TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier August 2005
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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August 2005 Foto: www.atelier-tacke.de I Tantris, München ➜ Die besten Restaurants in unserer Stadt ➜ Basiswissen Taxi Der Taxifunk ➜ Taxi-Szene Havanna Von legal bis illegal – alles ist möglich ➜ Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe … Gespräch mit Hans-Jürgen Notka, Polizeidirektor München’s Top-Gastronomie Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 1
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T5/02 Nur das Nötigste Kein Problem - auch wenn Ihre Fahrgäste „nur das Nötigste“ mit in den Urlaub nehmen. In Ihrem neuen Passat bringen Sie alles und jeden sehr komfortabel unter. Dafür sorgt das großzügige Raumangebot. Der Passat als Taxi Ab sofort bei Ihrem Volkswagen Partner. Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 2
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Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Editorial | Nur Arena, keine Allianz 4 Recht um’s Taxi | Totalschaden 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Messe München aktuell | 7 Pausenfüller | Endlich wieder Bundesliga 7 Die Genossenschaft | Bericht von der Generalversammlung u. andere Infos 8 Der Landesverband | AUDI driving experience 13 Leserbriefe | 14 Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „K“ 16 Keine Extrawurst | Im Gespräch mit der Polizeidirektion 20 Bin so Frey | Der Opel Vectra Caravan im Taxitest 22 Der Mensch hinter der Stimme | Eva-Maria Irlinger 25 Die besten Restaurants in unserer Stadt | 26 Schrotti’s Fiaker-ABC | Das „O“ 31 Basiswissen Taxi | Der Taxifunk 32 Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 34 Rettung Beck-Stand | Nicht locker lassen 35 Geschichte und Geschichten | Freie Fahrt für freie Taxler 36 Norberts Weltreise | Havanna 38 Hier spricht der Doc | Das Thema Rauchen 39 Anno dazumal | Die Spitznamen der Taxler – Teil III 41 Witz des Monats | 41 Essen auf Rädern | Wabula, Trudering, Trudering Bahnhof, Schatzbogen 42 Rose des Monats | Ein Polizeibeamter! Peter Heilmeyer 44 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 44 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 44 Zitrone des Monats | Franz Locher 45 Taxameter des Monats | Biergärten 45 Promi-Talk | Joachim Fuchsberger 46 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 47 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 48 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 49 Dauerbrenner | Bedarfsstandplätze 50 Vorschau Ausgabe September | 51 Impressum | 51 Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ ● Haftplicht- und Kaskogutachten ● Aggregat- und Motorschaden-Analysen ● Beweissicherungen ● Wertermittlungen ● unfallanalytische Gutachten ● Brandgutachten ● Kaufberatungen ● auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 13, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 /890 1807 Seit über 18 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns! Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 3
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Editorial Eine Diskussion um Vorzüge oder Nachteile der Arena findet meiner Meinung nach nicht wirklich statt. Nachdem es mir bisher zweimal gestattet war, an Veranstaltungen in der Arena teilzunehmen, wundert es schon, dass keinerlei Diskussion zu folgenden Problemen stattfand: ➜ fehlende Hinweisbeschilderung im Innern ➜ deprimierende Farbgebung an den Wänden – graues grau ➜ unattraktive Bodenflächen – grober Asphalt ➜ ein großer Teil der Sitzplätze wird beregnet ➜ Verletzte durch rutschige Bodenbeläge ➜ Verkehrsmängel – unerreichbar für Kleinmotorradfahrer und Radfahrer ➜ kein Platz zum Absetzen und Abholen von Fahrgästen. Bestimmt ist diese Auflistung nicht vollständig und abschließend. Trotzdem beschleicht einen Beklemmung ob der Sprachlosigkeit der Presse zur Allianz Arena. Kann es daran liegen, dass die Allianz als Namensgeber jegliche Diskussion zu unterbinden versucht, ihre Wirtschaftskraft ausspielt, z. B. bei der Vergabe von Anzeigenaufträgen. Vielleicht ist dies der Grund, warum die Landeshauptstadt München nur von der Arena und nicht von der Allianz-Arena spricht und dies auch in der Hinweis-Beschriftung dokumentiert. Nur, wem nutzt dies? – Unseren Fahrgästen und dem Taxigewerbe nicht! Wieder einmal haben die Planer versagt, wichtige Verkehrsträger, wie den Taxiverkehr völlig vergessen und damit Behinderte und alle Besucher, die ihr eigenes Auto zu Hause lassen. Kein Mensch kümmert sich, obwohl die Polizei und wir mit unseren Problemen wie viele andere im Regen stehen. Ihr Hans Meißner Nur Arena, keine Allianz Liebe Taxler, ein herzlicher Dank dafür, dass Ihr unsere Gäste immer so zuverlässig und freundlich zum Bus und nach Hause bringt. Busreisen Ettenhuber GmbH 80469 München, Frauenstr. 36 85625 Glonn, Am Hochrain 2 08093-90960 oder 089-2163360 www.ettenhuber.de Busreisen und Busvermietung Die KFZ-Prüfstellen mit Sympathie und Sachverstand HU, AU, BOKraft ohne Terminvereinbarung KÜS München West Bodenseestraße 165 Telefon 089 8973636-0 ÖFFNUNGSZEITEN: Mo.-Fr. 8.00 - 18.00 Uhr, Sa. 9.00 - 13.00 Uhr www.kues-muenchen.de KÜS München Nord (Nähe M.O.C.) Lindberghstraße 30 Telefon 089 18 9418-00 4 TAXIKURIER Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 4
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Recht um’s Taxi Totalschaden Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen. 5TAXIKURIER Es hat mal wieder gekracht. Unser Auto sieht schlimm aus, die Reparaturkosten sind vielleicht höher als der Wert unseres Autos vor dem Unfall, also möglicherweise Totalschaden. Wenigstens gibt der Unfallgegner seine Alleinschuld zu, er haftet also zu 100 %. Dennoch wirft der Fall zwei Fragen auf: Erstens, Können wir die gesamten Reparaturkosten (RK) ersetzt verlangen oder nur den Wiederbeschaffungswert (WbW) minus Restwert (RW)? Zweitens, bekommen wir die durch Gutachten geschätzten Reparaturkosten auch dann, wenn wir selbst das Auto reparieren oder durch eine dem Taxigeschäft zugehörige Werkstatt reparieren lassen? (Zu den weiteren Schadensposten, z.B. entgangener Gewinn: ein andermal). Das folgende Schema basiert auf der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Reparaturkosten liegen 1a über 130% des WbW RW spielt hier keine Rolle z. B. RK = 7.500, WbW = 5.500, RW = 1.000 2a zwischen 100% und 130% des WbW z. B. RK = 6.500, WbW = 5.500, RW = 1.000 3a zwischen WbW und „WbW minus RW“ z.B. RK = 5.000, WbW = 5.500, RW = 1.000 4a unter „WbW minus RW“ z. B. RK = 4.000, WbW = 5.500, RW = 1.000 Geschädigter erhält 1b - nur WbW minus RW; - höhere RK nur dann, wenn nach dem Gutachten nicht absehbar, dass Schaden über 130% liegen wird und Fahrzeug tatsächlich repariert wie unter 2.) 4.500 (7.500) 2b RK, aber nur wenn, wenn Reparatur a) tatsächlich erfolgt, b) vollständig ist (ungenügend: bloße Fahrbereitschaft), c) fachgerecht ist (erlaubt aber auch Eigenreparatur) und d) nachgewiesen mit Rep.rechnung oder Extra-Gutachten (das fachgerecht usw.) 6.500 + Wertminderung 3b - RK, wenn tatsächlich repariert (hier ist Fahrbereitschaft genügend) - WbW minus RW, wenn keine Rep. 5.000 + Wertminderung (4.500) 4b RK, abzurechnen mit Rep.rechnung oder mit Gutachten (= fiktiv ermittelter Rep.aufwand) 4.000 (+ Wertminderung) Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/52 40-21 od. 22 · Fax: 089/52 61 12 GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Neue Falk-Pläne eingetroffen! Sommer- Brotzeiten Montag bis Freitag 9-16 Uhr Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Montag, 15. August (Feiertag) ➜ Atomic Cafe, The Posies Dienstag, 16. August ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Die Katze im Sack ➜ Atomic Cafe, Eddie’s Elvis Band Mittwoch, 17. August ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, fastfood improtheater ➜ Backstage, Gate Donnerstag, 18. August ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Shri ➜ Atomic Café, Rio Grande ➜ Muffathalle, Last Emperor ➜ Zerwirk, Lampshade ➜ Backstage, MXPX Freitag, 19. August ➜ 20.00 Uhr, BUGA-Gelände, Gianna Nannini ➜ Muffathalle, Madera Limpia Samstag, 20. August ➜ 14.00 – 22.00 Uhr, Hans-Sachs- und Ickstattstraße, Schwules Straßenfest ➜ 18.00 Uhr, BUGA-Gelände, Italienische Nacht ➜ 21.30 Uhr, 4004, Hawaii Beach Party ➜ Backstage, No use for a name Sonntag, 21. August ➜ Flughafen, Flughafen live ➜ Backstage, Another Breath Dienstag, 23. August ➜ Garage, Jeff Scott Soto Mittwoch, 24. August ➜ Backstage, Dwarves ➜ Atomic Café, Battle of the Bands Donnerstag, 25. August ➜ Elserhallen, Social Distortion Freitag, 26. August ➜ Atomic Cafe, United ➜ ICM, Mary Kay Samstag, 27. August ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Allianz-Arena, FC-Bayern – Hertha BSC ➜ 20.30 Uhr, Elserhallen, Ligabue ➜ 21.30 Uhr, 4004, Studio 54 Party Sonntag, 28. August ➜ 18.30 Uhr, Eisstadion, EHC – Straubing ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Albert C. Humphrey ➜ Backstage, Cosmic Casino Montag, 29. August ➜ Backstage, be Nuts Dienstag, 30. August ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Handball Supercup ➜ Backstage, Hoods ➜ Elserhallen, Social Distortion Mittwoch, 31. August ➜ Elserhallen, Me First & The Gimme Gimmers ➜ Backstage, June Sex Top-Termine August ’05 Montag, 1. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, The Musical Starlights ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lisa und Nepo Fitz Dienstag, 2. August ➜ Backstage, Slimjim Phantom ➜ Brunnenhof, Orientalisch- Andalusische Nacht Mittwoch, 3. August ➜ 20.00 Uhr Olympiastadion, U2 ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, A Gospel Summer Celebration Donnerstag, 4. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Fly me to the Moon ➜ Backstage, Black Moon ➜ Zerwirk, La Minor Freitag, 5. August ➜ 19.00 Uhr, BUGA-Gelände, Maybehop und Viva voce ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Piano Paul ➜ 20.30 – 22.15 Uhr, Allianz-Arena, FC-Bayern – Borussia Mönchengladbach ➜ 20.30 Uhr, Elserhallen, Ü-30-Fete ➜ Brunnenhof, Klaus Doldingers Passport Samstag, 6. August ➜ 17.00 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Beats im Beet ➜ 20.00 Uhr, BUGA-Gelände, Fool Moon ➜ 20.30 Uhr, Herkulessaal, Blackmore’s Night ➜ 21.30 Uhr, 4004, Model-Nacht Sonntag, 7. August ➜ 19.00 Uhr, Praterinsel, Tanznacht ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Moonlight Serenade ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Klaus Peter Schreiner ➜ BUGA, FC Bayern auf der BUGA Montag, 8. August ➜ 19.00 Uhr, Tonhalle, SKA-P ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Lisa und Nepo Fitz ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Lyambiko & Band Dienstag, 9. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Die Nacht der Musicals Mittwoch, 10. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Una noche di Tango ➜ Backstage, The Slackers Donnerstag, 11. August ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Cuba-Party ➜ BUGA-Gelände, Reggae am Badesee ➜ Prager Frühling, The Jessica Fletchers Freitag, 12. August ➜ 19.00 – 20.45 Uhr, Allianz-Arena, TSV 1860 – Hansa Rostock ➜ 22.30 Uhr, Hard Rock Café, Gerry & Gary Samstag, 13. August ➜ 13.00 Uhr, BUGA-Gelände. Junge Philharmoniker München ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Nabucco ➜ 21.00 Uhr, Elserhallen, Forever Young ➜ 21.30 Uhr, 4004, China Wild Night ➜ BUGA-Gelände, Sommerträume ➜ Atomic-Cafe, Tokyo Sex Destruction Sonntag, 14. August ➜ 15.00 Uhr, BUGA-Gelände, Und wenn es Liebe wär´ ➜ 17.00 Uhr, Optimol, Optimol Sommer Air ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Carmen ➜ 21.30 Uhr, 4004, Las Vegas Night ➜ Galopprennbahn Riem, Open Air Rave ➜ Muffathalle, Candy Kitchen 27 ➜ TSV 1860, Tag der offenen Tür Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • A t o m i c C a f è ••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Crowns Club • •• Hansa 39 • • Kultfabrik • • • • Lenbach • max Suite • •••• M i a •••• Nachtgalerie • • Nachtwerk • • N a c h t c a f é •••••• O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 •• ••• Palais • ••• Pappasitos • • Parkcafé • • Prager Frühling •• •• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Skyline •• ••• Soul City • • • The Garden • • •• Titanic City • • • Woanders Club • RECHTSANWÄLTIN BARBARA HÖRLIN consulenza legale in lingua italiana Maximiliansplatz 17 D-80333 München Telefon (0 89) 2 42 16 66 Telefax (0 89) 29 63 84 e-mail: RAe@Kanzlei-Schiffer.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 6
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7TAXIKURIER Mehrtägige Termine ➜ 28.04. - 09.10. BUGA-Gelände, BUGA ➜ 14.07. – 13.08.05, Mi – Sa, 20.00 Uhr Lustspielhaus, Occams Rache Nr. 8 ➜ 20.07. – 14.08.05 Ungererbad, Kino am Pool ➜ 26.07. – 01.08.05 Königsplatz, Kino Open Air ➜ 26.07. – 06.08.05 (außer 1. und 15.08.) 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Werner Koczwana ➜ 30.07. – 01.08.05 Mariahilfplatz, Jakobi-Dult ➜ 01.08. – 28.08.05, ab 19.00 Uhr Olympiapark, Theatron, Musiksommer ➜ 01.08. – 03.09.05, Di – So, 20.00 Uhr Komödie im Bayerischen Hof, Der Priestermacher ➜ 01.08. – 09.10.05 Deutsches Theater, Ludwig II. ➜ 02.08. – 07.08.05 Prinzregententheater, Marcel Marceau ➜ 02.08. – 20.08.05, Di – Sa, 20.30 Uhr Fraunhofer, Sugardaddy ➜ 03.08. – 13.08.05 Muffathalle, Tanzwerkstatt ➜ 04.08. – 23.08.05 Westpark, Kino, Mond und Sterne ➜ 04.08. – 21.08.05 Olympiapark, Olympiapark-Sommerfest ➜ 05.08. – 07.08.05 BUGA-Gelände, Voices pur ➜ 07.08. – 08.08.05 MOC, Braut- und Abendmode ➜ 09.08. – 13.08.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Christian Überschall ➜ 09.08. – 21.08.05 Prinzregententheater, Tango Passion ➜ 13.08. – 14.08.05 Allerheiligenhofkirche, Klassiktage ➜ 14.08 – 15.08.05, 20.30 Uhr Lustspielhaus, Gardi Hulter ➜ 16.08. – 20.08.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Michael Altinger ➜ 18.08. – 04.09.05 Olympiapark, Lilalu ➜ 19.08. – 20.08.05, 20.30 Uhr Lustspielhaus, Hagen Rether ➜ 21.08. – 22.08.05, 20.30 Uhr Lustspielhaus, Bernhard Ludwig ➜ 22.08. – 27.08.05 Muffathalle, Open Air Filme ➜ 23.08. – 25.08.05 MOC, Talents 2005 ➜ 23.08. – 27.08.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Die Buschtrommel ➜ 23.08. – 27.08.05, 20.30 Uhr Lustspielhaus, Hagen Rether ➜ 23.08. – 17.09.05, Di – Sa, 20.30 Uhr Fraunhofer, Der Scheißhaus-Sepp ➜ 25.08.- 28.08.05 BMW Open ➜ 28.08. – 11.09.05 Backstage, Free & Easy Festival ➜ 30.08. – 03.09.05, 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Lars Reichow ➜ 30.08. – 10.09.05, 20.30 Uhr Lustspielhaus, Django Asül Münchens Taxler freuen sich schon auf die umsatzstarke Wiesn. In diesem Jahr ist schon eine Woche vorher der Bär los. Vom 12. bis 17.9. findet in der Neuen Messe München die „drinktec 2005“ statt. Die Weltmesse für Getränke- und Liquid Food Technology sorgt dafür, dass unsere Stadt von einem kaufkräftigen und taxi-intensivem Publikum besucht wird. Exakte Infos zu diesem München-Highlight im nächsten TAXIKURIER. Pausenfüller Endlich beginnt sie wieder – vor 42 Jahren wurde sie gegründet: Am Samstag, dem 24. August 1961, um 15.30 Uhr fanden in der Bundesrepublik Deutschland die ersten Spiele der neuen Bundesliga statt, damals noch mit 16 Mann-schaften. Die Begegnungen und ihre Ergebnisse: Der 1. Spieltag der 1. Bundesliga-Saison Werder Bremen – Borussia Dortmund 3:2 (1:1) Hertha BSC Berlin – 1. FC Nürnberg 1:1 (0:1) Preußen Münster – Hamburger SV 1:1 (0:0) Eintracht Frankfurt – 1. FC Kaiserslautern 1:1 (1:1) Karlsruher SC – Meidericher SV 1:4 (0:3) 1. FC Saarbrücken – 1. FC Köln 0:2 (0:2) TSV 1860 München – Eintracht Braunschweig 1:1 (1:0) Messe München aktuell Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Die Genossenschaft Generalversammlung 2005 Am 06. 07. 2005, 10.00 Uhr, begrüßte die Aufsichtsratvorsitzende, Frau Stefanie Marsig, die Gäste. Repräsentanten der Firmen Daimler- Chrysler/AUDI und anderer wurde für ihr großzügiges Sponsoring gedankt. Anschließend übergab Frau Marsig Herrn Meißner das Mikrophon, der den Bericht des Vorstandes vortrug. Das Münchner Taxigewerbe ist von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Freistaat Bayern in hohem Maße abhängig. Im Jahre 2004 nahm das Bruttoinlandsprodukt in Bayern preisbereinigt um 2,3 % zu. Im Vorjahr waren es nur 0,1 %. Damit erzielte Bayern unter den deutschen Bundesländern das höchste Wirtschaftswachstum, zusammen mit Sachsen. In Deutschland stieg das Bruttoinlandsprodukt nur um 1,6 %. Die Entwicklung war in den einzelnen Wirtschaftssektoren recht unterschiedlich. Im verarbeitenden Gewerbe stiegen die Umsätze um cirka 7,5 % . Schlusslicht ist nach wie vor die Baubranche. Der Konsum der Bevölkerung hat sich im Großen und Ganzen konsolidiert. Zwar setzte der Einzelhandel 1,6 % weniger als im Vorjahr um, der Großhandel konnte dagegen ein Plus von 4,1 % erzielen. Nach wie vor stützt sich der Erfolg der bayerischen Wirtschaft auf steigende Exporte, die in 2004 cirka 11 % stiegen. Hier sehen Wirtschaftsbeobachter ein gewisses Risiko. Die Verbraucherpreise stiegen in Bayern um cirka 2 %. Dies spielt für unser Gewerbe, das in hohem Umfang von Lohnkosten geprägt ist, eine erhebliche negative Rolle. Die Zahl der Arbeitslosen nahm in 2004 in Bayern um 0,5 % zu, sodass insgesamt 6,9 % Arbeitslose zu verzeichnen sind. Die Zahl der Arbeitslosen in München ging um cirka 2,5 % nach unten. Die Zahl der Arbeitslosen in Verbindung mit den Auswirkungen von Hartz IV führen im Taxigewerbe zu einer Steigerung des Dienstleistungsangebotes, ohne dass die Nachfrage entsprechend ansteigt. Die Vermittlungszahlen der Taxizentrale im Jahre 2004 wiesen zwar eine Zunahme von 3,15 % aus. Dieser Zunahme an Fahrtaufträgen steht wie oben angeführt einer erheblich größere Menge an Dienstleistungen gegenüber. So waren zum Jahresende 2004. 1.400 Taxigenehmigungen im Besitz von selbstfahrenden Einzelunternehmern. 1.900 Genehmigungen wurden von 305 Mehrwagenunternehmern gehalten. Dies bedeutet, dass in München eine statistische Betriebsgröße von 2,0 Fahrzeuge pro Taxibetrieb festzustellen sind. Im Vergleich dazu, teilten sich vor 30 Jahren 2.600 Unternehmer 3.450 Taxis, so dass die damalige Betriebsgröße bei 1,3 Fahrzeugen lag. Vorstehende Zahl zeigt ganz klar die Überbesetzung des Münchner Taxigewerbes mit Fahrpersonal auf. Es ist allgemein bekannt, dass der Betrieb einer Taxikonzession in einem Mehrwagenunternehmen zumindest die doppelte Auslastung haben muss, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. So ist davon auszugehen, dass derzeit täglich cirka 5.000 Schichten angeboten werden. Zu der erhöhten Auslastung der Münchner Genehmigungen kommt der Fahrtenverlust an auswärtige Taxis, die am Flughafen Franz- Josef-Strauß bereit stehen und vermehrt Fahrgäste, die sie in die Stadt bringen, wieder abholen. Natürlich unter Umgehung der gesetzlichen Tarifvorschriften. Einen gewissen Lichtblick bedeuten die Tourismuszahlen im abgelaufenen Jahr. Das Fremdenverkehrsamt München berichtete, dass die Ankünfte um 8,2 %, was aber für uns wichtiger ist, die Zahl der Übernachtungen um 8,9 %, gestiegen. Nach wie vor führen bei den ausländischen Besuchern US-Amerikaner vor Italienern und Briten die Statistik an. Im Tourismus-Index, d. h. der Anzahl der Übernachtungen pro hundert Einwohner liegt München in Deutschland weit vor Berlin und belegt im europäischen Vergleich nach London und Prag die dritte Stelle. Das Taxigewerbe profitiert in erster Linie von Kongressbesuchern, die immerhin 12 % aller Touristen ausmachen. Bedeutende Veranstaltungen wie die BUGA oder auch die Fußball- WM 2006 werden mit gemischten Gefühlen erwartet. Bei der BUGA können wir uns an die noch berühmtere IGA erinnern, die nahezu keine Geschäftsbelebung mit sich brachte. Nachdem bisher die ersten Besprechungen im Bezug auf die WM 2006 stattgefunden haben und die Anforderungen der FIFA bekannt sind, steht zu befürchten, dass die Spiele selbst für das Taxigewerbe unerreichbar sind, nämlich aus Sicherheitsgründen, sodass wir lediglich auf das sogenannte „Windfallgeschäft“ im Rahmen der Vorbereitung oder Aktivitäten rund um die WM rechnen können. Gewerbeintern ist zu berichten, dass die wirtschaftliche Lage der einzelnen Betriebe höchst angespannt ist. Dabei sind größere Betriebe besonders betroffen. Ursache für die nicht hinreichenden Umsätze ist die Überbesetzung der Konzessionen. 500 Schichten pro Tag mehr bringen für den einzelnen Fahrer 10 % weniger Umsatz. Einige Gruppen von Mehrwagenunternehmern versuchen derzeit die Löhne der Fahrer unter den Tariflohn von 45 % des Nettoumsatzes zu drücken und zum Ausgleich alle möglichen steuerfreien Zuschläge zu installieren, um Sozialversicherungsbeiträge zu sparen. Dabei geht die Naivität soweit, dass unterschiedliche Grundlöhne für Tag- und Nachtschichten bezahlt werden sollen, was kein Mensch glaubt und nicht üblich ist. Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich muss davor warnen, denn genau aus diesem Grunde sitzt seit über einem Jahr und sicher noch für weitere Jahre ein Vorzeigeunternehmer ein. Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 8
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Die Genossenschaft Sämtliche Spiele und Spielereien im Bezug auf die Lohnkosten helfen nicht weiter, wenn die Umsätze fehlen. Monatslöhne für festangestellte Fahrer die 25 Schichten im Taxi sitzen, also 260 und mehr Stunden pro Monat arbeiten, in Höhe von Euro 1.200,–, meine Herrschaften, sind nicht glaubwürdig. Bei einem Bruttolohn von Euro 1.200,– ergeben sich Nettolöhne in der Größenordnung zwischen Euro 700,– und 800,– und davon kann in München kein Mensch leben und es wird auch ehrlicherweise dafür keiner arbeiten. Bei den letzten Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di haben wir auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage, die Mindestlöhne für die nächsten drei Jahre auf dem Niveau des Jahres 2004, nämlich Euro 1.610,– Brutto, festschreiben können. Die Fehlentwicklung in unserem Gewerbe ist die Tatsache, dass immer mehr Genehmigungen immer intensiver ausgelastet werden, so dass für den Einzelnen, der Fahrdienst leistet, das Existenzminimum nicht mehr übrig bleibt. Pleiten werden unweigerlich sein, da hilft es auch wenig, wenn die Taxi-München eG nach wie vor die geringsten Teilnehmergebühren in Deutschland hat und es uns Jahr für Jahr gelingt bei der Stadt München einen Beobachtungszeitraum, d. h. Konzessionsstop einzuführen. Es wird zwar die Zahl der Genehmigungen niedrig gehalten, die Menge an Dienstleistungen wird durch mehrschichtige Auslastung aber ausgeweitet. Das heißt, für den Einzelnen bleibt immer weniger übrig. Würde das System der Ausweitung der Mehrwagenunternehmen funktionieren, wäre das Taxigewerbe das einzige auf der Welt, dass bei Steigerung des Angebotes bei gleichbleibender Nachfrage existieren könnte. Wie Sie wissen, befassen wir uns seit Jahren mit der Einführung eines neuen Vermittlungssystems. Zwischenzeitlich müssen wir davon ausgehen, dass unser bewährter Betriebsfunk in den nächsten acht bis zehn Jahren ausläuft und von modernen Techniken ersetzt wird. Die Einführung eines reinen Datenfunks bei einer Größenordnung unserer Zentrale ist nicht sachgerecht, da es jederzeit möglich sein muss, sämtliche Funkteilnehmer durch Rundrufe zu erreichen. Beim reinen Datenfunk gibt es auch Probleme mit der Verbesserung der Ortskunde bzw. Ortskenntnis für Anfänger wie für erfahrene Kollegen. Ohne jede Sprache werden Veränderungen an Fahrzielen, Adressen, Straßen und Verkehrsführung nicht mehr bekannt. Wir haben eine Vermittlungstechnik ausschließlich über GPRS mit Satellitenortung überprüft und für unsere Verhältnisse als nicht sinnvoll erkannt. Versuche über ein eigenes Funknetz, auf der Basis von Tetra oder Tetrapol, scheitern nach dem Stand der Dinge am fehlenden Netz. Dieses Netz müssen wir uns selbst errichten und würden das gesamte Risiko auf uns, bzw. Sie nehmen. Hier haben wir mit drei Anbietern verhandelt, Testversuche gefahren und kamen zu dem Schluss, dass die Kosten für das Netz und dessen Pflege und Unterhaltung im Moment zu hoch sind. Nachdem wir im Verbund mit mehreren Zentralen arbeiten, läuft die Tendenz derzeit darauf hinaus, dass wir den Sprachfunk belassen und daneben eine GPRS- Datenfunkvermittlung mit GPS-Ortung in einem geschlossenen System präferieren. Sobald uns die Kosten pro Fahrzeug letztendlich vorliegen, werden wir Sie informieren. Wir gehen dabei davon aus, dass pro Auto rund Euro 1.000,–, wenn möglich etwas darunter, zu investieren sind. Diese Lösung erscheint uns am kostengünstigsten für Sie und verschließt uns für die Zukunft keine Option in eine andere Richtung, ob es nun UMTS oder Tetra sein wird. Wie gesagt, diese Aussage ist nicht letztendlich, nähert sich aber dem Machbaren und Notwendigen für uns alle. Im abgelaufenen Jahr hatte der Vorstand, auf Grund unüberbrückbarer Probleme mit dem Aufsichtsrat, keine andere Möglichkeit, als Gerichte zur Klärung zu bemühen. Eine notwendige Entscheidung wird Ihnen, sehr verehrte Mitglieder, heute in die Hände gelegt. Dies ist notwendig, da wir in der letzten Jahreshauptversammlung von einem Aspiranten zum Aufsichtsrat, der später auch ausreichend Stimmen erhielt, belogen wurden. Allen Mitarbeitern und Mitgliedern, danken wir für die kooperative und erfolgreiche Zusammenarbeit, durch die es gelang, Geschäftsfelder zu festigen und auszuweiten, wie z. B. Dialysefahrten oder auch die MVG-Fahrten, für die der Vorstand in den letzten Jahren erheblich gescholten wurde. Nachdem das Betriebsergebnis im abgelaufenen Jahr mit einem Gewinn von 497 TEUR zufriedenstellend ausfiel, würde es uns sehr freuen, wenn Sie als Mitglied bei den anstehenden Wahlen die Weichen für eine für Sie erfolgreiche Zukunft stellen würden. Unter TOP 3 trug Frau Marsig den in der Einladung abgedruckten Aufsichtsratsbericht vor. Zu TOP 4 berichtete Herr Stern vom Genossenschaftsverband über die gesetzliche Prüfung. ➜ Auftrags- und Umsatzentwicklung Siehe untenstehende Tabelle! Die Steigerung der Umsatzerlöse ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Mitgliedsgebühren zum 01.01.2004 zurückzuführen. Die Gesamtumsätze erhöhten sich im Vorjahresvergleich um 936 TEUR oder 21,8 % deutlich. Miet- und Pachteinnahmen, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind, verminderten sich im Berichtsjahr um 38 TEUR (-2,8 %) auf 1.288 TEUR. Auftragsentwicklung der über die Zentrale vermittelten Aufträge 2004 2003 2002 2001 vermittelte Aufträge 1.449.239 1.404.959 1.349.976 1.669.952 Umsatzentwicklung 5.236 4.300 3.518 5.029 (in TEUR) Der Umsatz der Dienstleistungssparten entwickelte sich wie folgt: Dienstleistungserlöse 2004 2003 2002 2001 Veränderung TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR % Taxi-Gebühren 3.388 2.746 2.648 2.569 642 23,4 Dialysefahrten 1.313 1.190 - - 123 10,3 Telefonabrechungen 182 10 - - 172 1.720,0 sonstige Umsatzerlöse 353 354 870 2.460 -1 -0,3 5.236 4.300 3.518 5.029 936 21,8 Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER ➜ Lagerwirtschaft Durch die Aufgabe der Tankstellenbetriebe und der Waschstraße hat sich die Lagerwirtschaft erheblich reduziert. Sie beschränkt sich auf gewerberelevante Artikel, wie z. B. Taxameter, Funkgeräte und ähnlichem in unbedeutendem Umfang. ➜ Investitionen Im Geschäftsjahr wurden 119 TEUR investiert. Die Investitionen betrafen Anzahlungen auf die Datenfunkanlage (104 TEUR) und die Betriebs- und Geschäftsausstattung (14 TEUR). Die Telefonvermittlungsanlage wurde im Geschäftsjahr 2001 erneuert und das Betriebssystem umgestellt. Die Anlage ist geleast. Die vermieteten Wohn- und Geschäftshäuser werden bei Mieterwechsel laufend modernisiert. ➜ Finanzierungsmaßnahmen Die durchgeführten Investitionen wurden wie in den letzten Geschäftsjahren durch Eigenmittel finanziert. Die in früheren Jahren angeschafften Gebäude und Grundstücke sind mit langfristigen Krediten finanziert. Größere Investitionen sind derzeit nicht geplant. ➜ Personal- und Sozialbereich Der Vorstand besteht aus zwei hauptamtlichen und einer nebenamtlichen Person. Im Jahr 2004 waren 33 vollzeitbeschäftigte und 27 teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer sowie durchschnittlich 36 geringfügig Beschäftigte angestellt. Altersvorsorgeverpflichtungen bestanden im Berichtszeitraum nicht. ➜ Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Wesentliche Rechtsstreitigkeiten waren im Geschäftsjahr 2004 nicht zu verzeichnen. Ein Rechtsstreit, der sich mit der Zusammensetzung des Aufsichtsrates befasste, endete mit einem Vergleich. Der Dienstleistungssektor „bargeldloser Zahlungsverkehr (Fahrtaufträge)“ erreichte in 2004 einen Umsatz in Höhe von 8,38 Mio. Euro; im Vorjahr 8,53 Mio. Euro. Auffällig ist der Rückgang bei den Behindertenfahrten um 726 TEUR oder 25,5 %. Seit Juni 2002 werden Dialyse-Sammelfahrtenabrechnungen mit diversen Sozial-versicherungsträgern durchgeführt. Die geplanten Umsatzzahlen und Erträge wurden in 2004 weiter ausgebaut und führten erstmals zu einem positiven Rohergebnis. Im Geschäftsjahr 2004 wurde auf Grund einer drohenden Nutzungsuntersagung eine Teilwertabschreibung in Höhe von 224 TEUR auf das Grundstück (Parkplatz) Karwendelstraße/ Engelhardstraße gebildet. ➜ Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Die negativen Betriebsergebnisse der einzelnen Betriebssparten konnten im Geschäftsjahr 2004 durch die vorgenommene Gebührenerhöhung abgestellt werden, so dass sich ein Jahresüberschuss von 497 TEUR errechnet. Das Ergebnis aus den vermieteten Wohn- und Geschäftshäusern blieb stabil und ist positiv. Durch die Einstellung des Tankstellenbetriebes wurde ein Risikobereich bereinigt. Trotz der angespannten Vermietungslage im gewerblichen Bereich in München, ergibt sich eine nicht wesentlich veränderte Kapazitätsauslastung unserer Gewerbeobjekte. Lage der Genossenschaft 1. Vermögens- und Finanzlage Der Anteil des Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 73,8 %. Im Vergleich zu anderen Dienstleistungsunternehmen ist dieser Wert überdurchschnittlich hoch. Die Betriebsgrundstücke sind im Eigentum der Genossenschaft. Neben den notwendigen Betriebsgrundstücken sind weitere Geschäftsund Wohnhäuser vorhanden, die vermietet sind. Auf ein Betriebsgrundstück wurde wegen drohender Nutzungsuntersagung eine Teilwertabschreibung von 225 TEUR vorgenommen. Am Kapital der Münchener-Stadtrundfahrten OHG ist die Genossenschaft eG mit 15,3 TEUR beteiligt. Das gesamte Kapital der Gesellschaft beläuft sich auf 61,4 TEUR. Im Geschäftsjahr 2004 konnte bei einem Umsatz von 1,796 Mio. Euro ein Jahresüberschuss von 363 TEUR erzielt werden. Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beträgt 17,3 % und liegt damit über dem Vorjahr. Die Rücklagen decken den Bilanzverlust nur 56,1 % ab. Die Geschäftsguthaben sind damit zur Deckung des Bilanzverlustes notwendig. Das Anlagevermögen ist zu 23,7 % durch eigene Mittel finanziert. Die Restfinanzierung erfolgt über lang- und mittelfristiges Fremdkapital. Die liquiden Mittel haben sich um 463 TEUR erhöht. Der Anstieg ist auf einen erheblichen Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit vorangegangen. 2. Ertragslage Siehe nebenstehende Tabelle auf rechter Seite! Die positive Rohergebnisentwicklung aus dem Dienstleistungsgeschäft ist durch die höhere Gebührenfestsetzung hervorgerufen. Das Vermietungsergebnis ist bei geringfügig geringeren Einnahmen (-2,9 %) durch spürbar niedrigere Instandhaltungsaufwendungen geprägt und hat sich damit insgesamt um 4,9 % verbessert. Insgesamt hat sich das resultierende Rohergebnis um 850 TEUR auf 4.148 TEUR im Berichtsjahr verbessert. Der Betriebsaufwand veränderte sich nur unwesentlich um 10 TEUR und beträgt 3.397 TEUR. Das Betriebsergebnis I verbessert sich von 72 TEUR auf 1.000 TEUR. Das negative Finanzergebnis von -250 TEUR und das negative neutrale Ergebnis von -253 TEUR verminderten das Jahresergebnis entsprechend auf 497 TEUR. Damit hat sich das Jahresergebnis um 825 TEUR verbessert. 3. Besondere Darstellung zur Entwicklung und Lage des Unternehmens Die Haupterträge resultieren aus der Vermittlungszentrale und den Dialysefahrten. Darüber hinaus tragen die Wohn- und Geschäftshäuser zur positiven Ertragslage bei. In den nicht betriebsbedingten Grundstücken sind stille Reserven enthalten. Risikobericht 1. Bestandsgefährdende Risiken Es sind in Ansätzen organisatorische Regelungen und Maßnahmen getroffen damit den Fortbestand der Genossenschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung erkannt werden. Diese soll weiter ausgebaut werden. Aus den vorliegenden Informationen aus dem System haben sich keine bestandsgefährdenden und sonstigen Risiken mit wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft ergeben. Risiken für die Genossenschaft ergeben sich durch mögliche altersbedingte Sanierungsmaßnahmen bei den Mietobjekten und der allgemeinen Mietsituation für gewerbliche Räume. Die Genossenschaft Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 10
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11TAXIKURIER 2. Finanzielle und wirtschaftliche Risiken Die Unternehmensfortführung ist gesichert, weder rechtliche noch wirtschaftliche Hindernisse sind erkennbar. Die bestandsgefährdenden Risiken wurden in den letzten Jahren begrenzt, insbesondere durch die Schließung von Geschäftsbereichen. Durch die Steuerung der Höhe der Gebühren können die finanziellen und wirtschaftlichen Risiken aktiv beeinflusst werden. Das Vermietungsrisiko ist begrenzt. 3. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertraglage Weitere Risiken von nennenswertem Umfang, die sich nachteilig auf die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft auswirken, sind nicht erkennbar. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht) Der Vorstand hat Investitionen im Bereich neuer Datenfunksysteme in 2004 begonnen. Eine abschließende Entscheidung, welches Datenfunksystem letztlich eingeführt wird, steht noch aus. Darüber hinaus soll ein weiteres Vorstandsmitglied als Ersatz für ein ausscheidendes Mitglied gewählt werden. Eine Nachfolgeregelung für das in den nächsten Jahren ausscheidende Vorstandsmitglied Hans Meißner wird angestrebt. Eine abschließende Meinungsbildung ist in den zuständigen Gremien ist noch nicht erfolgt. Prognosebericht Nach der Umsatzplanung für das Jahr 2005 wird eine gleichgerichtete Absatzentwicklung in allen Betriebssparten erwartet. Die Mieten im gewerblichen und privaten Bereich werden sich voraussichtlich auf Vorjahreshöhe bewegen. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 496.897,79 Euro, mit dem Verlustvortrag aus den Vorjahren in Höhe von 1.819.016,61 Euro zu verrechnen. Der ausgewiesene Bilanzverlust in Höhe von 1.322.118,82 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Beschlüsse a der Jahresabschluss wurde genehmigt b der Bilanzverlust wurde auf neue Rechnung vorgetragen c der Vorstand wurde entlastet d der Aufsichtsrat wurde entlastet Durch die Entlastung schied Frau Marsig aus dem Aufsichtsrat aus, so dass Herr Herzinger die Versammlungsleitung durch den Aufsichtsrat übertragen wurde. Unter TOP 7 wurde die Aufnahme des Geschäftsführers der off-road GmbH, Herrn Burak Bolat als Mitglied durch Mehrheitsbeschluss der Mitglieder abgelehnt. Wahlen: a Bei den Wahlen zum Vorstand erhielt keiner der beiden Kandidaten die notwendige Mehrheit. b Für die Dauer von drei Jahren wurden in den Aufsichtsrat gewählt: Herr Gerhard Kroiß Taxi 23 Herr Paul Rusch Taxi 3093 Herr Reinhold Siegel Taxi 2476 c Für die Dauer von zwei Jahren wurde in den Aufsichtsrat gewählt: Herr Alfred Lehmair Taxi 1586 Satzungsänderung Der Vorschlag des Genossenschaftsverbandes die Kreditsumme ohne Genehmigung durch den Aufsichtsrat von Euro 50.000,– auf Euro 500.000,– zu erhöhen, wurde mit den notwendigen 75 % beschlossen. Gegen 17.15 Uhr schloss Herr Herzinger als Versammlungsleiter die gut besuchte Versammlung und wünschte den Teilnehmern einen guten Nachhauseweg. Über weitere Einzelheiten berichten wir aus redaktionellen Gründen in der nächsten Ausgabe. Über weitere Einzelheiten zur Generalversammlung berichten wir aus redaktionellen Gründen im nächsten TAXIKURIER. Von Taxler ausgeraubt? In der Abendzeitung vom 11. Juli war zu lesen, dass am Samstag, den 02. Juli 2005 gegen 2.30 Uhr die Frau des MdB Dr. Axel Berg, mit einem Taxi nach Hause fuhr. Nach einer kleinen Auseinandersetzung bat sie den Fahrer beim Ausladen ihres Gepäckes behilflich zu sein. Sie stieg aus und musste mit ansehen, wie der Fahrer samt Gepäck ohne Bezahlung des Fahrpreises wegfuhr. In der Aufregung merkte sie sich weder Taxinummer noch amtliches Kennzeichen. Wieder einmal eine Rufschädigung durch einen schrägen Fahrer? Der Vorstand der Taxi-München eG, Hans Meißner, setzte sich mit Herrn Axel Berg in Verbindung, entschuldigte sich und versprach die Suche zu unterstützen. Bereits nach wenigen Stunden gab der Unternehmer Ben R. die Gepäckstücke an Frau Berg zurück. Der Bundestagsabgeordnete Berg rief in der Genossenschaft an, freute sich über die doch braven Taxler und versprach die Anzeige zurück zu nehmen. Natürlich war die Überschrift „Von Taxler ausgeraubt“ maßlos überzogen, aber jetzt ist sie auch noch falsch. Die Genossenschaft Dienstleistungsroherträge 2004 2003 Veränderung TEUR TEUR TEUR % Funkzentrale inkl. Werbung 2.921 2.335 586 25,1 Dialysefahrten 37 -150 187 -124,7 Telefonabrechnung Handy 21 14 7 50,0 sonstige Roherträge 200 175 25 14,3 Rohergebnis Geschäftsbetrieb 3.179 2.374 805 33,9 Vermietungserträge 1.288 1.326 -38 -2,9 Hausaufwendungen (Sachaufwand) -319 -402 83 -20,6 Rohergebnis aus Vermietung 969 924 45 4,9 Rohergebnis insgesamt 4.148 3.298 850 25,8 sonstige ordentliche Erträge 249 122 127 104,1 Erträge 4.397 3.420 977 28,6 Personalaufwand -2.430 -2.452 22 -0,9 Sachaufwand -617 -480 -137 28,5 Abschreibungen -315 -381 66 -17,3 Betriebssteuern -35 -35 - - Betriebsaufwand -3.397 -3.348 -49 1,5 Betriebsergebnis I 1.000 72 928 1.288,9 Finanzergebnis -250 -286 36 -12,6 neutrales Ergebnis -253 -114 -139 121,9 Jahresergebnis 497 -328 825 251,5 Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER Die Genossenschaft Verdistraße gesperrt Von Mittwoch, den 27. Juli bis Sonntag, den 31. Juli ist nachts von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr früh, die Verdistraße zwischen der Freseniusstraße und der Bauseweinallee wegen Brückenbauarbeiten gesperrt. Taxistand Baumkirchnerstraße Seit Jahren betreibt der Bezirksausschuss Berg am Laim, Trudering, die Verlegung des Taxistandes an der Baumkirchnerstraße mit der Begründung, dass massive Verunreinigungen durch die Verrichtung der Notdurft durch Taxler nicht hinnehmbar sind. Wir berichteten bereits im TAXIKURIER darüber. Nunmehr teilt auch das KVR diese Auffassung. In einer Begehung beschloss man, den Standplatz in die Neumarkterstraße 78, vor ein Wohnhaus, zu verlegen. Nach massivem Einspruch konnte ein Platz in der Nähe der U- und Straßenbahn gefunden werden, an dem wir wenigstens vom Publikum bemerkt werden – Kreillerstraße, stadtauswärts, zwischen der U-Bahnhaltestelle und der Schildensteinstraße. Wir werden wohl die Auftragsvergabe etwas verändern müssen, da die innere Berg-am-Laim-Straße schwieriger zu erreichen ist. Wir bitten deshalb, den Anlauf des Standplatzes zu beobachten und uns Ihre Erfahrungen mitzuteilen. PX-Stand Der Name diese Standplatzes ist nach dem 2. Weltkrieg entstanden. Die Amis richteten im heutigen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie ein Kaufhaus für Militärangehörige ein. Diese Kaufhäuser trugen weltweit den Namen Personal Exchange, kurz PX. Münchner Taxifahrer beluden ihre Kofferräume geduldig mit ganzen Batterien von offenen, braunen Papiertüten, die mit Delikatessen gefüllt waren, die sich „Eingeborene“ in den 50ern kaum leisten konnten. An Stelle des Fahrpreises wechselte manche Stange „Viceroy“ oder „Pall-Mall“ den Besitzer, auch eine Flasche Whisky der einfacheren Sorte, wie „Golden Wedding“ oder „Smirnoff-Wodka“ fanden in den Kreislauf des Münchner Geschäftslebens. Vor wenigen Wochen erreichte uns die Schreckensmeldung – der Standplatz muss weg. Bereits am 30. Juni weiht unser MP – nein, nicht Maschinenpistole, sondern Ministerpräsident, eine neue Grünanlage vor dem Bayerischen Nationalmuseum ein. Aber ein Wunder geschah, es tat sich nichts bis Anfang Juni. Dann wurde es hektisch. Hinter vorgehaltener Hand war zu hören, dass die Fläche für die Grünanlage dem Freistaat gar nicht gehört, sondern der Landeshauptstadt. Innerhalb weniger Wochen gab es einen Grundstückstausch und innerhalb weniger Tage eine Baugenehmigung durch die Lokalbaukommission – so schnell halt wie immer. Trotz der Bauverzögerung konnten wir keinen idealen Ersatztaxistand finden, der auch die Bestellungen über Telefon durchführen lässt. Einzige Alternative war der sehr ruhige Platz in der Alexandrastraße, mit einer Hinweistafel auf der Prinzregentenstraße. Einsteiger werden hier wohl Mangelware sein, aber die wären durch den Wegfall der Parkmöglichkeiten auch am alten Platz seltener geworden. Schaun wir mal. Aufdringlich versucht der Fahrer des Taxis 2961 seine Fahrgäste mit einem dummen Spruch zur Trinkgeld-Großzügigkeit zu animieren. Die üblen Duftbäume im Cockpit werden zusätzlich dafür sorgen, dass die ganze Aktion ins Gegenteil umschlagen wird. (Gesehen und fotografiert am Odeon-Stand.) Suchmeldung: Gesprächspartner Eine Kundin aus der Schweiz fuhr am Ostersamstag, den 26. März 2005, gegen 23:15 Uhr vom Max-Joseph-Platz zum Hotel Carmen in die Hansastraße. Sie hatte sich angeregt mit dem Fahrer über das Thema „Globalisierung“ unterhalten und möchte gerne zur Gesprächsfortsetzung Kontakt mit dem Fahrer aufnehmen. Der Fahrer möge sich bitte bei uns melden unter Tel. 2161-361. Danke. (HM) Konstituierung des Aufsichtsrates Am 12. Juli konstituierte sich der in der Generalversammlung vom 06. Juli neugewählte Aufsichtsrat. Die Sitzung fand wie üblich im Konferenzraum der Taxi-München eG statt. Durch geheime Wahl wurden bestimmt: Aufsichtsratsvorsitzender: Herr Alfred Lehmair Taxi 1562 stellv. Aufsichtsratsvorsitzender: Herr Max Herzinger vormals Taxi 41 Schriftführerin: Frau Christa Reindl Taxi 582 stellv. Schriftführer: Herr Reinhold Siegel Taxi 2476 Des Weiteren hatte sich der Aufsichtsrat mit den Vorwürfen und dem Vorgehen des Vorstandsmitgliedes Frau Carmen Roithmeier vor und während der Generalversammlung am 06. Juli 2005 zu befassen. Nach Anhörung der Frau Roithmeier und eingehender Beratung kam die Mehrheit des Aufsichtsrates zu der Überzeugung, dass Frau Roithmeier konkret gegen die Bestimmungen der Geschäftsordnung für den Vorstand nach § 4 Absatz 1,7 und 8, sowie nach § 5 Absatz 1 verstoßen und der Genossenschaft erheblichen Schaden zugefügt hat. Durch ihr Vorgehen sieht der Aufsichtsrat die notwendige Vertrauensbasis für eine weitere Führungsarbeit im Vorstand und mit dem Aufsichtsrat als nicht mehr gegeben an. Darüber hinaus bekundeten alle leitenden Angestellten und der weit überwiegende Teil der Mitarbeiter ein massives Vertrauensdefizit gegenüber Frau Roithmeier. Frau Roithmeier wurde mit einer Mehrheit von 6 zu 2 Stimmen bei einer Enthaltung, gemäß § 40 Genossenschaftsgesetz und § 19 der Satzung bis zur endgültigen Entscheidung durch die Generalversammlung, einstweilig ihres Amtes enthoben. Über eine kommissarische Vertretung bis zur außerordentlichen Generalversammlung wurde bis zum Redaktionsschluss vom Aufsichtsrat noch nicht entschieden. Die außerordentliche Generalversammlung wird anberaumt, wenn die Überprüfungen der Aussagen von Frau Roithmeier abgeschlossen sind. gez. Alfred Lehmaier Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 12
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13TAXIKURIER Seit Jahren bietet Audi verschiedenste Lehrgänge an, die die Sicherheitsaspekte und Fahrtechniken beinhalten, aber auch den Fahrspaß erhöhen. Die Teilnahme an solch einem Kurs ist jedem Berufsfahrer, als auch den Taxlern zu empfehlen. Unter www.audi.de/driving oder Telefon 0841/89-32900 sind exakte Infos abrufbar. Vom 15. bis 17. Juni hatten die Vorstände des BZP, hochrangige Taxi- Funktionäre aus ganz Deutschland sowie Journalisten von der Taxi- Fachpresse Gelegenheit, ihre eigenen Fahrkenntnisse zu überprüfen und zu optimieren. Herr Gerhard Otto, Taxibetreuer der Ingolstädter, lud ca. 20 Personen zu einer hervorragenden Veranstaltung. Inhalte des Fahrerlehrgangs sowie das attraktive Rahmenprogramm waren bestens organisiert und wurden professionell durchgeführt. Selbst die „Fahr-Profis“ waren überrascht, dass man auch nach vielen Jahren und Kilometern sein Auto immer noch nicht beherrscht und innerhalb eines solchen Kurses enorm viel dazu lernen kann. (PR) Der Landesverband Audi driving experience Servus Rosi Im Jahre 1969 begann eine junge Dame ihre Karriere in der Taxizentrale, damals natürlich noch in der Utzschneiderstraße 6 – es war unsere, leider nun ehemalige, Kollegin Rosemarie Pohl. Die vielen Jahre, die sie in der Zentrale gearbeitet hat, wurden nur durch eine relativ kurze Periode unterbrochen, als sie sich zusammen mit ihrem Mann Willi selbstständig gemacht hatte. Seit 1976 bis zum 30. Juni 2005 war uns allen die „Rosi“, wie wir sie der Einfachheit halber kurz nannten, eine stets verlässliche, liebenswürdige und vor allem auch hilfreiche Kollegin. Nun ist sie also zusammen mit ihrem Mann Willi, mit dem sie seit 40 (!) Jahren verheiratet ist, in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und kann sich jetzt in aller Ruhe ihrem größten Hobby, dem Reiten, widmen. Sicher wird sie sich gerne an eine erkleckliche Anzahl von heiteren Episoden, die sich in den vielen Jahren im Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen zugetragen haben, erinnern, man denke nur an den eigentlich tragischen Überfall auf einen Kollegen vor 10 Jahren, bei dem dieser einen Bauchschuss erlitt und die Rosi einen Polizeibeamten erklären musste, dass ein Mensch mit einem Bauchschuss verletzt ist. Für noch viele ruhige und beschauliche Jahre zusammen mit ihrem Mann wünschen ihr alle Kolleginnen, vor allem die aus unzähligen gemeinsamen Nachtschichten, aber auch alle anderen, alles Liebe und Gute, vor allem auch die nötige Gesundheit. (RB) Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER Taxikurier Ausgabe Juni 05 Wie jeden Monat habe ich wieder intensiv den TAXIKURIER gelesen und musste leider feststellen, dass bis auf den Artikel über die Tarifzonen wenig Informatives gefunden werden konnte. Das Top-Thema dieses Monats hätte doch wohl die Allianz-Arena sein sollen. Schmerzlichst habe ich Informationen über Anfahrtswege, Taxistände und einen Plan des Stadions vermisst. Selbstverständlich gibt es auch im neuen Stadion keine Taxispuren, wonach man den OB Ude im Interview auch gerne fragen hätte können. Als Taxi-Profi hätte er bestimmt eine Antwort darauf gewusst. Wichtiger als Bananen gerade machen erscheint mir zurzeit die Diskussion über die 45 %-Frage, die bei vielen Unternehmen ja gerade richtig beliebt ist. Es macht sich offensichtlich niemand Gedanken darüber, dass die Taxifahrer schließlich auch Miete zahlen und evtl. auch Familien zu ernähren haben. Wie das Niveau des Taxigewerbes dabei zugrunde geht, scheint auch niemanden zu interessieren. Bei einigen Unternehmen hat man das Gefühl, sie würden es geradezu herausfordern, dass das Taxigewerbe zugrunde geht. Sie schauen sich die Fahrer noch nicht einmal mehr an. Egal, wie stinkig und verdreckt die Klamotten sind, wie schlecht der Fahrer deutsch spricht und welch miserabler Autofahrer er ist – geschweige denn ortskundig – jeder wird auf die Kundschaft losgelassen. Hauptsache, die Taxis sind am Laufen. Da wird dann schon wieder mal der Taxi- Check durchgeführt und sich gewundert, warum die Taxifahrer nicht gleich aus dem Wagen springen und sich auf den Boden werfen um denselbigen zu küssen, den gerade ein Touri betreten hat, der nur ein paar Fragen hat, den Ersten blockiert und hinter ihm ein Taxi nach dem anderen den Taxistand verlässt. Man kann zwar die BILD-Zeitung für die Wortschöpfung „Taxikrieg in München“ verantwortlich machen, doch für den Krieg an sich sind doch die Kollegen und Kolleginnen schuld, die sich nicht an die Regeln halten. Wir verdanken den Taxikrieg denjenigen Unternehmen, die mit Lohn-Dumping begonnen haben, das sich nun wie ein Virus durchs Gewerbe schlängelt. Der alteingesessene Fahrer wird nur zu gern für den Neuling ausgetauscht, der von Anstandsregeln und Kollegialität nichts weiß und auch nichts lernen kann, da er es einfach den Unanständigen der Branche gleichtut. Und davon gibt es nur zu viele! Es ist natürlich nicht schön, dass es existiert. Doch was ich mit Sicherheit behaupten kann: Es liegt nicht nur an den Inländern. Wenn sich Fahrgäste darüber beschweren, dass sie es leid sind von Taxifahrern chauffiert zu werden, die sie nicht verstehen und dann noch nicht einmal so fahren, wie man es ihnen sagt, wenn sie den Zielort nicht kennen, dann frage ich mich schon, warum wir da nicht etwas unternehmen können. Das hat nichts mit dumpfen Ressentiments zu tun, sondern ganz einfach mit der Realität. Die türkischen, genauso wie die griechischen oder italienischen oder sonstigen ausländischen Mitbewohner dieser Stadt bleiben gerne unter sich. Sie wollen nicht unbedingt den Kontakt zu den Deutschen. Wir Deutsche sind ja an und für sich alle Rassisten und böse und egoistisch und in keinster Weise tolerant. Mein Schwager ist aus Gambia, mein bester Freund aus Malaysia. Eine gute Freundin ist aus Korea, eine andere aus Kanada, ich kenne sehr nette Kollegen aus Togo, Amerika, der Türkei, aus Griechenland, Russland und und und. Die Liste ist lang. Als rassistisch oder intolerant bezeichne ich mich nicht. Doch mir wird Rassismus entgegen gebracht. Rassismus und Sexismus gegen den ich mich wehre. Ich lasse es nicht zu, dass man sich als Inländer alles gefallen lassen muss, nur weil andere sich nicht mit der Realität auseinander setzen wollen, weil sie Angst davor haben, was dann passieren könnte. Wenn diese intoleranten ausländischen Mitbürger mit Toleranz und Verständnis uns gegenüber anfangen würden und sich den Regeln und Sitten und Gebräuchen in dieser Stadt auch nur ansatzweise anpassen würden, würde es diesen Brief nicht geben. Ich fahre hauptberuflich Taxi und nicht nur so zum Spaß. Wenn ich einen gut bezahlten festen Job hätte und mich nur ab und zu ins Taxi setzen bräuchte um ein wenig Ablenkung zu haben, könnte ich vielleicht auch so daherreden. Ich halte mich an die Regeln und möchte – auch in diesen schlimmen Zeiten – meinen Anstand und mein Ehrgefühl nicht verlieren. Da kann es schon mal vorkommen, dass man eine Flughafenanfahrt nicht bekommt, nur weil man dem Portier des Hotels keine 10 Euro in die Hand drückt. Es kommt genauso vor, dass man sich am Taxistand einen abwartet, nur weil die dreisteren, unverschämteren Kollegen so lange vor den Passanten gegenüber „parken“ bis diese bei ihm einsteigen. Was kann ich tun? Nichts. Weil: Vielleicht war es ja ein ausländischer Mitbürger. Da soll man Verständnis zeigen. Weil er hat bestimmt einen Grund, sich so unkollegial zu verhalten. Und wir müssen´s Maul halten. Wie auch auf K6 seit einiger Zeit viele deutschsprachige Kollegen ihr Maul halten, weil sie vor lauter Sheinim Sheinim Bruda Bruda uschmalu ischöläbrö gar nicht mehr durchkommen. Rassismus ist eines der schlimmsten Gefühle, die man anderen Menschen gegenüber aufbringen kann. Noch schlimmer ist es, wenn man nicht rassistisch denkende Menschen so rassistisch behandelt, dass sie sich über dieses Thema Gedanken machen müssen. Ich bin sehr traurig über diese Entwicklung im Taxigewerbe. Es wäre sehr schön, wenn wir alle an einem Strang ziehen würden. Doch das bleibt ein Traum. In der heutigen Zeit, in der sich jeder selbst der nächste ist, kann man nicht erwarten, dass man auch noch Verständnis gegenüber Menschen zeigt, die einem selbst nur Ignoranz entgegen bringen. Noch kurz erwähnt sei, dass sich viele Fahrgäste über einen einheimischen Fahrer freuen, der hier aufgewachsen ist und „WIRKLICHE“ Tipps geben kann, wo „WIRKLICH“ was los ist uns wo man „WIRKLICH“ gute Trachten bekommt. Ich finde es schon fast einen Skandal, dass einem nichts anderes als der Angermeier zum Thema Tracht einfällt. Neu ist mir auch, dass das Hofbräuhaus jetzt rund um die Uhr geöffnet hat. Eine tolle Sache. Ich werde mir bei der nächsten Taxischicht nachts um 3 dort gerne einen Schweinebraten bestellen, wenn es bei der Gerti keinen mehr geben sollte. Und zum Thema „schlechtes Geschäft“ wäre noch kurz anzumerken, dass es mir nicht allzu selten als Fahrgast passiert, dass ich viel zu lange in der Warteschleife der Taxizentrale München festgehalten werde, obwohl auf der Straße nichts los ist. Bis zu 30 Minuten durfte ich mehr als einmal auf ein Taxi warten, da es unmöglich war, in der Zentrale durchzukommen. Als ich dann im Taxi saß und den Taxifahrer fragte, was denn los sei, dass es heute so schwierig war ein Taxi zu bekommen, schaut er mich mit großen Augen an, lässt mich den Funk hören – Stille – und glaubt mir nicht, was ich ihm da gerade erzählt habe. Traurig, sehr traurig. Josefa Hubl, München Leserbriefe Verdistraße 9 • 81247 München Fon (0 89) 8 95 56 96-00 • Fax (0 89) 8 95 56 96-66 info@hotel-aida.de ˙ www.aida.de ★ ★ ★ HOTEL ★ ★ HOTEL Amalienburgstr. 24-26 • 81247 München Fon (0 89) 89 11 55-0 • Fax (0 89) 89 11 55-11 info@hotel-amalienburg.de ˙ www.amalienburg.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 14
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15TAXIKURIER Essen auf Rädern - Maiheft In Ihrer Mai-Ausgabe haben Sie die „Münchner Weißwürste“ getestet. Unter anderem auch die Gaststätte Gaßner im Schlachthof. Leider ist die Bewertung der beiden Bedienungen (unkontrolliertes Umherhüpfen, sowie die Dauer der Bestellaufnahme) etwas negativ beurteilt worden. Mein Kollege 2216 und ich (1559) sind schon seit längerer Zeit Stammgäste im Gaßner und wurden immer zuvorkommend und freundlich bedient, ferner ist uns auch nie irgendetwas Negatives an den Bedienungen aufgefallen. Ebenso sind wir der Meinung, dass die Weißwürscht auch immer im Wasser (ich denke auch in heißem!) serviert wurden. Man muss in München wirklich eine solch gemütliche Wirtschaft finden, wo noch wirklich gute als Hausfrauenkost gekocht wird (es gibt das beste „Boef a la Mode“ in München). Ein Taxifahrer sollte doch auch mal froh sein, wenn der gemütlich ohne Stress zum Essen gehen kann, ohne dass schon die Bedienung mit der Rechnung in der Hand wartet, bis der Gast endlich zahlt und geht. Es wundert uns nur, dass jeden Tag das Lokal voll ist, wenn der Service so schlecht ist. Unter uns Gästen findet man Schauspieler, Metzger, Berufsschüler und jeden, der weiß, wo´s was G´scheits zum Essen gibt. Wir geben der Gaststätte Gaßner und den beiden Mädels Traudl und Petra die Note „1“ . Stefan Göbl, München 1559 und 2216 TAXIKURIER – Juni-Ausgabe Letzte Woche ist mir Euer letzter Taxikurier in die Hände gekommen, sehr schön aber ich vermisse einige Fragen bzw. Anregungen: 1. Frage an den Oberbürgermeister, ob er weiß, wie viele KWh Strom in den letzten Jahren nachts an unnötigen „Schikane-Ampeln“ vergeudet wurden. 2. Wieso kommt niemand auf den Gedanken, die leidige Situation am Beck-Marienplatz- Stand abzustellen, indem man den Rindermarkt-Stand als Nachrückplatz ins Spiel bringt. 3. Beispiel 5, zu den Tarifzonen: Du stehst vor einem Münchner Hotel und „brennst“ seit Stunden, plötzlich kommt ein Taxi aus dem Umland (FS, ED, Ismaning etc.) und holt Gäste ab, das Ziel MUC ist zu hören, der Taxameter wird vor dem Hotel angestellt. Was ist zu tun? 4. Wann kommt man dazu, die Bereitstellungszeit am „Optimol“ den Erfordernissen (Samstag, Sonntag auch tagsüber) anzupassen? Für Eure Geduld dankt der Unternehmer 114 und 1901 au den achtziger Jahren, der 997 aus den Neunzigern, der nunmehrige Gelegenheitstaxler mit verschiedenen Nummern bei Taxi Haidhausen. Roland Arnberger, München Jetzt red I – 08/05 keine Ausgabe des neuen Taxikuriers habe ich bisher ausgelassen, und von Ausgabe zu Ausgabe hatte ich mehr das Gefühl, das hier etwas falsch läuft. Die neue Kolumne machte es deutlich, wo der Fehler im System liegt - nicht ein Fehler des Taxikuriers, der bildet das nur ab. Ich beginne also mit der Lektüre von "Jetzt red' i" und lese "… sein gepflegtes Erscheinungsbild und ebenso tiptop ist sein Taxi 163, ein Chrysler 300M." Den kenne ich doch, denke ich, das ist doch einer von denen, die regelmäßig, wenn sie alleine in ihrem Taxi sitzen rauchen, obwohl es vorbildlich mit Nichtraucherschildern beklebt ist. Außerdem habe ich schon einmal mitbekommen, wie der Kollege sich nicht viel, aber doch ein gutes Stück näher für einen freigegebenen Auftrag gemeldet hat (Wasserburger Land/Ecke Feldberg gemeldet mit Mitterfeld für den Willy-Brandt-Platz). Das täte nun weiter wenig zur Sache - schließlich hätte ich diese Vorkommnisse ja melden können - wenn nicht dieser Kollege hier in der üblichen Selbstgerechtigkeit der Einzelunternehmer und als ehemaliger Aktivist der TV eigentlich ein Beispiel geben sollte. Zu meiner Person, ich fahre seit mehr als zwanzig Jahren beim mittlerweile dritten Unternehmer als Aushilfsfahrer, habe also gut 2500 Nachtschichten hinter mich gebracht. Auch mir scheinen manche Entwicklungen im Gewerbe problematisch und ehrlich gesagt wundert es mich immer wieder, dass es noch immer so viele Menschen gibt, die sich ein Taxi leisten. Meine seltenen Erfahrungen als Fahrgast stimmen mich eher traurig. Aber anzunehmen, dass die deutschen Einzelunternehmer den Karren aus dem Dreck ziehen könnten, halte ich für eine Illusion. Denen gelingt es vielleicht mit Stammgästen ihr eigenes Schäfchen ins Trockene zu bringen, aber ansonsten fehlt es auch da sehr oft an Kollegialität und Gemeinschaftsgefühl. Ich erinnere nur an diesen rätselhaften Trick, mit ausgeschalteter Reklame an den Standplatz zu fahren und ähnliche Dinge mehr. Nein, wenn sich der durchschnittliche Einzelunternehmer so verhält wie der Herr Lorenz, wird es dem Gewerbe nicht besser gehen, da kann er schimpfen wie er mag. Ich glaube, das einzige, was uns außer dem Erhalt des Sprechfunkes auf der Straße weiterbringen würde, wären gemeinschaftsbildende Aktionen. Aber ehrlich gesagt bei mehr als 10000 Fahrern kann ich mir auch nicht vorstellen, wie das gehen soll. mfg Ulrich Schall, München (zur Zeit bei Taxi Müller in der Kreillerstraße) Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Der Inhalt der Leserbriefe ist Meinung der Verfasser und muss mit der Redaktions-Linie nicht übereinstimmen. Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 15
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Münchner Straßen-Namen Stadtrat seit 1919, 1. Bürgermeister der Stadt München von 1925 bis 1933 (ab 1926 Oberbürgermeister) und (als CSU-OB) von 1945 bis 1948: von 1948 bis 1949 war er 2. Bürgermeister; Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes; während des Nationalsozialismus lebte er zurückgezogen in Glonn. Karl-Schmid-Straße, Trudering *1981: Karl Schmid (1883-1958), Buchbindermeister; von 1945 bis 1954 war er Präsident der Handwerkskammer und von 1946 bis 1954 Abgeordneter der CSU im Bayerischen Landtag; er hat maßgeblich am Aufbau der Handwerksorganisation nach dem Zweiten Weltkrieg mitgewirkt. Karlsplatz (Stachus, 1792 noch Neuhausertorplatz), Altstadt *1997: Nach Kurfürst Karl Theodor (1724-1799), der die Festungswerke vor dem Neuhauser Tor niederlegen, das Tor renovieren und links und rechts im Halbrund Häuser anbauen ließ: der Platz wird von den Münchnern „Stachus“ genannt; diese Bezeichnung geht etwa seit 1747 auf die damalige Gastwirtschaft „Stachus-Garten“ (auch „Stachus-Wirt“) des Eustach(i)us Föderl zurück, die an der Südwestecke des jetzigen Karlsplatzes (heute Kaufhof), an der Ecke Sonnenstraße/ Bayerstraße stand. Karlstraße, Maxvorstadt *um 1808: Prinz Karl Theodor Maximilian August von Bayern (1795-1875), zweiter Sohn des späteren Königs Max I., Joseph und Bruder König Ludwigs I., nahm 1814 unter Fürst Wrede an den Befreiungskriegen gegen Napoleon teil und befehligte 1866 die bayerische Armee am Main; Prinz Karl war auch ein großer Wohltäter der Armen. Karl-Theodor-Straße, Schwabing *1892: Karl Theodor (1839-1910), Herzog in Bayern, Sohn von Herzog Max in Bayern, Augenarzt und Philanthrop; gründete 1896 in München die nach ihm benannte Augenklinik; Ehrenbürger der Stadt München. Karl-Weinmair-Straße, Schwabing *1988; Karl Weinmair (1906-1944), Maler; seine Werke fallen besonders durch sein sozialkritisches Engagement auf, das Kleinbürgertum münchnerischer Prägung war sein bevorzugtes Thema: sein letztes Werk, das „Skizzenbuch aus dem 1000-jährigen Reich“, ist eine harte Abrechnung mit dem Naziregime. Karolinenplatz, Maxvorstadt *1809: Nach Königin Karoline Friederike Wilhelmine, geborene Prinzessin von Baden (1776-1841), der zweiten Gemahlin von König Max I. Joseph von Bayern. Kathi-Kobus-Straße, Schwabing-West *1962: Kathi Kobus (1854-1929), Gastwirtin; seit 1890 in München als Wirtin der Trinkstube „Dichtelei“; 1897 Gründung der „Neuen Dichtelei“ in der Türkenstraße, deren Namen 1903 in „Simplicissimus“ geändert wurde, im Einvernehmen mit Albert Landen, dem Verleger der gleichnamigen Zeitschrift; Kathi Kobus machte den „Simplicissimus“ zum Treffpunkt der Schwabinger Künstlerkreise; sie zeigte sich stets hilfsbereit gegen arme Künstler und Studenten; während des Ersten Weltkrieges verkaufte sie das Lokal, kehrte allerdings von 1922 bis zu ihrem Tod nochmals als künstlerische Leiterin dorthin zurück. Kaufingerstraße, Altstadt *seit vor 1316: Nach dem „Chufringer Tor“ benannt, einem Torturm, der einst diese Straße abschloss und der wiederum nach der Patrizierfamilie Kaufringer benannt ist; Namensgeber wahr wohl der Münchner Bürger Chunradus Choufringer, der in einer Urkunde vom 28. Mai 1239 als Zeuge genannt ist und wohl in der Straße ein repräsentatives Haus besaß; der Name Kaufingerstraße wird im Volksmund ebenso wie der der westlich anschließenden Neuhauser Straße langsam durch die Bezeichnung „Fußgängerzone“ verdrängt, die mit deren Einrichtung ab 1972 immer mehr als Straßenname angewandt wird; die Kaufingerstraße (1379 fällt erstmals das „r“ aus dem Namen) ist mit dem Rindermarkt wahrscheinlich der älteste Straßenname Münchens. Kaulbachstraße (bis 1883 Obere Gartenstraße), Maxvorstadt/Schwabing *1883: Wilhelm von Kaulbach (1805-1874) Maler; lebte ab 1826 in München, war ab 1837 Hofmaler König Ludwigs I; ab 1839 Direktor der Akademie der Bildenden Künste, er schuf effektvoll-theatralische Decken- und Wandgemälde mit historischen, allegorischen und mythologischen Motiven (in den Hofgartenarkaden, 1827, zerstört; „Die Zerstörung Jerusalems“, 1842-1847, heute Neue Pinakothek München) sowie zahlreiche Portraits; herausragend sind seine Illustrationen zu Werken der Weltliteratur wie z.B. zu Goethes „Reineke Fuchs“ (1845-1863). Kazmairstraße, Westend *1878: Kazmair hieß ein reiches Münchner Patriziergeschlecht des 14. und 15. Jahrhunderts; Jörg Kazmair, seit 1386 im Inneren Rat der Stadt tätig, war bis zu seinem Tod 1417mehrmals Bürgermeister; er hinterließ Aufzeichnungen über die Bürgerunruhen in München zwischen 1397 und 1403; schon die ersten namentlich bekannten Familienmitglieder erwarben auch Besitzungen im Umland; um 1535 starb die Familie aus. Kellerstraße, Haidhausen *1856: Nach den schon seit Jahrhunderten zahlreichen Bierkellern dieser Straße. Kidlerstraße, Sendling *1959: Johann Georg Kidler (Khidler, Küttler) war ein Weinwirt im Tal, der wie sein Freund, der Jägerwirt (s. Jägerwirtstraße) als einer der Anführer des Auf- K 16 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Kaiser-Ludwig-Platz, Ludwigsvorstadt *1886: Ludwig IV., der Bayer (1282-1347), Herzog von Oberbayern, deutscher König (seit 1314) und römischer Kaiser (seit 1328): residierte in München in der ehemaligen Ludwigsburg (jetzt Alter Hof), deren Ausbau er veranlasste; erster Wittelsbacher auf dem deutschen Königs- und Kaiserthron; während seiner Regierungszeit heftige Konflikte mit dem Papsttum, die schließlich zu seiner Exkommunikation führten; Ausdehnung der wittelsbachischen Hausmacht auf Brandenburg, Holland, Hennegau, Seeland, Friesland und Tirol; alle Gebiete gingen nach seinem Tod für die Wittelsbacher wieder verloren; Grab in der Frauenkirche. Kaiserstraße, Schwabing *1893: Zur Erinnerung an die Proklamierung des zweiten deutschen Kaiserreichs am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses Versailles. Kaltenbachstraße, Neutrudering *1933: Josef Kaltenbach (1876-1963), Bildhauer: er stiftete für die Siedlungsgemeinschaft Trudering den von ihm selbst geschaffenen so genannten Drudenbrunnen. Kanalstraße, Lehel *vor 1823: Nach dem Kanal (einem Überrest des ehemaligen äußeren Stadtgrabens), der unter dieser Straße verläuft und beim Englischen Garten in den großen Stadtbach mündet. Kapuzinerstraße, Isarvorstadt *1867: Nach dem zweiten in München eingerichteten Kapuzinerkloster St. Anton, dessen Bau 1846/47 bei der Schmerzhaften Kapelle errichtet, 1850/52 erweitert und 1854/56 mit dem Nordtrakt vollendet wurde. Kardinal-Faulhaber-Straße (um 1375 ein Teil davon Barts-Gassen, Ende des 18. Jahrhunderts Graf-Portia-Prangers-Gasse, von 1818 bis 1952 Promenadestraße), Altstadt *1952: Michael von Faulhaber (1869-1952), Kardinal (seit 1921); er wurde 1917 Erzbischof der Erzdiözese München-Freising; stellte sich in Predigten gegen die Kirchenfeindlichkeit der Nationalsozialisten. Karl-Preis-Platz, Ramersdorf *1946: Karl Sebastian Preis (1884-1946) war berufsmäßiger Stadtrat in München von 1920 von 1933 und von 1945 bis zu seinem Tod; hat große Verdienste um das Wohnungs- und Siedlungswesen. Karl-Scharnagl-Ring, Altstadt/Lehel *1964: Karl Scharnagl (1881-1963), Bäckermeister und Politiker; Landtagsmitglied für die BVP seit 1911, T Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 16
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standes der bayerischen Bauern 1705 gegen die Österreicher auf dem Münchner Marienplatz (damals Schrannenplatz) von den Österreichern enthauptet und gevierteilt wurde. Kieferngartenstraße, Freimann *1950: Nach dem früher durch Kiefern geprägten Landschaftscharakter dieses Gebietes. Kiem-Pauli-Weg, Laim *1960: Kiem Pauli (1882-1960), Musiker, Pädagoge; der aus München stammende Paul Kiem spielte als Musiker an der Tegernseer Bauernbühne („Tegernseer Trio“); zusammen mit Professor Kurt Huber setzte er ab 1923 die nichtkommerzielle Wiederbelebung des oberbayerischen Volksliedes durch und betätigte sich als Sammler von Volksliedern. Kirschstraße, Untermenzing *1952: Theodor Kirsch (1881-1946), war ein Fabrik- und Sägewerksbesitzer, der sich um die Gemeinde Allach verdient gemacht hat. Kistlerhofstraße, Obersendling *1914: Kistlerhof war der Hausname eines ehemaligen Anwesens in Obersendling. Klarastraße, Neuhausen *um 1890: Nach Prinzessin Klara Eugenie von Bayern (1874-1941), der jüngsten der drei Töchter des Prinzen Adalbert (1828-1875): sie wurde Äbtissin des Würzburger Damenstifts St. Anna. Klenzestraße, Isarvorstadt *1830: Franz Karl Leo von Klenze (1784-1864), Baumeister, Maler, Zeichner; ab 1816 Hofarchitekt, ab 1819 Hofbauintendant des späteren Königs Ludwig I. in München, wo er den Königsplatz und die Glyptothek (1816-1830), den Südteil der Ludwigstraße, den Odeonsplatz und Teile der Brienner Straße, den Königsbau (1825-1835) und den Festsaal der Residenz, die Allerheiligen Hofkirche (1826-1837), die Alte Pinakothek (1826- 1836), die Ruhmeshalle (1834-1854) und die Propyläen (1846-1860) baute, ferner bei Regensburg die Walhalla (1830-1842) und bei Kelheim die von Gärtner begonnene Befreiungshalle (1842-1863) vollendete; er war in München der bedeutendste Vertreter des Klassizismus und hinterließ zahlreiche Zeichnungen und Landschaftsbilder mit architektonischen Motiven; Ehrenbürger der Stadt München. Klingsorstraße, Bogenhausen *1933: Klingsor ist der mächtige Zauberer in Wolfram von Eschenbachs Verdichtung „Parzival“ (um 1210) und in Richard Wagners Oper „Parsifal“ (1877). Klopstockstraße, Schwabing-West *1963: Friedrich Georg Klopstock (174-1804), Dichter, sein biblischer Dichtzyklus „Der Messias“ in zwanzig Gesängen (1748-1773) stellt das erste große Epos der neuhochdeutschen Literatur dar, seine gesammelten Oden (1771) sind Themen wie Liebe, Freundschaft und Vaterland gewidmet; bedeutend ist auch sein unvollendetes Prosawerk „Die deutsche Gelehrtenrepublik“ (1774); künstlerische Form und Ausdrucksmittel seines Gesamtwerkes markieren den Übergang vom Spätbarock zur Klassik. Klugstraße, Gern *vor 1891: Ludwig Peter von Klug (1838-1913), Geheimrat; er war Kassier am Königlichen Hoftheater, seit 1886 Vorstand der Königlichen Hofkasse, Administrator des Privatvermögens und Vertrauter von Prinzregent Luitpold; geriet 1895 wegen einer Grundstücksspekulation in Bogenhausen ins Zwielicht. Knappertsbuschstraße, Englschalking *1965: Hans Knappertsbusch (1888-1965), Dirigent; kam 1922 als Generalmusikdirektor an die Münchner Staatsoper, während der NS-Zeit entlassen, übernahm er 1936 die kommissarische Leitung der Wiener Staatsoper, wurde nach 1945 von der amerikanischen Militärregierung mit einem einjährigen Dirigierverbot belegt, dann als Gastdirigent in München und Bayreuth tätig; sein Repertoire reichte von der Wiener Klassik bis Richard Strauss mit Schwerpunkt Wagner und Bruckner; Ehrenbürger der Stadt München. TAXI TAXI TAXIStation München Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München bundesweit 24 Std. Service Tel. 0180 - 222 1222 AUTOTEILE MÜNCHEN Reifendienst (alle Fabrikate) KFZ-Meisterwerkstatt Ölwechsel Sankt-Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 - 50 205-71/-81 Fax 089 - 50 34 07 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.00 Uhr 12.30 - 17.00 Uhr Samstag 8.30. -13.00 Uhr TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-ERSATZTEILE TAXI-SCHLEPPSERVICE TAXI-SERVICE Bremsenangebot W210 Limousine u. T-Modell UVP Unser Preis Bremsscheibe vo. 41,29 3 pro Stk. 29,90 3 pro Stk. Bremsscheibe hi. 55,51 3 pro Stk. 23,90 3 pro Stk. Bremsklotz vo. 59,39 3 32,90 3 Bremsklotz hi. 45,51 3 29,90 3 Verschleißanzeiger 2,57 3 pro Stk. 1,29 3 pro Stk. 303,64 3 172,98 3 Paketpreis jetzt für: 135,90 3 alle Preise zuzügl. gesetzlicher MwSt.; Bremsscheiben der Fa. Zimmermann, TE; Bremsklötze der Fa. Pagid o. Jurid TT 3 Taxi-Spezialisten haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen für Ihren Taxi-Betrieb einen optimalen Service bieten zu können. 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18 TAXIKURIER18 TAXIKURIER Knöbelstraße, Lehel *um 1800: Knöbel hieß eine Gelehrten- und Beamtenfamilie, die sich im 17. Jahrhundert durch eine bedeutende Kulturstiftung für München verdient gemacht hat. Knorrstraße, Milbertshofen *1913: Knorr hieß eine Münchner Bürgerfamilie, aus der vor allem bekannt wurde: Ludwig Knorr (1859- 1921), Chemiker, Professor für organische Chemie in Würzburg und Jena, der 1883 das Antipyrin herstellte, das erste fiebersenkende Arzneimittel. Kobellstraße, Ludwigsvorstadt *1887: Franz Ritter von Kobell (1802-1882), Mineraloge und Schriftsteller; wirkte in München seit 1834 als Professor für Mineralogie an der Universität, seit 1849 als Konservator der mineralogischen Staatssammlungen; erfand die Galvanografie (ein Tiefdruckverfahren) er schrieb auch Gedichte in hochdeutsch und oberbayerischer und pfälzischer Mundart sowie Volksstücke („Die G´schicht vom Brandner Kaspar“, 1871), aber auch humorvolle Jagdgeschichten („Wildanger“, 1959); Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Königinstraße, Lehel/Maxvorstadt/Schwabing *1808: Zur Erinnerung an die Erlangung der Königswürde der bayerischen Herrscher im Jahre 1806 (s. auch Königsplatz). Königsplatz, Maxvorstadt *1808: Der Platz wurde 1808 entsprechend der zu ihm hinführenden Königinstraße (seit 1826 Briennerstraße) und zur Erinnerung an die 1806 erlangte Königswürde der bayerischen Herrscher so genannt (s. auch Königinstraße). Kolosseumstraße, Isarvorstadt *um 1875: Nach dem in dieser Straße von Franz Kol eröffneten Lokal „Kolosseum“, das der Wirt auch als Singspielhalle führte; neben vielen anderen trat hier auch Karl Valentin auf; im Zweiten Weltkrieg wurde der Saalbau schwer beschädigt, dennoch konnte der Betrieb bis 1958 weiterlaufen. Kolumbusstraße, Au *1916: Nach dem Entdecker Amerikas Christoph Columbus (span. Cristobal Colon 1451-1506), dem genuesischen Seefahrer in spanischen Diensten, der 1492 auf der Suche nach einem Seeweg nach Indien auf der Bahama-Insel Guanahani (San Salvador oder Samana Cay) landete; erst nach seinem Tode wurde die Tragweite seiner Entdeckungsreisen erkannt. Konrad-Celtis-Straße, Mittersendling *1956: Konrad Celtis (Celtes, eigentlich Pickl; 1459- 1508), führender deutscher Humanist, Dichter und Philosoph; Celtis lehrte ab 1491 an der Universität Ingolstadt als Professor der Poetik und Rhetorik, beeinflusste seine Zeit weniger durch seine Schriften als vielmehr durch seine Ideen: Konrad Celtis regte mit einer Beschreibung der Stadt Nürnberg die Erforschung der alten deutschen Geschichte an und führte das Musiktheater am Kaiserhof ein. Konrad-Dreher-Straße, Kleinhadern *1953: Konrad Dreher (1859-1944), Schauspieler und Schriftsteller; 1881 kam er ans Gärtnerplatztheater nach München, spielte Jugend- und Charakterkomikerrollen: 1881 gründete er das Schlierseer Bauerntheater und machte mit diesem Gastspielreisen bis nach Russland und Amerika, 1892 wurde er in München Hofschauspieler, 1939 Staatsschauspieler. Konrad-Zuse-Platz, Messestadt-Riem *1999: Konrad Zuse (1910-1995), Bauingenieur und Erfinder; gilt als „Vater des Computers“; 1940 Fertigstellung des Z2, des ersten voll funktionsfähigen elektromechanischen Rechners der Welt (1941 folgte Z3), ab 1949 Entwikklung weiterer programmgesteuerter elektromechanischer Rechengeräte in Röhren- und Transistortechnik. Korbinianstraße, Milbertshofen *1925: Nach dem heiligen Korbinian (um 680 – zwischen 720/730), fränkischer Bischof; gründete 709/710 ein Kloster bei Meran, wurde vom Papst zum Bischof geweiht und als Missionar ins Frankenreich geschickt: ließ sich in Freising nieder und gilt als erster Bischof von Freising. Kraepelinstraße, Schwabing-West *1927: Emil Kraepelin 18??-1926), Psychiater, ab 1904 Professor an der Universität München (Emeritierung 1922); baute ein psychiatrisches Zentrum auf (Münchner Schule); gründete 1917 die „Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie“; entwickelte Methoden zur „Wiedertauglichmachung“ von so genannten Kriegsneurotikern. Kreillerstraße, Berg am Laim/Trudering *1913: Nach der Brauerei- und Grundbesitzerfamilie Kreiller aus Haidhausen, die um die Jahrhundertwende in Berg am Laim zahlreiche Grundstücke und kleinere Anwesen erwarb. Kreittmayrstraße, Maxvorstadt *1894: Wiguläus Xaverius Aloysius Freiherr von Kreittmayr (1706-1790), Staatsmann; zuerst Reichshofrat unter Kaiser Karl VII, dann im bayerischen Staatsdienst (ab 1745); seit 1758 Geheimer Ratskanzler, seine bedeutendste Leistung war die Reformierung des Rechtswesens in Bayern, er schuf u. a. auch ein neues Kriminal-, Strafund Zivilrecht durch den Codex luris Bavarici ludicarii (bis 1870 in Kraft) und den Codes Civilis (1900 durch das BGB abgelöst). Kreppeberg, Maria Einsiedel *1951: Kreppe bedeutet tiefer, hohlwegartiger Geländeeinschnitt. Kreuzerweg, Straßtrudering *1933: Nach dem Kreuzer, der kleinen silbernen Groschenmünze; die zuerst in Meran (Tirol) ab 1274 geprägt wurde; den Kreuzer gab es in Österreich bis zur Einführung der Kronenwährung (1892). Kreuzhofstraße, Kreuzhof *1927: Der Kreuzhof war ein bis 1890 bewirtschafteter Bauernhof an der Kreuzung der fünf Straßen nach München, Gauting, Laim, Sendling und Forstenried, der früher zur Hofmark Boschetsried gehörte; dann eine Ausflugswirtschaft für die Münchner war und 1963 abgebrochen wurde. Kriegerheimstraße, Großhadern *1947: Nach dem Krieger-(Wald)Heim, einer Gründung des Krieger- und Veteranenvereins von 1866 und 1870/71, heute eine Gaststätte. Kriemhildenstraße, Nymphenburg *1900: Nach Kriemhild, der Hauptheldin des Nibelungenepos, Tochter des Burgunderkönigs Dankrat, zuerst mit Siegfried und nach dessen Ermordung mit dem Hunnenkönig Etzel vermählt. Kristallstraße, Siedlung Ludwigsfeld *1952: Kristall (griech. krystallos, Eis) ist heute eine allgemeine Bezeichnung nur für die natürlichen, regelmäßigen Formen aller festen Körper. Krünerstraße, Westpark *1922: Nach Krün, dem Ort nördlich von Mittenwald am Fuße der Schöttelkarspitze (2049 m), eine der ältesten Siedlungen in Bayern, in keltischen Urkunden als Caruna erwähnt. Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 18
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Online registrieren und Geld sparen: www.drinktec.de Telefon (+49 89) 9 49-1 13 18 Telefax (+49 89) 9 49-1 13 19 info@drinktec.de Klar und sauber soll Wasser sein, als Endprodukt und als Basis für moderne Getränke. Informieren Sie sich über die Produktvielfalt der zugehörigen Technologien im Markt. Prozessübergreifend, live und hautnah. Nutzen Sie die drinktec 2005 für Ihren Geschäftserfolg! Über 1.400 Aussteller aus 50 Ländern erwarten Sie. Der weltweite Marktplatz für Bottled Water-Technologie. Alles fließt. Weltmesse Nr. 1 für Getränke- und Liquid Food Technologie. drinktec Krumbadstraße, Berg am Laim/Ramersdorf *1925: Nach Krumbad, dem Heilbad bei der Stadt Krumbach in Bayerisch-Schwaben; früher österreichisch (Markgrafschaft Burgau, seit 1805 bayerisch). Kühbachstraße, Untergiesing *1877: Nach dem Verlauf der Straße, die zum so genannten Kühbächel führt. Kürnbergstraße, Mittersendlung *1950: Kürnberg (Kürenberg) war um 1150 ein Ritter in der damaligen bayerischen Ostmark; einer der ältesten namentlich bekannten mittelhochdeutschen Lyriker und Vorläufer der Minnesänger; sein bekanntestes Lied ist das zweistrophige „Falkenlied“, wahrscheinlich die Klage einer Frau um den verlorenen Geliebten; in der Manessischen Handschrift sind von ihm 15 Strophen überliefert. Kuglerstraße, Haidhausen *1899: Nach dem Landwirt Kugler, der dort um 1835 ein Anwesen besaß. Kunigundenstraße, Schwabing *1897: Nach der Herzogin Kunigunde von Bayern (1465-1520), einer Tochter Kaiser Friedrichs III., Gemahlin Herzog Albrechts IV. des Weisen von Bayern, sie war Mutter von sieben Kindern, darunter die späteren Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. von Bayern sowie Ernst, Erzbischof von Salzburg. Kunihohstraße, Daglfing *1930: Kunihoh war ein in Daglfing geborener Bischof, der den Domherren zu Freising seine Daglfinger Kirche zum Geschenk machte, die dann 837 als „basilica ad Tagolfingas geweiht wurde. Kurfürstenstraße, Schwabing-West *1915: Nach Kurfürst Max Emanuel II. von Bayern (1678-1726); beteiligte sich an den Türkenkriegen: half 1683 mit, den Belagerungsring vor Wien zu sprengen und eroberte 1688 die seit 1521 türkische Festung Belgrad; betrieb eine wechselnde Bündnispolitik zwischen den Kontrahenten Habsburg-Österreich und Frankreich; in verschiedenen Kriegen wollte er seine Großmachtträume verwirklichen verlor aber schließlich 1704 Bayern an die Österreicher und konnte erst 1715 zurückkehren, in seine Regierungszeit fiel der Ausbau von Schloss Nymphenburg, einiger Räume der Residenz sowie der Bau der Schleißheimer Schlösser; die wittelsbachischen Schlösser wollte er mit einem Kanalsystem verbinden lassen, das jedoch nicht fertig gestellt werden konnte; einer der dafür hergestellten Gräben, der so genannte Türkengraben lag im Verlauf der heutigen Kurfürstenstraße. Kurt-Eisner-Straße, Neuperlach *1969: Kurt Eisner (1867-1919), Schriftsteller, Journalist, Politiker: war von 1898 bis 1905 Redakteur der SPD-Zeitung „Vorwärts“, lebte seit 1905 als freier Schriftsteller in München, schloss sich 1917 der USPD an und war einer der Führer im Munitionsarbeiterstreik (Januar 1918), von Januar bis Oktober 1918 in Haft; er rief am 8. November 1918 in München die Republik aus und erklärte Bayern zum Freistaat: vom 8. November 1918 bis zu seiner Ermordung durch Graf Arco am 21. Februar 1919 war er der erste republikanische bayerische Ministerpräsident nach 738 Jahren Herrschaft durch die Wittelsbacher. Kurzstraße, Harlaching *1915: Johann Nepomuk von Kurz (1783- 1865), Mitarbeiter des Königlich Topografischen Bureaus; gründete und leitete in München eine Anstalt für missgebildete Kinder; er erwarb sich Verdienste um eine allgemeine frühe Sozialfürsorge in Bayern. Kyreinstraße, Sendling *1906: Johann (Hans) Christoph Kyrein war einer von vier Tölzer Bürgermeistern, die die Bürger von Tölz bei Androhung des Verlustes der Bürgerrechte 1705 zu den Waffen riefen; etwa 600 Mann, darunter 150 Reiter, größtenteils Tölzer Schützen, stellten sich für den Aufstand der bayerischen Bauern gegen die österreichische Besatzung zur Verfügung, die meisten der Aufständischen kamen vor Sendling in der Nacht vom 24./25. Dezember 1705 zu Tode. Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 19
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Hans-Jürgen Notka, Münchens oberster Verkehrspolizist, ist ein Freund der klaren Worte und kommt deshalb gleich zur Sache: „Eigentlich braucht man sich und manchmal geht man sich furchtbar auf den Keks“ . Der Mann ist kein Bürohengst, sondern Pragmatiker. Und er weiß, wovon erspricht. Erstens ist er zusammen mit Herrn Bauer ständiges Mitglied der Taxikommission München und zweitens hat er selbst einmal mit dem Taxi Geld verdient. Das ist zwar schon mehr als 30 Jahre her, aber die Problematik hat sich nicht groß geändert. Nur der Umgangston zwischen Polizist und Taxler war damals herzlicher. Wie hat Hans Öttl, der Poinger-Hans, im TAXIKURIER 9/2004 geschwärmt: „Das waren echte Seelenverwandtschaften.“ Davon merkt man heute leider nichts mehr. Unumwunden gibt Polizeidirektor Notka zu, dass bei Verstößen gegen die Verkehrsregeln von Taxlern, die Polizei früher viel öfter weggesehen hat als heute. „Das ist aber längst nicht mehr zeitgemäß. Ich dränge darauf, dass wir eben nicht wegsehen, sondern hinschauen.“ Was ihn dabei am meisten ärgert, ist, dass sich viele bewusst über grundlegende Regeln hinwegsetzen. „Auch wenn es ein Trend in dieser Gesellschaft ist, dass jeder Regeln und Gesetze so interpretiert, wie es ihm gerade in den Kram passt. Und das geht im Straßenverkehr los. Aber es steht eben nicht in der Beliebigkeit des Verkehrsteilnehmers, die Verkehrsregeln nach Uhrzeit, Tageszeit und Wochentag zu interpretieren. Und gerade von Berufskraftfahrern erwarte ich, dass sie die Regeln befolgen. Denn jedes Privileg, das sich eine Gruppe herausnimmt und das ihr nicht zusteht, geht auf Kosten der anderen. In einer Stadt müssen sich alle vernünftig bewegen können. Wir sind da nur die Schiedsrichter.“ Und die Statistik gibt ihm recht. 1965 gab es in München 279.000 zugelassene Fahrzeuge und heute, 2005, sind es ca. 788.000. Dabei ist der Verkehrsraum, auf dem sich alle bewegen nicht größer geworden. Noch krasser zeigt es ein Blick auf die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer. 220 waren es noch 1965 und 2004 „nur noch“ 21. Selbst wenn man Umstände wie bessere KFZ-Technik, Verkehrsdichte, Geschwindigkeits-beschränkungen, etc. mit einbezieht, trägt die Polizeipräsenz ihren Teil dazu bei. Eine Präsenz, die in ihrer Auffälligkeit gerade bei Touristen sehr häufig auf Unverständnis und Skepsis trifft. Damit hat der oberste Verkehrssheriff aber kein Problem. Notka: „Es stimmt, da sind wir präsenter als andere Städte und deshalb auch besser.“ Imageschäden wie „Polizeistaat“ u.ä. sieht er keine. Das ist gefühltes Unbehagen einzelner. Denn: „Wir sind nicht überall, können nicht überall sein und wollen auch nicht überall sein.“ Trotz Fingerspitzengefühl stoßen wir oft auf Unverständnis Hans-Jürgen Notka, für den Polizist ein Traumberuf war und immer noch ist, wäre im Gegensatz zu seinen Kollegen noch viel radikaler. „Wenn ich am Promenadeplatz oder am Hofbräuhaus vorbeigehe, da muss ich mich zwingen wegzuschauen, wie sich da die Taxler oft aufstellen. Aber scheinbar haben das meine Kollegen ganz kommod im Griff.“ Weg mit dem Beck-Stand? Das Überdehnen der Standplätze im allgemeinen gehört neben unerlaubtem Wenden und Abbiegen, Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen, zu den größten Problemen, die es mit Taxlern gibt. „Da beweisen wir schon viel Fingerspitzengefühl und stoßen trotzdem jedes Mal auf Unverständnis, wenn wir einschreiten müssen.“ So hätte Hans-Jürgen Notka und seine Kollegen auch nichts dagegen, wenn der „Beckstand“ aufgelöst wird. „Da hätten wir ein Problem weniger und die Fahrgäste würden es wahrscheinlich gar nicht merken.“ Auch den Vorwurf der Untätigkeit, wenn es um die Belange der Taxifahrer geht, kann er entkräften und belegen. 5738 Münchens Taxifahrer und Münchens Polizisten – das ist für den einen ein Drama in unendlichen Aufzügen und für den anderen der Beweis einer wunderbaren Freundschaft. Das ist beides genauso falsch, wie es umgekehrt auch richtig ist. Über das Verhältnis untereinander diskutierten mit dem TAXIKURIER der Leiter der Verkehrsabteilung des Polizeipräsidiums München, Polizeidirektor Hans- Jürgen Notka, Polizeioberrat Dieter Bauer, Polizeihauptkommissar Clemens Funk und Erster Polizeihauptkommissar Karl-Heinz Menk. Keine Extrawurst für Taxler! Menk, Funk, Notka, Bauer – die „Beamten der Taxler“ (vlnr) 20 TAXIKURIER20 TAXIKURIER Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 20
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21TAXIKURIER Strafzettel wurden 2004 für das Parken auf Taxi-Standplätzen verteilt. Das sind 29 Prozent oder 1290 mehr als im Jahr zuvor und entspricht 15 Stück pro Tag. Wenig Unterstützung können wir von seiner Seite allerdings erwarten, wenn es um Sonderspuren für Taxis geht. Die sind ihm eigentlich ein Dorn im Auge. Da wird er glatt zum Sozialisten: „Verkehrsraum ist so begrenzt, dass niemand priviliegiert werden kann, auch keine Taxis.“ Und noch etwas droht er jetzt schon an: „Während der Fussball-WM werden wir rund um das Stadion außer in den dafür vorgesehenen Bereichen jegliche, ich betone ausdrükklich jegliche, Fahrgastaufnahme und auch das Aussteigen von Fahrgästen unterbinden und rigoros verfolgen. Das wird chaotisch genug, da brauchen wir keine zusätzlichen Bremspunkte.“ Dass es auch schwarze Schafe in Uniform gibt und nicht nur Ministranten, die niemals mit Blaulicht zum Brotzeitholen fahren würden, ist ihm auch klar. „Sind doch alles nur Menschen. Und bei nachgewiesenen Schikanen würden wir einschreiten.“ Na also! Funktioniert doch! Das Verhältnis Taxifahrer und Polizist. (PG, HM, PR) 850.000 300 250 200 150 100 50 0 800.000 750.000 700.000 650.000 600.000 550.000 500.000 450.000 400.000 350.000 300.000 250.000 200.000 150.000 100.000 Zugelassene KFZ Verkehrsunfälle/Getötete 1960 1962 1964 1966 1968 1970 1972 1974 1976 1978 1980 1982 1984 1986 1988 1990 1992 1994 1996 1998 2000 2002 2004 222 215 250 220 199 246 248 193 133 157 117 119 122 81 72 56 58 39 16 31 28 22 21 Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 21
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Bin so Frey … Lange hatte Opel keine konkurrenzfähigen Dieselmotoren anzubieten. Die Autos selbst genossen durchaus einen guten Ruf, spätestens seit der Ölkrise und seither stetig steigenden Spritpreisen waren Benziner im Taxigewerbe aber nur mehr eine Randerscheinung. Mittlerweile hat Opel hart an der Entwicklung zeitgemäßer Selbstzündermotoren gearbeitet. Die neueste Errungenschaft ist der in zwei Leistungsstufen erhältliche 1,9 l ECOTEC-Diesel. Beide zeichnen sich durch akzeptablen Durst bei gleichzeitig attraktivem Leistungsangebot aus. Als Vorteil vor den japanischen Mitbewerbern in diesem Preissegment kann gelten, dass alle Dieselmotoren auch mit Automatikgetriebe lieferbar sind. Opel bietet als Garantie zwei Jahre ohne Kilometerbegrenzung sowie 12 Jahre gegen Durchrostung. Bei der ersten Begegnung fällt die betont sachliche Formensprache ins Auge. Die derzeit üblichen Schwellungen haben kaum Eingang ins Design gefunden. Hier dominiert eindeutig die Funktion über die Form; dabei kann man dem Vectra eine gewisse Zeitlosigkeit nicht absprechen. Die nur unwesentlich abgeschrägte Heckpartie setzt sich wohltuend von den Life- Style-Kombis ab und läßt auf einen gut nutzbaren Laderaum hoffen, die langen Türausschnitte wecken die Erwartung, in diesem Automobil auch hinten die Beine ausstrecken zu können. Die lackierten Stoßfänger werden hier (wie mittlerweile bei fast allen Wagentypen) bei Folienbeschichtungen öfters Nachbeklebungen erfordern, zumindest ist aber die Ladekante schwarz und damit nicht so kratzempfindlich. Die zulässige Reifenbreite reicht von (gerade im Winter) vernünftigen 195ern bis zu (für ein Taxi eigentlich unnötigen) 215ern. Als Reserverad gibt es leider nur eine Notausführung, ein Platten beendet damit unweigerlich die Schicht. Der Austausch mit einem vollwertigen Rad ist wegen der zu kleinen Reserveradwanne nicht möglich. Integrierte Kindersitze sind nicht lieferbar, Opel verweist auf das für den Taxibetrieb aus Platzgründen untaugliche Isofix-System. Die vier großen Seitentüren öffnen weit und ermöglichen rundum bequemen Einstieg. Der im Vergleich zur Limousine um 13 cm verlängerte Radstand und die um fast 23 cm längere Karosserie läßt den Vectra Caravan in die Dimension des ehemals in der Modellhierarchie höher angesiedelten, inzwischen aber nicht mehr gebauten Omega wachsen. In Verbindung mit der quer eingebauten Maschine (warum soll immer der Motor bequemer reisen als die Passagiere?) ergibt sich eine wirklich großzügige Innenraumlänge. Auch die Innenbreite kann sich durchaus mit Fahrzeugen der oberen Mittelklasse messen. Der Laderaum ist zwar nicht ganz so üppig wie beim preislich in ganz anderen Dimensionen rangierenden Stuttgarter Referenz-T-Modell, fasst aber klaglos auch größeres Reisegepäck und ist aufgrund seiner Glattflächigkeit und steilstehenden Heckklappe gut zu beladen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Tatsache, dass der Kofferraum sich immer wieder automatisch verriegelt und vor dem Beladen erst mittels Zündschlüssel-Fernbedienung oder Knopf in der Fahrertüre entriegelt werden muss. Die Vordersitze sind angenehm straff gepolstert und vermitteln einen guten Seitenhalt. Der Fahrersitz (serienmäßig mit Lendenwirbelstütze) ist höhenverstellbar, so dass in Verbindung mit der höhen- und axial verstellbaren Lenksäule eine angenehme Sitzposition gefunden werden kann. Leider ist die Armlehne der Mittelkonsole zu tief angesetzt, um dem Arm wirklich eine Stütze zu bieten. Für gehobene Ansprüche ist ein klimatisierter „MultiContour-Fahrersitz“ (elektrisch mit Memory-Funktionen) erhältlich. Auch eine Kunstlederausstattung ist lieferbar. Die Fondpassagiere loben einhellig die bequemen hinteren Sitze und das üppige Platzangebot. Beim Thema Motor sind wir an dieser Stelle auf Vermutungen angewiesen. Mangels Verfügbarkeit des aktuellen 1,9 l-Triebwerkes kam in unserem Testfahrzeug noch die inzwischen nicht mehr gebaute 2,2 l-Maschine (mit nominell weniger Leistung, aber früher einsetzendem maximalem Drehmoment) zum Einsatz. Der Papierform nach ist bei den 1,9 l-Versionen mit zwar insgesamt wirklich ausreichender (88 kw-Version) bis üppiger (110 kw) Leistungsentfaltung zu rechnen, die aber einhergeht mit einer (dem kleineren Hubraum geschuldeten) Antrittsschwäche im unteren Drehzahlbereich („Turboloch“). Dies drückt Kai-Georg Frey, Funker und Fahrer, testet für den TAXIKURIER und Sie „elfenbeinfarbige Automobile“ . Autotest | Opel Vectra Caravan 22 TAXIKURIER A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 22
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sich in der Tatsache aus, dass das maximale Drehmoment erst ab 2000 Umdrehungen zur Verfügung steht. Vermutlich ist das der Grund für den Einsatz von 6-Gang-Getrieben, mit denen durch einen „kurzen“ 1. Gang diese Charakteristik etwas überspielt werden kann. So ist auch zu erklären, dass sich die Automatikversion wohl aufgrund der häufigeren Schaltvorgänge (und damit größeren Wandlerverluste) im reinen Stadtbetrieb laut Datenblatt fast 2 Liter mehr Diesel genehmigt als das handgeschaltete Modell. Im gemischten Betrieb dürfte der Mehrverbrauch bei 1 Liter und damit an der oberen Grenze des Üblichen liegen. Es ist zu hoffen, dass die 6-Gang-Automatik genauso butterweich und praktisch ohne Zugkraftunterbrechungen schaltet wie das 5-Gang-Pendant im Testtaxi. Das Fahrwerk ist straff abgestimmt und behält in jeder Situation den Boden unter den Füßen. Allerdings sind kurze Wellen und Querfugen für die Insassen deutlich zu spüren. Beim (manchmal nicht zu vermeidenden) Überfahren von Bordsteinkanten und Baustellenrampen kratzt gerne der sehr tief heruntergezogene Frontspoiler (der Manta lässt grüßen!) deutlich hörbar über den Boden. Dafür liegt der Vectra brav in der Spur und läßt sich auch durch seitliche Windböen nicht aus der Ruhe bringen. Die Bremsen (leider ohne Verschleißanzeige) verrichten wirkungsvoll und unspektakulär ihren Dienst. Der Arbeitsplatz des Chauffeurs ist von Opeltypischer Sachlichkeit geprägt. Die chromgefaßten Rundinstrumente sind gut ablesbar, auch wenn beim Tacho die 50 km/h-Marke nicht hervorgehoben ist. Die Lenkstockhebel lassen sich intuitiv bedienen (verstellbarer Wischintervall serienmäßig), ihr reiner Tippschalter-Charakter erfordert allerdings etwas Gewöhnung. Der Druckpunkt zwischen Kurzund Normalblinken könnte genauer definiert sein. Die Klimaanlage ist gut regelbar und arbeitet effektiv. Die beiden Fensterheber (serienmäßig nur vorne, hinten gegen Aufpreis) sind mit Einklemmschutz ausgestattet. Das Bedienfeld für Fensterheber und Spiegelverstellung in der Fahrertür liegt nicht nur etwas ungünstig, es ist auch kaum profiliert, so dass man zur Bedienung der Fenster immer wieder einmal den Blick von der Fahrbahn abwenden muss. Die relativ unübersichtliche Heckpartie stellt die Bestellung eines „Parkpiloten“ zur Diskussion. In dem bei der Preisangabe zugrundegelegten Angebot ist folgende Ausstattung an Bord: Dynamisches Fahrsystem mit ESP, Klimaautomatik mit zusätzlicher Belüftung hinten, Funk-Zentralverriegelung, Nachleuchten der Scheinwerfer (Follow-Me-Home), Radio mit MP3-CD und Lenkradfernbedienung, Nebelscheinwerfer sowie eine Taxibasisausstattung, bestehend aus Alarmanlage, Verkabelung für Dachzeichen und Taxameter. Als Zusatzausstattung stehen u.a. zur Wahl: Schiebedach, Gepäcksicherungssystem, Navi, adaptives Fahrlicht mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, Reifendruck-Kontrollsystem, elektrische Heckklappe, Zusatzheizer oder Standheizung. Leider ist auch für die Taxiausführung keine verstärkte Batterie lieferbar, obwohl vom Einbauplatz her eine Nummer größer möglich wäre. Dafür soll ein serienmäßiger Entladeschutz ein Liegenbleiben verhindern. Als für den Taxibetrieb großer Pluspunkt sind trotz des teilweisen Einsatzes eines Can-Bus-Systems die Verbraucher herkömmlich verkabelt, so dass Nachrüstungen mit vertretbarem Aufwand möglich sind. Auch erlaubt der hier vorhandene Doppel-DIN-Radioschacht die Nachrüstung handelsüblicher Auto-HiFi-Anlagen. Die im Testtaxi verbauten Lautsprecher lieferten einen angenehmen, vollen Klang. Die Ablagemöglichkeiten hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck: Es gibt ein wirklich großes Handschuhfach, in dem Kreditkartenleser, CDs, Reservequittungen und anderes Platz finden. Die beiden vorderen Türfächer sind vernachlässigbar klein und das zweiteilige Fach in der Mittelkonsole hat eher Alibicharakter. So bleibt für Stadtplan und Buchplan Oberbayern nur die Sitzlehnentasche (und reizt damit manche Fahrgäste zu neckischen Spielchen). Ein Europaatlas muss in den Kofferraum ausweichen. Der ebenfalls in der Mittelkonsole befindliche Getränkehalter faßt lediglich Dosen. Im Laderaum finden wir seitlich zwei Staufächer und im Kofferraumboden ein längliches Fach für Privatutensilien. Das Innenlicht, bestehend aus vorderem Raumlicht und vier kleinen Leseleuchten ist gerade mal ausreichend für nächtliche Zahlvorgänge, zum Zeitunglesen nehmen wir lieber die Taschenlampe zu Hilfe. Hier führt wohl kein Weg an der Nachrüstung einer vernünftigen Innenleuchte vorbei. Der Opel Vectra Caravan ist ein ehrliches, ausgewachsenes Taxi mit einem interessanten Preis-/Leistungsverhältnis, das zwar bei den Kollegen keine Emotionen weckt, von den Fahrgästen aber wegen des großzügigen Platzangebotes gerne angenommen wird. In dieser Disziplin spielt der Vectra Caravan erfolgreich in der prestigemäßig (und preislich) deutlich höher angesiedelten „oberen Mittelklasse“ mit. Aufgrund der konventionellen Verkabelung der Verbraucher sind Nachrüstungen ohne die bei den Bus-Systemen regelmäßig auftretenden Probleme möglich. Wirklich problematisch sind nur die Innenbeleuchtung und das (auch bei anderen Herstellern anzutreffende) Reserve-Notrad. Opel Vectra Caravan Edition 1,9 DTI ECOTEC, 110 kw / 150 PS Preis (UPE) Euro 30.630,00 (Basispreis mit 6-Gang-Automatik inkl. MwSt.) Euro 24.746,60 („Hauspreis“ mit 6-Gang-Automatik inkl. MwSt.) Motor 1,9 l Vierzylinder ECOTEC-Diesel, Common-Rail-Technik mit Abgas- Turbolader Leistung 110 kw/150 PS Max. Drehmoment 320 Nm bei 2000–2750 U/min Abgasnorm Euro 4 (Partikelfilter serienmäßig) Getriebe serienmäßig 6-Gang manuell, gegen Aufpreis: 6-Gang-Automatik Antrieb Vorderräder Lenkung Servolenkung Wendekreis 11,95 m Kofferraum 530 l (bis Gepäckraumabdeckung) 1850 l (vorgeklappte Rücksitzlehne, Beladung bis zum Dach) Zuladung 605 kg (inkl. Fahrer) Tankinhalt 60 l Verbrauch 6-Gang: manuell Automatik (ECE-Norm) Innerstädtisch 7,9 l 9,8 l l / 100 km Außerstädtisch 5,2 l 5,7 l Gesamt 6,2 l 7,2 l Höchstgeschw. 210 km/h (manuell) 208 km/h (Automatik) Batterie 70 Ah / 450 A (mit Entladeschutz) 23TAXIKURIER Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 23
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Antworten auf die häufigsten Fragen am Rückfragefunk: ➜ Die Alarmanlage wird per Druckknopf an der Lenksäule aktiviert. Einen „Stillen Alarm“ bietet Opel in der Werksvorrüstung nicht an. Ausgeschaltet wird der Alarm unter der Motorhaube an einem Druckknopf neben dem Federdom auf der Fahrerseite. ➜ Abschlepphaken sind nicht fest montiert, eine Einschrauböse liegt im Bordwerkzeug unter dem Notrad und wird im Bedarfsfall in die vorgesehenen Gewinde unter der Stoßstange geschraubt, die durch runde Plastikabdeckungen in der Stoßstange erreichbar sind. ➜ Es gibt drei Sicherungskästen. Die Verbraucher sind entweder hinter einer Klappe in der linken Seitenfläche der Armaturentafel(nur bei geöffneter Fahrertüre zugänglich) oder im linken Kofferraum-Staufach hinter der Filzverkleidungabgesichert. Die General- und Motorsicherungen befinden sich in einem Kasten zwischen Batterie und Federdomunter der Motorhaube. Die Belegung der Sicherungen ist nur aus der Betriebsanleitung ersichtlich. Vorsicht: Opel hat eine eigene Sicherungsgröße eingeführt, die üblichen Flachstecksicherungen sind nicht verwendbar! ➜ Einen Notrufservice gibt es von Opel nicht. 24 TAXIKURIER Taxiankauf - Verkauf - Inzahlungnahme - HALE Service - Taxiwerkstatt Das Autohaus für Taxifahrzeuge. - Taxametereinbau Hale - Unfallinstandsetzung - Taxileasing - Fehlerdiagnose bei DB - Inspektionsservice - Unfalltaxi Ankauf Täglich aktuelle Bestandsliste unter www.taxifahrzeuge.de AUTO MUCH – Gewerbering 18 - 83646 Bad Tölz - Tel. 0 80 41/78 89-0 - Fax. 0 80 41/78 89-70 Homepage: www.taxifahrzeuge.de Email: info@auto-much.de AUTO MUCH der Service machts! Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 24
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Ein echtes Münchner „G’wachs“ ist sie, die Eva-Maria Irlinger. Kompromisslos im Denken, klar in der Ansage. Fast schon eine Ausnahme in der Welt des ganz normalen Wahnsinns. Sich in den Vordergrund schieben, ist ihre Sache nicht. Und deshalb sitzt sie lieber in der Annahme am Telefon und auch schon mal am Rückfragekanal 2. Immer Montag bis Freitag von 6 bis 14 Uhr, „damit man vom Tag auch noch was hat.“ Erkennt 70 Stammkunden am Schnaufen Seit 1991 ist sie jetzt in der Genossenschaft, auf Veranlassung ihrer Freundin Petra (Ausgabe 7/05), und hat immer noch großen Spaß an der Arbeit. Einen eigenen P-Schein hat sie zwar keinen, aber akribisch wie sie ist, kennt sie sich wahrscheinlich besser aus als viele Kollegen auf der Straße. Rund 70 Stammkunden hat sie in ihrem Kopf gespeichert und die „kennst’ schon am schnaufa.“ Vielleicht wäre das ja mal eine neue Wette für Thomas Gottschalk. Auf jeden Fall kennt sie von ihren Stammkunden Straße, Hausnummer, Taxiwunsch und auch persönliche Wehwehchen. Deshalb geht es Eva-Maria Irlinger auch deutlich gegen den Strich, wie wenig zuvorkommend gerade ältere Leute in unserem Gewerbe behandelt werden. Ihr Lieblingskunde ist übrigens „der Pförtner von der Chirurgischen“ . Scheint wohl ein Interview | Der Mensch hinter der Stimme „Bloß nicht wichteln!“ charmantes Bürschchen zu sein! Dass gerade Stammkunden auch nicht immer leicht zu händeln sind, erlebt natürlich auch Eva-Maria Irlinger. „Die meisten bestellen ihr Taxi viel zu knapp und bedenken nicht, dass wir und die Fahrer auch eine Karenzzeit brauchen. Da kann’s in Stoßzeiten schon mal hektisch werden .“ Besonders auch deswegen, weil die Kollegen „inzwischen alles und jedes über den Funk erfragen.“ Ein Phänomen, dass auch schon Mike Ettler (Ausgabe 6/05) kommentiert hat. „Dabei,“ so Frau Irlinger, „sind wir ja wirklich hilfsbereit, wenn sich manche bloß nicht so wichtig nehmen würden. Dieses ‘Rumwichteln’ ist schon ziemlich unangenehm. Und außerdem würde es nix schaden, wenn wir öfters mal ein ‘Danke’ zu hören bekommen.“ Liebe Kollegen, das wir sich doch wohl machen lassen … (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Irlinger Vorname: Eva-Maria Alter: 38 Sternzeichen: Löwe Familienstand: Nicht verheiratet, 1 Kind Geburtsort: München Aufgewachsen: Harthof Wohnviertel: Giesing Hobbies: Essen gehen, Urlaub Musik: Soul, Funk Urlaub: Sonne, Strand, Meer Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Eva-Maria Irlinger 25TAXIKURIER att de -70 .de Taxi_08-05 26.07.2005 11:12 Uhr Seite 25
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TAXIKURIER26 Top-Gastronomie in München Titelthema I Interview Die Nr. 1 in Sachen Top-Gastronomie ist München in Deutschland leider nicht mehr. Vorbei die Zeiten, als der Glaubenskrieg zwischen den beiden genialen 3-Sterne-Köchen Eckart Witzigmann (“Aubergine”) und Heinz Winkler (“Tantris”) die Gourmet-Nation zwischen Garmisch-Partenkirchen und Flensburg in zwei Lager spaltete. Dass es dabei oft nur um Saucenvarianten ging, spielte um der großen Sache willen wohlweislich keine Rolle. Längst haben die Protagonisten andere Betätigungsfelder (Heinz Winkler die “Residenz in Aschau”, 3-Sterne, und Eckart Witzigmann, der Jahrhundertkoch, berät und konzipiert weltweit), die kulinarischen Ansprüche haben sich ebenso gewandelt wie die wirtschaftliche Situation. Trotzdem ist die Bereitschaft zum Geldausgeben für das entsprechende Segment vorhanden. Einer, der sich tagtäglich diesen Anforderungen stellt, ist Hans Haas. Der 48-Jährige steht mittlerweile seit 14 Jahren am Herd im “Tantris” und ist damit der am längsten agierende Koch (Witzigmann 7 Jahre, Winkler 13 Jahre) in diesem Haus, seit der Unternehmer Fritz Eichbauer sich vor über drei Jahrzehnten diesen Gourmet-Tempel als Treffpunkt für Genießer geleistet hat. Wobei das Wort Tempel oft falsche Assoziationen weckt. Die Zeit, als man Spitzengastronomie noch als quasi sakrale Handlung zelebrierte, bei der sich der Auch wenn die Zeiten nicht so rosig sind, die Spitzengastronomie in München hat nachweislich ihre Anhänger und ist ein entsprechender Wirtschaftsfaktor. Auch für das Taxigewerbe. Mit Münchens Bestem, Hans Haas, 2- Sterne-Koch im “Tantris”, unterhielt sich der TAXIKURIER Vom Pommes-Topf zur Großen Küche Gast kaum zu Schnaufen traute, vom Schmatzen ganz zu schweigen, sind längst vorbei. Schwellenangst braucht heute niemand mehr zu haben und keinen interessiert es, ob man das falsche Messer benutzt. Der Gast muss sich wohlfühlen, wobei es nichts schaden kann, wenn er gute Manieren mitbringt. Wir sind nicht preiswert, aber den Preis wert Wer das “Tantris” betritt, ist von einer auf die andere Sekunde in einer anderen Welt. Längst ist der rote Teppich an den Wänden Kult und auch EINE WELT FÜR SICH Sobald Sie unser Haus betreten, werden Sie zwei Dinge bemerken: Zum einen die Atmosphäre eines führenden Luxushotels. Prominent gelegen in der Münchner Altstadt. Mit einer Auswahl von 395 luxuriösen Zimmern inklusive 58 Suiten, einer Vielzahl an Konferenzräumen. Kulinarische Vielfalt verwöhnt den anspruchsvollen Gaumen. Drei Restaurants unter einem Dach – polynesische Küche im Trader Vic ’s, gehobene mediterrane Küche im Garden-Restaurant oder bayerische Schmankerl im Palais Keller. Bei sechs Bars fällt die Auswahl schwer: genießen Sie einen köstlichen Cocktail in der falk’s Bar – vom Gastro-Magazin ‘Der Feinschmecker’ 2004 zur besten Bar Deutschlands gekürt. Besuchen Sie auch ein Konzert im Night Club, d ort erwartet Sie täglich Live-Musik vom Feinsten. Der Blue Spa Wellness-Bereich auf 1.200m2 über 3 Etagen mit herrlichem Ausblick auf München ist ein Refugium für Wohlbefinden, Bewegung und Schönheit. Denn Pool, Sauna, Dampfbad,ausgesuchte Massage- und Beautybehandlungen sowie ein Fitness-Studio sorgen dafür, um nicht nur zu n euer Form, sondern auch zu sich selbst zu finden. Gleichzeitig stellen wir auch sicher, dass Ihre Genuss-Sinne verwöhnt werden. An der Pool Bar & Lounge u nd Wintergarten mit offenem Kamin servieren wir erlesene Kreationen aus unserer Spa Küche, die harmonisch und schonend zubereitet werden. Unser Team heißt Sie he rzlich willkommen. Promenadeplatz 2 - 6 D - 80333 München Fon + 49 89.21 20 - 0 Fax + 49 89.21 20 - 906 www.bayerischerhof.de info@bayerischerhof.de Fotos: www.atelier-tacke.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:13 Uhr Seite 26
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27TAXIKURIER an der Form und Farbgebung hat sich die letzten 30 Jahre kaum etwas geändert, trotz erst kürzlich erfolgter Renovierung. “Das Tantris war noch nie so jung wie jetzt”, sagt Hans Haas. Das gilt gleichermaßen für die Küche und das Ambiente, wie für die Servicemannschaft unter Maître Dominique Metzger, dem Botschafter zwischen Gast und Küche, und es gilt auch für die Gäste. “Logischerweise”, sagt Hans Haas, “sind wir nicht preiswert. Aber wir sind unseren Preis wert. Betrachtet man unsere 8-Gänge, dann zahlt man pro Gang ca. 16,- Euro und bekommt allerbeste Qualität. Das bezahlt man woanders schon für ein halbes Hendl. Wir haben auch Mittagsmenüs mit drei bzw. fünf Gängen, aber nicht für 25,- Euro. Da mach ich nicht mit. Weil die Qualität immer gleich hoch ist und gute Ware eben etwas kostet. Außerdem würde die Geiz-ist-geil-Masche unserem Image schaden und auch nicht zu uns passen.” Äußerst beliebt bei den Gästen ist das Samstagmittag-Menü. Vier Gänge für 93,- Euro, inklusive der verschiedenen Weine. Und Paula Bosch, Deutschlands bekannteste Sommeliere, lässt sich beim Nachschenken auch nicht lumpen. “Der Gast”, so Haas, “hat bei uns eine Erwartungshaltung, egal ob er aus Miesbach kommt oder aus Singapur.” Man muss mit Leib und Seele dabei sein Mit einer Erwartungshaltung ist der Tiroler auch in diesen Beruf gekommen. “Schuld war eigentlich mein Bruder”, erzählt er. “Der hat im Gasthof Kellerwirt in Oberau ausgeholfen und mich zum Kartoffelschälen und Salatputzen manchmal mitgenommen. Damals war ich 11. Da konnte ich mir ein paar Schillinge dazuverdienen. Es hat mir auch Spaß gemacht in großen Töpfen Pommes für viele Leute zu machen. Aber irgendwann war es mein Ziel, einfach gut kochen zu lernen. Und dafür musste ich aus Oberau weg. Meine erste Auslandsstelle war ‘Bachmair’ am Tegernsee. Da hab’ ich mich zuerst gar nicht reingetraut. Und dann bin ich 2 1/2 Jahre geblieben. Dann kam der ‘Erbprinz’ in Ettlingen, dann ‘Häberlin’ im Elsass und danach Eckart Witzigmann. Ich war eigentlich überall lange. Und das Komischste war, dass ich mich nie getraut habe zu fragen, was ich überhaupt verdiene. Hauptsache, ich habe ein Zimmer gehabt und konnte dort arbeiten. Da muss man schon mit Herz und Seele dabei sein.” Und dieses Engagement lebt Hans Haas auch heute noch seinen Leuten vor. “Das schafft Glaubwürdigkeit.” Und die vermittelt er auch in seinen Kochkursen in der Amalienpassage. Donnerstags und freitags, jeweils von 9 bis 16 Uhr, weiht er die Hobbyköche zusammen mit seiner Frau Ina und Daniel Kill in die Geheimnisse der guten Küche ein. “Nix verrücktes, sondern einfaches perfekt gemacht. Mit normalen Töpfen, auf normalen Herden. Eben wie zuhause. Es gibt nix besseres, als wenn die einfachen Dinge gut gemacht sind. Einer meiner Kochschüler kommt schon zum sechsten Mal.” Eine stolze Leistung, denn der Kochkurs ist mit 380 Euro auch nicht gerade ein Schnäppchen. Dafür kann man den Meister die ganze Zeit auf die Finger schauen und mit Fragen löchern. Denn das ist für Hans Haas selbstverständlich, dass er auch persönlich anwesend ist. Währenddessen vertritt ihn im Tantris sein Souschef Armin Leitgeb. Jetzt ein kleiner, kostenloser, praktischer Tipp von Meister Haas für kochende Taxifahrer: Beim Einkochen von Saucen oder beim Kochen von Blaukraut niemals einen Deckel auf den Topf. Das Kondenswasser verwässert sonst das Ergebnis. (PG, PR) Zu Münchens Top-Gastronomie zählen natürlich auch Restaurants, die nicht mit 2-Sternen dekoriert sind und trotzdem immer wieder ihre Gäste zufriedenstellen. Egal ob es das “Garden-Restaurant” im Bayerischen Hof ist mit seinem neuen gastronomischen Leiter Claus Kratzeisen oder das Conti Bistro an legendärer Stelle mit Chefkoch Jürgen Weingarten. Sie alle sind auch im Taxigeschäft eine feste Umsatzgröße und haben logischerweise meist auch eine anspruchsvolle Kundschaft. Denn ob man einen angenehmen Abend verbringt hängt auch damit zusammen, ob man mit dem Hin- bzw. Abtransport zufrieden ist. e ar u n Mini-Steckbrief: Name: Haas Vorname: Hans Alter: 48 Sternzeichen: Widder Familienstand: Verheiratet, 2 Kinder Geburtsort: Oberau/Wildschönau/ Tirol Aufgewachsen: Oberau Hobbies: Sport, Ski- und Radlfahren Musik: Stimmungsabhängig Urlaub: Meistens in der Tiroler Heimat, muss aber immer mit Aktivität verbunden sein Fotos: www.atelier-tacke.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:14 Uhr Seite 27
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28 TAXIKURIER Auch wegen der folgenden kleinen Auswahl kommen Gastro-Touristen in die Landeshauptstadt (in alphabetischer Reihenfolge). Acquarello: Mühlbauerstr. 36, Bogenhausen, Tel. 4 70 48 48. Geschlossen: Samstagmittag, Sonntagmittag, Feiertagmittag. Wer das Acquarello, Münchens einziger 1-Sterne-Italiener, aufgrund seines Erfolges beim feinen Münchner Publikum als Restaurant des Luxus und der Moden einordnet, ignoriert völlig die so leicht wirkende, in Wirklichkeit aber harte Arbeit des immer freundlichen Mario Gamba und seiner Brigade. Die fällt bloß in dem Chic des heiter-verspielten Ambiente mit der großartigen Tromp-l’- oeil-Malerei an den Wänden und den Lichtspielen an der Decke nicht so auf. Aber das ist neben der Kochkunst eben auch eine Kunst. Austernkeller: Stollbergstr. 11, Zentrum, Tel. 29 87 87. Kein Ruhetag. Wenn es je eines Beweises bedurft hätte, das konstante Qualität, hohes Niveau, charmantes, individuelles Ambiente, und außergewöhnliche Köstlichkeiten immer wieder neues Vergnügen bereiten können – Viktor Heptings Austernkeller ist dieser Beweis. In den siebziger Jahren eröffnet, ist dieser Hort für Austern, Hummer und anderes frisches Meeresgetier bis heute etwas Besonderes, was man sich leider nicht täglich leisten kann. Aber vielleicht ist es ja gerade das, was die kulinarische Zeitreise so besonders macht. Conti Bistro im Haus der Bayerischen Wirtschaft: Max-Joseph-Straße 5, Zentrum, Tel. 5 51 78 540. Ruhetag: Samstag und Sonntag. Am altehrwürdigen Standort des ehemaligen Conti Hotels befindet sich heute das Haus der Bayerischen Wirtschaft. In dieser Location der Extraklasse können Tagungen und Veranstaltungen bis zu 250 Personen abgehalten werden. Im Conti Bistro mit seinem hellen, modernen Ambiente, genießen die Gäste vom schnellen Business-Lunch bis zum ausgewählten Menü die ambitionierte Küche von Küchenchef Jürgen Weingarten. In separaten Kochkursen, bis zu 12 Personen, verrät er seine Kochtipps. Sehr beliebt sind die “after-work” Veranstaltungen, die von der Inhaberin Andrea Schelhorn immer unter ein Motto aus den Bereichen Kunst, Kultur und Wein gestellt werden. Ederer: Kardinal-Faulhaber-Str. 10, Zentrum, Tel. 24 23 13 10. Ruhetag: Sonn- und Feiertag. Karl Ederer beherrscht die Große Küche und deren Klassiker rauf und runter. Als Witzigmann-Schüler kann er das Credo des Meisters, “Der Star ist das Produkt”, wahrscheinlich auch im Tiefschlaf aufsagen. Elegant die Einrichtung, geradezu idyllisch die kleine Innenhofterrasse. Garden Restaurant im Hotel Bayerischer Hof: Promenadeplatz 2-6, Zentrum, Tel. 2 12 00. Kein Ruhetag. Der italienisch anmutende Innenhof Jo Te Int Taxi_08-05 26.07.2005 11:14 Uhr Seite 28
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gehört zu den schönsten Restaurantambientes in München. Niemand kommt auf die Idee, dass es sich hier um ein Hotelrestaurant handelt. Und so drücken auch die Gerichte die Heiterkeit des Seins aus. Der neue Küchenchef des Garden-Restaurants ist Steffen Mezger, den Gastronomieleiter Claus Kratzeisen wegen seines dynamischen Kochstils schätzt. Hunsinger’s Pacific: Maximiliansplatz 5, Zentrum, Tel. 55 02 97 41. Ruhetag: Samstagmittag und Sonntag. Angesagtes Lokal mit Crossover-Küche, die sich in erster Linie auf Fisch konzentriert. Und darin ist Werner Hunsinger auch ein Meister seines Faches. Besonderen Wert legt er darauf, dass bei ihm kein Zuchtfisch in die Küche kommt. Königshof: Karlsplatz 25, Zentrum, Tel. 55 13 61 42. Geschlossen: Sonnund Feiertag, Montag, 31. Juli bis 29. August. Hierher kommt man um etwas Wichtiges zu feiern oder standesgemäß zu tafeln, Und zwar stets nach dem Motto “Noblesse oblige” . Dass der neue Chefkoch Martin Fauser Vize bei Hans Haas war, offenbart sein Kochstil: Die Kraft des Produktes muss ohne teuere Veredelung auskommen. Dazu ein Service, der allem gerecht wird. Landersdorfer & Innerhofer: Hackenstr. 6-8, Zentrum, Tel. 26 01 86 37. Ruhetag: Samstag u. Sonntag. Nach wie vor gibt es nur ein Menü, bei dem man vorher nicht erfährt, was es gibt, das aber immer 44 Euro kostet. Und der Erfolg scheint den beiden Recht zugeben. Auch wenn die Qualität nicht mehr die Konstanz der Anfangszeit hat. Vielleicht kommen einfach zu viele Gäste, weshalb man inzwischen so eng sitzt, dass es schon fast ungemütlich ist. Ein bisschen “back to the roots” würde hier nicht schaden. Durchdacht ist die Auswahl an österreichischen Weinen. Romans: Romanstr. 1, Neuhausen, Tel. 168 98 98. Kein Ruhetag. Das schicke Szenelokal in dem schönen Eckhaus bietet gehobene italienische Küche in stimmigen Kombinationen. Der freundliche und flinke Service serviert von 10 bis 16 Uhr Frühstück. Tantris: Johann-Fichte-Str. 7, Schwabing, Tel. 36 19 59 0. Geschlossen: Sonn- und Feiertag, Montag. Es ist ein Ort der Lebensfreude. Ob bretonischer Hummer auf Kohlrabi- Gemüse, geschmorte Rinderbackerl mit Lauchpüree, marinierter Thunfisch mit Kalbsrücken, Hans Haas kocht erfrischend natürlich und verführerisch raffiniert. Warum er immer noch keinen dritten Stern hat, bleibt das Geheimnis der Tester. Eine Klasse für sich: Paula Bosch und ihr Weinkeller. Restaurantführer in Deutschland Die beiden großen Gourmetführer sind der Gault Millau und der Michelin. Daneben gibt es jede Menge regionaler, überregionaler, gesponserter und küchenspezifischer Führer, die sich in diesem Segment des Buchmarktes tummeln. Alle Jahre wieder wird viel Wind um die Neuausgaben der Restaurantführer gemacht. Wozu das Tamtam und warum braucht der Mensch überhaupt Restaurantführer? Ganz einfach: Für den Gourmet ist ein Spitzenlokal immer eine Reise wert. Gault Millau – Punkte und Kochmützen Er wurde von den Pariser Journalisten Henri Gault und Christian Millau gegründet und erschien 1969 zum erstenmal in Frankreich. Die erste deutsche Lizenzausgabe kam 1983 heraus. Der Gault Millau urteilt mach dem französischen Schulnotensystem von 0 bis 20 Punkten. Die vergebenen Noten würdigen ausschließlich die Küchenleistung. Service, Ambiente, Weinkultur werden nur symbolisch Johann-Fichte-Straße 7 · 80805 München Telefon 089/3619 59- 0 · Fax 089/3619 59-22 Internet: www.tantris.de · E-Mail: info@tantris.de Wir bedanken uns bei den Münchner Taxifahrerinnen und -fahrern für die gute Zusammenarbeit! Taxi_08-05 26.07.2005 11:14 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER ce, Ambiente, Weinangebot etc . wird genauso Wert gelegt und werden auch mit bewertet. Aral – wer zahlt ist drin Leider keine Ausnahme. In den Aral Schlemmer- bzw. Schlummeratlas kommt man in erster Linie gegen Bezahlung. Hauptsächlich dann, wenn man nicht zur “Crème de la crème” von Deutschlands Gastronomie und Hotellerie gehört. Das muss bei renomierten Häusern kein Nachteil sein, kann bei weniger bekannten Restaurants durchaus zu Irritationen führen. Absurd wird es allerdings, wenn manche gute und auch bekannte Adresse einfach nicht stattfindet und unerwähnt bleibt. Für eine objektive Beurteilung können da durchaus Zweifel angebracht werden. (PG) gewürdigt. Die Idealnote 20 wurde übrigens noch nie vergeben. Die Hauben gibt es für die Kreativität. Wobei vier Hauben die höchste Auszeichnung sind. Dabei wird kein Kochstil bevorzugt, egal, ob jemand klassisch, modern, regional, vegetarisch oder exotisch kocht. Lob und Kritik werden in amüsanter, manchmal derber, aber immer anschaulicher Sprache präsentiert. Dass Fabulierkunst manchmal vor Neutralität kommt, soll dabei keineswegs verschwiegen werden. Es gibt mehr Lesestoff als bei seinen Konkurrenten. Guide Michelin – der mit den Sternen Unter Köchen und Gourmets ist die rote Fibel immer noch das Maß aller Koch-Dinge. Die Sterne wurden 1926 von André Michelin eingeführt, um die Qualität in den sogenannten Suppenküchen, dem Schnellimbiss von damals, zu verbessern. Jeder Stern ist eine Auszeichnung und für den Koch sehr wichtig. Ein Drei-Sterne-Koch ist bekannt in der Republik und hat das entsprechende Renommee. Der Stern sagt aus, dass man in Relation zur Klassifizierung des Hauses überdurchschnittlich gut ist. Es wird auf die Qualität des Produktes Wert gelegt, nicht auf den Luxus. Auch ein Schweinebraten kann durchaus für einen Stern in Frage kommen. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn auf Tischwäsche, Gläser, Servi- Conti Bistro & Catering Max-Joseph-Strasse 5 80333 München Tel. 089/55 178-684 Mail Catering@hbw.de Internet www.hbw.de Geöffnet: Montag - Freitag von 10.00 bis 01.00 Uhr Conti Gastronomie im Haus der Bayerischen Wirtschaft im Herzen von München www.hbw.de Lounge Bar Restaurant ... NUR 5 MINUTEN ZU FUß INS ZENTRUM Buchen Sie unter: Tel. 089-55 178-177 oder 089-55 178-507 Fax 089-55 178-144 konferenz@hbw.de Haus der Bayerischen Wirtschaft Konferenzzentrum Max-Joseph-Strasse 5 80333 München www.hbw.de _Eventorganisation _Projektmanagement _Modernes Equipment _Catering _Parkplätze Ihr Veranstaltungsort im Herzen von München Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 30
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Schrottis Fiaker-ABC O Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In diesem Monat das O … Ohne Dachreklame – Das beleuchtete „Taxi“- Schild wird auch als „Reklame“ oder „Werbung“ bezeichnet, ist hier aber nicht gemeint. Hier geht es um die Taxis im Irokesenlook, die auf dem Dach eine in Längsrichtung angebrachte Werbetafel haben und so manchem Fahrgast das Gefühl vermitteln, in einer fahrenden Plakatwand zu sitzen. Wahrscheinlich wird eines Tages der Fiaker selbst auch noch als Werbefigur entdeckt und darf wie Michael Schuhmacher, nur für etwas weniger Geld, in einem gesponserten knallroten Overall als Marlboro-Mann die Fahrgäste erschrecken (der Aha-Effekt wäre im Nichtrauchertaxi besonders groß), Kollege Frey könnte glaubwürdig das Michelin-Manderl darstellen, Schrotti für die Anonymen Alkoholiker werben, Rainer Blum für Nikotinkaugummis (die stinken aber so beim Anzünden) usw. usw. Kurzum, weniger ist oft mehr (5 Mark in die Sprüche-Dose) und verhindert Auswüchse wie die eingangs genannten Werbeschilder, die vielen Fahrgästen so auf die Nerven gehen, dass sie schon bei der Bestellung solche Taxis kategorisch ausschließen. Oktoberfest – Ob die damalige Hochzeitsfeier heute noch ein Fest ist oder das weltgrößte internationale Kampftrinkerhappening, bleibt Ansichtssache. Unter der Woche bis zum Nachmittag ist es auf der Wiesn durchaus noch gemütlich: die Wege und die Zelte sind noch längst nicht überfüllt, die Blaskapellen spielen brave Landler und sind noch nicht zum x-fach verstärkten Discoprogramm übergegangen, man kann sich in Ruhe die Fahrgeschäfte anschauen und den Schichtl-Sprüchen lauschen („Bei uns wird´ a jeder köpft, ob Mensch, ob Preiß“), die Maß wird noch schnell und freundlich serviert und die unvermeidlichen Landhausmode-Kasperln stehen noch daheim vorm Spiegel und überlegen, ob sie die oktoberfestliche Fantasieuniform von vor zwei Jahren jetzt schon wieder ausführen dürfen, ohne von den Gleichgesinnten als vermeintlich verarmter Wiederholungstäter(„können sich wohl nix Neues mehr leisten“) entlarvt zu werden. Aber unabhängig von der persönlichen Ansicht zur Wiesn ist sie nun mal ein Wirtschaftsfaktor, der auch dem Taxigewerbe ein paar zusätzliche Nutscherln in die Tasch´n spült. Wenn man samstags gegen Abend schon vom Einatmen der Bierzeltluft einen Rausch bekommt, die ersten Maßkrüge das Fliegen lernen, die ersten Aushilfsfahrer die Kollegen mit Durchsagen wie „Brausebad paar hundert mal“ beglücken und prompt die Antwort kommt: „Kannst mei Nummer durchsagen“, dann rührt sich was im Karton und letztlich auch in der Geldtasche. Und allen Unkenrufen zum Trotz ist die überwiegende Mehrheit der Fahrgäste auch dann noch problemlos zu haben und nicht auf Streit oder Magenentleerung aus. Letzteres kann übrigens auch ein wenig vom Fahrstil abhängen. Nicht jeder verträgt es, nach ein paar Maß von einem hauptberuflichen Viehtransporter in Achterbahnmanier durch die Stadt gepeitscht zu werden. Optimol – Die jüngste Nöth´sche Discomeile beinhaltet neben problematischen Lokalen (genauer gesagt: deren Gäste sind problematisch) auch gut geführte Läden, wie z. B. das „K41“, die nicht jeden Dahergelaufenen abfüllen, Hauptsache, er hat ein Geld. Da aber zum Schluss alle beim selben Ausgang rauskommen, ist halt, „das Optimol“ schuld, wenn sich alkoholisch und hormonell übersäuerte Deppen die obligatorische Klopferei leisten müssen. Das Aufstellen am Optimol-Stand ist übrigens keine schlechte Übung für die Wiesn. Optitax – Heißt das Computerprogramm, welches zum „Autobooking“ gehört. Also beim Autobooking-Anschluss, muss der Anrufer nur mehr eine bestimmte, ihm zugewiesene Nummer, wählen, damit der Auftrag ohne Annahme durch einen Telefonisten direkt an den Funk kommt. Der Anrufer bekommt nur mehr die Computeransage „Wir danken für ihre Bestellung“ und weiß dadurch, dass der Auftrag registriert wurde. Hotelportiers, Gastwirte usw. wissen es sehr zu schätzen, dass sie unter Umständen zu bestimmten Zeiten nicht mehr geraume Sekunden in der Leitung hängen müssen, bis wieder ein Telefonist frei ist. Eine schnell steigende Zahl von Hotels und Gaststätten hat diesen Autobooking-Anschluss bereits. Bei Sonderwünschen (z.B. Combi) muss freilich noch auf altem Wege von Mensch zu Mensch telefoniert werden. Ostumgehung – Für manche Kollegen heute noch das Synonym für den kürzesten Weg von Grünwald zum Flughafen. Ein oberschlauer „Kollege“ aus Waldperlach fuhr kurz nach der Eröffnung des MUC von Perlach über die „Salzburger“, Brunnthaldreieck“ und die A99 zum Hafen und stellte dem misstrauischen Fahrgast sicherheitshalber noch eine mit erfundener Taxinummer gefälschte Quittung aus. Bei der späteren Beschwerde konnte der geprellte Kunde den Unternehmer aber so gut beschreiben, dass jeder damit Befasste sofort sagte: „Net scho wieder der 1222“ . Zu einiger Berühmtheit brachte es unser Hugo S., als er beim Zeitungsklau erwischt wurde und dem auf der Lauer liegenden Aufsteller unter Anwendung körperlicher Gewalt zu entkommen versuchte. Auf diese kostenlose Werbung in den Münchner Tageszeitungen hätten wir damals freilich gerne verzichtet. 31TAXIKURIER Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER Dem Autor sei verziehen, wenn er in diesem Zusammenhang aber hautsächlich Schreckensvisionen über die zunehmende Verblödung von Taxifahrern entwickelt. Schon jetzt wurden vereinzelt „Kollegen“ beobachtet, die nach Nennung des Fahrzieles durch den Fahrgast ins Navi eingeben: „A-u-g-u-s-t-e-n-s-t-r-a-ß-e“ . Wie ein im Datenfunk integriertes Notrufsystem dem Schicksal entgehen kann, angesichts der zu erwartenden permanenten Fehlalarme genauso wie der „stille Alarm“ einfach nicht mehr ernst genommen zu werden, ist sicher nur eine der Fragen, die uns noch Kopfschmerzen bereiten werden. Im Interesse einer erfolgreichen Teilnahme an der Funkvermittlung lohnt es sich schon, neben sorgfältiger Fahrerschulung, die Technik „in Schuss“ zu halten. Dies fängt bei einem qualifizierten Einbau an (Plus- und Minusleitung anschließen ist relativ einfach, die Antenne richtig einmessen kann nur die Funkwerkstatt) und verlangt einen gewissen Wartungsaufwand. Viele Probleme haben ihre Ursache in einem unzureichenden Massekontakt der Antenne. Hier lohnt ein regelmäßiger Blick auf die Kontaktflächen auf der Karosserieinnenseite. Korrosion und nachlassende Spannkraft der Antennenverschraubung beim Ersten am Stand haben schon manchem Hintermann einen unvermuteten Auftrag eingebracht, wenn Nach dem Standplatztelefon und den Einsteigern ist das Funktelefon die effektivste Möglichkeit, an Aufträge zu kommen. Die Taxi München e.G. benutzt analogen Sprechfunk im 2-Meter-Band auf 7 Kanälen. Obwohl die Funkgeräte seit der Einführung des Funkverkehrs 1959 wesentlich kleiner geworden sind und durch die Umstellung von Röhren- auf Transistortechnik die Heizleistung (und damit der Stromverbrauch stark nachgelassen hat, ist die Technik seither im Prinzip unverändert. Sie ist nicht duplexfähig, d. h. Senden und Empfangen gleichzeitig (wie beim Telefon) ist nicht möglich. Ein Horror für Funksprecher sind Funkteilnehmer, die ohne zwischendurch die Taste loszulassen, minutenlang ihre Lebensgeschichte über die Rückfragekanäle verbreiten. Wenn denn auch noch die Sprechzeitbegrenzung des Funkgerätes (normalerweise sollte sich dieses nach einer ununterbrochenen Sendezeit von 30- 40 Sekunden automatisch ausschalten) nicht funktioniert, bleibt nur noch die Möglichkeit, pinkeln zu gehen, bis der Märchenerzähler freiwillig den Kanal freigibt. 1975 wurde der Einbau eines Kennungsgebers Pflicht, um eine zuverlässige Identifizierung der Taxis und das Herausfischen von Störern zu ermöglichen 1). Analoger Sprechfunk ist eine unschlagbare, kostengünstige und flexible Form der Auftragsvermittlung aber, wie wir regelmäßig miterleben können, vergleichsweise anfällig für Probleme wie Überreichweiten, unautorisierte Mitfunker, atmosphärische und wetterbedingte Störungen. Das große Plus dieser Technik ist der Funker als menschliche Schnittstelle, der Fehlbedienungen und unsachgemäße Handhabung erkennen und auch bei nicht normgerechten Notrufen reagieren kann. Nicht umsonst verwenden Funker mit mehreren, darunter auch „fortschrittlichen“ Datenfunksystemen in Notfällen, bei Rückfragen und Nachbestellungen (auch aus dem Auftragsbestand konkurrierender Datenfunkzentralen, z.B. für Patienten des ärztlichen Notdienstes) regelmäßig „rückständigen“ e.G.-Analogfunk. Nebenbei informiert der Sprechfunk alle Fahrer, wo gerade das Geschäft läuft oder wo neue Hotels oder Gaststätten eröffnet wurden. Selbstverständlich hat auch Datenfunk Vorteile wie Vermeidung von Hörfehlern, Ruhe im Taxi, Übermittlung von Plan- Koordinaten bei Aufträgen und sogar Koppelung von Navigationssystemen. Wir haben uns alle schon (mehr oder weniger intensiv) mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. Ab sofort wollen wir uns über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften Gedanken machen. Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion. Basiswissen Taxi Heute: Der Taxifunk Foto: www.atelier-tacke.de RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 32
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vom Ersten keine Wiederholung mehr ankam. Auch die Kontaktfläche zwischen Antennenfuß und –stab ist eine empfindlich Stelle, die nach dem Waschen sorgfältig getrocknet und mit Sprühöl oder Kontaktspray gepflegt sein will. Besonders im Winter sorgt gefrierendes Wasser im Antennenfuß gerne für nachlassende Sende- und Empfangsleistung. Ablagerungen, wie Reif oder Eis auf dem Antennenstab verschlechtern die Funkeigenschaften zusätzlich. Legende ist jener Funksprecher, der vor etlichen Jahren in einer neblig-frostigen Winternacht, durch die kaum noch verständlichen Funkmeldungen und Wiederholungen genervt, auf K1 anordnete: „So jetz´ steig´n ma alle amoi aus und kratz´ ma des Eis von de Antennen....“ Eine intelligente Anbringung des Mikrofons bzw. der Sendetaste bei Freisprechern kann die Funkstörung durch funkende Fahrgäste weitgehend minimieren. Ein Handmikrofon hat (auch für den Fall, dass bei einer Auseinandersetzung mit dem Fahrgast ein Hilferuf nötig wird) grundsätzlich nichts in der Reichweite von Fahrgästen verloren. Wer bei vielen Taxis das Mikrofon an der Mittelkonsole (oder in einzelnen Fällen sogar am Handschuhfachdeckel) hängen sieht, wundert sich nicht, dass immer wieder angeheiterte Fahrgäste „ihre“ Version eines gerade auf der Wiesn gehörten Schlagers oder irgendwelche kryptischen Funkmeldungen in selbiges Mikrofon grölen. Auch eine Sendetaste gehört prinzipiell an einen Platz, wo eine versehentliche Bedienung ausgeschlossen ist. Traurige Berühmtheit erlangt in dieser Beziehung die neue E-Klasse, bei der die Sendetaste auf der Mittelkonsole rechts hinter dem Schalt- bzw. Automatikwählhebel angebracht ist. Fahrgäste mit erweiterter Spurbreite, nicht mehr ganz aufrechter Sitzhaltung oder mit umgehängtem Handtäschchen legen regelmäßig den Arbeitskanal lahm und lassen die Allgemeinheit an den hoch interessanten Gesprächen im Taxi teilhaben. Generell gilt: Wenn bei eingeschaltetem Funkgerät die Zentrale längere Zeit nicht zu hören ist, sollte man überprüfen, ob die Sende- Diode leuchtet. (KGF) 1) Quellen: Funkkursbroschüre der Taxi München e.G. In der nächsten Ausgabe wollen wir uns mit der Alarmanlage beschäftigen. Audi-Zentrum München, A brechtstraße Ihre neue Ansprechpartnerin im Audi-Zentrum München – Albrechtstraße – für alle Fragen rund um Audi-Taxis ist Frau Alin Kumke, Telefon: 089 12696-227 , mobil: 0170 6381957 , E-Mail: alin.kumke@mahag.de Audi Zentrum München Albrechtstraße 16, 80636 München Telefon: 089 12696-0, Fax: 089 12696-288 www.mahag.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 33
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Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2005 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Essen nach Mitternacht Im Augustheft 2004 hat der Taxikurier einen vielseitigen und detaillierten Guide mit vielen Lokal-Vorschlägen zum Thema „Essen nach Mitternacht“ herausgegeben. Wieviel und welche Adressen haben Münchens Nachttaxler wirklich drauf und was antworten sie auf die Frage „Wo gibt es um diese Zeit noch was Gutes zum Essen“? Taxi 1: – Münchner Freiheit (Nr. 177, 4. Juni, 1.15 Uhr) Dieser türkische Möchtegern-Kojak kapiert eigentlich überhaupt nicht, was downtown abgeht. Mein Hunger ist ihm Wurscht und er gibt die Frage an seine Komplizen in den umliegenden Taxis weiter. Einsilbig und sogar einstimmig wird mir das „Lamm’s“ am Sendlinger Tor als die einzige und gute Nachtadresse an der Isarmetropole genannt. Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de 34 TAXIKURIER Taxi 2: ✷✷ Odeonsplatz (Nr. 563, 4. Juni, 1.30 Uhr) Was ich an diesem Taxistand aufgetischt bekomme, macht aus Hunger Appetit. Mein auserwählter Taxler weiß nämlich, wo es auf der Leopoldstraße ab geht. Engagiert und ausführlich durch Insider-Tipps seines jungen Kollegen unterstützt, empfiehlt er mir griechische Küche im Papatakis oder Pizza und Pasta im „Adria“ . Am besten soll es aber im „Wirtshaus zur Brez’n“ schmecken … Taxi 3: - Oper (Nr. 1959, 4, Juni, 1.50 Uhr) München leuchtet, möchte man meinen und wird gegenüber der Bayerischen Staatsoper eines besseren belehrt. Während dieser Mann genüsslich einen Apfel schält und sein nächtliches Mahl gleich ungestört verspeisen möchte, muss ich erneut hinnehmen, das in der Stadt München nur das „Lamm’s“ durchgehend alles bietet, was mein nächtliches Hungergefühl stillen könnte. Da gibt es keine Alternative, jetzt um diese Zeit …! Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 34
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35TAXIKURIER „Beck-Stand“ Aktion bleibt der Dauerbrenner! Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI- KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist. Werden Sie nicht müde, diese „Unkollegen“ an den Pranger zu stellen. Es kann nicht angehen, dass ein kleiner Prozentsatz von Dummköpfen und Betrügern den so wichtigen „Beck-Stand“ und somit die Durchfahrt Marienplatz in Frage stellt. 1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz unerlaubt bereitgestelltes Taxi. 2. Nennen Sie das Fahrziel. 3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit. 4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG., Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: „Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt: 1. Zur Person: Vorname: _______________ Name: ________________________ geboren am: _____________ geboren in: ____________________ wohnhaft in: ____________________________________________ 2. Zur Sache: Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________ stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________. München, den ___________ Unterschrift ___________________ 5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt. 6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von Euro 150,– (bisher Euro 75,–). Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv. Kopieren Sie dieses Formblatt und geben Sie es an Freunde, Bekannte und Verwandte weiter. Taxi 4: - Tal (Nr. 3074, 4. Juni, 2.00 Uhr) „Was gutes zum Essen?“, gezacktes Lächeln und dann „Lamm’s“ . Ich hätte schwören können, dass dieser Taxifahrer etwas mehr Stil und was anderes auf Lager hat! Sicher hätte er mir auch anbieten können, 10 Meter weiter einen Hamburger runter zu würgen, aber wieso folgen denn alle dem Herdentrieb in das Etablissement am Sendlinger Tor? Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger! Odeonsplatz (Nr. 845 25. Juni, 1.15 Uhr) In der Hitze der Nacht wird die Wartezeit in der Taxikolonne hier bevorzugt stehend, neben dem Taxi verbracht. Deshalb bestätigen auch gleich 2 weitere Frischluft-Fanatiker die Empfehlung des griechischen Kollegen. „Wirtshaus zur Brez’n“ und „Lamm’s“ . Nachdem meinerseits eine gewisse Unschlüssigkeit spürbar wird, schickt mich der kommunikative Adonis ins nur einige Schritte entfernte „Schumann’s“, wo es nach seinen Angaben und Erfahrungen um diese Zeit die besten Teller mit feinen Roastbeef- und Schinken-Broten und sogar noch gutes Publikum gibt. Der Gewinner! Karras Dimitri Rathausstr. 19 85757 Karlsfeld … erhält von der AUDI AG ein Präsent. Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER Wer kennt nicht aus meist einseitig vom Beifahrersitz her geführten Gesprächen mit Fahrgästen die alte Leier, früher sei alles besser gewesen? Damals konnte man sich noch auf die Mitmenschen verlassen, Hilfsbereitschaft gab es auch noch im Gegensatz zu heute und die Autofahrer verhielten sich viiiiel rücksichtsvoller als jetzt. Überhaupt gab es nur ganz wenige Autos und alles war viel gemütlicher als heutzutage, da von überall her die Menschen ausgerechnet nach München strömen, hier die Mieten hochtreiben, die Arbeitsplätze wegnehmen und sogar den bayerischen Dialekt verdrängen. Wer da differenzierterer Meinung ist, provoziert am besten keine Diskussion, sondern begleitet den Monolog lediglich ab und zu mit einem gegrummelten und geheuchelten „hmhm“ in der Hoffnung, diese Schein-Zustimmung bewirke ein erweitertes Trinkgeld. Die Erfahrung lehrt allerdings, dass diese Pessimisten mit dem schlechten Langzeitgedächtnis ihre Geldbeutel fest zuhalten, wahrscheinlich weil die Zeiten gerade heute so schlecht wie überhaupt noch nie sind. 1948 gab es in München bei 20.000 Fahrzeugen 220 Tote zu beklagen Hier nun die Fakten aus der guten, alten Zeit des Münchner Straßenverkehrs: Im Jahr 1948 beispielsweise waren in der Stadt rund 20.000 Fahrzeuge, davon 24 Prozent Personenwagen, zugelassen, also ungefähr 1 Fahrzeug auf 40 Bewohner. Den Lenkern dieser paar Fahrzeuge gelang es in jenem Jahr tatsächlich, bei geschlagenen 4.420 Unfällen 2.506 Verletzte und 220 Tote zu hinterlassen – oft natürlich auch in Gestalt der eigenen Person. Rein statistisch war also jedes 4,53ste Auto jedes Jahr in einen Unfall verwickelt. Damals lebten 800.000 Menschen in München, heute sind es Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht. Freie Fahrt für freie Taxler! 1.300.000 mit rund 730.000 Fahrzeugen. Hochgerechnet auf der Basis von 1948 würde dies bedeuten: Jährlich würden 161.330 Unfälle mit 91.469 Verletzten sowie 8.030 Toten zu beklagen sein! Tatsächlich hat sich die Zahl der Unfälle seit Jahren auf 50.000 eingependelt mit immerhin 7.800 Verletzten und 60 Getöteten. Also: Wann war es gemütlicher: Damals oder heute? Wie sah es denn damals konkret auf Münchens Straßen aus? Am 3. Dezember 1949 berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ unter der Überschrift „Der Tod fährt durch die Straßen der Stadt“: „Die Verkehrsunfallstatistik und die Beobachtung unseres Straßenverkehrs lassen einen fortschreitenden Zusammenbruch jeglicher Verkehrsordnung und -sicherheit erkennen. Um das völlige Chaos abzuwenden, ist eine Lösung dieses anarchischen Zustandes, der allen Stadtbewohnern, den motorisierten wie den Fußgängern, nach dem Leben trachtet, die vordringliche Aufgabe aller am Straßenverkehr Beteiligten und aller für seine Regelung Zuständigen.“ Und wie sah es beispielsweise am Stachus aus, von wo sich bis ins Jahr 1968 noch der Verkehr durch die heutige Fußgängerzone zum Marienplatz wälzte – im Jahr 1960 rund 75.000 Kraftfahrzeuge und 1.400 Trambahnen, und das täglich: „Hinter dem Karlstor entgehen zwei Fußgänger nur Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 36
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37TAXIKURIER knapp dem Überfahrenwerden. Am Stachus rasen Fußgänger in allen Richtungen und an allen Stellen todesverachtend über den Platz. Am Justizpalast stauen sich die Straßenbahnen. An der Stelle Prielmayerstraße / Bahnhofplatz biegen ein paar Radfahrer nicht nur verkehrswidrig, sondern auch lebensgefährlich in die Schützenstraße ab. Bei der Ausfahrt aus der Bayerstraße zum Stachus stößt eine Schlange von Autos und Radfahrern dem Hauptverkehr in die Flanke.“ Bei diesen Zuständen kam mancherorts die Vermutung auf, nach der Diktatur des Dritten Reiches würden Viele die neue Demokratie und Freiheit falsch verstehen und meinen, Freiheit sei gleichzusetzen mit dem Faustrecht des Stärkeren. Später formulierte der ADAC als Interessenvertretung der Autofahrer diese Chaotenhaltung in seiner bekannten Forderung: „Freie Fahrt für freie Bürger!“ Nachdem das große Sterben auf den Straßen nicht nachlassen wollte, trat am 23. Januar 1953 das vom Bundestag in Bonn verabschiedete „Gesetz zur Sicherung des Straßenverkehrs“ in Kraft, des Straßenverkehrs, der auch als „das unheimliche Gespenst“ bezeichnet wurde. Und jetzt heißt es aufgepasst und tief Luft geholt, denn das Gesetz verfügte Folgendes: Die bisherige Tempobeschränkung innerhalb geschlossener Ortschaften von 40 km/h wurde aufgehoben und jede Beschränkung innerhalb und außerhalb von Ortschaften überhaupt vollständig abgeschafft! Aus dem Polizeipräsidium kam bei dieser Gelegenheit der erhobene Zeigefinger: „Aber auch die Rücksichtnahme gegenüber den übrigen Verkehrsteilnehmern sollte gerade wegen der eingeräumten Erleichterungen zur besonderen Vorsicht mahnen. Für Fußgänger und Radfahrer hängt die Sicherheit jetzt mehr denn je von ihrer äußersten Aufmerksamkeit und Verkehrsdisziplin ab. Alle Verkehrsteilnehmer aber werden aufgerufen, gegenseitig Rücksicht zu üben und auf diese Weise mitzuhelfen, die Zahl der Opfer des Verkehrs zu vermindern.“ Wie nicht anders zu erwarten, nahm das Blutvergießen dramatisch zu. Nach Ansicht einiger besonders heller Köpfe waren daran auch die Straßenbäume schuld und nicht die Autofahrer, die sich in rasender Fahrt, ohne Sicherheitsgurte oder gar Airbags um sie wickelten. Man kennt diese Argumentation aus dem Gerichtssaal, wenn der Angeklagte behauptet, sein Opfer sei ihm in das zufällig vor die Brust gehaltene, offene Messer gelaufen. Bald erkannten die Kommunalpolitiker den Wahnsinn der ungehemmten Raserei und beschlossen, an besonders gefährlichen Straßenabschnitten die Geschwindigkeit probeweise auf 50 km/h zu begrenzen. Am 21. April 1954 wurden die ersten entsprechenden Verkehrsschilder aufgestellt, in München an der Forstenrieder Straße zwischen Harras und Luise-Kiesselbach-Platz. Forstenrieder Straße?! Richtig! Seit 1962 heißt die nämlich Albert-Roßhaupter-Straße nach dem SPD-Politiker (1878-1949). Nebenbei bemerkt, starb Roßhaupter nicht auf der Straße, sondern im Bett. In den zehn Jahren zwischen 1945 und 1955 starben in Westdeutschland schätzungsweise 50.000 Menschen den Verkehrstod und 570.000 wurden verletzt. Unter diesen Verhältnissen erfreuten sich verständlicherweise die kirchlichen Fahrzeugweihen großer Beliebtheit, etwa die am 10. Juli 1955 in der Maximilianstraße, von der der „Münchner Merkur“ berichtete: „Die Beteiligung übertraf alle Erwartungen. Die kilometerlange Autokolonne, die sich in der Auenstraße bildete, wuchs weit bis über den Baldeplatz hinaus.“ Folgende Teilnehmer und Teilnehmerinnen konnte die Zeitung ausmachen: „Die kleine Hilde mit ihrem Puppenwagen, die Mütter mit den Kinderwägen, kleine Buben und Mädel mit sauber geputzten Kinderrädern, Radlrutsch und Dreiradlern, Taxis und Omnibusse der Verkehrsbetriebe, ein nagelneues städtisches Müllfahrzeug, ein Wagen des diplomatischen Corps, uralte Dixi, die Lieferwagen eines Kaufhauses, mehrere Fahrschulen, schwere Lastwagen.“ Erst 1957 wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt Erst nach mehr als drei Jahren und Tausenden von Toten und Verletzten allein in München – am 1. September 1957 – wurde eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h im gesamten Stadtgebiet wirksam. Diese schönen Zeiten von vor 1957, als das Taxeln noch Spaß machte und im Gegensatz zu heute goldene Nasen wachsen ließ, sind leider lange vergangen und keinem jetzt noch aktiven Kollegen mehr persönlich bekannt, vorausgesetzt es gab überhaupt überlebende Kollegen. Ach, wenn diese Zeiten doch immer noch währen würden! Anzeige 28 (Bakin) 56 x 60 mm Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 37
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Havanna Norberts Weltreise 38 TAXIKURIER Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt –nämlich das Taxi. Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball die Taxibranche funktioniert. Assoziationen zu Kuba gibt es unzählige: türkisfarbenes Meer, weiße Strände, Rum, berühmte Zigarren, Zuckerrohrfelder, Ernest Hemingway, kaffeebraune Schönheiten. Man denkt an Havanna, die wohl schönste Stadt der Karibik, an amerikanische Straßenkreuzer, an Rhythmen, die um die Welt gingen. Auf Kuba klappt so manches nicht, … … aber es macht Spaß, es dennoch immer wieder zu versuchen … Kuba ist ein faszinierendes Land, das sich von anderen Ländern in Lateinamerika stark unterscheidet. Das ist vor allem darin begründet, dass durch das Zusammentreffen kommunistischen Kollektivdenkens mit hedonistischem Individualstreben Spannungen entstehen. Dazu kommen die Widersprüche, die sich durch die zwei geltenden Währungen ergeben, ehemals den Dollar (jetzt Euro) und den Peso. Das Land mit seiner leidvollen Geschichte fasziniert durch sein Jahrhunderte langes Streben nach Freiheit, das 1959 seinen Höhepunkt erreichte, als die „Rebellion der Bärtigen“ unter der Führung von Fidel Castro versuchte, Schluss mit Korruption, Misswirtschaft und Mafiafilz zu machen. Für viele Europäer wurde sein Mitstreiter „Che“ Guevara zum Idol ihrer Jugend. All diese Aspekte machen die Einzigartigkeit Cubas aus. Man erlebt die Mangelwirtschaft, bekommt aber gleichzeitig die überschäumende Lebenslust zu spüren, die vielen von uns längst verloren gegangen ist. Hier erlebt man, dass das Leben auch Lust, Musik und Tanz ist. Havanna liegt im westlichen Teil Cubas und ist mit fast drei Millionen Einwohnern die größte Stadt der westindischen Inseln. Havanna ist eine riesige Stadt und jeder Stadtteil erstreckt sich über Kilometer. Das Zentrum selbst kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Busfahren in Havanna kann zum reinen Abenteuer werden und sollte den Einheimischen überlassen werden. Der Taximarkt jedoch ist kurios und allzeit verfügbar. Ortskundeprüfung oder ähnliches kennt man in Cuba nicht. Wer Eigner eines Fahrzeugs ist – sei es auch noch so merkwürdig – kann sich ein Taxischild aufs Dach schrauben und seine „Karriere“ beginnen. Es gibt aber auch offizielle Taxis, leicht daran zu erkennen, dass sie neu und gut gepflegt sind (Transgaviota, OK Taxi, Turistaxi, Fenix, Habanataxi, Transtur, Panataxi). Taxis können entweder per Telefon angefordert oder auf der Straße angehalten werden. Taxistände gibt es an großen Hotels, Flughafen und großen Plätzen. Für Touristen wurden die Cocotaxis eingeführt, ein eiförmiger gelber Roller, der 2 Personen plus Fahrer befördern kann. Diese sind genauso im Preis wie Taxis. Etwas langsamer sind die bicitaxis, bei uns als Rikschas bekannt. Von legal bis illegal – alles ist möglich Die Bandbreite ist also groß - von privat illegal über privat legal und von staatlich illegal bis staatlich legal. Die Preise sind günstig, Preisvereinbarungen vor Fahrtbeginn jedoch sinnvoll, bei weiteren Fahrten sollte man sich vergewissern, ob genügend Sprit im Tank ist. Wohl nirgends auf der Welt kommt man in den Genuss in einem Chevrolet-Taxi mit Lada-Motor auf vier verschiedenen Reifen von einem freundlich lächelnden Fahrer kutschiert zu werden. Taxi_08-05 26.07.2005 11:15 Uhr Seite 38
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Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64 ⓦ Quittungen mit Ihrem Logo ⓦ MwSt-Satz (7%,16% oder 0%) bei Ausdruck vom Fahrer wählbar ⓦ integrierter Einbauhalter für E211 erhältlich HALE druckt die Quittung! HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER TPD-01 Rechnungslegungsgesetz?Rechnungslegungsgesetz? HALE druckt die Quittung! Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Vom Mythos des Rauchens – Wege in die Abstinenz Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Hier spricht der Doc Der Raucheranteil ist in einigen Branchen noch immer sehr hoch. Auch unter den Taxifahrer/innen überwiegt die dampfende Mehrheit. Jährlich sterben in Deutschland ca. 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, in ganz Europa sind es 550.000 pro Jahr. Man büßt durch das Rauchen etwa 20 Jahre seiner normalen Lebenserwartung ein. Ebenso weiß jeder, wie schädlich das Rauchen in der Schwangerschaft ist und welche unwiederbringlichen Folgen es für die Entwicklung und Reifung eines Embryos hat. Diese Zahlen sind hinlänglich bekannt und durch gezielte Kampagnen weit verbreitet. Was macht also die Attraktivität des Rauchens aus, dass so viele Menschen bereit sind, dieses Gesundheitsrisiko einzugehen. Nun Nikotin ist ein raffiniertes Nervengift, das seine Wirkung im zentralen Nervensystem entfaltet. Dort dockt es an Rezeptoren im Suchtzentrum des Gehirns an und entfaltet seine Wirkung. Das Ungewöhnliche ist, dass es sowohl stimulierend, also antidepressiv wirkt, als auch dämpfende Wirkung im Gehirn verbreitet. Damit wirkt es beruhigend und sedierend auf unseren Organismus. Alle Raucher kennen das Gefühl, dass bei stressigen Situationen „erst mal eine Zigarette zur Beruhigung“ gebraucht wird. Andrerseits regt bei Langeweile der Griff TAXIKURIER 39 Taxi_08-05 26.07.2005 11:16 Uhr Seite 39
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zur Zigarette die Unternehmenslust an. Diese Wirkung hat sich die Werbung knallhart zu eigen gemacht. In Werbespots und Anzeigen wird der Griff zur Zigarette immer mit Attributen wie cool sein, abenteuerlustig, gesellig, freiheitsliebend und aufregend verknüpft. Daher gilt das berühmte Nachahmerprinzip, man möchte auf jeden Fall dazu gehören und nicht als Außenseiter gelten. Dies ist sicher einer der Gründe, warum das Rauchen unter Jugendlichen so weit verbreitet ist. Mittlerweile haben die Frauen die Männer in den Statistiken der Gesundheitsforscher eingeholt, war deren Häufigkeit an Erkrankungen und Reduktion der Lebenserwartung angeht. Wichtig ist für alle Raucher, sich den Grund ihrer Rauchgewohnheit bewusst zu machen und somit nach gezielten Wegen aus der Sucht zu suchen. Dabei hat sich vor allem das Buch von Allen Karr „Endlich Nichtraucher“ als Wegbegleiter für viele Aussteiger als hilfreich bewährt. Ferner hat eine Vielzahl von Studien belegt, dass ein Ausstieg aus der Sucht nicht ohne Substitution zu bewerkstelligen ist. Dies bedeutet, dass man das Gehirn mit Nikotin füttern muss, um drohenden Entzugserscheinungen vorzubeugen. Das kann auf vielfältige Art und Weise geschehen: Nikotinpflaster, die den Wirkstoff über die Haut abgeben; Kaugummi, Lutschbonbons; Stäbchen und auch Nasensprays werden eingesetzt, um den Heißhunger auf die Zigarette zu bändigen. Auch muss ein Nachsorgeprogramm eingerichtet werden, um den Rückfall in alte Gewohnheiten zu verhindern, denn es ist bekannt, dass Raucher auch nach über zehnjähriger Abstinenz wieder rückfällig werden können. Einige alternative Verfahren wie Akupunktur oder Hypnose sollen sich positiv auf die Entwöhnung auswirken, hierzu gibt es jedoch noch keine gesicherte Datenlage zu deren Wirksamkeit. Deshalb rate ich nicht dazu, sein durch das Nichtrauchen gesparte Geld gleich in zweifelhafte Therapien zu investieren. Es gibt im Internet einige interessante Programme, die kostenlos genutzt werden können und die mit einer Nikotinsubstitution auch erfolgreich sind. Beispiele sind die Webseiten www.rauchfrei-online.de oder www.kicknic.de. Ebenso werden vom BZgA – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Schulungen angeboten, www.bzga.de. Mein Tipp: Lassen Sie von ihrem Hausarzt Ihr Risikoprofil bestimmen, verzichten Sie nicht auf die Substitution und bleiben Sie standhaft. Viel Glück! T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforde rlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) Taxi_08-05 26.07.2005 11:16 Uhr Seite 40
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41TAXIKURIER KFZ-Werkstatt-Taxi-Schnelldienst Rudolf Dvorak GmbH Tel (0 89) 52 80 40 Fax (0 89) 5 42 06 52 Schleißheimer Straße 38, 80333 München ➤ Lackierte Ersatzteile neu und gebraucht ständig auf Lager! Ansprechpartner: Erich Oswald ➤ Unfallinstandsetzung ➤ Klimaanlagen-Service ➤ Fahrzeugdiagnose ➤ Lackiererei ➤ Kundendienst Sonderkonditionen für Taxiunternehmer auf alle Arbeiten! ➤ Motor-, Getriebeund Differentialinstandsetzung ➤ Automatiküberholung ➤ Autoglas Witz des Monats Ein Mann kommt zum Kiosk und verlangt eine Schachtel Zigaretten. Als er die Packung überreicht bekommt, liest er die Aufschrift auf der Schachtel: „Rauchen macht impotent.“ Daraufhin sagt er zum Verkäufer: „Ich hätte doch lieber die mit dem Krebs.“ AnnodazumalAmüsantes aus der Taxi-Historie Anno dazumal Spitznamen der Taxler I Teil 3 Droschkenkutscher bedienen sich einer Wortwahl, die gelinde gesagt deftig oder auch grob sein kann. Nicht nur der „Urvater“ der Münchner Lohnkutscher, Xaver Krankl, ist durch seine groben Anekdoten bekannt, sondern in jeder Generation der Fiaker sind Spitznamen, die der Betroffene meist nicht so gerne hört, zur allgemeinen Belustigung an der Tagesordnung. Spott und Schadenfreude halten nur die besonders Harten aus. Deshalb haben wir in unserer Aufzählung von Spitznamen nur in Ausnahmefällen auf lebende Zeitgenossen zurückgegriffen. Grundsätzlich sind Bezüge zu aktiven Kollegen rein zufällig. Der „Schwiegersohn“ hat in den 50er Jahren in eine Familie mit einer „Altnummer“ unter 400 eingeheiratet. Er bekam nach dem Fall der Bedarfsprüfung und der damit verbundenen Konzessionsschwemme eine eigene Konzession, die Nummer 1113. Der Hans, so hieß der stets freundliche kleinwüchsige Kollege aus Schwabing, war ein Multitalent, das unheimlich fleißig war. Böse Zungen behaupten, dass er sich zu Hause nicht sehr wohl fühlte, was überhaupt nicht stimmen kann, da er in den sechziger und siebziger Jahren in seiner geräumigen Altbauwohnung im 3. Stock sogar Motoren und Getriebe seines 180er Ponton-Mercedes zerlegte und natürlich wieder zusammenbaute. Dem Risiko ein Montagsauto mit Macken zu erwischen, entging er dadurch, dass er meistens aus zwei Autos eines zusammenschraubte. Seine Meisterleistung war der Eigenumbau einer Barock-S-Klasse im vorgerückten Alter auf Gasbetrieb. Durch die Gastanks entfiel der Kofferraum fast ganz. Das spielte aber keine Rolle, da er sich zu einem virtuosen Notdienstgeier entwickelte. So wurde die Clique von Fahrern tituliert, die mit Tricks und manchmal halbseidenen Methoden das Monopol auf lukrative Notdienstfahrten hatten. Während der Wartezeiten packte der „Schwiegersohn“ seine Miniwerkstätte unter den Sitzen hervor und bastelte Kunststoffbehälter, Kalenderhalter und Ordnungsnummerntaferl nach Sonderwünschen, Hinweisschilder et cetera. Der Bau von Kunststoffbehältern war neben dem Taxi das zweite Standbein des „Schwiegersohns“ . Viele ältere Kollegen benutzen heute noch Produkte dieser Kunststoffbehälterfirma. Der liebenswerte „Schwiegersohn“ war etwas blass um die Nase und muss wegen niedrigen Blutdrucks leicht gefroren haben. Er trug nämlich Sommer wie Winter einen, wie man auf Münchnerisch sagt „persernen Fischgrätmantel“ . Der „Taubenwastl“ ein mittelgroßer Kollege der in Gronsdorf wohnt, nur nachts fuhr, weil dann seine heißgeliebten Reisetauben oder vulgo Brieftauben schliefen. Der Wastl hatte im Krieg ein Bein verloren, war trotzdem schlank und beweglich und verfügte über eine mächtige Bassstimme. Wenn man den Wastl hörte und erst später sah, erschrak man, dass zu dieser mächtigen Stimme nur eine 1.70 Meter große Figur gehörte. Seine Passion für Geflügel, im besonderen natürlich Tauben, führte der Wastl zur Perfektion in jeder Hinsicht. Durch seine hervorragenden Kenntnisse auf dem Gebiet der Geflügelkrankheiten wurde unser Wastl an das Veterinärmedizinische Institut der LMU als Dozent berufen. In vorgerücktem Alter hatte er durch seinen tiefen Bass bei langen Vorträgen Stimmprobleme. Am meisten erregte den Wastl, dass bei der Eröffnung der Olympischen Spiele 1972 beim Taubenflug keine einzige Münchner Taube mitflog. Es hatte wegen einer Forderung des Organisationskomitees, der sich der Wastl der Tauben wegen nicht beugte, Zoff gegeben, so dass die Münchner Tauberer ihre Tiere zurückzogen. (HM) en ren tie rdung vieerten tel- Taxi_08-05 26.07.2005 11:16 Uhr Seite 41
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42 TAXIKURIER 1. Das Brotzeitstand’l Brotzeitstand’l Stahlgruberring 53/Ecke Schatzbogen Mo. - Fr. 7.30 - 18.30 Uhr Telefon 0176-29 64 45 18 Seit Januar 2005 betreibt Franz Strahle dieses Stand’l, das in unmittelbarer Nähe zum Taxistand liegt. Alle Speisen werden täglich frisch zubereitet. So wird z.B. der Kartoffelsalat ebenso selbst gemacht wie die Fleischpflanzerl, die Schaschlik-Spieß (ohne Innereien) oder der Wurstsalat. Am Testtag gab es z.B. folgendes Angebot: Zwei Fleischpflanzerl mit Kartoffel-Salat und 0,5 Liter Cola für 5,70 Euro. Alles auch zum Mitnehmen. Eine Toilette ist vorhanden. 2. Die Metzgerei Metzgerei Kastenhuber Kreuzerweg 51/Ecke Kreillerstraße Mo. - Fr. 7.00 – 18.00 Uhr, Sa. 7.00 – 12.00 Uhr Telefon 42 11 40 Thomas Kastenhuber leitet diesen Familienbetrieb mit seiner Frau auf hohem Niveau, was sich auch in einem meist vollen Laden zeigt. Im Imbissteil gibt es verschiedene Mittagsmenüs neben den Dauer-Rennern: Schweinsbraten, Schnitzel, Fleischpflanzerl, Salate, Käse usw. Natürlich ist alles selbst zubereitet und auch die angebotenen Wurstwaren stammen zu ca. 80 % aus eigener Produktion. Bei schönem Wetter kann man im Vorgarten dinieren, obwohl der Laden selbst so hübsch und appetitlich ist, dass man gar nicht mehr heraus mag. Der berüchtigte „Charme“ der Fliesenausstellung mit Wurstverkauf ist hier wirklich nicht mehr zu finden. Natürlich alle Brotzeiten auch zum Mitnehmen. 3. Die Bäckerei / Das Stehcafé Der kleine Laden Backwaren, Stehcafé und „Tante-Emma“-Laden Solalindenstraße 102 Mo., Di., Do., Fr. 7.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr Mi. 7.00 – 13.00 Uhr Sa. 7.00 – 12.00 Uhr Telefon 430 25 25 Rupert Krause und seine Frau haben hier ein Biotop geschaffen, das lange als ausgestorben galt: Ein Tante Emma-Laden in dem es Back- und Wurstwaren gibt, Butter, Margarine, Pralinen, Waschmittel, Obst und Gemüse, Kaffee und und und … Brot und Semmeln werden von einer kleinen Bäckerei geliefert; Kuchen und Torten sind von Frau Krause selbst gebacken Der (Steh-)Kaffee ist von Dallmayr oder (Espresso) von Segafredo, die Brotzeit ist absolut günstig, z.B. 1 Paar warme Wiener 1,10 Euro, die üppige Wurstsemmel 1,30 Euro, mit Schinken und Käse überbacken 2,- Euro usw. Erstklässler mit dem Schulranzen am Buckel kaufen sich hier auf dem Heimweg ihren Lutscher und werden dabei namentlich begrüßt (und umgekehrt). Die Mütter kommen 15 Minuten später, weil ihnen beim Kochen die Butter ausgegangen ist. Und neben allem gibt es noch die aktuellsten Truderinger und Waldtruderinger Nachrichten, gegen die selbst BILD eine lahme Schnecke ist. 4. Das Gasthaus S’Truderinger Wirtshaus Kirchtruderinger Straße 17 Täglich 10.30 – 1.00 Uhr, kein Ruhetag Telefon 42 15 32 Ein Wirtshaus mit einer gewissen Patina an den Wänden und einem echten Biergarten – „echt“ weil das Mitbringen eigener Brotzeiten erlaubt ist. Augustiner, Hell 2,80 Euro, Edelstoff 3,00 Euro und Unertl Weißbier, 3,00 Euro lassen den Bierkenner mit der Zunge schnalzen. Der Fiaker im Dienst – und nicht nur der – freut sich darüber, dass (vorbildlich) alkoholfreie Getränke in gleicher Menge billiger sind, also z.B. Tafelwasser 0,5 l, 2,60 Euro; Cola 0,5 l, 2,70 Euro usw. Das Haferl Kaffee gibt es für 2,90 Euro und täglich „von 14.14 Uhr bis 17.17 Uhr“ ist die Tasse Kaffee mit einem Stück Kuchen, Torte oder Donut für 2,99 Euro zu haben. Tagesgerichte 6,99 Euro, z.B. Cordon Bleu mit Bratkartoffeln und Salat (alternativ ein Stück Kuchen statt Salat). Die Standardkarte weist den Schweinsbraten mit handgeriebenem Kartoffelknödel und Speck-Krautsalat Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Wir beginnen die Fortsetzung unserer Serie im „outback“: Wasserburger Land, Trudering, Trudering-Bahnhof, Schatzbogen. Tipps für Sie und Ihre Fahrgäste. EssenRädern! auf Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:16 Uhr Seite 42
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mit 8,90 Euro aus, ein Preis, der angesichts der Größe und Qualität völlig in Ordnung ist. Wie überhaupt das Preis-/Leistungs-Verhältnis hier definitiv stimmt. Ziemlich typisch die Entschuldigung eines Herren am Nachbartisch, als sein nicht ganz geleerter Teller abserviert wurde: Guat war’s, aber z’vui“ . Das Speisenangebot legt den Schwerpunkt eindeutig auf bayerische Küche – und der lustige „Leibspeislblad’l“- Schreiber leider auch auf die Bayerische Sprache – oder das, was er dafür hält. Es ist schlicht und einfach grausam, wie die Wirte Christian Croon und Benno Herrmann hier mit dem Hintern (oder der Schreibfeder) das wieder einreißen, was sie mit guter Leistung zuvor aufgebaut haben. Einige Beispiele zum Abgewöhnen: „Schweinsbrod’n mit Gadoffegnödl“, Zwoaweißwürstmitbreznundamsenf“ (übrigens 3,90 „Oiroh“), „A g’schmackig guade Tafelspitzsülz’n mit Radieserlsoß’, ang’machte Salatbladl und würzigen Bratgadoffe dazua“, „Tomatensupperl mit gnofelten Krutongs (mmmmm)“ . Es handelt sich hier wirklich um wörtliche Zitate und nicht um die Arbeit eines Legasthenikers aus Hamburg oder Berlin, der die ohnehin undankbare Aufgabe hatte mal so richtig „bayerisch“ zu schreiben – oder doch??? Wer es schafft über „Lecker“-Baby- Spareribs und andere sprachliche/ orthografische Ausraster hinweg zu sehen und bereit ist, Freunde oder Fahrgäste darüber aufzuklären, dass für gute Satire in Bayern immer noch Gerhard Polt zuständig ist, kann diese Lokal guten Gewissens empfehlen. Foto: www.atelier-tacke.de In den nächsten Ausgaben testen wir für Sie: ➜ Pasing Maria, Pasing Bahnhof, August Exter, Limes ➜ Fürstenried I, Fürstenried II, Solln ➜ Freimann, Kieferngarten, Fröttmaning Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter: (0 89) 46 88 55 Ihr Opel Partner München • Landsberger Str. 83 - 87 (an der Donnersberger Brücke) Herr Huber, Tel. 0 89/51 01-254 • wolfgang.huber@haeusler.de www.haeusler.de WER OPEL SAGT - MEINT HÄUSLER Opel. Frisches Denken für bessere Autos. Vectra Caravan Edition 1,9 CDTI 1 10 kW (150PS), Euro 4 norm, 6-Gang-Automatik Klimaautomatik, CD-Player 4 x 20 Watt, Nebelscheinwerfer, Leichtmetallräder 6 1/2 x 16, el. Fensterheber, Zentralverriegelung, 6 x Airbag, Laderaumabdeckung, Dachreling, Taxi- Basisaustattung Kraftstoffverbrauch (l/100 km): 7,2 kombiniert, 9,8 innerorts, 5,7 außerorts. CO2-Emissionen: (g/km): 194 nach 80/1268/EWG Viel Platz für Passagiere und Gepäck Häusler TAXI-Aktion Finanzierungsangebot: Anzahlung: 4.798,– € Laufzeit: 36 Monate mtl. Rate: 587 ,–€ zuzgl. Fracht Taxi_08-05 26.07.2005 11:16 Uhr Seite 43
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Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi- Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Peter Heilmeyer, Polizeioberkommisar, PI 27 (Haar) Mit besonderer Freude haben wir die Rose des Monats an einen Polizeibeamten überreicht. Kollege Eschenlohr aus Trudering beförderte einen Fahrgast vom Ostbahnhof-Stand nach Heimstetten. Wie so oft wurde ein Zwischen-Stop am Bankomat eingelegt. Der männliche Fahrgast betrat eine Bank in Heimstetten. Als er das Geldinstitut verließ, hat er, jedoch nicht etwas seine Fahrt bezahlt, sondern das Weite gesucht. Unternehmer Eschenlohr erstattete Anzeige bei der zuständigen Polizeiinspektion in Haar. POK Heilmeyer, mit viel Herz für Taxler, nahm sich der Sache an und erreicht mit staatsanwaltlicher Mithilfe, dass die erwähnte Bank die Daten des Fahrpreisprellers mitteilte. Der junge Mann hat mittlerweile ausgesagt, gestanden und bezahlt. Im Nachhinein erfuhr unser Kollege, dass schon mehrmals Kollegen Opfer einer Fahrpreis-Prellung zwischen Ostbahnhof und Heimstetten waren. Die PI 27 bittet die Betroffenen, sich unter (0 89) 46 23 05 40 zu melden. Der Taxikurier bedankt sich bei Herrn Heilmeyer und würde gerne öfter Rosen an Polizeibeamte überreichen. (PR) Amüsantes aus der telefonischen Auftragsaufnahme der Taxizentrale: Funksprecher versucht Auftrag über Standplatztelefon zu vermitteln und ruft dafür am Standplatz an … Funksprecher: „Grüß Gott – Zentrale, Platz 31“ (1. Versuch) Taxifahrer 1: meldet sich am Standplatztelefon ohne Taxinummer und sagt „komme gleich zu Zentrale Platz“ Funksprecher: ruft nochmals an „Grüß Gott – Zentrale Platz 31“ (2. Versuch) Taxifahrer 2: meldet sich korrekt mit Taxinummer und erhält Auftrag Taxifahrer 2: meldet ca. 3 Minuten später auf Kanal 4 und teilt mit, dass Taxifahrer 1 immer noch am Standplatz verzweifelt im Stadtplan den ‚Zentrale Platz’ sucht Taxifahrer 1: meldet sich weitere ca. 3 Minuten später auf Kanal 2 und teilt mit, dass er den ‚Zentrale Platz’ nicht finden könne Zentrale: versucht Fahrer über seinen Irrtum aufzuklären Taxifahrer 1: „Gut, ich habe verstanden; ich hole Auftrag in Zentrale ab.“ Kurioses aus der Zentrale Anmerkung: Namen und Adresse der Kundin wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen abgeändert 44 TAXIKURIER Bilderwitz aus der Juli-Ausgabe: AND THE WINNER IS … „Der hat wohl Fiaker mit Vieh-Acker verwechselt“ Peter Hörl (Taxi 1445), älteren Semestern als „Dreivierteldrei-Peter“ bekannt, aus München/Gronsdorf, hat mit diesem Text den Vogel abgeschossen und kann sich über 2 Freikarten für das Automobilmuseum in Amerang sowie eine Oldtimer-Cabrio-Tour freuen. Herzlichen Glückwunsch! Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 44
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45TAXIKURIER Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Franz Locher Taxiunternehmer und Beiratsmitglied der Taxivereinigung verteilte am 6. Juli zur Generalversammlung der TAXI MÜNCHEN eG vor dem Augustiner Keller eine 4seitige Hetzschrift mit demagogischen Inhalten. Trotz Pressefreiheit und der Möglichkeit der freien Meinungsäußerung waren der oder die Autoren zu feige, mit ihrem Namen zu zeichnen und sind anonym aufgetreten. Zu den „Brunnen-Vergiftern“ sind auch Personen zu zählen, die derartiges unter die Leute bringen und sich zu einem „Verteiler-Job“ degradieren lassen. Als Herr Robert Fischer, Taxiunternehmer, stellv. Vorsitzender der Taxivereinigung und Aufsichtsratmitglied der Taxi-Genossenschaft von dieser Aktion erfuhr, hat er Herrn Locher in seiner Funktion als Vereinigungsmitglied die Verteilung untersagt. Die Versammlung verurteilte die infarme Anonymität aufs Schärfste. Hoffentlich überlegt sich Herr Locher als Inhaber der „Zitrone“, vor welche zwielichten Karren er sich in Zukunft spannen lässt. (PR) Fotos: www.atelier-tacke.de Zitrone des Monats Taxameter des Monats Augustiner Keller – Hier verkehren keine armen Schlucker. Nach dem Genuss des Münchner Kultbieres und den prima Hendln sehr taxifahrfreundlich. Bayrisch sprechende Fahrer haben es hier leichter. Neuerdings rasches Abschleppen der Polizei bei zugeparktem Standplatz. Waldwirtschaft – Manche finden noch immer nicht hin oder zurück in die Wolfratshauser. Betuchtes Publikum, das immer einen Schein fürs Taxi locker hat. Schöne Stiche. Heitere Atmosphäre. Hofbräuhaus – Zwar eher kleiner Biergarten (400 Plätze), dafür idyllisch. Trotz hohem China- und Japan-Anteil Heimstatt von Stammtischen aus München und der Region. Bis 22.00 Uhr lukrativer Stand. Seehaus – Komplizierter Stand. Bei „Seehaus sofort“ ist man garantiert immer 2. Sieger. Landhaus-Publikum. Läuft nur gut bei Veranstaltungen. Lange Wartezeiten zwischen den Büschen. Paulanerkeller – Nach dem Umbau läuft nichts mehr. Hochpreisig drinnen und draussen. Das Publikum hat keine Mittel mehr fürs Taxi. Entwickelt sich immer mehr zum Biergarten für Fremde. Die 2 Plätze für uns Taxler sind fast zuviel. Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 45
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46 TAXIKURIER Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Optimale Absicherung für Sie als Unternehmer über ein eigenes Versorgungswerk. Und für Ihre Mitarbeiter: Zusatzrente über die SIGNAL IDUNA Pensionkasse. Ihr Vorteil, Sie binden gute Mitarbeiter an Ihren Betrieb und sparen dazu noch Lohnnebenkosten. Reden Sie mit uns! Weitere Inform ationen erh alten Sie unter www.vdk-online.de oder info@vdk.online.de VDK – Der Partner des Taxigewerbes in allen Fragen der Altersversorgung! SIGNAL IDUNA Gruppe ● Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Straße 26 ● 81379 München ● Telefon (0 89) 74 28 72-10 ● Telefax (0 89) 74 28 72-20 Promi-Talk Das monatliche Gespräch mit bekannten Zeitgenossen aus unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi. „Blacky“ fährt täglich Taxi. Ob zum Flughafen oder zu und von seinen „Arbeitsplätzen“, den Theatern, den Fernseh- und Filmstudios. Seit einigen Jahren hat er ein Münchner Original, den Peter Rünz, engagiert. Ein hilfsbereiter Taxler, immer gut gekleidet und keinem verbalen Streit abgeneigt. Er gehört schon fast zur Familie, fährt ja auch seine Frau und seinen Sohn. Wenn sein Auto mal kaputt ist, leiht er sich ein Kollegen-Gefährt, das aber schon mal penetrant nach Zigarren-Konsum stank. Manchmal fährt er auch ein bisserl zu langsam, kennt aber jeden Schleichweg in München. Wenn er mal verhindert ist und Joachim Fuchsberger auf ein anderes Taxi ausweicht, sind seine Erfahrungen mit Münchner Taxlern ebenfalls durchwegs positiv, obwohl sie nicht alle des „Rünzschen“ Bayrischen mächtig sind. Joachim Fuchsberger Joachim Fuchsberger, 78, Schauspieler, wohnt seit fast 50 Jahren in München. Vom 1. August bis 3. September (Di - So, 20.00 Uhr) besetzt er die Hauptrolle in „Der Priestermacher“ in der Komödie im Bayerischen Hof. Foto: Rabanus, München Foto: Rabanus, München Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 46
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47TAXIKURIER EINER DER LUKRATIVSTEN STANDPLÄTZE DER STADT … EINER DER LUKRATIVSTEN CLUBS DER STADT … LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE HOFER STR. 22 · 81737 MÜNCHEN · TEL. 089/63838969 WWW.FKK-RELAX.DE TÄGLICH GEÖFFNET VON 11.00 - 4.00 UHR ppe. Ohne Worte Das Ende des Alpenrock Wer heute mit offenen Augen durch die Landschaft fährt und die Neubauten studiert, erkennt, dass der Abschied von Karl Moik überfällig war. Kein halbwegs vernünftiger Häuselbauer, auch kein „Zugroaster“ in Baldham oder Solln baut noch alpenländisch. Das Alpenbarock mit seinen Jodlerschnitzereien, Stahlbetonrüscherln ist sowas von überholt, dass man vor lauter Glück fast schon Mitleid mit jenen bekommen könnte, die durch das Ende der Geschmacksverirrung in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden. So sehr ich überzeugt bin, dass sich jeder seine Kunst aussuchen soll, die er zu verdienen glaubt, und sosehr ich allen jenen original Oberländer und Hinterwäldler Musikanten ihre Eigenheime gönne, die sie durch die Vermarktung ihres Liedguts und Verarschung des Publikums bauen haben können, so steht doch fest, dass es Zeit wird, dass wir von dieser miserablen Musik erlöst werden. Einer Berieselung, deren Texte so bodenlos blöd sind, dass sie nur mit einer Überdosis Antidepressiva überstanden werden können. So sehr die Art von „Musikantenstadl“ und sonstigen Stadln ein Geschäft war, so sicher ist es, dass sie dem Image Bayerns als einer Volldeppenregion mächtig geschadet hat. Es ist so nicht verwunderlich, dass kein junger Mensch – die Wies’n ausgenommen – bereit ist, in eine Tracht zu schlüpfen um den Alpenaborigine zu spielen. Der Verfall und das nahende Ende dieser musikalischen Umweltverschmutzung sollte auch für uns Taxler ein Signal sein, unsere Radiokanäle umzuprogrammieren und jegliche Alm-Öhi-Idylle aus unserem Kleiderschrank zu entlassen. Nichts spricht gegen Tracht und alpenländische authentische Berufskleidung, idealerweise zur Wies’n. Sie muss jedoch mit der Sprache des Trägers kompatibel sein und darf nicht dem Holzhammer-Bavarismus entsprechen. 3093 Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer Ärztliche oder „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 € Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 47
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48 TAXIKURIER Hackerhaus-Aktion In der Juni-Ausgabe des TAXIKURIER wurde innerhalb einer halbseitigen Anzeige vom „Hackerhaus“ für Münchens Taxler ein „Schmankerlteller“ ausgelobt. Die Wirtsleute Jutta und Paul Pongratz haben unseren muslimischen Kollegen und allen Vegetariern zuliebe die Aktion, die bis zum 15.9. läuft, ausgeweitet: Gesottene Rinderbrust bzw. Käsespätzle. F&B im Mercedes-Benz-Center Im Mercedes-Benz Center München wurde am Samstag, 18. Juni 2005 die neue B-Klasse den Münchner Taxiunternehmern und Taxifahrern unter dem Veranstaltungsmotto „Italienischer Taxi- Frühschoppen“ vorgestellt. Mehr als 450 Besucher nutzten trotz sonnigen Traumwetter die Möglichkeit, das vielseitige Programm zu genießen. Vor Ort waren Gesprächspartner aus dem PKW-Verkauf, Service und Finanzierung bei Mercedes-Benz München so wie viele Kooperationspartner rund ums Taxigewerbe. Neben drei neuen B-Klasse in der Taxi-Version waren unter anderem auch ein E200 NGT und ein Vito ausgestellt. Die Möglichkeit der Probefahrt der Produktneuheit B- Klasse in der Taxi-Version und E 200 NGT (Erdgas) wurde rege angenommen. Gerade die neue B-Klasse als Taxiversion setzt als eigenständige Symbiose aus Limousine, Kombi und Van neue Maßstäbe in Dynamik, Design und Variabilität. Die Gäste konnten das italienische Ambiente ganz nach dem Veranstaltungsmotto bei italienischen Schmankerl genießen. Die Band von Salvatore Grillo sorgte mit bekannten italienischen Liedern für eine mediterrane Stimmung. Diese Veranstaltung war ein Dankeschön an die Taxiunternehmer und –fahrer von Mercedes-Benz München. Schwarzes Brett der Branche Pinnwand 2 x 2 Karten für die Komödie im Bayrischen Hof zu gewinnen! Vom 1. August 2005 bis 3. September 2005 läuft das Schauspiel „Der Priestermacher“: Der altgediente Priester Johannes Fabricius ist ein liebenswürdigautoritärer Manager Christi mit kirchlichem Sex-Appeal, der alle Techniken des Beliebtseins beherrscht, den Menschen nie mehr predigt, als sie verstehen wollen, die Predigt als sonntägliche Wahlveranstaltung begreift und die Kollekte als Qualitätskontrolle. Routiniert betreibt der Star der Diözese seine geistliche Hof- und Seelenhaltung, bis ein junger Priesterkandidat unter seine Fittiche gerät und mit seiner kompromisslosen Aufrichtigkeit, seinen bohrenden Fragen und seiner unangenehm wörtlich verstandenen Nächstenliebe, den Gemeindemanager Fabricius zu einem Neuanfang im Leben und im Amt zwingt. Der junge Rebell, den Fabricius ins Priesteramt führen sollte, resigniert – und macht gleichzeitig seinen Mentor zum richtigen Priester und zum Kämpfer gegen das moderne Pharisäertum. Der amerikanische Autor hat mit seinem Stück keine schwerblütige oder zynische Abrechnung mit der Institution Kirche geschrieben, sondern einen brillanten satirischen Diskurs von angelsächsischer Leichtigkeit und Schärfe. „Der Priestermacher“ ist sowohl schafsinnige Komödie und packendes theologisches Drama als auch ein theologischer Krimi, bei dem sich die Besucher abwechselnd als Gemeinde unter der Kanzel und als faszinierte Beobachter eines ebenso leidenschaftlichen wie ironischen Duells um die Seele des Menschen fühlen. Zwei Traumrollen für zwei exzellente Schauspieler. Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon (0 89) 46 50 21 sagen, wer die Hauptrolle in diesem Stück spielt, erhalten je 2 Karten für die Vorstellung am 11.08.2005, 20.00 Uhr. Jetzt auch Leasing bei Auto Much Ab sofort können junge Gebrauchttaxis von Auto Much bis zu 42 Monate geleast werden. z. B. Mercedes Benz E 200 CDI Limousine Baujahr 2003 für nur 9.-Euro*) pro Tag! Das Besondere am Taxileasing bei Auto Much: - keine Kilometerbegrenzung, im Gegensatz zu anderen Leasingverträgen! - das Fahrzeug kann nach Ablauf der Leasingzeit auf Wunsch zum festen Restwert übernommen werden. Die Abwicklung erfolgt wie gewohnt schnell und unkompliziert. Weitere Informationen unter www.taxileasing.de *) Kaufpreis netto 16.000,- Euro, Laufzeit 42 Monate, Anzahlung 30 %, Restwert 30 %. Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 48
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TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM AUGUST 2005 49TAXIKURIER Funkausbildung Termine: 16. und 18. August 2005 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 6/2005: 06.09. – 04.10.2005 Kurs 7/2005: 11.10. – 10.11.2005 Kurs 8/2005: 15.11. – 13.12.2005 Kleinanzeigen EHRLICH WÄHRT AM LÄNGSTEN!!! – FAHRER UND UNTERNEHMER AUFGEPASST!!! Mit unserer Hilfe bleibt Ihnen unter Ausnutzung der gesetzlichen Vorgaben zum guten Gewissen auch noch mehr Geld. Kompletter Lohnservice ab 19 Euro/Monat · Mehr muss gute Beratung nicht kosten. Tax-Assist GmbH · 089 / 7 4 99 66 77 Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Englhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Anzeigenschluss ist der 12. August 2005! Kleinanzeigen-Annahme Eine Übernachtung für zwei Personen im Wert von über 200,- Euro im Maritim Hotel München zu gewinnen. Sogar unseren „Freunden und Helfern“, der Polizei, geben wir Starthilfe. WennSie zur Karikatur von Manfred Kraus bis spätestens 12.08.05 einen passenden Text an den Taxikurier senden, können Sie gewinnen. Der witzigste Beitrag wird prämiert. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 49
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50 TAXIKURIER Es gibt in München ca. 320 Taxistandplätze; davon sind ca. 120 mit Taxirufsäulen der Taxi- München eG ausgestattet. Von den restlichen ca. 200 Taxistandplätzen, sind ca. 120 sogenannte „Funkstandplätze“ . Dies bedeutet, dass sie dauerhaft (24h am Tag) gültig sind und von der Taxizentrale der Taxi- München eG als vollwertige Standplätze (je nach örtlicher Zuständigkeit) gerufen werden. Bei den restlichen ca. 80 Taxistandplätzen handelt es sich um sogenannte Bedarfsstandplätze. Bedarfsstandplätze sind meist zeitlich beschränkt und werden in der Regel am Funk nicht gerufen. Ein Funkruf eines Bedarfsstandplatzes erfolgt nur für das entsprechende Anwesen selbst, wenn dieser Bedarfsstandplatz zeitlich auch zuständig ist. Wichtig ist auch, dass Bedarfsstandplätze nicht immer mittels Taxitafeln (Zeichen 229 StVO) als Taxistand beschildert sein müssen. Bei der Nutzung von Bedarfsstandplätzen ist darauf zu achten, dass das Bereitstellen von Taxis auf der Fahrbahn erlaubt ist, soweit dort nicht uneingeschränktes Halteverbot (Zeichen 283 StVO) besteht. Die Aufstellung von Taxis in zweiter Reihe ist untersagt; eine Aufstellung ausserhalb der Geltungsdauer ist ebenfalls untersagt. Da sich – wie in jeder Großstadt – der Bedarf an Taxistandplätzen permanent verändern kann, werden Sie immer aktuell von der Taxi-München eG über Neuerungen oder Änderungen informiert. ➜ „Alter Simpl“ (22-6 h)Türkenstr. 57, vor Gaststätte Alter Simpl ➜ „Allianz Arena – Nord“nördl. der Allianz Arena, im Bereich des Parkplatzes (Mitte) ➜ „Allianz Arena – Süd“ parallel zum Parkhaus (P&R) in Fröttmaning auf der Nordseite ➜ „Arri-Kino“ (22-6 h) Türkenstr. 89 / Akademie, vor Arri- Kino ➜ „Aumeister“ (12-24 h) Sondermeierstr. 1, Gaststätte Aumeister ➜ „Brienner 10“ (22-6 h) Brienner Str. 10, vor Gaststätte ➜ „Camparihaus“ (22-6 h) Maximilianstr. 38, vor Camparihaus ➜ „Charivari“ (22-6 h) Türkenstr. 92, vor Gaststätte Charivari ➜ „Dance and Dine“ (22-6 h) Sonnenstr. 5, vor „Dance and Dine“ ➜ „Detmold“ (22-6 h) Detmoldstr. 2, vor Gaststätten ➜ „Deutsches Museum“ Boschbrücke, Deutsches Museum ➜ „Dostler“ Dostlerstr., vor BMW-Werk Tor 1 ➜ „Elserhallen“ (20-6 h) Rosenheimer Str. 143, vor Elserhallen ➜ „Kosttor“ (22-5 h) Am Kosttor 2, vor Diskothek ➜ „Feierwerk“ (22-6 h) Hansatr. 39-41, vor Feierwerk ➜ „Fischer-Stüberl“ (22-6 h) Lindwurmstr. 111, vor Gaststätte Fischer-Stüberl ➜ „Forum am Deutschen Museum“ (22-24 h) Ludwigsbrücke, auf der Vorderseite des Deutschen Museums ➜ „Frankfurter Ring 228“ (22-6 h) Frankfurter Ring 228, vor Diskothek ➜ „Galopprennbahn-Riem“ Graf-Lehndorff-Str. 36, Galopprennbahn ➜ „Gärtnerplatz-Theater“ (22-24 h) Gärtnerplatz, vor Theater ➜ „Gasteig“ Rosenheimer Str. 1, bei Ausfahrt Parkgarage Gasteig ➜ „Optimol-Gelände“ (22-6 h) Friendenstr. ggü. 10, Optimol-Gelände ➜ „Backstage“ (22-6 h) Wilhelm-Hale-Str. / Birketweg, vor Backstage ➜ „Hirschgarten“ Hirschgarten 1, vor Gaststätte Hirschgarten ➜ „Hofbräukeller“ (22-6 h) Innere Wiener Str. 19, vor Gaststätte Hofbräukeller ➜ „Hotel Königshof“ Karlsplatz 25, vor Hotel Königshof ➜ „Nymphenburger 145“ (22-6 h) Nymphenburger Str. 145, vor Gaststätte ➜ „Sonnen 25“ (22-6 h) Sonnenstr. 25, vor Diskothek ➜ „Mia“ (22-6 h) Herzogspitalstr. 6, vor Diskothek Mia ➜ „Kammerspiele“ (22-24 h) Maximilianstr. 26, vor Kammerspielen ➜ „Kleine Komödie“ (22-24 h) Maximilianstr. 47, vor Kleiner Komödie ➜ „Kleine Komödie im Bayerischen Hof“ (22-24 h) Promenadeplatz, vor Kleiner Komödie im Bayerischen Hof ➜ „Löwenbräu-Keller“ (22-5 h) Dachauer-/ Nymphenburger Str., vor Gaststätte Löwenbräu ➜ „Max-Emanuel“ (22-5 h) Adalbertstr. 33, vor Gaststätte Max-Emanuel ➜ „Maximilians“ (22-6 h) Maximiliansplatz 16, vor Diskothek ➜ „Messe-Ost“ Am Messeturm, vor östlichem Eingang Neue Messe ➜ „Messe-West“ Am Messesee, vor westlichem Eingang Neue Messe ➜ „Messe-Nord“ Messegelände Taxivorfahrt Nord, vor Halle C3 ➜ „Muffathalle“ (22-6 h) Zellstr. 4, vor Muffathalle ➜ „M.O.C.“ Lilienthalallee 40, M.O.C. vor Halle 3 (bei Cafe) ➜ „Nationaltheater“ (22-6 h) Maximilianstr., Nordseite östl. Max-Joseph-Platz ➜ „Neue Pinakothek“ Theresienstr. / zwischen Barer- und Arcisstr. ➜ „Pinakothek der Moderne“ Barer Str. 40, vor Pinakothek der Moderne ➜ „Nightflight“ Wartungsallee Flughafen-München, vor Diskothek Nightflight ➜ „Olympia.Parkharfe“ Parkharfe Olympiastadion ➜ „Willy-Gebhardt-Veranstaltungsarena“ Willy- Gebhardt-Ufer, vor Arena ➜ „Olympiastadion Ehrengastbereich“ Olympiastadion Ehrengastbereich ➜ „Otto“ (22-6 h) Ottostr. 6, vor Gaststätte ➜ „Otto-Hahn“ Otto-Hahn-Str. 6, vor Firma Siemens ➜ „P1“ Prinzregentenstr. 1, im Bereich der Bushaltestelle ➜ „Panzerhalle“ (22-6 h) Domagkstr. / Panzerhalle (ehemaliges Bundeswehrgelände) ➜ „Parkcafe“ (22-5 h) Sophienstr. 1, vor Parkcafe ➜ „Paulaner“ Hochstr. 77, Vor Paulaner am Nockherberg ➜ „Pschorr-Keller“ (22-6 h) Theresienhöhe, vor Pschorr-Keller ➜ „Reithalle“ Heßstr. 132, vor Reithalle ➜ „Musikpalast“ (22-6 h) Wilhelm-Hale- Str. 44, vor Musikpalast ➜ „Riem S-BHF“ Leibengerstr., S-BHF Riem ➜ „Rudi-Sedlmayr-Halle“ Siegenburger Str. 45, vor Rudi-Sedlmayr-Arena ➜ „Schloß Nymphenburg“ Südliches Schlossrondell, vor Schloß Nymphenburg ➜ „Schrammer“ Schrammerstr., vor Betten-Rid ➜ „Siemens-Hofmann“ Kistlerhof-/Hofmannstr., vor Firma Siemens ➜ „Soul-City“ (22-6 h) Max-Joseph-Str., vor Diskothek Soul-City ➜ „Pacha“ (22-6 h) Rosenheimer Str. 145, vor Diskothek Pacha ➜ „Sunset“ (22-6 h) Leopoldstr. 69, vor Diskothek Sunset ➜ „Thekla“ (22-6 h) Blumen-/Theklastr. ➜ „Theresienwiese“ (18-24 h) Theresienwiese im Bereich der Parkplätze (gilt nicht bei Veranstaltungen auf der Festwiese) ➜ „Tierpark Neuer Haupteingang“ Tierparkstr., Haupteingang Tierpark ➜ „Tierpark Alter Haupteingang“ Tierparkbrücke / Schlichtweg ➜ „Tollwood“ Sommer-Tollwood: Spridon-Louis-Ring 100, Winter-Tollwood: Bavariaring ggü. St.-Paul-Str. ➜ „Trabrennbahn Daglfing“ Rennbahnstr. 35, vor Trabrennbahn ➜ „Volkstheater“ (22-24 h) Brienner Str. 50, vor Volkstheater ➜ „Waschkuchl“ (22-6 h) Karl-/Luisenstr. ➜ „Zenith-Halle“ (22-6 h) Lilienthalallee 40, vor Zenithhalle ➜ „Zirkus-Krone“ Marsstr., vor Haupteingang Zirkus-Krone ➜ nur während Oktoberfest: Theresienhöhe / südl. Bavaria · Bavariaring / Beethovenstr. · Theresienhöhe / Alter Messeplatz (auf Theresienwieseseite) · „Brausebad“ Haupteingang Oktoberfest · „Esperantoplatz“ Esperantoplatz / Bavariaring. Ausserhalb obiger Zeiten ist die Bereitstellung unerlaubt! Bedarfsstandplätze in München Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...! Dauerbrenner Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 50
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TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Rainer Blum (RB), Peter Gabler (PG), Kai Georg Frey (KGF), Norbert Laermann (NL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst formenreich, visuelle kommunikation und design Ringseisstraße 4, D-80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner Impressum Liebe Leser und Wähler, die kürzliche Generalversammlung war trotz ihrer Turbulenz ein Erfolg. Ein Mitverdienst des TAXIKURIER war die enorm hohe Anzahl der Anwesenden. Nahezu 500 Personen sind der Einladung gefolgt. Gerade Unternehmer, die schon jahrelang keine Versammlungen mehr besucht haben, wurden durch die leidenschaftlichen Appelle im TAXIKURIER überzeugt, wie wichtig dieses Treffen ist. Mehrere Redner und Anwesende betonten, wie interessant und verbessert das Medium unserer Genossenschaft sich entwickelt hat. Hoffentlich entspricht auch diese Ausgabe Ihren Wünschen. Paul Rusch, Objektleiter Der nächste TAXIKURIER erscheint am 26. August mit spannender Thematik! Vorschau Ausgabe September 2005 ➜ „Sinnvolle Versicherungen“ … Von der Haftpflichtversicherung bis zur Altersvorsorge ➜ Senioren … Seid nett zu unserer wichtigsten Zielgruppe ➜ Essen auf Rädern … Wo lohnt sich die Pause im Raum Pasing? 51TAXIKURIER ,– inkl. Überführung 22.335 2.0 CRDi Der TAXI-Van Hyundai Trajet 7-Sitzer - TAXI-Paket über INTAX: *Hochwertige Folienbeschichtung *Kabel-Vorrüstung und DIN-Schacht Taxameter * Notalarmanlage * Dachzeichen-Vorrüstung * Zentral-Innenlichtschaltung 3 Jahre Fahrzeuggarantie bis 100.000 Kilometer FFS Frey Financial Services - Günstige Finanzierungs-, Leasing- und Versicherungsangebote Fahrzeugabbildungen enthalten z.T. aufpreispflichtige Zusatzausstattung. Auto Stock Freisinger Str. 73 , 85221 Dachau inkl. Mwst., Überführung und Taxi-Paket Auto Stock Freisinger Str. 73, 85221 Dachau, Tel. 0 81 31/36 59-0 Taxi_08-05 26.07.2005 11:17 Uhr Seite 51
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Foto: www.atelier-tacke.de I Tantris, München Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Ingrid Zach 0 89/12 06-54 22 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob variable B-Klasse, kompakte C-Klasse, komfortable E-Klasse oder geräumiger Vito – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. Selbstverständlich sind alle Fahrzeuge serienmäßig mit Rußpartikelfilter lieferbar. Mit unseren Taxis kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxi_08-05 26.07.2005 11:11 Uhr Seite 52