Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juli 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte C-, komfortable E- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern.

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Juli 2005
Foto: www.atelier-tacke.de I EFA-MUSEUM/Amerang
➜ Taxi-Sonderausstellung in Amerang
➜ Taxi-Check München
Kurzstrecken mit Kreditkarte – die Reaktionen der Taxler
➜ Alles was Recht ist 
Unfälle beim Tür öffnen
➜ Tourismusstadt München
Gespräch mit Dr. Gabriele Weishäupl
Taxigewerbe
im Wandel der Zeiten
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de

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Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Carmen Roithmeier
Fax: (089) 77 24 62
e-mail: 
carmen.roithmeier@taxi-muenchen.de
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Editorial | Wer wir sind und was wir können 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Infos und Neues aus der Zentrale 8
Der Landesverband | Bericht von der Jahreshauptversammlung 10
Leserbriefe | 12
Marktpolitik | Ettenhuber Busreisen 13
Aus der Praxis | Appetit ist der beste Ernährungsberater 14
Gesprächsstoff | BUGA 15
Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „J“ 16
Pausenfüller | Lebenserwartung von Haustieren 17
Tourismusstadt München | München ist Spitze 18
➜ Hotel-Guide | 19
➜ Interview | Im Gespräch mit Innegrit Volkhardt/Bayerischer Hof 22
➜ Interview | Dr. Gabriele Weishäupl lobt Münchens Taxler 24
Alles was Recht ist | Unfall durch unvorsichtiges Tür öffnen 25
Schrotti’s Fiaker-ABC | Das „N“ 26
Basiswissen Taxi | Das Taxi 28
Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 30
Rettung Beck-Stand | The Never Ending Story 31
Geschichte und Geschichten | Der Südbau – … 32
Der Mensch hinter der Stimme | Petra Schallon – Die Hilfsbereite 34
Taxi-Sonderausstellung Amerang | Das Taxigewerbe im Wandel 36
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 38
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 39
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 39
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 39
Witz des Monats | 40
Rose des Monats | Isaak 40
Zitrone des Monats | J. Pejhan / Taxi 1362 41
Taxameter des Monats | 41
Jetzt red’ I | Lorenz Weiss 42
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 45
Letzte Meldung | Amerikanische Verhältnisse 45
Essen auf Rädern | Füttern Sie uns mit Tipps 45
Vorschau Ausgabe August | 46
Impressum | 46

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EINLADUNG
ORDENTLICHE
GENERAL-
VERSAMMLUNG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die 
Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post.
Genossenschaft der Münchner 
Taxi-Unternehmen eG
Mittwoch, 6. Juli 2005, 9.00 Uhr
Augustiner-Keller, Arnulfstraße 52
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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Editorial
Der neue TAXIKURIER ist nun ein
Jahr alt. Ein Journal für das Taxigewerbe zu schaffen war die Alternative
zur Fortführung des „hausbackenen“
Rundschreibenheftes, das ich neben
der täglichen Arbeit alleine zusammenbastelte. Die Arbeit im Redaktionsteam wurde sicher nicht weniger,
aber vielschichtiger. 
Alleine die Tatsache, dass der TAXI-
KURIER von Unternehmern, Fahrern,
Geschäftsfreunden, Politikern und
Kunden intensiv gelesen wird, ist
Lohn für die Mühe und den Aufwand.
Das Redaktionsteam besteht hauptsächlich aus „Mitarbeitern“ aus dem
Münchner Taxigewerbe. Der Initiator
Paul Rusch, Taxi 3093, hat eine Menge Erfahrung aus der Medien und
Werbebranche. Er ist ein Gewinn für
den Taxikurier. Seine Ideen sind ausgefallen und anstrengend, aber positiv
für die Branche.
Wer wir sind 
und was wir können
Dar TAXIKURIER informiert, aktiviert
und polarisiert, so dass selbstverständlich Kritik herausgefordert wird.
Zu einigen Themen werden wir von
anonymen Kommentaren bis zu fünfmal täglich heimgesucht. Diesen mutigen Kämpfern versichern wir, dass 
alles anonyme unverzüglich in den
Papierkorb wandert.
Zur Zeit bewegt uns alle die Zukunft
der Taxi-München eG, genauer gesagt
unsere Zukunft, die wir am Mittwoch,
den 6. Juli ab 9.00 Uhr im Augustinerkeller gestalten müssen. Wir rechnen
mit Ihrem Erscheinen und mit Ihrer
Urteilskraft bei den Wahlen und Abstimmungen. Nehmen Sie ihre Freunde mit zur Versammlung, damit Sie
am Tag danach nicht gefragt werden,
was los war und dass das Ganze wieder einmal nicht richtig gelaufen sei.
Vielleicht überlegen Sie mit Ihren
Freunden, ob der Kollege Rusch nicht
im Aufsichtsrat als Kenner der 
Medienwirtschaft ein Gewinn für uns
alle ist. Wir müssen kurzfristig Leute
finden, die positiv denken, neue Ideen
einbringen und auf die Tradition der
Taxi-München eG aufbauen. 
Mit Jammern, Miesmacherei und
Verzagtheit können wir unsere gemeinsame Zukunft nicht meistern.
Schon gar nicht mit Selbstzerfleischung und Gruppenbildung, die sich
dann bekämpfen und das Gewerbe
schwächen.
Der Luxus von Grabenkämpfen gehört
in der derzeitigen wirtschaftlichen 
Situation der Vergangenheit an, oder
meint jemand, es ginge uns noch zu
gut?
In diesem Sinne 
Ihr 
Hans Meißner
5TAXIKURIER
Rechtsanwalt Stephan u. Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
Unfallregulierung • Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG,
sind Rechtsanwalt Stephan 
die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/52 40-21 od. 22 · Fax: 089/52 61 12
Westenriederstr. 14
80331 München
Telefon: 22 62 19
F a x : 26 08 91 7
Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen
Rudi Färber

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6 TAXIKURIER
Mittwoch, 6. Juli
➜ 09.00 Uhr, Augustiner Keller, Generalversammlung Taxi München eG
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rigoletto
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Kasimir und
Karoline
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Vivaldi meets
Tango
➜ 21.00 Uhr, Marstall, Ensemble Freiburg
➜ Backstage, Nuclear-Assault
➜ Zerwirk, Mr. Quintron
Donnerstag, 7. Juli
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La forza
del destino
➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Fegefeuer in
Ingolstadt
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Highlights of Modern Dance
➜ Zerwirk, Rocket Freudenthal
➜ Brunnenhof, Italienische Sommernacht
Freitag, 8. Juli 
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto
Devereux
➜ 19.30 Uhr, Volkstheater, Die Ziege
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Ensemble
Clemente
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Duell
Gitarre:Violine
➜ 20.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann
➜ 21.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Luigi Nono
➜ Muffathalle, Ryan Adams
Samstag, 9. Juli
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.00 Uhr, Max-Joseph-Platz, Oper
für alle
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Rigoletto
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Griechische
Nacht
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Carmen
➜ 21.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Konzert und Klanginstallation
➜ Seebühne im Westpark, Italienische
Nacht
➜ Coubertinplatz, Coldplay
➜ Nymphenburger Schloss, From Bach
to Beatles
➜ Atomic Cafe, Boogaloo Investigators
Sonntag, 10. Juli
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Matinee
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 15.30 + 16.30 Uhr, BUGA-Gelände,
Ballett
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater , Der Opernball
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal. Münchner
Streichquartett
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Ian
Bostridge
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Evita
➜ 20.00 Uhr, Lach – und Schießgesellschaft, Dietrich „Piano“ Paul
➜ 21.00 Uhr, Marstallplatz, Oper für alle
➜ Brunnenhof, Nacht der Trompetisten
➜ Elserhallen, Sum 41
Montag, 11. Juli
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La forza
del destino
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Blechschaden
➜ Zerwirk, Les Georges Leningrad
Dienstag, 12. Juli
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Pique
Dame
➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Lilith
Mittwoch, 13. Juli 
➜ 19.00 Uhr, Zenith, The Game
➜ 19.30 - 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, La
Bayadere
➜ 21.00 Uhr, Muffathalle, X-semble
➜ Brunnenhof, Glenn Miller Orchestra
Donnerstag, 14. Juli
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerpatztheater, Carmen
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Saul
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
The Lovecats
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, The New
Electric Ballroom
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Magdalena Kôzená
➜ 20.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann
➜ Bayerischer Hof, Dave Holland
Top-Termine Juli ’05
Freitag, 1. Juli 
➜ 18.00 - 22.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Livekonzert Jugendbands
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, La forza
del destino
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg,
Die Weber
➜ 19.30 Uhr, Uni-Campus, 
Uni-Sommerfest
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Highlights of Modern Dance
➜ 20.00 Uhr, Kammerspiele Neues Haus,
Bekenntnisse
➜ 21.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Liederabend
➜ Nymphenburger Schloss, 
A. Walachowski
➜ Metropolis, Rose Tatoo
➜ Muffathalle, Fun For Free
➜ Brunnenhof, Mozartband
Samstag, 2. Juli
➜ 16.00 Uhr, Olympiapark, 
Die lange Nacht des Sports
➜ 18.00 Uhr, BUGA-Gelände, Wise Guys
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Othello
➜ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Vaya con
Dios
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Musik
➜ 21.00 Uhr, Odeonsplatz, West Side
Story
➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater, Kafkas Heidelbeeren
➜ Muffathalle, 12 Jahre Muffathalle
➜ Nymphenburger Schloss, Jean Paul
Klaviertrio
➜ Atomic Cafe, M.I.A.
Sonntag, 3. Juli
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Falstaff
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 19.00 Uhr, Brunnenhof, Brasilianische
Nacht
➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater,
Diana Damrau
➜ 20.00 Uhr, Lach- und Schießgesellschaft, Francesca de Martin
➜ 21.00 Uhr, Odeonsplatz, Münchner
Philharmoniker
➜ Muffathalle, Anthony B.
Montag, 4. Juli
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Roberto
Devereux
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Brass-Show
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater,
Kafkas Heidelbeeren
➜ Backstage, 100 Demons
Dienstag, 5. Juli
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Othello
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die
Weber
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Die jungen
Tenöre
➜ 21.00 – 22.30 Uhr, BUGA-Gelände,
Kein schöner Land
➜ 21.00 Uhr, Bayerischer Hof, 
Miquel Gil
➜ Backstage, Die Herren Polaris
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 • •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Crowns Club • ••
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • •
N a c h t c a f é ••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 • •••
Palais • •••
Pappasitos • •
Parkcafé • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •
Woanders Club •

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7TAXIKURIER
Freitag, 15. Juli
➜ 19.00 Uhr, Prinzregentheater, Pique
Dame
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakovskis Tod
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Bayerisches Staatsballett
➜ 21.00 Uhr, Schauburg, Pop up
➜ Allerheiligen Kirche, Maria Joao
➜ Nymphenburger Schloss, Barockes
Italien
➜ Muffathalle, Renegades Steel
Orchestra
➜ Backstage, Feeder
➜ Bayerischer Hof, Bossa Nova Legends
Samstag, 16. Juli
➜ 15.00 – 22.00 Uhr, Platzl, Platzl-Fest
➜ 18.00 Uhr, Olympiapark, Münchner
Sommernachtstraum
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, The
Lovecats
➜ 19.30 – 22.oo Uhr, BUGA-Gelände,
Ballett
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Die
Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Kölner
Kammerorchester
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Veronika Faber
➜ Allerheiligen Kirche, Trio Ivoire
➜ Bayerischer Hof, Kenny Baron
➜ Muffathalle, Orchestra Baobab
Sonntag, 17. Juli
➜ Chinesischer Turm, Kocherlball
➜ 18.00 Uhr, Theatron, Gospel-
Happening
➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater,
Alcina
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Billy Budd
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Ballett
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Anna
Netrebko
➜ 20.00 Uhr, Lustspielhaus, Monaco
Bagage
➜ Brunnenhof, Carmina Burana
➜ Bayerischer Hof, Maraca’s Otra Vision
➜ Zerwirk, Mr. Quintron
Montag, 18. Juli
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Saul
➜ 19.30 Uhr, Brunnenhof, King Lear
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, The New
Electric Ballroom
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Kirche,
Achim Freyer
➜ Bayerischer Hof, Aki Takase
Dienstag, 19. Juli
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, Die
Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 Uhr, Brunnenhof, King Lear
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Kurt
Moll
➜ 21.30 Uhr, Nationaltheater, 
Nacht-Konzert
➜ Bayerischer Hof, John Abercrombie
Mittwoch, 20. Juli
➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater,
Alcina
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Billy
Budd
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hello Dolly
➜ 20.00 Uhr, Königsplatz, Evita
➜ Bayerischer Hof, James Blood Ulmer
Donnerstag, 21. Juli
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Romeo et
Juliette
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hello Dolly
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Vollmondnacht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Stuttgarter
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Sommernachtstraum
➜ 20.00 Uhr, Kammerspiele Neues Haus,
Hermes in der Stadt
➜ Allerheiligen Kirche, Kenny Wheeler
➜ Nymphenburger Schloss, Russian
Gypsy Fire
➜ Bayerischer Hof, David Calzado
Freitag, 22. Juli
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La Calisto
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, BUGA-Gelände,
The Lovecats live
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 21.00 Uhr, Prinzregententheater,
Sprachoper
➜ Circus Krone, Sigur Ros
➜ Brunnenhof, Abba Night
➜ Muffathalle, Johnny Clegg
Samstag, 23. Juli
➜ 12.00 – 23.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Gärtnerplatzfest
➜ 14.00 – 23.00 Uhr, Hans-Sachs-
Straße, Straßen-Fest
➜ 17.00 – 20.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Feuerwerks-Musik
➜ 19.00 – 21.30 Uhr Gärtnerplatztheater, Tänzer choreografieren
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Die
Zauberflöte
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Die
drei Wünsche
➜ 19.30 Uhr, Hubertussaal, Latin Night
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Felicity Lott
➜ 20.30 Uhr, Allerheiligen Kirche,
Kammerkonzert
➜ Brunnenhof, Quadro Nuevo
➜ Muffathalle, Leningrad
Sonntag, 24. Juli
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 11.00 Uhr, Brunnenhof, Jazz-Frühschoppen
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammermusik im Foyer
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater,
Alcina
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Majakowskis Tod
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Romeo et
Juliette
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Italienische
Nacht
➜ 21.00 Uhr, BUGA-Gelände, Musica
Cubana
➜ BUGA-Gelände, Unicef-Lauf
➜ Lustspielhaus, Bobo Stenson Trio
Montag, 25. Juli
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Die
Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Tänzer choreografieren
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Mozart-
Serenade
Dienstag, 26. Juli
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, La Calisto
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Die
drei Wünsche
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bobby Mc
Ferrin & Chick Corea
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Munich
Symphony Pops
➜ Muffathalle, Bajafondo Tangoclub
Mittwoch, 27. Juli
➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater,
Alcina
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Faust
➜ 19.00 Uhr, Olympiastadion, Firmenlauf München
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ Brunnenhof, Summertime
➜ Garage, Darkseed
Donnerstag, 28. Juli
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Hommage an Janis Joplin
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Orphée et
Eurydice
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Münchner
Bach-Chor
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Flamentango
Freitag, 29. Juli
➜ 18.30 Uhr, Nationaltheater, Lulu
➜ 18.30 + 21.00 Uhr, Alte Pinakothek,
Konzert
➜ Brunnenhof, Vivaldis Jahreszeiten
➜ Muffathalle, Brian Setzer
➜ Atomic Cafe, Phil Vetter
Samstag, 30. Juli
➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater,
Alcina
➜ 18.30 + 21.00 Uhr, Alte Pinakothek,
Konzert
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, BUGA-Gelände,
Hommage an Janis Joplin
➜ 20.30 Uhr, Brunnenhof, Patrick
Lindner
➜ Kultfabrik, Deep Impact Open Air
2005
➜ Muffathalle, Main Concept
Sonntag, 31. Juli
➜ 10.30 Uhr, Brunnenhof, Jedermann
➜ 13.30 Uhr, Galopprennbahn Riem
➜ 16.00 Uhr, Nationaltheater, Die Meistersinger von Nürnberg
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Munich
Symphony Pops
➜ Nymphenburger
Schloss, von C. Corea,
Morricone & Sting
➜ BUGA-Gelände,
Triathlon
Mehrtägige Termine
➜ 28.04. - 09.10.
BUGA-Gelände, BUGA
➜ 15.06. – 30.07. 
Komödie im Bayerischen Hof, Einmal
nicht aufgepasst
➜ 16.06. – 10.07.
Tollwood-Gelände, Tollwood
➜ 03.07. – 05.07., 09.00 - 19.00 Uhr,
05.07. – 17.00 Uhr,
Messe West, ISPO
➜ 25.06. – 02.07.
Isarmeile – zwischen Gasteig und
St. Jakobs-Platz, Münchner Filmfest
➜ 26.06. – 01.07.
ICM, Allergie-Kongress
➜ 28.06. – 02.07.
Lach- und Schießgesellschaft,
Massimo Rochi
➜ 28.06. – 03.07., 20.00 Uhr
Philharmonie, Lady & Salsa
➜ 30.06. – 02.07.
Circus Krone, Radio Gong Festival 
➜ 01.07. – 02.07., 20.00 Uhr
Lustspielhaus, Nicht wirklich – nicht
ganz da
➜ 01./13./14./15.07, 19.30 Uhr
Volkstheater, Brandner Kaspar
➜ 02./11./12.07., 19.30 Uhr
Volkstheater, Was Ihr wollt
➜ 03./05.07., 19.30 Uhr
Volkstheater, Der Räuber Kneissl
➜ 05.07. – 23.07., 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Lach- und Schieß-Ensemble
➜ 06.07. – 07.07.
ICM, Genossenschaftsverband
➜ 06.07. – 08.07., 19.30 – 22.00 Uhr
BUGA-Gelände, Die Zauberflöte
➜ 09.07. – 10.07.
Marienplatz, Gay-Party
➜ 09./10./16.07., 19.30 Uhr
Volkstheater, Port
➜ 13.07. – 14.07. 
ICM, Sicherheitsmesse
➜ 16.07. – 18.07.
Messe, Mustermarkt/Trendset
➜ 22.07. – 24.07.
Olympiapark, Wachturm-Kongress
➜ 23.07. – 24.07.
Königsplatz, Oben ohne Open Air
➜ 27.07.-29.07.
ICM, Visions of Football
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Seite 9

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8 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Allianz Arena – ein unerreichbares Schmuckstück
Bis zum Redaktionsschluss dieses Heftes haben
drei Spiele in der Arena stattgefunden. Die
Verkehrsabläufe waren chaotisch, die Taxiabholung funktionierte an der Arena nur kläglich. Der Taxistand am Eingang Nord war nach
Spielende für freie Taxis kaum erreichbar und
mit 30 Stellplätzen zu klein ausgelegt. Der Busparkplatz neben dem Taxistand ist ziemlich
verbaut und lässt eine leichte An- und Abfahrt
nicht zu. Allein die Ausfahrt ist für Taxi und
Busse eine Tortur.
Auf Grund der guten Zusammenarbeit mit der
Münchner Stadiongesellschaft MSG und dem
Parkhausbetreiber APCOA, konnte ein kurzfristiger Termin mit dem KVR und der Polizei anberaumt werden.
Nachdem Verkehrseinbrüche vor den Parkhäusern und dem Nordeingang zu erwarten waren,
konnten wir einen Taxistand nördlich der
Park+Ride-Anlage auf dem Busparkplatz in der
Nähe des U-Bahnzugangs zusätzlich und
rechtzeitig errichten. Das wichtigste an diesem
Platz ist die ungehinderte Zu- und Abfahrt
über die Maria-Goeppert-Mayer-Straße abseits
vom Parkverkehr.
Bei den beiden Eröffnungsspielen brach der
Verkehr rund um die Arena total zusammen.
Eine Taxibestellung zu den beiden Ehrengastbereichen und dem Behinderteneingang war
erst zum Bayernspiel eingeschränkt möglich.
In der Arena fehlte jegliche Hinweisbeschilderung.
Nachdem bei sämtlichen Spielen unser Mitarbeiter Herr Stein mit dem Einsatzwagen der
Taxi-München eG von Anfang bis Ende vor
Ort war und aus dem Chaos das Beste machte,
müssen wir noch die Taxiabholungen aus der
Arena organisieren und vieles mehr.
Sämtliche Planungen und Trockenübungen
sind in der Praxis nicht eingetreten.
Die Abläufe der Party-Spiele zur Einweihung
der Arena sind sicher mit echten Bundesligaspielen, mit massierten An- und Abfahrten,
nicht vergleichbar.
Wir bitten deshalb um Verständnis, dass wir
erst in den nächsten Wochen über den vorläufigen Taxiverkehr berichten werden. Besonders
wichtig ist die Abfahrt vom Taxistand Arena-
Nord. Wenden Sie bitte nicht, sondern fahren
Sie über die Busabfahrt aus, um Staus zu vermeiden.
Bis auf weiteres verteilen wir am Stadion und
in der Engelhardstraße detaillierte Rundschreiben mit Plänen, die Sie auch aktuell aus dem
Internet der Taxi-München eG laden können.
Beachten Sie auch die aktuellen Funkdurchsagen vor und nach den Spielen.
Anfahrt EVENT ARENA 
(kann auch „ehemaliges Olympia-Radstadion“
oder nur „Radstadion“ genannt werden)
➜ Anfahrt nur über die „Lerchenauer Straße“
in den „Spiridon-Louis-Ring“ in den
Olympiapark
➜ Schranke ist 24 Stunden von Pförtnern
besetzt
➜ an der Olympiahalle vorbei bis zum Olympiastadion (bis Ende der Ehrengast-Räume &
vor Brücke)
➜ rechts in den „Toni-Merkens-Weg“ 
➜ dort auf der linken Seite liegt die „EVENT
ARENA“
➜ um die Halle links herum / Eingänge liegen
auf der Südseite!
➜ Ausfahrt kann auch über den Toni-Merkens-
Weg Richtung Dachauer Straße genutzt
werden (Schranke öffnet selbsttätig)
➜ Bei Problemen oder Fragen können der
Pförtner der OMG angerufen werden 
(089-3067 2555) oder die EVENT ARENA
(089-3067 2050)
Richtigstellung
Bei unserem Artikel über den Absturz des FC
Taxa, war mit dem „sachverständigen Vorsitzenden“, keinesfalls der frühere technische Leiter Oskonei Reza gemeint. Reza war nie Vorsitzender und hat sich um den Verein sehr
bemüht und erfolgreich zweimal zur Meisterschaft geführt.
Vandalen am Hasenbergl
Seit mehreren Wochen werden ausschließlich
an Taxis, die am Hasenbergl auf den Straßen
abgestellt sind, Autoscheiben eingeschlagen.
Ein Kollege war bereits dreimal der Geschädigte. Wir empfehlen bei Laternenparkern die
Dachleuchte abzunehmen und besonders
wachsam zu sein.
Auftragsscheine der DB AG 
und Railion
Bei Fahrtaufträgen für die DB AG und Railion,
bei denen Zugführer und Personal befördert
werden, sind die Auftragsscheine vollständig
auszufüllen. Im Besonderen sind Datum, Fahrstrecke (Abfahrt und Zielort), Kilometerangabe,
Name des DB-Mitarbeiters und Zweck der
Fahrt (z. B. Einsatzort zur Unterkunft) aufzuführen.
Weitsicht
bewiesen haben die Mitglieder des Aufsichtsrates in ihrer Sitzung am 1. Juni und wilden
Spekulationen ein Ende gesetzt.
Wie bereits berichtet, haben Sie als Mitglied in
der Generalversammlung am 6. Juli letztmalig
vor dem Ausscheiden des geschäftsführenden
Vorstandes, Herrn Hans Meißner im übernächsten Jahr, die Möglichkeit ein Vorstandsmitglied zu bestimmen. Im Jahr 2006 findet satzungsgemäß keine Wahl zum Vorstand statt.
Nach der Satzung der Taxi-München eG hat
der Aufsichtsrat die Pflicht, der Generalversammlung Kandidaten zum Vorstand vorzuschlagen. Bei den meisten Genossenschaften
werden Vorstände vom Aufsichtsrat bestellt. 
Um eine Kontinuität durch Erfahrung im Vorstand zu erreichen, schlägt der Aufsichtsrat
mit überwältigender Mehrheit (6 von 8 Stimmen), Herrn Alfred Huber, den langjährigen
Dienststellenleiter der Taxizentrale, zum Vorstand vor. Selbstverständlich wird Herr Huber,
soweit er in der Generalversammlung am
6. Juli von Ihnen gewählt wird, weiterhin die
Dienststellenleitung beibehalten, da er kein
hauptamtliches Vorstandsamt übernehmen
soll. 
Der Vorschlag des Aufsichtsrates wäre in jedem Falle die beste Lösung für die Genossenschaft und natürlich für alle Mitglieder.
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Seite 10

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Die Genossenschaft
Herr Huber hat bereits einen Antrag auf die
notwendige Mitgliedschaft, die Voraussetzung
für seine Wahl ist, in der Taxi-München eG gestellt. Einer Aufnahme steht der Satzung nach
nichts entgegen.
Normalerweise schlug der Aufsichtsrat in der
Vergangenheit fast ausschließlich Mitglieder
aus dem eigenen Gremium zur Wahl zum Vorstand vor. Nachdem sämtliche Mitglieder nicht
über eine vergleichbare Erfahrung im Taxigewerbe und der Genossenschaft verfügen können, war die Entscheidung für Herrn Huber
weitsichtig. 
Respekt muss den Mitgliedern des Aufsichtsrates dafür ausgesprochen werden, dass sie
persönliche Ambitionen in den Vorstand gewählt zu werden, im Interesse der Genossenschaft zurückstellten.
Wir stellen Ihnen Herrn Alfred Huber kurz vor:
Alter: 55 Jahre
Geburtsort: München
verheiratet: seit 1983
Kinder: 1 Tochter, 18 Jahre
Hobbies: Briefmarkensammeln, 
Leiter einer Studentenverbindung, 
Pfarrgemeinderatsvorsitzender, 
soziales Engagement in der Au
Ausbildung:
Abitur: 1968
Studium: Lehramt, nicht vollendet
Taxifahrer: 1970 – 1980
Telefonist u. Funksprecher: seit 1972
stellv. Dienststellenleiter: 1979 – 1990
Dienststellenleiter: seit 1990
Referent Fachkundekurse: seit 1990
Kandidaten für die
Aufsichtsratswahl
Nachdem in der nächsten Generalversammlung voraussichtlich vier Aufsichtsratsmandate
zu besetzen sind und im letzten Jahr die Wahlen einem Ringelspiel mit fast 20 Kandidaten
glichen, haben sich in diesem Jahr zwei
Kollegen bereit erklärt, für den Aufsichtsrat zu
kandidieren, die wir hier kurz vorstellen.
Wir gehen dabei davon aus, dass sich die
ausscheidenden Mitglieder wieder zur Wahl
stellen, aber die sind ja als Amtsinhaber schon
bekannt.
Von vielen Kollegen geschätzt ist der Kollege
Paul Rusch, der durch Erfahrung in der Medienbranche eine Bereicherung für die Taxi-
München eG wäre. Paul Rusch war der Initiator für den neuen TAXIKURIER und leitet die
Redaktion. Er hat eine Menge Ideen für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und liebt seinen
Beruf als Taxifahrer und -Unternehmer. Sicher
polarisiert der Kollege Rusch, will anecken und
provozieren – aber brauchen wir nur stromlinienförmige Jasager?
Paul Rusch ist 53 Jahre, Taxi 3093, wohnt in
Waldtrudering, ist überzeugter Münchner und
kämpferischer Meinungsbildner.
Weiterhin stellt sich für die Wahl zum Aufsichtsrat der Kollege Karrlein Klaus-Dieter, 
Taxi 1767, zur Verfügung. Herr Karrlein hat
nicht nur studiert, sondern sein Betriebswirtschaftsstudium mit Erfolg abgeschlossen. Herr
Karrlein wäre vom Alter her sicher eine Alternative.
Herrn Karrleins Kurzbiographie:
Alter: 45 Jahre
Geburtsort: München
Grundschule + Gymnasium: 1966 – 1977
Lehre Groß- u. Einzelhandelskaufmann:
1977 – 1980
Zeitsoldat: 1980 – 1982
Versicherungssachbearbeiter, 
PKW- u. Möbelverkauf: 1982 – 1995
BWL-Studium mit Abschluss: 1992 – 1996
Taxifahrer: 1983 – 1995
Taxiunternehmer, Taxiguide: ab 1995
Hobbies: Geschichte Münchens, immer noch
Spaß am Taxifahren
Die Polizei bittet um Mithilfe
Ermittlungen werden gegen eine Tätergruppe
geführt, die sich am Donnerstag, den 02. Juni
2005, in den Abendstunden vor dem Lokal
„Waldfrieden“ in der Fürstenrieder Straße 277
zusammengerottet hat und anschließend gegen
Gäste in dem Lokal vorgegangen ist. Es konnte
dabei festgestellt werden, dass die Personen
teilweise mit einem Bus zum Tatort gefahren
sind. Mindestens eine Person wollte nach der
Tat mit dem Bus der Linie 51 flüchten und
hielt sich zu diesem Zweck an der Bushaltestelle Fürstenrieder-/Waldfriedhofstraße auf.
Andere aus der Gruppe könnten Taxis in Anspruch genommen haben.
Sachdienliche Hinweise werden erbeten an
Herr KK Klippe, Telefon: 089/2910-3626.
Hinweis in eigener Sache
Wir möchten die Kolleginnen und Kollegen
schon heute darauf hinweisen, dass im August
kein Mobilfunk- und Handyverkauf stattfindet.
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10 TAXIKURIER
Öffentlicher Teil
Um 10.50 Uhr eröffnete der Vorsitzende des
Landesverbandes, Hans Meißner, den öffentlichen Teil der Jahreshauptversammlung. Er
begrüßte eine Vielzahl von Gästen aus Ministerien, Bezirksregierungen, Verwaltungsbehörden, Industrie- und Handelskammern sowie
der dem Taxigewerbe verbundenen Industrie.
Nach einer kurzen Vorschau auf die für das
nächste Jahre bevorstehende Fußballweltmeisterschaft und den damit verbundenen Schwierigkeiten, wurde Herrn Dr. Blume-Beyerle, dem
Kreisverwaltungsreferenten der Landeshauptstadt München, das Wort übergeben.
Herr Dr. Blume-Beyerle überbrachte die Grußworte des Oberbürgermeisters und ging auf das
Thema Fußballweltmeisterschaft und Sicherheitsprobleme sowie Feinstaubdiskussion und
die jüngsten Presseveröffentlichungen über das
Taxigewerbe ein. Herr Dr. Blume-Beyerle, stellte heraus, dass der Diesel-PKW-Verkehr einen
relativ geringen Anteil an der Feinstaubentwicklung hat.
Der Kreisverwaltungsreferent der Landeshauptstadt sah trotz der vielen Anregungen und
Vorschläge zur Reduzierung des Feinstaubs
keinerlei praktikable Möglichkeiten und vernünftige Vorgaben der Politik.
Bezüglich der bevorstehenden Fußball-WM
stellte Herr Dr. Blume-Beyerle eindeutig in den
Raum, dass die alleinigen wirtschaftlichen
Interessen der FIFA nicht im Vordergrund stehen dürfen. Die geplante Einrichtung von Sicherheitszonen und Verkehrsbehinderungen
dürfen nicht dazu führen, dass der Taxiverkehr
zum Erliegen kommt. 
Herr Dr. Blume-Beyerle sicherte zu, dass anlässlich der Fußball-WM keinerlei neue Taxigenehmigungen für den Bereich der Landeshauptstadt München ausgereicht werden.
Im Anschluss daran bedankte sich Herr Meißner für die Ausführungen des Herrn Kreisverwaltungsreferenten und forderte Unternehmer
wie Industrie auf, bei sämtlichen Neuanschaffungen von Dieselkraftfahrzeugen keinesfalls
auf den Einbau eines Partikelfilters zu verzichten. Das Taxigewerbe müsse bei der notwendigen Benutzung der Innenstadtbereiche einen
ökologischen Vorreiter spielen. 
Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation,
appellierte Hans Meißner an die Unternehmerschaft, das nachhaltige Jammern einzustellen
um die Beziehung zu den Kunden nicht zusätzlich zu belasten. Zumal unsere Kunden in
hinreichenden Umfang dieselben Sorgen haben. 
Beklagt wurde weiterhin, die teilweise passive
Einstellung von Taxiunternehmern zum Begriff
des Unternehmertums. Unternehmer heißt etwas zu unternehmen und auch Risiken einzugehen. Allein der Besitz einer Genehmigung
nach dem PBefG garantiert keinesfalls Umsatz
und florierende Geschäfte. Selbst die soziale
Marktwirtschaft kennt neben Gewerbeeinstiegen auch Gewerbeausstiege, d. h. Pleiten. Diese
Grunderkenntnis muss sich jeder Unternehmer,
egal welche Betriebsgröße, vor Augen halten. 
In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende auf die unhaltbare Problematik der
Patientenfahrten durch Hilfsorganisationen
ein. Hier spielen manche Ortskrankenkassen
eine höchst zweifelhafte Rolle. Durch Dumpingpreise wird bei Unternehmern, die sich
dem Preisdiktat beugen, Schwarzarbeit die unmittelbare Folge. In vielen Fällen übernehmen
die Hilfsorganisationen widerrechtlich, entgegen aller steuerlichen und sozialrechtlichen
Vorschriften, Patientenbeförderungen. Hier ist
der Landesverband auf die Mithilfe der Unternehmer vor Ort angewiesen, um massiv zu
intervenieren. Eines der nächsten Aktionsfelder
wird der Landkreis Wunsiedel sein, wo die
Unternehmer zu lächerlichen Preisen erpresst
werden. Die Folgen sind Lohndumping und
Flucht in die steuerliche Illegalität, die teilweise dazu führen, dass Unternehmer ins Gefängnis wandern. 
Nachdem der Taxiverkehr einen wesentlichen
Teil der Daseinsfürsorge für die Bevölkerung
darstellt, haben auch Krankenkassen die Verpflichtung, Preise auszureichen, die einen wirtschaftlichen Betriebsablauf ermöglichen.
Ein Krebsgeschwür sind darüber hinaus Kreisverbände des Bayerischen Roten Kreuzes, die
sich in jedem Wirtschaftszweig tummeln, um
Gewinne zu machen. Wie Feuerwehrhäuptlinge
kämpfen die Kreisvorsitzenden hier mit Unterstützung der Landräte, um Einnahmen aus Personenbeförderungen der Gastronomie und
sonstigen Lumpereien. 
Völlig widerrechtlich werden durch das Zusammenwirken von AOK’n und Heimdialyseor-
Der Landesverband
Bericht der 59. Jahreshauptversammlung
am 11. Mai 2005

Seite 12

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11TAXIKURIER
ganisationen Taxiunternehmer nach jahrzehntelanger, hervorragender Dienstleistung ausgebootet und ausgetrickst, wie dies im Landkreis
Traunstein der Fall ist.
Die gesamte Problematik ist keinesfalls auf das
Taxigewerbe beschränkt. Die Missstände reichen inzwischen soweit, dass die Gewerkschaft
ver.di den MHD in der Oberpfalz verklagte. 
Offenbar ist Schwarzarbeit dann sanktioniert,
wenn sie politisch verbrämt oder von Hilfsorganisationen veranlasst wird. Insgesamt hält
der Landesverbandsvorsitzende die Tatsache,
dass Leistungserbringer für das Gesundheitswesen Mehrwertsteuer zu entrichten haben, die
der Fiskus schluckt, da die Krankenkassen
nicht Vorsteuerabzugsberechtigt sind, für absurd. Hier bereichert sich der Staat am angeblich „kranken Gesundheitswesen“ .
Abschließend ging der Landesverbandsvorsitzende auf die verschiedenen Vertragswerke mit
Krankenkassen ein. Der Rahmenvertrag mit
dem Landesverband der Ortskrankenkassen
wurde durch die Praxis der Versteigerung jeder
einzelnen Fahrt durch Kassenmitarbeiter entwertet. Hier sind die örtlichen Preisvereinbarungen sehr häufig ruinös.
Etwas anders stellt sich die Situation im Bezug
auf den Vertrag mit den VdAK-Kassen Bayerns
dar. Allerdings muss der Landesverband hier
feststellen, dass einige wenige Unternehmer,
die tatsächlich leichte Nachteile hinzunehmen
hatten, ein fürchterliches Geschrei veranstalteten. Tatsache ist, dass 80 % bis 90 % der
Unternehmerschaft in Bayern von dieser Entgeltvereinbarung profitieren.
Im Anschluss an das Referat übernahm der
stellvertretende Vorsitzende, Herr Wolfgang
Ziegler, Nürnberg, die Versammlungsleitung
und leitete die Diskussion über die Vorträge.
Insgesamt berichteten acht Redner, teilweise
sehr kritische Anmerkungen und Fragen an
den Vorstand, die aber insgesamt alle ausgeräumt werden konnten.
Um 12.30 Uhr schloss Herr Ziegler die Vormittagsveranstaltung und bedankte sich bei der
Der Landesverband
Der Landesverbandsvorsitzende machte zum
Schluss des internen Versammlungsteils einige
Ausführungen über Internas der gewerbepolitischen Entwicklungen im Taxigewerbe. Er wies
dabei darauf hin, dass im Zuge der Gesetzgebung große Neuerungen nicht zu erwarten
sind. Eine Entscheidung bezüglich der Taxifarbe ist in absehbarer Zeit zu erwarten. Hierbei
appellierte der Landesverbandsvorsitzende an
alle Mitglieder das einheitliche Erscheinungsbild hochzuhalten. Es bedarf keiner langen
Reise, sondern nur einer Fahrt nach Stuttgart,
um den dort durch die Freigabe der Taxifarbe
angerichteten Saustall betrachten zu können.
Freigabe der Taxifarbe bedeutet nicht, dass andersfarbige Taxen zulässig sind, vielmehr bedarf es keinerlei einheitlicher Lackierung für
Taxis. Es genügt bereits Rohteile zu verwenden, die nicht lackiert sind, da ein Farbanstrich
ja nicht vorgeschrieben ist. Der Bayerische
Landesverband fordert alle Unternehmer auf,
sich vehement für die Beibehaltung einer einheitlichen Taxifarbe einzusetzen.
Beklagenswert nannte der Vorsitzende die
Situation um die kleineren Zentralen. Hier
machen sich durch Austritte aus kleinen Zentralen Auflösungserscheinungen breit, die die
gesamte Infrastruktur der Unternehmer in
Frage stellen. Besonders betroffen sind hier
Bayreuth, Straubing und einige mehr. 
Als Ersatz für Zentralen werden häufig Callcenter genutzt. Hier ist anzumerken, dass eine
fachkundige Beratung des Publikums und eine
Kundenbindung kaum möglich ist. Auch die
Vermittlung kleinerer Städte wie Koblenz
durch Frankfurt a. M. ist zwar technisch möglich, bringt aber kaum Kundenbindung und
schadet der Identität und dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Unternehmer in kleineren
Städten.
Der Vorsitzende schloss seine Ausführungen
mit den Hinweisen, auf Rahmenvereinbarungen des Landesverbandes mit Versicherungen,
Teilelieferanten wie A.T.U und im Besonderen
Tankstellennetzen wie TOTAL.
Gegen 15.45 Uhr schloss Herr Meißner die Versammlung mit dem Dank an alle erschienenen
Mitglieder.
Niederlassung der DaimlerChrysler AG München für die Übernahme der Kosten für das
Mittagessen und bei der VW AG Wolfsburg für
die Zusage von Herrn Gülke, die Kosten für die
Getränke zu übernehmen.
Interner Teil
Um 14.15 Uhr eröffnete der Vorsitzende des
Landesverbandes den internen Teil der Veranstaltung.
Der Schatzmeister des Landesverbandes, Herr
Heinrich Kantor, Augsburg, trug die Bilanz vor.
Das Jahresergebnis war bei einem Umsatz von
Euro 222.354,64 ausgeglichen. Seitens der Revisoren trug Herr Neubaum, Fürth, den Revisionsbericht vor. Herr Neubaum bestätigte, dass
die Buchführung ordnungsgemäß und die Kassenführung einwandfrei war. Herr Neubaum
appellierte an der Mitgliederwerbung verstärkt
mitzuwirken. Herr Neubaum beklagte, dass die
Abschlusskosten durch den Steuerberater unverhältnismäßig hoch sind. Er schlug hier vor,
nach anderen Wegen zu suchen.
Herr Neubaum als Revisor empfahl der Mitgliederversammlung den Vorstand zu entlasten. Die Entlastung erfolgte einstimmig. 
Der stellvertretende Vorsitzende, Herr Wolfgang Ziegler, Nürnberg, stellte sich einer
Wiederwahl und wurde bis 2008 bestätigt. 
Gewählt wurden für den Regierungsbezirk:
Schwaben:
Herr Heinrich Kantor, Augsburg, bis 2008
Niederbayern:
Frau Christa Keil, Passau, bis 2008
Mittelfranken:
Herr Ulrich Romeike, Nürnberg, bis 2008
Sämtliche Damen und Herren nahmen die
Wahl an.
Durch Zeitablauf war die Wahl des ausgeschiedenen Revisors, Herrn Erich Roth, Fürth, erforderlich. An Stelle von Herrn Roth, wurde Herr
Horst Lager, Fürth, auf die Dauer von zwei
Jahren, bis 2007, zum Revisor gewählt. Herr
Lager nahm die Wahl an.

Seite 13

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12 TAXIKURIER
TAXIKURIER #7 „Jetzt wird’s ernst“
Nach der Generalversammlung 2003 hatte ich
ein ungutes Gefühl. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates und sein Stellvertreter traten zurück, weil sie es nicht schafften, den Vorstand
zu stürzen.
Nach der Versammlung im letzten Jahr
schwante mir angesichts des Wahlzirkuses mit
fast 20 Kandidaten zum Aufsichtsrat, Böses –
was sich auch bestätigte. Die türkischen Kollegen setzten einen Mann durch, der die Versammlung belog und gar nicht Mitglied und
somit nicht wählbar war. In diesem Jahr sollen
wir entscheiden ob ihm die Mitgliedschaft
durch die Generalversammlung geschenkt
wird. Ein völlig indiskutables Ansinnen. Unsere türkischen Kollegen haben sehr wohl das
Recht, einen Unternehmer aus ihren Reihen in
den Aufsichtsrat zu entsenden, aber doch bitte
keinen, der seit wenigen Wochen Geschäftsführer einer GmbH war und heute mit seinen
Luxusmietwagen den Taxlern am Flughafen
vorführt, was ein „Fiaker“ ist.
Heuer scheint es noch schöner zu kommen.
Aus dem erlauchten Kreis des Aufsichtsrates
war zu hören und im TAXIKURIER zu lesen,
dass man die Vorstandswahl, von der unsere
Zukunft nach dem Ausscheiden des Kollegen
Meißner abhängt, wie am Wühltisch beim
Schlussverkauf vorbereitet. Leute ohne jegliche
Erfahrung in der Gewerbepolitik oder in der
Führung eines Betriebes mit cirka 100 Mitarbeitern sind im Gespräch. Alleine bei dem Gedanken, dass dieselben Herrschaften, die die
Taxivereinigung in die Bedeutungslosigkeit
führten, hier mitentscheiden oder sich gar berufen fühlen, läuft es mir kalt über den Rücken, obwohl ich nach mehr als 40 Jahren als
Taxiunternehmer nicht mehr groß unter Fehlentscheidungen leiden werde. 
Ich muss alle Kollegen, gleich welcher Herkunft, aufrufen in der nächsten Versammlung
ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen,
um nicht Selbstdarstellern, die dem Gewerbe
nichts nützen, die Gestaltung unserer Zukunft
überlassen.
Derzeit sitzen im Aufsichtsrat TVD-Funktionäre, die die Taxifarbe abschaffen wollen, seit
Jahren im Ventil neidvoll gegen die Genossenschaft hetzen und mit dem IsarFunk kooperieren.
Die Genossenschaft ist unsere einzige Stütze
für die Zukunft. Methoden, wie sie vom Isar-
Funk vorexerziert werden, wären für uns kein
Weg in die Zukunft. Also, am 6. Juli im Augustinerkeller sehen wir uns bestimmt.
Hans Lommer, Taxi 1756
(Scheinwerfer-Hanse)
„Unerschrocken – trotz Morddrohung“
Über die große, überwiegen positive Resonanz,
auf meinen oben erwähnten Bericht möchte
ich mich bedanken. Ich lebe noch! ISARFUNK
brauchte geschlagene 5 Wochen, um auf meine
Vorwürfe Stellung zu beziehen – und das auch
nur in Form eines 3-Seiten Mitleid erheischenden Anschlags an der Flughafen-Info:
Fakt ist wohl, dass die Scientology-Methode,
kleine Leute auszupressen wie eine Zitrone, um
die Profite mancher Unternehmer-Vorstände
überproportional zu erhöhen, was zu 100 %
auch auf die ISARFUNK GMBH zutrifft! (Siehe
auch das Abzocker-Quality-Kurs-System dieser
Zentrale, wie schon im Leserbrief von Herrn J.
Reiner angeführt.) Dieses auspresserische System trifft auch auf den ehemaligen ISAR-
FUNK-Mitarbeiter und jetzigen TAXI-HAID-
HAUSEN-Mitinhaber Daniel Wedekind zu. Laut
Handelsregisterauszug hält er seit 1997 die
zweithöchste Beteiligung an der ISARFUNK
GMBH & CO.KG und propagiert in den Haus
eigenen „ISARFUNK-NEWS“ nur noch eine
Fahrerbeteiligung von 40 % anstatt der seit
Jahren üblichen 50 %! In einem vertraulichen
Brief an seine wenigen Festfahrer (der mir zugespielt wurde) bittet er aber darum, für nur 40
% zu fahren, sonst müsste er mit seiner Firma
Konkurs anmelden. (Was nun wohl?!)
Große Zustimmung bekam ich auch mit meiner Abhandlung über die Ausländer-Problematik (Bestechungsgelder z. B.) in unserem Gewerbe! Etliche türkische Einzelunternehmer
schüttelten mir die Hand und bestätigten, sie
würden nur in München Taxi fahren wollen
(sei es als Unternehmer oder als Kunde), da
hier (noch!) keine orientalischen Sitten herrschen! Betrachte ich aber die ausnahmslos
ausländischen ISARFUNK-Einweiser am Flughafen, die kaum der deutschen Sprache mächtig sind – so muss ich an die ISARFUNK
GMBH die Frage stellen: WIE WÄR’S MAL MIT
EINEM QUALITY-SPRACH- UND BENIMM-
KURS FÜR DIE EIGENEN MITARBEITER??
Siegfried Lackner, München
Bilderwitz April
Der prämierte Titel des Bilderwitzes aus dem
Heft April 2005 legt die Unterstellung nahe,
Prostituierte (oder vielleicht sogar allgemein
Frauen) legten es darauf ab, mit dem Taxi zum
„Fleischpreis“ nach Hause zu fahren. Dass
Männer im sexuellen Notstand derartige Fantasien entwickeln, ist nicht neu. Als TAXIKU-
RIER eine solche Fantasie zu prämieren und zu
veröffentlichen, ist unverantwortlich und prägt
ein Bild „des Taxifahrers“, von dem ich mich
ausdrücklich distanzieren möchte. Als reiner
Nachtfahrer fahre ich seit bald 25 Jahren nach
den Freiern in den Morgenstunden die Damen
des Rotlichtgewerbes nach Hause; dabei höre
ich immer wieder, daß diese Kundinnen (wie
auch andere alleinreisende Frauen) sich häufig
gegen die Zudringlichkeiten von Taxifahrern
wehren müssen, die sich einfach nicht vorstellen können, ein weibliches Wesen sei in der
Lage, ihrem adonishaften Charme zu widerstehen. Ich halte es für äußerst gefährlich, diese
Haltung in einem offiziellen Gewerbeorgan
quasi augenzwinkernd zu legalisieren. Jeder
Fahrgast, ob männlich oder weiblich, hat ein
Recht darauf, unbelästigt sein Ziel zu erreichen. Im Bedarfsfall steht es jedem Mann frei,
den Kontakt mit Prostituierten zu deren Arbeitszeiten (und Tarifen) zu suchen.
Kai-Georg Frey, Gerolsbach
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sie werden mir zustimmen, dass wir derzeit im
Münchner Taxigewerbe eine derart dramatische Situation haben, wie wir sie seit Jahrzehnten nicht kennen.
Gerade jetzt brauchen wir eine starke Genossenschaft mit einem souveränen Vorstand und
Aufsichtsrat, der sich nicht mit persönlichen
Machtspielen blockiert, sondern positives für
uns erreicht.
Auch ich war zu lange passiv und lethargisch,
rufe Euch aber jetzt auf, unbedingt zur
Versammlung am
6. Juli im Augustinerkeller
zu erscheinen, um unseren Einfluss zu erhalten.
Wie viele andere Kollegen beschäftige auch ich
als Mittelständler (4 Konzessionen) ausländische Mitarbeiter, mit denen ich hochzufrieden
bin, möchte aber die Führung trotzdem nicht
unterwandert oder gar beherrscht sehen.
Es ist nicht 5 vor, sondern 5 nach 12 Uhr und
ich hoffe, dass mein Aufruf nicht umsonst war
und wir am 6. Juli ein volles Haus haben und
anschließend mit etwas Zuversicht in die Zukunft sehen können.
J. B., München
Leserbriefe 
Die Redaktion behält sich vor, 
Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.

Seite 14

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Zu den beliebtesten Fahrgästen zählen
Menschen in Urlaubsstimmung. 
Besonders dankbare Gäste sind die
Teilnehmer an Busreisen, die den Vorteil eines Taxiservices genießen.
Das Unternehmen
1945, also vor 60 Jahren, wurde das
Busunternehmen Ettenhuber (Glonn
und München) gegründet. Der reine
Familienbetrieb wird in dritter Generation von Josef Ettenhuber jun. geleitet. Heute fahren die Busse im
Münchner Verkehrsverbund MVV
und bringen Urlauber an sonnige
Strände und in Europas Metropolen.
Mit zukunftsorientiertem Denken und
hervorragendem Leistungsangebot
gehört das Unternehmen zu den
Branchenführern in München und im
Umland.
Zahlen/Fakten
➜ 60 Busse
➜ Die Busse umrunden jährlich
75 Mal die Erde.
➜ Seit 4 Jahren Anbieter des
Taxiservices
➜ 4000 Gäste pro Jahr nutzen den
Taxiservice
➜ 75 Mitarbeiter
Der Taxiservice
Vor Einführung des Taxiservices 
wurden die Gäste an zentralen
Haltepunkten in verschiedenen 
Ortschaften/Stadtteilen abgeholt.
Hierbei wurden 4 Busse eingesetzt,
die dann sternförmig die Gäste zum
Ostbahnhof gebracht haben.
Ein großer Vorteil des Taxiservices ist,
dass …
➜ die Gäste unmittelbar an der
Haustüre abgeholt werden.
➜ das Einzugsgebiet um ein xfaches erweitert wurde, und der
sternförmige Abholservice mit
Bussen nicht mehr ausbaufähig/
wirtschaftlich gewesen wäre.
➜ die Transferzeiten jetzt kürzer
sind. Die Gäste beklagten früher
das lange Einsammeln mit vielen
Haltestellen, bis endlich die Abfahrtstelle des Busses erreicht
wurde. Jetzt wird der Kunde mit
maximal einem kurzem Umweg
zur Abfahrtsstelle gebracht.
➜ der Gast wieder nach Hause gebracht wird.
Marktpolitik
Der Vorteil einer Busreise:
➜ Näher am Erleben
➜ „die Welt ist zu schön, um einfach
darüber hinweg zu fliegen.“
➜ Reisen in netter Gesellschaft
➜ Es ist alles organisiert (seit 4 Jahren sogar die Abholung vor der
Haustür).
➜ Man wird direkt zu den Highlights
der Städte gebracht und muss
keinen Parkplatz suchen.
➜ Man muss keine Landkarten
studieren und kann sich voll und
ganz dem Genuss der Reise 
hingeben.
➜ Man lernt neue Freunde kennen.
➜ Es gibt keine unliebsamen Überraschungen während der Reise.
(PR)
Ettenhuber Busreisen 
– langjähriger Partner der Taxi München eG
13TAXIKURIER

Seite 15

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14 TAXIKURIER
Wenn es um die richtige Ernährung
geht, gehört der Taxifahrer normalerweise nicht zu den leuchtenden Beispielen. Gerade der eher schleppende
Geschäftsverlauf verleitet leicht zu
unkontrollierter Nahrungsaufnahme.
Die reicht von der klassischen Leberkässemmel (lecker) über den Hamburger bekannter Klops-Brat-Ketten
(Geschmacksache) bis zum türkischen
Döner (nix für jeden Tag) und der unverwüstlichen Bratwurst (meist zu
fett). Dazwischen hat dann auch noch
ein Nusshörnchen Platz. Dazu fehlt
auch noch die Bewegung und schon
geht’s mit dem Waschbrettbauch
dahin.
Dabei ist es gerade am Steuer wichtig, ein Auge auf die Kalorien zu
werfen. Schnell macht sich sonst ein
Trägheitsgefühl breit, das leicht zu
Konzentrationsmangel führt.
In Kooperation mit den Apotheken
läuft in Bayern die Aktion „Bayernweit Bayernlight“ . Da können Interessenten in der Apotheke ihre Fettwerte
messen lassen und werden beraten,
wieviel Fett sie zu sich nehmen dürfen. Der einzige Metzger in München,
der sich daran beteiligt, ist Vinzenz
Murr. Dort erhält man eine Broschüre, in der aufgeführt wird, wieviel
Gramm Fett bespielsweise in einem
Schnitzel oder in einem Pressack enthalten sind. Markus Brandl: 
„Wir sind zwar keine Ernährungsberater, sondern in erster Linie Metzger.
In Sachen Fleischqualität haben wir
aber eine Kernkompetenz. 
Die Aktion ,Bayernweit Bayernlight‘
verfolgt gleich zwei Ziele: erstens
Kalorienreduktion und zweitens einfache Ausführung. Unsere Steaks
z. B., die es in vielen Varianten mit
leckeren Marinaden aus frischen
Kräutern gibt, sind so leicht und so
schnell zu machen wie ein Spiegelei. 
Und der Fettgehalt liegt zwischen 2
und 4 Prozent.“ Die Spezialitäten
werden in jeder Filiale angeboten.
Dort gibt es auch die täglich wechselnden Imbissgerichte
mit wenig Fettgehalt,
wie bspw. eine Indische
Reispfanne oder ein
leckerer Auflauf.
Logisch, dass sich ein gestandenes
Mannsbild, das Lust auf ein rösches
Wammerl hat, ungern mit einer Portion Salat anfreunden wird. Anders
schaut es schon aus, wenn der gute
Mann erfährt, dass eine köstliche
Kalbfleischsülze kaum Fettanteile hat. 
Da bringt jedes Gramm auf Dauer etwas. Denn gerade das Reduzieren des
eigenen Gewichts sollte immer nur
nur schrittweise erfolgen. Ein schöner
Imbiss für zwischendurch, der sich
nicht am „Mittleren Ring“ staut, ist
ein frischer Wurstsalat. Und wer zur
unvermeidlichen Wurstsemmel greift,
„der“, so Markus Brandl, „sollte einfach die Butter weglassen. Man
glaubt gar nicht, was das bringt.“
Die Möglichkeiten einer leichten Ernährung sind für Tagfahrer natürlich
einfacher als für Nachtfahrer. Weshalb letztere sehr oft ihre eigene
Brotzeit und die Thermosflasche dabei haben. Das hat neben der Qualität
des Essens auch noch den Vorteil der
Zeitersparnis. Wobei man den Beifahrersitz nicht als Campingtisch missbrauchen sollte. Der nächste Fahrgast
sitzt erfahrungsgemäß ungern in der
Mayonnaise.
Bei allem, was man zu sich nimmt,
ist es wichtig, dass es „was g’scheits
ist“, so Markus Brandl. „Denn der beste Ernährungsberater ist der Appetit.
Entscheidend ist, dass man sich selber wohlfühlt.“ (PG, PR)
Appetit ist der beste
Ernährungsberater!
Bei der Fleischqualität 
haben wir Kernkompetenz
Markus Brandl, Geschäftsführer von Vinzenz Murr, 
über die richtige Ernährung für Taxifahrer
Aus der Praxis
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Seite 16

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Die Standplätze für die BUGA wurden
sukzessive nach Bedarf eingerichtet.
1. Standplatz
Eingang West
Edinburghplatz / Blütenteppich:
Zufahrt über die Olof-Palme-Straße,
vor dem Willy-Brandt-Platz rechts
zum Edingburghplatz.
Abfahrt über die Paul-Wassermann-
Straße in alle Richtungen.
2. Standplatz
Eingang Ost
Mutter-Teresa-Straße:
Zufahrt über Williy-Brandt-Allee –
Einfahrt genau gegenüber Tor 8! in
die Selma-Lagerlöf-Straße; bis zum
Ende, dann rechts in die Mutter-
Teresa-Straße bis zum Eingangstor.
Beachten:
➜ nicht mit Zufahrt zum Parkplatz
für den Eingang Ost verwechseln!
➜ und nicht durch Fußgängerschild
irritieren lassen!
Da der Bedarf an Taxis sehr unterschiedlich ist, bitte die Funkdurchsagen beachten und unsere Rubrik
Top-Termine, der Sie die Veranstaltungen der BUGA entnehmen
können.
Weitere Standplätze werden in
Absprache mit der Messe München
GmbH, dem KVR, der Taxi-München
eG und der Taxivereinigung München e.V. – nur bei Bedarf – eingerichtet.
Die gesamte Verkehrsleitung und
Logistik für die BUGA hat die Messe
München GmbH übernommen.
BUGA 2005: 28.04.–09.10.2005
Gesprächsstoff
Willy-Brandt-Platz
Edinburghplatz
Tor 8TAXI
TAXI
Paul-Wassermann-Straße
Olaf-
Palm
e-Stra
ße
Willy-Brandt-Allee
Selma-Lagerlöf-Straße
Mutter-Teresa-Straße
15TAXIKURIER

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Münchner Straßen-Namen
Jakob-Klar-Straße, Schwabing-West
*1924: Jakob Klar, (1783-1833) war
rechtskundiger 2. Bürgermeister der
Stadt München von 1823 bis 1833;
außerdem Oberst des Landwehrregiments und Abgeordneter für München in der Ständekammer. 
Jamnitzerstraße, Untergiesing 1877*:
Wenzel Jamnitzer (Jamitzer) (1508-
1585), Goldschmied; war Hofgoldschmied der Kaiser Karl V., Ferdinand
I., Maximilian II. und Rudolf II.; seine
virtuos behandelten Skulpturen und
Prunkgeräte bildeten in der Goldschmiedekunst den Übergang von
gotischen Formen zur Renaissance;
im Bayerischen Nationalmuseum
befinden sich mehrere Arbeiten von
ihm.
Jaspersallee, Neulangwied *1983: 
Karl Jaspers (1883-1969), Philosoph
und Psychiater, gilt als der Urheber
und bedeutendste deutsche Vertreter
der Existenzphilosophie; von seinen
zahlreichen Werken sind besonders
zu nennen: „Die geistige Situation
der Zeit“ (1931), „Von der Wahrheit“
(1947) und „Die Atombombe und die
Zukunft des Menschen“ (1958) sowie
„Wohin treibt die Bundesrepublik
Deutschland?“ (1966).
Jean-Paul-Richter-Straße, Mittersendling *1930: Jean-Paul, eigentlich
Johann Paul Friedrich Richter (1763-
1825) Schriftsteller; bedeutender und
beliebter Romanschriftsteller seiner
Zeit; in dem Bildungsroman „Titan“
(1800-1803) setzte er sich kritisch
mit dem Bildungsideal der Weimarer
Klassik auseinander; in seinem
Spätwerk suchte er eine Vermittlung
zwischen Poesie und Wirklichkeit zu
gestalten; unvollendet „Der Komet“ .
Jella-Lepmann-Straße, Josephsburg
*1990: Jella Lepmann (1891-1970)
emigrierte 1936 nach England; zurückgekehrt nach Deutschland eröffnete sie 1948 die Internationale Jugendbibliothek; außerdem gründete
sie das Internationale Kuratorium für
das Jugendbuch und wurde dessen
Ehrenpräsidentin; sie war in erster
Linie Autorin von Kindergeschichten
und Journalistin.
Johann-Clanze-Straße, Mittersendling
*1898: Johann Clanze, kurbayersicher
Gardeoberleutnant; wurde als Mitanführer des Aufstandes der bayeri-
J
16 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Jahnstraße, Isarvorstadt*1877: 
Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852),
Pädagoge und Politiker, Begründer
der deutschen Turnbewegung, „Turnvater Jahn“ genannt; als Mitbegründer der Deutschen Burschenschaft
geriet er in Gegensatz zur konservativen und restaurativen Politik seit
1819 und wurde verhaftet, nach einem Prozess 1825 frei gesprochen,
blieb aber unter Polizeiaufsicht; 1848
wurde er in die Nationalversammlung gewählt; Jahn schrieb das Buch
„Die deutsche Turnkunst“ (1816).
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vinzenzmurr

Seite 18

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schen Bauern 1705 von den Österreichern auf dem heutigen Marienplatz
(damals Schrannenplatz) enthauptet.
Johann-Fichte-Straße, Schwabing
*1964: Johann Gottlieb Fichte (1782-
1814), Philosoph; ab 1794 Professor
an der Universität Jena; 1807/08 hielt
Fichte „Reden an die deutsche Nation“ im von den Franzosen besetzten Berlin und wirkte somit als Wegbereiter der Befreiungskämpfe gegen
Napoleon; seine Philosophie radikalisierte Kants Gedanken von der Phänomenalität alles Seienden, indem er
die Unhaltbarkeit des Gedankens als
eines „Dinges an sich“ zeigen wollte.
Johannisplatz, Haidhausen *1856:
Nach der auf diesem Platz gelegenen
Pfarrkirche, die dem Hl. Johannes
Baptista geweiht ist.
Josef-Frankl-Straße, Feldmoching,
*1947: Josef Frankl (1873-1950) war
Bürgermeister in der ehemaligen Gemeinde Feldmoching.
Joseph-Dollinger-Bogen, Freimann
1985: Joseph Dollinger (1850-1924),
Unternehmer; gründetet 1876 eine
Spedition, die bereits in den achtziger
und neunziger Jahren des vorigen
Jahrhunderts zu den größten und leistungsfähigsten Möbelspeditionen
Münchens und Bayerns gehörte.
Josephsburgstraße, Berg am Laim
*1913: Nach Schloss Josephsburg in
Berg am Laim, 1693 unter Erzbischof
und Kurfürst Joseph Clemens von
Köln, einem Bruder des Kurfürsten
Max Emanuel von Bayern, erbaut,
nach 1840 in ein Institut des Ordens
der Englischen Fräulein umgestaltet.
Josephspitalstraße (von 1368 bis 1781
Brunngasse), Altstadt *seit vor 1781:
Nach dem Josephspital; 1614 als Altersheim und Krankenhaus aus einer
Stiftung von Melchior Pruggsperger
errichtet, 1626 von Kurfürst Max I.
übernommen und 1682 in größerem
Maßstab neu erbaut.
Joseph-Wild-Straße, Messestadt Riem
*1998; Joseph Wild (1901-1993),
Bäckermeister; eröffnete 1931 eine
eigene Bäckerei in München, war
1954-1979 Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern und von 1955 bis 1972 Präsident
des Zentralverbandes des Deutschen
Handwerks.
Jugendstraße, Haidhausen *1956:
Nach der früher an der Straße gelegenen Kleinkinderbewahranstalt Haidhausens.
Justinus-Kerner-Straße, Friedenheim
*1947: Justinus Kerner (1786-1862),
Arzt und Schriftsteller; einer der
wichtigsten Lyriker der spätromantischen schwäbischen Dichterschule,
seine Gedichte sind dem Volkslied
nahe; er schrieb den Roman „Die Seherin von Prevorst“ (1829 und die
Satire „Reiseschatten“ (1811).
Jutastraße, Neuhausen *1900: Nach
Juta (auch Jutta), der altdeutschen
Umbildung des weiblichen Vornamens Judith.
Für Eltern ist die Lebensdauer eines Haustieres von wesentlicher Bedeutung:
In welchem Verhältnis steht der Wunsch des Kindes zum Höchstalter des 
begehrten Haustiers? Anders gefragt: Wie lange müssen Eltern für die Wünsche Ihrer Kinder büßen und mit dem Haushund spazieren gehen? Auch
dann noch, wenn das Kind längst sein Studium beendet hat? Hier als erste
Entscheidungsgrundlage eine kleine Tabelle (die Altersangaben sind Durchschnittswerte und können von Rasse zu Rasse divergieren).
Die Lebenserwartung
einiger 
Haustiere …
Pausenfüller Jahre Tier
2 Maus
3 Hamster
5 Guppy
7 Meerschweinchen
10 Zwergkaninchen
10 Kanarienvogel
13 Wellensittich
14 Laubfrosch
15 Hund
15 Schaf
15 Pythonschlange
20 Hauskatze
25 Ente
25 Gans
25 Huhn
35 Haustaube
35 Pferd
65 Sumpfschildkröte
70 Papagei

Seite 19

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Titelthema
Bei soviel Übernachtungen braucht
man natürlich auch genügend Betten.
Das heisst, Hotels von Weltrang siedeln sich hier an. Gerade im 5-Sterne-Bereich ist das Interesse groß. Die
Stadt präsentiert sich den Touristen
mit vielfältigen Shopping-Attraktionen und als dynamischer Wirtschaftsstandort, als unerschöpfliche
Kulturmetropole und kosmopolitischer Treffpunkt. Neben der Bandbreite der Einkaufsgelegenheiten reizen die Hotelgäste die kulinarischen
Spezialitäten ebenso wie erstklassige
Events. Beides wird in Münchens Luxus-Hotellerie dem Gast selbstverständlich geboten, ob es unser
Münchner Haus, das Hotel Bayerischer Hof (siehe auch Gespräch mit
Innegrit Volkhardt) ist oder das
Sheraton Grand-Hotel. Neu in dieser
Kategorie ist das Dorint Sofitel
Bayerpost neben dem Bahnhof. Hervorzuheben ist hier die einzigartige
Symbiose von traditioneller Architektur und avantgardistischer Ausstattung. Zum prallen Hotelangebot der
First-Class-Hotels rund um den
Hauptbahnhof zählt auch das Maritim Hotel. Mit zwei vorzüglichen Restaurants und einer Pianobar werden
die Gäste hier kulinarisch verwöhnt.
Nun sind es aber nicht nur die Hotels
der Luxuskategorie, nach denen sich
der Fahrgast erkundigt, in der Regel
sind es kleinere Häuser, die auch einen gewissen Pfiff haben. Dazu zählen beispielsweise die Designerhotels
anna oder Cortiina oder das ehemalige Stadtpalais Opera. Dass München
bei den Hotelpreisen leider auch im
oberen Preissegment angesiedelt ist,
wundert niemanden. Trotzdem kann
man auch für weniger Geld in München sein Haupt zur Ruhe betten.
(PG)
Tourismusstadt München
Hotels und Gaststätten – das sind mehr als nur Dienstleistungsunternehmen.
Hier zeigt sich in besonderer Weise die Gastfreundschaft einer Stadt und ihre
Offenheit für Besucher. Mag Berlin im Polittourismus die Nase vorne haben, bei
den Genuss-Reisenden liegt München an der Spitze. Und zwar weit. Im Verhältnis Einwohnerzahl und Übernachtungen ist der Tourismusindex in München
doppelt so hoch als in der Hauptstadt.
18 TAXIKURIER18 TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de

Seite 20

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19TAXIKURIER
****Best Western Hotel
München-Airport
Robert-Koch-Straße 10, 85435 Erding, Tel: (08122) 99 90-0, Fax: (08122) 99 90-100 
 www.airport-muenchen.bestwestern.de
Aus dem riesigen Hotelangebot unserer Stadt hat der TAXI-KURIER hier
eine kleine Auswahl aus den verschiedenen Kategorien zusammengestellt, als Basismaterial für die Beratungskompetenz des Taxifahrers.
Hotel Bayerischer Hof: Promenadeplatz 2-6 , Zentrum, Tel. 2 12 00. Ein
Grandhotel mit internationalem Flair
und Münchner Charme. Eine der wenigen Institutionen der Hotellerie in
Deutschland. Neuestes Highlight: Der
“Blu-Spa”-Wellnessbereich und die
großartige Terrasse über den Dächern
der Altstadt. Kategorie: 5 - Sterne
Dorint Sofitel Bayerpost: Bayerstr. 12
Zentrum, Tel. 59 94 80. Hinter den
denkmalgeschützten Mauern des alten Postgebäudes überrascht den Gast
die avantgardistische, elegant-komfortable Innenausstattung. Eingerichtet nach den asiatischen Idealen des
Ying und Yang. Drei Restaurants.
Großzügiger Wellnessbereich.
Kategorie: 5 - Sterne.
anna hotel: Schützenstraße 1,
Zentrum, Tel. 59 994 321. Modernes
Lifestyle-Hotel mit junger und lockerer Atmosphäre. Durchgestylt bis ins
letzte Detail. Absolut sehenswert die
schicke Hotelbar. Kategorie: 4 -
Sterne.
Best Western Hotel München-Airport:
Robert-Koch-Str. 10, 85435 Erding,
Tel. 08122/99 90 0. Das in idealer Lage zum Flughafen und zur Messe
München gelegene Hotel verfügt über
181 Zimmer, Front-Cooking-Restaurant, Hotelbar, Saunabereich mit Solarium und 11 moderne und komfortable Konferenzräume bis zu 150
Personen. Kategorie: 4 - Sterne
Cortiina Hotel: Ledererstraße 8, Zentrum, Tel. 24 22 49 0. Individuell und
sehr persönlich geführtes Hotel.
Formvollendete Behaglichkeit und
puristischer Luxus. Ausschließlich
unbehandelte, natürliche Materialien.
Top-Lage. Kategorie: 4 - Sterne
Hotel Drei Löwen: Schillerstraße 8,
Zentrum, Tel. 55 10 40. Die Gästezimmer und die individuell ausgestatteten Suiten bieten sehr guten
Komfort. Kategorie: 4 – Sterne
Maritim: Goethestr. 7, Zentrum, Tel.
55 23 50. Hier wohnt und schlemmt
der Gast auf hohem Niveau. In den
zwei Restaurants und dem Wintergarten wird man kulinarisch köstlich
umsorgt. Kategorie: 4 - Sterne
Hotel an der Oper: Falkenturmstraße
10, Zentrum, Tel. 290 02 70. Stilvolles Haus inmitten der reizvollen
Altstadtkulisse. Kategorie: 4 - Sterne
Opera: St.-Anna-Str. 10, Zentrum,
Tel. 210 49 40. Kleines, verborgenes,
ehemaliges Stadtpalais (20 Zi, 5
Suiten) mit exklusiver Atmosphäre
und ausgewählten Antiquitäten.
Kategorie: 4 - Sterne
Gratis im Juli :
eine Tasse Kaffee & ein Stück
Kuchen für jeden Taxifahrer.
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Blumenauer Straße 131 81241 München
Tel. 089 / 82 92 95 - 0 Fax - 333
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Fon (0 89) 89 11 55-0 • Fax (0 89) 89 11 55-11
info@hotel-amalienburg.de ˙ www.amalienburg.de

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Hotel Prinz: Hochstr. 45, Au, Tel. 44
14 080. Das privat geführte Haus bietet Individualität und Diskretion, hohen Service und Komfort in künstlerischem Ambiente. Im Restaurant
Louis wird eine klassische, französische Küche aufgetischt. Kategorie: 
4 - Sterne
Hotel Amalienburg: Amalienburgstr.
24-26, Obermenzing, Tel. 89 11 55 0.
Großzügige, appartementähnlich ausgestattete Gästezimmer, modernste
Infrastruktur und ausgezeichneter
Service. 15 Minuten vom Zentrum
entfernt. Kategorie: 3 - Sterne
Gästehaus Englischer Garten: Liebergesellstr. 8, Schwabing, Tel. 3 83 94
10. Angenehmer und günstiger kann
man in München kaum wohnen. Einziger Nachteil: Die 29 Zimmer sind
meist ausgebucht. Kategorie: 3 -
Sterne
Golden Leaf Hotel Altmünchen:
Mariahilfplatz 4, Au, Tel. 45 84 40.
31 Zimmer im altbayerischen Stil,
bayerisches Spezialitätenrestaurant,
günstige Sonderkonditionen für
Gruppen ab 15 Personen. Kategorie:
3 – Sterne
Golden Leaf Parkhotel im Lehel: Unsöldstr. 10, Lehel, Tel. 21 10 50. Im
Herzen von München, 2 Minuten
vom Englischen Garten, 62 moderne
Komfortzimmer in stilvollem Design
und behaglicher Atmosphäre. Ideal
für Langzeitaufenthalte.Tagungsraum
bis 20 Personen. Kategorie: 3 - Sterne
Rotkreuzplatz 2
80634 München
Tel. (089) 139908-0
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Internet www.hotel-rotkreuzplatz.de
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Tel. 089 55235-0 · Fax 089 55235-900 · info.mun@maritim.de · www.maritim.de

Seite 22

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21TAXIKURIER
Golden Leaf Parkhotel im Lehel
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Tel.: 089-21 10 50 
Golden Leaf Hotel Altmünchen
Mariahilfplatz 4 • 81541 München
Tel.: 089-45 84 40
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Therese-Giehse-Allee 76 • 81739 München
Tel.: 089-673 49 40
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Straße 131, Pasing, Tel. 82 92 95 0. 
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Seminarräume für geschäftliche
Meetings. Kategorie: 3 - Sterne
Pension Augsburg: Schillerstr. 18,
Zentrum, Tel. 59 76 73. Gemütliche,
saubere Unterkunft in der Nähe des
Hauptbahnhofs. Äußerst zentrale Lage. Zimmerpreise ab 25,- Euro. Keine
Kreditkarten, Kategorie: 2 - Sterne

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TAXIKURIER22
Warum gibt es Standplätze, die man
besonders gerne anfährt? Weil man
sich dort besonders lukrative Fahrten
erhofft. Okay! Aber es gibt auch
Standplätze, die haben eine besondere
Ausstrahlung, ein besonderes Flair.
Dazu gehört unzweifelhaft das Hotel
Bayerischer Hof am Promenadeplatz.
Da hat man das Gefühl, dass selbst die
größten Schlamper innerlich Haltung
annehmen und wer mit einem
schmutzigen Auto vorfährt, wird von
den Kollegen mit Blicken gestraft.
Vielleicht ist es das unaufgeregt weltmännische dieses Ortes, gepaart mit
Münchner Charme. Und den verströmt
die Chefin Innegrit Volkhardt mit geradezu verschwenderischer Opulenz.
Wo so mancher Direktor sich distinguierte Distanz zu eigen macht, da
herrscht hier ein fast familiäres Gefühl. Da spürt man immer noch den
Geist des Vaters, Falk Volkhardt, für
den sein Luxus-Hotel zwar auf höchstem Niveau sein musste, aber keine
Schwellenangst produzieren durfte.
Innegrit Volkhardt: „Mein Vater war
unkompliziert und leger, von einer
positiven Einfachheit. Zu seiner
Philosophie gehörte es z.B. den Palais
Keller für alle erschwinglich zu halten. Deshalb kosten da bis heute die
Brezn nichts.“ Auch, dass die Taxler
die Hotel-Toiletten benutzen durften,
war für Falk Volkhardt selbstverständlich. Und das gilt auch für seine
Tochter. Die, man spürt es instinktiv,
eine große Liebe für ihren Beruf entwickelt hat.
„Wenn man, so wie ich“, sagt die Hotelchefin, „mit 19 Jahren eine Lehre
im Hotel anfängt, weiß man doch
noch nicht, was man wirklich will.
Aber bereits damals fand ich ein Hotel richtig spannend. Dieser Beruf
beinhaltet die ganze Breite der Berufswelt, von Küche, Service, Marketing, Verkauf, ja selbst von Architektur. In meiner weiteren Ausbildung,
einem Praktikum bei Gerd Käfer, habe ich gelernt, dass man Visionen
und Ziele braucht. Bei ihm habe ich
den Unterschied zwischen Dienstleistung und sehr guter Dienstleistung
erfahren. Von Gerd Käfer habe ich
gelernt, dass alles machbar ist. Natürlich gehört auch Glück dazu.“
Zum Beispiel, dass Innegrit Volkhardt
1989 auf die Nachfolgerfrage des Vaters sich für das Hotel entschieden
hat. „Als Kompromiss habe ich zusätzlich Betriebswirtschaft studiert.
Ich war noch zu jung und wollte eine
weitere Ausbildung haben. Trotzdem
war es richtungsweisend, denn der
Vater hatte schon Verkaufsverträge
mit diversen Hotelketten in der
Schublade.“
„Wir sind ein Münchner Haus!“
Interview
Die 5-Sterne-Hotellerie hat seit neuestem München entdeckt. Wie ein Traditionshaus wie das Hotel „Bayerischer
Hof“ darauf reagiert, erklärt Hotelmanagerin Innegrit
Volkhardt dem TAXIKURIER.
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Seite 24

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23TAXIKURIER
Das Hotel
„Bayerischer Hof“
vereint Tradition
mit Moderne
So ist das Hotel „Bayerischer Hof“
das einzig privat geführte Haus in
dieser Größenordnung und dieser Kategorie in ganz Europa, wahrscheinlich sogar in der Welt. „Internationale
Marken, die über den Globus verteilt
sind, haben es zwar leichter, aber dafür haben wir andere unschätzbare
Vorteile“, sagt Innegrit Volkhardt
selbstbewusst. „Wir haben als Familienunternehmen auf dem deutschen
Markt einen Namen. Man kennt uns.
Wir stehen für Tradition. Unsere
Philosophie heißt Konstanz. Ich bin
heute hier, ich war auch schon gestern hier und wenn alles gut geht,
die nächsten 20 Jahre auch noch. Jede Entscheidung, die ich treffe, wird
morgen nicht schon wieder in Frage
gestellt. Es gibt Hotels, die entwerfen
seit sechs, sieben Jahren Musterzimmer. Jedesmal, wenn eins verabschiedet worden ist, kommt ein neuer
Direktor, dem das nicht gefällt. So
könnte ich nicht arbeiten. Ich
wünschte mir nur, der Tag hätte mehr
Stunden, weil es tagtäglich 1.000
Dinge gibt, die man nicht plant. Und
der Vorteil, dass einen jeder kennt, ist
auch ein Nachteil, weil jeder alles
persönlich mit mir besprechen will.“
Über 65 Millionen Euro wurden im
vergangenen Jahrzehnt von Innegrit
Volkhardt in den Bayerischen Hof investiert. Zuletzt 7 Millionen für das
gerade eröffnete „Blu Spa“-Wellnesszentrum mit dem schönsten Blick
über München. Nicht nur für Hotelgäste, sondern auch für die Allgemeinheit. „Was andere Unternehmen
an Pacht zahlen, kann ich ins Unternehmen investieren“, rechnet Frau
Volkhardt vor. „Unsere Qualität muss
hoch bleiben, auch im Hinblick auf
die Zunahme der 5-Sterne-Häuser in
München. Deshalb haben wir auch
viel investiert.“
Was die Chefin besonders freut, und
da ist sie wieder ganz Papas Tochter,
„dass der Restaurantbereich – Trader
Vic’s, Garden-Restaurant, Palais Keller, Falk’s Bar und Nightclub – bis zu
90 Prozent von Münchnern genutzt
werden.“ Ein Münchner Haus eben.
Das unterstreicht auch die schöne
Einrichtung der „Doggy-Bar“ in der
Halle. „Da gehen die Leute hinten
rein, füttern ihre Hunde und gehen
vorne wieder raus.“ So isser halt, der
Münchner und sein Dackel.
„Lasst uns an Silvester nicht im Stich!“
An Münchens Taxler hat Innegrit
Volkhardt nur einen Wunsch: „Lasst
uns an Silvester zwischen 1 und 4
Uhr nicht immer so im Stich!“ Sollte
dieser Wunsch wirklich unerfüllbar
bleiben …? (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Volkhardt
Vorname: Innegrit, isländischer
Vorname, den ihre Eltern so toll
fanden
Alter: 39
Sternzeichen: Löwe
Familienstand: Ledig 
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnort: Starnberg
Hobbies: Reiten, Musik, Tauchen
Musik: Alles, besonders Jazz
Urlaub: Einmal im Jahr, Sonne und
Meer mit dem Lebensgefährten

Seite 25

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24 TAXIKURIER
Und sie ist die Lieblingsstadt der
Amerikaner.“
Und das wird jetzt alles noch toller.
Im Zuge von prosperierender Gegenwart und ebensolcher Zukunft gibt
das Münchner Tourismusamt richtig
Gas. Wohl wissend, „dass nicht jede
Agenda 2010 zur Zeit gut ankommt,“
hat Frau Dr. Weishäupl die Tourismusagenda 2010 festgeschrieben. Das
heisst konkret: 2007 „Schlösser in
München“, 2008 „850 Jahre München“ und 2010 „200 Jahre Münchner Oktoberfest.“ 
Die Hauptaufgabe des Tourismusamtes ist die Vermarktung von München
im In- und Ausland. Und da ist der
Taxifahrer als Botschafter seiner
Stadt ungeheuer wichtig. Die Gastfreundlichkeit Münchens muss erstmal auf den Taxler übergreifen. Frau
Dr. Weishäupl: „Als ich vor 20 Jahren
in München anfing, habe ich mich
als erstes an die Gruppe der Taxifahrer gewandt, mit der Botschaft eines freundlichen Münchens mit Aufkleber und lächelnden Frauentürmen.
Der Aufkleber kam vielleicht nicht
überall gut an, aber die Botschaft ist
bis heute geblieben. Die Kooperation
zwischen dem Tourismusgewerbe und
dem Taxi ist sehr positiv. Ihr seid
doch das Auskunftsbüro Nr. 1. Mit
eurer Freundlichkeit, eurer Originalität und dem Servicebewußtsein,
zeigt ihr den Gästen, dass sie hier
willkommen sind. Und dass Münchens Taxifahrer enorm viel wissen,
ist bekannt.“ Und was noch positiv
ist: „Die Beschwerden von Gästen haben meines Erachtens deutlich abgenommen.“
Jährlich geben in München 70 Millionen Gäste 3,7 Milliarden Euro für
Hotellerie, Einzelhandel und Verkehrsmittel aus, darunter auch für
das Taxi. Auch wenn wir bei einem
Blick in unseren Geldbeutel feststellen, dass wir von den 3,7 Milliarden
nicht gerade den Löwenanteil abbekommen haben, ist für das Taxigewerbe der Tourismus eine Größe, die
nicht vernachlässigt werden kann.
Neben dem Service nimmt hier die
Freundlichkeit einen großen Stellenwert ein. Frau Dr. Weishäupl: „Ich
fände es schön, wenn Taxifahrer ein
bisserl in verschiedenen Sprachen
parlieren können. Aber auch unser
bayerisches ,Grüß Gott‘ kommt bei
unseren Gästen gut an. Nicht guten
Tag, nicht guten Abend, einfach Grüß
Gott.“ Für die WM 2006 wird deshalb
überlegt, ob es einen Folder mit den
Begrüßungsanreden in den wichtigsten Sprachen geben soll.
Münchens Taxler
wissen enorm viel!
Tourismusmagnet München. In keine
andere deutsche Stadt kommen soviele
ausländische Touristen wie an die Isar.
Und dabei stehen die nächsten Großereignisse erst noch vor der Türe. Eine
gute Gelegenheit, mit Dr. Gabriele
Weishäupl, der Chefin des Tourismusamtes über die wahrlich besten
Zukunftsaussichten bei Kaffee und
Erdbeerkuchen zu plaudern.
München ist die
Lieblingsstadt der
Amerikaner
Woran liegt’s jetzt wirklich, dass
München soooo beliebt ist? Da muss
Frau Dr. Weishäupl nicht lange nachdenken: „München ist von vielfältiger Schönheit und Anziehungskraft
und liegt in wundervoller bayerischer
Postkartenlandschaft. Von der Struktur her ist München eine ausgesprochen internationale Tourismusstadt.
12 % 18 % 22 % 48 %
Reisemotive der Münchner Besucher
Kongressbesucher Messebesucher Geschäftsreisende Privatreisende

Seite 26

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25TAXIKURIER
Die Anfahrt an das
Messegelände muss
für Taxis gewährleistet sein
Den könnte man dann auch ganz bequem für das größte Fest der Welt,
das Münchner Oktoberfest, verwenden. Obwohl, man höre und staune,
„die Wiesn eigentlich ein klassisches
Münchner Fest ist. 70 Prozent aller
Besucher kommen aus München und
Bayern“, so Frau Dr. Weishäupl in ihrer Eigenschaft als oberste Wiesn-
Herrin. Sie räumt auch mit dem gefühlten Vorurteil auf, dass es auf dem
Münchner Oktoberfest von Jahr zu
Jahr voller und gefährlicher wird.
„Als ich 1985 die Wiesn übernommen habe, hatten wir über 7 Millionen Besucher, heute kommen wir auf
über 6 Millionen. Probleme gibt es
eigentlich nur, wenn es regnet. Ansonsten ist man auf der Wiesn sicherer als in jeder Kleinstadt.“ In diesem
Jahr soll es auch wieder mehr in
Richtung Gemütlichkeit gehen. „Wer
traditionelle Bierzelte zu Diskotheken
macht und Musik mit Verstärker
spielt, dass es dir die Ohrwaschel
raushaut, zieht ein Publikum an, das
nichts mehr mit gemütlicher Wiesn
zu tun hat. Dem werden wir heuer
schon mit gewissen Auflagen den
Riegel vorschieben.“ Problematisch
sieht Frau Dr. Weishäupl z. Zt. ebenso
wie alle Verantwortlichen und Betroffenen, die Verkehrssituation rund
um die Neue Messe. „Die Anfahrt an
das Messegelände muss für Taxis natürlich gewährleistet sein. Und wenn
wir eine Sonderspur brauchen, werde
ich mich dafür auch einsetzen.“
Schau’n mer mal, Frau Doktor, 
und vielen Dank für das Gespräch. 
(PG, PR)
Alles was Recht ist
§
Unfall durch unvorsichtiges Tür öffnen
Rechtsanwalt Dr. Jürgen Stahlberg – 55 Jahre, Kanzlei zusammen mit Taxiunternehmer und RA Dieter Stephan, spezialisiert auf Straßenverkehrsrecht
und Familienrecht – gibt Rechtsauskunft über Taxi-relevante Themen.
Der Fahrgast hat gezahlt, er will aussteigen, öffnet links hinten
die Tür – RUMS!, ein vorbeifahrendes Auto knallt dagegen.
Zwar wird bei solcherart Unfall selten jemand verletzt, aber der
Sachschaden insbesondere am Taxi kann beträchtlich sein. Wer
haftet dafür?
1. Die Hauptschuld trägt in der Regel der Türöffner. Ein- und
Aussteigende trifft eine gesteigerte Sorgfaltspflicht. Sie müssen
vor dem Öffnen der Tür nach hinten sehen. Ihr etwaiges Vertrauen, vorbeifahrende
Fahrzeuge würden schon einen ausreichenden Sicherheitsabstand einhalten, wird
vom Recht nicht geschützt.
2. Gleichwohl, mitschuldig ist auch der Fahrer des vorbeifahrenden Fahrzeugs, wenn
sein zu dichtes Vorbeifahren den Unfall mitverursacht hat. Mit 50 cm beziffern viele
Gerichte den gebotenen Mindestabstand. Ist er geringer, haftet das vorbeifahrende
Fahrzeug mit 1/3, und sogar mit 50 % bei einem Abstand von weniger als 30 cm.
Lässt sich die Situation im nachhinein nicht mehr genau klären, bleibt es bei einer
Haftung des Türöffners zu 100 %. Natürlich kommt es auch darauf an, wie überraschend das Türöffnen für den Fahrer des vorbeifahrenden Fahrzeugs gewesen ist. 
Ist der Fahrgast z.B. schon ausgestiegen und beugt er sich dann noch einmal in das
Taxi, wird eine beiderseitige Haftung zu 50 % in Betracht kommen, da hier der Fahrer des vorbeifahrenden Fahrzeugs das Hindernis rechtzeitig hätte bemerken und entsprechend ausweichen müssen.
3. Auch den Taxifahrer kann eine Teilschuld treffen. Ist zum Beispiel der Fahrgast 
betrunken, behindert oder ein Kind oder sonstwie in der Aufmerksamkeits- oder Bewegungsfähigkeit eingeschränkt, besteht für den Taxifahrer die Pflicht, unterstützend für ein gefahrloses Ein- oder Aussteigen zu sorgen.
Es hängt also vieles von den Einzelumständen ab. Oft widersprechen sich die Aussagen des Türöffners, des vorbeifahrenden Autofahrers und des Taxifahrers. Ein gerichtlicher Streit
lässt sich dann häufig nicht vermeiden. Der Taxiunternehmer
wird gegen die Versicherung des vorbeifahrenden Fahrzeugs
und gegen den Fahrgast klagen, unter Umständen nacheinander, damit im ersten Prozess die Aussage des Fahrgastes als Zeugenaussage gewertet
werden kann (und nicht als weit weniger gewichtige Parteiaussage). Entscheidend ist
meist das Gutachten des vom Gericht bestellten Sachverständigen. 
Aus der Art der Türschäden und Stauchungen an Rahmen und Scharnier können diese Gutachter Öffnungswinkel und Abstand rekonstruieren. Allerdings benötigen sie
hierfür präzise Fotos.
Tipp: 
1. jedes Mal ausdrücklich
auf die Gefahr hinweisen,
etwa „Vorsicht beim Aussteigen!“ 
2. selbständig detaillierte
Fotos vom Fahrzeugschaden machen.

Seite 27

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26 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
N
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In dieser Ausgabe der Buchstabe N …
Nachrückplatz – dieser, auch als „Reserve“ bezeichnete Platz ist uns vom
Tal-Stand (seit er nicht mehr vorm
„Weißen Bräuhaus“ ist) bekannt, vom
„Promenade“ und von etlichen anderen Ständen im Stadtgebiet. Der „Ostbahnhof“, mit seinen fast unzählbaren Nachrückplätzen, ermöglicht es -
analog zum Fußballspiel – so manchem Reservisten, plötzlich zum Einsatz zu kommen. Kollege 10, der im
Zweifelsfalle immer „Zwoata in der
Dritten“ (gemeint Reserve) ist, lässt
sich gerne aus selbiger locken und
hat den Funkauftrag längst erhalten,
bis andere überhaupt gezählt haben,
in der wievielten Reserve sie gerade
sein könnten. 
Nachsicht – so Nerv tötend viele
Autos auch sein mögen – üben Sie
Nachsicht und denken Sie daran, dass
Sie als Profi „hoch auf dem gelben
Wagen“ auch ein Aushängeschild für
München sind. Zu manchen Zeiten
sind ausweislich der Kennzeichen
mehr als 80 % Nicht-Münchner
unterwegs und machen die Straßen
dicht. Wer mit Hupe, Gesten und Geschimpfe reagiert, bekommt diese Besucher beim nächsten Mal bestimmt
nicht dahin, wo sie hingehören: auf
den Beifahrersitz des Taxis.
Nacht – einem bekannten Liedtext
zufolge ist sie nicht allein zum Schlafen da, was der eingefleischte Nacht-
Fiaker bestätigen kann. Wenn es ausnahmsweise mal ein „Geschäft“ zu
fahren gibt, geht dies nachts ein
wenig zügiger, weil man nur den
chronischen roten Wellen unseres
Planungsprofis ausgesetzt ist, aber
relativ freie Straßen vorfindet. Gelegentlich soll es zu Fahrtverweigerungen kommen, wenn ein Kunde infolge eines oder zweier Flaschl Schnaps
nicht mehr ohne fremde Hilfe auf
dem Boden liegen kann. Zur Zeit
freilich, scheint der Tag die Nacht
hinsichtlich der Umsätze, ein bisserl
abgehängt zu haben. Das Im-Stau-
Stehen macht zwar keinen großen
Spaß, aber wenn dabei der Wecker
läuft, relativiert sich das Ganze ein
wenig.
Navigationssystem – das Navi verleitet, wie so viele technische Hilfsmittel, ein wenig zur Faulheit und trägt
jedenfalls nicht zur Erhöhung der
Stadtkenntnis bei. Wer sich eine Straße relativ mühsam aus dem Stadtplan
heraus sucht, lernt dabei auch solche
Stadtteile besser kennen, die nach der
eigenen Präferenz besser zum feindlichen Ausland zu zählen wären. Natürlich ist es für alle Beteiligten angenehm, wenn der Fiaker nach
Bestellung über Funk oder Telefon
zielgerichtet zur Abholadresse einer
nie gehörten Mini-Straße starten
kann und somit für den Kunden keine wesentliche Wartezeit entsteht.
Leider besteht aber auch die Gefahr
einer schleichenden Verblödung
durch die Hilfe der tollen Technik:
wer früher im Kopf rechnete und
irgendwann auf Taschenrechner umstieg, kennt den Effekt, dass man
eines Tages „2+2“ auch noch mit der
Maschine ausrechnet.
Nebenstellen – viele der Taxirufsäulen
haben Telefonnummern mit Nebenstellen, also mit der 21 61 –xx, zum
Beispiel 21 61 20 (Luitpold-Stand)
oder 21 61 2 (Josephsplatz) usw. Der
Vorteil für den Anrufer besteht darin,
dass im Besetzt-Fall sofort, oder wenn
der Stand nicht besetzt ist, nach sieben- bis achtmaligem Läuten dann
ebenfalls das Gespräch direkt in die
Zentrale umgeschaltet wird. Der An-
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Seite 28

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rufer muss also nicht nochmals anrufen. Mancher Kunde bekommt nicht
mit, dass er nicht an „seinem“ Stand,
sondern in der Zentrale herausgekommen ist und versucht der Telefonistin
die Anfahrt zu erklären. „Jetzt fahren´s die Zweite rechts“ und so weiter.
Manche Anrufer wollen ihre Adresse
nicht nennen, weil „Des finden Sie
sowieso nicht. Also jetzt fahren´s die
zweite rechts …“
Nebenstrecken – oder auch Schleichwege gibt es praktisch keine mehr,
seit verrückte Einbahnstückelungen
und notfalls Blumenkübel in der
Kreuzung alle auf die Hauptstraßen
zwingen. Da hilft selbst die beste
Stadtkenntnis nichts mehr. Die verbleibenden Verkehrswege werden so
zwangsläufig zu Schleich-Wegen im
wörtlichen Sinne.
Nebenverdienst – die meisten Fiaker
steigen als Aushilfsfahrer auf Nebenverdienstbasis in das Taxigewerbe
ein, wobei die gelegentlich zu hörenden Abkürzungen „Ahiwi“ oder „Wiwi“ hier nicht näher erläutert werden
müssen. Mancher fährt nach kurzer
Zeit oder spätestens, wenn die finanzielle Situation besser geworden ist,
nie mehr, andere kommen ein Leben
lang nicht von der Fiakerei weg und
bleiben dem Gewerbe mehr oder weniger freiwillig ein Leben lang treu.
Noch dümmer – geht’s nicht mehr: da
lässt sich der ehemalige Fahrer des
Wagens 171 am Abend des
29.05.2005 wegen überzähliger Bereitstellung am Beck-Stand von der
Polizei verwarnen, aber auch wegen
Stehens gegen die Fahrtrichtung mit
laufendem Motor, was ihn aber nicht
davon abhält nach einer kurzen Runde wieder dort Aufstellung zu nehmen. Nachdem er dann von einem
Kollegen fotografiert wird, fährt er
zwar wieder weg, um sich dann aber
kurz darauf erneut überzählig aufzustellen. Erst das zweite Foto durch
den aufmerksamen Kollegen veranlasst ihn, sich endgültig zu trollen.
Notdurft – die Anwohner mancher
Taxistände sind am Verzweifeln, weil
ihnen permanent, insbesondere
nachts, unter die Balkone und ins Gebüsch vor dem Schlafzimmerfenster
gebieselt oder gesonstwast wird. 
An dieser Stelle sei daran erinnert,
dass z. B. größere Hotels rund um die
Uhr geöffnet haben und in aller Regel
hygienischere Bedingungen bieten als
das Umfeld des Dülfer-Standes oder
anderer beliebter Fiakerlatrinen.
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28 TAXIKURIER
Über die Größe eines Taxis gibt es
nur die Vorschrift, daß es auch bei
voller Besetzung im Rahmen des zulässigen Gesamtgewichtes noch 50 kg
Gepäck befördern können muß (8).
Ob diese 50 kg Gepäck vom Volumen
her eher Bleiplatten oder eher Daunenfedern entsprechen, darüber
schweigt sich die Verordnung aus.
Diese Vorgaben erfüllen viele Fahrzeuge vom Kleinstwagen bis zum
Kleinbus. Das Taxigewerbe hat schon
einiges erlebt, vom Lada über die
„Ente“ (nein, die Elch-Klasse ist nicht
der erste Kleinwagen im Taxibereich)
bis zur Luxuslimousine und zum
Kleinlaster. Es gab Fälle, in denen
günstige Einstandspreise in Verbindung mit nicht ausreichender Nutzlast durch „Ablastung“ auf nur noch
drei Fahrgastplätze nutzbar gemacht
wurden. Dasselbe Schicksal blühte
allerdings am anderen Ende der
Preisskala auch schon beinahe einem
Dickschiff aus dem Schwabenland,
bei dem zum Zeitpunkt der Typprüfung offensichtlich die Gewichte der
Zusatzausstattungen noch nicht bekannt waren.
Weiterhin gibt es in der Münchner
Taxitarifordnung zumindest für
Großraum-(d.h. Bus-)taxis noch die
Anforderung, daß für diese 50 kg 
Rechtlich gesehen ist das Taxi ein
Fahrzeug mit mindestens zwei Achsen
und vier Rädern (1), das auf der rechten Seite mindestens zwei Türen hat
(2). Von anderen Fahrzeugen (z.B.
auch Mietwagen) unterscheidet es sich
durch die Farbe „hellelfenbein“ (RAL
1015) (3) in Verbindung mit dem Taxischild, dem Taxameter (4) und der gelben Konzessionsnummer in der rechten unteren Ecke des Heckfensters (5). 
Wer einmal miterlebt hat, wie nur
noch bedingt orientierungsfähige
Aufhalter rund um die Wies´n verzweifelt jedem hellen Fahrzeug, egal
ob mit oder ohne Taxischild, winken,
dem wird klar sein, daß diese äußere
Kennzeichnung speziell durch die
einheitliche Farbe ein unschätzbarer
Wettbewerbsvorteil ist, den unser
Gewerbe nicht leichtfertig aufgeben
darf. Natürlich gibt es auch bei uns
„b´sonders G´scheite“, die ihr Geld
hauptsächlich im Gebrauchtwagenhandel verdienen und deswegen eine
Abschaffung der einheitlichen Taxifarbe fordern.
Zwingend vorgeschrieben ist außerdem eine Alarmanlage (6) sowie ein
Unternehmerschild mit Namen und
Betriebssitz des Unternehmers an einer für den Fahrgast gut sichtbaren
Stelle (7). Diese Vorschrift bedeutet,
daß die oftmals beliebte Anbringung
des Unternehmertaferls an der Innenseite des Handschuhfachdeckels oder
im Fußraum eher nicht zulässig ist.
Dieselben „Inkognito-Ritter“ neigen
dazu, das Konzessionsschild im Heckfenster, das „nach außen und innen“
wirken soll (5), zumindest teilweise
unter dem Fensterrahmen oder unter
Aufklebern zu verstecken, so daß ein
Vergleichen der Konzessionsnummer
mit der Taxinummer auf der Quittung
das Besteigen des Kofferraumdeckels
voraussetzt. Die allerintelligentesten
Vertreter dieser Gattung lassen sich
dann noch die Ziffernkombination
auf dem Kennzeichen nach ihrer Konzessionsnummer zuteilen, damit die
ehrlichen Kollegen erfahren, wer hier
die Fahrgäste hinters Licht führt.
Wir haben uns alle schon (mehr oder weniger intensiv) mit den Grundlagen
des Taxigewerbes beschäftigt. Am Standplatz prallen oft unterschiedliche
Wissensstände und Meinungen aufeinander. Ab sofort wollen wir uns über
unser Handwerkszeug und die einschlägigen Vorschriften Gedanken machen.
Manches ist eindeutig geregelt, über manches wird es unterschiedliche Auffassungen geben. Wir freuen uns auf eine rege Diskussion. 
Basiswissen Taxi
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Seite 30

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Gepäck ein abgetrenntes Gepäckabteil vorhanden sein muß (9). Die bei
den zunehmend beliebten Mittelklassekombis mit aus dem Kofferraumboden ausklappbaren Notsitzen (früher
hieß so etwas „Schwiegermuttersitz“)
eingeführte Praxis, das zuschlagpflichtige (!!) Gepäck gerecht auf den
vorhandenen Fahrgastknien zu verteilen oder den fünften Fahrgast im
Kofferraum neben dem Gepäck zu
stapeln, berechtigt damit zumindest
nicht zum Kassieren des „Buszuschlages“ von 5.- Euro.
Generell kann man feststellen, daß in
Zeiten des bewussteren Umgangs mit
finanziellen Ressourcen die Neigung
der Kunden wächst, für ihr gutes
Geld auch eine vernünftige Dienstleistung und einwandfreies Arbeitsgerät
zu verlangen. (KGF)
Im nächsten
Heft wollen
wir uns mit
dem Taxifunk
beschäftigen.
Quellen:
(1) BOKraft §17
(2) BOKraft §25.1 
(3) BOKraft §26.1
(4) BOKraft §28
(5) BOKraft §27.1
(6) BOKraft §25.2 
(7) BOKraft §27.2 
(8) BOKraft §29
(9) Taxitarifordnung (TTO) 
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Seite 31

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und
berichtet über seine Erfahrungen und
Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
werden. Unser Aktionspartner, die
AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Kurzstrecken 
per Kreditkarte 
Wer Kreditkarten akzeptiert, dokumentiert dies normalerweise durch
entsprechende Aufkleber an seinem
Taxi. Unabhängig von Fahrtziel und
Fahrpreis muß er diese Kreditkarten
als Zahlungsmittel dulden. Ob die
Taxler diese Regel immer hundertprozentig umsetzen??
Taxi 1: ✷✷✷
Gastfreundlich 
(Nr. 3136, 7. Mai, 15.45 Uhr)
„Kein Problem.“ Mit dieser eindeutigen Aussage und ganz selbstverständlich möchte mich dieser frisch
rasierte und spontane Fahrer per
Visakarte vom Bayerischen Hof zum
Hauptbahnhof befördern. 
Der Kunde ist König im scheckheftgepflegten MiniVan und die Aufkleber an der Frontscheibe halten, was
sie versprechen. 
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
30 TAXIKURIER
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
RAINER KLOTZ
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Taxi 2: –
Aussen Visa – Innen Fieser 
(Nr. 1696, 7. Mai, 18.20 Uhr)
In der passiven Taxi-Kolonne vor dem
Bayerischen Hof entdecke ich endlich
ein Taxi mit Plastikgeld-Option. Nach
Bekanntgabe meines Ziels und meiner
Bargeldnot erfahre ich, dass bei dem
Preis für die Kurzstrecke bis zum
Hauptbahnhof die angebliche 20 Euro-Grenze für Geldkarten leider unterschritten wird und somit die Fahrt mit
diesem skrupellosen Erbsenzähler
nicht in Frage kommt. 
Taxi 3: ✷✷✷
Ehrensache 
(Nr. 401, 8. Mai, 16.40 Uhr)
Dieser pflichtbewusste Taxifahrer geht
auf meine fußkranke Bitte um Beförderung per Kreditkarte ein, obwohl er
mich anfangs informiert, dass der
Spaziergang vom Odeonsplatz zur
Oper kürzer und schneller sei. Als er
am Ziel sein Geldkarten-Gerät klarmacht und ich überraschender Weise
doch noch „flüssig“ bin, spart er sich
die Geldkarten-Gebühr und ich habe
ein reines Gewissen.

Seite 32

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31TAXIKURIER
Taxi 4: ✷✷✷✷ Testsieger!
Kollegial (Nr. 1550, 8. Mai, 17 Uhr)
Die Lehre des Buddhas hat diesen
weisen Mann aus Sri Lanka wohl zu
einem Vorbild für die Münchner Taxi-Zunft gemacht. Plastikgeld o.k.,
aber nur nachdem bei den schon lange vor ihm wartenden Taxis das Kreditkarten-Potential ausgeschlossen
ist, übernimmt dieser rücksichtsvolle
Idealist die Reise vom Bayerischen
Hof zum Hauptbahnhof. Erleuchtet
steige ich in sein Taxi und die Welt
ist für mich in Ordnung.
Taxi 5: ✷✷
Zuvorkommend 
(Nr. 3116, 8. Mai, 17.30 Uhr)
Stumm, willig und vielleicht ganz
froh, an diesem trägen Tag kurzfristig
einen faulen Fahrgast von einem
Stand zum anderen zu befördern,
geht dieser Schicksalsergebene auf
meine No-cash-Drohung ein. 
Als er zügig den Motor startet und
die Fahrt Oper-Odeonsplatz schnell
hinter sich bringen möchte, oute ich
mich als „Taxi-Checker“ und er
stoppt erleichtert.
Der Gewinner!
Raju Krishnarajah
Birkerstr. 34
80636 München
… erhält für seine vorbildliche 
Verhaltensweise von der AUDI AG 
ein Präsent.
„Beck-Stand“ Aktion bleibt der Dauerbrenner!
Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI-
KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist
nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um diesen zwielichtigen
Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler-
Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist.
Viele Anzeigen sind inzwischen eingegangen. Trotzdem läuft die Aktion weiter,
um auch die letzten „Diebe an den Kollegen“ zu überführen.
1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung 
voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz
unerlaubt bereitgestelltes Taxi.
2. Nennen Sie das Fahrziel.
3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die
Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am
Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit.
4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG.,
Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: 
„Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides 
statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt:
1. Zur Person:
Vorname: _______________ Name: ________________________
geboren am: _____________ geboren in: ____________________
wohnhaft in: ____________________________________________
2. Zur Sache:
Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________
stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi 
Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer
schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter 
Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________.
München, den ___________ Unterschrift ___________________
5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt.
6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. 
Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von 
Euro 150,– (bisher Euro 75,–).
Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv.
Kopieren Sie dieses Formblatt und geben Sie es an Freunde, Bekannte
und Verwandte weiter.

Seite 33

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32 TAXIKURIER
eventuellen Undichtwerden der Isolierungen zu erschweren. Duschen
und Toiletten getrennt für Damen
und Herren sind auch vorhanden. An
Stelle von verschließbaren Türen gibt
es dort aber nur Plastikvorhänge, um
Panik-Selbstmorden zuvorzukommen. Im Ernstfall müssen nur noch
Stockbetten, Lebensmittel und Medikamente hereingeschafft werden, und
schon können rund 2.000 Menschen
dicht gedrängt ihres weiteren Schikksals harren. Sollten alle Stricke reißen und jedwede Stromversorgung
ausfallen, markieren grünlich phosphoreszierende Streifen und Aufschriften die Türen. Man mag sich
gar nicht vorstellen, was dann da unten in der Dunkelheit los ist. Da wird
dann auch der Bunkerwart nicht
mehr viel ausrichten können, der am
Eingang in seiner bereits jetzt voll
eingerichteten kleinen Werkstatt mit
Telefon zur Außenwelt residiert.
Man kann über den Bahnhof-Süd-
Stand sagen, was man will. Hier nun
kommt einmal eine gute Nachricht:
Der Südbau ist auf festem Grund gebaut, und das kam so:
Früher folgte man einem dringenden
Bedürfnis und schritt die Stufen vor
Gleis 11 zur kostenlosen Salpeter-
Hölle hinab, um einem weit verbreiteten Taxler-Problem Erleichterung
zu verschaffen. Heute wartet dort
McClean und erlaubt zu ständig steigenden Preisen über das Drehkreuz
Zugang zu einem sauberen Örtchen.
Gleich gegenüber dem Drehkreuz findet man eine fest verschlossene Türe
aus Stahl. Hinter ihr versteckt führt
eine Treppe in den Untergrund, der
durch eine meterdicke Betondecke
geschützt ist: Es ist einer der Bahnhofsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der auch heute noch für den so
genannten Katastrophenfall in Betrieb gehalten wird und außerdem eine sehr interessante Geschichte hat. 
Die ausgedehnten, leicht muffigfeucht riechenden Katakomben sind
in gutem Zustand. Wasser- und
Stromversorgung sind voll funktionsfähig, notfalls über ein Dieselaggregat sichergestellt. Ausgeklügelte Luftfilter sollen dafür sorgen, dass von
außen keine ABC-Kampfstoffe eindringen können. Außerdem steht der
gesamte Bunker, wenn seine Stahlschleusen geschlossen sind, unter einem leichten Überdruck, um dadurch
das Eindringen von Giftstoffen beim
Der Südbau – 
nicht auf Sand gebaut!
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Geschichte und G’schichten
Benedikt Weyerer, Jahrgang 1951, studierte Englisch und Geschichte für das Lehramt an
Gymnasien. Nach Ende seiner Ausbildung begann die Arbeitslosigkeit und er machte
1981 den Taxischein. Seitdem ist er im Gewerbe aktiv, arbeitet aber seit langem auch
halbtags in der Hausaufgabenbetreuung für Gymnasiasten. Sein besonderes Interesse gilt
der Historie und er hat inzwischen vier Bücher und eine Vielzahl von Zeitungsartikeln
und Beiträgen in Publikationen zur Geschichte Münchens verfasst und veröffentlicht.

Seite 34

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33TAXIKURIER
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Man mag über Sinn oder Unsinn eines solchen Bunkers in einer von einer ABC-Katastrophe getroffenen
Millionenstadt trefflich streiten, vielleicht gibt es sogar irgendein Argument dafür. Der Bunker diente aber
in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts auch zivilen Zwekken. Das bundesdeutsche Wirtschaftswunder seit den 1950er Jahren
wurde bekanntlich auch durch die
Anwerbung von Gastarbeitern aus
Süd- und Südosteuropa, später auch
aus der Türkei ermöglicht. Als dann
mit dem Bau der Berliner Mauer am
13. August 1961 der Zustrom der
DDR-Flüchtlinge schlagartig abbrach,
musste die expandierende westdeutsche Wirtschaft noch stärker auf ausländische Arbeitskräfte zurückgreifen. Ganz gezielt warben die westdeutschen Konsulate in deren Heimatländern geeignete Menschen an
und München als südöstlichste deutsche Großstadt und sein Bahnhof
wurden zum Ziel eines wahren Gastarbeiter-Zustromes. Diese Menschen
wurden von Mitarbeitern des Arbeitsamtes auf den Bahnsteigen empfangen und in den Bunker geführt. Dort
hatte man Betten zum Ausruhen
nach den manchmal tagelangen
Bahnfahrten eingerichtet und sorgte
für die Verpflegung der erschöpften
Neubürger. Auch wurden die Arbeitskräfte hier registriert und dann an ihre Arbeitgeber, die sie ja bestellt hatten und auf sie warteten,
weitergeleitet.
Für viele Gastarbeiter wurde so der
Bahnhofsbunker zum ersten Stück
Deutschland, mit dem sie direkt in
Berührung kamen. 
Und warum ist dies alles für den
Münchner Taxler von heute von Bedeutung? Weil sich der Südbau-Stand
auf dem Dach des Bunkers befindet.
Übrigens: Falls die gesamte Bahnhofshalle in Schutt und Asche liegen
sollte, können die Überlebenden des
verheerenden Angriffs den gruseligen
Ort über den Notausgang verlassen.
Es sind dies die Stahlplatten beim
Parkschein-Automaten zwischen
Stand und Hotel Dorint-Sofitel.
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Seite 35

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Wenn man sie so sieht, möchte man
es kaum glauben, aber Petra Schallon
arbeitet – wenn auch mit ein paar
Unterbrechungen – tatsächlich schon
seit 28 Jahren in der Taxizentrale.
Immer nur am Telefon. Nun weiß
man ja, dass Frauen im allgemeinen
gerne telefonieren, aber bei Petra
Schallon hat das natürlich tiefere
Gründe. Es sind schließlich die
Stammkunden, die sich bei der Taxibestellung vertrauensvoll an sie wenden. Und das sind eine ganze Menge.
Und für die meisten davon hat sie ein
offenes Ohr. Erfahrungsgemäß brauchen gerade während der Frühschicht
– und nur da kann man auf Petra
Schallon treffen – auch viele ältere
Menschen, die Arzttermine haben,
ein Taxi. “Die alten Leute tun mir oft
so leid,” sagt sie. “Wie die von manchen Fahrern behandelt werden, das
ist eine echte Schande. Es kann ja
wohl nicht sein, dass viele Angst haben ein Taxi zu bestellen, weil dem
Fahrer die Strecke nicht weit genug
ist,” erregt sie sich zu Recht. “Viele
von diesen Fahrgästen haben halt
Gehprobleme und machen deswegen
eben nur Kurzfahrten. Da ist einfach
mehr Freundlichkeit gefragt und
Hilfsbereitschaft gehört ja schließlich
zu unserem Beruf.” 
Wer solange dabei ist wie die Petra
Schallon, der ist auch in der Lage,
entsprechende Vergleiche zu ziehen.
“Grantig,“ sagt sie, “das waren manche Kollegen am Steuer früher auch
schon. Selbst als es noch deutlich
mehr Aufträge gab. Aber soviel Unwissende und Ahnungslose wie zur
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Hilfsbereitschaft gehört zu
unserem Beruf
Zeit hat’s noch nie gegeben. Ich
möchte nicht wissen, wieviele da
draußen rumfahren, die gar keinen
Schein haben.” Das hört KVR-Boss
Voß sicher nicht gerne, weil er es
auch vehement bestreitet, aber die
Praxis schaut halt manchmal anders
aus…
Auch die Problematik der Verständigung ist immer wieder ein gravierendes Thema. Schallon: “Es ist doch
vollkommen logisch, dass jemand,
der nicht versteht wie eine Straße
heißt, auch nicht weiß, wie sie geschrieben wird. Folglich kann er sie
weder im Stadtplan finden noch im
Navi. In dem Beruf muss man einfach
deutsch können. Ich hab’ unter meinen Stammkunden sogar Ausländer,
die ausdrücklich deutsche Fahrer bestellen, weil sie keine Lust haben von
ihren Landsleuten ahnungslos in der
Gegend herumkutschiert zu werden.”
Seid freundlich zu
alten Leuten
Letztendlich sind das aber nur
Nebengeräusche. Petra Schallons
Herzensangelegenheit heisst:
“Behandelt die alten Menschen
besser! Vielleicht seid Ihr auch mal
auf Hilfe angewiesen!” (PG, PR)
34 TAXIKURIER
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten
bekannt. Das gilt gleichermaßen für
Wort & Bild. Und das muss anders
werden. Die Kolleginnen und Kollegen
in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die
Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge
sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der
TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder
Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Petra Schallon

Seite 36

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Mini-Steckbrief:
Name: Schallon
Vorname: Petra
Alter: 46
Sternzeichen: Widder
Familienstand: Verheiratet, 1 Kind 
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Maikäfersiedlung
Hobbies: Flohmarkt, viele Sportarten
Musik: Schwarze Musik
Urlaub: Gardasee
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Mietwagenunternehmen e.V.
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Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

Seite 37

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36 TAXIKURIER
Rund 60.000 Taxis verkehren heute
auf Deutschlands Straßen. Für ihre
Fahrer ist der Alltag kein Zuckerschlecken. Er wird bestimmt von
Konjunkturwellen, Touristenbewegungen, Konkurrenz untereinander
oder mit öffentlichen und privaten
Verkehrsmitteln.
Für die Benutzer ist das Taxi oft die
letzte Rettung in der Nacht, gewöhnliches Verkehrsmittel oder immer
noch umgeben von einem Hauch
Luxus – Ein herrschaftliches Instrument: „Ich lasse mich fahren!“
Die Vorteile der Taxibenutzung liegen
auf der Hand: Bequemlichkeit, 
Haus-zu-Haus-Verkehr, persönliche
Sicherheit (etwa nach Genuß von
„geistigen“ Getränken), keine Parkplatzsorgen, schnelle und zuverlässige Beförderung auch in unbekannten
Städten, weitestgehende Unabhängigkeit vom Wetter… 
Wer wollte diese Vorteile übersehen?
Das Taxi hat eine lange Geschichte.
Seit das „Motor-Taxameter“ die Pferdedroschken verdrängte, haben sich
seine Formen und Automobile ständig gewandelt. 
Um Veränderungen geht es in dieser
Ausstellung, um Höhen und Tiefen,
Konkurse und neue Anfänge, um berühmte Droschkentypen des In- und
Auslands und nicht zuletzt um die
Menschen, die ihr Geld „auf dem
Bock“ verdienen. 
Das EFA-MUSEUM
Das EFA-Museum für Automobilgeschichte wurde 1990 von Ernst und
Else Freiberger gegründet und ist
heute mit 220 Autos das größte
Automobil-Museum Deutschlands. 
Unter der Führung von Jakob Maier
wird jedes Jahr ein Sonderthema 
präsentiert.
Mit Unterstützung durch Taxi-
München eG, Auto Much und dem
Deutschen Technik-Museum Berlin
wurde heuer die attraktive Taxi-
Ausstellung gestartet.
Amerang – das ideale Ausflugsziel
Neben dem Automobil-Museum 
bietet Amerang – unter 1 Stunde von
München erreichbar – weitere 
Attraktivitäten:
➜ Schloß Amerang
➜ Bauernhaus-Museum
➜ Wirth von Amerang 
(urige Wirtschaft)
➜ Glockenwirt (feines Ambiente)
Titelthema
Jederzeit – fahrbereit
Das Taxigewerbe 
im Wandel der Zeiten …
Museumsleiter mit Weitblick …
Jakob Maier gibt die Richtung vor
Taxi-Sonderausstellung im Museum für Deutsche Automobilgeschichte
in Amerang vom 1. Mai bis 31. Oktober 2005

Seite 38

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37TAXIKURIER
Wer München wirklich kennen lernen will, kommt an diesen drei Standardwerken nicht vorbei!
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Zur interessanten Überbrückung der Wartezeiten und auch als sinnvolles Geschenk eignen sich
folgende drei Stadtführer und Stadtrundgänge zur politischen Geschichte aus der Feder des
Kollegen Benedikt Weyerer: München 1919 - 1933. 224 Seiten, 156 Abbildungen. 14,50 Euro. ISBN 3-927984-18-3 
München 1933 - 1949. 336 Seiten, 119 Abbildungen. 17,40 Euro. ISBN 3-927984-40-X
München 1950 - 1975. 304 Seiten, 100 Abbildungen. 19,50 Euro. ISBN 3-931231-13-5 
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GESCHICHTE
Wasserburgerstraße 38
83123 Amerang
info@efa-automuseum.de
www.efa-automuseum.de
Öffnungszeiten: 10.00 - 18.00 Uhr
1. April - 31. Oktober (Di - So)
1. November - 31. März 
an Sonntagen und Feiertagen.
Gruppen nach Vereinbarung
Telefon 0 80 75 - 81 41
Telefax 0 80 75 - 15 49

Seite 39

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38 TAXIKURIER
News von Mercedes-Benz
Im Rahmen des neuen Vertriebskonzeptes hat der Taxi- und
Mietwagenkunde künftig grundsätzlich die Wahl unter drei
verschiedenen Modellen:
1. Taxi-Festpreismodelle
Für vier für den Taxieinsatz besonders geeignete Fahrzeugtypen
wird es ab dem 18.07.2005 besonders attraktive Festpreise geben –
damit wird einem langjährigen BZP-Vorschlag entsprochen. Diese
Typen verfügen alle über eine äußerst umfangreiche und an den
Wünschen der meisten Taxikunden orientierte Ausstattung, wie
beispielsweise Automatikgetriebe, Sitzheizung für die Vordersitze,
integrierte Kindersitze, Taxipaket und einiges andere mehr. Alle
Dieselmodelle sind EU4 und serienmäßig mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet. Die genannten Kaufpreise beinhalten bereits eine überaus „taxifreundliche“ Kalkulation – wer nachrechnet, wird
fast auf eine Verdoppelung des bisherigen Rabattes kommen –
und sind daher nicht verwerterrabattfähig:
B 180 CDI „Das Taxi“ (T 245) Kaufpreis: 19.900 Euro zzgl. MwSt.
E 200 CDI „Das Taxi“ (W 211) Kaufpreis: 26.900 Euro zzgl. MwSt.
E 200 NGT „Das Taxi“ (W 211) Kaufpreis: 29.900 Euro zzgl. MwSt.
E 220 CDI „Das Taxi“ (S 211) Kaufpreis: 30.900 Euro zzgl. MwSt.
Diese Taximodelle lassen sich durch einige ausgewählte Sonderausstattungen weiter individualisieren. Passend zu diesen attraktiven Kaufpreisen bietet die DaimlerChrysler Bank AG ausschließlich für diese vier Taximodelle eine Fahrzeugfinanzierung mit
einem effektiven Jahreszins von 1,9 % an. 
2. Verwerterrabatt
Für all diejenigen, die ihr Taxi oder ihren Mietwagen individualisieren möchten oder aber auch auf einen anderen Typ bzw. Motor
zurückgreifen möchten, bietet die DCVD für die nachfolgenden
Baureihen weiterhin einen Verwerterrabatt in Höhe von 12 % an:
B-Klasse (T 245)
C-Klasse (W/S 203)
E-Klasse (W/S 211)
S-Klasse (W/V 220 - bisher 10 % !)
M-Klasse (W 163 - bisher 10 % !).
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Die Verwerterrabatte für VANEO und VIANO betragen 14 %, für
den VITO 20 %. Bitte beachten Sie, dass das neue Taxi-Konzept
beinhaltet, dass für alle Bestellungen ab dem 01.07.2005 die derzeitige Taxi- und Mietwagenaktion (kostenlose Lieferung des Taxi- oder Mietwagenpaketes) eingestellt wird. Bei Kauf eines Fahrzeuges unter Berücksichtigung des Verwerterrabattmodelles bietet
die DaimlerChrysler Bank AG eine Sonderfinanzierung mit einem
effektiven Jahreszins von 3,9 % an.
3. Inhaberregelung
Ebenfalls zum o. g. Zeitpunkt führt DaimlerChrysler eine Inhaberregelung ein. Entsprechend dieser Regelung kann der Taxi-/Mietwagenunternehmer, sofern er mindestens zwei Mercedes-Benz
Taxifahrzeuge innerhalb der letzten drei Jahre übernommen hat,
maximal ein Fahrzeug pro Jahr mit einem Nachlass von 8 % beziehen. Diese Regelung bezieht sich auf alle Personenwagen der
Marke Mercedes-Benz, die mindestens zwei Türen auf der rechten
Fahrzeugseite haben. Für Fahrzeuge, die im Rahmen der Inhaberregelung bezogen werden, bietet die DaimlerChrysler Bank AG
ebenfalls die 3,9%-Finanzierung.
Nähere Informationen über Ausstattungen, Preise, Konditionen,
etc. erhalten alle Taxikunden bei den Mercedes-Benz Partnern vor
Ort oder aus der Taxipreisliste zum 18.07.2005.
Schnelligkeit wurde belohnt
Thomas Moitz, Taxi 851 und Markus Schiller, Taxi 1699 waren die
beiden ersten Anrufer, die wussten, dass Jochen Busse einen Führerschein besitzt und haben so je 2 Karten für die Komödie im
Bayrischen Hof für „Einmal nicht aufgepasst“ gewonnen.
Herzlichen Glückwunsch und viel Vergnügen!

Seite 40

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39TAXIKURIER
Manfred Kraus, legendärer Taxi-Karikaturist, hat hier
eine Fremdfahrzeug eingezeichnet. Wenn Sie jetzt 
dazu einen originellen Text bis spätestens 15.07.05 
an den TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum) senden,
können Sie gewinnen. 
Der witzigste Beitrag wird prämiert. 
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Amüsantes aus der telefonischen Auftragsannahme der
Taxizentrale:
Zentrale: „Taxizentrale, Meier, Grüß Gott“
Kundin: „Grüß Gott Frau Meier. Mein Name ist
Schmidt. Ich wollte mich bei Ihnen
erkundigen, ob Sie ein Handy in einem
Taxi gefunden haben?“
Mitarbeiterin der Zentrale sucht zunächst in den Verlustmeldungen und stellt fest, dass in der Taxizentrale
noch nichts bekannt ist; also sich auch noch kein
Fahrer gemeldet hat, der ein Handy gefunden hätte.
Zentrale: „Frau Schmidt – wir haben noch keine
Meldung eines Fahrers. Um Ihnen helfen
zu können bräuchte ich jetzt von Ihnen
Daten zur Taxifahrt. Können Sie sich noch
erinnern, wo Sie in das Taxi eingestiegen
sind?
Kundin: „Ja sicher; hinten rechts!“
Kurioses aus der
Zentrale
2 Freikarten für das Automobilmuseum 
in Amerang sowie eine Oldtimer-Cabrio-
Tour zum Chiemsee zu gewinnen!
Anmerkung: Namen und Adresse der Kundin wurden aus 
datenschutzrechtlichen Gründen abgeändert
Ohne Worte
Falsche Liebe
Entweder Münchens Taxler schauen ob der langen
Schichten alle übernächtigt aus oder unsere Gastronomen und Hoteliers wollen ihre Kaffee-Vorräte abbauen.
Oder ist es Einfallslosigkeit? Oder etwa nur Berechnung? Immer wieder werden an den TAXIKURIER
„großzügige“ Angebote herangetragen, man möge
doch veröffentlichen, dass sich die Taxifahrer kostenlos an einer Tasse Kaffee laben könnten. Sind dies
herzliche Einladungen, mitleidsvolle Gesten oder sieht
man in Münchens Taxlern die Spediteure des Mehrumsatzes, indem sie Gäste ins Etablissement schaufeln. 
Nichts gegen spontane Herzlichkeiten, aber wir durchschauen vordergründige, scheinheilige Mucki-Fuck-
Offerten. Obwohl auch unsere Zunft unter der Wirtschaft leidet, können wir uns unsere Muntermacher
und Erfrischungsgetränke noch selbst 
leisten. Neben unserer Kernkompetenz der einwandfreien Beförderung ist die Beratung des Fahrgasts die
wichtigste Funktion eines Metropolen-Taxlers, die wir
uns nicht durch windige „Geiz ist Geil-Angebote“ verapfelschorlen lassen. Wer mit der Taxi-Branche kommunizieren will, soll dies mit netten Ideen und über
den TAXIKURIER realisieren. Dann kommt auch niemand in die Nähe eines Verdachts – dem schlimmsten
in unserer Branche – dem „Schmieren“ . 
3093

Seite 41

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40 TAXIKURIER40 TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch
Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. 
Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber
dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste 
mit einem kleinen Geschenk.
Isaak
Eingebayerter Senegalese mit deutschem Paß, 50 Jahre, seit 22 Jahren
Taxifahrer in München erhält die Rose des Monats.
Katharina Christoph, Wirtin der „Graf Arco Stub’n“ in der Thierschstraße 4, hatte am 16. April einen Termin im Hotel Carmen in der Hansastraße. Besagte Straße hat ja einen verflixten Verlauf und so hat sie
sich mit ihrem Privatwagen verfranst. In ihrer Not sprach sie den nächsten Taxler an. „Wo ist denn hier das Hotel Carmen?“
„Erst einmal Grüß Gott“, entgegnete Thiendu Cisse, den Münchens 
Taxiwelt unter Isaak kennt, freundlich und erklärte den Weg. Als Frau
Christoph wendete, sprach er sie noch einmal an und schlug ihr vor,
dass er sie zum Ziel lotse. Frau Christoph war baff und begeistert, merkte sich glücklicherweise die Konzessions-Nummer (120) und informierte
den TAXIKURIER. Auch der ist stolz auf Isaak und freut sich, ihm einen
Essensgutschein der „Graf Arco Stub’n“ sowie eine Thermoskanne überreichen zu können. (PR)
Neben Isaak wirkt Hans 
Meißner fast etwas blass.
Witz des
Monats 
Zur Brauerei-Tagung treffen sich
alle Repräsentanten der Brauereien.
Am Abend nach getaner Arbeit
sitzt man locker beieinander. 
An einem Tisch unterhalten sich
Vertreter von Paulaner, Ayinger
und Augustiner. Logisch bestellt
sich der Paulaner-Mann eine Halbe
Paulaner, als die Bedienung
kommt, der Brauerei-Direktor aus
Aying ein Helles aus Aying. Der
Augustiner-Chef jedoch bestellt
sich ein großes Mineralwasser. Als
die beiden ihn überrascht fragen,
warum er denn ein Wasser bestelle:
„Wenn ihr kein Bier trinkt, dann
mag ich auch kein’s.“

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41TAXIKURIER
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
H. Pejhan, Taxi 1362
Eine Dame fuhr mit dem Taxi zum Ostbahnhof , um
dort ihre Freundin zur Weiterfahrt zum Flughafen zu
treffen. Beim Aussteigen hatte sie ihre Geldbörse auf
ihrem Schoß vergessen und bemerkte nicht, wie diese
zu Boden fiel. Die Freundin kam mit einem anderen
Taxi, dessen Fahrer, Taxi 1362, die Geldbörse sah und
aufhob. Er erklärte seiner Kundin, er werde diese bei
der Polizei abgeben. Die Kundin wußte zu diesem Zeitpunkt nicht, daß es sich um die Geldbörse der Freundin handelte. Erst nachdem sie später vom Verlust der
Geldbörse ihrer Freundin erfuhr, war klar, daß es sich
genau um deren Portmonnaie handeln mußte. 
Aufgrund der Quittung konnte der Unternehmer ermittelt werden. Trotz mehrmaliger Funkdurchsagen
und Anrufe beim Unternehmer meldete sich der Fahrer
in den darauffolgenden Wochen nicht. 
Bei der Polizei und beim Fundamt wurde keine Geldbörse abgegeben.
Erst nach Vorladung des Unternehmers, mehrerer Telefonate seitens der Geschädigten und auf Druck des
Vorstands, rang sich der Fahrer, Herr H. Pejhan durch,
130,00 Euro und eine Streifenkarte bei der Geschädigten abzugeben. Die Geldbörse selbst und eine weitere
Streifenkarte hatte er bereits beseitigt. 
Warum wohl? Denn tatsächlich waren ursprünglich
150,00 Euro und zwei Streifenkarten im Etui. 
Wir empfahlen der Geschädigten, Anzeige zu erstatten.
Wir alle wissen, daß Vertrauen die Grundlage jeder 
Geschäftsbeziehung ist.
Zitrone des 
Monats
Taxameter des Monats
KURZFAHRTEN – Wer seine kostbare Lebenszeit am Flughafen vertrödelt, der lernt die Kurzfahrten 
wieder schätzen. Sie sind nämlich der Hauptanteil am tgl. Geschäft und nicht der Hafen. Aufgrund des
großen Erfolges bei Fahrgästen, sollte der Aufkleber bald Pflicht werden.
KURZE RÖCKE – Hübsche Haxen und kurze Röcke sind die beste Kombination, um jedesmal von neuem
Freude am Job zu haben.
KURZGEBRATENES – In heissen Zeiten ist ein leckeres Steak genau das Richtige.
KURZZEITGEDÄCHTNIS – Vereinzelt schleichen sich schon wieder welche an den Beck-Stand an. 
Kann es sein, dass die schon wieder alles vergessen haben.
KURZE HOSEN – Der Arbeitsplatz Taxi sollte auch bei 30° C nicht mit dem Lido von Venedig 
verwechselt werden. Merke: Die meisten Männerbeine sind hässlich.

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42 TAXIKURIER
Unternehmer, die in letzter Zeit eine
Konzession erworben haben. Dabei
sind ihnen sogar die Mitgliedsbeiträge
der Genossenschaft zu teuer. Gerade
Einzelunternehmer müssten mehr gefördert werden als Mehrwagenunternehmer. Die achten noch auf Qualität.
Es ist doch erschütternd, dass bei dem
Groh-Desaster nicht eine einzige Konzession verschwunden ist. So fähig ist
das KVR eben auch nicht. Warum gibt
es denn bis heute keine Ident-Card mit
Lichtbild und Sozialversicherungs-Nr.
an der Windschutzscheibe wie in anderen europäischen Ländern? Weil in
erster Linie Geringfügigbeschäftigte
rumfahren. Da müssten Vereinigung
und andere Gewerbeverbände doch
schon lange nachhaken. 
Der Niedergang fing
mit Frau Fichtinger
an
Wofür braucht man heute noch die
Vereinigung, werde ich oft gefragt.
Dabei bräuchte man sie mehr denn
je. Allerdings mit einem starken Partner wie der eG. Pflicht für jeden Vorstand der Vereinigung müsste es sein,
mit der eG so gut wie möglich zusammenzuarbeiten. Der Hans Meißner ist bestimmt kein Angenehmer,
aber auch kein Ungerechter. Der
Niedergang der Vereinigung fing
doch schon mit der Wahl der Frau
Fichtinger an. Keiner hat doch kapiert, worum es da überhaupt geht.
Alle haben geglaubt, sie sind wer.
Dabei haben sie ganz übersehen, dass
die Genossenschaft die Macht hat,
weil sie das Geld hat. Zuerst waren
Mit der neuen Rubrik “Jetzt red’ i”, will der TAXI-KURIER Personen und Persönlichkeiten aus der Branche die Möglichkeit geben, gewisse Dinge aus ihrer
Perspektive zu durchleuchten oder gerade zu rücken, die für die Kollegen von
Interesse sein könnten. Dabei geht es nicht um Frustbewältigung oder Beschimpfungen wegen persönlicher Animositäten. Ziel soll sein, in die “tagespolitischen Diskussionen” der Taxler an gewissen Standplätzen (Flughafen, Bahnhof
Nord, Odeonsplatz, Ostbahnhof) klärend einzugreifen. Soweit das überhaupt
möglich ist! Die Auswahl der Kommentatoren trifft der TAXI-KURIER und ist
selbstverständlich subjektiv ohne ein gerüttelt Maß an Objektivität aus dem
Auge zu verlieren. Die Kommentare geben immer die Meinung des Verfassers
wider und nicht des TAXI-KURIERS! 
Den Anfang macht Lorenz Weiß, bis vor kurzem stellvertretender Vorsitzender
der Taxivereinigung. Charakteristisch für ihn ist sein gepflegtes Erscheinungsbild
und ebenso tiptop ist sein Taxi 163, ein Chrysler 300 M.
„Um unser Gewerbe mache ich mir
schon seit Jahren meine Gedanken.
Inzwischen überwiegen aber die Sorgen. Seit Jahrzehnten verkaufen wir
uns zu billig. Eine richtige Lobby haben wir bis heute nicht. Inzwischen
werden die Verhältnisse aber dramatisch. Dass die meisten vom Taxigeschäft noch gut leben können, ist reine Augenwischerei. Einige lösen ihre
Lebensversicherungen auf, zahlen keine Krankenkassenbeiträge mehr und
müssen in kleinere Wohnungen umziehen. Ich kenne nur zwei deutsche
Jetzt red’ i
„Wer traut wem?“
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Der professionelle

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43TAXIKURIER
die Einnahmen von den Bahnhofsplätzen weg, dann die vom Flughafen und somit war die Kohle weg.
Zu guter Letzt war noch der Herr
Billmeier weg. Die Art und Weise,
wie er hingeschmissen hat, trotz Ankündigung, das verzeih’ ich ihm niemals. Nur weil man eventuell andere
Ziele im Auge hat, lässt man ein
krankes Kind nicht alleine. Als Krönung verhilft man dann noch einem
Herrn Heller auf den Stuhl des Vorsitzenden, der den Billi bis dato alles
hieß, nur nichts gutes. Hackordnung
und Anstand kann man bei diesen
Herren wohl mit der Lupe suchen.
Und jetzt genehmigt sich der Herr
Heller 1.000,- Euro Gehalt im Monat.
Da kann man sich ausrechnen, wann
der Rest auch noch weg ist. 
In der jetzigen Konstellation sehe ich
wenig Zukunftschancen für die Vereinigung. Die Sponsoren werden eher
weniger als mehr, die Einzelunternehmer engagieren sich zuwenig, weil sie
zu beschäftigt sind ihrem Geschäft
nachzugehen. Und wenn ein Typ, wie
der Herr Heller oder der Herr Fischer
jemals auf der Etage des Herrn Bayer
bei der FMG erscheint, müssen wir
hinterher froh sein, wenn wir überhaupt noch zum Hafen fahren dürfen.
Jetzt gilt es erstmal die Weichen für
die nächsten 10 Jahre für die eG zu
stellen. Wir brauchen einen Nachfolger für Hans Meißner. Das Problem
ist doch, wem kann man denn noch
trauen? Doch mit Sicherheit keinem
Franz-Joseph Kuntz. Diese Traumgestalt ist für mich untragbar. Der hat
noch nichts Positives für das Gewerbe in München getan, weil er da völlig ahnungslos ist. Der trägt nur immer die Internas zu unseren Feinden
(TVD). Oder wenn man sich vor Augen hält, wie eine Frau Marsig Aufsichtsratsvorsitzende werden konnte,
da wird’s einem ja schwindlig. Über
einen Herrn Arikan sagt man besser
gar nichts. Beim Kollegen Billmeier
bin ich sehr vorsichtig, weil der ja
immer gerne und schnell klagt, wenn
man was Verkehrtes mit ihm in Zusammenhang bringt. Dabei brauchen
wir einen aus der Branche, der das
Geschäft versteht. Wichtig ist, dass
diesmal wirklich jeder Unternehmer,
ganz besonders die Einzelunternehmer, zur Generalversammlung kommen. Wir wollen die Genossenschaft
nicht in die Hände von neugegründeten Fraktionen legen – egal welcher
Nationalität – denn hier entsteht der
Verdacht, jene wollen nur unser
Kapital und die Immobilien, sonst
nichts.”
Mini-Steckbrief:
Name: Weiß
Vorname: Lorenz
Alter: 55
Sternzeichen: Stier
Familienstand: Verheiratet 
Geburtsort: München
Aufgewachsen: Haidhausen
Wohnviertel: Waldtrudering
Hobbies: Fußball (Unterhaching),
Skifahren, Hund „Stutzi“
Musik: Soul
Urlaub: Italien
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Seite 45

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44 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber in die 
Verwaltung, 1. Stock bei Frau Zeiler (bis 15.30 Uhr) oder vor
Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag
von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen
können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG
ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 
1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei
der TAXI-MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG 
IM JUNI 2005
Kleinanzeigen-Auftragsschein
Bitte nur persönlich an der Hauptkasse gegen Vorauszahlung abzugeben.
1. Zeile fett
1 Zeile E 10,– + 16 % MwSt. = E 11,60
2 Zeilen E 20,– + 16 % MwSt. = E 23,20
3 Zeilen E 30,– + 16 % MwSt. = E 34,80
4 Zeilen E 40,– + 16 % MwSt. = E 46,40
5 Zeilen E 50,– + 16 % MwSt. = E 58,00
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Leerzeichen beachten.
Anzeigenschluss: 15. Juli 2005
✁
Funkausbildung
Termine: 19. und 21. Juli 2005
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 6/2005: 30.06. – 28.07.2005
Kurs 6/2005: 06.09. – 04.10.2005
Kurs 7/2005: 11.10. – 10.11.2005
Kurs 8/2005: 15.11. – 13.12.2005

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45TAXIKURIER
Öffnungszeiten:
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FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64
Bilderwitz aus der Juni-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
„Ich schwör’s, Schwester! Gestern war da keine Wald!“
René Valerien, München, kann sich über die 
2 Festspielkarten für’s Nationaltheater (21.07.2005, 
›Roméo et Juliette‹, Wert 258,– Euro) freuen. 
Herzlichen Glückwunsch!
Letzte Meldung …
›Amerikanische Verhältnisse‹
1937 war eine Taxilizenz in New York noch
für zehn Dollar zu haben. Weil inzwischen
aber 12.000 Taxis auf den Straßen von New
York unterwegs sind, werden die begehrten
Lizenzen von der New Yorker Taxikommision
versteigert. Die so genannten „Medaillons“
erzielen dabei Höchstpreise. Unlängst erhielt
ein Bieter den Zuschlag für stolze 387.500
Dollar. Die Lizenz gilt nur für ein Auto und
ausschließlich für den Stadtteil Manhattan.
Essen auf Rädern
Michael Schrottenloher hat in den vergangenen 12 Monaten die gesamte
Brotzeit-Palette zwischen Leberkäs und Döner durchgetestet und viele Kollegen vor der eintönigen Tupperware- Ernährung gerettet. 
Ab der nächsten Ausgabe setzen wir die Serie fort, werden unsere Testreihe
jedoch regional nach Standplätzen bündeln. Wir stellen jeweils die beste … 
➜ Wirtschaft ➜ Bäckerei/Stehcafé ➜ Metzgerei/Imbiß ➜ Brotzeit-Standl 
aus einem bestimmten Viertel vor …
In den kommenden 
3 Ausgaben erfahren Sie Schrotti’s 
Ergebnisse über:
➜ Wasserburger Land, Trudering, 
Bahnhof Trudering, Schatzbogen
➜ Pasing Maria, Pasing Bahnhof, 
August Exter, Limes
➜ Fürstenried I, Fürstenried II, Solln
Gerne verarbeiten wir Ihre Tipps. Faxen Sie uns Ihre Vorschläge unter (0 89) 46 88 55

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46 TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Kai Georg Frey (KGF), 
Norbert Laermann (NL), Carmen Roithmeier (CR), 
Michael Schrottenloher (MS), Dr. Jürgen Stahlberg (JS), 
Benedikt Weyerer (BW) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
e-mail: probst@formenreich.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
e-mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004
Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß
Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
in dieser Ausgabe werden Aufmerksame einige neue Rubriken entdeckt 
haben. Dr. Jürgen Stahlberg, Rechtsanwalt mit hoher Taxiaffinität und –
kompetenz schreibt ab sofort über juristische Themen, die jeden Taxler interessieren. Dass im Taxigewerbe Menschen aller Schichten tätig sind, zeigt 
Benedikt Weyerer. Historiker, Buchautor, Taxifahrer und Kolumnist im TAXI-
KURIER. „Geschichte und Geschichten ist der Titel seiner interessanten 
München-Historie. Kai-Georg Frey kennen Sie als kritischen Taxi-Tester und
langjährigen Funker. Ab sofort führt er uns mit der Reihe „Basiswissen Taxi“
in die Grundlagen des Taxigewerbes. „Jetzt red I! ist eine Seite, die für erfahrene Unternehmer und Fahrer zur Verfügung steht, die ihre Meinungsäußerung nicht nur auf Standplatz-Tiraden beschränken, sondern ihren Standpunkt auch vertreten, wenn ihnen jemand ein Mikrophon vor die Nase hält.
Mit diesem prallen Heft wünscht Ihnen einen schönen Juli – ganz besonders
denen, die am 6. Juli zur Versammlung erscheinen.
Paul Rusch, Objektleiter
Vorschau Ausgabe August 2005
Der nächste TAXIKURIER 
erscheint am 29. Juli 2005! 
Wie immer, mit mindestens
40 Seiten.
➜ „Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe“
… Der TAXIKURIER im Gespräch mit der Spitze der Verkehrspolizei 
➜ Münchens Top-Gastronomie
… Die besten Restaurants der Stadt
➜ Basiswissen Taxi
… Das Funkgerät

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