Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Mai 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Mai 2005
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
Foto: www.atelier-tacke.de I Fotografiert und verspeist im „Dicker Mann“
➜ Die richtigen Adressen für Bayern und Touristen
➜ Standplatz-Lügen! 
Jetzt wirds teuer – Neuer Strafkatalog
➜ Die besten Taxifahrer an den Flughafen! 
Gespräch mit der FMG
➜ Was macht eigentlich das KVR?
Der KVR-Chef steht Rede und Antwort
Essen
Bayrisches

Seite 2

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www.volkswagen-taxi.deMotiv T5/02
Nur das Nötigste
Kein Problem - auch wenn Ihre Fahrgäste „nur das Nötigste“ mit in den Urlaub nehmen. In Ihrem neuen Passat 
bringen Sie alles und jeden sehr komfortabel unter. Dafür sorgt das großzügige Raumangebot.
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In Kürze bei Ihrem Volkswagen Partner.

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Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Editorial | Große Ereignisse und ihre Schatten 4
Profile | Unerschrocken, trotz Morddrohungen! Interview mit S. Lackner 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Die Genossenschaft | News aus der Zentrale 8
Der Landesverband | Interessante Meldungen 10
Die Taxivereinigung | Namen, Adressen, Fakten 11
Dauerbrenner | Kindersitze 11
Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „H“ 12
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 15
Witz des Monats | 15
Leserbriefe | 15
Flughafen München | Gespräch mit der FMG 16
Schrotti’s Fiaker-ABC | Der Buchstabe „L“ 18
Pausenfüller | In München spielt die Gastro-Musik 19
Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 20
Rettung Beck-Stand | Die Aktion läuft erfolgreich 21
Anno dazumal | Spitznamen der Taxler – Teil 2 22
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 23
Der Mensch hinter der Stimme | Margot Schneider – Ja mei, … 24
Essen auf Rädern | Der Weißwurst-Test 26
Was macht eigentlich das KVR? | Gespräch mit Eberhard Voß 28
Standplatz-Lügen | Neuer Strafkatalog 30
Lokaltermin|| Dicker Mann 31
Rose des Monats | Eine junge Kollegin – Katharina Gaertner 32
„Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe“ | Wo bleibt der Dank? 32
Zitrone des Monats | Wieder mal ein Herr in Uniform 33
Hier spricht der Doc | Allergien 34
Bayrisches Essen | Der Guide für unsere Stadt 35
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 40
Letzte Meldung | TZ und der Beck-Stand 40
Taxameter des Monats | Bayrisches und unbayrisches 41
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 42
Allerletzte Meldung | 42
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe Juni | 43
Mein heißer Tipp | Geheime Adressen. Nicht weitersagen! 43

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BUGA, IGA, WM oder gar Olympia 1972 waren Beispiele
für große Ereignisse, bei denen das Taxigewerbe im
Schatten blieb.
Die Goldgräberstimmung im Vorfeld der Olympischen
Spiele 1972 veranlasste die Stadt, Taxikonzessionen auszugeben, unter deren Überzahl München heute noch laboriert. Von 1960 bis 1967 erhöhte sich die Konzessionszahl von 700 auf rund 2.900. 1972 kamen noch einmal
rund 600 dazu.
Abgesehen davon, dass die Bauplaner Taxistandplätze am
Olympiagelände ganz vergaßen und wir schnell mit rund
200 Taxis in einer morastigen Wiesenfläche verbannt
wurden, war die Taxinachfrage gleich Null. Ähnliche Erfahrungen machten wir mit der IGA, der Internationalen
Garten-Ausstellung, die uns den Westpark hinterließ.
Die Fußball-WM 1974 brachte an den wenigen Spieltagen
eine Belebung für unsere Branche. 
Es bedarf keinen hellseherischen Fähigkeiten, vorauszusagen, dass die bevorstehende BUGA und auch die WM
2006 kaum und wenn, dann nur an wenigen Terminen
Auswirkungen auf unser Geschäft haben wird.
Die Erfahrungen mit der viel bedeutenderen IGA haben
gezeigt, dass der große Besucherstrom am Taxi fast unbemerkt vorbeizieht. Der klassische Garten- und Naturfreund ist sicher nicht unvermögend und könnte sich das
Editorial
Große Ereignisse und ihre Schatten
Taxifahren leisten. In der Regel aber reisen die Gartler mit
dem Bus an und haben ihre Brotzeit dabei.
All diese Veranstaltungen hatten nachhaltige Vorteile für
unsere Stadt. Die Olympischen Spiele neben dem Olympiagelände den Ausbau des Massenverkehrs im MVV und
den Mittleren Ring. Die IGA den Westpark und die BUGA
die Neugestaltung des tristen, ehemaligen Flughafengeländes in Riem. Für das Taxigewerbe bringen ein Ärztesymposium über ein verlängertes Wochenende oder eine
Fachmesse mit 15.000 Besuchern wirtschaftlich mehr als
Jahrhundertevents, die allerdings das Image und die Voraussetzungen für alle Veranstaltungen schaffen. 
Wichtig ist für uns allerdings, dass verantwortliche Politiker dies eingesehen haben und wie unser Oberbürgermeister, Christian Ude, die Neuzulassungen von Taxis aus
Anlass der Fußball-WM 2006 ausschloss. 
Der TAXIKURIER berichtete bereits detailliert darüber.
Wir optimieren nicht nur permanent die Inhalte des
TAXIKURIER´s, sondern auch die Ausstattung. Ab sofort
erhalten Sie Ihr Exemplar im Umschlag, damit durch den
Adress-Aufkleber die Optik des Titelblattes nicht beeinträchtigt und zerstört wird.
Ihr Hans Meißner, Chefredakteur
4 TAXIKURIER
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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Profile
Wer 22 Jahre Taxi fährt, dem kann
man eine gewisse Unaufgeregtheit in
diesem Beruf unterstellen. Siegfried
Lackner ist so einer. Der flippt auch
nicht aus, wenn ein Fahrgast vom
Hotel Arabella Sheraton über die
Straße zum Arabella Hotel gefahren
werden möchte. „Ich war übrigens
der einzige von allen Kollegen, der
gefahren ist. Meine kürzeste Strecke
mit dem größten Trinkgeld!“ Der Kreative, der selbst journalistisch tätig
ist (Musikbranche) und auch viele
Jahre für die „Bayernpartei“ gearbeitet hat, ist nicht aus Leidenschaft Taxifahrer, „aber mit großem Interesse.“
Dass er auch nicht zu den Sprunghaften gehört, sieht man daran, dass
er in 22 Jahren erst für die vierte Firma fährt.
Deshalb hat er seine Erfahrungen
auch nicht unter der Abteilung „Zufall“ abgelegt, als er bei Schichtende
von der Haagerstraße zum Arabellapark bei 28 Fahrten mit IsarFunk-
Taxis achtmal von den Fahrern für
die Scientologen angeworben wurde
und das Buch über deren Lehre 
„Dianetik des Wissens“ erstehen sollte. „Gleichzeitig schwärmten diese
Fahrer davon, dass die Zentrale für
die sie arbeiten, nach der Scientology-Lehre funktioniert, denn nur auf
dieser Basis konnten diese Erfolge
von Null auf Monopolstellung am
Flughafen erreicht werden.“
Siegfried Lackner ging der Sache 
daraufhin auf den Grund und fand
heraus, dass es zwischen HansaFunk
Hamburg und IsarFunk München
eindeutige wirtschaftliche Zusammenhänge gibt.
„Hubert Schmidt,
bitte melden!“
Seine kompletten Recherchen schickte Siegfried Lackner daraufhin an
IsarFunk Geschäftsführer Hubert
Schmidt, mit der Bitte um Stellungnahme. Lackner: „Ich bin da immer
erstmal fair.“ Genützt hat es ihm
nichts. Auf die Stellungnahme von
Hubert Schmidt wartet er bis heute.
Das einzige, was er sich eingehandelt
hat, waren Drohbriefe in seinem
Briefkasten, nachdem ein Leserbrief
von ihm im TAXIKURIER (2/2005)
abgedruckt wurde. Obwohl die Drohungen ziemlich massiv waren, z. B.
„Killt ihn jetzt die Mafia? Der nächste
bist Du!“, bleibt Lackner standhaft.
„Ich sitze das aus, obwohl mir bekannt ist, dass Scientology sehr aggressiv ist.“
Die Aggressivität, die sich grundsätzlich in das Gewerbe eingeschlichen
hat, ist es auch, was er beklagt. „Jeder betrachtet den anderen nur noch
als schmutzige Konkurrenz, die Kollegialität von einst ist auf der Strecke
geblieben.“ Und daran tragen seines
Erachtens die Ausländer in unserem
Gewerbe eine gehörige Portion Mitschuld. „Wo Schachern, fahren ohne
Uhr und Bakschisch, bspw. bei Hotelportiers, zum Alltag und zur landestypischen Kultur gehören, da lässt
sich das eben nicht so schnell ablegen. Aber wer hier Taxi fährt, muss
sich unseren Gesetzen anpassen. Es
kann nicht sein, dass wir die anatolischen Sitten und Gebräuche annehmen.“ Auch wenn er mit dieser Meinung wahrlich nicht alleine steht,
kann er sich bestimmt schon wieder
auf die nächsten Drohungen gefasst
machen … (PG, PR)
Unerschrocken, trotz
Morddrohungen!
Schon seit längerer Zeit kursiert im Münchner Taxigewerbe das Gerücht, 
dass die IsarFunk GmbH & Co.KG wirtschaftliche Verbindungen mit Scientology
pflegt. Und nicht nur beiläufig, sondern in erheblichem Ausmaß. 
Über seine belegbaren Nachforschungen berichtet der engagierte Kollege 
Siegfried Lackner dem TAXIKURIER.
Mini-Steckbrief:
Name: Lackner
Vorname: Siegfried, „Sigi“
Alter: 52
Sternzeichen: Löwe
Familienstand: Verheiratet
Geburtsort: Grassau/Chiemgau
Aufgewachsen: Prien
Wohnviertel: Arabellapark
Hobbies: Musik, 10 Jahre DJ in 
Hoteldiscos, Schlagertexter
Urlaub: Brasilien
5TAXIKURIER
Siegfried Lackner

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6 TAXIKURIER
➜ 21.00Uhr, Schauburg, Pop Up Vol. 2
➜ Muffathalle, Tour de France
➜ Haus der Kunst, Copland & Peacock
➜ Atomic Cafe, Kaiser Chiefs
➜ Tonhalle, Wir sind Helden
➜ Metropolis, Robin Trower
➜ Zerwirk, Bohren & der Club
➜ Backstage, Isolation Years
Samstag, 7. Mai
➜ 19.00 - 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Home and Away
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Saul
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg,
Lovecats live
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Radio Noir
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, 
In bin ein Wesen leichter Art
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Alfred Dorfer
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, 
Off Limits
➜ Funky Kitchen, Abschieds-Party
➜ Backstage, B-Side
➜ Atomic-Cafe, Doctor Explosion
➜ Zerwirk, Bohren & der Club
➜ Muffathalle, Die Kranken Schwestern
➜ Lange Nacht der Musik
Sonntag, 8. Mai (Muttertag)
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Matinee zu Madame Butterfly
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 15.00 Uhr, 60er Stadion, 
TSV 1860 – Alemania Aachen
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Nationaltheater,
Orphée et Eurydice
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Idomeneo
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Rundfunk Orchester
➜ 20.00 Uhr, Münchner Lach + Schieß,
Martina Ottmann 
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Kuttner erklärt die Welt
➜ 20.15 – 21.20 Uhr, Werkraum, 
Mein junges idiotisches Herz
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül
➜ Atomic Cafe, The National
➜ Muffathalle, Erik Truffaz
➜ Garage, Morgana Lefay
➜ Buga-Gelände, Hip Hop am Badesee
Montag, 9. Mai
➜ 18.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 – 23.00 Uhr, Lustspielhaus,
Charlotte Roche
➜ 20.00 Uhr, Werkraum, 
Schillers Schädel
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Münchner Lach und
Schieß, Dietrich Paul
➜ Atomic Cafe, Ken
Dienstag, 10. Mai
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, 
Die Drei Wünsche
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Limb’s Theorem
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Flower Power Musical Story
➜ Elserhallen, Alec Empire
➜ Tonhalle, Yvonne Catterfeld
Mittwoch, 11. Mai
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Festkonzert
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Orphée et Eurydice
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Marcelo Alvarez
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Herbie Hancock
➜ Hansa 39, Scumbucket
➜ Backstage, Holie Moses
➜ Muffathalle, Charles Linehan
Donnerstag, 12. Mai
➜ 09.00 – 18.00 Uhr, MOC, 
Deutscher Werbekongress
➜ 10.00 Uhr, Olympiahalle, Jahreshauptversammlung BMW AG
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Saul
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Die
Drei Wünsche
➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus,
Die zehn Gebote
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde
– Der Mann mit den traurigen Augen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Britten, War
Requiem
➜ Orangehouse, Sam Prekop
➜ ICM, Hauptversammlung 
HypoVereinsbank
➜ Metropolis, Poco
➜ Zerwirk, Lou Barlow
➜ Backstage, The Bravery
➜ Atomic Cafe, It´s Not Not 
Freitag, 13. Mai
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, The Flippers
➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
Pique Dame
➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Home and Away
➜ Garage, Soul Sirkus
➜ Atomic Cafe, José Gonzales
➜ Monofaktur, The Rippers
Top-Termine Mai ’05
Sonntag,1. Mai (Feiertag/Tag der Arbeit)
➜ 09.30 - 16.00 Uhr, Olympiapark,
Nordic Walking Day
➜ 15.00 Uhr, 60er Stadion, 
TSV 1860 – Rotweiß Essen
➜ 19.00 Uhr, Circus Krone, Beatle Mania
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, 
Götz Alsmann,
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, 
Mouron & Terry Truck
➜ Werner-von-Linde-Halle, 
Eigentum und Wohnen
➜ Olympiapark, 
Radrennen rund um den Olympiasee
Montag, 2. Mai
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Roméo et Juliette
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Don Karlos
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Radio Noir
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
The Academy of Ancient Music
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Joseph Calleja
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, 
Soiree im Foyer
➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof,
Giesinger Bahnhofs Brettl
➜ 20.30 Uhr, Orangehouse, 
Engine Down
➜ 20.30 Uhr Muffathalle, Incognito
➜ 20.30 Uhr, Hansa 39, Rubber Slime
➜ 21.00 Uhr Garage, Domain
Dienstag, 3. Mai
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg,
Lovecats live
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, David Helfgott
➜ 20.00 Uhr, Backstage, Brainstorm
➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Dogland
➜ 21.00 Uhr, Monofaktur, Bricats
➜ Muffathalle, Bellydance
Mittwoch, 4. Mai
➜ 10.00 Uhr Olympiahalle, Jahreshauptversammlung Allianz AG
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, 
Nationaltheater, Saul
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
Lovecats live
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Paldauer
➜ 20.00 Uhr, Backstage, Lone Catalysts
➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, 
Rufus Warnwright 
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Patrice
➜ 21.00 Uhr, Muffathalle, 
Fun for Free Special
➜ 21.00 Uhr, 4004, Frühlingsfest
➜ Nachtwerk, Festival 2005
Donnerstag, 5. Mai (Feiertag Chr. Himm.)
➜ 17.00 – 20.20 Uhr, Nationaltheater,
Roméo et Juliette
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Mittagswende
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, 
Annett Lousian
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rebekka Baken
➜ Atomic-Cafe, The Embrooks
➜ Backstage, Hopesfall
➜ Tonhalle, Götz Alsmann
Freitag, 6. Mai
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kiss me Kate
➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Hommage an Piaf
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde
– Der Mann mit den traurigen Augen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Limb’s Theorem
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 • •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
A t o m i c C a f è •••••
Babylon ••••
Backstage ••••
Badeanstalt •
Crowns Club • •• •
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • • •
Lenbach •
max Suite • ••••
M i a ••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • •
N a c h t c a f é ••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 • ••••
Palais • •••
Pappasitos • •
Parkcafé • •
Prager Frühling •• ••
Prinzip • ••
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Skyline •• •••
Soul City • • •
The Garden • • ••
Titanic City • • •

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7TAXIKURIER
Samstag, 14 Mai
➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Buga-Gelände,
Kinderliederband Sternschnuppe
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Olympiastadion,
FC Bayern – 1. FC Nürnberg
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kiss me Kate
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, 
Radio Noir
➜ Muffathalle, Bass statt Hass
➜ Zerwirk, Ben Weaver
➜ Backstage, Keimzeit
Sonntag, 15. Mai (Feiertag/Pfingstsonntag)
➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Nationaltheater,
Orphée et Eurydice
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, 
Da kommt noch wer
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Othello
➜ Atomic Cafe, Weird War
➜ Elserhallen, Hot Hot Heat
➜ Tonhalle, Heroes of Woodstock
➜ Backstage, Eläkeläiset
➜ Garage, Erik Norlander
➜ Optimol, All Areas Party
➜ 21.00 Uhr, 4004, Las Vegas Night
Montag, 16. Mai (Feiertag/Pfingstmontag)
➜ 17.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater,
Pique Dame
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kiss me Kate
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ Atomic Cafe, Help She Can´t Swim
➜ Elserhallen, Turbonegro
➜ Backstage, Tiger Tunes
Dienstag, 17. Mai
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Orangehouse, The BellRays
➜ Muffathalle, Beady Bell
➜ Elserhallen, Alec Empire
Mittwoch, 18. Mai
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Werkraum, Ippolit
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ Atomic Cafe, Christopher Aström
➜ Elserhallen, Lacrimosa
➜ Muffathalle, I Am Kloof
➜ Backstage, Paradise Lost
➜ Zerwirk, Idlewild
Donnerstag, 19. Mai
➜ 17.00 Uhr, Buga-Gelände, 
Classics meets Cuba
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Lay Bayadére
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde
– Der Mann mit den traurigen Augen
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
The New Electric Ballroom
➜ Prager Frühling, 
Digger & The Pussycats
➜ Garage, Aimless
➜ Backstage, Tarantinos
➜ Allianz-Arena, Traditions-Derby
➜ Muffathalle, Berlin Bleibt Hart
Freitag, 20.Mai
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann von La Mancha
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio
Noir
➜ Backstage, Jah Meek
➜ ICM, Hauptversammlung
Hypo Real Estate 
Samstag, 21. Mai
➜ 19.00 Uhr, Buga-Gelände, Vivaldi
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La
Bayadére
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Ibrahim
Ferrer
➜ Muffathalle, Die Springer
➜ Atomic Cafe, Holly Golilightly
➜ Backstage, Rise Against
➜ Titanic, Malevolent Creation
Sonntag, 22. Mai
➜ 15.00 Uhr, 60er Stadion, TSV 1860 –
Ahlen
➜ 17.30 Uhr, Hubertus-Saal, Mozart-
Serenade
➜ 18.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Werther
➜ Hansa 39, The Arcade Fire
➜ Zerwirk, Rocko Schamoni
➜ Elserhallen, Simon Collins
➜ Muffathalle, Coralie Clement
➜ Atomic Cafe, The Kills
Montag, 23. Mai
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert
➜ Orangehouse, Madsen
➜ Herkulessaal, Franz Lehar-Konzertgala
➜ Backstage, Melanie C
➜ Muffathalle, Bollock Brothers
Dienstag, 24. Mai
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio
Noir
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Home and Away
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert
➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Calamorce
➜ Garden, Gil Ofarim
➜ Garage, Everlaunch
➜ Muffathalle, Lura
Mittwoch, 25. Mai
➜ 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, Hauptversammlung Baywa
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Shaolin
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Otto Schenk
➜ 21.30 Uhr, 4004, Studio 54 Party
➜ Atomic Cafe, The Radio Dept.
➜ Muffathalle, Out Hud
➜ Elserhallen, Madrugada
➜ Zerwirk, Julia Hummer
Donnerstag, 26. Mai (Feiert./Fronleichnam)
➜ 09.00 Uhr, Olympiapark, Radrennen
rund um den Olympiasee,
➜ 18.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ Olympiahalle, Rosenstolz
➜ Circus Krone, Ursus & Nadeschkin
➜ Backstage, Julia
➜ Tonhalle, Farin Urlaub Racing Team
➜ Muffathalle, The Go-Betweens
➜ Registratur, Martin Peter
Freitag, 27. Mai
➜ ICM, IMAG
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Bayadére
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Metropolis, Thunder
➜ Muffathalle, Max Mutzke
Samstag, 28. Mai
➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
La Calisto
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Maurico Kagel
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
im Foyer
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, DJ Bobo 
➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hagen Rether
➜ Backstage, Harmful
➜ Muffathalle, Extrabreit
➜ Atomic Cafe, The Soundtrack of Your
Lives
Sonntag, 29. Mai
➜ 09.00 Uhr, Olympiapark, City Triathlon
➜ 17.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Thannhäuser
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Philharmoniker
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Vor Sonnenaufgang
➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Extrabreit
➜ Prinzregententheater, 
Marshall & Alexander
➜ Muffathalle, Brothers Keepers
➜ Monofaktur, Columbian Neckties
Montag, 30, Mai
➜ 20.00 – 21.30 Uhr Schauspielhaus,
Fünf Goldringe
➜ Zenith, Moby
➜ Allianz-Arena, Eröffnungsspiel 
TSV 1860 – 1. FC Nürnberg
➜ Muffathalle, Pat Metheny Group
Dienstag, 31. Mai
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater,
Roberto Devereux
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang
➜ Allianz-Arena, 
FC-Bayern – Deutschland
➜ Muffathalle, Vic Chesnut
Mehrtägige Termine
➜ 02.04. – 29.05. 20.00 - 22.50 Uhr
Deutsches Theater, Cats
➜ 13.04. – 11.06., 20.00 Uhr
Komödie im Bayerischen Hof, 
Das glückliche Paar
➜ 23.04. – 01.05.
Iphitos-Center, Tennis BMW-Open
➜ 28.04. – 09.10.
BUGA-Gelände, BUGA
➜ 29.04. – 01.05.
Tonhalle, Tattoo Messe
➜ 30.04. – 02.05., 20.00 Uhr,
Circus Krone, Lord of the Dance
➜ 30.04. – 08.05.
Mariahilfplatz, Maidult
➜ 01., 02., 29., 30.05., 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Hagen Rether
➜ 02.05. – 07.05., 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Urban Priol
➜ 03.05. – 07.05., 20.00 Uhr 
Lach- und Schießgesellschaft, 
Thomas Reis
➜ 05.05. – 08.05., 10.00 – 18.00 Uhr
MOC, High End
➜ 05.05. – 08.05.
Reitanlage Riem, Pferd International
➜ 10.05. – 14.05., 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Reiner Kröhnert
➜ 10.05. – 14.05., 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Bruno Jonas
➜ 11.05. – 13.05.
Muffathalle, Charles Lineham
➜ 11.05. – 17.05.
Messe, Off Road
➜ 14.05. – 16.05.
Seebühne Olympiapark, Theatron
➜ 15.05. – 16.05., 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Django Asül
➜ 17.05. – 21.05., 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Reiner Kröhnert
➜ 17.05. – 22.05., 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Dieter Nuhr
➜ 18.05. – 22.05.
Olympiapark, Afrika-Tage
➜ 18.05. – 29.05., 19.00 Uhr
Olympiastadion, Filmfestival
➜ 22.05. – 23.05., 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft 
Severin Groebner
➜ 23.05. – 24.05., 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Django Asül
➜ 25.05. – 27.05., 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Mario Barth
➜ 25.05. – 28.05., 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Rolf Miller
➜ 26.05. – 27.05.
ICM, Interexpo Jahrestagung
➜ 29.05. – 31.05., 20.30 Uhr
Lustspielhaus, Django Asül
➜ 31.05. – 03.06., 9.00 – 18.00 Uhr
Messe, Transport Logistik
➜ 31.05. – 04.06., 10.00 – 18.00 Uhr
Messe, Fespa
➜ 31.05. – 04.06., 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, 
Werner Meier

Seite 8

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8 TAXIKURIER
Qualität oder was?
Seit einiger Zeit bemühen wir uns verstärkt um
wichtige Kunden, unter Einsatz moderner Calltechniken, wie Autobooking.
Dabei sind wir in der Lage, auf die spezifischen
Anforderungen und Wünsche dieser Kunden
einzugehen. Selbstverständlich bieten wir dabei
das umfassende Spektrum wie Fahrerqualifikation und Fahrzeugvielfalt an, das Sie uns als
Mitgliedsunternehmen zur Verfügung stellen.
Jeder Unternehmer, der finanziellen und persönlichen Aufwand betreibt, um sein Leistungsangebot zu verbessern, erwartet, dass wir seine
Dienstleistung gezielt einsetzen und verkaufen.
Dabei nützen wir allen Taxiunternehmern
durch bessere Auslastung und besseres Image.
Solange wir noch per Sprachfunk arbeiten, gestaltet sich die Vermittlung durch die Bekanntgabe der bestellten Kriterien etwas aufwändig,
dies ist aber durchaus sinnvoll und machbar.
Bei einer vollautomatischen Vermittlung per
Datenübertragung entfällt dieser Aufwand
durch die Erfassung aller Taxis, Fahrer und deren Kriterien, bzw. Leistungsangebot.
Wie nicht anders zu erwarten, wurde gegen
unsere Maßnahme Kritik vorgebracht. Von
Spaltungstendenzen und unnötigem Aufwand
wurde erzählt, und einiges mehr. Kritik ist immer berechtigt, wir dürfen allerdings darauf
erwidern:
- Es ist unsere Pflicht Ihre wirtschaftlichen
Interessen zu fördern.
- Jeder Leistungsanbieter, und das sind wir für
Ihr Unternehmen, muss möglichst viele
Nachfrager binden und zwar durch die gesamte Palette des Angebotes.
- Wir haben eine, wenn auch unbedeutende
Konkurrenz aus den eigenen Reihen, die seit
Jahren unter erheblichem Aufwand einiger
Gutgläubiger versucht den Taxi-Markt aufzurollen – ohne Erfolg. Wir haben diese Dienstleistung durch Sie und sollten sie nicht anbieten?
- Wir zwingen kein Mitglied oder dessen Fahrer an unserem Qualitätsangebot zu partizipieren.
- Wir zocken keine erfahrenen und servicebereiten Kollegen ab. Wir gehen davon aus,
dass wir nichts verlangen, was ordentliche
Kolleginnen oder Kollegen an Service nicht
ohnehin erbringen. Sollte es zu Beschwerden
kommen, werden wir durch negative Auslese
den Standard bewahren.
- Wir wollen niemanden ausschließen und alle
auffordern an unserer Leistungspalette mitzuwirken.
- Wir haben es auch satt, dass Sie als ordentlicher Dienstleister von Schaumschlägern, die
selbst nicht viel zu Stande bringen, diskreditiert und geschädigt werden.
- Jeder halbwegs Sachkundige weiß, dass die
in der Taxi-München eG zusammengeschlossenen Unternehmen das beste Fahrpersonal
und damit die beste Dienstleistung für alle
Bürger vorhalten.
- Wir stellen Ihr Licht nicht mehr unter den
Scheffel, denn von einem vielfältigen Angebot profitieren alle.
Man müsste …
Man müsste die illegale Bereitstellung von Taxis
am Marienplatz …
Man müsste die Schmiergelder für die
Hotelportiers …
Man müsste das Fahren unter Taxitarif …
Man müsste den Service verbessern.
Derartige Vorschläge trägt jeder Unternehmer
und Fahrer wie eine Monstranz vor sich her.
Das erzeugt Selbstzufriedenheit und suggeriert,
selbst etwas getan zu haben.
Offen bleibt dabei die Frage wer ist „man“?
Natürlich irgendwer, vielleicht ein
Vorstand, Politiker
oder ein Beamter,
keinesfalls jedoch
der Betroffene
selbst. Dabei geht
es bei all diesen
Anliegen und Vorschlägen um Dinge, die jeden von
uns ganz persönlich, und zwar negativ, betreffen. Ja
sogar jedem Geld
kosten, trotzdem
wartet jeder auf
„man“, anstatt
selbst etwas zu
tun.
Auf der Suche nach dem ominösen „man“ haben viele nicht begriffen, dass sie Unternehmer
sind und für ihr Handeln selbst verantwortlich
sind.
Das Wort Unternehmer beschreibt eine Person
die etwas unternimmt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dabei ist es unerheblich, ob
ein Unternehmer völlig allein etwas unternimmt, oder gemeinsam mit anderen, als Mitglied einer Genossenschaft. Auch als Mitglied
einer Genossenschaft verbleibt jedem Unternehmer die Pflicht, seinen unternehmerischen
Pflichten nachzukommen, um zu überleben.
Kein Mitgliedsunternehmer einer Genossenschaft gibt seine Verantwortung als Selbständiger an der Garderobe ab.
Soweit seine Interessen in einer Genossenschaft gemeinsam vertreten werden, hat es das
einzelne Mitglied einfacher, es muss nur solidarisch handeln und auftreten. 
In unserer Zunft ist es meist sehr schwierig, jemanden zu finden, der persönlich Stellung bezieht und Verantwortung übernimmt und anstatt mit „man“ auf irgendjemand verweist,
sondern sagt „ich“, „ich will“ oder „ich mache“ .
Ein Beispiel negativer Art ist das Trauerspiel
um den Marienplatz. Mehr als zehn Jahre
durften wir die „guten Stube“ Münchens überhaupt nicht überqueren, geschweige denn dort
bereitstehen. Durch Glück und List gelang es
vor sieben oder acht Jahren mit Unterstützung
der Stadträtin Frau Scheuble-Schäfer neben
der Durchfahrt auch einen Standplatz zu bekommen, mit der ultimativen Auflage den Marienplatz nur im Schritttempo zu überqueren,
um jede Gefährdung von Fußgängern auszuschließen. Dabei darf nicht vergessen werden,
wir befinden uns hier in der Fußgängerzone.
Das mit dem Tempo bestätigte uns Herr Oberbürgermeister Ude, dessen strengem Blick der
Marienplatz immer ausgesetzt ist, zufrieden.
Vor cirka drei Jahren begannen einige Dummköpfe, auch auf solche verzichtet das Taxigewerbe nicht, das Abstauben an der Fußgängerzone. Anzeigen der Polizei halfen nichts, die
paar Euro schreckten nicht ab. 
Kontrollen durch das KVR gingen nach einer
Zeit ins Leere, da es einem Fachanwalt für das
Taxigewerbe gelang, einen oder auch mehrere
Stinkstiefel von Gericht herauszuboxen. Der
kleine Strolch hatte behauptet, er wollte eigentlich gar keine Fahrgäste aufnehmen, sondern habe nur rein zufällig am Rande der Fußgängerzone gehalten, um in seinem Auto
etwas zu suchen und dann kam die böse Kontrolle … Der Herr Amtsrichter glaubte diesem
Märchenerzähler aus 1001 Nacht, der Gute
ging frei und vorbei war es mit den Kontrollen
Die Genossenschaft
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Seite 9

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9TAXIKURIER
des KVR. Einsteigen und fahren dürfen städtische Mitarbeiter nicht, dies wäre eine herausfordernde Provokation.
Vor rund einem Jahr wurde uns erklärt, dass
das unerlaubte Bereithalten abzustellen ist, da
es laufend zu Verkehrsbehinderungen der Linienbusse kommt. Sollte dies dem Gewerbe
nicht gelingen, wird der Standplatz am Kaufhaus Beck ganz aufgelöst. 
Nachdem uns keiner glaubte, dass es im Taxigewerbe solche Vollidioten gibt, die ihre Arbeitsplätze vorsätzlich aufs Spiel setzen, haben wir
im Interesse der vernünftigen 95 % der Kolleginnen und Kollegen zur Selbsthilfe gegriffen
und als letztes Mittel die Diebe öffentlich angeprangert. Nun kamen wohlmeinende, gutmütige
Kollegen auf den Plan und jammerten, obwohl
sonst nicht zimperlich, dass man (beachte
„man“) doch nicht an die Öffentlichkeit gehen
soll, das schade doch allen im Taxigewerbe.
Soweit sind wir also in unserem Gewerbe,
nicht der Dieb schadet, sondern der Beklaute,
der die Frechheit hat, den Dieb und den Diebstahl beim Namen zu nennen.
Ich fordere alle auf, sich endlich und schnell
von dem „geflügelten“ Wort „man müsste“ zu
trennen. Wir müssen klar herausstellen, dass
die Diebe, kleinen Strolche, Schmiergeldzahler
und Billigheimer bei McKinsey unsere Existenz
vernichten - nicht diejenigen, die den Mut haben sich für unsere Interessen einzusetzen.
Die Mitglieder der Taxi-München eG haben es
nicht verdient, dass Randgruppen, die mit der
Genossenschaft und damit dem Gewerbe nichts
am Hut haben, Wahlen und damit ihre Zukunft
bestimmen, dass Sympathisanten der „Wasserfunker“ Einfluss gewinnen und die Genossenschaft und Sie als Mitglied schädigen, dass
Sektierer in Bayern des völlig bedeutungslosen
TVD die Ordnung im Taxigewerbe zerstören
und im Aufsichtsrat hocken, dass Nichtmitglieder wie Herr Bolat die Versammlung belügen
und nach dreiwöchiger Geschäftsführertätigkeit in einer Mini-GmbH von Landsleuten und
Claqueuren gewählt werden. Es kann wohl
nicht sein, dass die zahlenmäßig starke Gruppe
der türkischen Kollegen keinen fachkundigen
und geeigneten Kollegen, der von allen Unternehmern anerkannt wird, präsentieren kann.
Diese Liste könnte seitenweise fortgesetzt werden, dazu sind Sie selbst in der Lage.
Nach den Verläufen der letzten Versammlungen des Münchner Taxigewerbes müssen wir
allerdings alle aufrütteln und allen klar machen, dass wir mit „man müsste“ unsere Zukunft verspielen. Wir müssen in der nächsten
Generalversammlung Ihre Zukunft bestimmen.
Hans Meißner
Suchmeldungen
Am 23. Oktober letzten Jahres gegen 17.00
Uhr fand beim MOC eine Auseinandersetzung
zwischen einem Taxikollegen und einem
Wachmann an der Tiefgaragenzufahrt statt.
Zuvor hatten bereits mehrere Kollegen die dortige Einfahrt als Nachrückplatz für den Taxistand vor dem MOC benutzt. Meldung von
Kollegen die den Vorgang beobachteten, bitte
an Taxi-München eG, Telefon 2161-367.
Am 12. März 2005 gegen 13.30 Uhr wurde ein
Taxi in die Gundelindenstraße 12 a bestellt.
Während der anschließenden Taxifahrt verlor
die Damen einen Gegenstand im Taxi, den ihr
der Fahrer am folgenden Tag mit dem Fahrrad
zustellte. Der Fahrer wird dringend um Meldung gebeten unter der Telefonnummer 2161-
367.
Am Freitag, den 01. April 2005 fuhr ein Herr
vom Kurfürstenplatz zur Lerchenauerstraße
(OBI-Filiale). Es blieb eine Geldbörse im Taxi.
Meldung bitte unter Telefon 2161-367.
Neuerungen im bargeldlosen Zahlungsverkehr ab dem 01.05.2005
Mit der Systemumstellung und Angleichung
unseres Buchhaltungs- und Rechnungssystems
werden ab dem 01.05.2005 die Belegfahrten
(„bunte Zettel“) in das Abrechnungssystem der
beleglosen Fahrten integriert. Die Abgabe der
Auftragsscheine kann wie bisher an der Hauptkasse oder per Post erfolgen. Vorteile des neuen Systems sind, der Wegfall der ungeliebten
kleinen Kassenstreifen sowie die manuelle Eingabe der Überweisung. Sie erhalten ab dem
01.05.05 einen Erfassungsbeleg in DIN A4-
Größe mit fortlaufend aufgelisteter Numerierung der Fahrtaufträge. Die Überweisung der
belegten Beträge erfolgt nach Überprüfung
künftig 14-tätig, wie bei den beleglosen Fahrten. Zu Ihrer Kontrolle enthält das Gutschriftprotokoll, das Sie per Post erhalten, dieselbe
Numerierung, wie der bei Abgabe der Fahrtauftragsscheine erstellte Erfassungsbeleg. Die
Gutschriftprotokolle werden zweimal pro Monat versandt. Beleglose Fahrten werden zu Ihrer Information auf dem Gutschriftprotokoll
mit dem Kürzel „PM“, für PreisMeldung, gekennzeichnet. Die Bearbeitungsgebühr von 5%
inkl. MwSt. wird auf dem Gutschriftprotokoll
ausgewiesen. 
Die Genossenschaft
Hartes und gerechtes Urteil 
zum Fall Bachus
Am 16. März 2005 war die Gerichtsverhandlung im Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße zu dem Vorfall in der Nähe des
Deutschen Museums vom 20.03.2004, bei dem
der Kollege Bachus von 3 Tätern bewusstlos
geschlagen und getreten wurde. (s. Kurier
8/2004). Zwei der Täter wurden anschließend
von der Polizei und hilfeleistenden Taxifahrern
gestellt. Die beiden 22- und 24-jährigen Männer wurden zu Freiheitsstrafen von 2 Jahren
und 3 Monaten und 2 Jahren und 10 Monaten
wegen gemeinschaftlicher schwerer Körperverletzung ohne Bewährung verurteilt. Die beiden
Männer bestritten zwar ihren Tatbeitrag und
brachten den nicht gefassten dritten Mann ins
Spiel, aber aufgrund der Zeugenaussagen kam
das Gericht zu der Überzeugung, dass beide
der Tat schuldig gewesen seien.
Wir haben die traurige Pflicht Ihnen mitzuteilen:
Nachruf
Der langjährige Vorsitzende 
der Taxivereinigung
Walter Funk
vormals Taxi 2462
ist am 11. April 2005 verstorben.
Und der Kollege
Reinhard Weinzierl
Vormals Taxi 2019
ist am 13. April 2005 verstorben.
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Nokia und Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER
Der Landesverband
Fahrerhaftung
Fahrer haftet bei Obliegenheitspflichtverletzung, LAG Düsseldorf.
Orientierungssätze:
1. Mit der Unfallflucht gemäß § 142 StGB verletzt der Fahrer auch bei eindeutiger Haftungslage seine Aufklärungsobliegenheiten
in der Kfz-Haftpflichtversicherung. 
2. Der Versicherer kann, soweit er nach dem
AKB gegenüber dem Fahrer leistungsfrei ist,
diesen wegen des regulierten Haftpflichtschadens nach § 426 BGB, § 3 Nr. 9 PflVG
in Regress nehmen.
3. Die Grundsätze der Einschränkung der Arbeitnehmerhaftung kommen dem Fahrer bei
vorsätzlicher Verletzung der Aufklärungsobliegenheit durch Unfallflucht regelmäßig
nicht zugute. 
4. Für die Klage des Versicherers gegen den
Fahrer auf Ausgleich des regulierten Haftpflichtschadens ist der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten gegeben. Der Umstand,
dass der Fahrer Arbeitnehmer des Versicherers ist, eröffnet nicht den Rechtsweg zu den
Arbeitsgerichten.
Unter Abänderung des Urteils des Arbeitsgerichts Solingen vom 28.08.2002 wird der Beklagte verurteilt, an die Klägerin 1.390,80 nebst
4 % Zinsen seit dem 15.12.2000 zu zahlen.
Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte.
Hiervon ausgenommen sind die durch die Anrufung des Amtsgerichts Leverkusen entstandenen Mehrkosten, die die Klägerin zu tragen
hat.
Die Revision wird nicht zugelassen.
Urteil kann beim LV angefordert werden.
Rotlichtverstoß
Ein Rotlichtverstoß eines Kraftfahrers kann
nicht allein auf Grund des Gefühls (Sekundenschätzung) eines Polizeibeamten angenommen
werden. Das Gericht wies hier auf die Ungenauigkeit des menschlichen Zeitgefühls hin.
OLG Köln, Az. 8 Ss OWi 12/04
Halt bei Grünpfeil
Für das Anhalten an einer Ampel mit Grünpfeil für den Abbiegeverkehr gelten grundsätzlich ähnliche Maßstäbe wie für das Halten
beim Stoppschild. Die Vorschrift ist daher so
zu verstehen, dass an der Haltelinie grundsätzlich ein unbedingtes Haltegebot für jeden einzelnen PKW, der abbiegen will, besteht.
AG Pinneberg, Az. 33 OWi 306 J5 20989/03 
Beschilderung von Schulbussen
(§ 33 Abs. 4 BOKraft)
Nach der BOKraft ist für Schulbusse während
des Einsatzes im Schülerverkehr ein Schild gemäß der Anlage zur BOKraft mit einer Seitenlänge von 600 x 600 mm an der Rückseite des
Kfz anzubringen.
Bei Fahrzeugen, die nach Bauart und Ausstattung für Beförderung von mehr als 6 Personen,
jedoch nicht mehr als 9 einschließlich Fahrzeugführer geeignet und bestimmt sind, kann
ein Schild mit einer Seitenlänge von 400 x 400
mm verwendet werden.
Die Schilder dürfen nur während der Schülerbeförderung gezeigt werden, ansonsten droht
ein Bußgeld.

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11TAXIKURIER
Bei „Klasse 0“ muss die Begleitperson des Kindes den Kindersitz dabei 
haben. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte Babyschale (meist auch
Maxi-Cosi genannt).
„Klasse I“ sind schon Kinder, die nicht mehr in die Babyschale passen. 
Hier ist dann ein 5-Punktegurt-Kindersitz erforderlich. Dieser wird im vorhandenen 3-Punkte-Sicherheitsgurt fixiert und das Kind wird in dem 
Kindersitz angeschnallt („Hosenträgergurt“). Es handelt sich hierbei nicht
um die integrierten Kindersitze der neueren Fahrzeuge! Schwierig ist dabei
oftmals die Entscheidung, wie schwer denn eigentlich das Kind ist. 
Man sieht einem Kind oftmals das Gewicht nicht unbedingt an. Noch
schwerer tun sich hierbei Kolleginnen und Kollegen, die selbst keine Kinder
haben. In der Regel handelt es sich hierbei um kleine Kinder, die entweder
noch nicht im Kindergarten oder bereits im ersten Kindergartenjahr sind. 
Ein vierjähriges Kind z.B. wiegt in der Regel ca. 18-20 kg. 
„Klasse II + III“ betrifft dann die größeren Kinder. Diese sind gesetzlich richtig gesichert mit den integrierten Kindersitzen (integrierte Sitzerhöhungen)
oder auch mit einfachen Sitzschalen, die auf den Sitz gelegt werden. 
Hier ist die erhöhte Sitzposition deshalb wichtig, damit der vorhandene 
3-Punkte-Sicherheitsgurt im Ernstfall keine Verletzungen im Gesichts- und
Halsbereich verursachen kann. Die Kindersicherungspflicht endet entweder
mit der Vollendung des 12. Lebensjahres oder dem Erreichen einer Körpergröße von 150 cm. 
Dieses Gesetz betrifft gelegentliche Beförderung von Kindern mit dem Taxi.
Hierbei heisst es, dass man generell einmal keine Kindersicherungseinrichtungen mitführen muss. Befördert man allerdings Kinder, so muss ein Kind
der „Klasse I“ und ein Kind der „Klasse II/III“ entsprechend gesichert werden.
Für jedes weitere Kind ist kein spezielles Kinderrückhaltesystem notwendig.
Hat man z.B. selbst keine Kinderrückhaltesysteme im Taxi, so muss man für
Ersatz sorgen (über Funk oder Telefon Kollegen mit entspr. Einrichtung bestellen), um nicht den Tatbestand der Beförderungsverweigerung zu begehen.
Befördert man allerdings regelmäßig Kinder (z.B. regelmäßige Schülerbeförderung), so müssen alle Kinder entsprechend ihrer Gewichtsklasse gesichert
werden. (SL)
Kindersitze
Dauerbrenner
Illustration: formenreich
Taxivereinigung
München e.V.
Corneliusstraße 44,
80469 München
Tel.: (0 89) 77 30 43
Fax: (0 89) 77 35 90
Vorstand der Taxivereinigung
München e.V.
Vorsitzender:
Martin Heller
Stellvertretretender Vorsitzender:
Robert Fischer
Beiräte:
Werner Hillermann
Max Hofer
Murat Özdemir
Alois Vötter
Franz Locher
Adnan Zinal
Erwin Haarpaintner
Franz-Joseph Kunz
Öffnungszeiten: Dienstag mit
Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr
Folgende Leistungen
stehen Ihnen zur Verfügung:
➜ Beratung für Behördengänge
➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung
➜ Beratung in Vers.-Angelegenheiten
➜ Kreditkartensysteme
von der Firma Taxi wellCash
➜ Taxizubehör jeglicher Art
Service für unsere Mitglieder:
Schwarzes Brett in den Schaufenstern der
Corneliusstraße 44
Taxischule: Montag und Mittwoch
ab 19.00 bis 21.00 Uhr,
Beginn zu jeder Zeit möglich 
Kindersitze bzw. Rückhaltesysteme für Kinder sind ein Thema, 
das alle schon einmal gehört haben, aber fast niemand weiß es exakt. 
Der TAXIKURIER bringt Licht ins Dunkel.
Klasse I: 9–18 kg 
Klasse II: 15–25 kg
Klasse III: 22–36 kg.
Klasse 0: bis 9 kg (hier ist einzig
die Begleitperson verantwortlich!)

Seite 12

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Münchner Straßen-Namen
Haimhauserstraße, Schwabing *1899: 
Johann Sigmund Ferdinand Joseph Graf von
Haimhausen (1708-1793), ab 1767 Präsident
des bayerischen Münz- und Bergkollegiums in
München; er war maßgeblich an der Errichtung
der ersten bayerischen Porzellanmanufaktur in
Schloss Neudeck in der Au, seit 1761 in Nymphenburg, beteiligt und mitverantwortlich für
den Aufschwung des bayerischen Bergbaus im
18. Jahrhundert; von 1759 bis 1761 und von
1771 bis 1779 war er erster Präsident der von
ihm mitbegründeten Bayerischen Akademie der
Wissenschaften (1779 Ehrenpräsident, 1787 bis
1793 wieder Präsident).
Hanebergstraße, Gern *1900: 
Daniel von Haneberg (1816-1876), Benediktinermönch; von 1844 bis 1872 Professor der alttestamentlichen Exegese in München, 1854 Abt
des Münchner Benediktinerstifts St. Bonifaz, ab
1872 Bischof von Speyer.
Hanns-Schwindt-Straße, Messestadt-Riem
*1998: Hanns Schwindt (1921-1989) war Mitbegründer der Münchner Messegesellschaft und
Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer
für München und Oberbayern und des Bayerischen Handwerkstages.
Hansastraße, Untersendling *1899: 
Nach der Hanse (althochdeutsch Hansa, Kriegsschar), de Gilde deutscher und nordeuropäischer Kaufleute und Handelstädte, die als
Bündnis hauptsächlich seefahrender Kaufleute
entstanden war und vom 11. bis ins 17. Jahrhundert existierte.
Hans-Denzinger-Straße, Milbertshofen *1966:
Hans Denzinger (1861-1938) war Baumeister
der Neuen St. Georgs-Kirche und vieler Profanbauten in Milbertshofen.
Hanselmannstraße, Milbertshofen *1913: Nach
Leonhard Hanselmann (1870 -137), Bauer und
ehemaliger Bürgermeister von Milbertshofen.
Hans-Fischer-Straße, Ludwigsvorstadt *1949:
Hans Fischer (1881-1945), Chemiker; seit 1921
Professor für organische Chemie an der Universität München, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; erhielt 1930 Nobelpreis für Chemie für seine Forschungen über
Blut- und Blattfarbstoffe und die Synthese des
Hämins (1928); 1935 gelang im die 
Klärung der Konstitution des Chlorophylls.
Hansjakobstraße, Baumkirchen *1925: 
Heinrich Hansjakob (1837-1916) katholischer
Theologe und Schriftsteller; seit 1863 Priester,
als demokratisch gesinnter Zeitkritiker 1870
und 1873 in Festungshaft; von 1871 bis 1878
badischer Landtagsabgeordneter (Zentrum);
schrieb 
Erzählungen, Lebensbilder, Tagebücher und 
Erinnerungen (Schilderung der Landschaft und
Menschen im Schwarzwald.
Hans-Mielich-Straße, Giesing *1876: 
Hans Mielich (Muelich) (1516-1573), Maler,
Schüler seines Vaters Wolfgang (ab 1509 in
München nachweisbar) und Albrecht Altdorfers
in Regensburg; im Dienst von Herzog Albrecht
V. und seiner Gattin Anna stellte er in Aquarellzeichnungen ein Inventar ihrer Kleinodien 
zusammen („Kleinodienbuch der Herzogin 
Anna“, 1552-1555); er schuf vorzügliche 
Porträts und Miniaturen, z. B. zu Orlando di
Lassos „Bußpsalmen“ (1565-1570), die einen 
Höhepunkt der Buchmalerei der deutschen 
Renaissance markieren.
Hans-Sachs-Straße, Isarvorstadt *1897: 
Hand Sachs (1494-1575), Nürnberger Schuhmacher und Meistersinger, Dichter; kam in seinen Wanderjahren durch Deutschland auch
nach München und verfasste hier seinen ersten 
Meistersang; er beherrschte vier literarische
Gattungen: den Meistersang, das Spruchgedicht, das Spiel und den Prosadialog; am 
populärsten wurde seine „Wittenbergisch Nachtigall“ (1523) mit einer volkstümlichen Darstellung der Lehre Luthers; er schrieb über 4.000
geistliche und weltliche Lieder, mehr als 80
Fastnachtsspiele, etwa 130 Komödien und Tragödien sowie auch mittelalterliche Erzählungen; sein Werk ist ein wichtiges Zeugnis der
reichsstädtisch-bürgerlichen Kultur im 16.Jahrhundert.
Hans-Thonauer-Straße, Laim *1922: 
Hans Thonauer (Donauer der Ältere um 1521-
1596), Maler, Architekt; von ihm stammen die
102 Ansichten bayerischer Städte und Burgen
im Antiquarium der Residenz (1588-1596) sowie Malereien im großen Saal des Schlosses
Dachau (1567), als Architekt arbeitete er 1573
mit an der Burg Trausnitz in Landshut und
1577/78 in der Kunstkammer der Residenz.
H
12 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Hackenstraße, (als „Hackengässl“ um 1465 
beurkundet; vor 1455 bis 1904 ein Teil davon
„Bei der Hundskugel, „Hundsgass“ oder
„Hundskugelgasse) Altstadt *seit vor 1465:
„Hagha“, „Haggenviertel“ oder „In den Hacken“
bezeichnet ein umzäuntes Grundstück, das
nach den Eintragungen in den Gerichts- und
Steuerbüchern in dem Straßenquadrat Hotterstraße, Altheimer Eck, Damenstiftstraße,
Brunnstraße zu vermuten ist.
Hackerbrücke, Ludwigsvorstadt *um 1870: 
Nach der nahe gelegenen gleichnamigen Brauerei; die Brauerei besteht seit mindestens Ende
des 15. Jahrhunderts im Gebäude Sendlinger
Straße 75 und war von 1738 bis 1794 im Besitz
der Familie Hacker, im 19. Jahrhundert wurde
der Brauereibetrieb in die Bayerstraße verlegt.
Häberlstraße, Isarvorstadt *1876: 
Franz Xaver Häberl (1759-1846), Arzt; ab 1788
Hospitalarzt im Krankenhaus zum heiligen Maximilian bei den Barmherzigen Brüdern bei den
Elisabethinerinnen vor dem Sendlinger Tor in
München; durch Um- und Erweiterungsbauten
entstand daraus seit 1813 das Allgemeine
Krankenhaus an der heutigen Ziemssenstraße,
das Häberl bis 1828 leitete; sein Wirken war
beispielhaft für die Krankenversorgung in
München: Häberl war ab 1801 Mitglied der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Haidenauplatz, Haidhausen *1959: 
Nach Haidenau, einem einstigen Schlösschen
im ehemaligen gleichnamigen Gebiet in Haidhausen.
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Seite 13

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die in München unter anderem für den Bau der
Schackgalerie, der Anatomie, des Schauspielhauses, des Prinzregententheaters und der
Kaufhäuser Hertie und Oberpollinger verantwortlich zeichnete; Jakob Heilmann projektierte auch das Gelände der Villenkolonie Prinz
Ludwigshöhe (s. auch Frieda-, Ida-, Josephinen- und Paulastraße).
Heimeranplatz, Westend *1897:
Heimeran von Straubing (auch Emmeram, eigentlich Heinrich von Straubing) Zimmermeister: er leitete von 1470 bis 1478 den Bau des
Dachstuhls der Frauenkirche (140 Flöße, jedes
auch 15 bis 16 Baumstämmen, wurden verbaut); ein Portrait von ihm befindet sich in der
Frauenkirche in München.
Heinrich-Wieland-Straße, Ostpark/Neuperlach
*1965: Heinrich Otto Wieland (1877-1957),
Chemiker, Autorität auf dem Gebiet der organischen Chemie; war Professor an der TH in
München (1917) und an der Universität (1925),
wo er bis 1952 das Chemische Laboratorium
leitete; war Mitglied der Bayerischen Akademie
der Wissenschaften; er erhielt 1927 den Nobelpreis für Chemie.
Helene-Mayer-Ring, Olympiapark *1971: 
Helene Mayer (1910-1954), deutsche Meisterin
und Weltmeisterin im Florettfechten 1928,
1931, 1937, Olympiasiegerin im Florettfechten
in Amsterdam (1928) und Berlin (1936).
Helene-Weber-Allee, Neuhausen *1989: 
Helene Weber (1881-1962), Politikerin; von
1924 bis 1933 Abgeordnete im Deutschen
Reichstag und ab 1949 als Mitglied der CDU
Abgeordnete Mitglied im Deutschen Bundestag;
ihr Engagement galt insbesondere der Wohlfahrtspflege und der christlichen Frauenbewegung: von 1952 bis 1961 war sie erste Vorsitzende des Deutschen Müttergenesungswerks.
Helene-Wessel-Bogen, Freimann *1996: 
Helene Wessel (1898-1969), Politikerin; sie war
für die Zentrumspartei Mitglied des Parlamentarischen Rates (1948/49), wo sie zusammen
mit Elisabeth Selbert, Friedericke Nadig und
Helene Weber im Grundgesetz die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ durchsetzte; 1949 war sie für die DCU im
Bundestag und setzte sich besonders für das Elternrecht ein. 1952 gründete sie mit Gustav
Heinemann die Gesamtdeutsche Volkspartei
(GVP) und trat nach deren Scheitern zur SPD
über; Helene Wessel wurde 1961 in den
13TAXIKURIER
Hechtseestraße, Ramersdorf *1926: 
Nach dem Hechtsee, einem Gewässer nördlich
von Kufstein (Tirol) an der Grenze der Bundesrepublik zu Österreich. 
Heckenstallerstraße, Mittersendling *1898: 
Urban Heckenstaller (gest. 1748), Kurfürstlicher
Geheimer Kanzleisekretär; war Mitverfasser des
Manifests der „Kurbayerischen 
Landesdefension Oberland“, das zum Aufstand
gegen die Österreicher 1705/06 führte, an dem
er selbst auch beteiligt war; nach der Niederschlagung der Erhebung floh er nach Freising
ins Franziskanerkloster; ab1715 stand er wieder
in kurfürstlichen Diensten.
Hedwig-Dransfeld-Allee, Neuhausen *1989:
Hedwig Dransfeld (1871-1925) gründete die
deutsch-katholische Frauenbewegung und war
seit 1912 die erste Vorsitzende des „Katholischen Frauenbundes“; 1919 wurde sie in die
Weimarer Nationalversammlung und 1920 in
den Reichstag gewählt; in viel beachteten Aufsätzen kämpfte sie für die geistige und soziale
Förderung der Frau und der Sozialpolitik.
Heideckstraße, Neuhausen *1900: 
Carl Wilhelm Freiherr von Heideck (1787-
1861), bayerischer Generalleutnant und Maler;
war als Freiwilliger 1810 bis 1813 im spanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Napoleon,
als Hauptmann 1813 bis 1815 in den Befreiungskriegen, dann Adjutant von Feldmarschall
Wrede, kämpfte von 1826 bis 1829 im griechischen Freiheitskampf gegen die Türken mit,
war von 1832 bis 1835 als Generalmajor und
Mitglied des Rates von König Otto in Griechenland; als Maler bekannt geworden mit Schlachtenbildern, Landschafts- und Genrebildern: ab
1824 Ehrenmitglied der Münchner Akademie
der Bildenden Künste.
Heidemannstraße, Siedlung am Hart/Freimann
*1947: Johann Nepomuk Heidemann (gest.
1913), war Geheimer Kommerzienrat und 
errichtete mit einem Kapital von 150.000 Mark
zum Gedenken an seinen Vater eine „Carl-Heidemann-Stiftung“ für kinderreiche Familien.
Heilmannstraße, Prinz-Ludwigshöhe *1938: 
Jakob Heilmann (1846-1927), Architekt und
Bauunternehmer; Heilmann führte seit 1869
Tiefbauten für die bayerische Staats- und 
Ostbahn durch; auf seine Initiative Bau der
Isarkraftwerke zur Elektrizitätsgewinnung (ab
1890); baute ab 1877 die größte bayerische
Hochbaufirma (Heilmann und Littmann) auf,
Bundestag gewählt, war dort stellvertretende
Vorsitzende des Petitionsausschusses.
Herkomerplatz, Bogenhausen *1927: 
Sir Hubert von Herkomer (1849-1914), britischer Maler und Grafiker deutscher Herkunft;
geboren in Waal bei Landsberg am Lech, lebte
ab 1856 in Großbritannien, kehrte aber regelmäßig zu Sommeraufenthalten nach Deutschland zurück; zuerst als Illustrator tätig, kam als
Maler von Genreszenen, Bilder mit sozialer
Thematik und Portraits zu großem Ansehen,
von 1883 bis 1914 leitete er eine eigene Kunstschule; er organisierte als Liebhaber des Automobilsports die ersten Auto-Rallyes.
Hermann-Lingg-Straße, Ludwigsvorstadt *1906:
Hermann-von-Lingg (1820-1905), Arzt und
Schriftsteller; von 1846 bis 1951 Militärarzt in
Augsburg, Straubing und Passau; Mitglied des
Münchner Dichterkreises um König Max II.; er
war Lyriker und Epiker („Die Völkerwanderung“ 1865-1868); Ehrenbürger der Stadt München.
Herterichstraße, Solln *1947: 
1) Ludwig von Herterich (1856-1932), Maler;
ab 1898 Professor an der Münchner Akademie
der Bildenden Künste, war Figuren-Portraitund Monumentalmaler mit starker dekorativer
Begabung.
2) Johann-Caspar Herterich(1843-1905), Maler;
seit 1884 Professor an der Münchner Akademie
der Bildenden Künste; Herterich malte zuerst
Historienbilder, dann Genreszenen und landschaftliche Studien. 
Herthastraße, Nymphenburg *1910: 
Nach der germanischen Göttin Hertha (eigentlich Nerthus oder Erda), der Personifizierung
der ewigen Naturkraft.
Herzog-Heinrich-Straße, Ludwigsvorstadt
*1887: Welfen-Herzog Heinrich XII. „der Löwe“
(um 1129-1195), Herzog von Sachsen und Bayern; schuf durch die Verlegung von Markt,
Münze und Isarbrücke von Föhring nach München (Munichen) die Grundlage für die rasche
Entwicklung der späteren Stadt; 1179 erging
Reichsacht gegen Heinrich XII. und Verlust der
Reichslehen; Bayern fiel als Territorialherzogtum an Otto von Wittelsbach, Heinrich der Löwe war von 1181 bis 1185 in England in der
Verbannung und versöhnte sich schließlich
1194 wieder mit Kaiser Friedrich I. Barbarossa.
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14 TAXIKURIER
Herzogspitalstraße (Westenrieder nannte sie
1782 Spitalgasse, Ende des 18. Jahrhunderts
Seminarigasse), Altstadt *seit Ende des 18.
Jahrhunderts: Nach dem von Herzog Albrecht
V. 1555 begonnenen, unter Herzog Wilhelm V.
fortgesetzten und von Herzog Maximilian I. um
1601 vollendeten Hospital zur Hl. Elisabeth für
kranke Hofbedienstete, 1800 aufgehoben, der
Name Herzogspital bürgerte sich ein, weil alle
drei Erbauer Herzöge waren.
Herzogstraße, Schwabing *1893: 
Herzog Max Emanuel in Bayern (1849-1893),
genannt Mapperl, vermählt seit 1875 mit Amalie von Sachsen-Coburg, er hatte in Schloss
Biederstein (Schwabing) seinen Wohnsitz.
Herzog-Wilhelm-Straße, (Ende des 18. Jahrhunderts Kaserngässel und Kreuzkaserngasse, vor
1806 bis 1886 ein Teil davon Glockengasse),
Altstadt *seit 25. September 1886: Herzog Wilhelm V. von Bayern, „der Fromme“ (1548-
1626), war ein Freund und Förderer der Jesuiten, verfolgte eine konsequent
gegenreformatorische prokatholische Politik; er
ließ die St.-Michaels-Kirche und das Jesuitenkolleg (heute Alte Akademie) erbauen, die Herzog-Max-Burg, den Grottenhoftrakt der Residenz sowie das Alte Schloss in Schleißheim;
1597 dankte Herzog Wilhelm V. zugunsten seines Sohnes Maximilian ab.
Hesseloherstraße, Schwabing *1891: 
Hans Hesseloher war ein bayerischer Ritter und
Minnesänger im 15. Jahrhundert, er war Pfleger zu Pähl und Weilheim, Piloty hat ihn auf
seinem Gemälde „Monacchia“, da einst im Sitzungssaal des Neuen Rathauses hing, dargestellt.
Heßstrasse, Maxvorstadt/Schwabing-West/
Neuhausen *1897: 1) Carl Ernst Christoph Heß
(1755-1828), Kupferstecher und Zeichner; seit
1806 Professor an der Akademie der Bildenden
Künste in München; arbeitete viele Stiche nach
Vorlagen alter Meister. 2) Peter von Heß (1792-
1871), Maler; Sohn von 1), bedeutender
Schlachten- und Genremaler, schuf unter anderem die Fresken in den Hofgarten-Arkaden. 3)
Heinrich von Heß (1798-1863), Maler; Sohn
von 1) Historien- und Kirchenmaler, ab 1826
Professor an der Akademie der Bildenden Künste, ab 1840 Direktor der Vereinigten Kunstsammlungen des bayerischen Staates; er schuf
unter anderem Fresken und Glasmalereien in
Münchner Kirchen sowie Landschaftsbilder. 4)
Karl von Heß (1801-1874), Maler, Radierer und
Lithograf; Sohn von 1), malte besonders alpenländische Motive.
Hilblestraße, Neuhausen *1956: 
Friedrich Hilble (1881-1937), berufsmäßiger
Stadtrat von 1917 bis 1937: verdienter Leiter
des Städtischen Wohlfahrts- und Jugendamtes;
auf seine Initiative hin wurde des Altersheim
St. Joseph gebaut.
Hiltenspergerstraße, Maxvorstadt/Schwabing-
West *1898: Johann Georg Hiltensperger
(1806-1890), Historienmaler; war im Rahmen
der Kunstaufträge von Ludwig I. und Max II.
von Bayern vor allem mit Monumentalmalerei
historischer, später auch religiöser Themen tätig
(Hofgartenarkaden, Königsbau der Residenz,
Alte Pinakothek, Maximilianeum).
Hinterbärenbadstraße, Untersendling *1937:
Nach dem Hinterbärenbad, einem Berggasthaus
im Kaisertal östlich von Kufstein in Tirol.
Hinterbrühl, Thalkirchen *1907: 
Einst ein Ortsteil der ehemals selbständigen 
Gemeinde Thalkirchen an der Isar, in der Wirtschaft am gleichnamigen See trafen sich früher
vor allem die Flöße des Oberlandes und die
Holzarbeiter und Fuhrknechte der nahen Zentrallände; der kleine Hinterbrühler See ist heute
noch ein beliebtes Ausflugsziel an der Isar.
Hochstraße, Au *1857: 
Nach der Lage der Straße auf der Höhe des steil
abfallenden Isar-Hochufers.
Höglwörther Straße, Kreuzhof/Mittersendling
*1925: Nach Höglwörth, einem Ort nördlich
von Bad Reichenhall.
Hofangerstraße, Perlach *1930: 
Hofanger, frühere Bezeichnung für die Wiesen
der ehemaligen Hofmark Perlach.
Hofmannstraße, Obersendling *1901: 
Johannes Hofmann (in alten Urkunden Hoffmann), Oberst der Landesdefension (früher
Wachtmeister des bayerischen Kürassierregiments Weickel): er war einer der Anführer der
Niederbayern im Aufstand von 1705/06 gegen
die Österreicher; sein Heerhaufen von rund
3.000 Bauern und Handwerkern wurde von den
österreichischen Truppen bei Aidenbach am 
07. Januar 1706 niedergemacht; Hofmann floh
schon zu Beginn des Massakers, wurde für 
vogelfrei erklärt und nach zweijähriger Flucht
1707 erkannt, verhaftet und 1708 in Braunau
abgeurteilt und enthauptet.
Hofstatt, Altstadt * seit vor 1369: 
Nach der Hofstatt der bayerischen Adelsfamilie
der Schleißbeck, die sich nach dem Ort Schleißbach nannte (heute Mainburg in der Hallertau,
das schon 825 urkundlich als Dorf Schleißbach
genannt wurde); die Familie hatte vom Ende
des 13. bis Mitte des 14. Jahrhunderts hier Besitz (bis ins 15. Jahrhundert wurde die Straße
„Schleißbecken Hofstatt“ genannt.
Holbeinstraße, Bogenhausen *1899: 
Hans Holbein d. J. (1497-1543), Maler und
Zeichner; der gebürtige Augsburger kam 1526
nach England, wo er 1536 der Hofmaler König
Heinrichs VIII. wurde; sein umfangreiches Werk
(Portraits, Zeichnungen, Illustrationen) weist
ihn als den bedeutendsten Maler der deutschen
Renaissancemalerei aus.
Holzstraße, Isarvorstadt * nicht feststellbar:
Nach einem früheren, 1822 aufgelassenen Stapel- und Trockenplatz für das Holz, das von
den Landeplätzen an der Isar angefahren und
über den Glocken- und Westermühlbach herangeflößt wurde.
Hotterstraße (vor 1377 In dem grünen Ängerlein), Altstadt *vor 1377: Benannt nach einem
Mann namens Chod oder Hot, der dort einen
Garten hatte.
Hugo-Lang-Bogen, Neuperlach *1971: 
Hugo Lang (1892-1967), Abt von St. Bonifaz
und Andechs (ab 1951); war als Rundfunkprediger bis zum Verbot 1933 tätig, baute nach
1945 die Volkshochschule mit auf, in zahlreichen wissenschaftlichen Werken befasste er
sich mit Fragen der Theologie sowie mit bayerischer Geschichte, Kunst und Philosophie.
Hugo-Troendle-Straße, Moosach *1970: 
Hugo Troendle (1882-1955), Maler und Lithograf; war Professor an der Akademie der Bildenden Künste Münchens und erhielt 1951 den
Kunstpreis für Malerei der Landeshauptstadt
München.
Hugo-Weiss-Straße, Trudering *1998: 
Hugo Weiss (1937-1993), war ab 1972 Mitglied
im Bezirksausschuss, von 1978 bis 1991 Vorsitzender des Bezirksausschusses Trudering-Riem.
Humboldtstraße, Au/Untergiesing *183: 
Alexander von Humboldt (1769-1859), Naturforscher und Geograf; er begründete durch die
Ergebnisse seiner Forschungsreisen in Südamerika (vor allem Mexiko und Kuba) die moderne
Landeskunde (1799-1804); 1829 unternahm er
eine Expedition ins asiatische Russland auf Anregung von Zar Nikolaus I.: ab 1830 begann er
mit der Darstellung des gesamten Wissens seiner Zeit über die Erde und schrieb darüber
„Kosmos, Entwurf einer physikalischen Weltbeschreibung“ (1845-1862).
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Witz des Monats 
Seit mehr als 40 Jahren lebt ein Araber in
Chicago. In seinem Garten würde er gern
Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und
schwach. Er schreibt seinem Sohn, der in Paris
studiert, eine E-Mail und erklärt ihm sein
Problem: „Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig,
weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln
pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn du hier
wärst, könntest du mir helfen, den Garten umzugraben. Ich liebe dich. Dein Vater.“ 
Am folgenden Tag erhält er die Antwort-Mail:
Lieber Vater, bitte berühre nicht den Garten.
Dort habe ich „die Sache“ versteckt. Ich liebe
dich auch. Dein Ahmed.“ 
Wenige Stunden später stürmen die US-Army,
die Marines, das FBI und die CIA das Haus des
alten Mannes. Sie graben den kompletten
Garten um, finden jedoch nichts. Enttäuscht
ziehen sie ab. 
Am Morgen darauf erhält der alte Mann eine
E-Mail von seinem Sohn: „Lieber Vater, sicher
ist der Garten jetzt ordentlich durchgepflügt,
und du kannst endlich deine Kartoffeln pflanzen. Mehr kann ich nicht für dich tun. Ich
liebe dich. Ahmed.“
Ohne Worte
Weg mit unseren Vorurteilen!
3093
Leserbriefe 
Hallo Taxikurier-Macher,
mit folgendem Gedicht möchte ich mich gerne in Form eines
Leserbriefes im Taxikurier recht herzlich bei den Taxikurier-
Machern und meinen Kolleginnen und Kollegen vom Nordbau,
für die freundliche Unterstützung bedanken, als Stift vom
Nordbau: 
Arnulf 1
Ja, mein Standplatz ist der Nordbau
an der Arnulfstraße 1, 
so wie alle meine Freunde,
fahr’ ich täglich Arnulf 1.
Ob im Sommer oder Winter,
ob es regnet oder schneit,
ja wir kennen, das ist sicher
unsere Arnulfstraße 1.
Wenn die Züge später kommen,
uns die Zettel winken
und die Passagiere 
abgeschlafft ins Taxi sinken. 
Ja, dann heulen die Motoren
und die Taxis fahren dahin.
Wie die Schwäne ewig wandern,
unsere Wägen nordwärts ziehen.
Jan Eppelsheimer, München
Alle Taxifahrer sind unfreundlich, Polizisten sind schickanös, Bayern stur,
Schwaben geizig, Blondinen blöd, BMW-Fahrer aggressiv, Politiker unfähig,
Immobilienmakler überflüssig, Köche cholerisch, Beamte faul, Friseure
schwul, Handwerker unzuverlässig, Fußballer dumm, Maurer pünktlich.
Alles schon x-fach gehört und gelesen. Diese Liste der Vorurteile wäre beliebig fortzusetzen. Jeder von uns ist in Gefahr, täglich und immer wieder 
Vorurteile zu bilden, zu prägen und ihnen zu erliegen. 
Vielleicht 5% einer jeweiligen Fraktion sind verantwortlich für das Gesamt-
Image einer Branche. Wenn man das Taxi-Gewerbe als Exempel heranzieht,
leiden 95% unter dem negativen Zwanzigstel. Täglich dementieren und 
beschwichtigen wir mit und vor unseren Fahrgästen die teilweise (un)berechtigten Ressentiments. Deshalb dürfen wir nicht den gleichen Fehler wie
unsere Passagiere begehen. In dieser Ausgabe wird an zwei Beispielen deutlich, dass es auch vermutlich 5% der Polizeibeamten mit Ethos und Berufsmoral nicht ganz so ernst nehmen. Leicht könnte man diese Verhaltensweisen jetzt auf die Polizei projezieren. Dies wäre fatal und falsch. Lasst uns
95% auf die anderen 95% schauen. Thats Life.

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TAXIKURIER16
der FMG, „haben die Wartezeiten
deutlich abgenommen. Vier Stunden
sind heutzutage relativ selten. 
Das liegt zum einen daran, dass weniger Fahrzeuge an den Terminals
stehen und dass es scheinbar ein verändertes Aufstellverhalten gibt. Wir
arbeiten mit unserem Partner daran,
dass wir die Wartezeiten gezielt regulieren, d.h. wann ist Bedarf für mehr
Fahrzeuge, wann brauchen wir weniger. Ziel sollte es sein, dass in Zeiten,
wo kein Bedarf ist, der Taxler zum
shoppen geht oder zum relaxen die
Hotel-Pools aufsucht.“ Zukunftsmusik, die vielleicht auch nicht jeden
Hotelmanager begeistert!
Zum „ungewollten Regulativ“ gehört
Fahr’st mich hin, 
hol’st mich ab!
Reizwort Flughafen. Für viele Taxi-Fahrgäste ist die Anfahrt zu teuer. 
Für die Kollegen ist die Wartezeit zu lang. Für die Stadt München lässt der 
Service des Taxigewerbes am Flughafen noch zu wünschen übrig. 
Die FMG will ihren Qualitätsanspruch noch optimieren. Eine Bestandsaufnahme
mit Blick in die Zukunft. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER Eva Ranki und 
Peter Bayer, Geschäftsfeldleiter Terminals + Zentralbereich.
1,09 Millionen Passagiere sind 2004
mit dem Taxi zum Flughafen München gefahren. Das sind statistisch
gesehen fast 3.000 Fahrgäste pro Tag.
Kein schlechter Schnitt, möchte man
meinen. Danach sticht jeder, der täglich unterwegs ist, mindestens einmal
zum Hafen. 
Aber eben leider nur statistisch. 
Zudem steht die Zahl in einem krassen Missverhältnis zur Abfahrt von
den einzelnen Terminals. Wie sonst
kommen die langen Wartezeiten zustande, die für viele von uns immer
noch das Haupthindernis für die Entscheidung pro Hafen darstellen. 
„Dabei“, so Peter Bayer, Geschäftsfeldleiter Terminals + Zentralbereich
auch das verstärkte Zurückgreifen
der Fahrgäste auf bestellte Taxis,
nach dem Motto „Fahrs’t mich hin,
hols’t mich ab“ . Nach einer nicht 
repräsentatvien Umfrage des TAXI-
KURIERS am Flughafen München,
sind das mittlerweile rund 50 Prozent, die ihren „eigenen Fahrer“ vorziehen und sich nicht dem Abenteuer
mit ungewissen Ausgang der 
münchen-unkundigen Landkreistaxler – und leider auch manch Münchner Kollegen – ausliefern möchten. 
Dies ist zwar nicht unbedingt im Sinne der FMG und ihres Partners, denn
dadurch fehlt eine nicht unbeträchtliche Summe an Gebühren durch nicht
verkaufte Flughafen-Pickerl. 
Eva Ranki Peter Bayer
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Seite 17

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Fahrgäste prügeln, findet Peter Bayer,
dass sich die Atmosphäre deutlich
entspannt hat. „Dafür“, so sagt er,
„ist auch die interne Gerichtsbarkeit
unseres Partners verantwortlich. Die
zielt auf mehr Disziplin ab und filtert
die schwarzen Schafe schon heraus.
Dazu tragen auch die empfindlichen
Geldstrafen bei. Zudem wird jede
bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit
dem KVR gemeldet.“ Was ihm zur
Zeit noch Sorgen macht, sind die unverhältnismäßig hohen „Abstauberzahlen“ im Bereich des privaten Anund Abfahrbereichs. Ansonsten hat
sich durch den abgegrenzten Bereich
für den gewerblichen Verkehr bei
Terminal 2 die Lage deutlich entspannt. „Besonders die mutwilligen
Behinderungen von früher im Bereich
T1 gibt es nicht mehr.“ Zum besseren
Verständnis untereinander tragen
auch die regelmäßig stattfindenden
„Taxinachmittage“ der FMG bei, an
denen sämtliche Probleme diskutiert
werden. „Immer Kontakt zur Basis“,
so Peter Bayer, „dass ist uns wichtig.
Denn negative Berichterstattung, egal
von wem, das nützt letztlich keinem
etwas.“ (PG)
Andererseits verringert es aber auch
die Zahl der unzufriedenen Kunden.
Die Besten gehören
an den Hafen
Denn das gemeinsame Ziel für alle
Beteiligten, so Eva Ranki, „ist, dass
die besten Taxler am Flughafen stehen. Das deckt sich auch mit unserem
Qualitätsanspruch.“ Schließlich ist
das Taxi das erste Glied in der Beförderungskette für ankommende Passagiere. Ein Fahrgast, der schon bei der
Ankunft in München einen negativen
Eindruck von der Zunft der Taxler
bekommt, der wird auch in der Stadt
nicht unbedingt euphorisch darauf
zurückgreifen. Entgegen der vorherrschenden Meinung, dass sich wartende Taxler pausenlos um ankommende
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Seite 18

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18 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
L
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In der Mai-Ausgabe der Buchstabe L …
Ladenhüter - Nahezu unverkäufliche
Waren gibt es auch am Taxifunk, hier
in Form ungeliebter Abholadressen
oder bekannter Kurzstiche (bestimmte
Schüler- oder Dialysefahrten, manche
Postaufträge usw.) Funkerlegende Otto Waldleitner brachte auch seine
kürzesten Schülerfahrten immer an
den Mann, indem er spätestens bei
der dritten Freigabe eiskalt hinzufügte
„geht zum Hafen“ . Irgendwer fiel immer drauf rein; angesichts Ottos resoluter Art hielten sich spätere Reklamationen der Fiaker sehr in Grenzen.
Lahme Enten – Als es nach dem Krieg
mit dem 170er, dann mit dem 180er
Ponton und schließlich mit dem
Heckflosser weiter ging, galten Diesel-Pkw zu recht als langsam und behäbig. Erst mit dem Aufkommen der
verschiedenen TDI-Modelle kam
buchstäblich ein anderer Schwung in
den Fiaker-Fuhrpark. Doch dienten
die alten Diesel
immerhin der Anwendung der Tintenfisch-Taktik: Sich in
der selbst produzierten Qualmwolke gemütlich aus dem
(Fein-)Staub zu machen.
Lallen – tut so mancher Fahrgast, der zu
tief in diverse Gläser
geschaut und deshalb
seine Lingualmotorik
nicht mehr im Griff
hat. Bei ausländischen Fahrgästen
wird´s für den Fiaker
oft regelrecht zum
Ratespiel, wenn z.B.
ein bezechter Amerikaner als Fahrziel
„Hidl Hodl“ angibt
und zunächst die
Vermutung anliegt,
er habe noch die
letzten Jodler vom Hofbräuhaus im
Kopf. Wenn Publikums- und Telefonjoker ausgereizt sind, kann die gezielte Nachfrage, ob denn nun das
„Park Hilton“ oder das „City Hilton“
gemeint sei, unter Umständen zur Lösung des Rätsels beitragen.
Langeweile – ist in unserem Alltag leider ein häufiges Phänomen, welches
gern in Frust und Ärger umschlägt,
wenn das Standplatztelefon ums Verrecken nicht läuten will, Einsteiger
nicht einsteigen, Aufhalter nicht aufhalten und die böse Zentrale natürlich
prinzipiell die falschen Standplätze
ruft. Das Schwätzchen am Stand oder
die aufgeschlagene Zeitung machen´s
meist nicht besser, wenn dadurch
auch noch Funkstiche verpasst werden
(„Zentrale, ham´s mi net g’hört?“).
Langsam – seit Jahrzehnten am Funk
das Synonym für „Radarkontrolle“ .
Die damalige Deutsche Bundespost
als Inhaberin der Funkfrequenzen bestand pflichtgemäß bei der Vergabe
der „Kanäle“ an die Benutzer (z. B.
Taxi München e.G.) darauf, dass der
Sprechfunk nicht dafür benutzt werden darf, vor behördlichen Kontrollmaßnahmen zu warnen. Begriffe wie
„Glatteis“ o. ä. kamen auf, waren
aber am 15. August zu offensichtlich
oder am 15. Februar eventuell irritierend. „Langsam“ wurde zum Zauberwort. Tatsächlich kamen Beschwerden der Post bei der Genossenschaft
an, man habe bei Kontrollmitschnit-
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Seite 19

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ten festgestellt, dass am Funk vor Radarfallen gewarnt werde und im
Wiederholungsfall die Frequenz entzogen werden müsse. Die - natürlich
wahre – Antwort darauf lautete, es
dürfe doch nicht zu beanstanden
sein, wenn sich Taxifahrer am Funk
gegenseitig zum Langsam fahren ermahnten...Erst nachdem die lokalen
Privatradios dazu übergingen, mitten
im Programm vor Radarkontrollen zu
warnen und nicht abgemahnt wurden, erlaubte sich die Zentrale, auf
Kanal 1 vor Pistoleros, blitzenden
Mülltonnen und anderen teuren
Schnappschüssen zu warnen. Im
Gegensatz zu den Privatradios sind
dabei im Taxifunk Ortsangaben wie
„Wasserburger Allee, Ecke Friedenheimer Promenade“ relativ selten zu
hören, wenngleich schon mal von
Kollegen auf Kanal IV hereingemeldet wird „Heckenstallerstraße Richtung Süden“ oder Schrotti auf Kanal
I warnt „Ausfahrt Altstadtringel vorm
P1 langsam“ .
Lehrfahrt – Kein Schreibfehler: die
Leerfahrt war schon unter „B“ wie
„Blitz“ u finden. Eine Lehr-Fahrt besteht darin, von Norden kommend
mit Fahrziel „Schulstraße“ in den
Landshuter Allee-Tunnel einzufahren
und dann mit hochroten Kopf dem
Fahrgast erklären zu sollen, weshalb
man beim Trappentreu-Stand umdreht und die Donnerbrücke wieder
in der Gegenrichtung befährt. Fredl
Fesl (Vom MUH in´d Ottobrunner
Straß`“) lässt grüßen: mei ham die
baut! Hier helfen keine Ausreden
mehr. Das Kind ist im Brunnen und
kann nur mehr mit einer Entschuldigung und einem großzügigen Preisnachlass gerettet werden. Wie so
mancher Torwart-Titan ist auch der
erfahrenste Fiaker gegen solche Eigentore nicht gefeit. Gerade wenn
man sich besonders sicher fühlt, ist
man das geborene Opfer für Mausefallen und Fettnäpfchen dieser Art.
Nur wer nicht arbeitet, kann keine
Fehler machen.
Leitung – wenngleich drahtlos, so
kann man am Funk dennoch mal gehörig auf der Leitung stehen. Oder auf
den Ohren sitzen. Als Funksprecher
Sigi Udiljak einen Auftrag vergeben
wollte und der Kollege mehrmals
falsch und schließlich gar nicht mehr
wiederholte, fragte Sigi ihn, „ja hokkan Sie denn auf die Ohrn?“ Nachdem
wieder keine Antwort kam, meinte ein
anderer Kollege in die Pause hinein:
„Jetzt schaut er grad nach“ .
Logorrhoe – ist das hochwissenschaftliche (Scherz-) Wort für
„Sprechdurchfall“ oder – einfacher –
Dauerquatschen. „Wer einen solchen
Fahrgast erwischt, tut gut daran auf
Durchzug zu schalten (rechts rein,
links raus) und, um nicht unhöflich
zu erscheinen, alle paar Minuten lang
mal „na ja“ oder „mh mh“ zu grummeln. Eindeutige Stellungnahmen
sind zu vermeiden, wie z. B. versehentlich ein klares „ja, ja“, wenn der
Fahrgast gerade vorher die rhetorische Frage stellte „oder halten Sie
mich vielleicht für blöd?“ . Manchmal
kann es genügen, sich die Wahrheit
nur zu denken! 
19TAXIKURIER
In München spielt die Gastro-Musik.
Viele Münchner Unternehmen in den Top 100!
Rang 2004 Unternehmen Umsatz Betriebe
in Mio. gesamt
1. McDonald’s Inc. Schnellrestaurants 2304,7 1262
2. LSG Lufthansa Service Bordverpflegung, Catering 712,0 44
3. Burger King Schnellrestaurants 561,2 439
4. Autobahn Tank & Rast Autobahnraststätten 516,2 392
5. Nordsee Fisch-Imbisse 292,0 369
6. Metro AG Dinea, Grillpfanne, C&C etc. 248,0 279
7. Karstadt Quelle AG Karstadt, Le Buffet, Starbucks 247,7 216
8. Aral AG Petit Bistro (Tankstellen) 150,0 1243
9. Mövenpick Mövenpick, Marché, Hotelrestaurants 130,8 45
10. YUM! Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken 125,0 118
…
19. Kuffler Spatenhaus, Seehaus, Weinzelt etc. 75,0 36
22. Feinkost Käfer Partyservice, Wiesnschänke etc. 70,0 8
25. Haberl Gastronomie Biergärten, Catering, Ochsenbraterei 55,0 17
36. Vinzenzmurr Metzgerei-Imbisse 42,4 176
40. Wienerwald AG Wienerwald-Gaststätten 39,5 68
42. Allresto/Flugh. München Airport-Gastronomie 36,0 33
45. Josef Rubenbauer Bahnhofsgastronomie 28,5 15
46. Müller Brot Imbisse, Back-Shops 27,5 350
47. Enchilada Tex-Mex-Restaurants 27,5 32
49. Segafredo Zanetti Segafredo Coffee-Bars 26,0 84
51. Agip Deutschland Espresso Ciao Agip 25,6 320
53. Sausalitos Holding Tex-Mex-Bars und Restaurants 24,8 22
54. Manfred Vollmer Augustiner-Gaststätten, Wiesnzelt 24,2 4
70. Schottenhammel Wiesnzelt, Catering, Menterschwaige etc. 16,2 6
72. BayGast (Steinberg) Hofbräu-Wiesnzelt, Wienerwald etc. 16,0 10
81. Reinbold KG Zum Franziskaner, Schützenfesthalle etc. 15,0 5
84. Hofbräuhaus am Platzl Hofbräuhaus 14,5 1
89. Peter Pongratz Nockherberg, Wiesnzelt 14,0 2
95. Sepp Krätz Hippodrom, Andechser, Waldwirtschaft 12,5 4
Quelle: Systemgastronomie in Deutschland 2005
Pausenfüller

Seite 20

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat Monat ist unser
anomymer Taxi-Scout mit einer
besonderen Aufgabenstellung auf
Münchens Straßen und Standplätzen
unterwegs und berichtet über seine
Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch
freiwillige Leistungen und Wünsche
unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Unser Aktionspartner, die AUDI AG,
prämiert jeden Monats-Sieger mit
einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten“ des
Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Heimatkunde
„Bitte zum Völkerkunde-Museum“ 
Wer sich für fremde Kulturen interessiert, will dort hin! Das Staatliche
Museum für Völkerkunde, in der Maximilianstraße 24, gibt es seit 1925
und jeder Taxifahrer ist an diesem
imposanten Gebäude schon oftmals
vorbeigefahren. Ob Kulturbanause
oder heimlicher Historiker – ein
Münchner Taxifahrer muss zumindest
die Adresse kennen. Am Taxistand
Isartor testete unser „Detektiv“ 5
Münchner Taxis.
Taxi 1: ✷✷
Flott 
(Nr.34, 26. Februar, 13.40 Uhr)
Dieser junge Mann fährt nicht los,
bevor er sein Ziel definiert. Nach einem Anruf bei der Zentrale, erfährt
er die Adresse, startet den Taxameter
und die schnelle Fahrt. Die Anfahrt
direkt zum Museum erspart er sich
(oder mir?) und lässt mich parallel
zum Museumseingang, auf der Maximilianstraße neben den Eisbergen aus
seinem Taxi herausklettern.
Taxi 2: ✷
Sorry
(Nr. 1289, 26. Februar, 13.55 Uhr)
Wo ist denn das? Eigentlich sollte
dieser Taxifahrer das Völkerkundemuseum kennen, weil er sich dort vielleicht heimisch fühlt... Nach einer raschen Exkursion zum Kofferraum und
dem Studium eines geheimen Nachschlagewerkes springt er wieder ins
Taxi. Mit den etwas strapazierten Äußerungen „Gleich um die Ecke, besser
zu Fuß“ macht er mir klar, dass mein
Bedarf an Beförderung für ihn unverständlich und unzumutbar ist.
Taxi 3: ✷✷
Warum nicht gleich?
(3423, 26. Februar, 15.00 Uhr)
Auch dieser Taxler kennt das Museum
nicht und verlässt sich auf seinen
Instinkt. Erst zügig zum Isartor, links
in die Frauenstraße, beginnt er dann
gedanklich zu forschen. Erst jetzt
quälen in Zweifel und er fährt das
Fahrzeug an die Straßenseite. Die
Navigation, Rubrik Museen, zeigt ihm
die Adresse. Es geht los – wenden und
geradeaus. Am Isartor verrät er mir,
dass er jetzt den Taxameter einschaltet. Korrekt und direkt bringt er mich
vor die Pforten der Kunstausstellung.
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
20 TAXIKURIER

Seite 21

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21TAXIKURIER
Taxi 4: ✷✷✷
Schade 
(Nr.2372, 26. Februar, 16.05 Uhr)
Ich sage nur ein Wort und der Mann
versteht mich. In nur 3 Minuten erreiche ich mein Ziel. Als ich den Profi zum Taxi-Check-Gewinner erkläre,
lehnt der gebildete Mann Lob und
Anerkennung abweisend ab.
Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger!
Alte Schule
(Nr. 357, 26. Februar 16.30 Uhr)
Dieser waschechte Münchner weiß,
wo es lang geht. Seit 1981 fährt er
Taxi, und als Rentner nur noch zweimal wöchentlich. Mich fährt er wie
selbstverständlich und gemütlich an
das gewünschte Ziel. Seine Erfahrung
und sein Münchner Charme zeigen
mir, dass die Welt noch in Ordnung
ist und ich fühl mich wie dahoam.
Der Gewinner!
Nikolaus Grundbacher
c/o Taxi Occam Betriebs GmbH
Occamstraße 18
80802 München
… erhält für seine professionelle 
und souveräne Art von der AUDI AG
eine AUDI-Herrengeldbörse sowie 
ein AUDI-Modellauto.
„Beck-Stand“ Aktion läuft erfolgreich!
Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI-
KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist
nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um diesen zwielichtigen
Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler-
Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist.
Viele Anzeigen sind inzwischen eingegangen. Trotzdem läuft die Aktion weiter,
um auch die letzten „Diebe an den Kollegen“ zu überführen.
1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung 
voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz
unerlaubt bereitgestelltes Taxi.
2. Nennen Sie das Fahrziel.
3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die
Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am
Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit.
4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG.,
Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: 
„Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides 
statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt:
1. Zur Person:
Vorname: _______________ Name: ________________________
geboren am: _____________ geboren in: ____________________
wohnhaft in: ____________________________________________
2. Zur Sache:
Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________
stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi 
Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer
schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter 
Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________.
München, den ___________ Unterschrift ___________________
5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt.
6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. 
Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von 
Euro 150,– (bisher Euro 75,–).
Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv.

Seite 22

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22 TAXIKURIER
Spitznamen 
der Taxler I Teil 2
Ausgleichshanse: Ein sehr eifriger 
und umsatzorientierter Kollege, der
ständig die Funktaste umklammerte.
Die Höchststrafe für ihn war eine
Leerfahrt oder vulgo „Blitz“ . Blitze
waren für ihn erst erträglich, wenn er
seinen Auftrag zum Ausgleich von
der Zentrale erhielt. Nachdem ein
Ausgleich oft nicht sofort zur Verfügung stand, plärrte er manchmal
stundenlang nach einer Leerfahrt immer noch nach einem „Ausgleich“ .
Feldafinger: Ein zuvorkommender
Opelfahrer vom Odeonsplatz, der nur
dort stand. Den Namen nach dem bekannten Ort am Westufer des Starnberger Sees trug er, weil ihm an der
rechten Hand ein Finger (a Finger)
fehlte – also Feldafinger.
Fingerhanse: Ein netter, manchmal
von Temperamentsausbrüchen heimgesuchter Kollege, der zwischen Kölner- und Odeonsplatz pendelte und
manchmal in seiner Wirtschaft an
beiden Plätzen eine Halbe in Bereitschaft hatte. In den Fünfzigern – fuhr
er einen 170 V vom Stern. Er öffnete
einer Dame vom Fahrersitz aus die
Vordertüre, die stieg aber hinten ein
und warf die Vordertüre ins Schloss.
Dabei brachte der Hans die Hand
nicht weg und klemmte sich alle Finger ein. Der massive Türrahmen
spannte so, dass die Türe nicht mehr
zum Öffnen war. Die Dame, selbst
Autofahrerin, raste mit dem käsefarbenen Taxler zum Rechts der Isar. Die
Ärzte dort wussten keinen anderen
Rat als die Feuerwehr zu rufen, die
die Türe dann ausbauten. Die Finger
konnten nicht alle gerettet werden.
Ochsensepp: Ein gestandenes Mannsbild aus Forstenried der Mitte der
60er seinen LKW-Betrieb gerade noch
rechtzeitig aufgab. Von bulligen Motoren konnte er sich aber nur schwer
trennen. So erzählte er mit leuchtenden Augen fortgesetzt von der Leistungskraft seiner starken Kipper, die
wie die Ochsen alles zogen und herausschleppten – der „Ochsensepp“
eben.
Schock-Lenz: Der Schafkopfprofi aus
dem noblen Münchner Süden hatte
offensichtlich einen hervorragenden
Lauf beim Kartenspiel in seinem
Stammlokal in Solln. Böse Zungen
behaupten, dass beim Schafkopfen ab
und an Bier konsumiert wird. Zu vorgerückter Zeit machte die Sperrstundenvorschrift der Regierung unseres
Millionendorfes dem Kartenspiel ein
Ende. Zufrieden ob des Kartenspielgewinns, setzte er sich ans Steuer seines Taxis. Beim Überqueren der Herterichstraße, die auf 30 km/h
begrenzt ist, raste ein Autofahrer mit
stark überhöhter Geschwindigkeit in
das Taxi unseres Lenz, der sich an
seinem blonden Haupt eine Platzwunde zuzog und einen schweren
Schock erlitt. Lenz war gerade noch
in der Lage, in der Toilette der Gastwirtschaft das Blut aus seiner Verletzung zu entfernen. Von diesem
Zeitpunkt an setzte eine böse
Schockwirkung ein, mit der Folge,
dass unser Lenz trotz intensivster Suche aller Verwandten, Kollegen und
der Polizei, fast zwei Tage nicht auffindbar war. Natürlich hatte der Unfall schon wegen der Körperverletzung gerichtliche Folgen. Auf Grund
der überlangen Bremsspur des Unfallgegners wurde auf eine Geschwindigkeitsüberschreitung des
Unfallgegners geschlossen. Der
Schock unseres Kollegen Lenz war eine Folge der Verletzung am Kopf.
Dauerfolge der Karambolage war der
Name Schock-Lenzi.
Südbau-Lilli: Eine Erscheinung wie
Ida Schumacher, etwas über 150 cm
groß, fesche Erscheinung, Trambahner Schiffchen als Kopfbedeckung
und eine Goschn wie ein Sarazenen-
Amüsantes aus der Taxi-Historie
Anno dazumal

Seite 23

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23TAXIKURIER
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Taxi-Information von VOLKSWAGEN
Auf der AMI in Leipzig wurde der Passat mit Taxipaket erstmals dem
Taxigewerbe präsentiert. Die ersten Passat-Bestellungen mit Taxi-
/Mietwagenpaket werden voraussichtlich Ende April möglich sein, mit
den ersten Fahrzeugauslieferungen ist Ende Mai zu rechnen.
Volkswagen erhöht zum 01. März die Nachlässe für den Phaeton
(Taxi-/Mietwagennachlass und „Inhaberregelung“) auf 20%.
Hinweis: Ein Taxi-/Mietwagenpaket wird für den Phaeton nicht angeboten. Aufgrund der CanBus-Elektronik ist ein nachträglicher Umbau
technisch sehr aufwändig und kostenintensiv. Eine Taxi-/Mietwagenzulassung ist daher nur bei „Befreiung von den Taxi-/Mietwagenauflagen der BOKraft“ möglich.
Ab sofort ist der Spiegel-Taxameter für EUR 940,- (incl. Ust.) auch für
die Sharan Taximodelle lieferbar. Der Spiegeltaxameter kann in Verbindung mit der Spiegeltaxametervorbereitung generell innerhalb der
einzelnen Modellreihen (Touran, Passat und Sharan) übernommen
werden.
Selbstverständlich werden die im Taxigewerbe bekannten Taxikonditionen (Taxi-/Mietwagennachlass, Inhaberregelung, Taxi-Finanzierungsaktion mit 3,9%, Treueprämie für Passat Variant, Taximobilität,
Kostenlose Selbstabholung) für PKW-Modelle auch im Kalenderjahr
2005 unverändert angeboten. 
Audi verbessert Taxikonditionen
Zeitgleich zur Einführung des AG Avant erhöht die AUDI AG den 
Taxirabatt von bisher 10% auf nunmehr 15%für alle Taximodelle ab
1.4.2005. Ausserdem bietet die AUDI AG im Rahmen der Frühjahrsoffensive vorspezifizierte 
A6-Limousinen (2,0 l TDI, Handschalter) an. Das Taxi-Paket ist bei
diesen Fahrzeugen kostenlos.
Standplatz Isartor jetzt attraktiver
Seit wenigen Tagen haben direkt am Standplatz Isartor in der
Thierschstraße 4 die „Graf Arco Stub’n“ eröffnet. Die kleine Kneipe
lädt alle Taxler im Mai zu einem Getränk ein. Die durchdachte Speisekarte bei günstigen Preisen macht einen „Boxen-Stop“ lohnenswert.
Man muss in Zukunft auch nicht mehr, wenn man muss, die nicht besonders attraktive U-Bahn-Toilette am Isartor besuchen. Gerne können alle Taxifahrer/innen die gepflegten Toiletten in den „Graf Arco
Stub’n“ benutzen. 
schwert. In der unseligen Zeit der
Trennscheibe, 1967, kaufte sie sich
einen verlängerten Opel Rekord B,
der mit der eleganten schwarzen 
Taxifarbe einem Bestattungskreuzer
nicht unähnlich war. Gnadenlos
machte die Lilli jeden „lang“, der
dem Südbau nicht würdig war. 
In gravierenden Fällen verließ sie
ihr Schiff, um ihren Zurechtweisungen Nachdruck zu verleihen. Dabei
rutschte sie von ihrer Sitzerhöhung
vom Fahrersitz und begann sofort
mit einer lautstarken Bußpredigt.
Dieser schneidige Racheengel wäre
heute am Südbau bitter nötig. Bei
spiegelglatter Fahrbahn fand die
Südbau-Lilli in der Riemerstraße,
der heutigen Eggenfeldenerstraße,
im Dienst den Tod.
Der Weißbierhans: Fuhr nur den 
alten Flughafen an, war ein Preiß,
der kaum Bier trank und spielte 
begnadet Schach. Nachdem das
Schachspielen alle anderen Bedürfnisse fast verdrängte, lackierte sich
der Hans auf den Kofferraumdeckel
ein Schachbrett. Gespielt wurde mit
Magnetfiguren, natürlich um Geld.
Eines Tages chauffierte der Hans 
einen Verleger vom alten Hafen
nach Baierbrunn. Nach einigen 
Kilometern monierte der Fahrgast,
dass er kaum 50 km/h schnell fahre. 
Wortreich erklärte der Weißbierhanse, dass bei höherer Geschwindigkeit die Figuren des noch nicht beendeten, aber sehr teuren
Schachspiels verrutschen und das
könne nicht sein. 
Der Manager war wahrscheinlich
das erste Mal seit zehn Jahren
sprachlos – ihm blieb ganz einfach
die Spucke weg.
Leider suchte der Weißbierhanse,
der Spätheimkehrer war, wegen
starker Kopfschmerzen, nach einigen Jahren den Freitod. (HM)

Seite 24

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In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“
vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser
Ausgabe:
Margot Schneider
Wer so charmant seinen Unmut äußert, muss ein netter Mensch sein.
Und das ist sie, die Margot Schneider.
Dennoch sollte man ihren freundlichen Unterton nicht unterschätzen.
Auf bayerisch klingt halt vieles noch
liebenswürdig, wo anderweitig schon
die Messer gewetzt werden. Nicht
umsonst bedanken sich viele Kollegen über Funk, wenn Margot Schneider ihren Dienst beendet und schönen Abend wünscht. Zwölfmal im
Monat ist sie von 14 Uhr bis 22 Uhr
auf Sendung. 
Ich bin harmoniesüchtig
Dass sie einen „gewissen Unterhaltungswert“ hat, ist ihr natürlich bewusst und das ist auch gewollt. „Gute
Stimung ist mir wichtig. Ich bin
nämlich sehr harmoniesüchtig“ . 
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Ja mei, was is denn jetzt
scho wieda los!
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in
der Funkzentrale haben einen genauso
harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind
für jeden von uns bares Geld wert. 
Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER
eine Brücke schlagen zwischen Fahrern
und Funkern. 
Ob es vielleicht an der erotischen
Stimme liegt, das will sie nicht kommentieren, aber „wenn’s funktioniert
ist es auch okay“ . Manche sind aber
scheinbar von ihrer Stimme so fasziniert, dass sie darüber ganz das Mitarbeiten vergessen. Und da kann sie
dann bayerisch-stimmlich wieder aus
der Haut fahren. „Oft denk’ ich, so
schlecht kann das Geschäft nicht
sein, sonst wär’n doch zumindest die
ersten am Standplatz funkbereit.“
Wenn Margots „Herrschaften-versteht-mich-denn-keiner?“ durch den
Äther schallt, dann wird’s Zeit, geistig wieder Haltung anzunehmen und
in „Hab-Acht-Stellung“ zu gehen.
Seit 15 Jahren ist sie jetzt „in der Firma“, wie sie die Zentrale nennt, „und
ich hab’ den Eindruck, dass es immer
schlechter wird. Manche können
doch nicht einmal die einfachsten
Sachen wiederholen. Und was nützt
das schönste Auto, wenn sich der
Fahrer nicht unterhalten kann.“ 
Die gelernte Einzelhandelskauffrau
hat drei Jahre in Berlin gelebt und
dort im Alter von 18 Jahren schon
gefunkt, „als die offizielle Sprache
noch deutsch war.“ Sie weiß also,
wovon sie spricht, wenn sie sagt,
dass „sich manche nicht deutschspre-
24 TAXIKURIER
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Seite 25

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Mini-Steckbrief:
Name: Schneider
Vorname: Margot
Alter: 54
Sternzeichen: Fisch
Familienstand: Ledig, liiert
Geburtsort: München
Aufgewachsen: Laim
Wohnviertel: Harthof
Hobbies: Gut essen mit Freunden,
mediterrane Küche, Bergwandern
Musik: Oldies, Country, je nach
Stimmung
Urlaub: Mit der Freundin durch
Amerika
chenden Kollegen von Frauen
scheinbar ungern etwas sagen lassen.“ Aber da kommen sie bei Margot
Schneider gerade an die Richtige. Die
kriegen dann eine Sonderbehandlung
unter dem Motto „Kollegen sind erstmal Nummern.“ 
Da sie selbst ehrgeizig ist und viel
wissen möchte, „nach Möglichkeit alles, so wie der Krocker“, hat sie natürlich auch den Taxi-Schein gemacht und erst dann hat sie sich an
den Kanal 1 getraut. „Der Beruf ist
deutlich vielseitiger geworden, durch
die verschiedenen Arten der Bestellung müssen wir heute wirklich viel
leisten und müssen auch mehr reden
als früher. Aber je mehr sich rührt,
umso größer ist die Faszination.“ 
Sie fährt gerne Auto und unterstützt
manchmal ihren Freund bei seinen
Fahrtaufträgen. „Wenn ich dazu den
Funk nicht brauche, dann mach’ ich
ihn auch nicht an.“ Da träumt sie lieber davon, einmal dort zu leben, wo’s
immer schön warm ist. (PG, PR)
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2000–2004
ab 1.724€netto
(Komplettpreis inklusive Ausund Einbau, Befüllung und 
Einstellungen am
Fahrzeug).

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26 TAXIKURIER
Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware und Brotzeitbeutel gilt es den Heißhunger zu befriedigen. In jeder Ausgabe testen wir
für Sie eine typische Taxifahrer-Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten ist
natürlich rein subjektiv und zufällig,
stellt aber in jedem Fall eine kleine
Orientierungshilfe im großstädtischen
Brotzeit-Dschungel dar.
In diesem Monat der Weißwurst-Test!
Fotos: www.atelier-tacke.deEssen auf Rädern
Die monatliche Orientierungshilfe durch
den Brotzeit-Dschungel
Name
Adresse
Geschmack
Temperatur
Schnelligkeit
Brez’n
Senf
Preis
Punkte Gesamt
Platz
Geboren am 22. Februar 1857 in einem Wirtshaus am Marienplatz (wo
heute der Hugendubel steht) ist die
Münchner Weißwurst, Spöttern zufolge, die edelste Art, süßen Senf zu
sich zu nehmen. Unser stichpunktartiger Test zeigte darüber hinaus Erfreuliches: nirgends wurde uns schlechte
Ware oder minderwertiger Senf (durch
die Bank „Händlmaier’s“) vorgesetzt;
zum Teil wurden die Würste, weil gerade nicht warm, frisch eingelegt –
was dann allerdings zu Lasten der
Schnelligkeit ging. Fast religiösen
Dogmen, ähnlich der Glaubensfrage,
ob Augustiner-Bier das beste ist oder
am meisten „Schädel“ macht, oder ob
„Bayern“ oder „die Sechzger“ die symbolischere Mannschaft ist, sollen beim
Kriterium „Geschmack“ nicht angerührt werden. 
Ohnehin nicht im Test „Magnus
Bauch“, da kein Vor-Ort-Imbiss. 
Bis auf die Gaststätte Gaßner handelte
es sich um Selbstbedienungs-Imbisse
mindestens mit Stehtischen. 
Im Test: Zwei Stück (nicht: „ein Paar“!)
Weißwürste mit einer Brez’n und Senf.
(MS)
Rechtsanwalt Stephan 
und Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
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Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
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27TAXIKURIER
Vinzenz Murr Schäfert Sedlmeir Gaßner Kleiner Ochsen brater Pferdemetzger Wörle
Metzgerei-Imbiss Metzgerei-Imbiss Metzgerei-Imbiss Gaststätte Imbiss Metzgerei-Imbiss
Rosenstr. 7 Klenzestr. 43 Pflanzeltplatz 14 Zenettistr. 11 Viktualienmarkt Viktualienmarkt
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••• ••• •• •• • ••
••• • • • ••• •••
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•••
E 2,50 ••• E 2,50 ••• E 2,60 ••• E 3,40 (Bedieng.) • E 3,75 ••• E 2,40
17 15 13 13 12 12.
1. 2. 3. 3. 4. 4.
Der Testsieger! 
50 Meter vom Marienplatz holt man sich im 1.
UG das „Gedeck“, wobei
die Würste im Warmwasser–Schüsserl (da
bleibt die zweite Wurst
länger warm) mit eigenem Senf-Haferl serviert
werden. Ausreichend
Sitzgelegenheiten, eine
resche Brez’n, freundliches Personal und ein –
angesichts der Lage (s.o.)
– sensationeller Preis
rechtfertigen die beste
Platzierung im Test. Respekt!
Der Familienbetrieb
hatte Punktabzüge bei
der Schnelligkeit hinzunehmen, da die Würste erst noch warm gemacht werden mussten.
Dafür gab’s auch das
Warmwasser-Schüsserl
und in der Zwischenzeit an den Stehtischen
bei Handwerkern,
Rentnern und Schülern
allerlei Münchner 
G’schichten zu hören.
Auch hier kam es zum
Warm-Mach-Problem;
der Senf war in Gestalt
einer Portionstüte rationiert. Bisserl beengte
Situation an Stehtischen. Das erwärmte
Wasser für die zweite
Wurst wurde nicht mitgeliefert. 
Trotz dieser kleinen
Mäkeleien: 
Erstklassige Qualität! 
Imbiss-Betrieb und
Sitz-Tische nur bei
schönem Wetter – aber
dann … weiß man, warum die Preiß’n nicht
mehr heim wollen! Leider waren die Würste
etwas zu kalt und wollten nicht ohne Murren
aus der Haut raus. Darunter litt auch das Geschmackserlebnis ein
wenig. Der relativ hohe
Preis verbannte das gemütlichste Standl im
Test leider ziemlich
nach hinten.
Eigentlich unfair, die
„Fohlen-Weißwurst“ in
den Test mit aufzunehmen. Unter den „normalen“ Weißwürsten
kann sie keine ernsthafte Chance haben –
und hatte sie auch
nicht. Hochgezogene
Augenbrauen beim Geschmacksvergleich. Alle Kolleginnen mögen
dem Tester diesen exotischen Ausflug („frisst
der so a kloans Pferdl“)
verzeihen. Ordentlich,
aber halt nur für Insider!
Mo. - Fr. von 05.30 -
14.00 Uhr im Gelände
hinter dem „Wirtshaus
im Schlachthof“ geöffnet. Bei einer Gaststätte mit Bedienung sind
3.40 Euro für unser
„Gedeck“ kein Preis.
Die beiden Mädels
hüpfen allerdings etwas unkontrolliert herum – der Tester wurde
nach 12 Minuten erstmals nach seinen Getränkewünschen gefragt. Die hervorragenden Würste ohne warmes Wasser direkt am
Teller und die lascheste
Brez’n im Test brachten
leider Abzüge. Ausreichend Parkplätze vorm
Haus!

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28 TAXIKURIER
Was macht eigentlich das KVR? 
Nur Ärger, denkt sich vielleicht der 
eine oder andere, der ohne oder mit
abgelaufenem Stadtplan erwischt 
wurde. Dass es nicht ganz so einfach
ist, das hat jetzt Eberhard Voß dem
TAXIKURIER erzählt.
„Mich lernen die meisten erst kennen
wenn’s Probleme gibt“, beschreibt
Eberhard Voß in einem Satz stark
verkürzt und nicht ganz den Tatsachen entsprechend seinen umfangreichen Wirkungskreis. Voß ist Leiter
der Abteilung Personenbeförderung
Taxi/Mietwagen/Krankenwagen/Rettungs-wagen/Sonderverkehr im KVR
Verkehrsmanagement, Unterabteilung
gewerblicher Kraftverkehr. „Also der
ganze Bereich, in dem Leute gegen
Entgelt befördert werden. Seit 1990
habe ich dieses marode KVR etwas
belebt.“ 
Mit zwei Sachberarbeitern, zwei Leute im Beschwerde- und Kontrolldienst
und zwei Zuarbeitern, „versuchen wir
wieder einen Levell zu erreichen, wie
wir ihn schon einmal hatten. 
Wir stoßen leider an die finanzielle
Leistungsfähigkeit der Stadt. Deshalb
können wir wegen Personalmangels
die Intensität im Kontrolldienst nicht
mehr aufrecht erhalten.“ Mit der
Amtshilfe aus der Abteilung „Kommunale Verkehrsüberwachung“ und
auch mit der Polizei hat Voß keine
guten Erfahrungen gemacht. 
„Die einen beherrschen den Umgang
mit Menschen nicht, weil sie es nicht
gelernt haben und die anderen übertreiben gerne, während wir uns am
Taxistand mit den Menschen unterhalten und auch mal ein Auge zudrücken. Wir haben einen großen 
Ermessensspielraum, den wir natürlich fehlerfrei auslegen.“ 
Aber die Präsenz vor Ort ist nur ein
Bereich, in dem Voß und seine Mannen tätig werden. Der Amtmann
spricht ein gewichtiges Wort mit bei
der Mitbenutzung von Busspuren, ist
zuständig für das Errichten neuer 
Taxistandplätze und nebenbei auch
noch Referent an der Bayerischen
Verwaltungsschule. Hier bringt er den
Kandidaten aus den Landratsämtern
das Personenbeförderungsgesetz
(PBefG) nahe, „damit wir wenigstens
Bayern ein bißchen auf Reihe kriegen.
Sonst wird es von den Verwaltungsbehörden zu verschieden ausgelegt.
Das wird in München Stadt schon
anders gehandhabt als in Ebersberg.“
Eigentlich kein Wunder, dass es da
laut Voß, „in München keine fünf Anwälte gibt, die sich in der Personenbeförderung auskennen.“
Die Unternehmer
müssen vor
Wertverlust
bewahrt werden
Was Eberhard Voß aber noch ist, das
wissen die wenigsten: Er ist der gute
Geist der Münchner Taxi-Unternehmer. 15 Jahre bewahrt er sie jetzt 
davor, dass Konzessionen freigegeben
oder neue erteilt werden. Alljährlich
erstellt er das Gutachten über die
Funktionsfähigkeit des Münchner
Taxigewerbes und wundert sich mit
Recht, warum so wenig Interesse und
Eigeninitiative bei dem geringen
Aufwand – man muss nur seine
Zahlen einschicken – bei manchen
Unternehmern vorhanden sind.
„Wenn wir in München die Konzessionen freigeben müssen, hat jeder
Einzelunternehmer über Nacht einen
Wertverlust von ca. 11.000 Euro. 
Titelthema
Eberhard Voß, 
der Konzessionshüter

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29TAXIKURIER
Und das ist bei ca. 1.600 Einzelunternehmern nicht zu verantworten.“ 
Am 6.12.1990 wurde in München die
letzte Taxikonzession ausgegeben
und bis heute sind in dieser Zeit rund
150 eingezogen worden. Hauptgründe waren immer „mangelnde wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder
persönliche Zuverlässigkeit.“ 
300 Interessenten stehen auf der
Warteliste für neue Nummern, die
natürlich auch einige Kuriositäten 
erhält. „Einer, der am längsten seinen
Antrag gestellt hat, 1979, lebt mittlerweile auf Mallorca. Der weiß
wahrscheinlich nicht einmal, dass er
nach München ziehen müsste, da
Konzessionen inzwischen in den 
ersten zwei Jahren hauptberuflich
betrieben werden müssen.“
Taxifahrer ist einer
der schwierigsten
Berufe
Für Eberhard Voß haben die meisten
sowieso völlig falsche Vorstellungen
vom Beruf des Taxifahres. „Wer heute
der Meinung ist, Taxifahren kann
doch jeder, der hat doch überhaupt
keine Ahnung. Obwohl München die
schwerste Ortskundeprüfung von
ganz Deutschland hat, wird immer
noch zu wenig verlangt. Ein großes
Problem sind die mangelnden
Deutschkenntnisse vieler Fahrer. 
Taxifahrer zu sein,“ so Voß, „ist einer
der schwierigsten Berufe. 
Eine ständig wechselnde Klientel,
vom kleinen Kind über den alten
Mann zur jungen Frau, vom gestressten Geschäftsmann bis zum betrunkenen Hallodri, mit der man von
morgens bis abends umgehen muss,
dazu die Hektik des Großstadtverkehrs, dass das einer besonderen
Ausbildung bedarf, steht eigentlich
ausser Frage.“ 
Und daran wirkt auch das KVR mit.
Und dass kann so falsch nicht sein.
Und dazu gehört halt nunmal auch
ein aktueller Stadtplan. (PG, PR)
Audi-Zentrum München, A brechtstraße
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für alle Fragen rund um Audi-Taxis 
ist Frau Alin Kumke, 
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Seite 30

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30 TAXIKURIER
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Standplatz-Lüge – Kavaliersdelikt oder Betrug?
Lauter „edle Spender!“
Es sind immer die Gleichen, die bei jedem Funkauftrag hektisch auf die Taste
gehen, egal wie weit man weg ist und ob’s gerade passt – frei nach dem Motto
„Entschuldigen kann man sich ja immer noch“ . Kann man nach der „Freigabe“
noch von Kreativität oder Ortskunde des Einzelnen sprechen, handelt es sich 
davor um etwas sehr unschönes und unkollegiales: die Standplatz-Lüge. Zu dieser Problematik unterhielt sich der TAXIKURIER mit Hans Meißner, Alfred Huber,
Norbert Laermann und Mike Ettler.
man alle anderen übervorteilt. Also
wahrscheinlich gibt es sie schon immer. Standplatzlügen sind ebenso wie
„unerlaubte Bereitstellung“ Auswuchs
von fehlender Moral, mangelnder
Ethik und nicht vorhandener Kollegialität. Standplatzlügen sind immer
Betrug am Kollegen! Zu den Negativbeispielen aus der Vergangenheit gehörten die „Notdienstgeier“, die mit
geradezu mafiösen Strukturen die
Aufträge untereinander ergaunert haben. Heute hat man eher den Eindruck als würden Standplatzlügen
aus sportlichen Gründen betrieben.
Oder wie soll man es werten, wenn
ein ertappter Lügner auf den Hinweis
der Zentrale – „ich trag’ Sie in die
Spendenliste der Taxistiftung ein“ –
mit einem keineswegs enttäuschten
oder gar schuldigem „in Ordnung“
antwortet. Dabei ist es alles andere
als “„in Ordnung“, wenn man sich
auf diese Weise Vorteile erschleicht.
Denn, so Alfred Huber, „das Paket der
wenigen Aufträge muss gerecht verteilt werden.“ Wer also einen Standplatzlügner „in flagranti“ erwischt
und meldet, betreibt keineswegs Denuntiantentum, sondern er meldet einen Diebstahl an den Kollegen. Praktischerweise holt er sich noch einen
Kollegen als Zeugen, der den Vorfall
ebenfalls verfolgt hat.
Lügner zahlen 
jetzt mehr!
Ebenso, wie es immer die Gleichen
sind, die meinen sich durch Unkollegialität Vorteile verschaffen zu müssen, sind es meist die gleichen Standplätze, die sich für Standplatzlügen
„anbieten“ . Eher selten in der Innenstadt, verlocken natürlich Standplätze
im Aussenbereich eher zu Missetaten.
Aber unsere Damen und Herren in
„Die geballte Kompetenz“ .
Mike Ettler, Hans Meißner, 
Alfred Huber, Norbert Laermann
Standplatzlügen sind keineswegs eine
Ausgeburt schlechten Geschäftsganges. Und sie sind auch nichts Neues.
Standplatzlügen gibt es seit es „Kollegen“ gibt, die der irrigen Annahme
sind, man sei besonders schlau, wenn
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Rückenproblemen
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Seite 31

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der Funkzentrale sind ja auch nicht
von gestern und haben für die Randgebiete und ihre Spezialisten ganz
besondere Sensoren. Wer bei dieser
gravierenden Unkollegialität erwischt
wird, bekommt für die aktuelle
Schicht Funkverbot und einen Eintrag in die Spendenliste. Und damit
sich das Ganze für die Taxistiftung
auch lohnt, gelten ab sofort neue Tarife als „Stiftungsgebühr“: 40,- Euro
beim ertappten Versuch und 70,- 
Euro, wenn die Lüge zum Auftrag 
geführt hat. Im Wiederholungsfall
sind 100,- Euro fällig.
Nur zwischen den
beiden Standplatztafeln existiert ein
Taxistand
„In letzter Zeit“, so Mike Ettler,
„schleicht sich eine neue Unsitte bei
manchen Kollegen ein. Die melden
sich schon, obwohl sie noch besetzt
sind.“ Das ist jetzt im klassischen
Sinne keine Standplatzlüge nach der
Freigabe, aber wir weisen gerne
nocheinmal daraufhin: Nach der
Funkdienstordnung haben sich
grundsätzlich nur Fahrer zu melden,
die frei sind. 
Auch wenn Standplatzlügen statistisch gesehen zu den Ausnahmeerscheinungen zählen, können sie nicht
als „gottgewollt“ hingenommen werden. Wehret den Anfängen. (PG, PR)
Unsere Stadt ist reich an Lokalen,
Restaurants und Wirtshäusern aller
Art. Und es gibt Führer aller Art. Der
TAXIKURIER stellt Ihnen in regelmäßiger Folge ein Haus mit „Charakter“
vor.
Kleines Brauhaus
Dicker Mann
Der Name dieses Wirtshauses wurde
vom ehemaligen Schänkkellner abgeleitet, der in der Tat stattliche
Ausmaße hatte. Zunehmen kann
man hier aber noch immer, denn die
Portionen im Dicken Mann sind
reichlich bemessen. Man kann aus
einer Standardkarte wählen. Ein
breites Salatangebot mit allen möglichen Zutaten ist besonders bei den
zahlreichen Damen beliebt. Die Salate und Bedienungen sind knackig
und frisch. Diverse Nudelangebote
sind täglich zu haben. Die Talente
der Koch-Crew entfalten sich eindeutig am besten bei der bayrischen
Hausmanns-Kost. Der immer frische
Schweinsbraten mit Knödel und
Krautsalat (von Kugler) ist eine
Schau. Schön, dass es auch so einfache Klassiker wie Spiegeleier mit
Spinat gibt. Mittags wird der Gast
zu einer Suppe eingeladen. Jedes
Gericht kostet einheitlich 5,50 Euro.
Abends ist das Lokal immer rappelvoll. Unser Besuch im Dicken Mann
war eine gemütliche Angelegenheit,
wir haben ganz besonders gut gegessen, allerdings nur geringe Lust
verspürt, nachmittags noch weiter 
zu arbeiten.
➜ Täglich von 11.00 bis 1.00 Uhr 
geöffnet
➜ Gemütliches Wirtshaus
➜ Samstag, Sonn- und Feiertag
Frühstück
➜ Nette Bedienungen
➜ Schattiger Biergarten, 
kein Maßkrug-Zwang
➜ Großes Parkplatz-Angebot
Kleines Brauhaus Dicker Mann
Heinrich-Wieland-Straße 11
81735 München
Tel. (0 89) 40 78 98
Lokaltermin
31TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de

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Rose des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen
wir Personen, Institutionen oder
auch Kollegen und Kolleginnen für
besonders taxifreundliche Aktionen. 
Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber
dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird
die jeweilige sympathische Geste
mit einem kleinen Geschenk.
Katharina Gaertner
Nichts ist erfreulicher, als einer
Kollegin oder einem Kollegin die
Rose zu verleihen. Katharina Gaertner, eine blutjunge Kollegin, hat
kürzlich ihren Taxi-Einstand gegeben. Der Süddeutschen Zeitung war
der positive Auftritt der 21jährigen
eine größere Geschichte wert. Ihre
höchst positive Einstellung zum Taxigewerbe und zur Dienstleistungsbranche hat bei den Lesern der SZ
bestimmt einen vorteilhaften Eindruck hinterlassen.
Gerade in Zeiten, wo Miesepeter und
Kollegen mit negativer Grundeinstellung oft die lautesten Statements abgeben, sind derartige wohltuende Äußerungen belebend fürs Gewerbe.
Der TAXIKURIER lädt Frau Gaertner
im Anschluß an die nächste Redaktionskonferenz zu einem gemütlichen
Biergarten-Abend. Dort kann sie dann
im Kreise der Profis ihr theoretisches
Wissen bestimmt gewinn- und umsatzfördernd ausweiten. 
Fotos: www.atelier-tacke.de
Katharina Gaertner
Wie oft hören wir diesen Apell auf
Kanal 1 oder 3. Gerne schärfen wir
auch unsere Sinnesorgane, wenn
wir verwirrte Altenheimbewohner,
herrenlose Hunde, ausgerissene Jugendliche oder Handtaschen-Räuber
und ähnliche Halunken aufspüren
sollen. Sehr gerne würden wir aber
auch mal über den Polizeifunk „Die
Taxifahrer bitten um Ihre Mithilfe“
als Gegenleistung erbitten. Denn oft
ist für unsere Unterstützung der Polizei kein Dank, sondern eher Schikane
unserer Arbeit das Ergebnis. Ich spreche nicht von Kontrollen der schwarzen Schafe. Was der Autor dieser Zei-
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe!
Foto: Florian Kaindl
Georg-Kalb-Straße. 3 • 82049 Großhesselohe
• Ob ein festliches 
Menü,
• ein röscher
Schweinebraten
• eine süffige Maß 
im Biergarten
• oder Kaffee
und KuchenIN DER WAWI SIND SIE IN DEN BESTEN HÄNDEN
Wir freuen uns auf Sie! Ihr WAWI-Team
Reservierungen unter Tel.: 089 – 74 99 40 30, Fax: 089 – 74 99 40 39
Ruhetag: Montag
www.waldwirtschaft.de E-Mail-Adresse: info@waldwirtschaft.de
Herzlich 
Willkommen
in der

Seite 33

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Zitrone des 
Monats
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir
monatlich Zeitgenossen, Institutionen,
Behörden sowie leider auch Kollegen
und Kolleginnen für Handlungen und
Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die
saure Zitrone ausgewählt.
POK Freymadl / Polizeiinspektion 42
Am Dienstag, den 15. März 2005 erhielt ich einen telefonischen Auftrag,
am Haupteingang des Rotkreuz-Krankenhauses, Nymphenburger Straße
163, einen Patienten abzuholen. Als
ich mit meinem Taxi in einer Parkbucht anhielt, stoppte der Polizeibeamte Freymadl von der PI 42 neben
meinem Fahrzeug. Er machte mit den
Worten „schleich Dich da!“ klar, dass
man hier nicht halten darf. Ich machte ihn darauf aufmerksam, einen Patienten, der nicht schmerzfrei gehen
kann, abzuholen. Der POK Freymadl
meinte daraufhin, ich solle mich hinter dem 50 Meter entfernten Taxistand stellen. Ich merkte an, dass es
sich dort um zwei gekennzeichnete
Behinderten-Parkplätze handelt.
Daraufhin ging ich die Treppe zur
Krankenhaus-Pforte hoch, um den
Patienten abzuholen. Die mich beauftragende Frau Lechner kam gleich
mit zu meinem Fahrzeug. 
Dort stellten wir fest, dass der Beamte
Freymadl gerade im Begriff ist mir
eine Verwarnung in Höhe von 15 Euro auszustellen. Als ich den Beamten
fragte, ob jetzt ein generelles Abholverbot für Taxi-Krankenan- bzw.
Abfahrten besteht, bekam ich keine
Antwort. Diesen Vorfall kann der
Zeuge Darlitz, Dirk (Fahrgast) und die
Zeugin Lechner, Walburga (Empfangsdame des KKH am Rotkreuzplatz) bestätigen. Nachdem ich meine
Papiere zurückerhielt, fragte ich den
Polizeibeamte Freymadl nochmals,
welche Alternative es für uns Taxifahrer gibt, wenn wir für eine Patientenabholung beauftragt werden. Als
Antwort machte der Beamte eine
„wegwerfende Handbewegung“ und
sagte „Du Dampfplauderer“ . Daraufhin
begab er sich in sein Dienstfahrzeug
(amtl. Kennzeichen M-31765) und
fuhr weg. Dieses kann der Fahrgast
Dirk Darlitz bezeugen. Am selben Tag
erstattete ich bei der PI 44 Anzeige
wegen Beleidigung.
Passanten erzählten mir, dass der Beamte Freymadl des öfteren Kollegen
zwingt, ihr Taxi vom Eingang des
Krankenhauses zu entfernen, obwohl
ersichtlich ist, dass Menschen mit
Krücken und offensichtlichen Gehbeschwerden ins Taxi ein- bzw. aussteigen müssen. Dieser Vorfall sowie die
gesetzlichen Gegebenheiten dieses
Problems bedürfen schnellstens einer
Klärung. Ansonsten wäre es uns
Taxifahrern ja nicht mehr ungestraft
möglich, Kranken- bzw. Bluttransporte für das o.g. Krankenhaus durchzuführen. Eine Kopie dieses Schreibens ergeht an die Regierung von
Oberbayern sowie an das Polizeipräsidium München.
Rainer Breckner, München
großzügig durch Pylonen abgesperrt.
Auf Nachfrage erklärten die Polizeibeamte, dass der VW-Bus später
wiederkomme und man den Platz benötige, da man von der gegenüberliegenden Seite eine bessere Sicht auf
den Haupteingang habe,. Durch den
starken Gegenverkehr kam es so zu
einer enormen Behinderung des Taxi-
Verkehrs. Die befragten Beamten
len aber am 17. März um 21.00 Uhr
am Nockherberg erleben musste,
kann den Glauben an die Exekutive
erschüttern. Während der Starkbierzeit ist an der Hochstraße ja ein Bedarfsstandplatz eingerichtet, der
durch einen Polizei-VW-Bus gegenüber des Haupteingangs unterbrochen
und blockiert wurde. Nachdem dieser
dann wegfuhr, wurde dieser Platz
übrigens wollten keinesfalls mit aufs
Bild. (PR)
33TAXIKURIER

Seite 34

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Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
Allergien – Jeder Vierte ist betroffen!
Millionen von Menschen freuen sich
auf das Frühjahr, insbesondere nach
dem langen harten Winter, der Bayern lange im Griff hatte. Nur leider
sind die nun aufkommenden Sonnenstrahlen und die frischere Luft für
viele Patienten ein Dorn im Auge,
denn sie leiden unter einer Allergie.
Nun, was verstehen wir im weitesten
Sinne unter einer Allergie: 
Es handelt sich um eine allergische
Reaktion, die auf den Kontakt mit
Allergenen, das heißt verschiedenartige Stoffe, die in den Körper eintreten,
ausgelöst werden kann. Diese Allergene können sowohl eingeatmet werden, als auch über die Haut oder den
Magen-Darm-Trakt aufgenommen
werden. Bekannt sind natürlich auch
allergische Reaktionen, die nach Einnahme von Medikamenten oder z. B.
Röntgenkontrastmittel ausgelöst werden. Im Grunde genommen ist eine
Abwehrreaktion eine gesunde Reaktion des Körpers, nur bei den Allergikern handelt es sich um eine geschädigte Funktion der Immunabwehr. Es
wird bereits auf eine sehr geringe
Menge von Schadstoffen eine Überreaktion an Antikörpern gebildet und
diese führen für viele Patienten zu
unangenehmen Reaktionen. Typische
Symptome von Allergien sind die laufende Nase, die tränenden Augen, die
juckenden Augen, der Hautausschlag,
der von einfacher Hautrötung bis zu
pustelnden nässenden Hautausschlag
gesehen werden kann, Magen-Darm-
Beschwerden und auch Kreislaufbeschwerden bis hin zu anapsylaktischen Schock. Eine Endreaktion einer
allergischen Reaktion ist zum Beispiel
das Asthma bronchiale. Die Zahlen
der Allergie steigen stetig an. Bereits
jeder vierte nimmt man an, leidet unter auch an einer bereits nicht diagnostizierten Allergie. Das liegt im
wesentlichen daran, daß unser Körper
ständig mit neuen Stoffen konfrontiert wird, die biotechnologisch gewonnen und chemisch hergestellt werden. Auch das Angebot an exotischen
Früchten und immer wieder importierten Waren steigern das Allergierisiko.
Die Luft- und Rußpartikelverschmutzung in der Luft wird weiter dazu beigetragen, daß eine Reaktion des Körpers hervorgerufen wird. Wichtig ist
nun, diese Allergie zu behandeln. Als
erstes gehört immer die Diagnose in
den Vordergrund. Es ist wichtig herauszufinden, aus welchen Stoffen die
Allergie hervorgerufen wird, sind es in
erster Linie Pollen oder Nahrungsmittel oder Kontaktstoffe, die die Allergie
auslösen. So muß ein Kontakt mit diesen vermieden werden. 
Hilfreich ist der Pollenfilter der 
Klimaanlage im Auto.
Der Arzt kann eine Spezifikation der
allergieauslösenden Substanz machen
und daraufhin auch eine medikamentöse Therapie herbeiführen. Stichwort
hier wäre die Hyposensibilisierung.
Hier wird ein Vierteljahr vor beispielsweise Auftreten des ersten Pollenfluges mit einer ganz geringen Reizmenge unter die Haut eine Einspritzung
vorgenommen mit einer ganz geringen Dosis und somit den Körper an
dieses Allergen zu gewöhnen. Ferner
können Medikamente wie Kortison
und Antihistaminika eingesetzt werden, die im weiteren verbessernd sind
und keine systemische Wirkung mehr
auf den Körper mehr entfachen. Auch
die ermüdende Wirkung der Antihistaminika konnte reduziert werden, sodaß auch Autofahren hier kein Problem mehr darstellt. 
Mein Tipp: 
Haben sie solche Symptome bei sich
festgestellt, lassen sie sich vom Hausarzt oder vom Dermatologen ausgiebig
untersuchen und vermeiden sie dann
ganz gezielt den Kontakt mit den auslösenden Allergiestoffen.
Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische
Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984
in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
Hier spricht der Doc
34 TAXIKURIER
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Seite 35

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Titelthema
Foto: www.atelier-tacke.de
Der Himmel voller Weißwürscht’, eine
schaumige Maß Bier, stramme Wadl’n
und wogende Busen, Blasmusik und
Schnupftabak: Ein Klischee? Nein,
auch das wahre Leben. Was die einen
für Gaudi halten, ist anderswo Alltag.
Und so ist es auch mit der Bayrischen
Küche. Die reicht vom Radi und der
deftigen Brotzeit über den Schweinsbraten im bürgerlichen Wirtshaus bis
zu den kulinarischen Kreationen im
feinen Restaurant. Die Bayerische Küche hält für jede Gelegenheit, jeden
Geldbeutel und jeden Geschmack etwas bereit!
Original Bayrische Küche steht für
viele Taxifahrgäste ganz oben in der
Wunschliste. Etwas typisches kennenzulernen, ein echtes Schmankerl.
In dem Begriff steckt eine ganze kulinarische Welt. „Man braucht’s gewiß
nicht zum Überleben, aber es ist gut
fürs Wohlbefinden“, so hat schon der
selige Sigi Sommer darüber sinniert.
Schmankerl, das sind die kleinen Gerichte, die man auch außerhalb der
Mahlzeiten zu sich nehmen kann. Ein
Lüngerl etwa, ein rosa Kalbsherz vom
Rost oder ein Ochsenbeinfleisch. Die
Schmankerl-Kultur in Münchner
Gaststätten hat zunehmend gelitten,
denn nicht alle Zugereisten haben
Ein Hoch den Münchner
Schmankerln!
35TAXIKURIER
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80638 München 
 Der Metzgerwirt
 Der Metzgerwirt

Seite 36

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36 TAXIKURIER36 TAXIKURIER
Sinn für diese Gustostückerl. Und
was nicht bestellt wird, kann der Wirt
auch nicht verkaufen. Rühmliche
Ausnahme: „Beim Sedlmayr“ . Seit
fünf Jahren agiert hier Rudi Färber
und der ist nicht nur ein echtes Müncher G’wachs, sondern ein absoluter
Profi und Koch aus Leidenschaft. Dazu ist er gelernter Metzger und Konditor. Dem macht also nicht so
schnell einer was vor. Während viele
seiner Kollegen in aller Herrgottsfrühe schon zum Golfen fahren, begibt
sich der Rudi zum Schlachthof. „Zu
95 Prozent kaufe ich alles selber ein.
Jeden Tag.“ Denn sein oberstes Credo
heißt: Qualität ist alles. Das hat er
von seinem Lehrer Eckart Witzigmann. Der bodenständige Rudi ist logischerweise 60er-Fan und liebt sie
selbst, die bayrische Küche. Seine
persönlichen Favoriten: Roulade und
Schweinsbraten. Und was ihn noch
so sympathisch macht: Er weiß, dass
reelle Preise genauso wichtig sind,
wie die Qualität. „Bei vielen meiner
Kollegen sind die Preise zu hoch“,
kalkuliert er messerscharf seine Mitbewerber. Wahrscheinlich auch ein
Grund, warum „Beim Sedlmayr“
mehr Einheimische und viele Stammgäste sitzen als anderswo.
Die trifft man auch in der „Gaststätte
Großmarkthalle“ beim Heinz Wallner.
Seine Weißwürste sind flaumig und
zergehen auf der Zunge, ganz so, wie
sie halt sein müssen. Die Münchner
Feinschmecker wissen das. Und so ist
es manchmal nicht einfach, um die
Mittagszeit noch ein Platzerl zu bekommen. 
Wenn man von einigen Ausnahmen
absieht, haben sich vor allem die der
ländlichen Tradition verhafteten Köche der Alpenregion nur höchst selten
an den Einfällen und Erfindungen
großer französicher Restaurants orientiert. Auf bayrischen Speisekarten findet sich eigentlich nur noch ein Gericht, das vage daran erinnert. Es ist
das „Boeuf à la mode“, der Einfachheit
halber als “Böfflamott” im süddeutschen Sprachgebrauch verballhornt.
Niemand wird ernsthaft leugnen, dass
die bayrische Variante des geschmorten Rindfleischs zu den Glücksfällen
im Repertoire der Alpenküche gerechnet werden kann. Und so schmeckt
das „Böfflamott“ im Franziskaner.
Zu den Symbolen der Bayern gehört
der Knödel. Seine rundliche Form
findet sich sogar in der bayrischen
Architektur wieder, erfreulicherweise
auch in bayerischen Blusen. Richtig
zubereitet wird aus dem derben
Rundling eine delikate Köstlichkeit.
Und dazu ein geschmorter Ochsenschwanz, fertig ist ein bayrisches
Schmankerl der Extraklasse.
Damit Sie Ihren Fahrgästen die richtige Empfehlung geben können, dafür soll dieser kleine Wegweiser
durch die Bayrische Küche führen.
Denn logischerweise hat ein Miesbacher Landwirt andere Vorstellungen
von deftiger Küche, als eine japanische Touristin mit 38 Kilogramm Lewww.zum-franziskaner.de
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Weltberühmt für bayerische Spezialitäten
• ab 8 Uhr traditioneller Frühschoppen mit Leberkäs 
und erstgebrühter Weißwurst aus eigener Metzgerei
• warme Küche bis 24 Uhr
• Geniessen Sie die legendäre „Taxi-Leberkäs-Semmel“
Tradition seit 1363

Seite 37

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37TAXIKURIER
bendgewicht. Die könnte vor einer
ganzen Schweinshaxe vom „Haxnbauer“ leicht einen Anfall von Völlegefühl bekommen. (PG)
Wegweiser durch Münchens bayerische
Gaststätten:
Wo der Münchner gerne hockt
Andechser am Dom: Weinstr. 7a, Zentrum, Tel. 29 84 81. Feinheiten: Kalbfleischpflanzerl und resche Maderln
Augustiner Keller: Arnulfstr. 52, Zentrum, Tel. 59 43 93. Feinheiten: Edelstoff aus dem Holzfass, die “Mutter
aller Biergärten” und der historische
Lagerkeller.
Zum Dürnbräu: Dürnbräugasse 2,
Zentrum, Tel. 22 91 95. Feinheiten:
Bayrische Gemütlichkeit, Blut- und
Leberwurst, Bier in geschliffenen
Glaskrügen
Augustiner Gaststätte: Neuhauser Str.
27, Zentrum, Tel. 23 18 32 57. Feinheiten: Neben dem süffigen Bier ist
besonders das Ambiente ein tolles Erlebnis.
Beim Sedlmayr: Westenriederstr. 14,
Zentrum, Tel. 22 62 19. Feinheiten:
Wirt Rudi Färber ist ein Meister im
Zubereiten von Innereien und außerdem 100-prozentiger 60er-Fan.
Großmarkthalle Wallner: Kochelseestr.
13, Isarvorstadt, Tel. 76 45 31. Feinheiten: Die beste Weißwurst von ganz
München und der leckerste Ochsenschwanz mit dem luftigsten Semmelknödel.
Wirtshäuser
Metzgerwirt: Nördliche Auffahrtsallee
69, Nymphenburg, Tel. 17 04 70.
Feinheiten: Eine der ältesten Gastwirtschaften Münchens mit Altmünchner Flair
Atzinger: Schellingstr. 9, Schwabing,
Tel. 28 28 80. Feinheiten: Die „Mutter
aller Studentenkneipen“, preiswerte
Gerichte und knusprige Studentinnen.
Dicker Mann: Heinrich-Wieland-Str.
11, Berg-am –Laim, Tel. 40 78 98.
Feinheiten: Bayerische Schmankerl-
Küche, knackige Bedienungen und
viele Singles. 
Wirtshaus in der Au:Lilienstr. 51, Au,
Tel. 44 81 400. Feinheiten: Flottes
Wirtshaus mit großem Knödelangebot.
Grosswirt: Volkartstr. 2, Neuhausen,
Tel. 20 20 48 88. Feinheiten: Deftige
Brauerküche und Haxn-Festival am
Donnerstag.
Große Keller
Löwenbräukeller: Nymphenburgerstr.
2, Maxvorstadt, Tel. 52 60 21. Feinheiten: Klassische, unspektakuläre
Münchner Küche ohne Schicki-Micki
Paulaner am Nockherberg: Hochstr.
77, Giesing, Tel. 459 91 30. Feinheiten: Gigantischer Wirtssaal mit großer Lichtkuppel, fesche , internationale Servicemadln
Unionsbräu: Einsteinstr. 42, Haidhausen, Tel. 47 76 77. Feinheiten: Selbstgebrautes Bier, das man am besten
im Keller an der langen Holztafel
konsumiert.
Hofbräukeller: Innere Wiener Str. 19,
Haidhausen, Tel. 459 92 50. Feinheiten: Preiswerte Stadtoase mit Hartz-
IV-Limit von 5,- Euro pro Gericht.
Fotos: www.atelier-tacke.de

Seite 38

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38 TAXIKURIER
Wo sich der Fremde wohl fühlt
Hofbräuhaus: Platzl 9, Zentrum, Tel.
290 13 60. Feinheiten: Bayerische Lebensart wie sie nicht nur der Japaner
liebt.
Weisses Brauhaus: Tal 7, Zentrum, Tel.
290 13 80. Feinheiten: Headquarter
der Schneider-Bräu-Dynastie mit
bayerischen Küchenspezialitäten wie
z.B. Kuheuter.
Spatenhaus: Residenzstr. 12, Zentrum,
Tel. 290 70 60. Feinheiten: Bürgerlich-bayrische Küche, nicht nur für
Opernfreunde, die nicht unbedingt
auf jeden Cent achten müssen.
Zum Spöckmeier: Rosenstr. 9, Zentrum, Tel. 26 80 88. Feinheiten: Deftige Schmankerl zu fairen Preisen.
Donisl: Weinstr. 1, Zentrum, Tel. 29
08 410. Feinheiten: Preiswerte Traditionsgaststätte
Haxnbauer: Sparkassenstr. 6, Zentrum, Tel. 216 65 40. Feinheiten: Nomen est omen – die Schweins- und
Kalbshaxerl sind echte Leckerbissen.
Paulaner im Tal:Tal 12, Zentrum, Tel.
219 94 00. Feinheiten: Gutbürgerliche
Küche, allerdings nicht ganz preiswert
Hundskugel: Hotterstr. 18, Zentrum,
Tel. 26 42 72. Feinheiten: Ältestes
Wirtshaus seit 1440, berühmter durch
„Mosi“ als durch seine Küche
Bayrische Küche mit Ambitionen
Seehaus: Kleinhesselohe 3, Schwabing,
Tel. 381 61 30. Feinheiten: Sehen und
gesehen werden hat seinen Preis und
der ist nicht unbedingt niedrig
Ratskeller: Marienplatz 8, Zentrum,
Tel. 21 99 89 32. Feinheiten: Bayerische und fränkische Schmankerl in
außergewöhnlichem Ambiente.
Waldwirtschaft: Georg-Kalb-Str. 3,
Großhesselohe, Tel. 74 99 40 30.
Feinheiten: In der „WaWi“ sind nicht
nur die Enten weltberühmt.
Zum Brunnwart: Biedersteiner Str. 78,
Schwabing, Tel. 361 40 58. Feinheiten: Ein architektonisches Juwel mit
feiner bayerischer Küche und ambitionierten Gästen
Wirtshaus Zamdorfer: Schwarzwaldstr. 2a, Zamdorf, Tel. 91 69 21.
Feinheiten: Echt bayerische Spezialitäten wie „Aufg’schmalzene Brez’nsupp’n“
Gasthof Kreitmair: Keferloh 2, 85630
Grassbrunn, Tel. 46 46 57. Feinhei-
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mit dem berühmten Holzfassausschank, 5000 Plätze
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• Festsaal und Tagungsräume
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bayerisches Brauchtum
Augustiner-Keller München
Arnulfstr. 52 • 80335 München
Tel.: (0 89) 59 43 93
Westenriederstr. 14
80331 München
Telefon: 22 62 19
F a x : 26 08 91 7
Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr
Sonn- und Feiertags geschlossen
Rudi Färber

Seite 39

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ten: Ein Bilderbuch-Wirtshaus mit bayerischen
Schmankerln
Zum Franziskaner: Residenzstr. 9, Zentrum, 
Tel. 231 81 20. Feinheiten: Köstlicher Leberkäs und
ebensolche Weißwürste
Braunauer Hof:Frauenstr. 40, Zentrum, Tel. 22 36 13.
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Schnickschnack, bspw. Briesmilzwurst.
Franziskaner Garten: Friedenspromenade 45, Trudering, Tel. 430 09 96. Feinheiten: Ein wahres Prachtstück im Münchner Osten.
Besondere Bierzapfstellen
Augustiner Braustuben: Landsberger Str. 19, Westend,
Tel. 50 70 47. Feinheiten: Wenn ein frisches Faß angezapft wird, läuten die Glocken
Nürnberger Bratwurst Glöckl: Frauenplatz 9, Zentrum,
Tel. 29 19 45 0. Feinheiten: Die gepflegte Bierkultur.
Forschungsbrauerei: Unterhachinger Str. 76, Perlach,
Tel. 670 11 69. Feinheiten: Hausgebraute Biere aus
dem Keferloher
Bayrischer Schnellimbiss
Franziskaner Poststüberl: Residenzstr. 9, Zentrum, 
Tel. 231 81 20. Feinheiten: Erstgebrühte Weißwürste
aus eigener Metzgerei
Viktualienmarkt: Viktualienmarkt 6, Zentrum, 
Tel. 29 75 45. Feinheiten: Ausschank aller Münchner
Biere und regionale Schmankerl aus der ganzen Welt
Vinzenz Murr: Für ganz Eilige gibt’s nicht nur Weißwürste in allen Filialen
39TAXIKURIER

Seite 40

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40 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im 
Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den
Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Bilderwitz aus der April-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 4/2005: 31.05. – 28.06.2005
Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im Taxishop oder bei 
Herrn Tony Doll 
(30 Min. vor Kursbeginn) 
Funkausbildung
Termine: 17. und 19. Mai 2005
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG 
IM MAI 2005
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„Gott sei Dank hab ich heute ein Nichtraucher-Taxi.
Sonst müsst ich sie wieder zum Fleisch-Preis fahren.“
Dieser passenden Text von M. Beil, München, wird 
mit einem Verzehr-Gutschein für das Restaurant „Dreigroschenkeller“ prämiert. Herzlichen Glückwunsch!
Welcher Taxifahrer hatte am 27.02.05 So. ca. 18.00 Uhr eine Fahrt 
vom Carl-Wery-Stand nach UHG? Bitte bei Frau Choleva melden. 
Letzte Meldung
Ganz München ist seit dem ausführlichen Bericht in
der TZ vom 13. April über die Situation am Beck-
Stand informiert. Auch andere Massenmedien haben
darüber breit berichtet. Die Wirkung war so groß, dass
der Vorstand der Taxi-Genossenschaft geschlagene
zwei Stunden warten musste, bis er die erste diebische
Elster überführen und anzeigen konnte. Hoffentlich
hält der Zustand an. Polizei und Behörden haben ihre
Mithilfe zugesichert.

Seite 41

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Taxameter des Monats
TSV 1860 München – Bayrischer Präsident, bayrischer Trainer, bayrische Spieler. Richtigerweise 
bestreiten die Löwen auch das Eröffnungsspiel in der Allianz-Arena. Die Roten erst einen Tag später.
TZ – Das Zentralorgan der Münchner Taxifahrer berichtet sachlich und fair über Taxlers Nöte. 
Wird ab sofort vom TAXIKURIER mit allen Taxi-Infos versorgt.
Knödel – Erstens eine Delikatesse, zweitens zeigt sich seine rundliche Form sogar in der barocken
Architektur, drittens verhilft er jedem Dirndl zur nötigen Aufmerksamkeit.
0,4 Gläser – Betrug am bayrischen Bierzapferl. 
Gastronomen mit dieser Gläser-Missgeburt bitte zum Berufsberater.
Loden-Mafia – Verwechselt traditionelles Brauchtum mit Musikanten-Stadl-Folklore.
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Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)

Seite 42

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42 TAXIKURIER
Hier kontrolliert das KVR! Manfred Kraus, unser Haus- und Hof-
Karikaturist hat gezeichnet. Jetzt müssen Sie nur noch den passenden Text
dazu liefern. Der originellste wird prämiert. Senden Sie Ihren Vorschlag bitte
bis spätestens 13. Mai an den TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum).
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Illustration: formenreich
Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem 
TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag.
Zentrale: Partnach - Besorgung
Taxi 4711: 4711 – erster
Zentrale: 4711 – Passauer 36 – Sparmarkt – an der Kasse die Ware für 
Schmidt – Zieladresse dann wieder Kanal 4
Taxi 4711: wiederholt Auftrag korrekt
(ca. 5 Minuten später)
Taxi 4711: Zentrale von 4711
Zentrale: 4711 – die Zieladresse?
Taxi 4711: Nein Zentrale – Sie müssen anderes Taxi schicken!
Zentrale: 4711- Warum?
Taxi 4711: Zentrale, ich bin gläubiger Muslim und kann kein Schweinefleisch und kein Bier befördern.
… bleibt die Frage, ob der Kollege 4711 auch keine Metzger und Gastwirte befördern kann?
Kurioses aus der Zentrale
Allerletzte Meldung
Durch die Papst-Wahl vom 
19. April erlangte der Standplatz
„Ratzinger Platz“ sakrale 
Bedeutung.
Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an
der Hauptkasse in der Englhardstraße 6 /
1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf.
Kleinanzeigen-
Annahme
VERZEHR-GUTSCHEIN
für das Restaurant „Beim Sedlmayer“ im
Wert von 100,- Euro zu gewinnen!

Seite 43

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43TAXIKURIER
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31
Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Norbert Laermann (NL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN),
Carmen Roithmeier (CR), Michael Schrottenloher (MS) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
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Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Online-Auftritt: Norbert Laermann
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
e-mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004
Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
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Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
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übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß
Impressum
Liebe Leserinnen und Leser,
Eigenlob stinkt nicht immer. Denn in diesem Fall loben wir nicht nur uns,
sondern auch die Leser/innen vom TAXIKURIER.
Die Reaktionen auf unser Medium werden immer lauter, positiver und
zahlreicher. Wir sind wer in Münchens Print-Landschaft, man nimmt uns
ernst. Das zeigt sich ganz besonders an der Qualität unserer Gesprächsund Interviewpartner und der Quantität unseres Anzeigen-Volumens. Das
ist eine Bestätigung nicht nur des TAXIKURIERS und seiner Machart, sondern vor allem seiner Zielgruppe, nämlich den Taxifahrern. Dieses macht
uns stolz. Ganz besonders stolz sind wir, dass uns der Oberbürgermeister
unserer Stadt, Herr Christian Ude, über eine Stunde Zeit gegeben hat, über
die Taxi-Situation Münchens zu sprechen.
Mein heißer Tipp
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer verraten 
ihre Lieblingsadressen. Bitte nicht weitersagen!
Rudi Müller, 61, Taxis 1627, seit 67 im Gewerbe, trifft man meist am 
Thomas-Dehler- oder Ramersdorf-Stand. Er wohnt in Valley und ist in der
Branche wegen seiner unschlagbaren Ortskenntnis populär. Außerdem gilt
er als die rollende Werkstatt. Kaum ein Werkzeug, das er in seinem Mercedes-Kombi nicht griff- oder hilfsbereit mit sich führt. Derzeit empfiehlt
der Parade-Taxler das „Schlemmerland“ am Scharfreiterplatz 8, ein Bistro,
das täglich (außer Sonntag) hauptsächlich bayerische Kost zwischen 4,50
Euro und 6,50 Euro zum Sattwerden anbietet. Und es schmeckt. Etwaige
Reklamationen bitte am Pep direkt bei Rudi Müller. (PR)
Vorschau Ausgabe Juni 2005
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 
27. Mai 2005! Freuen Sie sich darauf.
➜ Navigationssysteme
… für Ahnungslose oder Profis?
➜ Gespräch mit Christian Ude
Unser Oberbürgermeister blickt durch!
➜ Dauerbrenner:
Tarifzonen mit Übersichtskarte
Was Ihr Taxameter schon immer wissen wollte

Seite 44

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Bildgeprüfter Textauszug aus der Originalabbildung; keine vollständige Abschrift.

Taxis kommen wie gerufen.
Und von uns.
Mercedes-Benz München