Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse,
komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau
das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle
Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis
kommen Ihre Gäste immer sicher und
bequem an. Darüber hinaus bieten
wir Ihnen perfekten Rundum-Service:
vom Unfall- bis zum Werkstattservice,
von verlängerten Öffnungszeiten bis
zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.

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September 2005
Foto: www.atelier-tacke.de I Model, Gertraud Hetzel
➜ Die wichtigste Zielgruppe
➜ Messe München aktuell
Die Drinktec 2005 wird ein Taxi-Highlight
➜ Essen auf Rädern 
Wo schmeckt es im Raum Pasing
➜ Sinnvolle Versicherungen für Taxler
Gespräch mit dem „Paten“, Lothar Aschmann
Senioren
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de

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Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Editorial | Haben wir unsere Zukunft bereits verspielt? 4
Gesprächsstoff | Eröffnung der Schrannenhalle 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Heisse Infos 8 
Der Landesverband | Neuigkeiten 10
Dauerbrenner | Bus- und Sonderspuren 11
Leserbriefe/Forum | 12
Essen auf Rädern | Pasing Maria, Pasing Bahnhof, August-Exter, Limes 13
Münchner Straßen-Namen | Diesen Monat der Buchstabe „L“ 14
Seid nett zu Senioren | Unsere wichtigste Zielgruppe 18
Der Mensch hinter der Stimme | Michael Luber 20
Witz des Monats | 21
Promi-Talk | Sepp Krätz 22
Rettung Beck-Stand | Dramatische Entwicklung 23
Sinnvolle Versicherungen | 24
Von der Haftpflichtversicherung bis zur Altersvorsorge
Schrotti’s Fiaker-ABC | „P“ und „Q“ 28
Rose des Monats | Die Augustiner-Crew 29
Zitrone des Monats | Zwei Beck-Dauergäste 29
Basiswissen Taxi | Die Alarmanlage 30
Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 32
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 33
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 33
Jetzt red’ i | Erwin Winter 34
Neues vom Flughafen | Die Stadt „Flughafen“ 36
Taxameter des Monats | Die „Meister“ 37
Letzte Meldung | Die Tantris-Erfahrungen mit Auto-Booking 37
Messe München aktuell | Die drinktec wird ein warmer Regen 38
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 40
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 41
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 42
Vorschau Oktober | 43
Impressum | 43

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Editorial
4 TAXIKURIER
Haben wir unsere 
Zukunft bereits verspielt?
Nur auf den ersten Blick sieht es so
aus, als ob das Münchner Taxigewerbe und die Taxi-München eG nicht
an eine erfolgreiche Vergangenheit
anknüpfen könnte.
Die Umstrukturierung des Geschäftsbetriebes, weg von 
defizitären Kleintankstellen, hin zur
Dienstleistung „TAXI“, konnte gegen
Widerstände abgeschlossen werden.
Die Einheit des Gewerbes ist trotz des
Betriebsfunks einiger Mitglieder, dem
IsarFunk, gewahrt geblieben.
Die Taxivereinigung spielt als Gewerbeverband kaum mehr eine Rolle und
ergeht sich in Konfrontation gegen
die Taxi-München eG, obwohl ihr
großzügig Asyl gewährt wird. Offensichtlich will sie jetzt eine angemessene Miete bezahlen.
Trotz des in zwei Jahren anstehenden
Führungswechsels durch das Ausscheiden von Hans Meißner finden
sich noch keine geeigneten Kollegen
mit Führungseigenschaften. 
Vorstandsmitglieder, die, vielleicht
weil ihnen die Bindung bzw. Verbindung zum Taxigewerbe fehlt, verursachten durch ihre hysterische Flucht
an die Öffentlichkeit schwer wiedergutzumachenden Schaden am
Münchner Taxigewerbe.
Führungseigenschaften sind Mut,
Einsatz, Fleiß und Sachverstand –
nicht jedoch Intrigen und der unbegründete Wunsch nach einem lukrativen Arbeitsplatz.
In der bevorstehenden außerordentlichen Generalversammlung haben
wir zwei zusätzliche Vorstände zu
wählen, die das Münchner Gewerbe
in Zukunft führen werden. Nachdem
Frau Roithmeier ihre Chance durch
unüberlegte Auftritte verspielte und
vom Aufsichtsrat vorläufig ihres Amtes enthoben wurde, ist ein Jahr verloren. Die Neuen haben also nur
noch etwas mehr als 1 _ Jahre Zeit,
sich einzuarbeiten.
Die Personalauswahl ist nicht sehr
üppig, so freut es doch, dass Newcomer wie Reinhold Siegel, den Mut
haben, die Aufgaben anzugehen, 
obwohl die Geier auf den Dächern
lauern.
Ich bin der festen Überzeugung, dass
wir unsere Zukunft nicht verspielt
haben!
Zumal Sie als Mitglied der plumpen
Verleumdungskampagne der Frau
Roithmeier und der Herren Kuntz und
Kroiß nicht auf den Leim gingen und
Vorstand wie Aufsichtsrat Entlastung
erteilten. Zu Recht, wie sich jetzt klar
abzeichnet.
Ihr zahlreiches Erscheinen und Ihr
Sachverstand wird bei der zum Redaktionsschluss noch nicht terminierten außerordentlichen Generalversammlung unbedingt notwendig sein,
um die Scherben wegzuräumen, zumal zu erwarten ist, dass die Verlierer
und Verleumder weiteren Schaden
anrichten wollen. 
Ihr 
Hans Meißner
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen
● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung
Moosacher Str. 13, 80809 München
Tel. 089 / 35 73 18 73
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5TAXIKURIER
Die „schranne“
schranne: schauen, staunen, erleben,
die Seele baumeln lassen. Flirten,
feiern, essen, trinken, Kultur genießen. Suchen, finden, kaufen. Und das
alles 24 Stunden am Tag, 7 Tage die
Woche. schranne – das heißt vor allem auch Service. Davon profitieren
nicht nur die Gäste, sondern auch alle
Marktpartner. Das Hallenmanagement
vor Ort kümmert sich um die Angelegenheiten der Stand-Besitzer. Die
schranne als Betreiber stellt ausreichend Lagerflächen und Kühlräume,
ein einheitliches Kassen- und Reservierungssystem, Geschirr- und Spülservice, Müllentsorgung, einen gemeinsamen Wäschereinigungsservice,
Personalumkleiden, Duschen und WCs
für die Marktpartner zur Verfügung. 
Aber auch die Kunden profitieren von
einem umfangreichen Serviceangebot:
Kundenkarte, Versand- und Lieferservice, Kinderbetreuung, Parkmöglichkeiten und vieles mehr! Am Souvenirshop, der 24 Stunden rund um die
Uhr geöffnet hat, findet man eine große Auswahl aus dem Sortiment der
Marktpartner. Außerdem erhalten die
Besucher dort Tickets für Veranstaltungen im Großraum München. Das
wohl besondere am Konzept der
schranne ist, dass alle Speisen und
Getränke der Marktpartner von jedem
Stand oder Platz in der Halle bezogen
werden können. Fachlich geschultes
Servicepersonal und so genannte
„Runner“ bedienen die Gäste in der
gesamten Halle. Egal, ob sie gerade an
der Strudel-Alm sitzen und gerne einen Kaffee trinken möchten oder ob
Sie zu ihrem Scampi gerne ein Glas
Prosecco hätten: Die Gäste bekommen
ihre Bestellungen überall in der
schranne serviert. Verteilt über die
ganze Halle bietet die schranne insgesamt Sitzgelegenheiten für bis zu 900
Personen. Die Stand-Besitzer unterliegen nicht dem Ladenschlussgesetz,
sondern den Sperrzeiten der Gastronomie. Somit kann man rund um die
Uhr in der schranne einkaufen, essen,
trinken und Spaß haben.
Die schranne als Veranstaltungsort
Die schranne ist ein pulsierender
Marktplatz mit 2.500 Quadratmetern.
Die Mischung aus variablen und festen Marktständen bildet eine einzigartige Kulisse für Veranstaltungen.
Durch die Mobilität einzelner Stände
kann inmitten des Marktgeschehens
eine Mittel- oder eine Seitenbühne für
Veranstaltungen aufgebaut werden.
Ein Veranstaltungsort der besonderen
Art ist zudem der über 400 Quadratmeter große Raum in ersten Untergeschoss. Er bietet jede Menge Möglichkeiten, zum Beispiel für Konzerte,
Vernissagen, Lesungen usw.
Darüber hinaus können sieben Dachterassen auf Marktständen in der Halle für kleinere Veranstaltungen mit
bis zu 50 Personen gemietet werden.
Manufaktur in der schranne
In der schranne findet man ein Sortiment, das in seiner Qualität, Beschaffenheit und Zusammensetzung einzigartig ist. 
Erleben Sie lebendiges Handwerk und
kulinarische Leckerbissen.
In der Schranne zieht ab Ende August (29.08.05) neues Leben ein. 
Das Konzept der Halle besteht aus Manufaktur, Kultur und Gastronomie. 
Sowohl die Gäste in der schranne als auch die Marktpartner ertwartet ein 
umfangreiches Service-Angebot.
Gesprächsstoff
Fotos: Christoph Knoch
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de

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6 TAXIKURIER
Samstag, 24. September
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann von La Mancha
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schrannenhalle,
Saitentratzer
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik der Moderne
➜ Prager Frühling, Amber Smith
➜ Backstage, Mad Sin
➜ Atomic Cafe, The Magic Numbers
➜ 4004, After Wiesn-Party
Sonntag, 25. September
➜ 17.30 Uhr, Hubertus-Saal, Vivaldi
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Salzburg
Comedian Harmonists
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Luise Kinseher
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Servus Baby
➜ Zerwirk, Manuel Muerte
➜ Atomic Cafe, The Robocop Krans
Montag, 26. September
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schrannenhalle,
Swing
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Christian Überschall
➜ 20.05 Uhr, Fraunhofer, Poetenstammtisch
➜ Atomic Cafe, The Robocop Kraus
Dienstag, 27. September
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schrannenhalle,
DJ Herbie
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 20.00 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Andreas Rebers
➜ Orangehouse, Tom Vek
➜ Elserhallen, Steve Vai
Mittwoch, 28. September
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schrannenhalle,
Gitarrenpop
➜ Zerwirk, Florian Horwarth
Donnerstag, 29. September
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schrannenhalle,
Showermusic
➜ Prager Frühling, Digger & 
The Pussycats
➜ Backstage, Kaizers Orchestra
Freitag, 30. September
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Flamenco
➜ 22.00 – 06.00 Uhr, Schrannenhalle,
Clubbing
➜ Zerwirk, Okkerril River
Top-Termine September ’05
Donnerstag, 1. September
➜ Backstage, Coheed & Cambria
Freitag, 2. September
➜ 20.00 Uhr, Eisstadion, EHC-Innsbruck
➜ Circus Krone, HIM
Samstag, 3. September
➜ Orangehouse, Subterfuge 
➜ Muffathalle, Olodum
Sonntag, 4. September
➜ 18.00 Uhr, Eisstadion, EHC Pokalspiel
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Michael Altinger
➜ Atomic-Cafe, Erdmöbel
➜ Muffathalle, Transplants
➜ Backstage, Darkest Hour
➜ BUGA-Gelände, Tag der 1000 Tänze
Montag, 5. September
➜ Tonhalle, Gov’t Mule
➜ Muffathalle, Festival Son Cuba
Dienstag, 6. September
➜ Muffathalle, Olli Schulz
Mittwoch, 7. September
➜ 20.00 – 04.00 Uhr, Schranne,
Trachtenmodenschau mit Party
➜ Backstage, Wilco
Donnerstag, 8. September
➜ 19.00 Uhr, Schrannenhalle, Eröffnung
Schrannenhalle
➜ 20.00 Uhr, BUGA-Gelände, Flamenco
➜ 22.00 Uhr, Hard-Rock-Cafe, Q-Baze
➜ Manufaktur, Ghetto Ways
➜ Prinzregententheater, Mario Adorf
➜ Ampere, Juliette & The Licks
Freitag, 9. September
➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Allianz-Arena,
TSV 1860 – Dynamo Dresden
➜ 20.00 Uhr, Lukaskirche, Iveta Apkalwa
➜ 20.00 Uhr, Eisstadion, EHC-Rosenheim
➜ 22.00 – 06.00 Uhr, Schrannenhalle,
Clubbing
➜ Muffathalle, Dump Type
Samstag, 10. September
➜ Prager Frühling, Quit Your Dayjob
➜ Backstage, Sin City Circus Ladies
➜ Muffathalle, Tanztheater aus Japan
➜ BUGA-Gelände, schwul-lesbisches
Kulturfest
Sonntag, 11. September
➜ 13.00 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 19.00 – 23.00 Uhr, ICM, Welcome-
Party Drinktec
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Martin Grossmann
Montag, 12. September
➜ 20.15 Uhr, Lukaskirche, Michael Harris
➜ Muffathalle, Diana Gabaldon
Mittwoch, 14. September
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schrannenhalle,
MCF
➜ Atomic Cafe, Art Brut
➜ Backstage, Negative
➜ Salon Erna, God Is An Astronaut
Donnerstag, 15. September
➜ 20.30 Uhr, Hansa 39, The Walkabouts
➜ 20.30 Uhr, Ampere, Wunder
Freitag, 16. September
➜ 20.00 Uhr Philharmonie, ARD-Musikwettbewerb
➜ Ampere, Gauloises, Lablenight
➜ Atomic Cafe, Koufax
Samstag, 17. September
➜ 14.00 und 19.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Hugo Strasser
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 22.00 – 06.00 Uhr, Schrannenhalle,
Clubbing
➜ Prager Frühling, Go Panic
➜ Zerwirk, American Analog Set
➜ Muffathalle, Frauenfest
➜ 4004, After Wiesn-Party
Sonntag, 18. September
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Orchestre
National de France
➜ 20.30 Uhr, Fraunhofer, Landluft
➜ Substanz, Gifthead
➜ BUGA-Gelände, Tag der 1000 Tänze
Montag, 19. September
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Schrannenhalle,
Munich Swing Band
➜ 20.00 Uhr, Fraunhofer, Erotisches
vom Oskar
➜ 21.30 Uhr, Hard Rock Cafe, Jordan
Knight
➜ Backstage, Sonata Artica
Dienstag, 20. September
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schrannenhalle,
DJ Phone Phoenix
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ BUGA-Gelände, Weltkindertag mit
„Sternschnuppe“
➜ Feierwerk, 22 Pistepirrko
➜ Backstage, Subways
Mittwoch, 21. September
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schrannenhalle,
Mars Mobil
➜ Atomic Cafe, The Ark
➜ Muffathalle, Transplants
Donnerstag, 22. September
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 22.00 – 06.00 Uhr, Schrannenhalle,
Clubbing
➜ MOC, Computerlinks University
➜ Backstage, Genepool
Freitag, 23. September
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schrannenhalle,
The Real Cats
➜ 22.00 – 06.00 Uhr, Schrannenhalle,
Clubbing
➜ Zerwirk, Heinz Strunk
➜ Prager Frühling, David Fridlund
Mehrtägige Termine
➜ 28.04. – 09.10.05
BUGA-Gelände, BUGA
➜ 01.08. – 03.09.05, 20.00 Uhr
Komödie im Bayerischen Hof, 
Der Priestermacher
➜ 01.08. – 09.10.05
Deutsches Theater, Ludwig II.
➜ 18.08. – 04.09.05
Olympiapark, Lilalu
➜ 23.08. – 17.09.05, Di – So, 20.30 Uhr
Fraunhofer, Der Scheißhaussepp
➜ 30.08. – 03.09.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Lars Reichow
➜ 30.08. – 10.09.05, 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Django Asül
➜ 30.08. – 10.09.05
Backstage, Free & Easy Festival
➜ 01.09. – 03.09.05
Crown’s Club, Re-opening
➜ 01.09. – 30.09.05, 17.30 – 23.00 Uhr
Olympiastadion, Lights of Joy
➜ 02.09. – 03.09.05, 22.00 Uhr
Hard Rock Cafe, The Bryan Adams
Coverbar
➜ 03.09. – 04.09.05
Leopoldstraße, Street-Life-Festival
➜ 05.09. - 06.09.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Dr. E. Noni Höfner
➜ 06.09. – 08.09.05
MOC, Internationale Stoffmesse
➜ 07.09. – 10.09.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
David Leukert
➜ 07.09. – 02.10.05
Circus Krone, Chinesischer
Staatszirkus
➜ 07.09.- 22.10.05, 20.00 Uhr
Komödie im Bayerischen Hof,
Freunde zum Essen
➜ 10.09. – 11.09.05
Flughafen-Airport-Center, Weinfest
➜ 10.09. – 11.09.05
BUGA-Gelände, Schwul-lesbisches
Kulturfest
➜ 12.09. – 17.09.05
Messe/ICM, Drinktec
➜ 13.09. – 17.09.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft,
Ensemble Lach- und Schieß
➜ 13.09. – 30.09.05, 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 14.09. – 15.09.05
Zerwirk, Funny von Dannen
➜ 17.09. – 03.10.05
Theresienwiese, Oktoberfest
➜ 17.09. – 03.10.05, 22.30 - 04.00 Uhr
Schrannenhalle, Wiesn-Nächte
➜ 18.09. – 19.09.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft,
Matthias Brodowy
➜ 20.09. – 22.09.05
Messe, Materialica
➜ 23.09. – 25.09.05
Kleine Olympiahalle, Esoterik-Tage
➜ 24.09. – 27.09.05
MOC, CDH Schuheinkaufstage
➜ 28.09.- 29.09.05
MOC, Stoff-München
➜ 28.09.- 02.10.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft,
Heinrich Pachl
➜ 29.09. – 01.10.05
ICM, 7th PGAs of Europe
➜ 29.09. – 12.10.05
Olympiahalle, MammaMia

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Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 • •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • •
N a c h t c a f é ••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 •• •••
Palais • •••
Pappasitos • •
Parkcafé • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
S c h r a n n e n h a l l e •••••••
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Woanders Club •
Die Anwaltskanzlei 
für alles 
rund ums Auto
• Unfallregulierung
• Straf- und Bußgeldsachen
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Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen r echnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Der falsche Weg an die Spitze
des Gewerbes
Vor einem Jahr trat der Kollege Herzinger in
den Ruhestand. Mit einer blendenden Antrittsrede versuchte Frau Roithmeier in seine Fußstapfen zu treten. In den ersten neun Monaten
waren die Auseinandersetzungen um die Höhe
ihres Gehaltes das Hauptthema.
Diese Aufgabe war noch nicht erledigt, da hatte die neue Führungskraft eine genauso wichtige Aufgabe: Die Fahndung nach Unregelmäßigkeiten und kriminellen Aktionen der
Vorstandschaft, im besonderen der Person
Hans Meißners. Ohne nachzufragen sammelte
sie alle vermeintlichen Hinweise und bastelte
an einer Strafanzeige. In ihrem blinden Eifer
übersah sie, dass der Vorstand der Taxi-München eG aus drei Personen, die gleichberechtigt
und alle fest angestellt waren, bestand. Mit
Vorwürfen, wie Steuerhinterziehung, Vorteilsnahme und Betrug wollte die Rächerin in der
Generalversammlung vom 6. Juli den Vorstandsvorsitzenden aus dem Amt jagen, um
nach einem Lehrjahr dessen Platz einzunehmen. Die Ergebnisse der von ihr und Herrn
Kroiß veranlassten Sonderprüfung wartete sie
nicht ab.
Die vorgeschriebenen Wege über eine Vorstandssitzung, über den Aufsichtsrat, oder
auch über den Genossenschaftsverband Klärung herbeizuführen waren Frau Roithmeier zu
mühsam, denn sie hatte gemeinsam mit ihrem
Kumpanen Kuntz das Ziel – überfallartig den
Vorstandskollegen Meißner zu kippen und gemeinsam mit den Herren Kuntz und Kroiß die
Regentschaft der Taxi-München eG zu übernehmen.
Um die Taxi-München eG ging es ihr dabei
wohl kaum!
Den Rat der Genossenschaftsprüfer, die Angelegenheit intern zu regeln, wie in Firmen üblich und rechtlich vorgeschrieben, missachtete
sie und ging zur Staatsanwaltschaft und erstattete Strafanzeige. Nicht gegen den gesamten Vorstand, nein, nur gegen Hans Meißner.
Es sollte ein „show down“ werden, so kündigte
Frau Roithmeier ihren Coup gegenüber dem
wichtigsten Geschäftspartner der Taxi-München eG an.
So ganz nebenbei beantragten Frau Roithmeier
und Herr Kroiß eine Sonderprüfung beim Genossenschaftsverband. Kosten cirka Euro
10.000,–.
Am 21. Juli war dann der Tag des „show
down’s“ . Die Hauptschlagzeile des Lokalteils
der Süddeutschen Zeitung berichtet über die
Anzeige der Sauberfrau gegen Herrn Meißner.
Um 11.00 Uhr wurde das Einfamilienhaus des
„Beschuldigten“ von fünf Zollfahndern vom
Keller bis zum Speicher durchsucht. Gefunden
wurde nichts – trotz des Hinweises von Frau
Roithmeier.
Insgesamt 15 Beamte nahmen sich die Engelhardstraße vor und durchsuchten alles und zogen enttäuscht mit ein paar Ordnern wieder ab.
Ohne jede Aufforderung rückte bereits am 22.
Juli, schon einen Tag später, die Staatsanwaltschaft von den schweren Beschuldigungen des
Vortages ab und bezeichnete die Vorwürfe in
der Süddeutschen Zeitung als „aufgebauscht“
und „halb so wild“ und vermutete kleinere Unregelmäßigkeiten .
Die Sonderprüfung des Genossenschaftsverbandes ist inzwischen abgeschlossen und kam
zu dem Ergebnis, dass keine persönliche Vorteilsnahme vorliegt. Lediglich marginale Fehler
bei der Behandlung von Aushilfslöhnen wurden festgestellt, die auf die Genossenschaft ohne nennenswerte Auswirkungen sein werden. 
Der Schaden, der völlig unverantwortlich dem
Münchner Taxigewerbe und damit jedem von
Ihnen durch Frau Roithmeier zugefügt wurde,
ist wirtschaftlich schwer wieder gut zu machen. Wie Sie bestimmt im Fahrdienst von
Fahrgästen, so werden auch wir bei jedem Geschäftstermin mit den nicht belegbaren Vorwürfen der Frau Roithmeier konfrontiert. Banken erkundigen sich nach dem Stand der
Dinge.
Es steht nur zu hoffen, dass die Staatsanwaltschaft zügig die Ermittlungen und das Amtsgericht München die Angelegenheit schnell zu
Ende bringen.
Obwohl jetzt bereits feststeht, dass Frau Roithmeier völlig falsche Anschuldigungen in die
Welt setzte, hält es die Verleumderin nicht einmal für notwendig, sich bei Frau und Herrn
Meißner nur für die persönlichen Folgen ihrer
Verleumdungskampagne, zu entschuldigen.
Wir werden sehen, ob die Dame wenigstens
den Anstand hat, sich bei Ihnen als Mitglied
für die Rufschädigung zu entschuldigen und
den von ihr und ihren Freunden verursachten
materiellen Schaden gut machen wird.
Die Krönung wäre wohl der Versuch, auf den
Vorstandssessel zurückkehren zu wollen, nach
dem Motto „dann probier ich es halt noch einmal“ .
Die beispielslose Rufmordkampagne, deren Ziel
einzig und allein die Karriere der Verleumderin
Roithmeier war, disqualifiziert die Dame für weitere Vorstandsarbeit oder Führungspositionen.
Eine Vertrauensbasis mit der Mehrheit der Mitarbeiter der Genossenschaft ist nicht mehr
denkbar.
Selbstverständlich müssen die genossenschaftsschädlichen Handlungen, genauso wie
die öffentlich vorgetragenen Verleumdungen,
verfolgt werden.
Die vorläufige Amtsenthebung von Frau Roithmeier am 12.07.2005 durch den Aufsichtsrat
und ein Hausverbot für die Verwaltung, um eine Fortsetzung ihrer Aktionen zu unterbinden,
waren notwendige erste Maßnahmen.
Die Schlussbesprechung der Sonderprüfung
durch den Genossenschaftsverband am 26. Juli
bestätigte die ungeheuerlichen Vorwürfe nicht.
Für manche Kolleginnen und Kollegen war
Frau Roithmeier eine Hoffnungsträgerin für die
Zeit nach Hans Meißner. Sie werden enttäuscht
sein. Die Genossenschaft wurde schwer geschädigt. Noch viel schlimmer wäre es für alle
Münchner Kollegen wenn Frau Roithmeier,
trotz ihrer Führungs- und Charaktermängel,
die Genossenschaft tatsächlich geführt hätte
und dabei, wie bewiesen, vornehmlich ihre
persönlichen Interessen verfolgen hätte können.
Neue Straße in Großhadern
Seit dem 30.06.2005 gibt es in Hadern die
Franz-Kendler-Straße. Die Straße verbindet die
Heiglhofstrasse mit der Sauerbruchstrasse in
Höhe der Immastrasse. Franz Kendler war von
1937 bis 1960 Pfarrer in dem damals noch
ländlich geprägten Großhadern.
Warnung vor Fahrgast
Sollten Sie Frau Toma Crina oder deren
Schwester Dana Stanculovic, beide Thelottstraße 12 als Fahrgast gewinnen, empfehlen
wir gegen Vorkasse zu fahren. Beide legen eine
Kreditkarte vor, auf die keine Zahlung erfolgt.
Beitreibungsversuche blieben erfolglos.
Suchmeldungen
Am Samstag, den 26. Juni gegen 14.30 Uhr
beförderte ein bosnischer Kollege eine Dame
vom Karstadt/Theresienhöhe zur Offenbachstraße. Die Frau hatte mehrere Pakete bei sich.
Das größte wurde in den Kofferraum verbracht
und beim Aussteigen vergessen.
Der bosnische Kollege der ebenfalls mit einer
Bosnierin verheiratet ist, cirka 30–37 Jahre alt,
180 cm groß und dunkelblond ist, möge sich
dringend melden. In dem Paket befand sich eine Lampe.
Bereits am Mittwoch, den 02. Februar gegen
18.30 Uhr stürzte eine Frau vor der Hofeinfahrt für Betriebsfahrzeuge der Telapost in der
Werinherstraße. Die Frau brach sich den Arm.

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Die Genossenschaft
Ein sehr hilfsbereiter Taxifahrer war ihr behilflich, verbrachte sie zur Nothilfe des Rechts der
Isar und begleitete sie bis zur Aufnahme. Der
Fahrer wird dringend gesucht.
Am Donnerstag, den 30. Juni circa 10.00 Uhr,
fuhr ein Ehepaar mit einem 10-jährigen Buben
vom Flughafen zum Passamt nach Freising
und zurück. Der Mann vergaß im Passamt seine Lederjacke, die der Taxifahrer abholte. Leider verlor der Fahrgast die Handynummer des
sehr netten Fahrers mit Namen Abdullah oder
ähnlich. Der Kollege, der einen Chrysler-Voyager fuhr, wird gebeten sich zu melden.
Welcher Taxifahrer hat in der Nacht von Donnerstag den 28. auf 29. Juli einen jungen
Mann von München nach Regensburg befördert. Der Fahrer telefonierte mit den Eltern in
Cham.
Meldung bitte im Büro, Engelhardstraße 6.
Am Dienstag, den 26. Juli gegen 8.30 Uhr,
wurde in der Werinherstraße neben dem Taxistand ein PKW geschleppt. Eine Dame lief zwischen den Autos und stürzte über das Abschleppseil. Zwei Kollegen, die in einem am
Standplatz wartenden VW-Bus-Taxi saßen, beobachteten den Vorfall und werden um Meldung in der Verwaltung, Engelhardstraße, gebeten. 
Die Polizei bittet um Mithilfe
Die Polizei sucht einen Taxifahrer, cirka 35
Jahre alt, schlank, vermutlich Asiate, der am
Mittwoch, den 29. Juni gegen 3.41 Uhr, am Taxistand Grafinger Straße mit einer stark angetrunkenen Frau verhandelte. Eine Adidas-
Sporttasche verblieb im Kofferraum des Taxis,
obwohl die Fahrt nicht zustande kam.
Meldung bitte an K 421, Frau Sadler, Telefon:
6216-4017
Wo so was wohl herrührt?
Am 24. April gegen 1.15 Uhr setzten sich die
Herren Christian Wismüller, Friedenheimerstraße 8 und Mathias Stutz, Veit-Stoß-Straße
12 am Agnes-Bernauer-Stand in das Taxi 651
und wollten zum Hauptbahnhof. Beide jungen
Männer forderten den Fahrer auf, ohne Taxameter, für Euro 8,–, zum Bahnhof zu fahren.
Nachdem der Fahrer dies ablehnte, beschimpften ihn die beiden Gents als blöd und motzten
über seine Fahrweise. Bei einem Ampelstop
verließen sie das Taxi ohne zu bezahlen.
Der geprellte Fahrer sprach mit einem gerade
anhaltenden Kollegen, als die beiden jungen
Männer zurückkamen und über den Taxifunk
die Polizei rufen wollten. Zu allem Überfluss
kamen zwei Polizeibeamte, die sich als wenig
kompetent auswiesen und den Taxifahrer aufklärten, dass Fahrpreise für jede Strecke frei
vereinbart werden können, damit keine Umwege gefahren werden. Eine Richtigstellung
durch den Nachtfunker lehnten die lernresistenten Gendarmen ab. Der Taxameter wies inzwischen Euro 27,50 auf. Es wurden Personalien ausgetauscht, bezahlt wurde nicht.
Sollten Sie also einen der beiden feinen Herren, Christian Wismüller, Friedenheimerstraße
8 oder Mathias Stutz, Veit-Stoß-Str. 12, als
Fahrgäste gewinnen, empfehlen wir Vorkasse –
es sei denn Sie fahren gerne ohne Taxameter
und fast umsonst.
Übrigens, auf unser Anschreiben reagierten
beide mit Unverständnis. (HM)
Der Aufsichtsrat hat ja seit 6. Juli eine neue
Zusammensetzung. In dieser und den nächsten Ausgaben stellen sich die Aufsichtsratmitglieder unseren Mitgliedern und Lesern
vor.
Reinhold Siegel
Mein Name ist Reinhold Siegel, ich bin
37 Jahre alt und in Ingolstadt geboren. Ich
bin verheiratet und habe zwei Töchter.
Nach der Mittleren Reife begann ich eine
Ausbildung zum Garten- und Landschaftsbauer, die ich als Geselle abschloss. Mein Beruf brachte mich durch die zahlreichen Baustellen nach München.
Ein Werbeplakat animierte mich damals vor
15 Jahren, den Kurs der Ortskundeprüfung
beim Tony zu belegen. Seit dieser Zeit fahre
ich Taxi, 14 Jahre davon selbständig. Schon
nach einem Jahr kaufte ich mir meine erste
Konzession, die Nummer 66. Nachdem das
Taxi erfolgreich mit Fahrern besetzt war,
kaufte ich mir meine zweite Nummer, die
1200 am Pasinger Bahnhof. Seit dieser Zeit
bin ich auch als Beisitzer im Prüfungsausschuß für Taxi- und Mietwagenunternehmer
bei der IHK München bestellt. Mit einem
Teilhaber habe ich das Unternehmen um weitere drei Konzessionen erweitert.
Dabei habe ich mir Kenntnisse in der Führung eines Taxi-Unternehmens mit fünf
Fahrzeugen und zwölf Stammfahrern angeeignet. Zum Jahreswechsel 2002 verkaufte
ich meine Anteile an meinen Partner und bin
seitdem als selbstfahrender Unternehmer mit
meinem Taxi 2476 unterwegs. Am Sudetendeutschen, Kurfürsten und am Bahnhof Nord
stehe ich gerne.
Mit der Wahl zum Aufsichtsrat am
06.07.2004 haben Sie mir Gelegenheit gegeben, mich für unsere gemeinsamen Ziele einzusetzen. Dafür danke ich Ihnen.
Nach der Amtsenthebung des Vorstandsmitglieds Fr. Roithmeier musste aus dem Aufsichtsrat ein kommissarischer Vorstand bestimmt werden. In der Sitzung vom 20. Juli
blieb diese Aufgabe mir übrig. Den übrigen
Aufsichtsratsmitgliedern war die Sache zu
heiß oder sie kamen nicht einmal zur Sitzung, wie der Vielredner Herr Billmeier.
Sicher sind die Aufgaben eines Vorstandsmitglieds unserer Genossenschaft 
– mit fast
100 Mitarbeitern und 2000 Mitgliedern – für
mich aus dem Stand fast unlösbar. Trotzdem
muss sich jemand der Verantwortung stellen,
und das ist in der Öffentlichkeit ohne Not geschädigte Image wiederherzustellen.
Ich kann allen Mitgliedern versprechen, dass
ich mich nach meinen Möglichkeiten einsetzen und keinesfalls durch unkontrollierte
Ausfälle in der Öffentlichkeit den Ruf der
Mitglieder und der Genossenschaft schädige.
Letztendlich geht es auch um mein persönliches Erscheinungsbild als Taxiunternehmer,
an dem mir viel liegt. 
Who is who im Aufsichtsrat
9TAXIKURIER

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10 TAXIKURIER
Der Landesverband
Navigationssystem ersetzt
keinen Ortskundenachweis!
Rechtsprechung: Beschluss des Verwaltungsgerichts München vom 22.03.2005
(AZ: M 6a E 05.714 – zu § 48 Abs. 4 Nr. 7 FeV)
Ein Taxifahrer aus Augsburg beabsichtigte,
sich am Flughafen München als Unternehmer
selbständig zu machen. Die verantwortliche
Behörde dort ist das Landratsamt Freising, die
ihm entsprechende Vorbereitungsunterlagen
für die Ortskenntnisprüfung des Landkreises
Freising aushändigte. Darin sind als Prüfungsschwerpunkte der Bereich der Stadt Freising
mit allen Straßennamen und der Landkreis
Freising mit allen Orten (ca. 55 % der Aufgaben) sowie wichtige Ziele in der Landeshauptstadt (ca. 40 %) sowie im Nachbarlandkreis Erding (ca. 5 % ) angegeben. Der Umfang ergebe
sich aus dem Pflichtfahrbereich, der dort aus
den Landkreisen Freising, Erding und München besteht.
Der Antragsteller erzielte bei der Ortskenntnisprüfung nur 20,5 der 100 möglichen Punkte.
Auch bei einer einen Monat später erfolgten
Wiederholung der Prüfung erzielte der Taxifahrer mit 46 erneut die erforderliche Punktzahl von 75 in der schriftlich durchgeführten
Prüfung nicht. Daraufhin versuchte es der
Aspirant im einstweiligen Rechtschutzverfahren mit dem wesentlichen Argument, dass der
verlangte Ortskenntnisnachweis viel zu umfassend sei. Niemand könne etwas dafür, dass
Freising in der Nähe von München liege. Es
müsste doch ausreichen, wenn sich ein Fahrer
in dem Ort auskenne, wo er tatsächlich fahren
solle, also in Freising. Schließlich müsste auch
berücksichtigt werden, dass er ein Navigationssystem im Auto habe, was ihm jedenfalls
ermögliche, die hauptsächlich anzufahrenden
Hotels in München zu erreichen. In dem
Eilverfahren beantragte er diverses, unter
anderem die Ortskenntnis abzuschaffen, weil
ein Navigationssystem als ausreichende Voraussetzung anzusehen sei.
Das Verwaltungsgericht entschied in seinem
Beschluss, dass der Antrag abgelehnt wird,
weil kein Anspruch besteht, ohne erfolgreiches
Absolvieren einer Ortskundeprüfung eine Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung für Taxen
zu erhalten. § 48 Absatz 4 Nr. 7 der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) setzt für die Erteilung
dieser Fahrerlaubnis voraus, dass der Bewerber
in einer Prüfung nachweist, dass er die erforderlichen Ortskenntnisse im Gebiet besitzt, in
dem die Beförderungspflicht besteht. Da die
Taxitarifordnung Freising als relevantes
Pflichtfahrgebiet den Landkreis Freising, den
Landkreis Erding, die Landeshauptstadt München sowie den Landkreis München umfasst,
habe sich daher die Ortskundeprüfung völlig
zurecht auch auf die Bereiche Erding und
München erstreckt. Eine Kompensation der
durch § 48 Absatz 4 Nr. 7 FeV vorausgesetzten
Ortskundeprüfung etwa durch den Einsatz eines computergestützten Navigationssystems
oder gar durch die weiterhin vom Antragsteller
vorgetragene Möglichkeit, sich bei Verwandten
am Flughafen Informationen einzuholen, entspricht nach Ansicht des Verwaltungsgerichts
nicht dem Gesetz.
Auf weitere Hilfsanträge des Antragstellers
eingehend führt das Gericht noch aus, dass die
Fahrerlaubnisbehörde hinsichtlich der Art und
Weise der Durchführung der Prüfung ein Ermessen hat, beispielsweise darüber, ob die Prüfung mündlich oder schriftlich durchgeführt
wird. Sie muss sich natürlich an den Grundsatz
der Selbstbindung der Verwaltung halten, insbesondere an die eigenen, in den Vorbereitungsunterlagen niedergelegten Verfahrensvorgaben. Ein Verstoß dagegen sei aber nicht zu
ersehen.
Der Bewerber – so das Verwaltungsgericht
weiter – ist in der Prüfung auf alle Örtlichkeiten zu prüfen, in denen Beförderungspflicht
besteht. Insbesondere die Einbeziehung der
Landeshauptstadt München sei sachgerecht, da
die Stadt zwangsläufig häufiger Zielort von
Taxikunden am Flughafen sei. Schließlich sei
auch gegen die Bestehensvorschrift von 75
von 100 zu erreichenden Punkten nichts einzuwenden, denn im Interesse der Fahrgäste
soll mit einer auf die Lage von Straßen, Plätzen, Einrichtungen, Gebäuden und weiteren
potentiellen Fahrzielen im Beförderungsgebiet
und ihren kürzesten bzw. verkehrsgünstigsten
Verbindungen bezogenen Ortskenntnisprüfung
die Zuverlässigkeit des Taxigewerbes gewährleistet werden. Ein Fahrgast müsse sich vor
allem im Nahbereich auf die Ortskenntnis des
Fahrers verlassen können, deshalb können
durchaus vertiefte Kenntnisse für den unmittelbaren Bereich des eigenen Landkreises
abverlangt werden. 
Anmerkung:
Die gute, umfassende und auch juristisch
wohlbegründete Darlegung des Gerichts hat
zumindest Einen nicht überzeugt: der hartnäckige Fahrer versucht es weiter – gegen den
Beschluss des Verwaltungsgerichts hat er den
Rechtsbehelf der Beschwerde eingelegt.
Paragraph 49 Absatz 4 PBefG –
Mietwagendefinition
– entsprechend BZP-Vorschlag geändert
Wir hatten informiert, dass Bundwirtschaftsminister Wolfgang Clement dem Bundeskabinett im April 2004 ein ganzes Bündel von Verfahrensregelungen vorgestellt hatte, mit deren
Abbau Deregulierung und Entbürokratisierung
in Deutschland voran gebracht werden sollen,
um so Hürden und Hemmnisse für mehr
Wachstum und Arbeit aus dem Weg zu räumen. Punkt II.8. dieser so genannten Innovationsvorschläge lautete, dass Satz 2 des § 49
Absatz 4 PBefG gestrichen wird. Der BZP-Vorstand hatte auf diese eminente Gefahr für die
bewährten 
Regelungen des Verbotes der Unterwegsaufnahme, des Rückkehrgebotes und der
Aufzeichnungspflicht für die Mietwagenunternehmen sofort reagiert und dem Bundeswirtschaftsminister deutlich gemacht, dass mit seinem Vorschlag das mit der 5. Novelle zum
PBefG 1983 mühsam aufgebaute und sehr ordentlich laufende Systemgefüge des Taxi- und
Mietwagenverkehrs aufgebrochen würde. Die
Bundesregierung hat den dagegen aufgestellten Kompromiss-Vorschlag des BZP ohne Änderung aufgegriffen und am 12.05.2004 beschlossen, dem Deutschen Bundestag folgende
Änderung des § 49 Absatz 4 Satz 3 PBefG vorzuschlagen: „Nach Ausführung des Beförderungsauftrages hat der Mietwagen unverzüglich zum Betriebssitz zurückzukehren, es sei
denn, er hat vor der Fahrt von seinem Betriebssitz oder der Wohnung oder während der
Fahrt fernmündlich einen neuen Beförderungsauftrag erhalten.“ § 49 Absatz 4 Satz 2 PBefG
bleibt danach unverändert bestehen. Sehr positiv festzuhalten ist damit vor Allem eines: ungeachtet der Änderung des Satz 3 bleibt es
auch zukünftig dabei, dass im Mietwagenverkehr nur Beförderungsaufträge durchgeführt
werden dürfen, die am Betriebssitz oder in der
Wohnung des Mietwagenunternehmers eingegangen und schriftlich erfasst worden sind.
Das gesamte Gesetzgebungsverfahren um das
Paket der Innovationsvorschläge hat parlamentarisch zahlreiche Durchgänge und auch
Änderungen erfahren und beschäftigte letztendlich dann auch noch den Vermittlungsausschuss – allerdings betraf dies andere Vorschläge dieses Gesetzes und nicht die auf dem
THOMAS VOGL
RECHTSANWALT
Unfallregulierung
Versicherungsrecht
Straf- und
Bußgeldsachen
Herzogstraße 60 · 80803 München
Telefon: 330 66 20 · Fax: 330 66 210
Hohenzollernplatz/
Münchner Freiheit/L57543

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11TAXIKURIER
BZP-Vorschlag beruhende Änderung des Personenbeförderungsgesetzes. 
Nun ist aktuell im Bundesgesetzblatt das Gesetz zur Umsetzung von Vorschlägen zu Bürokratieabbau und Deregulierung aus den Regionen v. 21.06.2005 (BGBl I S. 1666) verkündet
worden, welches in seinem Artikel 7 die vorstehend beschriebene Gesetzesänderung enthält. § 49 Absatz 4 PBefG in seiner ab 1. Juli
2005 geltenden Fassung lautet damit komplett:
„Verkehr mit Mietwagen ist die Beförderung
von Personen mit Personenkraftwagen, die nur
im ganzen zur Beförderung gemietet werden
und mit denen der Unternehmer Fahrten ausführt, deren Zweck, Ziel und Ablauf der Mieter
bestimmt und die nicht Verkehr mit Taxen
nach § 47 sind. Mit Mietwagen dürfen nur Beförderungsaufträge ausgeführt werden, die am
Betriebssitz oder in der Wohnung des Unternehmers eingegangen sind. Nach Ausführung
des Beförderungsauftrages hat der Mietwagen
unverzüglich zum Betriebssitz zurückzukehren,
es sei denn, er hat vor der Fahrt von seinem
Betriebssitz oder der Wohnung oder während
der Fahrt fernmündlich einen neuen Beförderungsauftrag erhalten. Den Eingang des Beförderungsauftrages am Betriebssitz oder in der
Wohnung hat der Mietwagenunternehmer
buchmäßig zu erfassen und die Aufzeichnung
ein Jahr aufzubewahren. Annahme, Vermittlung und Ausführung von Beförderungsaufträgen, das Bereithalten des Mietwagens sowie
Werbung für Mietwagenverkehr dürfen weder
allein noch in ihrer Verbindung geeignet zu
sein, zur Verwechslung mit dem Taxenverkehr
zu führen. Den Taxen vorbehaltene Zeichen
und Merkmale dürfen für Mietwagen nicht
verwendet werden. Die §§ 21 und 22 sind
nicht anzuwenden.“ (HM)
In München dürfen Taxifahrer einige Bus- und Sonderspuren gemeinsam mit
städtischen Linienbussen oder Trambahnen nutzen. Zwar ist das Taxi gemäß 
§ 21 PBefG (Betriebspflicht), § 22 PBefG (Beförderungspflicht) und § 51 PBefG
(Tarifpflicht) Bestandteil des ÖPNV (Öffentlicher Personen Nah-Verkehr); hat
aber bis heute leider nicht die gleichen Rechte wie z. B. Linienbusse oder
Trambahnen. Bei der Benutzung dieser Sonderspuren oder z. B. Trambahnoder Busplanum ist auf alle Fälle folgendes zu beachten:
➜ diese Sonderspuren nur mit gemäßigter Geschwindigkeit befahren
➜ innerhalb der Sonderspur darf niemals ein Bus oder eine Trambahn überholt
werden
➜ es gelten hier nur die Verkehrssignale für Bus oder Trambahn
Halt – Immer ganz oben angeordnet
Fahrt freigegeben nur geradeaus 
Fahrt freigegeben nur nach rechts
Fahrt freigegeben nur nach links
Halt zu erwarten – Es ist anzuhalten, wenn dies aufgrund
der Entfernung und der Geschwindigkeit mit Betriebsbremse möglich ist
Fahrt freigegeben unter Beachtung der Abbiegeregeln nach
§ 9 StVO – Kreuzende Verkehrsströme haben rot, 
alle anderen Verkehrsströme sind zu beachten
Fahrt mit Einschränkung – Auf langsame Verkehrsteilnehmer aus Querrichtung achten. Gilt auf gemeinsamen Fahrspuren auch für Bus
Fahrt mit Einschränkung – Gilt nur für Bus. Auf langsame
Verkehrsteilnehmer aus Querrichtung achten
Wo können Taxifahrer in München derartige Sonderspuren oder 
Planum mitbenutzen?
➜ Kapuzinerstraße (stadtauswärts ab Thalkirchner Straße bis zum Baldeplatz)
➜ Rosenheimerstraße (zwischen Friedenstraße und Wilram-/Kirchseeoner Str.)
➜ Lortzingstraße
➜ Fürstenrieder Straße 
➜ Schweizer Platz (Taxistand Fürstenried II)
➜ Bayer-/Martin-Greif-Straße
(NL)
Erklärung der Lichtsignale:
Bus- und Sonderspuren
Dauerbrenner
Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin
– München –
Heidemannstraße 25–27
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
(ohne Voranmeldung) €31,–
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
mit psychometrischen Tests
für Ersterteilung und über 60 Jahre
€81,–
Telefon 089/3 11 17 50
Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden

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12 TAXIKURIER
Quality-Check
In den vergangenen drei Wochen habe ich
Regelverstöße festgestellt, die in unserer Zunft
an der Tagesordnung sind. Es wurden 10 „Kollegen“ dabei erwischt, in einem eingetragenem
Nichtrauchertaxi ganz gemütlich vor sich hin
zu paffen. 
Liebe Kollegen, in einem eingetragenem Nichtraucher ist absolutes Rauchverbot. Das gilt
auch für den Fahrer (dafür wird auch vom
Unternehmer unterschrieben) und nicht nur für
den Fahrgast! Von diesen 10 „Kollegen“ waren
es neun Isarfunker! So etwas lernt man anscheinend bei diesem „Quality check“ .
Wenn ein Kunde ein Nichtrauchertaxi bestellt,
so ist es auch sein Recht, eins zu bekommen
und nicht nur eins, das von außen als Nichtraucher ersichtlich ist und innen kräftig gequalmt wird. Dies stellt einen Betrug am Kunden auf die übelste Weise dar und kann nicht
geduldet werden!
Zum „Dauerbrenner“ Beckstand: 17mal bewiesene unerlaubte überzählige Bereitstellungen,
davon 12 Isarfunker. Aber macht ja nichts,
180 Euro tun ja nicht weh, oder!?! Kann man
annehmen, dass man auch so etwas beim
„Quality check“ lernt?
An den Standplätzen mit zweireihiger Aufstellung tritt öfters ein Phänomen auf. Beispiel
Josephsplatz: 10 Taxen haben Platz, mit fünf
ist er zum bersten voll. Ein Taxi steht vorne innen zum Gehweg, Vier Taxen stehen zur Fahrbahnseite hin, ausnahmslos Isarfunker. Jeder
ca. zwei Meter Abstand zum Vordermann. Ein
sechstes Taxi kann den Stand nicht mehr anfahren. Gleiches am Kurfürstenplatz. da hätten
eigentlich auch 10 Taxen Platz, dank Isarfunk
nur fünf! Lernt man solche Unkollegialität etwa
auch beim „Quality check“?
Wie ist doch dieser Slogan? Mehr Service für
das gleiche Geld? Hmm, dann ist also mehr
Service, einem Kunden, der ein Nichtrauchertaxi bestellt, eines zu schicken, in dem es
qualmt? Ist es mehr Service, sich hinter dem
Beckstand direkt auf der abgesenkten Bordsteinkante unerlaubt bereitzustellen? Ist wahrscheinlich dann der Service an dem Rollstuhlfahrer, der gerne die Straßenseite wechseln
würde, dies aber nicht kann! (Vielleicht nimmt
er sich ein Taxi und lässt sich auf die andere
Seite fahren. Das fördert den Umsatz).
Ich will hier aber nicht den Isarfunk schlecht
aussehen lassen, bei den eG-Fahrern gibt es
auch so eine Horde „schwarzer Schafe“, aber
wer sich nun mal eben als „professionell“ betitelt oder dies gerne sein möchte und sich hervorhebt, der sticht nun mal mehr ins Auge als
andere. Hat man Zahlungsschwierigkeiten mit
dem Fahrgast, der ohne zu bezahlen abhauen
möchte, so kann man sich auf Isarfunk wirklich
verlassen. Da steht man zu viert (nur Isarfunker) am Stand und bekommt diese Situation
auch mit, dass da eben Probleme zu lösen sind
und Hilfe gebraucht wird, schaut aber nur, als
ob gerade der Blitz in Nachbars Katze geschlagen hat, es aber für unabdingbar hält, auf sein
behämmertes Display zu glotzen, es könnte ja
ein Auftrag daher quietschen. Gott sei Dank
gibt es aber noch Passanten und auch Kollegen,
die samt Fahrgast zu Hilfe kommen, um auf
das Eintreffen der Polizei zu warten. Danke
Kollege für deine Hilfe!
Und Danke an den „Quality check“ von Isarfunk. Professionell wollen sie sein? 
Ich denke es ist besser, wenn ich darauf keine
Antwort gebe und sich jeder andere darauf die
Antwort selber gibt. Ich für meinen teil weiß
jedenfalls, was ich davon zu halten habe.
Bernhard Moest, München
Essen auf Rädern
Schön, dass wir als „Der kleine Laden“ von
TAXIKURIER entdeckt wurden und so treffend
beschrieben wurden. Vielen Dank dafür, denn
es besuchen uns seitdem immer mehr Taxis.
Der kleine Laden, Families Krause, 
Solalindenstraße
Zitrone des Monats
Ich will mich über den „Zitrone des Monats“-
Bericht vom April bedanken. Dieser liebenswürdige Kollege wäre mir in den ersten Wochen meiner Taxler-Karriere beinahe an die
Gurgel gegangen … Habe aber momentan das
Gefühl, Ihr Bericht hatte tatsächlich die erhoffte
pädagogische Wirkung! Schau’n ma mal, ob’s
anhält.
Ich habe es damals versäumt, Ihnen über den
Vorfall zu berichten (u. a. auch, weil ich nicht
recht wusste bzw. weiß, an wen und in welcher
Form ich mich in so einem Fall wenden soll?).
Nun bedanke ich mich für Ihre Arbeit,
Christl Kolk, Taxi 1007 (vormals 270)
Generalversammlung
In der letzten Generalversammlung zeigte sich,
dass manch eine oder manch einer nicht die
Interessen der Taxi-München eG vertreten, sondern unsere Genossenschaft missbrauchen, um
persönliche Vorteile zu erzielen. Die Erfahrung
nach der Vorstandswahl 2004, in der der Aufsichtsrat noch traditionsgemäß einen Vorstandskandidaten aus den eigenen Reihen vorgeschlagen hatte, sollte uns folgendes klarmachen:
• Unsere Genossenschaft braucht fähige und
kompetente Leute an ihrer Spitze, aber nicht
unbedingt aus der Kollegenschaft.
• Die Taxi-München eG darf kein Spielplatz für
Leute werden, die sich selbst zu Höherem berufen fühlen und vor der Hand das Euro-Zeichen in den Augen oder Machtgelüste haben.
Im Verlauf der diesjährigen Versammlung mussen etliche Mitglieder erkennen, dass der Vorschlag des Aufsichtsrates, Herrn Huber in den
Vorstand aufzunehmen, nicht unüberlegt war.
Der Ersatzkandidat stellte sich zwar eindrucksvoll dar, bewies aber, dass er nicht geeignet ist,
einen verantwortungsvollen Posten zu übernehmen. Wer mit anonymen Anschuldigungen
die Genossenschaft verunglimpft, nur um den
Wahlausgang zu beeinflussen, ist untragbar.
Und es darf auch nie wieder das Risiko eingegangen werden, dass sich Leute hauptamtlich
im Vorstand einnisten und dann erst ihr wahres
Gesicht zeigen.
Für die Zukunft unserer Genossenschaft wünsche ich mir, dass Vorstandsmitglieder nur
noch ehrenamtlich tätig werden und ein neutraler Geschäftsführer eingesetzt wird.
Stefanie Marsig
Leserbriefe/Forum 
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift
und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss
mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen.
Gegendarstellung im Sinne des bayerischen
Presserechts:
Die Verleihung der Zitrone im Taxikurier
April 2005 war durch vorangegangene Verhaltensweisen des Herrn Halder, Taxi 2331,
veranlasst. Für seine unangemessenen Äußerungen auf Kanal 6 im Bezug auf den
Taxikurier und die Person des Vorstandsmitglieds der Taxi-München eG, Herrn
Hans Meißner, hat sich Herr Halder aber
entschuldigt.
Gegendarstellung des Herrn Halder:
1. Herr Halder legt Wert auf die Feststellung, dass die im Taxikurier April 05
„Zitrone des Monats“ zu seinen Lasten
getätigten Behauptungen samt und
sonders unzutreffend sind und der Taxikurier sich verpflichtet hat, diese Behauptungen zukünftig zu unterlassen.
2. Herr Halder legt Wert auf die Feststellung, dass der ihm in der Aprilausgabe
des Taxikuriers „Zitrone des Monats“ gemachte Vorwurf des Rassismus und der
Frauenfeindlichkeit unzutreffend ist. 
Dies schon deshalb, da er seit mehreren
Jahren glücklich mit einer Afrikanerin
verheiratet ist. 
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Seite 14

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13TAXIKURIER
Das Brotzeitstandl
Berduxstr. 30, Tel. 834 93 40, Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 07.00 bis 22.00
Uhr, Sa. 10.00 – 15.00 Uhr
Das gemütliche Stüberl mit Garten
wird von Manfred und Ivona Schuwerk seit vielen Jahren familiär geführt. Bei schönem Wetter wird man
ohne langes Fackeln gleich am runden Stammtisch im Vorgarten platziert und kommt schneller in’s Gespräch als irgendwo sonst. Helles
(0,5 l Herrnbräu), Alkoholfreies (0,5 l
Clausthaler) je 2,20 Euro, Spezi usw.
0,5 l zu 2,30 Euro, 0,25 l Cola, Fanta
usw. 1,30. Mittagsmenüs bis ca.
14.00 Uhr je 4,70 Euro, z. B.
Schweinsbraten mit Knödel, Paprikaschnitzel mit Nudeln usw.
Die am Stammtisch servierte rote
Currywurst mit Pommes war üppig
bemessen, gut und heiß, und mit 3,60
Euro fast billiger als daheim.
Ein liebenswertes und angenehmes
Imbiß- Stüberl im Pasinger Gewerbegebiet.
Die Metzgerei 
Hans Groß, Altostr. 19, Tel. 863 10 96,
Öffnungszeiten 06.00 bis 18.00 Uhr,
Mi. bis 13.30 Uhr, Sa. bis 12.00 h.
Im dörflichen Aubing eine kleine und
feine Metzgerei mit Imbiß. Alles
kommt frisch daher, und so kann es
passieren, dass die Auswahl nachmittags schon wesentlich geringer geworden ist. Die Schnitzel- Semmel
für 2,20 Euro, die Fleischpflanzel-
Semmel für 1,30 Euro sind bezahlbar
und ihr Geld wert. Vor Ort wurde eine Portion Leberkäs (200 Gramm) mit
Krautsalat, Semmel und Senf für
ganze 2,45 Euro serviert. Da gibt’s
nichts zu meckern.
Die Bäckerei / Das Stehcafé 
Reicherzer, Limesstr. 69, Tel. 87 50 61,
Mo. – Fr. 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr, Sa.
von 06.00 bis 12.30 Uhr.
Der Familienbetrieb existiert seit 65 Jahren
und hat eine Filiale in der Wiesentfelser 
Straße 68. Alle Backwaren werden selbst hergestellt und entstammen nicht etwa angelieferten Teiglingen aus osteuropäischer Massenund Billigproduktion. Besonders beliebt sind
überbackene Fladenbrote, z. B. mit Tomate und
Mozzarella, Salami oder Schinken und Käse
(2,20 Euro). Für Eilige gibt es Wurstsemmeln
zum Mitnehmen, einen Stehkaffee und vieles
mehr. Unweit des Taxistandes eine sympathische Gelegenheit zum Reinschauen.
Das Gasthaus
Landsberger Hof, Bodenseestr. 32
(Ecke Lortzingstr.). Tel. 881 805, Ohne
Ruhetag von 08.00 bis 24.00 Uhr
Trotz der hässlichen und unübersichtlichen Kreuzung Bodensee-,
Lortzing- u. Maria- Eich -Str. ein gemütlicher Ort zur Einkehr in einem
zugewachsenen Gasthaus mit Hotel.
Die Gaststube ist eher klein uns lässt
kaum ahnen, dass im Sommer hinten
ein Biergarten mit ca. 800 Plätzen
angeboten wird. Die Küche ist hauptsächlich auf bayerische Kost spezialisiert mit regelmäßigen Ausflügen in
italienische Gefilde. Daß hier kein
Schicki-Micki- Publikum angesprochen werden soll, erkennt man z. B.
an Speisenangeboten wie „Kräuterrührei mit Kalbshirn“ (7,50). 
So mancher Möchtegern- Promi hätte
da schon nach einer Portion mehr
Hirn im Bauch als im Kopf! Der Tester
wählte (im Biergartenteil mit Bedienung) den Klassiker: „Schweinebraten
mit ‚Bayrisch Kraut’, Semmel- u. Kartoffelknödel“ zu 6,80 Euro von der
Tageskarte und hätt’s bald nicht derfressen. Auch hier angenehm: kein
Fleisch vom ‚food- designer’, sondern
ein durchwachsener, saftiger Fransen
beachtlichen Ausmasses, aber ohne
Flachsen oder ‚Gummi’ . Der beste
Schweinsbraten seit langem! Mittagsgerichte von 11.30 bis 14.30 Uhr 
(Mo. bis Fr.) zu Preisen von 3,90 (z. B.
Ratatouille mit Petersilienkartoffeln)
bis 5.- Euro (z. B. Kalbskopf gebacken
mit Sc. Remoulade und Kartoffel-
Gurkensalat)). Augustiner Vollbier
2,70; „Stoff“ 2,80 Euro, 0,5 l Spezi,
Apfelschorle, O- Saft- Schorle usw.
2,70 Euro. Im Selbstbedienteil des
Biergartens bekommt man Saure
Knödel für 3.- Euro, Gyros mit Zatziki
für 5,50, ein Hüftsteak mit Pommes
zu 6.- Euro usw. Kinder dürfen sich
am eigenen Spielplatz austoben. (MS) 
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testen wir für Sie:
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Münchner Straßen-Namen
Langbürgener Straße, Ramersdorf *1962: 
Nach dem Langbürgener See bei Endorf-
Hemhof im Chiemgau.
Laplacestraße, Bogenhausen *1908: 
Pierre Simon Marquis de Laplace (1749-1827),
französischer Mathematiker und Physiker; seine wissenschaftlichen Leistungen beziehen
sich auf die Gebiete der Himmelsmechanik und
Kosmologie, der Wahrscheinlichkeitstheorie
sowie der mathematischen Physik. 
Lassallestraße, Moosach/Sendling am Lerchenauer See *1963: Ferdinand Lassalle, eigentlich
F. Lassal (1825-1864), Publizist und Politiker;
1845 lernte er auf einer Studienreise nach Paris das sozialistische Gedankengut von Luis
Blanc (1811-1882) kennen, setzte sich 1848 in
Düsseldorf für eine demokratische Verfassung
ein (Haft, Aufgabe der Zusammenarbeit mit
Karl Marx an der „Neuen Rheinischen Zeitung“), 1861 entstand sein politisches Hauptwerk „Das System der erworbenen Rechte“;
durch Kontakte mit Arbeitervereinen legte er
1863 ein politisches Programm vor, auf dessen
Grundlage am 23. Mai 1863 in Leipzig der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein gegründet
wurde, dessen erster Präsident er war (1875
ging der Verein in der 1969 gegründeten Sozialdemokratischen Arbeiterpartei auf); Lassalle
gilt somit als Gründer der sozialdemokratischen Bewegung.
Lautensackstraße, Laim *1904: 
Hans Sebald Lautensack (um 1524 – um 1563),
Kupferstecher und Radierer; lebte in Nürnberg
und Wien (ab 1556) ; geprägt von der Donauschule schuf er Städteansichten und Landschaften; im Spätwerk Annäherung an niederländischen Realismus; er machte Porträts von
Vertretern des Wiener Hofs, vor allem von Kaiser Ferdinand I.
Ledererstraße, (zwischen 1371 und 1776 auch
Irchergasse), Altstadt *vor 1381: Nach dem Gewerbe der Lederer, das seit dem 14. Jahrhundert in dieser Straße bevorzugt ansässig war.
Lehrer-Wirth-Straße, Messestadt-Riem *1998:
Josef Lorenz Wirth (1928-1984), Rektor der
Hauptschule an der Feldbergstraße; 1972-1984
Mitglied des Münchner Stadtrats; besondere
Verdienste in der Schul-, Bildungs- und Sportpolitik, Mitinitiator der Messeverlagerung nach
Riem.
Leibengerstraße, Riem *1937: 
Nach dem an dieser Stelle gelegenen ehemaligen Leibenger-Anwesen, das nach seinem Besitzer I. B. Leibenger (1834-1896), Mitglied des
Gemeindeausschusses in Riem benannt wurde.
Leinthalerstraße, Freimann *1959: 
Leinthaler hieß eine alte Bauernfamilie in Freimann, die mehrere Höfe besaß u. a. auch an
der Stelle der jetzigen Einfahrtsschleifen des
Föhringer Rings zur Autobahn Freimann.
Leipartstraße, Mittersendling *1949: Theodor
Leipart (1867-1947), Drechsler, Gewerkschafter, war seit 1890/91 in der sozialdemokratischen Gewerkschaftsbewegung tätig, 1919 bis
1920 Arbeitsminister in Württemberg, ab
1921/22 Vorsitzender des ADGB; kam bei der
Zerschlagung der Gewerkschaften durch die
Nationalsozialisten 1933 vorübergehend in
Haft; nach 1945 setzte er sich in Ostberlin für
eine einheitliche Arbeiterpartei ein. 
Lenbachplatz (vor 1818 Bachstraße, dann Dultplatz), Maxvorstadt *1905 oder 1906: Franz
von Lenbach (1836-1904), Maler; hielt sich
von 1863 bis 1868 in Italien und Spanien auf,
um im Auftrag des Grafen von Schack Kopien
alter Meister anzufertigen; Lenbach malte zunächst stark farbige naturalistische Bilder
(„Hirtenknabe“ 1859/60, Schack-Galerie); ab
1867 begann seine Karriere als Porträtist berühmter Persönlichkeiten wie König Ludwig I.
von Bayern, Helmut Graf von Moltke, Papst
Leo XIII, Kaiser Wilhelm I. und Otto von Bismarck (über 80 Bildnisse): als Künstlerfürst residierte Lenbach in einer Villa neben den Propyläen in München, erbaut von seinem
Architekten-Freund Gabriel von Seidl (187);
Lenbachs Witwe verkaufte das Lenbachhaus an
die Stadt München , die Villa wurde dann
1929 in die Städtische Galerie im Lenbachhaus
umgewandelt.
Leonhardiweg, Kirchtrudering *1933: Nach den
früheren Leonhardifahrten in Trudering; solche
Pferdefahrten sind ein über 200 Jahre alter
Brauch in Altbayern, die am 6. November, am
Leonhardstag, stattfinden, wobei die Bauern in
Tracht mit geschmückten Pferden und Wagen
zur Kirche kommen, um vom hl. Leonhard
Schutz vor Krankheiten bei Pferden und anderem Vieh zu erbitten (berühmt ist besonders
die Leonhardifahrt bei Bad Tölz). 
Leonhard-Moll-Bogen, Hansapark *1990: 
Leonhard Moll (1870-1945), Unternehmer;
gründete 1894 sein gleichnamiges Bauunternehmen, das im Dritten Reich Großverdiener
war (verantwortlich für den Abriss der Hauptsynagoge und der evangelischen Matthäuskirche 1939, unterhielt gegen Ende des Krieges
eine riesige Baustelle bei Landsberg/Lech zur
Errichtung unterirdischer Flugzeugwerke, wobei 800 jüdische KZ-Häftlinge jeweils in zwei
Schichten von je zwölf Stunden arbeiteten).
Nach 1945 übergab Moll der Stadt München
eine großzügige Spende für Altenheime; die
Firma erstellte Großbauten in München, so das
Polizeipräsidium, den Kuppelbau im Tierpark
Hellabrunn, die Großmarkthalle der TH u. a. ;
L
14 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Lachnerstraße, Neuhausen *1891: 
Franz Paul Lachner (1803-1890), Komponist;
war von 1836 bis 1865 Hofkapellmeister in
München; leitete dort auch die Konzerte der
Musikalischen Akademie und die Hofoper; er
komponierte Opern, Sinfonien, Kammermusik
und Lieder; Ehrenbürger der Stadt München.
Lagerhausstraße, Sendling *1904: 
An dieser Stelle standen bis zur Errichtung der
Großmarkthalle (um 1910) private und städtische Lagerhäuser.
Lalidererstraße, Berg am Laim *1929: 
Nach den Laliderer Wänden (2583 m) im österreichischen Karwendelgebirge, südlich des
Rissbachtales.
Lamontstraße, Bogenhausen *1899: 
Johann von Lamont (1805-1879), Astronom
und Physiker, war bereits 1827 Gehilfe an der
Sternwarte Bogenhausen, ab 1835 Direktor;
machte vielerlei wissenschaftliche Beobachtungen (u. a. die Neuvermessung der Uranusmasse) daneben auch als Geodät tätig; Herausgeber des „Observationes Astronomicae in
Specula Regia Monacensi“ und der „Annalen
der königlichen Sternwarte bei München“; war
Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; veröffentlichte zahlreiche Fachbücher. 
Landwehrstraße, Ludwigsvorstadt *1829: 
Nach einem früheren Wiesengrund zwischen
der Schiller- und der Mathildenstraße, den der
Kaufmann und Oberst des Münchner Landwehrregiments „Älterer Ordnung“, G. Ch. Viktor von Klöber, der Bürgerschaft zur Abhaltung militärischer Übungen überließ.

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auf dem Gebiet des ehemaligen Moll-Bauhofes
konnte 1983 ein Teil der internationalen Gartenschau (der heutige Westpark) ausgerichtet
werden.
Leonrodstraße, Neuhausen *1927/2000: Benannt nach drei Brüdern und einem späteren
Mitglied der Familie Leonrod: 1)Leopold von
Leonrod (1829-1905), bayerischer Staatsminister der Justiz von 1871-1902; 2) Franz Leopold von Leonrod (1827-1905), Bischof von
Eichstätt von 1866-1905; 3) Karl August Heinrich von Leonrod (1814-1905), Generalleutnant; 4) Ludwig von Leonrod, Enkel von 3),
(1906-1944), Major, als Widerstandskämpfer
nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 in Berlin
hingerichtet (Gedenktafel an der Bogenhausener Kirche).
Leopoldstraße (früher ein Teil davon Schwabinger Weg), Maxvorstadt/Schwabing/Milbertshofen *1891: Leopold Prinz von Bayern (1846-
1930), Sohn des späteren Prinzregenten
Luitpold, im Ersten Weltkrieg als Generalfeldmarschall Oberbefehlshaber Ost, seit 1873 vermählt mit Gisela, Tochter Kaiser Franz Josephs
I. von Österreich.
Leuchtenbergring, Steinhausen *1960: 
Eugène Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg, Fürst von Eichstätt, Vizekönig von Italien (1781-1824), war der Stiefsohn Napoleons
I. und der Sohn von Josephine Beauharnais;
1806 heiratete er Prinzessin Amalie Augusta
von Bayern, die Tochter von König Max I. Joseph; 1817 erhielt er von diesem die Landgrafschaft Leuchtenberg mit dem Fürstentum Eichstätt als Landesherrschaft mit Herzogstitel; er
ist in St. Michael in München begraben.
Levelingstraße, Baumkirchen *1935: 
Elisabeth von Leveling (1825-1910) errichtete
in München mehrerer Stiftungen für Augenkranke.
Liebergesellstraße, Schwabing *1963: Paul Liebergesell (1871-1932), Bauunternehmer; er war
von 1925 bis 1929 für die BVP Mitglied des
Stadtrats in München, außerdem Mitbegründer
von Wohnungsunternehmen, und errichtete als
Bauunternehmer Wohnanlagen und öffentliche
Gebäude.
Lieberweg, Milbertshofen/Harthof *1945: 
Franz (Francis) Lieber (1798-1872), 
amerikanischer Staatswissenschaftler deutscher
Herkunft; nahm 1822 am griechischen Freiheitskampf teil; ab 1927 lebte Lieber in den
USA und gab dort auf der Grundlage des
„Brockhaus Konversationslexikons“ die „Encyclopedia Americana“ (1829-1833) heraus, er
war ab 1835 Professor für Geschichte und
Volkswirtschaft am South Carolina College in
Columbia und ab 1857 an der Columbia University in New York; auf Lieber ist die Etablierung der politischen Wissenschaft als akademische Disziplin in den USA zurückzuführen.
Liebigstraße, Lehel *1876: 
Justus Freiherr von Liebig (1803-1873), Chemiker; war ab 1852 Professor für Chemie an
der Universität München; wichtig sind seine
Forschungen auf dem Gebiet der organischen
Chemie, das er durch die Entdeckung neuer
Stoffe erweiterte (Aldehyde, Chloral, Chloroform etc.); auf ihn ist die industrielle Herstellung von Fleischextrakt zurückzuführen; er
begründete die moderne Düngelehre und die
Agrikulturchemie und gilt als Mitbegründer
der Agrarwissenschaften; seine Untersuchungen ermöglichten der organischen Chemie ein
neues Wirkungsspektrum; Ehrenbürger der
Stadt München, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Ligsalzstraße, Schwanthaler Höhe *1878: 
Ligsalz hieß eine Münchner Bürgerfamilie, die
1288 erstmals erwähnt wird und laut Urkunden ab 1340 durch Salzgeschäfte zu den reichen Patrizierfamilien zählte, aber um 1740 erlosch; ein Johannes Ligsalz war 1318 im
Inneren Rat der Stadt, ein Karl Ligsalz diente
1392 als Stadtrat bei der Landesteilung seinem
Münchner Herzog.
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16 TAXIKURIER16 TAXIKURIER
Lilienstraße, Au *1857: 
Nah ihrer Lage unterhalb des Lilienberges, auf
dem sich seit dem 17. Jahrhundert (bis 1803)
ein Frauenkloster und eine Kapelle befanden.
Lilienthalallee, Freimann *1990: 
Otto Lilienthal (1848-1898); Ingenieur und
Flugpionier; er unternahm zahlreiche Segelflüge mit Segelflugapparaten, die er aufgrund seiner Beobachtungen des Vogelfluges selbst 
gebaut hatte; 1890 führte er den ersten Schwebeflug mit einem motorlosen Gleiter aus, am
10. August 1998 stürzte er in der Nähe von
Stolln (bei Rathenow) ab und zog sich dabei
tödliche Verletzungen zu; seine Versuche vermittelten das erste grundlegende Wissen über
das Fliegen.
Limesstraße, Neuaubing *1945: 
Nach dem Limes (lateinisch Grenzwall), dem
römischen Schutzwall gegen die germanischen
„Barbaren“: der obergermanisch-rätische Limes
reichte von Rheinbrohl am Rhein in einer Länge von rund 500 Kilometern bis Eining (Abusina) bei Kelheim an der Donau; er wurde um
260 von den Alemannen zerstört; ein zweiter
linksrheinischer niedergermanischer Limes von
Remagen bis zur holländischen Nordseeküste
(bis 4. Jahrhundert) bestand nur aus einer Kastellkette. 
Lincolnstraße, Südgiesing *1962: 
Abraham Lincoln (1809-1865), von 1861 bis
1865 16. Präsident der USA; der aus armen
Verhältnissen stammende Anwalt stieg ab
1856 in der Republikanischen Partei in führende Position aus, 1860 ermöglichte die Spaltung
der Demokratischen Partei seine Wahl zum
Präsidenten; er setzte sich erfolgreich für die
Abschaffung der Sklaverei ein, kurz nach der
Kapitulation der Südstaaten (1863) im amerikanischen Bürgerkrieg wurde er 1864 wieder
gewählt und am 15. April 1865 von einem
südstaatlichen Fanatiker ermordet; den Amerikanern gilt er bis heute als die Verkörperung
der politischen Tugenden ihrer Nation.
Lindenschmitstraße, Sendling *1891: 
Wilhelm Lindenschmit d. Ältere (1806-1848)
Historienmaler; war 1825 bis 1828 Mitarbeiter
von Peter Cornelius bei der Ausführung von
dessen Fresken für die Hofgarten-Arkaden, für
Zimmer in der Residenz und in der Burg Hohenschwangau; von ihm stammt das Fresko an
der Außenwand der alten Sendlinger Kirche
mit einer Darstellung der Sendlinger Bauernschlacht.
Lindwurmstraße (vor 1372 bis 1487 Sendlinger
Weg, später Sendlinger Landstraße) Ludwigsvorstadt/Sendling *1878: Josef von Lindwurm
(1824-1874), Arzt; leitete von 1865 bis 1874
das „Allgemeine Krankenhaus zu München“
(später Krankenhaus links der Isar), wurde
1869 Direktor der Universitätsklinik für Innere
Medizin; engagierte sich vor allem bei der Bekämpfung von Typhus und Syphilis.
Linprunstraße, Maxvorstadt *1875: 
Johann Georg Dominikus Linprun (1714-1787),
Kurfürstlicher Oberlandesgerichtsrat; ab 1750
Münz- und Bergrat in München; Mitbegründer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und ab 1759 Direktor der Philosophischen Klasse. 
Linus-Funke-Weg, Fasanerie/Siedlung am Lerchenauer See *1963: Linus Funke (1877-1961),
bayerischer Gewerkschafter und Politiker; ab
1906 Leiter des „Bayerischen Sekretariats des
Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften Deutschlands“; nach dem Zweiten
Weltkrieg führend beteiligt an der Neugestaltung des sozialen Arbeitsrechts.
Lipowskystraße, Sendling *1912: 
Felix Joseph von Lipowsky (1764-1844), Jurist,
Historiker; war während der napoleonischen
Kriege Stadtkommandant von München; organisierte 1806 ein Bürgermilitär; erwarb sich
1803 als Mitglied der Säkularisierungskommission Verdienste mit der Rettung von Kunstschätzen und Klosterhandschriften; seit 1819
ständiger Archivrat und historischer Schriftsteller; „Urgeschichte der Stadt München“
(1814), „Geschichte der Jesuiten in Baiern“
(1816); seit 1799 Mitglied der Bayerischen
Akademie der Wissenschaften.
Löwengrube (das untere Teilstück nannte sich
von 1490 bis 1575 Kistlergasse, zeitweise hieß
sie auch Augustinerstockgasse), Altstadt *seit
vor 1640: Über die Namensherkunft herrscht
Unklarheit; sicher steht sie im Zusammenhang
mit einem Fresko „Daniel in der Löwengrube“,
das um 1725 am Haus Löwengrube Nr. 17,
dem Stammhaus der Löwenbrauerei, bezeugt
ist, das aber vermutlich älter ist.
Lorettoplatz, Großhadern *1962: 
Nach den großen Soldatenfriedhöfen aus dem
Ersten Weltkrieg um die Lorettohöhe, einer
Anhöhe etwa 12 Kilometer nördlich von Arras
in Nordfrankreich.
Loristraße, Maxvorstadt *1877: 
Johann Georg von Lori, (1723-1786), Jurist
und Staatsmann; lehrte in Ingolstadt Kriminalrecht und Rechtsgeschichte, bekam als Anhänger der Philosophie Schwierigkeiten mit den
Jesuitenprofessoren; 1752 Versetzung ans
Münz- und Bergkollegium in München; gründete 1759 die Bayerische Akademie der Wissenschaften; diplomatische Tätigkeit für Bayern:1762/63 bei den Friedensverhandlungen
mit Preußen: 1776 Condirektor der Universität
Ingolstadt; 1777 fiel er wegen seines Widerstandes gegen die Tauschpläne von Kurfürst
Karl Theodor (Bayern gegen Holland) in Ungnade, 1779 Verbannung nach Neuburg an der
Donau, wo er seine letzten Lebensjahre vergeblich auf Rehabilitierung wartete. 
Lortzingstraße, Pasing *1957: 
Albert Lortzing (1801-1851), Komponist; war
von 1833-1844 Schauspieler und Tenorbuffo,
dann Kapellmeister in Leipzig und Wien sowie
in Berlin (1849-1851): er erneuerte die deutsche romantische Oper; seine Opern „Zar und
Zimmermann“, 1837: „Der Wildschütz“, 1842;
„Undine“, 1845 und „Der Waffenschmied“,
1846), sind volkstümlich, voller Humor, auch
zum Teil biedermeierlich-sentimental.
Lothstraße, Maxvorstadt/Schwabing-West-
Neuhausen *1887: Johann Ulrich Loth (um
1600-1662), Maler: war von 1615 bis 1626 im
Dienste von Herzog Maximilian I. von Bayern,
schuf ein Altarbild für die Frauenkirche, 1644
ein Abendmahl für St. Peter und ein Hochaltarbild für die Heilig-Geist-Kirche in München
(weitere Werke in Schleißheim, Augsburg,
Wasserburg, Weilheim, Traunstein, Bamberg,
Burghausen, Landshut, Reichenhall, Rothenburg und Tuntenhausen).
Lucia-Popp-Bogen, Neulangwied *1994: 
Lucia Popp (1939-1993), Opernsängerin; die
aus der Slowakei stammende Sopranistin wurde 1983 in München zur Kammersängerin an
der Bayerischen Staatsoper ernannt; zu ihrem
Repertoire gehörten sämtliche Sopranarien von
Mozart; große Erfolge errang sie auch als Liedersängerin.
Lucile-Grahn-Straße, Haidhausen *1906: 
Lucile Grahn-Young, eigentlich Lucina Alexia
Grahn (1825-1907), dänische Tänzerin; sie war
Hoftheaterballett-Direktrice in München und
errichtete mit einem Kapital von fast 300.000
Mark eine Wohltätigkeitsstiftung; der großen
Ballerina der Romantik wurde 1836 „La Sylphide“ choreografiert und sie war von 1839 bis
1856 Gastballerina an allen bedeutenden Bühnen Europas; sie starb in München.
Ludlstraße, Großhadern *1956: 
Josef Ludl (1858-1917), Komiker und Schauspieler; er war ein bekanntes Ensemblemitglied
am Gärtnerplatztheater.
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Seite 18

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Ludwig-Richter-Straße, Laim *1932: 
Adrian Ludwig Richter (1803-1884), Maler,
Zeichner und Illustrator; er schuf mit seinem
Gesamtwerk eine reiche, biedermeierliche Bildwelt volkstümlichen Charakters; zu seinen bekanntesten Gemälden zählen „Der Watzmann“
(1826), „Überfahrt am Schreckenstein“ (1837)
und „Genoveva“ (1841); bedeutend ist auch
seine zeichnerische Begabung, die sich in rund
3000 Holzschnitten als Illustrationen in 150
Büchern entfaltete.
Ludwigsbrücke (seit 1288 als Isarbrücke, wie sie
bereits in der so genannten Gründungsurkunde
von 1158 als Brücke über die Isar genannt
wurde; heute Ludwigsbrücke) Altstadt/Isarvorstadt *1828: Ludwig I. Karl August (1786-
1868) König von Bayern, Sohn König Maximilians I. Joseph; er begeisterte sich in seiner
Jugend für die griechische und römische Antike und unternahm Kunstreisen nach Italien,
förderte deshalb den klassischen Baustil in
München; er machte München durch seine
Bauten und die Verlegung der Landesuniversität von Landshut nach München (1826) zur
Stadt der Kunst und Wissenschaften: nach
1830 wurde seine Politik zunehmend reaktionärer; in der März-Revolution 1848 wurde er
durch eine wachsende Opposition, auch aufgrund seiner Beziehung zu Lola Montez, zum
Rücktritt gezwungen.
Lüderitzstraße, Zamdorf *1932: 
Adolf Lüderitz (1834-1886), Kaufmann; er
kaufte 1883 den Hafen von Angra Pequena
mit dem umliegenden Küstengebiet, das nach
seinem Tod in Lüderitzbucht umbenannt wurde; 1908 fand man dort den ersten Diamanten
im damaligen Deutsch-Südwestafrika (heute
Namibia). 
Lueg ins Land (um 1781 Germsiedergassl, vor
1806 Bei dem Luger), Altstadt *seit vor 1806:
Nach dem „Lueger Turm“, einem Wachturm,
der seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis zum Abbruch 1807 an der nordöstlichen Ecke der inneren Stadtmauer beim Isartor stand.
Lützelsteiner-Straße, Freimann *1932: 
Nach Lützelstein, der ehemaligen Grafschaft im
Unterelsass, die von 1447 bis 1790 pfälzischer,
dann bis 1801 kurbayerischer Besitz war.
Luise-Kiesselbach-Platz, Mittersendling *1930:
Luise Kiesselbach (1863-1929) war Mitglied
der Münchner Stadtrates von 1919 bis 1927
für die Deutsche Demokratische Partei; war in
führender Stellung in der bayerischen Frauenbewegung tätig und engagierte sich sehr als
Armenpflegerin.
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Luisenstraße, Maxvorstadt, *1812: 
Ludovica Wilhelmine Prinzessin von Bayern,
auch Herzogin Luise genannt (1808-1892),
Tochter König Maximilians I. Joseph von
Bayern aus zweiter Ehe mit Karoline Friederike
Wilhelmine von Baden, Gemahlin (seit 1828)
von Herzog Maximilian von Bayern.
Lyonel-Feininger-Straße, Parkstadt Schwabing
*2001: Lyonel Charles Adrian Feininger (1871-
1956), Maler und Grafiker; studierte ab 1887
Malerei in Hamburg, Berlin und Paris, stand ab
1913 der Bewegung der Münchner Künstlergruppe des „Blauen Reiters“ nahe, er gründete
mit Kandinsky, Klee und Jawlensky 1924 die
Gruppe „Die blauen Vier“, wirkte von 1919 bis
1933 am Bauhaus (Herausgeber der Bauhaus-
Bücher). Feininger kehrte als von den Nazis
gebrandmarkter „entarteter“ Künstler 1936 in
die USA zurück. Feininger gilt als bedeutendster Maler des Expressionismus (angeregt vom
Kubismus) und hinterließ ein umfangreiches
grafisches Werk von Radierungen und Holzschnitten. 
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Seite 19

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18 TAXIKURIER
ihn zu hofieren und inzwischen steht
auch der Senior zu seinem Alter. Wie
Erika, die mit ihrem Rudi aus dem
“Barista” kommt und munter dem
Taxler erzählt, dass es zwar mit den
Beinen nach einem Beckenbruch
nicht mehr so toll ist und alles ein
bisserl langsam geht, aber “der Kopf
funktioniert noch und ein Glaserl
Rotwein leisten wir uns gerne” . Erika
ist immerhin 84 und besteht darauf,
nicht mehr jung sein zu wollen. “Wir
wollen doch nur noch nett über die
Runden kommen”, sagt sie verschmitzt und lässt ihren Rudi ein sattes Trinkgeld geben. Erika und Rudi,
das sind zwei, die zwar ihr Auto immer noch zuhause haben, aber nur
noch selten benutzen, “da ist uns das
Taxi doch bequemer.”
Eine ideale Zielgruppe für uns und
doch stellt sich die Frage “Warum behandeln einige Schwarze Schafe in
unseren Reihen gerade die Senioren
so schlecht?” Oft hört man von vielen älteren Herrschaften, “Mei, san
Sie nett, Sie schimpfen gar nicht,
weil ich nur so eine kurze Strecke
zum Doktor fahr” . Eigentlich unglaublich, möchte man meinen, wo
doch jeder von uns genau weiß, dass
er der Beförderungspflicht unterliegt,
jede noch so kurze Strecke fahren
muss und deshalb das Granteln sinnlos und nur blöd ist. 
Niemand kauft
zwölf Brezn, nur
damit der Bäcker
zufrieden ist
Natürlich ist es nicht besonders erbaulich, wenn man lange am Standplatz steht und dann nur um die Ecke
zum Doktor fährt. Aber deswegen
wird sich niemand einen Arzt am anderen Ende der Stadt suchen, damit
der Taxifahrer zufrieden ist. Oder hat
Senior wollte lange Zeit niemand
sein. Es hatte zugegebenermaßen immer etwas mit dem Alter zu tun. Und
mit mangelnder Beweglichkeit. Dazu
eine unsägliche Werbung von jungen, dynamischen und erfolglosen
Jungmanagern für die nur eins existierte: Jugend, Jugend, Jugend. Wie
dumm und kurzsichtig das war, weiß
heute jeder, der noch nicht völlig der
Verblödung anheim gefallen ist. Heute fahren Senioren mit Roller Blades,
besuchen Fitness-Center und gondeln
mit dem Motorrad durch die Gegend.
Ob das jetzt alles auch vernünftig ist,
steht auf einem anderen Blatt. Aber
die Realität schafft ihre eigenen
Wahrheiten.
Wahrheit ist auch, dass man mit 60
Jahren eben ein Senior ist. Dabei ist
die Seniorenkarte des MVV nicht das
einzige Indiz. Die Werbung fängt an,
Titelthema
„Seid nett zu Senioren!“
Sie sind eine starke Zielgruppe, unsere Senioren. Viel Freizeit, hohe Kaufkraft,
aber manchmal nicht mehr wirklich gut zu Fuß. Und deshalb fahren sie häufig
regelmäßig mit demTaxi. Zumindest ein Großteil. Aber warum behandeln
manche von uns diese Zielgruppe dann so stiefmütterlich und unfreundlich?
Ursachenforschung vom TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de

Seite 20

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19TAXIKURIER
schon einmal einer zwölf Brezn gekauft, obwohl er nur eine wollte, nur
damit sich der Bäcker nicht ärgert?
Ja, für was halten wir uns eigentlich?
Ist es nicht eine Schande, dass wir
ein “Seniorentaxi” einführen müssen,
weil es zuviele Beschwerden gibt für
eine selbstverständliche Dienstleistung, die jeder vernünftige und
halbwegs zivilisierte Kollege von sich
aus erbringt. 
Hilfsbereitschaft 
ist ein Ausdruck von
Zivilisation, ihr
Rüppel!
Wer hinter seinem Steuer kleben
bleibt, während sich ein gebrechlicher oder hilfsbedürftiger Mensch
müht, ins Taxi ein- oder auszusteigen, der sollte diesen Beruf aufgeben.
Und zwar sofort! Hilfsbereitschaft ist
außerdem altersunabhängig. Auch
junge Menschen brechen sich schon
mal ein Bein und sind dank Gipsmanschette nicht mehr ganz so gelenkig und freuen sich über ein
freundliches Entgegenkommen. Müssen wir wirklich auch noch eine Gebrauchsanweisung für Hilfsbereitschaft nach Jahreszeiten erarbeiten?
Kann man wirklich nicht von sich
aus erkennen, dass es einem älteren
Menschen vielleicht das Gehen erleichtert, wenn man ihm auf bei Eis
und Schnee den Arm reicht? Ein Armutszeugnis, das sich hier zum Teil
abspielt. Dabei ist es eine Zielgruppe,
die uns die toten Zeiten füllt. Denn
zum Arzt fährt man in den Vormittags- oder Nachmittagsstunden, während denen erfahrungsgemäß nicht
gerade die Hölle los ist. Zudem geben
die, die es sich leisten können, meist
ein gutes Trinkgeld und sind dankbar
für jede freundliche Geste. Seid also
nett zu Senioren, denn irgendwann
werdet Ihr auch alter – wenn Euch
vorher der Grant nicht aufgefressen
hat.
Aber nicht nur unter den Fahrgästen
gibt es Senioren, sondern auch unter
den Kollegen. Und wer nicht gerade
mit Münchens Ältestem unterwegs
ist, der nur eine Geschwindigkeit
kennt – 40 km/h – egal ob in der
Stadt oder auf der Autobahn, erkennt
leicht die Vorteile eines älteren Fahrers. Ruhig, abgeklärt, erfahren – mit
der gelassenen Routine eines Profis
versehen die meisten ihren Job. Sie
wissen ob ihrer Autorität beim Fahrgast und bei den Kollegen. Zumindest
die Guten. Und woher rührt diese Gelassenheit ? Wenn die bessere Hälfte
zuhause den Staubsauger aufheulen
lässt, dann wird es für ihn höchste
Zeit im Taxi auf den Straßen nach
dem Rechten zu sehen. Schöne Aussichten also! (PG)

Seite 21

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20 TAXIKURIER20 TAXIKURIER
Seit 2002 ist Michael Luber erst in
der Funkzentrale, aber seinen Job beherrscht er wie ein „Alter“ . Nach einem knappen Jahr wurde er für Kanal
1 „tauglich erklärt“ . Und das nicht
ohne Grund. Als der Computerfachmann mit seiner Ausbildung fertig
war, war auch gerade die Computerbranche am Ende. Dumm gelaufen
für einen, der damals noch Frau und
Kind ernähren musste (heute nur
noch Kind). Also ran an den Taxischein, 1991, „und dann hab’ ich das
komplette Programm abgespult:
Nachtfahrer, Alleinfahrer, Flughafengeier und dann auch noch Disponent
bei der Fa. Groh. Zum Glück habe ich
nichts mit der Abrechnung zu tun gehabt.“
Je älter die Aufträge, umso häufiger
die Leerfahrten
Michael Luber weiß also genau, wie
es läuft. Seit zwei Jahren hört man
ihn jetzt in der Frühschicht, zusammen mit Mike Ettler, im 4-Stunden-
Rhythmus. „Die Frühschicht ist heute
die absolute Spitze im Auftragsaufkommen. Zirka 1.200 Aufträge in vier
Stunden, da kommst nicht einmal
zum Bieseln. Wer die alleine machen
müsste, landet spätestens nach zwei
Jahren in der Psychiatrie“, umreißt
Michael Luber kurz und schmerzlos
den alltäglichen Wahnsinn. „Besonders schlimm ist es am Samstag in
der Früh – da bin ich allein – in der
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
„Samstagfrüh gehst du 
durch die Hölle“
ersten Stunde. Das ist für den Funker
die Hölle. Da wird gelogen und abgestaubt, dass es eine wahre Pracht ist.
Von Kollegialität keine Spur. Und
wenn dich der fünfte geärgert hat,
dann werd’ ich auch gnadenlos. Danach geht’s dann wieder. Ein blöder
Spruch wirkt da oft Wunder. Und wer
darauf wie eine Mimose reagiert, der
ist für den Job wohl kaum geschaffen. Als ich anfing, haben mich die
Kollegen am Pasinger Bahnhof noch
reihenweise verschickt. Ich glaub’ sowas gehört einfach zur Ausbildung.
Manche sind doch so brunzbieselblöd, dass man sich fragen muss, was
haben die in dem Job überhaupt zu
suchen. Mir passiert es doch auch,
dass ich am Standplatz mal einen
Funkauftrag verschlafe. Sowas
kommt doch durchaus vor. 
Aber dann komm’ ich doch nicht auf
die Idee und fang an zu zetern. Als
Fahrer muss man sich auf das Tempo
des Funkers einstellen. Sonst werden
die Aufträge immer älter und die
Leerfahrten immer mehr.“ 
Wer erst bei der „Kreditkartenansage“
reagiert, der hat bei Michael Luber
schlechte Karten, geschweige denn
Kredit. „Dieses Aussortieren der Aufträge hasse ich. Für mich gibt es nur
ein Motto und das heisst: Alles fahren. Ganz schlimm ist es am Meridien-Stand. Wer sich da nach dem
fünften meldet, den trag’ ich grundsätzlich wegen unerlaubter Bereitstellung ein. Zum Glück sind wir uns da
in der Zentrale ziemlich einig.“
(PG, PR)
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten
bekannt. Das gilt gleichermaßen für
Wort & Bild. Und das muss anders
werden. Die Kolleginnen und Kollegen
in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die
Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge
sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der
TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder
Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Michael Luber

Seite 22

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Und einen Kaffee 
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gibt’s gratis dazu ! 
Startschuss : 5. September 2005
Mini-Steckbrief:
Name: Luber
Vorname: Michael
Alter: 41
Sternzeichen: Zwilling
Familienstand:
Geschieden, 1 Tochter 
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Ramersdorf
Hobbies: FC Bayern, 
ital. Kochen, Faulenzen
Musik: Rock Pop
Urlaub: Italien, Spanien
Witz des Monats 
Die Lehrerin will sich gleich am 1. Schultag beliebt machen und sagt 
ihren Erstklässlern voller Stolz, dass sie FC Bayern-Fan ist und fragt die
Klasse, wer sonst noch FC Bayern-Fan ist.
Alle Hände gehen nach oben, nur ein kleiner Junge meldet sich nicht.
Die Lehrerin fragt: „Warum meldest du dich denn nicht?“
„Weil ich kein FC Bayern-Fan bin.“
„Zu welchem Verein hältst du dann?“
„Ich bin ein Sechzger und stolz darauf.“
„1860, um Himmels willen, warum denn 1860?“
„Mein Papa kommt aus Giesing und meine Mami auch. Und beide sind
Sechziger-Fans, also bin ich es auch.“
„Aber mein Kind, du musst doch deinen Eltern nicht alles nachmachen.
Stell dir mal vor, deine Mutter wäre eine Betrügerin und dein Dein Vater
ein Alkoholiker, was wäre dann?“
„Ja, dann wäre ich wohl auch FC Bayern-Fan.“

Seite 23

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22 TAXIKURIER
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Promi-Talk
Der TAXIKURIER im Gespräch mit bekannten Zeitgenossen aus unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi.
Wenn der „3-Perlen-Wirt“ (Waldwirtschaft seit 24, Andechser am Dom und Hippodrom seit 10 Jahren) privat
an seinem Wohnviertel Solln ein Taxi benötigt, ruft er
direkt am Sollner Standplatz an. „Hier stehen durchwegs gute Fahrer und man kennt sich.“ Seine Adresse
braucht der Taxi-Vielfahrer meist gar nicht zu nennen.
Besonderen Service belohnt Sepp Krätz oft mit einem
Getränke-Gutschein „oben drauf“ .
Die Erfahrung mit Münchens Taxlern sind ambivalent.
„Die Kluft zwischen gut und schlecht ist einfach zu
groß.“ Manche Gäste monieren in der Wawi, dass ihr
Taxifahrer die Traditionsgaststätte nicht auf direktem
Weg angefahren hat. Dabei ist es wirklich simpel:
„Wolfratshauser, Melchior bis zum Ende, Pullacher
rechts, dritte links, über den Promenadeweg direkt an
den Biertisch.“
Die Kooperation mit der Taxigenossenschaft läuft
prima und Sepp Krätz hat höchstes Interesse an einer
reibungslosen Zusammenarbeit mit Münchens Taxifahrern und Taxifahrerinnen. Besonders stolz ist der
Mitinitiator auf die derzeitige „Löwenparade“ . Von den
500 Löwen sind bereits 180 verkauft und verschönern
mit individueller Bemalung unsere Stadt. (PR)
Sepp Krätz
Sepp Krätz, 50, umtriebiger und kreativer Gastronom. Mit-Initiator der „Löwen-Parade“ .

Seite 24

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„Beck-Stand“ Aktion bleibt der Dauerbrenner!
Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI-
KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist
nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und
Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um den wichtigen
„Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist. Werden Sie nicht müde, 
diese „Unkollegen“ an den Pranger zu stellen. Es kann nicht angehen, dass 
ein kleiner Prozentsatz von Dummköpfen und Betrügern den so wichtigen
„Beck-Stand“ und somit die Durchfahrt Marienplatz in Frage stellt.
1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung 
voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz
unerlaubt bereitgestelltes Taxi.
2. Nennen Sie das Fahrziel.
3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die
Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am
Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit.
4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG.,
Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: 
„Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides statt
informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt:
1. Zur Person:
Vorname: _______________ Name: ________________________
geboren am: _____________ geboren in: ____________________
wohnhaft in: ____________________________________________
2. Zur Sache:
Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________
stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi 
Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste.
Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer schaltete
das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter 
Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende
Quittung über Euro _________.
München, den ___________ Unterschrift ___________________
5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt.
6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. 
Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von 
Euro 150,– (bisher Euro 75,–).
Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv.
Kopieren Sie dieses Formblatt und geben Sie es an Freunde, Bekannte
und Verwandte weiter. 
Dramatische
Entwicklung
zum Thema
„Beck-Stand“
Die Unbelehrbaren unserer Zunft
(siehe auch „Zitrone des Monats“)
sind schuld, dass der Beck-Stand in
höchster Gefahr ist. Jedoch nicht nur
der Beck-Stand, sondern die gesamte
Innenstadt.
Aufgrund der Probleme am Marienplatz wird das Taxi-Thema jetzt auch
auf die Standplätze projeziert, die an
den Nahtstellen zur Fußgängerzone
liegen (Viktualienmarkt, Rindermarkt,
Rosental, Dallmayr, Färbergraben,
Ettstraße, Sendlinger). 
Es existiert eine „Interessengemeinschaft München“, die aus namhaften
Münchner Unternehmen besteht und
vehement und offensiv fordert:
„Raus mit den Taxis!“
Der Aufruf ging an den Oberbürgermeister, an alle Fraktionen, an die
IHK sowie an alle Medien.
Nun wird also wahr, was die Taxigenossenschaft und der TAXIKURIER
seit Monaten predigen.
Um bei den Verhandlungen zu den
Forderungen Argumente platzieren
zu können, ist es nun dringend erforderlich, gerade den „Beck-Stand“ zu
säubern. Dieser Appell geht an alle
verantwortungsvolle Kollegen, gerade
jetzt den „Überzähligen“ das Handwerk zu legen und nebenstehendes
Formular zu nutzen. (PR)
23TAXIKURIER
✁

Seite 25

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24 TAXIKURIER
Der Pate des Taxi-
Versicherungsgewerbes
TAXIKURIER | Promotion
In zwei Jahren feiert die VDK Versicherung der Kraftfahrt 100jähriges Bestehen.
In den letzten knapp 15 Jahren hat Lothar Aschmann die Geschicke des marktführenden Versicherers mitbeeinflusst
Die richtige Versicherung zu finden,
ist heutzutage Glücksache. Zu undurchschaubar sind die Tarife, davon
auch noch die Ausnahmen und davon die Ausnahmen von der Ausnahme. Noch komplizierter wird’s beim
Taxi. Es gibt Versicherungen, die
nehmen grundsätzlich keine Taxis,
andere nur zu horrenden Prämien,
wieder andere nehmen horrende Prämien und schmeißen einen beim geringsten Schaden trotzdem wieder
raus.
Trostlose Aussichten. Gäbe es nicht
die VDK. Die Versicherung der Kraftfahrt war die erste, die das Taxi als
Versicherungsobjekt entdeckt hat. Bereits 1907 von Berliner Droschkenkutschern gegründet, blieb die VDK
bis 1.1.89 eine eigenständige Versicherung, dann zur Iduna gehörig und
seit 1.7.99 unter dem Dach der Signal
Iduna Gruppe. Bis heute ist die VDK
die einzige reinrassige Taxiversicherung, die es gibt. Mit dem wahrscheinlich einzigen “Versicherungsvertreter”, der in ganz Deutschland in
diesem Gewerbe bekannt ist: Lothar
Aschmann. Da können Sie den lieben
“Herrn Kaiser” von der Hamburg-
Mannheimer glatt vergessen.
Lothar Aschmann ist der Pate aller
Taxi-Versicherungsnehmer. Als er anfing, hatte die VDK einen Marktanteil
von 20 Prozent, heute sind es über
50 Prozent, in Hessen sogar 70. Die
VDK ist mit weitem Abstand der Taxi-Versicherer Nr. 1. Während der gesamten Zeit ist die VDK durch ständige Innovationen mit dem Gewerbe
gewachsen. 
Die Kölner sind die
schlechtesten Fahrer
Die Verbundenheit zum Taxigewerbe
zeigt sich aber nicht nur im Produktangebot, sondern eben auch in der
Person Aschmann. Logischerweise
gibt er sich als Taxifahrgast regelmäßig zu erkennen, denn: “Ich brauche
den Kontakt zur Basis.” Egal, in welchem Ort er in ein Taxi steigt, die
Schadenshäufigkeit der einzelnen Regionen hat er stets parat. Pro 1.000
Schäden sind im Bundesdurchschnitt
Taxis 227 mal beteiligt, die Münchner 300 mal und die Kölner 540 mal.
Sie führen mit weitem Abstand die
Negativliste an und zahlen entsprechende Haftpflicht-Prämien: 4.800
Euro im Jahr bei 100 Prozent. Die
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 26

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25TAXIKURIER
günstigste 100-Prozent-Prämie liegt
dagegen bei 1.800 Euro. “Da wir mit
unserem Marktanteil auch Verantwortung haben”, sind Lothar
Aschmann und seine Mitarbeiter immer auf der Suche nach etwas Neuem. Auch, um die schwierige Klientel
bei der Stange zu halten. Besonders
attraktiv ist bei der VDK der Selbstbeiligungstarif in der Haftpflicht, bei
dem der Taxler rund 30 Prozent weniger als im Tarif ohne Selbstbeteiligung bezahlt. Und wenn dann noch
der fondsbezogene Tarif gewählt
wird, wird es noch günstiger. 
Aushilfsfahrer
verursachen die
meisten Unfälle
Der fondsbezogene Tarif (siehe unten)
ist ein echtes Unikat der VDK und
sonst bei keinem anderen Versicherer
erhältlich. Da die meisten Unfälle mit
Aushilfsfahrern von Mehrwagenunternehmern verursacht werden,
plädiert Herr Aschmann für den Einbau einer sog. Blackbox im Taxi. Die
zeichnet die letzten 20 Sekunden vor
einem Crash auf und hat den schönen
Nebeneffekt, “dass der Fahrer weiß,
dass ihm keine Ausreden helfen. Und
wenn Fahrer kontrolliert werden, fahren die gleich ganz anders.” Dafür
gibt es dann eine Beitragsrückerstattung von 10 Prozent des Jahresbeitrages, womit sich der Einbau der Box
relativ schnell amortisiert.
Lothar Aschmann ist immer auf der
Suche nach Lösungen für seine
Klientel, selbst bei drastischer Schadenhäufung: “Selbst die Unbelehrbaren werden durch hohe Beiträge
letztendlich katholisch.” (PG, PR)
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Name: Aschmann
Vorname: Lothar
Alter: 62
Sternzeichen: Stier
Familienstand: Verheiratet 
Geburtsort: Memel
Aufgewachsen: Mannheim
Wohnort: Mannheim
Hobbies: Fußball, skifahren,
wandern, lesen, kochen, 
deutscher Weißwein
Musik: Alles
Urlaub: Österreich
RECHTSANWÄLTIN
BARBARA HÖRLIN
consulenza legale in lingua italiana
Maximiliansplatz 17
D-80333 München
Telefon (0 89) 2 42 16 66
Telefax (0 89) 29 63 84
e-mail: RAe@Kanzlei-Schiffer.de

Seite 27

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TAXIKURIER26
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speziell für das Taxigewerbe
Einmalig und ausschließlich bei der VDK: 
Fondsbezogene Haftpflichtversicherung
Sie kennen das: Sie zahlen Ihre Haftpflichtbeiträge und die Versicherung
trägt das Risiko. Bei der VDK zahlt
sich die Versicherung zusätzlich aus.
Besonders attraktiv ist der Selbstbeteiligungstarif in der Haftpflicht, bei
dem der Taxler rund 30 Prozent weniger zahlt als im Tarif ohne Selbstbeteiligung. Und wenn dann noch
der fondsbezogene Tarif gewählt
wird, wird es noch günstiger.
Die fondsbezogene Kraftfahrtversicherung ist eine Kombination aus einer Haftpflichtversicherung mit 1.000
Euro Selbstbeteiligung und einem
Fonds des VDK Investmentpartners,
der HANSAINVEST, in dem die
Selbstbeteiligung angespart wird.
Kurz gesagt: Der Taxler zahlt von Beginn des Versicherungsvertrages monatlich mindestens 50 Euro in den
Fonds ein und hat im selbstverschuldeten Schadensfall, wenn er die
Selbstbeteiligung teilweise oder in
voller Höhe zahlen muss, ein Geldpolster aufgebaut, auf das er zurükkgreifen kann. Und das Schöne ist:
Wenn er schadenfrei fährt, hat sich
der Taxler mit dem Fonds eine lukrative Sparmöglichkeit z. B. für seine
Altersversorgung geschaffen. Wer
mehr als 1.000 Euro angespart hat,
kann mit dem überzähligen Geld machen, was er will. Diese Kombination
ist einmalig am Markt und wird vom
Gewerbe gut angenommen. Von dem
Angebot profitieren natürlich in erster Linie gute Autofahrer.
Taxi-Schutzbrief
Der Taxi-Schutzbrief enthält viele
Leistungen, mit denen dem Taxler bei
einer Panne oder einem Unfall geholfen wird. Da rückt zum Beispiel ein
Pannenhilfsfahrzeug schnell aus, um
Ihre Fahrbereitschaft an Ort und Stelle wiederherzustellen. Wenn sich der
Schaden nicht sofort beheben lässt,
wird das Taxi zur nächsten autorisierten Fachwerkstatt geschleppt.
Auch den Fahrgästen wird geholfen,
so werden ihnen u.a. die Kosten zum
Zielort der Beförderung erstattet. Das
Besondere: Wenn das Fahrzeug länger in der Werkstatt bleiben muss,
bekommen Sie im angemessenen
zeitlichen Rahmen ein Ersatztaxi. 
Lotsenversicherung
Hier wird die Kraftfahrzeughaftpflicht
des Taxlers auch dann abgesichert,
wenn er das Auto des Kunden fährt.
Ein Beipiel: Der Taxifahrer T. befördert auftragsgemäß das Fahrzeug des
fahruntüchtigen Kunden K. an einen
vereinbarten Ort. Dabei verursacht T.
schuldhaft einen Unfall, bei dem
auch ein weiteres Fahrzeug beschädigt wird. Das Fahrzeug des K. muss
zur Reparatur in die Werkstatt, weshalb K. als selbstständiger Handelsvertreter einen Mietwagen für die
Dauer der Reparatur braucht. Wer
kommt hier für die Schäden auf?
Die Drittschäden werden von der von
K. für sein Fahrzeug abgeschlossenen
Haftpflichtversicherung reguliert. K.
verliert seinen Schadenfreiheitsrabatt.
Mit ihrem Produkt- und Serviceangebot beweist die VDK ihre aktuelle Verbundenheit mit dem Taxigewerbe. Wie groß ihr Know How und ihre Innovationsfreudigkeit in diesem Gewerbe ist, kann man auch daran erkennen, dass 
die VDK Produkte anbietet, die in ihrer Spezialität nur hier zu bekommen sind. 
Im folgenden einige Beispiele.
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 28

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27TAXIKURIER
Die Schäden am Fahrzeug des K.
werden von der Lotsenversicherung
übernommen. Die Mietwagenkosten
des K. sowie den Verlust seines Schadenfreiheitsrabattes (im ersten Jahr)
werden ebenfalls von der Lostenversicherung übernommen. Diese Lotsenversicherung bietet die VDK als
eine der wenigen Versicherungsgesellschaften in Deutschland überhaupt an. Sie kann von Taxivereinigungen und Funkzentralen
abgeschlossen werden oder von
Unternehmen, sofern sie alle Taxen
bei der VDK versichert haben.
Rechtsschutzversicherung
Hier bietet die VDK mit ihrem
Partnerunternehmen, der Allrecht
Rechtschutzversicherung, ein Taxi-
Premium-Paket an, über den Verkehrsrechtsschutz bis hin zum Firmenvertrags-Rechtsschutz
Betriebshaftpflicht
Auch hierfür gibt es ein spezielles
Produkt, eine Rahmenvereinbarung
speziell für Taxiunternehmer und
Zentralen. Besonders die Notwendigkeit der Betriebshaftpflicht wird
häufig unterschätzt. Es wird oft verkannt, dass die Kraftfahrzeughaftpflicht nur die Personenbeförderung
erfasst, nicht aber die sonstige Servicetätigkeit. Schadenersatzansprüche
aus der Beförderung von Sachen oder
Laptops wie auch beim Tragen von
Koffern nach dem Aussteigen als Serviceleistung gehören in den Bereich
der Betriebshaftpflichtversicherung.
Altersversorgung
Hierfür hat die VDK zusammen mit
dem BZP (Deutscher Taxi- und
Mietwagenverband e.V.) ein eigenes
Versorgungswerk für die Altersversorgung der Taxi- und Mietwagenunternehmer eingerichtet. Unter vielen Tarifen wählt der Taxler das für ihn
geeignete Versorgungsmodell, egal,
ob er nun 40, 50 oder 60 Jahre alt ist.
Eine weitere Möglichkeit der Altersversorgung wird als betriebliche
Altersversorgung über die SIGNAL
IDUNA Pensionskasse angeboten. Hier
wird dem Taxiunternehmer der Weg
gezeigt, wie er seinen Mitarbeitern eine maßgeschneiderte betriebliche Altersversorgung bieten kann und dabei
selbst Lohnkosten spart.
Krankenversicherung
Da gibt es viele Möglichkeiten. Zum
einen kann sich der Taxler als selbstständiger Unternehmer privat vollversichern. Das klingt vielleicht teuer,
aber es gibt heute schon Kompakttarife, die im Beitrag unter der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
liegen und dabei bessere Leistungen
haben. Wer sich nicht für die Vollversicherung entscheiden möchte, kann
auf das Angebot der Zusatz- und Ergänzungstarife im ambulanten und
stationären Bereich zurückgreifen,
das die Lücken und Einschränkungen
der GKV optimal ausfüllt. Hier profitiert die VDK von der Erfahrung
eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen, der SIGNAL
IDUNA Gruppe.
Unfallversicherung
Unfallversicherungen gibt es überall.
Den Spezialtarif für Taxler nur bei
der VDK. Mit einem Spezialangebot
wird das besondere Unfallrisiko des
Taxifahrers berücksichtigt. So wird z.
B. auch bei Überfall und Raub Entschädigung geleistet. Versichert werden Arbeitgeber, deren Angestellte
(sogar Familienangehörige) sowie
Saison- und Aushilfsfahrer. Die Leistungspakete “TaxNorm”, “TaxPlus”
und “TaxSuper” bieten flexible Absicherungsmöglichkeiten für jeden
individuellen Bedarf.
Beitragsersparnis
In Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern aus dem Gewerbe bietet die
VDK ein subventioniertes Fahrsicherheitstraining und den vergünstigten
Einbau eines Unfalldatenspeichers
(UDS) an. Beide Angebote dienen der
Sicherheit und werden zusätzlich mit
einer Beitragsrückerstattung in Höhe
von 10 Prozent des Jahresbeitrages
honoriert. Über alle Möglichkeiten
und Varianten berät sie der örtliche
VDK-Betreuer bedarfsgerecht und
kompetent. In unserem Fall ist das natürlich die charmante Ursula Crasselt
vom gleichnamigen Versicherungsbüro in der Machtlfinger Straße 26,
81379 München, Tel. 089/74 28 72 10.
(PG)
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Seite 29

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28 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
PQ
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In diesem Monat die Buchstaben P und Q …
Parken – Manche Kollegen beweisen hier eine
überaus selektive Wahrnehmung, wenn sie
nämlich selbst gerne mal z. B. am Sonnen-
Rieger den Wagen abstellen, um zum Einkaufen zu gehen, aber andererseits Zeter und Mordio schreien, wenn ihr vermeintlicher Privatparkplatz durch so einen unverschämten
Fremdling in anderer Wagenfarbe bereits belegt wurde.
Schrotti entging einmal nur knapp der Lynchjustiz, als er nächtens auf Anfahrt zum Kaufhof trotz langweiligsten Geschäftes winkende
Menschen am Stand sah, um dann mit entgleisenden Gesichtszügen feststellen zu müssen,
dass man ihm an’s Leder wollte. Die letzten
drei Plätze am „Kaufhof“, welche ab ca. 20.00
Uhr damals nun wirklich nicht mehr für Taxis
benötigt wurden, waren mit Privat- PKW verparkt worden, denen ein besonders lustiger
Kollege dann die Luft aus sämtlichen Reifen
abgelassen hatte, nicht ohne einen (natürlich
anonymen) Gruß hinterm Scheibenwischer zu
hinterlassen, wonach „wir Taxifahrer“ uns gegen solche Verparkungen schon zu wehren
wüssten. 
Es geht halt nichts über eine gute Werbung!
Pasing – Erst 1938 nach München eingemeindet, spürt man insbesondere am Standplatz
„Pasinger Bahnhof“, dass hier die Uhren noch
mal anders gehen als ohnehin im restlichen
Bayern. München, zumal östlich von Laim,
wird mit Misstrauen als feindliches Ausland
betrachtet. Aber von Hänsel und Gretel wissen
wir, dass notfalls das Ausstreuen von Brotkrumen eine Lösung sein kann, um nach einer
Fahrt in’s Ungewisse wieder nach Hause zu
finden.
Pfeil – Auf der Fahrbahn aufgemalte Richtungspfeile sind verbindlich, wenngleich allzu
oft sehr verwirrend. Man denke hier z. B. an
das seit Jahren andauernde Chaos in der
Schwanthalerstr. stadteinwärts. Im Prinzip erfreuliche Pfeile gibt es auch, nämlich die von
der DDR übernommenen grünen Blechpfeile,
die Rechtsabbiegern dauerhafte Fahrmöglichkeit gewähren. Verblüffend nur, dass ausgerechnet an besonders stark frequentierten Stellen (z. B. Sonnenstr. rechts in die
Schwanthaler) das Blech- Grün angeschraubt
wurde, wohl in der Hoffnung, es komme binnen kürzester Zeit zu so vielen Unfällen, dass
man dieses DDR- Relikt auch bald ad acta legen könne. Doch, wer den grünen Blechpfeil
überhaupt bemerkt, darf schon zu den aufmerksameren Fahrern zählen, macht unseren
Planungsprofis eiskalt einen Strich durch die
Rechnung – und baut keinen Unfall.
Physik – Physik ist (unter anderem), wenn es
stinkt und kracht. Und das tut es im Straßenverkehr permanent. Der Umgang mit kinetischer Energie, also Bewegungsenergie, wird
durch ABS und ASR und und und zwar vermeintlich leichter, zudem hört man heutzutage
kaum noch Motoren- oder Windgeräusche,
was über die gefahrenen Geschwindigkeiten
täuscht, aber irgendwann ist trotzdem Schluß.
Das ‚Finale in Blech’, wenn der Wagen irgendwann die Straße verlassen hat, ist noch die
harmloseste Folge. 
Gedächtniszitat aus einem Stilblüten- Buch:
„Ich durchbrach die Leitplanke, streifte einen
Baum, überschlug mich mehrmals in der Böschung und verlor anschließend die Kontrolle
über das Fahrzeug“ . 
Pleiten, Pech und Pannen – Kommen im Taxigewerbe praktisch nicht vor.
Na ja, am Hafen ‚Schneider’ geworden, ist
nicht so gut. Vom Busching nachts die Richard- Strauß 13 bekommen, kann – kann! –
Pech sein, muß aber nicht.
Auch nicht jeder MVG- Stich geht durch die
Stadt und zurück. Nach zwei Stunden aufgeben und dann hören, wie der Stand am Funk
gerufen wird, kann frustrieren. Aber: das
Glück ist ein Rindvieh und sucht sich Seinesgleichen – so hat jeder von uns immer wieder
mal eine Chance. Schrottis beste Taxi- Nacht
(nach Mitternacht 1 x Pocking bei Passau, 1 x
Landshut) hatte mit 48.- DM Umsatz von 18.00
bis 24.00 Uhr begonnen.
Psychologie – Ein wenig praktische Psychologie, unterstützt durch Pfefferspray und
Elektroschocker, hat noch nie geschadet. Oder
frei nach Gerhard Polt: „Bravo Kollege, außer
ihnen hätte niemand gemerkt, dass dieser
Mann stört“ . Im Ernst: mehr als die Hälfte aller
„Dringend“- Rufe auf Kanal I, bezogen auf so
genannte „Zahlungsschwierigkeiten“, sind
ziemlicher Blödsinn und schlicht überflüssig.
Natürlich geht einem die Hutschnur hoch,
wenn man sich um den Telefon- Euro oder
Ähnliches streiten muß, aber im Endeffekt verliert man noch viel mehr Geld, wenn endlose
Diskussionen folgen, die Polizei abgewartet
werden muß, extra Kollegen anfahren und so
weiter.
Schlimmstenfalls drohen sie, wie Karl Valentin
es getan hätte: „Glauben sie ja nicht, wen sie
vor sich haben.“
Quatschkanal – früher gab es nur einen (IV),
jetzt wird auf V und VI parliert, was das Zeug
hält. Längeres Zuhören führt unweigerlich zu
Ohrenkrebs und Gehirnerweichung. Fragen Sie
vorher Ihren Arzt oder Apotheker!

Seite 30

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29TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-
Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Augustiner-Crew
Kein Mensch konnte ahnen, wie enorm der Andrang
zur Generalversammlung am 6. Juli im Augustiner-
Keller war. An die 500 Personen waren in der Arnulfstraße zu diesem wichtigen Treff erschienen. Im Saal
gingen schnell Tische und Stühle aus. Die Service-
Mannschaft vom Augustiner jedoch war immer Herr
der Lage. Jeder Anwesende wurde prompt bedient und
auch die von Daimler-Benz gesponsorten Mittagessen
wurden pünktlich durch die Massen balanciert.
Selbst Verkaufs- und und Beratungs-Theken der anwesenden Firmen wurden als Stehtische umfunktioniert.
Ebenso reibungslos der AUDI-Kaffee/Kuchen“ . 
Für diese organisatorische Meisterleistung bedankt sich
der TAXIKURIER mit der Rose des Monats und ein
paar Taxischeinen. (PR)
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Peter Harms (Taxi 2352)
Istvan (Taxi 1547) 
An anderer Stelle in dieser Ausgabe wird ausführlich
über die Situation am Beck-Stand berichtet. Zwei besonders dreiste Kollegen, die den Beck-Stand seit Jahren
als ihr Eigentum betrachten und trotz vieler Gespräche
ihr Verhalten nicht geändert haben, sind die beiden Fahrer der Firma Scholz. Peter Harms, ein untersetzter,
blonder Norddeutscher mit Hamburger Dialekt, hat sogar vor Monaten Herrn Meißner persönlich versprochen,
die unerlaubte Bereitstellung zu unterlassen. 
Sein ungarischer, bärtiger Kollege, in den kälteren Monaten an seiner „Russen-Fell-Mütze“ erkennbar, erklärt,
er benötige die verbotene Aufstellung für seinen Umsatz. Beide „verantwortungsvollen“ Kollegen können Sie
täglich ab ca. 19.00 Uhr am Beck-Stand antreffen und
fragen, wie sie denn ihre Existenz sichern wollen, 
wenn der Beck-Stand wegen ihrem Verhalten ganz
verschwindet. (PR)
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Nokia und Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 31

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Regressanforderungen der Taxiunternehmer
(die für die Scheibe zwischen 450.- und 2000.-
DM bezahlt hatten) zu entgehen, wurde die
Trennscheibenpflicht in eine „kann“-Bestimmung umgewandelt, die heute noch in der Verordnung steht (1). Nachdem inzwischen Sicherheitsgurte auf allen Sitzplätzen vorgeschrieben
sind, blieb als taxispezifische Verpflichtung die
Alarmanlage übrig (2).
Die Verordnung verlangt, dass die Alarmanlage „vom Sitz des Fahrzeugführers in Betrieb
gesetzt werden kann“ . Sie muss „die Hupe zum
Tönen in Intervallen und die Scheinwerfer sowie die hinteren Fahrtrichtungsanzeiger zum
Blinken bringen“ (3).
War es in Zeiten herkömmlicher Fahrzeugelektrik normal, neben dem Taxameter auch die
Alarmanlage bei einem Fahrzeugwechsel aus
dem Vorgängerfahrzeug umzubauen, so ist es
beim zunehmenden Einsatz von Bus-Elektronik sehr aufwendig, die dazu nötigen Eingriffe
ins Bordnetz vorzunehmen. Speziell bei Xenon-Fernscheinwerfern ist eine Umrüstung
kaum möglich. Daher werden die meisten Taxis heute notgedrungen mit werkseitig vorgerüsteten Anlagen bestellt. Ein großes Problem
dabei ist, dass bei der Bedienung (Ein- und vor
allem Ausschalten) jeder Hersteller sein eigenes und möglichst bei jedem Modell ein neues
Süppchen kocht.
Die akkustische Alarmanlage ist ein durchaus
sinnvolles Mittel, im Notfall Kollegen und Passanten auf sich aufmerksam zu machen. Leider
wurde sie seit ihrer Einführung begleitet von
den Leidenserfahrungen der Anlieger von Taxiständen, wenn Fahrer nach einer Fehlauslösung das Ausschalten nicht beherrschten. Hier
haben vor allem Generationen von Taxiunternehmern versagt, deren Pflicht es eigentlich
schon immer gewesen wäre, die Fahrer in den
Gebrauch ihres Arbeitsgerätes einzuweisen.
Wenn mittlerweile bei Notrufen auch direkt an
vollbesetzten Taxiständen erst weit entfernte
Kollegen zur Unterstützung anfahren müssen,
weil die bereitstehenden Fahrer sich hinter ihren Zeitungen verkriechen oder gerade die
Stromversorgung ihrer Hörgeräte zusammengebrochen ist, kann man das nicht der Einrichtung „Alarmanlage“ vorwerfen. Trotz allem ist
ein Taxi mit eingeschaltetem Alarm eine weithin sicht-(und hör-)bare Aufforderung zur Hilfeleistung.
Wegen der im Nachkriegsdeutschland zunehmenden Taxiüberfälle und -morde (häufig auch
durch amerikanische GI´s) kam es bei Trauerfeiern immer wieder zu Demonstrationen und
Taxikonvois mit der Forderung nach „Todesstrafe für Taximörder“ . Um dem Vorwurf der
Untätigkeit zu entgehen, erließ die damalige
Bundesregierung im Jahr 1967 die Verordnung,
dass Taxis generell mit Trennscheibe, Sicherheitsgurten und Alarmanlage auszurüsten
seien. Die Trennscheibe stellte sich bald als sehr
problematisch heraus: Die Scheibe war so
schwer, dass im Rahmen der Nutzlast teilweise
nur noch zwei Fahrgäste befördert werden
konnten; im Winter erfroren die Fahrgäste im
Fond beinahe, weil die Heizung nur vorne heizte; vor allem amerikanische Soldaten nutzten
den eingebauten Zahlteller als Aschenbecher,
weswegen dem Fahrer beim Zuschlagen der Türen die Asche in den Kragen wehte; außerdem
gab es einige schwere Unfälle wegen der
Trennscheibe, wobei unter anderen auch der
damals sehr bekannte Fernsehmoderator Peter
Frankenfeld verletzt wurde. Letzteres war der
Grund, warum nach ca. 1 Jahr die Trennscheibe wieder abgeschafft werden sollte. Um aber
Wir haben uns alle schon (mehr oder weniger intensiv) mit den Grundlagen des
Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. An dieser Stelle wollen wir uns Gedanken
machen über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften. 
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion.
Basiswissen Taxi
Heute: Die Alarmanlage
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 32

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Modell
nachgerüstete Anlagen:
(meist kein „stiller Alarm“)
Japaner
(Mazda, Nissan, Toyota), 
von „Intax“ nachgerüstet
Mercedes Benz
alle PKWs: 
MB Vito/Viano
Audi
A4/A6
BMW
(alle Modelle)
VW
Passat + Sharan
Touran
Bus T5
Opel
(alle Modelle)
(kein „stiller Alarm“)
Ford
Mondeo
(kein „stiller Alarm“)
Einschaltpunkt
entweder: Zug-/Druckschalter für
ein/aus
oder: Druckknopf im 
Fahrerfußraum 
Druckknopf im Fahrerfußraum 
(1. Druck „still“,
2. Druck „akkustisch“)
Druckknopf im Fahrerfußraum
über der Fußstütze am linken
Radkasten (1. Druck „still“, 
2. Druck akkustisch“)
wie PKW
Druckknopf im Fahrerfußraum
über der Fußstütze am linken
Radkasten (1. Druck „still“, 
2. Druck akkustisch“)
„Akkustischer“ Alarm: Druckknopf
im Fahrerfußraum über der Fußstütze am linken Radkasten 
„Stiller Alarm“: Druckknopf links
an der Lenksäule
Tempomatschalter im Blinkerhebel (– „still“,+ „akkustisch“,
durch Schalter (Oberseite Blinkerhebel) generell deaktivierbar
Druckknopf im Bereich der
Lenksäule
Druckknopf im Fahrerfußraum
über der Fußstütze am linken
Radkasten
Ausschaltpunkt
Druckknopf unter der Motorhaube (meist Fahrerseite)
Druckknopf im Motorraum
(meist Fahrerseite), schaltet
beide Alarme
Kofferraum Seitenwand Beifahrerseite; Limousine: Knopf auf
der Verkleidung; Kombi: Knopf
unter der Seitenverkleidung
Schwarzer Knopf im Motorraum 
Fahrerseite an der Spritzwand
Kofferraum Seitenwand Fahrerseite, Knopf neben Ablagefach
Beide Alarme: Kofferraum
Seitenwand Beifahrerseite, durch
ein Loch mit Zündschlüssel,
Kugelschreiber o.ä. Knopf
drücken
Kofferraum linke Seite unter der
Abdeckung
Knopf im Motorraum Fahrerseite 
Knopf im Sicherungskasten
unter der Batterie (Motorraum,
Batteriekasten öffnen, Trennwand neben Batterie hochziehen, Kasten öffnen
Druckknopf im Motorraum 
Fahrerseite Nähe Federdom
Druckknopf im Motorraum 
Fahrerseite Nähe Federdom
Quellen: ➜ (1) BO Kraft §25.3 
➜ (2) Internetseite der Taxi-München e.G.
(www.taxi-muenchen.com, Kapitel: 
Geschichte), ergänzt durch Ausführungen
von Hans Meißner 
➜ (3) BO Kraft §25.2,
Satz 1 und 2 ➜ (4) BO Kraft §25.2, Satz 3
Im nächsten Heft wollen wir uns 
mit Rechten und Pflichten im Taxigewerbe
beschäftigen.
Liebe Taxler,
ein herzlicher Dank dafür,
dass Ihr unsere Gäste immer
so zuverlässig und freundlich
zum Bus und nach Hause bringt.
Busreisen Ettenhuber GmbH
80469 München, Frauenstr. 36
85625 Glonn, Am Hochrain 2
08093-90960 oder 089-2163360
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Busreisen und Busvermietung
Aufgrund der Überlegung, dass in manchen
Situationen der akkustische Alarm einen Täter
möglicherweise zu Kurzschlußhandlungen provozieren könnte, ermöglichte (keine Verpflichtung) der Gesetzgeber 1995 zusätzlich den sogenannten „Stillen Alarm“, durch den „das
Taxenschild … - auch mittels eingebauter roter
Leuchtdioden – zum Blinken gebracht werden“
kann (4). 
Diese an sich löbliche Erwägung wurde aber
durch die Gedankenlosigkeit von Fahrern und
vor allem durch die Pflichtverletzung vieler
Taxiunternehmer ´ad absurdum´ geführt. Es
gehört mittlerweile zum normalen Stadtbild,
dass Taxis mit blinkender Dachleuchte unbesetzt herumfahren oder sogar an Taxiständen
bereit stehen, ohne dass dies die Fahrer in
irgendeiner Weise beunruhigen würde. Der Autor dieser Zeilen verfolgte einmal nachts über
eine längere Strecke ein „blinkendes“ Taxi mit
Fahrgast. Am Fahrtziel gefragt, ob er ein Problem habe, antwortete der „Kollege“: „Ich weiß
nicht, wie das ausgeht, das muss in der Früh’
der Unternehmer machen …“ .
Besteht bei Fehlauslösung des „akkustischen“
Alarms auch beim betreffenden Fahrer ein gewisser Leidensdruck, sich um das Ausschalten
zu kümmern, so fehlt beim „Stillen Alarm“ offenkundig dieser Beweggrund. Seit Einführung
ist in München kein Fall bekannt, bei dem diese Einrichtung zur Mitteilung einer Notlage
gedient hätte. Trotzdem sollten wir uns gegen
eine Abstumpfung wehren, in jedem einzelnen
Fall abklären, ob ein Problem vorliegt und bei
Fehlauslösung den jeweiligen Fahrer über die
Gefährlichkeit seines Tuns aufklären. Es wäre
vielleicht auch einmal eine Frage an unsere
Gewerbevertretung, inwieweit Fahrer, die diesen „Stillen Alarm“ dergestalt entwerten, (wie
auch ihre Unternehmer) zum Beispiel zu einer
´Spende´ an die Taxistiftung ´veranlaßt´ werden könnten.
Da, wie bereits ausgeführt, viele Unternehmer
ihre Pflichten zur Unterweisung des Personals
vernachlässigen, wollen wir an dieser Stelle
auflisten, wie bei den gängigen Taximodellen
die Alarmanlage ausgeschaltet wird:
31TAXIKURIER
Fahrschule Reuter GmbH 
Isartorplatz 9 
80331 München 
Tel.: 089/ 22 11 46 
Ausbildung der Klassen: 
B, BE, A, A1, M, Mofa
ASP =
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Verdistraße 9 • 81247 München
Fon (0 89) 8 95 56 96-00 • Fax (0 89) 8 95 56 96-66
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info@hotel-amalienburg.de ˙ www.amalienburg.de

Seite 33

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und
berichtet über seine Erfahrungen und
Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
werden. Unser Aktionspartner, die
AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Gepäckservice 
Vom Ostbahnhof mit einem 
schweren Koffer in den 3. Stock in der
Lucile-Grahn Straße.
Das Thema „Gepäckservice“ wurde
bereits im März-Heft ausführlich behandelt. Wie reagieren die Profis vom
Ostbahnhof auf die lukrative Vision
von 2,50 Euro Zuschlag? Fördern Sie
das Dienstleistungs-Image der Taxibranche oder mutieren sie plötzlich
zu gebrechlichen Bandscheiben-Patienten?
Taxi 1: ✷✷✷
Des kriagn ma scho 
(Nr. 1841, 25. Juni , 15.45 Uhr)
Emsig schwingt sich der gstandne
Taxler aus seiner Limousine und
möchte mein monströses Gepäck in
den Kofferraum wuchten. Als ich ihn
stoppe, um vorab den Preis zu erfragen, bin ich wirklich überrascht. Für
gerade mal 50 Cent Aufschlag möchte mir dieser bayerische „Aloisius“
den Koffer befördern und anschlie-
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
32 TAXIKURIER
ßend in den 3. Stock schleppen. Und
das bei 33 °C schwüler Hitze …
Taxi 2: -
Ich nix wissen 
(Nr. 917, 25. Juni, 16.20 Uhr)
Unbelastbar bis überfordert erweist
sich dieser Gelegenheitsfahrer. Meine
Bitte um Gepäck-Service und die Kostenfrage beantwortet er mit Ausflüchten. „Uh, in welches Stockwerk?
Wie schwer ist der Koffer? Das habe
ich noch nie gehabt, das kostet so
ungefähr 10 Euro.“ Nachdem er mein
entsetztes Gesicht sieht, geht er in die
Defensive und möchte die Fahrt doch
noch retten. Zu spät, ich oute mich
als Taxi-Checker und er bekennt sich
zum Anfänger.
Taxi 3: -
Ohne mich 
(Nr. 2635, 25. Juni, 16.50 Uhr)
Der schon in die Jahre gekommene
Gemütsmensch möchte seine porösen
Knochen nur ungern aus dem Taxi
bewegen. Schließlich ist man ja Taxifahrer und nicht Gepäckträger. Lieber
bleibt er auf seinem warmgesessenen
Ein Erlebnis für die Sinne
Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer
großer Whirlpool, schöne Suiten
Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111
geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr
unser „Taxi-Essen“...!

Seite 34

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33TAXIKURIER
Autositz hocken und hat bereits für
sich entschieden „Des is nix mehr für
mi“ . 
Taxi 4: ✷✷✷
Können wir machen 
(Nr. 1787, 25. Juni, 16.55 Uhr)
Auch dieser Mann möchte vorab genau wissen, wohin genau die Reise
geht. Der 3. Stock erscheint ihm
machbar und er nennt mir 50 Cent
für die komplette Beförderung meines
Koffers per Taxi und in den 3. Stock.
Ich freue mich zwar über das hilfsbereite Angebot, wundere mich aber
langsam, wieso Münchens Taxler 
den lukrativen Pauschal-Betrag von
2,50 Euro nicht nützen.
Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger!
Auf geht’s 
(Nr. 136, 25. Juni, 17.20 Uhr) 
„Taxifahren ist Service“, erzählt dieser drahtige Idealist und da gehört
auch mal körperlicher Einsatz dazu.
Gratis, versteht sich. Mit viel Witz
wundert er sich über so manche Kollegen, die es sich zum Beispiel herausnehmen, über Kurzfahrten zu
jammern. „Wenn ich eine Semmel
mag, kauf ich doch nicht drei, nur
damit der Bäcker a Gschäft macht“ . 
„Wo er Recht hat, hat er Recht.“
Der Gewinner!
Ralf Wührer
Langensalzastr. 25
80807 München
… erhält für seine Einstellung und
Hilfsbereitschaft von der AUDI AG 
ein Präsent.
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale:
Kunde ruft in Zentrale an, weil er glaubt, dass er bei seiner letzten Taxifahrt 
seinen Hund im Taxi vergessen hätte.
Zentrale: „Taxizentrale – Meier – Grüß Gott“
Kunde: „Grüß Gott – ich glaube, dass ich soeben meinen Hund im Taxi vergessen habe.“
Zentrale: „Wann und von wo nach wohin sind Sie denn gefahren?“
Kunde: „Ich bin soeben von der Fürstenrieder Straße in die Poccistraße gefahren“
Zentrale: „Hätten Sie, falls der Hund vielleicht mit Ihnen ausgestiegen ist – ohne dass Sie es
bemerkt haben – eine Beschreibung des Hundes?“
Kunde: „Es ist ein brauner Mischling in der Größe eines Dackels und hört auf den Namen
Oscar“
(in diesem Moment hört man ein lautes Gekleffe) 
Kunde: „Es hat sich erledigt – mein Hund ist unter meinem Stuhl auf dem ich sitze“ (NL)
Kurioses aus der Zentrale
Anmerkung: Namen und Adresse der Kundin wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen abgeändert
„So, das macht dann 
45 Euro! 15 Euro für mich
und die Starthilfe und
30 Euro für die Taxistiftung
wegen dem Parken im
absoluten Halteverbot“
Silvia Hatzl aus München hat mit
diesem Text den Übernachtungsgutschein für 2 Personen im Wert
von 200,- Euro für das Maritim
Hotel München gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der August-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …

Seite 35

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34 TAXIKURIER
ein Bild machen und die Betroffenen
am Standplatz zu ihren Plänen und
Zielen befragen. Vielleicht kommt
man Trojanern dann schneller auf
die Schliche. Denn eines muss auch
klar sein, wer die ganze Zeit nur gegen die Genossenschaft schießt, hat
im Aufsichtsrat nichts verloren. Das
hielte ich für sauber und moralisch
einwandfrei. Diese Sauberkeit sollte
aber nicht nur Geisteshaltung sein,
sondern sich in erster Linie auf der
Straße manifestieren. Was da an
Rostlauben mit Imbiß-Stüberl-Patina
an den Standplätzen rumsteht, ist ein
echtes Disaster und dokumentiert zugleich die Geisteshaltung der Fahrer
zu ihrem Job. Es kann ja wohl nicht
sein, dass so etwas hingenommen
werden muss, nur weil das KVR kein
Interesse oder kein Personal hat. Da
müssen wir eben unsere eigenen Regularien einführen, um die Schmutzfinken zu packen. Dafür könnte man
ein eigenes Kontrollsystem einführen
mit ausgewählten Freiwilligen. Wobei man natürlich darauf achten
muss, dass die Kirche im Dorf bleibt.
Warum kann man sich nicht einmal
pro Jahr mit seinem Auto und allen
seinen Vorzügen bei der Genossenschaft präsentieren. Da werden dann
die entsprechende Ausstattung des
Fahrzeugs und die besonderen
Kenntnisse des Fahrers wie Fremdsprachen etc. registriert. Und dafür
gibt es dann eben die entsprechenden Aufträge. Und jeder kann sich
entscheiden, ob er daran teilnehmen
will oder nicht.
Zu dieser Art von Premium-Taxi gehört aber auch die entsprechende
Ausbildung. Dazu muss zu allererst
einmal die unsägliche Regelung geändert werden, dass in Gemeinden
unter 20.000 Einwohnern keine Orts-
Mit der Rubrik “Jetzt red’ i”, will der TAXIKURIER Kollegen, Personen des öffentlichen Lebens und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben,
gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die
für alle Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in
die “tagespolitischen Diskussionen” der Taxler an gewissen Standplätzen klärend
einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXIKURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt
Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer
die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXIKURIERS! 
In dieser Ausgabe plädiert Erwin Winter, Taxi 2969, ehemals Beirat in der Taxivereinigung, für schärfere Kontrollen in Sachen Sauberkeit, strengere Ausbildung, mehr Professionalität bei Wahlen und einen selbstbewußteren Umgang
mit Kunden.
„Aus aktuellem Anlass ist mir bei
den Wahlen zum Aufsichtsrat in der
letzten Genossenschaftsversammlung
zum wiederholten Male aufgefallen,
dass man die Kandidaten, die sich
zur Wahl stellen, einfach nicht genügend kennt. Ich muss mir von den
einzelnen Kollegen doch ein Bild
machen können, wenn die meine
Interessen vertreten sollen. Deshalb
schlage ich vor, dass die Kandidaten,
die gewählt werden möchten, sich
mit einem kleinen Steckbrief 3-4
Monate vorher schon im TAXIKU-
RIER vorstellen. Da kann man sich
Jetzt red’ i
„Wir brauchen ein eigenes Kontrollsystem“

Seite 36

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kundeprüfung nötig ist. Das ist ja geradezu eine Einladung für dubiose
Leute, die in unser Gewerbe wollen.
Jeder, der sich am Flughafen aufstellt, sollte die Ortskundeprüfung für
München abgelegt haben, wenn
möglich mit Deutschprüfung, wenn
das rechtl. möglich wäre. Da sollte
man über die Taxi-Kommission dem
KVR ruhig Druck machen.
Genauso wie es nicht angehen kann,
dass Landfiaker unser Funkgerät im
Auto haben – und das sind nicht wenige – und unsere Aufträge abstauben. Denen muss das Handwerk gelegt werden und die Geräte sofort
konfisziert werden. Da muss die Regulierungsbehörde der Post in die
Gänge kommen. Radarwarngeräte
können schließlich auch beschlagnahmt werden, wenn sie benutzt
werden. 
Unser Image 
muss wieder besser
werden
Heutzutage muss in vielen Bereichen
schneller reagiert und Ergebnisse
provoziert werden. Das gilt auch für
ein professionelleres Auftreten beim
Kunden. Statt Querelen der Genossenschaft in der Öffentlichkeit auszutragen und sich immer nur auf die
Hauptperson zu konzentrieren
(Meißner), sollten wir uns besser mit
unserem wirklichen Konkurrenten
(Isarfunk) beschäftigen.
Mini-Steckbrief:
Name: Winter
Vorname: Erwin
Alter: 47
Sternzeichen: Krebs
Familienstand: Verheiratet, 1 Sohn,
fährt auch schon Taxi 
Geburtsort: Hirschau/Oberpfalz
Augewachsen: München
Wohnviertel: Thalkirchen
Hobbies: Motorradfahren,
Skifahren, Motorsport
Musik: Alles, außer Jazz
Urlaub: Hauptsächlich Ziele in
Europa, die man mit dem Auto
erreichen kann
35TAXIKURIER
Foto: www.atelier-tacke.de
MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16
81669 München, Tel. 089-48001-0
Viele vernünftige Gründe sprechen dafür,
daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur
traditionelle Werte zählen. Volkswagen und
die MAHAG tragen dieser Entwicklung Rechnung. Mit attraktiven Fahrzeugmodellen, die
den Taxi-Unternehmern neue Perspektiven
bieten – erfolgsorientiertes Denken anstelle
von kostenintensivem Image. Mit einem Ausstattungsprogramm, das bequem den individuellen Ansprüchen des leistungsorientierten Fahrers gerecht wird, der täglich 10
Stunden und länger am Steuer sitzt. Und mit
einem Serviceangebot, das den Bedürfnissen
des Taxi-Geschäftes entspricht. Als größter
Volkswagen-Händler Bayerns sind wir die
richtige Adresse für den Taxifahrer.
Kompetenz neu erfahren
Bernhard Karlinger Josef Polland
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Tel. 089-48001-178/-482 Mobil: 0170-638 19 71 Tel. 089-48001-125

Seite 37

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36 TAXIKURIER
Sieben Tage pro Woche geöffnet
Attraktive Geschäfte und kulinarische Highlights finden Passagiere und Besu-cher am
Münchner Airport vor. Internationale Markennamen sind ebenso vertreten wie Waren traditionsreicher Unternehmen aus der Region – ein
Branchenmix, der allen Anforderungen eines
großen europäischen Flughafens gerecht wird.
Ob Geschenke, Lebensmittel und Feinkost, Blumen, Mode, Schmuck, ob ein Besuch beim Friseur oder in der Spielothek – bei diesem Angebot kommt bei Passagieren, Besuchern und
Abholern gewiss keine Langeweile auf. Ein besonderer Service: Alle Läden sind an sieben
Tagen in der Woche zwischen 7.30 und 21 Uhr
für die Kunden geöffnet. Ein Tipp für Nachtschwärmer: Noch länger hat die Flughafen-Diskothek „Night-Flight“ geöffnet.
Ein Maximum an gastronomischer Abwechslung ist am Münchner Flughafen garantiert:
Die Palette reicht von Fastfood bis zum Fünf-
Gänge-Menü. Einzigartig: Das „Airbräu“ kann
aus der eigenen Brauerei nicht nur mit einem
überdachten Biergarten, sondern auch mit
frisch gebrautem Bier aufwarten.
Am Flughafen München befindet sich außerdem der größte Reisemarkt Süddeutschlands.
Ob Nur-Flug, Last-Minute oder Pauschalreise
für den nächsten Urlaub – an rund 60 Countern renommierter Reisebüros und -veranstalter bleiben keine Wünsche offen.
„Forum bavaricum“
Die beiden L-förmigen, sechs Stockwerke hohen Gebäudeflügel des München Airport Centers (MAC) umschließen ein rund 10.000 Quadratmeter großes Forum. Es wird genutzt für
Veranstaltungen aller Art: für Ausstellungen,
Fahrzeugpräsentationen, Konzerte und verschiedene andere Events wie z. B. den jährlich
stattfindenden Weihnachtsmarkt und einen
Antikmarkt. 
Das Gebäude selbst mit seiner spektakulären
Dachkonstruktion wird zu zwei Drittel für Büros genutzt. Auf rund 18.000 Quadratmetern
sind dort namhafte Unternehmen ebenso zu
finden wie Ausstellungsräume von Autofirmen, ein Ärztecenter, eine physikalische Praxis
und Vertretungen von Krankenkassen.
Das Kongresszentrum „municon“ rundet das
umfassende Dienstleistungsangebot im MAC
ab. Es kann mit 26 Tagungsräumen von 21 bis
210 Quadratmetern aufwarten, mit drei Lounges, Ruheräumen, einem Restaurant und natürlich mit einem modernen Konferenzservice,
der höchsten Ansprüchen genügt.
Von Aigner bis Zegna 
Zum ultimativen Shopping-Vergnügen laden
am Flughafen München mehr als 130 Geschäfte ein. Gilt dies im Terminal 1 vor allem für
den öffentlichen Be-reich, so liegt der Schwerpunkt des kommerziellen Angebotes im Terminal 2 nach den Passagier- und Handgepäckkontrollen. Die Umsteiger, die einen Großteil
der Passagiere im Terminal 2 stellen, haben
dort Zugang zu rund 70 Prozent der Läden und
gastronomischen Einrichtungen.
Elegante Geschäfte international bekannter
Designer wie Bogner, Bvlgari, Boss, Escada,
Hermès, Max Mara oder René Lezard sind am
Flughafen Mün-chen ebenso vertreten wie
Esprit, Marc O'Polo, Goertz 17, Timberland
oder Be-netton. Nicht zu vergessen das großzügige Angebot in den Duty Free- und Travel
Value-Shops. Neben Mode- und Souvenirläden
gibt es unter anderem einen Lufthansa
WorldShop, einen Beate Uhse Erotikshop,
Schmuck- und Brillengeschäfte, Banken, eine
Apotheke und einen Edeka-Supermarkt. Lage
und Auswahl des Einzelhandels- und Gastronomieangebotes sind gleichermaßen auf Fluggäste sowie Abholer, Besucher und Flughafenbeschäftigte zugeschnitten.
Hendl und Sushi
Passendes für jeden Geschmack bieten die gastronomischen Einrichtungen am Münchner
Flughafen. Da wäre zum Beispiel eine Münchner Institution schlechthin: das „Hofbräuhaus“ .
Direkt daneben liegt das Asia-Restaurant
„Mangostin“ mit Sushi-Box und Wok-Noodle-
Bar. Im Ankunftsbereich lässt es sich in der
mit Bildschirmen für Sportveranstaltungen
ausgestatteten „Erdinger Sportsbar“ bequem
auf die ankommenden Fluggäste warten. All
dies und noch viel mehr findet sich – für jedermann zugänglich - im öffentlichen Bereich
des Terminal 2. Zu den Highlights im Terminal
1 zählt das Restaurant „Il Mondo“ mit seinen
exquisiten Speisen inklusive Blick aufs Vorfeld.
Neben zahlreichen Snackbars und Cafés im
nicht-öffentlichen Bereich des Terminal 1 bietet der Abflugbereich des Terminal 2 etablierte
Kaffeehauskonzepte wie beispielsweise 
„Wiener's“ und „Aran“ . Fischrestaurants wie 
Seafood Sylt sowie Restaurants wie „Dallmayr“, „Käfer“ oder „Airbräu“ runden das abwechslungsreiche Gastronomieangebot ab.
Service nonstop
Service am Flughafen München - das ist aber
noch viel mehr als Geschäfte und Restaurants.
Das ist z. B. auch ein Kfz-Service, den mehrere
Autofirmen und eine Tankstelle anbieten: 
Besonders Geschäftsreisende schätzen es, wenn
sie morgens vor dem Abflug ihr Auto zur Inspektion oder Reparatur bringen und es abends
wieder abholen können.
Service - das ist auch das Medizinische Zentrum, eine eigene Flughafenklinik, das sind
Babywickelräume, Kinderspielecken und -
betreuungsmöglichkeiten, Duschen und das
Service-Center im Zentralbereich, das rund um
die Uhr geöffnet hat. Neben so flughafenspezifischen Dienstleistungen wie Gepäckaufbewahrung und Garderobenservice können dort auch
Fahrkarten gekauft, Dokumente gefaxt oder
kopiert und Gegenstände für andere hinterlegt
werden. Wer noch schnell einen Krankenschein
benötigt, eine Telefonkarte kaufen oder ein
Kleidungsstück reinigen lassen will - im Service-Center kein Problem.
Neben diesen klassischen Dienstleistungen gibt
es am Münchner Airport aber auch eine breite
Die Stadt „Flughafen“
Flughäfen sind längst nicht mehr nur Ankunfts-, Abflug- und Umsteigeorte. 
Sie haben sich von reinen Verkehrsanlagen zu multifunktionalen Dienstleistungs- und Kommunikationszentren entwickelt. Flughäfen von heute sind auch
Konferenz-, Präsentations- und Veranstaltungsort, gastronomische Erlebniswelt
und Einkaufsmeile. 
Neues vom Flughafen

Seite 38

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TAXIKURIER 37
Palette zeitgemäßer Online-Angebote: die
SMS-Flugplanauskunft „Fly 'n Spy“, den
drahtlosen Internetzugangsservice „air-lan“ via
W-Lan-Technologie, einen Online-Shop und
ein Reiseportal.
Hotel mit allem Komfort
Der Flughafen München – so vielfältig und lebendig wie eine Stadt. Auch ein Hotel darf da
nicht fehlen: das Kempinski Hotel Airport
München mit seinen fünf Sternen. Seine beiden Hauptgebäude werden durch eine 1.400
Quadratmeter große Atriumhalle verbunden,
die bis zur Decke verglast und mit riesigen
Palmen begrünt ist. 
Beeindruckend wie die Architektur ist auch das
Angebot: Das Hotel umfasst 343 Zimmer und
46 Suiten, alle exklusiv ausgestattet mit
schalldichten Fenstern, TV mit Flugplananzeige, Schreibtische und Faxanschluss. Hinzu
kommen 30 Konferenz- und Tagungsräume
und für die Entspannung ein Indoor- und ein
Whirlpool, eine Poolbar, Massagemöglichkeit
und Fitnessräume sowie zwei Restaurants, Bars
und eine Hoteltiefgarage.
Taxiservice
Mit allen diesen beeindruckenden Angeboten
kann derzeit „das Taxi“ nicht mithalten. 
Wir sind jedoch sicher, dass der Flughafen
mittelfristig auch wieder eine „Adresse“ für
Münchens „Premium-Taxler“ wird und der
Flughafen auch wieder auf den Taxiservice
stolz sein kann.
Taxameter des Monats
Weltmeister – Taxler sagt „Grüß Gott“, verstaut beim Einsteigen das Gepäck,
öffnet die Tür, hilft beim Einsteigen, schließt die Tür, schaltet Taxameter erst
ein, nachdem er sich über das Fahrtziel im Klaren ist. Raucht nur nach Rückfrage beim Fahrgast, bietet an, das Radio leiser zu machen bzw. auszuschalten.
Am Ziel hilft er beim Aussteigen, trägt das Gepäck bis zur Haustüre, sagt „Auf
Wiedersehen“ und bedankt sich beim Kunden für die Inanspruchnahme seiner
Dienstleistung.
Deutscher Meister – Taxler grüßt, öffnet den Kofferraum, damit der Kunde sein
Gepäck einladen kann, steigt gleichzeitig mit dem Kunden selbst ein, schaltet
Taxameter erst ein, nachdem er sich über das Fahrtziel im Klaren ist. 
Am Ziel öffnet er den Kofferraum, damit der Kunde sein Gepäck ausladen
kann, verabschiedet sich.
Hausmeister – Taxler grüßt, öffnet den Kofferraum, damit der Kunde sein Gepäck einladen kann, steigt gleichzeitig mit dem Kunden selbst ein, schaltet Taxameter ein und fragt dann nach dem Fahrtziel. Nimm Sonderwünsche bezüglich Fahrstrecke oder Fahrstil mit der Bemerkung zur Kenntnis: Fahr’n Sie oder
fahr i?“
Am Ziel öffnet er den Kofferraum, damit der Kunde sein Gepäck ausladen
kann, verabschiedet sich.
Waldmeister – Taxler entriegelt beim Nahen des Kunden den Kofferraum, zählt
im Rückspiegel die Gepäckstücke und drückt beim sofort eingeschalteten Taxameter die Zuschläge. Nimmt Fahrtziel wortlos zur Kenntnis. Kassiert am Fahrtende wortlos, entriegelt Kofferraum, fordert durchs Fenster den Fahrgast auch,
nach Entladen des Gepäckes den Kofferraumdeckel wieder zu schließen.
Jägermeister –Taxler entriegelt beim Nahen des Kunden den Kofferraum, zählt
im Rückspiegel die Gepäckstücke und drückt beim sofort eingeschalteten Taxameter die Zuschläge. Qualmt ohne Rückfrage beim Fahrgast, nimmt Dreck auf
dem Sitz mit der Bemerkung zur Kenntnis: „Der nächste (Kunde) putzt’s schon
wieder ab mit sei’m G’wand …“ Fordert nach Nennung des Fahrtziels den Kunden auf, ihm den Weg zu sagen. Kassiert am Fahrtende wortlos, braust nach dem
Aussteigen des Fahrgastes mit dem Gepäck im Kofferraum davon. Wenn er dann
irgendwann das im Kofferraum verbliebene Gepäck bemerkt, regt er sich fürchterlich auf, wenn der Fahrgast die nochmalige Anfahrt nicht bezahlen will. (KGF)
Letzte Meldung
Höchste Zufriedenheit mit den Münchner Taxlern bekundete Dominique
Metzger, Maître des besten Münchner
Restaurants, dem Tantris. Seit den
jüngsten Anforderungen „obere Mittelklasse, Kreditkarten, keine Dachwerbung“ ist man von den Fahrzeugen,
Fahrern und der Schnelligkeit begeistert. Wohl noch nie sah man so ab
22.00 Uhr am Parzival eine Ansammlung gepflegter Taxis wie derzeit.
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Seite 39

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38 TAXIKURIER
Im September erweist sich die Neue
Messe München einmal mehr als einer der führenden internationalen
Messestandorte. Zur drinktec 2005
vom 12. bis 17. September werden
mehr als 1.400 Aussteller aus über 60
Ländern erwartet. Sie kommen aus
Ägypten, Bahrain, dem Baltikum,
dem Iran, Nigeria, den Vereinigten
Arabischen Emiraten und vielen weiteren Ländern. Den Rang der drinktec
als Weltmesse Nr.1 für die Getränketechnologie einschließlich flüssiger
Nahrungsmittel unterstreicht ein
Maßnahmenpaket, mit dem die Messe
München ihre hochkarätigen internationalen Gäste in Hotels und im
Stadtbild willkommen heißt.
An den sechs Messetagen werden
insgesamt 80.000 Besucher aus rund
130 Ländern erwartet. Ihnen präsentiert die drinktec 2005 die neuesten
Getränkezutaten und Technologien
zur Herstellung und Verpackung von
Getränken aller Art: Abfüllanlagen,
Verpackungsproduktionen und Distributionsmöglichkeiten – nicht nur für
Softdrinks, Bier ,Wein, Sekt und Spirituosen, sondern auch für Milch, Öl,
Essig, Senf, Ketchup und Saucen.
Der Aufbau der Messe beginnt bereits
am 1. September. Belegt werden die
Hallen A1 bis A6 sowie B0 bis B6.
Das heißt, dass sowohl der Eingang
Foto: www.atelier-tacke.de
drinktec erwartet 80.000 Besucher
Messe München aktuell
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG,
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
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Seite 40

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39TAXIKURIER
West (für die Hallen A1 bis A3 / B0
bis B3) als auch der Eingang Ost 
(für die Hallen A4 bis A6 / B4 bis B6)
von Taxis angesteuert werden.
Die Eröffnungsfeier findet am 11.
September im ICM statt. Hier sind
über 1.000 Gäste geladen, die sich
gegen 19:00 Uhr zu einer Welcome
Party treffen. Nach einem anregenden Abendprogramm mit Live-Musik
wird die Veranstaltung gegen 23:00
Uhr beendet sein.
Weitere Highlights der Messe München im September sind die Stoffmesse MUNICH FABRIC START im
M,O,C, in Freimann vom 6. bist 8.
September mit etwa 10.000 Besuchern sowie die Technikmesse MATE-
RIALICA 2005 in der Messe München
vom 20. bis 22. September mit etwa
6.000 Besuchern.
Pflichttermin der
Getränkeindustrie
Nachgefragt bei Dieter Dohr, 
Projektgruppenleiter der Messe München für die Messen drinktec, automatica und bau: 
Wie hat sich die drinktec zur 
welt-weiten Leitmesse ihrer Branche
entwickelt? Die drinktec hat ihren 
Ursprung in der Deutschen Brauerei-
Ausstellung 1951 und ist fest in
München beheimatet. In den zurück
liegenden fünf Jahrzehnten hat sie
sich von der interbrau über die
drinktec-interbrau und jetzt drinktec
als Weltmesse Nr. 1 etabliert. Mit
dem 1985 eingeführten vierjährigen
Rhythmus ist sie quasi die Olympiade
der Getränkeindustrie. München steht
zur drinktec eine Woche bis spät in
die Nacht ganz im Zeichen dieser
Branche. Hier wird intensiv gearbeitet und kommuniziert. Wer in der
Branche Rang und Namen hat, muss
in München dabei sein.
Was zeichnet die drinktec in München
aus? Deutschland ist weltweit führend im Export von Getränketechnologie, Abfüll- und Verpackungstechnik. Deshalb kommt die Welt nach
München: Hier zeigen die Aussteller,
was einmalig auf der Welt ist, komplette Anlagen in Betrieb. Zu unseren
Besonderheiten zählt, dass diese Anlagen hier verkauft und direkt von
der Messe zum künftigen Einsatzort
geliefert werden, etwa nach Argentinien, Madagaskar oder Indien.
Wie holen Sie 80.000 Fachbesucher
nach München? Unser Hauptargument ist die Attraktivität und Bekanntheit der drinktec. Auf dieser
Grundlage laden wir durch unser
internationales Netzwerk weltweit alle relevanten Hersteller von Getränken und flüssigen Nahrungsmitteln
ein, seien es Joghurt-Drinks, Fruchtsäfte, Mineralwasser, Softdrinks,
Wein, Bier oder Spirituosen.
münchen • platzl 1 • zentrum
tel. 089.242 949 14
täglich frühstück von 10.30 bis 12.00 uhr
©2005 Hard Rock Cafe International, Inc. All rights reserved.
Veranstaltungen der Messe München
im September auf einem Blick: 
06.09.2005 - 08.09.2005 
M,O,C,
MUNICH FABRIC START Herbst 2005
Internationale Preview-Stoffmesse
ca. 10.000 Besucher
12.09.2005 - 17.09.2005
Neue Messe München
DRINKTEC 2005 
Weltmesse Nr. 1 für Getränke- und Liquid
Food Technologie
ca. 80.000 Besucher
20.09.2005 - 22.09.2005
Neue Messe München
MATERIALICA 2005 
8. Internationale Fachmesse für Werkstoffanwendungen, Oberflächen und Product
Engineering mit Kongress MATERIALS WEEK
ca. 6000 Besucher
22.09.2005 
M,O,C,
COMPUTERLINKS UNIVERSITY 
ca. 250 Besucher
24.09.2005 - 27.09.2005
M,O,C,
CDH - SCHUHEINKAUFSTAGE 
ca. 300 Besucher
28.09.2005 - 29.09.2005 
M,O,C,
STOFFMÜNCHEN 
ca. 900 Besucher
29.09.2005 - 01.10.2005
ICM
The 7th PGAs of 
Europe Teaching & Coaching Conference 
ca. 800 Besucher

Seite 41

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40 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei
der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG 
IM SEPTEMBER
2005
Funkausbildung
Termine: 20. und 22. September 2005
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 6/2005: 06.09. – 04.10.2005
Kurs 7/2005: 11.10. – 10.11.2005
Kurs 8/2005: 15.11. – 13.12.2005
Kleinanzeigen
EHRLICH WÄHRT AM LÄNGSTEN!!! – 
FAHRER UND UNTERNEHMER AUFGEPASST!!!
Mit unserer Hilfe bleibt Ihnen unter Ausnutzung der gesetzlichen
Vorgaben zum guten Gewissen auch noch mehr Geld. 
Kompletter Lohnservice ab 19 Euro/Monat · Mehr muss gute 
Beratung nicht kosten. Tax-Assist GmbH · 089 / 7 4 99 66 77
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0171 - 9 88 21 51
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der
Englhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf.
Anzeigenschluss ist der 2. September 2005!
Kleinanzeigen-Annahme
Verzehrgutschein für das Restaurant
„Conti-Bistro“ im Wert von 100,- Euro zu
gewinnen!
Da hat unser Haus-und-Hof-Zeichner 
Manfred Kraus das „Senioren“-Titelthema wohl etwas
falsch verstanden! 
Schicken Sie uns bis zum 2.9.05 einen lustigen Text
(Adresse siehe Impressum) und Sie haben die Chance,
zu gewinnen. Der passendste Beitrag wird prämiert.
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Seite 42

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41TAXIKURIER
Glückwunsch
an Hans Ganshirt und Thomas Moitz, beide München. Die beiden
Kollegen waren die ersten Anrufer, die wussten, dass Joachim
Fuchsberger die Hauptrolle in dem glänzenden Stück „Die
Priestermacher“ spielt. Beide „schnellen Leser“ haben je 2 Karten
für das Schauspiel in der Komödie im Bayrischen Hof gewonnen,
das noch bis zum 3. September (Di.–So.) läuft.
2 Eintrittskarten für das „Relax“ zu gewinnen
Das „Relax“ in der Hofer Str. 22 stellt zwei Eintrittskarten im Wert
von 110,– Euro zur Verfügung. Die Nutzung sämtlicher exklusiven
Einrichtungen sowie Speisen und Getränke sind in diesem Preis
enthalten. 
Der erste Müncher Taxler, der uns unter Telefon (0 89) 46 50 21
sagt, welcher Standplatz dem „Relax“ am nächsten liegt, erhält die
beiden Karten.
Nockherberg-Marterl wird 100
Direkt neben der Toilette am Nockherberg (einer beliebten Taxler-
Austret-Option) ist dem St. Johannes, dem Täufer, ein kleines
Denkmal gewidmet. Erbaut wurde es 1905, entdeckt wurde es
2005 von Rudi Müller (Taxi 1627).
St. Johannes war der Patron der Wegmacher.
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Taxi-Festpreismodelle bei Mercedes nun vollständig
Für den Taxieinsatz besonders geeignete Fahrzeugtypen gibt es
nun zu besonders attraktiven Festpreisen – damit wird einem
langjährigen BZP-Vorschlag entsprochen. Diese Typen verfügen
alle über eine äußerst umfangreiche und an den Wünschen der
meisten Taxikunden orientierte Ausstattung, wie beispielsweise
Automatikgetriebe, Sitzheizung für die Vordersitze, integrierte
Kindersitze, Taxipaket und einiges andere mehr. Alle Dieselmodelle sind EU4 und serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet. Die genannten Kaufpreise beinhalten bereits eine überaus
„taxifreundliche“ Kalkulation – wer nachrechnet, wird fast auf eine Verdoppelung des bisherigen Rabattes kommen – und sind daher nicht verwerterrabattfähig:
C 200 CDI „Das Taxi“ Limousine Kaufpreis: 23.900 Euro zzgl. MwSt.
C 200 CDI „Das Taxi“ T-Modell Kaufpreis: 24.900 Euro zzgl. MwSt. 
Diese Taximodelle lassen sich durch einige ausgewählte Sonderausstattungen weiter individualisieren. Passend zu diesen attraktiven Kaufpreisen bietet die DaimlerChrysler Bank AG ausschließlich für diese Taximodelle eine Fahrzeugfinanzierung mit einem
effektiven Jahreszins von 1,9 % an.
Neues von Volkswagen
Ab sofort ist der neue Passat Variant mit Taxi-/Mietwagenpaket ab
Werk bestellbar, mit ersten Auslieferungen ist ab Oktober zu rechnen. Der attraktive Einstiegspreis (TDI 77 kW, 5-Gang) für dieses
Taximodell beginnt bei Euro 18.144,82 (unter Berücksichtigung
des Taxinachlasses zzgl. Ust.).
Selbstverständlich gelten auch für den neuen Passat Variant die
bekannten Taxikonditionen:
➜ Taxi-/Mietwagennachlass von 20 %
➜ Inhaberregelung mit 15 %
➜ Finanzierungsaktion mit 3,9 % bis 60 Monate
➜ kostenlose Selbstabholung in Emden
➜ Taximobilität

Seite 43

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42 TAXIKURIER
EINER DER LUKRATIVSTEN
STANDPLÄTZE DER STADT …
EINER DER LUKRATIVSTEN
CLUBS DER STADT …
LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE
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Ohne Worte
Das Ende einer Vision
Wie viele Einzelunternehmer ist
der Autor dieser Zeilen nicht im
Besitz einer Flughafen-Plakette.
Trotzdem fährt man seine Stammund anderen Gäste gerne zum 
Hafen bzw. zurück in die Stadt. Die
damit verbundenen Leerfahrten
sind zwar einerseits unsinnig, ob
der elenden Wartezeiten und Zustände in Oberding andererseits
durchaus effizient. Da der Cosima-
Stand zur Zeit wie ein Abreiß-Kalender funktioniert, seit man immer öfter „kein Isarfunk“ über den
Äther hört, ist dies für viele der erste Boxenstop in der Landeshauptstadt nach der Fahrt zu unserem
Weltflughafen.
So auch neulich am 4. Juli um
22.05 Uhr. Innerhalb 10 Minuten
wurde ich durch die Funker von
Position 6 an die zweite Stelle katapultiert. Dann das Telefon. Der
Kollege mit Dachwerbung sprach
verdächtig lange und fragte mich
sehr freundlich, ob ich die Gaststätte
„Grüntal“ kenne. Ja. Ob ich vorfahren
könne, weil er diese Destination nicht
kenne. Ja. Auf dem Weg dorthin
überkam mich Unverständnis und
Wut, wie es möglich ist, dass ein
Münchner Taxler diese bekannte
Adresse nicht drauf hat.
Acht Personen warteten bereits vor
dem Lokal, hatten also keinen Bus bestellt, sondern wollten mit zwei Taxen
in’s Innside, einem zwar relativ neuem Hotel, aber mit eigenem Taxistand. Also ebenfalls einer Adresse,
die zum Basiswissen eines jeden
Münchner Taxlers gehören muss.
Durch eine forsche Fahrweise wollte
ich testen, ob der Isarfunk-Kollege
auch hier ahnungslos war.
Taxi 3672 ließ sich nicht abschütteln.
Kurz vor der Schenkendorf-Aral habe
ich vergessen, den Blinker richtig zu
setzen, was zur Folge hatte, dass der
sympathische Kollege gerade noch die
Kurve kratzte.
Dass in München viele solcher Kollegen trotzdem Umsatz machen,
wissen wir. Auch Nicht-Isarfunker
glänzen durch mangelnde Ortskenntnis, was wir immer wieder
von unseren Fahrgästen hören.
Wer jedoch mit höchsten Ansprüchen in den Markt getreten ist wie
Isarfunk, laufend Seminare, Kurse
etc. durchführt, muss sich einer gewissen Häme stellen. Mit welcher
Variante und welchem Geschick
Kollege 3672 den Kofferraum öffnete, ließ sich nicht feststellen, da
die Fahrgäste ohne Gepäck waren.
Wem dieses eine Beispiel zu wenig
ist, um das Ende einer Vision zu
erkennen, dem empfehle ich einen
Besuch des Papa-Schmid-Standes,
dem Heimathafen aller Isarfunker.
Am Freitag- oder Samstagnacht
glaubt man, in einer „Schindelar-
Filiale“ mit Dachwerbung zu sein. 
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➜ Dauerbrenner Dialysefahrten
… Alle Infos zu diesem wichtigen Umsatzfaktor!
➜ Taxi-Check-München
… „Fahren ohne Uhr“ – Wie seriös sind Münchens Taxler? 
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