TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Oktober 2005
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Oktober 2005 Foto: www.atelier-tacke.de I Laetizia und Elias in Loden Frey ➜ Last-Minute-Trachten I Wohin nach der Wiesn ➜ Dialyse- und Krankenfahrten Alle Infos zu diesem wichtigen Umsatzfaktor ➜ Taxi-Check-München Fahren ohne Uhr – Wie seriös sind Münchens Taxler ➜ Außergewöhnliche Kollegen Die Sammlerleidenschaft des Peter Hörl Die Wiesn Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T1/02 Außen Taxi – innen Komfort Mein T axi von Volkswagen – das ist nicht nur ein sicherer, sondern auch ein komfortabler Arbeitsplatz. Egal welches Modell Sie fahren – mit Volkswagen fährt es sich bequem, angenehm und behaglich. Erstklassige Ausstattung und hoher Sitzkomfort. Das sagen auch meine Kunden. Die Taxi-Modelle von Volkswagen Die neue Passat Limousine. Starten Sie zur Probefahrt.
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Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Editorial | Aktionismus ohne Plan 4 Taxi-Treff bei Auto Much | 8. Oktober 2005 4 Recht um’s Taxi | Der schwierige Fahrgast 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die Genossenschaft | Heiße Infos 8 Who is who im Aufsichtsrat | Christine Reindl 10 Essen auf Rädern | Fürstenried I, Fürstenried II, Solln 11 Münchner Straßen-Namen | In dieser Ausgabe das „M“ 12 Witz des Monats | 15 Dauerbrenner | Dialyse- und Krankenfahrten 16 Der Mensch hinter der Stimme | Gabriele Golembioski 18 Taxameter des Monats | Freunde und Helfer 19 Die Wiesn | Last-Minute-Trachten/Wohin nach der Wiesn 20 Außergewöhnliche Kollegen | Peter Hörl 23 Neues vom Flughafen | Facts 24 Rettung Beck-Stand | Es ist 5 nach 12 25 Schrotti’s Fiaker-ABC | „R“ wie Radl 26 Rose des Monats | Reinhold Siegel 27 Zitrone des Monats | Heinz Fiederling 27 Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler 28 Pausenfüller | Das Weltbild der CIA 29 Jetzt red’ i | Haluk Ersoy 30 Geschichte und G’schichten | Unbekannte Theresienwiese 32 Marktpolitik | Hale – Von Salzburg in die ganze Welt 34 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 35 Leserbriefe/Forum | 35 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 36 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 36 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 37 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 38 Impressum | 39 Vorschau Ausgabe November | 39
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Editorial 4 TAXIKURIER Aktionismus ohne Plan Fahrgäste bleiben in Scharen weg, Taxifahrer biedern sich bei der AOK für Euro 1,00 pro km an, Portiers werden mit Euro 10,00 pro Flughafenstich geschmiert und vier von fünf Fahrern sind bei einem Test bereit ohne Uhr zu fahren und ihren Unternehmer zu besch.....! In dieser äußerst schwierigen Situation läuft Herr Heller, der momentane Vorsitzende der Taxivereinigung, ins offene Messer und gibt der Boulevardpresse eine tolle Gelegenheit, das Taxigewerbe während der „sauren Gurkenzeit“ in ein miserables Licht zu rücken. Zu einem Zeitpunkt, der absolut sinnlos ist, da Verwaltung wie Politiker in Urlaub sind, tritt der Aktionskünstler Heller einen saftigen Antrag auf Tariferhöhung breit und legt auch gleich das Datum des In-Kraft- Tretens fest, den 01. Januar 2006. Das Taxler-Fußvolk und der Vorstand der Genossenschaft konnten die tolle Aktion Hellers der Abendzeitung entnehmen, in der sich „Hirnbeiß“ beim Einsteigen ins Taxi über uns mit den Worten lustig machte: „Fahrn’s nur schnell los, bevor’s wieder teurer werd …!“ Obwohl die Taxivereinigung bei der Taxi-München eG Asyl genießt, gab es keinen Informationsaustausch. Nach Aussagen von Insidern beriet sich Heller mit dem Taxiverein in der Rosenheimer Straße und den Oberdinger Flughafentaxlern und schmiedete offensichtlich einen Flughafentarif mit einem Kilometerpreis von Euro 1,70. Es gibt eine vorgeschriebene Prozedur für Tarifanträge, die Heller fremd ist, sonst hätte er nicht innerhalb von wenigen Wochen den zweiten Supergau in der Öffentlichkeit für uns Münchner Unternehmer verursacht. Wahrscheinlich hatte sich Heller ebenfalls von Herrn Franz-Josef Kuntz coachen lassen, wie Frau Roithmeier bei ihrem hilflosen Bombenattentat vom 06. Juli im Augustinerkeller und später in der Süddeutschen Zeitung. Münchner Unternehmer und Fahrer haben diese Stümpereien, die an John Steinbeck’s Roman „Denn sie wissen nicht was sie tun“, sicher nicht verdient. Heller, Kuntz, Roithmeier, Kroiß und Billmeier aus dem „Kompetenzteam Corneliusstraße“ müssen am 06. Oktober bei der außerordentlichen Generalversammlung der Taxi-München eG gestoppt werden. Kommen Sie zahlreich und helfen Sie mit, den Rest Scherben vom 06. Juli aufzuräumen, sonst bestimmen Destrukteure – und dies kann keinem egal sein. Ihr Hans Meißner Taxi-Treff bei Auto Much! Der Samstag nach der Wiesn in den ungeraden Jahren hat sich als Pflichttermin für die Taxibranche etabliert. Im 2-jährigen Wechsel mit der Kölner Taximesse trifft sich die Taxiwelt am 8. Oktober, ab 9.00 Uhr in Bad Tölz, Gewerbering 18. Ein spektakuläres Programm erwartet die wohl wieder über 1.000 Gäste aus ganz Deutschland: ➜ Taxi-Neufahrzeuge (Probefahrten möglich) ➜ Taxi-Gebrauchtfahrzeuge ➜ Zahlreiche Aussteller aus dem Taxi-Umfeld ➜ Große Tombola ➜ Kostenlose-Gebrauchtfahrzeugbewertung ➜ Kostenlose Bewirtung ➜ Motorrad-/Motocross-Stunts ➜ Get together ➜ Überraschungen ➜ Beste Stimmung münchen • platzl 1 • zentrum tel. 089.242 949 14 täglich frühstück von 10.30 bis 12.00 uhr ©2005 Hard Rock Cafe International, Inc. All rights reserved.
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Recht um’s Taxi Der schwierige Fahrgast Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen. 5TAXIKURIER Der Kunde ist König! Im Taxigeschäft der Fahrgast. Das fällt auch nicht schwer, denn es sind die Fahrgäste und ihre Unterschiedlichkeit, die den Taxijob interessant und abwechselungsreich machen. Manchmal allerdings vergeht einem die Laune. Ein schwieriger Fahrgast ist eingestiegen. Dann sind Pflichtbewusstsein und Fingerspitzengefühl gefragt. 1. der betrunkene Fahrgast. Am besten gar nicht erst einsteigen lassen? Ist das zulässig? Klar, sagen manche und einige haben für diese Meinung auch einen gewichtigen juristischen Begriff parat: "Vertragsfreiheit" - mit wem ich Verträge mache, entscheide ich. Aber so einfach ist das nicht. Die Beförderung von Personen ist nicht reine Privatsache. Unsere ganze Gesellschaft würde nicht funktionieren, wäre die Mobilität nicht sichergestellt. Deshalb enthält die Konzession der Taxiunternehmer nicht nur die Erlaubnis, sondern auch die Pflicht, Personen gegen Entgelt zu befördern. Und das gilt gegenüber Betrunkenen nicht weniger, sondern ganz besonders. Denn andernfalls würden sie vermehrt selbst Auto fahren und das würde unser aller Sicherheit gefährden. Und überhaupt, man fasse sich an die eigene Nase, die auch schon mal eine Schnapsnase gewesen ist und es genossen hat, am Ende sicher und bequem nach Hause chauffiert zu werden. Und wenn der Fahrgast erbricht? Auch das kein hinreichender Grund, ihn rauszuschmeißen. Im Gegenteil, der Taxifahrer hat eine besondere Fürsorgepflicht, z. B. den Betrunkenen beim Aussteigen zu helfen. Allerdings hat er auch einen Rechtsanspruch auf Erstattung etwaiger Reinigungskosten. Die Duldungsgrenze ist erst dann erreicht, wenn der betrunkene Fahrgast die Sicherheit des Verkehrs gefährdet, etwa weil er ins Steuer greift oder sonst wie handgreiflich wird. In diesem Fall ist eine Weiterfahrt mit ihm nicht zumutbar. 2. der Fahrgast, der einfach aussteigt ohne zu zahlen. Ihm hinterher? Ihn packen, ihm Schläge androhen, ihm unter Zwang in die Taschen greifen und das Fahrgeld aus seiner Geldbörse nehmen? Vorsicht! Das ist das Faustrecht der Steinzeit. Das ist ein wenig her. Wir heute leben in einem Rechtsstaat und da muss jeder Bürger, der einen Rechtsanspruch geltend machen will, den Weg des gerichtlichen Verfahrens einschlagen. Wie aber soll man jemanden verklagen, von dem man weder Namen noch Anschrift kennt? Das Gesetz hat ein Einsehen: In Ausnahmefällen ist Selbsthilfe doch zulässig, aber a) nur zum Zwecke der "Festnahme" (also allenfalls verfolgen, stellen, festhalten, aber niemals eigenständig dem anderen das Geld aus der Tasche ziehen) und b) nur wenn „obrigkeitliche Hilfe“ nicht rechtzeitig zu erlangen ist (gemeint sind Polizei und Gerichte) und c) nur wenn das Verhältnismäßigkeitsprinzip gewahrt bleibt (nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, nicht z. B. wegen einer Schuld von 25 Euro körperlichen Zwang anwenden und damit Eskalation und Körperverletzung riskieren). Kurz: Besser laufen lassen. Wer nämlich die erwähnten engen Voraussetzungen der legalen Selbsthilfe überschreitet, muss mit einem Strafverfahren wegen Nötigung / Körperverletzung und mit dem Entzug der Taxifahrerlaubnis rechnen. Tipp 1: Finger weg von fremden Geldbörsen! Tipp 2: Niemals körperliche Gewalt! RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de
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6 TAXIKURIER Mittwoch, 12. Oktober ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ Circus Krone, Michael Mittermeier ➜ Muffathalle, Greg Lake & Band ➜ Backstage, As I Lay Dying ➜ Garage, Rocket Uppercut ➜ Ampere, Stefan Gwildis Donnerstag, 13. Oktober ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir ➜ Circus Krone, Oliver Pocher ➜ Elserhallen, Gabba Gabba Hey Musical ➜ Backstage, Schein, Soon ➜ Muffathalle, Nylon Freitag, 14. Oktober ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Arena, TSV 1860 – Paderborn ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kammerkonzert ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Steiners Theaterstadl ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Luk Perceval ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Back Street Boys ➜ Muffathalle, Die Happy Samstag, 15. Oktober ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kammerkonzert ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello ➜ Philharmonie, Echo Klassik 2005 ➜ Elserhallen, Mareo Masini ➜ Herkulessaal, Münchner Oratorienchor ➜ Schlachthof, Ballroom Bones ➜ Prager Frühling, Hund am Strand ➜ Backstage, Kool Savas ➜ Tonhalle, Mondo Diao Sonntag, 16. Oktober ➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem ➜ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone, Benjamin Blümchen ➜ 17.45 Uhr, Philharmonie, Echo Klassik 2005 ➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Michael Altinger ➜ Muffathalle, The Dandy Warhols ➜ Atomic Cafe, Melt Banana ➜ Die lange Nacht der Museen Montag, 17. Oktober ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Anne-Sophie Mutter ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Natalia Gutman ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Stefan Jürgens ➜ Circus Krone, The Eagles ➜ Tonhalle, Dream Theater ➜ Atomic-Cafe, Looptroop Dienstag, 18. Oktober ➜ 17.00 – 19.00 Uhr, Werkraum, Kammerschau ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Marco Rima ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Natalia Gutman ➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, FC Bayern – Juventus Turin ➜ 21.00 Uhr, Werkraum, Über Gott durch die Welt ➜ Orangehause, Ohrbooten ➜ Ampere, Basse ➜ Zerwirk, Robots in Disguise Mittwoch, 19. Oktober ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ Muffathalle, Culcho Candela Donnerstag, 20. Oktober ➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bayerischer Musikschultag ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Schändet Eure Neoliberalen Biografien ➜ Ampere, Lura Freitag, 21. Oktober ➜ 19.30 – 22.15 Uhr Gärtnerplatztheater, Candide ➜ 20.00 – 21.00 Uhr Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bayerischer Musikschultag ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Barbara Clear ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Irish Folk Festival ➜ Elserhallen, Despairsray ➜ Herkulessaal, Harnoncourt ➜ Muffathalle, David Gilbert ➜ Atomic Cafe, Gus Black Samstag, 22. Oktober ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lulu Live Top-Termine Oktober ’05 Samstag, 1. Oktober ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, FC Bayern – Wolfsburg ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann von La Mancha ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Ollie Dietrich ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco ➜ 20.00 Uhr, Kleiner Konzertsaal Gasteig, Internationales Podium junger Solisten ➜ Hubertussaal, Kleine Nachtmusik ➜ Backstage, Swan Lee ➜ Monofaktur, The Damn Luckies ➜ 4004, After Wiesn Party Sonntag, 2. Oktober ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee ➜ 15.00 + 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Die kleine Hexe ➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ Backstage, Seether ➜ Zerwirk, St. Thomas ➜ Muffathalle, Ich + Ich ➜ Feierwerk, Rage against Abschiebung ➜ Elserhallen, The Hellacopters ➜ 4004, Dirndl-Nacht Montag, 3. Oktober (Feiertag) ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Don Karlos ➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Paco de Lucia ➜ Ampere, Hard Fi ➜ Atomic-Cafe, Clem Snide Dienstag, 4. Oktober ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin ➜ Muffathalle, Panos Karnezis ➜ Backstage, Nile ➜ Zenith, Jamiroquai Mittwoch, 5. Oktober ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Festival Son Cuba ➜ 20.00 Uhr, Orangehause, Spoon ➜ Circus Krone, Urban Priol ➜ Zerwirk, Bernadette La Hengst ➜ Backstage, Satanic Surfers ➜ Metropolis, Saxon ➜ Elserhallen, Turin Brakes Donnerstag, 6. Oktober ➜ 10.00 Uhr, Augustinerkeller, Außerordentliche Generalversammlung Taxi eG ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR ➜ Zerwirk, Richard Hawley ➜ Prager Frühling, The Orange Peels ➜ Backstage, Faun Freitag, 7. Oktober ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, David Sanborn ➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Heather Nova ➜ Hansa 39, Zeraphine ➜ Atomic-Cafe, Stephen Malkmus ➜ Zerwirk, Yat-Kha ➜ Backstage, Gluecifer Samstag, 8. Oktober ➜ 9.00 Uhr, Auto-Much, Bad Tölz, Taxi-Treff ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der kleine Prinz ➜ Circus Krone, Dieter Nuhr ➜ Muffathalle, El’ Ke ➜ Atomic Cafe, Broadcast ➜ Prager Frühling, Convertible Sonntag, 9. Oktober ➜ 10.00 Uhr, Olympiastadion, Medien-Marathon ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 13.00 Uhr, Galopprennbahn Riem ➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 18.00 – 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Rundfunkorchester ➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Lisa Fitz ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Andrea Badey ➜ Elserhallen, Staind ➜ Atomic-Cafe, Toni Kater ➜ Monofaktur, The Lurkers Montag, 10. Oktober ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 1. Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Christian Überschall ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 21.00 Uhr, Hansa 39, Panteon Rcoco ➜ Atomic-Cafe, Conic ➜ Garage, Royal Hunt ➜ Orangehouse, Final Fantasy Dienstag, 11. Oktober ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 1. Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ Garage, Royal Hunt ➜ Backstage, Arcturus ➜ Ampere, Hard-Fi Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer Ärztliche oder „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 € Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
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7TAXIKURIER Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • A t o m i c C a f è ••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Crowns Club • •• Hansa 39 • • Kultfabrik • • • • Lenbach • max Suite • •••• M i a •••• Nachtgalerie • • Nachtwerk • • N a c h t c a f é •••••• O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 •• ••• Palais • ••• Pappasitos • • Parkcafé • • Prager Frühling •• •• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Schranne ••••••• Skyline •• ••• Soul City • • • The Garden • • •• Titanic City • • • Woanders Club • Mehrtägige Termine ➜ 28.04. – 09.10.05 BUGA-Gelände, BUGA ➜ 01.08. – 09.10.05 Di - So Deutsches Theater, Ludwig II. ➜ 07.09. - 02.10.05 Circus Krone, Chinesischer Staatscircus ➜ 07.09. – 22.10.05, 20.00 Uhr Komödie im Bayerischen Hof, Freunde zum Essen ➜ 17.09. – 03.10.05 Theresienwiese, Oktoberfest ➜ 17.09. – 03.10.05, 22.30. – 04.00 Uhr Schrannenhalle, Wiesn-Nächte ➜ 28.09. – 02.10.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Heinrich Pachl ➜ 29.09. – 01.10.05 ICM, 7th, PGAS of Europe ➜ 29.09. – 03.10.05 Messe /ICM, Golf ➜ 29.09. – 12.10.05 Olympiahalle, Mamma Mia ➜ 03.10. – 06.10.05 Messe/ICM, Expo Real ➜ 03.10. – 06.11.05 Theaterzelt Das Schloss, Caveman ➜ 04.10. – 06.10.05 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Sinasi Dikmen ➜ 04.10. – 07.10.05 Messe, Ceramitec ➜ 05.10. – 08.10.05, 20.30 Uhr Fraunhofer, Hermes Phettberg ➜ 07.10. – 08.10.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Eckhardt von Hirschhausen ➜ 07.10. – 09.10.05 MOC, Internationale Fachmesse für Schuhe ➜ 08.10. – 09.10.05 ICM, Naturfreunde ➜ 08.10.05 – 31.03.06, Mo – Sa außer Di 20.00 – 23.30 Uhr, Sa 18.00 – 21.30 Uhr Spiegelpalast Messe, Schuhbeck Palazzo ➜ 11.10. – 15.10.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Pigor & Eichhorn ➜ 10.10. – 12.10.05 Circus Krone, Michael Mittermeier ➜ 11.10. – 30.10.05 Deutsches Theater, Gitte, Wencke, Siw ➜ 14.10. – 16.10.05, 10.00 Uhr Werner-von-Linde-Halle, Eigentum + Wohnen ➜ 15.10. – 19.10.05 Messe, Kunstmesse ➜ 16.10. – 20.10.05 Messe, Oracle ➜ 17.10. – 18.10.05, 20.00 Uhr Olympiahalle, Westernhagen ➜ 18.10. – 22.10.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Robert Kreis ➜ 21.10.05 – 25.02.06 Witzigmann-Palazzo ➜ 22.10. – 23.10.05, 11.00 Uhr Olympiastadion, Baden-Württemberg-Classics ➜ 24.10. – 28.10.05 Messe ICM, Systems ➜ 25.10. – 29.10.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Magdeburger Zwickmühle ➜ 26.10. – 28.10.05 ICM, Medientage ➜ 26.10. – 30.10.05 Circus Krone, The Tap Dogs ➜ 26.10.05. – 07.01.06, 20.00 Uhr Komödie im Bayerischen Hof, Romantische Komödie ➜ 28.10. – 29.10.05 Zerwirk. Hausmusik Festival ➜ 29.10. – 30.10.05 MOC, Beauty Forum ➜ 21.00 Uhr, Werkraum, Lauschlounge 15 ➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, FM4-Fest ➜ Messe, Fachdental ➜ Backstage, Keith Urban ➜ Elserhallen, KT Tunstall ➜ Prager Frühling, Rhüdiger Haffetz Sonntag, 23. Oktober ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik im Foyer ➜ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone, Ritter Rost und das Gespenst ➜ 17.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 17.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Idomeneo ➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Schändet Eure Neoliberalen Biografien ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher ➜ Zenith, White Stripes ➜ Prinzregententheater, Meret Becker ➜ Orangehouse, Madsen Montag, 24. Oktober ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lulu Live ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Schändet Eure Neoliberalen Biografien ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrand ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Einshoch 6 ➜ Atomic Cafe, Dirk Darmstaedter ➜ Backstage, The Red Chord ➜ Muffathalle, Paul Weller ➜ Zenith, Motörhead Dienstag, 25. Oktober ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Chatroom ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Cypien Katsaris ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Sierra Maestra Mittwoch, 26. Oktober ➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ Muffathalle, Glashaus Donnerstag, 27. Oktober ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Dutch Swing College Band ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ Substanz, Fuller ➜ Garage, Härtegrad & Skinner ➜ Zerwirk, Brendan Benson ➜ Atomic Cafe, Frank Popp Freitag, 28. Oktober ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klang- und Weltmusiknacht ➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Sarah Connor ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo ➜ 19.30 – 23.00 Uhr, Nationaltheater, Terpsichore-Gala ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lulu Live ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt die Dunkelziffer ➜ St. Michaels Kirche, Paradise Gloria ➜ Muffathalle, Amadou & Miriam ➜ Atomic Cafe, United Balls Samstag, 29. Oktober ➜ 9.00 Uhr, Olympiastadion, Film-, Kino- + DVD-Sammlermarkt ➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Dornröschen ➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Königskinder ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Giselle ➜ Prinzregententheater, Anna Karenina ➜ Residenz Hofkapelle, Perle der Klassik ➜ Muffathalle, Jarabe de Palo ➜ Theaterzelt Schloss, The Magnets ➜ Backstage, Reverend Rusty ➜ Reithalle, Estampie ➜ Hubertussaal, Die Zauberflöte Sonntag, 30. Oktober ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Operncafe ➜ 16.00 – 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 17.30 Uhr. Hubertussaal, Halloween ➜ 18.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater, Rigoletto ➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche, BR-Kammerorchester ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Andreas Rebers ➜ Schlachthof, Hamburg Blues Band ➜ Tonhalle, Vienna Art Orchestra ➜ Ampere, Tennage Fanclub ➜ Monofaktur, Deadbolt Montag, 31. Oktober ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, So nah so fern ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Pinchas Zukerman ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge Schneider ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Piano Paul ➜ Residenz Hofkapelle, Perle der Klassik ➜ Garage, A Life Diveded ➜ Muffathalle, Spanish Harlem Orchestra
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Faktische Darstellung der Rufschädigung seitens Frau Roithmeier gegen die Taxi-München eG In der ordentlichen Jahreshauptversammlung der Taxi-München eG, am 06. Juli 2005, trat Frau Roithmeier ohne Tagesordnungspunkt an das Rednerpult und klagte den geschäftsführenden Vorstand, Herrn Hans Meißner an, er hätte Steuer hinterzogen, Firmengelder veruntreut und Sozialversicherungsbeiträge nicht bezahlt. Sie gab an, mit Herrn Gerhard Kroiß, am 05. Juli 2005 eine Sonderprüfung durch den Genossenschaftsverband veranlasst zu haben. Zusätzlich hatte sie die Staatsanwaltschaft informiert und Anzeige erstattet. In den darauffolgenden Tagen stellte sich heraus, dass Frau Roithmeier in den vorangegangenen Wochen und Monaten in Eigenregie Nachforschungen und Ermittlungen vorangetrieben hatte, ohne den Vorstand und den Aufsichtsrat von ihren Absichten zu informieren. Am 12. Juli 2005 fand die konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrates statt. Es lagen zwei Schreiben vor, in denen der Vorstand und ein Großteil unserer Angestellten um eine Klärung dieser Angelegenheit baten, da die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Frau Roithmeier nicht mehr gegeben war. Frau Roithmeier wurde zur persönlichen Stellungnahme in die Sitzung gebeten. Nach längerem Befragen gab Frau Roithmeier zögerlich zu, bereits am 24. Februar 2005 einen Verdacht gehegt zu haben. Sie gab weiterhin zu, sich schon seit längerem mit Herrn Joseph Kuntz (Mitherausgeber der Hetzschrift „Genosse sei nicht blind“) in einem besonderen Vertrauensverhältnis zu befinden. Dieses ist besonders verwerflich, da Herr Kuntz zu diesem Zeitpunkt Mitglied des Aufsichtsrates war und auch er es nicht für nötig fand den Aufsichtsrat, von den Verdachtsmomenten zu informieren. Frau Roithmeier hat somit gegen mehrere Paragraphen der Geschäftsordnung, ihres Arbeitsvertrages und des Genossenschaftsgesetzes verstoßen. Sie wurde folgerichtig mit einer Dreiviertelmehrheit vom Aufsichtsrat gemäß § 40 Genossenschaftsgesetz ihres Amtes einstweilig enthoben. Um schnellstmöglich die Geschäftsführung sicherzustellen, wählt der Aufsichtsrat in der Sitzung vom 20. Juli, Herrn Reinhold Siegel, zum kommissarischen Vorstand. Zugleich wurde Herrn Richard Jäger, dem langjährigen Leiter der Buchhaltung, die Prokura erteilt. Somit war die Geschäftsleitung bis zur außerordentlichen Generalversammlung gewährleistet. Die Sonderprüfung des Genossenschaftsverbandes ist mittlerweile abgeschlossen. Die Kosten hierfür betragen Euro 6.445,60. Die Prüfer kamen zu folgendem Ergebnis: - Es gab keine Steuerhinterziehung, - es gab keine Veruntreuung von Firmengeldern - es gab lediglich Unregelmäßigkeiten bei der Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen von Aushilfskräften. Diese Beträge sind aber im Verhältnis zum gesamten Lohnkostenaufkommen der Taxi- München eG marginal. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, die Frau Roithmeier zusätzlich und widerrechtlich zum Schaden der Genossenschaft initiiert hatte, dauern noch an. Besonderen Schaden für die Genossenschaft und alle Mitglieder richtete Frau Roithmeier jedoch durch ihre Pressekampagne an. Die notwendige außerordentliche Generalversammlung kann erst dann stattfinden, wenn die Sachlage geklärt ist. Es muss weiterhin auf Urlaub, Wies’n und Verfügbarkeit der nötigen Räumlichkeiten Rücksicht genommen werden. Die Einladung zum 06. Oktober wird termingerecht schriftlich an Sie versandt. Alfred Lehmair, Vorsitzender des Aufsichtsrats Außerordentliche Generalversammlung Am Donnerstag, den 06. Oktober 2005 findet im Augustiner-Keller die notwendige außerordentliche Generalversammlung statt, in der enorm wichtige Personalentscheidungen zu treffen sind. In dieser Versammlung ist eine weitere und für uns alle genauso wichtige Entscheidung zu treffen. Es geht um die zukünftige Vermittlung über Datenfunk. Nach Probeläufen und intensiver Überprüfung von Angeboten und Systemen, können wir Ihnen eine Lösung vorstellen, die für unsere Bedürfnisse sachgerecht ist. Auf Grund unserer hohen Teilnehmerzahl ist eine Datenvermittlung auf Betriebsfunkbasis nicht möglich. Eine Auftragsvermittlung völlig ohne Sprache, nur per Datenfunk, ist für eine Riesenzentrale nicht effektiv. Wir brauchen in München die Möglichkeit, problemlos jedes Taxi zu erreichen und bei Ausfällen eine Alternative vorzuhalten. Nachdem sich die Errichtung eines UMTS-Netzes als zu kostspielig für die Frequenzinhaber erwiesen hat, wurde uns von mehreren Anbietern die Installation eines eigenen Funknetzes auf einer Tetra-Funkfrequenz empfohlen. Wir setzten uns mit Tetra und dem etwas älteren Tetra-Pol-System auseinander. Nach Überprüfung dieser Systeme in Köln und Berlin mussten wir feststellen, dass Sprach- und Datenübermittlung gleichzeitig nicht möglich ist. Darüber hinaus waren die Kosten für die Infrastruktur eines eigenen Netzes finanziell sehr aufwändig und risikoreich. Beim Unterhalt und der Störungsbeseitigung wären wir auf uns selbst gestellt, genauso problematisch wäre die Frage der Senderstandorte. In Zusammenarbeit mit den Zentralen Frankfurt, Dortmund und Bremen, die alle ebenfalls das System von Gefos anwenden, konnte eine weitere Variante der Auftragsvermittlung entwickelt werden. So wird die Sprachfunkeinheit beibehalten, allerdings wird die Zahl der Frequenzen (Kanäle) reduziert, sobald das System steht. Die Auftragsübermittlung per Datenfunk erfolgt über GPRS in einem geschlossenen System mit Ortung per GPS. Zur Anwendung wird dabei eine Steuereinheit (com4cab) mit Schnittstellen für Quittungsdrucker, Kreditkartenleser, Navigation, Ortung, Taxameter und Display kommen. Das System ermöglicht darüber hinaus einen bundesweiten Notruf. Die Kosten der Datenübertragung sollen durch einen Rahmenvertrag mit einem Provider reduziert werden. Trotz der Größe der Taxi- München eG, ist hier eine Verhandlungsführung durch den BZP, um optimale Konditionen zu erreichen, erforderlich. Die Verhandlungen unter der Führung des Präsidenten des BZP sind sehr weit gediehen und dürften in den nächsten Wochen zum Abschluss kommen. Am 06. Oktober wird Ihnen der Chef der Firma Gefos in der außerordentlichen Generalversammlung das System erläutern. Zur Gesamtkonzeption und den Kosten stehen Ihnen selbstverständlich der Vorstand Rede und Antwort. Die Entscheidung für ein Datenfunksystem haben wir uns nicht einfach gemacht. Neben der Funktionalität und den Integrationsmöglichkeiten, spielten die Kosten eine überragende Rolle. Wir wären sicher schon viel weiter, hätten wir das letzte Jahr nicht durch inkompetente Selbstdarsteller verloren. Aber es steht ja zu hoffen, dass Destruktionsexperten, wie Kuntz, Roithmeier und dem Vortragskünstler Billmeier Einhalt geboten wird. 8 TAXIKURIER Die Genossenschaft
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Das Ziel muss sachliche Arbeit und Weiterentwicklung der Genossenschaft sein. Wir haben schon zuviel Energie verloren. Wiesn 2005 Kaum ein Münchner Taxifahrer oder -fahrerin freut sich auf das Oktoberfest. Aber wir brauchen das größte Volksfest der Welt des „Lieben Geldes“ wegen. Wer behauptet, es sei lustig, in der ersten Wiesn-Woche um 21.00 Uhr auf angetrunkene Fahrgäste zu warten und dann mit der sachverständigen Erkenntnis begrüßt zu werden; „jiatz macht´s aber a narrisch´s Gschäft“, der lügt schlicht und ergreifend. Trotzdem, solang das Taxi sauber, die Fahrgäste trotz des Bieres lustig und das Trinkgeld dem Alkoholspiegel entspricht, kann angenommen werden, dass auch diese Wiesn vorbeigeht. Mit gemischten Gefühlen haben viele Kollegen die Baumaßnahmen an der Theresienhöhe beobachtet. Nachdem die Insel- und Buckel-Ära vorbeigegangen zu sein scheint hat man bei der Stadt, mangels vernünftiger Baumaßnahmen, nun das Geld für kleine Buchten, Stolperbügel, Grünsumpfbeete und Fahrradwege gefunden, natürlich an der Theresienhöhe, der Nachrückspur für Taxis zum Brausebad. Bei einem Lokaltermin wurde nun erkannt, dass nicht in den Buchten die Taxis nachrücken können, sondern in der rechten Fahrspur, die für uns abgesperrt wird. Bleiben Sie bitte so weit wie möglich aus den Buchten, denn dort werden unsere Fahrgäste landen, wenn sie mit einigen Maßen beladen, über die hinterfotzigen Eisenbügel stürzen. Der bisherige Brausebadstand ist gestorben. Die Fahrbahnen zwischen Wiesn und Brausebad werden gesperrt, so dass Taxis in nördlicher Richtung entlang der Absperrung in zwei Reihen stehen. Die Abfahrt ist nur in Richtung Schwanthalerstraße möglich. Wir bitten auch das Absetzen der Fahrgäste südlich der Bavaria zügig vorzunehmen, damit uns und Ihnen der Ärger mit ein paar wildgewordenen Polizisten erspart bleibt. Nachstehend haben wir alle Standplätze rund um die Wiesn aufgelistet: Brausebad: Die wichtigste Änderung gibt es am Taxistand „Brausebad“ . Der Bereich zwischen dem Oktoberfest-Haupteingang und der Verkehrsinsel Brausebad wird gesperrt. Der Anfang des Standes ist westlich des Brausebads an der Fußgängerampel über die Theresienhöhe. Dort stehen die Taxis in zwei Reihen bis ca. Höhe Hippodrom, anschließend in einer Reihe bis zum Alten Messeplatz. An diesem Stand ist besonders auf den starken Fußgängerverkehr zu achten und dass die Feuerwehrzufahrt zum Haupteingang unbedingt frei bleibt. Eine Abfahrt in östlicher Richtung ist nur über die Schwanthalerstraße möglich, dadurch ersparen wir uns den Fußgängerverkehr am Haupteingang. Bavariaring/St.-Paul-Straße: Der Taxistandplatz am Bavariaring Höhe St.-Paul-Straße ist für 40 Taxis ausgelegt. Zur zügigeren Abfahrt wird die Hermann-Lingg-Straße in Richtung Norden bis zur Schwanthalerstraße Einbahnstraße. Das Straßendreieck Bavariaring, Brausebad wird bei Bedarf gesperrt. Bei dieser Sperrung bleibt das Teilstück zwischen Hauptausgang und St.- Pauls-Platz für Taxis frei. Bavariaring/Beethovenstraße: Der Taxistand am Bavariaring nördlich der Beethovenstraße ist für 10 Taxis ausgelegt. Zwischen der Rückertstraße und der Hans-Fischer-Straße ist der Bavariaring während der Wiesn Einbahnstraße in südlicher Richtung. Esperantoplatz: Zum Taxistand Esperantoplatz wird die Mozartstraße ab der Herzog-Heinrich- Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Durchfahrt für Taxis bleibt frei. Die Genossenschaft Taxiankauf - Verkauf - Inzahlungnahme - HALE Service - Taxiwerkstatt Das Autohaus für Taxifahrzeuge. - Taxametereinbau Hale - Unfallinstandsetzung - Taxileasing - Fehlerdiagnose bei DB - Inspektionsservice - Unfalltaxi Ankauf Täglich aktuelle Bestandsliste unter www.taxifahrzeuge.de AUTO MUCH – Gewerbering 18 - 83646 Bad Tölz - Tel. 0 80 41/78 89-0 - Fax. 0 80 41/78 89-70 Homepage: www.taxifahrzeuge.de Email: info@auto-much.de AUTO MUCH der Service machts! 9TAXIKURIER
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10 TAXIKURIER Bavaria Süd: Südlich der Bavaria, im Anschluss an die Feuerwehrzufahrt, können die Taxis auf der Theresienhöhe bis zur Bushaltestelle an der Hangseite Aufstellung nehmen. Bavaria Nord: Beim Taxistand nördlich der Ruhmeshalle dürfen Fahrgäste nur entlang des gepflasterten Gehwegs aufgenommen werden. Die Zufahrt zur nördlichen Auffahrt der Ruhmeshalle muss freigehalten werden. Alter Messeplatz: Der nächste Taxistand entlang der Theresienhöhe beginnt südlich des Alten Messeplatzes. Die dortige Bushaltestelle wird zurückverlegt. Die Theresienhöhe ist an den Wochenenden zwischen 8 Uhr und 24 Uhr gesperrt, die An- und Abfahrt für Taxis bleibt immer frei. Um die Behinderung durch wendende Taxis möglichst gering zu halten, sind einige Standplätze mit gelben Leitschienen von der Fahrbahn abgegrenzt. Hilfe zur Selbsthilfe Der Taxikurier berichtete von der beispielhaften Initiative der Kollegen in Trudering, die mit Kärtchen für ihre Standplätze werben. Dadurch angeregte Kollegen in Solln/Fürstenried, Schwabing und am Stachus baten uns für ihre Kunden ähnliche Kärtchen drucken zu lassen. Die Kärtchen sind gedruckt und können in der Genossenschaft bei Herrn Siegel abgeholt werden. In Solln sind die Standplätze Solln, Ratzingerplatz, Fürstenried-West und –Ost, in Schwabing die Standplätze Parzival-Platz und Schlüterstraße aufgeführt. Am Stachus wird auf die neue Rufsäule hingewiesen. Durch die standplatzgebundene Werbung ermöglichen wir unseren Fahrgästen direkten Kontakt zum Taxifahrer in ihrer Nähe. Suchmeldungen Am 30.07.2005, gegen 3.00 Uhr morgens fuhr ein Fahrgast vom „Backstage“ zu den „Optimol-Werken“ . Es wurde der Geldbeutel im Auto vergessen. Bitte in der Verwaltung bei Frau Choleva unter der Telefonnummer 2161-367 melden. Kündigung Seit mehr als zwei Jahren gewährte die Taxi- München eG der Taxivereinigung die mietfreie Nutzung des Ladengeschäftes in der Corneliusstraße 44. Für die 75 m 2 Ladenfläche bezahlte die Taxivereinigung lediglich einen Nebenkostenanteil von Euro 100,–. Ab Frühjahr 2005 einigte man sich auf eine geringfügige Miete von Euro 400,– inklusive Nebenkosten und Heizung, sowie Euro 41,– Mehrwertsteuer. Nachdem der Vorstand der Taxivereinigung jede Kooperation ablehnt und darüber hinaus laufend gegen die Geschäftsleitung agiert, sah sich der Vorstand gezwungen, das Mietverhältnis zum 31.12.2005 zu beenden. Dieser Schritt überraschte den Vorsitzenden Heller nicht, er hatte wohl damit gerechnet. Um Härten zu vermeiden, wurde die Kündigung bereits Mitte August ausgesprochen. Die Genossenschaft Der Aufsichtsrat hat ja seit 6. Juli eine neue Zusammensetzung. In dieser und den nächsten Ausgaben stellen sich die Aufsichtsratmitglieder unseren Mitgliedern und Lesern vor. Christine Reindl Meine Name ist Christine Reindl, ich bin 59 Jahre alt, verheiratet und wie man so schön sagt, ein echtes Münchner Kindl. Ich bin in München geboren, habe meine Ausbildung zum Speditionskaufmann erfolgreich in München abgeschlossen und bin seitdem in München beruflich tätig. Zunächst zehn Jahre in meinem erlernten Beruf und seit 1973 als Taxiunternehmerin im eigenen Taxi 582. Mein Ehemann und ich fassten 1992 unsere getrennten Konzessionen (582 und 301) in eine gemeinsam gegründete GbR zusammen. In diesem Unternehmen erledige ich neben den täglichen Fahraufträgen auch die anfallende Büroarbeit. Seit 1982 organisiere ich zusätzlich für durchschnittlich 140 Kinder und 25 Taxiunternehmer die täglichen Fahrten von und zu einem Zentrum für behinderte Kinder. Im Rahmen dieser Tätigkeit stelle ich für die Kollegen die Touren zusammen, erledige in diesem Zusammenhang die Abrechnungen mit der Taxi München e.G., erstelle Kostenvoranschläge für die zuständigen Behörden und kümmere mich um die Kundenbetreuung. Im Jahr 2002 wurden diese Fahrten im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung vergeben. Ich beteiligte mich an dieser Ausschreibung im Namen der Taxi München e.G. und konnte aufgrund meiner guten Vorbereitung und Kenntnisse der Sachlage, erneut einen Vertrag für die Kollegen erwirken. 2003 wurde ich auf der JHV der Taxi München e.G. in den Aufsichtsrat gewählt. Innerhalb des Aufsichtsrates wurde ich zur Schriftführerin gewählt. Dieses Amt wurde mir auch dieses Jahr wieder anvertraut. Im Rahmen meiner Aufsichtsratstätigkeit nehme ich meine Aufgabe, die Interessen meiner Kollegen und Kolleginnen verantwortungsvoll zu vertreten, sehr ernst. Neben der Durchführung verschiedener Revisionen in den Räumen der Genossenschaft und Abschlussbesprechungen der Prüfungen durch die Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbandes, habe ich an allen Sitzungen des Aufsichtsrates teilgenommen. Bei diesen Sitzungen brachte ich auch Vorschläge und Kritikpunkte, die mir von Kollegen in persönlichen Gesprächen zugetragen wurden, ein. Leider war es im letzten Jahr sehr schwierig, erfolgreich zu arbeiten, da es immer wieder aufgrund der Profilierungssucht einiger Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder zu heftigen Diskussionen kam, die nicht dem Wohl der Genossenschaft, sondern dem Wohl Einzelner dienten. Das muss sich wieder ändern, die ersten Schritte in diese Richtung sind getan. Auch zukünftig will ich mich für die Interessen der Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Kurzfristig muss es zunächst ein Anliegen sein, wieder Ruhe und Ordnung in die Genossenschaft zu bringen und das öffentliche Bild wieder zurecht zu rücken. Es muss ein handlungsfähiger Vorstand gewählt werden, der die Genossenschaft wieder aus der Schieflage befreit und sich dann für die eigentlichen Aufgaben der Genossenschaft mit voller Kraft einsetzt. Langfristig gilt es sich wieder den eigentlichen Aufgaben zu widmen. Nämlich die Funktion des Aufsichtsrates auszufüllen und dabei neben der Ausübung der Kontrollfunktionen auch den Vorstand bei seiner Tätigkeit zum Wohle aller Mitglieder der Genossenschaft zu unterstützen. Dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen und hoffe dabei auf Ihre Unterstützung. Who is who im Aufsichtsrat
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Die Metzgerei Metzgerei-Imbiss Thomas Ruttinger, Forstenrieder Allee 147, Tel. 75 48 20 Mo. 07.00 – 13.00 Uhr · Di., Mi., Do. 07.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr Fr. 07.00 – 18.00 Uhr · Sa. 07.00 – 12.00 Uhr Hier handelt es sich im Grunde nicht nur um einen Metzgerei-Imbiss, sondern um ein kleines Kaufhaus für Nahrungsmittel des täglichen Bedarfs. Neben dem üblichen Angebot an Brotzeiten, zahlreichen Salaten, Fleisch- und Wurstwaren (z.B. selbst gemachte Sülzen) gibt es hier noch einige Dinge für den Vorratsschrank zu kaufen, wie Reis, Nudeln, Getränke, Süßigkeiten. Ein sauberer und gepflegter Laden, der sich gegen die Konkurrenz der zahlreichen Ketten-Imbisse wehrt und dabei Erfolg verdient hat. Gasthäuser Hier wollen wir uns in der Regel auf bayerische Wirtshäuser beschränken, da dieser Teil unserer Rubrik hauptsächlich auch dazu dienen soll, Ihnen eine Hilfe an die Hand zu geben, welches Lokal Sie getrost empfehlen können. Ein München-Besucher, den Sie z.B. gerade von einem Hotel abgeholt haben, wird nicht unbedingt zum „Italiener“ oder „Chinesen“ gehen wollen – denn die hat er in Hamburg, Köln oder Chicago selbst vor der Haustüre, Münchner Wirtshäuser wohl weniger. Maxhof, Mühlthaler Str. 91 (fast Ecke Maxhofstr.), Tel. 75 96 88 70. Kein Ruhetag von 10.00 bis 24.00 Uhr (Küche 11.00 – 22.00 Uhr) Ein gemütliches Wirtshaus, verwinkelt mit Nebenräumen und schattigem Garten ca. 200 Meter vom Fürstenried II-Stand. Bayerische Küche. Das Angebot reicht vom Wurstsalat (5,20 Euro) über Schweinebraten (7,20, als kleine Portion 5,20) und saure Schweinenieren (8,20) zur Starnberger Renke (12,40). Spaten- Biere: Helles 0,5 l, 3,00 Euro, Maß 5,50 Euro, Franziskaner Weißbier 0,5 l, 3,10 Euro. Zitronenlimo 0,5 l, 2,60 Euro, Tafelwasser 0,5 l, 2,50 Euro – also billiger als die vergleichbare Menge Bier. Die Preise sind insgesamt sehr moderat gehalten. Der Service war schnell und freundlich. Eine gute Empfehlung! Alter Wirt, Forstenrieder Allee 187 (Ecke Herterichstr.), Tel. 74 55 460. Kein Ruhetag, Warme Küche 11.00 – 22.00 Uhr, Wirtshaus mit schattigem Garten an der Kreuzung zum alten Forstenrieder Dorfkern. Urgemütliche niedrige Räume mit dunkler Holzvertäfelung, schonend renoviert, so dass die alte Gemütlichkeit nicht auf der Strecke geblieben ist. Die großen Holztische ohne Tischdecken und auch der hölzerne Fußboden lassen einen, zusammen mit der sonstigen Ausstrahlung, an das „Wirtshaus im Spessart“ denken. Bayerische Küche zwischen Schweinebraten (8,90) und Zwiebelrostbraten (15,50). Hacker- Pschorr-Biere: Helles 3,10 Euro, Naturtrübes 3,30 Euro. Der Spezi (umgerechnet auf 0,5 l) kommt auf 3,25 Euro. Zitronenlimo (umgerechnet auf 0,5 l) auf 2,63 Euro. Das Wirtshaus ist allein optisch ein Genuss, aber alles andere als „bierdimpfelig“ . Sollner Hof, Herterichstr. 65 (Ecke Bleibtreustr.), Tel. 74 98 29 10. Samstag und Sonntag Ruhetag (Sa. nur geschlossene Gesellschaften). Auch hier ein behäbiges Dorfwirtshaus mit zwei kleinen Hotels und ebensolchen Gärten „hinten raus“ . Da gerade Betriebsferien angesagt waren, hier nur die Informationen aus der Speisekarte: Auch hier bayerische Kost, zwischen Schweinebraten (8,40) und Lendensteak (15,60). Die Fleischspeisen stammen vom Hofgut Schwaige, das Bier von Fürstenquell, Helles 2,90 Euro, Weißbier von HB 3,00 Euro. Die Halbe Tafelwasser ist mit 2,10 Euro vorbildlich günstig. Die Geschäfte scheinen unter der Woche gut zu laufen, wenn man am Wochenende (s. o.) Ruhetage einlegen kann. Schützenlust, Herterichstr. 46, Tel. 79 71 98. Montag Ruhetag, bei schönem Wetter aber trotzdem ab Nachmittag Betrieb. Ein relativ neues Haus mit Nebenräumen und Anbauten für Gesellschaften und Veranstaltungen. Schattiger Garten. Urbanus-Bier aus Pfaffenhofen, die Halbe hell zu 2,80 Euro. Dunkler Bock 3,10 Euro, Tafelwasser 0,5 l, 2,40 Euro. Während hier früher der „Schnupferkönig“ Haslinger Sepp sein Wesen trieb und demonstrativ seinen 600er vor den Eingang stellte, handelt es sich seit mindestens 25 Jahren um einen grundsoliden Familienbetrieb. Die Essenspreise sind z. B. für den Schweinebraten mit 8,60 Euro und für das Rinderlendensteak mit 15,80 Euro absolut im Sollner Rahmen. Zum Hirschen, Sollner Str. 43, Tel. 74 98 350. Kein Ruhetag, So. – Fr. 11.00 – 24.00 Uhr, Sa. 17.00 – 01.00 Uhr. Ein schönes Lokal neben dem altehrwürdigen (aber neu aufgebauten) Sollner Kino, direkt am S-Bahnhof mit Biergarten. Im Winter wird der große Ofen in der Stube angeworfen. Die Löwenbrau-Halbe schlägt mit 3,00 Euro zu Buche, die gleiche Menge Limo mit 2,90 Euro. Bayerische Kost - z.B. der übliche Gradmesser „Schweinebraten“ zu 8,50 Euro, aber auch internationale Küche, wie z. B. „Mediterrane Wochen“ stehen im Angebot. Hier wird auch auf die Sollner (und sonstige) Schickeria gezielt. Anzug bzw. Abendkleid sind nicht in der Überzahl, aber sehr wohl anzutreffen. Mehr als 60 Cocktails – z. T. schon ab 3,90 Euro (je nach Uhrzeit) – unterstreichen den Anspruch, kein Dorfwirtshaus sein zu wollen. Wer auf der Fahrt vom Theater zum Hotel am südlichen Stadtrand noch schick ausgehen will, ist hier absolut richtig. (MS) In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Freimann, Kieferngarten, Fröttmaning ➜ Rund um den Hauptbahnhof ➜ Waldperlach, Perlach, Neuperlach Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Fürstenried I, Fürstenried II, Solln. Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste. EssenRädern! auf Foto: www.atelier-tacke.de Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 11TAXIKURIER RECHTSANWÄLTIN BARBARA HÖRLIN consulenza legale in lingua italiana Maximiliansplatz 17 D-80333 München Telefon (0 89) 2 42 16 66 Telefax (0 89) 29 63 84 e-mail: RAe@Kanzlei-Schiffer.de
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Münchner Straßen-Namen men zum Maifest am Flaucheranger an der Isar gewandert sein. Mandlstraße, Schwabing *1891: Johann Freiherr von Mandl-Deutenhofen (1588-1666), Kanzler; im Dienst des bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria war er Kanzler und Präsident der Hofkammer. Mangfallplatz, Neuharlaching *1931: Nach der Mangfall, einem linken Nebenfluss des Inns in Oberbayern, etwa 60 km lang, Abfluss des Tegernsees, mündet bei Rosenheim in den Inn. Manzostraße, Moosach/Untermenzing *1938: Nach dem vermutlichen Gründer von Menzing, einem Adligen namens Manzo. Marchioninistraße,Großhadern *1967: Alfred Marchionini (1899-1965), Dermatologe; war von 1934 bis 1938 Professor für Dermatologie an der Universität Freiburg/Breisgau, dann im Exil in Ankara und ab 1950 Ordinarius und Rektor (1954/55) an der Universität München; er arbeitete über Hauttuberkulose und Hautallergien, begründete die Zeitschrift „Hausarzt“ und gab mehrere Fachbücher, darunter ein „Handbuch der Haut- und Geschlechtskrankheiten“ heraus. Maria-Eich-Straße, Pasing *1946: Nach Maria- Eich, einer bekannten Wallfahrtsstätte in Gräfelfing/Planegg im Landkreis München südwestlich von Pasing im Würmtal. Maria-Einsiedel-Berg, Thalkirchen *1951: Nach Maria Einsiedel, einem Ortsteil von Thalkirchen mit dem bekannten „Asam-Schlössl“ von Cosmas Damian Asam (1686-1742), das der Künstler als Landsitz 1724 erweiterte, ausbaute und in Erinnerung an das Schweizer Kloster Maria Einsiedel „Asamisch-Maria-Einsiedl- Thal“ nannte. Mariahilfplatz, Au *1857: Nach der dortigen Mariahilfkirche, die als vierte Kirche an diesem Platz von 1831 bis 1839 von Joseph Daniel Ohlmüller erbaut und von Georg Friedrich Ziebland vollendet wurde; 1944 wurde sie bis auf die Außenmauern zerstört, dann Wiederaufbau 1952/53. Mariannenstraße, Lehel *vermutlich um 1890: Herzogin Maria Anna von Bayern (1722- 1790), eine gebürtige Prinzessin des Hauses Pfalz-Sulzbach, seit 1742 Gemahlin von Herzog Clemens Franz von Paula, kämpfte beim Erlöschen der bayerischen Linie des Hauses Wittelsbach gegen die Absicht des neuen Kurfürsten Karl Theodor, Ihres Schwagers, Bayern an Österreich abzutreten und gegen ein anderes Gebiet zu tauschen: sie wurde deshalb auch aus Dankbarkeit “Retterin Bayerns“ genannt. Maria-Probst-Straße, Freimann *1996: Maria Probst (1902-1967), CSU-Politikerin; sie gehörte 1945 zu den Mitbegründern der CSU in Hammelburg, war von 1946 bis 1949 Mitglied des Bayerischen Landtags, ab 1949 im Bundestag: 1965 wurde sie Vizepräsidentin des Bundestags; besonders hervorgetreten war sie durch ihre Bemühungen um bessere Versorgung der Kriegsopfer; sie war Mitbegründerin und zeitweilige Präsidentin der Europäischen Frauenunion. Maria-Theresia-Straße, Haidhausen/Bogenhausen *um 1880: Königin Maria Theresia Henriette Dorothea von Bayern (1849-1919), geborene Erzherzogin von Österreich/Este, Prinzessin von Ungarn und Böhmen, seit 1868 Gemahlin des Prinzen Ludwig von Bayern, später König Ludwig III. Maria-Ward-Straße, Nymphenburg *1927: Maria (Mary) Ward (1585-1645), Gründerin des Ordens der Englischen Fräulein: die gebürtige Engländerin errichtete 1627 auch in München ein Katholisches Institut der seligen Jungfrau Maria zu Erziehung und Unterricht der weiblichen Jugend (Englische Fräulein): Neubegründung des Erziehungsinstituts 1835 in Nymphenburg: der Orden umfasst heute 152 Häuser in ganz Europa. Marieluise-Fleißer-Bogen, Neuperlach *1993: Marieluise Fleißer (1901-1974), Schriftstellerin; sie zeichnete in Dramen und Erzählungen volkstümlich, aber sozialkritisch die kleinstädtische Gesellschaft; sie schrieb u. a. die Stücke „Fegefeuer in Ingolstadt“ (1926), „Pioniere in Ingolstadt“ (1928), „Der starke Stamm“ (1950). Marienplatz(1158 bis 1854 Markt; Teilbezeichnungen für einzelne Abschnitte des Marktes: vor 1253 und nach 1391 Bei den Watmangern (Tuchmachern), um 1295 Fischmarkt, vor 1296 bis nach 1759 Kornmarkt, vor 1310 bis nach 1460 Unter den Kramen, Kramzeil, um 1370 Unter den Fragnern (Krämern), um 1383 bis 1395 Unter den Schustern, um 1449 Bauernmarkt, vor 1572 bis nach 1833 Eiermarkt, vor 1581 bis nach 1804 Vogelmarkt, vor 1782 Unter den Bögen, im 18. Jahrhundert bis 1854 Schrannenplatz), Altstadt *1854: Nach der auf diesem Platz stehenden Mariensäule, die Kurfürst Maximilian I. 1637 bis 1639 zum Dank für die Verschonung vor der Zerstörung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg errichten ließ. Marsstraße, Maxvorstadt *1890: Nach dem römischen Kriegsgott Mars und dem hier gelegenen Exerzierplatz „Marsfeld“ (heute Winterquartier des Zirkus „Krone“). Martin-Greif-Straße, Ludwigvorstadt *1910: Martin Greif, eigentlich Friedrich Herrmann Frey (1839-1911), Dichter; erfolgreich vor allem M 12 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Machtlfinger Straße, Obersendling *1956: Nach Machtlfing, einem Ort zwischen Tutzing und Herrsching südöstlich von Andechs. Maderbräustraße (von 1596 bis 1804 auch Bauernbräugassl, Ende des 18 Jahrhunderts auch Schergengassl oder Bachbräugassl), Altstadt *vor 1803: Maderbräu, benannt nach der Brauerfamilie Mader, der von 1642 bis 1778 das Anwesen Tal Nr. 10 (Eckhaus Tal) gehörte. Maffeistraße (vor 1363 bis 1873 Fingergasse, um 1782 Hebammengässel), Altstadt *seit 1873: Josef Anton von Maffei (1790-1870). Gründer(1837) der Maffeischen Maschinenund Lokomotivenfabrik in der Hirschau; im Jahr 1841 baute Maffei seine erste Lokomotive; 1847 sein erstes Dampfschiff; um der Königlichen Residenzstadt München zu einem repräsentativen Hotel zu verhelfen, ließ er 1841 den „Bayerischen Hof“ am Promenadeplatz errichten. Maillingerstraße, Maxvorstadt/Neuhausen *1886: Joseph Maximilian Fridolin von Maillinger (1820-1901), General der Infanterie, bayerischer Kriegsminister; war ab 1859 Generalstabsoffizier im Generalkommando München, ab 1863 Personalreferent und Landtagskommissar des Kriegsministeriums, 1866 Stellvertreter des Kriegsministers, als Generalleutnant und Kommandeur der 2. Armeedivision Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, 1875 bis 1885 bayerischer Kriegsminister; hat Verdienste um die Angleichung des bayerischen Heeres an das Reichsheer. Maistraße, Isarvorstadt *um 1824: Benannt nach dem Monat Mai, früher soll durch diese Straße die Schuljugend mit Fähnchen und Blu-
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wegen seiner Lyrik, während der mit seinen patriotischen Dramen wenig Beachtung fand. Martiusstraße, Schwabing *1891: Karl Friedrich Martius (1794-1868), Naturforscher und Ethnograf; war seit 1826 Professor an der Universität München und seit 1832 Direktor des Münchner Botanischen Gartens; er war einer der bedeutendsten Naturforscher des 19. Jahrhunderts und hinterließ ein umfangreiches Schrifttum auf den Gebieten der Ethnografie, der Sprachwissenschaft und der Botanik. Maßmannstraße, Maxvorstadt *1894: Hans Ferdinand Maßmann (1797-1874), Germanist und Sportpädagoge; Schüler von „Turnvater“ Jahn, Teilnehmer am Wartburgfest (1817); ab 1829 Professor für deutsche Sprache und Literatur in München: gründete ab 1834 den Lehrstuhl für Germanistik an der Universität München; Herausgeber zahlreicher Werke der mittelhochdeutschen Literatur. Matthias-Pschorr-Straße, Theresienwiese *1932: Matthias Michael Pschorr (1834-1900), Münchner Brauer; übernahm nach dem Tod des Vaters dessen Brauerei „Zum Hackerbräu“, die dann 1881 in der Aktiengesellschaft „Hackerbräu München“ aufging; er machte mehrere Wohltätigkeitsstiftungen. Mauerkircherstraße, Bogenhausen/Herzogpark *1906: Friedrich Mauerkircher (um 1424 bis 1485), Bischof von Passau; war 1458 Rat von Herzog Ludwig IX. dem Reichen von Bayern- Landshut und nach 1479 Kanzler von Herzog Georg dem Reichen von Bayern-Landshut, wobei sich für eine Beseitigung der Teilung des Herzogtums Bayern einsetzte. Max-Born-Straße, Moosach *1991: Max Born (1882-1970), Physiker; er wirkte von 1921 bis 1935 als Ordinarius an der Universität Göttingen; im Jahr 1926 entdeckte er, dass sich Protonen und Elektronen – die Grundbausteine des Atoms – entgegen allen, bis dahin bekannten Naturgesetzen nicht in mathematisch genau zu berechnenden Bahnen bewegen; dafür erhielt er 1974 den Nobelpreis: von ihm sind u. a. erschienen „Elementare Quantenmechanik“ (1930, mit Paul Jordan), „Physik im Wandel der Zeit“ (1957), „Von der Verantwortung des Naturwissenschaftlers“ (1965). Maxburgstraße(vor 1344 Teil der Engen Gasse, 1781 Herzog-Max-Gassl, ab 1806 Schulstraße), Altstadt *seit vor 1833: Benannt nach der Maxburg, die 1579 von Herzog Wilhelm V. erbaut wurde; ihren Namen erhielt sie vom Enkel des Erbauers, von Herzog Maximilian Philipp, der in der Maxburg seinen Wohnsitz hatte; der mächtige Renaissancebau wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf den Turm zerstört und danach wurde das Gelände mit Neubauen bestückt. Max-Diamand-Straße, Milbertshofen *1997: Max Diamand (1910-1974), Textilgroßhändler; er kam 1939 ins KZ Dachau, dann nach Buchenwald; er war nach Kriegsende Mitbegründer der jüdischen Kultusgemeinde in München und des bayerischen Hilfswerks (Armenhilfe) in der UNNRA; er war Gründer des jüdischen Altenheimes in der Kaulbachstraße und Vorstand der neu gegründeten Unternehmensvereinigung Euro-Park. Maxhofstraße, Forstenried *1921: Nach dem Maxhof, dem ersten Gebäude der dortigen gleichnamigen Siedlung; Kurfürst Max Emanuel Hat den Maxhof im Jahr 1717 als Fasanenhaus erbauen lassen. Maximilianstraße, Maxvorstadt/Altstadt *1808/1809: Benannt nach Maximilian I. Joseph (1776-1825), seit 1806 König von Bayern (von 1799 bis 1805 Kurfürst Max IV. Joseph); in seine Regierungszeit fielen die napoleonischen Kriege und die damit verbundene Umgestaltung Europas, im Zuge derer auch Bayern seine endgültig territoriale Ausgestaltung erhielt: durch die von Minister Montgelas geleitete Reformpolitik wurde Bayern zu einem modernen Verfassungsstaat; der Maximiliansplatz Audi-Zentrum München, A brechtstraße Ihre neue Ansprechpartnerin im Audi-Zentrum München – Albrechtstraße – für alle Fragen rund um Audi-Taxis ist Frau Alin Kumke, Telefon: 089 12696-227 , mobil: 0170 6381957 , E-Mail: alin.kumke@mahag.de Audi Zentrum München Albrechtstraße 16, 80636 München Telefon: 089 12696-0, Fax: 089 12696-288 www.mahag.de
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14 TAXIKURIER14 TAXIKURIER entstand infolge der Stadterweiterung und Anlage der Maxvorstadt unter Max I. Joseph. Max-Joseph-Straße, Maxvorstadt *1859: Maximilian I. Joseph (1776-1825), seit 1806 König vom Bayern (vorher von 1799.-1806 Kurfürst Max IV: Joseph). Die Strasse entstand während seiner Regierungszeit und hieß zunächst Maxstraße. Max-Lebsche-Platz, Großhadern *1967: Max Lebsche (1886-1957), Chirurg; widmete sich ganz der Herz- und Lungenchirurgie, deren Entwicklung er wesentlich mitbestimmte; war Universitätsprofessor und Vorstand der chirurgischen Universitätspoliklinik in München. Max-Planck-Straße,Haidhausen *1956: Max Karl Ernst Ludwig Planck (1858-1947), Physiker; er war ein führender Kernphysiker und Mitbegründer des heutigen physikalischen Weltbildes; ab 1888 war er Professor in Berlin, erhielt 1918 den Nobelpreis für Physik und lenkte als einer der vier ständigen Sekretäre über 25 Jahre der Preußischen Akademie der Wissenschaften; 1948 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, deren Präsident er von 1930 bis 1937 und 1945/46 war, in Max-Planck-Gesellschaft umbenannt. Max-Weber-Platz, Haidhausen *1905/1998: 1) Max Weber (1823-1893) war bis zur Eingemeindung Haidhausens 1854 rechtskundiger Gemeindeschreiber der Gemeinde Haidhausen , danach Magistratsrat der Stadt München. 2) Max Weber (1864-1920), Soziologe und Wirtschaftshistoriker: wirkte ab 1919 als Professor für Soziologie in München; gilt als Begründer der deutschen Soziologie, der war politisch engagiert, plädierte aber für die Trennung von wissenschaftlichem und politischem Handeln; er war Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei. Meglingerstraße, Obersendling *1958: Die Meglinger waren ein altbayerisches Grafengeschlecht aus der Nähe von Gars am Inn (Untermödling), das einst große Besitzungen am Ammersee, Starnberger See und um Ebersberg hatte; es erlosch Ende des 13. Jahrhunderts. Meiserstraße, Maxvorstadt *1957: Hans Meiser (1881-1956), evangelischer Theologe; war von 1933 bis 1955 erster Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern und im Kirchenkampf scharfer Opponent gegen den NS-Reichsbischof Ludwig Müller; sein Lebenswerk war der Zusammenschluss von zehn lutherischen Kirchen zur Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (1949), deren erster leitender Bischof er wurde. Meistersingerstraße, Englschalking *1933: Nach Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“, die 1868 am Münchner Hoftheater uraufgeführt wurde. Melchiorstraße, Solln *1947: 1) Johann Peter Melchior (1742-1825), Bildhauer und Porzellanmodelleur; nach Tätigkeiten als Modellmeister in Höchst und Frankenthal von 1797 bis 1882 bei der Nymphenburger Porzellanmanufaktur; einer der besten Porzellanmodelleure seiner Zeit 2) Georg Wilhelm Melchior (1780- 1826) war Maler 3) Josef Wilhelm Melchior (1810-1883),Münchner Genre- und Pferdemaler 4) Johann Wilhelm Melchior (1817-1860), Münchner Tiermaler und Lithograf. Melusinenstraße, Ramersdorf *1919: Melusine ist nach einer altfranzösischen Geschlechtersage die Ahnfrau des gräflichen Hauses Lusignan; eine Meerfee, die sich mit einem Sterblichen vermählt, von diesem in ihrer Nixengestalt verbotenerweise beobachtet wird und wieder in ihr Geisterreich zurückkehrt. Menaristraße, Kleinhadern *1962: Paula Nutzer, genannt „die Menari“ (1887-1959), war eine bekannte Schauspielerin und Sängerin am Münchner Gärtnerplatztheater; sie stiftete ihren Nachlass der Stadt München. Menterschwaigstraße, Harlaching *1900: Nach der gleichnamigen Waldgaststätte am rechten Isarufer; der Besitzer des ehemaligen Menterbräu, der Gastwirt Gaigl, hatte die alte Schwaige Harthausen im 19. Jahrhundert erworben und zur Gaststätte ausgebaut: zur Zeit Königs Ludwigs I. wurden hier die Maifeste der Münchner Künstler gefeiert. Meyerbeerstraße, Obermenzing *1959: Giacomo Meyerbeer, eigentlich Jakob Liebmann Meyer Beer (1791-1864), Komponist; der Pianist lebe jahrelang in Venedig und Paris, ehe er 1842 zum Preußischen Generalmusikdirektor in Berlin ernannt wurde; er war ein Hauptvertreter der französischen Großen Oper im 19. Jahrhundert („Robert der Teufel“, 1831; „Die Hugenotten“, 1836; „Die Afrikanerin“, 1855), schrieb auch Orchesterwerke, Chöre und Lieder. Mies-van-der-Rohe-Straße(von 1925 bis 2001 Endresstraße), Parkstadt Schwabing *2001: Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969), Architekt: war von 1905 bis 107 bei Bruno Paul, von 1908 bis 1911 bei Peter Behrens, ab 1912 in Berlin selbständig tätig: von 1930 bis 1933 war er Direktor des Bauhauses in Dessau und emigrierte 1938 in die USA, wo er von 1939 bis 1958 Leiter der Architekturabteilung des Illinois Institute of Technology in Chicago wurde (ab 1944 amerikanischer Staatsbürger). Von ihm stammen zahlreiche die Architektur des 20. Jahrhunderts beeinflussende Bauten, vor allem in Chicago und New York; er gehörte neben Corbusier, Gropius und Wright zu den stilprägenden Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Milchstraße, Haidhausen *1856: In dieser Straße war früher eine Sammelstelle für die Milchabgabe der Bauern aus dem Osten Münchens. Minnewitstraße, Südgiesing *1954: Peter Minnewit (um 15080-1638), der reformierte Geistliche aus Wesel, war 1626 bis 1631 Gouverneur der Kolonie Neu-Niederland und Verwaltungsbeamter der „West-Indien-Compagnie“; 1626 kaufte er von den Indianern für 60 Gulden die Insel Manhattan und gründete dort an der Südspitze das Fort Neu-Amsterdam, das spätere New York; in schwedischen Diensten gründete er 1638 die Kolonie Neu-Schweden (Delaware). Möhlstraße, Bogenhausen *um 1895: Jakob Möhl (1846-1916) war Königlicher Hofgärtendirektor und hat sich vor allem um die Verschönerung der Maximiliansanlagen jenseits der Isar in Haidhausen große Verdienste erworben. Moltkestraße, Schwabing *1897: Helmuth Graf von Moltke (1800-1891), preußischer Generalfeldmarschall, von 1857 bis 1888 Chef des Generalstabs der Armee, Mitglied des Deutschen Reichstags (Konservative Partei); er leitete die militärischen Operationen im Deutschen Krieg von 1866 und im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71: Ehrenbürger der Stadt München. Mommsenstraße, Biederstein *1906: Theodor Mommsen (1817-1903), Historiker; nahm 1848 an der Märzrevolution teil, 1858 wurde er Professor der alten Geschichte in Berlin; für seine „Römische Geschichte“ (1854/55, 1885) erhielt
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er 1902 als erster Deutscher den Nobelpreis für Literatur: als seine bedeutendste Leistung sah er selbst sein Werk „Römisches Staatsrecht“ (1871-1888) an; er war von 1863 bis 1866 für die deutsche Fortschrittspartei und von 1873 bis 1879 als Nationalliberaler im Preußischen Landtag; als Sezessionist von 1881 bis 1884 im Reichstag; er war ein scharfer Gegner der Politik Bismarcks und des Antisemitismus. Montgelasstraße, Bogenhausen *1897: Maximilian Joseph de Garnerin, Graf von Montgelas (1759-1838); er war seit 1799 als Geheimer Staats- und Konferenzminister für die Innenund Außenpolitik Bayerns unter Maximilian I. Joseph verantwortlich, die maßgebende Persönlichkeit im Bayern der napoleonischen Zeit; er versuchte, die 1803 und später neu erworbenen Gebiete durch straffen Zentralismus mit den altbayerischen Gebieten zu verschmelzen; seine Politik gipfelte in der Verfassung Bayerns von 1808, die die überkommenen Rechte der Kirche, des Adels, der ständischen Kooperationen und Gemeinden beseitigte; 1817 stürzte er wegen gegensätzlicher Haltung zu Kronprinz Ludwig und zur Ministerialbürokratie. Morassistraße, Isarvorstadt *um 1800: Johann Baptist Morassi war ein „Weingastgeb“, der bis 1767 in dieser Straße den „Morassigarten“, eine beliebte Wirtschaft besaß. Morawitzkystraße, Schwabing *1914: Maximilian Emanuel Heinrich Anton de Padua Franz Xaver Topor Graf von Morawitzky (1744- 1817), Generalmajor, seit 1777 Obristwachtmeister im Regiment Kurprinz zu Ingolstadt, ab 1790 als Obrist im Hofkriegsrat, zuständig für Personal- und Dienstangelegenheiten; ab 1799 Generalmajor und Direktor des Hofkriegsrates. Motorstraße, Milbertshofen *1913: Nach dem Motorenbau und dem Motorsport, dem Milbertshofen seine rasche Aufwärtsentwicklung durch entsprechende Industrieansiedlung verdankt. Mühlbaurstraße, Bogenhausen *1902: Gustav von Mühlbaur (1816-1889) war ein bayerischer Generalmajor, der sich in den Feldzügen von 1866 und im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 auszeichnete. Müllerstraße, Altstadt/Isarvorstadt *vor 1826: Nach den Betreibern der Mühlen, die bis Ende des 19. Jahrhunderts in der Nähe dieser Straße an den damals offenen Stadtbächen lagen. Münchner Freiheit, Schwabing *1946: Symbolische Bezeichnung zu Ehren des inneren Widerstands in der Zeit der NS-Diktatur und in Erinnerung an drei bayerische Widerstandsgruppen „Freiheitsaktion Bayern“, „Gruppe 07“, und „Die Neukonservativen“, die alle den Sturz des Hitlerregimes zum Ziel hatten. Musenbergstraße, Johanneskirchen *1931: Musenberg oder „Parnassus Boicus“ war der Name einer 172 in München gegründeten gelehrten Gesellschaft, einer Vorläuferin der späteren Akademie der Wissenschaften. Mutschellestraße,Berg am Laim *1922: Sebastian Mutschelle (1749-1800), Moraltheologe, Pädagoge; ursprünglich Jesuit, wurde er nach der Aufhebung des Ordens Kanonikus in Freising und Kurfürstlicher Schulkommissar; 1799 wurde er Professor am Lyzeum in München, er war ein Vertreter der kirchlichen Aufklärung, außerdem Pfarrer in Baumkirchen (Berg am Laim). Witz des Monats Im Kloster fragt der Abt den Neuankömmling, warum er sich für den Priesterberuf entschieden hat. „Ach wissen Sie, mein Vater war Priester, mein Großvater war Priester …“ T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen r echnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). 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16 TAXIKURIER Dialyse- und Krankenfahrten I. Dialysefahrten Dialysefahrten sind Krankenfahrten, die in Regel über die Krankenkasse abgerechnet werden (Z Ausnahme: privat Krankenversicherte, die selbst über die Beihilfe ihrer Krankenkasse abrechnen). Dialysepatienten sind Personen, die unter einer vollständigen oder teilweisen Niereninsuffizienz leiden. Daher müssen sie – je nach Schädigungsgrad der Niere – bis zu drei Mal die Woche zur „Blutwäsche“ (= Dialyse). Alle diese Aufträge sind mit dem Zusatz „Patiententaxi“ oder „Seniorentaxi“ versehen, was bedeutet, dass der Fahrer den Fahrgast von der Wohnungstüre abholen und in die Dialyse begleiten muss (oder umgekehrt). Gemäß Vorgabe des Gesetzgebers müssen Dialysefahrten aus Kostengründen als Sammelfahrten ausgeführt werden. Bei der Durchführung dieser Fahrten ist der stete Informationsfluss zwischen Dialysezentrum, Taxifahrer und Taxizentrale von entscheidender Bedeutung. Die sofortige Weitergabe von Änderungen, wie z.B. Krankheit, Urlaub, Verspätung oder Rhythmusänderung ist wichtig, da es sonst zu Problemen kommen kann. Bzgl. der Abrechnung mit den Krankenkassen kümmert sich die Taxi-München eG in der Regel um die notwendigen Unterlagen (Kostenübernahmeerklärung, Dialyseprotokoll, Zuzahlungsbefreiung). Für sämtliche Dialysefahrten werden nach Möglichkeit Festfahrer gesucht, damit eine zuverlässige Beförderung der Patienten garantiert werden kann und eine Entlastung des Funksprechverkehr erreicht wird. Bei Einzelaufträgen (am Funk vermittelte Aufträge) muss nach Abschluss der Fahrt der Fahrpreis an die Zentrale gemeldet werden, da sonst durch die EDV der Taxizentrale die betroffene Taxinummer automatisch für weitere Aufträge gesperrt wird. Die Abrechnung mit der Krankenkasse und dem Taxiunternehmen erfolgt dann über die Buchhaltung der Taxi-München eG. Es ist hierbei zu beachten, dass die Fahrpreise von der Zentrale jederzeit auf Plausibilität überprüft werden können und jeder Fahrer genau darauf achten muss, ob evtl. noch weitere Abholadressen anzufahren sind. Festfahrer müssen zusätzlich ein monatliches Fahrtenprotokoll erstellen, das mit dem Dialyseprotokoll der Dialysestation und den Einträgen in der EDV der Taxizentrale abgeglichen werden muss. Erst danach kann von Seiten der Taxi-München eG eine Auszahlung erfolgen. II. Sonstige Krankenfahrten Alle übrigen Krankenfahrten können ebenfalls nur mit den entsprechenden Belegen mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Seit Januar 2004 ist bei ambulanten Krankenfahrten die Kostenübernahme seitens der Krankenkasse nicht mehr vorgesehen (Z Gesundheitsreform). Ausnahmen: ➜ Fahrten von / zu stationären Behandlungen ➜ Fahrten zu Anschlussheilbehandlungen (Z Reha) ➜ ambulante Fahrten nur noch, wenn sie medizinisch notwendig sind und dadurch ein stationärer Aufenthalt vermieden werden kann. (Bei diesen ambulanten Fahrten muss vorab eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung von der Krankenkasse eingeholt werden [wird meist von Taxi- München eG gemacht!]) Weiter ist bei diesen Fahrten auch noch zu beachten, ob der Patient von der Zuzahlung befreit ist (Z Befreiungsausweis im Scheckkartenformat / „Zuzahlungsbefreiung“: auf Gültigkeitszeitraum achten!). Sollte der Patient nicht von der Zuzahlung befreit sein, muss er 10% (Minimum Euro 5,– / Maximum: Euro 10,–) des Fahrpreises, aber nicht mehr als den Fahrpreis selbst bezahlen. Da die Überprüfung allerdings sehr mühsam ist, wurde dieser Ablauf von der Taxi-München eG dahingehend vereinfacht, dass kein Fahrer den evtl. Eigenanteil vom Patienten kassieren soll, sondern die Taxi-München eG selbst mit den Patienten abrechnet. Die weitere Abrechnung erfolgt dann mittels des Formulars „Verordnung einer Krankenbeförderung“ (ärztliche Verordnung). Auf das exakte Ausfüllen dieses Formulars wird am Ende (Z siehe Punkt IV.) noch gesondert eingegangen. Dauerbrenner THOMAS VOGL RECHTSANWALT Unfallregulierung Versicherungsrecht Straf- und Bußgeldsachen Herzogstraße 60 · 80803 München Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210 Hohenzollernplatz/ Münchner Freiheit/L57543
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17TAXIKURIER III: Arten der Krankenfahrten 1. Ambulante Fahrten zu Arztpraxen Hier ist generell vorab eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse vonnöten. Die Abrechnung erfolgt dann mit Hilfe des Formulars „Verordnung einer Krankenbeförderung“ . 2. Serienfahrten Unter diese Kategorie fallen - neben den bereits gesondert besprochenen Dialysefahrten - Bestrahlungsfahrten und Chemotherapiefahrten. Hier ist ebenfalls vorab eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung von der Krankenkasse notwendig. Des weiteren braucht man auch noch die „Verordnung der Krankenbeförderung“ über den entsprechenden Gültigkeitszeitraum (Therapiezeitraum). Wenn keine Zuzahlungsbefreiung des Patienten vorliegt, sieht der Gesetzgeber vor, dass der Patient jeweils seinen Eigenanteil von 10% für die erste und die letzte Fahrt der Therapie selbst zu bezahlen hat (hier gibt es wieder Ausnahmen bei verschiedenen Krankenkassen). Am Ende einer Therapie muss eine Bestätigung des behandelnden Arztes oder der Klinik über die wahrgenommenen Behandlungstermine eingeholt werden. IV. Verordnung einer Krankenbeförderung (Formular nach Muster 4) Vorder- und Rückseite einer „Verordnung einer Krankenbeförderung“ Beim Ausfüllen des genannten Formulars ist folgendes zu beachten: 1. Vorderseite Die Vorderseite darf weder vom Fahrer noch vom Patienten in irgendeiner Form beschriftet oder verändert werden! Diese Seite ist nur vom Arzt oder der Klinik auszufüllen und es ist darauf zu achten, dass eine Unterschrift des Arztes und der Stempel der Arztpraxis oder Klinik eingetragen sind. 2. Rückseite ➜ Genehmigung der Krankenkasse Die Genehmigung seitens der Krankenkasse ist entweder durch Eintragung in das Formular zu vollziehen oder aber durch eine zusätzliche schriftliche Kostenübernahmeerklärung. ➜ Empfangsbestätigung durch den Versicherten Hier muss jeder eingetragene (ausgeführte) Termin durch den Versicherten durch dessen Unterschrift bestätigt werden. ➜ Die Krankenbeförderung wurde gemäß der obigen Empfangsbestätigung durchgeführt Hier muss der Fahrer / Unternehmer mit Datum und Unterschrift unterzeichnen. Vorderseite Rückseite Anzeige 27 (Stema) 210 x 40 mm
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18 TAXIKURIER18 TAXIKURIER Seit 20 Jahren gehört Gabriele Golembioski jetzt schon zum Ensemble. Dabei wollte sie damals nur ihr Taschengeld aufbessern und eine Karriere als Tänzerin einschlagen. „Aber Tanzen ist ein richtiger Hungerleiderjob und deshalb bin ich lieber in der Taxizentrale geblieben“, gibt sie ehrlich zu. Als Ausgleich tanzt sie jetzt ihre Gegner beim Taek Wan Do aus. Ein Grund mehr, sie nicht zu unterschätzen. „Angestellt zu sein ist ein unschätzbarer Vorteil“ Immer nur in der Zentrale ist der umtriebigen Münchnerin dann aber doch zu eintönig gewesen und deshalb betreibt sie seit vier Jahren noch ein Geschäft für italienische Kleiderstoffe. „Das kann ich mir aber auch nur leisten, weil ich hier angestellt bin. Wie toll es ist, abgesichert zu sein, lernt man erst zu schätzen, wenn man selbständig ist“ . Sonntag, Montag und Freitag sitzt Gabriele Golembioski in der Früh am Telefon und am Kanal 4. „Besonders stressig ist es am Sonntag früh, wenn alle glauben, sie hätten ihr Hab und Gut im Taxi vergessen.“ Wahrscheinlich habe ich ganz bestimmt in einem ihrer Taxis das Handy verloren, ist der Satz, den sie am liebsten hört. „Nach dem zehnten Handy muss man Interview | Der Mensch hinter der Stimme „Jeder Beruf hat sein Risiko“ sich schon etwas zurücknehmen. Nicht jeder ist so gut drauf wie der Kunde, der angeblich sein Hasch-Kügelchen im Taxi verloren hat. Der hat wenigstens freundlich gekichert…” Eine Freundlichkeit, nach Möglichkeit drogenunabhängig, die sie leider zunehmend bei den Kollegen auf der Straße vermisst. “Das ist besonders auf den Rückfragekanälen extrem lästig, wenn keiner aufpasst, ob gerade gesprochen wird, sondern nur auf die Taste gehauen wird. Prioritäten wie ‘auf weit’ oder die Fahrpreisnennung sind den meisten auch völlig fremd. Aber wenn sie nicht gleich zum Zuge kommen, dann beschweren sie sich lauthals und nur ganz wenige notieren sich etwas und müssen immer wieder nachfragen.” Was sie am meisten fasziniert an ihrem Job, “dass man nie auslernt. Allein die technische Weiterentwikklung in den letzten 20 Jahren ist toll, und man selber bleibt dabei auch nicht stehen.” Nur selber fahren, dass würde Gabriele Golembioski nicht. “Ich hab’ zwar einen Führerschein, aber kein Auto und ich bin auch immer nur in Wohnviertel gezogen, in denen ich keins gebraucht habe.” Ihr Apell an die fahrenden Kollegen, auch aus eigener Erfahrung: “Lästert nicht bei Kurzfahrten, jeder Beruf hat schließlich sein eigenes Risiko.” (PG, PR) Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Gabriele Golembioski
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Mini-Steckbrief: Name: Golembioski Vorname: Gabriele Alter: 40 Sternzeichen: Löwe Familienstand: Ledig Geburtsort: München Aufgewachsen: München Wohnviertel: Gärtnerplatzviertel Hobbies: Taek Won Do Musik: Soul, Jazz, R&B Urlaub: Am liebsten überall, was sich gerade anbietet Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Optimale Absicherung für Sie als Unternehmer über ein eigenes Versorgungswerk. Und für Ihre Mitarbeiter: Zusatzrente über die SIGNAL IDUNA Pensionkasse. Ihr Vorteil, Sie binden gute Mitarbeiter an Ihren Betrieb und sparen dazu noch Lohnnebenkosten. Reden Sie mit uns! Weitere Inform ationen erh alten Sie unter www.vdk-online.de oder info@vdk.online.de VDK – Der Partner des Taxigewerbes in allen Fragen der Altersversorgung! SIGNAL IDUNA Gruppe ● Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Straße 26 ● 81379 München ● Telefon (0 89) 74 28 72-10 ● Telefax (0 89) 74 28 72-20 Taxameter des Monats Freund und Helfer – Beamte, die mit persönlichem Einsatz und Engagement ihren Job verrichten, Gesetze und Verordnungen als Mittel zur Regelung des menschlichen Zusammenlebens begreifen und unterscheiden können zwischen aktuellen Notwendigkeiten (z. B. im Verkehrsgeschehen) und Schikane um des „Justaments“ willen. Freund – Polizisten, die in aller Korrektheit und Gesetzestreue eine menschliche Ader bewahrt haben und logischen Argumenten zugänglich sind. Ferngesteuerte – Beamte, die Korrektheit über alles stellen und Zweifel an ihrer Auffassung zu einer Sachlage als persönliche Beleidigung empfinden. Blockierer – Polizistem, die vergessen haben, für wen sie da sind und deshalb zum Beispiel bei der Zumutung, auf dem Revier eine Fundsache entgegenzunehmen, erst durch einen Anruf unter 110 vom dortigen Einsatzleiter über ihre Pflichten aufgeklärt werden müssen. Gegener und Blockierer – Einsatzkräfte mit Bamberger Kennzeichen, die an turbulenten Tagen die Taxiversorgung an Bedarfsständen mit dem Hinweis auf fehlende oder nicht ausreichende Standplatzbeschilderung zum Erliegen bringen, auf das Vorzeigen der Taxiordnung mit der Liste der (unbeschilderten) Bedarfsstandplätze pauschal mit Bußgeldandrohung reagieren und ansonsten nur inständig auf eine Strafversetzung in ihre oberfränkische Heimat hoffen. (KGF)
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Titelthema Auf geht’s sich Menschen, verirren sich die Gefühle und geht oft die Orientierung verloren. Gut, dass es da den Münchner Taxifahrer gibt. Wiesnerfahren, trachtenerprobt, blasmusikgestärkt lässt er sich so schnell durch nix aus der Ruhe bringen, sondern freut sich aufs Geschäft. Schließlich möchte er vom Wirtschaftskuchen des Oktoberfestes mit knapp 3-4 Milliarden Euro auch ein paar Nutscherl abhaben. Er weiß, dass man das Oktoberfest nicht beschreiben kann, sondern erleben muss. Er weiß, dass die Münchner Stammkunden, die jedes Jahr auf ihre Wiesn gehen, wenn’s passt auch mehrmals, einen Anteil von 89 Prozent haben. Er weiß, dass zu einer richtigen Wiesn bayerischen Originale gehören. Und die kommen logischerweise in Tracht daher. Sogar Nicht-Bayern sind für diese Tage in Tracht geduldet. Der OB persönlich hat ihnen 2003 die Absolution erteilt: „In der Großstadt war die Tracht immer eine nostalgische Verkleidung, die einfach das Zusammengehörigkeitsgefühl beim Feiern verdeutlichen soll.“ Inzwischen gibt es Trachtenmode in so vielen Varianten, dass für jeden etwas dabei sein sollte. Denn eines ist klar: Ohne Tracht zur Wiesn geht eigentlich nicht. Sie ist Ausdruck von Tradition und Lebensgefühl. Dass beides noch längst nichts mit gutem Geschmack zu tun hat, zeigen die vielen Irrungen und Wirrungen. So sind ganz kurze Lederhosen für Männer einfach furchtbar. Das wird nur noch überboten, wenn man dazu Turnschuhe trägt. Jedes noch so edle Dirndl verliert seinen sexy Hauch, wenn dazu Cowboy-Stiefel oder Sandaletten getragen werden, auch wenn Flip Flops Heuer wird zum 172. Mal unterhalb der Bavaria Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein. Wegen des „Tags der deutschen Einheit“ am Montag, den. 3.10., können sich Wiesnfans heuer 17 Tage lang amüsieren. In den 14 Festhallen mit zusammen rund 100.000 Sitzplätzen stehen dann wieder Maß, Hendl und Haxen – nicht die der Bedienungen – im Mittelpunkt. Im Hexenkessel der Bierseligen begegnen und verlieren Irgendwie ging es uns in diesem Sommer allen naß nei: die Open Airs, die Biergärten, der Stadtstrand, die vergebens installierten Klimaanlagen, die tiefgefrorenen Umsätze. Ganz München fluchte über den nicht vorhandenen Sommer. Doch ab jetzt gilt: Es kann nur heißer werden. Sehnsüchtig wird von Oberbürgermeister Christian Ude das traditionelle „O’ zapft is!“ erwartet KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas 20 TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de
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in sind. Möglich, dass heutzutage alles erlaubt ist, besser ist es jedoch sich fachkundig beraten zu lassen, wie beispielsweise beim Dirndl-Spezialisten Angermeier. Damit die passende Tracht nicht am Geldbeutel scheitert – für die Maß Bier soll schließlich auch noch etwas übrig sein, gibt’s bei Loden-Frey im Outlet in der Triebstraße extra 20 Prozent Jubiläumsrabatt. Der bayerische Taxler weiß natürlich wohin er seinen Fahrgast bringen muss, wenn’s auf die letzte Minute noch ein bayrisches Gwand sein soll: Angermeier Trachtenmoden,Rosental 10, Tel. 23 00 01 99 und Landsbergerstr. 101-103, Tel. 50 16 77, geöffnet: Mo-Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10-18 Uhr Ludwig Beck, Marienplatz 11, Tel. 26 69 10, geöäffnet: Mo-Sa 10 – 20 Uhr. Die Trachtenabteilung, und nicht nur die, ist immer wieder ein Erlebnis. Hier gibt es sogar Trachtenstrapse! Loden-Frey-Outlet, Triebstraße 36-38, Tel. 14 90 08–10 und das Hauptgeschäft in der Maffeistraße 7. AFTER WIESN Alle Jahre wieder gibt es das Phänomen, dass bei manch Durstigem der Pegel noch nicht hoch genug ist. Deshalb haben sich die After Wiesn Parties zu einem echten Wiesn-Hit entwickelt. Münchens größte After Wiesn Party steigt 4 Nächte lang im Club 4004. Was hier auf 4000 qm mit 4 Clubs und 13 Bars abgeht, ist Oktoberfest pur. Das ganze 4004 ist ein Wiesn- Zelt mit echten Wiesn-Hits, original Wiesn-Bier von Löwenbräu, Brezn, Radi und Schnaps. Am Sonntag den 2.10. findet die große Dirndl-Nacht statt. Alle Mädels im Dirndl haben bis Mitternacht freien Eintritt. 4004, Landsbergerstraße 169, 17.9.05/24.9.05/ 1.10./2.10.05 Party in allen Clubs. Münchens neuer „Festplatz“, die Schrannenhalle, erlebt während der Wiesn gleich einen Härtetest. Bereits am 14.9. beginnt das Wiesn Warm Up mit Karussell, Dosenwerfen und „Hau den Lukas“ . Am 17.9. findet auch in der Schrannenhalle der Anstich statt und die Wiesntage und Nächte beginnen für alle, die bis 4 Uhr morgens weiterfreiern wollen. Für Taxler gibt es ein pers. Bonusheft, den „schranne-Taxipass“ . Schrannenhalle, Viktualienmarkt 15, tgl. 24 Stunden geöffnet. Nachtgalerie. Wiesn-Zeit ist Nachtgalerie-Zeit. Was ja auch naheliegend ist. Schließlich liegt sie direkt auf dem Wiesn-Highway unter der Hackerbrücke. Barysphär, Tumblingerstraße. Stilvoll vorglühen beim „Wiesnglühen“ am 9.9. Die ersten 200 Gäste in Tracht bekommen einen Gutschein für eine Flasche Prosecco. Zur Stärkung gibt’s bayerische Creationen à la carte. P1, Prinzregentenstraße 1. Wiesnmäßig immer am Start, und zwar täglich ab 21 Uhr. Vom Käfer-Zelt gibt’s einen eigenen Shuttle-Bus. 21TAXIKURIER Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de
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22 TAXIKURIER man mit Schwarzteebeuteln aus dem Kühlschrank. Gegen Körperausdünstungen hilft Stozzon aus der Apotheke. Damit kann man sich wieder unter Kollegen und Fahrgäste trauen. Über den Tag verteilt sorgt mit viel Wasser aufgenommenes Magnesium für Wohlbefinden. WIESN ÖFFNUNGSZEITEN Bierausschank:Mo-Fr 10.00 – 22.30 Uhr, Sa/So 9.00 – 22.30 Uhr; um 23,30 Uhr müssen die Zelte geräumt sein. Ausnahmen: „Weinzelt“ und „Käfer’s Wiesnschänke“ beide bis 1.00 Uhr geöffnet. Fahrgeschäfte:Mo-Do/So 10.00 – 23.30 Uhr, Fr/Sa 10.00 – 24.00 Uhr. WICHTIGE RUFNUMMERN Für alle, die nicht mit Funk unterwegs sind und den direkten Draht zu Polizei und Rettung haben: Bayerisches Rotes Kreuz- Sanitätsstation: 50 22 22 22 Fundbüro: 23 33 02 98 Kinderfundstelle: 23 33 02 96 Wiesn-Polizei: 50 03 22 0 Wiesn-Führungen: 23 23 90 0 oder 50 07 75 00 O’ KLICKT IS’! Die Website zur Wiesn: www.oktoberfest.de Der TAXIKURIER wünscht eine umsatzreiche und unfallfreie Wiesn! (PG) Soul City, Maximiliansplatz 5. Bei unserem Schrotti geht’s los mit der „Wiesn Warm Up Party“ am 15.9. mit Musik von den 60er bis 80er Jahren in zwei festlich dekorierten Räumen und 250 Liter Freibier. An den drei folgenden Samstagen heißt’s: Alle wollen Liebe – Wiesn auf 3 Floors. Substanz, Ruppertstraße 28. Hier gibt’s keinen Wiesn-Schnickschnack, dafür 17 Tage „volle Sounddröhnung mit 100 % Tanzgarantie“ . Täglich bis 3 Uhr morgens. K 41, Friedenstraße 10. Hier sind Wiesn-Deko und Oktoberfest-Outfit selbstverständlich. Die Maß gibt’s für 5 Euro. After Wiesn treibt’s viele aufgrund der Triebe in die einschlägigen Clubs, wo die Rosis dieser Stadt nicht auf Skandale sondern auf Kundschaft warten. Und damit Skandale nach Möglichkeit vermieden werden, sollte auch der Taxler schon mal vorsichtig vorfühlen, ob der Fahrgast in der Lage ist, mehr als nur den Fahrpreis zu löhnen. Ein bisschen Aufklärung hat da schon oft Wunder gewirkt. Besonders italienische Wiesnbesucher, die mit dem Wohnmobil, können sich selten vorstellen, dass Liebe in München mehr als 5 Euro kostet. WIESN-FITNESS Mit ein paar kleinen Tricks kommt man fitter durch die Wiesn-Zeit. Dass keiner von uns maßlos in die Maß schaut, wenn er am Steuer ist, das ist ja selbstverständlich. Aber auch ohne Alkohol sind die 17 Wiesntage anstrengend genug. Auch ohne Alkohol verhilft Aspirin Plus C zu einem klaren Kopf. Gegen zu langes Sitzen hilft sanftes Hanteltraining für den Oberkörper. Wechselduschen mit Pfefferminzgel erfrischen den Körper. Geschwollene Augenlider bekämpft Pärchen & Single tägl. ab 13 Uhr Tel.: 089/83 96 95 77 Damen u. Paare frei Sauna, Dampfbad, Whirlpool, Cinema Paul-Gerhardt Allee 44, München www.karibik-swingertreff.de statt der Wiesn vor der Wiesn... nach der Wiesn... auf ins Foto: www.atelier-tacke.de
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23TAXIKURIER Außergewöhnliche Kollegen „Sammeln artet immer aus“ Dass sich im Taxigewerbe Menschen aller Nationen und Rassen befinden, wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst in kaum einer anderen Branche gibt. Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente besitzen, besonderen Hobbies fröhnen oder spezielle Kenntnisse innehaben. Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen: Peter Hörl Sammler, das weiß doch jedes Kind, sind eine eigene Art von Menschen. Viele halten sie für verrückt, wer es etwas liebevoller mit ihnen meint, hält sie zumindest für seltsam. „Stimmt alles,“ sagt Peter Hörl. „Eigentlich ist es ein unwichtiger Schmarrn, den keiner braucht. Aber es macht irrsinnig viel Spaß“ . Der Peter Hörl weiß, wovon er spricht. Der „Taxler mit Leib und Seele“ hat vor 30 Jahren angefangen zu sammeln. Zuerst nur Kranken- und Rettungswagen, weil er 17 Jahre Einsatzfahrer beim Katastrophenschutz war, heute sammelt er überwiegend Taximodelle. Aber nicht ausschließlich, denn das wäre wohl zu eintönig. Insgesamt hat der Peter Hörl rund 8.000 (!) verschiedene Modellautos, darunter ca. 400 Taxis. Wieviele das wirklich sind, davon bekommt man erst eine Ahnung, wenn man sie alle, oder zumindest einen Großteil, präsentiert bekommt. Und das Erstaunlichste: zu jedem Teil kennt der Peter auch eine Geschichte. Kennt die Feinheiten, wie z. B. unterschiedliche Radkappen, kennt die Auflage. Echt faszinierend! Raritäten bekommt man geschenkt oder gar nicht … Das geht natürlich nicht ohne die richtigen Kontakte. „Wer sammeln will, braucht gute Freunde“, sagt er, „die für einen mitdenken, wenn sie irgendwo etwas sehen, was man brauchen könnte und einen dann auch aufmerksam machen.“ An Sondereditionen, die z. B. extra für Taximessen aufgelegt werden, kommt man sonst kaum. „Raritäten, bekommt man entweder von Leuten geschenkt, die man gut kennt oder gar nicht.“ Deswegen möchte er sich auch ausdrücklich einmal bei den Herren Schlenker (Mercedes-Benz), Otto (Audi) und Vettori (BMW) bedanken, die ihn in seiner Leidenschaft unterstützen. Wieder andere Kontakte gibt es zum Beispiel beim Sammlerstammtisch in München. Einmal im Monat treffen sich da 25 bis 35 “Leidensgenossen, vom Allianz-Direktor bis zum Bauarbeiter und tauschen ihren Erfahrungen in Sachen sammeln aus. Das sind alles so Damische wie ich. Logisch, dass hier alle per Du sind.” Ob er jetzt in München der größte Sammler von Taximodellen ist, da hat der Hörl “echt keine Ahnung. Aber vielleicht können wir das jetzt über den TAXI-KURIER erfahren. Ich weiß nur, dass es allein in München ca. 150 Sammler gibt. Manchmal kennt man aber nicht einmal den in der nächsten Nachbarschaft.” Sind die Modelle jetzt eine Wertanlage? “Leider oder auch Gott sei Dank in keinster Weise. Wenn man da einmal 95,- Euro für ein Modell bekommt, hat man schon etwas Tolles verkauft. In der Regel liegen die Preise zwischen 7,- Euro und 60,- Euro. Das richtet sich auch nach den einzelnen Maßstäben. Dabei kosten Spritzgußformen für die einzelnen Modelle in der Produktion bis zu 140.000,- Euro.” Kein Wunder, dass dann tausende von Modellen auf den Markt geworfen werden, um die Kosten wieder hereinzubekommen. Die nächsten Objekte der Begierde für den Peter Hörl sind alte Taxameter und Dachzeichen. Eine echte, alte Rufsäule, die mit Türchen und Telefonhörer hat er schon. Aber neulich, da hat er am Schlüsselanhänger von einem Kollegen ein Taxi-Tretmodell gesehen. Und das hätte er jetzt wahnsinnig gerne. Also: Wer etwas für den Peter Hörl hat oder tauschen möchte, bitte melden unter Tel. 0172 – 890 34 07. Zur Zeit liebäugelt er gerade mit Brauereifahrzeug-Modellen. “Davon”, sagt er, “gibt es rund 35.000 verschiedene. Sammeln artet halt immer aus, das ist das Schreckliche.” Seine Frau kann ein Lied davon singen. (PG) Mini-Steckbrief: Name: Hörl Vorname: Peter Spitzname: Dreivierteldrei-Peter Alter: 51 Sternzeichen: Steinbock Familienstand: Verheiratet, 1 Kind Geburtsort: Dachau Aufgewachsen: München-Westend Wohnviertel: Gronsdorf Hobbies: Sammeln, Sammeln, Sammeln, Lego-Fan Musik: Oldies und Radio Arabella Urlaub: Zuhause Taxi: 1445
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TAXIKURIER24 Neues vom Flughafen 13. Wellnesscenter im Kempinski-Hotel am Flughafen 14. Reisemarkt mit mehr als 40 Reisebüros und -veranstaltern (=größter Reisemarkt in Deutschland), 15. Und einem rund um die Uhr geöffneten Service-Center 16. Nicht unbedingt für Geschäftsreisende: der Wintergarderobenservice (auf die Malediven oder nach Südafrika im Winter ohne Pelz und Winterstiefel – spart mindestens einen Koffer) 17. Nicht für Geschäftsreisen, aber für Sonntagsbummel mit der ganzen Familie: das Kinderland (1,50 Euro pro Stunde) 18. Sony – Internet Lounge = kostenlos ins Internet Mit Meilen im Duty Free, bei Timberland und im Lufthansa Shop einkaufen! Taxiservice Mit allen diesen beeindruckenden Angeboten kann derzeit „das Taxi“ nicht mithalten. Wir sind jedoch sicher, dass der Flughafen mittelfristig auch wieder eine „Adresse“ für Münchens „Premium-Taxler“ wird und der Flughafen auch wieder auf den Taxiservice stolz sein kann. EINER DER LUKRATIVSTEN CLUBS DER STADT … LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE HOFER STR. 22 · 81737 MÜNCHEN · TEL. 089/63838969 WWW.FKK-RELAX.DE TÄGLICH GEÖFFNET VON 11.00 - 4.00 UHR EINER DER LUKRATIVSTEN STANDPLÄTZE DER STADT … ➜ 23.000 Beschäftigte ➜ Größte Arbeitsstätte Bayerns ➜ 500 registrierte Unternehmen innerhalb des Airports ➜ 30.000 m2 Shopping- und Gastronomiefläche (Vergleich Frankfurt: 13.000 m 2 ➜ 45% des Umsatzes werden im Non- Aviation-Bereich erwirtschaftet ➜ Preise der Shops nicht höher als City-Niveau Serviceleistungen 1. Audi-, BMW und Porsche-Service (Inspektion, während Sie unterwegs sind), 2. Sicherheitsparken 3. Modisch von BOSS bis La Perla, von Esprit bis ESCADA, bleibt kein Wunsch offen. So verfügt der Münchner Flughafen über die größte Shoppingmöglichkeiten in Deutschland unter den Flughäfen (30.000 qm Fläche – FfM nur 13.000qm) 4. Bei einem Einkauf von mehr als 10.- Euro gibt es Parkzeitgutschriften 5. Die Öffnungszeiten 7:30-21 Uhr auch Sonn- und Feiertags !!! – Also auch nach einer Geschäftsreise möglich 6. Tagungsmöglichkeiten direkt am Flughafen mit allen Facilities, die man braucht 7. Duschen & Unzugsmöglichkeiten 8. Kulinarisch jede Menge geboten (vom Feinschmecker über den Asiaten mit Sushi, über den Italiener bis zum Burger King – alles da – ideal für Business-Lunch/Dinner – ein Angebot, welches in Europa seines Gleichen sucht) 9. Frisch gebrautes eigenes nur am Flughafen verfügbares Bier – ausgezeichnet mit der Goldmedaille der DLG 10.Gute Preise (alle Geschäfte richten sich nach City-Preisen, auch der EDEKA-Markt) 11. Travel Value Geschäfte auch nach der Landung noch günstig für die daheim Gebliebenen etwas einkaufen 12.Ärztezentrum mit Gesundheitscheck Facts vom schönsten Flughafen Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden
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„Beck-Stand“ Aktion bleibt der Dauerbrenner! Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI- KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist. Werden Sie nicht müde, diese „Unkollegen“ an den Pranger zu stellen. Es kann nicht angehen, dass ein kleiner Prozentsatz von Dummköpfen und Betrügern den so wichtigen „Beck-Stand“ und somit die Durchfahrt Marienplatz in Frage stellt. 1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz unerlaubt bereitgestelltes Taxi. 2. Nennen Sie das Fahrziel. 3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit. 4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG., Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: „Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt: 1. Zur Person: Vorname: _______________ Name: ________________________ geboren am: _____________ geboren in: ____________________ wohnhaft in: ____________________________________________ 2. Zur Sache: Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________ stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________. München, den ___________ Unterschrift ___________________ 5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt. 6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von Euro 150,– (bisher Euro 75,–). Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv. Kopieren Sie dieses Formblatt und geben Sie es an Freunde, Bekannte und Verwandte weiter. Dramatische Entwicklung beim Thema „Beck-Stand“ Die Unbelehrbaren unserer Zunft sind schuld, dass der Beck-Stand in höchster Gefahr ist. Jedoch nicht nur der Beck-Stand, sondern die gesamte Innenstadt. Aufgrund der Probleme am Marienplatz wird das Taxi-Thema jetzt auch auf die Standplätze projeziert, die an den Nahtstellen zur Fußgängerzone liegen (Viktualienmarkt, Rindermarkt, Rosental, Dallmayr, Färbergraben, Ettstraße, Sendlinger). Es existiert eine „Interessengemeinschaft München“, die aus namhaften Münchner Unternehmen besteht und vehement und offensiv fordert: „Raus mit den Taxis!“ Der Aufruf ging an den Oberbürgermeister, an alle Fraktionen, an die IHK sowie an alle Medien. Nun wird also wahr, was die Taxigenossenschaft und der TAXIKURIER seit Monaten predigen. Um bei den Verhandlungen zu den Forderungen Argumente platzieren zu können, ist es nun dringend erforderlich, gerade den „Beck-Stand“ zu säubern. Dieser Appell geht an alle verantwortungsvolle Kollegen, gerade jetzt den „Überzähligen“ das Handwerk zu legen und nebenstehendes Formular zu nutzen. (PR) ✁ 25TAXIKURIER
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26 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC R Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In dieser Ausgabe der Buchstabe R … Rad (Radl, Fahrrad) – „Mit Radl“ - Ein Standplatzruf mit diesem Zusatz bedeutet, dass der Fiaker bereit sein muss, ein Fahrrad in den Kofferraum zu hieven und in Kauf zu nehmen, dass ein Teil der Ladung (eben des Radls) hinten „herausschaut“ . Ähnlich wie bei Ski, Surfbrettern usw. kann die Mitnahme solcher Gegenstände abgelehnt werden. Gut vorbereitete Kollegen haben für solche Fälle ein paar Tücher dabei, um sie zur Vermeidung von Kratzern unterzulegen. So manches Veloziped hat einen hohen Wert (gutes Rad ist bekanntlich teuer), aber auch die Kofferraumkante ist schützenswert. Besonders häufig kommt obiger Ruf-Zusatz vor, wenn nachmittägliche Gewitter dafür sorgen, dass die Maßkrüge von alleine wieder voll, die Biergärten aber panikartig leer werden. Aber auch spät abends, zum regulären Biergartenschluss, gibt so mancher Gast nach dem dritten Auf- und Wiederabstieg die Studien zum Wesen der Schwerkraft auf und entscheidet sich zur Heimfahrt mit dem „Floß“, Bierbäuchige Endfünfziger im bonbonfarbenen Rudi-Altig-Gedächtnis-Dress (natürlich XXL) machen gehörig betüdelt, auf dem Beifahrersitz einen göttlichen Eindruck, den man sich gelegentlich schon geben darf. Reihenfolge – Erst vor ca. 15 Jahren wurde eingeführt, dass die Fahrer bei der Standplatzmeldung ihre Position („Erster“, „Fünfter“ oder notfalls z.B. „Reserve Mitte“) dazu sagen müssen. Vorher kam es oftmals zu Ungerechtigkeiten, weil besonders flinke Kollegen ständig von hinten ihre Meldungen abgeben und diejenigen, die z.B. aus der Mitte des Standes länger gewartet hatten, um den Vorderleuten noch ihre Chance zu lassen, in die Röhre schauten. Die heute übliche Durchfragerei der Zentrale („war noch jemand vom Fünften“) mag für alle Beteiligten nervtötend sein, ist aber das geringere Übel. Die Zentralisten nehmen sich bei wirklich gutem Geschäft (Zeitdruck) das Recht heraus, das Spielchen „Erste Kennung gewinnt“ zu spielen und auf weitere Nachfragen (s. o.) zu verzichten. Bei mehrspurigen Taxiständen (extrem: Papa Schmid mit maximal fünf Taxis – aber in fünf Spuren) gilt es, erstens selber den Überblick zu behalten, wievielter man denn ist und zweitens den potentiellen Einsteigern zu signalisieren, wer denn nun der erste Wagen ist. Nachts geht es einfach mittels des Taxischildes (auch Reklame oder Werbung genannt). Also: wer zwar vorne steht, aber nicht Erster ist, möge bitte die Reklame ausschalten und die Kundschaft nicht zum ärgerlichen Spießrutenlauf zwingen. Gleiches gilt übrigens für die Anfahrt zum Kunden nach Telefon oder Funk: bitte Reklame ausschalten. Wer selbst schon mal ewig am Straßenrand als Kunde auf einen „Flieger“ gewartet hat, ein vermeintlich freies Taxi kommen wähnt und dann seinen Veitstanz durch ein Schulterzucken des Fahrers beantwortet sieht, sieht nicht mehr gelb sondern rot. Schrotti gelang (vermutlich nicht als einzigem) das Kunststück, nach einem Telefon am „Papa Schmid“ in das gerade unbesetzte Taxi eines Kollegen einzusteigen und beim Versuch wegzufahren sich zu wundern, dass der Wagen binnen 20 Sekunden von „Automatik“ auf „Schalter“ umgebaut worden war. Der Kollege, der vor Überraschung wie gelähmt war, sah sich wohl schon in der „Versteckten Kamera“ . Reklamation – Die übliche Konstellation, die auch bei den ruhigsten Zentralisten zu anschwellenden Halsschlagadern führt, sieht so aus: Ein Anrufer reklamiert, wo sein bestelltes Taxi bleibe. Kollege Computer gibt bereitwillig Auskunft, dass der Stich schon vor 14 Minuten an Taxi XY vermittelt worden ist und der Wagen also längst vor Ort sein müsse. Taxi XY wird auf allen Kanälen fünf-, sechs-, siebenmal gerufen und - meldet sich nicht. Der Fahrgast beginnt am Telefon schon damit, die ganze Zentrale fristlos zu entlassen und millionenschwere Schadenersatzklagen anzudrohen, weil natürlich der Flieger weg ist (der dann in Wirklichkeit mit zweieinhalb Stunden Verspätung abgeht) – und Taxi XY meldet sich noch immer nicht. Der Auftrag muss zwangsläufig neu vergeben werden, wobei der Zusatz „Reklamation“ dem Fiaker signalisiert, dass Schnelligkeit, spezielle Ortskunde hier im Eck und gegebenenfalls ein bisserl „praktische Psychologie“ zum Beruhigen des Fahrgastes hilfreich wären. So konnte z.B. vor wenigen Monaten der Kollege 2388 Fahrgäste, die ein anderer Kollege stehen gelassen hatte, als nachgeschicktes Taxi aufnehmen und in rekordverdächtiger Zeit hinter dem bereits abgefahrenen Reisebus herbringen, bis an einer Autobahnraststätte eine Fahrgastübernahme (vom Taxi zum Bus) arrangiert werden konnte. Die Gäste waren wieder zufrieden und durften sich doch noch auf ihren Urlaub freuen – und Kollege 2388 hatte mit dieser Fahrt nebenbei noch einen hübschen Stich in der Tasche. Richtig – Hat der Fiaker brav den Auftrag wiederholt, wird er vom Funksprecher mit einem „richtig“ (oder „-tich“ oder sonstigen Geräuschen) oder von besonders zurückhaltenden Zentralisten zumindest mit einem zustimmenden Schweigen belohnt. Als ein Fahrer auf Kanal IV meldete „Zentrale, Hausnummer 15 im Fünften kann net sei, da gibt´s gar kein fünften Stock“ bekam er von Margot Schneider die erschöpfende Auskunft „jawoi, Herr Kollege, des ist richtig, des is falsch, sie sollten auf Hausnummer 25 fahr´n“ . Aber auch Außenstehende, wie mithörende Fahrgäste, können gehörige Irritation empfinden, wenn z.B. ein Fiaker am Funk meldet „Ich werde X-Ecke Y-Straße angegriffen“ und dafür von der Zentrale ein markiges „richtig“ erntet. Freilich, in seltenen Fällen mag es mit einem solchen Vorgang tatsächlich seine Richtigkeit haben. Schrotti denkt hier an den „Holländer“, der pro Schicht mindestens dreimal „Schwierigkeiten“ meldete, weil er entweder von Kollegen wegen Abstaubens oder von Fahrgästen wegen großzügiger Stadtrundfahrten bedroht wurde. Wie auch immer, „richtig“ ist das meistgesprochene Wort in der Zentrale und dürfte überschlägig gerechnet, seit Bestehen des Münchner Taxifunks den dortigen Sprechern etwa 50 Millionen mal über die ausgefransten Lippen gekommen sein. Die Anwaltskanzlei für alles rund ums Auto • Unfallregulierung • Straf- und Bußgeldsachen • Fahrzeugan- und verkauf Landsberger Straße 478/II 81241 München-Pasing Tel.: 8 34 78 63, Fax: 8 20 46 90 www.verkehrsrecht-online.de
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27TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Reinhold Siegel Reinhold Siegel ist für die Taxi-München eG ein aus der Not geborener Glücksfall. Nach nur zwei Wochen im Aufsichtsrat hatte er den Mut als kommissarischer Vorstand zu arbeiten. Skeptisch hinterfragt, könnte man dem 37-jährigen, gestandenem Mannsbild Überheblichkeit unterstellen. Genau das stimmt keinesfalls. Was andere versprochen haben, hält er. Zudem hat er ausreichend gute Nerven, um Übersicht zu behalten und handwerklichen Sachverstand. Noch wichtiger ist seine Bereitschaft, hart zu arbeiten, was er als Taxiunternehmer in 15 Jahren bewiesen hat. Sie als Mitglied trafen eine gute Wahl, Reinhold Siegel Ihr Vertrauen zu schenken. Seinen Mut, sich jeder Aufgabe zu stellen, sollten Sie am 06. Oktober im Augustiner-Keller mit Ihrer Stimme belohnen. Sie können sicher sein, Kollege Siegel wird Sie nicht enttäuschen, gerade weil er zuerst nachdenkt und dann redet. (HM) Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Heinz Fiederling (Taxi 1690) Kollege Hans Kopp erhielt kürzlich von der Funkzentrale einen Überführungsauftrag. Er musste einen „armen Schlucker“ in dessen Auto heimfahren, der gerade seinen Führerschein verlor. Hier war wieder mal ein Taxler der Freund und Helfer. Sodann bestellte Kollege 1737 sich – wie es normal und üblich ist – einen Kollegen, um zu seinem Taxi zurückgebracht zu werden. Er hatte Pech, denn es kam Heinz Fiederling, der ihn anbrüllte, warum er denn bei dem schönen Wetter zu faul sei, die seiner Meinung nach kurze Strecke nicht per pedes zurückzulegen. Zufällig trafen sich Kopp und Fiederling am nächsten Tag wieder. Auf Kopp’s Frage, ob er sich inzwischen beruhigt habe, brüllte und tobte er erneut und wiederholte seine Anschuldigung. Der TAXIKURIER überreicht diesem „Fieserling“ deshalb die Zitrone des Monats. (PR)
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Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2005 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Fahren ohne Uhr Vom Rosenheimerplatz bis zum Siegestor Fahrten ohne Einschalten des Taxameters sind grundsätzlich verboten. Einerseits ist es Betrug am Taxiunternehmer und andererseits Gift für die Taxibranche. Trotzdem ist bekannt, dass viele Taxifahrer gerne mal die Rechnung ohne den Wirt machen und ihren Umsatz regelmäßig aufbessern. Wie reagieren die erprobten Nachttaxler vom Rosenheimer Platz auf die Frage „Fahren Sie ohne Uhr?“ Taxi 1: - (Nr. 2371, 4. August, 22.00 Uhr) Fast wie eine Verschwörung erscheint mir mein nächtlicher Auftrag und die Suche nach den potentiellen Fahrern ohne Uhr … Der erste Verdächtige, ein junger, pockennarbiger Fahrer mit roter Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de 28 TAXIKURIER Strickmütze und gelangweiltem Blick, könnte auch in der Bronx auf mich warten. Meine Frage „Fahren Sie ohne Uhr“ benickt er stillschweigend und fragt mich einsilbig „Wohin?“ . Nachdem er kombiniert, dass die kurze Fahrt zum Siegestor ein echter Deal ist, willigt er ein, und ich bin mit 10 Euro dabei. Taxi 2: - (Nr. 2879, 4. August, 22.30 Uhr) Ist es Anstiftung zum Betrug? Auch hier kann ich problemlos ohne Uhr und verbilligt zum Siegestor kommen. Statt 12 für nur 10 Euro. Der Mann in schwarz informiert sich zwar erst gekonnt über mein Ziel, das Siegestor erscheint ihm dann als unauffällige Strecke, die er vom Unternehmer unbemerkt abkassieren könnte. Taxi 3: - (Nr. 491, 4. August, 22.40 Uhr) Gefrustet über die ungenierte Geldgier der Taxler verlege ich den Standort meiner Recherchen kurzfristig stadteinwärts zum City Hilton. Ein Bayer in Strickjacke, mit Glatze und rundem Gesicht lässt mich auf Ehrlichkeit hoffen. Doch auch er erweist sich als gerissener „Bazi“! Für nur 8 bis 9 Euro würde er mich ans Siegestor fahren. Er schaut dann total kariert, als ich auf dem Absatz kehrt mache und ihn mit seinem Angebot alleine lasse. Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 13, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 /890 1807 Seit über 18 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns!
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29TAXIKURIER Taxi 4: - (Nr. 2689, 4. August, 23.10 Uhr) „Wohin? - Siegestor - Okay, das können wir machen.“ Was ist los? Entweder sehe ich heute Abend aus, als könnte ich den regulären Fahrpreis nicht bezahlen, oder die Taxler dieser Nacht laufen schon alle auf dem Zahnfleisch daher. Wieder mal für nur 8 Euro geht dieser Taxler das leichtfertige Risiko ein, Probleme mit seinem Arbeitgeber oder dem Taxi- Checker zu bekommen. Gut’ Nacht, macht’s nur weiter so … Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger! (Nr. 357, 4. August, 23.00 Uhr) Dieser aufrichtige Mann macht seinem Namen alle Ehre (s. „Der Gewinner“). Auf meine Standard-Frage „Fahren Sie ohne Uhr?“ reagiert er mit einem selbstbewussten „Nein“ . Mein Protestieren, dass doch alle Taxifahrer mal ohne Uhr fahren würden, lehnt er mit der unerschütterlichen und strikten Absage „Ich nie“ ab. Ist es Freude oder Erleichterung? Selten gerne oute ich mich als Taxi- Checker und gratuliere diesem Taxler für sein stabiles Rückgrat und seine überzeugende Loyalität. Der Gewinner! Felix Bravmann c/o Occam Taxi Occamstr. 18 80802 München … erhält für seine Einstellung von der AUDI AG ein Präsent. Das Weltbild der CIA Pausenfüller Der US-Geheimdienst CIA (Central Intelligence Agency) veröffentlicht jährlich sein World Factbook, in dem statistische, politische, geografische und soziologische Daten über die Länder der Welt aufgelistet werden. Einer dieser Einträge tägt die Überschrift „Vergleichsregionen“ . Darin wird jedes Land entweder mit den USA insgesamt oder einem Bundesstaat verglichen. Nachfolgend einige Beschreibungen der CIA: Ägypten etwas mehr als drei Mal so groß wie New Mexico Afghanistan etwas kleiner als Texas Bangladesch etwas kleiner als Iowa China etwas kleiner als die USA Dänemark annähernd zwei Mal so groß wie Massachusetts Deutschland etwas kleiner als Montana Frankreich zwei Mal so groß wie Colorado Großbritannien etwas kleiner als Oregon Haiti etwas kleiner als Maryland Irak etwas mehr als zwei Mal so groß wie Idaho Iran etwas größer als Alaska Israel etwas kleiner als New Jersey Japan etwas kleiner als Kalifornien Katar etwas kleiner als Connecticut Lesotho etwas kleiner als Maryland Mexico annähernd drei Mal so groß wie Texas Neuseeland etwa so groß wie Colorado Nordkorea etwas kleiner als Mississippi Oman etwas kleiner als Kansas Pakistan weniger als zwei Mal so groß wie Kalifornien Polen etwas kleiner als New Mexico Russland annähernd 1,8 Mal so groß wie die USA Simbabwe etwas größer als Montana Spamien etwas mehr als zwei Mal so groß wie Oregon Trinidad und Tobago etwas kleiner als Delaware Vietnam etwas größer als New Mexico Westjordanland etwas kleiner als Delaware A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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30 TAXIKURIER wanderung der Taxi e.G. durch Ausländer warnt, diese somit kriminalisiert und angeblich gezahlte Bestechungsgelder als orientalische Sitten darstellt, wird mir ganz schlecht. Auch Josefa Hubl scheint da ein Problem zu haben. TK: So dramatisch scheint es nicht zu sein, wenn Kollege Lackner angeblich gerade im türkischen Lager auf positive Resonanz trifft. HE: Entweder sind das alles Masochisten oder sie verstehen ihn überhaupt nicht. TK: Das “Verstehen” erscheint uns grundsätzlich als zentrales Thema. Die einen verstehen am Funk nichts, die anderen verstehen nicht, was ein Türke im Aufsichtsrat soll, der auch nichts versteht, die Genossenschaft versteht den Isarfunk nicht und umgekehrt. Was läuft da falsch? HE: Da bleiben wir doch gleich beim letzten Punkt. Uns ist es doch letztendlich egal, ob sich der Herr Meißner mit dem Isarfunk verträgt oder nicht. Schließlich bezahle ich meine Beiträge für beide. Für mich ist eine Funkzentrale wie eine Tankstelle, bei der ich guten und billigen Service bekomme. Da ist mir doch egal wie die heißt. Diesen Krieg kann ich nicht verstehen. Ich sehe die Sache neutral. TK: Aber Sie wissen doch sicher auch, mit welchem Anspruch der Isarfunk gegen die e.G. in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit angetreten ist. Und was ist übriggeblieben? Am Flughafen wird kaum noch deutsch gesprochen und vom optischen Zustand einiger Isarfunk-Taxis wollen wir lieber nicht reden. HE: Obwohl ich ja selbst Mitglied beim Isarfunk bin, habe ich für meine Autos keine Flughafenplaketten. Die Zeit ist mir einfach zu kostbar, als am Flughafen zu versumpfen und die langen Wartezeiten mit Palavern und Zocken zu verschwenden. Aber das sollte jeder für sich selbst entscheiden. TK: Mit dieser Aussage werden Sie bei Ihren Landsleuten aber keine großen Begeisterungsstürme entfachen. HE: Das ist eine grobe Fehleinschätzung. Gerade bei meinen Landsleuten wird viel Wert auf Qualität gelegt. Da herrscht die eindeutige Mei- Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen Standplätzen klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS! Fast die Hälfte unseres Gewerbes besteht aus Ausländern. Einer hat sich jetzt zu Wort gemeldet. Haluk Ersoy, gebürtiger Türke mit deutscher Staatsangehörigkeit. Seit 1979 Taxifahrer, seit 2000 Unternehmer und auch Mitglied beim Isarfunk. Was ihm missfällt und was er besser machen würde, erzählt er dem TAXIKURIER. TAXIKURIER (TK): Herr Ersoy, Sie haben uns Ihren Unmut über einige Dinge im Münchner Taxigewerbe geschildert. Was stört in Ihren Augen z.Zt. am meisten? Haluk Ersoy (HE): Ich wollte auch mal meinen Senf dazu geben, weil sonst immer die Falschen schreiben. Aber jetzt im Ernst: Die politischen und populistischen Themen gegen Ausländer im TAXIKURIER gehen mir auf die Nerven. Das sollte hier keine Plattform für rechtes Gedankengut werden, sondern es sollte bei seriösen gewerblichen Themen bleiben. Wenn ich an die braune Soße von der Lachnummer Lackner denke, der vor einer Unter- Jetzt red’ i „Wer seinen Job nicht beherrscht, muss sein Glück woanders versuchen!“ Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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nung vor, dass Leute, die nicht fähig sind den Taxi-Job zu machen, sich halt etwas anderes suchen müssen. Die fahren Taxi, weil es für etwas anderes nicht reicht und wir ermöglichen es denen auch noch. Es kann sich doch niemand aufregen, wenn wir sagen, du bist für den Job nicht geeignet, such’ dir etwas anderes. Es kann doch nicht sein, dass wir eine Ansammlung von Dritte-Welt- Ländern bekommen TK: Also mehr Qualität in den Prüfungen? HE: Die Prüfungen müssen verschärft werden. Der Kunde steht im Mittelpunkt, nicht der Fahrer. Da helfen Animositäten nicht weiter. Warum gibt es keinen Spracheignungstest neben dem Funkunterricht. Am Funk dürften nur Profis teilnehmen. Die sollen erstmal ein halbes Jahr zuhören, bevor sie sich für den ersten Auftrag melden dürfen. Da sind auch die Unternehmer in der Pflicht. Es kann doch nicht wie bei der Fa. Groh sein, dass wir hier eine Ansammlung von Dritte-Welt-Ländern haben. Die Vietnamesen, die er vom Arbeitsamt bekommen hat, können doch nicht einmal fehlerfrei Leopoldstraße sagen. Da muss man auch das KVR unter Druck setzen. Da kann der Herr Meißner etwas dafür tun. Aber keine Selektion am Funk wie sie bspw. bei der Münchner Rück stattfindet. Wie will denn der Funker von der Engelhardstraße feststellen, wie der Fahrer am Englischen Garten angezogen ist? Da muss ein richtiges Plus-Taxi eingeführt werden. Eine kleine Elite für Großkunden mit guten Sprachkenntnissen, ordentlichen Autos und vernünftig gekleidet. Denn auch deutsche Kollegen laufen oft rum wie die Penner und die Sprachqualitäten mancher Disponenten lassen auch zu wünschen übrig. Man kann ja auch keinen deutschen Müllmann bestellen TK: Das heißt also, dass ein türkischer Fahrgast einen türkischen Fahrer bekommt und eine Deutscher einen Deutschen? Mini-Steckbrief: Name: Ersoy Vorname: Haluk Alter: 51 Sternzeichen: Wassermann Familienstand: Geschieden, 2 Kinder Geburtsort: Malatya/Türkei Augewachsen: Türkei, seit 1974 in München Wohnviertel: Waldtrudering Hobbies: Segeln, Tennis, Skifahren, Fußball Musik: Soul Urlaub: Türkei Taxi: 2365, 3582 31TAXIKURIER HE: Soweit sollte es nicht gehen. Das wäre auch ein Missbrauch des Servicegedankens. Man kann ja auch keinen deutschen Müllmann bestellen. Und mit einem Plus-Taxi stimmt doch die Qualität von vorneherein. TK: Bei der vorletzten Versammlung 2004 hat ja die türkische Fraktion die Möglichkeit gehabt, erstmals Ausländer in den Aufsichtsrat zu wählen. Und das ging ja gründlich in die Hose. Sehen Sie da Auswirkungen für die Zukunft? HE: Wir haben die Falschen gewählt, das muss ich zugeben. Da haben wir uns alle getäuscht. Auch ich habe den Bolat und den Arikan gewählt. Das liegt aber auch daran, dass zu lange gute Leute verhindert wurden. Und es ist nicht einzusehen, dass keine Ausländer im Aufsichtsrat sitzen sollen. Der Ausländeranteil im Gewerbe liegt schließlich bei ca. 50 Prozent. Die Leute müssen allerdings fähig sein. egal welcher Religion sie angehören. Und wenn ich mir den Herrn Billmeier ansehe, der, und das habe ich selbst erlebt, primitivst über die Ausländer hergezogen ist und jetzt aus machtpolitischen Gründen der beste Freund vom Arikan ist, davor kann man doch nur warnen. Vor so einem möge Gott uns schützen. Welcher Gott auch immer. Es gibt mehr Kleinkriege als Aufträge TK: Was muss sich also ändern? HE: Es muss wieder neue Visionen geben. Der Herr Meißner hat sicher viel geleistet. Aber jetzt gibt es mehr Kleinkriege als Aufträge. Es muss wieder vorwärts gehen. Auch mit neuen Ideen und neuen Leuten. TK: Würden Sie sich zur Verfügung stellen? HE: Bis jetzt habe ich mich für die Politik nicht interessiert. Aber ich wäre bereit. TK: Zum Schluss noch eine emotionale Frage. Glauben Sie, dass ein Nichttürke in Istanbul Taxifahrer sein könnte? HE (lacht): Ich bin da zu lange weg von der Türkei. Ich glaube, man kann es auch nicht vergleichen. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es eher schwierig ist. Auf jeden Fall sind Taxi-Unternehmer in Istanbul angesehene Leute. Schließlich kostet eine Konzession dort 360.000 Euro. TK: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Ersoy. (PG, PR) M o - S o1 5 h-4 h Frankfurter Ring 137 Tel: 089-83929266 www.FKK-Palazzo.de FKK-ClubFKK-Club Tabulose Girls, splitternackt mit netter Unterhaltung verwöhnen mit Superprogramm. Sauna, Whirlpool, Solarium, kl. Buffet, Kaffee + Kuchen, Getränke... Donnerstags staatlich geprüfter Masseur im Hause. Interessante Taxiprovisionen und Dank an alle Taxikollegen die uns anfahren! Alle Gäste haben unbegrenzten Aufenthalt. Der nackte Wahnsinn... Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM
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32 TAXIKURIER Dass das Oktoberfest zum ersten Mal anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig – von 1825 bis 1848 König Ludwig I. – mit der Prinzessin Therese Charlotte Luise von Sachsen- Hildburghausen am 12. Oktober 1810 stattfand, ist wahrscheinlich weiten Kreisen der Kollegenschaft bekannt. Vermutlich auch, dass es infolge des ehelichen oder besser außerehelichen Verhaltens des königlichen Gatten wohl treffender heißen müsste, es war eine Hochzeit von Ludwig gegen Therese. Einer unserer Vorgänger, der Lohnkutscher Franz Baumgartner, schlug damals vor, dieses Freudenfest durch ein Pferderennen zu einem öffentlichen Ereignis zu machen, und gilt daher als Erfinder des Oktoberfestes, weshalb er seit 1897 einer benachbarten Straße in Sendling seinen Namen leihen darf. Dieses kollektive Urheberrecht unserer Zunft am größten Volksfest der Welt lässt unseren Anteil am Gesamtumsatz auch in historischer Sicht nur umso verständlicher erscheinen. So viel in aller Kürze zur Wies’n. Eine Wiese ist die Theresienwiese allerdings schon lange keine mehr, verursacht durch die Oktoberfeste, die Frühlingsfeste und andere Veranstaltungen wie die Internationale Verkehrsausstellung 1965 auf dem mittlerweile ehemaligen Messegelände, als ein Großteil der Maschinen dem Publikum aus Platzmangel auf der Theresienwiese gezeigt wurde. Damals konnten die Fußkranken und die, die es noch werden wollten, mit einer Seilbahn über die Ausstellung schweben – ähnlich der heurigen Bundesgartenausstellung in Riem. Den Rest dürften der Theresienwiese aber spätestens die Ereignisse vom 20. Mai 1950 gegeben haben. Es war dies der Tag der Vereinigten Streitkräfte, der weltweit an allen Standorten der US-Armee stattfand und der Öffentlichkeit einen Überblick über die Kampfkraft der amerikanischen Waffen geben sollte. Der Kalte Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA ging gerade nach der sowjetischen Berlin- Blockade der Jahre 1948 und 1949 einem weiteren Höhepunkt entgegen: Seit Juni 1950 tobte der Korea-Krieg zwischen dem Norden und Süden des Landes, jeweils unterstützt von den verfeindeten Supermächten. Die Spaltung der Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Unbekannte Theresienwiese: Waffen und Gottesdienste Welt in Ost und West zeigte sich gerade auch im geteilten Deutschland, wo auf beiden Seiten des Eisernen Vorhanges seit Jahren riesige Waffenmengen angesammelt wurden. Ihr einziger Zweck bestand darin, dem Gegner klarzumachen, dass ein Angriff von seiner Seite automatisch den eigenen Untergang besiegeln würde. Und das war unsere Rettung, denn keine der beiden Supermächte konnte sich deshalb einen Angriff leisten. In dieser Situation zeigte die Münchner Garnison der US-Streitkräfte der deutschen Bevölkerung zum ersten Mal ihre Muskeln. Aus den Kriegsgegnern und -siegern von 1945 waren schnell Freunde und Beschützer vor „den Russen“ geworden. Für ihren Aufmarsch wählte die US-Armee die zentral gelegene Theresienwiese aus, auf der sie mit ihren Waffen paradieren konnte. Rund 100.000 Menschen fanden sich ein, um sich von der Kriegstechnik beeindrukken zu lassen. Im Tiefflug überflogen unter ohrenbetäubendem Lärm Düsenjäger und schwere Bombenflugzeuge die Theresienwiese – ein heute unvorstellbares, damals aber alltägliches Ereignis. Nicht alltäglich hingegen war, dass zwei Jäger auf der Theresienwiese gelandet waren und aus der Nähe bestaunt werden konnten. Nach der Demonstration in der Luft folgte auf der Theresienwiese eine sechzehn Kilometer lange Parade aus Panzern und anderen Militärfahrzeugen, die zuvor auf ihrem Weg aus den Kasernen in Freimann die halbe Stadt durchquert hatten und in einer weiten Schleife genauso wieder zurückkehrten. Auf der Theresienwiese selbst blieben etliche der stählernen Ungetüme zur Besichtigung stehen. Die amerikanische Militärzeitung „The Munich American“ berichtete anschließend zufrieden, die Menschen seien tief beeindruckt gewesen vom hohen Stand der Technik. Mit offenen Mündern hätten sie die gewaltigen Panzer angestarrt, die GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Montag bis Freitag 9-16 Uhr Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf
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33TAXIKURIER ein Symbol für die Stärke der USA seien. Die Besucher hätten die mobile Schlagkraft demonstriert bekommen, die der einer ganzen Weltkriegs-II-Division entsprochen habe. Zur Erfrischung und Stärkung der Technikbegeisterten gab es gratis die damals neuartige Coca-Cola, ebenfalls noch unbekannte Hamburger mit Ketchup und sonstige amerikanische Spezialitäten, die bald wie selbstverständlich auch auf dem deutschen Speisezettel stehen sollten. Nach dieser Waffenschau musste die Stadtverwaltung die von den Panzerketten völlig aufgewühlte Theresienwiese wieder planieren lassen, denn die nächste Wies’n stand ja vor der Tür. Erheblich friedlicher, aber deswegen nicht die verbliebenen Reste von Rasen völlig schonend verliefen die religiösen Großveranstaltungen auf der „Wiese“ . Die protestantischen Landeskirchen Deutschlands etwa riefen vom 12. bis 16. August 1959 ihre Gläubigen zum 9. Evangelischen Kirchentag nach München, wo die Abschlusskundgebung mit 350.000 Menschen auf der Theresienwiese gefeiert wurde. Ausschlaggebend für die Wahl des Ortes war nicht nur seine Größe, sondern auch seine Nähe zum Hauptbahnhof, von wo die meisten Besucher hoffentlich nicht mit dem Taxi fuhren. Auch die Zeugen Jehovas begingen dort am 27./28. Juli 1963 ihren 5. Weltkongress. Eigentlich sollte er in Athen stattfinden, doch hatte die griechisch-orthodoxe Kirche sein Verbot durchgesetzt. In München nun fanden die über 100.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die ihnen gebührende Gastfreundschaft und versammelten sich auf dem großen Gelände. Der bislang größte Gottesdienst in München und wohl in ganz Deutschland war die Abschlussmesse des 37. Eucharistischen Weltkongresses der katholischen Kirche am 7. August 1960. Über 1.000.000 Menschen drängten sich auf der Theresienwiese, wo der päpstliche Legat in der Bundesrepublik Deutschland, Kardinal Gustavo Testa, ein Pontifikalamt zelebrierte. Eine Botschaft von Papst Johannes XXIII., die dieser auf Lateinisch auf Tonband gesprochen hatte, wurde über Lautsprecher abgespielt. Das internationale Publikum konnte auf Blättern in seiner jeweiligen Nationalsprache die Rede mitverfolgen. Der Papst rief die Gläubigen auf, Jesus zu bitten, dass er den Geist der Staatenlenker erleuchte und so den Völkern Friede schenke. Vielleicht bewirkte dieser zeitlos gültige Wunsch etwas und die Welt würde ohne ihn noch problematischer als heute ausschauen. Zwanzig Jahre später, am 19. November 1980, wurde auf der Theresienwiese eine Messe von einem Papst gehalten, dessen Anziehungskraft alle bis dahin gekannten Grenzen sprengte und der Menschenmassen anzog, die bislang unbekannt gewesen waren: Johannes Paul II. war im Rahmen seines Deutschlandbesuches auch nach München gekommen, konnte hier aber wider Erwarten den Rekord von 1960 nicht brechen. „Nur“ 600.000 Menschen kamen, um ihn zu sehen und seiner Messe beizuwohnen, an der auch 6.000 Ministranten teilnahmen. Der Papst selbst erreichte direkt nach seiner Ankunft am Hauptbahnhof, wo unter anderem der Südbau- Stand wegen ihm gesperrt war, im Mercedes die Theresienwiese – im Papamobil, nicht in einem der unseren natürlich. In seiner vorwiegend an die Jugend gerichteten Ansprache warnte der Papst – immer wieder von lautstarkem Beifall unterbrochen – vor falschen Heilslehren und Fluchtversuchen in Drogen, insbesondere in den Alkohol. Es gilt also, die Begriffe „Wies’n“ und „Wiese“ strikt zu unterscheiden, obwohl sie ein und denselben Ort bezeichnen: Der zweite Begriff steht für die ernsteren Seiten des Lebens, während der erste mit König Alkohol und den erstaunlichsten, erschreckendsten und manchmal sogar auch lustigen menschlichen und unmenschlichen Verhaltensweisen verbunden ist. Und wir gehören zu den Nutznießern dieses Wahnsinns, aber wir haben es uns über’s Jahr redlich verdient, obwohl es dabei auch nichts geschenkt gibt. Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64 SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER
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“Mir san super”, das ist zur Zeit die Grundstimmung in der österreichischen Alpenrepublik. Und das bezieht sich nicht nur auf “Grünen Veltliner” und Kaiserschmarrn, sondern auf die wirtschaftliche Erfolgsbilanz. Gerade die junge Unternehmergeneration hat sich als Glück für das Land erwiesen: wendig, neugierig und geschäftstüchtig, aber auch heimatverbunden. Und wenn das Wort “super” auf einen passt, dann auf Martin Leitner. Der 56jährige hat 1972 im Alter von 23 Jahren ein Unternehmen gegründet, das heute zu den bedeutendsten und innovativsten Taxitechnologien auf der ganzen Welt zählt. “Das Geld hab’ ich mir damals von der Tante geliehen, weil sonst keins da war und ich mit 23 auch noch zu jung war, um Unternehmer zu werden. Das war damals erst mit 24 möglich. Ich habe mir gedacht, am besten ist es, wenn man das macht, was man kann und das waren damals mechanische Tachometer.” Aber es war auch sein Gespür für Service, das der gelernte Elektromechaniker untrüglich in Erfolg umsetzte. “Wir waren die ersten in Salzburg, die einen Fullservice für Taxiunternehmer gemacht haben. Vom Umbau bis zum Eichen, wir haben uns um alles gekümmert. Dieser Service hat sich so schnell herumgesprochen, dass in kürzester Zeit alle Taxis zu uns gekommen sind.” Den ersten eigenen HALE Taxameter brachte der Tüftler 1977 auf den Markt und wurde innerhalb kürzester Zeit die Nr. 1 in Österreich. “Zum Erfolg beigetragen hat sicherlich auch die Reduzierung auf das Radioformat.” 1983 begann mit der Einführung des Taxameters MCT – 01 die Erfolgsstory auch in Deutschland. “Nur zwei Jahre”, so Leitner, “hat es gedauert in Deutschland die Nr. 2 zu werden, aber weitere 15 Jahre bis zur Nr. 1.” Dass sich daran groß etwas ändern könnte, ist kaum vorstellbar, zu kreativ und auch ausgebufft ist Martin Leitner. Da den Österreichern ja schon immer ein Hang zur Schlitzohrigkeit nachgesagt wird, ebenso wie dem einen oder anderen Taxichauffeur, lag und liegt ihm auch das Geschäft der Mehrwagenunternehmer besonders am Herzen. Für sie hat er Sitzkontakte, Fahrtenschreiber und Abrechnungssysteme erfunden. Je nach Treueverhältnis zwischen Fahrer und Unternehmer, “denn unter den Chauffeuren gab es schon immer wahre Künstler beim Manipulieren der Taxameter. Und auch ein Tankwaschl (früher: Tankwart) hat sich beim schnellen Aus – und Einbau der Tachowelle gerne ein paar Schillinge dazu verdient.” Für die Erfindung des kleinsten Taxameters der Welt, des MCT – 04, der heute noch in vielen Taxis seinen Dienst tut, wurde Leitner für den Staatspreis 1995 nominiert. Neue Maßstäbe in der Elektronik setzte er 1999 mit der Weltneuheit des integrierten Spiegeltaxameters, für den er den Innovationspreis des Landes Salzburg erhielt. Dieser Taxameter ist erstmals ab Werk vom Automobilhersteller beziehbar. Von Salzburg in die ganze Welt Vom Tachometermechaniker zum bedeutendsten Taxizubehörlieferanten weltweit. Eine unglaubliche Erfolgsstory von Martin Leitner und seinem Familienunternehmen, der HALE electronic GmbH in Österreich. Marktpolitik Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...! 34 TAXIKURIER Der Familienbetrieb
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TAXIKURIER 35 Auch in Tahiti kennt man Martin Leitner HALE Taxameter findet man heute in Taxis in rund 40 Ländern dieser Welt, in vielen davon ist HALE auch der Marktführer. Unter anderem in Tahiti, wo Martin Leitner trotz seines eigenen Taxameters einmal so übers Ohr gehauen wurde, dass sogar die Inselzeitung darüber berichtete. Mr. Taxameter hatte für eine Fahrt um die Ecke den Preis für eine Inselrundfahrt bezahlt. 40 Wochen im Jahr ist Martin Leitner unterwegs, ohne in Panik zu geraten, was in Salzburg so alles schief laufen könnte. Denn da hat er neben seinen 55 Mitarbeitern, zu denen er ein fast familiäres Verhältnis hat, an den strategisch wichtigen Punkten seine Familie sitzen: die Frau bei den Finanzen, den Sohn in der Technik, die Tochter fürs Neugeschäft. Da stimmt der Satz “Mir san super”, den man aber von Martin Leitner niemals hören würde. Der fühlt sich eigentlich in erster Linie beim Bergwandern richtig super. Natürlich in Österreich. (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Leitner Vorname: Martin Alter: 56 Sternzeichen: Fisch Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder Geburtsort: Henndorf/Wallersee, bei Salzburg Aufgewachsen: Henndorf Wohnort: Henndorf Hobbies: Garten, Segeln, Natur Musik: Klassische Volksmusik Urlaub: Bergwandern oder Insel Ohne Worte Wiesn ohne Wiesn Schon seit Wochen seufzen umsatzgeplagte Taxler und beenden ihr Lamento immer wieder mit der Euro-Vorfreude auf die 16, pardon heuer 17 Wiesn-Tage. Ja, trotz aller Einwände ist dies auch die beste Zeit des Jahres. In diesem Jahr ist sie auch noch traumhaft eingebettet. Ab dem 12.9. bis zum „Ozapft is“ treffen sich in Riem lebenslustige Menschen zur „drinktec“ und am Tag nach der Wiesn die besonders taxi-intensive Expo-Real, bis zum 6. Oktober. Also über 3 Wochen Dauerschichten für uns. Tolle Umsätze. Aber nur für die Cleveren. Denn bestimmt begegnen wir wieder allen Ahnungslosen, die nur für den Ausnahmezustand unserer Stadt ihren vergilbten P-Schein aus dem Nachtkastl kratzen, die mit jedem Auswärtsstich im Stile von Organspendern wieder zurück zur Festwiese donnern. Die wahren Profis schätzen in diesen Tagen eher die ruhigen, taxifreien Standplätze. Denn das Leben geht auch trotz und während der Wiesn weiter. Die Oma aus Großhadern besucht auch jetzt ihre Tochter und freut sich auf ein Taxi. Und während alle am Brausebad, das es heute ja nicht mehr in gewohnter Art und Weise gibt, auf einen Clubstich lauern, fahren die Routinierten einen Funkstich nach dem Anderen. Zur Rush-Hour zwischen 22.00 und 23.00 Uhr nehmen die Wiesn-Profis ihre Pause, um danach die Zugversäumer am Pasinger- oder Ostbahnhof nach Landsberg oder Innsbruck zu fahren. Eines ist jedoch klar, trotz Ahnungslosen Kurzfahrt-Verweigerern, Landkreistaxen und sonstige Sub- und Objekten. Das wichtigste Fahrgeschäft auf der Wiesn ist das Taxi. 3093 Leserbriefe/Forum Fehler im Versicherungs-Sonderteil Bei dem Taxi-Schutzbrief erstattet die VDK SIGNAL IDUNA den Fahrgästen NICHT (!!!) die Kosten zum Zielort der Beförderung, denn den Beförderungspreis müssten sie ja auch dann zahlen, wenn die Fahrt reibungslos verlaufen würde. Wir sorgen lediglich dafür, dass die Weiterfahrt dem Fahrgast zu seinem Zielort ermöglicht wird, möglicherweise durch die Anforderung eines weiteren Taxis. Dies wird aber in vielen Fällen schon der Taxifahrer vor Ort tun und über seine Zentrale ein intaktes Taxi ordern, das den Fahrgast weiter befördert, aber AUF KOSTEN DES FAHRGASTES SELBST! Ulrich Radzik, SIGNAL IDUNA Gruppe Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/57 00 16 80 · Fax: 089/52 61 12
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Kurioses aus der Zentrale Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Bilderwitz aus der September-Ausgabe: AND THE WINNER IS … 36 TAXIKURIER Taxifahrer versucht bei der Zentrale eine Straße herauszubekommen … Taxi XY: „Zentrale – ich suche eine Straße, die man folgendermaßen schreibt: s – i – e – c – h - … Zentrale: … sucht in der EDV eine Straße, die mit dieser Buchstabenkombination beginnt - „Taxi XY – tut uns leid – in München haben wir keine Straße, die man so schreibt“ Taxi XY: „Danke Zentrale, dann kann ich Kunden auch nicht helfen“ – Es vergehen daraufhin ca. 20 Minuten – Taxi XY: „Zentrale – ich habe soeben Anruf von Kunden bekommen. Kunde saß im falschen ICE und Straße befindet sich in Hamburg!“ „In’s Augustinum wolln’s! Des trifft sich guat, I muaß eh um achte dort sein, sonst gibts wieder Ärger mit der Schwester Helga!“ Karl Siegemund, München, konnte mit diesem passenden Text den Verzehrgutschein für das Restaurant „Conti-Bistro“ im Wert von 100,- Euro gewinnen. Herzlichen Glückwunsch!
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37TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM OKTOBER 2005 Funkausbildung Termine: 20. und 22. September 2005 18. und 20. Oktober 2005 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 7/2005: 11.10. – 10.11.2005 Kurs 8/2005: 15.11. – 13.12.2005 Kleinanzeigen EHRLICH WÄHRT AM LÄNGSTEN!!! – FAHRER UND UNTERNEHMER AUFGEPASST!!! Mit unserer Hilfe bleibt Ihnen unter Ausnutzung der gesetzlichen Vorgaben zum guten Gewissen auch noch mehr Geld. Kompletter Lohnservice ab 19 Euro/Monat · Mehr muss gute Beratung nicht kosten. Tax-Assist GmbH · 089 / 7 4 99 66 77 Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Engelhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 14. Oktober 2005! Kleinanzeigen-Annahme 2 Karten (Eintritt für Show und Menü) im Wert von 200,- Euro am 24. Oktober ‘05 im Schuhbeck Palazzo zu gewinnen! Da haben der Taxler und der Fahrgast wohl im gleichen Trachtengeschäft eingekauft. Wem zu dieser kuriosen Zeichnung von Manfred Kraus ein origineller Text einfällt, kann obigen attraktiven Preis gewinnen. Senden Sie uns (Adresse siehe Impressum) bis spätestens 14. Oktober Ihre Idee. Der beste Beitrag wird prämiert. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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Schwarzes Brett der Branche Pinnwand 2 x 2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen! Vom 7. September bis 22. Oktober läuft die Komödie „Freunde zum Essen“ Von Liebe Freundschaft, Haute Cousine handelt diese lebenskluge Komödie. Ihren Erfolg verdankt sie der humorvoll genauen Beobachtung von Paaren in den mittleren Jahren und deren Umgang mit der Frage aller Fragen: zusammen leben oder auseinander gehen? Karen und Gabe, gerade von einer Italienreise zurück, haben was Schönes gekocht und ihre Freunde Beth und Tom eingeladen. Leider ist Tom verhindert, aber das hält die Gastgeber nicht davon ab, von ihrer Reise zu schwärmen, vor allem von der italienischen Küche: … diese Aromen, diese Farben, diese Tomaten! Plötzlich, zwischen Hauptgang und Dessert – Beth in Tränen: „Tom verlässt mich.“ Zwölf Jahre, zwei Kinder. Und nun … Diese zwölf Jahre haben auch die vier Freunde miteinander verbracht, haben gemeinsam ihre Kinder groß gezogen, gemeinsam gekocht, gemeinsam die Ferien verbracht, geplaudert und gelacht … Und nun wird das alles in Frage gestellt? Nun wirft einer von ihnen, der sich doch scheinbar all die Jahre dabei wohl gefühlt hat, alles über den Haufen? Erklärt, das sei nichts als pure Selbstverleugnung und Resignation gewesen; er hätte halt getan, was man von ihm erwartete, und erst jetzt wisse er endlich, was leben heißt. Ist es denn schlecht, sich daran zu freuen, was man erreicht und aufgebaut hat? Muss man alles von Grund auf umkrempeln, um sich wieder lebendig zu fühlen? Nur weil da die Angst vor dem Altwerden ist … Und welchen Preis hat diese (Sehn-) Sucht nach dem Neuen, Unbekannten, dem Nochmal-von-vorn-Anfangen? Wie aus heiterem Himmel sind auch die Gemeinsamkeiten unter Freunden, auf die man sich verlassen konnte, die selbstverständliche Vertrautheit brüchig geworden. Hält eine Freundschaft das aus? Doch analysieren, diskutieren, philosophieren ist das eine. Und Sex das andere. Sex in langjährigen Beziehungen. An diesem Punkt wird’s bitter. Oder süß. Oder bittersüß. Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon 089/46 50 21 sagen, um welche Uhrzeit diese mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Komödie beginnt, erhalten je 2 Karten für die Vorstellung am 6. Oktober 2005. Glückwunsch an Michael Luber. Er war der erste Anrufer, der wußte, dass der Pfanzeltplatz der nächstgelegene Standplatz zum „Relax“ ist. Er ist der Gewinner der beiden Eintrittskarten im Wert von 110,- Euro. Viel Vergnügen! TAXI TAXI TAXIStation München Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München bundesweit 24 Std. Service Tel. 0180 - 222 1222 AUTOTEILE MÜNCHEN Reifendienst (alle Fabrikate) KFZ-Meisterwerkstatt Ölwechsel Sankt-Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 - 50 205-71/-81 Fax 089 - 50 34 07 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.00 Uhr 12.30 - 17.00 Uhr Samstag 8.30. -13.00 Uhr TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-ERSATZTEILE TAXI-SCHLEPPSERVICE TAXI-SERVICE TT 3 Taxi-Spezialisten haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen für Ihren Taxi-Betrieb einen optimalen Service bieten zu können. TE-AUTOTEILE MÜNCHEN hat für Sie die günstigsten Ersatzteile und Reparaturpreise in der hauseigenen Werkstatt. TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller- Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. TRANS-TAXI steht Tag und Nacht für Sie als Abschleppservice bereit, falls Ihr Taxi plötzlich nicht mehr weiter möchte. TRANS-TAXI GMBH 24 Std. Abschleppservice Tel. 0170 - 912 00 94 In KOOPERATION TAXI-SERVICE für MÜNCHEN ...3-fach stark! Oktoberfest 2005! Kompass-Stadtplan (3. Auflage) statt 16,95 € incl. jetzt 14,95 € incl. Falk-Stadtplan (23. Auflage) statt 8,50 € incl. jetzt 7,50 € incl.
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Norbert Laermann (NL), Christine Reindl (CR), Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst formenreich, visuelle kommunikation und design Ringseisstraße 4, D-80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel (Kommissarisch) Impressum Liebe Taxifahrer/innen, in der Regel erhalten wir zur Verleihung der monatlichen Zitrone erboste Reaktionen, auch schon mal Androhungen durch Anwälte. Wie dreist und dumm die Einstellung der Beck-Stand-Idioten mittlerweile eskaliert ist, belegt die Reaktion der beiden Unkollegen vom Vormonat. Peter Harms erklärte, dass er Verständnis für die Zitrone habe, aber moniere, dass sein Unternehmer genannt wurde. Sein ungarischer Mittäter war erbost darüber, dass seine Fellmütze im TAXIKURIER russischen Ursprungs zugeordnet wurde, wo sie doch aus Ungarn stamme. Ein lukratives Wiesn-Geschäft wünscht Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 28. Oktober. Freuen Sie sich auf attraktive Themen! Vorschau Ausgabe November 2005 ➜ Messestadt München … Die Lokomotive unserer Stadt ➜ Taxi-Busse – Fluch oder Segen? … Pro und Contra ➜ Außergewöhnliche Kollegen … Benedikt Weyerer – der Kollege mit den 3 Jobs 39TAXIKURIER Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse, komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns.