TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Mai 2005
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Mai 2005 Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de Foto: www.atelier-tacke.de I Fotografiert und verspeist im „Dicker Mann“ ➜ Die richtigen Adressen für Bayern und Touristen ➜ Standplatz-Lügen! Jetzt wirds teuer – Neuer Strafkatalog ➜ Die besten Taxifahrer an den Flughafen! Gespräch mit der FMG ➜ Was macht eigentlich das KVR? Der KVR-Chef steht Rede und Antwort Essen Bayrisches
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T5/02 Nur das Nötigste Kein Problem - auch wenn Ihre Fahrgäste „nur das Nötigste“ mit in den Urlaub nehmen. In Ihrem neuen Passat bringen Sie alles und jeden sehr komfortabel unter. Dafür sorgt das großzügige Raumangebot. Der Passat als Taxi In Kürze bei Ihrem Volkswagen Partner.
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Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Editorial | Große Ereignisse und ihre Schatten 4 Profile | Unerschrocken, trotz Morddrohungen! Interview mit S. Lackner 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Die Genossenschaft | News aus der Zentrale 8 Der Landesverband | Interessante Meldungen 10 Die Taxivereinigung | Namen, Adressen, Fakten 11 Dauerbrenner | Kindersitze 11 Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „H“ 12 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 15 Witz des Monats | 15 Leserbriefe | 15 Flughafen München | Gespräch mit der FMG 16 Schrotti’s Fiaker-ABC | Der Buchstabe „L“ 18 Pausenfüller | In München spielt die Gastro-Musik 19 Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 20 Rettung Beck-Stand | Die Aktion läuft erfolgreich 21 Anno dazumal | Spitznamen der Taxler – Teil 2 22 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 23 Der Mensch hinter der Stimme | Margot Schneider – Ja mei, … 24 Essen auf Rädern | Der Weißwurst-Test 26 Was macht eigentlich das KVR? | Gespräch mit Eberhard Voß 28 Standplatz-Lügen | Neuer Strafkatalog 30 Lokaltermin|| Dicker Mann 31 Rose des Monats | Eine junge Kollegin – Katharina Gaertner 32 „Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe“ | Wo bleibt der Dank? 32 Zitrone des Monats | Wieder mal ein Herr in Uniform 33 Hier spricht der Doc | Allergien 34 Bayrisches Essen | Der Guide für unsere Stadt 35 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 40 Letzte Meldung | TZ und der Beck-Stand 40 Taxameter des Monats | Bayrisches und unbayrisches 41 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 42 Allerletzte Meldung | 42 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42 Impressum | 43 Vorschau Ausgabe Juni | 43 Mein heißer Tipp | Geheime Adressen. Nicht weitersagen! 43
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BUGA, IGA, WM oder gar Olympia 1972 waren Beispiele für große Ereignisse, bei denen das Taxigewerbe im Schatten blieb. Die Goldgräberstimmung im Vorfeld der Olympischen Spiele 1972 veranlasste die Stadt, Taxikonzessionen auszugeben, unter deren Überzahl München heute noch laboriert. Von 1960 bis 1967 erhöhte sich die Konzessionszahl von 700 auf rund 2.900. 1972 kamen noch einmal rund 600 dazu. Abgesehen davon, dass die Bauplaner Taxistandplätze am Olympiagelände ganz vergaßen und wir schnell mit rund 200 Taxis in einer morastigen Wiesenfläche verbannt wurden, war die Taxinachfrage gleich Null. Ähnliche Erfahrungen machten wir mit der IGA, der Internationalen Garten-Ausstellung, die uns den Westpark hinterließ. Die Fußball-WM 1974 brachte an den wenigen Spieltagen eine Belebung für unsere Branche. Es bedarf keinen hellseherischen Fähigkeiten, vorauszusagen, dass die bevorstehende BUGA und auch die WM 2006 kaum und wenn, dann nur an wenigen Terminen Auswirkungen auf unser Geschäft haben wird. Die Erfahrungen mit der viel bedeutenderen IGA haben gezeigt, dass der große Besucherstrom am Taxi fast unbemerkt vorbeizieht. Der klassische Garten- und Naturfreund ist sicher nicht unvermögend und könnte sich das Editorial Große Ereignisse und ihre Schatten Taxifahren leisten. In der Regel aber reisen die Gartler mit dem Bus an und haben ihre Brotzeit dabei. All diese Veranstaltungen hatten nachhaltige Vorteile für unsere Stadt. Die Olympischen Spiele neben dem Olympiagelände den Ausbau des Massenverkehrs im MVV und den Mittleren Ring. Die IGA den Westpark und die BUGA die Neugestaltung des tristen, ehemaligen Flughafengeländes in Riem. Für das Taxigewerbe bringen ein Ärztesymposium über ein verlängertes Wochenende oder eine Fachmesse mit 15.000 Besuchern wirtschaftlich mehr als Jahrhundertevents, die allerdings das Image und die Voraussetzungen für alle Veranstaltungen schaffen. Wichtig ist für uns allerdings, dass verantwortliche Politiker dies eingesehen haben und wie unser Oberbürgermeister, Christian Ude, die Neuzulassungen von Taxis aus Anlass der Fußball-WM 2006 ausschloss. Der TAXIKURIER berichtete bereits detailliert darüber. Wir optimieren nicht nur permanent die Inhalte des TAXIKURIER´s, sondern auch die Ausstattung. Ab sofort erhalten Sie Ihr Exemplar im Umschlag, damit durch den Adress-Aufkleber die Optik des Titelblattes nicht beeinträchtigt und zerstört wird. Ihr Hans Meißner, Chefredakteur 4 TAXIKURIER Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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Profile Wer 22 Jahre Taxi fährt, dem kann man eine gewisse Unaufgeregtheit in diesem Beruf unterstellen. Siegfried Lackner ist so einer. Der flippt auch nicht aus, wenn ein Fahrgast vom Hotel Arabella Sheraton über die Straße zum Arabella Hotel gefahren werden möchte. „Ich war übrigens der einzige von allen Kollegen, der gefahren ist. Meine kürzeste Strecke mit dem größten Trinkgeld!“ Der Kreative, der selbst journalistisch tätig ist (Musikbranche) und auch viele Jahre für die „Bayernpartei“ gearbeitet hat, ist nicht aus Leidenschaft Taxifahrer, „aber mit großem Interesse.“ Dass er auch nicht zu den Sprunghaften gehört, sieht man daran, dass er in 22 Jahren erst für die vierte Firma fährt. Deshalb hat er seine Erfahrungen auch nicht unter der Abteilung „Zufall“ abgelegt, als er bei Schichtende von der Haagerstraße zum Arabellapark bei 28 Fahrten mit IsarFunk- Taxis achtmal von den Fahrern für die Scientologen angeworben wurde und das Buch über deren Lehre „Dianetik des Wissens“ erstehen sollte. „Gleichzeitig schwärmten diese Fahrer davon, dass die Zentrale für die sie arbeiten, nach der Scientology-Lehre funktioniert, denn nur auf dieser Basis konnten diese Erfolge von Null auf Monopolstellung am Flughafen erreicht werden.“ Siegfried Lackner ging der Sache daraufhin auf den Grund und fand heraus, dass es zwischen HansaFunk Hamburg und IsarFunk München eindeutige wirtschaftliche Zusammenhänge gibt. „Hubert Schmidt, bitte melden!“ Seine kompletten Recherchen schickte Siegfried Lackner daraufhin an IsarFunk Geschäftsführer Hubert Schmidt, mit der Bitte um Stellungnahme. Lackner: „Ich bin da immer erstmal fair.“ Genützt hat es ihm nichts. Auf die Stellungnahme von Hubert Schmidt wartet er bis heute. Das einzige, was er sich eingehandelt hat, waren Drohbriefe in seinem Briefkasten, nachdem ein Leserbrief von ihm im TAXIKURIER (2/2005) abgedruckt wurde. Obwohl die Drohungen ziemlich massiv waren, z. B. „Killt ihn jetzt die Mafia? Der nächste bist Du!“, bleibt Lackner standhaft. „Ich sitze das aus, obwohl mir bekannt ist, dass Scientology sehr aggressiv ist.“ Die Aggressivität, die sich grundsätzlich in das Gewerbe eingeschlichen hat, ist es auch, was er beklagt. „Jeder betrachtet den anderen nur noch als schmutzige Konkurrenz, die Kollegialität von einst ist auf der Strecke geblieben.“ Und daran tragen seines Erachtens die Ausländer in unserem Gewerbe eine gehörige Portion Mitschuld. „Wo Schachern, fahren ohne Uhr und Bakschisch, bspw. bei Hotelportiers, zum Alltag und zur landestypischen Kultur gehören, da lässt sich das eben nicht so schnell ablegen. Aber wer hier Taxi fährt, muss sich unseren Gesetzen anpassen. Es kann nicht sein, dass wir die anatolischen Sitten und Gebräuche annehmen.“ Auch wenn er mit dieser Meinung wahrlich nicht alleine steht, kann er sich bestimmt schon wieder auf die nächsten Drohungen gefasst machen … (PG, PR) Unerschrocken, trotz Morddrohungen! Schon seit längerer Zeit kursiert im Münchner Taxigewerbe das Gerücht, dass die IsarFunk GmbH & Co.KG wirtschaftliche Verbindungen mit Scientology pflegt. Und nicht nur beiläufig, sondern in erheblichem Ausmaß. Über seine belegbaren Nachforschungen berichtet der engagierte Kollege Siegfried Lackner dem TAXIKURIER. Mini-Steckbrief: Name: Lackner Vorname: Siegfried, „Sigi“ Alter: 52 Sternzeichen: Löwe Familienstand: Verheiratet Geburtsort: Grassau/Chiemgau Aufgewachsen: Prien Wohnviertel: Arabellapark Hobbies: Musik, 10 Jahre DJ in Hoteldiscos, Schlagertexter Urlaub: Brasilien 5TAXIKURIER Siegfried Lackner
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6 TAXIKURIER ➜ 21.00Uhr, Schauburg, Pop Up Vol. 2 ➜ Muffathalle, Tour de France ➜ Haus der Kunst, Copland & Peacock ➜ Atomic Cafe, Kaiser Chiefs ➜ Tonhalle, Wir sind Helden ➜ Metropolis, Robin Trower ➜ Zerwirk, Bohren & der Club ➜ Backstage, Isolation Years Samstag, 7. Mai ➜ 19.00 - 21.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Home and Away ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Saul ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Lovecats live ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, In bin ein Wesen leichter Art ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Alfred Dorfer ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Off Limits ➜ Funky Kitchen, Abschieds-Party ➜ Backstage, B-Side ➜ Atomic-Cafe, Doctor Explosion ➜ Zerwirk, Bohren & der Club ➜ Muffathalle, Die Kranken Schwestern ➜ Lange Nacht der Musik Sonntag, 8. Mai (Muttertag) ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Matinee zu Madame Butterfly ➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 15.00 Uhr, 60er Stadion, TSV 1860 – Alemania Aachen ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Nationaltheater, Orphée et Eurydice ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Idomeneo ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Rundfunk Orchester ➜ 20.00 Uhr, Münchner Lach + Schieß, Martina Ottmann ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Kuttner erklärt die Welt ➜ 20.15 – 21.20 Uhr, Werkraum, Mein junges idiotisches Herz ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Django Asül ➜ Atomic Cafe, The National ➜ Muffathalle, Erik Truffaz ➜ Garage, Morgana Lefay ➜ Buga-Gelände, Hip Hop am Badesee Montag, 9. Mai ➜ 18.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied ➜ 20.00 – 23.00 Uhr, Lustspielhaus, Charlotte Roche ➜ 20.00 Uhr, Werkraum, Schillers Schädel ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Münchner Lach und Schieß, Dietrich Paul ➜ Atomic Cafe, Ken Dienstag, 10. Mai ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Die Drei Wünsche ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Limb’s Theorem ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Flower Power Musical Story ➜ Elserhallen, Alec Empire ➜ Tonhalle, Yvonne Catterfeld Mittwoch, 11. Mai ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Festkonzert ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Orphée et Eurydice ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Marcelo Alvarez ➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Herbie Hancock ➜ Hansa 39, Scumbucket ➜ Backstage, Holie Moses ➜ Muffathalle, Charles Linehan Donnerstag, 12. Mai ➜ 09.00 – 18.00 Uhr, MOC, Deutscher Werbekongress ➜ 10.00 Uhr, Olympiahalle, Jahreshauptversammlung BMW AG ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Saul ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Die Drei Wünsche ➜ 19.30 – 23.10 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde – Der Mann mit den traurigen Augen ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Britten, War Requiem ➜ Orangehouse, Sam Prekop ➜ ICM, Hauptversammlung HypoVereinsbank ➜ Metropolis, Poco ➜ Zerwirk, Lou Barlow ➜ Backstage, The Bravery ➜ Atomic Cafe, It´s Not Not Freitag, 13. Mai ➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, The Flippers ➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Pique Dame ➜ 20.00 – 21.00 Uhr, Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Home and Away ➜ Garage, Soul Sirkus ➜ Atomic Cafe, José Gonzales ➜ Monofaktur, The Rippers Top-Termine Mai ’05 Sonntag,1. Mai (Feiertag/Tag der Arbeit) ➜ 09.30 - 16.00 Uhr, Olympiapark, Nordic Walking Day ➜ 15.00 Uhr, 60er Stadion, TSV 1860 – Rotweiß Essen ➜ 19.00 Uhr, Circus Krone, Beatle Mania ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Götz Alsmann, ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Mouron & Terry Truck ➜ Werner-von-Linde-Halle, Eigentum und Wohnen ➜ Olympiapark, Radrennen rund um den Olympiasee Montag, 2. Mai ➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Roméo et Juliette ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schauspielhaus, Don Karlos ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, The Academy of Ancient Music ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Joseph Calleja ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree im Foyer ➜ 20.00 Uhr, Giesinger Bahnhof, Giesinger Bahnhofs Brettl ➜ 20.30 Uhr, Orangehouse, Engine Down ➜ 20.30 Uhr Muffathalle, Incognito ➜ 20.30 Uhr, Hansa 39, Rubber Slime ➜ 21.00 Uhr Garage, Domain Dienstag, 3. Mai ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Lovecats live ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, David Helfgott ➜ 20.00 Uhr, Backstage, Brainstorm ➜ 20.15 Uhr, Werkraum, Dogland ➜ 21.00 Uhr, Monofaktur, Bricats ➜ Muffathalle, Bellydance Mittwoch, 4. Mai ➜ 10.00 Uhr Olympiahalle, Jahreshauptversammlung Allianz AG ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Saul ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, Lovecats live ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Die Paldauer ➜ 20.00 Uhr, Backstage, Lone Catalysts ➜ 20.00 Uhr, Elserhallen, Rufus Warnwright ➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Patrice ➜ 21.00 Uhr, Muffathalle, Fun for Free Special ➜ 21.00 Uhr, 4004, Frühlingsfest ➜ Nachtwerk, Festival 2005 Donnerstag, 5. Mai (Feiertag Chr. Himm.) ➜ 17.00 – 20.20 Uhr, Nationaltheater, Roméo et Juliette ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Hoffmanns Erzählungen ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Mittagswende ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Annett Lousian ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Rebekka Baken ➜ Atomic-Cafe, The Embrooks ➜ Backstage, Hopesfall ➜ Tonhalle, Götz Alsmann Freitag, 6. Mai ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kiss me Kate ➜ 19.30 Uhr, Carl-Orff-Saal, Hommage an Piaf ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde – Der Mann mit den traurigen Augen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Limb’s Theorem ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • A t o m i c C a f è ••••• Babylon •••• Backstage •••• Badeanstalt • Crowns Club • •• • Hansa 39 • • Kultfabrik • • • • Lenbach • max Suite • •••• M i a •••• Nachtgalerie • • Nachtwerk • • N a c h t c a f é •••••• O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 • •••• Palais • ••• Pappasitos • • Parkcafé • • Prager Frühling •• •• Prinzip • •• Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Skyline •• ••• Soul City • • • The Garden • • •• Titanic City • • •
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7TAXIKURIER Samstag, 14 Mai ➜ 11.00 + 15.00 Uhr, Buga-Gelände, Kinderliederband Sternschnuppe ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Olympiastadion, FC Bayern – 1. FC Nürnberg ➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kiss me Kate ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir ➜ Muffathalle, Bass statt Hass ➜ Zerwirk, Ben Weaver ➜ Backstage, Keimzeit Sonntag, 15. Mai (Feiertag/Pfingstsonntag) ➜ 18.00 – 19.45 Uhr, Nationaltheater, Orphée et Eurydice ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Da kommt noch wer ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Othello ➜ Atomic Cafe, Weird War ➜ Elserhallen, Hot Hot Heat ➜ Tonhalle, Heroes of Woodstock ➜ Backstage, Eläkeläiset ➜ Garage, Erik Norlander ➜ Optimol, All Areas Party ➜ 21.00 Uhr, 4004, Las Vegas Night Montag, 16. Mai (Feiertag/Pfingstmontag) ➜ 17.00 – 20.50 Uhr, Nationaltheater, Pique Dame ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Kiss me Kate ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ Atomic Cafe, Help She Can´t Swim ➜ Elserhallen, Turbonegro ➜ Backstage, Tiger Tunes Dienstag, 17. Mai ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Orangehouse, The BellRays ➜ Muffathalle, Beady Bell ➜ Elserhallen, Alec Empire Mittwoch, 18. Mai ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Werkraum, Ippolit ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ Atomic Cafe, Christopher Aström ➜ Elserhallen, Lacrimosa ➜ Muffathalle, I Am Kloof ➜ Backstage, Paradise Lost ➜ Zerwirk, Idlewild Donnerstag, 19. Mai ➜ 17.00 Uhr, Buga-Gelände, Classics meets Cuba ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatztheater, Carmen ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Lay Bayadére ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Werkraum, Wilde – Der Mann mit den traurigen Augen ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, The New Electric Ballroom ➜ Prager Frühling, Digger & The Pussycats ➜ Garage, Aimless ➜ Backstage, Tarantinos ➜ Allianz-Arena, Traditions-Derby ➜ Muffathalle, Berlin Bleibt Hart Freitag, 20.Mai ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Mann von La Mancha ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir ➜ Backstage, Jah Meek ➜ ICM, Hauptversammlung Hypo Real Estate Samstag, 21. Mai ➜ 19.00 Uhr, Buga-Gelände, Vivaldi ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Bayadére ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Hamlet ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Ibrahim Ferrer ➜ Muffathalle, Die Springer ➜ Atomic Cafe, Holly Golilightly ➜ Backstage, Rise Against ➜ Titanic, Malevolent Creation Sonntag, 22. Mai ➜ 15.00 Uhr, 60er Stadion, TSV 1860 – Ahlen ➜ 17.30 Uhr, Hubertus-Saal, Mozart- Serenade ➜ 18.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.00 – 20.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatztheater, Werther ➜ Hansa 39, The Arcade Fire ➜ Zerwirk, Rocko Schamoni ➜ Elserhallen, Simon Collins ➜ Muffathalle, Coralie Clement ➜ Atomic Cafe, The Kills Montag, 23. Mai ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ Orangehouse, Madsen ➜ Herkulessaal, Franz Lehar-Konzertgala ➜ Backstage, Melanie C ➜ Muffathalle, Bollock Brothers Dienstag, 24. Mai ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Werkraum, Radio Noir ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Home and Away ➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater, Akademiekonzert ➜ 20.00 Uhr, Lach + Schieß, Calamorce ➜ Garden, Gil Ofarim ➜ Garage, Everlaunch ➜ Muffathalle, Lura Mittwoch, 25. Mai ➜ 09.00 – 18.00 Uhr, ICM, Hauptversammlung Baywa ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Der Waffenschmied ➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Shaolin ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Otto Schenk ➜ 21.30 Uhr, 4004, Studio 54 Party ➜ Atomic Cafe, The Radio Dept. ➜ Muffathalle, Out Hud ➜ Elserhallen, Madrugada ➜ Zerwirk, Julia Hummer Donnerstag, 26. Mai (Feiert./Fronleichnam) ➜ 09.00 Uhr, Olympiapark, Radrennen rund um den Olympiasee, ➜ 18.00 – 20.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatztheater, Madame Butterfly ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ Olympiahalle, Rosenstolz ➜ Circus Krone, Ursus & Nadeschkin ➜ Backstage, Julia ➜ Tonhalle, Farin Urlaub Racing Team ➜ Muffathalle, The Go-Betweens ➜ Registratur, Martin Peter Freitag, 27. Mai ➜ ICM, IMAG ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Bayadére ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Metropolis, Thunder ➜ Muffathalle, Max Mutzke Samstag, 28. Mai ➜ 18.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, La Calisto ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Maurico Kagel ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree im Foyer ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, DJ Bobo ➜ 20.30 Uhr, Lustspielhaus, Hagen Rether ➜ Backstage, Harmful ➜ Muffathalle, Extrabreit ➜ Atomic Cafe, The Soundtrack of Your Lives Sonntag, 29. Mai ➜ 09.00 Uhr, Olympiapark, City Triathlon ➜ 17.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Thannhäuser ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatztheater, Das Triptychon ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ 20.30 Uhr, Muffathalle, Extrabreit ➜ Prinzregententheater, Marshall & Alexander ➜ Muffathalle, Brothers Keepers ➜ Monofaktur, Columbian Neckties Montag, 30, Mai ➜ 20.00 – 21.30 Uhr Schauspielhaus, Fünf Goldringe ➜ Zenith, Moby ➜ Allianz-Arena, Eröffnungsspiel TSV 1860 – 1. FC Nürnberg ➜ Muffathalle, Pat Metheny Group Dienstag, 31. Mai ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Nationaltheater, Roberto Devereux ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Vor Sonnenaufgang ➜ Allianz-Arena, FC-Bayern – Deutschland ➜ Muffathalle, Vic Chesnut Mehrtägige Termine ➜ 02.04. – 29.05. 20.00 - 22.50 Uhr Deutsches Theater, Cats ➜ 13.04. – 11.06., 20.00 Uhr Komödie im Bayerischen Hof, Das glückliche Paar ➜ 23.04. – 01.05. Iphitos-Center, Tennis BMW-Open ➜ 28.04. – 09.10. BUGA-Gelände, BUGA ➜ 29.04. – 01.05. Tonhalle, Tattoo Messe ➜ 30.04. – 02.05., 20.00 Uhr, Circus Krone, Lord of the Dance ➜ 30.04. – 08.05. Mariahilfplatz, Maidult ➜ 01., 02., 29., 30.05., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Hagen Rether ➜ 02.05. – 07.05., 20.30 Uhr Lustspielhaus, Urban Priol ➜ 03.05. – 07.05., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Thomas Reis ➜ 05.05. – 08.05., 10.00 – 18.00 Uhr MOC, High End ➜ 05.05. – 08.05. Reitanlage Riem, Pferd International ➜ 10.05. – 14.05., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Reiner Kröhnert ➜ 10.05. – 14.05., 20.30 Uhr Lustspielhaus, Bruno Jonas ➜ 11.05. – 13.05. Muffathalle, Charles Lineham ➜ 11.05. – 17.05. Messe, Off Road ➜ 14.05. – 16.05. Seebühne Olympiapark, Theatron ➜ 15.05. – 16.05., 20.30 Uhr Lustspielhaus, Django Asül ➜ 17.05. – 21.05., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Reiner Kröhnert ➜ 17.05. – 22.05., 20.30 Uhr Lustspielhaus, Dieter Nuhr ➜ 18.05. – 22.05. Olympiapark, Afrika-Tage ➜ 18.05. – 29.05., 19.00 Uhr Olympiastadion, Filmfestival ➜ 22.05. – 23.05., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft Severin Groebner ➜ 23.05. – 24.05., 20.30 Uhr Lustspielhaus, Django Asül ➜ 25.05. – 27.05., 20.30 Uhr Lustspielhaus, Mario Barth ➜ 25.05. – 28.05., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Rolf Miller ➜ 26.05. – 27.05. ICM, Interexpo Jahrestagung ➜ 29.05. – 31.05., 20.30 Uhr Lustspielhaus, Django Asül ➜ 31.05. – 03.06., 9.00 – 18.00 Uhr Messe, Transport Logistik ➜ 31.05. – 04.06., 10.00 – 18.00 Uhr Messe, Fespa ➜ 31.05. – 04.06., 20.00 Uhr Lach- und Schießgesellschaft, Werner Meier
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8 TAXIKURIER Qualität oder was? Seit einiger Zeit bemühen wir uns verstärkt um wichtige Kunden, unter Einsatz moderner Calltechniken, wie Autobooking. Dabei sind wir in der Lage, auf die spezifischen Anforderungen und Wünsche dieser Kunden einzugehen. Selbstverständlich bieten wir dabei das umfassende Spektrum wie Fahrerqualifikation und Fahrzeugvielfalt an, das Sie uns als Mitgliedsunternehmen zur Verfügung stellen. Jeder Unternehmer, der finanziellen und persönlichen Aufwand betreibt, um sein Leistungsangebot zu verbessern, erwartet, dass wir seine Dienstleistung gezielt einsetzen und verkaufen. Dabei nützen wir allen Taxiunternehmern durch bessere Auslastung und besseres Image. Solange wir noch per Sprachfunk arbeiten, gestaltet sich die Vermittlung durch die Bekanntgabe der bestellten Kriterien etwas aufwändig, dies ist aber durchaus sinnvoll und machbar. Bei einer vollautomatischen Vermittlung per Datenübertragung entfällt dieser Aufwand durch die Erfassung aller Taxis, Fahrer und deren Kriterien, bzw. Leistungsangebot. Wie nicht anders zu erwarten, wurde gegen unsere Maßnahme Kritik vorgebracht. Von Spaltungstendenzen und unnötigem Aufwand wurde erzählt, und einiges mehr. Kritik ist immer berechtigt, wir dürfen allerdings darauf erwidern: - Es ist unsere Pflicht Ihre wirtschaftlichen Interessen zu fördern. - Jeder Leistungsanbieter, und das sind wir für Ihr Unternehmen, muss möglichst viele Nachfrager binden und zwar durch die gesamte Palette des Angebotes. - Wir haben eine, wenn auch unbedeutende Konkurrenz aus den eigenen Reihen, die seit Jahren unter erheblichem Aufwand einiger Gutgläubiger versucht den Taxi-Markt aufzurollen – ohne Erfolg. Wir haben diese Dienstleistung durch Sie und sollten sie nicht anbieten? - Wir zwingen kein Mitglied oder dessen Fahrer an unserem Qualitätsangebot zu partizipieren. - Wir zocken keine erfahrenen und servicebereiten Kollegen ab. Wir gehen davon aus, dass wir nichts verlangen, was ordentliche Kolleginnen oder Kollegen an Service nicht ohnehin erbringen. Sollte es zu Beschwerden kommen, werden wir durch negative Auslese den Standard bewahren. - Wir wollen niemanden ausschließen und alle auffordern an unserer Leistungspalette mitzuwirken. - Wir haben es auch satt, dass Sie als ordentlicher Dienstleister von Schaumschlägern, die selbst nicht viel zu Stande bringen, diskreditiert und geschädigt werden. - Jeder halbwegs Sachkundige weiß, dass die in der Taxi-München eG zusammengeschlossenen Unternehmen das beste Fahrpersonal und damit die beste Dienstleistung für alle Bürger vorhalten. - Wir stellen Ihr Licht nicht mehr unter den Scheffel, denn von einem vielfältigen Angebot profitieren alle. Man müsste … Man müsste die illegale Bereitstellung von Taxis am Marienplatz … Man müsste die Schmiergelder für die Hotelportiers … Man müsste das Fahren unter Taxitarif … Man müsste den Service verbessern. Derartige Vorschläge trägt jeder Unternehmer und Fahrer wie eine Monstranz vor sich her. Das erzeugt Selbstzufriedenheit und suggeriert, selbst etwas getan zu haben. Offen bleibt dabei die Frage wer ist „man“? Natürlich irgendwer, vielleicht ein Vorstand, Politiker oder ein Beamter, keinesfalls jedoch der Betroffene selbst. Dabei geht es bei all diesen Anliegen und Vorschlägen um Dinge, die jeden von uns ganz persönlich, und zwar negativ, betreffen. Ja sogar jedem Geld kosten, trotzdem wartet jeder auf „man“, anstatt selbst etwas zu tun. Auf der Suche nach dem ominösen „man“ haben viele nicht begriffen, dass sie Unternehmer sind und für ihr Handeln selbst verantwortlich sind. Das Wort Unternehmer beschreibt eine Person die etwas unternimmt, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Dabei ist es unerheblich, ob ein Unternehmer völlig allein etwas unternimmt, oder gemeinsam mit anderen, als Mitglied einer Genossenschaft. Auch als Mitglied einer Genossenschaft verbleibt jedem Unternehmer die Pflicht, seinen unternehmerischen Pflichten nachzukommen, um zu überleben. Kein Mitgliedsunternehmer einer Genossenschaft gibt seine Verantwortung als Selbständiger an der Garderobe ab. Soweit seine Interessen in einer Genossenschaft gemeinsam vertreten werden, hat es das einzelne Mitglied einfacher, es muss nur solidarisch handeln und auftreten. In unserer Zunft ist es meist sehr schwierig, jemanden zu finden, der persönlich Stellung bezieht und Verantwortung übernimmt und anstatt mit „man“ auf irgendjemand verweist, sondern sagt „ich“, „ich will“ oder „ich mache“ . Ein Beispiel negativer Art ist das Trauerspiel um den Marienplatz. Mehr als zehn Jahre durften wir die „guten Stube“ Münchens überhaupt nicht überqueren, geschweige denn dort bereitstehen. Durch Glück und List gelang es vor sieben oder acht Jahren mit Unterstützung der Stadträtin Frau Scheuble-Schäfer neben der Durchfahrt auch einen Standplatz zu bekommen, mit der ultimativen Auflage den Marienplatz nur im Schritttempo zu überqueren, um jede Gefährdung von Fußgängern auszuschließen. Dabei darf nicht vergessen werden, wir befinden uns hier in der Fußgängerzone. Das mit dem Tempo bestätigte uns Herr Oberbürgermeister Ude, dessen strengem Blick der Marienplatz immer ausgesetzt ist, zufrieden. Vor cirka drei Jahren begannen einige Dummköpfe, auch auf solche verzichtet das Taxigewerbe nicht, das Abstauben an der Fußgängerzone. Anzeigen der Polizei halfen nichts, die paar Euro schreckten nicht ab. Kontrollen durch das KVR gingen nach einer Zeit ins Leere, da es einem Fachanwalt für das Taxigewerbe gelang, einen oder auch mehrere Stinkstiefel von Gericht herauszuboxen. Der kleine Strolch hatte behauptet, er wollte eigentlich gar keine Fahrgäste aufnehmen, sondern habe nur rein zufällig am Rande der Fußgängerzone gehalten, um in seinem Auto etwas zu suchen und dann kam die böse Kontrolle … Der Herr Amtsrichter glaubte diesem Märchenerzähler aus 1001 Nacht, der Gute ging frei und vorbei war es mit den Kontrollen Die Genossenschaft A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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9TAXIKURIER des KVR. Einsteigen und fahren dürfen städtische Mitarbeiter nicht, dies wäre eine herausfordernde Provokation. Vor rund einem Jahr wurde uns erklärt, dass das unerlaubte Bereithalten abzustellen ist, da es laufend zu Verkehrsbehinderungen der Linienbusse kommt. Sollte dies dem Gewerbe nicht gelingen, wird der Standplatz am Kaufhaus Beck ganz aufgelöst. Nachdem uns keiner glaubte, dass es im Taxigewerbe solche Vollidioten gibt, die ihre Arbeitsplätze vorsätzlich aufs Spiel setzen, haben wir im Interesse der vernünftigen 95 % der Kolleginnen und Kollegen zur Selbsthilfe gegriffen und als letztes Mittel die Diebe öffentlich angeprangert. Nun kamen wohlmeinende, gutmütige Kollegen auf den Plan und jammerten, obwohl sonst nicht zimperlich, dass man (beachte „man“) doch nicht an die Öffentlichkeit gehen soll, das schade doch allen im Taxigewerbe. Soweit sind wir also in unserem Gewerbe, nicht der Dieb schadet, sondern der Beklaute, der die Frechheit hat, den Dieb und den Diebstahl beim Namen zu nennen. Ich fordere alle auf, sich endlich und schnell von dem „geflügelten“ Wort „man müsste“ zu trennen. Wir müssen klar herausstellen, dass die Diebe, kleinen Strolche, Schmiergeldzahler und Billigheimer bei McKinsey unsere Existenz vernichten - nicht diejenigen, die den Mut haben sich für unsere Interessen einzusetzen. Die Mitglieder der Taxi-München eG haben es nicht verdient, dass Randgruppen, die mit der Genossenschaft und damit dem Gewerbe nichts am Hut haben, Wahlen und damit ihre Zukunft bestimmen, dass Sympathisanten der „Wasserfunker“ Einfluss gewinnen und die Genossenschaft und Sie als Mitglied schädigen, dass Sektierer in Bayern des völlig bedeutungslosen TVD die Ordnung im Taxigewerbe zerstören und im Aufsichtsrat hocken, dass Nichtmitglieder wie Herr Bolat die Versammlung belügen und nach dreiwöchiger Geschäftsführertätigkeit in einer Mini-GmbH von Landsleuten und Claqueuren gewählt werden. Es kann wohl nicht sein, dass die zahlenmäßig starke Gruppe der türkischen Kollegen keinen fachkundigen und geeigneten Kollegen, der von allen Unternehmern anerkannt wird, präsentieren kann. Diese Liste könnte seitenweise fortgesetzt werden, dazu sind Sie selbst in der Lage. Nach den Verläufen der letzten Versammlungen des Münchner Taxigewerbes müssen wir allerdings alle aufrütteln und allen klar machen, dass wir mit „man müsste“ unsere Zukunft verspielen. Wir müssen in der nächsten Generalversammlung Ihre Zukunft bestimmen. Hans Meißner Suchmeldungen Am 23. Oktober letzten Jahres gegen 17.00 Uhr fand beim MOC eine Auseinandersetzung zwischen einem Taxikollegen und einem Wachmann an der Tiefgaragenzufahrt statt. Zuvor hatten bereits mehrere Kollegen die dortige Einfahrt als Nachrückplatz für den Taxistand vor dem MOC benutzt. Meldung von Kollegen die den Vorgang beobachteten, bitte an Taxi-München eG, Telefon 2161-367. Am 12. März 2005 gegen 13.30 Uhr wurde ein Taxi in die Gundelindenstraße 12 a bestellt. Während der anschließenden Taxifahrt verlor die Damen einen Gegenstand im Taxi, den ihr der Fahrer am folgenden Tag mit dem Fahrrad zustellte. Der Fahrer wird dringend um Meldung gebeten unter der Telefonnummer 2161- 367. Am Freitag, den 01. April 2005 fuhr ein Herr vom Kurfürstenplatz zur Lerchenauerstraße (OBI-Filiale). Es blieb eine Geldbörse im Taxi. Meldung bitte unter Telefon 2161-367. Neuerungen im bargeldlosen Zahlungsverkehr ab dem 01.05.2005 Mit der Systemumstellung und Angleichung unseres Buchhaltungs- und Rechnungssystems werden ab dem 01.05.2005 die Belegfahrten („bunte Zettel“) in das Abrechnungssystem der beleglosen Fahrten integriert. Die Abgabe der Auftragsscheine kann wie bisher an der Hauptkasse oder per Post erfolgen. Vorteile des neuen Systems sind, der Wegfall der ungeliebten kleinen Kassenstreifen sowie die manuelle Eingabe der Überweisung. Sie erhalten ab dem 01.05.05 einen Erfassungsbeleg in DIN A4- Größe mit fortlaufend aufgelisteter Numerierung der Fahrtaufträge. Die Überweisung der belegten Beträge erfolgt nach Überprüfung künftig 14-tätig, wie bei den beleglosen Fahrten. Zu Ihrer Kontrolle enthält das Gutschriftprotokoll, das Sie per Post erhalten, dieselbe Numerierung, wie der bei Abgabe der Fahrtauftragsscheine erstellte Erfassungsbeleg. Die Gutschriftprotokolle werden zweimal pro Monat versandt. Beleglose Fahrten werden zu Ihrer Information auf dem Gutschriftprotokoll mit dem Kürzel „PM“, für PreisMeldung, gekennzeichnet. Die Bearbeitungsgebühr von 5% inkl. MwSt. wird auf dem Gutschriftprotokoll ausgewiesen. Die Genossenschaft Hartes und gerechtes Urteil zum Fall Bachus Am 16. März 2005 war die Gerichtsverhandlung im Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße zu dem Vorfall in der Nähe des Deutschen Museums vom 20.03.2004, bei dem der Kollege Bachus von 3 Tätern bewusstlos geschlagen und getreten wurde. (s. Kurier 8/2004). Zwei der Täter wurden anschließend von der Polizei und hilfeleistenden Taxifahrern gestellt. Die beiden 22- und 24-jährigen Männer wurden zu Freiheitsstrafen von 2 Jahren und 3 Monaten und 2 Jahren und 10 Monaten wegen gemeinschaftlicher schwerer Körperverletzung ohne Bewährung verurteilt. Die beiden Männer bestritten zwar ihren Tatbeitrag und brachten den nicht gefassten dritten Mann ins Spiel, aber aufgrund der Zeugenaussagen kam das Gericht zu der Überzeugung, dass beide der Tat schuldig gewesen seien. Wir haben die traurige Pflicht Ihnen mitzuteilen: Nachruf Der langjährige Vorsitzende der Taxivereinigung Walter Funk vormals Taxi 2462 ist am 11. April 2005 verstorben. Und der Kollege Reinhard Weinzierl Vormals Taxi 2019 ist am 13. April 2005 verstorben. Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Nokia und Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM
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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER Der Landesverband Fahrerhaftung Fahrer haftet bei Obliegenheitspflichtverletzung, LAG Düsseldorf. Orientierungssätze: 1. Mit der Unfallflucht gemäß § 142 StGB verletzt der Fahrer auch bei eindeutiger Haftungslage seine Aufklärungsobliegenheiten in der Kfz-Haftpflichtversicherung. 2. Der Versicherer kann, soweit er nach dem AKB gegenüber dem Fahrer leistungsfrei ist, diesen wegen des regulierten Haftpflichtschadens nach § 426 BGB, § 3 Nr. 9 PflVG in Regress nehmen. 3. Die Grundsätze der Einschränkung der Arbeitnehmerhaftung kommen dem Fahrer bei vorsätzlicher Verletzung der Aufklärungsobliegenheit durch Unfallflucht regelmäßig nicht zugute. 4. Für die Klage des Versicherers gegen den Fahrer auf Ausgleich des regulierten Haftpflichtschadens ist der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten gegeben. Der Umstand, dass der Fahrer Arbeitnehmer des Versicherers ist, eröffnet nicht den Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten. Unter Abänderung des Urteils des Arbeitsgerichts Solingen vom 28.08.2002 wird der Beklagte verurteilt, an die Klägerin 1.390,80 nebst 4 % Zinsen seit dem 15.12.2000 zu zahlen. Die Kosten des Rechtsstreits trägt die Beklagte. Hiervon ausgenommen sind die durch die Anrufung des Amtsgerichts Leverkusen entstandenen Mehrkosten, die die Klägerin zu tragen hat. Die Revision wird nicht zugelassen. Urteil kann beim LV angefordert werden. Rotlichtverstoß Ein Rotlichtverstoß eines Kraftfahrers kann nicht allein auf Grund des Gefühls (Sekundenschätzung) eines Polizeibeamten angenommen werden. Das Gericht wies hier auf die Ungenauigkeit des menschlichen Zeitgefühls hin. OLG Köln, Az. 8 Ss OWi 12/04 Halt bei Grünpfeil Für das Anhalten an einer Ampel mit Grünpfeil für den Abbiegeverkehr gelten grundsätzlich ähnliche Maßstäbe wie für das Halten beim Stoppschild. Die Vorschrift ist daher so zu verstehen, dass an der Haltelinie grundsätzlich ein unbedingtes Haltegebot für jeden einzelnen PKW, der abbiegen will, besteht. AG Pinneberg, Az. 33 OWi 306 J5 20989/03 Beschilderung von Schulbussen (§ 33 Abs. 4 BOKraft) Nach der BOKraft ist für Schulbusse während des Einsatzes im Schülerverkehr ein Schild gemäß der Anlage zur BOKraft mit einer Seitenlänge von 600 x 600 mm an der Rückseite des Kfz anzubringen. Bei Fahrzeugen, die nach Bauart und Ausstattung für Beförderung von mehr als 6 Personen, jedoch nicht mehr als 9 einschließlich Fahrzeugführer geeignet und bestimmt sind, kann ein Schild mit einer Seitenlänge von 400 x 400 mm verwendet werden. Die Schilder dürfen nur während der Schülerbeförderung gezeigt werden, ansonsten droht ein Bußgeld.
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11TAXIKURIER Bei „Klasse 0“ muss die Begleitperson des Kindes den Kindersitz dabei haben. Es handelt sich hierbei um eine sogenannte Babyschale (meist auch Maxi-Cosi genannt). „Klasse I“ sind schon Kinder, die nicht mehr in die Babyschale passen. Hier ist dann ein 5-Punktegurt-Kindersitz erforderlich. Dieser wird im vorhandenen 3-Punkte-Sicherheitsgurt fixiert und das Kind wird in dem Kindersitz angeschnallt („Hosenträgergurt“). Es handelt sich hierbei nicht um die integrierten Kindersitze der neueren Fahrzeuge! Schwierig ist dabei oftmals die Entscheidung, wie schwer denn eigentlich das Kind ist. Man sieht einem Kind oftmals das Gewicht nicht unbedingt an. Noch schwerer tun sich hierbei Kolleginnen und Kollegen, die selbst keine Kinder haben. In der Regel handelt es sich hierbei um kleine Kinder, die entweder noch nicht im Kindergarten oder bereits im ersten Kindergartenjahr sind. Ein vierjähriges Kind z.B. wiegt in der Regel ca. 18-20 kg. „Klasse II + III“ betrifft dann die größeren Kinder. Diese sind gesetzlich richtig gesichert mit den integrierten Kindersitzen (integrierte Sitzerhöhungen) oder auch mit einfachen Sitzschalen, die auf den Sitz gelegt werden. Hier ist die erhöhte Sitzposition deshalb wichtig, damit der vorhandene 3-Punkte-Sicherheitsgurt im Ernstfall keine Verletzungen im Gesichts- und Halsbereich verursachen kann. Die Kindersicherungspflicht endet entweder mit der Vollendung des 12. Lebensjahres oder dem Erreichen einer Körpergröße von 150 cm. Dieses Gesetz betrifft gelegentliche Beförderung von Kindern mit dem Taxi. Hierbei heisst es, dass man generell einmal keine Kindersicherungseinrichtungen mitführen muss. Befördert man allerdings Kinder, so muss ein Kind der „Klasse I“ und ein Kind der „Klasse II/III“ entsprechend gesichert werden. Für jedes weitere Kind ist kein spezielles Kinderrückhaltesystem notwendig. Hat man z.B. selbst keine Kinderrückhaltesysteme im Taxi, so muss man für Ersatz sorgen (über Funk oder Telefon Kollegen mit entspr. Einrichtung bestellen), um nicht den Tatbestand der Beförderungsverweigerung zu begehen. Befördert man allerdings regelmäßig Kinder (z.B. regelmäßige Schülerbeförderung), so müssen alle Kinder entsprechend ihrer Gewichtsklasse gesichert werden. (SL) Kindersitze Dauerbrenner Illustration: formenreich Taxivereinigung München e.V. Corneliusstraße 44, 80469 München Tel.: (0 89) 77 30 43 Fax: (0 89) 77 35 90 Vorstand der Taxivereinigung München e.V. Vorsitzender: Martin Heller Stellvertretretender Vorsitzender: Robert Fischer Beiräte: Werner Hillermann Max Hofer Murat Özdemir Alois Vötter Franz Locher Adnan Zinal Erwin Haarpaintner Franz-Joseph Kunz Öffnungszeiten: Dienstag mit Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr Folgende Leistungen stehen Ihnen zur Verfügung: ➜ Beratung für Behördengänge ➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung ➜ Beratung in Vers.-Angelegenheiten ➜ Kreditkartensysteme von der Firma Taxi wellCash ➜ Taxizubehör jeglicher Art Service für unsere Mitglieder: Schwarzes Brett in den Schaufenstern der Corneliusstraße 44 Taxischule: Montag und Mittwoch ab 19.00 bis 21.00 Uhr, Beginn zu jeder Zeit möglich Kindersitze bzw. Rückhaltesysteme für Kinder sind ein Thema, das alle schon einmal gehört haben, aber fast niemand weiß es exakt. Der TAXIKURIER bringt Licht ins Dunkel. Klasse I: 9–18 kg Klasse II: 15–25 kg Klasse III: 22–36 kg. Klasse 0: bis 9 kg (hier ist einzig die Begleitperson verantwortlich!)
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Münchner Straßen-Namen Haimhauserstraße, Schwabing *1899: Johann Sigmund Ferdinand Joseph Graf von Haimhausen (1708-1793), ab 1767 Präsident des bayerischen Münz- und Bergkollegiums in München; er war maßgeblich an der Errichtung der ersten bayerischen Porzellanmanufaktur in Schloss Neudeck in der Au, seit 1761 in Nymphenburg, beteiligt und mitverantwortlich für den Aufschwung des bayerischen Bergbaus im 18. Jahrhundert; von 1759 bis 1761 und von 1771 bis 1779 war er erster Präsident der von ihm mitbegründeten Bayerischen Akademie der Wissenschaften (1779 Ehrenpräsident, 1787 bis 1793 wieder Präsident). Hanebergstraße, Gern *1900: Daniel von Haneberg (1816-1876), Benediktinermönch; von 1844 bis 1872 Professor der alttestamentlichen Exegese in München, 1854 Abt des Münchner Benediktinerstifts St. Bonifaz, ab 1872 Bischof von Speyer. Hanns-Schwindt-Straße, Messestadt-Riem *1998: Hanns Schwindt (1921-1989) war Mitbegründer der Münchner Messegesellschaft und Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern und des Bayerischen Handwerkstages. Hansastraße, Untersendling *1899: Nach der Hanse (althochdeutsch Hansa, Kriegsschar), de Gilde deutscher und nordeuropäischer Kaufleute und Handelstädte, die als Bündnis hauptsächlich seefahrender Kaufleute entstanden war und vom 11. bis ins 17. Jahrhundert existierte. Hans-Denzinger-Straße, Milbertshofen *1966: Hans Denzinger (1861-1938) war Baumeister der Neuen St. Georgs-Kirche und vieler Profanbauten in Milbertshofen. Hanselmannstraße, Milbertshofen *1913: Nach Leonhard Hanselmann (1870 -137), Bauer und ehemaliger Bürgermeister von Milbertshofen. Hans-Fischer-Straße, Ludwigsvorstadt *1949: Hans Fischer (1881-1945), Chemiker; seit 1921 Professor für organische Chemie an der Universität München, Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; erhielt 1930 Nobelpreis für Chemie für seine Forschungen über Blut- und Blattfarbstoffe und die Synthese des Hämins (1928); 1935 gelang im die Klärung der Konstitution des Chlorophylls. Hansjakobstraße, Baumkirchen *1925: Heinrich Hansjakob (1837-1916) katholischer Theologe und Schriftsteller; seit 1863 Priester, als demokratisch gesinnter Zeitkritiker 1870 und 1873 in Festungshaft; von 1871 bis 1878 badischer Landtagsabgeordneter (Zentrum); schrieb Erzählungen, Lebensbilder, Tagebücher und Erinnerungen (Schilderung der Landschaft und Menschen im Schwarzwald. Hans-Mielich-Straße, Giesing *1876: Hans Mielich (Muelich) (1516-1573), Maler, Schüler seines Vaters Wolfgang (ab 1509 in München nachweisbar) und Albrecht Altdorfers in Regensburg; im Dienst von Herzog Albrecht V. und seiner Gattin Anna stellte er in Aquarellzeichnungen ein Inventar ihrer Kleinodien zusammen („Kleinodienbuch der Herzogin Anna“, 1552-1555); er schuf vorzügliche Porträts und Miniaturen, z. B. zu Orlando di Lassos „Bußpsalmen“ (1565-1570), die einen Höhepunkt der Buchmalerei der deutschen Renaissance markieren. Hans-Sachs-Straße, Isarvorstadt *1897: Hand Sachs (1494-1575), Nürnberger Schuhmacher und Meistersinger, Dichter; kam in seinen Wanderjahren durch Deutschland auch nach München und verfasste hier seinen ersten Meistersang; er beherrschte vier literarische Gattungen: den Meistersang, das Spruchgedicht, das Spiel und den Prosadialog; am populärsten wurde seine „Wittenbergisch Nachtigall“ (1523) mit einer volkstümlichen Darstellung der Lehre Luthers; er schrieb über 4.000 geistliche und weltliche Lieder, mehr als 80 Fastnachtsspiele, etwa 130 Komödien und Tragödien sowie auch mittelalterliche Erzählungen; sein Werk ist ein wichtiges Zeugnis der reichsstädtisch-bürgerlichen Kultur im 16.Jahrhundert. Hans-Thonauer-Straße, Laim *1922: Hans Thonauer (Donauer der Ältere um 1521- 1596), Maler, Architekt; von ihm stammen die 102 Ansichten bayerischer Städte und Burgen im Antiquarium der Residenz (1588-1596) sowie Malereien im großen Saal des Schlosses Dachau (1567), als Architekt arbeitete er 1573 mit an der Burg Trausnitz in Landshut und 1577/78 in der Kunstkammer der Residenz. H 12 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Hackenstraße, (als „Hackengässl“ um 1465 beurkundet; vor 1455 bis 1904 ein Teil davon „Bei der Hundskugel, „Hundsgass“ oder „Hundskugelgasse) Altstadt *seit vor 1465: „Hagha“, „Haggenviertel“ oder „In den Hacken“ bezeichnet ein umzäuntes Grundstück, das nach den Eintragungen in den Gerichts- und Steuerbüchern in dem Straßenquadrat Hotterstraße, Altheimer Eck, Damenstiftstraße, Brunnstraße zu vermuten ist. Hackerbrücke, Ludwigsvorstadt *um 1870: Nach der nahe gelegenen gleichnamigen Brauerei; die Brauerei besteht seit mindestens Ende des 15. Jahrhunderts im Gebäude Sendlinger Straße 75 und war von 1738 bis 1794 im Besitz der Familie Hacker, im 19. Jahrhundert wurde der Brauereibetrieb in die Bayerstraße verlegt. Häberlstraße, Isarvorstadt *1876: Franz Xaver Häberl (1759-1846), Arzt; ab 1788 Hospitalarzt im Krankenhaus zum heiligen Maximilian bei den Barmherzigen Brüdern bei den Elisabethinerinnen vor dem Sendlinger Tor in München; durch Um- und Erweiterungsbauten entstand daraus seit 1813 das Allgemeine Krankenhaus an der heutigen Ziemssenstraße, das Häberl bis 1828 leitete; sein Wirken war beispielhaft für die Krankenversorgung in München: Häberl war ab 1801 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Haidenauplatz, Haidhausen *1959: Nach Haidenau, einem einstigen Schlösschen im ehemaligen gleichnamigen Gebiet in Haidhausen. 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die in München unter anderem für den Bau der Schackgalerie, der Anatomie, des Schauspielhauses, des Prinzregententheaters und der Kaufhäuser Hertie und Oberpollinger verantwortlich zeichnete; Jakob Heilmann projektierte auch das Gelände der Villenkolonie Prinz Ludwigshöhe (s. auch Frieda-, Ida-, Josephinen- und Paulastraße). Heimeranplatz, Westend *1897: Heimeran von Straubing (auch Emmeram, eigentlich Heinrich von Straubing) Zimmermeister: er leitete von 1470 bis 1478 den Bau des Dachstuhls der Frauenkirche (140 Flöße, jedes auch 15 bis 16 Baumstämmen, wurden verbaut); ein Portrait von ihm befindet sich in der Frauenkirche in München. Heinrich-Wieland-Straße, Ostpark/Neuperlach *1965: Heinrich Otto Wieland (1877-1957), Chemiker, Autorität auf dem Gebiet der organischen Chemie; war Professor an der TH in München (1917) und an der Universität (1925), wo er bis 1952 das Chemische Laboratorium leitete; war Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften; er erhielt 1927 den Nobelpreis für Chemie. Helene-Mayer-Ring, Olympiapark *1971: Helene Mayer (1910-1954), deutsche Meisterin und Weltmeisterin im Florettfechten 1928, 1931, 1937, Olympiasiegerin im Florettfechten in Amsterdam (1928) und Berlin (1936). Helene-Weber-Allee, Neuhausen *1989: Helene Weber (1881-1962), Politikerin; von 1924 bis 1933 Abgeordnete im Deutschen Reichstag und ab 1949 als Mitglied der CDU Abgeordnete Mitglied im Deutschen Bundestag; ihr Engagement galt insbesondere der Wohlfahrtspflege und der christlichen Frauenbewegung: von 1952 bis 1961 war sie erste Vorsitzende des Deutschen Müttergenesungswerks. Helene-Wessel-Bogen, Freimann *1996: Helene Wessel (1898-1969), Politikerin; sie war für die Zentrumspartei Mitglied des Parlamentarischen Rates (1948/49), wo sie zusammen mit Elisabeth Selbert, Friedericke Nadig und Helene Weber im Grundgesetz die Formulierung „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ durchsetzte; 1949 war sie für die DCU im Bundestag und setzte sich besonders für das Elternrecht ein. 1952 gründete sie mit Gustav Heinemann die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) und trat nach deren Scheitern zur SPD über; Helene Wessel wurde 1961 in den 13TAXIKURIER Hechtseestraße, Ramersdorf *1926: Nach dem Hechtsee, einem Gewässer nördlich von Kufstein (Tirol) an der Grenze der Bundesrepublik zu Österreich. Heckenstallerstraße, Mittersendling *1898: Urban Heckenstaller (gest. 1748), Kurfürstlicher Geheimer Kanzleisekretär; war Mitverfasser des Manifests der „Kurbayerischen Landesdefension Oberland“, das zum Aufstand gegen die Österreicher 1705/06 führte, an dem er selbst auch beteiligt war; nach der Niederschlagung der Erhebung floh er nach Freising ins Franziskanerkloster; ab1715 stand er wieder in kurfürstlichen Diensten. Hedwig-Dransfeld-Allee, Neuhausen *1989: Hedwig Dransfeld (1871-1925) gründete die deutsch-katholische Frauenbewegung und war seit 1912 die erste Vorsitzende des „Katholischen Frauenbundes“; 1919 wurde sie in die Weimarer Nationalversammlung und 1920 in den Reichstag gewählt; in viel beachteten Aufsätzen kämpfte sie für die geistige und soziale Förderung der Frau und der Sozialpolitik. Heideckstraße, Neuhausen *1900: Carl Wilhelm Freiherr von Heideck (1787- 1861), bayerischer Generalleutnant und Maler; war als Freiwilliger 1810 bis 1813 im spanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Napoleon, als Hauptmann 1813 bis 1815 in den Befreiungskriegen, dann Adjutant von Feldmarschall Wrede, kämpfte von 1826 bis 1829 im griechischen Freiheitskampf gegen die Türken mit, war von 1832 bis 1835 als Generalmajor und Mitglied des Rates von König Otto in Griechenland; als Maler bekannt geworden mit Schlachtenbildern, Landschafts- und Genrebildern: ab 1824 Ehrenmitglied der Münchner Akademie der Bildenden Künste. Heidemannstraße, Siedlung am Hart/Freimann *1947: Johann Nepomuk Heidemann (gest. 1913), war Geheimer Kommerzienrat und errichtete mit einem Kapital von 150.000 Mark zum Gedenken an seinen Vater eine „Carl-Heidemann-Stiftung“ für kinderreiche Familien. Heilmannstraße, Prinz-Ludwigshöhe *1938: Jakob Heilmann (1846-1927), Architekt und Bauunternehmer; Heilmann führte seit 1869 Tiefbauten für die bayerische Staats- und Ostbahn durch; auf seine Initiative Bau der Isarkraftwerke zur Elektrizitätsgewinnung (ab 1890); baute ab 1877 die größte bayerische Hochbaufirma (Heilmann und Littmann) auf, Bundestag gewählt, war dort stellvertretende Vorsitzende des Petitionsausschusses. Herkomerplatz, Bogenhausen *1927: Sir Hubert von Herkomer (1849-1914), britischer Maler und Grafiker deutscher Herkunft; geboren in Waal bei Landsberg am Lech, lebte ab 1856 in Großbritannien, kehrte aber regelmäßig zu Sommeraufenthalten nach Deutschland zurück; zuerst als Illustrator tätig, kam als Maler von Genreszenen, Bilder mit sozialer Thematik und Portraits zu großem Ansehen, von 1883 bis 1914 leitete er eine eigene Kunstschule; er organisierte als Liebhaber des Automobilsports die ersten Auto-Rallyes. Hermann-Lingg-Straße, Ludwigsvorstadt *1906: Hermann-von-Lingg (1820-1905), Arzt und Schriftsteller; von 1846 bis 1951 Militärarzt in Augsburg, Straubing und Passau; Mitglied des Münchner Dichterkreises um König Max II.; er war Lyriker und Epiker („Die Völkerwanderung“ 1865-1868); Ehrenbürger der Stadt München. Herterichstraße, Solln *1947: 1) Ludwig von Herterich (1856-1932), Maler; ab 1898 Professor an der Münchner Akademie der Bildenden Künste, war Figuren-Portraitund Monumentalmaler mit starker dekorativer Begabung. 2) Johann-Caspar Herterich(1843-1905), Maler; seit 1884 Professor an der Münchner Akademie der Bildenden Künste; Herterich malte zuerst Historienbilder, dann Genreszenen und landschaftliche Studien. Herthastraße, Nymphenburg *1910: Nach der germanischen Göttin Hertha (eigentlich Nerthus oder Erda), der Personifizierung der ewigen Naturkraft. Herzog-Heinrich-Straße, Ludwigsvorstadt *1887: Welfen-Herzog Heinrich XII. „der Löwe“ (um 1129-1195), Herzog von Sachsen und Bayern; schuf durch die Verlegung von Markt, Münze und Isarbrücke von Föhring nach München (Munichen) die Grundlage für die rasche Entwicklung der späteren Stadt; 1179 erging Reichsacht gegen Heinrich XII. und Verlust der Reichslehen; Bayern fiel als Territorialherzogtum an Otto von Wittelsbach, Heinrich der Löwe war von 1181 bis 1185 in England in der Verbannung und versöhnte sich schließlich 1194 wieder mit Kaiser Friedrich I. Barbarossa. 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14 TAXIKURIER Herzogspitalstraße (Westenrieder nannte sie 1782 Spitalgasse, Ende des 18. Jahrhunderts Seminarigasse), Altstadt *seit Ende des 18. Jahrhunderts: Nach dem von Herzog Albrecht V. 1555 begonnenen, unter Herzog Wilhelm V. fortgesetzten und von Herzog Maximilian I. um 1601 vollendeten Hospital zur Hl. Elisabeth für kranke Hofbedienstete, 1800 aufgehoben, der Name Herzogspital bürgerte sich ein, weil alle drei Erbauer Herzöge waren. Herzogstraße, Schwabing *1893: Herzog Max Emanuel in Bayern (1849-1893), genannt Mapperl, vermählt seit 1875 mit Amalie von Sachsen-Coburg, er hatte in Schloss Biederstein (Schwabing) seinen Wohnsitz. Herzog-Wilhelm-Straße, (Ende des 18. Jahrhunderts Kaserngässel und Kreuzkaserngasse, vor 1806 bis 1886 ein Teil davon Glockengasse), Altstadt *seit 25. September 1886: Herzog Wilhelm V. von Bayern, „der Fromme“ (1548- 1626), war ein Freund und Förderer der Jesuiten, verfolgte eine konsequent gegenreformatorische prokatholische Politik; er ließ die St.-Michaels-Kirche und das Jesuitenkolleg (heute Alte Akademie) erbauen, die Herzog-Max-Burg, den Grottenhoftrakt der Residenz sowie das Alte Schloss in Schleißheim; 1597 dankte Herzog Wilhelm V. zugunsten seines Sohnes Maximilian ab. Hesseloherstraße, Schwabing *1891: Hans Hesseloher war ein bayerischer Ritter und Minnesänger im 15. Jahrhundert, er war Pfleger zu Pähl und Weilheim, Piloty hat ihn auf seinem Gemälde „Monacchia“, da einst im Sitzungssaal des Neuen Rathauses hing, dargestellt. Heßstrasse, Maxvorstadt/Schwabing-West/ Neuhausen *1897: 1) Carl Ernst Christoph Heß (1755-1828), Kupferstecher und Zeichner; seit 1806 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München; arbeitete viele Stiche nach Vorlagen alter Meister. 2) Peter von Heß (1792- 1871), Maler; Sohn von 1), bedeutender Schlachten- und Genremaler, schuf unter anderem die Fresken in den Hofgarten-Arkaden. 3) Heinrich von Heß (1798-1863), Maler; Sohn von 1) Historien- und Kirchenmaler, ab 1826 Professor an der Akademie der Bildenden Künste, ab 1840 Direktor der Vereinigten Kunstsammlungen des bayerischen Staates; er schuf unter anderem Fresken und Glasmalereien in Münchner Kirchen sowie Landschaftsbilder. 4) Karl von Heß (1801-1874), Maler, Radierer und Lithograf; Sohn von 1), malte besonders alpenländische Motive. Hilblestraße, Neuhausen *1956: Friedrich Hilble (1881-1937), berufsmäßiger Stadtrat von 1917 bis 1937: verdienter Leiter des Städtischen Wohlfahrts- und Jugendamtes; auf seine Initiative hin wurde des Altersheim St. Joseph gebaut. Hiltenspergerstraße, Maxvorstadt/Schwabing- West *1898: Johann Georg Hiltensperger (1806-1890), Historienmaler; war im Rahmen der Kunstaufträge von Ludwig I. und Max II. von Bayern vor allem mit Monumentalmalerei historischer, später auch religiöser Themen tätig (Hofgartenarkaden, Königsbau der Residenz, Alte Pinakothek, Maximilianeum). Hinterbärenbadstraße, Untersendling *1937: Nach dem Hinterbärenbad, einem Berggasthaus im Kaisertal östlich von Kufstein in Tirol. Hinterbrühl, Thalkirchen *1907: Einst ein Ortsteil der ehemals selbständigen Gemeinde Thalkirchen an der Isar, in der Wirtschaft am gleichnamigen See trafen sich früher vor allem die Flöße des Oberlandes und die Holzarbeiter und Fuhrknechte der nahen Zentrallände; der kleine Hinterbrühler See ist heute noch ein beliebtes Ausflugsziel an der Isar. Hochstraße, Au *1857: Nach der Lage der Straße auf der Höhe des steil abfallenden Isar-Hochufers. Höglwörther Straße, Kreuzhof/Mittersendling *1925: Nach Höglwörth, einem Ort nördlich von Bad Reichenhall. Hofangerstraße, Perlach *1930: Hofanger, frühere Bezeichnung für die Wiesen der ehemaligen Hofmark Perlach. Hofmannstraße, Obersendling *1901: Johannes Hofmann (in alten Urkunden Hoffmann), Oberst der Landesdefension (früher Wachtmeister des bayerischen Kürassierregiments Weickel): er war einer der Anführer der Niederbayern im Aufstand von 1705/06 gegen die Österreicher; sein Heerhaufen von rund 3.000 Bauern und Handwerkern wurde von den österreichischen Truppen bei Aidenbach am 07. Januar 1706 niedergemacht; Hofmann floh schon zu Beginn des Massakers, wurde für vogelfrei erklärt und nach zweijähriger Flucht 1707 erkannt, verhaftet und 1708 in Braunau abgeurteilt und enthauptet. Hofstatt, Altstadt * seit vor 1369: Nach der Hofstatt der bayerischen Adelsfamilie der Schleißbeck, die sich nach dem Ort Schleißbach nannte (heute Mainburg in der Hallertau, das schon 825 urkundlich als Dorf Schleißbach genannt wurde); die Familie hatte vom Ende des 13. bis Mitte des 14. Jahrhunderts hier Besitz (bis ins 15. Jahrhundert wurde die Straße „Schleißbecken Hofstatt“ genannt. Holbeinstraße, Bogenhausen *1899: Hans Holbein d. J. (1497-1543), Maler und Zeichner; der gebürtige Augsburger kam 1526 nach England, wo er 1536 der Hofmaler König Heinrichs VIII. wurde; sein umfangreiches Werk (Portraits, Zeichnungen, Illustrationen) weist ihn als den bedeutendsten Maler der deutschen Renaissancemalerei aus. Holzstraße, Isarvorstadt * nicht feststellbar: Nach einem früheren, 1822 aufgelassenen Stapel- und Trockenplatz für das Holz, das von den Landeplätzen an der Isar angefahren und über den Glocken- und Westermühlbach herangeflößt wurde. Hotterstraße (vor 1377 In dem grünen Ängerlein), Altstadt *vor 1377: Benannt nach einem Mann namens Chod oder Hot, der dort einen Garten hatte. Hugo-Lang-Bogen, Neuperlach *1971: Hugo Lang (1892-1967), Abt von St. Bonifaz und Andechs (ab 1951); war als Rundfunkprediger bis zum Verbot 1933 tätig, baute nach 1945 die Volkshochschule mit auf, in zahlreichen wissenschaftlichen Werken befasste er sich mit Fragen der Theologie sowie mit bayerischer Geschichte, Kunst und Philosophie. Hugo-Troendle-Straße, Moosach *1970: Hugo Troendle (1882-1955), Maler und Lithograf; war Professor an der Akademie der Bildenden Künste Münchens und erhielt 1951 den Kunstpreis für Malerei der Landeshauptstadt München. Hugo-Weiss-Straße, Trudering *1998: Hugo Weiss (1937-1993), war ab 1972 Mitglied im Bezirksausschuss, von 1978 bis 1991 Vorsitzender des Bezirksausschusses Trudering-Riem. Humboldtstraße, Au/Untergiesing *183: Alexander von Humboldt (1769-1859), Naturforscher und Geograf; er begründete durch die Ergebnisse seiner Forschungsreisen in Südamerika (vor allem Mexiko und Kuba) die moderne Landeskunde (1799-1804); 1829 unternahm er eine Expedition ins asiatische Russland auf Anregung von Zar Nikolaus I.: ab 1830 begann er mit der Darstellung des gesamten Wissens seiner Zeit über die Erde und schrieb darüber „Kosmos, Entwurf einer physikalischen Weltbeschreibung“ (1845-1862). (PR) GLASI´S TAXISHOP Engelhardstr. 6, Tel. 7258171 Gesamtes Formularwesen Autopflege/KFZ-Bedarf Taxizubehör/Taxibedarf Brotzeiten/Getränke... ...alles, was der Taxler braucht Neue Kompass-Pläne eingetroffen! Montag bis Freitag 9-16 Uhr
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15TAXIKURIER SPT-01 MICROTAX ® -05MICROTAX ® -05 modular erweiterbar SPT-01 Die vollkommene Integration Für jeden Bedarf die optimale Lösung HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER Witz des Monats Seit mehr als 40 Jahren lebt ein Araber in Chicago. In seinem Garten würde er gern Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und schwach. Er schreibt seinem Sohn, der in Paris studiert, eine E-Mail und erklärt ihm sein Problem: „Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn du hier wärst, könntest du mir helfen, den Garten umzugraben. Ich liebe dich. Dein Vater.“ Am folgenden Tag erhält er die Antwort-Mail: Lieber Vater, bitte berühre nicht den Garten. Dort habe ich „die Sache“ versteckt. Ich liebe dich auch. Dein Ahmed.“ Wenige Stunden später stürmen die US-Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie graben den kompletten Garten um, finden jedoch nichts. Enttäuscht ziehen sie ab. Am Morgen darauf erhält der alte Mann eine E-Mail von seinem Sohn: „Lieber Vater, sicher ist der Garten jetzt ordentlich durchgepflügt, und du kannst endlich deine Kartoffeln pflanzen. Mehr kann ich nicht für dich tun. Ich liebe dich. Ahmed.“ Ohne Worte Weg mit unseren Vorurteilen! 3093 Leserbriefe Hallo Taxikurier-Macher, mit folgendem Gedicht möchte ich mich gerne in Form eines Leserbriefes im Taxikurier recht herzlich bei den Taxikurier- Machern und meinen Kolleginnen und Kollegen vom Nordbau, für die freundliche Unterstützung bedanken, als Stift vom Nordbau: Arnulf 1 Ja, mein Standplatz ist der Nordbau an der Arnulfstraße 1, so wie alle meine Freunde, fahr’ ich täglich Arnulf 1. Ob im Sommer oder Winter, ob es regnet oder schneit, ja wir kennen, das ist sicher unsere Arnulfstraße 1. Wenn die Züge später kommen, uns die Zettel winken und die Passagiere abgeschlafft ins Taxi sinken. Ja, dann heulen die Motoren und die Taxis fahren dahin. Wie die Schwäne ewig wandern, unsere Wägen nordwärts ziehen. Jan Eppelsheimer, München Alle Taxifahrer sind unfreundlich, Polizisten sind schickanös, Bayern stur, Schwaben geizig, Blondinen blöd, BMW-Fahrer aggressiv, Politiker unfähig, Immobilienmakler überflüssig, Köche cholerisch, Beamte faul, Friseure schwul, Handwerker unzuverlässig, Fußballer dumm, Maurer pünktlich. Alles schon x-fach gehört und gelesen. Diese Liste der Vorurteile wäre beliebig fortzusetzen. Jeder von uns ist in Gefahr, täglich und immer wieder Vorurteile zu bilden, zu prägen und ihnen zu erliegen. Vielleicht 5% einer jeweiligen Fraktion sind verantwortlich für das Gesamt- Image einer Branche. Wenn man das Taxi-Gewerbe als Exempel heranzieht, leiden 95% unter dem negativen Zwanzigstel. Täglich dementieren und beschwichtigen wir mit und vor unseren Fahrgästen die teilweise (un)berechtigten Ressentiments. Deshalb dürfen wir nicht den gleichen Fehler wie unsere Passagiere begehen. In dieser Ausgabe wird an zwei Beispielen deutlich, dass es auch vermutlich 5% der Polizeibeamten mit Ethos und Berufsmoral nicht ganz so ernst nehmen. Leicht könnte man diese Verhaltensweisen jetzt auf die Polizei projezieren. Dies wäre fatal und falsch. Lasst uns 95% auf die anderen 95% schauen. Thats Life.
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TAXIKURIER16 der FMG, „haben die Wartezeiten deutlich abgenommen. Vier Stunden sind heutzutage relativ selten. Das liegt zum einen daran, dass weniger Fahrzeuge an den Terminals stehen und dass es scheinbar ein verändertes Aufstellverhalten gibt. Wir arbeiten mit unserem Partner daran, dass wir die Wartezeiten gezielt regulieren, d.h. wann ist Bedarf für mehr Fahrzeuge, wann brauchen wir weniger. Ziel sollte es sein, dass in Zeiten, wo kein Bedarf ist, der Taxler zum shoppen geht oder zum relaxen die Hotel-Pools aufsucht.“ Zukunftsmusik, die vielleicht auch nicht jeden Hotelmanager begeistert! Zum „ungewollten Regulativ“ gehört Fahr’st mich hin, hol’st mich ab! Reizwort Flughafen. Für viele Taxi-Fahrgäste ist die Anfahrt zu teuer. Für die Kollegen ist die Wartezeit zu lang. Für die Stadt München lässt der Service des Taxigewerbes am Flughafen noch zu wünschen übrig. Die FMG will ihren Qualitätsanspruch noch optimieren. Eine Bestandsaufnahme mit Blick in die Zukunft. Im Gespräch mit dem TAXIKURIER Eva Ranki und Peter Bayer, Geschäftsfeldleiter Terminals + Zentralbereich. 1,09 Millionen Passagiere sind 2004 mit dem Taxi zum Flughafen München gefahren. Das sind statistisch gesehen fast 3.000 Fahrgäste pro Tag. Kein schlechter Schnitt, möchte man meinen. Danach sticht jeder, der täglich unterwegs ist, mindestens einmal zum Hafen. Aber eben leider nur statistisch. Zudem steht die Zahl in einem krassen Missverhältnis zur Abfahrt von den einzelnen Terminals. Wie sonst kommen die langen Wartezeiten zustande, die für viele von uns immer noch das Haupthindernis für die Entscheidung pro Hafen darstellen. „Dabei“, so Peter Bayer, Geschäftsfeldleiter Terminals + Zentralbereich auch das verstärkte Zurückgreifen der Fahrgäste auf bestellte Taxis, nach dem Motto „Fahrs’t mich hin, hols’t mich ab“ . Nach einer nicht repräsentatvien Umfrage des TAXI- KURIERS am Flughafen München, sind das mittlerweile rund 50 Prozent, die ihren „eigenen Fahrer“ vorziehen und sich nicht dem Abenteuer mit ungewissen Ausgang der münchen-unkundigen Landkreistaxler – und leider auch manch Münchner Kollegen – ausliefern möchten. Dies ist zwar nicht unbedingt im Sinne der FMG und ihres Partners, denn dadurch fehlt eine nicht unbeträchtliche Summe an Gebühren durch nicht verkaufte Flughafen-Pickerl. Eva Ranki Peter Bayer Flughafen München I News Taxi- und Kfz.-Bedarf GmbH Reifendienst (alle Fabrikate) Sankt-Johann-Str. 23-25, 80999 München KFZ-Meisterwerkstatt 089/5020571/ 81 Fax 50 34 07 Ölwechsel Öffnungszeiten: Mo-Fr. 8.30-12.00 Uhr 12.30-17.00 Uhr Samstag 8.30-13.00 Uhr
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Fahrgäste prügeln, findet Peter Bayer, dass sich die Atmosphäre deutlich entspannt hat. „Dafür“, so sagt er, „ist auch die interne Gerichtsbarkeit unseres Partners verantwortlich. Die zielt auf mehr Disziplin ab und filtert die schwarzen Schafe schon heraus. Dazu tragen auch die empfindlichen Geldstrafen bei. Zudem wird jede bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit dem KVR gemeldet.“ Was ihm zur Zeit noch Sorgen macht, sind die unverhältnismäßig hohen „Abstauberzahlen“ im Bereich des privaten Anund Abfahrbereichs. Ansonsten hat sich durch den abgegrenzten Bereich für den gewerblichen Verkehr bei Terminal 2 die Lage deutlich entspannt. „Besonders die mutwilligen Behinderungen von früher im Bereich T1 gibt es nicht mehr.“ Zum besseren Verständnis untereinander tragen auch die regelmäßig stattfindenden „Taxinachmittage“ der FMG bei, an denen sämtliche Probleme diskutiert werden. „Immer Kontakt zur Basis“, so Peter Bayer, „dass ist uns wichtig. Denn negative Berichterstattung, egal von wem, das nützt letztlich keinem etwas.“ (PG) Andererseits verringert es aber auch die Zahl der unzufriedenen Kunden. Die Besten gehören an den Hafen Denn das gemeinsame Ziel für alle Beteiligten, so Eva Ranki, „ist, dass die besten Taxler am Flughafen stehen. Das deckt sich auch mit unserem Qualitätsanspruch.“ Schließlich ist das Taxi das erste Glied in der Beförderungskette für ankommende Passagiere. Ein Fahrgast, der schon bei der Ankunft in München einen negativen Eindruck von der Zunft der Taxler bekommt, der wird auch in der Stadt nicht unbedingt euphorisch darauf zurückgreifen. Entgegen der vorherrschenden Meinung, dass sich wartende Taxler pausenlos um ankommende Ankauf - VerkaufAnkauf - Verkauf - Alle Fahrzeugtypen von 1905 bis 2005 - Motor und Getriebeschaden -Gebrauchtwagen -Unfälle Abholung bar - sofort - bundesweit! Tel. 0 80 41/78 89-0 www.auto-much.de Abholung bar - sofort - bundesweit! Tel. 0 80 41/78 89-0 www.auto-much.de Der professionelle
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18 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC L Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In der Mai-Ausgabe der Buchstabe L … Ladenhüter - Nahezu unverkäufliche Waren gibt es auch am Taxifunk, hier in Form ungeliebter Abholadressen oder bekannter Kurzstiche (bestimmte Schüler- oder Dialysefahrten, manche Postaufträge usw.) Funkerlegende Otto Waldleitner brachte auch seine kürzesten Schülerfahrten immer an den Mann, indem er spätestens bei der dritten Freigabe eiskalt hinzufügte „geht zum Hafen“ . Irgendwer fiel immer drauf rein; angesichts Ottos resoluter Art hielten sich spätere Reklamationen der Fiaker sehr in Grenzen. Lahme Enten – Als es nach dem Krieg mit dem 170er, dann mit dem 180er Ponton und schließlich mit dem Heckflosser weiter ging, galten Diesel-Pkw zu recht als langsam und behäbig. Erst mit dem Aufkommen der verschiedenen TDI-Modelle kam buchstäblich ein anderer Schwung in den Fiaker-Fuhrpark. Doch dienten die alten Diesel immerhin der Anwendung der Tintenfisch-Taktik: Sich in der selbst produzierten Qualmwolke gemütlich aus dem (Fein-)Staub zu machen. Lallen – tut so mancher Fahrgast, der zu tief in diverse Gläser geschaut und deshalb seine Lingualmotorik nicht mehr im Griff hat. Bei ausländischen Fahrgästen wird´s für den Fiaker oft regelrecht zum Ratespiel, wenn z.B. ein bezechter Amerikaner als Fahrziel „Hidl Hodl“ angibt und zunächst die Vermutung anliegt, er habe noch die letzten Jodler vom Hofbräuhaus im Kopf. Wenn Publikums- und Telefonjoker ausgereizt sind, kann die gezielte Nachfrage, ob denn nun das „Park Hilton“ oder das „City Hilton“ gemeint sei, unter Umständen zur Lösung des Rätsels beitragen. Langeweile – ist in unserem Alltag leider ein häufiges Phänomen, welches gern in Frust und Ärger umschlägt, wenn das Standplatztelefon ums Verrecken nicht läuten will, Einsteiger nicht einsteigen, Aufhalter nicht aufhalten und die böse Zentrale natürlich prinzipiell die falschen Standplätze ruft. Das Schwätzchen am Stand oder die aufgeschlagene Zeitung machen´s meist nicht besser, wenn dadurch auch noch Funkstiche verpasst werden („Zentrale, ham´s mi net g’hört?“). Langsam – seit Jahrzehnten am Funk das Synonym für „Radarkontrolle“ . Die damalige Deutsche Bundespost als Inhaberin der Funkfrequenzen bestand pflichtgemäß bei der Vergabe der „Kanäle“ an die Benutzer (z. B. Taxi München e.G.) darauf, dass der Sprechfunk nicht dafür benutzt werden darf, vor behördlichen Kontrollmaßnahmen zu warnen. Begriffe wie „Glatteis“ o. ä. kamen auf, waren aber am 15. August zu offensichtlich oder am 15. Februar eventuell irritierend. „Langsam“ wurde zum Zauberwort. Tatsächlich kamen Beschwerden der Post bei der Genossenschaft an, man habe bei Kontrollmitschnit- Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64
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ten festgestellt, dass am Funk vor Radarfallen gewarnt werde und im Wiederholungsfall die Frequenz entzogen werden müsse. Die - natürlich wahre – Antwort darauf lautete, es dürfe doch nicht zu beanstanden sein, wenn sich Taxifahrer am Funk gegenseitig zum Langsam fahren ermahnten...Erst nachdem die lokalen Privatradios dazu übergingen, mitten im Programm vor Radarkontrollen zu warnen und nicht abgemahnt wurden, erlaubte sich die Zentrale, auf Kanal 1 vor Pistoleros, blitzenden Mülltonnen und anderen teuren Schnappschüssen zu warnen. Im Gegensatz zu den Privatradios sind dabei im Taxifunk Ortsangaben wie „Wasserburger Allee, Ecke Friedenheimer Promenade“ relativ selten zu hören, wenngleich schon mal von Kollegen auf Kanal IV hereingemeldet wird „Heckenstallerstraße Richtung Süden“ oder Schrotti auf Kanal I warnt „Ausfahrt Altstadtringel vorm P1 langsam“ . Lehrfahrt – Kein Schreibfehler: die Leerfahrt war schon unter „B“ wie „Blitz“ u finden. Eine Lehr-Fahrt besteht darin, von Norden kommend mit Fahrziel „Schulstraße“ in den Landshuter Allee-Tunnel einzufahren und dann mit hochroten Kopf dem Fahrgast erklären zu sollen, weshalb man beim Trappentreu-Stand umdreht und die Donnerbrücke wieder in der Gegenrichtung befährt. Fredl Fesl (Vom MUH in´d Ottobrunner Straß`“) lässt grüßen: mei ham die baut! Hier helfen keine Ausreden mehr. Das Kind ist im Brunnen und kann nur mehr mit einer Entschuldigung und einem großzügigen Preisnachlass gerettet werden. Wie so mancher Torwart-Titan ist auch der erfahrenste Fiaker gegen solche Eigentore nicht gefeit. Gerade wenn man sich besonders sicher fühlt, ist man das geborene Opfer für Mausefallen und Fettnäpfchen dieser Art. Nur wer nicht arbeitet, kann keine Fehler machen. Leitung – wenngleich drahtlos, so kann man am Funk dennoch mal gehörig auf der Leitung stehen. Oder auf den Ohren sitzen. Als Funksprecher Sigi Udiljak einen Auftrag vergeben wollte und der Kollege mehrmals falsch und schließlich gar nicht mehr wiederholte, fragte Sigi ihn, „ja hokkan Sie denn auf die Ohrn?“ Nachdem wieder keine Antwort kam, meinte ein anderer Kollege in die Pause hinein: „Jetzt schaut er grad nach“ . Logorrhoe – ist das hochwissenschaftliche (Scherz-) Wort für „Sprechdurchfall“ oder – einfacher – Dauerquatschen. „Wer einen solchen Fahrgast erwischt, tut gut daran auf Durchzug zu schalten (rechts rein, links raus) und, um nicht unhöflich zu erscheinen, alle paar Minuten lang mal „na ja“ oder „mh mh“ zu grummeln. Eindeutige Stellungnahmen sind zu vermeiden, wie z. B. versehentlich ein klares „ja, ja“, wenn der Fahrgast gerade vorher die rhetorische Frage stellte „oder halten Sie mich vielleicht für blöd?“ . Manchmal kann es genügen, sich die Wahrheit nur zu denken! 19TAXIKURIER In München spielt die Gastro-Musik. Viele Münchner Unternehmen in den Top 100! Rang 2004 Unternehmen Umsatz Betriebe in Mio. gesamt 1. McDonald’s Inc. Schnellrestaurants 2304,7 1262 2. LSG Lufthansa Service Bordverpflegung, Catering 712,0 44 3. Burger King Schnellrestaurants 561,2 439 4. Autobahn Tank & Rast Autobahnraststätten 516,2 392 5. Nordsee Fisch-Imbisse 292,0 369 6. Metro AG Dinea, Grillpfanne, C&C etc. 248,0 279 7. Karstadt Quelle AG Karstadt, Le Buffet, Starbucks 247,7 216 8. Aral AG Petit Bistro (Tankstellen) 150,0 1243 9. Mövenpick Mövenpick, Marché, Hotelrestaurants 130,8 45 10. YUM! Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken 125,0 118 … 19. Kuffler Spatenhaus, Seehaus, Weinzelt etc. 75,0 36 22. Feinkost Käfer Partyservice, Wiesnschänke etc. 70,0 8 25. Haberl Gastronomie Biergärten, Catering, Ochsenbraterei 55,0 17 36. Vinzenzmurr Metzgerei-Imbisse 42,4 176 40. Wienerwald AG Wienerwald-Gaststätten 39,5 68 42. Allresto/Flugh. München Airport-Gastronomie 36,0 33 45. Josef Rubenbauer Bahnhofsgastronomie 28,5 15 46. Müller Brot Imbisse, Back-Shops 27,5 350 47. Enchilada Tex-Mex-Restaurants 27,5 32 49. Segafredo Zanetti Segafredo Coffee-Bars 26,0 84 51. Agip Deutschland Espresso Ciao Agip 25,6 320 53. Sausalitos Holding Tex-Mex-Bars und Restaurants 24,8 22 54. Manfred Vollmer Augustiner-Gaststätten, Wiesnzelt 24,2 4 70. Schottenhammel Wiesnzelt, Catering, Menterschwaige etc. 16,2 6 72. BayGast (Steinberg) Hofbräu-Wiesnzelt, Wienerwald etc. 16,0 10 81. Reinbold KG Zum Franziskaner, Schützenfesthalle etc. 15,0 5 84. Hofbräuhaus am Platzl Hofbräuhaus 14,5 1 89. Peter Pongratz Nockherberg, Wiesnzelt 14,0 2 95. Sepp Krätz Hippodrom, Andechser, Waldwirtschaft 12,5 4 Quelle: Systemgastronomie in Deutschland 2005 Pausenfüller
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Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2005 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Heimatkunde „Bitte zum Völkerkunde-Museum“ Wer sich für fremde Kulturen interessiert, will dort hin! Das Staatliche Museum für Völkerkunde, in der Maximilianstraße 24, gibt es seit 1925 und jeder Taxifahrer ist an diesem imposanten Gebäude schon oftmals vorbeigefahren. Ob Kulturbanause oder heimlicher Historiker – ein Münchner Taxifahrer muss zumindest die Adresse kennen. Am Taxistand Isartor testete unser „Detektiv“ 5 Münchner Taxis. Taxi 1: ✷✷ Flott (Nr.34, 26. Februar, 13.40 Uhr) Dieser junge Mann fährt nicht los, bevor er sein Ziel definiert. Nach einem Anruf bei der Zentrale, erfährt er die Adresse, startet den Taxameter und die schnelle Fahrt. Die Anfahrt direkt zum Museum erspart er sich (oder mir?) und lässt mich parallel zum Museumseingang, auf der Maximilianstraße neben den Eisbergen aus seinem Taxi herausklettern. Taxi 2: ✷ Sorry (Nr. 1289, 26. Februar, 13.55 Uhr) Wo ist denn das? Eigentlich sollte dieser Taxifahrer das Völkerkundemuseum kennen, weil er sich dort vielleicht heimisch fühlt... Nach einer raschen Exkursion zum Kofferraum und dem Studium eines geheimen Nachschlagewerkes springt er wieder ins Taxi. Mit den etwas strapazierten Äußerungen „Gleich um die Ecke, besser zu Fuß“ macht er mir klar, dass mein Bedarf an Beförderung für ihn unverständlich und unzumutbar ist. Taxi 3: ✷✷ Warum nicht gleich? (3423, 26. Februar, 15.00 Uhr) Auch dieser Taxler kennt das Museum nicht und verlässt sich auf seinen Instinkt. Erst zügig zum Isartor, links in die Frauenstraße, beginnt er dann gedanklich zu forschen. Erst jetzt quälen in Zweifel und er fährt das Fahrzeug an die Straßenseite. Die Navigation, Rubrik Museen, zeigt ihm die Adresse. Es geht los – wenden und geradeaus. Am Isartor verrät er mir, dass er jetzt den Taxameter einschaltet. Korrekt und direkt bringt er mich vor die Pforten der Kunstausstellung. Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de 20 TAXIKURIER
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21TAXIKURIER Taxi 4: ✷✷✷ Schade (Nr.2372, 26. Februar, 16.05 Uhr) Ich sage nur ein Wort und der Mann versteht mich. In nur 3 Minuten erreiche ich mein Ziel. Als ich den Profi zum Taxi-Check-Gewinner erkläre, lehnt der gebildete Mann Lob und Anerkennung abweisend ab. Taxi 5: ✷✷✷✷ Testsieger! Alte Schule (Nr. 357, 26. Februar 16.30 Uhr) Dieser waschechte Münchner weiß, wo es lang geht. Seit 1981 fährt er Taxi, und als Rentner nur noch zweimal wöchentlich. Mich fährt er wie selbstverständlich und gemütlich an das gewünschte Ziel. Seine Erfahrung und sein Münchner Charme zeigen mir, dass die Welt noch in Ordnung ist und ich fühl mich wie dahoam. Der Gewinner! Nikolaus Grundbacher c/o Taxi Occam Betriebs GmbH Occamstraße 18 80802 München … erhält für seine professionelle und souveräne Art von der AUDI AG eine AUDI-Herrengeldbörse sowie ein AUDI-Modellauto. „Beck-Stand“ Aktion läuft erfolgreich! Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI- KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um diesen zwielichtigen Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler- Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist. Viele Anzeigen sind inzwischen eingegangen. Trotzdem läuft die Aktion weiter, um auch die letzten „Diebe an den Kollegen“ zu überführen. 1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz unerlaubt bereitgestelltes Taxi. 2. Nennen Sie das Fahrziel. 3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit. 4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG., Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: „Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt: 1. Zur Person: Vorname: _______________ Name: ________________________ geboren am: _____________ geboren in: ____________________ wohnhaft in: ____________________________________________ 2. Zur Sache: Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________ stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________. München, den ___________ Unterschrift ___________________ 5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt. 6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von Euro 150,– (bisher Euro 75,–). Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv.
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22 TAXIKURIER Spitznamen der Taxler I Teil 2 Ausgleichshanse: Ein sehr eifriger und umsatzorientierter Kollege, der ständig die Funktaste umklammerte. Die Höchststrafe für ihn war eine Leerfahrt oder vulgo „Blitz“ . Blitze waren für ihn erst erträglich, wenn er seinen Auftrag zum Ausgleich von der Zentrale erhielt. Nachdem ein Ausgleich oft nicht sofort zur Verfügung stand, plärrte er manchmal stundenlang nach einer Leerfahrt immer noch nach einem „Ausgleich“ . Feldafinger: Ein zuvorkommender Opelfahrer vom Odeonsplatz, der nur dort stand. Den Namen nach dem bekannten Ort am Westufer des Starnberger Sees trug er, weil ihm an der rechten Hand ein Finger (a Finger) fehlte – also Feldafinger. Fingerhanse: Ein netter, manchmal von Temperamentsausbrüchen heimgesuchter Kollege, der zwischen Kölner- und Odeonsplatz pendelte und manchmal in seiner Wirtschaft an beiden Plätzen eine Halbe in Bereitschaft hatte. In den Fünfzigern – fuhr er einen 170 V vom Stern. Er öffnete einer Dame vom Fahrersitz aus die Vordertüre, die stieg aber hinten ein und warf die Vordertüre ins Schloss. Dabei brachte der Hans die Hand nicht weg und klemmte sich alle Finger ein. Der massive Türrahmen spannte so, dass die Türe nicht mehr zum Öffnen war. Die Dame, selbst Autofahrerin, raste mit dem käsefarbenen Taxler zum Rechts der Isar. Die Ärzte dort wussten keinen anderen Rat als die Feuerwehr zu rufen, die die Türe dann ausbauten. Die Finger konnten nicht alle gerettet werden. Ochsensepp: Ein gestandenes Mannsbild aus Forstenried der Mitte der 60er seinen LKW-Betrieb gerade noch rechtzeitig aufgab. Von bulligen Motoren konnte er sich aber nur schwer trennen. So erzählte er mit leuchtenden Augen fortgesetzt von der Leistungskraft seiner starken Kipper, die wie die Ochsen alles zogen und herausschleppten – der „Ochsensepp“ eben. Schock-Lenz: Der Schafkopfprofi aus dem noblen Münchner Süden hatte offensichtlich einen hervorragenden Lauf beim Kartenspiel in seinem Stammlokal in Solln. Böse Zungen behaupten, dass beim Schafkopfen ab und an Bier konsumiert wird. Zu vorgerückter Zeit machte die Sperrstundenvorschrift der Regierung unseres Millionendorfes dem Kartenspiel ein Ende. Zufrieden ob des Kartenspielgewinns, setzte er sich ans Steuer seines Taxis. Beim Überqueren der Herterichstraße, die auf 30 km/h begrenzt ist, raste ein Autofahrer mit stark überhöhter Geschwindigkeit in das Taxi unseres Lenz, der sich an seinem blonden Haupt eine Platzwunde zuzog und einen schweren Schock erlitt. Lenz war gerade noch in der Lage, in der Toilette der Gastwirtschaft das Blut aus seiner Verletzung zu entfernen. Von diesem Zeitpunkt an setzte eine böse Schockwirkung ein, mit der Folge, dass unser Lenz trotz intensivster Suche aller Verwandten, Kollegen und der Polizei, fast zwei Tage nicht auffindbar war. Natürlich hatte der Unfall schon wegen der Körperverletzung gerichtliche Folgen. Auf Grund der überlangen Bremsspur des Unfallgegners wurde auf eine Geschwindigkeitsüberschreitung des Unfallgegners geschlossen. Der Schock unseres Kollegen Lenz war eine Folge der Verletzung am Kopf. Dauerfolge der Karambolage war der Name Schock-Lenzi. Südbau-Lilli: Eine Erscheinung wie Ida Schumacher, etwas über 150 cm groß, fesche Erscheinung, Trambahner Schiffchen als Kopfbedeckung und eine Goschn wie ein Sarazenen- Amüsantes aus der Taxi-Historie Anno dazumal
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23TAXIKURIER Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Taxi-Information von VOLKSWAGEN Auf der AMI in Leipzig wurde der Passat mit Taxipaket erstmals dem Taxigewerbe präsentiert. Die ersten Passat-Bestellungen mit Taxi- /Mietwagenpaket werden voraussichtlich Ende April möglich sein, mit den ersten Fahrzeugauslieferungen ist Ende Mai zu rechnen. Volkswagen erhöht zum 01. März die Nachlässe für den Phaeton (Taxi-/Mietwagennachlass und „Inhaberregelung“) auf 20%. Hinweis: Ein Taxi-/Mietwagenpaket wird für den Phaeton nicht angeboten. Aufgrund der CanBus-Elektronik ist ein nachträglicher Umbau technisch sehr aufwändig und kostenintensiv. Eine Taxi-/Mietwagenzulassung ist daher nur bei „Befreiung von den Taxi-/Mietwagenauflagen der BOKraft“ möglich. Ab sofort ist der Spiegel-Taxameter für EUR 940,- (incl. Ust.) auch für die Sharan Taximodelle lieferbar. Der Spiegeltaxameter kann in Verbindung mit der Spiegeltaxametervorbereitung generell innerhalb der einzelnen Modellreihen (Touran, Passat und Sharan) übernommen werden. Selbstverständlich werden die im Taxigewerbe bekannten Taxikonditionen (Taxi-/Mietwagennachlass, Inhaberregelung, Taxi-Finanzierungsaktion mit 3,9%, Treueprämie für Passat Variant, Taximobilität, Kostenlose Selbstabholung) für PKW-Modelle auch im Kalenderjahr 2005 unverändert angeboten. Audi verbessert Taxikonditionen Zeitgleich zur Einführung des AG Avant erhöht die AUDI AG den Taxirabatt von bisher 10% auf nunmehr 15%für alle Taximodelle ab 1.4.2005. Ausserdem bietet die AUDI AG im Rahmen der Frühjahrsoffensive vorspezifizierte A6-Limousinen (2,0 l TDI, Handschalter) an. Das Taxi-Paket ist bei diesen Fahrzeugen kostenlos. Standplatz Isartor jetzt attraktiver Seit wenigen Tagen haben direkt am Standplatz Isartor in der Thierschstraße 4 die „Graf Arco Stub’n“ eröffnet. Die kleine Kneipe lädt alle Taxler im Mai zu einem Getränk ein. Die durchdachte Speisekarte bei günstigen Preisen macht einen „Boxen-Stop“ lohnenswert. Man muss in Zukunft auch nicht mehr, wenn man muss, die nicht besonders attraktive U-Bahn-Toilette am Isartor besuchen. Gerne können alle Taxifahrer/innen die gepflegten Toiletten in den „Graf Arco Stub’n“ benutzen. schwert. In der unseligen Zeit der Trennscheibe, 1967, kaufte sie sich einen verlängerten Opel Rekord B, der mit der eleganten schwarzen Taxifarbe einem Bestattungskreuzer nicht unähnlich war. Gnadenlos machte die Lilli jeden „lang“, der dem Südbau nicht würdig war. In gravierenden Fällen verließ sie ihr Schiff, um ihren Zurechtweisungen Nachdruck zu verleihen. Dabei rutschte sie von ihrer Sitzerhöhung vom Fahrersitz und begann sofort mit einer lautstarken Bußpredigt. Dieser schneidige Racheengel wäre heute am Südbau bitter nötig. Bei spiegelglatter Fahrbahn fand die Südbau-Lilli in der Riemerstraße, der heutigen Eggenfeldenerstraße, im Dienst den Tod. Der Weißbierhans: Fuhr nur den alten Flughafen an, war ein Preiß, der kaum Bier trank und spielte begnadet Schach. Nachdem das Schachspielen alle anderen Bedürfnisse fast verdrängte, lackierte sich der Hans auf den Kofferraumdeckel ein Schachbrett. Gespielt wurde mit Magnetfiguren, natürlich um Geld. Eines Tages chauffierte der Hans einen Verleger vom alten Hafen nach Baierbrunn. Nach einigen Kilometern monierte der Fahrgast, dass er kaum 50 km/h schnell fahre. Wortreich erklärte der Weißbierhanse, dass bei höherer Geschwindigkeit die Figuren des noch nicht beendeten, aber sehr teuren Schachspiels verrutschen und das könne nicht sein. Der Manager war wahrscheinlich das erste Mal seit zehn Jahren sprachlos – ihm blieb ganz einfach die Spucke weg. Leider suchte der Weißbierhanse, der Spätheimkehrer war, wegen starker Kopfschmerzen, nach einigen Jahren den Freitod. (HM)
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In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“ vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Margot Schneider Wer so charmant seinen Unmut äußert, muss ein netter Mensch sein. Und das ist sie, die Margot Schneider. Dennoch sollte man ihren freundlichen Unterton nicht unterschätzen. Auf bayerisch klingt halt vieles noch liebenswürdig, wo anderweitig schon die Messer gewetzt werden. Nicht umsonst bedanken sich viele Kollegen über Funk, wenn Margot Schneider ihren Dienst beendet und schönen Abend wünscht. Zwölfmal im Monat ist sie von 14 Uhr bis 22 Uhr auf Sendung. Ich bin harmoniesüchtig Dass sie einen „gewissen Unterhaltungswert“ hat, ist ihr natürlich bewusst und das ist auch gewollt. „Gute Stimung ist mir wichtig. Ich bin nämlich sehr harmoniesüchtig“ . Interview | Der Mensch hinter der Stimme Ja mei, was is denn jetzt scho wieda los! Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. Ob es vielleicht an der erotischen Stimme liegt, das will sie nicht kommentieren, aber „wenn’s funktioniert ist es auch okay“ . Manche sind aber scheinbar von ihrer Stimme so fasziniert, dass sie darüber ganz das Mitarbeiten vergessen. Und da kann sie dann bayerisch-stimmlich wieder aus der Haut fahren. „Oft denk’ ich, so schlecht kann das Geschäft nicht sein, sonst wär’n doch zumindest die ersten am Standplatz funkbereit.“ Wenn Margots „Herrschaften-versteht-mich-denn-keiner?“ durch den Äther schallt, dann wird’s Zeit, geistig wieder Haltung anzunehmen und in „Hab-Acht-Stellung“ zu gehen. Seit 15 Jahren ist sie jetzt „in der Firma“, wie sie die Zentrale nennt, „und ich hab’ den Eindruck, dass es immer schlechter wird. Manche können doch nicht einmal die einfachsten Sachen wiederholen. Und was nützt das schönste Auto, wenn sich der Fahrer nicht unterhalten kann.“ Die gelernte Einzelhandelskauffrau hat drei Jahre in Berlin gelebt und dort im Alter von 18 Jahren schon gefunkt, „als die offizielle Sprache noch deutsch war.“ Sie weiß also, wovon sie spricht, wenn sie sagt, dass „sich manche nicht deutschspre- 24 TAXIKURIER Die KFZ-Prüfstellen mit Sympathie und Sachverstand HU, AU, BOKraft ohne Terminvereinbarung KÜS München West Bodenseestraße 165 Telefon 089 8973636-0 ÖFFNUNGSZEITEN: Mo.-Fr. 8.00 - 18.00 Uhr, Sa. 9.00 - 13.00 Uhr www.kues-muenchen.de KÜS München Nord (Nähe M.O.C.) Lindberghstraße 30 Telefon 089 18 9418-00 Anzeige 17 (Bakin) 56 x 60 mm Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden
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Mini-Steckbrief: Name: Schneider Vorname: Margot Alter: 54 Sternzeichen: Fisch Familienstand: Ledig, liiert Geburtsort: München Aufgewachsen: Laim Wohnviertel: Harthof Hobbies: Gut essen mit Freunden, mediterrane Küche, Bergwandern Musik: Oldies, Country, je nach Stimmung Urlaub: Mit der Freundin durch Amerika chenden Kollegen von Frauen scheinbar ungern etwas sagen lassen.“ Aber da kommen sie bei Margot Schneider gerade an die Richtige. Die kriegen dann eine Sonderbehandlung unter dem Motto „Kollegen sind erstmal Nummern.“ Da sie selbst ehrgeizig ist und viel wissen möchte, „nach Möglichkeit alles, so wie der Krocker“, hat sie natürlich auch den Taxi-Schein gemacht und erst dann hat sie sich an den Kanal 1 getraut. „Der Beruf ist deutlich vielseitiger geworden, durch die verschiedenen Arten der Bestellung müssen wir heute wirklich viel leisten und müssen auch mehr reden als früher. Aber je mehr sich rührt, umso größer ist die Faszination.“ Sie fährt gerne Auto und unterstützt manchmal ihren Freund bei seinen Fahrtaufträgen. „Wenn ich dazu den Funk nicht brauche, dann mach’ ich ihn auch nicht an.“ Da träumt sie lieber davon, einmal dort zu leben, wo’s immer schön warm ist. (PG, PR) Der Kfz-Meisterbetrieb für alle Belange rund um Ihr Mercedes-Taxi ● Automatikgetriebe ● Servolenkgetriebe ● Motorinstandsetzung ● Unfallinstandsetzung ● Ölwechsel ● Pflege- und Kundendienste ● Bremsenservice ● Federn und Stoßdämpfer ● Motor- und Getriebelager ● Traggelenke, Querlenkerbüchsen usw. ● Klimaservice ● Autoglas ● Original Mercedes-Benz STAR DIAGNOSIS Tester zur Auslese, Diagnose und Löschung der Fehlerspeicher von Steuergeräten per Computer. MAV-degen GmbH Kfz-Meisterbetrieb Plinganserstraße 150 – Gebäude 8 81369 München-Sendling Tel. 089-723 099 23 Fax 089-723 099 24 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr SEIT 20 JAHREN IHRE TAXI- WERKSTÄTTE RUND UM MER- CEDES-BENZ DIAGNOSESICHER MIT TECHNISCHER KOMPETENZ Elektronisches 5-Gang- Automatikgetriebe für Mercedes von Modelljahr 2000–2004 ab 1.724€netto (Komplettpreis inklusive Ausund Einbau, Befüllung und Einstellungen am Fahrzeug).
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26 TAXIKURIER Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware und Brotzeitbeutel gilt es den Heißhunger zu befriedigen. In jeder Ausgabe testen wir für Sie eine typische Taxifahrer-Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten ist natürlich rein subjektiv und zufällig, stellt aber in jedem Fall eine kleine Orientierungshilfe im großstädtischen Brotzeit-Dschungel dar. In diesem Monat der Weißwurst-Test! Fotos: www.atelier-tacke.deEssen auf Rädern Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Name Adresse Geschmack Temperatur Schnelligkeit Brez’n Senf Preis Punkte Gesamt Platz Geboren am 22. Februar 1857 in einem Wirtshaus am Marienplatz (wo heute der Hugendubel steht) ist die Münchner Weißwurst, Spöttern zufolge, die edelste Art, süßen Senf zu sich zu nehmen. Unser stichpunktartiger Test zeigte darüber hinaus Erfreuliches: nirgends wurde uns schlechte Ware oder minderwertiger Senf (durch die Bank „Händlmaier’s“) vorgesetzt; zum Teil wurden die Würste, weil gerade nicht warm, frisch eingelegt – was dann allerdings zu Lasten der Schnelligkeit ging. Fast religiösen Dogmen, ähnlich der Glaubensfrage, ob Augustiner-Bier das beste ist oder am meisten „Schädel“ macht, oder ob „Bayern“ oder „die Sechzger“ die symbolischere Mannschaft ist, sollen beim Kriterium „Geschmack“ nicht angerührt werden. Ohnehin nicht im Test „Magnus Bauch“, da kein Vor-Ort-Imbiss. Bis auf die Gaststätte Gaßner handelte es sich um Selbstbedienungs-Imbisse mindestens mit Stehtischen. Im Test: Zwei Stück (nicht: „ein Paar“!) Weißwürste mit einer Brez’n und Senf. (MS) Rechtsanwalt Stephan und Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen ● Unfallregulierung ● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/52 40-21 od. 22 Fax: 089/52 61 12 RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de
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27TAXIKURIER Vinzenz Murr Schäfert Sedlmeir Gaßner Kleiner Ochsen brater Pferdemetzger Wörle Metzgerei-Imbiss Metzgerei-Imbiss Metzgerei-Imbiss Gaststätte Imbiss Metzgerei-Imbiss Rosenstr. 7 Klenzestr. 43 Pflanzeltplatz 14 Zenettistr. 11 Viktualienmarkt Viktualienmarkt ••• ••• ••• ••• •• • ••• ••• •• •• • •• ••• • • • ••• ••• •• •• •• • •• • ••• ••• •• ••• ••• •• ••• E 2,50 ••• E 2,50 ••• E 2,60 ••• E 3,40 (Bedieng.) • E 3,75 ••• E 2,40 17 15 13 13 12 12. 1. 2. 3. 3. 4. 4. Der Testsieger! 50 Meter vom Marienplatz holt man sich im 1. UG das „Gedeck“, wobei die Würste im Warmwasser–Schüsserl (da bleibt die zweite Wurst länger warm) mit eigenem Senf-Haferl serviert werden. Ausreichend Sitzgelegenheiten, eine resche Brez’n, freundliches Personal und ein – angesichts der Lage (s.o.) – sensationeller Preis rechtfertigen die beste Platzierung im Test. Respekt! Der Familienbetrieb hatte Punktabzüge bei der Schnelligkeit hinzunehmen, da die Würste erst noch warm gemacht werden mussten. Dafür gab’s auch das Warmwasser-Schüsserl und in der Zwischenzeit an den Stehtischen bei Handwerkern, Rentnern und Schülern allerlei Münchner G’schichten zu hören. Auch hier kam es zum Warm-Mach-Problem; der Senf war in Gestalt einer Portionstüte rationiert. Bisserl beengte Situation an Stehtischen. Das erwärmte Wasser für die zweite Wurst wurde nicht mitgeliefert. Trotz dieser kleinen Mäkeleien: Erstklassige Qualität! Imbiss-Betrieb und Sitz-Tische nur bei schönem Wetter – aber dann … weiß man, warum die Preiß’n nicht mehr heim wollen! Leider waren die Würste etwas zu kalt und wollten nicht ohne Murren aus der Haut raus. Darunter litt auch das Geschmackserlebnis ein wenig. Der relativ hohe Preis verbannte das gemütlichste Standl im Test leider ziemlich nach hinten. Eigentlich unfair, die „Fohlen-Weißwurst“ in den Test mit aufzunehmen. Unter den „normalen“ Weißwürsten kann sie keine ernsthafte Chance haben – und hatte sie auch nicht. Hochgezogene Augenbrauen beim Geschmacksvergleich. Alle Kolleginnen mögen dem Tester diesen exotischen Ausflug („frisst der so a kloans Pferdl“) verzeihen. Ordentlich, aber halt nur für Insider! Mo. - Fr. von 05.30 - 14.00 Uhr im Gelände hinter dem „Wirtshaus im Schlachthof“ geöffnet. Bei einer Gaststätte mit Bedienung sind 3.40 Euro für unser „Gedeck“ kein Preis. Die beiden Mädels hüpfen allerdings etwas unkontrolliert herum – der Tester wurde nach 12 Minuten erstmals nach seinen Getränkewünschen gefragt. Die hervorragenden Würste ohne warmes Wasser direkt am Teller und die lascheste Brez’n im Test brachten leider Abzüge. Ausreichend Parkplätze vorm Haus!
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28 TAXIKURIER Was macht eigentlich das KVR? Nur Ärger, denkt sich vielleicht der eine oder andere, der ohne oder mit abgelaufenem Stadtplan erwischt wurde. Dass es nicht ganz so einfach ist, das hat jetzt Eberhard Voß dem TAXIKURIER erzählt. „Mich lernen die meisten erst kennen wenn’s Probleme gibt“, beschreibt Eberhard Voß in einem Satz stark verkürzt und nicht ganz den Tatsachen entsprechend seinen umfangreichen Wirkungskreis. Voß ist Leiter der Abteilung Personenbeförderung Taxi/Mietwagen/Krankenwagen/Rettungs-wagen/Sonderverkehr im KVR Verkehrsmanagement, Unterabteilung gewerblicher Kraftverkehr. „Also der ganze Bereich, in dem Leute gegen Entgelt befördert werden. Seit 1990 habe ich dieses marode KVR etwas belebt.“ Mit zwei Sachberarbeitern, zwei Leute im Beschwerde- und Kontrolldienst und zwei Zuarbeitern, „versuchen wir wieder einen Levell zu erreichen, wie wir ihn schon einmal hatten. Wir stoßen leider an die finanzielle Leistungsfähigkeit der Stadt. Deshalb können wir wegen Personalmangels die Intensität im Kontrolldienst nicht mehr aufrecht erhalten.“ Mit der Amtshilfe aus der Abteilung „Kommunale Verkehrsüberwachung“ und auch mit der Polizei hat Voß keine guten Erfahrungen gemacht. „Die einen beherrschen den Umgang mit Menschen nicht, weil sie es nicht gelernt haben und die anderen übertreiben gerne, während wir uns am Taxistand mit den Menschen unterhalten und auch mal ein Auge zudrücken. Wir haben einen großen Ermessensspielraum, den wir natürlich fehlerfrei auslegen.“ Aber die Präsenz vor Ort ist nur ein Bereich, in dem Voß und seine Mannen tätig werden. Der Amtmann spricht ein gewichtiges Wort mit bei der Mitbenutzung von Busspuren, ist zuständig für das Errichten neuer Taxistandplätze und nebenbei auch noch Referent an der Bayerischen Verwaltungsschule. Hier bringt er den Kandidaten aus den Landratsämtern das Personenbeförderungsgesetz (PBefG) nahe, „damit wir wenigstens Bayern ein bißchen auf Reihe kriegen. Sonst wird es von den Verwaltungsbehörden zu verschieden ausgelegt. Das wird in München Stadt schon anders gehandhabt als in Ebersberg.“ Eigentlich kein Wunder, dass es da laut Voß, „in München keine fünf Anwälte gibt, die sich in der Personenbeförderung auskennen.“ Die Unternehmer müssen vor Wertverlust bewahrt werden Was Eberhard Voß aber noch ist, das wissen die wenigsten: Er ist der gute Geist der Münchner Taxi-Unternehmer. 15 Jahre bewahrt er sie jetzt davor, dass Konzessionen freigegeben oder neue erteilt werden. Alljährlich erstellt er das Gutachten über die Funktionsfähigkeit des Münchner Taxigewerbes und wundert sich mit Recht, warum so wenig Interesse und Eigeninitiative bei dem geringen Aufwand – man muss nur seine Zahlen einschicken – bei manchen Unternehmern vorhanden sind. „Wenn wir in München die Konzessionen freigeben müssen, hat jeder Einzelunternehmer über Nacht einen Wertverlust von ca. 11.000 Euro. Titelthema Eberhard Voß, der Konzessionshüter
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29TAXIKURIER Und das ist bei ca. 1.600 Einzelunternehmern nicht zu verantworten.“ Am 6.12.1990 wurde in München die letzte Taxikonzession ausgegeben und bis heute sind in dieser Zeit rund 150 eingezogen worden. Hauptgründe waren immer „mangelnde wirtschaftliche Leistungsfähigkeit oder persönliche Zuverlässigkeit.“ 300 Interessenten stehen auf der Warteliste für neue Nummern, die natürlich auch einige Kuriositäten erhält. „Einer, der am längsten seinen Antrag gestellt hat, 1979, lebt mittlerweile auf Mallorca. Der weiß wahrscheinlich nicht einmal, dass er nach München ziehen müsste, da Konzessionen inzwischen in den ersten zwei Jahren hauptberuflich betrieben werden müssen.“ Taxifahrer ist einer der schwierigsten Berufe Für Eberhard Voß haben die meisten sowieso völlig falsche Vorstellungen vom Beruf des Taxifahres. „Wer heute der Meinung ist, Taxifahren kann doch jeder, der hat doch überhaupt keine Ahnung. Obwohl München die schwerste Ortskundeprüfung von ganz Deutschland hat, wird immer noch zu wenig verlangt. Ein großes Problem sind die mangelnden Deutschkenntnisse vieler Fahrer. Taxifahrer zu sein,“ so Voß, „ist einer der schwierigsten Berufe. Eine ständig wechselnde Klientel, vom kleinen Kind über den alten Mann zur jungen Frau, vom gestressten Geschäftsmann bis zum betrunkenen Hallodri, mit der man von morgens bis abends umgehen muss, dazu die Hektik des Großstadtverkehrs, dass das einer besonderen Ausbildung bedarf, steht eigentlich ausser Frage.“ Und daran wirkt auch das KVR mit. Und dass kann so falsch nicht sein. Und dazu gehört halt nunmal auch ein aktueller Stadtplan. (PG, PR) Audi-Zentrum München, A brechtstraße Ihre neue Ansprechpartnerin im Audi-Zentrum München – Albrechtstraße – für alle Fragen rund um Audi-Taxis ist Frau Alin Kumke, Telefon: 089 12696-227 , mobil: 0170 6381957 , E-Mail: alin.kumke@mahag.de Audi Zentrum München Albrechtstraße 16, 80636 München Telefon: 089 12696-0, Fax: 089 12696-288 www.mahag.de
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30 TAXIKURIER Anzeige 07 (Extasia) 176 x 40 mm Standplatz-Lüge – Kavaliersdelikt oder Betrug? Lauter „edle Spender!“ Es sind immer die Gleichen, die bei jedem Funkauftrag hektisch auf die Taste gehen, egal wie weit man weg ist und ob’s gerade passt – frei nach dem Motto „Entschuldigen kann man sich ja immer noch“ . Kann man nach der „Freigabe“ noch von Kreativität oder Ortskunde des Einzelnen sprechen, handelt es sich davor um etwas sehr unschönes und unkollegiales: die Standplatz-Lüge. Zu dieser Problematik unterhielt sich der TAXIKURIER mit Hans Meißner, Alfred Huber, Norbert Laermann und Mike Ettler. man alle anderen übervorteilt. Also wahrscheinlich gibt es sie schon immer. Standplatzlügen sind ebenso wie „unerlaubte Bereitstellung“ Auswuchs von fehlender Moral, mangelnder Ethik und nicht vorhandener Kollegialität. Standplatzlügen sind immer Betrug am Kollegen! Zu den Negativbeispielen aus der Vergangenheit gehörten die „Notdienstgeier“, die mit geradezu mafiösen Strukturen die Aufträge untereinander ergaunert haben. Heute hat man eher den Eindruck als würden Standplatzlügen aus sportlichen Gründen betrieben. Oder wie soll man es werten, wenn ein ertappter Lügner auf den Hinweis der Zentrale – „ich trag’ Sie in die Spendenliste der Taxistiftung ein“ – mit einem keineswegs enttäuschten oder gar schuldigem „in Ordnung“ antwortet. Dabei ist es alles andere als “„in Ordnung“, wenn man sich auf diese Weise Vorteile erschleicht. Denn, so Alfred Huber, „das Paket der wenigen Aufträge muss gerecht verteilt werden.“ Wer also einen Standplatzlügner „in flagranti“ erwischt und meldet, betreibt keineswegs Denuntiantentum, sondern er meldet einen Diebstahl an den Kollegen. Praktischerweise holt er sich noch einen Kollegen als Zeugen, der den Vorfall ebenfalls verfolgt hat. Lügner zahlen jetzt mehr! Ebenso, wie es immer die Gleichen sind, die meinen sich durch Unkollegialität Vorteile verschaffen zu müssen, sind es meist die gleichen Standplätze, die sich für Standplatzlügen „anbieten“ . Eher selten in der Innenstadt, verlocken natürlich Standplätze im Aussenbereich eher zu Missetaten. Aber unsere Damen und Herren in „Die geballte Kompetenz“ . Mike Ettler, Hans Meißner, Alfred Huber, Norbert Laermann Standplatzlügen sind keineswegs eine Ausgeburt schlechten Geschäftsganges. Und sie sind auch nichts Neues. Standplatzlügen gibt es seit es „Kollegen“ gibt, die der irrigen Annahme sind, man sei besonders schlau, wenn IHRE TAXI-AUTOSATTLEREI • Schonbezüge • Aufpolstern von Sitzen • Umarbeiten bei Rückenproblemen • Lederlenkräder • Mittelarmlehnen in Leder AUTOSATTLEREI GRILLMEIER Auerfeldstr. 4, 81541 München Telefon + Fax : 089 / 44 76 92 28 Mobil: 0171 / 1 60 23 36
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Anzeige 08 (Stema GmbH) 40 x 210 der Funkzentrale sind ja auch nicht von gestern und haben für die Randgebiete und ihre Spezialisten ganz besondere Sensoren. Wer bei dieser gravierenden Unkollegialität erwischt wird, bekommt für die aktuelle Schicht Funkverbot und einen Eintrag in die Spendenliste. Und damit sich das Ganze für die Taxistiftung auch lohnt, gelten ab sofort neue Tarife als „Stiftungsgebühr“: 40,- Euro beim ertappten Versuch und 70,- Euro, wenn die Lüge zum Auftrag geführt hat. Im Wiederholungsfall sind 100,- Euro fällig. Nur zwischen den beiden Standplatztafeln existiert ein Taxistand „In letzter Zeit“, so Mike Ettler, „schleicht sich eine neue Unsitte bei manchen Kollegen ein. Die melden sich schon, obwohl sie noch besetzt sind.“ Das ist jetzt im klassischen Sinne keine Standplatzlüge nach der Freigabe, aber wir weisen gerne nocheinmal daraufhin: Nach der Funkdienstordnung haben sich grundsätzlich nur Fahrer zu melden, die frei sind. Auch wenn Standplatzlügen statistisch gesehen zu den Ausnahmeerscheinungen zählen, können sie nicht als „gottgewollt“ hingenommen werden. Wehret den Anfängen. (PG, PR) Unsere Stadt ist reich an Lokalen, Restaurants und Wirtshäusern aller Art. Und es gibt Führer aller Art. Der TAXIKURIER stellt Ihnen in regelmäßiger Folge ein Haus mit „Charakter“ vor. Kleines Brauhaus Dicker Mann Der Name dieses Wirtshauses wurde vom ehemaligen Schänkkellner abgeleitet, der in der Tat stattliche Ausmaße hatte. Zunehmen kann man hier aber noch immer, denn die Portionen im Dicken Mann sind reichlich bemessen. Man kann aus einer Standardkarte wählen. Ein breites Salatangebot mit allen möglichen Zutaten ist besonders bei den zahlreichen Damen beliebt. Die Salate und Bedienungen sind knackig und frisch. Diverse Nudelangebote sind täglich zu haben. Die Talente der Koch-Crew entfalten sich eindeutig am besten bei der bayrischen Hausmanns-Kost. Der immer frische Schweinsbraten mit Knödel und Krautsalat (von Kugler) ist eine Schau. Schön, dass es auch so einfache Klassiker wie Spiegeleier mit Spinat gibt. Mittags wird der Gast zu einer Suppe eingeladen. Jedes Gericht kostet einheitlich 5,50 Euro. Abends ist das Lokal immer rappelvoll. Unser Besuch im Dicken Mann war eine gemütliche Angelegenheit, wir haben ganz besonders gut gegessen, allerdings nur geringe Lust verspürt, nachmittags noch weiter zu arbeiten. ➜ Täglich von 11.00 bis 1.00 Uhr geöffnet ➜ Gemütliches Wirtshaus ➜ Samstag, Sonn- und Feiertag Frühstück ➜ Nette Bedienungen ➜ Schattiger Biergarten, kein Maßkrug-Zwang ➜ Großes Parkplatz-Angebot Kleines Brauhaus Dicker Mann Heinrich-Wieland-Straße 11 81735 München Tel. (0 89) 40 78 98 Lokaltermin 31TAXIKURIER Fotos: www.atelier-tacke.de
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Rose des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Katharina Gaertner Nichts ist erfreulicher, als einer Kollegin oder einem Kollegin die Rose zu verleihen. Katharina Gaertner, eine blutjunge Kollegin, hat kürzlich ihren Taxi-Einstand gegeben. Der Süddeutschen Zeitung war der positive Auftritt der 21jährigen eine größere Geschichte wert. Ihre höchst positive Einstellung zum Taxigewerbe und zur Dienstleistungsbranche hat bei den Lesern der SZ bestimmt einen vorteilhaften Eindruck hinterlassen. Gerade in Zeiten, wo Miesepeter und Kollegen mit negativer Grundeinstellung oft die lautesten Statements abgeben, sind derartige wohltuende Äußerungen belebend fürs Gewerbe. Der TAXIKURIER lädt Frau Gaertner im Anschluß an die nächste Redaktionskonferenz zu einem gemütlichen Biergarten-Abend. Dort kann sie dann im Kreise der Profis ihr theoretisches Wissen bestimmt gewinn- und umsatzfördernd ausweiten. Fotos: www.atelier-tacke.de Katharina Gaertner Wie oft hören wir diesen Apell auf Kanal 1 oder 3. Gerne schärfen wir auch unsere Sinnesorgane, wenn wir verwirrte Altenheimbewohner, herrenlose Hunde, ausgerissene Jugendliche oder Handtaschen-Räuber und ähnliche Halunken aufspüren sollen. Sehr gerne würden wir aber auch mal über den Polizeifunk „Die Taxifahrer bitten um Ihre Mithilfe“ als Gegenleistung erbitten. Denn oft ist für unsere Unterstützung der Polizei kein Dank, sondern eher Schikane unserer Arbeit das Ergebnis. Ich spreche nicht von Kontrollen der schwarzen Schafe. Was der Autor dieser Zei- Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe! Foto: Florian Kaindl Georg-Kalb-Straße. 3 • 82049 Großhesselohe • Ob ein festliches Menü, • ein röscher Schweinebraten • eine süffige Maß im Biergarten • oder Kaffee und KuchenIN DER WAWI SIND SIE IN DEN BESTEN HÄNDEN Wir freuen uns auf Sie! Ihr WAWI-Team Reservierungen unter Tel.: 089 – 74 99 40 30, Fax: 089 – 74 99 40 39 Ruhetag: Montag www.waldwirtschaft.de E-Mail-Adresse: info@waldwirtschaft.de Herzlich Willkommen in der
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Zitrone des Monats Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. POK Freymadl / Polizeiinspektion 42 Am Dienstag, den 15. März 2005 erhielt ich einen telefonischen Auftrag, am Haupteingang des Rotkreuz-Krankenhauses, Nymphenburger Straße 163, einen Patienten abzuholen. Als ich mit meinem Taxi in einer Parkbucht anhielt, stoppte der Polizeibeamte Freymadl von der PI 42 neben meinem Fahrzeug. Er machte mit den Worten „schleich Dich da!“ klar, dass man hier nicht halten darf. Ich machte ihn darauf aufmerksam, einen Patienten, der nicht schmerzfrei gehen kann, abzuholen. Der POK Freymadl meinte daraufhin, ich solle mich hinter dem 50 Meter entfernten Taxistand stellen. Ich merkte an, dass es sich dort um zwei gekennzeichnete Behinderten-Parkplätze handelt. Daraufhin ging ich die Treppe zur Krankenhaus-Pforte hoch, um den Patienten abzuholen. Die mich beauftragende Frau Lechner kam gleich mit zu meinem Fahrzeug. Dort stellten wir fest, dass der Beamte Freymadl gerade im Begriff ist mir eine Verwarnung in Höhe von 15 Euro auszustellen. Als ich den Beamten fragte, ob jetzt ein generelles Abholverbot für Taxi-Krankenan- bzw. Abfahrten besteht, bekam ich keine Antwort. Diesen Vorfall kann der Zeuge Darlitz, Dirk (Fahrgast) und die Zeugin Lechner, Walburga (Empfangsdame des KKH am Rotkreuzplatz) bestätigen. Nachdem ich meine Papiere zurückerhielt, fragte ich den Polizeibeamte Freymadl nochmals, welche Alternative es für uns Taxifahrer gibt, wenn wir für eine Patientenabholung beauftragt werden. Als Antwort machte der Beamte eine „wegwerfende Handbewegung“ und sagte „Du Dampfplauderer“ . Daraufhin begab er sich in sein Dienstfahrzeug (amtl. Kennzeichen M-31765) und fuhr weg. Dieses kann der Fahrgast Dirk Darlitz bezeugen. Am selben Tag erstattete ich bei der PI 44 Anzeige wegen Beleidigung. Passanten erzählten mir, dass der Beamte Freymadl des öfteren Kollegen zwingt, ihr Taxi vom Eingang des Krankenhauses zu entfernen, obwohl ersichtlich ist, dass Menschen mit Krücken und offensichtlichen Gehbeschwerden ins Taxi ein- bzw. aussteigen müssen. Dieser Vorfall sowie die gesetzlichen Gegebenheiten dieses Problems bedürfen schnellstens einer Klärung. Ansonsten wäre es uns Taxifahrern ja nicht mehr ungestraft möglich, Kranken- bzw. Bluttransporte für das o.g. Krankenhaus durchzuführen. Eine Kopie dieses Schreibens ergeht an die Regierung von Oberbayern sowie an das Polizeipräsidium München. Rainer Breckner, München großzügig durch Pylonen abgesperrt. Auf Nachfrage erklärten die Polizeibeamte, dass der VW-Bus später wiederkomme und man den Platz benötige, da man von der gegenüberliegenden Seite eine bessere Sicht auf den Haupteingang habe,. Durch den starken Gegenverkehr kam es so zu einer enormen Behinderung des Taxi- Verkehrs. Die befragten Beamten len aber am 17. März um 21.00 Uhr am Nockherberg erleben musste, kann den Glauben an die Exekutive erschüttern. Während der Starkbierzeit ist an der Hochstraße ja ein Bedarfsstandplatz eingerichtet, der durch einen Polizei-VW-Bus gegenüber des Haupteingangs unterbrochen und blockiert wurde. Nachdem dieser dann wegfuhr, wurde dieser Platz übrigens wollten keinesfalls mit aufs Bild. (PR) 33TAXIKURIER
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Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Allergien – Jeder Vierte ist betroffen! Millionen von Menschen freuen sich auf das Frühjahr, insbesondere nach dem langen harten Winter, der Bayern lange im Griff hatte. Nur leider sind die nun aufkommenden Sonnenstrahlen und die frischere Luft für viele Patienten ein Dorn im Auge, denn sie leiden unter einer Allergie. Nun, was verstehen wir im weitesten Sinne unter einer Allergie: Es handelt sich um eine allergische Reaktion, die auf den Kontakt mit Allergenen, das heißt verschiedenartige Stoffe, die in den Körper eintreten, ausgelöst werden kann. Diese Allergene können sowohl eingeatmet werden, als auch über die Haut oder den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden. Bekannt sind natürlich auch allergische Reaktionen, die nach Einnahme von Medikamenten oder z. B. Röntgenkontrastmittel ausgelöst werden. Im Grunde genommen ist eine Abwehrreaktion eine gesunde Reaktion des Körpers, nur bei den Allergikern handelt es sich um eine geschädigte Funktion der Immunabwehr. Es wird bereits auf eine sehr geringe Menge von Schadstoffen eine Überreaktion an Antikörpern gebildet und diese führen für viele Patienten zu unangenehmen Reaktionen. Typische Symptome von Allergien sind die laufende Nase, die tränenden Augen, die juckenden Augen, der Hautausschlag, der von einfacher Hautrötung bis zu pustelnden nässenden Hautausschlag gesehen werden kann, Magen-Darm- Beschwerden und auch Kreislaufbeschwerden bis hin zu anapsylaktischen Schock. Eine Endreaktion einer allergischen Reaktion ist zum Beispiel das Asthma bronchiale. Die Zahlen der Allergie steigen stetig an. Bereits jeder vierte nimmt man an, leidet unter auch an einer bereits nicht diagnostizierten Allergie. Das liegt im wesentlichen daran, daß unser Körper ständig mit neuen Stoffen konfrontiert wird, die biotechnologisch gewonnen und chemisch hergestellt werden. Auch das Angebot an exotischen Früchten und immer wieder importierten Waren steigern das Allergierisiko. Die Luft- und Rußpartikelverschmutzung in der Luft wird weiter dazu beigetragen, daß eine Reaktion des Körpers hervorgerufen wird. Wichtig ist nun, diese Allergie zu behandeln. Als erstes gehört immer die Diagnose in den Vordergrund. Es ist wichtig herauszufinden, aus welchen Stoffen die Allergie hervorgerufen wird, sind es in erster Linie Pollen oder Nahrungsmittel oder Kontaktstoffe, die die Allergie auslösen. So muß ein Kontakt mit diesen vermieden werden. Hilfreich ist der Pollenfilter der Klimaanlage im Auto. Der Arzt kann eine Spezifikation der allergieauslösenden Substanz machen und daraufhin auch eine medikamentöse Therapie herbeiführen. Stichwort hier wäre die Hyposensibilisierung. Hier wird ein Vierteljahr vor beispielsweise Auftreten des ersten Pollenfluges mit einer ganz geringen Reizmenge unter die Haut eine Einspritzung vorgenommen mit einer ganz geringen Dosis und somit den Körper an dieses Allergen zu gewöhnen. Ferner können Medikamente wie Kortison und Antihistaminika eingesetzt werden, die im weiteren verbessernd sind und keine systemische Wirkung mehr auf den Körper mehr entfachen. Auch die ermüdende Wirkung der Antihistaminika konnte reduziert werden, sodaß auch Autofahren hier kein Problem mehr darstellt. Mein Tipp: Haben sie solche Symptome bei sich festgestellt, lassen sie sich vom Hausarzt oder vom Dermatologen ausgiebig untersuchen und vermeiden sie dann ganz gezielt den Kontakt mit den auslösenden Allergiestoffen. Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Hier spricht der Doc 34 TAXIKURIER TAXIFOLIENBESCHICHTUNG IN ERSTKLASSIGER QUALITÄT UND PROFESSIONELLER AUSFÜHRUNG 3 JAHRE GARANTIE TAXIFARBE AUF ZEIT TEL. 089/49 00 32 18 VERTRIEBS GMBH HAAGERSTR. 8 81671 MÜNCHENATLAS
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Titelthema Foto: www.atelier-tacke.de Der Himmel voller Weißwürscht’, eine schaumige Maß Bier, stramme Wadl’n und wogende Busen, Blasmusik und Schnupftabak: Ein Klischee? Nein, auch das wahre Leben. Was die einen für Gaudi halten, ist anderswo Alltag. Und so ist es auch mit der Bayrischen Küche. Die reicht vom Radi und der deftigen Brotzeit über den Schweinsbraten im bürgerlichen Wirtshaus bis zu den kulinarischen Kreationen im feinen Restaurant. Die Bayerische Küche hält für jede Gelegenheit, jeden Geldbeutel und jeden Geschmack etwas bereit! Original Bayrische Küche steht für viele Taxifahrgäste ganz oben in der Wunschliste. Etwas typisches kennenzulernen, ein echtes Schmankerl. In dem Begriff steckt eine ganze kulinarische Welt. „Man braucht’s gewiß nicht zum Überleben, aber es ist gut fürs Wohlbefinden“, so hat schon der selige Sigi Sommer darüber sinniert. Schmankerl, das sind die kleinen Gerichte, die man auch außerhalb der Mahlzeiten zu sich nehmen kann. Ein Lüngerl etwa, ein rosa Kalbsherz vom Rost oder ein Ochsenbeinfleisch. Die Schmankerl-Kultur in Münchner Gaststätten hat zunehmend gelitten, denn nicht alle Zugereisten haben Ein Hoch den Münchner Schmankerln! 35TAXIKURIER ATZINGER ESSEN TRINKEN KULTUR Schellingstraße 9 München Tel. 28 28 80 www.atzinger-muenchen.de täglich von 10.00 Uhr bis 03.00 Uhr früh Sonntag bis 01.00 Uhr durchgehend warme Küche bis 01.00 Uhr Der Metzgerwirt www.Metzgerwirt-muc.de Der Metzgerwirt www.Metzgerwirt-muc.de Der Metzgerwirt Telefon: 089/170470 E-Mail: info@metzgerwirt-muc.de Der Metzgerwirt Axel Schallameier Nördliche Auffahrtsallee 69 80638 München Der Metzgerwirt Der Metzgerwirt
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36 TAXIKURIER36 TAXIKURIER Sinn für diese Gustostückerl. Und was nicht bestellt wird, kann der Wirt auch nicht verkaufen. Rühmliche Ausnahme: „Beim Sedlmayr“ . Seit fünf Jahren agiert hier Rudi Färber und der ist nicht nur ein echtes Müncher G’wachs, sondern ein absoluter Profi und Koch aus Leidenschaft. Dazu ist er gelernter Metzger und Konditor. Dem macht also nicht so schnell einer was vor. Während viele seiner Kollegen in aller Herrgottsfrühe schon zum Golfen fahren, begibt sich der Rudi zum Schlachthof. „Zu 95 Prozent kaufe ich alles selber ein. Jeden Tag.“ Denn sein oberstes Credo heißt: Qualität ist alles. Das hat er von seinem Lehrer Eckart Witzigmann. Der bodenständige Rudi ist logischerweise 60er-Fan und liebt sie selbst, die bayrische Küche. Seine persönlichen Favoriten: Roulade und Schweinsbraten. Und was ihn noch so sympathisch macht: Er weiß, dass reelle Preise genauso wichtig sind, wie die Qualität. „Bei vielen meiner Kollegen sind die Preise zu hoch“, kalkuliert er messerscharf seine Mitbewerber. Wahrscheinlich auch ein Grund, warum „Beim Sedlmayr“ mehr Einheimische und viele Stammgäste sitzen als anderswo. Die trifft man auch in der „Gaststätte Großmarkthalle“ beim Heinz Wallner. Seine Weißwürste sind flaumig und zergehen auf der Zunge, ganz so, wie sie halt sein müssen. Die Münchner Feinschmecker wissen das. Und so ist es manchmal nicht einfach, um die Mittagszeit noch ein Platzerl zu bekommen. Wenn man von einigen Ausnahmen absieht, haben sich vor allem die der ländlichen Tradition verhafteten Köche der Alpenregion nur höchst selten an den Einfällen und Erfindungen großer französicher Restaurants orientiert. Auf bayrischen Speisekarten findet sich eigentlich nur noch ein Gericht, das vage daran erinnert. Es ist das „Boeuf à la mode“, der Einfachheit halber als “Böfflamott” im süddeutschen Sprachgebrauch verballhornt. Niemand wird ernsthaft leugnen, dass die bayrische Variante des geschmorten Rindfleischs zu den Glücksfällen im Repertoire der Alpenküche gerechnet werden kann. Und so schmeckt das „Böfflamott“ im Franziskaner. Zu den Symbolen der Bayern gehört der Knödel. Seine rundliche Form findet sich sogar in der bayrischen Architektur wieder, erfreulicherweise auch in bayerischen Blusen. Richtig zubereitet wird aus dem derben Rundling eine delikate Köstlichkeit. Und dazu ein geschmorter Ochsenschwanz, fertig ist ein bayrisches Schmankerl der Extraklasse. Damit Sie Ihren Fahrgästen die richtige Empfehlung geben können, dafür soll dieser kleine Wegweiser durch die Bayrische Küche führen. Denn logischerweise hat ein Miesbacher Landwirt andere Vorstellungen von deftiger Küche, als eine japanische Touristin mit 38 Kilogramm Lewww.zum-franziskaner.de e-mail: zum.franziskaner@t-online.de Residenzstraße 9, 80333 München Telefon 0 89 / 23 18 12 - 0 Weltberühmt für bayerische Spezialitäten • ab 8 Uhr traditioneller Frühschoppen mit Leberkäs und erstgebrühter Weißwurst aus eigener Metzgerei • warme Küche bis 24 Uhr • Geniessen Sie die legendäre „Taxi-Leberkäs-Semmel“ Tradition seit 1363
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37TAXIKURIER bendgewicht. Die könnte vor einer ganzen Schweinshaxe vom „Haxnbauer“ leicht einen Anfall von Völlegefühl bekommen. (PG) Wegweiser durch Münchens bayerische Gaststätten: Wo der Münchner gerne hockt Andechser am Dom: Weinstr. 7a, Zentrum, Tel. 29 84 81. Feinheiten: Kalbfleischpflanzerl und resche Maderln Augustiner Keller: Arnulfstr. 52, Zentrum, Tel. 59 43 93. Feinheiten: Edelstoff aus dem Holzfass, die “Mutter aller Biergärten” und der historische Lagerkeller. Zum Dürnbräu: Dürnbräugasse 2, Zentrum, Tel. 22 91 95. Feinheiten: Bayrische Gemütlichkeit, Blut- und Leberwurst, Bier in geschliffenen Glaskrügen Augustiner Gaststätte: Neuhauser Str. 27, Zentrum, Tel. 23 18 32 57. Feinheiten: Neben dem süffigen Bier ist besonders das Ambiente ein tolles Erlebnis. Beim Sedlmayr: Westenriederstr. 14, Zentrum, Tel. 22 62 19. Feinheiten: Wirt Rudi Färber ist ein Meister im Zubereiten von Innereien und außerdem 100-prozentiger 60er-Fan. Großmarkthalle Wallner: Kochelseestr. 13, Isarvorstadt, Tel. 76 45 31. Feinheiten: Die beste Weißwurst von ganz München und der leckerste Ochsenschwanz mit dem luftigsten Semmelknödel. Wirtshäuser Metzgerwirt: Nördliche Auffahrtsallee 69, Nymphenburg, Tel. 17 04 70. Feinheiten: Eine der ältesten Gastwirtschaften Münchens mit Altmünchner Flair Atzinger: Schellingstr. 9, Schwabing, Tel. 28 28 80. Feinheiten: Die „Mutter aller Studentenkneipen“, preiswerte Gerichte und knusprige Studentinnen. Dicker Mann: Heinrich-Wieland-Str. 11, Berg-am –Laim, Tel. 40 78 98. Feinheiten: Bayerische Schmankerl- Küche, knackige Bedienungen und viele Singles. Wirtshaus in der Au:Lilienstr. 51, Au, Tel. 44 81 400. Feinheiten: Flottes Wirtshaus mit großem Knödelangebot. Grosswirt: Volkartstr. 2, Neuhausen, Tel. 20 20 48 88. Feinheiten: Deftige Brauerküche und Haxn-Festival am Donnerstag. Große Keller Löwenbräukeller: Nymphenburgerstr. 2, Maxvorstadt, Tel. 52 60 21. Feinheiten: Klassische, unspektakuläre Münchner Küche ohne Schicki-Micki Paulaner am Nockherberg: Hochstr. 77, Giesing, Tel. 459 91 30. Feinheiten: Gigantischer Wirtssaal mit großer Lichtkuppel, fesche , internationale Servicemadln Unionsbräu: Einsteinstr. 42, Haidhausen, Tel. 47 76 77. Feinheiten: Selbstgebrautes Bier, das man am besten im Keller an der langen Holztafel konsumiert. Hofbräukeller: Innere Wiener Str. 19, Haidhausen, Tel. 459 92 50. Feinheiten: Preiswerte Stadtoase mit Hartz- IV-Limit von 5,- Euro pro Gericht. Fotos: www.atelier-tacke.de
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38 TAXIKURIER Wo sich der Fremde wohl fühlt Hofbräuhaus: Platzl 9, Zentrum, Tel. 290 13 60. Feinheiten: Bayerische Lebensart wie sie nicht nur der Japaner liebt. Weisses Brauhaus: Tal 7, Zentrum, Tel. 290 13 80. Feinheiten: Headquarter der Schneider-Bräu-Dynastie mit bayerischen Küchenspezialitäten wie z.B. Kuheuter. Spatenhaus: Residenzstr. 12, Zentrum, Tel. 290 70 60. Feinheiten: Bürgerlich-bayrische Küche, nicht nur für Opernfreunde, die nicht unbedingt auf jeden Cent achten müssen. Zum Spöckmeier: Rosenstr. 9, Zentrum, Tel. 26 80 88. Feinheiten: Deftige Schmankerl zu fairen Preisen. Donisl: Weinstr. 1, Zentrum, Tel. 29 08 410. Feinheiten: Preiswerte Traditionsgaststätte Haxnbauer: Sparkassenstr. 6, Zentrum, Tel. 216 65 40. Feinheiten: Nomen est omen – die Schweins- und Kalbshaxerl sind echte Leckerbissen. Paulaner im Tal:Tal 12, Zentrum, Tel. 219 94 00. Feinheiten: Gutbürgerliche Küche, allerdings nicht ganz preiswert Hundskugel: Hotterstr. 18, Zentrum, Tel. 26 42 72. Feinheiten: Ältestes Wirtshaus seit 1440, berühmter durch „Mosi“ als durch seine Küche Bayrische Küche mit Ambitionen Seehaus: Kleinhesselohe 3, Schwabing, Tel. 381 61 30. Feinheiten: Sehen und gesehen werden hat seinen Preis und der ist nicht unbedingt niedrig Ratskeller: Marienplatz 8, Zentrum, Tel. 21 99 89 32. Feinheiten: Bayerische und fränkische Schmankerl in außergewöhnlichem Ambiente. Waldwirtschaft: Georg-Kalb-Str. 3, Großhesselohe, Tel. 74 99 40 30. Feinheiten: In der „WaWi“ sind nicht nur die Enten weltberühmt. Zum Brunnwart: Biedersteiner Str. 78, Schwabing, Tel. 361 40 58. Feinheiten: Ein architektonisches Juwel mit feiner bayerischer Küche und ambitionierten Gästen Wirtshaus Zamdorfer: Schwarzwaldstr. 2a, Zamdorf, Tel. 91 69 21. Feinheiten: Echt bayerische Spezialitäten wie „Aufg’schmalzene Brez’nsupp’n“ Gasthof Kreitmair: Keferloh 2, 85630 Grassbrunn, Tel. 46 46 57. Feinhei- Anzeige 36 (Beim Sedlmayr) 56 x 60 mm Anzeige 46 (Braunauer Hof) 56 x 60 mm Fotos: www.atelier-tacke.de • Münchens schönster Biergarten mit dem berühmten Holzfassausschank, 5000 Plätze • Gemütlicher alter Lagerkeller • Festsaal und Tagungsräume • Bayrische Feinschmecker-Küche • Gemütlichkeit und bayerisches Brauchtum Augustiner-Keller München Arnulfstr. 52 • 80335 München Tel.: (0 89) 59 43 93 Westenriederstr. 14 80331 München Telefon: 22 62 19 F a x : 26 08 91 7 Mo-Fr 9-23 Uhr • Sa 8-16 Uhr Sonn- und Feiertags geschlossen Rudi Färber
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Anzeige 37 (Murr) 90 x 130 mm www.kugler-feinkost.de KuglerFeinkost – kompetenter Partner der Münchener Gastronomie Tradition mit Genuss ten: Ein Bilderbuch-Wirtshaus mit bayerischen Schmankerln Zum Franziskaner: Residenzstr. 9, Zentrum, Tel. 231 81 20. Feinheiten: Köstlicher Leberkäs und ebensolche Weißwürste Braunauer Hof:Frauenstr. 40, Zentrum, Tel. 22 36 13. Feinheiten: Unverfälschte bayerische Küche ohne Schnickschnack, bspw. Briesmilzwurst. Franziskaner Garten: Friedenspromenade 45, Trudering, Tel. 430 09 96. Feinheiten: Ein wahres Prachtstück im Münchner Osten. Besondere Bierzapfstellen Augustiner Braustuben: Landsberger Str. 19, Westend, Tel. 50 70 47. Feinheiten: Wenn ein frisches Faß angezapft wird, läuten die Glocken Nürnberger Bratwurst Glöckl: Frauenplatz 9, Zentrum, Tel. 29 19 45 0. Feinheiten: Die gepflegte Bierkultur. Forschungsbrauerei: Unterhachinger Str. 76, Perlach, Tel. 670 11 69. Feinheiten: Hausgebraute Biere aus dem Keferloher Bayrischer Schnellimbiss Franziskaner Poststüberl: Residenzstr. 9, Zentrum, Tel. 231 81 20. Feinheiten: Erstgebrühte Weißwürste aus eigener Metzgerei Viktualienmarkt: Viktualienmarkt 6, Zentrum, Tel. 29 75 45. Feinheiten: Ausschank aller Münchner Biere und regionale Schmankerl aus der ganzen Welt Vinzenz Murr: Für ganz Eilige gibt’s nicht nur Weißwürste in allen Filialen 39TAXIKURIER
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40 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Bilderwitz aus der April-Ausgabe: AND THE WINNER IS … Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 4/2005: 31.05. – 28.06.2005 Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im Taxishop oder bei Herrn Tony Doll (30 Min. vor Kursbeginn) Funkausbildung Termine: 17. und 19. Mai 2005 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) AUSBILDUNG IM MAI 2005 Kleinanzeigen Steuer-Beratung kostet viel – Taxi-Beratung bringt viel. Ihre Zufriedenheit ist unser Auftrag · Komplette Buchführung und Beratung für Ihren Taxibetrieb · Bereits ab 15 Euro monatlich Taxi-Assist GmbH · (089) 74 99 66 77 · tax-assist@arcor.de Wochenendfahrer für 7-Sitzer-Bus (NR) ges. Tel. 0162-9276368 „Gott sei Dank hab ich heute ein Nichtraucher-Taxi. Sonst müsst ich sie wieder zum Fleisch-Preis fahren.“ Dieser passenden Text von M. Beil, München, wird mit einem Verzehr-Gutschein für das Restaurant „Dreigroschenkeller“ prämiert. Herzlichen Glückwunsch! Welcher Taxifahrer hatte am 27.02.05 So. ca. 18.00 Uhr eine Fahrt vom Carl-Wery-Stand nach UHG? Bitte bei Frau Choleva melden. Letzte Meldung Ganz München ist seit dem ausführlichen Bericht in der TZ vom 13. April über die Situation am Beck- Stand informiert. Auch andere Massenmedien haben darüber breit berichtet. Die Wirkung war so groß, dass der Vorstand der Taxi-Genossenschaft geschlagene zwei Stunden warten musste, bis er die erste diebische Elster überführen und anzeigen konnte. Hoffentlich hält der Zustand an. Polizei und Behörden haben ihre Mithilfe zugesichert.
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Taxameter des Monats TSV 1860 München – Bayrischer Präsident, bayrischer Trainer, bayrische Spieler. Richtigerweise bestreiten die Löwen auch das Eröffnungsspiel in der Allianz-Arena. Die Roten erst einen Tag später. TZ – Das Zentralorgan der Münchner Taxifahrer berichtet sachlich und fair über Taxlers Nöte. Wird ab sofort vom TAXIKURIER mit allen Taxi-Infos versorgt. Knödel – Erstens eine Delikatesse, zweitens zeigt sich seine rundliche Form sogar in der barocken Architektur, drittens verhilft er jedem Dirndl zur nötigen Aufmerksamkeit. 0,4 Gläser – Betrug am bayrischen Bierzapferl. Gastronomen mit dieser Gläser-Missgeburt bitte zum Berufsberater. Loden-Mafia – Verwechselt traditionelles Brauchtum mit Musikanten-Stadl-Folklore. T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
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42 TAXIKURIER Hier kontrolliert das KVR! Manfred Kraus, unser Haus- und Hof- Karikaturist hat gezeichnet. Jetzt müssen Sie nur noch den passenden Text dazu liefern. Der originellste wird prämiert. Senden Sie Ihren Vorschlag bitte bis spätestens 13. Mai an den TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum). Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Illustration: formenreich Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag. Zentrale: Partnach - Besorgung Taxi 4711: 4711 – erster Zentrale: 4711 – Passauer 36 – Sparmarkt – an der Kasse die Ware für Schmidt – Zieladresse dann wieder Kanal 4 Taxi 4711: wiederholt Auftrag korrekt (ca. 5 Minuten später) Taxi 4711: Zentrale von 4711 Zentrale: 4711 – die Zieladresse? Taxi 4711: Nein Zentrale – Sie müssen anderes Taxi schicken! Zentrale: 4711- Warum? Taxi 4711: Zentrale, ich bin gläubiger Muslim und kann kein Schweinefleisch und kein Bier befördern. … bleibt die Frage, ob der Kollege 4711 auch keine Metzger und Gastwirte befördern kann? Kurioses aus der Zentrale Allerletzte Meldung Durch die Papst-Wahl vom 19. April erlangte der Standplatz „Ratzinger Platz“ sakrale Bedeutung. Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Englhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Kleinanzeigen- Annahme VERZEHR-GUTSCHEIN für das Restaurant „Beim Sedlmayer“ im Wert von 100,- Euro zu gewinnen!
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43TAXIKURIER TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner (HM) Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31 Fax: (0 89) 46 88 55, e-mail: rusch.e@t-online.de Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), Norbert Laermann (NL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN), Carmen Roithmeier (CR), Michael Schrottenloher (MS) Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst formenreich, visuelle kommunikation und design Ringseisstraße 4, D-80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Online-Auftritt: Norbert Laermann Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß Impressum Liebe Leserinnen und Leser, Eigenlob stinkt nicht immer. Denn in diesem Fall loben wir nicht nur uns, sondern auch die Leser/innen vom TAXIKURIER. Die Reaktionen auf unser Medium werden immer lauter, positiver und zahlreicher. Wir sind wer in Münchens Print-Landschaft, man nimmt uns ernst. Das zeigt sich ganz besonders an der Qualität unserer Gesprächsund Interviewpartner und der Quantität unseres Anzeigen-Volumens. Das ist eine Bestätigung nicht nur des TAXIKURIERS und seiner Machart, sondern vor allem seiner Zielgruppe, nämlich den Taxifahrern. Dieses macht uns stolz. Ganz besonders stolz sind wir, dass uns der Oberbürgermeister unserer Stadt, Herr Christian Ude, über eine Stunde Zeit gegeben hat, über die Taxi-Situation Münchens zu sprechen. Mein heißer Tipp Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer verraten ihre Lieblingsadressen. Bitte nicht weitersagen! Rudi Müller, 61, Taxis 1627, seit 67 im Gewerbe, trifft man meist am Thomas-Dehler- oder Ramersdorf-Stand. Er wohnt in Valley und ist in der Branche wegen seiner unschlagbaren Ortskenntnis populär. Außerdem gilt er als die rollende Werkstatt. Kaum ein Werkzeug, das er in seinem Mercedes-Kombi nicht griff- oder hilfsbereit mit sich führt. Derzeit empfiehlt der Parade-Taxler das „Schlemmerland“ am Scharfreiterplatz 8, ein Bistro, das täglich (außer Sonntag) hauptsächlich bayerische Kost zwischen 4,50 Euro und 6,50 Euro zum Sattwerden anbietet. Und es schmeckt. Etwaige Reklamationen bitte am Pep direkt bei Rudi Müller. (PR) Vorschau Ausgabe Juni 2005 Der nächste TAXIKURIER erscheint am 27. Mai 2005! Freuen Sie sich darauf. ➜ Navigationssysteme … für Ahnungslose oder Profis? ➜ Gespräch mit Christian Ude Unser Oberbürgermeister blickt durch! ➜ Dauerbrenner: Tarifzonen mit Übersichtskarte Was Ihr Taxameter schon immer wissen wollte
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Bildgeprüfter Textauszug aus der Originalabbildung; keine vollständige Abschrift.
Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Mercedes-Benz München