Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier April 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Seite 1

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Blauer Dunst
April 2005
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Das Taxi ist das toleranteste Verkehrsmittel
➜ Finanzieren – Kaufen – Leasen: 
Welche Variante bietet welche Vorteile beim Neuwagenerwerb
➜ Medikamente im Straßenverkehr: 
Erhöhte Sorgfalt auch für Taxler
➜ Radar – Rotlicht – Punkte:
Rechtsanwalt Dieter Stephan gibt wichtige Tipps
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 2

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Der Audi A6 
als Taxifahrzeug.
Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst.
Denn der Audi A6 vereint höchsten Komfort, innovative Technik
und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi
Vorsprung durch Technik www.audi.de
First Class von Tür zu Tür.

Seite 3

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Inhalt
Editorial | Spritpreise – ein Folterwerkzeug 4
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Leserbriefe | 7
Die Genossenschaft | News von der Engelhardstraße 8
Der Landesverband | Wichtige Infos 10
Pausenfüller | Umgangssprachliches Latein 11
Die Taxivereinigung | Infos, Zahlen, Fakten 11
Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „G“ 12
Witz des Monats | 14
Dauerbrenner | Blauer Dunst – Raucher-/Nichtraucher-Taxis 15
Schrotti’s Fiaker-ABC | Der Buchstabe „K“ 18
Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 20
Rettung Beck-Stand | Die Aktion läuft weiter 21
Marktpolitik | Der TAXIKURIER im Gespräch mit Pöpperl und Zächelein 22
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 23
Der Mensch hinter der Stimme | Anton Hochhäusler – Ich habe viel Geduld 24
Essen auf Rädern | Pommes 26
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 26
Marktpolitik | AUDI geht in die Offensive 28
Hier spricht der Doc | Medikamente im Straßenverkehr … 31
Finanzieren – Kaufen – Leasen | Welche Variante bietet welche Vorteile 32
Rose des Monats | Robert Steuwer – Undercover 34
Zitrone des Monats | Michael Halder – Taxi 2331 35
Carmens Randnotizen | Ein Wahnsinn und kein Ende in Sicht 31
Radar – Rotlicht – Punkte | Tipps vom Rechtsanwalt Dieter Stephan 36
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 40
Taxameter des Monats | Der Standplatz-Check 41
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 42
Letzte Meldung | Alltag 42
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 42
Impressum | 43
Vorschau Ausgabe Mai | 43
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr

Seite 4

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Nichts schreckt den Taxifahrer mehr als ständig wechselnde und steigende Treibstoffpreise. Bevor der erste
Fahrgast einsteigt, verkünden die großen Lettern an den
Tankstellen das Unheil. Das Schlimme dabei ist – wir sind
machtlos.
Der viel gepriesene Ausweg über Biodiesel wurde zur Farce. Obwohl kein Mineralölprodukt, schleicht der Preis für
Biodiesel in konstantem Abstand hinter dem Dieselpreis
her. Die Fachpresse frohlockt: “in zwei Jahren hat sich
der Biodieselumsatz verdoppelt.“ Das ist ja toll, der Biodiesel wird seit zwei Jahren mit bis zu 5 % dem mineralischen Diesel beigemengt und wir zahlen dafür den Mineralölpreis. Nein, nein, beschissen wird hier keiner.
Die andere Alternative, Erdgas, die Preispolitik kennen wir
vom Haushaltsgas, dessen Preise zwar vom Erdöl abhängen, aber mysteriöserweise dem Erdöl davongezogen sind.
Ich selbst arbeite jahrelang in einer Fördergruppe für Erdgasantriebe und nachdem ich feststellte, dass in jeder
Stadt völlig und gravierend unterschiedliche Gaspreise
von den Stadtwerken erhoben wurden, fragte ich, wie die
Preisfindung beim Erdgas geschieht? Nach dem Optiker-
Editorial
4 TAXIKURIER
Spritpreise – ein Folterwerkzeug
prinzip, fragt der Kunde nach dem Preis, wird der Betrag
von Euro 400,- genannt, hat sich die Miene des Kunden
nicht verfinstert – sagt der Fachmann schnell: „das Gestell“ und schlägt für die Gläser 200,– Euro auf. Als Kunde vergeht einem dabei das Lachen.
Bei den explodierenden Treibstoffpreisen sind seit einiger
Zeit Schuldzuweisungen an die Scheichs oder Ölmultis
kaum mehr zu hören. Je höher der Spritpreis, umso höher
die Umsatzsteuer, die uns als Vorsteuerabzugsberechtigte
weniger ärgert als die 80% des Nettopreises, die sowieso
an Herrn Eichel gehen. Unser Finanzminister weiß also,
warum er schweigt über andere Räuber.
Uns bleibt nur übrig zu sparen, Treibstoff sparende Fahrweise, Ausnutzen von regelmäßigen Preiszyklen und
Tanken im Ausland.
Das Problem ist allerdings nicht neu – schon vor 40 Jahren kostete ein Liter Diesel den Erlös eines Betriebskilometers eines Taxis. Ein schwacher Trost!
Ihr Hans Meißner
Chefredakteur
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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6 TAXIKURIER
Samstag, 16. April
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 – 22.30 Uhr
➜ Giesinger Bahnhof, Les Derhos´n
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Klaus Kohler
➜ 23.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Gerry & Gary
➜ Circus Krone, Zauberflöte für Kinder
➜ Backstage, 36 Crazy Fists
➜ Muffathalle, Babacools
➜ Palais, Niels van Gogh
Sonntag, 17. April
➜ 11.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 18.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Faust
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Home and away
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Carnegie Hall Memories
➜ Circus Krone, From Broadway to Las
Vegas
➜ Muffathalle, Kari Bremnes
➜ Tonhalle, Millencolin
Montag, 18. April
➜ 18.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Lulu
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Joe Cocker
➜ 20.00 Uhr , Circus Krone,
Schürzenjäger
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Paolo Conte
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Julia
Migenes
➜ Muffathalle, Low
Dienstag, 19. April
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Der Mann von La Mancha
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Mozart im Prinze
➜ Elserhalllen, The Finn Brothers
➜ Feierwerk, Blood Brothers
Mittwoch, 20. April
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Soiree im Foyer
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Flamenco Andaluz
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Muffathalle, Esbjörn Svensson Trio
Donnerstag, 21. April
➜ 18.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Lulu
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater, Jazz
im Gärtnerplatz
➜ Circus Krone, Atze Schröder
➜ Elserhallen, Porcupine Tree
Freitag, 22. April
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
➜ 20.00 bis 22.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Lesung Christian Ude
➜ 20.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Home and away
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Johann Strauss Galakonzert
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
Samstag, 23. April
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Roméo et Juliette
➜ 19.00 – 21.35 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Werther
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Giesinger
Bahnhof, Wiener Kriminacht
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Chico & 
The Gypsies
➜ Circus Krone, Konstantin Wecker
➜ Muffathalle, Orishas
Sonntag, 24. April
➜ 11.00 – 13.00 Uhr, Nationaltheater,
Matinee
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Kammermusik im Foyer
➜ 11.00 Uhr, Prinzregententheater,
Rudolf Buchbinder
➜ 15.00 Uhr , Philharmonie,
Blechschaden
➜ 18.00 Uhr, Prinzregententheater,
Karneval der Tiere
➜ 18.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Lulu
➜ 19.00 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Home and away
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Ensemble
Flamenco & Co.
➜ Circus Krone, Marianne Rosenberg
➜ Elserhallen, Bloc Party
Montag, 25. April
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Ein Theater nach der Mode
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Dresdner
Philharmoniker
➜ Herkulessaal, Nancy Sinatra
➜ Tonhalle, Runrig
➜ Muffathalle, Fettes Brot
Dienstag, 26. April
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Prinzregententheater, Candide
➜ 19.30 Uhr, Olympia-Eishalle,
Eishockey D – USA
➜ Muffathalle, Asien Dub Foundation
Mittwoch, 27.April
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Ein Theater nach der Mode
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Night of the
Sultans
➜ Elserhallen, Marduk
➜ Muffathalle, Deine Lakeien
Donnerstag, 28. April
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Limb´s Theorem
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Jazz-Night
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, We are the
Champions
➜ ICM, Münchner Rück
➜ BUGA-Gelände, BUGA-Eröffnung
➜ Muffathalle, Tinariven
Freitag, 29. April
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Roméo et Juliette
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Kiss Me, Kate
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Beatle Mania
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Nigel Kennedy
Samstag, 30. April
➜ 9.00 Uhr, Olympiastadion, Film-Kinound DVD-Sammlermarkt
➜ 11.00 Uhr, Olympiapark, Nordic
Walking Messe
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Zar und Zimmermann
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Saul
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Nana
Mouskouri
➜ Prinzregententheater, Mariza
➜ Palais, Palais 3rd Annual
Top-Termine April ’05
Freitag, 1. April
➜ 18.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Portrait Hans von Manen
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Westlife
➜ 20.00 Uhr, Muffathalle, Pippo Polina
➜ 20.00 Uhr, Backstage, Eighteen
Visions
➜ 21.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Jazz im Gärtnerplatz-Theater 
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe,
Braincandy & Babyplace
➜ ICM, Rhode und Schwarz
Samstag, 2. April
➜ 18.30 – 22.40 Uhr, Prinzregententheater, L`incoronazione di Poppeo
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Gräfin Mariza
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 19.50 -22.45 Uhr, Schauspielhaus,
Don Karlos
➜ Backstage, Anajou
Sonntag, 3. April
➜ 11.00 – 13.00 Uhr , Nationaltheater,
Matinee
➜ 18.30 – 22.40 Uhr, Prinzregententheater, L’incoronazione di Poppeo
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Dornröschen
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn
Gebote
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, 4-Ein Tanz-Event
➜ Backstage, Kettcar
Montag, 4. April
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ 20.15 Uhr, Olympiastadion, 
TSV 1860 – 1. FC Köln
➜ Muffathalle, Natasha Bedingfield
Dienstag, 5. April
➜ 18.30 – 22.40 Uhr, Prinzregententheater, L’incoronazione di Poppeo
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatztheater, Soiree
➜ 20.00 Uhr, Nationaltheater,
Akademiekonzert
➜ Muffathalle, Badi Assad
Mittwoch, 6. April
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, 
Il Barbiere di Seviglia
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Werther
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Esther Ofarim
➜ Muffathalle, Pink Martini
➜ Backstage, Afrob 
Donnerstag, 07. April
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Die Czardasfürstin
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bruckner
Orchester Linz
➜ Backstage, The Burning Souls
Freitag, 8. April
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Das Tryptichon
➜ 20.00 Uhr, Circus Krone, Peter Kraus
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Ivo
Pogorelich
➜ Palais, Horny United
➜ Muffathalle, Willi de Ville
Samstag, 9. April
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerpatz-
Theater, Kiss Me, Kate
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Il
Barbiere di Siviglia
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kastelruther
Spatzen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Auto
Auto
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Der Zauberlehrling
➜ Tonhalle, Apocalyptica
➜ Backstage, Converge
➜ Muffathalle, Heinz Rudolf Kunze
Sonntag, 10. April
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater, 
133. Operncafe
➜ 18.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Faust
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Kiss Me Kate
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Sir John
Eliot Gardiner
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Sissi Perlinger
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Stuttgarter Philharmoniker
➜ Backstage, Enfiserum
➜ Circus Krone, Willi Astor
Montag, 11. April
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, 4-Ein Tanz-Event
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Marc Knopfler
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Ben Becker
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Tonhalle, Vanilla Ninja
Dienstag, 12. April
➜ 19.00 Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ Backstage, Liquido
Mittwoch, 13. April
➜ 19.00 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Die Zauberflöte
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Hello Dolly!
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Martin Schmitt
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Anne-Sophie Mutter
Donnerstag. 14. April
➜ 19.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Faust
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Hello Dolly!
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Utah Symphony Orchestra
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Queen
➜ Zenith, Seal
➜ Tonhalle, Vanilla Ninja
➜ Elserhallen, De Phazz
Freitag, 15. April
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Zar und Zimmermann
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Die Kameliendame
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Die Münchner Philharmoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Carmina Burana
➜ 20.00 Uhr, Hubertussaal, Gianmaria
Testa
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, 
Alanis Morisette
➜ 23.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Gerry & Gary
➜ Elserhallen, De Phazz

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Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 • •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
Atomic Cafè • •
Babylon • •
Backstage ••••
Erste Liga •••
Fortuna • •
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • •
Lenbach •
m a x S u i t e ••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • • •
N a c h t c a f é ••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 • ••••
Palais •
Pappasitos • • •
Parkcafé • • •
Prager Frühling • •
Prinzip •
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Skyline • • •
Soul City • • •
The Garden • • •
Titanic City • • •
7TAXIKURIER
Adressaufkleber stört
Mit Freude erwarte ich jeden Monat unseren
aufgepeppten Taxikurier. Der nun Neue
besticht durch sein tolles Äußeres und super
Informationen im Inneren.
Doch jeden Monat keimt auch immer wieder
Ärger bei mir auf. Muss es denn sein, dass
der Adressaufkleber immer auf den Inhaltshinweisen klebt. Dieses große Umschlagblatt
besitzt genügend freie Fläche, um den Aufkleber anderswo unterzubringen.
Ich hoffe, dass dieser Hinweis nicht auf taube
Ohren stößt.
Trotzdem weiterhin viel Erfolg dem
Taxikurier.
Mit kollegialen Grüßen
Taxi Michl. Ordnungsnr. 2670
Leserbriefe
Die Redaktion behält sich vor, 
Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
➜ 09.10.04 – 27.03.05
Di.–Sa., 20.00 Uhr, Messe Ost, Palazzo Schuhbeck
➜ 22.03.05 – 02.04.05
Lach- und Schießgesellschaft, Henning Venske
➜ 29.03.05 – 03.04.05
Theater im Haus der Kunst, Die Sprache bringt 
es an den Tag
➜ 01.04.05 – 02.04.05
Tonhalle, Good Vibrations (Messe)
➜ 02.04.05 – 29.05.05
Deutsches Theater, Cats
➜ 03.04.05 – 04.04.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, Lioba Albus
➜ 05.04.05 und 06.04.05, 20.00 Uhr
Olympiahalle, Anastacia
➜ 05.04.05 – 08.04.05
ICM, Chirurgie-Kongress
➜ 05.04.05 – 09.04.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, Andreas Rebers
➜ 06.04.05 – 10.04.05, 9.30 – 18.00 Uhr
Messe Ost, Jagen und Fische
➜ 07.04.05 und 08.04.05
Prinzregententheater, Spider Murphy Gang
➜ 09.04.05 und 10.04.05
Circus Krone, Willi Astor
➜ 11.04.05 – 15.04.05, 20.00 Uhr
Circus Krone, Michael Mittermeier
➜ 12.04.05 – 14.04.05
Messe West, Semicon Europe
➜ 12.04.05 – 17.04.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, Thomas Freitag
➜ 13.04.05 - 11.06.05
Komödie im Bayerischen Hof, Das glückliche Paar
➜ 15.04.05 – 17.04.05, 9.00 – 18.00 Uhr
MOC, Moda Made in Italy
➜ 16.04.05 – 17.04.05, 11.00 Uhr
Olympiastadion, Katzen Info-Show
➜ 16.04.05 – 19.04.05
ICM, Anästhesie-Kongress
➜ 21.04.05 – 24.04.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, Düsseldorfer
Kommödchen
➜ 22.04.05 – 24.04.05
Tonhalle, Erotikmesse
➜ 23.04.05 – 01.05.05
Iphitos-Center, Tennis BMW-Open
➜ 23.04.05 – 29.04.05 9.00 – 18.00 Uhr
Messe, IFAT
➜ 25.04.05 – 26.04.05, 20.00 Uhr
Lach- und Schießgesellschaft, Michael Ehnert
➜ 27.04.05 – 30.04.05, 20.00 Uhr
Lach – und Schießgesellschaft, Martin Puntigam
➜ 28.04.05 – 30.04.05
Giesinger Bahnhof, Geschichten aus dem
Wienerwald
➜ 28.04.05 – 09.10.05
BUGA-Gelände, BUGA
➜ 29.04.05 – 01.05.05
Tonhalle, Tattoo Messe
➜ 30.04.05 – 02.05.05
Circus Krone, Lord of the Dance
Mehrtägige Termine April ’05
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Nokia und Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM

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8 TAXIKURIER
Neukonstituierung des 
Aufsichtsrates
Durch den Vergleich vor dem Landgericht
München I vom 18. Januar, war eine Neukonstituierung des Aufsichtrates erforderlich. In
der Sitzung vom 2. Februar wurden bestimmt:
Frau Stefanie Marsig
(Taxi 1454 + 1833 und 
Taxi 9218 München-Land)
als Aufsichtsratsvorsitzende.
Herr Alfred Lehmair
(Taxi 1562)
zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden.
Frau Christine Reindl
(Taxi 301)
zur Schriftführerin.
Herr Robert Fischer
(Taxi 912)
zum stellvertretenden Schriftführer.
Weiter gehören dem Aufsichtsrat an:
Herr Arikan Nazim (Taxi 1964)
Herr Johann Billmeier (Taxi 1990)
Herr Max Herzinger (ehemals Taxi 41)
Herr Franz-Joseph Kuntz (Taxi 1393).
Jahresbericht Taxizentrale
Mit 1.449.239 Aufträgen wurden 3,15 % mehr
Fahrtaufträge vermittelt als in 2003. Dieser an
sich positive Umstand ist mit einem erheblichen Aufwand verbunden. So konnten die
größten Steigerungen bei den Dialyseaufträgen
mit 37 %, bei der Schülerbeförderung mit 80
% und bei ADAC-Pannenhilfen mit 40 % erreicht werden. Gerade diese Auftragsgruppen
erfordern ein hohes Maß an Verwaltungsaufwand und Koordinierung.
Besonders signifikant ist die Entwicklung bei
den Taxibusbestellungen. Hier wurden 48 %
mehr Aufträge vermittelt als im Vorjahr.
Ein gewisses Potential an Fahrtaufträgen ist
noch bei den Aufträgen mit Kindersitzen 
(+ 25 %) zu verzeichnen.
Besonders erfreulich ist die Steigerung der
Vorbestellungen um 12 %. Diese positive Entwicklung belegt das große Vertrauen in Ihre
und unsere Leistungen.
Ein leichter Rückgang ist bei den Buszubringerdiensten zu verzeichnen. Dies mag unter
Umständen darin liegen, dass verlängerte Wochenenden, an denen Busreisen stattfinden im
Jahr 2004 durch sehr arbeitgeberfreundliche
Feiertage im geringeren Umfang zu verzeichnen waren. 
Die immer wieder diskutierte Organisation von
Sammelfahrten im Rahmen der Dialysen,
Schüler- oder Teambusaufträge, sind zwar sehr
aufwändig im handling, stellen jedoch ein sicheres Einnahmefundament für unsere Mitglieder dar. Hier können Sie und wir letztendlich
die Leistungsfähigkeit einer großen Zentrale
herausstellen.
Die personelle Zusammensetzung der Dienststellenleitung durch Herrn Huber und Herrn
Laermann ist seit 1997 unverändert und muss
als effektiv bezeichnet werden. 
Technik
Die Aufzeichnungsanlage, die nun seit drei
Jahren in Betrieb ist, läuft nahezu störungsfrei
und ist inzwischen vernünftig zu handeln.
Die EDV-Vermittlung der Firma GefoS lief auch
in 2004 störungsfrei. Das seit 11.04.2003 in Betrieb befindliche Programm „optitax“ bietet eine komfortable Möglichkeit zur automatischen
Buchung von Direktaufträgen durch einen ausgewählten Kundenkreis. Hier werden in erster
Linie Firmen und Gaststätten hervorragend bedient. Dieses Autobooking-System erfreut sich
bei Großkunden steigender Beliebtheit und
führt zu einer noch besseren Kundenbindung.
Die seit nahezu zwei Jahren geführten Gespräche zur Installation einer vollautomatischen
Auftragsvermittlung, wurden im Berichtsjahr
weiter intensiviert. Von August bis November
wurden mit drei Anbietern neue Techniken
und Teststellungen installiert und erprobt. Die
derzeitige Tendenz geht in Richtung Tetra-
Funk. Eine Entscheidung über die Einführung
wird in diesem Jahre fallen. In erster Linie
spielen natürlich Kosten und Kompatibilität
der gesamten Konfiguration die wesentlichste
Rolle.
Funkanlage
Nach wie vor sind Fremdstörungen auf den
beiden Vermittlungskanälen durch Überreichweiten bei Inversionswetterlagen und auch bei
stationären Störungen zu verzeichnen. Der erhebliche finanzielle Aufwand bei jeder Störung, die Funkstörungsmessstelle einzuschalten, steht nicht dafür. Nahezu alle lokalen
Störungen erledigen sich kurzfristig von selbst.
Überreichweiten, die von Funkanlagen in Tirol
herrühren, sind temporär wetterabhängig. Eine
Beseitigung ist kaum möglich und wird sich
mit der Änderung des Funksystems ohnehin
erübrigen.
Personalstand
Der Personalstand in der Zentrale blieb über
das gesamte Jahr 2004 unverändert. Die Fehltage verringerten sich um 28,5 %. Lediglich
der nicht verbrauchte Urlaub ist trotz einer Reduzierung um 20 % mit 616 Tagen nicht zufriedenstellend. 
Die Genossenschaft
Nachruf
Wir haben die traurige Pflicht, 
Ihnen mitzuteilen, 
dass unser Kollege, Taxi 404,
Andreas Sedlmeier
am 11. Februar 2005 verstorben ist.
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Seite 9

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9TAXIKURIER
Rufsäulen
Neue Solarrufsäulen konnten insgesamt fünf
installiert werden.
Die Solarsäule bei der Mercedes Benz-Niederlassung musste verlegt und die in Geiselgasteig
wegen eines technischen Defekts ausgewechselt werden. 
Telefonanlage und
Vermittlungstechnik
Die Telefonanlage arbeitete im Berichtszeitraum im wesentlichen einwandfrei. Einige
Störungen waren durch Stromausfälle bedingt.
In Zusammenarbeit mit der Firma GefoS
(Schwerte) wurden eine Vielzahl von Korrekturen, Verbesserungen und Neuinstallationen auf
der Programmseite vorgenommen.
Unfallmeldungen
Die Mitarbeiter der Zentrale erhielten von
Funktaxifahrern 3.278 Notfallmeldungen, um
insgesamt 2,1 % mehr als im Vorjahr. Unfallmeldungen mit Verletzten wurden ausschließlich an die integrierte Rettungsleitstelle der
Landeshauptstadt München weitergegeben.
Funkunterricht
Der Funkunterricht wird weiterhin an zwei
Nachmittagen durchgeführt, um den Stoff abzuarbeiten. Insgesamt fanden im Berichtszeitraum 12 Funkunterrichte statt, an denen insgesamt 266 Fahrerinnen und Fahrer
teilnahmen.
Zusammenfassend muss festgestellt werden,
dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Zentrale auf modernste Kommunikationssysteme zurückgreifen können und ihren Aufgaben,
im Besonderen gegenüber der Kundschaft, voll
gerecht wurden. 
An dieser Stelle dankt der Vorstand allen
Funkfahrern und Mitarbeitern in der Zentrale
für ihren Einsatz und Kooperation.
Suchmeldung der Kripo
Taxifahrer mit orangefarbenen Haaren
Ein 9-jähriger Junge wurde am Aschermittwoch, 09.02.2005 gegen 17.00 Uhr, von einem
Taxifahrer am Giesinger Bahnhof am Taxistand angesprochen.
Der Mann sagte: „Komm mit ins Auto“ und
hielt den Jungen an seiner Jacke am Oberarm
fest. Anschließend wollte er ihn in Richtung
Fahrzeug ziehen. Der Junge konnte sich losreißen und davonlaufen.
Beschreibung des Taxifahrers:
Cirka 30–40 Jahre alt, cirka 175–180 cm groß,
schlank, hellrote/orangefarbene kurze Haar, er
trug einen rot/schwarz karierten Pulli oder
Jacke und Jeans.
Der Mann war Fahrer des ersten Taxis, einer
Mercedes Limousine. Es stand ein weiteres
Taxi bereit.
Meldung bitte bei Frau KOK Schmaußer,
Telefon: 55 172-234
Hinweis – Laufen lassen 
von Motoren
Während der kalten Jahreszeit beschwerten
sich vermehrt Anwohner von Taxistandplätzen
über Lärm und Gestank von permanent laufenden Dieselmotoren.
Ein Anwohner des Taxistandplatzes Ostfriedhof schrieb an den Herrn Oberbürgermeister.
Vom Direktorium der Landeshauptstadt München wurden wir gebeten, einen entsprechenden Hinweis an Sie weiterzuleiten.
Wir empfehlen dringend die Belästigung von
Anwohnern von Taxistandplätzen so gering
wie möglich zu halten. Wir haben ohnehin genügend Ärger mit der Errichtung und Verlegung von Standplätzen. Verständlicherweise
will kein Mensch vor seinem Schlafzimmerfenster einen Taxistand, es sei denn er braucht ein
Taxi und das sofort.
Standplatz: Hotel Le Meredien
Das Hotel bittet uns um Weiterleitung und vor
allem Beachtung der folgenden Informationen,
die wir im Wortlaut abdrucken:
Toilettenbenutzung der Taxifahrer
„Es ist kein Problem, wenn die Taxifahrer, die
am Taxistand vor dem Hotel auf Fahrgäste
warten, die Hoteltoiletten benutzen, so lange
sie ein gepflegtes Äußeres haben und passabel
gekleidet sind. Leider ist uns nun vermehrt
Die Genossenschaft
aufgefallen, dass auch Taxifahrer, die am
gegenüberliegenden Taxistand vor dem Bahnhof stehen, unser Hotel durch den Seiteneingang der Goethestraße betreten, um auf die
Toilette zu gehen, obwohl am Bahnhof durchaus die Möglichkeit dazu vorhanden ist.“
Coffee to go
„In unserer Hotelhalle ist morgens bis 11 Uhr
ein kleiner Tisch aufgebaut, an dem sich Hotelgäste kostenlos mit Kaffee versorgen können. In letzter Zeit haben wir jedoch bemerkt,
dass auch mancher Taxifahrer, der von der
Toilette zurückkommt, einen Becher Kaffee
nimmt und damit durch die Hotelhalle zu seinem Taxi geht. Bitte verstehen Sie, dass der
Kaffee wirklich nur für Hotelgäste ist und ein
Taxifahrer, der sich bedient, von unserer Hotel-Security gestoppt wird.
Suchmeldung der Redaktion
Wer kennt diesen tatkräftigen und engagierten
Kollegen? Hinweise bitte an die Redaktion.
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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER
Der Landesverband
Warnwestenpflicht für alle
Kraftfahrzeuge
Nach Italien und Spanien verlangt ab sofort
auch Portugal, dass in allen Kraftwagen eine
Warnweste mitgeführt werden muss. Bei Pannen, Unfällen und ähnlichen Zwangs-Stopps
auf außerörtlichen Straßen ist sie vom Fahrer
anzulegen, sobald er aussteigt. Die Weste hat
der europäischen Norm EN 471 zu entsprechen.
Ob dies der Fall ist, erkennt man anhand eines
Kontrollzeichens auf der Weste. Im gleichen
Sinne wird Österreich die Warnwesten-Pflicht
zum 1. Mai 2005 einführen. Die Warnkleidung
(meist Warnwesten, aber auch Overall, Jacke
oder Überwurf mit reflektierenden weißen
Streifen sind erlaubt), muss ebenfalls der EU-
Norm EN 471 entsprechen.
Schleidener Taximord: 
Täter gefasst und geständig!
Mike Gevatter (36) wurde am 25.02.2005 in
seiner Wohnung in Schleiden nur wenige
Stunden vor der Beerdigung seines Opfers festgenommen. Zeugenaussagen hatten die Mordkommission auf seine Spur gebracht. Die Vernehmung des geständigen Täters rundete das
Bild von dem schrecklichen Geschehnis am
Abend des 17.02.05 ab:
Demnach hatte der arbeitslose Familienvater
die Tat geplant. Er bestellte das Taxi zu einer
Schleidener Gaststätte und täuschte die Absicht vor, zwei Bekannte in der Region abholen
zu wollen. Als man den Ersten nicht angetroffen hatte, bat der Mörder sein Opfer an einem
Parkplatz zu halten, weil er austreten müsse.
Er stieg tatsächlich aus, urinierte in den
Schnee und stieg wieder ein. Dann erfolgte der
Raubüberfall.
Nachdem er mit der Tatwaffe nach Darstellung
der Staatsanwaltschaft mehrfach zugestochen
habe, habe er den Tatort zu Fuß in Richtung
Schleiden verlassen. Norbert Larres konnte
noch einen Hilferuf per Funk absetzen, kurz
danach bemerkte ihn ein Autofahrer und alarmierte die Polizei. Gleichzeitig kehrte der Täter
in die Gaststätte zurück. Er trank dort in aller
Seelenruhe Bier, während sein Opfer unter den
Händen des Notarztes verstarb. 
Großes Lob gilt den Beamten der 20-köpfigen
Sonderkommission aus Bonn und Euskirchen,
die den Verbrecher in akribischer Kleinarbeit
ermittelt hat. 
Am Nachmittag des gleichen Tages wurde Norbert Larres unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, vieler Kollegen und Vorstandsmitglieder der Fachvereinigung Personenverkehr
Nordrhein Taxi-Mietwagen e.V. in seinem Heimatort beerdigt. Die Taxistiftung Deutschland
hatte seiner Witwe zuvor eine Soforthilfe von
5.000 EUR geleistet. 
BZP AR 07/05
Ansprechpartner: Rainer Vettori
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80809 München
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Freude am Fahren

Seite 11

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11TAXIKURIER
Taxivereinigung
München e.V
Corneliusstraße 44,
80469 München
Tel: (0 89) 77 30 43
Fax: (0 89) 77 35 90
Am 31.12.2004 ist unser Vorsitzender, Herr Hans Billmeier, von seinem
Amt zurückgetreten. Im selben Zug
hat unsere Sekretärin, Frau Weber,
uns verlassen.
Für die administrativen Tätigkeiten
konnten wir Frau Regine Mann
(Taxi 846) gewinnen.
Die bei uns durchgeführte Taxischule ist vorübergehend eingestellt.
Die Jahreshauptversammlung findet
am 06. April 2005 im Lindengarten,
Solalindenstraße 50, statt.
Wir bitten unsere Mitglieder heute
schon den Termin wahrzunehmen
und zahlreich zu erscheinen.
Öffnungszeiten: Dienstag mit
Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr
Folgende Leistungen
stehen Ihnen zur Verfügung:
➜ Beratung für Behördengänge
➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung
➜ Beratung in Vers.-Angelegenheiten
➜ Kreditkartensysteme
von der Firma Taxi wellCash
➜ Taxizubehör jeglicher Art
Service für unsere Mitglieder:
Schwarzes Brett in den Schaufenstern der
Corneliusstraße 44
Taxischule: Montag und Mittwoch
ab 19.00 bis 21.00 Uhr,
Beginn zu jeder Zeit möglich 
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geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr
unser „Taxi-Essen“...!
Umgangssprachliches Latein
Man muss kein Humanist sein, um manch kluge Sprüche zu entschlüsseln
Begriff Bedeutung
a posteriori aus Erfahrung gewonnen
a priori auf grundlegenden Prinzipien beruhend
alma mater Nährmutter, besuchte Schule oder Universität
alter ego zweites, anderes Ich
amor patriae Vaterlandsliebe
annus mirabilis wunderbares, bedeutsames Jahr
apologia pro vita sua eine Rechtfertigung seines Lebens
ars longa, vita brevis Das Leben ist kurz, die Kunst aber lang
bona fide guten Glaubens
casus belli Ursache eines Streits; Kriegsgrund
caveat emptor Der Kunde sollte selbst aufpassen
corpus delicti Gegenstand oder Werkzeug eines Verbrechens
cui bono? Wem nützt es? Wer hat einen Vorteil?
de facto tatsächlich; in Wirklichkeit
de profundis aus der Tiefe
et nunc et semper nun und für immer
ex cathedra aus päpstlicher Vollmacht; unfehlbar
ex more aus Gepflogenheit
ex officio von Amts wegen
ex post facto im Nachhinein
in flagranti auf frischer Tat
in loco parentis an Eltern statt
in medias res unmittelbar zur Sache
in vino veritas Im Wein ist Wahrheit
ipso facto durch die Tat selbst; selbständig
mea culpa (durch) meine Schuld
memento mori Gedenke des Todes
mutatis mutandis mit den nötigen Abänderungen
non plus ultra unübertrefflich; das Absolute
(non) compos mentis (nicht) bei Sinnen; (un-) zurechnungsfähig
obiter dictum Nebenbei Gesagtes
passim da und dort zerstreut
pax vobiscum Friede sei mit Euch
persona non grata unerwünschte Person
primus inter paris der Erste unter Gleichen
pro patria fürs Vaterland
quis custodiet ipsos custodes? Wer bewacht die Wächter?
quod erat demonstrandum Was zu beweisen war
sine qua non unerlässliche Voraussetzung
sub rosa unter dem Siegel der Verschwiegenheit
sui generis nur durch sich selbst eine Klasse bildend; einzigartig
summa cum laude mit höchstem Lob
ultra vires außerhalb der Befugnisse
Pausenfüller

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Münchner Straßen-Namen
Gärtnerplatz, Isarvorstadt * 1863: 
Friedrich von Gärtner (1792-1847), Baumeister; er gestaltete als Hofarchitekt
König Ludwigs I. von Bayern ab 1828 den
nördlichen Teil der Ludwigstraße in München (Ludwigskirche, 1825 bis 1844;
Staatsbibliothek, 1832 bis 1843; Universität 1835 bis 1840; Feldherrnhalle, 1841
bis 1845; Siegestor, 1843 bis 1853; Gärtner war Direktor der Akademie der Bildenden Künste, Generalinspektor der
Kunstdenkmäler Bayerns und Leiter der
Nymphenburger Porzellanmanufaktur.
Ganghoferstraße, Schwanthalerhöhe
*1878: Jörg von Halsbach, gen. Jörg
Ganghofer (auch Jörg von Polling; gest.
1488), Baumeister; der Maurermeister aus
Polling leitete ab 1468 den Bau der Frauenkirche (als er 1488 starb, war die Kirche
bis auf den oberen Kranz der gotischen
Türme vollendet, sie wurde 1494 geweiht,
die runden Turmhauben folgten 1525): er
leitete auch den Neubau des (Alten) Rathauses und war als Baumeister am Alten
Hof und an der Allerheiligenkirche am
Kreuz tätig; sein Grab ist in der Frauenkirche.
Gebsattelstraße, Au *1897: 
Lothar Karl Anselm Joseph von Gebsattel
(1761-1846), ehemaliger Domdechant in
Würzburg, war ab 1818 erster Erzbischof
(geweiht erst 1821) der neu errichteten
Erzdiözese München-Freising; Gebsattel
war seit 1806, als Würzburg als Großherzogtum an Ferdinand von Toskana fiel
(bis 1814), Gesandter der neuen Würzburger Herren am königlichen Hof in München.
Geibelstraße, Bogenhausen *1899: 
Emanuel Geibel (1815-1884), Schriftsteller: wurde 1852 als Professor der Ästhetik
nach München berufen, wurde das Haupt
der Tafelrunde König Maximilians II
(„Münchner Dichterkreis“): seit 1868 in
Lübeck, hier war er später der offiziell gefeierte Lyriker der deutschen Einigung unter Führung Preußens; von seinen Gedichten wurde „Der Mai ist gekommen“
volkstümlich.
Georg-Brauchle-Ring, Moosach/Milbertshofen *1971: Georg Brauchle (1915-1968)
war von 1960 bis 1968 zweiter Bürgermeister (CSU) der Landeshauptstadt; er
widmete sich insbesondere der Stadtentwicklung und war schon 1964 ein Befürworter der Bewerbung Münchens für
Olympia 1972.
G
12 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Gabelsbergerstraße, (früher Kasernstraße)
Maxvorstadt *1862: Franz Xaver Gabelsberger (1789-1849), Stenograf; war seit
1823 geheimer Kanzlist und Sekretär im
Bayerischen Ministerium des Inneren, ab
1840 Stenograf der Ständekammer und
Leiter eines eigenen Stenografenbüros;
hatte sich seit 1817 mit der Entwicklung
einer Schnellschrift befasst, die er zur Reife ausarbeitete; sein System wurde 1924
von der Deutschen Einheitskurzschrift abgelöst.
Gabrielenstraße, Neuhausen *1901:
Prinzessin Maria Gabriele (1878-1912),
geb. Herzogin in Bayern, war die erste
Gemahlin des Kronprinzen Rupprecht von
Bayern (1869-1955).
Gabriel-Max-Straße,Menterschweige*
1914: Gabriel von Max (1840-1915), Maler,
lehrte von 1879 bis 1883 an der Münchner
Akademie der Bildenden Künste; in seiner
sich dem Symbolismus nähernden Malerei
malte er Portraits und Akte von eigentümlich sinnlichem Reiz; er zeichnete außerdem fantastische Buchillustrationen (etwa
zu Wielands „Oberon“), auch zu Volksliedern und Märchen.
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Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
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Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
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Seite 13

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Görresstraße, Maxvorstadt *1883: 
Johann Joseph von Görres (1776-1846),
Publizist und Gelehrter; einer der bedeutendsten Publizisten der Befreiungskriege;
seit 1814 Herausgeber des „Rheinischen
Merkur“; wurde 1827 als Professor der
Geschichte nach München berufen; entwickelte sich zum führenden Vertreter der
katholischen Publizistik und Vorkämpfer
des politischen Katholizismus.
Görzer Straße, Ramersdorf *1927: 
Nach Görz (Gorizia), der bis 1919 österreichischen, von da an italienischen Stadt
am Isonzo; 1240 Markt- und 1307 Stadtrecht, 1500 an Habsburg; im ersten Weltkrieg eines der Zentren an der Isonzofront.
Gollierstraße, Westend *1897: 
Gollier hieß eine 1269 urkundlich erstmals erwähnte bayerische Landadels- und
13TAXIKURIER
Georgenstraße,Maxvorstadt/Schwabing
*1856: nach der einstigen Georgenschwaige 
Gerhard-Hauptmann-Ring, Neuperlach
*1971: Gerhard Hauptmann (1862-1946),
Dichter; Hauptvertreter des deutschen Naturalismus; Literatur-Nobelpreisträger von
1912, schrieb Dramen („Vor Sonnenaufgang“, 1891; „Die Weber“, 1892; „Der Biberpelz“, 1893; „Rose Bernd“, 1904; „Die
Ratten“, 1911) Romane, Novellen, Lyrik
und autobiografische Schriften.
Germaniastraße, Schwabing *1890:
Germania ist der lateinische Name für
Deutschland.
Geschwister-Scholl-Platz, Maxvorstadt
*1946: Die Geschwister Hans (1919-1943),
Student der Medizin und Sophie Scholl
(1921-1943), Studentin der Biologie und
Philosophie, wurden beide schon 1938
wegen bündischer Jugendarbeit von der
Gestapo verhaftet; Hans Scholl gründete
1942 an der Münchner Universität die
Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, der sich
seine Schwester Sophie und andere Studenten und Professoren anschlossen oder
mit ihr sympathisierten; bei einer Flugblattaktion am 18. Februar 1943 im Lichthof der Münchner Universität wurden beide vom Pedell an die Polizei verraten und
festgenommen; vier Tage später wurden
sie vom Präsidenten des Volksgerichtshofes Rolande Freisler zum Tode verurteilt
und im Gefängnis Stadelheim mit dem
Fallbeil hingerichtet.
Gewürzmühlstraße, Lehel *vor 1830: 
Nach der Gewürzmühle, die am gleichnamigen Bach von etwa 1600 bis 1830 in
Betrieb war.
Geyerstraße, Isarvorstadt *1904: 
Dominikus Geyer, kurfürstlicher Rat und
Leibchirurg im 18. Jahrhundert; erbaute
das Geyerschlösschen am Glockenbach.
Münchner Patrizierfamilie, die vermutlich
1318 erloschen ist.
Gondrellplatz, Neuhadern *1958: 
Adolf Gondrell (eigentlich Grell); (1902-
1954), beliebter Münchner Schauspieler
und Kabarettist; fing in der „Scala“ in
Berlin als Kabarettist an; kaufte 1935 von
Kathi Kobus den „Simplicissimus“ in
München (Türkenstraße); gründete 1938
die Münchner Kleinkunstbühne „Bonbonniere“: war ab 1945 Mitglied der Münchner Kammerspiele.
Gottfried-Böhm-Ring, Mittersendling
*1964: Gottfried von Böhm (1845-1926),
Ministerialrat; von 1898 bis 1907 Vorstand des Geheimen Staatsarchivs in
München: betrieb umfangreiche biografische Forschungen über den Publizisten
Ludwig Wekhrlin (1893) und König Ludwig II. (1922). ➜

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14 TAXIKURIER
Gotzinger Platz, Sendling *1904: 
Nach Gotzing, dem oberbayerischen Ort
zwischen Weyarn und Miesbach; die Gotzinger nahmen 1705 am Aufstand der
bayerischen Bauern gegen Österreich teil.
Gräfstraße, Pasing *1938: 
Ferdinand Gräf (1848-1913) war Konditormeister in Pasing, er erfand den Verschluss für das „Springerl“, einer besonderen Form von Limonadenflaschen; er
baute in der Straße, die später nach ihm
benannt wurde, drei Häuser.
Graf-Lehndorff-Straße, Riem *1937: 
Georg Hermann Albrecht von Lehndorff,
gen. Graf Lehndorff (1833-1914), General
der Kavallerie; er war Königlich Preußischer Oberlandesstallmeister für die Pferdezucht in deutschen Staatsgestüten;
führte die deutsche Vollblutzucht für
Renn- und Zugpferde ein (z.B. die Rottaler
Zucht.
Grasserstraße, Ludwigvorstadt *1878: 
Erasmus Grasser (um 1450-1518), Bildhauer und Holzschnitzer; ab 1474 in
München nachweisbar, schuf u. a. das
„Aresinger Marmorgrabmal“ (1482) in der
Peterskirche, das Chorgestühl der Frauenkirche (um 1502) und die 16 Moriskentänzer (zehn davon erhalten und heute im
Stadtmuseum) für den Tanzsaal des Alten
Rathauses (1480).
Gravelottestraße, Haidhausen *1901: 
Nach Gravelotte, einem Ort westlich von
Metz in Frankreich, wo während des
deutsch-französischen Krieges im August
1870 unter Beteiligung bayerischer Truppen die französische Rheinarmee auf die
Festung Metz zurückgeworfen und eingeschlossen wurde; nach über zweimonatiger Belagerung kapitulierte Metz am 27.
Oktober 1870.
Greinerberg, Thalkirchen *1951: 
Thomas Greiner war ein Glasinstrumentenfabrikant, der 1897 an die Stadt
Grundstücke zur Anlage dieser Straße abgetreten hat.
Grillparzerstraße, Haidhausen *1906: 
Franz Grillparzer (1791-1872), österreichischer Dichter; war als Beamter im Finanzministerium tätig und wurde 1856 als Hofrat pensioniert; der bedeutendste
österreichische Dramatiker, der in seiner
Dichtung Elemente des spanischen und
österreichischen Barock, der deutschen
Klassik und des Wiener Volkstheaters mit
psychologischem Realismus vereinigte:
seine Hauptwerke: „König Ottokars Glück
und Ende“ (1825), „Ein Bruderzwist im
Hause Habsburg“ (1872), und das Lustspiel „Weh dem, der lügt! (1838).
Guardinistraße, Neuhadern *1972: 
Romano Guardini (1885-1968), kath. Religionsphilosoph und Theologe; ab 1923
Professor für Religionsphilosophie in Berlin, von 1939 bis 1945 aus politischen
Gründen zwangsemeritiert, ab 1948 Professor in München; Mitgestalter des neuen
geistigen Lebens im Nachkriegsdeutschland; letzte wichtige Veröffentlichungen
„Das Ende der Neuzeit“ (1950), „Stationen
und Rückblick“ (1965).
Guerickestraße, Freimann *1925: 
Otto von Guericke (1602-1686), Bürgermeister von Magdeburg, Physiker; er erfand die Luftpumpe und benutzt barometrische Beobachtungen zur Voraussage
von Stürmen; mit den „Magdeburger
Halbkugeln“ wies er den atmosphärischen
Luftdruck nach.
Guido-Schneble-Straße, Laim *1962:
Guido Schneble (1887-1960), Bezirksrat;
war verdienstvoller Vorsitzender des Bezirksausschusses München-Laim.
Guldeinstraße, Westend *1893: 
Guldein hieß eine Münchner Patrizierfamilie, die schon 1239 im Rat der Stadt
vertreten war.
Gunta-Stölzl-Straße,Parkstadt Schwabing
*2001: Gunta Stölzl (1897-1983), Weberin;
war von 1919 bis 1931 am Bauhaus, zuerst
als Studierende, seit 1925 als Meisterin der
Weberei. Sie vollzog und beeinflusste den
Weg der Weberei vom bildhaften Effekt
zum modernen Industrieentwurf.
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Warum schwitzen Männer 
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Ankauf

Seite 15

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15TAXIKURIER
Dauerbrenner
Blauer Dunst im Taxi – Fluch oder Segen?
Titelthema
Fotos: www.atelier-tacke.de
Da kann man förmlich den Aufschrei
hören, “jetzt sind die vom TAXI-
KURIER ganz verrrückt, halten das
Rauchen für einen Segen” . Weltweit
ist der Raucher in den meisten Staaten dieser Erde mittlerweile ein nicht
durch Artenschutz gesichertes Exemplar seiner Rasse geworden. Natürlich
ausgehend von den USA ist inzwischen auch in europäischen Staaten
das Rauchen auf vielen öffentlichen
Plätzen (Bahnhöfen, Behörden, Ämtern, Firmen, etc.) und neuerdings in
vielen Gaststätten und Hotels 
verboten. Selbst so raucherfreundliche Länder wie Irland und Italien
schicken ihre Raucher zum qualmen
auf die Straße. Da sind wir Deutschen
doch noch deutlich liberaler und
wundern uns höchstens über die
Das Taxi ist das toleranteste Verkehrsmittel überhaupt. 
Wo kann man denn heute noch Raucher oder Nichtraucher
buchen? Von einem geringen Anteil in der Bundesbahn abgesehen nur noch auf Kreuzfahrtschiffen und anderen Luxuslinern. Die haben allerdings einen Nachteil: Sie verkehren 
selten zwischen Sendlinger-Tor und Theodolindenplatz. 
Aber unser Taxi. Mit Rauchern an Bord. Oder mit Nichtrauchern. Schön, dass es sowas Gutes noch gibt …

Seite 16

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16 TAXIKURIER
Doppelmoral unserer Politiker, denen
der gemeine Raucher gesundheitspolitisch eigentlich lästig ist, aber ohne
die schöne Tabaksteuer das finanzielle Disaster in diesem Lande noch
deutlich größer wäre. 
Also wird Toleranz geübt und befohlen, was bei manch militantem Nichtraucher nicht ganz einfach ist. Nur
gilt es zu bedenken, dass natürlich
gerade das Dienstleistungsgewerbe
nicht auf Raucher verzichten kann,
denn sonst fehlt am Monatsende ein
beträchtliches Budget in der Kasse.
Okay, wir wissen auch, dass Rauchen
nicht nur störend sein kann, sondern
auch gefährlich ist. Und nicht nur
wegen des Passivrauchens, sondern
eben auch am Steuer. Und ein stumpenrauchender Fahrer ist auch nicht
jedermanns Sache. Grundsätzlich gilt
in jedem Taxi für den Fahrer zunächst ein Rauchverbot. Das bedeutet, dass der Fahrer ohne Zustimmung des Fahrgastes auch in einem
“Rauchertaxi” nicht rauchen darf 
(§ 8 Abs. 5 BOKraft) was primär
eigentlich jedes Taxi zum Nichtrauchertaxi macht. Ist das Taxi jetzt als
„Nichtraucher“ gekennzeichnet, so
gilt in diesem Fahrzeug ein absolutes
Rauchverbot für jeden. Verstößt der
Fahrgast gegen dieses Rauchverbot,
so kann er nach Ermahnung nach 
§ 14 Abs. 4 BOKraft von der Beförderung ausgeschlossen werden. 
Er begeht sogar eine Ordnungswidrigkeit nach § 45 Abs. 2 Nr.6 BO-
Kraft, die bußgeldbewehrt ist. 
Aber warum so kompliziert? Wie
man Toleranz richtig instrumentalisieren kann, sieht man an der TAXI-
MÜNCHEN e.G. Unsere Taxizentrale
verfährt schon lange bevor der Raucher-/ Nichtraucherstatus eines Taxis
rechtlich geklärt war, bestens mit ihrer Verfahrensweise der edv-gestützten freiwilligen Registrierung aller
Taxis . Hier hat jeder Taxiunternehmer die Möglichkeit sein Taxi als
Nichtraucher-Taxi registrieren zu lassen, was im Umkehrschluss natürlich
dazu führt, dass man sogenannte
„Raucher-Aufträge“ halt nicht bekommen kann.
In München gibt es
1.449 Nichtraucher-
Taxis
Derzeit sind in der EDV der Taxizentrale 1.449 Taxis als Nichtrauchertaxis registriert. Da kann man bereits
bei der Bestellung von Taxis unliebsamen Diskussionen aus dem Wege
gehen. Natürlich wird ein asthmakranker Fahrgast nicht gerade ein
Raucher-Taxi verlangen, aber wer
viele Stunden im Flugzeug saß, der
freut sich gerade auf die Zigarette im
Taxi. Problematisch mag vielleicht
das Rauchen von Zigarren und Pfeifen im Taxi sein. Deren Anhänger
finden den Geruch natürlich als optimal, was allerdings nicht für den
Fahrgast zutreffen muss, der als
Nächster einsteigt – auch wenn er ein
Raucher ist.
Viele Fahrgäste bevorzugen Nichtrauchertaxis auch deswegen, weil sie
die Erfahrung gemacht haben, dass
diese in der Regel gepflegter sind als
Raucher-Taxis. Was aber nicht
zwangsläufig stimmen muss!
Generell hat jedes Taxi, das im Fahrdienst eingesetzt wird, sauber zu sein.
Wer setzt sich schon gerne in einen
Müllcontainer? Leider trifft man diese mobilen vierrädrigen Mülltonnen
immer wieder an, was dem Erscheinungsbild des Taxis im Allgemeinen
nicht unbedingt zuträglich ist. 
Und es sind doch eigentlich nur Klei-
Das Dienstleistungsgewerbe kann auf
Raucher nicht verzichten.
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Seite 17

Diese Seite im Original-PDF öffnen ↗

nigkeiten, die jeder beachten sollte,
egal ob er ein Raucher- oder Nichtraucher-Taxi fährt. Bei Raucher-Taxis
empfiehlt es sich gerade auch im
Winter nicht bei geschlossenen
Scheiben im Fahrzeug zu Rauchen,
denn der „Qualm“ setzt sich nicht nur
in der Kleidung, sondern auch in 
allen Teilen des Fahrzeugs fest. 
Diese Rückstände zu entfernen ist
eine Sisyphusarbeit, die meist auch
nicht von Erfolg gekrönt ist. 
Überquellende Aschenbecher sind
auch ein sehr „einladendes“ Ambiente für den Fahrgast. Dies wirkt sogar
auf Raucher ekelerregend! Oft sind ja
gerade bei den neueren Fahrzeugen
die Aschenbecher fast versteckt angebracht und schwach beleuchtet,
was dazu führt, dass oftmals Zigarettenstaub im Fahrzeug auf der Mittelkonsole oder sonst wo zu finden ist. 
Zum Schluss noch ein wichtiger Tipp:
Bei betrunkenen Fahrgästen sollte
man sehr genau darauf achten, ob
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ist, denn Brandlöcher in den Sitzen
und in der Haut sind irreparabel! 
Hier empfiehlt es sich unter Umständen, das Rauchen zum Schutz des
eigenen Materials und unter der
Maßgabe der Fürsorgepflicht gegenüber dem Fahrgast zu verbieten. 
(PG, NL)

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18 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
K
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In diesem Monat der Buchstabe K …
Kanal – Wenngleich mancher Anrufer
in der Zentrale ein „Floß“ bestellt,
geht die Auftragsvermittlung zwar
auf einem Kanal (meist 1) weiter,
muss aber nicht damit gerechnet
werden, dass die Fahrgastbeförderung dann auf dem Isar- oder Würmkanal erfolgt. Zu Problemen kann es
nur kommen, wenn der Kunde den
Kanal schon etwas zu voll hat oder
wenn er als Wirtshausgast einen anderen Kanal mit der letzten durchlauferhitzten Maß in Richtung Großlappen beschickt, während der Wirt dem
Fiaker die Auskunft gibt: „der war
grad no da, muaß scho rausganga
sei“ . Zu Irritationen sorgte schon der
Auftrag „Kanal 4 Gast“, als der Fiaker
vom Isartor-Stand meinte, er müsse
sich die Wirtshausadresse auf Kanal 4
abholen, während mangels Auftragswiederholung auf Kanal 1 die Fahrt
für den Nächsten vom Stand vergeben wurde.
Kinder – Außer bei den Schülerfahrten üblicherweise nur in Begleitung
Erwachsener im Taxi unterwegs. Beachten Sie unbedingt die Kindersitzpflicht – als Fahrer/in werden Sie mit
empfindlichen Strafen belegt. Es geht
nicht immer so glücklich aus wie bei
dem Kollegen 1212, der, schwindlig
geredet, entnervt eine arabische Mama mit ihren Kindern (als Einsteiger
am Stand) auch ohne Kindersitze
mitnahm und natürlich prompt von
der Polizei aufgehalten wurde. Nach
einigen Minuten ständiger Schimpfkanonaden der Dame traten die
Beamten ohne Bußgelderhebung die
Flucht an und baten den Kollegen
„fahrn´s weiter, bitte fahrn´s weiter.“
Für Kopfschütteln sorgen Bestellungen wie „Rauchertaxi mit Kindersitz,10 Kilo“, zum Teil noch spätabends aus irgendwelchen
Spelunken. Zum Ausgleich dafür
durfte unser Vorstand vor einigen
Jahren einen Heiterkeitserfolg erzielen mit einem Bericht in einem alten
Taxikurier zur damals neuen Kindersitzpflicht: einige Fabrikate wurden
beschrieben mit dem abschließenden
Hinweis „die Modelle wurden vom
Vorstand persönlich getestet“ . Vermutlich musste Hans Meißner nach
dem Test von der Feuerwehr mit der
Rettungsschere aus dem Sitz befreit
werden...
Klapperkiste – Leider in unserem Gewerbe manchmal anzutreffen. Dabei
muss dies längst nichts mit dem Alter
des Wagens zu tun haben. Fahrende
Müllhalden, schlecht gewartete
Autos, „versiffte“ und stinkende
Wagen mit zwischen den Sitzen eingeklemmten Zeitungsresten und
überquellenden Aschenbechern usw.
sind kein Aushängeschild für das Taxi als Teil des ÖPNV. Umgekehrt sind
fahrende Altäre mit den Fotos der
Liebsten am Armaturenbrett, Gebetsketten am Innenspiegel, echten Teppichen im Fußraum sowie Sportlenkrad nebst Alufelgen und Heckspoiler
vielleicht ein wenig übertrieben. 
Eine nüchterne und saubere Sachlichkeit ist – neben Höflichkeit und
Kompetenz – das Beste, womit man
einen Fahrgast beeindrucken kann. 
Kollege/Kollegin – Das ist die Anrede
der Fiaker untereinander. Mit der
Kollegialität ist es aber nicht weit
her, wenn beispielsweise die Zentrale
bei Zahlungsschwierigkeiten etliche
Male vergeblich fragen muss: „kann
mal jemand X Ecke Y-Straße zum
Kollegen schauen und uns Bescheid
sagen“, oder wenn im jüngst ausgeklungenen Brutal-Winter gerufen
wurde: „einen Kollegen rausschieben“ . Höchste Werte auf der nach
oben offenen Abstauber-Skala sind
hingegen zu verzeichnen, wenn es
um das „Behilflich-Sein“ beim Abtransport von Fahrgästen geht, für
die bereits ein Kollege auf Anfahrt
ist. Hier kennt die Kollegialität kaum
Grenzen. Schließlich lieben wir uns
doch alle.
Krach – Ein bisserl Musik und Taxifunk dürfen schon sein, wobei übrigens der Fahrgast (aus Sicherheitsgründen) das Ausschalten des
Funkgerätes nicht verlangen darf,
sondern nur, dass es möglichst leise
gestellt wird so dass Fahrer/in noch
verstehen kann, was gesprochen
wird. Der „Genuss“ von Klassik-,
Rock-, Punk- oder gar Technomusik
während der Besetztfahrt artet jedoch
schnell zur Körperverletzung aus,
relativ unabhängig von der Lautstär-

Seite 19

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ke. Wenn ein Fahrgast ein Rockfan
ist, wird er bei „Ernst Mosch und seinen Original Debrezinern“ oder dem
„Napalm-Duo“ Hautausschlag bekommen, wie andrerseits der Mozart-
Spezialist – not amused – Schüttelfrost bekommt, wenn ihm vom Fiaker
Schwermetall oder Schweine-Punk
ins Ohr geblasen wird. Ähnliches gilt
für die unselige Handy-Telefoniererei
während der Fahrt. Der Fahrgast
zahlt – im Vergleich zur subventionierten Trambahn – relativ viel Geld
für eine individuelle Beförderung und
empfindet es zu Recht als Belästigung, wenn „sein“ Fahrer mit der Lebensabschnittsgefährtin leidenschaftlich diskutiert, wer das Geschirr
abzuspülen oder den Hund auszuführen hat.
Krankenhäuser –Insbesondere tagsüber gute Adressen, zumal es in München einige renommierte Häuser gibt,
die weit über die Grenzen der Stadt
hinaus besten Ruf genießen. Eine
gewisse Sensibilität im Umgang mit
Fahrgästen, die gerade vom Verwandtenbesuch auf der „Intensiv“ zurükkkommen oder die selbst schwere
Operationen, Chemo-Zyklen usw. hinter sich haben, muss erwartet werden
dürfen. Unvergesslich ist Schrotti die
Situation, als ein älterer Herr vom
Klinikum Großhadern in die Stadt
zum Spazierengehen fuhr und von
seiner Herzoperation erzählte. Es war
sein erster „Freigang“ nach der Operation. Die Nebenleute an der roten
Ampel schauten ebenso ungläubig als
der Chauffeur, als der Mann das Hemd
aufknöpfte und seinen neuen „Reißverschluss“ herzeigte, der von der
Gurgel bis zum Bauchnabel reichte.
Kreditkarte – Angesichts der Kosten
für die durchschnittliche Taxifahrt
eigentlich überflüssig wie ein Kropf.
Aber selbst Schrotti als eingefleischter Gegner des Plastikgeldes muss
einräumen, dass nicht nur abgebrannte Wichtigtuer und aufgeblasene Angeber bei uns die Karte zücken,
sondern u. a. auch viel reisende
Geschäftsleute, die am Vormittag
noch in Amerika waren und am
nächsten Tag in einem anderen
Nicht-Euro-Land (z.B. GB, Schweiz)
zum Einsatz antreten müssen. 
Eine Verringerung des Unfallrisikos
darf allerdings bezweifelt werden:
wer mit einem Raubüberfall auf einen Fiaker ein Kapitaldelikt begeht,
verfügt ohnehin offensichtlich nur
über ein Gehirn, welches im Volumen
der Kniescheibe eines Spatzen
entspricht. 
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Seite 20

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat Monat ist unser
anomymer Taxi-Scout mit einer
besonderen Aufgabenstellung auf
Münchens Straßen und Standplätzen
unterwegs und berichtet über seine
Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch
freiwillige Leistungen und Wünsche
unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Unser Aktionspartner, die AUDI AG,
prämiert jeden Monats-Sieger mit
einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten“ des
Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Fundsachen
„Ich habe gestern meine Handschuhe
im Taxi vergessen, wie kann ich die
wieder finden?“ 
Wenn jemand den Taxifahrer als
Spürhund für seine verlorenes Hab &
Gut ansetzt, ist klar, dass es hier nicht
um Umsatz, sondern Service geht.
Jetzt gilt es, sich als Dienstleister und
Imageträger der Zunft zu erweisen
und nicht als individueller Taxi-Egomane den Fahrgast für die Zukunft zu
verprellen.
Taxi 1: ✷✷✷ Testsieger!
Notdienst 
(Nr. 106, 5. Feb., 13.45 Uhr)
Wie schön, dass es noch Menschen
wie diesen gibt! Freundlich und mit
viel Einfühlungsvermögen klärt dieser Taxifahrer die Eckdaten meiner
Verlust-Fahrt und startet spontan eine Suchmeldung an die Funkzentrale.
Negativ, leider, aber ich sollte die
Hoffnung noch nicht aufgeben: Mit
ermunternden Worten erläutert mein
Retter die klassische Reise von Taxi-
Fundsachen über Polizeidienststellen
bis zum Münchener Fundamt. 
Taxi 2: ✷✷
Ösi-Charme 
(Nr. 1198, 5. Feb., 14.20 Uhr)
„Hams no die Quittung?“ Wenn ich
die hätte, müsste ich diesem ursprünglichen Österreicher nicht erst
meine banale Frage stellen. Nach
Klärung der 3 Ws, nämlich wo, wann
und was ich genau verloren habe,
nickt der Taxler mehrmals nachdenklich und verabschiedet mich gnädig
mit der Bitte, selbst über die Taxi-
Zentrale 19410 eine Durchsage zu
veranlassen.
Taxi 3: ✷✷
Don’t worry be happy 
(Nr. 2956, 6. Feb., 14.45 Uhr)
Unter dem Schild seiner Baseball-
Mütze lugt dieser schwarze Mann
erst sprachlos, dann mega-cool hervor. Mit lässiger Zurückhaltung
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
20 TAXIKURIER

Seite 21

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21TAXIKURIER
nennt er mir die Telefon-Nummer
21610 und die Möglichkeit einer anschließenden Funkdurchsage. Auf die
Idee, seine Connections mit einem
kurzen Funkruf seinerseits zu demonstrieren, kommt auch dieser lethargische Taxifahrer nicht.
Taxi 4: ✷
Hilfe! 
(Nr. 38, 5. Feb., 15.05 Uhr)
So schwer es mir fällt diesen Taxifahrer bei der Lektüre der Tageszeitung
zu stören, vergesse ich meine Erziehung und bitte ihn dezent um Hilfe.
Ohne jegliche Hintergrundinformation nennt er mir die 19410 als zentrale Anlaufstelle für Fundsachen
und ich komme mir langsam alleingelassen vor …
Taxi 5: –
Bitte nicht wecken! 
(Nr. 1284, 5. Feb. 16.55 Uhr)
Warnschilder mit der Aufschrift „Bitte
nicht wecken“ sollten für solche Taxler eingeführt werden. Nach intensivem Klopfen am Fahrerfenster zeigt
dieser übermüdete Taxifahrer null
Reaktion, und ich habe keine Chance
ihn aus seinem Koma zu holen.
Der Gewinner!
Michael Glaser
Daxerstraße 25
82140 Olching
… erhält für seine Hilfsbereitschaft
von der AUDI AG einen AUDI-Schirm
sowie eine AUDI-Herrengeldbörse.
„Beck-Stand“ Aktion
läuft weiter!
Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI-
KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist
nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Deshalb wurde eine Aktion gestartet, um diesen zwielichtigen
Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler-
Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist.
1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung 
voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz
unerlaubt bereitgestelltes Taxi.
2. Nennen Sie das Fahrziel.
3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die
Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am
Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit.
4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG.,
Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: 
„Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides 
statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt:
1. Zur Person:
Vorname: _______________ Name: ________________________
geboren am: _____________ geboren in: ____________________
wohnhaft in: ____________________________________________
2. Zur Sache:
Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________
stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi 
Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer
schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter 
Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________.
München, den ___________ Unterschrift ___________________
5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt.
6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. 
Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von 
Euro 150,– (bisher Euro 75,–).
Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz oder ein Einkaufsbummel in der Fußgängerzone attraktiv.

Seite 22

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22 TAXIKURIER
Ganz schön weit draußen sind die
Mannen um Günter Pöpperl und
Robert Zächelein im Gegensatz zu
vorher. Mal schnell vorbeischauen
und einen Satz Bremsklötze mitnehmen, das ist am gegenwärtigen
Standort in Allach nicht an der Tagesordnung. „Trotzdem“, so Robert
Zächelein, „hat sich unser Umzug gelohnt.“ Das kann man wohl sagen.
War der Hof in der Landsberger Straße mit zwei Taxis beinahe überbelegt,
ist jetzt reichlich Platz vorhanden.
Das gilt sowohl für die große Halle,
wie für den Hof und das Ersatzteillager. Ob Teile oder Reparaturen, egal
welches Problem, die Sankt-Johann-
Str. 23-25 ist ein Servicepunkt, an
dem sowohl Fahrer wie Unternehmern geholfen wird. Alle gängigen
Blech- oder Verschleißteile sind auf
Lager oder können binnen 24 Stunden besorgt werden. Bei größeren
Problemen kann innerhalb von Stunden ein Miet–Taxi organisiert werden. Das Erfolgsgeheimnis von TE
steht auf zwei wichtigen Säulen und
die heißen Preisvorteil und Erstausrüsterqualität. Und da macht Robert
Zächelein eine einleuchtende Rechnung auf. “Der Normalkunde, der
sich bei Mercedes die Bremsklötze
(v+h) seiner 211-Baureihe ersetzen
lässt, zahlt 380,- Euro. Beim Taxi
werden 250,- bis 270,- Euro fällig –
hoffentlich erfährt das nie ein Normalkunde – und bei uns gibt es das
Ganze nochmal billiger. Mit Originalteilen, versteht sich.”
Zum Glück 
siegt die Qualität
vor dem Preis
Aber man bekommt hier nicht nur
Teile geliefert, sondern in der Bauernstube auch Kaffee und Trends. Pöpperl: „Wir haben mit den Daten von
2.200 (!) Konzessionen den aktuellsten Fahrzeugbestand. Aufgrund unserer monatlichen Statistik können
wir sagen, wohin der Trend geht.“ So
verzeichnet TE bei der 211-Baureihe
von Mercedes im Vergleich zur 210-
Baureihe einen Rückgang um 70 Prozent. Waren in den Jahren 2001/2002
noch an die 700 Fahrzeuge der 210er
zu verzeichnen, gab es beim Pöpperl
2004 nur noch 187 von den 211ern.
Ein Trend, der Anstöße für die Preispolitik von Mercedes geben sollte. Im
Moment geht die Tendenz ganz eindeutig in Richtung Touran. „Da haben
wir“, so Zächelein, „bereits 60 Stück
im Bestand. Offensichtlich sind sie
nicht anfällig und von den Fahrern
werden sie auch angenommen.“
Auch die Reparaturmoral der Münchner Taxiunternehmer, insbesondere
natürlich der Einzelunternehmer lässt
sich aus der Statistik herauslesen.
2001 wurde nur das Allernötigste gemacht, worauf verschleißbedingt
2002 und 2003 größere Geschichten
fällig waren, und 2004 wurde wieder
nur das Nötigste gemacht. „Manchmal verlieren wir auch Kunden, weil
wir verkehrsunsichere Autos nicht
vom Hof lassen. Dafür hat unser
Werkstattmeister schließlich die Verantwortung.“
Interessant ist die Betrachtungsweise
der beiden auf die zukünftige Modellauswahl. „Mercedes wird es immer geben. Das ist schließlich ein
Image-Auto, besonders bei Ausländern. Und dann geht die Tendenz zu
Autos weit unter 20.000 Euro, mit
denen sich Geld verdienen lässt. Das
beste Preis-Leistungsverhältnis bietet
im Moment der Mazda 6, am Unver-
Marktpolitik
Da werden Sie geholfen!
Ob Klein- oder Großunternehmer, die TE-Autoteile GmbH ist jedem 
Taxi-Unternehmer in München ein Begriff. Auch wenn er noch keine Schraube
dort gekauft hat, so kennt er mindestens den “Pöpperl”
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Seite 23

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23TAXIKURIER
ständlichsten ist die Politik von
BMW. Ich glaube“, so Zächelein, „die
wollen gar keine Taxis verkaufen.
Gerade in München völlig unverständlich.“
Egal, welches Auto, nach Allach 
kann es immer kommen. (PG, PR)
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Neuheit von HALE
Das HALE-Kartenterminal CT-01 bietet sinnvolle Vorteile für den Taxifahrer.
Im Gegensatz zu den ins Taxi verkauften Büroterminals ist das CT-01 das einzige automotive Terminal! D. h., es verfügt über eine geringe Stromaufnahme, ist ausgelegt für
einen erweiterten Temperaturbereich (–20 °C bis +70 °C) und geprüft auf elektromagnetische Verträglichkeit. Das HALE-Terminal wurde für den täglichen Einsatz im Fahrzeug
entwickelt und verfügt über Nachtbeleuchtung, große Tasten und ein großes kontraststarkes Display.
Das CT-01 wickelt offline Zahlungen mittels elektronischem Lastschriftverfahren, VISA
und Mastercard sowie Geldkarte ab.
Das Terminal kann nach erfolgter PTB-Zulassung auch als Taxameterdrucker eingesetzt
werden!
Weiteres bietet das CT-01 die Möglichkeit des Fahrscheindrucks für Linienverkehr und
Anrufsammeltaxi. Auf Basis des CT-01 wurde von HALE eine Software entwickelt, die
Fahrer und Unternehmer optimal im Busersatzverkehr unterstützt.
Mercedes Benz – B-Klasse
Auf dem Genfer Autosalon wird die neue B-Klasse von Mercedes Benz vorgestellt.
Diese neue Größe von Mercedes kann ein vernünftiges Taxi werden. Die Dieselmotoren
des 180 CDI und 200 CDI sind taxitauglich. Das Platzangebot und die gute Funktionalität ergeben ein vernünftiges Maß an Komfort. Die Serienausstattung mit Klimaanlage,
Multifunktionslenkrad, elektrische Fensterheber und ESP und vieles mehr ist zeitgemäß. 
Die Preise brutto, inklusive Mehrwertsteuer:
B 180 CDI: Euro 24.766,–
B 200 CDI: Euro 27.956,–
Der Taxirabatt und die Kosten für das Taxipaket stehen noch nicht fest.
Taxi-Sommerreifen „TAXAT“ bei DaimlerChrysler
Folgende Reifen sind bei den Mercedes-Benz Autohäusern exklusiv erhältlich:
TNR Dimension Hersteller Profil Unverbindl. Unverbindl. für Baureihe
Q440 VK VK inkl.
(Euro) MwSt. (Euro)
0111 195/65 R 15 H Continental TAXAT 49,50 57,42 202, 203,
1132 210, 124
0111 205/65 R 15 H Continental TAXAT 60,50 70,18 210, 124
1133
0111 215/55 R 16 V Continental TAXAT 104,50 121,22 210
1028
0111 225/55 R 16 V Continental TAXAT 108,50 125,86 211
1029
Die Beliebtheit der TAXAT Reifen gründet sich auf ihre bereits bekannten und in der
Branche hochgeschätzten Vorteile:
➜ Gleichmäßiger Abrieb durch spezielle Gummimischung (sehr hohe Laufleistung)
➜ Rollwiderstandsenkendes Profil (Senkung der Treibstoffkosten)
➜ Niedrige Abrollgeräusche und ausgezeichnete Federungseigenschaften 
(hoher Fahrkomfort)
Der TAXAT Reifen wird von der Continental AG im Auftrag von DaimlerChrysler als
Premiumreifen extra für die preissensible sowie sicherheits- und laufleistungsorientierte Kundengruppe der Taxi- und Mietwagenunternehmen hergestellt. 
Mini-Steckbrief:
Name: Pöpperl
Vorname: Günter
Alter: 46
Sternzeichen: Schütze
Familienstand:verheiratet, 3 Kinder
Geburtsort: München
Wohnviertel: Aubing
Hobbies: Bergsteigen, Skifahren,
Italien, Pfeife rauchen
Musik: Akkordeon spielen
Laster: Unpünktlich
Mini-Steckbrief:
Name: Zächelein
Vorname: Robert
Alter: 38
Sternzeichen: Skorpion
Familienstand: ledig
Geburtsort: Nürnberg
Aufgewachsen:Baden-Württemberg
Wohnort: Roth b. Nürnberg
Hobbies: Fußballspielen, Golfen,
gutes Essen
Uralub: Fernreisen, mind. 5 Std.
Flug
Robert Zächelein und Günther Pöpperl – Helfen, wo sie können …

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Der Jüngste am Funk in der Engelhardstraße wirkt schon ziemlich abgeklärt. Anton Hochhäusler oder der
Toni, wie er genannt wird, hat eine
Eigenschaft, die in diesem Job fast
goldwert ist: „Ich hab’ große Geduld“ .
Seit dreieinhalb Jahren zählt er nun
zur Funkmannschaft und weiß die
Vorzüge einer geregelten, ungeregelten Arbeit durchaus zu schätzen.
Jung, dynamisch und auch erfolgreich hat der Toni vorher Mobiltelefone verkauft und gibt offen zu, dass
„man da am Schluss auch kein Geschäft mehr gemacht hat.“ 
Aber wer etwas verkauft, kann auch
mit Menschen umgehen und mit dieser wichtigen Eigenschaft ist der Toni
in der Zentrale gelandet. 
Denn die einzige Affinität zum Taxi
war, dass seine Mutter Taxi fährt.
Größere Ortskenntnis konnte er zwar
nicht vorweisen, Aber die hat er sich
inzwischen durch „learning by do-
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Ich habe viel Geduld
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in
der Funkzentrale haben einen genauso
harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind
für jeden von uns bares Geld wert. 
Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER
eine Brücke schlagen zwischen Fahrern
und Funkern. 
In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“
vorgestellt, mit ihren Hobbies,
Leidenschaften und Wünschen. 
In dieser Ausgabe:
Anton Hochhäusler
ing“ angeeignet. „Man kennt doch
die Rückfragen auf den Kanälen 2
und 4 von den Kollegen und da mach
ich mich halt schon mal vorher
schlau, schau’ wo die Straßen sind,
frage den Kunden nach Besonderheiten und versuche mich einfach optimal für eventuelle Rückfragen zu
präparieren.
„Die ersten 
Pinkelvertretungen
hab’ ich schon 
hinter mir“
Mit Leuten umzugehen macht mir
Spaß, egal ob Kunden oder Kollegen.“ Noch bleibt der Toni lieber im
Hintergrund auf den Rückfragekanälen und am Telefon. Vier Tage in der
Woche und immer Nachtschicht.
Aber der landet bestimmt noch auf
24 TAXIKURIER
Tel. 08061-2038
Fax 08061-2036

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Kanal 1. „Die ersten Pinkelvertretungen hab’ ich schon gemacht. Aber
um mich da sicher zu fühlen, brauch’
ich jetzt erstmal die Ortskundeprüfung. Und wenn ich den Schein habe,
dann möchte ich auch fahren. 
Die Kombination ist, glaube ich,
ziemlich ideal.“
Was den Anton Hochhäusler nervt,
sind Kollegen, die sich am Funk alles
aus der Nase ziehen lassen, „die
rumstammeln, ohne sich vorher zu
überlegen, was sie überhaupt sagen
wollen.“ Dass die Rückfragekanäle
manchmal anstregender sind als die
Auftragsvergabe, kann sich jeder
denken, der die hilfreichen Geister
selbst schon in Anspruch genommen
hat. Damit der Humor nicht zu kurz
kommt, dafür sorgen schon die entsprechenden Versprecher bzw. Hörfehler. Dass unter „Fürstenrieder Neger“ die Gaststätte „Fürstenegger“ in
der Würmtalstraße, Ecke Fürstenriederstraße gemeint war, da ist auch der
Toni im ersten Moment nicht gleich
draufgekommen. Am anstrengendsten findet der Toni die Phasen „der
Totenstille, wenn fünf bis zehn Minuten kein Auftrag kommt. Denn richtig
konzentriert ist man nur, wenn viel
los ist.“
Logisch, dass uns das allen am 
liebsten ist. (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Hochhäusler
Vorname: Anton, genannt Toni
Alter: 25
Sternzeichen: Jungfrau
Familienstand: Ledig, 
noch zu haben
Geburtsort: München
Aufgewachsen: Freimann
Wohnviertel: Giesing
Hobbies: Fitness, bayer. Küche,
Hausmannskost
Musik: keine Schlager und Oldies,
sonst alles
Urlaub: Spanien, Teneriffa
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Mietwagenunternehmen e.V.
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Fax 089-723 099 24
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Seite 26

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26 TAXIKURIER
Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware
und Brotzeitbeutel gilt es den Heißhunger zu befriedigen. 
In jeder Ausgabe testen wir für Sie eine typische Taxifahrer-
Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten ist natürlich rein
subjektiv und zufällig, stellt aber in jedem Fall eine kleine
Orientierungshilfe im großstädtischen Brotzeit-Dschungel dar.
In diesem Monat der Pommes-Check!
Foto: www.fotgrafie-werner.deEssen auf Rädern
Die monatliche
Orientierungshilfe
durch den 
Brotzeit-Dschungel
Name
Adresse
Knusprigzeit
Schnelligkeit
Ketchup/Majo
Handhabung
Verhältnis Preis/Menge
Punkte Gesamt
Platz
Fazit
Anmerkung: In allen Fällen wurde einwandfreie
Ware angeboten. Nirgends
waren die Stäbchen in Altöl gebrutzelt oder wurden
lauwarm serviert. Die
Unterschiede liegen hier
nur im Detail, aber nicht
in der Grundqualität.
Ohne Worte
Wenn sich jemand ohne Bezahlung eine Beförderung
erschleicht, dann bezeichnet man diesen als Schwarzfahrer. Es gibt Schwarzfahrer aus Geldmangel, aber
auch notorische Sünder. Gottlob haben wir in unserem Gewerbe mit diesen Problemen nichts am Hut.
Die öffentlichen Verkehrsmittel jedoch erhöhen gerade jetzt Strafen und Kontrollen, wenn die Schwarzfahrer überhand nehmen. Auch wir sollten schärfer
kontrollieren, denn wir sind immer mehr mit einer
anderen Spezies von „Nassauern“ konfrontiert: den
Trittbrettfahrern. Der Trittbrettfahrer ist jemand, der
von etwas profitiert, nichts bezahlt und dann wieder
abspringt. 
Wir beobachten ein verstärktes Interesse von Unternehmen, unter dem Vorwand, den „armen Taxlern“
Gutes tun zu wollen, einen Fuß in die Taxibranche zu
bringen. Sei es über kostenlose Berichte im TAXIKU-
RIER oder Gutscheine in der Genossenschaft. Das Ziel
ist immer leicht durchschaubar: Man sieht den Taxifahrer als Vehikel, um das eigene Geschäft anzukurbeln. Dies an sich ist nicht verwerflich und auch logisch. Warum sollte dies aber kostenlos sein? Wer mit
der Taxibranche kommunizieren will und seine Idee
bewerben will, dem stehen der TAXIKURIER und seine Anzeigenpreisliste zur Verfügung.
Somit ist sichergestellt, dass unsere Branche auch in
Zukunft von Schwarz- und Trittbrettfahrern verschont bleibt. Wehret den Anfängen!
Keine Chance für Trittbrettfahrer
3093

Seite 27

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27TAXIKURIER
Rubenbauer Bergwolf Schwabinger Imbiss Burger King McDonalds Wienerwald
Hauptbahnhof Klenze-/ Feilitzschstraße 2 Sonnenstraße 6 Goetheplatz Bayerstraße 35
(ggü. Gleis 15) Fraunhoferstraße
•• •• •• ••• ••• ••
• • •• • •• •• •• •
••• •• •• • •
• • • • • • •••
••• E 1,99 •• E 1,90 •• E 1,80 • E 1,65 • E 1,65 • E 1,50
12 10 10 8 8 6
1. 2. 2. 4. 4. 6.
Der Testsieger! Eine
Riesenportion, mit
der man aussieht,
wie ein Erstklässler
mit seiner Schultüte. Auf Wunsch
üppig Ketchup
und/oder Majonaise
im Preis inbegriffen. Gute Ware,
schnell und heiß
serviert. Leider
keine Gabel oder
Holzpickerl, also
fettige Finger.
Leider Punktabzüge wegen 8 Min.
Wartezeit. 
Dann aber charmant serviert im
flachen Pappteller
mit Holzpickerl. 
Sauce nach Wahl
inbegriffen
(Schärfegrad
„brutal“ möglich).
Lustiger Laden,
junges und jung
gebliebenes Publikum.
Guter Durchschnitt um’s Eck
vom Taxistand.
„Rot“ und „Weiß“
im Preis inbegriffen. Serviert im
flachen Pappteller,
leider ohne Pickerl
oder Gabel.
1,65 Euro inkl.
„Rot“ oder „Weiß“
aus dem Plastiktütchen. Wer es
ohne Sauce will,
schenkt „Mäck“
quasi 15 Cent
(kleiner Trick ggü.
dem obigen Mitbewerber?). 
Ansonsten alles
wie „Burger King“ .
Auch hier gute
Pommes, ohne
Pickerl in der
Spitztüte zum
Herausangeln.
Einzig hier wurde
nicht nach
Ketchup- oder
Majo-Wunsch gefragt. Trotzdem:
auch hier sind die
1,50 Euro nicht
falsch angelegt.
Die dünnen Stäbchen werden
schneller knusprig: ein matschiger Kern ist also
ausgeschlossen.
Ohne Sauce 1,50
Euro, Ketchup o.ä.
muss für 15 Cent
dazugekauft werden. Ohne Pickerl
serviert. Fettiger
Finger sind also
auch hier sicher.
Jedenfalls: einwandfreie Ware,
ca. 4 Min. Wartezeit.

Seite 28

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Imagewandel bei der AUDI AG. Die Zeit der Zufälligkeiten im Taxi-Business sind
bei AUDI passé. Der Wirtschaftsfaktor Taxi hat neue Priorität. 
Erster Beweis: Die neue Taxi-Frontfrau in der Albrechtstraße, Alin Kumke. 
Mit ihr unterhielt sich der TAXI-Kurier.
Wer ein AUDI-Taxi sein eigen nennt,
weiß ein Lied davon zu singen: Bis
dato war der Service nicht das Gelbe
vom Ei. Das soll jetzt alles anders
werden. In der Albrechtstraße weht
ein frischer Wind. 
Ab 1.4. kümmert sich Alin Kumke
um die Belange der Taxler, nahezu
ausschließlich. In erster Linie ist sie
die Frontfrau für den Taxi-Verkauf
und alle Belange, die den Taxler bei
der Investition eines Neuwagens
interessieren. Die gebürtige Hamburgerin lebt seit acht Jahren in München und hat eine Affinität zur
Dienstleistung, schließlich wurde sie
im Hotelfach ausgebildet. Sie ist
selbst eifrige Taxi-Kundin und hat
mit Münchner Taxlern nur gute Erfahrung gemacht. 
„Als ich zum erstenmal in München
mit dem eigenen Auto unterwegs
war“, erzählt sie, „habe ich mich so
verfahren, dass ich nach 2
1/2 Stunden
nicht mehr wusste, wo ich war. Da
hatte ein Taxifahrer Mitleid mit mir
und hat mich wieder auf den richtigen Weg gelotst. Ohne Bezahlung.
Das fand ich großartig.“ 
Da Alin Kumke nichts dem Zufall
überlässt, hat sie sich auch mit den
Besonderheiten beim KVR vertraut
gemacht, wenn es darum geht ein
Taxi zuzulassen. Das dass für Aussenstehende nicht einfach ist, davon
können wir als Insider schon ein Lied
singen.
Drei Jahre lang
keine Servicekosten
Neben dem Verkauf legt AUDI jetzt
auch endlich mehr Wert auf den Service. Speziell für die Serviveannahme
wurde Herr Karsten Dacherl geschult.
Da werden extra Termine für Taxis
freigehalten, damit keiner mehr unverrichteter Dinge vom Hof geschickt
werden muss, wie es früher nicht selten vorgekommen ist. Lieferzeiten für
Neuwagen sollen in Zukunft nicht
länger als acht Wochen dauern. Wie
ernst es AUDI mit dem Service
nimmt, das beweist eine echte Inovation, die es so noch bei keinem Autohersteller gegeben hat. Dabei handelt
es sich um ein „Rund-um-Sorglos-
Paket“ im Gegenwert von ca. 4.000,-
Euro, das im Gegengeschäft mit Taxiwerbung am Fahrzeug finanziert
werden kann. Das Gutscheinheft
beinhaltet 62 Serviceleistungen für
36 Monate vom Wischerblatt über
Bremsscheiben bis zur Starterbatterie.
Weiter gehören dazu 4 Inspektionen
im 50.000 Kilometer-Intervall, d.h.
bis zu 200.000 km fallen keinerlei Inspektionskosten und keine Kosten für
Verschleißmaterial wie Bremsklötzen,
Öl oder Ölfilter an. Gerade in Zeiten,
in denen der größte unkalkulierbare
Faktor die laufenden Kosten sind, ist
das ein echtes Highlight. Da macht
dann Außenwerbung auch Sinn, hat
man dafür doch einen Gegenwert
von ca. 110,– Euro pro Monat.
Komplett in Taxi-Ausführung erhältlich sind die Modelle A4 und A6 als
Limousine und Avant. Aber auch die
Nachfrage am A8 wächst zusehends.
Dass AUDI nicht nur am eigenen
Image arbeitet, sondern auch Wert
auf gut ausgebildete und serviceorientierte Taxler legt, beweist ihre
Aktion „Taxi-Check München“ in
Marktpolitik
AUDI geht in die Offensive
28 TAXIKURIER

Seite 29

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Mini-Steckbrief:
Name: Kumke
Vorname: Alin
Alter: 26
Sternzeichen: Skorpion
Familienstand: ledig
Geburtsort: Hamburg
Aufgewachsen: Hamburg
Wohnviertel: Laim
Hobbies: Eishockey, Autos
Musik: Black, offen für alles
Urlaub: Wo es sehr, sehr warm 
ist, kein Club-Urlaub
Laster: Zu brav
Zusammenarbeit mit dem TAXI-
KURIER. Bei dieser Aktion ist unser
anonymer Taxi-Scout jeden Monat
mit einer besonderen Aufgabenstellung unterwegs und berichtet über
seine Erlebnisse.
Wer mehr über die neuesten Entwicklungen bei AUDI und seinen
Serviceleistungen wissen möchte, der
kann sich jetzt direkt an Alin Kumke
unter der Tel. 12 696-227 wenden.
Sie hat für fast alles eine Lösung,
und wenn es nur darum geht, den
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schalten. (PG, PR)
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Ruhetag: Montag
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Herzlich 
Willkommen
in der

Seite 30

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30 TAXIKURIER
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2 Zeilen E 20,– + 16 % MwSt. = E 23,20
3 Zeilen E 30,– + 16 % MwSt. = E 34,80
4 Zeilen E 40,– + 16 % MwSt. = E 46,40
5 Zeilen E 50,– + 16 % MwSt. = E 58,00
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Leerzeichen beachten.
Anzeigenschluss: 15. April 2005
✁

Seite 31

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Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung.
Medikamente im Straßenverkehr – 
erhöhte Sorgfalt auch für Taxler
Ein Mittel gegen Kopfschmerzen, ein
anderes Mittel gegen Grippe. Der Griff
zu Medikamenten gehört in bestimmten Situationen zum Alltag des Menschen. Ein Großteil der Arzneimittel,
nämlich 1/5 der auf dem Markt befindlichen Medikamente, kann die
aktive Teilnahme am Straßenverkehr
beeinträchtigen. Die Medikamente
können je nach Rezeptur müde machen, die Aufmerksamkeit verringern
und auch das Sehvermögen beeinflussen. Es gibt keine offiziellen Zahlen
darüber, wie hoch die Zahl der durch
Medikamenteneinfluss verursachten
Unfälle ist. Fest steht aber, dass dies
für den „benebelten“ Verursacher weit
reichende Folgen haben kann. So
kann die Haftpflichtversicherung von
einem medikamentös beeinträchtigten
Unfallverursacher Geld zurückfordern.
Im Folgenden werden nun die einzelnen Stoffklassen und deren Auswirkungen auf den Verkehr näher beleuchtet.
Im Allgemeinen kann man sagen, dass
es im Gegensatz zum Alkohol keine
festgelegten Grenzwerte bei Arzneimitteln gibt. Auch der individuelle
Stoffwechsel und die spezifische Wirkung einzelner Medikamente am
Patienten sind unterschiedlich. 
Das hängt von Größe, Körpergewicht,
Leber- und Nierenfunktion, unter Umständen auch von der Zubereitungsund Darreichungsform verschiedener
Medikamente ab.
Schmerzmittel:
Schmerzmittel der so genannten Stufe
1- Analgetika (Aspirin, Ibuprofen,
Paracetamol, Diclofenac, Coxibe) können bedenkenlos genommen werden.
Vorsicht ist geboten bei so genannten
Mischpräparaten, etwaiger Beimengung von Kodein, Medikamente
der Stufe 2 (Tramal, Valoron). Diese
mit zentral dämpfender Wirkung führen zu einer Reaktionsverlangsamung.
Anitallergische Medikamente:
Viele dieser antiallergischen Mittel
haben eine zentral dämpfende Nebenwirkung, die ebenfalls zu einer Reaktionsverlangsamung und Müdigkeit
führen.
Antidiabetika:
Wer neu auf ein Insulin eingestellt
wird, sollte sich erst langsam an die
Wirkung herantasten, um nicht in
einen drohenden Unterzucker zu geraten. Im Allgemeinen sind Diabetiker
sehr sensibel im Umgang mit Medikamenten.
Medikamente gegen
Muskelverspannungen:
Die Mittel gegen Muskelverspannungen, die so genannten Muskelrelaxanzien (Musaril) sind ebenfalls zentral
dämpfend und ermüdend, sodass sie
beim Einsatz im Straßenverkehr nicht
geeignet sind.
Medikamente gegen Augenkrankheiten:
Viele der angewandten Augentropfen
werden, wie auch vom Arzt als Diagnostika zur Erweiterung der Pupille
eingesetzt. Sie können die räumliche
Wahrnehmung und Lichtempfindlichkeit erheblich beeinträchtigen und
damit auch ein Gefahrenpotential bedeuten. 
Schlaf- und Beruhigungsmittel,
Psychopharmaka:
Diese Medikamente verlangen einen
besonders sensiblen und kritischen
Umgang, da praktisch immer unerwünschte Nebenwirkungen auf das
zentrale Nervensystem und somit auch
auf die Teilnahme am Straßenverkehr
zu erwarten sind. Besondere Vorsicht
bei der Einnahme, ist beim Führen eines Pkws angebracht. 
Mein Tipp: 
Lassen Sie sich ausführlich von Ihrem
Arzt oder Apotheker beraten, inwieweit
das Ihnen verordnete bzw. von Ihnen frei
gekaufte Medikament zu einer
Beeinträchtigung führen kann. Fragen
Sie nach den Zeiträumen, in denen eine
Nebenwirkung auftreten kann und wie
das für Sie abzuschätzen ist.
Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische
Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984
in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
31TAXIKURIER
Hier spricht der Doc

Seite 32

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32 TAXIKURIER
Das neue Auto finanzieren, leasen oder
bar bezahlen? Was in anderen Gewerbezweigen einen spitzen Rechenstift
erfordert, ist in der Taxibranche meist
schnell entschieden. Mehr als 90 Prozent der Taxiunternehmen wählen die
Finanzierung. Der Münchner Berater
Michael Noebauer von der Daimler
Chrysler Bank weiß warum: „Ein Taxiunternehmer orientiert sich nicht so
sehr an steuerlichen Kriterien. Er sucht
die größtmögliche Flexibilität.“ Jeder
Tag, an dem ein Taxi steht, ist für den
Unternehmer ein verlorener Tag. 
Finanzierung
Ein Taxiunternehmer kann bei einer
Kreditfinanzierung viel leichter aus
dem Vertrag aussteigen als beim Leasing. Wenn das Fahrzeug nach einem
Unfall schwer beschädigt ist, oder es
einen Interessenten gibt, der den Gebrauchtwagen zu einem attraktiven
Preis kaufen will, kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, schnell auf einen
Neuwagen umzusteigen. Beim Leasing ist der vorzeitige Vertragsausstieg dagegen schwierig, da er mit
hohen Ablösekosten verbunden ist. 
Wer sich für eine Kreditfinanzierung
entscheidet, wählt in der Regel die
klassische Standardfinanzierung, also
einen Konsumentenkredit. Im Vordergrund steht bei dieser Finanzierungsvariante der Eigentumserwerb des
Autos. Normalerweise macht der
Unternehmer eine Anzahlung in Höhe
der Mehrwertsteuer, die er über seine
Umsatzsteuererklärung vom Finanzamt zurückbekommt. Das Darlehen
wird meist über vier Jahre in monatlichen gleich bleibenden Raten zum
vertraglich festgelegten Zins zurükkbezahlt. Mit der Überweisung der
letzten Rate ist der Kredit getilgt. Der
Taxiunternehmer ist Eigentümer des
Fahrzeugs. 
In der Bilanz verbucht er das Taxi als
Anlagevermögen auf der Aktivseite,
den Kredit unter Verbindlichkeiten auf
der Passivseite. In der Gewinn- und
Verlustrechnung setzt er die Schuldzinsen und die Abschreibung für das
Auto als Betriebsausgaben ab, beides
schmälert den Gewinn und senkt die
Ertragssteuern (Einkommen- oder
Körperschaft- und Gewerbesteuer). 
Das Taxigewerbe ist eine wichtige 
Zielgruppe für die Autobanken
Die klassische Standardfinanzierung
gibt es bei allen Banken und Sparkassen. Viele herstellerverbundenen
Autobanken bieten jedoch günstige
Sonderzinskonditionen speziell für
Taxiunternehmen, verzichten häufig
auf Bearbeitungsgebühren und zahlen
die Darlehen zu 100 Prozent aus. 
Der Grund: Das Taxigewerbe ist für
die Fahrzeughersteller und ihre Autobanken eine wichtige imagewirksame
Kundengruppe. Eine Autobank wird
deshalb den Wünschen eines Unternehmers, wenn es um eine Änderung
des Finanzierungsvertrags geht, mehr
entgegenkommen als eine traditionelle Bank, bei der es allein um das 
Kreditgeschäft geht. Finanziert der
Unternehmer bei der Autobank, bleibt
zudem die Kreditlinie seiner Hausbank unberührt.
Leasing 
In vielen mittelständischen Wirtschaftszweigen spielt Leasing eine
ebenso große Rolle wie die Finanzierung. Im Taxigewerbe jedoch entscheiden sich nur große Unternehmer
für Leasing. Mit einem größeren
Fahrzeugbestand sind sie variabler als
kleine Unternehmen und können den
Ausfall eines Taxis nach einem Unfall
besser regeln. Unternehmer, die leasen, haben im Schnitt eine modernere
und jüngere Flotte, da sie nach dem
Vertragsende das Altfahrzeug gegen
einen Neuwagen austauschen. 
Marktpolitik
Finanzierung bietet hohe Flexibilität
Titelthema
Rechtsanwalt Stephan 
und Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
● Unfallregulierung 
● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/52 40-21 od. 22 
Fax: 089/52 61 12

Seite 33

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33TAXIKURIER
Beim Leasing bleibt die Leasinggesellschaft Eigentümer des Fahrzeugs und
bilanziert es in ihrer Bilanz. 
Der Unternehmer zahlt nur die Nutzung, den Wertverlust des Taxis plus
Zinsen. Weil keine Tilgung anfällt, ist
die monatliche Leasingrate niedriger
als bei der Kreditfinanzierung. Die Leasingrate verbucht der Taxiunternehmer in seiner Gewinn- und Verlustrechnung steuermindernd als
Betriebsausgabe.
Für Leasing entscheiden sich meist 
nur Großunternehmer
Leasingnehmer fahren am besten,
wenn sie einen so genannten „Kilometervertrag mit garantiertem Restwert“
abzuschließen. Neben der Laufzeit und
einer monatlichen Rate wird bei Vertragsabschluss ein Restwert vereinbart, zu dem der Händler das Fahrzeug zurücknimmt. Um den Verkauf
des geleasten Wagens muss sich der
Taxiunternehmer bei Vertragsende
keine Gedanken machen. Mehr- oder
Minderkilometer werden zu den im
Vertrag festgelegten Konditionen bei
Vertragsende berechnet beziehungsweise vergütet. Ein Leasingvertrag
kann in der Regel nicht vorzeitig gekündigt werden. Änderungen während
der Laufzeit hinsichtlich neuer Laufzeit oder Kilometer-Laufleistung sind
in der Regel möglich. 
Empfehlenswert ist beim Leasing, das
so genannte GAP-Risiko abzusichern.
In den ersten Monaten nach der Zulassung nimmt der Wert des geleasten
Neuwagens stärker ab als danach. Bei
Diebstahl oder Totalschaden liegt die
Erstattungsleistung des Versicherers
daher oft unter dem Abrechnungswert
des Leasingvertrages. Diese Deckungslücke (GAP) kann sich auf mehrere
tausend Euro belaufen und muss
grundsätzlich vom Leasingnehmer getragen werden. 
Kauf
Neben Finanzierung und Leasing kann
sich ein Taxiunternehmer auch für die
Barzahlung entscheiden. Die wenigsten legen jedoch das Geld für einen
Neuwagen bar auf den Tisch.
„Meistens sind es Unternehmer, die
sich nicht verschulden wollen“, beschreibt Noebauer den Typus Barzahler. In seiner Gewinn- und Verlustrechnung kann ein Barzahler nur die
Abschreibung steuermindernd geltend
machen. In der Regel ist es deshalb
sinnvoller, das Ersparte gut anzulegen
und das Fahrzeug zu attraktiven Konditionen zu finanzieren. 
Barzahler sind Unternehmer, die sich
nicht verschulden wollen
Wie günstig ein Taxi erworben
werden kann, ist aber nicht nur eine
Frage der Bezahlung. 
Das Verhandlungsgeschick im Autohaus spielt ebenfalls eine Rolle. 
Der gängige Expertenrat, beim ersten
Gespräch mit dem Autoverkäufer
nicht gleich das Thema Finanzierung
anzusprechen, hat heute nicht mehr
generelle Gültigkeit. 
Es kommt vielmehr darauf an, ob der
jeweilige Autohersteller die Händlerprovisionen für den Verkauf und die
Finanzierung gekoppelt hat. Bei vielen
Herstellern ist das nicht der Fall. 
Für die Autohändler sind der Fahrzeugverkauf und die Vermittlung der
Finanzierung zwei unterschiedliche
Einkommensquellen. Als vermeintlicher Barzahler aufzutreten, bringt
dann für den Taxiunternehmer keinen
Vorteil mehr.
Fotos: www.atelier-tacke.de
GLASI´S TAXISHOP
Engelhardstr. 6, Tel. 7258171
Gesamtes Formularwesen
Autopflege/KFZ-Bedarf
Taxizubehör/Taxibedarf
Brotzeiten/Getränke...
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Taxler braucht
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Taxi-Geldbeutel
ab € 9,90
Montag bis Freitag 9-16 Uhr

Seite 34

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34 TAXIKURIER
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir
Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders
taxifreundliche Aktionen. 
Die Rose sozusagen als Symbol und
Dank für die Zuneigung gegenüber
dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird die
jeweilige sympathische Geste mit
einem kleinen Geschenk.
Robert Steuwer
Robert Steuwer ist freiberuflicher
Autor für „UNDERCOVER“, das
Münchner Magazin für Nachtleben und Gastronomie. Die monatliche Zeitschrift liegt an 130 outlets
kostenlos aus. Robert Steuwer hat
unter „Facetten des Nachtlebens“ eine
launige und witzige Geschichte über
die Münchner Taxi-Szene geschrieben,
für die wir ihm die Rose des Monats
in Form von 5 Taxi-Gutscheinen
überreichen. Den Leser/-innen des
TAXIKURIER wollen wir die Story
natürlich nicht vorenthalten.
Taxxxiii!!!
Sie sind kurzzeitiger Treffpunkt ganz verschiedener Menschen – vor dem Steuer und auf dem
Rücksitz. Und doch verbindet alle eine Tragikkomik des Geschehens auf engstem Raum. Das
Taxi wird oft zum Brennpunkt unausgesprochener menschlicher Konflikte.
Jeder kennt das: Mit den Freunden zuhause schon feierlich auf den großen Abend angestoßen, nach
der Betriebsfeier einen Cocktail zu viel im Blut oder bei Verlassen des Clubs den Mond doppelt
sehend, das Auto zu nehmen wäre unverantwortlich und dumm. Die einzige Möglichkeit den
Lieblings-Club oder das heimische Bett zu erreichen, ein Taxi. Doch wer sind die freundlichen
Männer und Frauen in den großen Limousinen, meist mit Stern oder blau-weißem Emblem bestückt,
die einen stets sicher an den gewünschten Ort chauffieren? Deshalb machte ich mich auf, die Person
„Taxler“ einmal etwas näher zu betrachten.
Im endlich dezentralisierten Münchner Nachtleben kommt es indes öfters vor, dass einem das Taxi
in einer Nacht nicht nur von A nach B, sondern auch nach C, D und E bringen muss. Die Vielfalt
macht es eben. Doch wer weiß schon, nachdem er ausgestiegen ist, wie der Fahrer aussah, welche
Nationalität er hatte, geschweige denn wie sein Name war? Okay, wen interessiert´s sagt Ihr jetzt.
Aber legt Ihr diesem fremden Menschen nicht Woche für Woche Euer Leben blind in die Hände und
steigt mit vollstem Vertrauen in dessen Auto ein? Schon seltsam, was dieses gelbe Schild auf dem
Dach so alles bewirkt.
Ich wollte mit ihnen sprechen, erfahren was sie bewegt. Es wird ja nicht gleich ein Amokläufer 
à la Robert de Niro darunter sein. Der Erste, den ich ansprach war eher schüchtern, fing aber bald
an über sämtliche Geschehnisse der vergangenen Stunden zu berichten. Er sagte, er sei aus Ghana
und was er an seinem Job liebe sei sein Mercedes. In Ghana fahren nur Könige Mercedes. Er arbeite
fast nur nachts, da passiere mehr und die Menschen seien interessanter. Er erzählte mir von Wiesn-
Besuchern, die vor einem Club in sein Taxi stiegen, sich durch die ganze Stadt chauffieren ließen,
dabei eine Linie Koks nach der anderen verpulverten, um schließlich vor dem selben Club wieder zu
halten und weiter zur feiern. Er sprach von nackten Frauen in Pelzmänteln und sich über Haarausfall beklagende Opernsänger. Er sagte, er habe alles gesehen. Ich glaubte es ihm. 
Beim nächsten Mal fuhr mich eine nette Dame, vielleicht Mitte Fünfzig und von extrem beeindrukkendem Körpervolumen. Sie fragte mich, wie es kam, dass ich so ganz allein nach Hause fuhr.
Erzählte ich ihr dann von den typischen Beziehungsproblemen eines Münchner Mittzwanzigers,
schenkte sie mir ein warmes Lächeln und sprach: „Hören Sie gut zu junger Mann, auf jeden Topf
passt ein Deckel. Ich habe vor kurzem meinen Mann geheiratet, wir lernten uns im Chatroom kennen. Sie werden Ihren Deckel finden, lächelte erneut und streichelte meine Schulter. Ich war
gerührt. Sie war ein guter Mensch und neben ihrer Rolle als Taxifahrerin vielleicht auch Anlaufstelle all jener gestrandeten Seelen der Nacht, die sich sonst niemandem anvertrauen.
Es gäbe noch viele Geschichten zu erzählen und viele Eindrücke zu beschreiben. Gesagt sei nur, in
Taxis wird getrunken, gevögelt, gekokst, geliebt, geweint, gelacht, gelogen und geko…! Taxifahrer
erleben viel, saugen wie ein Schwamm Geschichten und Erlebnisse der Gesellschaft in sich auf und
eignen sich über die Jahre eine große Menschenkenntnis an. Wer also vor einer großen Entscheidung steht, unglücklich ist oder einfach nur einmal reden möchte, dem empfehle ich die Fahrt mit
einem Münchner Taxi. Es ist fast wie eine moderne Form der Beichte, verlässt man sein Taxi im
Morgengrauen, taucht es wieder ein in die große Masse seiner Zunft, um ein weiteres menschliches
Schicksal und ein paar Euro reicher.
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Seite 35

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Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir
die saure Zitrone ausgewählt.
Michael Halder / Taxi 2331
Aufmerksame Kanal 6-Nutzer erkennen den cholerischen
Austrianer am Dialekt. Wohl niemand schafft es, mehr
Fäkal-Ausdrücke, rassistische und frauenfeindliche
Terminis in einem Satz unterzubringen als er. Permanent
schimpft er auf Genossenschaft, Vorstand, TAXIKURIER
und seine Macher. Als eloquenter Häuptling einer circa
10-köpfigen Indianer-Schar hat er es geschafft, dass ihm
diese blind zwischen Beck- und Talstand gehorcht. 
Seine Persönlichkeitsstruktur passt überhaupt nicht zu
einem Dienstleistungsgewerbe wie die Taxibranche und
es ist zu befürchten, dass er sein schädliches Verhalten
auch gegenüber Fahrgästen praktiziert. Vielleicht und
hoffentlich hat die Zitrone des Monats eine pädagogische
Wirkung auf den österreichischen Unhold.
Zitrone des 
Monats
Carmen’s 
Randnotizen
Ein Wahnsinn und kein Ende in Sicht?
Das Mitglied auf der Straße, egal ob treu oder
Oppositionist, es hat kein Verständnis mehr.
Wofür? Für den Wahnsinn, den sich diese Funktionäre in allen Gremien leisten! Geht es nur noch
um Machterhalt, Profilneurosen und gegenseitiges
Stuhlabsägen? Geht es nur noch darum, neue
Gerüchte zu säen, um vom eigenen Unvermögen
abzulenken?
Warum gehen Sie zur alljährlichen Mitgliederversammlung? Aus Sensationslust? Oder, um Menschen zu wählen, von denen Sie meinen, diese
könnten Ihre Interessen bestmöglich vertreten?
Wenn ein Aufsichtsrat die Minimalanforderungen
an sein Amt vergißt und die Schweigepflicht zum
Scherz mutiert, weil er es als seine vornehmste
Pflicht sieht, Interna am Standplatz zu diskutieren
und Rufmordkampagnen loszutreten, um seinen
Macht- und Rachegelüsten freien Lauf zu lassen.
Wenn der Zusammenhalt im Vorstand gefährdet
ist, weil Hetzereien fruchtbaren Boden finden.
Wenn Verträge unterbreitet werden, die weder
inhaltlich, noch grammatikalisch, noch juristisch
Grundkursniveau aufweisen. Wenn die Devise
heißt: friß oder stirb, wer nicht mitspielt, kann
gehen.
Dann ist es bereits fünf vor zwölf!
Ist es das, was Sie wollten, als Sie einen ganzen
Tag dafür investierten, um Ihre Interessen in unsere Hände zu legen? Die Antwort lautet definitiv:
NEIN!
Sie haben vollkommen recht, wenn Sie nicht mehr
verstehen, wozu diese Politik gut sein soll. Es ist
gar nicht nötig, im Detail zu wissen, wer, wann,
zu wem, was gesagt haben soll?! Die Antwort ist
auf jeden Fall: Gequirrrrrlte Scheiße! Und ich
schäme mich nicht, dieses Wort in diesem Zusammenhang zu benützen. Wofür ich mich aber
schäme ist die Tatsache, daß ich so realitätsfern
war und glaubte, mit Professionalität, sachlicher
Arbeit, Mut und einer Menge umsetzbarer Ideen -
weder als Schoßhündchen, noch als Oppositionist
– wäre ein Blumentopf zu gewinnen.
Mit tut es weh, wenn jede Spur einer guten Idee
im Sog von Intrigen und Neid untergeht. Mir tut
es weh, wenn die Mitglieder – zu Recht – nicht
mehr an ihre Genossenschaft und deren Sinn
glauben. Mit tut es weh, wenn es keinen Zusammenhalt mehr gibt und das Boot, in dem wir
alle sitzen, vor Zwietracht droht zu kentern. Ich
alleine kann das Steuer nicht rumreißen, der Kahn
ist zu schwer. Voll mit Lasten, Rucksäcken und
Tratschmüll!
Nur gemeinsam können wir etwas bewegen. Sie
durch Ihren einwandfreien Service auf der Straße,
in dem Sie das alte Mutterl genauso gern und
freundlich um die Ecke fahren, wie den Geschäftsmann zum Flughafen. Und wir, in dem wir schonungslos abrechnen und unsere Genossenschaft
zu einem modernen und zugleich traditionsbewußten Dienstleistungsbetrieb in allen Bereichen
– für Sie und Ihre Kunden – ausbauen. 
Gemeinsam sind wir stark. Gegeneinander eine
Lachnummer. Ich frage: was wollen Sie?

Seite 36

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36 TAXIKURIER36 TAXIKURIER
Der „Rote Blitz“ verheisst nichts Gutes.
Oft sind Punkte damit verbunden, auf
die man trotz „payback“ und anderen
Boni gerne verzichten kann. In jedem
Fall ist Kohle fällig. Und nicht zu
knapp. Der TAXI-KURIER hat mal die
gefährdeten Stellen aufgespürt und
dabei eins festgestellt: Ganz München
ist ein „Rotlichtviertel“ . Wer da ertappt
wird, für den gibt Verkehrsexperte
Rechtsanwalt Dieter Stephan wichtige
Tipps.
Nicht immer hält das rote Licht, was
es dem Wandersmann verspricht! Das
trifft ganz besonders im Straßenverkehr zu. Im Unterschied zum „Milieu“
gibt es hier allerdings keinen Sperrbezirk. Die Geier dürfen überall auf
Kundenfang gehen. „Sanktionierte
Wegelagerei“ für die einen, ein einträgliches Geschäft für die anderen.
Denn eines ist selbst einsichtigen
Amtsrichtern klar – ohne, dass sich
deshalb an deren Rechtsprechung etwas ändern würde – mit der Verkehrssicherheit hat das in den wenigsten Fällen etwas zu tun. Oder warum
warten Radarwagen nachts um 3 Uhr
vor Schulen auf Schüler? Die Kassen
von Stadt und Staat sind leer und so
werden eben Polizisten und städtische
Radarjäger zu Erfüllungsgehilfen des
Stadtkämmerers und des Finanzministers umfunktioniert. Ob ihnen das
Spaß macht, steht auf einem anderen
Blatt. In jedem Fall ist es meist ungefährlicher, als Ganoven zu jagen.
Auch Fahrgäste
mögen keine
Verkehrsrowdies
Nun sind wir uns ja alle einig, dass
Taxifahrer, besonders wenn sie Fahrgäste befördern eine gesteigerte Verantwortung an den Tag legen sollten.
Auch Fahrgäste mögen in den wenigsten Fällen Rowdies im Verkehr. Andererseits sind Taxifahrer, die sich pro
Jahr im Schnitt 70.000 Kilometer
durch den Stadtverkehr lavieren in jedem Fall größere Profis als der Rest
der Fahrzeuglenker. Das fängt bei der
Orientierung an und hört beim Gefühl
für den richtigen Verkehrsfluss noch
lange nicht auf. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.
Dank der Routine ist man da schon
mal schneller unterwegs, als die Polizei erlaubt. Eine „Lex Taxi“ gibt es
aber nicht und dass die Polizei bei
uns eher mal wegschaut, ist leider
auch nicht mehr der Fall.
Deshalb sind wir (fast) normale Verkehrsteilnehmer. Denn wir haben
nicht nur einen normalen Führerschein, sondern eben auch den P-
Schein und den wollen wir immer
wieder verlängert haben. Und da können unterschiedliche Verhaltensweisen zu unterschiedlichen Ergebnissen
führen. „Die Verlängerung diese
Scheines“, so Rechtsanwalt Dieter
Stephan von der Kanzlei „Stephan
und Dr. Stahlberg“, „liegt ab einem
gewissen Punktekonto im Ermessen
der Behörden. Die permanente Verletzung von Verkehrsvorschriften kann
sich da schnell negativ auswirken.
Und lediglich begrenzte Verlängerungen sind durchaus keine Seltenheit.“
Dieter Stephan weiß, wovon er
spricht, gehört doch ein Großteil der
Taxler zu seinen Mandanten. Wo die
der Schuh drückt weiß er schon deshalb so genau, weil er neben seiner
Tätigkeit als Anwalt auch noch Taxi-
Unternehmer ist (33 Konzessionen)
und einen gültigen Taxischein sein
eigen nennt. 
Auch wer noch so genau aufpasst,
kann auf seinem Flensburger Punktekonto schnell mal ein paar Miese
ansammeln. Das kann von der Geschwindigkeit kommen, vom Rotlicht
oder neuerdings vom Telefonieren mit
dem Handy. Bei Geldbußen ab 40,00
Euro klingelts auf dem Punktekonto.
Was es wofür gibt, das kann jeder im
Bußgeldkatalog, erhältlich beim
ADAC, nachlesen. Mit einem Aufbauseminar kann man bis zu 4 Punkten
abgezogen bekommen. Voraussetzung
dafür ist ein Punktekonto von 8
Punkten und die freiwillige Teilnahme. 2 Punkte bekommt man bei einem Punktestand von 9 bis 13 Punkten und der freiwilligen Teilnahme
abgezogen. Bei über 14 Punkten wird
die Teilnahme angeordnet und der
Abzug entfällt. „Das Aufbauseminar“,
so Dieter Stephan, „führt aber nicht
automatisch auch zum Punkteabzug
bei der Verlängerung des P-Scheins.
Das liegt im Ermessen der Behörde.“
Ausschlaggebend ist in solchen Fällen
Ganz München 
ist ein Rotlichtviertel
Titelthema
Fahrschule Reuter GmbH 
Isartorplatz 9 
80331 München 
Tel.: 089/ 22 11 46 
Ausbildung der Klassen: 
B, BE, A, A1, M, Mofa
ASP =
Punktetilgungsseminar

Seite 37

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Öffnungszeiten:
Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr
WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE
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FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64
auch der Wohnitz. Stephan: „Manche
Landratsämter sind hier viel strenger
als in München.“ Geht man mal davon aus, dass jeder einigermaßen aufgeklärte Verkehrsteilnehmer weiß,
wieviel Punkte er im Verkehrzentralregister angesammelt hat, so gibt es
doch die Möglichkeit für jeden, sich
unentgeltlich über seinen Punktestand zu informieren. Ein entprechender Antrag ist mit Angabe der vollständigen Personaldaten und
Anschrift sowie mit einem Identitätsnachweis an das Kraftfahrt-Bundesamt, Verkehrszentralregister, 24932
Flensburg zu richten. 
Wie geht man denn nun mit Bußgeldbescheiden richtig um? Soll man
schon bei jedem Parkverstoß Einspruch einlegen oder erst wenn Punkte drohen? Dieter Stephan: „Das ist
natürlich immer auch eine Kostenfrage, zumal man nicht wegen jeder Lapalie seine Rechtschutzversicherung
in Anspruch nehmen sollte, weil sonst
schnell der Ausschluss droht. Wenn’s
aber um die Existenz des Scheins
geht, muss man auf jeden Fall seine
Chance suchen.“ Und dann am besten
auch einen Experten zu Rate ziehen,
denn speziell in Rechtsangelegenheiten können Selbstversuche zu fatalen
Ergebnissen führen. Und das hat
schon manche Existenz gekostet. 
(PG, PR)
37TAXIKURIER
Foto: www.atelier-tacke.de

Seite 38

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38 TAXIKURIER
Hier gibt es Fotos für Rotlichtsünder
1. Fürstenrieder/Ammerseestr.,
Richtung Süden
2. Baumkirchner/Kreillerstr.,
Richtung Osten
3. Ludwigsbrücke/Erhardtstr.,
Richtung Zentrum
4. Steinsdorfstr./Lukas Kirche,
beidseitig
5. Belgradstr./Herzogstr., Richtung
Norden
6. Menzingerstr./Wintrich-Ring,
Richtung Westen
7. Elisenstr./Sonnenstr., Richtung
Osten
8. Ende A 95/Heckenstallerstr.
9. Garmischerstr./Waldfriedhofstr.,
Richtung Süden
10. Ständlerstr./Balanstr. Richtung
Osten
11. Boschetsriederstr. Höhe 35
(Schule), beidseitig
Häufige Radarkontrollen
Die besonders gefährlichen Straßen in
München, in denen regelmäßig Radarkontrollen stattfinden (kleiner
Auszug)
1. Mc-Graw-Graben, einwärts, einzig
festinstallierter Radarkasten
2. Ungererstr. auswärts, 
Höhe Nordfriedhof
3. Kreillerstr. einwärts, 
Höhe Bajuwarenstr.
4. Isarring, Richtung Norden, 
unter der Kennedybrücke
5. Plinganserstr., einwärts, 
Höhe Heckenstaller
6. Menzingerstr., beidseitig, 
Höhe Botanischer Garten
7. Ingolstädterstr., einwärts
8. Grünwalderstr., auswärts, 
Höhe Kurzstr.
9. Reichenbachstr. zw. Gärtnerplatz
und Fraunhoferstr., 30er Zone
10. Karl-Theodor-Str., auswärts, 
Höhe Luitpoldpark
11. Schleißheimerstr., Höhe
Schätzweg, beidseitig
12. Orleanstr. zwischen Haidenauplatz
und Ostbahnhof
13. Geiselgasteigstr. auswärts, 
Höhe Meichelbeckstr.
14. Grünwald, Südl. Münchner Straße,
auswärts
15. Freudstr., bei der Schule, 
30er Zone
16. Schwere-Reiter-Str./Ackermannstr., Richtung Schwabing
17. Petuel-Tunnel, Ausfahrt zur
Autobahn
18. Brudermühl-Tunnel, beidseitig
19. Landsbergerstr., einwärts, 
Höhe Nachtwerk
20. Landsbergerstr. auswärts, 
Höhe Mc Donalds
21. Arabellastr./Rosenkavalierplatz,
30er Zone
22. Neurieder Str. nach der
Graubündener-Str.
23. Neurieder Str., Höhe 
Aral-Tankstelle, beidseitig
24. Neurieder Str., auswärts nach
Ortsschild München
25. Forst-Kasten-Allee
26. Lindwurmstr., auswärts, 
Höhe Kinderklinik
27. Prinzregentenstr. (Altstadt-Tunnel), Tunnelausfahrt (auswärts)
28. Ludwigstr., beidseitig, 
Höhe Universität
Was passiert beim Punkte-Abbau-Seminar?
Wie an anderer Stelle innerhalb dieses
Themas beschrieben, kann man durch
Teilnahme an einem Aufbau-Seminar
Punkteabbau (ASP) sein „Flensburger“
Konto schmälern. Fahrschulen bieten
diese Kurse an. 
Das Preis-Spektrum liegt bei 200,- bis
400,- Euro pro Kurs. Wir haben für
Sie so einen Kurs besucht, um die Erfahrungen weitergeben zu können.
Die Wahl fiel auf die Fahrschule Reuter am Isartorplatz. Den Kurs leitete
die Chefin persönlich, Frau Reuter.
Das Seminar besteht aus 4 Abenden
(je 2
1/4 Stunden) sowie einer 45minütigem Testfahrt. Die Kosten
betrugen 225,- Euro. Als Arbeitsunterlage erhält man ein Begleitheft,
das als Grundlage für die einzelnen
Abende durchgearbeitet wird.
Am Kurs nahmen 6 Personen teil,
sodass eine persönliche, individuelle
Atmosphäre gewährleistet war. 
Die Kursleiterin hing nicht starr am
Begleitheft, sondern ließ den Teilnehmern viel Zeit für Diskussionen und
Erfahrungsberichte. Besonders intensiv wurden die Fahrproben diskutiert,
um eventuell „antrainiertes“ Fehlverhalten hinsichtlich Verkehrssünden
auszumerzen.
Voraussetzung für einen Punkteabbau
ist die Teilnahme an jedem Abend sowie die Fahrprobe. Es erfolgt keine
Bewertung der Fahrschule an das
KVR oder die Führerscheinbehörde.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass
durch die menschliche Art der Kursleiterin das Seminar auch für vermeintliche Fahrprofis eine lehrreiche
Erfahrung war. (PR)

Seite 39

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32. Mc-Graw-Graben, auswärts
33. Ständlerstr., Ausfahrt Quiddestr.
34. Stadelheimer Str., auswärts, 
Höhe Gefängnis
35. Feldbergstr., Höhe Schule, 
30er Zone
36. Wendl-Dietrich-Str., 30er Zone
37. Nördl. Auffahrtsallee, 30er Zone
38. Südl. Auffahrtsallee, 30er Zone
39. Wotanstr., Höhe Herthastr.,
beidseitig
40. Arnulfstr. auswärts, 
gegenüber Post
41. Arnulfstr. auswärts, 
Höhe Esso Tankstelle
42. Wintrichring, beidseitig
43. Dachauer Str. auswärts, 
Höhe Lothstr.
44. Schatzbogen, Höhe Am Moosfeld,
Richtung Kreillerstr.
45. Thomas-Hauser-Str., gegenüber
Verwahrstelle, 30er Zone
46. Effnerstr. auswärts, 
Höhe Hotel Holiday Inn
47. Oberföhringerstr., Höhe
Johanneskirchner Str., 30er Zone
48. Albert-Roßhaupter-Str., auswärts,
Höhe Schmuzerstr. 
49. Garmischer Str., südl., 
Höhe OMV-Tankstelle
50. Fürstenriederstr., südl., 
Höhe Waldfriedhof
Mini-Steckbrief:
Name: Stephan
Vorname: Dieter
Alter: 66
Sternzeichen: Krebs
Familienstand: Verheiratet,
2 Töchter , 1 Sohn
Geburtsort: Berlin
Aufgewachsen: Berlin
Wohnviertel: Engelschalking
Hobbies: Motorradfahren, Reisen
Musik: Countrymusik
Uralub: Südamerika

Seite 40

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40 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im 
Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den
Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Bilderwitz aus der März-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
Dieser doppelsinnige Text von Helmut Köpf 
wird mit einem Getränke-Gutschein (100,- Euro)
vom „4004“ prämiert.
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 3/2005: 05.04. – 03.05.2005
Kurs 4/2005: 31.05. – 28.06.2005
Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im Taxishop oder bei 
Herrn Tony Doll 
(30 Min. vor Kursbeginn) 
Funkausbildung
Termine: 19. und 21. April 2005
14.30 - 17.30 Uhr
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Seite 41

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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder
Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu
niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere
Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften
Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...)
Taxameter des Monats
Max-Joseph – Der attraktivste Standplatz Münchens. Manchmal turboschnell. Wenn es nicht so läuft,
kann man sich die beste Leberkäs-Semmel der Stadt vom Franziskaner holen.
Reitschule – Seit die Münchner Rück nicht mehr jede Rostlaube akzeptiert, trifft man hier wieder
Kollegen mit Berufsstolz. Nachts sowieso der beste Platz in Schwabing.
Marienplatz – Entkriminalisierte Zone. Seit der jüngsten Aktion auch wieder Taxistandplatz von
ehrenwerten Taxifahrern. Gut für die Branche und vor allem für Fahrgäste.
Feilitzsch – Nach wie vor Sammelbecken von Ahnungslosen und Anhängern von „Herdentrieb“ . 
Oft mehr Taxis als „Schwabing“-Bummler.
Bahnhof Süd – Bayrisch und Deutsch gelten hier als exotische Fremdsprache. Ortskenntnis und Hilfsbereitschaft existieren kaum; Taxi-Insider weichen auf Mitte oder Nord aus.

Seite 42

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42 TAXIKURIER
VERZEHR-GUTSCHEIN
für das Restaurant „Dreigroschenkeller“
im Wert von 100,- Euro zu gewinnen!
Zum Thema Rauchen/Nichtrauchen hat Manfred Kraus wieder zur Feder
gegriffen. Wir suchen dazu einen passenden Text. Die beste Idee wird
prämiert. Ihren Text-Vorschlag senden Sie bitte bis spätestens 15. April
2005 direkt an den Taxikurier (Adresse siehe Impressum).
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Illustration: formenreich
Kurioses aus der Zentrale
Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem 
TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag.
Fahrer: Zentrale, bitte wer ist „Boschi“?
Zentrale: ?? – äh, wiederholen Sie bitte die Frage!
Fahrer: Wer ist bitte „Boschi“, und wo geht „Boschi“?
Zentrale: Ich kenne keinen „Boschi“ .
Fahrer: Aber der Funker von K1 sagt dauernd: „Boschi geht“! Was heißt „Boschi geht“?
Nach längere Beratung klärte sich die Sachlage wie folgt: Der Hauptfunker leitete an einem schönen Winterwochenende einen guten Teil der Frühbestellungen mit der Frage an die Fahrer ein: „A poar Schi gäht?“ (Für
von nördlich des Weißwurstäquators zugewanderte Kollegen: Ein Paar Ski können Sie transportieren?“) (KGF)
Letzte Meldung
Neue Quittungsblöcke werden ab
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Liebe Taxler,
ein herzlicher Dank dafür,
dass Ihr unsere Gäste immer
so zuverlässig und freundlich
zum Bus und nach Hause bringt.
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80469 München, Frauenstr. 36
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Busreisen und Busvermietung

Seite 43

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43TAXIKURIER
Vorschau Ausgabe 
Mai 2005
Liebe Leserinnen und Leser,
die letzte Ausgabe hat stark polarisiert. Besonders die Beck-Aktion hat die
Gemüter erhitzt. Das Ergebnis ist sehr positiv. Die Situation ist entschieden
verbessert. Nur noch wenige stellen sich überzählig auf. 
Engagierte Kollegen haben die Möglichkeit genutzt und eifrig Anzeigen an
die Genossenschaft geschickt. Selbstverständlich läuft die Aktion weiter.
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner (HM)
Objektleiter: Paul Rusch (PR), Tel: 0172 - 5 37 37 31
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Georg Frey (KGF), Peter Gabler (PG), 
Norbert Laermann (NL), Dr. Rüdiger Neitzel (RN),
Carmen Roithmeier (CR), Michael Schrottenloher (MS) 
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
e-mail: probst@formenreich.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
e-mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004
Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß
Impressum
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 29. April 2005!
Freuen Sie sich auf den Frühling und diese interessanten Themen …
➜ Bayrisches Essen
Der Guide durch unsere Stadt
➜ Standplatz-Lügen
Kavaliersdelikt oder Betrug am Kollegen?
➜ Was macht eigentlich das KVR?
Ausführliches Gespräch im Kreisverwaltungs-Referat
Foto: www.atelier-tacke.de

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte C-, komfortable E- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
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