Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Oktober 2005
Foto: www.atelier-tacke.de I Laetizia und Elias in Loden Frey
➜ Last-Minute-Trachten I Wohin nach der Wiesn
➜ Dialyse- und Krankenfahrten
Alle Infos zu diesem wichtigen Umsatzfaktor
➜ Taxi-Check-München 
Fahren ohne Uhr – Wie seriös sind Münchens Taxler
➜ Außergewöhnliche Kollegen
Die Sammlerleidenschaft des Peter Hörl
Die Wiesn
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de

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Außen Taxi – innen Komfort
Mein T axi von Volkswagen – das ist nicht nur ein sicherer, sondern auch ein komfortabler Arbeitsplatz. Egal welches
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Das sagen auch meine Kunden.
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Starten Sie zur Probefahrt.

Seite 3

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Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Editorial | Aktionismus ohne Plan 4
Taxi-Treff bei Auto Much | 8. Oktober 2005 4
Recht um’s Taxi | Der schwierige Fahrgast 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Heiße Infos 8
Who is who im Aufsichtsrat | Christine Reindl 10
Essen auf Rädern | Fürstenried I, Fürstenried II, Solln 11
Münchner Straßen-Namen | In dieser Ausgabe das „M“ 12
Witz des Monats | 15
Dauerbrenner | Dialyse- und Krankenfahrten 16
Der Mensch hinter der Stimme | Gabriele Golembioski 18
Taxameter des Monats | Freunde und Helfer 19
Die Wiesn | Last-Minute-Trachten/Wohin nach der Wiesn 20
Außergewöhnliche Kollegen | Peter Hörl 23
Neues vom Flughafen | Facts 24
Rettung Beck-Stand | Es ist 5 nach 12 25
Schrotti’s Fiaker-ABC | „R“ wie Radl 26
Rose des Monats | Reinhold Siegel 27
Zitrone des Monats | Heinz Fiederling 27
Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler 28
Pausenfüller | Das Weltbild der CIA 29
Jetzt red’ i | Haluk Ersoy 30
Geschichte und G’schichten | Unbekannte Theresienwiese 32
Marktpolitik | Hale – Von Salzburg in die ganze Welt 34
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 35
Leserbriefe/Forum | 35
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 36
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Funk-Alltag 36
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 37
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 38
Impressum | 39
Vorschau Ausgabe November | 39

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Editorial
4 TAXIKURIER
Aktionismus ohne Plan
Fahrgäste bleiben in Scharen weg,
Taxifahrer biedern sich bei der AOK
für Euro 1,00 pro km an, Portiers
werden mit Euro 10,00 pro Flughafenstich geschmiert und vier von fünf
Fahrern sind bei einem Test bereit
ohne Uhr zu fahren und ihren Unternehmer zu besch.....!
In dieser äußerst schwierigen Situation läuft Herr Heller, der momentane
Vorsitzende der Taxivereinigung, ins
offene Messer und gibt der Boulevardpresse eine tolle Gelegenheit, das
Taxigewerbe während der „sauren
Gurkenzeit“ in ein miserables Licht
zu rücken.
Zu einem Zeitpunkt, der absolut
sinnlos ist, da Verwaltung wie Politiker in Urlaub sind, tritt der Aktionskünstler Heller einen saftigen Antrag
auf Tariferhöhung breit und legt auch
gleich das Datum des In-Kraft-
Tretens fest, den 01. Januar 2006.
Das Taxler-Fußvolk und der Vorstand
der Genossenschaft konnten die tolle
Aktion Hellers der Abendzeitung entnehmen, in der sich „Hirnbeiß“ beim
Einsteigen ins Taxi über uns mit den
Worten lustig machte: „Fahrn’s nur
schnell los, bevor’s wieder teurer
werd …!“
Obwohl die Taxivereinigung bei der
Taxi-München eG Asyl genießt, gab
es keinen Informationsaustausch.
Nach Aussagen von Insidern beriet
sich Heller mit dem Taxiverein in der
Rosenheimer Straße und den Oberdinger Flughafentaxlern und schmiedete offensichtlich einen Flughafentarif mit einem Kilometerpreis von
Euro 1,70.
Es gibt eine vorgeschriebene Prozedur für Tarifanträge, die Heller fremd
ist, sonst hätte er nicht innerhalb von
wenigen Wochen den zweiten Supergau in der Öffentlichkeit für uns
Münchner Unternehmer verursacht.
Wahrscheinlich hatte sich Heller
ebenfalls von Herrn Franz-Josef
Kuntz coachen lassen, wie Frau 
Roithmeier bei ihrem hilflosen Bombenattentat vom 06. Juli im Augustinerkeller und später in der Süddeutschen Zeitung.
Münchner Unternehmer und Fahrer
haben diese Stümpereien, die an
John Steinbeck’s Roman „Denn sie
wissen nicht was sie tun“, sicher
nicht verdient.
Heller, Kuntz, Roithmeier, Kroiß und
Billmeier aus dem „Kompetenzteam
Corneliusstraße“ müssen am 06. Oktober bei der außerordentlichen Generalversammlung der Taxi-München
eG gestoppt werden. Kommen Sie
zahlreich und helfen Sie mit, den
Rest Scherben vom 06. Juli aufzuräumen, sonst bestimmen Destrukteure –
und dies kann keinem egal sein.
Ihr
Hans Meißner
Taxi-Treff bei Auto Much!
Der Samstag nach der Wiesn in den ungeraden
Jahren hat sich als Pflichttermin für die Taxibranche etabliert. Im 2-jährigen Wechsel mit
der Kölner Taximesse trifft sich die Taxiwelt 
am 8. Oktober, ab 9.00 Uhr in Bad Tölz,
Gewerbering 18.
Ein spektakuläres Programm erwartet die
wohl wieder über 1.000 Gäste aus ganz
Deutschland:
➜ Taxi-Neufahrzeuge
(Probefahrten möglich)
➜ Taxi-Gebrauchtfahrzeuge
➜ Zahlreiche Aussteller aus dem Taxi-Umfeld
➜ Große Tombola
➜ Kostenlose-Gebrauchtfahrzeugbewertung
➜ Kostenlose Bewirtung
➜ Motorrad-/Motocross-Stunts
➜ Get together
➜ Überraschungen
➜ Beste Stimmung
münchen • platzl 1 • zentrum
tel. 089.242 949 14
täglich frühstück von 10.30 bis 12.00 uhr
©2005 Hard Rock Cafe International, Inc. All rights reserved.

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Recht um’s Taxi
Der schwierige Fahrgast
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht
und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen.
5TAXIKURIER
Der Kunde ist König! Im Taxigeschäft
der Fahrgast. Das fällt auch nicht
schwer, denn es sind die Fahrgäste und
ihre Unterschiedlichkeit, die den Taxijob interessant und abwechselungsreich machen. Manchmal allerdings
vergeht einem die Laune. Ein schwieriger Fahrgast ist eingestiegen. Dann
sind Pflichtbewusstsein und Fingerspitzengefühl gefragt.
1. der betrunkene Fahrgast. 
Am besten gar nicht erst einsteigen
lassen? Ist das zulässig? Klar, sagen
manche und einige haben für diese
Meinung auch einen gewichtigen juristischen Begriff parat: "Vertragsfreiheit" - mit wem ich Verträge mache,
entscheide ich.
Aber so einfach ist das nicht. Die Beförderung von Personen ist nicht reine
Privatsache. Unsere ganze Gesellschaft
würde nicht funktionieren, wäre die
Mobilität nicht sichergestellt. Deshalb
enthält die Konzession der Taxiunternehmer nicht nur die Erlaubnis, sondern auch die Pflicht, Personen gegen
Entgelt zu befördern. Und das gilt
gegenüber Betrunkenen nicht weniger,
sondern ganz besonders. Denn andernfalls würden sie vermehrt selbst
Auto fahren und das würde unser aller
Sicherheit gefährden. Und überhaupt,
man fasse sich an die eigene Nase, die
auch schon mal eine Schnapsnase gewesen ist und es genossen hat, am Ende sicher und bequem nach Hause
chauffiert zu werden.
Und wenn der Fahrgast erbricht?
Auch das kein hinreichender Grund,
ihn rauszuschmeißen. Im Gegenteil,
der Taxifahrer hat eine besondere
Fürsorgepflicht, z. B. den Betrunkenen beim Aussteigen zu helfen.
Allerdings hat er auch einen Rechtsanspruch auf Erstattung etwaiger
Reinigungskosten. Die Duldungsgrenze ist erst dann erreicht, wenn der
betrunkene Fahrgast die Sicherheit
des Verkehrs gefährdet, etwa weil er
ins Steuer greift oder sonst wie handgreiflich wird. In diesem Fall ist eine
Weiterfahrt mit ihm nicht zumutbar. 
2. der Fahrgast, der einfach aussteigt 
ohne zu zahlen. 
Ihm hinterher? Ihn packen, ihm
Schläge androhen, ihm unter Zwang
in die Taschen greifen und das Fahrgeld aus seiner Geldbörse nehmen?
Vorsicht! Das ist das Faustrecht der
Steinzeit. Das ist ein wenig her. Wir
heute leben in einem Rechtsstaat und
da muss jeder Bürger, der einen
Rechtsanspruch geltend machen will,
den Weg des gerichtlichen Verfahrens
einschlagen.
Wie aber soll man jemanden verklagen, von dem man weder Namen
noch Anschrift kennt? Das Gesetz hat
ein Einsehen: In Ausnahmefällen ist
Selbsthilfe doch zulässig, aber a) nur
zum Zwecke der "Festnahme" (also
allenfalls verfolgen, stellen, festhalten, aber niemals eigenständig dem
anderen das Geld aus der Tasche ziehen) und b) nur wenn „obrigkeitliche
Hilfe“ nicht rechtzeitig zu erlangen
ist (gemeint sind Polizei und Gerichte) und c) nur wenn das Verhältnismäßigkeitsprinzip gewahrt bleibt
(nicht mit Kanonen auf Spatzen
schießen, nicht z. B. wegen einer
Schuld von 25 Euro körperlichen
Zwang anwenden und damit Eskalation und Körperverletzung riskieren).
Kurz: Besser laufen lassen. Wer
nämlich die erwähnten engen Voraussetzungen der legalen Selbsthilfe
überschreitet, muss mit einem Strafverfahren wegen Nötigung / Körperverletzung und mit dem Entzug der
Taxifahrerlaubnis rechnen. 
Tipp 1: 
Finger weg von fremden Geldbörsen!
Tipp 2: 
Niemals körperliche Gewalt!
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de

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6 TAXIKURIER
Mittwoch, 12. Oktober
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
La forza del destino
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ Muffathalle, Greg Lake & Band
➜ Backstage, As I Lay Dying
➜ Garage, Rocket Uppercut
➜ Ampere, Stefan Gwildis
Donnerstag, 13. Oktober
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir
➜ Circus Krone, Oliver Pocher
➜ Elserhallen, Gabba Gabba Hey Musical
➜ Backstage, Schein, Soon
➜ Muffathalle, Nylon
Freitag, 14. Oktober
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Arena, 
TSV 1860 – Paderborn
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kammerkonzert
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter
Steiners Theaterstadl
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Luk Perceval
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Back Street
Boys
➜ Muffathalle, Die Happy
Samstag, 15. Oktober
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
La forza del destino
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kammerkonzert
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ Philharmonie, Echo Klassik 2005
➜ Elserhallen, Mareo Masini
➜ Herkulessaal, Münchner Oratorienchor
➜ Schlachthof, Ballroom Bones
➜ Prager Frühling, Hund am Strand
➜ Backstage, Kool Savas
➜ Tonhalle, Mondo Diao
Sonntag, 16. Oktober
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone,
Benjamin Blümchen
➜ 17.45 Uhr, Philharmonie, Echo
Klassik 2005
➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Michael Altinger
➜ Muffathalle, The Dandy Warhols
➜ Atomic Cafe, Melt Banana
➜ Die lange Nacht der Museen
Montag, 17. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, 
Anne-Sophie Mutter
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Natalia
Gutman
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Stefan Jürgens
➜ Circus Krone, The Eagles
➜ Tonhalle, Dream Theater
➜ Atomic-Cafe, Looptroop
Dienstag, 18. Oktober
➜ 17.00 – 19.00 Uhr, Werkraum,
Kammerschau
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Marco Rima
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Natalia
Gutman
➜ 20.45 – 22.30 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Juventus Turin
➜ 21.00 Uhr, Werkraum, Über Gott
durch die Welt
➜ Orangehause, Ohrbooten
➜ Ampere, Basse
➜ Zerwirk, Robots in Disguise
Mittwoch, 19. Oktober
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ Muffathalle, Culcho Candela
Donnerstag, 20. Oktober
➜ 18.30 – 22.15 Uhr, Nationaltheater,
La forza del destino
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bayerischer
Musikschultag
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Schändet Eure
Neoliberalen Biografien
➜ Ampere, Lura
Freitag, 21. Oktober
➜ 19.30 – 22.15 Uhr Gärtnerplatztheater, Candide
➜ 20.00 – 21.00 Uhr Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Bayerischer
Musikschultag
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Barbara Clear
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt
die Dunkelziffer
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Irish Folk
Festival
➜ Elserhallen, Despairsray
➜ Herkulessaal, Harnoncourt
➜ Muffathalle, David Gilbert
➜ Atomic Cafe, Gus Black
Samstag, 22. Oktober
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lulu Live
Top-Termine Oktober ’05
Samstag, 1. Oktober
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Arena, 
FC Bayern – Wolfsburg
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann von La Mancha
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Ollie Dietrich
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco
➜ 20.00 Uhr, Kleiner Konzertsaal
Gasteig, Internationales Podium
junger Solisten
➜ Hubertussaal, Kleine Nachtmusik
➜ Backstage, Swan Lee
➜ Monofaktur, The Damn Luckies
➜ 4004, After Wiesn Party
Sonntag, 2. Oktober 
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee
➜ 15.00 + 17.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Die kleine Hexe
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ Backstage, Seether
➜ Zerwirk, St. Thomas
➜ Muffathalle, Ich + Ich
➜ Feierwerk, Rage against Abschiebung
➜ Elserhallen, The Hellacopters
➜ 4004, Dirndl-Nacht
Montag, 3. Oktober (Feiertag)
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Don Karlos
➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Paco de Lucia
➜ Ampere, Hard Fi
➜ Atomic-Cafe, Clem Snide
Dienstag, 4. Oktober
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Rundfunk-
Sinfonieorchester Berlin
➜ Muffathalle, Panos Karnezis
➜ Backstage, Nile
➜ Zenith, Jamiroquai
Mittwoch, 5. Oktober
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Festival Son Cuba
➜ 20.00 Uhr, Orangehause, Spoon
➜ Circus Krone, Urban Priol
➜ Zerwirk, Bernadette La Hengst
➜ Backstage, Satanic Surfers
➜ Metropolis, Saxon
➜ Elserhallen, Turin Brakes
Donnerstag, 6. Oktober
➜ 10.00 Uhr, Augustinerkeller, Außerordentliche Generalversammlung Taxi eG
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester BR
➜ Zerwirk, Richard Hawley
➜ Prager Frühling, The Orange Peels
➜ Backstage, Faun
Freitag, 7. Oktober
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt
die Dunkelziffer
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, David Sanborn
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Heather Nova
➜ Hansa 39, Zeraphine
➜ Atomic-Cafe, Stephen Malkmus
➜ Zerwirk, Yat-Kha
➜ Backstage, Gluecifer
Samstag, 8. Oktober
➜ 9.00 Uhr, Auto-Much, Bad Tölz, 
Taxi-Treff
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der kleine
Prinz
➜ Circus Krone, Dieter Nuhr
➜ Muffathalle, El’ Ke
➜ Atomic Cafe, Broadcast
➜ Prager Frühling, Convertible
Sonntag, 9. Oktober
➜ 10.00 Uhr, Olympiastadion, 
Medien-Marathon
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 13.00 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 18.00 – 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Rundfunkorchester
➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Lisa Fitz
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Andrea Badey
➜ Elserhallen, Staind
➜ Atomic-Cafe, Toni Kater
➜ Monofaktur, The Lurkers
Montag, 10. Oktober
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
1. Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt
die Dunkelziffer
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Christian Überschall
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 21.00 Uhr, Hansa 39, Panteon Rcoco 
➜ Atomic-Cafe, Conic
➜ Garage, Royal Hunt
➜ Orangehouse, Final Fantasy
Dienstag, 11. Oktober
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, 
1. Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt
die Dunkelziffer
➜ Garage, Royal Hunt
➜ Backstage, Arcturus
➜ Ampere, Hard-Fi
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche oder „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 €
Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 €
Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
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(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
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7TAXIKURIER
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 • •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • •
N a c h t c a f é ••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 •• •••
Palais • •••
Pappasitos • •
Parkcafé • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Schranne •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Woanders Club •
Mehrtägige Termine
➜ 28.04. – 09.10.05
BUGA-Gelände, BUGA
➜ 01.08. – 09.10.05 Di - So
Deutsches Theater, Ludwig II.
➜ 07.09. - 02.10.05
Circus Krone, Chinesischer Staatscircus
➜ 07.09. – 22.10.05, 20.00 Uhr
Komödie im Bayerischen Hof,
Freunde zum Essen
➜ 17.09. – 03.10.05
Theresienwiese, Oktoberfest
➜ 17.09. – 03.10.05, 22.30. – 04.00 Uhr
Schrannenhalle, Wiesn-Nächte
➜ 28.09. – 02.10.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft,
Heinrich Pachl
➜ 29.09. – 01.10.05
ICM, 7th, PGAS of Europe
➜ 29.09. – 03.10.05
Messe /ICM, Golf
➜ 29.09. – 12.10.05
Olympiahalle, Mamma Mia
➜ 03.10. – 06.10.05
Messe/ICM, Expo Real
➜ 03.10. – 06.11.05
Theaterzelt Das Schloss, Caveman
➜ 04.10. – 06.10.05 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, Sinasi
Dikmen
➜ 04.10. – 07.10.05
Messe, Ceramitec
➜ 05.10. – 08.10.05, 20.30 Uhr
Fraunhofer, Hermes Phettberg
➜ 07.10. – 08.10.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft,
Eckhardt von Hirschhausen
➜ 07.10. – 09.10.05
MOC, Internationale Fachmesse für
Schuhe
➜ 08.10. – 09.10.05
ICM, Naturfreunde
➜ 08.10.05 – 31.03.06, Mo – Sa außer
Di 20.00 – 23.30 Uhr, Sa 18.00 –
21.30 Uhr
Spiegelpalast Messe, Schuhbeck
Palazzo
➜ 11.10. – 15.10.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Pigor & Eichhorn
➜ 10.10. – 12.10.05
Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 11.10. – 30.10.05
Deutsches Theater, Gitte, Wencke, Siw
➜ 14.10. – 16.10.05, 10.00 Uhr
Werner-von-Linde-Halle, 
Eigentum + Wohnen
➜ 15.10. – 19.10.05
Messe, Kunstmesse
➜ 16.10. – 20.10.05
Messe, Oracle
➜ 17.10. – 18.10.05, 20.00 Uhr
Olympiahalle, Westernhagen
➜ 18.10. – 22.10.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Robert Kreis
➜ 21.10.05 – 25.02.06
Witzigmann-Palazzo
➜ 22.10. – 23.10.05, 11.00 Uhr
Olympiastadion, 
Baden-Württemberg-Classics
➜ 24.10. – 28.10.05
Messe ICM, Systems
➜ 25.10. – 29.10.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft,
Magdeburger Zwickmühle
➜ 26.10. – 28.10.05
ICM, Medientage
➜ 26.10. – 30.10.05
Circus Krone, The Tap Dogs
➜ 26.10.05. – 07.01.06, 20.00 Uhr
Komödie im Bayerischen Hof,
Romantische Komödie
➜ 28.10. – 29.10.05
Zerwirk. Hausmusik Festival
➜ 29.10. – 30.10.05
MOC, Beauty Forum 
➜ 21.00 Uhr, Werkraum, Lauschlounge 15
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, FM4-Fest
➜ Messe, Fachdental
➜ Backstage, Keith Urban
➜ Elserhallen, KT Tunstall
➜ Prager Frühling, Rhüdiger Haffetz
Sonntag, 23. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammermusik im Foyer
➜ 14.00 + 17.15 Uhr, Circus Krone,
Ritter Rost und das Gespenst
➜ 17.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
La forza del destino
➜ 17.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Idomeneo
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Schändet Eure
Neoliberalen Biografien
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher
➜ Zenith, White Stripes
➜ Prinzregententheater, Meret Becker
➜ Orangehouse, Madsen
Montag, 24. Oktober
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lulu Live
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Schändet Eure
Neoliberalen Biografien
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrand
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Einshoch 6
➜ Atomic Cafe, Dirk Darmstaedter
➜ Backstage, The Red Chord
➜ Muffathalle, Paul Weller
➜ Zenith, Motörhead
Dienstag, 25. Oktober
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gräfin Mariza
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum, Chatroom
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Cypien
Katsaris
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Sierra Maestra
Mittwoch, 26. Oktober
➜ 19.00 – 22.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Schöne Bescherungen
➜ Muffathalle, Glashaus
Donnerstag, 27. Oktober
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Alice im Wunderland
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Dutch Swing College Band
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt
die Dunkelziffer
➜ Substanz, Fuller
➜ Garage, Härtegrad & Skinner
➜ Zerwirk, Brendan Benson
➜ Atomic Cafe, Frank Popp
Freitag, 28. Oktober
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Klang- und
Weltmusiknacht
➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, Sarah Connor
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Bajazzo
➜ 19.30 – 23.00 Uhr, Nationaltheater,
Terpsichore-Gala
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Lulu Live
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Draußen tobt
die Dunkelziffer
➜ St. Michaels Kirche, Paradise Gloria
➜ Muffathalle, Amadou & Miriam
➜ Atomic Cafe, United Balls
Samstag, 29. Oktober
➜ 9.00 Uhr, Olympiastadion, Film-,
Kino- + DVD-Sammlermarkt
➜ 16.00 Uhr, Philharmonie, Dornröschen
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Martha
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Königskinder
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Giselle
➜ Prinzregententheater, Anna Karenina
➜ Residenz Hofkapelle, Perle der Klassik
➜ Muffathalle, Jarabe de Palo
➜ Theaterzelt Schloss, The Magnets
➜ Backstage, Reverend Rusty
➜ Reithalle, Estampie
➜ Hubertussaal, Die Zauberflöte
Sonntag, 30. Oktober
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Operncafe
➜ 16.00 – 19.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 17.30 Uhr. Hubertussaal, Halloween
➜ 18.00 – 20.35 Uhr, Nationaltheater,
Rigoletto
➜ 18.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche,
BR-Kammerorchester
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Andreas Rebers
➜ Schlachthof, Hamburg Blues Band
➜ Tonhalle, Vienna Art Orchestra
➜ Ampere, Tennage Fanclub
➜ Monofaktur, Deadbolt
Montag, 31. Oktober
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
So nah so fern
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Pinchas Zukerman
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Helge
Schneider
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Piano Paul
➜ Residenz Hofkapelle, Perle der Klassik
➜ Garage, A Life Diveded
➜ Muffathalle, Spanish Harlem
Orchestra

Seite 8

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Faktische Darstellung der Rufschädigung seitens Frau Roithmeier 
gegen die Taxi-München eG
In der ordentlichen Jahreshauptversammlung
der Taxi-München eG, am 06. Juli 2005, trat
Frau Roithmeier ohne Tagesordnungspunkt an
das Rednerpult und klagte den geschäftsführenden Vorstand, Herrn Hans Meißner an, er
hätte Steuer hinterzogen, Firmengelder veruntreut und Sozialversicherungsbeiträge nicht
bezahlt. Sie gab an, mit Herrn Gerhard Kroiß,
am 05. Juli 2005 eine Sonderprüfung durch
den Genossenschaftsverband veranlasst zu haben. Zusätzlich hatte sie die Staatsanwaltschaft
informiert und Anzeige erstattet.
In den darauffolgenden Tagen stellte sich heraus, dass Frau Roithmeier in den vorangegangenen Wochen und Monaten in Eigenregie
Nachforschungen und Ermittlungen vorangetrieben hatte, ohne den Vorstand und den Aufsichtsrat von ihren Absichten zu informieren.
Am 12. Juli 2005 fand die konstituierende Sitzung des neuen Aufsichtsrates statt. Es lagen
zwei Schreiben vor, in denen der Vorstand und
ein Großteil unserer Angestellten um eine
Klärung dieser Angelegenheit baten, da die
vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Frau
Roithmeier nicht mehr gegeben war. Frau
Roithmeier wurde zur persönlichen Stellungnahme in die Sitzung gebeten. Nach längerem
Befragen gab Frau Roithmeier zögerlich zu,
bereits am 24. Februar 2005 einen Verdacht
gehegt zu haben. Sie gab weiterhin zu, sich
schon seit längerem mit Herrn Joseph Kuntz
(Mitherausgeber der Hetzschrift „Genosse sei
nicht blind“) in einem besonderen Vertrauensverhältnis zu befinden. Dieses ist besonders
verwerflich, da Herr Kuntz zu diesem Zeitpunkt Mitglied des Aufsichtsrates war und
auch er es nicht für nötig fand den Aufsichtsrat, von den Verdachtsmomenten zu
informieren.
Frau Roithmeier hat somit gegen mehrere
Paragraphen der Geschäftsordnung, ihres Arbeitsvertrages und des Genossenschaftsgesetzes verstoßen. Sie wurde folgerichtig mit einer
Dreiviertelmehrheit vom Aufsichtsrat gemäß
§ 40 Genossenschaftsgesetz ihres Amtes einstweilig enthoben.
Um schnellstmöglich die Geschäftsführung
sicherzustellen, wählt der Aufsichtsrat in der
Sitzung vom 20. Juli, Herrn Reinhold Siegel,
zum kommissarischen Vorstand. Zugleich wurde Herrn Richard Jäger, dem langjährigen Leiter der Buchhaltung, die Prokura erteilt. Somit
war die Geschäftsleitung bis zur außerordentlichen Generalversammlung gewährleistet.
Die Sonderprüfung des Genossenschaftsverbandes ist mittlerweile abgeschlossen. Die
Kosten hierfür betragen Euro 6.445,60.
Die Prüfer kamen zu folgendem Ergebnis:
- Es gab keine Steuerhinterziehung,
- es gab keine Veruntreuung von 
Firmengeldern
- es gab lediglich Unregelmäßigkeiten bei 
der Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen von Aushilfskräften.
Diese Beträge sind aber im Verhältnis zum
gesamten Lohnkostenaufkommen der Taxi-
München eG marginal.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, die
Frau Roithmeier zusätzlich und widerrechtlich
zum Schaden der Genossenschaft initiiert hatte, dauern noch an.
Besonderen Schaden für die Genossenschaft
und alle Mitglieder richtete Frau Roithmeier
jedoch durch ihre Pressekampagne an.
Die notwendige außerordentliche Generalversammlung kann erst dann stattfinden, wenn
die Sachlage geklärt ist. Es muss weiterhin auf
Urlaub, Wies’n und Verfügbarkeit der nötigen
Räumlichkeiten Rücksicht genommen werden.
Die Einladung zum 06. Oktober wird termingerecht schriftlich an Sie versandt.
Alfred Lehmair, 
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Außerordentliche 
Generalversammlung
Am Donnerstag, den 06. Oktober 2005 findet
im Augustiner-Keller die notwendige außerordentliche Generalversammlung statt, in der
enorm wichtige Personalentscheidungen zu
treffen sind.
In dieser Versammlung ist eine weitere und für
uns alle genauso wichtige Entscheidung zu
treffen. Es geht um die zukünftige Vermittlung
über Datenfunk.
Nach Probeläufen und intensiver Überprüfung
von Angeboten und Systemen, können wir
Ihnen eine Lösung vorstellen, die für unsere
Bedürfnisse sachgerecht ist. 
Auf Grund unserer hohen Teilnehmerzahl ist
eine Datenvermittlung auf Betriebsfunkbasis
nicht möglich. Eine Auftragsvermittlung völlig
ohne Sprache, nur per Datenfunk, ist für eine
Riesenzentrale nicht effektiv. Wir brauchen in
München die Möglichkeit, problemlos jedes
Taxi zu erreichen und bei Ausfällen eine Alternative vorzuhalten.
Nachdem sich die Errichtung eines UMTS-Netzes als zu kostspielig für die Frequenzinhaber
erwiesen hat, wurde uns von mehreren Anbietern die Installation eines eigenen Funknetzes
auf einer Tetra-Funkfrequenz empfohlen. Wir
setzten uns mit Tetra und dem etwas älteren
Tetra-Pol-System auseinander. Nach Überprüfung dieser Systeme in Köln und Berlin mussten wir feststellen, dass Sprach- und Datenübermittlung gleichzeitig nicht möglich ist.
Darüber hinaus waren die Kosten für die Infrastruktur eines eigenen Netzes finanziell sehr
aufwändig und risikoreich. Beim Unterhalt
und der Störungsbeseitigung wären wir auf
uns selbst gestellt, genauso problematisch
wäre die Frage der Senderstandorte.
In Zusammenarbeit mit den Zentralen Frankfurt, Dortmund und Bremen, die alle ebenfalls
das System von Gefos anwenden, konnte eine
weitere Variante der Auftragsvermittlung entwickelt werden.
So wird die Sprachfunkeinheit beibehalten,
allerdings wird die Zahl der Frequenzen
(Kanäle) reduziert, sobald das System steht.
Die Auftragsübermittlung per Datenfunk erfolgt über GPRS in einem geschlossenen
System mit Ortung per GPS. Zur Anwendung
wird dabei eine Steuereinheit (com4cab) mit
Schnittstellen für Quittungsdrucker, Kreditkartenleser, Navigation, Ortung, Taxameter
und Display kommen. Das System ermöglicht
darüber hinaus einen bundesweiten Notruf.
Die Kosten der Datenübertragung sollen durch
einen Rahmenvertrag mit einem Provider reduziert werden. Trotz der Größe der Taxi-
München eG, ist hier eine Verhandlungsführung durch den BZP, um optimale Konditionen
zu erreichen, erforderlich. Die Verhandlungen
unter der Führung des Präsidenten des BZP
sind sehr weit gediehen und dürften in den
nächsten Wochen zum Abschluss kommen.
Am 06. Oktober wird Ihnen der Chef der Firma
Gefos in der außerordentlichen Generalversammlung das System erläutern. Zur Gesamtkonzeption und den Kosten stehen Ihnen
selbstverständlich der Vorstand Rede und Antwort.
Die Entscheidung für ein Datenfunksystem haben wir uns nicht einfach gemacht. Neben der
Funktionalität und den Integrationsmöglichkeiten, spielten die Kosten eine überragende
Rolle.
Wir wären sicher schon viel weiter, hätten wir
das letzte Jahr nicht durch inkompetente
Selbstdarsteller verloren. Aber es steht ja zu
hoffen, dass Destruktionsexperten, wie Kuntz,
Roithmeier und dem Vortragskünstler 
Billmeier Einhalt geboten wird.
8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft

Seite 9

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Das Ziel muss sachliche Arbeit und Weiterentwicklung der Genossenschaft sein. Wir haben
schon zuviel Energie verloren.
Wiesn 2005
Kaum ein Münchner Taxifahrer oder -fahrerin
freut sich auf das Oktoberfest. Aber wir brauchen das größte Volksfest der Welt des „Lieben
Geldes“ wegen. Wer behauptet, es sei lustig, in
der ersten Wiesn-Woche um 21.00 Uhr auf angetrunkene Fahrgäste zu warten und dann mit
der sachverständigen Erkenntnis begrüßt zu
werden; „jiatz macht´s aber a narrisch´s
Gschäft“, der lügt schlicht und ergreifend.
Trotzdem, solang das Taxi sauber, die Fahrgäste trotz des Bieres lustig und das Trinkgeld
dem Alkoholspiegel entspricht, kann angenommen werden, dass auch diese Wiesn vorbeigeht.
Mit gemischten Gefühlen haben viele Kollegen
die Baumaßnahmen an der Theresienhöhe beobachtet. Nachdem die Insel- und Buckel-Ära
vorbeigegangen zu sein scheint hat man bei
der Stadt, mangels vernünftiger Baumaßnahmen, nun das Geld für kleine Buchten, Stolperbügel, Grünsumpfbeete und Fahrradwege gefunden, natürlich an der Theresienhöhe, der
Nachrückspur für Taxis zum Brausebad.
Bei einem Lokaltermin wurde nun erkannt,
dass nicht in den Buchten die Taxis nachrücken 
können, sondern in der rechten Fahrspur, die
für uns abgesperrt wird. Bleiben Sie bitte so
weit wie möglich aus den Buchten, denn dort
werden unsere Fahrgäste landen, wenn sie mit
einigen Maßen beladen, über die hinterfotzigen Eisenbügel stürzen.
Der bisherige Brausebadstand ist gestorben.
Die Fahrbahnen zwischen Wiesn und Brausebad werden gesperrt, so dass Taxis in nördlicher Richtung entlang der Absperrung in
zwei Reihen stehen. Die Abfahrt ist nur in
Richtung Schwanthalerstraße möglich.
Wir bitten auch das Absetzen der Fahrgäste
südlich der Bavaria zügig vorzunehmen, damit
uns und Ihnen der Ärger mit ein paar wildgewordenen Polizisten erspart bleibt.
Nachstehend haben wir alle
Standplätze rund um die Wiesn 
aufgelistet: 
Brausebad: Die wichtigste Änderung gibt es am
Taxistand „Brausebad“ . Der Bereich zwischen
dem Oktoberfest-Haupteingang und der Verkehrsinsel Brausebad wird gesperrt. Der Anfang
des Standes ist westlich des Brausebads an der
Fußgängerampel über die Theresienhöhe. Dort
stehen die Taxis in zwei Reihen bis ca. Höhe
Hippodrom, anschließend in einer Reihe bis zum
Alten Messeplatz. An diesem Stand ist besonders
auf den starken Fußgängerverkehr zu achten
und dass die Feuerwehrzufahrt zum Haupteingang unbedingt frei bleibt. Eine Abfahrt in östlicher Richtung ist nur über die Schwanthalerstraße möglich, dadurch ersparen wir uns den
Fußgängerverkehr am Haupteingang.
Bavariaring/St.-Paul-Straße: Der Taxistandplatz
am Bavariaring Höhe St.-Paul-Straße ist für 40
Taxis ausgelegt. Zur zügigeren Abfahrt wird
die Hermann-Lingg-Straße in Richtung Norden
bis zur Schwanthalerstraße Einbahnstraße. Das
Straßendreieck Bavariaring, Brausebad wird
bei Bedarf gesperrt. Bei dieser Sperrung bleibt
das Teilstück zwischen Hauptausgang und St.-
Pauls-Platz für Taxis frei. 
Bavariaring/Beethovenstraße: Der Taxistand am
Bavariaring nördlich der Beethovenstraße ist
für 10 Taxis ausgelegt. Zwischen der Rückertstraße und der Hans-Fischer-Straße ist der Bavariaring während der Wiesn Einbahnstraße in
südlicher Richtung.
Esperantoplatz: Zum Taxistand Esperantoplatz
wird die Mozartstraße ab der Herzog-Heinrich-
Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Die Durchfahrt für Taxis bleibt frei.
Die Genossenschaft
Taxiankauf - Verkauf - Inzahlungnahme - HALE Service - Taxiwerkstatt
Das Autohaus für Taxifahrzeuge.
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9TAXIKURIER

Seite 10

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10 TAXIKURIER
Bavaria Süd: Südlich der Bavaria, im Anschluss
an die Feuerwehrzufahrt, können die Taxis auf
der Theresienhöhe bis zur Bushaltestelle an der
Hangseite Aufstellung nehmen.
Bavaria Nord: Beim Taxistand nördlich der
Ruhmeshalle dürfen Fahrgäste nur entlang des
gepflasterten Gehwegs aufgenommen werden.
Die Zufahrt zur nördlichen Auffahrt der Ruhmeshalle muss freigehalten werden.
Alter Messeplatz: Der nächste Taxistand entlang der Theresienhöhe beginnt südlich des
Alten Messeplatzes. Die dortige Bushaltestelle
wird zurückverlegt. Die Theresienhöhe ist an
den Wochenenden zwischen 8 Uhr und 24 Uhr
gesperrt, die An- und Abfahrt für Taxis bleibt
immer frei. Um die Behinderung durch wendende Taxis möglichst gering zu halten, sind
einige Standplätze mit gelben Leitschienen von
der Fahrbahn abgegrenzt. 
Hilfe zur Selbsthilfe
Der Taxikurier berichtete von der beispielhaften Initiative der Kollegen in Trudering, die
mit Kärtchen für ihre Standplätze werben.
Dadurch angeregte Kollegen in Solln/Fürstenried, Schwabing und am Stachus baten uns für
ihre Kunden ähnliche Kärtchen drucken zu lassen. Die Kärtchen sind gedruckt und können in
der Genossenschaft bei Herrn Siegel abgeholt
werden.
In Solln sind die Standplätze Solln, Ratzingerplatz, Fürstenried-West und –Ost, in Schwabing die Standplätze Parzival-Platz und
Schlüterstraße aufgeführt. Am Stachus wird
auf die neue Rufsäule hingewiesen. Durch die
standplatzgebundene Werbung ermöglichen
wir unseren Fahrgästen direkten Kontakt zum
Taxifahrer in ihrer Nähe.
Suchmeldungen
Am 30.07.2005, gegen 3.00 Uhr morgens fuhr
ein Fahrgast vom „Backstage“ zu den „Optimol-Werken“ . Es wurde der Geldbeutel im Auto
vergessen. Bitte in der Verwaltung bei Frau
Choleva unter der Telefonnummer 2161-367
melden.
Kündigung
Seit mehr als zwei Jahren gewährte die Taxi-
München eG der Taxivereinigung die mietfreie
Nutzung des Ladengeschäftes in der Corneliusstraße 44. Für die 75 m
2 Ladenfläche bezahlte
die Taxivereinigung lediglich einen Nebenkostenanteil von Euro 100,–. Ab Frühjahr 2005
einigte man sich auf eine geringfügige Miete
von Euro 400,– inklusive Nebenkosten und
Heizung, sowie Euro 41,– Mehrwertsteuer.
Nachdem der Vorstand der Taxivereinigung jede Kooperation ablehnt und darüber hinaus
laufend gegen die Geschäftsleitung agiert, sah
sich der Vorstand gezwungen, das Mietverhältnis zum 31.12.2005 zu beenden.
Dieser Schritt überraschte den Vorsitzenden
Heller nicht, er hatte wohl damit gerechnet.
Um Härten zu vermeiden, wurde die Kündigung bereits Mitte August ausgesprochen.
Die Genossenschaft
Der Aufsichtsrat hat ja seit 6. Juli eine neue
Zusammensetzung. In dieser und den nächsten Ausgaben stellen sich die Aufsichtsratmitglieder unseren Mitgliedern und Lesern
vor.
Christine Reindl
Meine Name ist Christine Reindl, ich bin
59 Jahre alt, verheiratet und wie man so
schön sagt, ein echtes Münchner Kindl.
Ich bin in München geboren, habe meine
Ausbildung zum Speditionskaufmann erfolgreich in München abgeschlossen und bin seitdem in München beruflich tätig. Zunächst
zehn Jahre in meinem erlernten Beruf und seit
1973 als Taxiunternehmerin im eigenen Taxi
582. Mein Ehemann und ich fassten 1992 unsere getrennten Konzessionen (582 und 301)
in eine gemeinsam gegründete GbR zusammen. In diesem Unternehmen erledige ich
neben den täglichen Fahraufträgen auch die
anfallende Büroarbeit.
Seit 1982 organisiere ich zusätzlich für durchschnittlich 140 Kinder und 25 Taxiunternehmer die täglichen Fahrten von und zu einem
Zentrum für behinderte Kinder. Im Rahmen
dieser Tätigkeit stelle ich für die Kollegen die
Touren zusammen, erledige in diesem Zusammenhang die Abrechnungen mit der Taxi
München e.G., erstelle Kostenvoranschläge für
die zuständigen Behörden und kümmere mich
um die Kundenbetreuung. Im Jahr 2002 wurden
diese Fahrten im Rahmen einer öffentlichen
Ausschreibung vergeben. Ich beteiligte mich an
dieser Ausschreibung im Namen der Taxi München e.G. und konnte aufgrund meiner guten
Vorbereitung und Kenntnisse der Sachlage, erneut einen Vertrag für die Kollegen erwirken.
2003 wurde ich auf der JHV der Taxi München
e.G. in den Aufsichtsrat gewählt. Innerhalb des
Aufsichtsrates wurde ich zur Schriftführerin gewählt. Dieses Amt wurde mir auch dieses Jahr
wieder anvertraut. Im Rahmen meiner Aufsichtsratstätigkeit nehme ich meine Aufgabe,
die Interessen meiner Kollegen und Kolleginnen
verantwortungsvoll zu vertreten, sehr ernst. Neben der Durchführung verschiedener Revisionen
in den Räumen der Genossenschaft und Abschlussbesprechungen der Prüfungen durch die
Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbandes, habe ich an allen Sitzungen des Aufsichtsrates teilgenommen. Bei diesen Sitzungen
brachte ich auch Vorschläge und Kritikpunkte,
die mir von Kollegen in persönlichen Gesprächen zugetragen wurden, ein. Leider war es im
letzten Jahr sehr schwierig, erfolgreich zu arbeiten, da es immer wieder aufgrund der Profilierungssucht einiger Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder zu heftigen Diskussionen kam,
die nicht dem Wohl der Genossenschaft, sondern dem Wohl Einzelner dienten. Das muss
sich wieder ändern, die ersten Schritte in diese
Richtung sind getan.
Auch zukünftig will ich mich für die Interessen
der Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Kurzfristig muss es zunächst ein Anliegen sein, wieder Ruhe und Ordnung in die Genossenschaft
zu bringen und das öffentliche Bild wieder zurecht zu rücken. Es muss ein handlungsfähiger
Vorstand gewählt werden, der die Genossenschaft wieder aus der Schieflage befreit und
sich dann für die eigentlichen Aufgaben der
Genossenschaft mit voller Kraft einsetzt.
Langfristig gilt es sich wieder den eigentlichen
Aufgaben zu widmen. Nämlich die Funktion
des Aufsichtsrates auszufüllen und dabei neben der Ausübung der Kontrollfunktionen
auch den Vorstand bei seiner Tätigkeit zum
Wohle aller Mitglieder der Genossenschaft zu
unterstützen. Dafür werde ich mich auch
weiterhin einsetzen und hoffe dabei auf Ihre
Unterstützung.
Who is who im Aufsichtsrat

Seite 11

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Die Metzgerei
Metzgerei-Imbiss Thomas Ruttinger, 
Forstenrieder Allee 147, Tel. 75 48 20
Mo. 07.00 – 13.00 Uhr · Di., Mi., Do. 07.00 –
13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr
Fr. 07.00 – 18.00 Uhr · Sa. 07.00 – 12.00 Uhr
Hier handelt es sich im Grunde nicht nur um
einen Metzgerei-Imbiss, sondern um ein kleines Kaufhaus für Nahrungsmittel des täglichen
Bedarfs. Neben dem üblichen Angebot an
Brotzeiten, zahlreichen Salaten, Fleisch- und
Wurstwaren (z.B. selbst gemachte Sülzen) gibt
es hier noch einige Dinge für den Vorratsschrank zu kaufen, wie Reis, Nudeln, Getränke,
Süßigkeiten. Ein sauberer und gepflegter Laden, der sich gegen die Konkurrenz der zahlreichen Ketten-Imbisse wehrt und dabei Erfolg
verdient hat.
Gasthäuser
Hier wollen wir uns in der Regel auf bayerische Wirtshäuser beschränken, da dieser Teil
unserer Rubrik hauptsächlich auch dazu dienen soll, Ihnen eine Hilfe an die Hand zu
geben, welches Lokal Sie getrost empfehlen
können. Ein München-Besucher, den Sie z.B.
gerade von einem Hotel abgeholt haben, wird
nicht unbedingt zum „Italiener“ oder „Chinesen“ gehen wollen – denn die hat er in Hamburg, Köln oder Chicago selbst vor der Haustüre, Münchner Wirtshäuser wohl weniger.
Maxhof, Mühlthaler Str. 91 (fast Ecke Maxhofstr.), Tel. 75 96 88 70. Kein Ruhetag von
10.00 bis 24.00 Uhr (Küche 11.00 – 22.00 Uhr)
Ein gemütliches Wirtshaus, verwinkelt mit
Nebenräumen und schattigem Garten ca. 200
Meter vom Fürstenried II-Stand. Bayerische
Küche. Das Angebot reicht vom Wurstsalat
(5,20 Euro) über Schweinebraten (7,20, als
kleine Portion 5,20) und saure Schweinenieren
(8,20) zur Starnberger Renke (12,40). Spaten-
Biere: Helles 0,5 l, 3,00 Euro, Maß 5,50 Euro,
Franziskaner Weißbier 0,5 l, 3,10 Euro. Zitronenlimo 0,5 l, 2,60 Euro, Tafelwasser 0,5 l,
2,50 Euro – also billiger als die vergleichbare
Menge Bier. Die Preise sind insgesamt sehr
moderat gehalten. Der Service war schnell und
freundlich. Eine gute Empfehlung!
Alter Wirt, Forstenrieder Allee 187 (Ecke
Herterichstr.), Tel. 74 55 460. Kein Ruhetag,
Warme Küche 11.00 – 22.00 Uhr,
Wirtshaus mit schattigem Garten an der Kreuzung zum alten Forstenrieder Dorfkern. Urgemütliche niedrige Räume mit dunkler Holzvertäfelung, schonend renoviert, so dass die alte
Gemütlichkeit nicht auf der Strecke geblieben
ist. Die großen Holztische ohne Tischdecken
und auch der hölzerne Fußboden lassen einen,
zusammen mit der sonstigen Ausstrahlung, an
das „Wirtshaus im Spessart“ denken. Bayerische Küche zwischen Schweinebraten (8,90)
und Zwiebelrostbraten (15,50). Hacker-
Pschorr-Biere: Helles 3,10 Euro, Naturtrübes
3,30 Euro. Der Spezi (umgerechnet auf 0,5 l)
kommt auf 3,25 Euro. Zitronenlimo (umgerechnet auf 0,5 l) auf 2,63 Euro. Das Wirtshaus
ist allein optisch ein Genuss, aber alles andere
als „bierdimpfelig“ .
Sollner Hof, Herterichstr. 65 (Ecke Bleibtreustr.),
Tel. 74 98 29 10. Samstag und Sonntag Ruhetag (Sa. nur geschlossene Gesellschaften).
Auch hier ein behäbiges Dorfwirtshaus mit
zwei kleinen Hotels und ebensolchen Gärten
„hinten raus“ . Da gerade Betriebsferien angesagt waren, hier nur die Informationen aus der
Speisekarte: Auch hier bayerische Kost, zwischen Schweinebraten (8,40) und Lendensteak
(15,60). Die Fleischspeisen stammen vom Hofgut Schwaige, das Bier von Fürstenquell, Helles 2,90 Euro, Weißbier von HB 3,00 Euro. Die
Halbe Tafelwasser ist mit 2,10 Euro vorbildlich
günstig. Die Geschäfte scheinen unter der Woche gut zu laufen, wenn man am Wochenende
(s. o.) Ruhetage einlegen kann.
Schützenlust, Herterichstr. 46, Tel. 79 71 98.
Montag Ruhetag, bei schönem Wetter aber
trotzdem ab Nachmittag Betrieb.
Ein relativ neues Haus mit Nebenräumen und
Anbauten für Gesellschaften und Veranstaltungen. Schattiger Garten. Urbanus-Bier aus Pfaffenhofen, die Halbe hell zu 2,80 Euro. Dunkler
Bock 3,10 Euro, Tafelwasser 0,5 l, 2,40 Euro.
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Münchner Straßen-Namen
men zum Maifest am Flaucheranger an der Isar
gewandert sein.
Mandlstraße, Schwabing *1891: Johann Freiherr von Mandl-Deutenhofen (1588-1666),
Kanzler; im Dienst des bayerischen Kurfürsten
Ferdinand Maria war er Kanzler und Präsident
der Hofkammer.
Mangfallplatz, Neuharlaching *1931: Nach der
Mangfall, einem linken Nebenfluss des Inns in
Oberbayern, etwa 60 km lang, Abfluss des Tegernsees, mündet bei Rosenheim in den Inn.
Manzostraße, Moosach/Untermenzing *1938:
Nach dem vermutlichen Gründer von Menzing,
einem Adligen namens Manzo.
Marchioninistraße,Großhadern *1967: Alfred
Marchionini (1899-1965), Dermatologe; war von
1934 bis 1938 Professor für Dermatologie an der
Universität Freiburg/Breisgau, dann im Exil in
Ankara und ab 1950 Ordinarius und Rektor
(1954/55) an der Universität München; er arbeitete über Hauttuberkulose und Hautallergien, begründete die Zeitschrift „Hausarzt“ und gab
mehrere Fachbücher, darunter ein „Handbuch
der Haut- und Geschlechtskrankheiten“ heraus.
Maria-Eich-Straße, Pasing *1946: Nach Maria-
Eich, einer bekannten Wallfahrtsstätte in Gräfelfing/Planegg im Landkreis München südwestlich von Pasing im Würmtal.
Maria-Einsiedel-Berg, Thalkirchen *1951: Nach
Maria Einsiedel, einem Ortsteil von Thalkirchen mit dem bekannten „Asam-Schlössl“ von
Cosmas Damian Asam (1686-1742), das der
Künstler als Landsitz 1724 erweiterte, ausbaute
und in Erinnerung an das Schweizer Kloster
Maria Einsiedel „Asamisch-Maria-Einsiedl-
Thal“ nannte.
Mariahilfplatz, Au *1857: Nach der dortigen
Mariahilfkirche, die als vierte Kirche an diesem
Platz von 1831 bis 1839 von Joseph Daniel
Ohlmüller erbaut und von Georg Friedrich
Ziebland vollendet wurde; 1944 wurde sie bis
auf die Außenmauern zerstört, dann Wiederaufbau 1952/53.
Mariannenstraße, Lehel *vermutlich um 1890:
Herzogin Maria Anna von Bayern (1722-
1790), eine gebürtige Prinzessin des Hauses
Pfalz-Sulzbach, seit 1742 Gemahlin von Herzog Clemens Franz von Paula, kämpfte beim
Erlöschen der bayerischen Linie des Hauses
Wittelsbach gegen die Absicht des neuen Kurfürsten Karl Theodor, Ihres Schwagers, Bayern
an Österreich abzutreten und gegen ein anderes Gebiet zu tauschen: sie wurde deshalb auch
aus Dankbarkeit “Retterin Bayerns“ genannt.
Maria-Probst-Straße, Freimann *1996: Maria
Probst (1902-1967), CSU-Politikerin; sie gehörte 1945 zu den Mitbegründern der CSU in
Hammelburg, war von 1946 bis 1949 Mitglied
des Bayerischen Landtags, ab 1949 im Bundestag: 1965 wurde sie Vizepräsidentin des
Bundestags; besonders hervorgetreten war sie
durch ihre Bemühungen um bessere Versorgung der Kriegsopfer; sie war Mitbegründerin
und zeitweilige Präsidentin der Europäischen
Frauenunion.
Maria-Theresia-Straße, Haidhausen/Bogenhausen *um 1880: Königin Maria Theresia Henriette Dorothea von Bayern (1849-1919), geborene Erzherzogin von Österreich/Este,
Prinzessin von Ungarn und Böhmen, seit 1868
Gemahlin des Prinzen Ludwig von Bayern,
später König Ludwig III.
Maria-Ward-Straße, Nymphenburg *1927: Maria (Mary) Ward (1585-1645), Gründerin des
Ordens der Englischen Fräulein: die gebürtige
Engländerin errichtete 1627 auch in München
ein Katholisches Institut der seligen Jungfrau
Maria zu Erziehung und Unterricht der weiblichen Jugend (Englische Fräulein): Neubegründung des Erziehungsinstituts 1835 in
Nymphenburg: der Orden umfasst heute 152
Häuser in ganz Europa.
Marieluise-Fleißer-Bogen, Neuperlach *1993:
Marieluise Fleißer (1901-1974), Schriftstellerin;
sie zeichnete in Dramen und Erzählungen
volkstümlich, aber sozialkritisch die kleinstädtische Gesellschaft; sie schrieb u. a. die Stücke
„Fegefeuer in Ingolstadt“ (1926), „Pioniere in
Ingolstadt“ (1928), „Der starke Stamm“ (1950).
Marienplatz(1158 bis 1854 Markt; Teilbezeichnungen für einzelne Abschnitte des Marktes: vor
1253 und nach 1391 Bei den Watmangern
(Tuchmachern), um 1295 Fischmarkt, vor 1296
bis nach 1759 Kornmarkt, vor 1310 bis nach
1460 Unter den Kramen, Kramzeil, um 1370 Unter den Fragnern (Krämern), um 1383 bis 1395
Unter den Schustern, um 1449 Bauernmarkt, vor
1572 bis nach 1833 Eiermarkt, vor 1581 bis
nach 1804 Vogelmarkt, vor 1782 Unter den Bögen, im 18. Jahrhundert bis 1854 Schrannenplatz), Altstadt *1854: Nach der auf diesem Platz
stehenden Mariensäule, die Kurfürst Maximilian
I. 1637 bis 1639 zum Dank für die Verschonung
vor der Zerstörung durch die Schweden im Dreißigjährigen Krieg errichten ließ.
Marsstraße, Maxvorstadt *1890: Nach dem römischen Kriegsgott Mars und dem hier gelegenen Exerzierplatz „Marsfeld“ (heute Winterquartier des Zirkus „Krone“).
Martin-Greif-Straße, Ludwigvorstadt *1910:
Martin Greif, eigentlich Friedrich Herrmann
Frey (1839-1911), Dichter; erfolgreich vor allem
M
12 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Machtlfinger Straße, Obersendling *1956: 
Nach Machtlfing, einem Ort zwischen Tutzing
und Herrsching südöstlich von Andechs.
Maderbräustraße (von 1596 bis 1804 auch
Bauernbräugassl, Ende des 18 Jahrhunderts
auch Schergengassl oder Bachbräugassl), Altstadt *vor 1803: Maderbräu, benannt nach der
Brauerfamilie Mader, der von 1642 bis 1778
das Anwesen Tal Nr. 10 (Eckhaus Tal) gehörte.
Maffeistraße (vor 1363 bis 1873 Fingergasse,
um 1782 Hebammengässel), Altstadt *seit
1873: Josef Anton von Maffei (1790-1870).
Gründer(1837) der Maffeischen Maschinenund Lokomotivenfabrik in der Hirschau; im
Jahr 1841 baute Maffei seine erste Lokomotive; 1847 sein erstes Dampfschiff; um der Königlichen Residenzstadt München zu einem repräsentativen Hotel zu verhelfen, ließ er 1841
den „Bayerischen Hof“ am Promenadeplatz errichten.
Maillingerstraße, Maxvorstadt/Neuhausen
*1886: Joseph Maximilian Fridolin von Maillinger (1820-1901), General der Infanterie, bayerischer Kriegsminister; war ab 1859 Generalstabsoffizier im Generalkommando München,
ab 1863 Personalreferent und Landtagskommissar des Kriegsministeriums, 1866 Stellvertreter des Kriegsministers, als Generalleutnant
und Kommandeur der 2. Armeedivision Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg
1870/71, 1875 bis 1885 bayerischer Kriegsminister; hat Verdienste um die Angleichung des
bayerischen Heeres an das Reichsheer.
Maistraße, Isarvorstadt *um 1824: Benannt
nach dem Monat Mai, früher soll durch diese
Straße die Schuljugend mit Fähnchen und Blu-

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wegen seiner Lyrik, während der mit seinen patriotischen Dramen wenig Beachtung fand.
Martiusstraße, Schwabing *1891: Karl Friedrich
Martius (1794-1868), Naturforscher und Ethnograf; war seit 1826 Professor an der Universität München und seit 1832 Direktor des
Münchner Botanischen Gartens; er war einer
der bedeutendsten Naturforscher des 19. Jahrhunderts und hinterließ ein umfangreiches
Schrifttum auf den Gebieten der Ethnografie,
der Sprachwissenschaft und der Botanik.
Maßmannstraße, Maxvorstadt *1894: Hans Ferdinand Maßmann (1797-1874), Germanist und
Sportpädagoge; Schüler von „Turnvater“ Jahn,
Teilnehmer am Wartburgfest (1817); ab 1829
Professor für deutsche Sprache und Literatur in
München: gründete ab 1834 den Lehrstuhl für
Germanistik an der Universität München; Herausgeber zahlreicher Werke der mittelhochdeutschen Literatur.
Matthias-Pschorr-Straße, Theresienwiese
*1932: Matthias Michael Pschorr (1834-1900),
Münchner Brauer; übernahm nach dem Tod
des Vaters dessen Brauerei „Zum Hackerbräu“,
die dann 1881 in der Aktiengesellschaft 
„Hackerbräu München“ aufging; er machte
mehrere Wohltätigkeitsstiftungen.
Mauerkircherstraße, Bogenhausen/Herzogpark
*1906: Friedrich Mauerkircher (um 1424 bis
1485), Bischof von Passau; war 1458 Rat von
Herzog Ludwig IX. dem Reichen von Bayern-
Landshut und nach 1479 Kanzler von Herzog
Georg dem Reichen von Bayern-Landshut, wobei sich für eine Beseitigung der Teilung des
Herzogtums Bayern einsetzte.
Max-Born-Straße, Moosach *1991: Max Born
(1882-1970), Physiker; er wirkte von 1921 bis
1935 als Ordinarius an der Universität Göttingen; im Jahr 1926 entdeckte er, dass sich Protonen und Elektronen – die Grundbausteine
des Atoms – entgegen allen, bis dahin bekannten Naturgesetzen nicht in mathematisch genau zu berechnenden Bahnen bewegen; dafür
erhielt er 1974 den Nobelpreis: von ihm sind
u. a. erschienen „Elementare Quantenmechanik“ (1930, mit Paul Jordan), „Physik im Wandel der Zeit“ (1957), „Von der Verantwortung
des Naturwissenschaftlers“ (1965).
Maxburgstraße(vor 1344 Teil der Engen Gasse,
1781 Herzog-Max-Gassl, ab 1806 Schulstraße),
Altstadt *seit vor 1833: Benannt nach der Maxburg, die 1579 von Herzog Wilhelm V. erbaut
wurde; ihren Namen erhielt sie vom Enkel des
Erbauers, von Herzog Maximilian Philipp, der
in der Maxburg seinen Wohnsitz hatte; der
mächtige Renaissancebau wurde im Zweiten
Weltkrieg bis auf den Turm zerstört und danach
wurde das Gelände mit Neubauen bestückt.
Max-Diamand-Straße, Milbertshofen *1997:
Max Diamand (1910-1974), Textilgroßhändler;
er kam 1939 ins KZ Dachau, dann nach Buchenwald; er war nach Kriegsende Mitbegründer der jüdischen Kultusgemeinde in München
und des bayerischen Hilfswerks (Armenhilfe)
in der UNNRA; er war Gründer des jüdischen
Altenheimes in der Kaulbachstraße und Vorstand der neu gegründeten Unternehmensvereinigung Euro-Park.
Maxhofstraße, Forstenried *1921: Nach dem
Maxhof, dem ersten Gebäude der dortigen
gleichnamigen Siedlung; Kurfürst Max Emanuel Hat den Maxhof im Jahr 1717 als Fasanenhaus erbauen lassen.
Maximilianstraße, Maxvorstadt/Altstadt
*1808/1809: Benannt nach Maximilian I. Joseph (1776-1825), seit 1806 König von Bayern
(von 1799 bis 1805 Kurfürst Max IV. Joseph);
in seine Regierungszeit fielen die napoleonischen Kriege und die damit verbundene Umgestaltung Europas, im Zuge derer auch Bayern
seine endgültig territoriale Ausgestaltung erhielt: durch die von Minister Montgelas geleitete Reformpolitik wurde Bayern zu einem modernen Verfassungsstaat; der Maximiliansplatz
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14 TAXIKURIER14 TAXIKURIER
entstand infolge der Stadterweiterung und Anlage der Maxvorstadt unter Max I. Joseph.
Max-Joseph-Straße, Maxvorstadt *1859: Maximilian I. Joseph (1776-1825), seit 1806 König
vom Bayern (vorher von 1799.-1806 Kurfürst
Max IV: Joseph). Die Strasse entstand während
seiner Regierungszeit und hieß zunächst Maxstraße.
Max-Lebsche-Platz, Großhadern *1967: Max
Lebsche (1886-1957), Chirurg; widmete sich
ganz der Herz- und Lungenchirurgie, deren
Entwicklung er wesentlich mitbestimmte; war
Universitätsprofessor und Vorstand der chirurgischen Universitätspoliklinik in München.
Max-Planck-Straße,Haidhausen *1956: Max
Karl Ernst Ludwig Planck (1858-1947), Physiker; er war ein führender Kernphysiker und Mitbegründer des heutigen physikalischen Weltbildes; ab 1888 war er Professor in Berlin, erhielt
1918 den Nobelpreis für Physik und lenkte als
einer der vier ständigen Sekretäre über 25 Jahre
der Preußischen Akademie der Wissenschaften;
1948 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft
zur Förderung der Wissenschaften, deren Präsident er von 1930 bis 1937 und 1945/46 war, in
Max-Planck-Gesellschaft umbenannt.
Max-Weber-Platz, Haidhausen *1905/1998: 1)
Max Weber (1823-1893) war bis zur Eingemeindung Haidhausens 1854 rechtskundiger
Gemeindeschreiber der Gemeinde Haidhausen ,
danach Magistratsrat der Stadt München. 2)
Max Weber (1864-1920), Soziologe und Wirtschaftshistoriker: wirkte ab 1919 als Professor
für Soziologie in München; gilt als Begründer
der deutschen Soziologie, der war politisch engagiert, plädierte aber für die Trennung von
wissenschaftlichem und politischem Handeln;
er war Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei.
Meglingerstraße, Obersendling *1958: Die Meglinger waren ein altbayerisches Grafengeschlecht aus der Nähe von Gars am Inn (Untermödling), das einst große Besitzungen am
Ammersee, Starnberger See und um Ebersberg
hatte; es erlosch Ende des 13. Jahrhunderts.
Meiserstraße, Maxvorstadt *1957: Hans Meiser
(1881-1956), evangelischer Theologe; war von
1933 bis 1955 erster Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern
und im Kirchenkampf scharfer Opponent gegen den NS-Reichsbischof Ludwig Müller; sein
Lebenswerk war der Zusammenschluss von
zehn lutherischen Kirchen zur Vereinigten
Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands
(1949), deren erster leitender Bischof er wurde.
Meistersingerstraße, Englschalking *1933: Nach
Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von
Nürnberg“, die 1868 am Münchner Hoftheater
uraufgeführt wurde.
Melchiorstraße, Solln *1947: 1) Johann Peter
Melchior (1742-1825), Bildhauer und Porzellanmodelleur; nach Tätigkeiten als Modellmeister in Höchst und Frankenthal von 1797 bis
1882 bei der Nymphenburger Porzellanmanufaktur; einer der besten Porzellanmodelleure
seiner Zeit 2) Georg Wilhelm Melchior (1780-
1826) war Maler 3) Josef Wilhelm Melchior
(1810-1883),Münchner Genre- und Pferdemaler 4) Johann Wilhelm Melchior (1817-1860),
Münchner Tiermaler und Lithograf.
Melusinenstraße, Ramersdorf *1919: Melusine
ist nach einer altfranzösischen Geschlechtersage die Ahnfrau des gräflichen Hauses Lusignan; eine Meerfee, die sich mit einem Sterblichen vermählt, von diesem in ihrer
Nixengestalt verbotenerweise beobachtet wird
und wieder in ihr Geisterreich zurückkehrt.
Menaristraße, Kleinhadern *1962: Paula Nutzer,
genannt „die Menari“ (1887-1959), war eine
bekannte Schauspielerin und Sängerin am
Münchner Gärtnerplatztheater; sie stiftete ihren Nachlass der Stadt München.
Menterschwaigstraße, Harlaching *1900: Nach
der gleichnamigen Waldgaststätte am rechten
Isarufer; der Besitzer des ehemaligen Menterbräu, der Gastwirt Gaigl, hatte die alte Schwaige Harthausen im 19. Jahrhundert erworben
und zur Gaststätte ausgebaut: zur Zeit Königs
Ludwigs I. wurden hier die Maifeste der
Münchner Künstler gefeiert.
Meyerbeerstraße, Obermenzing *1959: Giacomo
Meyerbeer, eigentlich Jakob Liebmann Meyer
Beer (1791-1864), Komponist; der Pianist lebe
jahrelang in Venedig und Paris, ehe er 1842
zum Preußischen Generalmusikdirektor in Berlin ernannt wurde; er war ein Hauptvertreter
der französischen Großen Oper im 19. Jahrhundert („Robert der Teufel“, 1831; „Die Hugenotten“, 1836; „Die Afrikanerin“, 1855),
schrieb auch Orchesterwerke, Chöre und Lieder.
Mies-van-der-Rohe-Straße(von 1925 bis 2001
Endresstraße), Parkstadt Schwabing *2001: Ludwig Mies van der Rohe (1886-1969), Architekt:
war von 1905 bis 107 bei Bruno Paul, von 1908
bis 1911 bei Peter Behrens, ab 1912 in Berlin
selbständig tätig: von 1930 bis 1933 war er Direktor des Bauhauses in Dessau und emigrierte
1938 in die USA, wo er von 1939 bis 1958 Leiter der Architekturabteilung des Illinois Institute
of Technology in Chicago wurde (ab 1944 amerikanischer Staatsbürger). Von ihm stammen
zahlreiche die Architektur des 20. Jahrhunderts
beeinflussende Bauten, vor allem in Chicago
und New York; er gehörte neben Corbusier,
Gropius und Wright zu den stilprägenden Architekten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Milchstraße, Haidhausen *1856: In dieser Straße war früher eine Sammelstelle für die Milchabgabe der Bauern aus dem Osten Münchens.
Minnewitstraße, Südgiesing *1954: Peter Minnewit (um 15080-1638), der reformierte Geistliche aus Wesel, war 1626 bis 1631 Gouverneur
der Kolonie Neu-Niederland und Verwaltungsbeamter der „West-Indien-Compagnie“; 1626
kaufte er von den Indianern für 60 Gulden die
Insel Manhattan und gründete dort an der Südspitze das Fort Neu-Amsterdam, das spätere
New York; in schwedischen Diensten gründete
er 1638 die Kolonie Neu-Schweden (Delaware).
Möhlstraße, Bogenhausen *um 1895: Jakob
Möhl (1846-1916) war Königlicher Hofgärtendirektor und hat sich vor allem um die Verschönerung der Maximiliansanlagen jenseits der Isar
in Haidhausen große Verdienste erworben.
Moltkestraße, Schwabing *1897: Helmuth Graf
von Moltke (1800-1891), preußischer Generalfeldmarschall, von 1857 bis 1888 Chef des Generalstabs der Armee, Mitglied des Deutschen
Reichstags (Konservative Partei); er leitete die
militärischen Operationen im Deutschen Krieg
von 1866 und im Deutsch-Französischen Krieg
von 1870/71: Ehrenbürger der Stadt München.
Mommsenstraße, Biederstein *1906: Theodor
Mommsen (1817-1903), Historiker; nahm 1848
an der Märzrevolution teil, 1858 wurde er Professor der alten Geschichte in Berlin; für seine
„Römische Geschichte“ (1854/55, 1885) erhielt

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er 1902 als erster Deutscher den Nobelpreis für
Literatur: als seine bedeutendste Leistung sah
er selbst sein Werk „Römisches Staatsrecht“
(1871-1888) an; er war von 1863 bis 1866 für
die deutsche Fortschrittspartei und von 1873
bis 1879 als Nationalliberaler im Preußischen
Landtag; als Sezessionist von 1881 bis 1884 im
Reichstag; er war ein scharfer Gegner der Politik Bismarcks und des Antisemitismus.
Montgelasstraße, Bogenhausen *1897: Maximilian Joseph de Garnerin, Graf von Montgelas
(1759-1838); er war seit 1799 als Geheimer
Staats- und Konferenzminister für die Innenund Außenpolitik Bayerns unter Maximilian I.
Joseph verantwortlich, die maßgebende Persönlichkeit im Bayern der napoleonischen Zeit;
er versuchte, die 1803 und später neu erworbenen Gebiete durch straffen Zentralismus mit
den altbayerischen Gebieten zu verschmelzen;
seine Politik gipfelte in der Verfassung Bayerns
von 1808, die die überkommenen Rechte der
Kirche, des Adels, der ständischen Kooperationen und Gemeinden beseitigte; 1817 stürzte er
wegen gegensätzlicher Haltung zu Kronprinz
Ludwig und zur Ministerialbürokratie.
Morassistraße, Isarvorstadt *um 1800: Johann
Baptist Morassi war ein „Weingastgeb“, der bis
1767 in dieser Straße den „Morassigarten“, eine beliebte Wirtschaft besaß.
Morawitzkystraße, Schwabing *1914: Maximilian Emanuel Heinrich Anton de Padua Franz
Xaver Topor Graf von Morawitzky (1744-
1817), Generalmajor, seit 1777 Obristwachtmeister im Regiment Kurprinz zu Ingolstadt,
ab 1790 als Obrist im Hofkriegsrat, zuständig
für Personal- und Dienstangelegenheiten; ab
1799 Generalmajor und Direktor des Hofkriegsrates.
Motorstraße, Milbertshofen *1913: Nach dem
Motorenbau und dem Motorsport, dem Milbertshofen seine rasche Aufwärtsentwicklung
durch entsprechende Industrieansiedlung verdankt.
Mühlbaurstraße, Bogenhausen *1902: Gustav
von Mühlbaur (1816-1889) war ein bayerischer
Generalmajor, der sich in den Feldzügen von
1866 und im Deutsch-Französischen Krieg von
1870/71 auszeichnete.
Müllerstraße, Altstadt/Isarvorstadt *vor 1826:
Nach den Betreibern der Mühlen, die bis Ende
des 19. Jahrhunderts in der Nähe dieser Straße
an den damals offenen Stadtbächen lagen.
Münchner Freiheit, Schwabing *1946: Symbolische Bezeichnung zu Ehren des inneren Widerstands in der Zeit der NS-Diktatur und in Erinnerung an drei bayerische Widerstandsgruppen
„Freiheitsaktion Bayern“, „Gruppe 07“, und
„Die Neukonservativen“, die alle den Sturz des
Hitlerregimes zum Ziel hatten.
Musenbergstraße, Johanneskirchen *1931: Musenberg oder „Parnassus Boicus“ war der Name
einer 172 in München gegründeten gelehrten
Gesellschaft, einer Vorläuferin der späteren
Akademie der Wissenschaften.
Mutschellestraße,Berg am Laim *1922: 
Sebastian Mutschelle (1749-1800), Moraltheologe, Pädagoge; ursprünglich Jesuit, wurde er
nach der Aufhebung des Ordens Kanonikus in
Freising und Kurfürstlicher Schulkommissar;
1799 wurde er Professor am Lyzeum in
München, er war ein Vertreter der kirchlichen
Aufklärung, außerdem Pfarrer in Baumkirchen
(Berg am Laim).
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Seite 16

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16 TAXIKURIER
Dialyse- und Krankenfahrten
I. Dialysefahrten
Dialysefahrten sind Krankenfahrten,
die in Regel über die Krankenkasse
abgerechnet werden (Z Ausnahme:
privat Krankenversicherte, die selbst
über die Beihilfe ihrer Krankenkasse
abrechnen). Dialysepatienten sind
Personen, die unter einer vollständigen oder teilweisen Niereninsuffizienz
leiden. Daher müssen sie – je nach
Schädigungsgrad der Niere – bis zu
drei Mal die Woche zur „Blutwäsche“
(= Dialyse). Alle diese Aufträge sind
mit dem Zusatz „Patiententaxi“ oder
„Seniorentaxi“ versehen, was bedeutet, dass der Fahrer den Fahrgast von
der Wohnungstüre abholen und in die
Dialyse begleiten muss (oder umgekehrt). Gemäß Vorgabe des Gesetzgebers müssen Dialysefahrten aus Kostengründen als Sammelfahrten
ausgeführt werden.
Bei der Durchführung dieser Fahrten
ist der stete Informationsfluss zwischen Dialysezentrum, Taxifahrer und
Taxizentrale von entscheidender Bedeutung. Die sofortige Weitergabe von
Änderungen, wie z.B. Krankheit, Urlaub, Verspätung oder Rhythmusänderung ist wichtig, da es sonst zu Problemen kommen kann. Bzgl. der
Abrechnung mit den Krankenkassen
kümmert sich die Taxi-München eG in
der Regel um die notwendigen Unterlagen (Kostenübernahmeerklärung,
Dialyseprotokoll, Zuzahlungsbefreiung). Für sämtliche Dialysefahrten
werden nach Möglichkeit Festfahrer
gesucht, damit eine zuverlässige Beförderung der Patienten garantiert
werden kann und eine Entlastung des
Funksprechverkehr erreicht wird.
Bei Einzelaufträgen (am Funk vermittelte Aufträge) muss nach Abschluss
der Fahrt der Fahrpreis an die Zentrale
gemeldet werden, da sonst durch die
EDV der Taxizentrale die betroffene
Taxinummer automatisch für weitere
Aufträge gesperrt wird. Die Abrechnung mit der Krankenkasse und dem
Taxiunternehmen erfolgt dann über die
Buchhaltung der Taxi-München eG. Es
ist hierbei zu beachten, dass die Fahrpreise von der Zentrale jederzeit auf
Plausibilität überprüft werden können
und jeder Fahrer genau darauf achten
muss, ob evtl. noch weitere Abholadressen anzufahren sind.
Festfahrer müssen zusätzlich ein monatliches Fahrtenprotokoll erstellen,
das mit dem Dialyseprotokoll der Dialysestation und den Einträgen in der
EDV der Taxizentrale abgeglichen
werden muss. Erst danach kann von
Seiten der Taxi-München eG eine
Auszahlung erfolgen.
II. Sonstige Krankenfahrten
Alle übrigen Krankenfahrten können
ebenfalls nur mit den entsprechenden
Belegen mit der Krankenkasse abgerechnet werden. Seit Januar 2004 ist
bei ambulanten Krankenfahrten die
Kostenübernahme seitens der Krankenkasse nicht mehr vorgesehen 
(Z Gesundheitsreform).
Ausnahmen:
➜ Fahrten von / zu stationären
Behandlungen
➜ Fahrten zu Anschlussheilbehandlungen (Z Reha)
➜ ambulante Fahrten nur noch,
wenn sie medizinisch notwendig
sind und dadurch ein stationärer
Aufenthalt vermieden werden
kann. (Bei diesen ambulanten
Fahrten muss vorab eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung
von der Krankenkasse eingeholt
werden [wird meist von Taxi-
München eG gemacht!])
Weiter ist bei diesen Fahrten auch
noch zu beachten, ob der Patient von
der Zuzahlung befreit ist (Z Befreiungsausweis im Scheckkartenformat /
„Zuzahlungsbefreiung“: auf Gültigkeitszeitraum achten!). Sollte der Patient nicht von der Zuzahlung befreit
sein, muss er 10% (Minimum Euro
5,– / Maximum: Euro 10,–) des Fahrpreises, aber nicht mehr als den Fahrpreis selbst bezahlen. 
Da die Überprüfung allerdings sehr
mühsam ist, wurde dieser Ablauf von
der Taxi-München eG dahingehend
vereinfacht, dass kein Fahrer den
evtl. Eigenanteil vom Patienten kassieren soll, sondern die Taxi-München eG selbst mit den Patienten abrechnet. Die weitere Abrechnung
erfolgt dann mittels des Formulars
„Verordnung einer Krankenbeförderung“ (ärztliche Verordnung). Auf das
exakte Ausfüllen dieses Formulars
wird am Ende (Z siehe Punkt IV.)
noch gesondert eingegangen. 
Dauerbrenner
THOMAS VOGL
RECHTSANWALT
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
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Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

Seite 17

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17TAXIKURIER
III: Arten der Krankenfahrten
1. Ambulante Fahrten zu Arztpraxen
Hier ist generell vorab eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung der
Krankenkasse vonnöten. Die Abrechnung erfolgt dann mit Hilfe des Formulars „Verordnung einer Krankenbeförderung“ .
2. Serienfahrten
Unter diese Kategorie fallen - neben
den bereits gesondert besprochenen
Dialysefahrten - Bestrahlungsfahrten
und Chemotherapiefahrten. Hier ist
ebenfalls vorab eine schriftliche
Kostenübernahmeerklärung von der
Krankenkasse notwendig. Des weiteren braucht man auch noch die „Verordnung der Krankenbeförderung“
über den entsprechenden Gültigkeitszeitraum (Therapiezeitraum). Wenn
keine Zuzahlungsbefreiung des Patienten vorliegt, sieht der Gesetzgeber
vor, dass der Patient jeweils seinen
Eigenanteil von 10% für die erste
und die letzte Fahrt der Therapie
selbst zu bezahlen hat (hier gibt es
wieder Ausnahmen bei verschiedenen
Krankenkassen). Am Ende einer Therapie muss eine Bestätigung des behandelnden Arztes oder der Klinik
über die wahrgenommenen Behandlungstermine eingeholt werden.
IV. Verordnung einer Krankenbeförderung (Formular nach Muster 4)
Vorder- und Rückseite einer „Verordnung einer Krankenbeförderung“
Beim Ausfüllen des genannten Formulars ist folgendes zu beachten:
1. Vorderseite
Die Vorderseite darf weder vom Fahrer noch vom Patienten in irgendeiner Form beschriftet oder verändert
werden! Diese Seite ist nur vom Arzt
oder der Klinik auszufüllen und es ist
darauf zu achten, dass eine Unterschrift des Arztes und der Stempel
der Arztpraxis oder Klinik eingetragen sind.
2. Rückseite
➜ Genehmigung der Krankenkasse
Die Genehmigung seitens der
Krankenkasse ist entweder durch
Eintragung in das Formular zu
vollziehen oder aber durch eine
zusätzliche schriftliche Kostenübernahmeerklärung.
➜ Empfangsbestätigung durch den
Versicherten
Hier muss jeder eingetragene
(ausgeführte) Termin durch den
Versicherten durch dessen Unterschrift bestätigt werden.
➜ Die Krankenbeförderung wurde
gemäß der obigen Empfangsbestätigung durchgeführt
Hier muss der Fahrer / Unternehmer mit Datum und Unterschrift
unterzeichnen.
Vorderseite Rückseite
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Seite 18

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18 TAXIKURIER18 TAXIKURIER
Seit 20 Jahren gehört Gabriele Golembioski jetzt schon zum Ensemble.
Dabei wollte sie damals nur ihr Taschengeld aufbessern und eine Karriere als Tänzerin einschlagen. „Aber
Tanzen ist ein richtiger Hungerleiderjob und deshalb bin ich lieber in der
Taxizentrale geblieben“, gibt sie ehrlich zu. Als Ausgleich tanzt sie jetzt
ihre Gegner beim Taek Wan Do aus.
Ein Grund mehr, sie nicht zu unterschätzen. 
„Angestellt zu sein
ist ein unschätzbarer Vorteil“
Immer nur in der Zentrale ist der umtriebigen Münchnerin dann aber
doch zu eintönig gewesen und deshalb betreibt sie seit vier Jahren noch
ein Geschäft für italienische Kleiderstoffe. „Das kann ich mir aber auch
nur leisten, weil ich hier angestellt
bin. Wie toll es ist, abgesichert zu
sein, lernt man erst zu schätzen,
wenn man selbständig ist“ .
Sonntag, Montag und Freitag sitzt
Gabriele Golembioski in der Früh am
Telefon und am Kanal 4. „Besonders
stressig ist es am Sonntag früh, wenn
alle glauben, sie hätten ihr Hab und
Gut im Taxi vergessen.“ Wahrscheinlich habe ich ganz bestimmt in einem
ihrer Taxis das Handy verloren, ist
der Satz, den sie am liebsten hört.
„Nach dem zehnten Handy muss man
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
„Jeder Beruf hat 
sein Risiko“
sich schon etwas zurücknehmen.
Nicht jeder ist so gut drauf wie der
Kunde, der angeblich sein Hasch-Kügelchen im Taxi verloren hat. Der hat
wenigstens freundlich gekichert…”
Eine Freundlichkeit, nach Möglichkeit drogenunabhängig, die sie leider
zunehmend bei den Kollegen auf der
Straße vermisst. “Das ist besonders
auf den Rückfragekanälen extrem lästig, wenn keiner aufpasst, ob gerade
gesprochen wird, sondern nur auf die
Taste gehauen wird. Prioritäten wie
‘auf weit’ oder die Fahrpreisnennung
sind den meisten auch völlig fremd.
Aber wenn sie nicht gleich zum Zuge
kommen, dann beschweren sie sich
lauthals und nur ganz wenige notieren sich etwas und müssen immer
wieder nachfragen.”
Was sie am meisten fasziniert an
ihrem Job, “dass man nie auslernt.
Allein die technische Weiterentwikklung in den letzten 20 Jahren ist
toll, und man selber bleibt dabei
auch nicht stehen.” Nur selber fahren, dass würde Gabriele Golembioski
nicht. “Ich hab’ zwar einen Führerschein, aber kein Auto und ich bin
auch immer nur in Wohnviertel gezogen, in denen ich keins gebraucht
habe.”
Ihr Apell an die fahrenden Kollegen,
auch aus eigener Erfahrung: “Lästert
nicht bei Kurzfahrten, jeder Beruf hat
schließlich sein eigenes Risiko.”
(PG, PR)
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten
bekannt. Das gilt gleichermaßen für
Wort & Bild. Und das muss anders
werden. Die Kolleginnen und Kollegen
in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die
Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge
sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der
TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder
Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Gabriele 
Golembioski

Seite 19

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Mini-Steckbrief:
Name: Golembioski
Vorname: Gabriele
Alter: 40
Sternzeichen: Löwe
Familienstand: Ledig 
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Gärtnerplatzviertel
Hobbies: Taek Won Do 
Musik: Soul, Jazz, R&B
Urlaub: Am liebsten überall, was
sich gerade anbietet
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Taxameter des Monats
Freund und Helfer – Beamte, die mit persönlichem Einsatz und Engagement
ihren Job verrichten, Gesetze und Verordnungen als Mittel zur Regelung des
menschlichen Zusammenlebens begreifen und unterscheiden können zwischen
aktuellen Notwendigkeiten (z. B. im Verkehrsgeschehen) und Schikane um des
„Justaments“ willen.
Freund – Polizisten, die in aller Korrektheit und Gesetzestreue eine menschliche
Ader bewahrt haben und logischen Argumenten zugänglich sind.
Ferngesteuerte – Beamte, die Korrektheit über alles stellen und Zweifel an ihrer
Auffassung zu einer Sachlage als persönliche Beleidigung empfinden.
Blockierer – Polizistem, die vergessen haben, für wen sie da sind und deshalb
zum Beispiel bei der Zumutung, auf dem Revier eine Fundsache entgegenzunehmen, erst durch einen Anruf unter 110 vom dortigen Einsatzleiter über ihre
Pflichten aufgeklärt werden müssen.
Gegener und Blockierer – Einsatzkräfte mit Bamberger Kennzeichen, die an
turbulenten Tagen die Taxiversorgung an Bedarfsständen mit dem Hinweis auf
fehlende oder nicht ausreichende Standplatzbeschilderung zum Erliegen bringen,
auf das Vorzeigen der Taxiordnung mit der Liste der (unbeschilderten) Bedarfsstandplätze pauschal mit Bußgeldandrohung reagieren und ansonsten nur
inständig auf eine Strafversetzung in ihre oberfränkische Heimat hoffen. (KGF)

Seite 20

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Titelthema
Auf geht’s
sich Menschen, verirren sich die Gefühle und geht oft die Orientierung
verloren. Gut, dass es da den Münchner Taxifahrer gibt. Wiesnerfahren,
trachtenerprobt, blasmusikgestärkt
lässt er sich so schnell durch nix aus
der Ruhe bringen, sondern freut sich
aufs Geschäft. Schließlich möchte er
vom Wirtschaftskuchen des Oktoberfestes mit knapp 3-4 Milliarden Euro
auch ein paar Nutscherl abhaben. Er
weiß, dass man das Oktoberfest nicht
beschreiben kann, sondern erleben
muss. Er weiß, dass die Münchner
Stammkunden, die jedes Jahr auf ihre
Wiesn gehen, wenn’s passt auch
mehrmals, einen Anteil von 89 Prozent haben. Er weiß, dass zu einer
richtigen Wiesn bayerischen Originale gehören. Und die kommen logischerweise in Tracht daher.
Sogar Nicht-Bayern sind für diese
Tage in Tracht geduldet. Der OB persönlich hat ihnen 2003 die Absolution erteilt: „In der Großstadt war die
Tracht immer eine nostalgische Verkleidung, die einfach das Zusammengehörigkeitsgefühl beim Feiern verdeutlichen soll.“ Inzwischen gibt es
Trachtenmode in so vielen Varianten,
dass für jeden etwas dabei
sein sollte. Denn eines ist
klar: Ohne Tracht zur Wiesn
geht eigentlich nicht. Sie ist
Ausdruck von Tradition
und Lebensgefühl. Dass beides noch längst nichts mit
gutem Geschmack zu tun
hat, zeigen die vielen Irrungen und Wirrungen. So
sind ganz kurze Lederhosen
für Männer einfach furchtbar. Das wird nur noch
überboten, wenn man dazu
Turnschuhe trägt. Jedes
noch so edle Dirndl verliert
seinen sexy Hauch, wenn
dazu Cowboy-Stiefel oder
Sandaletten getragen werden, auch wenn Flip Flops
Heuer wird zum 172. Mal unterhalb
der Bavaria Lebenslust und Lebensfreude zu spüren sein. Wegen des
„Tags der deutschen Einheit“ am
Montag, den. 3.10., können sich
Wiesnfans heuer 17 Tage lang amüsieren. In den 14 Festhallen mit zusammen rund 100.000 Sitzplätzen
stehen dann wieder Maß, Hendl und
Haxen – nicht die der Bedienungen –
im Mittelpunkt. Im Hexenkessel der
Bierseligen begegnen und verlieren
Irgendwie ging es uns in diesem Sommer allen naß nei: die Open Airs, die 
Biergärten, der Stadtstrand, die vergebens installierten Klimaanlagen, die
tiefgefrorenen Umsätze. Ganz München fluchte über den nicht vorhandenen
Sommer. Doch ab jetzt gilt: Es kann nur heißer werden. Sehnsüchtig wird von
Oberbürgermeister Christian Ude das traditionelle „O’ zapft is!“ erwartet
KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst
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20 TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de

Seite 21

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in sind. Möglich, dass heutzutage alles erlaubt ist, besser ist es jedoch sich
fachkundig beraten zu lassen, wie
beispielsweise beim Dirndl-Spezialisten Angermeier. Damit die passende
Tracht nicht am Geldbeutel scheitert –
für die Maß Bier soll schließlich auch
noch etwas übrig sein, gibt’s bei
Loden-Frey im Outlet in der Triebstraße extra 20 Prozent Jubiläumsrabatt. 
Der bayerische Taxler weiß natürlich
wohin er seinen Fahrgast bringen
muss, wenn’s auf die letzte Minute
noch ein bayrisches Gwand sein soll:
Angermeier Trachtenmoden,Rosental
10, Tel. 23 00 01 99 und Landsbergerstr. 101-103, Tel. 50 16 77, geöffnet: Mo-Fr 10 – 20 Uhr, Sa 10-18 Uhr
Ludwig Beck, Marienplatz 11, 
Tel. 26 69 10, geöäffnet: Mo-Sa 
10 – 20 Uhr. Die Trachtenabteilung,
und nicht nur die, ist immer wieder
ein Erlebnis. Hier gibt es sogar
Trachtenstrapse! 
Loden-Frey-Outlet, Triebstraße 36-38,
Tel. 14 90 08–10 und das Hauptgeschäft in der Maffeistraße 7.
AFTER WIESN
Alle Jahre wieder gibt es das Phänomen, dass bei manch Durstigem der
Pegel noch nicht hoch genug ist. 
Deshalb haben sich die After Wiesn
Parties zu einem echten Wiesn-Hit
entwickelt.
Münchens größte After Wiesn Party
steigt 4 Nächte lang im Club 4004.
Was hier auf 4000 qm mit 4 Clubs
und 13 Bars abgeht, ist Oktoberfest
pur. Das ganze 4004 ist ein Wiesn-
Zelt mit echten Wiesn-Hits, original
Wiesn-Bier von Löwenbräu, Brezn,
Radi und Schnaps.
Am Sonntag den 2.10. findet die
große Dirndl-Nacht statt. Alle Mädels
im Dirndl haben bis Mitternacht
freien Eintritt.
4004, Landsbergerstraße 169,
17.9.05/24.9.05/ 1.10./2.10.05 
Party in allen Clubs.
Münchens neuer „Festplatz“, die
Schrannenhalle, erlebt während der
Wiesn gleich einen Härtetest. Bereits
am 14.9. beginnt das Wiesn Warm
Up mit Karussell, Dosenwerfen und
„Hau den Lukas“ . Am 17.9. findet
auch in der Schrannenhalle der Anstich statt und die Wiesntage und
Nächte beginnen für alle, die bis
4 Uhr morgens weiterfreiern wollen.
Für Taxler gibt es ein pers. Bonusheft, den „schranne-Taxipass“ .
Schrannenhalle, Viktualienmarkt 15,
tgl. 24 Stunden geöffnet.
Nachtgalerie. Wiesn-Zeit ist Nachtgalerie-Zeit. Was ja auch naheliegend
ist. Schließlich liegt sie direkt auf
dem Wiesn-Highway unter der
Hackerbrücke.
Barysphär, Tumblingerstraße. Stilvoll
vorglühen beim „Wiesnglühen“ am
9.9. Die ersten 200 Gäste in Tracht
bekommen einen Gutschein für eine
Flasche Prosecco. Zur Stärkung gibt’s
bayerische Creationen à la carte.
P1, Prinzregentenstraße 1. Wiesnmäßig immer am Start, und zwar täglich
ab 21 Uhr. Vom Käfer-Zelt gibt’s
einen eigenen Shuttle-Bus.
21TAXIKURIER
Lamm’s z 24 Stunden geöffnet z Durchgehend warme Küche
Preiswerte bayerische und österreichische Gerichte
Gepflegte Biere vom Fass: Augustiner Kaltenberg Krombacher
Im Herzen von München am Sendlinger Torplatz 11 Tel. 59 19 63 Internet: www.Lamms.de

Seite 22

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22 TAXIKURIER
man mit Schwarzteebeuteln aus dem
Kühlschrank. Gegen Körperausdünstungen hilft Stozzon aus der Apotheke. Damit kann man sich wieder
unter Kollegen und Fahrgäste trauen.
Über den Tag verteilt sorgt mit viel
Wasser aufgenommenes Magnesium
für Wohlbefinden.
WIESN ÖFFNUNGSZEITEN
Bierausschank:Mo-Fr 10.00 – 22.30
Uhr, Sa/So 9.00 – 22.30 Uhr; um
23,30 Uhr müssen die Zelte geräumt
sein. Ausnahmen: „Weinzelt“ und
„Käfer’s Wiesnschänke“ beide bis 
1.00 Uhr geöffnet. 
Fahrgeschäfte:Mo-Do/So 10.00 –
23.30 Uhr, Fr/Sa 10.00 – 24.00 Uhr.
WICHTIGE RUFNUMMERN
Für alle, die nicht mit Funk unterwegs sind und den direkten Draht zu
Polizei und Rettung haben:
Bayerisches Rotes Kreuz-
Sanitätsstation: 50 22 22 22
Fundbüro: 23 33 02 98
Kinderfundstelle: 23 33 02 96
Wiesn-Polizei: 50 03 22 0
Wiesn-Führungen: 23 23 90 0 oder 
50 07 75 00
O’ KLICKT IS’! 
Die Website zur Wiesn: 
www.oktoberfest.de
Der TAXIKURIER wünscht eine 
umsatzreiche und unfallfreie Wiesn!
(PG)
Soul City, Maximiliansplatz 5. 
Bei unserem Schrotti geht’s los mit
der „Wiesn Warm Up Party“ am 15.9.
mit Musik von den 60er bis 80er Jahren in zwei festlich dekorierten Räumen und 250 Liter Freibier. An den
drei folgenden Samstagen heißt’s: 
Alle wollen Liebe – Wiesn auf 3
Floors. 
Substanz, Ruppertstraße 28. Hier
gibt’s keinen Wiesn-Schnickschnack,
dafür 17 Tage „volle Sounddröhnung
mit 100 % Tanzgarantie“ . Täglich bis
3 Uhr morgens.
K 41, Friedenstraße 10. Hier sind
Wiesn-Deko und Oktoberfest-Outfit
selbstverständlich. Die Maß gibt’s für
5 Euro.
After Wiesn treibt’s viele aufgrund
der Triebe in die einschlägigen Clubs,
wo die Rosis dieser Stadt nicht auf
Skandale sondern auf Kundschaft
warten. Und damit Skandale nach
Möglichkeit vermieden werden, sollte
auch der Taxler schon mal vorsichtig
vorfühlen, ob der Fahrgast in der Lage ist, mehr als nur den Fahrpreis zu
löhnen. Ein bisschen Aufklärung hat
da schon oft Wunder gewirkt. Besonders italienische Wiesnbesucher,
die mit dem Wohnmobil, können 
sich selten vorstellen, dass Liebe in
München mehr als 5 Euro kostet.
WIESN-FITNESS
Mit ein paar kleinen Tricks kommt
man fitter durch die Wiesn-Zeit. Dass
keiner von uns maßlos in die Maß
schaut, wenn er am Steuer ist, das ist
ja selbstverständlich. Aber auch ohne
Alkohol sind die 17 Wiesntage anstrengend genug. Auch ohne Alkohol
verhilft Aspirin Plus C zu einem klaren Kopf. Gegen zu langes Sitzen
hilft sanftes Hanteltraining für den
Oberkörper. Wechselduschen mit
Pfefferminzgel erfrischen den Körper.
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nach der Wiesn...
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Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 23

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23TAXIKURIER
Außergewöhnliche Kollegen
„Sammeln artet immer aus“
Dass sich im Taxigewerbe Menschen 
aller Nationen und Rassen befinden,
wissen wir. Auch finden wir von Ungelernten bis zu Akademikern eine unglaubliche Bandbreite, wie es sie sonst
in kaum einer anderen Branche gibt.
Und dann gibt es Kollegen und Taxifahrer/innen, die besondere Talente 
besitzen, besonderen Hobbies fröhnen
oder spezielle Kenntnisse innehaben.
Der TAXIKURIER will Ihnen diese außergewöhnlichen Kollegen vorstellen:
Peter Hörl
Sammler, das weiß doch jedes Kind,
sind eine eigene Art von Menschen.
Viele halten sie für verrückt, wer es
etwas liebevoller mit ihnen meint,
hält sie zumindest für seltsam.
„Stimmt alles,“ sagt Peter Hörl. 
„Eigentlich ist es ein unwichtiger
Schmarrn, den keiner braucht. Aber
es macht irrsinnig viel Spaß“ . 
Der Peter Hörl weiß, wovon er spricht.
Der „Taxler mit Leib und Seele“ hat
vor 30 Jahren angefangen zu sammeln. Zuerst nur Kranken- und Rettungswagen, weil er 17 Jahre Einsatzfahrer beim Katastrophenschutz war,
heute sammelt er überwiegend Taximodelle. Aber nicht ausschließlich,
denn das wäre wohl zu eintönig. Insgesamt hat der Peter Hörl rund 8.000
(!) verschiedene Modellautos, darunter
ca. 400 Taxis. Wieviele das wirklich
sind, davon bekommt man erst eine
Ahnung, wenn man sie alle, oder zumindest einen Großteil, präsentiert
bekommt. Und das Erstaunlichste: zu
jedem Teil kennt der Peter auch eine
Geschichte. Kennt die Feinheiten, wie
z. B. unterschiedliche Radkappen,
kennt die Auflage. Echt faszinierend!
Raritäten bekommt man geschenkt
oder gar nicht …
Das geht natürlich nicht ohne die
richtigen Kontakte. „Wer sammeln
will, braucht gute Freunde“, sagt er,
„die für einen mitdenken, wenn sie
irgendwo etwas sehen, was man
brauchen könnte und einen dann
auch aufmerksam machen.“ 
An Sondereditionen, die z. B. extra
für Taximessen aufgelegt werden,
kommt man sonst kaum. „Raritäten,
bekommt man entweder von Leuten
geschenkt, die man gut kennt oder
gar nicht.“ Deswegen möchte er sich
auch ausdrücklich einmal bei den
Herren Schlenker (Mercedes-Benz),
Otto (Audi) und Vettori (BMW) bedanken, die ihn in seiner Leidenschaft
unterstützen. Wieder andere Kontakte
gibt es zum Beispiel beim Sammlerstammtisch in München. Einmal im
Monat treffen sich da 25 bis 35 “Leidensgenossen, vom Allianz-Direktor
bis zum Bauarbeiter und tauschen ihren Erfahrungen in Sachen sammeln
aus. Das sind alles so Damische wie
ich. Logisch, dass hier alle per Du
sind.” Ob er jetzt in München der
größte Sammler von Taximodellen ist,
da hat der Hörl “echt keine Ahnung.
Aber vielleicht können wir das jetzt
über den TAXI-KURIER erfahren. Ich
weiß nur, dass es allein in München
ca. 150 Sammler gibt. Manchmal
kennt man aber nicht einmal den in
der nächsten Nachbarschaft.”
Sind die Modelle jetzt eine Wertanlage? “Leider oder auch Gott sei Dank
in keinster Weise. Wenn man da einmal 95,- Euro für ein Modell bekommt, hat man schon etwas Tolles
verkauft. In der Regel liegen die Preise zwischen 7,- Euro und 60,- Euro.
Das richtet sich auch nach den einzelnen Maßstäben. Dabei kosten Spritzgußformen für die einzelnen Modelle
in der Produktion bis zu 140.000,-
Euro.” Kein Wunder, dass dann tausende von Modellen auf den Markt
geworfen werden, um die Kosten wieder hereinzubekommen. Die nächsten
Objekte der Begierde für den Peter
Hörl sind alte Taxameter und Dachzeichen. Eine echte, alte Rufsäule, die
mit Türchen und Telefonhörer hat er
schon. Aber neulich, da hat er am
Schlüsselanhänger von einem Kollegen ein Taxi-Tretmodell gesehen. Und
das hätte er jetzt wahnsinnig gerne.
Also: Wer etwas für den Peter Hörl 
hat oder tauschen möchte, bitte melden unter Tel. 0172 – 890 34 07.
Zur Zeit liebäugelt er gerade mit
Brauereifahrzeug-Modellen. “Davon”,
sagt er, “gibt es rund 35.000 verschiedene. Sammeln artet halt immer aus,
das ist das Schreckliche.” Seine Frau
kann ein Lied davon singen. (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Hörl
Vorname: Peter
Spitzname: Dreivierteldrei-Peter
Alter: 51
Sternzeichen: Steinbock
Familienstand: Verheiratet, 1 Kind 
Geburtsort: Dachau
Aufgewachsen: München-Westend
Wohnviertel: Gronsdorf
Hobbies: Sammeln, Sammeln, 
Sammeln, Lego-Fan
Musik: Oldies und Radio Arabella 
Urlaub: Zuhause
Taxi: 1445

Seite 24

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TAXIKURIER24
Neues vom Flughafen
13. Wellnesscenter im Kempinski-Hotel am
Flughafen
14. Reisemarkt mit mehr als 40 Reisebüros und
-veranstaltern (=größter Reisemarkt in
Deutschland), 
15. Und einem rund um die Uhr geöffneten
Service-Center 
16. Nicht unbedingt für Geschäftsreisende: der
Wintergarderobenservice (auf die Malediven
oder nach Südafrika im Winter ohne Pelz
und Winterstiefel – spart mindestens einen
Koffer)
17. Nicht für Geschäftsreisen, aber für Sonntagsbummel mit der ganzen Familie: 
das Kinderland (1,50 Euro pro Stunde) 
18. Sony – Internet Lounge = kostenlos ins
Internet
Mit Meilen im Duty Free, bei Timberland
und im Lufthansa Shop einkaufen!
Taxiservice
Mit allen diesen beeindruckenden Angeboten
kann derzeit „das Taxi“ nicht mithalten. 
Wir sind jedoch sicher, dass der Flughafen
mittelfristig auch wieder eine „Adresse“ für
Münchens „Premium-Taxler“ wird und der Flughafen auch wieder auf den Taxiservice stolz sein
kann.
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CLUBS DER STADT …
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➜ Größte Arbeitsstätte Bayerns
➜ 500 registrierte Unternehmen
innerhalb des Airports
➜ 30.000 m2 Shopping- und 
Gastronomiefläche 
(Vergleich Frankfurt: 13.000 m
2
➜ 45% des Umsatzes werden im Non-
Aviation-Bereich erwirtschaftet
➜ Preise der Shops nicht höher als
City-Niveau
Serviceleistungen 
1. Audi-, BMW und Porsche-Service 
(Inspektion, während Sie unterwegs sind), 
2. Sicherheitsparken 
3. Modisch von BOSS bis La Perla, von Esprit
bis ESCADA, bleibt kein Wunsch offen. 
So verfügt der Münchner Flughafen über
die größte Shoppingmöglichkeiten in
Deutschland unter den Flughäfen (30.000
qm Fläche – FfM nur 13.000qm)
4. Bei einem Einkauf von mehr als 10.- Euro
gibt es Parkzeitgutschriften
5. Die Öffnungszeiten 7:30-21 Uhr auch
Sonn- und Feiertags !!! – Also auch nach
einer Geschäftsreise möglich
6. Tagungsmöglichkeiten direkt am Flughafen
mit allen Facilities, die man braucht
7. Duschen & Unzugsmöglichkeiten
8. Kulinarisch jede Menge geboten (vom Feinschmecker über den Asiaten mit Sushi, über
den Italiener bis zum Burger King – alles da
– ideal für Business-Lunch/Dinner – ein Angebot, welches in Europa seines Gleichen
sucht)
9. Frisch gebrautes eigenes nur am Flughafen
verfügbares Bier – ausgezeichnet mit der 
Goldmedaille der DLG
10.Gute Preise (alle Geschäfte richten sich
nach City-Preisen, auch der EDEKA-Markt)
11. Travel Value Geschäfte auch nach der 
Landung noch günstig für die daheim 
Gebliebenen etwas einkaufen
12.Ärztezentrum mit Gesundheitscheck
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Seite 25

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„Beck-Stand“ Aktion bleibt der Dauerbrenner!
Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI-
KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist
nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und
Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um den wichtigen
„Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist. Werden Sie nicht müde, 
diese „Unkollegen“ an den Pranger zu stellen. Es kann nicht angehen, dass 
ein kleiner Prozentsatz von Dummköpfen und Betrügern den so wichtigen
„Beck-Stand“ und somit die Durchfahrt Marienplatz in Frage stellt.
1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung 
voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz
unerlaubt bereitgestelltes Taxi.
2. Nennen Sie das Fahrziel.
3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die
Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am
Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit.
4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG.,
Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: 
„Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides statt
informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt:
1. Zur Person:
Vorname: _______________ Name: ________________________
geboren am: _____________ geboren in: ____________________
wohnhaft in: ____________________________________________
2. Zur Sache:
Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________
stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi 
Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste.
Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer schaltete
das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter 
Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende
Quittung über Euro _________.
München, den ___________ Unterschrift ___________________
5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt.
6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. 
Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von 
Euro 150,– (bisher Euro 75,–).
Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv.
Kopieren Sie dieses Formblatt und geben Sie es an Freunde, Bekannte
und Verwandte weiter. 
Dramatische
Entwicklung
beim Thema
„Beck-Stand“
Die Unbelehrbaren unserer Zunft 
sind schuld, dass der Beck-Stand in
höchster Gefahr ist. Jedoch nicht nur
der Beck-Stand, sondern die gesamte
Innenstadt.
Aufgrund der Probleme am Marienplatz wird das Taxi-Thema jetzt auch
auf die Standplätze projeziert, die an
den Nahtstellen zur Fußgängerzone
liegen (Viktualienmarkt, Rindermarkt,
Rosental, Dallmayr, Färbergraben,
Ettstraße, Sendlinger). 
Es existiert eine „Interessengemeinschaft München“, die aus namhaften
Münchner Unternehmen besteht und
vehement und offensiv fordert:
„Raus mit den Taxis!“
Der Aufruf ging an den Oberbürgermeister, an alle Fraktionen, an die
IHK sowie an alle Medien.
Nun wird also wahr, was die Taxigenossenschaft und der TAXIKURIER
seit Monaten predigen.
Um bei den Verhandlungen zu den
Forderungen Argumente platzieren
zu können, ist es nun dringend erforderlich, gerade den „Beck-Stand“ zu
säubern. Dieser Appell geht an alle
verantwortungsvolle Kollegen, gerade
jetzt den „Überzähligen“ das Handwerk zu legen und nebenstehendes
Formular zu nutzen. (PR)
✁
25TAXIKURIER

Seite 26

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26 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
R
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In dieser Ausgabe der Buchstabe R …
Rad (Radl, Fahrrad) – „Mit Radl“ - Ein Standplatzruf mit diesem Zusatz bedeutet, dass der
Fiaker bereit sein muss, ein Fahrrad in den
Kofferraum zu hieven und in Kauf zu nehmen,
dass ein Teil der Ladung (eben des Radls) hinten „herausschaut“ . Ähnlich wie bei Ski, Surfbrettern usw. kann die Mitnahme solcher
Gegenstände abgelehnt werden. Gut vorbereitete Kollegen haben für solche Fälle ein paar
Tücher dabei, um sie zur Vermeidung von
Kratzern unterzulegen. So manches Veloziped
hat einen hohen Wert (gutes Rad ist bekanntlich teuer), aber auch die Kofferraumkante ist
schützenswert. Besonders häufig kommt obiger
Ruf-Zusatz vor, wenn nachmittägliche Gewitter dafür sorgen, dass die Maßkrüge von alleine wieder voll, die Biergärten aber panikartig
leer werden. Aber auch spät abends, zum regulären Biergartenschluss, gibt so mancher Gast
nach dem dritten Auf- und Wiederabstieg die
Studien zum Wesen der Schwerkraft auf und
entscheidet sich zur Heimfahrt mit dem „Floß“,
Bierbäuchige Endfünfziger im bonbonfarbenen
Rudi-Altig-Gedächtnis-Dress (natürlich XXL)
machen gehörig betüdelt, auf dem Beifahrersitz einen göttlichen Eindruck, den man sich
gelegentlich schon geben darf.
Reihenfolge – Erst vor ca. 15 Jahren wurde
eingeführt, dass die Fahrer bei der Standplatzmeldung ihre Position („Erster“, „Fünfter“ oder
notfalls z.B. „Reserve Mitte“) dazu sagen müssen. Vorher kam es oftmals zu Ungerechtigkeiten, weil besonders flinke Kollegen ständig
von hinten ihre Meldungen abgeben und diejenigen, die z.B. aus der Mitte des Standes länger gewartet hatten, um den Vorderleuten
noch ihre Chance zu lassen, in die Röhre
schauten. Die heute übliche Durchfragerei der
Zentrale („war noch jemand vom Fünften“)
mag für alle Beteiligten nervtötend sein, ist
aber das geringere Übel. Die Zentralisten nehmen sich bei wirklich gutem Geschäft (Zeitdruck) das Recht heraus, das Spielchen „Erste
Kennung gewinnt“ zu spielen und auf weitere
Nachfragen (s. o.) zu verzichten.
Bei mehrspurigen Taxiständen (extrem: Papa
Schmid mit maximal fünf Taxis – aber in fünf
Spuren) gilt es, erstens selber den Überblick zu
behalten, wievielter man denn ist und zweitens
den potentiellen Einsteigern zu signalisieren,
wer denn nun der erste Wagen ist. Nachts geht
es einfach mittels des Taxischildes (auch Reklame oder Werbung genannt). Also: wer zwar
vorne steht, aber nicht Erster ist, möge bitte
die Reklame ausschalten und die Kundschaft
nicht zum ärgerlichen Spießrutenlauf zwingen.
Gleiches gilt übrigens für die Anfahrt zum
Kunden nach Telefon oder Funk: bitte Reklame
ausschalten. Wer selbst schon mal ewig am
Straßenrand als Kunde auf einen „Flieger“ gewartet hat, ein vermeintlich freies Taxi kommen wähnt und dann seinen Veitstanz durch
ein Schulterzucken des Fahrers beantwortet
sieht, sieht nicht mehr gelb sondern rot.
Schrotti gelang (vermutlich nicht als einzigem)
das Kunststück, nach einem Telefon am „Papa
Schmid“ in das gerade unbesetzte Taxi eines
Kollegen einzusteigen und beim Versuch wegzufahren sich zu wundern, dass der Wagen
binnen 20 Sekunden von „Automatik“ auf
„Schalter“ umgebaut worden war. Der Kollege,
der vor Überraschung wie gelähmt war, sah
sich wohl schon in der „Versteckten Kamera“ .
Reklamation – Die übliche Konstellation, die
auch bei den ruhigsten Zentralisten zu anschwellenden Halsschlagadern führt, sieht so
aus: Ein Anrufer reklamiert, wo sein bestelltes
Taxi bleibe. Kollege Computer gibt bereitwillig
Auskunft, dass der Stich schon vor 14 Minuten
an Taxi XY vermittelt worden ist und der Wagen also längst vor Ort sein müsse. Taxi XY
wird auf allen Kanälen fünf-, sechs-, siebenmal gerufen und - meldet sich nicht. Der Fahrgast beginnt am Telefon schon damit, die ganze Zentrale fristlos zu entlassen und
millionenschwere Schadenersatzklagen anzudrohen, weil natürlich der Flieger weg ist (der
dann in Wirklichkeit mit zweieinhalb Stunden
Verspätung abgeht) – und Taxi XY meldet sich
noch immer nicht. Der Auftrag muss zwangsläufig neu vergeben werden, wobei der Zusatz
„Reklamation“ dem Fiaker signalisiert, dass
Schnelligkeit, spezielle Ortskunde hier im Eck
und gegebenenfalls ein bisserl „praktische
Psychologie“ zum Beruhigen des Fahrgastes
hilfreich wären. So konnte z.B. vor wenigen
Monaten der Kollege 2388 Fahrgäste, die ein
anderer Kollege stehen gelassen hatte, als
nachgeschicktes Taxi aufnehmen und in rekordverdächtiger Zeit hinter dem bereits abgefahrenen Reisebus herbringen, bis an einer
Autobahnraststätte eine Fahrgastübernahme
(vom Taxi zum Bus) arrangiert werden konnte.
Die Gäste waren wieder zufrieden und durften
sich doch noch auf ihren Urlaub freuen – und
Kollege 2388 hatte mit dieser Fahrt nebenbei
noch einen hübschen Stich in der Tasche.
Richtig – Hat der Fiaker brav den Auftrag
wiederholt, wird er vom Funksprecher mit einem „richtig“ (oder „-tich“ oder sonstigen Geräuschen) oder von besonders zurückhaltenden
Zentralisten zumindest mit einem zustimmenden Schweigen belohnt. Als ein Fahrer auf Kanal IV meldete „Zentrale, Hausnummer 15 im
Fünften kann net sei, da gibt´s gar kein fünften Stock“ bekam er von Margot Schneider die
erschöpfende Auskunft „jawoi, Herr Kollege,
des ist richtig, des is falsch, sie sollten auf
Hausnummer 25 fahr´n“ . Aber auch Außenstehende, wie mithörende Fahrgäste, können gehörige Irritation empfinden, wenn z.B. ein Fiaker am Funk meldet „Ich werde X-Ecke
Y-Straße angegriffen“ und dafür von der Zentrale ein markiges „richtig“ erntet. Freilich, in
seltenen Fällen mag es mit einem solchen Vorgang tatsächlich seine Richtigkeit haben.
Schrotti denkt hier an den „Holländer“, der pro
Schicht mindestens dreimal „Schwierigkeiten“
meldete, weil er entweder von Kollegen wegen
Abstaubens oder von Fahrgästen wegen großzügiger Stadtrundfahrten bedroht wurde. Wie
auch immer, „richtig“ ist das meistgesprochene
Wort in der Zentrale und dürfte überschlägig
gerechnet, seit Bestehen des Münchner Taxifunks den dortigen Sprechern etwa 50 Millionen mal über die ausgefransten Lippen gekommen sein.
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Seite 27

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27TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Reinhold Siegel
Reinhold Siegel ist für die Taxi-München eG ein aus
der Not geborener Glücksfall. Nach nur zwei Wochen
im Aufsichtsrat hatte er den Mut als kommissarischer
Vorstand zu arbeiten. Skeptisch hinterfragt, könnte
man dem 37-jährigen, gestandenem Mannsbild Überheblichkeit unterstellen. Genau das stimmt keinesfalls.
Was andere versprochen haben, hält er.
Zudem hat er ausreichend gute Nerven, um Übersicht
zu behalten und handwerklichen Sachverstand. Noch
wichtiger ist seine Bereitschaft, hart zu arbeiten, was er
als Taxiunternehmer in 15 Jahren bewiesen hat.
Sie als Mitglied trafen eine gute Wahl, Reinhold Siegel
Ihr Vertrauen zu schenken. Seinen Mut, sich jeder Aufgabe zu stellen, sollten Sie am 06. Oktober im Augustiner-Keller mit Ihrer Stimme belohnen. Sie können 
sicher sein, Kollege Siegel wird Sie nicht enttäuschen,
gerade weil er zuerst nachdenkt und dann redet.
(HM)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Heinz Fiederling (Taxi 1690) 
Kollege Hans Kopp erhielt kürzlich von der Funkzentrale
einen Überführungsauftrag. Er musste einen „armen
Schlucker“ in dessen Auto heimfahren, der gerade seinen Führerschein verlor. Hier war wieder mal ein Taxler
der Freund und Helfer. Sodann bestellte Kollege 1737
sich – wie es normal und üblich ist – einen Kollegen,
um zu seinem Taxi zurückgebracht zu werden. Er hatte
Pech, denn es kam Heinz Fiederling, der ihn anbrüllte,
warum er denn bei dem schönen Wetter zu faul sei, die
seiner Meinung nach kurze Strecke nicht per pedes zurückzulegen.
Zufällig trafen sich Kopp und Fiederling am nächsten
Tag wieder. Auf Kopp’s Frage, ob er sich inzwischen beruhigt habe, brüllte und tobte er erneut und wiederholte
seine Anschuldigung.
Der TAXIKURIER überreicht diesem „Fieserling“ 
deshalb die Zitrone des Monats. (PR)

Seite 28

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und
berichtet über seine Erfahrungen und
Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
werden. Unser Aktionspartner, die
AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Fahren ohne Uhr 
Vom Rosenheimerplatz bis zum 
Siegestor 
Fahrten ohne Einschalten des Taxameters sind grundsätzlich verboten.
Einerseits ist es Betrug am Taxiunternehmer und andererseits Gift für die
Taxibranche. Trotzdem ist bekannt,
dass viele Taxifahrer gerne mal die
Rechnung ohne den Wirt machen
und ihren Umsatz regelmäßig aufbessern. Wie reagieren die erprobten
Nachttaxler vom Rosenheimer Platz
auf die Frage „Fahren Sie ohne Uhr?“
Taxi 1: -
(Nr. 2371, 4. August, 22.00 Uhr)
Fast wie eine Verschwörung erscheint
mir mein nächtlicher Auftrag und die
Suche nach den potentiellen Fahrern
ohne Uhr …
Der erste Verdächtige, ein junger,
pockennarbiger Fahrer mit roter
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
28 TAXIKURIER
Strickmütze und gelangweiltem
Blick, könnte auch in der Bronx auf
mich warten. Meine Frage „Fahren
Sie ohne Uhr“ benickt er stillschweigend und fragt mich einsilbig „Wohin?“ . Nachdem er kombiniert, dass
die kurze Fahrt zum Siegestor ein
echter Deal ist, willigt er ein, und ich
bin mit 10 Euro dabei.
Taxi 2: -
(Nr. 2879, 4. August, 22.30 Uhr)
Ist es Anstiftung zum Betrug? Auch
hier kann ich problemlos ohne Uhr
und verbilligt zum Siegestor kommen. Statt 12 für nur 10 Euro. Der
Mann in schwarz informiert sich
zwar erst gekonnt über mein Ziel, das
Siegestor erscheint ihm dann als
unauffällige Strecke, die er vom
Unternehmer unbemerkt abkassieren
könnte. 
Taxi 3: -
(Nr. 491, 4. August, 22.40 Uhr)
Gefrustet über die ungenierte Geldgier der Taxler verlege ich den
Standort meiner Recherchen kurzfristig stadteinwärts zum City Hilton.
Ein Bayer in Strickjacke, mit Glatze
und rundem Gesicht lässt mich auf
Ehrlichkeit hoffen. Doch auch er erweist sich als gerissener „Bazi“! Für
nur 8 bis 9 Euro würde er mich ans
Siegestor fahren. Er schaut dann total
kariert, als ich auf dem Absatz kehrt
mache und ihn mit seinem Angebot
alleine lasse. 
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Seite 29

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29TAXIKURIER
Taxi 4: -
(Nr. 2689, 4. August, 23.10 Uhr) 
„Wohin? - Siegestor - Okay, das können wir machen.“ Was ist los? Entweder sehe ich heute Abend aus, als
könnte ich den regulären Fahrpreis
nicht bezahlen, oder die Taxler dieser
Nacht laufen schon alle auf dem
Zahnfleisch daher. Wieder mal für
nur 8 Euro geht dieser Taxler das
leichtfertige Risiko ein, Probleme mit
seinem Arbeitgeber oder dem Taxi-
Checker zu bekommen. Gut’ Nacht,
macht’s nur weiter so …
Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger!
(Nr. 357, 4. August, 23.00 Uhr)
Dieser aufrichtige Mann macht seinem Namen alle Ehre (s. „Der Gewinner“). Auf meine Standard-Frage
„Fahren Sie ohne Uhr?“ reagiert er
mit einem selbstbewussten „Nein“ .
Mein Protestieren, dass doch alle
Taxifahrer mal ohne Uhr fahren würden, lehnt er mit der unerschütterlichen und strikten Absage „Ich nie“
ab. Ist es Freude oder Erleichterung?
Selten gerne oute ich mich als Taxi-
Checker und gratuliere diesem Taxler
für sein stabiles Rückgrat und seine
überzeugende Loyalität.
Der Gewinner!
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… erhält für seine Einstellung von der
AUDI AG ein Präsent.
Das Weltbild der CIA
Pausenfüller
Der US-Geheimdienst CIA (Central Intelligence Agency) veröffentlicht jährlich sein World
Factbook, in dem statistische, politische, geografische und soziologische Daten über die
Länder der Welt aufgelistet werden. Einer dieser Einträge tägt die Überschrift „Vergleichsregionen“ . Darin wird jedes Land entweder mit den USA insgesamt oder einem Bundesstaat
verglichen. Nachfolgend einige Beschreibungen der CIA:
Ägypten etwas mehr als drei Mal so groß wie New Mexico
Afghanistan etwas kleiner als Texas
Bangladesch etwas kleiner als Iowa
China etwas kleiner als die USA
Dänemark annähernd zwei Mal so groß wie Massachusetts
Deutschland etwas kleiner als Montana
Frankreich zwei Mal so groß wie Colorado
Großbritannien etwas kleiner als Oregon
Haiti etwas kleiner als Maryland
Irak etwas mehr als zwei Mal so groß wie Idaho
Iran etwas größer als Alaska
Israel etwas kleiner als New Jersey
Japan etwas kleiner als Kalifornien
Katar etwas kleiner als Connecticut
Lesotho etwas kleiner als Maryland
Mexico annähernd drei Mal so groß wie Texas
Neuseeland etwa so groß wie Colorado
Nordkorea etwas kleiner als Mississippi
Oman etwas kleiner als Kansas
Pakistan weniger als zwei Mal so groß wie Kalifornien
Polen etwas kleiner als New Mexico
Russland annähernd 1,8 Mal so groß wie die USA
Simbabwe etwas größer als Montana
Spamien etwas mehr als zwei Mal so groß wie Oregon
Trinidad und Tobago etwas kleiner als Delaware
Vietnam etwas größer als New Mexico
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Seite 30

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30 TAXIKURIER
wanderung der Taxi e.G. durch Ausländer
warnt, diese somit kriminalisiert und angeblich
gezahlte Bestechungsgelder als orientalische
Sitten darstellt, wird mir ganz schlecht. Auch
Josefa Hubl scheint da ein Problem zu haben.
TK: So dramatisch scheint es nicht zu sein,
wenn Kollege Lackner angeblich gerade im
türkischen Lager auf positive Resonanz trifft.
HE: Entweder sind das alles Masochisten oder
sie verstehen ihn überhaupt nicht.
TK: Das “Verstehen” erscheint uns grundsätzlich
als zentrales Thema. Die einen verstehen am
Funk nichts, die anderen verstehen nicht, was
ein Türke im Aufsichtsrat soll, der auch nichts
versteht, die Genossenschaft versteht den Isarfunk nicht und umgekehrt. Was läuft da falsch?
HE: Da bleiben wir doch gleich beim letzten
Punkt. Uns ist es doch letztendlich egal, ob
sich der Herr Meißner mit dem Isarfunk verträgt oder nicht. Schließlich bezahle ich meine
Beiträge für beide. Für mich ist eine Funkzentrale wie eine Tankstelle, bei der ich guten und
billigen Service bekomme. Da ist mir doch egal
wie die heißt. Diesen Krieg kann ich nicht verstehen. Ich sehe die Sache neutral.
TK: Aber Sie wissen doch sicher auch, mit welchem Anspruch der Isarfunk gegen die e.G. in
Sachen Qualität und Zuverlässigkeit angetreten
ist. Und was ist übriggeblieben? Am Flughafen
wird kaum noch deutsch gesprochen und vom
optischen Zustand einiger Isarfunk-Taxis wollen wir lieber nicht reden.
HE: Obwohl ich ja selbst Mitglied beim Isarfunk bin, habe ich für meine Autos keine Flughafenplaketten. Die Zeit ist mir einfach zu
kostbar, als am Flughafen zu versumpfen und
die langen Wartezeiten mit Palavern und
Zocken zu verschwenden. Aber das sollte jeder
für sich selbst entscheiden.
TK: Mit dieser Aussage werden Sie bei Ihren
Landsleuten aber keine großen Begeisterungsstürme entfachen.
HE: Das ist eine grobe Fehleinschätzung. Gerade bei meinen Landsleuten wird viel Wert auf
Qualität gelegt. Da herrscht die eindeutige Mei-
Mit der Rubrik „Jetzt red’ i“, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die
für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. 
Ziel soll sein, in die „tagespolitischen Diskussionen“ der Taxler an gewissen
Standplätzen klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die
Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich
subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. 
Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des
TAXIKURIERS! 
Fast die Hälfte unseres Gewerbes besteht aus Ausländern. Einer hat sich jetzt zu
Wort gemeldet. Haluk Ersoy, gebürtiger Türke mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Seit 1979 Taxifahrer, seit 2000 Unternehmer und auch Mitglied beim Isarfunk.
Was ihm missfällt und was er besser machen würde, erzählt er dem TAXIKURIER.
TAXIKURIER (TK): Herr Ersoy, Sie haben uns
Ihren Unmut über einige Dinge im Münchner
Taxigewerbe geschildert. Was stört in Ihren
Augen z.Zt. am meisten?
Haluk Ersoy (HE): Ich wollte auch mal meinen
Senf dazu geben, weil sonst immer die Falschen schreiben. Aber jetzt im Ernst: Die politischen und populistischen Themen gegen
Ausländer im TAXIKURIER gehen mir auf die
Nerven. Das sollte hier keine Plattform für
rechtes Gedankengut werden, sondern es sollte
bei seriösen gewerblichen Themen bleiben.
Wenn ich an die braune Soße von der Lachnummer Lackner denke, der vor einer Unter-
Jetzt red’ i
„Wer seinen Job nicht beherrscht, 
muss sein Glück woanders versuchen!“
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
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Seite 31

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nung vor, dass Leute, die nicht fähig sind den
Taxi-Job zu machen, sich halt etwas anderes
suchen müssen. Die fahren Taxi, weil es für etwas anderes nicht reicht und wir ermöglichen
es denen auch noch. Es kann sich doch niemand aufregen, wenn wir sagen, du bist für
den Job nicht geeignet, such’ dir etwas anderes.
Es kann doch nicht sein,
dass wir eine Ansammlung von Dritte-Welt-
Ländern bekommen
TK: Also mehr Qualität in den Prüfungen?
HE: Die Prüfungen müssen verschärft werden.
Der Kunde steht im Mittelpunkt, nicht der Fahrer. Da helfen Animositäten nicht weiter. Warum gibt es keinen Spracheignungstest neben
dem Funkunterricht. Am Funk dürften nur Profis teilnehmen. Die sollen erstmal ein halbes
Jahr zuhören, bevor sie sich für den ersten Auftrag melden dürfen. Da sind auch die Unternehmer in der Pflicht. Es kann doch nicht wie bei
der Fa. Groh sein, dass wir hier eine Ansammlung von Dritte-Welt-Ländern haben. Die Vietnamesen, die er vom Arbeitsamt bekommen hat,
können doch nicht einmal fehlerfrei Leopoldstraße sagen. Da muss man auch das KVR unter
Druck setzen. Da kann der Herr Meißner etwas
dafür tun. Aber keine Selektion am Funk wie sie
bspw. bei der Münchner Rück stattfindet. Wie
will denn der Funker von der Engelhardstraße
feststellen, wie der Fahrer am Englischen Garten
angezogen ist? Da muss ein richtiges Plus-Taxi
eingeführt werden. Eine kleine Elite für Großkunden mit guten Sprachkenntnissen, ordentlichen Autos und vernünftig gekleidet. Denn
auch deutsche Kollegen laufen oft rum wie die
Penner und die Sprachqualitäten mancher Disponenten lassen auch zu wünschen übrig.
Man kann ja auch keinen
deutschen Müllmann
bestellen
TK: Das heißt also, dass ein türkischer Fahrgast
einen türkischen Fahrer bekommt und eine
Deutscher einen Deutschen?
Mini-Steckbrief:
Name: Ersoy
Vorname: Haluk
Alter: 51
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: Geschieden, 2 Kinder
Geburtsort: Malatya/Türkei
Augewachsen: Türkei, seit 1974 in
München
Wohnviertel: Waldtrudering
Hobbies: Segeln, Tennis, Skifahren,
Fußball
Musik: Soul
Urlaub: Türkei
Taxi: 2365, 3582
31TAXIKURIER
HE: Soweit sollte es nicht gehen. Das wäre
auch ein Missbrauch des Servicegedankens.
Man kann ja auch keinen deutschen Müllmann
bestellen. Und mit einem Plus-Taxi stimmt
doch die Qualität von vorneherein.
TK: Bei der vorletzten Versammlung 2004 hat
ja die türkische Fraktion die Möglichkeit gehabt, erstmals Ausländer in den Aufsichtsrat zu
wählen. Und das ging ja gründlich in die Hose.
Sehen Sie da Auswirkungen für die Zukunft?
HE: Wir haben die Falschen gewählt, das muss
ich zugeben. Da haben wir uns alle getäuscht.
Auch ich habe den Bolat und den Arikan gewählt. Das liegt aber auch daran, dass zu lange
gute Leute verhindert wurden. Und es ist nicht
einzusehen, dass keine Ausländer im Aufsichtsrat sitzen sollen. Der Ausländeranteil im
Gewerbe liegt schließlich bei ca. 50 Prozent.
Die Leute müssen allerdings fähig sein. egal
welcher Religion sie angehören. Und wenn ich
mir den Herrn Billmeier ansehe, der, und das
habe ich selbst erlebt, primitivst über die Ausländer hergezogen ist und jetzt aus machtpolitischen Gründen der beste Freund vom Arikan
ist, davor kann man doch nur warnen. Vor so
einem möge Gott uns schützen. Welcher Gott
auch immer.
Es gibt mehr Kleinkriege
als Aufträge
TK: Was muss sich also ändern?
HE: Es muss wieder neue Visionen geben. Der
Herr Meißner hat sicher viel geleistet. Aber
jetzt gibt es mehr Kleinkriege als Aufträge. Es
muss wieder vorwärts gehen. Auch mit neuen
Ideen und neuen Leuten.
TK: Würden Sie sich zur Verfügung stellen?
HE: Bis jetzt habe ich mich für die Politik nicht
interessiert. Aber ich wäre bereit.
TK: Zum Schluss noch eine emotionale Frage.
Glauben Sie, dass ein Nichttürke in Istanbul
Taxifahrer sein könnte?
HE (lacht): Ich bin da zu lange weg von der
Türkei. Ich glaube, man kann es auch nicht
vergleichen. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es eher schwierig ist. Auf jeden
Fall sind Taxi-Unternehmer in Istanbul angesehene Leute. Schließlich kostet eine Konzession dort 360.000 Euro.
TK: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Ersoy.
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Seite 32

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32 TAXIKURIER
Dass das Oktoberfest zum ersten Mal anlässlich
der Hochzeit des Kronprinzen Ludwig – von
1825 bis 1848 König Ludwig I. – mit der Prinzessin Therese Charlotte Luise von Sachsen-
Hildburghausen am 12. Oktober 1810 stattfand, ist wahrscheinlich weiten Kreisen der
Kollegenschaft bekannt. Vermutlich auch, dass
es infolge des ehelichen oder besser außerehelichen Verhaltens des königlichen Gatten wohl
treffender heißen müsste, es war eine Hochzeit
von Ludwig gegen Therese. Einer unserer Vorgänger, der Lohnkutscher Franz Baumgartner,
schlug damals vor, dieses Freudenfest durch
ein Pferderennen zu einem öffentlichen Ereignis zu machen, und gilt daher als Erfinder des
Oktoberfestes, weshalb er seit 1897 einer benachbarten Straße in Sendling seinen Namen
leihen darf. Dieses kollektive Urheberrecht unserer Zunft am größten Volksfest der Welt lässt
unseren Anteil am Gesamtumsatz auch in historischer Sicht nur umso verständlicher erscheinen. So viel in aller Kürze zur Wies’n.
Eine Wiese ist die Theresienwiese allerdings
schon lange keine mehr, verursacht durch die
Oktoberfeste, die Frühlingsfeste und andere
Veranstaltungen wie die Internationale Verkehrsausstellung 1965 auf dem mittlerweile
ehemaligen Messegelände, als ein Großteil der
Maschinen dem Publikum aus Platzmangel auf
der Theresienwiese gezeigt wurde. Damals
konnten die Fußkranken und die, die es noch
werden wollten, mit einer Seilbahn über die
Ausstellung schweben – ähnlich der heurigen
Bundesgartenausstellung in Riem.
Den Rest dürften der Theresienwiese aber spätestens die Ereignisse vom 20. Mai 1950 gegeben haben. Es war dies der Tag der Vereinigten
Streitkräfte, der weltweit an allen Standorten
der US-Armee stattfand und der Öffentlichkeit
einen Überblick über die Kampfkraft der amerikanischen Waffen geben sollte. Der Kalte
Krieg zwischen der Sowjetunion und den USA
ging gerade nach der sowjetischen Berlin-
Blockade der Jahre 1948 und 1949 einem weiteren Höhepunkt entgegen: Seit Juni 1950 tobte der Korea-Krieg zwischen dem Norden und
Süden des Landes, jeweils unterstützt von den
verfeindeten Supermächten. Die Spaltung der
Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln
und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. 
Unbekannte Theresienwiese:
Waffen und Gottesdienste
Welt in Ost und West zeigte sich gerade auch
im geteilten Deutschland, wo auf beiden Seiten
des Eisernen Vorhanges seit Jahren riesige
Waffenmengen angesammelt wurden. Ihr einziger Zweck bestand darin, dem Gegner klarzumachen, dass ein Angriff von seiner Seite
automatisch den eigenen Untergang besiegeln
würde. Und das war unsere Rettung, denn keine der beiden Supermächte konnte sich deshalb einen Angriff leisten. 
In dieser Situation zeigte die Münchner Garnison der US-Streitkräfte der deutschen Bevölkerung zum ersten Mal ihre Muskeln. Aus den
Kriegsgegnern und -siegern von 1945 waren
schnell Freunde und Beschützer vor „den Russen“ geworden. Für ihren Aufmarsch wählte die
US-Armee die zentral gelegene Theresienwiese
aus, auf der sie mit ihren Waffen paradieren
konnte. Rund 100.000 Menschen fanden sich
ein, um sich von der Kriegstechnik beeindrukken zu lassen. Im Tiefflug überflogen unter ohrenbetäubendem Lärm Düsenjäger und schwere
Bombenflugzeuge die Theresienwiese – ein heute unvorstellbares, damals aber alltägliches Ereignis. Nicht alltäglich hingegen war, dass zwei
Jäger auf der Theresienwiese gelandet waren
und aus der Nähe bestaunt werden konnten. 
Nach der Demonstration in der Luft folgte auf
der Theresienwiese eine sechzehn Kilometer
lange Parade aus Panzern und anderen Militärfahrzeugen, die zuvor auf ihrem Weg aus den
Kasernen in Freimann die halbe Stadt durchquert hatten und in einer weiten Schleife genauso wieder zurückkehrten. Auf der Theresienwiese selbst blieben etliche der stählernen
Ungetüme zur Besichtigung stehen. Die amerikanische Militärzeitung „The Munich American“ berichtete anschließend zufrieden, die
Menschen seien tief beeindruckt gewesen vom
hohen Stand der Technik. Mit offenen Mündern
hätten sie die gewaltigen Panzer angestarrt, die
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33TAXIKURIER
ein Symbol für die Stärke der USA seien. Die
Besucher hätten die mobile Schlagkraft demonstriert bekommen, die der einer ganzen Weltkriegs-II-Division entsprochen habe. Zur Erfrischung und Stärkung der Technikbegeisterten
gab es gratis die damals neuartige Coca-Cola,
ebenfalls noch unbekannte Hamburger mit Ketchup und sonstige amerikanische Spezialitäten,
die bald wie selbstverständlich auch auf dem
deutschen Speisezettel stehen sollten. Nach dieser Waffenschau musste die Stadtverwaltung
die von den Panzerketten völlig aufgewühlte
Theresienwiese wieder planieren lassen, denn
die nächste Wies’n stand ja vor der Tür. 
Erheblich friedlicher, aber deswegen nicht die
verbliebenen Reste von Rasen völlig schonend
verliefen die religiösen Großveranstaltungen
auf der „Wiese“ . Die protestantischen Landeskirchen Deutschlands etwa riefen vom 12. bis
16. August 1959 ihre Gläubigen zum 9. Evangelischen Kirchentag nach München, wo die
Abschlusskundgebung mit 350.000 Menschen
auf der Theresienwiese gefeiert wurde. Ausschlaggebend für die Wahl des Ortes war nicht
nur seine Größe, sondern auch seine Nähe zum
Hauptbahnhof, von wo die meisten Besucher
hoffentlich nicht mit dem Taxi fuhren.
Auch die Zeugen Jehovas begingen dort am
27./28. Juli 1963 ihren 5. Weltkongress. Eigentlich sollte er in Athen stattfinden, doch
hatte die griechisch-orthodoxe Kirche sein Verbot durchgesetzt. In München nun fanden die
über 100.000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
die ihnen gebührende Gastfreundschaft und
versammelten sich auf dem großen Gelände. 
Der bislang größte Gottesdienst in München
und wohl in ganz Deutschland war die Abschlussmesse des 37. Eucharistischen Weltkongresses der katholischen Kirche am 7. August
1960. Über 1.000.000 Menschen drängten sich
auf der Theresienwiese, wo der päpstliche Legat
in der Bundesrepublik Deutschland, Kardinal
Gustavo Testa, ein Pontifikalamt zelebrierte.
Eine Botschaft von Papst Johannes XXIII., die
dieser auf Lateinisch auf Tonband gesprochen
hatte, wurde über Lautsprecher abgespielt. Das
internationale Publikum konnte auf Blättern in
seiner jeweiligen Nationalsprache die Rede mitverfolgen. Der Papst rief die Gläubigen auf,
Jesus zu bitten, dass er den Geist der Staatenlenker erleuchte und so den Völkern Friede
schenke. Vielleicht bewirkte dieser zeitlos gültige Wunsch etwas und die Welt würde ohne ihn
noch problematischer als heute ausschauen. 
Zwanzig Jahre später, am 19. November 1980,
wurde auf der Theresienwiese eine Messe von
einem Papst gehalten, dessen Anziehungskraft
alle bis dahin gekannten Grenzen sprengte und
der Menschenmassen anzog, die bislang unbekannt gewesen waren: Johannes Paul II. war im
Rahmen seines Deutschlandbesuches auch nach
München gekommen, konnte hier aber wider
Erwarten den Rekord von 1960 nicht brechen.
„Nur“ 600.000 Menschen kamen, um ihn zu sehen und seiner Messe beizuwohnen, an der
auch 6.000 Ministranten teilnahmen. Der Papst
selbst erreichte direkt nach seiner Ankunft am
Hauptbahnhof, wo unter anderem der Südbau-
Stand wegen ihm gesperrt war, im Mercedes
die Theresienwiese – im Papamobil, nicht in einem der unseren natürlich. In seiner vorwiegend an die Jugend gerichteten Ansprache
warnte der Papst – immer wieder von lautstarkem Beifall unterbrochen – vor falschen Heilslehren und Fluchtversuchen in Drogen, insbesondere in den Alkohol. 
Es gilt also, die Begriffe „Wies’n“ und „Wiese“
strikt zu unterscheiden, obwohl sie ein und
denselben Ort bezeichnen: Der zweite Begriff
steht für die ernsteren Seiten des Lebens, während der erste mit König Alkohol und den erstaunlichsten, erschreckendsten und manchmal
sogar auch lustigen menschlichen und unmenschlichen Verhaltensweisen verbunden ist.
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Seite 34

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“Mir san super”, das ist zur Zeit die
Grundstimmung in der österreichischen Alpenrepublik. Und das bezieht
sich nicht nur auf “Grünen Veltliner”
und Kaiserschmarrn, sondern auf die
wirtschaftliche Erfolgsbilanz. Gerade
die junge Unternehmergeneration hat
sich als Glück für das Land erwiesen:
wendig, neugierig und geschäftstüchtig, aber auch heimatverbunden. Und
wenn das Wort “super” auf einen
passt, dann auf Martin Leitner. Der
56jährige hat 1972 im Alter von 23
Jahren ein Unternehmen gegründet,
das heute zu den bedeutendsten und
innovativsten Taxitechnologien auf
der ganzen Welt zählt. “Das Geld
hab’ ich mir damals von der Tante
geliehen, weil sonst keins da war und
ich mit 23 auch noch zu jung war,
um Unternehmer zu werden. Das war
damals erst mit 24 möglich. Ich habe
mir gedacht, am besten ist es, wenn
man das macht, was man kann und
das waren damals mechanische
Tachometer.” Aber es war auch sein
Gespür für Service, das der gelernte
Elektromechaniker untrüglich in Erfolg umsetzte. “Wir waren die ersten
in Salzburg, die einen Fullservice für
Taxiunternehmer gemacht haben.
Vom Umbau bis zum Eichen, wir haben uns um alles gekümmert. Dieser
Service hat sich so schnell herumgesprochen, dass in kürzester Zeit alle
Taxis zu uns gekommen sind.” 
Den ersten eigenen HALE Taxameter
brachte der Tüftler 1977 auf den
Markt und wurde innerhalb kürzester
Zeit die Nr. 1 in Österreich. “Zum Erfolg beigetragen hat sicherlich auch
die Reduzierung auf das Radioformat.” 1983 begann mit der Einführung des Taxameters MCT – 01 die
Erfolgsstory auch in Deutschland.
“Nur zwei Jahre”, so Leitner, “hat es
gedauert in Deutschland die Nr. 2 zu
werden, aber weitere 15 Jahre bis zur
Nr. 1.” Dass sich daran groß etwas
ändern könnte, ist kaum vorstellbar,
zu kreativ und auch ausgebufft ist
Martin Leitner. Da den Österreichern
ja schon immer ein Hang zur Schlitzohrigkeit nachgesagt wird, ebenso
wie dem einen oder anderen Taxichauffeur, lag und liegt ihm auch das
Geschäft der Mehrwagenunternehmer
besonders am Herzen. Für sie hat er
Sitzkontakte, Fahrtenschreiber und
Abrechnungssysteme erfunden. Je
nach Treueverhältnis zwischen Fahrer
und Unternehmer, “denn unter den
Chauffeuren gab es schon immer
wahre Künstler beim Manipulieren
der Taxameter. Und auch ein Tankwaschl (früher: Tankwart) hat sich
beim schnellen Aus – und Einbau der
Tachowelle gerne ein paar Schillinge
dazu verdient.”
Für die Erfindung des kleinsten Taxameters der Welt, des MCT – 04, der
heute noch in vielen Taxis seinen
Dienst tut, wurde Leitner für den
Staatspreis 1995 nominiert. Neue
Maßstäbe in der Elektronik setzte er
1999 mit der Weltneuheit des integrierten Spiegeltaxameters, für den er
den Innovationspreis des Landes
Salzburg erhielt. Dieser Taxameter ist
erstmals ab Werk vom Automobilhersteller beziehbar.
Von Salzburg in die 
ganze Welt
Vom Tachometermechaniker zum bedeutendsten Taxizubehörlieferanten weltweit.
Eine unglaubliche Erfolgsstory von Martin Leitner und seinem Familienunternehmen, der HALE electronic GmbH in Österreich.
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34 TAXIKURIER
Der Familienbetrieb

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TAXIKURIER 35
Auch in Tahiti kennt
man Martin Leitner
HALE Taxameter findet man heute in
Taxis in rund 40 Ländern dieser Welt,
in vielen davon ist HALE auch der
Marktführer. Unter anderem in Tahiti,
wo Martin Leitner trotz seines eigenen Taxameters einmal so übers Ohr
gehauen wurde, dass sogar die Inselzeitung darüber berichtete. Mr. Taxameter hatte für eine Fahrt um die
Ecke den Preis für eine Inselrundfahrt
bezahlt. 40 Wochen im Jahr ist Martin Leitner unterwegs, ohne in Panik
zu geraten, was in Salzburg so alles
schief laufen könnte. Denn da hat er
neben seinen 55 Mitarbeitern, zu denen er ein fast familiäres Verhältnis
hat, an den strategisch wichtigen
Punkten seine Familie sitzen: die
Frau bei den Finanzen, den Sohn in
der Technik, die Tochter fürs Neugeschäft.
Da stimmt der Satz “Mir san super”,
den man aber von Martin Leitner
niemals hören würde. Der fühlt sich
eigentlich in erster Linie beim Bergwandern richtig super. Natürlich in
Österreich. (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Leitner
Vorname: Martin
Alter: 56
Sternzeichen: Fisch
Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder 
Geburtsort: Henndorf/Wallersee, 
bei Salzburg
Aufgewachsen: Henndorf
Wohnort: Henndorf
Hobbies: Garten, Segeln, Natur 
Musik: Klassische Volksmusik
Urlaub: Bergwandern oder Insel
Ohne Worte
Wiesn ohne Wiesn
Schon seit Wochen seufzen umsatzgeplagte
Taxler und beenden ihr Lamento immer wieder mit der Euro-Vorfreude auf die 16, pardon heuer 17 Wiesn-Tage. 
Ja, trotz aller Einwände ist dies auch die beste
Zeit des Jahres. In diesem Jahr ist sie auch
noch traumhaft eingebettet. Ab dem 12.9. bis
zum „Ozapft is“ treffen sich in Riem lebenslustige Menschen zur „drinktec“ und am Tag
nach der Wiesn die besonders taxi-intensive
Expo-Real, bis zum 6. Oktober. 
Also über 3 Wochen Dauerschichten für uns.
Tolle Umsätze. Aber nur für die Cleveren.
Denn bestimmt begegnen wir wieder allen
Ahnungslosen, die nur für den Ausnahmezustand unserer Stadt ihren vergilbten P-Schein
aus dem Nachtkastl kratzen, die mit jedem
Auswärtsstich im Stile von Organspendern
wieder zurück zur Festwiese donnern. 
Die wahren Profis schätzen in diesen Tagen
eher die ruhigen, taxifreien Standplätze.
Denn das Leben geht auch trotz und während
der Wiesn weiter. Die Oma aus Großhadern
besucht auch jetzt ihre Tochter und freut sich
auf ein Taxi. Und während alle am Brausebad, das es heute ja nicht mehr in gewohnter
Art und Weise gibt, auf einen Clubstich lauern, fahren die Routinierten einen Funkstich
nach dem Anderen.
Zur Rush-Hour zwischen 22.00 und 23.00
Uhr nehmen die Wiesn-Profis ihre Pause, um
danach die Zugversäumer am Pasinger- oder
Ostbahnhof nach Landsberg oder Innsbruck
zu fahren. 
Eines ist jedoch klar, trotz Ahnungslosen
Kurzfahrt-Verweigerern, Landkreistaxen und
sonstige Sub- und Objekten. Das wichtigste
Fahrgeschäft auf der Wiesn ist das Taxi.
3093
Leserbriefe/Forum
Fehler im Versicherungs-Sonderteil
Bei dem Taxi-Schutzbrief erstattet die VDK SIGNAL IDUNA den Fahrgästen NICHT (!!!) 
die Kosten zum Zielort der Beförderung, denn den Beförderungspreis müssten sie ja auch
dann zahlen, wenn die Fahrt reibungslos verlaufen würde. 
Wir sorgen lediglich dafür, dass die Weiterfahrt dem Fahrgast zu seinem Zielort ermöglicht
wird, möglicherweise durch die Anforderung eines weiteren Taxis. Dies wird aber in vielen
Fällen schon der Taxifahrer vor Ort tun und über seine Zentrale ein intaktes Taxi ordern,
das den Fahrgast weiter befördert, aber AUF KOSTEN DES FAHRGASTES SELBST!
Ulrich Radzik, SIGNAL IDUNA Gruppe
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
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Kurioses aus der Zentrale Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Bilderwitz aus der September-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
36 TAXIKURIER
Taxifahrer versucht bei der Zentrale eine Straße herauszubekommen … 
Taxi XY: „Zentrale – ich suche eine Straße, die man folgendermaßen schreibt: s – i – e – c – h - …
Zentrale: … sucht in der EDV eine Straße, die mit dieser Buchstabenkombination beginnt - „Taxi XY – tut uns leid – in München haben
wir keine Straße, die man so schreibt“
Taxi XY: „Danke Zentrale, dann kann ich Kunden auch nicht helfen“ – Es vergehen daraufhin ca. 20 Minuten –
Taxi XY: „Zentrale – ich habe soeben Anruf von Kunden bekommen. Kunde saß im falschen ICE und Straße befindet sich in Hamburg!“
„In’s Augustinum wolln’s! Des trifft sich guat, 
I muaß eh um achte dort sein, sonst gibts wieder
Ärger mit der Schwester Helga!“
Karl Siegemund, München, konnte mit diesem passenden Text
den Verzehrgutschein für das Restaurant „Conti-Bistro“ im Wert
von 100,- Euro gewinnen.
Herzlichen Glückwunsch!

Seite 37

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37TAXIKURIER
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Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
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BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei
der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
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Funkausbildung
Termine: 20. und 22. September 2005
18. und 20. Oktober 2005
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
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Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
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im Schuhbeck Palazzo zu gewinnen!
Da haben der Taxler und der Fahrgast wohl im gleichen
Trachtengeschäft eingekauft. Wem zu dieser kuriosen
Zeichnung von Manfred Kraus ein origineller Text einfällt, kann obigen attraktiven Preis gewinnen. Senden
Sie uns (Adresse siehe Impressum) bis spätestens 
14. Oktober Ihre Idee. Der beste Beitrag wird prämiert.
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Seite 38

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Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
2 x 2 Karten für die Komödie im Bayerischen Hof zu gewinnen!
Vom 7. September bis 22. Oktober läuft die Komödie 
„Freunde zum Essen“
Von Liebe Freundschaft, Haute Cousine handelt diese lebenskluge
Komödie. Ihren Erfolg verdankt sie der humorvoll genauen Beobachtung von Paaren in den mittleren Jahren und deren Umgang mit
der Frage aller Fragen: zusammen leben oder auseinander gehen? 
Karen und Gabe, gerade von einer Italienreise zurück, haben was
Schönes gekocht und ihre Freunde Beth und Tom eingeladen. Leider
ist Tom verhindert, aber das hält die Gastgeber nicht davon ab, von
ihrer Reise zu schwärmen, vor allem von der italienischen Küche:
… diese Aromen, diese Farben, diese Tomaten! Plötzlich, zwischen
Hauptgang und Dessert – Beth in Tränen: „Tom verlässt mich.“
Zwölf Jahre, zwei Kinder. Und nun … Diese zwölf Jahre haben auch
die vier Freunde miteinander verbracht, haben gemeinsam ihre Kinder groß gezogen, gemeinsam gekocht, gemeinsam die Ferien verbracht, geplaudert und gelacht … Und nun wird das alles in Frage
gestellt? Nun wirft einer von ihnen, der sich doch scheinbar all die
Jahre dabei wohl gefühlt hat, alles über den Haufen? Erklärt, das sei
nichts als pure Selbstverleugnung und Resignation gewesen; er hätte halt getan, was man von ihm erwartete, und erst jetzt wisse er
endlich, was leben heißt.
Ist es denn schlecht, sich daran zu freuen, was man erreicht und
aufgebaut hat? Muss man alles von Grund auf umkrempeln, um
sich wieder lebendig zu fühlen? Nur weil da die Angst vor dem Altwerden ist … Und welchen Preis hat diese (Sehn-) Sucht nach dem
Neuen, Unbekannten, dem Nochmal-von-vorn-Anfangen?
Wie aus heiterem Himmel sind auch die Gemeinsamkeiten unter
Freunden, auf die man sich verlassen konnte, die selbstverständliche Vertrautheit brüchig geworden. Hält eine Freundschaft das aus?
Doch analysieren, diskutieren, philosophieren ist das eine. Und Sex
das andere. Sex in langjährigen Beziehungen. An diesem Punkt
wird’s bitter. Oder süß. Oder bittersüß.
Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon 089/46 50 21 
sagen, um welche Uhrzeit diese mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Komödie beginnt, erhalten je 2 Karten für die Vorstellung am
6. Oktober 2005.
Glückwunsch
an Michael Luber. Er war der erste Anrufer, der wußte, dass der
Pfanzeltplatz der nächstgelegene Standplatz zum „Relax“ ist. Er ist
der Gewinner der beiden Eintrittskarten im Wert von 110,- Euro.
Viel Vergnügen!
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Seite 39

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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
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Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31
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Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
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Michael Schrottenloher (MS), Reinhold Siegel (RS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
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Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
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Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004
Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
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Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Reinhold Siegel 
(Kommissarisch)
Impressum
Liebe Taxifahrer/innen,
in der Regel erhalten wir zur Verleihung der monatlichen Zitrone 
erboste Reaktionen, auch schon mal Androhungen durch Anwälte. 
Wie dreist und dumm die Einstellung der Beck-Stand-Idioten mittlerweile eskaliert ist, belegt die Reaktion der beiden Unkollegen vom 
Vormonat. Peter Harms erklärte, dass er Verständnis für die Zitrone 
habe, aber moniere, dass sein Unternehmer genannt wurde. 
Sein ungarischer Mittäter war erbost darüber, dass seine Fellmütze 
im TAXIKURIER russischen Ursprungs zugeordnet wurde, wo sie doch
aus Ungarn stamme. 
Ein lukratives Wiesn-Geschäft wünscht
Paul Rusch, Objektleiter
Der nächste TAXIKURIER erscheint 
am 28. Oktober. Freuen Sie sich auf 
attraktive Themen!
Vorschau Ausgabe November 2005
➜ Messestadt München
… Die Lokomotive unserer Stadt 
➜ Taxi-Busse – Fluch oder Segen?
… Pro und Contra
➜ Außergewöhnliche Kollegen
… Benedikt Weyerer – der Kollege mit den 3 Jobs
39TAXIKURIER
Landesverband Bayerischer Taxi- und 
Mietwagenunternehmen e.V.
Dr. Med. Krumpoch – 
Dr. med. Reich – Dr. med. Trumm
Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen,
Mietwagen, Omnibus und LKW
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00
Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00
Termine nach Vereinbarung 
Plinganserstr. 47 · 81369 München
Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse,
komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau
das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle
Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten
wir Ihnen perfekten Rundum-Service:
vom Unfall- bis zum Werkstattservice,
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.