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TAXIKURIER · TEXTANSICHT EINER HISTORISCHEN AUSGABE

Taxikurier September 2004

Diese Ausgabe stammt aus dem Jahr 2004. Angaben zu Preisen, Terminen, Kontakten und Angeboten beziehen sich auf den damaligen Erscheinungszeitpunkt.

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September 2004
Taxi Kurier | 44. Jahrgang | Offizielles Organ der Taxi München eG | www.taxi-muenchen.de
➜ Italienisch Essen in München – Der ultimative Guide
➜ Zugeparkte Standplätze: 
Was man rechtlich dagegen tun kann.
➜ Überführungsfahrt:
Gutes Geschäft, aber Vorsicht!
➜ Der Poinger-Hans – 
Ruhestand nach 2,5 Mio. Kilometern!
foto: www.atelier-tacke.de
Bella Italia
in Monaco…

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T raumcar-Autovermietung und T axiverleih GmbH
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T el.: (089) 167 54 40 · Fax: (089) 167 96 02
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geht das T axi kaputt - V erkehrsunfall, Getriebeoder Motorschaden, die Elektronik streikt, oder
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Meist trifft einen zwar selbst keine Schuld, trotzdem hat man jede Menge Ärger und Unannehmlichkeiten. Festfahrten gehen verloren oder müssen an Kollegen abgegeben werden, Probleme
mit Stammkunden oder Fahrern, die weiterbeschäftigt werden wollen, Streit mit der V ersicherung um den meist ohnehin zu niedrigen V erdienstausfall. Mit einem Leihtaxi lassen sich diese
und weitere Probleme relativ leicht in den Griff
bekommen. 
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V ans und T axibussen fast aller namhaften
Hersteller (DaimlerChrysler, BMW , Opel,
VW ...)
✗ Wir sind offizieller Partner der Daimler-
Chrysler-Niederlassung in München.

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Verwaltung Taxi-München eG
Taxizentrale
Telefon: 089-2 16 10 und 
Telefon: 089-1 94 10
Büro Taxizentrale
Öffnungszeiten: 
Mo-Fr 09.00 – 17.00 Uhr
Leiter Taxizentrale 
Herr Alfred Huber
Telefon: 089-2 16 13 51 
e-Mail: 
huber@taxi-muenchen.de
Stellv. Leiter Taxizentrale 
Herr Norbert Laermann
Telefon: 089-2 16 13 52
e-Mail: 
laermann@taxi-muenchen.de
Kundenberater/Funkausbildung
Herr Hans Stein
Telefon: 089-2 16 13 72
e-Mail: 
stein@taxi-muenchen.de
Hauptkasse
Öffnungszeiten: 
Mo-Fr 07.30 – 12.00 Uhr 
Mo, Di, Do 12.30 – 15.00 Uhr
Telefon: 089-77 30 77
Taxishop
Öffnungszeiten: 
Mo-Do 09.00 – 12.30 Uhr und 
13.00 – 17.00 Uhr 
Fr 09.00 – 15.00 Uhr
Telefon: 089-77 05 50
Taxischule
Lehrgänge: Mo + Mi 
jeweils 18.00 – ca. 21.00 Uhr
Telefon: 089-76 42 70
Inhalt
Diese Ausgabe finden Sie auch im Internet | www.taxi-muenchen.de 
Top-Termine | Hier glüht der Taxameter 4
Feste Termine | Alle Regulars 4
Editorial | Hans Meißner’s Grußworte 5
Pausenfüller | Amüsantes zum Nachdenken 6
Bella Italia in Monaco | Italienisch Essen in München 7
Die Genossenschaft | Infos aus der Zentrale 11
Die Taxivereinigung | Zeiten, Leistungen, Service 11
Der Landesverband | Aktuelles 12
Schrotti’s Fiaker-ABC | Diesen Monat das „C“ 13
Pinwand | Benefits für die Taxi-Branche 14
Rose des Monats | Belohnung einer taxifreundlichen Aktion 15
Zitrone des Monats | Diesmal eine Dame 15
Der Mensch hinter der Stimme | Interview mit Thomas Kroker 16
Essen auf Rädern | Wo gibt’s die beste Pizza-Salami? 18
Dauerbrenner | Überführungsfahrt: Gutes Geschäft, aber Vorsicht! 18
Promi-Talk | Rolf Kreiner über seine Erlebnisse im Taxi 20
Messesplitter | Breites Gastro-Angebot 20
Mein heißer Tipp | Lieblingsadressen von Münchens Taxifahrer/innen 21
Ohne Worte | Glosse von Dreißigneundrei 21
Hier spricht der Doc | Gicht – Schicksal oder Taxlerkrankheit 22
Neues vom Flughafen | Aktuelles zur 20-Minuten-Regelung 23
Der Poinger Hans | Ruhestand nach 2,5 Mio km 24
Lokaltermin | Mittagessen in der kleinen „Schmausefalle“ 25
Taxameter des Monats | Das Branchen-Barometer 27
Gewinnspiel | Texten und 100 Euro gewinnen! 27
Gewinner | aus der August-Ausgabe 27
Zugeparkte Standplätze | Was zu tun ist 28
Norberts Weltreise | Taxis in Neu Dehli 30
Leserbriefe | 32
Kurioses aus der Zentrale | Origimelle Erlebnisse aus dem Alltag 34
Impressum | 34
Der Witz des Monats | 35
Vorschau | Die Hauptthemen der Oktober-Ausgabe 35

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4 TAXIKURIER
Mittwoch, 1. September
➜ 20.00 Uhr
Olympiahalle, Böhse Onkelz
➜ 01.07. – 30.10.
Circus Krone, Saturday Night Fever
➜ 20.08. – 05.09. 
Tollwood-Gelände, Lilalu
13.00 – 23.00 Uhr
➜ 25.08. – 16.09.
Arnulfstraße, Circus Roncalli
Mo – Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr
Mi, Do, Sa, So auch 15.00 Uhr
➜ 28.08. – 01.09.
ICM, Kardiologen-Kongress
➜ 29.08. – 12.09.
Backstage, Free and Easy Festival
➜ 01.09. – 04.09.
Nachtcafé, Pink Cadillac
Donnerstag, 2. September
➜ Backstage, Spitfire
Freitag, 3. September
➜ Zenith, Whitesnake
Samstag, 4. September
➜ 04.09. – 05.09.
Leopoldstraße, Streetlife-Festival
➜ Dicker Mann, Sommerfest
➜ Tonhalle, The Darkness
Sonntag, 5. September
➜ Muffathalle, Bruce Hornsby
➜ 05.09. – 12.09.
Kultfabrik, Bamboo Beach
Montag, 6. September
➜ 06.09. – 09.09.
ICM, EASD-Kongress
➜ Nachtcafé, Ritmo Latino
Dienstag, 7. September
➜ Backstage, Skaos
➜ Elser-Hallen, Kellis
➜ Nachtcafé, Steve Hooks Band
➜ 07.09. – 10.09.
MOC, Munich Fabric Start
Mittwoch, 8. September
➜ Elserhallen, Lars Frederiksen
➜ 08.09. – 09.09.
Nachtcafé, Play it again Sam
Donnerstag, 9. September
➜ Wies`n, Hofbräuhaus-Zelt
Aufzeichnung der SAT 1-Show zur Wies`n 2004
➜ 22.00 Uhr
Hard Rock Café, Bel Airs
Freitag, 10. September
➜ 22.00 Uhr
Hard Rock Café, Bel Airs
Samstag, 11. September
➜ Elserhallen, Natural
➜ 15.30 Uhr, Olympiastadion
FC-Bayern - Armenia Bielefeld
Sonntag, 12. September
➜ Galopprennbahn Riem, Benefiz-Renntag
Montag, 13. September
➜ Circus Krone, The Dubliners
➜ Tonhalle, D 12
➜ Nachtcafé, Ritmo Latino
Dienstag, 14. September
➜ Elserhallen, De/Vision
➜ 14.09. – 19.09.
Messe München, Intermot
➜ 14,09. – 02.10.
Deutsches Theater, Max Raabe
➜
14.09. – 18.09.
Nachtcafé, JFI Band
Mittwoch, 15. September
➜ Muffathalle, Bruce Hornsby
Freitag, 17. September
➜ Der neue TAXIKURIER erscheint
Samstag, 18. September
➜ Muffathalle, Bellydance Superstars
➜ 18.09. – 20.09.
MOC, CINEC/Heimtex
➜ 18.09. – 24.09.
Messe München, MATERIALICA
➜ 18.09. – 03.10.
Theresienwiese, Wies´n
Sonntag, 19. September
➜ 19.09. – 23.09.
Nachtcafé, Bel Airs
Montag, 20. September
➜ 20.09. – 22.09.
Werner-von-Linde-Halle, 
Rewe-Großverbraucher-Messe
Dienstag, 21. September
➜ 21.09. – 23.09.
Messe München/ICM,
MATERIALICA /Forcors
➜ Backstage, Donots
Mittwoch, 22. September
➜ 20.00 Uhr
Olympiahalle, Rush
Freitag, 24. September
➜ Prinzregententheater, Table For Two
➜ 24.09. - 26.09.
Kleine Olympiahalle, Esoterik-Messe
➜ 24.09. - 29.09.
Nachtcafé, Vegas
Samstag, 25. September
➜ Philharmonie, Robin Gibb
Sonntag, 26. September
➜ 20.00 Uhr
Olympiahalle, Avril Lavigne
➜ 20.00 Uhr
Herkulessaal, Jazznight
Montag, 27. September
➜ Backstage, Silbermond
➜ Zenith, Slayer & Slipknot
➜ Atomic Cafe, Dresden Dolls
Dienstag, 28. September
➜ Herkulessaal, Lisa de la Salle
➜ Prinzregententheater,
Fantastic World of the Gypsies
Donnerstag, 30. September
➜ 30.09. – 01.10.
Kleine Olympiahalle, Euro Go/Schuhbörse
➜ 30.09. – 03.10.
Messe München, EXPOPHARM
➜ Nachtcafé, Discotrain
Montag:
Optimolwerke
Nachtcafe
P1
Prager Frühling
Schlachthof
Dienstag:
Alabama-Gelände
Hansa 39
max Suite
Nachtwerk
P1
Pacha
Prager Frühling
Pulverturm
Skyline
Soul City
The Garden
Mittwoch:
Alabama-Gelände
Backstage
Erste Liga
Lenbach
Nachtwerk
Optimolwerke
max Suite
Pacha
Parkcafé
Prager Frühling
Skyline
The Garden
Donnerstag:
Babylon
Backstage
Erste Liga
Optimolwerke
max Suite
Muffathalle
P1
Pacha
Parkcafé
Palais
Prager Frühling
Prinzip
Reitschule
Skyline
Soul City
The Garden
Titanic City
Freitag:
4004
Alabama-Gelände
Atomic Cafè
Babylon
Backstage
Erste Liga
Fortuna
Kultfabrik
Nachtgalerie
Nachtwerk
Nightflight
Optimolwerke
P1
Pacha
Parkcafé
Prager Frühling
Pulverturm
Reitschule
Schlachthof
Skyline
Soul City
The Garden
Titanic City
Samstag:
4004
Alabama-Gelände
Atomic Cafè
Babylon
Backstage
Erste Liga
Hansa 39
Fortuna
Kultfabrik
max Suite
Nachtgalerie
Nachtwerk
Optimolwerke
P1
Pacha
Parkcafé
Penthaus
Prager Frühling
Pulverturm
Reitschule
Schlachthof
Skyline
Soul City
The Garden
Titanic City
Sonntag:
Erste Liga
Optimolwerke
P1
Parkcafé
Skyline
Feste Termine
Top-Termine September ’04
Hier glüht der Taxameter!

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Editorial
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Der August-Kurier schloss mit der letzten Meldung, dass die Wahl des Aufsichtsrates Burak Bolat ungültig ist. Herr
Bolat ist nicht Mitglied der Taxi-München eG und war somit als Aufsichtsrat nicht wählbar, so dass die Wahl nichtig ist.
Der Sachverhalt wurde erst nach der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 8. Juli festgestellt.
In dieser Sitzung, zu der das an Jahren älteste Mitglied des Aufsichtsrats, Herr Herzinger, einberufen hatte, wurde Frau
Stefanie Marsig, unter Mitwirkung des Herrn Bolat, zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Herr Bolat zu ihrem Stellvertreter gewählt. Auf Grund des Wahlergebnisses von fünf zu vier Stimmen für Frau Marsig ist ihre Wahl wegen der
ausschlaggebenden Stimmabgabe von Herrn Bolat für Frau Marsig in Folge nichtig.
Diesen Sachverhalt teilte der Vorstand Frau Marsig und Herrn Bolat am 9. Juli persönlich und schriftlich mit und verwies auf die Notwendigkeit einer neuen Konstituierung des Aufsichtsrates hin. Die Nichtigkeit beider Abstimmungen
wurde von Frau Marsig nicht akzeptiert. Sie lud trotz anderslautender Satzungsbestimmung zum 21. Juli als Vorsitzende den Aufsichtsrat zu einer Sitzung ein. Die Einladung wurde von der Hälfte der Aufsichtsratsmitglieder zurükkgewiesen, da Frau Marsig ankündigte, trotz der Nichtigkeit der Wahl des Herrn Bolat, diesen zur Sitzung zu laden
und mit einem Anwalt ihrer Wahl die Sitzung abzuhalten.
Das massive und rechtswidrige Auftreten von Frau Marsig muss als Versuch der Demontage der Taxi-München eG 
gewertet werden und kann bei der Wichtigkeit des Aufsichtsrates für unsere Genossenschaft in dieser Form nicht hingenommen werden. Die einzige Möglichkeit Rechtssicherheit herzustellen und dem Genossenschaftsrecht und unserer
Satzung Geltung zu verschaffen sah der Vorstand in einer Feststellungsklage vor Gericht. Gespräche mit Frau Marsig
und einem sie im Aufsichtsrat unterstützendem Mitglied um eine einvernehmliche Lösung des Sachverhaltes zu finden
waren erfolglos geblieben. Es wurden dagegen Forderungen an den Vorstand gestellt, die über die Kompetenzen des
Aufsichtsrates weit hinausgehen.
Sehr geehrte Mitglieder, die eingereichte Feststellungsklage wird sicher Kosten verursachen, die bei etwas Einsicht der
Gruppe um Frau Marsig zu vermeiden gewesen wären. Die Ungültigkeit der Wahl des Nichtmitglieds Burak Bolat richtet sich keinesfalls gegen unsere türkischen oder
nichtdeutschen Kollegen.
Die Drahtzieher im Hintergrund verfolgen Interessen,
die sich mit den Zielen des Münchner Taxigewerbes
und damit der Taxi-München eG nicht vereinbaren
lassen. Im Besonderen sind hier die Anliegen der
Mitglieder zu vertreten, die in München ihr Geld
verdienen müssen und nicht persönliche Vorteile einzelner Personen.
Herzlichst
Ihr Hans Meißner 
Chefredakteur
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➜ Wenn Schwimmen schlank macht,
was machen Blauwale falsch?
➜ Wenn Maisöl aus Mais gemacht
wird, wie sieht es mit Babyöl aus?
➜ Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum dann nicht auf
der Innenseite der Tube?
➜ Warum ist nie besetzt, wenn man
eine falsche Nummer wählt?
➜ Warum muss man für den Besuch
beim Hellseher einen Termin
haben?
➜ Warum ist einsilbig, dreisilbig?
➜ Warum besteht Zitronenlimonade
größtenteils aus künstlichen Zutaten, während im Geschirrspülmittel richtiger Zitronensaft drin ist?
➜ Wie packt man Styroporkügelchen
ein, wenn man sie verschickt?
➜ Warum gibt es kein Katzenfutter
mit Maus-Geschmack?
➜ Wieso hat eine 24-Stunden-
Tankstelle Tür-Schlösser?
➜ Warum ist „Abkürzung“ so ein
langes Wort?
➜ Warum benutzt man für „Tödliche
Injektionen“ in den Staaten
sterilisierte Spritzen/Nadeln?
➜ Warum steht auf Sauerrahm-
Bechern ein Verfallsdatum?
➜ Haben blinde Eskimos Blinden-
Schlittenhunde?
➜ Wie kommt ein Schneepflugfahrer
morgens zur Arbeit?
➜ Wenn die so genannte „Black
Box“ eines Flugzeuges unzerstörbar ist, wieso baut man dann
nicht das ganze Flugzeug aus dem
Material?
Pausenfüller
Zum Nachdenken

Seite 7

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7TAXIKURIER
Titelthema | Von Peter Gabler
Bella Italia
in Monaco …
Ist es ein Wunder, dass der ewige
Münchner Stenz der Monaco Franze
ist? Oder dass das Restaurant “Romana Antica” zum Vorbild für den
Dietl-Film “Rossini” wurde? Es ist
einfach typisch München, das dolce
far niente auf die bayerische Art. Seit
der Umstellung von Mark auf Euro
haben allerdings viele Italiener ihren
“natürlichen” Charme verloren. Reflexartig wurden bei den meisten die
Preise 1:1 umgerechnet und dann
laut geklagt, als die Geschäfte immer
schlechter gingen. Wenn die Portion
Pasta beim Pizzabäcker 16 Euro 
Das sonnige München ist die nördlichste Stadt Italiens. Das wußte nicht nur König Ludwig, der sich rund um den Odeonsplatz seine italienische Kulisse errichten ließ, auch die charmante Kurfürstin Adelaide liebäugelte schon im 17. Jahrhundert mit italienischen Sängern und Komponisten, die sie ins Residenztheater holte. Bei soviel Kultur konnte die italienische
Kochkultur nicht hinten anstehen. Mehr als 200 italienische Lokale sind inzwischen in München zu Hause.
Selbst ausgebuffte Taxler haben ein echtes Problem, in München guten Gewissens Trattorien und Osterien zu empfehlen.
Denn: Der Lieblingsitaliener des einen, kann für den anderen ein kulinarisches Desaster sein. Unser kleiner Guide macht da
sicher keine Ausnahme.
foto: www.atelier-tacke.de

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8 TAXIKURIER
kostet kann darüber niemand mehr
lachen. Jetzt sind auch die letzten
durch Schaden klug geworden und
haben ihre Preisschraube zum Teil
deutlich zurückgedreht. Zwei, die
diesen Firlefanz von Anfang an nicht
mitgemacht haben, sind Paolo und
Andrea vom “Ristorante Cortile” in
Waldtrudering. Da hätte sich ihre
Fangemeinde – in erster Linie Familien und junge Pärchen – auch sauber beschwert, wenn der Baby-Oktopus mit Würfelkartoffeln, eine
Spezialität des Hause, 
finanziell nicht mehr tragbar gewesen wäre. So aber freut sich das 
“Cortile” wachsender Begeisterung
und ohne Reservierung geht am
Abend nix mehr. Im Zeichen der neuen Bescheidenheit hat die Pizza einen
neuen Stellenwert erfahren.
Der in die Jahre gekommene Klassiker der italienischen Küche wurde
von so manchem sizilianischen Patrone zunehmend stiefmütterlich behandelt – eine echte Schande. 
Eine echte Freude für Pizza-Fans dagegen ist das “Nero” . Das moderne
Design-Lokal widmet sich ausschließlich dem runden Fladen. Dafür wird
kein Aufwand gescheut: Mozzarella
und Tomaten werden direkt aus Kampanien angeliefert, das Mehl wird
speziell in Umbrien hergestellt, für
den Belagwerden nur erlesene Zutaten verwendet wie bspw. echter Parmaschinken. Ein Highlight ist der
neuartige Holzofen mit einer Drehscheibe, die sich die richtige Temperatur selbst sucht.
Die Ideale Symbiose von Technik und
Tradition. Münchens prämiertester
Italiener darf hier natürlich nicht fehlen, auch wenn es Mario Gamba mit
seinem “Acquarello” an Lobeshymnen
noch nie gemangelt hat. Das Essen ist
ein echtes Erlebnis. Da werden Augen
und Gaumen mit dem Staunen nicht
fertig. Der Service charmant und zuvorkommend, das Ambiente mediterran. Das soviel Gutes natürlich seinen
Preis hat, sei hier nicht verschwiegen.
Trotzdem geht ohne Reservierung am
Abend selten etwas. Buon Appetito!
Ristorante Acquarello
Verkehrsmedizinisches Untersuchungszentrum – Dr. Hingerle
Partner des Landesverbandes Bayerischer Taxi- und Mietwagen-Unternehmer e.V. • seit 25 Jahren im Dienst der Münchner Taxifahrer
Ärztliche oder „augenärztliche“ Untersuchung (keine Anmeldung erforderlich): je 20 €
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Seite 9

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9TAXIKURIER
Hier nun der TAXIKURIER-Guide in
alphabetischer Reihenfolge:
ACQUARELLO
Adresse: Mühlbauerstr. 36, Bogenhausen, 
Tel. 4 70 48 48
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 12.00 Uhr – 14.00 Uhr,
18.30 Uhr – 23.00 Uhr; Sa/So 18.30 Uhr –
23.00 Uhr
Essen: Egal, ob Karottenpanzerotti oder 
Rinderschmorbraten in Barolosauce – alles hat
1-Sterne-Qualität
Besonderheiten: Heiteres Ambiente
Gästeprofil: Bogenhausener Adel und
unaufdringliche Promis
Pasta-Faktor: Hohe Kreativität
Taxistand: Busching
Fazit: Genuss ohne Reue
ALBARONE
Adresse: Stollbergstr. 22, Zentrum, 
Tel. 29 16 86 87
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 12.00 Uhr – 
15.30 Uhr, 18.30 Uhr – 1.00 Uhr, Sa 18.00 Uhr
– 1.00 Uhr, So Ruhetag
Essen: Klassische, unaffektierte italienische
Küche auf hohem Niveau
Besonderheiten: Charmanter Innenhof
Gästeprofil: Geschäftsleute und Stammgäste
Pasta-Faktor: Natürlich hausgemacht
Taxistand: Mandarin-Oriental
Fazit: Ein schöner Platz im Zentrum
CLEOPATRA
Adresse: Landsberger Str. 317, Laim, 
Tel. 56 46 10
Öffnungszeiten: Tgl. 11.30 Uhr – 14.30 Uhr,
18.00 Uhr – 23.00 Uhr, 
Essen: Tolle Fischgerichte
Besonderheiten: Spezialitätenwochen, z.B. rund
um den Trüffel
Gästeprofil: In erster Linie Stammgäste
Pasta-Faktor: Große Auswahl
Taxistand: Laimer Bahnhof
Fazit: Feine Bewirtung in uncharmanter Lage
CORRETTO
Adresse: Haldenbergerstr. 28, Untermenzing,
Tel. 143 48 148
Öffnungszeiten: Mi – Mo 10.00 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Ein Hochgenuss sind die knusprigen
Holzofen-Pizzen
Besonderheiten: Fünf Frühstücksvarianten,
wunderschöner mediterraner Garten
Gästeprofil: So unterschiedlich wie das Leben
an sich, aber total entspannt
Pasta-Faktor: Tutto corretto
Taxistand: Briegerstraße
Fazit: Ein Quell südländischer Lebensfreude
CORTILE
Adresse: Wasserburger Landstr. 264,
Waldtrudering, Tel. 430 34 08
Öffnungszeiten: Mo – Fr und So 11.30 Uhr –
14.30 Uhr, 18.00 Uhr – 1.00 Uhr, 
Sa 18.00 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Außergewöhnliche Kreationen
Besonderheiten: Pauls Lieblingslokal
Gästeprofil: Geschäftsleute, Familien, junge
Pärchen
Pasta-Faktor: Kreative Nudel
Taxistand: Wasserburger Land
Fazit: Eine Institution für Feinschmecker
INTERVIEW
Adresse: Gärtnerplatz 1, Gärtnerplatzviertel, 
Tel. 28 28 80
Öffnungszeiten: Tgl. 9.30 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Pasta, Salate, Frühstück – alles preiswert
Besonderheiten: Terrasse mit den schönsten
Mädchen Münchens, leckere Cocktails
Gästeprofil: Studenten, Schauspieler, Theaterbesucher
Pasta-Faktor: Al dente, wie die Mädels
Taxistand: Reichenbach
Fazit: Tolles Hang out
ITALY
Adresse: Leopoldstr. 108, Schwabing, 
Tel. 34 64 03
Öffnungszeiten: Tgl. 11.30 Uhr – 24.00 Uhr
Essen: Viele gute Fischgerichte
Besonderheiten: Seit 33 (!) Jahren unbeirrbar
von allen überflüssigen Gastro-Trends
Gästeprofil: Politiker, Schauspieler, Normalos
Pasta-Faktor: Unaufgeregt
Taxistand: Feilitzschplatz
Fazit: Schwabings Traditionsitaliener
LA FAMIGLIA
Adresse: Tal 41, Zentrum, Tel. 22 80 75 23
Öffnungszeiten: Tgl. 11.30 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Klassische toskanische Küche
Besonderheiten: Selbst mit Großfamilien ist
hier alles “tutto bene”, aber nicht unbedingt
preiswert
Gästeprofil: Familien und solche, die es werden
wollen
Pasta-Faktor: Bodenständig
Taxistand: Tal
Fazit: Unauffällig auffällig
LA VECCHIA MASSERIA
Adresse: Mathildenstr. 3, Zentrum, 
Tel. 550 90 90
Öffnungszeiten: Tgl. 11.30 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Pasta in allen Variationen
Besonderheiten: Der poltrige Patrone hat einen
rauhen Charme
Gästeprofil: Wer’s gerne lautstark mag oder
bereits taub ist
Pasta-Faktor: Grenzenlos
Taxistand: Mathildenstraße
Fazit: Großtaverne in originellem 
Gutshof-Outfit
MONACO
Adresse: Reichenbachstr. 10, Gärtnerplatzviertel, Tel. 26 81 41
Öffnungszeiten: Mo – Sa, 11.30 Uhr – 
15.00 Uhr, 17.00 Uhr – 23.30 Uhr, 
So 16.00 Uhr – 23.30 Uhr
Essen: Typisch italienische Küche
Besonderheiten: Bombastische Pizzas
Gästeprofil: Nette Menschen aus der
Nachbarschaft
Pasta-Faktor: Delikat
Taxistand: Reichenbachstraße
Fazit: Ein Großer unter den kleinen Italienern
NERO
Adresse: Rumfordstr. 34, Gärtnerplatzviertel, 
Tel. 21 01 90 60
Öffnungszeiten: Tgl. 18.00 Uhr – 3.00 Uhr
Essen: Pizza, Salate, Antipasti
Besonderheiten: Holzofenpizza bis 2.00 Uhr,
die Nero-Pizza, offene Bar im OG
Gästeprofil: Alle, die gerne Pizza mögen
Pizza-Faktor: Echt kross
Taxistand: Reichenbachstraße
Fazit: Gepflegte, ungezwungene Atmosphäre
Ristorante Piccola Ambasciato
WASSERBURGER LANDSTRASSE 264
(EINGANG VON-ERCKERT-STRASSE)
81827 MÜNCHEN
TELEFON (0 89) 4 30 34 08
ÖFFNUNGSZEITEN
MONTAG BIS FREITAG SOWIE SONNTAG
11.30 – 14.30 UHR / 18 – 1 UHR
SAMSTAG
18 – 1 UHR

Seite 10

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10 TAXIKURIER10 TAXIKURIER
OSTERIA ITALIANA
Adresse: Schellingstraße 62, Maxvorstadt, 
Tel. 272 07 17
Öffnungszeiten: Mo – Sa, 12.00 Uhr – 14.30
Uhr, 18.00 Uhr – 23.00 Uhr, So Ruhetag
Essen: Gehobene Handwerkskunst ohne
spontane Kreativität, die allerdings perfekt
Besonderheiten: Der romantisch-mediterrane
Innenhof und witzige, kompetente Keller
Gästeprofil: Stammgäste, die sich kaum vorstellen können, dass es auch noch andere ital.
Restaurants gibt
Pasta-Faktor: Klassisches al dente
Taxistand: Barer/Schelling
Fazit: Tradition kann etwas sehr Schönes sein
PICCOLA AMBASCIATA DA FAUSTO
Adresse: Schönstr. 106, Giesing, Tel. 66 86 97
Öffnungszeiten: Mo 17.30 Uhr – 24.00 Uhr, 
Di - Sa 11.30 Uhr – 14.30 Uhr, 17.30 Uhr –
24.00 Uhr, So Ruhetag
Essen: Guter Querschnitt durch Italiens
Klassiker
Besonderheiten: Bis 20. September Pizza &
Nudel-Festival mit Preisen wie zu DM-Zeiten;
erstklassige Weinkarte
Gästeprofil: Vom Fußballprofi bis zum Chefredakteur
Pasta-Faktor: Gehobene Liga
Taxistand: Candidplatz
Fazit: Italienische Lebensfreude
PUNTO DI VINO
Adresse: Sendlinger Str. 62, Zentrum, 
Tel. 26 02 31 01
Öffnungszeiten: Mo – Fr, 11.30 Uhr – 
22.00 Uhr (im Sommer bis 20.00 Uhr), 
Sa 11.30 Uhr – 16.00 Uhr, So Ruhetag
Essen: Koch Aldo Ghiglione macht mit seiner
Küche nicht nur die Stammgäste süchtig
Besonderheiten: Vinothek mit glasweisem
Ausschank auch edelster Tropfen
Gästeprofil: Stammgäste von 17 bis 70 mit dem
entsprechenden Suchtpotential
Pasta-Faktor: Die Nudel in Perfektion
Taxistand: Sendlinger Tor
Fazit: Perfekte Bistro-Küche
SPEISEMEISTEREI
Adresse: Westerholzstr. 1, Obermenzing, 
Tel. 88 29 01
Öffnungszeiten: Tgl. 11.00 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Pasta-Appetit und Fleischgelüste werden
gleichermaßen bedient
Besonderheiten: Romantisch gelegene Trattoria
am Würmkanal
Gästeprofil: Stammgäste und Romantiker
Pasta-Faktor: Kreative Nudel
Taxistand: August-Exter-Str.,
Fazit: Toskanische Landhausküche mit
schönem Umfeld
VINAIOLO
Adresse: Steinstr. 42, Haidhausen, 
Tel. 48 95 03 56
Öffnungszeiten: Tgl. 18.30 Uhr – 1.00 Uhr, 
Di – So 12.00 Uhr – 15.00 Uhr
Essen: Die Küche hat auch schon bessere Tage
erlebt, zu unterschiedlich ist die Qualität.
Wahrscheinlich hat der letzte Stern zu einer
gewissen Nonchalence geführt
Besonderheiten: Schönes Ambiente mit alter
Drogerieeinrichtung
Gästeprofil: Gehobene Klientel und Nostalgiker
Pasta-Faktor: Kreativ, leider ohne Konstanz
Taxistand: Rosenheimer Platz
Fazit: Wohlstand ist keine Schande
ZUM KATZLMACHER
Adresse: Kaulbachstr. 48, Maxvorstadt, 
Tel. 34 81 29
Öffnungszeiten: Di - Sa 12.00 Uhr – 15.30 Uhr,
18.30 Uhr – 1.00 Uhr; So/Mo Ruhetag (bei
Messen geöffnet)
Essen: Die Gerichte sind von der Küche des
Friaul geprägt, klassisch gut, aber teilweise ohne Raffinesse
Besonderheiten: Charme und Geschäftstüchtigkeit gehen bei Claudio Zanuttigh Hand in
Hand
Gästeprofil: Stammgäste, die sich gerne in die
Hände des Patrons begeben
Pasta-Faktor: Perfektion ohne Aha-Effekt
Taxistand: Reitschule
Fazit: Definitiv einer der besten Italiener
RIVA
Adresse: Tal 44, Zentrum, Tel. 22 02 40
Öffnungszeiten: Mo – Sa, 8.30 Uhr – 1.00 Uhr,
So 10.00 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Top-Kreationen für ausgefallenen
Pizzabelag
Besonderheiten: Wer gegessen hat, soll den
Platz am besten sofort für die nächsten Gäste
räumen. Leider.
Gästeprofil: Szenepeople, die Wert auf gute
Pizza legen und nicht auf Bequemlichkeit
Pizza-Faktor: Höchste Kreatvität
Taxistand: Tal
Fazit: Pizza ist nicht gleich Pizza – hier ist der
Beweis
ROMANS
Adresse: Romanstr. 1, Neuhausen, 
Tel. 168 98 98
Öffnungszeiten: Tgl. 10.00 Uhr – 1.00 Uhr
Essen: Gehobene italienische Küche in
stimmigen Kombinationen
Besonderheiten: Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
kann gefrühstückt werden
Gästeprofil: Nymphenburger und Neuhauser
Italienfans
Pasta-Faktor: Guter Durchschnitt
Taxistand: Waisenhausstraße
Fazit: Schickes Szenelokal
ROMANA ANTICA
Adresse: Elisabethstr. 52, Schwabing, 
Tel. 271 63 55
Öffnungszeiten: Mo – Do, 12.00 Uhr – 
14.30 Uhr, 19.00 Uhr – 23.30 Uhr, 
Fr/Sa 19.00 Uhr – 23.30 Uhr, So Ruhetag
Essen: Perfekter Querschnitt durch die
italienische Küchenlandschaft
Besonderheiten: Selbst wichtige Gäste haben
Handyverbot. Grazie!
Gästeprofil: Auch Dietl und Eichinger sind
Menschen wie Du und ich
Pasta-Faktor: Erste Liga
Taxistand: Nordbad
Fazit: Rossini hat ihm nicht geschadet,
im Gegenteil
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Die Genossenschaft
Gerücht
Seit das Gerücht in die Welt gesetzt wurde, dass
das „Dorint Hotel Messe“ Flughafenfahrten besonders ausgewählten Taxis (ob Isar-Funk oder
Schmiergeldzahler ist egal) zuschanzt, verweigern
Kollegen am ICM-Stand Aufträge zum Dorint.
Dies kann wohl kaum eine geeignete Maßnahme
sein irgendetwas zu verbessern. Darüber hinaus
handelt es sich um einen Verstoß gegen die Beförderungspflicht und kann teuer kommen.
An dem Gerücht scheint auch nicht viel dran zu
sein. Immer wieder berichten Kollegen, dass sie
bei Abholungen vom Dorint zum Flughafen gefahren sind. Unsere Bitte, lassen Sie den Unsinn
bleiben, überzeugen können wir nur durch Leistung und schnellen Service – und da kann uns
keiner was vormachen.
Unfall-Zeuge gesucht!
Welcher Taxifahrer hat am Sonntag, den
11.07.04, um 15.30 Uhr in der Hofgartenstraße
in München, direkt bei der Ampel – den Unfall
beobachtet, bei dem ein silberner Peugeot mit
französischem Kennzeichen rückwärts in meinen
blauen Volvo 940 gefahren ist.
Der besagte Taxifahrer war zu jener Zeit 
besetzt. Ich hatte ihn noch um Auskunft danach
gebeten, wo sich der „Kabinettsgarten“ befindet.
Es wäre durchaus hilfreich, wenn sich der
besagte Taxifahrer bei mir, Alexander Wolf,
unter Telefon: 0172 - 7 29 59 59 melden
könnte.
Info für alle Taxifahrer zum Cosima-Stand
Das katholische Pfarramt St. Thomas hat uns
darüber informiert, dass die Kollegen regelmäßig
Ihre Notdurft in den Grünanlagen rund um die-
Kirche verrichten.
Der Umstand wird vom Pfarramt als besonders
ärgerlich angesehen, weil regelmäßig Kinder in
der Grünanlage ihre Gruppenstunden abhalten
und ein Zusammentreffen mit den urinierenden
Fahrern so fatale Folgen haben könnte.
Die Kollegen werden dringend gebeten,
diese – im übrigen strafbare – Unsitte ab sofort
zu unterlassen.
Straßenumbenennung in Ottobrunn
In Ottobrunn wurden folgende Straßen 
umbenannt:
1. Franz-Rudolf-Thomanek-Straße
in Corista-Mc-Auliffe-Straße
2. Rolf-Engel-Straße
in Hildegard-von-Bingen-Straße
3. Erich-Prier-Straße
in Lise-Meitner-Straße
4. Werner-Cöttel-Straße
in Marie-Curie-Straße
5. Neu hinzu kommt:
Maria-Merlan-Straße
Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die
Umbenennung von:
6. Norbert Wiener Straße
in Johann-Rudolf-Glauber-Straße
Suchmeldung
Am Mittwoch. den 28. Juli zwischen 21.00 Uhr
und 22.00 Uhr musste eine Radfahrern neben
dem 3. oder 4. Taxi am Standplatz Rosenheimerplatz vom Rad springen. Um sich wieder zu
erholen, setzte sich die Frau auf den Bürgersteig. Eine zufällig vorbeikommende Funkstreifenbesatzung ließ die Dame in die Notaufnahme
Rechts der Isar bringen.
Gesucht wird der Taxifahrer, der durch das Öffnen der Fahrzeugtüre den Vorfall verursachte.
Die Beschreibung: Mitte 40, graue, kurze Haare,
über 180 cm groß, graues Hemd und roter
Pullover, gepflegte Erscheinung. Die Frau hatte
im Gesicht einen Bluterguss und ein Tattoo.
11TAXIKURIER
✝
Wir trauern um unseren Kollegen
Rahman Jamilur
verstorben am 23. Juli 2004
Taxi-Nummern:
381/558/637/917/1708/1718/2218/2519/3154 und 3639
Die Beerdigung fand am 27. Juli 2004 statt
Öffnungszeiten: Dienstag mit
Donnerstag, 11.00 - 15.00 Uhr
Folgende Leistungen
stehen Ihnen zur Verfügung:
➜ Beratung für Behördengänge
➜ Verdienstausausfall-Bescheinigung
➜ Beratung inVers.-Angelegenheiten
➜ Kreditkartensysteme
von der Firma Taxi wellCash
➜ Taxizubehör jeglicher Art
Service für unsere Mitglieder:
Schwarzes Brett in den Schaufenstern der
Corneliusstraße 44
Taxischule: Montag und Mittwoch
ab 19.00 bis 21.00 Uhr,
Beginn zu jeder Zeit möglich 
Taxivereinigung
München e.V
Corneliusstraße 44,
80469 München
Tel: (0 89) 77 30 43
Fax: (0 89) 77 35 90
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Unfallschadenregulierung,
Verkehrsordnungswidrigkeiten
und Strafsachen, 
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Kunstfehlern
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80801 München
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Wir beraten Sie gerne...

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Der Landesverband
Ein neuer Mann an der Kammerspitze
In der Vollversammlung am 15. Juli
der IHK für München und Oberbayern wurde der bisherige Vizepräsident, Herr Prof. Dr. Erich Greipl, zum
neuen Präsidenten gewählt.
Professor Dr. Greipl ist Mitglied des
Vorstandes der Metro-Gruppe, zu der
er vom Ifo-Institut kam.
Seit rund 25 Jahren lehrt der neue
Präsident der IHK an der Uni Mannheim Wirtschaftswissenschaft.
Professor Dr. Greipl ließ in seiner 
Antrittsrede anklingen, dass er unter
anderem, ethische Grundsätze in der
Wirtschaftspolitik verstärkt manifestieren will um die Stellung der Wirtschaft in unserem Staat zu stärken
um der politischen Verunsicherung
entgegenzuwirken. Es kann nicht
weiter hingenommen werden, dass
die Wirtschaft als Triebfeder des
Staates paralysiert reagiert.
Die Wahl von Prof. Dr. Erich Greipl
zum Präsidenten des Oberbayerischen
Wirtschaftsparlaments bewerten viele
Mitglieder der Kammer als Hoffnungsschimmer. 
Der seit 1998 amtierende Kammerpräsident Dr. Claus Hipp wurde mit
der goldenen Ehrenmedaille der IHK
ausgezeichnet und zum Ehrenpräsidenten gewählt.
Rechtsanwalt Stephan 
und Dr. Stahlberg
Umfassende Rechtsvertretung in Straßenverkehrssachen
● Unfallregulierung 
● Ordnungswidrigkeiten und Strafsachen
Als Mitglied der Taxi München eG, sind Rechtsanwalt Stephan die Probleme der Taxiunternehmen bestens vertraut.
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Tel.: 089/52 40-21 od. 22 
Fax: 089/52 61 12

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Schrottis Fiaker-ABC
C
Das ABC der Taxler. Bierernst, aber heiter. 
Doppelzüngig, meist erinnernd. Amüsierend, manchmal lehrreich. 
In jedem Fall hilfreich. Interessant für Anfänger und Profis. 
Heute, der Buchstabe C …
Camping - Findet zum Teil am Flughafen statt, wenn die Wartezeiten im
Speicher wieder mal die Fünf-Stunden-Grenze überschreiten. Verbürgt
sind aber auch alte und neue Geschichten von Fiakern, die mangels
anderer Wohnmöglichkeiten im Taxi
übernachten. 
Dann Achtung: Vor der Abfahrt die
Wäscheleinen losmachen! Und für
die nächste Wies´n noch der Hinweis:
Nein, in Feldkirchen gibt es keinen
Campingplatz! Sollten Sie englisch
lallende Fahrgäste an der Wies´n aufnehmen und glauben, die wollten
zum „Camping-Feldkirchen“ fahren,
fahren Sie getrost nach Thalkirchen.
Das klingt auf englisch fast wie
„Feldkirchen“ (pro Wies´n-Tag in der
Zentrale ca. 50 Anfragen dieses Inhalts am Funk).
Chaos - Herrscht nicht nur regelmäßig auf der Straße, sondern manchmal auch in der Zentrale, wenn sich
die Software „aufgehängt“ hat (zum
Glück sehr selten). Wenn in einer
samstäglichen Wies´n-Nacht zwei
„Funkzentralen“ parallel laufen, während auf allen Kanälen wegen Schlägereien, Zahlungsschwierigkeiten und
Unfällen „dringend“ gerufen wird.
Oder wenn in winterlichen Glatteis-
Nächten an Silvester oder anderen
„Spezialtagen“ schlicht die Aufträge
nicht mehr an den Fiaker zu bringen
sind. Es kam vereinzelt zu Fällen, in
denen Funksprecher die Aufträge
(damals noch Hand geschriebene 
Zettel) weinend ins Eck feuerten und
nach Hause gingen, weil sie den
Stress nicht mehr aushielten. Als die
Zentrale noch in der Utzschneiderstraße 6 arbeitete (bis Sommer 1994)
hing über dem Eingang zum Funkraum der Spruch: „Die ganze Welt ist
ein Irrenhaus und hier ist die 
Zentrale“ .
Club - Hiermit ist nicht der ADAC gemeint, sondern eine andere Institution, die sich des Themas „Verkehr“
annimmt. Der Club ist fast überall
anzutreffen; ihm verdankt der Fiaker,
dass nächtens sogar Exoten-Stände
wie „Lochhausen“ und andere gelegentlich am Funk gerufen werden.
Der Club-„Stich“ (gemeint ist hier
nicht die Tätigkeit des Kunden im
Etablissement, sondern die Taxifahrt
dorthin) ist sehr beliebt, bekommt
man dort doch gelegentlich ein Glasl
Cola spendiert. In der Regel hat man
eine etwas längere Fahrt zu tätigen,
da die Häuser eher in den Außenbezirken zu finden sind. Die im Volksmund schlicht „Puff“ oder „Nagelstudio“ genannten Betriebe sind für
Nachtfiaker eine wesentliche Säule
der wirtschaftlichen Existenz und befriedigten früher mit (Fiakerjargon:)
“Armenspeisungen“ das kulinarische
Bedürfnis nach Frischfleisch und anderen Leckereien. Für Damen, die
nicht im Club arbeiten, sondern ihre
Dienste auf der Straße anbieten, gilt
übrigens eine Standplatzordnung, die
zwar nicht von der Stadt, dafür aber
branchenintern noch wesentlich
strenger kontrolliert wird. Besondere
Begeisterung kommt auf, wenn am
„Eichstädter“ nachts nicht ein MVG-
Auftrag heraus gegeben wird, sondern „Hansa 9 im Dritten bei X dreimal läuten“ . Da man mangels einer
Klingeltafel und eines Aufzugs tatsächlich zu Fuß in den dritten Stock
hecheln darf, ist mit einem solchen
Stich das Wochensoll an körperlicher
Betätigung bereits erfüllt. 
Zu Irritationen kommt es, wenn ein
Fahrgast fragt, ob man ihm einen
Club empfehlen könne, damit aber
schlicht eine Disco meint.
Combi - Nicht wenigen Fiakern ist es
schon passiert, dass sie sich für einen
Combi-Auftrag meldeten, dann aber
vor Ort nicht wussten, wie man die
Rückbank umlegt. Der Autor dieser
Zeilen durfte selbst schon mal unter
dem Gelächter der Umstehenden ein
Fahrrad zwischen den hinteren Kopfstützen und dem Dachhimmel verstauen und sich dabei wie Dick und
Doof in Personalunion fühlen, weil er
sich vor seiner ersten Combi-Schicht
nicht mit dem Klappmechanismus der
Rückbank vertraut gemacht hatte. 
Computer - Bis ca. 1992 wurde in der
Utzschneiderstraße noch mit handgeschriebenen Zetteln gearbeitet (s. o.),
die per Förderband in den ➜
13TAXIKURIER

Seite 14

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14 TAXIKURIER
Funkraum transportiert wurden.
Der Funksprecher hatte zu wissen, wo
die Straße ist (gegebenenfalls Hausnummer) und welcher Stand dafür zu
rufen ist. Wenn nicht, musste er halt
während der Vergabe anderer Aufträge im Straßenbuch blättern und sich
die Straße heraussuchen. Zwischen
versierten Telefonisten/innen und
Funkern/innen waren Abkürzungen
üblich wie z.B. „W 13 Stadl“ meinte
ein Lokal, das auch heute noch am
Tal-Stand heraus zu geben ist. 
Die schrittweise Einführung des Computers (Kernphase ca. zwei Jahre)
dauerte so lange, weil es zwar schon
existierende Vermittlungsprogramme
gab, diese aber nur für Zentralen mit
maximal 400 Autos konzipiert waren
(München ca. 2.800 Funktaxis). Regelmäßige, zum Teil über Tage andauernde Abstürze waren die Folge.
Das Programm für die größte Taxizentrale Europas (nach Zahl der angeschlossenen Funktaxis) ist heute
absolut maßgeschneidert für die Taxi
München eG und muss permanent
gepflegt und immer noch erweitert
werden, z.B. zuletzt für die bargeldlose Abrechnung, Dialysefahrten usw.
Crest - Der frühere Hotelname des
heutigen „Holiday Inn Munich“ in
der Effnerstraße 99. Hier handelt die
letzte Folge der berühmten Krimiserie
„Der Kommissar“ . Vom Hotelparkplatz wird ein Wagen gestohlen, in
dessen Kofferraum die Diebe eine
Leiche finden.
Taxi-Leberkäs-Semmel
Nach wie vor bietet der Franziskaner, übrigens Sieger im Leberkäs-Test
aus dem Juli-Heft, die Leberkäs-Semmel zum Taxifahrer-Spezialpreis.
HALE-Infos jetzt im Internet
HALE bietet auf der neuen Website www.spiegeltaxameter.de Spiegeltaxamter-Lösungen für sämtliche Fahrzeuge. 
Erstmals können sich Taxifahrer in Internet direkt über den Einbau eines
Spiegeltaxameters informieren.
Schnell und unverbindlich werden sämtliche unterstützten Typen und
Baureihen sowie der passende Spiegeltaxameter zur gewünschten Fahrzeugmarke angezeigt.
Weiterführende Informationen wie z.B. integrierte Mikrofone, Farbe oder
notwendige Adapter und andere Voraussetzungen können hier bereits
vor dem Fahrzeugkauf abgeklärt werden. 
Freikarten für Dicker Mann-Sommerfest
Am Samstag, 4. September. 19.00 Uhr, findet das legendäre Sommerfest
im Dicken Mann statt. Drei Freikarten für je zwei Personen wurden dem
TAXIKURIER zur Verfügung gestellt. Bitte unter Vorlage des Personenbeförderungsscheines bis 03.09. persönlich im „Dicken Mann“ abholen.
Freundschaftspreise in zwei City-Hotels für Ihre Freunde und Bekannten
Die beiden Innenstadt-Hotels „Hotel Drei Löwen“ und „Hotel Drei 
Löwen-Residenz“ gewähren Freunden und Bekannten von Taxifahrern
„Freundschaftspreise“ .
Rufen Sie an, wenn Sie Ihre Gäste in München unterbringen wollen.
Schwarzes Brett der Branche
Pinwand
Bier, Bar & PartyserviceBayerische Küche,
Geöffnet täglich von 10 Uhr bis 3 Uhr früh
Leopoldstraße 72 • 80802 München
Tel.: 0 89 /39 00 92 • www.ZurBrezn.de
50 m von der Münchner Freiheit entfernt

Seite 15

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15TAXIKURIER
Als Gegenpart zur Rose „bestrafen“ wir monatlich Zeitgenossen, Institutionen, Behörden sowie leider auch Kollegen
und Kolleginnen für Handlungen und Aktionen, die unserem Gewerbe schaden. Als Symbol dafür haben wir die 
saure Zitrone ausgewählt.
Nicht dass wir uns auf Polizeibeamte focussieren, denn
auch in der letzten Ausgabe haben wir die Zitrone ja einer ganzen Polizeiinspektion überreicht. Aber nachstehende Schikane zwingt uns, die saure Südfrucht auch im
September an eine Hüterin von Recht und Ordnung zu
verleihen. 
Am 06.07.2004, 16.10 Uhr erteilte die Zentrale vom 
Boschetsrieder-Stand an Taxi 2185 (Kombi) den Auftrag
Boschetsrieder Straße 51, bei dem eine Motorhaube zu
transportieren war.
Der Unternehmer Kurban fuhr die Adresse an, läutete und
stand eine Minute bis der Besteller erschien.
In dieser Zeit traf Polizeimeisterin Wollrab (1. Einsatzhundertschaft, Freiligrathstraße 81) ein und schrieb eine
Verwarnung über 20,-- Euro aus. Als Standzeit trug sie
16.10 Uhr bis 16.15 Uhr ein, also 5 Minuten, was anhand
des Funkauftrages, der erst um 16.10 Uhr erteilt wurde,
nicht stimmte. Die dem Fahrer zur Last gelegte Behinderung wurde erst durch die Polizistin verursacht, die fast
15 Minuten an dem Verwarnungszettel arbeitete. 
Der Fahrer des Taxis 2185 stellte schnell fest, dass er die
Motorhaube nicht befördern konnte und wäre nach
maximal 3 Minuten weggefahren, wenn die Frau Polizeimeisterin nicht gewesen wäre.
Fotos: www.atelier-tacke.de
Rose des 
Monats
Zitrone des 
Monats
Jeden Monat küren und belohnen wir Personen, Institutionen oder auch Kollegen und Kolleginnen für besonders 
taxifreundliche Aktionen. Die Rose sozusagen als Symbol
und Dank für die Zuneigung gegenüber dem Taxi-Gewerbe. 
Belohnt wird die jeweilige sympathische Geste mit einem
kleinen Geschenk.
DelikatEssen, ein hochwertiges Annual über die Münchner Gastronomie ist soeben neu erschienen. Im Editorial
schreibt Claudia Eilers amüsant und herzlich über Münchens Taxifahrer. Gerne übernehmen wir einen Auszug
des Vorworts. Ein Foto der Gastro-Testerin ist leider
nicht möglich, denn sie will auch in Zukunft unerkannt
bleiben. Deshalb statt Konterfei ein Logo des feinen 
Magazins. Fünf Taxigutscheine haben wir in jedem Fall
an die Kollegen geschickt.
Auszug aus Vorwort DelikatEssen:
Schon seit längerem erwarten wir eine schick gestaltete Medaille, für die
die Münchner Taxiunternehmen zusammenlegen sollten. Warum? Weil
wir unermüdlich das meist abendlich
betriebene Ausgehvergnügen propagieren und damit wie keine andere
Branche den wackeren Fahrern neue
Kundschaft zuführen! Dass wir selbst
auf unseren Recherchetouren übers
Jahr verteilt den einen oder anderen
Euro ins Taxigewerbe investieren. Geschenkt. Besser gesagt: Gut angelegt. Wir nutzen nämlich gerne die Gelegenheit, einen Fahrer, der sich
für zehn Minuten lang auf Griechisch in sein Telefon ereifert hat, zu
fragen, welche griechischen Lokale er denn empfehlen könne.
Man sollte das übrigens nur tun, wenn man sicher ist, nicht einer 
Tirade auf Türkisch gelauscht zu haben. Wir haben so schon manch
temperamentvoll begründeten Tipp bekommen. Und oft hat sich bei 
einem späteren Testbesuch herausgestellt, dass der richtig gut war, dass
die Küche des betreffenden Lokals mit Sorgfalt arbeitet, der Service
freundlich, die Atmosphäre gastlich ist. Manchmal ist auch das Gegenteil der Fall: Nichts scheint zu klappen, das Essen ist kalt oder viel zu
fett, der Kellner übersieht einen. Was wir daraus schließen? …

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16 TAXIKURIER
Die Taxilaufbahn verdankt Thomas
Kroker eigentlich einem Dilemma:
Nachdem er die Lehramtsprüfung für
Chemie zum drittenmal nicht bestanden hatte, hat es mit der Taxiprüfung
gleich zum erstenmal geklappt. Ohne
Kurs, aber aufgrund einer Wette. Das
war 1990.
Zuerst fuhr Thomas Kroker im Landkreis Haar, bis er eines Tages „drei
nicht mehr ganz nüchterne Münchner Taxiunternehmer“ nach Hause
chauffiert hat, wovon ihn einer abgeworben hat. Da im Landkreis damals
nur 45 Prozent Umsatzprovision gezahlt wurde, fiel ihm der Wechsel
umso leichter.
Wer den Thomas in seiner Schicht,
Montag bis Freitag 14 – 22 Uhr, davon drei- bis viermal auf Kanal 1, erlebt, der kennt ihn als Mann des klaren Wortes, resolut in der Ansprache,
keine Mätzchen, keine Ausflüchte.
Woher diese Eigenschaft kommt? Von
seiner zweiten Karriere oder soll man
besser sagen seiner Leidenschaft. Bis
vor drei Jahren noch war Thomas
Kroker Eishockey-Schiedsrichter, 14
Jahre lang. „Wer beim Spielen nicht
der Held war“, so Kroker, „ist
Schiedsrichter geworden. Die konnten wenigstens vernünftig Schlittschuhlaufen“ . Danach war er Schiedsrichter-Obmann in Bayern und noch
heute ist er Schiedsrichter-Beobachter und gibt Beurteilungen über den
richtigen Pfiff ab. Was ihn als
Schiedsrichter fasziniert hat, das
nervt ihn heute manchmal am Funk.
„Als Schiedsrichter ist man gewohnt,
dass die Entscheidungen akzeptiert
werden. Am Funk hat man manchmal das Gefühl, als redet man an einen Fensterstock hin. Dabei muss eine Entscheidung getroffen werden.
Schließlich braucht der Kunde ein
Taxi und muss dementsprechend zufriedengestellt werden. Das ist das
einzige Argument, was zählt. Ein gewisses Maß an Härte muss man sich
aneignen, damit man sich durchsetzen kann“, so Kroker. Da nimmt er
dann schon mal „Unfreundlichkeiten“
ihm gegenüber in Kauf. „Wenn sich
bei der Freigabe fünf melden, kann
den Auftrag nur einer bekommen.
Das heißt, vier sind schon mal gegen
mich. Das liegt in der Natur der Sache. Wenn das jetzt einem drei- bis
viermal pro Schicht passiert, denkt
der, ich mag ihn nicht. Dabei kenn‘
ich den gar nicht.“
Wie früher auf dem Eis, so schätzt er
auch am Funk ein gewisses Tempo.
Untertags werden im Schnitt 250
Aufträge pro Stunde vermittelt,
nachts mit dem gleichen Vermittlungstempo 400.300 pro Stunde sind
untertags sehr gut, die oberste Grenze
in der Nacht sind 450. Hektik schafft
Konzentration, jede Wartezeit ist ein
Nachteil. 
„Wir sind auf die
Mitarbeit der Fahrer
angewiesen“
Aus der Haut könnte Thomas Kroker
fahren, wenn er mitkriegt, wie
schlampig draußen mitgearbeitet
wird. „Alle jammern, wie schlecht das
Geschäft geht. Und dann meldet sich
bei einer Freigabe einer vom ersten
gerufenen Standplatz, weil er gerade
seine Zeitung weggelegt hat. Da fehlt’s für mich am Weitblick. Denn unsere Kernaussage lautet: Aufträge für
die Fahrer, Taxis für die Kunden.
Wir sind doch auf die Mitarbeit der
Fahrer angewiesen. Nicht umgekehrt“ .
Und die nicht vorhandene Kollegialität nervt ihn. „Jeder sollte alles 
Interview | Der Mensch hinter der Stimme
Bulliger Asket
Jeder Taxler, für den Funkaufträge zum
täglichen Broterwerb gehören, kennt
ihre Stimmen. Die Menschen dahinter
sind allerdings nur den wenigsten bekannt. Das gilt in Wort & Bild gleichermaßen. Und das muss anders werden. Die Kolleginnen und Kollegen in
der Funkzentrale haben einen genauso
harten 8-Stunden-Job wie die Kollegen auf der Straße. Ihre Aufträge sind
für jeden von uns bares Geld wert. Mit
diesem Beitrag will der TAXIKURIER
eine Brücke schlagen zwischen Fahrern
und Funkern. 
In jeder Ausgabe wird eine „Stimme“
vorgestellt, mit ihren Hobbies, 
Leidenschaften und Wünschen. 
In dieser Ausgabe: 
Thomas Kroker

Seite 17

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Mini-Steckbrief:
Name: Kroker
Vorname: Thomas
Alter: 35
Sternzeichen: Zwilling
Familienstand: ledig
Geburtsort: Chiemgau
Wohnviertel: Sendling
Hobbies: Gutes Essen, 
fischen, Golf spielen
Musik: Cabaret + Comedy
Laster: Bewegungsmangel
17TAXIKURIER
fahren, auch
wenn beispielsweise Pilgersheimer 1 vielleicht
nicht immer der
Hit ist.“
Völlig unverständlich ist ihm auch, wie sich Kollegen
melden können, die keinerlei Kenntnisse der deutschen
Sprache haben. „Voraussetzung“, so Kroker, „für die
Teilnahme am Vermittlungssystem Sprachfunk ist das
Beherrschen der deutschen Sprache. Wer die sprachlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt, ist meines
Erachtens nicht geeignet, an der Sprechvermittlung
teilzunehmen. Das ist doch bereits der Anfang der Problemkette, die sich da zwangsläufig aufbaut.“
Wie wir ja schon von seinen Kollegen aus den beiden
TAXIKURIER-Ausgaben Juli und August wissen, ist der
Job des Funkers beileibe kein Honigschlecken. Allein
die technischen Voraussetzungen sind immens. So sind
drei verschiedene Computersysteme zu beherrschen, eine 8-Stunden-Schicht sieht offiziell keine Pause vor,
außer wenn es die Geschäftszeiten zulassen. Trotzdem
ist die geistige Flexibilität das Faszinierende an dem
Beruf. „Das beste Beispiel ist dafür die ungeliebte ‚Blade
Night“ . Die ständige Frage „Wo sans grad?“ hält einen
ganz schön auf Trab.“ Eine Bewegung, die Thomas Kroker sonst „leider etwas vernachlässigt“ . So abstinent er
beim Alkohol ist, umso mehr schätzt er gutes Essen.
„Als ich vor 5 Jahren hier angefangen habe, war mein
Kampfgewicht 95 Kilo. Heute sind es 112 kg. Berufsrisiko“, sagt der bullige Asket augenzwinkernd.
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Gebäude
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Seite 18

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18 TAXIKURIER
Die Taxischichten werden immer länger. Trotz Tupper-Ware und Brotzeitbeutel gilt es, den Heißhunger zu 
befriedigen. In jeder Ausgabe testen
wir für Sie eine typische Taxifahrer-
Brotzeit. Die Auswahl der Kandidaten
ist natürlich rein subjektiv und 
Fotos: www.atelier-tacke.de
Die monatliche Orientierungshilfe durch
den Brotzeit-Dschungel
Essen auf Rädern
Name Meierbräu
Adresse Feilitzstr. 12
Relation Preis/Größe •••
Belagmenge •••
Knusprigkeit •••
Saftigkeit •••
Temperatur •••
Schnelligkeit •
Punkte Gesamt 16
Platz 1.
Fazit Kultiger Laden 
neben dem
„Drugstore“ . Alles
wird frisch gebacken. Riesige
Auswahl an Variationen (53!) und
Größen.
Überführungsfahrten gibt es immer
dann, wenn ein Kunde glaubt nicht
mehr fahrtüchtig zu sein oder selbst
nicht mehr willens ist zu fahren, sein
eigenes Fahrzeug (mit dem er die
Hinfahrt bestritt) aber bei sich daheim haben will.
Dann bestellt er bei der Taxizentrale
einen Taxifahrer oder eine Taxifahrerin, der / die ihm sein Privatauto
nach Hause bringt. 
Tarifrechtlich muss man jetzt erst
einmal wissen, was man vom Fahrgast verlangen darf!
Üblicherweise wird vom Fahrgast der
2,5-fache Taxitarif verlangt.
Warum das 2,5-fache?
Ganz einfach: Tarifrechtlich werden
die Fahrten mit dem Privatauto und
dem Taxi zurück (Fahrer / Fahrerin
muss wieder zurück zum eigenen 
Taxi!) jeweils als eine Fahrt berechnet
und anteilsmäßig muss man natürlich
auch noch die entstehende Wartezeit
berücksichtigen; also kommt man in
der Summe auf das 2,5-fache.
Der Fahrer / die Fahrerin sollte auch
nicht vergessen, rechtzeitig Bescheid
zu geben, wann und wo er / sie selbst
ein Taxi benötigt, um wieder zum eigenen Taxi zurückfahren zu können.
Wie sieht es aber versicherungstechnisch aus?
Zunächst einmal gilt, dass jedes
Fahrzeug zumindest eine Kfz-Haftpflichtversicherung haben muss, da
sonst das Fahrzeug gar nicht auf
öffentlichem Grund bewegt werden
darf. Diese Kfz-Haftpflichtversicherung trägt aber nur den Schaden an
einem „dritten“ Fahrzeug (Unfallgegner), nicht aber den Schaden am
eigenen Fahrzeug.
Darüber hinaus sollte man auch wissen, dass viele Versicherungen auch
Sondertarife anbieten, wenn z.B. nur
der Halter als Fahrer angegeben ist,
das Fahrzeug zu Hause und im Büro
in einer abgesperrten Einzelgarage
ist, usw …
Dauerbrenner
Überführungsfahrt
zufällig, stellt aber in jedem Fall
eine kleine Orientierungshilfe
im großstädtischen Brotzeit-Dschungel dar. 
Im September-Heft für
Sie der Salami-Pizza-Test!

Seite 19

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Adria Imbiss im Imbiss im Pizza-Hut Kreta im Time Out
Straßenverkauf Hauptbahnhof Pasinger Bahnhof Ostbahnhof
Leopoldstr. 19 Höhe Gleis 13 Eingang Leopoldstr. 60 Eingang beim Feilitzstr. 9
August-Exter-Str. Taxi-Standplatz
•• •• •• •• •• •
••• ••• ••• •• •• •
•• •• • •• ••
•• •• •• ••• •
••• •• ••• •• • •
••• ••• ••• • ••• •••
15 14 14 12 9 8
2. 3. 4. 5. 6. 7.
Echter
Italiener!
Wahrlich keine
Schande für
Schwabing.
Das Pizza-Standl
im HBF räumt mit
dem Vorurteil auf,
im Bahnhof werde
man bei kleiner
Qualität zum großen Preis abgezockt.
Erfreuliche 
Qualität, reichhaltig belegt, heiß.
Sehr ordentlich.
Amerikanisch,
gestylt, Edelstahl,
Perfektion, lange
Wartezeit.
Lustlose Pizza, die
auch in der Mikrowelle nicht besser
wurde.
Staubtrocken, ältlicher Geschmack.
Das eigentlich
sympathische kleine Standl hatte
wohl einen rabenschwarzen Tag
erwischt.
Weiter gibt es noch die Kfz-Teilkasko- und Kfz-Vollkaskoversicherung.
Bei jeder dieser Versicherungen muss
aber auf alle Fälle zusätzlich die Kfz-
Haftpflichtversicherung bestehen.
Bei der Kfz-Teilkasko-Versicherung
sind in der Regel noch zusätzlich
Brand, Explosion, Diebstahl, Unwetterschäden und Wildschäden (Haarwild) versichert.
Bei der Kfz-Vollkaskoversicherung
sind zusätzlich zur Teilkasko-Versicherung auch noch Schäden am eigenen Fahrzeug versichert, die aus Eigenverschulden resultieren;
ausgenommen, es liegt der Tatbestand der groben Fahrlässigkeit vor.
Inwieweit muss der Fahrer / Fahrerin
haften, wenn während der Überführung ein Schaden am Fahrzeug
entsteht?
Der Fahrer / die Fahrerin muss bereits
bei nachgewiesener „Fahrlässigkeit“
für den Schaden am Fahrzeug haften!
Den Schaden am generischen Fahrzeug übernimmt – vorausgesetzt es
gelten keine Einschränkungen - in
der Regel die Kfz-Haftpflichtversicherung des Halters.
Nun gibt es noch die Möglichkeit einer „Lotsenversicherung“ ,die allerdings nur eine Versicherung für den
Versicherungsrabatt des Halters darstellt; also auch nicht den Schaden
am im Rahmen der Überführungsfahrt gefahrenen Fahrzeug absichert.
Eine Lotsenversicherung kann leider
auch nur von Mehrwagenunternehmern und Zentralen abgeschlossen
werden; nicht aber vom Einzelunternehmer!
Die Taxi-München eG hat für derartige Überführungsfahrten eine Versicherung abgeschlossen, die einen
aufgetretenen Schaden deckt; d.h. der
Unternehmer muss – ausser bei Fahrlässigkeit! – für den Schaden am
Überführungsfahrzeug nicht aufkommen. Im Schadensfall muss aber mit
einer Selbstbeteiligung gerechnet
werden. 
Haftungsfreistellungsvereinbarungen
werden in Regel von Versicherungen
nicht akzeptiert!
19TAXIKURIER

Seite 20

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20 TAXIKURIER
Promi-Talk
Das monatliche Gespräch mit bekannten Zeitgenossen 
aus unserer Stadt über ihre Erlebnisse im Taxi.
Rolf Kreiner
Als weltweiter Taxi-Nutzer kann ich Unterschiede in punkto Dienstleistung
und Service sehr wohl unterscheiden. „Mein“ Münchner Taxifahrer wurde zu
meinem „Stamm-Chauffeur“ als er mich beim ersten Mal nach meinem 
Musik-Wunsch fragte und mich mit der richtigen Klassik-Auswahl überraschte. Und dann noch die Auswahl aus sechs Zeitungen – von der Abendzeitung
bis zur Financial Times – hat mich davon überzeugt, dass ich bei diesem 
business orientierten Taxifahrer gut aufgehoben bin. Und das bis heute!
Rolf Kreiner, Outside Director Mc Donalds International,
ehemaliger Vorstand Mc Donalds.
Messesplitter
Breites Gastro-Angebot
Die Besucher der Messe München werden jedoch in qualitativer
und quantitativer Hinsicht geradezu verwöhnt.
➜ Von bayerischer, asiatischer bis zu gehobener internationaler Küche
➜ Speisen für jeden Geschmack und Anlass
➜ Angebote in allen Preislagen
➜ 4 Restaurants mit gehobener alpenländischer und internationaler Küche
➜ 4 Restaurants mit Selbstbedienung
➜ 16 Imbisse in und an den Hallen
➜ 2 Cafes in den Eingangsbereichen des Messegeländes
➜ 3 Gastronomiebereiche im ICM
➜ Imbissstände und Biergärten im Atrium
Die Messe München ist nicht nur in architektonischer Hinsicht ein Meisterwerk, sondern setzt auch im
gastronomischen Angebot Zeichen. Wer viele Messen, Ausstellungen und Kongresse besucht, kann ein Lied
davon singen, wie dürftig oft das Angebot ist, das teilweise nicht über eine Bockwurst hinausgeht.
Foto: Messe München

Seite 21

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21TAXIKURIER
Messen, Ausstellungen und Kongresse sind für Münchens krisengebeutelte Taxler ein willkommenes Zusatzgeschäft. Manchmal wird dies aber
vehement gestört. Durch eine Branche, die ansonsten die Taxifahrer
hegt und pflegt, weil diese als wichtigste Multiplikatoren eingeschätzt
werden. Die Automobilbranche veranstaltet gerne sogenannte VIP- oder
Shuttle-Services, um die Herrschaften, natürlich kostenlos, durch die
Landeshauptstadt zu kurven. 
Offensichtlich sehen die Marketingstrategen mancher Automobil-Unternehmen in Messe- und Kongressgästen die passende Klientel für ihre
Modelle. Auf keinen Fall gefallen
derartige Aktionen den Taxlern, deren Geschäft dadurch geschädigt
wird. So werden diese Promotions
leicht zu Bumerangs, denn man buhlt
ja intensiv um Marktanteile im Taxigeschäft. An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich Marktführer Mercedes und auch BMW mit derartigen
Aktionen zurückhalten. 
Bei der kürzlichen Sommer-ISPO hat
Ford den Münchner Taxifahrerinnen
und Taxifahrern den Umsatz verhindert, indem Shuttle-Fahrzeuge einge-
Ohne Worte
Bumerang-Sponsoring
setzt wurden. Wie immer in solchen
Fällen greift man auf ortsunkundige,
blasse Jünglinge als Chauffeure zurück, denen bei der ersten diffizilen
Zieladresse das Clerasil aus der Hosentasche fällt.
Wenn dann auch das Navi keine Antwort weiß, gibt´s ja immer noch die
freundlichen Münchner Taxler. Münchens Taxifahrer erfüllen ja neben
ihrer Kernkompetenz eine weitere
eminente Funktion. Als inoffizielle
Mitglieder des Fremdenverkehrsamtes
weisen sie mehrmals täglich den Bürgern und Besuchern Münchens den
richtigen Weg. 
Dass sie sich auch mal täuschen können, zeigt das ISPO-Beispiel.
Als der voll besetzte Ford mit seinem
ahnungslosen Fahrer, der Münchens
Nachtleben offenbar nur aus RTL-
Sendungen kannte, das Fahrziel
„Schumanns“ nicht parat hatte, steuerte dieser zur am Taxistand wartenden untätigen Taxlerschar.
Freundlich und spontan nannte ihm
die erste einfallsreiche Kollegin die
„Schumannstraße“ . Bestimmt haben
sich die Gäste im 
„Käfer“ wohl gefühlt.
3093
Mein
heißer Tipp!
Münchens Taxifahrerinnen
und Taxifahrer verraten ihre
Lieblingsadressen.
Bitte nicht weitersagen!
Paul Maier, 57 Jahre, seit 1979 im
Gewerbe, Unternehmer seit 1999
besucht gerne den „Pschorr-Krug“,
Ecke Oberländer-/Daiserstraße.
Spezialität dort ist der „lustige 
Bosniak“ . „Der Peter, der Wirt, ist 
so lang, wenn der umfällt, liegt er
in einem anderen Landkreis.“
Paul Maier ist stolzer Besitzer
einer S-Klasse, Raucher-Fahrzeug, ohne Werbung und spricht
perfektes metropolen-bayerisch.
Livemusik • Cocktailbar • internationale Küche
Maximiliansplatz 5 • 80333 München
täglich Live Musik
Soul Funk R & B DJ•• •
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21 Uhr bis 6 Uhr
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Kaffee und ein Gebäck
kostenlos
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Seite 22

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22 TAXIKURIER
Bluterkrankungen, Niereninsuffizienz
oder eben bei einem übermäßigen
Verzehr von Fleisch und Innereien
oder starkem Alkoholkonsum entstehen kann. Hierbei werden die kristallinen Harnsäurekristalle im Blutkreislauf in den Geweben, sehr häufig
Großzehengelenk, Ellenbogengelenk
oder Kniegelenk angelagert. Diese
führen zu einer massiven Entzündungsreaktion. Die Gelenke sind
hochrot, geschwollen, bewegungsunfähig und schmerzen den Patienten
enorm. Langfristige, chronische Gicht
kann sich vor allen Dingen an den
Nieren manifestieren. Hier kommt es
zur Bildung der so genannten Gichtniere durch eine chronische Entzündung im Nierengewebe.
Damit steigt die Wahrscheinlichkeit
auf eine Niereninsuffizienz.
Weitere auslösende Faktoren können
auch psychischer Stress und Belastung, Infektionen, Medikamenteneinnahme als auch Operationen sein.
Sehr häufig jedoch ist das typische
Essen bei dem große Fleisch-/Innereien-Mengen verzehrt werden und
Alkohol konsumiert wird, die Ursache. Klinisch findet man dann hochrot geschwollene Großzehengelenke,
entzündliche Veränderungen an den
Sehnenscheiden und Schleimbeuteln,
besonders am Hand- und Ellenbogengelenk. Bei langjährigen Erkrankungen findet man die typische
Hier spricht der Doc
Ratschläge zu Gesundheit, Ernährung 
und Bewegung.
Dr. Rüdiger Neitzel, 41, Facharzt 
für Orthopädie und Sportmedizin betreibt zusammen mit Dr. Christian
Jessel im Airport-Center die Orthopädische Praxisklinik. 
Er war über 10 Jahre Bundesliga-
Handballspieler, mehrfacher deutscher Meister, Pokalsieger und Europacupsieger, hat 124 Länderspiele
und 1984 in Los Angeles die Silbermedaille errungen. Rüdiger Neitzel
gibt regelmäßig Tipps im TAXIKU-
RIER zu berufsrelevanten Themen.
Gicht ist eine Erkrankung, die in der
Gesamtbevölkerung sechsmal häufiger Männern als Frauen betrifft. Man
unterscheidet einen akuten Gichtanfall von einer chronischen Gicht, die
mit Hautveränderungen und Gelenkzerstörung einhergeht. Schicksalhaft
angeboren kommt die Gicht durch
vermehrte Harnsäureablagerungen im
Blut und im Gewebe oder durch verstärkte Harnsäure-Ausscheidungsstörungen der Nieren vor. Sie tritt auch
bei einer vermehrten Syntheseleistung oder bei speziellen Enzymdefekten auf. Häufiger ist aber die verstärkte Harnsäurebildung, wie sie bei
Gicht – Schicksal oder Luxus- und Taxlerkrankheit?
Gichttrophie, mit Knoten besonders
an der Ohrmuschel, an Hand und Ellenbogen. Diagnostizieren lässt sich
die Gicht besonders durch den Harnsäurewert im Blut. Dieser lässt sich
leicht feststellen und auch sehr gut
therapieren. Medikamente, die erstens
die Entzündung hemmen und zweitens den Harnsäurewert langfristig
senken, sollten dann eingenommen
werden.
Eine operative Therapie kommt dann
zum Tragen, wenn durch chronische
Gelenkentzündungen Knie- oder Zehengelenke zerstört wurden. Hier
muss mittels Arthroskopie oder Korrekturosteotomie an den Zehen eingegriffen werden.
Auch entzündete Sehnenscheiden
oder Schleimbeutel müssen operativ
entfernt werden. 
Ein Tipp:
Hausärzte können leicht durch eine
Blutuntersuchung den Harnsäurewert
ermitteln. Sollte hier eine Erhöhung
festgestellt werden, kann als erstes
eine strenge Diät – Reduzierung von
Fleischverzehr und Alkohol – helfen.
Erst dann sollte man Medikamente
einnehmen.

Seite 23

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23TAXIKURIER
Flughafen München
Flughafen-News
Sehr geehrter Herr Bachmann,
wie mir Frau Anneser vom Taxi-
Service-Point Flughafen heute telefonisch bestätigt hat, sind die von
Ihnen am Flughafen ausgehängten
Info-Zettel bezüglich der Nichtanwendung der Kurzfahrtenregelung
bei Funk- oder Handyaufträgen
heute alle entfernt worden.
Wie mit Ihnen bereits vereinbart
wurde, können Sie einen entsprechenden Antrag ans Landratsamt
Erding stellen über den wir dann
entscheiden werden.
Bis zu diesem Zeitpunkt ist allerdings die Kurzfahrtenregelung bei
allen zutreffenden Möglichkeiten
(z. B. Funkaufträgen) anzuwenden,
da unsere Taxiordnung in Verbindung mit der Allgemeinverfügung
in dieser Hinsicht nichts geregelt
hat und somit nicht verbietet.
Mit freundlichen Grüßen
Neudecker
IsarFunk – Mucinfo 13 – 21.07.2004
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer über Funk 
(EG, Isarfunk, oder andere) oder Handy Aufträge
annimmt, verliert seinen Platz in der Reihe.
Kein Anspruch auf 
20 Minuten-Regelung!!!
Ausnahme sind Aufträge über die Rufsäule im Zentralbereich 
oder vom TaxiServicePoint.
Wir wünschen gute Fahrt und gute Geschäfte,
Christian Hess / Florian Bachmann / Hubert Schmidt
Isar-Funk Taxizentrale GmbH & Co. KG
Das Standplatzmanagement vom Flughafen Franz-Josef-Strauß verfügte
mit obigem Aushang eine Einschränkung der Kurzfahrtenregelung. Auf
mehrfachen Protest behaupteten die Geschäftsführer vom IsarFunk diese
Einschränkung bei Taxibestellungen sei mit der Taxiordnung des Landratsamtes Erding im Einklang.
Auf unsere Nachfrage am 03. August hin, widersprach Herr Neudecker
dieser Darstellung und berichtete, dass er dies dem IsarFunk bereits am
30. Juli mitgeteilt habe und die Plakate zu entfernen sind. Erst eine Woche später konnte das Entfernen der widerrechtlichen Info durchgesetzt
werden. Dies wurde uns mit Schreiben vom Landratsamt Erding bestätigt.
Die Taxibedienung am Flughafen ist nun wieder gesichert.
Die KFZ-Prüfstellen mit Sympathie und Sachverstand
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Bodenseestraße 165
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Telefon 089 18 9418-00

Seite 24

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24 TAXIKURIER
Ruhestand nach 2,5 Millionen Kilometern
Italien oder Spanien. Und wenn es
Sold für die Soldaten gab, ist man jeden Tag mit dem Taxi mindestens
einmal nach Augsburg gefahren.
Allerdings nur die ersten 10-12 Tage,
dann waren die schönen Dollars wieder ausgegeben. Geld haben die Amis
„noch und nöcher“ gehabt. Allein mit
deren Trinkgeld hat er seine Familie
ernährt, so großzügig waren die damals. Aber umso gefährlicher war’s
auch. Ein paar mal ist der Hans überfallen worden, aber da er in seiner
Freizeit geboxt hat, hat er auch sauber ausgeschenkt. Das war auch nötig, denn mit den rauflustigen Amis
„hat’s Riesenschlägereien gegeben.
Nur einmal haben sie mein Geld erwischt und wenn nicht zwei Liebespärchen des Weges gekommen wären, hätten sie mich vielleicht sogar
kalt gemacht“, erzählt er inzwischen
total cool. 
Da hätten ihm auch seine Kollegen
nicht mehr helfen können, die damals zusammengehalten haben wie
Pech und Schwefel. „Das Verhältnis
untereinander“, schwärmt er, „ist kein
Vergleich zu heute. Wir waren immer
füreinander da. Wenn einer eine Panne hatte, sind 10 bis 15 Kollegen gekommen und haben geholfen. Und
heute schaut einer den anderen nicht
mehr an.“
Dabei gab früher auch schon die
unterschiedlichsten „Standplatzströmungen“ . Die Geschäftssprache war
bayerisch und damit war das Thema
Ausländer auch schon erledigt. „Früher“, so der Hans, „war a Preis schon
a Ausländer. Richtige Blasn hat‘s damals gegeben. Ob das jetzt die vom
Sendlinger Tor oder vom Odeonsplatz
waren. Nur mit den Pasingern ist
man schon immer schwer ausgekommen.“ 
Damals waren Polizisten Freunde
Ausgesprochen gut ausgekommen ist
man als Taxler damals mit der Polizei. „Das waren echte Seelenverwandtschaften“, schwärmt er. „Wir
haben denen geholfen und die uns.
Wenn von uns mal einer bei Rot über
die Ampel ist, haben sie halt weggeschaut und wir haben’s niemand erzählt, wenn einer ihrer Kollegen, die
den Straßenverkehr geregelt haben,
betrunken vom Postamentl gefallen
ist. Dass Taxifahrer gebührenpflichtig
verwarnt werden, die falsch abbiegen, sowas wäre damals unvorstellbar gewesen.“
Für einen Stundenlohn von 1,25
Mark hat Hans Öttl 1951 beim Taxiunternehmer Ruprecht angefangen.
160 Droschken hat es damals in ganz
München gegeben und für Einheimische war das Taxi damals Luxus. Zu
den besten Kunden von Hans Öttl
zählte ein älteres Ehepaar aus Sao
Paulo (Brasilien) aus der von-Sydow-
Familie. „Immer wenn sie nach Europa kamen haben sie mir ein Telegramm geschickt und mich an den
Flughafen Riem bestellt. Und dann
sind sie immer mit dem Taxi gefahren, egal ob nach St. Moritz oder
Wien oder wohin auch immer. Und
nach jeder Fahrt gab mir der Herr
von Sydow 50 Mark Trinkgeld im
Umschlag – ein echter Gentleman.“
Ob Schauspieler wie Marika Röck
oder Hans Albers („Junge, wie geh-
Früher war a Preiß 
schon ein Ausländer …
Wer 53 Jahre auf dem Bock sitzt ist
entweder verrückt oder süchtig.
Oder mit sich und der Welt im reinen.
So wie Hans Öttl, genannt der
Poinger Hans
Als Hans Öttl 1951 mit dem Taxifahren angefangen hat, da trugen die
Fahrer noch Chauffeursmützen.
Staatlich verordnet. Selbst bei 30
Grad Hitze. Klimaanlagen im Auto
waren damals noch unbekannt. „Wer
seine Mütze beim Dienst nicht getragen hat, musste zwei Mark Strafe
zahlen“, erinnert sich Hans Öttl.
2,5 Millionen Kilometer unfallfrei
Im Juli 2004 hat der 74jährige seine
Konzession 2800, die er seit 1963
hatte, verkauft. Nach ca. 2,5 Millionen gefahrenen Kilometern und rund
250.000 Fahrgästen. „Irgendwann
muss Schluss sein, schließlich sind 53
Jahre lang genug“, sagt der Poinger
Hans.
Da hat er „Goldene Zeiten“ erlebt, um
1960, als die Amis da waren. Damals
wurden noch richtige Strecken mit
dem Taxi zurückgelegt, egal ob nach

Seite 25

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25TAXIKURIER
Lokaltermin
Unsere Stadt ist reich an Lokalen, Restaurants und Wirtshäusern aller Art. Und es gibt Führer aller Art. Der TAXIKURIER stellt Ihnen in
jeder Ausgabe ein Haus mit „Charakter“ vor.
Wirtshaus „Kleine Schmausefalle“
Beim Verlassen des Lokals ist einem zumindest eines klar: Dass
man in keine „Falle“ geraten ist, sondern in einem gemütlichen
Wirtshaus war. Das Format der Speisekarte ist riesengroß, das
Angebot aber überschaubar. Die Standardkarte bietet viel, von der
bayerischen Palette bis hin zu exotischen und internationalen Gerichten. Die Tageskarte befriedigt den hungrigen Mittagsgast,
abends gibt es eine spezielle Wochenkarte. Sehr beliebt ist der
Sonntagsbrunch (11.00 – 15.00 Uhr, 12,50 Euro/Person, Kinder
unter 6 Jahren gratis, Kinder von 7 – 12 Jahren 6,25 Euro).
Der Klassiker in der „Kleinen Schmausefalle“, direkt am Mariahilfplatz, ist das „Schmausepfandl“, eine Mahlzeit mit dreierlei 
Filets und Spätzle für 13,20 Euro. 
➜ Flinker Service, junge 
Bedienungen.
➜ In der Küche werkelt
aber bestimmt ein betagteres Semester. 
Die Krautwickerl haben
nämlich wie bei Muttern geschmeckt.
➜ Faire Preise, Qualität
und Quantität stimmen.
➜ Ruhiger Hinterhof- 
Biergarten. 
Wirtshaus 
„Kleine Schmausefalle“
Mariahilfplatz 4
81541 München
Tel (089) 44 21 88 21
tägl. 11.00 - 01.00 Uhr
Kein Ruhetag
t’s“) oder die zwei Geschäftsleute, die sich
nach Kiel haben fahren lassen und nach
zwei Tagen wieder zurück – unangenehme
Gäste hat Hans Öttl „wenige gehabt. Es
kommt halt immer darauf an, wie man mit
den Leuten umgeht.“ Das musste auch der
damalige Taxiverkäufer von Mercedes
schmerzlich erfahren. „Ich hab’früher immer
Mercedes gefahren. Als ich wegen eines unverschuldeten Unfalls einmal sofort ein
Auto brauchte, hätte ich ein Jahr warten
sollen. Als mir der Verkäufer erklärte, dass
ich für 1.000 Mark an ihn gleich einen bekommen könne, hab‘ ich gesagt, behaltets
eure Autos, und hab‘ nie mehr Mercedes genommen. Da war ich konsequent.“ Danach
gab es im Fuhrpark von Hans Öttl vier Volvos, einen Daewoo und einen Opel Zafira.
Die ist er immer alleine gefahren bis auf eine Ausnahme: Einmal hatte er einen Aushilfsfahrer. Der ist in ca. 3 Wochen 1000 Kilometer gefahren und hat 30 Mark Umsatz
gebracht. Da war das Thema schnell erledigt.
Sein Berufsgeheimnis? „Es gibt keines. Man
muss gute Nerven haben, darf nicht empfindlich sein, muss auch schon mal verbal
was einstecken können und muss in erster
Linie Spaß an seinem Beruf haben. Aber
richtig schön“, findet Hans Öttl, „ist’s heute
nicht mehr“ . Und deshalb hat er jetzt aufgehört, nach 2, 5 Millionen Kilometern. (PG)
Mini-Steckbrief:
Name: Öttl
Vorname: Hans
Bekannt als: Poinger Hans
Alter: 74
Sternzeichen: Widder
Familienstand: verheiratet seit 1950,
immer noch die erste Ehefrau, 4 Kinder
Geburtsort: Anzing
Wohnort: Poing
Hobbies: Bayerische Küche, bayerisches
Bier (Augustiner, Schweiger)
Musik: Bayerisch

Seite 26

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26 TAXIKURIER
Kleinanzeigen-Auftragsschein
Bitte nur persönlich an der Hauptkasse gegen Vorauszahlung abzugeben.
1. Zeile fett
1 Zeile E 10,– + 16 % MwSt. = E 11,60
2 Zeilen E 20,– + 16 % MwSt. = E 23,20
3 Zeilen E 30,– + 16 % MwSt. = E 34,80
4 Zeilen E 40,– + 16 % MwSt. = E 46,40
5 Zeilen E 50,– + 16 % MwSt. = E 58,00
Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Leerzeichen beachten.
Anzeigenschluss: 3. September 2004
✁
Unternehmerkurse
Termine: 
Jeden Dienstag und Donnerstag
18.00 – 20.30/21.00 Uhr
Anmeldung bei Frau Choleva,
Verwaltung
Kurs 6/2004: 07.09. – 05.10.04
Kurs 7/2004: 12.10. – 09.11.04
Kurs 8/2004: 16.11. – 14.12.04
Ort für alle Ausbildungen: Kursraum der Taxi-München eG | Engelhardstraße 6 | 81369 München | Taxistiftung Deutschland
Taxifahrerausbildung
Termine: Jeden Montag und Mittwoch
18.00 - ca. 21.30
Anmeldung im Taxishop oder bei 
Herrn Tony Doll 
(30 Min. vor Kursbeginn) 
Funkausbildung
Termine: 21. und 23. September 2004
14.30 - 17.30 Uhr
Keine Anmeldung nötig (kostenlos)
AUSBILDUNG 
IM SEPTEMBER
2004
Steuer-Berater kosten viel – Taxi-Berater wissen viel Kompetente Taxi-Unternehmensberatung
aus erster Hand Wer mehr zahlt ist selbst schuld –
Deshalb Taxi-Assist Info: (089) 74 99 66 77 · tax-assist@arcor.de
Kleinanzeigen
Taxischule Info-Ansage (0 89) 76 42 70
Der Kursteilnehmer / Taxischein-Bewerber kann tagsüber im Taxishop (Vordergebäude) oder vor Kursbeginn im
Schulungsraum (Rückgebäude) den Kursbetrag von 120,- Euro für den Taxikurs bezahlen.
Mitgliedsunternehmen können selbstverständlich auch ihre Interessenten mit Rechnungsstellung zum Monatssende bei der Taxi-München eG ausbilden lassen. Vordrucke dafür erhältlich bei Frau Zeiler im 1. Stock 
(Verwaltung). Der Kursteilnehmer muss jedoch den abgestempelten Handzettel mit Lageplan auf der Rückseite
(mit Taxiunternehmer-Stempel) zum Besuch der Taxischule-München bei der Taxi-München eG mitbringen.
Der Firmenstempel gilt als Gewähr, dass der Kursteilnehmer bereits beim angeschlossenene Mitgliedsunternehmen bezahlt hat und zum Kursbesuch berechtigt ist.
IHRE TAXI-AUTOSATTLEREI
• Schonbezüge
• Aufpolstern von Sitzen
• Umarbeiten bei
Rückenproblemen
• Lederlenkräder
• Mittelarmlehnen in 
Leder
Telefon + Fax : 089 / 44 76 92 28
Mobil: 0171 / 1 60 23 36

Seite 27

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27TAXIKURIER
Taxameter des Monats
TAXISTIFTUNG DEUTSCHLAND
Sie kann auch für 
dich sein – die Spende
für die Taxistiftung!
Türkenstraße - Nach wie vor eine der interessantesten Straßen Münchens. 
Authentische Kneipen, Cafes und originelle Geschäfte.
Türkisches Essen - Schmackhafte und preiswerte Alternative zu Leberkäs´ und Co.
Vor allem die türkischen Obst- und Gemüsehändler liefern erstaunliche Frische.
Türk Gücü - Schon seit Jahrzehnten aus Münchens Amateur-Fußball-Szene nicht mehr wegzudenken.
Türkischer Honig - Klebriger und süßer Umsatzfaktor für alle Zahnärzte – gehört aber zur Wies´n.
Türkisches Wahlverständnis - Noch nicht ganz demokratiefähig, 
erlebt bei der jüngsten Genossenschafts-Versammlung. 
Stiftungskonto:
BZP – Hauptgeschäftsstelle
Zeisselstraße 11 
60318 Frankfurt am Main
Bankverbindung:
Frankfurter Volksbank eG
Konto-Nr. 373 311
BLZ 501 900 00
GUTSCHEIN FÜR EIN
Essen in einem italienischen
Lokal im im Wert von
100,- Euro zu gewinnen!
Auch in diesem Monat suchen wir wieder den 
passenden Text zum Bilderwitz des unvergessenen 
Hürlimann. Wir prämieren die beste Idee mit einem
Gutschein über 100,- Euro! 
Ihre Text-Vorschläge senden Sie bitte bis 
spätestens 3. September 2004 direkt an den 
TAXIKURIER (Adresse siehe Impressum) 
Viel Erfolg!
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Der Siegestext von Arno Zandl wird mit einem Gutschein
für ein „Essen nach Mitternacht“ im Wert von 100,- Euro
honoriert.
AND THE WINNER IS …
„Disco-Vögel, bunt und schrill,
die ich im Traum nicht haben
will! Zum Glück, da brennt ein
Taxi-Licht – so kriegen mich
die Punker nicht!“

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28 TAXIKURIER
Jeder von uns kennt das Problem:
Keine Möglichkeit den Standplatz
anzufahren, weil sich dort schon ein
Privatwagen breit macht, der unseren
Arbeitsplatz blockiert. Was ist jetzt 
am sinnvollsten zu tun?
Die Rechtslage ist eindeutig. Wer am-
Taxistandplatz parkt und dadurch das
Taxigeschäft behindert, kann abgeschleppt werden. Schließlich steht er
im absoluten Halteverbot.
Die Realität sieht wieder ganz anders
aus. Oft parken stundenlang irgendwelche PKWs auf unseren Standplätzen, noch nicht einmal mit einem
Strafzettel versehen. Die Kollegen
müssen drum herumfahren oder stehen in zweiter Reihe, was sie auch
nicht dürfen, und blockieren den
Verkehr. Früher als die Technik noch
nicht so weit fortgeschritten war und
Autos noch mit dem Schlüssel geöffnet wurden und nicht mit der Fernbedienung, haben “ganz Findige” von
uns zur Selbsthilfe gegriffen und haben mit Klebstoff oder mit abgebrochenen Zündhölzer deren Schlösser
unbrauchbar gemacht. Das ist natürlich Sachbeschädigung und folglich
auch strafbar. Die Gemäßigteren haben sich einen Kollegen als Zeugen
gesucht und den Halter des PKW angezeigt. Nachdem sie spätestens beim
drittenmal mehr Zeit als Zeuge auf
dem Gericht verbracht haben, als am
Taxistandplatz und das Ergebnis
meist gleich null war, wurde diese
brotlose Kunst wieder ad acta gelegt.
Was ist jetzt aber tatsächlich die
beste Vorgehensweise? Langjährige
Profis unter uns, die sich gleichwohl
jedesmal aufs Neue ärgern, raten
trotzdem erstmal zu Gleichmut. Wir
sollten nämlich tunlichst vermeiden,
dass uns das Image von Hilfssheriffs
angehängt wird. Zudem gibt es einige
Dinge zu beachten, bevor im ersten
Wutanfall nach dem Abschleppwagen
bzw. der Polizei gerufen wird.
Denn: Wer die Polizei ruft, egal ob
über die Taxizentrale oder persönlich,
muss bis zum Eintreffen der Polizei
vor Ort bleiben, damit die tatsächliche Behinderung festgestellt werden
kann. 
Und das kann dauern. Der dümmstmögliche Fall ist der, dass inzwischen
sämtliche Kollegen mit Fahrgästen
auf und davon sind, außer man
selbst. Inzwischen ist man Erster und
vielleicht sogar Einziger. Jetzt naht
der nächste Fahrgast, der eigentlich
befördert werden möchte und auch
müsste, und natürlich überhaupt kein
Verständnis dafür aufbringt, dass das
einzige Taxi am Standplatz auf die
Streife warten muss. Dazu muss man
wissen, das ein parkendes Fahrzeug
am Taxistand in der Wertigkeit von
Polizeieinsätzen noch “hinter einer
toten Katze am Fahrbahnrand rangiert” (Originalton eines Polizeibeamten). Auf einen kurzen Nenner gebracht: Es kommt erstmal gar keiner!
Ausnahmen werden nur bei massiven
Behinderungen gemacht, die empfindlich das Verkehrsgeschehen
beeinträchtigen. Denn selbstverständlich ist Parken auf dem Taxistandplatz eine Ordungswidrigkeit. Im täglich Leben wird der Taxistandplatz
aber quasi als rechtsfreier Raum
behandelt. Das erzählen sie aber am
besten niemandem weiter.
Zudem verursachen Abschleppaktionen der Polizei ja auch Arbeit und
Wir setzen uns auch nicht
auf Ihren Schreibtisch!

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29TAXIKURIER
das kann sich manchmal auch negativ auf die Kollegen und deren Verkehrsverhalten auswirken. Wer erinnert sich nicht an die große
Abschleppaktion am Kunstpark Ost
vor ein paar Jahren, als unmittelbar
danach alle Kollegen verwarnt wurden, die sich dort überzählig bereitgestellt hatten. Das gleiche Phänomen gibt es am Ainmiller-Stand zu
beobachten. Auch wenn kein Falschparker den Taxistandplatz blockiert,
stehen die Kollegen nachts manchmal
weit über die Ainmillerstraße hinaus
in zweiter Reihe. Geduldet von der
Großzügigkeit der Münchner Sheriffs.
Der Ainmiller-Stand ist nämlich ein
offizieller Taxistand mit einer vorgeschrieben Anzahl von Aufstellplätzen
im Gegensatz zu den Bedarfsständen
wie bspw. vor der “MaxSuite” . Dort
können soviele stehen wie sie Lust
haben.
Blinder Aktionismus
ist fehl am Platz
Die Abgeklärten unter uns tendieren
sowieso mehr zum Motto “Leben und
leben lassen” . Vielleicht ist ja der
Falschparker ansonsten ein häufig
fahrender Taxikunde, den man jetzt
mit übertriebenen Aktionismus bloß
verärgert. Und das, wo man auf jeden
Kunden angewiesen ist. Die meisten
sind sowieso bloß gedankenlos, wissen in den wenigsten Fällen, dass sie
unseren Arbeitsplatz blockieren, geschweige denn, dass wir für unsere
Taxis auch noch teure Gebühren bezahlen. Natürlich hätten sie es auch
nicht gerne, wen wir uns bei ihnen
auf den Schreibtisch setzen würden.
Großzügig mit unseren Taxistandplätzen geht auch das eine oder andere Hotel um. So lässt die Hotelleitung des “Hotel Europa” in der
Dachauerstraße regelmäßig die Busse
ihrer Reisegruppen am Taxistandplatz
parken. Und dann wundern sie sich,
wenn keine Taxen am Hotel stehen.
Noch mehr werden sie sich wundern,
wenn ihnen der Taxistandplatz
wegen Fehlnutzung wieder weggenommen wird.
Fehlnutzung lässt sich leider auch in
immer häufigeren Maß von den eigenen Kollegen feststellen. Denn was
für alle anderen gilt, gilt im besonderen Maß auch für alle Kollegen. Auch
für die ist der Taxistandplatz kein
Parkplatz. Diese Auswüchse sind insbesondere am Eichstätter-Stand und
am Kaufhof zu beobachten. Da muss
sich dann niemand beschweren,
wenn er 100 Euro “Parkgebühren”
berappen muss, denn diese Bußgeldgebühren legt das KVR fest und nicht
die Polizei. Wer also jedesmal sofort
nach martialischen Mitteln schreit,
sollte erstmal bei sich selbst anfangen. Denn erfahrungsgemäß hat jeder
von uns schon mal am Standplatz
geparkt … Was noch schlimmer ist,
denn wir kennen die Folgen!
Wenn Sie wieder einmal einen Falschparker am Standplatz erwischen, hängen Sie ihm doch einfach diesen Zettel
an die Windschutzscheibe:
Lieber Falschparker,
natürlich wissen wir, dass es in
München fast unmöglich ist, einen
regulären Parkplatz zu finden. Trotzdem betrübt es uns etwas, dass Sie
Ihr Fahrzeug gerade auf unserem
Arbeitsplatz abstellen. Sie möchten
doch bestimmt auch nicht, dass wir
uns auf Ihren Schreibtisch setzen.
So können wir unsere Fahrgäste –
vielleicht auch Sie – nicht bedienen.
Vielleicht lassen Sie ja das nächste
Mal Ihr Auto zu Hause und fahren
am besten mit dem Taxi.
Wenn Sie sich dazu entschließen sollten würden wir uns sehr freuen und
für alle Fälle haben Sie hier schon
einmal unsere Telefon-Nummern.
19410 oder 21610
Weiterhin Gute Fahrt wünscht Ihnen
Ihre TAXI MÜNCHEN eG
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der TAXI MÜNCHEN eG aus.
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Seite 30

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30 TAXIKURIER
Laut dem Mahabharata wurde die
Stadt vor mehr als 3000 Jahren unter
den Namen Indraprastha von den
Pandawas als Hauptstadt ihres Reiches in Nordindien gegründet; historisch belegbar ist die Besiedlung des
Gebietes seit etwa 2500 Jahren.
Seit der ersten moslemischen Eroberung der Stadt am Ende des zwölften
Jahrhunderts ist ihre Geschichte 
historisch gut zu überblicken und
sehr wechselhaft.
Als Qutab-ud-din Aibak die Stadt
1193 in Besitz nahm, begründete er
eine mehr als sechseinhalb Jahrhunderte andauernde moslemische Herrschaft Nordindiens.
Das 1206 ausgerufene Sultanat von
Delhi konnte sich, trotz einer teilweise katastrophalen Politik, bis zum
Einmarsch der Moghulen im Jahre
1526 halten. Deren Herrschaft dauerte bis 1857, dem Jahr, in dem die 
Briten als logische Folge ihrer wirtschaftlichen Macht auf dem Subkontinent auch die politische an sich rissen. Das heutige Erscheinungsbild
von Old-Delhi ist in erster Linie
durch die Moghul-Herrscher geprägt,
von denen wiederum Shah Jahan
(1628 - 1658) besonders zu erwähnen
ist. Er lies das Rote Fort errichten,
trieb mit der Architektur der Jamnia
Masjid so zusagen Vorstudien für den
Bau des Taj Mahal in Agra und prägte das Stadtbild auf vielfältige andere
Ein Verkehrsmittel gibt es überall auf
der Welt – nämlich das Taxi. 
Norbert Laermann recherchiert und
berichtet, wie und wo auf diesem 
Erdball die Taxibranche funktioniert. 
Norbert’s Weltreise
Neu Dehli
Weise.1803 wurde Delhi von den Briten erobert und ein britischer Verwalter wurde eingesetzt. Zwar war die
Stadt zu diesem Zeitpunkt nicht
Hauptstadt Indiens, doch war sie ein
bedeutendes Wirtschaftszentrum. Mit
den Jahren erwies sich für die Briten
der ständige Umzug zwischen Sommerhauptstadt (Simla) und Winterhauptstadt (Kalkutta) als äusserst unpraktisch und sie beschlossen, neben
dem strategisch und wirtschaftlich
optimal gelegenen Delhi eine wahrhaft imperiale neue Hauptstadt zu errichten, mit den Bau 1911 begonnen
wurde - New Delhi.
Nur 16 Jahre nach der feierlichen
Einweihung der Stadt als Hauptstadt
des britischen Raj, erlangte Indien
seine Unabhängigkeit für den hohen
Preis der Teilung des Landes in drei
Staaten und New-Delhi wurde zur
Hauptstadt der indischen Union.
Die Briten hatten, wie in so vielen
anderen Ländern, auch in Indien versucht, Ihre Herrschaft mit der Maxime „Rule and Divide“ – „Herrsche
und entzweie“ aufrechtzuerhalten
und die Früchte des dabei gesäten
Hasses (die ja schon zur Teilung des
Landes geführte hatten) waren nun
gewaltige Pogrome und Massaker auf
beiden Seiten, die einen der gewaltigsten und grausamsten Flüchtlingsströme der Geschichte auslösten.
Derzeit hat Neu Dehli ca. 15 Mio Einwohner; davon sind ca. 67,5 % Hindus, ca. 24 % Christen und ca. 8 %
Moslems. Die Hauptsprachen sind
Hindi, Urdu, Punjabi und Englisch
(Amtssprache).
In Neu-Dehli stehen wie in allen großen Städten Taxis (Yellow-top Taxis,
meist Tata-Fahrzeuge) und Rikschas
(meist dreirädrige Motor-Rikschas,
manchmal auch Fahrrad-Rikschas)
zur Verfügung, der Fahrpreis wird
pro Kilometer berechnet. Rikschas
sollten nur von Reisenden mit starken Nerven benutzt werden, da der
zum Teil abenteuerliche Verkehr
hautnah miterlebt wird. Nicht alle
Taxis haben Taxameter; man sollte
darauf bestehen, dass der Taxameter,
falls vorhanden, eingeschaltet wird.
Die Tarife ändern sich von Zeit zu
Zeit, es kommt daher oft vor, dass der
verlangte Preis nicht mit der Summe
auf dem Zähler übereinstimmt; die
Fahrer sollten jedoch die neuesten Listen auf Anfrage vorlegen. - Ein
Threewheeler kostete z.B. Euro 5,00
für den ganzen Tag. 
Die Probleme, mit denen man als
Fahrer zu kämpfen hat, sind seiner

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31TAXIKURIER
Meinung nach erdrückend. „Man
braucht sich doch nur das vom Staat
eingeführte Lizenzierungsverfahren
ansehen. Man fordert uns auf, Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen, die
älter als zehn Jahre sind, gibt uns
aber keinerlei finanzielle Unterstützung. Früher waren es 15 Jahre, das
war in Ordnung, jetzt müssen es
plötzlich 10 Jahre sein.“
Und weiter: „Man muss es auch mal
so sehen – wenn man ein Auto kauft,
kann man es nicht immer bar zahlen.
Bis man aber die Raten abbezahlt
hat, vergehen fünf Jahre. Und kaum
beginnt sich die Investition auszuzahlen, sind zehn Jahre vorbei und
das Ganze geht wieder von vorne los.“
Leider haben Taxifahrerinnen und
Taxifahrer keine festen Arbeitszeiten.
Sie können zwar ihren Arbeitsalltag
flexibel gestalten, aber das kann
auch Probleme mit sich bringen. So
sind sie sieben Tage in der Woche
rund um die Uhr im Einsatz.
Er fährt seit 1992 Taxi. „Auch wenn
es mir manchmal nicht gut geht,
muss ich arbeiten. Ich brauche das
Geld. Viele meinen, wir sind reich,
weil wir unser eigenes Taxi haben.
Aber man braucht nur an die Fahrer
denken, die auf Kommissionsbasis arbeiten. Manchmal sitzen sie den ganzen Tag herum und bekommen keine
Fahrgäste, trotzdem müssen sie am
Abend den Standbesitzern 250 Rupien (ca. Euro 5) pro Tag für ein Dieselfahrzeug zahlen.“ Er fügt hinzu:
„Manchmal nimmt man 400-500 Rupien (ca. Euro 8-10) am Tag ein.
Aber gleichzeitig gibt es immer wieder Flauten. Am schlimmsten ist es
während der Sommerferien, während
das Geschäft von Juli bis Februar am
besten läuft.“ 
Zudem ist die Arbeit nicht ungefährlich. „Ruft jemand den Taxistand an,
müssen wir los. Wir wissen nie, ob
wir nicht einen flüchtigen Verbrecher
befördern.“ Für Versicherungen indes
bleibt kein Geld. „Man kann rund
5.000 Rupien (ca. Euro 100) im Monat einnehmen. Davon müssen 1.875
Rupien (ca. Euro 37,50) für die Fahrzeugversicherung abgezweigt werden. 5.000 Rupien (ca. Euro 100) kostet eine Lizenz für drei Jahre. Und
die Kfz-Steuer schlägt mit 650 Rupien (ca. Euro 13) zu Buche. Wie soll
ich da noch Geld für eine persönliche
Versicherung aufbringen?“ 
Für Sozialversicherungen bleibt einfach nichts mehr übrig.
Als die Gewerkschaften noch sehr
einflussreich waren, wurde dieses
Thema hin und wieder angesprochen.
Doch alle Bemühungen verliefen
letzten Endes im Sande. Jetzt sei er
zwar in der Panchkuian Road Union,
aber auch die könne nicht viel für die
Fahrer tun. In der ganzen Stadt gibt
es vier Gewerkschaften: die Malkaganj Union, die Railway Taxi Union,
die Airport Taxi Union und die
Panchkuian Road Union. „Einem
Streikaufruf leisten wir ohne Wenn
und Aber Folge.”Probleme haben
auch die Taxifahrer, die Fluggäste befördern. Sie dürfen am Flughafen
nicht bei den anderen Taxis stehen,
da deren Gewerkschaft sehr stark ist.
Kein Angehöriger einer anderen Gewerkschaft darf eine Nummer ziehen.
Wenn sich jemand also mit dem Taxi
zum Flughafen oder Bahnhof fahren
lässt, muss er stets den doppelten
Fahrpreis zahlen.
Nach seinen Angaben, der in der Nähe des Taxistands wohnt, wissen die
Fahrer nicht, wann sie zu einer Fahrt
gerufen werden. „Wir müssen unter
freiem Himmel schlafen, sogar wenn
es stark regnet, denn in diesem Land
gibt es keine Vorschriften, die die
Standbesitzer zwingen, für das Fahrpersonal eine angemessene Unterkunft bereitzustellen. Niemand kümmert sich um unser Wohlergehen.“
Warum stehen Taxifahrer in 
schlechtem Ruf? „Nun, es gibt überall
schwarze Schafe. Vor allem die Fahrer
an Bahnhöfen oder Flughäfen haben
Schande über uns gebracht. Wir können nichts gegen sie unternehmen.
Dazu müsste man schon das System
insgesamt ändern.“

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32 TAXIKURIER
Leserbrief zu dem Artikel „Diebstahl am
Kollegen“ von Herrn Peter Gabler
Herrn Gabler’s Entrüstung über die Ellenbogenmentalität einiger Kollegen kann
ich gut nachvollziehen, denn die Zustände in der Frieden-/Grafinger-/Rosenheimer Straße sind wirklich unerfreulich,
was das Überholen des Taxistandes und
die oft darauf erfolgende Einfahrt in die
Grundstücke betrifft; diese Kollegen rasen
auch oft noch in rücksichtsloser Weise an
den Taxiständen vorbei durch die engen
Straßen... aber die Konsequenz, die Rükksichtslosigkeit mit dem amtlichen Knüppel der „unerlaubten Bereitstellung“ zu
ahnden erscheint mir aber eher als ein für
unser Land typischer Fehlgriff zu mittelalterlichen Zunft-Sanktionen oder der
Ruf nach dem Übervater Staat.
Profitieren werden nur die Behörden und
die fiesesten unserer Kollegen werden
dann als Denunzianten auftreten, ich verwende dieses Wort auch auf die Gefahr
hin, dass Herr Gabler mich auch dann in
die Riege der „Rechtsbrecher“ einreiht,
wie er schon in seinem Aufsatz ankündigte. Ich bemühe mich sehr wohl um
kollegiales Verhalten, darüber hinaus
pflege ich einen ziemlich ruhigen Fahrstil, was zur Folge hat, dass ich an Ampeln ständig überholt werde von Kollegen, die hinter mir ankamen. Niemals
würde ich in ein Grundstück hineinfahren, wenn davor eine Schlange Taxis am
Stand steht.
Aber es macht keinen Sinn, Taxifahrer,
die etwa vor der „Ersten Liga“ stehen zu
bestrafen, weil sie eventuell den Kollegen
vom Tal die Fahrgäste wegnehmen könnten. Erfahrungsgemäß schnappen alle ein
vorbeifahrendes Taxi, wenn nicht schon
eines dasteht. Vor dem Atomic-Café und
dem Dance-and-Dine ist es nicht anders.
Offen gelassen wurde in dem Artikel die
rechtliche Situation auf Privatgrund. Ist
nicht der Innenhof vor dem Pacha auch
Privatgrund, sowie der Hof um den Leierkasten? Ist denn hier eine unerlaubte Bereitstellung überhaupt behördlich sanktionierbar? Sicher, erfreulich ist eine
solche nicht aus der Sicht der Kollegen,
da die Taxis dort vom nächsten Stand aus
nicht sichtbar sind und daher den Wert
einer Aufstellung am benachbarten Taxistand unsicher machen. Aber ist diese 
illegal? Unter den möglichen Denunzianten werden wahrscheinlich solche sein,
wie ich sie vor einiger Zeit vor dem Atomic-Café antraf: Ich war nach dem Aussteigen meiner Fahrgäste für wenige Sekunden stehen geblieben, natürlich in der
Erwartung, dass grad wer rauskommt,
aber mit der Option gleich weiter zu fahren, sollte irgend ein Auto hinter mir auftauchen. Das geschah auch schon nach
wenigen Sekunden und es war ein „Kollege“, der mir schon aus der Entfernung
mit der Lichthupe zublinkte. Darauf beschloss ich noch ein paar Sekunden stehen zu bleiben, um von dem Kollegen
sein Ansinnen zu erfragen. Dieser teilte
mir in wichtigtuerischer Manier mit, was
Sie sich denken können und was ich eh
schon wusste. Daraufhin fuhr ich zu einem legalen Stand und beobachtete die
Szene weiter. Der korrekte Kollege, der
mich auf die Taxiordnung hingewiesen
hatte, kreiste mit ein paar wenigen
Gleichgesinnten in ständiger Fahrt um
das ganze Karree, um so die Fahrgäste
aus dem Atomic-Café aufzuschnappen.
Das war also sein Revier. Ich aber fuhr
woanders hin. Meine bescheidene Lebenserfahrung (44 Jahre, davon die meisten in
dieser oft besonders engstirnigen Stadt)
sagt mir, dass der Behördenhammer fast
immer die Falschen trifft. Justitia ist bekanntlich blind und am Ende ist immer
die Waagschale am schwersten, in der am
meisten Geld ist. Wenn man die allerärgsten Kollegen – also die, die wiederholt
am Kunstpark vor dem Stand länger stehen bleiben oder wiederholt unaufgefordert ins Grundstück hineinfahren, nach
einer einmaligen kostenlosen Verwarnung
bei Wiederholung bestrafen könnte, wäre
uns allen geholfen. Aber sobald die Behörden groß ins Spiel kommen, geht es
bloß wieder um die Maximierung der
Einkünfte für das Stadtsäckel.
Manfred Weigend
Kollegenlob
Seit langem stehe ich auf dem Verteiler
des TAXIKURIER. Habe mich jetzt über
Format und Aussehen vom Magazin gewundert. Kompliment! Eine sehr gelungene Leistung. Stehe gerne für internationale Berichte zur Verfügung.
Wim Faber
Specialist Journalist Taxis, Brüssel
Zitrone des Monats
Zunächst möchte ich herzlich zur gelungenen Neugestaltung des „TAXIKURIER“
gratulieren.
Zur Verleihung „Zitrone des Monats“ an
die PI Erzgießereistraße, möchte ich noch
selbst Erlebtes anfügen:
An einem glutheißen Augusttag 2003
(30° C) hatte ich einen dringenden Bluttransport zum Rotkreuz-Krankenhaus
auszuführen. Mein Taxi parkte ich mangels anderer Möglichkeiten ca. 3 Minuten
in der zweiten Reihe (vor mir ein UPS-
Fahrzeug, hinter mir ein Baustellenfahrzeug!). Als ich wieder wegfahren wollte,
hielt mich ein Beamter der oben genannten PI davon ab, um mich per Sofortkasse
zu verwarnen. Meinen Einwänden, dass
ich eilige und tief gekühlte Bluttransporte
nicht nach langer Parkplatzsuche und
eventuell noch längerem Fußweg gewissenhaft und ohne Schaden zustellen 
Leserbriefe

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33TAXIKURIER
Es erwartet Sie in unseren Häusern immer eine 
heiße Tasse Kaffee.
Für Ihre Bekannten, Verwandte und Freunde gewähren 
wir in beiden Hotels einen speziellen „Freundschaftspreis“.
Rufen Sie uns an!
Hotel Drei Löwen Hotel Drei Löwen Residenz
Schillerstraße 8 Adolf-Kolping-Straße 11
80336 München 80336 München
Tel: 551 04 - 0 Fax: 551 04 - 9 05
info@hotel3loewen.de www.hotel3loewen.de 
könne, schenkte er keinerlei Gehör und formulierte eine Anzeige. Dieser Vorgang dauerte ca. 15 Minuten in der zweiten
Reihe!? Gegen den Bußgeldbescheid erhob ich mit oben angegebenen Argumenten erfolgreich Einspruch!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Hoppe (3322)
Rotlichtviertel Schellingstraße
Zuerst möchte ich ein Lob für den neuen Taxikurier und
schöne Grüße an Paul Rusch übermitteln.
Für den Witz des Monats biete ich (es ist eigentlich kein
Witz sondern eine wahrhaftige Situation aus dem ersten
Monat meiner eigenen Fahrertätigkeit) folgendes „Einstiegsgespräch“ mit einem Hamburger Fahrgast an.
Fahrgast öffnet die Tür. „Sagen Sie, wo ist denn hier in
München das Rotlichtviertel?“ Taxifahrer: “In der Schellingstraße. Da stehen´s an jeder Ampel!“
Zur Verteidigung des Fahrgastes kann gesagt werden, das
dieser bei näherer Erläuterung der Situation und der Sperrbezirksregelung hoch erfreut war, da er sich in seiner Heimatstadt angeblich bei sonntäglichen Spaziergängen mit 
Familie und Kindern (!) offenbar mit dem Straßen-Baby-
Strich konfrontiert sah. 
Dies wiederum soll keine Wertung bezüglich des „Gewerbes“
meinerseits zum Ausdruck bringen.
Zur “Rose des Monats“ schlage ich den Fahrer Helmut vor
(peinlicherweise kenne ich die Taxinummer nicht). 
Ich gehe davon aus, dass Sie auch seitens anderer Fahrer auf
die ausdrücklich bekannte Freundlichkeit von Helmut hingewiesen wurden. Falls nicht, wenden Sie sich gerne nochmals
an mich. Dann finde ich die Taxinummer noch heraus.
Helmut hat einer Dame vor dem Augustiner-Keller ohne
weiteres einen Reifenwechsel durchgeführt. Ihr war in der
Arnulfstraße bei einer Kollision mit dem an die Trambahnlinie angrenzenden Bordstein der Reifen geplatzt.
Schöne Grüße und viel Erfolg
Bernhard Faß
Nur auf Platz 3 beim Leberkäs-Semmel-Test
Mit großem Interesse haben wir Ihre „Orientierungshilfe
durch den Brotzeit-Dschungel“ gelesen und waren ein wenig
enttäuscht, uns in der Rangfolge erst auf Platz 3 wiederzufinden. Dieses Ergebnis lässt uns nicht ruhen und hat unseren Ehrgeiz geweckt! Wir möchten daher zehn Taxifahrern
die Gelegenheit zu einem weiteren Test geben und legen
diesem Schreiben zehn Gutscheine bei. Über eine Reaktion –
gerne auch per E-Mail (info@vinzenzmurr.de) würden wir
uns freuen.
Wir wünschen den Münchner Taxlern „guten Appetit!“
Mit freundlichen Grüßen
Evi Brandl
Vinzenz Murr Vertriebs-GmbH
www.zum-franziskaner.de
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• warme Küche bis 24 Uhr
• Geniessen Sie die legendäre „Taxi-Leberkäs-Semmel“
Tradition seit 1363

Seite 34

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34 TAXIKURIER
Impressum
TAXIKURIER, offizielles Organ der Taxi-München eG
Herausgeber: Taxi-München eG
Genossenschaft der Münchner Taxi-Unternehmen
Engelhardstraße 6, D-81369 München
Tel: (0 89) 77 30 77, Fax: (0 89) 77 24 62
e-mail: choleva@taxi-muenchen.de
Internet: www.taxi-muenchen.de
Chefredakteur: Hans Meißner
Objektleiter: Paul Rusch, Tel: 0172 - 5 37 37 31
Mitarbeiter an dieser Ausgabe:
Peter Gabler, Norbert Laermann, Dr. Rüdiger Neitzel,
Michael Schrottenloher, Hans Stein
Gestaltung und Art Direktion: Bernhard Probst
formenreich, visuelle kommunikation und design
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Tel: (0 89) 44 49 97 88, Fax: (0 89) 44 49 97 89
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Vorsitzender des Aufsichtsrates: Alfred Lehmair
Kurioses aus der Zentrale
Amüsantes, Lustiges, Kurioses mit Kunden, Fahrern und Kollegen: In jedem
TAXIKURIER unterhalten wir Sie mit originellen Erlebnissen aus dem Alltag.
Anrufer: 
„Ich möchte bitte eine Pizza Margherita mit viel Käse und eine Cola.“ 
Zentrale: 
„Moment, hier ist die Taxizentrale. Wenn Sie eine
Besorgungsfahrt haben wollen, müssen Sie die Ware
erst bestellen.“
Anrufer: 
„Das mache ich doch gerade. Also eine Pizza …“
Zentrale:
„Nein, Sie müssen die Pizza erst in einem Lokal bestellen und dann noch
mal bei uns anrufen, wo der Fahrer die Pizza abholen und wohin er sie
bringen soll.“
Anrufer: 
„Also ich sag´ doch: eine Pizza Margherita …“
Zentrale:
„Halt, bitte noch mal: Sie müssen erst die Pizza in einem Lokal bestellen,
dann wieder bei uns anrufen und sagen, was die Pizza ungefähr kostet,
wann sie fertig ist …“
Anrufer:
„Die kostet ungefähr acht Euro. Mit extra viel Käse.“
Zentrale:
„Also, dann bestellen Sie die Pizza und sagen Sie uns dann, wo wir sie
abholen sollen.“
Anrufer:
„Und bitte die Cola nicht vergessen!
(Legt auf)
Dr. Cichon & Partner
Rechtsanwaltskanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
Dr. J. Cichon H. J. Michael K.H. Dollinger
Unfallschadenregulierung Familienrecht Arbeitsrecht
Straf-/Bußgeldsachen Erbrecht Mietrecht
M. Werther-Nicolas Dr. B. Schreiner
Verkehrsrecht Strafrecht
Reiserecht Führerscheine
Johann-von-Werth-Straße 1, 80639 München
Tel.: 089 / 13 99 46 - 0, Fax: 089 / 16 59 51

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35TAXIKURIER
Vorschau Ausgabe 
Oktober 2004
Liebe Meinungsmacher/-innen dieser Stadt,
ja, richtig gelesen, Taxifahrer/-innen werden zu Recht als Multiplikatoren
gesehen und eingeschätzt. Die Werbewirtschaft weiß das und bewirbt uns,
sofern Auftritt und Umfeld adäquat sind.
Bedenken Sie, wie häufig Sie um Ratschläge und Empfehlungen gebeten
werden. Sie bewegen somit Umsätze und entscheiden mit, wer wo einkauft oder welches Restaurant leere Tische beklagt.
Der nächste TAXIKURIER erscheint nicht wie üblich am letzten Freitag
des Vormonats, sondern einen Tag vor der Wies´n, um Sie über die umsatzstärksten Wochen des Jahres ganz zeitnah zu informieren.
Der nächste TAXIKURIER 
erscheint am 17. September 2004!
Es erwarten Sie unter anderem:
➜ Die Wies’n
Alle Infos für Profis und Neulinge
➜ Sicherheit im Taxi
Wie kann man sich schützen?
➜ Essen auf Rädern
Wo gibt’s das beste Schaschlik?
Bis dahin lukrative Stiche!
Witz des
Monats 
Treffen sich zwei Mäuse. 
Eine ist völlig ausgelassen und
vergnügt. 
„Was ist denn mit Dir los?“ 
„Ich bin verliebt!“ 
„Verliebt?“ 
„Hab’ sogar ein Bild von ihm 
dabei.“ 
„Tut mir leid, aber der Typ
schaut aus wie eine Fledermaus.“ 
„Zu mir hat er gesagt,
er ist Pilot!“

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Service – Unsere Serviceteams sind gerne für Sie da:
Ingolstädter Str. 28 • Landsberger Str. 382 • Arnulfstr. 61 •Kidlerstr. 36
Otto-Hahn-Ring 20 • Gauting, Julius-Haerlin-Str . 39 • Grünwald, Südliche
Münchner Str. 29 • Wolfratshausen, Pfaffenrieder Str. 2
Verkauf – Unsere Taxibeauftragten beraten Sie gern:
Helmuth Schlenker 0 89/12 06-13 24
Michele J. Cocco 0 89/12 06-14 48
Wilfried Lener 0 89/12 06-53 71
Mercedes-Benz Niederlassung München der DaimlerChrysler AG
Auto-Henne GmbH – Ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG
Infoline: 0 89/12 06-0, Faxline: 0 89/12 06-15 61 • www.muenchen.mercedes-benz.de
/L50776 Wenn es um Ihr Taxi geht,
kommen wir Ihnen gern entgegen: 
mit attraktiven Modellen und umfassenden Serviceleistungen. Überzeugen Sie sich von unserer großen
Mercedes-Fahrzeugauswahl. Ob -
kompakte A-, komfortable C- oder
luxuriöse S-Klasse – bei uns finden
Sie genau das Taxi, das Ihren Vorstellungen entspricht. So kommen
Ihre Gäste immer sicher und bequem
an. Darüber hinaus bieten wir Ihnen
perfekten Rundum-Service: vom Unfall- bis zum Werkstattservice, von
verlängerten Öffnungszeiten bis zu
guter Teileverfügbarkeit. Kundenorientiert, freundlich und zuverlässig. Das verstehen wir unter Service
mit Stern. 
Taxis kommen wie gerufen. 
Und von uns.