Taxikurier · Ausgaben und ArchivArchiv durchsuchen

TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier Oktober 2004

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2004. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str. 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
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kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte A-, komfortable C- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.
Taxifrühschoppen
am Samstag, 16.10.2004 von 10 bis 14 Uhr,
im Mercedes-Benz Center Arnulfstraße.Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Oktober 2004
Taxi Kurier | 44. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Alle Infos für Profis und Neulinge!
➜ Essen auf Rädern: 
Wo gibt’s das beste Schaschlik?
➜ Autotest: 
BMW 525 d Limousine
➜ Sicherheit im Taxi:
Klaus Schrödel vom Raubkommissariat gibt wertvolle Tipps
foto: www.atelier-tacke.de
Die Wies’n

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Der neue Audi A6 
als Taxifahrzeug.
Nie war Taxifahren schöner. Für Ihre Gäste wie für Sie selbst.
Denn der neue Audi A6 vereint höchsten Komfort, innovative
Technik und Sportlichkeit mit sehr hoher Wirtschaftlichkeit und
Langlebigkeit. Wir informieren Sie gern unter www.audi.de/taxi
Vorsprung durch Technik www.audi.de
First Class von Tür zu Tür.

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Verwaltung Taxi-München eG
Taxizentrale
Telefon: 089-2 16 10 und 
Telefon: 089-1 94 10
Büro Taxizentrale
Öffnungszeiten: 
Mo-Fr 09.00 – 17.00 Uhr
Leiter Taxizentrale 
Herr Alfred Huber
Telefon: 089-2 16 13 51 
e-Mail: 
huber@taxi-muenchen.de
Stellv. Leiter Taxizentrale 
Herr Norbert Laermann
Telefon: 089-2 16 13 52
e-Mail: 
laermann@taxi-muenchen.de
Kundenberater/Funkausbildung
Herr Hans Stein
Telefon: 089-2 16 13 72
e-Mail: 
stein@taxi-muenchen.de
Hauptkasse
Öffnungszeiten: 
Mo-Fr 07.30 – 12.00 Uhr 
Mo, Di, Do 12.30 – 15.00 Uhr
Telefon: 089-77 30 77
Taxishop
Öffnungszeiten: 
Mo-Do 09.00 – 12.30 Uhr und 
13.00 – 17.00 Uhr 
Fr 09.00 – 15.00 Uhr
Telefon: 089-77 05 50
Taxischule
Lehrgänge: Mo + Mi 
jeweils 18.00 – ca. 21.00 Uhr
Telefon: 089-76 42 70
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 4
Editorial | Chefredakteur’s Grußworte 5
Taxi-Frühschoppen bei Mercedes-Benz | 5
Wies’n Spezial | Der Guide für Profis und Neulinge 6
Die Genossenschaft | Das muß man wissen 12
Die Taxivereinigung | Alle Daten 15
Der Landesverband | Aktuelles 15
Schrotti’s Fiaker-ABC | Diesen Monat das „D“ 16
Pinwand | Profitables für den Alltag 18
Rose des Monats | Endlich ein Kollege 19
Zitrone des Monats | 3 Übeltäter 19
Der Mensch hinter der Stimme | Rosita Balzer outet sich 20
Mein heißer Tipp | Nicht zum Weitersagen 21
Essen auf Rädern | Schaschlik – das war eine harte Prüfung! 22
Dauerbrenner | Die Kanäle 22
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 24
Promi-Talk | Maximilian Seitz, ein begehrter Taxi-Gast 25
Hier spricht der Doc | Dr. Neitzel gibt Knie-Tipps 26
Neues vom Flughafen | Viel Unsinn vom Airport 27
4004 | Die Mega-Disco hat voll eingeschlagen 28
Gewinnspiel | Eine Zeile kann 100 Euro bringen! 30
Taxameter des Monats | Up and downs zur Wies’n 31
Sicherheit im Taxi | Klaus Schrödel gibt wertvolle Tipps 32
Anno dazumal | Erinnerungen an Taxi-Urzeiten 34
Der Witz des Monats | 35
Münchner Straßen-Namen | 36
Bin so Frey | Wir testen den BMW 525d Limousine 38
Kurioses aus der Zentrale | Originelle Erlebnisse aus dem Alltag 40
Impressum | 42
Vorschau | Das erwartet Sie im November 42

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➜ Tonhalle, Doro
➜ 20.00 Uhr
Prinzregententheater, 
Miriam Makeba
Sonntag, 24. Oktober
➜ Tonhalle, The Hives
➜ Backstage, Best of Emergenza
➜ 18.00 Uhr
Philharmonie, Echo-Klassik
➜ 20.00 Uhr
Prinzregententheater, 
Ferhan & Ferzan Önder
Montag, 25. Oktober
➜ Muffathalle, Hakan Nesser
➜ Elserhallen, Maroon 5
Dienstag, 26. Oktober
➜ 20.00 Uhr
Olympiahalle, Anastacia
➜ 20.00 Uhr
Philharmonie,
Slovakische Philharmonie
Mittwoch, 27. Oktober
➜ Feierwerk, Abwärts
➜ 20.00 Uhr
Hardrock-Café, Bai Bang
Donnerstag, 28. Oktober
➜ 20.00 Uhr
Olympiahalle, The Corrs
➜ 20.00 Uhr, Philharmonie,
From Bach to Brubeck
➜ Feierwerk, No means No
Freitag, 29. Oktober
➜ Muffathalle, Le Pop
Sonntag, 31. Oktober
➜ Backstage,
International Noise Conspiracy
➜ Olympia-Eisstadion,
Eishockey
➜ Kultfabrik/Optimal,
Halloween-Party
4 TAXIKURIER
Top-Termine Oktober ’04
Feste Termine
Location Mo Di Mi Do Fr Sa So
4004 • •
Alabama-Gelände • •
Atomic Cafè • •
Babylon • •
Backstage ••••
Erste Liga ••••
Fortuna • •
Hansa 39 •
Kultfabrik • •
max Suite • • • •
Nachtgalerie •
Nachtwerk • •••••
Nachtcafé •••••••
Optimolwerke •••••••
P 1 • ••••
Pacha •••••
Parkcafé • • •
Penthaus •
Prager Frühling • •
Pulverturm • •
Reitschule • • •
Schlachthof • • •
Skyline • • •
Soul City • • • •
The Garden • •
Titanic City • • •
Freitag, 1. Oktober
➜ 20.00 Uhr
Olympia-Eisstadion, Eishockey
➜ 20.00 Uhr
Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ Prinzip, Jasper Dahlbäck
Samstag, 2. Oktober
➜ Badeanstalt, Paul van Dyk
➜ Muffathalle, Wax hi-fi
➜ Prinzip, DJ T
Sonntag, 3. Oktober
➜ 15.00 Uhr
60er-Stadion, 1860 - Burghausen
Montag, 4. Oktober
➜ Backstage, 100 Demons
➜ Muffathalle, Tad Williams
Dienstag, 5. Oktober
➜ Muffathalle, Festival San Cuba
➜ Feierwerk, Brigada Flores Margon
Donnerstag, 7. Oktober
➜ Muffathalle, The Rasmus
Freitag, 8. Oktober
➜ Muffathalle, Le Pop
Samstag, 9. Oktober
➜ Olympiahalle,
Radio Arabella Oldie Festival
Sonntag, 10. Oktober
➜ Backstage, 4 Lyn
➜ Olympiastadion,
Medien-Marathon
➜ Olympia-Eisstadion,
Eishockey
➜ Tonhalle, Hoobastonk
Montag, 11. Oktober
➜ Circue Krone, Jeanette
➜ Muffathalle, Blues Explosion
Dienstag, 12. Oktober
➜ 20.00 Uhr
Prinzregententheater, 
Ton Koopman
➜ Feierwerk, Paul Arnfield
Mittwoch, 13. Oktober
➜ Backstage, Mad Caddies
Donnerstag, 14. Oktober
➜ Prinzregententheater, 
Julia Migenes
➜ Feierwerk, Die Sterne
Freitag, 15. Oktober
➜ 22.00 Uhr
Hardrock-Café, Q-Baze
Samstag, 16. Oktober
➜ 15.30
Olympiastadion,
FC Bayern - Schalke 04
➜ Lange Nacht der Museen
➜ 20.00 Uhr
Olympiahalle, Lionel Richie
➜ Backstage, Zeraphine
Sonntag, 17. Oktober
➜ Backstage, Amon Amarth
➜ 18.30 Uhr
Olympia-Eisstadion, Eishockey
➜ Feierwerk, Giant Sand
➜ Atomic Café, DJ Peshay
Montag, 18. Oktober
➜ Muffathalle, Corrus Corax
Dienstag, 19. Oktober
➜ Circue Krone, Willy Astor
Mittwoch, 20. Oktober
➜ 20.00 Uhr
Philharmonie, Ennio Morricone
Donnerstag, 21. Oktober
➜ Elserhallen,
The Rolling Stone Roadshow
➜ 22.00 Uhr
Hardrock-Café,
Christian Sargent & Band
Freitag, 22. Oktober
➜ Muffathalle, Maceo Parker
➜ 18.30 Uhr
Olympiahalle, Sportaculum
Samstag, 23. Oktober
➜ Backstage, Slut
➜ Elserhallen, Ü-30-Party
Mehrtägige Termine
➜ 01.07. – 30.10.
Circus Krone, Saturday Night Fever
➜ 14.09. – 02.10.
Deutsches Theater, Max Raabe
➜ 18.09. – 03.10.
Theresienwiese, Wies’n
➜ 30.09. – 01.10.
10.00 –18.00 Uhr, Kleine Olympiahalle, 
Euro Go / Schuhbörse
➜ 30.09. – 03.10.
Messe München, Expopharm
➜ 08.09. – 13.11.
20.00 Uhr: Bayr. Hof, Die Drei von der Tankstelle
➜ 02.10. – 04.10.
MOC, Accessoire & Mode Messe
➜ 03.10. – 05.10.
Messe München, Golf Europe
➜ 04.10. – 06.10.
Messe München, Expo Real
➜ Ab 05.10.
Deutsches Theater, Falco meets Amadeus
➜ 06.10. – 07.10.
Circus Krone, Watzmann
➜ 08.10. – 10.10.
Philharmonie, Münchner Philharmoniker
➜ 08.10. – 10.10.
MOC, Moda Italy
➜ 09.10. – 30.01.05
Messe Ost (Di-So), Palazzo Schuhbeck
➜ 09.10. – 16.10.
Messe München, SAP-Kongress
➜ 13.10. – 14.10.
Circus Krone, Otto
➜ 14.10. – 15.10.
Philharmonie, Symphonieorch. Bayr. Rundfunk
➜ 15.10. – 17.10.
Werner-von-Linde-Halle, Eigentum und Wohnen
➜ 16.10. – 20.10.
Messe München, Kunst-Messe München
➜ 16.10. – 24.10.
Messe München, Kunst-Messe München
➜ 16.10. – 17.10.
19.00 Uhr, Philharmonie,
Münchner Philharmoniker
➜ 16.10. – 24.10.
- Mariahilfplatz, Kirchweihdult
- Badeanstalt, Geburtstags-Party
➜ 18.10. – 22.10.
Messe München, Systems
➜ 19.10. – 06.02.05
Arnulfstraße an der Donnersberger Brücke,
Witzigmann-Palazzo
➜ 20.10. – 22.10.
Messe München, Medientage
➜ 23.10. – 24.10.
- Werner-von-Linde-Halle, Wein-Messe
- MOC, Beauty-Forum
➜ 25.10. – 26.10. und 28.10.
Circus Krone, Missfits
➜ 26.10. – 07.11.
Gasteig, Internationales Tanzfestival
➜ 29.10. – 31.10.
Messe München, Mineralientage
➜ 30.10. – 31.10.
Muffathalle, Batsheva Dance Company
➜ 31.10. – 04.11.
Circus Krone, Michael Mittermeier

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Editorial
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Die Sommerflaute war im Münchner Taxigewerbe mit Spannung erfüllt. Wahlmanipulationen und deren Auswirkungen haben ein juristisches Nachspiel – dazu der Artikel „Schluss mit lustig“ in der Rubrik „Genossenschaft“ .
Am Flughafen treibt der Mieter seine Spielchen mit den Fahrern. Zum Glück sind die Behörden nicht mehr so nachsichtig. Wie lange die FMG noch wohlwollend dem Treiben zuschaut bleibt abzuwarten.
Hauptgesprächsstoff sind nach wie vor Betriebsprüfungen durch den Zoll. Der Geschäftsführer und Inhaber des
größten Taxiunternehmens sitzt nunmehr seit mehreren Monaten ein. Von seinen sieben Firmen arbeiten nur noch
zwei in reduziertem Umfang. 
Wenn sich der Verdacht bewahrheitet, dass nur etwas mehr als die Hälfte der gezahlten Löhne der Steuer und Sozialversicherung unterworfen wurden, wird eine Lawine losgetreten. Mit derartigen Praktiken können Einzelunternehmer
und Mehrwagenunternehmer, die ihr Personal ordnungsgemäß anmelden, nicht konkurrieren.
Schadenfreude ist hier nicht angezeigt, denn Schaden entsteht uns allen. Neben der Tatsache, dass jedes stillgelegte
Taxi den Verbleibenden mehr Umsatz bringt, fallen allein in diesem Jahr cirka Euro 200.000,- Gebühreneinnahmen für
die Genossenschaft weg.
Das bevorstehende Oktoberfest wird zumindest in der zweiten Woche eine Belebung der Nachfrage bringen.
Denken Sie aber auch an die Wochen nach der Wies’n, die erfahrungsgemäß so schlecht nicht sind.
Zur Wies’n wünsche ich Ihnen viele lustige und angenehme Fahrgäste.
Herzlichst
Ihr Hans Meißner
Chefredakteur
5TAXIKURIER
Taxi-Frühschoppen
bei Mercedes-Benz
Mercedes-Benz München, Arnulfstraße 61
veranstaltet am Samstag, 16. Oktober, 10.00 - 14.00 Uhr
einen TAXI-FRÜHSCHOPPEN.
Diese Veranstaltung ist ein Dankeschön an die Taxiunternehmer und -fahrer als besonders wichtiger Botschafter
des „Sterns“ . Es erwartet Sie ein vielseitiges Programm:
➜ Zünftiger bayrischer Frühschoppen
➜ Programm für die ganze Familie
➜ Gesprächspartner aus Verkauf, Service, Finanzierung,
Entwicklung, Technik
➜ Präsenz vieler Kooperationspartner
➜ Viele Infos rund um’s Taxi
➜ Probefahrten mit der Taxi-Produktpalette
➜ Produktneuheiten
(A-Klasse, 4-türiges Coupé CLS)/Probefahrten

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6 TAXIKURIER
Titelthema | Von Peter Gabler
Wies’n spezial …
Alle Jahre wieder: Ab 18.9. – 3.10.04
erwartet München rund 7 Millionen
Gäste zur besten Party aller Zeiten. In
diesen zwei Wochen pulsiert München
wie sonst nie. Jetzt kommt die
schönste Zeit für Münchens Taxler
(Verdoppelung des Umsatzes), aber
auch die anstrengendste (fünfmal soviele Fahrgäste,– Touristen, Wichtigtuer, Alkoholiker, Streithansl, nette
Münchner und sympathische Bayern).
Dazu Verordnungen, Verkehrsregeln,
Staus und Baustellen – zum aus der
Haut fahren. Hier das Wichtigste um
im Wies’n-Dschungel den Überblick zu
behalten.
Die Wies’n, das sind 16 Tage Ausnahmezustand, bayerischer Nationalrausch mit Scharen auswärtiger Gäste. Doch so lustig und unbeschwert
die Wies’n sein kann, für manch
trink-festen Norweger oder einen alkoholungeübten Namibianer kann
das ganze Fest richtig stressig sein.
Und diesen Stress laden die meisten
erstmal beim Taxifahrer ab. Egal ob
bei der Anfahrt zur Wies’n oder bei
der Abfahrt. In der Regel ist das Taxi
das erste Fahrgeschäft, mit dem Wies’nbesucher in Berührung kommen.
Da ist es dann schon mal hilfreich,
wenn man den Fahrgast in der Nähe
des Bierzeltes aussteigen lässt, zu
dem er möchte und nicht gerade entgegensetzt. Das machen die Profis
natürlich sowieso, aber wie jedes
Jahr gibt es wieder jede Menge Neulinge. Also “Herrrreinspaziert zu den
Mysterien und Regularien der Taxifahrer-Wies’n” .
Öffnungszeiten
Bierausschank: Mo-Fr 10.00 Uhr –
22.30 Uhr, Sa/So 9.00 Uhr – 22.30
Uhr; um 23,30 Uhr müssen die Zelte
geräumt sein. Ausnahmen: “Weinzelt” und “Käfer’s Wies’nschänke”
beide bis 1.00 Uhr geöffnet.
Fahrgeschäfte:
Mo-Do/So 10.00 Uhr – 23.30 Uhr,
Fr/Sa 10.00 Uhr – 24.00 Uhr.
Diesmal findet auch wieder das Zentrallandwirtschaftsfest statt.
Standplätze
Die Standplätze sind mit wenigen
Ausnahmen dieselben wie im Vor-
… volle Zelte, volle Gäste,
volle Gaudi, voll im Stress!

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7TAXIKURIER
fotos: www.atelier-tacke.de
jahr. Sie sind durch gelbe Leitschienen zur Fahrbahn hin abmarkiert. Die
Einfahrt darf grundsätzlich nur vom
Ende der Leitschienen her in die
Standspur erfolgen. Aufgrund der
Verlegung des Behördenhofes unterhalb der Bavaria können Berechtigte
hier nur von der Südrampe der Theresienhöhe anfahren. Die Abfahrt ist
über die Nordseite.
Änderungen im Vergleich zum Vorjahr:
Brausebad
Aufgrund der Baustellensituation auf
der Theresienhöhe ist der Standplatz
bis zum Hippodrom nicht mehr zweireihig, sondern einspurig anzufahren.
Der Nachrückplatz bis zum “Alten
Messeplatz” ist in einer Reihe. Am
“Alten Messeplatz” darf nicht links
zum Brausebad abgebogen werden.
IGA-Parkplatz – Südteil an der
Hansastraße
Der Platz wird nicht mehr bedarfsweise für Taxis freigegeben, weil in
diesem Jahr die Busse diesen Platz
benötigen. Rund um die Wies’n ist
die Reisebusanfahrt untersagt.
Südseite Siegenburger Straße/Parkplatz
Unmittelbar westlich der Parkplatzanfahrt wird ein Standplatz für 5
Taxis eingerichtet. Dort werden auch
wie jedes Jahr die italienischen
Wohnmobile parken.
Die Einbahnregelung in der Ganghoferstraße wird während der Wies’n
aufgehoben.
Die Parkbucht vor dem Pschorrkeller
darf während der Wies’n nicht von
Bussen und Taxis genutzt werden.
Umsichtige Taxler stehen gerne rund
um die Bavaria, in der manchmal leider irrigen Annahme, wer den “steilen” Anstieg geschafft hat, kann
nicht allzu betrunken sein. 
Übergeben
Möge jeder davor verschont bleiben.
Aber während der Wies’n ist keiner
davor gefeit. Bevor es zum Äußersten
kommt, kann man allerdings auch
selber schon einiges tun. Worauf es
ankommt, ist das eigene Augenmaß.
Wer Figuren mitnimmt, die schon auf
allen Vieren zum Taxi robben, der ist
selbst schuld. In diesem Fall gibt es
erstens keine Beförderungspflicht,
und zweitens, wer will Sie schon anzeigen …
Erfahrungsgemäß gibt es weniger
Probleme bei Paaren, wenn wenigsten einer sich noch vernünftig artikulieren kann. Das müssen nicht immer die Frauen sein, die im Sinne
falsch verstandener Emanzipation
manchmal besoffener sind als die
Livemusik • Cocktailbar • internationale Küche
Maximiliansplatz 5 • 80333 München
täglich Live Musik
Soul Funk R & B DJ•• •
Mo. bis Do.
21 Uhr bis 6 Uhr
T el.: 089 - 59 59 00
Fr. und Sa.
21 Uhr bis 8 Uhr
durchgehend warme Küche
Für Taxifahrer:
ab 4 Uhr Früh
Kaffee und ein Gebäck
kostenlos
Musikprogramm unter:
www.nachtcafe.info

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8 TAXIKURIER
Kerle. Auch an der Kleidung kann
man manchmal die Kundschaft einschätzen. So kann ein gestandener
Bayer in Tracht wahrscheinlich mehr
Augustiner-Massen vertragen als ein
dürrer italienischer Spaghetti – muss
aber nicht. Zu plötzlichen Magenentleerungen neigen insbesondere Engländer, die zwar saufen wie Löcher,
aber das bayerische Bier überhaupt
nicht vertragen.
Wenn’s denn dann passiert ist, das
jemand Bier und Hendl ins Taxi entsorgt hat, heisst es richtig handeln.
Vielleicht ist es dem Fahrgast ja
peinlich und er kommt bereitwillig
für den Schaden auf, der sich gut
und gerne auf 250,- EURO beläuft.
Nun sind aber die meisten Besoffenen
eher renitent als einsichtig und so 
einen Betrag rücken sie freiwillig
schon gleich überhaupt nicht heraus.
Machen Sie jetzt bloß nicht den Fehler und bedienen sich selbst am Fahrgast. Das kann für Sie leicht mit einer Anzeige wegen Raubes enden.
Sie müssen wohl oder übel zum
nächsten Polizeirevier fahren, den
Schaden feststellen lassen und Anzeige wegen Sachbeschädigung machen.
Den Rest überlassen Sie Ihrem Anwalt. Lassen Sie sich nicht vertrösten
von einem Fahrgast, der Ihnen
verspricht, morgen den Schaden zu
begleichen. Wer erstmal wieder nüchtern ist, betrachtet viele Dinge anders
als vorher. Aber das kennt man ja …
KVR
Wie jedes Jahr will auch das KVR zur
Wies’n wieder Präsenz zeigen und
Kontrollen durchführen. Das ist
durchaus löblich, wenn die Kontrollen hauptsächlich dazu dienen, die
schwarzen Schafe aufzuspüren, die
ohne Taxischein unterwegs sind und
Taxis ohne Konzession im Einsatz
haben. Wenn es allerdings nur darum
geht, ob der “Kompass-Stadtplan”
dem neuesten Erscheinungsdatum
entspricht, können sich die Damen
und Herren den Einsatz auch sparen.
Taxis von München
Land
Jedes Jahr das gleiche Übel. Natürlich
dürfen sie keine Fahrgäste von der
Wies’n aufnehmen und sie dürfen
auch von jedem von uns angezeigt
werden, wenn man sie überführen
kann. Die Praxis schaut natürlich anders aus. So dumm, sich an der Wies’n aufzustellen, sind sie natürlich
nicht. Und wenn zu Stoßzeiten sich
die Fahrgäste um die Taxis prügeln,
hat jeder von uns genug damit zu
tun und kann sich nicht auch noch
um Abstauber kümmern. Also wird
sich wahrscheinlich nix ändern…
Trachten
Damit man auch mit einem ordentlichen Rausch eine gute Figur macht,
wollen viele Zuogroaste noch schnell
eine zünftige Tracht. Da weiß der
bayerische Taxler natürlich wohin:
Trachten Angermeier, Landsbergerstr.
101-103, für stramme Burschen und
fesche Madl.
Ludwig Beck, Marienplatz 11, hochwertige Trachtenmoden in allen Variationen.
Loden-Frey, Maffeistr. 7, führt sowohl traditionelle, klassische als auch
moderne Trachten.
Wild Lang, Glonner Str. 14, Putzbrunn oder Tegernsee, ist eine Lederhosenmacherei vom Allerfeinsten. Ob
lang oder kurz, Hirsch oder Wildbock. Für Stilbewusste.
fotos: www.atelier-tacke.de
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – DrVV g . Hingerlerr gg
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der M ünchner Taxifahrer
Ärztliche oder „augen ärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 €
Ärztliche u nd „augen ärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): 30 €
Reaktionsuntersuchung (wenn möglich kurze Voranmeldung erbeten): 55 €
Reaktionsuntersuchung + ärztliche + „augen ärztliche“ Untersuchung zusammen: 80 €
Wir sprechen Ihre Sprache, kennen Ihre Sorgen und helfen auch bei Problemfällen.
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(Nähe: „Neue Messe Riem“, – A 99)
Telefon: 089/9 03 61 10 oder 089 /9 03 33 66
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9TAXIKURIER
Zelte
Die meisten Wies’nfans haben ihr
Stammzelt, die meisten Touristen keine Ahnung. Wenn Sie also jemand
fragt, hier ein kleiner Leitfaden. 
Augustiner Festhalle, Sitzplätze innen
6.000, viele Einheimische, freundliche Bedienungen, familiär, bestes
Bier, schlechteste Musik.
Bräurosl, Sitzplätze innen 6.000,
Hacker-Pschorr, eine Institution seit
102 Jahren, dieses Jahr komplett
neues Zelt.
Hacker Festzelt, Sitzplätze innen fast
7.000, der “Himmel der Bayern”, junges Publikum, viele Amis.
Hippodrom, Sitzplätze innen 3.250,
Spatenbräu, junges Publikum, viele
Promis, hoher Flirtfaktor.
Hofbräu-Festzelt, Sitzplätze innen
6.900, viele internationale Gäste, vor
allem Amis und Aussis, das einzige
Festzelt wo die Steh-Maß erlaubt ist.
Löwenbräu, Sitzplätze innen 5.700,
hier sind die 60er-Fans zuhause.
Ochsenbraterei, Sitzplätze innen
5.900, Spatenbräu, hier dreht sich der
Ochse und alles um ihn herum.
Schottenhamel, Sitzplätze innen
6.000, Spatenbräu, Teffpunkt für die
Münchner Jugend, hoher Flirtfaktor,
Wahnsinnsstimmung, offizielles Anzapfen.
Schützen-Festhalle, Sitzplätze gesamt
4.400, Löwenbräu, familiäre Atmosphäre, 110 Schießstände. Nicht zu
verwechseln mit dem Armbrustschützenzelt!
Armbrustschützen-Festhalle, Sitzplätze innen 5.800, Paulaner, lange Tradition, Geselligkeit und Gastlichkeit.
Weinzelt, Sitzplätze innen 1.300,
Weißbier nur bis 21 Uhr, sonst Wein,
Prosecco, Champagner aus Großflaschen, die höchsten Getränkepreise
der ganzen Wies’n, dafür die schärfsten Weiber, enormer Flirtfaktor.
Ein Unternehmen der SIGNAL IDUNA Gruppe.
Vom Gewerbe – fürs Gewerbe!
● Spezialtarife in der Kraftfahrtversicherung und Unfallversicherung ● Fondsbezogene Kfz-Versicherung 
● Taxi-Schutzbrief ● Taxi-Spezial-Rechtsschutz incl. Firmenvertragsrechts schutz ● Altersvorsorge durch ein
eigenes Versorgungswerk ● Sparen mit der Pensionskasse ● Beitragsersparnis durch Unfalldatenspeicher
und Fahrertraining
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vdk-online.de oder info@vdk.online.de
Wir sind der 
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SIGNAL IDUNA Gruppe ● Versicherungsbüro Crasselt GmbH
Machtlfinger Straße 26 ● 81379 München
Telefon (0 89) 74 28 72-10 ● Telefax (0 89) 74 28 72-20

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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER
Winzerer Fähndl, Sitzplätze innen
8.400, Paulaner, gesetztes Publikum,
Bayern-Kicker, gemütlich.
Käfer’s Wies’nschänke, Sitzplätze 
innen 1.000, Paulaner, internationale
High-Society, nach 22.30 Uhr die
härtesten Türsteher zwischen Isar und
Mississippi.
An stark besuchten Wies’ntagen wird
vielen die Entscheidung über das
richtige Zelt meist abgenommen:
Dann können Sie froh sein, wenn Sie
überhaupt noch ein Plätzchen ergattern.
After Wies’n
Zum erstenmal dürfen 2004 alle
Gaststätten bis auf eine Putzstunde
durchgehend geöffnet haben. Da hat
jetzt kein Gast mehr die Ausrede,
wegen Sperrstunde musste er durstig
nach Hause gehen. Wer wirklich wielange geöffnet hat, muss sich erst
noch zeigen. Traditionell wird aber
hier auf jeden Fall weitergefeiert
(kleiner Auszug):
Fischer-Stüberl, Lindwurmstraße 111,
während der Wies’n ist hier Hamburger Kiez pur, mit Live-Musik (Shantys) und Riesenstimmung.
Nachtgalerie, Do/Fr/Sa, direkt auf
dem Wies’n-Highway unter der
Hackerbrücke.
Villa Flora, Hansastraße 44, zwischen
Orleanderbüschen und Zitronenbäumchen macht man sich mit tropischen Cocktails wieder Appetit.
4004, Landsbergerstraße 169, Fr/Sa,
Party in allen Clubs. Aber Vorsicht:
Nur wer nicht betrunken ist, findet
Gnade vor dem Türsteher. 
P1, wies’nmäßig immer am Start, und
zwar täglich, vom Käfer-Zelt gibt’s
einen eigenen Shuttle-Bus.
Nachtcafe, Maximiliansplatz, platzt
zur Wies’nzeit aus allen Nähten,
kann man von der Wies’n gut zu Fuß
erreichen, wenn alle Taxis besetzt
sind. 
Dicker Mann, Heinrich-Wieland-Str.11,
wer keine Maßkrüge mehr sehen
kann, ist hier richtig. Dafür gibt’s
viele nette Singles.
Marktwirtschaft, Friedenstraße 10,
übergangslos in den Nachtbiergarten
und im Kuhstall abhotten
R1 Radlsteg, Radlsteg 1, hier kann
man in Ruhe bis 6.00 Uhr früh essen
und trinken, und bezahlen kann
man’s auch noch.
Wirtshaus zur Brezn, Leopoldstr. 72,
Cocktails und Schweinsbraten bis
3.00 Uhr früh, Wies’nfortsetzung ohne Stilbruch.
Fremdsprachenkenntnisse
Auf der Wies’n braucht man Englisch
nur in zweiter Linie, als Grundlage
für Gespräche mit Leuten aus aller
Welt, ob man jetzt mit einer Tschechin flirten will oder sich mit einem
Südafrikaner verbrüdern. Im Taxi
schadet es auf keinen Fall und wird
von den meisten ausländischen Fahrgästen fast vorausgesetzt. Wir Eingeborenen wissen natürlich, dass es
schon hilfreich ware, würden unsere
Kollegen der bayerischen Sprache
mächtig sein, dann würden sie ein
herzhaftes “Ja, mi leggst am Oasch”
nicht als Beleidigung auffassen, sondern als Ausdruck der Bewunderung
verstehen. Aber das ist jetzt wirklich
ein bißchen viel verlangt!
Italiener-
Wochenende
Am mittleren Wies’n-Wochenende 
fallen die Italiener wie Heuschreckenschwärme ein, übernachten vorzugsfotos: www.atelier-tacke.de
statt der Wiesn
vor der Wiesn...
nach der Wiesn...
auf ins

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weise im Wohnmobil, belegen damit
sämtliche Parkplätze und strapazieren
die Nerven von Anwohnern, Polizei
und Taxlern aufs Äußerste. Denn obwohl man leicht an ihrer Standfestigkeit zweifeln darf, wollen 80 Prozent
von ihnen nach der Wies’n noch ins
Puff – nur zahlen wollen die meisten
nix dafür. Der “Leierkasten” ist ihnen
schon zu weit, das “1001” zu teuer
und der Straßenstrich zu unbequem.
Und uns soll dann wieder was einfallen …
Wies’n für Schwule
Für alle homosexuellen Wies’nfans
gibt es seit Jahren einen Muss-Termin: Am ersten Wies’nsonntag treffen sich tausende schwule Jungs und
Männer ab 13.00 Uhr in der Bräurosl.
Dieser Termin hat inzwischen Kultstatus. Wundern Sie sich also nicht,
wenn die Herren Damen in absonderlichen Aufmachungen an diesem Tag
zur Wies’n gefahren werden wollen.
Denn wie auch während des restlichen Jahres sind unsere Homosexuellen gute Fahrgäste.
Wichtige
Rufnummern
Für alle, die nicht mit Funk unterwegs sind und den direkten Draht zu
Polizei und Rettung haben:
Bayerisches Rotes Kreuz-Sanitätsstation: 50 22 22 22
Fundbüro: 23 33 02 98
Kinderfundstelle: 23 33 02 96
Wies’n-Polizei: 50 03 22 0
Wies’n-Führungen 23 23 90 0
oder 50 07 75 00
Der TAXIKURIER wünscht eine umsatzreiche und unfallfreie Wies’n!
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12 TAXIKURIER
Schluss mit lustig
Soll die Taxi-München eG zur Demontage freigegeben werden?
Wenn man den Verlauf der letzten Generalversammlung mit dem notwendigen Abstand objektiv betrachtet, scheint es, sind wir auf dem
Wege dahin.
Wie leider üblich, fanden sich gerade 15 % der
Mitglieder zu der so wichtigen Versammlung am
06. Juli ein. Die Regularien wurden einmütig zur
Kenntnis genommen, Vorstand und Aufsichtsrat
nahezu einstimmig entlastet. 
Einige Gruppierungen hatten wie bereits im
Vorjahr ihre Wahlstrategien abgesprochen. Ohne
Alternativen in personeller Hinsicht offen zu legen, versuchte das ehemalige Aufsichtsratsmitglied, Herr Weber, mit subtilen Anwürfen den
Vorstand zu demontieren und malte die Zahlungsunfähigkeit an die Wand. Ein anderer Redner unterstellte dem Vorstand tatsachenwidrige
persönliche Vorteilnahme. Frau Marsig verweigerte, obwohl nicht abstimmungsberechtigt, für
alle im Saal sichtbar, dem nach fast 30 Jahren
scheidenden Vorstandskollegen Herzinger die
Entlastung.
Bei der Vorstellung der Kandidaten zur Aufsichtsratswahl meldeten sich 15 Bewerber.
Einer der Wortführer ging durch die Reihen und
forderte die ihm bekannten Unternehmer auf,
bereits ausgefüllte Wahlabschnitte zu ändern
und einem anderen Kandidaten seine Stimme zu
geben. Durch Manipulation musste ein Wahlgang für ungültig erklärt werden.
Über das Ergebnis der Wahlen wurde im Augustheft des TAXI-KURIERS berichtet.
Bei der stattfindenden Konstituierung des Aufsichtsrates am Donnerstag, den 08. Juli, war das
Ergebnis bereits vorher abgesprochen. Die Aufsichtsratsmitglieder, die aus verschiedenen
Gründen gegen die gesamte Vorstandschaft arbeiten wollen, hatten eine Mehrheit von einer
Stimme und wählten Frau Marsig zur Vorsitzenden und den vermeintlich neugewählten Herrn
Bolat Burak zu deren Stellvertreter – erfahrene
Mitglieder, die sich zum Wohl der Genossenschaft einbringen, wurden hierbei nicht berükksichtigt.
Noch am gleichen Tag begingen die neue Aufsichtsratsvorsitzende und ihr Vertreter die Räume der Genossenschaft und klärten Mitarbeiter
auf, dass sie sich zukünftig an sie wenden sollen, wenn sie mit dem Vorstand nicht zurecht
kämen. Eine klare Überschreitung der Kompetenzen eines Aufsichtsrates – wohl aus Unwissen.
Bei der rechtlichen Überprüfung der sich zur
Wahl gestellten Mitglieder wurde festgestellt,
dass Herr Bolat nicht selbst Mitglied der Taxi-
München eG ist. Herr Bolat war einige Wochen
vor der Versammlung als Geschäftsführer einer
GmbH, die neu gegründet wurde, eingetragen
worden. Mitglied als Unternehmer der Taxi-
München eG war er zu keiner Zeit.
Nach § 20 Abs. 1 unserer Satzung können nur
Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt werden.
Die Folge ist, dass auch die Wahl von Frau Marsig mit einem Stimmenverhältnis 5 : 4 nichtig
ist, da die Stimme von Herrn Bolat Frau Marsig
zur Mehrheit verholfen hatte.
In einem Schreiben, unterzeichnet von allen drei
Vorständen, wurde Frau Marsig auf die Nichtigkeit der zwei Wahlen hingewiesen. Frau Marsig
und Herr Bolat weigerten sich die Fakten anzuerkennen und beriefen eine Sitzung für den 21.
Juli ein, der allerdings die Mitglieder des Aufsichtsrates nicht folgten.
Nachdem ein Einlenken der beiden nicht erkennbar war, reichte der Vorstand beim Landgericht München I eine Feststellungsklage ein.
Mit den Wahlen zum Aufsichtsrat haben die
Mitglieder wohl kaum das Ziel verfolgt, Genossenschaftsgegner zu stärken. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wählten einige Aufsichtsräte Frau Marsig, die aus persönlichen
Gründen gegen die Geschäftspolitik der Genossen agiert, zur Aufsichtsratsvorsitzenden.
Bei den strategischen Vorbereitungen der Gegner des Vorstandes unterlief den Wortführern
ein gravierender Fehler, in dem sie einen Kandidaten ins Rennen schickten, der nicht wählbar
war. Solche Missgriffe geschehen immer dann,
wenn nur aus starken persönlichen Gründen gehandelt wird. Erinnern Sie sich an diverse Rükktritte und Amtsniederlegungen in den letzten
Jahren.
Frau Marsig und Herr Kuntz haben in der Vergangenheit eindeutig Positionen bezogen, die
sich mit den Zielen der Taxi-München eG nicht
vereinbaren lassen. Frau Marsig ist auch Taxiunternehmerin in Garching und ist gemeinsam
mit Ihrem Mann, der Taxiunternehmer im Landkreis Freising ist, als Konkurrentin für Taxi-
München bei der Vergabe von Dialysefahrten zu
Münchner Dialysezentren aufgetreten. Sie
brachte es fertig, Fahrtaufträge in München mit
einem Freisinger Taxi durchzuführen und diese
über die Taxi-München eG abzurechnen. Auch
tauchte sie mit einem ausrangierten Taxi vor einem Dialysezentrum auf.
Ihr Engagement an maßgeblicher Stelle im TVD,
der die einheitliche Taxifarbe bekämpft und die
Eigenwerbung an Taxis herbeiführte, sei hier
nur am Rande erwähnt. Die Generalversammlung 2003 beschloss fast einstimmig die Beibehaltung einer einheitlichen Taxifarbe.
Wer meint, die Argumentation des TVD oder die
Schmähschriften im „Ventil“ richten sich in erster Linie gegen den Vorstand Hans Meißner,
übersieht völlig, dass Hans Meißner mit den anderen gewählten Vorstandskollegen Frau Roithmeier und Herrn Kroiß neben der Taxi-München
eG auch das bayerische Taxigewerbe und damit
auch Sie vertritt. Bei dieser ohnehin nicht einfachen Aufgabe ist diese Ehrabschneidung alles
andere als hilfreich.
Welche Firma leistet sich Gegner und Konkurrenten im eigenen Aufsichtsrat und damit im eigenen Haus.
Über den Ausgang des Verfahrens beim Landgericht werden wir berichten, das ist eine Sache.
Es geht um die Zukunft des Münchner Taxigewerbes und die ist mit dem Schicksal der Taxi-
München eG gleichzusetzen, unabhängig von
Randerscheinungen wie Kleinzentralen oder
Vereinen, die eine Zeit lang agieren – das ist die
andere Sache. Die Interessen der Münchner Taxiunternehmer können wir in Zukunft nur mit
Unterstützung der Unternehmer durchsetzten.
Das heißt, 85 % der Mitglieder erscheinen bei
den Versammlungen und keine 15% – das ist
der Weg auf dem wir weiter stark bleiben können.
Besorgungsaufträge
Durch einige unglückliche Vorfälle sahen wir
uns gezwungen, ohne Vorinformation bei allen
Besorgungsaufträgen die Handy-Nummern der
Fahrer zu verlangen, um eine permanente Erreichbarkeit der Fahrer zu gewährleisten.
Der gravierendste Fall war eine Besorgung nach
Ulm, bei der der Fahrer ein Teil hinzubefördern
hatte, das bei einem bestimmten Mitarbeiter abzugeben war. Aus nicht nachvollziehbaren
Gründen wurden das Paket beim Pförtner abgegeben, ohne mit dem Adressaten persönlich
Kontakt aufzunehmen, der ein anderes Paket für
die Rückfahrt nach München vorhielt.
Der Auftraggeber rief unvermittelt in der Zentrale an um den Rücktransport sicherzustellen.
Der Fahrer befand sich natürlich außerhalb des
Funkversorgungsbereiches und seine Handy-
Nummer war nicht bekannt, so dass uns die
Hände gebunden waren. Natürlich war der Auftraggeber nicht besonders begeistert, weil ihm
erhebliche Mehrkosten entstanden. Nicht nur
wegen diesem Vorfall benötigen wir die Handy-
Nummer bei Besorgungsaufträgen. Wir bitten
um Ihr Verständnis!
Durchsagen auf K1 und K3
Unsere Funkfrequenzen werden ausschließlich
zum Zwecke der Übermittlung von betrieblichen
Durchsagen genehmigt. Aus gegebenem Anlass
sehen wir uns gezwungen betriebsfremde, oder
Durchsagen die keinen gewerblichen Inhalt haben, zu unterlassen.
Dies betrifft Einladungen zum Essen genauso
wie andere Werbemaßnahmen von interessierten
Firmen und Geschäften.
Die Genossenschaft

Seite 14

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13TAXIKURIER
Dostler-Stand
Wegen langandauernden Bauarbeiten in der
Dostlerstraße wurden wir gezwungen, den
Standplatz für diese Zeit aufzugeben. Wie sich
zwischenzeitlich herausstellte, wird beim Karosseriebau im Werk 1 bis 0.30 Uhr gearbeitet.
Wir haben deshalb versucht eine Bereitstellung
von Taxis in der Zeit von 23.00 Uhr bis 02.00
Uhr früh zu erreichen. Ein Antrag auf Beschilderung mit einer zeitlichen Begrenzung wurde bereits gestellt.
Arthur-Kutscher-Stand
Einige Kollegen regten die Verlegung dieses Taxistandplatzes zum Krankenhaus, „Am Biederstein“, an. Gründe liegen einige vor, wie z. B.
Beschwerden von Anliegern über Lärmbelästigung und Verunreinigungen, sowie eine günstigere Verkehrssituation bei Anfahrten zum Seehaus und in das Osterwaldviertel. Der
ursprüngliche Grund für diese Standplatzwahl,
das Hotel, ist ja weggefallen.
Bevor wir hier tätig werden, würde uns die Meinung der betroffenen Kolleginnen und Kollegen
interessieren.
Sperrung Taxistand Odeonsplatz
Am Samstag, den 25. September (Hauptwies’nwochenende) findet das „Ander-Art-Festival
2004“ statt.
Der Odeonsplatz wird vom Freitag, den 24. September, 19.00 Uhr bis Sonntag, den 26. September, 9.00 Uhr gesperrt. In dieser Zeit wird der
Taxistand aufgehoben. Ein Ersatzplatz wird in
der Galeriestraße, nördliche Fahrbahn zur Ludwigstraße, für 6 Taxis eingerichtet. Ein Hinweisschild zum Ersatzplatz wird am aufgehobenen
Standplatz aufgestellt.
Die Kriminalpolizei bittet um Ihre Mithilfe
Am 19.08.2004 kam es zu einer Messerstecherei
in der Karl-Köglsperger-Straße. Kurz nach der
Tat bestiegen ein 23jähriger türkischer Mann
und seine gleichaltrige Freundin ein Taxi am
U-Bahnhof Kieferngarten.
Die Fahrt ging vom Kieferngarten zur
Rockefellerstraße. Dort stieg das Pärchen aus,
ohne zu bezahlen.
Beschreibung des Mannes:
186 cm groß, 84 kg, schwarze wellige nackenlange Haare; Bekleidung: Jeans, dunkelgrauer
Pullover.
Beschreibung der Frau:
168 cm groß, schlank, dunkelblonde glatte lange Haare; Bekleidung: Jeans, weiße Strickjacke
oder Weste.
Der Taxifahrer wird gebeten sich bei beim
Kommissariat 111 unter:
Tel: 089/2910-2011 KHK’in Ohain zu melden.
Waschboxen in der Tiefgarage
Wie langjährige Mitglieder wissen, machte die
Hofkellerdecke und die Betonkonstruktion seit
der Fertigstellung permanent Ärger.
Der Tagwasserdurchsatz konnte erst nach der
fünften Sanierung gestoppt werden und ist nunmehr zwar nicht 100 %ig, aber doch zufriedenstellend. Undichtigkeit und auf Grund der permanenten Feuchtigkeit, verursacht durch das
Waschen von mehr als 100 PKW täglich, mussten Betonträger und Decken 2002 mit einem
Kostenaufwand von mehr als Euro 550.000,–
saniert werden. Durch einen Bausachverständigen wurden wir darauf hingewiesen, dass bei
weiterem Autowaschbetrieb im Besonderen zur
kalten Jahreszeit, Schwitzwasser in großem Umfang mittelfristig eine erneute Sanierung notwendig machen wird.
Erschwerend kommt hinzu, dass gerade an Wochenenden überwiegend Fahrer von Privat-
PKW’s die Waschplätze besetzen. Auch der andauernde Ärger mit mutwilligen
Beschädigungen von Wasserschläuchen und
ständigen Reparaturen kann nicht mehr hingenommen werden. Zusätzlich werden wir mit der
Beseitigung von Altteilen und Batterien beglückt. Großen Schaden richten auch Motorwäschen und ähnliche Verunreinigungen an.
Aus diesen Gründen sehen wir uns gezwungen
die Waschboxen ab 01. Oktober 2004 zu schließen und die Fläche als Garagenplätze zu vermieten.
Der Wegfall der Handwäsche im Keller ist sicher
keine wirtschaftliche Härte, zumal zwölf Wäschen in der Waschstraße Euro 45, - kosten.
Trotzdem bitten wir für diesen notwendigen
Schritt um Ihr Verständnis.
Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass die
Parkplätze in der ehemaligen Tankstellenvorfahrt als Kurzparkflächen für Besucher der Verwaltung ausgewiesen werden und Langzeitparken untersagt wird. So können wir Fahrern und
Die Genossenschaft
Unternehmern die kurzfristig, bis 30 Minuten, in
der Verwaltung zu tun haben, eine Parkmöglichkeit bieten von der aus trockenen Fußes unser Büro und die Zentrale erreicht werden kann.
Taxishop
Wie in der letzten Generalversammlung berichtet, brachte der Taxishop einen Jahresverlust in
Höhe von ca. Euro 42.000,-.
Die ursprüngliche ins Auge gefasste Vergrößerung und Renovierung erfordert eine Investition
von ca. Euro 300.000,-. Eine Amortisation in einem angemessenem Zeitraum ist für diesen Kapitaleinsatz nicht zu erwarten, zumal Gewerberäume derzeit nahezu nicht vermietbar sind. Wir
haben uns deshalb mit dem Pächter der Werkstätten und der Waschstraße, Herrn Glas dahingehend geeinigt, dass dieser das Tankstellenbüro
übernimmt, renoviert und in einer geänderten
Form weiterführt. Der weitere Verkauf von Taxiartikeln wird dabei gewährleistet. Fahrtauftragsscheine müssen ab 
01. Oktober in der Verwaltung abgegeben, eingeworfen oder per Post zugeschickt werden.
Wir hoffen, mit dieser Lösung allen Seiten zu
dienen und gerecht zu werden.
Das stille Örtchen
Die Toiletten im Hof der Engelhardstraße wurden in den letzten Wochen wiederholt vorsätzlich verstopft. Der Aufwand für die Reinigungsarbeiten war enorm. In einem Fall mussten mehr
als 10 Damenbinden aus den Rohrleitungen
entfernt werden. Um zukünftig Kosten zu
vermeiden wird die Damentoilette auch tagsüber
abgesperrt. Der Schlüssel ist beim Waschstraßenkassierer erhältlich. Nachdem eine unübersehbare Zahl an Schlüssel im Umlauf waren,
wurden die Schlösser erneuert. 
Die Einstellung mancher Kollegin und Kollegen
mit fremden Eigentum nicht pfleglich umgehen
zu müssen ist, auch beim Eigentum der Genossenschaft völlig falsch. Vermeidbare Kosten
schmälern die Rendite der Immobilien, die ausschließlich den Mitgliedern zugute kommt.
AUTOGLAS-KRAFT
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14 TAXIKURIER14 TAXIKURIER
Befremden über Firmenjustiz
Im Taxigespräch vom 22.04.2004 in der IHK,
wurden die Geschäftsführer der IsarFunk GmbH
von mehreren Genehmigungsbehörden aufgefordert, Verstöße gegen personenbeförderungsrechtliche Vorschriften an die dafür zuständigen
Behörden zu leiten. Die Ahndung durch ein privates Gremium wurde allseits kritisiert. Auf
Grund dieser Problematik die mit rechtsstaatlichen Regeln wohl kaum vereinbar ist und
wegen der Kritik des IsarFunks an der Arbeit des
KVR, stellte Frau Stadträtin Barbara Scheuble-
Schäfer am 04. Juni eine Anfrage an das KVR.
Die Antwort des Kreisverwaltungsreferenten aus
der Rathaus Umschau geben wir Ihnen nachfolgend zur Kenntnis:
Kontrollen im Taxigewerbe durch das KVR
Anfrage Stadträtin Barbara Scheuble-Schäfer
(SPD) vom 04.06.2004
Antwort des Kreisverwaltungsreferenten
Dr. Wilfried Blume-Beyerle:
Das Kreisverwaltungsreferat als Genehmigungsund Aufsichtsbehörde für das Münchner Taxigewerbe nimmt zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung:
Frage 1:
Ist das Kreisverwaltungsreferat dieser Behauptung nachgegangen und hat die Authentizität
dieser Aussage überprüft?
Antwort:
In einem von den beiden Geschäftsführern
Herrn Hess und Herrn Schmid unterzeichneten
Schreiben von IsarFunk vom 04.06.2004 an den
Referenten des Kreisverwaltungsreferates, Herrn
Dr. Blume-Beyerle, wird ausgeführt:
„Keinesfalls war es unsere Absicht die Arbeit des
Kreisverwaltungsreferates durch die jüngst in
der Münchner Presse veröffentlichten Aussagen
über den Zustand des Münchner Taxigewerbes
zu diskreditieren. Wir bedauern, dass hierdurch
in Ihrer Behörde und in der Öffentlichkeit Irritationen entstanden sind.“
Die Behauptung von Herrn Schmid entbehrt im
Übrigen auch jeder Grundlage: Jede schriftliche
Beschwerde, die das KVR erreicht, wird bearbeitet. Sie findet Eingang in eine Beschwerdedatei,
in der die einzelnen Arbeitsschritte der Verwaltungsmaßnahmen bis zum Abschluss der Angelegenheit nachvollziehbar dargestellt werden.
Über den Ausgang einer Beschwerde selbst bekommt der Beschwerdeführer jedoch aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Mitteilung.
Dies wird ihm bereits in dem Antwortschreiben
mitgeteilt, da er als Eingangsbestätigung erhält.
Im Hinblick auf eine zeitnahe Ahndung von
Auffälligkeiten und die drohenden Verjährungen
muss das KVR von sich aus schnell und zügig
zuarbeiten; dennoch sind jedem Beschuldigten
und auch Zeugen noch Fristen für eine Rückäußerung einzuräumen.
Nach den Erkenntnissen und Erfahrungswerten
aus der Vergangenheit bearbeiten auch die Bußgeldstellen des KVR’s und der Polizei die Beschwerden zügig. Nur bei den Amtsgerichten
dauert der Abschluss etwas länger. Darauf hat
das KVR aber keinen Einfluss.
Frage 2:
Hat die IsarFunk GmbH, die die Abwicklung des
Taxiverkehrs am Flughafen von der Flughafen
GmbH übertragen bekommen hat, jeweils alle
ihr bekannt gewordenen Verstöße gegen die in
München geltende Taxiordnung schnellstens an
das Kreisverwaltungsreferat zur Bearbeitung
weitergeleitet?
Antwort:
Diese Frage kann von Seiten des KVR’s nicht
vollinhaltlich beantwortet werden, da IsarFunk
innerhalb des vergangenen, knappen 1-Jahres-
Zeitraums (seit Beginn der Zuständigkeit am
Flughafen München bis zum 15.06.2004) entgegen früherer Zusagen (letztmalig am „Taxitag“
bei der IHK am 22.04.2004) überhaupt keine Beschwerde übermittelt hatte. Gleiches berichten
auch die betroffenen Landratsämter.
Bei einem gemeinsamen Gespräch zum Thema
Flughafen, zu dem das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr
und Technologie am 15.06.2004 geladen hatte,
wurde vereinbart, dass in Zukunft alle Beschwerden von IsarFunk an das KVR weitergeleitet werden sollen. An diesem Tag wurden dem
KVR von IsarFunk (Herrn Bachmann) insgesamt
sieben Vorgänge übergeben, die von IsarFunk
selbst bearbeitet worden waren. Der älteste Vorfall (Fahrtverweigerung) datierte vom
13.11.2003 und war mit einem Nutzungsverbot
abgeschlossen worden (Schreiben vom
02.02.2004).
Frage 3:
Sind bei der Kontrolle des Taxigewerbes durch
das KVR in der letzten Zeit Verschlechterungen
eingetreten und wenn ja, wie sehen diese Einschränkungen aus?
Antwort:
Bei der Beschwerdesachbearbeitung nicht, wohl
aber im Kontrollteam. Aufgrund der Einsparungsmaßnahmen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung musste eine der beiden vorhandenen Stellen im Kontrollteam eingespart werden; der Stelleninhaber der verbliebenen
zweiten Stelle ist zudem leider seit längerem erkrankt (Krankenhausaufenthalt).
Der Kontroll- und Betriebsprüfungsdienst kann
aufgrund der Personalsituation deshalb derzeit
nur in beschränktem und absolut notwendigem
Umfang durch andere Mitarbeiter von III/25 zusätzlich zu deren originären Aufgaben mit erledigt werden.
Frage 4:
Wie gedenkt das KVR solchen, für die Ordnungsbehörde rufschädigenden Behauptungen, wenn
es sich um solche handelt, entgegenzutreten?
Antwort:
In diesem Fall gar nicht. Die zitierte, offensichtlich rein persönliche Vermutung von Herrn
Schmid, als Geschäftsführer der auf Gewinnerzielungsabsicht ausgerichteten IsarFunk Zentrale
GmbH & Co. KG., entbehrt einer fundierten
Grundlage. Weder beim KVR noch bei anderen
Stellen hat sich Herr Schmid über die Behandlung von schriftlichen Beschwerden jemals beschwert oder sich Kenntnis über die Bearbeitung
selbst verschafft, noch wurde eine (engere) Zusammenarbeit dahingehend, seitens der Geschäftsführung von IsarFunk, mit dem KVR angestrebt. Eine Zurückweisung der Behauptungen
von Herrn Schmid durch eine Gegendarstellung
erschien dem KVR wenig opportun, da damit
den Äußerungen von Herrn Schmid mehr Bedeutung beigemessen worden wäre, als sie es
dem Grunde nach tatsächlich wert gewesen waren. Nach den Kenntnissen des KVR’s stießen
die Äußerungen von Herrn Schmid nicht nur in
eigenen Reihen bei IsarFunk, sondern auch im
interessierten Leserkreis und beim Taxigewerbe
selbst, auf wenig Glauben.
Frage 5:
Welche Möglichkeit sieht das KVR zu verhindern, dass die in der Tat eingetretene wirtschaftliche Schieflage im Taxi-Gewerbe nicht in eine
Schieflage beim Service übergleitet?
Antwort:
Das Problem der „Schieflage beim Service“ ist
nicht als ein Problem der Landeshauptstadt
München zu regeln, sondern es ist in der gesamten Bundesrepublik Deutschland festzustellen. Dem KVR bleibt nur die Möglichkeit, die
gesetzlichen Vorgaben weiterhin umfassend
auszuschöpfen und dabei das Verwaltungshandeln für alle Betroffenen transparent zu halten.
Das KVR HA III/25 wird auch in Zukunft alle
Hinweise aufgreifen, damit das Taxi als Teil des
ÖPNV weiterhin attraktiv bleibt und dem
Münchner Bürger problemlos zur Verfügung
stehen kann.
Durchlaufzeiten/Straßensperren Medien-Marathon10. Oktober 2004
km Straße erster Läufer letzter Läufer
Start Spiridon-Louis-Ring (nördlich) 10:00 10:20
05 Elisabethstraße / Adelheidstraße 10:16 10:59
10 Briennerstraße 26 10:33 11:38
15 Rosenheimer Platz 10:49 12:17
20 Zamdorfer Straße 11:06 12:56
25 Oberföhringer Straße / Titurelstraße 11:22 13:35
30 Englischer Garten / Ernst Pentzoldt-Weg 11:39 14:15
35 Osterwaldstraße / Genterstraße 11:56 14:54
40 Ackermannstraße / Schwere-Reiter-Straße 12:12 15:33
Ziel Olypiastadion 12:20 15:50
Dr. med univ. Hans Bake v.Bakin
– München –
Heidemannstraße 25–27
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
(ohne Voranmeldung) €31,–
Ärztliche und augenärztliche Untersuchung
mit psychometrischen Tests
für Ersterteilung und über 60 Jahre
€81,–
Telefon 089/3 11 17 50
Mobil 0172/6 52 38 05
Ausreichend Parkplätze vorhanden
Die Genossenschaft

Seite 16

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15TAXIKURIER
Letzte Meldung
Business as usual – eine Nachlese zum
Kardiologenkongress
Bei jedem großen Kongress stellen die Veranstalter Bedingungen an den Tagungsort, die
uns nicht erfreuen. Dazu gehören Ticketverkauf durch den MVV in den Messehallen genauso wie Bus- und VIP-Shuttles.
Die Aufgabe der Taxi-München eG und des
Landesverbandes ist es vor diesem Hintergrund, dass die rechtlichen Vorgaben und der
reibungslose Ablauf des Taxiverkehrs gewährleistet ist. Im Vorfeld der Genehmigungsverfahren für den Mietwagenverkehr forderte der
Landesverband das KVR im Rahmen der gesetzlichen Anhörung auf, alle Voraussetzungen
zu beachten. Das KVR stellte für die wenigen
Tage für jedes Mietwagenfahrzeug eine eigene
Genehmigungen aus und verpflichtete die
Unternehmen, ausschließlich Fahrer mit Fahrerlaubnissen zur Personenbeförderung einzusetzen. Ein entsprechender Hinweis ging an die
Polizeidirektion am Flughafen. Am Hauptanreisetag, Samstag, den 28. August, standen
Mietwagen in Reih und Glied – ohne Fahrer –
am Flughafen, so dass die Fahrgäste mit Taxis
fuhren. In mehreren Verkehrsbesprechungen
mit der Messegesellschaft konnte erreicht werden, dass der Taxiverkehr am Haupteingang
West von den Mietwagen nicht beeinträchtigt
wurde. Die sogenannten VIP-Fahrzeuge standen am Eingang Ost bereit. Am Westeingang
konnte für ausreichend Nachrückplätze in der
Karl-Wild-Straße gesorgt werden.
Quittungsdurchschläge – Steuernummer
Die letzte Unklarheit beseitigte die Antwort des Bundesfinanzministerium vom 03. August auf
eine Anfrage des BZP. Die Folgen können fürchterlich sein, wenn auf Grund fehlender Belege
eine Buchhaltung verworfen wird. 
Für Betriebe mit angestellten Fahrern ist die Einhaltung dieser Vorschriften fast unmöglich.
Auf lange Sicht wird der Gebrauch von Quittungsdruckern, die bei Schichtende die ausgestellten
Quittungen nochmals ausdrucken, der einzige Weg sein, um Schaden zu vermeiden.
Trotzdem muss die Frage erlaubt sein, welchen Sinn die Vorschriften haben sollen, wenn nur die
Quittungen die ausgestellt werden, andere gibt es ja wohl nicht, 10 Jahre aufbewahrt werden
müssen.
BMF informiert: Aufbewahrungspflicht gilt auch für Kleinbetragsrechnungen!
1. Aufbewahrung eines Doppels der Rechnung
Gemäß § 14 b) Abs. 1 UStG hat der Unternehmer u.a. ein Doppel aller Rechnungen, die er selbst
oder ein Dritter ausgestellt hat, zehn Jahre aufzubewahren. Die Verpflichtung zur Aufbewahrung
erstreckt sich auf alle Rechnungen, die der Unternehmer ausgestellt hat, und zwar unabhängig
davon, ob es sich um Kleinbetragsrechnungen i.S.d. § 33 Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung (UStDV)handelt oder nicht. 
Anmerkung: Diese Aufbewahrungspflicht gilt ohne Übergangsregelung, also uneingeschränkt
schon ab dem 1.1.2004!
2. Angabe der Steuernummer oder der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des leistenden Unternehmers (bei Sammelrechnungen)
Gemäß § 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 UStG ist in der Rechnung, die dem leistenden Unternehmer vom
Finanzamt erteilte Steuernummer oder die ihm vom Bundesamt für Finanzen erteilte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer anzugeben. Soweit es sich um eine Kleinbetragsrechnung
i.S.d. § 33 UStDV handelt, ist die Angabe der Steuernummer oder der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nicht erforderlich. Ob es sich bei der Rechnung um eine Kleinbetragsrechnung
i.S.d. § 33 UStDV handelt oder nicht, bestimmt sich nicht nach dem für die Einzelleistung geschuldeten Bruttobetrag, sondern nach dem Gesamtbetrag der Rechnung. Übersteigt der Gesamtbetrag der (Sammel-)Rechnung 100 Euro, sind die Vereinfachungsregeln des § 33 UStDV nicht
mehr anwendbar, und zwar unabhängig davon, ob die dort abgerechneten Einzelleistungen den
Betrag von 100 Euro übersteigen oder nicht. 
Anmerkung: Damit ist klargestellt, dass nicht die Höhe der Einzelpositionen, sondern der Gesamtbetrag entscheidend ist. Während die Angabe der Steuernummer bei der Sammelrechnung
eines Unternehmers unproblematisch ist, muss bei Sammelrechnungen der Taxizentralen je nach
Vertragskonstellation differenziert werden: 
Ist die Zentrale Vertragspartner und als leistendes Unternehmen anzusehen, ist die Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Zentrale anzugeben. 
Anders jedoch, wenn die Zentrale nur die Aufträge vermittelt und als Abrechnungsstelle auftritt:
Dann ist auf der Sammelrechnung grundsätzlich die Steuernummer bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer jedes einzelnen Unternehmens aufzuführen(!), auch wenn die Einzelleistungen
100 Euro nicht übersteigen. Allerdings besteht insoweit eine Vereinfachungsregel, als der jeweilige Umsatz durch Kennziffern oder durch Symbole der jeweiligen Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer zugeordnet werden kann.
Diese sind in der Rechnung oder in anderen der Rechnung zugehörigen Dokumenten zu erläutern, siehe § 31 UStDV. 
Zu den Stoßzeiten wurde der Verkehr an der Messe von Herrn Laermann aus der Zentrale unterstützt.
Lediglich am Bayerischen Hof kam es zeitweise zu Irritationen. Hier mussten die ersten Plätze
am Taxistand wegen einer Baustelle im Hotelbereich als Bushalteplatz abgegeben werden.
Im Gegenzug verlängerte das KVR den Nachrückplatz. Leider parkten einige VIP-Fahrzeuge auf
diesem Bushalteplatz, wogegen wir mit Erfolg beim Hotel protestierten.
Der dem Vernehmen nach sehr teure Mietwagendienst fand nicht den ungeteilten Zuspruch der
Fahrberechtigten VIP’s. Die nicht ortskundigen Fahrer folgten den Anweisungen ihrer Navigationssysteme – so dauerte eine Fahrt von der Messe zum Arabellahotel über die Prinzregentenund Richard-Strauß-Straße am Samstag Nachmittag 1 Stunde und 20 Minuten. Einige entnervte
Mediziner weigerten sich, ihre Freizeit in Limousinen zu opfern und fuhren mit unseren Taxis.
Trotz einiger Bedenkenträger konnten wir eine Belebung der Nachfrage verzeichnen.
Öffnungszeiten: Dienstag mit
Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr
Folgende Leistungen
stehen Ihnen zur Verfügung:
➜ Beratung für Behördengänge
➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung
➜ Beratung inVers.-Angelegenheiten
➜ Kreditkartensysteme
von der Firma Taxi wellCash
➜ Taxizubehör jeglicher Art
Service für unsere Mitglieder:
Schwarzes Brett in den Schaufenstern der
Corneliusstraße 44
Taxischule: Montag und Mittwoch
ab 19.00 bis 21.00 Uhr,
Beginn zu jeder Zeit möglich 
Taxivereinigung
München e.V
Corneliusstraße 44,
80469 München
Tel: (0 89) 77 30 43
Fax: (0 89) 77 35 90
Der Landesverband

Seite 17

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16 TAXIKURIER
Schrottis Fiaker-ABC
D
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. 
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Fall hilfreich. Interessant für Anfänger und Profis. 
In diesem Monat der Buchstabe D …
Dachauer Straße - die längste Straße
Münchens – räumlich und zeitlich.
Selbst tief in der Nacht darf man hier
geduldig studieren, wie Ampelschaltungen und Fahrbahnaufteilungen
nicht sein sollten. München liebt
eben seine Besucher und will sie
nicht mehr so schnell weg lassen. Lediglich auf Hausnummer 366 läuft’s
meist reibungslos.
Dachreklame - die Zeiten, in denen
auf unseren Autodächern nur das
schwarzgelbe „Taxi“ prangte, sind
vorbei. Aber wenn schon „Schumi“
nach seinem siebten Titel immer
noch als lebende Litfaßsäule herumlaufen muß, um seine Miete bezahlen
zu können – wer sollte es den Fiakern verwehren?
Dass es dabei manchem Fahrgast
sauer aufstößt, wenn er für sein Geld
auch noch Werbung fahren soll, kann
man nachvollziehen.
Damen - „Ingolstädter Land bei den
Damen“ ist nachts als Abholadresse
am Funk bekannt. Ohne die Damen
im ambulanten und stationären Gewerbe sähe es nachts noch trüber für
uns aus. Wahrscheinlich auch für alle
weiblichen Wesen dieser Stadt, wenn
sich die Männer –
Verzeihung: Herren – nicht bei
Bedarf austoben dürften.
Daueraufträge - werden in der Regel
einmal pro Woche für dieselbe aufgegeben (Schülerfahrten, Postaufträge,
etc.) wobei die zu befördernden Herrschaften oftmals vergessen, abzubestellen, wenn sie krank sind oder aufgrund sonstiger Unlust unter der
Woche plötzlich nicht mitfahren wollen.
Dauerstörer - das berühmte „Kuffer-
Gedächtnis-Lied“ (das Auslösen des
heimlichen Funknotrufes, welcher 30
Minuten lang den Funk störte und so
geheim war, dass die Verursacher
selbst es nicht mitbekamen) gehört
der Vergangenheit an. Auch die Taxizentrale Suhl (Thüringen) hat ihre
Frequenz geändert, so dass nicht
mehr Münchner Kollegen auf Suhl’-
sche Standplatzrufe („Gaufhör“) antworten. Es ist ein wenig besser geworden.
Datenfunk - bislang nur praxiserprobt für Zentralen mit maximal ein
paar hundert Autos.
Aber: irgendwann wird er kommen.
Die ersten zarten Versuche der
Taxi-München e.G. sind am anlaufen.
Vorteil: die z.T. zeitraubende Sprachübermittlung entfällt; der Auftrag
kann am Display abgelesen werden.
Nachteil: bisherige Funkfahrer, die
mitbekamen, wo sich was rührt, wo
neue Lokale aufgemacht haben usw.,
werden zwangsweise zu Autisten und
wachen nur mehr auf, wenn’s „Piep“
macht. Von den Umrüstungskosten
ganz zu schweigen. Schau’ ma amoi.
Deutsch - Die Sprache am Funk ist
deutsch. Gilt für alle Kanäle! Funksprecher, denen es gerade mal langweilig ist (selten), hören schon mal
als „Big Brother“ auf den Kanälen 5
und 6 mit, um ein paar Mark – nein:
Euro – für die Taxistiftung als Bußgeld reinzuholen.
Diesel - Rudolf Diesel (1858 - 1913)
erfand nach seinem TH-Studium in
München 1891 den berühmten Motor, der lange Zeit für Zuerlässigkeit,
aber auch für riesige Hubräume bei
geringer Leistung stand. Die Zeiten
der Tintenfischtaktik (sich in einer
undurchdringlichen Qualmwolke aus
dem Staub machen) ist noch nicht so
lang vorbei. Erst vor ca. 20 Jahren
begann die Revolution auf der Straße, seit der man „Diesel“ und „Benziner“ in keinster Weise mehr auf einen
Blick unterscheiden kann.
D-Mark - ach, was waren das für 
Zeiten, als es die alte „Mark“ noch
gab. Obwohl: auch damals wurde
nach Herzenslust über das schlechte
Geschäft gemeckert. Und: ob’s wirklich nur am Euro liegt, dass (zufällig)
seitdem die Umsätze am sinken sind
Jedenfalls klang „Dreizehnmarkachzge“ irgendwie besser als „Sechseuroneunzig“ .

Seite 18

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Dringend - ein gar heiliges Wort am
Funk. Hier bleibt alles stehen und 
liegen, bis dem „dringend“-Rufer irgendwie geholfen werden kann.
„Dringend“ ist nur, was Gefahr für
Leib und Leben darstellt, sei es ein
Unfall mit Verletzten, ein Überfall
oder ein tätlicher Angriff. Bei zwar
ärgerlichen, aber doch harmloseren
Ereignissen wie Zahlungsschwierigkeiten, Beleidigungen usw. genügt
ein Ruf an die Zentrale auf einem der
Nebenkanäle.
Durchblick - hier ist nicht der Highway in Neulustheim („Am Durchblick“) gemeint, sondern das Auffassungsvermögen in unserem Gewerbe.
Rückfragen auf Kanal 4 (Zentrale, ich
habe bekommen „Hans-Sachs-8, drei
Glöcklein“, da sind aber mehrere
Glöcklein, welches soll ich denn läuten) korrespondieren mit Funkvergaben wie „Reichenbach mit Vögeln“
(Fahrgast hatte angegeben, einen Vogelkäfig dabeizuhaben) oder „Senftenauer 53, Ikomobi“ – der Fahrgast
hatte auf die Frage des Telefonisten,
wie er denn heiße, auf bayrisch geantwortet „I kumm obi“ .
Zum Glück kam der Fahrgast wirklich „obi“, während der Fahrer schon
reklamierte, den Namen gebe es dort
nicht …
Durchsagen - Zur Wies’nzeit freuen
sich alle Fiaker in und ausserhalb der
Zentrale auf die berühmten Durchsagen wie „Brausebad hundertmal“
oder „Bahnhof Süd laufend“, während der Funksprecher ohnehin schon
ständig innerhalb des Mittleren Ringes sämtliche Aufträge wie saures
Bier (guter Vergleich) erfolglos anbietet. Natürlich ist es zur Zeit eine Besonderheit, wenn das Geschäft mal
wieder richtig läuft, aber leider gilt
die alte Weisheit, dass mindestens
90% aller Durchsagen auf Kanal 1 so
überflüssig sind wie ein Kropf.
Mercedes - VW
– gebraucht
– unfallbeschädigt
– technisch defekt
Taxihandel Günther
Tel - Fax 08703/8765
Ankauf

Seite 19

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18 TAXIKURIER
KÜS-Team München begeht 10-jähriges Jubiläum!
Die KÜS ist ein Zusammenschluss unabhängiger, freiberuflicher Prüfingenieure. Das Leistungsangebot umfasst
alle wichtigen Sachverständigenleistungen im gesetzlich geregelten Bereich der Fahrzeuguntersuchungen, wie
Haupt- und Abgasuntersuchungen und Änderungsabnahmen gemäß der StVZO im Namen und Auftrag des
KÜS e.V.
Im Jahr 2004 begeht das Münchner KÜS-Team voller Stolz ein ganz besonderes Jubiläum, nämlich das zehnjährige Bestehen der ersten KÜS-Kfz-Prüfstelle, die in Ottobrunn eröffnet worden ist. Nur ein paar Meter von
der größten und modernsten KÜS-Kfz-Prüfstelle im Münchner Norden entfernt, befindet sich die renommierte
und bekannte Taxi-Kfz-Werkstatt „Stimmer & Sohn“ in der Lindberghstraße 20, die nicht nur aufgrund der
räumlichen Nähe gerne die Dienstleistungen des KÜS Team München in Anspruch nimmt. Auch der Taxi-Kfz-
Meisterbetrieb von Helmut Glas in der Engelhardstraße 6, ist ein KÜS-Kfz-Stützpunkt und steht jeden Freitag
auf dem Tourplan der sympathischen KÜS-Prüfingenieure.
Service-Optimierung bei Mercedes Benz München
Mercedes Benz München hat für die Taxikunden besondere Angebote und Dienstleistungen geschaffen. Sei es
Beratung, Wartung, Nachrüstung, Reparatur oder Teile-/Zubehörverkauf: Das Serviceteam engagiert sich in
höchstem Maße um die wichtigste Klientel des Hauses. Die Mitarbeiter für den Taxibereich sind immer auf dem
neuesten Stand der Technik und verfügen über weitreichende Taxi-Erfahrung. Spezielle Taxikonditionen sowie
Servicekulanzwäsche bei Erteilung eines Wartungsdienstes.
Im Service-Betrieb Ingolstädter Straße 28 (Taxi-Ansprechpartner: Herr Kneißl und Herr Ruhland) erwartet die
Taxi-Kunden eine besondere Service-Oase. Neben einer kostenlosen Brotzeit bei Erteilung eines Werkstattauftrags bietet das Unternehmen einen separaten Taxi-Annahme-Platz, besonders ausgewiesene Taxi-Parkplätze
sowie Service ohne Voranmeldung an.
Nachtcafé wieder 1A-Taxi-Adresse
Das Nachtcafé war ja jahrelang die Adresse für Nachtfahrer mit „Stichgarantie“ . In jüngster Vergangenheit ist es
jedoch etwas ruhiger geworden.
Ab sofort jedoch kann man seinen Fahrgästen die legendäre Nachtadresse wieder bedenkenlos empfehlen.
Täglich geöffnet, kein Ruhetag, unter der Woche bis 6.00 Uhr, am Wochenende bis 8.00 Uhr geöffnet. Täglich
Live-Musik, Frühstück ab 5.00 Uhr.
Eine besondere Attraktion für Münchner Taxler ist der Schichtwechsel im Nachtcafé. Ab 4.00 Uhr früh gibt’s
Kaffee und Gebäck kostenlos! Statt irgendwo auf dem Firmenhof kann der der Nachtfahrer ganz entspannt die
Übergabe an den Tagfahrer im Nachtcafé vollziehen.
Taxi- und KFZ-Bedarf GmbH in neuen Räumen
Die in Taxler-Kreisen populäre „Taxi-und-KFZ-Bedarf GmbH“ ist von der Landsberger Straße nach Allach gezogen. In den modernen Räumen erhält der Taxifahrer alles, was er für den Alltag benötigt. Spezielle Sonderangebote anlässlich des Umzugs werden bis zum 30. September angeboten (siehe Großanzeige in diesem Heft).
30 Stellplätze im Hof und 7 Werkstatt-Arbeitsplätze stellen sicher, dass selbst bei großem Andrang keine langen
Wartezeiten entstehen.
Schwarzes Brett der Branche
Pinwand

Seite 20

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19TAXIKURIER
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen
und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die 
saure Zitrone ausgewählt.
Es klingt unglaublich, aber es ist Realität. Trotz monatelanger Funkdurchsagen, drastischer Androhung von Strafen, leidenschaftlicher Berichterstattung im TAXIKURIER
(Ausgabe Juli ‘04) stellen sich nach wie vor Kollegen unerlaubt bereit. Das signifikanteste Beispiel ist der Beck-
Stand. Obwohl die Sperrung der Marienplatz-Durchfahrt
droht und es vor den Augen des Stadtrats geschieht,
ignorieren dies immer wieder Kolleginnen und Kollegen
und „stauben“ zudem noch die Fahrgäste aus der Fußgängerzone ab. Stellvertretend für alle diese hirnlosen
Betrüger erhalten in diesem Monat drei Kollegen die 
Zitrone. An einem ganz normalen Dienstag (31.08.04,
17.45 Uhr) wurden diese in nur fünf Minuten ertappt.
Wann endlich beginnt der Gerechtigkeitssinn der Taxigemeinschaft und vertreibt diese unkollegialen Kollegen
von ihrem Tatort?
Taxi-Nummer 1840 Taxi-Nummer 175 Taxi-Nummer 3099
(M-ST 8805) (M-ZA 928) (M-FM 6032)
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
Es gibt noch Kavaliere
Erfreulich, dass wir diesen Monat einen Kollegen vorstellen und küren können. Vielen Nachtfahrern ist Helmut
Reichart als besonders sympathischer Kollege bekannt,
der kürzlich eine Dame vor dem Augustiner-Keller mit
einem kompletten Reifen-Wechsel unterstützt hat. Ihr
Fahrzeug touchierte mit dem Bordstein des Trambahngleises, was zur Zerstörung des Pneus führte. 
Helmut Reichart, 35, selbständiger Unternehmer, hat mit
dieser Aktion bestimmt sehr viel
für das Ansehen der Münchner
Taxibranche geleistet. Deshalb erhält er vom TAXIKURIER Verzehrgutscheine der Firma Vinzenz
Murr im Wert von Euro 50,00.
Helmut Reichart,
ein Goldfisch im Haifischbecken
Bier, Bar & PartyserviceBayerische Küche,
Geöffnet täglich von 10 Uhr bis 3 Uhr früh
Leopoldstraße 72 • 80802 München
Tel.: 0 89 /39 00 92 • www.ZurBrezn.de
50 m von der Münchner Freiheit entfernt

Seite 21

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20 TAXIKURIER
Sie ist in jedem Fall außergewöhnlich. Und außerordentlich talentiert
scheint sie auch zu sein. Die Rede ist
von Rosita Balzer, die auf den beiden
Rückfragekanälen zwei und vier arbeitet. Sie ist aus Thüringen in München gelandet, hat keinen Taxischein
und arbeitet seit November 2000 in
der Taxizentrale. Woher hat sie denn
die Ortskenntnis, fragt sich der Insider? Rosita Balzer macht etwas, das
man vielen Kollegen auch anraten
möchte: „In meiner Freizeit fahre ich
durch München, schaue mir die wunderbare Stadt an und lerne dadurch
natürlich jede Menge für meinen
Job.“ Bingo. Der einzige Wermutstropfen: Sie fährt nicht mit dem Taxi,
sondern mit dem Fahrrad.
Aber dadurch kriegt sie natürlich
auch mehr mit. 
Die Rosita hat sowieso eine spannende berufliche Karriere hinter sich.
Eigentlich ist sie Werkzeugmacherin.
Was sich hier etwas ungewöhnlich
anhört, war in der ehemaligen DDR
an der Tagesordnung. Man hat einfach das gemacht, wofür Bedarf vorhanden war und deshalb hat sie auch
als Schlosser gearbeitet. Und so weiß
sie heute, wie man einen Schraubenschlüssel anfertigt oder eine Zange.
Dass ihr das hier nichts mehr nützt,
hat sie schnell gelernt, nachdem sie
mit ihren Kenntnissen nicht einmal in
einem Münchner Großkonzern unterkommen konnte. Wo man in die
Männerdomäne nicht einbrechen
kann, muss man es eben mit einem
Frauenjob versuchen. Daraufhin wurde sie Nageldesignerin, was man heute noch an ihren extravaganten Fin-
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Werkzeugmacherin mit 
attraktiven Krallen
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in
der Funkzentrale haben einen genauso
harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind
für jeden von uns bares Geld wert. Mit
diesem Beitrag will der TAXIKURIER
eine Brücke schlagen zwischen Fahrern
und Funkern. 
In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“
vorgestellt, mit ihren Hobbies,
Leidenschaften und Wünschen. 
In dieser Ausgabe:
Rosita Balzer
gernägeln bemerken kann. Vielleicht
auch mit ein Grund, warum manche
Fahrer auf einen „Ratsch“ mit der
gutausehenden Rosita in die Zentrale
kommen. Oder wollen sie sich Rositas
Rügen persönlich abholen? Denn obwohl sie erst vier Jahre funkt – entweder von 6 – 14 Uhr oder von 14 –
22 Uhr – weiß sie doch, dass ein gerüttelt Maß an Härte von Nöten ist,
damit einem niemand auf der Nase
herumtanzt. „Besonders ärgerlich ist“,
sagt sie, „wenn ich genau merke, dass
der Fahrer nicht weiß, wovon ich rede. Bei manchen habe ich das Gefühl,
die halten den Rückfragekanal für
weniger wichtig als Kanal 1. Dabei
kann das hier manchmal anstrengender sein, als die Auftragsvergabe.“ Eine Tatsache, wie sich jeder denken
kann, der die hilfreichen Geister auf
den Rückfragekanälen selbst schon in
Anspruch genommen hat. Denn egal
ob auf der Suche nach Kneipen oder
Straßen – „hier werden Sie geholfen“ . 
„Etwas mehr
Höflichkeit, meine
Herren“
Was Rosita Balzer noch nervt, sind die
schlampigen Anfragen bei „weiter“,
ohne die Nummer zu nennen und die
oftmals fehlende Höflichkeit. Zur Entspannung hat sie, wie soll es auch anders sein, wieder ein ausgefallenes
Hobby: Ballon fahren. Da schwebt sie
dann wirklich über den Dingen. Am
besten in Italien oder an der Ostsee.

Seite 22

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Mini-Steckbrief:
Name: Balzer
Vorname: Rosita
Alter: 41
Sternzeichen: Schütze
Familienstand: „Glücklich
geschieden“, zwei große Kinder
Geburtsort: Thüringen
Wohnviertel: Lochhausen
Hobbies: Fahrrad fahren, lesen,
Ballon fahren, gut essen, wenn 
ihr Freund kocht, italienische 
und kalifornische Rotweine
Musik: Uriah Heep,
Led Zeppelin, Rock
Laster: Rauchen
Mein heißer
Tipp!
Münchens Taxifahrerinnen und Taxifahrer verraten ihre Lieblingsadressen.
Bitte nicht weitersagen!
Wolfgang Wicke, 56 Jahre, trifft man oft am „Max Joseph“, den er für den
optisch schönsten Standplatz Münchens hält. Der sympathische Quereinsteiger und Selbstdreher ist seit über 20 Jahren Unternehmer (Konzession 
Nr. 234) und besucht gerne das „Rheinpfalz“ . „Hier trifft man Musiker,
manchmal auch nette Kollegen. Die Barbara ist eine wunderbare Köchin mit
Magister, beherrscht die gutbürgerliche Küche. Den witzigen Laden in der
Kurfürstenstraße 35 mag ich schon seit Jahrzehnten“ .
Taxi- und Kfz.-Bedarf GmbH 
Reifendienst (alle Fabrikate) Sankt-Johann-Str. 23-25, 80999 München 
KFZ-Meisterwerkstatt 089/5020571/ 81 Fax 50 34 07 
Ölwechsel Öffnungszeiten: Mo-Fr. 08.30–12.00 Uhr
12:30-17:00 Uhr
 Samstag 8.30 – 13.00 Uhr
Inspektionsangebot W210 Diesel : 
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Ölfilter 14,60€ 5,99€
Luftfilter 20,90€ 14,50€ 
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alle Preise zuzüglich gesetzlicher MWSt.;
* nicht bei Klimaautomatik
Bremsenangebot W210 15“ Limousine u. 
 T-Modell 
 UVP unser Preis
Bremsscheibe vo. 43,06€ p.St. 27,90€ p.St 
Bremsscheibe hi. 37,50€ p.St: 19,90€ p.St. 
Bremsklotz vo. 57,55€ 32,90€ 
Bremsklotz hi. 44,10€ 29,90€
Verschleißanzeiger 1,98€ p.St. 1,19€ p.St.
 266,73€ 160,78€ 
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alle Preise zuzüglich gesetzlicher MWSt. 
Dieses Angebot gilt bis 30.09.2004

Seite 23

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22 TAXIKURIER
Vorab muss man eines feststellen: Keine der aufgeführten
Adressen verkauft Schaschlik in der eigentlichen Form;
nämlich als Spieß, gemischt mit Fleisch, Innereien, Zwiebeln
und ggf. Paprika. Überall erhält man, wenn man Schaschlik
bestellt, einen zubereiteten Fleischspieß. 
(Anmerkung: Innereien werden, wenn sie länger gebraten
werden, zäh! Daher wird auf Innereien verzichtet.)
Fotos: www.atelier-tacke.de
Die monatliche
Orientierungshilfe
durch den 
Brotzeit-Dschungel
Essen auf Rädern
Name
Adresse
Relation Preis/Größe
Geschmack
Sauce
Temperatur
Schnelligkeit
Punkte Gesamt
Platz
Fazit
Vom 18. September bis 3. Oktober
2004 ist wieder Oktoberfest in München und erfahrungsgemäß sind gerade während dieser Zeit viele Fahrer
unterwegs, die sonst – unterm Jahr –
eher selten im Taxi anzutreffen sind.
Da sind Fragen auf Kanal 1 wie
„Zentrale – Wo Oktoberfest?“ oder
„Zentrale – Wo großes Haus mit
Zug?“ (Suche nach Adresse des
Hauptbahnhofs) leider keine Seltenheit. 
Leider ist noch ein weiterer Missstand
festzustellen, dass es nämlich immer
wieder Fahrer gibt, die sich in ihrer
Landessprache auf einem der Funkkanäle äußern. Dies ist verboten!
Funksprache ist deutsch!!! 
Man sollte sich hierbei nur dessen
bewusst sein, dass die Masse der Zuhörer des Betriebsfunkes der Taxi-
München eG nicht die Fahrerinnen
und Fahrer, sondern vielmehr die
Fahrgäste sind. Was derartige Fragen
oder Aussagen von Fahrern am Funk
für ein Bild auf das Taxigewerbe
Münchens werfen, ist selbstredend.
Leitragende hierbei sind die „Profi“-
Fahrer und die Taxi-München eG, die
an 365 (heuer sogar 366!) Tagen im
Jahr rund um die Uhr ihr Bestes geben, damit die Kunden schnellst- und
bestmöglich mit Taxis versorgt werden.
Um derartigen Fehlentwicklungen
vorzubeugen, scheint es angebracht –
gerade angesichts des bevorstehenden Oktoberfestes – nochmals die genauen Bedeutungen und Verwendungen der unterschiedlichen Funkkanäle der Taxi-München eG zu erklären.
Kanal 1
Kanal 1 wird ausschließlich zur Auftragsvermittlung verwendet. Gewerbedienliche Informationsdurchsagen
(wartende Fahrgäste…) von Fahrern
sind nur in Gesprächspausen (während des Oktoberfestes eher selten!)
gestattet; eine Behinderung des
Funksprechverkehrs ist unbedingt zu
vermeiden!
Weiter wird über Kanal 1 (in Ausnahmefällen über Kanal 3, wenn Störung
auf Kanal 1 vorliegt) auch die Funkbetreuung („Funkzentrale“, „Dringendrufe von Kollegen“) durchgeführt. Alle anderen Aktivitäten, wie
Rückfragen, Kommentare und dergl.
haben auf Kanal 1 nichts verloren.
Dauerbrenner
„Zentrale–Wo Oktoberfest?“
Im Oktober-Heft für Sie der 
Schaschlik-Test!

Seite 24

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Metzgerei / Imbiss Schmankerl-Imbiss Imbiss-Stube Rudis Imbiss Metzgerei
Andreas Sommerkorn Peter Niedermeier Woehrmueller
Reutterstr. 42 Ludwigshafener Str. 5 Wiener Platz Thalkirchner Am Viktualienmarkt
(ggü. Willibald-Stand) (Zulassungsstelle) Str. 126 Petersbergl Laden 8
•• ••• •• •• •••
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••• ••• ••• ••• •
14 13 11 10 7
1. 2. 3. 4. 5.
Alteingesessene
Metzgerei hoher
Qualität. Diesen
Standard hatte auch
das Schaschlik. Sehr
empfehlenswert!
(Tipp: erst mittags,
dann schmeckt’s
noch besser)
Klassischer Imbiss.
Man bekommt – wenn
auch etwas teurer als
bei allen anderen
Adressen – eine große
Portion, die dazu auch
noch gut schmeckt.
Vom Ambiente sollte
man sich nicht täuschen lassen; es ist ein
alter Imbiss! Schaschlik war etwas zu heiss
und zuviel Curry!
Ansonsten gut.
Direkt am Großmarkt.
Ecke Gotzinger Straße.
Es handelt sich zwar
um keinen Vorzeigeimbiss; aber das etwas
anders zubereitete
Schaschlik (mit suppenähnlicher Sauce) ist
trotzdem gut.
Hervorragende Metzgerei und äusserst
freundlicher Service.
Leider wurde das
Schaschlik roh verabreicht. Nach Zubereitung zu Hause hervorragend. Nichts für
Hungrige!
Die Benutzung des Kanal 1 am Flughafen ist verboten!
Kanal 2
Kanal 2 ist zu verwenden für Rückfragen an die Zentrale (z. B. Adresse
auf Kanal 1 nicht verstanden oder
Fahrgast erscheint nicht, weitere Abholadressen bei Sommerfahrten) und
es werden hier auch anderweitige
Auskünfte (z. B. Adressen von Lokalen oder Firmen) von der Zentrale an
die Fahrer gegeben.
Ebenso können Sie hier – wie auch
auf Kanal 4 – Fahrgastbestätigungen
oder Fahrpreismeldungen an die Zentrale weitergeben. Natürlich können
Sie auch Adressen, die Ihnen auf Kanal 1 mit dem Zusatz „auf weit“ vermittelt wurden, erfragen (dies ist
auch auf Kanal 4 möglich).
Nachts werden alle Personalfahrten
(nach Erstvermittlung auf Kanal 1)
der Stadtwerke München hier weiter
abgearbeitet (evtl. weitere Abholadressen und abschließende Fahrpreismeldung).
Die Benutzung des Kanal 2 am Flughafen ist verboten!
Kanal 3
Kanal 3 wird verwendet wie Kanal 1;
ist also der Ersatzkanal für Kanal 1.
Meist werden von Seiten der Taxi-
München eG Kanal 1 und Kanal 3
zusammengeschaltet; also parallel
betrieben, um evtl. „Funklöcher“
(z. B. im Raum Moosach oder 1. Position am Fürstenried-II-Stand, …) abzudecken. Befinden Sie sich in einem
sogenannten „Funkloch“, können Sie
sich zur Auftragserteilung jederzeit
auch auf Kanal 3 melden, auch wenn
eigentlich auf Kanal 1 gearbeitet
wird. Im Normalfall informiert die
Zentrale immer darüber, auf welchem
Kanal gearbeitet wird.
Die Benutzung des Kanal 3 am Flughafen ist verboten!
Kanal 4
Hat gleiche Bedeutung wie Kanal 2.
Im Regelfall werden die unter Kanal
2 beschriebenen Vorgänge (Ausnahme MVG-Aufträge) vorwiegend auf
Kanal 4 bearbeitet, da dieser Kanal
aus früheren Zeiten schon als Rükkfragekanal fungierte.
Es ist auch immer den Anweisungen
der Zentrale (z. B. „gehen Sie bitte
auf K2“, „einen Moment bitte“…)
Folge zu leisten.
Die Benutzung des Kanal 4 am Flughafen ist verboten! ➜
23TAXIKURIER

Seite 25

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24 TAXIKURIER
Kanal 5:
Der Kanal 5 ist nur für den Bereich
des Flughafens zu verwenden. 
Es werden hier auch nur Aufträge,
die in den Zuständigkeitsbereich des
Flughafens fallen, vermittelt.
Gestattet sind auch gewerbedienliche
Informationsdurchsagen im Bereich
des Flughafens.
Die Benutzung des Kanal 5 in München ist verboten!
Kanal 6
Kanal 6 ist nur für gewerbedienliche
Informationen gedacht.
Hier können sich die Fahrer auch
untereinander Informationen weitergeben. Privatunterhaltungen, verletzende und diffamierende Aussagen
sind zu unterlassen.
Die Benutzung des Kanal 6 am Flughafen ist verboten!
In der Praxis kann die Verwendung
aller Kanäle durch die der Zentrale
auch anders als in den Schemata dargestellt, aussehen (nicht die Regel!).
Es ist immer darauf zu achten was
die Zentrale bekannt gibt; sollte es
nicht offensichtlich sein, so kann
auch nachgefragt werden.
Auf allen Kanälen (Problem besteht
hauptsächlich auf Kanal 5 + 6) ist
nur die deutsche Sprache erlaubt; bei
Nichtbefolgung wird die Taxi-München eG dies – wie in der Vergangenheit schon mehrfach exerziert – 
rigoros ahnden und unterbinden.
Ohne Worte
Schwachsinn auf Kanal 6
In vielen Branchen gibt es Quereinsteiger. Nirgends jedoch, vielleicht noch in
der Gastronomie oder im horizontalen Gewerbe, gibt es so viele Seiteneinsteiger wie in der Taxibranche. Die Bandbreite ist enorm. Vom anatolischen Teppichknüpfer über den Altphilologen bis zum Schriftsteller ohne Job, lernt man
täglich aufs Neue Kollegen kennen. Und das ist gut für die Branche. Jeder, der
nach emsigem Lernen seine Ortskunde-Prüfung bestanden hat, ist eine Bereicherung des Fiaker-Mosaiks dieser Stadt. Er hat den schönsten Beruf mit dem
größten Freiraum gewählt. Er kann Zeit/Umfeld wählen und seinen Arbeitsplatz gestalten. Er sollte jedoch den Rahmen nicht überziehen. Gebetsketten
sowie andere Glaubensbekenntnisse, extreme Musikuntermalungen wie gregorianische Kirchengesänge und ähnliches, begeistern selten die Fahrgäste.
Wenigen Fahrerinnen und Fahrern ist bewusst, dass sie durch das Niveau der
Lektüre auf ihrer Ablage ihren Gästen ein Signal senden, wessen Geisteskind
sie selbst sind. BILD und ähnlicher Boulevard-Schund sind halt nun mal nicht
die beste Visitenkarte. Vielleicht ist die Lektüre dieses Mediums Grund für die
Verblödung mancher Kollegen.
An anderer Stelle in diesem Heft ist ausführlich die Verwendung der Kanäle
beschrieben. Wenn die geneigten Leser dieser Zeilen sich einmal die dümmsten der Zunft reinziehen wollen, empfehle ich Kanal 6 zwischen 6.00 Uhr
und 22.00 Uhr. Es gibt eine Gruppe von 5-6 Mann, die fast täglich diesen Kanal exklusiv für sich nutzt, um sich fremden- und frauenfeindlich zu artikulieren. Der Horizont dieser Herren hat eine Reichweite vom Beck- bis zum
Talstand und gipfelt in Aussagen, dass man sich jetzt wieder „Ü-mäßig“
(= überzalmäßig) am Beck-Stand aufstellen kann und man durch die Blockade
des „6ers“ die „Kanacken“ vertrieben habe.
Im Namen aller noch nicht schwachsinnigen Kollegen und Kolleginnen bitte
ich die Funker, dies in Zukunft zu ändern, um auch weiterhin Freude und
Erfolg am schönsten Beruf zu haben. 
3093

Seite 26

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Promi-Talk
Das monatliche Gespräch mit bekannten Zeitgenossen 
aus unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi.
Maximilian Seitz
Einen Führerschein hat Maximilian Seitz nie besessen und ein Auto wäre
ihm viel zu teuer. Der freischaffende Maler lebt in München und schläft
in Sauerlach. Die Nacht lässt er immer im Schumann’s ausklingen, das
wissen auch München’s Taxler.
„Als ich wieder einmal in ein Taxi stieg und Sauerlach als Fahrziel angab,
entgegnete der Chauffeur:
,Jetzt hab’ ich Sie erwischt! Sie sind Maler und hören gern Chopin. ‘
Nach der nächsten Kurve lag die CD im Player und ich hab’ am Ziel auf
35 Euro aufgerundet.“
Maximilian Seitz, 67, akademischer Maler, begehrter Taxigast
mit der Stammstrecke Schumann’s – Sauerlach.
Ansprechpartner: Rainer Vettori
Riesenfeldstraße 7
80809 München
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BMW 7er Reihe; individuelle T axivorbereitung möglich.

Seite 27

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26 TAXIKURIER
der initiale Knieschmerz nach längerem Sitzen auf, auch bei leichter
Kraftanstrengung (Kuppeln und
Bremsen). Bei der Untersuchung findet man neben einer schmerzhaften
Kniescheibe und einem leicht gereizten Kniegelenk auch häufig einen
verkürzten Kniestreckmuskel und einen verkürzten Hüftbeugemuskel.
Ferner finden sich Schwellungen am
Hoffa´schen Fettkörper (Gelenkpolizist). Dieser befindet sich im Kniegelenk unter der Patellasehne. Er reagiert bei Entzündungen und
Reizungen ganz schnell mit Schwellung. Nur gelegentlich kommt es zu
einer starken Ergussbildung (Reizerguss) des Kniegelenks, die dann
punktiert werden muss. Differentialdiagnostisch findet man auch starke
Schleimbeutelschwellungen der Kniescheibe. Sie kommen meistens und
gehäuft bei Patienten vor, die knie
belastende Berufe haben (Steinmetz,
Bodenleger...), können aber auch
nach Stürzen und Prellungen im Bereich des Kniegelenks auftreten. Dia-
Hier spricht der Doc
Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung 
und Bewegung.
Die Kniescheibe ist ein relativ kleiner
Knochen, hat einen kleinen Knorpelüberzug, aber eine enorm wichtige
Funktion für die Beweglichkeit des
Kniegelenks. Sie ist für das „Roll-
Gleitgelenk“ (Kniegelenk) von großer
Bedeutung für die Umlenkung der
einwirkenden Kraft des Muskulus
Quadrizeps (Kniestreckmuskel) auf
den Unterschenkel. Dabei wird die
Kraft des Muskels über die Quadrizepssehne an die Kniescheibe „Patella“ über die Patellasehne auf Schienbein (Tibia) umgelenkt. Die
Knorpelfläche der Kniescheibe ist
häufig Ursache der Beschwerden. Der
Gelenkknorpel ist aktiv, d. h. er kann
sich bei Belastung verformen, kann
Flüssigkeit aufnehmen, kann anschwellen und so zu einer Fehlbelastung oder einer starken Druckbelastung zu Schmerzen im Kniegelenk
führen. Diese äußern sich vorwiegend
an der Vorder- und Innenseite des
Gelenks und treten bei leichten Belastungen, bei Hockbewegungen oder
auch langem Sitzen auf. Häufig tritt
Immer Ärger mit der Kniescheibe
gnostizieren kann man besonders
Veränderungen am Kniescheibenknorpel mit der Kernspintomographie. Hier lassen sich Fehlstellungen
(Patelladysplasie) und Knorpelverschleiss eindeutig belegen. Therapeutisch kann man mit entzündungshemmenden Medikamenten,
Injektionsbehandlungen (auch Hyaluronsäure, ein körpereigener Knorpelaufbaustoff hilft sehr häufig) und
mit Krankengymnastik die Fehlstellung und Muskelverkürzung gut bekämpfen. Nur bei starken Fehlstellungen der Kniescheibe und schweren
Knorpelschädigungen muss zum
Messer gegriffen werden.
Hier wird dann über eine Arthroskopie eine Säuberung des abgeriebenen
Gelenkknorpels durchgeführt und
durch laterales Release die Zugwirkung der Muskulatur geändert. 
Mein Tipp: 
Vermeiden Sie zu häufiges einseitiges Treppensteigen, dauerndes
Knien auf dem Kniegelenk, dehnen
Sie regelmäßig Ihre Hüft- und Oberschenkelmuskulatur und vermeiden
Sie beim Bergwandern steiles
Bergabgehen durch leichtes Kurvenlaufen.
Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin
betreibt zusammen mit Dr. Christian Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. 
Er war über 10 Jahre Bundesliga-Handballspieler, mehrfacher deutscher 
Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele und 1984 in
Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel gibt regelmäßig 
Tipps im TAXIKURIER zu berufsrelevanten Themen.

Seite 28

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27TAXIKURIER
Flughafen München
Flughafen-News
Wir wollen Sie mit diesem Hinweis
nicht belehren oder gar mögliche
Mehreinnahmen verhindern, sondern
Sie vor Tarifverstößen warnen. Bei
einer Anzeige wegen Fahrpreisüberforderung kann sich kein Fahrer auf
ein Flugblatt beziehen, in dem inkompetente, falsche Sachverhalte
verbreitet werden.
Übrigens, in den Taxitarifordnungen
der Landratsämter von Freising, Erding, München und der Landeshauptstadt München, sind die Grenzen der
Tarifzone I am Flughafen exakt beschrieben:
„Das Gelände des Flughafens im Sinne dieser Verordnung beginnt an der
Zufahrt über die Zentralallee 400 m
nach der Abzweigung von der Kreisstraße FS 44, an der Zufahrt über die
Freisinger Allee bei der Agip-Tankstelle und an der Zufahrt über die
Staatsstraße ZS 84 aus Richtung Erding bei der Abzweigung zur -Allgemeinen Luftfahrt-.“
Taxibestellungen am Flughafen
Entgegen anderslautender Meldungen
gilt die Kurzfahrtenregelung am
Flughafen auch für Bestellungen bzw.
Telefon- und Funkaufträge.
Ein Aushang des Mieters der Flughafenstandplätze, indem behauptet
wurde, die Kurzstreckenregelung
gelte nur für Einsteiger, musste auf
Anweisung des Landratsamtes Erding zurückgenommen werden, da
die Taxiordnung von Erding eindeutig eine andere Festlegung trifft.
Es steht zu vermuten, dass durch
diese „Ente“ Taxibestellungen am
Flughafen behindert werden sollten,
da diese fast ausschließlich über die
Taxi-München eG abgewickelt werden. Es nimmt ohnehin Wunder,
dass die FMG diesem Treiben nicht
entgegentritt.
Nachdem Funkaufträge über K 5 an
den Flughafenstandplätzen manchmal vergeblich angeboten werden,
weil wartende Fahrer nicht im Taxi
sind, bitten wir freifahrende Taxis
auf K 5 um Meldung. Selbst wenn
es sich um Kurzfahrten handelt,
sind diese Stiche eine grundsätzliche Einnahme ohne Wartezeit.
Zum Service gehören auch am
Flughafen-Bestellfahrten, auch
wenn der Zwischenmieter mangels
einsatzbereiter Taxis daran kein
Interesse hat.
Taxitarif am Flughafen
In einem Flugblatt für die aufstellungsberechtigten Taxis am Flughafen „Franz-Josef-Strauß“ vom August war zu lesen, dass Fahrten vom
Flughafen zu den Passämtern in Freising, Obere Hauptstraße 2, Hallbergmoos, Theresienstraße 7 – 6 und
Oberding, Tassilostraße 17, durchgehend mit Tarifstufe 1 durchzuführen
sind. Diese Behauptung stützt sich
angeblich auf eine Aussage des
Kreisverwaltungsreferats. Dort fand
sich allerdings niemand, der diesen
Unsinn bestätigte.
Nach § 2 Ziffer 5 der Taxitarifordnung für ist bestimmt: Bei Rückfahrt
derselben Fahrgäste von Zielen in der
Tarifzone II in Richtung Tarifzone I:
bis Grenze der Tarifzone I Tarifstufe 2
ab Grenze der Tarifzone I Tarifstufe 1
Nach § 1 Ziffer 2 der Taxitarifordnung gehört das Gelände des Flughafens zur Zone I, so dass bei der Rükkfahrt aus Zone II (also Passamt)
beim Einfahren in das Flughafengelände auf Tarif 1 geschaltet werden
darf.
Limousinen-Service, Abhol- und Bringservice.
Geöffnet von 2000 – 6 00 Uhr.
Die lohnenede Adresse für Gäste und Taxifahrer!
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Seite 29

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28 TAXIKURIER
Das „4004“ hat voll eingeschlagen!
Wir wollen keine Designervögel!
Und das ist das Entscheidende: “Zu
uns kann ganz beruhigt auch diese
Altersgruppe geschickt werden und
die fühlt sich hier wohl. Unsere Türsteher haben nicht die Funktion, dass
sie auf die Labels der Klamotten achten und danach die Gäste auswählen.
Wir wollen keine Designervögel. Jeder, der vernünftig daherkommt, wird
auch reingelassen”, betont der 31jährige. Und das ist für uns Taxifahrer
gut zu wissen. Denn nichts ist peinlicher, als einen Gast zu einem
Schuppen zu bringen, wo er schon
am Türsteher scheitert. So ein Fahrgast hält nämlich nichts von der
Kompetenz des Taxifahrers und von
der Münchner Freundlichkeit ist er
auch enttäuscht. 
Im „4004“ wird zwar ausschließlich
getrunken – für den Hunger ist der
Pizzastand vor dem Haus zuständig –
aber trotzdem sind die hackedicht
Angesoffenen kaum anzutreffen. 
Drei Nürnberger haben sich aufgemacht, den Münchnern die größte
Disco zu bieten: Das „4004“ in der
Landsbergerstraße. Einer der drei
Chefs ist Edgar Gröber. Warum München, Herr Gröber? „Weil es laut Umfragen immer wieder die beliebteste
Stadt ist.” In Nürnberg ist der Betreiber ARTE AG schon seit Jahren aktiv
und auch erfolgreich, weshalb man
im „4004“ nach dem gleichen Konzept vorgeht.Gröber: „Vier Discos unter einem Dach, alles gleichwertige
Clubs, ein Eintrittspreis, zwei Tage in
der Woche geöffnet. Das Ganze in einem vernünftigen Design mit Liebe
zum Detail. Dazu Musik, auf die auch
30- bis 40jährige abfahren: Salsa,
Mainstream, House.“
Die Frage, die viele Taxler in München in echte Nöte versetzt, heißt:
„Welche Disco können Sie empfehlen?“ Vor allem, wenn der Fahrgast völlig
normal ausschaut. Also rund 40 Jahre alt ist, keine grünen Haare hat, keine
Jeans mit Löchern, keine adidas-Jacken und keine Gucci-Schuhe.
Wir Taxler kennen doch Münchens Türsteher. Aber seit letztem Jahr gibt es eine
Alternative: Das „4004“ .
„Wir haben einfach gehobenes Publikum“, sagt Edgar Gröber. Logisch.
Was sonst? Sporadisch werden auch
themenbezogene Feste veranstaltet,
aber während der Wies’n hält man
sich im „4004“ erstmal zurück.
„Da müssen wir zuerst unsere Erfahrungen machen. Deshalb ist auch
während dieser Zeit nur Freitag und
Samstag geöffnet.“
300 bis 500 Taxis
pro Nacht
Der Bedarf an Taxis beläuft sich jeweils auf 300 bis 500 Stück, je nach
Besucherzahl. Eine schöne Adresse
für uns, die sich lohnt anzufahren,
auch wenn manche nur zum Bahnhof
wollen … (PG) 
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4 Clubs, 12 Bars, 1 VIP-Lounge,
geöffnet Freitag und Samstag und
vor Feiertagen 21.30 – 5.00 Uhr,
Eintrittspreis:
Freitag 7,50 Euro,
Samstag 8,00 Euro,
Getränke von
2,50 Euro (Bier) bis 
70,00 Euro (Champagner),
Mindestalter 20 Jahre,
Taxistand vor der Türe.

Seite 30

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Die Taxi-Modelle von Volkswagen

Seite 31

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30 TAXIKURIER
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Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
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spätestens 15. Oktober 2004 direkt an den 
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Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im 
Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen. Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich
auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende
bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock (Verwaltung).
Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel
mit Lageplan auf der Rückseite (mit Taxiunternehmer-Stempel)
zum Besuch der Taxischule München bei der Taxi-München eG
mitbringen. Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenene Mitgliedsunter-nehmen
bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
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Seite 32

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31TAXIKURIER
Taxameter des Monats
Heimatgefühle – Zwischen 11.00 und 13.00 Uhr auf der Wies’n im Freien Brotzeit machen, zwei Maß
trinken und den Münchner Flair genießén. Um diese Zeit ist die Einheimischen-Dichte am höchsten!
Schwindelgefühle – Nach drei Maß Krinoline fahren …
Pflichtgefühle – Nach einer Maß mitschunkeln müssen!
Darmgefühle – Auf’s große Häusl müssen …
Stimmungsgefühle – Bei jedem Schluck anstoßen. Der Bayer tut dies im Gegensatz zum Rheinländer nur
bei vollem Krug oder Glas.
Unternehmerkurse
Termine: 
Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva,
Verwaltung
Kurs 7/2004: 12.10. – 09.11.04
Kurs 8/2004: 16.11. – 14.12.04
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im Taxishop oder bei 
Herrn Tony Doll 
(30 Min. vor Kursbeginn) 
Funkausbildung
Termine: 19. und 21. Oktober 2004
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG 
IM OKTOBER
2004
Ihre neue Ansprechpartnerin
entrum München – Albrechtstraß e –
für alle Fragen rund um Audi-Taxis
ist Frau Alin Kumke,
Telefon: 089 12696-227,
mobil: 0170 6381957 ,
E-Mail: alin.kumke@mahag.de
Audi Zentrum München
Albrechtstraß e 16, 80636 München
Telefon: 089 1TT 2696-0, Fax: 089 12696-288
www.mahag.de
htstraße

Seite 33

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32 TAXIKURIER
Zum Glück sind Überfälle auf Taxifahrer
heute eher die Ausnahme, im Gegensatz
zu den wilden 50er und 60er Jahren,
als sie an der Tagesordnung waren.
Trotzdem stellt man sich immer wieder
die Frage, „Wie sicher sind wir in unserem Job?” Worauf wir beim Thema 
Sicherheit achten sollten, darüber hat
sich der TAXIKURIER mit Klaus Schrödel
vom Münchner Raubkommissariat 211
unterhalten.
„Haben Sie denn keine Angst?“ – das
wird der Taxler in schöner Regelmäßigkeit von seinen Fahrgästen gefragt. Antwort: „Kein Taxifahrer
muss in seinem Beruf Angst haben,
in München schon gleich gar nicht.“
Das ist das beruhigende Ergebnis der
statistischen Auswertungen von
Klaus Schrödel vom Raubkommissariat 211 in der Münchner Ettstraße.
„211“ ist zuständig für „kommerzielles Geld“, also Banken, Tankstellen
und eben Taxis.
„Taxifahrer leben 
sicherer als Bankkaufleute“
Der 48jährige Hauptkommissar kümmert sich seit 1996 schwerpunktmäßig
um Überfälle auf Taxler. Betrachtet
man sich die Zahlen (2001/14 Überfälle/12 aufgeklärt; 2002/13/10;
2003/14/12; 2004/bisher 9/7 aufgeklärt) kommt auch Klaus Schrödel zu
dem Ergebnis, dass „Taxifahrer ein sichererer Beruf ist als Banker, wenn
man bedenkt dass cirka 3.500 Taxis
an 365 Tagen rund um die Uhr im
Einsatz sind. Selbst Frauen,“ so der
Hauptkommissar, „sind nicht besonders gefährdet und dass ein Taxler
zweimal überfallen wurde ist überhaupt noch nie vorgekommen.“ Banker leben da nicht so sorglos, gibt es
doch welche, die wurden schon sechsmal überfallen.
Trotz dieser, für Taxler, doch beruhigenden Statistik kann man natürlich
nie vorsichtig genug sein. Bei den
oben genannten Zahlen handelt es
sich ausschließlich um Überfälle mit
Waffengewalt und nicht um Zahlstreitigkeiten. Seit den wilden 50er Jahren
hat der Gesetzgeber den Taxifahrer
unter einen besonderen Schutz gestellt. So ist die Mindeststrafe bei einem “räuberischen Angriff auf einen
Taxifahrer” 5 Jahre.
Das Wichtigste ist in jedem Fall das
Verhalten der Fahrer. „Schon im Vorfeld, wenn man bei einem Fahrgast
ein mulmiges Gefühl hat, soll man
sich die Leute anschauen und ansprechen. Wenn sich einer auf dem Rükksitz verkrümelt und nicht im Rükkspiegel gesehen werden will, ist
schon mal Vorsicht geboten. Ein gutes
Mittel ist der ständige Kontakt mit der
Funkzentrale.“
Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen vergebens waren und man doch Opfer eines Überfalls wurde, gibt es für Schrödel nur eine Priorität: Erst über Funk
die Polizei verständigen. „Unser Handicap ist die Zeit, bis wir wir verständigt werden. Was in den ersten zwei,
drei Minuten nicht passiert, können
wir nicht mehr aufholen“ .
Von Gegenwehr halt der Hauptkommissar übrigens nicht viel: „Erstens
produziert Gewalt Gegengewalt und
zweitens hat sich schon so mancher in
seiner verständlichen Wut einfach
überschätzt. Viele haben weniger im
Kreuz als sie glauben“ . Auch von Abwehrsprays hält er nicht viel. „Das ist
nur das psychologische Ruhekissen“ .
Da würde er sich mehr wünschen,
dass die „Bereitschaft zur Zusammen-
Sicherheit im Taxi | Von Peter Gabler
Bloß nicht den Helden spielen!
IHRE TAXI-AUTOSATTLEREI
• Schonbezüge
• Aufpolstern von Sitzen
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Rückenproblemen
• Lederlenkräder
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Mobil: 0171 / 1 60 23 36

Seite 34

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33TAXIKURIER
arbeit mit uns einfach größer ist. Es
kann ja wohl nicht sein, dass ich
mehrmals hinter einem Fahrer hertelefonieren muss, damit er sich in unserer Fotokartei ein paar Bilder anschaut. Das Desinteresse ist bei
manchen nach einem Überfall schon
erschreckend.“
„Lieber auf ein paar
Euro verzichten!“
Dass auch Taxifahrer vom Opfer
leicht zum Täter werden, ist den meisten nicht bekannt. Wer glaubt, er
könne mit Gewalt ein Pfand an sich
reißen, egal ob ein teures Handy, Personalausweis, Uhr o.ä. macht sich
mindestens einer Nötigung schuldig,
wenn das Pfand den Fahrpreis weit
übersteigt, ist es sogar Raub. Im
Zweifel also Hände weg vom Fahrgast und seinem Eigentum. Es gibt
nämlich kein Pfandrecht!
„Bei reinen Zahlstreitigkeiten“, so
Schrödel, „sollte man sich vielleicht
doch überlegen, ob man nicht lieber
auf den einen oder anderen Euro verzichtet.“ Eine Überlegung, die auch
der eine oder andere Taxler längst
praktiziert. „Wenn ich zu Zahlstreitigkeiten zum Schlichten fahre und dann
feststellen muss, was mein Kollege für
einen Umweg gefahren ist, dann wäre
ich auch nicht bereit, diesen Fahrpreis
zu bezahlen. Da wird die Hilfsbereitschaft der Kollegen überstrapaziert“,
war erst kürzlich von einem Kollegen
zu vernehmen. Ein bißchen Schwund
muss man einfach einkalkulieren.
Wenn im Schreibwarenladen ein Kugelschreiber geklaut wird, kommendem Schreibwarenhändler ja auch 
nicht sämtliche Kollegen im Umkreis
zu Hilfe. „Hilfestellung nach Überfällen und auch schon bei der Prävention gibt übrigens unser Opferschutzkommissariat 314 in der Tegernseer
Land-straße“, gibt Klaus Schrödel
noch einen Tipp: „Denn auch das
richtige Hilfe-Rufen will gelernt sein“ . 
Achten Sie immer
darauf, dass …
… Sie den Wechselgeldbestand in
der Geldbörse niedrig halten,
… Sie größere Geldbeträge
woanders verstauen,
… Sie erst die Polizei verständigen,
bevor Sie selbst etwas unternehmen,
… Sie nicht den Helden spielen,
… Sie sich den Täter genau
einprägen,
… Sie keine Auskünfte über Dienstbeginn, Umsatz und Geschäftsgang geben,
… Sie am Fahrtziel nach Möglichkeit immer unter einer Straßenlaterne halten, nie im Dunkeln,
… Sie selbst kein unerlaubtes
Pfandrecht ausüben,
… Sie sich einprägen, was der Täter
alles angefasst hat.

Seite 35

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34 TAXIKURIER34 TAXIKURIER
2. Sollten auch die Motordroschken
im Bezug auf die Vorschriften, Tarif,
Turnusdienst und Aufstellungsplätze
den übrigen Droschken vollständig
gleichgestellt werden.
Dem Antragsteller wurde die Erteilung zusätzlicher Genehmigungen
verwehrt. 
Bis zum Januar 1905 wurden sämtliche Bewerber um Genehmigungen
zum Betrieb von Motordroschken abgeblockt oder von der Regierung von
Oberbayern zurückgewiesen. Erst
1906, im Januar, wurde die erste Motordroschke zugelassen. Dabei war
Voraussetzung die Übernahme einer
Konzession für Pferdedroschken.
Vor 150 Jahren
Am 27.10.1854 bestätigte Herr Bürgermeister Steinsdorf dem Münchner
Lohnkutschereigewerbe treffliche Organisation und der Lohnkutscherei
des Franz-Xaver Krenkl hervorragende Leistungsfähigkeit. Über München
war im Jahre 1854 die schwere Choleraepidemie hinweggegangen. Zur
Bekämpfung der Seuche war es sehr
wichtig, dass der Abtransport der Leichen nicht ins Stocken kam. Beim
Transport der Choleraleichen zum
heutigen alten Südfriedhof bewährte
die Lohnkutscherei Krenkl besonders.
Der am 15.11.1780 in Landshut geborene Franz-Xaver Krenkl war Bäcker
bevor er in einem bayerischen Kaval-
Foto: Archiv, Hans Meißner
einnimmt geleitet.Bekanntlich haben
sich die Automobildroschken in
Nürnberg und in anderen Städten
bisher sehr gut bewährt.
Zwei Tage später meldete die Münchner Post am 05. Januar folgendes:
Der Polizeibericht meldet diskret, ein
hiesiges Blatt bringt die Notiz, dass
seit 01. Januar laufenden Jahres vier
Automobildroschken dem öffentlichen Verkehr übergeben worden
waren. Diese Mitteilung ist unzutreffend. Es liegt lediglich ein Gesuch um
Genehmigung solcher Droschken seit
kurzer Zeit der königlichen Polizeidirektion vor. Eine Verabschiedung des
Gesuches ist nicht erfolgt. Zugleich
geht die Nachricht durch die Presse,
dass jüngst die Lohnkutscherinnung
sich versammelt hatte zu einer Besprechung über Droschke und Automobil. Die Polizeidirektion hat nämlich bei der Innung angefragt, wie sie
sich zur Einführung der Autodroschke stellt und welche Wünsche und
Beschwerden die Innung gegenüber
einem Gesuch einer Gesellschaft hat,
die hier die Autodroschken zur Einführung bringen will. Die Vorschläge
der Innung an die Polizeidirektion
waren in der Hauptsache:
1. Eine Vermehrung der Droschken
möge auf jeden Fall hintan gehalten
werden.
Amüsantes aus der Taxi-Historie
Anno dazumal
Ein stolzer Fiaker vor seinem
„Großraum-Taxi“
Vor 100 Jahren
Die „Münchner Neueste Nachrichten“, der Vorläufer der Süddeutschen
Zeitung, brachte am 03. Januar 1904
die Meldung, dass mit Neujahr 1904
die ersten Automobildroschken und
zwar vier Stück an der Zahl, dem öffentlichen Verkehr übergeben werden. Ein hiesiger Ingenieur hatte die
hierzu notwendigen Droschkennummer wie verlautet zum Preis von je
Mark 1.000,- erworben ohne welche
er den Betrieb nicht eröffnen konnte.
Die Droschken sind hübsche Coupés
und werden von einem kostümierten
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35TAXIKURIER 35TAXIKURIER
lerieregiment diente. Er machte einen Teil der napoleonischen Feldzüge mit und wurde Rennreiter.
Bereits beim 1. Oktoberfest, am 17. Oktober 1810, 
anlässlich der Vermählung des späteren König 
Ludwig I mit der Prinzessin Theresie von Sachsen –
Hildburghausen, belegte er den 3. Platz. Bereits das
Oktoberfestrennen 1811 gewann Krenkl.
Im Jahre 1813 erhielt er von der Königlich-Bayerischen Generalpostdirektion die Ermächtigung, das
Lohnrösslergewerbe nach den bestehenden Verordnungen auszuüben. Krenkl blieb dessen ungeachtet
Pferdehändler, Lohnkutscher und Rennreiter. 
Auf der Suche nach einem für seinen Gewerbebetrieb passenden Anwesen kaufte er um 22.000,-
Gulden das Anwesen Bayerstraße 11, Ecke der heutigen Schillerstraße. 
Vor 170 Jahren
Der am 01.06.1815 geborene zweite Sohn König
Ludwig I, bestieg im Alter von 17 Jahren den Königsthron in Athen. Viele bayerische Landeskinder
mussten zu seinem Schutze und seiner Unterstützung nach Griechenland befördert werden. So bescheinigte am 24.02.1834 der Oberleutnant Franz
Baunach in Triest dem Lohnkutscher Franz-Xaver
Krenkl, dass sein Lohnkutscherknecht, Jakob Eker,
in neun Tagen mit drei Pferden, acht königlich griechische Offiziere von München nach Triest gefahren
habe und man mit dem guten und sehr zweckmäßigem Fuhrwerk und dem mustergültigen Betragen
des Fahrers sehr zufrieden sei. Von Triest wurden
die Militärs nach Griechenland eingeschifft.
Witz des Monats 
Ein Ehepaar sieht auf dem Viktualienmarkt einen
Stand mit seltsamen exotischen Früchten.
Lange starrt die Frau auf ein Schild mit der Aufschrift „Import“ . Die Marktfrau klärt sie auf, dass
die Früchte eingeführt werden. „Siehst Du“, sagt
die Frau zu ihrem Mann, „Du hättest sie natürlich
gegessen.“
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Seite 37

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Immer wieder hören und befahren
wir sie. Die Herkunft und Bedeutung
vieler Straßennamen sind uns jedoch
häufig unbekannt …
Aaröstraße, Johanneskirchen, *1937:
nach Aarö, der dänischen Insel im Kleinen Bélt.
Aberlestraße, Sendling, *1887:
Johann Georg Aberle (Geburtsdatum
nicht mehr feststellbar), Adjutant im
Lützelburgschen Regiment, war einer
der Anführer des Aufstandes der bayerischen Bauern gegen die österreichische Besetzung, leitete in der Sendlinger Mordweihnacht 1705 den Angriff
auf den Roten Turm an der Isar.
Er wurde 1706 auf dem Marienplatz in
München mit dem Schwert hingerichtet. 
Ackermannstraße, Schwabing-West,
*1960: Josef Ackermann (1896-1959).
Journalist: von 1933 bis 1945 war er
mit Unterbrechungen in den KZ-Lagern
Dachau, Buchenwald und Nordhausen;
1945 wurde er Direktor des städtischen
Nachrichtendienstes und Begründer
und Herausgeber des „Münchner Stadtanzeigers“; Vorsitzender des Verbandes
der Berufsjournalisten in Bayern. 
Adalbertstraße, Maxvorstadt, *1838:
Prinz Adalbert von Bayern
(1828-1875), der vierte Sohn König
Ludwigs I.
Agnes-Bernauer-Straße, Laim, *1901:
Agnes Bernauer, Augsburger Baderstochter, ab 1432 Gattin von Herzog
Albrecht III. von Bayern, dessen 
Vater, Herzog Ernst, ließ sie 1435 als
Zauberin verhaften und in der Donau
ertränken, um den Fortbestand seiner
Münchner Straßen-Namen
Familie als legitime wittelsbachische
Herrscherlinie in Bayern zu sichern; ihre Lebensgeschichte wurde mehrmals
literarisch bearbeitet u. a. von Friedrich
Hebbel und Carl Orff.
Acricolastraße, Laim, *1901:
Georg Agricola, Münchner Bürger und
regulierter Chorherr des Klosters Indersdorf, war eine der 42 Geiseln, die
1632 als Pfand für die noch ausstehende Zahlung der Münchner Bürger an
König Gustav Adolf im Dreißigjährigen
Krieg in schwedische Gefangenschaft
gingen; der schwedische König hatte
versprochen, gegen die Zahlung von
300.000 Talern München von der
Brandschatzung zu verschonen, 1635
kamen die Geiseln wieder frei; in der
Wallfahrtskirche St. Maria in Ramersdorf erinnert eine Gedenktafel an das
Schicksal der Gefangenen.
Aidenbachstraße, Obersendling/Solln,
*1901: Nach Aidenbach, einem Ort in
Niederbayern; bei Aidenbach wurde der
Aufstand der niederbayerischen Bauern
gegen die österreichische Besetzung im
Jahr 1706 blutig niedergeschlagen.
Ainmillerstraße, Schwabing, *um 1888:
Max Emanuel Ainmiller (1807-1870),
Architekturmaler und Glasmaler; er gab
der Münchner Glasmalerei neue Impulse als Leiter des Königlich-Bayerischen-Instituts für Glasmalerei; er
schuf Glasfenster für die Dome in Regensburg und Köln; die Universitätskirche in Cambridge und St. Paul´s Cathedral in London.
Albanistraße, Au, *1877: Francesco
Albani (1578-1660), italienischer Maler, schuf Fresken und Altarwerke in
Bologna und Rom.
Albert-Roßhaupter-Straße, Mittersendling,*1962: Albert Roßhaupter (1878-
1949), Sozialpolitiker (SPD); Mitglied
des Bayerischen Landtags von 1907 bis
1933; bayerischer Staatsminister für
Arbeit und soziale Fürsorge von 1945
bis 1947.
Alramstraße, Sendling, *1887:
Maximilian Alram, um 1700 Pfleger
der Grafschaft Valley, Teilnehmer am
Aufstand der bayerischen Bauern gegen die österreichische Besetzung im
Jahre 1705.
Alter Hof, Altstadt, *erstmals 1551:
Älteste Residenz der Wittelsbacher in
München, seit 1253 Stadtresidenz unter
Herzog Ludwig II. dem Strengen, seit
1368 „Alte Veste“ .
Amalienstraße, Maxvorstadt, *1812:
Nach Prinzessin Amalie Auguste von
Bayern (1801-1977), einer Tochter von
König Max I. Joseph; verheiratet mit
König Johann von Sachsen.
Am Gasteig, Haidhausen, *13. Jahrhundert: Gasteig (frühere Schreibweisen:
Gasta, Gaster, Gachsteig) alte Bezeichnung für einen steilen (gachen) Weg.
Am Knie, Pasing, *1938: Nach dem
scharfen Knick, den die Straße hier
macht.
Am Kosttor, Altstadt, *vor 1624:
Hier stand bis 1872 das Kosttor, dessen
Name möglicherweise auf eine „Kost“
zurückzuführen ist, die aus dem 1449
von Martin Ridler gestifteten Reichen
Almosen hier verteilt wurde (früher
Wurzertor).
A
36 TAXIKURIER

Seite 38

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37TAXIKURIER
Am Nockherberg, Au, *1857:
Nach der Bankiersfamilie Nockher, die
seit dem frühen 18. Jahrhundert in
München wohnhaft war; die Familie
besaß ein Sommerhaus, das so genannte Nockherschlösschen an dieser Bergstraße; das Schloss wurde 1858 zu einer Wirtschaft umgebaut und 1904
abgebrochen.
Anhalter Platz, Milbertshofen, *1932:
Nach Anhalt, einem ehemaligen Land
des Deutschen Reiches, früher Herzogtum, 1918 Freistaat, heute Bundesland
Sachsen-Anhalt.
Anton-Ditt-Bogen, Milbertshofen,
*1997:Nach dem Unternehmer Anton
Ditt (1912-1983), dem Gründer des Euro-Industrieparks in München; er übernahm 1963 auf eigenes Risiko die Erschließung und Besiedelung des
früheren Bahngeländes im Norden von
München mit Unternehmen von Handel, Gewerbe und Industrie als Erbbauberechtigte. Seine Pionierleistung wurde in „Bauen in München 1960-1970“
als „Instrument zur Einordnung der Industrie in den Stadtbereich“ gewürdigt.
Arabellastraße, Bogenhausen, *1964:
Nach der Oper „Arabella“ von Richard
Strauss (Text von Hugo von Hoffmannsthal), Uraufführung in Dresden
unter Clemens Krauss am 1. Juli 1933. 
Arnulfstraße, früher Salzstraße), Ludwigvorstadt, Maxvorstadt, Neuhausen,
*1890: Prinz Arnulf von Bayern (1852-
1907), dritter Sohn des Prinzregenten
Luitpold (an Nr. 52 liegt der bekannte
„Augustiner-Keller“).
Arthur-Kutscher-Platz, Schwabing,
*1961: Arthur Kutscher (1878-19060),
Theaterwissenschaftler; seit 1915 Professor an der Münchner Universität;
er gilt als Begründer des Hochschulfachs Theaterwissenschaft und war mit
Schwabing besonders verbunden durch
seine Autorenabende, die zum Treffpunkt bekannter Schriftsteller, Schauspieler und Theaterfachleute wurden;
verfasste u. a. „Grundriß der Theaterwissenschaft“ (1932-1936) und „Der
Theaterprofessor“ (1960).
Augustenstraße, Maxvorstadt, *1812:
Prinzessin Auguste von Bayern (1788-
1851), Tochter des späteren Königs
Max I. Joseph, verheiratet mit Eugène
Beauharnais, Herzog von Leuchtenberg,
einem Stiefsohn Napoleons.
August-Exter-Straße, Pasing, *1947:
August Exter (1858-1933) Architekt;
gründete und plante Villenkolonie I
und II in Pasing und schuf damit im
Sinne der damals aufkommenden Gartenstadtbewegungen attraktive Wohngebiete für bürgerliche Kreise vor den
Toren der Stadt.
Authariplatz, Harlaching, *1912:
Authari war seit 584 König der Langobarden und Gemahl der bayerischen
Herzogstochter Theodolinde, er wurde
590 in Pavia ermordet.
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Seite 39

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38 TAXIKURIER
Kai-Georg Frey, Funker und Fahrer,
testet für den TAXIKURIER und Sie 
„elfenbeinfarbige Automobile“ .
Ein Taxierlebnis der edleren Art konnten wir
einige Tage mit einem Test-Taxi der BMW-
Niederlassung München, einer 525d Limousine, erleben. Die Kundenreaktionen waren entsprechend positiv: „Uuii, der neue Fünfer“,
„Geiles Auto“ und „Das ist aber ein schönes
Taxi“ war der Grundtenor aller Gespräche
während der Taxifahrt. Es kamen vereinzelt
Anmerkungen über das gewöhnungsbedürftige
Design, speziell die (männlichen) jungen Discogänger wollten aber vor allem technische
Einzelheiten wissen und das elektronische
Bordsystem erklärt bekommen. Alle lobten die
gediegene (Leder-) Innenausstattung und das
offensichtlich auch für Beifahrer souveräne
Fahrgefühl. Einige wenige Gäste mit sehr langen Oberschenkeln bemängelten, daß der Beifahrersitz nicht weit genug zurückzuschieben
sei und das massige Armaturenbrett den Knieraum auf der Beifahrerseite unnötig einenge.
Dafür lobten speziell die Fondpassagiere die
guten hinteren Sitze.
Die Reaktionen der Kollegen schwankten zwischen Bewunderung (vielleicht mit einer Prise
Neid vermischt), den Feststellungen: „A bisserl
wenig Beinfreiheit“ und „Na ja, an Stern hat er
halt net“ bis hin zu der Äußerung (beim Betrachten der Preisliste): „A Haufen Pulver is
des scho“ . Beim ersten Betrachten kommen
entfernte Erinnerungen an die nicht immer dezent bespoilerten und beschwellerten und darob belächelten Sport-Coupes und -Limousinen
der 80er Jahre auf; über Design ließ sich aber
natürlich schon immer trefflich streiten. 
Der zweite Blick offenbart, daß bei diesem
Auto von „Stoßstangen“ eigentlich nicht mehr
die Rede sein kann. Die vorderen und hinteren,
bei kleineren Stößen selbstreparierenden
Kunststoff-„Prallelemente“ sind durchgängig
lackiert und in Taxifarbe foliert. Keine Gummileiste fängt die eigentlich unproblematischen
Parkrempler ab, und so wird diese Folie auch
die kleinsten Berührungen bis zum Ende des
Taxilebens bzw. bis zu regelmäßigen Nachbeklebungen dokumentieren. 
Mit einem mahnenden Zwacken in der Geldbeutelgegend stellen wir fest, daß die Standard- und gleichzeitig schmalste zulässige Bereifung der 225er Dimension angehört und
fragen uns, die wir uns unser ganzes Autofahrerleben lang bei der Auswahl der Winterreifendimension an die alte Faustregel „Je
schmal, desto gut“ gehalten haben, wie sich´s
mit dieser Schlappenbreite wohl bei Schneematsch fährt. Als Reserverad gibt´s nur ein
Notrad, so daß ein Platten zwangsläufig die
Schicht beendet.
Beim Einsteigen treten diese Bedenken ob der
hochwertigen Anmutung und des großzügigen
Raumgefühls, das durch die wuchtige Mittelkonsole etwas getrübt wird, in den Hintergrund. Die Sitze sind schön straff gepolstert
und geben einen guten Seitenhalt. Beide
Vordersitze sind längen- und höhen-, der Fahrersitz zusätzlich neigungsverstellbar. Bei längerem Fahren vermissen wir lediglich die optionale Lordosenstütze. Das Lenkrad ist axialund höhenverstellbar, so daß es nicht schwer
fällt, eine bequeme Sitzstellung zu finden. Die
Gurte können nicht in der Höhe reguliert werden, die optimale Gurtposition muß allein
durch die Sitzverstellung erreicht werden. Angesichts der breiten B-Säulen könnte man fragen, ob etwas längere vordere Türausschnitte
das Einsteigen nicht noch bequemer machen
würden. Beim Öffnen einer hinteren Tür wird
ein ungeübter Fahrgast möglicherweise an dem
über die Blechteile der Tür hinausragenden
und damit speziell im Dunkeln schwer erkennbaren Fensterdreieck hängenbleiben.
Integrierte Kindersitze sind beim 5er BMW
nicht lieferbar, so daß die im Kofferraum mitgeführten Sitzerhöhungen diesen unnötig einengen. Die Vordersitze sind auch hier mit einer
Autotest | BMW 525d Limousine
Bin so Frey …
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Seite 40

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39TAXIKURIER
„Anschnallwarnanlage“ ausgestattet, die
durchaus melodisch, aber auf die Dauer nervtötend im Zweisekundentakt an die Anschnallpflicht erinnert, welche für den Taxifahrer
allerdings bei Besetztfahrt nicht gilt und bei
der der Gesetzgeber von uns nicht verlangt,
daß wir sie bei unseren Fahrgästen im Nahkampf durchsetzen. Einer unserer Testfahrgäste, der sich „von so einem Anschnallterroristen“ nicht vorschreiben lassen wollte, was er
„zu tun und zu lassen“ habe, konnte nach längerem gutem Zureden nur durch den Trick
zum Sitzenbleiben bewegt werden, daß wir den
Gurt hinter seinem Rücken vorbeiführten und
schlossen. Man wird die Gurtschloßkontakte
vor dem Taxieinsatz also wohl sinnvollerweise
überbrücken.
Die Veloursfußmatten verstärken den edlen
Eindruck, trotzdem verlangt der Taxieinsatz
eher den Umstieg auf Gummiausführungen,
um auch nach einem Fahrgast mit Profilsohlen
ohne zwischenzeitliches Staubsaugen das Taxi
für weitere Beförderungen anbieten zu können.
Bei den Themen Motorleistung, Bremsen und
Sicherheitsausstattung haben wir nicht ernsthaft erwartet, daß es bei einem BMW etwas zu
meckern geben könnte. Der laufruhige Sechszylinder bietet mehr als genug Leistung, um
auch ohne das zuschaltbare „Kavaliersstartprogramm“ die „Pole Position“ im Ampelpulk zu
wahren, gleichzeitig vermittelt der Wagen Souveränität und ein gutes Gefühl für die gefahrene Geschwindigkeit; man kann sich mit etwas
Selbstbeherrschung ohne Probleme im gelben
Bereich der Verwarnungsgelder aufhalten. Die
Sechsgang-Automatik schaltet sehr weich und
nahezu ruckfrei. Als Wehmutstropfen registrieren wir, daß wir die DIN-Verbrauchswerte
leicht überbieten und im Stadtverkehr bei 11
Liter und über Land immer noch bei 7,5 – 8
Liter Diesel liegen. Eher zufällig entdecken wir,
daß ein Partikelfilter die Abgase vom Dieselruß
befreit, was bei BMW offensichtlich zu den
besser gehüteten Geheimnissen gehört. Im Prospekt ist zu diesem Thema nichts zu lesen, nur
beim Studium der Grundausstattung stößt man
beiläufig auf diese Information. Die Bremsen
verzögern nachhaltig und gut dosierbar.
Als Zusatzausstattung finden wir in unserem
Testtaxi neben diversen serienmäßigen elektrischen und elektronischen Helferlein wie vier
Fensterheber mit Einklemmschutz, Tempomat
und verschiedene Stabilitätsprogramme auch
aufpreispflichtige Extras wie Servotronic,
automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel, Sitzheizung vorne und hinten sowie
erweiterte Klimaautomatik mit Standlüftung,
automatischer Umluftschaltung und Restwärmenutzung. Für deutsche Autos typisch gibt es
keinen einstellbaren Wischintervall, dafür ist
(ebenfalls typisch deutsch und technisch sicher
schön aufwendig) ein durch Regensensor gesteuerter Wischerautomatikmodus mit einstellbarer Empfindlichkeit und gleichzeitiger Automatik-Lichtsteuerung serienmäßig an Bord.
Die „Park Distance Control“ (Mehrpreis) ist ein
„Muß“ angesichts der breiten C-Säulen, die die
Übersichtlichkeit nach hinten ziemlich einschränken. Das (aufpreispflichtige) Xenon-
Fahrlicht ist über jeden Zweifel erhaben und
läßt das ebenfalls erhältliche „Adaptive Kurvenlicht“ nicht vermissen. Die Innenbeleuchtung ist angenehm hell (vordere und hintere
Dachleuchten) und bietet zusätzlich vier Leseleuchten. Die Bedienelemente hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Bei den Lenkstockhebeln gewöhnt man sich nach kurzer
Zeit daran, daß es sich hier um keine mechanisch-elektrischen Schalter, sondern um
elektronische Tippschalter handelt, die nach
Betätigung wieder in die Ausgangslage zurückkehren, weshalb durch Tasten nicht mehr
feststellbar ist, ob z. B. Blinker oder Scheibenwischer gerade aktiv sind. Warum aber so simple Funktionen wie z. B. Verteilung der Luftströme oder Auswahl des Radiosenders über
den Bildschirm des Navigations- und Bordcomputers in mehrfach verschachtelten Menüs
erfolgen muß, kann lediglich mit dem Streben
der Innenraumdesigner nach einem optisch
aufgeräumt wirkenden Cockpit erklärt werden.
Auf die Fahrsicherheit hat diese Art der Bedienung eine ähnliche Wirkung wie Computerspielen während der Fahrt. Möglicherweise
setzt das Fahren eines BMW auch eine Weiterentwicklung der im Prinzip steinzeitlichen linearen Denkstruktur („ein Knopf-eine Funktion“) zum menügeführten Denken voraus, was
bedeuten würde, daß der Mensch noch nicht
reif für dieses Automobil ist. Die Audioanlage
bietet angenehmen und kräftigen Klang, muß
allerdings das DVD-Laufwerk mit dem Navigationssystem teilen. Dieses kann zwar Bereiche
wie das Stadtgebiet München zwischenspeichern, als ortskundige Münchner Taxifahrer
benutzen wir den Navigator aber eher in den
Außenbereichen; dabei verlangt das System
bei jeder neuen Gemeinde die Navigations-
DVD. Aus diesem Grund würden wir, wenn
schon „Navi“, den optionalen 6-fach CD-
Wechsler oder das Radio-/Navigationssystem
„Professional“ mit einem zweiten Laufwerk bevorzugen, das zusätzlich zur standardmäßigen
Pfeilführung auch noch die Kartenansicht beherrscht. Das Laufwerk selbst liest kein MP3-
Format und hat auch mit den meisten CD-R
Probleme. Ein Cassettenlaufwerk steht nicht
zur Verfügung. Die wichtigsten Funktionen 
➜
BMW 525d Limousine
Preis (UPE) Euro 38.550,- 
(Basispreis inkl. MwSt.)
Euro 54.874,- 
(Listenpreis Test-Taxi inkl. MwSt.)
Motor 2,5 l Sechszylinder Diesel mit 
4-Ventil-Technik
Leistung 130 kw/177 PS
Max. 
Drehmoment 400 Nm bei 2000 U/min
Abgasnorm Euro 4 / Partikelfilter
Getriebe serienmäßig: 6-Gang, mechanisch
gegen Aufpreis: 6-Gang-Automatik
lernfähig (2.000,- EUR)
Antrieb Hinterräder
Lenkung serienmäßig:Servolenkung
gegen Aufpreis: 
Servotronic (230,- EUR) oder 
Aktivlenkung (1.200.- EUR)
Wendekreis ? m
Kofferraum 520 l
Zuladung 560 kg 
Tankinhalt 70 l
Verbrauch
(ECE-Norm) (6-Gang- (6-Gangl / 100 km Schaltung) Automatik)
Innerstädtisch 9,3 l 10,6 l
Außerstädtisch 5,3 l 6,2 l
Gesamt 6,7 l 7,8 l
Höchstgeschw. 230 km/h (6-Gang-Schaltung)
227 km/h (6-Gang-Automatik)
Batterie 90 Ah / 720 A
Hightech pur: Die „Park Distance Control“

Seite 41

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40 TAXIKURIER
Kurioses aus der
Zentrale
Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern
und Kollegen: In jedem TAXIKURIER unterhalten wir
Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag.
Ein Kunde bestellte per Besorgungsauftrag über
die Zentrale das „Wallstreet-Journal“ . Eine Kollegin übernahm den Auftrag und ging zum internationalen Zeitungsstand im Hauptbahnhof. Da sie
aber am Funk „Wollstrick-Journal“ verstand und
mit diesem auch beim Kunden auftauchte, der dies
für einen Scherz hielt, blieb ihr nichts anderes
übrig, als den Weg noch einmal (auf ihre Kosten)
zu machen und das „Wollstrick-Journal“ in das
„Wallstreet-Journal“ zu tauschen. Netter Irrtum!
sind am Lenkrad bedienbar. Die Alarmanlage
wird per Fußschalter oberhalb der Fußstütze
am Innenkotflügel betätigt. Bei Schuhgrößen
über 42 sollte man sich dort allerdings nicht
mehr abstützen. Uns verhalf das Ziehen des
Geldbeutels aus der Gesäßtasche im Sitzen
mehrmals zu einem blitzartigen Spurt zum
Kofferraum und gab den Fahrgästen Gelegenheit zu der lakonischen Bemerkung: „Jetzt
ham´s na alle g´schnallt, daß ma da san“ .
Für den Taxifunk steht bei der werkseitigen
Taxivorrüstung vorbildlicherweise eine separate Funkantenne zur Verfügung, die die üblichen Probleme mit den „eierlegenden Wollmilchsäuen“ (Funk, Radio, Telefon und
vielleicht noch GPS in einer Antenne) von
vorneherein vermeidet. Bei der (ohnehin nicht
ganz unproblematischen) Verwendung einer
Funk-Freisprecheinrichtung sollte das Mikrofon möglichst weit weg vom im offenen
Zustand sehr lauten Schiebedach montiert
werden. Am besten schließt man vor Funkmeldungen unterm Fahren überhaupt die obere
Luke, sonst gehen diese Meldungen sehr leicht
im Tosen des Fahrtwindes unter.
Ablagemöglichkeiten finden sich nur in spartanischem Umfang. Es gibt neben Rückenlehnentaschen hinter den Vordersitzen vier nicht
sehr tiefe Türfächer, die hinten zudem noch die
(unbeleuchteten) Aschenbecher fassen müssen
und mangels Verschließbarkeit nur zur Ablage
kaum gebrauchter Bonbon- und Kaugummipapierchen der Fahrgäste taugen. Den Buchplan
Oberbayern kann man zur Not zwischen Sitz
und Mittelkonsole schieben, das einigermaßen
geräumige Handschuhfach fasst entweder einige CDs und Reservequittungen oder den Kreditkartenleser bzw. Imprinter. Was dort nicht
hineinpasst, muß in den Kofferraum ausweichen, da in der mächtigen Mittelkonsole neben
einer Handyablage nur noch ein gekühltes Minifach für eine Getränkedose vorhanden ist.
Dank „Navi“ brauchen wir keinen Europaatlas,
es wäre auch nicht klar, wohin damit. Das als
Stauraum für Privatutensilien vorgesehene
Netz im Kofferraum hinter dem rechten Radhaus hat eine Höhe von immerhin knapp zehn
Zentimeter, weshalb alles dort Untergebrachte
bei der ersten Kurve seinen Platz verläßt und
zusammen mit den Kinder-Sitzerhöhungen
beim Herumrutschen das ansonsten angenehm
niedrige Innengeräuschniveau mit Klopf- und
Klappergeräuschen untermalt.
Der Kofferraum selbst ist tief, aber gut zugänglich und geräumig; er faßt vier Koffer, sofern nicht von US-amerikanischem Fernreiseformat, nebst einigen Kleinteilen.
Bei Bedarf gibt es eine Durchlademöglichkeit
und getrennt umlegbare Rücksitze.
Der BMW 525d ist ein Fahrzeug für den
selbstfahrenden Einzelunternehmer mit Benzin
(bzw. Diesel) im Blut, der seiner Liebe zu sportlich orientierten Autos auch beim Taxifahren
mit einem alltagstauglichen Wagen frönen will
und dafür bereit ist, die vergleichsweise hohen
Anschaffungs- und Betriebskosten zu tragen. 
Für den Betrieb auch mit Fahrern oder sogar
reinen Schichtbetrieb lohnt wohl eher der 
Blick auf die in naher Zukunft angekündigte 
2-Liter-Diesel-Motorisierung, die aus dem 5er 
sicher immer noch keine lahme Ente macht,
sich aber unter Ertragsgesichtspunkten wesentlich besser rechnen dürfte.
Egal, mit welcher Motorisierung, der neue 5er
wird eine von den Fahrgästen gerne angenommene Bereicherung der Taxiszene sein.
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Tradition seit 1363

Seite 42

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41TAXIKURIER
Antworten auf die häufigsten Fragen
am Rückfragefunk:
(aufgrund des überwältigenden Interesses der Fahrer an ihrem Handwerkszeug und der konsequenten Einweisung durch ihre verantwortungsbewussten Unternehmer nur äußerst selten notwendig)
➜ Die Alarmanlage wird per Fußschalter oberhalb der Fußstütze am linken
Vorderradkasten ausgelöst, für den „Stillen Alarm“ ist ein Druckknopf
links an der Lenksäule zwischen Blinker- und Tempomatlenkstockhebel
zuständig. Ausgeschaltet werden beide im Kofferraum auf der in Fahrtrichtung rechten Seite durch ein Loch in der Mitte der Seitenverkleidung
(ca. 5cm über dem Kofferraumboden), durch das mit dem Zündschlüssel
(oder Kugelschreiber o.ä.) der Ausschaltknopf gedrückt wird.
➜ Die Batterie ist hinter dem rechten hinteren Radkasten unter der Kofferraum-Seitenverkleidung montiert. Für Starthilfen oder zum Laden der
Batterie gibt es unter der Motorhaube einen separaten Pluspol, der sich
auf der Fahrerseite an der Spritzwand neben dem Federdom in einem
schwarzen aufklappbaren Plasikkästchen mit großem rotem + verbirgt.
Gleichzeitig ist eine der Schrauben des Federdoms mit einer extragroßen
Schraubmutter als Minuspol ausgebildet.
➜ Der Abschlepphaken befindet sich im Bordwerkzeug auf der Innenseite
des Kofferraumdeckels und wird im Bedarfsfall in die vorgesehenen Gewinde unter den Stoßstangen geschraubt, die durch quadratische Plastikabdeckungen in den Stoßstangen (ca. 3x3 cm) erreichbar sind (einfach
Plastiknase der Abdeckung drücken, dann fällt die Abdeckung raus)
➜ Die Sicherungen sind an zwei Stellen zu finden: Einmal unter einer Abdeckung innerhalb des Handschuhfaches, der zweite Sicherungskasten
im Kofferraum hinter dem rechten Radkasten über der Batterie unter der
Kofferraumverkleidung. Die genaue Belegung erfährt man durch einen
Aufkleber auf der Bordwerkzeugklappe im Kofferraumdeckel.
➜ Der BMW Notruf-Service ist rund um die Uhr unter folgenden Nummern
erreichbar: 0180 / 2 34 32 34 und 0 89 / 2 60 99 09
RECHTSANWALTSKANZLEI
KLAUS HAGEN
Schwerpunkte:
Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
Vertretung bei ärztlichen
Kunstfehlern
Franz-Joseph-Straße 26
80801 München
Tel.: (089) 33 39 55
Fax: (089) 3 39 71 11
E-Mail: khagen9013@aol.de
RECHTSANWALTSKANZLEI 
KLAUS HAGEN
Herzlich Willkommen im 
Dorint Novotel
München Messe 
ƒEröffnung März 2004
ƒdirekt neben Neuer
Messe/ICM und Riem 
Arcaden
ƒ4**** Hotel
ƒMediterranes Restaurant
ƒExtravagante Bar/Bistro
ƒ278 komfortable Zimmer 
mit Klimaanlage, Dusche 
WC, Fön, Telefon, Safe, 
Modemanschluß, Minibar, Satelliten- & Pay-TV
ƒNichtraucherzimmer
ƒbehindertengerechte
Zimmer, Familienzimmer 
ƒ7 Tagungsräume
ƒdirekte U-Bahn Anbindung (U2 „Messestadt
West“ direkt vor dem 
Hotel – 15 Minuten bis 
zur Innenstadt) 
ƒöffentliche Tiefgarage mit
2700 Parkplätzen
ƒAngebote für Familien:
bis zu 2 Kinder übernachten kostenlos im
Zimmer der Eltern (inkl.
Frühstück)

DORINT NOVOTEL
MÜNCHEN MESSE 
Willy-Brandt-Platz 1 
81829 München
Tel. +49 (0)89-99400-0
Fax +49 (0)89 99400-100
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42 TAXIKURIER
Vorschau Ausgabe 
November 2004
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der neue Stil des TAXIKURIER wird von Ihnen akzeptiert. Das zeigen die
vielen positiven Reaktionen. Wichtig für uns, dass dieses Medium auch
genutzt und gelesen wird. Dass nicht immer alle einer Meinung sind, liegt
in der Natur der Sache. Für Furore hat das Italien-Thema der letzten Ausgabe gesorgt. Wir haben nämlich behauptet, dass die italienischen Restaurants mit Einführung des Euros nur die Währung, aber nicht die Ziffern in
ihren Speisekarten geändert haben. Herr Carlo Rieder, Chef dreier italienischen Gaststätten (Corretto, Speisemeisterei, Roman’s) hat uns zurecht
diese Verallgemeinerung vorgeworfen. Wird nicht mehr vorkommen.
Der nächste TAXIKURIER 
erscheint am 29. Oktober 2004!
Es erwarten Sie unter anderem:
➜ Frühstücken in München
Vom Stehcafé bis zum Luxusbuffet
➜ Blütenzauber
Wie erkennt man Falschgeld
➜ 100 Tage Carmen Roithmeier
Gespräch mit der Vorstands-Dame
Bis dahin Sonnenschein im Geldbeutel!
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner
Objektleiter: Paul Rusch, Tel: 0172 - 5 37 37 31
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Kai Frey, Peter Gabler, Norbert Laermann,
Dr. Rüdiger Neitzel, Carmen Roithmeier,
Michael Schrottenloher, Hans Stein
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
Ringseisstraße 4, D-80337 München
Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
e-mail: probst@formenreich.de
Druck: Druckhaus Fritz König GmbH
Stahlgruberring 24, D-81829 München
Tel: (0 89) 42 74 10-0, Fax: (0 89) 42 74 10-28
ISDN: (0 89) 42 74 10-27
e-mail: koenig@druckhaus-koenig.de
Anzeigenverwaltung und Anzeigengeneralvertretung:
Münchner Verlagsvertretung
Wernher-von-Braun-Straße 10A, D-85640 Putzbrunn
Tel: (0 89) 46 50 21, Fax: (0 89) 46 88 55
e-mail: rusch.e@t-online.de
Anzeigenpreisliste: Nr. 35, gültig ab 25.06.2004
Vertrieb: Göbel + Lenze Direktmarketing GmbH
Stahlgruberring 22, D-81829 München
Tel: (0 89) 4 27 18 88 32, Fax: (0 89) 4 27 18 88 78
Bezugspreise: Einzelheft E 2,50 + Versandkosten
Abonnement Inland E 25,00 incl. Mwst. und Versand
Erscheinungsweise: monatlich
Bezugszeit: Das Abonnement gilt zunächst für ein Jahr. 
Es verlängert sich, wenn es nicht drei Monate vor Ablauf
dieses Jahres schriftlich gekündigt wird. 
Darüber hinaus sind Kündigungen jeweils drei Monate vor
Ende des folgenden Quartals schriftlich mitzuteilen. 
Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle
in ihr enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind
urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der
engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die
Einspeicherung und Verarbeitung in elektronische Systeme.
Die Einsender von Beiträgen übertragen dem Verlag das
Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren zu erteilen. 
Die namentlich oder mit Initialen gekennzeichneten Artikel
stellen nicht in jedem Fall die Meinung der Redaktion dar. 
Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr
übernommen. Bei Nichtlieferung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruch auf Ersatz.
Inhaber der Beteiligungsverhältnisse:
TAXI-MÜNCHEN eG 100 %
Vorstand: Hans Meißner, Carmen Roithmayer, Gerhard Kroiß
Impressum

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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH
Richelstraße 6 (direkt an der Donnersberger Brücke) 80634 München
T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
Wir helfen sofort und unbürokratisch!
Die Situation ist Ihnen sicher bestens bekannt:
Gerade wenn das Geschäft einigermaßen läuft,
geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebeoder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder
was auch immer.
Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme
mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese
und weitere Probleme relativ leicht in den Griff
bekommen. 
✗ Wir sind 24 Stunden für Sie erreichbar (auch
an Sonn- und Feiertagen und am W ochenende).
✗ Ihr Ersatztaxi steht binnen kürzester Zeit für
Sie bereit bzw . wird bei Ihnen angeliefert.
Selbstverständlich sind sowohl Funk als auch
T axameter entsprechend Ihren Erfordernissen
programmiert.
✗ Sämtliche Fahrzeuge sind mit Handyfreisprechanlage ausgerüstet (Klima, Automatik,
Schiebedach etc. verstehen sich von selbst).
✗ Fast alle Fahrzeuge verfügen über Navigationssystem.
✗ Zahlreiche Autohäuser wickeln auch die
T axi-Mobilitätsgarantie über uns ab
(DaimlerChrysler, BMW , Opel, VW , Citroen).
✗ Im Bedarfsfall kümmern wir uns um die
erforderlichen behördlichen Formalitäten.
✗ Bei unverschuldeten V erkehrsunfällen rechnen wir die Miettaxirechnung direkt mit der
gegnerischen V ersicherung ab
(Rahmenabkommen mit vielen V ersicherern). 
Überbrückungstarife, wenn Sie Ihr altes Fahrzeug verkauft haben, das neue noch nicht
ausgeliefert wurde.
✗ Unser Ersatztaxen- und Mietwagenfuhrpark
besteht aus den neuesten Limousinen, Kombis,
V ans und T axibussen fast aller namhaften
Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel,
VW ...)
✗ Wir sind offizieller Partner der Daimler-
Chrysler-Niederlassung in München.