TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE
Taxikurier Oktober 2004
Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2004. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.
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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da: Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36 Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str. 39 • Grünwald, Südliche Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2 Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern: Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24 Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48 Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71 Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de /L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht, kommen wir Ihnen gern entgegen: mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob - kompakte A-, komfortable C- oder luxuriöse S-Klasse – bei uns finden Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen Ihre Gäste immer sicher und bequem an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von verlängerten Öffnungszeiten bis zu guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service mit Stern. Taxis kommen wie gerufen. Und von uns. Taxifrühschoppen am Samstag, 16.10.2004 von 10 bis 14 Uhr, im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße.Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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Oktober 2004 Taxi Kurier | 44. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de ➜ Alle Infos für Profis und Neulinge! ➜ Essen auf Rädern: Wo gibt’s das beste Schaschlik? ➜ Autotest: BMW 525 d Limousine ➜ Sicherheit im Taxi: Klaus Schrödel vom Raubkommissariat gibt wertvolle Tipps foto: www.atelier-tacke.de Die Wies’n
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Der neue Audi A6 als Taxifahrzeug. Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst. Denn der neue Audi A6 vereint höchsten Komfort, innovative Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi Vorsprung durch Technik www.audi.de First Class von Tür zu Tür.
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Verwaltung Taxi-München eG Taxizentrale Telefon: 089-2 16 10 und Telefon: 089-1 94 10 Büro Taxizentrale Öffnungszeiten: Mo-Fr 09.00 – 17.00 Uhr Leiter Taxizentrale Herr Alfred Huber Telefon: 089-2 16 13 51 e-Mail: huber@taxi-muenchen.de Stellv. Leiter Taxizentrale Herr Norbert Laermann Telefon: 089-2 16 13 52 e-Mail: laermann@taxi-muenchen.de Kundenberater/Funkausbildung Herr Hans Stein Telefon: 089-2 16 13 72 e-Mail: stein@taxi-muenchen.de Hauptkasse Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.30 – 12.00 Uhr Mo, Di, Do 12.30 – 15.00 Uhr Telefon: 089-77 30 77 Taxishop Öffnungszeiten: Mo-Do 09.00 – 12.30 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr Fr 09.00 – 15.00 Uhr Telefon: 089-77 05 50 Taxischule Lehrgänge: Mo + Mi jeweils 18.00 – ca. 21.00 Uhr Telefon: 089-76 42 70 Inhalt Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 4 Editorial | Chefredakteur’s Grußworte 5 Taxi-Frühschoppen bei Mercedes-Benz | 5 Wies’n Spezial | Der Guide für Profis und Neulinge 6 Die Genossenschaft | Das muß man wissen 12 Die Taxivereinigung | Alle Daten 15 Der Landesverband | Aktuelles 15 Schrotti’s Fiaker-ABC | Diesen Monat das „D“ 16 Pinwand | Profitables für den Alltag 18 Rose des Monats | Endlich ein Kollege 19 Zitrone des Monats | 3 Übeltäter 19 Der Mensch hinter der Stimme | Rosita Balzer outet sich 20 Mein heißer Tipp | Nicht zum Weitersagen 21 Essen auf Rädern | Schaschlik – das war eine harte Prüfung! 22 Dauerbrenner | Die Kanäle 22 Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 24 Promi-Talk | Maximilian Seitz, ein begehrter Taxi-Gast 25 Hier spricht der Doc | Dr. Neitzel gibt Knie-Tipps 26 Neues vom Flughafen | Viel Unsinn vom Airport 27 4004 | Die Mega-Disco hat voll eingeschlagen 28 Gewinnspiel | Eine Zeile kann 100 Euro bringen! 30 Taxameter des Monats | Up and downs zur Wies’n 31 Sicherheit im Taxi | Klaus Schrödel gibt wertvolle Tipps 32 Anno dazumal | Erinnerungen an Taxi-Urzeiten 34 Der Witz des Monats | 35 Münchner Straßen-Namen | 36 Bin so Frey | Wir testen den BMW 525d Limousine 38 Kurioses aus der Zentrale | Originelle Erlebnisse aus dem Alltag 40 Impressum | 42 Vorschau | Das erwartet Sie im November 42
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➜ Tonhalle, Doro ➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater, Miriam Makeba Sonntag, 24. Oktober ➜ Tonhalle, The Hives ➜ Backstage, Best of Emergenza ➜ 18.00 Uhr Philharmonie, Echo-Klassik ➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater, Ferhan & Ferzan Önder Montag, 25. Oktober ➜ Muffathalle, Hakan Nesser ➜ Elserhallen, Maroon 5 Dienstag, 26. Oktober ➜ 20.00 Uhr Olympiahalle, Anastacia ➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Slovakische Philharmonie Mittwoch, 27. Oktober ➜ Feierwerk, Abwärts ➜ 20.00 Uhr Hardrock-Café, Bai Bang Donnerstag, 28. Oktober ➜ 20.00 Uhr Olympiahalle, The Corrs ➜ 20.00 Uhr, Philharmonie, From Bach to Brubeck ➜ Feierwerk, No means No Freitag, 29. Oktober ➜ Muffathalle, Le Pop Sonntag, 31. Oktober ➜ Backstage, International Noise Conspiracy ➜ Olympia-Eisstadion, Eishockey ➜ Kultfabrik/Optimal, Halloween-Party 4 TAXIKURIER Top-Termine Oktober ’04 Feste Termine Location Mo Di Mi Do Fr Sa So 4004 • • Alabama-Gelände • • Atomic Cafè • • Babylon • • Backstage •••• Erste Liga •••• Fortuna • • Hansa 39 • Kultfabrik • • max Suite • • • • Nachtgalerie • Nachtwerk • ••••• Nachtcafé ••••••• Optimolwerke ••••••• P 1 • •••• Pacha ••••• Parkcafé • • • Penthaus • Prager Frühling • • Pulverturm • • Reitschule • • • Schlachthof • • • Skyline • • • Soul City • • • • The Garden • • Titanic City • • • Freitag, 1. Oktober ➜ 20.00 Uhr Olympia-Eisstadion, Eishockey ➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ Prinzip, Jasper Dahlbäck Samstag, 2. Oktober ➜ Badeanstalt, Paul van Dyk ➜ Muffathalle, Wax hi-fi ➜ Prinzip, DJ T Sonntag, 3. Oktober ➜ 15.00 Uhr 60er-Stadion, 1860 - Burghausen Montag, 4. Oktober ➜ Backstage, 100 Demons ➜ Muffathalle, Tad Williams Dienstag, 5. Oktober ➜ Muffathalle, Festival San Cuba ➜ Feierwerk, Brigada Flores Margon Donnerstag, 7. Oktober ➜ Muffathalle, The Rasmus Freitag, 8. Oktober ➜ Muffathalle, Le Pop Samstag, 9. Oktober ➜ Olympiahalle, Radio Arabella Oldie Festival Sonntag, 10. Oktober ➜ Backstage, 4 Lyn ➜ Olympiastadion, Medien-Marathon ➜ Olympia-Eisstadion, Eishockey ➜ Tonhalle, Hoobastonk Montag, 11. Oktober ➜ Circue Krone, Jeanette ➜ Muffathalle, Blues Explosion Dienstag, 12. Oktober ➜ 20.00 Uhr Prinzregententheater, Ton Koopman ➜ Feierwerk, Paul Arnfield Mittwoch, 13. Oktober ➜ Backstage, Mad Caddies Donnerstag, 14. Oktober ➜ Prinzregententheater, Julia Migenes ➜ Feierwerk, Die Sterne Freitag, 15. Oktober ➜ 22.00 Uhr Hardrock-Café, Q-Baze Samstag, 16. Oktober ➜ 15.30 Olympiastadion, FC Bayern - Schalke 04 ➜ Lange Nacht der Museen ➜ 20.00 Uhr Olympiahalle, Lionel Richie ➜ Backstage, Zeraphine Sonntag, 17. Oktober ➜ Backstage, Amon Amarth ➜ 18.30 Uhr Olympia-Eisstadion, Eishockey ➜ Feierwerk, Giant Sand ➜ Atomic Café, DJ Peshay Montag, 18. Oktober ➜ Muffathalle, Corrus Corax Dienstag, 19. Oktober ➜ Circue Krone, Willy Astor Mittwoch, 20. Oktober ➜ 20.00 Uhr Philharmonie, Ennio Morricone Donnerstag, 21. Oktober ➜ Elserhallen, The Rolling Stone Roadshow ➜ 22.00 Uhr Hardrock-Café, Christian Sargent & Band Freitag, 22. Oktober ➜ Muffathalle, Maceo Parker ➜ 18.30 Uhr Olympiahalle, Sportaculum Samstag, 23. Oktober ➜ Backstage, Slut ➜ Elserhallen, Ü-30-Party Mehrtägige Termine ➜ 01.07. – 30.10. Circus Krone, Saturday Night Fever ➜ 14.09. – 02.10. Deutsches Theater, Max Raabe ➜ 18.09. – 03.10. Theresienwiese, Wies’n ➜ 30.09. – 01.10. 10.00 –18.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, Euro Go / Schuhbörse ➜ 30.09. – 03.10. Messe München, Expopharm ➜ 08.09. – 13.11. 20.00 Uhr: Bayr. Hof, Die Drei von der Tankstelle ➜ 02.10. – 04.10. MOC, Accessoire & Mode Messe ➜ 03.10. – 05.10. Messe München, Golf Europe ➜ 04.10. – 06.10. Messe München, Expo Real ➜ Ab 05.10. Deutsches Theater, Falco meets Amadeus ➜ 06.10. – 07.10. Circus Krone, Watzmann ➜ 08.10. – 10.10. Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 08.10. – 10.10. MOC, Moda Italy ➜ 09.10. – 30.01.05 Messe Ost (Di-So), Palazzo Schuhbeck ➜ 09.10. – 16.10. Messe München, SAP-Kongress ➜ 13.10. – 14.10. Circus Krone, Otto ➜ 14.10. – 15.10. Philharmonie, Symphonieorch. Bayr. Rundfunk ➜ 15.10. – 17.10. Werner-von-Linde-Halle, Eigentum und Wohnen ➜ 16.10. – 20.10. Messe München, Kunst-Messe München ➜ 16.10. – 24.10. Messe München, Kunst-Messe München ➜ 16.10. – 17.10. 19.00 Uhr, Philharmonie, Münchner Philharmoniker ➜ 16.10. – 24.10. - Mariahilfplatz, Kirchweihdult - Badeanstalt, Geburtstags-Party ➜ 18.10. – 22.10. Messe München, Systems ➜ 19.10. – 06.02.05 Arnulfstraße an der Donnersberger Brücke, Witzigmann-Palazzo ➜ 20.10. – 22.10. Messe München, Medientage ➜ 23.10. – 24.10. - Werner-von-Linde-Halle, Wein-Messe - MOC, Beauty-Forum ➜ 25.10. – 26.10. und 28.10. Circus Krone, Missfits ➜ 26.10. – 07.11. Gasteig, Internationales Tanzfestival ➜ 29.10. – 31.10. Messe München, Mineralientage ➜ 30.10. – 31.10. Muffathalle, Batsheva Dance Company ➜ 31.10. – 04.11. Circus Krone, Michael Mittermeier
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Editorial Liebe Kolleginnen und Kollegen, Die Sommerflaute war im Münchner Taxigewerbe mit Spannung erfüllt. Wahlmanipulationen und deren Auswirkungen haben ein juristisches Nachspiel – dazu der Artikel „Schluss mit lustig“ in der Rubrik „Genossenschaft“ . Am Flughafen treibt der Mieter seine Spielchen mit den Fahrern. Zum Glück sind die Behörden nicht mehr so nachsichtig. Wie lange die FMG noch wohlwollend dem Treiben zuschaut bleibt abzuwarten. Hauptgesprächsstoff sind nach wie vor Betriebsprüfungen durch den Zoll. Der Geschäftsführer und Inhaber des größten Taxiunternehmens sitzt nunmehr seit mehreren Monaten ein. Von seinen sieben Firmen arbeiten nur noch zwei in reduziertem Umfang. Wenn sich der Verdacht bewahrheitet, dass nur etwas mehr als die Hälfte der gezahlten Löhne der Steuer und Sozialversicherung unterworfen wurden, wird eine Lawine losgetreten. Mit derartigen Praktiken können Einzelunternehmer und Mehrwagenunternehmer, die ihr Personal ordnungsgemäß anmelden, nicht konkurrieren. Schadenfreude ist hier nicht angezeigt, denn Schaden entsteht uns allen. Neben der Tatsache, dass jedes stillgelegte Taxi den Verbleibenden mehr Umsatz bringt, fallen allein in diesem Jahr cirka Euro 200.000,- Gebühreneinnahmen für die Genossenschaft weg. Das bevorstehende Oktoberfest wird zumindest in der zweiten Woche eine Belebung der Nachfrage bringen. Denken Sie aber auch an die Wochen nach der Wies’n, die erfahrungsgemäß so schlecht nicht sind. Zur Wies’n wünsche ich Ihnen viele lustige und angenehme Fahrgäste. Herzlichst Ihr Hans Meißner Chefredakteur 5TAXIKURIER Taxi-Frühschoppen bei Mercedes-Benz Mercedes-Benz München, Arnulfstraße 61 veranstaltet am Samstag, 16. Oktober, 10.00 - 14.00 Uhr einen TAXI-FRÜHSCHOPPEN. Diese Veranstaltung ist ein Dankeschön an die Taxiunternehmer und -fahrer als besonders wichtiger Botschafter des „Sterns“ . Es erwartet Sie ein vielseitiges Programm: ➜ Zünftiger bayrischer Frühschoppen ➜ Programm für die ganze Familie ➜ Gesprächspartner aus Verkauf, Service, Finanzierung, Entwicklung, Technik ➜ Präsenz vieler Kooperationspartner ➜ Viele Infos rund um’s Taxi ➜ Probefahrten mit der Taxi-Produktpalette ➜ Produktneuheiten (A-Klasse, 4-türiges Coupé CLS)/Probefahrten
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6 TAXIKURIER Titelthema | Von Peter Gabler Wies’n spezial … Alle Jahre wieder: Ab 18.9. – 3.10.04 erwartet München rund 7 Millionen Gäste zur besten Party aller Zeiten. In diesen zwei Wochen pulsiert München wie sonst nie. Jetzt kommt die schönste Zeit für Münchens Taxler (Verdoppelung des Umsatzes), aber auch die anstrengendste (fünfmal soviele Fahrgäste,– Touristen, Wichtigtuer, Alkoholiker, Streithansl, nette Münchner und sympathische Bayern). Dazu Verordnungen, Verkehrsregeln, Staus und Baustellen – zum aus der Haut fahren. Hier das Wichtigste um im Wies’n-Dschungel den Überblick zu behalten. Die Wies’n, das sind 16 Tage Ausnahmezustand, bayerischer Nationalrausch mit Scharen auswärtiger Gäste. Doch so lustig und unbeschwert die Wies’n sein kann, für manch trink-festen Norweger oder einen alkoholungeübten Namibianer kann das ganze Fest richtig stressig sein. Und diesen Stress laden die meisten erstmal beim Taxifahrer ab. Egal ob bei der Anfahrt zur Wies’n oder bei der Abfahrt. In der Regel ist das Taxi das erste Fahrgeschäft, mit dem Wies’nbesucher in Berührung kommen. Da ist es dann schon mal hilfreich, wenn man den Fahrgast in der Nähe des Bierzeltes aussteigen lässt, zu dem er möchte und nicht gerade entgegensetzt. Das machen die Profis natürlich sowieso, aber wie jedes Jahr gibt es wieder jede Menge Neulinge. Also “Herrrreinspaziert zu den Mysterien und Regularien der Taxifahrer-Wies’n” . Öffnungszeiten Bierausschank: Mo-Fr 10.00 Uhr – 22.30 Uhr, Sa/So 9.00 Uhr – 22.30 Uhr; um 23,30 Uhr müssen die Zelte geräumt sein. Ausnahmen: “Weinzelt” und “Käfer’s Wies’nschänke” beide bis 1.00 Uhr geöffnet. Fahrgeschäfte: Mo-Do/So 10.00 Uhr – 23.30 Uhr, Fr/Sa 10.00 Uhr – 24.00 Uhr. Diesmal findet auch wieder das Zentrallandwirtschaftsfest statt. Standplätze Die Standplätze sind mit wenigen Ausnahmen dieselben wie im Vor- … volle Zelte, volle Gäste, volle Gaudi, voll im Stress!
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7TAXIKURIER fotos: www.atelier-tacke.de jahr. Sie sind durch gelbe Leitschienen zur Fahrbahn hin abmarkiert. Die Einfahrt darf grundsätzlich nur vom Ende der Leitschienen her in die Standspur erfolgen. Aufgrund der Verlegung des Behördenhofes unterhalb der Bavaria können Berechtigte hier nur von der Südrampe der Theresienhöhe anfahren. Die Abfahrt ist über die Nordseite. Änderungen im Vergleich zum Vorjahr: Brausebad Aufgrund der Baustellensituation auf der Theresienhöhe ist der Standplatz bis zum Hippodrom nicht mehr zweireihig, sondern einspurig anzufahren. Der Nachrückplatz bis zum “Alten Messeplatz” ist in einer Reihe. Am “Alten Messeplatz” darf nicht links zum Brausebad abgebogen werden. IGA-Parkplatz – Südteil an der Hansastraße Der Platz wird nicht mehr bedarfsweise für Taxis freigegeben, weil in diesem Jahr die Busse diesen Platz benötigen. Rund um die Wies’n ist die Reisebusanfahrt untersagt. Südseite Siegenburger Straße/Parkplatz Unmittelbar westlich der Parkplatzanfahrt wird ein Standplatz für 5 Taxis eingerichtet. Dort werden auch wie jedes Jahr die italienischen Wohnmobile parken. Die Einbahnregelung in der Ganghoferstraße wird während der Wies’n aufgehoben. Die Parkbucht vor dem Pschorrkeller darf während der Wies’n nicht von Bussen und Taxis genutzt werden. Umsichtige Taxler stehen gerne rund um die Bavaria, in der manchmal leider irrigen Annahme, wer den “steilen” Anstieg geschafft hat, kann nicht allzu betrunken sein. Übergeben Möge jeder davor verschont bleiben. Aber während der Wies’n ist keiner davor gefeit. Bevor es zum Äußersten kommt, kann man allerdings auch selber schon einiges tun. Worauf es ankommt, ist das eigene Augenmaß. Wer Figuren mitnimmt, die schon auf allen Vieren zum Taxi robben, der ist selbst schuld. In diesem Fall gibt es erstens keine Beförderungspflicht, und zweitens, wer will Sie schon anzeigen … Erfahrungsgemäß gibt es weniger Probleme bei Paaren, wenn wenigsten einer sich noch vernünftig artikulieren kann. Das müssen nicht immer die Frauen sein, die im Sinne falsch verstandener Emanzipation manchmal besoffener sind als die Livemusik • Cocktailbar • internationale Küche Maximiliansplatz 5 • 80333 München täglich Live Musik Soul Funk R & B DJ•• • Mo. bis Do. 21 Uhr bis 6 Uhr T el.: 089 - 59 59 00 Fr. und Sa. 21 Uhr bis 8 Uhr durchgehend warme Küche Für Taxifahrer: ab 4 Uhr Früh Kaffee und ein Gebäck kostenlos Musikprogramm unter: www.nachtcafe.info
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8 TAXIKURIER Kerle. Auch an der Kleidung kann man manchmal die Kundschaft einschätzen. So kann ein gestandener Bayer in Tracht wahrscheinlich mehr Augustiner-Massen vertragen als ein dürrer italienischer Spaghetti – muss aber nicht. Zu plötzlichen Magenentleerungen neigen insbesondere Engländer, die zwar saufen wie Löcher, aber das bayerische Bier überhaupt nicht vertragen. Wenn’s denn dann passiert ist, das jemand Bier und Hendl ins Taxi entsorgt hat, heisst es richtig handeln. Vielleicht ist es dem Fahrgast ja peinlich und er kommt bereitwillig für den Schaden auf, der sich gut und gerne auf 250,- EURO beläuft. Nun sind aber die meisten Besoffenen eher renitent als einsichtig und so einen Betrag rücken sie freiwillig schon gleich überhaupt nicht heraus. Machen Sie jetzt bloß nicht den Fehler und bedienen sich selbst am Fahrgast. Das kann für Sie leicht mit einer Anzeige wegen Raubes enden. Sie müssen wohl oder übel zum nächsten Polizeirevier fahren, den Schaden feststellen lassen und Anzeige wegen Sachbeschädigung machen. Den Rest überlassen Sie Ihrem Anwalt. Lassen Sie sich nicht vertrösten von einem Fahrgast, der Ihnen verspricht, morgen den Schaden zu begleichen. Wer erstmal wieder nüchtern ist, betrachtet viele Dinge anders als vorher. Aber das kennt man ja … KVR Wie jedes Jahr will auch das KVR zur Wies’n wieder Präsenz zeigen und Kontrollen durchführen. Das ist durchaus löblich, wenn die Kontrollen hauptsächlich dazu dienen, die schwarzen Schafe aufzuspüren, die ohne Taxischein unterwegs sind und Taxis ohne Konzession im Einsatz haben. Wenn es allerdings nur darum geht, ob der “Kompass-Stadtplan” dem neuesten Erscheinungsdatum entspricht, können sich die Damen und Herren den Einsatz auch sparen. Taxis von München Land Jedes Jahr das gleiche Übel. Natürlich dürfen sie keine Fahrgäste von der Wies’n aufnehmen und sie dürfen auch von jedem von uns angezeigt werden, wenn man sie überführen kann. Die Praxis schaut natürlich anders aus. So dumm, sich an der Wies’n aufzustellen, sind sie natürlich nicht. Und wenn zu Stoßzeiten sich die Fahrgäste um die Taxis prügeln, hat jeder von uns genug damit zu tun und kann sich nicht auch noch um Abstauber kümmern. Also wird sich wahrscheinlich nix ändern… Trachten Damit man auch mit einem ordentlichen Rausch eine gute Figur macht, wollen viele Zuogroaste noch schnell eine zünftige Tracht. Da weiß der bayerische Taxler natürlich wohin: Trachten Angermeier, Landsbergerstr. 101-103, für stramme Burschen und fesche Madl. Ludwig Beck, Marienplatz 11, hochwertige Trachtenmoden in allen Variationen. Loden-Frey, Maffeistr. 7, führt sowohl traditionelle, klassische als auch moderne Trachten. Wild Lang, Glonner Str. 14, Putzbrunn oder Tegernsee, ist eine Lederhosenmacherei vom Allerfeinsten. Ob lang oder kurz, Hirsch oder Wildbock. Für Stilbewusste. fotos: www.atelier-tacke.de Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – DrVV g . Hingerlerr gg Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der M ünchner Taxifahrer Ärztliche oder „augen ärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 € Ärztliche u nd „augen ärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 € Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 € Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augen ärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 € Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen. Am Brunnen 17, 85551 Kirchheim bei M ünchen (Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99) Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089 /9 03 33 66 www.verkehrsmedizin-dr.hingerle.de
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9TAXIKURIER Zelte Die meisten Wies’nfans haben ihr Stammzelt, die meisten Touristen keine Ahnung. Wenn Sie also jemand fragt, hier ein kleiner Leitfaden. Augustiner Festhalle, Sitzplätze innen 6.000, viele Einheimische, freundliche Bedienungen, familiär, bestes Bier, schlechteste Musik. Bräurosl, Sitzplätze innen 6.000, Hacker-Pschorr, eine Institution seit 102 Jahren, dieses Jahr komplett neues Zelt. Hacker Festzelt, Sitzplätze innen fast 7.000, der “Himmel der Bayern”, junges Publikum, viele Amis. Hippodrom, Sitzplätze innen 3.250, Spatenbräu, junges Publikum, viele Promis, hoher Flirtfaktor. Hofbräu-Festzelt, Sitzplätze innen 6.900, viele internationale Gäste, vor allem Amis und Aussis, das einzige Festzelt wo die Steh-Maß erlaubt ist. Löwenbräu, Sitzplätze innen 5.700, hier sind die 60er-Fans zuhause. Ochsenbraterei, Sitzplätze innen 5.900, Spatenbräu, hier dreht sich der Ochse und alles um ihn herum. Schottenhamel, Sitzplätze innen 6.000, Spatenbräu, Teffpunkt für die Münchner Jugend, hoher Flirtfaktor, Wahnsinnsstimmung, offizielles Anzapfen. Schützen-Festhalle, Sitzplätze gesamt 4.400, Löwenbräu, familiäre Atmosphäre, 110 Schießstände. Nicht zu verwechseln mit dem Armbrustschützenzelt! Armbrustschützen-Festhalle, Sitzplätze innen 5.800, Paulaner, lange Tradition, Geselligkeit und Gastlichkeit. Weinzelt, Sitzplätze innen 1.300, Weißbier nur bis 21 Uhr, sonst Wein, Prosecco, Champagner aus Großflaschen, die höchsten Getränkepreise der ganzen Wies’n, dafür die schärfsten Weiber, enormer Flirtfaktor. Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe. Vom Gewerbe – fürs Gewerbe! ● Spezialtarife in der Kraftfahrtversicherung und Unfallversicherung ● Fondsbezogene Kfz-Versicherung ● Taxi-Schutzbrief ● Taxi-Spezial-Rechtsschutz incl. Firmenvertragsrechts schutz ● Altersvorsorge durch ein eigenes Versorgungswerk ● Sparen mit der Pensionskasse ● Beitragsersparnis durch Unfalldatenspeicher und Fahrertraining Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vdk-online.de oder info@vdk.online.de Wir sind der Taxiversicherer Nr. 1. SIGNAL IDUNA Gruppe ● Versicherungsbüro Crasselt GmbH Machtlfinger Straße 26 ● 81379 München Telefon (0 89) 74 28 72-10 ● Telefax (0 89) 74 28 72-20
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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER Winzerer Fähndl, Sitzplätze innen 8.400, Paulaner, gesetztes Publikum, Bayern-Kicker, gemütlich. Käfer’s Wies’nschänke, Sitzplätze innen 1.000, Paulaner, internationale High-Society, nach 22.30 Uhr die härtesten Türsteher zwischen Isar und Mississippi. An stark besuchten Wies’ntagen wird vielen die Entscheidung über das richtige Zelt meist abgenommen: Dann können Sie froh sein, wenn Sie überhaupt noch ein Plätzchen ergattern. After Wies’n Zum erstenmal dürfen 2004 alle Gaststätten bis auf eine Putzstunde durchgehend geöffnet haben. Da hat jetzt kein Gast mehr die Ausrede, wegen Sperrstunde musste er durstig nach Hause gehen. Wer wirklich wielange geöffnet hat, muss sich erst noch zeigen. Traditionell wird aber hier auf jeden Fall weitergefeiert (kleiner Auszug): Fischer-Stüberl, Lindwurmstraße 111, während der Wies’n ist hier Hamburger Kiez pur, mit Live-Musik (Shantys) und Riesenstimmung. Nachtgalerie, Do/Fr/Sa, direkt auf dem Wies’n-Highway unter der Hackerbrücke. Villa Flora, Hansastraße 44, zwischen Orleanderbüschen und Zitronenbäumchen macht man sich mit tropischen Cocktails wieder Appetit. 4004, Landsbergerstraße 169, Fr/Sa, Party in allen Clubs. Aber Vorsicht: Nur wer nicht betrunken ist, findet Gnade vor dem Türsteher. P1, wies’nmäßig immer am Start, und zwar täglich, vom Käfer-Zelt gibt’s einen eigenen Shuttle-Bus. Nachtcafe, Maximiliansplatz, platzt zur Wies’nzeit aus allen Nähten, kann man von der Wies’n gut zu Fuß erreichen, wenn alle Taxis besetzt sind. Dicker Mann, Heinrich-Wieland-Str.11, wer keine Maßkrüge mehr sehen kann, ist hier richtig. Dafür gibt’s viele nette Singles. Marktwirtschaft, Friedenstraße 10, übergangslos in den Nachtbiergarten und im Kuhstall abhotten R1 Radlsteg, Radlsteg 1, hier kann man in Ruhe bis 6.00 Uhr früh essen und trinken, und bezahlen kann man’s auch noch. Wirtshaus zur Brezn, Leopoldstr. 72, Cocktails und Schweinsbraten bis 3.00 Uhr früh, Wies’nfortsetzung ohne Stilbruch. Fremdsprachenkenntnisse Auf der Wies’n braucht man Englisch nur in zweiter Linie, als Grundlage für Gespräche mit Leuten aus aller Welt, ob man jetzt mit einer Tschechin flirten will oder sich mit einem Südafrikaner verbrüdern. Im Taxi schadet es auf keinen Fall und wird von den meisten ausländischen Fahrgästen fast vorausgesetzt. Wir Eingeborenen wissen natürlich, dass es schon hilfreich ware, würden unsere Kollegen der bayerischen Sprache mächtig sein, dann würden sie ein herzhaftes “Ja, mi leggst am Oasch” nicht als Beleidigung auffassen, sondern als Ausdruck der Bewunderung verstehen. Aber das ist jetzt wirklich ein bißchen viel verlangt! Italiener- Wochenende Am mittleren Wies’n-Wochenende fallen die Italiener wie Heuschreckenschwärme ein, übernachten vorzugsfotos: www.atelier-tacke.de statt der Wiesn vor der Wiesn... nach der Wiesn... auf ins
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weise im Wohnmobil, belegen damit
sämtliche Parkplätze und strapazieren
die Nerven von Anwohnern, Polizei
und Taxlern aufs Äußerste. Denn obwohl man leicht an ihrer Standfestigkeit zweifeln darf, wollen 80 Prozent
von ihnen nach der Wies’n noch ins
Puff – nur zahlen wollen die meisten
nix dafür. Der “Leierkasten” ist ihnen
schon zu weit, das “1001” zu teuer
und der Straßenstrich zu unbequem.
Und uns soll dann wieder was einfallen …
Wies’n für Schwule
Für alle homosexuellen Wies’nfans
gibt es seit Jahren einen Muss-Termin: Am ersten Wies’nsonntag treffen sich tausende schwule Jungs und
Männer ab 13.00 Uhr in der Bräurosl.
Dieser Termin hat inzwischen Kultstatus. Wundern Sie sich also nicht,
wenn die Herren Damen in absonderlichen Aufmachungen an diesem Tag
zur Wies’n gefahren werden wollen.
Denn wie auch während des restlichen Jahres sind unsere Homosexuellen gute Fahrgäste.
Wichtige
Rufnummern
Für alle, die nicht mit Funk unterwegs sind und den direkten Draht zu
Polizei und Rettung haben:
Bayerisches Rotes Kreuz-Sanitätsstation: 50 22 22 22
Fundbüro: 23 33 02 98
Kinderfundstelle: 23 33 02 96
Wies’n-Polizei: 50 03 22 0
Wies’n-Führungen 23 23 90 0
oder 50 07 75 00
Der TAXIKURIER wünscht eine umsatzreiche und unfallfreie Wies’n!
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12 TAXIKURIER Schluss mit lustig Soll die Taxi-München eG zur Demontage freigegeben werden? Wenn man den Verlauf der letzten Generalversammlung mit dem notwendigen Abstand objektiv betrachtet, scheint es, sind wir auf dem Wege dahin. Wie leider üblich, fanden sich gerade 15 % der Mitglieder zu der so wichtigen Versammlung am 06. Juli ein. Die Regularien wurden einmütig zur Kenntnis genommen, Vorstand und Aufsichtsrat nahezu einstimmig entlastet. Einige Gruppierungen hatten wie bereits im Vorjahr ihre Wahlstrategien abgesprochen. Ohne Alternativen in personeller Hinsicht offen zu legen, versuchte das ehemalige Aufsichtsratsmitglied, Herr Weber, mit subtilen Anwürfen den Vorstand zu demontieren und malte die Zahlungsunfähigkeit an die Wand. Ein anderer Redner unterstellte dem Vorstand tatsachenwidrige persönliche Vorteilnahme. Frau Marsig verweigerte, obwohl nicht abstimmungsberechtigt, für alle im Saal sichtbar, dem nach fast 30 Jahren scheidenden Vorstandskollegen Herzinger die Entlastung. Bei der Vorstellung der Kandidaten zur Aufsichtsratswahl meldeten sich 15 Bewerber. Einer der Wortführer ging durch die Reihen und forderte die ihm bekannten Unternehmer auf, bereits ausgefüllte Wahlabschnitte zu ändern und einem anderen Kandidaten seine Stimme zu geben. Durch Manipulation musste ein Wahlgang für ungültig erklärt werden. Über das Ergebnis der Wahlen wurde im Augustheft des TAXI-KURIERS berichtet. Bei der stattfindenden Konstituierung des Aufsichtsrates am Donnerstag, den 08. Juli, war das Ergebnis bereits vorher abgesprochen. Die Aufsichtsratsmitglieder, die aus verschiedenen Gründen gegen die gesamte Vorstandschaft arbeiten wollen, hatten eine Mehrheit von einer Stimme und wählten Frau Marsig zur Vorsitzenden und den vermeintlich neugewählten Herrn Bolat Burak zu deren Stellvertreter – erfahrene Mitglieder, die sich zum Wohl der Genossenschaft einbringen, wurden hierbei nicht berükksichtigt. Noch am gleichen Tag begingen die neue Aufsichtsratsvorsitzende und ihr Vertreter die Räume der Genossenschaft und klärten Mitarbeiter auf, dass sie sich zukünftig an sie wenden sollen, wenn sie mit dem Vorstand nicht zurecht kämen. Eine klare Überschreitung der Kompetenzen eines Aufsichtsrates – wohl aus Unwissen. Bei der rechtlichen Überprüfung der sich zur Wahl gestellten Mitglieder wurde festgestellt, dass Herr Bolat nicht selbst Mitglied der Taxi- München eG ist. Herr Bolat war einige Wochen vor der Versammlung als Geschäftsführer einer GmbH, die neu gegründet wurde, eingetragen worden. Mitglied als Unternehmer der Taxi- München eG war er zu keiner Zeit. Nach § 20 Abs. 1 unserer Satzung können nur Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt werden. Die Folge ist, dass auch die Wahl von Frau Marsig mit einem Stimmenverhältnis 5 : 4 nichtig ist, da die Stimme von Herrn Bolat Frau Marsig zur Mehrheit verholfen hatte. In einem Schreiben, unterzeichnet von allen drei Vorständen, wurde Frau Marsig auf die Nichtigkeit der zwei Wahlen hingewiesen. Frau Marsig und Herr Bolat weigerten sich die Fakten anzuerkennen und beriefen eine Sitzung für den 21. Juli ein, der allerdings die Mitglieder des Aufsichtsrates nicht folgten. Nachdem ein Einlenken der beiden nicht erkennbar war, reichte der Vorstand beim Landgericht München I eine Feststellungsklage ein. Mit den Wahlen zum Aufsichtsrat haben die Mitglieder wohl kaum das Ziel verfolgt, Genossenschaftsgegner zu stärken. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wählten einige Aufsichtsräte Frau Marsig, die aus persönlichen Gründen gegen die Geschäftspolitik der Genossen agiert, zur Aufsichtsratsvorsitzenden. Bei den strategischen Vorbereitungen der Gegner des Vorstandes unterlief den Wortführern ein gravierender Fehler, in dem sie einen Kandidaten ins Rennen schickten, der nicht wählbar war. Solche Missgriffe geschehen immer dann, wenn nur aus starken persönlichen Gründen gehandelt wird. Erinnern Sie sich an diverse Rükktritte und Amtsniederlegungen in den letzten Jahren. Frau Marsig und Herr Kuntz haben in der Vergangenheit eindeutig Positionen bezogen, die sich mit den Zielen der Taxi-München eG nicht vereinbaren lassen. Frau Marsig ist auch Taxiunternehmerin in Garching und ist gemeinsam mit Ihrem Mann, der Taxiunternehmer im Landkreis Freising ist, als Konkurrentin für Taxi- München bei der Vergabe von Dialysefahrten zu Münchner Dialysezentren aufgetreten. Sie brachte es fertig, Fahrtaufträge in München mit einem Freisinger Taxi durchzuführen und diese über die Taxi-München eG abzurechnen. Auch tauchte sie mit einem ausrangierten Taxi vor einem Dialysezentrum auf. Ihr Engagement an maßgeblicher Stelle im TVD, der die einheitliche Taxifarbe bekämpft und die Eigenwerbung an Taxis herbeiführte, sei hier nur am Rande erwähnt. Die Generalversammlung 2003 beschloss fast einstimmig die Beibehaltung einer einheitlichen Taxifarbe. Wer meint, die Argumentation des TVD oder die Schmähschriften im „Ventil“ richten sich in erster Linie gegen den Vorstand Hans Meißner, übersieht völlig, dass Hans Meißner mit den anderen gewählten Vorstandskollegen Frau Roithmeier und Herrn Kroiß neben der Taxi-München eG auch das bayerische Taxigewerbe und damit auch Sie vertritt. Bei dieser ohnehin nicht einfachen Aufgabe ist diese Ehrabschneidung alles andere als hilfreich. Welche Firma leistet sich Gegner und Konkurrenten im eigenen Aufsichtsrat und damit im eigenen Haus. Über den Ausgang des Verfahrens beim Landgericht werden wir berichten, das ist eine Sache. Es geht um die Zukunft des Münchner Taxigewerbes und die ist mit dem Schicksal der Taxi- München eG gleichzusetzen, unabhängig von Randerscheinungen wie Kleinzentralen oder Vereinen, die eine Zeit lang agieren – das ist die andere Sache. Die Interessen der Münchner Taxiunternehmer können wir in Zukunft nur mit Unterstützung der Unternehmer durchsetzten. Das heißt, 85 % der Mitglieder erscheinen bei den Versammlungen und keine 15% – das ist der Weg auf dem wir weiter stark bleiben können. Besorgungsaufträge Durch einige unglückliche Vorfälle sahen wir uns gezwungen, ohne Vorinformation bei allen Besorgungsaufträgen die Handy-Nummern der Fahrer zu verlangen, um eine permanente Erreichbarkeit der Fahrer zu gewährleisten. Der gravierendste Fall war eine Besorgung nach Ulm, bei der der Fahrer ein Teil hinzubefördern hatte, das bei einem bestimmten Mitarbeiter abzugeben war. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurden das Paket beim Pförtner abgegeben, ohne mit dem Adressaten persönlich Kontakt aufzunehmen, der ein anderes Paket für die Rückfahrt nach München vorhielt. Der Auftraggeber rief unvermittelt in der Zentrale an um den Rücktransport sicherzustellen. Der Fahrer befand sich natürlich außerhalb des Funkversorgungsbereiches und seine Handy- Nummer war nicht bekannt, so dass uns die Hände gebunden waren. Natürlich war der Auftraggeber nicht besonders begeistert, weil ihm erhebliche Mehrkosten entstanden. Nicht nur wegen diesem Vorfall benötigen wir die Handy- Nummer bei Besorgungsaufträgen. Wir bitten um Ihr Verständnis! Durchsagen auf K1 und K3 Unsere Funkfrequenzen werden ausschließlich zum Zwecke der Übermittlung von betrieblichen Durchsagen genehmigt. Aus gegebenem Anlass sehen wir uns gezwungen betriebsfremde, oder Durchsagen die keinen gewerblichen Inhalt haben, zu unterlassen. Dies betrifft Einladungen zum Essen genauso wie andere Werbemaßnahmen von interessierten Firmen und Geschäften. Die Genossenschaft
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13TAXIKURIER Dostler-Stand Wegen langandauernden Bauarbeiten in der Dostlerstraße wurden wir gezwungen, den Standplatz für diese Zeit aufzugeben. Wie sich zwischenzeitlich herausstellte, wird beim Karosseriebau im Werk 1 bis 0.30 Uhr gearbeitet. Wir haben deshalb versucht eine Bereitstellung von Taxis in der Zeit von 23.00 Uhr bis 02.00 Uhr früh zu erreichen. Ein Antrag auf Beschilderung mit einer zeitlichen Begrenzung wurde bereits gestellt. Arthur-Kutscher-Stand Einige Kollegen regten die Verlegung dieses Taxistandplatzes zum Krankenhaus, „Am Biederstein“, an. Gründe liegen einige vor, wie z. B. Beschwerden von Anliegern über Lärmbelästigung und Verunreinigungen, sowie eine günstigere Verkehrssituation bei Anfahrten zum Seehaus und in das Osterwaldviertel. Der ursprüngliche Grund für diese Standplatzwahl, das Hotel, ist ja weggefallen. Bevor wir hier tätig werden, würde uns die Meinung der betroffenen Kolleginnen und Kollegen interessieren. Sperrung Taxistand Odeonsplatz Am Samstag, den 25. September (Hauptwies’nwochenende) findet das „Ander-Art-Festival 2004“ statt. Der Odeonsplatz wird vom Freitag, den 24. September, 19.00 Uhr bis Sonntag, den 26. September, 9.00 Uhr gesperrt. In dieser Zeit wird der Taxistand aufgehoben. Ein Ersatzplatz wird in der Galeriestraße, nördliche Fahrbahn zur Ludwigstraße, für 6 Taxis eingerichtet. Ein Hinweisschild zum Ersatzplatz wird am aufgehobenen Standplatz aufgestellt. Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe Am 19.08.2004 kam es zu einer Messerstecherei in der Karl-Köglsperger-Straße. Kurz nach der Tat bestiegen ein 23jähriger türkischer Mann und seine gleichaltrige Freundin ein Taxi am U-Bahnhof Kieferngarten. Die Fahrt ging vom Kieferngarten zur Rockefellerstraße. Dort stieg das Pärchen aus, ohne zu bezahlen. Beschreibung des Mannes: 186 cm groß, 84 kg, schwarze wellige nackenlange Haare; Bekleidung: Jeans, dunkelgrauer Pullover. Beschreibung der Frau: 168 cm groß, schlank, dunkelblonde glatte lange Haare; Bekleidung: Jeans, weiße Strickjacke oder Weste. Der Taxifahrer wird gebeten sich bei beim Kommissariat 111 unter: Tel: 089/2910-2011 KHK’in Ohain zu melden. Waschboxen in der Tiefgarage Wie langjährige Mitglieder wissen, machte die Hofkellerdecke und die Betonkonstruktion seit der Fertigstellung permanent Ärger. Der Tagwasserdurchsatz konnte erst nach der fünften Sanierung gestoppt werden und ist nunmehr zwar nicht 100 %ig, aber doch zufriedenstellend. Undichtigkeit und auf Grund der permanenten Feuchtigkeit, verursacht durch das Waschen von mehr als 100 PKW täglich, mussten Betonträger und Decken 2002 mit einem Kostenaufwand von mehr als Euro 550.000,– saniert werden. Durch einen Bausachverständigen wurden wir darauf hingewiesen, dass bei weiterem Autowaschbetrieb im Besonderen zur kalten Jahreszeit, Schwitzwasser in großem Umfang mittelfristig eine erneute Sanierung notwendig machen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade an Wochenenden überwiegend Fahrer von Privat- PKW’s die Waschplätze besetzen. Auch der andauernde Ärger mit mutwilligen Beschädigungen von Wasserschläuchen und ständigen Reparaturen kann nicht mehr hingenommen werden. Zusätzlich werden wir mit der Beseitigung von Altteilen und Batterien beglückt. Großen Schaden richten auch Motorwäschen und ähnliche Verunreinigungen an. Aus diesen Gründen sehen wir uns gezwungen die Waschboxen ab 01. Oktober 2004 zu schließen und die Fläche als Garagenplätze zu vermieten. Der Wegfall der Handwäsche im Keller ist sicher keine wirtschaftliche Härte, zumal zwölf Wäschen in der Waschstraße Euro 45, - kosten. Trotzdem bitten wir für diesen notwendigen Schritt um Ihr Verständnis. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass die Parkplätze in der ehemaligen Tankstellenvorfahrt als Kurzparkflächen für Besucher der Verwaltung ausgewiesen werden und Langzeitparken untersagt wird. So können wir Fahrern und Die Genossenschaft Unternehmern die kurzfristig, bis 30 Minuten, in der Verwaltung zu tun haben, eine Parkmöglichkeit bieten von der aus trockenen Fußes unser Büro und die Zentrale erreicht werden kann. Taxishop Wie in der letzten Generalversammlung berichtet, brachte der Taxishop einen Jahresverlust in Höhe von ca. Euro 42.000,-. Die ursprüngliche ins Auge gefasste Vergrößerung und Renovierung erfordert eine Investition von ca. Euro 300.000,-. Eine Amortisation in einem angemessenem Zeitraum ist für diesen Kapitaleinsatz nicht zu erwarten, zumal Gewerberäume derzeit nahezu nicht vermietbar sind. Wir haben uns deshalb mit dem Pächter der Werkstätten und der Waschstraße, Herrn Glas dahingehend geeinigt, dass dieser das Tankstellenbüro übernimmt, renoviert und in einer geänderten Form weiterführt. Der weitere Verkauf von Taxiartikeln wird dabei gewährleistet. Fahrtauftragsscheine müssen ab 01. Oktober in der Verwaltung abgegeben, eingeworfen oder per Post zugeschickt werden. Wir hoffen, mit dieser Lösung allen Seiten zu dienen und gerecht zu werden. Das stille Örtchen Die Toiletten im Hof der Engelhardstraße wurden in den letzten Wochen wiederholt vorsätzlich verstopft. Der Aufwand für die Reinigungsarbeiten war enorm. In einem Fall mussten mehr als 10 Damenbinden aus den Rohrleitungen entfernt werden. Um zukünftig Kosten zu vermeiden wird die Damentoilette auch tagsüber abgesperrt. Der Schlüssel ist beim Waschstraßenkassierer erhältlich. Nachdem eine unübersehbare Zahl an Schlüssel im Umlauf waren, wurden die Schlösser erneuert. Die Einstellung mancher Kollegin und Kollegen mit fremden Eigentum nicht pfleglich umgehen zu müssen ist, auch beim Eigentum der Genossenschaft völlig falsch. Vermeidbare Kosten schmälern die Rendite der Immobilien, die ausschließlich den Mitgliedern zugute kommt. AUTOGLAS-KRAFT Sonderkonditionen für Taxis Versicherungsabwicklung Während einer Kaffeepause bei uns wechseln wir Ihre Scheibe Soforteinbau und Steinschlag-Reparatur T elefon 089/6 90 87 82 Tegernseer Landstr. 228/Ecke Stadlheimer Str. www.autoglaskraft.de
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14 TAXIKURIER14 TAXIKURIER Befremden über Firmenjustiz Im Taxigespräch vom 22.04.2004 in der IHK, wurden die Geschäftsführer der IsarFunk GmbH von mehreren Genehmigungsbehörden aufgefordert, Verstöße gegen personenbeförderungsrechtliche Vorschriften an die dafür zuständigen Behörden zu leiten. Die Ahndung durch ein privates Gremium wurde allseits kritisiert. Auf Grund dieser Problematik die mit rechtsstaatlichen Regeln wohl kaum vereinbar ist und wegen der Kritik des IsarFunks an der Arbeit des KVR, stellte Frau Stadträtin Barbara Scheuble- Schäfer am 04. Juni eine Anfrage an das KVR. Die Antwort des Kreisverwaltungsreferenten aus der Rathaus Umschau geben wir Ihnen nachfolgend zur Kenntnis: Kontrollen im Taxigewerbe durch das KVR Anfrage Stadträtin Barbara Scheuble-Schäfer (SPD) vom 04.06.2004 Antwort des Kreisverwaltungsreferenten Dr. Wilfried Blume-Beyerle: Das Kreisverwaltungsreferat als Genehmigungsund Aufsichtsbehörde für das Münchner Taxigewerbe nimmt zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung: Frage 1: Ist das Kreisverwaltungsreferat dieser Behauptung nachgegangen und hat die Authentizität dieser Aussage überprüft? Antwort: In einem von den beiden Geschäftsführern Herrn Hess und Herrn Schmid unterzeichneten Schreiben von IsarFunk vom 04.06.2004 an den Referenten des Kreisverwaltungsreferates, Herrn Dr. Blume-Beyerle, wird ausgeführt: „Keinesfalls war es unsere Absicht die Arbeit des Kreisverwaltungsreferates durch die jüngst in der Münchner Presse veröffentlichten Aussagen über den Zustand des Münchner Taxigewerbes zu diskreditieren. Wir bedauern, dass hierdurch in Ihrer Behörde und in der Öffentlichkeit Irritationen entstanden sind.“ Die Behauptung von Herrn Schmid entbehrt im Übrigen auch jeder Grundlage: Jede schriftliche Beschwerde, die das KVR erreicht, wird bearbeitet. Sie findet Eingang in eine Beschwerdedatei, in der die einzelnen Arbeitsschritte der Verwaltungsmaßnahmen bis zum Abschluss der Angelegenheit nachvollziehbar dargestellt werden. Über den Ausgang einer Beschwerde selbst bekommt der Beschwerdeführer jedoch aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Mitteilung. Dies wird ihm bereits in dem Antwortschreiben mitgeteilt, da er als Eingangsbestätigung erhält. Im Hinblick auf eine zeitnahe Ahndung von Auffälligkeiten und die drohenden Verjährungen muss das KVR von sich aus schnell und zügig zuarbeiten; dennoch sind jedem Beschuldigten und auch Zeugen noch Fristen für eine Rückäußerung einzuräumen. Nach den Erkenntnissen und Erfahrungswerten aus der Vergangenheit bearbeiten auch die Bußgeldstellen des KVR’s und der Polizei die Beschwerden zügig. Nur bei den Amtsgerichten dauert der Abschluss etwas länger. Darauf hat das KVR aber keinen Einfluss. Frage 2: Hat die IsarFunk GmbH, die die Abwicklung des Taxiverkehrs am Flughafen von der Flughafen GmbH übertragen bekommen hat, jeweils alle ihr bekannt gewordenen Verstöße gegen die in München geltende Taxiordnung schnellstens an das Kreisverwaltungsreferat zur Bearbeitung weitergeleitet? Antwort: Diese Frage kann von Seiten des KVR’s nicht vollinhaltlich beantwortet werden, da IsarFunk innerhalb des vergangenen, knappen 1-Jahres- Zeitraums (seit Beginn der Zuständigkeit am Flughafen München bis zum 15.06.2004) entgegen früherer Zusagen (letztmalig am „Taxitag“ bei der IHK am 22.04.2004) überhaupt keine Beschwerde übermittelt hatte. Gleiches berichten auch die betroffenen Landratsämter. Bei einem gemeinsamen Gespräch zum Thema Flughafen, zu dem das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie am 15.06.2004 geladen hatte, wurde vereinbart, dass in Zukunft alle Beschwerden von IsarFunk an das KVR weitergeleitet werden sollen. An diesem Tag wurden dem KVR von IsarFunk (Herrn Bachmann) insgesamt sieben Vorgänge übergeben, die von IsarFunk selbst bearbeitet worden waren. Der älteste Vorfall (Fahrtverweigerung) datierte vom 13.11.2003 und war mit einem Nutzungsverbot abgeschlossen worden (Schreiben vom 02.02.2004). Frage 3: Sind bei der Kontrolle des Taxigewerbes durch das KVR in der letzten Zeit Verschlechterungen eingetreten und wenn ja, wie sehen diese Einschränkungen aus? Antwort: Bei der Beschwerdesachbearbeitung nicht, wohl aber im Kontrollteam. Aufgrund der Einsparungsmaßnahmen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung musste eine der beiden vorhandenen Stellen im Kontrollteam eingespart werden; der Stelleninhaber der verbliebenen zweiten Stelle ist zudem leider seit längerem erkrankt (Krankenhausaufenthalt). Der Kontroll- und Betriebsprüfungsdienst kann aufgrund der Personalsituation deshalb derzeit nur in beschränktem und absolut notwendigem Umfang durch andere Mitarbeiter von III/25 zusätzlich zu deren originären Aufgaben mit erledigt werden. Frage 4: Wie gedenkt das KVR solchen, für die Ordnungsbehörde rufschädigenden Behauptungen, wenn es sich um solche handelt, entgegenzutreten? Antwort: In diesem Fall gar nicht. Die zitierte, offensichtlich rein persönliche Vermutung von Herrn Schmid, als Geschäftsführer der auf Gewinnerzielungsabsicht ausgerichteten IsarFunk Zentrale GmbH & Co. KG., entbehrt einer fundierten Grundlage. Weder beim KVR noch bei anderen Stellen hat sich Herr Schmid über die Behandlung von schriftlichen Beschwerden jemals beschwert oder sich Kenntnis über die Bearbeitung selbst verschafft, noch wurde eine (engere) Zusammenarbeit dahingehend, seitens der Geschäftsführung von IsarFunk, mit dem KVR angestrebt. Eine Zurückweisung der Behauptungen von Herrn Schmid durch eine Gegendarstellung erschien dem KVR wenig opportun, da damit den Äußerungen von Herrn Schmid mehr Bedeutung beigemessen worden wäre, als sie es dem Grunde nach tatsächlich wert gewesen waren. Nach den Kenntnissen des KVR’s stießen die Äußerungen von Herrn Schmid nicht nur in eigenen Reihen bei IsarFunk, sondern auch im interessierten Leserkreis und beim Taxigewerbe selbst, auf wenig Glauben. Frage 5: Welche Möglichkeit sieht das KVR zu verhindern, dass die in der Tat eingetretene wirtschaftliche Schieflage im Taxi-Gewerbe nicht in eine Schieflage beim Service übergleitet? Antwort: Das Problem der „Schieflage beim Service“ ist nicht als ein Problem der Landeshauptstadt München zu regeln, sondern es ist in der gesamten Bundesrepublik Deutschland festzustellen. Dem KVR bleibt nur die Möglichkeit, die gesetzlichen Vorgaben weiterhin umfassend auszuschöpfen und dabei das Verwaltungshandeln für alle Betroffenen transparent zu halten. Das KVR HA III/25 wird auch in Zukunft alle Hinweise aufgreifen, damit das Taxi als Teil des ÖPNV weiterhin attraktiv bleibt und dem Münchner Bürger problemlos zur Verfügung stehen kann. Durchlaufzeiten/Straßensperren Medien-Marathon10. Oktober 2004 km Straße erster Läufer letzter Läufer Start Spiridon-Louis-Ring (nördlich) 10:00 10:20 05 Elisabethstraße / Adelheidstraße 10:16 10:59 10 Briennerstraße 26 10:33 11:38 15 Rosenheimer Platz 10:49 12:17 20 Zamdorfer Straße 11:06 12:56 25 Oberföhringer Straße / Titurelstraße 11:22 13:35 30 Englischer Garten / Ernst Pentzoldt-Weg 11:39 14:15 35 Osterwaldstraße / Genterstraße 11:56 14:54 40 Ackermannstraße / Schwere-Reiter-Straße 12:12 15:33 Ziel Olypiastadion 12:20 15:50 Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin – München – Heidemannstraße 25–27 Ärztliche und augenärztliche Untersuchung (ohne Voranmeldung) €31,– Ärztliche und augenärztliche Untersuchung mit psychometrischen Tests für Ersterteilung und über 60 Jahre €81,– Telefon 089/3 11 17 50 Mobil 0172/6 52 38 05 Ausreichend Parkplätze vorhanden Die Genossenschaft
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15TAXIKURIER Letzte Meldung Business as usual – eine Nachlese zum Kardiologenkongress Bei jedem großen Kongress stellen die Veranstalter Bedingungen an den Tagungsort, die uns nicht erfreuen. Dazu gehören Ticketverkauf durch den MVV in den Messehallen genauso wie Bus- und VIP-Shuttles. Die Aufgabe der Taxi-München eG und des Landesverbandes ist es vor diesem Hintergrund, dass die rechtlichen Vorgaben und der reibungslose Ablauf des Taxiverkehrs gewährleistet ist. Im Vorfeld der Genehmigungsverfahren für den Mietwagenverkehr forderte der Landesverband das KVR im Rahmen der gesetzlichen Anhörung auf, alle Voraussetzungen zu beachten. Das KVR stellte für die wenigen Tage für jedes Mietwagenfahrzeug eine eigene Genehmigungen aus und verpflichtete die Unternehmen, ausschließlich Fahrer mit Fahrerlaubnissen zur Personenbeförderung einzusetzen. Ein entsprechender Hinweis ging an die Polizeidirektion am Flughafen. Am Hauptanreisetag, Samstag, den 28. August, standen Mietwagen in Reih und Glied – ohne Fahrer – am Flughafen, so dass die Fahrgäste mit Taxis fuhren. In mehreren Verkehrsbesprechungen mit der Messegesellschaft konnte erreicht werden, dass der Taxiverkehr am Haupteingang West von den Mietwagen nicht beeinträchtigt wurde. Die sogenannten VIP-Fahrzeuge standen am Eingang Ost bereit. Am Westeingang konnte für ausreichend Nachrückplätze in der Karl-Wild-Straße gesorgt werden. Quittungsdurchschläge – Steuernummer Die letzte Unklarheit beseitigte die Antwort des Bundesfinanzministerium vom 03. August auf eine Anfrage des BZP. Die Folgen können fürchterlich sein, wenn auf Grund fehlender Belege eine Buchhaltung verworfen wird. Für Betriebe mit angestellten Fahrern ist die Einhaltung dieser Vorschriften fast unmöglich. Auf lange Sicht wird der Gebrauch von Quittungsdruckern, die bei Schichtende die ausgestellten Quittungen nochmals ausdrucken, der einzige Weg sein, um Schaden zu vermeiden. Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, welchen Sinn die Vorschriften haben sollen, wenn nur die Quittungen die ausgestellt werden, andere gibt es ja wohl nicht, 10 Jahre aufbewahrt werden müssen. BMF informiert: Aufbewahrungspflicht gilt auch für Kleinbetragsrechnungen! 1. Aufbewahrung eines Doppels der Rechnung Gemäß § 14 b) Abs. 1 UStG hat der Unternehmer u.a. ein Doppel aller Rechnungen, die er selbst oder ein Dritter ausgestellt hat, zehn Jahre aufzubewahren. Die Verpflichtung zur Aufbewahrung erstreckt sich auf alle Rechnungen, die der Unternehmer ausgestellt hat, und zwar unabhängig davon, ob es sich um Kleinbetragsrechnungen i.S.d. § 33 Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV)handelt oder nicht. Anmerkung: Diese Aufbewahrungspflicht gilt ohne Übergangsregelung, also uneingeschränkt schon ab dem 1.1.2004! 2. Angabe der Steuernummer oder der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers (bei Sammelrechnungen) Gemäß § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 UStG ist in der Rechnung, die dem leistenden Unternehmer vom Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundesamt für Finanzen erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer anzugeben. Soweit es sich um eine Kleinbetragsrechnung i.S.d. § 33 UStDV handelt, ist die Angabe der Steuernummer oder der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nicht erforderlich. Ob es sich bei der Rechnung um eine Kleinbetragsrechnung i.S.d. § 33 UStDV handelt oder nicht, bestimmt sich nicht nach dem für die Einzelleistung geschuldeten Bruttobetrag, sondern nach dem Gesamtbetrag der Rechnung. Übersteigt der Gesamtbetrag der (Sammel-)Rechnung 100 Euro, sind die Vereinfachungsregeln des § 33 UStDV nicht mehr anwendbar, und zwar unabhängig davon, ob die dort abgerechneten Einzelleistungen den Betrag von 100 Euro übersteigen oder nicht. Anmerkung: Damit ist klargestellt, dass nicht die Höhe der Einzelpositionen, sondern der Gesamtbetrag entscheidend ist. Während die Angabe der Steuernummer bei der Sammelrechnung eines Unternehmers unproblematisch ist, muss bei Sammelrechnungen der Taxizentralen je nach Vertragskonstellation differenziert werden: Ist die Zentrale Vertragspartner und als leistendes Unternehmen anzusehen, ist die Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Zentrale anzugeben. Anders jedoch, wenn die Zentrale nur die Aufträge vermittelt und als Abrechnungsstelle auftritt: Dann ist auf der Sammelrechnung grundsätzlich die Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer jedes einzelnen Unternehmens aufzuführen(!), auch wenn die Einzelleistungen 100 Euro nicht übersteigen. Allerdings besteht insoweit eine Vereinfachungsregel, als der jeweilige Umsatz durch Kennziffern oder durch Symbole der jeweiligen Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zugeordnet werden kann. Diese sind in der Rechnung oder in anderen der Rechnung zugehörigen Dokumenten zu erläutern, siehe § 31 UStDV. Zu den Stoßzeiten wurde der Verkehr an der Messe von Herrn Laermann aus der Zentrale unterstützt. Lediglich am Bayerischen Hof kam es zeitweise zu Irritationen. Hier mussten die ersten Plätze am Taxistand wegen einer Baustelle im Hotelbereich als Bushalteplatz abgegeben werden. Im Gegenzug verlängerte das KVR den Nachrückplatz. Leider parkten einige VIP-Fahrzeuge auf diesem Bushalteplatz, wogegen wir mit Erfolg beim Hotel protestierten. Der dem Vernehmen nach sehr teure Mietwagendienst fand nicht den ungeteilten Zuspruch der Fahrberechtigten VIP’s. Die nicht ortskundigen Fahrer folgten den Anweisungen ihrer Navigationssysteme – so dauerte eine Fahrt von der Messe zum Arabellahotel über die Prinzregentenund Richard-Strauß-Straße am Samstag Nachmittag 1 Stunde und 20 Minuten. Einige entnervte Mediziner weigerten sich, ihre Freizeit in Limousinen zu opfern und fuhren mit unseren Taxis. Trotz einiger Bedenkenträger konnten wir eine Belebung der Nachfrage verzeichnen. Öffnungszeiten: Dienstag mit Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr Folgende Leistungen stehen Ihnen zur Verfügung: ➜ Beratung für Behördengänge ➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung ➜ Beratung inVers.-Angelegenheiten ➜ Kreditkartensysteme von der Firma Taxi wellCash ➜ Taxizubehör jeglicher Art Service für unsere Mitglieder: Schwarzes Brett in den Schaufenstern der Corneliusstraße 44 Taxischule: Montag und Mittwoch ab 19.00 bis 21.00 Uhr, Beginn zu jeder Zeit möglich Taxivereinigung München e.V Corneliusstraße 44, 80469 München Tel: (0 89) 77 30 43 Fax: (0 89) 77 35 90 Der Landesverband
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16 TAXIKURIER Schrottis Fiaker-ABC D Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. In jedem Fall hilfreich. Interessant für Anfänger und Profis. In diesem Monat der Buchstabe D … Dachauer Straße - die längste Straße Münchens – räumlich und zeitlich. Selbst tief in der Nacht darf man hier geduldig studieren, wie Ampelschaltungen und Fahrbahnaufteilungen nicht sein sollten. München liebt eben seine Besucher und will sie nicht mehr so schnell weg lassen. Lediglich auf Hausnummer 366 läuft’s meist reibungslos. Dachreklame - die Zeiten, in denen auf unseren Autodächern nur das schwarzgelbe „Taxi“ prangte, sind vorbei. Aber wenn schon „Schumi“ nach seinem siebten Titel immer noch als lebende Litfaßsäule herumlaufen muß, um seine Miete bezahlen zu können – wer sollte es den Fiakern verwehren? Dass es dabei manchem Fahrgast sauer aufstößt, wenn er für sein Geld auch noch Werbung fahren soll, kann man nachvollziehen. Damen - „Ingolstädter Land bei den Damen“ ist nachts als Abholadresse am Funk bekannt. Ohne die Damen im ambulanten und stationären Gewerbe sähe es nachts noch trüber für uns aus. Wahrscheinlich auch für alle weiblichen Wesen dieser Stadt, wenn sich die Männer – Verzeihung: Herren – nicht bei Bedarf austoben dürften. Daueraufträge - werden in der Regel einmal pro Woche für dieselbe aufgegeben (Schülerfahrten, Postaufträge, etc.) wobei die zu befördernden Herrschaften oftmals vergessen, abzubestellen, wenn sie krank sind oder aufgrund sonstiger Unlust unter der Woche plötzlich nicht mitfahren wollen. Dauerstörer - das berühmte „Kuffer- Gedächtnis-Lied“ (das Auslösen des heimlichen Funknotrufes, welcher 30 Minuten lang den Funk störte und so geheim war, dass die Verursacher selbst es nicht mitbekamen) gehört der Vergangenheit an. Auch die Taxizentrale Suhl (Thüringen) hat ihre Frequenz geändert, so dass nicht mehr Münchner Kollegen auf Suhl’- sche Standplatzrufe („Gaufhör“) antworten. Es ist ein wenig besser geworden. Datenfunk - bislang nur praxiserprobt für Zentralen mit maximal ein paar hundert Autos. Aber: irgendwann wird er kommen. Die ersten zarten Versuche der Taxi-München e.G. sind am anlaufen. Vorteil: die z.T. zeitraubende Sprachübermittlung entfällt; der Auftrag kann am Display abgelesen werden. Nachteil: bisherige Funkfahrer, die mitbekamen, wo sich was rührt, wo neue Lokale aufgemacht haben usw., werden zwangsweise zu Autisten und wachen nur mehr auf, wenn’s „Piep“ macht. Von den Umrüstungskosten ganz zu schweigen. Schau’ ma amoi. Deutsch - Die Sprache am Funk ist deutsch. Gilt für alle Kanäle! Funksprecher, denen es gerade mal langweilig ist (selten), hören schon mal als „Big Brother“ auf den Kanälen 5 und 6 mit, um ein paar Mark – nein: Euro – für die Taxistiftung als Bußgeld reinzuholen. Diesel - Rudolf Diesel (1858 - 1913) erfand nach seinem TH-Studium in München 1891 den berühmten Motor, der lange Zeit für Zuerlässigkeit, aber auch für riesige Hubräume bei geringer Leistung stand. Die Zeiten der Tintenfischtaktik (sich in einer undurchdringlichen Qualmwolke aus dem Staub machen) ist noch nicht so lang vorbei. Erst vor ca. 20 Jahren begann die Revolution auf der Straße, seit der man „Diesel“ und „Benziner“ in keinster Weise mehr auf einen Blick unterscheiden kann. D-Mark - ach, was waren das für Zeiten, als es die alte „Mark“ noch gab. Obwohl: auch damals wurde nach Herzenslust über das schlechte Geschäft gemeckert. Und: ob’s wirklich nur am Euro liegt, dass (zufällig) seitdem die Umsätze am sinken sind Jedenfalls klang „Dreizehnmarkachzge“ irgendwie besser als „Sechseuroneunzig“ .
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Dringend - ein gar heiliges Wort am Funk. Hier bleibt alles stehen und liegen, bis dem „dringend“-Rufer irgendwie geholfen werden kann. „Dringend“ ist nur, was Gefahr für Leib und Leben darstellt, sei es ein Unfall mit Verletzten, ein Überfall oder ein tätlicher Angriff. Bei zwar ärgerlichen, aber doch harmloseren Ereignissen wie Zahlungsschwierigkeiten, Beleidigungen usw. genügt ein Ruf an die Zentrale auf einem der Nebenkanäle. Durchblick - hier ist nicht der Highway in Neulustheim („Am Durchblick“) gemeint, sondern das Auffassungsvermögen in unserem Gewerbe. Rückfragen auf Kanal 4 (Zentrale, ich habe bekommen „Hans-Sachs-8, drei Glöcklein“, da sind aber mehrere Glöcklein, welches soll ich denn läuten) korrespondieren mit Funkvergaben wie „Reichenbach mit Vögeln“ (Fahrgast hatte angegeben, einen Vogelkäfig dabeizuhaben) oder „Senftenauer 53, Ikomobi“ – der Fahrgast hatte auf die Frage des Telefonisten, wie er denn heiße, auf bayrisch geantwortet „I kumm obi“ . Zum Glück kam der Fahrgast wirklich „obi“, während der Fahrer schon reklamierte, den Namen gebe es dort nicht … Durchsagen - Zur Wies’nzeit freuen sich alle Fiaker in und ausserhalb der Zentrale auf die berühmten Durchsagen wie „Brausebad hundertmal“ oder „Bahnhof Süd laufend“, während der Funksprecher ohnehin schon ständig innerhalb des Mittleren Ringes sämtliche Aufträge wie saures Bier (guter Vergleich) erfolglos anbietet. Natürlich ist es zur Zeit eine Besonderheit, wenn das Geschäft mal wieder richtig läuft, aber leider gilt die alte Weisheit, dass mindestens 90% aller Durchsagen auf Kanal 1 so überflüssig sind wie ein Kropf. Mercedes - VW – gebraucht – unfallbeschädigt – technisch defekt Taxihandel Günther Tel - Fax 08703/8765 Ankauf
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18 TAXIKURIER KÜS-Team München begeht 10-jähriges Jubiläum! Die KÜS ist ein Zusammenschluss unabhängiger, freiberuflicher Prüfingenieure. Das Leistungsangebot umfasst alle wichtigen Sachverständigenleistungen im gesetzlich geregelten Bereich der Fahrzeuguntersuchungen, wie Haupt- und Abgasuntersuchungen und Änderungsabnahmen gemäß der StVZO im Namen und Auftrag des KÜS e.V. Im Jahr 2004 begeht das Münchner KÜS-Team voller Stolz ein ganz besonderes Jubiläum, nämlich das zehnjährige Bestehen der ersten KÜS-Kfz-Prüfstelle, die in Ottobrunn eröffnet worden ist. Nur ein paar Meter von der größten und modernsten KÜS-Kfz-Prüfstelle im Münchner Norden entfernt, befindet sich die renommierte und bekannte Taxi-Kfz-Werkstatt „Stimmer & Sohn“ in der Lindberghstraße 20, die nicht nur aufgrund der räumlichen Nähe gerne die Dienstleistungen des KÜS Team München in Anspruch nimmt. Auch der Taxi-Kfz- Meisterbetrieb von Helmut Glas in der Engelhardstraße 6, ist ein KÜS-Kfz-Stützpunkt und steht jeden Freitag auf dem Tourplan der sympathischen KÜS-Prüfingenieure. Service-Optimierung bei Mercedes Benz München Mercedes Benz München hat für die Taxikunden besondere Angebote und Dienstleistungen geschaffen. Sei es Beratung, Wartung, Nachrüstung, Reparatur oder Teile-/Zubehörverkauf: Das Serviceteam engagiert sich in höchstem Maße um die wichtigste Klientel des Hauses. Die Mitarbeiter für den Taxibereich sind immer auf dem neuesten Stand der Technik und verfügen über weitreichende Taxi-Erfahrung. Spezielle Taxikonditionen sowie Servicekulanzwäsche bei Erteilung eines Wartungsdienstes. Im Service-Betrieb Ingolstädter Straße 28 (Taxi-Ansprechpartner: Herr Kneißl und Herr Ruhland) erwartet die Taxi-Kunden eine besondere Service-Oase. Neben einer kostenlosen Brotzeit bei Erteilung eines Werkstattauftrags bietet das Unternehmen einen separaten Taxi-Annahme-Platz, besonders ausgewiesene Taxi-Parkplätze sowie Service ohne Voranmeldung an. Nachtcafé wieder 1A-Taxi-Adresse Das Nachtcafé war ja jahrelang die Adresse für Nachtfahrer mit „Stichgarantie“ . In jüngster Vergangenheit ist es jedoch etwas ruhiger geworden. Ab sofort jedoch kann man seinen Fahrgästen die legendäre Nachtadresse wieder bedenkenlos empfehlen. Täglich geöffnet, kein Ruhetag, unter der Woche bis 6.00 Uhr, am Wochenende bis 8.00 Uhr geöffnet. Täglich Live-Musik, Frühstück ab 5.00 Uhr. Eine besondere Attraktion für Münchner Taxler ist der Schichtwechsel im Nachtcafé. Ab 4.00 Uhr früh gibt’s Kaffee und Gebäck kostenlos! Statt irgendwo auf dem Firmenhof kann der der Nachtfahrer ganz entspannt die Übergabe an den Tagfahrer im Nachtcafé vollziehen. Taxi- und KFZ-Bedarf GmbH in neuen Räumen Die in Taxler-Kreisen populäre „Taxi-und-KFZ-Bedarf GmbH“ ist von der Landsberger Straße nach Allach gezogen. In den modernen Räumen erhält der Taxifahrer alles, was er für den Alltag benötigt. Spezielle Sonderangebote anlässlich des Umzugs werden bis zum 30. September angeboten (siehe Großanzeige in diesem Heft). 30 Stellplätze im Hof und 7 Werkstatt-Arbeitsplätze stellen sicher, dass selbst bei großem Andrang keine langen Wartezeiten entstehen. Schwarzes Brett der Branche Pinwand
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19TAXIKURIER Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die saure Zitrone ausgewählt. Es klingt unglaublich, aber es ist Realität. Trotz monatelanger Funkdurchsagen, drastischer Androhung von Strafen, leidenschaftlicher Berichterstattung im TAXIKURIER (Ausgabe Juli ‘04) stellen sich nach wie vor Kollegen unerlaubt bereit. Das signifikanteste Beispiel ist der Beck- Stand. Obwohl die Sperrung der Marienplatz-Durchfahrt droht und es vor den Augen des Stadtrats geschieht, ignorieren dies immer wieder Kolleginnen und Kollegen und „stauben“ zudem noch die Fahrgäste aus der Fußgängerzone ab. Stellvertretend für alle diese hirnlosen Betrüger erhalten in diesem Monat drei Kollegen die Zitrone. An einem ganz normalen Dienstag (31.08.04, 17.45 Uhr) wurden diese in nur fünf Minuten ertappt. Wann endlich beginnt der Gerechtigkeitssinn der Taxigemeinschaft und vertreibt diese unkollegialen Kollegen von ihrem Tatort? Taxi-Nummer 1840 Taxi-Nummer 175 Taxi-Nummer 3099 (M-ST 8805) (M-ZA 928) (M-FM 6032) Fotos: www.atelier-tacke.de Rose des Monats Zitrone des Monats Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem kleinen Geschenk. Es gibt noch Kavaliere Erfreulich, dass wir diesen Monat einen Kollegen vorstellen und küren können. Vielen Nachtfahrern ist Helmut Reichart als besonders sympathischer Kollege bekannt, der kürzlich eine Dame vor dem Augustiner-Keller mit einem kompletten Reifen-Wechsel unterstützt hat. Ihr Fahrzeug touchierte mit dem Bordstein des Trambahngleises, was zur Zerstörung des Pneus führte. Helmut Reichart, 35, selbständiger Unternehmer, hat mit dieser Aktion bestimmt sehr viel für das Ansehen der Münchner Taxibranche geleistet. Deshalb erhält er vom TAXIKURIER Verzehrgutscheine der Firma Vinzenz Murr im Wert von Euro 50,00. Helmut Reichart, ein Goldfisch im Haifischbecken Bier, Bar & PartyserviceBayerische Küche, Geöffnet täglich von 10 Uhr bis 3 Uhr früh Leopoldstraße 72 • 80802 München Tel.: 0 89 /39 00 92 • www.ZurBrezn.de 50 m von der Münchner Freiheit entfernt
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20 TAXIKURIER Sie ist in jedem Fall außergewöhnlich. Und außerordentlich talentiert scheint sie auch zu sein. Die Rede ist von Rosita Balzer, die auf den beiden Rückfragekanälen zwei und vier arbeitet. Sie ist aus Thüringen in München gelandet, hat keinen Taxischein und arbeitet seit November 2000 in der Taxizentrale. Woher hat sie denn die Ortskenntnis, fragt sich der Insider? Rosita Balzer macht etwas, das man vielen Kollegen auch anraten möchte: „In meiner Freizeit fahre ich durch München, schaue mir die wunderbare Stadt an und lerne dadurch natürlich jede Menge für meinen Job.“ Bingo. Der einzige Wermutstropfen: Sie fährt nicht mit dem Taxi, sondern mit dem Fahrrad. Aber dadurch kriegt sie natürlich auch mehr mit. Die Rosita hat sowieso eine spannende berufliche Karriere hinter sich. Eigentlich ist sie Werkzeugmacherin. Was sich hier etwas ungewöhnlich anhört, war in der ehemaligen DDR an der Tagesordnung. Man hat einfach das gemacht, wofür Bedarf vorhanden war und deshalb hat sie auch als Schlosser gearbeitet. Und so weiß sie heute, wie man einen Schraubenschlüssel anfertigt oder eine Zange. Dass ihr das hier nichts mehr nützt, hat sie schnell gelernt, nachdem sie mit ihren Kenntnissen nicht einmal in einem Münchner Großkonzern unterkommen konnte. Wo man in die Männerdomäne nicht einbrechen kann, muss man es eben mit einem Frauenjob versuchen. Daraufhin wurde sie Nageldesignerin, was man heute noch an ihren extravaganten Fin- Interview | Der Mensch hinter der Stimme Werkzeugmacherin mit attraktiven Krallen Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum täglichen Broterwerb gehören, kennt ihre Stimmen. Die Menschen dahinter sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in der Funkzentrale haben einen genauso harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind für jeden von uns bares Geld wert. Mit diesem Beitrag will der TAXIKURIER eine Brücke schlagen zwischen Fahrern und Funkern. In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“ vorgestellt, mit ihren Hobbies, Leidenschaften und Wünschen. In dieser Ausgabe: Rosita Balzer gernägeln bemerken kann. Vielleicht auch mit ein Grund, warum manche Fahrer auf einen „Ratsch“ mit der gutausehenden Rosita in die Zentrale kommen. Oder wollen sie sich Rositas Rügen persönlich abholen? Denn obwohl sie erst vier Jahre funkt – entweder von 6 – 14 Uhr oder von 14 – 22 Uhr – weiß sie doch, dass ein gerüttelt Maß an Härte von Nöten ist, damit einem niemand auf der Nase herumtanzt. „Besonders ärgerlich ist“, sagt sie, „wenn ich genau merke, dass der Fahrer nicht weiß, wovon ich rede. Bei manchen habe ich das Gefühl, die halten den Rückfragekanal für weniger wichtig als Kanal 1. Dabei kann das hier manchmal anstrengender sein, als die Auftragsvergabe.“ Eine Tatsache, wie sich jeder denken kann, der die hilfreichen Geister auf den Rückfragekanälen selbst schon in Anspruch genommen hat. Denn egal ob auf der Suche nach Kneipen oder Straßen – „hier werden Sie geholfen“ . „Etwas mehr Höflichkeit, meine Herren“ Was Rosita Balzer noch nervt, sind die schlampigen Anfragen bei „weiter“, ohne die Nummer zu nennen und die oftmals fehlende Höflichkeit. Zur Entspannung hat sie, wie soll es auch anders sein, wieder ein ausgefallenes Hobby: Ballon fahren. Da schwebt sie dann wirklich über den Dingen. Am besten in Italien oder an der Ostsee.
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Mini-Steckbrief: Name: Balzer Vorname: Rosita Alter: 41 Sternzeichen: Schütze Familienstand: „Glücklich geschieden“, zwei große Kinder Geburtsort: Thüringen Wohnviertel: Lochhausen Hobbies: Fahrrad fahren, lesen, Ballon fahren, gut essen, wenn ihr Freund kocht, italienische und kalifornische Rotweine Musik: Uriah Heep, Led Zeppelin, Rock Laster: Rauchen Mein heißer Tipp! Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer verraten ihre Lieblingsadressen. Bitte nicht weitersagen! Wolfgang Wicke, 56 Jahre, trifft man oft am „Max Joseph“, den er für den optisch schönsten Standplatz Münchens hält. Der sympathische Quereinsteiger und Selbstdreher ist seit über 20 Jahren Unternehmer (Konzession Nr. 234) und besucht gerne das „Rheinpfalz“ . „Hier trifft man Musiker, manchmal auch nette Kollegen. Die Barbara ist eine wunderbare Köchin mit Magister, beherrscht die gutbürgerliche Küche. Den witzigen Laden in der Kurfürstenstraße 35 mag ich schon seit Jahrzehnten“ . Taxi- und Kfz.-Bedarf GmbH Reifendienst (alle Fabrikate) Sankt-Johann-Str. 23-25, 80999 München KFZ-Meisterwerkstatt 089/5020571/ 81 Fax 50 34 07 Ölwechsel Öffnungszeiten: Mo-Fr. 08.30–12.00 Uhr 12:30-17:00 Uhr Samstag 8.30 – 13.00 Uhr Inspektionsangebot W210 Diesel : U V P u n s e r P r e i s Ölfilter 14,60€ 5,99€ Luftfilter 20,90€ 14,50€ Inneraumfilter* 16,95€ 11,80€ 52,55€ 32,29€ Paketpreis jetzt für: 25,90€ alle Preise zuzüglich gesetzlicher MWSt.; * nicht bei Klimaautomatik Bremsenangebot W210 15“ Limousine u. T-Modell UVP unser Preis Bremsscheibe vo. 43,06€ p.St. 27,90€ p.St Bremsscheibe hi. 37,50€ p.St: 19,90€ p.St. Bremsklotz vo. 57,55€ 32,90€ Bremsklotz hi. 44,10€ 29,90€ Verschleißanzeiger 1,98€ p.St. 1,19€ p.St. 266,73€ 160,78€ Paketpreis jetzt für: 129,90€ alle Preise zuzüglich gesetzlicher MWSt. Dieses Angebot gilt bis 30.09.2004
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22 TAXIKURIER Vorab muss man eines feststellen: Keine der aufgeführten Adressen verkauft Schaschlik in der eigentlichen Form; nämlich als Spieß, gemischt mit Fleisch, Innereien, Zwiebeln und ggf. Paprika. Überall erhält man, wenn man Schaschlik bestellt, einen zubereiteten Fleischspieß. (Anmerkung: Innereien werden, wenn sie länger gebraten werden, zäh! Daher wird auf Innereien verzichtet.) Fotos: www.atelier-tacke.de Die monatliche Orientierungshilfe durch den Brotzeit-Dschungel Essen auf Rädern Name Adresse Relation Preis/Größe Geschmack Sauce Temperatur Schnelligkeit Punkte Gesamt Platz Fazit Vom 18. September bis 3. Oktober 2004 ist wieder Oktoberfest in München und erfahrungsgemäß sind gerade während dieser Zeit viele Fahrer unterwegs, die sonst – unterm Jahr – eher selten im Taxi anzutreffen sind. Da sind Fragen auf Kanal 1 wie „Zentrale – Wo Oktoberfest?“ oder „Zentrale – Wo großes Haus mit Zug?“ (Suche nach Adresse des Hauptbahnhofs) leider keine Seltenheit. Leider ist noch ein weiterer Missstand festzustellen, dass es nämlich immer wieder Fahrer gibt, die sich in ihrer Landessprache auf einem der Funkkanäle äußern. Dies ist verboten! Funksprache ist deutsch!!! Man sollte sich hierbei nur dessen bewusst sein, dass die Masse der Zuhörer des Betriebsfunkes der Taxi- München eG nicht die Fahrerinnen und Fahrer, sondern vielmehr die Fahrgäste sind. Was derartige Fragen oder Aussagen von Fahrern am Funk für ein Bild auf das Taxigewerbe Münchens werfen, ist selbstredend. Leitragende hierbei sind die „Profi“- Fahrer und die Taxi-München eG, die an 365 (heuer sogar 366!) Tagen im Jahr rund um die Uhr ihr Bestes geben, damit die Kunden schnellst- und bestmöglich mit Taxis versorgt werden. Um derartigen Fehlentwicklungen vorzubeugen, scheint es angebracht – gerade angesichts des bevorstehenden Oktoberfestes – nochmals die genauen Bedeutungen und Verwendungen der unterschiedlichen Funkkanäle der Taxi-München eG zu erklären. Kanal 1 Kanal 1 wird ausschließlich zur Auftragsvermittlung verwendet. Gewerbedienliche Informationsdurchsagen (wartende Fahrgäste…) von Fahrern sind nur in Gesprächspausen (während des Oktoberfestes eher selten!) gestattet; eine Behinderung des Funksprechverkehrs ist unbedingt zu vermeiden! Weiter wird über Kanal 1 (in Ausnahmefällen über Kanal 3, wenn Störung auf Kanal 1 vorliegt) auch die Funkbetreuung („Funkzentrale“, „Dringendrufe von Kollegen“) durchgeführt. Alle anderen Aktivitäten, wie Rückfragen, Kommentare und dergl. haben auf Kanal 1 nichts verloren. Dauerbrenner „Zentrale–Wo Oktoberfest?“ Im Oktober-Heft für Sie der Schaschlik-Test!
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Metzgerei / Imbiss Schmankerl-Imbiss Imbiss-Stube Rudis Imbiss Metzgerei Andreas Sommerkorn Peter Niedermeier Woehrmueller Reutterstr. 42 Ludwigshafener Str. 5 Wiener Platz Thalkirchner Am Viktualienmarkt (ggü. Willibald-Stand) (Zulassungsstelle) Str. 126 Petersbergl Laden 8 •• ••• •• •• ••• ••• •• ••• •• ••• • • • • •• •• ••• ••• •• •• ••• ••• ••• ••• • 14 13 11 10 7 1. 2. 3. 4. 5. Alteingesessene Metzgerei hoher Qualität. Diesen Standard hatte auch das Schaschlik. Sehr empfehlenswert! (Tipp: erst mittags, dann schmeckt’s noch besser) Klassischer Imbiss. Man bekommt – wenn auch etwas teurer als bei allen anderen Adressen – eine große Portion, die dazu auch noch gut schmeckt. Vom Ambiente sollte man sich nicht täuschen lassen; es ist ein alter Imbiss! Schaschlik war etwas zu heiss und zuviel Curry! Ansonsten gut. Direkt am Großmarkt. Ecke Gotzinger Straße. Es handelt sich zwar um keinen Vorzeigeimbiss; aber das etwas anders zubereitete Schaschlik (mit suppenähnlicher Sauce) ist trotzdem gut. Hervorragende Metzgerei und äusserst freundlicher Service. Leider wurde das Schaschlik roh verabreicht. Nach Zubereitung zu Hause hervorragend. Nichts für Hungrige! Die Benutzung des Kanal 1 am Flughafen ist verboten! Kanal 2 Kanal 2 ist zu verwenden für Rückfragen an die Zentrale (z. B. Adresse auf Kanal 1 nicht verstanden oder Fahrgast erscheint nicht, weitere Abholadressen bei Sommerfahrten) und es werden hier auch anderweitige Auskünfte (z. B. Adressen von Lokalen oder Firmen) von der Zentrale an die Fahrer gegeben. Ebenso können Sie hier – wie auch auf Kanal 4 – Fahrgastbestätigungen oder Fahrpreismeldungen an die Zentrale weitergeben. Natürlich können Sie auch Adressen, die Ihnen auf Kanal 1 mit dem Zusatz „auf weit“ vermittelt wurden, erfragen (dies ist auch auf Kanal 4 möglich). Nachts werden alle Personalfahrten (nach Erstvermittlung auf Kanal 1) der Stadtwerke München hier weiter abgearbeitet (evtl. weitere Abholadressen und abschließende Fahrpreismeldung). Die Benutzung des Kanal 2 am Flughafen ist verboten! Kanal 3 Kanal 3 wird verwendet wie Kanal 1; ist also der Ersatzkanal für Kanal 1. Meist werden von Seiten der Taxi- München eG Kanal 1 und Kanal 3 zusammengeschaltet; also parallel betrieben, um evtl. „Funklöcher“ (z. B. im Raum Moosach oder 1. Position am Fürstenried-II-Stand, …) abzudecken. Befinden Sie sich in einem sogenannten „Funkloch“, können Sie sich zur Auftragserteilung jederzeit auch auf Kanal 3 melden, auch wenn eigentlich auf Kanal 1 gearbeitet wird. Im Normalfall informiert die Zentrale immer darüber, auf welchem Kanal gearbeitet wird. Die Benutzung des Kanal 3 am Flughafen ist verboten! Kanal 4 Hat gleiche Bedeutung wie Kanal 2. Im Regelfall werden die unter Kanal 2 beschriebenen Vorgänge (Ausnahme MVG-Aufträge) vorwiegend auf Kanal 4 bearbeitet, da dieser Kanal aus früheren Zeiten schon als Rükkfragekanal fungierte. Es ist auch immer den Anweisungen der Zentrale (z. B. „gehen Sie bitte auf K2“, „einen Moment bitte“…) Folge zu leisten. Die Benutzung des Kanal 4 am Flughafen ist verboten! ➜ 23TAXIKURIER
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24 TAXIKURIER Kanal 5: Der Kanal 5 ist nur für den Bereich des Flughafens zu verwenden. Es werden hier auch nur Aufträge, die in den Zuständigkeitsbereich des Flughafens fallen, vermittelt. Gestattet sind auch gewerbedienliche Informationsdurchsagen im Bereich des Flughafens. Die Benutzung des Kanal 5 in München ist verboten! Kanal 6 Kanal 6 ist nur für gewerbedienliche Informationen gedacht. Hier können sich die Fahrer auch untereinander Informationen weitergeben. Privatunterhaltungen, verletzende und diffamierende Aussagen sind zu unterlassen. Die Benutzung des Kanal 6 am Flughafen ist verboten! In der Praxis kann die Verwendung aller Kanäle durch die der Zentrale auch anders als in den Schemata dargestellt, aussehen (nicht die Regel!). Es ist immer darauf zu achten was die Zentrale bekannt gibt; sollte es nicht offensichtlich sein, so kann auch nachgefragt werden. Auf allen Kanälen (Problem besteht hauptsächlich auf Kanal 5 + 6) ist nur die deutsche Sprache erlaubt; bei Nichtbefolgung wird die Taxi-München eG dies – wie in der Vergangenheit schon mehrfach exerziert – rigoros ahnden und unterbinden. Ohne Worte Schwachsinn auf Kanal 6 In vielen Branchen gibt es Quereinsteiger. Nirgends jedoch, vielleicht noch in der Gastronomie oder im horizontalen Gewerbe, gibt es so viele Seiteneinsteiger wie in der Taxibranche. Die Bandbreite ist enorm. Vom anatolischen Teppichknüpfer über den Altphilologen bis zum Schriftsteller ohne Job, lernt man täglich aufs Neue Kollegen kennen. Und das ist gut für die Branche. Jeder, der nach emsigem Lernen seine Ortskunde-Prüfung bestanden hat, ist eine Bereicherung des Fiaker-Mosaiks dieser Stadt. Er hat den schönsten Beruf mit dem größten Freiraum gewählt. Er kann Zeit/Umfeld wählen und seinen Arbeitsplatz gestalten. Er sollte jedoch den Rahmen nicht überziehen. Gebetsketten sowie andere Glaubensbekenntnisse, extreme Musikuntermalungen wie gregorianische Kirchengesänge und ähnliches, begeistern selten die Fahrgäste. Wenigen Fahrerinnen und Fahrern ist bewusst, dass sie durch das Niveau der Lektüre auf ihrer Ablage ihren Gästen ein Signal senden, wessen Geisteskind sie selbst sind. BILD und ähnlicher Boulevard-Schund sind halt nun mal nicht die beste Visitenkarte. Vielleicht ist die Lektüre dieses Mediums Grund für die Verblödung mancher Kollegen. An anderer Stelle in diesem Heft ist ausführlich die Verwendung der Kanäle beschrieben. Wenn die geneigten Leser dieser Zeilen sich einmal die dümmsten der Zunft reinziehen wollen, empfehle ich Kanal 6 zwischen 6.00 Uhr und 22.00 Uhr. Es gibt eine Gruppe von 5-6 Mann, die fast täglich diesen Kanal exklusiv für sich nutzt, um sich fremden- und frauenfeindlich zu artikulieren. Der Horizont dieser Herren hat eine Reichweite vom Beck- bis zum Talstand und gipfelt in Aussagen, dass man sich jetzt wieder „Ü-mäßig“ (= überzalmäßig) am Beck-Stand aufstellen kann und man durch die Blockade des „6ers“ die „Kanacken“ vertrieben habe. Im Namen aller noch nicht schwachsinnigen Kollegen und Kolleginnen bitte ich die Funker, dies in Zukunft zu ändern, um auch weiterhin Freude und Erfolg am schönsten Beruf zu haben. 3093
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Promi-Talk Das monatliche Gespräch mit bekannten Zeitgenossen aus unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi. Maximilian Seitz Einen Führerschein hat Maximilian Seitz nie besessen und ein Auto wäre ihm viel zu teuer. Der freischaffende Maler lebt in München und schläft in Sauerlach. Die Nacht lässt er immer im Schumann’s ausklingen, das wissen auch München’s Taxler. „Als ich wieder einmal in ein Taxi stieg und Sauerlach als Fahrziel angab, entgegnete der Chauffeur: ,Jetzt hab’ ich Sie erwischt! Sie sind Maler und hören gern Chopin. ‘ Nach der nächsten Kurve lag die CD im Player und ich hab’ am Ziel auf 35 Euro aufgerundet.“ Maximilian Seitz, 67, akademischer Maler, begehrter Taxigast mit der Stammstrecke Schumann’s – Sauerlach. Ansprechpartner: Rainer Vettori Riesenfeldstraße 7 80809 München BMW Niederlassung München www.bmw-muenchen.de Da kann kein Fahrgast widerstehen – und Sie? z.B. 730d Limousine Servotronic, Navi Professional inkl. DVD, Leder, Xenon, Komfortsitze vorn, Regensensor, aut. Fahrlichsteuerung UPE**: 70.230,– € Finanzierungsangebot* Anzahlung: 10.000,– € Laufzeit: 46 Monate Einmalige Schlußrate: 13.350,– € Effektiver Jahreszins: 5,99% Monatliche Rate: 959,– T elefon 089 - 35 35 - 42 33 T elefax 089 - 35 35 - 42 78 BMW Niederlassung München www.bmwmuenchen.de Freude am Fahren * Ein Angebot der BMW Bank GmbH. ** Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers zum Zeitpunkt der Auslieferung. Ein Beispiel aus dem großen T axi-Angebot der BMW 5er und BMW 7er Reihe; individuelle T axivorbereitung möglich.
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26 TAXIKURIER der initiale Knieschmerz nach längerem Sitzen auf, auch bei leichter Kraftanstrengung (Kuppeln und Bremsen). Bei der Untersuchung findet man neben einer schmerzhaften Kniescheibe und einem leicht gereizten Kniegelenk auch häufig einen verkürzten Kniestreckmuskel und einen verkürzten Hüftbeugemuskel. Ferner finden sich Schwellungen am Hoffa´schen Fettkörper (Gelenkpolizist). Dieser befindet sich im Kniegelenk unter der Patellasehne. Er reagiert bei Entzündungen und Reizungen ganz schnell mit Schwellung. Nur gelegentlich kommt es zu einer starken Ergussbildung (Reizerguss) des Kniegelenks, die dann punktiert werden muss. Differentialdiagnostisch findet man auch starke Schleimbeutelschwellungen der Kniescheibe. Sie kommen meistens und gehäuft bei Patienten vor, die knie belastende Berufe haben (Steinmetz, Bodenleger...), können aber auch nach Stürzen und Prellungen im Bereich des Kniegelenks auftreten. Dia- Hier spricht der Doc Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung und Bewegung. Die Kniescheibe ist ein relativ kleiner Knochen, hat einen kleinen Knorpelüberzug, aber eine enorm wichtige Funktion für die Beweglichkeit des Kniegelenks. Sie ist für das „Roll- Gleitgelenk“ (Kniegelenk) von großer Bedeutung für die Umlenkung der einwirkenden Kraft des Muskulus Quadrizeps (Kniestreckmuskel) auf den Unterschenkel. Dabei wird die Kraft des Muskels über die Quadrizepssehne an die Kniescheibe „Patella“ über die Patellasehne auf Schienbein (Tibia) umgelenkt. Die Knorpelfläche der Kniescheibe ist häufig Ursache der Beschwerden. Der Gelenkknorpel ist aktiv, d. h. er kann sich bei Belastung verformen, kann Flüssigkeit aufnehmen, kann anschwellen und so zu einer Fehlbelastung oder einer starken Druckbelastung zu Schmerzen im Kniegelenk führen. Diese äußern sich vorwiegend an der Vorder- und Innenseite des Gelenks und treten bei leichten Belastungen, bei Hockbewegungen oder auch langem Sitzen auf. Häufig tritt Immer Ärger mit der Kniescheibe gnostizieren kann man besonders Veränderungen am Kniescheibenknorpel mit der Kernspintomographie. Hier lassen sich Fehlstellungen (Patelladysplasie) und Knorpelverschleiss eindeutig belegen. Therapeutisch kann man mit entzündungshemmenden Medikamenten, Injektionsbehandlungen (auch Hyaluronsäure, ein körpereigener Knorpelaufbaustoff hilft sehr häufig) und mit Krankengymnastik die Fehlstellung und Muskelverkürzung gut bekämpfen. Nur bei starken Fehlstellungen der Kniescheibe und schweren Knorpelschädigungen muss zum Messer gegriffen werden. Hier wird dann über eine Arthroskopie eine Säuberung des abgeriebenen Gelenkknorpels durchgeführt und durch laterales Release die Zugwirkung der Muskulatur geändert. Mein Tipp: Vermeiden Sie zu häufiges einseitiges Treppensteigen, dauerndes Knien auf dem Kniegelenk, dehnen Sie regelmäßig Ihre Hüft- und Oberschenkelmuskulatur und vermeiden Sie beim Bergwandern steiles Bergabgehen durch leichtes Kurvenlaufen. Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.
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27TAXIKURIER Flughafen München Flughafen-News Wir wollen Sie mit diesem Hinweis nicht belehren oder gar mögliche Mehreinnahmen verhindern, sondern Sie vor Tarifverstößen warnen. Bei einer Anzeige wegen Fahrpreisüberforderung kann sich kein Fahrer auf ein Flugblatt beziehen, in dem inkompetente, falsche Sachverhalte verbreitet werden. Übrigens, in den Taxitarifordnungen der Landratsämter von Freising, Erding, München und der Landeshauptstadt München, sind die Grenzen der Tarifzone I am Flughafen exakt beschrieben: „Das Gelände des Flughafens im Sinne dieser Verordnung beginnt an der Zufahrt über die Zentralallee 400 m nach der Abzweigung von der Kreisstraße FS 44, an der Zufahrt über die Freisinger Allee bei der Agip-Tankstelle und an der Zufahrt über die Staatsstraße ZS 84 aus Richtung Erding bei der Abzweigung zur -Allgemeinen Luftfahrt-.“ Taxibestellungen am Flughafen Entgegen anderslautender Meldungen gilt die Kurzfahrtenregelung am Flughafen auch für Bestellungen bzw. Telefon- und Funkaufträge. Ein Aushang des Mieters der Flughafenstandplätze, indem behauptet wurde, die Kurzstreckenregelung gelte nur für Einsteiger, musste auf Anweisung des Landratsamtes Erding zurückgenommen werden, da die Taxiordnung von Erding eindeutig eine andere Festlegung trifft. Es steht zu vermuten, dass durch diese „Ente“ Taxibestellungen am Flughafen behindert werden sollten, da diese fast ausschließlich über die Taxi-München eG abgewickelt werden. Es nimmt ohnehin Wunder, dass die FMG diesem Treiben nicht entgegentritt. Nachdem Funkaufträge über K 5 an den Flughafenstandplätzen manchmal vergeblich angeboten werden, weil wartende Fahrer nicht im Taxi sind, bitten wir freifahrende Taxis auf K 5 um Meldung. Selbst wenn es sich um Kurzfahrten handelt, sind diese Stiche eine grundsätzliche Einnahme ohne Wartezeit. Zum Service gehören auch am Flughafen-Bestellfahrten, auch wenn der Zwischenmieter mangels einsatzbereiter Taxis daran kein Interesse hat. Taxitarif am Flughafen In einem Flugblatt für die aufstellungsberechtigten Taxis am Flughafen „Franz-Josef-Strauß“ vom August war zu lesen, dass Fahrten vom Flughafen zu den Passämtern in Freising, Obere Hauptstraße 2, Hallbergmoos, Theresienstraße 7 – 6 und Oberding, Tassilostraße 17, durchgehend mit Tarifstufe 1 durchzuführen sind. Diese Behauptung stützt sich angeblich auf eine Aussage des Kreisverwaltungsreferats. Dort fand sich allerdings niemand, der diesen Unsinn bestätigte. Nach § 2 Ziffer 5 der Taxitarifordnung für ist bestimmt: Bei Rückfahrt derselben Fahrgäste von Zielen in der Tarifzone II in Richtung Tarifzone I: bis Grenze der Tarifzone I Tarifstufe 2 ab Grenze der Tarifzone I Tarifstufe 1 Nach § 1 Ziffer 2 der Taxitarifordnung gehört das Gelände des Flughafens zur Zone I, so dass bei der Rükkfahrt aus Zone II (also Passamt) beim Einfahren in das Flughafengelände auf Tarif 1 geschaltet werden darf. Limousinen-Service, Abhol- und Bringservice. Geöffnet von 2000 – 6 00 Uhr. Die lohnenede Adresse für Gäste und Taxifahrer! Karl-Schmid-Str. 6, 81829 München (Trudering) (0 89) 43 57 98 80 · www.clubextasia.de Wies`n Highlight: T able Dance und für T axifahrer Weißwurst-Essen
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28 TAXIKURIER Das „4004“ hat voll eingeschlagen! Wir wollen keine Designervögel! Und das ist das Entscheidende: “Zu uns kann ganz beruhigt auch diese Altersgruppe geschickt werden und die fühlt sich hier wohl. Unsere Türsteher haben nicht die Funktion, dass sie auf die Labels der Klamotten achten und danach die Gäste auswählen. Wir wollen keine Designervögel. Jeder, der vernünftig daherkommt, wird auch reingelassen”, betont der 31jährige. Und das ist für uns Taxifahrer gut zu wissen. Denn nichts ist peinlicher, als einen Gast zu einem Schuppen zu bringen, wo er schon am Türsteher scheitert. So ein Fahrgast hält nämlich nichts von der Kompetenz des Taxifahrers und von der Münchner Freundlichkeit ist er auch enttäuscht. Im „4004“ wird zwar ausschließlich getrunken – für den Hunger ist der Pizzastand vor dem Haus zuständig – aber trotzdem sind die hackedicht Angesoffenen kaum anzutreffen. Drei Nürnberger haben sich aufgemacht, den Münchnern die größte Disco zu bieten: Das „4004“ in der Landsbergerstraße. Einer der drei Chefs ist Edgar Gröber. Warum München, Herr Gröber? „Weil es laut Umfragen immer wieder die beliebteste Stadt ist.” In Nürnberg ist der Betreiber ARTE AG schon seit Jahren aktiv und auch erfolgreich, weshalb man im „4004“ nach dem gleichen Konzept vorgeht.Gröber: „Vier Discos unter einem Dach, alles gleichwertige Clubs, ein Eintrittspreis, zwei Tage in der Woche geöffnet. Das Ganze in einem vernünftigen Design mit Liebe zum Detail. Dazu Musik, auf die auch 30- bis 40jährige abfahren: Salsa, Mainstream, House.“ Die Frage, die viele Taxler in München in echte Nöte versetzt, heißt: „Welche Disco können Sie empfehlen?“ Vor allem, wenn der Fahrgast völlig normal ausschaut. Also rund 40 Jahre alt ist, keine grünen Haare hat, keine Jeans mit Löchern, keine adidas-Jacken und keine Gucci-Schuhe. Wir Taxler kennen doch Münchens Türsteher. Aber seit letztem Jahr gibt es eine Alternative: Das „4004“ . „Wir haben einfach gehobenes Publikum“, sagt Edgar Gröber. Logisch. Was sonst? Sporadisch werden auch themenbezogene Feste veranstaltet, aber während der Wies’n hält man sich im „4004“ erstmal zurück. „Da müssen wir zuerst unsere Erfahrungen machen. Deshalb ist auch während dieser Zeit nur Freitag und Samstag geöffnet.“ 300 bis 500 Taxis pro Nacht Der Bedarf an Taxis beläuft sich jeweils auf 300 bis 500 Stück, je nach Besucherzahl. Eine schöne Adresse für uns, die sich lohnt anzufahren, auch wenn manche nur zum Bahnhof wollen … (PG) 4004, Landsbergerstraße 196, 4 Clubs, 12 Bars, 1 VIP-Lounge, geöffnet Freitag und Samstag und vor Feiertagen 21.30 – 5.00 Uhr, Eintrittspreis: Freitag 7,50 Euro, Samstag 8,00 Euro, Getränke von 2,50 Euro (Bier) bis 70,00 Euro (Champagner), Mindestalter 20 Jahre, Taxistand vor der Türe.
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www.volkswagen-taxi.deMotiv T5/02 Nur das Nötigste Kein Problem - auch wenn Ihre Fahrgäste „nur das Nötigste“ mit in den Urlaub nehmen. In Ihrem T axi von Volkswagen bringen Sie alles und jeden unter. Dafür sorgt das großzügige Raumangebot. Die Taxi-Modelle von Volkswagen
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30 TAXIKURIER TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND Sie kann auch für dich sein – die Spende für die Taxistiftung! Stiftungskonto: BZP – Hauptgeschäftsstelle Zeisselstraße 11 60318 Frankfurt am Main Bankverbindung: Frankfurter Volksbank eG Konto-Nr. 373 311 BLZ 501 900 00 GUTSCHEIN FÜR EIN Essen in einem feinen Restaurant im Wert von 100,- Euro zu gewinnen! Passend zur Wies’n suchen wir den passenden Text zum Bilderwitz von Manfred Kraus, Münchner Karikaturist. Wir prämieren die beste Idee mit einem Gutschein über 100,- Euro! Ihren Text-Vorschlag senden Sie bitte bis spätestens 15. Oktober 2004 direkt an den TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum) Viel Erfolg! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70 Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenene Mitgliedsunter-nehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist. Steuer-Berater kosten viel – Taxi-Berater wissen viel Komplette Taxi-Unternehmensberatung aus erster Hand Wer mehr zahlt ist selbst schuld – Deshalb Taxi-Assist Info: (089) 74 99 66 77 · tax-assist@arcor.de Ehem. Unternehmer sucht Fahrerstelle, Mi-So, tagsüber auf 9-Sitzer-Bus (Lang, wie T4/5, Sprinter o.ä.) kein Van, 6-/7-/8-Sitzer! Raum: R. d. Isar, Chiffre 39 Kleinanzeigen geben Sie bitte direkt an der Hauptkasse in der Englhardstraße 6 / 1. Stock, bei der TAXI-MÜNCHEN eG auf. Kleinanzeigen Kleinanzeigen-Annahme Dr. Cichon & Partner Rechtsanwaltskanzlei Tätigkeitsschwerpunkte Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht M. Werther-Nicolas Dr. B. Schreiner Verkehrsrecht Strafrecht Reiserecht Führerscheine Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51 München, Stahlgruberring 24 Die Adresse für den guten Druck Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24 81829 München Telefon (089) 42 74 10-0 Telefax (089) 42 74 10-28 www.druckhaus-koenig.de
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31TAXIKURIER Taxameter des Monats Heimatgefühle – Zwischen 11.00 und 13.00 Uhr auf der Wies’n im Freien Brotzeit machen, zwei Maß trinken und den Münchner Flair genießén. Um diese Zeit ist die Einheimischen-Dichte am höchsten! Schwindelgefühle – Nach drei Maß Krinoline fahren … Pflichtgefühle – Nach einer Maß mitschunkeln müssen! Darmgefühle – Auf’s große Häusl müssen … Stimmungsgefühle – Bei jedem Schluck anstoßen. Der Bayer tut dies im Gegensatz zum Rheinländer nur bei vollem Krug oder Glas. Unternehmerkurse Termine: Jeden Dienstag und Donnerstag 18.00 – 20.30/21.00 Uhr Anmeldung bei Frau Choleva, Verwaltung Kurs 7/2004: 12.10. – 09.11.04 Kurs 8/2004: 16.11. – 14.12.04 Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland Taxifahrerausbildung Termine: Jeden Montag und Mittwoch 18.00 - ca. 21.30 Anmeldung im Taxishop oder bei Herrn Tony Doll (30 Min. vor Kursbeginn) Funkausbildung Termine: 19. und 21. Oktober 2004 14.30 - 17.30 Uhr Keine Anmeldung nötig (kostenlos) AUSBILDUNG IM OKTOBER 2004 Ihre neue Ansprechpartnerin entrum München – Albrechtstraß e – für alle Fragen rund um Audi-Taxis ist Frau Alin Kumke, Telefon: 089 12696-227, mobil: 0170 6381957 , E-Mail: alin.kumke@mahag.de Audi Zentrum München Albrechtstraß e 16, 80636 München Telefon: 089 1TT 2696-0, Fax: 089 12696-288 www.mahag.de htstraße
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32 TAXIKURIER Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer heute eher die Ausnahme, im Gegensatz zu den wilden 50er und 60er Jahren, als sie an der Tagesordnung waren. Trotzdem stellt man sich immer wieder die Frage, „Wie sicher sind wir in unserem Job?” Worauf wir beim Thema Sicherheit achten sollten, darüber hat sich der TAXIKURIER mit Klaus Schrödel vom Münchner Raubkommissariat 211 unterhalten. „Haben Sie denn keine Angst?“ – das wird der Taxler in schöner Regelmäßigkeit von seinen Fahrgästen gefragt. Antwort: „Kein Taxifahrer muss in seinem Beruf Angst haben, in München schon gleich gar nicht.“ Das ist das beruhigende Ergebnis der statistischen Auswertungen von Klaus Schrödel vom Raubkommissariat 211 in der Münchner Ettstraße. „211“ ist zuständig für „kommerzielles Geld“, also Banken, Tankstellen und eben Taxis. „Taxifahrer leben sicherer als Bankkaufleute“ Der 48jährige Hauptkommissar kümmert sich seit 1996 schwerpunktmäßig um Überfälle auf Taxler. Betrachtet man sich die Zahlen (2001/14 Überfälle/12 aufgeklärt; 2002/13/10; 2003/14/12; 2004/bisher 9/7 aufgeklärt) kommt auch Klaus Schrödel zu dem Ergebnis, dass „Taxifahrer ein sichererer Beruf ist als Banker, wenn man bedenkt dass cirka 3.500 Taxis an 365 Tagen rund um die Uhr im Einsatz sind. Selbst Frauen,“ so der Hauptkommissar, „sind nicht besonders gefährdet und dass ein Taxler zweimal überfallen wurde ist überhaupt noch nie vorgekommen.“ Banker leben da nicht so sorglos, gibt es doch welche, die wurden schon sechsmal überfallen. Trotz dieser, für Taxler, doch beruhigenden Statistik kann man natürlich nie vorsichtig genug sein. Bei den oben genannten Zahlen handelt es sich ausschließlich um Überfälle mit Waffengewalt und nicht um Zahlstreitigkeiten. Seit den wilden 50er Jahren hat der Gesetzgeber den Taxifahrer unter einen besonderen Schutz gestellt. So ist die Mindeststrafe bei einem “räuberischen Angriff auf einen Taxifahrer” 5 Jahre. Das Wichtigste ist in jedem Fall das Verhalten der Fahrer. „Schon im Vorfeld, wenn man bei einem Fahrgast ein mulmiges Gefühl hat, soll man sich die Leute anschauen und ansprechen. Wenn sich einer auf dem Rükksitz verkrümelt und nicht im Rükkspiegel gesehen werden will, ist schon mal Vorsicht geboten. Ein gutes Mittel ist der ständige Kontakt mit der Funkzentrale.“ Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen vergebens waren und man doch Opfer eines Überfalls wurde, gibt es für Schrödel nur eine Priorität: Erst über Funk die Polizei verständigen. „Unser Handicap ist die Zeit, bis wir wir verständigt werden. Was in den ersten zwei, drei Minuten nicht passiert, können wir nicht mehr aufholen“ . Von Gegenwehr halt der Hauptkommissar übrigens nicht viel: „Erstens produziert Gewalt Gegengewalt und zweitens hat sich schon so mancher in seiner verständlichen Wut einfach überschätzt. Viele haben weniger im Kreuz als sie glauben“ . Auch von Abwehrsprays hält er nicht viel. „Das ist nur das psychologische Ruhekissen“ . Da würde er sich mehr wünschen, dass die „Bereitschaft zur Zusammen- Sicherheit im Taxi | Von Peter Gabler Bloß nicht den Helden spielen! IHRE TAXI-AUTOSATTLEREI • Schonbezüge • Aufpolstern von Sitzen • Umarbeiten bei Rückenproblemen • Lederlenkräder • Mittelarmlehnen in Leder Telefon + Fax : 089 / 44 76 92 28 Mobil: 0171 / 1 60 23 36
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33TAXIKURIER arbeit mit uns einfach größer ist. Es kann ja wohl nicht sein, dass ich mehrmals hinter einem Fahrer hertelefonieren muss, damit er sich in unserer Fotokartei ein paar Bilder anschaut. Das Desinteresse ist bei manchen nach einem Überfall schon erschreckend.“ „Lieber auf ein paar Euro verzichten!“ Dass auch Taxifahrer vom Opfer leicht zum Täter werden, ist den meisten nicht bekannt. Wer glaubt, er könne mit Gewalt ein Pfand an sich reißen, egal ob ein teures Handy, Personalausweis, Uhr o.ä. macht sich mindestens einer Nötigung schuldig, wenn das Pfand den Fahrpreis weit übersteigt, ist es sogar Raub. Im Zweifel also Hände weg vom Fahrgast und seinem Eigentum. Es gibt nämlich kein Pfandrecht! „Bei reinen Zahlstreitigkeiten“, so Schrödel, „sollte man sich vielleicht doch überlegen, ob man nicht lieber auf den einen oder anderen Euro verzichtet.“ Eine Überlegung, die auch der eine oder andere Taxler längst praktiziert. „Wenn ich zu Zahlstreitigkeiten zum Schlichten fahre und dann feststellen muss, was mein Kollege für einen Umweg gefahren ist, dann wäre ich auch nicht bereit, diesen Fahrpreis zu bezahlen. Da wird die Hilfsbereitschaft der Kollegen überstrapaziert“, war erst kürzlich von einem Kollegen zu vernehmen. Ein bißchen Schwund muss man einfach einkalkulieren. Wenn im Schreibwarenladen ein Kugelschreiber geklaut wird, kommendem Schreibwarenhändler ja auch nicht sämtliche Kollegen im Umkreis zu Hilfe. „Hilfestellung nach Überfällen und auch schon bei der Prävention gibt übrigens unser Opferschutzkommissariat 314 in der Tegernseer Land-straße“, gibt Klaus Schrödel noch einen Tipp: „Denn auch das richtige Hilfe-Rufen will gelernt sein“ . Achten Sie immer darauf, dass … … Sie den Wechselgeldbestand in der Geldbörse niedrig halten, … Sie größere Geldbeträge woanders verstauen, … Sie erst die Polizei verständigen, bevor Sie selbst etwas unternehmen, … Sie nicht den Helden spielen, … Sie sich den Täter genau einprägen, … Sie keine Auskünfte über Dienstbeginn, Umsatz und Geschäftsgang geben, … Sie am Fahrtziel nach Möglichkeit immer unter einer Straßenlaterne halten, nie im Dunkeln, … Sie selbst kein unerlaubtes Pfandrecht ausüben, … Sie sich einprägen, was der Täter alles angefasst hat.
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34 TAXIKURIER34 TAXIKURIER 2. Sollten auch die Motordroschken im Bezug auf die Vorschriften, Tarif, Turnusdienst und Aufstellungsplätze den übrigen Droschken vollständig gleichgestellt werden. Dem Antragsteller wurde die Erteilung zusätzlicher Genehmigungen verwehrt. Bis zum Januar 1905 wurden sämtliche Bewerber um Genehmigungen zum Betrieb von Motordroschken abgeblockt oder von der Regierung von Oberbayern zurückgewiesen. Erst 1906, im Januar, wurde die erste Motordroschke zugelassen. Dabei war Voraussetzung die Übernahme einer Konzession für Pferdedroschken. Vor 150 Jahren Am 27.10.1854 bestätigte Herr Bürgermeister Steinsdorf dem Münchner Lohnkutschereigewerbe treffliche Organisation und der Lohnkutscherei des Franz-Xaver Krenkl hervorragende Leistungsfähigkeit. Über München war im Jahre 1854 die schwere Choleraepidemie hinweggegangen. Zur Bekämpfung der Seuche war es sehr wichtig, dass der Abtransport der Leichen nicht ins Stocken kam. Beim Transport der Choleraleichen zum heutigen alten Südfriedhof bewährte die Lohnkutscherei Krenkl besonders. Der am 15.11.1780 in Landshut geborene Franz-Xaver Krenkl war Bäcker bevor er in einem bayerischen Kaval- Foto: Archiv, Hans Meißner einnimmt geleitet.Bekanntlich haben sich die Automobildroschken in Nürnberg und in anderen Städten bisher sehr gut bewährt. Zwei Tage später meldete die Münchner Post am 05. Januar folgendes: Der Polizeibericht meldet diskret, ein hiesiges Blatt bringt die Notiz, dass seit 01. Januar laufenden Jahres vier Automobildroschken dem öffentlichen Verkehr übergeben worden waren. Diese Mitteilung ist unzutreffend. Es liegt lediglich ein Gesuch um Genehmigung solcher Droschken seit kurzer Zeit der königlichen Polizeidirektion vor. Eine Verabschiedung des Gesuches ist nicht erfolgt. Zugleich geht die Nachricht durch die Presse, dass jüngst die Lohnkutscherinnung sich versammelt hatte zu einer Besprechung über Droschke und Automobil. Die Polizeidirektion hat nämlich bei der Innung angefragt, wie sie sich zur Einführung der Autodroschke stellt und welche Wünsche und Beschwerden die Innung gegenüber einem Gesuch einer Gesellschaft hat, die hier die Autodroschken zur Einführung bringen will. Die Vorschläge der Innung an die Polizeidirektion waren in der Hauptsache: 1. Eine Vermehrung der Droschken möge auf jeden Fall hintan gehalten werden. Amüsantes aus der Taxi-Historie Anno dazumal Ein stolzer Fiaker vor seinem „Großraum-Taxi“ Vor 100 Jahren Die „Münchner Neueste Nachrichten“, der Vorläufer der Süddeutschen Zeitung, brachte am 03. Januar 1904 die Meldung, dass mit Neujahr 1904 die ersten Automobildroschken und zwar vier Stück an der Zahl, dem öffentlichen Verkehr übergeben werden. Ein hiesiger Ingenieur hatte die hierzu notwendigen Droschkennummer wie verlautet zum Preis von je Mark 1.000,- erworben ohne welche er den Betrieb nicht eröffnen konnte. Die Droschken sind hübsche Coupés und werden von einem kostümierten Chauffeur, der zugleich das Fahrgeld TAXI-An- und Verkauf alle Modelle von Bj. 1904 bis 2004 Abholung bundesweit Barzahlung vor Ort Gerne senden wir Ihnen unsere aktuelle Fahrzeugliste per Fax Tel. 0 80 41/78 89-0 Fax 0 80 41/78 89-70 info@taxifahrzeuge.de www.taxifahrzeuge.de Rechtsanwalt Stephan und Dr. Stahlberg Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen ● Unfallregulierung ● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut. Kanzlei · Linprunstr. 23 · 80335 München Tel.: 089/52 40-21 od. 22 Fax: 089/52 61 12
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35TAXIKURIER 35TAXIKURIER lerieregiment diente. Er machte einen Teil der napoleonischen Feldzüge mit und wurde Rennreiter. Bereits beim 1. Oktoberfest, am 17. Oktober 1810, anlässlich der Vermählung des späteren König Ludwig I mit der Prinzessin Theresie von Sachsen – Hildburghausen, belegte er den 3. Platz. Bereits das Oktoberfestrennen 1811 gewann Krenkl. Im Jahre 1813 erhielt er von der Königlich-Bayerischen Generalpostdirektion die Ermächtigung, das Lohnrösslergewerbe nach den bestehenden Verordnungen auszuüben. Krenkl blieb dessen ungeachtet Pferdehändler, Lohnkutscher und Rennreiter. Auf der Suche nach einem für seinen Gewerbebetrieb passenden Anwesen kaufte er um 22.000,- Gulden das Anwesen Bayerstraße 11, Ecke der heutigen Schillerstraße. Vor 170 Jahren Der am 01.06.1815 geborene zweite Sohn König Ludwig I, bestieg im Alter von 17 Jahren den Königsthron in Athen. Viele bayerische Landeskinder mussten zu seinem Schutze und seiner Unterstützung nach Griechenland befördert werden. So bescheinigte am 24.02.1834 der Oberleutnant Franz Baunach in Triest dem Lohnkutscher Franz-Xaver Krenkl, dass sein Lohnkutscherknecht, Jakob Eker, in neun Tagen mit drei Pferden, acht königlich griechische Offiziere von München nach Triest gefahren habe und man mit dem guten und sehr zweckmäßigem Fuhrwerk und dem mustergültigen Betragen des Fahrers sehr zufrieden sei. Von Triest wurden die Militärs nach Griechenland eingeschifft. Witz des Monats Ein Ehepaar sieht auf dem Viktualienmarkt einen Stand mit seltsamen exotischen Früchten. Lange starrt die Frau auf ein Schild mit der Aufschrift „Import“ . Die Marktfrau klärt sie auf, dass die Früchte eingeführt werden. „Siehst Du“, sagt die Frau zu ihrem Mann, „Du hättest sie natürlich gegessen.“ Karosseriebeschichtungen Scheiben-Tönung für Kfz und Gebäude Werbebeschriftungen Digitaldrucke Speziell für das Taxigewerbe: Karosseriebeschichtung Ral 1015 mit hochwertiger 100 my starker Folie Professionelle Verarbeitung, langjährige Berufserfahrung 3 Jahre Garantie Zusatzleistungen: Hol-/Bringservice, Pflegeservice. Unfallbearbeitung nur mit Terminabsprache. Stema GmbH Hans-Preißinger-Straße 8 · 81379 München Telefon 54 64 45 95-99 stema-gmbh@stema-folientechnik.de www.stema-folientechnik.de
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Immer wieder hören und befahren wir sie. Die Herkunft und Bedeutung vieler Straßennamen sind uns jedoch häufig unbekannt … Aaröstraße, Johanneskirchen, *1937: nach Aarö, der dänischen Insel im Kleinen Bélt. Aberlestraße, Sendling, *1887: Johann Georg Aberle (Geburtsdatum nicht mehr feststellbar), Adjutant im Lützelburgschen Regiment, war einer der Anführer des Aufstandes der bayerischen Bauern gegen die österreichische Besetzung, leitete in der Sendlinger Mordweihnacht 1705 den Angriff auf den Roten Turm an der Isar. Er wurde 1706 auf dem Marienplatz in München mit dem Schwert hingerichtet. Ackermannstraße, Schwabing-West, *1960: Josef Ackermann (1896-1959). Journalist: von 1933 bis 1945 war er mit Unterbrechungen in den KZ-Lagern Dachau, Buchenwald und Nordhausen; 1945 wurde er Direktor des städtischen Nachrichtendienstes und Begründer und Herausgeber des „Münchner Stadtanzeigers“; Vorsitzender des Verbandes der Berufsjournalisten in Bayern. Adalbertstraße, Maxvorstadt, *1838: Prinz Adalbert von Bayern (1828-1875), der vierte Sohn König Ludwigs I. Agnes-Bernauer-Straße, Laim, *1901: Agnes Bernauer, Augsburger Baderstochter, ab 1432 Gattin von Herzog Albrecht III. von Bayern, dessen Vater, Herzog Ernst, ließ sie 1435 als Zauberin verhaften und in der Donau ertränken, um den Fortbestand seiner Münchner Straßen-Namen Familie als legitime wittelsbachische Herrscherlinie in Bayern zu sichern; ihre Lebensgeschichte wurde mehrmals literarisch bearbeitet u. a. von Friedrich Hebbel und Carl Orff. Acricolastraße, Laim, *1901: Georg Agricola, Münchner Bürger und regulierter Chorherr des Klosters Indersdorf, war eine der 42 Geiseln, die 1632 als Pfand für die noch ausstehende Zahlung der Münchner Bürger an König Gustav Adolf im Dreißigjährigen Krieg in schwedische Gefangenschaft gingen; der schwedische König hatte versprochen, gegen die Zahlung von 300.000 Talern München von der Brandschatzung zu verschonen, 1635 kamen die Geiseln wieder frei; in der Wallfahrtskirche St. Maria in Ramersdorf erinnert eine Gedenktafel an das Schicksal der Gefangenen. Aidenbachstraße, Obersendling/Solln, *1901: Nach Aidenbach, einem Ort in Niederbayern; bei Aidenbach wurde der Aufstand der niederbayerischen Bauern gegen die österreichische Besetzung im Jahr 1706 blutig niedergeschlagen. Ainmillerstraße, Schwabing, *um 1888: Max Emanuel Ainmiller (1807-1870), Architekturmaler und Glasmaler; er gab der Münchner Glasmalerei neue Impulse als Leiter des Königlich-Bayerischen-Instituts für Glasmalerei; er schuf Glasfenster für die Dome in Regensburg und Köln; die Universitätskirche in Cambridge und St. Paul´s Cathedral in London. Albanistraße, Au, *1877: Francesco Albani (1578-1660), italienischer Maler, schuf Fresken und Altarwerke in Bologna und Rom. Albert-Roßhaupter-Straße, Mittersendling,*1962: Albert Roßhaupter (1878- 1949), Sozialpolitiker (SPD); Mitglied des Bayerischen Landtags von 1907 bis 1933; bayerischer Staatsminister für Arbeit und soziale Fürsorge von 1945 bis 1947. Alramstraße, Sendling, *1887: Maximilian Alram, um 1700 Pfleger der Grafschaft Valley, Teilnehmer am Aufstand der bayerischen Bauern gegen die österreichische Besetzung im Jahre 1705. Alter Hof, Altstadt, *erstmals 1551: Älteste Residenz der Wittelsbacher in München, seit 1253 Stadtresidenz unter Herzog Ludwig II. dem Strengen, seit 1368 „Alte Veste“ . Amalienstraße, Maxvorstadt, *1812: Nach Prinzessin Amalie Auguste von Bayern (1801-1977), einer Tochter von König Max I. Joseph; verheiratet mit König Johann von Sachsen. Am Gasteig, Haidhausen, *13. Jahrhundert: Gasteig (frühere Schreibweisen: Gasta, Gaster, Gachsteig) alte Bezeichnung für einen steilen (gachen) Weg. Am Knie, Pasing, *1938: Nach dem scharfen Knick, den die Straße hier macht. Am Kosttor, Altstadt, *vor 1624: Hier stand bis 1872 das Kosttor, dessen Name möglicherweise auf eine „Kost“ zurückzuführen ist, die aus dem 1449 von Martin Ridler gestifteten Reichen Almosen hier verteilt wurde (früher Wurzertor). A 36 TAXIKURIER
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37TAXIKURIER Am Nockherberg, Au, *1857: Nach der Bankiersfamilie Nockher, die seit dem frühen 18. Jahrhundert in München wohnhaft war; die Familie besaß ein Sommerhaus, das so genannte Nockherschlösschen an dieser Bergstraße; das Schloss wurde 1858 zu einer Wirtschaft umgebaut und 1904 abgebrochen. Anhalter Platz, Milbertshofen, *1932: Nach Anhalt, einem ehemaligen Land des Deutschen Reiches, früher Herzogtum, 1918 Freistaat, heute Bundesland Sachsen-Anhalt. Anton-Ditt-Bogen, Milbertshofen, *1997:Nach dem Unternehmer Anton Ditt (1912-1983), dem Gründer des Euro-Industrieparks in München; er übernahm 1963 auf eigenes Risiko die Erschließung und Besiedelung des früheren Bahngeländes im Norden von München mit Unternehmen von Handel, Gewerbe und Industrie als Erbbauberechtigte. Seine Pionierleistung wurde in „Bauen in München 1960-1970“ als „Instrument zur Einordnung der Industrie in den Stadtbereich“ gewürdigt. Arabellastraße, Bogenhausen, *1964: Nach der Oper „Arabella“ von Richard Strauss (Text von Hugo von Hoffmannsthal), Uraufführung in Dresden unter Clemens Krauss am 1. Juli 1933. Arnulfstraße, früher Salzstraße), Ludwigvorstadt, Maxvorstadt, Neuhausen, *1890: Prinz Arnulf von Bayern (1852- 1907), dritter Sohn des Prinzregenten Luitpold (an Nr. 52 liegt der bekannte „Augustiner-Keller“). Arthur-Kutscher-Platz, Schwabing, *1961: Arthur Kutscher (1878-19060), Theaterwissenschaftler; seit 1915 Professor an der Münchner Universität; er gilt als Begründer des Hochschulfachs Theaterwissenschaft und war mit Schwabing besonders verbunden durch seine Autorenabende, die zum Treffpunkt bekannter Schriftsteller, Schauspieler und Theaterfachleute wurden; verfasste u. a. „Grundriß der Theaterwissenschaft“ (1932-1936) und „Der Theaterprofessor“ (1960). Augustenstraße, Maxvorstadt, *1812: Prinzessin Auguste von Bayern (1788- 1851), Tochter des späteren Königs Max I. Joseph, verheiratet mit Eugène Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg, einem Stiefsohn Napoleons. August-Exter-Straße, Pasing, *1947: August Exter (1858-1933) Architekt; gründete und plante Villenkolonie I und II in Pasing und schuf damit im Sinne der damals aufkommenden Gartenstadtbewegungen attraktive Wohngebiete für bürgerliche Kreise vor den Toren der Stadt. Authariplatz, Harlaching, *1912: Authari war seit 584 König der Langobarden und Gemahl der bayerischen Herzogstochter Theodolinde, er wurde 590 in Pavia ermordet. Das Beste für Ihre Fahrgäste Wenn Ihre Fahrgäste ein besonderes Hotel wünschen, können Sie diesen Wunsch jetzt perfekt erfüllen. Denn in bester Innenstadtlage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Stachus ist das Dorint Sofitel Bayerpost München entstanden. Das neue Fünf-Sterne-Haus hinter der Fassade eines denkmalgeschützten Gründerzeit-Gebäudes setzt durch sein außergewöhnliches Hoteldesign neue Maßstäbe in der Münchner Top-Hotellerie. Bayerstraße 12, 80355 München, Tel.: +49 (0) 89 - 59 94 80
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38 TAXIKURIER Kai-Georg Frey, Funker und Fahrer, testet für den TAXIKURIER und Sie „elfenbeinfarbige Automobile“ . Ein Taxierlebnis der edleren Art konnten wir einige Tage mit einem Test-Taxi der BMW- Niederlassung München, einer 525d Limousine, erleben. Die Kundenreaktionen waren entsprechend positiv: „Uuii, der neue Fünfer“, „Geiles Auto“ und „Das ist aber ein schönes Taxi“ war der Grundtenor aller Gespräche während der Taxifahrt. Es kamen vereinzelt Anmerkungen über das gewöhnungsbedürftige Design, speziell die (männlichen) jungen Discogänger wollten aber vor allem technische Einzelheiten wissen und das elektronische Bordsystem erklärt bekommen. Alle lobten die gediegene (Leder-) Innenausstattung und das offensichtlich auch für Beifahrer souveräne Fahrgefühl. Einige wenige Gäste mit sehr langen Oberschenkeln bemängelten, daß der Beifahrersitz nicht weit genug zurückzuschieben sei und das massige Armaturenbrett den Knieraum auf der Beifahrerseite unnötig einenge. Dafür lobten speziell die Fondpassagiere die guten hinteren Sitze. Die Reaktionen der Kollegen schwankten zwischen Bewunderung (vielleicht mit einer Prise Neid vermischt), den Feststellungen: „A bisserl wenig Beinfreiheit“ und „Na ja, an Stern hat er halt net“ bis hin zu der Äußerung (beim Betrachten der Preisliste): „A Haufen Pulver is des scho“ . Beim ersten Betrachten kommen entfernte Erinnerungen an die nicht immer dezent bespoilerten und beschwellerten und darob belächelten Sport-Coupes und -Limousinen der 80er Jahre auf; über Design ließ sich aber natürlich schon immer trefflich streiten. Der zweite Blick offenbart, daß bei diesem Auto von „Stoßstangen“ eigentlich nicht mehr die Rede sein kann. Die vorderen und hinteren, bei kleineren Stößen selbstreparierenden Kunststoff-„Prallelemente“ sind durchgängig lackiert und in Taxifarbe foliert. Keine Gummileiste fängt die eigentlich unproblematischen Parkrempler ab, und so wird diese Folie auch die kleinsten Berührungen bis zum Ende des Taxilebens bzw. bis zu regelmäßigen Nachbeklebungen dokumentieren. Mit einem mahnenden Zwacken in der Geldbeutelgegend stellen wir fest, daß die Standard- und gleichzeitig schmalste zulässige Bereifung der 225er Dimension angehört und fragen uns, die wir uns unser ganzes Autofahrerleben lang bei der Auswahl der Winterreifendimension an die alte Faustregel „Je schmal, desto gut“ gehalten haben, wie sich´s mit dieser Schlappenbreite wohl bei Schneematsch fährt. Als Reserverad gibt´s nur ein Notrad, so daß ein Platten zwangsläufig die Schicht beendet. Beim Einsteigen treten diese Bedenken ob der hochwertigen Anmutung und des großzügigen Raumgefühls, das durch die wuchtige Mittelkonsole etwas getrübt wird, in den Hintergrund. Die Sitze sind schön straff gepolstert und geben einen guten Seitenhalt. Beide Vordersitze sind längen- und höhen-, der Fahrersitz zusätzlich neigungsverstellbar. Bei längerem Fahren vermissen wir lediglich die optionale Lordosenstütze. Das Lenkrad ist axialund höhenverstellbar, so daß es nicht schwer fällt, eine bequeme Sitzstellung zu finden. Die Gurte können nicht in der Höhe reguliert werden, die optimale Gurtposition muß allein durch die Sitzverstellung erreicht werden. Angesichts der breiten B-Säulen könnte man fragen, ob etwas längere vordere Türausschnitte das Einsteigen nicht noch bequemer machen würden. Beim Öffnen einer hinteren Tür wird ein ungeübter Fahrgast möglicherweise an dem über die Blechteile der Tür hinausragenden und damit speziell im Dunkeln schwer erkennbaren Fensterdreieck hängenbleiben. Integrierte Kindersitze sind beim 5er BMW nicht lieferbar, so daß die im Kofferraum mitgeführten Sitzerhöhungen diesen unnötig einengen. Die Vordersitze sind auch hier mit einer Autotest | BMW 525d Limousine Bin so Frey … Es erwartet Sie in unseren Häusern immer eine heiße Tasse Kaffee. Für Ihre Bekannten, Verwandte und Freunde gewähren wir in beiden Hotels einen speziellen „Freundschaftspreis“. Rufen Sie uns an! Hotel Drei Löwen Hotel Drei Löwen Residenz Schillerstraße 8 Adolf-Kolping-Straße 11 80336 München 80336 München Tel: 551 04 - 0 Fax: 551 04 - 9 05 info@hotel3loewen.de www.hotel3loewen.de
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39TAXIKURIER „Anschnallwarnanlage“ ausgestattet, die durchaus melodisch, aber auf die Dauer nervtötend im Zweisekundentakt an die Anschnallpflicht erinnert, welche für den Taxifahrer allerdings bei Besetztfahrt nicht gilt und bei der der Gesetzgeber von uns nicht verlangt, daß wir sie bei unseren Fahrgästen im Nahkampf durchsetzen. Einer unserer Testfahrgäste, der sich „von so einem Anschnallterroristen“ nicht vorschreiben lassen wollte, was er „zu tun und zu lassen“ habe, konnte nach längerem gutem Zureden nur durch den Trick zum Sitzenbleiben bewegt werden, daß wir den Gurt hinter seinem Rücken vorbeiführten und schlossen. Man wird die Gurtschloßkontakte vor dem Taxieinsatz also wohl sinnvollerweise überbrücken. Die Veloursfußmatten verstärken den edlen Eindruck, trotzdem verlangt der Taxieinsatz eher den Umstieg auf Gummiausführungen, um auch nach einem Fahrgast mit Profilsohlen ohne zwischenzeitliches Staubsaugen das Taxi für weitere Beförderungen anbieten zu können. Bei den Themen Motorleistung, Bremsen und Sicherheitsausstattung haben wir nicht ernsthaft erwartet, daß es bei einem BMW etwas zu meckern geben könnte. Der laufruhige Sechszylinder bietet mehr als genug Leistung, um auch ohne das zuschaltbare „Kavaliersstartprogramm“ die „Pole Position“ im Ampelpulk zu wahren, gleichzeitig vermittelt der Wagen Souveränität und ein gutes Gefühl für die gefahrene Geschwindigkeit; man kann sich mit etwas Selbstbeherrschung ohne Probleme im gelben Bereich der Verwarnungsgelder aufhalten. Die Sechsgang-Automatik schaltet sehr weich und nahezu ruckfrei. Als Wehmutstropfen registrieren wir, daß wir die DIN-Verbrauchswerte leicht überbieten und im Stadtverkehr bei 11 Liter und über Land immer noch bei 7,5 – 8 Liter Diesel liegen. Eher zufällig entdecken wir, daß ein Partikelfilter die Abgase vom Dieselruß befreit, was bei BMW offensichtlich zu den besser gehüteten Geheimnissen gehört. Im Prospekt ist zu diesem Thema nichts zu lesen, nur beim Studium der Grundausstattung stößt man beiläufig auf diese Information. Die Bremsen verzögern nachhaltig und gut dosierbar. Als Zusatzausstattung finden wir in unserem Testtaxi neben diversen serienmäßigen elektrischen und elektronischen Helferlein wie vier Fensterheber mit Einklemmschutz, Tempomat und verschiedene Stabilitätsprogramme auch aufpreispflichtige Extras wie Servotronic, automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel, Sitzheizung vorne und hinten sowie erweiterte Klimaautomatik mit Standlüftung, automatischer Umluftschaltung und Restwärmenutzung. Für deutsche Autos typisch gibt es keinen einstellbaren Wischintervall, dafür ist (ebenfalls typisch deutsch und technisch sicher schön aufwendig) ein durch Regensensor gesteuerter Wischerautomatikmodus mit einstellbarer Empfindlichkeit und gleichzeitiger Automatik-Lichtsteuerung serienmäßig an Bord. Die „Park Distance Control“ (Mehrpreis) ist ein „Muß“ angesichts der breiten C-Säulen, die die Übersichtlichkeit nach hinten ziemlich einschränken. Das (aufpreispflichtige) Xenon- Fahrlicht ist über jeden Zweifel erhaben und läßt das ebenfalls erhältliche „Adaptive Kurvenlicht“ nicht vermissen. Die Innenbeleuchtung ist angenehm hell (vordere und hintere Dachleuchten) und bietet zusätzlich vier Leseleuchten. Die Bedienelemente hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Bei den Lenkstockhebeln gewöhnt man sich nach kurzer Zeit daran, daß es sich hier um keine mechanisch-elektrischen Schalter, sondern um elektronische Tippschalter handelt, die nach Betätigung wieder in die Ausgangslage zurückkehren, weshalb durch Tasten nicht mehr feststellbar ist, ob z. B. Blinker oder Scheibenwischer gerade aktiv sind. Warum aber so simple Funktionen wie z. B. Verteilung der Luftströme oder Auswahl des Radiosenders über den Bildschirm des Navigations- und Bordcomputers in mehrfach verschachtelten Menüs erfolgen muß, kann lediglich mit dem Streben der Innenraumdesigner nach einem optisch aufgeräumt wirkenden Cockpit erklärt werden. Auf die Fahrsicherheit hat diese Art der Bedienung eine ähnliche Wirkung wie Computerspielen während der Fahrt. Möglicherweise setzt das Fahren eines BMW auch eine Weiterentwicklung der im Prinzip steinzeitlichen linearen Denkstruktur („ein Knopf-eine Funktion“) zum menügeführten Denken voraus, was bedeuten würde, daß der Mensch noch nicht reif für dieses Automobil ist. Die Audioanlage bietet angenehmen und kräftigen Klang, muß allerdings das DVD-Laufwerk mit dem Navigationssystem teilen. Dieses kann zwar Bereiche wie das Stadtgebiet München zwischenspeichern, als ortskundige Münchner Taxifahrer benutzen wir den Navigator aber eher in den Außenbereichen; dabei verlangt das System bei jeder neuen Gemeinde die Navigations- DVD. Aus diesem Grund würden wir, wenn schon „Navi“, den optionalen 6-fach CD- Wechsler oder das Radio-/Navigationssystem „Professional“ mit einem zweiten Laufwerk bevorzugen, das zusätzlich zur standardmäßigen Pfeilführung auch noch die Kartenansicht beherrscht. Das Laufwerk selbst liest kein MP3- Format und hat auch mit den meisten CD-R Probleme. Ein Cassettenlaufwerk steht nicht zur Verfügung. Die wichtigsten Funktionen ➜ BMW 525d Limousine Preis (UPE) Euro 38.550,- (Basispreis inkl. MwSt.) Euro 54.874,- (Listenpreis Test-Taxi inkl. MwSt.) Motor 2,5 l Sechszylinder Diesel mit 4-Ventil-Technik Leistung 130 kw/177 PS Max. Drehmoment 400 Nm bei 2000 U/min Abgasnorm Euro 4 / Partikelfilter Getriebe serienmäßig: 6-Gang, mechanisch gegen Aufpreis: 6-Gang-Automatik lernfähig (2.000,- EUR) Antrieb Hinterräder Lenkung serienmäßig:Servolenkung gegen Aufpreis: Servotronic (230,- EUR) oder Aktivlenkung (1.200.- EUR) Wendekreis ? m Kofferraum 520 l Zuladung 560 kg Tankinhalt 70 l Verbrauch (ECE-Norm) (6-Gang- (6-Gangl / 100 km Schaltung) Automatik) Innerstädtisch 9,3 l 10,6 l Außerstädtisch 5,3 l 6,2 l Gesamt 6,7 l 7,8 l Höchstgeschw. 230 km/h (6-Gang-Schaltung) 227 km/h (6-Gang-Automatik) Batterie 90 Ah / 720 A Hightech pur: Die „Park Distance Control“
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40 TAXIKURIER Kurioses aus der Zentrale Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag. Ein Kunde bestellte per Besorgungsauftrag über die Zentrale das „Wallstreet-Journal“ . Eine Kollegin übernahm den Auftrag und ging zum internationalen Zeitungsstand im Hauptbahnhof. Da sie aber am Funk „Wollstrick-Journal“ verstand und mit diesem auch beim Kunden auftauchte, der dies für einen Scherz hielt, blieb ihr nichts anderes übrig, als den Weg noch einmal (auf ihre Kosten) zu machen und das „Wollstrick-Journal“ in das „Wallstreet-Journal“ zu tauschen. Netter Irrtum! sind am Lenkrad bedienbar. Die Alarmanlage wird per Fußschalter oberhalb der Fußstütze am Innenkotflügel betätigt. Bei Schuhgrößen über 42 sollte man sich dort allerdings nicht mehr abstützen. Uns verhalf das Ziehen des Geldbeutels aus der Gesäßtasche im Sitzen mehrmals zu einem blitzartigen Spurt zum Kofferraum und gab den Fahrgästen Gelegenheit zu der lakonischen Bemerkung: „Jetzt ham´s na alle g´schnallt, daß ma da san“ . Für den Taxifunk steht bei der werkseitigen Taxivorrüstung vorbildlicherweise eine separate Funkantenne zur Verfügung, die die üblichen Probleme mit den „eierlegenden Wollmilchsäuen“ (Funk, Radio, Telefon und vielleicht noch GPS in einer Antenne) von vorneherein vermeidet. Bei der (ohnehin nicht ganz unproblematischen) Verwendung einer Funk-Freisprecheinrichtung sollte das Mikrofon möglichst weit weg vom im offenen Zustand sehr lauten Schiebedach montiert werden. Am besten schließt man vor Funkmeldungen unterm Fahren überhaupt die obere Luke, sonst gehen diese Meldungen sehr leicht im Tosen des Fahrtwindes unter. Ablagemöglichkeiten finden sich nur in spartanischem Umfang. Es gibt neben Rückenlehnentaschen hinter den Vordersitzen vier nicht sehr tiefe Türfächer, die hinten zudem noch die (unbeleuchteten) Aschenbecher fassen müssen und mangels Verschließbarkeit nur zur Ablage kaum gebrauchter Bonbon- und Kaugummipapierchen der Fahrgäste taugen. Den Buchplan Oberbayern kann man zur Not zwischen Sitz und Mittelkonsole schieben, das einigermaßen geräumige Handschuhfach fasst entweder einige CDs und Reservequittungen oder den Kreditkartenleser bzw. Imprinter. Was dort nicht hineinpasst, muß in den Kofferraum ausweichen, da in der mächtigen Mittelkonsole neben einer Handyablage nur noch ein gekühltes Minifach für eine Getränkedose vorhanden ist. Dank „Navi“ brauchen wir keinen Europaatlas, es wäre auch nicht klar, wohin damit. Das als Stauraum für Privatutensilien vorgesehene Netz im Kofferraum hinter dem rechten Radhaus hat eine Höhe von immerhin knapp zehn Zentimeter, weshalb alles dort Untergebrachte bei der ersten Kurve seinen Platz verläßt und zusammen mit den Kinder-Sitzerhöhungen beim Herumrutschen das ansonsten angenehm niedrige Innengeräuschniveau mit Klopf- und Klappergeräuschen untermalt. Der Kofferraum selbst ist tief, aber gut zugänglich und geräumig; er faßt vier Koffer, sofern nicht von US-amerikanischem Fernreiseformat, nebst einigen Kleinteilen. Bei Bedarf gibt es eine Durchlademöglichkeit und getrennt umlegbare Rücksitze. Der BMW 525d ist ein Fahrzeug für den selbstfahrenden Einzelunternehmer mit Benzin (bzw. Diesel) im Blut, der seiner Liebe zu sportlich orientierten Autos auch beim Taxifahren mit einem alltagstauglichen Wagen frönen will und dafür bereit ist, die vergleichsweise hohen Anschaffungs- und Betriebskosten zu tragen. Für den Betrieb auch mit Fahrern oder sogar reinen Schichtbetrieb lohnt wohl eher der Blick auf die in naher Zukunft angekündigte 2-Liter-Diesel-Motorisierung, die aus dem 5er sicher immer noch keine lahme Ente macht, sich aber unter Ertragsgesichtspunkten wesentlich besser rechnen dürfte. Egal, mit welcher Motorisierung, der neue 5er wird eine von den Fahrgästen gerne angenommene Bereicherung der Taxiszene sein. www.zum-franziskaner.de e-mail: zum.franziskaner@t-online.de Residenzstraße 9, 80333 München Telefon 0 89 / 23 18 12 - 0 Weltberühmt für bayerische Spezialitäten • ab 8 Uhr traditioneller Frühschoppen mit Leberkäs und erstgebrühter Weißwurst aus eigener Metzgerei • warme Küche bis 24 Uhr • Geniessen Sie die legendäre „Taxi-Leberkäs-Semmel“ Tradition seit 1363
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41TAXIKURIER Antworten auf die häufigsten Fragen am Rückfragefunk: (aufgrund des überwältigenden Interesses der Fahrer an ihrem Handwerkszeug und der konsequenten Einweisung durch ihre verantwortungsbewussten Unternehmer nur äußerst selten notwendig) ➜ Die Alarmanlage wird per Fußschalter oberhalb der Fußstütze am linken Vorderradkasten ausgelöst, für den „Stillen Alarm“ ist ein Druckknopf links an der Lenksäule zwischen Blinker- und Tempomatlenkstockhebel zuständig. Ausgeschaltet werden beide im Kofferraum auf der in Fahrtrichtung rechten Seite durch ein Loch in der Mitte der Seitenverkleidung (ca. 5cm über dem Kofferraumboden), durch das mit dem Zündschlüssel (oder Kugelschreiber o.ä.) der Ausschaltknopf gedrückt wird. ➜ Die Batterie ist hinter dem rechten hinteren Radkasten unter der Kofferraum-Seitenverkleidung montiert. Für Starthilfen oder zum Laden der Batterie gibt es unter der Motorhaube einen separaten Pluspol, der sich auf der Fahrerseite an der Spritzwand neben dem Federdom in einem schwarzen aufklappbaren Plasikkästchen mit großem rotem + verbirgt. Gleichzeitig ist eine der Schrauben des Federdoms mit einer extragroßen Schraubmutter als Minuspol ausgebildet. ➜ Der Abschlepphaken befindet sich im Bordwerkzeug auf der Innenseite des Kofferraumdeckels und wird im Bedarfsfall in die vorgesehenen Gewinde unter den Stoßstangen geschraubt, die durch quadratische Plastikabdeckungen in den Stoßstangen (ca. 3x3 cm) erreichbar sind (einfach Plastiknase der Abdeckung drücken, dann fällt die Abdeckung raus) ➜ Die Sicherungen sind an zwei Stellen zu finden: Einmal unter einer Abdeckung innerhalb des Handschuhfaches, der zweite Sicherungskasten im Kofferraum hinter dem rechten Radkasten über der Batterie unter der Kofferraumverkleidung. Die genaue Belegung erfährt man durch einen Aufkleber auf der Bordwerkzeugklappe im Kofferraumdeckel. ➜ Der BMW Notruf-Service ist rund um die Uhr unter folgenden Nummern erreichbar: 0180 / 2 34 32 34 und 0 89 / 2 60 99 09 RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Schwerpunkte: Unfallschadenregulierung, Verkehrsordnungswidrigkeiten und Strafsachen, Vertretung bei ärztlichen Kunstfehlern Franz-Joseph-Straße 26 80801 München Tel.: (089) 33 39 55 Fax: (089) 3 39 71 11 E-Mail: khagen9013@aol.de RECHTSANWALTSKANZLEI KLAUS HAGEN Herzlich Willkommen im Dorint Novotel München Messe Eröffnung März 2004 direkt neben Neuer Messe/ICM und Riem Arcaden 4**** Hotel Mediterranes Restaurant Extravagante Bar/Bistro 278 komfortable Zimmer mit Klimaanlage, Dusche WC, Fön, Telefon, Safe, Modemanschluß, Minibar, Satelliten- & Pay-TV Nichtraucherzimmer behindertengerechte Zimmer, Familienzimmer 7 Tagungsräume direkte U-Bahn Anbindung (U2 „Messestadt West“ direkt vor dem Hotel – 15 Minuten bis zur Innenstadt) öffentliche Tiefgarage mit 2700 Parkplätzen Angebote für Familien: bis zu 2 Kinder übernachten kostenlos im Zimmer der Eltern (inkl. Frühstück) DORINT NOVOTEL MÜNCHEN MESSE Willy-Brandt-Platz 1 81829 München Tel. +49 (0)89-99400-0 Fax +49 (0)89 99400-100 Gutsch ein für 1Tas se Kaffee im DorintNovotel Mü nchenMesse Taxi0904 Gutsch ein für 1Tas se Kaffee im DorintNovotel Mü nchenMesse Taxi0904 H5563@accor.com www.novotel.com
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42 TAXIKURIER Vorschau Ausgabe November 2004 Liebe Leserinnen, liebe Leser, der neue Stil des TAXIKURIER wird von Ihnen akzeptiert. Das zeigen die vielen positiven Reaktionen. Wichtig für uns, dass dieses Medium auch genutzt und gelesen wird. Dass nicht immer alle einer Meinung sind, liegt in der Natur der Sache. Für Furore hat das Italien-Thema der letzten Ausgabe gesorgt. Wir haben nämlich behauptet, dass die italienischen Restaurants mit Einführung des Euros nur die Währung, aber nicht die Ziffern in ihren Speisekarten geändert haben. Herr Carlo Rieder, Chef dreier italienischen Gaststätten (Corretto, Speisemeisterei, Roman’s) hat uns zurecht diese Verallgemeinerung vorgeworfen. Wird nicht mehr vorkommen. Der nächste TAXIKURIER erscheint am 29. Oktober 2004! Es erwarten Sie unter anderem: ➜ Frühstücken in München Vom Stehcafé bis zum Luxusbuffet ➜ Blütenzauber Wie erkennt man Falschgeld ➜ 100 Tage Carmen Roithmeier Gespräch mit der Vorstands-Dame Bis dahin Sonnenschein im Geldbeutel! TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG Herausgeber: Taxi-München eG Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen Engelhardstraße 6, D-81369 München Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62 e-mail: choleva@taxi-muenchen.de Internet: www.taxi-muenchen.de Chefredakteur: Hans Meißner Objektleiter: Paul Rusch, Tel: 0172 - 5 37 37 31 Mitarbeiter an dieser Ausgabe: Kai Frey, Peter Gabler, Norbert Laermann, Dr. Rüdiger Neitzel, Carmen Roithmeier, Michael Schrottenloher, Hans Stein Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst formenreich, visuelle kommunikation und design Ringseisstraße 4, D-80337 München Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89 e-mail: probst@formenreich.de Druck: Druckhaus Fritz König GmbH Stahlgruberring 24, D-81829 München Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28 ISDN: (0 89) 42 74 10-27 e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung: Münchner Verlagsvertretung Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55 e-mail: rusch.e@t-online.de Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004 Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH Stahlgruberring 22, D-81829 München Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78 Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand Erscheinungsweise: monatlich Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme. Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz. Inhaber der Beteiligungsverhältnisse: TAXI-MÜNCHEN eG 100 % Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmayer, Gerhard Kroiß Impressum
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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02 Wir helfen sofort und unbürokratisch! Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt: Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft, geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebeoder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder was auch immer. Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese und weitere Probleme relativ leicht in den Griff bekommen. ✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch an Sonn- und Feiertagen und am W ochenende). ✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angeliefert. Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen programmiert. ✗ Sämtliche Fahrzeuge sind mit Handyfreisprechanlage ausgerüstet (Klima, Automatik, Schiebedach etc. verstehen sich von selbst). ✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem. ✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen). ✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die erforderlichen behördlichen Formalitäten. ✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der gegnerischen V ersicherung ab (Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht ausgeliefert wurde. ✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis, V ans und T axibussen fast aller namhaften Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW ...) ✗ Wir sind offizieller Partner der Daimler- Chrysler-Niederlassung in München.