Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier März 2005

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Foto: www.atelier-tacke.de
Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71
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Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
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/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte C-, komfortable E- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
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Kreditkarten
März 2005
Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Das Plastikgeld hat sich durchgesetzt
➜ Drastische Aktion zur Rettung des Beck-Standes: 
Das endgültige Aus für die Überzähligen
➜ Essen auf Rädern: 
Der ultimative Fleischpflanzl-Test
➜ Frauen am Taxisteuer – Bonus oder Malus:
Interview mit einer engagierten Münchnerin
Foto: www.atelier-tacke.de
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Bildgeprüfter Textauszug aus der Originalabbildung; keine vollständige Abschrift.

First Class von Tür zu Tür.
Der Audi A6 als Taxifahrzeug.
www.audi.de

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Inhalt
Hans Meißner wird 60 | Ein Leben im Infinitiv 4
Editorial | Taxi – and more! 5
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6
Leserbriefe | 7
Die Genossenschaft | Geballte Infos aus der Zentrale 8
Der Landesverband | Wichtiges zu Quittungen und Steuern 11
Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 12
Kreditkarten | Sind Taxis ohne Kreditkarten-Akzeptanz noch zeitgemäß? 13
Schrotti’s Fiaker-ABC | „I“ und „J“ 16
Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 18
Rettung Beck-Stand | Drastische Aktion 19
Profile | Frauen am Taxisteuer – Interview mit Josefa Hubl 21
Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 21
Der Mensch hinter der Stimme | Anna-Maria Schrader – Ich rede gern 22
Pausenfüller | Megastädte der Welt – Millionendorf München 23
Essen auf Rädern | Der Fleischpflanzl-Test 24
Dauerbrenner | Gepäckservice 24
Anno dazumal | Spitznamen der Taxler 26
Bin so Frey … | Test Mercedes Vito 28
Rose des Monats | Günther Babl 31
Zitrone des Monats | Georgios – Taxi 1489 31
Flughafen München | Erstaunliche Zahlen 32
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 33
Witz des Monats | 33
Die Taxivereinigung | Zahlen und Fakten 33
Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „F“ 34
Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 36
Taxameter des Monats | Der Dekaden-Check 37
Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 38
Impressum | 39
Vorschau Ausgabe April | 39
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
TAXI-MÜNCHEN eG
Haus des Taxigewerbes
Engelhardstraße 6
81369 München
Taxizentrale-Taxiruf:
Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0
Fax: (089) 74 70 260 
Chef vom Dienst:
Alfred Huber 
Tel.: (089) 21 61-351
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Stellvertreter:
Norbert Laermann 
Tel.: (089) 21 61-352
e-mail: info@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
Tel.: (089) 77 30 77
Fax: (089) 77 24 62
Neue Öffnungszeiten:
Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr
Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr
Reklamationsservice:
Fax: (089) 77 24 62
Buchhaltung/Kasse:
e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de
Verwaltung:
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Schulungen/Lehrgänge:
Unternehmerkurs
Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367
Führerscheinlehrgänge:
Tony Doll
Infotelefon: (089) 76 42 70
Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr
Anmeldung ab 17.00 Uhr
Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 3

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4 TAXIKURIER
Der Chefredakteur des TAXIKURIER
wird am 25.2. 60 Jahre alt. Üblicherweise redigiert er jede Zeile dieses
Mediums vor Drucklegung. Diese Geschichte jedoch bekommt er erst nach
Druck des Heftes zu Gesicht. Eine Geschichte, die nur die letzten 2
1/2 Jahre
streift, denn länger kenne ich ihn
nicht. Ein Mann wie ein Bär. Der Vergleich mit dem Bär passt. Wohl kein
anderes Tier polarisiert mehr. Zu
einem ein Kuscheltier, das in jedem
Kinderbett gedrückt wird, aber auch
das furchteinflößende Wesen. Er hilft,
er unterstützt, er breitet seine patriotischen Arme aus. Aber er wird brandgefährlich. Am gefährlichsten, wenn
man seine Kinder bedroht. Seine Kinder sind die Taxifahrer. Wer diese und
deren Existenz gefährdet, bekommt es
mit dem gefährlichen Bär zu tun. Alle
seine Meriten und Ämter aufzuzählen,
überlasse ich den Festrednern und
Zeitgenossen, die ihn über Jahrzehnte
begleitet haben. Ich arbeite mit ihm
unheimlich gerne zusammen, weil
sein Handschlag gilt, sein Gedächtnis
eminent ist, er blitzschnell entscheidet, er den Konjunktiv hasst. Er war
nie ein gelackter Manager im Seidenanzug. Er steht für den Bayern ohne
Laptop und ohne Lederhose. Wer jemals in seinem Büro erlebte, wie z. B.
während einer mehrköpfigen Besprechung ein reinstürmender Taxler die
Runde mit der Frage nach billigen
Winterreifen sprengte und Hans
Meißners Prioritäten-Wechsel erfuhr,
hat den wahren Hans Meißner kennengelernt. So ist er halt. Mit niemandem lässt sich angenehmer beim
Wallner ein Ochsenschwanz-Ragout
essen und gleichzeitig ein messerscharfes Gespräch führen als mit ihm.
Dass auch ihm nicht alles gelingt,
liegt am Tempo und am Pensum. Aus
egoistischen Gründen wünsche ich
mir noch einige Legislaturperioden
von Hans Meißner, dessen wichtige
Bedeutung für unser Taxigewerbe ich
kürzlich auf der Kölner Taximesse erleben konnte, als der Gastgeber des
Gala-Abends die ca. 500 Gäste wie
folgt begrüßte: „Guten Abend Herr
Meißner, guten Abend sehr geehrte
Damen und Herren …“
Herzlichen Glückwunsch!
Dein Mitstreiter Paul Rusch
Ein Leben im Infinitiv
Glückwunsch, Hans Meißner!
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Für den grantelnden Fiaker ist das Taxi keinesfalls ein geheimnisumwobenes
Objekt. Manche behandeln ihre Limousine wenig liebevoll bis gar nicht. 
Fehlende Radkappen und verschmutzte Scheiben lassen regelmäßig auf missmutige Fahrer, oder schlichtweg Fehlbesetzungen, schließen. 
Ist eine so „Beinahedroschke“ rundherum und zusätzlich auch noch mit sinnlosen Werbeaufklebern geschädigt, bleibt vom Anspruch einer Limousine mit
Chauffeur herzlich wenig übrig. Es ist auch kein Wunder, dass solche fahrbaren Kisten häufig von Leuten bewegt werden, chauffiert ginge hier fehl, die
von wenig Selbstachtung, manchmal sogar Minderwertigkeitskomplexen,
gebeutelt werden.
Das Taxi und sein Chauffeur genießen in der öffentlichen Meinung, im
Gegensatz zur Gewerbemeinung, hohes Ansehen, was Umfragen bestätigen.
Welch hohes Maß an Vertrauen setzt eine Frau in den unbekannten Taxifahrer, der sie nachts sicher nach Hause bringt.
Mister Mercedes, der PKW-Vorstand Dr. Jürgen Hubbert, antwortete auf die
Frage, welches Auto er denn sein möchte, wenn er ein Auto sein müsste, ohne
langes Nachdenken: „Ein Mercedestaxi, das hat mit Abstand den höchsten
Erlebniswert.“ Wir können diesen Erlebniswert täglich erfahren, wenn wir
unseren Beruf positiv anpacken. Jeder Bürger geht davon aus, dass Taxifahrer
ihre Stadt lieben, alles über sie wissen, und laufend extreme Lebenssituationen zu meistern haben. Diesen Ruf als Stadtprofi müssen wir pflegen. 
Einem Profi vertrauen sich unsere Fahrgäste noch leichter an, wenn er
freundlich ist.
Freundlichkeit ist keine Gnade gegenüber Fahrgästen, sondern Grundlage
jeder Geschäftsbeziehung. Mufflige Unhöflichkeit, oder gar Missachtung des
Kunden, belastet die Kundenbeziehung und bedeutet Misserfolg. Wer an seine
beruflichen Aufgaben nicht mit Freude herangeht, sollte seinen Job bleiben
lassen. Er vertreibt die Kunden und schadet all denen, die positiv eingestellt
ihr Geschäft erfolgreich betreiben.
Sie dagegen können Ihren Fahrgästen „Autoglück“ vermitteln, das Dr. Jürgen
Hubbert so definierte: „Pünktlich und stressfrei ankommen.“ Dafür sind Sie
der Fachmann, der „Autoglück“ verkauft.
Um das Taxiglück für alle die Kollegen zu bewahren, die im „Beck-Stand“
einen florierenden Taxistand und keinen Abstauber-Platz sehen, haben wir
uns zu einer drastischen Aktion entschlossen, die dafür sorgen wird, dass hier
ein für alle mal Ruhe einkehrt.
Ihr Hans Meißner
Chefredakteur
Editorial
5TAXIKURIER
TAXI – AND MORE!
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6 TAXIKURIER
Montag, 7. März
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.30 – 22.-00 Uhr, Nationaltheater,
Portrait Hans von Manen
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, La Traviata
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Crazy Broadway
Muffathalle, Jimmy Eat World
Atomic Cafe, The Dresden Dolls
Feierwerk, Feeder
Dienstag, 8. März
➜ 18.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Cenerentola
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
The Lovecats
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Die Csardasfürstin
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Yundi Li
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mercedes
Sosa
Muffathalle, Martin Kesici
Feierwerk, Darlo
Mittwoch, 9. März
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der Freischütz
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Werther
➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus,
Winter
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Chris Barber
Band
Elserhallen, Lucas Hilbert
Metropolis, Saxxon
Donnerstag, 10. März
➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, 
The Lovecats
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
Backstage, Steakknife
Herkulessaal, Der Vogelhändler
Marstall, Katalog des Großstadtlebens
Freitag, 11. März
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, La Boheme
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, 
La Cenerentola
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Hello Dolly!
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Jesu
Deine Passion
➜ 20.00 Uhr, Schaupielhaus, Lesung
Alice Schwarzer
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Bruno Jonas
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues
Haus), Sauerstoff
➜ 21.00 Uhr, Schauburg, Pop Up
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, The Bel
Airs
Backstage, Italo
Marstall, Katalog des Großstadtlebens
Residenztheater, Der eingebildete
Kranke
Muffathalle, Munich Masala
Top-Termine März ’05
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
2 Rooms ••••••
4004 • •
8 Seasons • • • •
Alabama-Gelände • •
Atomic Cafè • •
Babylon • •
Backstage ••••
Erste Liga •••
Fortuna • •
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • •
Lenbach •
m a x S u i t e ••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • • •
N a c h t c a f é ••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 • ••••
P a c h a •••••
Palais •
Pappasitos • •
Parkcafé • • •
Prager Frühling • •
Prinzip •
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Skyline • • •
Soul City • • •
The Garden • • •
Titanic City • • •
Dienstag, 1. März
➜ 18.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Der Waffenschmied
➜ 20.00 Uhr
Nationaltheater, Akademiekonzert
Muffathalle, Renate Dorrestein
Mittwoch, 2. März
➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Rigoletto
➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg,
Klamms Krieg
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Werther
➜ 20.00 – 21.05 Uhr
Schauspielhaus, Winter
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Swedish
Chamber Orchester 
Residenztheater, Drei Mal Leben
Backstage, Puppetmastaz
Muffathalle, Juli
Donnerstag, 3. März
➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Die Fledermaus
➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, 
Die Weber
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, A Tribute to
Frank Sinatra
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Die Nacht
der Musicals
Elserhallen, Bright Eyes
Backstage, Mytch Ryder
Theater im Haus der Kunst, Jazz lines
Feierwerk, Kanmanta
Freitag, 4. März
➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, 
Nero Corleone
➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Alice im Wunderland
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Die Entführung aus dem Serail
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
David Daniels
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk
Muffathalle, The Mars Volta
Sonntag, 5. März
➜ 15.00 und 20.00 Uhr , Olympiahalle,
The Royal Horse Gala
➜ 15.30 Uhr, FC Bayern – 
Werder Bremen
➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Opern auf bayerisch
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Los Romeros
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Rigoletto
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Bobby Mc Ferrin
Elserhallen, Good Charlotte
Muffathalle, Babylon Circus
Feierwerk, Lampshade
Sonntag, 6. März
➜ 17.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Der Freischütz
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Johannispassion
➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Sandra Moon und Olivia Pop
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Helene Grimand
Marstall, Da geht ein Mensch
Muffathalle, And you will know
Feierwerk, Schein und Eat The Gun
Mehrtägige Termine
➜ 09.10.04 – 27.03.05
Di.–Sa., 20.00 Uhr, Messe Ost, Palazzo Schuhbeck
➜ 19.10.04 – 27.03.05
Arnulfstr., Witzigmann-Palazzo
➜ 11.02.05 – 20.03.05
Löwenbräukeller, Die Jetzendorfer, Starkbierfest
➜ 25.02.05 – 20.03.05
Forschungsbrauerei, Starkbierfest
➜ 02.03.05 – 04.03.05
MOC, Fairway
➜ 03.03.05 – 05.03.05
MOC, Internationale Briefmarkenbörse
➜ 03.03.05 – 19.03.05
Augustinerkeller, Starkbierfest
➜ 04.03.05 – 20.03.05
Nockherberg, Starkbierfest
➜ 08.03.05 – 11.03.05 
Messe, Date
➜ 10.03.05 – 16.03.05
Messe, IHM
➜ 16.03.05 – 17.03.05
Messe, W + V
➜ 19.03.05 – 20.03.05
Olympiahalle, Classic Mobil
➜ 22.03.05 – 02.04.05 (außer So/Mo)
Lach- und Schießgesellschaft, Henning Venske
➜ 29.03.05 – 03.04.05
Theater im Haus der Kunst, 
Die Sprache bringt es an den Tag
➜ 31.03.05 – 03.04.05
Tonhalle, Good Vibrations (Messe)
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7TAXIKURIER
Samstag, 12. März
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Belcanto
Operngala
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater,
Belcanto Operngala
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmoniker
➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Hello Dolly,
➜ 19.00 – 22.00, Nationaltheater, 
Der Freischütz
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Bruno Jonas
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Barbara
Clear
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, The
Lovecats
➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues
Haus), Sauerstoff
Theater im Haus der Kunst, Die Frau
von früher
Backstage, Megaherz
Sonntag, 13. März
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Kammermusik
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Die Flippers
➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Der Ring
➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der
Zauberlehrling
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Hoffmanns-Erzählungen
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus,
Woyzeck
➜ 20.00 Uhr, Zenith, Judas Priest
Lach- und Schießgesellschaft, Josie
Prokopetz
Tonhalle, Sternschnuppe
Prinzregententheater, Fazil Soy
Muffathalle, Peter Cineotti
Montag, 14. März
➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater,
Idomeneo
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Tschaikowsky Gala
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche,
Ewa Kupier
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Camerata
Salzburg
➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Olympiastadion,
TSV 1860 – Eintracht Frankfurt
➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues
Haus), Sauerstoff
Backstage, Agnostic Front
Dienstag, 15. März
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn
Gebote
➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Die
drei Wünsche
➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Werther
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater,
Münchner Symphoniker
Muffathalle, Schlingensief
Mittwoch, 16. März
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
La Cenerentola
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
The New Electric Ballroom
Theater im Haus der Kunst, Das Lied
der Heimat
Feierwerk, Rifu
Freudenhaus, Thin Lizzy
Backstage, Alterbridge
Donnerstag, 17. März
➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Idomeneo
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
XXX Music becomes Matrix
Backstage, Martyr AD
Muffathalle, Kari Bremnes
Freitag, 18. März
➜ 18.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Das Triptychon
➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Cosi fan tutte
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner
Philharmonie
Muffathalle, Night of Soul Kitchen
Samstag, 19. März
➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Olympiastadion,
FC Bayern – Hansa Rostock
➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus,
Die Nibelungen
➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Gräfin Mariza
➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater,
La Cenerentola
➜ 21.00 – 02.00 Uhr, Werkraum, Baader-
Meinhoff-Affäre (Lesung und Party)
Elserhallen, Cradle of Filth
Marstall, Zweimal kein Tisch
Backstage, 5 Bugs
Sonntag, 20. März
➜ 10.00 Uhr, Olympiastadion, 
Auto 1 : X
➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Operncafe
➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 19.00 – 20.20 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, 4-Ein-Tanz-Event
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schaupielhaus,
Othello
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Masters of
Shaolin
Backstage, Wohlstandskinder
Montag, 21. März
➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Carmen
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues
Haus), Sauerstoff
Lach- und Schießgesellschaft, Dieter
Hildebrandt
Muffathalle, Max Herre
Tonhalle, Tocotronic
Dienstag, 22. März
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Ballett von Galili
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Kiss me, Kate
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Fünf Goldringe
Mittwoch, 23. März
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn
Gebote
➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater,
Balllett von Galili
➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Idomeneo
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Matthäus-
Passion
Muffathalle, Roachford
Backstage, Gods & Gangsters
Donnerstag, 24. März
➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, 4-Ein-Tanz-Event
➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus,
The New Electric Ballroom
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Matthäus-
Passion
Metropolis, Thunder
Backstage, Becks on Stage
Feierwerk, Savoy Grand
Freitag, 25. März
➜ 14.30 und 19.30 Uhr, Philharmonie,
Matthäus-Passion
Samstag, 26. März
➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Madame Butterfly
➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Das Tryptichon
➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schaupielhaus,
Don Karlos
Muffathalle, Stereo Total
Feierwerk, Girls in Hawaii
Sonntag, 27. März
➜ 10.00 Uhr, Olympiapark, Osterfest
➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater,
Parsifal
➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Ein Theater nach der Mode
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Antigone
➜ Philharmonie, Dead Can Dance
Backstage, 3 Jahre Sendling
Entertainment
Freudenhaus, Darkseed
Montag, 28. März
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Wiener
Johann Strauss-Gala
➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Soiree
Backstage, Deadline
Dienstag, 29. März 
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn
Gebote
➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater,
Limon Dance Company
Muffathalle, Einstürzende Neubauten
Mittwoch, 30. März
➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater,
Romeo und Julia
➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus,
Kein schöner Land
➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater,
Home and Away
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Swing
Legenden
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bryan
Adams
Donnerstag, 31. März
➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz-
Theater, Opern auf bayerisch
➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater,
Limb’s Theorem
➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus,
Fünf Goldringe
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kylie
Minogue
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Swing
Legenden
Backstage, Under Byen
Muffathalle, Erasure
Taxi-Kurier 01/05 – 
Münchner Straßennamen
Weil es Spaß macht Ihren neuen
TAXIKURIER zu lesen, auch ein
paar Zeilen von mir. Da ich es
bescheuert finde, Straßen zu 
benennen, ohne wenigstens an
den großen Kreuzungen zu erklären, wie es z.B. in Frankfurt,
Paris oder London geschieht,
unterhalte ich mich gelegentlich
mit Fahrgästen über diese
gleichgültig-lieblose Münchner
Art.
Als mich einmal beim Käfer ein
älterer Herr aufhält, einsteigt
und sagt „in den Herzogpark 
bitte“ antworte ich „Herzogpark?
Das wissen auch die wenigsten,
warum der so heißt.“ (Lt. SZ:
Jagdgebiet für Niederwild der
Herzöge in Bayern; gegen Ende
des 19. Jahrhunderts parzelliert.)
Sicherheitshalber sage ich noch
„...aber Sie schon.“ Da schmunzelt mein Fahrgast und sagt: 
„Ja, dort ist mein Urgroßvater
auf die Jagd gegangen; das war
der Vater von der Sissy.“ Bei einem entsprechenden „Häuschen“
ist „mein“ Herr Herzog dann
auch ausgestiegen.
Fritz Rudolf Loewa, 3147,
Kirchstockach
Leserbriefe
Die Redaktion behält sich vor, 
Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen.
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8 TAXIKURIER
Offroad – abseits der Straßen?
Die schweigende Mehrheit, wer immer dieser
Mehrheit zuzurechnen ist, rieb sich nach der
letzten Generalversammlung verwundert die
Augen. In den Aufsichtsrat war ein junger
Mann gewählt, der nicht Mitglied der Genossenschaft war und mit dem Taxigewerbe noch
nicht richtig vertraut war. Wie sollte er auch,
er war erst wenige Wochen Geschäftsführer eines Mehrwagenbetriebes namens „offroad-taxi
GmbH“ . Schon der Name des Unternehmens ist
schwer mit dem Taxigewerbe einer Großstadt
zu verbinden. „Offroad“ heißt soviel wie „Gelände“- oder „Wald- und Wiesentaxi“ .
In der konstituierenden Sitzung einige Tage
nach der Generalversammlung wurde der Geschäftsführer von „offroad“ gleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, wahrscheinlich wegen seiner Verdienste und Kenntnisse
im Münchner Taxigewerbe und in der Taxi-
München eG.
Noch am selben Tag spazierte Herr „offroad“ mit
der Vorsitzenden des Aufsichtsrates durch die
Räume der Taxi-München eG und klärten die
Mitarbeiter auf, dass, soweit es Ärger mit dem
Vorstand gebe, sie nun Ansprechpartner seien.
Nun war „Schluss mit lustig“ aus der Sicht des
Vorstandes, der die Geschäfte zu führen hat
und für den Betrieb, wie die fast 100 Mitarbeiter nebst Immobilienbesitz, gegenüber den
Mitgliedern verantwortlich ist. Um der Fehlentwicklung die Spitze zu nehmen, wurde eine
Feststellungsklage eingereicht, die zum gewünschten Ziel führte, wie Sie an anderer
Stelle nachlesen können.
Es konnte erreicht werden, dass die nächste
Generalversammlung über die Zukunft der
Genossenschaft entscheiden soll:
Zum Beispiel, ob Herr Burak Bolat, Geschäftsführer einer GmbH, die bereits Mitglied der
Taxi-München eG ist, zusätzlich auch persönlich Mitglied wird, ohne selbst Taxiunternehmer zu sein und ein Eintrittsgeld wie alle anderen Mitglieder zu bezahlen.
Wer an der letzten Generalversammlung teilgenommen hat, konnte beobachten, wie z. B.
Herr Bolat während eines Wahlganges vornehmlich seine Landsleute aufforderte, einen
anderen türkischen Kollegen wieder zu streichen und seinen Namen niederzuschreiben.
Wahlabsprachen und Kandidatenkür sind in
Ordnung. Nicht in Ordnung kann es sein,
wenn sich Genossenschaftsgegner aus der
TVD-Ecke mit IsarFunk-Protagonisten und
ehemaligen Hoffnungsträgern, die aus dem
Aufsichtsrat geflüchtet sind, zusammentun, um
zu versuchen die Taxi-München eG auf ihre
Linie zu bringen.
Der eigentliche Hintergrund war ursprünglich,
den Vorstand, Hans Meißner, abzusägen – dies
gelang nicht. Viele sagen angesichts der derzeitigen personellen Entwicklung im Aufsichtsrat, Vorstand und der Taxivereinigung
„zum Glück, gelang es nicht“ .
Das Ziel, Hans Meißner zu schaden oder zu beseitigen, kann auch kein Thema mehr sein,
denn zum Zeitpunkt des Ablaufs seiner Wahlperiode ist dieser fast 63 Jahre alt. Notwendiger wäre die Antwort auf die Frage, wer ihn
ersetzt, oder wie sich der Vorstand im Sommer
2007, in rund 2 Jahren zusammensetzt.
Unser Hinweis auf die türkische Wahlallianz
hat nichts mit einer Ablehnung ausländischer
oder gar türkischer Kollegen zu tun. Vielmehr
sollten sich alle Gruppen, die an der Aufstellung oder Wahl von Kolleginnen und Kollegen
beteiligen, bemühen, nach der Satzung wählbare, sachverständige und geeignete Unternehmer, die das notwendige Ansehen genießen,
vorzuschlagen und zu wählen. 
Ob Leute in den Aufsichtsrat gewählt werden
sollen, die die Regeln der Satzung, Beschlüsse
der Generalversammlung und das Münchner
Taxigewerbe missachten, müssen Sie entscheiden, nicht als schweigenden Mehrheit, sondern
als Genossenschaftsmitglied, das sein Stimmrecht wahr und seine Zukunft ernst nimmt.
Die Weichen des Münchner Taxigewerbes werden am Mittwoch, den 06. Juli im Augustinerkeller gestellt. Merken Sie sich diesen Termin,
den wichtigsten in 2005, jetzt schon vor.
Internes
Gerichtliche Klärung
In der Generalversammlung vom 06. Juli wurde der Geschäftsführer der „offroad-taxi
GmbH“, Herr Burak Bolat, in den Aufsichtsrat
gewählt.
Wie wir berichteten, wurde Herr Bolat zum
stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden
und Frau Stefanie Marsig, mit der Stimme des
Herrn Bolat, zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates bestimmt.
Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass
Herr Bolat nicht Mitglied der Taxi-München
eG ist und somit nicht wählbar ist.
Die Damen und Herren des Aufsichtsrates wurden darauf hingewiesen, dass Herr Bolat bei
seiner Vorstellung der Generalversammlung
nicht die Wahrheit vorgetragen hat, indem er
sich als Unternehmer ausgab, was er nicht ist.
Nach § 20 Absatz 1 der Satzung ist damit seine Wahl nichtig oder zumindest anfechtbar.
Nachdem die Herren Bolat, Arikan, Fischer und
Kuntz sowie Frau Marsig als Mehrheit im Aufsichtsrat auf die Gültigkeit der Wahl des Herr
Bolat pochten, blieb dem Vorstand nichts anderes übrig als eine gerichtliche Klärung herbeizuführen.
Am 18. Januar fand nun ein Termin vor dem
Landgericht München I statt. Frau Marsig, Herr
Fischer, Herr Kuntz und Herr Arikan wurden
von Herrn RA Dr. Dietrich und das Nichtmitglied Bolat von RA Michael Bauer vertreten.
Der Vorstand hatte Herrn RA Kalschegg mandatiert. In der über vierstündigen Verhandlung,
bei der sich die Richterin selbst als nicht sehr
sachkundig bezeichnete, wurde unter anderem
von RA Bauer behauptet, mit der Wahl zum
Die Genossenschaft
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51
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9TAXIKURIER
Aufsichtsrat des Herrn Bolat durch die Versammlung sei ein Anwartschaftsrecht für diesen entstanden (nicht durch einen Beitritt, sondern durch die Wahl zum Aufsichtsrat),
Mitglied zu werden.
Der Kern der Klage wurde durch den Schriftführer der Versammlung, Herrn Huber, klar bestätigt, dass der Geschäftsführer der „offroadtaxi GmbH“, Herr Bolat, bei seiner Vorstellung
zur Wahl zum Aufsichtsrat behauptete, Unternehmer und im Besitze von Taxigenehmigungen zu sein und er unter dieser Voraussetzung
gewählt wurde.
Nachdem Herr Bolat erklärte, sein Mandat als
AR mit sofortiger Wirkung bis zur nächsten
Versammlung ruhen zu lassen, wurde folgender Vergleich geschlossen, der im wesentlichen
dem Klageantrag des Vorstands entspricht:
Vergleich:
1. Frau Marsig und der Nebenintervenient Bolat erklären, dass sie für den Fall, dass ihre
Wahl als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bzw. Aufsichtsratsvorsitzende
wirksam waren, ihre Positionen als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzende mit sofortiger Wirkung
niederzulegen.
2. Als Geschäftsgrundlage für diesen Vergleich
erklärt der Nebenintervenient Bolat, dass er
bis zur nächsten Generalversammlung, die
spätestens im Juli 2005 stattfinden wird,
keine Taxikonzession als Einzelunternehmer
erwerben wird. Die Parteien verpflichten
sich, die Generalversammlung über die Aufnahme des Nebenintervenienten Bolat als
Mitglied der Beklagten ohne Erwerb einer
Taxikonzession entscheiden zu lassen. Für
den Fall, dass die Generalversammlung diesen Aufnahmeantrag ablehnt, erklärt der
Nebenintervenient Bolat unwiderruflich, auf
sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zu
verzichten. Es besteht Einigkeit, dass der
Nebenintervenient Bolat aus dem Aufsichtsratsmandat keine Rechte herleiten kann, solange durch die Generalversammlung nicht
über seine Aufnahme entschieden ist.
3. Die Kläger übernehmen die Kosten des
Rechtsstreits.
Vorgespielt und genehmigt
Der Streitwert wird nach Anhörung der Parteien auf 6.000,00 Euro festgesetzt.
Die Parteien verzichten insoweit auf Gründe
und Rechtsmittel.
Die Einzelrichterin: Baumgärtel, Richterin 
am LG
Für die Richtigkeit der Übertragung vom
Tonträger: Punzel, Justizangestellte
Anmerkung der Redaktion:
Der Vorstand übernahm die Kosten, da der
Streitwert mit 6.000,– Euro nicht sehr hoch
war, eine Fortführung des Streites unwirtschaftlich gewesen wäre und ein vernünftiges
Arbeiten des Aufsichtsrates für die Taxi-München eG unbedingt notwendig ist.
Sein Licht unter den Scheffel stellen …
gilt als redlich und anständig, hilft aber im
Geschäftsleben nicht wirklich weiter. Qualität
und Spitzenleistung vorzuspiegeln, ohne diese
überhaupt oder gar dauerhaft nachzuweisen,
bringt zwar kurzfristig Aufmerksamkeit, aber
keinen wirtschaftlichen Erfolg.
Wir von der Taxi-München eG haben uns entschlossen, unser Angebot an Fahrzeugen neu
zu ordnen. Eine spürbare Verbesserung des
Service, im Besonderen durch Seniorentaxis,
hat sich bei Krankenfahrten und älteren Mitbürgern bereits eingestellt.
Eine neue Definition der Fahrzeuge ist sicher
nicht endgültig, da alles im Fluss ist – das
Fahrzeugangebot einerseits und die Kundennachfrage andererseits.
Wir halten das Ziel der Qualitätssteigerung für
notwendig, auch wenn dieser Weg mühsamer
ist als kräftig auf die Werbetrommel zu hauen,
sinnlos eine Menge Geld für zweifelhafte Werbung auszugeben, oder sonstigen Aufwand auf
Kosten der Mitglieder zu treiben.
Den größten gewerbeökonomischen Coup erlauben sich Mehrwagenunternehmer, die einen
Teil ihrer Flotte einer weiteren Zentrale anschließen, für diese Taxis horrende Vermittlungsgebühren bezahlen, um ein paar Euro zusätzlichen Umsatz zu erzielen, den sie ihren
übrigen Taxis, für die sie nur geringe Vermittlungsgebühren bei der Taxi-München eG bezahlen, als Konkurrenten entziehen. 
Der Nutzen dieser Aktion liegt bei der Größe
Null, weil kein zusätzlicher Fahrgast gewonnen
wird. Soweit überhaupt Nutzen zu erkennen
sein mag, liegt er bei ein paar Arbeitsplätzen
in den zusätzlichen Vermittlungsagenturen.
Apropos zusätzliche Vermittlungszentralen, die
mit viel Lärm eröffnete Datenfunkzentrale in
der Marsstraße wirbt nach wie vor wacker in
der Süddeutschen Zeitung mit ihrer kostenfreien 0800-Telefonnummer, obwohl diese
Freecallnummer schon lange abgeschaltet ist.
Vermutlich aus unternehmerischem Stolz
werden unter anderen Telefonnummern Fahraufträge angenommen und direkt in unsere
Zentrale weitergegeben. Am Beispiel der BCW-
Taxivermittlung kann die Sinnlosigkeit der
Gründung neuer Taxizentralen in wirtschaftlicher Hinsicht gemessen werden. Mit erheblichem finanziellem Aufwand werden zusätzliche Apparate aufgebaut, Geld verbraucht,
Fahrgäste verunsichert und nicht ein zusätz-
Die Genossenschaft
licher Kunde gewonnen. Im Gegenteil, kleine
Zentralen putzen in jedem Stüberl Klinken und
hinterlassen Aufmerksamkeiten wie Kaffeetassen und sonstigen Tand um die Aufträge umzuleiten auf ihre Telefonnummer. Der Erfolg ist
so gering, dass nach sechs Jahren intensiver
Geldvernichtung eine Existenz der Hypererfolgszentrale ohne die rückständigen Vermittlungseinrichtungen der Taxi-München eG
kaum möglich ist. Zur Geldvernichtung durch
Beitragszahlung an mehrere Zentralen gibt es
eine Alternative, die weniger aufwändig ist
und auch in den Ruin führen kann. Eine Möglichkeit ist die Gewährung von massiven Preisnachlässen an Betriebsberatungsfirmen, die
selbst im Geld schwimmen, deutsche Großkonzerne beraten und vor allen Dingen Wirtschaftsethik predigen.
Die andere Möglichkeit, die zugegebenermaßen
etwas primitiv, aber dafür häufiger ist sich zu
ruinieren, ist erschreckend einfach. Man
drängt als Fahrer oder Unternehmer jedem
raffgierigen Hansl einer Pension oder Grüßgottonkel von Hotels 10,– Euro Provision für
die Verschiebung einer Flughafenfahrt auf.
Zurück zum „Licht unter dem Scheffel“ . Nachdem die weit überwiegende Mehrheit unserer
Fahrer und Unternehmer mit Freude ihren Job
gut erledigen versuchen, wir Ihr Angebot an
Dienstleistungen der Kundschaft aufzuzeigen
und anzubieten, zum Nutzen aller Beteiligten,
natürlich ohne sinnlosen finanziellen Aufwand.
Neuordnung Fahrzeuggruppen
Die bisherige Klassifizierung unserer Taxis entspricht nicht den Anforderungen der Besteller.
Um unsere, bzw. Ihre Angebotsvielfalt klarer
zu definieren, haben wir folgende Fahrzeuggruppen zusammengestellt. Ziel ist natürlich
die Nachfragen der Kundschaft zielgenau zu
erfüllen. 
Die Neuordnung war auch notwendig, um die
Nachfrageschwerpunkte zu nutzen. Alleine die
Zahl der Busbestellungen stieg in 2004 um fast
50 % . Bei diesen Beförderungen ist der Umfang des Gepäcks ein wichtiges Kriterium, das
erfüllt werden muss. 
Ein weiterer wichtiger Grund für die neue Definition der Gruppen ist die Tatsache, dass das
Fahrzeugangebot der Industrie in den letzten
Jahren wesentlich vielfältiger wurde.
Die nachstehende Einteilung der Gruppen erfordert natürlich eine Erfassung in unserer
Zentrale, die Sie per e-mail oder Fax veranlassen können:
Bustaxi:
Sind Fahrzeuge, die bauartbedingt mindestens
fünf Fahrgäste plus einen Reisekoffer pro Person befördern können.
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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER
Die Genossenschaft
Großraumtaxi:
Ist ein Fahrzeug, das bauartbedingt mehr als
vier Fahrgäste befördern kann, eine Gepäckbeförderung ist dabei nicht Voraussetzung.
Nicht unter Großraumtaxis fallen Mercedes 
M-Klasse, Kombi-PKW mit Notsitzen.
Obere-Mittelklasse-Taxis:
Hierunter fallen Fahrzeuge ohne Dachwerbung, z. B. E-Klasse Mercedes, 5er BMW, Audi
A6, Citroen C 5, Skoda Superb, Mazda 6,
Volvo 70, Opel Omega, Zafira.
Oberklasse-Taxis:
7er BMW, S-Klasse von Mercedes, Audi A 8,
Volvo 80, M-300 von Chrysler und ähnliches,
natürlich ohne Außenwerbung.
Wegen der Vielfalt von Automodellen kann die
Auflistung nicht vollständig sein. Seltenere
Modelle werden auf Antrag den jeweiligen
Gruppen zugeordnet. 
Nach der Erfassung per EDV werden die Fahrzeuge den jeweiligen Gruppen mit der Konzessionsnummer zugeordnet. Bei jedem Fahrzeugwechsel muss natürlich auch die Zentrale
verständigt werden. Dieser Schritt ist notwendig um den Fahrgästen unsere gesamte Angebotspalette zu unterbreiten – und das ist eine
ganze Menge.
Achtung – das KVR zieht um!
Die Abteilung „Gewerblicher Kraftverkehr“
zieht am ersten Märzwochenende von der Rüdesheimerstraße 15 in die Ruppertstraße 19 um.
Die Abteilung III/25 hat am 04. März 2005
letztmalig Bürostunden in der Rüdesheimerstraße und am 09. März 2005 erstmalig in der
Ruppertstraße Parteiverkehr. Es ist beabsichtigt, auch die Taxi-Abnahme, KFZ-Wechsel,
sowie die An- und Abmeldung von Taxis in
der Ruppertstraße vorzunehmen. Bitte beachten Sie die neuen Bürozeiten und Amtsräume,
die wir Ihnen nachstehend bekannt geben:
Öffnungszeiten für den Parteiverkehr:
Montag bis Donnerstag von 8.00–12.00 Uhr
Freitag von 7.00–12.00 Uhr
Dienstag-Nachmittag von 14.00–18.30 Uhr
Sachbearbeiter mit Zimmer-Nummer und
Telefonnummer:
Hr. Schmid Zimmer 3068 Tel. 233-27544
Hr. Wenzl Zimmer 3068 Tel. 233-27543
Fr. Lederer Zimmer 3072 Tel. 233-27528
Fr. Hoffmann Zimmer 3072 Tel. 233-27527
Hr. Voß, SG-Leiter Zimmer 3070 Tel. 233-27541
Wir fordern alle Kollegen auf, die Unsitte während der Behördengänge am Taxistand zu parken, nicht am Standplatz Lindwurm-/Poccistraße, zu übernehmen. Es sind genügend
Tiefgaragenplätze vorhanden, es sei denn, man
kommt pomadig um 10.00 Uhr mit der Masse
der Besucher.
Neue Straße
Bernhard-Wicki-Straße – von der Hackerbrücke nach Westen zur Erika-Mann-Straße
entlang des Bahnkörpers, dann nach Norden
abknickend zur Arnulfstraße.
Das KVR bittet um Aufmerksamkeit
Befahren der Fußgängerzonen
Soweit ein Befahren von Fußgängerzonen
überhaupt gestattet ist, muss Schrittgeschwindigkeit eingehalten werden, um die übrigen
Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Es gelten auch für Taxifahrer keine Ausnahmen.
Nachdem sich in jüngster Vergangenheit Beschwerden über zu schnell fahrende Taxifahrer
häuften, erreichte uns die Drohung, dass bei
fortgesetzten Verstößen die Erlaubnis zum Befahren der Fußgängerzonen durch Taxis „auf
den Prüfstand zu stellen“ .
Damit dies nicht geschieht, müssen alle Kollegen
vernünftig fahren.
Die Kripo bittet um Mithilfe
Am Freitag, den 14. Januar 2005 gegen 11.30
Uhr, stand in der Nähe der Grundschule an der
Boschetsriederstraße ein Taxi. Dessen Fahrer
sprach einen 6-jährigen Schüler an, bot ihm
Gummibärchen und eine Überraschung an,
wenn der Bub in das Taxi einsteige.
Der Bub wurde erst angesprochen nachdem er
alleine war. Der Vorgang ist beängstigend.
Nach den der Polizei vorliegenden Erkenntnissen
war das Taxi mit einem Werbedachträger
versehen.
Auch wenn der auffällige Fahrer nicht ermittelt werden kann, bittet die Kripo alle Taxifahrerinnen und -fahrer dringend im Umfeld
von Schulen, auffällige Situationen, auch im
Zusammenhang mit Taxis, zu melden an:
K 122, Frau Scherl,
KHK, Tel. 55 172-
236 oder Herrn
Samietz, Kommissariatsleiter, 
Tel. 55 172-122
oder per 
Fax 55 172-151.
In der Nacht von
Samstag, den 25.
auf den 26. September 2004,
nahm ein osteuropäisches Pärchen
in der Passauerstraße ein Taxi zur
Lerchenauerstraße.
Dort stieg die Frau
aus, der Mann ließ sich in die Gilmstraße
verbringen.
Meldungen bitte an: KHK W. Flemisch, Telefon
55 172-121
Suchmeldungen
Wer beobachtete am Freitag, den 28.01. um
11.45 Uhr, am Tiroler Platz einen Unfall
zwischen einem VW-Bus, weiß mit einem
Hochdach und einem Fußgänger.
Meldung an Fr. Choleva, Tel. 725 15 25
Zwischen Samstag, den 22.01., 2.00 Uhr, und
Montag, den 24.01., 14.00 Uhr, wurde ein
schwarzer Opel massiv beschädigt. Der
Verursacher räumte Blechteile weg.
Meldung an Fr. Choleva, Tel. 725 15 25
Nachruf
Frau Christa Müller, vormals Taxi 1784, ist im
Alter von 63 Jahren, am 29. Januar 2005,
nach einem schweren Leiden verstorben.
Frau Christa Müller, war Mitglied des Vorstandes der Taxivereinigung und gehörte 12 Jahre
dem Aufsichtsrat der Taxi-München eG an,
dessen stellvertretende Vorsitzende sie war.
Neben Ihrem Engagement im Taxigewerbe
wirkte Christa Müller 18 Jahre lang als Prüfungsausschussvorsitzende bei der IHK für
München und Oberbayern.
Unsere Kollegin Christa Müller wurde wegen
ihrer Integrität bereits 1995 als ehrenamtliche
Richterin an das Bayerische Verwaltungsgericht berufen.
Das Münchner Taxigewerbe hatte das Glück,
über ein Vierteljahrhundert durch eine engagierte Kollegin repräsentiert zu werden.
Wir danken Christa Müller, die am 03. Februar
im Sendlinger Friedhof Ihre letzte Ruhe fand.
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11TAXIKURIER
Der Landesverband
Quittungen und Umsatzsteuer
Nach dem Steueränderungsgesetzt 2004 müssen alle ausgereichten Quittungen mit Durchschlag ausgefertigt werden. Die Durchschläge
sind zu archivieren und 10 Jahre aufzubewahren. Quittungen und Rechnungen mit einem
Wert von mehr als Euro 100,-- brutto, müssen
darüber hinaus
1. fortlaufend nummeriert werden
2. den Steuersatz aufweisen (7 % oder 16 %)
3. die enthaltene Mehrwertsteuer ausweisen,
z. B. bei einem Bruttobetrag von 110,– Euro
und einem Steuersatz von 7 % = 7,20 Euro
MwSt. enthalten
bei einem Bruttobetrag von 110,– Euro und
einem Steuersatz von 16 % = 15,17 Euro
MwSt. enthalten
4. die Steuernummer oder Umsatzsteueridentnummer, Namen und Betriebssitz sowie
Taxinummer des Unternehmens
5. Namen und Adresse des Beziehers der
Quittung (Kunde).
In diesem Zusammenhang weisen wir auf die
Umsatzsteuervorschrift des § 12 Absatz 2/10
UStG (Taxiverkehr) hin.
Im Taxiverkehr gilt bei Personenbeförderungen
innerhalb der Betriebssitzgemeinde und bei
Fahrten die nicht innerhalb der Betriebssitzgemeinde stattfinden und 50 Besetztkilometer
nicht überschreiten 7 %. Bei Beförderungen
über die Betriebssitzgemeinde hinaus die eine
Besetztstrecke von 50 km überschreiten und
allen anderen Dienstleistungen wie Besorgungen, Starthilfen, Lotsenfahrten etc. der volle
Mehrwertsteuersatz von 16 %.
Mehrwertsteuer und Taxitarif:
Die in Taxitarifordnungen festgesetzten Taxitarife sind Endverbraucher- also Bruttopreise
bei denen die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten ist. Bei der Anwendung des Taxitarifes
ist also der enthaltene Mehrwertsteuersatz
ebenfalls nach § 12 Absatz 2/10 UStG geregelt.
Ein praktisches Beispiel:
Eine Fahrt von Ismaning nach Tutzing unterliegt der Tarifpflicht, besteht aus 55 Besetztkilometern und kostet nach dem Taxameter
75,– Euro.
Bei 55 Besetztkilometern für eine Fahrt die
nicht in der Betriebssitzgemeinde des Münchner Unternehmers stattfindet, sind 16 % USt.,
also 10,35 Euro enthalten.
Würde eine Fahrt mit 55 Besetztkilometern
innerhalb der Betriebssitzgemeinde, das heißt
innerhalb der Stadtgrenzen Münchens, durchgeführt werden, wäre der MwSt.-Satz 7 % und
die Mehrwertsteuer Euro 4,91. Der Nettoerlös
aus dieser Fahrt wäre für Sie als Unternehmer
um Euro 5,44 höher und die Vorsteuer für den
Kunden um den gleichen Betrag niedriger, wie
bei der Fahrt nach Tutzing.
Trinkgeld und Umsatzsteuer:
Kassiert ein Fahrer Trinkgeld, darf er das gesamte Trinkgeld behalten.
Das Trinkgeld ist auf der Quittung gesondert
auszuweisen. Es darf aus dem Trinkgeld keine
USt. ausgewiesen werden, da der Fahrer das
Trinkgeld netto kassiert und keine Umsatzsteuer abgeführt wird.
Völlig ungleich, werden dagegen Unternehmer
behandelt die in ihrer Tätigkeit als Fahrer, also
unter der gleichen Voraussetzungen, Trinkgelder einnehmen. Trinkgelder, die der Unternehmer vereinnahmt, sind in voller Höhe umsatz- und einkommensteuerpflichtig. Diese
Trinkgelder sind den vereinnahmten Umsätzen
zuzurechnen. 
Trinkgelder sind Nebenleistungen zur Hauptleistung und teilen deshalb das Schicksal der
Hauptleistung in umsatzsteuerlicher Hinsicht.
Unterliegt die Hauptleistung, z. B. eine Personenbeförderung mit einem Taxi aus vorstehenden Gründen den 7 % Umsatzsteuer, ist das
Trinkgeld für diese Fahrt ebenfalls mit 7 % zu
versteuern. Unterliegt die Hauptleistung dem
vollen Mehrwertsteuersatz wie oben beschriebene Taxidienstleistungen, oder alle Mietwagenfahrten, ist auch das in diesem Zusammenhang anfallende Trinkgeld mit 16 % zu
versteuern.
Siehe auch: Das Taxiunternehmen in der
Praxis, Verlag Heinrich Vogel 
ISBN 3-574-24030-9.
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Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 11

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12 TAXIKURIER
Daimler Benz Konditionen für Jahr 2005!
1. gleich für vier Modelle gibt es Anhebungen des Verwerterrabattes um 2 % ab Auslieferdatum 1.1.2005:
VANEO 14 %
VIANO 14 %
VITO 20 %
SPRINTER 25 %
2. die Sonderausstattung „Taxi International“ (Code 450, ZK2) wird
auch weiterhin nicht berechnet, das Taxipaket also kostenlos
geliefert. Der Preisvorteil liegt zwischen 820 und 1.130 Euro. Zu
beachten ist jedoch, dass diese Aktion für Aufträge mit Lieferung bis zum 30.06.2005 und für folgende Baureihen gilt:
W/S 203 (C-Klasse Limousine und Kombi)
W/S 211 (E-Klasse Limousine und Kombi)
W/V 220 (S-Klasse mit kurzem und langem Radstand)
VANEO
3. Übersicht zu den damit geltenden Finanzierungskonditionen:
W/S 211 3,9 % effektiver Jahreszins
W/V 220 3,9 % effektiver Jahreszins
W 163 (M-Klasse) 3,9 % effektiver Jahreszins
VANEO 1,9 % effektiver Jahreszins
VITO 3,9 % effektiver Jahreszins
VIANO 3,9 % effektiver Jahreszins
SPRINTER 4,9 % effektiver Jahreszins
Einzelheiten zu den Finanzierungskonditionen, die nicht nur für
Neufahrzeuge gelten, können Sie beim Taxiverkäufer erfragen.
4. die „Integrierten Kindersitze“ werden auch 2005 weiterhin
kostenlos für Taxis und Mietwagen in den Baureihen 203, 211
und im VANEO angeboten. Zu beachten ist, dass bei Fahrzeugen mit Lederausstattung ein geringer Aufpreis hinzukommt.
Die Kindersitze in der Baureihe 220 sind nur in Lederausführung 
und mit einem Aufpreis von 145 Euro erhältlich. Im VITO und
VIANO können keine integrierten Kindersitze angeboten werden. Pro ausgelieferten VITO und VIANO erhalten die Kunden
aber dafür je einen Kindersitz ISOFIX „Duo“ und „Kid“ kostenlos.
BZP AR.Nr. 02/05
Toller Erfolg für Weißwurst-Lied
Markus Brandl, Juniorchef des Familienunternehmens Vinzenz
murr, ist eine der treibenden Kräfte im Kampf um den Herkunftsschutz der Münchner Weißwurst. Zudem stammt von ihm der Text
zum aktuellen Münchner Weißwurst-Lied. Im aktuellen Ranking
des „Mobillion“ liegt der Song auf Platz 11. „Mobillion“ rangreiht
die Melodien, die auf die Handies heruntergeladen werden.
Taxishop jetzt unter neuer Leitung
Seit November vergangenen Jahres hat Helmut Glas den Taxishop
in der Engelhardstraße übernommen. Von Montag bis Freitag von
9.00 bis 16.00 Uhr bietet er alles, was das Taxler-Herz begehrt.
Sämtlicher Taxi-Bedarf, alles rund ums Auto, das gesamte Taxi-
Formular-Wesen, Landkarten, Stadtpläne sowie Brotzeiten, Getränke, Süßwaren machen „Glasi’s Taxishop“ zum Treffpunkt der
Münchner Taxler. Hier lässt sich auch gut die eine oder andere
Wartezeit überbrücken. Das neue Konzept kommt hervorragend
an, was bestimmt an der Qualität des Angebotes liegt. So gibt’s
täglich frische Bäckersemmeln und -Brezen, ofenfrischen Leberkäse, frische Würstl und ein Tagesgericht. Und das alles zu moderaten Preisen. Trotz bargeldlosem Zahlungsverkehr lohnt sich also
der Weg in die Engelhardstraße – sei es nur auf einen Ratsch mit
Kollegen bei einem Kaffee. 
Schwarzes Brett der Branche
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Die KFZ-Prüfstellen mit Sympathie und Sachverstand
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Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 12

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13TAXIKURIER
Das Plastikgeld hat sich durchgesetzt!
Sind Taxis ohne Kreditkarten-Akzeptanz noch zeitgemäß?
Titelthema
Foto: www.atelier-tacke.de
Den „Brotzeitstich“, da sind wir uns
einig, wird’s immer geben. Dafür sorgen schon die Kollegen, die sich permanent weigern, etwas anderes als
Bargeld zu akzeptieren. Vorbei sind
auch die schlechten Zeiten, als der
Fahrpreis gelegentlich mit Hühnern,
Gänsen oder anderen Nahrungsmitteln beglichen wurde. Nun kann man
im Zeitalter des bargeldlosen Geldverkehrs den Cash-Geiern eine gewisse Sturheit nicht absprechen. Andererseits haben gewisse Angewohnheiten auch ihren Charme und sollten
deshalb nicht von der Bildfläche verschwinden. Dann gibt es auch noch
Kollegen, die – aus welchen Gründen
auch immer – kein eigenes Konto haben und deshalb auf Bargeld angewiesen sind.
Taxifahren gehört zu den klassischen Barzahlungsgeschäften. Immer ein paar 
Euro im Sackerl, das freut den Taxler. Besonders, wenn es ein paar mehr sind.
Nicht umsonst gibt es den geläufigen Ausdruck vom „Brotzeit- bzw. Leberkässtich“ . Gehört diese wunderbare Errungenschaft, für viele eine der positiven
Eigenschaften im Taxler-Alltag, bald der Vergangenheit an, wenn nur noch 
bargeldlos bezhalt wird …?
Das aktuelle Angebot von ADT Wellcom
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 13

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14 TAXIKURIER
Tatsache ist jedoch auch, dass zumindest in unseren Landen das Kreditkartengeschäft im Taxi immer mehr
zulegt. So statten viele Firmen ihre
Mitarbeiter mit Firmenkarten aus,
und die sind dann verpflichtet, alles
mit dieser Karte zu bezahlen. Solch
ein Kunde wird immer nach Taxis
Ausschau halten, die seine Karte
akzeptieren, egal was der erste am
Standplatz davon hält. Viele Hotels
bestellen nur noch Taxis, die Karten
akzeptieren, siehe Autobooking. Und
jeder von uns kennt den Fall, dass
dem einen oder anderen Fahrgast,
besonders nachts, das Bargeld ausgeht, und derjenige ist dann glücklich, wenn er die Heimfahrt mit Karte
bezahlen kann.
Kreditkartenkunden
geben gerne Geld
aus
Das heißt in der Endkonsequenz zusätzlichen Umsatz. Und da sind wir
schon bei einem weiteren positiven
Argument für Kreditkartenbenutzer:
Sie wollen mehr Geld ausgeben, als
sie in der Tasche haben. Zudem sind
Karteninhaber besonders treue Kunden. In erster Linie zu sich selbst,
denn bei den meisten Kartenorganisationen gibt es Bonuspunkte oder
Free-Miles auf die in Zeiten von „Geiz
ist geil“ niemand gerne verzichten
möchte. Sie sind aber auch treu zu
den Mitgliedsunternehmen. Kollegen
mit Stammkundschaft können das bestätigen. Interne Untersuchungen von
Kartenorganisationen haben ergeben,
dass Kartenbenutzer auch davon ausgehen, dass Taxis mit Kreditkartenakzeptanz eine bessere Dienstleistung
bieten, gepflegtere Fahrzeuge haben
und aufgeschlossenere Fahrer am
Steuer sitzen. Ob das immer zutrifft,
soll hier nicht erörtert werden. Auf
jeden Fall gibt es in München inzwischen ca. 1.200 Taxis, die Kreditkarten akzeptieren, Tendenz steigend.
Ein weiterer Aspekt ist die Sicherheit.
Sowohl für den Kunden, der bei Verlust seiner Karte keinen finanziellen
Verlust erleidet im Gegensatz zu einer
verlorenen Geldbörse und auch für
den Fahrer, der bei einem eventuellen
Überfall keinen Einnahmeverlust der
Kreditkartenfahrten hat. Zudem ist
das Risiko Falschgeld zu erhalten
gleich null.
Es gibt natürlich auch Nachteile, die
hier nicht verschwiegen werden sollen. Da ist zum einen das Disagio –
zwischen 2,5 und 3 % bei elektronischen Geräten (je nach Kartenorganisation), ca. 5 % beim sogenannten
Ritsch-Ratsch-Gerät. Dazu kommt
beim elektronischen Gerät eine
Servicepauschale von 22 Cent pro
Transaktion und die Anschaffungskosten.
Welche Möglichkeiten gibt es jetzt
für Fahrer bzw. Unternehmer am
Kreditkartengeschäft teilzunehmen?
Da ist zum einen das bereits angesprochene „Ritsch-Ratsch-Gerät“, im
offiziellen Sprachgebrauch „Imprinter“ genannt. Dabei handelt es sich
um den Dinosaurier in diesem Geschäft, sprich es ist zum Aussterben
verdammt. Neue Geräte werden von
den Kreditkartenorganisationen nicht
mehr ausgegeben, weil das Handling
im Vergleich zur Electronic zu mühsam ist. Die Druckqualität lässt durch
leichtes Verrutschen oft zu wünschen
übrig, so dass Nachfragen erforder-
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 14

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15TAXIKURIER
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Qualität von Anfang an!
• Tägliche Eigenschlachtung. 
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• Kurze Wege, fertige Ware kommt sofort in die Filialen.
• Handwerkliche Rezepturen, natürliche Räucherung.
• Strengste Kontrolle aller Produktionsschritte.
lich sind. Einzelne Organisationen,
wie z.B. VISA, lassen sich die Papierbelege inzwischen gegen teures Geld
bezahlen. Zudem gibt es keine Sicherheit bei gefälschten oder gestohlenen Karten. Sehr hohes Disagio.
Nicht EC-Karten tauglich. Urteil:
Kann zwar noch benutzt werden
(besser als nix), ist aber nicht mehr
empfehlenswert.
Das z. Zt. gebräuchlichste Gerät ist
das „Taxi wellCash 2000“ von ADT
Wellcom. Das Komplettsystem inklusive Thermodrucker und Basisstation,
die man zum Abladen braucht, kostet
530,– Euro, kann auch zum Preis von
12,50 Euro (54 Monate) pro Monat
gemietet werden. Ohne Basisstation:
430,– Euro, 10,60 Euro p. M. Wichtig
zu wissen: Das Gerät muss einmal in
7 Tagen abgeladen werden, sonst
sperrt es sich automatisch. Das dient
der Sicherheit, weil dabei sämtliche
„faulen“ Kreditkarten auf Sperrlisten
aktualisiert werden. Abladestationen,
für alle, die keine eigene Basisstation
haben gibt es u.a. bei ADT in der
Hofmannstraße 54, im Taxi-Shop von
Helmut Glas in der Engelhardstraße
und am Flughafen. Demnächst sollen
noch weitere dazukommen. EC-Karten tauglich. Aus Sicherheitsgründen
sollte man sich vom Kunden jedoch
den Ausweis zeigen lassen. Das ist
zwar keine Garantie, dass Geld auf
dem Konto ist, aber man weiß wenigstens, wen man vor sich hat. Urteil:
Betrachtet man Kosten und Handlichkeit ist es das Beste, was zur Zeit
am Markt ist.
Zukunftsmusik: Der MDA 3, eine Art
Mini-PC in der Größe eines Palms
und mit der Technik eines Foto-Handys mit Blutus-Software und kleinem
Drucker ist gerade in der Experimentierphase. Urteil: Interessante Neuheit
für Technik-Freaks.
Hotline von 
8 bis 20 Uhr: 
089/748 34 123
Die Anlaufstelle für alle interessierten
Münchner Taxler, die eine umfassende Beratung und Information wünschen, ist die ADT Wellcom GmbH in
der Hofmannstraße 54, Tel. 089/748
34 161. Diesen Heimvorteil sollten
Sie nützen, zumal mit Frau Juliette
Weller nicht nur eine äußerst attraktive, sondern auch eine äußerst kompetente Ansprechpartnerin ein offenes Ohr für ihre Belange hat. Ihr
Wunsch für die Praxis an alle, die
Kreditkarten akzeptieren: „Bitte die
Kartenaufkleber am Taxi anbringen,
damit man sich das lästige Durchfragen sparen kann.“ (PG, PR)
Mini-Steckbrief:
Name: Weller
Vorname: Juliette
Alter: 27
Sternzeichen: Steinbock
Familienstand: ledig
Geburtsort: München
Aufgewachsen: Tutzing
Wohnviertel: Feldafing
Hobbies: Reiten, Skifahren,
Biergärten
Musik: Mainstream
Urlaub: Italien
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16 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
IJ
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter.
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich.
In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. 
In der dritten Ausgabe des neuen Taxikurier der dritte Buchstabe I und J …
Identifikation –Bisher kann die Zentrale mittels der Kennung nur Taxis
identifizieren, nicht jedoch einzelne
Fahrer. Für alle Unternehmen, in denen nicht nur die Chefin oder der Chef
selbst fahren, ist dies besonders ärgerlich, wenn – mangels anderer Möglichkeiten – eine Taxinummer wegen
gravierender Verstöße des Fahrers z.B.
pauschal für MVG-Aufträge gesperrt
werden muss, obwohl das schwarze
Schaf vielleicht längst einen anderen
Unternehmer mit seinen Diensten „beglückt“ . Eine persönliche Fahreridentifikation wäre technisch heute schon
möglich, jedoch leider nur mit Nachrüstungsaufwand verbunden. Deshalb
zurzeit noch Zukunftsmusik
Ignoranz - Fahrer, die vom bequemen
Sitz untätig zuschauen, wie sich alte
und/oder Behinderte Fahrgäste minutenlang durch die Beifahrertüre ins
Auto quälen, die die Kundschaft selbst
den Kofferraum befüllen lassen, weil
sie während dessen schon beim Zuschlag-Drücken sind oder die der Zentrale melden, sie stünden schon seit 10
Minuten vor dem Lokal XY, um dann
zurückzufragen „Ach hätte ich da
reingehen sollen?“ darf man getrost
als Ignoranten bezeichnen. Wobei, auf
den letzten Fall bezogen, unserer Telefonisten ohnehin alle Portiers und
Wirte beknien, die Gäste möglichst
nicht gleich auf der Straße warten zu
lassen. Berühmt hier der Spruch einer
Telefonistin zu einem Wirt: „Lassen´s
ihn drin bis er kommt!“
Immun – sollte man nicht nur gegen
manche Art von Fahrgästen sein,
sondern auch zumindest gegen Allerweltskrankheiten wie z.B. Erkältungen. Gerade in unserem Gewerbe ist
es schwierig, sich dagegen zu schützen, weil man öfters aus dem warmen
Wagen ins Freie und dabei eventuell
Schnee und Matsch überwinden
muss. Trotzdem sieht es im Jahr 2005,
da wir nicht mehr auf dem offenen
Kutschbock sitzen, bodenlos lächerlich aus, wenn manche Fiaker mit
Wollmütze, Wintermantel und Handschuhen hinter beschlagenen Scheiben ausharren, weil sie die Bedeutung
der vielen Knöpferl und Radl am Armaturenbrett nicht kennen. Als Fahrgast musste Schrotti – vom natürlichen Selbsterhaltungstrieb gesteuert
– im Winter schon einigen Fiakern
anbieten, ihnen entweder mit einem
Tuch von innen die Frontscheibe abzuwischen oder aber ihnen Heizung
und Lüftung so einzustellen, dass sie
die restliche Schicht nicht weiter im
Blindflug absolvieren müssen. 
Information – Manchmal mag einem
der Taxifunk schon auf die Nerven
gehen, aber neben Aufträgen werden
eben auch Informationen vermittelt:
Wo geht’s gerade rund, wo sind Straßensperren, wie heißt das neue Hotel
oder In-Lokal in der XY-Straße usw.
Häufig die Anfragen auf Kanal IV:
„Zentrale, ist das „Langsam“ in der
Z-Straße schon bekannt? Zentrale:
„Haben wir gerade zweimal durchgesagt“ – Fiaker mit belegter Stimme
„Habe ich nicht gehört. Am Begeisterungsgrad, mit dem diese Replik
kommt, kann man sich ausrechnen,
wie hoch das Bußgeld in diesem Fall
ungefähr ausfallen dürfte. Ab und an
kommt es durch die Zentrale leider
auch zu Fehlinformationen, wenn
z.B. bei der Auftragsvergabe der Hinweis gegeben wird: „Fahrgast wartet
am Fluss“ dieser aber beim Telefonisten gesagt hatte: „Ich warte beim
Plus“ (Supermarkt), oder wenn Gaststättennamen verhunzt werden („Die
Galle“, statt Pigalle, „Gummi-Point“
statt Gourmet-Point usw.), weil der
Wirt bei der Bestellung vielleicht
schon ein wenig undeutlich sprach
oder es im Hintergrund sehr laut war. 
Insider – so bezeichnet man auf gut
deutsch Leute, die Erfahrungen gesammelt haben und sich auskennen.
Wer jedoch in unserem Gewerbe
meint, schon alles zu kennen, muss
mit Überraschungen rechnen. Man
denke z.B. an die Neubaugebiete in
der Stadt und im „Speckgürtel“ um
München. Wenn die Zentrale wieder
mal auf Kanal IV Lotsendienst spielen darf („dann fahrn’s die Zweite
rechts...“) kann man sich ausrechnen,
dass im Wagen entweder ein noch
von Heinrich dem Löwen handsigniertes Straßenverzeichnis vorliegt
oder der berühmte zerfledderte „Patentgefaltete“, in dem Neuhauserund Kaufingerstraße noch als autogeeignete Ost-West-Tangente angebo-
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 16

Seite 18

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ten werden. So manches Antiquariat
würde stolze Preise für das bezahlen,
was von Münchner Fiakern spazieren
gefahren wird!
Isar – „Isara rapidus“ galt früher noch
als wild und ungezähmt. Wenn man
bedenkt, dass z. B. der Sendlinger und
der Giesinger Berg früher mal die
westlichen und östlichen Hochufer der
Isar waren, erahnt man welche Breite
in Folge der Eiszeit unser Mädel einst
in den Hüften hatte. Der Name „Ländstraße“ erinnert an die ehemalige untere Lände, die Floßanlegestelle, die
etwa vor 100 Jahren mit beginnender
Regulierung der Isar dort verschwand.
Von dort konnte man auch mit dem
Floß reisen: eine Fahrt nach Freising
kostete 12 Kreuzer und nach Wien 3
Gulden! Dank Renaturierung und dem
Bau zusätzlicher Klärwerke im Oberland dürfen wir auf unserer vorübergehend zur Flussleiche verkommene
Isar wieder zunehmend stolz sein.
Isarfunk – was kann unsere Isar 
dafür …?
Isartor – Die erste große Stadterweiterung auf den Bereich des heutigen
Altstadtringes in der Regierungszeit
des Herzogs und späteren deutschen
Kaisers Ludwig des Bayern, machte
auch neue Stadttore nötig, wie z.B.
das 1337 fertig gestellte Isartor. Es
beherbergt heute im südlichen Turm
ein gemütliches Stüberl und das Valentin-Musäum. Wer sich dort über
die Bedeutung einer Schüssel mit
Wasser wundert, bekommt die Erklärung geliefert: „Eisplastik – leider geschmolzen.
Jaguar - Der Jaguar-Willi war einer
der letzten Exoten, die die Kundschaft mit einem exklusiven Wagen
erfreuten. Das Herz des Oldtimerfreundes schlägt höher, bei dem Gedanken, dass früher u. a. BMW V8
(„Isar 12“), Kapitäne und Admirale,
Göttinnen (Citroen DS) neben den
damals üblichen Pontons und Heckflossern die Münchner Taxiflotte bereicherten. Angeblich war auch mal
ein Mercedes 600 als Taxi zugelassen.
Nächtens kann man gelegentlich an
Einsteigerplätzen einen Ford Taunus
als Taxi bewundern. 
Jahr – „Des Jahr ziagt si scho wieda“
war der Kommentar der Fiaker und
Zentralisten, als nach der Silvesternacht schon wieder die gewohnte Ruhe einkehrte, zumal der Winter bis
Ende Januar auf sich warten ließ.
Aber: dieses Jahr wird wesentlich
besser als das Letzte. Und wenn nicht,
dann wart´ ma halt noch ein bisserl …
17TAXIKURIER
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 17

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Der TAXIKURIER mit freundlicher
Unterstützung der AUDI AG testet
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat Monat ist unser
anomymer Taxi-Scout mit einer
besonderen Aufgabenstellung auf
Münchens Straßen und Standplätzen
unterwegs und berichtet über seine
Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch
freiwillige Leistungen und Wünsche
unserer Fahrgäste erfüllt werden.
Unser Aktionspartner, die AUDI AG,
prämiert jeden Monats-Sieger mit
einem Preis und lobt zudem einen
tollen Jahrespreis für den „Besten“ des
Jahres 2005 aus.
✷✷✷✷ grandios
✷✷✷ sehr gut
✷✷ gut
✷ befriedigend
– nicht überzeugend
Unser Monatsthema:
Fahrpreis-Schätzung
„Vom Bahnhof Süd in den 
Bekassinenweg“
Preise sind oft schwer abzuschätzen.
Vor allem, wenn man das Fahrziel,
die Entfernung, die Fahrtstrecke und
den Zeitaufwand nicht kennt. Das
richtige Feeling, Erfahrung, Know-
How oder die Anfrage bei der Funk-
Zentrale, sind die Basis für die richtige Kalkulation.
Wieviel kostet die Fahrt bis zum Bekassinenweg? Bei diesem exotischen
Namen verstehen selbst Insider nur
Bahnhof und an der Existenz dieses
Weges zweifelt so mancher Taxler.
Da hilft nur cool bleiben:
1. Definition des Fahrzieles (Problematik s. Taxi-Check im Taxikurier
Feb. 2005)
2. Einschätzung Fahr-Distanz und
Dauer / Euro pro Kilometer
Taxi 1: –
Null Bock 
(Nr. 2154, 6. Feb., 14.00 Uhr)
Warum kompliziert, wenn es auch
einfach geht? Nach dem phlegmatischen Motto „Nix wissen“ verweist
mich dieser unrasierte und extrem
mediterran anmutende Fahrer auf
einen anderen Kollegen. Wahrscheinlich sind ihm –8 °C zu kalt, und er
will das nur um Handesbreite heruntergekurbelte Fenster schnell
schließen, um wieder in seinen
Winterschlaf zurück zu kehren.
Taxi 2: ✷
Total daneben 
(Nr. 150, 6. Feb., 14.01 Uhr)
Nachdem der emsige Fahrer den
Bekassinenweg im Stadtplan endlich
ausfindig macht, scheinen seine
Koordinaten verrückt zu spielen. Mit
voller Überzeugung stellt er mir den
Fahrpreis von 15 bis 18 Euro in
Aussicht.
P.S.: Selbst für 1 Euro wäre ich niemals in dieses heruntergekommene
und dreckige Taxi gestiegen…
Taxi 3: ✷✷
Take it easy 
(Nr. 2498, 6. Feb., 15.30 Uhr)
Mit viel Charme und Elan findet dieser Taxler meine Destination im Straßenverzeichnis. Begeistert und mit
viel Hoffnung erwarte ich nun eine
korrekte Preisangabe. Nachdem er
sich mit der Kalkulation von 15 bis
18 Euro leider als realitätsfremd erweist, blickt er mit seinen feurigen
Augen in mein enttäuschtes Gesicht.
Der Fahrer interpretiert dies als Frustration bezüglich meines Geldbeutels
und entwickelt sich zum animierenden Reiseleiter. Alternativ empfiehlt
er mir die U2 bis Trudering zu nehmen, um von dort aus für maximal
5 Euro Taxi-Preis an mein Fahrziel
zu kommen. 
Sind Münchens Taxler wirklich die Besten?
Taxi-Check München
Foto: www.atelier-tacke.de
18 TAXIKURIER
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 18

Seite 20

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19TAXIKURIER
Taxi 4: –
Ohne Worte 
(Nr. 1305, 6. Feb., 16.35 Uhr)
Vollkommen desinteressiert blättert
der Fahrer pseudohaft im Straßenverzeichnis und ich erfahre „Bekassinenweg gibt’s nicht“ . Ohne weitere Erklärung oder Hilfestellung fährt der
Autist daraufhin in der Wartespur
nach vorne weiter, um den Anschluss
oder die Chance auf potentielle Taxi-
Gäste nicht zu verpassen.
Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger!
Preisbewusst 
(Nr. 908, 6. Feb., 16.40 Uhr)
C, k, ck, s oder Doppel-s ? Mit viel
Geduld gibt dieser sympathische Fahrer alle Buchstaben-Variationen zum
Thema Bekassinenweg in sein Navi
ein. Treffer! Der elektronische Freund
und Helfer erkennt schließlich den
Weg und das dazugehörige Stadtrand-Gebiet Waldtrudering. „Das
macht ungefähr 27 Euro“ . Die gekonnte Einschätzung der Fahrdistanz
und -dauer und die Beherrschung der
Grundrechenarten machen diesen
Fahrer zum Profi und Testsieger.
Der Gewinner!
Josef Schosser
Albert-Rosshaupter-Str. 76a
81369 München
… erhält für sein professionelles
Verhalten von der AUDI AG den
DSV/AUDI-Skiatlas 2005 sowie eine
AUDI-Herrengeldbörse.
Drastische Aktion zur 
Rettung des Beck-Standes
Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI-
KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist
nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und
Diebstahl an Kollegen. Ab sofort startet eine Aktion, um diesen zwielichtigen
Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler-
Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist.
1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung 
voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz
unerlaubt bereitgestelltes Taxi.
2. Nennen Sie das Fahrziel.
3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die
Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am
Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit.
4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG.,
Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut:
„Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides
statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt:
1. Zur Person:
Vorname: _______________ Name: ________________________
geboren am: _____________ geboren in: ____________________
wohnhaft in: ____________________________________________
2. Zur Sache:
Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________
stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi 
Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer
schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter 
Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________.
München, den ___________ Unterschrift ___________________
5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt.
6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. 
Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von 
Euro 150,– (bisher Euro 75,–).
Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz attraktiv.
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20 TAXIKURIER
Frauen am Steuer eines Taxis. Vorteile
oder Nachteile? Mit der engagierten,
bayerischen Taxlerin Josefa Hubl
unterhielt sich der TAXI-KURIER
Wie die meisten von uns, liebt Josefa
Hubl ihren Beruf. „Taxis haben mich
schon als Kind fasziniert. Zudem bin
ich Mercedes-Fan, vielleicht, weil ich
in einem geboren bin.“ Den Taxischein hat Josefa Hubl, die vorher
mit einem krankenkassenärztlichen
Abrechnungsbüro selbstständig gewesen ist, eher aus Trotz gemacht.
„Mein damaliger Freund hat gedroht,
mich zu verlassen, wenn ich den
Schein mache und da ich mich eh
von ihm trennen wollte, war das für
mich ein guter Grund.“ Immer nur
mit Zahlen hantieren wurde ihr auch
langsam langweilig und so sah sie eine gute Möglichkeit in ihren Traumjob einzusteigen. „Eine der Voraussetzungen für mich waren, diesen Job
perfekt zu machen,“ erzählt sie. „Ich
habe quasi Taxi gelebt. Ich hatte einen Stadtplan an der Wand hängen,
habe gelernt wie eine Blöde und
Stadtviertel, die mir schwierig erschienen, habe ich mir mit dem Rad
erarbeitet. Ich habe mir Einbahnstraßen notiert und Abbiegemöglichkeiten eingezeichnet. Meine Lektüre im
Urlaub war der Stadtplan. Dafür habe
ich auch beim erstenmal die Prüfung
bestanden.“ 1998 war das und seit
dieser Zeit fährt sie regelmäßig, außer
freitags.
Muss man sich 
solche Frechheiten
gefallen lassen?
In den letzten zwei, drei Jahren hat
ihre Euphorie zum Taxi einige Dämpfer erhalten. „Was ich mir nie vorstellen konnte,“ sagt Josefa, „dass einem Kollegen das Leben oft schwerer
machen als manche Fahrgäste.“ In
der Zwischenzeit muss sie sich sexistische, rassistische und frauenfeindliche Bemerkungen in nie gekannter
Art bieten lassen. Dass man als Frau
schon mal angemacht wird, vor allem
wenn man nicht ganz unattraktiv ist,
damit hat sie kein Problem, wenn alles im vernünftigen Rahmen abläuft.
Was ihr aber regelmäßig am Südbau
widerfahren ist, das hat sie so empört, dass sie diesen Standplatz in der
Zwischenzeit nicht mehr anfährt. Besonders einige türkische „Kollegen“
haben ihren primitiven anatolischen
Emotionen freien Lauf gelassen. Oder
wie anders ist es zu erklären, „dass
ich mir anhören muss, in der Türkei
hätte ich keinerlei Berechtigung
überhaupt Auto zu fahren, geschweige denn Taxi. Ich gehöre an den Herd
und soll Kinder bekommen. Gott sei
Dank fahre ich in München Taxi und
Profile
Frauenfeindliche 
Tendenzen am Südbau
München,
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Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 20

Seite 22

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21TAXIKURIER
nicht in Istanbul. Ich frage mich, warum man sich als bayerische Taxifahrerin Frechheiten dieser Art bieten
lassen muss und sich dann noch
nicht mal beschweren darf, weil man
sofort als rassistisch abgestempelt
wird, nur weil man mit solchen Kollegen nicht zum Essen gehen will!“
Die meisten Kollegen sind freundlich
und hilfsbereit
Warum dieses Phänomen gerade am
Südbau auftritt, dafür hat sie auch
keine Erklärung. An anderen Standplätzen hat sie derlei Beleidigungen
noch nicht erlebt. Im Gegenteil, die
meisten männlichen Kollegen, egal
welcher Nationalität, sind äußerst
freundlich und hilfsbereit den Kolleginnen gegenüber. Wobei ihr natürlich nicht entgangen ist, dass das Geschäftsgebaren untereinander in den
letzten Jahren grundsätzlich schlechter geworden ist. „Da wird man vor
dem Standplatz noch schnell überholt, wird geschnitten, wenn ein Kollege einen Fahrgast sieht und hat
manchmal das Gefühl, man zieht in
den Krieg und macht nicht nur einen
Job.“ Dabei gehört Josefa Hubl nicht
zu den Ängstlichen in Branche. Sie,
die ausschließlich nachts fährt, hält
den Job für Frauen nicht gefährlicher
als für andere auch. Und das, obwohl
sie schon einmal von einem Psychopaten mit einer Waffe bedroht worden ist. „Da war es ein schönes Gefühl, als mit Hilfe der Funkzentrale
am Zielort mich jede Menge Kollegen
in Empfang genommen haben.“
Als Frau hat man am Steuer natürlich auch Vorteile. „Besonders betrunkene Männer reißen sich bei mir
immer total zusammen. Das scheint
ihnen wohl peinlich zu sein. Und
Tipp gibt’s von Männern auch mehr
als von Frauen. Aber das liegt wohl
in der Natur der Sache.“ Mulmig wird’s ihr nur, wenn einer partout nicht
aussteigen will und vielleicht auch
noch philosophiert, wie schlecht seine Ehe läuft. „Da hab’ ich schon
manches Mal in die Trickkiste greifen
müssen,“ erzählt Josefa.
Jetzt hofft sie auf einen Klimawandel
am Südbau. „Denn eigentlich bin ich
nicht der Typ, der sich so ohne weiteres von einem meiner bevorzugten
Taxistandplätze vertreiben lässt.“ Das
wäre in der Tat ein Klimawandel, der
uns allen guttun würde. (PG, PR)
Illustration: formenreich
Kurioses aus der Zentrale
Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem 
TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag.
Pförtner eines Hotels bestellt nachts um 3 Uhr immer wieder Taxis zu seinem 
Hotel. Nach einiger Zeit melden sich einzelne Taxifahrer und teilen der 
Zentrale mit, dass an diesem Hotel gar kein Bedarf sei. Daraufhin ruft die 
Zentrale den Pförtner des Hotels an und fragt nach warum er denn Taxis bestellt, wenn er doch gar keine braucht.
Der Pförtner antwortet daraufhin, dass er gerne sieht, wenn am Standplatz vor seinem Hotel Taxis stünden.
Mini-Steckbrief:
Name: Hubl
Vorname: Josefa
Alter: 36
Sternzeichen: Fisch
Familienstand: ledig, aber in
festen Händen
Geburtsort: Pfaffenhofen
Aufgewachsen: München
Wohnviertel: Giesing
Hobbies: Fotografie, Kochen,
Theater, leidenschaftliche
Leserbriefschreiberin, Reisen
Musik: Reggae, indianische 
Musik, Klavier spielen
Urlaub: Am liebsten Afrika 
und Asien
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Von allen Mitarbeitern hat Anna-
Maria Schrader die größte Deutschlanderfahrung in Sachen Taxizentralen.
Wenn man so will, hat sie das spannende Leben am Puls des organisierten Chaos schon mit der Muttermilch
aufgesogen. Die Mutter der gebürtigen Hessin, sie spricht übrigens fast
akzentfrei, hat schon in Frankfurt in
der Taxizentrale gearbeitet, „und so
bin ich halt auch dazugekommen.“
Immerhin fünf Jahre von 1979 bis
1984. Nach einem Umzug von Frankfurt nach Köln 1985 ist Frau Schrader wo gelandet? Richtig! Bei Taxiruf
in Köln. Dabei hält sich ihre Affinität
in Sachen Taxi in Grenzen. Sie hat
nämlich nicht nur keinen Personenbeförderungs-schein, sie hat überhaupt keinen Führerschein. „Eigentlich hab’ ich noch nie einen
gebraucht. Entweder hatte ich jemand, der mich transportiert hat,
oder ich war öffentlich unterwegs.“
Als Anna-Maria Schrader 1988 nach
München kam, wurde sie wie magnetisch von der Utzschneiderstraße an-
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Ich rede gern
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in
der Funkzentrale haben einen genauso
harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind
für jeden von uns bares Geld wert. 
Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER
eine Brücke schlagen zwischen Fahrern
und Funkern. 
In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“
vorgestellt, mit ihren Hobbies,
Leidenschaften und Wünschen. 
In dieser Ausgabe:
Anna-Maria Schrader
gezogen. „Es war gerade Wies’n-Zeit,
als ich neugierigerweise da vorbeigeschaut habe und zwei Tage später hat
mich die Pauline schon angelernt.
Und heute ist keiner mehr da, mit
denen ich damals angefangen habe.“ 
Funkunterricht ist
doch keine Strafe
Trotz ihrer großen Erfahrung, bleibt
sie lieber im Hintergrund auf den
Rückfragekanälen und am Telefon.
Obwohl sie nicht wirklich schüchtern
ist, hat sie Hemmungen auf Kanal 1
zu gehen, „da kenn’ ich mich zu wenig aus. Ich kenne doch nur das Viertel, wo ich wohne.“ Das müsste eigentlich reichen, so oft ist sie in
München schon umgezogen. So viele
Viertel lernen andere während ihrer
gesamten Laufbahn nicht kennen –
von Pasing nach Waldtrudering über
die Dachauerstraße ins Glockenbachviertel reicht ihr persönlicher „So-lerne-ich-München-kennen“-Ortskundekurs. Aber sie landet bestimmt noch
auf Kanal 1. Da ist sie viel zu professionell. So geht Anna-Maria Schrader
in regelmäßigen Abständen in den
Funkunterricht und wundert sich oft
über die Einstellung mancher Fahrer.
„Das ist doch keine Strafe. Der Kurs ist
sehr lehrreich und wird ganz spannend gestaltet. Es gibt doch ständig
etwas Neues, das man kennen muss.
Ob Bescheinigungen von der Krankenkasse, MVG-Aufträge oder Seniorentaxi und vieles mehr. Es gibt immer
etwas zum Auffrischen.“ Da hätte sie
dann auch gleich einen revolutionären
22 TAXIKURIER
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Rio de Janeiro, Brasilien 11,95
London, Großbritannien 11,95
Dacca, Bangladesch 12,50
Buenos Aires, Argentinien 12,60
Shanghai, China 13,25
Moskau, Russland 13,55
Karatschi, Pakistan 13,55
Manila, Philippinen 14,35
Kairo, Ägypten 15,10
Kalkutta, Indien 15,20
Osaka, Japan 16,40
Jakarta, Indonesien 16,65
Los Angeles, USA 17,60
Delhi, Indien 18,70
Bombay, Indien 19,20
São Paulo, Brasilien 19,90
New York, USA 21,75
Seoul, Südkorea 21,95
Mexiko-Stadt, Mexiko 22,15
Tokyo, Japan 33,90
Vorschlag zu machen: „Bevor man
den Taxischein macht, wäre es nicht
schlecht, ein Zeugnis über einen erfolgreichen Deutschkurs vorzuweisen.“ 
Anna-Maria Schrader glaubt eben an
das Gute im Menschen. Wir auch.
Trotzdem glauben wir nicht an Wunder. Aber bis es soweit ist, klärt sie
die Kunden über ihre Rechte erstmal
am Telefon auf. Worauf sie achten
müssen, wenn sie sich beschweren
wollen, dass sie einsteigen können, in
welches Auto sie wollen, wenn Fahrten an der Rufsäule verweigert werden, etc. Das Geheimnis ihrer Ruhe
und Ausgeglichenheit heißt Meditation. Gerade erst hat sie sich einen
Monat lang in Indien die Kraft für
den Rest des Jahres geholt.
Mini-Steckbrief:
Name: Schrader
Vorname: Anna-Maria
Alter: 45
Sternzeichen: Fisch
Familienstand:ledig, glücklich mit
Lebenspartner
Geburtsort: Frankfurt/M.
Aufgewachsen: Frankfurt/M.
Wohnviertel: Seit 1988 in München, z. Zt. Glockenbachviertel
Hobbies: Vegetarisch kochen, fotografieren, videofilmen, Computerfreak, meditieren
Urlaub: Indien, Marokko, Ägypten
Pausenfüller
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Die Zahlen beziehen sich auf die jeweilige Stadt mit ihrem Vorortgürtel, 
Angaben in Millionen
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Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 23

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24 TAXIKURIER
Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware
und Brotzeitbeutel gilt es den Heißhunger zu befriedigen. 
In jeder Ausgabe testen wir für Sie eine typische Taxifahrer-
Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten ist natürlich rein
subjektiv und zufällig, stellt aber in jedem Fall eine kleine
Orientierungshilfe im großstädtischen Brotzeit-Dschungel dar.
In dieser Ausgabe für Sie der Fleischpflanzl-Test!
Foto: www.fotgrafie-werner.deEssen auf Rädern
„Gepäckservice“ bedeutet für denjenigen / diejenige, der / die den Auftrag erhält, dass Gepäckstücke des
Kunden von der Wohnung abzuholen
sind und an der Zieladresse wieder in
die Wohnung zu verbringen sind
bzw. am Bahnhof bis zum Zug getragen werden müssen. Ziel- bzw. 
Abholadresse muss nicht unbedingt
der Bahnhof sein. Wir bieten den
„Gepäckservice“ unabhängig von
irgendwelchen Strecken an.
Als Entgelt wird für den „Gepäckservice“ ein Zuschlag von a 2,50
erhoben, der die ersten beiden Gepäckstücke beinhaltet. Jedes weitere
Gepäckstück wird dann mit je a 1,25
berechnet. Die Fahrt an sich wird
gemäß Tarif ausgeführt. „Gepäckservice“ wird meist von älteren oder
in ihrer Mobilität eingeschränkten
Personen bestellt, was natürlich auch
eine entsprechend zuvorkommende
Verhaltensweise (gilt im übrigen für
alle Fahrgäste!) des Fahrpersonals
voraussetzt. Weiter sollte man auch
die Gepäckstücke „pfleglich“ behandeln, damit man im Anschluss nicht
mit Regressansprüchen der Kunden
rechnen muss.
Dauerbrenner
Gepäckservice
Die monatliche
Orientierungshilfe
durch den 
Brotzeit-Dschungel
Name R
Adresse O
b
S
Temperatur •
Knusprigkeit •
Würze •
Konsistenz •
Verhältnis Preis/Größe •
Punkte Gesamt 1
Platz 1
Fazit D
u
k
N
a
R
G
Der „Gepäckservice“ ist eigentlich ein Serviceangebot der Deutschen Bahn AG, 
das allerdings schon vor Jahren von der Deutschen Bahn AG aufgegeben wurde. 
- Nicht so von der Taxi-München eG.
Wir vermitteln nach wie vor Aufträge mit dem Zusatz „Gepäckservice“ . 
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 24

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Räucher-Onkel Metzgerei Friedel Vinzenz Murr Metzg. Schlagbauer Imbiss-Stand Würstel-Kiosk
Orlandostr. 3 Am Hinterende Sendlinger Str. 38 Müllerstr. 25 Ostbahnhof, 1. UG im Hauptbahnhof,
beim Bräuhaus- des Taxistandes ca. 20 Meter vom vor Gleis 23
Stand Viktualienmarkt Standplatztelefon
•• •• •• • •• •
•• •• •• • • ••
••• •• •• • •• ••
••• ••• •• •• • ••
öße ••• E 1,50 •• E 1,37 •• E 1,40 ••• E 0,90 • E 2,00 – E 2,05
1 31 1 1 0 877
1. 2. 3. 4. 5. 5.
Der Testsieger! Ein rundum gelungenes Gesamtkunstwerk mit – wie der
Name des Ladens schon
ahnen lässt – feinem
Räucher-Aroma. Ein
Genuss!
An dem Metzgerei-
Kiosk bekommt man
ein schönes, lockeres
Pflanzl, welches einzeln abgewogen wird
(0,95 Euro/100 Gramm).
Sehr gut; lohnt den
Besuch.
Rundum gutes Fleischpflanzl als kleine Brotzeit „auf die Hand“ .
Riesige Auswahl an
sonstigen kleinen und
großen Speisen zum
dort Essen oder Mitnehmen.
Defensiv gewürzt und
mäßig warm, aber vom
Material her einwandfrei, bekamen wir 
hier die mit Abstand
billigste Hand-Brotzeit.
Hier irritierten der hohe Knorpel-Anteil und
der relativ gewaltige
Preis.
Eigentlich recht ordentlich, aber der Preis
(das waren früher mal
4,– DM!) verhinderte
eine bessere Wertung
zum Mittelfeld.
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 25

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26 TAXIKURIER
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Spitznamen der Taxler
Droschkenkutscher bedienen sich einer Wortwahl, die gelinde gesagt deftig oder
auch grob sein kann. Nicht nur der „Urvater“ der Münchner Lohnkutscher, Xaver
Krankl, ist durch seine groben Anekdoten bekannt, sondern in jeder Generation
der Fiaker sind Spitznamen, die der Betroffene meist nicht so gerne hört, zur
allgemeinen Belustigung an der Tagesordnung. Spott und Schadenfreude halten
nur die besonders Harten aus. Deshalb haben wir in unserer Aufzählung von
Spitznamen nur in Ausnahmefällen auf lebende Zeitgenossen zurückgegriffen.
Grundsätzlich sind Bezüge zu aktiven Kollegen rein zufällig.
Arschfranz: Ein etwas kleinwüchsiger
Taxler, der sehr redselig immer ganze
Gruppen am Standplatz „brennender“
(wartender) Kollegen unterhielt. Sein
Redeschwall konnte unterbrochen
werden, wenn man den sehr kitzligen
Redner in den Hintern kniff. Er hüpfte unverzüglich wie Rumpelstilz,
brüllte wie besessen und packte in
seiner Aufregung häufig sein Gegenüber am Hals 
BMW-Hans: Ein Herrschaftschauffeur,
der in Bogenhausen wohnte, immer
mit Anzug, Krawatte und einer etwas
großen Chauffeursmütze unterwegs
war. Lediglich seine extrem lange,
spitze Nase überragte den Mützenschirm. Der BMW-Hans fuhr mehrere
BMW V8, die Chrom blitzender Stolz
seines Halters waren.
Duttenpatscher-Pauli: War einer der
vornehmen, harten Typen. Mit
Schirmmütze, Krawatte und knöchellangem Ledermantel. Steuerte seine
Droschkenschiffe vom Opel Kapitän
aufwärts durch den nächtlichen
Dschungel des Zentrums. Im Schlaf
wurde er mit einer Schönen der
Nacht überrascht, als beide schlummerten und Pauls Pranken als Büstenhalter gute Dienste taten. 
Dollar-Kare: Bis Anfang der 50er
Jahre war es Deutschen verboten,
Devisen zu besitzen. Taxifahrer, ob
normales Taxi oder E.T. (Exporttaxiservice) für G.I.´s wurden mit
Voucher, also Script-Dollars bezahlt,
die zum offiziellen, schlechteren Kurs
Amüsantes aus der Taxi-Historie
Anno dazumal
Foto: Archiv, Hans Meißner
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eingetauscht wurden. Der Dollar-Kare
nahm das Risiko bei einer Razzia enteignet zu werden auf sich und legte
den Grundstein zu seinem Eigenheim.
Halogen-Hansi: In den sechziger Jahren, als die Autoelektrik endlich von
6 auf 12 Volt umgestellt wurde, damit der traurige Lichtkegel die
Leuchtkraft einer Karbidlampe überstieg, kamen zusätzlich Halogenscheinwerfer auf. Der junge Fordfahrer Hans, der nur am Harras stand,
sparte sich nach und nach vier Halogenstrahler vom Trinkgeld ab. In einer lauschigen Sommernacht verkürzte er dem Pulk von wartenden
Taxlern mit seinen Lichtdemonstrationen die Zeit. Nach 90 Minuten
kann eine Dame, nahm Platz und bat
den Technikfreak nach Starnberg zu
fahren. Sein strahlendes Gesicht verfinsterte sich, der Badewannen-Ford
tat keinen Mucks mehr. Durch die
Lichtspiele war die Batterie leer. 
Kuttelwascher: Wurden zwei Kollegen
genannt, die auf ihren erlernten Beruf als Metzger größten Wert legten
und sehr stolz waren. Das Waschen
von Kutteln (Gedärmen) ist die niedrigste Tätigkeit des Fleischerhandwerks.
Hob di: Ein kleiner, sehr rundlicher
Taxler der Nachkriegszeit, der jedem
Gespräch über Standplatztelefon erregt entgegen wartete. Hatte er den
Wunsch des Fahrgastes sicher verstanden, entfuhr im ein erleichtertes
„Hob di“ – für Nichtbayern: „Ich habe Dich verstanden“ .
Lenkradvergolder: Ein trinkfester Patron aus Obergiesing, der nach langem Sparen eine eigene Nummer
(Konzession) erwarb. Nach dem nahezu alltäglichen Dämmerschoppen im
Salvatorkeller, fand er eines Tages
den Platz direkt vor dem Eingang
zu seinem Wohnhaus durch einen
LKW verparkt. Zum großen Unglück
war das Führerhaus nicht versperrt.
So verrichtete der Grobian seine
Notdurft auf dem Fahrersitz. Recht
blamabel war allerdings, dass er dabei seine Brieftasche verlor. Polizisten weckten ihn am frühen Morgen
auf und gaben im Gelegenheit die
Fundsache wieder zu sich zu
nehmen.
Scheinwerferhanse: Ist ein Kollege,
der seit 1960 Taxi fährt Seit dieser
Zeit leuchtet seine Glatze wegen
seines blassen Teints, durch die
Münchner Nächte.
Ratzensepp: War ein Ramersdorfer
Kollege, der wo es ging, zum Leidwesen seiner Kollegen, Ratten fütterte. Am Goetheplatz genauso wie
am Schatzbogen. Mit zunehmender
Zeit nahm er eine gewissen Ähnlichkeit mit seinen Lieblingen an.
Eine spitze Nase, Knopfaugen und
kaum Kopfschmuck.
Schachterlpeter: Einer der redseligsten Münchner Taxler, der immer
und überall alles im Griff hatte und
durch seine Vorträge ganze Völkerstämme in die Flucht geschlagen
hat. In seiner Glanzzeit hatte er
häufig Umzüge, seine eigenen natürlich, zu erledigen. Das Umzugsgut bestand einmal aus einem
Kästchen, das ein Kollege für ihn
abholen musste. Aus nicht mehr
bekannten Gründen traute er 
sich selbst nicht mehr an seine
Exadresse. (HM)
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Kai-Georg Frey, Funker und Fahrer,
testet für den TAXIKURIER und Sie 
„elfenbeinfarbige Automobile“ .
Für Taxifahrer mit minimalistischer Dienstleistungsbereitschaft ist das Fahren eines Taxibusses nicht zu empfehlen. Am Standplatz auf
dem Fahrersitz lümmelnd beim Herannahen
des Fahrgastes den Kofferraum fernzuentriegeln und aus dem Fenster zu rülpsen: „... hinten ist offen ...“, ist zwar schon prinzipiell keine Empfehlung für unser Gewerbe, bei einem
Taxibus aber überhaupt nicht mehr praktizierbar. Zu ungewohnt (für die Fahrgäste) sind die
Türverschlüsse insbesondere bei Schiebetüren,
zu schwer die Kofferraumklappe und zu hoch
der Einstieg für nicht ganz so fitte Passagiere.
Es heißt also generell: Aussteigen, Türen öffnen, Gepäck selbst verstauen, dem Fahrgast
bei der Überwindung des Höhenunterschiedes
behilflich sein (als Gipfel der Fürsorge wird
von älteren oder gehbehinderten Kunden die
Mitführung und bedarfsweise Aufstellung eines zusätzlichen Trittes oder Schemels gewürdigt). Vor allem das Schließen der Schiebetür
beherrschen die wenigsten Fahrgäste. Auch
nach dem Kassieren ist der Service noch nicht
beendet, die Umkehrung der Einstiegsprozedur
ist in den meisten Fällen sinnvoll und nötig.
Wenn man dazu aber bereit ist, dann ist der
Taxibus unübertroffen in seiner Flexibiltät fast
jeder Transportaufgabe gegenüber, dann werden auch Einzelreisende mögliche Vorbehalte
einem so großen Taxi gegenüber schnell überwinden und während der Fahrt das auch von
großen Limousinen unerreichte Raumgefühl
und das aufgrund der hohen Sitzposition entstehende Gefühl, „über den Dingen zu thronen“, genießen. Dann wird man in praktisch
jeder Schicht die eine oder andere Fahrt zusätzlich machen und von der zusätzlichen
Ladekapazität über Bus- oder Gepäckzuschläge
profitieren.
Der „neue“ Vito tritt gleichzeitig ein leichtes
und ein schweres Erbe an. Ein leichtes insofern, als die Leidensgeschichten von Taxiunternehmern über das Vorgängermodell insbesondere aus der Vor-CDI-Zeit durchaus
stundenfüllend sind und es für den Nachfolger
nicht schwer sein sollte, vieles besser zu machen. Ein schweres, weil das runderneuerte
Modell natürlich all die Qualitätsversprechen
einlösen soll, die für die Marke Mercedes erwartet werden und bei denen der „alte“ Vito
allzuoft passen mußte; dies in einem Gewerbe,
in dem das Markenrenommee über Jahrzehnte
gewachsen ist und als Qualitätsanspruch sehr
ernst genommen wird.
Seit der Erfindung der Schuhschachtel ist
formtechnisch das Optimum aus umbautem
Raum und Nutzvolumen erreicht, lediglich die
cw-Wert-Diskussion hat sich im Automobilbereich noch in einer Abschrägung der Frontseite
niedergeschlagen. Seither ist die Hauptaufgabe
der Designer eines Kastenwagens die optische
Vertuschung der zugrundeliegenden Form, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Dies
ist beim neuen Vito ganz gut gelungen, mit
seiner ansteigenden Gürtellinie, seinen oben
abgerundeten hinteren Seitenfenstern und den
an der Sicke nach innen gezogenen Vorderkotflügeln sieht er direkt elegant und sogar etwas
filigran aus.
Der Innenraum bietet ein großzügiges Raumgefühl, ist weitgehend glattflächig und durchdacht möbliert. Die Komfort-Fahrgastsitze
(optional) sind als Einzelsitze konturiert; die
Kunden loben einhellig ihre Bequemlichkeit
und den großzügigen Fußraum. Vor allem ältere Herrschaften suchen allerdings beim Einund Aussteigen lange nach Möglichkeiten zum
Festhalten. Die Lehnen der hinteren Reihen
lassen sich mehrfach verstellen und für zusätzlichen Stauraumbedarf einzeln umlegen. Die
beim Vorgänger starr stehenden Gurtsäulen
sind nun verschwunden, die Dreipunktgurte
komplett in die Sitze integriert. Der Klappsitz
neben der Schiebetür muß zum Einstieg in die
dritte Reihe aber immer noch in zwei Schritten
gefaltet werden; speziell der Hebel zum Umlegen der Lehne ist (wie beim Vorgänger)
ziemlich fummelig zu bedienen; bei der ersten
Betätigung bleibt uns gleich seine Plastikverkleidung in der Hand. Für Uneingeweihte ist er
genauso wie der Hebel zum Aufstellen des zusammengeklappten Sitzes schwer zu finden.
Die Lehne der Beifahrerdoppelbank ist starr,
der mittlere Sitz hinter dem Schalt-Joystick
taugt aufgrund der geringen Kniefreiheit eher
als Notsitz. Integrierte Kindersitze sind nicht
lieferbar, beim Taxi-Vito legt Mercedes aber
zwei Isofix-Kindersitze ohne Berechnung bei.
Der Gepäckraum ist in der vorliegenden „langen“ (eigentlich die mittlere) Version gut für
durchschnittliches Reisegepäck für 8 Personen.
Nach dem Motto „wenn scho’, denn scho’ ...“
würden wir aber die XXL-Version mit langem
Radstand bevorzugen, um zum Beispiel bei Behinderten-Schülerfahrten die diversen Rollstühle und Gehwagerl oder bei amerikanischen
Reisegruppen die unförmigen Golf-Bags besser
Bin so Frey …
Autotest | Mercedes Vito 115 CDI Kombi lang, 110 kw (150 PS) 
28 TAXIKURIER
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Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 28

Seite 30

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verstauen zu können. Statt der Heckklappe
kann auch gegen Aufpreis eine Heckflügeltüre
geordert werden, die das Beladen des Gepäckabteils erheblich vereinfacht.
Der ausreichend straff gepolsterte Fahrersitz ist
längs- und neigungs-, die Lenksäule axial und
vertikal verstellbar. Bei einem doch erheblichen Lebendgewicht würden wir uns mehr
Seitenhalt und auf jeden Fall Lordosestütze
und Armlehne (beides optional) wünschen. Der
Arbeitsplatz des Fahrers bietet jede Menge
Platz und Ablagen auch für Atlanten und 1,5-
Liter-Flaschen, das große Handschuhfach fasst
Kreditkartengerät, CDs und manches mehr. Die
Innenbeleuchtung ist hervorragend, es gibt
vorne eine Einheit mit hellem Raumlicht und
zwei Leseleuchten, hinten erhellen drei Dachleuchten das Geschehen. Lediglich, daß diese
nicht einzeln schaltbar sind, wurde von einem
Test-Schüler-Fahrgast auf der Fahrt zur Pfennigparade bemängelt. Die Bedienung ist weitgehend von der E-Klasse abgeleitet und gibt
keine Rätsel auf. Einen verstellbaren Wischintervall gibt es nicht. Durch die vielen Luftausströmer auch im Fondbereich wird der
Innenraum effektiv belüftet, der elektrische
Zuheizer sorgt auch bei kaltem Wagen für
schnelles Ansprechen der Heizung.
Der kernige Turbo-Dieselmotor macht akkustisch kein Hehl aus seinem Konstruktionsprinzip. Er beschleunigt aus niedrigen Drehzahlen
heraus kräftig, der Turbolader setzt harmonisch ohne Turboloch und Leistungssprünge
ein. In Verbindung mit der weich schaltenden
Fünfgang-Automatik ist zügiges, unspektakuläres Dahingleiten möglich; beim Ampelspurt
ist die Maschine gut für einen der vorderen
Plätze. Gleichzeitig ist der Vito wendig und
auf griffiger Fahrbahn gut zu beherrschen; es
macht Spaß, sich mit ihm durch den Verkehr
zu schlängeln. Allerdings wurde der Antrieb
von den Vorderrädern (beim Vorgänger) ins
Heck verlagert. Das hat möglicherweise bei
schwerer Beladung und im Zugbetrieb Vorteile
und ermöglicht einen kleineren Wendekreis als
bei einem Fronttriebler, auf winterlichen Straßen aber bei wenig Beladung, noch dazu in
Kombination mit Automatik und 205er Breitreifen (schmälere sind nicht zulässig), ist dieser
Entwicklungsschritt indes ein Rückschritt.
Schon auf ebener Strecke muß die Traktionskontrolle verhältnismäßig oft eingreifen, das
Ein- (und vor allem Aus-) parken auf vom
Schneepflug zugeschaufelten Laternenparkplätzen und das Wenden in nachts ungeräumten Einfahrten gerät regelmäßig zur Zitterpartie. Bei Glätte auf steilen Steigungen kann sich
das Automatikgetriebe nicht für einen Gang
entscheiden, hier helfen wir besser per Hand
nach. Als Verbrauch zeigt der Bordcomputer in
der Stadt zwischen 12 und 12,5 Liter, über
Land um die 9 Liter an. Als Testdurchschnittsverbrauch ermitteln wir 11,5 Liter/100 km. Serienmäßig wird die Abgasnorm Euro 3 eingehalten, für 228,- 
e Aufpreis gibt es ab März 05
einen Partikelfilter und damit Euro 4. 
Die Bremsen verzögern effektiv und gut dosierbar. Daß der Bordcomputer uns wiederholt
wegen defekter Alarmanlage („Notalarm defekt
– Werkstatt aufsuchen“), die beim Ausprobieren dann unüberhörbar funktioniert, in die
Werkstatt schicken will, verbuchen wir unter
der Rubrik: „So a Computer is aa bloß a
Mensch und braucht a Ansprach’, wenn sei’
Frisör grad net da is“ . 
Der Vito ist serienmäßig ausgestattet mit elektrischen Außenspiegeln, mechanischen Ausstellfenstern hinten, Wärmeschutzverglasung,
Nebelscheinwerfern, ESP (Elektronisches StabilitätsProgramm), Funk-Zentralverriegelung,
elektrischen Fensterhebern vorne mit Einklemmschutz sowie verstellbarem Lenkrad. Die
als Düsenleisten direkt auf den Wischerarmen
montierten Waschdüsen (dieses wirklich angenehme Detail bot schon der Vorgänger) ermöglichen eine effektive und doch wassersparende
Reinigung der Frontscheibe. Als Zusatzausstattung finden wir Reserverad, Automatik, Doppel-Klimaanlage mit Zusatzwärmetauscher für
Fahrgastraum, Glasschiebedach, lackierte (und
folierte, damit besonders empfindliche) Stoßfänger, Dachreling, Sitzheizung für den Fahrersitz, Standheizung, Radio mit Navigation,
Multifunktionslenkrad und Telefonvorrüstung.
Für den Taxibetrieb kann man noch über folgende Optionen nachdenken: Schiebetüre
links, Schiebefenster hinten, zusätzliche Batterie (sonst macht die Standheizung eigentlich
wenig Sinn), elektrische Ausstellfenster, Einparkhilfe (der Vito ist nach hinten ziemlich
unübersichtlich) und, falls der Wagen als Rauchertaxi genutzt wird, Aschenbecher hinten.
Daß Kosmetikspiegel in den Sonnenblenden
Mercedes-Benz Vito 115 CDI Kombi lang, 
110 kw (150 PS)
Preis (UPE) Euro 30.345,60 
(Basispreis inkl. MwSt.)
Euro 47.917,28 
(Listenpreis Test-Taxi inkl. MwSt.)
Taxirabatt für Vito: 20 %
Motor 2,2 l Vierzylinder Common-Rail-
Diesel, Abgas-Turbolader mit
variabler Turbinengeometrie
Leistung 110 kw/150 PS
Max. 
Drehmoment 330 Nm bei 1800–2400 U/min
Abgasnorm Euro 3, ab März 05 Partikelfilter
(Aufpreis 228,52 
e inkl. MwSt.)
verfügbar, damit Euro 4
Getriebe 6-Gang, mechanisch
5-Gang-Automatik (1980,- 
e inkl.
MwSt.)
Antrieb Hinterräder
Lenkung Servolenkung
Wendekreis 11,8 m
Kofferraum 600 l
Zuladung ca. 865 kg (je nach Ausstattung)
Tankinhalt 75 l
Verbrauch Schaltgetr. Automatik 
(ECE-Norm) Innerstädtisch 11,2 l 11,4 l
l / 100 km Außerstädtisch 7,1 l 7,2 l
Gesamt 8,6 l 8,8 l
Testverbrauch – 11,5 l
Höchstgeschw. 174 km/h
Batterie 100 Ah
aufpreispflichtig sind, erinnert an die Zeiten,
als bei Mercedes der serienmäßige Einbau
eines Lenkrades als Gipfel der Großzügigkeit
gefeiert wurde.
Die im Rahmen der Taxivorrüstung im Testwagen verbaute Funkantenne bietet sehr gute
Empfangs- und Sendeeigenschaften. Die ebenfalls vorgerüstete Funkfreisprecheinrichtung
überträgt allerdings beim Fahren hauptsächlich
die vielfältigen Fahrwerks- sowie Zwitscherund Klappergeräusche aus dem Bereich der
Tür- und Dachverkleidungen, die natürlich
durch das große Fahrzeugvolumen als Resonanzraum noch kräftig verstärkt werden. Es
wird klar, warum bei Freigabemeldungen während der Fahrt bei Vito-Taxis oft nur Krach
29TAXIKURIER
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 29

Seite 31

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30 TAXIKURIER
und keinerlei Sprache beim Funksprecher ankommt. Hier würden wir unbedingt die Verwendung eines Handmikrofons bevorzugen.
Die als Kombination mit dem Dachzeichenschalter im Schalterklavier links unter dem
Lichtschalter installierte Funksendetaste wurde
ohnehin offensichtlich von einem Ingenieur
entworfen, der weder sein Studium mit Taxifahren finanziert hat noch bisher Beschäftigungslücken mit dem Taxischein überbrücken
mußte. Auch bei Verwendung des Freisprechers wird man sinnvollerweise die Sendetaste
an einen praxisgerechteren Platz verlagern. 
Die Audioanlage teilt ihr DVD-Laufwerk mit
dem Navigationssystem. Bei häufigem Gebrauch desselben kann eine Nachschulung als
Discjockey nicht schaden, wenn man auf CD-
Musik nicht verzichten will. Das Laufwerk liest
kein MP3 und und fühlt sich öfters bemüßigt,
den Einsatz von CD-R mit der Bemerkung
„illegal copy“ zu kommentieren. Die beiden
vorne verbauten Lautsprecher arbeiten stark
mittenbetont, Bässe und vor allem Höhen
werden kaum übertragen.
Fazit: Der Mercedes Vito ist ein Taxi für den
aktiven Fiaker. Um sich am Standplatz ratschend nach vorne zu stehen und auf Einsteiger zu warten, dazu ist er zu schade und auch
im Unterhalt (hoher Verbrauch, verstärkte und
damit kostspielige Breitreifen) zu teuer. Bei reger Beteiligung an der Funkvermittlung, der
Bereitschaft, auch einmal längere Anfahrten in
Kauf zu nehmen, und vor allem umfassender
Dienstleistungsbereitschaft (siehe erster Absatz) bekommt man mit ihm (bei mit einem
PKW vergleichbaren Anschaffungskosten) ein
für nahezu alle für ein Taxi denkbaren Transportaufgaben geeignetes und flexibles Arbeitsgerät. Lediglich bei schwer behinderten Rollstuhlfahrern muß der Vito wie jeder Taxibus
passen (leichter behinderte Rollichauffeure
klettern oft mit einer Behendigkeit auf die hohen Sitze, die manchen Leistungssportler erbleichen lassen kann). Auch die vereinzelt bei
vorwiegend älteren Kunden anzutreffenden
Vorbehalte („... ich hatte keinen Lastwagen bestellt ...“) gilt es mit Nervenstärke und Humor
zu ertragen. Dafür nimmt man aber teil an einem vergleichsweise kräftig wachsenden Segment in unserem insgesamt sich nur langsam
erholenden Gewerbe. Der Vito punktet mit einigen pfiffigen Detaillösungen; das Finish in
punkto Verarbeitungsqualität ist indes noch
verbesserungswürdig. Leider hat der Umstieg
auf Heckantrieb bei gleichgebliebener Frontlastigkeit die Wintertauglichkeit entscheidend
verschlechtert; auch die Betonplattenstrategie
verspricht keine Lösung, da dadurch die mögliche Nutzlast und damit der hauptsächliche
Einsatzvorteil des Vito entscheidend eingeschränkt wird.
Antworten auf die häufigsten Fragen
am Rückfragefunk:
➜ Die Alarmanlage wird per zweistufigem Fußschalter im Fußraum
links über der Fußablage auf dem Radhaus aktiviert. Dieser Knopf
ist ziemlich weit oben montiert, so dass man gezielt nach oben treten muss und eine versehentliche Auslösung unwahrscheinlich ist.
Beim ersten Druck schaltet sich der „Stille Alarm“, beim zweiten
Druck die normale Alarmanlage ein. Ausgeschaltet werden beide
unter der Motorhaube mit einem schwarzen Druckknopf auf der
Fahrerseite an der Oberkante der Motorraumöffnung.
➜ Der Sicherungskasten ist im Motorraum auf der Beifahrerseite zu
finden, ein großer schwarzer Kasten, dessen Deckel mit vier seitlichen Schiebern zu entriegeln ist.
➜ Die Batterie ist unter dem Fahrersitz montiert und dort schwer
zugänglich. Für Starthilfen und zum externen Aufladen gibt es im
Sicherungskasten (s.o.) zur Fahrzeugmitte hin einen separaten
Pluspol. Er ist als Rohr ausgeführt und mit einer roten Plastikhülse,
die im Bedarfsfall abgezogen wird, gegen Massekontakte geschützt.
Einen soliden Minuspol gibt es an der seitlichen Spritzwand neben
dem Sicherungskasten in Form einer extra dicken Schraube.
➜ Der Mercedes-Notruf ist rund um die Uhr unter folgender
(gebührenfreier) Telefonnummer erreichbar: 
00800 / 1 777 777
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 30

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31TAXIKURIER
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch 
Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen,
die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben
wir die saure Zitrone ausgewählt.
Georgios = Taxi 1489
Im Dezember vergangenen Jahres bestieg ein Fahrgast
am Ostbahnhof das Taxi 1489 mit dem Fahrziel
„Diamonds Club“ in der Levelingstraße. Am Ziel
angekommen, bat der Herr den Fahrer Georgios, alias
Georg, kurz zu warten.
Nach wenigen Minuten kam der Fahr- und Stammgast
des Hauses zurück, um den Fahrpreis zu bezahlen.
„Georgios“ seinerseits betrat das Anwesen und forderte
eine „Anfahrts-Provision“ . Die äußerst taxifreundliche
Chefin erklärte dem Taxifahrer, dass sie nicht gewillt
sei, irgendwelche benefits zu leisten. Daraufhin wurde
der Taxifahrer sehr laut und unhöflich, schrie und
drohte, dass er dafür sorgen würde, dass kein Taxifahrer mehr das „Diamonds“ anfahren werde. Für diese unflätige Aktion des Fahrers der Firma Burmer verleihen
wir die Zitrone des Monats. Denn gerade der Diamonds-
Club ist seit Jahren eine beliebte Adresse bei Taxifahrern und Kunden dieser Stadt. „Georgios“ hat inzwischen übrigens Hausverbot im Diamonds erhalten.
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Günther Babl
Eigentlich hätte Günther Babl zwei Rosen verdient. 
Der Geschäftsführer des „Babylon“ ist wohl allen Taxifahrern durch die wöchentlichen „Taxi-Essen“ bekannt.
Seit über 10 Jahren werden immer mittwochs Münchens Taxler hervorragend bewirtet. Kaffee und kühle
Getränke stehen sowieso immer bereit. Und zu Weihnachten bedankt sich das Babylon für die gute Zusammenarbeit mit einem Stollen bei Münchens Straßenprofis. Die zweite Rose müsste man dem „Taxiprofi“
Babl für sein Taxi-Bestellmanagement übergeben, da
er grundsätzlich Taxis über die Zentrale bestellt und
Kollegen, die gerade Gäste anfahren, keine Fahrgäste
mitgibt, um die wartenden Taxis am Taunus-Stand
nicht zu benachteiligen. Der TAXIKURIER würdigt
Günther Babl’s taxifreundliche Aktionen mit 5 Taxi-
Gutscheinen und freut sich auf die nächsten gemeinsamen Jahre der perfekten Zusammenarbeit.
Günther Babl, Geschäftsführer Babylon
Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 31

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32 TAXIKURIER32 TAXIKURIER
Unser Flughafen boomt – 
wie steht’s um das Tagesgeschäft?
Flughafen München | News
Kürzlich konnte man der Tagespresse
entnehmen, dass das Passagieraufkommen im Jahr 2004 um 2,6 Mio. auf
26,8 Mio. Reisende angestiegen ist. 
Dies bedeutet einen riesigen Zuwachs
um 10,8 %. Somit ist München der
achtgrößte Flughafen in Europa. Parallel zu dieser Meldung jedoch wurden für die Taxiunternehmer die Nutzungsgebühren drastisch erhöht mit
dem Argument, dass statt den kalkulierten 2000 nur etwa 1100 Taxifahrten täglich vom Flughafen abgehen
und man somit die Kalkulation unterschritten habe. 
Die Jubelmeldung des Passagieraufkommens passt überhaupt nicht zu der
Taxi-Zustands-Berechnung.
Der TAXIKURIER wollte es genau
wissen und hat eine Zufallsbefragung
unter ankommenden Fluggästen
durchgeführt, mit welchen Verkehrsmitteln sie ab Flughafen die Reise
fortsetzen. 
Tag: Donnerstag, 13. Januar, 
8.00 – 9.15 Uhr 
Ort: Terminal 2, Ankunft
Anzahl Interviews: 94
Keine Antwort: 4
Weiterfahrt S-Bahn: 39
Abholung privat: 9
Weiterfahrt Privat-Pkw: 8
Weiterfahrt Taxi: 34
davon bestellte Taxis: 19
davon Taxis Warteschlange: 15
Fazit: Obwohl die Umfrage spontan
und nicht empirisch ist, zeigt sie eindeutig, dass
1. 36 % per Taxi weiterreisen
2. davon aber mehr als die Hälfte,
nämlich 56 % auf bestellte Taxis
zurückgreifen. Diese Taxen entgehen logischerweise jeglicher Zählmechanik und haben vermutlich
teilweise auch keine Flughafen-
Plaketten.
3. Nur 16 % der Fluggäste haben
sich in die Obhut der Taxi-Warteschlange begeben. 
Wir werden diese Umfragen fallweise
fortsetzen, um einen noch besseren
Überblick zu erhalten. (PR)
Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 32

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33TAXIKURIER
3093
Ohne Worte
90% sind gemeint
Wer diese Gazette in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt hat, wer
zudem der deutschen Sprache mächtig ist, konnte feststellen, dass der 
Taxifahrer ein Objekt der Begierde darstellt.
Er ist ein für Unternehmen und Institutionen wichtiger Faktor, um Images
und Positionierungen zu bilden und manifestieren.
Der Taxifahrer wird als Meinungsmultiplikator und Stimmungsbarometer
dieser Stadt gesehen. Er erhält gerne benefits, ist willkommener Toiletten-
Gast und wird herzlichst hofiert. Bestimmt wird unsere Funktion manchmal leicht überschätzt, doch gibt sie uns Anlass zu Stolz. Die Taxifahrer
sind die Guides dieser Stadt. Wir entscheiden, wo die Gäste ihre Devisen
lassen, wir beeinflussen die Besucherströme. 
Aber nur, wenn wir unsere Dienstleistung ernst nehmen und mit den
Fahrgästen kommunizieren wollen und nicht zu den 10% gehören wollen,
für die das Taxifahren einen Beutezug darstellt. Diese 10%, die sich unerlaubt bereitstellen, die verdreckte Autos fahren, die „Kanal 6-Dummschwätzer“, die „ohne-Uhr-Fahrer“ …
Es wird Zeit, dass die 90% zusammen mit dem TAXIKURIER 
die 10% Nestbeschmutzer aus der Stadt vertreiben! 
Witz des Monats 
Ein Ehepaar feiert goldene Hochzeit und lässt nach einem festlichen
Mahl das gemeinsame Leben Revue passieren. 
Der liebevolle Ehemann fragt seine Frau: „Sei mal ehrlich, wir haben
50 glückliche Jahre hinter uns, 5 gesunde Kinder, von denen 4 ziemlich gleich ausschauen …Von wem ist denn das fünfte? „Von Dir.“
Öffnungszeiten: Dienstag mit
Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr
Folgende Leistungen
stehen Ihnen zur Verfügung:
➜ Beratung für Behördengänge
➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung
➜ Beratung in Vers.-Angelegenheiten
➜ Kreditkartensysteme
von der Firma Taxi wellCash
➜ Taxizubehör jeglicher Art
Service für unsere Mitglieder:
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ab 19.00 bis 21.00 Uhr,
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unser „Taxi-Essen“...!
Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 33

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Münchner Straßen-Namen
und Oberspielleiter, später Intendant
der „Münchner Kammerspiele im
Schauspielhaus“ (bis 1944), denen er
mit Uraufführungen der Werke von
Kaiser, Barlach, Brecht und Bronnen
sowie stilbildenden Shakespeare-
Inszenierungen zu ihrer Glanzzeit
verhalf; nach dem bedeutenden
Schauspielpädagogen Falckenberg ist
die städtische Falckenberg-Schauspielschule benannt.
Falkenstraße, Au *1957: 
nach der früheren zu Haidhausen
gehörenden Falkenau, die nach der
Falknerei benannt war, welche im
16. Jahrhundert dem Jagdschlösschen
von Herzog Albrecht V. angefügt
wurde.
Falkenturmstraße, Altstadt * seit um
1781 (vorher seit 1540 wahrscheinlich Falkengässel): Nach dem vor
1470 erbauten Falkenturm, der wohl
von Anfang an den Falknern für die
Falkendressur überlassen war und
später bis zum Bau der Angerfronfeste 1826 als Gefängnis diente (abgebrochen 1863). 
Feilitzschstraße (frühere Maffeistraße),
Schwabing * 1891: Maximilian 
Alexander von Feilitzsch (1834 –
1913), bayerischer Staatsminister des
Inneren und Staatsrat von 1881 bis
1907; konservativ gesinnter Reorganisator des Polizeiwesens und der 
inneren Verwaltung in Bayern.
Flemingstraße, Herzogpark *1913:
Paul Fleming (1609 – 1640), Dichter;
er war einer der bedeutendsten 
Lyriker im 17. Jahrhundert.
Föhringer Ring, Freimann *1959: 
nach Föhring, Ort an der Isar aus
dem 8. Jahrhundert (1750, ad Feringa, bei den Fergen, d.h. bei den 
Fährleuten); vom Freisinger Bischof
war hier an der Salzstraße eine
Brücke erbaut worden, die Herzog
Heinrich der Löwe im 12. Jahrhundert niederbrennen ließ und an der
Isar bei „Munichen“ eine neue Brücke
errichtete, was den Anstoß zur Gründung der Stadt München gab.
Franziska-Bilek-Weg, Schwanthalerhöhe/Theresienhöhe * 2002: Franziska Bilek (1906 – 1991), Zeichnerin,
Karikaturistin, Malerin, Schülerin
von Olaf Gulbransson, Karl Arnold
und Wilhelm Schultz; nach dem Besuch der Münchner Akademie wurde
sie mit Zeichnungen für die Zeitschriften „Jugend“ und „Simplicissimus“ sowie nach 1945 für den
„Simpl“ den „Simplicissimus“ von
Olaf Iversen und für die Münchner
Abendzeitung bekannt, in der sie seit
1961 die Figur des Münchner Grantlers „Herr Hirnbeiß“ zeichnete (wird
noch heute als Kommentar zu aktuellen Ereignissen in der Abendzeitung
gedruckt).
Frauenlobstraße, Isarvorstadt *1899:
Frauenlob (Frouwenlop; um
1250/1260-1348), mittelhochdeutscher Dichter (Heinrich von Meißen);
F
34 TAXIKURIER
Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler
Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt …
Färbergraben, Altstadt, *vor 1517
(nach 1490): Nach dem Wassergraben
(„auf dem Graben“) entlang der ersten Stadtmauer, an dem einige Färber ihr Gewerbe betrieben; die ersten
Färber sind um 1489/90 nachgewiesen worden.
Fäustlestraße, Westend, * 1926: 
Johann Nepomuk von Fäustle (1828
– 1887), Jurist; kam 1862 vom
Stadtgericht Augsburg nach München, wurde 1870 Ministerialrat im
Justizministerium, dann von 1871 bis
1887 bayerischer Justizminister; er
war von 1875 bis 1881 auch Mitglied
der zweiten Kammer als liberaler Vertreter des Bezirks Kempten; machte
sich verdient um die Rechtserneuerung in Bayern und die Reorganisation des Gerichtswesens nach 1871. 
Falckenbergstraße, Altstadt * 1968:
Otto Falckenberg (1873 – 1947) Regisseur, Mitbegründer des Kabaretts
„Elf Scharfrichter“, seit 1914 an den
Kammerspielen erst Chefdramaturg
Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 34

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von ihm sind viele Minnelieder überliefert, die
die Dichtung der Meistersinger-Gesellschaft bis
zu ihrem Ende geprägt haben.
Frauenstraße, Altstadt *seit um 1810: Der Grund
für die Benennung dieser Straße ist nicht mehr
feststellbar; wahrscheinlich ist sie als Gegenstück zur Herrnstraße gedacht gewesen; sie erscheint als Frauenstraße erstmals am 28. Februar 1810 in einem Schreiben des Stadtmagistrats
an das Generalkommissariat des Isarkreises.
Friedenspromende, Neutrudering *1932: 
Zur Erinnerung an die Beendigung des Ersten
Weltkrieges. 
Friedenstraße, Berg am Laim * um 1880: 
Zur Erinnerung an den Friedensschluss von
Frankfurt (10. Mai 1871), der den Deutsch-
Französischen Krieg 1870/71 beendete. 
Friedrich-Eckart-Straße, Denning *1934: 
Friedrich Eckart (1828–1907). Chemiker; war ein
verdientes Mitglied des Münchner Gemeinde-
Bevollmächtigten-Kollegiums und Parteigänger
der Liberalen. 
Friedrich-Herschel-Straße, Bogenhausen *1926:
Friedrich-Wilhelm-Herschel (1738-1822), Astronom; entdeckte zahlreiche Gestirne und gilt als
Begründer der modernen Stellarastronomie;
Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Führichstraße, Ramersdorf * 1908: 
Joseph von Führich (1800-1876), österreichischer Maler, führender Vertreter der Nazarener
in Österreich; wirkte von 1840 bis 1872 als Professor an der Wiener Kunstakademie, schuf
volkstümlich-religiöse Bilder, Illustrationen und
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35TAXIKURIER
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Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 35

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36 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im 
Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den
Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Bilderwitz aus der Februar-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
Dieser passende Text von Gerhard Ausserbauer
(Taxi 30) wird mit einem Verzehr-Gutschein (100,-
Euro) vom Restaurant Speisemeisterei prämiert.
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 3/2005: 05.04. – 03.05.2005
Kurs 4/2005: 31.05. – 28.06.2005
Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im Taxishop oder bei 
Herrn Tony Doll 
(30 Min. vor Kursbeginn) 
Funkausbildung
Termine: 15. und 17. März 2005
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG 
IM MÄRZ 2005
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der hod Zucka“
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Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 36

Seite 38

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Taxameter des Monats
60. Geburtstag – Innere und äußere Ruhe kehrt ein – man kann sich die Gegner aussuchen, man 
lässt streiten – der dosierte Umgang mit Alkohol, Nikotin und Viagra verspricht noch viele Jahre.
20. Geburtstag – Schlaf ist fast überflüssig – man ist voll Energie, Zielen und Tatendrang. 
Wer das Testosteron im Griff hat, bringt’s zu was.
40. Geburtstag – Die Hypothek und der Harnsäurewert machen Sorgen. 
Mit der Karriere klappt’s ebenfalls nicht – die Seidenkrawatten gehen ins Geld.
30. Geburtstag – statt Penthouse Reihenmittelhaus, statt Cabrio Kombi, statt Segeltörn All-Inclusive
mit Baby-Betreuung, statt Sause Pause.
50. Geburtstag – War das alles? Frust – jetzt wird’s teuer – ob Mountainbike, Golfclub oder Freundin
– das Kreditkarten-Jahrzehnt.
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T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und
am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei
Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren
Erfordernissen programmiert.
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung
direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten
Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...)
Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 37

Seite 39

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38 TAXIKURIER38 TAXIKURIER
GETRÄNKE-GUTSCHEIN
An anderer Stelle in diesem Heft wird das Thema „Gepäckservice“ 
behandelt. Manfred Kraus, der Karikaturist vom TAXIKURIER hat sich 
dazu etwas einfallen lassen. 
Lassen Sie sich zu diesem Bilderwitz einen originellen Text einfallen und
senden Sie diesen bitte bis spätestens 4. März 2005 an den TAXIKURIER
(Adresse siehe Impressum). Die beste Idee wird prämiert. 
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
für Münchens Megadisco „4004“
im Wert von 100,- Euro zu gewinnen!
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und Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
● Unfallregulierung 
● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/52 40-21 od. 22 
Fax: 089/52 61 12
Funktechnik Metzker
Vertriebsgesellschaft mbH
Funkgeräte und
Telefone
Servicepartner für Nokia und Siemens
Freisprecheinrichtungen
Navigations-Systeme
Auto-HiFi
Kastenbauerstr. 5
81677 München
Telefon (089) 93 30 73
Telefax (089) 93 73 19FTM
Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 38

Seite 40

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Vorschau Ausgabe 
April 2005
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es gibt ein paar Branchen in unserem Leben, die mit einem Mythos 
behaftet sind. Unsere gehört auf alle Fälle dazu. Jeder glaubt, dass wir 
ununterbrochen ganz unglaubliche Dinge erleben und wenn wir diesen
Anspruch nähren, hängen die Fahrgäste an unseren Lippen. 
Erfüllen Sie diese Erwartungshaltung, erzählen Sie aus unserem Alltag und
sagen Sie Ihren Kunden aber auch, dass das Niveau der Taxis und -Fahrer
in München sehr hoch ist, die Prüfung die schwerste Deutschlands ist. 
Erhalten Sie den Mythos. 
Herzlichst
Paul Rusch
(Objektleiter)
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner
Objektleiter: Paul Rusch, Tel: 0172 - 5 37 37 31
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai-Georg Frey, Peter Gabler, Norbert Laermann,
Michael Schrottenloher
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
e-mail: probst@formenreich.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
e-mail: rusch.e@t-online.de
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Erscheinungsweise: monatlich
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Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß
Impressum
Der nächste TAXIKURIER erscheint vor Ostern am 18. März 2005!
Das April-Heft ist wieder voll mit prallen Themen:
➜ Radar – Rotlicht – Punkte
Wann wird’s gefährlich?
➜ Finanzieren – Kaufen – Leasen
Welche Variante bietet welche Vorteile beim Neuwagenerwerb?
➜ Dauerbrenner:
Raucher/Nichtraucher-Taxi’s
Foto: www.atelier-tacke.de
Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 39