TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Dezember 2004
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2004. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte A-, komfortable C- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns.
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Erotik Dezember 2004 Taxi Kurier | 44. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Was bietet unsere Stadt … ➜ Tag- und Nachtfahrer: Welche Vorraussetzungen sind nötig! ➜ Essen auf Rädern: Wo gibt’s den besten Döner? ➜ Ballermann ist überall: Gespräch mit Wolfgang Nöth – dem Optimol-Betreiber foto: www.atelier-tacke.de
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Der neue Audi A6 als Taxifahrzeug. Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der neue Audi A6 vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi Vorsprung durch Technik www.audi.de First Class von Tür zu Tür.
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Verwaltung TAXI-MÜNCHEN eG Taxizentrale Telefon: 089-2 16 10 und Telefon: 089-1 94 10 Büro Taxizentrale Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00 – 17.00 Uhr Leiter Taxizentrale Herr Alfred Huber Telefon: 089-2 16 13 51 e-Mail: huber@taxi-muenchen.de Stellv. Leiter Taxizentrale Herr Norbert Laermann Telefon: 089-2 16 13 52 e-Mail: laermann@taxi-muenchen.de Kundenberater/Funkausbildung Herr Hans Stein Telefon: 089-2 16 13 72 e-Mail: stein@taxi-muenchen.de Hauptkasse Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.30 – 12.00 Uhr Mo, Di, Do 12.30 – 15.00 Uhr Telefon: 089-77 30 77 Taxishop Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00 – 16.00 Uhr Telefon: 089-77 05 50 Taxischule Lehrgänge: Mo + Mi jeweils 18.00 – ca. 21.00 Uhr Telefon: 089-76 42 70 Inhalt Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 4 Editorial | Markenartikel Taxi 5 Die Genossenschaft | Wichtige Informationen aus der Zentrale 6 Die Taxivereinigung | Fakten und Daten 8 Der Landesverband | Besuch auf der Europäischen Taximesse Köln 9 Kurioses aus der Zentrale | Amüsante Erlebnisse aus dem Alltag 9 Aus der Praxis | Tag- und Nachtfahrer – die Unterschiede 10 Ballermann ist überall | Gespräch mit Wolfgang Nöth 12 Norberts Weltreise | Taxiszene Stockholm 14 Carmens Randnotizen | „Ich bin doch bloß ein Taxiunternehmer …“ 15 Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „F“ 16 Pinnwand | Profitables für den Alltag 18 Rose des Monats | Taxigutscheine für Christoph Wimber von der Messe 19 Zitrone des Monats | Erich Sixt 19 Der Mensch hinter der Stimme | Rudi Braun – Das Wort zum Sonntag 20 Essen auf Rädern ||Der Döner-Test 22 Dauerbrenner | Autobooking 22 Leserbriefe ||Reaktionen zum TAXIKURIER 24 Hier spricht der Doc ||Kopfschmerzen 26 Pausenfüller | Kennen Sie die Ochsenhochzeit? 27 Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „C“ 28 Der Witz des Monats | 29 Messesplitter | Messe wird größer 29 Gewinnspiel | Originell texten und 100 Euro gewinnen! 30 Auflösung | Der Gewinner vom November-Heft 30 Taxameter des Monats | Münchner Wirte 31 Bin so Frey | Taxitest Mazda6 2.0 MZR-CD 32 Anno dazumal | Der Zwickelstich 35 Erotik in München | Was bietet unsere Stadt 36 Promi-Talk | Barry Werkmeister über seine Taxi-Erlebnisse 41 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 41 Impressum | 42 Vorschau | Das erwartet Sie im Januar-Heft 42 Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de
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➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Symphoniker ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Christmas Swing ➜ Muffathalle, Aquarium ➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Wellküren Sonntag, 12. Dezember ➜ 16.00 Uhr, Theatinerkirche, Carmina adventus ➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 18.00 Uhr, Lukaskirche, The voices of Gospels ➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Weihnachten bei den Buddenbrocks ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Dvorak-Gala ➜ Herkulessaal, Ludwig Güttler ➜ Lustspielhaus, Martin Schmitt Montag, 13. Dezember ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Bayerische Weihnacht ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Weihnacht in St. Petersburg ➜ Carl-Orff-Saal, Uriah Heep Dienstag, 14. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Also sprach Zarathustra ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Weihnachtsoratorium ➜ Herkulessaal, Aida Mittwoch, 15. Dezember ➜ 20.00 Uhr, St. Markus, Weihnachtsliederabend ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Neubeurer Adventssingen ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, M. Maisky Donnerstag, 16. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Misa Criolla ➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche, Altrussische Weihnacht ➜ Muffathalle, Manfred Mann ➜ Zenith, Beastie Boys Freitag, 17. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Barbara Bonney ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Zigeunerbaron ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Antigone Samstag, 18. Dezember ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Martin Stadtfeld ➜ 18.00–20.30 Uhr, Philharmonie, Weihnachtsoratorium ➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, J. Rachlin ➜ Tonhalle, 3 Kommissare Sonntag, 19. Dezember ➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Wiener Sängerknaben ➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Metamorphose ➜ Prinzregententheater, Alpenländische Weihnacht ➜ Muffathalle, Christina Stürmer Montag, 20. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Gospel Christmas ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Salzburger Advent ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Zauberflöte ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Eine Musikalische Schlittenfahrt 4 TAXIKURIER Top-Termine Dezember ’04 Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 4004 • • Alabama-Gelände • • Atomic Cafè • • Babylon • • Backstage •••• Badeanstalt • Erste Liga ••• Fortuna • • Hansa 39 • • Kultfabrik • • • Lenbach • m a x S u i t e ••••• Nachtgalerie • • Nachtwerk • • • N a c h t c a f é ••••••• O p t i m o l w e r k e ••••••• P 1 • •••• P a c h a ••••• Palais • Parkcafé • • • Prager Frühling • • Prinzip • Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Skyline • • • Soul City • • • • The Garden • • • Titanic City • • • Mittwoch, 1. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Chuck Berry ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Il Giardino Armonico ➜ Muffathalle, Candy Dulfer Donnerstag, 2. Dezember ➜ Philharmonie, Diana Krall ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Alt-Deutsche Weihnacht ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Ostrobothnian Chamber Orchestra Freitag, 3. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Monserrat Caballe ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Paco Pena ➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, The Rockers Delight Samstag, 4. Dezember ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Russische Weihnacht ➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 19.30 Uhr, Circus Krone, Stars in der Manege ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Giora Feidman ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Winter in St. Petersburg ➜ Backstage, Nuticella ➜ Muffathalle, Rachid Taha Sonntag, 5. Dezember ➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, Julian Bliss ➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Nibelungen ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Der Tod in Venedig ➜ Herkulessaal, Maxim Vengerov Montag, 6. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Cecilia Bartoli ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Antigone ➜ Muffathalle, Interpol ➜ Hard Rock Cafe, Lil Rockers Dienstag, 7. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Russische Weihnacht ➜ Muffathalle, Samy Deluxe Mittwoch, 8. Dezember ➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, Hänsel + Gretel ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Hannelore Elsner ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, A jazzy Christmas Donnerstag, 9. Dezember ➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, Hänsel + Gretel ➜ Tonhalle, Australian Pink Floyd ➜ Backstage, Secret Machines Freitag, 10. Dezember ➜ 19.00 Uhr, Werkraum, Ein Abend für E. Jelinek ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Best of Tim Fischer ➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Aloha Hawaii Samstag, 11. Dezember ➜ 15.30 Uhr, Olympiastadion, FC Bayern – VFB Stuttgart ➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, Wiener Johann Strauß Gala ➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, Vier Jahreszeiten Mehrtägige Termine ➜ 09.10.04 – 30.01.05 Di–Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Messe Ost, Palazzo Schuhbeck ➜ 19.10.04 – 06.02.05 Di–Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Arnulfstraße an der Donnersberger Brücke, Witzigmann Palazzo ➜ 25.11.04 – 31.12.04 Theresienwiese, Tollwood Winterfestival ➜ 27.11.04 – 05.12.04 Messe, Heim und Handwerk ➜ 30.11.04 – 31.12.04 Di–So, Deutsches Theater, Die Schöne und das Biest ➜ 03.12.04 – 05.12.04 Olympiahalle, Munich Indoors ➜ 04.12.04 – 05.12.04 Carl-Orff-Saal, Ritter Rost feiert Weihnachten ➜ 04.12.04, 11.12.04, 18.12.04 9.30–11.30 Uhr, Hard Rock Cafe, Santa Claus kommt ➜ 07.12.04 – 08.12.04 Schlachthof, Max Goldt ➜ 08.12.04 – 11.12.04 Circus Krone, Harlem Gospel Singers ➜ 09.12.04 – 12.12.04 09.12–11.12: 20.00 Uhr, 12.12.: 14.00 Uhr, Olympiahalle, Nokia Night of the Proms ➜ 17.12.04 – 19.12.04 Olympiahalle, Super-Cross-Over ➜ 22.12.04 – 23.12.04 Hubertussaal Nymphenburg, Die Heilige Nacht ➜ 26.12.04 – 27.12.04 18.30 Uhr, Philharmonie, Roncalli´s Winterträume
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5TAXIKURIER Liebe Dienstleister und Dienstleisterinnen! Markenbindung, eine glückliche Beziehung. Opel und Karstadt stehen vor Massenentlassungen. Das nationale Lamentieren vertieft sich. Auch VW leidet unter Imageproblemen. Nach Meinung von Christoph Burmann, Professor für innovatives Markenmanagement an der Universität Bremen, ist falsches Management bei Opel und Karstadt Ursache für den wirtschaftlichen Niedergang – beide haben ihren guten Namen zu substanzlosen Labels verkommen lassen. Eine gute Markenbindung basiert auf Identität mit der Marke und ist so wertvoll wie eine gut funktionierende menschliche Beziehung. Das A und O dabei ist die Stärkung der „Corporate Identity“ und Bindung aller Mitarbeiter. Nach wie vor ist beim Verbraucher eine Markenbindung zu beobachten. Vor allem dann, wenn die Marke charakterstark und nicht austauschbar ist. Ein Beispiel hierfür ist das Kaufverhalten der Münchner Taxiunternehmen. Auf Grund von massiven Verunsicherungen und schwacher Ertragslage werden Neukäufe bei den Produkten des Sternes sehr zögerlich vorgenommen. Trotzdem hat sich der Anteil von Mercedestaxis nicht signifikant verändert, weil beim Kauf von Gebrauchtfahrzeugen auf die gleiche Marke zurückgegriffen wird. Ein wesentlich wichtigerer Schluss aus den Gründen für den Niedergang der Marken Opel und Karstadt, dessen Kaufhäuser zu anonymen Allesanbietern, unter dem wenig kompetenten Slogan „alles unter einem Dach“ verkamen, ist die Erhaltung der „Corporate Identity“ des Taxigewerbes. Die nicht fundierte Forderung nach der Aufgabe der einheitlichen Taxifarbe, die von pseudoinnovativen Politikern mangels Mut zu sinnvollen und notwendigen Maßnahmen dankbar in aktivistischer Manier umgesetzt werden soll, ist ein Schritt in das gleiche Verhängnis, die Opel und Karstadt in die Misere führten. In diesem Zusammenhang muss auch die wichtigste Grundlage unserer Dienstleistung gesehen werden, der Vertrauensvorschuss, den uns Fahrgäste entgegen bringen, wenn sie sich in Erwartung von eingeschränkter Kompetenz und Lauterkeit des Fahrpersonals bei Tag und Nacht anvertrauen, um sicher und schnell befördert zu werden. Aus Umfragen wissen wir, dass Taxifahrer im Ansehen der Bevölkerung einen hervorragenden Rang einnehmen, weit vor manchen akademischen Berufsgruppen. Um die wichtigen Grundlagen unserer Existenz zu sichern, müssen wir uns alle anstrengen. Sicher kann Qualität nicht auf der breiten Basis der Überbesetzung aus prosperierenden Zeiten beibehalten werden. Weder die offensichtliche Überalterung des Fuhrparks noch radebrechendes Fahrpersonal, das im 20igsten Anlauf den Ortskundenachweis schafft, wird uns in eine gesicherte Zukunft führen. Auch der großspurige Anspruch, besseren Service mit hohem finanziellen Werbeaufwand zu schaffen, hat sich als Flop erwiesen. Der einzige Weg führt über rationelle Betriebskosten und besten Service mit entsprechenden Fahrzeugen zum Erfolg, vorausgesetzt, wir alle verbreiten bei unseren Fahrgästen ein positives Klima, um die vielbeschworene Kundenbindung zu sichern. Ihr Hans Meißner Chefredakteur Editorial Dienstag, 21. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Festliches Weihnachtskonzert ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Lateinamerikanische Weihnacht ➜ Herkulessaal, Swinging Christmas Mittwoch, 22. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Alt-Russische Weihnacht ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Eine musikalische Schlittenfahrt ➜ Herkulessaal, Bach’s Weihnachtsoratorium Donnerstag, 23. Dezember ➜ 16.0 Uhr, Philharmonie, Blechschaden ➜ 18.00+20.30 Uhr, Prinzregententheater, Weihnachtsoratorium ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Vier Jahreszeiten & Feuerwerkermusik ➜ Olympiahalle, Die Toten Hosen Samstag, 25. Dezember ➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Schöne Bescherungen Sonntag, 26. Dezember ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Roncalli’s Winterträume ➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, Der heitere Ludwig Thoma ➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Messias ➜ Hard Rock Cafe, Breakfast bis Mitternacht Montag, 27. Dezember ➜ 17.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, Pippi Langstrumpf ➜ Herkulessaal, Chinesischer Nationalcircus Dienstag, 28. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Schwanensee ➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey Mittwoch, 29. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Zauberflöte Donnerstag, 30. Dezember ➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Helmut Lotti ➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, Fülle des Wohllauts ➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey ➜ Tonhalle, Schandmaul Freitag, 31. Dezember ➜ 10.00 Uhr, Werner-von-Linde-Halle, Silvesterlauf ➜ 15.00 Uhr, Herkulessaal, Die jungen Tenöre ➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, Last Night of the year ➜ 15.00+21.30 Uhr, Prinzregententheater, Silvester mit Blechschaden ➜ 16.00+19.30 Uhr, Hochschule für Musik, Odeon-Tanzorchester ➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, Silvester-Revue ➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater, Klaus Kreuzeder ➜ 19.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, Münchner Streich-Quartett ➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, Die Welt wird schöner ➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, Münchner Kammerorchester
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6 TAXIKURIER Nutzungsgebühren 2005 Wie allgemein bekannt, fallen im kommenden Jahr die Umlagen für 250 bis 300 Taxis weg. Diese Schätzung beruht auf dem aktuellen Stand zum Ende des Jahres 2004. Ursache sind neben cirka 110 Betriebspflichtbefreiungen Konkurse diverser Firmen der Grohgruppe. Nicht auszuschließen ist dabei, dass weitere Betriebe in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten werden. Zurückgenommene Konzessionen werden vom KVR voraussichtlich nicht neu vergeben, da die Taxi-München eG einen umfangreichen und fundierten Antrag auf das Einlegen eines weiteren Beobachtungszeitraumes auf die Dauer eines Jahres stellte. Hierzu ist die Entscheidung der Taxikommission des Stadtrates der Landeshauptstadt München abzuwarten, die am 03. Dezember zu erwarten ist. Trotz dieses Risikos entschied der Vorstand der Taxi-München eG einstimmig die Nutzungsgebühren für 2005 beizubehalten. Um die Einnahmenausfälle bei den Gebühren zu minimieren, haben wir die Fälligkeiten um je einen Monat vorziehen müssen. Bei den bisherigen Fälligkeiten konnte es geschehen, dass wir z. B. bei einem Mitgliedsbetrieb mit 20 Taxis, der Anfang Mai illiquide wurde, keinen Cent für die Monate Januar mit Mai an Nutzungsgebühren bekamen, weil diese eben erst am 30. April fällig waren. Diese Ausfälle müssten alle anderen Kolleginnen und Kollegen mittragen. Lediglich die jährliche Werbeumlage muss von 60,– Euro auf 80,– Euro erhöht werden, um den höheren Werbeaufwand zu finanzieren, der unvermeidbar ist, da wir seit einiger Zeit Kundenkontakte intensivieren. Einen wichtigen Teil der Werbeaktivitäten können Sie als direkter Kundenkontakter erreichen. Die notwendigen Werbemittel, wie Kopfstützen oder auch give-a-ways halten wir für Sie bereit. Bekanntmachung Die TAXI-MÜNCHEN eG, Genossenschaft der Münchner Taxiunternehmen, gibt gemäß § 48 der Satzung die Monatsgebühren pro Taxi für die Teilnahme an der Auftragsvermittlung und Abrechnung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs für das Jahr 2005 bekannt: Nutzungsgebühren 2005: 1. Gebühr für die Nutzung der Standplatztelefone e 38,– pro Monat 2. Gebühr für die Teilnahme am Funksprechverkehr e 40,– pro Monat 3. Zuschlag ab dem 2. Fahrzeug eines Mitgliedes e 12,– pro Monat 4. Werbekostenpauschale pro Taxi e 80,– pro Jahr 5. Bearbeitungsgebühr bargeldloser Zahlungsverkehr 4,31 % des Bruttobetrages 6. Verzugszinsen 6 % p.a. Vorstehende Gebühren sind Nettobeträge, die gesetzliche Mehrwertsteuer ist zuzurechnen. Die gesamten Jahresgebühren sind bis 30.03.2005 fällig. Bei Zahlungseingang bis 31.01.2005 werden 5% Rabatt gewährt. Bei nicht fristgerechter Zahlung der Gebühren werden die betreffenden Taxis von der Funkvermittlung ohne Ankündigung ausgeschlossen. Seit dem 01.01.1999 ist allen Mitgliedern - ohne gesetzliches Entgelt – gestattet, ihre Taxis an den von der Bahn AG durch die TAXI- MÜNCHEN eG angemieteten Standplätzen bereitzustellen. TAXI-MÜNCHEN eG Der Vorstand Meißner – Roithmeier– Kroiß Strafzettel oder „Vorsicht Falle“ Am 21.09. gegen 21.00 Uhr, wendete der Kollege Mirko S. besetzt in der Landsbergerstraße, Höhe 315, dabei überfuhr er die durchgehende Mittellinie. Die Landsbergerstraße ist ab der Friedenheimer Brücke eine Kraftfahrstraße, die rechtlich einer Autobahn gleichgestellt ist. So dürfen diese Straße Fahrzeuge mit einer geringeren Geschwindigkeit als 60 km/h nicht benutzen. Das Wenden des Kollegen Mirko S. in der Landsbergerstraße ist praktisch gleichbedeutend mit dem Wenden auf einer Autobahn. Für dieses Verhalten sieht der Bußgeldkatalog unter Kennzahl 83.3 als Regelbuße 150,– Euro, vier Punkte und ein Monat Fahrverbot vor. Wer in diese Falle tappt, läuft Gefahr, seine Existenz aufs Spiel zu setzen. Streit – um des Streites willen Für den 13. Oktober war vom Landgericht München I ein Termin zur rechtlichen Klärung der Wahlen zum und im Aufsichtsrat angesetzt. Wer die Hoffnung hatte, damit sei der Spuk um diese wichtige Frage endlich erledigt, sah sich getäuscht. Der Anwalt, ein Mitglied der Taxi-München eG, des Nichtmitgliedes Herrn Bolat, beantragte der Verweisung der Streitsache an eine andere Kammer des Landgerichts. Der Termin 13. Oktober wurde abgesetzt. Der Antrag auf Verweisung wurde abgelehnt, so dass das Verfahren bei der bisherigen Kammer bleibt. Ein neuer Termin wurde für den 18. Januar 2005 anberaumt. Es wird also bis Ende Januar zu keiner vernünftigen Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat kommen, es sei denn, Herr Bolat, der Geschäftsführer der off-road Taxi GmbH nimmt die Satzung der Taxi-München eG zur Kenntnis, akzeptiert sie, und es kommt zu einer rechtmäßigen Neukonstituierung des Aufsichtsrates. Kommentar: Bei unserer Genossenschaft handelt es sich keinesfalls um einen Kaninchenzuchtverein – ohne diesen Vereinen Abbruch zu tun. Die Taxi- München eG ist für jeden Taxiunternehmer und Fahrer eine Dienstleistungseinrichtung, ohne die Taxiverkehr in München nicht darstellbar ist. Dies beweisen im Besonderen die Unternehmer, die sehr viel Geld aufwenden und eine zweite Auftragsvermittlung finanzieren. Keiner dieser zweigleisig fahrenden ist bereit auf die Einrichtungen der Taxi-München eG zu verzichten. Darüber hinaus funktioniert die Genossenschaft nur, weil über 90 Mitarbeiter fleißig und kompetent für unser Gewerbe arbeiten. Ganz abgesehen von mühsam über neun Jahrzehnte zusammengetragenem Immobilienbesitz, der gerade angesichts wirtschaftlich äußerst schwieriger Zeiten und restriktiver Kreditpolitik der Banken unabdingbar ist, um unser Gewerbe zu stützen und zu sichern, muss die Frage gestellt werden, wie die Verantwortung von Advokaten, die Mitglied der Taxi-München und einigen Aufsichtsratsmitgliedern aussähe, wenn diese kritischen neuen Kräfte das Sagen in unserer Genossenschaft hätten. Die Genossenschaft Dr. med univ. Hans Bake v. Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) € 31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre € 81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden Rechtsanwalt Stephan und Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen ● Unfallregulierung ● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/52 40-21 od. 22 Fax: 089/52 61 12
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7TAXIKURIER Angst und Bang muss es vielen älteren und auch jüngeren Mitgliedern werden, wenn laut im Aufsichtsrat verkündet wird, „die Satzung interessiert uns nicht“, oder wenn die Arbeit der Genossenschaft blockiert wird, weil ein Geschäftsführer einer GmbH, der selbst nicht Mitglied ist, mit der Fraktion um Frau Marsig eine sehr eigenwillige Rechtsauslegung betreibt. Herr Bolat war bis zu seiner rechtwidrigen Wahl zum Aufsichtsrat nur wenige Wochen Geschäftsführer einer GmbH mit zwei Taxis und betreibt seit einigen Wochen zusätzlich einen Mietwagen und macht damit Münchner Taxis Konkurrenz. In anderen Genossenschaften versuchte man sich derartiger Mitglieder, die nicht rückhaltlos hinter dem Taxigewerbe stehen, zu entledigen. Wir wünschen ihm beruflichen Erfolg. Ob Herr Bolat als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, von Gnade der Frau Marsig, ein Mann der Zukunft für die Taxi-München eG ist, müssen Sie in der nächsten Generalversammlung selbst entscheiden. Querschläger Im Novemberheft wurde der Kollege Yilmaz Dursun auf Grund einer Beschwerde mit der „Zitrone des Monats“ bedacht. Eine Dame hatte die Verhältnisse am Flughafen München mit denen ihrer Heimatstadt Hamburg verglichen und sich massiv mokiert, dass eine Fahrt für 15,– oder 20,– Euro eine Kurzfahrt ist, in Hamburg dagegen bei solchen Fahrtstrecken Taxifahrer Privatabholungen durchführen. Die Verhaltensweise des Taxiunternehmers war wohl weniger Anlass des Schreibens, vielmehr die nicht böse gemeinte Aufklärung über die Praktiken am Münchner Flughafen. Der Kollege Yilmaz wurde Opfer der skurrilen Zustände am Münchner Flughafen, obwohl er selbst am wenigsten dafür kann und bekanntermaßen mit seinem Klassetaxi vorbildlichen Fahrdienst leistet. Wahrscheinlich haben sich gerade die Kollegen lustig gemacht, die selbst am wenigsten Grund dazu haben. Suchmeldungen Schwarze Lederaktentasche mit schwarzem Terminkalender A5 und weißem LEITZ-Ordner im Taxi liegen gelassen! Fahrt vom 16.09. auf 17.09.04 gegen 1:00 Uhr morgens. Der Fahrer nahm den Fahrgast in Höhe des Restaurants Roma in der Maximilianstraße auf; an der Mauerkircherstraße 68 stieg er (kurz) aus! Die Akten mit Tasche sollen bitte bei Frau Choleva (Sekretariat Taxi München eG – Tel. 21 61- 367) abgegeben werden. Belohnung 250,00 e! Schwarzer Plüschpanther gesucht – Finderlohn! Taxifahrt von Frau Irina Senearclens de Grancy (Tel. 0179/4564790) mit Kollegen in der Nacht vom 30.09/01.10.04 gegen 1:00 Uhr vom Nachtwerk zum Parkcafé. Schwarzer Plüschpanther mit blauen Augen (ca. 70 cm hoch/Geburtstagsgeschenk!) ging verloren. Mehrere Funkdurchsagen führten nicht zum Erfolg. Frau de Grancy trauert um Ihren verlorenen Geburtstagspanther und garantiert einen Finderlohn oder Ersatzpanther! Warnung des Bayerischen Landeskriminalamtes – 50-Euro-Blüten! Die Verteilung von 50-Euro-Blüten hält nach wie vor an! Die Vorgehensweise der Täter ist immer die selbe: die Kernzeit der Vergabe der Blüten liegt in den Abendstunden bis tief in die Nacht (ca. 22:00–04:00 Uhr). Die Täter steigen regelmäßig in die Rückbank des Taxis ein und fahren zu einer naheliegenden Adresse. Durch das geringe Beförderungsentgelt wird ein maximales Restgeld in echten Euro erzielt. Auffallend ist, dass in mehreren Fällen das Lokal „Pimpernel“ oder die Müllerstraße als Fahrziel diente oder die Täter in dieser Gegend zugestiegen sind! Die falschen 50-Euro-Scheine beginnen mit der Notennummer X 0023865 und Y 0023865 (diese Nummer befindet sich zweimal auf der Rückseite) und der Plattennummer j014g5 (diese Nummer befindet sich klein lesbar auf der Vorderseite, rechts mittig über dem Hologramm). Das Papier fühlt sich glatt an. Das Wasserzeichen ist aufgedruckt und nur schwach angedeutet. Der Sicherheitsfaden ist ebenfalls nur schwach aufgedruckt und in der Durchsicht kaum wahrnehmbar. Der Kippeffekt (Farbwechsel von Violett nach Olivgrün auf der Rückseite) ist nicht vorhanden. Das Hologramm auf der Vorderseite, unten rechts, ist aufgeklebt und ohne Sicherheitsmerkmale. Die Blüten leuchten unter UV-Licht nur mittelmäßig; wichtige druck- und papiertechnische UV- Merkmale fehlen gänzlich. Es wird angeregt, eine echte 50-Euro-Note als Vergleichsmuster mitzuführen. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel im Taxi- Kurier vom November (S. 38-41)! Beschreibung des Täters: männlich / ca. 175- 180 cm groß / 25 – 30 Jahre / 85 – 90 kg schwer / kräftige Statur / rundes Gesicht / kein Bart / keine Brille (Änderung möglich) / spricht deutsch mit ausländischem Akzent / südländischer Typ / Bekleidung zur Tatzeit: dunkelblaue Jeans – schwarze Lederjacke – weißes Cappi. Bei Erkennen von Falschnoten oder des Täters wird um unverzügliche Benachrichtigung der nächsten Polizeidienststelle oder der Zentrale gebeten, die die Meldung sofort an die Polizei Die Genossenschaft RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de weitergibt! Bitte achten Sie jedoch darauf, dass Sie sich keinem unnötigen Risiko aussetzen und sich dadurch selbst in Gefahr bringen! Dankeschön! Albert und Elisabeth Himpsl bedanken sich recht herzlich bei dem Taxifahrer, der am Montag, den 27.09.04 an der Terofalstraße gegenüber der Blumenauerstraße (Taxistand) zwischen 7:30 – 8:00 Uhr erste Hilfe geleistet hat und den Notarzt verständigte! Frau Himpsl schreibt uns, Ihr Mann wurde damals ins Pasinger Krankenhaus gebracht und sei inzwischen wieder wohlauf, so wie man es halt mit 84 Jahren noch sein kann! Weiter mit „Dankeschöngruß“ an Unbekannt! Der Fahrer (junger Mann/abrasierte Haare), der am 05.10.04 gegen 15:30 Uhr eine Fahrt von der Grillparzer-/Ecke Einsteinstraße nach Vaterstetten an der Rufsäule Prinzregentenplatz angenommen hat, möge sich bitte melden, bei: Frau Schröder, Tel.: 089/470 38 38 (nachmittags!). Beschwerden der Hotels rund um den Hauptbahnhof! Immer wieder erreichen uns Beschwerden von Hotels und deren Kunden rund um den Hauptbahnhof! Viele Fahrer verweigern hier die Beförderung von Fahrgästen für Kurzfahrten! Bitte ersparen Sie uns und unseren Fahrgästen künftig diesen Ärger und denken Sie an Ihre Beförderungspflicht, auch wenn es nicht zum Flughafen geht! Denken Sie daran, „Kleinvieh, macht bekanntlich auch Mist“! Auch wenn’s in diesen Fall oft der „Mist“ ist, den Sie fahren dürfen, weil die „Schmierfinken“ die „Hauptbahnhof-Hotels“ im Griff haben!
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8 TAXIKURIER8 TAXIKURIER Öffnungszeiten: Dienstag mit Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr Folgende Leistungen stehen Ihnen zur Verfügung: ➜ Beratung für Behördengänge ➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung ➜ Beratung in Vers.-Angelegenheiten ➜ Kreditkartensysteme von der Firma Taxi wellCash ➜ Taxizubehör jeglicher Art Service für unsere Mitglieder: Schwarzes Brett in den Schaufenstern der Corneliusstraße 44 Taxischule: Montag und Mittwoch ab 19.00 bis 21.00 Uhr, Beginn zu jeder Zeit möglich Taxivereinigung München e.V Corneliusstraße 44, 80469 München Tel: (0 89) 77 30 43 Fax: (0 89) 77 35 90 Die Genossenschaft Roman Strobl gewinnt Wies’n- Regatta und macht den „Jungen“ etwas vor! Gehen die A-Cat auf’s Wasser, läßt Roman Strobl niemanden eine Chance! Unser ehemaliges Mitglied (1963–2004!) mit dem Taxi 2182 hat beim Saisonabschluss bei der Wies’n- Regatta der Segelvereinigung Breitbrunn mit drei ersten Plätzen das Feld hinter sich gelassen. Strobl hat sich Ende September auch den A-Cat-Preis seines Vereins erobert! Wir gratulieren und freuen uns über so viel Erfolg und Sportsgeist auch jenseits der aktiven Taxizeit! Warnung vor trickreichem „Taxi-Zechpreller“! Fahrgast fährt vom Lokal „Players“ in der Martin-Luther-Straße oder Umgebung nach Hohenbrunn in den Tulpenweg. Will handeln und guten Preis! Gelingt ihm das nicht, nörgelt er die ganze Fahrt und gibt vor „amtlich“ zu sein; verlangt Konzessionsauszug, stellt Fragen zu Ihrer Fahrdienstzeit u.ä., mit dem Ziel, schon möglichst weit gefahren zu sein, um dann, bei einem provozierten Rauswurf, einen Teil der Fahrt schon kostenlos hinter sich zu haben. Sofern Sie das Taxameter nicht eingeschaltet haben, macht er Sie am Ziel darauf aufmerksam, daß auf der Uhr ja nichts stehe und er gesetzlich nur dazu verpflichtet sei, den Fahrpreis zu bezahlen, der auf der Uhr steht! Na Prima, also Vorsicht! Vorsicht in der Havelstraße Seit drei Wochen ist das Einbiegen in die Havelstraße für Verkehr, der aus südlicher Richtung von der A94 kommend, die Weltenburgerstraße befährt, verboten. Wir Anwohner der Havelstraße müssen beobachten, dass sich auch die Taxifahrer nicht an das Abbiegeverbot halten. Besonders zu Messezeiten biegen sie dicht an dicht regelwidrig ab und benutzen unsere Straße als Transitstrecke in die Innenstadt. Das Argument, es handle sich um Anwohner der Parkstadt, die befördert würden, zieht nicht, weil es keine Ausnahmeregelung für Anlieger gibt. Für solche Fälle wäre die Durchfahrt Revalerstraße die einzige Zufahrtsmöglichkeit. Heute, anlässlich einer Kontrolle durch die Polizei, wurde bereits ein Taxi angehalten und gebührenpflichtig verwarnt. Wir bitte Sie, Ihre Kollegen über die geänderte Verkehrsführung zu informieren und in Ihrem eigenen Interesse darauf zu drängen, dass das Abbiegeverbot eingehalten wird. Wir behalten uns vor, bei weiteren Verstößen Anzeigen zu erstatten. Mit freundlichem Gruß Dr. Wilhelm W. Funk Vorbildlicher Kollege Dear Sirs, I left my wallet in the taxi at Munich airport. The taxi driver, Herr Dudolf Achhammer (Taxi 2928) of Theodor-Dormbart-Straße 5, 80805 München, Deutschland, phoned me before I had boarded the plane and subsequently sent the wallet to me. I just thought it as well to inform you of my appreciation of his action. Kindest regards. Yours sincerely. Donal H. O’Conner Der Absender hatte seine Brieftasche im Taxi am Flughafen MUC vergessen. Er übermittelt dem Taxifahrer seinen Dank, da dieser die Brieftasche noch vor Abholung an ihn zurükkgeben konnte. Quittungsblöcke mit Durchschlagpapier Quittungsblöcke mit Durchschlagpapier werden in Kürze zur Verfügung gestellt! Da die Herstellung der Blöcke relativ kostenträchtig ist und wir Sie auch künftig nicht belasten wollen, sind wir in Verhandlung mit einem Sponsor! Bis dahin können selbstverständlich die bisherigen Quittungsblöcke mit Blaupapier verwendet werden, die Sie sich – wie üblich – bei Frau Zeiler oder im Taxi Shop kostenfrei holen können. Solarrufsäulen Bitte um sensiblere Bedienung der neuen Solarrufsäulen! Danke! Unsere neuen Solarrufsäulen sind immer wieder defekt, weil einzelne Kollegen die Bedienung des Telefonknopfes als Dauerkraftakt verstehen. Das bedeutet, sie drücken den Knopf mit großer Kraft und bleiben während des ganzen Gespräches darauf, weil sie das von den „alten“ Rufsäulenhebeln her so gewohnt sind. Das hat zur Folge, daß im hochtechnischen Innenleben der Rufsäule einzelne Module und Platinen überbelastet werden und die Sprechfunktion dadurch ausfällt. Liebe Kollegen, der Sprechknopf benötigt nur ein kurzes Antippen und kann dann ganz einfach losgelassen werden! Das Gespräch bleibt trotzdem erhalten! Am Ende des Gesprächs brauchen sie nichts tun! Also bitte NICHT noch einmal die Taste betätigen! Das Gespräch wird nur durch das Auflegen des Kunden beendet! Kurzfahrten Logischerweise ist niemand von uns begeistert, wenn ein Fahrgast bereits mit der Bemerkung einsteigt „Ich will aber nicht weit“ . Unerträglich ist es aber, wenn der Fahrgast glaubt, sich dafür entschuldigen zu müssen, dass er nicht mindestens zum Flughafen will. Schlimm genug, dass scheinbar viele Kollegen völlig vergessen haben, dass Kurzfahrten eigentlich die Regel sind und der Rest die Ausnahmen. Deshalb wurde dieser Aufkleber entwickelt, den viele Kunden bereits als sehr positiv aufgenommen haben. Mittlerweile überlegt sogar schon der TÜV, ob er nicht fester Bestandteil der BO-Kraft werden soll! Den Aufkleber gibt’s in der TAXI-MÜNCHEN e.G. Bitte großzügig verwenden – auch wenn Flughafenfahrten lukrativer sind!
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9TAXIKURIER www.zum-franziskaner.de e-mail: zum.franziskaner@t-online.de Residenzstraße 9, 80333 München Telefon 0 89 / 23 18 12 - 0 Weltberühmt für bayerische Spezialitäten • ab 8 Uhr traditioneller Frühschoppen mit Leberkäs und erstgebrühter Weißwurst aus eigener Metzgerei • warme Küche bis 24 Uhr • Geniessen Sie die legendäre „Taxi-Leberkäs-Semmel“ Tradition seit 1363 Kurioses aus der Zentrale Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag. Anrufer: „Ich bin am U-Bahnhof Maillinger/ Ecke Nymphenburger, wollte mir eine Streifenkarte ziehen, hab´ 10 Euro rein, der Apparat hat auch gewechselt, aber es kam keine Streifenkarte raus.“ Zentrale: „Und was soll ich jetzt tun?“ Anrufer: „Ich möchte nach Oberföhring und nichts mehr bezahlen.“ Zentrale: „Ja, das geht nicht!“ Anrufer: „Und was soll ich jetzt machen; ich kann doch nichts dafür?“ Zentrale: „Sie sind hier in der Taxizentrale.“ Anrufer: „Ich hab´ nur die achtstellige Nummer gewählt, die auf dem Automaten steht.“ (Anmerkung: Stadtwerke-Nr. beginnt mit „2361…“, die der Taxizentrale mit „2161 …“ - Kunde hatte sich in seiner Aufregung verwählt!) Der Landesverband Europäische Taximesse Köln Am 5. und 6 November fand in Köln die Europäische Taximesse statt. Logisch, dass auch der TAXIKURIER dabei war. Es waren sehr eindrucksvolle Tage. Enormes Publikums-Interesse (ca. 15.000 Besucher), ausschließlich Fachpublikum, hervorragendes Rahmenprogramm, optimistische Stimmung. Hier die Highlights zu diversen Ausstellern: Adam Opel AG: Mittelpunk des Interesses an diesem Stand war der Vectra Caravan. ADT Wellcom: Etwas abseits gelegen; der Charme von Herrn Weller hat dies jedoch mehr als wettgemacht. Audi AG: Der neue A6, bald als Avant, hat alle Design-Freunde erfreut. Außerdem gab es wunderbaren Leberkäs und Weißbier. Eine Münchner Beirats-Delegation aus der Corneliusstraße demonstrierte, wie man geschickt VIP-Tische besetzt und Weißbier-Bestände reduziert. BMW: Die Münchner Edelschmiede wieder einmal nicht dabei. Sehr gefehlt hat aber der rührige Herr Vettori. DaimlerChrysler: Dominanter Auftritt mit 4,6-Mio-km-Taxi als Blickfang. Wie immer großzügiger Sponsor bei der Tombola und beim Gala-Abend am Freitag. Perfekt! Fiat: Freundlicher Empfang. Besonders aufgefallen, dass im Verkaufsfolder eine Seite in türkischer Sprache verfasst ist. Ford: Etwa leiser Auftritt für ein Heimspiel. Hale: Die ganze Familie Leitner demonstriert unermüdlich die Neuerungen des Unternehmens. Intax: Eyecatcher mit einem Porsche-Taxi, das mehrmals am Tag foliert wurde. Mazda: Jede zweite Frage an diesem Stand war wohl, wann es den Automatik-Diesel gibt! Much: Das rührige Tölzer Unternehmen war immer dicht umlagert. Es kann nicht nur am bayerischen Bier gelegen haben. Mehrere Aktionen und attraktive Oldtimer sorgten für permanente Übervölkerung. Außerdem großzügige Preise für beide Tombolas. Skoda: Wohl eine der wirtschaftlichsten Taxilösungen. Jetzt müsste man die Marken nur mal bewerben. VDK Signal Iduna: Lothar Aschmann, eines der Taxi-Urgesteine, hat wohl tausende Hände geschüttelt. Der Messestand war immer hervorragend frequentiert. Keine „Versicherungs- Berührungs-Ängste“ . Volkswagen: Der Höhepunkt der Messe war wohl der VW-Abend am Donnerstag. Super- Stimmung, hervorragendes Büffet, höchst zufriedene Gäste. Planung und Durchführung perfekt bis ins Detail. Da lässt es sich auch verschmerzen, dass die vom sympathischen Jörg A. Gühlke eingeflogenen oder eingefrorenen Weißwürste am Messestand bayerischen Ansprüchen nicht genügten. Volvo: Aus Münchner Sicht glaubt man immer, Volvo hat Interesse am Taxi-Geschäft. Denn es gibt ja einige in der Stadt. National gesehen sieht es aber anders aus.
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Es gibt Kollegen, die sind nur nachts auf Kundenfang und könnten sich niemals vorstellen, tagsüber an überfüllten Taxistandplätzen, sich als zwölfter einzureihen. Dann gibt’s wieder andere, die brauchen ihren ordentlichen Feierabend, freuen sich auf Frau und Kind und das spannende Fernsehprogramm. Egal ob Tag- oder Nachtschicht, beide müssen irgendwann schlafen. Aber wann und wieviel ist gesund? „Vier Stunden Schlaf für Männer, fünf Stunden für Frauen, sechs Stunden für Idioten“ . Diese Weisheit stammt von Napoleon und stellt gleich einmal fest, wer hier die harten Kerle sind. Dabei hatte der abgebrochene Haudegen kein Fernsehprogramm, dass ihm die Zeit gestohlen hat, sein Fitnesszentrum war der Krieg und seine Angetraute bekam er nur zwischen den Schlachten zu Gesicht. Ein geradezu entspannter Tagesablauf, wenn man ihn mit der heutigen 24-Stunden- Gesellschaft vergleicht. Ständiger Leistungsdruck auf der nach oben offenen Umsatzskala, permanenter Zoff mit den jeweiligen Partnern, jede Menge Freitzeitangebote und mehr oder weniger amüsante Verführungen. Da schadet es nichts, wenn man auch noch ein wenig Zeit zum Ausruhen findet. Laut Statistik schläft jeder Deutsche sieben Stunden pro Tag bzw. Nacht. Das wäre nicht nötig, findet der Schlafexperte Franz A. Zechmann: „Ein Mensch braucht nur ein Minimum von fünf Stunden. Da ist der Tiefschlaf drin.“ Diese Zeit ist wichtig, da das Gehirn in der Tiefschlafphase die Eindrücke, die es aufgenommen hat, verarbeitet. Danach könnte man wieder aufstehen. „Denn über die Erholsamkeit des Schlafes“, so Zechmann, „entscheidet die Qualität, nicht die Länge“ . Wer seinen Schlaf also reduzieren will, muss einfach intensiver schlafen. Um intensiv schlafen zu können, rät Zechmann zu einem Power-Nickerchen am frühen Nachmittag: „Da Menschen zwischen 13 und 14 Uhr ein Tief haben, ist ein kurzer Schlaf in dieser Zeit sinnvoll und erholsam.“ Zählt da jetzt schon das kurze, immer wieder zu beobachtende Wegnicken am Standplatz dazu? Ein klares „Nein“ von unserem Schlafexperten. Denn dabei handelt es lediglich um einen Erschöpfungszustand, der zudem durch ständiges Nachrücken oder permanenter Funkberieselung Sind Tag- und Nachtfahrer verschiedene Menschen? Aus der Praxis 10 TAXIKURIER
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unterbrochen wird. Besser ist es da schon, sich einen Parkplatz zu suchen, störende Gerätschaften wie Funk, Handy oder Radio auszuschalten und maximal 30 Minuten fest zu schlafen. Zudem macht es nicht den besten Eindruck auf die Fahrgäste, wenn im jedem zweiten Taxi schlafende Fahrer sitzen. Zumindest die Ersten sollten immer schön hellwach sein. Um effektiv zu schlafen, raten Forscher, geregelt zu leben. Das bezieht sich auf feste Zubettgehzeiten, Mahlzeiten, Pausen und das Aufstehen. In unserem Beruf, wo das Wachsein und das Schlafbedürfnis nicht selten von den umsatzstarken Zeiten bestimmt wird, lässt sich das am schwersten durchhalten. Trotzdem ist Schlafrestriktion erlernbar. Denn zu wenig Schlaf bringt auf Dauer Psyche und Hormonhaushalt durcheinander, führt zu einer Schwächung des Immunsystems und Herz-Kreislauf-Problemen. Umgekehrt bringt zu viel Schlaf aber auch nichts. Grundsätzlich ist Nachtarbeit natürlich ungesünder als Tagarbeit. Das ist zwar eine Binsenweisheit, bringt demjenigen, der seine Brötchen nachts verdienen muss, aber nix. Entscheidend ist natürlich auch das persönlich Anforderungsprofil. Wer besser mit Nachtschwärmern auskommt, der ist von gestressten Managern, die es tagsüber ständig eilig haben, erfahrungsgemäß wenig begeistert. Die Frage nach einem netten Konsulat kommt eher selten vor, die nach einer netten Kneipe dagegen häufig. So kennt eben der eine mehr Kneipen, der andere mehr Konsulate. Und dann gibt es natürlich noch die Verkehrsproblematik. Die trifft Tagund Nachtfahrer gleichermaßen und doch unterschiedlich. Denn: Jede Art von Verkehr macht müde, egal ob Stadtverkehr oder Sex. Letzterer hat allerdings den Vorteil, dass er für einen entspannten Schlaf sorgt. (PG) Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht M. Werther-Nicolas Dr. B. Schreiner Verkehrsrecht Strafrecht Reiserecht Führerscheine Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de 11TAXIKURIER 6 Muntermacher 1. Lachen hält wach 2. Mindestens zwei Liter Trinken 3. Kürbiskerne machen gute Laune 4. Zitronengras-Öl auf ein Taschentuch träufeln und einatmen 5. Für ausreichend Licht sorgen 6. Ginseng vertreibt die Leistungs schwäche
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Dass Taxifahrer vom Alkoholkonsum der Fahrgäste leben, ist schön – und auch gut. Wenn allerdings die Trinkkultur, insbesondere bei Jugendlichen in unkontrolliertes Kampfsaufen ausartet, hört der „Spaß“ auf. Zu den eifrigen Verfechtern einer anständigen Wirtshauskultur gehört Wolfgang Nöth. Der 61jährige ist 1980 vom Holzgeschäft in die Gastronomie gewechselt, als er in seiner Stammkneipe „Fraunhofer“ das untrügliche Gespür hatte, „da muss a Geld verdient sein“ . Seither war und ist er Betreiber u.a. der Theaterfabrik, der Manege, des Nachtwerk, Flughafen Riem, Kunstpark Ost, Optimolgelände und in Bälde neuer Kunstpark Nord. Obwohl in den Weinbergen Frankens aufgewachsen, ist der gebürtige Würzburger Antialkoholiker und trinkt am liebsten Leitungswasser: „Ich hatte drei Räusche in meinem Leben, das reicht“ . Zum Alkohol hat er aber keineswegs eine negative Einstellung – „Bier ist für mich Kultur“ – und Brauereien hält er gar für das Überlebenselexier der Gastronomie. „Ohne die zig Millionen Darlehen, die die Brauereien ohne große Sicherheiten geben, wäre die Münchner Gastronomie längst tot. Wenn die Banken so denken würden wie die Brauereien, dann ginge es uns allen besser.“ Nur der Mißbrauch von Alkohol ist ihm ein Dorn im Auge. „Ich bin der Meinung, dass die Leute mit Alkohol nicht umgehen können.“ Und auch vielen Wirten stellt er nicht unbedingt ein gutes Zeugnis aus. „Zwar steht im Wirtebrief der IHK (Industrie- und Handelskammer) wie man mit Hackfleisch umzugehen hat, wie man aber einen Gast behandelt, davon ist nicht die Rede.“ Auch Weihrauch ist eine Droge „Mir geht es in erster Linie um die Jugend, die darf nicht zu Alkoholikern gemacht werden.“ Das kann aber leicht passieren, betrachtet man sich die entsprechenden Angebote für Jugendliche „Zahle 10 Euro und trink soviel Du willst!“ „Ich habe den Verdacht”, so Nöth, „dass auch der Stadt das wurscht ist, wenn sie das Kampfsaufen zulässt.“ Höchst fahrlässig handeln seiner Meinung nach die Behörden, speziell die Ordnungsämter, die hier scheinbar mit zweierlei Maß messen. Unangemessen und inkonsequent hält er auch das Gebaren von Innenminister Beckstein, der „hinter jeder Wand einen Drogendealer vermutet, – mal hat er recht, mal nicht – Was ist das für eine Gastronomie, wo der Gast 10 Euro zahlt und soviel trinken kann, bis er umfällt? Was sind das für Behörden, die hinter jeder Mauer einen Drogendealer vermuten und bei jedem besoffenen Jugendlichen wegschauen? Was sind das für Wirte, die diesem Treiben auch noch Vorschub leisten? Mit Wolfgang Nöth, aktuell Betreiber des Optimol-Geländes und demnächst Gestalter des neuen Kunstpark Nord, unterhielt sich der TAXIKURIER über die Auswüchse des Alkoholmissbrauchs. 12 TAXIKURIER Ballermann ist überall! Interview | Von Peter Gabler
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aber beim größten legalen Drogenfest der Welt, dem Münchner Oktoberfest, das Saufen quasi unter Polizeiaufsicht stellt. Im übrigen ist auch Weihrauch eine Droge.” Wolfgang Nöth ist völlig unverdächtig, sich Liebkind bei den Behörden zu machen. „Ich nehm’ keine Geschenke, weder von Rot noch von Schwarz“ . Auch wenn er zu Oberbürgermeister Ude ein durchaus freundschaftliches Verhältnis pflegt, so stört ihn doch gewaltig, dass der OB verschämt zur Seite blickt, wenn sich in der „Nachtgalerie“ die Leute zuschütten können, nur weil die Betreiber alte Jusos sind. „Christian, hab’ ich gesagt, so geht’s nicht! An Alkohol zu kommen, muss wieder erschwert werden. Im neuen Kunstpark Nord wird es jedenfalls kein Kampfsaufen mehr geben. Das wird in meinen Verträgen mit den Wirten stehen. Wir wollen eine vernünftige Gastronomie und keinen Schweinestall.“ Nöth, der als Waisenkind schon im Alter von 13 Jahren für sich selber sorgen musste, wundert sich auch über die Rechenkünste verschiedener Gastronome, die deutlich unter dem Einkaufspreis verkaufen. „Wie stellen die das eigentlich beim Finanzamt dar?”, denkt er laut nach. „Ich kann jedenfalls kein Bier für einen Euro verkaufen“ . Wirte und Moral, damit hat Herr Nöth in letzter Zeit seine liebe Not. Eine Palastrevolution haben die eigenen Betreiber gegen ihn angezettelt, als bekannt wurde, dass er im Optimolgelände ein Bordell errichten wollte. Oh Schreck, oh Graus! Bei der Doppelmoral schüttelt es ihn gleich. „Selber hocken sie im Puff und hier würden sie jetzt plötzlich die Moral entdecken. Dabei hat es sie noch nie gestört, wenn die Damen in ihren Autos ihrem Geschäft nachgehen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Friedenstraße ist schon von jeher Rotlichtbezirk.“ Nöth, verpönt jede Art von Sucht: „Ich hab’ keine Uhr und brauch’ auch kein Handy. Dafür ist mein Kopf ständig in Gebrauch.“ Sein Motto: „Ich seh’ mein Leben als Urlaub!” Funktechnik Metzker Vertriebsgesellschaft mbH Funkgeräte und Telefone Servicepartner für Nokia und Siemens Freisprecheinrichtungen Navigations-Systeme Auto-HiFi Kastenbauerstr. 5 81677 München Telefon (089) 93 30 73 Telefax (089) 93 73 19FTM Allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes Neues Jahr. 13TAXIKURIER Es erwartet Sie in unseren Häusern immer eine heiße Tasse Kaffee. Für Ihre Bekannten, Verwandte und Freunde gewähren wir in beiden Hotels einen speziellen „Freundschaftspreis“. Rufen Sie uns an! Hotel Drei Löwen Hotel Drei Löwen Residenz Schillerstraße 8 Adolf-Kolping-Straße 11 80336 München 80336 München Tel: 551 04 - 0 Fax: 551 04 - 9 05 info@hotel3loewen.de www.hotel3loewen.de
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Stockholm ist die Hauptstadt des Königreichs Schweden (konstitutionelle Monarchie). Staatsoberhaupt ist Carl XVI. Gustav (seit 1973); regiert wird Schweden vom Premierminister des gewählten Parlaments. Schweden hat derzeit ca. 8,9 Mio. Einwohner; ca. 1,5 Mio. davon alleine in Stockholm. Obwohl Schweden ein EU-Mitgliedsstaat ist (seit 1995), hat es aber den Euro noch nicht eingeführt; Währung ist nach wie vor die Schwedische Krone (100 Schwedische Kronen = 11,08058 Euro). Amtssprache ist Schwedisch; daneben sind aber auch die Sprachen Finnisch und Lappisch verbreitet. Die Bevölkerung besteht zu 91% aus Schweden, 6% anderen Europäern und zu 3% aus Finnen und Lappen. 83% der Bevölkerung lebt in den Städten (Stockholm, Göteborg, Malmö, Uppsala, …). Die Hauptreligion ist die Evangelisch Lutherische Kirche (89%). Unter dem Adelsgeschlecht Wasa stieg Schweden zu einer bedeutenden Macht auf. Das auf der skandinavischen Halbinsel zwischen Norwegen und Finnland gelegene Schweden ist ein dichtbewaldetes Land mit zahlreichen Seen. Der Norden des Landes liegt bereits innerhalb des Polarkreises; der Süden ist zum großen Teil fruchtbar und wird vor allem landwirtschaftlich genutzt. Schwedens Geschichte ist eng mit der Herrschaft über die Ostsee und ihre höchst lukrativen Seehandelsrouten verbunden. Unter dem Adelsgeschlecht Wasa stieg Schweden zu einer bedeutenden Macht auf, die über weite Teile des Ostseeraums herrschte. Im 18. Jahrhundert war die Stellung Schwedens bereits von den benachbarten Ostseestaaten, vor allem von Russland, geschwächt. Schweden unterhält eines der umfangreichsten Wohlfahrtssysteme der Welt und zählt international zu den Spitzenreitern bei der Gleichberechtigung der Geschlechter. Seine wirtschaftliche Stärke verdankt Schweden unter anderem Unternehmen der High-Tech-Industrie (z.B. Ericsson) und Autoherstellern wie Volvo und Saab. Als Gründer der Stadt Stockholm gilt Birger Jarl, der der Legende nach vor 750 Jahren den Bau seiner Burg auf einer Insel zwischen Mälarsee und Ostsee überwachte. Beiläufig erwähnte der Adelsmann in zwei Schreiben, sich gerade in Stockholm aufzuhalten, und wurde so offiziell zum Gründer der Stadt. In Schweden gibt es landesweit ca. 50.000 Taxis; logischerweise sind die meisten Fahrzeuge Volvos oder Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf der Welt – nämlich das Taxi. Norbert Laermann recherchiert und berichtet, wie und wo auf diesem Erdball die Taxibranche funktioniert. Norbert’s Weltreise Stockholm Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 1/2005: 11.01. – 10.02.2005 Kurs 2/2005: 15.02. – 15.03.2005 Kurs 3/2005: 05.04. – 03.05.2005 Kurs 4/2005: 31.05. – 28.06.2005 Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im Taxishop oder bei Herrn Tony Doll (30 Min. vor Kursbeginn) Funkausbildung 14. und 16. Dezember 2004 Termine: 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) AUSBILDUNG IM DEZEMBER 2004 14 TAXIKURIER
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Saabs. In Stockholm selbst gibt es derzeit ca. 5.000 Taxis, die sich auf ca. 20–25 unterschiedliche Unternehmen aufteilen. Die größten Taxiunternehmen in Stockholm sind „Taxi Stockholm“ (ca. 1.600 Fahrzeuge), „Taxi Kurir“ und „Taxi 020“ (jeweils ca. 700 Fahrzeuge), „Taxi Transfer“ und „TopCab“ . Die restlichen Fahrzeuge teilen sich auf die übrigen Unternehmen auf. Die Zugangsvoraussetzungen für Taxifahrer sind ähnlich wie in Deutschland; allerdings nicht so streng. So muss man in Schweden das 21. Lebensjahr vollendet haben, 2 Jahre Fahrpraxis nachweisen können und im Besitz eines Führerscheins für Pkw sein. Anschließend legt man einen behördlichen Test ab, der die wichtigsten Gesetze, Umgang mit Fahrgästen und Grundzüge der Straßenverkehrsordnung beinhaltet. Will man dann in Stockholm Taxi fahren, so verlangt z.B. „Taxi Stockholm“ eine 10-tägige Schulung, die auch die Ortskunde zum Inhalt hat. Die Ortskunde wird also nur durch Privatunternehmen geschult. Hintergrund dieses Dilemmas ist die Deregulierung (Konzessionsfreigabe) des Taxigewerbes seit dem 1.7.1990. Deregulierung des Taxigewerbes 1990 führte zu katastrophalen Verhältnissen im Taxigewerbe. Seit 1990 ist es in Schweden so, dass jeder der eine Taxikonzession will, diese, auch bekommt. Diese Taxigenehmigung ist dann auch nicht ortsgebunden, was heißt, man kann mit seinem Taxi fahren, wo man will. In der Folge führte dies natürlich zu chaotischen Verhältnissen im Taxigewerbe, weswegen sich die großen Unternehmen dazu entschlossen, in Eigenregie Reglementierungen einzuführen, um Qualitätsstandards zu sichern. „Taxi Stockholm“ z.B. betreibt selbst eine High-Tech-Vermittlungszentrale, alle Taxis sind schwarz und mit Firmenlogo beklebt, und alle Fahrer werden nach erfolgreicher Schulung auch gezwungen, bei der Ausübung des Taxidienstes „Taxi Stockholm“-Uniformen zu tragen. Um dies sicherzustellen, sind eigene Kontrolleure angestellt. Konkurrenzunternehmen betreiben Ähnliches, allerdings nicht mit ganz so strengen Auflagen. Ansonsten ist die Taxifarbe in Schweden nicht behördlich vorgeschrieben. In Stockholm gibt es zwar genügend Taxis, allerdings sind nur ca. 3.000 davon an Zentralen angeschlossen, die restlichen arbeiten in Eigenregie und dies leider nicht immer ganz ordnungsgemäß (Quelle: „Stockholm Sweden –10 Years Experience“, Pepe Arninge, Taxi Driver and Jounalist, veröffentlicht im Feb 1998 im Journal of Dial-A-Cab, London U.K.). Nicht umsonst verweisen auch viele namhafte Hotels vorwiegend auf Taxis der Firma „Taxi Stockholm“ . Innerhalb Stockholms sollte man zu jedem Fahrziel für maximal 200 SEK kommen; die Fahrt vom Flughafen Stockholm-Arlanda (ca. 41 km nördlich von Stockholm – Fahrdauer ca. 45 Min.) zur Stadtmitte kostet 250 SEK (Festpreis). Für die Rückfahrt vom Ortskern zum Flughafen gibt es allerdings keinen Festpreis. (Ein besonderer Dank gebührt Herrn Lennart Hamnered von Svenska Taxiförbundet [www.taxiforbundet.se], der mir wichtige Informationen über das Taxigewerbe in Schweden und insbesondere in Stockholm zukommen ließ.) So hat er sich das wirklich nicht vorgestellt, der brave Taxiunternehmer. Immer hatte er ordentlich alles abgelegt und seine Buchführung so recht und schlecht auf dem Laufenden gehalten. Und nun? Des Nachts wacht er schweißgebadet auf, kann nicht mehr einschlafen und sinniert vor sich hin: chronologisch und systematisch durchlaufende Nummernkreise für Rechnungen ab 100 Euro, Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identnummer, St. Augustin und Identifikationsnummer, Schichtzettelnachweis und doppelte Quittungen … Ja was denn noch alles? Er sieht sich schon eine Garage anmieten, in der all die Akten für 10 Jahre Nachweis lagern kann. Ja spinnen die denn komplett? Warum hilft uns denn keiner, wo doch die Drähte bis zum BZP laufen? Kann es das sein, dass unser quasi Bauchladen plötzlich buchhalterisch zum Konzern mutiert? Wann soll er denn das alles machen, wenn das Geschäft auf der Straße ihn sechs bis sieben Tage die Woche mit 14 Stunden pro Schicht und mehr fordert? Braucht er jetzt eine eigene Sekretärin? Und wer soll das bezahlen? Ja und die Mehrwagenunternehmer, müssen die jetzt ihre Fahrer extra schulen, damit sie das alles verstehen und auch ausführen, das mit den doppelten Quittungen und den eigenen Nummernkreisen? Da tröstet’s wenig, dass diese Dinge von ganz oben kommen, von unserem Super-Schulden-Finanzminister, der angeblich nicht nur die schwarzen Schafe unseres Gewerbes, sondern auch die Kunden fassen will, die Quittungen fälschen und oft eine Null an den Fahrpreis dranhängen und unseren Staat und den Steuerzahler damit Millionen kosten! Da hilft’s wenig, dass es sich hier nicht um ein „lex taxis“ handelt, weil’s doch alle betrifft, die Boutiquen und Blumenhändler und Imbissbuden und wie sie alle heißen! Und trotzdem, so überlegt er sich, das ist tatsächlich die manuelle Vorstufe zum Fiskaltaxameter. Und so weiter sinnierend wälzt er sich bis zum Morgen hin und her und würde am liebsten alles hinschmeißen, wenn er eine andere Alternative hätte. Und er beneidet fast die Kollegen, die aus Altersgründen schon jetzt verkaufen können, die sich diesen Firlefanz nicht mehr antun müssen. Ermattet steht er schließlich auf und weiß, das ist kein Traum! Es ist harte Realität! Verbrochen von Bleistiftbürokraten und Theoretikern, die sich wohl nie einen Gedanken über unseren Taxialltag und dessen Praxis gemacht haben! Carmen’s Randnotizen Ich bin doch bloß ein Taxiunternehmer, holt mich hier raus!
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16 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC F Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Fall hilfreich. Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe F … Fahrgastbeförderung – Der Fahrgast ist Kunde und damit König, wobei wir großzügig darüber hinweg sehen wollen, dass die Monarchie abgeschafft ist. Und: wer als König behandelt werden will, sollte sich auch so benehmen. Hier hapert´s manchmal. Aber zur Klarstellung sei den – zum Glück nur wenigen- „Notorischen“ unserer Zunft noch mal mitgegeben: zu den Pflichten unserer Fahrgäste gehört es nicht, sich für Kurzfahrten zu entschuldigen und schlechte Laune des Fiakers oder gefahrene Umwege toll zu finden. Fahrpreis – Gute Leistung soll auch gut entlohnt werden. Nach diesem Grundsatz sind wir absolut unterbezahlt. Kunden, die sich morgens um Vier, Sonntag Nachmittag, an Weihnachten oder sonstigen Feiertagen vor der Haustüre abholen lassen und sich dann über den „Telefon-Euro“ auf dem Wecker aufregen, sollten zu den genannten Zeiten mal einen Aufsperrdienst, einen Waschmaschinen- Mechaniker oder einen Rohrreinigungs-Notdienst antanzen lassen. Da stellen nur die Kosten fürs Grüß- Gott-Sagen schon eine existenzielle pekuniäre Bedrohung dar. Was immer man uns ankreiden will – zu teuer sind wir wirklich nicht. Fahrtverweigerung – nur aus triftigem Grund, wenn nämlich Sicherheit und Ordnung der Fahrt gefährdet sind. Der klassische Fall ist und bleibt der Fahrgast, der im Suff den Kofferraum zu besteigen versucht und dem dabei die letzten Teile des Frühstücks aus dem Gesicht fallen. Feilschen (Handeln) – Is’ nicht! Im Pflichtfahrgebiet ohnehin verboten, aber auch bei weiteren Fahrten sollte man über ein symbolisches Zuckerl nicht mit dem Preis heruntergehen. Die unvermeidlichen, überschlauen Bruchpiloten unserer Zunft bieten für irgendwelche Fahrten von sich aus an „mach ma hoit 10 Euro ohne Uhr“, um dann trotz voller Besetzung mit leuchtender Reklame zu fahren und interessierte Blicke von Kollegen, Streifenwagenbesetzung und anderen auf sich zu ziehen. Fiaker – Kommt vom Schutzheiligen der Lohnkutscher (s. auch letztes Heft), wobei die richtige Schreibweise „Fiacrius“ (nicht Fiacrinus) lautet. Seit 1640 konnte man vom Pariser Hotel „St. Fiacre“ als damals neuen Service Lohnkutscher anmieten. Flughafen – schon „Riem“ war ein Biotop für Aussteiger und Glücksspieler, aber wer dort „Schneider“ wurde, war wenigstens noch irgendwo in Europa und konnte ohne Nachtanken einen rettenden normalen Taxistand erreichen. Hier bietet das Erdinger Moos noch viel mehr „Kick“; nach sechs Stunden Schafkopfen, Pokern oder Würfeln, wobei nachweislich schon Einfamilienhäuser „über den Tisch“ gingen, bringt es einfach die im Leben sonst so vermissten Adrenalinschübe, ob der Fahrgast nun nach Bad Wiessee zum Spielcasino will, oder nur nach Freising in ein Hotel. Wobei, im letzteren Falle, der Kunde froh wäre, es nur mit einarmigen Banditen zu tun zu haben. Freigabe – Hier zeigt sich regelmäßig, welch kreatives Potential in unserer Kollegenschaft schlummert. Neben eher langweiligen Variationen wie „in der Straße“ oder „in der Landsberger“ (ohne weitere Angaben) gibt es auch raffinierte Ausprägungen. Ein Kollege, heute Funksprecher in der Zentrale, meldete sich nach Freigabe im Bereich Schirmer-Stand immer „in der Odelzhausener“ und bekam praktisch jeden Stich, bis die Funksprecherin (seit fast 20 Jahren nicht mehr in der Zentrale) merkte,
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dass es diese Straße gar nicht gibt ... Bei Freigaben in der Innenstadt, vielleicht noch mit Zusatz „Kreditkarte“ usw., hacken zum Teil 30 oder mehr Fiaker auf die Taste und schreien sich gegenseitig nieder. 29 davon sind anschließend beleidigt, dass sie den Auftrag nicht bekommen haben. Zumindest zeitweilig sind Funksprecher wohl die meistverfluchten Menschen weit und breit!. Führerschein – Entgegen weit verbreiteter Ansicht nicht im Lotto zu gewinnen. Angeblich. Taxiführerschein: in München knallhart, wenngleich wohl teilweise in einer praxisfremden Weise zu erwerben. Dienstältere Fiaker mögen gegenüber den Neulingen Nachsicht walten lassen: wer, z. B. 1970, bei einer wesentlich harmloseren Prüfung, den „P-Schein“ erhielt und über Jahrzehnte die Möglichkeit hatte, sich die seither extrem gewachsene Stadt buchstäblich zu erfahren, möge heute noch mal probeweise an einer Prüfung teilnehmen. Viel Vergnügen! Fundsachen – jeder kennt die nervenden Durchsagen „Zentrale an Alle, wer hatte eine Fahrt…“ . Bitte melden Sie sich, bzw. melden Sie sich auch von alleine in der Zentrale, wenn Sie im Auto eine Fundsache entdecken. Ein Fahrgast, der ein Handy mit allen gespeicherten Nummern oder was auch immer zurück erhält, ist ein sehr zufriedener Kunde. Und zufriedene Kunden kommen wieder! Fundsachen können Sie zu jeder Tagesund Nachtzeit auf den Polizeirevieren abgeben! Nur am Rande: Das Zurückbehalten oder Wegwerfen einer Fundsache wäre ein Straftatbestand („Fundunterschlagung“). Funk (Taxifunk) – Kann gewaltig auf die Nerven gehen, zumal nicht jeder Fiaker mit der Art des jeweiligen Funksprechers zurecht kommt. Aber der Funk bringt halt auch viel Geld, wie diejenigen bezeugen können, die regelmäßig „hinten raus stechen“, während andere sich ohne Funk durchwarten müssen, und er bringt Informationen: wo ist was los, wo ist „Langsam“, wo ist das neue Lokal „X“ das neue Hotel „Y“ usw… Legendär sind die Funksprecher „Paula“ (Pauline Markt, weit über 80 und bei geistiger Frische aber schwer gehbehindert, im Altersheim), „Otto“ (Otto Waldleitner, 55 der gleiche gfotzerte Hund wie früher, aber leider nicht mehr am Funk) u.v.a.
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18 TAXIKURIER Opel- Interessante Angebote. Stark reduzierte Automatik-Getriebe und kostenlose Taxipakete! Opel trägt jetzt mit einem attraktiven Angebot der angespannten wirtschaftlichen Lage im Gewerbe Rechnung: Das Taxipaket im Wert von 495 Euro (incl. Mwst.) gibt es bis auf weiteres für alle Opel-Taximodelle kostenlos. Das Paket besteht aus folgenden Bestandteilen: Lackierung in Hellelfenbein, Taxi-Alarmanlage, Trittschutzfolie, elektrische Anschlüsse für Taxameter, elektrische Anschlüsse sowie Schalter für Dachzeichen und Beleuchtungspaket. Beim Großraum-Taxi Vivaro sind zusätzlich noch Taxischalterblenden und verstärkte Haltegriffe enthalten, wodurch die Einsparung sogar 700 Euro übersteigt. Darüber hinaus gibt es Automatik-Getriebe von Opel für die Modelle Zafira, Vectra und Signum zu einem reduzierten Aufpreis von 800 Euro (incl. Mwst.), was je nach Modell eine weitere Einsparung von bis zu 1.200,- Euro bedeutet! Beispielsweise in Verbindung mit dem neuen, serienmäßig mit Rußpartikelfilter ausgerüstetem 1,9 CDTI-Motor, der die Euro-4-Abgasnorm erfüllt. Abgerundet wird das Ganze mit einem attraktiven Finanzierungsangebot: Opel bietet für alle verfügbaren Taxi-Modelle einen Sonderzinssatz von 3,9 % (effektiver Jahreszins) an. Dabei ist die Laufzeit zwischen 18 und 47 Monaten (ohne Anzahlung) frei wählbar. Alleefahrten sind tückisch – Deutsche Verkehrswacht warnt vor riskanter Fahrweise Schmucke Bäume links und rechts am Fahrbahnrand – das erfreut das Auge vieler Autofahrer. Doch die Schönheit der Alleen lässt Unfallgefahren oft vergessen. Das zeigt die Statistik unmissverständlich: Fast jeder vierte tödliche Unfall ereignet sich in Deutschland an einem Baum. Im Jahr 2003 starben 1.482 Menschen bei Baumunfällen. 8.848 Personen wurden schwer verletzt. Beim Aufprall auf dünnere Bäume werden Autos regelrecht zersägt. „Natürlich sind nicht die Bäume schuld“, unterstreicht Professor Volker Meeves vom Verkehrstechnischen Institut der Autoversicherer. Unaufmerksamkeit, Übermüdung und Fahrfehler führen dazu, dass Autofahrer von der Fahrbahn abkommen und gegen Bäume prallen. Weil die Bäume eng stehen und man sich wie in einem Tunnel fühlt, fährt man meist zu schnell. Hinzu kommt: Beim Überholen wird zu wenig Seitenabstand gehalten. Ausweichmanöver enden zwangsläufig am Baum. DVW: „Tempo drosseln, Licht an!“ Schwarzes Brett der Branche Pinnwand Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer Ärztliche oder „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 € Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
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19TAXIKURIER Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Erich Sixt. „Warnung vor dem Schmuddelmann am Steuer! Lieber ein Auto mieten, statt zu wenig einladenden Taxifahrern zu steigen“ so warb Sixt am Flughafen Köln/Bonn. Die Schmuddelkampagne des Autoverleihers hat bei Kölns Taxifahrern für Empörung gesorgt. Obwohl das Münchner Unternehmen für freche Werbung bekannt ist, verleihen wir an Erich Sixt die saure Zitrone, weil er offensichtlich seine Herkunft vergessen hat. Sein Vater, Hans Sixt, ehemaliger Taxiunternehmer und Mitglied der Genossenschaft, hatte nach dem Krieg viel Erfolg mit Export-Taxis und eine Monopol-Stellung mit Script-Dollars. Aus dieser Entwicklung ist der Autoverleih entstanden. Dass Herr Erich Sixt seine Vergangenheit verleugnet und jetzt dieses Nest beschmutzt, ist ein undankbare Geste. Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Christoph Wimber, Referent Verkehr und Sicherheit bei der Messe München staunte nicht schlecht, als er am 7. September ein herrenloses Taxi (M-BA 1997) an der Zufahrt zum Taxistand der Messe ICM parken sah. Als der Opel Zafira auch am nächsten Tag noch die Zufahrt blockierte, begann eine aufwändigen Recherche. Herr Wimber hat das Taxi nicht etwa kostenpflichtig entfernen lassen, sondern kostenfrei auf einen Messe-eigenen Parkplatz „verfrachten“ lassen. Somit hat er dem betroffenen Unternehmer einen gehörigen Euro-Betrag erspart. Bis heute ist übrigens ungeklärt, warum das Taxi über zwei Tage die Zufahrt blockierte. Für diese tolle Aktion hat der TAXI-KURIER Herrn Christoph Wimber 5 Taxi-Gutscheine überreicht. Bei diesem Anlass erwähnte der überraschte „Gewürdigte“, wie reibungslos und hervorragend die Zusammenarbeit mit der Taxi-München eG verläuft. Christoph Wimber ASCON - Mobile Kommunikation Ihr Spezialist in München für Taxifunkgeräte: - Neugeräte, Einbau und Reparaturen - externer Kennungsgeber - verdeckter Einbau in die neue E-Klasse mit Lenkradbedienung und Anzeige im Multidisplay ASCON Elektronik GmbH - Lena-Christ-Strafle 50 - 82152 Planegg-Martinsried - Tel.: 089-857008-0 - Fax: 089-857008-38 - Email: info@ascon.de Wir beraten Sie gerne...
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20 TAXIKURIER Sonntag morgen. 6 Uhr. „Guten Morgen, Grüaß Gott. Für die Frühschicht, der Braun Rudi“ . Wer den Satz hört, weiß, jetzt wird alles gut. Ruhe kehrt am Funk ein. Die Hektik des Nachtgeschäftes ist wie weggeblasen. Fast möchte man glauben, jetzt kommt das Wort zum Sonntag. „Ich brauche oft eine Stunde, bis es auch in der Zentrale ruhig wird. Die Hektik der Kollegen von der Samstagnachtschicht kann ich nicht haben“ . Aber bald müssen wir auf das Tremolo verzichten. Ende Dezember, hört er endgültig auf, unser Braun Rudi. „Ich bin jetzt 24 Jahre Funker, da ist man mit der neuen Technik nicht mehr der Schnellste und mit 64 bin ich ja auch nicht mehr der Jüngste“ . Als der Rudi angefangen hat zu funken, da gab es zwei Tasten. „Da muast drucken, hat mein Chef gesagt“, und mehr hat es auch nicht gebraucht. Der Braun Rudi ist, obwohl durch und durch Bayer, einer der wenigen, die sich um eine klare und deutliche Aussprache bemühen. Auffallend geradezu. „Ich hab’ mich immer bemüht, langsam und deutlich zu sprechen“, auch wer die Sprache nicht perfekt beherrscht, bekommt beim Rudi seine Chance, „ich hab’ Geduld.“ Wer jetzt glaubt, der Braun Rudi ist der legitime Nachfolger von Pater Braun, liegt so falsch nicht. Eine Seele von Mensch, der aber früher auch schon mal richtig zugelangt hat. Schließlich ist der Rudi einer, der in den wilden Zeiten zum Taxifahren gekommen ist. Am 3.10.1961 hat er seinen Taxischein bekommen, der Interview | Der Mensch hinter der Stimme Das Wort zum Sonntag Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“ vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Rudi Braun jetzt am 28.10.2004 abgelaufen ist. „Mir ham früher öfters g’rauft. Besonders mit den Amis. Dass die Kerle mit Zigaretten und Whisky gezahlt haben, einmal sogar mit einer Gans, das war ja normal. Nur, wenn sie sich ohne zu zahlen aus dem Staub machen wollten, gab’s Ärger.“ (Siehe auch TAXIKURIER 9/04 „Poinger Hans“). „Damals”“, so der Braun Rudi, „hat’s ja noch keine Funkzentrale gegeben. Wenn da einem unserer Kollegen etwas nicht geheuer vorkam, hat er ein Zeichen gegeben und man ist dem Kollegen einfach nachgefahren. Wenn alles in Ordung war, ist man wieder weitergefahren, wenn nicht, war man als Verstärkung gleich präsent“ . Soviel zum Thema „Kameradschaft in in früheren Zeiten“ . „Wir haben die Funkerinnen immer gern heimgefahren“ „Den kleinen Geldbeträgen soll man nicht nachlaufen, hat mein Chef frü-
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kam der gute Mann beim Meißner Hans natürlich gerade an den Richtigen, wie wir alle wissen. Diese Art von Geschäftsgebaren sind dem Rudi sowieso suspekt. „Wieso nehm’ ich keine Besorgung an, wenn ich als erster am Beethoven stehe und beim nächsten Auftrag melden sich gleich drei …“ Was ihm an der computerlosen Zeit, „als wir noch mit Zetteln gearbeitet haben“, besser gefiel, war die Kreatvität der Funker. „Da war mehr Praxisnähe, wenn wir besser gelegenen Standplätzen den Vorrang eingeräumt hatten. Wenn der Waldleitner Otto gesagt hat, wir machen das so, dann hammas auch so gemacht.“ Ob er sich den jetzt langweilt, wenn er Ende des Jahres aufhört? „Das haben die auch schon gedacht, als ich 1995 mein Taxi verkauft habe, aber dafür habe ich zuviele schöne Hobbies …” Uns jedenfalls wird er fehlen. Am Sonntag morgen. Um 6 Uhr. „Grüaß Gott. Für die Frühschicht der Braun Rudi“! her immer gesagt. Rausschmeissen, das Gesindel und weiterarbeiten“ . So hat’s der Rudi auch gehalten, als er selbständig war. Von 1965 bis 1995 hat er die Konzession 1923 gehabt und das war durchaus eine schöne Zeit. „Mir haben die Funkerinnen aus der Zentrale immer gern heimgefahren, nach dem Motto ‘Vielleicht geht ja mal was!’“ Mehr wird aber nicht verraten, schließlich ist man ja Gentleman. Gern erzählt er aber von der Entwicklung des Funks. Der Rudi war übrigens der 47. Funker, der diese technische Neuerung besaß. „Da gab’s nur zwei Kanäle und wenn man mit den Röhrengeräten zu lange am Standplatz stand, war die Batterie leer. Später kamen die Transistorgeräte und da konnte wir uns schon auf Kanal 2 unterhalten. Störer gab’s noch wenige und wenn, dann wurden die alle von der Paula an der Stimme erkannt. Wenn nix los war, hat die manche auch als Belustigung gewähren lassen. Die Taxistiftung, zum Einsammeln der Geldspenden zwecks Verfehlungen, kam erst später. Das hat auch nicht jeden abgeschreckt. Da gab es einen, den Namen sag’ ich jetzt nicht, der hat dem Herzinger Max ein paar Geldscheine für die Stiftung auf den Tisch geknallt mit den Worten‘… und lügen tu ich, solange ich mag’ .“ Logisch, dass der Rudi auch aus der Zentrale, in der er seit 1.11.1980 sitzt, immer auf Kanal 1, einiges zum Besten geben kann. So zum Beispiel von dem Kandidaten am Thomas- Dehler, der grundsätzlich nicht in der Lage war, einen Rollstuhl zu transportieren, aber jeden schweren Koffer, wenn es hätte zum Flughafen gehen können. Und mit eben dieser Argumentation hat ihm der Braun Rudi einmal eine Flughafenfahrt nicht gegeben. Mit seiner Beschwerde Mini-Steckbrief: Name: Braun Vorname: Rudi Alter: 64 Sternzeichen: Waage Geburtsort: München Aufgewachsen: München-Giesing Wohnviertel: Trudering Hobbies: Wein, Radfahren, Bayerische Küche Musik: Volksmusik, Wiener Lieder Urlaub: Neusiedler See, Zillertal HRC M ünchen Platzl 1, München-Zentrum
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22 TAXIKURIER Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware und Brotzeitbeutel gilt es den Heißhunger zu befriedigen. In jeder Ausgabe testen wir für Sie eine typische Taxifahrer- Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten ist natürlich rein subjektiv und zufällig, stellt aber in jedem Fall eine kleine Orientierungshilfe im großstädtischen Brotzeit-Dschungel dar. Kommentare zu den Test-Dönern: In allen Fällen waren die Zutaten optional im Preis inbegriffen. Das Fleisch war überall einwandfrei und wurde vor Ort vom Drehspieß gesäbelt. Die Portionen waren reichlich bemessen, bei Testkandidat 1 sogar kaum zu bewältigen. Fotos: www.atelier-tacke.deEssen auf Rädern Die Taxi München eG bietet seit dem letzten Jahr Ihren Kunden die Möglichkeit des Autobookings an. Diese Aufträge erhalten Sie über Funk – zum Teil – mit dem Hinweis „Autobooking“ . Das Autobooking ist ein automatisches Auftragsannahme- und -buchungssystem, das wir unseren Kunden – Firmen, Hotels, Gastronomie etc. – bieten, um schnell einen Fahrtauftrag, ohne Warteschleife per Telefon und ohne ein langwieriges Gespräch, abzusetzen. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass das System gerne angenommen wird, weil es für den Kunden eine große Zeitersparnis bringt und er nur einen Knopf drücken muß, um seine Fahrt zu bestellen. Leider wird es dann – nach einiger Zeit – nicht mehr genutzt, weil der Ärger mit mosernden Taxifahrern im wahrsten Sinne „vorprogrammiert“ ist und der Kunde seinem Fahrgast dies ersparen möchte. Wir hoffen, dass wir mit folgendem Hintergrund zur Aufklärung des „Autobooking-Systems“ beitragen können und bitten Sie, die Zusammenführung von Mensch und Computer zu fördern, in dem Sie Ihren stets freundlichen Service bieten, auch wenn ein hinterlegtes Merkmal des automatisch Gebuchten einmal nicht gefragt ist! Was steckt also dahinter: beim Autobooking lässt der Kunde seine Daten über einen Stammdatensatz registrieren und bekommt dann eine spezielle Rufnummer. Wählt der Kunde diese Rufnummer, wird er mit einer automatischen Telefonansage („auto“) verbunden, die dem Kunden sofort seinen Auftrag bestätigt und in Dauerbrenner Autobooking Im Dezember-Heft haben wir für Sie den Döner getestet! Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Name Adresse Fleischsorte Größe der Portion Fladenbrot Zutaten Schnelligkeit Preis Punkte Gesamt Platz Fazit
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den Computer unverzüglich einbucht („booking“), so dass der Auftrag sofort beim Funker auf K1 am Funktisch erscheint. Die jeweiligen Merkmale des Auftrags – von Abholadresse bis Kreditkartenakzeptanz – sind schon im EDV- System hinterlegt, so daß der Funker genau weiß, welche Wünsche, der Kunde hat. Meist wird bei diesen Aufträgen die Kreditkartenakzeptanz – auf Wunsch des Kunden – hinterlegt, weil z. B. 90 % der Fahrgäste des Kunden mit Kreditkarte bezahlen möchten. Und genau hier kommt es immer wieder zu Problemen, weil doch einige Fahrgäste bar bezahlen und der Taxifahrer dann teils verärgert auf den „Kreditkartenauftrag“ hinweist. Nicht jede Kreditkartenfahrt geht zum Flughafen, liebe Kollegen! 23TAXIKURIER Also tragen sie in solchen Fällen, wo es sich meist um Kurzfahrten handelt, Ihren Ärger nicht so deutlich zur Schau! Das muß nicht sein! Mit diesem Verhalten gewinnen wir keinen Blumentopf und schaffen uns verärgerte Kunden. Unser Service muss – egal, ob wir kurz oder lang fahren, egal ob der Kunde mit oder ohne Kreditkarte bezahlt – immer gleichbleibend freundlich und zuverlässig sein! Nehmen Sie’s mit einem Augenzwinkern! Das Autobooking wird nur dann zum Erfolg, wenn der Kunde merkt, dass es funktioniert! Das beste EDV-Sysem hilft nichts, wenn der Ausführende und damit Sie, am Ende seine Leistung nicht gerne erbringt! Can Kardeseler Potato Bär Türkischer Imbiss Imbisswagen Rubenbauer’s Döner Günesch’s Rosenheimer Str. 90 Humboldtstr. 30 Thalkirchner Str. 2 Deisenhofener-/ Im Hauptbahnhof Goethestr. 14 Ecke Pariser Ecke Schwanseestr. ggü. Gleis 16 Lamm/Pute gemischt Pute Pute Pute Pute Kalb ••• •• •• •• •• •• • • • • • •••– • • • • • • •• •• •• • ••• ••• ••• ••• ••• •• • E 3,00 • E 3,00 • E 3,00 • E 3,00 – E 3,60 • E 3,00 1 21 1 9987 1. 2. 3. 3. 5. 6. Der Testsieger! Eine Riesenportion, kaum zu bewältigen. Das Fladenbrot warm. Durch das enthaltene Lammfleisch (mit Pute gemischt) orientalische Geschmacksnote. Türkischer Familienbetrieb mit rustikalem Charme. Winziger Laden, sehr freundlicher Mann (Besitzer?) hinter der Theke. Neben den üblichen Zutaten hätte man auch – aufpreisfrei – noch weitere ordern können. Das Fladenbrot warm. Ordentlicher Durchschnitt mit recht langweiligem Fladenbrot. Schnell, aber allenfalls geschäftsmäßige Höflichkeit. Genau wie bei Kandidat 3. Den Betreibern sei hier zugute gehalten, dass die Arbeitsbedingungen in einem offenen Imbisswagen bei leichtem Schneefall nicht erfreulich sind. Trotzdem: auch hier sind 3,– Euro gut angelegt. Kann mit den Kanditaten 2 – 4 jederzeit mithalten, schneller und freundlicher Service. Punktabzug nur für den preislichen „Ausreißer“ (3,60 Euro). Punktabzüge für die Mc Donald’s-artige Schaumgummisemmel und den etwas lustlosen und langsamen Service. Sogar das angebotene Trinkgeld wurde wortlos ignoriert und stur auf 3,– Euro herausgegeben.
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24 TAXIKURIER Taxler-Leid Hallo Taxikurier Macher, habe heute am Max-Joseph-Stand die neue August- Ausgabe in die Finger bekommen. Mein Urteil: Sehr gut! Wurde auch Zeit, dass selbiges Blatt mal ein neues Outfit bekommt. Im Anhang ein Gedicht zur momentan nicht gerade rosigen Situation des Gewerbes. Ich sitz im Taxi Stund um Stund, die Zeit verrinnt in einem abgrundtiefen Schlund. Touristen radeln durch die Stadt, doch leider nur per pedes und nicht in meinem Mercedes. Die Reifen werden eckig vom vielen langen Stehen. Auch am Funk ist nichts zu hören, nur das Schnattern von vorbei radelnden Gören. Ich sitz im Taxi Stund um Stund, mittlerweile bin ich mit fast allen Teufeln im Bund. Für einen Fahrgast würd’ ich beinahe alles tun, auch zu Fuß nach Canossa gehen, wenn’s sein muss auch mit einem Huhn. Doch plötzlich geht die Türe auf, eine Stimme sagt: „ Sind Sie frei?“ Ich glaub’ ich träum’! Ich glaub’ ich spinn’! Zum Airport geht’s – „Ich bin der King!“ Anton Zürnbauer, München Pizza-Test Ich möchte mich hiermit für Ihren Test auf Seite 18 (TAXIKURIER Sept. 04) bedanken. Schade, dass anstelle vom DRUGSTORE-Pizzeria Meierbräu als Name erschienen ist. Wahrscheinlich ist das Nasenschild des Meierbräu Grund der Verwechslung. Wir werden auch in Zukunft die lieben Taxler bestens bedienen und versuchen, die frischen Pizzen schneller zubereiten. Mit freundlichen Grüßen Djahangir Saffari DRUGSTORE München ⓦ Quittungen mit Ihrem Logo – der neue Thermopapierdrucker macht´s möglich ⓦ Anschlussstecker zu Spiegeltaxameter SPT-01 im Taxi bereits vorhanden HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI 200 Kundendienste in D Marktführer in 7 Ländern www.hale.de © werbeKÄFER TPD-01TPD-01 Leserbriefe Gratulation! Der neue Taxikurier ist gut gemacht. Viele Grüße vom Wurzel-Sepp
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MÄNNER WOLLEN’S WISSENMÄNNER WOLLEN’S WISSEN Warum es höchste Zeit für ein neues Männer-Magazin ist. Wie man Frauen fotografiert, dass es wirklich „Klick!“ macht. Erotische Fotografie auf 40 Seiten! Wo Telefonieren zur Nebensache wird. Die neuen Super-Handys können einfach alles. Wie Frauen fremdgehen. Und 6 Tricks wie Sie es herausfinden. NEU JETZT JEDEN MONAT
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für eine „Schädelwehe“ können alle orthopädischen Diagnosen, wie das so genannte Blockierungs- oder Ausrenkungsphänomen bei Fehlhaltungen, chronisch degenerative Veränderungen einzelner Bandscheiben oder Wirbelgelenke oder sogar Bandscheibenvorfall sein. Jedoch im Einzelnen: Muskelverspannungen ergeben sich in erster Linie an den kleinen Hinterhauptnackenmuskeln, entlang der hinteren Nackenlinie. Hier spricht der Doc Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Kein Schmerzsyndrom im medizinischen Bereich verlangt eine so vielschichtige Diagnostik, wie die Klärung des Kopfschmerzes. Hier sind neben Allgemeinärzten, Internisten, HNO-Ärzten auch die Orthopäden gefragt. Nicht nur hoher Blutdruck, Sehschwäche oder chronische Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren- Bereich oder neurologische Grunderkrankungen können zu chronischem Kopfschmerz führen. Sehr häufig ist auch die Halswirbelsäule Auslöser eines Kopfschmerzsyndroms. Ursachen Kopfschmerz aus orthopädischer Sicht Sie sind auf eine chronische Fehlhaltung zurückzuführen. Ursache ist häufig die Sitzposition, wobei die Brustwirbelsäule sehr stark gekrümmt wird und die Halswirbelsäule in eine Vorstreckfehlhaltung gebracht wird. Dabei kommt es zu Verspannungen der kleinen Kopfbeuge- und Strekkmuskeln und der lang übergreifenden Streckmuskeln. Diese verursachen durch ihren erhöhten Muskeltonus eine starke Zugspannung an den Muskelansätzen und – höhlen und können zum typischen Halbseitenkopfschmerz führen. Einen besonderen Stellenwert nimmt hier die Chirodiagnostik ein, welche die Insertions- und die Irritationspunkte an der Halswirbelsäule prüft und Blockierungsphänomene (Ausrenkphänomene) diagnostiziert. Durch gezielte chirotherapeutische Manipulation (Einrenken) kann der funktionelle Zustand der Gelenkfehlstellung verbessert werden. Die Muskelverspannungen und Kopfschmerzsyndrome an den Wirbelgelenkkapseln lösen sich und führen zu einer deutlichen Schmerzreduktion. Anders ist es, wenn es durch langjährige Fehlstellung zu einem Einriss des Bandscheiben-Faserrings gekommen ist und ein Verschleiß der Bandscheibe mit Einengung des Rückenmarksund Nervenkanals vorliegt. Hier kommt es dann zu ausstrahlen- Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf 26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER
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... die Bezeichnung für den 5. Hochzeitstag (ohne Kinder) Hier die Übersicht vom 1. bis 100. Hochzeitstag: Anzahl Ehejahre Bezeichnung 1 Papierhochzeit 2 Baumwollhochzeit 3 Lederhochzeit 4 Seiden-, Bernstein- oder Leinenhochzeit 5 (mit Kindern) Holzhochzeit 5 (ohne Kinder) Ochsenhochzeit 6 Zinn- oder Zuckerhochzeit 7 Kupfer- oder Messinghochzeit 8 Blech-, Klatschmohn-, Nickel- oder Steinguthochzeit 9 Keramik-, Fayence-, Glas-, Wasser- oder Weidenhochzeit 10 Rosenhochzeit 11 Stahl-, Korallen- oder Fastnachtshochzeit 12 Nickelhochzeit 12,5 Bronze- oder Petersilienhochzeit 13 Veilchen-, Maiglöckchen-, Salz- oder Spitzenhochzeit 14 Elfenbein- oder Achathochzeit 15 Kristallhochzeit 20 Porzellanhochzeit 25 Silberhochzeit 30 Perlenhochzeit 35 Leinwandhochzeit 37,5 Aluminiumhochzeit 40 Rubinhochzeit 45 Messinghochzeit 50 Goldhochzeit 55 Saphirhochzeit 60 Diamanthochzeit 65 Eisenhochzeit 67,5 Steinhochzeit 70 Gnadenhochzeit 75 Kronjuwelenhochzeit 80 Eichenhochzeit 100 Himmelshochzeit 27TAXIKURIER den Schmerzen im Sinne einer Nervenwurzelreizung. Sie kündigt sich durch Nacken- und Kopfschmerzen, auch Schulter- und Armbeschwerden mit Taubheitsgefühlen und Kribbeln an den Händen an. Treten einschießende Schmerzen mit Ausstrahlung in den Arm und Schwäche auf, kann ein Bandscheibenvorfall entstehen. Die Schmerzsyndrome sind sehr häufig blitzartig und können mit einer Missempfindung und einer Schwäche des Armes einhergehen. Therapeutisch müssen alle Krankheitssyndrome behandelt werden. Insbesondere der Akupunktur und Neuraltherapie sowie der Chirotherapie kommen an der Halswirbelsäule hohe Bedeutung zu. Ferner eignen sich therapeutische Maßnahmen wie klassische Massage, manuelle Therapie und Krankengymnastik für die ganze Wirbelsäule zur Verbesserung der Wirbelsäulenhaltung. Operationsindikationen sind an der Halswirbelsäule Gott sei Dank seltener als an der Lendenwirbelsäule. Es können auch Bandscheibenvorfälle mit nicht operativen Methoden (Infiltration, Schmerztherapie, Wurzelblockaden) behoben werden. Mein Tipp: Vermeiden Sie lange Zwangshaltungen, halten Sie die Brustwirbelsäule gerade, richten Sie den Oberkörper und den Kopf auf, machen Sie immer wieder Spannungs-, Dehnungs- und Entspannungsübungen für die Halswirbelsäule. Pausenfüller Kennen Sie die Ochsenhochzeit? München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de
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Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Camerloherstraße, Laim, *1901: Melchior Camerloher, eine der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft am Jahre 1632. Candidplatz, Untergiesing, *1877: Pieter de Witte, gen. Pietro Candid (um 1548-1628), Maler, Bildhauer und Zeichner: 1586 holte ihn Herzog Wilhelm V. an den Münchner Hof, wo er – vorwiegend als Maler – beim Ausbau des maximilianeischen Teils der Residenz und des Jesuitenkollegs (der heutigen Alten Akademie) mitwirkte, schuf Altarbilder für Münchner Kirchen (Frauendom) und andere bayerische Städte. Caracciolastraße, Hasenbergl, *1947: Günther Caracciola (1898-1945), Major; wurde als Teilnehmer an der „Freiheitsaktion Bayern“, die in den letzten Kriegstagen eine kampflose Übergabe Münchens an die Amerikaner erreichen wollte, am 28. April 1945 von den Nationalsozialisten auf Befehl Gauleiter Gieslers als „Defätist“ erschossen. Carl-Orff-Bogen, Freimann, *1985: Carl Orff (1895-1982), Komponist; von ihm stammt das „Orff-Schulwerk“, eine neue Musikpädagogik, die dem Kind die Musik ohne Belastung durch technisch schwer zu handhabende Instrumente nahe bringen soll; er schuf u.a. die Musiktheater „Carmina Burana“ (1937), „Der Mond“ (1939), „Die Kluge“ (1943), „Antigo- Münchner Straßen-Namen nae“ (1949) und „Oedipus“ (1959). Carl-Wery-Straße, Neuperlach Süd, *1976: Carl Wery (1897-1975), Charakterschauspieler, Schüler von Otto Falckenberg, große Erfolge auf Bühne, in Film, Funk und TV. Cimbernstraße, Mittersendling, *1925: Nach den Cimbern (Kimbern), einem germanischen Volksstamm aus Jütland, der Ende des 2. Jahrhunderts nach Süden wanderte (Schlesien, Böhmen, Kärnten und Krain) und später mit den Teutonen u.a. Stämmen bis nach Italien vordrang. Cincinattistraße,Südgiesing, *1954: Nach Cincinatti, der Stadt in Ohio/USA, von deren Einwohnern heute noch etwa 42 Prozent deutscher Abstammung sind. Partnerstadt Münchens. Claude-Lorrain-Straße,Au/Giesing, *1877: Claude Lorrain, eigentlich Claude Gellée, gen. Le Lorrain (1600-1682), franz. Landschaftsmaler; seine Werke wurden im 19. Jahrhundert zum Vorbild für die späteren romantischen und frühimpressionistischen Maler. Claudius-Keller-Straße, Ramersdorf, *1910: Claudius Keller, Kapuzinerpater, war eine der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft von 1632 bis 1635. Conollystraße, Olympiazentrum, *1971: James Conolly, bekannt unter Re Conolly (1869-1957); Gewinner der Gold- , Silber- und Bronzemedaillen im Drei-, Hoch- und Weitsprung bei den Olympischen Spielen 1896 in Athen sowie der Silbermedaille im Dreisprung bei der Olympiade 1900 in Paris. Corneliusstraße, Isarvorstadt, *vermutlich nach 1903: 1) Peter von Cornelius (1783-1867), Maler der klassizistisch-romantischen Richtung; Direktor der Akademie der Bildenden Künste in München, schuf u.a. die Fresken der Alten Pinakothek, der Glyptothek (jeweils im zweiten Weltkrieg zerstört) und der Ludwigskirche. 2) Peter Cornelius (1824-1874) Neffe von 1), Dichter, Komponist; war Professor an der Königlichen Musikhochschule in München. Cosimastraße, Bogenhausen/Oberföhring, *1933: Cosima Wagner (1837- 1930), Tochter Liszts und Gattin des Dirigenten Hans von Bülow, dann (ab 1870) des Komponisten Richard Wagner (hütete bis zu ihrem Tode die Bayreuther Festspieltradition). Crailsheimstraße,Freimann, *1926: Friedrich August Ernst Gustav Christoph Krafft von Crailsheim (1841- 1926) war von 1880 bis 1904 bayerischer Außenminister und von 1890 bis 1903 bayerischer Ministerpräsident. Cuvilliésstraße, Bogenhausen, *1899: 1) Francois de Cuvilliés d.Ä. (1695- 1768), Kurfürstl. Hofkammerrat und Oberbaudirektor; berühmt durch seine Münchner Rokokobauten, vor allem durch das alte Residenztheater, das erzbischöfliche Palais, die Fassade der Theatinerkirche, die Reichen Zimmer der Residenz und durch sein Hauptwerk, die Amalienburg. 2) Francois de Cuvilliérs d.J. (1731-1777), Sohn von 1), Baumeister,Oberhofbaumeister am Kurfürstl. Hof; er gehörte zu den frühesten Vertretern klassizistischer Kunstströmungen (ehemaliges Landschaftshaus ist heute Meisterschule für Mode, am Rossmarkt). C 28 TAXIKURIER
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Komplettrad W211 205/60 R16 92H Nokian WR: 79,90 € mit Stahlfelge 119,90 € mit Alufelge 159,90 € 225/55 R16 95H Nokian WR: 89,90 € mit Stahlfelge 129,90 € mit Alufelge 179,90 € Taxi- und Kfz-Bedarf GmbH, Sankt-Johann-Str. 23-25 80999 München, Tel. 0 89/5 02 05 71 Mo. 08:30 – 12:00 12:30 – 17:00 Uhr Sa. 08:30 – 13:00 Uhr Alle Preise zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer! Witz des Monats Nachdem ein junger Mann an der Kasse im Supermarkt bezahlt hat und seine Waren mühevoll mit beiden Händen lose davon schleppt, spricht ihn auf dem Weg zum Ausgang der freundliche Geschäftsführer an: „Möchten Sie eine Tüte?“ „Nein, vielen Dank, jetzt nicht, sonst fällt mir alles runter!“ Messe München wird größer Am 13. Dezember 2004 werden die Hallen C3 und C4 sowie der Eingang Nord der Neuen Messe München in Anwesenheit von Dr. Otto Wiesheu, Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr, Technologie und Infrastruktur, sowie Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, feierlich eröfnet. Mit dieser Erweiterungsmaßnahme verfügt die Neue Messe München ab dem Jahr 2005 über 180.000 m 2 Hallenfläche. Der Ausbau der Neuen Messe München ist erforderlich geworden, aufgrund der nach wie vor starken internationalen Nachfrage nach Veranstaltungen am Messeplatz München, wie z. B. bei BAU und BAUMA, ISPO oder EXPO REAL sowie für die Unterbringung neuer eigener Veranstaltungen oder Gastveranstaltungen. Die neuen Hallen werden auch benötigt im Zusammenhang mit dem Medienzentrum der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, für das die Messe München den Zuschlag erhalten hat. Dies bedeutet, dass für einen Zeitraum von Ende 2005 bis Ende Juli 2006, etwa 40.000 m 2 der Messehallen permanent für dieses Projekt bereit gestellt werden. Dafür wurde das Konzept einer kompakten Medienstadt in der Hallenreihe C des Messegeländes entworfen, durch das der laufende Messebetrieb nicht beeinträchtigt wird. Messesplitter
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30 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Englhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Kleinanzeigen Kleinanzeigen-Annahme Steuer-Beratung kostet viel – Taxi-Beratung bringt viel Ihre Zufriedenheit ist unser Auftrag · Komplette Buchführung und Beratung für Ihren Taxibetrieb · Bereits ab 15 Euro monatlich Taxi-Assist GmbH · (089) 74 99 66 77 · tax-assist@arcor.de 2 Konzessionen zu verkaufen · 7235007 Taxi Toyota-Avensis-Tdsl 81 kw · Lack · Klimaanlage CD-Radio 4 FH · BJ: 01 · 5.700,- + MwSt Telefon: 0171-6238619 Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer- Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI- MÜNCHEN eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Bilderwitz aus der November-Ausgabe: AND THE WINNER IS … VERZEHR-GUTSCHEIN für das Speisecafé Forum im Wert von 100,- Euro zu gewinnen! Passend zum Erotik-Thema suchen wir den originellen Text zum Bilderwitz von Manfred Kraus Die beste Idee wird prämiert. Ihren Text-Vorschlag senden Sie bitte bis spätestens 3. Dezember 2004 direkt an den TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum) Viel Spaß und Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Siegertext von Maximilian Rankl wird mit einem Verzehr-Gutschein vom Hard Rock Café honoriert. „Es is oiwai as seibe, do wo’s d’wartst, gäht nix.“
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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH · Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebe- oder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- u. Feiertagen und am W ochen ende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunf ällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...) Taxameter des Monats Rudi Färber - Authentisch - Ehrliche, urbayerische Küche. Keine „Unter-Preis-Aktionen“ . Die exzellenten Speisen in „Zum Sedlmayer“ sind jeden Euro wert. Immer gut besucht. Sepp Krätz - Ehrlich - Feine, bayerische Mahlzeiten. Auch für den Brotzeit-Hunger. Kommunikatives Publikum. Der „Andechser am Dom“ auch ohne Rezessions-Angebote immer proppevoll. Familie Sperger - Fleißig - Trotz asiatischer Invasion immer noch Heimstatt vieler Stammtische. Erstaunliche Qualität auf Tellern und Brettern, trotz Masse im „Hofbräuhaus“ . Ludwig Hagn - Langweilig - Alle paar Monate lesen wir, dass München zu viele Gaststätten hat und nur die Besten überleben. Wohl die, die auf der Wies´n ein Bierzelt betreiben und nebenbei z. B. das „Unions-Bräu“ führen. Günter Steinberg – Scheinheilig –Kampfpreise sind in der freien Marktwirtschaft in Ordnung: dies aber apostolisch damit zu begründen, dass die Münchner Familien sich endlich wieder den Gaststättenbesuch leisten können … Vorschlag an den Wirt vom „Hofbräukeller“: Erinnern Sie sich doch bei der Preisgestaltung zum nächsten Oktoberfest an Ihre Caritas-Mentalität.
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32 TAXIKURIER32 TAXIKURIER Kai-Georg Frey, Funker und Fahrer, testet für den TAXIKURIER und Sie „elfenbeinfarbige Automobile“ . Das Taxigewerbe hat mit Mazda schon länger Erfahrung. Die Baureihen 626 und 929 galten seinerzeit als günstige, vergleichsweise üppig ausgestattete, robuste und zuverlässige Arbeitstiere, vom Innenraum her keine Riesen, aber praktisch. Es gab zuletzt einige Jahre, in denen man im deutschen Taxigewerbe weniger in Erscheinung trat. Nun ist Mazda mit Ford liiert und verfolgt eine gemeinsame Plattformstrategie. Langzeittests (allerdings mit Benzinern) und Pannenstatistiken legen nahe, daß der Ruf der Zuverlässigkeit nach wie vor berechtigt ist. Dem massiveren Einsatz als Taxi steht wohl im Moment noch die Tatsache entgegen, daß der 6er nicht in Kombination von Diesel und Automatik lieferbar ist. Von außen fällt auf, daß Mazda dem Trend der vollackierten Prallelemente gefolgt ist. Bei der im Taxipaket vorgesehenen Folienbeschichtung sind die dann ebenfalls folierten Stoßfänger ein Schwachpunkt, der eventuell Ausbesserungsarbeiten nach sich zieht. Unabhängig davon zeigt der Wagen das im Moment angesagte „Schwellkörperdesign“, wenn auch in einer vergleichsweise moderaten Form. Er steht auf Schuhen der Dimension 205/55, für den Winterbetrieb sind auch 195/65er zulässig. Als Reserverad gibt es nur ein Notrad; die Reserveradwanne unter dem Kofferraumboden würde aber auch ein vollwertiges Exemplar fassen. Integrierte Kindersitze sind nicht lieferbar. Das wie bei anderen Mitbewerbern angebotene „Isofix“-System ist für das Taxigewerbe keine sinnvolle Lösung, da die separat mitzuführenden Sitzschalen den Kofferraum über Gebühr einengen. Beim an allen vier Türen bequemen Einstieg genießt man den großzügigen Fußraum. Die meisten Fahrgäste können das Taxi nicht auf Anhieb einer Marke zuordnen, heben aber das gute Raumangebot und die bequemen Sitze (im Testtaxi in Lederausführung) hervor. Der Fahrersitz ist angenehm straff gepolstert, bietet gute Seitenführung und ist in Länge, Höhe, Sitzkissen- und Lehnenneigung verstellbar (in der vorliegenden Lederausstattung elektrisch) und verfügt über eine Lordosenstütze. In Zusammenarbeit mit der axial- und höhenverstellbaren Lenksäule wird wohl jeder die passende Sitzposition finden. Da fällt es dann nicht so sehr ins Gewicht, daß die Kopfstützen zwar höhen-, aber nicht neigungsverstellbar sind. Auf den hinteren Sitzen ist ihr Höhenverstellbereich etwas knapp bemessen. Ein Aufkleber am Armaturenbrett weist darauf hin, daß in der vorliegenden Taxiausführung die serienmäßige Anschnallwarnanlage deaktiviert wurde. Der Motor läuft im Leerlauf sehr ruhig, bekommt beim Beschleunigen einen kernigen Klang (untermalt von einem latenten Turbopfeifen) und zieht schon aus niederen Drehzahlen kraftvoll an. Turbotypisch ist beim Einsetzen des Laders bei ca. 1700 Umdrehungen fast schlagartig der zusätzliche Schub zu spüren, der zumindest bei feuchtem Untergrund trotz Traktionskontrolle nach einem gefühlvollen Gasfuß verlangt, um den Vorderreifen das vorzeitige „Burn-Out-Syndrom“ zu ersparen. Trotzdem ist die Maschine akkustisch nicht ohne weiteres als „Ölofen“ erkennbar. Ein Testfahrgast (U-Bahnfahrer) lauschte von Fürstenried West bis zum Trambahndepot mit nachdenklicher Miene dem Motorgeräusch; auf der Weiterfahrt nach Fröttmaning gestand er, daß er sich immer noch nicht im Klaren sei, ob er in einem Diesel oder einem Benziner sitze. Die mit diesem Auto mögliche Beschleunigung erfordert eine gewisse Charakterfestigkeit, um nicht anschließend zumindest zeitlich begrenzt zum Fußgänger zu werden. Auch gilt es, die Fahrgäste im Blick zu behalten; die einen bekommen einen kindlich-begeisterten „Achterbahnblick“ und schwärmen: „Das liiiiiiebe ich“, bei den anderen mahnen die beim Umklammern der Türgriffe weiß hervortretenden Fingerknöchel Selbstbeherrschung an. Bei der Ampelrallye wird man (auch ungewollt) von allem möglichen Jung-(oder auch nicht mehr ganz so jungem) Volk als „ernstzunehmender Gegner“ erkannt. Als der im Zweifelsfall Vernünftigere lassen wir die hypermotorisierten Bin so Frey … Autotest | Mazda6 2,0 | MZR-CD Exclusive 100 kw/136 PS
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Mittelklassegeschosse gewinnen und vor uns her die Gewitterlage testen. Das Ganze ist zu einem durchaus vertretbaren Testverbrauch von 7,3 l / 100 km zu bekommen, der sich beim ebenfalls möglichen untertourigen „Cruisen“ um die 6 Liter einpendelt. Das Fahrwerk ist straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt, das Überfahren von Querfugen und kurzen Wellen wird allerdings deutlich gemeldet. Die breiten 205er Sohlen sind dem Geradeauslauf nur bedingt zuträglich. Die Bremsen packen beherzt und wirkungsvoll zu und lassen sich gut dosieren. Auf dem Fahrerplatz fallen die chromgefassten Rundinstrumente ins Auge; ihre Ablesbarkeit profitiert von den verspielt wirkenden Kursivziffern nicht unbedingt. Da auf dem Tacho auch wichtige Geschwindigkeitsgrenzen wie die 50 km/h-Marke farblich nicht hervorgehoben sind, ist oft ein zweiter Blick zur Orientierung über die gefahrene Geschwindigkeit nötig. Die Bedienung über die Lenkstockhebel ist intuitiv möglich (verstellbarer Wischintervall an Bord), die Klimaanlage gibt keine Rätsel auf und regelt den Innenraum schnell auf die gewünschte Temperatur. Von den vier elektrischen Fensterhebern verfügt nur der in der Fahrertür über einen Einklemmschutz. Die Kombination von Dachzeichenschalter und Funksendetaste direkt untereinander im Knieraum links unterhalb des Lenkrades ist im praktischen Betrieb problemlos (versehentliche Funkstörung vorprogrammiert) und verlangt nach einer Umbaumaßnahme, wenn man nicht gleich auf ein Handmikrophon umsteigen will. Die hier verbaute Kombiantenne für Funk und Radio (als Zusatzausstattung bestellbar) bewirkt weder einen diskutablen Funk- noch einen vernünftigen Radioempfang. Getrennte Antennensysteme sind auf jeden Fall vorzuziehen. Die Übersichtlichkeit nach hinten ist durch die breite C-Säule ziemlich eingeschränkt. Der Innenraum wird von den vier serienmäßigen Leseleuchten nur unzureichend ausgeleuchtet, ein helles Innenlicht fehlt und macht Zeitunglesen mit der Taschenlampe etwas mühsam. Als Staufächer finden sich zwei niedrige Fächer in den Vordertüren, ein großes Handschuhfach, eine Sitzlehnentasche hinter dem Beifahrersitz und in der Mittelkonsole ein unterteiltes Armlehnenfach sowie ein Fach mit zwei Getränkehaltern, die auch handelsübliche Mineralwasserflaschen aufnehmen. Leider passt in keine dieser Ablagen ein Buchplan Oberbayern oder ein Europaatlas, die beiden fristen ihr Dasein im Kofferraum (die Sitzlehnentasche ist zumindest in der Nacht nicht zu empfehlen, manche Fahrgäste haben in angeheitertem Zustand einen etwas merkwürdigen Humor). Ansonsten findet alles nötige (und auch manches nicht so dringend benötigte) ausreichend Platz. Der Kofferraum ist mit 500 Litern durchaus taxitauglich, bei vier großen (Schalen-)koffern stößt man aber auf die limousinentypischen Probleme, die die Anschaffung eines Kombis immer wieder einmal zur Diskussion stellen. Eine Gruppe von vier älteren Herrschaften auf der Heimfahrt von einer Busreise erklärte sich freundlicherweise bereit, die mitgeführten Kinder-Sitzerhöhungen auf dem Schoß zu halten, weil am Pasinger Bahnhof gerade kein Kombi für das Gepäck bereitstand. Es existieren keinerlei Verzurrösen; so rutschen im Normalbetrieb diese Sitzerhöhungen zusammen mit den Privatutensilien durch den Kofferraum. Bei Bedarf lässt sich die geteilte Rücksitzlehne spielend einfach zum Durchladen umlegen. Bei der Audioanlage stellen wir mit Verwunderung fest, daß serienmäßig zwar ein Radiogerät existiert, das aber im Grundzustand weder über ein Cassetten- noch ein CD-Laufwerk verfügt. Beide müssen separat dazugekauft werden (das CD-Modul liest laut Betriebsanleitung weder CD-R noch MP3), und das zu Preisen, für die man im Elektronikhandel jeweils komplette Auto-HiFi-Anlagen bekommt. Die lassen sich allerdings nicht einbauen, weil es keinen DIN-Radioschacht gibt. Wenn die Störgeräusche aufgrund der problematischen Antenne einmal nicht überwiegen, hört man einen angenehmen kräftigen Sound. Die wichtigen Funktionen sind genauso wie der Tempomat am Lenkrad bedienbar. Als Garantie bietet Mazda drei Jahre bzw. 100.000 km (12 Jahre gegen Durchrostung). Die optionale Garantieverlängerung auf vier bzw. fünf Jahre ohne Kilometerbegrenzung wird für Taxi und Mietwagen leider nicht angeboten. Mazda 6 2,0 l Diesel (100 kw) Preis (UPE) Euro 24.800,- (Basispreis inkl. MwSt.) Euro 27.710,- (Listenpreis Test-Taxi inkl. MwSt., Ausstattung Exclusive Leder und Taxipaket, metallic) Euro 22.900,- („Hauspreis“ Test-Taxi inkl. MwSt.) Motor 2,0 l Vierzylinder Common-Rail- Diesel, Abgas-Turbolader Leistung 100 kw/136 PS Max. Drehmoment 310 Nm bei 2000 U/min Abgasnorm Euro 4 Getriebe 5-Gang, mechanisch Automatik: für Diesel nicht lieferbar Antrieb Vorräder Lenkung Servolenkung (drehzahlabhängig) Wendekreis 11,5 m Kofferraum 500 l Zuladung 437–520 kg (je nach Ausstattung) Tankinhalt 64 l Verbrauch Innerstädtisch 8,3 l (ECE-Norm) Außerstädtisch 5,5 l l / 100 km Gesamt 6,5 l Testverbrauch 7,3 l Höchstgeschw. 200 km/h Batterie 95 Ah 33TAXIKURIER Fazit: Der 6er Mazda ist ein interessantes Taxi, wenn man Freude am flotten Fahren mit Wirtschaftlichkeit verbinden will und auf Markenprestige keinen übertriebenen Wert legt. Er bietet innen mehr Platz als man ihm von außen zutrauen würde. Die im Test gefahrene Version mit 100 kw/136 PS ist gut für sportliche Fahrleistungen bei vergleichsweise moderatem Verbrauch; für den Taxibetrieb ist die Motorausführung mit 89 kw / 121 PS sicher immer noch mehr als ausreichend. Auf jeden Fall empfiehlt sich die Überlegung, ob man nicht für 720.- e mehr gleich die Kombi-Version vorziehen möchte. Außerdem sollte man über die Nachrüstung einer zusätzlichen Innenleuchte nachdenken und mit dem Händler über den Tausch des Notrades mit einem vollwertigen Reserverad sprechen.
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34 TAXIKURIER Antworten auf die häufigsten Fragen am Rückfragefunk: ➜ Die (Fehl-)Alarmanlage wird per zweistufigem Druckknopf links an der Lenksäule unter dem Blinkerhebel aktiviert. Beim ersten Druck schaltet sich der „Stille Alarm“, beim zweiten Druck die normale Alarmanlage ein. Ausgeschaltet werden beide unter der Motorhaube an einem roten Druckknopf neben dem Federdom auf der Fahrerseite. ➜ Ein Abschlepphaken ist nur hinten fest montiert, der vordere befindet sich mit dem Bordwerkzeug auf der Abdeckplatte des Reserve-Notrades unter dem Kofferraumteppich und wird im Bedarfsfall in das vorgesehenen Gewinde unter der Stoßstange geschraubt, die durch eine runde Plastikabdeckung in der Stoßstange erreichbar ist (mit kleinem Schraubenzieher / Messer o.ä. aufhebeln) ➜ Alle Verbraucher sind doppelt abgesichert. Der erste Sicherungskasten findet sich im Fahrerfußraum in der linken Seitenwand. Die Generalsicherungen sind im Motorraum in einem schwarzen Plastikkasten neben dem Federdom auf der Fahrerseite. ➜ Im Rahmen der (auto-)lebenslangen Mobilitätsgarantie ist der Mazda- Notruf-Service rund um die Uhr unter folgenden Nummern erreichbar: 00800 / 24 24 73 65 Von Mazda Niedermair & Reich, München, gibt es folgende Notrufnummern: 500 88 133 (Landsberger Straße), 318 99 623 (Ingolstädter Straße)
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35TAXIKURIER Amüsantes aus der Taxi-Historie Anno dazumal Der Zwickelstich Dieses Nobelhotel wurde vornehmlich an Samstagen und Sonntagen von Taxlern zum Zwickelhof. Zu den nachmittäglichen Tanzveranstaltungen wechselten tanzwütige Herren jeden Alters am Stachus von der Trambahn in ein Taxi und fuhren mit dem Chauffeur in der schwarzen Droschke am Bayerischen Hof vor, überreichten dem glücklichen Fahrer ein Zweimarkstück, bedachten den Mütze ziehenden und Schlag öffnenden mit einem Fuchzgerl und schritten ungemein wichtig, wenn möglich unter den staunenden Blicken von potenziellen Tanzpartnerinnen, durch das Messingportal in die große Welt. Noch berüchtigter war das Zwickelheim, mit wirklichem Namen „Ludwigsheim“, ein katholisches Hospiz in der Pettenkoferstraße gleich an der Ecke Goethestraße. Damals verstand der Reisende unter dem Begriff „Hospiz“ eine normale Herberge, keinesfalls eine Vorstufe zum Westfriedhof. Das Ludwigsheim war ein Vorläufer der heutigen „Etap-Hotels“, eine preiswerte und ordentliche Stätte zum Zwecke der Übernachtung, betrieben von einem kirchennahen Verein. Der Zeit entsprechend reisten die meist katholischen Gäste mit dem Zug an. Um ihnen die Anreise angenehm und preisgünstig zu machen, erhielten diese Pilger mit der Zimmerbestätigung einen genauen Anmarschplan. „Verlassen Sie den Hauptbahnhof am Kopfende des Zugs nach rechts, überqueren Sie die Straße und biegen Sie die dritte Straße links ab. Soweit Sie nur einen Koffer mit sich führen, können Sie vor dem Bahnhof (Bayerstraße) eine Droschke nehmen – der Fahrpreis wird DM 2,-, also einen Zwickel, nicht übersteigen.“ Bei zwei Koffern wäre die Rechnung nicht mehr aufgegangen, denn der erste war frei, der zweite Koffer kostete bereits 25 Pfennige. Der erfahrene Zwickelheimnächtiger hielt meistens schon beim Besteigen des Taxis ein Zweimarkstück, also einen Zwickel in der Hand, wärmte ihn vor, bis er damit dem Herrn Chauffeur eine mittelgroße Freude bereitete. Übrigens der Verfasser kämpfte sich dieser Zeit 14 Stunden durch den Pflaster- und Asphaltdschungel unseres Millionendorfes, hatte 33 Stiche und keinen Schein, wie im Fiakerlatein ein Hunderter genannt wurde. Fazit – alles schon einmal dagewesen. Der Zwickelstich – ist das Synonym für Kurzfahrten. Wo kommt dieser Begriff oder Ausdruck für unwirtschaftliche Grausamkeit her? Mit einem Mindestfahrpreis von Euro 2,60 muss der Ursprung schon geraume Zeit zurückliegen. Vor rund 40 Jahren, Mitte der 60er gab es noch einen personenbezogenen Taxitarif. Im Mindesttarif von DM 2,- waren 8 Schalteinheiten à 10 Pfennige enthalten. Tarifstufe 1 galt für 1 – 2 Personen und brachte pro km DM 0,60. Bei 3 Personen in Tarifstufe 2 kostete der Kilometer DM 0,84, bei 4 und mehr Personen DM 1,-, Großraumtaxis gab es nicht. Allerdings waren viele Taxis statt der Frontsitze mit einer Sitzbank und mit einer Lenkradschaltung ausgerüstet, so dass vorne mindestens 3 Fahrgäste und auf der Rückbank leicht 3 bis 4 Gäste Platz hatten. Zurück zum Zwickelstich. Bei einem Mindestfahrpreis von DM 2,- konnten noch 80 Pfennige abgefahren werden, also sage und schreibe 1.230 Meter. Dies reichte des nachts vom Sendlinger-Tor-Platz bis zum Südbau oder vom Obletter am Stachus bis zum Bayerischen Hof.
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36 TAXIKURIER M o - S o1 5 h-4 h Frankfurter Ring 137 Tel: 089-83929266 www.FKK-Palazzo.de FKK-ClubFKK-Club Tabulose Girls, splitternackt mit netter Unterhaltung verwöhnen mit Superprogramm. Sauna, Whirlpool, Solarium, kl. Buffet, Kaffee + Kuchen, Getränke... Donnerstags staatlich geprüfter Masseur im Hause. Interessante Taxiprovisionen und Dank an alle Taxikollegen die uns anfahren! Alle Gäste haben unbegrenzten Aufenthalt. Der nackte Wahnsinn... Das erotische Spektrum Münchens lässt sich nicht nach Hamburger Maßstäben messen. Spötter behaupten sogar, dass in Wasserburg am Inn in Sachen Sex mehr geboten wird als an der Isar. Ganz so trocken geht’s jetzt hier doch nicht zu. Vom Porno-Kino über den Straßenstrich, den privaten Evas, Nadines und Irinas bis in die noble Clubszene gibt es genügend Möglichkeiten ein paar und auch mehr Euros abzudrücken. Der größte Anbieter an Damen und Herren für jeden Geschmack und Geldbeutel ist allerdings das Internet. Für den Taxler gehört es zum Geschäft, dass man sich auskennt. Was sich manchmal auch auszahlt. Ein guter Stich kann halt auch doppeldeutig sein … München und Rotlichtviertel! Da schüttelt sich der Kenner vor Lachen und der Laie wundert sich. Das einzige Rotlicht, das der Münchner kennt, ist das der roten Ampeln. Das allerdings ausgiebig, von Feldmoching bis Ottobrunn. Sonst geht’s im Burgfrieden der bayerischen Landeshauptstadt eher gesittet zu. Unbestättigten Gerüchten zu Folge ist der Hauptgrund, warum Hochhäuser a la Kronawitter geächtet werden sollen der, dass sie so schön stehen. Himmelwärts natürlich. Eher kann man rund um den Hauptbahnhof Drogen bekommen – trotz Beckstein – als dass einem ein versprengtes Hürchen über den Weg läuft. Trotzdem ist in Sachen Erotik in einschlägigen Straßen wie Schiller oder Goethe – wenn das die beiden wüssten – ganz schön was geboten. Ob Striptease oder Pornofilmchen, in diesen Etablissements haben beim Titelthema | Erotik in München Fotos: www.atelier-tacke.de
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37TAXIKURIER Limousinen-Service, Abhol- und Bringservice. Geöffnet von 2000 – 6 00 Uhr. Die lohnende Adresse für Gäste und Taxifahrer! Karl-Schmid-Str. 6, 81829 München (Trudering) (0 89) 43 57 98 80 · www.clubextasia.de Herrengedeck (Bier und Klarer) schon manche in freudiger Erwartung und Unkenntnis der Sachlage mehr über den Tresen geschoben als ihnen lieb war. Denn im Sperrbezirk gibt es zwar Skandale, aber keinen käuflichen Sex. Zumindest nicht offiziell. Und so mussten die meisten diesbezüglich unverrichteter Dinge wieder abziehen, frei nach dem Motto: „Nicht immer hält das rote Licht, was es dem Wandersmann verspricht!“ Straßenstrich Vielleicht haben deshalb die Damen, die klassisch ihrem Job noch auf der Straße nachgehen, jetzt umgerüstet. In ihren fahrbaren Liebeslauben schimmert es seit neuestem blau. Vielleicht ist es aber nur der Grund, um das Falschgeld schneller zu erkennen. Diese älteste Art des „Anschaffens“ findet man am Straßenrand der Freisinger-Land-Str. (ganztags), in der Friedenstraße zwischen Rosenheimer und Grafinger Straße (abends), Hansastraße zwischen Westend- und Garmischer Straße (abends), Ingolstädter-Land- Str. bei Neuherberg (ganztags), Landsberger Straße nach der Friedenheimer Brücke (abends) und in der Schäftlarnstraße bei der Großmarkthalle (abends). Doch den Straßenstrich kann man heute schon unter Nostalgie verbuchen. Böse Zungen behaupten sogar, dass sich hier nur noch die Trümmerfrauen des Zeitalters der sexuellen Aufklärung ein Stell-dich-ein geben. Bordelle Im Zeitalter des Internet haben es die klassischen Bordelle immer schwieriger. Einmal ein bißchen durch die Etagen schlendern und schauen, was so anliegt. Diese schöne Tradition lebt im „Leierkasten“ (Ingolstädter Str. 38) fort. Zwanglos und entspannt geht es im „Eurohaus“ (Bodenseestr. 131) zu und auch im „Pascha“ (Hansastr.) kann man sich nach oben arbeiten. Models, Hostessen Eine völlig neue Qualität im sexuellen Angebot ist die Schwemme an jungen Damen, die man eher in der Universität vermuten würde als im Sex-Business. Terminwohnungen heißt der unverfängliche Begriff, den klevere, seriöse Geschäftsleute ausgenutzt haben und in leerstehenden Immobilien durchaus luxuriöses Ambiente vermieten. Da trifft man auf Lehrerinnen aus der Ukraine, Studentinnen aus Bulgarien, Tänzerinnen aus Brasilien, die sich je nach Bedarf die Zimmermieten teilen und nächste Woche vielleicht in Leipzig der gleichen Art des Broterwerbs nachgehen. Mit Sex auf Tournee, gewissermaßen. Leerstehende Immobilien sorgen natürlich auch für Kuriositäten. So teilt sich die AOK in Altperlach in der Hoferstraße das Gebäude mit einem exklusiven thailändischen Bordell. Das Angebot an Modellen, Hostessen und Kavalieren in Münchens Boulevard-Blättern und im internet ist uferlos. Und besonders www.rotelaterne.de kann süchtig machen. Ob „Bayer. Traumstute“, „Rothaariges Luder“ oder „Franz.Japanerin“, wer sich selbst ein Bild davon machen möchte, ob die Angebote aus „tz“ oder „AZ“ auch nur halbwegs halten, was sie versprechen, der muss ganz schön standfest sein, so groß ist der Markt der Amateurinnen inzwischen geworden. Gays Wollte früher ein Fahrgast Männer kennenlernen, war das Ziel Müller-/ Klenze-/Blumenstraße nie verkehrt. Das stimmt im Kern immer noch. Hinzugekommen sind erstaunlicherweise jede Art von Coffee-Shops wie z. B. San Francisco Coffee Company, wo man zwischenzeitlich nicht mehr weiß, wer heißer ist, der Espresso oder die Gäste.
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38 TAXIKURIER Clubs Eine verlässliche Größe im Münchner Nachtleben ist nach wie vor die Club- Szene. Ein paar Adressen, wo was und für wieviel geboten wird, sehen Sie hier. In alphabetischer Reihenfolge. BABYLON Adresse: Taunusstr. 31, Milbertshofen, Tel. 35 99 111 Öffnungszeiten: 20.00 Uhr – 6.00 Uhr Eintritt: 60,- Euro, Getränke frei, außer Champagner Zimmer/Separées: 16, Preis mit Begleitung ab ca. 160,- Euro Damen: 10 sind im Durchschnitt immer präsent, internationale Besetzung Besonderheiten: 4 Suiten mit Whirlpool, der größte Pool in München für ca. 25 Leute, 100 qm große Bar Getränke: Champagner ab 105,- Euro, alles andere frei Wohlfühl-Faktor: Großzügig und locker Taxistand: Taunusstraße Service für Taxler: Alkoholfreie Getränke, jeden Mittwoch Abendessen BEL AMI Adresse: Dachauer Straße 366, Moosach, Tel. 141 31 19, www.belamiclub.de Öffnungszeiten: 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr Eintritt: 50,- Euro, inkl. drei Getränke und kleines Buffet Zimmer/Separées: 8, Preis mit Begleitung ab 50,- Euro Damen: 8 - 10, international Besonderheiten: Drei Whirlpools, Table Dance, 1 komplett verspiegeltes Zimmer Getränke: Von Bier (10,- Euro), Longdrinks (15,- Euro), Champagner (bis 250,- Euro) Wohlfühl-Faktor: Lebendige Atmosphäre Taxistand: BHF Moosach Service für Taxler: Antialkoholische Getränke und Kleinigkeiten kostenlos, Veranstaltungen unter www.taxiclubmuenchen.de DIAMONDS CLUB Adresse: Levelingstraße 17, Berg-am-Laim, Tel. 45 42 92 60 Öffnungszeiten: 11.00 Uhr bis 6.00 Uhr Eintritt: 50,- Euro, inkl. drei Getränke Zimmer/Separées: 7, Preis mit Begleitung ab 50,- Euro Damen: Im Schnitt 8 –10 präsent, aus den unterschiedlichsten Ländern Besonderheiten: Mehrere Hot Whirlpools, zeitweise Party-Dancing, SM- Studio, am 4.12. große Nikolausfeier, Parties mit Motto Getränke: Von Bier (9,- Euro, Becks) bis Champagner (420,- Euro, Roederer bzw. Dom Perignon) Wohlfühl-Faktor: Fröhliche Stimmung Taxistand: Baumkirchner Service für Taxler: Kostenlos alkoholfreie Getränke
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39TAXIKURIER Öffnungszeiten: Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE PARTY-DANCE ACTION & FUN SM STUDIO XL D IAMONDS C LUB DIAMONDS CLUB GMBH LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64 EUROHAUS Adresse: Bodenseestraße 131, Aubing, Tel. 83 79 63, www.eurosexclub.info Öffnungszeiten: 12.00 Uhr bis 5.00 Uhr Eintritt: Keiner Zimmer/Separées: 7, Preis mit Begleitung ab 50,- Euro Damen: Im Schnitt 6 –10 präsent, aus den unterschiedlichsten Ländern Besonderheiten: Whirlpool, themenbezogene Parties, eigene Geburtstagsparty möglich, reizende Damen Getränke: Von antialkoholischen Getränken (5,- Euro) über Bier (7,- Euro) bis Sekt (280,- Euro) Wohlfühl-Faktor: Ausgesprochen herzliche Atmosphäre Taxistand: Limes Service für Taxler: Kostenlos alkoholfreie Getränke EXTASIA Adresse: Karl-Schmid-Str. 6, Moosfeld, Tel. 43 57 98 80 Öffnungszeiten: 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr Eintritt: 50,- Euro, inkl. zwei Getränke Zimmer/Separées: 7, Preis mit Begleitung ab 100,- Euro Damen: Mindestens 8 präsent, aus den unterschiedlichsten Ländern Besonderheiten: Zwei Whirlpools, Table Dance, Parties, exclusive Einrichtung Getränke: Von Bier (8,- Euro) bis Champagner (150,- Euro) Wohlfühl-Faktor: Exklusiv Taxistand: Schatzbogen Service für Taxler: Essen und Trinken
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40 TAXIKURIER PALAZZO Adresse: Frankfurter Ring 137, Schwabing-Freimann, Tel. 839 29 266 Öffnungszeiten: 15.00 Uhr bis 4.00 Uhr Eintritt: 30,- Euro zwischen 15.00 Uhr und 23.00 Uhr, 55,- Euro ab 23.00 Uhr, inkl. kleines Buffet und antialkoholische Getränke, unbegrenzter Aufenthalt Zimmer/Separées: 7, Preis mit Begleitung ab 70,- Euro für eine halbe Stunde Damen: 6-14 durchschnittlich anwesend, international, alle nackt Besonderheiten: 1 Jacuzzi, 1 großer Whirlpool, Porno-Kino Getränke: Von Bier (6,- Euro), Long Drinks (15,- Euro) bis Champagner (180,- Euro) Wohlfühl-Faktor: Hot Spot Taxistand: Freimann Service für Taxler: Antialkoholische Getränke und Kleinigkeiten wie z.B. Wurstsemmel frei PRETTY WOMEN Adresse: Max-Diamant-Str.21, Milbertshofen, Tel. 35 45 524 Öffnungszeiten: 11.00 Uhr bis 6.00 Uhr Eintritt: 45,- Euro, inkl. drei Getränke Zimmer/Separées: 8, Preis mit Begleitung ab 50,- Euro Damen: 6-10 durchschnittlich anwesend, aus den unterschiedlichsten Ländern Besonderheiten: Zwei Whirlpools, Table Dance Getränke: Von Bier (10,- Euro) bis Champagner (ab 95,- Euro) Wohlfühl-Faktor: Hoch Taxistand: Anhalter Service für Taxler: Kostenlos alkoholfreie Getränke TIFFANY Adresse: Stahlgruberring 37, Moosfeld, Tel. 42 16 60 Öffnungszeiten: 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr Eintritt: 50,- Euro, inkl. drei Getränke Zimmer/Separées: 12, Preis mit Begleitung ab 80,- Euro Damen: Im Schnitt 8 –10 anwesend, aus den unterschiedlichsten Ländern Besonderheiten: Drei Whirlpools, am 10.12. Weihnachtsfeier mit Nikolaus, mit ca. 600 qm der größte Club Getränke: Von Bier (6,- Euro) bis Champagner (330,- Euro, Taitinger) Wohlfühl-Faktor: Sehr großzügig Taxistand: Schatzbogen Service für Taxler: Alkoholfreie Getränke kostenlos
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41TAXIKURIER Promi-Talk Das monatliche Gespräch mit bekannten Zeitgenossen aus unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi. Barry Werkmeister Nach den vielen Dienst- und sonstigen Reisen ist für den populären München der Taxler der erste Kontakt zu seiner geliebten Heimatstadt. Egal ob hiesig, auswärtig, dick, dünn, alt oder jung, weiblich oder männlich, am kurzweiligsten wird die lange Fahrt, wenn man einen Münchner am Steuer erwischt. Besonders gut funktioniert die „Blitz-Kommunikation“ zwischen Radio Arabella und der Taxi-Genossenschaft. In meinen Sendungen bin ich oft der erste, der informiert wird und umgehend informiert. In der Zeit, als ich noch jede Woche mit meiner Fernsehsendung „Die Zeit läuft“ im Großraum München unterwegs war, gab es mal einen Taxler, der so kurzfristig, die von mir angebotene, Reise angetreten hat, dass keine Zeit mehr blieb, das Taxi zu entsorgen. Er gab mir am Flughafen den Schlüssel und den Auftrag, das Taxi doch bitte in der Zentrale abzuliefern. Für einen Tag war ich so Taxler … (wenn auch ohne Fahrgast und Umsatz). Barry Werkmeister, gebürtiger Münchner, Moderator bei Radio Arabella, seit 20 Jahren Betreiber einer Media- und Eventagentur (www.mediavents.de). Ohne Worte Freie Fahrt für Beckstein An exponierter Stelle in diesem Heft wird fundiert über unkontrollierten Alkoholkonsum Jugendlicher und deren Auswirkungen berichtet. Dass in Zeiten leerer Staatskassen Steuer mindernde Diskussionen vermieden werden und dieses Thema tabuisiert wird, wird an dem monatelangen Gerangel über die so genannten „Alcopops“ deutlich. In einer Stadt wie München, in der die Bierflasche nahtlos das Alete-Fläschchen ablöst, bleiben warnende Stimmen meist ungehört. Völlig realitätsfremd und ohne Relation jedoch erscheint es, wenn eine Hundertschaft Besitzer von 3 Gramm Cannabis durch die Stadt verfolgt, um die Moral und Ethik zu sichern, gleichzeitig Alkohol-Orgien behördlich legitimiert. Besten Anschauungsunterricht bietet freitags und samstags die Alabama- Halle, wo regelmäßig das „organisierte Erbrechen“ stattfindet. Für 15,- Euro (Mädchen 12,-) Eintritt sind Getränke endlos frei. Keine Markenware. Die Euros müssen sich amortisieren. Ein paar Stunden später überlässt man die meist jugendlichen Opfer den Sanis und Taxis. Sehr geehrter Herr Minister Beckstein, trotz Ihrer Minister-Tätigkeit sind Sie ein Mann des Volkes geblieben, Ihre Frau arbeitet als Lehrerin in Nürnberg. Sie müssen Interesse daran haben, diese Szenerie kennen zu lernen und zu ändern. Ich lade Sie ein, verlassen Sie Ihren Dienst-7er, steigen Sie auf meine Kosten in meinen 5er, eine Nacht reicht, zum Wohle der Münchner Jugendlichen. 3093
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42 TAXIKURIER Vorschau Ausgabe Januar 2005 Geneigte Leserinnen und Leser, Sie werden es nicht für möglich halten, aber es ist tatsächlich so geschehen: Unter den vielen Reaktionen zum letzten Heft fragte ein Kollege bezüglich des Frühstücks-Themas „warum wir den Bayerischen Hof in unserer Auflistung dabei hätten, wo sich doch ein Taxler dort nie ein Frühstück leisten könne“? Dieser Kollege hat leider gar nichts kapiert, dient doch unser monatliches Servicethema der Kompetenz der Taxifahrer und somit seinen Fahrgästen. Vielleicht produzieren wir mal eine Gebrauchsanweisung für den TAXIKURIER. Die nächste Ausgabe erscheint nicht wie üblich zum Monatsende, sondern noch vor Weihnachten. Der nächste TAXIKURIER erscheint am 17. Dezember 2004! Es erwarten Sie wie immer hochinteressante Themen: ➜ Jahresbilanz 2004 Zitrone des Jahres, Rose des Jahres, Taxameter des Jahres … ➜ Die längste Nacht des Jahres Silvester-Highlights ➜ Trinkgeld Die verschiedenen Tipp-Kulturen Bis dahin einen fröhlichen Advent! TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner Objektleiter: Paul Rusch, Tel: 0172 - 5 37 37 31 Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai-Georg Frey, Peter Gabler, Norbert Laermann, Dr. Rüdiger Neitzel, Carmen Roithmeier, Michael Schrottenloher Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst formenreich, visuelle kommunikation und design Ringseisstraße 4, D-80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmeier, Gerhard Kroiß Impressum
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www.volkswagen-taxi.deMotiv TS1/02 Hoffentlich kommt wieder der nette, blonde Taxifahrer Frohe Weihnachten Ihr Taxi von Volkswagen, nicht nur an Feiertagen