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Corona Update

Neuigkeiten rund um Corona und die Folgen für unser Gewerbe

Wir halten Sie auf  dem Laufenden was alles relevantes Rund um Corona für unsere Mitglieder zu wissen ist.

Corona und das Taxigeschäft

In kaum einer anderen Branche sind die Vorgaben im Hinblick auf den Mindestabstand zu anderen Personen so schwer einzuhalten wie im Taxigewerbe. Dennoch gibt es zahlreiche Maßnahmen, die das Infektionsrisiko von Fahrerinnen und Fahrern sowie Fahrgästen senken. Neben umfassenden Hygienemaßnahmen im Fahrzeug zeigt sich dass der Einbau geeigneter Abtrennungen eine richtige Maßnahme war um den Gesundheitsschutz während der Coronakrise verbessern.

Wenn Du Dich für aktuelle Neuigkeiten rund um Corona interessierst, findest du die neuesten Nachrichten, der bayerischen Staatsregierung, des bayerischen Staatsministerium des Inneren, des Robert Koch Instituts und der Leopoldina Akademie der Wissenschaften.

So wenig persönlicher Kontakt wie möglich
  • Bei drei Personen oder mehr Gruppentaxi rufen. Der Beifahrersitz ist während der Coronakrise für Fahrgäste tabu. Einzelne Fahrgäste sollen möglichst hinten rechts platziert werden.
  • Organisieren Sie die Schichtwechsel so, dass die Fahrerinnen und Fahrer keinen direkten Kontakt miteinander
    haben. Das verhindert, dass Infizierte weitere Beschäftigte anstecken.
  • Die Kommunikation zwischen Fahrenden und Fahrgast soll auf das Wesentliche beschränkt werden. Längere Unterhaltungen sollen vermieden werden. Beim Sprechen treten kleine Tröpfen aus dem Mund aus, die Träger des Coronavirus sein können. Für die Zeit der Corona-Pandemie gilt: Reden ist silber, schweigen ist gesund.
  • Die Fahrt soll möglichst bargeldlos bezahlt werden. Das Kartenterminal muss regelmäßig desinfiziert werden.
  • Um Missverständnisse mit den Fahrgästen zu vermeiden: Kommunizieren Sie Ihre Schutzmaßnahmen per Aushang oder Flugblatt im Fahrzeug.
Infektionsschutz des Fahrpersonals unterstützen
  • Fahrerinnen und Fahrer sollen regelmäßig ihre Hände waschen. Deshalb ist es zweckmäßig ein Handdesinfektionsmittel  mitzugeben.
  • Da Fahrer und Fahrerinnen sowie Fahrgäste im Taxi normalerweise den Mindestabstand nicht einhalten können, müssen während der Fahrt Mund-Nasen-Masken getragen werden.
  • Für Krankenfahrten (z. B. zur Dialyse oder Chemotherapie)  sind FFP2-Masken vorgeschrieben.
Einbau und Einsatz von Abtrennungen

Innerhalb kurzer Zeit haben Anbieter aus verschiedenen Branchen, aber auch Tüftler Trennwände und -folien entwickelt, welche die hintere Sitzreihe vom Arbeitsbereich der Fahrenden trennen. Die Abtrennungen helfen zwar nicht vollständig gegen die Übertragung des Virus durch Aerosole, jedoch reduzieren sie als Spuck- und Niesschutz das Risiko
sie als Spuck- und Niesschutz das Risiko einer Tröpfcheninfektion.

Folgendes ist zu beachten:

  • Es muss mit dem Anbieter geklärt werden, ob eine Allgemeine Betriebserlaubnis vorhanden ist.
  • In jedem Fall muss das Material stoß- und splitterfest sein. Es ist zu prüfen, ob die Trennwand die Auslösung von Airbags beeinträchtigt.
Kontaktflächen im und am Fahrzeug reinigen

Fahrzeuge, die von mehreren Fahrerinnen und Fahrern genutzt werden, müssen wie folgt gereinigt werden:

  • Achten Sie darauf, dass Bedienelemente, Griffe, ggf. Trennwände und sonstige Oberflächen gründlich gereinigt werden. Dafür sind mit Reiniger oder Seifenlauge getränkte Einmaltücher ideal, die dann entsorgt werden. Alternativ können Desinfektionsmittel genutzt werden.
  • Trennwände oder -folien sollen nach jeder Beförderung sorgfältig wie oben beschrieben gereinigt werden.
  • Belüften Sie das Fahrzeug bei jeder Gelegenheit gründlich und benutzen Sie das Gebläse nicht im Umluftmodus.
Bei Erkrankung der Beschäftigten

Wenn Beschäftigte Symptome wie Fieber, Husten und Atemnot entwickeln, müssen sie das Betriebsgelände umgehend verlassen und zuhause bleiben. Die Betroffenen sollen sich schnellstmöglich – zunächst telefonisch – zur Abklärung an einen behandelnden Arzt /eine behandelnde Ärztin wenden.

Was sind Coronaviren und was bedeuten COVID-19 und SARS-CoV-2?

Coronaviren wurden erstmalig Mitte der 1960er Jahre identifiziert. Der Name “Coronavirus” bezieht sich auf das Aussehen der Coronaviren unter dem Mikroskop, das an eine Krone oder einen Kranz erinnert (lateinisch corona = Kranz, Krone). Ein Teil der Erkältungskrankheiten des Menschen wird durch Coronaviren ausgelöst. Das neuartige Coronavirus wird als “neuartig” bezeichnet, da es sich um ein neues Virus der Virusfamilie der Coronaviren handelt, das erstmals im Dezember 2019 identifiziert wurde. Seit dem 11. Februar 2020 trägt dieses Virus, das vorläufig mit 2019-nCoV bezeichnet wurde, einen neuen Namen: SARS-CoV-2. Das Akronym SARS steht hierbei für “Schweres Akutes Atemwegssyndrom”. Die Erkrankung, welche durch SARS-CoV-2 ausgelöst wird, wird mit COVID-19 bezeichnet (Corona Virus Disease 2019). Coronaviren können Menschen oder Tiere infizieren. In manchen Fällen können Coronaviren, die zuvor ausschließlich Tiere infiziert haben, auf den Menschen übertreten, sich dort weiterverbreiten und auch zu schweren Erkrankungen führen. In der Vergangenheit war das bei den Ausbrüchen von SARS-CoV (Severe Acute Respiratory Syndrome) und MERS-CoV (Middle East Respiratory Syndrome) der Fall. Auch bei dem neuartigen Coronavirus trifft dies vermutlich zu.

Wo finde ich Informationen zum Thema Impfstoffe gegen COVID-19?

Informationen finden Sie auf dieser Website , beim Robert Koch-Institut oder beim Paul-Ehrlich-Institut.

Was ist der Unterschied zwischen SARS und SARS-CoV-2?

Das Akronym SARS steht für „Schweres Akutes Atemwegssyndrom”. Das Syndrom wurde erstmals im November 2002 entdeckt. Der SARS-Erreger stammt aus derselben Virusfamilie wie das neuartige Coronavirus. Das neuartige Coronavirus ähnelt dem SARS-Virus daher sehr. Aufgrund dieser engen Verwandtschaft wird das Virus als SARS-CoV-2 gennant.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen den Viren ist, dass bei SARS die Symptome häufig auftreten, bevor das Virus weiter übertragen werden kann. So lassen sich Infektionsketten leichter unterbrechen. Im Gegensatz dazu kann das neuartige Coronavirus noch vor den ersten Symptomen übertragen werden. In machen Fällen treten gar keine Symptome auf.

Woher stammt das neuartige Coronavirus und wann wurde es entdeckt?

Man nimmt an, dass die jetzige Coronavirus-Pandemie in asiatischen Fledermäusen ihren Ursprung hat, ein direkter Nachweis ist bislang jedoch nicht geführt worden. Es ist nicht geklärt, ob das Virus unmittelbar von einer Fledermaus auf Menschen übertragen wurde oder eine weitere Tierart das Virus von der Fledermaus auf den Menschen übertragen hat. Die ersten Menschen haben sich nach derzeitigen Erkenntnissen auf einem Seafood-Markt in der chinesischen Stadt Wuhan infiziert, bei dem auch Wildtiere bzw. Organe von anderen Tieren und Reptilien angeboten wurden. Die ersten Infektionen wurden im Dezember 2019 bekannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand spielen die einheimischen Fledermäuse bei der jetzigen Coronavirus-Pandemie keine Rolle. Daher gibt es keinen Grund, diese streng geschützten Arten zu verfolgen, sie aus Wohnhäusern zu vergrämen oder ihre Quartiere zu zerstören. Ein direkter Kontakt von Fledermäusen und Menschen ist per se extrem selten. Nicht ausgeschlossen ist, dass der Erreger durch infizierte Personen in unsere einheimischen Fledermauspopulationen hineingetragen wird.

Was bedeutet die Mutation des Coronavirus für uns und was weiß man über sie?

Seit Ende 2020 wird aus Großbritannien über die zunehmende Verbreitung einer neu aufgetretenen Virusvariante berichtet. Es gibt zunehmend Hinweise, dass diese Variante eine erhöhte Übertragbarkeit und höhere Reproduktionsanzahl aufweisen könnte. Es wird außerdem von einer neuen Virusvariante in Südafrika berichtet, die ebenfalls möglicherweise mit einer höheren Übertragbarkeit einhergeht. Um einen besseren Überblick über Virusmutationen zu bekommen, fördert die Bundesregierung die bundesweite Sequenzierung der Viren. Virologische Basisdaten und Virusvarianten zu SARS-CoV-2 stellt das RKI hier zur Verfügung.

Angesichts der neu aufgetretenen Mutationen ist es umso wichtiger, die bekannte AHA-Formel konsequent zu beachten, um generell eine Übertragung von SARS-CoV-2 zu verhindern und die Ausbreitung der neuen, möglicherweise noch stärker ansteckenden Variante einzudämmen.

Aktuelle Corona News des Robert Koch Instituts

Aktuelle News der Leopoldina Akademie der Wissenschaft