Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Dezember 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Dezember 2005
Foto: www.atelier-tacke.de
➜ Die besten Chinesen, Inder, Japaner, Koreaner, Thailänder …
➜ Alle Christkindlmärkte
Weihnachtliche Vorfreude
➜ Taxi-Check München 
Rauchen im Nichtraucher-Taxi – Unglaubliche Ergebnisse
➜ Der königlich-bayerische Medizinmann
Gespräch mit Dr. Hingerle
Asia-Restaurants
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de

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www.volkswagen-taxi.deMotiv TS1/02
Hoffentlich kommt wieder 
der nette, blonde Taxifahrer
Frohe Weihnachten
Ihr Taxi von Volkswagen,
nicht nur an Feiertagen

Seite 3

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Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Editorial | Unvermeidbare Entscheidungen 4
Recht um’s Taxi | Erste Maßnahmen beim Unfall 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Weihnachten | Alle Christkindlmärkte 9
Die Genossenschaft | Protokoll der Generalversammlung und weitere Infos 10
Who is who im Aufsichtsrat | Reinhard Zielinski 13
Der Landesverband | News 14
Essen auf Rädern | Rund um den Hauptbahnhof 15
Münchner Straßen-Namen | Diesen Monat das „O“ 16
Leserbriefe/Forum | 18
Letzte Meldung | 19
Asia-Restaurants | Die besten Empfehlungen 20
Das medizinische Urgestein | Gespräch mit Dr. Hingerle 25
Der Mensch hinter der Stimme | Claudia Leibig 26
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 26
Schrotti’s Fiaker-ABC | „Sch“ wie Schandfleck 28
Promi-Talk | Sigmar Solbach 29
Rose des Monats | Alin Kumke 30
Zitrone des Monats | Standplatzbiesler 30
Außergewöhnliche Kollegen | Denis Simcic 31
Rund um’s Taxi | Taxifahrer und Fahrgast 32
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 34
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 34
Dauerbrenner | Rollstuhlfahrer 35
Dauerbrenner | Richtigstellung zu Heft 11/05 35
Taxi-Check München | Wie gut sind Münchens Taxler 36
Messe München aktuell | 37
Geschichte und G’schichten | Der kriminelle Nikolaus 38
Taxameter des Monats | Hotelstandplätze 40
Witz des Monats | 40
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 40
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 41
Impressum | 42
Vorschau Ausgabe Januar | 43
Allerletzte Meldung | 43
Inhalt
In eigener Sache: Aus technischen Gründen müssen wir das für diese Ausgabe angekündigte Thema
„Werbung auf Taxis“ auf das Januar-Heft verschieben. Wir bitten um Verständnis.

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Editorial
4 TAXIKURIER
Unvermeidbare Entscheidungen …
… stehen in den nächsten Wochen
und Monaten an. Entscheidungen,
die den Weg des Münchner Taxigewerbes in den nächsten Jahren 
prägen werden. Der Grundsatz „nur
in der Ruhe liegt die Kraft“, hat einen
faden Beigeschmack, nachdem das
Münchner Gewerbe in den letzten
Monaten seinen guten Ruf beschädigt
hat. 
Eines ist jedoch jetzt schon sicher,
nichts wird zukünftig wieder so werden wie es vor dem 6. Juli 2005, dem
schwarzen Mittwoch des Münchner
Taxigewerbes, war.
So wird Vorstand und Aufsichtsrat an
der Kündigung des Ladenbüros festhalten, das der Taxivereinigung zwei
Jahre lang gratis überlassen wurde.
Von keinem Vermieter kann verlangt
werden, dass er seinem unversöhnlichen Gegner Unterschlupf und Hilfe
gewährt.
Der Kündigung ging eine lange Reihe
von Schädigungen der Taxi-München
eG und deren Mitgliedern voraus. 
Die Vereinigung reichte – ohne Absprache mit der Taxi-München eG –
gemeinsam mit dem Gewerbeverband
des Isarfunks einen Tarifantrag ein,
mit Preiserhöhungen, die für uns alle
tödlich wären. Es wurde z. B. pro
bargeldloser Fahrt eine Gebühr von
Euro 1,50 beantragt. Fahrten über
30 km sollten um cirka 20 % teuerer
werden u.s.w.
Die angeblich wirtschaftlich darniederliegende Taxivereinigung
druckte mit hoher Auflage, wenige
Tage vor der außerordentlichen Generalversammlung am 6.10. ein Infoblatt mit Verleumdungen gegen die
Taxi-München eG, deren Vorstände
und Aufsichtsrat. Sie kündigte an,
nicht nachzulassen bis der Vorstand
Meißner aus dem Amt gejagt ist und
bezeichneten ihn als vielfachen
Straftäter. Die Liste könnte fortgesetzt werden, was nicht notwendig
ist, um einzusehen, dass der Taxi-
München eG, vertreten durch den
Vorstand und Aufsichtsrat, eine
Rücknahme der Mietkündigung beim
besten Willen nicht zugemutet werden kann.
Der Vorwurf, die Taxi-München eG
mache der Vereinigung den Garaus,
ist absurd, das besorgten die Gewerbefürsten, die den Mietvertrag für
den Flughafen verschusterten. Im
übrigen stehen in München 2 Mio.
Quadratmeter Gewerberaum leer, so
dass jederzeit Ersatz gefunden werden kann. Schließlich haben Sie als
Mitglied und Hauptbetroffene am 
6. Oktober entschieden und danach
haben wir uns zu richten.
Ihr 
Hans Meißner

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Recht um’s Taxi
Erste Maßnahmen nach einem Unfall
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht
und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen.
5TAXIKURIER
1. Als erstes anhalten und 
Verkehr sichern. 
Auch wer eindeutig den Unfall nicht verursacht hat, begeht Unfallflucht, wenn er einfach
weiterfährt. Also: sofort halten, Warnblinklicht
einschalten und das Warndreieck aufstellen
(etwa 100 Meter zurück).
2. Verletzten helfen. 
Auch wenn wir gar nicht am Unfall beteiligt
sind oder wenn wir als Taxifahrer gerade einen
Fahrgast befördern, der es furchtbar eilig hat,
sind wir zur Hilfe verpflichtet. Eine gesteigerte
Hilfspflicht trifft den Verursacher des Unfalls.
Wenn der sich verdrückt, kann das die Staatsanwaltschaft sogar als vorsätzlichen (in Kauf
genommenen) Tötungsversuch oder schwere
Körperverletzung auslegen.
Hilfe heißt: einen Arzt / Krankenwagen benachrichtigen (Schwerverletzte nicht selbst abtransportieren, anders Leichtverletzte), Polizei
verständigen, Bewusstlose in eine stabile Seitenlage bringen (wegen Erstickungsgefahr),
Eingeklemmte befreien, schwer blutende Wunden mit Verband stillen, Geschockte (erkennbar
an Blässe und Unruhe) trösten, wärmen, bei
ihnen bleiben, ihre Füße hoch legen. Die Hilfe
ist nur dann entbehrlich, wenn bereits andere
hilfsbereite Personen tätig sind.
3. Um den Fahrgast kümmern. 
Ihm über Funk ein anderes Taxi besorgen. Angebracht ist es meist auch, ihm das Fahrgeld
zu erlassen. Aber nicht vergessen: Name und
Anschrift notieren, der Fahrgast könnte ein
wichtiger Zeuge sein.
4. Spuren sichern. 
Bei schweren Unfällen nichts verändern, bis
die Polizei kommt, auch wenn dadurch der
Verkehr blockiert wird. Anders bei kleineren
Unfällen. Hier hat der fließende Verkehr Vorrang. Nützlich kann es dann aber sein, mit
einer Digitalkamera, mit Kreide (im Verbandskasten) oder notfalls Lippenstift den Standort
der Autos festzuhalten.
5. Personalien austauschen. 
Nicht nur der vermeintlich Schuldige, auch 
jeder andere Unfallbeteiligte muss seine Personalien angeben und dies glaubhaft machen.
Also a) Name und b) Anschrift angeben, 
c) Führerschein, d) Kfz-Schein und e) Personalausweis vorzeigen und f) Haftpflichtversicherung nennen.
6. Wenn der Geschädigte nicht am
Unfallort ist.
Eine „angemessene“ Zeit, sagt der Gesetzgeber,
müssen wir warten. Eine halbe Stunde, hört
man von Richtern bei leichteren Unfällen. 
Das klingt schon klarer. Aber es reicht nicht.
Man muss außerdem den Geschädigten oder
die Polizei informieren. Zettel und Visitenkarten an der Windschutzscheibe des beschädigten Fahrzeugs sind riskant, sie könnten
entfernt werden. Besser außerdem über Zulassungsstelle den Halter des Fahrzeugs ermitteln
und informieren. Oder Polizei anrufen, anschließend noch einmal schriftliche Mitteilung.
7. Wenn der Unfallgegner abhaut. 
Können wir ihn festhalten? Nur wenn er flüchtet oder seine Personalien nicht angibt. Fluchtgefahr heißt, jemand will sich einem Strafverfahren entziehen. Das ist z.B. bei einem
betrunkenen Kraftfahrer der Fall, der eine
Blutentnahme durch Flucht verhindern will.
Anders aber derjenige, der seinen Personalausweis nicht vorzeigt, weil er ihn nicht dabei hat.
Übrigens: Zeugen dürfen wir niemals festhalten, nur die Polizei kann verlangen, dass sie
sich ausweisen.
8. Das Problem Schuldanerkenntnis. 
Wer hundertprozentig von der eigenen Alleinschuld überzeugt ist, ist zuweilen bereit, ein
Schuldanerkenntnis zu unterschreiben. Die
eigene Haftpflichtversicherung mag das nicht.
Besser wäre eine bloße Unfallschilderung. 
Aber ein Beinbruch wäre ein Schuldanerkenntnis auch nicht. Man kann es später wegen
Schock und Verwirrung widerrufen. Übrigens:
Auch wer das Verwarnungs- oder Bußgeld 
anstandslos gezahlt hat, hat damit keine wirksame Schuldanerkenntnis erklärt.

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6 TAXIKURIER
Donnerstag, 8. Dezember
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Maß für Maß
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Schändet Eure Neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Lulu live
➜ 20.00 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Martha
Argerich
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Bananafishbones
➜ 20.00 Uhr, Olympiaturm, A Tribute
for John Lennon
➜ 20.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Gerry & Gary
➜ Hansa 39, Mathilde
➜ Substanz, Mind Your Head
➜ Garage, Waltari
➜ Monofaktur, The Staggers
➜ Prager Frühling, Nice Man & The Bad
Boys
➜ Ampere, HipHop Espanol 2005
Freitag, 9. Dezember
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Giulio Cesare in Egitto
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakowskis Tod
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus/Neues
Haus, Über Gott und die Welt
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Dresdner
Kreuzchor
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Martin Stadtfeld
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Hansa 39, Betagarri
➜ Backstage, The Haunted
Samstag, 10. Dezember
➜ 10.00 – 12.00 Uhr, ICM, 
Meisterfeier des Handwerks
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Bayerische
Weihnacht
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – 1. FC Kaiserslautern
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Schauburg, 
Fünf Stücke Glück
➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus/Neues
Haus, Zimt & Sterne
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater,
Daniel Hope
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Anton Sie
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater.
Christmas Swing
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Ein Mädchen
in einem Auto mit einem Mann
➜ Zenith, Tokio Hotel
➜ Hansa 39, Flagge zeigen
➜ 4004, X-Mas Clubbing
➜ Zerwirk, Mambo Kurt
➜ Muffathalle, Patrice
Sonntag, 11. Dezember
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Weihnachtsmatinee
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Montserrat
Caballé
➜ 17.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche,
Altbayerischer Advent
➜ 18.00 – 20.20 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 18.00 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 18.00 Uhr, Lukaskirche, The voices of
Gospel
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Residenztheater,
Warten auf Godot
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater,
Unesco Weihnachtsgala
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Schändet Euro Neoliberalen Biographien
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Take 6
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Gabi
Lodermeier
➜ Zenith, The Black Ryed Peas
Montag, 12. Dezember
➜ 9.00 – 10.00 und 10.30 – 11.30 Uhr,
Schauburg, Fünf Stücke Glück
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Backchen
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
Manon Lescout
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Hilary Hahn
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, via-nova-Chor
➜ 20.30 Uhr, Zenith, Franz Ferdinand
➜ Ampere, Killing Joke
➜ Backstage, Seether
Dienstag, 13. Dezember
➜ 9.00 – 10.00 und 10.30 – 11.30 Uhr,
Schauburg, Fünf Stücke Glück
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
Das schlaue Füchslein
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wienerwald
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, In the Mood
➜ Tonhalle, Gotthard
Mittwoch, 14. Dezember
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Onkel Wanja
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Tim Fischer
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Vesselina Kassarova
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Dieter Hildebrandt
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Franz-Markus Barwasser
➜ Atomic Cafe, Atomic
➜ Ampere, 4 Lyn
➜ Backstage, Lamb of God
Donnerstag, 15. Dezember
➜ 10.30 -11.40 Uhr, Schauburg, 
Leonce und Lena
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Jugendkonzert Münchner Philharmoniker
Top-Termine Dezember ’05
Donnerstag, 1. Dezember
➜ 12.00 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, 
Gärtnerplatztheater, Leonore
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Kabale und Liebe
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus/Neues
Haus, Schändet Eure Neoliberalen
Biographien
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Ulrich Tukur
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Quadro Nueva
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Binaural
Beat
➜ Messe/ICM, Bambi-Verleihung
➜ Prager Frühling, Monophox
➜ Backstage, Chrystal Ball
➜ Feierwerk, Supersystem
➜ Garage, Loo Savanna
Freitag, 2. Dezember
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 19.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
Elektra
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.30 – 21.45 Uhr, Residenztheater,
Onkel Wanja
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, 
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Gospel + Weihnachtskonzert
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Dr. Will’s Gangsters of Love
➜ Atomic Cafe, The Daller
➜ Zenith, Wir sind Helden
➜ Backstage, Life of Agony
Samstag, 3. Dezember
➜ 16.00 – 16.50 Uhr, Schauburg, 
Eine Wintergeschichte
➜ 16.00 – 17.00 Uhr, Werkraum, 
Zimt und Sterne
➜ 16.00 Uhr, Olympiastadion, 
Air & Style Games
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza
➜ 19.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Giulio Cesare in Egitto
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Stars in der Manege
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Phädra
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Weihnacht in Rom
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Julian Rachlin u. a.
➜ 4004, 2 Jahre 4004
➜ Prager Frühling, Beat Hotel
➜ Tonhalle, Gotthard
➜ Garage, Magnum
➜ Zerwirk, Friends of Dean Martinez
➜ Backstage, Horrorpops
➜ Feierwerk, Broken Social Scene
Sonntag, 4. Dezember
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Einführung Barbier von Sevilla
➜ 14.00 und 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Hänsel und Gretel
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, 
Der Gehülfe
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Residenztheater,
Phädra
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Carmen
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, 
Manon Lescaut
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Billy Idol
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Daniela Lukas
➜ 20.30 Uhr, Theater im Haus der
Kunst, Jazz Lines
➜ Elserhallen, Mark Owen
➜ Herkulessaal, Silje Nergaard
➜ Hubertussaal, Carl Orffs
Weihnachtsspiel
➜ Ampere, Elbow
Montag, 5. Dezember
➜ 9.00 – 9.50 Uhr und 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Geschichten aus dem Wienerwald
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Schöne Bescherungen
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Hexen
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Dinner for One
➜ Ampere, Diane
➜ Herkulessaal, Zum Geburtstag von
H. C. Andersen
➜ Tonhalle, Die Fantastischen 4
➜ Backstage, Himsa
Dienstag, 6. Dezember (Nikolaus)
➜ 9.00 – 9.50 Uhr und 10.30 – 11.20 Uhr,
Schauburg, Eine Wintergeschichte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 19.00 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Giulio Cesare in Egitto
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kathy Kang
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rufus Beck
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Alt-Russische Weihnacht
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ Herkulessaal, Weihnachten mit
Sabine Sauer
➜ Ampere, Bosse
➜ Elserhallen, Karat & Pudhys
➜ Backstage, Wohlstandskinder
Mittwoch, 7. Dezember
➜ 10.30 – 11.50 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Idomeneo
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Maurizio
Pollini
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Ein Mädchen
in einem Auto mit einem Mann
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Auftakt
zum Mozart-Jahr
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Manon
Lescout
➜ Allerheiligen-Hofkirche, Weihnachtsgeschichte von Carl Orff
➜ Messe ICM, IHK
➜ Backstage, Hypocrisy
➜ Carl-Orff-Saal, Frohe Weihnachten,
kleiner Eisbär

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7TAXIKURIER
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Motel
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Heltau und Leonskaja
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Ein Mädchen
in einem Auto mit einem Mann
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Nussknacker
➜ Substanz, AD/AC Motörwelt
➜ Monofaktur, Fiffy & The Mach III
➜ Garage, In Cold Blood
➜ Ampere, AK 4711
➜ Elserhallen, Melanie C.
➜ Tonhalle, Uriah Heep
➜ Backstage, Bleed The Sky
Freitag, 16. Dezember
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Leonce und Lena
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Herzog Theodor von Gothland
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Das schlaue Füchslein
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 20 Jahre btm
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Emma Kirkby
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, World
Christmas Tour
➜ Atomic Cafe, Spitting of Tall
Buildings
➜ Elserhallen, Subway to Sally
➜ Backstage, Opeth
Samstag, 17. Dezember
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Irish Christmas
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Weihnachtskonzert
➜ 16.00 Uhr, Schauspielhaus/
Neues Haus, Zimt & Sterne
➜ 18.00 und 20.30 Uhr, Philharmonie,
Weihnachtsoratorium
➜ 18.30 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Suburban Hotel
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 – 21.50 Uhr Schauspielhaus,
Lulu live
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Vivaldis
Jahreszeiten
➜ Schlachthof, Sautanz
➜ Orangehouse, Tiger Lou
➜ Parkcafe, Finale (Blub-Club)
➜ Atomic Cafe, Shout Out Lands
➜ Backstage, Aarikko
Sonntag, 18. Dezember
➜ 10.00 Uhr, Olympiastadion,
Eisenbahn-Flohmarkt
➜ 11.00 – 13.20 Uhr, Nationaltheater,
Hänsel und Gretel
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Maisky & Maisky
➜ 11.00 Uhr, Residenztheater, 
Die Heilige Nacht
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Lateinamerikanische Weihnacht
➜ 16.00 – 17.10 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 16.00 Uhr, Fraunhofer, Das Münchner
Ton- und Textlabor
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Weihnachtskonzert
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Marstall, Das Rad
des Glücks
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Residenztheater,
Der Kissenmann
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie
auf Tauris
➜ 19.00 Uhr, Schauburg, Heilige Nacht
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Rundfunkorchester
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Draußen tobt die Dunkelziffer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Cecilia Bartoli
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, The Very
Best of Black Gospel
➜ Substanz, Strom und Wasser
➜ Eissporthalle, Eishockey
Montag, 19. Dezember
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 17.00 – 18.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
La Bayadère für Kinder
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, A Brubeck
Family Christmas
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Genua 01
➜ 20.00 Uhr, Lukaskirche, Bauernmesse
mit Christine Neubauer
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Bayern kracht
Dienstag, 20. Dezember
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Die eine und die andere
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Genua 01
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
A Gospel Christmas Celebrations
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Salzburger
Advent
Mittwoch, 21. Dezember
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Der Kaufmann von Venedig
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
Das schlaue Füchslein
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie
auf Taurus
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Winterträume
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Vivaldi
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die Heilige
Nacht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Bachs
Weihnachtsoratorium
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Genua 01
➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Arena
FC Bayern – Hamburger SV
➜ 21.00 Uhr, Werkraum, The
Kapulikaupunki Orchestra
➜ Olympiahalle, Pur
➜ Zenith, In Extremo
➜ Backstage, Peter & The Test Tube Babies
Donnerstag, 22. Dezember
➜ 10.30 – 11.40 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Schrift „Reden“
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Schändet Eure Neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.10 Uhr, Schauspielhaus,
Der Messias
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Residenztheater,
Kabale und Liebe
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Ludwig Güttler
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, A Capella
Christmas
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wiener
Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Simply Red
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Pfitzelshofener Saitenmusik
➜ Muffathalle, Gogol Bordello
➜ Substanz, Kirovs Mob
Freitag, 23. Dezember
➜ 14.30 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rufus Beck
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Blechschaden
➜ 18.00 – 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 18.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Xerxes
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Schauspielhaus,
Schöne Bescherungen
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Der Bauer als Millionär
➜ 19.30 Uhr, Philharmonie, Weihnachtsoratorium
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
The Jackson Singers
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Bach
Trompetengala
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jazz
Christmas
➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Weihnachtsliederabend
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Wiener
Symphoniker
➜ Muffathalle, Die 3 BR-Tatort-
Kommissare
➜ Schloss Nymphenburg, The Croonettes
➜ Hansa 39, Entartet
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ 4004, Las Vegas Night
Samstag, 24. Dezember (Heiliger Abend)
➜ 15.00 Uhr, Schauburg, Heilige Nacht
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Festliche
Musik zum Heiligen Abend
➜ 4004, Rauschende Ballnacht
Sonntag, 25. Dez. (1. Weihn.-Feiertag)
➜ 16.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Christmas
Musical Gala
➜ 18.00 – 21.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der Bauer als Millionär
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Iphigenie auf Taurus
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Bluadige Nacht
Montag, 26. Dez. (2. Weihn.-Feiertag)
➜ 18.00 – 20.20 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Bakchen
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Nacht der
Filmmusik
➜ Eissporthalle, Eishockey
Dienstag, 27. Dezember
➜ 18.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Xerxes
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hänsel und Gretel
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Bakchen
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Marstall, Gier
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Die Kriegsberichterstatterin
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Ein Mädchen
in einem Auto mit einem Mann
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Drei Tenöre
mit Dame
➜ 20.00 Uhr, Volkstheater, Miroslav
Nemec
Mittwoch, 28. Dezember
➜ 14.30 – 16.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ 16.00 und 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Der Nussknacker
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Herzog Theodor von Gothland
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus/
Neues Haus, Schändet Eure Neoliberalen Biographien
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Elementarteilchen
➜ 20.00 Uhr, Marstall, Genua 01
➜ Muffathalle, Extrabreit
Donnerstag, 29. Dezember
➜ 16.00 + 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Carmen
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die silberne Rose
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildete Kranke
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Barbier von Sevilla
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Iphigenie
auf Tauris
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Staatsphilharmonie Halle
➜ Hansa 39, Crickmay
➜ Muffathalle, Dr. Woogle and the Radio
Freitag, 30. Dezember
➜ 16.00 und 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Schwanensee
➜ 17.30 Uhr, Hubertussaal, 
Silvester-Auftakt
➜ 18.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Xerxes
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Residenztheater,
Eines langen Tages Reise in die Nacht
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Zar und Zimmermann
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Theater im Haus
der Kunst, Die Frau von früher
➜ 20.00 – 21.50 Uhr, Schauspielhaus,
Lulu live
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Chinesischer
Nationalcircus
➜ Eissporthalle, Eishockey
➜ Tonhalle, Funkenflug
Samstag, 31. Dezember (Silvester)
➜ 10.00 Uhr. Werner-von-Linde-Halle,
Silvesterlauf
➜ 15.00 Uhr, Lustspielhaus, Günther
Grünwald
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater,
Silvesterkonzert
➜ 15.00 Uhr, Herkulessaal, 
Quadro Nuevo ➜

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8 TAXIKURIER
➜ 15.30 und 19.30 Uhr, Allerheiligen
Hofkirche, Viva Voce
➜ 15.30 Uhr, Max-Josef-Saal, 
Münchner Streichquartett
➜ 16.00 und 19.30 Uhr, Hochschule für
Musik. Cello Mafia
➜ 16.30 Uhr, Gasteig, Klavierabend
➜ 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Silvesterkonzert mit Blechschaden
➜ 17.30 – 19.30 Uhr und 20.30 – 22.30
Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land
➜ 18.00 – 20.30 Uhr, Residenztheater,
Der eingebildete Kranke
➜ 18.00 – 21.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, My Fair Lady
➜ 18.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Die Fledermaus
➜ 18.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kammerorchester
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Dinner for
one auf fränkisch
➜ 18.00 und 21.00 Uhr, Volkstheater,
Der Kontrabass
➜ 18.30 Uhr, Theaterzelt, Das Schloss,
Frank Lüdecke
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Silvesterkonzert Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 Uhr, Herkulessaal, 
Glenn-Miller-Silvestergala
➜ 19.30 Uhr, Max-Joseph-Saal,
Ensemble Clemente
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die Nostalphoniker
➜ 20.00 Uhr, Gasteig, Selters, Sekt oder
Schiller
➜ 20.00 Uhr, St. Markus Kirche, 
Bach am Silvesterabend
➜ 20.00 Uhr, St. Matthäus Kirche, 
Bachs Weihnachtsoratorium
➜ 20.15 Uhr, St. Anna im Lehel,
Orgelkonzert
➜ 20.30 Uhr, Tollwood, Große Silvesterparty
➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kuba-Show
➜ 21.30 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Silvesterparty
➜ 4004, Silvester Royal
➜ Prager Frühling, Armitage Shanks
➜ Muffathalle, Silvesterparty
➜ Praterinsel, Silvesterparty
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Cord •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Muffathalle •
Nachtgalerie • •
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 •• •••
Palais • •••
Pappasitos • •
Parkcafé • • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Volksgarten • •
Woanders Club •
Mehrtägige Termine
➜ 08.10.05 – 31.03.06, 
Mo.-Sa. (außer Di.) 20.00 – 23.30 Uhr, So. 18.00 – 21.30 Uhr
Spiegelpalast Messe, Alfons Schuhbeck Palazzo
➜ 21.10.05- 25.02.06
Olympiapark, Witzigmann Palazzo
➜ 26.10.05 – 07.01.06, 20.00 Uhr
Komödie im Bayerischen Hof, Romantische Komödie
➜ 18.11.05 – 31.12.05
Theaterzelt Das Schloss, Schloss Dinner
➜ 19.11.05 – 15.01.06, 20.00 Uhr
Deutsches Theater, Aida
➜ 24.11.05 – 31.12.05
Theresienwiese, Tollwood
➜ 25.11.05 – 25.12.05
Innenstadt, Christkindlmarkt
➜ 30.11.05 – 03.12.05
Lach- und Schiessgesellschaft, Martin Puntigam
➜ 01.12.05 – 04.12.05
Olympiahalle, Munich Indoors
➜ 02.12.05 – 03.12.05
Olympiastadion, Air on Style
➜ 02.12.05 – 04.12.05, 15.00 + 20.00 Uhr
Philharmonie, Roncalli/Der Winter
➜ 03.12.05 – 04.12.05
Max-Joseph-Saal, Münchner Weihnachtssingen
➜ 03.12.05 – 11.12.05
Messe/ICM, Heim und Handwerk
➜ 4./5./12./19.12.05
Künstlerhaus am Lenbachplatz, Operndinner
➜ 08.12.05 – 11.12.05, 8. – 10., 20.00 Uhr, 11., 17.00 Uhr
Olympiahalle, Night of the Proms
➜ 08.12.05 – 11.12.05, 11.00 – 20.00 Uhr
Messe/ICM, Food & Life
➜ 10.12.05 – 11.12.05, Sa. 14.00 + 17.00 Uhr, So. 11.00 + 14.00 Uhr
Carl-Orff-Saal, Ritter Rost feiert Weihnachten
➜ 12.12.05 – 13.12.05, 20.00 Uhr
Prinzregententheater, Giora Feidman
➜ 15.12.05 – 17.12.05, 20.30 Uhr
Fraunhofer, Die Les Derhos’n
➜ 15.12.05 – 19.12.05
Messe /ICM, Stiftungskongress
➜ 16.12.05 – 18.12.05
Circus Krone, Harlem Gospel Singers
➜ 16.12.05 – 18.12.05
Olympiahalle, Supercross-Over
➜ 17.12.05 – 18.12.05
Carl-Orff-Saal, Weihnachtskonzert Rudi Zapf
➜ 21.12.05 – 22.12.05, 11.00 – 18.00 Uhr
Olympiapark Außengelände, Nordische Skimeisterschaften
➜ 22.12.05 – 23.12.05
Lustspielhaus, Willi Astor
➜ 25.12.05 – 28.12.05, 16.00 + 20.00 Uhr
Philharmonie, Budapester Operetten-Gala
➜ 26.12.05 – 31.12.05, 20.30 Uhr
Fraunhofer, Tiger Willi
➜ 26.12.05 -07.01.06
Prinzregententheater, The Bar At Buena Vista
➜ 28.12.05 – 29.12.05, 19.00 Uhr
Herkulessaal, Belcanto Operngala
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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Die Anfänge des Münchner Christkindlmarkts
sollen mit den sog. Nikolausmärkten bereits im
14. Jahrhundert liegen. „Oberammergauer Waren und Nürnberger Lebkuchen, baumwollene
Kinderkleider, Kripperlfiguren und Kaminfeger
aus Zwetschgen und Mandeln“ gehörten laut
einer Chronik zum Sortiment dieser Märkte. Im
Zuge der Aufklärung wurde ab 1806 der Nikolaimarkt in Christmarkt umbenannt und fand –
nach mehrmaligen Standortwechseln – im
Jahre 1972 als „Münchner Christkindlmarkt“
seinen festen Platz inmitten der Isarmetropole.
Veranstaltet wird der traditionsreiche Markt
vom Tourismusamt der Landeshauptstadt. 
An den rund 156 Ständen gibt es neben
Kunsthandwerk und Kerzen auch jede Menge
Tand und Talmi. Und viele Schmankerl und
Spezialitäten, die sich erst mit reichlich Glühwein und Punsch zu einem Geschmackserlebnis der vorweihnachtlichen Zeit entfalten. 
Weshalb eben vieleTaxis gebraucht werden.
Zu den herausragenden Weihnachtsmärkten
Münchens zählen auch der „Haidhauser
Weihnachtsmarkt“, der „Schwabinger Weihnachtsmarkt“ und natürlich „Tollwood – Das
Winterfestival.“
Christkindlmarkt am Marienplatz
25. November – 24. Dezember 
Geöffnet: Mo-Fr 10.00 – 20.30 Uhr, 
Sa 9.00 – 20.30 Uhr, So 10.00 – 19.30 Uhr,
24.12. 10.00 – 14.00 Uhr.
Täglich musikalisches Rahmenprogramm um
17.30 Uhr.
Tollwood – Das Winterfestival
Markt: 24. November – 23. Dezember
Veranstaltungen: 24. November – 31. Dezember
Ort: Theresienwiese
Geöffnet: Mo-Fr 14.00 – 24.00 Uhr, 
Sa/So 11.00 – 24.00 Uhr, Tief-im-Meer-Bar,
tägl. Bis 1.00 Uhr
Haidhauser Weihnachtsmarkt
25. November – 24. Dezember
Ort: Weißenburger Platz
Geöffnet: Täglich 11.00 – 20.00 Uhr, 
24.12. 10.00 – 14.00 Uhr
Schwabinger Weihnachtsmarkt, Der Künstlermarkt
26. November – 24. Dezember
Ort: Forum Münchner Freiheit
Geöffnet: Mo-Fr 12.00 – 20.30 Uhr, Sa/So
11.00 – 20.30 Uhr, 24.12. 11.00 – 14.00 Uhr.
Weihnachtlicher Mittelaltermarkt
25. November – 23. Dezember
Ort: Wittelsbacher Platz
Geöffnet: Di-Fr 14.00 – 20.00 Uhr, 
Sa/So 10.30 – 20.30 Uhr, Mo Ruhetag
Jedes Wochenende kulturelles Rahmenprogramm
Weihnachtsmarkt am Sendlinger Tor
24. November – 23. Dezember
Ort: Sendlinger-Tor-Platz
Geöffnet: Täglich 10.30 – 21.00 Uhr
Neuhausener Weihnachtsmarkt
25. November – 23. Dezember
Ort: Rotkreuzplatz
Geöffnet: Täglich 11.00 – 21.00 Uhr
Weihnachtsmarkt Chinesischen Turm
26. November – 23. Dezember
Ort: Biergartenbereich vor dem Restaurant
Chinesischer Turm im Englischen Garten
Geöffnet: Mo-Fr 12.00 – 20.00 Uhr, 
Sa/So 11.00 – 20.00 Uhr
Ramersdorfer Weihnachtsmarkt
25. November – 23. Dezember
Ort: Rund um die Ramersdorfer Kirche
Geöffnet: Mo-Fr 16.00 – 20.00 Uhr, 
Sa/So 12.00 – 20.00 Uhr
Weihnachtsmarkt Praterinsel
25. November – 22. Dezember
Ort: Praterinsel
Geöffnet: Mo-Fr 14.00 – 22.00 Uhr, 
Sa/So 11.00 – 22.00 Uhr
Täglich 16.00 und 20.00 Rahmenprogramm
Pasinger Christkindlmarkt
26. November – 18. Dezember
Ort: Schererplatz, vor der Kirche Maria Schutz
Geöffnet: Nur Sa und So 13.00 – 19.30 Uhr
Winterdörfchen am Bahnhof Pasing
21. November – 23. Dezember
Ort: Pasinger Bahnhofsvorplatz
Geöffnet: Täglich 11.30 – 20.00 Uhr
Blutenburger Weihnacht
01. Dezember – 04. Dezember
Ort: Schloss Blutenburg
Geöffnet: Do 16.00 – 19.30 Uhr, 
Fr 14.00 – 19.30, Sa/So 11.00 – 19.30 Uhr
Weihnachtsmarkt am Flughafen
26. November – 23. Dezember
Ort: Munich Airport Center, Forum
Geöffnet: Mo-Fr 14.00 – 21.00 Uhr, 
Sa/So 11.00 – 21.00 Uhr
Weihnachtliche Vorfreude 
rund ums Zwetschgenmanderl
Weihnachten 2005
9TAXIKURIER

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10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Protokoll der außerordentlichen 
Generalversammlung der 
Taxi-München eG
am Donnerstag, 06. Oktober 2005, 
im Augustiner-Keller
TOP 1 + 2
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Alfred
Lehmair, eröffnete um 10.25 Uhr die Versammlung und stellte die form- und fristgerechte
Ladung fest.
TOP 3
Herr Lehmair schlug als neutralen Versammlungsleiter Herr RA Hofstetter vom Genossenschaftsverband Bayern vor. Die Zustimmung
erfolgte per Akklamation (einstimmig).
Herr Hofstetter übernahm die Versammlungsleitung und versicherte Neutralität. 
TOP 4
Nachdem allen Mitgliedern zwei verschiedene
Tagesordnungen, eine vom Aufsichtsrat und
eine weitere von Herrn Franz-Joseph Kuntz zugestellt wurden, regte Herr Hofstetter an, beide
Tagesordnungen in einem Vorschlag zusammen
zu führen. Dieser Vorschlag wurde am Eingang
jedem Versammlungsteilnehmer überreicht.
Die Abstimmung per Akklamation ergab eine
deutliche Mehrheit für die Annahme der zusammengeführten Tagesordnung.
TOP 5
Herr Hofstetter bestimmte den Wahlausschuss,
bestehend aus den Herren Blum, Frey, Stern
(Genossenschaftsverband) und Frau Metzing.
Die Versammlung stimmte per Akklamation zu.
Des Weiteren wurde per Akklamation beschlossen, dass alle Abstimmungen, außer Personalentscheidungen, per Akklamation möglich sind.
TOP 6 
Hier versuchten einige Diskutanten die Abstimmung mit dem Argument zu verhindern,
dass ein Abschluss- oder Geschäftsbericht für
den Zeitraum der Entlastung (3 Monate) nicht
vorliegt. Herr Hofstetter und Herr Meißner erwiderten, dass besondere Vorkommnisse oder
Geschäftsvorfälle in diesem Zeitraum, die der
Entlastung entgegenstehen nicht zu verzeichnen sind. Im Übrigen betrifft die Entlastung
keinesfalls später bekannt werdende Umstände
die einer Entlastung entgegen stehen.
Herr Siegel beantwortete einige aus dem Publikum gestellte Fragen und legte einen kurzen
Rechenschaftsbericht ab. 
Herr Siegel wurde mit deutlicher Mehrheit per
Akklamation entlastet. 
TOP 7 
Der Aufsichtsratsvorsitzende, Herr Lehmair,
trug die Gründe des Aufsichtsrates für die vorläufige Amtsenthebung der Frau Roithmeier
am 12. Juli 2005 vor. Im Wesentlichen wurde
die Amtsenthebung mit Verstößen gegen die
Geschäftsanweisung für den Vorstand, gegen
die Verschwiegenheitspflicht und die Sorgfaltspflicht eines Vorstandes begründet. Weiters berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende, dass
durch schriftliche Äußerungen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit des Vorstandes und
der Mitarbeiter mit Frau Roithmeier nicht mehr
gegeben war. 
In der Folge meldeten sich eine Vielzahl von
Rednern mit unterschiedlichsten Ausführungen
zu Wort.
Gegen 11.40 Uhr nahm Frau Roithmeier zu den
Vorwürfen Stellung und machte detaillierte
Ausführungen über cirka sechs DIN-A4-Seiten.
Frau Roithmeier stellte ihr Handeln unter der
Überschrift ihrer staatsbürgerlichen Pflichten
dar. Im Wesentlichen trug sie die gleichen Argumente wie in der Versammlung vom 6. Juli
vor. Frau Roithmeier stellte ihren persönlichen
Mut heraus, sich gegen den einflussreichen
Vorstand, Hans Meißner, zu stellen. Frau Roithmeier betonte noch einmal, wie schwerwiegend die Verstöße gegen das Sozialrecht und
Steuerrecht gewertet werden müssen.
Im Anschluss an die Ausführungen von Frau
Roithmeier stellte Herr Wirtschaftsprüfer Stern
das tatsächliche Ausmaß der nachzuentrichtenden Beiträge für die Sozialversicherung
klar. Er betonte, dass die Gesamtabgaben an
Sozialbeiträgen der Taxi-München eG per anno knapp Euro 400.000,– betragen. Nachzuzahlen sind Beträge zwischen Euro 5.000,–
und Euro 8.000,– pro Jahr. 
Die nachzuzahlenden Summen betragen cirka
zwei Prozent der Gesamtabgaben.
Hinweise auf Steuerverkürzung sind nicht erkennbar, ebenso alle anderen Vorwürfe gegen
die Herren Meißner und Herzinger wegen Veruntreuung und ähnlichem, wurden als haltlos
bezeichnet.
Zusammenfassend stellte Herr Stern fest, dass
die Auswirkungen aller Betriebsprüfungen im
Zusammenhang mit der Anzeige der Frau
Roithmeier nicht dazu geeignet sind, das Betriebsergebnis für das Jahr 2004 zu verändern.
Herr Meißner als Betroffener der Vorwürfe berichtete über die Aktivitäten und Auswirkungen der Frau Roithmeier und darüber, dass
sämtliche Vorwürfe hinsichtlich der Bereicherung und Vorteilsnahme nicht bestätigt wurden. Auf Grund der Anzeigeerstattung musste
die Familie Meißner eine Durchsuchung ihres
Privathauses über sich ergehen lassen. Als Beweis für Verleumdungen legte Herr Meißner
ein Schreiben der Frau Roithmeier und des
Herrn Kroiß zu seinem Geburtstag vor, in dem
ihm ein Geschenk in Höhe von Euro 2.000,--
zugesichert wurde. Nach Erwerb der Gegenstände zahlte Frau Roithmeier den Betrag aus
und scheute sich trotzdem nicht, in diesem Zusammenhang Vorteilnahme vorzuwerfen. Der
gleiche Sachverhalt konnte bei den Kosten der
Renovierung des Wohnhauses des Herrn Herzinger belegt werden. Herr Meißner überreichte
entsprechende Schriftstücke an die Versammlungsteilnehmer. Herr Meißner beklagte, dass
eine Zusammenarbeit mit Frau Roithmeier auf
Vorstandsebene nicht mehr möglich ist, erklärte sich aber dennoch bereit, bis 2007 weiter zu
arbeiten, um geeignete Personen für die Nachfolge einzuführen.
Es meldeten sich weitere cirka 10 Redner zur
Frage der Amtsenthebung der Frau Roithmeier
zu Wort. Die Beschlussfassung über die Bestätigung der Amtsenthebung der Frau Roithmeier erfolgte in geheimer Wahl. Um 13.35
Uhr gab Herr Stern als Wahlausschussvorsitzender das Ergebnis bekannt:
Von 444 Anwesenden wurden 437 Stimmen
abgegeben. Davon sprachen sich 257 für die
Amtsenthebung und 176 dagegen aus.
4 Stimmen waren ungültig. Somit war Frau
Carmen Roithmeier ihres Amtes als Vorstand
der Taxi-München eG enthoben.

Seite 11

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Die Genossenschaft
11TAXIKURIER
TOP 8
Als Sprecher der Antragsteller gab Herr Kuntz
die Beweggründe für den Antrag auf Abwahl
des Vorstandsmitgliedes Meißner bekannt. Herr
Kuntz bestätigt, dass Herr Meißner vorerst unschuldig ist, aber an Renommee verloren hat,
um die Genossenschaft weiter zu führen.
Herr Herzinger beklagte sich über die
Schmutzkampagne gegen Herrn Meißner, vernehmlich durch die Publikation der Taxivereinigung. Hier stellte Herr Herzinger den Werdegang der Abwicklung der Dialysefahrten klar
und widerlegte die Behauptungen aus dem Infoblatt „Standpunkt“ der Vereinigung. Herr
Herzinger beklagte die ständig wechselnden
Fraktionen im Aufsichtsrat und die mangelnde
Verschwiegenheit und stellte fest, dass unter
diesen Voraussetzungen eine vernünftige Arbeit für die Genossenschaft und damit für die
Mitglieder nicht möglich sei. Weitere Redner
sprachen sich gegen die Amtsenthebung des
Herrn Meißner aus und stellten das Ergebnis
der Genossenschaftsprüfung dabei in den
Vordergrund.
Herr Zielinski beklagte, dass, im Besonderen die
Herren Kuntz und Heller keine personellen Alternativen für die Vorstandsbesetzung anboten.
Bei der anschließenden geheimen Abstimmung
wurde folgendes Resultat erzielt:
Abgegebene Stimmen: 427
für die Abwahl des Vorstandsmitgliedes
Meißner: 141
gegen die Abwahl: 280
6 Stimmen waren ungültig
Somit wurde die Abwahl des Vorstandsmitgliedes Hans Meißner mit großer Mehrheit zurückgewiesen.
TOP 9 
Der Aufsichtsrat schlug den bisherigen kommissarischen Vorstand, Herrn Reinhold Siegel,
Taxi 2476, vor. Herr Siegel stellte sich kurz
vor. Zur Wahl meldeten sich diverse Redner zu
Wort.
Die geheime Abstimmung ergab um 15.11 Uhr
Abgegebene Stimmen: 321
für Herrn Siegel stimmten: 201 
gegen die Wahl stimmten: 117
3 Stimmen waren ungültig
Somit war Herr Siegel zum Vorstandsmitglied
gewählt. Herr Siegel nahm die Wahl an.
TOP 10 
Der Aufsichtsrat schlug für dieses Amt, Herrn
Alfred Lehmair, Taxi 1562, vor. Die Abstimmung erfolgte in geheimer Wahl. 
Es wurden 273 Stimmen abgegeben
für Herrn Lehmair stimmten 178
dagegen stimmten 91
4 Stimmen waren ungültig
Somit war Herr Lehmair auf die Dauer von
3 Jahren zum Vorstandsmitglied gewählt. Herr
Lehmair nahm die Wahl an.
TOP 11 
Eventuelle Neuwahl eines Vorstandsmitgliedes
auf die Dauer von 2 Jahren entfiel, da Herr
Meißner nicht abgewählt wurde.
TOP 12 
Abwahl der Aufsichtsräte
a. Paul Rusch, Taxi 3093
b. Christine Reindl, Taxi 301
c. Max Herzinger, vormals Taxi 41
Herr Kuntz als Sprecher der Antragsteller begründete seinen Antrag. Im Anschluss daran
nahmen alle drei Aufsichtsratsmitglieder zu
den Anträgen Stellung.
In geheimer Wahl wurden folgende Abstimmungsergebnisse ermittelt:
a. Abwahl des Herrn Rusch, 
dafür 107, dagegen 156
b. Abwahl der Frau Reindl, 
dafür 46, dagegen 147
c. Abwahl des Herrn Herzinger, 
dafür 59, dagegen 168
Nachdem für die Abwahl von Aufsichtsratsmitgliedern 75 % der abgegebenen Stimmen
erforderlich gewesen wären, wurde keiner der
drei Aufsichtsratsmitglieder abgewählt.
TOP 13 
Auf die Dauer von 3 Jahren bis 2008 wurde
gewählt Herr Reinhard Zielinski, Taxi 2955,
der mit 48 Stimmen von 148, die meisten
Stimmen auf sich vereinigte. Herr Zielinski
nahm die Wahl an.
Auf die Dauer von 2 Jahren bis 2007 wurde in
den Aufsichtsrat gewählt Herr Michael Nowak,
Taxi 455, auf den mit 36 von 129 Stimmen,
die meisten Stimmen entfielen. Herr Nowak
nahm die Wahl an.
Um 17.19 Uhr legte das Mitglied, Franz Dietrich, Taxi 2480, beim Protokollführer Protest
ein. Eine Begründung wurde nicht abgegeben. 
Auf Grund der vorgerückten Zeit, legte Herr
RA Hofstetter die Versammlungsleitung nieder
und wurde für die hervorragende Versammlungsleitung von den Mitgliedern mit Applaus
bedankt. Ebenso wurde Herr Wirtschaftsprüfer
Stern für sein Engagement für die Taxi-München eG von den Mitgliedern mit Applaus verabschiedet.
TOP 14 
Der Inhaber der Firma Gefos, Herr Frank Naumann, stellte ein von ihm entwickeltes GPRSgestütztes Datenfunksystem vor. Die Präsentation nahm cirka eine Stunde in Anspruch und
wurde trotz vorgerückter Zeit von etwas mehr
als 100 Mitgliedern mit Interesse verfolgt. Im
Rahmen einer Powerpoint-Präsentation wurden
eine Fülle von sachkundigen Fragen gestellt.
Die Präsentation wurde äußerst positiv aufgenommen. Herr Naumann sicherte zu, dass die
gesamte Präsentation auf der Website der Taxi-
München eG heruntergeladen werden kann. 
Gegen 18.30 Uhr schloss Herr Meißner die
Veranstaltung und wies darauf hin, dass in
wenigen Monaten ein Probebetrieb mit cirka
50 Taxen aufgenommen werden soll, zu der
Interessenten zur Teilnahme aufgefordert werden. Anmeldung bei der Dienststellenleitung in
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Seite 12

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12 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Nachruf
Am Freitag, den 21. Oktober, verstarb völlig
unerwartet der Kollege
Johann Lommer
im Alter von knapp 68 Jahren. Herr Lommer
wurde mitten aus seinem Schaffen gerissen,
beim Frühstück erreichte ihn ein Herztod.
Der Kollege Lommer war 45 Jahre im Taxigewerbe und ab 1963 als Unternehmer tätig. 
Ab 1973 bekleidete er eine Vielzahl von 
Ehrenämtern in der Taxivereinigung, der Taxi-
München eG und als Prüfungsausschussvorsitzender bei der IHK für München und Oberbayern. Von 1979 bis 1982 war er
stellvertretender und später Vorsitzender der
Taxivereinigung. 
Besondere Verdienste erwarb sich der Kollege
Lommer als Mitglied und Vorsitzender des
Aufsichtsrates der Taxi-München eG. Mit
Weit- und Umsicht füllte er diese Aufgabe aus
und leitete auch turbulente Generalversammlungen.
Neben seinem berufspolitischen Engagement
zeichnete Hans Lommer, der humorvoll seinen
Spitznamen „Scheinwerferhanse“ trug, seine
Fähigkeit aus, mit Menschen aller Schattierungen zu kommunizieren und diese für sich 
einzunehmen.
Wir verloren mit Hans Lommer einen Kollegen
und ein Vorbild für unseren Berufsstand.
Wir trauern mit der Witwe und der Familie.
Aufsichtsrat und Vorstand, Taxi-München eG.
Taxistandplatz P1
In Anbetracht der Probleme beim befristeten
Taxi-Standplatz ohne Beschilderung bei der
Diskothek P1, ging uns vom Polizeipräsidium
München, Abteilung Einsatz – E 4, Herrn Polizeidirektor Notka, nachfolgendes Schreiben zu:
Zeitlich befristeter Taxi-Standplatz ohne Beschilderung in der Prinzregentenstraße 1 bei
der Diskothek P1.
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie Ihnen bekannt ist, hat die Landeshauptstadt München in der Nähe der Diskothek P1
in der Prinzregentenstraße 1 einen auf den
Zeitraum von 22.00 bis 06.00 Uhr beschränkten, unbeschilderten Taxistandplatz eingerichtet. Dieser Standplatz wird in zunehmenden
Umfang von Taxifahrern frequentiert. Dabei
kommt es sowohl bei der An- und Abfahrt als
auch bei der Aufstellung der Taxen zu untragbaren Zuständen, die zu nicht unerheblichen
Behinderungen und Gefährdungen anderer
Verkehrsteilnehmer führen.
Nach Feststellung der örtlich zuständigen Polizeiinspektion 12 sind dort im Einzelnen laufend folgende Situationen zu beobachten:
➜ Rückstau von Taxen, die auf eine Einfahrtmöglichkeit in den Parkplatz des P1 warten,
auf der Prinzregentenstraße und Ausfall
eines Fahrstreifens in westlicher Fahrtrichtung.
➜ Rückstau ab dem unbeschilderten Taxistandplatz oft bis zur Höhe der östlichen
Einfahrt in den Altstadtringtunnel: damit
Wegfall des kompletten rechten Fahrstreifens der Prinzregentenstraße in westlicher
Fahrtrichtung
➜ Rückstau von Taxis und des übrigen Verkehrs auf der Fahrbahn im Bereich der Ausfahrt aus dem Altstadtringtunnel in östlicher
Fahrtrichtung durch dort vom linken Fahrstreifen verbotswidrig nach links zum P1
abbiegenden Taxis
➜ Verbotswidriges direktes Linksabbiegen in
Fahrtrichtung Osten bei der Ausfahrt aus
dem Parkplatz des P1
➜ Behinderungen und Gefährdungen durch
Taxen, die aus der Von-der-Tann-Straße
bzw. vom Franz-Josef-Strauß-Ring kommen, die Parallelfahrbahn zum Altstadtringtunnel auf der Oberfläche benutzen und am
Ende der Rampe aus dem Altstadtringtunnel
verbotswidrig über die 4 Fahrstreifen der
Altstadtringtunnelfahrbahn nach links zum
P1 abbiegen.
Überwachungsmaßnahmen durch Beamte der
PI 12 erbrachten bisher keine Veränderung der
geschilderten Verhaltensweisen. Beanstandete
Taxifahrer äußerten hingegen mehrfach lautstark ihr Unverständnis über die aus ihrer
Sicht kleinlichen polizeilichen Maßnahmen.
Beispielhaft mussten allein in der Nacht vom
30.09. auf 01.10.2005 innerhalb kurzer Zeit
insgesamt 18 Verwarnungen ausgesprochen
werden.
Das Polizeipräsidium München wird diese Verhaltensweisen nicht dulden und künftig verstärkt dagegen vorgehen. Die Taxigenossenschaft wird gebeten, in dieser Sache ihren
Einfluss auf die Mitglieder geltend zu machen
und gegebenenfalls im Genossenschaftsorgan
Taxikurier verstärkt auf diese Situation hinzuweisen.
Mit freundlichen Grüßen
i. A., Notka Polizeidirektor
Wie wir erfahren haben, ist 
Herr Josef Horn
vormals Taxi 2787
bereits am 12. September, nach langem,
schweren Leiden, im Alter von 75 Jahren
verstorben.
Herr Horn war von 1966 bis 1991 Mitglied
der Genossenschaft. Sein Sohn Detlev Horn
führt das Unternehmen seitdem weiter.
Herr Oskar Donner
Taxi 61
verstarb am 20.10.2005
im Alter von 71 Jahren
Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin
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Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden

Seite 13

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13TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Seit 30 Jahren bin ich Mitglied der Taxi-München eG und selbstständiger Taxiunternehmer.
Aus dem geplanten einem Jahr sind 30 Jahre
geworden. Ich fühle mich sehr wohl in diesem
Gewerbe und genieße täglich die damit verbundene individuelle Freiheit, die mir dieses Geschäft bietet. Dazu kommt, die Freude über das
Vertrauen, das uns die Fahrgäste täglich entgegen bringen. Sie steigen bei uns ein, obwohl sie
uns nicht kennen, nur weil wir ein Dachschild
montiert haben. Unser Ruf kann deshalb nicht
so schlecht sein! Ich fahre also nach wie vor
sehr gerne Taxi.
Bei allem Kampf ums tägliche Brot, habe ich
mich gerne nach 1989 bis 1992 wieder für ein
Aufsichtsratsmandat zur Verfügung gestellt. Für
das Vertrauen möchte ich mich hiermit nochmals herzlich bedanken. Gerne werde ich meine
Kraft und mein Wissen für eine leistungsfähige,
starke und innovative Taxi-München eG einbringen.
Das Votum der letzten Generalversammlung hat
gezeigt, dass die große Mehrheit unserer Mitglieder mit Umsicht und großem Verantwortungsbewusstein ihre Stimme abgegeben haben.
Die Bestätigung der derzeitigen Vorstände und
der ebenfalls angegriffenen Aufsichtsräte waren
Entscheidungen, die den meisten Mitgliedern einen großen Stein vom Herzen fallen ließ.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass die Loyalität der Unternehmer für die eG sich noch ver-
Der Aufsichtsrat hat seit 6. Oktober eine neue
Zusammensetzung. In dieser und den nächsten
Ausgaben stellen sich die Aufsichtsratmitglieder unseren Mitgliedern und Lesern vor.
Reinhard Zielinski
Geb. 1950 in München, seit 1973 verheiratet,
zwei Söhne (29 und 26 Jahre), Beruf: Hotelkaufmann, ein Betriebswirtschaftsstudium absolviert und abgeschlossen an einer privaten
staatlich anerkannten Hochschule, vier Jahre
Berufspraxis in Rechnungswesen (bei BMW)
und Marketing als Assistent der Verkaufsleitung (in einem Unternehmen mit 250 Mitarbeitern).
Hobbys: täglich Sport, gutes Essen (gut bürgerlich) und Lesen von Wirtschafts- und Bilanzberichten.
Lebensmotto: Hab Spaß bei Allem was du
tust, denn alles was du im Leben tust, tust du
für dich selbst!
Alles Zufall? Zufällig war die Feier, Zufall war
das Gespräch, zufällig erzählte er vom Taxigeschäft. Niemals zuvor habe ich an Taxi gedacht, wenn ich berufliche Überlegungen anstellte. Ich glaubte, dass ich dieses Geschäft
höchstens ein Jahr mache. Danach gehe ich
zurück in meinen erlernten Beruf. Doch aus
dem Zufall wurde Berufung!
stärkt. Vor allem von den jungen Unternehmern wünsche ich mir, dass auch sie sich
mehr einbringen.
Wir alle werden die anstehenden Probleme
meistern und auch in der Zukunft erfolgreich
sein, wenn Sach- und Fachverstand sich gegen Intrigen und die Inkompetenz Einzelner
durchsetzen.
Wir haben den Neuanfang geschafft und ich
bin sicher, dass die Taxi-München eG mit diesem Vorstand und der Mehrheit des Aufsichtsrates sowie allen Mitarbeitern die Probleme
objektiv angehen und diese mit Fleiß, Erfahrung und gesundem Menschenverstand erfolgreich für uns alle bewältigen werden! (RZ)
Who is who im Aufsichtsrat
Die Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizeiinspektion Poing sucht einen Mann,
21 Jahre, cirka 170 cm groß, schlank und mit
dunklen kurzen Haaren.
Wegen eines Ermittlungsverfahrens sucht die
Polizei oben beschriebenen Mann, der am
Sonntag, 16.10.2005 in der Zeit von 03.00 Uhr
bis cirka 07.30 Uhr, erheblich alkoholisiert, alleine oder mit mehreren Personen vermutlich
vom Kunstpark Ost nach Zorneding (Landkreis
Ebersberg) mit einem Taxi befördert wurde.
Bitte melden bei Polizeikommissar M. Stocker,
Telefon 08121/9917-0.
Zeugenaufruf
Gesucht wird der Taxifahrer, der am 1.11. gegen 03.00 Uhr ein junges Mädchen, 170 cm
groß, schwarze, schulterlange Haare, bekleidet
mit einem grauen Kapuzenpullover mit Fellbesatz, das während der Fahrt weinte, von der
Ringseisstraße in die Pörtschacherstraße beförderte. 
Bitte melden bei K 121, Herrn KOK Lieb,
Telefon 089 / 55172-214.
Der neue Vorstand
Reinhold Siegel, Hans Meißner, Alfred Lehmair
(v. l. n. r.)
Der Aufsichtsrat
Die Aufsichtsratvorsitzende Christine Reindl
freut sich mit ihrem neuen Aufsichtsrat auf 
eine fruchtbare und erfolgreiche Legislaturperiode. Reinhard Zielinski, Hans-Michael 
Nowak, Robert Fischer, Gerhard Kroiß, 
Christine Reindl, Paul Rusch, Nazim Arikan,
Max Herzinger (v. l. n. r.).
Die Aufwandsentschädigung für Mitglieder des
Aufsichtsrats ist übrigens nach wie vor mit
dem Stundensatz/Wartetarif identisch.

Seite 14

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Der Landesverband
14 TAXIKURIER
Fachkundekurse München und
Nürnberg
Wie gewohnt bieten wir Fachkundekurse zur
Vorbereitung auf die Sach- und Fachkundeprüfung bei der IHK für München und Oberbayern, in München an:
Kurse im 1. Halbjahr 2006:
1. Kurs 10.01. bis 07.02.2006
2. Kurs 14.02. bis 16.03.2006
3. Kurs 21.03. bis 18.04.2006
4. Kurs 25.04. bis 23.05.2006
5. Kurs 20.06. bis 18.07.2006
Die Anmeldung, unter Bezahlung der Kursgebühr von Euro 270,– (inkl. Lehrmaterial),
erfolgt bei Frau Elke Choleva, Bayerischer Landesverband der Taxi- und Mietwagenunternehmen, Engelhardstraße 6, 1. Stock, Verwaltung
während der Öffnungszeiten.
Kurse in 2006 – Nürnberg:
1. Kurs 09.01. bis 02.02.2006
2. Kurs 03.04. bis 27.04.2006
3. Kurs 19.06. bis 13.07.2006
4. Kurs 02.10. bis 26.10.2006
Die Anmeldung, unter Bezahlung der Kursgebühr von Euro 270,– (inkl. Lehrmaterial), erfolgt bei Frau Monica Simcic, Taxigenossenschaft Nürnberg, Ziegelsteinstraße 197 in
90411 Nürnberg
Mitgliederversammlung des BZP
In Düsseldorf fand am 25. Oktober die Versammlung des erweiterten Vorstandes und der
Mitglieder des BZP statt.
Im Internen Teil konnten Präsidium und Geschäftsführung berichten, dass nach einigen
Jahren mit Bilanzverlusten in 2004 endlich
ein, wenn auch bescheidener Gewinn in Höhe
von 25 Teuro, zu verzeichnen war. Der Landesverband Bayern bewarb sich um zwei vakante
Ausschusssitze. Da mehr Interessenten wie
Mandate zur Verfügung standen, waren geheime Abstimmungen erforderlich.
Der Kollege Reinhold Siegel, Taxi-München
eG, wurde in die Ausschüsse Gewerbepolitik
und Taxizentralen, Verwaltung und Tarife gewählt. Er hat damit die Möglichkeit durch
Kontakte mit Kollegen anderer Zentralen sowie
Beratung und Zuarbeit für Vorstand und Präsidium, Erfahrungen zu sammeln. 
In den Rechenschaftsberichten des Präsidenten
Hans Meißner, des Geschäftsführers RA Grätz,
sowie aller Ausschussvorsitzenden wurden alle
aktuellen Gewerbefragen und die politische Situation erörtert.
Neben einigen Rabattabkommen mit Zulieferfirmen wie TOTAL und ATU konnte über erfolgreiche gemeinsame Aktionen mit Kfz-Herstellern berichtet werden.
Einer der wichtigsten Erfolge des BZP war ein
Rahmenabkommen mit T-Mobile, das das Präsidium abschließen konnte. Dabei gelang es
Sonderrabatte bei Datenübertragungen für Taxizentralen, die dem BZP angeschlossen sind,
auszuhandeln, die als sensationell zu bewerten
sind. 
Es handelt sich dabei um Preisnachlässe von
cirka 50 % gegenüber den Normaltarifen bei
der Auftragsvermittlung über GPRS. Nach der
voraussichtlichen Entwicklung der Auftragsvermittlung wird sich diese Technik langfristig
durchsetzen. Gastredner von T-Mobile zu diesem Thema wurden mit Applaus bedacht.
Wesentlich schlechter erging es dem Organisationsleiter der FIFA aus Frankfurt für die Verkehrsabläufe zu den WM-Spielen 2006. Er berichtete über die Sicherheitsmaßnahmen und
die zwei Sicherheitszonen um alle WM-Stadien. Breiten Raum nahmen die Shuttle- und
VIP-Dienste durch den südkoreanischen Autohersteller Hyundai ein. Ein wesentlicher Platzbedarf wird durch Bewirtungszelte für VIPs in
unmittelbarer Nähe der Stadien verursacht. In
München z. B. fällt der Busparkplatz Mitte mit
dem kümmerlichen Taxistand dadurch weg.
Stürmischen Protest erntete der FIFA-Beauftragte Andreas Maatz, als er berichtete, dass
Volontäre als Fahrpersonal für Hyundai eingesetzt werden.
Wie sich bereits aus einer Vorbesprechung
zwischen BZP und FIFA ergeben hatte, finden
die Spiele, im Besonderen in München und
Hamburg, völlig ohne Taxiverkehr statt. Der
Einwand, dass Tausende von VIPs erst Stunden
nach Spielende die Bewirtungszelte, womöglich bei Regen verlassen werden und die Behinderten dringend Taxis benötigen, ließ die
FIFA kalt und desinteressiert.
Den Schlusspunkt an Weltfremdheit bot der
Chef des Trainingscenters der Bahn AG in dem
er mit Steuergeldern gesponserte Lehrgänge
für Taxifahrer zur Verbesserung des Umgangs
mit ausländischen Gästen anbot.
Schaden kann so was ja nie, meinte Präsident
Meißner, was das allerdings mit der Fußball-
WM 2006, bei der „das Taxi“ nicht stattfindet,
zu tun haben soll, sei kaum nachvollziehbar.
Die Tagung war von den Düsseldorfer Kollegen
hervorragend ausgerichtet und sehr gut besucht und genoss besten Zuspruch, wie die
Tatsache bewies, dass Präsident Meißner die
Versammlung mit erheblicher Verspätung
schloss und darauf hinwies, dass die Mitgliederversammlung 2006 mit der Europäischen
Taximesse am 26. Oktober abgehalten wird. 
(HM)
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Seite 15

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Großstadtbahnhöfe und ihre Umgebung haben
meist den Ruf, hier gehe es etwas rustikaler zu,
das Drogen- und Rotlichtmilieu habe alles unter seiner Fuchtel – und kulinarisch gingen die
Uhren ohnehin völlig anders als an den meisten sonstigen Ecken der Stadt. Für den HBF
München mag dies durchaus einmal weitgehend so gegolten haben, in kleinen Teilen auch
heute noch gelten. Aber als „anständiger“ Bürger, der einfach nur auf seinen Besuch wartet,
auf die Abfahrt des eigenen Zuges, oder einfach nur mal den HBF und dessen Umgebung
erkunden will, muss man unseren Münchner
Hauptbahnhof längst nicht mehr als Zombi-
Treff, Abzock-Station oder Sammelpunkt aller
Übriggebliebenen empfinden. Die Zeiten, als
Kommissar Keller und seine Jungs noch
schmierige Typen in der ebenso schmierigen
Bahnhofsgaststätte verhörten, sind längst vorbei. Das totale Rauchverbot, ständige Fußstreifen und die helle und freundliche Gestaltung
der Schalter- und Gleishalle sorgen für Sauberkeit und ein auffallendes Sicherheitsgefühl.
Durch die Bank zeigte sich, dass man innerhalb
des Bahnhofgebäudes durchaus preiswert und
ordentlich seine Grundnahrungsbedürfnisse befriedigen kann und dabei auch noch sachlichfreundlich bedient wird. Zum Selber-Hingehen
oder als Empfehlung für Fahrgäste muss man
sich unseres Münchner Hauptbahnhofes wahrlich nicht mehr schämen oder gar grausen!
Brotzeitstandl
Der Tester erinnert sich noch mit Schrecken an
die 70er Jahre, als man gerade mal vertrocknete Wurstbrote oder schrumpelige Wiener mit
Styropor-Semmeln zu unverschämten Preisen
erwerben konnte. Das heutige Angebot erschlägt einen geradezu, wobei die Preise – im
Verhältnis zu damals – regelrecht als günstig
zu bezeichnen sind. In der Gleishalle von der
Bayerstraße bis zum Durchgang zur Schalterhalle ist alles fest im Griff der Fa. Rubenbauer,
vom Würstl-Stand über Fisch (Calamares mit
Sauce 3,10 Euro) und Döner zu Geflügel (1/2
Hendl zum Mitnehmen 3,50 Euro, dienstags
Dauer-Sonderangebot 2,75 Euro). Die Stand’l
sind bis 23.30 Uhr geöffnet, eines hat immer
rund um die Uhr auf. Hinter dieser Rubenbauer-Zeile, ein wenig versteckt, liegt das
eigentliche Bahnhofs-Restaurant als abgetretener Teil zum sitzenden Verweilen. Auch hier
gilt: hell, freundlich, absolut normale Preise.
In der Schalterhalle findet man (seitlich 
unter’m Burger-King) die „Sushi u. Dim-Sum-
Bar“, wo Mitnehm-Menüs inkl. 0,5 l Cola zu
5,49 Euro angeboten werden. Mitten in der
Schalterhalle hat die Firma „Gosch Sylt“ ihre
Zelte aufgeschlagen und bietet Lachssemmeln
(echten Lachs, nicht den gerollten „Lachsersatz“ von der Wies’n) für 2,50 Euro an, ferner
Aal-Semmeln zu 3,50 Euro, Krabbenbrötchen
(nach Gewicht), aber auch „Krebsfleisch vom
Grill“ zu 5,- bzw. doppelte Portion zu 9,- Euro.
Wer dazu ein Gläschen Moet-Schampus gurgeln will, hat für 0,1 l immerhin 6,50 Euro anzulegen – und das wird dort auch getan! Damen mit teuer aussehenden Pelzen und Herren
mit Anzug und Krawatte wurden mehrfach gesichtet und scheinen diesen Ort tatsächlich als
ihrer Schickimicki-Treff auserkoren zu haben.
Bemerkenswert ist noch das „Mogndratzerl“
(zwischen Schalter- und Gleishalle hinter den
Schließfächern) – eine „bayrische Tapasbar“ .
„Tapas“ sind kleine Häppchen für zwei, drei
Bissen – oder eben: Mogndratzerl. Hier sind
z.B. „Kleine Roulade vom Roastbeef mit Bratkartoffeln“ oder „Reiberdatschi mit geräuchertem Lachs und Kräuter-Frischkas“ zu je 2,50
zu haben. Das „Mogndratzerl“ ist übrigens
mehr ein Wirtshaus, also Hinsetzen und eine
Halbe Bier (3,10) trinken ist durchaus erwünscht.
Metzgerei
Familienbetriebe haben es in der Innenstadt
(Mieten) prinzipiell noch schwerer als sonst
schon; wer eine umfassende Auswahl an
Fleisch- und Wurstwaren sucht, ist auf die bekannten Großfirmen mit zahlreichen Filialen
angewiesen (z.B. Vinzenz Murr – war mal unser Sieger beim Weißwurst-Test), oder aber z.B.
hier auf die „Markthallen“ des HERTIE am
Bahnhofsplatz. Das Angebot dort ist riesig und
die Preise reichen von echten Schnäppchen bis
zu wesentlich höheren Regionen, ohne aber
aus dem Rahmen zu fallen. Gutes muss nicht
billig sein, darf aber. 
Bäckerei/Stehcafe
In der Gleishalle ggü. Gleis 25 findet man eine
Filiale von „Ratschiller & Hösle“, ein kleines
Lädchen, bei dem z.B. drei ofenfrische Brez’n
für 1,- Euro feil sind oder zwei Wurst- oder
Käsesemmeln für zusammen 1,95 Euro. Die
Brez’n waren wirklich warm und knusprig, die
Semmeln gut belegt – billiger geht’s daheim
auch kaum. Geöffnet 6.00 - 20.30 Uhr, Sonntag/Feiertag 7.00 - 20.00 Uhr.
Wirtshaus
Was soll man einem (Fahr-)Gast – oder sich
selbst – empfehlen, wenn man am HBF ein
Münchner Wirtshaus besuchen will? Wie wär’s
mit dem RECHTHALER HOF, Arnulfstraße 10
(ggü. Einfahrt HBF-Nord-Stand)?
Der Tester, vor der vermeintlich unerfüllbaren
Aufgabe schon wieder verzweifelt, traf gegen
17.30 Uhr dort ein und fand ein überaus gemütliches Wirtshaus mit Kreuzgewölbe vor, in
dem (meist ältere) Münchner an ihren Stammtischen saßen, aber keineswegs einen bierdimpeligen Eindruck vermittelten. An einem Tisch
wurde g’schafkopft, überall wurde gegessen,
und die Kellnerin war nach dem anfänglichen,
München-typischen Misstrauen gegenüber
einem „Fremden“ sehr schnell zugänglich.
Schickimickis wurden nicht gesichtet und würden sich hier auch nicht wohl fühlen. Das getestete und für sehr gut befundene Tagesmenü
bestand aus „Nudelsuppe, 1/4 Bauernente mit
Kartoffelknödel und Blaukraut“ zu – und jetzt
kommt’s – 6,50 Euro! Die Speisekarte bewegt
sich fast ausschließlich in bayrischen Gefilden
und reicht z.B. vom Tellerfleisch (9.90) über die
„1/2 Hintere Schweinshax’n“ mit Knödel und
Krautsalat (9.90) bis zum Hirschbraten zu
12,80 Euro. Spaten Hell (3,-) und Erdinger
Weißbier (3,20) erfreuen die Nicht-Autofahrer;
letztere werden mit 2,10 für die „Halbe“ Tafelwasser aber wahrlich auch nicht über den
Tisch gezogen. Dieses Münchner Wirtshaus direkt gegenüber dem „Bahnhof Nord“ ist eine
erstklassige Empfehlung für alle, die – vielleicht als abreisende Gäste – unsere Stadt in
guter Erinnerung behalten wollen, oder die
(wie wir Münchner oder Wahl-Münchner) einfach selbst mal nahe HBF gemütlich einkehren
wollen.
Geöffnet 9.00 - 24.00 Uhr, kein Ruhetag. (MS)
In der nächsten Ausgabe testen wir für Sie:
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Die monatliche Orientierungshilfe 
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g +0.#55814$'*#.6'0g

Seite 16

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Münchner Straßen-Namen
heute das Bayerische Innenministerium befindet, wurde der Konzertsaal nicht rekonstruiert;
sein Grundriss bildet heute den Innenhof des
Gebäudes.
Odinstraße, Bogenhausen *1935: Odin ist die
altnordische Form für Wotan, den germanischen
Gott, der nach dem Zeugnis der Edda und der
Skalden oberster Gott der Asen war und von
den Wikingern als Kriegs– und Dichtergott verehrt wurde.
Oefelestraße,Au/Untergiesing *1877: Felix Andreas Oefele (Öfele,; 1706-1780), Bibliothekar
und Historiker; war ab 1735 Erzieher und Lehrer der Prinzen Max und Clemens am Hofe von
Kurfürst Karl Albrecht; ab 1746 Hofrat in München; Kurfürst Max III. Joseph übertrug ihm die
Leitung der Hofbibliothek und die Aufsicht über
das Antiquarium in der Residenz; Oefele war
Mittelpunkt eines Gelehrtenkreises, aus dem
1759 die Bayerische Akademie der Wissenschaften hervorging; er erwarb sich besondere
Verdienste mit der Edition altbayerischer Geschichtsschreiber und hinterließ eine große Zahl
ungedruckter Schriften, wie z.B. zehn Bände
Lebensgeschichten der gelehrten Männer
Bayerns (1723-1732).
Oertelplatz, Allach *1945: Max Joseph Oertel
(Örtel; 1835-1897), Arzt: war seit 1876 Professor an der Universität München; er forderte die
Einführung des Kehlkopfspiegels, forschte ab
1875 auf dem Gebiet der Therapie von Herzund Kreislauferkrankungen.
Oettingenstraße,Lehel *1897: Ludwig Fürst zu
Oettingen Wallerstein (1791-1870), bayerischer
Innenminister und Gesandter; er war von 1832
bis 1837 unter König Ludwig I. Staatsminister
des Inneren und ab 1843 Staatsrat im außerordentlichen Dienst; 1846/47 bevollmächtigter
Minister am Hof in Paris; 1847/48 Ministerverweser des Staatsministers des Königlichen Hauses, außerdem von 1849 bis 1862 Mitglied der
Zweiten Kammer des Landtags; Ehrenbürger der
Stadt München.
Offenbachstraße,Pasing *1947: Jacques Offenbach (1819-1880), französischer Komponist; ab
1850 Kapellmeister, von 1855 bis 1863 Leiter
der eigenen „Bouffes-Parisiens“-Bühne, wo
1858 „Orpheus in der Unterwelt“, das Urbild der
satirischen Operette, uraufgeführt wurde; vereinsamt und krank komponierte er 1880 die
Oper „Hoffmanns Erzählungen“, sein letztes
Meisterwerk unter über 100 Bühnenwerken.
Ohlmülllerstraße,Au *1874: Daniel (Joseph Daniel) Ohlmüller (1791-1839), Architekt; hatte
von 1819 bis 1830 unter der Oberleitung von
Klenze die Aufsicht beim Bau der Glyptothek,
wurde 1835 Regierungsbaurat: war der Erbauer
der neugotischen Mariahilfkirche in der Au
(1831 bis 1839, von Ziebland vollendet); beteiligt an der Wiederherstellung von Schloss Hohenschwangau; König Ludwig I. ließ seine Büste
in der Ruhmeshalle über der Theresienwiese
aufstellen.
Ohmstraße, Schwabing *1991: Georg Simon
Ohm (1789-1854), Physiker; seit 1849 Professor
für Physik an der Universität München; entdeckte unter anderem 1826 das nach ihm benannte Ohmsche Gesetz (Einheit des elektrischen Widerstandes) und gab in der Schrift „Die
galvanische Kette mathematisch bearbeitet“
(1827) eine Theorie der elektrischen Leitung, in
der auch die Gesetze der Stromverzweigung
formuliert sind. 
Olgastraße, Neuhausen *1900: Olga (russische
Form von Helga), benannt nach der Heiligen
der russisch-orthodoxen Kirche und ersten Christin auf dem Fürstenthron von Kiew, der Fürstin
Olga (um 890-969), Gemahlin des Fürsten Igor
von Kiew, die nach dessen Tod (945) während
der Minderjährigkeit ihres Sohnes Swjatoslaw
regierte, die Verwaltung des Kiewer Reiches organisierte und sich um 950 in Konstantinopel
taufen ließ.
Ollenhauerstraße,Neuperlach-Zentrum *1973:
Erich Ollenhauer (1901-1963), Politiker (SPD);
war von 1928-1933 Vorsitzender der Sozialistischen Arbeiterjugend; ging 1933 mit dem Parteivorstand ins Exil nach Prag, 1938 nach Paris,
1940 nach London, kehrte 1946 aus der Emigration zurück, von 1946 bis 1952 war er SPD-
Vorsitzender und trat als Kritiker der Politik der
Regierung Adenauer hervor; er wirkte maßgeblich bei der Erarbeitung des Godesberger Programms (1959) mit, das die Wandlung der SPD
von der Arbeiterpartei zur Volkspartei bewirkte.
Olof-Palme-Straße,Messestadt Riem *1996: Olof
Palme (1927-1986), Politiker, schwedischer Sozialdemokrat; war von 1969 bis 1976 schwedischer Ministerpräsident, ein entschiedener Verfechter der Abrüstung, setzte sich für den
Frieden sowie die Verbesserungen der Lebensbedingungen der Menschen in der Dritten Welt
ein; er wurde 1986 in Stockholm ermordet.
Olschewskibogen,Hasenbergl *1987: Willi Olschewski (1871-1943), Mitbegründer einer kommunistischen Widerstandsgruppe in München,
der so genannten Hartwimmer-Olschewski-
Gruppe, wurde 1943 verhaftet und während der
Untersuchungshaft in Stadelheim umgebracht;
auch sein Sohn Willi Olschewski (1902-1944),
ebenfalls Mitglied der Widerstandsgruppe, wurde 1944 in Stadelheim als „Hochverräter“ hingerichtet.
O
16 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Oberanger (früher auch Rossmarkt oder Gansbühel), Altstadt *vor 1300: Anger ist die ehemalige
Flurbezeichnung für die im Süden Münchens
unmittelbar vor der ersten Stadtmauer gelegenen Wiesen und Felder; den mittelalterlichen
Quellen zufolge ist mit „Anger“ der heutige 
St.-Jakobs-Platz gemeint; vom eigentlichen Anger aus wurden dann die Unterscheidungen wie
„oberer“ und „unterer“ Anger vorgenommen.
Oberländerstraße,Sendling *1890: Oberländer
oder Oberlandler war eine alte Bezeichnung für
die Bewohner des bayerischen Oberlandes; die
Straße erhielt ihren Namen zur Erinnerung an
die Teilnahme der Oberländer am Aufstand der
bayerischen Bauern 1705 gegen die österreichische Besetzung.
Occamstraße, Schwabing *1891: Wilhelm von
Occam, eigentlich Ockham (um 1300-1349/50),
englischer Philosoph, Franziskanermönch und
kirchenpolitischer Schriftsteller; geriet mit seinen Lehren in Gegensatz zum Papsttum; er lebte dann unter dem Schutz von Kaiser Ludwig
dem Bayern in München und verteidigte dessen
Rechte gegen die Päpste in Avignon in mehreren Streitschriften; er war in der Münchner
Franziskanerkirche (1802/02 abgetragen) beigesetzt.
Odeonsplatz, Altstadt/Maxvorstadt *1827: Nach
dem Odeon, ein für Konzerte und für die Musikschule nach Plänen von Leo von Klenze 1826
bis 1828 errichteter Bau am Südende der Ludwigstraße; das von König Ludwig I. in Auftrag
gegebene Bauwerk war u. a. mit Fresken von
Kaulbach, Eberle und Anschütz geschmückt; es
wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört:
beim Wiederaufbau des Gebäudes, in dem sich

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Opitzstraße, Herzogpark *1914: Martin Opitz
von Boberfeld (1597-1639), Dichter; er wurde
1625 von Kaiser Ferdinand II. in Wien zum
Dichter gekrönt, nachdem ein Jahr vorher sein
Hauptwerk „Das Buch von der deutschen Poeterey“ erschienen war; als Diplomat in schlesischen und polnischen Diensten tätig; er schrieb
deutsch und lateinisch, geistliche und weltliche
Dichtung, forderte eine der westeuropäischen
Literatur gleichrangige deutsche Kunstdichtung
(„Teutsche Poemata und Aristarchus wider die
Verachtung Teutscher Sprache“, 1624),
Orleansstraße,Haushausen *um 1872: Nach Orléans, der französischen Stadt am nördlichsten
Bogen der Loire, Verwaltungszentrum des Departments Loiret (einst Bischofssitz, Residenz
der Kapetinger; die Befreiung des belagerten Orléans durch Jeanne d’Arc brachte 1429 die
Wende im Hundertjährigen Krieg gegen England zugunsten Frankreichs); die Benennung erfolgte in Erinnerung an die Einnahme der Stadt
im deutschfranzösischen Krieg am 11. Oktober
1870, an der auch bayerische Truppen beteiligt
waren.
Oskar-Maria-Graf-Ring,Neuperlach *1971:
Oskar Maria Graf (1894-1967), bayerischer
Schriftsteller; hatte seinen literarischen Durchbruch 1927 mit seinem autobiografischen Bekenntnisbericht „Wir sind Gefangene“; Aufsehen erregte Graf 1933 mit seinem Protest
„verbrennt mich!“ an die Nationalsozialisten,
die ihn als Blut- und Bodenautor missbrauchen
wollten; in der Emigration (Wien, Brünn, New
York) vollendete Graf sein zweites Hauptwerk
„Das Leben meiner Mutter“ (1940-1946); er
schrieb sozialkritische Romane, Erzählungen,
Kalendergeschichten, Gedichte und Autobiografisches („Gelächter von außen“, 1966), ein Gesamtwerk, in dem „die kleine Welt selten so
gültig für die große eingestanden ist“ (Thomas
Mann).
Oskar-von-Miller-Ring,Maxvorstadt *1955: Oskar
von Miller (1855-1934), Ingenieur; organisierte
1882 die erste deutsche Elektrizitätsausstellung in
München, gründete 1890 ein Ingenieurbüro für
Energiewirtschaft in München; die Gründung des
„Deutschen Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik“ (1903) in München
geht auf seine Initiative zurück; er erbaute von
1918 bis 1924 das Walchensee-Kraftwerk; Ehrenbürger der Stadt München.
Ossingerstraße,Kurparksiedlung *1947: Ossinger
hieß ein altes Münchner Ratsherrengeschlecht
des 17./18. Jahrhunderts.
Osterwaldstraße,Schwabing/Freimann *1891:
Peter von Osterwald (1718-1778), Staatsmann;
trat 1745 in die Kanzlei des Reichsstiftes St.
Emmeram (Regensburg) ein, wurde 1756 Geheimer Kabinettsekretär des Fürstbischofs Johann
Theodor; 1759 Gründungsmitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften: seit 1761
dann von Kurfürst Max III. Joseph zum weltlichen Direktor des Geistlichen Rats ernannt
und in dieser Funktion Initiator staatskirchenrechtlicher Reformen in Bayern mit dem Ziel,
das Kirchenvermögen unter Staatsaufsicht zu
stellen.
Ottilienstraße,Neutrudering *1933: Nach der hl.
Ottilie (Odilia; um 660-720) Patronin des Elsass,
die nach der Legende blind geboren und nach
der Taufe sehend wurde.
Otto-Hahn-Ring, Neuperlach-Süd *1971: Otto
Hahn (1879-1968), Chemiker; von 1910 bis
1934 Professor an der Universität Berlin, ab
1912 Mitarbeiter und von 1928 bis 1942 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Chemie
in Berlin-Dahlem, von 1948 bis 1960 Präsident
der Max-Planck-Gesellschaft; er arbeitete ab
1907 mit Lise Meitner zusammen und entdekkte nach Vorarbeiten von L. Meitner zusammen mit F. Strassmann die Spaltung von
Urankernen bei Neutronenbestrahlung (Kernspaltung), wofür er nach Kriegsende den Nobelpreis für Chemie des Jahres 1944 verliehen
bekam; 1955 initiierte er die „Mainau Deklaration“, in der mehrerer Nobelpreisträger vor den
Gefahren der Atomenergie warten; er unterzeichnete auch die Göttinger Erklärung von 18
deutschen Atomphysikern gegen die Ausrüstung der Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen.
Ottostraße, Maxvorstadt *um 1880: Prinz Otto
von Bayern (1815-1867), zweitältester Sohn
König Ludwigs I. verheiratet ab 1836 mit
Amalie von Oldenburg; er wurde auf Vorschlag
der Großmächte am 8. August 1932 von der
griechischen Nationalversammlung zum König
von Griechenland gewählt, die Thronbesteigung erfolgte am 6. Februar 1833 (bis zu seiner Volljährigkeit im Jahr 1835 führte ein Regentschaftsrat die Regierung); 1844 musste der
König eine Verfassung gewähren; er wurde am
22. Oktober 1862 durch eine Militärrevolte gestürzt und zum Verlassen des Landes gezwungen.
Otto-Wartburg-Straße, Gerberau *1991: Otto
Wartburg (1883-1970), Biochemiker; die Entdeckung des Atmungsferments Eisenoxygenase
und die Aufklärung über dessen Konstitution
und Funktion der Zellatmung brachte ihm
1931 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin; 1954 veröffentlichte er Aufsehen erregende Forschungsergebnisse, die sich mit der
Entstehung von Krebszellen beschäftigten.
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17TAXIKURIER

Seite 18

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Leserbriefe/Forum
Glückwunsch und Vorschläge
Glückwunsch zum neuen Outfit des Kuriers!
Leider ist das, was man darin lesen kann, derzeit meist nicht so erfreulich (ausgenommen
den Testsieger diesen Monats!).
Da ich über die Hintergründe und Fakten nicht
genug informiert bin, um mir ein dezidiertes
Urteil über die laufenden Auseinandersetzungen zu erlauben, beschränke ich mich darauf,
den Stil zu kritisieren, in dem diese, auch im
Kurier, geführt werden. Wer gute Argumente
hat, braucht keine Polemik und ein altes
Sprichwort sagt: „Wo Rauch ist, ist auch Feuer.“ Das Bild, das unser Gewerbe und unsere
Gewerbevertretung zurzeit in der Öffentlichkeit
abgibt, ist alles andere als berauschend.
Schadensbegrenzung und die Fähigkeit zur
selbstkritischen Aufarbeitung der vergangenen
„Fehlentwicklungen“ inklusive eines Austauschs der „Entwicklungsingenieure“ wären
jetzt wünschenswert. „Mir san mir und mir
samma de mehran“ hilft uns jetzt nicht weiter.
Doch genug gejammert, jetzt noch eine Bitte
an die Redaktion: Besteht die Möglichkit, dass
man die „offiziellen“ Mitteilungen und Verlautbarungen in der Mitte des Heftes auf ein
oder mehrere Doppelseiten so anordnet, dass
der interessierte Unternehmer sie herausnehmen, sammeln und abheften kann.
Man hätte dann eine Sammlung zum Nachschlagen der aktuellen Vorschriften und Regelungen parat.
In diesem Sinne und mit freundlichen kollegialen Grüßen.
Helmut Poschenrieder, Taxi 3478
Schnitzer
Nun erst mal das überfällige Lob für die Neugestaltung des TAXIKURIER, ohne auf die bekannten Details einzugehen.
In der Oktober-Ausgabe ist Euch bei den 
Straßennamen und ihrer Herkunft ein kleiner,
aber übler Schnitzer passiert: Die Maximilianstraße rührt nicht von König Max. I. her,
sonderm von König Max. II.! Dieser wollte eine
Straße bauen (lassen, von Bürklein realisiert),
die sich samt und sonders von den Straßen
seiner Vorgänger unterscheidet, insofern gab
er den Auftrag einen völlig neuen, anderen Stil
zu reüssieren. Bürklein nannte das Ergebnis
Neogotisch-englisch-holländisch. Diese gewagte und gelungene Konstruktion wurde
auch nach Max. II. nirgendswo derart nachgebaut. König Max. I. ließ die Brienner Straße
bauen bis zum Karolinenplatz (inkl.). Für Details darüber stets zu diensten, 
mit genossenschaftlichem Gruß: 
Stephan Gehr, Taxi 465 (Fahrer),
Taxi-Guide, Anti-Isarfunk-Division, 
Offensivkommando
Erfahrungen mit der AOK
Anfang August ‘05 hatte ich einen ganz gewöhnlichen Durchschnittsauftrag angenommen. Eine Patientin von der Deckerklinik in
die Mondstraße. Fahrpreis 16 Euro.
Eine ärztliche Verordnung mit Freistellung von
der Eigenbeteiligung lag vor.
Am selben Tag versandte ich noch die Rechnung mit der Verordnung an die AOK. Nach 6
Wochen ohne Zahlungseingang erkundigte ich
mich telefonisch nach dem Grund für die fehlende Zahlung. Zu meinem Entsetzen sagte
man mir, es läge der AOK keine Rechnung vor.
Ich schickte also nochmal ein Duplikat der
Rechnung an die AOK.
Eine Woche später erhalte ich von der AOK
meine erste Rechnung samt Verordnung und
einem Kurzbrief: Bezahlung wird abgelehnt, da
die Beförderung nicht medizinisch relevant sei.
Erneuter Anruf bei der AOK mit der Bitte um
Erklärung der Sachlage. Das scheint mir zwar
plausibel, aber was nützt das, wenn ich kein
Geld bekomme. So bat ich um nochmalige
Prüfung, was man mir auch zusagte. Nach einer weiteren Woche – wieder kein Geld. 
Erneuter Anruf meinerseits bei der AOK; hier
sagt man mir zu meiner Überraschung: „Ja ohne Verordnung können wir gar nichts machen.“ Also schicke ich die Verordnung wieder
in guter Hoffnung zur AOK. Kein Geld! Nach
einem weiteren Anruf sagt man mir, es sei
nicht klar, ob die Beförderung medizinisch relevant sei, aber man will es nocheinmal prüfen. Geduldig warte ich noch eine Woche,
dann bekomme ich Rechnungsduplikat und
Verordnung zurück, samt Kurzbescheid: 
„Kostenübernahme abgelehnt“ . 
Gesamtdauer des Vorgangs 9 Wochen.
Fazit: Die AOK sollte als kompetenter Saftladen
am besten mit Zitronensaft handeln.
Und ein Tipp an die Kollegen: AOK-Patientenfahrten, die nicht von der Genossenschaft vermittelt werden, nur mit schriftlicher Genehmigung durchführen.
Matthias Hoerburger, 
Taxi 729
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift
und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen.

Seite 19

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Letzte Meldung
Leidvolle Erfahrungen mit dem 
Autohaus Thaller beim Taxikauf
Am 08.09.05 entschloss ich mich, nachdem
mir eine Lieferung vor dem Oktoberfest zugesagt wurde, beim Autohaus Thaller in München, Dülferstraße, einen Hyundai Trajet zu
kaufen. 
Die rechtzeitige Auslieferung klappte nicht und
das mündliche zugesagte Rücktrittsrecht vom
Vertrag wurde mir verweigert.
Als am 06.10.05 das Fahrzeug endlich zur Verfügung stand, wollte ich es zulassen, aber der
KFZ-Brief wurde mir nicht ausgehändigt. Hr.
Thaller bestand darauf, eine Person aus seinem
Hause mitzuschicken.
Beim ersten vereinbarten Termin wartete ich
1,5 Stunden beim KVR, aber es kam niemand.
Beim zweiten Termin musste ich die ca. 75
Jahre alte Mutter von Herrn Thaller am Autohaus abholen und zur Zulassung lotsen. Von
der Zulassung zurück, wurde mir das Auto
endlich übergeben und ich wollte fahren, aber
dann wurde mir eröffnet, ich müsse erst noch
eine Rechnung in Höhe von 113,10 Euro für
Zulassungsdienste bezahlen, die ich nicht in
Anspruch genommen hätte.
Ich weigerte mich. 
Daraufhin stellte H. Thaller einen Lehrjungen
vor das Auto, sodass ich nicht wegfahren
konnte.
Erst durch das Einschalten eines Rechtsanwaltes ist es mir dann endlich am 8. November
gelungen, mein Fahrzeug in Empfang zu nehmen. Ich werde in Zukunft sicherlich kein Taxi
mehr bei der Fa. Thaller kaufen.
Willi Lebert, München

Seite 20

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20 TAXIKURIER
Titelthema
Lotusduft und Curryschärfe
Die Asiaten kommen. Unaufhaltsam erobern sie die Stadtviertel. Die Küche des fernen Ostens liegt imTrend. Dabei wird es
immer schwieriger, den Überblick zu wahren. Auch die Qualität hält mit der Schnelle der Neueröffnungen nicht immer
stand. Damit Sie für sich selbst und für ihre Fahrgäste gut informiert sind, stellt der TAXI-KURIER ein paar Lokale vor, die
Sie guten Gewissens empfehlen können.
Das Faszinierendste an der asiatischen Küche ist ihre immense
Vielfalt. Gerade in diesen Küchen
herrscht ein ungeheuerer Respekt vor
der Nahrung und ihrer Zubereitung
als solches vor. 
Die indische Küche
Indiens lange Tradition des Gewürzhandels, die letztlich zur Eroberung
und Kolonisation des Landes geführt
hat, spiegelt sich in der Küche des
Landes wider. Diese Küche ist berühmt für ihre Mischung aus exotischen Gewürzen, Kräutern, Fleisch,
Gemüse und Getreide. Indische Gerichte sind ein Feuerwerk aus Zutaten
und Geschmacksrichtungen, geheimnisvoll scharf und herrlich fein. Heute wird die indische Küche als eine
der abwechslungsreichsten der Welt
gefeiert. Indische Restaurants finden
sich weltweit in allen größeren Städten, und überzeugte Gourmets besuchen sie mit wachsender Leidenschaft. In Indien misst man allen
Mahlzeiten eine gleichgroße Bedeutung bei. Der Inder geht gern in Restaurants. Diäten begegnet er mit viel
Misstrauen, weil freiwilliges Hungern
traditionell mit Geringschätzung angesehen wird. Dagegen bekommen
Menschen meist Komplimente, wenn
sie „gesund“, das heißt recht füllig
aussehen. Und das Zunehmen fällt
bei dem leckeren Angebot nicht
schwer.
Die chinesische
Küche
Ein Viertel der Weltbevölkerung ernährt sich ausschließlich von chinesischer Küche. Dabei gibt es eigentlich
„die“ chinesische Küche nicht, sondern nur die großen Regionalküchen,
nach denen das riesige Reich aufgeteilt ist: Der Norden (Beijing), der Süden (Canton), der Osten (Shanghai)
und der Westen (Hunan und Sichuan).
Trotz der vielen regionalen Unterschiede zeigt sich Chinas Küche in
einem geschlossenen Bild. Das liegt
an den einzigartigen Kochtechniken,
Düften, Zutaten und der unverwechselbaren Philosophie dieser Küche.
Die Unterschiede zwischen der chinesischen und anderen Esskulturen
liegen nicht nur in der Zubereitung,
sondern auch in der Art, wie geges-

Seite 21

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21TAXIKURIER
sen wird. Eine normale Mahlzeit ähnelt immer einem Buffet, egal ob zuhause oder im Restaurant. Alle Gerichte werden in die Mitte des Tisches
gestellt und jeder bedient sich selbst.
Niemals wird man einer Person ein
einzelnes Gericht vorsetzen.
Die japanische
Küche
Gerade die japanische Art des Kochens hat viel mit Lebensphilosophie
zu tun. Das Interesse an Gesundheit,
Spiritualität und ästhetischer Präsentation findet sich gerade in dieser
Küche. Gutes Essen hat nach japanischem Verständnis Lebensenergie. Je
frischer und energiereicher die Nahrung, desto mehr Kraft. Die Vorstellung, dass Ernährung die Gesundheit
beeinflusst, ist einige tausend Jahre
alt. Dieses Wissen hat seinen Ursprung in der alten taoistischen Ernährungslehre. Ganz so kompliziert
es es nicht, ein Sushi zu essen, doch
ist die Frische des Produkts ganz entscheidend.
Die thailändische
Küche
In Thailand gilt eine Faustregel: Die
Hälfte aller Thais kocht, die andere
Hälfte ißt. Vom Aufstehen bis zum
Einschlafen. Ständig wird gebruzzelt,
gegart, gedämpft und mit Hingabe
gegessen. Die Grundlage thailändischer Kochkunst beruht auf den drei
Säulen, Reis und Nudeln, Pasten und
Saucen, Kräuter und Gewürze. Und
daraus werden, auch in München,
ganz fantastische Kreationen und Geschmackserlebnisse gezaubert. (PG)
Kulinarische Asienreise durch München (alphabetische Reihenfolge):
ASIATISCH
Hong Kong Bar: Kapuzinerstr. 39,
Isarvorstadt, Tel. 201 02 05; geöffnet:
So-Do 18-1 Uhr, Fr/Sa 18-3 Uhr.
Auch wenn der Raum von einer riesigen Bar dominiert wird, sollte man
nicht nur in köstlichen Cocktails
schwelgen, sondern sich auch an den
originellen Köstlichkeiten versuchen.
Von Dim Sum bis zu Thai- und China-
Klassikern, hat jedes Gericht hier
seine besondere Note. Das Ambiente
versetzt einen in eine andere Welt.
Mangostin: Maria-Einsiedel-Str. 2,
Thalkirchen, Tel. 723 20 31; geöffnet:
Mo-Sa 11.30-1.00 Uhr, So 11-1 Uhr.
Mit Lemon Grass, Keiko und Papa
Joe’s Colonial Bar der Asia-Tempel
der Superlative. Spitzenküche in tollem Ambiente. Die meisten Zutaten
werden frisch aus Asien eingeflogen,
was sich natürlich im Preis niederschlägt. Trotzdem fällt die Auswahl
immer schwer. Wer viel probieren
will, der liegt mit dem Business-
Brunch richtig, 15,90 Euro. Das
Highlight ist allerdings der Sonntagsbrunch (11-15 Uhr, 42 Euro). Nicht
preiswert, aber jeden Cent wert. 
Die Vielfalt ist exorbitant. Da zeigt

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Patron Joseph Peter sein asiatisches
Händchen.
Trader Vics: Promenadeplatz 2-6, im
Hotel Bayerischer Hof, Zentrum, 
Tel. 212 09 95; geöffnet: täglich von
17.00 - 3.00 Uhr.
Seit 1971 hat das Traditionslokal
nichts von seiner Klasse verloren. Im
Gegenteil: Die Speisekarte reicht heute von Polynesien bis Indien. Die beliebtesten Gerichte sind Spareribs aus
dem chinesischen Holzfeuerofen
(sensationell), Thai Satay (gegrillte
Geflügelspießchen), indonesisch marinierter Lammrücken mit Mangochutney (zergeht auf der Zunge) oder
Singapore Noodles mit Shrimps. Dazu der immer liebenswerte Maitre
Sangha Thompratoum. Mit den
exotischen Cocktails ist das schöne
Kellerlokal eine feste Größe in der
Münchner Gastronomie.
CHINESISCH 
Kam Yi: Rosenheimer Str. 32, Haidhausen, Tel. 448 13 66; geöffnet:
täglich von 11.30-23.30 Uhr.
Das erstaunliche an chinesischen
Lokalen ist der Unterschied zwischen
ungenießbar und absolute Spitzenklasse. Wer in der chinesischen Küche nicht so zuhause ist, für den ist
es meist ein guter Maßstab, wo viele
Chinesen essen. Die meisten haben
zwar keine Tischmanieren, aber von
der Qualität des Essens verstehen sie
etwas. Und deswegen ist es nicht verwunderlich, dass hier regelmäßig
zwei Drittel der Gäste Chinesen sind.
In dem großzügigen Restaurant
herrscht immer reger Betrieb. Denn
Chinesen essen am liebsten den ganzen Tag. Und das müssen sie auch,
wenn sie auch nur einen kleinen Teil
der schier unendlichen Auswahl und
ausgefallenen Spezialitäten probieren
möchten. Am besten man kommt öfters. Abends gibt es ohne Reservierung kaum ein Plätzchen.
Mandarin: Ledererstr. 21, Zentrum,
Tel. 22 68 88; geöffnet: täglich 
von 11.30 – 15.00 Uhr und 
17.30 – 23.00 Uhr.
Hier wird autentisch gekocht, wie im
Reich der Mitte. Ob Schweineohren
oder andere traditionelle Gerichte,
hier bekommt man sie. Geschmacksverstärker oder Geliermittel sind hier
unbekannt und auch nicht nötig.
Trotz aller Autensität ist alles sehr
bekömmlich und das erfreuliche:
auch angenehm preiswert.
Mao: Schleißheimer Str. 92, Maxvorstadt, Tel. 54 35 67 12, geöffnet:
täglich 11.30 – 14.30 Uhr und 
17.30 – 23.30 Uhr.
Die Räume ohne chinesisches Chi-
Chi, eine frische Küche, die scharfe
Alternativen bietet und so interessant
ist, dass man mit der All-You-Can-
Eat-Variante nichts falsch machen
kann. Eine echte Entdeckung!
INDISCH
Ganga: Baaderstr. 11, Gärtnerplatzviertel, Tel. 201 64 69, geöffnet: 
Mo-Fr 11.30 – 15.00 Uhr und 17.30 –
24.00 Uhr, Sa/So 17.30 – 24.00 Uhr.
Von außen eher unspektakulär, überzeugt nicht nur der geschmackvolle
Gastraum, sondern die wirklich ausgezeichneten Speisen. Die traditionellen Curries könnte man rauf- und
runteressen so schön und so scharf
ist die große Auswahl. Am Publikum
kann man erkennen, dass indische
Küche gerade bei jungen Leuten sehr
beliebt ist. 
Taj Mahal: Nymphenburger Str. 145,
Neuhausen, Tel. 12 00 70 50, geöffnet: Mo-Sa 11.30 – 14.30 Uhr und
17.30 – 24.00 Uhr, So/Feiertag 
11.30 – 24.00 Uhr.
In dem stilvollen Ambiente taucht
man schnell in eine andere Welt ein
und man fühlt sich wie ein Maharadscha. Zu den beliebtesten Gerichten
zählen die zarten Tandoori-Grill-Spezialitäten. Die werden von einem
Spezialkoch aus der indischen Heimat
im original indischen Holzkohle-
Lehmofen zubereitet. Die zart marinierten und fein gewürzten Fleisch-,
Fisch- und Gemüseportionen werden
entweder auf einem Spieß oder in einer Pfanne auf dem offenen Feuer
minutiös zubereitet. Aber auch den
Vegetariern bietet das Taj Mahal eine
reichhaltige Auswahl an Gemüse-
Spezialitäten. Das aufmerksame und
freundliche Personal erklärt allen
Gästen gerne die Besonderheiten der
indischen Küche.
Sangam: Franz-Joseph-Str. 28,
Schwabing, Tel. 34 02 32 15,
geöffnet: Mo-Fr 11.30 – 14.30 Uhr
und 17.30 – 1.00 Uhr, Sa/So 11.30 –
1.00 Uhr.
Essen wie die Maharadschas ist hier
22 TAXIKURIER
Speisen wie die Mahardschas:
SANGAM SANGEET
Indische Restaurants
tägl. 11.30-14.30 & 17.30-1.00 Uhr
Tel. 089/34 02 32 15
Fax 089/38 38 09 50
Franz-Josef-Str. 28 · 80801 Mü-Schwabing
3/6 „Giselastraße“
2./3.12. von 18.00-24.00 Uhr 
Indisches Buffet mit Live Musik
tägl. 11.30-24.00 Uhr
Tel. 089/28674557
Fax 089/28674558
Brienner Str. 10 · 80333 München-City
3/4/5/6 „Odeonsplatz“

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23TAXIKURIER
das Programm. Da die wenigsten von
uns schon mal das Glück hatten ein
indischer Fürst zu sein, muss man
eben hoffen, dass sie Ahnung vom
Essen haben. Wo so aufgetischt wird,
da ist man gerne Maharadscha oder
auch Großmogul. Die Köstlichkeiten
lassen einen sowieso nur noch an das
eine denken: Hoffentlich hört es
nicht auf. Egal ob Chicken-Tandoori
oder die grandiose Spezialität Mutton
Nilgiri, vom Essen verstehen die Fürsten was.
Sangeet: Briennerstr. 10, Zentrum,
Tel. 28 67 45 57, geöffnet: täglich
11.00 –24.00 Uhr.
Die sinnenberauschende Würzmischung der Ente Sangeet, eine Spezialität des Chefkochs, oder beim Mango-Chicken, offenbart die ganze
Vielfalt indischer Kochkunst. Die
Auswahl an Geflügel, Fisch und vegetarischen Gerichten ist nicht nur
eindrucksvoll, sondern lässt einen
das Wasser im Mund zusammenlaufen. Kein Wunder, dass das hübsche
Restaurant stets gut besucht ist.
JAPANISCH 
Mitani: Rablstr. 45, Haidhausen, 
Tel. 448 95 26, geöffnet: Di-Sa 12.00
– 14.30 Uhr, Mo-So 18 – 24 Uhr.
Der Luxus-Japaner mit Zen-Atmosphäre. Perfekter Service und vornehme Zurückhaltung. Sushi-Variationen
von 25,- Euro aufwärts. Tipp: Freitag
und Samstag ab 22.30 Uhr alle Gerichte zum halben Preis.
Kyoto Running Sushi: Heimeranplatz
2, Westend, Tel. 500 78 998, geöffnet: täglich von 11.30 – 14.30 und
17.30 – 23.30 Uhr.
Das Familienunternehmen hat lange
Münchner Tradition. Schon der
Großvater hat in den 20er Jahren in
München gelebt. Sushi am laufenden
Band ist hier Programm. Sagenhaft
günstig sind die „All you can eat“-
Angebote. Mittags kostet es von
Montag bis Samstag gerade mal 9,90
Euro, an Sonn- und Feiertagen 11,90
Euro und abends 18.90 Euro. Aber
nicht nur Sushi kommt auf den Laufbändern entgegen, auch Teigtaschen,
Fleischspieße, Gemüsevariationen,
Muschelgerichte, Desserts und vieles
mehr. Das oberste Gebot: Qualitativ
hochwertige Zutaten. Viele Sushi Gerichte gibt es auch zum mitnehmen
in der praktischen Benton-Box.
Sasou: Marienplatz 28, Zentrum, 
Tel. 26 37 01, geöffnet: täglich 
11.00 – 22.00 Uhr.
Die fleißigen Sushi-Meister haben
hier alle Hände voll zu tun und sind
trotzdem immer gut gelaunt. Neben
Sushi sind die Suppen erwähnenswert, die mit vier verschiedenen Nudelsorten bestellt werden können. 
Sushibar: Marschallstr. 2, Schwabing,
Tel. 388 99 606., geöffnet: Mo-Fr
11.30-14.30 Uhr, Mo-So 18 – 1 Uhr,
Fr-Sa 17 – 1 Uhr.
Sushi-Kreationen der Extra-Klasse.
Dafür sorgen echte (!) Sushi-Meister,
keine angelernten. Nicht nur Gaumen-, sondern auch Augenschmaus.
Hier stimmt das Desgin des Lokals
mit dem Design auf dem Teller. Aber
nicht nur Sushi sollte man hier essen,
auch andere japanische Spezialitäten
verbreiten Hochgenuss, z.B. die dicke
Weizennudelsuppe Udon. Extra Mittagskarte! Auch das Weinangebot ist
stattlich und besticht ebenfalls durch
Qualität. Da die 40 Plätze schnell
besetzt sind, kann man auch den
Homeservice (Tel. 30 00 51 50) sehr
empfehlen. Ganz neu: Jetzt gibt es
die Sushibar auch auf der Schwanthalerhöhe, Heimeranstr. 37, Rückgebäude, Tel. 51 26 29 51. Sonntag ist
hier Ruhetag.
THAILÄNDISCH
Ruen Thai: Kazmairstr. 58, Westend,
Tel. 50 32 39, geöffnet: Mo-Mi 12.00
– 14.30 Uhr und 18 –24 Uhr, Do-So
18 – 24 Uhr. 
➜
Japanisches 
Spezialitäten-Restaurant
Heimeranplatz 2
80339 München
Tel.: 089/50 07 89 98
www.kyoto-sushi.de
täglich geöffnet:
von 11.30 –14.30 Uhr und 17.30 –23.30 Uhr
Hesseloher Straße 7
80802 München
Telefon 0 89/34 68 30
Öffnungszeiten:
Die. bis So. 18.00 bis 24.00 Uhr
Montag Ruhetag

Seite 24

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24 TAXIKURIER
asiatische Einrichtungsgegenstände
und liebevolle Details wie z.B. Bambusbesteck tragen neben der zum Teil
sehr leckeren Kochleistung zum überzeugenden Gesamteindruck bei.
Allerdings nicht ganz preiswert.
Thailand: Hesseloherstr. 7, Schwabing, Tel. 34 68 30, geöffnet: Di-So
18 – 1 Uhr, Montag Ruhetag. 
Das Thailand gehört zu den ältesten
und besten thailändischen Spezialitäten-Restaurants in München. Die
Vielfalt der Küche ist an die gastronomische Isan-Region, im Nordosten
Thailands, ausgerichtet. Ausgesuchte
Weine, die auf die Küche abgestimmt
sind, ergänzen das kulinarische Erlebnis. Unbedingt probieren: Der Mai
Thai zählt zu den besten der Stadt.
Hier können auch Betriebs- und
Weihnachtsfeiern abgehalten werden.
Tung Thong: Barerstr. 68, Maxvorstadt, Tel. 27 34 98 75, geöffnet: 
Mo-Fr 11.30 – 15.00 Uhr, Mo-So
17.30 – 24.00 Uhr.
Seit 2003 bewirtet Frau Attawanich
die Gäste mit original thailändischer
Küche. Dabei wird auf persönliche
Geschmackswünsche eingegangen
und variabel zubereitet. Mit viel Engagement versucht sie das Preis-
Leistungsverhältnis in der Balance zu
halten. Montag bis Freitag gibt es ein
Mittagsmenü zum „All you can eat“-
Preis für 6,80 Euro.
Yum: Utzschneiderstr. 6, Zentrum,
Tel. 23 23 06 60, geöffnet: täglich 
18 – 1 Uhr.
Neben dem wunderschönen Ambiente mit traditioneller Thai-Schnitzerei
und geschmackvoller Blumendekoration sind es die köstlichen Kochkreationen wie Krokodil in Kokosnussmilch, die immer wieder aufs Neue
begeistern. Ein lauschiges Plätzchen
thailändischer Kochkunst.
KOREANISCH
Zum Koreaner: Nymphenburger Str.
132, Neuhausen, Tel. 18 98 59 93,
geöffnet: täglich von 18 – 24 Uhr.
Koreas saftige Speisen werden traditionell mit vielen kleinen Beilagen
serviert. Und dann kommt noch die
Würze dazu. Scharf, schärfer, höllisch
scharf – das kriegt jeder selbst raus.
Empfehlenswert: Der berühmt-berüchtigte Schweinebauch oder „Yukesang“, eine Suppenspezialität, die in
diversen Schälchen und Töpfchen
serviert wird. (PG)
Seit Jahren wird im Ruen Thai auf
absolutem Spitzenniveau gekocht.
Hier kann man zwischen pikanten
Hummerkrabben, Kalbsleber in Currysauce, scharf gebratener Hirschlende in Kräuter-Zitronengras-Sauce
schwelgen und immer wieder neue
Aromaexplosionen erleben. Dazu
sucht ihnen Patron Anuchit Chetah
den passenden Wein aus, denn es
gibt keinen, der die Harmonie zwischen thailändischer Küche und exzellenten Tropfen besser kennt als er.
Immer wieder ein Vergnügen. 
Thaifoon: Frauenplatz 7, Zentrum,
Tel. 29 19 45 45, geöffnet: Do-Sa 
11 – 3 Uhr, So-Mi 11 – 1 Uhr.
Seine Liebe zu Thailand merkt man
Gastronom Michi Beck an. Original
Öffnungszeiten: 11
30
– 15
00
,1 7
30
– 24
00
Mittagsbuffet für nur 6,80 €
Soviel Sie essen wollen, auch zum Mitnehmen.
Barerstr. 68/Ecke Schellingstr.
Tel.: (0 89) 27 34 98 75
Gärtnerstr. 60, 80992 München,
T el.: 14390620, www.club-pompadour.de
täglich von 2000 -6 00 Uhr geöffnet
Jeden Dienstag von 20 00 -2 400 T axi-Essen.
EROTIKCLUB mit Table Dance
Bist Du in München on T our –
dann besuch das Pompadour

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25TAXIKURIER
„Ich brauch eine betriebsärtzliche Untersuchung.“ „Da gehst’ zum Hingerle!“ „Meine
Sehfähigkeit sollte ich auch mal wieder überprüfen lassen!“ „Da gehst’ auch zum Hingerle!“
„Und einen Sicherheitsbeauftragten brauch’ ich
auch!“ „Da gehst’ erst recht zum Hingerle!“
Werbung, wie sie für den Falk-Plan gemacht
wird, braucht Dr. Manfred C. G. Hingerle
eigentlich nicht. Aber ebenso wie der Falk-
Stadtplan gehört der Doktor zum Taxigewerbe.
Er ist das medizinisch-bayerische Urgestein in
dieser Branche. Und das seit 27 Jahren. Spaßvögel behaupten, ohne ihn gäbe es mehr Blinde, aber dafür weniger Taxifahrer. Und ohne
ihn wüssten viele Kollegen bis heute nicht, wo
Kirchheim ist, und was man da überhaupt soll.
Wo schon Karl 
Valentin dicke Bretter
gebohrt hat
Ursprünglich ist der Doc einer von uns. Nachdem er in der Klenze Oberrealschule wegen Latein durchgefallen war, hat er auf dem Abendgymnasium das Abitur nachgeholt und hat
danach Tiermedizin und Biologie studiert.
Und das Studium hat er sich natürlich mit 
Taxifahren finanziert. Immer am Wochenende
für das Unternehmen Condor, für damals 40 %
vom Umsatz. In seiner Eigenschaft als Taxler
hat er damals sogar einen Überfall auf einen
Juwelier vereitelt. Belohnung gab’s leider keine. Er kennt also das Leid(en) eines Taxlers
ganz genau und weiß, wie man helfen kann.
Zum Beispiel durch geringe Gebühren. 
Was den Doc aber auch ein bißchen außergewöhnlich macht, ist z. B. sein Urgroßvater. 
Der war nämlich königlich-bayerischer Hofschreiner und hatte seine Schreinerei in der
Au. Als würde das jetzt noch nicht ausreichen,
ist auch noch der Karl Valentin bei ihm in die
Lehre gegangen. Aus heutiger Sicht ist das ja
beinahe mit einem Ritterschlag, einem bayerischen natürlich, zu vergleichen. Ob daher sein
leicht hintergründiger Humor stammt? 
1978 hat sich Dr. Manfred Hingerle in Kirchheim niedergelassen, „weil es da noch keinen
Arzt gab.“ „Der damalige Inhaber des BVP
Bundesverband Personenbeförderung, Herr Albrecht, hat mich als Betriebsarzt vorgesehen,
um Konkurrenz für den Kollegen Dr. Krumpoch zu haben. Dabei verstehen wir uns bis
heute sehr gut“, erzählt Dr. Hingerle. Und seit
1979 untersucht der Doktor jetzt Taxifahrer
auf ihre Fahrtüchtigkeit. „Anfangs war das ja
nur eine bayerische Vorschrift und erst 1999
gab es ein einheitliches Gesetz, wie Taxifahrer
zu untersuchen sind. Deshalb gab es auch
ständig Änderungen am Anfang. Mal durften
die Augen nur von Augenärzten untersucht
werden, dann wieder nicht. Dann gab es wesentliche Änderungen bei der MPU, die nicht
mehr beim TÜV durchgeführt wurde, sondern
auch von Betriebsärzten gemacht werden
konnte. Auch ein Psychologe war nicht mehr
erforderlich.“ Heute läuft das alles unspektakulär ab. So muss man nicht mehr alle drei Jahre
untersucht werden muss wie früher, sondern
nur noch alle fünf Jahre. Auch die sog. „kleine
MPU“, die ab dem 60igsten Lebensjahr notwendig ist, wird von ihm durchgeführt. Die
Beurteilung erstreckt sich auf die fünf Bereiche
Aufmerksamkeit, Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit. Wer dabei mindestens 33
Prozent erreicht, hat den Test bestanden. Und
dafür wird lediglich der Freundschaftspreis
von 80 Euro fällig. Überhaupt, hat der Doc einen schönen Zug: Bei seinen ehemaligen Kollegen achtet er sehr auf die Kosten. Und deshalb hat er auch noch einen überbetrieblichen
Dienst begründet (BDF) und bietet dem ASD
und anderen Mitbewerbern Paroli. Dr. Hingerle: „Wir machen nur, was unbedingt notwendig ist und vom Gesetzgeber verlangt wird.
Deshalb sind wir auch besonders günstig und
verlangen nur ein Drittel von dem, was die anderen berechnen. Wer beispielsweise zwei Mitarbeiter hat, bezahlt bei uns 16 Euro, das ist
der Mindestbetrag. Wer da lieber woanders
Der königlichbayerische Medizinmann
Auch wer ihn noch nie in Anspruch genommen hat, weiß, dass es ihn gibt: Dr. Manfred Coelestin 
(= Der Himmlische) Hingerle. Er ist eine Institution im Taxigewerbe. Viele Vereinfachungen bei 
betriebsärztlichen Untersuchungen wurden von ihm iniitiert und dabei hat er immer Verständnis für
die finanziellen Nöte der Taxler gehabt und entsprechend sozial sind seine Gebührensätze bis heute. 
Zudem ist er durch und durch Bayer. Auch das hat das Gespräch mit ihm so amüsant gemacht.
hingeht, ist selber schuld. Unsere Preise bewegen sich seit Jahren an der untersten Grenze, weshalb wir auch oft angegriffen werden.“ 
Wer raucht, will nicht
alt werden!
Inzwischen betreut er schon mehr als 2.000
Firmen, die seine Preiskalkulation sehr schätzen. Dabei ist es ganz einfach, auch in den Genuss der Hingerleschen Preise zu kommen:
Anmelden bei Dr. Hingerle und dann bei anderen Firmen (z. B. ASD) kündigen. Wer da noch
wartet, ist selber schuld.
Nur bei einem versteht der Doktor keinen
Spaß: „Es ist mir immer noch unverständlich,
dass es Leute gibt, die rauchen. Denn damit
verkürzt man sein Leben in jedem Fall!“ Und
das meint er ganz ernst. Oft wird er auch von
den Taxlern gefragt, wann er denn aufhört.
„25 Jahre mach ich mindestens noch weiter.“
(PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Dr. Hingerle
Vorname: Manfred Coelestin
Alter: 61
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Kirchheim
Hobbies: Segeln, Aquarien
Musik: Mozart
Urlaub: Afrika, Cote d’Azur, Tirol
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 €
Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München 
(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66
www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de

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26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER
Die „Bayerische Verzweiflung“ nennt man so einen Ausspruch. Aber verzweifeln gehört nicht zu Claudia Leibigs Tages- bzw. Nachtgeschäft. Die Funkerin
mit dem südländischen, rassigen Aussehen – „das hab’ ich vom Papa“ –
könnte jederzeit am Wettbewerb für die schönste Müncherin teilnehmen. Und
dabei hätte sie die wichtigsten Kriterien den anderen schon voraus: Geboren
in München, aufgewachsen in München und wohnen in Feldkirchen. Münchnerischer geht’s kaum. Und so kommt das bayerische Idiom nächtens äußerst
angenehm über den Äther. Von Verzweiflung keine Spur. „Ich bin schon sehr
geduldig und versuche immer charmant zu bleiben.“ Das ist nicht ganz einfach, wenn man tatsächlich gefragt wird, „Zentrale, wie komme ich zum
Flughafen?“ (Kein Scherz!!)
„Keine unerlaubte Bereitstellung mehr
innerhalb des Altstadtrings“
Seit drei Jahren arbeitet Claudia Leibig jetzt in der Zentrale, und zwar auf 
allen Positionen und nur nachts. Und wenn sie Urlaub hat, fährt sie auch
noch selbst Taxi bei ihrem Freund. „Sonst wird mir das ehrlich zuviel, bei
fünf Nächten pro Woche in der Genossenschaft.“ Aber dadurch ist natürlich
ihre Sensibilität fürs Geschäft geschärft. Und wenn sie dabei nächstens durchs
Zentrum kurvt und verfolgt, wie in Wildwest-Manier Jagd auf Fahrgäste gemacht wird, „da bin ich persönlich für die Abschaffung der ,Unerlaubten Bereitstellung‘ innerhalb des Altstadtrings. Da muss man das Geschäft einfach
mehr den Bedürfnissen anpassen. Das würde uns auch am Funk vieles erleichtern.“ Vielleicht würde sich da sogar die Unfreundlichkeit der Kollegen untereinander verbessern. Denn das ist nach wie vor ein unerfreuliches Kapitel.
„Die meisten Beschwerden, die in der Zentrale von Kunden eingehen“, so
Claudia, „betreffen die Unfreundlichkeit der Fahrer. Die sind wahrscheinlich
genauso rüppelhaft, wie sie uns gegenüber manchmal am Funk sind.“
Die Qualität eines Teils des Fahrpersonals beurteilt sie völlig emotionslos als
unzureichend. „Wer so desinteressiert an seinem Job ist und nicht einmal
weiß, wie seine Motorhaube aufgeht, der gibt seinen Taxischein auch an seinen Bruder weiter, damit der auch ein bißchen fahren kann. So einer weiß
doch nicht, was ein Imageschaden ist. Ich bin überzeugt, dass viele unterwegs
sind, die keine gültige Fahrerlaubnis haben.“ Wer für bessere Qualität sorgen
will, muss auch die Kunden besser aufklären. „Wer weiß denn schon wirklich,
dass er nicht in jede dreckige Kiste einsteigen muss. Wir müssen im positiven
Sinn mehr Werbung für uns machen. Mit unseren Kunden am Telefon wird
das tagtäglich praktiziert.“ (PG, PR)
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
„Ja mei, des kann er doch 
jetzt wirklich wissen!“
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen.
Die Menschen dahinter sind allerdings nur den
wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für
Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die
Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale
haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie
die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind
für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem
Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder
Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit
ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. 
In dieser Ausgabe:
Claudia Leibig
Das dicke Frühstück
Samstag, Sonn- und Feiertag
von 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Seite 27

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Mini-Steckbrief:
Name: Leibig
Vorname: Claudia
Alter: 37
Sternzeichen: Krebs
Familienstand: Geschieden, 
2 Kinder (Zwillinge)
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Feldkirchen/Westerham
Hobbies: Garten, Hund (Jack Russel)
Musik: Oldies
Urlaub: Karibik, Kreuzfahrten
Ohne Worte
An prominenter Stelle in diesem Heft übergibt der Vorstand der TAXI München e.G. anonym
und pauschal an die „Standplatzbiesler“ die Zitrone des Monats.
Manche mögen darüber schmunzeln. In der Tat ist dies aber ein unglaublicher Vorgang.
Denn diese Täter, ja Täter sind die übelsten Nestbeschmutzer. Sie beschmutzen unser, ihr
Nest, das Nest der Branche, den Ruf eines Berufsstandes. Sind das Kollegen, die von einem
plötzlichen menschlichen Bedürfnis übermannt werden. Nein, jede Gaststätte, jedes Hotel
hat Verständnis für Münchens Taxler und öffnet gerne die Häus’l und bietet auf dem Rükkweg zeitweise sogar noch einen Kaffee an. 
Es ist die Faulheit und die 5%-Theorie. Die Standplatzbiesler sind die gleichen Typen, die
ihren Müll während des Wartens unter dem Wagen entsorgen. 
Vermutlich sind sie identisch mit denen, die unerlaubt am Beck-Stand und sonst wo abstauben. Ich denke, es sind auch dieselben, die die Fahrgäste unfreundlich bei Kurzfahrten anmosern. Die Liste wäre beliebig fortzusetzen. 
Wenn man also einen dieser Mehrfachtäter bei einem dieser Delikte dingfest macht, verhütet man weiteres Ungemach. Es darf nicht angehen, dass sich 95 % vorbildlicher Kollegen
indirekt vom Rest terrorisieren lassen und ihr Nest beschmutzen lassen.
3093
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Seite 28

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28 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
SCH Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In dieser Ausgabe das „Sch“
Schandfleck: Selten, aber noch zu oft, trifft
man Taxis an, in denen es sich der Fiaker –
subjektiv – so gemütlich gemacht hat, dass der
Fahrgast meinen muss, versehentlich in ein
privates Wohnzimmer eingedrungen zu sein.
Tüten mit Wurstsemmeln zwischen den Sitzen
eingeklemmt, die Thermosflasche zwischen
den Knien, Bonbonpapierl in den vollen
Aschenbechern und die zerlesene Zeitung auf
der Mittelkonsole über den Orangenschalen
(„Wo war denn nochmal mein Quittungsblock?“) passen einfach nicht zum Taxi als Bestandteil des Öffentlichen Personenverkehrs
(ÖPNV). Üblicherweise korrespondieren solche
Zustände noch mit verdreckten Scheiben, herumhängenden Kabeln und einer funzeligen
Innenbeleuchtung. Es ist kein Zufall, dass
manch gute (also häufig bestellende) Kunden,
wie z. B. die Münchner Rückversicherung oder
das Tantris, pauschal die Vermittlung eines
„gepflegten Wagens“ verlangen. Man mag es
als Wichtigtuerei oder Snobismus abtun, aber
auch der hartnäckigste „Individualist“ muss
einsehen: wer im Tantris gerade für ein paar
hundert Euro (oder mehr – ist dort keine
Kunst) Geschäftskunden oder die Familie eingeladen hat, will sich und seine Leute dann
nicht mit Anzug oder Abendkleid in eine fahrende Müllhalde hineinsetzen. Wer die Ansicht
vertritt „da geben’s im XY hunderte von Euro
aus, aber im Taxi meckern’s bei einer 10-Euro-
Fahrt, dass der Wagen nicht sauber genug ist“,
verkennt, dass das Lokal X oder die Firma Y
bei Beschwerden ihrer Kunden („was haben Sie
uns denn da für einen Wagen kommen lassen!“) nicht lange zusehen. Selbst in einer popeligen Montag- oder Dienstagnacht geht der
Parzival-Stand 15 bis 20 mal mit dem schon
berühmten Ruf „PKW, Kreditkarte, gepflegter
Wagen, ohne Dachwerbung“ . Nicht zuletzt
dank der Bemühungen unseres Hans Stein
konnten solche Kunden, die schon zu anderen
zu anderen Anbietern abgewandert waren,
wieder für uns zurück gewonnen werden. Dies
muss so bleiben!
Scheine: Wer hat nicht gerne möglichst viele
und „große“ Scheine in der Fiakerbörse, und
dies erst recht, wenn’s zu Schichtbeginn noch
wesentlich weniger waren. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie jedoch immer wieder einen
Teil des Scheine „auslagern“, also z. B. in Ihrer
Tasche im Kofferraum bunkern. „Gelegenheit
macht Diebe“ – und wohl auch Räuber! Ein
Krimineller, der beim Zahlvorgang Ihr überquellendes Scheine-Fach in der Börse sieht,
kann sich spontan veranlasst sehen, hier mal
einen kleinen Kredit aufzunehmen und Ihnen
als Entscheidungshilfe das – natürlich zufällig
– mitgeführte Messer unter die Nase zu halten.
„Schleißheimer Ecke Knorr – ein Herr“ – diese
etwas überraschende Freigabe gelang Anfang
November einem hier nicht näher bekannten
Funksprecher namens Schrotti. Sie sollte natürlich nur Ihre Mitarbeit testen – was auch
gelang (ähem). Der Herr steht vermutlich immer noch, wenn er sich nicht zwischenzeitlich
zur Ecke Frankfurter Ring/Petuel begeben 
hat …
Schleppen kann man an- und ab-, hin- und
weg-, wobei hier nur das Schleppen von
Autos gemeint sein soll. Verparkte Taxistände
lässt die Polizei nur freischleppen, wenn die
dortigen Privatwagen eine echte Behinderung
der Fiakergemeinde darstellen, so dass der
Stand tatsächlich nur mehr aus der zweiten
Reihe bedient werden kann. In Erklärungsnöte
vor Ort kommt man freilich immer wieder,
wenn ein Teil der Standplatz-Parker aus abgestellten und versperrten Taxis besteht, deren
Besitzer gerade beim Einkaufen, Essen oder
sond was sind.
Abschleppen kaputter Privatwagen: gelegentlich kommen Anrufe in die Zentrale, man möge doch einen Privatwagen zur nächsten
Werkstatt schleppen. Solche Aufträge werden
jedoch von uns nicht angenommen; der Anrufer wird wegen der unübersehbaren rechtlichen
Folgen im Falle eines Unfalles auf den ADAC
verwiesen. Im Rahmen der kollegialen Hife
werden durch die Zentrale nur Fälle vermittelt,
in denen ein Taxi während des Dienstes plötzlich versagt und von einem Kollegen zum Betriebssitz oder zur nächsten Werkstatt – oder
einfach nur aus einem Graben – gezogen werden soll. Berühmt ist hier die Funkfreigabe
„Für einen Kollegen mit Abschleckstange“ . Nur
wenige Fiaker, wie z. B. Kollege 3088, sind für
solche Fälle mit dem nötigen Zubehör ausgestattet und bereit, oft unter Inkaufnahme
weiter Anfahrten anderen Kollegen aus ihrer
misslichen Lage zu helfen.
Schnee: Der Herbst wäre so schön, wenn auf
ihn nicht der Winter folgen würde. Eingefleischte Wintersportler werden hier anderer
Meinung sein, jedoch unabhängig von diesen
Geschmacksfragen ist ein kalter und schneereicher Winter gut für unser Geschäft. Dank ABS
und ESP, CSU und SPD und wie sie alle heißen
ist das Fahren auf Schnee und Matsch einfacher geworden; dennoch gibt es physikalische
Grenzen, die dann umso plötzlicher deutlich
werden, wenn auch das letzte elektronische
Helferlein seine Trümpfe vergeblich ausgereizt
hat. 
Schrotti als Purist ist ohnehin der Meinung,
dass man bei lauter Elektronik hinter den Kulissen letztlich das Autofahren verlernt. Um
seinen Heizöl-Ferrari auf Schnee in Bewegung
zu setzen genügt es auch, einfach etwas gefühlvoller mit dem Gaspedal umzugehen anstatt lustig reinzutreten und sich auf die
elektronische „Anti-Schlupf-Regelung“ (ASR)
zu verlassen. Zugegeben, bei Schrottis rachitischem Heckflosser (55 PS) ist’s eh egal. Völlig
unverständlich ist es, wenn Taxis mit Schneehaufen auf dem Dach und händisch freigekratzten „Schießscharten“ in der Frontscheibe
letzlich im Blindflug unterwegs sind. Neben einer Taschenlampe (brauchen im Winter auch
die Tagfahrer) sollte ein guter Eiskratzer mit
Besen und Gummilippe zur Grundaussattung
eines jeden Fiakers gehören. Schließlich macht
man auch mal eine Pause und findet seinen
Laternen-geparkten Wagen u. U. ziemlich zugeschneit wieder vor.
Schluss für heute!

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Promi-Talk
Ein Gespräch mit bekannten Zeitgenossen über ihre Erlebnisse im Taxi.
Sigmar Solbach
Während einer Theater-Tournee führte uns der Weg auch nach München. 
Auf Tourneen ist man ja oft monatelang von Zuhause weg. So hatte ein Tournee-Mitarbeiter seinen Hund dabei. Als der Tournee-Tross am Tag nach der
letzten Vorstellung in die nächste Stadt, die circa 350 km entfernt war, losfahren wollte, war plötzlich der Hund verschwunden. Alles suchen half nichts.
Hasso konnte nicht gefunden werden. Da wir jedoch pünktlich zur Abendvorstellung anwesend sein mussten, fuhren wir ohne den Tournee-Hund ab. Als
wir unser Ziel erreichten, rief das Münchner Hotel an, dass Hasso wieder aufgetaucht sei. Was tun? Ein Taxi! Der Hund wurde in ein Taxi gesetzt und
herrschaftlich 350 km zu seinen Frauchen und Herrchen befördert. Seine aristokratische Haltung im Taxi war der Grund, dass ihm trotz der hohen Kosten
niemand böse sein konnte. 
Sigmar Solbach, Schauspieler mit breitem Spektrum und Repertoire. Hat in über 80 Fernsehproduktionen mitgewirkt.
Als Dr. Frank – der wohl beliebteste Fernseharzt aller Zeiten.
Derzeit besetzt er die Hauptrolle in „Romantische Komödie“ in der
Komödie im Bayerischen Hof.
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Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

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30 TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Alin Kumke
Frau Kumke, die Die Taxi-Frontfrau vom Audi-
Zentrum in der Albrechtstraße wurde vom Kollegen 
Erdogan (4 Konzessionen) in den höchsten Tönen als
Kandidatin vorgeschlagen. Gerne übernimmt der 
TAXIKURIER diesen Hinweis. Kollege Erdogan hatte
sich für eine Audi-Limousine entschieden. 
Die 3-Monats-Frist des KVR zur Umsetzung seiner neu
erworbenen Taxi-Lizenz jedoch verstrich vor dem Liefertermin des Neufahrzeugs. Frau Kumke hat Himmel
und Hölle in Bewegung gesetzt, um Herrn Erdogan für
die Überbrückung des Zeitraums ein Ersatzfahrzeug zur
Verfügung zu stellen. Nicht nur in diesem Fall hat Alin
Kumke gezeigt, wie erfrischend und dienstleistungsorientiert sie mit dem Münchner Taxigewerbe kooperiert. Als Zeichen der Anerkennung erhält Frau Kumke
die Rose des Monats sowie 5 Taxigutscheine. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Die Zitrone des Monats
müssen sich diesmal die „Standplatzbiesler“ teilen. 
Die Blasenschwäche hat sich bei diesen Leuten offensichtlich auf den Kopf ausgeweitet. Höflicher kann 
dieser Missstand nicht beschrieben werden, zumal die
Folgen dieser Ferkeleien für uns alle existenzbedrohend
werden.
Wegen „Standplatzbieslern“, die härtesten gehen noch
weiter, haben wir bereits die Standplätze „Baumkirchner“
und „Cosima“ verloren.
Bereits nach wenigen Wochen der Existenz des Standplatzes in der Alexandrastraße droht das Bayerische
Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr
und Technologie mit der Auflösung des Taxistandes,
weil diese Herrschaften nicht nur an die Mauer, sondern
auch noch im Hof an die Fahrradständer pinkeln.
Dass es so nicht weiter geht, sieht jeder ein. 
Wir wollen diese Gewerbeschädlinge zukünftig bei der
Stadtverwaltung anzeigen und nach § 50 der Satzung
der Genossenschaft bestrafen. 
Es geht letztendlich um die Arbeitsplätze von uns allen.
Melden Sie uns diese Vandalen! (HM)
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
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31TAXIKURIER
Außergewöhnliche Kollegen
Im Taxi zur Meisterschaft?
Ganz so einfach wird es für Denis Simcic
nicht. Der 24jährige ist z.Zt. zwar gut drauf
und sehr erfolgreich. Zehn Kämpfe, zehn Siege, davon fünf durch KO, sind eine beachtliche
Leistung. Sein letzter Kampf hat gerade mal
eine Runde gedauert, rummss … 
da war der Gegner platt. „Der war nicht zu
schwach, ich war einfach zu stark“, sagt
Simcic selbstbewusst. Doch den ersten Titel
holt man sich nicht im Taxi ab.
Der gebürtige Münchner mit der solwenischen
Staatsangehörigkeit boxt schon seit seinem
zehnten Lebensjahr. Angefangen hat er mit
dem Kickboxen. Seit 2003 ist er Profi und
zwar in der Klasse Cruisergewicht. Früher hieß
das mal Leichtschwergewicht und geht bis 91
Kilo. Sein nächstes Ziel ist die Deutsche Meisterschaft, denn trotz seiner bisherigen Erfolge,
hat er noch keinen Titel. „Ich brauche noch
zwei bis drei Kämpfe, dann will ich um den
deutschen Meistertitel kämpfen.“ Und dafür
trainiert er hart. Täglich sechs Stunden, vormittags und nachmittags, sechsmal die Woche.
Mit so einem Ziel vor Augen, muss das Taxifahren im Moment etwas hinten anstehen. „Ich
kann als Profiboxer schon einigermaßen davon
leben, aber es ist ja nie verkehrt, wenn man
sich etwas dazuverdient. Im Moment fahre ich
aber nur am Wochenende, wenn keine Kämpfe
sind.“
„Wer es nervlich
nicht packt, soll halt
nicht nachts fahren“
Den Taxischein hat er vor zwei Jahren gemacht und beim erstenmal bestanden. „Dafür
hab’ ich auch richtig viel gelernt.“ Mit der selben Zielstrebigkeit plant er auch seine Karriere
als Profiboxer. Erstmal geht es jetzt um die
Deutsche Meisterschaft und als langfristiges
Ziel „möchte ich einmal in der Weltspitze mitboxen, nach Möglichkeit im Schwergewicht“ .
Logisch, dass er ganz entspannt sein Taxi
durch die Nacht steuert und selten Probleme
wie „Zahlungsschwierigkeiten“ mit seinen
Fahrgästen hat. „Ich sitz’ da ganz entspannt im
Auto, aber meine Fäuste würde ich wirklich
nur im Notfall einsetzen. Man kann sich nämlich mit jedem arrangieren, man muss halt mit
den Menschen umgehen können. Und wer es
nervlich nicht packt, der darf halt nicht nachts
fahren.“ Unabhängig davon rät er jedem Kollegen als Ausgleich zum vielen Sitzen Boxsport
zu betreiben. „Da kann man seinen Körper
richtig belasten und bei einem leichten Sparring lernt man auch wie man schlägt. 
Das ist nämlich nicht so einfach, wie es aussieht.“ Das lernt man aber nicht in einer Turnhalle, wo gerade mal drei Sandsäcke von der
Decke herunterhängen. Das sollte man schon
unter Anleitung trainieren wie bspw. in der
„Boxfabrik“ . „Bei uns“, so Roland Suttner, Chef
Denis Simcic
Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen
wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche
Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer Branche gibt. 
Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen,
besonderen Hobbies frönen oder spezielle Kenntnisse haben. Der TAXI-KURIER
will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen:
der Boxfabrik, zugleich Manager und Trainer
von Denis Simcic, „kann jeder Mitglied werden
und unter Anleitung trainieren. Wir haben
über zehn Trainer, die sich besonders um die
Anfänger kümmern. Seit dem wir ‘Boxen über
30’ anbieten, kommen auch 60jährige zu uns,
um sich fit zu halten.“ Und wem das als Anreiz
noch nicht genügt: Immer mehr Frauen im Alter zwischen 20 und 30 entdecken ihre Lust
fürs Boxen. Also, wer sich mal zusammen mit
den Mädels kloppen will, kommt hier auf seine
Kosten …
Wer Denis Simcic live erleben will, 
der hat am 05.01.2006 in der Alabamahalle
dazu die Gelegenheit. (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Simcic
Vorname: Denis
Alter: 24
Sternzeichen: Widder
Familienstand: Ledig
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Milbertshofen
Hobbies: Alles mit Sport
Musik: House
Urlaub: Slowenien
DIE BOXFABRIK Täglich: 8-22 Uhr, 
Sa u. So 8-18 Uhr, Preis: 39,- Euro p. Monat
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des Pflichtfahrgebietes prinzipiell „verpflichtet,
die Beförderung von Personen durchzuführen“ .
(8) Diese Beförderungspflicht gilt selbstverständlich auch für die Annahme von Telefonund Funkaufträgen. (9). Der Fahrgast hat allerdings am Taxistand die freie Fahrzeugwahl. (10)
Die Ablehnung einer Beförderung ist nur möglich, „wenn Tatsachen vorliegen, die die Annahme rechtfertigen, dass die zu befördernde Person eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung
des Betriebes ... darstellt“ . (11) Dies ist von der
subjektiven Einschätzung des Taxifahrers abhängig. Um einen Fahrgast, der erkennbar mit
der Abstoßung seines Mageninhaltes kämpft,
von der Beförderung auszuschließen, muß nicht
vorher ein ärztliches Gutachten eingeholt werden. Genauso gefährdet ein Fahrgast, der vor
oder während der Fahrt aggressiv wird oder die
Verweigerung der Bezahlung androht, die „Ordnung des Betriebes“ und kann deswegen von
der Beförderung ausgeschlossen werden.
Um dem Fahrgast Preissicherheit zu garantieren, gilt für uns Taxler im Pflichtfahrgebiet eine
Tarifpflicht (im Gegensatz zum Mietwagen). Die
BOKraft schreibt ganz eindeutig vor: „Ein anderes als das vom Fahrpreisanzeiger angezeigte
Beförderungsentgelt darf nicht gefordert werden“ . (12) Bei Fahrten über die Pflichtfahrgebietsgrenze hinaus muß vor Fahrtbeginn das
Beförderungsentgelt vereinbart werden. Kommt
dabei keine Einigung zustande und der Fahrgast
tritt die Fahrt trotzdem an, „gelten die für den
Pflichtfahrbereich festgesetzten Beförderungsentgelte als vereinbart“ . (13) 
Zur Vermeidung und Aufklärung von Missverständnissen sind wir als Taxifahrer verpflichtet,
sowohl die Taxiordnung (TO) als auch die Taxitarifordnung (TTO) mitzuführen. „Den Fahrgästen
ist auf Verlangen Einsicht zu gewähren“ . (14)
Der Fahrgast:
Er hat vor allem die Verpflichtung, den nach
dem gültigen Taxitarif zu berechnenden Fahrpreis bzw. bei Fahrten über das Pflichtfahrgebiet
hinaus den vorher vereinbarten Fahrpreis zu 
bezahlen. 
Allgemein gilt für Fahrgäste die Regel: Sie „haben sich bei der Benutzung der ... Fahrzeuge so
zu verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung
des Betriebes“ und die Rücksichtnahme auf den
Fahrer (15) „gebietet. Anweisungen des Betrieb-
Wir Taxifahrer genießen das Vorrecht, unsere
Dienste wie der Linienverkehr „an behördlich
zugelassenen Stellen“ bereitzuhalten. Allerdings
führen wir „Fahrten zu einem vom Fahrgast bestimmten Ziel“ aus. (1) 
Aufgrund unserer jahrelangen Berufsausübung
betrachten wir dies als „normalen Vorgang“ .
Eigentlich bedeutet es, vom Fahrgast her betrachtet, ein weit über das normale Maß hinausgehendes Vertrauen: der Fahrgast liefert sich einem Taxifahrer aus, den er im Normalfall noch
nie vorher gesehen hat. Er lässt sich von diesem
wildfremden Menschen auch an abgelegene 
Orte fahren. Dabei geht er selbstverständlich davon aus, dass er heil sein Fahrtziel erreicht und
vom Fahrer weder Betrug noch Übergriffe gegen sich oder sein Eigentum befürchten muss.
Als Voraussetzung für ein solches Vertrauensverhältnis hat der Gesetzgeber Regeln geschaffen, die diese Erwartungen als Anforderungen
festschreiben. Eine Verletzung dieser Regeln
wurde zu unser aller Wohl unter Strafe gestellt.
Wir hätten sonst kaum Möglichkeiten, uns gegen eine Zerstörung des Vertrauens durch
„schwarze Schafe“ zu wehren. 
Gleichzeitig wurden auch die Pflichten des
Fahrgastes geregelt.
Grundregel:
Für uns, wie für alle Personenbeförderer, gilt,
dass jeder „die besondere Sorgfalt anzuwenden“
hat, „die sich daraus ergibt, dass ihm Personen
zur Beförderung anvertraut sind“ . (2) 
Zusätzlich schreibt die Verordnung (BOKraft)
vor: „Das Betriebspersonal ... hat sich rükksichtsvoll und besonnen zu verhalten“ . (3)
Dem Fahrer ist verboten:
1. „während des Dienstes ... alkoholische Getränke oder andere die dienstliche Tätigkeit
beinträchtigende Mittel zu sich zu nehmen oder
die Fahrt anzutreten, obwohl ... (der Fahrer) unter der Wirkung solcher Getränke oder Mittel
steht“,
2. „während der Beförderung von Fahrgästen zu
rauchen“ (außer mit Zustimmung der Fahrgäste); in „als ´Nichtraucher´ gekennzeichneten
Fahrzeugen ... ist das Rauchen ausnahmslos
untersagt.“
3. „beim Lenken ... Fernsehrundfunkempfänger
zu benutzen“(4)
4. Fahrdienst auszuüben, solange der Fahrer
oder Angehörige seiner Familie „an einer ... Infektions ... Krankheit“ (5) leiden, es sei denn, es
wird durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen, „dass keine Gefahr der Übertragung ... besteht“ (6)
5. Fahrdienst auszuüben mit einer Krankheit,
die die Fähigkeit beeinträchtigt, „ein Fahrzeug
sicher im Verkehr zu führen“ (7)
Beförderungspflicht und Tarifpflicht:
Wir Taxifahrer als Bestandteil des „öffentlichen
Personennahverkehrs“ (ÖPNV) sind innerhalb
Wir haben uns alle schon mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen wir
uns Gedanken machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. 
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir
freuen uns auf eine rege Diskussion mit unseren Lesern.
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32 TAXIKURIER
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33TAXIKURIER
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...und die
Rechnung
stimmt
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spersonals (natürlich nur, soweit sie für den Betriebsablauf notwendig sind) ist zu folgen“ . (16) 
Die Verordnung listet beispielhaft einige Verhaltensregeln für Fahrgäste auf, deren Missachtung
sogar mit einem Bußgeld geahndet werden
kann (17): 
„Den Fahrgästen ist insbesondere untersagt: ... 
➜ die Türen während der Fahrt eigenmächtig 
zu öffnen, ...
➜ Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen
oder hinausragen zu lassen, ...
➜ ein als besetzt bezeichnetes Fahrzeug zu 
betreten, ...
➜ in ... als „Nichtraucher“ gekennzeichneten
Fahrzeugen ... zu rauchen,
➜ Tonrundfunk- oder Fernsehrundfunkempfänger sowie Tonwiedergabegeräte zu benutzen“
(18)
Die BOKraft bestimmt weiter: „Verletzt ein
Fahrgast trotz Ermahnung die ihm obliegenden
Pflichten ..., kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden.“ (19) 
Allerdings ist der Fahrer bei einem Verstoss gegen diese Vorschriften nicht zum Ausschluss
von der Beförderung verpflichtet. Er kann z. B.
die Verwendung von CD- oder MP3-Playern
dulden. Ein Eingreifen des Fahrers nach erfolgloser Ermahnung ist aber spätestens dann ratsam, wenn ´Sicherheit und Ordnung des Betrie-
Quellen:
(1) PbefG (Personenbeförderungsgesetz) § 47.1 (2) BOKraft § 7 (3) BOKraft § 8.1 (4) BOKraft § 8.5 (5) Genaue Liste: Infektionsschutzgesetz § 34.3 Punkt 2,4,6,8,11 
(6) BOKraft § 9.1 (7) BOKraft § 9.2 (8) BOKraft § 13, Satz 1 (9) TO (Taxiordnung) München, Stand 29.1.2003, § 3.5 (10) TO München, § 3.4 (11)BOKraft § 13, Satz 2
(12) BOKraft § 37.1 (13) BOKraft § 37.3 (14) BOKraft § 10 (15) vgl. Meißner/Mattern: Das Taxiunternehmen in der Praxis, S.31,Verlag Heinrich Vogel, 16. Auflage 2004 
(16) BOKraft § 14.1 (17) BOKraft § 45.2.7 (18) BOKraft § 14.2 (19) BOKraft § 14.4 (20) Dr. Gerhard Hole: BOKraft Kommentar, S.36, Anmerkung 11; Verlag Heinrich 
Vogel, 17. Auflage 2003 (21) Meißner/Mattern: Das Taxiunternehmen in der Praxis, S. 28, Verlag Heinrich Vogel, 16. Auflage 2004 
bes´ oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet
sind (z.B. beim Werfen von Gegenständen aus
dem Fenster).
Weigert sich der Fahrgast bei einem ´Ausschluss
von der Beförderung´, das Taxi zu verlassen, „so
kann er (notfalls) ... gewaltsam aus dem Fahrzeug entfernt werden, sofern die Gewaltanwendung nicht außer Verhältnis zum Verstoss des
Fahrgastes steht.“ (20) Dabei ist „zu empfehlen,
den Fahrgast so abzusetzen, dass er in der Folge
nicht zu Schaden kommt …, da aus dem Beförderungsvertrag Fürsorgepflicht gegenüber den
Fahrgästen besteht.“ (21)
Hier nochmals eine kurze Übersicht:
Taxifahrer:
➜ Sorgfalt, Rücksicht und Besonnenheit bei
Personenbeförderung
➜ Kein Alkohol während des Fahrdienstes (bei
Medikamenten: Nachfrage beim Arzt)
➜ Rauchen nur mit Einverständnis des Fahrgastes, im Nichtrauchertaxi überhaupt nicht
➜ Kein Fernsehen während der Fahrt
➜ Kein Fahrdienst bei ansteckender oder die
Fahrsicherheit gefährdender Krankheit
➜ Mitführen und Vorzeigen von Taxiordnung
(TO) und Taxitarifordnung (TTO)
➜ Tarifpflicht
Ausnahmen:
➜ Fahrten über Pflichtfahrgebiet hinaus
➜ Beförderungspflicht
➜ Gefährdung von „Sicherheit und Ordnung 
des Betriebes“
➜ Verletzung von „Pflichten des Fahrgastes“
Fahrgast:
➜ Bezahlung des korrekten Fahrpreises
➜ Rücksichtnahme auf ´Sicherheit und Ordnung
des Betriebes´
➜ Beachtung folgender Verbote: 
➜ Öffnen der Türen während der Fahrt
➜ Gegenstände aus dem Taxi werfen oder hinausragen lassen
➜ In ein besetztes Taxi einsteigen
➜ Im Nichtrauchertaxi rauchen
➜ Gegen den Willen des Fahrers Tonübertragungsgeräte benutzen
Im nächsten Heft wollen wir uns 
mit Ortskenntnis und Unterlagen im Taxi 
beschäftigen.
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34 TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
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des Informationsflusses
Bessere Kommunikation zu günstigeren Tarifen, verbesserte Auslastung des Fuhrparks durch eine Gesamtlösung, die auf Wunsch auch
ein internetbasierendes Flotten-Management-System beinhaltet,
das dem Disponenten die genaue Position des jeweiligen Fahrzeuges
mitteilt und somit zur besseren Einsatzplanung führen kann.
Durch die zahlreichen Anbieter und deren umfassende Angebote
im Bereich Telekommunikations-, Informationstechnologie- und
Energie-Lösungen ist es für ein Unternehmen wie auch für private
Endkunden kaum mehr möglich, sich einen schnellen Überblick zu
verschaffen und die optimale Lösung zu finden. Vielen Unternehmen fehlen einfach die Zeit und der genaue Einblick, um für sich
das kostengünstigste und genau auf Ihren Bedarf hin zugeschnittene Angebot herauszufinden. Dabei ermöglicht es Ihnen genau
dieser sich rasant verändernde Markt, viel Geld zu sparen, bessere
Leistungen zu erhalten, Geschäftsabläufe zu optimieren und ein
speziell auf Ihre Anforderung und Wünsche hin abgestimmtes Angebot zu erhalten. 
Taxiunternehmer werden von ihren Kunden meist auf dem Festnetz
angerufen. Aus historischen Gründen ist dem Taxiunternehmer diese Nummer heilig, da diese überall bekannt ist und viele der Kunden diese bereits seit Jahren auswendig wissen. Eine Änderung dieser Nummer ist somit nicht möglich und würde einen Kunden- bzw.
Umsatzverlust nach sich ziehen. Eudisa GmbH (www.eudisa.net), ein
Unternehmen, das sich auf Kommunikationslösungen für Unternehmen spezialisiert, hat sich dieser Thematik angenommen und bietet
dem Taxiunternehmer eine umfassende Beratung und Lösung an.
Ziel: Veränderung und Optimierung der internen Kommunikationsstruktur unter Beibehaltung des Auftrittes gegenüber dem Kunden. 
Für viele Taxiunternehmen, die die Rufweiterleitungsfunktion vom
Festnetz auf das Mobiltelefon vornehmen, ergibt sich ein nicht
genutztes Einsparpotential. Ulrich Diehl, der Geschäftsführer der
eudisa, berichtet von Taxiunternehmen mit nur fünf Fahrzeugen,
die auf diese Weise Einsparungen von 500 Euro und mehr pro
Monat erzielt haben. Aber nicht nur das, die Fahrer desselben
Unternehmens telefonieren untereinander und zu ihrer Zentrale zu
Null Cent. Außer zu einer deutlichen Kosteneinsparung kann das
zu einer Verbesserung der Kommunikation führen und Fehler reduzieren, da im Zweifelsfall eben noch einmal nachgefragt wird –
ohne dabei die Kosten zu erhöhen. 
Zusätzlich kann von Seiten des Disponenten mit einem universell
einsetzbaren und kostengünstigen Flotten-Management-System,
das über eudisa erhältlich ist, ein internetbasierendes Positionierungssystem eingeführt werden. Das System nutzt GPRS Datenkanäle (General Packet Radio Switched Service), bei dem Daten in
kleine Pakete unterteilt werden. Diese sind extrem kostengünstig
und zeigen dem Disponenten in Echtzeit die Position des Taxis an.
Der Disponent erkennt am Bildschirm die genaue Position des Taxis und kann somit ohne vorherige Rückfrage das zeitlich am
schnellsten verfügbare Fahrzeug ermitteln. Das reduziert einerseits
die Stillstandszeiten, andererseits reduziert es die Wartezeiten des
Kunden, was sicherlich als Wettbewerbsvorteil dargestellt werden
kann. Dieses System ist ideal für kleinere bis mittlere Taxiunternehmen, da die Standortposition nicht automatisch, sondern
durch einen Disponenten ausgewertet wird.
Die Unübersichtlichkeit und die Dynamik des Telekommunikationsund IT- Marktes führen oft dazu, dass Entscheidungen später als
notwendig getroffen werden, weil die Kompetenz der am Markt
agierenden Unternehmen schwer einzuschätzen ist. Eudisa agiert in
einem Netzwerk von Unternehmen, das das jeweilige Fachwissen
auf den Kunden zugeschnitten zur Verfügung stellen kann. Eudisa
steht für ein persönliches Gespräch jederzeit zur Verfügung.
2 x 2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen! 
Bis zum 7. Januar läuft die Komödie „Romantische Komödie“ .
Jason Carmichael ist ein erfolgreicher Bühnenschriftsteller – charmant, intelligent, selbstbewusst, aber auch egoistisch, launisch
und arrogant. Und er wird heute Allison St. James heiraten, die
bildhübsche Diplomatentochter.
Mehr ent- als bekleidet erwartet er am Morgen seiner Hochzeit den
Masseur, da steht Phoebe Craddock im Zimmer, die kurzsichtige
und schüchterne Provinzlehrerin, Jasons neue Co-Autorin. Nach
ersten Misserfolgen werden die beiden ein unschlagbares Autorenteam. Jason ist glücklich verheiratet, Phoebe flickt seinen Kindern
die Jeans, gibt dem Ältesten Nachhilfeunterricht und ist für Allison
eine gute Freundin geworden. Da macht ihr eines Tages der Journalist Leo einen Heiratsantrag – und Jason rastet aus wie ein eifersüchtiger Ehemann. Daraufhin kündigt Phoebe die Zusammenarbeit auf, heiratet nun erst recht und schreibt fortan alleine weiter.
Als erfolgreiche, selbstbewusste Bestsellerautorin kommt sie zwei
Jahre später zu Jason zurück, um ihn für die Bühnenbearbeitung
ihrer Biographie um Hilfe zu bitten. Jason ist inzwischen wieder
solo – Allison hat ihn verlassen – und statt um das Buch drehen
sich alle Diskussionen bald nur noch um die eine Frage: Bleibt sie
diesmal oder geht sie wieder?
Das Stück garantiert Lachsalven ebenso wie Tränen der Rührung.
Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon 089/465021 sagen,
welcher Schauspieler die Hauptrolle des Jason Carmichael in diesem Stück spielt, erhalten je zwei Karten für die Vorstellung am
5. Dezember 2005, 20.00 Uhr.
Kurioses aus der Zentrale
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Funksprecher der Taxizentrale versucht Auftrag zu
vermitteln … 
Zentrale: „Barer – Schelling“
Taxi 4711: „4711 – letzter“
Funksprecher: – Funksprecher lässt kurze Pause –
– einzige Meldung für diesen Auftrag –
Zentrale: „Barer – Schelling“
Taxi 4711: „4711 – letzter“
Zentrale: „Warum melden Sie sich eigentlich immer als letzter,
ohne eine evtuelle Meldung von Kollegen, die vor
Ihnen am Stand sind, abzuwarten?“
Taxi 4711: „Zentrale – ich wollte mich nur anmelden!“ (NL)

Seite 35

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Mercedes-Benz-Reifen TAXAT Winterreifen und Kompletträder wieder erhältlich!
Der Spezialreifen TAXAT Winter hat im Taxi- und Mietwagenmarkt seit mehreren Jahren
eine ausgesprochen positive Resonanz gefunden. Mit Fug und Recht kann man mittlerweile
davon sprechen – und zahlreiche Rückmeldungen aus der Unternehmerschaft bestätigen 
dies –, dass der TAXAT ein etabliertes und sehr erfolgreiches Produkt in der Zubehörpalette
der Mercedes-Benz Autohäuser ist.
Einige Produkt-Informationen über den TAXAT Winter:
➜ Hersteller Continental
➜ Produktion und Vertrieb exklusiv für Mercedes-Benz
➜ Intensiv getestet und mit Mercedes-Benz-Freigabe versehen
➜ Ausgezeichnete Traktion und Aquaplaning-Sicherheit
➜ Gleichmäßiger Abrieb durch eine spezielle Gummimischung ➝ sehr hohe Laufleistung
➜ Rollwiderstandssenkendes Profil ➝ gesenkte Treibstoffkosten
➜ Niedrige Abrollgeräusche und ausgezeichnete Federungseigenschaften ➝ hoher
Fahrkomfort
Reifen
TNR Q440 Dimension Hersteller Profil unverb. VK unverb. VK für Baureihe
ee
inkl. MwSt.
0511 1418 195/65 R 15 T Continental TAXAT 53,00 61,48 202, 203,
210, 124
0511 1427 205/65 R 15 H Continental TAXAT 66,50 77,14 210, 124
0511 1428 215/55 R 16 H Continental TAXAT 98,00 113,68 210
0511 1429 225/55 R 16 H Continental TAXAT 104,00 120,64 211
Für die Baureihe W/S 211 bieten die Mercedes-Benz-Autohäuser ergänzend nicht nur die
losen Reifen, sondern auch zusätzlich ein Komplettrad an:
Komplettrad
TNR Q440 L Dimension Auf Stahlfelge Hersteller Profil unverb. unverb.
R VK e VK e
inkl. MwSt. 
1111 1001 L 225/55 R 16 H 7,5 J x 16 ET 42 Continental TAXAT 156,00 180,96
1111 1002 R 225/55 R 16 H 7,5 J x 16 ET 42 Continental TAXAT 156,00 180,96
Die Reifen sind exklusiv bei den Mercedes-Benz Betrieben zu beziehen.
Seit jeher nehmen Rollstuhlfahrer gerne das
Taxi als Beförderungsmittel in Anspruch. 
Dies hat durchaus nachvollziehbare Gründe:
➜ erhöhte Mobilität
➜ bequemere Beförderung als mit Bus, Tram
oder U-Bahn
➜ individuelle Hilfeleistungen durch Fahrer,
die sie bei Bus, Tram oder U-Bahn in der
Regel nicht bekommen können
➜ Haus-zu-Haus-Transport
Diese Vorteile, die für das Taxi sprechen,
sollten wir nicht leichtfertig gefährden!
Generell gilt zu beachten, dass für den Rollstuhl kein (!) Zuschlag verlangt werden darf.
Auf Wunsch sind behinderte und hilfsbedürftige Fahrgäste einschließlich deren Gepäck
von und bis zur Wohnungstüre zu bringen.
Ein besonderes Entgelt darf hier nicht verlangt werden, der Aufwand ist durch die
Wartezeitvergütung abgedeckt (§ 5 Abs. 6
Taxiordnung München).
Weiter sollte man sorgfältig bei der Verladung des klappbaren Rollstuhls in den Kofferraum umgehen, da man sonst für evtl.
Schäden am Rollstuhl aufkommen muss
(meist geben einem die Rollstuhlfahrer selbst
hilfreiche Tipps).
Zahlen diese Kunden mit „Behinderten-
Fahrtauftragsscheinen“, so haben sie erstens
Anspruch auf eine Quittung und zweitens
muss man ihnen die Differenz auf die erhaltenen Scheine (Wert eines Scheins je 2,50
Euro) herausgeben. Alternativ können auch
weniger Behinderten-Fahrtauftragsscheine
gegeben werden und die Differenz vom
Kunden aufgezahlt werden. (NL)
Beförderung 
von Rollstuhlfahrern
Dauerbrenner
Richtigstellung
Zu Dauerbrenner aus Heft 11/05
In der letzten Ausgabe unterlief uns ein Fehler. Der Umfang der Beförderungspflicht ist
nicht wie ausgeführt im § 22 BOkraft, sondern in § 22 PBefG (Personenbeförderungsgesetz) geregelt.
§ 22 Beförderungspflicht
Der Unternehmer ist zur Beförderung verpflichtet, wenn
➜ die Beförderungsbedingungen eingehalten
werden,
➜ die Beförderung mit den regelmäßig eingesetzten Beförderungsmitteln möglich ist,
➜ die Beförderung nicht durch Umstände
verhindert wird, die der Unternehmer nicht
abwenden und denen er auch nicht abhelfen kann. (HM)
35TAXIKURIER
Dreigroschenkeller
Eine
Kulturspelunke
zum futtern,
feiern
und fabulieren
Lilienstrasse 2, 81669 München
Eingang Zeppelinstrasse 
An der Ludwigsbrücke
Tel.: 089/48 90 290
Mo-Fr von 18
00
-1
00
Sa-So von 18
00
-3
00
geöffnet

Seite 36

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und
berichtet über seine Erfahrungen und
Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
werden. Unser Aktionspartner, die
AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Rauchen im 
Nichtraucher-Taxi
Nichtraucher-Taxis, die als solche deklariert und in der Zentrale explizit
registriert sind, erkennt man am
klassischen Aufkleber. Das internationale Symbol an den Seitenfenstern
schreckt normalerweise jeden Raucher
ab. Es gibt aber immer wieder Situationen, in denen Fahrgäste um die
Aufhebung des Verbotes bitten. Wie
standhaft bleiben die Taxler, wenn ein
starker Raucher vom Zentrum nach
Neuaubing befördert werden will?
Taxi 1: –
(Nr. 453, 22. Oktober, 19.40 Uhr,
Falkenstraße)
„Normalerweise nicht“ werde ich
kurz belehrt, aber die Regeln der
Nichtraucher-Taxi-Zulassung sind
schnell vergessen, als ich mein Fahr-
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
36 TAXIKURIER
ziel nenne. Neuaubing, da werde ich
doch gerne mit geöffnetem Fenster
und Geldbeutel als qualmender Fahrgast empfangen. Für jeden Nichtraucher, der anschließend angewidert im
kalten Rauch sitzt, wird mein Laster
sicherlich zu seiner Last. 
Taxi 2: –
(Nr. 3467, 22. Oktober, 20.00 Uhr,
Isartor)
Es freut mich, dass ich auch von diesem Herrn als bekennender Raucher
ernst genommen werde. Interessiert
und um jeden Fahrgast froh, hört er
sich geduldig meine Sucht-Probleme
an. Für das Fahrziel am lukrativen
Stadtrand wird das geöffnete Schiebedach als Rauchabzug zur Bedingung gemacht. 
Taxi 3: –
(Nr. 2754, 22. Oktober, 20.25 Uhr,
Ainmiller)
Obwohl dieser Mann nicht mal den
blassen Dunst hat, wo ich eigentlich
hin will, erlaubt er mir den Zigarettenkonsum in seinem Nichtraucher-
Mobil. Bei offenem Fenster, versteht
sich. Die ungewöhnlich warme

Seite 37

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37TAXIKURIER
Herbstluft an diesem Abend und seine
eigenmächtige Toleranz lassen diese
Entscheidung wohl zu. Die Registrierung in der Taxizentrale jedoch nicht.
Taxi 4: ✷
(Nr. 3655, 27. Oktober, 18.30 Uhr,
Nordbad)
Als privilegierter Raucher, den offenbar kein Taxifahrer ablehnen kann,
prüfe ich diesen Bus mit Nichtraucher-Symbol und erlebe erstmals
Widerstand. Die Erklärung, dass dieses Beförderungsmittel als Nichtraucher-Taxi eingetragen ist, kann mich
aber noch lange nicht abschrecken.
Meine Bitte, doch mal eine Ausnahme zu machen, erweist sich als erfolgreich. Wieder führt mich das offene Fenster zum Ziel. 
Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 3177, 27.Oktober, 19.00 Uhr,
Kurfürstenplatz) 
Rauchen verboten steht auf dem Taxi
und gilt hier als unwiderrufliches Gesetz. Schon allein bei dem Anblick
der brennenden Zigarette in meinem
Mundwinkel schreckt der Fahrer
zurück und weist mich konsequent
ab. Mit der luftigen „Rauch aus dem
Fenster“-Alternative komm’ ich bei
ihm auch nicht an …
Der Gewinner!
Elmar Rüger
Engelhardstr. 6
München
erhält für seine Konsequenz von der
AUDI AG ein Präsent.
Know How und Qualität. Stimmt!
Auffallend individuell
HOTLINE 0180 5 KATI 00 (0180 5 5284 00) | www.kati.de
Kienzle Argo Taxi International GmbH
Heinrich-Hertz-Straße 5 | 78052 Villingen-Schwenningen
Alboinstraße 56 | 12103 Berlin
Glamour im ICM, 
warmer Regen für Münchens Taxler
Im Dezamber, in der Weihnachtszeit, verwandelt sich die Stadt München
und auch die Messe München in ein farbenfrohes Lichtermeer. 
Insbesondere das ICM trumpft mit glamourösen Veranstaltungen auf. 
Highlight ist zweifellos die Verleihung des renommierten Medienpreises
Bambi.
Norbert Bergmann, der für das ICM zuständige Geschäftsführer der
MMG, sieht es als Beweis für die Bandbreite des ICM, dass das Kongresszentrum der Messe München für wissenschaftliche Tagungen und Hauptversammlungen wichtiger Wirtschaftsunternehmen ebenso erste Wahl 
ist wie für eine Bambi-Verleihung. Zu dem medienwirksamen Spektakel
am 1. Dezember werden rund 1.000 Gäste erwartet, die der spannenden
Verleihung der begehrten Film-Trophäe im ICM live folgen, während 
ein Millionen-Publikum am Fernseh-Bildschirm dabei ist. 
Messe München aktuell

Seite 38

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38 TAXIKURIER
Das Jahr 1970 war in München eine Zeit der
fast täglichen Raubüberfälle, denen auch unsere Kollegen oft genug zum Opfer fielen – vielleicht gibt es noch den einen oder anderen, der
davon autobiografisch berichten kann. Am
5. Dezember 1970, einem langen Samstag mit
Öffnungszeiten bis 18.00 Uhr, ereignete sich
jedoch ein Beutezug, der in seiner perfekten
Planung und kaltblütigen Ausführung die
Masse des bislang Gewohnten weit in den
Schatten stellte. Der Überfall war so spektakulär, dass sich bei der Polizei mehrere unprofessionellere Kriminelle selbst anzeigten. Sie hofften nämlich, mittels einer Verurteilung wegen
der von ihnen nicht verübten, aber gestandenen Straftat in ihren Kreisen besser dazustehen. Die langfristige Kalkulation lief darauf
hinaus, dass sich die wirklich schweren Jungs
bei der Planung künftiger Überfälle der wieder
in Freiheit befindlichen, nützlichen Idioten
bedienen würden und so für letztere ein erklecklicher Anteil des Gewinns herausspringen
würde. Die Polizei ließ sich jedoch von diesen
Winkelzügen nicht täuschen und nahm niemanden der masochistischen Möchtegerne fest.
Ob es Verurteilungen wegen Vortäuschung
einer Straftat gab, müsste noch eigens untersucht werden und sprengt den hier gegebenen
Rahmen. 
Was war geschehen? Wie heute ging im vorweihnachtlichen Trubel der Innenstadt eine
unübersehbare Anzahl von Nikoläusen ihrer
Tätigkeit nach. Das Zentrum befand sich damals in einem chaotischen Zustand, wurde
doch gerade die S-Bahn gebaut, die Fußgängerzone eingerichtet und die Stadt baulich auf
die Olympischen Sommerspiele 1972 vorbereitet. Der Stachus beispielsweise bestand aus
einer gigantischen Baustelle, deren Volumen
der Cheops-Pyramide in Ägypten gleichkam
und wo das damals größte unterirdische Bauwerk Europas entstand. Die Menschenmassen
drängten sich über notdürftige Brücken und
zwischen verwinkelten Bauzäunen dahin, auf
den provisorischen Fahrbahnen stauten sich
die Autos und Trambahnen. Und gerade diese
unübersichtliche Situation bezog ein intelligenter und zielgerichteter Räuber in die
Planungen seines Vorhabens ein: Möglichst
elegant und mit möglichst geringem Arbeitsaufwand an so viel Geld heranzukommen wie
irgend möglich – wer kennt diesen Wunsch
und das Streben danach nicht? 
Als Ort seines Angriffs wählte der große Unbekannte den Kaufhof am Stachus. Nach Geschäftsschluss lagen die gesamten Einnahmen
dieses umsatzstarken Tages in der Hauptkasse
im siebten Stock. Diese befand sich so weit
oben, um durch den langen Fluchtweg die Gefahr eines Überfalls zu verringern. Nach ihrer
anstrengenden Arbeit freuten sich die Angestellten im siebten Stock, dass gegen 18.30 Uhr
ein Nikolaus eintrat und auch sie noch besuchte. Der Heilige trug unkonventionellerweise
Der kriminelle Nikolaus
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln
und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
Jetzt bestellen!
Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 17,40 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!
einen blauen Arbeitsanzug. Damit hatte er sich
auf seinem Weg nach oben getarnt, denn auch
im Kaufhof waren Baumaßnahmen im Gang
und Handwerker unterwegs. Vor dem Kassenraum hatte dieser Handwerker eine Nikolausmaske und eine rote Mütze aus seinem Jutesack gezogen und sich damit verkleidet. Der
Sack war aber im Gegensatz zu denen seiner
harmlosen Kollegen nicht mit Gaben gefüllt,
sondern – noch – gähnend leer. 
Zum Erstaunen der nichts ahnenden und freudig erregten Anwesenden trat der selbst ernannte Nachfolger des Bischofs von Myra, des
als Nothelfer und Schutzherr ausgerechnet der
Kaufleute, Richter und Gefangenen verehrten
heiligen Nikolaus, auf den offenen Geldschrank zu. Dort bediente er sich ungehindert
mit mehreren Taschen voller Banknoten, die in
seinem Jutesack verschwanden. Als er auf diese Weise 183.000 DMark an sich gebracht hatte, dämmerte dem Kassierer, dass die Grenzen
des Spaßes weit überschritten waren und der
Ernst begonnen hatte: Er löste den Alarm aus. 
Der Nikolaus beantwortete die umgekippte
Stimmung mit dem Ziehen einer Browning
und der Drohung von Erschießungen. Er verstaute noch weitere Geldtaschen, verließ den
Raum, stopfte seine Nikolaus-Ausrüstung oben
auf das Geld und machte sich schnell, aber
nicht zu auffällig schnell als Handwerker unter
Handwerkern davon, um spurlos zu ver-

Seite 39

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schwinden. Bald stellte die herbeigeeilte Polizei
fest, dass er sich vom sechsten Stock auf ein
benachbartes Haus abgeseilt hatte. Danach
verloren sich die Spuren des gefährlichen Heiligen und seiner Beute. Vielleicht ist er als unbescholtener, von redlicher Arbeit ermüdeter
Bürger mit dem Taxi nach Hause gefahren und
hat auch noch ein großzügiges Trinkgeld
springen lassen? Niemand hat das je erfahren,
denn acht Monate später ereignete sich ein
weiteres spektakuläres Verbrechen, das in der
Bundesrepublik Deutschland Geschichte
schrieb. 
Am Nachmittag des 4. August 1971 überfielen
zwei Maskierte und Bewaffnete die Filiale der
Deutschen Bank an der Prinzregenten 70
gegenüber dem Schumann-Stand. Sie nahmen
fünf Geiseln und forderten neben einem BMW
und freiem Abzug auch noch 2.000.000 DM
Lösegeld. Damals war es unter Kriminellen
Mode geworden, ihrem schnell verdienten
Reichtum das Mäntelchen einer revolutionären
Tat zur Befreiung des unterdrückten Proletariats und zur Enteignung des Großkapitals
umzuhängen. So auch in Bogenhausen: Die
beiden Räuber ließen verlauten, sie seinen Mitglieder einer „Roten Front“ . Sie drohten, bei einem Scheitern ihrer politischen Mission würde
sich ihre Organisation brachial an der Bevölkerung rächen, vermutlich um letztere aus ihrer
Unterdrückung zu befreien. Die Volksfreunde
selbst würden Selbstmord begehen, anschließend würde eine groß angelegte „Vergeltungsaktion Elend“ anlaufen. Im Raum München
würden dabei binnen der nächsten 48 Stunden
Mordanschläge ausgeführt. Tatsächlich explodierte noch in derselben Nacht an der Ecke
Prinzregenten/Lerchenfeld ein Sprengsatz, der
allerdings kein Mitglied des zu beglückenden
Proletariats in die Freiheit des Jenseits bomben
konnte. Hier sei nebenbei bemerkt, dass die
Beschäftigung mit der Vergangenheit zur Beurteilung der Gegenwart immer wieder wertvoll sein kann – man nehme nur die aktuellen
Stichworte „Irak“ und „Heiliger Krieg“ . 
In der Prinzregentenstraße stellte die Polizei
zwar einen BMW als Fluchtfahrzeug zur Verfügung, eröffnete aber das Feuer auf die beiden
Bankräuber, die auf dem Weg zum Auto eine
Geisel vor sich herführten. Einer der beiden
ermordete die Frau, Ingrid Reppel, bevor er
selber erschossen wurde. Auf der anderen Straßenseite spielten sich gleichzeitig bemerkenswerte Szenen auf der Terrasse im ersten Stock
des Restaurants „Käfer“ ab: Bei Sekt und Wein
zollten die dort weilenden, von ihrer ereignislosen Existenz gelangweilten Schickimickis
dem tödlichen Treiben der revolutionären
Volksbeglücker immer wieder Beifall, während
die in psychologischer Hinsicht damals noch
unbeholfenen Aktionen der Polizei mit Missfallenskundgebungen bedacht wurden. 
Der getötete Hauptakteur dieses ersten Banküberfalls mit Geiselnahme und behauptetem
politischen Hintergrund in Deutschland war
Hans Georg Rammelmayr. Erst 1978 stellte
sich heraus, dass er zwei naiv-depperte Komplizen hatte, die die Bombe an der Straßenkreuzung hochgehen ließen. Und es wurde
klar, dass Rammelmayr der Heilige Nikolaus
vom Stachus gewesen war. (BW) 
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Seite 40

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40 TAXIKURIER
Verzehr-Gutschein für das Restaurant „Trader
Vic’s“ im Wert von 100,- Euro zu gewinnen!
Witz des
Monats 
Die Hebamme zur Gebärenden: 
„Möchten Sie den Vater bei der
Geburt dabei haben?“
„Um Himmels willen, nein! Der
versteht sich mit meinem Mann
überhaupt nicht.“
Taxameter des Monats
HOLIDAY-INN-MUNICH – Wann immer ein Funkauftrag für diesen Standplatz rausgeht – keiner da. Das glaubt man doch nicht,
dass es Standplätze gibt, die gut gehen und keiner fährt hin! Liegt es vielleicht daran, dass man Angst hat hinter den Büschen zu
vereinsamen? Wird man denn überhaupt von der Rezeption gesehen? Oder liegt’s an der Schranke, dass sich keiner reintraut, vor
lauter Panik, dass er nicht mehr raus kommt.
HOTEL EUROPA – Eins von den Hotels, von denen man immer glaubt, da wohnen nur Bustouristen, die auschließlich zu Fuß die
Stadt erobern wollen. Wahrscheinlich, weil der Standplatz immer mit Bussen zugeparkt war. Das sollte jetzt nicht mehr passieren.
Die Hoteldirektion will dafür sorgen, dass der Standplatz frei beliebt. Hohe Frequenz an Funkaufträgen. Trotzdem ist die Kollegenpräsenz nicht besonders groß.
MANDARIN ORIENTAL – Das Schöne an diesem elitären Standplatz ist: Wenn schon nicht der Erste, so ist man doch schlimmstenfalls der Dritte. Die geringe Anzahl lässt wenig Geschäft vermuten, was sich meist aber als Irrtum erweist. Schöne Fahrten, gute
Gäste. Zudem hat der Platz durch seine Enge den schönen Nebeneffekt, dass man mit der Prominenz, die hier in hoher Frequenz
ein- und ausgeht, fast immer auf Tuchfühlung ist.
BAYERISCHER HOF – Irgendwie muss dieses Hotel eine besondere Anziehungskraft haben. Wann immer man anfährt – es sind
schon zwölf Kollegen da. Mindestens. Und immer die selben. Für die gibt’s offensichtlich gar keinen anderen Standplatz. 
Man kennt sich schon fast namentlich und pflegt familiäre Bindungen. Dabei geht das Geschäft hier nicht besser als anderswo. 
Die Stiche zum Bahnhof sind häufiger als die zum Hafen. Aber dafür ist man auch wieder schnell zurück und verpasst nix. 
So hat sich Falk Volkhardt selig das immer gewünscht.
KÖNIGSHOF – In Abwandlung eines Werbespruches heisst es hier: Mitten drin, aber selten dabei. Beim Geschäft nämlich. 
Da stehen wirklich nur die größten Optimisten. Die aber dafür lang. Und breit werden hier nur die Reifen. Wer hier auf Kundschaft
wartet hat das Gefühl, alle gehen zu Fuß. Vielleicht sind ja die Hotelpreise so hoch, dass für’s Taxi nix mehr übrigbleibt. 
Manchmal steht man stundenlang da und der einzige, den man zu Gesicht bekommt, ist der Wagenmeister. Oder hauen die Fahrgäste alle durch die Tiefgarage ab? (PG)
Ob unsere Fahrgäste rollende Litfaß-Säulen als Taxis akzeptieren, hat Manfred
Kraus in seiner Karikatur wohl etwas überzeichnet. Wenn Sie sich einen passenden Text einfallen lassen und dieser als bester prämiert wird, gewinnen Sie o.g.
Gutschein. Senden Sie uns bitte bis spätestens 7. Dezember Ihren Vorschlag
(Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Seite 41

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41TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den
abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit
Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München
bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer
bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt
hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG 
IM DEZEMBER
2005
Funkausbildung
Termine: 20. und 22. Dezember 2005
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kleinanzeigen
VÖLLIG LEGAL: WENIGER BRUTTO = MEHR NETTO!!! 
DAS GESETZ MEINT ES GUT MIT IHNEN!!!
Wir sorgen dafür, dass Sie als Unternehmer und Fahrer unter Beachtung der
gesetzlichen Vorgaben besser verdienen. Ein gutes Gewissen zum günstigen
Tax-Assist Preis – kompletter Lohndienst ab 19 
E. Guter Rat für die Münchner
Taxiunternehmen seit 10 Jahren – Tax-Assist GmbH – 089 / 74 99 66 77
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der
Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf.
Anzeigenschluss ist der 7. Dezember 2005!
Kleinanzeigen-Annahme
„Jetzt geh’ endlich an’s Telefon und fahr los, dass die
Fahrgäste wieder erkennen, dass hier ein Taxi-Standplatz
und keine Bus-Platte ist.“
Winni Fischer, München, hat den Nagel auf den Kopf
getroffen und den Gutschein für den legendären Sonntags-Brunch im Restaurant Mangostin Thalkirchen 
gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der November-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …

Seite 42

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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Manfred Kraus (MK), Norbert Laermann (NL), 
Alfred Lehmair (AL), Michael Schrottenloher (MS), 
Reinhold Siegel (RS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), 
Benedikt Weyerer (BW), Reinhard Zielinski (RZ) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
e-mail: probst@formenreich.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
e-mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004
Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
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Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel, Alfred Lehmair
Impressum
Liebe Leser und Leserinnen,
sollen wir uns freuen oder ärgern, dass dieses Jahr wieder einmal wie im
Flug an uns und unsere Branche vorbeigezogen ist. Freuen können wir
uns in jedem Fall auf ein lukratives 2006. 
Trotz drohender Koalitions-Irrtümer erwartet unsere Stadt im nächsten
Jahr eine Menge herausragende und taxi-intensive Veranstaltungen. 
Sind wir froh darüber, dass wir unseren Beruf in München und nicht etwa
in Berlin, Hildesheim, Bochum, Darmstadt, Stuttgart oder Kassel ausüben.
Inzwischen viel Erfolg beim Weihnachtsgeschäft
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 23. Dezember mit heißen Themen!
Vorschau Ausgabe Januar 2006
➜ Highlights 2006
… Die Megaevents des nächsten Jahres
➜ Werbung auf Taxis
… Werden wird entsprechend entlohnt
➜ Schonungslose Bilanz
… Taxameter des Jahres, Rose des Jahres, Zitrone des Jahres
42 TAXIKURIER
Allerletzte Meldung!
Im Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 ist festgeschrieben, dass der 
ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7% zur Wahrung der sozialen Balance
unverändert bleibt. Also wird auch 2007 mit Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19% der Mehrwertsteuersatz für Taxen nicht verändert.

Seite 43

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse,
komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau
das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle
Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten
wir Ihnen perfekten Rundum-Service:
vom Unfall- bis zum Werkstattservice,
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.