TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Juli 2005
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
Der Text wurde aus der vorhandenen PDF-Textschicht ausgelesen. Lesereihenfolge, Schreibweisen und Texterkennung können vom gestalteten Original abweichen. Maßgeblich ist das Original-PDF.
48 von 48 Seiten haben ausreichend auslesbaren Text. 0 Seiten ohne brauchbare Textschicht sind hier nicht als Volltext enthalten.
Original-PDF öffnen ↗ Im gesamten Archiv suchen →
Seite 1
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte C-, komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern.
Seite 2
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Juli 2005 Foto: www.atelier-tacke.de I EFA-MUSEUM/Amerang ➜ Taxi-Sonderausstellung in Amerang ➜ Taxi-Check München Kurzstrecken mit Kreditkarte – die Reaktionen der Taxler ➜ Alles was Recht ist Unfälle beim Tür öffnen ➜ Tourismusstadt München Gespräch mit Dr. Gabriele Weishäupl Taxigewerbe im Wandel der Zeiten Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
Seite 3
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
%FSOFVF"VEJ""WBOU BMT5 BYJGBIS[FVH /JFXBS5 BYJGBISFOTDI¤OFS'S*ISF(µTUFXJFGS4JFTFMCTU %FOOEFSOFVF"VEJ""WBOUWFSFJOUI¤DITUFO,PNGPSU JOOPWBUJWF 5 FDIOJLVOE4QPSUMJDILFJUNJUTFISIPIFS8JSUTDIBGUMJDILFJUVOE -BOHMFCJHLFJU8JSJOGPSNJFSFO4JFHFSOVOUFSXXXBVEJEFUBYJ7PSTQSVOHEVSDI5 FDIOJLXXXBVEJEF 'JSTU$MBTTWPO5S[V5S
Seite 4
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Carmen Roithmeier Fax: (089) 77 24 62 e-mail: carmen.roithmeier@taxi-muenchen.de Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Editorial | Wer wir sind und was wir können 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die Genossenschaft | Infos und Neues aus der Zentrale 8 Der Landesverband | Bericht von der Jahreshauptversammlung 10 Leserbriefe | 12 Marktpolitik | Ettenhuber Busreisen 13 Aus der Praxis | Appetit ist der beste Ernährungsberater 14 Gesprächsstoff | BUGA 15 Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „J“ 16 Pausenfüller | Lebenserwartung von Haustieren 17 Tourismusstadt München | München ist Spitze 18 ➜ Hotel-Guide | 19 ➜ Interview | Im Gespräch mit Innegrit Volkhardt/Bayerischer Hof 22 ➜ Interview | Dr. Gabriele Weishäupl lobt Münchens Taxler 24 Alles was Recht ist | Unfall durch unvorsichtiges Tür öffnen 25 Schrotti’s Fiaker-ABC | Das „N“ 26 Basiswissen Taxi | Das Taxi 28 Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 30 Rettung Beck-Stand | The Never Ending Story 31 Geschichte und Geschichten | Der Südbau – … 32 Der Mensch hinter der Stimme | Petra Schallon – Die Hilfsbereite 34 Taxi-Sonderausstellung Amerang | Das Taxigewerbe im Wandel 36 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 38 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 39 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 39 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 39 Witz des Monats | 40 Rose des Monats | Isaak 40 Zitrone des Monats | J. Pejhan / Taxi 1362 41 Taxameter des Monats | 41 Jetzt red’ I | Lorenz Weiss 42 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 45 Letzte Meldung | Amerikanische Verhältnisse 45 Essen auf Rädern | Füttern Sie uns mit Tipps 45 Vorschau Ausgabe August | 46 Impressum | 46
Seite 5
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
EINLADUNG ORDENTLICHE GENERAL- VERSAMMLUNG Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post. Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen eG Mittwoch, 6. Juli 2005, 9.00 Uhr Augustiner-Keller, Arnulfstraße 52 Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
Seite 6
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Editorial Der neue TAXIKURIER ist nun ein Jahr alt. Ein Journal für das Taxigewerbe zu schaffen war die Alternative zur Fortführung des „hausbackenen“ Rundschreibenheftes, das ich neben der täglichen Arbeit alleine zusammenbastelte. Die Arbeit im Redaktionsteam wurde sicher nicht weniger, aber vielschichtiger. Alleine die Tatsache, dass der TAXI- KURIER von Unternehmern, Fahrern, Geschäftsfreunden, Politikern und Kunden intensiv gelesen wird, ist Lohn für die Mühe und den Aufwand. Das Redaktionsteam besteht hauptsächlich aus „Mitarbeitern“ aus dem Münchner Taxigewerbe. Der Initiator Paul Rusch, Taxi 3093, hat eine Menge Erfahrung aus der Medien und Werbebranche. Er ist ein Gewinn für den Taxikurier. Seine Ideen sind ausgefallen und anstrengend, aber positiv für die Branche. Wer wir sind und was wir können Dar TAXIKURIER informiert, aktiviert und polarisiert, so dass selbstverständlich Kritik herausgefordert wird. Zu einigen Themen werden wir von anonymen Kommentaren bis zu fünfmal täglich heimgesucht. Diesen mutigen Kämpfern versichern wir, dass alles anonyme unverzüglich in den Papierkorb wandert. Zur Zeit bewegt uns alle die Zukunft der Taxi-München eG, genauer gesagt unsere Zukunft, die wir am Mittwoch, den 6. Juli ab 9.00 Uhr im Augustinerkeller gestalten müssen. Wir rechnen mit Ihrem Erscheinen und mit Ihrer Urteilskraft bei den Wahlen und Abstimmungen. Nehmen Sie ihre Freunde mit zur Versammlung, damit Sie am Tag danach nicht gefragt werden, was los war und dass das Ganze wieder einmal nicht richtig gelaufen sei. Vielleicht überlegen Sie mit Ihren Freunden, ob der Kollege Rusch nicht im Aufsichtsrat als Kenner der Medienwirtschaft ein Gewinn für uns alle ist. Wir müssen kurzfristig Leute finden, die positiv denken, neue Ideen einbringen und auf die Tradition der Taxi-München eG aufbauen. Mit Jammern, Miesmacherei und Verzagtheit können wir unsere gemeinsame Zukunft nicht meistern. Schon gar nicht mit Selbstzerfleischung und Gruppenbildung, die sich dann bekämpfen und das Gewerbe schwächen. Der Luxus von Grabenkämpfen gehört in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der Vergangenheit an, oder meint jemand, es ginge uns noch zu gut? In diesem Sinne Ihr Hans Meißner 5TAXIKURIER Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/52 40-21 od. 22 · Fax: 089/52 61 12 Westenriederstr. 14 80331 München Telefon: 22 62 19 F a x : 26 08 91 7 Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr Sonn- und Feiertags geschlossen Rudi Färber
Seite 7
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
6 TAXIKURIER Mittwoch, 6. Juli ➜ 09.00 Uhr, Augustiner Keller, Generalversammlung Taxi München eG ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rigoletto ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Kasimir und Karoline ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vivaldi meets Tango ➜ 21.00 Uhr, Marstall, Ensemble Freiburg ➜ Backstage, Nuclear-Assault ➜ Zerwirk, Mr. Quintron Donnerstag, 7. Juli ➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Fegefeuer in Ingolstadt ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Highlights of Modern Dance ➜ Zerwirk, Rocket Freudenthal ➜ Brunnenhof, Italienische Sommernacht Freitag, 8. Juli ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Ziege ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Ensemble Clemente ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Duell Gitarre:Violine ➜ 20.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann ➜ 21.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Luigi Nono ➜ Muffathalle, Ryan Adams Samstag, 9. Juli ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, Oper für alle ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rigoletto ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Griechische Nacht ➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Carmen ➜ 21.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Konzert und Klanginstallation ➜ Seebühne im Westpark, Italienische Nacht ➜ Coubertinplatz, Coldplay ➜ Nymphenburger Schloss, From Bach to Beatles ➜ Atomic Cafe, Boogaloo Investigators Sonntag, 10. Juli ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee ➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem ➜ 15.30 + 16.30 Uhr, BUGA-Gelände, Ballett ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater , Der Opernball ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal. Münchner Streichquartett ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ian Bostridge ➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Evita ➜ 20.00 Uhr, Lach – und Schießgesellschaft, Dietrich „Piano“ Paul ➜ 21.00 Uhr, Marstallplatz, Oper für alle ➜ Brunnenhof, Nacht der Trompetisten ➜ Elserhallen, Sum 41 Montag, 11. Juli ➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Blechschaden ➜ Zerwirk, Les Georges Leningrad Dienstag, 12. Juli ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Pique Dame ➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg, Leonce und Lena ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Lilith Mittwoch, 13. Juli ➜ 19.00 Uhr, Zenith, The Game ➜ 19.30 - 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La Bayadere ➜ 21.00 Uhr, Muffathalle, X-semble ➜ Brunnenhof, Glenn Miller Orchestra Donnerstag, 14. Juli ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerpatztheater, Carmen ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Saul ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, The Lovecats ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, The New Electric Ballroom ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Magdalena Kôzená ➜ 20.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann ➜ Bayerischer Hof, Dave Holland Top-Termine Juli ’05 Freitag, 1. Juli ➜ 18.00 - 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Livekonzert Jugendbands ➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, La forza del destino ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 19.30 Uhr, Uni-Campus, Uni-Sommerfest ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Highlights of Modern Dance ➜ 20.00 Uhr, Kammerspiele Neues Haus, Bekenntnisse ➜ 21.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Liederabend ➜ Nymphenburger Schloss, A. Walachowski ➜ Metropolis, Rose Tatoo ➜ Muffathalle, Fun For Free ➜ Brunnenhof, Mozartband Samstag, 2. Juli ➜ 16.00 Uhr, Olympiapark, Die lange Nacht des Sports ➜ 18.00 Uhr, BUGA-Gelände, Wise Guys ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Othello ➜ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Vaya con Dios ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Klamms Krieg ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Musik ➜ 21.00 Uhr, Odeonsplatz, West Side Story ➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater, Kafkas Heidelbeeren ➜ Muffathalle, 12 Jahre Muffathalle ➜ Nymphenburger Schloss, Jean Paul Klaviertrio ➜ Atomic Cafe, M.I.A. Sonntag, 3. Juli ➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Falstaff ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Brasilianische Nacht ➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater, Diana Damrau ➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Francesca de Martin ➜ 21.00 Uhr, Odeonsplatz, Münchner Philharmoniker ➜ Muffathalle, Anthony B. Montag, 4. Juli ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Brass-Show ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree ➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater, Kafkas Heidelbeeren ➜ Backstage, 100 Demons Dienstag, 5. Juli ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Othello ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Die jungen Tenöre ➜ 21.00 – 22.30 Uhr, BUGA-Gelände, Kein schöner Land ➜ 21.00 Uhr, Bayerischer Hof, Miquel Gil ➜ Backstage, Die Herren Polaris Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • A t o m i c C a f è ••••• Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Crowns Club • •• Hansa 39 • • Kultfabrik • • • • Lenbach • max Suite • •••• M i a •••• Nachtgalerie • • Nachtwerk • • N a c h t c a f é •••••• O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 • ••• Palais • ••• Pappasitos • • Parkcafé • • Prager Frühling •• •• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Skyline •• ••• Soul City • • • The Garden • • •• Titanic City • • • Woanders Club •
Seite 8
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
7TAXIKURIER Freitag, 15. Juli ➜ 19.00 Uhr, Prinzregentheater, Pique Dame ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakovskis Tod ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Bayerisches Staatsballett ➜ 21.00 Uhr, Schauburg, Pop up ➜ Allerheiligen Kirche, Maria Joao ➜ Nymphenburger Schloss, Barockes Italien ➜ Muffathalle, Renegades Steel Orchestra ➜ Backstage, Feeder ➜ Bayerischer Hof, Bossa Nova Legends Samstag, 16. Juli ➜ 15.00 – 22.00 Uhr, Platzl, Platzl-Fest ➜ 18.00 Uhr, Olympiapark, Münchner Sommernachtstraum ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, The Lovecats ➜ 19.30 – 22.oo Uhr, BUGA-Gelände, Ballett ➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kölner Kammerorchester ➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, Veronika Faber ➜ Allerheiligen Kirche, Trio Ivoire ➜ Bayerischer Hof, Kenny Baron ➜ Muffathalle, Orchestra Baobab Sonntag, 17. Juli ➜ Chinesischer Turm, Kocherlball ➜ 18.00 Uhr, Theatron, Gospel- Happening ➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater, Alcina ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Billy Budd ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Ballett ➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Anna Netrebko ➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Monaco Bagage ➜ Brunnenhof, Carmina Burana ➜ Bayerischer Hof, Maraca’s Otra Vision ➜ Zerwirk, Mr. Quintron Montag, 18. Juli ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Saul ➜ 19.30 Uhr, Brunnenhof, King Lear ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, The New Electric Ballroom ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Kirche, Achim Freyer ➜ Bayerischer Hof, Aki Takase Dienstag, 19. Juli ➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 19.30 Uhr, Brunnenhof, King Lear ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Kurt Moll ➜ 21.30 Uhr, Nationaltheater, Nacht-Konzert ➜ Bayerischer Hof, John Abercrombie Mittwoch, 20. Juli ➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater, Alcina ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Billy Budd ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hello Dolly ➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Evita ➜ Bayerischer Hof, James Blood Ulmer Donnerstag, 21. Juli ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Romeo et Juliette ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hello Dolly ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Vollmondnacht ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Stuttgarter Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Sommernachtstraum ➜ 20.00 Uhr, Kammerspiele Neues Haus, Hermes in der Stadt ➜ Allerheiligen Kirche, Kenny Wheeler ➜ Nymphenburger Schloss, Russian Gypsy Fire ➜ Bayerischer Hof, David Calzado Freitag, 22. Juli ➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, BUGA-Gelände, The Lovecats live ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater, Sprachoper ➜ Circus Krone, Sigur Ros ➜ Brunnenhof, Abba Night ➜ Muffathalle, Johnny Clegg Samstag, 23. Juli ➜ 12.00 – 23.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gärtnerplatzfest ➜ 14.00 – 23.00 Uhr, Hans-Sachs- Straße, Straßen-Fest ➜ 17.00 – 20.00 Uhr, BUGA-Gelände, Feuerwerks-Musik ➜ 19.00 – 21.30 Uhr Gärtnerplatztheater, Tänzer choreografieren ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Die drei Wünsche ➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Latin Night ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Felicity Lott ➜ 20.30 Uhr, Allerheiligen Kirche, Kammerkonzert ➜ Brunnenhof, Quadro Nuevo ➜ Muffathalle, Leningrad Sonntag, 24. Juli ➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, Jazz-Frühschoppen ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kammermusik im Foyer ➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem ➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater, Alcina ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakowskis Tod ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Romeo et Juliette ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Italienische Nacht ➜ 21.00 Uhr, BUGA-Gelände, Musica Cubana ➜ BUGA-Gelände, Unicef-Lauf ➜ Lustspielhaus, Bobo Stenson Trio Montag, 25. Juli ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Die Zauberflöte ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Tänzer choreografieren ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mozart- Serenade Dienstag, 26. Juli ➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Die drei Wünsche ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bobby Mc Ferrin & Chick Corea ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Munich Symphony Pops ➜ Muffathalle, Bajafondo Tangoclub Mittwoch, 27. Juli ➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater, Alcina ➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Faust ➜ 19.00 Uhr, Olympiastadion, Firmenlauf München ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball ➜ Brunnenhof, Summertime ➜ Garage, Darkseed Donnerstag, 28. Juli ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Hommage an Janis Joplin ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Orphée et Eurydice ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche, Kammerkonzert ➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Münchner Bach-Chor ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Flamentango Freitag, 29. Juli ➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, Lulu ➜ 18.30 + 21.00 Uhr, Alte Pinakothek, Konzert ➜ Brunnenhof, Vivaldis Jahreszeiten ➜ Muffathalle, Brian Setzer ➜ Atomic Cafe, Phil Vetter Samstag, 30. Juli ➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater, Alcina ➜ 18.30 + 21.00 Uhr, Alte Pinakothek, Konzert ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände, Hommage an Janis Joplin ➜ 20.30 Uhr, Brunnenhof, Patrick Lindner ➜ Kultfabrik, Deep Impact Open Air 2005 ➜ Muffathalle, Main Concept Sonntag, 31. Juli ➜ 10.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann ➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem ➜ 16.00 Uhr, Nationaltheater, Die Meistersinger von Nürnberg ➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Munich Symphony Pops ➜ Nymphenburger Schloss, von C. Corea, Morricone & Sting ➜ BUGA-Gelände, Triathlon Mehrtägige Termine ➜ 28.04. - 09.10. BUGA-Gelände, BUGA ➜ 15.06. – 30.07. Komödie im Bayerischen Hof, Einmal nicht aufgepasst ➜ 16.06. – 10.07. Tollwood-Gelände, Tollwood ➜ 03.07. – 05.07., 09.00 - 19.00 Uhr, 05.07. – 17.00 Uhr, Messe West, ISPO ➜ 25.06. – 02.07. Isarmeile – zwischen Gasteig und St. Jakobs-Platz, Münchner Filmfest ➜ 26.06. – 01.07. ICM, Allergie-Kongress ➜ 28.06. – 02.07. Lach- und Schießgesellschaft, Massimo Rochi ➜ 28.06. – 03.07., 20.00 Uhr Philharmonie, Lady & Salsa ➜ 30.06. – 02.07. Circus Krone, Radio Gong Festival ➜ 01.07. – 02.07., 20.00 Uhr Lustspielhaus, Nicht wirklich – nicht ganz da ➜ 01./13./14./15.07, 19.30 Uhr Volkstheater, Brandner Kaspar ➜ 02./11./12.07., 19.30 Uhr Volkstheater, Was Ihr wollt ➜ 03./05.07., 19.30 Uhr Volkstheater, Der Räuber Kneissl ➜ 05.07. – 23.07., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Lach- und Schieß-Ensemble ➜ 06.07. – 07.07. ICM, Genossenschaftsverband ➜ 06.07. – 08.07., 19.30 – 22.00 Uhr BUGA-Gelände, Die Zauberflöte ➜ 09.07. – 10.07. Marienplatz, Gay-Party ➜ 09./10./16.07., 19.30 Uhr Volkstheater, Port ➜ 13.07. – 14.07. ICM, Sicherheitsmesse ➜ 16.07. – 18.07. Messe, Mustermarkt/Trendset ➜ 22.07. – 24.07. Olympiapark, Wachturm-Kongress ➜ 23.07. – 24.07. Königsplatz, Oben ohne Open Air ➜ 27.07.-29.07. ICM, Visions of Football RECHTSANWÄLTIN BARBARA HÖRLIN consulenza legale in lingua italiana Maximiliansplatz 17 D-80333 München Telefon (0 89) 2 42 16 66 Telefax (0 89) 29 63 84 e-mail: RAe@Kanzlei-Schiffer.de
Seite 9
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
8 TAXIKURIER Die Genossenschaft Allianz Arena – ein unerreichbares Schmuckstück Bis zum Redaktionsschluss dieses Heftes haben drei Spiele in der Arena stattgefunden. Die Verkehrsabläufe waren chaotisch, die Taxiabholung funktionierte an der Arena nur kläglich. Der Taxistand am Eingang Nord war nach Spielende für freie Taxis kaum erreichbar und mit 30 Stellplätzen zu klein ausgelegt. Der Busparkplatz neben dem Taxistand ist ziemlich verbaut und lässt eine leichte An- und Abfahrt nicht zu. Allein die Ausfahrt ist für Taxi und Busse eine Tortur. Auf Grund der guten Zusammenarbeit mit der Münchner Stadiongesellschaft MSG und dem Parkhausbetreiber APCOA, konnte ein kurzfristiger Termin mit dem KVR und der Polizei anberaumt werden. Nachdem Verkehrseinbrüche vor den Parkhäusern und dem Nordeingang zu erwarten waren, konnten wir einen Taxistand nördlich der Park+Ride-Anlage auf dem Busparkplatz in der Nähe des U-Bahnzugangs zusätzlich und rechtzeitig errichten. Das wichtigste an diesem Platz ist die ungehinderte Zu- und Abfahrt über die Maria-Goeppert-Mayer-Straße abseits vom Parkverkehr. Bei den beiden Eröffnungsspielen brach der Verkehr rund um die Arena total zusammen. Eine Taxibestellung zu den beiden Ehrengastbereichen und dem Behinderteneingang war erst zum Bayernspiel eingeschränkt möglich. In der Arena fehlte jegliche Hinweisbeschilderung. Nachdem bei sämtlichen Spielen unser Mitarbeiter Herr Stein mit dem Einsatzwagen der Taxi-München eG von Anfang bis Ende vor Ort war und aus dem Chaos das Beste machte, müssen wir noch die Taxiabholungen aus der Arena organisieren und vieles mehr. Sämtliche Planungen und Trockenübungen sind in der Praxis nicht eingetreten. Die Abläufe der Party-Spiele zur Einweihung der Arena sind sicher mit echten Bundesligaspielen, mit massierten An- und Abfahrten, nicht vergleichbar. Wir bitten deshalb um Verständnis, dass wir erst in den nächsten Wochen über den vorläufigen Taxiverkehr berichten werden. Besonders wichtig ist die Abfahrt vom Taxistand Arena- Nord. Wenden Sie bitte nicht, sondern fahren Sie über die Busabfahrt aus, um Staus zu vermeiden. Bis auf weiteres verteilen wir am Stadion und in der Engelhardstraße detaillierte Rundschreiben mit Plänen, die Sie auch aktuell aus dem Internet der Taxi-München eG laden können. Beachten Sie auch die aktuellen Funkdurchsagen vor und nach den Spielen. Anfahrt EVENT ARENA (kann auch „ehemaliges Olympia-Radstadion“ oder nur „Radstadion“ genannt werden) ➜ Anfahrt nur über die „Lerchenauer Straße“ in den „Spiridon-Louis-Ring“ in den Olympiapark ➜ Schranke ist 24 Stunden von Pförtnern besetzt ➜ an der Olympiahalle vorbei bis zum Olympiastadion (bis Ende der Ehrengast-Räume & vor Brücke) ➜ rechts in den „Toni-Merkens-Weg“ ➜ dort auf der linken Seite liegt die „EVENT ARENA“ ➜ um die Halle links herum / Eingänge liegen auf der Südseite! ➜ Ausfahrt kann auch über den Toni-Merkens- Weg Richtung Dachauer Straße genutzt werden (Schranke öffnet selbsttätig) ➜ Bei Problemen oder Fragen können der Pförtner der OMG angerufen werden (089-3067 2555) oder die EVENT ARENA (089-3067 2050) Richtigstellung Bei unserem Artikel über den Absturz des FC Taxa, war mit dem „sachverständigen Vorsitzenden“, keinesfalls der frühere technische Leiter Oskonei Reza gemeint. Reza war nie Vorsitzender und hat sich um den Verein sehr bemüht und erfolgreich zweimal zur Meisterschaft geführt. Vandalen am Hasenbergl Seit mehreren Wochen werden ausschließlich an Taxis, die am Hasenbergl auf den Straßen abgestellt sind, Autoscheiben eingeschlagen. Ein Kollege war bereits dreimal der Geschädigte. Wir empfehlen bei Laternenparkern die Dachleuchte abzunehmen und besonders wachsam zu sein. Auftragsscheine der DB AG und Railion Bei Fahrtaufträgen für die DB AG und Railion, bei denen Zugführer und Personal befördert werden, sind die Auftragsscheine vollständig auszufüllen. Im Besonderen sind Datum, Fahrstrecke (Abfahrt und Zielort), Kilometerangabe, Name des DB-Mitarbeiters und Zweck der Fahrt (z. B. Einsatzort zur Unterkunft) aufzuführen. Weitsicht bewiesen haben die Mitglieder des Aufsichtsrates in ihrer Sitzung am 1. Juni und wilden Spekulationen ein Ende gesetzt. Wie bereits berichtet, haben Sie als Mitglied in der Generalversammlung am 6. Juli letztmalig vor dem Ausscheiden des geschäftsführenden Vorstandes, Herrn Hans Meißner im übernächsten Jahr, die Möglichkeit ein Vorstandsmitglied zu bestimmen. Im Jahr 2006 findet satzungsgemäß keine Wahl zum Vorstand statt. Nach der Satzung der Taxi-München eG hat der Aufsichtsrat die Pflicht, der Generalversammlung Kandidaten zum Vorstand vorzuschlagen. Bei den meisten Genossenschaften werden Vorstände vom Aufsichtsrat bestellt. Um eine Kontinuität durch Erfahrung im Vorstand zu erreichen, schlägt der Aufsichtsrat mit überwältigender Mehrheit (6 von 8 Stimmen), Herrn Alfred Huber, den langjährigen Dienststellenleiter der Taxizentrale, zum Vorstand vor. Selbstverständlich wird Herr Huber, soweit er in der Generalversammlung am 6. Juli von Ihnen gewählt wird, weiterhin die Dienststellenleitung beibehalten, da er kein hauptamtliches Vorstandsamt übernehmen soll. Der Vorschlag des Aufsichtsrates wäre in jedem Falle die beste Lösung für die Genossenschaft und natürlich für alle Mitglieder. TAXIFOLIENBESCHICHTUNG IN ERSTKLASSIGER QUALITÄT UND PROFESSIONELLER AUSFÜHRUNG 3 JAHRE GARANTIE TAXIFARBE AUF ZEIT TEL. 089/49 00 32 18 VERTRIEBS GMBH HAAGERSTR. 8 81671 MÜNCHENATLAS
Seite 10
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Genossenschaft Herr Huber hat bereits einen Antrag auf die notwendige Mitgliedschaft, die Voraussetzung für seine Wahl ist, in der Taxi-München eG gestellt. Einer Aufnahme steht der Satzung nach nichts entgegen. Normalerweise schlug der Aufsichtsrat in der Vergangenheit fast ausschließlich Mitglieder aus dem eigenen Gremium zur Wahl zum Vorstand vor. Nachdem sämtliche Mitglieder nicht über eine vergleichbare Erfahrung im Taxigewerbe und der Genossenschaft verfügen können, war die Entscheidung für Herrn Huber weitsichtig. Respekt muss den Mitgliedern des Aufsichtsrates dafür ausgesprochen werden, dass sie persönliche Ambitionen in den Vorstand gewählt zu werden, im Interesse der Genossenschaft zurückstellten. Wir stellen Ihnen Herrn Alfred Huber kurz vor: Alter: 55 Jahre Geburtsort: München verheiratet: seit 1983 Kinder: 1 Tochter, 18 Jahre Hobbies: Briefmarkensammeln, Leiter einer Studentenverbindung, Pfarrgemeinderatsvorsitzender, soziales Engagement in der Au Ausbildung: Abitur: 1968 Studium: Lehramt, nicht vollendet Taxifahrer: 1970 – 1980 Telefonist u. Funksprecher: seit 1972 stellv. Dienststellenleiter: 1979 – 1990 Dienststellenleiter: seit 1990 Referent Fachkundekurse: seit 1990 Kandidaten für die Aufsichtsratswahl Nachdem in der nächsten Generalversammlung voraussichtlich vier Aufsichtsratsmandate zu besetzen sind und im letzten Jahr die Wahlen einem Ringelspiel mit fast 20 Kandidaten glichen, haben sich in diesem Jahr zwei Kollegen bereit erklärt, für den Aufsichtsrat zu kandidieren, die wir hier kurz vorstellen. Wir gehen dabei davon aus, dass sich die ausscheidenden Mitglieder wieder zur Wahl stellen, aber die sind ja als Amtsinhaber schon bekannt. Von vielen Kollegen geschätzt ist der Kollege Paul Rusch, der durch Erfahrung in der Medienbranche eine Bereicherung für die Taxi- München eG wäre. Paul Rusch war der Initiator für den neuen TAXIKURIER und leitet die Redaktion. Er hat eine Menge Ideen für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und liebt seinen Beruf als Taxifahrer und -Unternehmer. Sicher polarisiert der Kollege Rusch, will anecken und provozieren – aber brauchen wir nur stromlinienförmige Jasager? Paul Rusch ist 53 Jahre, Taxi 3093, wohnt in Waldtrudering, ist überzeugter Münchner und kämpferischer Meinungsbildner. Weiterhin stellt sich für die Wahl zum Aufsichtsrat der Kollege Karrlein Klaus-Dieter, Taxi 1767, zur Verfügung. Herr Karrlein hat nicht nur studiert, sondern sein Betriebswirtschaftsstudium mit Erfolg abgeschlossen. Herr Karrlein wäre vom Alter her sicher eine Alternative. Herrn Karrleins Kurzbiographie: Alter: 45 Jahre Geburtsort: München Grundschule + Gymnasium: 1966 – 1977 Lehre Groß- u. Einzelhandelskaufmann: 1977 – 1980 Zeitsoldat: 1980 – 1982 Versicherungssachbearbeiter, PKW- u. Möbelverkauf: 1982 – 1995 BWL-Studium mit Abschluss: 1992 – 1996 Taxifahrer: 1983 – 1995 Taxiunternehmer, Taxiguide: ab 1995 Hobbies: Geschichte Münchens, immer noch Spaß am Taxifahren Die Polizei bittet um Mithilfe Ermittlungen werden gegen eine Tätergruppe geführt, die sich am Donnerstag, den 02. Juni 2005, in den Abendstunden vor dem Lokal „Waldfrieden“ in der Fürstenrieder Straße 277 zusammengerottet hat und anschließend gegen Gäste in dem Lokal vorgegangen ist. Es konnte dabei festgestellt werden, dass die Personen teilweise mit einem Bus zum Tatort gefahren sind. Mindestens eine Person wollte nach der Tat mit dem Bus der Linie 51 flüchten und hielt sich zu diesem Zweck an der Bushaltestelle Fürstenrieder-/Waldfriedhofstraße auf. Andere aus der Gruppe könnten Taxis in Anspruch genommen haben. Sachdienliche Hinweise werden erbeten an Herr KK Klippe, Telefon: 089/2910-3626. Hinweis in eigener Sache Wir möchten die Kolleginnen und Kollegen schon heute darauf hinweisen, dass im August kein Mobilfunk- und Handyverkauf stattfindet. Der Kfz-Meisterbetrieb für alle Belange rund um Ihr Mercedes-Taxi ● Automatikgetriebe ● Servolenkgetriebe ● Motorinstandsetzung ● Unfallinstandsetzung ● Ölwechsel ● Pflege- und Kundendienste ● Bremsenservice ● Federn und Stoßdämpfer ● Motor- und Getriebelager ● Traggelenke, Querlenkerbüchsen usw. ● Klimaservice ● Autoglas ● Original Mercedes-Benz STAR DIAGNOSIS Tester zur Auslese, Diagnose und Löschung der Fehlerspeicher von Steuergeräten per Computer. MAV-degen GmbH Kfz-Meisterbetrieb Plinganserstraße 150 – Gebäude 8 81369 München-Sendling Tel. 089-723 099 23 Fax 089-723 099 24 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr SEIT 20 JAHREN IHRE TAXI- WERKSTÄTTE RUND UM MER- CEDES-BENZ DIAGNOSESICHER MIT TECHNISCHER KOMPETENZ Elektronisches 5-Gang- Automatikgetriebe für Mercedes von Modelljahr 2000–2004 ab 1.724€netto (Komplettpreis inklusive Ausund Einbau, Befüllung und Einstellungen am Fahrzeug).
Seite 11
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
10 TAXIKURIER Öffentlicher Teil Um 10.50 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Landesverbandes, Hans Meißner, den öffentlichen Teil der Jahreshauptversammlung. Er begrüßte eine Vielzahl von Gästen aus Ministerien, Bezirksregierungen, Verwaltungsbehörden, Industrie- und Handelskammern sowie der dem Taxigewerbe verbundenen Industrie. Nach einer kurzen Vorschau auf die für das nächste Jahre bevorstehende Fußballweltmeisterschaft und den damit verbundenen Schwierigkeiten, wurde Herrn Dr. Blume-Beyerle, dem Kreisverwaltungsreferenten der Landeshauptstadt München, das Wort übergeben. Herr Dr. Blume-Beyerle überbrachte die Grußworte des Oberbürgermeisters und ging auf das Thema Fußballweltmeisterschaft und Sicherheitsprobleme sowie Feinstaubdiskussion und die jüngsten Presseveröffentlichungen über das Taxigewerbe ein. Herr Dr. Blume-Beyerle, stellte heraus, dass der Diesel-PKW-Verkehr einen relativ geringen Anteil an der Feinstaubentwicklung hat. Der Kreisverwaltungsreferent der Landeshauptstadt sah trotz der vielen Anregungen und Vorschläge zur Reduzierung des Feinstaubs keinerlei praktikable Möglichkeiten und vernünftige Vorgaben der Politik. Bezüglich der bevorstehenden Fußball-WM stellte Herr Dr. Blume-Beyerle eindeutig in den Raum, dass die alleinigen wirtschaftlichen Interessen der FIFA nicht im Vordergrund stehen dürfen. Die geplante Einrichtung von Sicherheitszonen und Verkehrsbehinderungen dürfen nicht dazu führen, dass der Taxiverkehr zum Erliegen kommt. Herr Dr. Blume-Beyerle sicherte zu, dass anlässlich der Fußball-WM keinerlei neue Taxigenehmigungen für den Bereich der Landeshauptstadt München ausgereicht werden. Im Anschluss daran bedankte sich Herr Meißner für die Ausführungen des Herrn Kreisverwaltungsreferenten und forderte Unternehmer wie Industrie auf, bei sämtlichen Neuanschaffungen von Dieselkraftfahrzeugen keinesfalls auf den Einbau eines Partikelfilters zu verzichten. Das Taxigewerbe müsse bei der notwendigen Benutzung der Innenstadtbereiche einen ökologischen Vorreiter spielen. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation, appellierte Hans Meißner an die Unternehmerschaft, das nachhaltige Jammern einzustellen um die Beziehung zu den Kunden nicht zusätzlich zu belasten. Zumal unsere Kunden in hinreichenden Umfang dieselben Sorgen haben. Beklagt wurde weiterhin, die teilweise passive Einstellung von Taxiunternehmern zum Begriff des Unternehmertums. Unternehmer heißt etwas zu unternehmen und auch Risiken einzugehen. Allein der Besitz einer Genehmigung nach dem PBefG garantiert keinesfalls Umsatz und florierende Geschäfte. Selbst die soziale Marktwirtschaft kennt neben Gewerbeeinstiegen auch Gewerbeausstiege, d. h. Pleiten. Diese Grunderkenntnis muss sich jeder Unternehmer, egal welche Betriebsgröße, vor Augen halten. In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende auf die unhaltbare Problematik der Patientenfahrten durch Hilfsorganisationen ein. Hier spielen manche Ortskrankenkassen eine höchst zweifelhafte Rolle. Durch Dumpingpreise wird bei Unternehmern, die sich dem Preisdiktat beugen, Schwarzarbeit die unmittelbare Folge. In vielen Fällen übernehmen die Hilfsorganisationen widerrechtlich, entgegen aller steuerlichen und sozialrechtlichen Vorschriften, Patientenbeförderungen. Hier ist der Landesverband auf die Mithilfe der Unternehmer vor Ort angewiesen, um massiv zu intervenieren. Eines der nächsten Aktionsfelder wird der Landkreis Wunsiedel sein, wo die Unternehmer zu lächerlichen Preisen erpresst werden. Die Folgen sind Lohndumping und Flucht in die steuerliche Illegalität, die teilweise dazu führen, dass Unternehmer ins Gefängnis wandern. Nachdem der Taxiverkehr einen wesentlichen Teil der Daseinsfürsorge für die Bevölkerung darstellt, haben auch Krankenkassen die Verpflichtung, Preise auszureichen, die einen wirtschaftlichen Betriebsablauf ermöglichen. Ein Krebsgeschwür sind darüber hinaus Kreisverbände des Bayerischen Roten Kreuzes, die sich in jedem Wirtschaftszweig tummeln, um Gewinne zu machen. Wie Feuerwehrhäuptlinge kämpfen die Kreisvorsitzenden hier mit Unterstützung der Landräte, um Einnahmen aus Personenbeförderungen der Gastronomie und sonstigen Lumpereien. Völlig widerrechtlich werden durch das Zusammenwirken von AOK’n und Heimdialyseor- Der Landesverband Bericht der 59. Jahreshauptversammlung am 11. Mai 2005
Seite 12
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
11TAXIKURIER ganisationen Taxiunternehmer nach jahrzehntelanger, hervorragender Dienstleistung ausgebootet und ausgetrickst, wie dies im Landkreis Traunstein der Fall ist. Die gesamte Problematik ist keinesfalls auf das Taxigewerbe beschränkt. Die Missstände reichen inzwischen soweit, dass die Gewerkschaft ver.di den MHD in der Oberpfalz verklagte. Offenbar ist Schwarzarbeit dann sanktioniert, wenn sie politisch verbrämt oder von Hilfsorganisationen veranlasst wird. Insgesamt hält der Landesverbandsvorsitzende die Tatsache, dass Leistungserbringer für das Gesundheitswesen Mehrwertsteuer zu entrichten haben, die der Fiskus schluckt, da die Krankenkassen nicht Vorsteuerabzugsberechtigt sind, für absurd. Hier bereichert sich der Staat am angeblich „kranken Gesundheitswesen“ . Abschließend ging der Landesverbandsvorsitzende auf die verschiedenen Vertragswerke mit Krankenkassen ein. Der Rahmenvertrag mit dem Landesverband der Ortskrankenkassen wurde durch die Praxis der Versteigerung jeder einzelnen Fahrt durch Kassenmitarbeiter entwertet. Hier sind die örtlichen Preisvereinbarungen sehr häufig ruinös. Etwas anders stellt sich die Situation im Bezug auf den Vertrag mit den VdAK-Kassen Bayerns dar. Allerdings muss der Landesverband hier feststellen, dass einige wenige Unternehmer, die tatsächlich leichte Nachteile hinzunehmen hatten, ein fürchterliches Geschrei veranstalteten. Tatsache ist, dass 80 % bis 90 % der Unternehmerschaft in Bayern von dieser Entgeltvereinbarung profitieren. Im Anschluss an das Referat übernahm der stellvertretende Vorsitzende, Herr Wolfgang Ziegler, Nürnberg, die Versammlungsleitung und leitete die Diskussion über die Vorträge. Insgesamt berichteten acht Redner, teilweise sehr kritische Anmerkungen und Fragen an den Vorstand, die aber insgesamt alle ausgeräumt werden konnten. Um 12.30 Uhr schloss Herr Ziegler die Vormittagsveranstaltung und bedankte sich bei der Der Landesverband Der Landesverbandsvorsitzende machte zum Schluss des internen Versammlungsteils einige Ausführungen über Internas der gewerbepolitischen Entwicklungen im Taxigewerbe. Er wies dabei darauf hin, dass im Zuge der Gesetzgebung große Neuerungen nicht zu erwarten sind. Eine Entscheidung bezüglich der Taxifarbe ist in absehbarer Zeit zu erwarten. Hierbei appellierte der Landesverbandsvorsitzende an alle Mitglieder das einheitliche Erscheinungsbild hochzuhalten. Es bedarf keiner langen Reise, sondern nur einer Fahrt nach Stuttgart, um den dort durch die Freigabe der Taxifarbe angerichteten Saustall betrachten zu können. Freigabe der Taxifarbe bedeutet nicht, dass andersfarbige Taxen zulässig sind, vielmehr bedarf es keinerlei einheitlicher Lackierung für Taxis. Es genügt bereits Rohteile zu verwenden, die nicht lackiert sind, da ein Farbanstrich ja nicht vorgeschrieben ist. Der Bayerische Landesverband fordert alle Unternehmer auf, sich vehement für die Beibehaltung einer einheitlichen Taxifarbe einzusetzen. Beklagenswert nannte der Vorsitzende die Situation um die kleineren Zentralen. Hier machen sich durch Austritte aus kleinen Zentralen Auflösungserscheinungen breit, die die gesamte Infrastruktur der Unternehmer in Frage stellen. Besonders betroffen sind hier Bayreuth, Straubing und einige mehr. Als Ersatz für Zentralen werden häufig Callcenter genutzt. Hier ist anzumerken, dass eine fachkundige Beratung des Publikums und eine Kundenbindung kaum möglich ist. Auch die Vermittlung kleinerer Städte wie Koblenz durch Frankfurt a. M. ist zwar technisch möglich, bringt aber kaum Kundenbindung und schadet der Identität und dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Unternehmer in kleineren Städten. Der Vorsitzende schloss seine Ausführungen mit den Hinweisen, auf Rahmenvereinbarungen des Landesverbandes mit Versicherungen, Teilelieferanten wie A.T.U und im Besonderen Tankstellennetzen wie TOTAL. Gegen 15.45 Uhr schloss Herr Meißner die Versammlung mit dem Dank an alle erschienenen Mitglieder. Niederlassung der DaimlerChrysler AG München für die Übernahme der Kosten für das Mittagessen und bei der VW AG Wolfsburg für die Zusage von Herrn Gülke, die Kosten für die Getränke zu übernehmen. Interner Teil Um 14.15 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Landesverbandes den internen Teil der Veranstaltung. Der Schatzmeister des Landesverbandes, Herr Heinrich Kantor, Augsburg, trug die Bilanz vor. Das Jahresergebnis war bei einem Umsatz von Euro 222.354,64 ausgeglichen. Seitens der Revisoren trug Herr Neubaum, Fürth, den Revisionsbericht vor. Herr Neubaum bestätigte, dass die Buchführung ordnungsgemäß und die Kassenführung einwandfrei war. Herr Neubaum appellierte an der Mitgliederwerbung verstärkt mitzuwirken. Herr Neubaum beklagte, dass die Abschlusskosten durch den Steuerberater unverhältnismäßig hoch sind. Er schlug hier vor, nach anderen Wegen zu suchen. Herr Neubaum als Revisor empfahl der Mitgliederversammlung den Vorstand zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig. Der stellvertretende Vorsitzende, Herr Wolfgang Ziegler, Nürnberg, stellte sich einer Wiederwahl und wurde bis 2008 bestätigt. Gewählt wurden für den Regierungsbezirk: Schwaben: Herr Heinrich Kantor, Augsburg, bis 2008 Niederbayern: Frau Christa Keil, Passau, bis 2008 Mittelfranken: Herr Ulrich Romeike, Nürnberg, bis 2008 Sämtliche Damen und Herren nahmen die Wahl an. Durch Zeitablauf war die Wahl des ausgeschiedenen Revisors, Herrn Erich Roth, Fürth, erforderlich. An Stelle von Herrn Roth, wurde Herr Horst Lager, Fürth, auf die Dauer von zwei Jahren, bis 2007, zum Revisor gewählt. Herr Lager nahm die Wahl an.
Seite 13
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
12 TAXIKURIER TAXIKURIER #7 „Jetzt wird’s ernst“ Nach der Generalversammlung 2003 hatte ich ein ungutes Gefühl. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und sein Stellvertreter traten zurück, weil sie es nicht schafften, den Vorstand zu stürzen. Nach der Versammlung im letzten Jahr schwante mir angesichts des Wahlzirkuses mit fast 20 Kandidaten zum Aufsichtsrat, Böses – was sich auch bestätigte. Die türkischen Kollegen setzten einen Mann durch, der die Versammlung belog und gar nicht Mitglied und somit nicht wählbar war. In diesem Jahr sollen wir entscheiden ob ihm die Mitgliedschaft durch die Generalversammlung geschenkt wird. Ein völlig indiskutables Ansinnen. Unsere türkischen Kollegen haben sehr wohl das Recht, einen Unternehmer aus ihren Reihen in den Aufsichtsrat zu entsenden, aber doch bitte keinen, der seit wenigen Wochen Geschäftsführer einer GmbH war und heute mit seinen Luxusmietwagen den Taxlern am Flughafen vorführt, was ein „Fiaker“ ist. Heuer scheint es noch schöner zu kommen. Aus dem erlauchten Kreis des Aufsichtsrates war zu hören und im TAXIKURIER zu lesen, dass man die Vorstandswahl, von der unsere Zukunft nach dem Ausscheiden des Kollegen Meißner abhängt, wie am Wühltisch beim Schlussverkauf vorbereitet. Leute ohne jegliche Erfahrung in der Gewerbepolitik oder in der Führung eines Betriebes mit cirka 100 Mitarbeitern sind im Gespräch. Alleine bei dem Gedanken, dass dieselben Herrschaften, die die Taxivereinigung in die Bedeutungslosigkeit führten, hier mitentscheiden oder sich gar berufen fühlen, läuft es mir kalt über den Rücken, obwohl ich nach mehr als 40 Jahren als Taxiunternehmer nicht mehr groß unter Fehlentscheidungen leiden werde. Ich muss alle Kollegen, gleich welcher Herkunft, aufrufen in der nächsten Versammlung ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, um nicht Selbstdarstellern, die dem Gewerbe nichts nützen, die Gestaltung unserer Zukunft überlassen. Derzeit sitzen im Aufsichtsrat TVD-Funktionäre, die die Taxifarbe abschaffen wollen, seit Jahren im Ventil neidvoll gegen die Genossenschaft hetzen und mit dem IsarFunk kooperieren. Die Genossenschaft ist unsere einzige Stütze für die Zukunft. Methoden, wie sie vom Isar- Funk vorexerziert werden, wären für uns kein Weg in die Zukunft. Also, am 6. Juli im Augustinerkeller sehen wir uns bestimmt. Hans Lommer, Taxi 1756 (Scheinwerfer-Hanse) „Unerschrocken – trotz Morddrohung“ Über die große, überwiegen positive Resonanz, auf meinen oben erwähnten Bericht möchte ich mich bedanken. Ich lebe noch! ISARFUNK brauchte geschlagene 5 Wochen, um auf meine Vorwürfe Stellung zu beziehen – und das auch nur in Form eines 3-Seiten Mitleid erheischenden Anschlags an der Flughafen-Info: Fakt ist wohl, dass die Scientology-Methode, kleine Leute auszupressen wie eine Zitrone, um die Profite mancher Unternehmer-Vorstände überproportional zu erhöhen, was zu 100 % auch auf die ISARFUNK GMBH zutrifft! (Siehe auch das Abzocker-Quality-Kurs-System dieser Zentrale, wie schon im Leserbrief von Herrn J. Reiner angeführt.) Dieses auspresserische System trifft auch auf den ehemaligen ISAR- FUNK-Mitarbeiter und jetzigen TAXI-HAID- HAUSEN-Mitinhaber Daniel Wedekind zu. Laut Handelsregisterauszug hält er seit 1997 die zweithöchste Beteiligung an der ISARFUNK GMBH & CO.KG und propagiert in den Haus eigenen „ISARFUNK-NEWS“ nur noch eine Fahrerbeteiligung von 40 % anstatt der seit Jahren üblichen 50 %! In einem vertraulichen Brief an seine wenigen Festfahrer (der mir zugespielt wurde) bittet er aber darum, für nur 40 % zu fahren, sonst müsste er mit seiner Firma Konkurs anmelden. (Was nun wohl?!) Große Zustimmung bekam ich auch mit meiner Abhandlung über die Ausländer-Problematik (Bestechungsgelder z. B.) in unserem Gewerbe! Etliche türkische Einzelunternehmer schüttelten mir die Hand und bestätigten, sie würden nur in München Taxi fahren wollen (sei es als Unternehmer oder als Kunde), da hier (noch!) keine orientalischen Sitten herrschen! Betrachte ich aber die ausnahmslos ausländischen ISARFUNK-Einweiser am Flughafen, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind – so muss ich an die ISARFUNK GMBH die Frage stellen: WIE WÄR’S MAL MIT EINEM QUALITY-SPRACH- UND BENIMM- KURS FÜR DIE EIGENEN MITARBEITER?? Siegfried Lackner, München Bilderwitz April Der prämierte Titel des Bilderwitzes aus dem Heft April 2005 legt die Unterstellung nahe, Prostituierte (oder vielleicht sogar allgemein Frauen) legten es darauf ab, mit dem Taxi zum „Fleischpreis“ nach Hause zu fahren. Dass Männer im sexuellen Notstand derartige Fantasien entwickeln, ist nicht neu. Als TAXIKU- RIER eine solche Fantasie zu prämieren und zu veröffentlichen, ist unverantwortlich und prägt ein Bild „des Taxifahrers“, von dem ich mich ausdrücklich distanzieren möchte. Als reiner Nachtfahrer fahre ich seit bald 25 Jahren nach den Freiern in den Morgenstunden die Damen des Rotlichtgewerbes nach Hause; dabei höre ich immer wieder, daß diese Kundinnen (wie auch andere alleinreisende Frauen) sich häufig gegen die Zudringlichkeiten von Taxifahrern wehren müssen, die sich einfach nicht vorstellen können, ein weibliches Wesen sei in der Lage, ihrem adonishaften Charme zu widerstehen. Ich halte es für äußerst gefährlich, diese Haltung in einem offiziellen Gewerbeorgan quasi augenzwinkernd zu legalisieren. Jeder Fahrgast, ob männlich oder weiblich, hat ein Recht darauf, unbelästigt sein Ziel zu erreichen. Im Bedarfsfall steht es jedem Mann frei, den Kontakt mit Prostituierten zu deren Arbeitszeiten (und Tarifen) zu suchen. Kai-Georg Frey, Gerolsbach Liebe Kolleginnen und Kollegen, Sie werden mir zustimmen, dass wir derzeit im Münchner Taxigewerbe eine derart dramatische Situation haben, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht kennen. Gerade jetzt brauchen wir eine starke Genossenschaft mit einem souveränen Vorstand und Aufsichtsrat, der sich nicht mit persönlichen Machtspielen blockiert, sondern positives für uns erreicht. Auch ich war zu lange passiv und lethargisch, rufe Euch aber jetzt auf, unbedingt zur Versammlung am 6. Juli im Augustinerkeller zu erscheinen, um unseren Einfluss zu erhalten. Wie viele andere Kollegen beschäftige auch ich als Mittelständler (4 Konzessionen) ausländische Mitarbeiter, mit denen ich hochzufrieden bin, möchte aber die Führung trotzdem nicht unterwandert oder gar beherrscht sehen. Es ist nicht 5 vor, sondern 5 nach 12 Uhr und ich hoffe, dass mein Aufruf nicht umsonst war und wir am 6. Juli ein volles Haus haben und anschließend mit etwas Zuversicht in die Zukunft sehen können. J. B., München Leserbriefe Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
Seite 14
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Zu den beliebtesten Fahrgästen zählen Menschen in Urlaubsstimmung. Besonders dankbare Gäste sind die Teilnehmer an Busreisen, die den Vorteil eines Taxiservices genießen. Das Unternehmen 1945, also vor 60 Jahren, wurde das Busunternehmen Ettenhuber (Glonn und München) gegründet. Der reine Familienbetrieb wird in dritter Generation von Josef Ettenhuber jun. geleitet. Heute fahren die Busse im Münchner Verkehrsverbund MVV und bringen Urlauber an sonnige Strände und in Europas Metropolen. Mit zukunftsorientiertem Denken und hervorragendem Leistungsangebot gehört das Unternehmen zu den Branchenführern in München und im Umland. Zahlen/Fakten ➜ 60 Busse ➜ Die Busse umrunden jährlich 75 Mal die Erde. ➜ Seit 4 Jahren Anbieter des Taxiservices ➜ 4000 Gäste pro Jahr nutzen den Taxiservice ➜ 75 Mitarbeiter Der Taxiservice Vor Einführung des Taxiservices wurden die Gäste an zentralen Haltepunkten in verschiedenen Ortschaften/Stadtteilen abgeholt. Hierbei wurden 4 Busse eingesetzt, die dann sternförmig die Gäste zum Ostbahnhof gebracht haben. Ein großer Vorteil des Taxiservices ist, dass … ➜ die Gäste unmittelbar an der Haustüre abgeholt werden. ➜ das Einzugsgebiet um ein xfaches erweitert wurde, und der sternförmige Abholservice mit Bussen nicht mehr ausbaufähig/ wirtschaftlich gewesen wäre. ➜ die Transferzeiten jetzt kürzer sind. Die Gäste beklagten früher das lange Einsammeln mit vielen Haltestellen, bis endlich die Abfahrtstelle des Busses erreicht wurde. Jetzt wird der Kunde mit maximal einem kurzem Umweg zur Abfahrtsstelle gebracht. ➜ der Gast wieder nach Hause gebracht wird. Marktpolitik Der Vorteil einer Busreise: ➜ Näher am Erleben ➜ „die Welt ist zu schön, um einfach darüber hinweg zu fliegen.“ ➜ Reisen in netter Gesellschaft ➜ Es ist alles organisiert (seit 4 Jahren sogar die Abholung vor der Haustür). ➜ Man wird direkt zu den Highlights der Städte gebracht und muss keinen Parkplatz suchen. ➜ Man muss keine Landkarten studieren und kann sich voll und ganz dem Genuss der Reise hingeben. ➜ Man lernt neue Freunde kennen. ➜ Es gibt keine unliebsamen Überraschungen während der Reise. (PR) Ettenhuber Busreisen – langjähriger Partner der Taxi München eG 13TAXIKURIER
Seite 15
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
14 TAXIKURIER Wenn es um die richtige Ernährung geht, gehört der Taxifahrer normalerweise nicht zu den leuchtenden Beispielen. Gerade der eher schleppende Geschäftsverlauf verleitet leicht zu unkontrollierter Nahrungsaufnahme. Die reicht von der klassischen Leberkässemmel (lecker) über den Hamburger bekannter Klops-Brat-Ketten (Geschmacksache) bis zum türkischen Döner (nix für jeden Tag) und der unverwüstlichen Bratwurst (meist zu fett). Dazwischen hat dann auch noch ein Nusshörnchen Platz. Dazu fehlt auch noch die Bewegung und schon geht’s mit dem Waschbrettbauch dahin. Dabei ist es gerade am Steuer wichtig, ein Auge auf die Kalorien zu werfen. Schnell macht sich sonst ein Trägheitsgefühl breit, das leicht zu Konzentrationsmangel führt. In Kooperation mit den Apotheken läuft in Bayern die Aktion „Bayernweit Bayernlight“ . Da können Interessenten in der Apotheke ihre Fettwerte messen lassen und werden beraten, wieviel Fett sie zu sich nehmen dürfen. Der einzige Metzger in München, der sich daran beteiligt, ist Vinzenz Murr. Dort erhält man eine Broschüre, in der aufgeführt wird, wieviel Gramm Fett bespielsweise in einem Schnitzel oder in einem Pressack enthalten sind. Markus Brandl: „Wir sind zwar keine Ernährungsberater, sondern in erster Linie Metzger. In Sachen Fleischqualität haben wir aber eine Kernkompetenz. Die Aktion ,Bayernweit Bayernlight‘ verfolgt gleich zwei Ziele: erstens Kalorienreduktion und zweitens einfache Ausführung. Unsere Steaks z. B., die es in vielen Varianten mit leckeren Marinaden aus frischen Kräutern gibt, sind so leicht und so schnell zu machen wie ein Spiegelei. Und der Fettgehalt liegt zwischen 2 und 4 Prozent.“ Die Spezialitäten werden in jeder Filiale angeboten. Dort gibt es auch die täglich wechselnden Imbissgerichte mit wenig Fettgehalt, wie bspw. eine Indische Reispfanne oder ein leckerer Auflauf. Logisch, dass sich ein gestandenes Mannsbild, das Lust auf ein rösches Wammerl hat, ungern mit einer Portion Salat anfreunden wird. Anders schaut es schon aus, wenn der gute Mann erfährt, dass eine köstliche Kalbfleischsülze kaum Fettanteile hat. Da bringt jedes Gramm auf Dauer etwas. Denn gerade das Reduzieren des eigenen Gewichts sollte immer nur nur schrittweise erfolgen. Ein schöner Imbiss für zwischendurch, der sich nicht am „Mittleren Ring“ staut, ist ein frischer Wurstsalat. Und wer zur unvermeidlichen Wurstsemmel greift, „der“, so Markus Brandl, „sollte einfach die Butter weglassen. Man glaubt gar nicht, was das bringt.“ Die Möglichkeiten einer leichten Ernährung sind für Tagfahrer natürlich einfacher als für Nachtfahrer. Weshalb letztere sehr oft ihre eigene Brotzeit und die Thermosflasche dabei haben. Das hat neben der Qualität des Essens auch noch den Vorteil der Zeitersparnis. Wobei man den Beifahrersitz nicht als Campingtisch missbrauchen sollte. Der nächste Fahrgast sitzt erfahrungsgemäß ungern in der Mayonnaise. Bei allem, was man zu sich nimmt, ist es wichtig, dass es „was g’scheits ist“, so Markus Brandl. „Denn der beste Ernährungsberater ist der Appetit. Entscheidend ist, dass man sich selber wohlfühlt.“ (PG, PR) Appetit ist der beste Ernährungsberater! Bei der Fleischqualität haben wir Kernkompetenz Markus Brandl, Geschäftsführer von Vinzenz Murr, über die richtige Ernährung für Taxifahrer Aus der Praxis ZU VERMIETEN IM STADTZENTRUM STIGLMEIERPLATZ IDEAL FÜR TAXIUNTERNEHMEN 20 PARKPLÄTZE, WERKSTATT INC. BÜRORÄUME AB SOFORT TEL: 0179/4631013
Seite 16
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Die Standplätze für die BUGA wurden sukzessive nach Bedarf eingerichtet. 1. Standplatz Eingang West Edinburghplatz / Blütenteppich: Zufahrt über die Olof-Palme-Straße, vor dem Willy-Brandt-Platz rechts zum Edingburghplatz. Abfahrt über die Paul-Wassermann- Straße in alle Richtungen. 2. Standplatz Eingang Ost Mutter-Teresa-Straße: Zufahrt über Williy-Brandt-Allee – Einfahrt genau gegenüber Tor 8! in die Selma-Lagerlöf-Straße; bis zum Ende, dann rechts in die Mutter- Teresa-Straße bis zum Eingangstor. Beachten: ➜ nicht mit Zufahrt zum Parkplatz für den Eingang Ost verwechseln! ➜ und nicht durch Fußgängerschild irritieren lassen! Da der Bedarf an Taxis sehr unterschiedlich ist, bitte die Funkdurchsagen beachten und unsere Rubrik Top-Termine, der Sie die Veranstaltungen der BUGA entnehmen können. Weitere Standplätze werden in Absprache mit der Messe München GmbH, dem KVR, der Taxi-München eG und der Taxivereinigung München e.V. – nur bei Bedarf – eingerichtet. Die gesamte Verkehrsleitung und Logistik für die BUGA hat die Messe München GmbH übernommen. BUGA 2005: 28.04.–09.10.2005 Gesprächsstoff Willy-Brandt-Platz Edinburghplatz Tor 8TAXI TAXI Paul-Wassermann-Straße Olaf- Palm e-Stra ße Willy-Brandt-Allee Selma-Lagerlöf-Straße Mutter-Teresa-Straße 15TAXIKURIER
Seite 17
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Münchner Straßen-Namen Jakob-Klar-Straße, Schwabing-West *1924: Jakob Klar, (1783-1833) war rechtskundiger 2. Bürgermeister der Stadt München von 1823 bis 1833; außerdem Oberst des Landwehrregiments und Abgeordneter für München in der Ständekammer. Jamnitzerstraße, Untergiesing 1877*: Wenzel Jamnitzer (Jamitzer) (1508- 1585), Goldschmied; war Hofgoldschmied der Kaiser Karl V., Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolf II.; seine virtuos behandelten Skulpturen und Prunkgeräte bildeten in der Goldschmiedekunst den Übergang von gotischen Formen zur Renaissance; im Bayerischen Nationalmuseum befinden sich mehrere Arbeiten von ihm. Jaspersallee, Neulangwied *1983: Karl Jaspers (1883-1969), Philosoph und Psychiater, gilt als der Urheber und bedeutendste deutsche Vertreter der Existenzphilosophie; von seinen zahlreichen Werken sind besonders zu nennen: „Die geistige Situation der Zeit“ (1931), „Von der Wahrheit“ (1947) und „Die Atombombe und die Zukunft des Menschen“ (1958) sowie „Wohin treibt die Bundesrepublik Deutschland?“ (1966). Jean-Paul-Richter-Straße, Mittersendling *1930: Jean-Paul, eigentlich Johann Paul Friedrich Richter (1763- 1825) Schriftsteller; bedeutender und beliebter Romanschriftsteller seiner Zeit; in dem Bildungsroman „Titan“ (1800-1803) setzte er sich kritisch mit dem Bildungsideal der Weimarer Klassik auseinander; in seinem Spätwerk suchte er eine Vermittlung zwischen Poesie und Wirklichkeit zu gestalten; unvollendet „Der Komet“ . Jella-Lepmann-Straße, Josephsburg *1990: Jella Lepmann (1891-1970) emigrierte 1936 nach England; zurückgekehrt nach Deutschland eröffnete sie 1948 die Internationale Jugendbibliothek; außerdem gründete sie das Internationale Kuratorium für das Jugendbuch und wurde dessen Ehrenpräsidentin; sie war in erster Linie Autorin von Kindergeschichten und Journalistin. Johann-Clanze-Straße, Mittersendling *1898: Johann Clanze, kurbayersicher Gardeoberleutnant; wurde als Mitanführer des Aufstandes der bayeri- J 16 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Jahnstraße, Isarvorstadt*1877: Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852), Pädagoge und Politiker, Begründer der deutschen Turnbewegung, „Turnvater Jahn“ genannt; als Mitbegründer der Deutschen Burschenschaft geriet er in Gegensatz zur konservativen und restaurativen Politik seit 1819 und wurde verhaftet, nach einem Prozess 1825 frei gesprochen, blieb aber unter Polizeiaufsicht; 1848 wurde er in die Nationalversammlung gewählt; Jahn schrieb das Buch „Die deutsche Turnkunst“ (1816). GRATIS Gegen Vorlage dieses Gutscheins erhalten Sie 2 Stück Münchner Weißwürste gratis Speiseplan unter www.vinzenzmurr.de • hergestellt mit überwiegend frischem Kalbfleisch • täglich früh morgens hergestellt und sofort ausgeliefert • ohne Phosphat, nach altem Traditionsrezept hergestellt • DLG Gold prämiert vinzenzmurr
Seite 18
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
schen Bauern 1705 von den Österreichern auf dem heutigen Marienplatz (damals Schrannenplatz) enthauptet. Johann-Fichte-Straße, Schwabing *1964: Johann Gottlieb Fichte (1782- 1814), Philosoph; ab 1794 Professor an der Universität Jena; 1807/08 hielt Fichte „Reden an die deutsche Nation“ im von den Franzosen besetzten Berlin und wirkte somit als Wegbereiter der Befreiungskämpfe gegen Napoleon; seine Philosophie radikalisierte Kants Gedanken von der Phänomenalität alles Seienden, indem er die Unhaltbarkeit des Gedankens als eines „Dinges an sich“ zeigen wollte. Johannisplatz, Haidhausen *1856: Nach der auf diesem Platz gelegenen Pfarrkirche, die dem Hl. Johannes Baptista geweiht ist. Josef-Frankl-Straße, Feldmoching, *1947: Josef Frankl (1873-1950) war Bürgermeister in der ehemaligen Gemeinde Feldmoching. Joseph-Dollinger-Bogen, Freimann 1985: Joseph Dollinger (1850-1924), Unternehmer; gründetet 1876 eine Spedition, die bereits in den achtziger und neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zu den größten und leistungsfähigsten Möbelspeditionen Münchens und Bayerns gehörte. Josephsburgstraße, Berg am Laim *1913: Nach Schloss Josephsburg in Berg am Laim, 1693 unter Erzbischof und Kurfürst Joseph Clemens von Köln, einem Bruder des Kurfürsten Max Emanuel von Bayern, erbaut, nach 1840 in ein Institut des Ordens der Englischen Fräulein umgestaltet. Josephspitalstraße (von 1368 bis 1781 Brunngasse), Altstadt *seit vor 1781: Nach dem Josephspital; 1614 als Altersheim und Krankenhaus aus einer Stiftung von Melchior Pruggsperger errichtet, 1626 von Kurfürst Max I. übernommen und 1682 in größerem Maßstab neu erbaut. Joseph-Wild-Straße, Messestadt Riem *1998; Joseph Wild (1901-1993), Bäckermeister; eröffnete 1931 eine eigene Bäckerei in München, war 1954-1979 Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern und von 1955 bis 1972 Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks. Jugendstraße, Haidhausen *1956: Nach der früher an der Straße gelegenen Kleinkinderbewahranstalt Haidhausens. Justinus-Kerner-Straße, Friedenheim *1947: Justinus Kerner (1786-1862), Arzt und Schriftsteller; einer der wichtigsten Lyriker der spätromantischen schwäbischen Dichterschule, seine Gedichte sind dem Volkslied nahe; er schrieb den Roman „Die Seherin von Prevorst“ (1829 und die Satire „Reiseschatten“ (1811). Jutastraße, Neuhausen *1900: Nach Juta (auch Jutta), der altdeutschen Umbildung des weiblichen Vornamens Judith. Für Eltern ist die Lebensdauer eines Haustieres von wesentlicher Bedeutung: In welchem Verhältnis steht der Wunsch des Kindes zum Höchstalter des begehrten Haustiers? Anders gefragt: Wie lange müssen Eltern für die Wünsche Ihrer Kinder büßen und mit dem Haushund spazieren gehen? Auch dann noch, wenn das Kind längst sein Studium beendet hat? Hier als erste Entscheidungsgrundlage eine kleine Tabelle (die Altersangaben sind Durchschnittswerte und können von Rasse zu Rasse divergieren). Die Lebenserwartung einiger Haustiere … Pausenfüller Jahre Tier 2 Maus 3 Hamster 5 Guppy 7 Meerschweinchen 10 Zwergkaninchen 10 Kanarienvogel 13 Wellensittich 14 Laubfrosch 15 Hund 15 Schaf 15 Pythonschlange 20 Hauskatze 25 Ente 25 Gans 25 Huhn 35 Haustaube 35 Pferd 65 Sumpfschildkröte 70 Papagei
Seite 19
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Titelthema Bei soviel Übernachtungen braucht man natürlich auch genügend Betten. Das heisst, Hotels von Weltrang siedeln sich hier an. Gerade im 5-Sterne-Bereich ist das Interesse groß. Die Stadt präsentiert sich den Touristen mit vielfältigen Shopping-Attraktionen und als dynamischer Wirtschaftsstandort, als unerschöpfliche Kulturmetropole und kosmopolitischer Treffpunkt. Neben der Bandbreite der Einkaufsgelegenheiten reizen die Hotelgäste die kulinarischen Spezialitäten ebenso wie erstklassige Events. Beides wird in Münchens Luxus-Hotellerie dem Gast selbstverständlich geboten, ob es unser Münchner Haus, das Hotel Bayerischer Hof (siehe auch Gespräch mit Innegrit Volkhardt) ist oder das Sheraton Grand-Hotel. Neu in dieser Kategorie ist das Dorint Sofitel Bayerpost neben dem Bahnhof. Hervorzuheben ist hier die einzigartige Symbiose von traditioneller Architektur und avantgardistischer Ausstattung. Zum prallen Hotelangebot der First-Class-Hotels rund um den Hauptbahnhof zählt auch das Maritim Hotel. Mit zwei vorzüglichen Restaurants und einer Pianobar werden die Gäste hier kulinarisch verwöhnt. Nun sind es aber nicht nur die Hotels der Luxuskategorie, nach denen sich der Fahrgast erkundigt, in der Regel sind es kleinere Häuser, die auch einen gewissen Pfiff haben. Dazu zählen beispielsweise die Designerhotels anna oder Cortiina oder das ehemalige Stadtpalais Opera. Dass München bei den Hotelpreisen leider auch im oberen Preissegment angesiedelt ist, wundert niemanden. Trotzdem kann man auch für weniger Geld in München sein Haupt zur Ruhe betten. (PG) Tourismusstadt München Hotels und Gaststätten – das sind mehr als nur Dienstleistungsunternehmen. Hier zeigt sich in besonderer Weise die Gastfreundschaft einer Stadt und ihre Offenheit für Besucher. Mag Berlin im Polittourismus die Nase vorne haben, bei den Genuss-Reisenden liegt München an der Spitze. Und zwar weit. Im Verhältnis Einwohnerzahl und Übernachtungen ist der Tourismusindex in München doppelt so hoch als in der Hauptstadt. 18 TAXIKURIER18 TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de
Seite 20
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
19TAXIKURIER ****Best Western Hotel München-Airport Robert-Koch-Straße 10, 85435 Erding, Tel: (08122) 99 90-0, Fax: (08122) 99 90-100 www.airport-muenchen.bestwestern.de Aus dem riesigen Hotelangebot unserer Stadt hat der TAXI-KURIER hier eine kleine Auswahl aus den verschiedenen Kategorien zusammengestellt, als Basismaterial für die Beratungskompetenz des Taxifahrers. Hotel Bayerischer Hof: Promenadeplatz 2-6 , Zentrum, Tel. 2 12 00. Ein Grandhotel mit internationalem Flair und Münchner Charme. Eine der wenigen Institutionen der Hotellerie in Deutschland. Neuestes Highlight: Der “Blu-Spa”-Wellnessbereich und die großartige Terrasse über den Dächern der Altstadt. Kategorie: 5 - Sterne Dorint Sofitel Bayerpost: Bayerstr. 12 Zentrum, Tel. 59 94 80. Hinter den denkmalgeschützten Mauern des alten Postgebäudes überrascht den Gast die avantgardistische, elegant-komfortable Innenausstattung. Eingerichtet nach den asiatischen Idealen des Ying und Yang. Drei Restaurants. Großzügiger Wellnessbereich. Kategorie: 5 - Sterne. anna hotel: Schützenstraße 1, Zentrum, Tel. 59 994 321. Modernes Lifestyle-Hotel mit junger und lockerer Atmosphäre. Durchgestylt bis ins letzte Detail. Absolut sehenswert die schicke Hotelbar. Kategorie: 4 - Sterne. Best Western Hotel München-Airport: Robert-Koch-Str. 10, 85435 Erding, Tel. 08122/99 90 0. Das in idealer Lage zum Flughafen und zur Messe München gelegene Hotel verfügt über 181 Zimmer, Front-Cooking-Restaurant, Hotelbar, Saunabereich mit Solarium und 11 moderne und komfortable Konferenzräume bis zu 150 Personen. Kategorie: 4 - Sterne Cortiina Hotel: Ledererstraße 8, Zentrum, Tel. 24 22 49 0. Individuell und sehr persönlich geführtes Hotel. Formvollendete Behaglichkeit und puristischer Luxus. Ausschließlich unbehandelte, natürliche Materialien. Top-Lage. Kategorie: 4 - Sterne Hotel Drei Löwen: Schillerstraße 8, Zentrum, Tel. 55 10 40. Die Gästezimmer und die individuell ausgestatteten Suiten bieten sehr guten Komfort. Kategorie: 4 – Sterne Maritim: Goethestr. 7, Zentrum, Tel. 55 23 50. Hier wohnt und schlemmt der Gast auf hohem Niveau. In den zwei Restaurants und dem Wintergarten wird man kulinarisch köstlich umsorgt. Kategorie: 4 - Sterne Hotel an der Oper: Falkenturmstraße 10, Zentrum, Tel. 290 02 70. Stilvolles Haus inmitten der reizvollen Altstadtkulisse. Kategorie: 4 - Sterne Opera: St.-Anna-Str. 10, Zentrum, Tel. 210 49 40. Kleines, verborgenes, ehemaliges Stadtpalais (20 Zi, 5 Suiten) mit exklusiver Atmosphäre und ausgewählten Antiquitäten. Kategorie: 4 - Sterne Gratis im Juli : eine Tasse Kaffee & ein Stück Kuchen für jeden Taxifahrer. ★★★ Blumenauer Straße 131 81241 München Tel. 089 / 82 92 95 - 0 Fax - 333 info@hotelstadtpasing.de www.hotelstadtpasing.de STADT PASING GARNI HOTEL Privat geführtes, individuelles Haus Ruhige, zentrale Lage 41 Komfortzimmer und Suiten Hochstrasse 45 / Haidhausen 81541 München Tel.: (0 89) 44 14 08-0 Verdistraße 9 • 81247 München Fon (0 89) 8 95 56 96-00 • Fax (0 89) 8 95 56 96-66 info@hotel-aida.de ˙ www.aida.de ★ ★ ★ HOTEL ★ ★ HOTEL Amalienburgstr. 24-26 • 81247 München Fon (0 89) 89 11 55-0 • Fax (0 89) 89 11 55-11 info@hotel-amalienburg.de ˙ www.amalienburg.de
Seite 21
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Hotel Prinz: Hochstr. 45, Au, Tel. 44 14 080. Das privat geführte Haus bietet Individualität und Diskretion, hohen Service und Komfort in künstlerischem Ambiente. Im Restaurant Louis wird eine klassische, französische Küche aufgetischt. Kategorie: 4 - Sterne Hotel Amalienburg: Amalienburgstr. 24-26, Obermenzing, Tel. 89 11 55 0. Großzügige, appartementähnlich ausgestattete Gästezimmer, modernste Infrastruktur und ausgezeichneter Service. 15 Minuten vom Zentrum entfernt. Kategorie: 3 - Sterne Gästehaus Englischer Garten: Liebergesellstr. 8, Schwabing, Tel. 3 83 94 10. Angenehmer und günstiger kann man in München kaum wohnen. Einziger Nachteil: Die 29 Zimmer sind meist ausgebucht. Kategorie: 3 - Sterne Golden Leaf Hotel Altmünchen: Mariahilfplatz 4, Au, Tel. 45 84 40. 31 Zimmer im altbayerischen Stil, bayerisches Spezialitätenrestaurant, günstige Sonderkonditionen für Gruppen ab 15 Personen. Kategorie: 3 – Sterne Golden Leaf Parkhotel im Lehel: Unsöldstr. 10, Lehel, Tel. 21 10 50. Im Herzen von München, 2 Minuten vom Englischen Garten, 62 moderne Komfortzimmer in stilvollem Design und behaglicher Atmosphäre. Ideal für Langzeitaufenthalte.Tagungsraum bis 20 Personen. Kategorie: 3 - Sterne Rotkreuzplatz 2 80634 München Tel. (089) 139908-0 Fax (089) 166469 e-Mail info@hotel-rotkreuzplatz.de Internet www.hotel-rotkreuzplatz.de Ihr Zuhause im Herzen der Stadt Unser Haus bietet Ihnen: • Direkte Anbindung zum ICM/Messegelände München in 18 Minuten – ohne umsteigen • 339 Zimmer und Suiten • 2 Restaurants, Wintergarten, Terrasse, Biergarten und Pianobar • Sauna, Dampfbad, Fitnessbereich und Panorama- Dachhallenschwimmbad • Tagungskapazitäten für bis zu 550 Personen • Tiefgarage M Hotel München · Goethestraße 7 · 80336 München Tel. 089 55235-0 · Fax 089 55235-900 · info.mun@maritim.de · www.maritim.de
Seite 22
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
21TAXIKURIER Golden Leaf Parkhotel im Lehel Unsöldstraße 10 • 80538 München Tel.: 089-21 10 50 Golden Leaf Hotel Altmünchen Mariahilfplatz 4 • 81541 München Tel.: 089-45 84 40 Golden Leaf Hotel Perlach Allee Hof Therese-Giehse-Allee 76 • 81739 München Tel.: 089-673 49 40 Internet: www.golden-leaf-hotel.de Das gibt es nur bei Golden Leaf: Walk-In Special! Nach 19:00 Uhr kostet Kurzentschlossenen, die nicht im Voraus gebucht haben, bei Verfügbarkeit die erste Nacht ihres Aufenthaltes nur 55 Euro . . . Der Weg zu Golden Leaf lohnt sich immer! Sollten wir nämlich einmal kein Zimmer mehr frei haben, erhält der Gast*) einen Gutschein über ein Buffetfrühstück, der ein Jahr lang jederzeit in einem der 5 Golden Leaf Hotels & Residences Deutschland in Verbindung mit einer Übernachtung eingelöst werden kann. *) außerhalb Messe- und Hochsaisonzeiten • Alle Hotelsverfügen u.a. über:W'LAN in allen Zimmern, Direktwahltelefon, Minibar. • Kaffee/Tee und Obst gratis in der Lobby. Übrigens: Gerne können Sie unsere »stillen Örtchen« benützen und sich bei Kaffee/Tee und Obst stärken! Das Beste für Ihre Fahrgäste Wenn Ihre Fahrgäste ein besonderes Hotel wünschen, können Sie diesen Wunsch jetzt perfekt erfüllen. Denn in bester Innenstadtlage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stachus ist das Dorint Sofitel Bayerpost München entstanden. Das neue Fünf-Sterne-Haus hinter der Fassade eines denkmalgeschützten Gründerzeit-Gebäudes setzt durch sein außergewöhnliches Hoteldesign neue Maßstäbe in der Münchner Top-Hotellerie. Bayerstraße 12, 80355 München, Tel.: +49 (0) 89 -59 94 80 Dorint Sofitel Hotels Time for émotions Kleinanzeigen Steuer-Beratung kostet viel – Taxi-Beratung bringt viel. Ihre Zufriedenheit ist unser Auftrag · Komplette Buchführung und Beratung für Ihren Taxibetrieb · Bereits ab 15 Euro monatlich Taxi-Assist GmbH · (089) 74 99 66 77 · tax-assist@arcor.de Golden Leaf Hotel Perlach Allee Hof: Therese-Giehse-Allee 76, Neuperlach, Tel. 673 49 40. Moderne, funktionelle Zimmer, gute Lage zur Messe. Kategorie: 3 – Sterne Hotel Rotkreuzplatz: Rotkreuzplatz 2, Neuhausen, Tel. 13 99 080. Das Hotel der kurzen Wege. Die U-Bahn fährt bis vor die Haustüre. 56 Zimmer, modernste technische Ausstattung. Kategorie: 3 - Sterne Hotel Stadt Pasing: Blumenauer Straße 131, Pasing, Tel. 82 92 95 0. Das Garni-Hotel ist als umweltfreundliches Fahrrad- und familienfreundliches Hotel ausgezeichnet. Seminarräume für geschäftliche Meetings. Kategorie: 3 - Sterne Pension Augsburg: Schillerstr. 18, Zentrum, Tel. 59 76 73. Gemütliche, saubere Unterkunft in der Nähe des Hauptbahnhofs. Äußerst zentrale Lage. Zimmerpreise ab 25,- Euro. Keine Kreditkarten, Kategorie: 2 - Sterne
Seite 23
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
TAXIKURIER22 Warum gibt es Standplätze, die man besonders gerne anfährt? Weil man sich dort besonders lukrative Fahrten erhofft. Okay! Aber es gibt auch Standplätze, die haben eine besondere Ausstrahlung, ein besonderes Flair. Dazu gehört unzweifelhaft das Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz. Da hat man das Gefühl, dass selbst die größten Schlamper innerlich Haltung annehmen und wer mit einem schmutzigen Auto vorfährt, wird von den Kollegen mit Blicken gestraft. Vielleicht ist es das unaufgeregt weltmännische dieses Ortes, gepaart mit Münchner Charme. Und den verströmt die Chefin Innegrit Volkhardt mit geradezu verschwenderischer Opulenz. Wo so mancher Direktor sich distinguierte Distanz zu eigen macht, da herrscht hier ein fast familiäres Gefühl. Da spürt man immer noch den Geist des Vaters, Falk Volkhardt, für den sein Luxus-Hotel zwar auf höchstem Niveau sein musste, aber keine Schwellenangst produzieren durfte. Innegrit Volkhardt: „Mein Vater war unkompliziert und leger, von einer positiven Einfachheit. Zu seiner Philosophie gehörte es z.B. den Palais Keller für alle erschwinglich zu halten. Deshalb kosten da bis heute die Brezn nichts.“ Auch, dass die Taxler die Hotel-Toiletten benutzen durften, war für Falk Volkhardt selbstverständlich. Und das gilt auch für seine Tochter. Die, man spürt es instinktiv, eine große Liebe für ihren Beruf entwickelt hat. „Wenn man, so wie ich“, sagt die Hotelchefin, „mit 19 Jahren eine Lehre im Hotel anfängt, weiß man doch noch nicht, was man wirklich will. Aber bereits damals fand ich ein Hotel richtig spannend. Dieser Beruf beinhaltet die ganze Breite der Berufswelt, von Küche, Service, Marketing, Verkauf, ja selbst von Architektur. In meiner weiteren Ausbildung, einem Praktikum bei Gerd Käfer, habe ich gelernt, dass man Visionen und Ziele braucht. Bei ihm habe ich den Unterschied zwischen Dienstleistung und sehr guter Dienstleistung erfahren. Von Gerd Käfer habe ich gelernt, dass alles machbar ist. Natürlich gehört auch Glück dazu.“ Zum Beispiel, dass Innegrit Volkhardt 1989 auf die Nachfolgerfrage des Vaters sich für das Hotel entschieden hat. „Als Kompromiss habe ich zusätzlich Betriebswirtschaft studiert. Ich war noch zu jung und wollte eine weitere Ausbildung haben. Trotzdem war es richtungsweisend, denn der Vater hatte schon Verkaufsverträge mit diversen Hotelketten in der Schublade.“ „Wir sind ein Münchner Haus!“ Interview Die 5-Sterne-Hotellerie hat seit neuestem München entdeckt. Wie ein Traditionshaus wie das Hotel „Bayerischer Hof“ darauf reagiert, erklärt Hotelmanagerin Innegrit Volkhardt dem TAXIKURIER. Liebe Taxler, ein herzlicher Dank dafür, dass Ihr unsere Gäste immer so zuverlässig und freundlich zum Bus und nach Hause bringt. Busreisen Ettenhuber GmbH 80469 München, Frauenstr. 36 85625 Glonn, Am Hochrain 2 08093-90960 oder 089-2163360 www.ettenhuber.de Busreisen und Busvermietung Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf
Seite 24
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
23TAXIKURIER Das Hotel „Bayerischer Hof“ vereint Tradition mit Moderne So ist das Hotel „Bayerischer Hof“ das einzig privat geführte Haus in dieser Größenordnung und dieser Kategorie in ganz Europa, wahrscheinlich sogar in der Welt. „Internationale Marken, die über den Globus verteilt sind, haben es zwar leichter, aber dafür haben wir andere unschätzbare Vorteile“, sagt Innegrit Volkhardt selbstbewusst. „Wir haben als Familienunternehmen auf dem deutschen Markt einen Namen. Man kennt uns. Wir stehen für Tradition. Unsere Philosophie heißt Konstanz. Ich bin heute hier, ich war auch schon gestern hier und wenn alles gut geht, die nächsten 20 Jahre auch noch. Jede Entscheidung, die ich treffe, wird morgen nicht schon wieder in Frage gestellt. Es gibt Hotels, die entwerfen seit sechs, sieben Jahren Musterzimmer. Jedesmal, wenn eins verabschiedet worden ist, kommt ein neuer Direktor, dem das nicht gefällt. So könnte ich nicht arbeiten. Ich wünschte mir nur, der Tag hätte mehr Stunden, weil es tagtäglich 1.000 Dinge gibt, die man nicht plant. Und der Vorteil, dass einen jeder kennt, ist auch ein Nachteil, weil jeder alles persönlich mit mir besprechen will.“ Über 65 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahrzehnt von Innegrit Volkhardt in den Bayerischen Hof investiert. Zuletzt 7 Millionen für das gerade eröffnete „Blu Spa“-Wellnesszentrum mit dem schönsten Blick über München. Nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für die Allgemeinheit. „Was andere Unternehmen an Pacht zahlen, kann ich ins Unternehmen investieren“, rechnet Frau Volkhardt vor. „Unsere Qualität muss hoch bleiben, auch im Hinblick auf die Zunahme der 5-Sterne-Häuser in München. Deshalb haben wir auch viel investiert.“ Was die Chefin besonders freut, und da ist sie wieder ganz Papas Tochter, „dass der Restaurantbereich – Trader Vic’s, Garden-Restaurant, Palais Keller, Falk’s Bar und Nightclub – bis zu 90 Prozent von Münchnern genutzt werden.“ Ein Münchner Haus eben. Das unterstreicht auch die schöne Einrichtung der „Doggy-Bar“ in der Halle. „Da gehen die Leute hinten rein, füttern ihre Hunde und gehen vorne wieder raus.“ So isser halt, der Münchner und sein Dackel. „Lasst uns an Silvester nicht im Stich!“ An Münchens Taxler hat Innegrit Volkhardt nur einen Wunsch: „Lasst uns an Silvester zwischen 1 und 4 Uhr nicht immer so im Stich!“ Sollte dieser Wunsch wirklich unerfüllbar bleiben …? (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Volkhardt Vorname: Innegrit, isländischer Vorname, den ihre Eltern so toll fanden Alter: 39 Sternzeichen: Löwe Familienstand: Ledig Geburtsort: München Aufgewachsen: München Wohnort: Starnberg Hobbies: Reiten, Musik, Tauchen Musik: Alles, besonders Jazz Urlaub: Einmal im Jahr, Sonne und Meer mit dem Lebensgefährten
Seite 25
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
24 TAXIKURIER Und sie ist die Lieblingsstadt der Amerikaner.“ Und das wird jetzt alles noch toller. Im Zuge von prosperierender Gegenwart und ebensolcher Zukunft gibt das Münchner Tourismusamt richtig Gas. Wohl wissend, „dass nicht jede Agenda 2010 zur Zeit gut ankommt,“ hat Frau Dr. Weishäupl die Tourismusagenda 2010 festgeschrieben. Das heisst konkret: 2007 „Schlösser in München“, 2008 „850 Jahre München“ und 2010 „200 Jahre Münchner Oktoberfest.“ Die Hauptaufgabe des Tourismusamtes ist die Vermarktung von München im In- und Ausland. Und da ist der Taxifahrer als Botschafter seiner Stadt ungeheuer wichtig. Die Gastfreundlichkeit Münchens muss erstmal auf den Taxler übergreifen. Frau Dr. Weishäupl: „Als ich vor 20 Jahren in München anfing, habe ich mich als erstes an die Gruppe der Taxifahrer gewandt, mit der Botschaft eines freundlichen Münchens mit Aufkleber und lächelnden Frauentürmen. Der Aufkleber kam vielleicht nicht überall gut an, aber die Botschaft ist bis heute geblieben. Die Kooperation zwischen dem Tourismusgewerbe und dem Taxi ist sehr positiv. Ihr seid doch das Auskunftsbüro Nr. 1. Mit eurer Freundlichkeit, eurer Originalität und dem Servicebewußtsein, zeigt ihr den Gästen, dass sie hier willkommen sind. Und dass Münchens Taxifahrer enorm viel wissen, ist bekannt.“ Und was noch positiv ist: „Die Beschwerden von Gästen haben meines Erachtens deutlich abgenommen.“ Jährlich geben in München 70 Millionen Gäste 3,7 Milliarden Euro für Hotellerie, Einzelhandel und Verkehrsmittel aus, darunter auch für das Taxi. Auch wenn wir bei einem Blick in unseren Geldbeutel feststellen, dass wir von den 3,7 Milliarden nicht gerade den Löwenanteil abbekommen haben, ist für das Taxigewerbe der Tourismus eine Größe, die nicht vernachlässigt werden kann. Neben dem Service nimmt hier die Freundlichkeit einen großen Stellenwert ein. Frau Dr. Weishäupl: „Ich fände es schön, wenn Taxifahrer ein bisserl in verschiedenen Sprachen parlieren können. Aber auch unser bayerisches ,Grüß Gott‘ kommt bei unseren Gästen gut an. Nicht guten Tag, nicht guten Abend, einfach Grüß Gott.“ Für die WM 2006 wird deshalb überlegt, ob es einen Folder mit den Begrüßungsanreden in den wichtigsten Sprachen geben soll. Münchens Taxler wissen enorm viel! Tourismusmagnet München. In keine andere deutsche Stadt kommen soviele ausländische Touristen wie an die Isar. Und dabei stehen die nächsten Großereignisse erst noch vor der Türe. Eine gute Gelegenheit, mit Dr. Gabriele Weishäupl, der Chefin des Tourismusamtes über die wahrlich besten Zukunftsaussichten bei Kaffee und Erdbeerkuchen zu plaudern. München ist die Lieblingsstadt der Amerikaner Woran liegt’s jetzt wirklich, dass München soooo beliebt ist? Da muss Frau Dr. Weishäupl nicht lange nachdenken: „München ist von vielfältiger Schönheit und Anziehungskraft und liegt in wundervoller bayerischer Postkartenlandschaft. Von der Struktur her ist München eine ausgesprochen internationale Tourismusstadt. 12 % 18 % 22 % 48 % Reisemotive der Münchner Besucher Kongressbesucher Messebesucher Geschäftsreisende Privatreisende
Seite 26
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
25TAXIKURIER Die Anfahrt an das Messegelände muss für Taxis gewährleistet sein Den könnte man dann auch ganz bequem für das größte Fest der Welt, das Münchner Oktoberfest, verwenden. Obwohl, man höre und staune, „die Wiesn eigentlich ein klassisches Münchner Fest ist. 70 Prozent aller Besucher kommen aus München und Bayern“, so Frau Dr. Weishäupl in ihrer Eigenschaft als oberste Wiesn- Herrin. Sie räumt auch mit dem gefühlten Vorurteil auf, dass es auf dem Münchner Oktoberfest von Jahr zu Jahr voller und gefährlicher wird. „Als ich 1985 die Wiesn übernommen habe, hatten wir über 7 Millionen Besucher, heute kommen wir auf über 6 Millionen. Probleme gibt es eigentlich nur, wenn es regnet. Ansonsten ist man auf der Wiesn sicherer als in jeder Kleinstadt.“ In diesem Jahr soll es auch wieder mehr in Richtung Gemütlichkeit gehen. „Wer traditionelle Bierzelte zu Diskotheken macht und Musik mit Verstärker spielt, dass es dir die Ohrwaschel raushaut, zieht ein Publikum an, das nichts mehr mit gemütlicher Wiesn zu tun hat. Dem werden wir heuer schon mit gewissen Auflagen den Riegel vorschieben.“ Problematisch sieht Frau Dr. Weishäupl z. Zt. ebenso wie alle Verantwortlichen und Betroffenen, die Verkehrssituation rund um die Neue Messe. „Die Anfahrt an das Messegelände muss für Taxis natürlich gewährleistet sein. Und wenn wir eine Sonderspur brauchen, werde ich mich dafür auch einsetzen.“ Schau’n mer mal, Frau Doktor, und vielen Dank für das Gespräch. (PG, PR) Alles was Recht ist § Unfall durch unvorsichtiges Tür öffnen Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen. Der Fahrgast hat gezahlt, er will aussteigen, öffnet links hinten die Tür – RUMS!, ein vorbeifahrendes Auto knallt dagegen. Zwar wird bei solcherart Unfall selten jemand verletzt, aber der Sachschaden insbesondere am Taxi kann beträchtlich sein. Wer haftet dafür? 1. Die Hauptschuld trägt in der Regel der Türöffner. Ein- und Aussteigende trifft eine gesteigerte Sorgfaltspflicht. Sie müssen vor dem Öffnen der Tür nach hinten sehen. Ihr etwaiges Vertrauen, vorbeifahrende Fahrzeuge würden schon einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten, wird vom Recht nicht geschützt. 2. Gleichwohl, mitschuldig ist auch der Fahrer des vorbeifahrenden Fahrzeugs, wenn sein zu dichtes Vorbeifahren den Unfall mitverursacht hat. Mit 50 cm beziffern viele Gerichte den gebotenen Mindestabstand. Ist er geringer, haftet das vorbeifahrende Fahrzeug mit 1/3, und sogar mit 50 % bei einem Abstand von weniger als 30 cm. Lässt sich die Situation im nachhinein nicht mehr genau klären, bleibt es bei einer Haftung des Türöffners zu 100 %. Natürlich kommt es auch darauf an, wie überraschend das Türöffnen für den Fahrer des vorbeifahrenden Fahrzeugs gewesen ist. Ist der Fahrgast z.B. schon ausgestiegen und beugt er sich dann noch einmal in das Taxi, wird eine beiderseitige Haftung zu 50 % in Betracht kommen, da hier der Fahrer des vorbeifahrenden Fahrzeugs das Hindernis rechtzeitig hätte bemerken und entsprechend ausweichen müssen. 3. Auch den Taxifahrer kann eine Teilschuld treffen. Ist zum Beispiel der Fahrgast betrunken, behindert oder ein Kind oder sonstwie in der Aufmerksamkeits- oder Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, besteht für den Taxifahrer die Pflicht, unterstützend für ein gefahrloses Ein- oder Aussteigen zu sorgen. Es hängt also vieles von den Einzelumständen ab. Oft widersprechen sich die Aussagen des Türöffners, des vorbeifahrenden Autofahrers und des Taxifahrers. Ein gerichtlicher Streit lässt sich dann häufig nicht vermeiden. Der Taxiunternehmer wird gegen die Versicherung des vorbeifahrenden Fahrzeugs und gegen den Fahrgast klagen, unter Umständen nacheinander, damit im ersten Prozess die Aussage des Fahrgastes als Zeugenaussage gewertet werden kann (und nicht als weit weniger gewichtige Parteiaussage). Entscheidend ist meist das Gutachten des vom Gericht bestellten Sachverständigen. Aus der Art der Türschäden und Stauchungen an Rahmen und Scharnier können diese Gutachter Öffnungswinkel und Abstand rekonstruieren. Allerdings benötigen sie hierfür präzise Fotos. Tipp: 1. jedes Mal ausdrücklich auf die Gefahr hinweisen, etwa „Vorsicht beim Aussteigen!“ 2. selbständig detaillierte Fotos vom Fahrzeugschaden machen.
Seite 27
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
26 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC N Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In dieser Ausgabe der Buchstabe N … Nachrückplatz – dieser, auch als „Reserve“ bezeichnete Platz ist uns vom Tal-Stand (seit er nicht mehr vorm „Weißen Bräuhaus“ ist) bekannt, vom „Promenade“ und von etlichen anderen Ständen im Stadtgebiet. Der „Ostbahnhof“, mit seinen fast unzählbaren Nachrückplätzen, ermöglicht es - analog zum Fußballspiel – so manchem Reservisten, plötzlich zum Einsatz zu kommen. Kollege 10, der im Zweifelsfalle immer „Zwoata in der Dritten“ (gemeint Reserve) ist, lässt sich gerne aus selbiger locken und hat den Funkauftrag längst erhalten, bis andere überhaupt gezählt haben, in der wievielten Reserve sie gerade sein könnten. Nachsicht – so Nerv tötend viele Autos auch sein mögen – üben Sie Nachsicht und denken Sie daran, dass Sie als Profi „hoch auf dem gelben Wagen“ auch ein Aushängeschild für München sind. Zu manchen Zeiten sind ausweislich der Kennzeichen mehr als 80 % Nicht-Münchner unterwegs und machen die Straßen dicht. Wer mit Hupe, Gesten und Geschimpfe reagiert, bekommt diese Besucher beim nächsten Mal bestimmt nicht dahin, wo sie hingehören: auf den Beifahrersitz des Taxis. Nacht – einem bekannten Liedtext zufolge ist sie nicht allein zum Schlafen da, was der eingefleischte Nacht- Fiaker bestätigen kann. Wenn es ausnahmsweise mal ein „Geschäft“ zu fahren gibt, geht dies nachts ein wenig zügiger, weil man nur den chronischen roten Wellen unseres Planungsprofis ausgesetzt ist, aber relativ freie Straßen vorfindet. Gelegentlich soll es zu Fahrtverweigerungen kommen, wenn ein Kunde infolge eines oder zweier Flaschl Schnaps nicht mehr ohne fremde Hilfe auf dem Boden liegen kann. Zur Zeit freilich, scheint der Tag die Nacht hinsichtlich der Umsätze, ein bisserl abgehängt zu haben. Das Im-Stau- Stehen macht zwar keinen großen Spaß, aber wenn dabei der Wecker läuft, relativiert sich das Ganze ein wenig. Navigationssystem – das Navi verleitet, wie so viele technische Hilfsmittel, ein wenig zur Faulheit und trägt jedenfalls nicht zur Erhöhung der Stadtkenntnis bei. Wer sich eine Straße relativ mühsam aus dem Stadtplan heraus sucht, lernt dabei auch solche Stadtteile besser kennen, die nach der eigenen Präferenz besser zum feindlichen Ausland zu zählen wären. Natürlich ist es für alle Beteiligten angenehm, wenn der Fiaker nach Bestellung über Funk oder Telefon zielgerichtet zur Abholadresse einer nie gehörten Mini-Straße starten kann und somit für den Kunden keine wesentliche Wartezeit entsteht. Leider besteht aber auch die Gefahr einer schleichenden Verblödung durch die Hilfe der tollen Technik: wer früher im Kopf rechnete und irgendwann auf Taschenrechner umstieg, kennt den Effekt, dass man eines Tages „2+2“ auch noch mit der Maschine ausrechnet. Nebenstellen – viele der Taxirufsäulen haben Telefonnummern mit Nebenstellen, also mit der 21 61 –xx, zum Beispiel 21 61 20 (Luitpold-Stand) oder 21 61 2 (Josephsplatz) usw. Der Vorteil für den Anrufer besteht darin, dass im Besetzt-Fall sofort, oder wenn der Stand nicht besetzt ist, nach sieben- bis achtmaligem Läuten dann ebenfalls das Gespräch direkt in die Zentrale umgeschaltet wird. Der An- GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 77 05 50 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Neue Falk-Pläne eingetroffen! Sommer- Brotzeiten Montag bis Freitag 9-16 Uhr
Seite 28
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
rufer muss also nicht nochmals anrufen. Mancher Kunde bekommt nicht mit, dass er nicht an „seinem“ Stand, sondern in der Zentrale herausgekommen ist und versucht der Telefonistin die Anfahrt zu erklären. „Jetzt fahren´s die Zweite rechts“ und so weiter. Manche Anrufer wollen ihre Adresse nicht nennen, weil „Des finden Sie sowieso nicht. Also jetzt fahren´s die zweite rechts …“ Nebenstrecken – oder auch Schleichwege gibt es praktisch keine mehr, seit verrückte Einbahnstückelungen und notfalls Blumenkübel in der Kreuzung alle auf die Hauptstraßen zwingen. Da hilft selbst die beste Stadtkenntnis nichts mehr. Die verbleibenden Verkehrswege werden so zwangsläufig zu Schleich-Wegen im wörtlichen Sinne. Nebenverdienst – die meisten Fiaker steigen als Aushilfsfahrer auf Nebenverdienstbasis in das Taxigewerbe ein, wobei die gelegentlich zu hörenden Abkürzungen „Ahiwi“ oder „Wiwi“ hier nicht näher erläutert werden müssen. Mancher fährt nach kurzer Zeit oder spätestens, wenn die finanzielle Situation besser geworden ist, nie mehr, andere kommen ein Leben lang nicht von der Fiakerei weg und bleiben dem Gewerbe mehr oder weniger freiwillig ein Leben lang treu. Noch dümmer – geht’s nicht mehr: da lässt sich der ehemalige Fahrer des Wagens 171 am Abend des 29.05.2005 wegen überzähliger Bereitstellung am Beck-Stand von der Polizei verwarnen, aber auch wegen Stehens gegen die Fahrtrichtung mit laufendem Motor, was ihn aber nicht davon abhält nach einer kurzen Runde wieder dort Aufstellung zu nehmen. Nachdem er dann von einem Kollegen fotografiert wird, fährt er zwar wieder weg, um sich dann aber kurz darauf erneut überzählig aufzustellen. Erst das zweite Foto durch den aufmerksamen Kollegen veranlasst ihn, sich endgültig zu trollen. Notdurft – die Anwohner mancher Taxistände sind am Verzweifeln, weil ihnen permanent, insbesondere nachts, unter die Balkone und ins Gebüsch vor dem Schlafzimmerfenster gebieselt oder gesonstwast wird. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass z. B. größere Hotels rund um die Uhr geöffnet haben und in aller Regel hygienischere Bedingungen bieten als das Umfeld des Dülfer-Standes oder anderer beliebter Fiakerlatrinen. TAXI TAXI TAXIStation München Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München bundesweit 24 Std. Service Tel. 0180 - 222 1222 AUTOTEILE MÜNCHEN Reifendienst (alle Fabrikate) KFZ-Meisterwerkstatt Ölwechsel Sankt-Johann-Str. 23-25 · 80999 München Tel. 089 - 50 205-71/-81 Fax 089 - 50 34 07 Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30 - 12.00 Uhr 12.30 - 17.00 Uhr Samstag 8.30. -13.00 Uhr TAXI-ERSATZFAHRZEUGE TAXI-ERSATZTEILE TAXI-SCHLEPPSERVICE TAXI-SERVICE Bremsenangebot W210 Limousine u. T-Modell UVP Unser Preis Bremsscheibe vo. 41,29 3 pro Stk. 29,90 3 pro Stk. Bremsscheibe hi. 55,51 3 pro Stk. 23,90 3 pro Stk. Bremsklotz vo. 59,39 3 32,90 3 Bremsklotz hi. 45,51 3 29,90 3 Verschleißanzeiger 2,57 3 pro Stk. 1,29 3 pro Stk. 303,64 3 172,98 3 Paketpreis jetzt für: 135,90 3 alle Preise zuzügl. gesetzlicher MwSt.; Bremsscheiben der Fa. Zimmermann, TE; Bremsklötze der Fa. Pagid o. Jurid TT 3 Taxi-Spezialisten haben sich zusammengeschlossen, um Ihnen für Ihren Taxi-Betrieb einen optimalen Service bieten zu können. TE-AUTOTEILE MÜNCHEN hat für Sie die günstigsten Ersatzteile und Reparaturpreise in der hauseigenen Werkstatt. TAXI-RENT-PARTNER liefert Ihnen beim unverschuldeten Unfall und im Falle von Hersteller- Mobilität ein Ersatztaxi mit vollem Abrechnungsservice. TRANS-TAXI steht Tag und Nacht für Sie als Abschleppservice bereit, falls Ihr Taxi plötzlich nicht mehr weiter möchte. TRANS-TAXI GMBH 24 Std. Abschleppservice Tel. 0170 - 912 00 94 In KOOPERATION TAXI-SERVICE für MÜNCHEN ...3-fach stark!
Seite 29
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
28 TAXIKURIER Über die Größe eines Taxis gibt es nur die Vorschrift, daß es auch bei voller Besetzung im Rahmen des zulässigen Gesamtgewichtes noch 50 kg Gepäck befördern können muß (8). Ob diese 50 kg Gepäck vom Volumen her eher Bleiplatten oder eher Daunenfedern entsprechen, darüber schweigt sich die Verordnung aus. Diese Vorgaben erfüllen viele Fahrzeuge vom Kleinstwagen bis zum Kleinbus. Das Taxigewerbe hat schon einiges erlebt, vom Lada über die „Ente“ (nein, die Elch-Klasse ist nicht der erste Kleinwagen im Taxibereich) bis zur Luxuslimousine und zum Kleinlaster. Es gab Fälle, in denen günstige Einstandspreise in Verbindung mit nicht ausreichender Nutzlast durch „Ablastung“ auf nur noch drei Fahrgastplätze nutzbar gemacht wurden. Dasselbe Schicksal blühte allerdings am anderen Ende der Preisskala auch schon beinahe einem Dickschiff aus dem Schwabenland, bei dem zum Zeitpunkt der Typprüfung offensichtlich die Gewichte der Zusatzausstattungen noch nicht bekannt waren. Weiterhin gibt es in der Münchner Taxitarifordnung zumindest für Großraum-(d.h. Bus-)taxis noch die Anforderung, daß für diese 50 kg Rechtlich gesehen ist das Taxi ein Fahrzeug mit mindestens zwei Achsen und vier Rädern (1), das auf der rechten Seite mindestens zwei Türen hat (2). Von anderen Fahrzeugen (z.B. auch Mietwagen) unterscheidet es sich durch die Farbe „hellelfenbein“ (RAL 1015) (3) in Verbindung mit dem Taxischild, dem Taxameter (4) und der gelben Konzessionsnummer in der rechten unteren Ecke des Heckfensters (5). Wer einmal miterlebt hat, wie nur noch bedingt orientierungsfähige Aufhalter rund um die Wies´n verzweifelt jedem hellen Fahrzeug, egal ob mit oder ohne Taxischild, winken, dem wird klar sein, daß diese äußere Kennzeichnung speziell durch die einheitliche Farbe ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil ist, den unser Gewerbe nicht leichtfertig aufgeben darf. Natürlich gibt es auch bei uns „b´sonders G´scheite“, die ihr Geld hauptsächlich im Gebrauchtwagenhandel verdienen und deswegen eine Abschaffung der einheitlichen Taxifarbe fordern. Zwingend vorgeschrieben ist außerdem eine Alarmanlage (6) sowie ein Unternehmerschild mit Namen und Betriebssitz des Unternehmers an einer für den Fahrgast gut sichtbaren Stelle (7). Diese Vorschrift bedeutet, daß die oftmals beliebte Anbringung des Unternehmertaferls an der Innenseite des Handschuhfachdeckels oder im Fußraum eher nicht zulässig ist. Dieselben „Inkognito-Ritter“ neigen dazu, das Konzessionsschild im Heckfenster, das „nach außen und innen“ wirken soll (5), zumindest teilweise unter dem Fensterrahmen oder unter Aufklebern zu verstecken, so daß ein Vergleichen der Konzessionsnummer mit der Taxinummer auf der Quittung das Besteigen des Kofferraumdeckels voraussetzt. Die allerintelligentesten Vertreter dieser Gattung lassen sich dann noch die Ziffernkombination auf dem Kennzeichen nach ihrer Konzessionsnummer zuteilen, damit die ehrlichen Kollegen erfahren, wer hier die Fahrgäste hinters Licht führt. Wir haben uns alle schon (mehr oder weniger intensiv) mit den Grundlagen des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche Wissensstände und Meinungen aufeinander. Ab sofort wollen wir uns über unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften Gedanken machen. Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion. Basiswissen Taxi Heute: Das Taxi RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de
Seite 30
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Gepäck ein abgetrenntes Gepäckabteil vorhanden sein muß (9). Die bei den zunehmend beliebten Mittelklassekombis mit aus dem Kofferraumboden ausklappbaren Notsitzen (früher hieß so etwas „Schwiegermuttersitz“) eingeführte Praxis, das zuschlagpflichtige (!!) Gepäck gerecht auf den vorhandenen Fahrgastknien zu verteilen oder den fünften Fahrgast im Kofferraum neben dem Gepäck zu stapeln, berechtigt damit zumindest nicht zum Kassieren des „Buszuschlages“ von 5.- Euro. Generell kann man feststellen, daß in Zeiten des bewussteren Umgangs mit finanziellen Ressourcen die Neigung der Kunden wächst, für ihr gutes Geld auch eine vernünftige Dienstleistung und einwandfreies Arbeitsgerät zu verlangen. (KGF) Im nächsten Heft wollen wir uns mit dem Taxifunk beschäftigen. Quellen: (1) BOKraft §17 (2) BOKraft §25.1 (3) BOKraft §26.1 (4) BOKraft §28 (5) BOKraft §27.1 (6) BOKraft §25.2 (7) BOKraft §27.2 (8) BOKraft §29 (9) Taxitarifordnung (TTO) München, § 3.5 Ihr Opel Partner München • Landsberger Str. 83 - 87 (an der Donnersberger Brücke) Herr Huber, Tel. 0 89/51 01-254 • wolfgang.huber@haeusler.de www.haeusler.de WER OPEL SAGT - MEINT HÄUSLER Opel. Frisches Denken für bessere Autos. Vectra Caravan Edition 1,9 CDTI 1 10 kW (150PS), Euro 4 norm, 6-Gang-Automatik Klimaautomatik, CD-Player 4 x 20 Watt, Nebelscheinwerfer, Leichtmetallräder 6 1/2 x 16, el. Fensterheber, Zentralverriegelung, 6 x Airbag, Laderaumabdeckung, Dachreling, Taxi- Basisaustattung Kraftstoffverbrauch (l/100 km): 7,2 kombiniert, 9,8 innerorts, 5,7 außerorts. CO2-Emissionen: (g/km): 194 nach 80/1268/EWG Viel Platz für Passagiere und Gepäck Häusler TAXI-Aktion Finanzierungsangebot: Anzahlung: 4.798,– € Laufzeit: 36 Monate mtl. Rate: 587 ,–€ zuzgl. Fracht
Seite 31
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats- Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2005 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Kurzstrecken per Kreditkarte Wer Kreditkarten akzeptiert, dokumentiert dies normalerweise durch entsprechende Aufkleber an seinem Taxi. Unabhängig von Fahrtziel und Fahrpreis muß er diese Kreditkarten als Zahlungsmittel dulden. Ob die Taxler diese Regel immer hundertprozentig umsetzen?? Taxi 1: ✷✷✷ Gastfreundlich (Nr. 3136, 7. Mai, 15.45 Uhr) „Kein Problem.“ Mit dieser eindeutigen Aussage und ganz selbstverständlich möchte mich dieser frisch rasierte und spontane Fahrer per Visakarte vom Bayerischen Hof zum Hauptbahnhof befördern. Der Kunde ist König im scheckheftgepflegten MiniVan und die Aufkleber an der Frontscheibe halten, was sie versprechen. Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de 30 TAXIKURIER Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen RAINER KLOTZ l Haftplicht- und Kaskogutachten l Aggregat- und Motorschaden-Analysen l Beweissicherungen l Wertermittlungen l unfallanalytische Gutachten l Brandgutachten l Kaufberatungen l auf Wunsch Abrechnung mit der gegnerischen Versicherung Moosacher Str. 13, 80809 München Tel. 089 / 35 73 18 73 Hans-Mielich-Str. 13, 81543 Mü-Giesing Tel. 089 / 65 98 37 od. 0172 /890 1807 Seit über 18 Jahren in München. Fachlich kompetent und anerkannt. Testen Sie uns! Taxi 2: – Aussen Visa – Innen Fieser (Nr. 1696, 7. Mai, 18.20 Uhr) In der passiven Taxi-Kolonne vor dem Bayerischen Hof entdecke ich endlich ein Taxi mit Plastikgeld-Option. Nach Bekanntgabe meines Ziels und meiner Bargeldnot erfahre ich, dass bei dem Preis für die Kurzstrecke bis zum Hauptbahnhof die angebliche 20 Euro-Grenze für Geldkarten leider unterschritten wird und somit die Fahrt mit diesem skrupellosen Erbsenzähler nicht in Frage kommt. Taxi 3: ✷✷✷ Ehrensache (Nr. 401, 8. Mai, 16.40 Uhr) Dieser pflichtbewusste Taxifahrer geht auf meine fußkranke Bitte um Beförderung per Kreditkarte ein, obwohl er mich anfangs informiert, dass der Spaziergang vom Odeonsplatz zur Oper kürzer und schneller sei. Als er am Ziel sein Geldkarten-Gerät klarmacht und ich überraschender Weise doch noch „flüssig“ bin, spart er sich die Geldkarten-Gebühr und ich habe ein reines Gewissen.
Seite 32
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
31TAXIKURIER Taxi 4: ✷✷✷✷ Testsieger! Kollegial (Nr. 1550, 8. Mai, 17 Uhr) Die Lehre des Buddhas hat diesen weisen Mann aus Sri Lanka wohl zu einem Vorbild für die Münchner Taxi-Zunft gemacht. Plastikgeld o.k., aber nur nachdem bei den schon lange vor ihm wartenden Taxis das Kreditkarten-Potential ausgeschlossen ist, übernimmt dieser rücksichtsvolle Idealist die Reise vom Bayerischen Hof zum Hauptbahnhof. Erleuchtet steige ich in sein Taxi und die Welt ist für mich in Ordnung. Taxi 5: ✷✷ Zuvorkommend (Nr. 3116, 8. Mai, 17.30 Uhr) Stumm, willig und vielleicht ganz froh, an diesem trägen Tag kurzfristig einen faulen Fahrgast von einem Stand zum anderen zu befördern, geht dieser Schicksalsergebene auf meine No-cash-Drohung ein. Als er zügig den Motor startet und die Fahrt Oper-Odeonsplatz schnell hinter sich bringen möchte, oute ich mich als „Taxi-Checker“ und er stoppt erleichtert. Der Gewinner! Raju Krishnarajah Birkerstr. 34 80636 München … erhält für seine vorbildliche Verhaltensweise von der AUDI AG ein Präsent. „Beck-Stand“ Aktion bleibt der Dauerbrenner! Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI- KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um diesen zwielichtigen Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler- Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist. Viele Anzeigen sind inzwischen eingegangen. Trotzdem läuft die Aktion weiter, um auch die letzten „Diebe an den Kollegen“ zu überführen. 1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz unerlaubt bereitgestelltes Taxi. 2. Nennen Sie das Fahrziel. 3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit. 4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG., Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: „Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt: 1. Zur Person: Vorname: _______________ Name: ________________________ geboren am: _____________ geboren in: ____________________ wohnhaft in: ____________________________________________ 2. Zur Sache: Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________ stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________. München, den ___________ Unterschrift ___________________ 5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt. 6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von Euro 150,– (bisher Euro 75,–). Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv. Kopieren Sie dieses Formblatt und geben Sie es an Freunde, Bekannte und Verwandte weiter.
Seite 33
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
32 TAXIKURIER eventuellen Undichtwerden der Isolierungen zu erschweren. Duschen und Toiletten getrennt für Damen und Herren sind auch vorhanden. An Stelle von verschließbaren Türen gibt es dort aber nur Plastikvorhänge, um Panik-Selbstmorden zuvorzukommen. Im Ernstfall müssen nur noch Stockbetten, Lebensmittel und Medikamente hereingeschafft werden, und schon können rund 2.000 Menschen dicht gedrängt ihres weiteren Schikksals harren. Sollten alle Stricke reißen und jedwede Stromversorgung ausfallen, markieren grünlich phosphoreszierende Streifen und Aufschriften die Türen. Man mag sich gar nicht vorstellen, was dann da unten in der Dunkelheit los ist. Da wird dann auch der Bunkerwart nicht mehr viel ausrichten können, der am Eingang in seiner bereits jetzt voll eingerichteten kleinen Werkstatt mit Telefon zur Außenwelt residiert. Man kann über den Bahnhof-Süd- Stand sagen, was man will. Hier nun kommt einmal eine gute Nachricht: Der Südbau ist auf festem Grund gebaut, und das kam so: Früher folgte man einem dringenden Bedürfnis und schritt die Stufen vor Gleis 11 zur kostenlosen Salpeter- Hölle hinab, um einem weit verbreiteten Taxler-Problem Erleichterung zu verschaffen. Heute wartet dort McClean und erlaubt zu ständig steigenden Preisen über das Drehkreuz Zugang zu einem sauberen Örtchen. Gleich gegenüber dem Drehkreuz findet man eine fest verschlossene Türe aus Stahl. Hinter ihr versteckt führt eine Treppe in den Untergrund, der durch eine meterdicke Betondecke geschützt ist: Es ist einer der Bahnhofsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der auch heute noch für den so genannten Katastrophenfall in Betrieb gehalten wird und außerdem eine sehr interessante Geschichte hat. Die ausgedehnten, leicht muffigfeucht riechenden Katakomben sind in gutem Zustand. Wasser- und Stromversorgung sind voll funktionsfähig, notfalls über ein Dieselaggregat sichergestellt. Ausgeklügelte Luftfilter sollen dafür sorgen, dass von außen keine ABC-Kampfstoffe eindringen können. Außerdem steht der gesamte Bunker, wenn seine Stahlschleusen geschlossen sind, unter einem leichten Überdruck, um dadurch das Eindringen von Giftstoffen beim Der Südbau – nicht auf Sand gebaut! Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...! Geschichte und G’schichten Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte 1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht.
Seite 34
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
33TAXIKURIER SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER Man mag über Sinn oder Unsinn eines solchen Bunkers in einer von einer ABC-Katastrophe getroffenen Millionenstadt trefflich streiten, vielleicht gibt es sogar irgendein Argument dafür. Der Bunker diente aber in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts auch zivilen Zwekken. Das bundesdeutsche Wirtschaftswunder seit den 1950er Jahren wurde bekanntlich auch durch die Anwerbung von Gastarbeitern aus Süd- und Südosteuropa, später auch aus der Türkei ermöglicht. Als dann mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 der Zustrom der DDR-Flüchtlinge schlagartig abbrach, musste die expandierende westdeutsche Wirtschaft noch stärker auf ausländische Arbeitskräfte zurückgreifen. Ganz gezielt warben die westdeutschen Konsulate in deren Heimatländern geeignete Menschen an und München als südöstlichste deutsche Großstadt und sein Bahnhof wurden zum Ziel eines wahren Gastarbeiter-Zustromes. Diese Menschen wurden von Mitarbeitern des Arbeitsamtes auf den Bahnsteigen empfangen und in den Bunker geführt. Dort hatte man Betten zum Ausruhen nach den manchmal tagelangen Bahnfahrten eingerichtet und sorgte für die Verpflegung der erschöpften Neubürger. Auch wurden die Arbeitskräfte hier registriert und dann an ihre Arbeitgeber, die sie ja bestellt hatten und auf sie warteten, weitergeleitet. Für viele Gastarbeiter wurde so der Bahnhofsbunker zum ersten Stück Deutschland, mit dem sie direkt in Berührung kamen. Und warum ist dies alles für den Münchner Taxler von heute von Bedeutung? Weil sich der Südbau-Stand auf dem Dach des Bunkers befindet. Übrigens: Falls die gesamte Bahnhofshalle in Schutt und Asche liegen sollte, können die Überlebenden des verheerenden Angriffs den gruseligen Ort über den Notausgang verlassen. Es sind dies die Stahlplatten beim Parkschein-Automaten zwischen Stand und Hotel Dorint-Sofitel. Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden
Seite 35
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Wenn man sie so sieht, möchte man es kaum glauben, aber Petra Schallon arbeitet – wenn auch mit ein paar Unterbrechungen – tatsächlich schon seit 28 Jahren in der Taxizentrale. Immer nur am Telefon. Nun weiß man ja, dass Frauen im allgemeinen gerne telefonieren, aber bei Petra Schallon hat das natürlich tiefere Gründe. Es sind schließlich die Stammkunden, die sich bei der Taxibestellung vertrauensvoll an sie wenden. Und das sind eine ganze Menge. Und für die meisten davon hat sie ein offenes Ohr. Erfahrungsgemäß brauchen gerade während der Frühschicht – und nur da kann man auf Petra Schallon treffen – auch viele ältere Menschen, die Arzttermine haben, ein Taxi. “Die alten Leute tun mir oft so leid,” sagt sie. “Wie die von manchen Fahrern behandelt werden, das ist eine echte Schande. Es kann ja wohl nicht sein, dass viele Angst haben ein Taxi zu bestellen, weil dem Fahrer die Strecke nicht weit genug ist,” erregt sie sich zu Recht. “Viele von diesen Fahrgästen haben halt Gehprobleme und machen deswegen eben nur Kurzfahrten. Da ist einfach mehr Freundlichkeit gefragt und Hilfsbereitschaft gehört ja schließlich zu unserem Beruf.” Wer solange dabei ist wie die Petra Schallon, der ist auch in der Lage, entsprechende Vergleiche zu ziehen. “Grantig,“ sagt sie, “das waren manche Kollegen am Steuer früher auch schon. Selbst als es noch deutlich mehr Aufträge gab. Aber soviel Unwissende und Ahnungslose wie zur Interview | Der Mensch hinter der Stimme Hilfsbereitschaft gehört zu unserem Beruf Zeit hat’s noch nie gegeben. Ich möchte nicht wissen, wieviele da draußen rumfahren, die gar keinen Schein haben.” Das hört KVR-Boss Voß sicher nicht gerne, weil er es auch vehement bestreitet, aber die Praxis schaut halt manchmal anders aus… Auch die Problematik der Verständigung ist immer wieder ein gravierendes Thema. Schallon: “Es ist doch vollkommen logisch, dass jemand, der nicht versteht wie eine Straße heißt, auch nicht weiß, wie sie geschrieben wird. Folglich kann er sie weder im Stadtplan finden noch im Navi. In dem Beruf muss man einfach deutsch können. Ich hab’ unter meinen Stammkunden sogar Ausländer, die ausdrücklich deutsche Fahrer bestellen, weil sie keine Lust haben von ihren Landsleuten ahnungslos in der Gegend herumkutschiert zu werden.” Seid freundlich zu alten Leuten Letztendlich sind das aber nur Nebengeräusche. Petra Schallons Herzensangelegenheit heisst: “Behandelt die alten Menschen besser! Vielleicht seid Ihr auch mal auf Hilfe angewiesen!” (PG, PR) 34 TAXIKURIER Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt gleichermaßen für Wort & Bild. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Petra Schallon
Seite 36
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
Mini-Steckbrief: Name: Schallon Vorname: Petra Alter: 46 Sternzeichen: Widder Familienstand: Verheiratet, 1 Kind Geburtsort: München Aufgewachsen: München Wohnviertel: Maikäfersiedlung Hobbies: Flohmarkt, viele Sportarten Musik: Schwarze Musik Urlaub: Gardasee Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmen e.V. Dr. Med. Krumpoch – D r .m e d .R e i c h – D r .m e d .T r u m m Erst- und Verlängerungsuntersuchungen zum Führerschein für Taxen, Mietwagen, Omnibus und LKW Ärztliche und augenärztliche Untersuchung EUR 30,00 Ärztlich-psychometrische u. augenärztliche Untersuchung EUR 80,00 Termine nach Vereinbarung Plinganserstr. 47 · 81369 München Telefon: 089/746 31 80 · Fax: 089 /74 63 18 18 A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
Seite 37
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
36 TAXIKURIER Rund 60.000 Taxis verkehren heute auf Deutschlands Straßen. Für ihre Fahrer ist der Alltag kein Zuckerschlecken. Er wird bestimmt von Konjunkturwellen, Touristenbewegungen, Konkurrenz untereinander oder mit öffentlichen und privaten Verkehrsmitteln. Für die Benutzer ist das Taxi oft die letzte Rettung in der Nacht, gewöhnliches Verkehrsmittel oder immer noch umgeben von einem Hauch Luxus – Ein herrschaftliches Instrument: „Ich lasse mich fahren!“ Die Vorteile der Taxibenutzung liegen auf der Hand: Bequemlichkeit, Haus-zu-Haus-Verkehr, persönliche Sicherheit (etwa nach Genuß von „geistigen“ Getränken), keine Parkplatzsorgen, schnelle und zuverlässige Beförderung auch in unbekannten Städten, weitestgehende Unabhängigkeit vom Wetter… Wer wollte diese Vorteile übersehen? Das Taxi hat eine lange Geschichte. Seit das „Motor-Taxameter“ die Pferdedroschken verdrängte, haben sich seine Formen und Automobile ständig gewandelt. Um Veränderungen geht es in dieser Ausstellung, um Höhen und Tiefen, Konkurse und neue Anfänge, um berühmte Droschkentypen des In- und Auslands und nicht zuletzt um die Menschen, die ihr Geld „auf dem Bock“ verdienen. Das EFA-MUSEUM Das EFA-Museum für Automobilgeschichte wurde 1990 von Ernst und Else Freiberger gegründet und ist heute mit 220 Autos das größte Automobil-Museum Deutschlands. Unter der Führung von Jakob Maier wird jedes Jahr ein Sonderthema präsentiert. Mit Unterstützung durch Taxi- München eG, Auto Much und dem Deutschen Technik-Museum Berlin wurde heuer die attraktive Taxi- Ausstellung gestartet. Amerang – das ideale Ausflugsziel Neben dem Automobil-Museum bietet Amerang – unter 1 Stunde von München erreichbar – weitere Attraktivitäten: ➜ Schloß Amerang ➜ Bauernhaus-Museum ➜ Wirth von Amerang (urige Wirtschaft) ➜ Glockenwirt (feines Ambiente) Titelthema Jederzeit – fahrbereit Das Taxigewerbe im Wandel der Zeiten … Museumsleiter mit Weitblick … Jakob Maier gibt die Richtung vor Taxi-Sonderausstellung im Museum für Deutsche Automobilgeschichte in Amerang vom 1. Mai bis 31. Oktober 2005
Seite 38
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
37TAXIKURIER Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei! Jetzt bestellen! Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 17,40 Euro. ISBN 3-927984-40-X München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 EFA-MUSEUM FÜR DEUTSCHE AUTOMOBIL- GESCHICHTE Wasserburgerstraße 38 83123 Amerang info@efa-automuseum.de www.efa-automuseum.de Öffnungszeiten: 10.00 - 18.00 Uhr 1. April - 31. Oktober (Di - So) 1. November - 31. März an Sonntagen und Feiertagen. Gruppen nach Vereinbarung Telefon 0 80 75 - 81 41 Telefax 0 80 75 - 15 49
Seite 39
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
38 TAXIKURIER News von Mercedes-Benz Im Rahmen des neuen Vertriebskonzeptes hat der Taxi- und Mietwagenkunde künftig grundsätzlich die Wahl unter drei verschiedenen Modellen: 1. Taxi-Festpreismodelle Für vier für den Taxieinsatz besonders geeignete Fahrzeugtypen wird es ab dem 18.07.2005 besonders attraktive Festpreise geben – damit wird einem langjährigen BZP-Vorschlag entsprochen. Diese Typen verfügen alle über eine äußerst umfangreiche und an den Wünschen der meisten Taxikunden orientierte Ausstattung, wie beispielsweise Automatikgetriebe, Sitzheizung für die Vordersitze, integrierte Kindersitze, Taxipaket und einiges andere mehr. Alle Dieselmodelle sind EU4 und serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet. Die genannten Kaufpreise beinhalten bereits eine überaus „taxifreundliche“ Kalkulation – wer nachrechnet, wird fast auf eine Verdoppelung des bisherigen Rabattes kommen – und sind daher nicht verwerterrabattfähig: B 180 CDI „Das Taxi“ (T 245) Kaufpreis: 19.900 Euro zzgl. MwSt. E 200 CDI „Das Taxi“ (W 211) Kaufpreis: 26.900 Euro zzgl. MwSt. E 200 NGT „Das Taxi“ (W 211) Kaufpreis: 29.900 Euro zzgl. MwSt. E 220 CDI „Das Taxi“ (S 211) Kaufpreis: 30.900 Euro zzgl. MwSt. Diese Taximodelle lassen sich durch einige ausgewählte Sonderausstattungen weiter individualisieren. Passend zu diesen attraktiven Kaufpreisen bietet die DaimlerChrysler Bank AG ausschließlich für diese vier Taximodelle eine Fahrzeugfinanzierung mit einem effektiven Jahreszins von 1,9 % an. 2. Verwerterrabatt Für all diejenigen, die ihr Taxi oder ihren Mietwagen individualisieren möchten oder aber auch auf einen anderen Typ bzw. Motor zurückgreifen möchten, bietet die DCVD für die nachfolgenden Baureihen weiterhin einen Verwerterrabatt in Höhe von 12 % an: B-Klasse (T 245) C-Klasse (W/S 203) E-Klasse (W/S 211) S-Klasse (W/V 220 - bisher 10 % !) M-Klasse (W 163 - bisher 10 % !). Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Die Verwerterrabatte für VANEO und VIANO betragen 14 %, für den VITO 20 %. Bitte beachten Sie, dass das neue Taxi-Konzept beinhaltet, dass für alle Bestellungen ab dem 01.07.2005 die derzeitige Taxi- und Mietwagenaktion (kostenlose Lieferung des Taxi- oder Mietwagenpaketes) eingestellt wird. Bei Kauf eines Fahrzeuges unter Berücksichtigung des Verwerterrabattmodelles bietet die DaimlerChrysler Bank AG eine Sonderfinanzierung mit einem effektiven Jahreszins von 3,9 % an. 3. Inhaberregelung Ebenfalls zum o. g. Zeitpunkt führt DaimlerChrysler eine Inhaberregelung ein. Entsprechend dieser Regelung kann der Taxi-/Mietwagenunternehmer, sofern er mindestens zwei Mercedes-Benz Taxifahrzeuge innerhalb der letzten drei Jahre übernommen hat, maximal ein Fahrzeug pro Jahr mit einem Nachlass von 8 % beziehen. Diese Regelung bezieht sich auf alle Personenwagen der Marke Mercedes-Benz, die mindestens zwei Türen auf der rechten Fahrzeugseite haben. Für Fahrzeuge, die im Rahmen der Inhaberregelung bezogen werden, bietet die DaimlerChrysler Bank AG ebenfalls die 3,9%-Finanzierung. Nähere Informationen über Ausstattungen, Preise, Konditionen, etc. erhalten alle Taxikunden bei den Mercedes-Benz Partnern vor Ort oder aus der Taxipreisliste zum 18.07.2005. Schnelligkeit wurde belohnt Thomas Moitz, Taxi 851 und Markus Schiller, Taxi 1699 waren die beiden ersten Anrufer, die wussten, dass Jochen Busse einen Führerschein besitzt und haben so je 2 Karten für die Komödie im Bayrischen Hof für „Einmal nicht aufgepasst“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen!
Seite 40
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
39TAXIKURIER Manfred Kraus, legendärer Taxi-Karikaturist, hat hier eine Fremdfahrzeug eingezeichnet. Wenn Sie jetzt dazu einen originellen Text bis spätestens 15.07.05 an den TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum) senden, können Sie gewinnen. Der witzigste Beitrag wird prämiert. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Amüsantes aus der telefonischen Auftragsannahme der Taxizentrale: Zentrale: „Taxizentrale, Meier, Grüß Gott“ Kundin: „Grüß Gott Frau Meier. Mein Name ist Schmidt. Ich wollte mich bei Ihnen erkundigen, ob Sie ein Handy in einem Taxi gefunden haben?“ Mitarbeiterin der Zentrale sucht zunächst in den Verlustmeldungen und stellt fest, dass in der Taxizentrale noch nichts bekannt ist; also sich auch noch kein Fahrer gemeldet hat, der ein Handy gefunden hätte. Zentrale: „Frau Schmidt – wir haben noch keine Meldung eines Fahrers. Um Ihnen helfen zu können bräuchte ich jetzt von Ihnen Daten zur Taxifahrt. Können Sie sich noch erinnern, wo Sie in das Taxi eingestiegen sind? Kundin: „Ja sicher; hinten rechts!“ Kurioses aus der Zentrale 2 Freikarten für das Automobilmuseum in Amerang sowie eine Oldtimer-Cabrio- Tour zum Chiemsee zu gewinnen! Anmerkung: Namen und Adresse der Kundin wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen abgeändert Ohne Worte Falsche Liebe Entweder Münchens Taxler schauen ob der langen Schichten alle übernächtigt aus oder unsere Gastronomen und Hoteliers wollen ihre Kaffee-Vorräte abbauen. Oder ist es Einfallslosigkeit? Oder etwa nur Berechnung? Immer wieder werden an den TAXIKURIER „großzügige“ Angebote herangetragen, man möge doch veröffentlichen, dass sich die Taxifahrer kostenlos an einer Tasse Kaffee laben könnten. Sind dies herzliche Einladungen, mitleidsvolle Gesten oder sieht man in Münchens Taxlern die Spediteure des Mehrumsatzes, indem sie Gäste ins Etablissement schaufeln. Nichts gegen spontane Herzlichkeiten, aber wir durchschauen vordergründige, scheinheilige Mucki-Fuck- Offerten. Obwohl auch unsere Zunft unter der Wirtschaft leidet, können wir uns unsere Muntermacher und Erfrischungsgetränke noch selbst leisten. Neben unserer Kernkompetenz der einwandfreien Beförderung ist die Beratung des Fahrgasts die wichtigste Funktion eines Metropolen-Taxlers, die wir uns nicht durch windige „Geiz ist Geil-Angebote“ verapfelschorlen lassen. Wer mit der Taxi-Branche kommunizieren will, soll dies mit netten Ideen und über den TAXIKURIER realisieren. Dann kommt auch niemand in die Nähe eines Verdachts – dem schlimmsten in unserer Branche – dem „Schmieren“ . 3093
Seite 41
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
40 TAXIKURIER40 TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Isaak Eingebayerter Senegalese mit deutschem Paß, 50 Jahre, seit 22 Jahren Taxifahrer in München erhält die Rose des Monats. Katharina Christoph, Wirtin der „Graf Arco Stub’n“ in der Thierschstraße 4, hatte am 16. April einen Termin im Hotel Carmen in der Hansastraße. Besagte Straße hat ja einen verflixten Verlauf und so hat sie sich mit ihrem Privatwagen verfranst. In ihrer Not sprach sie den nächsten Taxler an. „Wo ist denn hier das Hotel Carmen?“ „Erst einmal Grüß Gott“, entgegnete Thiendu Cisse, den Münchens Taxiwelt unter Isaak kennt, freundlich und erklärte den Weg. Als Frau Christoph wendete, sprach er sie noch einmal an und schlug ihr vor, dass er sie zum Ziel lotse. Frau Christoph war baff und begeistert, merkte sich glücklicherweise die Konzessions-Nummer (120) und informierte den TAXIKURIER. Auch der ist stolz auf Isaak und freut sich, ihm einen Essensgutschein der „Graf Arco Stub’n“ sowie eine Thermoskanne überreichen zu können. (PR) Neben Isaak wirkt Hans Meißner fast etwas blass. Witz des Monats Zur Brauerei-Tagung treffen sich alle Repräsentanten der Brauereien. Am Abend nach getaner Arbeit sitzt man locker beieinander. An einem Tisch unterhalten sich Vertreter von Paulaner, Ayinger und Augustiner. Logisch bestellt sich der Paulaner-Mann eine Halbe Paulaner, als die Bedienung kommt, der Brauerei-Direktor aus Aying ein Helles aus Aying. Der Augustiner-Chef jedoch bestellt sich ein großes Mineralwasser. Als die beiden ihn überrascht fragen, warum er denn ein Wasser bestelle: „Wenn ihr kein Bier trinkt, dann mag ich auch kein’s.“
Seite 42
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
41TAXIKURIER Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. H. Pejhan, Taxi 1362 Eine Dame fuhr mit dem Taxi zum Ostbahnhof , um dort ihre Freundin zur Weiterfahrt zum Flughafen zu treffen. Beim Aussteigen hatte sie ihre Geldbörse auf ihrem Schoß vergessen und bemerkte nicht, wie diese zu Boden fiel. Die Freundin kam mit einem anderen Taxi, dessen Fahrer, Taxi 1362, die Geldbörse sah und aufhob. Er erklärte seiner Kundin, er werde diese bei der Polizei abgeben. Die Kundin wußte zu diesem Zeitpunkt nicht, daß es sich um die Geldbörse der Freundin handelte. Erst nachdem sie später vom Verlust der Geldbörse ihrer Freundin erfuhr, war klar, daß es sich genau um deren Portmonnaie handeln mußte. Aufgrund der Quittung konnte der Unternehmer ermittelt werden. Trotz mehrmaliger Funkdurchsagen und Anrufe beim Unternehmer meldete sich der Fahrer in den darauffolgenden Wochen nicht. Bei der Polizei und beim Fundamt wurde keine Geldbörse abgegeben. Erst nach Vorladung des Unternehmers, mehrerer Telefonate seitens der Geschädigten und auf Druck des Vorstands, rang sich der Fahrer, Herr H. Pejhan durch, 130,00 Euro und eine Streifenkarte bei der Geschädigten abzugeben. Die Geldbörse selbst und eine weitere Streifenkarte hatte er bereits beseitigt. Warum wohl? Denn tatsächlich waren ursprünglich 150,00 Euro und zwei Streifenkarten im Etui. Wir empfahlen der Geschädigten, Anzeige zu erstatten. Wir alle wissen, daß Vertrauen die Grundlage jeder Geschäftsbeziehung ist. Zitrone des Monats Taxameter des Monats KURZFAHRTEN – Wer seine kostbare Lebenszeit am Flughafen vertrödelt, der lernt die Kurzfahrten wieder schätzen. Sie sind nämlich der Hauptanteil am tgl. Geschäft und nicht der Hafen. Aufgrund des großen Erfolges bei Fahrgästen, sollte der Aufkleber bald Pflicht werden. KURZE RÖCKE – Hübsche Haxen und kurze Röcke sind die beste Kombination, um jedesmal von neuem Freude am Job zu haben. KURZGEBRATENES – In heissen Zeiten ist ein leckeres Steak genau das Richtige. KURZZEITGEDÄCHTNIS – Vereinzelt schleichen sich schon wieder welche an den Beck-Stand an. Kann es sein, dass die schon wieder alles vergessen haben. KURZE HOSEN – Der Arbeitsplatz Taxi sollte auch bei 30° C nicht mit dem Lido von Venedig verwechselt werden. Merke: Die meisten Männerbeine sind hässlich.
Seite 43
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
42 TAXIKURIER Unternehmer, die in letzter Zeit eine Konzession erworben haben. Dabei sind ihnen sogar die Mitgliedsbeiträge der Genossenschaft zu teuer. Gerade Einzelunternehmer müssten mehr gefördert werden als Mehrwagenunternehmer. Die achten noch auf Qualität. Es ist doch erschütternd, dass bei dem Groh-Desaster nicht eine einzige Konzession verschwunden ist. So fähig ist das KVR eben auch nicht. Warum gibt es denn bis heute keine Ident-Card mit Lichtbild und Sozialversicherungs-Nr. an der Windschutzscheibe wie in anderen europäischen Ländern? Weil in erster Linie Geringfügigbeschäftigte rumfahren. Da müssten Vereinigung und andere Gewerbeverbände doch schon lange nachhaken. Der Niedergang fing mit Frau Fichtinger an Wofür braucht man heute noch die Vereinigung, werde ich oft gefragt. Dabei bräuchte man sie mehr denn je. Allerdings mit einem starken Partner wie der eG. Pflicht für jeden Vorstand der Vereinigung müsste es sein, mit der eG so gut wie möglich zusammenzuarbeiten. Der Hans Meißner ist bestimmt kein Angenehmer, aber auch kein Ungerechter. Der Niedergang der Vereinigung fing doch schon mit der Wahl der Frau Fichtinger an. Keiner hat doch kapiert, worum es da überhaupt geht. Alle haben geglaubt, sie sind wer. Dabei haben sie ganz übersehen, dass die Genossenschaft die Macht hat, weil sie das Geld hat. Zuerst waren Mit der neuen Rubrik “Jetzt red’ i”, will der TAXI-KURIER Personen und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die für die Kollegen von Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in die “tagespolitischen Diskussionen” der Taxler an gewissen Standplätzen (Flughafen, Bahnhof Nord, Odeonsplatz, Ostbahnhof) klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXI-KURIER und ist selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers wider und nicht des TAXI-KURIERS! Den Anfang macht Lorenz Weiß, bis vor kurzem stellvertretender Vorsitzender der Taxivereinigung. Charakteristisch für ihn ist sein gepflegtes Erscheinungsbild und ebenso tiptop ist sein Taxi 163, ein Chrysler 300 M. „Um unser Gewerbe mache ich mir schon seit Jahren meine Gedanken. Inzwischen überwiegen aber die Sorgen. Seit Jahrzehnten verkaufen wir uns zu billig. Eine richtige Lobby haben wir bis heute nicht. Inzwischen werden die Verhältnisse aber dramatisch. Dass die meisten vom Taxigeschäft noch gut leben können, ist reine Augenwischerei. Einige lösen ihre Lebensversicherungen auf, zahlen keine Krankenkassenbeiträge mehr und müssen in kleinere Wohnungen umziehen. Ich kenne nur zwei deutsche Jetzt red’ i „Wer traut wem?“ Ankauf - VerkaufAnkauf - Verkauf - Alle Fahrzeugtypen von 1905 bis 2005 - Motor und Getriebeschaden -Gebrauchtwagen -Unfälle Abholung bar - sofort - bundesweit! Tel. 0 80 41/78 89-0 www.auto-much.de Abholung bar - sofort - bundesweit! Tel. 0 80 41/78 89-0 www.auto-much.de Der professionelle
Seite 44
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
43TAXIKURIER die Einnahmen von den Bahnhofsplätzen weg, dann die vom Flughafen und somit war die Kohle weg. Zu guter Letzt war noch der Herr Billmeier weg. Die Art und Weise, wie er hingeschmissen hat, trotz Ankündigung, das verzeih’ ich ihm niemals. Nur weil man eventuell andere Ziele im Auge hat, lässt man ein krankes Kind nicht alleine. Als Krönung verhilft man dann noch einem Herrn Heller auf den Stuhl des Vorsitzenden, der den Billi bis dato alles hieß, nur nichts gutes. Hackordnung und Anstand kann man bei diesen Herren wohl mit der Lupe suchen. Und jetzt genehmigt sich der Herr Heller 1.000,- Euro Gehalt im Monat. Da kann man sich ausrechnen, wann der Rest auch noch weg ist. In der jetzigen Konstellation sehe ich wenig Zukunftschancen für die Vereinigung. Die Sponsoren werden eher weniger als mehr, die Einzelunternehmer engagieren sich zuwenig, weil sie zu beschäftigt sind ihrem Geschäft nachzugehen. Und wenn ein Typ, wie der Herr Heller oder der Herr Fischer jemals auf der Etage des Herrn Bayer bei der FMG erscheint, müssen wir hinterher froh sein, wenn wir überhaupt noch zum Hafen fahren dürfen. Jetzt gilt es erstmal die Weichen für die nächsten 10 Jahre für die eG zu stellen. Wir brauchen einen Nachfolger für Hans Meißner. Das Problem ist doch, wem kann man denn noch trauen? Doch mit Sicherheit keinem Franz-Joseph Kuntz. Diese Traumgestalt ist für mich untragbar. Der hat noch nichts Positives für das Gewerbe in München getan, weil er da völlig ahnungslos ist. Der trägt nur immer die Internas zu unseren Feinden (TVD). Oder wenn man sich vor Augen hält, wie eine Frau Marsig Aufsichtsratsvorsitzende werden konnte, da wird’s einem ja schwindlig. Über einen Herrn Arikan sagt man besser gar nichts. Beim Kollegen Billmeier bin ich sehr vorsichtig, weil der ja immer gerne und schnell klagt, wenn man was Verkehrtes mit ihm in Zusammenhang bringt. Dabei brauchen wir einen aus der Branche, der das Geschäft versteht. Wichtig ist, dass diesmal wirklich jeder Unternehmer, ganz besonders die Einzelunternehmer, zur Generalversammlung kommen. Wir wollen die Genossenschaft nicht in die Hände von neugegründeten Fraktionen legen – egal welcher Nationalität – denn hier entsteht der Verdacht, jene wollen nur unser Kapital und die Immobilien, sonst nichts.” Mini-Steckbrief: Name: Weiß Vorname: Lorenz Alter: 55 Sternzeichen: Stier Familienstand: Verheiratet Geburtsort: München Aufgewachsen: Haidhausen Wohnviertel: Waldtrudering Hobbies: Fußball (Unterhaching), Skifahren, Hund „Stutzi“ Musik: Soul Urlaub: Italien EINER DER LUKRATIVSTEN STANDPLÄTZE DER STADT … EINER DER LUKRATIVSTEN CLUBS DER STADT … LOUNGE – SAUNA – WHIRLPOOL – GARTENANLAGE – SONNENTERRASSE HOFER STR. 22 · 81737 MÜNCHEN · TEL. 089/63838969 WWW.FKK-RELAX.DE TÄGLICH GEÖFFNET VON 11.00 - 4.00 UHR
Seite 45
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
44 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im 1. Stock bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn Tony Doll Info-Ansage: (089) 76 42 70 AUSBILDUNG IM JUNI 2005 Kleinanzeigen-Auftragsschein Bitte nur persönlich an der Hauptkasse gegen Vorauszahlung abzugeben. 1. Zeile fett 1 Zeile E 10,– + 16 % MwSt. = E 11,60 2 Zeilen E 20,– + 16 % MwSt. = E 23,20 3 Zeilen E 30,– + 16 % MwSt. = E 34,80 4 Zeilen E 40,– + 16 % MwSt. = E 46,40 5 Zeilen E 50,– + 16 % MwSt. = E 58,00 Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Leerzeichen beachten. Anzeigenschluss: 15. Juli 2005 ✁ Funkausbildung Termine: 19. und 21. Juli 2005 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 6/2005: 30.06. – 28.07.2005 Kurs 6/2005: 06.09. – 04.10.2005 Kurs 7/2005: 11.10. – 10.11.2005 Kurs 8/2005: 15.11. – 13.12.2005
Seite 46
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
45TAXIKURIER Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64 Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe: AND THE WINNER IS … „Ich schwör’s, Schwester! Gestern war da keine Wald!“ René Valerien, München, kann sich über die 2 Festspielkarten für’s Nationaltheater (21.07.2005, ›Roméo et Juliette‹, Wert 258,– Euro) freuen. Herzlichen Glückwunsch! Letzte Meldung … ›Amerikanische Verhältnisse‹ 1937 war eine Taxilizenz in New York noch für zehn Dollar zu haben. Weil inzwischen aber 12.000 Taxis auf den Straßen von New York unterwegs sind, werden die begehrten Lizenzen von der New Yorker Taxikommision versteigert. Die so genannten „Medaillons“ erzielen dabei Höchstpreise. Unlängst erhielt ein Bieter den Zuschlag für stolze 387.500 Dollar. Die Lizenz gilt nur für ein Auto und ausschließlich für den Stadtteil Manhattan. Essen auf Rädern Michael Schrottenloher hat in den vergangenen 12 Monaten die gesamte Brotzeit-Palette zwischen Leberkäs und Döner durchgetestet und viele Kollegen vor der eintönigen Tupperware- Ernährung gerettet. Ab der nächsten Ausgabe setzen wir die Serie fort, werden unsere Testreihe jedoch regional nach Standplätzen bündeln. Wir stellen jeweils die beste … ➜ Wirtschaft ➜ Bäckerei/Stehcafé ➜ Metzgerei/Imbiß ➜ Brotzeit-Standl aus einem bestimmten Viertel vor … In den kommenden 3 Ausgaben erfahren Sie Schrotti’s Ergebnisse über: ➜ Wasserburger Land, Trudering, Bahnhof Trudering, Schatzbogen ➜ Pasing Maria, Pasing Bahnhof, August Exter, Limes ➜ Fürstenried I, Fürstenried II, Solln Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter (0 89) 46 88 55
Seite 47
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
46 TAXIKURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Peter Gabler (PG), Kai Georg Frey (KGF), Norbert Laermann (NL), Carmen Roithmeier (CR), Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), Benedikt Weyerer (BW) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst formenreich, visuelle kommunikation und design Ringseisstraße 4, D-80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß Impressum Liebe Leserinnen und Leser, in dieser Ausgabe werden Aufmerksame einige neue Rubriken entdeckt haben. Dr. Jürgen Stahlberg, Rechtsanwalt mit hoher Taxiaffinität und – kompetenz schreibt ab sofort über juristische Themen, die jeden Taxler interessieren. Dass im Taxigewerbe Menschen aller Schichten tätig sind, zeigt Benedikt Weyerer. Historiker, Buchautor, Taxifahrer und Kolumnist im TAXI- KURIER. „Geschichte und Geschichten ist der Titel seiner interessanten München-Historie. Kai-Georg Frey kennen Sie als kritischen Taxi-Tester und langjährigen Funker. Ab sofort führt er uns mit der Reihe „Basiswissen Taxi“ in die Grundlagen des Taxigewerbes. „Jetzt red I! ist eine Seite, die für erfahrene Unternehmer und Fahrer zur Verfügung steht, die ihre Meinungsäußerung nicht nur auf Standplatz-Tiraden beschränken, sondern ihren Standpunkt auch vertreten, wenn ihnen jemand ein Mikrophon vor die Nase hält. Mit diesem prallen Heft wünscht Ihnen einen schönen Juli – ganz besonders denen, die am 6. Juli zur Versammlung erscheinen. Paul Rusch, Objektleiter Vorschau Ausgabe August 2005 Der nächste TAXIKURIER erscheint am 29. Juli 2005! Wie immer, mit mindestens 40 Seiten. ➜ „Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe“ … Der TAXIKURIER im Gespräch mit der Spitze der Verkehrspolizei ➜ Münchens Top-Gastronomie … Die besten Restaurants der Stadt ➜ Basiswissen Taxi … Das Funkgerät
Seite 48
Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗
www.volkswagen-taxi.deMotiv T5/02 Nur das Nötigste Kein Problem - auch wenn Ihre Fahrgäste „nur das Nötigste“ mit in den Urlaub nehmen. In Ihrem neuen Passat bringen Sie alles und jeden sehr komfortabel unter. Dafür sorgt das großzügige Raumangebot. Der Passat als Taxi Ab sofort bei Ihrem Volkswagen Partner.