TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Februar 2006
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2006. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Fasching in München Februar 2006 Foto: www.atelier-tacke.de ➜ In diesem Jahr extrem lang … ➜ Fahren ohne Taxameter Betrug am Unternehmer ➜ Essen auf Rädern Schrotti’s Tipps für die Standplätze Kristall, Bahnhof Karlsfeld, Allacher Bahnhof ➜ Jetzt red’ i Werner Hillermann – Kollege mit Tiefgang TAXIKURIER | 46. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de Fasching in München
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Vorsprung durch Technik www.audi.de Der Audi A6 als Taxifahrzeug. Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der Audi A6 vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi First Class von Tür zu Tür. 0627-04_Taxi-L_210x297_Taxikurier.indd 1 11.01.2006 17:02:30 Uhr
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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Inhalt Editorial | Technik und Mensch 4 Essen auf Rädern | Kristall, Bahnhof Karlsfeld, Allacher Bahnhof 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Anno dazumal | Fasching in München 9 Die Genossenschaft | Wie funktioniert der Taxameter und Infos 10 Der Aufsichtsrat berichtet | 12 Der Landesverband | News 13 Fahren ohne Taxameter | Betrug am Unternehmer 14 Rund um’s Taxi | Der Taxi-Geldbeutel 16 Münchner Straßen-Namen | „Q/R“ 18 Jetzt red’ i | Werner Hillermann 22 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 23 Messe München aktuell | 24 Dauerbrenner | Leitfaden „Taxiwechsel“ 25 Der Mensch hinter der Stimme | Barbara Schneider 26 Der Blick zurück | Der Februar vor 100, 75, 50, 25 Jahren 27 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 27 Schrotti’s Fiaker-ABC | Das „U“ 28 Norbert’s Weltreise | Unterwegs in Sydney 30 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 31 Pausenfüller | Welche Tiere fordern die meisten Opfer? 31 Taxi-Check München | Parlez-vous francais? 32 Fasching in München | Heuer extrem lang 34 Interview mit der neuen Chefin des Deutschen Theaters | 36 Rose des Monats | Peter Salbeck 37 Zitrone des Jahres | Bavaria Bräu 37 Geschichte und G’schichten | Münchner Fasching 38 Taxameter des Monats | Events des Jahres 39 Witz des Monats | 40 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 40 Die fünf Weisheiten des Monats | 40 Letzte Meldung | 40 Hier spricht der Doc | Die neue Skisaison 41 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 42 Allerletzte Meldung | 42 Impressum | 43 Vorschau Ausgabe März | 43
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Editorial 4 TAXIKURIER Technik und Mensch SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER Am 16. Dezember wurde die neue Telefonanlage in unserer Zentrale in Betrieb genommen. Die Anlage funktioniert zufriedenstellend, obwohl einige Nachbesserungen nötig waren, die teilweise abgearbeitet sind. Die Umstellung ging fast ohne Behinderungen von statten. Hinsichtlich des neuen Funkvermittlungssystems sind wir im Zeitplan. Das erste Fahrzeug wurde zu Testzwecken verbaut und funktioniert. Für den Echtversuch, der Ende Januar beginnen soll, haben sich bereits rund 20 Teilnehmer gemeldet. Die Teilnehmer werden telefonisch über die Einbautermine informiert. In den Dienstbesprechungen mit allen Mitarbeitern der Zentrale wurden zum Jahresende technische Änderungen und die Optimierung des Ablaufes der Vermittlung besprochen. Alle Anstrengungen, die Auftragsvermittlung technisch zu optimieren, führen nur zum gewünschten Erfolg, wenn alle Fahrer und Unternehmer durch guten Service und Freundlichkeit das Superprodukt „Taxi“ an den Kunden bringen. Das Taxi ist eine konkurrenzlose Dienstleistung, die durch das Vertrauen der Fahrgäste existiert. Kein anderer Dienstleister hat so intensive Kontakte zu seiner Kundschaft. Diese Chancen nutzen clevere Unternehmer und Fahrer, indem sie ihren Gästen positiv gegenübertreten und so Geborgenheit und Kompetenz vermitteln. Nicht jammern, sonder positive Atmosphäre schafft Kundschaft, die bereit ist Geld für unsere Leistung und Fürsorge auszugeben. Am Trinkgeld kann jede Fahrerin und jeder Fahrer die Wirkung auf seine Gäste messen. Wichtiger als jegliche Technik ist der Mensch, ob im Taxi oder in der Zentrale. Ihr Hans Meißner
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Das heutige Testgebiet ist nicht nur groß, es bietet auch alles, was man am Rande einer Großstadt deutscher Prägung erwarten kann: beschauliche Wohnquartiere, Handwerksbetriebe, Großindustrie (MAN, MTU usw.), dörfliche Idylle - und zum Teil sehr viel „Gegend“ mit Badeseen (z.B. der Karlsfelder Waldschwaigsee, der zum Testzeitpunkt freilich mehr zum Schlittschuhlaufen einlud) und viel Platz zum Auslüften und Enstspannen. Brotzeitstandl SEIDL’S SCHMANKERLKÜCHE, Georg-Reismüller-Str. 8 Ein Standl zum Drinnen- und Draußen-Essen. Leberkäs-, Wurstoder Käsesemmel zu je 1,50 Euro, Currywurst 2,20, Fleischspieß in hausgemachter, sehr pikanter Soße 3,-, Dose Cola, Fanta oder Spezi 1,30 Euro, Haferl Kaffee 1,80 Euro. Metzgerei In der Siedlung hinter dem Kristall- Stand, genauer gesagt: am Onyxplatz 5, findet man ein Mini-Einkaufszentrum mit Getränke-Markt, Tabakund Zeitungsverkauf und zwei Klein- Kaufhäusern: SCHLARAFFENLAND: Mo.–Fr. 7.00–12.30 und 14.30–18.00, Sa. 7.00–12.30 Uhr, sowie FEINKOST VIRRUSO (gleiche Öffnungszeiten). In beiden Läden werden Lebensmittel aller Art angeboten, u. a. auch reichlich Fleisch- und Wurstwaren, wobei VIRRUSO hier den Schwerpunkt mehr auf mediterrane Waren legt (auch Weine, Olivenöle usw.), während das SCHLARAFFENLAND besonders Obst und Gemüse sowie selbst gefertigte Backwaren zusätzlich anpreist. Bäckerei/Stehcafe Walter Schuhmair, Bäckerei, Konditorei, Feinkost Ludwigsfelder Str. 1 (fast Ecke Eversbusch), Mo.–Fr. 6.15–18.00 Uhr, Sa. 6.00–12.00 Uhr Neben dem üblichen Angebot an frischen Brotwaren, Kuchen und Torten ist auch ein kleiner Imbiss angeschlossen, so dass man im Laden an Stehtischen die süssen Sachen oder die Brotzeit (Schnitzel-Semmel, Leberkässemmel usw.) gleich verzehren kann. Ein Familienbetrieb gegenüber der Einmündung der Georg-Reismüller-Straße. Wirtshaus WÜRMTALHOF, Eversbuschstr. 91. Geöffnet Mo.–Fr. 11.00–15.00 und ab 17.00 Uhr, Sa. ab 17.00 Uhr, So. ab 11.00 Uhr durchgehend. Schluss ist, wenn keine Leute mehr da sind. Ein gemütliches Dorfwirtshaus mit viel hellem Holz, ebensolchen Tischen ohne Decken und hauptsächlich bayerischer Küche zu erschwinglichen Preisen. Das getestete und für sehr gut befundene Tagesmenü bestand aus Griesnockerlsuppe und Rollbraten mit Sauerkraut und Semmelknödel zu höchst moderaten 6,50 Euro. Suppen 2,20 Euro, Schweinsbraten mit Knödel 6,80 Euro, die halbe Ente mit Knödel und Blaukraut 11,80. Saibling mit Blattspinat und Kartoffeln 8,80 Euro; für Kinder gibt es Nudeln mit Soße usw. zu 3 Euro. Das Helle (Brauerei Maisach) ist für 2,60 zu haben, Weißbier 2,80 Euro, Tafelwasser ist mit (umgerechnet auf 0,5 l) 2,85 Euro überraschend teuer, aber die ‚Halbe’ Zitronenlimo ist mit 2,30 dann wieder moderat angesetzt. Abends werden Cocktails gereicht, die zumal bei „happy hour“ überaus bezahlbar sind. Die Kellnerin war uneingeschränkt liebenswürdig und zuvorkommend, der Aufenthalt im Lokal rundherum angenehm und gemütlich. Ein Dorfwirtshaus, das mit wenigen Konzessionen an den Zeitgeist erfolgreich und solide gegen die übermächtige Konkurrenz der innerstädtischen Gastronomie-Flut ankämpft. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Boschetsrieder, Harras, Partnach, Ratzinger ➜ Dülfer, Weyprecht, Sudeten, Wal-Mart, Taunus, Ingolstädter ➜ Max-Joseph, Vier Jahreszeiten, Odeon, Promenade Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Kristall, Bahnhof Karlsfeld, Allacher Bahnhof Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste. EssenRädern! auf Foto: www.atelier-tacke.de Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 5TAXIKURIER Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM
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6 TAXIKURIER Dienstag, 7. Februar ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Theaterwerkstatt ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wienerwald ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, St. Petersburger Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Mirijam Contzen ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Munich Footwarmers ➜ Bayerischer Hof, Larry Coryell ➜ Backstage, John Cale ➜ Rote Sonne, White Hassle Mittwoch, 8. Februar ➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, Le nozze di Figaro ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zar und Zimmermann ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Junge Philharmoniker Köln ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ Backstage, Emergenza School Jam Donnerstag, 9. Februar ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 20.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, La Clemenza di Tito ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tango Azul ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Karl-Valentin-Hommage ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lesung mit Musik ➜ Ampere, be Nuts ➜ Backstage, MxPx ➜ Prager Frühling, Six nation State ➜ Atomic Cafe, The Royal Drive Affair Freitag, 10. Februar ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 18.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, La nozze di Figaro ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 19.30 – 21.20 Uhr, Volkstheater, Der Kontrabass ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Bakchen ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, In love with Shakespeare! ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Arcadi Volados ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Truck Stop ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Les De SAXes ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los Chicos Del Valle ➜ Atomic Cafe, Paris ➜ Backstage, Bluekilla ➜ Deutsches Theater, Presseball Samstag, 11. Februar ➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Norma ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Port ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater, Herzkasperls Her- und Hinrichtung ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Bakchen ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Zubin Metha ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Jozsef Lendvay ➜ 20.00 Uhr, Deutsches Theater, Ball der Silbernen Rose ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Zerplatzte Träume ➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Nachtmusik ➜ Backstage, Jägermeister Rock ➜ Ampere, Mattafix ➜ Prager Frühling, Dr. Norton ➜ Deutsches Theater, Ball der Silbernen Rose Top-Termine Februar ’06 Mittwoch, 1. Februar ➜ 9.30 - 10.30 Uhr, Schauburg, Nero Corleone ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 19.00 – 22.45 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, U turn ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Golden Gospel Singers ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Vaya con Dias ➜ Bayerischer Hof, Hiromi ➜ Backstage, Die Krupps Donnerstag, 2. Februar ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Limbs Theorem ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, U turn ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, The Fall of the House of Usher ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Der Gehülfe ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Lesung mit Musik ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, August Zirner liest Lenz ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Night of the Dance ➜ Bayerischer Hof, Vernon Reid’s Masque ➜ Muffathalle, Muvrini ➜ Backstage, Iel Nino Freitag, 3. Februar ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, U turn ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wienerwald ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Chinesisches Neujahrskonzert ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Los Paul! ➜ 22.00 Uhr, 4004, Nacht der Gastronomie ➜ Hubertussaal, Faschingskonzert ➜ Muffathalle, Julien Jakob ➜ ICM, Kaiserball ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Deutsches Theater, Gaudeamus-Ball Samstag, 4. Februar ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Don Giovanni ➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck (Premiere) ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Schauburg, U turn ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, The Fall of the House of Usher ➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus, Lulu live ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Moderne Zeiten ➜ Monofaktur, Garden Gang ➜ Backstage, Most Precious Blood ➜ Deutsches Theater, Ball der Nationen Sonntag, 5. Februar ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubano ➜ 18.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Bakchen ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Imagine ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus der Kunst, The Fall of the House of Usher ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Jewgenij Kissin ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Die Buschtrommel ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Plammerberg Musi ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ Backstage, Bullet For My Valentine ➜ Deutsches Theater, Ball der 1000 Torten Montag, 6. Februar ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Norma ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Konstantin Wecker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Gospel Singers ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tom Gäbel ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofsbrettl ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Andreas Giebel ➜ Muffathalle, NDR Bigband
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7TAXIKURIER Sonntag, 12. Februar ➜ 11.00 Uhr. Werkraum, MISSION IM- POSSIBLE – Wozu ist Kultur noch gut? ➜ 11.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 14.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Mozart auf Reisen ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubano ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Residenztheater, Die eine und die andere ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philhamoniker ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 20.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, La clemenza di Tito ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Die schöne Magelone ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Greensleeves ➜ Ampere, Mattafix ➜ Backstage, Sasha ➜ Elserhallen, Kashmir ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Heide-Volm, Kinderball der „Würmesia“ Montag, 13. Februar ➜ 9.15 – 10.05 Uhr und 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Mozart auf der Reise nach Prag ➜ 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Dr. Noni Höfner ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Liza Minelli ➜ Zenith, Seeed Dienstag, 14. Februar ➜ 9.15 – 10.05 Uhr und 10.45 Uhr – 11.35 Uhr, Schauburg, Der Bär sucht einen Freund ➜ 17.00 Uhr, Werkraum, Kammerschau – Kammerspiele on the road ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Faschingskonzert ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rudolf Nureyev ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Odeon Tanzorchester ➜ Elserhallen, Joana Zimmer Mittwoch, 15. Februar ➜ ICM, EPCOS ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Nathan der Weise ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Limb’s Theorem ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Fiedler auf dem Dach ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, First Night of the Rising Stars ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Katze im Sack ➜ Bayerischer Hof, Nils Landgren ➜ Monofaktur, The Fatals ➜ Ampere, Yonderboi & Khoiba ➜ Bayerischer Hof, Magnolienball Donnerstag, 16. Februar ➜ ICM, Infineon ➜ 10.30 - 11.40 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Fiedler auf dem Dach ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Kuttner erklärt die Welt ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Udo Jürgens ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Tanzboden ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Carmina Burana ➜ Elserhallen, Jahcoustix ➜ Lustspielhaus, Willi Michl ➜ Prager Frühling, Figourius ➜ Substanz, Kamal ➜ Deutsches Theater, Tanzender Globus ➜ Bayerischer Hof, Chrysanthemenball Freitag, 17. Februar ➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.00 Uhr, Pinakothek der Moderne, Neue Kammermusik ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Die Ziege oder wer ist Sylvia? ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Dunkel lockende Welt ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Orchesterkonzert Mozart ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Fräulein Else ➜ Muffathalle, AK 4711 ➜ Rockmuseum Olymiapark, Flower Power Party ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Deutsches Theater, Rosengala ➜ Bayerischer Hof, Hubertusball ➜ Löwenbräukeller, Filserball ➜ Heide-Volm, Feuerwehrball Samstag, 18. Februar ➜ 16.00 – 17.00 Uhr Schauburg, Fünf Stücke Glück ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Norma ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Kampf des Negers und der Hunde ➜ 19.30 Uhr, Olympiahalle, Deep Purple und Alice Cooper ➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Türkische Kunstmusik ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Philippe Entremont ➜ 20.00 Uhr, Theater im Haus der Kunst, Servus Kabul ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Anthony & Joseph Paratore ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Swinging Jazz ➜ 21.30 Uhr, 4004, Pure Sex-Party ➜ Elserhallen, House Jacks ➜ Muffathalle, Death Cab for Cutie ➜ Backstage, Such a Surge ➜ Prager Frühling, Orwell ➜ Deutsches Theater, Ballnacht mit Hugo Strasser ➜ Bayerischer Hof, Tanz der Musen ➜ Löwenbräukeller, Schabernackt ➜ Heide-Volm, Faschingsball der 99 Narrischen Würmtaler Sonntag, 19. Februar ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Nachklang ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 14.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Mozart auf Reisen ➜ 17.00 – 20.15 Uhr, Nationaltheater, Carmen ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubano ➜ 18.00 Uhr, Philharmonie, Rondo Veneziano ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater, Maß für Maß ➜ 19.00 – 20.00 Uhr, Marstall, Gier ➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Aschenputtel ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Volkstheater, Kampf des Negers und der Hunde ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Angelika Kirchschlager ➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Schreinergeiger ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ Substanz, Kieran Gross ➜ Backstage, Clawfinger ➜ Muffathalle, Die Drei ➜ Löwenbräukeller, Kinderball der Turmfalken ➜ Heide-Volm, Seniorenfaschingsball Montag, 20. Februar ➜ 9.15 – 10.05 Uhr und 10.45 – 11.35 Uhr, Schauburg, Fünf Stücke Glück ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Prinzregententheater, Schachnovelle ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Za Ondekoza ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Fräulein Else ➜ 20.00 Uhr, Volkstheater Foyer, Knisterclub ➜ 20.30 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Werner Koczwara ➜ Muffathalle, Clap Your Hands Say Yeah Dienstag, 21. Februar ➜ 9.15 – 10.15 Uhr und 10.45 – 11.45 Uhr, Schauburg, Fünf Stücke Glück ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Volkstheater, Der Räuber Kneißl ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Die Kriegsberichterstatterin ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Mozart & die Volksmusik ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Collegium Vocale Gent ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Fräulein Else ➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, FC Bayern – AC Mailand ➜ 21.00 – 23.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz ➜ Muffathalle, Diane ➜ Atomic Cafe, Diamond Nights ➜ Backstage, The Servant
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8 TAXIKURIER Mittwoch, 22. Februar ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Carmen ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Don Karlos ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ Deutsches Theater, Basta ➜ Prinzregententheater, Max Raabe Donnerstag, 23. Februar (Unsinniger Do.) ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie auf Tauris ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Woyzeck ➜ 20.00 – 22.35 Uhr, Nationaltheater, Raymonda ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ Deutsches Theater, Margueritenball ➜ Muffathalle, Fanfare Ciocarlia ➜ Backstage, The All American Rejects ➜ Prager Frühling, Mystery Jets ➜ Deutsches Theater, Margueritenball ➜ Bayerischer Hof, Der Münchner Rosenball ➜ Heide-Volm, Weiberfasching Freitag, 24. Februar ➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, Von Mäusen und Menschen ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.00 Uhr, Residenztheater, Maria Stuart ➜ 19.30 – 21.10 Uhr, Volkstheater, Kasimir und Karoline ➜ 19.30 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Die Fledermaus ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Schändet eure neoliberalen Biographien ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Pasadena Roof Orchestra ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Grigorij Sokolov ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Les Valseuses ➜ Muffathalle, Chris Rea ➜ Tonhalle, The Bloodhound Gang ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Deutsches Theater, Rock’n’Roll ➜ Löwenbräukeller, Damischer Ritterball der Turmfalken ➜ Heide-Volm, Legendäre Fasching- Kultparty 1 Samstag, 25. Februar ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, Carmen ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Der Kirschgarten ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Musikkabarett ➜ 21.30 Uhr, 4004, Wies’n-Fasching ➜ Muffathalle, Saïan Supa Crew ➜ Deutsches Theater, Divane Deluxe ➜ Bayerischer Hof, Carneval in Rio ➜ Löwenbräukeller, Dschungelfest ➜ Heide-Volm, Legendäre Fasching- Kultparty 2 Sonntag, 26. Februar (Faschingssonntag) ➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Faschingskonzert ➜ 11.00 Uhr, Fraunhofer, Faschingsfrühschoppen ➜ 17.00 – 21.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Salon Cubano ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Schauspielhaus, Elementarteilchen ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zar und Zimmermann ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater, Geschichten aus dem Wienerwald ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Rundfunkorchester ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Der fliegende Holländer ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Volkstheater, Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Fasching mit Blechschaden ➜ Lustspielhaus, Bananafishbones ➜ Bayerischer Hof, Manolito ➜ Zenith, Tokio Hotel ➜ Elserhallen, Hard-Fi ➜ Backstage, Yellowcard ➜ Deutsches Theater, Karneval wie anno dazumal, 2. Fest ➜ Bayerischer Hof, Fiesta Latina ➜ Heide-Volm, Großer Kinderball Montag, 27. Februar (Rosenmontag) ➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Fledermaus ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Nationaltheater, Raymonda ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Monsun ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Robert Kreis ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Günter Grünwald ➜ Deutsches Theater, Bar Classique ➜ Muffathalle, Beatlemania ➜ Monofaktur, Knoughty Knights ➜ Deutsches Theater, Ball Classique ➜ Bayerischer Hof, Traditioneller Medizinerball – Classic Dienstag, 28. Februar (Faschingsdienstag) ➜ 11.00 Uhr, Viktualienmarkt, Tanz der Marktfrauen ➜ 18.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater, Die Feldermaus ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Dubarry ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Volkstheater, Viel Lärm um nichts ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus Neues Haus, Wir werden siegen! Und das ist erst der Anfang ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Die Orchesterprobe ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Tango Milonga ➜ Eissporthalle, Eishockey ➜ Bayerischer Hof, Narrhalla Faschingsfinale ➜ Heide-Volm, Kehraus Mehrtägige Termine ➜ 08.10.05 – 31.03.06, Mo.- Sa. 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr, Spiegelpalast Messe, Alfons Schuhbeck Palazzo ➜ 21.10.05 – 31.03.06, 20.00 – 23.30 Uhr, Olympiapark, Witzigmann Palazzo ➜ 05.01.06 – 03.02.06, Schlachthof, Hader muss weg ➜ 10.01.06 – 04.03.06, 20.00 Uhr, Komödie im Bayerischen Hof, Boeing, Boeing ➜ 29.01.06 – 01.02.06, 9.00 - 18.00 Uhr, Messe, Ispo Winter ➜ 30.01.06 – 04.02.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Thomas Maurer ➜ 01.02.06 – 02.02.06, 20.30 Uhr,Lustspielhaus, Volker Pispers ➜ 01.02.06 – 12.02.06, Olympiahalle, Holiday on Ice ➜ 03.02.06 – 04.02.06, Carl-Orff-Saal, Der kleine Prinz ➜ 03.02.06 – 04.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 03.02.06 – 05.02.06, Olympiapark, Esoterik-Tage ➜ 06.02.06 – 12.02.06, 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Reiner Kröhnert ➜ 07.02.06 – 09.02.06, MOC, Munich Fabrik Start ➜ 07.02.06 – 11.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 12.02.06 – 13.02.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, ABC-Salon ➜ 13.02.06 – 14.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Quadro Nuevo ➜ 14.02.06 – 15.02.06, 20.00 Uhr, Olympiahalle, Depeche Mode ➜ 14.02.06 – 18.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Andreas Rebers ➜ 15.02.06 – 17.02.06, Muffathalle, Vi Summä ➜ 17.02.06 – 18.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 17.02.06 – 19.02.06, 9.00 – 18.00 Uhr, MOC, IMOT ➜ 17.02.06 – 20.02.06, 9.00 – 18.00 Uhr, Messe West, Inhorgenta ➜ 18.02.06 – 22.02.06, 10.00 – 19.00 Uhr, Messe Ost, C-B-R ➜ 19.02.06 – 20.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Rolf Miller ➜ 21.02.06 – 22.02.06, Muffathalle, Replacement ➜ 21.02.06 – 23.02.06, 20.00 Uhr, Philharmonie, Anne-Sophie Mutter ➜ 21.02.06 – 25.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Andreas Rebers ➜ 21.02.06 – 25.02.06, 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 25.02.06 – 26.02.06, 15.30 Uhr, Olympiahalle, Best of Musical ➜ 25.02.06 – 26.02.06, 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Pasion Flamenca ➜ 26.02.06 – 28.02.06, 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Karl Valentin Hommage ➜ 26.02.06 – 28.02.06, Fußgängerzone, München narrisch ➜ 26.02.06 – 28.02.06, 20.00 Uhr, Lach & Schieß, Faltsch Wagoni ➜ 27.02.06 – 28.02.06, 20.00 Uhr, Philharmonie, Kodo Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • A t o m i c C a f è ••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Cord • Crowns Club • •• Hansa 39 • • Kultfabrik • • • • • Lenbach • max Suite • •••• M i a •••• Muffathalle • Nachtgalerie • • O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 •• ••• Palais • ••• Pacha • • Pappasitos • • Prager Frühling •• •• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • The Garden • • •• Titanic City • • • Volksgarten • • Woanders Club • Fortsetzung Top-Termine Februar ’06
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9TAXIKURIER Taxis spielten viele Hausbälle, zu denen die Gäste Kulinarisches anschleppten, so dass es durchaus geschah, dass eine Wanne mit Gulaschsuppe in einem Taxi umkippte. Sicher war der Münchner Fasching und seine Auswirkungen auf die Taxizunft nicht vergleichbar mit dem Rheinischen Frohsinn, aber bescheiden wie wir sind reichte es uns, nach dem Motto des Monaco-Franze „a bisserl was geht immer“ . Nachdem der Fasching heuer bis 28. Februar dauert und die Zeit nicht rosig ist, könnte es ja sein, dass sich etwas mehr rührt. Die Vermutung, die Münchner „Maschkerazeit“ habe sich auf das Oktoberfest verlegt, macht auch nicht wirklich Spaß. Auch wenn zur Wiesn jeder seinen Landhausstilanzug aus dem von Mottenkugeldunst beherrschten Zweitschrank aus dem Keller kramt und sich hineinzwängt bis die Augen gefährlich hervortreten. (HM) Fast beleidigt waren typische Faschingszugfans, wenn ihnen ein Narr Konfetti oder ähnliches lästiges Zeug in den Kragen warf. Trotz Schimpfens wurden die Papierfetzerl nicht entfernt, man war eben beim Maskerazug. Nach dem Ende des Gaudiwurms ging die Familien nach Hause, ohne dem Papa. Der erholte sich von dem anstrengenden Ausflug bei einer Maß Bier in seiner Eckwirtschaft gegenüber, bis er zur gemeinsamen Brotzeit nach Hause kam. Der Faschingszug starb mit dem Beginn der U-Bahnbauarbeiten 1968. Das ganze Zentrum war aufgerissen, der nötigste Verkehr quälte sich über Brücken die sich über die Baugruben spannten. Nach Beendigung des U- Bahnbaus wurden die Fußgängerzonen eingerichtet und dort ein ebenfalls mattes Faschingstreiben installiert. Diese Schilderung lässt vermuten, dass der Fasching in München immer schon im Humorkoma lag und nichts los war. Bis in die 70er Jahre war der Fasching für uns Fiaker tatsächlich eine gute Jahreszeit. Täglich gab es zig Faschingsbälle mit bis 2.000 Besuchern. Jedes gutbürgerliche Gasthaus, von denen es mehr gab als heute Imbissbuden, hatte seinen Hausball, Rosenmontagsball und Kehraus am Faschingsdienstag. Eine große Rolle für Zu Beginn der 50er Jahre bis Ende der 60er Jahre fand in München ein Faschingszug statt. Genauso trocken wie dieser Satz klingt, war der Faschingszug. Nicht, dass dem Gaudiwurm, der ähnlich dem Trachtenund Schützenumzug durch die Innenstadt führte, keine Besucher anzog, im Gegenteil, der Zugweg war dicht gesäumt von Zuschauern. Die wenigen sparsam maskierten Betrachter waren zumeist Zugereiste und die einzigen, die sich öffentlich erheiterten. Es war auch nicht so, dass der Zug langweilig gewesen wäre. Die Themen der einzelnen Wagen waren lustig bis deftig grob. Letztere fanden die größte Beachtung und veranlassten die eingeborenen Zuseher zu einem fast ausgelassenen „ja, da verreck“ . Überschäumende Ausgelassenheit kennt der Münchner, bayerischen Ursprungs, ohnehin nicht. Ursache für dieses Verhalten war aber auch nicht Distanz oder ähnliches, nein keinesfalls. Es war fast ein Ritual den Faschingszug anzuschauen. Die kleineren, noch nicht schulpflichtigen Bamsen, quengelten so lange, weil sich nichts sehen von der Gaudi, bis sie der Papa auf die Schultern setzte. Anno dazumal Fasching in München - oder a bisserl was geht immer … Foto: www.atelier-tacke.de Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden
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10 TAXIKURIER Die Genossenschaft Wie funktioniert der Taxameter Im Gegensatz zum Wegstreckenzähler, der im Mietwagenverkehr verwendet werden muss, rechnet der Taxameter den Zeit und Wegstreckenpreis alternierend. Der Fahrpreis setzt sich also aus dem Streckenpreis und dem Wartezeitpreis zusammen. Wartezeit fällt durch Stehen des Fahrzeuges oder durch Unterschreiten der Überholgeschwindigkeit an. Wenn das Taxi also so langsam fährt, dass die Geschwindigkeit unterschritten wird, bei der der Wartezeitpreis unterschritten wird. Die Überholgeschwindigkeit hängt also von der Höhe des Wartzeitund Kilometerpreises ab. Nach derzeitigem Münchner Taxitarif gibt es entsprechend der gestaffelten Kilometerpreise drei verschiedene Überholgeschwindigkeiten: 0 – 5 km 21,– e : 1,45 = 14,48 km/h 5 – 10 km 21,– e : 1,30 = 16,15 km/h 10+ km 21,– e : 1,20 = 17,50 km/h = Überholgeschwindigkeit Werden die oben angeführten Überholgeschwindigkeiten überschritten, wird nur der Wegstreckenpreis berechnet – z. B. Stufe 1, bei 20 km werden 29 Euro pro Stunde berechnet, bei 10 km/h wird die Wartezeit von 21 Euro pro Stunde gerechnet. Verkehrsbedingte Wartezeit ist also die Wartezeitberechnung, die der Taxameter selbständig vornimmt, wenn die Überholgeschwindigkeit unterschritten wird. Während also die Wartezeit nach dem Stundenpreis von 21 Euro berechnet wird, entfällt die Wegstreckenberechnung. In diesem Fall wird also eine Mischrechnung automatisch vorgenommen. Die Fahrpreisberechnung des Taxameters hängt also von der Länge und Dauer der Fahrt ab und ist somit kostenecht. Diesem Vorteil steht die Fahrpreisberechnung des Mietwagens gegenüber bei der nur die Wegstrecke berechnet wird. Aber auch diese Fahrpreisberechnung kann im Mietwagenverkehr unterbleiben, indem einfach Pauschalpreise, je nach Marktlage und Durchsetzbarkeit, vereinbart werden. Über die rechtlichen Aspekte und wirtschaftlichen Voraussetzungen der Preisgestaltung des Taxi- und Mietwagenverkehrs berichten wir in einem der Folgehefte. (HM) Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe! Welcher Kollege hat am 1. Januar 2006, gegen 2.30 Uhr, auf Höhe des Taxistandes Weyprechtstraße, vier Jugendliche aufgenommen und ist Richtung Lieberweg gefahren. Bitte bei Frau Kokin Erath melden, Telefon 089/36 056-228. Fahndung An alle Taxifahrer, die sich am Samstag, 10. Dezember, zwischen 14:30 und 16:00 Uhr am Karlsfelder Bahnhof aufhielten: Am vergangenen Samstag entwendete der 41jährige Matthias Schmidt ca. 2 Mio. Euro aus dem Tresor seiner Sicherheitsfirma. Am Samstag gegen 15 Uhr parkte er seinen schwarzen BMW 318i (BT-SD-31) am Bahnhof Karlsfeld, und zwar auf dem P&R-Parkplatz, der unmittelbar an den Taxistand angrenzt. Der Wagen parkte auf halber Strecke zwischen Taxirufsäule und Vorfahrt-Achten-Schild. Herr Schmidt fällt vor allem durch seine Körpergröße von 2 m auf. Vermutlich führte er mehrere Behältnisse mit sich (Kisten, Tüten, Koffer, etc.), in denen er ca. 80 kg Bargeld transportierte bzw. in ein anderes Kfz umlud. Wer hat Herrn Schmidt (s. Foto) gesehen? Hinweise bitte an die Kripo Fürstenfeldbruck unter Tel. 08141 / 612-0. Know How und Qualität. Stimmt! Einfach clever Taxi fahren HOTLINE 0180 5 KATI 00 (0180 5 5284 00) | www.kati.de Kienzle Argo Taxi International GmbH Heinrich-Hertz-Straße 5 | 78052 Villingen-Schwenningen Alboinstraße 56 | 12103 Berlin Am Samstag, den 7. Januar 2006, verstarb der Kollege Herr Walter Förster Taxi 1859 überraschend im Alter von 62 Jahren.
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Die Genossenschaft 11TAXIKURIER Die wichtigsten Aufgaben des Aufsichtsrates: Zu §1 Aufgaben Der Aufsichtsrat hat den Vorstand nach den gesetzlichen Vorschriften in allen Bereichen der Geschäftsführung zu überwachen. Dabei konnten in der Vergangenheit einige Aufsichtsratsmitglieder ihren Aufgabenbereich und Geschäftsführung unserer Genossenschaft nicht auseinander halten. Dabei ist in der Geschäftsführung klar definiert, dass der Aufsichtsrat nicht berechtigt ist, in die Geschäftsführung des Vorstandes einzugreifen, da §27 des Genossenschaftsgesetzes voll zum Tragen kommt. Sowohl der Vorstand, als auch der Aufsichtsrat haben nach Gesetz und Satzung unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Zu § 2 Gesamtverantwortung Die Aufsichtsratsmitglieder tragen in ihrer Gesamtheit die Verantwortung für die Überwachung der Geschäftsführung. Dabei ist das Wort Überwachung für den Aufsichtsrat das Wesentliche. Zu § 3 Sorgfaltspflicht, Verschwiegenheitspflicht und Haftung usw. Dieser Paragraph machte ebenfalls in der Vergangenheit einigen Aufsichtsratsmitgliedern Probleme, um nicht zu sagen, sie waren total überfordert, da sie sich nicht streng an den § 3 hielten und die Schweigepflicht für manchen Aufsichtsrat ein Fremdwort war, in dem ihr Handeln darin bestand, die Beschlüsse „postwendend“ nach außen zu tragen - was sich für die Genossenschaft und deren Mitglieder als nicht förderlich auswirkte. Dieser Zustand war in letzter Zeit besonders gravierend, da nach Sitzungen sofort bestimmte Personen mit Informationen gefüttert wurden. Ich führe dieses Thema bewusst an, da nach einer Aufsichtsratssitzung die gefassten Beschlüsse an Informanten weiter geleitet wurden, um bei einem, für den nächsten Tag bestimmten Gerichtstermin die Beschlüsse auswerten zu können. Dieses Verhalten von früheren Aufsichtsratsmitgliedern ist untragbar und stellt einen groben Verstoß nach §151/1 des Genossenschaftsgesetzes dar. Für einige Aufsichtsratsmitglieder waren §34 und §41 GenG (Sorgfaltspflichten von Aufsichtsräten), eine reine „Luftnummer“ - anders ist das Verhalten dieser Personen nicht zu werten. Der §3 Geschäftsanweisung sagt unter anderem aus, dass die Aufsichtsratsmitglieder verpflichtet sind, über vertrauliche Angaben usw. auch nach Beendigung ihres Amtes Stillschweigen zu bewahren. Die außerordentliche Generalversammlung vom 06. Oktober 2005 wählte zwei neue Vorstandsmitglieder. Die Herren Reinhold Siegel und Alfred Lehmair. Damit ist laut Satzung die Vollständigkeit mit dem Vorstandsvorsitzenden Hans Meißner gegeben. Der Vorstandsvorsitzende, auch Sprecher des Vorstandes genannt, wird von den Vorstandsmitgliedern bestimmt und nicht, wie oft irrtümlich angenommen, vom Aufsichtsrat. Der Vorstand erstellt für sich einen Geschäftsverteilungsplan wonach geregelt ist, welcher Vorstand für welches Ressort, bzw. für welchen Zuständigkeitsbereich verantwortlich zeichnet. Nach §27 des Genossenschaftsgesetzes ist der Vorstand für den Geschäftsbereich verantwortlich. Im Klartext, für alles was den gesamten Aufgabenbereich, wie Vermittlungszentrale, Investitionen, Personalfragen, Verträge aller Art, Finanzierungen, Immobilien-Reparaturen und vieles mehr umfasst. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören auch die gewerblichen Aufgaben, die Informationspflicht gegenüber dem Aufsichtsrat, was offen gesagt in der Vergangenheit für den Vorstand ein schwieriges Unterfangen (Thema) war. Der Aufgabenbereich besteht aus einer sehr intensiven Aufgabenstellung, die ich im Detail nicht ausführen kann. Ich gehe davon aus, dass sich jedes Mitglied selbst ein eigenes Bild machen kann. An Arbeitsmangel leidet der Vorstand bestimmt nicht. Der Anstellungsvertrag für das Vorstandsmitglied wird ausschließlich vom Aufsichtsrat abgeschlossen. Zeichnungsberechtigt ist für den gesamten Aufsichtsrat immer der/die Aufsichtsratsvorsitzende. Aufgabenbereich des Aufsichtsrats: Die Geschäftsanweisung für den Aufsichtsrat regelt die Aufgabengebiete und Verantwortungsbereiche des Aufsichtsrats nach: a) Genossenschaftsgesetz b) der Satzung der Taxi-München eG c) und Beschlüssen der Generalversammlung Nach jeder Aufsichtsratswahl ist eine konstituierende Aufsichtsratssitzung einzuberufen, um die ordnungsgemäßen Wahlen durchzuführen. Es werden gewählt: a) Vorsitzende/r des Aufsichtsrats b) stellvertretende/r Vorsitzende/r c) Schriftführer/in d) stellvertretende/r Schriftführer/in Die/die Aufsichtsratsvorsitzende vertritt den Aufsichtsrat nach außen. (MH) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B.Schreiner S.v.Kummer Unfallschaden- Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Sozialrecht regulierung Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Verwaltungsrecht Straf-/Bußgeldsachen Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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12 TAXIKURIER Die Genossenschaft Der Aufsichtsrat berichtet: Wie bereits in der letzten Ausgabe des TAXI- KURIERS angekündigt, trafen sich die Aufsichtsratmitglieder und die Vorstände am 8. Dezember 2005 zur monatlichen Sitzung. Neben den üblichen Tagesordnungspunkten musste die alljährlich notwendige Inventur besprochen und eingeteilt werden. Darüber hinaus wurde die Bildung von zwei Arbeitsgruppen beschlossen. Eine Arbeitsgruppe wird sich mit Marketing, insbesondere mit Werbung und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen. Die zweite Gruppe wird sich mit der Ausarbeitung eines Maßnahmekataloges gemäß Satzung § 50 auseinander setzen. Die Arbeitsgruppen nehmen ihre Aufgaben im Januar 2006 in Angriff. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden in einer späteren Aufsichtsratsitzung mit allen Aufsichtsratmitgliedern erörtert. Im weiteren Verlauf der Sitzung berichtete der Vorstand unter anderem über den aktuellen Stand zum Thema Datenfunk. Insbesondere wies er darauf hin, dass die ersten Testläufe im Januar 2006 stattfinden werden. Über die Ergebnisse wird der Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt im TAXIKURIER berichten. Ihren gemütlichen Abschluss fand die gemeinsame Arbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat bei einem schlichten Abendessen in der Gaststätte Siebenbrunn. Ich bin zuversichtlich, dass die gute Zusammenarbeit, die sich zum Ende des letzten Jahres zeigte, erhalten bleibt und zu einem erfolgreichen Geschäftsbetrieb der Taxi München eG beiträgt. Ihnen liebe Kolleginnen und Kollegen wünsche ich ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006. Ich bin sicher, dass es bald allgemein einen Aufschwung in unserem Gewerbe gibt und nicht nur Großereignisse wie die Fußball- WM. der Papstbesuch und die Wiesn lukrative Fahrtaufträge bringen. Ihre Christine Reindl Aufsichtsratvorsitzende Taxiankauf - Verkauf - Inzahlungnahme - HALE Service - Taxiwerkstatt Das Autohaus für Taxifahrzeuge. - Taxametereinbau Hale - Unfallinstandsetzung - Taxileasing - Fehlerdiagnose bei DB - Inspektionsservice - Unfalltaxi Ankauf Täglich aktuelle Bestandsliste unter www.taxifahrzeuge.de AUTO MUCH – Gewerbering 18 - 83646 Bad Tölz - Tel. 0 80 41/78 89-0 - Fax. 0 80 41/78 89-70 Homepage: www.taxifahrzeuge.de Email: info@auto-much.de AUTO MUCH der Service machts!
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13TAXIKURIER Der Landesverband Taxi-Kindersicherungsregelung wird um ein Jahr verlängert Die Siebte Ausnahmeverordnung zur Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) würde eigentlich zum Ende dieses Jahres auslaufen, damit also die spezielle Regelung zur Sicherung von Kindern im Taxiverkehr. Der BZP hat sich jedoch gegenüber dem Bundesverkehrsministerium rechtzeitig um eine entsprechende Verlängerung gekümmert und nach Auskunft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gegenüber dem BZP wird noch im letzten Verkündungsblatt des Jahres 2005 eine erneute Verlängerung der Ausnahmeverordnung um ein weiteres Jahr – also bis zum 31. Dezember 2006 – erfolgen. Damit gilt also auch 2006 folgende Regelung, wenn Kinder im Taxi mitgenommen werden: Abweichend von der allgemeinen Regelung, wonach Kinder unter 12 Jahren, die kleiner als 150 cm sind, in Kraftfahrzeugen auf Sitzen, für die Sicherheitsgurte vorgeschrieben sind, nur mitgenommen werden dürfen, wenn amtlich genehmigte und für das Kind geeignete Rückhalteeinrichtungen verwandt werden (§ 21 Abs. 1a StVO), gibt es für die nicht-regelmäßige Taxibeförderung aus Praktikabilitätsgründen eine Ausnahmevorschrift. Nach dieser sind maximal zwei Kinder auf Rücksitzen in Taxis mit Rückhalteeinrichtungen der Gewichtsklassen I (9-18 kg), II (15-22 kg) oder III (18-36 kg) zu sichern, davon wenigstens ein Kind der Klasse I. Kinder der Gewichtsklasse 0 (0-9 kg) müssen aufgrund der Sperrigkeit der altersgerechten Sicherheitssysteme und weil davon ausgegangen werden kann, dass reisende Eltern entsprechende, zur Sicherung geeignete Tragevorrichtungen bei sich führen, im Taxi nicht gesichert werden. Diese Vorschrift bedeutet nun nicht, dass im Taxi ständig die entsprechenden Kinderrückhalteeinrichtungen mitgeführt werden müssen, weil dies mit den Gegebenheiten des Taxiverkehrs, der darauf eingestellt sein muss, dass er seinen Fahrgäste auch einen entsprechenden Gepäckraum bspw. für Reisende anzubieten hat, nicht in Einklang gebracht werden kann. Die entsprechende StVO-Ausnahmevorschrift ist eine Verhaltensvorschrift, die dem Taxifahrer aufgibt, wenn er Kinder befördert, diese entsprechend zu sichern. Wenn er nicht entsprechende Kindersicherungseinrichtungen dabei hat, hat er unverzüglich dafür Sorge zu tragen, dass ein Kollege (ggf. ein über die Zentrale gesandter), der die entsprechenden Rückhalteeinrichtungen bieten kann, die Beförderung durchführt. Die Vorzugsregelung gilt nicht bei Mietwagenfahrten und gilt ebenfalls nicht bei regelmäßigen Taxifahrten, also Beförderungen wie bspw. Kindergartenfahrten, bei denen der Taxifahrer, weil er sie immer wieder durchführt, davon Kenntnis hat und sich deshalb darauf einstellen kann, dass er nun speziell zu sichernde Kinder befördern wird. Der Verstoß gegen die Kindersicherungspflicht wird im Regelfall dann, wenn ein Kfz-Führer bei der Kinderbeförderung nicht für die vorschriftsmäßige Sicherung gesorgt hat, mit 30 Euro bei einem bzw. 35 Euro bei mehreren Kindern geahndet, zusätzlich gibt es einen Punkt und es werden 40 Euro bzw. 50 Euro fällig, wenn ein bzw. mehrere Kinder überhaupt nicht gesichert werden. Taxifahrerin in Flensburg ermordet aufgefunden! Tief betroffen müssen wir Ihnen von dem dritten Kapitalverbrechen dieses Jahres mit tödlichem Ausgang berichten. Die 62-jährige Taxifahrerin Rosemarie Jochinsen wurde am frühen Dienstagmorgen in der Nähe ihres Fahrzeuges tot aufgefunden. Ein Passant hatte gegen 5.00 Uhr das verlassene Taxi in einem abgelegenen Gebiet im Flensburger Ortsteil Mürwik bemerkt und wenige Meter davon entfernt die Tote aufgefunden. Das Fahrzeug war wegen entleerter Batterien nicht mehr fahrbereit und hatte offenbar schon mehrere Stunden mit eingeschalteten Scheinwerfern gestanden. Am Nachmittag suchten Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Eutin das hügelige Gelände in der Nähe der Flensburger Förde bis zum Einbruch der Dunkelheit ab. Nach Polizeiangaben lassen alle Umstände auf ein Kapitaldelikt schließen, nähere Angaben erfolgen aus ermittlungstaktischen Gründen jedoch derzeit nicht. Nach unbestätigten Berichten ist jedoch davon auszugehen, dass Rosemarie Jochinsen erstochen wurde. Rosemarie Jochinsen war wegen Ihres Engagements, Fleißes und ihrer Hilfsbereitschaft besonders beliebt. Sie war seit vielen Jahren im Gewerbe tätig und sollte in naher Zukunft das Fuhrgeschäft übernehmen, für das sie tätig war. Sie hinterlässt einen Ehemann, vier erwachsene Kinder und mehrere Enkel. Ihnen gilt unsere tiefe Anteilnahme. Bis zu 40 Prozent weniger Diesel-Partikel Stuttgart – Ab sofort bietet Mercedes-Benz für die Dieselmodelle der C- und E-Klasse ein Nachrüstsystem an, das die Partikel-Emissionen deutlich vermindert. Es eignet sich zum Einbau in Fahrzeuge mit Vierzylinder-Dieselmotor, die ab Juni 2003 produziert wurden. Der Preis inklusive Einbau beträgt 799 Euro. Das Nachrüstsystem für die Vierzylindermodelle der C- und E-Klasse vereint zwei Abgasreiniger in einem Gehäuse: einen Oxidationskatalysator, der gasförmige Abgasschadstoffe umwandelt, und einen Partikel-Reduktionskatalysator, in dem die Rußteilchen gesammelt werden und bei einer Abgastemperatur von mehr als 250 Grad Celsius verbrennen. Dadurch vermindert sich der Partikelausstoß um bis zu 40 Prozent und liegt unter dem Grenzwert der EU-4-Abgasvorschrift. (HM)
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14 TAXIKURIER Fahrten ohne Einschalten des Taxameters sind grundsätzlich verboten. Ungeachtet dessen greift diese Unsitte in Zeiten der Geiz-ist-geil-Mentalität immer mehr um sich. Dass dabei ganze Eigentumswohnungen vielen Mehrwagenunternehmern abgezweigt werden, scheint manche überhaupt nicht zu interessieren. Ursachenforschung vom TAXI-KURIER mit den Unternehmern Thomas Ballnath, Heribert Wurm und mit Hans Meißner Aufgerüttelt durch das erschreckende Ergebnis des Taxi-Checks im TAXI- KURIER vom Oktober 2005 (Seite 28) ist eine teure Unsitte im Taxigewerbe wieder einmal in den Blickpunkt gerückt: Das Fahren ohne Uhr. Die Problematik ist nicht neu. Neu ist allerdings die deutliche Zunahme sowohl von Kunden-, als auch von Fahrerseite. Kann sein, dass die Verlockungen nachts größer sind als untertags, aber ein Zehner pro Schicht ist immer drin. Ein Zehner, denkt man da leicht, was ist das schon! Oder wie es Heribert Wurm leicht resignierend formuliert: „Zehn Euro, das sind gerade mal sechs Kilometer, wie soll man das kontrollieren?“ Und das ist in der Tat das Hauptproblem. Logisch, dass sich gravierende Differenzen zwischen gefahrenen und besetzten Kilometern feststellen lassen. „Den Kilometer unter einem Euro,“ sagt Thomas Ballnath (12 Taxis), „da wird beobachtet.“ Die Schnauze voll von Beobachten und Ermahnungen hat Siegfried Eidenmüller, EiSi-Taxi im Fuchsbau. Seine 29 Fahrzeuge sind mit dem sog. „Taxi-Wächter“ ausgerüstet. Der kostet ca. 300,- Euro inkl. Einbau, funktioniert am Vordersitz mit Sitzkontakt und auf den Rücksitzen per Lichtschranke. Im Gegensatz zu den vorsintflutlichen Modellen aus grauer Vorzeit, regeln die nicht mehr die Dieselzufuhr ab, sondern schalten nach 100 Metern automatisch den Taxameter an. Und was hat Kollege Eidenmüller freudig festgestellt: „Ohne exakte Auswertungen in der kurzen Zeit, lässt sich schon nach den ersten zwei Monaten ein deutlich besserer Kilometerschnitt beobachten.“ Denn über eins geben sich alle drei keine Illusionen hin: Den Stich um die Ecke für zehn Euro ohne Uhr nehmen 99 Prozent aller Fahrer mit. Dabei geht es in erster Linie gar nicht um einen günstigeren Preis, wobei sich die meisten Kunden mit sog. „Pauschalen“ oft selber betrügen. Es geht schlichtweg um die Basarmentalität der “Geiz-ist-geil”-Schwachköpfe. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, im Biergarten zu fragen ob er die Maß ein bißchen billiger bekommt. Aber im Taxi glauben das immer mehr. Und gerade die, die es eigentlich besser wissen müssten, Großkunden wie bspw. Mc Kinsey drücken die Preise. Allerdings nicht mit unserem Vorstandsvorsitzenden Hans Meißner. Der weiß nämlich, dass keines seiner Genossenschaftsmitglieder etwas zu verschenken hat und die rechtlichen Auswirkungen gehören sowieso zu seinem Steckenpferd. Und die sind ziemlich gravierend. Fahren ohne Uhr ist ein Ordnungswidrigkeit (OWI) und kann zwischen 100 und 150 Euro kosten, bei wiederholten Malen hat es auch Auswirkungen auf die Verlängerung des Personenbeförderungsscheins. Das KVR geht dagegen knallhart vor. In jedem Fall ist es immer Grund für eine fristlose Kündigung seitens des Unternehmers. Und dass Fahrer von ihrem Unternehmer für unverhältnismäßige Leerfahrten zur Kasse „Geh, lassen’s doch die Uhr aus!“ Titelthema Können Sie es sich wirklich leisten, jedes Jahr auf eine Eigentumswohnung in bester Lage zu verzichten? Heribert Wurm, Hans Meißner und Thomas Ballnath
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15TAXIKURIER gebeten werden können, hat das Amtsgericht München schon 1983 festgestellt (AG München, AZ 4 C 11 9 24/83). Und wenn mehr Fahrgäste über ihre Rechte aufgeklärt wären, müsste es den Fahrern angst und bang um ihre Einnahmen sein. Denn § 37 BOKraft sagt eindeutig, dass ein Fahrgast nur den Preis entrichten muss, der auf der Uhr steht. Und der wäre in dem Fall ja Null komma Null. Auf etwas anderes hat der Fahrer keinen Anspruch. „Dafür lassen wir jetzt extra einen Aufkleber drucken,“ so Hans Meißner, „und in der nächsten TTO steht drin, dass er gut sichtbar im Taxi angebracht werden muss.“ Bis es soweit ist, werden Kollegen als Kontrolleure unterwegs sein, die Ausschau nach den schwarzen Schafen halten. Also Schluss mit lustig. Und das ist auch dringend nötig. Stellt man nämlich für einen Mehrwagenbesitzer mit 20 Autos, die durchschnittlich an 300 Tagen im Jahr doppelschichtig im Einsatz sind, eine Hochrechnung auf, und pro Schicht werden nur zehn Euro ohne Uhr gefahren, gehen dem Unternehmer schlappe 120.000 Euro (!) durch die Lappen. In Worten: Einhundertzwanzigtausend. Oder anders gesagt: Das ist mehr als bei den meisten übrigbleibt. Damit die Qualität des Fahrpersonals wieder deutlich ansteigt, und die Unternehmer besonders im Hinblick auf die Großereignisse im Lauf des Jahres nicht mehr auf jeden „Batschaken“ angwiesen sind, sondern ihre Fahrer wieder raussuchen können, will der Vorstandsvorsitzende einen alten Brauch neu aufleben lassen. Meißner: „Genossenschaftsmitglieder und Unternehmer dürfen bei mir wieder in die Liste der schlechten, unzuverlässigen und auffälligen Fahrer Einblick nehmen. Vielleicht kapieren ja auch alle Mehrwagenunternehmer irgendwann einmal, dass sie nicht um jeden Fahrer aus den Niederungen unserer Gesellschaft froh sein müssen.“ (PG, PR) Ab sofort sind Kollegen als Kontrolleure unterwegs, die Jagd auf schwarze Schafe machen. Mini-Steckbrief: Name: Ballnath Vorname: Thomas Taxiunternehmer und Mitinhaber der Ballnath GmbH Versicherung Alter: 28 Sternzeichen: Krebs Familienstand: Ledig Geburtsort: Gräfelfing Aufgewachsen: Gräfelfing Wohnort: Neuried Hobbies: Segeln, Wandern, Golfen Musik: Nichts bestimmtes Urlaub: Italien Mini-Steckbrief: Name: Wurm Vorname: Heribert Taxiunternehmer und Münchens größter Anbieter von Leihtaxen (siehe auch TAXIKURIER 01/05) Alter: 55 Sternzeichen: Wassermann Familienstand: Ledig Geburtsort: Linz Aufgewachsen: Linz Wohnort: Obermenzing Hobbies:Ski, Segeln, Tennis, Angeln Musik: Rock und Rachmaninov Urlaub: Skandinavien, Toskana, Frankreich
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verwahrt werden. Ein Ablegen in Reichweite des Fahrgastes darf mit Recht als „grob fahrlässig“ gelten. Und falls wir am Stand das Taxi verlassen oder zwischendrin mal „auf’s Häus’l“ müssen, geht unser treuester Begleiter natürlich mit uns. Es müssen schon begnadete Künstler ihres Fachs sein, die den Geldbeutel im (vielleicht sogar unverschlossenen) Taxi liegen lassen und sich dann wundern, wenn er „Beine bekommt“ . Vor wenigen Jahren hatte sich ein „Fachmann im Beinemachen“ im Raum Neuperlach darauf spezialisiert, bei abgestellten Taxis die Seitenscheiben einzuschlagen und nach Taxigeldbeuteln zu suchen. Was soll man sagen: In vielen Fällen wurde er fündig! Als routinierter Fiaker wird man in der „großen“ Geldbörse neben den Münzen sowieso nur einen Betrag verwahren, der das Wechseln des nächsten 50ers erlaubt. Alles andere inklusive der mittlerweile eingefahrenen Umsätze findet in einem zweiten Portemonnaie Platz. Der Autor hat zu seinen Anfangszeiten als Taxler noch Kollegen gekannt, die ein- oder sogar mehrmals pro Schicht ihre überschüssigen Bargeldbestände mittels sogenannter „Geldbomben“ im Tresor ihrer Hausbank deponierten. Aufgrund der mittlerweile speziell für Kleinbeträge uninteressanten Kostenstruktur dieses Systems dürfte dies heute wohl nicht mehr vorkommen. Unabhängig davon empfiehlt es sich, unnötige „Dickmacher“ zu vermeiden. So haben weder Führerscheine oder Ausweise noch Konzessionsunterlagen und Quittungsblöcke etwas im Taxigeldbeutel verloren. Der Fahrgast darf erst gar nicht den Eindruck bekommen, hier sei etwas zu holen. Auch fällt es im Falle des Falles leichter, die Geldbörse „freiwillig“ herauszugeben, wenn nichts darin ist, dessen Wiederbeschaffung mit hohen Kosten oder Aufwand verbunden ist. Unter Spöttern gilt der Taxigeldbeutel als das Körperteil des Taxlers, das am ehesten einem Argument zugänglich ist. Tatsächlich halten wir kaum ein anderes Arbeitsgerät so oft in der Hand wie ihn, am liebsten natürlich zum Kassieren. Gleichzeitig ist der Taxigeldbeutel, den wir höchstwahrscheinlich als „Bedienungsgeldbörse“ gekauft haben, aber auch ein allgemein anerkanntes Erkennungszeichen unseres Berufsstandes. Er dient als Ausweis, wenn wir in Schnellrestaurants unseren „Taxlerkaffee“ abholen (der im Gegensatz zum „Fernfahrerkaffee“ wirklich eine kostenloser Becher Kaffee ist). Und wenn in einem Lokal die Lautsprecherboxen mit einer Wattzahl brüllen, die einem Mehrfachen der am durchschnittlichen Taxistand wartenden PS-Zahl entspricht, dann informiert der hochgehobene Taxigeldbeutel trotz akkustisch nicht möglicher Verständigung den Kellner über die Ankunft des Taxis. Natürlich kann er manchmal auch zu einem Objekt der Begierde werden: Ein Junkie auf der verzweifelten Suche nach dem nächsten „Schuss“ kann beim Anblick einer prall gefüllten Taxlergeldbörse schon mal auf dumme Gedanken kommen. Um dem vorzubeugen, lautet die Devise: ´Alles unterlassen, was einen Fremden auf die Idee bringen könnte, hier gebe es lohnende Beute´. Wenn bei einem Taxiüberfall die Zeitungsnachricht lautet: „… Monatsumsatz erbeutet …“, dann handelte es sich bei dem überfallenen Taxifahrer entweder um einen Dilletanten oder einen Zocker. So man nicht zu der Spezies gehört, die immer „etwas Kleingeld“ für den Fall mit sich herumtragen, dass irgendwo ein Spielchen geht, ist es ratsam, nicht mehr Bares mitzunehmen, als man voraussichtlich zum Wechseln und vielleicht noch zum Tanken braucht. Die Münchner Taxitarifordnung schreibt vor: „Der Taxifahrer muss während des Dienstes einen Betrag bis zu 50 Euro wechseln können.“ (1) Das bedeutet, dass wir als Taxifahrer mit ca. 100 Euro in Scheinen und vielleicht nochmal 30-50 Euro in Münzen ausreichend gespickt sind, um die ersten drei 50er „auszuhalten“ . Dann bleibt uns immer noch die Möglichkeit, entweder bei einem Kollegen oder in einer Tankstelle zu wechseln. Falls uns bei der ersten Fahrt gleich ein 100-Euro-Schein- Kandidat einsteigt, muß der halt einen kleinen Umweg über die nächste Wechselmöglichkeit bezahlen. Der Satz in der TTO: „Fahrten zum Zweck des Geldwechsels gehen zu Lasten des Fahrers“ (2) bezieht sich nur auf die 50-Euro- Grenze im Satz davor. Immer wieder erreichen die Mitarbeiter der Funkzentrale Hilferufe in der Art: „Der Fahrgast hat meinen Geldbeutel aus der Mittelkonsole einfach mitgenommen ...“ Unbeschadet der Tatsache, dass die Zentralisten im Rahmen ihrer Möglichkeiten natürlich versuchen werden, dem Fahrer zu helfen, stellt sich die Frage: Was macht der Geldbeutel eigentlich in der (vielleicht noch unverschlossenen) Mittelkonsole? Generell gilt: Am besten ist der Taxigeldbeutel am Körper aufgehoben. Sollte das (z.B. wegen sommerlich leichter Kleidung) nicht möglich sein, kann er notfalls in einer, möglichst verschließbaren, Ablage auf der Fahrertürseite Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen wir uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern. Rund um’s Taxi Heute: Der Taxi-Geldbeutel Foto: www.atelier-tacke.de 16 TAXIKURIER Kai-Georg Frey, Funker, Taxifahrer und Autor Kein anderes Arbeitsgerät halten wir so oft in den Händen wie den Geldbeutel RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de
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Es gibt sogar Kollegen, die noch einen weiteren Taxigeldbeutel mitführen, einen sogenannten „Blender“ . Dessen Inhalt besteht aus zerschnittenem Zeitungspapier und einer Ladung Centstücken. Obwohl er tunlichst gut gefüllt erscheint, fällt hier die „Trennung“ am leichtesten. Auf die häufigen Fahrgastfragen: „San’s scho lang unterwegs?“ oder: „Is’ heit scho’ was ’ganga?“ gibt der Verfasser gerne eher ausweichende Antworten wie: „… so lang no’ net …“ oder: „… mei, kann’t scho’ besser sei …“ (ausdrücklich nicht verbunden mit dem häufig anzutreffenden Jammern über das schlimme Los des Taxifahrers, das an dieser Stelle auf’s Schärfste verurteilt wird), um auch hier ein Schätzen der mitgeführten Bargeldbestände zu erschweren. Denn eines ist klar: Sollte es zu einem ernsthaften bewaffneten Raubversuch kommen, läßt man sich besser nicht zu Kampfhandlungen verleiten. Geld ist ersetzbar, Leben oder Gesundheit nicht. Der Überraschungsvorteil liegt auf der Seite des Angreifers und im Auto ist der Bewegungsspielraum so eingeengt, dass selbst trainierte Nahkämpfer nicht von einer kalkulierbaren Chance ausgehen können. Viel wichtiger ist es, sich das Aussehen des bzw. der Täter einzuprägen, um für die Verfolgung der flüchtigen Täter einigermaßen sinnvolle Beschreibungen abgeben zu können. Allzu oft beschränken sich die Äußerungen überfallener Taxifahrer auf: „… zwei oder drei Jugendliche, ich habe sie nicht genau gesehen …“, was dann die Suche von Polizei und Kollegen ziemlich aussichtslos werden lässt. Die wesentlichen Punkte nochmals in der Zusammenfassung: ➜ Bargeld im Taxigeldbeutel nur für den nächsten 50er, den Rest getrennt verwahren ➜ Geldbeutel nicht in Reichweite des Fahrgastes verwahren ➜ beim Verlassen des Taxis Geldbeutel mitnehmen ➜ weder Ausweis- oder Konzessionsunterlagen noch irgendwelche „Dickmacher“ im Taxigeldbeutel ➜ den Fahrgästen gegenüber keine Anhaltspunkte über Umsätze und Bargeldbestände geben ➜ bei einem Raubüberfall keine Gegenwehr, aber Anhaltspunkte für Täterbeschreibung sammeln Quellen: 1. TTO (Taxitarifordnung) München, Stand 12.8.2003, § 2.9, Satz 1 2. TTO München, § 2.9, Satz 2 Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem Thema „Ausrüstung im Taxi“beschäftigen. Foto: www.atelier-tacke.de BLITZGESCHEITE LÖSUNGEN STATT EIN-STERNE-KOMFORT. München-Zentrum • Landsberger Straße 83 – 87 • Wolfgang Huber • Tel. 089/51 01-254 www.haeusler.de Der OPEL Vectra Caravan Edition 1,9DTI ECOTEC Turbodiesel- Motor; 110 kW (150 PS)** Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar • elektr. Fensterheber, vorne • Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung Laderaumabdeckung ausziehbar • Batterieentladeschutz • Serviceintervallanzeige • 2 Jahre Garantie mit unbegrenzter Kilometerleistung • Karosserie mit doppelseitiger Verzinkung aller korrosionsgefährdeten Teile • Garantie 12 Jahre gegen Durchrostung • Automatische Klimaanlage • Doppeltonhorn • Radio CD- 30 • Lederlenkrad • Designräder 61/2Jx16 mit Reifen 215/55R16 • Nebelscheinwerfer • Mittelarmlehne vorne mit Belüftungsdüsen hinten • Steckdose 12 V im Gepäckraum • Leseleuchten vorne und hinten • Dachreling Silber beschichtet • Türaussengriffe und Dachzierleisten in Wagenfarbe • Fensterzierleiste verchromt Automatikgetriebe 6- Gang • Taxi- Basisausstattung **Verbrauch l/100km: Stadt: 9,6 - 9,7 Land 5,5 - 5,6, Fluss 7,0 - 7,1; CO2-Emission in g/km189-192 Anzahlung 5.597,00 €* Laufzeit 36 Monate eff. Zinssatz 2,49% monatliche Rate 599,00 €* * alle Beträge inkl. 16% MwSt. Anzahlung 5.500,00 €* Laufzeit 37 Monate eff. Zinssatz 2,94% Schlußzahlung 5.180,00 €* monatliche Rate 469,00 €* Supergünstige Finanzierungen. WER OPEL SAGT – MEINT HÄUSLER
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Münchner Straßen-Namen Rankestraße, Schwabing-West *1906: Leopold von Ranke (1795-1886), Historiker; ab 1825 Professor für Geschichte in Berlin, von 1832 bis 1836 Herausgeber der „Historisch-politischen Zeitschrift“; 1858 erster Vorsitzender der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; Ranke machte die Quellenforschung und Quellenkritik zum zentralen Anliegen der historischen Forschung und Wissenschaft und gilt deshalb als Begründer der modernen Geschichtswissenschaft; seine Hauptwerke; „Deutsche Geschichte im Zeitalter der Reformation“ (1839-1847), „Zwölf Bücher preußischer Geschichte“ (1874), „Englische Geschichte“ (1859-1868), „Weltgeschichte“ (1881-1888), unvollendet). Rapotostraße, Laim *1945: Rapoto war ein Münchner Adliger, der 1274 vor seinem Aufbruch zum Kreuzzug das Heilig-Geist-Spital mit einem Vermächtnis bedachte; Rapoto ist auf dem Piloty-Bild „Monachia“ dargestellt, das ursprünglich im Neuen Rathaus hing. Rappelhofstraße, Zamdorf *1962: Rappelhof war ein ehemaliger Bauernhof mit Gaststätte in Bogenhausen. Rappenweg, Kirchtrudering *1932: Nach dem Rappen, einem Pferd mit völlig schwarzem Fell. Rathenaustraße, Harthof *1947: Walther Rathenau (1867-1922), Industrieller und Politiker; war nach dem Ersten Weltkrieg Reichsminister für den Wiederaufbau (1921), schloss am 7. Oktober 1921 mit Frankreich das Wiesbadener Abkommen über die deutschen Sachlieferungen im Rahmen der Reparationsverpflichtungen; Rathenau schloss als Außenminister am 16. April 1922 den Rapallo-Vertrag mit der Sowjetunion ab; wurde von nationalistischen und antisemitischen Kreisen als „Erfüllungspolitiker“ verhöhnt und 1922 von zwei Offizieren der rechtsextremen Organisation Consul ermordet. Rathgeberstraße, Moosach *1915: Nach der nahe gelegenen Waggonfabrik Josef Rathgeber, die 1852 in München (zunächst an der Marsstraße) gegründet wurde, später nach Moosach verlegt und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Ratzingerplatz, Obersendling *1931: Moritz Ratzinger (1849-1930), Generalleutnant; Ehrenmitglied und Ehrenbeirat der ehemaligen „Freiwilligen Sanitätskolonie“ . Rauchstraße, Bogenhausen *1887: Christian Daniel Rauch (1777-1857), Berliner Bildhauer; schuf neben vielen Denkmälern, Büsten und Sarkophagen in Berlin sieben Büsten für die Walhalla und das Denkmal von König Maximilian I. Joseph vor dem Münchner Nationaltheater. Regerplatz, Au *1899: 1) Max Reger (1816- 1884), Stadtpfarrer in der Pfarrkirche Mariahilf in der Au. 2) Max Reger (1873-1916), Komponist; lebte ab 1901 in München, wurde 1905 Lehrer für Orgel und Komposition an der Akademie der Tonkunst in München, ab 1907 Professor in Leipzig; sein umfangreiches Werk, an Bach orientiert, von Brahms beeinflusst, umfasst alle musikalischen Gattungsbereiche außer der Oper. Regina-Ullmann-Straße, Oberföhring *1964: Regina Ullmann (1884-1961), schweizerische Schriftstellerin; die lange Zeit in München lebende Autorin schrieb Romane, Novellen und Gedichte; ihr Werk ist weltabgewandt, der Fantasie und dem Traumleben hingegeben. Reichenbachstraße, Isarvorstadt *nach 1831: Georg von Reichenbach (1771-1826), Mechaniker und Ingenieur; Mitbegründer einer mechanisch-mathematischen Anstalt 1804 und einer optischen Anstalt in Benediktbeuern 1809; entwickelte so genannte Wassersäulenmaschinen zur Überwindung von Höhenunterschieden beim Bau der Soleleitung Berchtesgaden- Reichenhall (1817); seine Büste wurde in die Ruhmeshalle aufgenommen; er war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Reifenstuelstraße, Isarvorstadt *1890: Hans (Hanns) Simon Reifenstuel (Reifenstuehl) (1548-1620), Baumeister; war seit 1602 Hofbaumeister in München; erbaute die erst 1912 aufgelassene Soleleitung mit sieben Brunnenhäusern von Reichenhall bis Traunstein. Reisingerstraße, Isarvorstadt *1906: Franz Reisinger (1787-1855), Arzt; 1819 bis 1824 Ordinarius an der Universität Landshut; ab 1831 Direktor des Augsburger städtischen Krankenhauses, vermachte der Universität München testamentarisch 300.000 Gulden für die Organisation einer Ärztebildungsanstalt; es entstand im Jahr 1863 die seinen Namen führende alte Poliklinik in der Sonnenstraße (1942 bei einem Luftangriff zerstört), sowie in den Jahren 1907 bis 1910 die - auch Neues Reisingerianum genannte - Universitäts-Poliklinik an der Pettenkoferstraße; zahlreiche Veröffentlichungen zur Chirurgie und Augenheilkunde. Reitmorstraße, Lehel * 1898: Anna Reitmor(in) gest. vermutlich nach 1454), Münchner Bürgerin; rettete nach der Flucht des Ratschronisten und Bürgermeisters Jörg Kazmair dessen Aufzeichnungen über die Bürgerunruhen ab 1397, die „Geschichte Münchens unter der Vier Herzog-Regierung 1397 bis 1413“ . Q/R 18 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Quagliostraße, Untergiesing *1899: Quaglio hieß eine Künstlerfamilie aus Oberitalien, die seit Ende des 18. Jahrhunderts in München ansässig war und vorwiegend Theater- und Dekorationsmaler hervorbrachte; der vielleicht bedeutendste unter diesen war Domenico Quaglio (1786-1837), der Begründer der Münchner Architekturmalerei und wichtigster Vedutenmaler der Romantik. Quiddestraße, Neuperlach Nord *1966: Ludwig Quidde (1858-1941), Historiker und Politiker, schloss sich zuerst der Deutschen Volkspartei an, nach dem Ersten Weltkrieg trat er der Deutschen Demokratischen Partei bei und war nach deren Spaltung Mitbegründer der „Vereinigung unabhängiger Demokraten“; er setzte sich als überzeugter Pazifist bereits vor 1900 für Abrüstung ein und war von 1914 bis 1929 Vorsitzender der Deutschen Friedensgesellschaft; 1927 erhielt er den Friedensnobelpreis, 1933 emigrierte er in die Schweiz. Rablstraße, Au *1898: Hermann Rabl (1778- 1848), Stadtpfarrer an der Mariahilfkirche in der Au, die 1831 bis 1839 durch seine Initiative und unter finanzieller Mithilfe von König Ludwig I. und von Auer Bürgern gebaut wurde. Radlkoferstraße, Sendling *1887: Jakob Radlkofer (1788-1862), Magistratsrat in München; war 1819 Stadtrentenkassier in München, ebenfalls 1819 Wahl zum Rechtsrat; besondere Verdienste um die Bienen- und Obstbaumzucht. Radlsteg, Altstadt *seit vor 1540: Die Straße war im Mittelalter ein Bach; die Häuser an der Westseite waren nur durch einen Bohlensteg erreichbar; da diesen Bohlensteg nur Fußgänger, aber keine Fuhrwerke passieren konnten, war der Zugang zum Steg durch ein als „Radl“ bezeichnetes Drehkreuz abgesichert; der Bach (Kalten- oder Katzenbach genannt) wurde 1872/73 überwölbt, seither eine Straße. Rainfarnstraße, Feldmoching/Hasenbergl *1938: Nach dem Rainfarn, einer Pflanze aus der Gattung der Korbblütler, häufig auf Wiesen, Feldern und Uferrändern (eine Art der Chrysanthemen). Rambergstraße, Maxvorstadt *1877: Artur Georg Freiherr von Ramberg (1819-1875), Maler, Lithograf und Zeichner; war ab 1866 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München; er schuf Genre- und Historienbilder unter dem Einfluss der niederländischen Malerei, außerdem wurde er als Illustrator bekannt.
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Renatastraße, Neuhausen *1891: Renata von Lothringen (1544-1602), Gemahlin Herzog Wilhelms V (des Frommen) von Bayern; das Turnier anlässlich der Hochzeit Wilhelms V. mit Renata von Lothringen im Jahr 1568 wird im Glockenspiel am Neuen Rathaus dargestellt. Residenzstraße (um 1370 ein Teil davon bei den Barfüßern vor 1367 bis nach 1805 ein Teil davon Schwabinger Gasse), Altstadt * seit vor 1683: Nach der Münchner Residenz, dem Fürstensitz der Wittelsbacher, hervorgegangen aus der seit 1385 hier errichteten Neuveste; die verschiedenen Gebäudekomplexe entstanden im Lauf von Jahrhunderten unter den jeweiligen wittelsbachischen Herzögen, Kurfürsten und Königen; das Antiquarium (1569-1571) ist der älteste noch erhaltene Bau; die Residenz wurde im Zweiten Weltkrieg aufs Schwerste zerstört; Wiederaufbau seit 1946, 1980 im Wesentlichen abgeschlossen. Richard-Strauss-Straße, Bogenhausen *1915: Richard Strauss (1864-1949), Komponist; der bedeutendste Musikdramatiker seit Richard Wagner, geboren als Sohn eines Hornisten am Hoftheater in München; 1886 wurde er dritter, 1896 erster Kapellmeister in München; ab 1898 in Berlin, von 1919 bis 1924 in Wien tätig; wichtig für seine Bühnenwerke war die lange und intensive Zusammenarbeit mit Hugo von Hofmannsthal, der die Libretti schrieb für viele Strauss-Opern; bedeutsam auch als Komponist von Kammermusik, Orchestermusik und Liedern; Ehrenbürger der Stadt München. Richard-Wagner-Straße, Maxvorstadt *1898: Richard Wagner (1813-1883), Komponist; schuf den Begriff des Musikdramas und verstand die Inszenierungen seiner Opern als Gesamtkunstwerk: wirkte auf Wunsch von König Ludwig II. von 1864 bis 1871 in München, wo auch seine Werke „Tristan und Isolde“ (1865), „Die Meistersinger von Nürnberg“ (1868), „Rheingold“ und „Die Walküre“ uraufgeführt wurden; 1872 siedelte er nach Bayreuth über, legte den Grundstein für das Festspielhaus (1876 mit dem „Ring“ eingeweiht; finanziell unterstützt von Ludwig II. von Bayern. Richelstraße, Neuhausen *1906: Bartholomäus Richel (1580-1649), „Geheimer Ratskanzler“ unter Kurfürst Maximilian I. während des Dreißigjährigen Krieges; Bayerns Vertreter bei den Verhandlungen für den Westfälischen Frieden. Ridlerstraße, Schwanthalerhöhe *1878: Ridler hieß ein reiches Münchner Patriziergeschlecht, deren Mitglieder vom 13. bis zum 18. Jahrhundert nachweisbar sind. Riedenburger Straße, Steinhausen *1962: Nach Riedenburg, der Stadt im Altmühltal im Kreis Kehlheim. Riesenfeldstraße,Milbertshofen *1913: Nach dem Riesenfeld, einem ehemaligen Weiler bei Schwabing, eingemeindet 1913 mit Milbertshofen. Riesstraße, Moosach *1953: Hans Ries (1855- 1930), Direktor des Münchner Gaswerkes; entwickelte die später in allen Gaswerken eingeführten Schrägkammeröfen. Rindermarkt, Altstadt * seit vor 1242: Der älteste überlieferte und noch erhaltene Münchner Straßenname; benannt nach dem früher wohl auf diesem Platz abgehaltenen Großviehmarkt, der aber schon vor 1369 an den Anger verlegt wurde. Ringseisstraße, Ludwigsvorstadt *1887: Johann Nepomuk von Ringseis (1785-1880), Arzt; ab 1824 Professor für Medizin „am Spital“ in München und erster Kreismedizinalrat bei der Regierung des Isarkreises, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; ab 1826 ordentlicher Professor an der Universität München; veranlasste die Verlegung der Universität von Landshut nach München (1826). Robert-Koch-Straße, Lehel *1931: Robert Koch (1843-1910), Arzt und Bakteriologe; er entdeckte das Tuberkulosebakterium (1882) und den Choleraerreger (1883) und erforschte auf vielen Reisen tropische Infektionskrankheiten (Malaria, Schlafkrankheit); er beeinflusste die moderne Medizin entscheidet und wurde Hauptbegründer der modernen Bakteriologie; 1905 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Rockefellerstraße, Harthof *1954: John Davison Rockefeller (1839-1937), amerikanischer Unternehmer; Begründer der Standard Oil Company (1870) stiftete über 500 Millionen Dollar für die Wissenschaft, für philanthropische, karitative und pädagogische Zwecke (Rockefeller Foundation); der Gebäude der Forschungsanstalt für Psychiatrie in München wurde aus Mitteln der Rockefeller-Stiftung finanziert. Roecklplatz, Isarvorstadt *1915: Roeckl heißt eine Münchner Familie, die 1839 eine noch heute bestehende Leder- und Handschuhfabrik gründete. Römerstraße, Schwabing-West *1890: Nach den Bewohnern der Stadt Rom bzw. den Bürgern der ehemaligen Römischen Republik. 19TAXIKURIER KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas
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20 TAXIKURIER Röntgenstraße, Bogenhausen *1916: Wilhelm Konrad Röntgen (1845-1923), Physiker; seit 1890 Professor für Physik an der Universität München, er entdeckte 1895 bei Experimente mit einer Kathodenstahlröhre die nach ihm benannten Röntgenstrahlen; 1901 erhielt er den ersten Nobelpreis für Physik; Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Romanstraße, Nymphenburg *1903: Rudolf Ernst Philipp August Freiherr von Roman zu Schernau (1836-1917), Regierungspräsident; seit 1876 Bezirksamtmann beim Bezirksamt München links der Isar; von 1893 bis 1909 Regierungspräsident von Oberfranken. Rondell Neuwittelsbach, Neuhausen *1890: Nach der 1880 anlässlich des 700 jährigen Jubiläums des Hauses Wittelsbach gegründeten Villenkolonie gleichen Namens in Neuhausen. Rosenkavalierplatz, Bogenhausen *1964: Nach der Oper „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss (Text von Hugo von Hofmannsthal); Uraufführung 1911 in Dresden. Rosental (früherer Name seit 1368 Krottental), Altstadt *vor 1440: vielleicht in Anlehnung an die nahe Rosenstraße. Rose-Pichler-Weg (früher Dornfinkenweg), Siedlung Neuherberg *1996: Rose Pichler (1897-1979) errichtete die „Rose- und Alphonse-Pichler-Stiftung“, deren Einkünfte für alte und bedürftige Münchner Bürger verwendet werden. Roter-Turm-Platz, Sendling *1958: Nach dem Roten Turm, einem ehemaligen Vorwerk des Isartors am Westufer der Isar (1517-1519 errichtet, Name nach seiner roten Bemalung oder unverputzten Ziegelsteinen); er wurde 1705 von den Bauern des bayerischen Oberlandes vorübergehend besetzt, 1796 von den anrückenden Franzosen beschossen und musste abgebrochen werden. Rotkreuzplatz, Neuhausen *1903: „Rotes Kreuz“ ist der Name der größten freiwilligen Hilfsorganisation der Welt (Krankentransport und –pflege, Sanitätsdienst, Gefangenen- und Flüchtlingsfürsorge sowie Suchdienst, Bergund Wasserwacht u.v.a.), entstanden 1863 auf Anregung von H. Dunant zur Milderung der Leiden des Krieges; am Rande des Platzes steht seit 1892 ein Rotkreuzkrankenhaus und seit 1906 ein Rotkreuzschwesternhaus. Rottmannstraße, Maxvorstadt *1872: Carl Anton Joseph Rottmann (1797-1850), Maler; bedeutendster Landschaftsmaler der Romantik, schuf 1830 bis 1834 im Auftrag König Ludwigs I. 29 Fresken mit italienischen Landschaften für die Hofgartenarkaden (28 erhalten, heute im Residenzmuseum) sowie 1834/35 auf einer Griechenlandreise 23 Gemälde mit griechischen Landschaften (heute in der Neuen Pinakothek); seine Büste wurde in die Ruhmeshalle aufgenommen; auch die Rottmannshöhe am Starnberger See ist nach ihm benannt. Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
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Rudolf-Vogel-Bogen, Neuperlach Süd *1981: Rudolf Vogel (1900-1967) Schauspieler: wirkte seit 1924 abwechselnd an den Münchner Kammerspielen und am Deutschen Staatsschauspiel; war als Komiker und Charakterspieler gleichermaßen erfolgreich aufgrund seiner individuellen Prägung und differenzierten Darstellung der Rollen (unvergesslich als Wurmdobler in den „Brummel-G´schichten“ des Bayerischen Rundfunks und als Moritaten- Sänger in dem Kurt-Hoffmann-Film „Das Wirtshaus im Spessart“ . Rückertstraße, Ludwigsvorstadt *1894: Friedrich Rückert (1788-1866), Dichter und Orientalist; ab 1826 Professor für orientalische Philologie an der Universität Erlangen; wurde bekannt als Meister der biedermeierlichen Hauspoesie und als Übersetzer aus orientalischen Sprachen; veröffentlichte unter anderem Sprüche, Fabeln und Erzählungen der „Weisheit der Brahmanen“ (6 Bände, 1836-1839); Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Rümannstraße, Schwabing *1907: Wilhelm von Rümann (1850-1906), Bildhauer; ab 1887 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München; schuf hier unter anderem die Denkmäler für Ohm (1895, heute im Hof der TU), Pettenkofer und Effner am Maximiliansplatz (1909), viele Grabmäler im Südlichen Friedhof sowie die Löwen vor der Feldherrnhalle (1906); sein künstlerisches Schaffen trug entscheidend zum Stadtbild bei. Ruffinistraße, Neuhausen *1897: Josef Ruffini (gest. 1749), aus Südtirol (Meran) stammender Hofmaler in München; malte (nicht mehr erhaltene) Altarbilder für Münchner Kirchen (z.B. Altargemälde „Hl. Anna Selbdritt“ in der Damenstiftskirche St. Anna; „St. Joseph“, 1718 in der Dreifaltigkeitskirche). Rumfordstraße, Altstadt/Isarvorstadt *vor 1837: Sir Benjamin Thompson, Graf von Rumford (1753-1814), britisch-amerikanischer Physiker; trat 1784 in bayerische Dienste, führte fortschrittliche Sozialmaßnahmen ein durch die Errichtung von Schulen, Armenhäusern, Manufakturen und öffentlichen Speisehäusern: modernisierte das bayerische Militärwesen und veranlasst die Anlage des Englischen Gartens; als Physiker untersuchte er die Entstehung der Reibungswärme (1798) und erkannte, dass Wärme kein Stoff ist. Rupert-Mayer-Straße, Obersendling *1947: Rupert Mayer (1876-1945) Jesuitenpater; wirkte ab 1912 in München als Volksprediger, erhielt 1937 von den Nationalsozialisten Rede- und Predigtverbot, wurde mehrfach inhaftiert und war 1939 sieben Monate im KZ Sachsenhausen-Oranienburg; erklärte sich schließlich bereit zu schweigen und verbrachte die Kriegsjahre zurückgezogen und isoliert im Kloster Ettal; er ist in der Münchner Bürgersaalkirche beigesetzt und wurde 1981 selig gesprochen. Ruppertstraße, Ludwigsvorstadt *1897: Kaspar von Ruppert (1827-1895) war rechtskundiger Magistratsrat der Stadt München von 1861- 1893; zeitweise auch für die Zentrumspartei Abgeordneter im Bayerischen Landtag und im Reichstag. Rupprechtstraße, Neuhausen *1897: Kronprinz Rupprecht von Bayern (1869-1955), Sohn König Ludwigs III von Bayern, kommandierte im Ersten Weltkrieg als Generalmarschall die 6. Armee in Lothringen; ging 1939 mit seiner Familie nach Italien, dort zeitweise inhaftiert; war Kunstsammler und Förderer der Künste; Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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man schon Durchhaltevermögen attestieren. Zum Taxi ist Werner Hillermann, wie viele, eher durch Zufall gekommen. Nach einer Ausbildung zum Industriekaufmann bei Siemens, einem Job in einem japanischen Unternehmen in Herrsching ist er bei einem Kollegen gelandet, der ein Taxiunternehmen bekommen hat und jetzt einen Fahrer brauchte. „Bei dem bin ich von 1991 bis 2000 als Fahrer angestellt gewesen, habe dann sein Fahrzeug übernommen und bin seither Alleinunternehmer und Selbstausbeuter.“ Und wie es sich für einen anständigen Preußen gehört, kennt er sich in München und Bayern logischerweise besser aus als die Einheimischen und deshalb ist er seit 1999 auch noch einer von 35 Taxi-Guides. „Das ist eine Menge Arbeit, da wir uns um alles selber kümmern, aber es ist auch eine tolle Dienstleistung.“ Und das ist es, was dem Hillermann in unserem Beruf und dem Berufsbild hauptsächlich fehlt: „Der absolute Wille zur Dienstleistung und sie als solches auch zu präsentieren. Und wer das nicht kann oder auch nicht will, hat in diesem Beruf auch nichts zu suchen. Taxifahren ist kein Job, sondern ein Beruf Es kann doch wohl nicht sein, dass jeder Hampel, der für einen anderen Beruf nichts taugt, Taxifahrer werden kann. Und wer der deutschen Sprache nicht mächtig ist, kann diesen Beruf bei uns eben nicht ausüben. Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun. Das geht halt nicht. Das fängt schon damit an, dass Taxifahren kein Job ist, sondern ein Beruf. Das lernt man nicht im Kurs, sondern im Leben. Und nicht von heute auf morgen, sondern über einen langen Zeitraum. Und deshalb sollten wir uns überlegen, ob wir die ungehobelten Rüppel nicht härter anpacken sollten und wieder klare Regeln schaffen. Und zwar aus dem Selbstreinigungsprinzip heraus. Früher hätte sich doch auch keiner getraut, mit einer verdreckten Karre rumzufahren. Den hätten die Kollegen sauber zur Rede gestellt. Und heute heißt es: Was willst denn du? Wer bist denn du? Da sind Sitten und Methoden eingerissen, die sind einfach unmöglich. Wo kommen wir denn hin, wenn man sich von jedem Halbwilden anpinkeln lassen muss! Logisch, dass auch im Geschäft die Sitten rauher geworden sind. Aber es gibt immer noch Spielregeln und niemand muss alles hinnehmen. Und so miserabel, wie viele tun, geht es uns gar nicht. Auch wenn ich mir persönlich gewünscht hätte, dass nicht der ganze Groh-Fuhrpark schon wieder unterwegs ist. Eine Zäsur hätte hier nichts geschadet. Um härter durch- Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS! In dieser Ausgabe macht sich Werner Hillermann, Taxi 2060, langjähriger Beirat in der Taxivereinigung, für härtere Anforderungen an diesen Beruf stark. Da heißt es immer, die Westfalen seien stur. Das kann man von Werner Hillermann nun wirklich nicht behaupten. Er hat nur klare Vorstellungen und die möchte er nach Möglichkeit auch verwirklicht sehen. Aus diesem Grund hat er auch sein Amt als Beirat in der Taxivereinigung niedergelegt und seinen Austritt verkündet. „Wer wie der Herr Heller einem Herrn Billmeier, dessen segensreiches Wirken erheblich dazu beigetragen hat, die Taxivereinigung in die Bedeutungslosigkeit zu führen, ein Forum bietet um seine kruden Thesen ausbreiten zu können, von so einem kann ich mich nur distanzieren. Außerdem ist der Konfrontationskurs der TV gegenüber der Genossenschaft politischer Selbstmord, an dem ich nicht beteiligt sein möchte.“ In der Vereinigung hat sich Hillermann schon zu Zeiten von Maria Fichtinger engagiert. Und wer diese Zeiten überstanden hat, dem kann Jetzt red’ i Was willst denn Du? Wer bist denn Du? 22 TAXIKURIER
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23TAXIKURIER greifen zu können, müssen wir außerdem die Tarifordnung und Satzung modernisieren und den aktuellen Bedürfnissen anpassen. Dann hätten wir endlich das so viel beschworene Premium-Taxi. Wir müssen eigene Kontrollfunktionen übernehmen können, wie das in anderen Städten ja auch möglich ist. Wenn das KVR nicht in der Lage ist, müssen wir uns eben selbst darum kümmern. Das einzige, was wir nicht brauchen, sind Leute, die sich profilieren wollen. Die sind bei uns völlig überflüssig.“ (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Hillermann Vorname: Werner Alter: 45 Sternzeichen: Stier Familienstand: Glücklich verheiratet Geburtsort: Herne/Westfalen Augewachsen: Herne Wohnviertel: Sendling Hobbies: Sport, Fußball, Taxifahren, Taxi-Guide Musik: Alles mögliche von Klassik bis Rock Urlaub: Viel zu wenig Taxi: 2060 3093 Alles begann vor Jahresfrist ganz harmlos mit „Harry, hol’ den Wagen“ . Ein paar findige junge Burschen entdecken eine vermeintliche Marktnische, investierten ein paar Euros in ein zusammenklappbares Mofa, druckten Plakate, hingen diese in geeigneten Lokalen auf (wo sonst!) und erhofften sich den schnellen Erfolg. Die Idee war simpel! Der fröhliche Zecher, der richtigerweise sein Auto nicht mehr bewegt, ruft an, das Mofa kommt, wird zusammengeklappt, im Kofferraum verstaut und ab gehts Richtung Heimat. Am nächsten Morgen steht das Fahrzeug vor der Tür oder in der Garage, der Fahrgast hat sich Zeit gespart. Die klassische Überführungsfahrt, die Münchens Taxler seit eh und je, wenn auch defensiv, anbieten. So sind Harry, Henry und Konsorten, die jetzt wie Pilze aus dem Boden schießen keine Konkurrenz für die paar Überführungsfahrten, trotzdem aber ein brandheißes Thema. Durch die hohe Öffentlichkeit (siehe Zitrone des Monats) verlieren wir den klassischen Gastronomie-Gast, der von dieser Variante überrascht ist. Wir sind zu raschem Handeln gezwungen und werden handeln. Jeder kurzsichtige Gastronom, der derartige Werbung in seinen Räumen duldet und die Kernkompetenz der Münchner Taxler gefährdet, riskiert, dass auch die Beratungskompetenz der Münchner Taxler beeinflusst wird. Warum sollten wir unseren Fahrgästen Restaurants empfehlen, die ihren Gästen „Harrys und Henrys“ unterjubeln statt Taxis vermitteln? „Harry, lass’ den Wagen“ Ohne Worte THOMAS VOGL RECHTSANWALT Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543 Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12
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Der Februar steht bei der Messe München im Zeichen von Gold und Edelsteinen. Vom 17. bis 20. Februar findet auf dem Gelände der Neuen Messe München die inhorgenta europe 2006 statt, die internationale Fachmesse für Uhren, Schmuck, Edelsteine, Perlen und Technologie. Wie in den Vorjahren erwartet die Messeleitung rund 28.000 Fachbesucher aus ganz Europa. Dabei zeigt sich die inhorgenta europe in einem neuen Ambiente, denn die sechs Messehallen und der Eingangsbereich werden in eine neue Farbwelt eingetaucht: Angelehnt an die chinesische Lehre des Feng Shui werden deren fünf Elemente im Einklang zueinander und bezogen auf die Himmelsrichtungen den sechs Messehallen und der Eingangshalle zugeordnet. Die unterschiedlichen Elemente spiegeln sich in der Auswahl der Teppichböden wider, in der Gestaltung der Sitzbereiche bis hin zur Farbvielfalt der Blumendekoration. Das neue Ambiente bietet insbesondere den Newcomern dieser Branche einen herrlichen Einstieg in die Messewelt: Noch nie zuvor in der Historie der inhorgenta europe waren so viele Jungdesigner registriert, die sich erstmals auf dem internationalen Markt präsentieren. Sowohl das Nachwuchsforum „Brand New – New Brand“, auf dem sich Absolventen der nationalen und internationalen Talentschmieden präsentieren, als auch das „Forum Innovation“ – hier stellen junge, bereits berufstätige Schmuckdesigner und Goldschmiede ihre Exponate aus – vermelden eine Rekordbeteiligung. Neuigkeiten gibt es auch bei der C-B-R Freizeit und Reisen. Die Publikumsmesse, die vom 18. bis 22. Februar stattfindet, präsentiert sich mit einem komplett neuen Auftritt. Sie bietet über 100.000 erwarteten Besuchern einen umfassenden Marktüberblick über den Freizeit- und Reisesektor. Neu sind die Themenangebote Fahrrad, Vitalwelt sowie Wellnessund Golftourismus. Damit wird die C-B-R Freizeit und Reisen dem gestiegenen Gesundheitsbewusstsein und dem zunehmenden Bedürfnis nach gesunder und aktiver Freizeitgestaltung gerecht – Trends, die auch die aktuelle Freizeit- und Urlaubsgestaltung beeinflussen. Der Wassersport spielt auf der C-B-R Freizeit und Reisen nach wie vor eine wichtige Rolle. Die Halle B6 und ein Teil der Halle B5 sind dem Wassersport gewidmet. Zu sehen sind nicht nur Kanus und Surfbretter, sondern auch Jollen und Kielboote bis zu zehn Metern Länge. In der Sonderschau der Klassenvereinigungen des Segelsports (Halle B6) präsentiert sich die Crème de là Creme des Segelsports mit einzigartigen Unikaten, angefangen vom kleinen Optimisten bis hin zur Libera, einer 15-Mann-Trapez-Yacht. Messe-Termine im Februar 29.01. - 01.02.2006 Neue Messe München, Eingänge: West + Ost ispo winter 64. Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode Besucher: ca. 55.000 Öffnungszeiten: Sonntag bis Dienstag: 9.00 bis 18.00, Mittwoch: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr 07.02. - 09.02.2006 M,O,C, MUNICH FABRIC START Frühjahr 2006 Internationale Preview-Stoffmesse ca. 11.000 Besucher 12.02. - 13.02.2006 M,O,C, ABC-SALON Ordertage für Abend-, Braut- und Cocktailmode Öffnungszeiten: 9:00 - 18:00 Uhr 17.02. - 19.02.2006 M,O,C, IMOT Internationale Motorradausstellung Öffnungszeiten: 9.00 bis 18.00 Uhr Die Messe München im Februar: Ein Meer von Schmuckstücken Messe München aktuell Foto: Messe München 24 TAXIKURIER Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
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25TAXIKURIER Was ist hierbei zu beachten? Zunächst einmal ist zu unterscheiden, ob ein neues Fahrzeug, das bereits als Taxi gekauft wurde (Lackierung) oder, ob ein neutrales Fahrzeug zugelassen werden muss. Ebenso muss man dies auch bei einem gebrauchten Fahrzeug beachten. Neues Fahrzeug ist bereits Taxi: Wenn ein Taxameter eingebaut und geeicht ist, BOKraft und Hauptuntersuchung (HU) /Abgassonderuntersuchung (AU) (entfällt bei Neufahrzeug bis max. 1.000 km) erledigt hat, dann kann man dieses Fahrzeug mit der Versicherungsdoppelkarte, auf der der Eintrag „Taxi“ vermerkt sein muss, direkt beim KVR zulassen. War das Neufahrzeug schon ein Taxi, fehlen aber Taxameter (inkl. Eichung), BOKraft und HU/AU, dann kann man dieses Fahrzeug beim KVR vorläufig als Taxi zulassen; man bekommt allerdings noch keine Papiere. Neues Fahrzeug ist noch kein Taxi: In diesem Fall muss das Fahrzeug mittels Versicherungsdoppelkarte zunächst privat zugelassen werden, um dann später die Verwendung als Taxi nachtragen zu lassen. Dies ist deshalb notwendig, da das Fahrzeug beklebt / lackiert, der Taxameter eingebaut und geeicht und BOKraft und HU / AU gemacht werden müssen. Hat man dies alles erledigt, kann man das Fahrzeug beim KVR als Taxi zulassen. Gebrauchtes Fahrzeug als Taxi zulassen: Bei einem gebrauchten Fahrzeug ist in jedem Fall eine ausserordentliche Überprüfung de HU, AU und BOKraft beim TÜV zu veranlassen. Ist das gebrauchte Fahrzeug bereits ein Taxi, so kann man dies im Anschluss daran direkt wieder als Taxi zulassen. Handelt es sich um ein privat gekauftes Gebrauchtfahrzeug, so müssen die Bestimmungen für das Taxi (BOKraft, HU, AU, Taxameter (inkl. Eichung)) erst erledigt werden, bevor man dieses Fahrzeug als Taxi zulassen kann. Die erste Hürde ist somit genommen. Was muss man jetzt noch wissen? Hat man den Fahrzeugbrief in Händen oder nicht? Wenn man den Fahrzeugbrief in Händen hat, kann man direkt zum KVR in Ruppertstraße 19 fahren und das Fahrzeug als Taxi ‚abnehmen’ lassen. Hat man diesen nicht selbst (Fahrzeug ist z.B. geleast oder finanziert und man bekommt den Fahrzeugbrief auch nicht vorübergehend ausgehändigt), muss man das Fahrzeug zunächst auf der normalen Zulassungsstelle zulassen und dann später beim KVR ‚abnehmen’ lassen. Entgültige ‚Abnahme’ beim KVR Alle Voraussetzungen sind jetzt erfüllt und man kann sein Fahrzeug beim KVR-München als Taxi abnehmen lassen. Hierfür muss man mit seinem Taxi in das KVR (München, Ruppertstr. 19) fahren und sich dann im Zimmer 3065 (Abteilung gewerblicher Kraftverkehr) melden. Pkw-Taxis müssen hierzu in die TG in der Ruppertstr. 19, Einfahrt „Trauungen“ und werden dann in der TG hinten rechts im markierten Bereich ‚Taxis’ abgestellt. Großraum-Taxis müssen in die Haupt-Tiefgarage des KVR und müssen dort ebenerdig im rechten Bereich abgestellt werden (bitte hierfür TG-Aufsicht informieren!). Anschließend geht ein Mitarbeiter des KVR mit Ihnen zum Taxi und begutachtet dies, um zu entscheiden, ob man diese Fahrzeug als Taxi zulassen kann. Die entgültige Abnahme wird dann vollzogen. In diesem Zusammenhang werden Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein eingezogen und man bekommt Zulassungsbescheinigungen. Die Zulassungsbescheinigungen bestehen aus zwei Teilen; Teil 1 entspricht dem ehemaligen Kfz-Schein und Teil 2 entspricht dem ehemaligen Kfz-Brief. Anschließend erhält man dann noch gegen Entgelt (150,00 Euro für 1 Taxi und jeweils 70,00 für j edes weitere Taxi desselben Unternehmens) die Genehmigungsurkunde und den Auszug aus der Genehmigungsurkunde. Jetzt darf man nur nicht vergessen, sich vom Mitarbeiter des KVR ein Ausfahrticket geben zu lassen, damit man nicht die Parkgebühren bezahlen muss. Das KVR bietet dies nämlich kostenfrei an. Jetzt muss das neue Taxi bei der Taxizentrale der Taxi-München eG angemeldet werden! (NL) Foto: www.atelier-tacke.de Jeder wird einmal vor der Situation stehen, dass er ein neues Taxi zulassen will. Leitfaden „Taxiwechsel“ Dauerbrenner
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26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER Interview | Der Mensch hinter der Stimme Die rheinische Frohnatur „Der einzige Schein, den ich habe, ist der Tauchschein. Ich habe keinen Führerschein, weil ich nicht Autofahren will. Ich fahr lieber Taxi.“ Barbara Schneider hat klare Vorstellungen von allem, was sie tut. Eher emotionslos, aber immer bestimmt, seziert sie ihren Job. Taxler sind Abenteurer “Der Beruf Taxifahrer hat mich schon immer fasziniert. So ein Taxler gehört doch zu einer komischen Spezies. Er weiß nie, wohin er fährt, er weiß nicht, was für ein Fahrgast kommt, er weiß nicht, wieviel er einnehmen wird. Wer so etwas freiwillig macht, so einer muss doch ein Abenteurer sein. Der braucht viel Vertrauen und auch viel Wissen. Für mich wäre der Beruf nix. Diese ständige Ungewissheit!” Nun ist Barbara Schneider aber keine, für die Sicherheit im Vordergrund steht. Dafür ist sie viel zu neugierig und auf ihre Art auch abenteuerlustig. Wer leidenschaftlich taucht und den Kölner Karneval zu den Höhepunkten eines Kalenderjahres zählt, der kann kein ängstlicher Mensch sein. Als gelernte Krankenschwester kennt sie die Angst auch eher von der Intensivstation als vor den Herausforderungen des Lebens. Deshalb ist sie auch zu dem Job in der Zentrale gekommen. “Den hat mir eine Kollegin vermittelt, weil ich mich in einer ziemlich unbedeutenden Werbeagentur vorher grandios gelangweilt habe. Und Taxizentrale fand ich furchtbar aufregend, weil ich davon überhaupt keine Ahnung hatte.” Das war 2001. Inzwischen hat sie von ihrem ursprünglichen Halbtagsjob auf Fulltime gewechselt, von 14 bis 22 Uhr auf Kanal 2 und 4. Und Ahnung hat sie inzwischen auch verdammt viel. Angeeignet mit Bus und Trambahn und dem “geübten Umgang mit dem Stadtplan.” Das hat sie vielen Kollegen auf der Straße voraus. Leider. “Ich bin viel rumgekommen. Und Städte sind immer gleich aufgebaut. Mit Intelligenz und Kombinationsgabe kommt man da schon weiter. Natürlich gibt es Viertel, in denen ich mich nicht so gut auskenne. Aber da schau ich halt nach.” Die rheinische Frohnatur – “Karneval ist für mich Heimat” – ist eigentlich immer gut gelaunt. “Ein Zustand aus meiner Zeit als Krankenschwester. Denn Kranke brauchen keine schlechtgelaunten Schwestern”, sagt sie. Und das wünscht sie sich auch von den Kollegen. Und einfach mehr Respekt untereinander. “Der Job ist für die Fahrer doch schon schwer genug, da muss man doch nicht ständig persönlich beleidigend werden. Ein bißchen Respekt schadet doch keinem. Und ständig auf die ausländischen Kollegen schimpfen, bringt auch nix. Ich versteh die manchmal Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Barbara Schneider Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...!
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Mini-Steckbrief: Name: Schneider Vorname: Barbara Alter: 34 Sternzeichen: Steinbock Familienstand: Geschieden, in festen Händen eines Franken Geburtsort: Köln Aufgewachsen: Köln Wohnviertel: Schwabing Hobbies: Reisen, Tanzen, Tauchen, Kochen Musik: Alles Urlaub: Kuba, Malediven 27TAXIKURIER Der Blick zurück Im Februar… … vor 100 Jahren 1906: Die Berliner Droschkenführer wollen streiken Nach einer Rede des Vorsitzenden Knütter vom Berliner Verein für Droschkenführer hat sich die ganze Zunft zum Streik entschlossen. Ursache des Streiks ist die ungleiche Behandlung der Droschken durch den Polizeipräsidenten und das hohe Ministerium: Die Droschkenführer sehen sich durch Besteuerung und Verkehrsregelungen ungerecht behandelt. Der ››Aristokatrie der Automobile‹‹ werde alles ermöglicht, das ››Proletariat der Droschken‹‹ werde benachteiligt. … vor 75 Jahren 1931: Premiere des Spielfilms „Lichter der Großstadt“ von und mit Charlie Chaplin Höchststand der Arbeitslosigkeit dieses Winters! 4,491 Millionen Arbeitslose wurden gemeldet. … vor 50 Jahren 1956: Toni Sailer holt drei Goldmedallien bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo … vor 25 Jahren 1981: Bill Haley stirbt am 9. Februar 80.000 Menschen demonstrieren gegen das geplante Kernkraftwerk in Brokdorf besser, als bayerische Kollegen. Ich finde es schön, wenn auch ein persönlicher Kontakt zwischen Fahrern und Funkern entsteht. Da weiß man, die Jungs sind wieder da, da kann nix passieren.” Was sie sich noch wünscht? “Urlaub, wenn in Köln der Karneval am Höhepunkt ist!” Also Kollegen, sollte dieser Wunsch nicht erfüllt werden können, habt Mitleid mit Barbara Schneider während dieser Phase und seid großmütig. Sie ist nämlich ein “Pfundskerl” und hat sogar “fünf Dirndl im Schrank. Meine Mutter ist schließlich Österreicherin.” Na bitte, fast eingemeindet! (PG, PR) Kurioses aus der Zentrale Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Funksprecher der Taxizentrale versucht Auftrag für Großraumtaxi zu vermitteln … Zentrale: „Ismaninger / Langer – Bus 7 Personen“ Taxi 4711: „4711 – erster Bus“ Zentrale: fragt nach, ob es sich bei diesem Fahrzeug wirklich um Bus handle, da dies in der EDV nicht erscheint Taxi 4711: „Habe heute anderes Fahrzeug“ Zentrale: „Ist dieses Fahrzeug dann auch ein Bus?“ Taxi 4711: „Nein – heute nicht!“ (NL) Illustration: formenreich GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr +DOOR7D[LIDKUHU ')'014.#)''74'5#:+5%*'+05 '4*#.6'6+*4-156'0.15'0 +064+66 70&#.-1*1.(4'+''64È0-'(4'+ (XURSDVJU|WHU7DEOH'DQFHOlGWHXFK ,00(5 0RQWDJVELV'RQQHUVWDJVLQV1HZ<RUNHLQ g +0.#55814$'*#.6'0g
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28 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC U Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In dieser Ausgabe das „U“ U-Bahn – Der fortschreitende Ausbau der U-Bahnlinien stellt einerseits eine Konkurrenz zum Taxigewerbe dar, kann aber auch befruchtend für uns wirken: wer tagsüber in die Stadt zum Einkaufen oder abends zum Theater oder in’s Wirtshaus mit der U-Bahn fährt, hat mit ein paar Einkaufstüten oder mit ein paar ATÜ im Schädel vielleicht keine Lust mehr, sich wieder in die menschliche Flaschenpost zu begeben. Der eine oder die andere wäre ohne U-Bahn- Anbindung eventuell gar nicht in die Stadt gefahren, sondern gleich im heimischen Viertel geblieben. Dann hätten wir erst recht nichts davon gehabt. Übelkeit – kann erregt werden durch alle möglichen Dinge: den Steuerbescheid, den Geschäftsgang, Anblicke (den wenn i bloß sieg, kannt i scho speib’n), Gerüche und Gerüchte, und – noch häufiger im täglichen Taxibetrieb: durch Alkohol. Wobei übrigens die geübten Quartalssäufer wohl am ungefährlichsten sind – sie hätten ihr Geld ja ziemlich vergeudet, wenn bei der Heimfahrt die Biere und Schnäpse wieder ‚Grüß Gott’ sagen würden. Gefährlich wird’s bei Leuten, die beim Einsteigen noch besonders aufgekratzt sind und binnen kurzer Zeit erstaunlich ruhig werden. Hier kann eine kurze Frage nach der Befindlichkeit des Fahrgastes Schlimmeres verhindern. Wenn’s aber doch passiert ist und eine Einigung vor Ort ausscheidet, weil der Fahrgast meint, der Erguss an die Innenseite der Frontscheibe und in die Lüftungskanäle sei mit 10 Euro schon fürstlich abgegolten, hilft nur mehr eine Personalienfeststellung durch die Polizei und ggf. eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Unter Wahrung der Verhältnismäßigkeit der Mittel darf ein solcher Fahrgast auch festgehalten werden, d.h., wegen eines Schadens von 200 Euro darf man einem flüchtigen Kotzbrocken nicht gleich den Schädel einschlagen. Hat der Fahrgast eine Privathaftpflicht abgeschlossen, kommt man üblicherweise ohnehin wieder an sein Geld. Andernfalls kann es ein dorniger Weg werden… Überfall – Zugegeben, dies stellt eine Wiederholung dar, aber es kann nicht oft genug betont werden: bei Bedrohung des Lebens durch Waffen aller Art wäre es unverantwortlicher Leichtsinn oder sinnloses Heldentum, Geld und/oder Wagen mit körperlicher Gewalt verteidigen zu wollen. Materielle Dinge sind ersetzbar und teilweise versichert; Gesundheit oder Leben kann man allenfalls versichern, aber nie ersetzen. Überführungsfahrt – Ein Autofahrer, der mehr getrunken hat als ursprünglich geplant, will am nächsten Morgen seinen Wagen vor der Haustüre haben, ohne aber selbst noch dort hin zu fahren. Er lässt sich den Privatwagen vom Fiaker nachhause fahren und nimmt selbst am Beifahrersitz Platz. Dies wird am Funk als „Überführungsfahrt“ ausgerufen. Diese steht nicht in der Tarifordnung; wir empfehlen (und sagen es seitens der Zentrale den Bestellern auch so am Telefon), den 2,5 fachen Satz der einfachen Fahrt anzusetzen. Beispiel – die einfache Fahrt mit dem Taxi würde 10 Euro ausmachen; die komplette Überführungsfahrt kostet den Kunden dann also 25.- Euro. Gärtnerstr. 60, 80992 München, T el.: 14390620, www.club-pompadour.de täglich von 2000 -6 00 Uhr geöffnet Jeden Dienstag von 20 00 -2 400 T axi-Essen. EROTIKCLUB mit Table Dance Bist Du in München on T our – dann besuch das Pompadour
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29TAXIKURIER Schließlich müssen Sie ja wieder mit einem anderen Taxi zurück zu Ihrem Wagen fahren (10 Euro im obigen Beispiel); Ihr zeitlicher Mehraufwand wird noch mal mit dem halben Satz der 10 Euro angesetzt. In Zweifelsfällen dahingehend, was denn die einfache Fahrt kosten würde, können Sie sich am Funk von der Zentrale beraten lassen. Achtung: größte Umsicht ist geboten! Wenn Sie den Rolls Royce mitsamt Beifahrer (Besitzer) an den nächsten Baum fahren, können je nach Anteil Ihrer Eigenschuld am Geschehen heftige Forderungen auf Sie zukommen! Übrig – bleibt man unter Umständen an bestimmten Plätzen, wenn definitiv nichts mehr geht. ‚Beliebt’ ist hier der Flughafen, wenn die letzte Maschine gelandet und bis zum nächsten Morgen mit keinem Fahrgast mehr zu rechnen ist. In Anlehnung an bayerische Kartenspiele spricht man auch davon, jemand sei „Schneider g’- worn“ . Eigentlich müsste man sogar sagen, er sei „schwarz g’worn“ (gar kein Stich), aber schwarz san’s in Bayern ja sowieso (fast) alle. Uhr – Bei uns auch die Kurzform für „Taxameter“ . Ein Kollege, der eine Auswärtsanfahrt nach FFB hatte, keinen Fahrgast mehr antraf und auch von der Zentrale nur mehr die Hilfe bekommen konnte, dass man ihm die Telefonnummer des Bestellers nannte und die Bandaufzeichnung des Anrufes anbot, beklagte (zu Recht) das leer auf den Taxameter gefahrene Geld und wie er dies dem Unternehmer erklären solle. Auf unsere Frage „was ham’s denn jetzt auf der Uhr?“ kam die prompte Antwort „Zehn nach Vier“ . Umschalten – Bei von der Zentrale vermittelten Leerfahrten („Blitz“) wird bekanntlich nach Möglichkeit ein „Ausgleich“ angeboten. Wenn’s aber gerade nichts in der Nähe gibt, ist der Standardspruch auf Kanal IV „Mir ham grad nix, schaltens um auf Kanal 1 und hörn’s mit“ . Mehrmals gelangen uns aber auch unbeabsichtigt Sprüche der Qualität „Schalten’s mit und hörn’s um“ oder „Fahrn’s mit und hörn’s weg auf Eins“… Un… – Diese deutsche und/oder bayerische Form der Verneinung ist meist logisch (das Gegenteil davon wäre: unlogisch); trotzdem gibt es (wie meist) Ausnahmen. Und, wie wir alle wissen: „Ausnahmen bestätigen die Regel“ - sagte die Jungfrau, als die Regel ausblieb. Kurzum: die meisten von uns kennen den Ausspruch, jemand sei „unwirsch“, also schlecht gelaunt. Ist ein gut gelaunter Mensch dann aber „wirsch“? Jedem von uns ist schon „Unbill“ oder „Ungemach“ widerfahren, aber auch „Bill“ oder „Gemach“? Der „Fall“ ist auch nicht das sinngemäße Gegenteil von „Unfall“, obwohl zumindest der nicht selbst verschuldete (Verkehrs)Unfall ein finanziell relativ angenehmer Fall sein kann. Ungerechtigkeit, Ungemach oder Unbill widerfährt den Kollegen, die sich bei der Freigabe wirklich und wahrheitsgemäß praktisch vor der Haustüre melden, aber nicht berücksichtigt werden – weil sie nicht gehört werden. Schrotti, der bestimmt der extremste Standplatzrufer der Zentrale ist, erinnert sich mit einem gewissen Ärger der Situation, als für die ‚Landwehr Anfang’ gerufen wurde: „Sonnen Landwehr“, „Deutsches Theater“, „Kaufhof“, „Sonnen Waldbarth“, „Sonnen Rieger“, und, nachdem mindestens an drei der fünf Standplätze geschlafen worden war, die Freigabe unvermeidlich war. Das Geschäft war schlecht – und die Beschwerden, zum Teil auf Kanal I, häuften sich: „Ich hab’ mich mindestens dreimal ‚Sonnen / Schwanthaler’ gemeldet, was ham’s denn gegen mich?“ und ähnlich sinnvolle Reklamationen. All den Kollegen, die sich permanent ungerecht behandelt fühlen, können wir Funksprecher nur wärmstens empfehlen, sich mal in die Zentrale zu begeben und zuzuhören, wie eine Freigabe in der Innenstadt bei schlechtem Geschäft am Funk klingt. Zumal, wenn von den bereits gerufenen Standplätzen bei der Freigabe langsam der Erste, Dritte und Sechste gleichzeitig aufwachen. Hier darf mal wieder Otto Waldleitner zitiert werden, der einem Reklamierer trocken antwortete: „Wenn’s sie da sitzen und für jeden falsch vergebenen Auftrag a Watsch’n kriegerten, dann lagertn’s nach’m dritten Auftrag unter’m Tisch“ . Das dicke Frühstück Samstag, Sonn- und Feiertag von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr
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30 TAXIKURIER Sydney (Australien) Norberts Weltreise Sydney liegt im Südosten von Australien und ist die Hauptstadt des Bundesstaates Neusüdwales. Heute hat Sydney inklusive der Vororte ca. 3,8 Mio Einwohner und ist die größte Stadt Australiens. Sydney hat inzwischen 4 Universitäten und ist das bedeutendste Industrie-, Handels- und Verkehrszentrum Australiens. Die wohl bekanntesten Bauwerke sind die Sydney Harbour Bridge (Einweihnung 1932) und das Sydney Opera House (Eröffnung 1973). Zu den Olympischen Sommerspielen 2000 wurde der Kingsford Smith International Airport (im Süden von Sydney) renoviert und mit einer dritten Startbahn versehen. Üblicherweise kommt man in Sydney mit dem Flugzeug an. Nachdem man sich dort oftmals noch einer Desinfektion (der gesamte Körper wird mit Desinfektionsspray eingesprüht) unterzogen hat, wird man – wenn man will – zum Taxi geleitet. Hier herrschen strenge Sitten: kein Taxifahrer ausserhalb der Reihe darf Fahrgäste aufnehmen; macht er es dennoch, kann er mit empfindlichen Strafen seitens der kommunalen Behörden rechnen, die bis zum Entzug der Fahrerlizenz führen können. Die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum von Sydney kostet ca. 19 Euro und dauert ungefähr 20 Minuten. Die Region Sydney hat Australiens größten Taxiverband [Taxis Combined Services (TCS), www.taxiscombined.com.au], dem ca. 2.500 Taxis angehören. Bei den Fahrzeugen kann man sämtliche Modelle antreffen; vorwiegend allerdings japanische und koreanische Fabrikate. Man kann in Sydney – wie in jeder Großstadt weltweit – überall ein Taxi bekommen; es gibt zahlreich Taxistandplätze und man kann selbstverständlich Taxis auch telefonisch bestellen und vorbestellen. Die größten Taxiunternehmen in Sydney sind: RSL Ex-Servicesmen's Cabs & Co-Op Members Ltd, Legion Cabs (www.legioncabs.com.au), Premier Cabs (www.premiercabs.com.au) und St George Cabs (www.stgeorgecabs.com.au). Die meisten Taxis sind weiß; es gibt aber auch andersfarbige. Gemeinsam ist ihnen ein auf dem Dach angebrachtes weißes Taxischild mit der Aufschrift „TAXI“, an dem links und rechts orange Lampen angebracht sind. Diese orangen Lampen leuchten, wenn das Taxi frei ist; andernfalls sind die Lampen aus. Als Taxifahrer muss man generell im Fahrzeug gut sichtbar seine Fahrerlizenz anbringen. Die Ausbildung zum Taxifahrer verläuft ähnlich wie bei uns (medizinische Überprüfung, Ortskundeprüfung); allerdings kann man in Australien bereits mit 20 Jahren Taxifahrer werden. Darüber hinaus muss man innerhalb der letzten 2 Jahre mindestens 12 Monate am Stück im Besitz einer australischen Fahrerlizenz gewesen sein. Die Ausbildung beinhaltet auch Lehrgänge, die den angehenden Taxifahrer den Umgang mit Fahrgästen lehren sollen und gewisse „Anstands-Regeln“ vermitteln sollen. Neben diesen Taxis hat Sydney auch Wassertaxis zu bieten. Diese machen Sinn, da viele Gegenden schneller und leichter über’s Wasser zu erreichen sind. Australien, der Inselkontinent zwischen Indischen und Pazifischen Ozean, ist das sechstgrößte Land der Erde. In seinen sechs Bundesstaaten und den beiden Territorien finden sich vielfältige Landschaftsformen, wie z. B. tropische Regenwälder, Wüsten im trockenen „Red Center“, schneebedeckte Berge, riesige Weideflächen und traumhafte Strände. Zu den berühmtesten Naturdenkmälern gehören der „Uluru“ (Ayers Rock) und das „Great Barrier Reef“ . Die meisten Australier leben an der Küste, wo auch die Hauptstädte aller Bundesstaaten (außer Camberra, der Hauptstadt Australiens) liegen; auch Sydney, Gastgeberstadt der Olympischen Sommerspiele 2000, liegt am Meer. Der Streifen entlang der Ostküste ist am dichtesten besiedelt. 85% der Bevölkerung lebt in den Städten. Die Amtssprache ist Englisch; auch sind Griechisch, Italienisch, Vietnamesisch und die Sprache der Aborigines verbreitet. 95% der Bevölkerung sind Europäer, 4% Asiaten, Aborigines und andere Bevölkerungsgruppen machen nur mehr 1% aus. Währung: 1 Euro = 1.60851 Australischer Dollar. Sydney wurde nicht wie vielfach angenommen von Captain James Cook (1770), sondern erst von Captain Arthur Philip am 18. Januar 1788 betreten. Dieser ankerte mit der „First Fleet“ im Naturhafen Port Jackson. Mit ihm verließen am 26. Januar 1788 etwa 800 Sträflinge aus England die Schiffe und hissten den Union Jack in der Nähe des heutigen Circular Quay. Nach dem britischen Innenminister Thomas Townsend, dem 1. Viscount Sydney, nannte er die Ansiedlung Sydney. Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball die Taxibranche funktioniert. Sydney Opera House Schneller am Ziel – Wasser-Taxi in Sydney Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 30, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 / 890 1807 Seit über 18 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!
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Schwarzes Brett der Branche Pinnwand 31TAXIKURIER Lob für einen Münchner Taxifahrer Diese Passage stammt aus dem Fachbuch „Zukunftstrend Empfehlungsmarketing“ von Anne M. Schüller. Der Unternehmer und Fahrer ist dem Taxikurier bekannt. ... Ganz anders mein Lieblingsfahrer (und den gibt’s wirklich). Er sieht mich schon von weitem kommen. Er steigt aus, lächelt und grüßt und kümmert sich zunächst um mich – und erst danach um meinen Koffer. „Mensch vor Sache“ heißt das Prinzip. „Möchten Sie lieber vorne oder lieber hinten sitzen?“, ist seine fürsorgliche Frage. Da ich lieber hinten sitze, schiebt er sogleich den Vordersitz ein Stück vor, ohne dass ich darum bitten muss. Das nenne ich zuvorkommend im wahrsten Sinne des Wortes. „Wohin darf ich Sie bringen?“, fragt er höflich interessiert, und „Welche Route möchten Sie denn nehmen?“ . Nachdem es nach meinen Wünschen losgeht, fragt er weiter, welche Musik ich denn gerne höre und ob ich Zeitung lesen möchte (er hat nicht die mit den vier roten Buchstaben sondern eine vernünftige Zeitung dabei) oder zu einer Plauderei aufgelegt sei. Viele Taxifahrer drängen einem ja ungefragt ein völlig belangloses Gespräch auf, benutzen einen als Kummerkasten oder kommentieren lautstark die Verkehrssituation und das fahrerische Können der Mitverkehrsteilnehmer. Da gibt es Worte, die hört man so zum ersten Mal. „Mach hinne, du Eunuche“ brüllte einmal einer auf den vor ihm Fahrenden mit Euskirchener Kennzeichen ein. Als ich ihn bat, friedlich weiter zu fahren, erntete ich gleich eine Schimpfattacke: “Was meinen Sie denn, für wen ich das alles tue? Sie hatten es doch eilig!“ Mein Lieblingstaxifahrer dagegen kümmert sich darum, dass ich mich wohl fühle in seinem Auto. Er hat sogar eine Kühlbox mit Getränken dabei. Meine Kreditkarte nimmt er mit den Worten: „Ja, gerne“ und gibt sie mir mit „Herzlichen Dank Frau Schüller“ zurück. Als Profi, der er ist, hat er sich in der Kürze der Zeit sogar meinen Namen gemerkt. Soviel Gutes ist mir ein gutes Trinkgeld wert. Und als wir uns verabschieden, übergibt er mir seine Visitenkarte mit den Worten: „Wenn Sie mal wieder ein Taxi brauchen, Frau Schüller, bitte rufen Sie mich einfach an. Ich fahre Sie wirklich gerne.“ Mittwoch, 15. März – Pflichttermin für Münchner Taxler Helmut Glas feiert die „Rose des Jahres“ . Das macht er aber nicht alleine, sondern lädt alle Taxifahrerinnen und Taxifahrer ein. Was an diesem Tag genau passiert, welche Überraschungen auf die Taxiwelt warten, erfahren Sie im nächsten TAXIKURIER. Auf alle Fälle schon mal das Datum notieren! Glückwunsch! Heinz Ochsenkiel (Taxi 1848) und Gerlinde Rauscher, beide München, waren die schnellsten Anrufer, die das richtige Lösungswort nannten und haben je 2 Karten für die Vorstellung „Boeing Boeing“ in der Komödie im Bayerischen Hof gewonnen, die noch bis zum 4. März läuft. (PR) Welche Tiere fordern die meisten Opfer? Der Mythos der Killerhaie ist überholt. Nur vier Tote gehen im Schnitt pro Jahr weltweit auf ihr Konto. Die kleineren Biester des Alltags sind viel gefährlicher. Anopheles-Mücken übertragen Malaria und fordern so jedes Jahr mehr als eine Million Opfer. Nach Bissen tollwütiger Hunde sterben jährlich rund 60.000 Menschen – mehr als durch Giftschlangen. Erstaunlich: Unter den Großwildarten sind Flusspferde die gefährlichsten. Die Vegetarier wirken friedlich, werden aber rabiat, wenn man in ihr Revier eindringt. So gibt es in Südafrika mehr Tote durch Attacken von Flusspferden als durch alle anderen Großwildtierarten zusammen. Pausenfüller Gefahrenzone Anopheles-Mücke 1.000.000 Tollwütiger Hund 60.000 Giftschlange 40.000 Flusspferd 400 Hai 4 Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64 Dreigroschenkeller Eine Kulturspelunke zum futtern, feiern und fabulieren Lilienstrasse 2, 81669 München Eingang Zeppelinstrasse An der Ludwigsbrücke Tel.: 089/48 90 290 Mo-Fr von 18 00 -1 00 Sa-So von 18 00 -3 00 geöffnet
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TAXIKURIER Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2006 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Parlez-vous francais? (Sprechen Sie französisch?) „Die Welt zu Gast bei Freunden.“ Das Motto der Fußball-WM 2006 ist für München Programm und die ganze Stadt bereitet sich mit Hochdruck auf das Großereignis der Superlative vor. Sechs WM-Spiele, allen voran das Eröffnungsspiel, werden in der Allianz- Arena ausgetragen und auch quer durch die ganze Stadt wird dieses sportliche Spektakel wochenlang zu einem bewegenden Fest. Internationale Gäste aus aller Welt werden mit dem Taxi unterwegs sein und unser Taxi-Checker hat schon mal im Vorfeld geprüft, wie Münchens Taxler zum Beispiel auf den sprachlich fixierten, französisch sprechenden Fahrgast reagieren. Französisch, eine Sprache, die ja weltweit mehr als Englisch gesprochen wird. Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de Taxi 1: ✷✷ (Nr. 1656, 17. Dezember, 14.30 Uhr, Elisabethplatz) Mit einem rasanten Schwall französischer Vokabeln überfalle ich diesen routinierten Taxifahrer, der mich nicht versteht, aber selbstverständlich der englischen Sprache mächtig sei. Unbeirrt rede ich weiter und mit viel Sprachgefühl übersetzt er dann glücklicherweise „centre“ (satr) mit dem englischen „center“, das Wort direction (direcsjo) mit der englischen direction und interpretiert schließlich folgerichtig, dass ich in Richtung Zentrum möchte. Taxi 2: ✷✷ (Nr. 2612, 17. Dezember, 15.15 Uhr, Rosenheimer Platz) Auch dieser Taxifahrer unterstützt nicht gerade die deutsch-französische Freundschaft und kokettiert mit seinen englischen Sprachkenntnissen. Wir finden einfach keine Verständigung und erst als ihm das Wort „marché“ in seinen Ohren klingt, geht ihm ein Licht auf und er kapiert, dass ich zum Markt möchte. Zusätzlich kombiniert er, dass ich saisonbedingt sicherlich zum Weihnachtsmarkt möchte und schickt mich unterstützt von seiner massiven Körpersprache um die Ecke zum Christkindlmarkt in Haidhausen. Taxi 3: – (Nr. 114, 17. Dezember, 15.30 Uhr, Isartor) „Französisch kann ich nicht.“ Bei dieser Taxi-Dame setze ich von vornherein auf die Vermittlung eines französisch sprechenden Fahrers. Erst nach wildem Gestikulieren und dem Wort „centrale“ reagiert die Fahrerin, aber kann, wie sie meint, per Funk nicht durchkommen, da der Sprechfunk an diesem vorweihnachtlichen Samstag überlastet ist. Bei der Frage nach der Rufnummer der Taxi Zentrale (numeró 32 TAXIKURIER
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TAXI TAXI TAXIStation München Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München bundesweit 24 Std. Service Tel. 0180 - 222 1222 AUTOTEILE MÜNCHEN Reifendienst (alle Fabrikate) KFZ-Meisterwerkstatt Ölwechsel Sankt-Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 - 50 205-71/-81 Fax 089 - 50 34 07 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.00 Uhr 12.30 - 17.00 Uhr Samstag 8.30. -13.00 Uhr TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-ERSATZTEILE TAXI-SCHLEPPSERVICE TAXI-SERVICE Freie Sicht nach Allach !!! Wischblatt W211 15,90 + MWSt oder Scheibenfrostschutz (-70°C) 5ltr. Kanister 5,99 + MWSt 20ltr. Kanister mit Hahn 23,90 + MWSt 3 Taxi-Spezialisten haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen für Ihren Taxi-Betrieb einen optimalen Service bieten zu können. TE-AUTOTEILE MÜNCHEN hat für Sie die günstigsten Ersatzteile und Reparaturpreise in der hauseigenen Werkstatt. TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller- Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. J. A.H. U. GmbHsteht Tag und Nacht für Sie als Abschleppservice bereit, falls Ihr Taxi plötzlich nicht mehr weiter möchte. J.A.H.U. GMBH 24 Std. Abschleppservice Tel. 0173 - 397 85 22 In KOOPERATION TAXI-SERVICE für MÜNCHEN ...3-fach stark! de la centrale de taxi), muss ich dann erstaunlicherweise erfahren, dass sie als Taxifahrerin diese Nummer niemals braucht und diese ihr deshalb selbstverständlich und natürlich nicht bekannt ist. Logisch, oder??? Taxi 4: – (Nr. 1987, 20. Dezember , 18.20 Uhr, Kurfürstenplatz) Mit naiv-unflexibler Hilflosigkeit reagiert diese Taxifahrerin auf mein fast akzentfreies französisch. Auch kommt es ihr überhaupt nicht in den Sinn, mich an einen anderen Kollegen in der Warteschlange zu verweisen, noch Unterstützung bei der Zentrale zu suchen. Etwas alleingelassen bleibe ich als vermeintliche Französin vollkommen unverstanden im kalten München zurück. Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger! (Nr. 3104, 17. Dezember, 16.30 Uhr, Münchner Freiheit) Nicht einmal englisch kann er, der sympathische Türke mit bayerischem Akzent, aber er versucht fast jedes meiner französichen Worte mit viel Phantasie, aber leider falsch zu übersetzen. Aus einem „centre de ville“ (Stadtzentrum) wird zum Beispiel ein Cafe Centrale und ich merke, dass er wirklich bedauert, mich nicht zu verstehen. Glücklicherweise kapituliert dann der gebürtige Münchner und reagiert gekonnt professionell. Per Funk möchte er meine Wünsche an die Taxizentrale delegieren und Unterstützung durch einen französisch sprechenden Taxifahrer anfordern. Der Gewinner! Lacin Suat Ohlauerstr. 67, 82997 München erhält für seine internationale vorbildliche Reaktion ein Präsent von der AUDI AG.
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Titelthema Fasching in München Foto: www.atelier-tacke.de 34 TAXIKURIER Exzessive Fröhlichkeit gehört nicht zum Naturell des typischen Münchners. Und wegen dem Fasching „scho glei garnet“ . Das wird für den Grantler eine harte Zeit, dauert doch der Fasching in diesem Jahr so lange, wie schon lange nicht mehr. Erst am 1. März ist Aschermittwoch. Erfahrungsgemäß zählt der Münchner Fasching auch nicht zu den Umsatzbringern im Münchner Taxigewerbe. Aber da 2006 grundsätzlich ein positives Jahr wird, behaupten wir einfach, dass auch der Fasching diesmal mehr als sein Scherflein dazu beitragen wird. 67 Veranstaltungen allein in den Faschingshochburgen „Deutsches Theater“, „Bayerischer Hof“, „Löwenbräukeller“, „Heide- Volm, Planegg“ und „Max-Emanuel- Brauerei“ stehen auf dem Terminkalender. Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich das nicht auch umsatzmäßig auszahlen würde. Wenn viele Menschen dieses Jahr wieder ausgelassen Fasching feiern, haben sie häufig keine Ahnung, wozu dieses Fest einmal gut gewesen war. In Erwartung der strengen und langen Fastenzeit (bis Ostern) – vorwiegend in katholischen Ländern – wollte man noch einmal richtig über die Stränge schlagen, mit Völlerei und sexueller Freizügigkeit in der Fastnacht. Da es früher während der Fastenzeit strengstens verboten war, Fleisch, Butter oder Käse zu essen und absolute sexuelle Enthaltsamkeit geboten war, wollte man am Fastnachtstag dem Verzicht etwas vorbauen. Das artete nicht selten in größere Gelage aus und dafür war ein Tag natürlich ein bißchen wenig. Und so dehnte sich die Faschingszeit im Laufe der Zeit immer mehr nach vorne aus. Bis heute beginnt sie am 11.11. Ausgrechnet die Kölner haben den Fasching geadelt Anfang des 19. Jahrhunderts war die Fastnacht erstmal am Ende. Sie entsprach all dem, was der Klerus vorausgesagt hatte: Saufereien bis zur Besinnungslosigkeit, Prügeleien und verkommene Bräuche. Erst das Groß-
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bürgertum hob den alten Brauch aus der Versenkung, mit einer Fastnachtsreform im Jahre 1823 in der Hochburg Köln. Damit wurde der Fasching geadelt und gleichzeitig der Faschingsprinz eingeführt. Inzwischen hat aber wieder das einfache Volk die Herrschaft im Fasching übernommen. Prinz hin, Prinzessin her – im Fasching wird getanzt und gesoffen. Das kann man inzwischen das ganze Jahr über, und deshalb will man den Münchner Narren wieder etwas ganz besonderes bieten: Ein Faschingsumzug findet statt. Wer jetzt behauptet, den haben wir schonmal gehabt, beweist zweierlei: Erstens dass er nicht mehr zur Jugend zählt uind zweitens trotzdem ein gutes Gedächtnis hat. Der letzte Faschingsumzug in München rollte 1970 durch die Neuhauser Straße. Seit dieser Zeit gab es keine Faschingswagen mehr in München zu bewundern. 35 Jahre, das war dem „Damischen Ritter“ Heinrich Kober zu lang. Und deshalb initiierte er für 2006 den „Damischen Ritterzug“ . Inzwischen sind es schon über 40 Wagen, die daran teilnehmen. Wo’s genau langgeht weiß noch keiner. Los geht’s am 19. Februar um 11 Uhr am Karolinenplatz. Da zeigen wir den Preußen mal wieder, was ein bayerischer Faschingsumzug ist. (PG) Deutsches Theater 28.1. Münchner Tanznacht der ADTV-Tanzschulen 29.1. Karneval wie dazumal, 1. Fest 03.2. Gaudeamus-Ball 04.2. Ball der Nationen 05.2. Ball der 1000 Torten 10.2. Presseball 11.2. Ball der Silbernen Rose 16.2. Tanzender Globus 17.2. Rosengala 18.2. Ballnacht mit Hugo Strasser 23.2. Margueritenball 24.2. Rock’n’Roll – Jamboree 25.2. Divane Deluxe 26.2. Karneval wie dazumal, 2. Fest 27.2. Ball Classique Bayerischer Hof 28.1. Münchner Metzgerball 31.1. Die Nacht der Gastronomie 2006 15.2. Magnolienball 16.2. Chrysanthemenball 17.2. Hubertusball 18.2. Tanz der Musen 23.2. Der Münchner Rosenball 25.2. Carneval in Rio 26.2. Fiesta Latina 27.2. Traditioneller Medizinerball – Classic 28.2. Narrhalla Faschingsfinale 01.3. Fisch- und Meeresfrüchtebüffet im Palais Keller Löwenbräukeller 17.2. Filserball 18.2. Schabernackt 19.2. Kinderball der Turmfalken 24.2. Damischer Ritterball der Turmfalken 25.2. Dschungelfest Heide-Volm 12.2. Kinderball der „Würmesia“ 17.2. Feuerwehrball 18.2. Faschingsball der 99 Narrischen Würmtaler 19.2. Seniorenfaschingsball 23.2. Weiberfasching 24.2. Legendäre Fasching-Kultparty 1 25.2. Legendäre Fasching-Kultparty 2 26.2. Großer Kinderball 28.2. Kehraus 01.3. Traditionelles Fischessen 35TAXIKURIER Tolle Aktion von vinzenzmurr 17.000 Weißwürste für Münchens Taxler! Umblättern! Ausschneiden! Guten Appetit!
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36 TAXIKURIER Als erste Adresse für elegante Feste von Weltruf gilt seit über 100 Jahren das Deutsche Theater. Seit dem Silvesterball 1896 verwandelt sich die Faschingshochburg in Europas schönsten Ballsaal. Bekannte Orchester, glamouröse Showbands, nationale und internationale Stars machen die Bälle im Deutschen Theater zu echten gesellschaftlichen Höhepunkten. Dazu viel Prominenz, kultige Events und die beste Kulisse der Münchner Ballsaison von Oskarpreisträger Rolf Zehetbauer. Von der Jahrhundertwende bis in die 20er Jahre ist das Deutsche Theater das “vornehmste Varieté der Residenz” . Da treten die weltberühmten Tiller Girls aus New York auf, da zeigen Schönheitstänzerinnen ihre verhüllten Reize und Josephine Baker darf nicht auftreten, weil ihr “Bananenrock”-Tanz eine “Verletzung des öffentlichen Anstands” darstellt. Ein echter Skandal! Der einzig noch lebende Star aus den 50ern, als sich der Vorhang nach der Renovierung der Kriegsruine wieder hob, ist übrigens Johannes “Joppi” Heesters. Und der ist immer noch regelmäßiger Premierengast. Seit Oktober leitet nun Andrea Friedrichs die Geschicke des renommiertesten Unterhaltungstheater Deutschlands. Ausgerechnet eine Kölnerin. Ob die etwas vom Münchner Fasching versteht? “Tu ich nicht”, gibt sie unumwunden und erfrischend zu. “Fragen Sie mich das am Aschermittwoch wieder. Eins habe ich allerdings schon festgestellt: Die Kunst des Feierns wird in München beherrscht. Ich bin aber ganz gespannt und aufgeregt, denn der Münchner Fasching ist ja gleichbedeutend mit der Ballsaison. Und das kommt meiner Neigung sehr entgegen. Sonst gibt es doch in Deutschland keine Ballkultur mehr. Karneval in Köln, das ist doch immer Verkleidung und Prunksitzung. Ich glaube, in München erwartet mich mehr Eleganz. Wahrscheinlich hab’ ich nicht genug Abendkleider für die Bälle.” Das Ziel heißt: Wir wollen das Deutsche Theater! Nun ist aber der Münchner Fasching nicht die einzige Aufgabe, die eine Geschäftsführerin des Deutschen Theaters stemmen muss. Dieses Traditionshaus will natürlich das ganze Jahr über mit Inhalten ausgefüllt werden. Und wer den Münchner kennt, weiß auch, dass er Highlights erwartet. Und da ist Andrea Friedrichs ganz in ihrem Element. Als eigene Musical- Produzentin, u.a. “Die Schöne und das Biest”, hat sie 20 Jahre Erfahrung im Show-Business. “In das wichtigste Gastspielhaus in Deutschland kommen natürlich alle gerne. Und da ist es das Wichtigste, dass die Ausgewogenheit des Spielplans stimmt.” Nachwievor der größte Brocken ist in diesem Haus aber die existentielle Frage. “Was passiert nach 2007? Wer wird sich engagieren? Sind wir dann noch städtisch? Alles Fragen, denen schon mein Vorgänger Heiko Plapperer-Lüthgarth einen großen Teil seiner Arbeitszeit geopfert hat. Unser Ziel muss sein, wir wollen das Deutsche Theater. Dem gilt unser ganzes Engagement.” Da kann man nur viel Erfolg wünschen, denn für Taxler ist das Deutsche Theater eine feste Größe. (PG) Mini-Steckbrief: Name: Friedrichs Vorname: Andrea Alter: 43 Sternzeichen: Wassermann Familienstand: Ledig Geburtsort: Benzberg/Köln Aufgewachsen: Solingen Wohnviertel: Pasing Hobbies: Skifahren, Stricken (Trachten) Musik: Klassik Urlaub: Berge, aber zu selten Europas schönster Ballsaal Andrea Friedrichs Interview GRATIS Gegen Vorlage dieses Gutscheins erhalten Sie 2 Stück Münchner Weißwürste gratis Speiseplan unter www.vinzenzmurr.de • hergestellt mit überwiegend frischem Kalbfleisch • täglich früh morgens hergestellt und sofort ausgeliefert • ohne Phosphat, nach altem Traditionsrezept hergestellt • DLG Gold prämiert vinzenzmurr
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37TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Bavaria Bräu Über 25 Jahre wurden im Pschorr-Keller alle Versammlungen der Taxi-Genossenschaft und des Landesverbandes abgehalten. Die Großgaststätte war sozusagen über Jahrzehnte Heimat der Münchner Taxler. Im letzten Jahr wurde sie aufwändig renoviert. Die neuen Wirte Widmann und Ostheimer haben offensichtlich an den Münchner Taxifahrerinnen und Taxifahrer kein Interesse mehr. Sonst würden sie im Keller kein Werbeschild eines konkurrierenden Unternehmens aufhängen: Den Anfang machte „Harry hol den Wagen“ . Nun gibt’s immer mehr „Unternehmen“, die Überführungsfahrten anbieten und in der Gastronomie ihre Dienste anpreisen. Wir Taxler sollten genau registrieren, welche gastronomischen Betriebe uns hier den Umsatz streitig machen. Deshalb nach wenigen Woche schon jetzt die „Zitrone des Monats“ an das Wirte-Duo des neuen Pschorr-Kellers. (PR) Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Peter Salbeck (Taxi 873) Jeder Kollege kennt die Situation: Man befördert einen Fahrgast und wird mit Negativ-Erlebnissen aus der Taxiwelt konfrontiert. Unfreundliche Kollegen, keine Ortskenntnis, schmutzige Autos, mangelnde Hilfsbereitschaft. Dass ein Fahrgast einen Kollegen aufs Höchste lobt, ist selten. Bei der Fahrt von der Hochstraße nach Untermenzing: „Seit 5 Jahren habe ich den Peter Salbeck als Stammfahrer. Dreimal pro Woche fährt er mich von Untermenzing nach Schwabing zur Dialyse. Er ist immer pünktlich, gut aufgelegt und hat mir sogar zu Weihnachten was geschenkt.“ Wer den Peter Salbeck kennt und weiß, dass er die Triebfeder zum „Gewinn der Dialyse-Fahrten für die Taxi e.G.“ war, freut sich für den 41-jährigen Einzelunternehmer. Er ist ein Unternehmer, der etwas unternimmt und ein würdiger Preisträger für die Rose des Monats. (PR) Öffnungszeiten: 11 30 – 15 00 ,1 7 30 – 24 00 Mittagsbuffet für nur 6,80 € Soviel Sie essen wollen, auch zum Mitnehmen. Barerstr. 68/Ecke Schellingstr. Tel.: (0 89) 27 34 98 75
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38 TAXIKURIER In seiner Ausgabe vom 1. Februar 1800 druckte das „Bairische Wochenblatt“ den Leserbrief eines besorgten Vaters ab, der sich über die aktuellen, moralisch verwerflichen Tänze der Jugend empörte, besonders auch weil seine eigene Tochter diesen Lustbarkeiten und Maskenbällen – damals als „Redoute“ bezeichnet – zum Opfer zu fallen drohte. Der TAXI-KURIER möchte es aus aktuellem Anlass nicht versäumen, den Kollegen und Kolleginnen diesen 206 Jahre alten Brief zur Kenntnis zu bringen. Bekanntlich findet der Fasching hierzulande inzwischen in eher bescheidenen Ausmaßen statt, was vielleicht auch daran liegt, dass in der Frieden und Grafinger sowie in den anderen Locations eh das ganze Jahr über Fasching gefeiert wird. Fasching oder Nicht-Fasching – wir sind mit dem Transport des Publikums betraut, wenn es nach den Events nach Hause oder zum Betrachten der Briefmarkensammlung geht, und damit direkt am Puls des bunten Treibens. Selber noch jung – aber nie jung gewesen „Ich bin der Vater einer einzigen Tochter, der ich den vernünftigen Genuß der Welt nie entzog; ich bin selbst noch nicht alt und liebe muntere Gesellschaft und frohe Menschen. Meine Auguste ist jetzt mehr als sonst mit ihren Putzsachen beschäftigt, streichelt mir öfter die Backen und fängt wieder zu erzählen an, wie gut sie sich dort und da auf dem Ball und auf der Redoute unterhält. Ich war in dem Karneval der verflossenen Jahres mit meiner Tochter öfter auf Tanzsälen. Aber ich bin mit bekümmertem schwerem Herzen und mit einer wahrhaft verbitterten Laune oftmals davon gegangen. Jetzt kommt’s, was ich Ihnen zu sagen habe: Ich war im verflossenen Jahr auf der Redoute. Ich erwartete vieles Gute und Angenehme, ich hoffte, unter den vielen Masken viele wohlgewählte zu finden. Ich stellte mir unter Redoute, als ich noch ein Knabe war und davon sprechen hörte, immer einen Maskenball vor. Aber da war’s ganz anders. Ich habe, wie ich Ihnen schon sagte, eine einzige Tochter, für deren moralische und physische Wohlfahrt ich denn innigst besorgt bin. Ich halte Bewegung für das heilsamste Mittel, ihre Gesundheit zu erhalten, und den Tanz für eine gesunde, angenehme Bewegung, die auf den Körper und die Seele den wohlthätigsten Einfluß hat. Aber erlauben Sie mir eine kleine Schilderung von der Bewegung, die man auf der Redoute Tanz nennt. Redoute oder Kultfabrik? Jetzt erinnerte ich mich sogleich, daß dieser Karneval ein Überbleibsel des römischen Bacchanten-Festes ist: Denn sie gebärdeten sich alle, als wollten sie toll und rasend werden und als hätten sie alle zu viel vom Rebsafte bekommen. Den einen dieser Tänze nennen sie Langaus- Tanzen, welches darin besteht, daß der Tänzer seine Tänzerin von einer Ecke des Saales mit zwey entsetzlichen Riesenschritten bis zur anderen Ecke mit fort reißt und sooft er wieder Raum findet, das Nämliche wiederholt. Dieses geschieht mit so einer Raserey, daß man glauben sollte, es würde bey dem Ende des Tanzes das Ende der Welt erfolgen. Als ich meine Verwunderung über diese Bacchanten-Wuth äußerte, lachte man mir ins Gesicht. Ein anderer von diesen Furientänzen ist der Hops. Dieser kann Ihnen aber schon aus einem sehr schönen und heilsamen Aufsatze bekannt seyn, welchen ich in einem Hefte des Damenjournals las, welches ich seit dem Jahre 1796 für meine Tochter hielt, worin die Schädlichkeit und Unsittlichkeit dieses Tanzes mit den allerlebhaftesten Farben geschildert wird. Ich habe mir diesen Hops doch nie so vorgestellt, wie ich ihn gefunden. Es sind die lächerlichsten tollen Bocksprünge, und mich wundert, wie sich das Frauenzimmer dabey so ärgerlich herumhudeln und herumreißen lassen kann. Ich hatte dabey Toben, Springen, Wüthen – Münchner Fasching im Jahr 1799 Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. das Vergnügen, von meiner Tochter zu hören, daß ihr dieser Hokuspokus ganz und gar nicht gefiel. Ich hätte ihr gewiß ein neues Kleid schaffen müssen, denn während wir darüber sprachen, schleppte schon ein Frauenzimmer einen ellenlangen Fetzen von ihrem Kleide nach. Nichts Neues unter der Sonne Ist es wohl bey solchen Tänzen möglich, sowohl die Tanzenden als auch die Zuseher dabey vor manchen unliebsamen Rippenstößen und unhöflichen Ellenbogen zu sichern? Und wenn man auch kein strenger Sittenrichter seyn will, verträgt sich das Fahren, Toben, Springen, Wüthen wohl mit dem weiblichen Wohlstande? Ist es nicht, als jage das ganze Nachtgejaid mit einem Male wie das wüthende Heer über Stoppel und Gräben den Tanzsaal hinauf? Und zappeln sich nicht die Leute und die Frauenzimmer ab, wie – es ist gar nicht zu sagen wie. Ich wette darauf und ich hab’s auch gelesen, daß seit der Einführung dieses Tanzes die Sterblichkeit der Jugend sich vermehre, daß kein Karneval vorüberging, ohne mehreren jungen Leuten das Leben gekostet zu haben. Meine Auguste hatte das Glück oder vielmehr das Unglück, mit zwey Frauenzimmern bekannt zu werden, wovon ihr eines selbst eingestanden, daß es im verflossenen Jahre so rasend dieses Langausfahren und diesen Hops mitgemacht, daß es beynahe eine Lungenentzündung davon getragen, und das andere Frauenzimmer hüstelte und – daß es Gott erbarme! – tanzte doch rasend mit!“ Lernen aus der Vergangenheit Hand auf’s Herz: Dieser sorgenvolle Brief aus einer völlig anderen Zeit ist inhaltlich immer noch aktuell und spricht doch auch die Gedanken von uns heutigen Eltern aus. Und unsere Eltern machten sich aus denselben Gründen Sorgen um uns, so wie sich die heutige Jugend später einmal die gleichen Sorgen um ihre Kinder machen wird. Aber ob es sich der heutige und spätere Nachwuchs bieten lassen wird, von seinen Eltern in die – sagen wir mal – „Registratur“ begleitet zu werden?! Im Jahr 1799 war das offenbar noch möglich. Für den Seelenfrieden des Vaters wäre es aber wohl besser gewesen, nicht zu wissen, was seine Tochter alles so trieb. (BW)
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39TAXIKURIER Taxameter des Monats DIE FUßBALL–WM – Ab dem 9. Juni schnellt der Aufgeregtheitspegel in der ganzen Stadt nach oben. Nur Münchens Taxler bleiben ruhig und abgeklärt. Sind sie doch die einzigen in der Stadt, die dank FIFA-Organisationskommittée einen weiten Bogen um die Allianz-Arena machen dürfen. Dafür sind sie der FIFA richtig dankbar. Während sämtliche VIP-Fahrzeuge eines nicht näher bekannten koreanischen Reisschüsselproduzenten vier Wochen lang im Dauerstau stehen, können die Taxler in Ruhe ihrem Geschäft nachgehen. Selbst unsere türkischen Kollegen bleiben friedlich. Schließlich ist Deutschland nach der ersten Runde auch schon ausgeschieden. ROLLING STONES & CO – Wer sich im Juli wundert, warum so viele Rock-Omas durch die Straßen lustwandeln und nach Behinderten-Taxis Ausschau halten, hat die Anziehungskraft der Rolling Stones vergessen, auch wenn die mittlerweile schon alle am Stock gehen. Ob wirklich alle 60-jährigen Ladies damals einen One-Night-Stand mit Mick Jagger hatten, lässt sich nicht verlässlich nachprüfen. Zu vermuten ist allerdings, dass Keith Richards ihm dabei viel Arbeit abgenommen hat. Der fast 90-jährige versteckt sich heute lieber in der Hotel-Bibliothek. So alt sieht auch ROBBIE WILLIAMS bald aus, der von Anfang August bis Mitte September täglich ein ultimativ letztes Zusatzkonzert gibt. Natürlich ausverkauft! Böse Zungen behaupten, er möchte nur den Wiesn-Anfang miterleben um sich zusammen mit seinen englischen Fans im Löwenbräuzelt einmal richtig vollaufen zu lassen. WIESN 2006 – Nach der chaotischen und enttäuschenden WM (Schweiz ist Fußballweltmeister) ist die Wiesn endlich wieder eine verlässliche Größe im Jahreskalender der Münchner Taxler. Schlag 12 Uhr am 16.September zapft OB Ude das erste Faß an. Gewöhnungsbedürftig ist dabei nur, dass er das erste Mal in der Geschichte des Oktoberfestes auf den Schlegel verzichtet. Um einen unauslöschlichen Anzapfrekord aufzustellen, treibt er den Zapfhahn auf Anhieb allein mit mentalen Kräften ins Faß. Ministerpräsident Stoiber ist daraufhin so irritiert, dass er die erste Maß verweigert und spontan zurücktritt. PAPST BENEDIKT XVI – Der höchste Superstar ist on Tour. 21 Millionen Betschwestern aus aller Welt wollen ihn am letzten Tag der Wiesn in Lederhosen die Kapelle im Augustiner Festzelt dirigieren sehen. Aus diesem Grund werden kurzfristig alle Taxistandplätze rund um die Wiesn gesperrt. Es kommt nur deshalb zu keinen Tumulten, weil unsere nicht katholischen Kollegen ihre Taxilizenz vorübergehend bereits im Vorfeld abgeben mussten. Also fast alle! NORDIC WALKING – Die neueste Volkskrankheit fanatischer Bewegungsenthusiasten erreicht ihren Höhepunkt. Zusammen mit den beiden Lobbyisten Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, die bis heute auf jeden Sponsoren-Euro angewiesen sind, beantragen sie beim KVR eine eigene “Nordic Night” um endlich aus dem Schatten der verhassten Blader treten zu können. Die Straßenkämpfe zwischen Bladern und Nordic Walkern flackern immer wieder von Neuem auf. Uneinigkeit herrscht bei den Sicherheitskräften auf welche Seite sich die Radler schlagen werden. Mehr denn je sind die Münchner Taxler auf verlässliche Funkdurchsagen angewiesen, an welchen Standplätzen noch gefahrlos Fahrgäste aufgenommen werden können. Ansonsten gibt es das ganze Jahr über keine besonderen Vorkommnisse. Business as usual! (PG) EINER DER LUKRATIVSTEN CLUBS DER STADT … LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE HOFER STR. 22 · 81737 MÜNCHEN · TEL. 089/63838969 WWW.FKK-RELAX.DE TÄGLICH GEÖFFNET VON 11.00 - 4.00 UHR EINER DER LUKRATIVSTEN STANDPLÄTZE DER STADT … Die Events des Jahres durch die Faschingsbrille
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40 TAXIKURIER Da haben ein paar findige Flughafen-Fiaker wohl einen Weg gefunden, den Tacho zu schonen. Wenn Ihnen zu Manfred Kraus’ Zeichnung ein passender Text einfällt und dieser als bester prämiert wird, gewinnen Sie o. g. Preis. Senden Sie uns Ihren Vorschlag bis spätestens 8. Februar 2006 (Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 100 Visitenkarten vom Druckhaus König zu gewinnen! Letzte Meldung! Am ersten Februar-Wochenende findet wieder die Sicherheits-Konferenz in München statt. Rund um den Bayerischen Hof ist wieder mit vielen Freunden und Helfern zu rechnen. Redaktion TAXIKURIER Die fünf Weisheiten des Monats … ➜ In den letzten 3500 Jahren haben die Menschen nur 230 Jahre in Frieden gelebt ➜ Das erste Produkt mit einem Strichcode war Wrigley’s Kaugummi ➜ Der Mensch braucht im Durchschnitt sieben Minuten, um einzuschlafen ➜ Die höchste Mordrate der Welt haben die Bahamas ➜ Man teilt seinen Geburtstag mit mindestens neun Millionen anderen Menschen auf der Welt Witz des Monats Mündliche Prüfung beim juristischen Staatsexamen: „Was ist die Höchststrafe bei Bigamie?“ Nach längerer Überlegung antwortet der Student: „Zwei Schwiegermütter“ Foto: www.atelier-tacke.de Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – D r .m e d .R e i c h – D r .m e d .T r u m m Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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41TAXIKURIER Der Winter 2005/2006 bringt uns nicht nur viel Freude für die Wintersportler im alpinen Skisektor, sondern auch viel Leid und Mühen für Skiverletzte. Ein leidvolles Lied können davon Skiprofis des deutschen Nationalteams singen, denn Hilde Gerg musste zum Beispiel wegen einer schweren Knieverletzung ihre Karriere beenden und Nachwuchsfahrerin Maria Riesch ereilte das Schicksal, innerhalb von elf Monaten an beiden Kniegelenken eine schwere Verletzung davonzutragen. Was sind die Ursachen von häufiger auftretenden Verletzungen insbesondere am Kniegelenk im Wintersport, welche Funktion spielt der Bandapparat im Kniegelenk, was können wir zur Prävention tun? Die Funktion des vorderen Kreuzbandes spielt eine wesentliche Rolle bei der Stabilisierung des Kniegelenks gegenüber der vordern Translation, der Innendrehung und der strecknahen Stabilisierung. Mit dem hinteren Kreuzband bildet es den zentralen Pfeiler des Kniegelenkes und steuert die Roll-/Gleitbewegung des Ober- gegen den Unterschenkel. Ein Verlust des vorderen Kreuzbandes kann zu einer Störung der Kinematik und zu vermehrter vordere Schublade des Schienbeins führen. Diese vermehrte Rotationsfreiheit führt zu einer vergrößerten Innenrotation und verursacht für den Patienten ein vermehrtes Instabilitätsgefühl. Dieses Band ist für das größte menschliche Gelenk mit der größten Knorpeloberfläche der zentrale Stabilisator. Besonders durch die verbesserte Technik im Bereich des Skimaterials wird das menschliche Kniegelenk vor eine extreme Probe gestellt. Durch größere Taillierung der Skier durch vermehrte Plattenauflagen auf der Skibindung werden für den Skifahrer Drehen und Kurvenfahrten deutlich vereinfacht. Dies bedeutet aber auch, dass in Extremsituationen höhere Geschwindigkeiten möglich sind und damit viel größere Krafthebel an den menschlichen Gelenken ansetzen. Deswegen kommt es bei Stürzen, die unter diesen Bedingungen stattfinden, zu häufigeren Verletzungen des Innenbandes und vor allen Dingen des vorderen Kreuzbandes. Begleitverletzungen sind Meniskusrisse und Quetschungen, Knorpelabscherungen sowie Stauchungsbrüche des Schienbeinkopfes. Folge des vorderen Kreuzbandverlustes ist immer eine vermehrte Instabilität und Funktionsverlust des Kniegelenkes, weshalb eine operative Therapie in den meisten Fällen folgen muss. Während Verletzungen des Innenbandkomplexes meistens konservativ behandelt werden, müssen Kombinationsverletzungen oder isolierte Verletzungen des vorderen Kreuzbandes meist operiert werden. Hierbei kommen Operationstechniken wie die archroskopische vordere Kreuzbandersatzplastik zum Einsatz. Diese Transplantate werden durch minimalinvassive Operationstechnik übungsstabil eingebracht, d. h. der Patient kann sofort mit Üben und Belasten des Kniegelenkes beginnen. Eine Nachbehandlungs- und Rehabilitationsphase dauert in der Regel acht Wochen, kniebelastende Sportarten sowie schwere körperliche Arbeiten können nach vier bis sechs Monaten wieder aufgenommen werden. Dies alles zeigt, warum es den Athleten, Fußballern und Skifahrern solange nicht möglich ist, ihren Sport wieder auszuüben und wieder ihr Top-Niveau zu erreichen. Eine Prävention kann in erster Linie dahingehend betrieben werden, dass man durch regelmäßiges Training im Herbst und Frühwinter seine Muskulator in Ordnung hält, seine Kraftausdauer und Koordination schult, sich behutsames Skimaterial besorgt und auf immer voller werdenden Pisten umsichtig und ohne Risiko den Skisport ausübt. Dann sollte auch gewährleistet sein, dass Skifahren als reine Freude empfunden wird und nicht als Angriff auf das Kniegelenk. Die neue Skisaison – Angriff auf das Kniegelenk Hier spricht der Doc – Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
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42 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM FEBRUAR 2006 Funkausbildung Termine: 21. und 23. Februar 2006 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 2/2006: 14.02 - 16.03.2006 Kurs 3/2006: 21.03 - 18.04.2006 Kurs 4/2006: 25.04 - 23.05.2006 Kurs 5/2006: 20.06 - 18.07.2006 Kleinanzeigen VÖLLIG LEGAL: WENIGER BRUTTO = MEHR NETTO!!! DAS GESETZ MEINT ES GUT MIT IHNEN!!! Wir sorgen dafür, dass Sie als Unternehmer und Fahrer unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben besser verdienen. Ein gutes Gewissen zum günstigen Tax-Assist Preis – kompletter Lohndienst ab 19 E. Guter Rat für die Münchner Taxiunternehmen seit 10 Jahren – Tax-Assist GmbH – 089 / 74 99 66 77 Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 8. Februar 2006! Kleinanzeigen-Annahme „Fuchzehn Starthilfen und dann noch für d’ Stadt Harlaching freiramma … Des bringt an guadn Kilometer-Schnitt.“ Mit dieser arktischen Unterzeile hat Wolfgang Walters aus München die Taxi-Alarmanlage von HALE electronic im Wert von 100,- Euro gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Bilderwitz aus der Januar-Ausgabe: AND THE WINNER IS … Allerletzte Meldung! Robert Fischer ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als stellvertretender Vorstand der Taxivereinigung München e.V. zurückgetreten.
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Max Herzinger (MH), Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), Alfred Lehmair (AL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Andreas Probst FORMENREICH, BÜRO FÜR GESTALTUNG Ringseisstraße 4 (Rgb), 80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de, www.formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 37, gültig ab 23.12.2005 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair Impressum Liebe Leserinnen und Leser, das Jahr lasst sich gut an, die Stimmung ist noch nicht euphorisch, jedoch optimistisch. Geben Sie diese Laune weiter. An wen? An Ihre Fahrgäste. Jeder zweite Fahrgast fragt, „wie das Geschäft läuft“ . Die beste Antwort ist immer, dass man hoch zufrieden sei. Jammern ist immer die schlechteste Variante. Man will mit Gewinnern koalieren. Freuen Sie sich über Kurzfahrten, auch nach Wartezeiten. Zeigen Sie, dass sie den tollsten Job haben und gerne in der besten Branche tätig sind. Sie werden es an Ihrem Income merken. Kommen Sie gut durch den Fasching! Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 24. Februar mit spannender Thematik! Vorschau Ausgabe März 2006 ➜ Geschichte und G’schichten … der Englische Garten ➜ Ausgleich … ein brisantes und kontroverses Thema ➜ Außergewöhnliche Kollegen … Heinz Schmidt – Taxler und Musiker 43TAXIKURIER Foto: Maximilian Geuter München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse, komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns.