Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Juni 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Juni 2005
Foto: www.atelier-tacke.de I Model: Johanna Meißner mit Freudenhaus-Brille 
Sommer 
in der schönsten Stadt!
➜ Wo draußen was abgeht
➜ Navigationssysteme
Für Profis oder Ahnungslose?
➜ Tarifzonen und Pflichtfahrgebiet 
Was Ihr Taxameter schon immer wissen wollte
➜ Unser Oberbürgermeister ist ein Taxi-Profi
Gespräch mit Christian Ude
Sommer 
in der schönsten Stadt!
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de

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EINLADUNG
ORDENTLICHE
GENERAL-
VERSAMMLUNG
Die Mitglieder der Genossenschaft erhalten die 
Einladung sowie die Tagesordnung wie immer per Post.
Genossenschaft der Münchner 
Taxi-Unternehmen eG
Mittwoch, 6. Juli 2005, 9.00 Uhr
Augustiner-Keller, Arnulfstraße 52
Taxi-Frühschoppen bei Mercedes-Benz
Mercedes-Benz München, Arnulfstraße 61
veranstaltet am Samstag, 18. Juni, 10.00 - 14.00 Uhr 
wieder einen TAXI-FRÜHSCHOPPEN.
Diese Veranstaltung ist ein weiteres Dankeschön 
an die Taxiunternehmer und -fahrer als besonders 
wichtige Botschafter des „Sterns“ . 
Es erwartet Sie ein vielseitiges Programm:
➜ Italienischer Frühschoppen
➜ Gesprächspartner aus Verkauf, Service, 
Finanzierung, Entwicklung
➜ Präsenz vieler Kooperationspartner
➜ Viele Infos rund um’s Taxi
➜ Probefahrten mit der Produktneuheit B-Klasse in 
Taxi-Version und E 200 NGT (Erdgas)

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Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Carmen Roithmeier
Fax: (089) 77 24 62
e-mail: 
carmen.roithmeier@taxi-muenchen.de
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Editorial | Selbst ist der Mann 4
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | Meldungen und Infos aus der Zentrale 8
Marktpolitik | Helmut Glas im Gespräch mit dem TAXIKURIER 9
Unser Oberbürgermeister ist ein Taxi-Profi | Christian Ude blickt durch 10
Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „I“ 12
Gesprächsstoff | Die Münchner Opernfestspiele 2005 13
Navigationssysteme | Festplatte lieber im Kopf als im Auto? 14
Schrotti’s Fiaker-ABC | Der Buchstabe „M“ 16
Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 18
Rettung Beck-Stand | Die Aktion bleibt Dauerbrenner 19
Der Mensch hinter der Stimme | Mike Ettler 20
Essen auf Rädern | Passend zur Saison Der Wurstsalat-Test 22
Dauerbrenner | Tarifzonen und Pflichtfahrgebiet 24
Pausenfüller | Wollen Sie den Papst sprechen? 26
Leserbriefe | 27
Witz des Monats | 28
Rose des Monats | Ursula Crasselt 28
Zitrone des Monats | Dumm gelaufen, Kollege Edebal 29
Promitalk | Jochen Busse’s Loblied auf Münchner Taxler 30
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 30
Sommer in der schönsten Stadt | Da freut sich der Taxameter 31
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 34
Taxameter des Monats | Die besten und schlechtesten Tage 37
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 37
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 38
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 38
Impressum | 39
Vorschau Ausgabe Juli | 39

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Editorial
In wirtschaftlich angespannten Zeiten kann es sich keiner mehr leisten,
nicht informiert zu sein oder gar sein
Geschick nicht selbst zu beeinflussen.
Geflügelte Worte wie: „sich regen
bringt Segen“, mögen zwar im Zeitalter des Laptops arg angestaubt
wirken, treffen aber nach wie vor den
Nagel auf den Kopf.
Gerade im Taxigewerbe brechen neue,
allerdings harte Zeiten an. Versuche,
Fahrerlöhne durch illegitime Taschenspielertricks zu reduzieren und
Sozialfälle zu produzieren, treffen auf
massiven Widerstand der betroffenen
Fahrer. Die Ursache von Hungerlöhnen plus steuerfreien Zuschlägen liegt
darin, dass die Konzentration im
Taxigewerbe fortschreitet. So sind
„Selbst ist der Mann“
T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

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I h r W i r t s h a u s i n M ü n c h e n
Stammhaus der Hacker-Pschorr-Brauerei aus dem Jahre 1417
Hackerhaus
Jutta und Paul Pongratz
Sendlinger Str. 14 I 80331 München
T: (089) 2 60 50 26 I Fax: -27
www.hackerhaus.de I hackerhaus@aol.com
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Wenn Sie zu zweit zum Essen kommen, 
ist das günstigere oder wertgleiche 
Gericht GRATIS!
Besichtigen Sie unbedingt die Hackerbräu-Sammlung!
Nicht gültig vom 15.9. bis 31.12. Ein Gutschein pro Person
und Tag. Nicht kombinierbar mit anderen Gutscheinen.
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Hackerhaus
Bitte ausfüllen!
Fax: (089)2 60 50 27
Name: ................................................
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PLZ/ORT: ................................................
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E-Mail: ...................................................
Personenbeförderungsschein-Nr.:
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Sehr geehrte Taxi-Fahrer,
der Wirt des Alten Hackerhauses, Stammhaus der Hacker-Pschorr-
Brauerei seit dem Jahre 14 17 , lädt Sie persönlich ins Hackerhaus 
zu dem Hauptgericht Schmankerl-Teller »Braumeister-Hacker« ein!
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Visitenkarten-Box mit Essens-Gutscheinen für Ihre Fahrgäste.
Wir freuen uns auf Sie! 
Kommen Sie, solange der Vorrat reicht.
Jutta & Paul Pongratz
✃
Die Gutscheine für Ihre Fahrgäste
derzeit in München 1.900 Taxis in
Betrieben von Mehrwagenunternehmen. Die Zahl der Einzelunternehmen
liegt bei 1.400. Die Auslastung einer
Konzession beim Wechsel in einen
Mehrwagenbetrieb steigt von 55
Stunden auf 140 Stunden pro Woche.
Völlig übersehen wird dabei, dass die
Zahl der Fahrgäste nicht mitwächst
und die Auslastung der Fahrzeuge
durch Hartz IV verstärkt wird.
Durch miserable Verdienstmöglichkeiten wird der Service und die
Qualität unserer Dienstleistung bestimmt nicht verbessert.
Vergessen dürfen wir bei dieser Betrachtung keinesfalls die Mehrwagenbetriebe, die mit fleißigen Alleinfahrern und gepflegten Autos in diesem
Kampf mitpokern. Apropos Fahrgäste, die werden in München auch
nicht mehr, wenn ein Taxi für zwei
Funkzentralen fährt. Dabei werden
nur sinnlose Kosten produziert und
kein Fahrgast zusätzlich gefahren.
Wenn das eine Lösung wäre, bräuchten wir alle nur zum IsarFunk zu
gehen und wir hätten Fahrgäste in
Hülle und Fülle.
Ich nehme den Spaß sofort zurück
und erinnere daran, dass uns nichts
übrigbleibt, als ohne zu jammern
aktiv zu sein. Übrigens, die wichtigste Aktivität in diesem Jahr ist die
Generalversammlung 2005 am
06. Juli zu besuchen und durch die
Wahl fähiger und fleißiger Kollegen
unsere Zukunft zu bestimmen – wer
sonst als wir selbst.
Euer
Hans Meißner
Rechtsanwalt Stephan 
und Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
● Unfallregulierung 
● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/52 40-21 od. 22 
Fax: 089/52 61 12

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6 TAXIKURIER
Montag, 6. Juni 
➜ 18.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Ariodante
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Vor
Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Nelly
➜ Garage, The More I See
Dienstag, 7. Juni 
➜ 19.00 – 20.15 Uhr, Schauburg,
Lovecats
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Ballett
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Da
kommt noch wer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen Hofkirche,
Kammerkonzert
➜ 21.45 Uhr, BUGA Seebühne, Deep Blue
➜ Prinzregententheater, German Brass
➜ Zenith, System of A Down
➜ Atomic Cafe, Hank Ray
➜ Muffathalle, Greil Marcus
➜ Substanz, Mark Olseon
Mittwoch, 8. Juni
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hello Dolly
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio
Noir
➜ 20.00 Uhr, Neue Pinakothek,
Schubert-Konzert
➜ 21.45 Uhr, BUGA Seebühne, Im
Rausch der Tiefe
➜ Elserhallen, Team Sleep
➜ Ampere, Gavin the Graw
➜ Backstage, Lamb of God
➜ Tonhalle, Morcheeba
➜ Substanz, Marek
➜ ICM, Hauptversammlung Linde
Donnerstag, 9. Juni
➜ 18.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Ariodante
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hello Dolly
➜ 19.30 Uhr, Schauburg, Schicklgruber
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio
Noir
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Kuttner
erklärt die Welt
➜ 21.45 Uhr BUGA Seebühne, Der
weiße Hai
➜ Muffathalle, Diefenbach
➜ Prager Frühling, Yuppie Flu
➜ Backstage, The Lucky Punch
Freitag, 10. Juni
➜ 18.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Neue Kammermusik
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Ballett
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die Zehn Gebote
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 21.45 Uhr, BUGA Seebühne, Titanic
➜ 22.00 Uhr, Schauburg, Pulcinella
➜ Das Schloss, Mbalax Festival
➜ Atomic Cafe, Moneybrother
➜ ICM, VDMA
Samstag, 11. Juni
➜ 10.30 Uhr, BUGA Arena, Jazz
Frühschoppen
➜ 18.00 Uhr, BUGA Seebühne, Beats im
Beet
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ein Theater nach der Mode
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum
Chatroom
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.30 Uhr, Schauburg, Until
Doomsday
➜ Tonhalle, Beck
➜ BUGA Gelände, Rock am Badesee
➜ Backstage, Stygma IV
➜ Prager Frühling, Die Grätenkinder
➜ Zerwirk, Sale
➜ Orangehouse, Union Youth
Sonntag, 12. Juni
➜ 11.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Matinee
Opern Festspiele
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Klasse
Klassisch
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater,
Ballett-Aufführung
➜ 18.30 – 22.45 Uhr, Nationaltheater,
Ariodante
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Ein Theater nach der Mode
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum.
Chatroom
➜ 20.30 Uhr, Schauburg, Until
Doomsday
➜ Lach- und Schießgesellschaft,
Martina Ottmann
➜ Elserhalllen, The Dissociatives
Montag, 13. Juni
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Ballett
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Chatroom
Top-Termine Juni ’05
Mittwoch, 1. Juni 
➜ 19.00 - 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.30 - 20.55 Uhr, Schauburg, Leonce
und Lena 
➜ 19.30 - 21.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Opern auf bayerisch
➜ 20.00 - 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
The New Electric Ballroom
➜ Tonhalle, Eels
Donnerstag, 2. Juni 
➜ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Tannhäuser
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Mittagswende
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk
➜ 20.30 – 22.15 Uhr Allianz-Arena,
TSV 1860 – FC Bayern
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Jazz
im Gärtnerplatz
➜ 22.00 Uhr, Hard-Rock-Cafe, Nutellica
➜ Prager Frühling, Riinka
➜ Zerwirk, Bart Darenport
Freitag, 3. Juni
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadère
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann von La Mancha
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Verleihung Ernst-von-Siemens-Musikpreis
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde
– der Mann mit den traurigen Augen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Seer
➜ 20.00 Uhr, Kammerspiele Neues Haus,
Der Hl. Antonius und die Hl. Maria
Magdalena
➜ 21.30 Uhr, 4004, Nachtgarten
Eröffnung
➜ ICM, Hauptversammlung MAN
➜ Garage, Vain
➜ Atomic Cafe, Maximo Parc
Samstag, 4. Juni
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Tosca
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, BUGA-Gelände, Night
with Proms des Bayerischen
Blasmusikverbandes
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg,
Lovecats
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Werkraum, Ippolit
➜ 20.00 Uhr Philharmonie,, Münchner
Philharmoniker
➜ 21.30 Uhr, 4004, White Night
➜ Herkulessaal, Alexanderfest
➜ Atomic-Cafe, Thursday Rhytmn
➜ Zerwirk, Diska
➜ Orangehouse, Die Türen
➜ Muffathalle, Ensemble Modern
➜ Prager Frühling, Quit Your Day Job
Sonntag, 5. Juni
➜ 11.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche,
Kammerorchester
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammermusik im Foyer
➜ 18.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Tannhäuser
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Werkraum, Ippolit
hat sein Sterben
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, The New Electric
Ballroom
➜ Orangehouse, Maria Tayler
➜ Olympia-Schwimmhalle, AOK
Familientag
➜ Muffathalle, Amplifier
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 • •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Crowns Club • •• •
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • •
N a c h t c a f é ••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 • ••••
Palais • •••
Pappasitos • •
Parkcafé • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •

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7TAXIKURIER
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bruce
Springsteen
➜ Garage, Metal Church
➜ Backstage, Cephalic Carnage
Dienstag, 14. Juni
➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Festliche
Strauss-Gala
➜ 20.00 Uhr, Kammerspiele Neues Haus,
Santo Subito 2
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Rod Stewart
➜ Manufaktur, Soul Filthy
➜ Backstage, Paint it Black
➜ Tonhalle, 3 Doors Dawn
➜ Zerwirk, Micatone
Mittwoch, 15 Juni
➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.30 Uhr, Olympiahalle, Duran Duran
➜ Kultfabrik/Optimol, 2 Gelände –
1 Preis
➜ Herkulessaal, Yundi Li
➜ Garage, Erik Norlander
Donnerstag, 16. Juni
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Vor
Sonnenaufgang
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde
– der Mann mit den traurigen Augen
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Highlights of Modern Dance
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Black
Sabbath
➜ Prager Frühling, Schtimm
Freitag, 17 Juni
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio
Noir
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Schlenger &
Meilnhammer
➜ 21.30 Uhr, BUGA Seebühne, 
Hypo-Filmfest
➜ Hansa 39, Skulley
Samstag, 18. Juni 
➜ 10.00 – 14.00 Uhr, Mercedes Benz –
Arnulfstr. 61, Taxi-Frühschoppen
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin 
➜ 19.30 – 20.55 Uhr, Schauburg,
Leonce und Lena
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail,
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio
Noir
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Ivan Hajek
➜ 22.00 Uhr, Pinakothek der Moderne,
Nachtmusik der Moderne
➜ Atomic Cafe, Music Apartment
➜ Garage, Freedom Call
➜ Prager Frühling, Suzie Trio
➜ Orangehouse, Scrounge
Sonntag, 19. Juni
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Matinee
➜ 14.00 – 16.40 Uhr, Nationaltheater,
La Bayadère
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadère
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Schauspielhaus,
Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Rolando
Villazon
➜ 21.30 Uhr, BUGA Seebühne, Hypo
Filmfest
➜ Tonhalle, Beck
➜ Muffathalle, Christina Stürmer
Montag, 20. Juni
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde
– der Mann mit den traurigen Augen
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
im Foyer
➜ 21.30 Uhr, BUGA Seebühne, 
Hypo-Filmfest
Dienstag, 21. Juni
➜ 15.00 Uhr, BUGA Seebühne, Klassiker
der Filmmusik
➜ 19.30 Uhr Prinzregententheater,
Stuttgarter Ballett
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr Brunnenhof, Hugo Strasser
➜ Zerwirk, Why
➜ Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ Backstage, Finch
Mittwoch, 22. Juni
➜ 18.00 Uhr, BUGA Seebühne,
Schwedische Midsommernacht
➜ 19.30 Uhr, Prinzregententheater,
Stuttgarter Ballett
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
The New Electric Ballroom
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Highlights of Modern Dance
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Queens of the
Stone age
➜ Garden, Reen
➜ Orangehouse, Bass Martians
Donnerstag, 23. Juni
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Tryptichon
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Die
drei Wünsche
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Vor
Sonnenaufgang
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Werkraum,
Dogland
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Münchner
Symphoniker
➜ 21.30 – 22.40 Uhr, Kammerspiele
Neues Haus, Sauerstoff
➜ Manufaktur, Black Lips
➜ Circus Krone, Joe Jackson
➜ Zerwirk, Magnolin Electric Company
➜ Garage, Mothers Finest
Freitag, 24. Juni
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Csardasfürstin
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Tori Amos
➜ 20.00 Uhr, St. Michael, Münchner
Bach Chor
➜ 20.15 – 21.30 Uhr, Werkraum, Mein
junges idiotisches Herz
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, The
Moons of Venus
➜ Backstage, Yellowman
Samstag, 25. Juni
➜ 15.00 Uhr, BUGA Seebühne,
Tegernseer Seefest
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, BUGA Seebühne, Modern
String Quartett
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Die
drei Wünsche
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Fünf Goldringe
➜ 20.00 Uhr, Fünf Höfe, Festspielnacht
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Ursus &
Nadeschkin
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Ladykillers
➜ 20.00 Uhr, Olympiastadion, Turandot
➜ 20.15 – 21.20 Uhr, Werkraum, Pax de
Deux
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof, The
Moons of Venus
➜ Zenith, Snoop Dogg
➜ Philharmonie, Chuck Berry
➜ Lange Nacht der Biergärten
➜ Prager Frühling, Go Panic
Sonntag, 26. Juni
➜ 08.00 Uhr, Marienplatz, Münchner
Stadtlauf
➜ 11.00 Uhr, BUGA Seebühne,
Tegernseer Seefest
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Kammermusik im Foyer
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 Uhr, St. Michael, Münchner
Bach Chor
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Summertime
Classics
➜ Metropolis, Hellsummer Festival
➜ Manufaktur, The Masons
Montag, 27. Juni
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Simplicius Simplicissimus
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Herbert &
Schnipsi
➜ Atomic Cafe, The Hidden Cameras
Dienstag, 28. Juni
➜ 18.00 Uhr, Nationaltheater, La forza
del destino
➜ 19.00 Uhr, BUGA Arena, Nils
Landgren mit Funky ABBA
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Vor
Sonnenaufgang
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Jazz Gala
➜ Backstage, Dredg
➜ Muffathallle, Giant Sand
Mittwoch, 29. Juni
➜ 19.00 Uhr, Nationaltheater, Falstaff
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die
Weber
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, La Traviata
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde
– der Mann mit den traurigen Augen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Ulysses 
➜ 20.30 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Earfoce One
Donnerstag, 30. Juni
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Opernball
➜ 19.30 Uhr, Nationaltheater, Ballett
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Brunnenhof, Wiener Blut
➜ Muffathalle, Sergent Garcia
➜ Prager Frühling, Ariel Pink
Mehrtägige Termine
➜ 13.04. – 11.06.05, 20.00 Uhr,
Komödie im Bayerischen Hof, 
Das glückliche Paar
➜ 28.04. – 09.10.05,
BUGA-Gelände, BUGA
➜ 31.05. – 03.06.05, 9.00 – 18.00 Uhr,
Messe-Ost, Transport/Logistik
➜ 31.05. – 04.06.05, Messe, Fespa
➜ 31.05. – 04.06.05, 20.00 Uhr,
Lach- und Schießgesellschaft, 
Werner Meier
➜ 01.06. – 04.06.05, 20.30 Uhr,
Lustspielhaus, Queen be
➜ 02.06. – 05.06.05,
Olympiastadion, Weinwelt München
➜ 03.06 – 05.06.05,
Olympiapark, Nokia Beach Cup
➜ 03.06. – 10.06.05,
Backstage, Stadtkulturwoche
➜ 04.06. – 05.05.05, 11.00 Uhr, 
BUGA-Gelände, 
Mit der Tuba auf die BUGA
➜ 04.06. – 05.06.05, ICM, Rotary Club
➜ 05.06. – 06.06.05, 20.00 Uhr,
Tonhalle, Mathias Richling
➜ 07.06. – 18.06.05, 20.30 Uhr,
Lustspielhaus, Günter Grünwald
➜ 07.06. – 25.06.05, 20.00 Uhr,
Lach- und Schießgesellschaft, 
Lach und Schieß-Ensemble
➜ 09.06. – 10.06.05, 10.00 – 18.00 Uhr,
MOC, Cosmetic Business
➜ 09.06. – 11.06.05,
Circus Krone, The Ten Tenors
➜ 10.06. – 12.06.05,
Olympiapark, Gesundheitsmesse
➜ 11.06. – 12.06.05,
Olympiapark, Triathlon-Festival
➜ 11.06. – 12.06.05,
City, Stadtgründungsfest
➜ 12.06. – 17.06.05, ICM, Laser
➜ 13.06. – 15.06.05, 9.00 – 17.00 Uhr,
Messe-West, Fibercom
➜ 13.06. – 16.06.05, 9.00 – 17.00 Uhr,
Messe-West/ICM, Laser 
➜ 15.06. – 30.07.05,
Komödie im Bayerischen Hof, 
Einmal nicht aufgepasst
➜ 16.06. – 18.06.05, 9.00 – 22.00 Uhr,
MOC, Seniorenmesse
➜ 16.06. – 10.07.05, Mo – Fr 14.00 –
1.00 Uhr, Sa + So 11.00 – 1.00 Uhr,
Tollwood-Gelände, Tollwood
➜ 17.06. – 20.06.05, 21.30 Uhr,
BUGA Seebühne, Filmfest
➜ 18.06. – 20.06.05, bis 18.00 Uhr,
ICM, ITI
➜ 19.06. – 21.06.05,
Muffathalle, Rimini-Protokoll
➜ 22.06. – 23.06.05,
Muffathalle, Mia Lawrence
➜ 22.06. – 24.06.05, 9.00 – 18.00 Uhr,
MOC, Mutec
➜ 25.06. – 02.07.05,
Isarmeile zwischen Gasteig und 
St.-Jakobs-Platz, Münchner Filmfest
➜ 26.06. – 02.07.05, 8.30 – 19.00 Uhr,
ICM, Allergie-Kongress
➜ 27.06. – 31.07.06,
Münchner Opernfestspiele
➜ 28.06. – 02.07.05,
Lach- und
Schießgesellschaft, Massimo Rochi
➜ 28.06. – 03.07.05,
Philharmonie, Lady & Salsa
➜ 30.06. – 02.07.05,
Circus Krone, Radio Gong Festival

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8 TAXIKURIER
Jetzt wird’s ernst
Das Münchner Taxigewerbe kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Die erste Unternehmervereinigung wurde 1743 gegründet.
Die Taxi-München eG wurde am 09. November
1917 aus der Taufe gehoben, Grund war die
Errichtung einer gewerbeeigenen Heuverteilungsstelle, die zentral für alle leicht erreichbar
gelegen sein musste. Jeder der Gründungsmitglieder hatte 500,– Goldmark, eine Menge
Geld, zu berappen. Bei der zweiten Mitgliederversammlung am 30. März 1919 waren bereits
173 Mitglieder anwesend.
Nach wie vor ist der Immobilienbesitz das stabile Rückgrat der Genossenschaft. Weitsichtige
und kontinuierliche Führungspolitik führen
heute zu einem Nutzen für die Mitglieder von
mehr als 500.000,– Euro pro Jahr an Überschuss aus den Immobilien.
Es stimmt dabei schon nachdenklich, wenn ein
Teilnehmer einer kleiner Konkurrenzzentrale,
Herr Kemal A., sein Eintrittsgeld zurückfordert,
das im Vergleich zu den Leistungen unserer
Vorfahren nun wirklich nicht erheblich ist. Als
Begründung wurde vor Gericht angeführt, dass
er trotz dem tollen IsarFunk die genossenschaftlichen Einrichtungen unbedingt braucht,
um überleben zu können. Wir hoffen nur, dass
der liebe Kollege vor Gericht nicht durchkommt. 
Blickt man auf die Entwicklungen der letzten
Jahre, so ist die Angst um unser Münchner
Gewerbe nicht von der Hand zu weisen oder
gar zu verdrängen.
Der ruhmreiche Fußballclub 1. FC Taxa könnte
in diesen Tagen auf sein 80-jähriges Bestehen
zurückblicken, wenn er nicht von einem sachverständigen Vorsitzenden und ein paar Mitläufern total ruiniert worden wäre. Nicht einmal eine ordnungsgemäße Auflösung des
Traditionsvereins wurde vollzogen. Als Taxiunternehmer schämt man sich, wenn offene
Rechnungen für Trikots oder Bälle präsentiert
werden.
Wie es mit der Taxivereinigung München, die
in zwei Jahren 50 Jahre alt wird, weitergeht ist
gespannt abzuwarten. Mit der Taxivereinigung
ging es in dem Moment bergab, als sie sich als
Widerpart und Gegner der Genossenschaft positionierte. Den großen Schaden fügte sich die
TV durch permanenten Wechsel in der Führung zu. Diese Unberechenbarkeit nahm die
FMG unter anderem zum Anlass, die Taxistandplätze am Flughafen anderweitig zu vermieten, was zur gewerbepolitischen Agonie der
TV führte.
Grund zum Nachdenken ist das derzeitige
Trauerspiel im Aufsichtsrat um die bevorstehende Vorstandswahl am 06. Juli. In dieser
Generalversammlung werden die Weichen für
unsere Zukunft gestellt. Es ist die letzte Vorstandswahl vor dem Ausscheiden des Kollegen
Hans Meißner. Es gilt also die Nachfolge zu
bestimmen. 
Der Aufsichtsrat schlägt nach der Satzung die
Kandidaten zum Vorstand vor. Zur Zeit werden
als Vorstandskandidaten gehandelt:
• der Kollege Billmeier, genannt „der Finsinger“, der vor wenigen Monaten als glückloser Vorsitzender der Vereinigung zurückgetreten ist
• der Kollege Franz-Joseph Kuntz, Taxi 1393,
der seit einem Jahr im Aufsichtsrat ist und
bereits an drei oder vier Sitzungen teilgenommen hat.
Weitere Bewerber werden sich wohl kaum aufdrängen. Zur Überbrückung, zur Sicherung
und Leitung der Genossenschaft ist eine erfahrene Person erforderlich, die mit den Einzelheiten unseres Geschäftes vertraut ist.
Zugegeben ist derzeit kaum jemand zu finden,
der uns weiterhilft. Es ist aber keinesfalls so,
dass in der Taxi-München eG niemand zu finden wäre. Die meisten, die in der Lage wären,
sind jedoch nicht bereit sich den Ärger und
Stress anzutun. Tatsache ist, dass in der diesjährigen Versammlung die Entscheidung fallen
muss. 
Fahrradunfall - 
Taxi und Fahrgast gesucht
Am Mittwoch, 11.05.2005, gegen 18:15 Uhr,
ereignete sich beim Geschwister-Scholl-
Platz/Leopoldstraße auswärts ein Fahrradunfall. Der Fahrgast öffnete die Türe und brachte
den Biker zu Fall. Der Taxifahrer möge sich
bitte bei uns melden: Tel. (089) 2161-361! 
Danke. 
Die Kripo bitte um Mithilfe
Im Zusammenhang mit einem versuchten Totschlag werden Zeugen im Zusammenhang mit
folgendem Sachverhalt gesucht:
Am Donnerstag, 28.04.2005, wurde wenige
Minuten vor Mitternacht eine 26-jährige Asiatin auf dem Gehweg vor dem Cafe Schiller von
mehreren Männern angesprochen und verbal
belästigt. Ein bis dahin unbeteiligter 39-jähriger Gast des Cafe Schiller, der zufällig in diesem Moment das Lokal verlassen hatte, erkannte die für die Frau beängstigende
Situation und kam ihr zu Hilfe. Er forderte einen der Unruhestifter auf, die Frau in Ruhe zu
lassen. Daraufhin gingen die Beschuldigten auf
den Helfer los und schlugen und traten auf ihn
ein. Im Verlauf der tätlichen Auseinandersetzung stach einer der Beschuldigten mehrmals
auf den 39-jährigen ein, so dass dieser mit
massiven Verletzungen in eine Münchner Klinik eingeliefert werden musste.
Die Beschuldigten waren nach der Tat geflüchtet. Zwei von ihnen konnten aber getrennt
voneinander in Tatortnähe festgenommen
werden.
Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, warteten zur Tatzeit mehrere Taxifahrer beim Cafe
Schiller an dem dortigen Taxistand, der sich
unmittelbar neben dem Tatort befindet, auf
Fahrgäste. Zeugenaussagen zufolge soll einer
der Taxifahrer dem 39-jährigen Opfer während
der tätlichen Auseinandersetzung zu Hilfe gekommen sein. Dabei wurde dieser Taxifahrer,
der bisher noch nicht ermittelt werden konnte,
scheinbar ebenfalls angegriffen.
Die wartenden Taxifahrer sind als Zeugen sehr
wichtig.
Fragen:
• Wer hat die Auseinandersetzung vor dem
Cafe Schiller beobachtet?
• Wer ist dem Opfer während der Auseinandersetzung zu Hilfe gekommen?
• Wer hat eventuell kurz vorher die Täter als
Fahrgäste in die Schillerstraße transportiert?
Auch die Taxifahrer, welche zur Tatzeit am genannten Standplatz warteten und der Meinung
sind, keine sachdienlichen Angaben machen
zu können, werden gebeten, sich mit dem
Kommissariat 111 in Verbindung zu setzen.
Zeugen sollen sich bei KHK’in Aschenbrenner,
Telefon: 089/2910 – 3064, melden.
Die Genossenschaft
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Nokia und Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

Seite 9

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9TAXIKURIER
Der Glas Helmut ist ein echtes
Allround-Genie. Nicht nur, dass er
alles repariert, „was vier Räder“ hat –
schließlich war er im Alter von 24
schon KFZ-Meister – vor 20 Jahren
war er Disco-Miteigentümer der
„Zillertal-Tenne“ und jetzt ist er auch
noch Taxi-Shop-Betreiber. 
Seit 1979 werkelt er schon in der Engelhardstraße. Damals noch ganz alleine und weil er soviel Energie hatte,
betrieb er noch drei bis vier Werkstätten nebenher. Dafür hat er jetzt
keine Zeit mehr, schließlich hat der
„Helle“ heute zwölf Mitarbeiter und
da muss er schauen, dass die auch alle genug zu tun haben. Am längsten
dabei sind der Willi (20 Jahre) und
der Erwin (14 Jahre). Das älteste Teil
ist jedoch nicht der Helmut Glas, der
am 18. Mai 50 geworden ist, sondern
die Waschanlage, „die ist Baujahr
1962 und so ein Teil gibt es in keinem Museum” . Dass sie immer noch
klaglos rund läuft, dafür ist Slobodan, die gute Seele der Waschstraße
verantwortlich, der gehört auch
schon seit 32 Jahren zur Engelhardstraße. 
Wann immer man schnell in der
Engelhardstraße vorbeischaut, weil
ein Birnderl gewechselt werden muss
oder die Bremsklötzerl schon auf der
Scheibe kratzen, jedesmal geht es zu
wie im Taubenschlag. Dabei will man
doch nur eins: „Dass einmal schnell
jemand nach dem Auto schaut.“ Das
einzige Problem: Das wollen alle!
Und scheinbar immer öfter. „Seit ich
den Betrieb habe“, so der Helmut,
„haben wir seit Anfang des Jahres die
stärkste Auslastung. Wir bewegen
uns permanent an der Kapazitätsgrenze.“ Gerade in wirtschaftlich
nicht so tollen Zeiten ist einer wie
der „Helle“ natürlich Gold wert. Seit
vier Jahren keine Preiserhöhung, ein
absolutes Vertrauensverhältnis zu
den meisten seiner Kunden, „wir machen wirklich nur das, was notwendig ist“, und dann ist er auch noch
kulant beim Festlegen der Zahlungsziele. Wer am Freitag noch schnell
ein paar Reifen braucht, darf sie auch
am Montag bezahlen. Vielleicht sollte
man das gar nicht so laut sagen.
Aber bis jetzt hat der Helmut damit
keine schlechten Erfahrungen gemacht.
„Leit, bringt’s mehr Zeit mit!“
Das einzige, was ihn bei seinen Kunden – 70 Prozent sind Taxler – nervt,
dass „keiner Zeit hat. Am liebsten
wär’s ihnen, wenn wir die Bremsklötzerl am Taxistand wechseln.“ Bis
auf Motorenreparaturen wird beim
Glas Helmut alles gemacht. „Wir machen auch eine Banane wieder gerade.“ Der Beweis wurde bereits mehrmals erbracht. Schließlich ist dem
„Helle“ sein Motto: „A bisserl ziagn,
a bisserl staucha und den Scheißdreck wieder braucha“ (Originalsprache ohne Untertitel!). Gerade, wenn
die Geschäfte nicht so gut laufen,
sollte man sein Auto nicht vernachlässigen. Denn aus Kleinigkeiten haben sich schon oft größere Schäden
entwickelt. Deswegen bietet er jedem
an, dass er eine Durchsicht machen
lässt, und „die kostet bei mir nix.“ Er
berät seine Kunden auch in puncto
preiswerte Autos. „Nicht jedes Auto
ist letztlich wirklich preiswert. Oft
Beim „Helmut Glas“ werden auch 
Bananen wieder gerade
Marktpolitik
Mini-Steckbrief:
Name: Glas
Vorname: Helmut
Alter: 50
Sternzeichen: Stier
Familienstand: in festen Händen,
Kinder 3 + 1 
Geburtsort: München-Neuhausen
Aufgewachsen: Neuhausen
Wohnort: Anzing
Hobbies: Oldtimer, Garten, Uhren
sammeln (700 Stück!), Modellautos
Musik: Alles
Urlaub: Amerika
sind die Teile zu teuer oder nicht auf
Lager. Da kenn’ ich die abenteuerlichsten Dinge, wie lange da manche
schon gewartet haben.”
Damit das Warten seinen ungeduldigen Kunden nicht so schwer fällt,
deshalb betreibt er jetzt den Taxi-
Shop. „Das ist reiner Service für die
Kollegen” . Weil auch hier die Qualität
stimmen soll, holt er Semmeln und
Brezn von „einem gescheiten Bäcker
und Leberkäs und Wurstwaren von
einem gescheiten Metzger.“ Und damit es in diesem Sommer richtig 
gemütlich wird, wird die alte Tankstellendurchfahrt zur Terrasse umfunktioniert und zwei Biertische aufgestellt. Neben diesem Angebot für
die Fahrer hat er auch noch eins für
die Autos: Ab 75,- Euro erfährt der
fahrbare Arbeitsplatz eine Komplett-
Renovierung, inklusive Innenreinigung (Dachhimmel) und Polieren. 
Ein echtes Schnäppchen! Anmeldung
unbedingt erforderlich. (PG, PR)

Seite 10

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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER
Christian Ude, Münchens Oberbürgermeister, ist ein echtes Phänomen. Von
der politischen Gesinnung logischerweise durch und durch rot und trotzdem kein Freund des Kanzlers. Dafür
aber Ehren-Filser bei den Filser Buam,
die eigentlich so schwarz sind, dass sie
selbst nachts noch Schatten werfen. In
Sachen Straßenverkehr nicht unbedingt ein Mann mit radikalen Visionen, schon aus Rücksicht auf den grünen Koalitionspartner. Trotzdem immer
ein offenes Ohr für die Belange der
Autofahrer. Im Herzen ein 60er, muss
er doch ziemlich häufig den Roten
seinen Balkon zum Jubeln überlassen.
Und am Wahltag bekam er immer
auch Stimmen von den Schwarzen,
nicht nur mangels eigener Alternativen. Mit diesem Phänomen unterhielt
sich der TAXI-KURIER.
Das hätte sich Christian Ude, Münchens Oberbürgermeister, auch nicht
träumen lassen, dass einmal „die
Freundlichkeit der Taxifahrer mir
gegenüber deutlich zunimmt.“ Das
war in der Tat nicht immer so. Wegen
seiner grünen Verkehrspolitik hat er
sich „früher oft harte Vorwürfe anhören müssen.“ Da nützte es auch
nichts, dass er jedes Jahr brav auf der
Jahresversammlung der Taxigenossenschaft erschien, im Gegensatz zu
den meisten Unternehmern. „Ich merke“, so Ude, „dass in der Zunft jetzt
auch der OB wohl gelitten ist.“ Einige
scheinen ihn sogar zu verehren,
„denn ich habe sehr oft Diskussionen
mit ausländischen Fahrern, weil sie
sich von mir nicht den Fahrpreis bezahlen lassen wollen. Für die ist es
angeblich eine Ehre, den OB zu fahren.“ Damit hier aber keine wilden
Sitten mit Amtspersonen einreißen,
„lasse ich den Geldschein dann einfach im Taxi liegen“ . Der OB fährt erfreulicherweise häufig mit dem Taxi
und kennt sich also bestens aus. In
Sachen optischer Gestaltungsfreiheit
liegt er auf einer Linie mit 85 Prozent
der Münchner Unternehmer, d.h. ein
Taxi muss eine einheitliche Farbe haben und als Verkehrsmittel erkennbar
sein und „nicht als rollende Zahnpastatube” . „Den Wunsch nach farblicher Freiheit erkenne ich als scheinheilig an. Und das sage ich ganz
bewusst. Das Ansinnen kommt ja
auch nicht wirklich von den Taxlern,
sondern aus der Werbebranche. Die
haben das Gleiche mit Tram und Bussen vor. Jeder weiß, dass es bspw. um
das Lila von Milka geht, um das Pink
von Telekom oder das Blau von Nivea. Hier geht es darum, das gesamte
Fahrzeug als Werbefläche zu verkaufen und nicht um irgendwelche Freiheiten. Das wäre ein ganz schlimmer
Rückschritt, denn Taxis sind unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen
Nahverkehrs. Und dann darf es kein
buntes Werbe-Bonbon sein. Ein Taxi
muss als Taxi erkennbar sein, egal ob
in New York, München oder London.
Da habe ich als Fahrgast Vertrauen,
anders als in Russland, wo man nicht
weiß, wer fährt legal, wer fährt
schwarz und wer fährt mit einem gestohlenen Auto.“
Die Diskrepanz zwischen Dummheit
und Intelligenz im Taxigewerbe kann
er tagtäglich von seinem Fenster im
Münchner Rathaus am Beckstand beobachten. In letzter Zeit scheinen jedoch die Intelligenten die Oberhand
zu gewinnen. Als Politprofi appelliert
er natürlich an die Eigenverantwortung der Taxler, „wenn sie den attraktivsten Standplatz Münchens
wirklich behalten wollen. Da können
halt nicht alle gleichzeitig stehen und
eine Umgestaltung weder des Marienplatzes noch des Taxistandplatzes
ist vorgesehen.“
Busspuren, die nur
von Bussen genutzt
werden, sind Verschwendung öffentlichen Platzes
Ein ewiges Ärgernis für uns alle ist
das leidige Thema „Befahren der Busspuren“ . „Da stehe ich“, so der OB,
„voll auf der Seite der Taxifahrer. Ich
halte Busspuren, die nur von Bussen
genutzt werden, für eine Verschwendung öffentlichen Platzes, da kein
Bus die Spur auslastet. Ich bin da immer dafür, aber manchmal scheitert es
dann an den Rechtsvorschriften wie
an der Wittelsbacherbrücke. Wegen
der Ampelschaltung hat das Innenministerium eine Nutzung verhindert.“
Warum es aber in der anderen Richtung funktioniert, bleibt wohl das Geheimnis des Innenministeriums.
Ein Taxi darf kein buntes 
Werbe-Bonbon sein
Titelthema

Seite 11

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Anderer Ansicht als Münchens Taxler
ist der OB in Sachen „Grüne Welle“ .
Dieses Dauerthema umschifft er diplomatisch mit dem Hinweis, „dass es
nicht gleichzeitig eine Grüne Welle in
alle Richtungen gibt, sondern nur in
eine priviligierte.“ Dass, lieber Herr
Ude ist uns, die wir tagtäglich unterwegs sind, auch klar! Aber dann verraten Sie uns doch wenigstens wo
wir diese eine Richtung finden!
Und noch eines wird es in Zukunft
auch nicht geben: Größere Abfallkörbe an den Standplätzen. Die Beobachtungen des Oberbürgermeisters
decken sich hier mit denen des Vorsitzenden Hans Meißner: Je größer der
Abfallkorb, um so mehr Hausmüll
entsorgen die Leute. Unsere Kollegen
übrigens nicht ausgenommen. 
Definitiv entschieden hat
sich der OB in
Bezug auf seine
eigene „Karriere-Planung“ .
Christian Ude:
„Es wird mit mir
keine weitere
Legislaturperiode geben. Das
hab’ ich jetzt 18
Jahre gemacht,
3 Jahre Bürgermeister, 15 Jahre Oberbürgermeister,
das reicht. Dafür werde ich lieber Lesungen veranstalten und mich wieder
verstärkt dem Kabarett zu wenden.“
Jetzt, wo es quasi ausg’macht ist,
dass er den Roten auf dem Balkon
zur 19. Meisterschaft gratulieren
muss, gilt sein Augenmerk aber erstmal den 60ern. Denn dass seine Löwen den Aufstieg noch packen, dass
hofft er schon inständig. Für diesen
Auftritt lässt er schließlich die Rathaus-Fassade renovieren. (PG, PR)
MAHAG Zentrum, Schleibingerstr. 12-16
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daß auch im Taxi-Geschäft nicht mehr nur
traditionelle Werte zählen. Volkswagen und
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Seite 12

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Münchner Straßen-Namen
Im Gefilde, Waldperlach *1956: 
Nach der ältesten Bezeichnung für die östliche
Umgebung Münchens.
Implerstraße, Sendling *1927: 
Impler hieß eine Münchner Rats- und Patrizierfamilie im 14. Jahrhundert; sie waren
Tuchhändler und Stifter für den Dom, das Heiliggeist-Spital und das Leprosenhaus am Gasteig; ein Johann Impler wurde 1385 von den
Münchnern enthauptet, weil er als Ratgeber
des wittelsbachischen Herzogs galt, gegen dessen Steuerforderungen sich die Bürger wehrten.
Ina-Seidel-Bogen, Denning *1984: 
Ina Seidel (1885-1974), Dichterin; sie lebte von
1897 bis 1907 in München, später am Starnberger See; in ihren Gedichten zeigt sich eine
enge Verbundenheit zur Natur und Nähe zur
Romantik; ihre biografisch-historischen Romane sind gekennzeichnet durch exakte Detailwiedergabe, z. B. „Das Wunschkind“ (1930),
mit dem sie bekannt wurde, und „Lennacker“
(1938).
In der Heuluß, Waldtrudering *1933: 
Nach einem alten Flurnamen: Heuluß nannte
man eine Allmende-Wiese, die durch Los einem Bauern zugesprochen wurde (Heulos).
Infanteriestraße, Schwabing-West *1899: 
Nach dem an der Straße gelegenen Barackenkasernement, das 1893 für das Infanterie-Regiment „Kronprinz“ errichtet worden war.
Innere Wiener Straße, Haidhausen *1856: 
Die Straße war früher das zur Stadt hin innere
Teilstück der Landstraße nach Wien.
Innerkoflerstraße, Mittersendling *1934: 
Die Innerkofler waren im 19. Jahrhundert eine
berühmte Südtiroler Bergführer-Familie.
Institutstraße, Pasing *1938: 
Nach dem Institut der Englischen Fräulein, das
an dieser Stelle liegt.
Irmonherstraße, Pasing *1947: 
Irmonher (Irmanher) war ein Edelmann, der im
10. Jahrhundert Grundbesitzer in Pasing war,
nachdem Bischof Lampert von Freising (s.
Lampertstraße) mit ihm seine Besitzungen in
Pasing tauschte. 
Isabellastraße, Maxvorstadt/Schwabing-West
*1891: Nach Prinzessin Maria Isabella von
Bayern (1863-1924), Tochter des Prinzen Adalbert von Bayern, war seit 1883 vermählt mit
Thomas Viktor von Savoyen, Herzog von Genua.
Isenschmidstraße, Harlaching *1900: 
R.G. Friedrich Isenschmid (gest. 1885), Regiments- und Oberarzt; zeitweilig in königlichneapolitanischen Diensten; stiftete für das
Krankenhaus links der Isar, insbesondere die
chirurgische Abteilung, 100.000 Goldmark. 
Isoldenstraße, Schwabing *1899: 
Nach der mittelalterlichen Sagengestalt Isolde,
Titelfigur im Epos „Tristan und Isolde“ von
Gottfried von Straßburg und in Richard Wagners gleichnamiger Oper.
I
12 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Ichostraße, Obergiesing *1959: 
Der Priester Icho (Ihcho) schenkte um 800 seinen Besitz zu Giesing und Perlach an die Domkirche zu Freising.
Ickstattstraße, Isarvorstadt * 1897: 
Johann Adam Freiherr von Ickstatt (1712-
1776), Jurist; wurde 1741 als Erzieher des späteren Kurfürsten Max III. Joseph nach München berufen, war wichtiger Ratgeber des
wittelsbachischen Kaisers Karl VIII.; 1746 Rektor der Universität Ingolstadt und mit deren
Reform beauftragt; später Ratgeber von Kurfürst Max III. Joseph, als Vizekanzler an der
Gründung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften maßgeblich beteiligt; er schrieb
schulpolitische Schriften wie „Akademische
Rede von der stufenmäßigen Einrichtung der
Landschulen“ (1774).
Ifflandstraße, Kleinhesselohe *1906: 
August Wilhelm Iffland (1759-1814), Dramatiker, Theaterleiter, Schauspieler, begann 1777
als Schauspieler am Gothaer Hoftheater, kam
1779 ans Mannheimer Nationaltheater, wo er
als Franz Moor in Schillers „Räuber“ (1782)
den ersten großen Erfolg hatte, ging dann
nach Berlin; Iffland schrieb über 60 Theaterstücke: er machte Berlin zur führenden Theaterstadt; von theaterhistorischer Bedeutung ist
Ifflands Erstaufführung der Schlegelschen
Übersetzung des „Hamlet“ (1799); nach ihm
benannt ist der von dem Schauspieler Theodor
Döring (1803-1878) gestiftete Ifflandring, der
an bedeutende deutschsprachige Schauspieler
weitergegeben wird. 
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Seite 13

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Gesprächsstoff
Die Münchner Opern-
Festspiele 2005
Die Münchner Opern-Festspiele sind nicht nur die ältesten Festspiele Europas, gegründet wurden sie 1875, sondern präsentieren auch ein unvergleichlich vielfältiges Programm, das Besucher aus aller Welt anlockt. 
Vom 27. Juni bis 31. Juli 2005 präsentieren 18 verschiedene Musiktheaterproduktionen ein breit gefächertes Repertoire und decken mit ihren Komponisten von Francesco Cavalli bis Karl Amadeus Hartmann einen 
Zeitraum von über 300 Jahren ab. Ergänzt wird das Programm durch 
Konzerte, Liederabende, Ballettvorstellungen und die Veranstaltungsreihe 
Festspiel+. Den Vortrag zur Eröffnung der Münchner Opern-Festspiele 2005 
am 27. Juni hält in diesem Jahr J. P. Reemtsma im Gartensaal des Prinzregentheaters. 
Der Eröffnungsabend wird dann mit Hartmanns Simplicius Simplicissimus,
einem Gastspiel der Stuttgarter Staatsoper, fortgesetzt. Zu den weiteren 
Höhepunkten zählen die Festspiel-Premieren von Verdis La forza del destino
am 28.06.05 im Nationaltheater und Händels Alcina am 17.07.05 im Prinzregentheater.
Das Oper für alle-Wochenende bringt Rigoletto live auf den Max-Jospeh-
Platz. Am 09. Juli wird die Oper audiovisuell aus dem Nationaltheater nach
draußen übertragen. Am Abend darauf (10. Juli) dirigiert dann Zubin 
Mehta ein Open-Air-Konzert mit Werken von Richard Strauss für, wie wir
hoffen, wiederum Tausende von Besuchern auf dem Marstallplatz.
Die Münchner Opernfestspiele 2005 präsentieren sich mit einem spannenden und abwechslungsreichen Programm und werden wieder Tausende
Münchner und Gäste dieser Stadt anziehen.
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Seite 14

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TAXIKURIER14
Navigationsgeräte sind im Vormarsch.
Ob man sie auch im Taxi braucht, daran scheiden sich die Geister. Über die
unterschiedlichen Ansichten sprach
der TAXI-KURIER mit Michele Cocco,
Taxiverkäufer bei Mercedes-Benz, und
Tony Doll, oberste Instanz in Sachen
Ortskundeprüfung der TAXI-
MÜNCHEN e.G.
Es gibt Taxler, die haben seit 25 Jahren ihre Lizenz, haben tausende
Straßen und fast ebensoviele Ziele
auf ihrer Festplatte, sprich Gehirn,
gespeichert und halten ein Navi
dennoch für eine tolle Erfindung.
Dann gibt es Taxler, die haben ihre
Lizenz erst vor kurzem erhalten, haben so gut wie nix im Kopf gespeichert und halten logischerweise ein
Navi auch für eine tolle Erfindung.
Das zeigt schon, dass die Frage „Navi
im Taxi?“ nicht so ohne weiteres mit
Ja oder Nein beantwortet werden
kann.
Navis sind Argumente für den
Wiederverkauf
Da Navigationsgeräte heute schon
zur Grundausstattung eines Neuwagens gehören, wenn auch noch gegen
Aufpreis, gibt es ein starkes Argument für den Wiederverkauf. Michele
Cocco: „Wenn heute identische Gebrauchtwagen mit oder ohne Navi
angeboten werden, entscheidet sich
der Kunde natürlich für das Plus in
der Ausstattung. Besonders, wenn der
Preis identisch ist.“
Sind die fest installierten Systeme im
Anschaffungspreis noch ziemlich
hoch – die einfachste Variante kostet
bei Mercedes rund 1.500,- Euro plus
MwSt. – sind mobile Systeme auf
Handy-Basis schon für 300,- Euro zu
haben. Entscheidend ist der Komfort,
der Empfang, die Routenführung und
zusätzliche Vorzüge wie Verarbeitung
von Verkehrsmeldungen.
Wir dürfen uns
durch die Elektronik
nicht zu Hilfskräften
degradieren lassen
Vom ortskundigen Münchner Taxler
können die meisten Fahrten im
Stadt- und Pflichtfahrgebiet ohne
Navigationssystem ausgeführt werden. Davon ist Tony Doll überzeugt.
„Vom Taxifahrer“, so der Tony, „erwarten die Fahrgäste dass er sich
auskennt, freundlich und hilfsbereit
ist, Tipps geben kann und ein aufmerksamer Zuhörer ist. Die Elektronic kennt keine signifikanten Abläufe
eines Taxilenkers, geschweige denn
eine ,Grüne Welle‘ .“ Da könnte man
erwidern, was es nicht gibt, kann
auch nicht fehlen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob der Kunde an der
Ortskenntnis des Fahrers zweifelt,
wenn der am Navi rumfummelt? Andererseits kann der Fahrgast im Umkehrschluss auch von der Seriosität
des Fahrers überzeugt werden, wenn
der ihm anhand der Strecke gleich
den ungefähren Fahrpreis ausrechnen
kann. Doll: „Das ist der größte Vorteil
des Navigationssystems im Taxi. Hier
wird die Datenbank als zuverlässige
Informationsquelle anerkannt und
befürwortet.“ Aber der Tony Doll
sieht auch eine Gefahr: „Wir dürfen
uns nicht durch elektronische Systeme ersetzen und zu Hilfskräften degradieren lassen, die nur noch einen
Strichcode über einen Scanner ziehen
können.“ 
Das Produkt Taxi muss persönlich
bleiben. Denn für gute Leistung verteilen Kunden auch gerne Streicheleinheiten ganz nach dem Motto
„Endlich mal wieder einer, der mich
auch versteht.“ Sowas fällt beim CDgesteuerten Taxi natürlich weg. Auch
die Kosten für die Aktualisierung
muss man sich überlegen. Die updates der Onboard-Systeme belaufen
sich auf rund 130,- Euro pro CD.
Logischerweise kann man sich das
sparen, wenn in Lissabon eine neue
Sackgasse eingeweiht wird. Werden
aber in München ganze Viertel mit
neuen Straßennamen bestückt, wird
man um eine Aktualisierung nicht
herumkommen.
Warum man am Steuer kein Handy
benutzen darf, aber ungestraft und
unbegrenzt mit seinem Navi spielen
kann, gehört zu den Ungereimtheiten
Festplatte lieber im 
Kopf oder im Auto?
Navigationssysteme – für Ahnungslose oder Profis?

Seite 15

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Mini-Steckbrief:
Name: Doll
Vorname: Tony
Alter: 60
Sternzeichen: Wassermann
Familienstand: In fester Lebensgemeinschaft
Geburtsort: Ottobrunn
Aufgewachsen: München
Wohnort: Unterhaching
Hobbies: Radfahren, wandern
Musik: Country Music
Urlaub: In bayerischen Gefilden
Mini-Steckbrief:
Name: Cocco
Vorname: Michele
Alter: 29
Sternzeichen: Fisch
Familienstand: verlobt
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München
Wohnort: Unterschleißheim
Hobbies: Kochen (sardische
Küche), Autos
Musik: Alles, was mir gefällt
Urlaub: In der Heimat auf
Sardinien
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AUTO MUCH
der Service machts!
deutscher Bürokratie. Oder wie es
Michele Cocco so treffend formuliert:
„Da dürfte man ja auch keine Wurstsemmel mehr am Steuer essen.“
Tatsache ist, dass die Handhabung
kinderleicht ist und auch immer bedienungsfreundlicher wird. Trotzdem
sollte die Eingabe nach Möglichkeit
im Stand erfolgen.
Ein Navigationsgerät im Taxi ist ein
sinnvolles unterstützendes Mittel, das
eigenes Denken nicht ausschließen
sollte. Denn vor der kompletten Verblödung und Entmündigung sollte
man sich solange wie möglich wehren. Wer kann sich denn heute noch
eine Telefon-Nummer merken, wo
doch alles im Handy gespeichert ist …
(PG, PR)

Seite 16

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16 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
M
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In der Mai-Ausgabe der Buchstabe M …
Märchen – Neben den - sagen wir
mal „kreativen“ – Standortmeldungen bei Freigaben am Funk, gibt es
für die Zentralisten auch noch die
Geschichten der Anrufer am Telefon
zu verdauen: „Ich habe vor einer
Viertelstunde ein Taxi bestellt und es
ist noch nicht da!“ Big Brother (der
Computer) weist auf die Sekunde genau, aber humorlos nach, dass der
Anruf erst vor „4,13 Minuten“ in der
Zentrale eingegangen und der Wagen
unterwegs zum Kunden ist. So manche im Taxi angeblich verlorenen
Geldbeträge oder ebenso angeblich
nicht heraus gegebenen Wechselgelder resultieren wohl daraus, dass Herr
Kunde, wenn er nächtens als Spätheimkehrer in seinem Vollrausch der
mit dem Nudelholz wartenden Göttergattin in die Arme läuft, den Verbleib der verschafkopften und versoffenen Taschengeldes nicht mehr
erklären kann.
Marienplatz – Das Herz Münchens,
mit einem alten und einem neuen
Rathaus, einer Mariensäule, den
Frauentürmen über den Dächern, einem Taxistand und - dem Kaufhof.
Passenderweise stand dort früher der
öffentliche Pranger. Wo damals die
Delinquenten zur Schau gestellt wurden, ist heute der schönste Ort des
Platzes. Weil man von dort aus den
greislichen Kaufhof nicht sehen
kann! Während zwischen dem erwähnten Pranger und dem Folterkeller (im Alten Rathaus) früher noch
öffentliche Hinrichtungen auf dem
damaligen „Schrannenplatz“ vollzogen wurden, geht es heutigen Taxi
fahrenden Missetätern wesentlich
besser: Die unerlaubte(überzählige)
Bereitstellung hinter dem „Beck“-
Stand wird nur mit Bußgeldern geahndet, nicht etwa mit dem Flechten
auf das (Reserve-) Rad oder dem
Vierteilen des Taxischeines. Bei manchen „Kollegen“ müsste der Taxischein ohnehin schon pulverisiert
sein. Alle auf München bezogenen
Kilometerangaben werden übrigens
ab dem Marienplatz gerechnet, nicht
etwa ab der Stadtgrenze (Ortsschild).
Meißner – Feines Porzellan. Wertvoll.
Erfordert sorgsame Hege und Pflege,
da es unter bestimmten Umständen
und bei falscher Behandlung zu zerspringen droht. Für Spülmaschinen
nicht geeignet. Bei richtiger Behandlung sehr haltbar. Vererbt sich über
Generationen und darf mit Stolz vor
Freunden hergezeigt werden. Papp-

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teller und Plastikschüsseln überleben
dagegen den ersten Gebrauch nicht
oder gelten als umweltschädlich.
Mit – „Oskar-Maria-Graf-Stand,
Nichtraucher-Kombi mit Klimaanlage, Kindersitzen 15 und 20 Kilo, 
Kreditkarte Visa“ ...; Quidde-Stand,
Nichtraucher-Kombi mit Klimaanlage, Kindersitzen 15 und 20 Kilo, 
Kreditkarte Visa“ ... „Für Marie-Luise-
Fleißer-Bogen mit ...“ Solche Aufträge gehen nicht nur denjenigen auf
die Nerven, die zwar OMG-Stand
sind, aber leider keinen Kombi, nur
einen Kindersitz, sonst alles, aber
keine Klimaanlage haben; nein, sie
halten auch die Zentralisten ewig
auf. Zumal dann, wenn der ganze
Sermon auch noch mehrmals mit allen Zusätzen aufgegeben werden
muss, weil kein passender Wagen in
der Nähe ist und erst „hergebettelt“
werden muss. Die Krönung kommt
erst dann, wenn ein Fiaker den Auftrag aufgenommen hat und dann –
beim Kunden angekommen – bei der
Zentrale auf Kanal IV reklamiert;
„Sie, des vom „Kombi“ ham´s fei net
g´sagt.“
Morgen – Für Nachtschichtler der
Zentrale und Nachtfiaker naht das
Arbeitsende, für die Tagarbeiter beginnt das (oder der) Morgen-Grauen.
Zwischen den Vorbestellungen häufen sich Anrufe der Art: „Ich brauche
ein Taxi in die X-Straße 13“ . Zentrale:
„Welcher Name ist an der Glocke?“
Anrufer/in (mit weg gehaltenem Telefonhörer, in die Wohnung): „Wie
heißt Du eigentlich?“ ...
München – Gegründet 1158 durch
den Welfenherzog Heinrich den Löwen – einem „Preiß´n“ aus Braunschweig und ehemaligen Kreuzritter.
Heute würde man sagen: Einen geläuterten Terroristen und Kriegsverbrecher. Auch die Art der Stadtgründung würde heute eine Flut von
Gerichtsprozessen nach sich ziehen.
Schließlich ließ Heinrich der Löwe
die Isarbrücke der Freisinger Bischöfe
bei Oberföhring zerstören und die
Handelswege (Zolleinnahmen) auf
den Bereich der heutigen Ludwigsbrücke verlegen. Vielleicht resultiert
daraus zweierlei was München prägt:
Erstens, dass die Preiß´n sich hier so
wohl fühlen und zweitens, dass wir
Münchner (ob „echt“ oder „zuagroast“) einfach einen gewissen Hang zu
Bazis, toten Tieren (a verreckta Hund
is a scho, der ...), bunten Vögeln (mei
der arme Mooshammer) und sonstigen Sonderlingen haben. Selbst ein
Hypochonder und Choleriker wie Karl
Valentin (Valentin Ludwig Fey, geb.
04.06.1882 in der Zeppelinstraße 41)
konnte wohl nur in München seinen
hintergründigen und verzwickten
Humor erfolgreich an den Mann
bringen und wäre wohl überall sonst
als Künstler gescheitert. So sehr es
einem bei einem hässlichen Endlos-
Winter wie dem letzten oder einem
verregneten Sommer in die Ferne
treibt, man kann sich, zumal wenn
auch mal das Wetter stimmt, in Mün-
17TAXIKURIER
chen und Umgebung schon wirklich
sehr zuhause fühlen. 
MVG – Nachts ein wesentlicher Umsatzfaktor am Funk. Die Münchner
Verkehrsgesellschaft (früher MVV) gewährt denjenigen ihrer Fahrer/innen,
die kein privates Auto zur Verfügung
haben, die Fahrt vom oder zum Arbeitsplatz mit dem Taxi. Schließlich
kann man einem U-Bahnfahrer, der in
Fröttmaning gegen 01.30 Uhr den
letzten Zug abstellt, schlecht anraten
er möge doch mit der U-Bahn nachhause fahren. Morgens umgekehrt
dasselbe. Ein Großteil der MVG-Fahrten sind „Sammelfahrten“, also solche, bei denen - zum Teil an verschiedenen Abholpunkten – Bus-,
U-Bahn- und Trambahnfahrer abzuholen und diese wiederum an verschiedenen Endpunkten abzuliefern
sind. Bezahlt wird nicht in bar, sondern dadurch, dass der Fiaker am
Funk den Fahrpreis meldet (Betrag
wird auf das Unternehmerkonto überwiesen). Den Anweisungen der Zentrale ist nicht nur zu folgen (wie immer); sie sind auch am Funk genau zu
wiederholen! Da es dabei zum Teil um
nicht wenig Geld geht genügt es
nicht, die Weisung der Zentrale (z.B.:
„X-, Ecke Y- Straße weiter“) mit
„Richtig“ zu wiederholen. Gerade „alte Hasen“, die das Taxifahren ohnehin
erfunden haben, ließen schon oft genug weitere Sammel-Gäste stehen,
um dann auf Nachfrage am Funk zu
erklären: „Des von da X-, Ecke 
Y-Straß’ hams aber net g’sagt“ .
Ein Erlebnis für die Sinne
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unser „Taxi-Essen“...!

Seite 18

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen
Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und
berichtet über seine Erfahrungen und
Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen
und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt
werden. Unser Aktionspartner, die
AUDI AG, prämiert jeden Monats-
Sieger mit einem Preis und lobt zudem
einen tollen Jahrespreis für den
„Besten“ des Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Fremdenführer
„Drei Fragen zu München“ 
In einer Stadt wie München übt der
Taxifahrer neben seiner Kernfunktion
auch noch die des Fremdenführers
aus. Gerade innerhalb des Altstadtrings ist er oft Auskunftsperson für
Fragen aller Art von Fremden und
Gästen dieser Stadt. Somit prägt er
auch das Bild München’s entscheidend mit. Im Herzen München’s, am
Beck-Stand, haben wir den dort wartenden Taxlern drei typische Fragen
zu München gestellt:
1. Wie sind die Öffnungszeiten des
Hofbräuhauses?
2. Wo kann man in der Innenstadt
den besten Schweinsbraten essen?
3. Wo gibt es Original Trachten? 
Taxi 1: ✷✷✷✷ Testsieger!
Authentisch 
(Nr. 102, 16. April 14.30 Uhr)
Mit Münchner-Slang und viel Spaß
am Beruf erklärt mir die Isar-Funkerin wo es in Sachen Schmankerl und
Trachten abgeht. Rund um die Uhr
schmeckt’s echt bayrisch im „Hofbräuhaus“ und gleich um die Ecke,
verwöhnt „Schubeck am Platzl“, mit
etwas edleren Gaumenfreuden. Der
Taxi-Türen flankierende Werbe-Multi
„Angermeier“ wird mir als Dirndlund Lederhosen-Experte offenbart. 
Taxi 2: ✷✷
Pauschal 
(Nr. 233, 16. April, 15 Uhr)
Bereitwillig, aber mit wenig Enthusiasmus, beantwortet auch dieser
geduldige, zum Fremdenführer missbrauchte Taxifahrer, all’ meine naiven Touristen-Fragen. Den Pauschaltrachler „Angermeier“ empfiehlt auch
er inklusive Wegbeschreibung und
der Gastro-Tip „Weißes Bräuhaus“
hatte wenigstens bayerischen Kult.
Taxi 3: ✷✷✷
Mahlzeit! 
(Nr. 901, 16. April, 15.30 Uhr)
Charmant und herzlich überrascht
dieser Münchner Taxi-Stenz mit
vielen Tips und kulinarischem
Hintergrundwissen. Thema ist die
Münchener Weißwurst und das damit
verbundene historische Brauchtum,
diese unbedingt vor dem Mittagsläuten zu verspeisen. Zum Beispiel im
„Hofbräuhaus“ oder gegenüber der
Oper im „Franziskaner“ . Leider empfiehlt auch er nur die Sonderangebote vom Trachten „Angermeier“ .
Taxi 4: ✷
Fernreise 
(Nr. 2372, 16. April, 16.10 Uhr)
„Geradeaus ins Tal und in die Gassen
links …“ Ohne konkrete Empfehlung
schickt mich dieser vermutlich asiati-
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
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Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
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(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
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Seite 19

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19TAXIKURIER
sche Gefährte in die fremde Isar-
Metropole. Zwischen amerikanischem
Fastfood und gastronomischen Touristenfallen hab’ ich die Qual der Wahl.
Nach viel Jodel-Nepp und Sushi &
Co. erreiche ich schließlich das besagte „Höfbräuhaus“, dessen Pforten,
wie versprochen, Tag und Nacht geöffnet sind. 
Taxi 5: ✷✷
Schnäppchen-Jagd 
(Nr. 514, 16. April, 17.00 Uhr)
Obwohl ich an diesem sonnigen Tag
am liebsten ganz München erobern
möchte, bremst mich dieser Fahrer
mit seinen „Geiz ist geil“-Ideen. Große Auswahl an gebrauchten Trachten,
vorne im Tal, und etwas außerhalb,
in einer so genannten „Augustiner
Halle“, schmorrt ein guter und günstiger Schweinebraten. Schade, bei
diesem Spar-Trip bleibt das berühmte
Münchner Flair auf der Strecke.
Die Gewinnerin!
Claudia Grutsch
Walleitner Weg 7
82024 Taufkirchen
… erhält für ihre freundliche Art von
der AUDI AG ein Präsent.
„Beck-Stand“ Aktion bleibt der Dauerbrenner!
Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI-
KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist
nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um diesen zwielichtigen
Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler-
Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist.
Viele Anzeigen sind inzwischen eingegangen. Trotzdem läuft die Aktion weiter,
um auch die letzten „Diebe an den Kollegen“ zu überführen.
1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung 
voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz
unerlaubt bereitgestelltes Taxi.
2. Nennen Sie das Fahrziel.
3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die
Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am
Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit.
4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG.,
Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: 
„Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides 
statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt:
1. Zur Person:
Vorname: _______________ Name: ________________________
geboren am: _____________ geboren in: ____________________
wohnhaft in: ____________________________________________
2. Zur Sache:
Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________
stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi 
Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer
schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter 
Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________.
München, den ___________ Unterschrift ___________________
5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt.
6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. 
Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von 
Euro 150,– (bisher Euro 75,–).
Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv.
Kopieren Sie dieses Formblatt und geben Sie es an Freunde, Bekannte
und Verwandte weiter.

Seite 20

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Da soll noch jemand sagen, unsere
Funker sind nicht schlagfertig oder
einfallsreich! Als Mike Ettler kürzlich
mit der Anfrage nach „EC-Cash und
Raucher“ die etwas anfängerhaft
anmutende Antwort erhielt „Ich hab’
zwar kein EC-Cash, aber ein Raucher-
Taxi“, gab der Mike die einzig mögliche Antwort: „Nehmen Sie dann
Marlboro in Zahlung?“ Das zeigt natürlich schon, mit welchem Profi man
es mit Mike Ettler zu tun hat. 
Seit 16 Jahren ist er jetzt dabei und
es macht noch den gleichen Spaß wie
am ersten Tag.. „Wichtig ist das Arbeitsklima und da muss auch schon
mal abgelacht werden.“ Siehe oben.
„Früher war zwar der Ton rauher,
aber genauso herzlich” . Wer solange
Zeit die Fahrer mit Aufträgen füttert,
wie der Mike, der kennt natürlich
auch die Veränderungen in der Branche. Das gilt gleichermaßen für die
Zentrale wie für die Straße. „Damals
hat jeder alles machen müssen” . Heute sitzt Mike Ettler auf Kanal 1, ausschließlich in der Frühschicht von 
6-14 Uhr, Montag bis Freitag. „Da
hat man auch noch etwas von der
Familie.“ Was bei vier Kindern ja
auch nicht ganz unwichtig ist. Wenn
er an seine Anfangszeiten zurück-
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Nehmen Sie Marlboro 
in Zahlung?
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten
bekannt. Das gilt gleichermaßen für
Wort & Bild. Und das muss anders
werden. Die Kolleginnen und Kollegen
in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die
Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge
sind für jeden von uns bares Geld
wert. Mit diesem Beitrag will der
TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder
Ausgabe wird eine „Stimme” vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe:
Mike Ettler
denkt, „da glaub’ ich schon, dass die
Fahrer früher viel selbständiger waren. Wenn die z.B. eine Firma gesucht
haben, haben sie selber in ihren Telefonbüchern geblättert, bevor sie am
Funk nachgefragt haben. Und heute
musst du die dümmste Frage beantworten, weil das zum Service für den
Fahrer gehört. Das hält natürlich entsprechend auf.“ Von der großen
Gleichmacherei hält er nicht viel.
„Auch wir am Funk müssen eine härtere Linie fahren. Früher durfte man
ohne Funkunterricht überhaupt nicht
funken. Und heute haut jeder Analphabet auf die Taste. Wer am
Standplatz steht, keinen Funkauftrag
wiederholen kann und auch die Fahrgäste nicht versteht, weil er der deutschen Sprache nicht mächtig ist, hat
in dem Gewerbe nichts zu suchen. 
Da sollte man sich auch nicht genieren, einen Sprachkurs zur Auflage zu
machen. Und das sage ich ganz emotionslos, schließlich bin ich auch
nicht einhundertprozentig deutsch.“
20 TAXIKURIER
Limousinen-Service, Abhol- und Bringservice.
Geöffnet von 2000 – 600 Uhr.
Die lohnende Adresse für Gäste und Taxifahrer!
Karl-Schmid-Str. 6, 81829 München (Trudering)
(0 89) 43 57 98 80 · www.clubextasia.de

Seite 21

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Manchmal 
braucht man ein
„Leck-mich-am-
Arsch-Gefühl“
Logischerweise gehen manche
Schichten nicht ohne Emotionen ab.
Besonders wenn sich immer wieder
die Gleichen beschweren, weshalb sie
jetzt den Auftrag nicht bekommen
haben. „Da braucht man manchmal
auch ein ’Leck-mich-am-Arsch-Gefühl’, um über die Runden zu kommen.“ Vor allem, wenn’s brummt.
Und da scheint die Frühschicht in
letzter Zeit die Nase vorn zu haben.
2.400 Aufträge pro Schicht sind keine Seltenheit. „Da ist man konzentriert und da passieren deutlich weniger Fehler als beispielsweise bei einer
Feiertags-Schicht, wo du drei bis vier
Minuten keinen Auftrag auf dem
Schirm hast,“ so Mike Ettler. Überhaupt hat sich das Auftragsvolumen
deutlich verändert. „Früher konnte
die Tagschicht gemessen an Aufträgen der Nachtschicht das Wasser
nicht reichen. Heute hat manchmal
die Tagschicht im Schnitt 50 bis 60
Prozent mehr Aufträge als die Nachtschicht.“ 
Was kann den Mike nach 16 Jahren
noch in Rage bringen? 
„Die mangelnde Einstellung für diesen Beruf im Allgemeinen. Viele wissen ja nichteinmal wo der Knopf ist
mit dem man die Alarmanlage ausschaltet. Und Kollegen, die sich die
lukrativen Aufträge rauspicken, während andere auf der Strecke bleiben.“ 
(PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Ettler
Vorname: Mike
Alter: 36
Sternzeichen: Krebs
Familienstand: Verheiratet, 4 Kinder 
Geburtsort: Köln
Aufgewachsen: Köln und München
Wohnviertel: Kieferngarten
Hobbies: Familie, Mountainbiken
Musik: Rap, R&B
Urlaub: Istrien
21TAXIKURIER
Audi-Zentrum München, A brechtstraße
Ihre neue Ansprechpartnerin 
im Audi-Zentrum München – Albrechtstraße – 
für alle Fragen rund um Audi-Taxis 
ist Frau Alin Kumke, 
Telefon: 089 12696-227 ,
mobil: 0170 6381957 , 
E-Mail: alin.kumke@mahag.de
Audi Zentrum München
Albrechtstraße 16, 80636 München
Telefon: 089 12696-0, Fax: 089 12696-288
www.mahag.de

Seite 22

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22 TAXIKURIER
Passend zum Beginn der warmen
Jahreszeit der Wurstsalat-Test!
Foto: kugler FeinkostEssen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe durch
den Brotzeit-Dschungel
Name
Adresse
Wurst
„Musik“
Garnierung
Semmel
Preis
Punkte Gesamt
Platz
Der Wurstsalat sollte für Puristen aus
Regensburgern gemacht sein, in Essig
und Öl („Musik“) am besten eine Zeit
lang „gezogen“ haben und mit Zwiebeln garniert sein. Darüber hinaus
sind Essiggurken, Paprika und
Schnittlauch dem Geschmack nicht
abträglich und bieten zumal etwas
für’s Auge. Salz und Pfeffer zum
Nachwürzen gehören jedenfalls dazu
sowie Semmel oder Brez’n zum
gefälligen Eintunken in die Soß’ .
Im Test: eine Portion Wurstsalat mit
einer Semmel.
In allen Fällen wurde einwandfreie
Ware angeboten; das Verhältnis
Menge/Preis war bei allen Kandidaten
etwa gleich – daher die Preisangaben
ohne Punktewertung.
Fünf der sechs Test-Imbisse waren
praktisch gleich gut; hier liegen die
minimalen Unterschiede im Detail. 
GLASI´S TAXISHOP
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Taxler braucht
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eingetroffen!
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Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
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Tel.: (089) 33 39 55
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Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden

Seite 23

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23TAXIKURIER
Brotzeit-Oase Metzgerei-Imbiss Schlagbauer Imbiss Friedl Metzgerei-Weiß Imbiss
Elsenheimer Str. 59 Ohlmüllerstr. 11 Ecke Müller-/ Viktualienmarkt Sendlinger Str. 45 Amalienstraße 51
Colosseumstraße
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••• •• •• ••• •• •
••• •• ••• ••• •••
• ••• •• • • •••
E 3,20 E 3,00 E 2,50 E 2,95 E 3,00 E 2,00
10 10 10 10 9 6
1. 1. 1. 1. 2. 6.
Eine schöne Portion, die
gleich im relativ aufwändigen Mitnehm-
Plastikhaferl inkl. Deckel
serviert wurde (praktisch
z. B. für’s Mitnehmen
zum Stand). Rote Zwiebeln, Gurken, Paprika
trafen leider auf eine
Durchschnittssemmel.
Riesige sonstige Auswahl. Unter der Woche
ab 06.00 Uhr geöffnet.
Für Fiaker und sonstige
„Eilige“ besonders geeignet.
Zwiebeln und Gurken
als Garnierung, freundlicher und schneller
Service. Trotz nachmittäglicher Stunde eine
frisch aufgebackene
und noch warme Semmel. Großes sonstiges
Angebot an Brotzeiten.
Einwandfrei!
Gelber und roter
Paprika, Gurken und
Zwiebeln erfreuten
Auge und Magen. 
Ausreichend Stehtische
auch bei größerem Ansturm, schneller und
freundlicher Service. 
Die Semmel fast noch
resch. Diagonal gegenüber dem „Papa“-Stand
eine gute Adresse.
Kleiner, sympathischer
Laden fast am Sendlinger Tor. Einwandfreie
Ware, u. a. mit roten
Paprika hübsch garniert. Die Semmel
etwas langweilig.
Schneller und freundlicher Service. Das
Parkplatzproblem
können hier selbst die
bekannt erfinderischen
Fiaker kaum umgehen.
Wenn doch – oder als
Tipp für interessante
Kundschaft (wo gibt 
es denn hier in der
Nähe …) uneingeschränkt empfehlenswert. 
Bissfeste Lyoner, trotz
Wunsch hier zu Essen,
im Mini-Plastikhaferl
mit Plastikgabel serviert. Ohne Zwiebeln
(!), kaum Soß’, Salz und
Pfeffer auf dem postkartenschmalen Abstellbrett’l oder sonst
wo nicht zu sehen. Die
frisch aufgebackene,
warme Semmel passte
zum sonst absolut lieblosen Service und hässlichen Laden wie die
Faust aufs Auge. Hier
wird auf der direkten
Rückseite der Uni eine
potenzielle Goldgrube
verschenkt. Schade. 
Rote Paprika und
Schnittlauch passten
zum „Zwiefe“ über den
Regensburgern. „Wollen’s noch Zwiebel
oder a Soß’ drauf?“
wurde nach dem Zahlen gefragt. Bei schönem Wetter Stehimbiss
im Freien.
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
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Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

Seite 24

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24 TAXIKURIER
Dauerbrenner
Tarifzonen und Pflichtfahrgebiet
Immer wieder gibt es Diskussionen und Nachfragen zu diesem Themenkomplex.
Vorab die Bestimmungen der Landeshauptstadt München, die man der aktuellen
Taxitarifordnung entnehmen kann:

Seite 25

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25TAXIKURIER
Diese Daten aus der Taxitarifordnung
geben allerdings nur die reinen Fakten wieder.
Leider haben viele Taxifahrer im täglichen Fahrdienst Probleme, diese
Daten auch umzusetzen.
Generell gilt Folgendes:
➜ im Pflichtfahrgebiet der LH München (Bild 1+2) gilt generelle Beförderungspflicht. Das bedeutet,
dass man jeden Fahrgast befördern muss; es sei denn Sicherheit
oder Ordnung der Beförderung ist
nicht gewährleistet (§22 PBefG,
§13 BOKraft). Die Beförderungspflicht ist auch nicht von der Länge der Fahrtstrecke abhängig zu
machen!!!
➜ Personen innerhalb der Betriebssitzgemeinde (München) sind immer mit dem Taxameter zu befördern und es gilt der gesetzliche
MwSt-Satz von 7% (im Fahrpreis
bereits beinhaltet); egal wie weit
der Fahrgast innerhalb der Betriebssitzgemeinde befördert wird.
➜ Bei Personenbeförderungen, die
zwar über die Betriebssitzgemeinde hinausgehen – aber nicht
weiter als 50 km sind – gilt ebenfalls der gesetzliche MwSt-Satz
von 7%.
➜ Bei Personenbeförderungen, die
über die Betriebssitzgemeinde
hinausgehen und weiter als 50 km
sind, gilt der gesetzliche MwSt-
Satz von 16% (im Fahrpreis ebenfalls beinhaltet; die MwSt ist hierbei auch gesondert auszuweisen)
➜ Bei Personenbeförderungen über
das Pflichtfahrgebiet hinaus kann
der Fahrpreis (für die gesamte
Fahrt) frei vereinbart werden. Bei
Fahrten über das Pflichtfahrgebiet
hinaus gilt keine Beförderungspflicht.
➜ Alle Leistungen, denen keine Personenbeförderung zugrunde liegt
(Starthilfe, Besorgung, Lotsenfahrt, …) unterliegen nicht dem
PBefG (sondern BGB) und man
hat keine Beförderungspflicht; sie
sind aber gemäß Taxitarif auszuführen. Ausserdem beinhaltet der
Fahrpreis für all diese Fahrten die
gesetzliche MwSt von 16%.
Bzgl. Taxiquittungen sei nochmals an
die Neuregelung seit 2004 erinnert:
➜ Auf allen Quittungen muss die
Fahrstrecke, die Unternehmeranschrift, der Fahrpreis, der MwSt-
Satz und die Steuernummer enthalten sein.
➜ Alle Quittungen sind im Doppel
auszustellen (eine für den Fahrgast; eine für den Unternehmer)
➜ Bei Quittungen bis zu 100,– Euro
genügt die doppelte Ausstellung.
➜ Bei Quittungen über 100,– Euro
muss man neben der doppelten
Ausstellung auch noch beachten,
dass die Quittungen mit fortlaufenden Nummern zu versehen
sind und die MwSt ausgewiesen
werden.
➜ Alle Quittungsdurchschläge müssen 10 Jahre aufgehoben werden.
Wie wende ich den
Taxitarif richtig an?
Die richtige Anwendung lässt sich
am besten durch nachfolgende Beispiele darstellen.
Beispiel 1:
Mir steigt am Taxistand Harras ein
Fahrgast ein und will zum Olympiagelände befördert werden.
Taxameterhandhabung:
Ich schalte bei Zustieg des Fahrgastes
den Taxameter ein (Tarifstufe 1), befördere den Fahrgast auf dem kürzesten Weg zum Olympiagelände und
schalte am Fahrziel auf Kasse. 
Der Fahrgast muss nun den auf dem
Taxameter aufgelaufenen Fahrpreis
bezahlen.
(Anmerkung: Fahrgast muss immer
den auf dem Taxameter aufgelaufenen Fahrpreis bezahlen; auch wenn
er meint es liege eine Fahrpreisüberforderung vor)
Beispiel 2:
Ich bekomme von der Zentrale einen
Auftrag am Taxistand am Stiglmaierplatz, um einen Fahrgast in der
Gabelsbergerstraße abzuholen.
Taxameterhandhabung:
Ich fahre mit ausgeschaltetem Taxameter + Dachleuchte zur Abholadresse und informiere dort (z.B. durch
Läuten) den Fahrgast über die Ankunft des Taxis. Nachdem ich den
Fahrgast von meiner Anwesenheit in
Kenntnis gesetzt habe, darf ich das
Taxameter einschalten (Tarifstufe 1 +
1,00 Euro Zuschlag für Bestellung).
Am Fahrtende schalte ich den Taxameter wieder auf Kasse und kassiere
den auf dem Taxameter aufgelaufenen Fahrpreis.
Beispiel 3:
Ich erhalte am Taxistand in der
Cosimastraße eine telefonische
Bestellung, um einen Fahrgast in
Ismaning abzuholen. Der Fahrgast
fährt dann nach München.
Taxameterhandhabung:
Ich fahre bis nach Unterföhring in
die Münchener Straße (200 m nach
dem Isarkanal = Ende Tarifzone 1)
mit ausgeschaltetem Taxameter +
Dachleuchte und schalte dort den Taxameter ein (Tarifstufe 1 + 1,00 Euro
Zuschlag für Telefonauftrag) und
fahre auf Tarifstufe 1 bis zum Fahrgast in Ismaning. Von dort fahre ich

Seite 26

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26 TAXIKURIER
dann mit dem Fahrgast bis zur Tarifzonengrenze 1 (Unterföhring, Münchener Straße, ca. 200 m vor dem
Isarkanal) mit Tarifstufe 2 (Wartezeittarif) und schalte an der Tarifzonengrenze wieder auf Tarifstufe 1 um ihn
bis zum Fahrziel in München weiter
auf Tarifstufe 1 zu befördern.
Beispiel 4:
Ich erhalte am Taxistand am Schweizer Platz („Fürstenried II“) per Funk
den Auftrag, in Gauting einen Fahrgast abzuholen – der Fahrgast fährt
dann weiter nach Herrsching.
Taxameterhandhabung:
Ich fahre bis Höhe Forsthaus Kasten
(Tarifzonengrenze) mit ausgeschaltetem Taxameter + Dachleuchte und
schalte hier den Taxameter ein (Tarifstufe 1 + 1,00 Euro Zuschlag für
Funkauftrag). Von der Abholadresse
in Gauting fahre ich dann mit dem
Fahrgast weiter auf Tarifstufe 1 bis
Herrsching.
(Anmerkung: Bei Abholungen in Tarifzone 2 und Fahrziel dann ebenfalls
in Tarifzone 2 wird ab Verlassen der
Tarifzone 1 durchgehend mit Tarifstufe 1 gefahren).
[Die aufgeführten Beispiele stellen
lediglich eine zufällige Auswahl an
Fahrtstrecken dar]
Zur genaueren Übersicht der Tarifzonengrenze der Tarifzone 1 noch
folgende Grafik:
Wollen Sie 
den Papst sprechen?
Kaum zu glauben, aber die Heilige Stuhl war ein Pionier der Telekommunikation. 1886 installierte Giovanni Battista die weltweit erste automatische Telefonanlage, die 10 vatikanische Telefone miteinander verband.
1938 installierte Guglielmo Marconi die erste auf Mikrowellen basierende
Telefonverbindung zwischen dem Vatikan und Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes. Artikel 6 des Lateranvertrages (1929) sicherte
dem Vatikan den Zugang zu Italiens Telefonnetz und ein Jahr später
schenkten amerikanische Katholiken dem Vatikan eine Anlage für 350
Leitungen. 1992 wurde das Telefonsystem des Vatikans runderneuert und
per Fiberglaskabel an das Netz der Telecom Italia angeschlossen. Seit
1948 wird der „Vatican Telephone Service“ vom religiösen Orden der 
Società s. Paolo betrieben. In der Vermittlung sitzen Nonnen (suore Pie 
Discepole del Divin Maestro) „wegen ihrer so offensichtlichen Qualitäten
wie Ernsthaftigkeit, Zurückhaltung und gründlicher Beherrschung von
Fremdsprachen“ . 
Die Vermittlung ist erreichbar unter der Telefonnummer 00 39 06 69 82. 
Pausenfüller

Seite 27

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„Unerschrocken trotz Morddrohungen!“
Unter oben bezeichneter Überschrift behandeln Sie das Thema „IsarFunk München – Scientology?“ Bemerkenswert, wie
ich meine, weil in unserer sonst weitgehend „gleichgeschalteten“ Medienlandschaft das Aufwerfen brisanter Fragen
journalistischen Mut und eine gehörige
Portion Standhaftigkeit erfordert. Gleichermaßen ist es zu begrüßen, daß im Taxikurier branchenbezogene Fragen aufgeworfen werden, die darüber hinaus
allgemeines Interesse finden dürften und
möglicherweise einer Klärung zugeführt
werden können. Hierzu meine Hochachtung gegenüber Herrn Meißner und den
Redakteuren PG und PR!
Sollte es sich bestätigen, daß die Isar-
Funk-Taxizentrale GmbH & Co.KG den
Organisationsstrukturen von Scientology
zuzuordenen ist, würden sich vermeintliche Zufälligkeiten und Gegebenheiten als
Methode innerhalb der „Vertriebsstruktur“
erklären lassen.
Soweit mir bekannt, werden hier „Kommunikationskurse“ für schlappe 90,- Euro
angeboten, dort, bei IsarFunk (abgek.),
„Quality-Check“-Kurse und man staune,
zum gleichen Preis.
Für den zur Bereitstellung am Flughafen
erforderlichen IsarFunk-Fahrerausweis
darf der Taxifahrer dann 23,- Euro berappen, was in etwa das 23-fache des Herstellerpreises ausmacht und so weiter und
so fort. Will man nicht von Abzocke
sprechen, dann vielleicht von einer „gesunden Preisgestaltung“ in „Scientology-
“, Pardon!, „IsarFunk-Manier.“
Aus Gesprächen mit Kollegen ist
zwischenzeitlich zu entnehmen, daß eine
möglicherweise erhebliche Anzahl von
IsarFunk-Taxifahrern die Verpflichtung
für die neuen und mit erhöhter Gebür belegten Kurse nicht mehr eingehen will. Es
wird gewitzelt über Lehrinhalte, mittels
derer u.a. das richtige Öffnen und Schließen eines Kofferraums vermittelt werden
soll.
Es drängt sich mir die Frage auf, für wie
dumm man seitens der Geschäftsführung
der IsarFunk-Taxizentrale GmbH & Co.KG
die eigenen Fahrer halten mag. Oder werden jene nur „für dumm verkauft“? Es
rumort im Gewerbe!
Man könnte geneigt sein, an „Sumpf“ im
Münchner Taxigewerbe zu denken. Warten wir ab, ob dieses Biotop“ sich selbst,
quasi von der Basis her, „trocken“ legt.
Ala Fahrer für einen Münchner Mehrwagenunternehmer war IsarFunk für mich
zu keinem Zeitpunkt ein Thema – Scientology übrigens auch nicht. Von einer
Stellungnahme seitens IsarFunk die Zugehörigkeit zu Scientology betreffend ist
mir bisher nichts bekannt.
Mit kollegialen Grüßen
Jürgen Reiner, München
Zum Taxikurier Mai
Ganz richtig stellt der Autor von „Ohne
Worte“ fest, daß so ziemlich in jeder Berufsgruppe vermutlich 5% Stinkstiefel die
restlichen 95% dieser Gruppe in Mißkredit bringen, welche sich dagegen nur
schlecht wehren können. Es wird höchste
Zeit, diese Einsicht auch auf Nationalitäten- und andere Gruppen auszuweiten. 
Im Artikel „Unerschrocken, trotz Morddrohungen“ über den Kollegen Lackner, in
dem mir (trotzdem ich Scientology durchaus nicht positiv gegenüberstehe) eine Begründung fehlt, warum das Taxigewerbe
sich speziell mit dieser Vereinigung auseinandersetzen muß, wird unkommentiert
der alte Schmarr´n aufgewärmt, Ausländer trügen „eine gehörige Portion Mitschuld“ an einer grundsätzlichen Aggressivität im Gewerbe. Daß solche dumpfen
Ressentiments in unserem Gewerbe existieren, ist kein Geheimnis. Daß ein Presseorgan, das das Gewerbe (auch nach eigener Auffassung) nach außen vertritt,
diesen Schwachsinn ungefiltert verbreitet,
rückt den Taxikurier speziell für Außenstehende in die Nähe rassistischer Pamphlete, mit denen selbst schwarzreaktionäre
Politikerkreise, geschweige denn die Masse der auch in Bayern sonst noch vorhandenen Geschäftsleute und Entscheidungsträger, sicher nicht offiziell in Verbindung
gebracht werden wollen. Wir sollten uns
langsam an den Gedanken gewöhnen, daß
Probleme meistens eben nicht bestimmten
Nationalitäten oder Gruppen zuzuordnen
sind. „Schachern, fahren ohne Uhr und
Bakschisch, bspw. bei Hotelportiers“ habe
ich zu einer Zeit, da ausländische Taxler
noch eher Seltenheitswert hatten, bei
„Kollegen“ erlebt, deren Einwanderung,
soweit überhaupt noch zu datieren, mit
hoher Wahrscheinlichkeit vor der französischen Revolution stattfand. Dem Vorurteil, diese Mißstände seien ein Produkt
bestimmter „landestypischer Kultur“, erliegen vor allem Kollegen, die weder vom
jeweiligen Land noch von seiner Kultur
irgendeine Ahnung haben und die vor
vielleicht 10 bis 15 Jahren noch ebendiese
Probleme pauschal den studentischen
„Aushilfswichsern“ zuschrieben; ebenso
Fahrgäste, die meinen, bei einem orientalisch aussehenden Taxifahrer müsse doch
auf alle Fälle um den Preis zu feilschen
sein. Als Funksprecher werde ich des Öfteren gerade von ausländischen Kollegen
um die Bestätigung (den Fahrgästen
gegenüber) gebeten, daß ein bestimmtes
Ziel innerhalb des Tarifgebietes liege und
deshalb grundsätzlich mit Taxameter zu
fahren sei.
Sicher, im Taxigewerbe sammeln sich immer mehr Menschen, die dem Streben
mancher Manager nach unanständig hohen Salären Tribut zollen und ihre Entfernung aus den alten beruflichen Bezügen hinnehmen mussten; dadurch steigt
der Druck auf alle, die hier ihr Auskommen finden müssen. Auch für diejenigen,
die sich in früherer Zeit noch ohne Not
für das Taxigewerbe entschieden haben,
wird die Luft dünner und die Vorstellung,
es gebe Alternativen, altersbedingt zunehmend zur Illusion. Trotzdem gilt auch
für uns die Erkenntnis, daß unser Gewerbe nur eine Zukunft hat, wenn die „anständigen“ 95% aller Untergruppen es
schaffen, im ureigensten Interesse zumindest in den grundsätzlichen Belangen an
einem Strang zu ziehen.
Kai-Georg Frey, Gerolsbach
Leserbriefe 
27TAXIKURIER
Die Redaktion behält sich vor, 
Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.

Seite 28

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28 TAXIKURIER28 TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch
Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die
Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk.
Ursula Crasselt
Jeder Taxiunternehmer kennt die sympathische Chefin des Versicherungsbüros Crasselt. Seit 1948 besteht dieser Familienbetrieb, sie selbst
kümmert sich seit 1962 intensiv um die Sorgen und Nöte der Taxler. Unermüdlich und über das normale Maß hinaus versteht sie sich als Mittler
zwischen Taxiunternehmer und der VDK.
Die menschliche Komponente kommt dabei nie zu kurz. Mittlerweile besteht das Versicherungsbüro in der 3. Generation und ist aus Münchens
Taxler-Szenerie nicht wegzudenken. Der Taxikurier hat Frau Crasselt für
ihre herzliche Art die Rose des Monats in Form eines weißen Rosen-
Straußes überreicht. (PR)
Hans Meißner 
ließ es sich nicht nehmen,
Frau Crasselt persönlich zu
beglückwünschen.
Witz des
Monats 
Eine Firma bekommt einen neuen
Chef, der für seine Härte bekannt
ist. Er ist bekannt dafür, Mitarbeiter, die nicht alles geben, sofort zu
feuern. Am ersten Tag wird er
durch die Büros geführt und der
Chef sieht, wie ein Mann an der
Wand im Flur lehnt. 
Alle Mitarbeiter können ihn sehen
und der Chef denkt, hier hat er eine
gute Gelegenheit, den Mitarbeitern
zu zeigen, dass er Faulheit nicht
dulden werde. Er geht zu dem
Mann hin und fragt ganz laut: 
„Wieviel verdienen Sie?“ 
Überrascht antwortet der Mann: 
„300 Euro die Woche, wieso?“ 
Der Chef holt seine Geldbörse heraus, gibt ihm 600 Euro und schreit
ihn an: 
„Okay, hier ist dein Lohn für zwei
Wochen, nun HAU AB und komm
nie wieder hierher!“ 
Der Chef fühlt sich toll, weil er 
allen gezeigt hat, dass Faulheit
nicht mehr geduldet wird, und
fragt die anderen Mitarbeiter:
„Kann mir jemand sagen, was dieser faule Sack hier gemacht hat?“ 
Mit einem Lächeln sagt einer der 
Mitarbeiter:
„Er ist Taxifahrer und war bestellt.“
Kfz-Unfallgutachten und Zeitwertschätzungen
Rund um die Uhr auch an Sonn- und Feiertagen
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Seite 29

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29TAXIKURIER
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
I. Edebal / Taxi 2347
Der „schwergewichtige“ ehemalige Vorsitzende der Taxizentrale Ansbach staunte nicht schlecht, als er am
11. Mai gegen 10:00 Uhr das erste Taxi am Bahnhof
Nord nehmen wollte, um sich die alljährlich unterhaltsame Mitgliederversammlung des Landesverbands der
Bayerischen Taxi- und Mietwagenunternehmer im
„Augustiner“ in der Arnulfstraße nicht entgehen zu
lassen. Wenig beeindruckt von der Masse des Fahrgasts
und nicht wissend, welch hochkarätigen Gast er da
fahren sollte, verweigerte I. Edebal die Beförderung mit
den Worten: 
… da muß ich mich wegen der kurzen Fahrt wieder 
hinten anstellen!“
Sichtlich beeindruckt von der Kundenfreundlichkeit
der Taxifahrer der Weltstadt mit Herz zückte Willi
Hauff Bleistift und Zettel, um sich die Taxi-Nr. 2347 zu
notieren. Zu spät erkannte I. Edebal den Ernst der Lage
und konnte den zu einem netteren Taxifahrer 
flüchtenden Willi Hauff nicht mehr zurückhalten, 
als er ihm nachhauchte: 
…gehen’S her, I fahr’ Sie … !“
Dumm gelaufen!
Das Pech und Schicksal für Edebal I. nahm jedoch noch
seinen weiteren Lauf. Denn als Willi Hauff seinem
Freund Hans Meißner die Geschichte erzählte, schickte
er den „Leidtragenden“ zu einem Tisch, an dem gerade
Paul Rusch, der Objektleiter des Taxi-Kuriers und Frau
Roithmeier, die sich als Vorstand dem Beschwerdewesen widmet, saßen. Perfekt machte den weiteren „Gang“
der Reklamation noch der Kreisverwaltungsreferent,
Herr Blume-Beyerle, als er bei seinen Grußworten besonders auf das unter Leitung von Frau Fischer neu
eingerichtete Taxibüro beim KVR in der Ruppertstraße
hinwies, bei dem die „schwarzen Schafe“ unseres Gewerbes von Amts wegen verfolgt werden!
Herr Edebal wird sich künftig genau überlegen, wie er
unsere Fahrgäste begrüßt!
Die saure Zitrone wird er jedenfalls mit einigem Nachdenken über seine schicksalhafte „Stand-Haftigkeit“
schwer verdauen! (CR)
Zitrone des 
Monats

Seite 30

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Promi-Talk
Gespräch mit bekannten Zeitgenossen 
unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi.
Jochen Busse
Obwohl Jochen Busse einen Führerschein besitzt, ist er ein notorischer Nicht-
Autofahrer, er hat nämlich kein Auto. Logisch, dass er oft und intensiv Taxi
fährt. Aufgrund seiner mobilen Tätigkeit hat er in vielen Städten seine
Stammfahrer, freut sich aber immer wieder über Gespräche in „Zufalls-Taxis“ .
Kürzlich wollte er mit einem antiken Spiegel in einer Münchner Droschke zu
einem Spezialgeschäft zwecks Neuverglasung fahren und hat sich beim Tragen des Spiegels am Finger verletzt. 
Der Fahrer war nicht nur ortskundig, sondern auch der „Ersten Hilfe“ mächtig
und versorgte das blutende Teil fachmännisch. Dies ist nur ein positives 
Erlebnis des Taxi-Intensiv-Nutzers Jochen Busse. (PR)
Jochen Busse, Schauspieler, Moderator, Seriendarsteller, Komiker,
Kabarettist – steht ab 15. Juni auf der Bühne in der Komödie im
Bayrischen Hof in „Einmal nicht aufgepasst.“
„Endlich kniaglt oana vom KVR vor mir!!!“
Gerhard Ausserbauer, Taxi 39, München, hat mit 
dieser Zeile den Verzehrgutschein (100,– Euro) für die
Gaststätte „Beim Sedlmayr“ gewonnen. 
Herzlichen Glückwunsch!
Bilderwitz aus der Mai-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
30 TAXIKURIER30 TAXIKURIER
Öffnungszeiten:
Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr
WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE
INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE
PARTY-DANCE
ACTION
&
FUN
SM
STUDIO XL
D IAMONDS C LUB
DIAMONDS CLUB GMBH
LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN
FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64

Seite 31

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Titelthema
Foto: www.atelier-tacke.de
Sommer in der Stadt. Für passionierte
Stadtmenschen ist das der wahre Lebensgenuss. Raustreten vor die Türe
und schon steckt man mitten im Leben. Während sich der „Reihenhäusler“ abends ins Münchner Umland
zurückzieht und über seinen Bausparvertrag nachdenkt, lässt sich der
stadtliebende „Lebenserotiker“ vom
Flair des Gebotenen verzaubern und
animieren. Und gerade in München
kommt er dabei voll auf seine Kosten.
Ob es sich dabei um die italienische
Kulisse des Odeonsplatz handelt, oder
den weitläufigen Komplex der Residenz (einst Wohn- und Regierungssitz der Wittelsbacher), um den größten Stadtpark der Welt, den Englischen Garten, oder um die Idylle der
Münchner Biergärten, um die schönsten Frauen sowieso, oder die hochkarätigen, kulturellen Ereignisse –
hier werden Klischees noch gelebt.
Man kann ja auf unsere Stadtregierung sauer sein, wie man will – wg.
„Rote Welle“, übereifrige Schandis,
schwachsinnige Verkehrsführungen,
etc. – in Sachen Kultur haben der OB
und seine Getreuen ein Händchen.
Für die schönen Dinge des Lebens
werden da schon mal wichtige Straßen und Plätze gesperrt. Das nervt
uns zwar einerseits. Andererseits
können wir dadurch ungestraft auch
ein paar „Umwege“ fahren. Zu den
großen Events kommen jede Menge
Touris in die Stadt, die große Augen
machen, wenn sie sehen wie schön es
hier ist und die viele Taxis brauchen,
um überall hinzukommen. Das hoffen
wir wenigstens! Und dann wollen die
Fremden natürlich jede Menge wissen
– das beste Bier, die gemütlichste
Wirtschaft, die fröhlichsten Menschen – und wir sollen wieder alles
kennen. Wer denn sonst!
Sommer in der schönsten Stadt!
31TAXIKURIER
Wir haben es ja schon immer gewusst, dass wir in der schönsten Stadt leben
und arbeiten. Die Touristen ahnen das natürlich auch, sonst würden sie nicht so
zahlreich bei uns einfliegen. Damit sie aber noch ihren Enkeln erzählen können,
wie schön der Sommer in dieser Stadt wirklich ist, hat sich der TAXI-KURIER
einmal umgesehen. Logischerweise ist die Auswahl völlig subjektiv und für
unsere Mitbewerber wahrscheinlich wieder völlig unverständlich. 
Das macht aber nix! Die meisten unserer Leser mögen flockige Geschichten, die
Spaß machen und auch noch Service bieten …
Amalienburgstr. 24-26 • 81247 München
Fon (0 89) 89 11 55-0 • Fax (0 89) 89 11 55-11
Verdistraße 9 • 81247 München
Fon (0 89) 89 11 00 59 • Fax (0 89) 89 11 01 36
info@hotel-amalienburg.de ˙ www.amalienburg.de
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HOTEL
★ ★
HOTEL

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32 TAXIKURIER32 TAXIKURIER
Der Taxler hat anerkanntermaßen die
größte Kompetenz. Und dieses Image
– auch wenn es manchmal nicht
ganz stimmt – sollten wir uns nicht
nehmen lassen. Die wirklichen Profis
unter uns handeln schon immer danach. Zum Glück sind die noch in der
Mehrzahl.
Die folgenden „Best of …“ zeigen nur
einen kleinen Ausschnitt, was den
„Sommer in der schönsten Stadt der
Welt“ so reizvoll macht. Große und
kleine Ereignisse warten auf uns und
den Sommer. Der muss jetzt nur noch
kommen … (PG)
Aus dem ganzen, riesengroßen Angebot an speziellen Münchner Highlights hat der TAXI-KURIER hier eine
kleine Auswahl zusammengestellt. Es
kann also durchaus sein, dass Ihr Favorit nicht dabei ist. Wenn Sie noch
einen Geheimtipp haben, lassen Sie
es uns wissen.
Die besten Sonnenterrassen
Brenner: Maximilianstr. 15, Zentrum,
Tel. 45 22 88-0. Der pompöse Innenhof mit der Edelterrasse ist schwer zu
toppen. Das ist wirklich für die italienischen Momente im Leben.
Dukatz: Salvatorplatz 1, Zentrum, Tel.
291 96 00. Das stilvolle Café im Literaturhaus ist ein beliebter Treff für
Flaneure und Tagträumer, deren Bühne die große Sonnenterrasse ist.
Camparino: Odeonsplatz 6, Zentrum,
Tel. 22 90 60. Die kleine Tagesbar ist
mehr als nur ein Anhängsel vom großen Schumann’s. Ein schöner Platz
um seinen Campari zu schlürfen.
Gast: Rosenheimer Str. 5, Zentrum,
Tel. 480 98 27 20. Die großzügige
Sonnenterrasse am Gasteig ist nagelneu und bietet in erster Linie Pasta
und Wein.
Ederer: Kardinal-Faulhaber-Str. 10,
Zentrum, Tel. 24 23 13 10. Auf der
kleinen Innenhofterrasse vergisst
man gerne jegliche Unbill des Lebens.
Hier sitzt man in einer abgeschiedenen Welt – bis die Rechnung kommt.
Forum: Corneliusstr. 2, Gärtnerplatzviertel, Tel. 26 88 18. Nach der Umgestaltung der Terrasse sitzt man jetzt
noch gemütlicher und lässt sich gerne von dem reizenden Service verwöhnen.
Reitschule: Königinstr. 34, Schwabing, Tel. 38 8876-0. Gleich drei Terrassen stehen zur Auswahl um sich
mit Prominenz oder Studenten in der
prallen Sonne zu aalen. Man kann
nicht nur Pferde beobachten, sondern
auch gutgebauten Hasen hinterhersehen.
Tambosi: Odeonsplatz 18, Zentrum,
Tel. 29 83 22. Hier scheint die Sonne
von 8-19 Uhr. Entsprechend groß ist
der Andrang auf die besten Plätze.
Leider hält die Qualität häufig nicht
mit der Attraktivität stand. Die Lage
lässt aber über manches Manko hinwegsehen.
Die besten Eisdielen
Rialto: Leopoldstr. 62, Schwabing,
Tel. 34 82 79. Die Mutter aller italienischen Eisdielen in München. Das
„Venezia“ möge uns verzeihen. Als
der „Boulevard Leopoldo“ noch Flair
hatte, wurde hier nicht nur am Eis
gelutscht.
Scarletti: Nymphenburgerstr. 155,
Neuhausen, Tel. 15 53 14. Lange Zeit
der Vorreiter neuer Eiskreationen.
Von diesem Ruf zehrt er heute noch.
Häagen-Dazs: 3 mal in München: 
Tal 4; Bayerstr. 10a; Leopoldstr. 19.
Eiskugeln, denen man kaum widerstehen kann. Sprechen Sie vorher
allerdings mit Ihrem Finanzberater.
Jede Kugel (90 g) kostet schlappe
2,10 Euro! 
Schuhbecks Eis: Am Platzl 2, Zentrum, Tel. 21 66 90 0. Die verrücktesten Aromakreationen, z.B. Kümmeleis. Wenn einer weiß, wie man Kreativität und Show zu klingender Münze macht, dann ist es Alfons
Schuhbeck. Auch seine Eiskugeln
sind kein Schnäppchen.
Die schönsten Biergärten
Augustiner Keller: Arnulfstr. 52,
Zentrum, Tel. 59 43 93. Am kulinarischen Angebot gibt es nix auszusetzen. Höchstens am Preis. Die leckersten Hendl der Stadt, das beste Bier
sowieso und die resolutesten Bedienungen.
Aumeister: Sondermeierstr. 1, Freimann, Tel. 32 52 24. Hier gibt’s Saisonbier. Seine traumhafte Lage macht
ihn zu einem beliebten Ausflugsziel.
Hofbräukeller: Innere Wiener Str. 19,
Haidhausen, Tel. 459 92 50. Ein echtes Stück Altmünchner Biergarten-
Atmosphäre mit Open-Air-Cocktailbar.
Waldwirtschaft: Georg-Kalb-Str. 3,
Großhesselohe, Tel. 74 99 40 30.
Flotte Jazz-Musik, großes Food-Angebot, legendär der Wirt Sepp Krätz.
Hübsche Bedienungen.
Die besten Flaniermeilen
Viktualienmarkt: Die Einkaufsstätte
für Feinschmecker. Umfang, Vielfalt
und Exklusivität machen aus dem
Viktualienmarkt etwas Besonderes.
Elisabethmarkt: Er ist nach dem Viktualienmarkt der zweitgrößte der
Stadt.
Maximilianstraße: Zwischen Altstadtring und Max-Joseph-Platz findet
man die feinsten Adressen der Stadt.
Auch wem das nötige Kleingeld zum
Shoppen fehlt, hier macht auch das
Schauen schon Spaß. Ein Laufsteg
der Eleganz.

Seite 33

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33TAXIKURIER
Die besten Frischluftoasen
Englischer Garten: Mit 373 Hektar
reicht er vom Haus der Kunst bis zum
Föhringer Ring und ist die größte
innerstädtische Grünanlage der Welt.
Attraktionen sind gleichermaßen seine „Nackerten“ wie die Eisbachsurfer
oder der „Chinaturm“ .
BUGA: Die Bundesgartenschau lockt
mit Natur pur und vielen Events.
Knapp 200 Hektar Parklandschaft,
Wiesen, unzählige Pflanzen und Blumen sind nicht nur für Botaniker das
reinste Schlaraffenland.
Westpark: Kleine Seen, üppige Vegetation, unzählige Grillstationen und
die Seebühne mit dem Open-Air-
Festival „Kino, Mond & Sterne“ machen den Park so liebenswert.
Flaucher: Dank der Renaturierung der
Isar herrscht hier wieder ungetrübter
Badespaß.
Die angesagtesten Freiluft-Discos
P1: Prinzregentenstr. 1, Tel. 211 11
40. Experten, und davon gibt es in
München jede Menge, halten das
„Stüberl“ nur im Sommer für zumutbar. Tatsache ist: Die Sitzlandschaften, mehrere Bars und die beste Freiluft-Pizza der Stadt erfreuen nicht
nur die Frischluftfanatiker.
8 Seasons: Maximilianstr. 2, Zentrum,
Tel. 24 29 44 44. Obwohl der Ausblick eher beschränkt ist, ist die
Dachterrasse das Trumpf-As des 8
Seasons. Wen der Ausblick schon
nicht überwältigt, der hat beim Treppensteigen (4 Stockwerke) interessante Einblicke.
4004: Landsberger Str. 169, Westend,
Tel. 52 38 88 05. Münchens Club der
Superlative. Zwölf Bars, vier Clubs,
drei Lounges, ein Open-Air-Bereich.
Da bekommt niemand Platzangst. Ein
Ort zum Wohlfühlen.
Backstage: Friedenheimer Brücke 3,
Neuhausen, Tel. 126 61 00. Hier kann
man alle Varianten aus dem Tiergarten des Lieben Gott antreffen: Vom
Emo-Kid bis zum Alt-Hippie. Im
Sommer kann man selber grillen.
Badeanstalt: Leopoldstr. 250, Schwabing, Tel. 35 89 49. Mit Außenbar,
Liegestühlen und Terrasse zählt sie zu
den Top-Sommerlocations.
Hier hat Kultur ihren großen Auftritt
Brunnenhof der Residenz: Schöner
kann man Musik nicht präsentieren,
als an diesem Ort. Großartige musikalische Nächte während der gesamten Sommermonate. Programm unter
www.muenchen.de und im TAXI-
KURIER.
Tollwood: Lebenslust und Poesie beim
Sommerfestival im Olympiapark Süd
von 16. Juni bis 10. Juli.
Königsplatz: Der Open Air Platz des
Münchner Kultursommers. Ein Highlight: Anna Netrebko, die „schönste
Stimme der Klassik“ am 17. Juli.
Odeonsplatz: „A Tribute to Leonhard
Bernstein“ . Höhepunkt des Münchner
Kultursommers ist die Klassik am
Odeonsplatz am 2. und 3. Juli
Olympiastadion: Vom 2. bis 5. Juni
das „Internationale Weinfestival“ mit
der größten kommentierten Weinprobe der Welt. Die größte Opernproduktion aller Zeiten mit mehr als 500
Mitwirkenden erlebt das Olympiastadion am 25. Juni mit „Turandot“ . Die
Veranstaltung ist doppelt so groß wie
Rockproduktionen à la Rolling Stones.
Die spritzigsten Schwimmbäder
Ungererbad: Traubestr. 3, Schwabing,
Tel. 23 61 77 31. Das wohl populärste
Freibad der Stadt mit den schönsten
Frauen.
Dantebad: Dantestr. 6, Nymphenburg,
Tel. 23 61 79 84. Riesengroße Beckenauswahl, u.a. ein 50 m-Becken.
Schyrenbad: Claude-Lorrainstr. 24,
Giesing, Tel. 65 37 15. Münchens
ältestes Bad.
Prinzregentenbad: Prinzregentenstr.
80, Bogenhausen. Mitten in der Stadt
wird der Sommer zu einem Erlebnis.
Auf der Liegetribüne kann man herrlich anbandeln.
Hier lässt es sich trefflich plantschen
Feringasee: Klein-Adria vor den Toren
Münchens. Leider ist es auch genauso
voll. Nacktbader zeigen sich auf der
Halbinsel.
Fotos: www.atelier-tacke.de
Westenriederstr. 14
80331 München
Telefon: 22 62 19
F a x : 26 08 91 7
Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen
Rudi Färber

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34 TAXIKURIER
Langwieder-/Birken-/Luss-See: Das
Seendreieck ist ein beliebtes Badeparadies mit Biergarten und FKK-
Bereich.
Wesslinger See: Klein (nur 600 m
lang), aber sehr romantisch. Bootsverleih
Unterföhringer See: Er liegt im
Dreieck Isar, obere Isarau und mittlerer Isarkanal. Man liegt schön zwischen Bäumen und Sträuchern.
Feldmochinger See: Unter Plantsch-
Experten gilt er als schönstes Gewässer innerhalb der Stadt.
Deininger Weiher: Ein Moorsee für
Romantiker mit einem schönen
Wirtshaus
Die heißesten Picknick-Plätze
Vorsicht: Grillen ist nur an ausgewiesenen Stellen im Stadtgebiet erlaubt. 
Südliche Isarauen: Im Hochwasserbett
zwischen Flauchersteg und südlicher
Stadtgrenze sind die Grillnomaden
zuhause. Manchmal glaubt man, die
Isar brennt.
Westpark: Hier packen die Großfamilien halbe Lämmer auf den Grill und
bevölkern den Park zwischen Japangarten und nepalesischer Pagode.
Treffpunkt für den halben vorderasiatischen Kulturkreis.
Isarinsel Oberföhring: Zwischen nördlicher Stadtgrenze und dem Stauwehr
werden wahre Grillorgien gefeiert.
Olympiaberg: Ideal für ein perfektes
Dinner auf der Wiese mit der Liebsten. Musik nach dem Konzert seiner
Wahl. Kerzen willkommen, grillen
verboten!
 Fotos: www.atelier-tacke.de
Führung Nationaltheater für Münchner Taxler
Ein besonderes Highlight exklusiv für 25 Taxifahrer/innen findet am
Dienstag, 28. Juni von 8.45 Uhr bis 10.00 Uhr statt. Ein Blick hinter
die Kulissen der Bayrischen Staatsoper unter professioneller Führung
wird uns durch das Marketingbüro des Nationaltheaters ermöglicht.
Treffpunkt ist um 8.30 Uhr am Hintereingang Marstallstraße.
Vorherige Anmeldung unbedingt erforderlich bei Frau Choleva, 
Taxi München eG unter Telefon (089) 21 61 367.
Neues vom Versicherungsbüro Crasselt
Neuer Internetauftritt: www.vb-crasselt.de
Bis einschließlich Mai wird auf die Taxi-Mietwagen-Verbundrechtsschutzversicherung 10% Rabatt gewährt. Versichert ist der Firmenrechtsschutz und der Verkehrsrechtsschutz für den/die Taxe(n) bzw.
den/die Mietwagen sowie für alle privaten Fahrzeuge.
Taxi-Sicherheit 2005: 
In Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz, der Berufsgenossenschaft für
Fahrzeughaltungen und dem BZP bietet die VdK Ihren Kunden und
deren Fahrern die Möglichkeit, an einem Fahrertraining speziell für
Taxler teilzunehmen. Durch die o.g. Sponsoren zahlen Sie anstatt
379,- Euro nur 209,- Euro. Termine und Anmeldungen finden Sie
jetzt unter www.vb-crasselt.de oder rufen Sie einfach an.
Passat Limousine mit Taxipaket ab sofort bestellbar
Die neue Passat-Limousine ist ab sofort mit Taxi- oder Mietwagenpaket ab Werk bestellbar, mit ersten Auslieferungen ist ab Mitte
Juni zu rechnen. Der Einstiegspreis (TDI 77 kW, 5-Gang) für dieses
Taximodell beginnt bei attraktiven 17.386,21 Euro (unter Berücksichtigung des Taxinachlasses zzgl. USt.). Das Taxi-/Mietwagenpaket beinhaltet die aus den Taximodellen bekannten Taxiumfänge und lässt kaum Wünsche des mobilen Gewerbes offen.
Neue und interessante Sonderausstattungen – Dachfunkantenne
mit GPS-Empfänger, Freisprecheinrichtung, Funkvorbereitung im
Kofferraum, 2. Batterie – runden das Angebot ab.
Grundsätzlich kann auch jeder original „Volkswagen Spiegeltaxameter“ in Verbindung mit der Spiegeltaxametervorbereitung verwendet werden. Hierzu ist jedoch eine Umrüstung der vorhandenen Spiegeltaxameter vom Touran, Sharan und dem bisherigen
Passat durch die Kundendienstwerkstatt Emden erforderlich. 
Auch für die Passat B6 Limousine gelten die bekannten 
VW-Taxikonditionen:
• Taxi- bzw. Mietwagennachlass von 20%
• Inhaberregelung mit 15%
• Finanzierungsaktion mit 3,9% bis 60 Monate
• kostenlose Selbstabholung in Emden
• Taximobilität
In dringenden Fällen ist ab Mitte Mai eine begrenzte Anzahl von
vorspezifizierten Passat-Taxilimousinen in gängigen Ausstattungsvarianten verfügbar. 
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand

Seite 35

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35TAXIKURIER
Kleinanzeigen
Steuer-Beratung kostet viel – Taxi-Beratung bringt viel. 
Ihre Zufriedenheit ist unser Auftrag · Komplette Buchführung 
und Beratung für Ihren Taxibetrieb · Bereits ab 15 Euro monatlich
Taxi-Assist GmbH · (089) 74 99 66 77 · tax-assist@arcor.de
Wichtige Info von DaimlerChrysler
Verlängerung der Taxi- und Mietwagenaktion!
Der DaimlerChrysler Vertrieb Deutschland (DCVD), bekanntermaßen die Vertriebsorganisation für die Mercedes-Benz-Fahrzeuge,
hat sich aufgrund der gestiegenen Lieferzeiten bei einigen, für das
Taxigewerbe wichtigen Produkte (z. B. dem E 200 NGT) und den
damit verbundenen zahlreichen Rückmeldungen aus dem Gewerbe
erfreulicherweise dazu entschlossen, die derzeit aktuelle Taxi- und
Mietwagenaktion – kostenlose Lieferung des Taxi- oder Mietwagenpaketes (Code 450 oder 965) – um vier Monate bis zum
30.09.2005 zu verlängern. Zu beachten ist, dass die Aktion
ausschließlich für Aufträge, die bis zum 30.06.2005 erteilt wurden
bzw. werden, Anwendung findet. 
Die Taxi- und Mietwagenaktion bezieht sich auf folgende Fahrzeugbaureihen:
Baureihen: V 168 (A-Klasse Vorgängerbaureihe)
W/S 203 (C-Klasse Limousine und T-Modell)
W/S 211 (E-Klasse Limousine und T-Modell)
W/V 220 (S-Klasse kurzer und langer Radstand)
VANEO.
Rundumservice bei Auto Much
Service wurde bei Auto Much schon immer groß geschrieben, aber
nun bietet Auto Much einige Neuerungen an!
Zu den bisher bekannten Serviceleitungen wie Ankauf und Verkauf
von Taxifahrzeugen aller Art, Leasing und Inzahlungnahme sowie
die kostenlose Übernachtungsmöglichkeit und kostenlose Überführungskennzeichen kommen nun folgende Neuerungen dazu:
• Taxameterservice für Hale Taxameter
Verkauf von Neu- und Gebrauchtgeräten, Einbau und Programmierung mit Tarif und Halezubehör wie z.B. Drucker, Lichtschrankensysteme, Abrechnungssysteme und natürlich deren
Einbau
• Taxiwerkstatt
Kostengünstige Reparatur von Unfallfahrzeugen, Inspektionen
und sonstige Reparaturen
• Funkgeräteeinbau
Nur für Neufunkgeräte von Motorola, die über Auto Much verkauft werden, Einbau sowie Programmierung
• TÜV, AU und BO-Kraft
Bei den gekauften Fahrzeugen kann auf Wunsch TÜV, AU und
BO-Kraft abgenommen werden
Für den Kunden ergibt sich daraus eine enorme Zeitersparnis nach
dem Gebrauchtfahrzeugkauf, musste er doch bisher all diese Erledigungen selbst vor der Zulassung des Taxis machen. Jetzt ist lediglich eine Abnahme beim Eichamt nötig und schon kann der
Wagen zugelassen werden. Am 8. Oktober findet wieder der traditionelle Taxi-Treff statt!
2x2 Karten für die Komödie im Bayrischen Hof zu gewinnen!
Vom 15. Juni bis 30. Juli kommt das Stück „Einmal nicht aufgepasst“ zur Aufführung:
Schutzengel in Schwierigkeiten
Im Himmel: Schutzengel Engelbert hat ein Problem. Sein Revisor
bemängelt, dass er seine Schützlinge auf Erden sträflich vernachlässige. Vor allem die Studentin Sarah Feldhoff steckt in mächtigen Schwierigkeiten. Hat sie doch ihre Mutter in dem Glauben gelassen, mit einem reichen Juristen verlobt zu sein, lebt aber in
Wirklichkeit mit Danny, einem Fahrradkurier und Hip Hopper,
zusammen. Panik bricht aus, als sich die Mutter überraschend ankündigt … Engelbert soll es richten. Er muss dafür zur Strafe auf
die Erde. Das Chaos wächst, weil der Freund sich dünne macht
und die Mutter Engelbert für den vermeintlichen Verlobten hält.
Ganze 24 Stunden hat er Zeit, um die Verwirrungen zu klären,
sonst droht ihm Strafversetzung …
Die ersten beiden Leser, die uns unter Telefon 216 13 61 sagen, ob
der Hauptdarsteller einen Führerschein hat, erhalten je 2 Karten
für die Vorstellung am 20. 06., 20.00 Uhr.
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der
Englhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf.
Kleinanzeigen-Annahme

Seite 36

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36 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im 
Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den
Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Funkausbildung
Termine: 21. und 23. Juni 2005
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im 1. Stock 
bei Frau Zeiler oder 30 Minuten vor
Kursbeginn im Schulungsraum bei Herrn
Tony Doll
Info-Ansage: (089) 76 42 70 
AUSBILDUNG 
IM JUNI 2005
Kleinanzeigen-Auftragsschein
Bitte nur persönlich an der Hauptkasse gegen Vorauszahlung abzugeben.
1. Zeile fett
1 Zeile E 10,– + 16 % MwSt. = E 11,60
2 Zeilen E 20,– + 16 % MwSt. = E 23,20
3 Zeilen E 30,– + 16 % MwSt. = E 34,80
4 Zeilen E 40,– + 16 % MwSt. = E 46,40
5 Zeilen E 50,– + 16 % MwSt. = E 58,00
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Leerzeichen beachten.
Anzeigenschluss: 10. Juni 2005
✁

Seite 37

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Taxameter des Monats
Freitag – Friday night fever. München geht aus. Der Landkreis bleibt noch in den Dörfern. Business-
Leute hängen oft noch die Nacht zum Samstag dran. Nicht alle Aushilfsfahrer erhalten ein Auto.
Montag – Gutes Publikum. Wer heute ausgeht ist anders. Tag der Streifenkartenlosen 
Nonkonformisten. Gute Stimmung in der Stadt und an den Standplätzen.
Samstag – Viel los. Viel EBE – ED – FFB. Die Münchner sind in ihren Tiroler Landhäusern und
überlassen die Stadt den Kampftrinkern aus dem outback. Viele Fahrer ohne Moral und mit Fahrstil 
wie Organspender unterwegs.
Donnerstag – War mal ein Ausgehtag. Betonung auf war mal. Heute der Tag mit den meisten gelben
Lichtern in der Stadt. Ausruhen fürs Wochenende.
Dienstag – Totentanz. Ruhigster Tag der Woche. Bei vielen Taxlern Beginn der 5- oder 6-Tage-Woche.
Deswegen Vollversammlung ohne Fahrgäste. Kaum Veranstaltungen.
Ohne Worte
Zeitungs-Krieg in München
München hat nicht nur die höchste Taxidichte der Republik, sondern neben Berlin auch das massivste Tageszeitungsangebot. In den letzten Wochen konnten
die geneigten Leser registrieren, dass urplötzlich die
Taxifahrer zum Objekt der Begierde avancierten. Dies
ist verständlich, sieht man in uns doch das Sprachrohr
der Volksseele und in unserer Zunft eine Branche mit
Mythos (das stimmt). Sehr differenziert jedoch ist der
Stil der Berichterstattung. Die TZ, die in der Stadt
München mittlerweile unter den Kaufzeitungen die
Spitzenposition inne hat und auch bei Münchens
Taxlern das meistgelesene Blatt ist, hat den Anfang mit
einer sehr gut recherchierten Geschichte zum Beck-
Stand gemacht. Seit dieser Story fahren nur noch
wenige Dummköpfe und Kriminelle an die vakante
Stelle. Der BILD haben wir wenige Tage später die
Wortschöpfung „Taxikrieg in München“ zu verdanken,
die in einem Rundumschlag die rohen Sitten im Gewerbe, das Lohndumping, die Isarfunk-Pflichtkurse
und das Isarfunk-Scientology-Thema auf Seite 3
aufbereiteten. Den demagogischen Gipfel lieferte die
Abendzeitung, die wir alle mal mochten. Den tragischen Unfall dreier Taxis vermarkteten sie als Ergebnis
einer „Jagd nach Kunden“ . Ob die AZ auch von der
Jagd nach Biertrinkern schreibt, wenn einmal zwei
Brauerei-Laster einen Crash haben? Am nächsten Tag
dann die 5-Euro-Stundenlohn-Geschichte, die unserer
Branche an den sozialen Abgrund drängt. 
Die Berichterstattung in den Printmedien hat natürlich
die elektronischen Mitbewerber aufmerksam gemacht,
die ebenfalls diese Themen aufgriffen. Es stehen uns
mediale, heiße Wochen bevor.
37TAXIKURIER
3093

Seite 38

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38 TAXIKURIER
Hier hat das Navi wohl versagt. Zur Karikatur von Manfred Kraus suchen wir
wieder einen passenden Text. Die beste Idee wird prämiert. 
Diesen Monat mit einem besonders wertvollen Preis. Senden Sie Ihren Text-
Vorschlag bitte bis spätestens 10. Juni 2005 direkt an den TAXIKURIER
(Adresse siehe Impressum).
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Foto: www.atelier-tacke.de
Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem 
TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag.
Zentrale: „Taxizentrale, Müller, Grüß Gott“
Kundin: Ja, Guten Tag. Ich möchte ein Kombitaxi in die 
Dachauer Straße 200 zu Queier.“
Zentrale: Ich schicke Ihnen ein Kombitaxi zu Queier in die Dachauer
Straße 200 … welche Etage bitte?“
Kundin: „Wir stehen unten mit ›Q‹.“ 
Zentrale: „Entschuldigen Sie meine Nachfrage – Sie stehen mit einem kleinen Kalb auf der Straße?“
… zunächst Totenstille, dann beiderseitiges herzhaftes Gelächter –
Kundin: „Oh nein! – Mein Name wird mit ›Q‹ geschrieben!“
Kurioses aus der Zentrale
2 Festspielkarten im Nationaltheater am Donnerstag, 21. Juli, 19.00 Uhr für Roméo et Juliette im
Wert von 258,- Euro zu gewinnen!
Anmerkung: Daten und Adresse der Kundin wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen abgeändert
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Telefon + Fax : 089 / 44 76 92 28
Mobil: 0171 / 1 60 23 36
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Isartorplatz 9 
80331 München 
Tel.: 089/ 22 11 46 
Ausbildung der Klassen: 
B, BE, A, A1, M, Mofa
ASP =
Punktetilgungsseminar

Seite 39

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39TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler (PG), Norbert Laermann (NL),
Carmen Roithmeier (CR), Michael Schrottenloher (MS) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
e-mail: probst@formenreich.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
e-mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004
Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
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TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß
Impressum
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das einzige, was an der wunderbaren Arbeit für den TAXIKURIER schade ist,
dass ich zu wenig zum Fahren komme. Wenn ich dann aber meinen Entzugserscheinungen freien Lauf lasse, werde ich logischerweise oft auf unser
Medium angesprochen. Nicht nur Lob, auch Kritik ereilt mich an den Standplätzen der Stadt. Zu Gastronomie-lastig, zu viele Anzeigen, zu kritisch.
Meist kann ich diese Punkte entkräften. Das Wissen um die Gastronomie
gehört nun mal zur Kernkompetenz unserer Beratungsfunktion. Anzeigen
brauchen wir, denn die Produktion des TAXIKURIER ist aufwändig. Und
kritisch wollen und müssen wir sein.
Paul Rusch, Objektleiter 
Vorschau Ausgabe Juli 2005
Der nächste kritische TAXIKURIER 
erscheint am 24. Juni 2005! 
Wir hoffen, Sie warten darauf …
➜ Tourismusstadt München
… Gespräch mit der Chefin des Fremdenverkehrsamts
➜ Alles, was Recht ist
… Start einer neuen juristischen Serie
➜ Taxi-Check-München
… mit Kreditkarte vom Bayrischen Hof zum Bahnhof –
wie reagieren Münchens Taxler?
A UTOGLAS-KRAFT
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Während einer Kaffeepause bei uns 
wechseln wir Ihre Scheibe
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T elefon 089/6 90 87 82
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte C-, komfortable E- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxifrühschoppen
am Samstag, 18.6.2005 von 10 bis 14 Uhr,
im Mercedes-Benz Center Arnulfstraß e.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.