Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Dezember 2004

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2004. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte A-, komfortable C- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.

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Erotik
Dezember 2004
Taxi Kurier | 44. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Was bietet unsere Stadt …
➜ Tag- und Nachtfahrer: 
Welche Vorraussetzungen sind nötig!
➜ Essen auf Rädern: 
Wo gibt’s den besten Döner?
➜ Ballermann ist überall:
Gespräch mit Wolfgang Nöth – dem Optimol-Betreiber 
foto: www.atelier-tacke.de

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Der neue Audi A6 
als Taxifahrzeug.
Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst.
Denn der neue Audi A6 vereint höchsten Komfort, innovative
Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und
Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi
Vorsprung durch Technik www.audi.de
First Class von Tür zu Tür.

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Verwaltung TAXI-MÜNCHEN eG
Taxizentrale
Telefon: 089-2 16 10 und 
Telefon: 089-1 94 10
Büro Taxizentrale
Öffnungszeiten: 
Mo-Fr 09.00 – 17.00 Uhr
Leiter Taxizentrale 
Herr Alfred Huber
Telefon: 089-2 16 13 51 
e-Mail: 
huber@taxi-muenchen.de
Stellv. Leiter Taxizentrale 
Herr Norbert Laermann
Telefon: 089-2 16 13 52
e-Mail: 
laermann@taxi-muenchen.de
Kundenberater/Funkausbildung
Herr Hans Stein
Telefon: 089-2 16 13 72
e-Mail: 
stein@taxi-muenchen.de
Hauptkasse
Öffnungszeiten: 
Mo-Fr 07.30 – 12.00 Uhr 
Mo, Di, Do 12.30 – 15.00 Uhr
Telefon: 089-77 30 77
Taxishop
Öffnungszeiten: 
Mo-Fr 09.00 – 16.00 Uhr
Telefon: 089-77 05 50
Taxischule
Lehrgänge: Mo + Mi 
jeweils 18.00 – ca. 21.00 Uhr
Telefon: 089-76 42 70
Inhalt
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 4
Editorial | Markenartikel Taxi 5
Die Genossenschaft | Wichtige Informationen aus der Zentrale 6
Die Taxivereinigung | Fakten und Daten 8
Der Landesverband | Besuch auf der Europäischen Taximesse Köln 9
Kurioses aus der Zentrale | Amüsante Erlebnisse aus dem Alltag 9
Aus der Praxis | Tag- und Nachtfahrer – die Unterschiede 10
Ballermann ist überall | Gespräch mit Wolfgang Nöth 12
Norberts Weltreise | Taxiszene Stockholm 14
Carmens Randnotizen | „Ich bin doch bloß ein Taxiunternehmer …“ 15
Schrotti’s Fiaker-ABC | Amüsantes mit „F“ 16
Pinnwand | Profitables für den Alltag 18
Rose des Monats | Taxigutscheine für Christoph Wimber von der Messe 19
Zitrone des Monats | Erich Sixt 19
Der Mensch hinter der Stimme | Rudi Braun – Das Wort zum Sonntag 20
Essen auf Rädern ||Der Döner-Test 22
Dauerbrenner | Autobooking 22
Leserbriefe ||Reaktionen zum TAXIKURIER 24
Hier spricht der Doc ||Kopfschmerzen 26
Pausenfüller | Kennen Sie die Ochsenhochzeit? 27
Münchner Straßen-Namen | Warum heißt …? – diesen Monat das „C“ 28
Der Witz des Monats | 29
Messesplitter | Messe wird größer 29
Gewinnspiel | Originell texten und 100 Euro gewinnen! 30
Auflösung | Der Gewinner vom November-Heft 30
Taxameter des Monats | Münchner Wirte 31
Bin so Frey | Taxitest Mazda6 2.0 MZR-CD 32
Anno dazumal | Der Zwickelstich 35
Erotik in München | Was bietet unsere Stadt 36
Promi-Talk | Barry Werkmeister über seine Taxi-Erlebnisse 41
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 41
Impressum | 42
Vorschau | Das erwartet Sie im Januar-Heft 42
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de

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➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Nibelungen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Münchner Symphoniker
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Christmas Swing
➜ Muffathalle, Aquarium
➜ 20.30 Uhr, Schlachthof, Wellküren
Sonntag, 12. Dezember
➜ 16.00 Uhr, Theatinerkirche, 
Carmina adventus
➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Nibelungen
➜ 18.00 Uhr, Lukaskirche, 
The voices of Gospels
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Weihnachten bei den Buddenbrocks
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Dvorak-Gala
➜ Herkulessaal, Ludwig Güttler
➜ Lustspielhaus, Martin Schmitt
Montag, 13. Dezember
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Schöne Bescherungen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Bayerische Weihnacht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Weihnacht in St. Petersburg
➜ Carl-Orff-Saal, Uriah Heep
Dienstag, 14. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Also sprach Zarathustra
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Weihnachtsoratorium
➜ Herkulessaal, Aida
Mittwoch, 15. Dezember
➜ 20.00 Uhr, St. Markus, 
Weihnachtsliederabend
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Neubeurer Adventssingen
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, M. Maisky
Donnerstag, 16. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Misa Criolla
➜ 20.00 Uhr, Allerheiligen-Hofkirche,
Altrussische Weihnacht
➜ Muffathalle, Manfred Mann
➜ Zenith, Beastie Boys
Freitag, 17. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Barbara Bonney
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Zigeunerbaron
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Antigone
Samstag, 18. Dezember
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Martin Stadtfeld
➜ 18.00–20.30 Uhr, Philharmonie, 
Weihnachtsoratorium
➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Nibelungen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
J. Rachlin
➜ Tonhalle, 3 Kommissare
Sonntag, 19. Dezember
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Wiener Sängerknaben
➜ 18.30 Uhr, Eissporthalle, 
Eishockey
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Metamorphose
➜ Prinzregententheater, 
Alpenländische Weihnacht
➜ Muffathalle, Christina Stürmer
Montag, 20. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Gospel Christmas
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Salzburger Advent
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
Zauberflöte
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Eine Musikalische Schlittenfahrt
4 TAXIKURIER
Top-Termine Dezember ’04
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
4004 • •
Alabama-Gelände • •
Atomic Cafè • •
Babylon • •
Backstage ••••
Badeanstalt •
Erste Liga •••
Fortuna • •
Hansa 39 • •
Kultfabrik • • •
Lenbach •
m a x S u i t e •••••
Nachtgalerie • •
Nachtwerk • • •
N a c h t c a f é •••••••
O p t i m o l w e r k e •••••••
P 1 • ••••
P a c h a •••••
Palais •
Parkcafé • • •
Prager Frühling • •
Prinzip •
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Skyline • • •
Soul City • • • •
The Garden • • •
Titanic City • • •
Mittwoch, 1. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, Chuck Berry
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Il Giardino Armonico
➜ Muffathalle, Candy Dulfer
Donnerstag, 2. Dezember
➜ Philharmonie, Diana Krall
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Alt-Deutsche Weihnacht
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Ostrobothnian Chamber Orchestra
Freitag, 3. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Monserrat Caballe
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Paco Pena
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ 22.00 Uhr, Hard Rock Cafe, 
The Rockers Delight
Samstag, 4. Dezember
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Russische Weihnacht
➜ 18.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Nibelungen
➜ 19.30 Uhr, Circus Krone, 
Stars in der Manege
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Giora Feidman
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Winter in St. Petersburg
➜ Backstage, Nuticella
➜ Muffathalle, Rachid Taha
Sonntag, 5. Dezember
➜ 16.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Julian Bliss
➜ 17.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Nibelungen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der Tod in Venedig
➜ Herkulessaal, Maxim Vengerov
Montag, 6. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Cecilia Bartoli
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Antigone
➜ Muffathalle, Interpol
➜ Hard Rock Cafe, Lil Rockers
Dienstag, 7. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Russische Weihnacht
➜ Muffathalle, Samy Deluxe
Mittwoch, 8. Dezember
➜ 19.00 Uhr, Herkulessaal, 
Hänsel + Gretel
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus,
Schöne Bescherungen
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hannelore Elsner
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, 
A jazzy Christmas
Donnerstag, 9. Dezember
➜ 19.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Hänsel + Gretel
➜ Tonhalle, Australian Pink Floyd
➜ Backstage, Secret Machines
Freitag, 10. Dezember
➜ 19.00 Uhr, Werkraum, 
Ein Abend für E. Jelinek
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Best of Tim Fischer
➜ 21.00 Uhr, Hard Rock Cafe, Aloha Hawaii
Samstag, 11. Dezember
➜ 15.30 Uhr, Olympiastadion, 
FC Bayern – VFB Stuttgart
➜ 15.30 Uhr, Philharmonie, 
Wiener Johann Strauß Gala
➜ 15.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Vier Jahreszeiten
Mehrtägige Termine
➜ 09.10.04 – 30.01.05
Di–Sa 20.00 Uhr, So 18.00 Uhr, Messe Ost, 
Palazzo Schuhbeck
➜ 19.10.04 – 06.02.05
Di–Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr, Arnulfstraße an
der Donnersberger Brücke, Witzigmann Palazzo
➜ 25.11.04 – 31.12.04
Theresienwiese, Tollwood Winterfestival
➜ 27.11.04 – 05.12.04
Messe, Heim und Handwerk
➜ 30.11.04 – 31.12.04
Di–So, Deutsches Theater, Die Schöne und das Biest
➜ 03.12.04 – 05.12.04
Olympiahalle, Munich Indoors
➜ 04.12.04 – 05.12.04
Carl-Orff-Saal, Ritter Rost feiert Weihnachten
➜ 04.12.04, 11.12.04, 18.12.04
9.30–11.30 Uhr, Hard Rock Cafe, 
Santa Claus kommt
➜ 07.12.04 – 08.12.04
Schlachthof, Max Goldt
➜ 08.12.04 – 11.12.04
Circus Krone, Harlem Gospel Singers
➜ 09.12.04 – 12.12.04
09.12–11.12: 20.00 Uhr, 12.12.: 14.00 Uhr, 
Olympiahalle, Nokia Night of the Proms
➜ 17.12.04 – 19.12.04
Olympiahalle, Super-Cross-Over
➜ 22.12.04 – 23.12.04
Hubertussaal Nymphenburg, 
Die Heilige Nacht
➜ 26.12.04 – 27.12.04 
18.30 Uhr, Philharmonie, 
Roncalli´s Winterträume

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5TAXIKURIER
Liebe Dienstleister und Dienstleisterinnen!
Markenbindung, eine glückliche Beziehung. Opel und Karstadt stehen vor Massenentlassungen. Das nationale Lamentieren vertieft sich. Auch VW leidet unter Imageproblemen.
Nach Meinung von Christoph Burmann, Professor für innovatives Markenmanagement an der Universität Bremen, ist falsches Management bei Opel und Karstadt
Ursache für den wirtschaftlichen Niedergang – beide haben ihren guten Namen zu
substanzlosen Labels verkommen lassen. Eine gute Markenbindung basiert auf
Identität mit der Marke und ist so wertvoll wie eine gut funktionierende menschliche Beziehung. Das A und O dabei ist die Stärkung der „Corporate Identity“ und
Bindung aller Mitarbeiter.
Nach wie vor ist beim Verbraucher eine Markenbindung zu beobachten. Vor allem
dann, wenn die Marke charakterstark und nicht austauschbar ist. Ein Beispiel hierfür ist das Kaufverhalten der Münchner Taxiunternehmen. Auf Grund von massiven Verunsicherungen und schwacher Ertragslage werden Neukäufe bei den Produkten des Sternes sehr zögerlich vorgenommen. Trotzdem hat sich der Anteil von
Mercedestaxis nicht signifikant verändert, weil beim Kauf von Gebrauchtfahrzeugen auf die gleiche Marke zurückgegriffen wird. 
Ein wesentlich wichtigerer Schluss aus den Gründen für den Niedergang der Marken Opel und Karstadt, dessen Kaufhäuser zu anonymen Allesanbietern, unter dem
wenig kompetenten Slogan „alles unter einem Dach“ verkamen, ist die Erhaltung
der „Corporate Identity“ des Taxigewerbes.
Die nicht fundierte Forderung nach der Aufgabe der einheitlichen Taxifarbe, die
von pseudoinnovativen Politikern mangels Mut zu sinnvollen und notwendigen
Maßnahmen dankbar in aktivistischer Manier umgesetzt werden soll, ist ein Schritt
in das gleiche Verhängnis, die Opel und Karstadt in die Misere führten. In diesem
Zusammenhang muss auch die wichtigste Grundlage unserer Dienstleistung gesehen
werden, der Vertrauensvorschuss, den uns Fahrgäste entgegen bringen, wenn sie
sich in Erwartung von eingeschränkter Kompetenz und Lauterkeit des Fahrpersonals
bei Tag und Nacht anvertrauen, um sicher und schnell befördert zu werden. Aus
Umfragen wissen wir, dass Taxifahrer im Ansehen der Bevölkerung einen hervorragenden Rang einnehmen, weit vor manchen akademischen Berufsgruppen.
Um die wichtigen Grundlagen unserer Existenz zu sichern, müssen wir uns alle anstrengen. Sicher kann Qualität nicht auf der breiten Basis der Überbesetzung aus
prosperierenden Zeiten beibehalten werden. Weder die offensichtliche Überalterung
des Fuhrparks noch radebrechendes Fahrpersonal, das im 20igsten Anlauf den
Ortskundenachweis schafft, wird uns in eine gesicherte Zukunft führen. Auch der
großspurige Anspruch, besseren Service mit hohem finanziellen Werbeaufwand zu
schaffen, hat sich als Flop erwiesen.
Der einzige Weg führt über rationelle Betriebskosten und besten Service mit entsprechenden Fahrzeugen zum Erfolg, vorausgesetzt, wir alle verbreiten bei unseren
Fahrgästen ein positives Klima, um die vielbeschworene Kundenbindung zu sichern.
Ihr Hans Meißner
Chefredakteur
Editorial
Dienstag, 21. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Festliches Weihnachtskonzert
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Lateinamerikanische Weihnacht
➜ Herkulessaal, Swinging Christmas
Mittwoch, 22. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Alt-Russische Weihnacht
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Eine musikalische Schlittenfahrt
➜ Herkulessaal, 
Bach’s Weihnachtsoratorium
Donnerstag, 23. Dezember
➜ 16.0 Uhr, Philharmonie, 
Blechschaden
➜ 18.00+20.30 Uhr, Prinzregententheater,
Weihnachtsoratorium
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, 
Vier Jahreszeiten & Feuerwerkermusik
➜ Olympiahalle, Die Toten Hosen
Samstag, 25. Dezember
➜ 19.30 Uhr, Schauspielhaus, 
Schöne Bescherungen
Sonntag, 26. Dezember
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Roncalli’s Winterträume
➜ 15.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Der heitere Ludwig Thoma
➜ 20.00 Uhr, Schauspielhaus, Der Messias
➜ Hard Rock Cafe, 
Breakfast bis Mitternacht
Montag, 27. Dezember
➜ 17.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Pippi Langstrumpf
➜ Herkulessaal, 
Chinesischer Nationalcircus
Dienstag, 28. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal,
Schwanensee
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
Mittwoch, 29. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Carl-Orff-Saal, Zauberflöte
Donnerstag, 30. Dezember
➜ 20.00 Uhr, Olympiahalle, Helmut Lotti
➜ 20.00 Uhr, Prinzregententheater, 
Fülle des Wohllauts
➜ 20.00 Uhr, Eissporthalle, Eishockey
➜ Tonhalle, Schandmaul
Freitag, 31. Dezember
➜ 10.00 Uhr, Werner-von-Linde-Halle, 
Silvesterlauf
➜ 15.00 Uhr, Herkulessaal, 
Die jungen Tenöre
➜ 15.00 Uhr, Philharmonie, 
Last Night of the year
➜ 15.00+21.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Silvester mit Blechschaden
➜ 16.00+19.30 Uhr, Hochschule für Musik, 
Odeon-Tanzorchester
➜ 18.00 Uhr, Olympiahalle, 
Silvester-Revue
➜ 18.30 Uhr, Prinzregententheater, 
Klaus Kreuzeder
➜ 19.00 Uhr, Max-Joseph-Saal, 
Münchner Streich-Quartett
➜ 19.00 Uhr, Schauspielhaus, 
Die Welt wird schöner
➜ 20.00 Uhr, Herkulessaal, 
Münchner Kammerorchester

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6 TAXIKURIER
Nutzungsgebühren 2005
Wie allgemein bekannt, fallen im kommenden
Jahr die Umlagen für 250 bis 300 Taxis weg.
Diese Schätzung beruht auf dem aktuellen
Stand zum Ende des Jahres 2004. Ursache sind
neben cirka 110 Betriebspflichtbefreiungen
Konkurse diverser Firmen der Grohgruppe.
Nicht auszuschließen ist dabei, dass weitere
Betriebe in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten werden. Zurückgenommene Konzessionen werden vom KVR voraussichtlich nicht
neu vergeben, da die Taxi-München eG einen
umfangreichen und fundierten Antrag auf das
Einlegen eines weiteren Beobachtungszeitraumes auf die Dauer eines Jahres stellte. Hierzu
ist die Entscheidung der Taxikommission des
Stadtrates der Landeshauptstadt München abzuwarten, die am 03. Dezember zu erwarten
ist.
Trotz dieses Risikos entschied der Vorstand der
Taxi-München eG einstimmig die Nutzungsgebühren für 2005 beizubehalten. Um die Einnahmenausfälle bei den Gebühren zu minimieren, haben wir die Fälligkeiten um je einen
Monat vorziehen müssen. Bei den bisherigen
Fälligkeiten konnte es geschehen, dass wir z.
B. bei einem Mitgliedsbetrieb mit 20 Taxis, der
Anfang Mai illiquide wurde, keinen Cent für
die Monate Januar mit Mai an Nutzungsgebühren bekamen, weil diese eben erst am 30.
April fällig waren. Diese Ausfälle müssten alle
anderen Kolleginnen und Kollegen mittragen.
Lediglich die jährliche Werbeumlage muss von
60,– Euro auf 80,– Euro erhöht werden, um
den höheren Werbeaufwand zu finanzieren,
der unvermeidbar ist, da wir seit einiger Zeit
Kundenkontakte intensivieren.
Einen wichtigen Teil der Werbeaktivitäten können Sie als direkter Kundenkontakter erreichen. Die notwendigen Werbemittel, wie Kopfstützen oder auch give-a-ways halten wir für
Sie bereit.
Bekanntmachung
Die TAXI-MÜNCHEN eG, Genossenschaft der
Münchner Taxiunternehmen, gibt gemäß § 48
der Satzung die Monatsgebühren pro Taxi für
die Teilnahme an der Auftragsvermittlung und
Abrechnung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs für das Jahr 2005 bekannt:
Nutzungsgebühren 2005:
1. Gebühr für die Nutzung 
der Standplatztelefone e 38,– pro Monat
2. Gebühr für die Teilnahme 
am Funksprechverkehr e 40,– pro Monat
3. Zuschlag ab dem 2. Fahrzeug eines Mitgliedes e 12,– pro Monat
4. Werbekostenpauschale 
pro Taxi e 80,– pro Jahr
5. Bearbeitungsgebühr bargeldloser Zahlungsverkehr 4,31 % des Bruttobetrages
6. Verzugszinsen 6 % p.a.
Vorstehende Gebühren sind Nettobeträge, die
gesetzliche Mehrwertsteuer ist zuzurechnen.
Die gesamten Jahresgebühren sind bis
30.03.2005 fällig.
Bei Zahlungseingang bis 31.01.2005 werden 
5% Rabatt gewährt.
Bei nicht fristgerechter Zahlung der Gebühren
werden die betreffenden Taxis von der Funkvermittlung ohne Ankündigung ausgeschlossen.
Seit dem 01.01.1999 ist allen Mitgliedern - ohne gesetzliches Entgelt – gestattet, ihre Taxis
an den von der Bahn AG durch die TAXI-
MÜNCHEN eG angemieteten Standplätzen bereitzustellen.
TAXI-MÜNCHEN eG
Der Vorstand
Meißner – Roithmeier– Kroiß
Strafzettel oder „Vorsicht Falle“
Am 21.09. gegen 21.00 Uhr, wendete der Kollege Mirko S. besetzt in der Landsbergerstraße,
Höhe 315, dabei überfuhr er die durchgehende
Mittellinie. Die Landsbergerstraße ist ab der
Friedenheimer Brücke eine Kraftfahrstraße, die
rechtlich einer Autobahn gleichgestellt ist. So
dürfen diese Straße Fahrzeuge mit einer geringeren Geschwindigkeit als 60 km/h nicht benutzen. Das Wenden des Kollegen Mirko S. in
der Landsbergerstraße ist praktisch gleichbedeutend mit dem Wenden auf einer Autobahn.
Für dieses Verhalten sieht der Bußgeldkatalog
unter Kennzahl 83.3 als Regelbuße 150,– Euro,
vier Punkte und ein Monat Fahrverbot vor.
Wer in diese Falle tappt, läuft Gefahr, seine
Existenz aufs Spiel zu setzen.
Streit – um des Streites willen
Für den 13. Oktober war vom Landgericht
München I ein Termin zur rechtlichen Klärung
der Wahlen zum und im Aufsichtsrat angesetzt. Wer die Hoffnung hatte, damit sei der
Spuk um diese wichtige Frage endlich erledigt,
sah sich getäuscht.
Der Anwalt, ein Mitglied der Taxi-München
eG, des Nichtmitgliedes Herrn Bolat, beantragte der Verweisung der Streitsache an eine andere Kammer des Landgerichts. Der Termin 13.
Oktober wurde abgesetzt. Der Antrag auf Verweisung wurde abgelehnt, so dass das Verfahren bei der bisherigen Kammer bleibt. Ein neuer Termin wurde für den 18. Januar 2005
anberaumt.
Es wird also bis Ende Januar zu keiner vernünftigen Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat kommen, es sei denn, Herr Bolat, der Geschäftsführer der off-road Taxi GmbH nimmt
die Satzung der Taxi-München eG zur Kenntnis, akzeptiert sie, und es kommt zu einer
rechtmäßigen Neukonstituierung des Aufsichtsrates.
Kommentar:
Bei unserer Genossenschaft handelt es sich keinesfalls um einen Kaninchenzuchtverein – ohne diesen Vereinen Abbruch zu tun. Die Taxi-
München eG ist für jeden Taxiunternehmer und
Fahrer eine Dienstleistungseinrichtung, ohne
die Taxiverkehr in München nicht darstellbar
ist. Dies beweisen im Besonderen die Unternehmer, die sehr viel Geld aufwenden und eine
zweite Auftragsvermittlung finanzieren. Keiner
dieser zweigleisig fahrenden ist bereit auf die
Einrichtungen der Taxi-München eG zu verzichten. Darüber hinaus funktioniert die Genossenschaft nur, weil über 90 Mitarbeiter fleißig
und kompetent für unser Gewerbe arbeiten.
Ganz abgesehen von mühsam über neun Jahrzehnte zusammengetragenem Immobilienbesitz,
der gerade angesichts wirtschaftlich äußerst
schwieriger Zeiten und restriktiver Kreditpolitik
der Banken unabdingbar ist, um unser Gewerbe
zu stützen und zu sichern, muss die Frage gestellt werden, wie die Verantwortung von Advokaten, die Mitglied der Taxi-München und
einigen Aufsichtsratsmitgliedern aussähe, wenn
diese kritischen neuen Kräfte das Sagen in unserer Genossenschaft hätten.
Die Genossenschaft
Dr. med univ. Hans Bake v. Bakin
– München –
Heidemannstraße 25–27
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
(ohne Voranmeldung) € 31,–
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
mit psychometrischen Tests
für Ersterteilung und über 60 Jahre
€ 81,–
Telefon 089/3 11 17 50
Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden
Rechtsanwalt Stephan 
und Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in
Straßenverkehrssachen
● Unfallregulierung
● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, sind
Rechtsanwalt Stephan die Probleme der
Taxiunternehmen bestens vertraut.
Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München
Tel.: 089/52 40-21 od. 22 
Fax: 089/52 61 12

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7TAXIKURIER
Angst und Bang muss es vielen älteren und
auch jüngeren Mitgliedern werden, wenn laut
im Aufsichtsrat verkündet wird, „die Satzung
interessiert uns nicht“, oder wenn die Arbeit
der Genossenschaft blockiert wird, weil ein
Geschäftsführer einer GmbH, der selbst nicht
Mitglied ist, mit der Fraktion um Frau Marsig
eine sehr eigenwillige Rechtsauslegung betreibt.
Herr Bolat war bis zu seiner rechtwidrigen
Wahl zum Aufsichtsrat nur wenige Wochen
Geschäftsführer einer GmbH mit zwei Taxis
und betreibt seit einigen Wochen zusätzlich einen Mietwagen und macht damit Münchner
Taxis Konkurrenz. In anderen Genossenschaften versuchte man sich derartiger Mitglieder,
die nicht rückhaltlos hinter dem Taxigewerbe
stehen, zu entledigen.
Wir wünschen ihm beruflichen Erfolg. Ob Herr
Bolat als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, von Gnade der Frau Marsig, ein Mann
der Zukunft für die Taxi-München eG ist, müssen Sie in der nächsten Generalversammlung
selbst entscheiden.
Querschläger
Im Novemberheft wurde der Kollege Yilmaz
Dursun auf Grund einer Beschwerde mit der
„Zitrone des Monats“ bedacht. 
Eine Dame hatte die Verhältnisse am Flughafen München mit denen ihrer Heimatstadt
Hamburg verglichen und sich massiv mokiert,
dass eine Fahrt für 15,– oder 20,– Euro eine
Kurzfahrt ist, in Hamburg dagegen bei solchen
Fahrtstrecken Taxifahrer Privatabholungen
durchführen. Die Verhaltensweise des Taxiunternehmers war wohl weniger Anlass des
Schreibens, vielmehr die nicht böse gemeinte
Aufklärung über die Praktiken am Münchner
Flughafen.
Der Kollege Yilmaz wurde Opfer der skurrilen
Zustände am Münchner Flughafen, obwohl er
selbst am wenigsten dafür kann und bekanntermaßen mit seinem Klassetaxi vorbildlichen
Fahrdienst leistet. 
Wahrscheinlich haben sich gerade die Kollegen
lustig gemacht, die selbst am wenigsten Grund
dazu haben.
Suchmeldungen
Schwarze Lederaktentasche mit schwarzem
Terminkalender A5 und weißem LEITZ-Ordner
im Taxi liegen gelassen! Fahrt vom 16.09. auf
17.09.04 gegen 1:00 Uhr morgens. Der Fahrer
nahm den Fahrgast in Höhe des Restaurants
Roma in der Maximilianstraße auf; an der
Mauerkircherstraße 68 stieg er (kurz) aus! Die
Akten mit Tasche sollen bitte bei Frau Choleva
(Sekretariat Taxi München eG – Tel. 21 61-
367) abgegeben werden. Belohnung 250,00 e! 
Schwarzer Plüschpanther gesucht – Finderlohn!
Taxifahrt von Frau Irina Senearclens de
Grancy (Tel. 0179/4564790) mit Kollegen in
der Nacht vom 30.09/01.10.04 gegen 1:00 Uhr
vom Nachtwerk zum Parkcafé. Schwarzer
Plüschpanther mit blauen Augen (ca. 70 cm
hoch/Geburtstagsgeschenk!) ging verloren.
Mehrere Funkdurchsagen führten nicht zum
Erfolg. Frau de Grancy trauert um Ihren verlorenen Geburtstagspanther und garantiert einen
Finderlohn oder Ersatzpanther!
Warnung des Bayerischen
Landeskriminalamtes – 
50-Euro-Blüten!
Die Verteilung von 50-Euro-Blüten hält nach
wie vor an! Die Vorgehensweise der Täter ist
immer die selbe: die Kernzeit der Vergabe der
Blüten liegt in den Abendstunden bis tief in
die Nacht (ca. 22:00–04:00 Uhr). Die Täter
steigen regelmäßig in die Rückbank des Taxis
ein und fahren zu einer naheliegenden Adresse. Durch das geringe Beförderungsentgelt
wird ein maximales Restgeld in echten Euro
erzielt. Auffallend ist, dass in mehreren Fällen
das Lokal „Pimpernel“ oder die Müllerstraße
als Fahrziel diente oder die Täter in dieser Gegend zugestiegen sind!
Die falschen 50-Euro-Scheine beginnen mit
der Notennummer X 0023865 und Y 0023865
(diese Nummer befindet sich zweimal auf der
Rückseite) und der Plattennummer j014g5
(diese Nummer befindet sich klein lesbar auf
der Vorderseite, rechts mittig über dem Hologramm). Das Papier fühlt sich glatt an. Das
Wasserzeichen ist aufgedruckt und nur
schwach angedeutet. Der Sicherheitsfaden ist
ebenfalls nur schwach aufgedruckt und in der
Durchsicht kaum wahrnehmbar. Der Kippeffekt
(Farbwechsel von Violett nach Olivgrün auf
der Rückseite) ist nicht vorhanden. Das Hologramm auf der Vorderseite, unten rechts, ist
aufgeklebt und ohne Sicherheitsmerkmale. Die
Blüten leuchten unter UV-Licht nur mittelmäßig; wichtige druck- und papiertechnische UV-
Merkmale fehlen gänzlich.
Es wird angeregt, eine echte 50-Euro-Note als
Vergleichsmuster mitzuführen. 
Lesen Sie dazu auch unseren Artikel im Taxi-
Kurier vom November (S. 38-41)!
Beschreibung des Täters: männlich / ca. 175-
180 cm groß / 25 – 30 Jahre / 85 – 90 kg
schwer / kräftige Statur / rundes Gesicht / kein
Bart / keine Brille (Änderung möglich) /
spricht deutsch mit ausländischem Akzent /
südländischer Typ / Bekleidung zur Tatzeit:
dunkelblaue Jeans – schwarze Lederjacke –
weißes Cappi.
Bei Erkennen von Falschnoten oder des Täters
wird um unverzügliche Benachrichtigung der
nächsten Polizeidienststelle oder der Zentrale
gebeten, die die Meldung sofort an die Polizei
Die Genossenschaft
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de
weitergibt! Bitte achten Sie jedoch darauf, dass
Sie sich keinem unnötigen Risiko aussetzen und
sich dadurch selbst in Gefahr bringen!
Dankeschön!
Albert und Elisabeth Himpsl bedanken sich
recht herzlich bei dem Taxifahrer, der am
Montag, den 27.09.04 an der Terofalstraße
gegenüber der Blumenauerstraße (Taxistand)
zwischen 7:30 – 8:00 Uhr erste Hilfe geleistet
hat und den Notarzt verständigte! Frau Himpsl
schreibt uns, Ihr Mann wurde damals ins Pasinger Krankenhaus gebracht und sei inzwischen wieder wohlauf, so wie man es halt mit
84 Jahren noch sein kann!
Weiter mit „Dankeschöngruß“ an
Unbekannt!
Der Fahrer (junger Mann/abrasierte Haare), der
am 05.10.04 gegen 15:30 Uhr eine Fahrt von
der Grillparzer-/Ecke Einsteinstraße nach Vaterstetten an der Rufsäule Prinzregentenplatz
angenommen hat, möge sich bitte melden, bei:
Frau Schröder, Tel.: 089/470 38 38 (nachmittags!). 
Beschwerden der Hotels rund um
den Hauptbahnhof!
Immer wieder erreichen uns Beschwerden von
Hotels und deren Kunden rund um den Hauptbahnhof! Viele Fahrer verweigern hier die Beförderung von Fahrgästen für Kurzfahrten!
Bitte ersparen Sie uns und unseren Fahrgästen
künftig diesen Ärger und denken Sie an Ihre
Beförderungspflicht, auch wenn es nicht zum
Flughafen geht! Denken Sie daran, „Kleinvieh,
macht bekanntlich auch Mist“! Auch wenn’s in
diesen Fall oft der „Mist“ ist, den Sie fahren
dürfen, weil die „Schmierfinken“ die „Hauptbahnhof-Hotels“ im Griff haben!

Seite 9

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8 TAXIKURIER8 TAXIKURIER
Öffnungszeiten: Dienstag mit
Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr
Folgende Leistungen
stehen Ihnen zur Verfügung:
➜ Beratung für Behördengänge
➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung
➜ Beratung in Vers.-Angelegenheiten
➜ Kreditkartensysteme
von der Firma Taxi wellCash
➜ Taxizubehör jeglicher Art
Service für unsere Mitglieder:
Schwarzes Brett in den Schaufenstern der
Corneliusstraße 44
Taxischule: Montag und Mittwoch
ab 19.00 bis 21.00 Uhr,
Beginn zu jeder Zeit möglich 
Taxivereinigung
München e.V
Corneliusstraße 44,
80469 München
Tel: (0 89) 77 30 43
Fax: (0 89) 77 35 90
Die Genossenschaft
Roman Strobl gewinnt Wies’n-
Regatta und macht den „Jungen“
etwas vor!
Gehen die A-Cat auf’s Wasser, läßt Roman
Strobl niemanden eine Chance! Unser ehemaliges Mitglied (1963–2004!) mit dem Taxi 2182
hat beim Saisonabschluss bei der Wies’n-
Regatta der Segelvereinigung Breitbrunn mit
drei ersten Plätzen das Feld hinter sich gelassen. Strobl hat sich Ende September auch den
A-Cat-Preis seines Vereins erobert! Wir gratulieren und freuen uns über so viel Erfolg und
Sportsgeist auch jenseits der aktiven Taxizeit!
Warnung vor trickreichem 
„Taxi-Zechpreller“!
Fahrgast fährt vom Lokal „Players“ in der
Martin-Luther-Straße oder Umgebung nach
Hohenbrunn in den Tulpenweg. Will handeln
und guten Preis! Gelingt ihm das nicht, nörgelt
er die ganze Fahrt und gibt vor „amtlich“ zu
sein; verlangt Konzessionsauszug, stellt Fragen
zu Ihrer Fahrdienstzeit u.ä., mit dem Ziel,
schon möglichst weit gefahren zu sein, um
dann, bei einem provozierten Rauswurf, einen
Teil der Fahrt schon kostenlos hinter sich zu
haben. Sofern Sie das Taxameter nicht eingeschaltet haben, macht er Sie am Ziel darauf
aufmerksam, daß auf der Uhr ja nichts stehe
und er gesetzlich nur dazu verpflichtet sei, den
Fahrpreis zu bezahlen, der auf der Uhr steht!
Na Prima, also Vorsicht!
Vorsicht in der Havelstraße
Seit drei Wochen ist das Einbiegen in die Havelstraße für Verkehr, der aus südlicher Richtung von der A94 kommend, die Weltenburgerstraße befährt, verboten.
Wir Anwohner der Havelstraße müssen beobachten, dass sich auch die Taxifahrer nicht an
das Abbiegeverbot halten. Besonders zu 
Messezeiten biegen sie dicht an dicht regelwidrig ab und benutzen unsere Straße als Transitstrecke in die Innenstadt. Das Argument, es
handle sich um Anwohner der Parkstadt, die
befördert würden, zieht nicht, weil es keine
Ausnahmeregelung für Anlieger gibt. 
Für solche Fälle wäre die Durchfahrt Revalerstraße die einzige Zufahrtsmöglichkeit.
Heute, anlässlich einer Kontrolle durch die Polizei, wurde bereits ein Taxi angehalten und
gebührenpflichtig verwarnt.
Wir bitte Sie, Ihre Kollegen über die geänderte
Verkehrsführung zu informieren und in Ihrem
eigenen Interesse darauf zu drängen, dass das
Abbiegeverbot eingehalten wird. 
Wir behalten uns vor, bei weiteren Verstößen
Anzeigen zu erstatten.
Mit freundlichem Gruß
Dr. Wilhelm W. Funk
Vorbildlicher Kollege
Dear Sirs,
I left my wallet in the taxi at Munich airport.
The taxi driver, Herr Dudolf Achhammer (Taxi
2928) of Theodor-Dormbart-Straße 5, 80805
München, Deutschland, phoned me before I
had boarded the plane and subsequently sent
the wallet to me.
I just thought it as well to inform you of my
appreciation of his action.
Kindest regards.
Yours sincerely.
Donal H. O’Conner
Der Absender hatte seine Brieftasche im Taxi
am Flughafen MUC vergessen. Er übermittelt
dem Taxifahrer seinen Dank, da dieser die
Brieftasche noch vor Abholung an ihn zurükkgeben konnte.
Quittungsblöcke
mit Durchschlagpapier
Quittungsblöcke mit Durchschlagpapier
werden in Kürze zur Verfügung gestellt! 
Da die Herstellung der Blöcke relativ kostenträchtig ist und wir Sie auch künftig nicht belasten wollen, sind wir in Verhandlung mit einem Sponsor!
Bis dahin können selbstverständlich die bisherigen Quittungsblöcke mit Blaupapier verwendet werden, die Sie sich – wie üblich – bei
Frau Zeiler oder im Taxi Shop kostenfrei holen
können.
Solarrufsäulen
Bitte um sensiblere Bedienung der neuen
Solarrufsäulen! Danke!
Unsere neuen Solarrufsäulen sind immer wieder defekt, weil einzelne Kollegen die Bedienung des Telefonknopfes als Dauerkraftakt
verstehen. Das bedeutet, sie drücken den Knopf
mit großer Kraft und bleiben während des
ganzen Gespräches darauf, weil sie das von
den „alten“ Rufsäulenhebeln her so gewohnt
sind. Das hat zur Folge, daß im hochtechnischen Innenleben der Rufsäule einzelne Module und Platinen überbelastet werden und die
Sprechfunktion dadurch ausfällt. 
Liebe Kollegen, der Sprechknopf benötigt nur
ein kurzes Antippen und kann dann ganz einfach losgelassen werden! Das Gespräch bleibt
trotzdem erhalten! 
Am Ende des Gesprächs brauchen sie nichts
tun! Also bitte NICHT noch einmal die Taste
betätigen! Das Gespräch wird nur durch das
Auflegen des Kunden beendet! 
Kurzfahrten
Logischerweise ist niemand von uns begeistert,
wenn ein Fahrgast bereits mit der Bemerkung
einsteigt „Ich will aber nicht weit“ . Unerträglich ist es aber, wenn der Fahrgast glaubt, sich
dafür entschuldigen zu müssen, dass er nicht
mindestens zum Flughafen will. Schlimm genug, dass scheinbar viele Kollegen völlig vergessen haben, dass Kurzfahrten eigentlich die
Regel sind und der Rest die Ausnahmen. 
Deshalb wurde dieser Aufkleber entwickelt,
den viele Kunden bereits als sehr positiv aufgenommen haben. Mittlerweile überlegt sogar
schon der TÜV, ob er nicht fester Bestandteil
der BO-Kraft werden soll! Den Aufkleber gibt’s
in der TAXI-MÜNCHEN e.G. Bitte großzügig
verwenden – auch wenn Flughafenfahrten lukrativer sind!

Seite 10

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9TAXIKURIER
www.zum-franziskaner.de
e-mail: zum.franziskaner@t-online.de
Residenzstraße 9, 80333 München
Telefon 0 89 / 23 18 12 - 0
Weltberühmt für bayerische Spezialitäten
• ab 8 Uhr traditioneller Frühschoppen mit Leberkäs 
und erstgebrühter Weißwurst aus eigener Metzgerei
• warme Küche bis 24 Uhr
• Geniessen Sie die legendäre „Taxi-Leberkäs-Semmel“
Tradition seit 1363
Kurioses aus der Zentrale
Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern
und Kollegen: In jedem TAXIKURIER unterhalten wir
Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag.
Anrufer: „Ich bin am U-Bahnhof Maillinger/
Ecke Nymphenburger, wollte mir eine
Streifenkarte ziehen, hab´ 10 Euro
rein, der Apparat hat auch gewechselt,
aber es kam keine Streifenkarte raus.“
Zentrale: „Und was soll ich jetzt tun?“
Anrufer: „Ich möchte nach Oberföhring und
nichts mehr bezahlen.“
Zentrale: „Ja, das geht nicht!“
Anrufer: „Und was soll ich jetzt machen; ich
kann doch nichts dafür?“
Zentrale: „Sie sind hier in der Taxizentrale.“
Anrufer: „Ich hab´ nur die achtstellige 
Nummer gewählt, die auf dem 
Automaten steht.“
(Anmerkung: Stadtwerke-Nr. beginnt mit „2361…“,
die der Taxizentrale mit „2161 …“ - Kunde hatte sich 
in seiner Aufregung verwählt!)
Der Landesverband
Europäische Taximesse Köln
Am 5. und 6 November fand in Köln die Europäische Taximesse statt.
Logisch, dass auch der TAXIKURIER dabei war.
Es waren sehr eindrucksvolle Tage. Enormes
Publikums-Interesse (ca. 15.000 Besucher),
ausschließlich Fachpublikum, hervorragendes
Rahmenprogramm, optimistische Stimmung.
Hier die Highlights zu diversen Ausstellern:
Adam Opel AG: Mittelpunk des Interesses an
diesem Stand war der Vectra Caravan.
ADT Wellcom: Etwas abseits gelegen; der Charme von Herrn Weller hat dies jedoch mehr als
wettgemacht.
Audi AG: Der neue A6, bald als Avant, hat alle
Design-Freunde erfreut. Außerdem gab es
wunderbaren Leberkäs und Weißbier. Eine
Münchner Beirats-Delegation aus der Corneliusstraße demonstrierte, wie man geschickt
VIP-Tische besetzt und Weißbier-Bestände
reduziert.
BMW: Die Münchner Edelschmiede wieder
einmal nicht dabei. Sehr gefehlt hat aber der
rührige Herr Vettori.
DaimlerChrysler: Dominanter Auftritt mit 
4,6-Mio-km-Taxi als Blickfang. Wie immer
großzügiger Sponsor bei der Tombola und
beim Gala-Abend am Freitag. Perfekt!
Fiat: Freundlicher Empfang. Besonders aufgefallen, dass im Verkaufsfolder eine Seite in
türkischer Sprache verfasst ist.
Ford: Etwa leiser Auftritt für ein Heimspiel.
Hale: Die ganze Familie Leitner demonstriert
unermüdlich die Neuerungen des Unternehmens.
Intax: Eyecatcher mit einem Porsche-Taxi, das
mehrmals am Tag foliert wurde.
Mazda: Jede zweite Frage an diesem Stand war
wohl, wann es den Automatik-Diesel gibt!
Much: Das rührige Tölzer Unternehmen war
immer dicht umlagert. Es kann nicht nur am
bayerischen Bier gelegen haben. Mehrere
Aktionen und attraktive Oldtimer sorgten für
permanente Übervölkerung. Außerdem großzügige Preise für beide Tombolas.
Skoda: Wohl eine der wirtschaftlichsten Taxilösungen. Jetzt müsste man die Marken nur
mal bewerben.
VDK Signal Iduna: Lothar Aschmann, eines der
Taxi-Urgesteine, hat wohl tausende Hände
geschüttelt. Der Messestand war immer hervorragend frequentiert. Keine „Versicherungs-
Berührungs-Ängste“ .
Volkswagen: Der Höhepunkt der Messe war
wohl der VW-Abend am Donnerstag. Super-
Stimmung, hervorragendes Büffet, höchst
zufriedene Gäste. Planung und Durchführung
perfekt bis ins Detail. Da lässt es sich auch
verschmerzen, dass die vom sympathischen
Jörg A. Gühlke eingeflogenen oder eingefrorenen Weißwürste am Messestand bayerischen
Ansprüchen nicht genügten.
Volvo: Aus Münchner Sicht glaubt man immer,
Volvo hat Interesse am Taxi-Geschäft. Denn es
gibt ja einige in der Stadt. National gesehen
sieht es aber anders aus.

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Es gibt Kollegen, die sind nur nachts
auf Kundenfang und könnten sich niemals vorstellen, tagsüber an überfüllten Taxistandplätzen, sich als zwölfter
einzureihen. Dann gibt’s wieder andere, die brauchen ihren ordentlichen
Feierabend, freuen sich auf Frau und
Kind und das spannende Fernsehprogramm. Egal ob Tag- oder Nachtschicht, beide müssen irgendwann
schlafen. Aber wann und wieviel ist
gesund?
„Vier Stunden Schlaf für Männer,
fünf Stunden für Frauen, sechs Stunden für Idioten“ . Diese Weisheit
stammt von Napoleon und stellt
gleich einmal fest, wer hier die harten Kerle sind. Dabei hatte der abgebrochene Haudegen kein Fernsehprogramm, dass ihm die Zeit
gestohlen hat, sein Fitnesszentrum
war der Krieg und seine Angetraute
bekam er nur zwischen den Schlachten zu Gesicht. Ein geradezu entspannter Tagesablauf, wenn man 
ihn mit der heutigen 24-Stunden-
Gesellschaft vergleicht. Ständiger
Leistungsdruck auf der nach oben
offenen Umsatzskala, permanenter
Zoff mit den jeweiligen Partnern,
jede Menge Freitzeitangebote und
mehr oder weniger amüsante Verführungen. Da schadet es nichts, wenn
man auch noch ein wenig Zeit zum
Ausruhen findet.
Laut Statistik schläft jeder Deutsche
sieben Stunden pro Tag bzw. Nacht.
Das wäre nicht nötig, findet der
Schlafexperte Franz A. Zechmann:
„Ein Mensch braucht nur ein Minimum von fünf Stunden. Da ist der
Tiefschlaf drin.“ Diese Zeit ist wichtig, da das Gehirn in der Tiefschlafphase die Eindrücke, die es aufgenommen hat, verarbeitet. Danach
könnte man wieder aufstehen. „Denn
über die Erholsamkeit des Schlafes“,
so Zechmann, „entscheidet die Qualität, nicht die Länge“ . Wer seinen
Schlaf also reduzieren will, muss
einfach intensiver schlafen. Um intensiv schlafen zu können, rät Zechmann zu einem Power-Nickerchen
am frühen Nachmittag: „Da Menschen zwischen 13 und 14 Uhr ein
Tief haben, ist ein kurzer Schlaf in
dieser Zeit sinnvoll und erholsam.“
Zählt da jetzt schon das kurze, immer
wieder zu beobachtende Wegnicken
am Standplatz dazu? Ein klares
„Nein“ von unserem Schlafexperten.
Denn dabei handelt es lediglich um
einen Erschöpfungszustand, der zudem durch ständiges Nachrücken
oder permanenter Funkberieselung
Sind Tag- und Nachtfahrer
verschiedene Menschen?
Aus der Praxis
10 TAXIKURIER

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unterbrochen wird. Besser ist es da
schon, sich einen Parkplatz zu suchen, störende Gerätschaften wie
Funk, Handy oder Radio auszuschalten und maximal 30 Minuten fest zu
schlafen. Zudem macht es nicht den
besten Eindruck auf die Fahrgäste,
wenn im jedem zweiten Taxi schlafende Fahrer sitzen. Zumindest die
Ersten sollten immer schön hellwach
sein. 
Um effektiv zu schlafen, raten Forscher, geregelt zu leben. Das bezieht
sich auf feste Zubettgehzeiten, Mahlzeiten, Pausen und das Aufstehen. In
unserem Beruf, wo das Wachsein und
das Schlafbedürfnis nicht selten von
den umsatzstarken Zeiten bestimmt
wird, lässt sich das am schwersten
durchhalten. Trotzdem ist Schlafrestriktion erlernbar. Denn zu wenig
Schlaf bringt auf Dauer Psyche und
Hormonhaushalt durcheinander, führt
zu einer Schwächung des Immunsystems und Herz-Kreislauf-Problemen. Umgekehrt bringt zu viel Schlaf
aber auch nichts. Grundsätzlich ist
Nachtarbeit natürlich ungesünder als
Tagarbeit. Das ist zwar eine Binsenweisheit, bringt demjenigen, der seine Brötchen nachts verdienen muss,
aber nix. 
Entscheidend ist natürlich auch das
persönlich Anforderungsprofil. Wer
besser mit Nachtschwärmern auskommt, der ist von gestressten Managern, die es tagsüber ständig eilig
haben, erfahrungsgemäß wenig begeistert. Die Frage nach einem netten
Konsulat kommt eher selten vor, die
nach einer netten Kneipe dagegen
häufig. So kennt eben der eine mehr
Kneipen, der andere mehr Konsulate. 
Und dann gibt es natürlich noch die
Verkehrsproblematik. Die trifft Tagund Nachtfahrer gleichermaßen und
doch unterschiedlich. Denn: Jede Art
von Verkehr macht müde, egal ob
Stadtverkehr oder Sex. Letzterer hat
allerdings den Vorteil, dass er für einen entspannten Schlaf sorgt. (PG)
Dr. Cichon & Partner
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11TAXIKURIER
6 Muntermacher
1. Lachen hält wach
2. Mindestens zwei Liter Trinken 
3. Kürbiskerne machen gute Laune
4. Zitronengras-Öl auf ein Taschentuch träufeln und einatmen
5. Für ausreichend Licht sorgen
6. Ginseng vertreibt die Leistungs
schwäche

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Dass Taxifahrer vom Alkoholkonsum
der Fahrgäste leben, ist schön – und
auch gut. Wenn allerdings die Trinkkultur, insbesondere bei Jugendlichen
in unkontrolliertes Kampfsaufen ausartet, hört der „Spaß“ auf. Zu den eifrigen Verfechtern einer anständigen
Wirtshauskultur gehört Wolfgang
Nöth. Der 61jährige ist 1980 vom
Holzgeschäft in die Gastronomie gewechselt, als er in seiner Stammkneipe „Fraunhofer“ das untrügliche Gespür hatte, „da muss a Geld verdient
sein“ . Seither war und ist er Betreiber
u.a. der Theaterfabrik, der Manege,
des Nachtwerk, Flughafen Riem,
Kunstpark Ost, Optimolgelände und
in Bälde neuer Kunstpark Nord. Obwohl in den Weinbergen Frankens
aufgewachsen, ist der gebürtige
Würzburger Antialkoholiker und
trinkt am liebsten Leitungswasser:
„Ich hatte drei Räusche in meinem
Leben, das reicht“ .
Zum Alkohol hat er aber keineswegs
eine negative Einstellung – „Bier ist
für mich Kultur“ – und Brauereien
hält er gar für das Überlebenselexier
der Gastronomie. „Ohne die zig Millionen Darlehen, die die Brauereien
ohne große Sicherheiten geben, wäre
die Münchner Gastronomie längst
tot. Wenn die Banken so denken würden wie die Brauereien, dann ginge
es uns allen besser.“ Nur der Mißbrauch von Alkohol ist ihm ein Dorn
im Auge. „Ich bin der Meinung, dass
die Leute mit Alkohol nicht umgehen
können.“ Und auch vielen Wirten
stellt er nicht unbedingt ein gutes
Zeugnis aus. „Zwar steht im Wirtebrief der IHK (Industrie- und Handelskammer) wie man mit Hackfleisch umzugehen hat, wie man aber
einen Gast behandelt, davon ist nicht
die Rede.“ 
Auch Weihrauch ist
eine Droge
„Mir geht es in erster Linie um die
Jugend, die darf nicht zu Alkoholikern gemacht werden.“ Das kann
aber leicht passieren, betrachtet man
sich die entsprechenden Angebote für
Jugendliche „Zahle 10 Euro und trink
soviel Du willst!“ „Ich habe den Verdacht”, so Nöth, „dass auch der Stadt
das wurscht ist, wenn sie das Kampfsaufen zulässt.“ Höchst fahrlässig
handeln seiner Meinung nach die Behörden, speziell die Ordnungsämter,
die hier scheinbar mit zweierlei Maß
messen. Unangemessen und inkonsequent hält er auch das Gebaren von
Innenminister Beckstein, der „hinter
jeder Wand einen Drogendealer vermutet, – mal hat er recht, mal nicht –
Was ist das für eine Gastronomie, 
wo der Gast 10 Euro zahlt und soviel
trinken kann, bis er umfällt?
Was sind das für Behörden, die hinter
jeder Mauer einen Drogendealer
vermuten und bei jedem besoffenen
Jugendlichen wegschauen?
Was sind das für Wirte, die diesem
Treiben auch noch Vorschub leisten?
Mit Wolfgang Nöth, aktuell Betreiber
des Optimol-Geländes und demnächst
Gestalter des neuen Kunstpark Nord,
unterhielt sich der TAXIKURIER über
die Auswüchse des Alkoholmissbrauchs.
12 TAXIKURIER
Ballermann ist überall!
Interview | Von Peter Gabler

Seite 14

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aber beim größten legalen Drogenfest der Welt, dem
Münchner Oktoberfest, das Saufen quasi unter Polizeiaufsicht stellt. Im übrigen ist auch Weihrauch eine
Droge.”
Wolfgang Nöth ist völlig unverdächtig, sich Liebkind
bei den Behörden zu machen. „Ich nehm’ keine Geschenke, weder von Rot noch von Schwarz“ . Auch
wenn er zu Oberbürgermeister Ude ein durchaus
freundschaftliches Verhältnis pflegt, so stört ihn doch
gewaltig, dass der OB verschämt zur Seite blickt,
wenn sich in der „Nachtgalerie“ die Leute zuschütten
können, nur weil die Betreiber alte Jusos sind. „Christian, hab’ ich gesagt, so geht’s nicht! An Alkohol zu
kommen, muss wieder erschwert werden. Im neuen
Kunstpark Nord wird es jedenfalls kein Kampfsaufen
mehr geben. Das wird in meinen Verträgen mit den
Wirten stehen. Wir wollen eine vernünftige Gastronomie und keinen Schweinestall.“ 
Nöth, der als Waisenkind schon im Alter von 13 Jahren für sich selber sorgen musste, wundert sich auch
über die Rechenkünste verschiedener Gastronome,
die deutlich unter dem Einkaufspreis verkaufen. „Wie
stellen die das eigentlich beim Finanzamt dar?”,
denkt er laut nach. „Ich kann jedenfalls kein Bier für
einen Euro verkaufen“ . 
Wirte und Moral, damit hat Herr Nöth in letzter Zeit
seine liebe Not. Eine Palastrevolution haben die eigenen Betreiber gegen ihn angezettelt, als bekannt
wurde, dass er im Optimolgelände ein Bordell errichten wollte. Oh Schreck, oh Graus! Bei der Doppelmoral schüttelt es ihn gleich. „Selber hocken sie im Puff
und hier würden sie jetzt plötzlich die Moral entdecken. Dabei hat es sie noch nie gestört, wenn die
Damen in ihren Autos ihrem Geschäft nachgehen.
Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Friedenstraße ist schon von jeher Rotlichtbezirk.“ 
Nöth, verpönt jede Art von Sucht: „Ich hab’ keine
Uhr und brauch’ auch kein Handy. Dafür ist mein
Kopf ständig in Gebrauch.“ Sein Motto: „Ich seh’
mein Leben als Urlaub!”
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Telefone Servicepartner für Nokia und Siemens
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81677 München
Telefon (089) 93 30 73
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Allen Kunden ein frohes Weihnachtsfest 
und ein gesegnetes Neues Jahr.
13TAXIKURIER
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wir in beiden Hotels einen speziellen „Freundschaftspreis“.
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info@hotel3loewen.de www.hotel3loewen.de

Seite 15

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Stockholm ist die Hauptstadt des Königreichs Schweden (konstitutionelle
Monarchie). Staatsoberhaupt ist Carl
XVI. Gustav (seit 1973); regiert wird
Schweden vom Premierminister des
gewählten Parlaments. Schweden hat
derzeit ca. 8,9 Mio. Einwohner; ca.
1,5 Mio. davon alleine in Stockholm.
Obwohl Schweden ein EU-Mitgliedsstaat ist (seit 1995), hat es aber den
Euro noch nicht eingeführt; Währung
ist nach wie vor die Schwedische
Krone (100 Schwedische Kronen =
11,08058 Euro). Amtssprache ist
Schwedisch; daneben sind aber auch
die Sprachen Finnisch und Lappisch
verbreitet. Die Bevölkerung besteht
zu 91% aus Schweden, 6% anderen
Europäern und zu 3% aus Finnen
und Lappen. 83% der Bevölkerung
lebt in den Städten (Stockholm,
Göteborg, Malmö, Uppsala, …). 
Die Hauptreligion ist die Evangelisch
Lutherische Kirche (89%). 
Unter dem Adelsgeschlecht Wasa 
stieg Schweden zu einer bedeutenden
Macht auf.
Das auf der skandinavischen Halbinsel zwischen Norwegen und Finnland gelegene Schweden ist ein
dichtbewaldetes Land mit zahlreichen
Seen. Der Norden des Landes liegt
bereits innerhalb des Polarkreises; der
Süden ist zum großen Teil fruchtbar
und wird vor allem landwirtschaftlich genutzt. Schwedens Geschichte
ist eng mit der Herrschaft über die
Ostsee und ihre höchst lukrativen
Seehandelsrouten verbunden. Unter
dem Adelsgeschlecht Wasa stieg
Schweden zu einer bedeutenden
Macht auf, die über weite Teile des
Ostseeraums herrschte. Im 18. Jahrhundert war die Stellung Schwedens
bereits von den benachbarten Ostseestaaten, vor allem von Russland,
geschwächt.
Schweden unterhält eines der umfangreichsten Wohlfahrtssysteme der
Welt und zählt international zu den
Spitzenreitern bei der Gleichberechtigung der Geschlechter. Seine wirtschaftliche Stärke verdankt Schweden unter anderem Unternehmen der
High-Tech-Industrie (z.B. Ericsson)
und Autoherstellern wie Volvo und
Saab.
Als Gründer der Stadt Stockholm gilt
Birger Jarl, der der Legende nach vor
750 Jahren den Bau seiner Burg auf
einer Insel zwischen Mälarsee und
Ostsee überwachte. Beiläufig erwähnte der Adelsmann in zwei Schreiben,
sich gerade in Stockholm aufzuhalten, und wurde so offiziell zum
Gründer der Stadt. 
In Schweden gibt es landesweit ca.
50.000 Taxis; logischerweise sind die
meisten Fahrzeuge Volvos oder
Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf
der Welt – nämlich das Taxi. 
Norbert Laermann recherchiert und
berichtet, wie und wo auf diesem 
Erdball die Taxibranche funktioniert. 
Norbert’s Weltreise
Stockholm
Unternehmerkurse
Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung
Kurs 1/2005: 11.01. – 10.02.2005
Kurs 2/2005: 15.02. – 15.03.2005
Kurs 3/2005: 05.04. – 03.05.2005
Kurs 4/2005: 31.05. – 28.06.2005
Kurs 5/2005: 30.06. – 28.07.2005
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der TAXI-MÜNCHEN eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im Taxishop oder bei 
Herrn Tony Doll 
(30 Min. vor Kursbeginn) 
Funkausbildung
14. und 16. Dezember 2004
Termine: 14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG 
IM DEZEMBER
2004
14 TAXIKURIER

Seite 16

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Saabs. In Stockholm selbst gibt es
derzeit ca. 5.000 Taxis, die sich auf
ca. 20–25 unterschiedliche Unternehmen aufteilen. Die größten Taxiunternehmen in Stockholm sind
„Taxi Stockholm“ (ca. 1.600 Fahrzeuge), „Taxi Kurir“ und „Taxi 020“
(jeweils ca. 700 Fahrzeuge), „Taxi
Transfer“ und „TopCab“ . Die restlichen Fahrzeuge teilen sich auf die
übrigen Unternehmen auf. 
Die Zugangsvoraussetzungen für Taxifahrer sind ähnlich wie in Deutschland; allerdings nicht so streng. So
muss man in Schweden das 21. Lebensjahr vollendet haben, 2 Jahre
Fahrpraxis nachweisen können und
im Besitz eines Führerscheins für
Pkw sein. Anschließend legt man
einen behördlichen Test ab, der die
wichtigsten Gesetze, Umgang mit
Fahrgästen und Grundzüge der Straßenverkehrsordnung beinhaltet.
Will man dann in Stockholm Taxi
fahren, so verlangt z.B. „Taxi Stockholm“ eine 10-tägige Schulung, die
auch die Ortskunde zum Inhalt hat.
Die Ortskunde wird also nur durch
Privatunternehmen geschult. Hintergrund dieses Dilemmas ist die Deregulierung (Konzessionsfreigabe) des
Taxigewerbes seit dem 1.7.1990.
Deregulierung des Taxigewerbes 1990
führte zu katastrophalen Verhältnissen
im Taxigewerbe.
Seit 1990 ist es in Schweden so, dass
jeder der eine Taxikonzession will,
diese, auch bekommt. Diese Taxigenehmigung ist dann auch nicht ortsgebunden, was heißt, man kann mit
seinem Taxi fahren, wo man will. In
der Folge führte dies natürlich zu
chaotischen Verhältnissen im Taxigewerbe, weswegen sich die großen
Unternehmen dazu entschlossen, in
Eigenregie Reglementierungen einzuführen, um Qualitätsstandards zu sichern. „Taxi Stockholm“ z.B. betreibt
selbst eine High-Tech-Vermittlungszentrale, alle Taxis sind schwarz und
mit Firmenlogo beklebt, und alle
Fahrer werden nach erfolgreicher
Schulung auch gezwungen, bei der
Ausübung des Taxidienstes „Taxi
Stockholm“-Uniformen zu tragen.
Um dies sicherzustellen, sind eigene
Kontrolleure angestellt. Konkurrenzunternehmen betreiben Ähnliches,
allerdings nicht mit ganz so strengen
Auflagen. Ansonsten ist die Taxifarbe
in Schweden nicht behördlich vorgeschrieben.
In Stockholm gibt es zwar genügend
Taxis, allerdings sind nur ca. 3.000
davon an Zentralen angeschlossen,
die restlichen arbeiten in Eigenregie
und dies leider nicht immer ganz
ordnungsgemäß (Quelle: „Stockholm
Sweden –10 Years Experience“, Pepe
Arninge, Taxi Driver and Jounalist,
veröffentlicht im Feb 1998 im Journal of Dial-A-Cab, London U.K.).
Nicht umsonst verweisen auch viele
namhafte Hotels vorwiegend auf
Taxis der Firma „Taxi Stockholm“ .
Innerhalb Stockholms sollte man zu
jedem Fahrziel für maximal 200 SEK
kommen; die Fahrt vom Flughafen
Stockholm-Arlanda (ca. 41 km nördlich von Stockholm – Fahrdauer ca.
45 Min.) zur Stadtmitte kostet 250
SEK (Festpreis). Für die Rückfahrt
vom Ortskern zum Flughafen gibt es
allerdings keinen Festpreis.
(Ein besonderer Dank gebührt Herrn
Lennart Hamnered von Svenska Taxiförbundet [www.taxiforbundet.se],
der mir wichtige Informationen über
das Taxigewerbe in Schweden und
insbesondere in Stockholm zukommen ließ.)
So hat er sich das wirklich nicht vorgestellt,
der brave Taxiunternehmer. Immer hatte er
ordentlich alles abgelegt und seine Buchführung so recht und schlecht auf dem Laufenden gehalten. Und nun?
Des Nachts wacht er schweißgebadet auf,
kann nicht mehr einschlafen und sinniert
vor sich hin: chronologisch und systematisch durchlaufende Nummernkreise für
Rechnungen ab 100 Euro, Steuernummer
oder Umsatzsteuer-Identnummer, St.
Augustin und Identifikationsnummer,
Schichtzettelnachweis und doppelte
Quittungen … Ja was denn noch alles?
Er sieht sich schon eine Garage anmieten, in
der all die Akten für 10 Jahre Nachweis lagern kann. Ja spinnen die denn komplett?
Warum hilft uns denn keiner, wo doch die
Drähte bis zum BZP laufen? Kann es das
sein, dass unser quasi Bauchladen plötzlich
buchhalterisch zum Konzern mutiert? Wann
soll er denn das alles machen, wenn das Geschäft auf der Straße ihn sechs bis sieben
Tage die Woche mit 14 Stunden pro Schicht
und mehr fordert? Braucht er jetzt eine eigene Sekretärin? Und wer soll das bezahlen?
Ja und die Mehrwagenunternehmer, müssen
die jetzt ihre Fahrer extra schulen, damit sie
das alles verstehen und auch ausführen, das
mit den doppelten Quittungen und den eigenen Nummernkreisen? Da tröstet’s wenig,
dass diese Dinge von ganz oben kommen,
von unserem Super-Schulden-Finanzminister, der angeblich nicht nur die schwarzen
Schafe unseres Gewerbes, sondern auch die
Kunden fassen will, die Quittungen fälschen
und oft eine Null an den Fahrpreis dranhängen und unseren Staat und den Steuerzahler
damit Millionen kosten!
Da hilft’s wenig, dass es sich hier nicht um
ein „lex taxis“ handelt, weil’s doch alle betrifft, die Boutiquen und Blumenhändler
und Imbissbuden und wie sie alle heißen!
Und trotzdem, so überlegt er sich, das ist
tatsächlich die manuelle Vorstufe zum
Fiskaltaxameter.
Und so weiter sinnierend wälzt er sich bis
zum Morgen hin und her und würde am
liebsten alles hinschmeißen, wenn er eine
andere Alternative hätte. Und er beneidet
fast die Kollegen, die aus Altersgründen
schon jetzt verkaufen können, die sich diesen Firlefanz nicht mehr antun müssen.
Ermattet steht er schließlich auf und weiß,
das ist kein Traum! Es ist harte Realität!
Verbrochen von Bleistiftbürokraten und
Theoretikern, die sich wohl nie einen Gedanken über unseren Taxialltag und dessen
Praxis gemacht haben!
Carmen’s 
Randnotizen
Ich bin doch bloß ein Taxiunternehmer, holt mich hier raus!

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16 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
F
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. 
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Fall hilfreich. Interessant für Anfänger und Profis. 
In diesem Monat der Buchstabe F …
Fahrgastbeförderung – Der Fahrgast
ist Kunde und damit König, wobei
wir großzügig darüber hinweg sehen
wollen, dass die Monarchie abgeschafft ist. Und: wer als König behandelt werden will, sollte sich auch
so benehmen. Hier hapert´s manchmal. Aber zur Klarstellung sei den –
zum Glück nur wenigen- „Notorischen“ unserer Zunft noch mal mitgegeben: zu den Pflichten unserer
Fahrgäste gehört es nicht, sich für
Kurzfahrten zu entschuldigen und
schlechte Laune des Fiakers oder gefahrene Umwege toll zu finden.
Fahrpreis – Gute Leistung soll auch
gut entlohnt werden. Nach diesem
Grundsatz sind wir absolut unterbezahlt. Kunden, die sich morgens um
Vier, Sonntag Nachmittag, an Weihnachten oder sonstigen Feiertagen vor
der Haustüre abholen lassen und sich
dann über den „Telefon-Euro“ auf
dem Wecker aufregen, sollten zu den
genannten Zeiten mal einen Aufsperrdienst, einen Waschmaschinen-
Mechaniker oder einen Rohrreinigungs-Notdienst antanzen lassen. Da
stellen nur die Kosten fürs Grüß-
Gott-Sagen schon eine existenzielle
pekuniäre Bedrohung dar. Was immer
man uns ankreiden will – zu teuer
sind wir wirklich nicht.
Fahrtverweigerung – nur aus triftigem
Grund, wenn nämlich Sicherheit und
Ordnung der Fahrt gefährdet sind.
Der klassische Fall ist und bleibt der
Fahrgast, der im Suff den Kofferraum
zu besteigen versucht und dem dabei
die letzten Teile des Frühstücks aus
dem Gesicht fallen.
Feilschen (Handeln) – Is’ nicht! Im
Pflichtfahrgebiet ohnehin verboten,
aber auch bei weiteren Fahrten sollte
man über ein symbolisches Zuckerl
nicht mit dem Preis heruntergehen.
Die unvermeidlichen, überschlauen
Bruchpiloten unserer Zunft bieten für
irgendwelche Fahrten von sich aus
an „mach ma hoit 10 Euro ohne
Uhr“, um dann trotz voller Besetzung
mit leuchtender Reklame zu fahren
und interessierte Blicke von Kollegen,
Streifenwagenbesetzung und anderen
auf sich zu ziehen.
Fiaker – Kommt vom Schutzheiligen
der Lohnkutscher (s. auch letztes
Heft), wobei die richtige Schreibweise
„Fiacrius“ (nicht Fiacrinus) lautet.
Seit 1640 konnte man vom Pariser
Hotel „St. Fiacre“ als damals neuen
Service Lohnkutscher anmieten.
Flughafen – schon „Riem“ war ein
Biotop für Aussteiger und Glücksspieler, aber wer dort „Schneider“
wurde, war wenigstens noch irgendwo in Europa und konnte ohne
Nachtanken einen rettenden normalen Taxistand erreichen. Hier bietet
das Erdinger Moos noch viel mehr
„Kick“; nach sechs Stunden Schafkopfen, Pokern oder Würfeln, wobei
nachweislich schon Einfamilienhäuser „über den Tisch“ gingen, bringt es
einfach die im Leben sonst so vermissten Adrenalinschübe, ob der
Fahrgast nun nach Bad Wiessee zum
Spielcasino will, oder nur nach Freising in ein Hotel. Wobei, im letzteren
Falle, der Kunde froh wäre, es nur
mit einarmigen Banditen zu tun zu
haben.
Freigabe – Hier zeigt sich regelmäßig,
welch kreatives Potential in unserer
Kollegenschaft schlummert. Neben
eher langweiligen Variationen wie
„in der Straße“ oder „in der Landsberger“ (ohne weitere Angaben) gibt
es auch raffinierte Ausprägungen.
Ein Kollege, heute Funksprecher in
der Zentrale, meldete sich nach Freigabe im Bereich Schirmer-Stand immer „in der Odelzhausener“ und bekam praktisch jeden Stich, bis die
Funksprecherin (seit fast 20 Jahren
nicht mehr in der Zentrale) merkte,

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dass es diese Straße gar nicht gibt ...
Bei Freigaben in der Innenstadt, vielleicht noch mit Zusatz „Kreditkarte“
usw., hacken zum Teil 30 oder mehr
Fiaker auf die Taste und schreien sich
gegenseitig nieder. 29 davon sind anschließend beleidigt, dass sie den
Auftrag nicht bekommen haben. Zumindest zeitweilig sind Funksprecher
wohl die meistverfluchten Menschen
weit und breit!.
Führerschein – Entgegen weit verbreiteter Ansicht nicht im Lotto zu gewinnen. Angeblich. Taxiführerschein:
in München knallhart, wenngleich
wohl teilweise in einer praxisfremden
Weise zu erwerben. Dienstältere Fiaker mögen gegenüber den Neulingen
Nachsicht walten lassen: wer, z. B.
1970, bei einer wesentlich harmloseren Prüfung, den „P-Schein“ erhielt
und über Jahrzehnte die Möglichkeit
hatte, sich die seither extrem gewachsene Stadt buchstäblich zu erfahren, möge heute noch mal probeweise an einer Prüfung teilnehmen.
Viel Vergnügen!
Fundsachen – jeder kennt die nervenden Durchsagen „Zentrale an Alle,
wer hatte eine Fahrt…“ . Bitte melden
Sie sich, bzw. melden Sie sich auch
von alleine in der Zentrale, wenn Sie
im Auto eine Fundsache entdecken.
Ein Fahrgast, der ein Handy mit allen
gespeicherten Nummern oder was
auch immer zurück erhält, ist ein
sehr zufriedener Kunde. Und zufriedene Kunden kommen wieder! Fundsachen können Sie zu jeder Tagesund Nachtzeit auf den Polizeirevieren
abgeben! Nur am Rande: Das Zurückbehalten oder Wegwerfen einer
Fundsache wäre ein Straftatbestand
(„Fundunterschlagung“).
Funk (Taxifunk) – Kann gewaltig auf
die Nerven gehen, zumal nicht jeder
Fiaker mit der Art des jeweiligen
Funksprechers zurecht kommt. Aber
der Funk bringt halt auch viel Geld,
wie diejenigen bezeugen können, die
regelmäßig „hinten raus stechen“,
während andere sich ohne Funk
durchwarten müssen, und er bringt
Informationen: wo ist was los, wo ist
„Langsam“, wo ist das neue Lokal
„X“ das neue Hotel „Y“ usw… Legendär sind die Funksprecher „Paula“
(Pauline Markt, weit über 80 und bei
geistiger Frische aber schwer gehbehindert, im Altersheim), „Otto“ (Otto
Waldleitner, 55 der gleiche gfotzerte
Hund wie früher, aber leider nicht
mehr am Funk) u.v.a.

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18 TAXIKURIER
Opel- Interessante Angebote. Stark reduzierte Automatik-Getriebe und kostenlose Taxipakete!
Opel trägt jetzt mit einem attraktiven Angebot der angespannten wirtschaftlichen Lage im Gewerbe Rechnung:
Das Taxipaket im Wert von 495 Euro (incl. Mwst.) gibt es bis auf weiteres für alle Opel-Taximodelle kostenlos.
Das Paket besteht aus folgenden Bestandteilen: Lackierung in Hellelfenbein, Taxi-Alarmanlage, Trittschutzfolie,
elektrische Anschlüsse für Taxameter, elektrische Anschlüsse sowie Schalter für Dachzeichen und Beleuchtungspaket. Beim Großraum-Taxi Vivaro sind zusätzlich noch Taxischalterblenden und verstärkte Haltegriffe
enthalten, wodurch die Einsparung sogar 700 Euro übersteigt.
Darüber hinaus gibt es Automatik-Getriebe von Opel für die Modelle Zafira, Vectra und Signum zu einem
reduzierten Aufpreis von 800 Euro (incl. Mwst.), was je nach Modell eine weitere Einsparung von bis zu
1.200,- Euro bedeutet! Beispielsweise in Verbindung mit dem neuen, serienmäßig mit Rußpartikelfilter ausgerüstetem 1,9 CDTI-Motor, der die Euro-4-Abgasnorm erfüllt.
Abgerundet wird das Ganze mit einem attraktiven Finanzierungsangebot: Opel bietet für alle verfügbaren
Taxi-Modelle einen Sonderzinssatz von 3,9 % (effektiver Jahreszins) an. Dabei ist die Laufzeit zwischen 18 und
47 Monaten (ohne Anzahlung) frei wählbar.
Alleefahrten sind tückisch – Deutsche Verkehrswacht warnt vor riskanter Fahrweise
Schmucke Bäume links und rechts am Fahrbahnrand – das erfreut das Auge vieler Autofahrer. Doch die
Schönheit der Alleen lässt Unfallgefahren oft vergessen. Das zeigt die Statistik unmissverständlich: Fast jeder
vierte tödliche Unfall ereignet sich in Deutschland an einem Baum. Im Jahr 2003 starben 1.482 Menschen bei
Baumunfällen. 8.848 Personen wurden schwer verletzt.
Beim Aufprall auf dünnere Bäume werden Autos regelrecht zersägt. „Natürlich sind nicht die Bäume schuld“,
unterstreicht Professor Volker Meeves vom Verkehrstechnischen Institut der Autoversicherer.
Unaufmerksamkeit, Übermüdung und Fahrfehler führen dazu, dass Autofahrer von der Fahrbahn abkommen
und gegen Bäume prallen. 
Weil die Bäume eng stehen und man sich wie in einem Tunnel fühlt, fährt man meist zu schnell. Hinzu kommt:
Beim Überholen wird zu wenig Seitenabstand gehalten. Ausweichmanöver enden zwangsläufig am Baum. 
DVW: „Tempo drosseln, Licht an!“
Schwarzes Brett der Branche
Pinnwand
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche oder „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 €
Ärztliche un d „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augenärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 €
Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei München 
(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) 
Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089/9 03 33 66
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19TAXIKURIER
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen
und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die 
saure Zitrone ausgewählt.
Erich Sixt. „Warnung vor dem Schmuddelmann am Steuer! Lieber ein Auto mieten, statt zu wenig einladenden
Taxifahrern zu steigen“ so warb Sixt am Flughafen
Köln/Bonn. Die Schmuddelkampagne des Autoverleihers
hat bei Kölns Taxifahrern für Empörung gesorgt. Obwohl
das Münchner Unternehmen für freche Werbung bekannt
ist, verleihen wir an Erich Sixt die saure Zitrone, weil er
offensichtlich seine Herkunft vergessen hat. Sein Vater,
Hans Sixt, ehemaliger Taxiunternehmer und Mitglied der
Genossenschaft, hatte nach dem Krieg viel Erfolg mit Export-Taxis und eine Monopol-Stellung mit Script-Dollars.
Aus dieser Entwicklung ist der Autoverleih entstanden.
Dass Herr Erich Sixt seine Vergangenheit verleugnet und
jetzt dieses Nest beschmutzt, ist ein undankbare Geste.
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Christoph Wimber, Referent Verkehr und Sicherheit bei
der Messe München staunte nicht schlecht, als er am 7.
September ein herrenloses Taxi (M-BA 1997) an der Zufahrt zum Taxistand der Messe ICM parken sah. Als der
Opel Zafira auch am nächsten Tag noch die Zufahrt
blockierte, begann eine aufwändigen Recherche.
Herr Wimber hat das Taxi nicht etwa kostenpflichtig entfernen lassen, sondern kostenfrei auf einen Messe-eigenen Parkplatz „verfrachten“ lassen. Somit hat er dem betroffenen Unternehmer einen gehörigen Euro-Betrag
erspart. Bis heute ist übrigens ungeklärt, warum das Taxi
über zwei Tage die Zufahrt blockierte. Für diese tolle Aktion hat der TAXI-KURIER Herrn Christoph Wimber 5
Taxi-Gutscheine überreicht.
Bei diesem Anlass erwähnte der
überraschte „Gewürdigte“, wie
reibungslos und hervorragend die
Zusammenarbeit mit der
Taxi-München eG verläuft.
Christoph Wimber
ASCON - Mobile Kommunikation
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Wir beraten Sie gerne...

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20 TAXIKURIER
Sonntag morgen. 6 Uhr. „Guten Morgen, Grüaß Gott. Für die Frühschicht,
der Braun Rudi“ . Wer den Satz hört,
weiß, jetzt wird alles gut. Ruhe kehrt
am Funk ein. Die Hektik des Nachtgeschäftes ist wie weggeblasen. Fast
möchte man glauben, jetzt kommt
das Wort zum Sonntag. „Ich brauche
oft eine Stunde, bis es auch in der
Zentrale ruhig wird. Die Hektik der
Kollegen von der Samstagnachtschicht kann ich nicht haben“ . Aber
bald müssen wir auf das Tremolo
verzichten. Ende Dezember, hört er
endgültig auf, unser Braun Rudi. „Ich
bin jetzt 24 Jahre Funker, da ist man
mit der neuen Technik nicht mehr der
Schnellste und mit 64 bin ich ja auch
nicht mehr der Jüngste“ . Als der Rudi
angefangen hat zu funken, da gab es
zwei Tasten. „Da muast drucken, hat
mein Chef gesagt“, und mehr hat es
auch nicht gebraucht.
Der Braun Rudi ist, obwohl durch
und durch Bayer, einer der wenigen,
die sich um eine klare und deutliche
Aussprache bemühen. Auffallend geradezu. „Ich hab’ mich immer bemüht, langsam und deutlich zu sprechen“, auch wer die Sprache nicht
perfekt beherrscht, bekommt beim
Rudi seine Chance, „ich hab’ Geduld.“
Wer jetzt glaubt, der Braun Rudi ist
der legitime Nachfolger von Pater
Braun, liegt so falsch nicht. Eine Seele von Mensch, der aber früher auch
schon mal richtig zugelangt hat.
Schließlich ist der Rudi einer, der in
den wilden Zeiten zum Taxifahren
gekommen ist. Am 3.10.1961 hat er
seinen Taxischein bekommen, der
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Das Wort zum Sonntag
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in
der Funkzentrale haben einen genauso
harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind
für jeden von uns bares Geld wert. Mit
diesem Beitrag will der TAXIKURIER
eine Brücke schlagen zwischen Fahrern
und Funkern. 
In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“
vorgestellt, mit ihren Hobbies,
Leidenschaften und Wünschen. 
In dieser Ausgabe:
Rudi Braun
jetzt am 28.10.2004 abgelaufen ist.
„Mir ham früher öfters g’rauft. Besonders mit den Amis. Dass die Kerle
mit Zigaretten und Whisky gezahlt
haben, einmal sogar mit einer Gans,
das war ja normal. Nur, wenn sie sich
ohne zu zahlen aus dem Staub machen wollten, gab’s Ärger.“ (Siehe
auch TAXIKURIER 9/04 „Poinger
Hans“). „Damals”“, so der Braun
Rudi, „hat’s ja noch keine Funkzentrale gegeben. Wenn da einem unserer Kollegen etwas nicht geheuer vorkam, hat er ein Zeichen gegeben und
man ist dem Kollegen einfach nachgefahren. Wenn alles in Ordung war,
ist man wieder weitergefahren, wenn
nicht, war man als Verstärkung
gleich präsent“ .
Soviel zum Thema „Kameradschaft in
in früheren Zeiten“ .
„Wir haben die
Funkerinnen immer
gern heimgefahren“
„Den kleinen Geldbeträgen soll man
nicht nachlaufen, hat mein Chef frü-

Seite 22

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kam der gute Mann beim Meißner
Hans natürlich gerade an den Richtigen, wie wir alle wissen. Diese Art
von Geschäftsgebaren sind dem Rudi
sowieso suspekt. „Wieso nehm’ ich
keine Besorgung an, wenn ich als erster am Beethoven stehe und beim
nächsten Auftrag melden sich gleich
drei …“
Was ihm an der computerlosen Zeit,
„als wir noch mit Zetteln gearbeitet
haben“, besser gefiel, war die Kreatvität der Funker. „Da war mehr Praxisnähe, wenn wir besser gelegenen
Standplätzen den Vorrang eingeräumt hatten. Wenn der Waldleitner
Otto gesagt hat, wir machen das so,
dann hammas auch so gemacht.“
Ob er sich den jetzt langweilt, wenn
er Ende des Jahres aufhört? „Das haben die auch schon gedacht, als ich
1995 mein Taxi verkauft habe, aber
dafür habe ich zuviele schöne Hobbies …”
Uns jedenfalls wird er fehlen.
Am Sonntag morgen. Um 6 Uhr.
„Grüaß Gott. Für die Frühschicht der
Braun Rudi“!
her immer gesagt. Rausschmeissen,
das Gesindel und weiterarbeiten“ . So
hat’s der Rudi auch gehalten, als er
selbständig war. Von 1965 bis 1995
hat er die Konzession 1923 gehabt
und das war durchaus eine schöne
Zeit. „Mir haben die Funkerinnen aus
der Zentrale immer gern heimgefahren, nach dem Motto ‘Vielleicht geht
ja mal was!’“ Mehr wird aber nicht
verraten, schließlich ist man ja Gentleman. Gern erzählt er aber von der
Entwicklung des Funks. 
Der Rudi war übrigens der 47. Funker, der diese technische Neuerung
besaß. „Da gab’s nur zwei Kanäle und
wenn man mit den Röhrengeräten zu
lange am Standplatz stand, war die
Batterie leer. Später kamen die Transistorgeräte und da konnte wir uns
schon auf Kanal 2 unterhalten. Störer
gab’s noch wenige und wenn, dann
wurden die alle von der Paula an der
Stimme erkannt. Wenn nix los war,
hat die manche auch als Belustigung
gewähren lassen.
Die Taxistiftung, zum Einsammeln
der Geldspenden zwecks Verfehlungen, kam erst später. Das hat auch
nicht jeden abgeschreckt. Da gab es
einen, den Namen sag’ ich jetzt nicht,
der hat dem Herzinger Max ein paar
Geldscheine für die Stiftung auf den
Tisch geknallt mit den Worten‘… und
lügen tu ich, solange ich mag’ .“
Logisch, dass der Rudi auch aus der
Zentrale, in der er seit 1.11.1980 sitzt,
immer auf Kanal 1, einiges zum Besten geben kann. So zum Beispiel
von dem Kandidaten am Thomas-
Dehler, der grundsätzlich nicht in der
Lage war, einen Rollstuhl zu transportieren, aber jeden schweren Koffer, wenn es hätte zum Flughafen gehen können. Und mit eben dieser
Argumentation hat ihm der Braun
Rudi einmal eine Flughafenfahrt
nicht gegeben. Mit seiner Beschwerde
Mini-Steckbrief:
Name: Braun
Vorname: Rudi
Alter: 64
Sternzeichen: Waage
Geburtsort: München
Aufgewachsen: München-Giesing
Wohnviertel: Trudering
Hobbies: Wein, Radfahren,
Bayerische Küche
Musik: Volksmusik, Wiener Lieder
Urlaub: Neusiedler See, Zillertal
HRC M ünchen
Platzl 1, München-Zentrum

Seite 23

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22 TAXIKURIER
Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware
und Brotzeitbeutel gilt es den Heißhunger zu befriedigen. In
jeder Ausgabe testen wir für Sie eine typische Taxifahrer-
Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten ist natürlich rein subjektiv und zufällig, stellt aber in jedem Fall eine kleine Orientierungshilfe im großstädtischen Brotzeit-Dschungel dar.
Kommentare zu den Test-Dönern:
In allen Fällen waren die Zutaten optional im Preis inbegriffen. Das Fleisch war überall einwandfrei und wurde vor Ort
vom Drehspieß gesäbelt. Die Portionen waren reichlich
bemessen, bei Testkandidat 1 sogar kaum zu bewältigen.
Fotos: www.atelier-tacke.deEssen auf Rädern
Die Taxi München eG bietet seit dem
letzten Jahr Ihren Kunden die Möglichkeit des Autobookings an. Diese
Aufträge erhalten Sie über Funk –
zum Teil – mit dem Hinweis „Autobooking“ . 
Das Autobooking ist ein automatisches
Auftragsannahme- und -buchungssystem, das wir unseren Kunden – 
Firmen, Hotels, Gastronomie etc. –
bieten, um schnell einen Fahrtauftrag,
ohne Warteschleife per Telefon und
ohne ein langwieriges Gespräch, abzusetzen.
Die bisherige Erfahrung zeigt, dass
das System gerne angenommen wird,
weil es für den Kunden eine große
Zeitersparnis bringt und er nur einen
Knopf drücken muß, um seine Fahrt
zu bestellen. Leider wird es dann –
nach einiger Zeit – nicht mehr genutzt, weil der Ärger mit mosernden
Taxifahrern im wahrsten Sinne „vorprogrammiert“ ist und der Kunde seinem Fahrgast dies ersparen möchte. 
Wir hoffen, dass wir mit folgendem
Hintergrund zur Aufklärung des
„Autobooking-Systems“ beitragen
können und bitten Sie, die Zusammenführung von Mensch und
Computer zu fördern, in dem Sie Ihren stets freundlichen Service bieten,
auch wenn ein hinterlegtes Merkmal
des automatisch Gebuchten einmal
nicht gefragt ist!
Was steckt also dahinter:
beim Autobooking lässt der Kunde
seine Daten über einen Stammdatensatz registrieren und bekommt dann
eine spezielle Rufnummer. Wählt der
Kunde diese Rufnummer, wird er mit
einer automatischen Telefonansage
(„auto“) verbunden, die dem Kunden
sofort seinen Auftrag bestätigt und in
Dauerbrenner
Autobooking 
Im Dezember-Heft haben wir für Sie
den Döner getestet!
Die monatliche
Orientierungshilfe
durch den 
Brotzeit-Dschungel
Name
Adresse
Fleischsorte
Größe der Portion
Fladenbrot
Zutaten
Schnelligkeit
Preis
Punkte Gesamt
Platz
Fazit

Seite 24

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den Computer unverzüglich einbucht
(„booking“), so dass der Auftrag sofort
beim Funker auf K1 am Funktisch erscheint. 
Die jeweiligen Merkmale des Auftrags
– von Abholadresse bis Kreditkartenakzeptanz – sind schon im EDV-
System hinterlegt, so daß der Funker
genau weiß, welche Wünsche, der
Kunde hat. Meist wird bei diesen Aufträgen die Kreditkartenakzeptanz –
auf Wunsch des Kunden – hinterlegt,
weil z. B. 90 % der Fahrgäste des
Kunden mit Kreditkarte bezahlen
möchten. Und genau hier kommt es
immer wieder zu Problemen, weil
doch einige Fahrgäste bar bezahlen
und der Taxifahrer dann teils verärgert auf den „Kreditkartenauftrag“
hinweist. Nicht jede Kreditkartenfahrt
geht zum Flughafen, liebe Kollegen!
23TAXIKURIER
Also tragen sie in solchen Fällen, wo
es sich meist um Kurzfahrten handelt,
Ihren Ärger nicht so deutlich zur
Schau! Das muß nicht sein! Mit diesem Verhalten gewinnen wir keinen
Blumentopf und schaffen uns verärgerte Kunden. Unser Service muss –
egal, ob wir kurz oder lang fahren,
egal ob der Kunde mit oder ohne
Kreditkarte bezahlt – immer gleichbleibend freundlich und zuverlässig
sein! 
Nehmen Sie’s mit einem
Augenzwinkern!
Das Autobooking wird nur dann zum
Erfolg, wenn der Kunde merkt, dass es
funktioniert! Das beste EDV-Sysem
hilft nichts, wenn der Ausführende und
damit Sie, am Ende seine Leistung
nicht gerne erbringt!
Can Kardeseler Potato Bär Türkischer Imbiss Imbisswagen Rubenbauer’s Döner Günesch’s
Rosenheimer Str. 90 Humboldtstr. 30 Thalkirchner Str. 2 Deisenhofener-/ Im Hauptbahnhof Goethestr. 14
Ecke Pariser Ecke Schwanseestr. ggü. Gleis 16
Lamm/Pute gemischt Pute Pute Pute Pute Kalb
••• •• •• •• •• ••
• • • • • •••–
• • • • • • •• •• •• •
••• ••• ••• ••• ••• ••
•
E 3,00 • E 3,00 • E 3,00 • E 3,00 – E 3,60 • E 3,00
1 21 1 9987
1. 2. 3. 3. 5. 6.
Der Testsieger! Eine
Riesenportion, kaum zu
bewältigen. Das Fladenbrot warm. Durch das
enthaltene Lammfleisch
(mit Pute gemischt)
orientalische Geschmacksnote. Türkischer Familienbetrieb
mit rustikalem Charme.
Winziger Laden, sehr
freundlicher Mann (Besitzer?) hinter der Theke. Neben den üblichen
Zutaten hätte man
auch – aufpreisfrei –
noch weitere ordern
können. Das Fladenbrot warm.
Ordentlicher Durchschnitt mit recht langweiligem Fladenbrot.
Schnell, aber allenfalls
geschäftsmäßige Höflichkeit.
Genau wie bei Kandidat 3. Den Betreibern
sei hier zugute gehalten, dass die Arbeitsbedingungen in einem
offenen Imbisswagen
bei leichtem Schneefall
nicht erfreulich sind.
Trotzdem: auch hier
sind 3,– Euro gut angelegt.
Kann mit den Kanditaten 2 – 4 jederzeit mithalten, schneller und
freundlicher Service.
Punktabzug nur für
den preislichen „Ausreißer“ (3,60 Euro).
Punktabzüge für die
Mc Donald’s-artige
Schaumgummisemmel
und den etwas lustlosen und langsamen
Service. Sogar das
angebotene Trinkgeld
wurde wortlos ignoriert
und stur auf 3,– Euro
herausgegeben.

Seite 25

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24 TAXIKURIER
Taxler-Leid 
Hallo Taxikurier Macher,
habe heute am Max-Joseph-Stand die neue August-
Ausgabe in die Finger bekommen. Mein Urteil: Sehr
gut! Wurde auch Zeit, dass selbiges Blatt mal ein neues
Outfit bekommt. Im Anhang ein Gedicht zur momentan nicht gerade rosigen Situation des Gewerbes.
Ich sitz im Taxi Stund um Stund, 
die Zeit verrinnt in einem abgrundtiefen Schlund. 
Touristen radeln durch die Stadt,
doch leider nur per pedes
und nicht in meinem Mercedes.
Die Reifen werden eckig
vom vielen langen Stehen.
Auch am Funk ist nichts zu hören,
nur das Schnattern von vorbei radelnden Gören.
Ich sitz im Taxi Stund um Stund,
mittlerweile bin ich mit fast allen Teufeln im Bund.
Für einen Fahrgast würd’ ich beinahe alles tun,
auch zu Fuß nach Canossa gehen, 
wenn’s sein muss auch mit einem Huhn.
Doch plötzlich geht die Türe auf,
eine Stimme sagt: „ Sind Sie frei?“
Ich glaub’ ich träum’! Ich glaub’ ich spinn’!
Zum Airport geht’s – „Ich bin der King!“
Anton Zürnbauer, München
Pizza-Test 
Ich möchte mich hiermit für Ihren Test auf Seite 18
(TAXIKURIER Sept. 04) bedanken. Schade, dass anstelle
vom DRUGSTORE-Pizzeria Meierbräu als Name erschienen ist. Wahrscheinlich ist das Nasenschild des
Meierbräu Grund der Verwechslung. Wir werden auch
in Zukunft die lieben Taxler bestens bedienen und
versuchen, die frischen Pizzen schneller zubereiten.
Mit freundlichen Grüßen
Djahangir Saffari
DRUGSTORE München
ⓦ Quittungen mit Ihrem Logo – der neue
Thermopapierdrucker macht´s möglich
ⓦ Anschlussstecker zu Spiegeltaxameter
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HALE – die Zukunft im TAXIHALE – die Zukunft im TAXI
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TPD-01TPD-01
Leserbriefe
Gratulation! 
Der neue Taxikurier ist gut gemacht.
Viele Grüße vom Wurzel-Sepp

Seite 26

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MÄNNER WOLLEN’S WISSENMÄNNER WOLLEN’S WISSEN
Warum es höchste Zeit für ein 
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Seite 27

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für eine „Schädelwehe“ können alle
orthopädischen Diagnosen, wie das
so genannte Blockierungs- oder Ausrenkungsphänomen bei Fehlhaltungen, chronisch degenerative Veränderungen einzelner Bandscheiben oder
Wirbelgelenke oder sogar Bandscheibenvorfall sein.
Jedoch im Einzelnen:
Muskelverspannungen ergeben sich
in erster Linie an den kleinen Hinterhauptnackenmuskeln, entlang der
hinteren Nackenlinie.
Hier spricht der Doc
Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung 
und Bewegung.
Kein Schmerzsyndrom im medizinischen Bereich verlangt eine so vielschichtige Diagnostik, wie die Klärung des Kopfschmerzes. Hier sind
neben Allgemeinärzten, Internisten,
HNO-Ärzten auch die Orthopäden gefragt. Nicht nur hoher Blutdruck,
Sehschwäche oder chronische Entzündungen im Hals-Nasen-Ohren-
Bereich oder neurologische Grunderkrankungen können zu chronischem
Kopfschmerz führen. Sehr häufig ist
auch die Halswirbelsäule Auslöser eines Kopfschmerzsyndroms. Ursachen
Kopfschmerz aus orthopädischer Sicht
Sie sind auf eine chronische Fehlhaltung zurückzuführen. Ursache ist
häufig die Sitzposition, wobei die
Brustwirbelsäule sehr stark gekrümmt
wird und die Halswirbelsäule in eine
Vorstreckfehlhaltung gebracht wird.
Dabei kommt es zu Verspannungen
der kleinen Kopfbeuge- und Strekkmuskeln und der lang übergreifenden Streckmuskeln. Diese verursachen durch ihren erhöhten
Muskeltonus eine starke Zugspannung an den Muskelansätzen und –
höhlen und können zum typischen
Halbseitenkopfschmerz führen.
Einen besonderen Stellenwert nimmt
hier die Chirodiagnostik ein, welche
die Insertions- und die Irritationspunkte an der Halswirbelsäule prüft
und Blockierungsphänomene (Ausrenkphänomene) diagnostiziert.
Durch gezielte chirotherapeutische
Manipulation (Einrenken) kann der
funktionelle Zustand der Gelenkfehlstellung verbessert werden.
Die Muskelverspannungen und Kopfschmerzsyndrome an den Wirbelgelenkkapseln lösen sich und führen zu
einer deutlichen Schmerzreduktion.
Anders ist es, wenn es durch langjährige Fehlstellung zu einem Einriss des
Bandscheiben-Faserrings gekommen
ist und ein Verschleiß der Bandscheibe mit Einengung des Rückenmarksund Nervenkanals vorliegt.
Hier kommt es dann zu ausstrahlen-
Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt
zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. 
Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher 
Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in
Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig
Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf
26 TAXIKURIER26 TAXIKURIER

Seite 28

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... die Bezeichnung für den 5. Hochzeitstag (ohne Kinder)
Hier die Übersicht vom 1. bis 100. Hochzeitstag:
Anzahl Ehejahre Bezeichnung 
1 Papierhochzeit
2 Baumwollhochzeit
3 Lederhochzeit
4 Seiden-, Bernstein- oder Leinenhochzeit
5 (mit Kindern) Holzhochzeit
5 (ohne Kinder) Ochsenhochzeit
6 Zinn- oder Zuckerhochzeit
7 Kupfer- oder Messinghochzeit
8 Blech-, Klatschmohn-, Nickel- oder Steinguthochzeit
9 Keramik-, Fayence-, Glas-, Wasser- oder Weidenhochzeit
10 Rosenhochzeit
11 Stahl-, Korallen- oder Fastnachtshochzeit
12 Nickelhochzeit
12,5 Bronze- oder Petersilienhochzeit
13 Veilchen-, Maiglöckchen-, Salz- oder Spitzenhochzeit
14 Elfenbein- oder Achathochzeit
15 Kristallhochzeit
20 Porzellanhochzeit
25 Silberhochzeit
30 Perlenhochzeit
35 Leinwandhochzeit
37,5 Aluminiumhochzeit
40 Rubinhochzeit
45 Messinghochzeit
50 Goldhochzeit
55 Saphirhochzeit
60 Diamanthochzeit
65 Eisenhochzeit
67,5 Steinhochzeit
70 Gnadenhochzeit
75 Kronjuwelenhochzeit
80 Eichenhochzeit
100 Himmelshochzeit
27TAXIKURIER
den Schmerzen im Sinne einer
Nervenwurzelreizung. Sie kündigt
sich durch Nacken- und Kopfschmerzen, auch Schulter- und
Armbeschwerden mit Taubheitsgefühlen und Kribbeln an den Händen an.
Treten einschießende Schmerzen
mit Ausstrahlung in den Arm und
Schwäche auf, kann ein Bandscheibenvorfall entstehen.
Die Schmerzsyndrome sind sehr
häufig blitzartig und können mit
einer Missempfindung und einer
Schwäche des Armes einhergehen.
Therapeutisch müssen alle Krankheitssyndrome behandelt werden.
Insbesondere der Akupunktur und
Neuraltherapie sowie der Chirotherapie kommen an der Halswirbelsäule hohe Bedeutung zu.
Ferner eignen sich therapeutische
Maßnahmen wie klassische Massage, manuelle Therapie und Krankengymnastik für die ganze
Wirbelsäule zur Verbesserung der
Wirbelsäulenhaltung.
Operationsindikationen sind an
der Halswirbelsäule Gott sei Dank
seltener als an der Lendenwirbelsäule. Es können auch Bandscheibenvorfälle mit nicht operativen
Methoden (Infiltration, Schmerztherapie, Wurzelblockaden) behoben werden.
Mein Tipp: 
Vermeiden Sie lange Zwangshaltungen, halten Sie die Brustwirbelsäule gerade, richten Sie
den Oberkörper und den Kopf auf,
machen Sie immer wieder Spannungs-, Dehnungs- und Entspannungsübungen für die Halswirbelsäule.
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Seite 29

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Immer wieder hören und befahren
wir sie. Die Herkunft und Bedeutung
vieler Straßennamen sind uns jedoch
häufig unbekannt …
Camerloherstraße, Laim, *1901:
Melchior Camerloher, eine der 42
Münchner Geiseln in schwedischer
Gefangenschaft am Jahre 1632.
Candidplatz, Untergiesing, *1877:
Pieter de Witte, gen. Pietro Candid
(um 1548-1628), Maler, Bildhauer
und Zeichner: 1586 holte ihn Herzog
Wilhelm V. an den Münchner Hof,
wo er – vorwiegend als Maler – beim
Ausbau des maximilianeischen Teils
der Residenz und des Jesuitenkollegs
(der heutigen Alten Akademie) mitwirkte, schuf Altarbilder für Münchner Kirchen (Frauendom) und andere
bayerische Städte.
Caracciolastraße, Hasenbergl, *1947:
Günther Caracciola (1898-1945),
Major; wurde als Teilnehmer an der
„Freiheitsaktion Bayern“, die in den
letzten Kriegstagen eine kampflose
Übergabe Münchens an die Amerikaner erreichen wollte, am 28. April
1945 von den Nationalsozialisten auf
Befehl Gauleiter Gieslers als „Defätist“ erschossen.
Carl-Orff-Bogen, Freimann, *1985:
Carl Orff (1895-1982), Komponist;
von ihm stammt das „Orff-Schulwerk“, eine neue Musikpädagogik, die
dem Kind die Musik ohne Belastung
durch technisch schwer zu handhabende Instrumente nahe bringen soll;
er schuf u.a. die Musiktheater „Carmina Burana“ (1937), „Der Mond“
(1939), „Die Kluge“ (1943), „Antigo-
Münchner Straßen-Namen
nae“ (1949) und „Oedipus“ (1959).
Carl-Wery-Straße, Neuperlach Süd,
*1976: Carl Wery (1897-1975),
Charakterschauspieler, Schüler von
Otto Falckenberg, große Erfolge auf
Bühne, in Film, Funk und TV.
Cimbernstraße, Mittersendling, *1925:
Nach den Cimbern (Kimbern), 
einem germanischen Volksstamm aus
Jütland, der Ende des 2. Jahrhunderts
nach Süden wanderte (Schlesien,
Böhmen, Kärnten und Krain) und
später mit den Teutonen u.a. Stämmen bis nach Italien vordrang. 
Cincinattistraße,Südgiesing, *1954:
Nach Cincinatti, der Stadt in Ohio/USA,
von deren Einwohnern heute noch
etwa 42 Prozent deutscher Abstammung sind. Partnerstadt Münchens.
Claude-Lorrain-Straße,Au/Giesing,
*1877: Claude Lorrain, eigentlich Claude Gellée, gen. Le Lorrain (1600-1682),
franz. Landschaftsmaler; seine Werke
wurden im 19. Jahrhundert zum Vorbild für die späteren romantischen und
frühimpressionistischen Maler. 
Claudius-Keller-Straße, Ramersdorf,
*1910: Claudius Keller, Kapuzinerpater, war eine der 42 Münchner Geiseln in schwedischer Gefangenschaft
von 1632 bis 1635.
Conollystraße, Olympiazentrum, *1971:
James Conolly, bekannt unter Re Conolly (1869-1957); Gewinner der Gold-
, Silber- und Bronzemedaillen im Drei-,
Hoch- und Weitsprung bei den Olympischen Spielen 1896 in Athen sowie
der Silbermedaille im Dreisprung bei
der Olympiade 1900 in Paris.
Corneliusstraße, Isarvorstadt, *vermutlich nach 1903: 1) Peter von Cornelius (1783-1867), Maler der klassizistisch-romantischen Richtung;
Direktor der Akademie der Bildenden
Künste in München, schuf u.a. die
Fresken der Alten Pinakothek, der
Glyptothek (jeweils im zweiten Weltkrieg zerstört) und der Ludwigskirche.
2) Peter Cornelius (1824-1874) Neffe
von 1), Dichter, Komponist; war Professor an der Königlichen Musikhochschule in München.
Cosimastraße, Bogenhausen/Oberföhring, *1933: Cosima Wagner (1837-
1930), Tochter Liszts und Gattin des
Dirigenten Hans von Bülow, dann (ab
1870) des Komponisten Richard Wagner (hütete bis zu ihrem Tode die
Bayreuther Festspieltradition).
Crailsheimstraße,Freimann, *1926:
Friedrich August Ernst Gustav Christoph Krafft von Crailsheim (1841-
1926) war von 1880 bis 1904 bayerischer Außenminister und von 1890 bis
1903 bayerischer Ministerpräsident. 
Cuvilliésstraße, Bogenhausen, *1899:
1) Francois de Cuvilliés d.Ä. (1695-
1768), Kurfürstl. Hofkammerrat und
Oberbaudirektor; berühmt durch seine
Münchner Rokokobauten, vor allem
durch das alte Residenztheater, das
erzbischöfliche Palais, die Fassade der
Theatinerkirche, die Reichen Zimmer
der Residenz und durch sein Hauptwerk, die Amalienburg. 2) Francois de
Cuvilliérs d.J. (1731-1777), Sohn von
1), Baumeister,Oberhofbaumeister am
Kurfürstl. Hof; er gehörte zu den frühesten Vertretern klassizistischer
Kunstströmungen (ehemaliges Landschaftshaus ist heute Meisterschule
für Mode, am Rossmarkt).
C
28 TAXIKURIER

Seite 30

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Komplettrad W211
205/60 R16 92H Nokian WR: 79,90 €
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80999 München, Tel. 0 89/5 02 05 71
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Sa. 08:30 – 13:00 Uhr
Alle Preise zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer!
Witz des
Monats 
Nachdem ein junger Mann an
der Kasse im Supermarkt
bezahlt hat und seine Waren 
mühevoll mit beiden Händen lose
davon schleppt, spricht ihn auf
dem Weg zum Ausgang der
freundliche Geschäftsführer an:
„Möchten Sie eine Tüte?“
„Nein, vielen Dank, jetzt nicht,
sonst fällt mir alles runter!“
Messe München wird größer
Am 13. Dezember 2004 werden die Hallen C3 und C4 sowie der Eingang
Nord der Neuen Messe München in Anwesenheit von Dr. Otto Wiesheu,
Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr, Technologie und Infrastruktur, sowie
Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, feierlich
eröfnet. Mit dieser Erweiterungsmaßnahme verfügt die Neue Messe München
ab dem Jahr 2005 über 180.000 m
2 Hallenfläche. 
Der Ausbau der Neuen Messe München ist erforderlich geworden, aufgrund
der nach wie vor starken internationalen Nachfrage nach Veranstaltungen
am Messeplatz München, wie z. B. bei BAU und BAUMA, ISPO oder EXPO
REAL sowie für die Unterbringung neuer eigener Veranstaltungen oder Gastveranstaltungen. Die neuen Hallen werden auch benötigt im Zusammenhang
mit dem Medienzentrum der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, für das die
Messe München den Zuschlag erhalten hat. Dies bedeutet, dass für einen Zeitraum von Ende 2005 bis Ende Juli 2006, etwa 40.000 m
2 der Messehallen
permanent für dieses Projekt bereit gestellt werden. Dafür wurde das Konzept
einer kompakten Medienstadt in der Hallenreihe C des Messegeländes entworfen, durch das der laufende Messebetrieb nicht beeinträchtigt wird.
Messesplitter

Seite 31

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30 TAXIKURIER
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
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Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im 
Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den
Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der TAXI-MÜNCHEN eG ausbilden lassen. 
Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten
Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-
Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der TAXI-
MÜNCHEN eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenenen Mitgliedsunternehmen bezahlt hat
und zum Kursbesuch berechtigt ist.
Bilderwitz aus der November-Ausgabe:
AND THE WINNER IS …
VERZEHR-GUTSCHEIN
für das Speisecafé Forum
im Wert von 100,- Euro
zu gewinnen!
Passend zum Erotik-Thema suchen wir den 
originellen Text zum Bilderwitz von Manfred Kraus
Die beste Idee wird prämiert.
Ihren Text-Vorschlag senden Sie bitte bis 
spätestens 3. Dezember 2004 direkt an den 
TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum) 
Viel Spaß und Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Siegertext von Maximilian Rankl 
wird mit einem Verzehr-Gutschein vom 
Hard Rock Café honoriert.
„Es is oiwai as seibe, 
do wo’s d’wartst, gäht nix.“

Seite 32

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Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger
und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen
abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu
niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere
Probleme relativ leicht in den Griff bekommen.
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am W ochen ende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei
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Erfordernissen programmiert.
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✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie
über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erfor derlichen behördlichen Formalitäten.
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direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (R ahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahr zeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde.
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Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften
Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...)
Taxameter des Monats
Rudi Färber - Authentisch - Ehrliche, urbayerische Küche. Keine „Unter-Preis-Aktionen“ .
Die exzellenten Speisen in „Zum Sedlmayer“ sind jeden Euro wert. Immer gut besucht.
Sepp Krätz - Ehrlich - Feine, bayerische Mahlzeiten. Auch für den Brotzeit-Hunger. Kommunikatives
Publikum. Der „Andechser am Dom“ auch ohne Rezessions-Angebote immer proppevoll.
Familie Sperger - Fleißig - Trotz asiatischer Invasion immer noch Heimstatt vieler Stammtische.
Erstaunliche Qualität auf Tellern und Brettern, trotz Masse im „Hofbräuhaus“ .
Ludwig Hagn - Langweilig - Alle paar Monate lesen wir, dass München zu viele Gaststätten hat
und nur die Besten überleben. Wohl die, die auf der Wies´n ein Bierzelt betreiben und nebenbei
z. B. das „Unions-Bräu“ führen.
Günter Steinberg – Scheinheilig –Kampfpreise sind in der freien Marktwirtschaft in Ordnung:
dies aber apostolisch damit zu begründen, dass die Münchner Familien sich endlich wieder den
Gaststättenbesuch leisten können … Vorschlag an den Wirt vom „Hofbräukeller“: Erinnern Sie sich
doch bei der Preisgestaltung zum nächsten Oktoberfest an Ihre Caritas-Mentalität.

Seite 33

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32 TAXIKURIER32 TAXIKURIER
Kai-Georg Frey, Funker und Fahrer,
testet für den TAXIKURIER und Sie 
„elfenbeinfarbige Automobile“ .
Das Taxigewerbe hat mit Mazda schon länger
Erfahrung. Die Baureihen 626 und 929 galten
seinerzeit als günstige, vergleichsweise üppig
ausgestattete, robuste und zuverlässige Arbeitstiere, vom Innenraum her keine Riesen,
aber praktisch. Es gab zuletzt einige Jahre, in
denen man im deutschen Taxigewerbe weniger
in Erscheinung trat. Nun ist Mazda mit Ford 
liiert und verfolgt eine gemeinsame Plattformstrategie. Langzeittests (allerdings mit Benzinern) und Pannenstatistiken legen nahe, daß
der Ruf der Zuverlässigkeit nach wie vor berechtigt ist. Dem massiveren Einsatz als Taxi
steht wohl im Moment noch die Tatsache entgegen, daß der 6er nicht in Kombination von
Diesel und Automatik lieferbar ist. 
Von außen fällt auf, daß Mazda dem Trend der
vollackierten Prallelemente gefolgt ist. 
Bei der im Taxipaket vorgesehenen Folienbeschichtung sind die dann ebenfalls folierten
Stoßfänger ein Schwachpunkt, der eventuell
Ausbesserungsarbeiten nach sich zieht. Unabhängig davon zeigt der Wagen das im Moment
angesagte „Schwellkörperdesign“, wenn auch
in einer vergleichsweise moderaten Form. Er
steht auf Schuhen der Dimension 205/55, für
den Winterbetrieb sind auch 195/65er zulässig.
Als Reserverad gibt es nur ein Notrad; die Reserveradwanne unter dem Kofferraumboden
würde aber auch ein vollwertiges Exemplar
fassen. Integrierte Kindersitze sind nicht lieferbar. Das wie bei anderen Mitbewerbern angebotene „Isofix“-System ist für das Taxigewerbe
keine sinnvolle Lösung, da die separat mitzuführenden Sitzschalen den Kofferraum über
Gebühr einengen.
Beim an allen vier Türen bequemen Einstieg
genießt man den großzügigen Fußraum. Die
meisten Fahrgäste können das Taxi nicht auf
Anhieb einer Marke zuordnen, heben aber das
gute Raumangebot und die bequemen Sitze
(im Testtaxi in Lederausführung) hervor. Der
Fahrersitz ist angenehm straff gepolstert, bietet
gute Seitenführung und ist in Länge, Höhe,
Sitzkissen- und Lehnenneigung verstellbar (in
der vorliegenden Lederausstattung elektrisch)
und verfügt über eine Lordosenstütze. In Zusammenarbeit mit der axial- und höhenverstellbaren Lenksäule wird wohl jeder die passende Sitzposition finden. Da fällt es dann
nicht so sehr ins Gewicht, daß die Kopfstützen
zwar höhen-, aber nicht neigungsverstellbar
sind. Auf den hinteren Sitzen ist ihr Höhenverstellbereich etwas knapp bemessen. Ein Aufkleber am Armaturenbrett weist darauf hin,
daß in der vorliegenden Taxiausführung die
serienmäßige Anschnallwarnanlage deaktiviert
wurde.
Der Motor läuft im Leerlauf sehr ruhig, bekommt beim Beschleunigen einen kernigen
Klang (untermalt von einem latenten Turbopfeifen) und zieht schon aus niederen Drehzahlen kraftvoll an. Turbotypisch ist beim Einsetzen des Laders bei ca. 1700 Umdrehungen
fast schlagartig der zusätzliche Schub zu spüren, der zumindest bei feuchtem Untergrund
trotz Traktionskontrolle nach einem gefühlvollen Gasfuß verlangt, um den Vorderreifen das
vorzeitige „Burn-Out-Syndrom“ zu ersparen.
Trotzdem ist die Maschine akkustisch nicht
ohne weiteres als „Ölofen“ erkennbar. Ein Testfahrgast (U-Bahnfahrer) lauschte von Fürstenried West bis zum Trambahndepot mit nachdenklicher Miene dem Motorgeräusch; auf der
Weiterfahrt nach Fröttmaning gestand er, daß
er sich immer noch nicht im Klaren sei, ob er
in einem Diesel oder einem Benziner sitze. Die
mit diesem Auto mögliche Beschleunigung erfordert eine gewisse Charakterfestigkeit, um
nicht anschließend zumindest zeitlich begrenzt
zum Fußgänger zu werden. Auch gilt es, die
Fahrgäste im Blick zu behalten; die einen bekommen einen kindlich-begeisterten „Achterbahnblick“ und schwärmen: „Das liiiiiiebe ich“,
bei den anderen mahnen die beim Umklammern der Türgriffe weiß hervortretenden Fingerknöchel Selbstbeherrschung an. Bei der
Ampelrallye wird man (auch ungewollt) von
allem möglichen Jung-(oder auch nicht mehr
ganz so jungem) Volk als „ernstzunehmender
Gegner“ erkannt. Als der im Zweifelsfall Vernünftigere lassen wir die hypermotorisierten
Bin so Frey …
Autotest | Mazda6 2,0 | MZR-CD Exclusive 100 kw/136 PS

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Mittelklassegeschosse gewinnen und vor uns
her die Gewitterlage testen. Das Ganze ist zu
einem durchaus vertretbaren Testverbrauch
von 7,3 l / 100 km zu bekommen, der sich
beim ebenfalls möglichen untertourigen „Cruisen“ um die 6 Liter einpendelt.
Das Fahrwerk ist straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt, das Überfahren von Querfugen und kurzen Wellen wird allerdings deutlich gemeldet. Die breiten 205er Sohlen sind
dem Geradeauslauf nur bedingt zuträglich. Die
Bremsen packen beherzt und wirkungsvoll zu
und lassen sich gut dosieren.
Auf dem Fahrerplatz fallen die chromgefassten
Rundinstrumente ins Auge; ihre Ablesbarkeit
profitiert von den verspielt wirkenden Kursivziffern nicht unbedingt. Da auf dem Tacho
auch wichtige Geschwindigkeitsgrenzen wie
die 50 km/h-Marke farblich nicht hervorgehoben sind, ist oft ein zweiter Blick zur Orientierung über die gefahrene Geschwindigkeit nötig. Die Bedienung über die Lenkstockhebel ist
intuitiv möglich (verstellbarer Wischintervall
an Bord), die Klimaanlage gibt keine Rätsel auf
und regelt den Innenraum schnell auf die gewünschte Temperatur. Von den vier elektrischen Fensterhebern verfügt nur der in der
Fahrertür über einen Einklemmschutz. Die
Kombination von Dachzeichenschalter und
Funksendetaste direkt untereinander im Knieraum links unterhalb des Lenkrades ist im
praktischen Betrieb problemlos (versehentliche
Funkstörung vorprogrammiert) und verlangt
nach einer Umbaumaßnahme, wenn man nicht
gleich auf ein Handmikrophon umsteigen will.
Die hier verbaute Kombiantenne für Funk und
Radio (als Zusatzausstattung bestellbar) bewirkt weder einen diskutablen Funk- noch einen vernünftigen Radioempfang. Getrennte
Antennensysteme sind auf jeden Fall vorzuziehen. Die Übersichtlichkeit nach hinten ist durch
die breite C-Säule ziemlich eingeschränkt.
Der Innenraum wird von den vier serienmäßigen Leseleuchten nur unzureichend ausgeleuchtet, ein helles Innenlicht fehlt und macht
Zeitunglesen mit der Taschenlampe etwas
mühsam. Als Staufächer finden sich zwei niedrige Fächer in den Vordertüren, ein großes
Handschuhfach, eine Sitzlehnentasche hinter
dem Beifahrersitz und in der Mittelkonsole ein
unterteiltes Armlehnenfach sowie ein Fach
mit zwei Getränkehaltern, die auch handelsübliche Mineralwasserflaschen aufnehmen. Leider
passt in keine dieser Ablagen ein Buchplan
Oberbayern oder ein Europaatlas, die beiden
fristen ihr Dasein im Kofferraum (die Sitzlehnentasche ist zumindest in der Nacht nicht zu
empfehlen, manche Fahrgäste haben in angeheitertem Zustand einen etwas merkwürdigen
Humor). Ansonsten findet alles nötige (und
auch manches nicht so dringend benötigte)
ausreichend Platz.
Der Kofferraum ist mit 500 Litern durchaus taxitauglich, bei vier großen (Schalen-)koffern
stößt man aber auf die limousinentypischen
Probleme, die die Anschaffung eines Kombis
immer wieder einmal zur Diskussion stellen.
Eine Gruppe von vier älteren Herrschaften auf
der Heimfahrt von einer Busreise erklärte sich
freundlicherweise bereit, die mitgeführten Kinder-Sitzerhöhungen auf dem Schoß zu halten,
weil am Pasinger Bahnhof gerade kein Kombi
für das Gepäck bereitstand. Es existieren keinerlei Verzurrösen; so rutschen im Normalbetrieb diese Sitzerhöhungen zusammen mit den
Privatutensilien durch den Kofferraum. 
Bei Bedarf lässt sich die geteilte Rücksitzlehne
spielend einfach zum Durchladen umlegen. 
Bei der Audioanlage stellen wir mit Verwunderung fest, daß serienmäßig zwar ein Radiogerät
existiert, das aber im Grundzustand weder
über ein Cassetten- noch ein CD-Laufwerk verfügt. Beide müssen separat dazugekauft werden (das CD-Modul liest laut Betriebsanleitung
weder CD-R noch MP3), und das zu Preisen,
für die man im Elektronikhandel jeweils komplette Auto-HiFi-Anlagen bekommt. Die lassen
sich allerdings nicht einbauen, weil es keinen
DIN-Radioschacht gibt. Wenn die Störgeräusche aufgrund der problematischen Antenne
einmal nicht überwiegen, hört man einen angenehmen kräftigen Sound. Die wichtigen
Funktionen sind genauso wie der Tempomat
am Lenkrad bedienbar.
Als Garantie bietet Mazda drei Jahre bzw.
100.000 km (12 Jahre gegen Durchrostung).
Die optionale Garantieverlängerung auf vier
bzw. fünf Jahre ohne Kilometerbegrenzung
wird für Taxi und Mietwagen leider nicht angeboten.
Mazda 6 2,0 l Diesel (100 kw)
Preis (UPE) Euro 24.800,- 
(Basispreis inkl. MwSt.)
Euro 27.710,- 
(Listenpreis Test-Taxi inkl. MwSt., 
Ausstattung Exclusive Leder und
Taxipaket, metallic)
Euro 22.900,- 
(„Hauspreis“ Test-Taxi inkl. MwSt.)
Motor 2,0 l Vierzylinder Common-Rail-
Diesel, Abgas-Turbolader
Leistung 100 kw/136 PS
Max. 
Drehmoment 310 Nm bei 2000 U/min
Abgasnorm Euro 4
Getriebe 5-Gang, mechanisch
Automatik: für Diesel nicht lieferbar
Antrieb Vorräder
Lenkung Servolenkung (drehzahlabhängig)
Wendekreis 11,5 m
Kofferraum 500 l
Zuladung 437–520 kg (je nach Ausstattung)
Tankinhalt 64 l
Verbrauch Innerstädtisch 8,3 l
(ECE-Norm) Außerstädtisch 5,5 l
l / 100 km Gesamt 6,5 l
Testverbrauch 7,3 l
Höchstgeschw. 200 km/h
Batterie 95 Ah
33TAXIKURIER
Fazit: Der 6er Mazda ist ein interessantes Taxi,
wenn man Freude am flotten Fahren mit Wirtschaftlichkeit verbinden will und auf Markenprestige keinen übertriebenen Wert legt. Er
bietet innen mehr Platz als man ihm von außen zutrauen würde. Die im Test gefahrene
Version mit 100 kw/136 PS ist gut für sportliche Fahrleistungen bei vergleichsweise moderatem Verbrauch; für den Taxibetrieb ist die
Motorausführung mit 89 kw / 121 PS sicher
immer noch mehr als ausreichend. Auf jeden
Fall empfiehlt sich die Überlegung, ob man
nicht für 720.- e mehr gleich die Kombi-Version vorziehen möchte. Außerdem sollte man
über die Nachrüstung einer zusätzlichen
Innenleuchte nachdenken und mit dem Händler über den Tausch des Notrades mit einem
vollwertigen Reserverad sprechen.

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34 TAXIKURIER
Antworten auf die häufigsten Fragen
am Rückfragefunk:
➜ Die (Fehl-)Alarmanlage wird per zweistufigem Druckknopf links an der
Lenksäule unter dem Blinkerhebel aktiviert. Beim ersten Druck schaltet
sich der „Stille Alarm“, beim zweiten Druck die normale Alarmanlage
ein. Ausgeschaltet werden beide unter der Motorhaube an einem roten
Druckknopf neben dem Federdom auf der Fahrerseite.
➜ Ein Abschlepphaken ist nur hinten fest montiert, der vordere befindet
sich mit dem Bordwerkzeug auf der Abdeckplatte des Reserve-Notrades
unter dem Kofferraumteppich und wird im Bedarfsfall in das vorgesehenen Gewinde unter der Stoßstange geschraubt, die durch eine runde
Plastikabdeckung in der Stoßstange erreichbar ist (mit kleinem Schraubenzieher / Messer o.ä. aufhebeln)
➜ Alle Verbraucher sind doppelt abgesichert. Der erste Sicherungskasten
findet sich im Fahrerfußraum in der linken Seitenwand. Die Generalsicherungen sind im Motorraum in einem schwarzen Plastikkasten neben
dem Federdom auf der Fahrerseite.
➜ Im Rahmen der (auto-)lebenslangen Mobilitätsgarantie ist der Mazda-
Notruf-Service rund um die Uhr unter folgenden Nummern erreichbar: 
00800 / 24 24 73 65
Von Mazda Niedermair & Reich, München,
gibt es folgende Notrufnummern:
500 88 133 (Landsberger Straße), 318 99 623 (Ingolstädter Straße)

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35TAXIKURIER
Amüsantes aus der Taxi-Historie
Anno dazumal
Der Zwickelstich
Dieses Nobelhotel wurde vornehmlich
an Samstagen und Sonntagen von
Taxlern zum Zwickelhof.
Zu den nachmittäglichen Tanzveranstaltungen wechselten tanzwütige
Herren jeden Alters am Stachus von
der Trambahn in ein Taxi und fuhren
mit dem Chauffeur in der schwarzen
Droschke am Bayerischen Hof vor,
überreichten dem glücklichen Fahrer
ein Zweimarkstück, bedachten den
Mütze ziehenden und Schlag öffnenden mit einem Fuchzgerl und schritten ungemein wichtig, wenn möglich
unter den staunenden Blicken von
potenziellen Tanzpartnerinnen, durch
das Messingportal in die große Welt.
Noch berüchtigter war das Zwickelheim, mit wirklichem Namen „Ludwigsheim“, ein katholisches Hospiz in
der Pettenkoferstraße gleich an der
Ecke Goethestraße. Damals verstand
der Reisende unter dem Begriff „Hospiz“ eine normale Herberge, keinesfalls eine Vorstufe zum Westfriedhof.
Das Ludwigsheim war ein Vorläufer
der heutigen „Etap-Hotels“, eine
preiswerte und ordentliche Stätte
zum Zwecke der Übernachtung, betrieben von einem kirchennahen Verein.
Der Zeit entsprechend reisten die
meist katholischen Gäste mit dem
Zug an. Um ihnen die Anreise angenehm und preisgünstig zu machen, 
erhielten diese Pilger mit der Zimmerbestätigung einen genauen Anmarschplan.
„Verlassen Sie den Hauptbahnhof am
Kopfende des Zugs nach rechts, überqueren Sie die Straße und biegen Sie
die dritte Straße links ab. Soweit Sie
nur einen Koffer mit sich führen,
können Sie vor dem Bahnhof (Bayerstraße) eine Droschke nehmen – der
Fahrpreis wird DM 2,-, also einen
Zwickel, nicht übersteigen.“
Bei zwei Koffern wäre die Rechnung
nicht mehr aufgegangen, denn der
erste war frei, der zweite Koffer kostete bereits 25 Pfennige.
Der erfahrene Zwickelheimnächtiger
hielt meistens schon beim Besteigen
des Taxis ein Zweimarkstück, also 
einen Zwickel in der Hand, wärmte
ihn vor, bis er damit dem Herrn
Chauffeur eine mittelgroße Freude
bereitete.
Übrigens der Verfasser kämpfte sich
dieser Zeit 14 Stunden durch den
Pflaster- und Asphaltdschungel unseres Millionendorfes, hatte 33 Stiche
und keinen Schein, wie im Fiakerlatein ein Hunderter genannt wurde.
Fazit – alles schon einmal dagewesen.
Der Zwickelstich –
ist das Synonym für Kurzfahrten.
Wo kommt dieser Begriff oder
Ausdruck für unwirtschaftliche
Grausamkeit her?
Mit einem Mindestfahrpreis von Euro
2,60 muss der Ursprung schon geraume Zeit zurückliegen.
Vor rund 40 Jahren, Mitte der 60er
gab es noch einen personenbezogenen Taxitarif. Im Mindesttarif von
DM 2,- waren 8 Schalteinheiten à 10
Pfennige enthalten.
Tarifstufe 1 galt für 1 – 2 Personen
und brachte pro km DM 0,60.
Bei 3 Personen in Tarifstufe 2 kostete
der Kilometer DM 0,84, bei 4 und
mehr Personen DM 1,-,
Großraumtaxis gab es nicht.
Allerdings waren viele Taxis statt der
Frontsitze mit einer Sitzbank und mit
einer Lenkradschaltung ausgerüstet,
so dass vorne mindestens 3 Fahrgäste
und auf der Rückbank leicht 3 bis 4
Gäste Platz hatten.
Zurück zum Zwickelstich. Bei einem
Mindestfahrpreis von DM 2,- konnten noch 80 Pfennige abgefahren
werden, also sage und schreibe 1.230
Meter.
Dies reichte des nachts vom Sendlinger-Tor-Platz bis zum Südbau oder
vom Obletter am Stachus bis zum
Bayerischen Hof.

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36 TAXIKURIER
M o - S o1 5 h-4 h
Frankfurter Ring 137 Tel: 089-83929266 www.FKK-Palazzo.de
FKK-ClubFKK-Club Tabulose Girls, splitternackt mit netter Unterhaltung
verwöhnen mit Superprogramm.
Sauna, Whirlpool, Solarium, kl. Buffet, Kaffee + Kuchen, Getränke...
Donnerstags staatlich geprüfter Masseur im Hause.
Interessante Taxiprovisionen und Dank an alle Taxikollegen die uns anfahren!
Alle Gäste haben unbegrenzten Aufenthalt.
Der nackte Wahnsinn...
Das erotische Spektrum Münchens lässt
sich nicht nach Hamburger Maßstäben
messen. Spötter behaupten sogar, dass
in Wasserburg am Inn in Sachen Sex
mehr geboten wird als an der Isar. Ganz
so trocken geht’s jetzt hier doch nicht
zu. Vom Porno-Kino über den Straßenstrich, den privaten Evas, Nadines und
Irinas bis in die noble Clubszene gibt es
genügend Möglichkeiten ein paar und
auch mehr Euros abzudrücken. Der
größte Anbieter an Damen und Herren
für jeden Geschmack und Geldbeutel ist
allerdings das Internet. Für den Taxler
gehört es zum Geschäft, dass man sich
auskennt. Was sich manchmal auch
auszahlt. Ein guter Stich kann halt
auch doppeldeutig sein …
München und Rotlichtviertel! Da
schüttelt sich der Kenner vor Lachen
und der Laie wundert sich. Das einzige Rotlicht, das der Münchner kennt,
ist das der roten Ampeln. Das allerdings ausgiebig, von Feldmoching bis
Ottobrunn. Sonst geht’s im Burgfrieden der bayerischen Landeshauptstadt
eher gesittet zu. Unbestättigten Gerüchten zu Folge ist der Hauptgrund,
warum Hochhäuser a la Kronawitter
geächtet werden sollen der, dass sie
so schön stehen. Himmelwärts natürlich. Eher kann man rund um den
Hauptbahnhof Drogen bekommen –
trotz Beckstein – als dass einem ein
versprengtes Hürchen über den Weg
läuft. Trotzdem ist in Sachen Erotik in
einschlägigen Straßen wie Schiller
oder Goethe – wenn das die beiden
wüssten – ganz schön was geboten.
Ob Striptease oder Pornofilmchen, in
diesen Etablissements haben beim
Titelthema |
Erotik in München
Fotos: www.atelier-tacke.de

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37TAXIKURIER
Limousinen-Service, Abhol- und Bringservice.
Geöffnet von 2000 – 6 00 Uhr.
Die lohnende Adresse für Gäste und Taxifahrer!
Karl-Schmid-Str. 6, 81829 München (Trudering)
(0 89) 43 57 98 80 · www.clubextasia.de
Herrengedeck (Bier und Klarer) schon
manche in freudiger Erwartung und
Unkenntnis der Sachlage mehr über
den Tresen geschoben als ihnen lieb
war. Denn im Sperrbezirk gibt es zwar
Skandale, aber keinen käuflichen Sex.
Zumindest nicht offiziell. Und so
mussten die meisten diesbezüglich
unverrichteter Dinge wieder abziehen,
frei nach dem Motto: „Nicht immer
hält das rote Licht, was es dem Wandersmann verspricht!“
Straßenstrich
Vielleicht haben deshalb die Damen,
die klassisch ihrem Job noch auf der
Straße nachgehen, jetzt umgerüstet.
In ihren fahrbaren Liebeslauben
schimmert es seit neuestem blau.
Vielleicht ist es aber nur der Grund,
um das Falschgeld schneller zu erkennen. Diese älteste Art des „Anschaffens“ findet man am Straßenrand der Freisinger-Land-Str.
(ganztags), in der Friedenstraße zwischen Rosenheimer und Grafinger
Straße (abends), Hansastraße zwischen Westend- und Garmischer
Straße (abends), Ingolstädter-Land-
Str. bei Neuherberg (ganztags),
Landsberger Straße nach der Friedenheimer Brücke (abends) und in der
Schäftlarnstraße bei der Großmarkthalle (abends). Doch den Straßenstrich kann man heute schon unter
Nostalgie verbuchen. Böse Zungen
behaupten sogar, dass sich hier nur
noch die Trümmerfrauen des Zeitalters der sexuellen Aufklärung ein
Stell-dich-ein geben.
Bordelle
Im Zeitalter des Internet haben es die
klassischen Bordelle immer schwieriger. Einmal ein bißchen durch die
Etagen schlendern und schauen, was
so anliegt. Diese schöne Tradition lebt
im „Leierkasten“ (Ingolstädter Str. 38)
fort. Zwanglos und entspannt geht es
im „Eurohaus“ (Bodenseestr. 131) zu
und auch im „Pascha“ (Hansastr.)
kann man sich nach oben arbeiten.
Models, Hostessen
Eine völlig neue Qualität im sexuellen Angebot ist die Schwemme an
jungen Damen, die man eher in der
Universität vermuten würde als im
Sex-Business. Terminwohnungen
heißt der unverfängliche Begriff, den
klevere, seriöse Geschäftsleute ausgenutzt haben und in leerstehenden Immobilien durchaus luxuriöses Ambiente vermieten. Da trifft man auf
Lehrerinnen aus der Ukraine, Studentinnen aus Bulgarien, Tänzerinnen
aus Brasilien, die sich je nach Bedarf
die Zimmermieten teilen und nächste
Woche vielleicht in Leipzig der gleichen Art des Broterwerbs nachgehen.
Mit Sex auf Tournee, gewissermaßen.
Leerstehende Immobilien sorgen natürlich auch für Kuriositäten. So teilt
sich die AOK in Altperlach in der Hoferstraße das Gebäude mit einem exklusiven thailändischen Bordell. 
Das Angebot an Modellen, Hostessen
und Kavalieren in Münchens Boulevard-Blättern und im internet ist uferlos. Und besonders www.rotelaterne.de
kann süchtig machen. Ob „Bayer.
Traumstute“, „Rothaariges Luder“ oder
„Franz.Japanerin“, wer sich selbst ein
Bild davon machen möchte, ob die
Angebote aus „tz“ oder „AZ“ auch nur
halbwegs halten, was sie versprechen,
der muss ganz schön standfest sein, so
groß ist der Markt der Amateurinnen
inzwischen geworden. 
Gays
Wollte früher ein Fahrgast Männer
kennenlernen, war das Ziel Müller-/
Klenze-/Blumenstraße nie verkehrt.
Das stimmt im Kern immer noch.
Hinzugekommen sind erstaunlicherweise jede Art von Coffee-Shops wie
z. B. San Francisco Coffee Company,
wo man zwischenzeitlich nicht mehr
weiß, wer heißer ist, der Espresso
oder die Gäste.

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38 TAXIKURIER
Clubs
Eine verlässliche Größe im Münchner
Nachtleben ist nach wie vor die Club-
Szene. Ein paar Adressen, wo was und
für wieviel geboten wird, sehen Sie
hier. In alphabetischer Reihenfolge.
BABYLON
Adresse: Taunusstr. 31, Milbertshofen,
Tel. 35 99 111
Öffnungszeiten: 20.00 Uhr – 6.00 Uhr
Eintritt: 60,- Euro, Getränke frei,
außer Champagner
Zimmer/Separées: 16, Preis mit
Begleitung ab ca. 160,- Euro
Damen: 10 sind im Durchschnitt
immer präsent, internationale
Besetzung
Besonderheiten: 4 Suiten mit Whirlpool, der größte Pool in München für
ca. 25 Leute, 100 qm große Bar
Getränke: Champagner ab 105,- Euro,
alles andere frei
Wohlfühl-Faktor: Großzügig und
locker
Taxistand: Taunusstraße
Service für Taxler: Alkoholfreie Getränke, jeden Mittwoch Abendessen
BEL AMI 
Adresse: Dachauer Straße 366,
Moosach, Tel. 141 31 19,
www.belamiclub.de
Öffnungszeiten: 20.00 Uhr bis 
6.00 Uhr
Eintritt: 50,- Euro, inkl. drei Getränke
und kleines Buffet
Zimmer/Separées: 8, Preis mit
Begleitung ab 50,- Euro
Damen: 8 - 10, international
Besonderheiten: Drei Whirlpools,
Table Dance, 1 komplett verspiegeltes
Zimmer
Getränke: Von Bier (10,- Euro),
Longdrinks (15,- Euro), Champagner 
(bis 250,- Euro)
Wohlfühl-Faktor: Lebendige
Atmosphäre
Taxistand: BHF Moosach
Service für Taxler: Antialkoholische
Getränke und Kleinigkeiten kostenlos,
Veranstaltungen unter www.taxiclubmuenchen.de
DIAMONDS CLUB 
Adresse: Levelingstraße 17, 
Berg-am-Laim, Tel. 45 42 92 60
Öffnungszeiten: 11.00 Uhr bis 
6.00 Uhr
Eintritt: 50,- Euro, inkl. drei Getränke
Zimmer/Separées: 7, Preis mit Begleitung ab 50,- Euro
Damen: Im Schnitt 8 –10 präsent, aus
den unterschiedlichsten Ländern
Besonderheiten: Mehrere Hot Whirlpools, zeitweise Party-Dancing, SM-
Studio, am 4.12. große Nikolausfeier,
Parties mit Motto
Getränke: Von Bier (9,- Euro, Becks)
bis Champagner (420,- Euro, Roederer bzw. Dom Perignon)
Wohlfühl-Faktor: Fröhliche
Stimmung
Taxistand: Baumkirchner
Service für Taxler: Kostenlos
alkoholfreie Getränke

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39TAXIKURIER
Öffnungszeiten:
Täglich von 12.00 Uhr - 6.00 Uhr
WWW .DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE
INFO@DIAMONDSCLUBMUENCHEN.DE
PARTY-DANCE
ACTION
&
FUN
SM
STUDIO XL
D IAMONDS C LUB
DIAMONDS CLUB GMBH
LEVELINGSTR. 17 · 81673 MÜNCHEN
FON 089 · 45 42 92 60 · FAX 089 · 45 45 85 64
EUROHAUS 
Adresse: Bodenseestraße 131, Aubing,
Tel. 83 79 63, www.eurosexclub.info
Öffnungszeiten: 12.00 Uhr bis 
5.00 Uhr
Eintritt: Keiner
Zimmer/Separées: 7, Preis mit
Begleitung ab 50,- Euro
Damen: Im Schnitt 6 –10 präsent, aus
den unterschiedlichsten Ländern
Besonderheiten: Whirlpool, themenbezogene Parties, eigene Geburtstagsparty möglich, reizende Damen
Getränke: Von antialkoholischen
Getränken (5,- Euro) über Bier 
(7,- Euro) bis Sekt (280,- Euro)
Wohlfühl-Faktor: Ausgesprochen
herzliche Atmosphäre
Taxistand: Limes
Service für Taxler: Kostenlos
alkoholfreie Getränke
EXTASIA 
Adresse: Karl-Schmid-Str. 6,
Moosfeld, Tel. 43 57 98 80
Öffnungszeiten: 20.00 Uhr bis 
6.00 Uhr
Eintritt: 50,- Euro, inkl. zwei Getränke
Zimmer/Separées: 7, Preis mit
Begleitung ab 100,- Euro
Damen: Mindestens 8 präsent, aus
den unterschiedlichsten Ländern
Besonderheiten: Zwei Whirlpools,
Table Dance, Parties, exclusive
Einrichtung
Getränke: Von Bier (8,- Euro) bis
Champagner (150,- Euro)
Wohlfühl-Faktor: Exklusiv
Taxistand: Schatzbogen
Service für Taxler: Essen und Trinken

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40 TAXIKURIER
PALAZZO 
Adresse: Frankfurter Ring 137,
Schwabing-Freimann, 
Tel. 839 29 266
Öffnungszeiten: 15.00 Uhr bis 
4.00 Uhr
Eintritt: 30,- Euro zwischen 15.00
Uhr und 23.00 Uhr, 55,- Euro ab
23.00 Uhr, inkl. kleines Buffet und
antialkoholische Getränke, unbegrenzter Aufenthalt
Zimmer/Separées: 7, Preis mit Begleitung ab 70,- Euro für eine halbe
Stunde
Damen: 6-14 durchschnittlich anwesend, international, alle nackt
Besonderheiten: 1 Jacuzzi, 1 großer
Whirlpool, Porno-Kino
Getränke: Von Bier (6,- Euro), Long
Drinks (15,- Euro) bis Champagner
(180,- Euro)
Wohlfühl-Faktor: Hot Spot
Taxistand: Freimann
Service für Taxler: Antialkoholische
Getränke und Kleinigkeiten wie z.B.
Wurstsemmel frei
PRETTY WOMEN 
Adresse: Max-Diamant-Str.21,
Milbertshofen, Tel. 35 45 524
Öffnungszeiten: 11.00 Uhr bis 
6.00 Uhr
Eintritt: 45,- Euro, inkl. drei Getränke
Zimmer/Separées: 8, Preis mit
Begleitung ab 50,- Euro
Damen: 6-10 durchschnittlich anwesend, aus den unterschiedlichsten
Ländern
Besonderheiten: Zwei Whirlpools,
Table Dance
Getränke: Von Bier (10,- Euro) bis
Champagner (ab 95,- Euro)
Wohlfühl-Faktor: Hoch
Taxistand: Anhalter
Service für Taxler: Kostenlos
alkoholfreie Getränke
TIFFANY 
Adresse: Stahlgruberring 37,
Moosfeld, Tel. 42 16 60
Öffnungszeiten: 20.00 Uhr bis 
6.00 Uhr
Eintritt: 50,- Euro, inkl. drei Getränke
Zimmer/Separées: 12, Preis mit
Begleitung ab 80,- Euro
Damen: Im Schnitt 8 –10 anwesend,
aus den unterschiedlichsten Ländern
Besonderheiten: Drei Whirlpools, am
10.12. Weihnachtsfeier mit Nikolaus,
mit ca. 600 qm der größte Club
Getränke: Von Bier (6,- Euro) bis
Champagner (330,- Euro, Taitinger)
Wohlfühl-Faktor: Sehr großzügig
Taxistand: Schatzbogen
Service für Taxler: Alkoholfreie Getränke kostenlos

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41TAXIKURIER
Promi-Talk
Das monatliche Gespräch mit bekannten Zeitgenossen 
aus unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi.
Barry Werkmeister
Nach den vielen Dienst- und sonstigen Reisen ist für den populären München
der Taxler der erste Kontakt zu seiner geliebten Heimatstadt. Egal ob hiesig,
auswärtig, dick, dünn, alt oder jung, weiblich oder männlich, am kurzweiligsten wird die lange Fahrt, wenn man einen Münchner am Steuer erwischt. Besonders gut funktioniert die „Blitz-Kommunikation“ zwischen Radio Arabella
und der Taxi-Genossenschaft. In meinen Sendungen bin ich oft der erste, der
informiert wird und umgehend informiert. In der Zeit, als ich noch jede Woche mit meiner Fernsehsendung „Die Zeit läuft“ im Großraum München
unterwegs war, gab es mal einen Taxler, der so kurzfristig, die von mir angebotene, Reise angetreten hat, dass keine Zeit mehr blieb, das Taxi zu entsorgen. Er gab mir am Flughafen den Schlüssel und den Auftrag, das Taxi doch
bitte in der Zentrale abzuliefern. Für einen Tag war ich so Taxler … (wenn
auch ohne Fahrgast und Umsatz).
Barry Werkmeister, gebürtiger Münchner, Moderator bei
Radio Arabella, seit 20 Jahren Betreiber einer Media- und 
Eventagentur (www.mediavents.de).
Ohne Worte
Freie Fahrt für Beckstein
An exponierter Stelle in diesem Heft
wird fundiert über unkontrollierten
Alkoholkonsum Jugendlicher und deren Auswirkungen berichtet. Dass in
Zeiten leerer Staatskassen Steuer
mindernde Diskussionen vermieden
werden und dieses Thema tabuisiert
wird, wird an dem monatelangen
Gerangel über die so genannten
„Alcopops“ deutlich. In einer Stadt
wie München, in der die Bierflasche
nahtlos das Alete-Fläschchen ablöst,
bleiben warnende Stimmen meist
ungehört.
Völlig realitätsfremd und ohne Relation jedoch erscheint es, wenn eine
Hundertschaft Besitzer von 3 Gramm
Cannabis durch die Stadt verfolgt,
um die Moral und Ethik zu sichern,
gleichzeitig Alkohol-Orgien behördlich legitimiert.
Besten Anschauungsunterricht bietet
freitags und samstags die Alabama-
Halle, wo regelmäßig das „organisierte Erbrechen“ stattfindet. Für 15,-
Euro (Mädchen 12,-) Eintritt sind
Getränke endlos frei. 
Keine Markenware. Die Euros müssen
sich amortisieren. Ein paar Stunden
später überlässt man die meist jugendlichen Opfer den Sanis und Taxis. 
Sehr geehrter Herr Minister Beckstein,
trotz Ihrer Minister-Tätigkeit sind Sie
ein Mann des Volkes geblieben, Ihre
Frau arbeitet als Lehrerin in Nürnberg. Sie müssen Interesse daran haben, diese Szenerie kennen zu lernen
und zu ändern. Ich lade Sie ein, verlassen Sie Ihren Dienst-7er, steigen
Sie auf meine Kosten in meinen 5er,
eine Nacht reicht, zum Wohle der
Münchner Jugendlichen.
3093

Seite 43

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42 TAXIKURIER
Vorschau Ausgabe 
Januar 2005
Geneigte Leserinnen und Leser,
Sie werden es nicht für möglich halten, aber es ist tatsächlich so geschehen: Unter den vielen Reaktionen zum letzten Heft fragte ein Kollege
bezüglich des Frühstücks-Themas „warum wir den Bayerischen Hof in
unserer Auflistung dabei hätten, wo sich doch ein Taxler dort nie ein Frühstück leisten könne“? Dieser Kollege hat leider gar nichts kapiert, dient
doch unser monatliches Servicethema der Kompetenz der Taxifahrer und
somit seinen Fahrgästen. Vielleicht produzieren wir mal eine Gebrauchsanweisung für den TAXIKURIER.
Die nächste Ausgabe erscheint nicht wie üblich zum Monatsende, sondern
noch vor Weihnachten. 
Der nächste TAXIKURIER erscheint am 17. Dezember 2004!
Es erwarten Sie wie immer hochinteressante Themen:
➜ Jahresbilanz 2004
Zitrone des Jahres, Rose des Jahres, Taxameter des Jahres …
➜ Die längste Nacht des Jahres
Silvester-Highlights
➜ Trinkgeld
Die verschiedenen Tipp-Kulturen
Bis dahin einen fröhlichen Advent!
TAXIKURIER, offizielles Organ der TAXI-MÜNCHEN eG
Herausgeber: TAXI-MÜNCHEN eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner
Objektleiter: Paul Rusch, Tel: 0172 - 5 37 37 31
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai-Georg Frey, Peter Gabler, Norbert Laermann,
Dr. Rüdiger Neitzel, Carmen Roithmeier,
Michael Schrottenloher
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
e-mail: probst@formenreich.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
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Hoffentlich kommt wieder 
der nette, blonde Taxifahrer
Frohe Weihnachten
Ihr Taxi von Volkswagen,
nicht nur an Feiertagen