TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier März 2005
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2005. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Foto: www.atelier-tacke.de Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte C-, komfortable E- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 40
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Kreditkarten März 2005 Taxi Kurier | 45. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Das Plastikgeld hat sich durchgesetzt ➜ Drastische Aktion zur Rettung des Beck-Standes: Das endgültige Aus für die Überzähligen ➜ Essen auf Rädern: Der ultimative Fleischpflanzl-Test ➜ Frauen am Taxisteuer – Bonus oder Malus: Interview mit einer engagierten Münchnerin Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 1
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Bildgeprüfter Textauszug aus der Originalabbildung; keine vollständige Abschrift.
First Class von Tür zu Tür. Der Audi A6 als Taxifahrzeug. www.audi.de
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Inhalt Hans Meißner wird 60 | Ein Leben im Infinitiv 4 Editorial | Taxi – and more! 5 Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 6 Leserbriefe | 7 Die Genossenschaft | Geballte Infos aus der Zentrale 8 Der Landesverband | Wichtiges zu Quittungen und Steuern 11 Pinnwand | Das schwarze Brett der Branche 12 Kreditkarten | Sind Taxis ohne Kreditkarten-Akzeptanz noch zeitgemäß? 13 Schrotti’s Fiaker-ABC | „I“ und „J“ 16 Taxi-Check-München | Wie gut sind Münchens Taxler? 18 Rettung Beck-Stand | Drastische Aktion 19 Profile | Frauen am Taxisteuer – Interview mit Josefa Hubl 21 Kurioses aus der Zentrale | Amüsantes aus dem Alltag 21 Der Mensch hinter der Stimme | Anna-Maria Schrader – Ich rede gern 22 Pausenfüller | Megastädte der Welt – Millionendorf München 23 Essen auf Rädern | Der Fleischpflanzl-Test 24 Dauerbrenner | Gepäckservice 24 Anno dazumal | Spitznamen der Taxler 26 Bin so Frey … | Test Mercedes Vito 28 Rose des Monats | Günther Babl 31 Zitrone des Monats | Georgios – Taxi 1489 31 Flughafen München | Erstaunliche Zahlen 32 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 33 Witz des Monats | 33 Die Taxivereinigung | Zahlen und Fakten 33 Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „F“ 34 Auflösung Bilderwitz | Der Gewinner der letzten Ausgabe 36 Taxameter des Monats | Der Dekaden-Check 37 Gewinnspiel | Texten und gewinnen! 38 Impressum | 39 Vorschau Ausgabe April | 39 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de TAXI-MÜNCHEN eG Haus des Taxigewerbes Engelhardstraße 6 81369 München Taxizentrale-Taxiruf: Tel.: (089) 19 410 und (089) 21 61-0 Fax: (089) 74 70 260 Chef vom Dienst: Alfred Huber Tel.: (089) 21 61-351 e-mail: info@taxi-muenchen.de Stellvertreter: Norbert Laermann Tel.: (089) 21 61-352 e-mail: info@taxi-muenchen.de Verwaltung: Tel.: (089) 77 30 77 Fax: (089) 77 24 62 Neue Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 07.30 - 12.00 Uhr Mo.–Do. 12.30 - 15.30 Uhr Reklamationsservice: Fax: (089) 77 24 62 Buchhaltung/Kasse: e-mail: jaeger@taxi-muenchen.de Verwaltung: e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Schulungen/Lehrgänge: Unternehmerkurs Elke Choleva, Tel.: (089) 21 61-367 Führerscheinlehrgänge: Tony Doll Infotelefon: (089) 76 42 70 Mo.–Mi. 18.00–21.30 Uhr Anmeldung ab 17.00 Uhr Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 3
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4 TAXIKURIER Der Chefredakteur des TAXIKURIER wird am 25.2. 60 Jahre alt. Üblicherweise redigiert er jede Zeile dieses Mediums vor Drucklegung. Diese Geschichte jedoch bekommt er erst nach Druck des Heftes zu Gesicht. Eine Geschichte, die nur die letzten 2 1/2 Jahre streift, denn länger kenne ich ihn nicht. Ein Mann wie ein Bär. Der Vergleich mit dem Bär passt. Wohl kein anderes Tier polarisiert mehr. Zu einem ein Kuscheltier, das in jedem Kinderbett gedrückt wird, aber auch das furchteinflößende Wesen. Er hilft, er unterstützt, er breitet seine patriotischen Arme aus. Aber er wird brandgefährlich. Am gefährlichsten, wenn man seine Kinder bedroht. Seine Kinder sind die Taxifahrer. Wer diese und deren Existenz gefährdet, bekommt es mit dem gefährlichen Bär zu tun. Alle seine Meriten und Ämter aufzuzählen, überlasse ich den Festrednern und Zeitgenossen, die ihn über Jahrzehnte begleitet haben. Ich arbeite mit ihm unheimlich gerne zusammen, weil sein Handschlag gilt, sein Gedächtnis eminent ist, er blitzschnell entscheidet, er den Konjunktiv hasst. Er war nie ein gelackter Manager im Seidenanzug. Er steht für den Bayern ohne Laptop und ohne Lederhose. Wer jemals in seinem Büro erlebte, wie z. B. während einer mehrköpfigen Besprechung ein reinstürmender Taxler die Runde mit der Frage nach billigen Winterreifen sprengte und Hans Meißners Prioritäten-Wechsel erfuhr, hat den wahren Hans Meißner kennengelernt. So ist er halt. Mit niemandem lässt sich angenehmer beim Wallner ein Ochsenschwanz-Ragout essen und gleichzeitig ein messerscharfes Gespräch führen als mit ihm. Dass auch ihm nicht alles gelingt, liegt am Tempo und am Pensum. Aus egoistischen Gründen wünsche ich mir noch einige Legislaturperioden von Hans Meißner, dessen wichtige Bedeutung für unser Taxigewerbe ich kürzlich auf der Kölner Taximesse erleben konnte, als der Gastgeber des Gala-Abends die ca. 500 Gäste wie folgt begrüßte: „Guten Abend Herr Meißner, guten Abend sehr geehrte Damen und Herren …“ Herzlichen Glückwunsch! Dein Mitstreiter Paul Rusch Ein Leben im Infinitiv Glückwunsch, Hans Meißner! Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 4
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Für den grantelnden Fiaker ist das Taxi keinesfalls ein geheimnisumwobenes Objekt. Manche behandeln ihre Limousine wenig liebevoll bis gar nicht. Fehlende Radkappen und verschmutzte Scheiben lassen regelmäßig auf missmutige Fahrer, oder schlichtweg Fehlbesetzungen, schließen. Ist eine so „Beinahedroschke“ rundherum und zusätzlich auch noch mit sinnlosen Werbeaufklebern geschädigt, bleibt vom Anspruch einer Limousine mit Chauffeur herzlich wenig übrig. Es ist auch kein Wunder, dass solche fahrbaren Kisten häufig von Leuten bewegt werden, chauffiert ginge hier fehl, die von wenig Selbstachtung, manchmal sogar Minderwertigkeitskomplexen, gebeutelt werden. Das Taxi und sein Chauffeur genießen in der öffentlichen Meinung, im Gegensatz zur Gewerbemeinung, hohes Ansehen, was Umfragen bestätigen. Welch hohes Maß an Vertrauen setzt eine Frau in den unbekannten Taxifahrer, der sie nachts sicher nach Hause bringt. Mister Mercedes, der PKW-Vorstand Dr. Jürgen Hubbert, antwortete auf die Frage, welches Auto er denn sein möchte, wenn er ein Auto sein müsste, ohne langes Nachdenken: „Ein Mercedestaxi, das hat mit Abstand den höchsten Erlebniswert.“ Wir können diesen Erlebniswert täglich erfahren, wenn wir unseren Beruf positiv anpacken. Jeder Bürger geht davon aus, dass Taxifahrer ihre Stadt lieben, alles über sie wissen, und laufend extreme Lebenssituationen zu meistern haben. Diesen Ruf als Stadtprofi müssen wir pflegen. Einem Profi vertrauen sich unsere Fahrgäste noch leichter an, wenn er freundlich ist. Freundlichkeit ist keine Gnade gegenüber Fahrgästen, sondern Grundlage jeder Geschäftsbeziehung. Mufflige Unhöflichkeit, oder gar Missachtung des Kunden, belastet die Kundenbeziehung und bedeutet Misserfolg. Wer an seine beruflichen Aufgaben nicht mit Freude herangeht, sollte seinen Job bleiben lassen. Er vertreibt die Kunden und schadet all denen, die positiv eingestellt ihr Geschäft erfolgreich betreiben. Sie dagegen können Ihren Fahrgästen „Autoglück“ vermitteln, das Dr. Jürgen Hubbert so definierte: „Pünktlich und stressfrei ankommen.“ Dafür sind Sie der Fachmann, der „Autoglück“ verkauft. Um das Taxiglück für alle die Kollegen zu bewahren, die im „Beck-Stand“ einen florierenden Taxistand und keinen Abstauber-Platz sehen, haben wir uns zu einer drastischen Aktion entschlossen, die dafür sorgen wird, dass hier ein für alle mal Ruhe einkehrt. Ihr Hans Meißner Chefredakteur Editorial 5TAXIKURIER TAXI – AND MORE! TAXIFOLIENBESCHICHTUNG IN ERSTKLASSIGER QUALITÄT UND PROFESSIONELLER AUSFÜHRUNG 3 JAHRE GARANTIE TAXIFARBE AUF ZEIT TEL. 089/49 00 32 18 VERTRIEBS GMBH HAAGERSTR. 8 81671 MÜNCHENATLAS Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 5
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6 TAXIKURIER Montag, 7. März ➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.30 – 22.-00 Uhr, Nationaltheater, Portrait Hans von Manen ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, La Traviata ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Crazy Broadway Muffathalle, Jimmy Eat World Atomic Cafe, The Dresden Dolls Feierwerk, Feeder Dienstag, 8. März ➜ 18.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Cenerentola ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, The Lovecats ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Die Csardasfürstin ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Yundi Li ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Mercedes Sosa Muffathalle, Martin Kesici Feierwerk, Darlo Mittwoch, 9. März ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der Freischütz ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Werther ➜ 20.00 – 21.05 Uhr, Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Chris Barber Band Elserhallen, Lucas Hilbert Metropolis, Saxxon Donnerstag, 10. März ➜ 19.30 – 20.45 Uhr, Schauburg, The Lovecats ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Der Waffenschmied ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone Backstage, Steakknife Herkulessaal, Der Vogelhändler Marstall, Katalog des Großstadtlebens Freitag, 11. März ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, La Boheme ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, La Cenerentola ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Hello Dolly! ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Jesu Deine Passion ➜ 20.00 Uhr, Schaupielhaus, Lesung Alice Schwarzer ➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Bruno Jonas ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues Haus), Sauerstoff ➜ 21.00 Uhr, Schauburg, Pop Up ➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, The Bel Airs Backstage, Italo Marstall, Katalog des Großstadtlebens Residenztheater, Der eingebildete Kranke Muffathalle, Munich Masala Top-Termine März ’05 Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 2 Rooms •••••• 4004 • • 8 Seasons • • • • Alabama-Gelände • • Atomic Cafè • • Babylon • • Backstage •••• Erste Liga ••• Fortuna • • Hansa 39 • • Kultfabrik • • • Lenbach • m a x S u i t e •••• Nachtgalerie • • Nachtwerk • • • N a c h t c a f é •••••• O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 • •••• P a c h a ••••• Palais • Pappasitos • • Parkcafé • • • Prager Frühling • • Prinzip • Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Skyline • • • Soul City • • • The Garden • • • Titanic City • • • Dienstag, 1. März ➜ 18.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 19.30 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Der Waffenschmied ➜ 20.00 Uhr Nationaltheater, Akademiekonzert Muffathalle, Renate Dorrestein Mittwoch, 2. März ➜ 19.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Rigoletto ➜ 19.30 – 20.50 Uhr, Schauburg, Klamms Krieg ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Werther ➜ 20.00 – 21.05 Uhr Schauspielhaus, Winter ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Swedish Chamber Orchester Residenztheater, Drei Mal Leben Backstage, Puppetmastaz Muffathalle, Juli Donnerstag, 3. März ➜ 19.00 – 22.40 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Die Fledermaus ➜ 19.30 – 21.00 Uhr, Schauburg, Die Weber ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, A Tribute to Frank Sinatra ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Die Nacht der Musicals Elserhallen, Bright Eyes Backstage, Mytch Ryder Theater im Haus der Kunst, Jazz lines Feierwerk, Kanmanta Freitag, 4. März ➜ 19.30 – 20.30 Uhr, Schauburg, Nero Corleone ➜ 19.30 – 21.15 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Alice im Wunderland ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Die Entführung aus dem Serail ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, David Daniels ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Symphonieorchester Bayerischer Rundfunk Muffathalle, The Mars Volta Sonntag, 5. März ➜ 15.00 und 20.00 Uhr , Olympiahalle, The Royal Horse Gala ➜ 15.30 Uhr, FC Bayern – Werder Bremen ➜ 19.00 – 21.00 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Opern auf bayerisch ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Los Romeros ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Rigoletto ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bobby Mc Ferrin Elserhallen, Good Charlotte Muffathalle, Babylon Circus Feierwerk, Lampshade Sonntag, 6. März ➜ 17.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Der Freischütz ➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Johannispassion ➜ 19.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater, Sandra Moon und Olivia Pop ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Helene Grimand Marstall, Da geht ein Mensch Muffathalle, And you will know Feierwerk, Schein und Eat The Gun Mehrtägige Termine ➜ 09.10.04 – 27.03.05 Di.–Sa., 20.00 Uhr, Messe Ost, Palazzo Schuhbeck ➜ 19.10.04 – 27.03.05 Arnulfstr., Witzigmann-Palazzo ➜ 11.02.05 – 20.03.05 Löwenbräukeller, Die Jetzendorfer, Starkbierfest ➜ 25.02.05 – 20.03.05 Forschungsbrauerei, Starkbierfest ➜ 02.03.05 – 04.03.05 MOC, Fairway ➜ 03.03.05 – 05.03.05 MOC, Internationale Briefmarkenbörse ➜ 03.03.05 – 19.03.05 Augustinerkeller, Starkbierfest ➜ 04.03.05 – 20.03.05 Nockherberg, Starkbierfest ➜ 08.03.05 – 11.03.05 Messe, Date ➜ 10.03.05 – 16.03.05 Messe, IHM ➜ 16.03.05 – 17.03.05 Messe, W + V ➜ 19.03.05 – 20.03.05 Olympiahalle, Classic Mobil ➜ 22.03.05 – 02.04.05 (außer So/Mo) Lach- und Schießgesellschaft, Henning Venske ➜ 29.03.05 – 03.04.05 Theater im Haus der Kunst, Die Sprache bringt es an den Tag ➜ 31.03.05 – 03.04.05 Tonhalle, Good Vibrations (Messe) Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 6
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7TAXIKURIER Samstag, 12. März ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Belcanto Operngala ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Belcanto Operngala ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 19.00 – 21.45 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Hello Dolly, ➜ 19.00 – 22.00, Nationaltheater, Der Freischütz ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Woyzeck ➜ 20.00 Uhr, Tonhalle, Bruno Jonas ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Barbara Clear ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauburg, The Lovecats ➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues Haus), Sauerstoff Theater im Haus der Kunst, Die Frau von früher Backstage, Megaherz Sonntag, 13. März ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater, Kammermusik ➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Die Flippers ➜ 19.00 Uhr, Philharmonie, Der Ring ➜ 19.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Der Zauberlehrling ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Hoffmanns-Erzählungen ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 20.00 – 21.15 Uhr, Schauspielhaus, Woyzeck ➜ 20.00 Uhr, Zenith, Judas Priest Lach- und Schießgesellschaft, Josie Prokopetz Tonhalle, Sternschnuppe Prinzregententheater, Fazil Soy Muffathalle, Peter Cineotti Montag, 14. März ➜ 19.30 Uhr, Gärtnerplatztheater, Idomeneo ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Tschaikowsky Gala ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche, Ewa Kupier ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Camerata Salzburg ➜ 20.15 – 22.00 Uhr, Olympiastadion, TSV 1860 – Eintracht Frankfurt ➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues Haus), Sauerstoff Backstage, Agnostic Front Dienstag, 15. März ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 19.30 – 20.40 Uhr, Schauburg, Die drei Wünsche ➜ 19.30 – 22.05 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Werther ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Münchner Symphoniker Muffathalle, Schlingensief Mittwoch, 16. März ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, La Cenerentola ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, The New Electric Ballroom Theater im Haus der Kunst, Das Lied der Heimat Feierwerk, Rifu Freudenhaus, Thin Lizzy Backstage, Alterbridge Donnerstag, 17. März ➜ 19.30 – 22.20 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Idomeneo ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, XXX Music becomes Matrix Backstage, Martyr AD Muffathalle, Kari Bremnes Freitag, 18. März ➜ 18.00 – 23.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Das Triptychon ➜ 19.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Cosi fan tutte ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmonie Muffathalle, Night of Soul Kitchen Samstag, 19. März ➜ 15.30 – 17.15 Uhr, Olympiastadion, FC Bayern – Hansa Rostock ➜ 17.00 – 22.30 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.00 – 22.10 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Gräfin Mariza ➜ 19.30 – 22.40 Uhr, Nationaltheater, La Cenerentola ➜ 21.00 – 02.00 Uhr, Werkraum, Baader- Meinhoff-Affäre (Lesung und Party) Elserhallen, Cradle of Filth Marstall, Zweimal kein Tisch Backstage, 5 Bugs Sonntag, 20. März ➜ 10.00 Uhr, Olympiastadion, Auto 1 : X ➜ 11.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater, Operncafe ➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Parsifal ➜ 19.00 – 20.20 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, 4-Ein-Tanz-Event ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schaupielhaus, Othello ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Masters of Shaolin Backstage, Wohlstandskinder Montag, 21. März ➜ 19.00 – 22.25 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Carmen ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 – 22.50 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 20.15 Uhr, Kammerspiele (Neues Haus), Sauerstoff Lach- und Schießgesellschaft, Dieter Hildebrandt Muffathalle, Max Herre Tonhalle, Tocotronic Dienstag, 22. März ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Ballett von Galili ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Kiss me, Kate ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Fünf Goldringe Mittwoch, 23. März ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 19.30 – 22.00 Uhr, Nationaltheater, Balllett von Galili ➜ 19.30 – 22.30 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Idomeneo ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Matthäus- Passion Muffathalle, Roachford Backstage, Gods & Gangsters Donnerstag, 24. März ➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Parsifal ➜ 20.00 – 21.20 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, 4-Ein-Tanz-Event ➜ 20.00 – 21.45 Uhr, Schauspielhaus, The New Electric Ballroom ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Matthäus- Passion Metropolis, Thunder Backstage, Becks on Stage Feierwerk, Savoy Grand Freitag, 25. März ➜ 14.30 und 19.30 Uhr, Philharmonie, Matthäus-Passion Samstag, 26. März ➜ 19.00 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Madame Butterfly ➜ 19.00 – 22.15 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Das Tryptichon ➜ 19.30 – 22.45 Uhr, Schaupielhaus, Don Karlos Muffathalle, Stereo Total Feierwerk, Girls in Hawaii Sonntag, 27. März ➜ 10.00 Uhr, Olympiapark, Osterfest ➜ 16.00 – 21.30 Uhr, Nationaltheater, Parsifal ➜ 19.00 – 22.00 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Ein Theater nach der Mode ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ Philharmonie, Dead Can Dance Backstage, 3 Jahre Sendling Entertainment Freudenhaus, Darkseed Montag, 28. März ➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Wiener Johann Strauss-Gala ➜ 18.00 – 20.40 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater, Soiree Backstage, Deadline Dienstag, 29. März ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Die zehn Gebote ➜ 20.00 – 22.30 Uhr, Nationaltheater, Limon Dance Company Muffathalle, Einstürzende Neubauten Mittwoch, 30. März ➜ 19.30 – 22.10 Uhr, Nationaltheater, Romeo und Julia ➜ 20.00 – 22.00 Uhr, Schauspielhaus, Kein schöner Land ➜ 20.00 Uhr, Gärtnerplatz-Theater, Home and Away ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Swing Legenden ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Bryan Adams Donnerstag, 31. März ➜ 19.30 – 21.30 Uhr, Gärtnerplatz- Theater, Opern auf bayerisch ➜ 19.30 – 21.50 Uhr, Nationaltheater, Limb’s Theorem ➜ 20.00 – 21.30 Uhr, Schauspielhaus, Fünf Goldringe ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Kylie Minogue ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Swing Legenden Backstage, Under Byen Muffathalle, Erasure Taxi-Kurier 01/05 – Münchner Straßennamen Weil es Spaß macht Ihren neuen TAXIKURIER zu lesen, auch ein paar Zeilen von mir. Da ich es bescheuert finde, Straßen zu benennen, ohne wenigstens an den großen Kreuzungen zu erklären, wie es z.B. in Frankfurt, Paris oder London geschieht, unterhalte ich mich gelegentlich mit Fahrgästen über diese gleichgültig-lieblose Münchner Art. Als mich einmal beim Käfer ein älterer Herr aufhält, einsteigt und sagt „in den Herzogpark bitte“ antworte ich „Herzogpark? Das wissen auch die wenigsten, warum der so heißt.“ (Lt. SZ: Jagdgebiet für Niederwild der Herzöge in Bayern; gegen Ende des 19. Jahrhunderts parzelliert.) Sicherheitshalber sage ich noch „...aber Sie schon.“ Da schmunzelt mein Fahrgast und sagt: „Ja, dort ist mein Urgroßvater auf die Jagd gegangen; das war der Vater von der Sissy.“ Bei einem entsprechenden „Häuschen“ ist „mein“ Herr Herzog dann auch ausgestiegen. Fritz Rudolf Loewa, 3147, Kirchstockach Leserbriefe Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe – bitte mit Anschrift und Telefonnummer – gekürzt zu veröffentlichen. Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 7
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8 TAXIKURIER Offroad – abseits der Straßen? Die schweigende Mehrheit, wer immer dieser Mehrheit zuzurechnen ist, rieb sich nach der letzten Generalversammlung verwundert die Augen. In den Aufsichtsrat war ein junger Mann gewählt, der nicht Mitglied der Genossenschaft war und mit dem Taxigewerbe noch nicht richtig vertraut war. Wie sollte er auch, er war erst wenige Wochen Geschäftsführer eines Mehrwagenbetriebes namens „offroad-taxi GmbH“ . Schon der Name des Unternehmens ist schwer mit dem Taxigewerbe einer Großstadt zu verbinden. „Offroad“ heißt soviel wie „Gelände“- oder „Wald- und Wiesentaxi“ . In der konstituierenden Sitzung einige Tage nach der Generalversammlung wurde der Geschäftsführer von „offroad“ gleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, wahrscheinlich wegen seiner Verdienste und Kenntnisse im Münchner Taxigewerbe und in der Taxi- München eG. Noch am selben Tag spazierte Herr „offroad“ mit der Vorsitzenden des Aufsichtsrates durch die Räume der Taxi-München eG und klärten die Mitarbeiter auf, dass, soweit es Ärger mit dem Vorstand gebe, sie nun Ansprechpartner seien. Nun war „Schluss mit lustig“ aus der Sicht des Vorstandes, der die Geschäfte zu führen hat und für den Betrieb, wie die fast 100 Mitarbeiter nebst Immobilienbesitz, gegenüber den Mitgliedern verantwortlich ist. Um der Fehlentwicklung die Spitze zu nehmen, wurde eine Feststellungsklage eingereicht, die zum gewünschten Ziel führte, wie Sie an anderer Stelle nachlesen können. Es konnte erreicht werden, dass die nächste Generalversammlung über die Zukunft der Genossenschaft entscheiden soll: Zum Beispiel, ob Herr Burak Bolat, Geschäftsführer einer GmbH, die bereits Mitglied der Taxi-München eG ist, zusätzlich auch persönlich Mitglied wird, ohne selbst Taxiunternehmer zu sein und ein Eintrittsgeld wie alle anderen Mitglieder zu bezahlen. Wer an der letzten Generalversammlung teilgenommen hat, konnte beobachten, wie z. B. Herr Bolat während eines Wahlganges vornehmlich seine Landsleute aufforderte, einen anderen türkischen Kollegen wieder zu streichen und seinen Namen niederzuschreiben. Wahlabsprachen und Kandidatenkür sind in Ordnung. Nicht in Ordnung kann es sein, wenn sich Genossenschaftsgegner aus der TVD-Ecke mit IsarFunk-Protagonisten und ehemaligen Hoffnungsträgern, die aus dem Aufsichtsrat geflüchtet sind, zusammentun, um zu versuchen die Taxi-München eG auf ihre Linie zu bringen. Der eigentliche Hintergrund war ursprünglich, den Vorstand, Hans Meißner, abzusägen – dies gelang nicht. Viele sagen angesichts der derzeitigen personellen Entwicklung im Aufsichtsrat, Vorstand und der Taxivereinigung „zum Glück, gelang es nicht“ . Das Ziel, Hans Meißner zu schaden oder zu beseitigen, kann auch kein Thema mehr sein, denn zum Zeitpunkt des Ablaufs seiner Wahlperiode ist dieser fast 63 Jahre alt. Notwendiger wäre die Antwort auf die Frage, wer ihn ersetzt, oder wie sich der Vorstand im Sommer 2007, in rund 2 Jahren zusammensetzt. Unser Hinweis auf die türkische Wahlallianz hat nichts mit einer Ablehnung ausländischer oder gar türkischer Kollegen zu tun. Vielmehr sollten sich alle Gruppen, die an der Aufstellung oder Wahl von Kolleginnen und Kollegen beteiligen, bemühen, nach der Satzung wählbare, sachverständige und geeignete Unternehmer, die das notwendige Ansehen genießen, vorzuschlagen und zu wählen. Ob Leute in den Aufsichtsrat gewählt werden sollen, die die Regeln der Satzung, Beschlüsse der Generalversammlung und das Münchner Taxigewerbe missachten, müssen Sie entscheiden, nicht als schweigenden Mehrheit, sondern als Genossenschaftsmitglied, das sein Stimmrecht wahr und seine Zukunft ernst nimmt. Die Weichen des Münchner Taxigewerbes werden am Mittwoch, den 06. Juli im Augustinerkeller gestellt. Merken Sie sich diesen Termin, den wichtigsten in 2005, jetzt schon vor. Internes Gerichtliche Klärung In der Generalversammlung vom 06. Juli wurde der Geschäftsführer der „offroad-taxi GmbH“, Herr Burak Bolat, in den Aufsichtsrat gewählt. Wie wir berichteten, wurde Herr Bolat zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden und Frau Stefanie Marsig, mit der Stimme des Herrn Bolat, zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates bestimmt. Bei einer Überprüfung stellte sich heraus, dass Herr Bolat nicht Mitglied der Taxi-München eG ist und somit nicht wählbar ist. Die Damen und Herren des Aufsichtsrates wurden darauf hingewiesen, dass Herr Bolat bei seiner Vorstellung der Generalversammlung nicht die Wahrheit vorgetragen hat, indem er sich als Unternehmer ausgab, was er nicht ist. Nach § 20 Absatz 1 der Satzung ist damit seine Wahl nichtig oder zumindest anfechtbar. Nachdem die Herren Bolat, Arikan, Fischer und Kuntz sowie Frau Marsig als Mehrheit im Aufsichtsrat auf die Gültigkeit der Wahl des Herr Bolat pochten, blieb dem Vorstand nichts anderes übrig als eine gerichtliche Klärung herbeizuführen. Am 18. Januar fand nun ein Termin vor dem Landgericht München I statt. Frau Marsig, Herr Fischer, Herr Kuntz und Herr Arikan wurden von Herrn RA Dr. Dietrich und das Nichtmitglied Bolat von RA Michael Bauer vertreten. Der Vorstand hatte Herrn RA Kalschegg mandatiert. In der über vierstündigen Verhandlung, bei der sich die Richterin selbst als nicht sehr sachkundig bezeichnete, wurde unter anderem von RA Bauer behauptet, mit der Wahl zum Die Genossenschaft Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger M.Werther-Nicolas Dr.B. Schreiner Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Verkehrsrecht Strafrecht Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht Reiserecht Führerscheine Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 8
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9TAXIKURIER Aufsichtsrat des Herrn Bolat durch die Versammlung sei ein Anwartschaftsrecht für diesen entstanden (nicht durch einen Beitritt, sondern durch die Wahl zum Aufsichtsrat), Mitglied zu werden. Der Kern der Klage wurde durch den Schriftführer der Versammlung, Herrn Huber, klar bestätigt, dass der Geschäftsführer der „offroadtaxi GmbH“, Herr Bolat, bei seiner Vorstellung zur Wahl zum Aufsichtsrat behauptete, Unternehmer und im Besitze von Taxigenehmigungen zu sein und er unter dieser Voraussetzung gewählt wurde. Nachdem Herr Bolat erklärte, sein Mandat als AR mit sofortiger Wirkung bis zur nächsten Versammlung ruhen zu lassen, wurde folgender Vergleich geschlossen, der im wesentlichen dem Klageantrag des Vorstands entspricht: Vergleich: 1. Frau Marsig und der Nebenintervenient Bolat erklären, dass sie für den Fall, dass ihre Wahl als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bzw. Aufsichtsratsvorsitzende wirksam waren, ihre Positionen als stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzender und Aufsichtsratsvorsitzende mit sofortiger Wirkung niederzulegen. 2. Als Geschäftsgrundlage für diesen Vergleich erklärt der Nebenintervenient Bolat, dass er bis zur nächsten Generalversammlung, die spätestens im Juli 2005 stattfinden wird, keine Taxikonzession als Einzelunternehmer erwerben wird. Die Parteien verpflichten sich, die Generalversammlung über die Aufnahme des Nebenintervenienten Bolat als Mitglied der Beklagten ohne Erwerb einer Taxikonzession entscheiden zu lassen. Für den Fall, dass die Generalversammlung diesen Aufnahmeantrag ablehnt, erklärt der Nebenintervenient Bolat unwiderruflich, auf sein Mandat als Aufsichtsratsmitglied zu verzichten. Es besteht Einigkeit, dass der Nebenintervenient Bolat aus dem Aufsichtsratsmandat keine Rechte herleiten kann, solange durch die Generalversammlung nicht über seine Aufnahme entschieden ist. 3. Die Kläger übernehmen die Kosten des Rechtsstreits. Vorgespielt und genehmigt Der Streitwert wird nach Anhörung der Parteien auf 6.000,00 Euro festgesetzt. Die Parteien verzichten insoweit auf Gründe und Rechtsmittel. Die Einzelrichterin: Baumgärtel, Richterin am LG Für die Richtigkeit der Übertragung vom Tonträger: Punzel, Justizangestellte Anmerkung der Redaktion: Der Vorstand übernahm die Kosten, da der Streitwert mit 6.000,– Euro nicht sehr hoch war, eine Fortführung des Streites unwirtschaftlich gewesen wäre und ein vernünftiges Arbeiten des Aufsichtsrates für die Taxi-München eG unbedingt notwendig ist. Sein Licht unter den Scheffel stellen … gilt als redlich und anständig, hilft aber im Geschäftsleben nicht wirklich weiter. Qualität und Spitzenleistung vorzuspiegeln, ohne diese überhaupt oder gar dauerhaft nachzuweisen, bringt zwar kurzfristig Aufmerksamkeit, aber keinen wirtschaftlichen Erfolg. Wir von der Taxi-München eG haben uns entschlossen, unser Angebot an Fahrzeugen neu zu ordnen. Eine spürbare Verbesserung des Service, im Besonderen durch Seniorentaxis, hat sich bei Krankenfahrten und älteren Mitbürgern bereits eingestellt. Eine neue Definition der Fahrzeuge ist sicher nicht endgültig, da alles im Fluss ist – das Fahrzeugangebot einerseits und die Kundennachfrage andererseits. Wir halten das Ziel der Qualitätssteigerung für notwendig, auch wenn dieser Weg mühsamer ist als kräftig auf die Werbetrommel zu hauen, sinnlos eine Menge Geld für zweifelhafte Werbung auszugeben, oder sonstigen Aufwand auf Kosten der Mitglieder zu treiben. Den größten gewerbeökonomischen Coup erlauben sich Mehrwagenunternehmer, die einen Teil ihrer Flotte einer weiteren Zentrale anschließen, für diese Taxis horrende Vermittlungsgebühren bezahlen, um ein paar Euro zusätzlichen Umsatz zu erzielen, den sie ihren übrigen Taxis, für die sie nur geringe Vermittlungsgebühren bei der Taxi-München eG bezahlen, als Konkurrenten entziehen. Der Nutzen dieser Aktion liegt bei der Größe Null, weil kein zusätzlicher Fahrgast gewonnen wird. Soweit überhaupt Nutzen zu erkennen sein mag, liegt er bei ein paar Arbeitsplätzen in den zusätzlichen Vermittlungsagenturen. Apropos zusätzliche Vermittlungszentralen, die mit viel Lärm eröffnete Datenfunkzentrale in der Marsstraße wirbt nach wie vor wacker in der Süddeutschen Zeitung mit ihrer kostenfreien 0800-Telefonnummer, obwohl diese Freecallnummer schon lange abgeschaltet ist. Vermutlich aus unternehmerischem Stolz werden unter anderen Telefonnummern Fahraufträge angenommen und direkt in unsere Zentrale weitergegeben. Am Beispiel der BCW- Taxivermittlung kann die Sinnlosigkeit der Gründung neuer Taxizentralen in wirtschaftlicher Hinsicht gemessen werden. Mit erheblichem finanziellem Aufwand werden zusätzliche Apparate aufgebaut, Geld verbraucht, Fahrgäste verunsichert und nicht ein zusätz- Die Genossenschaft licher Kunde gewonnen. Im Gegenteil, kleine Zentralen putzen in jedem Stüberl Klinken und hinterlassen Aufmerksamkeiten wie Kaffeetassen und sonstigen Tand um die Aufträge umzuleiten auf ihre Telefonnummer. Der Erfolg ist so gering, dass nach sechs Jahren intensiver Geldvernichtung eine Existenz der Hypererfolgszentrale ohne die rückständigen Vermittlungseinrichtungen der Taxi-München eG kaum möglich ist. Zur Geldvernichtung durch Beitragszahlung an mehrere Zentralen gibt es eine Alternative, die weniger aufwändig ist und auch in den Ruin führen kann. Eine Möglichkeit ist die Gewährung von massiven Preisnachlässen an Betriebsberatungsfirmen, die selbst im Geld schwimmen, deutsche Großkonzerne beraten und vor allen Dingen Wirtschaftsethik predigen. Die andere Möglichkeit, die zugegebenermaßen etwas primitiv, aber dafür häufiger ist sich zu ruinieren, ist erschreckend einfach. Man drängt als Fahrer oder Unternehmer jedem raffgierigen Hansl einer Pension oder Grüßgottonkel von Hotels 10,– Euro Provision für die Verschiebung einer Flughafenfahrt auf. Zurück zum „Licht unter dem Scheffel“ . Nachdem die weit überwiegende Mehrheit unserer Fahrer und Unternehmer mit Freude ihren Job gut erledigen versuchen, wir Ihr Angebot an Dienstleistungen der Kundschaft aufzuzeigen und anzubieten, zum Nutzen aller Beteiligten, natürlich ohne sinnlosen finanziellen Aufwand. Neuordnung Fahrzeuggruppen Die bisherige Klassifizierung unserer Taxis entspricht nicht den Anforderungen der Besteller. Um unsere, bzw. Ihre Angebotsvielfalt klarer zu definieren, haben wir folgende Fahrzeuggruppen zusammengestellt. Ziel ist natürlich die Nachfragen der Kundschaft zielgenau zu erfüllen. Die Neuordnung war auch notwendig, um die Nachfrageschwerpunkte zu nutzen. Alleine die Zahl der Busbestellungen stieg in 2004 um fast 50 % . Bei diesen Beförderungen ist der Umfang des Gepäcks ein wichtiges Kriterium, das erfüllt werden muss. Ein weiterer wichtiger Grund für die neue Definition der Gruppen ist die Tatsache, dass das Fahrzeugangebot der Industrie in den letzten Jahren wesentlich vielfältiger wurde. Die nachstehende Einteilung der Gruppen erfordert natürlich eine Erfassung in unserer Zentrale, die Sie per e-mail oder Fax veranlassen können: Bustaxi: Sind Fahrzeuge, die bauartbedingt mindestens fünf Fahrgäste plus einen Reisekoffer pro Person befördern können. Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 9
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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER Die Genossenschaft Großraumtaxi: Ist ein Fahrzeug, das bauartbedingt mehr als vier Fahrgäste befördern kann, eine Gepäckbeförderung ist dabei nicht Voraussetzung. Nicht unter Großraumtaxis fallen Mercedes M-Klasse, Kombi-PKW mit Notsitzen. Obere-Mittelklasse-Taxis: Hierunter fallen Fahrzeuge ohne Dachwerbung, z. B. E-Klasse Mercedes, 5er BMW, Audi A6, Citroen C 5, Skoda Superb, Mazda 6, Volvo 70, Opel Omega, Zafira. Oberklasse-Taxis: 7er BMW, S-Klasse von Mercedes, Audi A 8, Volvo 80, M-300 von Chrysler und ähnliches, natürlich ohne Außenwerbung. Wegen der Vielfalt von Automodellen kann die Auflistung nicht vollständig sein. Seltenere Modelle werden auf Antrag den jeweiligen Gruppen zugeordnet. Nach der Erfassung per EDV werden die Fahrzeuge den jeweiligen Gruppen mit der Konzessionsnummer zugeordnet. Bei jedem Fahrzeugwechsel muss natürlich auch die Zentrale verständigt werden. Dieser Schritt ist notwendig um den Fahrgästen unsere gesamte Angebotspalette zu unterbreiten – und das ist eine ganze Menge. Achtung – das KVR zieht um! Die Abteilung „Gewerblicher Kraftverkehr“ zieht am ersten Märzwochenende von der Rüdesheimerstraße 15 in die Ruppertstraße 19 um. Die Abteilung III/25 hat am 04. März 2005 letztmalig Bürostunden in der Rüdesheimerstraße und am 09. März 2005 erstmalig in der Ruppertstraße Parteiverkehr. Es ist beabsichtigt, auch die Taxi-Abnahme, KFZ-Wechsel, sowie die An- und Abmeldung von Taxis in der Ruppertstraße vorzunehmen. Bitte beachten Sie die neuen Bürozeiten und Amtsräume, die wir Ihnen nachstehend bekannt geben: Öffnungszeiten für den Parteiverkehr: Montag bis Donnerstag von 8.00–12.00 Uhr Freitag von 7.00–12.00 Uhr Dienstag-Nachmittag von 14.00–18.30 Uhr Sachbearbeiter mit Zimmer-Nummer und Telefonnummer: Hr. Schmid Zimmer 3068 Tel. 233-27544 Hr. Wenzl Zimmer 3068 Tel. 233-27543 Fr. Lederer Zimmer 3072 Tel. 233-27528 Fr. Hoffmann Zimmer 3072 Tel. 233-27527 Hr. Voß, SG-Leiter Zimmer 3070 Tel. 233-27541 Wir fordern alle Kollegen auf, die Unsitte während der Behördengänge am Taxistand zu parken, nicht am Standplatz Lindwurm-/Poccistraße, zu übernehmen. Es sind genügend Tiefgaragenplätze vorhanden, es sei denn, man kommt pomadig um 10.00 Uhr mit der Masse der Besucher. Neue Straße Bernhard-Wicki-Straße – von der Hackerbrücke nach Westen zur Erika-Mann-Straße entlang des Bahnkörpers, dann nach Norden abknickend zur Arnulfstraße. Das KVR bittet um Aufmerksamkeit Befahren der Fußgängerzonen Soweit ein Befahren von Fußgängerzonen überhaupt gestattet ist, muss Schrittgeschwindigkeit eingehalten werden, um die übrigen Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden. Es gelten auch für Taxifahrer keine Ausnahmen. Nachdem sich in jüngster Vergangenheit Beschwerden über zu schnell fahrende Taxifahrer häuften, erreichte uns die Drohung, dass bei fortgesetzten Verstößen die Erlaubnis zum Befahren der Fußgängerzonen durch Taxis „auf den Prüfstand zu stellen“ . Damit dies nicht geschieht, müssen alle Kollegen vernünftig fahren. Die Kripo bittet um Mithilfe Am Freitag, den 14. Januar 2005 gegen 11.30 Uhr, stand in der Nähe der Grundschule an der Boschetsriederstraße ein Taxi. Dessen Fahrer sprach einen 6-jährigen Schüler an, bot ihm Gummibärchen und eine Überraschung an, wenn der Bub in das Taxi einsteige. Der Bub wurde erst angesprochen nachdem er alleine war. Der Vorgang ist beängstigend. Nach den der Polizei vorliegenden Erkenntnissen war das Taxi mit einem Werbedachträger versehen. Auch wenn der auffällige Fahrer nicht ermittelt werden kann, bittet die Kripo alle Taxifahrerinnen und -fahrer dringend im Umfeld von Schulen, auffällige Situationen, auch im Zusammenhang mit Taxis, zu melden an: K 122, Frau Scherl, KHK, Tel. 55 172- 236 oder Herrn Samietz, Kommissariatsleiter, Tel. 55 172-122 oder per Fax 55 172-151. In der Nacht von Samstag, den 25. auf den 26. September 2004, nahm ein osteuropäisches Pärchen in der Passauerstraße ein Taxi zur Lerchenauerstraße. Dort stieg die Frau aus, der Mann ließ sich in die Gilmstraße verbringen. Meldungen bitte an: KHK W. Flemisch, Telefon 55 172-121 Suchmeldungen Wer beobachtete am Freitag, den 28.01. um 11.45 Uhr, am Tiroler Platz einen Unfall zwischen einem VW-Bus, weiß mit einem Hochdach und einem Fußgänger. Meldung an Fr. Choleva, Tel. 725 15 25 Zwischen Samstag, den 22.01., 2.00 Uhr, und Montag, den 24.01., 14.00 Uhr, wurde ein schwarzer Opel massiv beschädigt. Der Verursacher räumte Blechteile weg. Meldung an Fr. Choleva, Tel. 725 15 25 Nachruf Frau Christa Müller, vormals Taxi 1784, ist im Alter von 63 Jahren, am 29. Januar 2005, nach einem schweren Leiden verstorben. Frau Christa Müller, war Mitglied des Vorstandes der Taxivereinigung und gehörte 12 Jahre dem Aufsichtsrat der Taxi-München eG an, dessen stellvertretende Vorsitzende sie war. Neben Ihrem Engagement im Taxigewerbe wirkte Christa Müller 18 Jahre lang als Prüfungsausschussvorsitzende bei der IHK für München und Oberbayern. Unsere Kollegin Christa Müller wurde wegen ihrer Integrität bereits 1995 als ehrenamtliche Richterin an das Bayerische Verwaltungsgericht berufen. Das Münchner Taxigewerbe hatte das Glück, über ein Vierteljahrhundert durch eine engagierte Kollegin repräsentiert zu werden. Wir danken Christa Müller, die am 03. Februar im Sendlinger Friedhof Ihre letzte Ruhe fand. A UTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 10
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11TAXIKURIER Der Landesverband Quittungen und Umsatzsteuer Nach dem Steueränderungsgesetzt 2004 müssen alle ausgereichten Quittungen mit Durchschlag ausgefertigt werden. Die Durchschläge sind zu archivieren und 10 Jahre aufzubewahren. Quittungen und Rechnungen mit einem Wert von mehr als Euro 100,-- brutto, müssen darüber hinaus 1. fortlaufend nummeriert werden 2. den Steuersatz aufweisen (7 % oder 16 %) 3. die enthaltene Mehrwertsteuer ausweisen, z. B. bei einem Bruttobetrag von 110,– Euro und einem Steuersatz von 7 % = 7,20 Euro MwSt. enthalten bei einem Bruttobetrag von 110,– Euro und einem Steuersatz von 16 % = 15,17 Euro MwSt. enthalten 4. die Steuernummer oder Umsatzsteueridentnummer, Namen und Betriebssitz sowie Taxinummer des Unternehmens 5. Namen und Adresse des Beziehers der Quittung (Kunde). In diesem Zusammenhang weisen wir auf die Umsatzsteuervorschrift des § 12 Absatz 2/10 UStG (Taxiverkehr) hin. Im Taxiverkehr gilt bei Personenbeförderungen innerhalb der Betriebssitzgemeinde und bei Fahrten die nicht innerhalb der Betriebssitzgemeinde stattfinden und 50 Besetztkilometer nicht überschreiten 7 %. Bei Beförderungen über die Betriebssitzgemeinde hinaus die eine Besetztstrecke von 50 km überschreiten und allen anderen Dienstleistungen wie Besorgungen, Starthilfen, Lotsenfahrten etc. der volle Mehrwertsteuersatz von 16 %. Mehrwertsteuer und Taxitarif: Die in Taxitarifordnungen festgesetzten Taxitarife sind Endverbraucher- also Bruttopreise bei denen die gesetzliche Mehrwertsteuer enthalten ist. Bei der Anwendung des Taxitarifes ist also der enthaltene Mehrwertsteuersatz ebenfalls nach § 12 Absatz 2/10 UStG geregelt. Ein praktisches Beispiel: Eine Fahrt von Ismaning nach Tutzing unterliegt der Tarifpflicht, besteht aus 55 Besetztkilometern und kostet nach dem Taxameter 75,– Euro. Bei 55 Besetztkilometern für eine Fahrt die nicht in der Betriebssitzgemeinde des Münchner Unternehmers stattfindet, sind 16 % USt., also 10,35 Euro enthalten. Würde eine Fahrt mit 55 Besetztkilometern innerhalb der Betriebssitzgemeinde, das heißt innerhalb der Stadtgrenzen Münchens, durchgeführt werden, wäre der MwSt.-Satz 7 % und die Mehrwertsteuer Euro 4,91. Der Nettoerlös aus dieser Fahrt wäre für Sie als Unternehmer um Euro 5,44 höher und die Vorsteuer für den Kunden um den gleichen Betrag niedriger, wie bei der Fahrt nach Tutzing. Trinkgeld und Umsatzsteuer: Kassiert ein Fahrer Trinkgeld, darf er das gesamte Trinkgeld behalten. Das Trinkgeld ist auf der Quittung gesondert auszuweisen. Es darf aus dem Trinkgeld keine USt. ausgewiesen werden, da der Fahrer das Trinkgeld netto kassiert und keine Umsatzsteuer abgeführt wird. Völlig ungleich, werden dagegen Unternehmer behandelt die in ihrer Tätigkeit als Fahrer, also unter der gleichen Voraussetzungen, Trinkgelder einnehmen. Trinkgelder, die der Unternehmer vereinnahmt, sind in voller Höhe umsatz- und einkommensteuerpflichtig. Diese Trinkgelder sind den vereinnahmten Umsätzen zuzurechnen. Trinkgelder sind Nebenleistungen zur Hauptleistung und teilen deshalb das Schicksal der Hauptleistung in umsatzsteuerlicher Hinsicht. Unterliegt die Hauptleistung, z. B. eine Personenbeförderung mit einem Taxi aus vorstehenden Gründen den 7 % Umsatzsteuer, ist das Trinkgeld für diese Fahrt ebenfalls mit 7 % zu versteuern. Unterliegt die Hauptleistung dem vollen Mehrwertsteuersatz wie oben beschriebene Taxidienstleistungen, oder alle Mietwagenfahrten, ist auch das in diesem Zusammenhang anfallende Trinkgeld mit 16 % zu versteuern. Siehe auch: Das Taxiunternehmen in der Praxis, Verlag Heinrich Vogel ISBN 3-574-24030-9. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf IHRE TAXI-AUTOSATTLEREI • Schonbezüge • Aufpolstern von Sitzen • Umarbeiten bei Rückenproblemen • Lederlenkräder • Mittelarmlehnen in Leder AUTOSATTLEREI GRILLMEIER Auerfeldstr. 4, 81541 München Telefon + Fax : 089 / 44 76 92 28 Mobil: 0171 / 1 60 23 36 Taxi_03_05 01.03.2005 15:17 Uhr Seite 11
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12 TAXIKURIER Daimler Benz Konditionen für Jahr 2005! 1. gleich für vier Modelle gibt es Anhebungen des Verwerterrabattes um 2 % ab Auslieferdatum 1.1.2005: VANEO 14 % VIANO 14 % VITO 20 % SPRINTER 25 % 2. die Sonderausstattung „Taxi International“ (Code 450, ZK2) wird auch weiterhin nicht berechnet, das Taxipaket also kostenlos geliefert. Der Preisvorteil liegt zwischen 820 und 1.130 Euro. Zu beachten ist jedoch, dass diese Aktion für Aufträge mit Lieferung bis zum 30.06.2005 und für folgende Baureihen gilt: W/S 203 (C-Klasse Limousine und Kombi) W/S 211 (E-Klasse Limousine und Kombi) W/V 220 (S-Klasse mit kurzem und langem Radstand) VANEO 3. Übersicht zu den damit geltenden Finanzierungskonditionen: W/S 211 3,9 % effektiver Jahreszins W/V 220 3,9 % effektiver Jahreszins W 163 (M-Klasse) 3,9 % effektiver Jahreszins VANEO 1,9 % effektiver Jahreszins VITO 3,9 % effektiver Jahreszins VIANO 3,9 % effektiver Jahreszins SPRINTER 4,9 % effektiver Jahreszins Einzelheiten zu den Finanzierungskonditionen, die nicht nur für Neufahrzeuge gelten, können Sie beim Taxiverkäufer erfragen. 4. die „Integrierten Kindersitze“ werden auch 2005 weiterhin kostenlos für Taxis und Mietwagen in den Baureihen 203, 211 und im VANEO angeboten. Zu beachten ist, dass bei Fahrzeugen mit Lederausstattung ein geringer Aufpreis hinzukommt. Die Kindersitze in der Baureihe 220 sind nur in Lederausführung und mit einem Aufpreis von 145 Euro erhältlich. Im VITO und VIANO können keine integrierten Kindersitze angeboten werden. Pro ausgelieferten VITO und VIANO erhalten die Kunden aber dafür je einen Kindersitz ISOFIX „Duo“ und „Kid“ kostenlos. BZP AR.Nr. 02/05 Toller Erfolg für Weißwurst-Lied Markus Brandl, Juniorchef des Familienunternehmens Vinzenz murr, ist eine der treibenden Kräfte im Kampf um den Herkunftsschutz der Münchner Weißwurst. Zudem stammt von ihm der Text zum aktuellen Münchner Weißwurst-Lied. Im aktuellen Ranking des „Mobillion“ liegt der Song auf Platz 11. „Mobillion“ rangreiht die Melodien, die auf die Handies heruntergeladen werden. Taxishop jetzt unter neuer Leitung Seit November vergangenen Jahres hat Helmut Glas den Taxishop in der Engelhardstraße übernommen. Von Montag bis Freitag von 9.00 bis 16.00 Uhr bietet er alles, was das Taxler-Herz begehrt. Sämtlicher Taxi-Bedarf, alles rund ums Auto, das gesamte Taxi- Formular-Wesen, Landkarten, Stadtpläne sowie Brotzeiten, Getränke, Süßwaren machen „Glasi’s Taxishop“ zum Treffpunkt der Münchner Taxler. Hier lässt sich auch gut die eine oder andere Wartezeit überbrücken. Das neue Konzept kommt hervorragend an, was bestimmt an der Qualität des Angebotes liegt. So gibt’s täglich frische Bäckersemmeln und -Brezen, ofenfrischen Leberkäse, frische Würstl und ein Tagesgericht. Und das alles zu moderaten Preisen. Trotz bargeldlosem Zahlungsverkehr lohnt sich also der Weg in die Engelhardstraße – sei es nur auf einen Ratsch mit Kollegen bei einem Kaffee. Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Die KFZ-Prüfstellen mit Sympathie und Sachverstand HU, AU, BOKraft ohne Terminvereinbarung KÜS München West Bodenseestraße 165 Telefon 089 8973636-0 ÖFFNUNGSZEITEN: Mo.-Fr. 8.00 - 18.00 Uhr, Sa. 9.00 - 13.00 Uhr www.kues-muenchen.de KÜS München Nord (Nähe M.O.C.) Lindberghstraße 30 Telefon 089 18941 8-00 Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 12
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13TAXIKURIER Das Plastikgeld hat sich durchgesetzt! Sind Taxis ohne Kreditkarten-Akzeptanz noch zeitgemäß? Titelthema Foto: www.atelier-tacke.de Den „Brotzeitstich“, da sind wir uns einig, wird’s immer geben. Dafür sorgen schon die Kollegen, die sich permanent weigern, etwas anderes als Bargeld zu akzeptieren. Vorbei sind auch die schlechten Zeiten, als der Fahrpreis gelegentlich mit Hühnern, Gänsen oder anderen Nahrungsmitteln beglichen wurde. Nun kann man im Zeitalter des bargeldlosen Geldverkehrs den Cash-Geiern eine gewisse Sturheit nicht absprechen. Andererseits haben gewisse Angewohnheiten auch ihren Charme und sollten deshalb nicht von der Bildfläche verschwinden. Dann gibt es auch noch Kollegen, die – aus welchen Gründen auch immer – kein eigenes Konto haben und deshalb auf Bargeld angewiesen sind. Taxifahren gehört zu den klassischen Barzahlungsgeschäften. Immer ein paar Euro im Sackerl, das freut den Taxler. Besonders, wenn es ein paar mehr sind. Nicht umsonst gibt es den geläufigen Ausdruck vom „Brotzeit- bzw. Leberkässtich“ . Gehört diese wunderbare Errungenschaft, für viele eine der positiven Eigenschaften im Taxler-Alltag, bald der Vergangenheit an, wenn nur noch bargeldlos bezhalt wird …? Das aktuelle Angebot von ADT Wellcom Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 13
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14 TAXIKURIER Tatsache ist jedoch auch, dass zumindest in unseren Landen das Kreditkartengeschäft im Taxi immer mehr zulegt. So statten viele Firmen ihre Mitarbeiter mit Firmenkarten aus, und die sind dann verpflichtet, alles mit dieser Karte zu bezahlen. Solch ein Kunde wird immer nach Taxis Ausschau halten, die seine Karte akzeptieren, egal was der erste am Standplatz davon hält. Viele Hotels bestellen nur noch Taxis, die Karten akzeptieren, siehe Autobooking. Und jeder von uns kennt den Fall, dass dem einen oder anderen Fahrgast, besonders nachts, das Bargeld ausgeht, und derjenige ist dann glücklich, wenn er die Heimfahrt mit Karte bezahlen kann. Kreditkartenkunden geben gerne Geld aus Das heißt in der Endkonsequenz zusätzlichen Umsatz. Und da sind wir schon bei einem weiteren positiven Argument für Kreditkartenbenutzer: Sie wollen mehr Geld ausgeben, als sie in der Tasche haben. Zudem sind Karteninhaber besonders treue Kunden. In erster Linie zu sich selbst, denn bei den meisten Kartenorganisationen gibt es Bonuspunkte oder Free-Miles auf die in Zeiten von „Geiz ist geil“ niemand gerne verzichten möchte. Sie sind aber auch treu zu den Mitgliedsunternehmen. Kollegen mit Stammkundschaft können das bestätigen. Interne Untersuchungen von Kartenorganisationen haben ergeben, dass Kartenbenutzer auch davon ausgehen, dass Taxis mit Kreditkartenakzeptanz eine bessere Dienstleistung bieten, gepflegtere Fahrzeuge haben und aufgeschlossenere Fahrer am Steuer sitzen. Ob das immer zutrifft, soll hier nicht erörtert werden. Auf jeden Fall gibt es in München inzwischen ca. 1.200 Taxis, die Kreditkarten akzeptieren, Tendenz steigend. Ein weiterer Aspekt ist die Sicherheit. Sowohl für den Kunden, der bei Verlust seiner Karte keinen finanziellen Verlust erleidet im Gegensatz zu einer verlorenen Geldbörse und auch für den Fahrer, der bei einem eventuellen Überfall keinen Einnahmeverlust der Kreditkartenfahrten hat. Zudem ist das Risiko Falschgeld zu erhalten gleich null. Es gibt natürlich auch Nachteile, die hier nicht verschwiegen werden sollen. Da ist zum einen das Disagio – zwischen 2,5 und 3 % bei elektronischen Geräten (je nach Kartenorganisation), ca. 5 % beim sogenannten Ritsch-Ratsch-Gerät. Dazu kommt beim elektronischen Gerät eine Servicepauschale von 22 Cent pro Transaktion und die Anschaffungskosten. Welche Möglichkeiten gibt es jetzt für Fahrer bzw. Unternehmer am Kreditkartengeschäft teilzunehmen? Da ist zum einen das bereits angesprochene „Ritsch-Ratsch-Gerät“, im offiziellen Sprachgebrauch „Imprinter“ genannt. Dabei handelt es sich um den Dinosaurier in diesem Geschäft, sprich es ist zum Aussterben verdammt. Neue Geräte werden von den Kreditkartenorganisationen nicht mehr ausgegeben, weil das Handling im Vergleich zur Electronic zu mühsam ist. Die Druckqualität lässt durch leichtes Verrutschen oft zu wünschen übrig, so dass Nachfragen erforder- Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 14
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15TAXIKURIER www.vinzenzmurr.de vinzenzmurr Qualität von Anfang an! • Tägliche Eigenschlachtung. • Tägliche Produktion aus schlachtfrischem Fleisch. • Kurze Wege, fertige Ware kommt sofort in die Filialen. • Handwerkliche Rezepturen, natürliche Räucherung. • Strengste Kontrolle aller Produktionsschritte. lich sind. Einzelne Organisationen, wie z.B. VISA, lassen sich die Papierbelege inzwischen gegen teures Geld bezahlen. Zudem gibt es keine Sicherheit bei gefälschten oder gestohlenen Karten. Sehr hohes Disagio. Nicht EC-Karten tauglich. Urteil: Kann zwar noch benutzt werden (besser als nix), ist aber nicht mehr empfehlenswert. Das z. Zt. gebräuchlichste Gerät ist das „Taxi wellCash 2000“ von ADT Wellcom. Das Komplettsystem inklusive Thermodrucker und Basisstation, die man zum Abladen braucht, kostet 530,– Euro, kann auch zum Preis von 12,50 Euro (54 Monate) pro Monat gemietet werden. Ohne Basisstation: 430,– Euro, 10,60 Euro p. M. Wichtig zu wissen: Das Gerät muss einmal in 7 Tagen abgeladen werden, sonst sperrt es sich automatisch. Das dient der Sicherheit, weil dabei sämtliche „faulen“ Kreditkarten auf Sperrlisten aktualisiert werden. Abladestationen, für alle, die keine eigene Basisstation haben gibt es u.a. bei ADT in der Hofmannstraße 54, im Taxi-Shop von Helmut Glas in der Engelhardstraße und am Flughafen. Demnächst sollen noch weitere dazukommen. EC-Karten tauglich. Aus Sicherheitsgründen sollte man sich vom Kunden jedoch den Ausweis zeigen lassen. Das ist zwar keine Garantie, dass Geld auf dem Konto ist, aber man weiß wenigstens, wen man vor sich hat. Urteil: Betrachtet man Kosten und Handlichkeit ist es das Beste, was zur Zeit am Markt ist. Zukunftsmusik: Der MDA 3, eine Art Mini-PC in der Größe eines Palms und mit der Technik eines Foto-Handys mit Blutus-Software und kleinem Drucker ist gerade in der Experimentierphase. Urteil: Interessante Neuheit für Technik-Freaks. Hotline von 8 bis 20 Uhr: 089/748 34 123 Die Anlaufstelle für alle interessierten Münchner Taxler, die eine umfassende Beratung und Information wünschen, ist die ADT Wellcom GmbH in der Hofmannstraße 54, Tel. 089/748 34 161. Diesen Heimvorteil sollten Sie nützen, zumal mit Frau Juliette Weller nicht nur eine äußerst attraktive, sondern auch eine äußerst kompetente Ansprechpartnerin ein offenes Ohr für ihre Belange hat. Ihr Wunsch für die Praxis an alle, die Kreditkarten akzeptieren: „Bitte die Kartenaufkleber am Taxi anbringen, damit man sich das lästige Durchfragen sparen kann.“ (PG, PR) Mini-Steckbrief: Name: Weller Vorname: Juliette Alter: 27 Sternzeichen: Steinbock Familienstand: ledig Geburtsort: München Aufgewachsen: Tutzing Wohnviertel: Feldafing Hobbies: Reiten, Skifahren, Biergärten Musik: Mainstream Urlaub: Italien Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 15
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16 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC IJ Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Falle hilfreich. Interessant für Anfänger und für Profis. In der dritten Ausgabe des neuen Taxikurier der dritte Buchstabe I und J … Identifikation –Bisher kann die Zentrale mittels der Kennung nur Taxis identifizieren, nicht jedoch einzelne Fahrer. Für alle Unternehmen, in denen nicht nur die Chefin oder der Chef selbst fahren, ist dies besonders ärgerlich, wenn – mangels anderer Möglichkeiten – eine Taxinummer wegen gravierender Verstöße des Fahrers z.B. pauschal für MVG-Aufträge gesperrt werden muss, obwohl das schwarze Schaf vielleicht längst einen anderen Unternehmer mit seinen Diensten „beglückt“ . Eine persönliche Fahreridentifikation wäre technisch heute schon möglich, jedoch leider nur mit Nachrüstungsaufwand verbunden. Deshalb zurzeit noch Zukunftsmusik Ignoranz - Fahrer, die vom bequemen Sitz untätig zuschauen, wie sich alte und/oder Behinderte Fahrgäste minutenlang durch die Beifahrertüre ins Auto quälen, die die Kundschaft selbst den Kofferraum befüllen lassen, weil sie während dessen schon beim Zuschlag-Drücken sind oder die der Zentrale melden, sie stünden schon seit 10 Minuten vor dem Lokal XY, um dann zurückzufragen „Ach hätte ich da reingehen sollen?“ darf man getrost als Ignoranten bezeichnen. Wobei, auf den letzten Fall bezogen, unserer Telefonisten ohnehin alle Portiers und Wirte beknien, die Gäste möglichst nicht gleich auf der Straße warten zu lassen. Berühmt hier der Spruch einer Telefonistin zu einem Wirt: „Lassen´s ihn drin bis er kommt!“ Immun – sollte man nicht nur gegen manche Art von Fahrgästen sein, sondern auch zumindest gegen Allerweltskrankheiten wie z.B. Erkältungen. Gerade in unserem Gewerbe ist es schwierig, sich dagegen zu schützen, weil man öfters aus dem warmen Wagen ins Freie und dabei eventuell Schnee und Matsch überwinden muss. Trotzdem sieht es im Jahr 2005, da wir nicht mehr auf dem offenen Kutschbock sitzen, bodenlos lächerlich aus, wenn manche Fiaker mit Wollmütze, Wintermantel und Handschuhen hinter beschlagenen Scheiben ausharren, weil sie die Bedeutung der vielen Knöpferl und Radl am Armaturenbrett nicht kennen. Als Fahrgast musste Schrotti – vom natürlichen Selbsterhaltungstrieb gesteuert – im Winter schon einigen Fiakern anbieten, ihnen entweder mit einem Tuch von innen die Frontscheibe abzuwischen oder aber ihnen Heizung und Lüftung so einzustellen, dass sie die restliche Schicht nicht weiter im Blindflug absolvieren müssen. Information – Manchmal mag einem der Taxifunk schon auf die Nerven gehen, aber neben Aufträgen werden eben auch Informationen vermittelt: Wo geht’s gerade rund, wo sind Straßensperren, wie heißt das neue Hotel oder In-Lokal in der XY-Straße usw. Häufig die Anfragen auf Kanal IV: „Zentrale, ist das „Langsam“ in der Z-Straße schon bekannt? Zentrale: „Haben wir gerade zweimal durchgesagt“ – Fiaker mit belegter Stimme „Habe ich nicht gehört. Am Begeisterungsgrad, mit dem diese Replik kommt, kann man sich ausrechnen, wie hoch das Bußgeld in diesem Fall ungefähr ausfallen dürfte. Ab und an kommt es durch die Zentrale leider auch zu Fehlinformationen, wenn z.B. bei der Auftragsvergabe der Hinweis gegeben wird: „Fahrgast wartet am Fluss“ dieser aber beim Telefonisten gesagt hatte: „Ich warte beim Plus“ (Supermarkt), oder wenn Gaststättennamen verhunzt werden („Die Galle“, statt Pigalle, „Gummi-Point“ statt Gourmet-Point usw.), weil der Wirt bei der Bestellung vielleicht schon ein wenig undeutlich sprach oder es im Hintergrund sehr laut war. Insider – so bezeichnet man auf gut deutsch Leute, die Erfahrungen gesammelt haben und sich auskennen. Wer jedoch in unserem Gewerbe meint, schon alles zu kennen, muss mit Überraschungen rechnen. Man denke z.B. an die Neubaugebiete in der Stadt und im „Speckgürtel“ um München. Wenn die Zentrale wieder mal auf Kanal IV Lotsendienst spielen darf („dann fahrn’s die Zweite rechts...“) kann man sich ausrechnen, dass im Wagen entweder ein noch von Heinrich dem Löwen handsigniertes Straßenverzeichnis vorliegt oder der berühmte zerfledderte „Patentgefaltete“, in dem Neuhauserund Kaufingerstraße noch als autogeeignete Ost-West-Tangente angebo- Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 16
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ten werden. So manches Antiquariat würde stolze Preise für das bezahlen, was von Münchner Fiakern spazieren gefahren wird! Isar – „Isara rapidus“ galt früher noch als wild und ungezähmt. Wenn man bedenkt, dass z. B. der Sendlinger und der Giesinger Berg früher mal die westlichen und östlichen Hochufer der Isar waren, erahnt man welche Breite in Folge der Eiszeit unser Mädel einst in den Hüften hatte. Der Name „Ländstraße“ erinnert an die ehemalige untere Lände, die Floßanlegestelle, die etwa vor 100 Jahren mit beginnender Regulierung der Isar dort verschwand. Von dort konnte man auch mit dem Floß reisen: eine Fahrt nach Freising kostete 12 Kreuzer und nach Wien 3 Gulden! Dank Renaturierung und dem Bau zusätzlicher Klärwerke im Oberland dürfen wir auf unserer vorübergehend zur Flussleiche verkommene Isar wieder zunehmend stolz sein. Isarfunk – was kann unsere Isar dafür …? Isartor – Die erste große Stadterweiterung auf den Bereich des heutigen Altstadtringes in der Regierungszeit des Herzogs und späteren deutschen Kaisers Ludwig des Bayern, machte auch neue Stadttore nötig, wie z.B. das 1337 fertig gestellte Isartor. Es beherbergt heute im südlichen Turm ein gemütliches Stüberl und das Valentin-Musäum. Wer sich dort über die Bedeutung einer Schüssel mit Wasser wundert, bekommt die Erklärung geliefert: „Eisplastik – leider geschmolzen. Jaguar - Der Jaguar-Willi war einer der letzten Exoten, die die Kundschaft mit einem exklusiven Wagen erfreuten. Das Herz des Oldtimerfreundes schlägt höher, bei dem Gedanken, dass früher u. a. BMW V8 („Isar 12“), Kapitäne und Admirale, Göttinnen (Citroen DS) neben den damals üblichen Pontons und Heckflossern die Münchner Taxiflotte bereicherten. Angeblich war auch mal ein Mercedes 600 als Taxi zugelassen. Nächtens kann man gelegentlich an Einsteigerplätzen einen Ford Taunus als Taxi bewundern. Jahr – „Des Jahr ziagt si scho wieda“ war der Kommentar der Fiaker und Zentralisten, als nach der Silvesternacht schon wieder die gewohnte Ruhe einkehrte, zumal der Winter bis Ende Januar auf sich warten ließ. Aber: dieses Jahr wird wesentlich besser als das Letzte. Und wenn nicht, dann wart´ ma halt noch ein bisserl … 17TAXIKURIER Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 17
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Der TAXIKURIER mit freundlicher Unterstützung der AUDI AG testet Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer. Jeden Monat Monat ist unser anomymer Taxi-Scout mit einer besonderen Aufgabenstellung auf Münchens Straßen und Standplätzen unterwegs und berichtet über seine Erfahrungen und Erlebnisse. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sowohl die Pflichtaufgaben als auch freiwillige Leistungen und Wünsche unserer Fahrgäste erfüllt werden. Unser Aktionspartner, die AUDI AG, prämiert jeden Monats-Sieger mit einem Preis und lobt zudem einen tollen Jahrespreis für den „Besten“ des Jahres 2005 aus. ✷✷✷✷ grandios ✷✷✷ sehr gut ✷✷ gut ✷ befriedigend – nicht überzeugend Unser Monatsthema: Fahrpreis-Schätzung „Vom Bahnhof Süd in den Bekassinenweg“ Preise sind oft schwer abzuschätzen. Vor allem, wenn man das Fahrziel, die Entfernung, die Fahrtstrecke und den Zeitaufwand nicht kennt. Das richtige Feeling, Erfahrung, Know- How oder die Anfrage bei der Funk- Zentrale, sind die Basis für die richtige Kalkulation. Wieviel kostet die Fahrt bis zum Bekassinenweg? Bei diesem exotischen Namen verstehen selbst Insider nur Bahnhof und an der Existenz dieses Weges zweifelt so mancher Taxler. Da hilft nur cool bleiben: 1. Definition des Fahrzieles (Problematik s. Taxi-Check im Taxikurier Feb. 2005) 2. Einschätzung Fahr-Distanz und Dauer / Euro pro Kilometer Taxi 1: – Null Bock (Nr. 2154, 6. Feb., 14.00 Uhr) Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Nach dem phlegmatischen Motto „Nix wissen“ verweist mich dieser unrasierte und extrem mediterran anmutende Fahrer auf einen anderen Kollegen. Wahrscheinlich sind ihm –8 °C zu kalt, und er will das nur um Handesbreite heruntergekurbelte Fenster schnell schließen, um wieder in seinen Winterschlaf zurück zu kehren. Taxi 2: ✷ Total daneben (Nr. 150, 6. Feb., 14.01 Uhr) Nachdem der emsige Fahrer den Bekassinenweg im Stadtplan endlich ausfindig macht, scheinen seine Koordinaten verrückt zu spielen. Mit voller Überzeugung stellt er mir den Fahrpreis von 15 bis 18 Euro in Aussicht. P.S.: Selbst für 1 Euro wäre ich niemals in dieses heruntergekommene und dreckige Taxi gestiegen… Taxi 3: ✷✷ Take it easy (Nr. 2498, 6. Feb., 15.30 Uhr) Mit viel Charme und Elan findet dieser Taxler meine Destination im Straßenverzeichnis. Begeistert und mit viel Hoffnung erwarte ich nun eine korrekte Preisangabe. Nachdem er sich mit der Kalkulation von 15 bis 18 Euro leider als realitätsfremd erweist, blickt er mit seinen feurigen Augen in mein enttäuschtes Gesicht. Der Fahrer interpretiert dies als Frustration bezüglich meines Geldbeutels und entwickelt sich zum animierenden Reiseleiter. Alternativ empfiehlt er mir die U2 bis Trudering zu nehmen, um von dort aus für maximal 5 Euro Taxi-Preis an mein Fahrziel zu kommen. Sind Münchens Taxler wirklich die Besten? Taxi-Check München Foto: www.atelier-tacke.de 18 TAXIKURIER Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 18
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19TAXIKURIER Taxi 4: – Ohne Worte (Nr. 1305, 6. Feb., 16.35 Uhr) Vollkommen desinteressiert blättert der Fahrer pseudohaft im Straßenverzeichnis und ich erfahre „Bekassinenweg gibt’s nicht“ . Ohne weitere Erklärung oder Hilfestellung fährt der Autist daraufhin in der Wartespur nach vorne weiter, um den Anschluss oder die Chance auf potentielle Taxi- Gäste nicht zu verpassen. Taxi 5: ✷✷✷ Testsieger! Preisbewusst (Nr. 908, 6. Feb., 16.40 Uhr) C, k, ck, s oder Doppel-s ? Mit viel Geduld gibt dieser sympathische Fahrer alle Buchstaben-Variationen zum Thema Bekassinenweg in sein Navi ein. Treffer! Der elektronische Freund und Helfer erkennt schließlich den Weg und das dazugehörige Stadtrand-Gebiet Waldtrudering. „Das macht ungefähr 27 Euro“ . Die gekonnte Einschätzung der Fahrdistanz und -dauer und die Beherrschung der Grundrechenarten machen diesen Fahrer zum Profi und Testsieger. Der Gewinner! Josef Schosser Albert-Rosshaupter-Str. 76a 81369 München … erhält für sein professionelles Verhalten von der AUDI AG den DSV/AUDI-Skiatlas 2005 sowie eine AUDI-Herrengeldbörse. Drastische Aktion zur Rettung des Beck-Standes Unzählige Funkdurchsagen, Hinweise beherzter Kollegen, Appelle im TAXI- KURIER haben bei einem Teil der Kollegen nichts bewirkt. Der Beck-Stand ist nach wie vor das eklatanteste Beispiel von unerlaubter Bereitstellung und Diebstahl an Kollegen. Ab sofort startet eine Aktion, um diesen zwielichtigen Kollegen das Handwerk zu legen und gleichzeitig der schweigenden Taxler- Mehrheit den wichtigen „Beck-Stand“ zu retten, der in großer Gefahr ist. 1. Steigen Sie oder Ihre Verwandten oder Bekannten (Voraussetzung voll geschäftsfähig) in ein an der Fußgängerzone am Marienplatz unerlaubt bereitgestelltes Taxi. 2. Nennen Sie das Fahrziel. 3. Lassen Sie sich eine Quittung aushändigen, vergleichen Sie die Konzessions-Nummer der Quittung mit der Konzessions-Nummer am Fahrzeug, bezahlen Sie den Fahrpreis, notieren Sie das Kfz-Kennzeichen, sowie Datum und Uhrzeit. 4. Schicken Sie eine Anzeige an den Vorstand der TAXI München eG., Engelhardstraße 6, 81369 München mit folgendem Wortlaut: „Nachdem ich über die Folgen einer falschen Versicherung an Eides statt informiert wurde, versichere ich folgendes an Eides statt: 1. Zur Person: Vorname: _______________ Name: ________________________ geboren am: _____________ geboren in: ____________________ wohnhaft in: ____________________________________________ 2. Zur Sache: Am (Datum) _____________ (Uhrzeit) ______________________ stand am Marienplatz, Ende Fußgängerzone, unerlaubt das Taxi Nr. _________, Kfz-Kennzeichen _________ und wartete auf Fahrgäste. Ich stieg ein und nannte das Fahrziel _________. Der Fahrer schaltete das Taxameter ein. Am Fahrziel zeigte das Taxameter Euro _________. Ich bezahlte Euro _________ und erhielt beiliegende Quittung über Euro _________. München, den ___________ Unterschrift ___________________ 5. Legen Sie die Quittung Ihrem Schreiben bei, geben Sie Ihre Bankverbindung bekannt. Sie erhalten bis zu Euro 15,– pro Quittung ersetzt. 6. Die Anzeige an das KVR wird vom Vorstand der TAXI eG vollzogen. Für die unerlaubt bereit gestellten Taxis entstehen Kosten von Euro 150,– (bisher Euro 75,–). Somit wird ein Schichtwechsel am Marienplatz attraktiv. Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 19
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20 TAXIKURIER Frauen am Steuer eines Taxis. Vorteile oder Nachteile? Mit der engagierten, bayerischen Taxlerin Josefa Hubl unterhielt sich der TAXI-KURIER Wie die meisten von uns, liebt Josefa Hubl ihren Beruf. „Taxis haben mich schon als Kind fasziniert. Zudem bin ich Mercedes-Fan, vielleicht, weil ich in einem geboren bin.“ Den Taxischein hat Josefa Hubl, die vorher mit einem krankenkassenärztlichen Abrechnungsbüro selbstständig gewesen ist, eher aus Trotz gemacht. „Mein damaliger Freund hat gedroht, mich zu verlassen, wenn ich den Schein mache und da ich mich eh von ihm trennen wollte, war das für mich ein guter Grund.“ Immer nur mit Zahlen hantieren wurde ihr auch langsam langweilig und so sah sie eine gute Möglichkeit in ihren Traumjob einzusteigen. „Eine der Voraussetzungen für mich waren, diesen Job perfekt zu machen,“ erzählt sie. „Ich habe quasi Taxi gelebt. Ich hatte einen Stadtplan an der Wand hängen, habe gelernt wie eine Blöde und Stadtviertel, die mir schwierig erschienen, habe ich mir mit dem Rad erarbeitet. Ich habe mir Einbahnstraßen notiert und Abbiegemöglichkeiten eingezeichnet. Meine Lektüre im Urlaub war der Stadtplan. Dafür habe ich auch beim erstenmal die Prüfung bestanden.“ 1998 war das und seit dieser Zeit fährt sie regelmäßig, außer freitags. Muss man sich solche Frechheiten gefallen lassen? In den letzten zwei, drei Jahren hat ihre Euphorie zum Taxi einige Dämpfer erhalten. „Was ich mir nie vorstellen konnte,“ sagt Josefa, „dass einem Kollegen das Leben oft schwerer machen als manche Fahrgäste.“ In der Zwischenzeit muss sie sich sexistische, rassistische und frauenfeindliche Bemerkungen in nie gekannter Art bieten lassen. Dass man als Frau schon mal angemacht wird, vor allem wenn man nicht ganz unattraktiv ist, damit hat sie kein Problem, wenn alles im vernünftigen Rahmen abläuft. Was ihr aber regelmäßig am Südbau widerfahren ist, das hat sie so empört, dass sie diesen Standplatz in der Zwischenzeit nicht mehr anfährt. Besonders einige türkische „Kollegen“ haben ihren primitiven anatolischen Emotionen freien Lauf gelassen. Oder wie anders ist es zu erklären, „dass ich mir anhören muss, in der Türkei hätte ich keinerlei Berechtigung überhaupt Auto zu fahren, geschweige denn Taxi. Ich gehöre an den Herd und soll Kinder bekommen. Gott sei Dank fahre ich in München Taxi und Profile Frauenfeindliche Tendenzen am Südbau München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 20
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21TAXIKURIER nicht in Istanbul. Ich frage mich, warum man sich als bayerische Taxifahrerin Frechheiten dieser Art bieten lassen muss und sich dann noch nicht mal beschweren darf, weil man sofort als rassistisch abgestempelt wird, nur weil man mit solchen Kollegen nicht zum Essen gehen will!“ Die meisten Kollegen sind freundlich und hilfsbereit Warum dieses Phänomen gerade am Südbau auftritt, dafür hat sie auch keine Erklärung. An anderen Standplätzen hat sie derlei Beleidigungen noch nicht erlebt. Im Gegenteil, die meisten männlichen Kollegen, egal welcher Nationalität, sind äußerst freundlich und hilfsbereit den Kolleginnen gegenüber. Wobei ihr natürlich nicht entgangen ist, dass das Geschäftsgebaren untereinander in den letzten Jahren grundsätzlich schlechter geworden ist. „Da wird man vor dem Standplatz noch schnell überholt, wird geschnitten, wenn ein Kollege einen Fahrgast sieht und hat manchmal das Gefühl, man zieht in den Krieg und macht nicht nur einen Job.“ Dabei gehört Josefa Hubl nicht zu den Ängstlichen in Branche. Sie, die ausschließlich nachts fährt, hält den Job für Frauen nicht gefährlicher als für andere auch. Und das, obwohl sie schon einmal von einem Psychopaten mit einer Waffe bedroht worden ist. „Da war es ein schönes Gefühl, als mit Hilfe der Funkzentrale am Zielort mich jede Menge Kollegen in Empfang genommen haben.“ Als Frau hat man am Steuer natürlich auch Vorteile. „Besonders betrunkene Männer reißen sich bei mir immer total zusammen. Das scheint ihnen wohl peinlich zu sein. Und Tipp gibt’s von Männern auch mehr als von Frauen. Aber das liegt wohl in der Natur der Sache.“ Mulmig wird’s ihr nur, wenn einer partout nicht aussteigen will und vielleicht auch noch philosophiert, wie schlecht seine Ehe läuft. „Da hab’ ich schon manches Mal in die Trickkiste greifen müssen,“ erzählt Josefa. Jetzt hofft sie auf einen Klimawandel am Südbau. „Denn eigentlich bin ich nicht der Typ, der sich so ohne weiteres von einem meiner bevorzugten Taxistandplätze vertreiben lässt.“ Das wäre in der Tat ein Klimawandel, der uns allen guttun würde. (PG, PR) Illustration: formenreich Kurioses aus der Zentrale Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag. Pförtner eines Hotels bestellt nachts um 3 Uhr immer wieder Taxis zu seinem Hotel. Nach einiger Zeit melden sich einzelne Taxifahrer und teilen der Zentrale mit, dass an diesem Hotel gar kein Bedarf sei. Daraufhin ruft die Zentrale den Pförtner des Hotels an und fragt nach warum er denn Taxis bestellt, wenn er doch gar keine braucht. Der Pförtner antwortet daraufhin, dass er gerne sieht, wenn am Standplatz vor seinem Hotel Taxis stünden. Mini-Steckbrief: Name: Hubl Vorname: Josefa Alter: 36 Sternzeichen: Fisch Familienstand: ledig, aber in festen Händen Geburtsort: Pfaffenhofen Aufgewachsen: München Wohnviertel: Giesing Hobbies: Fotografie, Kochen, Theater, leidenschaftliche Leserbriefschreiberin, Reisen Musik: Reggae, indianische Musik, Klavier spielen Urlaub: Am liebsten Afrika und Asien Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 21
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Von allen Mitarbeitern hat Anna- Maria Schrader die größte Deutschlanderfahrung in Sachen Taxizentralen. Wenn man so will, hat sie das spannende Leben am Puls des organisierten Chaos schon mit der Muttermilch aufgesogen. Die Mutter der gebürtigen Hessin, sie spricht übrigens fast akzentfrei, hat schon in Frankfurt in der Taxizentrale gearbeitet, „und so bin ich halt auch dazugekommen.“ Immerhin fünf Jahre von 1979 bis 1984. Nach einem Umzug von Frankfurt nach Köln 1985 ist Frau Schrader wo gelandet? Richtig! Bei Taxiruf in Köln. Dabei hält sich ihre Affinität in Sachen Taxi in Grenzen. Sie hat nämlich nicht nur keinen Personenbeförderungs-schein, sie hat überhaupt keinen Führerschein. „Eigentlich hab’ ich noch nie einen gebraucht. Entweder hatte ich jemand, der mich transportiert hat, oder ich war öffentlich unterwegs.“ Als Anna-Maria Schrader 1988 nach München kam, wurde sie wie magnetisch von der Utzschneiderstraße an- Interview | Der Mensch hinter der Stimme Ich rede gern Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“ vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Anna-Maria Schrader gezogen. „Es war gerade Wies’n-Zeit, als ich neugierigerweise da vorbeigeschaut habe und zwei Tage später hat mich die Pauline schon angelernt. Und heute ist keiner mehr da, mit denen ich damals angefangen habe.“ Funkunterricht ist doch keine Strafe Trotz ihrer großen Erfahrung, bleibt sie lieber im Hintergrund auf den Rückfragekanälen und am Telefon. Obwohl sie nicht wirklich schüchtern ist, hat sie Hemmungen auf Kanal 1 zu gehen, „da kenn’ ich mich zu wenig aus. Ich kenne doch nur das Viertel, wo ich wohne.“ Das müsste eigentlich reichen, so oft ist sie in München schon umgezogen. So viele Viertel lernen andere während ihrer gesamten Laufbahn nicht kennen – von Pasing nach Waldtrudering über die Dachauerstraße ins Glockenbachviertel reicht ihr persönlicher „So-lerne-ich-München-kennen“-Ortskundekurs. Aber sie landet bestimmt noch auf Kanal 1. Da ist sie viel zu professionell. So geht Anna-Maria Schrader in regelmäßigen Abständen in den Funkunterricht und wundert sich oft über die Einstellung mancher Fahrer. „Das ist doch keine Strafe. Der Kurs ist sehr lehrreich und wird ganz spannend gestaltet. Es gibt doch ständig etwas Neues, das man kennen muss. Ob Bescheinigungen von der Krankenkasse, MVG-Aufträge oder Seniorentaxi und vieles mehr. Es gibt immer etwas zum Auffrischen.“ Da hätte sie dann auch gleich einen revolutionären 22 TAXIKURIER Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 22
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Rio de Janeiro, Brasilien 11,95 London, Großbritannien 11,95 Dacca, Bangladesch 12,50 Buenos Aires, Argentinien 12,60 Shanghai, China 13,25 Moskau, Russland 13,55 Karatschi, Pakistan 13,55 Manila, Philippinen 14,35 Kairo, Ägypten 15,10 Kalkutta, Indien 15,20 Osaka, Japan 16,40 Jakarta, Indonesien 16,65 Los Angeles, USA 17,60 Delhi, Indien 18,70 Bombay, Indien 19,20 São Paulo, Brasilien 19,90 New York, USA 21,75 Seoul, Südkorea 21,95 Mexiko-Stadt, Mexiko 22,15 Tokyo, Japan 33,90 Vorschlag zu machen: „Bevor man den Taxischein macht, wäre es nicht schlecht, ein Zeugnis über einen erfolgreichen Deutschkurs vorzuweisen.“ Anna-Maria Schrader glaubt eben an das Gute im Menschen. Wir auch. Trotzdem glauben wir nicht an Wunder. Aber bis es soweit ist, klärt sie die Kunden über ihre Rechte erstmal am Telefon auf. Worauf sie achten müssen, wenn sie sich beschweren wollen, dass sie einsteigen können, in welches Auto sie wollen, wenn Fahrten an der Rufsäule verweigert werden, etc. Das Geheimnis ihrer Ruhe und Ausgeglichenheit heißt Meditation. Gerade erst hat sie sich einen Monat lang in Indien die Kraft für den Rest des Jahres geholt. Mini-Steckbrief: Name: Schrader Vorname: Anna-Maria Alter: 45 Sternzeichen: Fisch Familienstand:ledig, glücklich mit Lebenspartner Geburtsort: Frankfurt/M. Aufgewachsen: Frankfurt/M. Wohnviertel: Seit 1988 in München, z. Zt. Glockenbachviertel Hobbies: Vegetarisch kochen, fotografieren, videofilmen, Computerfreak, meditieren Urlaub: Indien, Marokko, Ägypten Pausenfüller Megastädte der Welt – Millionendorf München Die Zahlen beziehen sich auf die jeweilige Stadt mit ihrem Vorortgürtel, Angaben in Millionen Der Kfz-Meisterbetrieb für alle Belange rund um Ihr Mercedes-Taxi ● Automatikgetriebe ● Servolenkgetriebe ● Motorinstandsetzung ● Unfallinstandsetzung ● Ölwechsel ● Pflege- und Kundendienste ● Bremsenservice ● Federn und Stoßdämpfer ● Motor- und Getriebelager ● Traggelenke, Querlenkerbüchsen usw. ● Klimaservice ● Autoglas ● Original Mercedes-Benz STAR DIAGNOSIS Tester zur Auslese, Diagnose und Löschung der Fehlerspeicher von Steuergeräten per Computer. MAV-degen GmbH Kfz-Meisterbetrieb Plinganserstraße 150 – Gebäude 8 81369 München-Sendling Tel. 089-723 099 23 Fax 089-723 099 24 Öffnungszeiten Montag bis Freitag 8.00 bis 18.00 Uhr SEIT 20 JAHREN IHRE TAXI- WERKSTÄTTE RUND UM MER- CEDES-BENZ DIAGNOSESICHER MIT TECHNISCHER KOMPETENZ Elektronisches 5-Gang- Automatikgetriebe für Mercedes von Modelljahr 2000–2004 ab 1.724€netto (Komplettpreis inklusive Ausund Einbau, Befüllung und Einstellungen am Fahrzeug). Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 23
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24 TAXIKURIER Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware und Brotzeitbeutel gilt es den Heißhunger zu befriedigen. In jeder Ausgabe testen wir für Sie eine typische Taxifahrer- Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten ist natürlich rein subjektiv und zufällig, stellt aber in jedem Fall eine kleine Orientierungshilfe im großstädtischen Brotzeit-Dschungel dar. In dieser Ausgabe für Sie der Fleischpflanzl-Test! Foto: www.fotgrafie-werner.deEssen auf Rädern „Gepäckservice“ bedeutet für denjenigen / diejenige, der / die den Auftrag erhält, dass Gepäckstücke des Kunden von der Wohnung abzuholen sind und an der Zieladresse wieder in die Wohnung zu verbringen sind bzw. am Bahnhof bis zum Zug getragen werden müssen. Ziel- bzw. Abholadresse muss nicht unbedingt der Bahnhof sein. Wir bieten den „Gepäckservice“ unabhängig von irgendwelchen Strecken an. Als Entgelt wird für den „Gepäckservice“ ein Zuschlag von a 2,50 erhoben, der die ersten beiden Gepäckstücke beinhaltet. Jedes weitere Gepäckstück wird dann mit je a 1,25 berechnet. Die Fahrt an sich wird gemäß Tarif ausgeführt. „Gepäckservice“ wird meist von älteren oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Personen bestellt, was natürlich auch eine entsprechend zuvorkommende Verhaltensweise (gilt im übrigen für alle Fahrgäste!) des Fahrpersonals voraussetzt. Weiter sollte man auch die Gepäckstücke „pfleglich“ behandeln, damit man im Anschluss nicht mit Regressansprüchen der Kunden rechnen muss. Dauerbrenner Gepäckservice Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Name R Adresse O b S Temperatur • Knusprigkeit • Würze • Konsistenz • Verhältnis Preis/Größe • Punkte Gesamt 1 Platz 1 Fazit D u k N a R G Der „Gepäckservice“ ist eigentlich ein Serviceangebot der Deutschen Bahn AG, das allerdings schon vor Jahren von der Deutschen Bahn AG aufgegeben wurde. - Nicht so von der Taxi-München eG. Wir vermitteln nach wie vor Aufträge mit dem Zusatz „Gepäckservice“ . Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 24
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Räucher-Onkel Metzgerei Friedel Vinzenz Murr Metzg. Schlagbauer Imbiss-Stand Würstel-Kiosk Orlandostr. 3 Am Hinterende Sendlinger Str. 38 Müllerstr. 25 Ostbahnhof, 1. UG im Hauptbahnhof, beim Bräuhaus- des Taxistandes ca. 20 Meter vom vor Gleis 23 Stand Viktualienmarkt Standplatztelefon •• •• •• • •• • •• •• •• • • •• ••• •• •• • •• •• ••• ••• •• •• • •• öße ••• E 1,50 •• E 1,37 •• E 1,40 ••• E 0,90 • E 2,00 – E 2,05 1 31 1 1 0 877 1. 2. 3. 4. 5. 5. Der Testsieger! Ein rundum gelungenes Gesamtkunstwerk mit – wie der Name des Ladens schon ahnen lässt – feinem Räucher-Aroma. Ein Genuss! An dem Metzgerei- Kiosk bekommt man ein schönes, lockeres Pflanzl, welches einzeln abgewogen wird (0,95 Euro/100 Gramm). Sehr gut; lohnt den Besuch. Rundum gutes Fleischpflanzl als kleine Brotzeit „auf die Hand“ . Riesige Auswahl an sonstigen kleinen und großen Speisen zum dort Essen oder Mitnehmen. Defensiv gewürzt und mäßig warm, aber vom Material her einwandfrei, bekamen wir hier die mit Abstand billigste Hand-Brotzeit. Hier irritierten der hohe Knorpel-Anteil und der relativ gewaltige Preis. Eigentlich recht ordentlich, aber der Preis (das waren früher mal 4,– DM!) verhinderte eine bessere Wertung zum Mittelfeld. Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 25
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26 TAXIKURIER ⓦ Quittungen mit Ihrem Logo ⓦ MwSt-Satz (7%,16% oder 0%) bei Ausdruck vom Fahrer wählbar ⓦ integrierter Einbauhalter für E211 erhältlich HALE druckt die Quittung! HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER TPD-01 Rechnungslegungsgesetz?Rechnungslegungsgesetz? HALE druckt die Quittung! Spitznamen der Taxler Droschkenkutscher bedienen sich einer Wortwahl, die gelinde gesagt deftig oder auch grob sein kann. Nicht nur der „Urvater“ der Münchner Lohnkutscher, Xaver Krankl, ist durch seine groben Anekdoten bekannt, sondern in jeder Generation der Fiaker sind Spitznamen, die der Betroffene meist nicht so gerne hört, zur allgemeinen Belustigung an der Tagesordnung. Spott und Schadenfreude halten nur die besonders Harten aus. Deshalb haben wir in unserer Aufzählung von Spitznamen nur in Ausnahmefällen auf lebende Zeitgenossen zurückgegriffen. Grundsätzlich sind Bezüge zu aktiven Kollegen rein zufällig. Arschfranz: Ein etwas kleinwüchsiger Taxler, der sehr redselig immer ganze Gruppen am Standplatz „brennender“ (wartender) Kollegen unterhielt. Sein Redeschwall konnte unterbrochen werden, wenn man den sehr kitzligen Redner in den Hintern kniff. Er hüpfte unverzüglich wie Rumpelstilz, brüllte wie besessen und packte in seiner Aufregung häufig sein Gegenüber am Hals BMW-Hans: Ein Herrschaftschauffeur, der in Bogenhausen wohnte, immer mit Anzug, Krawatte und einer etwas großen Chauffeursmütze unterwegs war. Lediglich seine extrem lange, spitze Nase überragte den Mützenschirm. Der BMW-Hans fuhr mehrere BMW V8, die Chrom blitzender Stolz seines Halters waren. Duttenpatscher-Pauli: War einer der vornehmen, harten Typen. Mit Schirmmütze, Krawatte und knöchellangem Ledermantel. Steuerte seine Droschkenschiffe vom Opel Kapitän aufwärts durch den nächtlichen Dschungel des Zentrums. Im Schlaf wurde er mit einer Schönen der Nacht überrascht, als beide schlummerten und Pauls Pranken als Büstenhalter gute Dienste taten. Dollar-Kare: Bis Anfang der 50er Jahre war es Deutschen verboten, Devisen zu besitzen. Taxifahrer, ob normales Taxi oder E.T. (Exporttaxiservice) für G.I.´s wurden mit Voucher, also Script-Dollars bezahlt, die zum offiziellen, schlechteren Kurs Amüsantes aus der Taxi-Historie Anno dazumal Foto: Archiv, Hans Meißner Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 26
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eingetauscht wurden. Der Dollar-Kare nahm das Risiko bei einer Razzia enteignet zu werden auf sich und legte den Grundstein zu seinem Eigenheim. Halogen-Hansi: In den sechziger Jahren, als die Autoelektrik endlich von 6 auf 12 Volt umgestellt wurde, damit der traurige Lichtkegel die Leuchtkraft einer Karbidlampe überstieg, kamen zusätzlich Halogenscheinwerfer auf. Der junge Fordfahrer Hans, der nur am Harras stand, sparte sich nach und nach vier Halogenstrahler vom Trinkgeld ab. In einer lauschigen Sommernacht verkürzte er dem Pulk von wartenden Taxlern mit seinen Lichtdemonstrationen die Zeit. Nach 90 Minuten kann eine Dame, nahm Platz und bat den Technikfreak nach Starnberg zu fahren. Sein strahlendes Gesicht verfinsterte sich, der Badewannen-Ford tat keinen Mucks mehr. Durch die Lichtspiele war die Batterie leer. Kuttelwascher: Wurden zwei Kollegen genannt, die auf ihren erlernten Beruf als Metzger größten Wert legten und sehr stolz waren. Das Waschen von Kutteln (Gedärmen) ist die niedrigste Tätigkeit des Fleischerhandwerks. Hob di: Ein kleiner, sehr rundlicher Taxler der Nachkriegszeit, der jedem Gespräch über Standplatztelefon erregt entgegen wartete. Hatte er den Wunsch des Fahrgastes sicher verstanden, entfuhr im ein erleichtertes „Hob di“ – für Nichtbayern: „Ich habe Dich verstanden“ . Lenkradvergolder: Ein trinkfester Patron aus Obergiesing, der nach langem Sparen eine eigene Nummer (Konzession) erwarb. Nach dem nahezu alltäglichen Dämmerschoppen im Salvatorkeller, fand er eines Tages den Platz direkt vor dem Eingang zu seinem Wohnhaus durch einen LKW verparkt. Zum großen Unglück war das Führerhaus nicht versperrt. So verrichtete der Grobian seine Notdurft auf dem Fahrersitz. Recht blamabel war allerdings, dass er dabei seine Brieftasche verlor. Polizisten weckten ihn am frühen Morgen auf und gaben im Gelegenheit die Fundsache wieder zu sich zu nehmen. Scheinwerferhanse: Ist ein Kollege, der seit 1960 Taxi fährt Seit dieser Zeit leuchtet seine Glatze wegen seines blassen Teints, durch die Münchner Nächte. Ratzensepp: War ein Ramersdorfer Kollege, der wo es ging, zum Leidwesen seiner Kollegen, Ratten fütterte. Am Goetheplatz genauso wie am Schatzbogen. Mit zunehmender Zeit nahm er eine gewissen Ähnlichkeit mit seinen Lieblingen an. Eine spitze Nase, Knopfaugen und kaum Kopfschmuck. Schachterlpeter: Einer der redseligsten Münchner Taxler, der immer und überall alles im Griff hatte und durch seine Vorträge ganze Völkerstämme in die Flucht geschlagen hat. In seiner Glanzzeit hatte er häufig Umzüge, seine eigenen natürlich, zu erledigen. Das Umzugsgut bestand einmal aus einem Kästchen, das ein Kollege für ihn abholen musste. Aus nicht mehr bekannten Gründen traute er sich selbst nicht mehr an seine Exadresse. (HM) Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 27
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Kai-Georg Frey, Funker und Fahrer, testet für den TAXIKURIER und Sie „elfenbeinfarbige Automobile“ . Für Taxifahrer mit minimalistischer Dienstleistungsbereitschaft ist das Fahren eines Taxibusses nicht zu empfehlen. Am Standplatz auf dem Fahrersitz lümmelnd beim Herannahen des Fahrgastes den Kofferraum fernzuentriegeln und aus dem Fenster zu rülpsen: „... hinten ist offen ...“, ist zwar schon prinzipiell keine Empfehlung für unser Gewerbe, bei einem Taxibus aber überhaupt nicht mehr praktizierbar. Zu ungewohnt (für die Fahrgäste) sind die Türverschlüsse insbesondere bei Schiebetüren, zu schwer die Kofferraumklappe und zu hoch der Einstieg für nicht ganz so fitte Passagiere. Es heißt also generell: Aussteigen, Türen öffnen, Gepäck selbst verstauen, dem Fahrgast bei der Überwindung des Höhenunterschiedes behilflich sein (als Gipfel der Fürsorge wird von älteren oder gehbehinderten Kunden die Mitführung und bedarfsweise Aufstellung eines zusätzlichen Trittes oder Schemels gewürdigt). Vor allem das Schließen der Schiebetür beherrschen die wenigsten Fahrgäste. Auch nach dem Kassieren ist der Service noch nicht beendet, die Umkehrung der Einstiegsprozedur ist in den meisten Fällen sinnvoll und nötig. Wenn man dazu aber bereit ist, dann ist der Taxibus unübertroffen in seiner Flexibiltät fast jeder Transportaufgabe gegenüber, dann werden auch Einzelreisende mögliche Vorbehalte einem so großen Taxi gegenüber schnell überwinden und während der Fahrt das auch von großen Limousinen unerreichte Raumgefühl und das aufgrund der hohen Sitzposition entstehende Gefühl, „über den Dingen zu thronen“, genießen. Dann wird man in praktisch jeder Schicht die eine oder andere Fahrt zusätzlich machen und von der zusätzlichen Ladekapazität über Bus- oder Gepäckzuschläge profitieren. Der „neue“ Vito tritt gleichzeitig ein leichtes und ein schweres Erbe an. Ein leichtes insofern, als die Leidensgeschichten von Taxiunternehmern über das Vorgängermodell insbesondere aus der Vor-CDI-Zeit durchaus stundenfüllend sind und es für den Nachfolger nicht schwer sein sollte, vieles besser zu machen. Ein schweres, weil das runderneuerte Modell natürlich all die Qualitätsversprechen einlösen soll, die für die Marke Mercedes erwartet werden und bei denen der „alte“ Vito allzuoft passen mußte; dies in einem Gewerbe, in dem das Markenrenommee über Jahrzehnte gewachsen ist und als Qualitätsanspruch sehr ernst genommen wird. Seit der Erfindung der Schuhschachtel ist formtechnisch das Optimum aus umbautem Raum und Nutzvolumen erreicht, lediglich die cw-Wert-Diskussion hat sich im Automobilbereich noch in einer Abschrägung der Frontseite niedergeschlagen. Seither ist die Hauptaufgabe der Designer eines Kastenwagens die optische Vertuschung der zugrundeliegenden Form, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Dies ist beim neuen Vito ganz gut gelungen, mit seiner ansteigenden Gürtellinie, seinen oben abgerundeten hinteren Seitenfenstern und den an der Sicke nach innen gezogenen Vorderkotflügeln sieht er direkt elegant und sogar etwas filigran aus. Der Innenraum bietet ein großzügiges Raumgefühl, ist weitgehend glattflächig und durchdacht möbliert. Die Komfort-Fahrgastsitze (optional) sind als Einzelsitze konturiert; die Kunden loben einhellig ihre Bequemlichkeit und den großzügigen Fußraum. Vor allem ältere Herrschaften suchen allerdings beim Einund Aussteigen lange nach Möglichkeiten zum Festhalten. Die Lehnen der hinteren Reihen lassen sich mehrfach verstellen und für zusätzlichen Stauraumbedarf einzeln umlegen. Die beim Vorgänger starr stehenden Gurtsäulen sind nun verschwunden, die Dreipunktgurte komplett in die Sitze integriert. Der Klappsitz neben der Schiebetür muß zum Einstieg in die dritte Reihe aber immer noch in zwei Schritten gefaltet werden; speziell der Hebel zum Umlegen der Lehne ist (wie beim Vorgänger) ziemlich fummelig zu bedienen; bei der ersten Betätigung bleibt uns gleich seine Plastikverkleidung in der Hand. Für Uneingeweihte ist er genauso wie der Hebel zum Aufstellen des zusammengeklappten Sitzes schwer zu finden. Die Lehne der Beifahrerdoppelbank ist starr, der mittlere Sitz hinter dem Schalt-Joystick taugt aufgrund der geringen Kniefreiheit eher als Notsitz. Integrierte Kindersitze sind nicht lieferbar, beim Taxi-Vito legt Mercedes aber zwei Isofix-Kindersitze ohne Berechnung bei. Der Gepäckraum ist in der vorliegenden „langen“ (eigentlich die mittlere) Version gut für durchschnittliches Reisegepäck für 8 Personen. Nach dem Motto „wenn scho’, denn scho’ ...“ würden wir aber die XXL-Version mit langem Radstand bevorzugen, um zum Beispiel bei Behinderten-Schülerfahrten die diversen Rollstühle und Gehwagerl oder bei amerikanischen Reisegruppen die unförmigen Golf-Bags besser Bin so Frey … Autotest | Mercedes Vito 115 CDI Kombi lang, 110 kw (150 PS) 28 TAXIKURIER Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 28
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verstauen zu können. Statt der Heckklappe kann auch gegen Aufpreis eine Heckflügeltüre geordert werden, die das Beladen des Gepäckabteils erheblich vereinfacht. Der ausreichend straff gepolsterte Fahrersitz ist längs- und neigungs-, die Lenksäule axial und vertikal verstellbar. Bei einem doch erheblichen Lebendgewicht würden wir uns mehr Seitenhalt und auf jeden Fall Lordosestütze und Armlehne (beides optional) wünschen. Der Arbeitsplatz des Fahrers bietet jede Menge Platz und Ablagen auch für Atlanten und 1,5- Liter-Flaschen, das große Handschuhfach fasst Kreditkartengerät, CDs und manches mehr. Die Innenbeleuchtung ist hervorragend, es gibt vorne eine Einheit mit hellem Raumlicht und zwei Leseleuchten, hinten erhellen drei Dachleuchten das Geschehen. Lediglich, daß diese nicht einzeln schaltbar sind, wurde von einem Test-Schüler-Fahrgast auf der Fahrt zur Pfennigparade bemängelt. Die Bedienung ist weitgehend von der E-Klasse abgeleitet und gibt keine Rätsel auf. Einen verstellbaren Wischintervall gibt es nicht. Durch die vielen Luftausströmer auch im Fondbereich wird der Innenraum effektiv belüftet, der elektrische Zuheizer sorgt auch bei kaltem Wagen für schnelles Ansprechen der Heizung. Der kernige Turbo-Dieselmotor macht akkustisch kein Hehl aus seinem Konstruktionsprinzip. Er beschleunigt aus niedrigen Drehzahlen heraus kräftig, der Turbolader setzt harmonisch ohne Turboloch und Leistungssprünge ein. In Verbindung mit der weich schaltenden Fünfgang-Automatik ist zügiges, unspektakuläres Dahingleiten möglich; beim Ampelspurt ist die Maschine gut für einen der vorderen Plätze. Gleichzeitig ist der Vito wendig und auf griffiger Fahrbahn gut zu beherrschen; es macht Spaß, sich mit ihm durch den Verkehr zu schlängeln. Allerdings wurde der Antrieb von den Vorderrädern (beim Vorgänger) ins Heck verlagert. Das hat möglicherweise bei schwerer Beladung und im Zugbetrieb Vorteile und ermöglicht einen kleineren Wendekreis als bei einem Fronttriebler, auf winterlichen Straßen aber bei wenig Beladung, noch dazu in Kombination mit Automatik und 205er Breitreifen (schmälere sind nicht zulässig), ist dieser Entwicklungsschritt indes ein Rückschritt. Schon auf ebener Strecke muß die Traktionskontrolle verhältnismäßig oft eingreifen, das Ein- (und vor allem Aus-) parken auf vom Schneepflug zugeschaufelten Laternenparkplätzen und das Wenden in nachts ungeräumten Einfahrten gerät regelmäßig zur Zitterpartie. Bei Glätte auf steilen Steigungen kann sich das Automatikgetriebe nicht für einen Gang entscheiden, hier helfen wir besser per Hand nach. Als Verbrauch zeigt der Bordcomputer in der Stadt zwischen 12 und 12,5 Liter, über Land um die 9 Liter an. Als Testdurchschnittsverbrauch ermitteln wir 11,5 Liter/100 km. Serienmäßig wird die Abgasnorm Euro 3 eingehalten, für 228,- e Aufpreis gibt es ab März 05 einen Partikelfilter und damit Euro 4. Die Bremsen verzögern effektiv und gut dosierbar. Daß der Bordcomputer uns wiederholt wegen defekter Alarmanlage („Notalarm defekt – Werkstatt aufsuchen“), die beim Ausprobieren dann unüberhörbar funktioniert, in die Werkstatt schicken will, verbuchen wir unter der Rubrik: „So a Computer is aa bloß a Mensch und braucht a Ansprach’, wenn sei’ Frisör grad net da is“ . Der Vito ist serienmäßig ausgestattet mit elektrischen Außenspiegeln, mechanischen Ausstellfenstern hinten, Wärmeschutzverglasung, Nebelscheinwerfern, ESP (Elektronisches StabilitätsProgramm), Funk-Zentralverriegelung, elektrischen Fensterhebern vorne mit Einklemmschutz sowie verstellbarem Lenkrad. Die als Düsenleisten direkt auf den Wischerarmen montierten Waschdüsen (dieses wirklich angenehme Detail bot schon der Vorgänger) ermöglichen eine effektive und doch wassersparende Reinigung der Frontscheibe. Als Zusatzausstattung finden wir Reserverad, Automatik, Doppel-Klimaanlage mit Zusatzwärmetauscher für Fahrgastraum, Glasschiebedach, lackierte (und folierte, damit besonders empfindliche) Stoßfänger, Dachreling, Sitzheizung für den Fahrersitz, Standheizung, Radio mit Navigation, Multifunktionslenkrad und Telefonvorrüstung. Für den Taxibetrieb kann man noch über folgende Optionen nachdenken: Schiebetüre links, Schiebefenster hinten, zusätzliche Batterie (sonst macht die Standheizung eigentlich wenig Sinn), elektrische Ausstellfenster, Einparkhilfe (der Vito ist nach hinten ziemlich unübersichtlich) und, falls der Wagen als Rauchertaxi genutzt wird, Aschenbecher hinten. Daß Kosmetikspiegel in den Sonnenblenden Mercedes-Benz Vito 115 CDI Kombi lang, 110 kw (150 PS) Preis (UPE) Euro 30.345,60 (Basispreis inkl. MwSt.) Euro 47.917,28 (Listenpreis Test-Taxi inkl. MwSt.) Taxirabatt für Vito: 20 % Motor 2,2 l Vierzylinder Common-Rail- Diesel, Abgas-Turbolader mit variabler Turbinengeometrie Leistung 110 kw/150 PS Max. Drehmoment 330 Nm bei 1800–2400 U/min Abgasnorm Euro 3, ab März 05 Partikelfilter (Aufpreis 228,52 e inkl. MwSt.) verfügbar, damit Euro 4 Getriebe 6-Gang, mechanisch 5-Gang-Automatik (1980,- e inkl. MwSt.) Antrieb Hinterräder Lenkung Servolenkung Wendekreis 11,8 m Kofferraum 600 l Zuladung ca. 865 kg (je nach Ausstattung) Tankinhalt 75 l Verbrauch Schaltgetr. Automatik (ECE-Norm) Innerstädtisch 11,2 l 11,4 l l / 100 km Außerstädtisch 7,1 l 7,2 l Gesamt 8,6 l 8,8 l Testverbrauch – 11,5 l Höchstgeschw. 174 km/h Batterie 100 Ah aufpreispflichtig sind, erinnert an die Zeiten, als bei Mercedes der serienmäßige Einbau eines Lenkrades als Gipfel der Großzügigkeit gefeiert wurde. Die im Rahmen der Taxivorrüstung im Testwagen verbaute Funkantenne bietet sehr gute Empfangs- und Sendeeigenschaften. Die ebenfalls vorgerüstete Funkfreisprecheinrichtung überträgt allerdings beim Fahren hauptsächlich die vielfältigen Fahrwerks- sowie Zwitscherund Klappergeräusche aus dem Bereich der Tür- und Dachverkleidungen, die natürlich durch das große Fahrzeugvolumen als Resonanzraum noch kräftig verstärkt werden. Es wird klar, warum bei Freigabemeldungen während der Fahrt bei Vito-Taxis oft nur Krach 29TAXIKURIER Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 29
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30 TAXIKURIER und keinerlei Sprache beim Funksprecher ankommt. Hier würden wir unbedingt die Verwendung eines Handmikrofons bevorzugen. Die als Kombination mit dem Dachzeichenschalter im Schalterklavier links unter dem Lichtschalter installierte Funksendetaste wurde ohnehin offensichtlich von einem Ingenieur entworfen, der weder sein Studium mit Taxifahren finanziert hat noch bisher Beschäftigungslücken mit dem Taxischein überbrücken mußte. Auch bei Verwendung des Freisprechers wird man sinnvollerweise die Sendetaste an einen praxisgerechteren Platz verlagern. Die Audioanlage teilt ihr DVD-Laufwerk mit dem Navigationssystem. Bei häufigem Gebrauch desselben kann eine Nachschulung als Discjockey nicht schaden, wenn man auf CD- Musik nicht verzichten will. Das Laufwerk liest kein MP3 und und fühlt sich öfters bemüßigt, den Einsatz von CD-R mit der Bemerkung „illegal copy“ zu kommentieren. Die beiden vorne verbauten Lautsprecher arbeiten stark mittenbetont, Bässe und vor allem Höhen werden kaum übertragen. Fazit: Der Mercedes Vito ist ein Taxi für den aktiven Fiaker. Um sich am Standplatz ratschend nach vorne zu stehen und auf Einsteiger zu warten, dazu ist er zu schade und auch im Unterhalt (hoher Verbrauch, verstärkte und damit kostspielige Breitreifen) zu teuer. Bei reger Beteiligung an der Funkvermittlung, der Bereitschaft, auch einmal längere Anfahrten in Kauf zu nehmen, und vor allem umfassender Dienstleistungsbereitschaft (siehe erster Absatz) bekommt man mit ihm (bei mit einem PKW vergleichbaren Anschaffungskosten) ein für nahezu alle für ein Taxi denkbaren Transportaufgaben geeignetes und flexibles Arbeitsgerät. Lediglich bei schwer behinderten Rollstuhlfahrern muß der Vito wie jeder Taxibus passen (leichter behinderte Rollichauffeure klettern oft mit einer Behendigkeit auf die hohen Sitze, die manchen Leistungssportler erbleichen lassen kann). Auch die vereinzelt bei vorwiegend älteren Kunden anzutreffenden Vorbehalte („... ich hatte keinen Lastwagen bestellt ...“) gilt es mit Nervenstärke und Humor zu ertragen. Dafür nimmt man aber teil an einem vergleichsweise kräftig wachsenden Segment in unserem insgesamt sich nur langsam erholenden Gewerbe. Der Vito punktet mit einigen pfiffigen Detaillösungen; das Finish in punkto Verarbeitungsqualität ist indes noch verbesserungswürdig. Leider hat der Umstieg auf Heckantrieb bei gleichgebliebener Frontlastigkeit die Wintertauglichkeit entscheidend verschlechtert; auch die Betonplattenstrategie verspricht keine Lösung, da dadurch die mögliche Nutzlast und damit der hauptsächliche Einsatzvorteil des Vito entscheidend eingeschränkt wird. Antworten auf die häufigsten Fragen am Rückfragefunk: ➜ Die Alarmanlage wird per zweistufigem Fußschalter im Fußraum links über der Fußablage auf dem Radhaus aktiviert. Dieser Knopf ist ziemlich weit oben montiert, so dass man gezielt nach oben treten muss und eine versehentliche Auslösung unwahrscheinlich ist. Beim ersten Druck schaltet sich der „Stille Alarm“, beim zweiten Druck die normale Alarmanlage ein. Ausgeschaltet werden beide unter der Motorhaube mit einem schwarzen Druckknopf auf der Fahrerseite an der Oberkante der Motorraumöffnung. ➜ Der Sicherungskasten ist im Motorraum auf der Beifahrerseite zu finden, ein großer schwarzer Kasten, dessen Deckel mit vier seitlichen Schiebern zu entriegeln ist. ➜ Die Batterie ist unter dem Fahrersitz montiert und dort schwer zugänglich. Für Starthilfen und zum externen Aufladen gibt es im Sicherungskasten (s.o.) zur Fahrzeugmitte hin einen separaten Pluspol. Er ist als Rohr ausgeführt und mit einer roten Plastikhülse, die im Bedarfsfall abgezogen wird, gegen Massekontakte geschützt. Einen soliden Minuspol gibt es an der seitlichen Spritzwand neben dem Sicherungskasten in Form einer extra dicken Schraube. ➜ Der Mercedes-Notruf ist rund um die Uhr unter folgender (gebührenfreier) Telefonnummer erreichbar: 00800 / 1 777 777 RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 30
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31TAXIKURIER Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Georgios = Taxi 1489 Im Dezember vergangenen Jahres bestieg ein Fahrgast am Ostbahnhof das Taxi 1489 mit dem Fahrziel „Diamonds Club“ in der Levelingstraße. Am Ziel angekommen, bat der Herr den Fahrer Georgios, alias Georg, kurz zu warten. Nach wenigen Minuten kam der Fahr- und Stammgast des Hauses zurück, um den Fahrpreis zu bezahlen. „Georgios“ seinerseits betrat das Anwesen und forderte eine „Anfahrts-Provision“ . Die äußerst taxifreundliche Chefin erklärte dem Taxifahrer, dass sie nicht gewillt sei, irgendwelche benefits zu leisten. Daraufhin wurde der Taxifahrer sehr laut und unhöflich, schrie und drohte, dass er dafür sorgen würde, dass kein Taxifahrer mehr das „Diamonds“ anfahren werde. Für diese unflätige Aktion des Fahrers der Firma Burmer verleihen wir die Zitrone des Monats. Denn gerade der Diamonds- Club ist seit Jahren eine beliebte Adresse bei Taxifahrern und Kunden dieser Stadt. „Georgios“ hat inzwischen übrigens Hausverbot im Diamonds erhalten. Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Günther Babl Eigentlich hätte Günther Babl zwei Rosen verdient. Der Geschäftsführer des „Babylon“ ist wohl allen Taxifahrern durch die wöchentlichen „Taxi-Essen“ bekannt. Seit über 10 Jahren werden immer mittwochs Münchens Taxler hervorragend bewirtet. Kaffee und kühle Getränke stehen sowieso immer bereit. Und zu Weihnachten bedankt sich das Babylon für die gute Zusammenarbeit mit einem Stollen bei Münchens Straßenprofis. Die zweite Rose müsste man dem „Taxiprofi“ Babl für sein Taxi-Bestellmanagement übergeben, da er grundsätzlich Taxis über die Zentrale bestellt und Kollegen, die gerade Gäste anfahren, keine Fahrgäste mitgibt, um die wartenden Taxis am Taunus-Stand nicht zu benachteiligen. Der TAXIKURIER würdigt Günther Babl’s taxifreundliche Aktionen mit 5 Taxi- Gutscheinen und freut sich auf die nächsten gemeinsamen Jahre der perfekten Zusammenarbeit. Günther Babl, Geschäftsführer Babylon Taxi_03_05 01.03.2005 15:18 Uhr Seite 31
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32 TAXIKURIER32 TAXIKURIER Unser Flughafen boomt – wie steht’s um das Tagesgeschäft? Flughafen München | News Kürzlich konnte man der Tagespresse entnehmen, dass das Passagieraufkommen im Jahr 2004 um 2,6 Mio. auf 26,8 Mio. Reisende angestiegen ist. Dies bedeutet einen riesigen Zuwachs um 10,8 %. Somit ist München der achtgrößte Flughafen in Europa. Parallel zu dieser Meldung jedoch wurden für die Taxiunternehmer die Nutzungsgebühren drastisch erhöht mit dem Argument, dass statt den kalkulierten 2000 nur etwa 1100 Taxifahrten täglich vom Flughafen abgehen und man somit die Kalkulation unterschritten habe. Die Jubelmeldung des Passagieraufkommens passt überhaupt nicht zu der Taxi-Zustands-Berechnung. Der TAXIKURIER wollte es genau wissen und hat eine Zufallsbefragung unter ankommenden Fluggästen durchgeführt, mit welchen Verkehrsmitteln sie ab Flughafen die Reise fortsetzen. Tag: Donnerstag, 13. Januar, 8.00 – 9.15 Uhr Ort: Terminal 2, Ankunft Anzahl Interviews: 94 Keine Antwort: 4 Weiterfahrt S-Bahn: 39 Abholung privat: 9 Weiterfahrt Privat-Pkw: 8 Weiterfahrt Taxi: 34 davon bestellte Taxis: 19 davon Taxis Warteschlange: 15 Fazit: Obwohl die Umfrage spontan und nicht empirisch ist, zeigt sie eindeutig, dass 1. 36 % per Taxi weiterreisen 2. davon aber mehr als die Hälfte, nämlich 56 % auf bestellte Taxis zurückgreifen. Diese Taxen entgehen logischerweise jeglicher Zählmechanik und haben vermutlich teilweise auch keine Flughafen- Plaketten. 3. Nur 16 % der Fluggäste haben sich in die Obhut der Taxi-Warteschlange begeben. Wir werden diese Umfragen fallweise fortsetzen, um einen noch besseren Überblick zu erhalten. (PR) Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 32
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33TAXIKURIER 3093 Ohne Worte 90% sind gemeint Wer diese Gazette in den letzten Monaten aufmerksam verfolgt hat, wer zudem der deutschen Sprache mächtig ist, konnte feststellen, dass der Taxifahrer ein Objekt der Begierde darstellt. Er ist ein für Unternehmen und Institutionen wichtiger Faktor, um Images und Positionierungen zu bilden und manifestieren. Der Taxifahrer wird als Meinungsmultiplikator und Stimmungsbarometer dieser Stadt gesehen. Er erhält gerne benefits, ist willkommener Toiletten- Gast und wird herzlichst hofiert. Bestimmt wird unsere Funktion manchmal leicht überschätzt, doch gibt sie uns Anlass zu Stolz. Die Taxifahrer sind die Guides dieser Stadt. Wir entscheiden, wo die Gäste ihre Devisen lassen, wir beeinflussen die Besucherströme. Aber nur, wenn wir unsere Dienstleistung ernst nehmen und mit den Fahrgästen kommunizieren wollen und nicht zu den 10% gehören wollen, für die das Taxifahren einen Beutezug darstellt. Diese 10%, die sich unerlaubt bereitstellen, die verdreckte Autos fahren, die „Kanal 6-Dummschwätzer“, die „ohne-Uhr-Fahrer“ … Es wird Zeit, dass die 90% zusammen mit dem TAXIKURIER die 10% Nestbeschmutzer aus der Stadt vertreiben! Witz des Monats Ein Ehepaar feiert goldene Hochzeit und lässt nach einem festlichen Mahl das gemeinsame Leben Revue passieren. Der liebevolle Ehemann fragt seine Frau: „Sei mal ehrlich, wir haben 50 glückliche Jahre hinter uns, 5 gesunde Kinder, von denen 4 ziemlich gleich ausschauen …Von wem ist denn das fünfte? „Von Dir.“ Öffnungszeiten: Dienstag mit Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr Folgende Leistungen stehen Ihnen zur Verfügung: ➜ Beratung für Behördengänge ➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung ➜ Beratung in Vers.-Angelegenheiten ➜ Kreditkartensysteme von der Firma Taxi wellCash ➜ Taxizubehör jeglicher Art Service für unsere Mitglieder: Schwarzes Brett in den Schaufenstern der Corneliusstraße 44 Taxischule: Montag und Mittwoch ab 19.00 bis 21.00 Uhr, Beginn zu jeder Zeit möglich Taxivereinigung München e.V Corneliusstraße 44, 80469 München Tel: (0 89) 77 30 43 Fax: (0 89) 77 35 90 Ein Erlebnis für die Sinne Seit über fünfzehn Jahren die attraktivste Adresse für Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer großer Whirlpool, schöne Suiten Taunusstraße 31 · 80807 München · Telefon (0 89) 35 99 111 geöffnet von 14 bis 6 Uhr früh - Jeden Mittwoch ab 20 Uhr bis ca. 23 Uhr unser „Taxi-Essen“...! Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 33
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Münchner Straßen-Namen und Oberspielleiter, später Intendant der „Münchner Kammerspiele im Schauspielhaus“ (bis 1944), denen er mit Uraufführungen der Werke von Kaiser, Barlach, Brecht und Bronnen sowie stilbildenden Shakespeare- Inszenierungen zu ihrer Glanzzeit verhalf; nach dem bedeutenden Schauspielpädagogen Falckenberg ist die städtische Falckenberg-Schauspielschule benannt. Falkenstraße, Au *1957: nach der früheren zu Haidhausen gehörenden Falkenau, die nach der Falknerei benannt war, welche im 16. Jahrhundert dem Jagdschlösschen von Herzog Albrecht V. angefügt wurde. Falkenturmstraße, Altstadt * seit um 1781 (vorher seit 1540 wahrscheinlich Falkengässel): Nach dem vor 1470 erbauten Falkenturm, der wohl von Anfang an den Falknern für die Falkendressur überlassen war und später bis zum Bau der Angerfronfeste 1826 als Gefängnis diente (abgebrochen 1863). Feilitzschstraße (frühere Maffeistraße), Schwabing * 1891: Maximilian Alexander von Feilitzsch (1834 – 1913), bayerischer Staatsminister des Inneren und Staatsrat von 1881 bis 1907; konservativ gesinnter Reorganisator des Polizeiwesens und der inneren Verwaltung in Bayern. Flemingstraße, Herzogpark *1913: Paul Fleming (1609 – 1640), Dichter; er war einer der bedeutendsten Lyriker im 17. Jahrhundert. Föhringer Ring, Freimann *1959: nach Föhring, Ort an der Isar aus dem 8. Jahrhundert (1750, ad Feringa, bei den Fergen, d.h. bei den Fährleuten); vom Freisinger Bischof war hier an der Salzstraße eine Brücke erbaut worden, die Herzog Heinrich der Löwe im 12. Jahrhundert niederbrennen ließ und an der Isar bei „Munichen“ eine neue Brücke errichtete, was den Anstoß zur Gründung der Stadt München gab. Franziska-Bilek-Weg, Schwanthalerhöhe/Theresienhöhe * 2002: Franziska Bilek (1906 – 1991), Zeichnerin, Karikaturistin, Malerin, Schülerin von Olaf Gulbransson, Karl Arnold und Wilhelm Schultz; nach dem Besuch der Münchner Akademie wurde sie mit Zeichnungen für die Zeitschriften „Jugend“ und „Simplicissimus“ sowie nach 1945 für den „Simpl“ den „Simplicissimus“ von Olaf Iversen und für die Münchner Abendzeitung bekannt, in der sie seit 1961 die Figur des Münchner Grantlers „Herr Hirnbeiß“ zeichnete (wird noch heute als Kommentar zu aktuellen Ereignissen in der Abendzeitung gedruckt). Frauenlobstraße, Isarvorstadt *1899: Frauenlob (Frouwenlop; um 1250/1260-1348), mittelhochdeutscher Dichter (Heinrich von Meißen); F 34 TAXIKURIER Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Färbergraben, Altstadt, *vor 1517 (nach 1490): Nach dem Wassergraben („auf dem Graben“) entlang der ersten Stadtmauer, an dem einige Färber ihr Gewerbe betrieben; die ersten Färber sind um 1489/90 nachgewiesen worden. Fäustlestraße, Westend, * 1926: Johann Nepomuk von Fäustle (1828 – 1887), Jurist; kam 1862 vom Stadtgericht Augsburg nach München, wurde 1870 Ministerialrat im Justizministerium, dann von 1871 bis 1887 bayerischer Justizminister; er war von 1875 bis 1881 auch Mitglied der zweiten Kammer als liberaler Vertreter des Bezirks Kempten; machte sich verdient um die Rechtserneuerung in Bayern und die Reorganisation des Gerichtswesens nach 1871. Falckenbergstraße, Altstadt * 1968: Otto Falckenberg (1873 – 1947) Regisseur, Mitbegründer des Kabaretts „Elf Scharfrichter“, seit 1914 an den Kammerspielen erst Chefdramaturg Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 34
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von ihm sind viele Minnelieder überliefert, die die Dichtung der Meistersinger-Gesellschaft bis zu ihrem Ende geprägt haben. Frauenstraße, Altstadt *seit um 1810: Der Grund für die Benennung dieser Straße ist nicht mehr feststellbar; wahrscheinlich ist sie als Gegenstück zur Herrnstraße gedacht gewesen; sie erscheint als Frauenstraße erstmals am 28. Februar 1810 in einem Schreiben des Stadtmagistrats an das Generalkommissariat des Isarkreises. Friedenspromende, Neutrudering *1932: Zur Erinnerung an die Beendigung des Ersten Weltkrieges. Friedenstraße, Berg am Laim * um 1880: Zur Erinnerung an den Friedensschluss von Frankfurt (10. Mai 1871), der den Deutsch- Französischen Krieg 1870/71 beendete. Friedrich-Eckart-Straße, Denning *1934: Friedrich Eckart (1828–1907). Chemiker; war ein verdientes Mitglied des Münchner Gemeinde- Bevollmächtigten-Kollegiums und Parteigänger der Liberalen. Friedrich-Herschel-Straße, Bogenhausen *1926: Friedrich-Wilhelm-Herschel (1738-1822), Astronom; entdeckte zahlreiche Gestirne und gilt als Begründer der modernen Stellarastronomie; Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Führichstraße, Ramersdorf * 1908: Joseph von Führich (1800-1876), österreichischer Maler, führender Vertreter der Nazarener in Österreich; wirkte von 1840 bis 1872 als Professor an der Wiener Kunstakademie, schuf volkstümlich-religiöse Bilder, Illustrationen und Entwürfe für Glasfenster. Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Englhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Kleinanzeigen-Annahme 35TAXIKURIER Thomas Schwannecke Kfz-Sachverständiger Sachverständigenbüro für Kfz-Schäden und Bewertungen Am Weinberg 41 • 82239 Alling Tel.: 0 81 41/32 84 60 • Fax: 0 81 41/3 70 61 ❍ Schadengutachten für Kfz. aller Art ❍ Wertminderungsermittlung ❍ Fahrzeugbewertungen ❍ Gutachten über Aggregat- und Lackschäden ❍ Unfall-Rekonstruktion ❍ Unabhängigkeit gegenüber Behörden,Versicherungen, technischen Vereinen und sonstigen Organisationen ❍ Objektivität und Unparteilichkeit Meine Leistungen für Sie Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64 Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 35
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36 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Bilderwitz aus der Februar-Ausgabe: AND THE WINNER IS … Dieser passende Text von Gerhard Ausserbauer (Taxi 30) wird mit einem Verzehr-Gutschein (100,- Euro) vom Restaurant Speisemeisterei prämiert. Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 3/2005: 05.04. – 03.05.2005 Kurs 4/2005: 31.05. – 28.06.2005 Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im Taxishop oder bei Herrn Tony Doll (30 Min. vor Kursbeginn) Funkausbildung Termine: 15. und 17. März 2005 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) AUSBILDUNG IM MÄRZ 2005 Kleinanzeigen Steuer-Beratung kostet viel – Taxi-Beratung bringt viel. Ihre Zufriedenheit ist unser Auftrag · Komplette Buchführung und Beratung für Ihren Taxibetrieb · Bereits ab 15 Euro monatlich Taxi-Assist GmbH · (089) 74 99 66 77 · tax-assist@arcor.de Suche ich Einzelkonzession ohne Auto! 0172 / 891 42 81. „War ja guad gmoant mit dem Honig, aber i glab, der hod Zucka“ Limousinen-Service, Abhol- und Bringservice. Geöffnet von 2000 – 6 00 Uhr. Die lohnende Adresse für Gäste und Taxifahrer! Karl-Schmid-Str. 6, 81829 München (Trudering) (0 89) 43 57 98 80 · www.clubextasia.de Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 36
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Taxameter des Monats 60. Geburtstag – Innere und äußere Ruhe kehrt ein – man kann sich die Gegner aussuchen, man lässt streiten – der dosierte Umgang mit Alkohol, Nikotin und Viagra verspricht noch viele Jahre. 20. Geburtstag – Schlaf ist fast überflüssig – man ist voll Energie, Zielen und Tatendrang. Wer das Testosteron im Griff hat, bringt’s zu was. 40. Geburtstag – Die Hypothek und der Harnsäurewert machen Sorgen. Mit der Karriere klappt’s ebenfalls nicht – die Seidenkrawatten gehen ins Geld. 30. Geburtstag – statt Penthouse Reihenmittelhaus, statt Cabrio Kombi, statt Segeltörn All-Inclusive mit Baby-Betreuung, statt Sause Pause. 50. Geburtstag – War das alles? Frust – jetzt wird’s teuer – ob Mountainbike, Golfclub oder Freundin – das Kreditkarten-Jahrzehnt. T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw. wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler , BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahm enabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW, Opel, VW ...) Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 37
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38 TAXIKURIER38 TAXIKURIER GETRÄNKE-GUTSCHEIN An anderer Stelle in diesem Heft wird das Thema „Gepäckservice“ behandelt. Manfred Kraus, der Karikaturist vom TAXIKURIER hat sich dazu etwas einfallen lassen. Lassen Sie sich zu diesem Bilderwitz einen originellen Text einfallen und senden Sie diesen bitte bis spätestens 4. März 2005 an den TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum). Die beste Idee wird prämiert. Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. für Münchens Megadisco „4004“ im Wert von 100,- Euro zu gewinnen! Rechtsanwalt Stephan und Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen ● Unfallregulierung ● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/52 40-21 od. 22 Fax: 089/52 61 12 Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Nokia und Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 38
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Vorschau Ausgabe April 2005 Liebe Kolleginnen und Kollegen, es gibt ein paar Branchen in unserem Leben, die mit einem Mythos behaftet sind. Unsere gehört auf alle Fälle dazu. Jeder glaubt, dass wir ununterbrochen ganz unglaubliche Dinge erleben und wenn wir diesen Anspruch nähren, hängen die Fahrgäste an unseren Lippen. Erfüllen Sie diese Erwartungshaltung, erzählen Sie aus unserem Alltag und sagen Sie Ihren Kunden aber auch, dass das Niveau der Taxis und -Fahrer in München sehr hoch ist, die Prüfung die schwerste Deutschlands ist. Erhalten Sie den Mythos. Herzlichst Paul Rusch (Objektleiter) TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner Objektleiter: Paul Rusch, Tel: 0172 - 5 37 37 31 Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai-Georg Frey, Peter Gabler, Norbert Laermann, Michael Schrottenloher Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst formenreich, visuelle kommunikation und design Ringseisstraße 4, D-80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004 Vertrieb intern: Tanja Reger, Tel: (0 89) 21 61-368 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß Impressum Der nächste TAXIKURIER erscheint vor Ostern am 18. März 2005! Das April-Heft ist wieder voll mit prallen Themen: ➜ Radar – Rotlicht – Punkte Wann wird’s gefährlich? ➜ Finanzieren – Kaufen – Leasen Welche Variante bietet welche Vorteile beim Neuwagenerwerb? ➜ Dauerbrenner: Raucher/Nichtraucher-Taxi’s Foto: www.atelier-tacke.de Taxi_03_05 01.03.2005 15:19 Uhr Seite 39