlichen Höhepunkten. Dazu
viel Prominenz, kultige Events und die beste
Kulisse der Münchner Ballsaison von Oskarpreisträger Rolf Zehetbauer.
Von der Jahrhundertwende bis in die 20er Jahre ist das Deutsche Theater das “vornehmste
Varieté der Residenz” . Da treten die weltberühmten Tiller Girls aus New York auf, da zeigen Schönheitstänzerinnen ihre verhüllten
Reize und Josephine Baker darf nicht auftreten, weil ihr “Bananenrock”-Tanz eine “Verletzung des öffentlichen Anstands” darstellt. Ein
echter Skandal! Der einzig noch lebende Star
aus den 50ern, als sich der Vorhang nach der
Renovierung der Kriegsruine wieder hob, ist
übrigens Johannes “Joppi” Heesters. Und der
ist immer noch regelmäßiger Premierengast.
Seit Oktober leitet nun Andrea Friedrichs die
Geschicke des renommiertesten Unterhaltungstheater Deutschlands. Ausgerechnet eine Kölnerin. Ob die etwas vom Münchner Fasching
versteht? “Tu ich nicht”, gibt sie unumwunden
und erfrischend zu. “Fragen Sie mich das am
Aschermittwoch wieder. Eins habe ich allerdings schon festgestellt: Die Kunst des Feierns
wird in München beherrscht. Ich bin aber ganz
gespannt und aufgeregt, denn der Münchner
Fasching ist ja gleichbedeutend mit der Ballsaison. Und das kommt meiner Neigung sehr
entgegen. Sonst gibt es doch in Deutschland
keine Ballkultur mehr. Karneval in Köln, das
ist doch immer Verkleidung und Prunksitzung.
Ich glaube, in München erwartet mich mehr
Eleganz. Wahrscheinlich hab’ ich nicht genug
Abendkleider für die Bälle.”
Das Ziel heißt: Wir wollen das
Deutsche Theater!
Nun ist aber der Münchner Fasching nicht die
einzige Aufgabe, die eine Geschäftsführerin
des Deutschen Theaters stemmen muss. Dieses
Traditionshaus will natürlich das ganze Jahr
über mit Inhalten ausgefüllt werden. Und wer
den Münchner kennt, weiß auch, dass er Highlights erwartet. Und da ist Andrea Friedrichs
ganz in ihrem Element. Als eigene Musical-
Produzentin, u.a. “Die Schöne und das Biest”,
hat sie 20 Jahre Erfahrung im Show-Business.
“In das wichtigste Gastspielhaus in Deutschland kommen natürlich alle gerne. Und da ist
es das Wichtigste, dass die Ausgewogenheit
des Spielplans stimmt.” 
Nachwievor der größte Brocken ist in diesem
Haus aber die existentielle Frage. “Was passiert
nach 2007? Wer wird sich engagieren? Sind
wir dann noch städtisch? Alles Fragen, denen
schon mein Vorgänger Heiko Plapperer-Lüthgarth einen großen Teil seiner Arbeitszeit geopfert hat. Unser Ziel muss sein, wir wollen das
Deutsche Theater. Dem gilt unser ganzes Engagement.” Da kann man nur viel Erfolg wünschen, denn für Taxler ist das Deutsche Theater
eine feste Größe. (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Friedrichs
Vorname: Andrea
Alter: 43
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: Ledig
Geburtsort: Benzberg/Köln
Aufgewachsen: Solingen
Wohnviertel: Pasing
Hobbies: Skifahren, Stricken 
(Trachten)
Musik: Klassik
Urlaub: Berge, aber zu selten
Europas schönster Ballsaal
Andrea Friedrichs
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Seite 37

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37TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Bavaria Bräu 
Über 25 Jahre wurden
im Pschorr-Keller alle
Versammlungen der Taxi-Genossenschaft und
des Landesverbandes abgehalten. Die Großgaststätte war sozusagen über
Jahrzehnte Heimat der Münchner Taxler. Im letzten
Jahr wurde sie aufwändig renoviert. Die neuen Wirte
Widmann und Ostheimer haben offensichtlich an den
Münchner Taxifahrerinnen und Taxifahrer kein Interesse mehr. Sonst würden sie im Keller kein Werbeschild
eines konkurrierenden Unternehmens aufhängen:
Den Anfang machte „Harry hol den Wagen“ . Nun gibt’s
immer mehr „Unternehmen“, die Überführungsfahrten
anbieten und in der Gastronomie ihre Dienste anpreisen. Wir Taxler sollten genau registrieren, welche gastronomischen Betriebe uns hier den Umsatz streitig
machen. Deshalb nach wenigen Woche schon jetzt die
„Zitrone des Monats“ an das Wirte-Duo des neuen
Pschorr-Kellers. (PR)
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Peter Salbeck (Taxi 873) 
Jeder Kollege kennt die Situation: Man befördert einen
Fahrgast und wird mit Negativ-Erlebnissen aus der Taxiwelt konfrontiert. Unfreundliche Kollegen, keine
Ortskenntnis, schmutzige Autos, mangelnde Hilfsbereitschaft. Dass ein Fahrgast einen Kollegen aufs Höchste lobt, ist selten. Bei der Fahrt von der Hochstraße
nach Untermenzing: „Seit 5 Jahren habe ich den Peter
Salbeck als Stammfahrer. Dreimal pro Woche fährt er
mich von Untermenzing nach Schwabing zur Dialyse.
Er ist immer pünktlich, gut aufgelegt und hat mir sogar zu Weihnachten was geschenkt.“ 
Wer den Peter Salbeck kennt und weiß, dass er die
Triebfeder zum „Gewinn der Dialyse-Fahrten für die
Taxi e.G.“ war, freut sich für den 41-jährigen Einzelunternehmer. Er ist ein Unternehmer, der etwas unternimmt und ein würdiger Preisträger für die Rose des
Monats. (PR)
Öffnungszeiten: 11
30
– 15
00
,1 7
30
– 24
00
Mittagsbuffet für nur 6,80 €
Soviel Sie essen wollen, auch zum Mitnehmen.
Barerstr. 68/Ecke Schellingstr.
Tel.: (0 89) 27 34 98 75

Seite 38

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38 TAXIKURIER
In seiner Ausgabe vom 1. Februar 1800 druckte
das „Bairische Wochenblatt“ den Leserbrief eines
besorgten Vaters ab, der sich über die aktuellen,
moralisch verwerflichen Tänze der Jugend empörte, besonders auch weil seine eigene Tochter
diesen Lustbarkeiten und Maskenbällen – damals als „Redoute“ bezeichnet – zum Opfer zu
fallen drohte. Der TAXI-KURIER möchte es aus
aktuellem Anlass nicht versäumen, den Kollegen
und Kolleginnen diesen 206 Jahre alten Brief zur
Kenntnis zu bringen. Bekanntlich findet der Fasching hierzulande inzwischen in eher bescheidenen Ausmaßen statt, was vielleicht auch daran liegt, dass in der Frieden und Grafinger sowie
in den anderen Locations eh das ganze Jahr über
Fasching gefeiert wird. Fasching oder Nicht-Fasching – wir sind mit dem Transport des Publikums betraut, wenn es nach den Events nach
Hause oder zum Betrachten der Briefmarkensammlung geht, und damit direkt am Puls des
bunten Treibens.
Selber noch jung – 
aber nie jung gewesen
„Ich bin der Vater einer einzigen Tochter, der ich
den vernünftigen Genuß der Welt nie entzog;
ich bin selbst noch nicht alt und liebe muntere
Gesellschaft und frohe Menschen. Meine Auguste ist jetzt mehr als sonst mit ihren Putzsachen
beschäftigt, streichelt mir öfter die Backen und
fängt wieder zu erzählen an, wie gut sie sich
dort und da auf dem Ball und auf der Redoute
unterhält. 
Ich war in dem Karneval der verflossenen Jahres
mit meiner Tochter öfter auf Tanzsälen. Aber ich
bin mit bekümmertem schwerem Herzen und
mit einer wahrhaft verbitterten Laune oftmals
davon gegangen.
Jetzt kommt’s, was ich Ihnen zu sagen habe: Ich
war im verflossenen Jahr auf der Redoute. Ich
erwartete vieles Gute und Angenehme, ich hoffte, unter den vielen Masken viele wohlgewählte
zu finden. Ich stellte mir unter Redoute, als ich
noch ein Knabe war und davon sprechen hörte,
immer einen Maskenball vor. Aber da war’s
ganz anders. Ich habe, wie ich Ihnen schon sagte, eine einzige Tochter, für deren moralische
und physische Wohlfahrt ich denn innigst besorgt bin. Ich halte Bewegung für das heilsamste
Mittel, ihre Gesundheit zu erhalten, und den
Tanz für eine gesunde, angenehme Bewegung,
die auf den Körper und die Seele den wohlthätigsten Einfluß hat. Aber erlauben Sie mir eine
kleine Schilderung von der Bewegung, die man
auf der Redoute Tanz nennt. 
Redoute oder Kultfabrik?
Jetzt erinnerte ich mich sogleich, daß dieser Karneval ein Überbleibsel des römischen Bacchanten-Festes ist: Denn sie gebärdeten sich alle, als
wollten sie toll und rasend werden und als hätten sie alle zu viel vom Rebsafte bekommen.
Den einen dieser Tänze nennen sie Langaus-
Tanzen, welches darin besteht, daß der Tänzer
seine Tänzerin von einer Ecke des Saales mit
zwey entsetzlichen Riesenschritten bis zur anderen Ecke mit fort reißt und sooft er wieder Raum
findet, das Nämliche wiederholt. Dieses geschieht mit so einer Raserey, daß man glauben
sollte, es würde bey dem Ende des Tanzes das
Ende der Welt erfolgen. Als ich meine Verwunderung über diese Bacchanten-Wuth äußerte,
lachte man mir ins Gesicht.
Ein anderer von diesen Furientänzen ist der
Hops. Dieser kann Ihnen aber schon aus einem
sehr schönen und heilsamen Aufsatze bekannt
seyn, welchen ich in einem Hefte des Damenjournals las, welches ich seit dem Jahre 1796 für
meine Tochter hielt, worin die Schädlichkeit und
Unsittlichkeit dieses Tanzes mit den allerlebhaftesten Farben geschildert wird. Ich habe mir diesen Hops doch nie so vorgestellt, wie ich ihn gefunden. Es sind die lächerlichsten tollen
Bocksprünge, und mich wundert, wie sich das
Frauenzimmer dabey so ärgerlich herumhudeln
und herumreißen lassen kann. Ich hatte dabey
Toben, Springen, Wüthen –
Münchner Fasching im Jahr 1799
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln
und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
das Vergnügen, von meiner Tochter zu hören,
daß ihr dieser Hokuspokus ganz und gar nicht
gefiel. Ich hätte ihr gewiß ein neues Kleid schaffen müssen, denn während wir darüber sprachen, schleppte schon ein Frauenzimmer einen
ellenlangen Fetzen von ihrem Kleide nach.
Nichts Neues unter der Sonne
Ist es wohl bey solchen Tänzen möglich, sowohl
die Tanzenden als auch die Zuseher dabey vor
manchen unliebsamen Rippenstößen und unhöflichen Ellenbogen zu sichern? Und wenn man
auch kein strenger Sittenrichter seyn will, verträgt sich das Fahren, Toben, Springen, Wüthen
wohl mit dem weiblichen Wohlstande? Ist es
nicht, als jage das ganze Nachtgejaid mit einem
Male wie das wüthende Heer über Stoppel und
Gräben den Tanzsaal hinauf? Und zappeln sich
nicht die Leute und die Frauenzimmer ab, wie –
es ist gar nicht zu sagen wie. Ich wette darauf
und ich hab’s auch gelesen, daß seit der Einführung dieses Tanzes die Sterblichkeit der Jugend
sich vermehre, daß kein Karneval vorüberging,
ohne mehreren jungen Leuten das Leben gekostet zu haben. Meine Auguste hatte das Glück
oder vielmehr das Unglück, mit zwey Frauenzimmern bekannt zu werden, wovon ihr eines
selbst eingestanden, daß es im verflossenen Jahre so rasend dieses Langausfahren und diesen
Hops mitgemacht, daß es beynahe eine Lungenentzündung davon getragen, und das andere
Frauenzimmer hüstelte und – daß es Gott erbarme! – tanzte doch rasend mit!“ 
Lernen aus der Vergangenheit
Hand auf’s Herz: Dieser sorgenvolle Brief aus einer völlig anderen Zeit ist inhaltlich immer noch
aktuell und spricht doch auch die Gedanken von
uns heutigen Eltern aus. Und unsere Eltern
machten sich aus denselben Gründen Sorgen um
uns, so wie sich die heutige Jugend später einmal die gleichen Sorgen um ihre Kinder machen
wird. Aber ob es sich der heutige und spätere
Nachwuchs bieten lassen wird, von seinen Eltern
in die – sagen wir mal – „Registratur“ begleitet
zu werden?! Im Jahr 1799 war das offenbar
noch möglich. Für den Seelenfrieden des Vaters
wäre es aber wohl besser gewesen, nicht zu wissen, was seine Tochter alles so trieb. (BW)

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39TAXIKURIER
Taxameter des Monats
DIE FUßBALL–WM – Ab dem 9. Juni schnellt der Aufgeregtheitspegel in der ganzen Stadt nach oben. Nur Münchens Taxler bleiben
ruhig und abgeklärt. Sind sie doch die einzigen in der Stadt, die dank FIFA-Organisationskommittée einen weiten Bogen um 
die Allianz-Arena machen dürfen. Dafür sind sie der FIFA richtig dankbar. Während sämtliche VIP-Fahrzeuge eines nicht näher
bekannten koreanischen Reisschüsselproduzenten vier Wochen lang im Dauerstau stehen, können die Taxler in Ruhe ihrem
Geschäft nachgehen. Selbst unsere türkischen Kollegen bleiben friedlich. Schließlich ist Deutschland nach der ersten Runde auch
schon ausgeschieden.
ROLLING STONES & CO – Wer sich im Juli wundert, warum so viele Rock-Omas durch die Straßen lustwandeln und nach Behinderten-Taxis Ausschau halten, hat die Anziehungskraft der Rolling Stones vergessen, auch wenn die mittlerweile schon alle am Stock
gehen. Ob wirklich alle 60-jährigen Ladies damals einen One-Night-Stand mit Mick Jagger hatten, lässt sich nicht verlässlich nachprüfen. Zu vermuten ist allerdings, dass Keith Richards ihm dabei viel Arbeit abgenommen hat. Der fast 90-jährige versteckt sich
heute lieber in der Hotel-Bibliothek. So alt sieht auch ROBBIE WILLIAMS bald aus, der von Anfang August bis Mitte September
täglich ein ultimativ letztes Zusatzkonzert gibt. Natürlich ausverkauft! Böse Zungen behaupten, er möchte nur den Wiesn-Anfang
miterleben um sich zusammen mit seinen englischen Fans im Löwenbräuzelt einmal richtig vollaufen zu lassen.
WIESN 2006 – Nach der chaotischen und enttäuschenden WM (Schweiz ist Fußballweltmeister) ist die Wiesn endlich wieder eine
verlässliche Größe im Jahreskalender der Münchner Taxler. Schlag 12 Uhr am 16.September zapft OB Ude das erste Faß an.
Gewöhnungsbedürftig ist dabei nur, dass er das erste Mal in der Geschichte des Oktoberfestes auf den Schlegel verzichtet. Um 
einen unauslöschlichen Anzapfrekord aufzustellen, treibt er den Zapfhahn auf Anhieb allein mit mentalen Kräften ins Faß.
Ministerpräsident Stoiber ist daraufhin so irritiert, dass er die erste Maß verweigert und spontan zurücktritt.
PAPST BENEDIKT XVI – Der höchste Superstar ist on Tour. 21 Millionen Betschwestern aus aller Welt wollen ihn am letzten Tag der
Wiesn in Lederhosen die Kapelle im Augustiner Festzelt dirigieren sehen. Aus diesem Grund werden kurzfristig alle Taxistandplätze
rund um die Wiesn gesperrt. Es kommt nur deshalb zu keinen Tumulten, weil unsere nicht katholischen Kollegen ihre Taxilizenz
vorübergehend bereits im Vorfeld abgeben mussten. Also fast alle!
NORDIC WALKING – Die neueste Volkskrankheit fanatischer Bewegungsenthusiasten erreicht ihren Höhepunkt. Zusammen mit den
beiden Lobbyisten Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, die bis heute auf jeden Sponsoren-Euro angewiesen sind, beantragen
sie beim KVR eine eigene “Nordic Night” um endlich aus dem Schatten der verhassten Blader treten zu können. Die Straßenkämpfe
zwischen Bladern und Nordic Walkern flackern immer wieder von Neuem auf. Uneinigkeit herrscht bei den Sicherheitskräften auf
welche Seite sich die Radler schlagen werden. Mehr denn je sind die Münchner Taxler auf verlässliche Funkdurchsagen angewiesen, an welchen Standplätzen noch gefahrlos Fahrgäste aufgenommen werden können.
Ansonsten gibt es das ganze Jahr über keine besonderen Vorkommnisse. Business as usual! (PG)
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Die Events des Jahres durch die Faschingsbrille

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40 TAXIKURIER
Da haben ein paar findige Flughafen-Fiaker wohl einen Weg gefunden, den
Tacho zu schonen. Wenn Ihnen zu Manfred Kraus’ Zeichnung ein passender
Text einfällt und dieser als bester prämiert wird, gewinnen Sie o. g. Preis.
Senden Sie uns Ihren Vorschlag bis spätestens 8. Februar 2006 (Adresse siehe
Impressum). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
100 Visitenkarten vom 
Druckhaus König zu gewinnen!
Letzte Meldung!
Am ersten Februar-Wochenende findet wieder die
Sicherheits-Konferenz in München statt.
Rund um den Bayerischen Hof ist wieder mit vielen
Freunden und Helfern zu rechnen.
Redaktion TAXIKURIER
Die fünf Weisheiten 
des Monats …
➜ In den letzten 3500 Jahren haben die Menschen
nur 230 Jahre in Frieden gelebt
➜ Das erste Produkt mit einem Strichcode war 
Wrigley’s Kaugummi
➜ Der Mensch braucht im Durchschnitt sieben 
Minuten, um einzuschlafen
➜ Die höchste Mordrate der Welt haben die 
Bahamas
➜ Man teilt seinen Geburtstag mit mindestens
neun Millionen anderen Menschen auf der Welt 
Witz des Monats 
Mündliche Prüfung beim
juristischen Staatsexamen: 
„Was ist die Höchststrafe bei 
Bigamie?“ 
Nach längerer Überlegung 
antwortet der Student: 
„Zwei Schwiegermütter“
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41TAXIKURIER
Der Winter 2005/2006 bringt uns nicht nur viel Freude
für die Wintersportler im alpinen Skisektor, sondern auch
viel Leid und Mühen für Skiverletzte. Ein leidvolles Lied
können davon Skiprofis des deutschen Nationalteams
singen, denn Hilde Gerg musste zum Beispiel wegen einer
schweren Knieverletzung ihre Karriere beenden und
Nachwuchsfahrerin Maria Riesch ereilte das Schicksal,
innerhalb von elf Monaten an beiden Kniegelenken eine
schwere Verletzung davonzutragen. Was sind die Ursachen von häufiger auftretenden Verletzungen insbesondere am Kniegelenk im Wintersport, welche Funktion spielt
der Bandapparat im Kniegelenk, was können wir zur Prävention tun?
Die Funktion des vorderen Kreuzbandes spielt eine wesentliche Rolle bei der Stabilisierung des Kniegelenks
gegenüber der vordern Translation, der Innendrehung
und der strecknahen Stabilisierung. Mit dem hinteren
Kreuzband bildet es den zentralen Pfeiler des Kniegelenkes und steuert die Roll-/Gleitbewegung des Ober- gegen
den Unterschenkel. Ein Verlust des vorderen Kreuzbandes
kann zu einer Störung der Kinematik und zu vermehrter
vordere Schublade des Schienbeins führen. Diese vermehrte Rotationsfreiheit führt zu einer vergrößerten
Innenrotation und verursacht für den Patienten ein vermehrtes Instabilitätsgefühl. Dieses Band ist für das größte
menschliche Gelenk mit der größten Knorpeloberfläche
der zentrale Stabilisator. Besonders durch die verbesserte
Technik im Bereich des Skimaterials wird das menschliche Kniegelenk vor eine extreme Probe gestellt. Durch
größere Taillierung der Skier durch vermehrte Plattenauflagen auf der Skibindung werden für den Skifahrer
Drehen und Kurvenfahrten deutlich vereinfacht. Dies
bedeutet aber auch, dass in Extremsituationen höhere
Geschwindigkeiten möglich sind und damit viel größere
Krafthebel an den menschlichen Gelenken ansetzen. Deswegen kommt es bei Stürzen, die unter diesen Bedingungen stattfinden, zu häufigeren Verletzungen des Innenbandes und vor allen Dingen des vorderen Kreuzbandes.
Begleitverletzungen sind Meniskusrisse und Quetschungen, Knorpelabscherungen sowie Stauchungsbrüche des
Schienbeinkopfes. Folge des vorderen Kreuzbandverlustes
ist immer eine vermehrte Instabilität und Funktionsverlust des Kniegelenkes, weshalb eine operative Therapie in
den meisten Fällen folgen muss.
Während Verletzungen des Innenbandkomplexes meistens
konservativ behandelt werden, müssen Kombinationsverletzungen oder isolierte Verletzungen des vorderen
Kreuzbandes meist operiert werden. Hierbei kommen
Operationstechniken wie die archroskopische vordere
Kreuzbandersatzplastik zum Einsatz. 
Diese Transplantate werden durch minimalinvassive Operationstechnik übungsstabil eingebracht, d. h. der Patient
kann sofort mit Üben und Belasten des Kniegelenkes beginnen. Eine Nachbehandlungs- und Rehabilitationsphase
dauert in der Regel acht Wochen, kniebelastende Sportarten sowie schwere körperliche Arbeiten können nach
vier bis sechs Monaten wieder aufgenommen werden.
Dies alles zeigt, warum es den Athleten, Fußballern und
Skifahrern solange nicht möglich ist, ihren Sport wieder
auszuüben und wieder ihr Top-Niveau zu erreichen. Eine
Prävention kann in erster Linie dahingehend betrieben werden, dass man durch regelmäßiges Training im Herbst und
Frühwinter seine Muskulator in Ordnung hält, seine Kraftausdauer und Koordination schult, sich behutsames Skimaterial besorgt und auf immer voller werdenden Pisten umsichtig und ohne Risiko den Skisport ausübt. Dann sollte
auch gewährleistet sein, dass Skifahren als reine Freude
empfunden wird und nicht als Angriff auf das Kniegelenk.
Die neue Skisaison – 
Angriff auf das Kniegelenk
Hier spricht der Doc – Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im 
Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über
10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher
Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen.
Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu 
berufsrelevanten Themen.

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42 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den
abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit
Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München
bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer
bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt
hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG IM
FEBRUAR 2006
Funkausbildung
Termine: 21. und 23. Februar 2006
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 2/2006: 14.02 - 16.03.2006
Kurs 3/2006: 21.03 - 18.04.2006
Kurs 4/2006: 25.04 - 23.05.2006
Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006
Kleinanzeigen
VÖLLIG LEGAL: WENIGER BRUTTO = MEHR NETTO!!! 
DAS GESETZ MEINT ES GUT MIT IHNEN!!!
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gesetzlichen Vorgaben besser verdienen. Ein gutes Gewissen zum günstigen 
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Taxiunternehmen seit 10 Jahren – Tax-Assist GmbH – 089 / 74 99 66 77
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der
Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf.
Anzeigenschluss ist der 8. Februar 2006!
Kleinanzeigen-Annahme
„Fuchzehn Starthilfen und dann noch für d’ Stadt
Harlaching freiramma … 
Des bringt an guadn Kilometer-Schnitt.“
Mit dieser arktischen Unterzeile hat Wolfgang 
Walters aus München die Taxi-Alarmanlage von
HALE electronic im Wert von 100,- Euro gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
Allerletzte Meldung!
Robert Fischer ist mit sofortiger Wirkung von 
seinem Amt als stellvertretender Vorstand der Taxivereinigung München e.V. zurückgetreten.

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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31
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Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Max Herzinger (MH), Manfred Kraus (MK), 
Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), 
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Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst
FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG
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Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
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Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
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Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
das Jahr lasst sich gut an, die Stimmung ist noch nicht euphorisch, jedoch
optimistisch. Geben Sie diese Laune weiter. An wen? An Ihre Fahrgäste. 
Jeder zweite Fahrgast fragt, „wie das Geschäft läuft“ . Die beste Antwort ist
immer, dass man hoch zufrieden sei. Jammern ist immer die schlechteste
Variante. Man will mit Gewinnern koalieren.
Freuen Sie sich über Kurzfahrten, auch nach Wartezeiten. Zeigen Sie, dass
sie den tollsten Job haben und gerne in der besten Branche tätig sind. Sie
werden es an Ihrem Income merken. 
Kommen Sie gut durch den Fasching!
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER 
erscheint am 24. Februar mit 
spannender Thematik!
Vorschau Ausgabe März 2006
➜ Geschichte und G’schichten
… der Englische Garten
➜ Ausgleich
… ein brisantes und kontroverses Thema
➜ Außergewöhnliche Kollegen
… Heinz Schmidt – Taxler und Musiker
43TAXIKURIER
Foto: Maximilian Geuter
München, 
Stahlgruberring
24
Die Adresse für den guten Druck
Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24
81829 München
Telefon (089) 42 74 10-0
Telefax (089) 42 74 10-28
www.druckhaus-koenig.de

Seite 44

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
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Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
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Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
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Und von uns.